^Rm^V- S latt zur Laibacher Zeitung. ^H.o Z7. Donnerstag den 12. Mai 18^3. iKubernial- V7rrlautbarungen. 3. 667. Nr. 9164. Verlautbarung über Ver ander un genin den ausschliec ßenden Privilegien. — Die k. k. allgemeine Hofkammer hat nachstehende Privilegien zu verlängern befunden: für das zweite Jahr, das dcm Anton Eichen am 18. Hornung I8Ä1, verliehene Privilegium, auf eine Verbesserung der Wäschrolle (Mangel) ; — für das zehnte Jahr, das dem Lorcnz Mayer am 13. März 1833 verliehene fünfjährige, und auf weitere 4 Jahre verlängerte Privilegium, auf eine Verbesserung an geruchlosen Haus- und Zimmerab-orten; — für das zweite Jahr, das den Professoren Paul Traugott Meißner und Carl Ludwig Meißner am 20. April 1841 verliehene Privilegium, auf eine Vorrichtung zur Beseitigung der Funken bei Locomotiven; — für das eilftc Jahr, das dcm Anton Parlsch am 27. Hornuug 18A2 verliehene fünfjährige und in der Folge auf die Dauer von 1t) Jahren verlängerte Privilegium, auf die Erfindung und Verbesserung im Marmoriren irdener Tabakpfeifenköpfe; — für daö fünfte Jahr, das dem Joseph Mofer am 3. März !838 verliehene zwejjährige und auf weitere zwei Jahre verlängerte Privilegium auf sogenannte Wiener Chameleon-Wagen; — für das vierte Jahr, das dem Christian Friedrich Woigtländer am 8. März 1839 verliehene zweijährige und auf die Dauer des dritten Jahres verlängerte Privilegium, auf die Erfindung einer Maschine zum Achnitte der Handschuhe. — AnnaRiedl hat auf die Geheimhaltung der Beschreibung des, dem I. F.Riedl unterm 25.September 1835 verliehenen, und von diesem an sie übergangenenPrivilegiums, auf dieVerbcfferung der Blasinstrumente mit Maschine, verzichtet, und um Behandlung nach dem ersten Absätze des §. 8 des allerhöchsten Privttc- gicn? Patentes vom 31. März 1832 gebeten; es wird hicmit nach der Weisung der hohenHofkam-mer vom 18.August 1836, Z. 33403, die in Abschrift übersandte Beschreibung des genannten Privilegiums zu Jedermanns Einsicht in das Privilegien - Register eingetragen. — Ferner hat Carl Loosey das Eigenthum seiner beiden Privilegien vom 27. April 1641, auf eine Erfindung in der Extrahirung der, in den vegetabilischen Farbenmaterialien enthaltenen Pigmente, und vom 28. Juni 18N, auf eine Verbesserung in der Extrahirung dieser Pigmente, an Friedrich Dehler abgetreten, und Anton Ma-rintz, Apotheker aus Krumau, laut Contract, das Miteigenthum des, dcm Franz und Johann Weber unterm 27. April 1841 verliehenen Privilegiums, aufeine Erfindung in der Erzeugung feuerfester Echmclztiegel erworben. — Welches in Gemäßhcit allerhöchsten Patentes vom 34. März 1832 zur allgemeinen Kenntniß gebracht wnd. — Laibach am 25. April 1842. Caxl Xaver Raab, k. k. Gub. - Sccretär. 3. 7>4- (') N^7'"'/^ Kundmachung über die Versteigerung der im Bc-z.rkedes k. k. Rentamtes Innsbruck gelegenen nachbenannten Realitä« ten. — Am il. Juli iß^2 Volmittags von 9 bis 12 Uhr wird in Folge hoher Hofkam-wer-Pläsidial' Verordnung vom 2H. Mar; 1SH2, Z. i63y p. p., in der Kan lel des k. k. Rentamtes Innsbruck/ mtt Vorbehalt der höhern Genehmlaulig, im Wege der öffmlllchcn Versteigerung angeboten, das dem Sraatßdo-manelifonde gehörige sogenannte VöNcnbcrger; gut, Kat,-Nr. 7ol, m der Gemeinde Göhens, welches folgende Grundstücke enthaltet, als: 2. Das zerfallene Schloß Vollende^, auf dlssen Ruinen Balthasev Oelhcfer mit Bewilligung 316 ?bes Stiftes Willen ein kleines Hauschen erbaut, und einige Flecken Grund von ungefähr 3o Klaftern urbar gemacht hat. — b. Eme Fuccerbehausung, Hof, Hofstatt, Stadl, Stalling, Getreidkasten und Backofen, dann ein BaUlNganl von '/5 Mannemaho und den an den belden Ruinen neben der Behausung be» sinnlichen Obstbaumen. — o. E n Acker, das Burgfelo genannt, von 5V5 Iaud. — ä. E,n Acker, das Voglhüttl, von V5 Jauch.— e. E>n Frühmahd, der Kabisgarten, von 1^ M^nne» mahb. — 5. Em Frühmaho, der Omusanger, »n der Gemeinde Völs liegend, von 6'/5 Man-nemahd. — A. Ein Angerle unter dem H>>use von t'/^ Mannemahd Galtmahd. — !,. Em Angerle ober dem Hause von i^/z Manne« mahdGaltmahd. — i. E»n Galtm>iho, der Berg-ram.von 9'/, Malinemahd. ^ k E>n Galtmaho in der ?ufen5, das Kirchl, von i'/^ Manne« mahd, (ist ein Wechselmahd und nur oas 0 erte Jahr zu genießen). — Vorbeschriebenes Gut »st frei, ledig und lute'gen, und m>t selbem werden vereinigt aus den dem St fte Willen .grundrechtbaren Kammelland(dasTrolferlehen genannt), Kat.