CINZEf,PREIS: wochentags 10 Rp! Samstag-Sonntaj» 15 Rpt Slliirliurgtr Rettung Amtliches Organ des Steirischen Heimatbundes Verlag and Schriftleitung: Marburg «. d. Drau, Badgassc Nr. 6, Fcmnrt: 25-67, firscheint wöchentlich sechsmal ats Morgenzeitung (mit Ausnahme der üohn- n. 25-68, 29-69. — Ab 18 Uhr (Ö Uhr abends) ist die Schriitleitung nur aui Femrut Feiertage). Bezugspreis (im voraus zahlbar) monatlich RM 2.10 einschl. Zustell- Nr. 28-67 erreichbar, — Unverlangte Zuschriftert werdtn nicht rtickgeSandt. — gebühr; bfel Lieferung Im Streifband zuzüglich Forto; bql Abholen in der Ü6- Bc» Anfragen RDckporto beilegen. — Postscheckkonto Wien Nr. 54.608. schäftsstelle RM 2.—. •— Anzeigen- und Bezugsbestellungen in der Verwaltung. Otr. 278 OltorOurg a. D. 2>rou, Ottontag, 3. ?tobtm6tr I94i 8i. Sobrßong Hauptstadt der Krim genommen Im Monat Oktober 441.500 brt britisthen Handeisschiffsraumes versenict Simferopol in dentscher Hand Nprdranil d«t )aila-0«birg#t in br^il^r Front •rrokht Vormarsch apf Sowatfopol Aus (lern F ü h r c r Ii a u p 1 q U a r 11 c r, 2. November Da« Ob^kottimtinido der Welifniacht gibt bekannt: in eiltsclilosseiter Ausnützurig unfi^rts Sieges auf der Krim wird die Verfolgung dfs geschlagenen Gegners schwungvoll fortgesetzt. Der Nordrand des Jalta-Qebir^ ist, wie bereits dtirch Sntidermeldung bekanntgegeben, in breiter Fnvnt erreicht. Detjischc «tid runtärtiBche Trup|ien hät>en gestern Simfcröpbl, die Hauptstadt der KHm, genommen und befinden sich In weiterem Vorgehen auS Sewastopol. Im Donczbecken brachen dcutscMie und italienische Truppen trotz schlcchtestcr Wegeverhflltnlsse feindlichen Widerstand und t>esetzten weitere Industriege- J)le (Entfdjeiiiunö Von Stabsleiter Helmut Sündermann biete. Vor Leningrad wurde ein erneuter t'bersetzversuch über die Newa unter Verlusten för detl Feind abgewiesen. Die Beschießung kriegswichtiger Ziele In Leningrad und in Kronstadt wurde mit guter Wirkung fortgesetzt. Die Luftwaffe bombardierte bei Tag und Nacht die Seefestung Sewastopol. Sie erzielte Volltreffer in den Hafenanlagen» beschädigte ein sowjetisches Kriegsschiff und warf eltien jfrößeren Trans-fwrfcer in Brand. Kampfflugzeuge griffen in der letzten Nacht wichtige Versorgungshäfen an der WeStkäste Englands an. Der Feind warf in der Nacht zum 2. November an einigen Orten Nordwest-deutschlands Spreng- und ßrandt)omben, drei tnitische Bombe wurden abgcschos-^en. im Kampf gegen die britische Versor-gungsschlfTahrt versenkten Kriegsmarine und Luftwaffe im Monat Oktober 441.300 brt feindlichen Handelsschiffsraumes. An diesen Erfolgen sind Unterseeboote mit 235.200 btt, ütjerwasserstreitkräfte der Kriegsmarine mit 18.000 brt und Verbände der Ll^ftwaffc mit 168.100 brt beteiligt. Dombenregen aal ielmllidies Nadisdiubgebiel B c rl 1 II, 2. Nuvonilicr. Im Laufe düs 1. November unterstützten wieder starke Verbände der ücutschen Luftwaffe die Operationen des Heeres auf tlcr Krim. Mit Hnniben uiul Boruwaffen wurden bolschewistischen Kolonnen, die sich im eiligen RücIvziik befanden, schwere Verluste ziigefllRt. Die Wirkung; der deutschen Waffen zerstörte unter anderem zahlreiche Fahrzeuge, mit deren Hilfe die fliehenden Sowjets wertvolles Kriegsmaterial zu bergen suchten. Ein wicliti^*cr Knotenpunixt auf der Krim erhielt mehrere Treuer. Auch an den übrigen Fronten setzte die deutsche Luftwaffe, ihre Angriffe auf wichtige Nachschubverbindungen unü Transporlmittel des Feindes planniflRig furt. Verschiedene Kisenbahnstrecken so-wülil im südlichen wie im nördlichen Abschnitt der Front wurtien an mehreren Stellen nachhaltig mit Bomben belegt, so-daß verschiedene Transportzüge von Boniben getroffen wurden. Seitdem die deuts<.'hen Armeen in einem neuen gewaltigen Ansturm die r^is-sischc Zcntralfront zerbrachen nntl die letzten 'der voll kamipffähigen sowjetischen Heeresgruppen bei Wjasnia und ' Hrjansk zersprengten un^d vernichteten, haben sie auch den Schleier der Täuschung zerrissen, den die jüdische Pro-ipaganda vor die strategisch entscheidende Niederlage der Sowjets z'i legen vorstamlen hnt. Seitdem weif^ -Jie Welt, dnß der russische Koloß aufgehiUt hat, eine Bedrohung iüiropas zu bilden, seil-dem weiß das deutsche Volk, daß es durch diese entscheidenden Schlage seiner tapferen Wehrmaclit von dem Alpviruck der bolschewistischen Blutgefahr endgültig befreit wurde. Die Riesenarnieen, die Xelintausendo von Panzern und Fliigzengen, die bereitgestellt waren, tun Deutschland zu zermalmen und lüiropa zu vernichtcMi, gehören der Vergangenheit an. In Massengräbern und Oefangencnlagern, in Beulesammelstellen und Schrottplätze haben sich die Gewalten des Sowjetsturnies aufgelöst. Statt im Triumph auf den Plätzen der europäischen Großstädte errichtet zu wenden, liegen die Lenin-Standbilder und Stalin-Büsten in Gipsscherben zerschlagen im Schmutze der östlichen Landstraßen, Sinnbilder der zusammen-gebroclienen Blutherrschaft. In die Inilu-striegebiete, in denen bislier im Zeichcn der Fünfjahrespläne die Waffen gegen Europa geschmiedet wurden, haben un-sre Soldaten ebenso ihren Fuß gesetzt, wie sie das Tor zu den Kornkammern, Uberstlirzter Rückzog der Sowjets Orttichor Wldorstand boltchowistischor Nachhuten schnell gebrochen WticfiM (keclttnlttt Hiimtimgs übasar HonefKil RBfichitj SEWft 0 s) w tlsenbuhnmi Hohen m Berlin, 2. November. Im ukrainischen Industriegebiet setzten die deutschen Truppen am 30. und 3t« Oktober die Verfolgung der geschlagenen Bolschewisten weiter fort. Am 30. Oktober wurden In diesem Kampfgebiet weitere 2000 Gefangene eingebracht, örtlicher Widerstand bolschewistischer Nach" wurden twlschewistlsclie Zerstörungstrupps geschlagen und zersprengt. Alle Anzeichen deuten darauf hin, daß der bolschewistische ftückzug sich überstürzt vollzogen hat und dail die BolschewiSten infoige des schlechten Wetters und der Wegeschwierigkeiten erhebliche Materialverluste erlitten haben. So wurden allein hüten gegen das deutsche Vordringen am 30. und 31. Oktober 90 im Schlamm wurde überall schnell gebrochen. Bayri- steckengebliebene Lastkraftwagen der sehe Gebirgstruppen nahmen im Hand- Bolschewisten von deutschen Truppen streich eine Brücke. An anderer Stelle | erbeutet. Erhebliche Zerstöningen In Sewastopol Schwere Bombentrefler auf Sowjetkriegstchiff Berlin, November Verbände der deutschen Lultwaife griffen am 1. November und In der Nacht Zum 2. Novembet den sowjtetischen Kriegshafen SewastoixH auf der Krim wirkungsvoll an. Zahlreiche Bomben mittleren und schweren Kalibers wiit^de» bei Tage und In der Nacht aut sowjetische Schiifs/ielc und llafenanlagen abgeworfen im Verlauf der Angrllfe