-Nr. 702, folgende Giunvstücke: d. Der Stockacker oon Vz Jauch. — c. Der untere Stockacker beim Wette?krcutz von '/5 Jauch. — 0. Der Sceig - oder Taubenthal' acker uon ^ Jauch. — l. Der Kreuy- , frü' her Taubenihalacker von '/5 Jauch. — i. Der Acker Poppen letter und Tauoenthaler von Vl« Jauch. — in. Der Acker Gergassi von Vü Jauch. — n. Der Acker Osse,feld von '/2 Jauch. — f». Das ganz verfiößle F'ühmahd, die Brunnenouinten. — c^. Das Galtmahd, die Brenwiese, von b^y Manncmahd. — 1°. DasGalttnaho, die Heinrich, von^'/g Man, nemahd. — 5. Das Galtmahd Nled von 2'^ Mannemahd. — t. Das Gattmahd »n Luisens zu Oschlal von l V,y Mannemahd. — v. Die theilwelse ve'ftößle Obcrwiese von '/2 Manne» mahd. — Zu dem vorstehenden Gute gehört die Gerechtigkeit, auf der Götzneralpe unter Prim« daß Melkvieh aufzukehren, so wie auf der Höll oder Volser Vlehtrieb und Waldung m der Göyner Gemeinde, so viel jedem in letzterer gebührt, die Wun und Waid zu besuchen. — Weiters hat. das Gut die Gerechtigkeit, das scg'nannte Kalderische Brunnenwasser (im Birg,tzer Walde entspringend) zum Hofe zu leiten, welches Wasser vermöge Revers vom 22. Mai i7Z^delmalen die Gemeinde Birgitz genießt. — Hinsichtlich des Holzungrechtes wird der vorerwähnte Meierhof ohne Garanie verkaufender Seits in so ferne und in dem Ma« ße veräußert, als derselbe bisher in dem Götz, ner Verleih-und Gemeindewalde eingeforftet gewesen und zum Holzzuge berechtiget seyn wiid. — Hiefür besteht der nunmehr herabgesetzte Ausrufspreis in 65«c» fl. Der Au«-rufsprelS ist in E. M. W. W verstanden, und die auf vorbenannten Realn^en haftenden Steuern und Oblagen werden den Kaufslieb, habern am Velstei>,erun^stage bekannt ges Mlcht weden. — 3^)le wesenrl chen Bedingungen, unter welchen die Realitäten deräußelt werden, sind folgende: z. Zum Ankaufe wird Iedelmann zugelassen, der hleclandes Realita, ten zu erwerben berechtiget lst; nur wird be« merfl, daß kaufslustige Gem.inden sich vorher d^n sonsens h,ezu von der politischen Oberbe« Horde zu erwirken haben. — 2. Wer an der Versteigerung Theil whmen will, hat als E«u« lion den ieyl len Theil des Ausruftprelses an die V rstcigcrungs Commission entweder bar oder in öffentlichen, auf Melallmünze und auf den Ucdcb in^er lautenden Slaatspapieren nach ihrem cursmaßiM Werthe zu erlegen, oder eine auf diesen Betrag lautende, von der k. s. K'mmerp^ccuraturgeprüfteundals bewahrt be^ Natigte 45>ichtrssellungs, Urkunde beizubringen. Wer für c,ncn Dritten einen Anbot machen wil, »st verbunden, die Vollmacht seines Eom» mmenlen der Versteigerungs.ssommission schrlft» ltch zu übergeben. —I. Jene Kaufiussigen, welche bc» der Versteigerung nicht erschemen oder nich: öffentlich licitiren wollen, können vor oder auch wählend der Licitations - Verhandlung schr,f!liche versiegelte Offerte einsenden, oder solche dcr^»citations« Commission übergeben.— Diese Off rte müssen aber: a) das der Versteigerung ausgesetzte Object, für welches ein Anbot gem!chl wird, so wie es im Verstetgerungs-Edictc angegeben ist, mit Hmweisung auf die Versteigerung desselben festgesetzte Zeit, nämlich Tag, Monat und Jahr gehörig bezeichnen, und die Summe in E. M. W. W., welche für dieses Ibject geboten wird, in elnem einzigen, zugleich mit Ziffern und durch Worte ausgedrückten Betrag bestimmt angeben, ,ndem Offerte, welche nicht genau hiernach verfaßt sind, nicht berücksichtiget werden würden. — k) Es muß darin ausdrücklich enthalten seyn, daß sich der Offerent allen jenen Licitationsbtdingungen unterwerfen wolle, welche indem Licitations-Protocolle aufgenommen sind, und vor dem Beginne der Versteigerung vorgelesen werden. — 0) Das Offert muß mit dem zehnperzentlgm 3l7 Vadlum des Ausrufspreises belegt seyn, welches in barem Gelde, oder in annehmbaren und haflungsfrelen öffentlichen Obligationen nach tem bestehenden Eoulse berechnet, oder in e»-ncr von der k. s. Kammerprocuratur geprüften und nach den §§. 23o unb i374des allgemeinen bürgert. Gesetzbuches annehmbar erklärten Si« cherstellun^s-Urkunde zu bessehen hat, und — 6) mit dem eigenhändigen Tauf-und Fami. llmnamen des Offerenten, dann dem Charak» ter und Wohnorte desselben, und falls er des Schreibens unkündlg wäre, m»t seinem Kreuzzeichen und der Unterschrift zweier Zeugen unterfertigt sepn.—Die versiegelten Offertewer, den nach geschlossener mündlicher k»cttat,on er» öffnet werden; übersteigt der in emem derle« Offerte gemachte Anbot dm be> der mündlichen Versteigerung erzieltenBestbot, so wird der Of-ferent sogleich als Bestbitter in das L«citations, Protocol! eingetragen und hiernach behandelt werden. — Sollte e,n schriftliches Offert den gleichen Vctrag ausdrücken. welcher bei der mündlichen Versteigerung als Bestbot erzielt wurde, so wird dem mündlich n Bestlmter vcr Vorzug eingeräumt werden. Wofern jedoch mehrere den mündlichen Bestbot übersteigende schriftliche Offerte auf den glnchen Anbotsbe« trag lauren, , dem oben erwähnten Zeitpuncte fallige Kaufsch'l. llngshälfte früher erlegt, werden ihm die fünf-pcrzentlgen Zinse bis zum 16. October 1642 zu Guten gerechnet werden; den Rest kann der Kaufer jedoch so, daß er ihn auf den erkauften Ob,ecten in erster