wur- iiegendes sowietlscAes Kriogsschiii er-iiieit schwere Bombentreffer, die es ma-növrieruiiitthig machten. Ein Transportschiff, das offenbar zur Aufnahme von fliehenden sowjetischen Truppen t>e-stimmt war, wurde in Brand geworfen und erleuchtete noch in den späten NachtstuiKlen die weite Umgebung des HnfenK. Aucii die Hafenaidagen ^-ntn Kertscli den stärkere und rasch sich ausdelinende am Asowschen Meer erhielten dUfcli Brände beobachtet. Die angerichteten i deutsche Kampfflugzeuge schwere Boni-Zerstorungcn in den kriegswichtigen An-' bentreffer, die starke Zerstörtmgen an-Karic: akIiivj j^gcn sind schr erheblich. Ein im Hafen' richteten. zu den Kohlenrevieren und Erzgruben aufgestoßen haben, die. bisher dem rCinde dienten und nun wieder unserein Kontinent gehören werden. Und während vor fünf Monaten die deutschen Tnippcn an den Grenzen des Reiches einer Übermacht von Sowjetstreitkräften kühn ge-genübertrnten, steht heute das^ deutsche Millionenlieer fern im Osten einem geschlagenen Gegner gegenüber, dessen Reste keinen (iedankcn an Siog uK'hr in sich tragen, sondern nur noch mit dem Wunsche nach Rettung sich an die Weite des Raumes uikI an den wec'nselndrn Schutz der Witlerimg klammern. Der Schlamm der Straßen und die Grundlosigkeit der Wege, die man nicht der Kraft des bolschewistischen Widerstandes, sondern der Laune des Wettergoties zuschreiben muß, können die Vollendung u.iseres Sieges im Osten zw^ar zedlich hemmen und hinauszögen!, aber nicht mehr verhindern. Darin liegt 'die Größe der Entscheidung, die in den Monaten schwerster und härtester Kämpfe, die hinter uns liegen, gefallen ist. Mit einer tiefen Dankbarkeit an seinen Führer und an seine Soldaten faßt das deutsche Volk das Wissen um diese Entscheidung zusammen zu dem sicheren Bewußtsein, daß in> Ringen gegen die bolschewistische Bedrohung die \\ ür-fel für Deutschland gefallen sind. Die Loniloner Kriegshetzer und Voiks-betnlger klammern sich nun an den letzten Strohhalm, der ihnen noch geblieben ist: Sic berauschen sich an dem Gedanken, daß trotz allem im Osten noch gekämpft wird. l-:s ist eine allzu naive militärische X'orstellinig, glauben zu wollen, dgß mir einer strategisch^ gefallenen Entscheidung das linde der Kampfhandlungen verbu.iden sei. Nach der Schlacht von Sedan war beispielsweise auch im Jahre 1870 die Entscheidung gefallen, aber deshalb noch nicht "der Friede gekommen. Er mußte erst in weiteren harten, schweren Kämpfen erzwungen werden. In diese zweite Phase des Kampfes sind wir jetzt auch im Osten eingetreten. Sie uird an unsere tapfecen S(ddatcn aller Waffengattungen noch manche harte Forderung stellen. Immer nieder mag der heimtückische Feind irgendwo Trümmer seiner Kräfte sammeln, sich in Süni'pfen verschanzen, Heckenschützen nio-bilisieren oder Barrikaden In den Städten errichtcn. Unter das Heldenlied des deutschen Soldatentums im Osten wird noch kein Schlußstrich gezogen sein. Es wird noch weiter zu berichten haben von einem kühnen Vorwärtskämpfen, Tausende von Kilometern fern der Heimat, in Sturm und Wetter, in Kälte und Schnee — unentwegt dem geschlagenen Feind an der Klinge. Was für den kämpfenden Soldaten gilt, hat L^bensolche Bedeutung für die schaffende Heimat. Im beglückenden Bewußtsein durch die befreienden Schlüge unserer heldischen Armeen vor