Priorität versichert, und mit jährlichen fünf vom Hunden m T. M. W.W in halbjahrigen Raten verzinset/ binnen fünf Iahrm, Uom Tage der Uebergabe an gerechnet, in 5 gleichen Raten abtragen. —6. Vom Tage der Uebergabe an tritt der Kaufer in den vollen Genuß des gekauften Objectes; dagegen übernimmt er von diesem Tage an alle darauf haftenden wie «mmer gearteten fasten. — 7. Die Stämpelgebühr zu einem Exemplare der über den Kauf auszufertigenden Vertragsulkunde, dann dieTaren/ allfallige Laudemialgebühren und sonstigen Auslagen, welche aus dem bezüglichen VerstelgerungsB und Kaufsacte sich ergeben, hat der Kaufee aus Elgenem zu bestreiten. — Die weittrn Bedingungen tonnen zu den gewöhnlichen Amts-stunden m ter Kanzlei des hiesigen k. k. Rent-amteS eingesehen werden.— Innsbruck, amg. April 18^2. — Von der k. k. Staatsgüter? Veraußerungs < Commission für Tyrol und Vorarlberg. Joseph Dialer, k. k. Gub. und Präsidial»Secretor. »reisämtliche Verlautbarungen. Z. 679. (3) Nr. 4966. Kundmachung. Nach einer Mittheilung des hierortigen k. k. Militär-Hauptverpflegs-Magazins vom 25. d. M., Z. 691, soll der ganzjährige Brennholzbedarf für die Hauptstation Neu-stadtl, bestehend in 1Z0 niederösterr. Klaftern Buchenholzes, sicher gestellt und bis Ende October l. I. abgeliefert werden. — Indem dieß zur allgemeinen Kenntniß gebracht wird, wird zugleich bemerkt, daß die dießfallige Verhandlung am 30. Mai l. I. wahrend den vormittägigen Amtsstunden im Kreisamte Statt finden werde, und daß die dießfälligen Bedingnisse bei dem hierortigen k. k. Hauptverpflegs-Magazine, so wie auch am Tage der Verhandlung hieramts eingesehen werden können. — Vom k. k. Kreisamte Neustadtl am 26. April 1842. Ktavt. uno lanvrechtliche ^erlautdarunFM. Z. 697. (2) Nr. 309g. Von dem k. k. Stadt- und Landrechte in Kram wird bekannt gemacht: Es sey von diesem Gerichte auf Ansuchen der Frau Sophie Freimn v.Schweiger, geborne Gräfinn v. Auer-sperg, gegen Donat Suppancich, in die öffentliche Versteigerung der dem Exequirten gehörigen, auf 6W0 fl. geschätzten, in Schischka gelegenen landtaflichen Meierschaft, „Hof-Grubenbrunn" 313 genannt,'sammt An- und Zugehör, bestehend aus dem Schloßgebaude, dem eingefriedeten Obst- und Küchengarten, 3Aeckern undi Wies-siecke, gewllliget, und hiezu drci Termine, und zwar auf den 13. Juni, 11. Juli und 8. August 1842, jedesmal um 10 Uhr Vormittags vor diesem k. k. Stadt- und Landrechte mit dem Beisatze bestimmt worden, daß, wenn diese Realität weder bei der ersten noch zweiten Feilbie-tungstagsatzung um den Schätzungsbetrag oder darüber an Mann gebracht werden könnte, selbe bei der dritten auch unter dem Schä'tzungs-betrage hintangegeben werden würde. Wo übrigens den Kauflustigen frei steht, die dießfalligen Licitionsbedingnifse, wie auch die Schätzung m der dießlandrechtlichen Registratur zu den gewöhnlichen Amtsstunden, oder bei dem Vertreter der Cxecutionsführerinn, Dr. Mathias Burger, einzusehen und Abschriften davon zu verlangen. — öaibach am 26. April 1842. Z. Ag. (2) Nr. 2679. Bon dem k. k. Stadt- und Landrechte in Kram wird dem Hrn. Carl Grafen v. Lichten-berg mittelst gegenwärtigen Edictes erinnert: Es habe wider denselben et l. 1. C. 6. bei diesem Gerichte Hr. Alois Freih. v. Apfaltercr Klage auf Löschung der, aus der Schuldobliga-' tion liäc». 1. October 1777 Herruhrenden, auf dem Gute Grünhof haftenden Schuldforderung pr. 1000 st. eingebracht, und um eine Tagsaz-zung, welche hiemit auf den 25. Juli 1842 Vormittags 9 Nhr vor diesem Gerichte bestimmt wird, angesucht. — Da der Aufenthaltsort des Beklagten, Hrn. Carl Grafen v. Lichtenbcrg, diesem Gerichte unbekannt, und weil er vielleicht aus den k. k. Erblanden abwesend ist, so hat man zu dessen Vertheidigung, und auf seine Gefahr und Unkosten den hierortigen Gerichts-Advocaten Dr. Blasius Crobath als Curator bestellt, mit welchem die angebrachte Rechtssache nach der bestehenden Gerichtsordnung ausgeführt und entschieden werden wird. — Dieses wird dem Hrn. Carl Grafen v. Lichtenberg zu dem Ende erinnert, damit er allenfalls Zu rechter Zeit selbst erscheinen, oder inzwischen dem bestimmten Vertreter, Or. Crobath, Rechts-behelfe an die Hand zu geben, oder auch sich selbst einen andern Sachwalter zu bestellen und diesem Gerichte namhaft zu machen, und überhaupt im rechtlichen ordnungsmäßigen Wege tinzuschreiten wissen möge, insbesondere, da er sich die aus seiner Werabsäumung entstehenden Folgen selbst beizumejsen haben wird. — Laibach am 20. April 1642. vermischte Verlautbarungen. Z. ?!