der blutigen Bedrohung durch die bolschewisüschen Horden endgültig gesichert /u sein, legt sie die Hände nicht in den Schoß, sondern beweist durch unermüdliche Arbeit ihre unbeugsame Entschlossenheit, dem Feinde nicht eine Sekunde Atempause mehr zu gönnen, bis er am Boden liegt. Seite 2 »Marburper Zeitiin/s;« 3. November T04! Nmnm^r 2TR Amtlich als Lügner gebrandmarkt Die Reichsregierung deckt die verbrecherischen Machenschaften Roosevelts auf Berlin, 1. November. Mit aller EntscIiicJenhcit hat jetzt d e Reichsresterun^ selbst tlic unverschämten und verbrecherischen Diffamierungen Deutschlands zuriickgewicsen, mit denen Rnoseveii de Legalisierung weiterer kricßstreiberisclier Maßnahmen durch den Konijreß zu erreichen sucht. Die Lügen des USA-Präsiücnten über ihm vorliegende I^läne Deutschlands zur Abschaffung der Religion oder einer Aufteilung Südamerikas sind cierart plump, daß sie im allgemeinen von der Welt n's Ausgeburten eines in se'ner Kriecrsbeses-senheit hysterischen Gehirns erkannt werden. Die Feststellung der Reichsregierung unterstreicht, was von der Weltöffentlichkeit fast ausnahmslos schon erkannt ist. daß es sich hier uiu Fä'schungen gröbster und plumpster Art hnndelt. Die Lügen Roosevelts sind so unsinnig und absurd, daß sich eine Richtigstellung; deutscherseits von vornherein erübrigt. Die Behauptungen Roosevelts, c'aß amerikanische Zerstörer von d ut^chen Scestrcitkrclflen angegriffi'n v\ordcn se en und damit festgelegt wäre, wer den ersten Schuß ab'Ji'ücben habe, ist durch eile amtlichen Erklärungen der amerikanischen Marinebehördcn bereits selbst widerlegt. D'c amtliche Erklärung der deutschen Reichsregierung bestätigt oese Fesstelluncen und stellt durch Darlegung der Einzelheiten unwiderlegbar fest, daß die von RoosCvelt gemachten Angaben nicht cien Tatsachen entsprechen. Sowohl bei dem Vorfall des Zerstörers »Orecr« vom 4, September, w^e bei dem Vorfall des Zerstörers »Kearny« vom 17. Oktober wird in der Erklärung der Rclchs-regierung auf Grund der Meldungen deutscher U-Rciot-Kommandanten und der Erklärungen der amerikanischen Marinebehördcn im einzelnen eindeutig festgelegt, daß in keinem Falle deutsche U-Boüte amerikanische Zerstörer angegriffen haben, sondern im Gegenteil, sowohl »Grcer« wie »Kearny« in ilen Kampf deutscher U-Boote mit britischen Seestreitkräften eingriffen und damit »entgegen den Lügen Roosevcltspo Westfalen Altena 1.W., 1. November Der Stabschef der SA Viktor Lutze trat am Sonnabend von Siegen aus eine Besichtigungsfahrt zu den SA-Wehr-mannschaften der Qrup'pe Westfalen an, die ihm aus der Kampfzeit, als er im Ruhrgebiet und in Westfalen für die Idee des Führers kämpfte und wirkte, besonders eng verbunden ist. Diese alte Kamp'fverbundenheit mit den Kunnpeln des Ruhrkohlenbergbaues wie des Siegerländer Erzbergbaues fand beredten Ausdruck in den Ansprachen, mit denen der Stabschef begrüßt wurde und die Stabschef Lutze an seine SA-Männer richtete. Der Stabschef überzeugte sich eingehend bei den Wehrmannschaften von dem Stand ihrer vormilitärischen Ausbildung. Immer wieder wies er die Wehr-männer und ihre Ausbilder darauf hin, welche entscheidende Bedeutung der Stärkung der Wehrkraft und des Wehrwillens für den Endsieg des Volkes zukommt. Ik Wituüßk Eduard VI!.'Denkmal in Cannes zcftrflm* mert. In der