«- (') Nr. 687. Edict. Von dem k. k. Bezirksgerichte Prem zu Feifllitz wird bekannt gemacht: Gssey n, derExecutionssa. che der löbl. k. k. Kammerprscuralur, nnni. ec5 hochlödl. k. t. Gefallen-AelarS, w,der Blas Gerl von Harie, pto. schuldiger lZontrabantstlafe pr. 23a fl., dann der Unte»suchungs- uno «Z>ecu« lionskosien, von dem hochlobl. k. k. Slc,dt. und Landlechte zu Laibach, in die executive Feilbie« tung der dem Exequirten gehörigen, zu Harie gelegenen, tem Gute Strainach 5o eö seyen zu deren Vornahme über Orsuckscdreiben dcü hoch« löbl. k. k. Stadt« u»o Land,echtes m Lalbachlillu. 26. Mäl/i ,^42, Z 225g, drei Fc>lbictungölcrminc, als auf den 3c». Ma,, Ja. Juni und 28. Juli r. I., jedesmal Vormittag von 9 bis ^2 Uhr m loco 0cr Rccllität zu Haiie angcoldnct worden, mit dem Bcisahe, taß diese Rcalilät bei der ersten u«d zweiten Feilbictung nur um 00»» über den Schätzungswert!), bcl der dritten ader auch unter demselben hintangegeben werde. Der «Znunrbuchsexlracl und die LicitlitionZ« bedingnisse könne» täglich Hitsamts cingefehc» werden, das Schähungsprolocoll aber ctliegt hei der löbl. k. k. Kammerprocuratur zur Einsicht. K. K. Bezilksgericht Prem zu Feistrih am 2a. April ,642. Z. ?o2. (>) Nr. 364. Edict. Vom Bezirksgerichte der Herrschaft Saven» sieln wird allgemein dckannt gemacht: Gs sey auf Ansuchen des Hrn. Mathias Rack, gewesenen Gültenpachters zu Scbarfenberg, dermalen aber Be« zirkS Richters zu Seisenberg, mit dichsrtigem Bescheide vom 24. April,842, Nr. 264. wegen auS dem Urtheile vom 6. Februar ,629 behaupteten GarbenzchentReluitior. pr. 6 ft. 58 lr., 4 A Verzugszinsen seit »o. Jänner ,6)9, UrlheilZ. Unkosten pr. >Z ft 2 kr. und weiter,,'SxcculionS. Expense«, in die executive Veräußerung der, der Herrschaft Scharfcnberg sul, Urb. Nr. 52 eindie» nenden, dem Schuldner Anton Oreschnig zu Pod« reber gehörigen ganzen Hübe zu Podreber, im Schatzungswerthe pr. »59 ft. gewiNigct, und hie« zu drei Versieigerungstagsatzungen, als am 2a. Juni, ,6. Juli und 22. August 1842, stetS früh um 9 Uhr im Orte der Realität zu Podseber mit dem Anhange bestimmt worden, daß/ im Falle diese Realität rveder bei der ersten noch zweucn Versteigerungstagsatzung um den Schätzungswerth verkauft werden tonnte, dieselbe bei der dritten auch unter der Schätzung hintangegeben werden würde. Hiezu werden die Kauflustigen zahlreich zu erscheinen eingeladen, und die dießfälligen Lici-tationsbedingnisse, GrundbuchSextract und Schäz» zungsprotocoN tö'mcn in den gewöhnlichen Amts' stunden aNhier eingesehen werden. Bezirksgericht Save„siein am 24. April »642, 3l9 Gnbermal-Verlautbarungen. Z. 626. (I) Nr. 7677. Circular« desk. k. ill prischen Guberniums. — Seme k. k. Majestät haben die Strafe der Vermögens »Confiscation, »n sowett sie wkgen des Verbrechens der memeldlgen Entlveichttng aus dem Kriegsdienste bisher noch gesetzliche Anwendung fand, für o»e ganze Armee abzu» schaffen, dem dießfall« abgefaßten Ges che aus dem Vermögen der Dlserteme als Entschädigung für den durch die Desertion dem Aera» zugegangenen Schaden einzubringen kommen, anzuordnen geruhet. « D»eses mit hohem Hofkanzleidecreie vom ^. März laufen» den Jahres, Z.4897, herabgelangte Gcsey n»rd demnach im Anhange zur allgememm Klnnt« niß gebracht. — Laibach am 1. April 18^2- Joseph Freiherr v. Weingarten, Landes-Gouverneur. Carl Graf zu Welspcrg, Raitenau und Primör, Vice-Präsident. Dominik B,andstetter, k. k. Gubermalrath. Gesetz wegln Aufhebung der Vermögens' Confiscation in Militär » Desec-lionsfällen, und Einführung vou Entschäd» gun gs-Pauschalien. — In Verfolg der Grundsätze, in deren Gewäßheit dle nach den ältern Strafgesetzen oerhangle Vermögens-Confiscation in den k. k. Staaten großtentheils bereits aufgehoben worden, haben Sslne Majestät in dieser Bejiehung nunmehr auch hmsichil ch des Verbrechens der Weineidl-gen Entweichung aus dem Krttgedlenste, We nachstehenden Bestimmungen festzusetzen getu» her:—§. 1. Die Strafe der Vermögens«^on« siscation, in so weit sie wegen des erwahmen Verbrechlns blsher noch gesetzliche Anwendung fand, ist für hie ganze Armee abgeschafft. — tz 2. Dagegen soll von jedem, «us was üvmer für emer Provinz der Monarchie gebürugen Deserteur ohne Unterschied der Waffengattung, mit Einschluß des M'lilqr,Fphrwesens.Corps, dem k. k. Staatsschätze für die nntgenomw^nen Monturs undRüstungsforten,dann Dicnsspfer^ de, für die bezahlte Taglia und die sonstigen Ein, bringungskosten, so wie für das erfolgte Eom» plot« ElUdcckungs,Douceur, der Ersatz aus semem Vetmögln gleistet w,rden. — §. I. Der Ersatz für Momur und Rüstung, dann für mttgcnvmmes e Dienttpferde, »st nach Ver« schied.nhell der Waffengal,ung und der DieM-pftlde dtm slerar mlltelsteines Pauschal Quan» tums zu le.stcn. — Die für dle verschiedenen Waffengattungen der Armee ausgemittelten Pauschal-Beilage sind auS dem beil»egenden Vkrzc'chnsse ./' zu enimhmen. — Daburch weldtn 0e für ungarische und siebenbürgische Dcsecleurs durch specielle Vorschnflm bisher festgesetzt gwesenen Pauschal-Entschädigungssummen aufgehohsN. — §. 