Nacht vom Freitag auf Sonn-abend haben unbekannte Täter in Cannes die Statue des englischen Königs Eduard VII. auf der Croisette Esplanade umgeworfen und zertrümmert. Dieses Monument war im Jahre 1912 in einer Zeremonie eingeweiht worden, die von dem damaligen Ministerpräsidenten Raimond Poincar^ zum Gedenken an die Entente cordiale geleitet wurde. Das ist die erste antienglische Demonstration größeren Umfange» im unbesetzten Frankreich. Tschechen und Polen als britisches Kanonenfutter. Wie aus Stockholm berichtet wird, sind jetzt tschechische und polnische Hilfstruppen auf den verlorenen Posten Tobruk geschickt worden, wo sie als Kanonenfotter Verwendung finden sollen. Jut>el in der mohammedanischen Welt Am Freitag fanden in allen Moscheen Tangers Dankgebete für die Rettung des OroB-muftis statt, der bekanntlich dieser Tage den britischen Häschem entkommen ist. In Rom laufen Glückwunschtelegramme ' aus allen Teilen der mohammedanischen Welt ein. Auf Befehl Churchills... Nach einer Meldung aus Sydney werden alle öffentlichen Gebäude Australiens anläßlich des Gründungstages der Sowjetunion flaggen müssen, Serbischer Saboteur bei Rom hingerichtet In der Umgebung Roms ist laut amtlicher Mitteilung der ehemalige jugoslawische Staatsangehörige Milosch Kneschewitsch, ein Serbe, erschossen worden. Kneschewitsch hatte im Feber d. J. einen italienischen Han-delsdamnfer mittels einer Sprengladung versenkt. Zwei Mittäter wurden zu 30 und 26 Jahren Kerker verurteilt. Ungarn macht kurzen Prozeß. In Neusatz wurden vier jüdische kommunistische Saboteure zum Tode verurteilt, weil sie versucht hatten, Brände zum Schaden der Volksgemeinschaft herbeizuführen. Portugal schätzt seine Kolonien. Zur Verteidigung der Rechte Portugals werden, wie Agenzia Stefani meldet, neue Truppenverbände in Kürze nach den portugiesischen Inseln und Kolonien entstandt werden. 60.000 Inder sollen geopfert werden. Der Vertreter des »Manchester Guardian« in Teheran will erfahren haben, daß etwa 60000 Mann indischer Truppen zur Verstärkung der sowjetischen Kaukasus-Armee bereitstünden. England macht also nicht das geringste Geheimnis daraus, daß es auch hier englische Truppen nicht zu opfern beabsichtigt, vielmehr wieder fremde Völker bluten lassen will. Der britlschc Ausvcrkani. Wie aus Tient-sin tierichtet wird, hat die britische Schiff-fahrtsgesellschaft »Taku Tug und Lighter Company« ihren gesamten Schiffsbestand an eine japanische Gesellschaft verkauft. Damit js* der zweitgrößte britische Schiffahrtskonzern Nordchinas in japanische IlSnde über, gegangen. Wachsende Ernährungssorgen in Ägypten. hl einer kürzlich abgehaltenen Sitzung de» ägyptischen Ministerrates wurde festgestellt, dafi die Preise der lebensnotwendigen Artikel wogen der zimehmenden Verknappimg ständig in die Höhe gehen. Die größten Sorgen verursache das Problem der Getreideversor-gung. Nene Ritterkrenztrager Berlin, 2. November. Der Führer und' Oberste Befehlshaber dcr Wehrmacht verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers des UceT'es, Generalfeldmarschall von Brauchitsch, das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an: Generalleutnant Cräßner, Kommandeur einer Infanteriedivision, Generalleutnant Strek-ker, Kommandeur einer Infanteriedivision, Oberst Wegener, Kommandeur eines Infanterieregiments. Hauptmann Leuschner, Führer eines Bataillons in einem Schiit-'/enregimenf, UberleUi\\ ehe! Ummer, Spähtrup[)l'iihrei- in einer Aufklärungsabteilung. Munitionszug explodiert Besonders gute Erfolge deutscher Kampfflugzeuge an der Ostfront Berlin, 2. November Deutsche Kainpftlii:,;zeuKe, die zur Unterstützung der Operationen des Heeres im nördlichen Abschnitt der Ostfront eingesetzt waren, hatten am l. November wieder besonders gute Frfolge zu verzeichnen. Stark befestigte Feld- und Artilleriestellungen wurden wirksam bombardiert. Die zahlreichen Volltreffer zerstörten die sowjetischen Stellungen weit-gehendst. Die Truppen der Sowjets erlitten hier besonders starke blutige Verluste. Sowjetische Batterien wurden durch kühn geflogene Tiefangriffe zum Schweigen gebracht. Trotz ungünstiger Wetterverhältnisse bekämpften Verbände der deutschen Luftwaffe an der gesamten Ostfront sowjetische Nachschnblinien. Viele Eisen-balmstrccken wurden durch gutliegende Reilienwürfe unbrauchbar gemacht nnd so der für die Sowjettruppen äul.lerst wichtige Naciisciiub an Verpflegung und Munition unterbrochen. Mehrere fahrende Transportzüge wurden in Brand gewor-ien oder zum Entgleisen gebracht und zerstört Auf einer dieser unterbrochenen Strecken trafen Bomben einen Munitions-zug. Dieser explodierte nnd richtete dabei in der gesamten Umgebung furchtbare Verheerungen an. Nach der neuesten Meldung wird die Zerstörung von liö sowjetischen Kraftfahrzeugen an einem l'rontabsclmitt berichtet. Malta erneut bomliardiert R o ni, 2. November. Der italienische Wehrmachtbericht vom Sonntag hat folgenden Wortlaut: Mehrere feindl'che Flugzjuge überflogen in der vergangenen Nacht das Gebiet von Riigusa auf Sizilien und von Castel-lammare die Stabia, wo sie einige Bomben abwarfen, die keine Opier fordorten und nur geringfügigen Schaden verursachten. In Nordafrika wurden bei Einflügen in die Cyrennika vier britische Flugzeuge abgeschossen. In Ostafr;ka brachte die Bodenabwehr (ler Stellung von Ualag ein feindliches Flugzeug /.um Absturz. Ein zweites Flugzeug wurde v1S und 1019 nicht vergessen. Niemand wird sich wundern, wenn sie sich gerade in diesen Tagen daran erinnern. Fdo Paidasclu Verkauft und ausgeplündert Wi« dio Untersteiermark durch landfremde Elemente balkanisiert wurde Politische Unterwerfung ist nicht (k'nk-ba^r ohne wirtschaftliche Unterjochnng. Dessen waren sich die Leute von »Versailles« bewußt, als sie durch die Bt.'l-grader Handlanger sich in Laibach Jit; Vollstrecker ihres Willens suchten. Der von Rußl'and ausgehende und von Tschechen und Polen proipagierte Panslawis-mus tler Zeit vor dem Weltkrieg und während desselben erhitzte auch die Köpfe der slowenischen Intelligenz.; ilie breiten Masvep jedoch lehnten aus einein gesunden Instinkt heraus dieses Phantom ab. Diese Ablehnung war sogar in Krain so klar, daß seltost der schlaue Politiker Dr. Sehnst erschitz ge-zwimgen war, sich klar zum Österreichcr-tuin zu bekennen, um nicht den Kontakt mit der Bevölkerung zu verlieren. In der Untersteierniark wollte man von einem Panslawismus üiberhaupt nichts wissen und deshalb rekrutierte sich später die Unterjochungsgarde aus volks-imd landfremden Elementen. Es mußte eine künstliche Welle von Haß und Ver-blentlung geschaffen werden, um die Bevölkerung für die ihrer