4. Emglborne der Milltar-G:änz Communitaten, welche mit Bew'lllgung chrer Geburts-Obrigkeiten in die aus Ungarn und Siebenbürgen, so wie aus den mllnarisch confcnbirtenuiid lombardisch-vt-netiamschen Provinzen ergänzten Truppenkörs per eingetreten sind, haben in dem Falle der DesnNon t>em Aerar die Entschädigung in jenem Pauschal-Ausmaße zu leisten, welches für den Truppeskörper, zu dem sie gehören, fessgesetzt »si. — §< 5. Das Pauschal-Entschadn gungs-Quantum ist gleich tn oie Desert,us-Meldung aufzunehmen, und nach uorlausiger kliegsc^mmissar atischer Revision und Beslatl-gung von dem Vermögen des Deserteurs ohne Vorzug hereinzubringen. Steht dieses Vermögen unter der Verwaltung einer Cipil-Behör» de, so hat letztere auf Ansuchen des Regiments, Commando den bekannt gegebenen Entschadi» gungsbftrag einzuheberr, und dem Rgimente oder korps zur Abfuhr an die Kriegs< Casse zu übermitteln. Wenn der Deserteur Turchaus nm solch? Montursstücke Mitgenommen hat,, welche Nlcht mehr in einer Verrechnung stehen, Effecten hei seiner Ergreifung in noch lnauH, barem Zustande zurückgelangen, findet die Bezahlung der Pauschal«3ntschadigungnlchtStalt. — §. 6. Die für einen Deserteur e>us Anlaß seiner Anhaltung und Einlieferung zu zahlende Taglia und die sonstigen Einbrmgungsfosscn sind aus dessen Vermögen erst dann einzuheben u^d zur Kriegs'Casse abzuführen, wenn solche Auflagt,, »virlUch Statt gefunden haben. -»-§. 7. Eben so isi «n dem Falle, wenn ein De-serieu's^Eomplot vor der Ausführung entdeckt wny, die dem Entdecker bezahlte Belohnung von. dem Complot? Stifter dcm Aerar soMch zu ersetzen, und noch bewirkter EinhtbuW crm (Z. Amts-Blatt Nr. 57. b. 12, Mai lM2) 320 die Kciegs'Casse abzuführen; so fern aber das Vermögen des Comolot »Stifters hierzu nicht hlnrelcht, ist das Nbglnglge von den Tbeil« nehmern am Complote, die dafür in soNai'm haften, heremzubrmgen, und von d,eser H^f» tung nur derjenlgeEomolotlst befreit,der ausRcue das Eomplot zu einer Zctt, wo es noch unentdeckt war, anzelgt. — §. g. Oa ein Des rteuc nach den bestehenden Gesetzen vom Tage semer Enl, welchung bis zu seiner Stellung oder Einlieft« rung zu allen srbanfallen unfähig, und aller bürgerlichen Rechte verlustig, somit auch über sein zurückgelassenes Vermögen weder unter ke» benden noch auf den Todesfall zu verfügen be« rcchltget ist; so soll ein solches Vermögen nach Abzug der an d>e Knegs-Casse abzuführenden Entschädigungssummen bis zur Rückkehr des Deserteurs, oder «m Falle diese mchc erfolgt, b»ö zu leinem Ableben, unbischadet jedoch der Rechte und Schulden, welche darauf haften, so wie der Ansprüche auf die von dem Defer, teur schuldigen AUmmte sequesturt werben. — H. 9. Wenn Kinder oder Descendenten solcher Deserteurs vorhanden sind, dle im Staaie t>o» Mlciliren, so w»rb ihnen wahrend der Lebens, zeit der nicht rückgekclliren, vorhanden find, ist den Behörden gestattet, im Wege der Gnade bei S"ner Majestät um die Elfolglassuna. des sc-questrirten Vermögens an dieselben, mit Anfüh. rung der Gründe, einzuschreiten. — H. i3. Wegen Einleitung dieser Sequestration lst sich vom Regimente oder Corps an diejenlge Behör» de, unter deren Iur'sdiction oder Verwaltung das zurückgelassene Vermögen steht, sogleich nach erhobener Gewißheit der Desertion zu wenden. — §. ,H. Die Bestimmuw gen der Paragraphs Z b,s inolasivL l3 haben auch für den Fall, als «in Officier desertiren sollte, zu gelten. — § l5> Dagegen sind die Bestimmunzen der Paragraphe 8 bis inclui>ivs i3 auf das den Eiuil-Bchörden Ungarns und Siebenbürgens unterliegende Vermögen der Deserteurs nicht anzuwenden, sondem die Provincial Behörden in dieser Bez'ehung von den Mmtär-Genchten lediglich aufzufordern, nach dm ?andesgeseyen «hr Amt zu handeln. — tz. »6. Die lti on Kraft zu treten hat. — H. ig^ Die «m i.Para-graphe angeordnete Abschaffung der Vermo-gens-Eonfiscation ändert nichts an jenen Vorschriften, die hinsichtlich des von Ausreißern Uno Eomvlot-Stiftern verwirkten Anspruches auf das Dienst Gcatlale und auf rückstandige Gebühren, dann hinsichtlich der Erziehung des Depositums deseclirler Stellvertreter bisher in Wirksamkeit bestehen. — §. ,g. Dieses ^Gesetz hat von nun an in allen Desertions,Fallen Anwendung, welche nach dessen Kundmachung zur Untersuchung und Entscheidung gelangen, wenn auch das Verbrechen selbst schon vor deffm Kundmachung begangen woiden «st. I« X. zgZ vow Jahr« M,. ^> '!. ^^ ^' ?6?> Ausweis der' Paujchalbkr fi. !kr.> n. Ikr. fi. kr. ss, j sr- Füscllere . . . . « iS Z7 5 42 2, Z9 9 i 2o 4« ^ ^ « ^_ ^ - Ja ^o^ ^Grenad.ere . . . 21 6 7 .6 28 26 9 T 3? 27 —------------------ - 2? 271 Deutsche Landweg . , . l6 — 5 ^2 2» ^2 9 z 3o ä3------------------— - Zc, ä3^ ^arnisons»Bataillos>5 ^ ,6^ H b ^2 2146 6 53 26 3y — —------------ - 2839 Milttär-Gränz.Cordon »5 55 3 ,0 19 5 6 53 2558-------_ - ^ » 55 55 !