harrenden Opfer unempfindlich zu machen. Es ginge weit über den Rahmen eines Artikels, die einzelnen Akte der wirtschaftlichen Ausbeutung un^d gewaltsamen l.ostrennung der Untersteirer aus ihrer früheren Schiek-salsverbumdenheit auch nur aufzuzählen. Ob Bauer, Arbeiter, Beamter, Pensionist oder Kaufmannn, sie alle haben die Schläge am eigenen Leibe verspürt. Von den Kronenpensionisten ist wohl nicht mehr viel übrig geblieben, von der Ausbeutung der Arbeiter durch die jüdischen Textilindustrien und von der Abwanderung dieser Industrien unter Patronan/, der Behörden und der städtischen Verwaltung, von der Begünstigung bei der Kapitalsflucht, weiß gerade Marburg ein trauriges Lied zu singen. Über die Verfilzung von Wirtschaft und Politik bei vcderblicher Beeinflus-suiig der (iffentlichen Meinung durch Presse und Politiker wird noch gesprochen werden. Hier sei nur ilarauf hingewiesen, 'daß die auch in die Untersteierniark gesandten Apostel, die einander in Belgrad an der Regiorungskrippe von Zeit zu Zeit ablösten, über allen wirf-j^ehaftlichen Gewaltakten segnend die Hand erhoben. Man darf in der Verurteilung dieses Verrates an Volk und Heimat nicht übersehen, daß es sich anläßlich der Ei.iglie-derung iler Untersteierniark in das künstliche Staatsgebilde »Jugoslawien« nicht etwa um ein erobertes Gebiet handelte. Die Rechte der Bevölkerung waren vielmehr vertrt'iglich und verfassungsmäßig festgelegt worden. Das hinderte Laibacn und Beigrad freilich nicht daran, 'diese Rechte in den Staub zu treten. Keiner dieser Apostel rührte sieh, als das Verhältnis von vier Kronen gegen einen Dinar festgesetzt und so der unter-steirischen Bevölkerung drei Viertel des Barverniögens und damit der Ersparnisse der kleinen Leute sowie der Mündelgelder geraubt wurden. Von diesem Rest wurden dann durch eine Abstemneluntj weitere 20 Prozent abgenommen. Die Vnrkriegsrenten und sogar die Kriegsanleihen, sowie alle Verpflichtungen des Versammlungen in der Untersteiermarh Der Steirische Heimatbund hält in der weiteren Folge seiner Versammlungswelle Montag, den 3. November in den Kreisen Cilli, Luttenberg, Marburg-Land und Pettau in folgenden Ortsgruppen Versammlungen ab: Tiiffer, Beginn 17 Uhr, Redner Kreisführer Dorfmeister; Packenstein, Beginn 17 Uhr, Redner Kam, Flaser; Rietz, Beginn 17 Uhr, Redner Kam. Peppernig; Laufen, Beginn 17 Uhr, Redner Kam. Tauzher; Leutsch, Beginn 17 Uhr, Redner Kam. Dipl. Ing, Unger-Ullmann; Oberradkersburg (Kerschbach), Beginn 20 Uhr, Redner Kam. Posch; Roßhoff (Wiesebach), Beginn 20 Uhr, Redner Kreisführer Nemetz; Oberradkersburg (Stein/.tal), Beginn 20 LIhr, Redner Kam. Tschiggerl; Roßhof (Lugatz), Beginn 20 Ijhr, Redner Kam. Harig; Schleinitz (St. Nikolai), Beginn 18 Uhr, Redner Kam, Veigl; Sauritsch {Türkenberg), Beginn 17 Uhr, Redner Kam. Scharner; Ankenstein (Bristowar), Beginn 17 Uhr, Redner Kam. Goschnigg; Treun (Waria), Beginn 18.30 Uhr, Redner Kam. Stroß; Haslach, Beginn 18.30 Uhr, Redner Kam. Dr. Wessely; Sauritsch (Türkenberg), Beginn 18.30 Uhr, Redner Kam. Goschnigg; Sauritsch (Lowretschak), Beginn 18.30 Uhr, Redner Kam. Urban; Ankenstein (Metribnik), Beginn 17 Uhr, Redner Kam. Dr. Wessely; Treun (Marktdorf), Beginn 17 Uhr, Redner Kam. Reich; Treun (Sella), Begmn 18.30 Uhr, Redner Kam. Reich. Die neue kroalisdi-serUsdie Brenze Die