^ "^ "" "Füsiliere , , . . «> l5 2a 5 ^2 2l 2 9 ^ 3n 3------------------— -3o3 Grenadiere ^ 7 20 29 7 l6 27 47 9 1 36 48 — — — — - - 364^ U"2"'sche GarmsonsBata.llT^s ^ »5,7 b ä2 21 9 6 53 2ft 2 -^- -- ^ - 26 2^ ^ Kronwache . . . ^ "29 « ^6 «5 »5 9 » 2^. .6 —------------------ - 3ä ,6 " ' lmKr.e," l5 3? 2 53 19 3o 9 » 23l3. -!------------- - - 28 3i ^"" ^^17 - 1 I I4ä 247 9 1 " 48---------------------------- "4» Granz.Infantme ^ch^^ri^ ^, .537 - 55 .9 32 11 ä4 3''6-------------------- . 5i '6 schützen ^Fn^ »z 3 ' ä5 248 "44 '4 22 —!— — — - - «4 32 ^ 1^. Kr'eqe « '5 37 6 li 214» ^3^6 35 34 — —------------- - 35 34 ArtiNmsse«^ ^.,^ z 3 4 2 5 5 l3 46 «6 5, -^------------------- - .8 5i — ^—,^ _^ ^^z^ 16 19 6 7 22 26 9 i 3127 —^—-------" ' 3z 27 Czaislstm Ordinäre > ^^^' ,! « »^ 5— n » >ä 2 -» — >------------------ ,4 ' «.«st!. <5e"»". Him« sblMU Hi.^u Truppen, «nd W«ff«««.t.ung der M«nn ^ '^^ Summ. HH 3«^- «,«««« Z^n- .,^ .o.».' ^ 7«n7'^^ """ ^^ ^U°___ ZH___ _____________________________^____________ >ft. jkr.s ss^ kr.l fi. jkr. fl. skr.! fi. >kr. fi. skr, fi. >kr. ss. j kr. fi. >kr. l'mKriige 16 »9 4 441 H^l 2 446 2548 - —------- ^j^ »5^6 ezaikissm Artilleristen ^z^^ E^«^ ,5 234 2 37 44b 82.-----------------. - - 62, Bewaffneter Populationsstand -------- 1 44 1 ^4 9 l 10 <;5 — »" ^------- — — ,0 45 ! Jäger __________________________ Pattouilführ. u. Gem. »6 Z2 ^ 3» 2? 23 10 24 2l 47 - ^--------- ^ — 3l 47 Kürassiere _________________^^^ 22 »7 7 44« 3c, l ,3 26 43 27 24 3 67 3o i»6 /^0 »?H 10 ! Dragoner________^^^,_____________ 22 ^5 7 5c>! 3o 5 i5 26 ä5 3i 24 3 69 34 63 20 ,52 64 l , ! we>ß 22 i5 7 5o 3c> 5 16 S4 46 59 20 36 67 35 74 40 >42 '5, ^_______ I grün________^^^ Gemeine 22 56 760 3o 46 ,6 5ä 47 4o 20 26 63 16 7440 ,42 56 ! Husaren_____________________________ 26 ö 7 54 3^ 2 ,6 54 5c> 56 20 36 71 32 74 40 «46 ,2 z ^ . ^ I '" ^"^s^ 26 L 7 5^ 34 2 ,6 54 5a 56 2^ 36 71 32 74 ^a ^46 ,2^ i ^________^^________'m Fneben 1 53 754 ^^ ,654 26 ä'--------------------------- - 264'! Uhlanen 2346 8 »? 32 3 >z 43 43 ä6 20 36 64 22 74 4« ,3g 2 ! Bombaidler.Corps Bombardiere ,868 !l Z 3o l------- — ^- — —------- — - Zoj 1 ! Kanoniere >7 «l w 5l 26 ^ —--------------- — — — — ^ — ,8 ^ Fild.Artillerie —-------11-------^--------- , , , ! !_____________________Unter-Kanonlere 17 9« 4 4o 21 49 ^«» — — ^ -^ —^ »» — ^ 21 4g ! Profeffwnilien Hß 46« 6 ^0 22 55-------------------- -. — — _ ^ - 22 55 ! " Gemclne ,7 Zo« 4 40 21 5o — — ^— .?— — -« — - »_ — 21 5c> Kanoniere !? 5! zo 47 27 52 — — "--!— — «. —. _^ «. — 27 52! Artillerie-Feldzeugamt und Garnison^ Unter-Kanonlere 27 5> 436 214»-------- —!- -- — - -— 21 41^ Gesellen 16 423 6 32« 23 i4 — ^-------------- — — - - 25 »ä ! Handianger »6 42! 4 2bj 2» »3 "-^ — — -——.— —— 21 ,g «.^. A'*!3 Hierzu Hierz» Hierzu > BeköM« bie Be. ^^ ^^ ^ Be. die Be- « gungder lostlgung köstigung 3«^"' köst'gung Zusam- töstigung Total« » Truopen- und Waffengattung der Mann ^tNl" m?" ^""""° der Ar, men v" ^n des Betrag« ' alle.n Man« ^^^ Pf^d. Dienst. "« ! nes-Rü- Rüstung pferdes > ff. jkr. fl. j kr.' ss. fr./L"sk^ fi. j,r. si. sfr.j fi. fr ss. ^kr. st. jkr.!ß ^apcurb- i 17 Q 6 7 2Z l6 9 3 Z2 »g--------— —> — — Z2 »9» Minlurs« 3orps 17 ,1 67 2Z 18 9 3 Z2 2! — - — w^> —. — 322» Pionnl«rs» Gemeine 16 5y 6 7 33 6 9 3 3» 9 —————— 32 9 I"fant,r,e 16 »0 7 vi 23 »4 9 l 3^ ,5------------------------------- 2, ,5 Marm^ ^ , Artiller.e 1639 ^ ä' 21 20— — — — —-------------------------- 2120« ^ Matrosen —------------------- '6 „ 3 6 21 ig ----------------------------------------- - 2! lg« 1 Schiffjungen 16 l2 - 26 ,8 33------------------------------------— — 18 33« Ponlon.ersBata.Non___________ G^eme ,7 ^ 6 ^ 23^ 9 , 32 22--------« -- 3222« «°lps " ,.. „ ______^_____^ ^^ ! 2g 2»! 23------------------------------------------------ 20 23l ______ Pro!.ss,»mN.» «eftüen' ' ,^55 2, ,ä 2, 9------------------------------------------------------ „ 9« P'""'""' _________Gi'^e________ .537 ,-'52? ----------------------------------------------- ,5.2?l V«sch«l-un» R.m°nlilun««.Dep»tt!mmt ^^ « , r, " '" ^ '^ ^ 2g------------------ -,------------- -5 5<,l „ , ,_________ Profesi.n.GeseNen ,^ 5z Z ,^ „ g--------------------------------------------------- „ 9!« ^-1'^^^^ 2, 20 4 '9 '5 29------------------------------------------------ 25 59« Deutsche M,li.«r.«eftü>. ^!°^_^_^, -3 S. 2 25 27,26--------------------------------------------- - ,7 2bl ______^^______^.^,_________Fuhrl.ute ,g ^____^i 7________ _ __ ^-------l____ ,g 7! Ung»«sche M lili^Gestüt« ^^^ ^»«.« 22 Fü° «m Fuh.wef«n«'Un..r°ff,ciers. und Ar..U«°....L..nst«..P,«° s -^---------" ^'_ g 2o 92° ,Zj ,« Ä2 56 74 4«, »»7 2S> 324 WM' Nemtliche ^trlautbarungen. , Z. 699. (2) Nr. 3022/^VI. Verlautbarung. Von dem k. k. VerwaltungZamte der Ltaatsherrschaft Adelöberg wird bekannt gemacht, daß am 19. Mail. I. Vormittags von 9 bis 12 Uhr 1024 Stück Latisani-Bretter, 46 - Stück Dachleisten und 3 Buchenbretter, die sich auf dem dießherrschaftlichen Meierhofe am Sovitsckberge befinden, dortselbst durch licita-tionsweisen Verkauf werden hintangegeben werden. — Die Licitationsbedingnisse stehen zu Jedermanns Einsicht täglich bereit. — K, K. Werwaltungsamt Adelsderg den17.?lpril1842. I. 706. (2) Nr. 165. E d i c t. Von dem k. k.Werwaltungöamte Landstraß wirb hiemit bekannt gemacht, daß am 23. Mai d. I. Vormittags von 9 biö 12 Uhr die zweite Pachtversteigerung des Preyßegger Schlaftrunkweines auf 6 nachemder folgende Jahre, nämlich vom 1. November 1942 bis letzten October 1848, m der hierortigen Amtskanzln abgehalten werden wird, wozu Pachtlustige mit dem Bemerke« eingeladen werden, daß die Pachtbe« dingnW täglich Hieramts eingesehen werden können. — K. K. Verwaltungsamt Landstraß am 23. April 1642._________________________ Z. 709. (2), Nr. 166 E d i c d. Von dem k. k.. VerwaltungZamte Landstraß wnd hiemit bekannt gemacht,, daß, nachdem, ber der anr 30. v. M. abgehaltenen PaäMersteige^ rllng dieDomimcatl Straschahof-, und die dieß? siaatsherrschaftlichew Garbenzehente nicht an Mann. gebracht werden konnten, am 30. lv M. von 9 Uhr Vormittags angefangen, vorerst die sämmtlichen, in den Pfarren Landstraß,. St. Battholomä,. heil. Kreuz,. Arch und Haselbach' befindlichen Staatsherrschaft Landstrasser Garben« und Erdapfelzehente, sammt dem,Jugend-, Garben ?,, Erdäpfel - und Weinzehente,, dann Bergrechte vom Straschahofe,. sohin aber der. Dommical-Straschahof selbst,, und zwar dieser, zuerst nach seinen einzelnen Bestandtheilen, dann, aber mit alleir dazu, gehörigen Weingärten, Äe.ckern,. Wiesen ^ Geräuthen und Gebäuden, im Ganzen auf neuNl nacheinander folgende Jahre,, vom 1. November,- 1842 bis letzten October 1851,. in der hiesigem Amtökanztei neuerdings mcrden. verpachtet werden „ wozu, Pachtlustige nM dcm Bemerken, eingeladen werden,, daß die WchKedingniffe. täglich,, hien eingesehen werden. können. — Ucbrigens werden die Zchentholdcn aufgefordert, ihr gesetzliches Eiustandsrccht entweder gleich bei der Versteigerung, oder innerhalb dcs gesetzlichen Präclusiv-Termines von 6 Tagen nach derselben um so gewisser geltend zu machen, als späterhin darauf keine Rücksicht mehr genommen, sondern die Pachtübergabe dcr Ze-hente an die, bci der Licitation verbliebenen Meistbieter eingeleitet werden wird. — K- K. Verwaltungsamt Landstraß den 3. Mai 1842. 3. 689. (3) Nr. 190? Veräußerung eines gußeisenen Sparherdes. Bei der gefertigten Inspection ist ein im vollkommen guten Zustande befindlicher gußeisener Sparherd größerer Gattung, im Fis-calpreise pr. 75 ft. M. M., zum Verkauft, und am 13 Mai d. I. Vormittags um 9 Uhr wird zu diesem Ende im Amtslocale des k, k. Bezirks-Commissariats der Umgebung Laibachö eine Fcilbietungs-Licitation abgehalten werden. — Der Sparherd kann täglich besichtrg«^ werden, weßwegen sich bei dem Hausmeister im standischen Burggebäude zu melden ist.— Die Licitationsbedingnisse sind ber der Inspection einzusehen,, und werden bei der Licitation, wozu alle Kauflustigen eingeladen werden, vorgetragen werden. — Inspection der krain. stand-. Realitäten, zu Laibach am 23. April 1842._______________________________ Vermischte Verlautbarungen. Z. 676. (3> Nr. «,o,. G d i e «^ Vom Bezllksgelichte des Herzogthumb Gotl-fchee wird aNgemein bekannt gemacht: Es sey über GrcculionZ. Einschreiten des Philipp Ziga. nüsch von Brod, lurch dessen Bevollmächtigten, Hrn. Aüolph Häuf, wire, Michael Staudachtr von Suchor, in die öffentliche Feilbietung ber dem Letzter« gehörigen, zu Suchor lu^Haus'Ns. ? gelegenen, ter Herrschaft Kostel dienstbaren '/» Urh. Hübe sammt Wohn^ und Wirthfchaftsge« bäuden, wegen schuldigen 2« ft. MM. e.«. c. acwllliget. und zur Pernahme derselben der 3». Mai als erster/ ber 3o. Iunu als zweiter und de» 2o. Juli l. I^ als driller Termin, jedesmal um to Uhr Vormittags in Loco Suchor mit dem Bei« satze angeordnet- worden,. daA diese Realität bei den dritten Feilbietungstagfahtt auch unter ihrem Schähungwellhe. pr-. H08 ft. 40 kr. hintangegeben werden rvird. Der GlundVuchsextract, das Schahungspsop toeoN' und^ die FeilbietungZbedinanisse können M den gewöhnlichen Amlssiunden m oer Gerichts-kanzlei eingesehen werden. Bezirksgericht Gattschee den »4» Aplil lL^2; — 325 — Z. 677. (3) Edict. Von der Bezirksobrigkeil deS Her;agthums Goltschee, Neustadt!«» Kreises in Train, wer< den nächbenannte legal und illegal abwesende mililärpstichtige Individuen, als: ^ D e s M i l i t ä v p f l i ch t i g e n I «- ^. 5 ! Geb Anmerkung ^ Wov-und Zuname Geburtsorts Pfa,r Stands 2 Joseph ReHer Seela >z Gottfchee .H 2 Johann Leschih detto 3g detlo - ^^^ 2 Georg Wolf Rieg 4 Rieg ^ 4 Georg Beutler delta l2 detto > .' 5 Jakob Fritz dello 26 detlo 6 Joseph Surge detto 35 detto / Paul Agnitsch Stalzern ,2 detts ^ Peter Kohe Prose 5 «^"^ « ^>eorg Stampfet Inlauf 7 Morob», ,a Anlon Ulle Srobolnig li detto z, Georg Stampfe! Göttemg 26 Rieg ,2 Peter Iescheunig Neuwinttl . Suchen ,5 Johann Oswald detto »5 detlo ,4 Anton Poje detto 22 dello « ,5 Peter Lippovih Suchen 29 detto ,ß Uorcnz Muchitsch Mittergras ,d detls «, 17 Bartl Knauü Ultwinkel ,9 -^".". " 18 Anton Bukovitz Wosail 2 ^lfulNlß ^ ^. ,9 Joseph Muchvltsch Seela 6 delta 20 Gregor Stlmetz l Fischbach ,0 detto " 2, G,org Bukooih Krischmann ^ detto .^ ^ 22 Johann Bukavitz Vertouz 5 bett«, ^ 23 Mathias Majetilfch Grivatz 2 Ü«'" ^ ^ 2H Joseph BeNan Stauslilas 6 detto ^ 2ö Marcin Dellatscb Pierlsche 2 detlo 26 Stephan Zbernkovich Kusche! .0 detc« 27 Martin, Lukag Bauer detto »L ve la ^ 28 M^ltin Gergorilsch Mauerz und Vrcsnig 5 delto 2c Mathias Paduaz Hneb 3 detto 2(. Joseph Simonitsch Glattloka 2 «^."0 ^ I, Mathias Iurkovich Suchor 9 Banialora ^ 37 Pcter Kwitsch Iessenoverlh 6 delta 25 M'chael Osanilsch Putz 2 detto ^ 21 Georg Tschinkel Lienfeld L delta ^ ^. ^» Z. Joseph Ionke Hohenegg 2, detto z ' «> 2b Michac! Mantel Hornberg ,6 detto 3^, Johann Schauer Obermösel >2 Mosel ^ Johann Pröser d«tlo 24 detto ! 4. Leonharo Perz «,d"to 36 detto ! 45 Mathias Ionke Reinthal t? delts 4ö Mathias Ionke Niedermösel 9 detto 4/. Mathias Verderbe? Unterskril «2 «^b"to 45 Johann Jaklitfch Windischdorf 32 Mltterdorf ^ 46 Iakod Iaklitfch j Mltterdorf 6 detto ^' 47 Matthäus Kren Oberloschin »a detto , 4ö Ignaz Weiß Tiefenräuther », Altlaag j >.- 4« Mathias Grivitz Widerzug 2 TjHermoschmh i 5o Joseph Maußer Wretzen '5 detto i 5, Johann Staljer Drandul ,a detto > 52 Mathias lZifenzopf Nessenthal 3? Nesselthal ^ — 326 — ^ des Militärpflichtigen ^------------------------------s------------------------5 ^ " ^7 »nmertung ^ Vov und Zuname GeburtKort Z Pfarr Stand ^gh^ M Andreas Medez Büchel 5 Rtsselthal ^» '522 A H4 Johann Stalzer detto 27. delta « A 55 Georg Erker Tanzbüchel 3 delto '" " >« 56 Georg Mühle Blunsee 2 detto « « ^ 5s MathiaS Kump Altfriesach 2 detto «3 ^ üii Georg Stampfe! Göttenih 6 Rieg »o«» i^ 5g Georg Kren Koflern 2» Mtterdorf - » « k' " , mit dem Beisahe hiemit vorgeladen, sich binnen vier Monaten um so gewisser var ditse Bezl»es. obiiareit «u steNen und üb«r ihre Abwesenheit zu rechtfertigen, rvidrlgenK selbe nach verlauf om» Frist nach den bestehenden allerhöchsten Gesetzen alö RelrutirungsftüchtUnge behandelt. Und d» hllMlt verbundenen nacktheiligen Folgen sich selbst zuzuschreiben haben weroen. Beziresobrigkeit Goltschee am 25. April »L42. Z. 6Ü3. (2) Nr. 97, Edict. Von dem k. k. Bezirksgerichte Oberlaibach rvird bekannt gemacht: Gö sey in der Executions sHche dcö MallbäuK Odlat eurch Hrn. Dr.Pa3ch2li lrioer Joseph I^rz von Podreber. pto. «uü dem gerichtlichen Vergleiche vom 6. ?lugusi «824 noch schuldigen. 545 si. 5 kr. c.z. c., in die executive Feil. bictung der ecm Oxecuicn gehörigen, zu Pooreber ^its«nd«n , es» HerrschaftNiNichgvätz »u!» Rectf. Nr. Lö cicnstbaren, auf i63» ft. geschätzten Ganzhube sammt Fährnissen gen,illlge«, und es seyen hielu d,e Feibietungstagsatzungen, als: auf den 25. Mal, 27. Juni und 29. Juli l I.. jedesmal früh von 9 bis »2 Uhr im Orte re» Realität zu Podrebe» wit dein Beisahe bestimmt worden, tah die Rea« liläl und Firnisse nur bei der dritten Feilbietung unter dem Sckcitzungöwerthe hintangegeben werden. Der Grundouchsextract, das SchätzungSprol«» coll und die LicitationKveoingnisse können hier unv beim Hrn. Dr. Poschali eingesehen werden. K. K. Nelntsgerichl Obnlaibach am 2. Februar 1tj<2. K u n d m ck ch u n g. Die Eisenbahn von Gloggnitz bis Wien wirb am 6. Mai d. I. dem Mgemeinen Verkehre für Personen und Frachten eröffnet; es werden demnach die ?. l. Reisenden von Gratz, Klagenfurt, Laibach, Trich u f. w. eingeladen, sich nach folgendem Abfahrtsstunden richten zu wollen: Von Gloggnitz nach Wien gehen die Trains ab: ». Train um 6 Uhr früh 5. Train um V, 2 Uhr Nachmittag 2. «. >,. »c, ,, Vormittag ä. „ ^ '/2 7 „ Abends. Fahrpreise in Conv. Münze. Für eine Person im Wagen i. Classe 3 fi. ^ ^ » « „ li. ,« 2 „ ii) kr. „ ^ ^ ^ „ III. " ! " 3o kr. Auch M bereits die Einrichtung qetroffen, daß an rnesen Stunden die nnt He« Post Reisenoen, ihre Equipagen auf der Basin mitnehmen können. Für die Beförderung der Frachten wurdm folgende Preise festgesetzt: Von Gloggnitz nach Wien. z. Für Naturprodukte und Güter geringen Werthes pr. Crn. ,i kr. C- M H. ^ Kaufmannsgüter aller Art . . . „ ,, »3 ^ » „ Von der Direction der k. k. prw. Wien-Raaber-Tisenbahn^Gesellschaft. Wien am i. Mai 1642.