Vorverlegung der Wirtschaftsgrenze zwischen Kroatien und Serbien an Donau und Save bilden zur Zeit das Gesprächsthema der Belgrader öffentlichkeit, weil dadurch Kroatien unmittelbar an Belgrad heranrückt. Steht man auf der Anhöhe der alten türkischen Festung Kalimegdan, so hat man einen herrlichen Blick über die Mündun.g der Save in die Donau. Der Horizont ist begrenzt durch die niedere .Anhöhe von Semlin, das jetzt bereits zu Kroatien gehört. Bisher war Semlin, man möchte fast sagen, die Arbeitervorstadt von Belgrad, denn da drüben war eine große Anzahl Fabriken entstanden, u. a. ein Flugzeugwerk in vier Nähe des Flughafens, eine große Brauerei und vor allem war es ein händlerischer Mittelipunkt für die aus 'Ostsyrmien transportierten Erzeugnisse der dortigen Landwirtschaft. An Stelle der von den Serben gesiprengten Brücke, die einst auf Reparationskonto von Deutsehliind erbaut worden war, haben deutsche Pioniere eine Pontonbrücke erbaut, die in einiger Zeit von einer neuen festen Brücke abgelöst werden wird, die von der Organisation Todt in rastlosem Tempo errichtet wird. Die Eingliederung Semlins und Ostsyr-niiens in das kroatische Wirtschafts- und Verwaltungsgebiet hat jetzt nach einer amtlichen Mitteilung des Militärbefehls- ' habers Serbien eine Reihe von einschneidenden Veränderungen gebracht. Das Passieren der Save sowohl über die Eisenbahnbrücke, als auch über -die Pontonbrücke wird in Zukunft nur noch mit Hilfe von Grenzscheinen möglich sein. Damit Ist im allgemeinen eine völlige Trennung zwischen Belgrad und Semlin erreicht. Die alte geschichtliche Grenze, durch die die Save Semlin von Belgrad trennt, ist nunmehr wieder hergestellt. Hs ist vielfach als Symbol gewertet worden, daß es die Serben selbst waren, die schöne Sem-liner Brückc während der kopflosen Verteidigungsmaßnahmen für Belgrad sinnlos in die Luft sprengten und damit ihrerseits den Verkehr mit Semlin abbrachen. Diese Scheidung trug für Kroatien den Vollzug eines längst gewünschten Zustandes in sich. Man wird sich in Belgrad daran gewöhnen müsse:!, daß drüben über der Save Semlin und 'damit Kroatien liegt. Damit ist aber nicht gesngt, daß der bisher sehr lebhafte ^Verkehr unterbunden werden soll. Im Gegenteil, die Verordnungen, 'die über den Grenzverkehr herausgegeben worden sind, tragen die Züge starker ICr-ieichterung und haben vor allem das Ziel, die landwirtschaftlichen Oberschüsse so wie. bisher auch in Zukunft auf dem Belgrader Markt absetzen zu kfinnen. 9Caus eut mi Unterland ohne „Marburger Zeitunq' früheren österreichischen Sta.'ites hätten vertragsgemäß eingelöst werden müssen. Daß man die betrogene Bevölkerung durch 22 Jahre zum Narre.n halten konnte, war ein Verdienst vlieser Volksführer, dit I sich auf dem Rücken ihrer Opfer bereichern konnten. I (jber die ungleiche Handhabung der j Steuerschraube, des sogenannten Bau-, ernschutzes, über die einseitigen Investi-,t:onen in Serbien, über den Kapitalsab-j fluß durch die zwangsweise Anlegung der ' Mündelgelder, vier gerichtlichen Depots, der Reservefonds der Sparkassen usw. in der Serbischen Hypothekarbank wird noch bei anderen Gelegenheiten gespro-[ chen werden. Stillschweigend hat man es ['damals hingenommen, daß die auswärti-(gen Banken in der Untersteierniark Filia-j len errichteten, die die Hjiuptaufgabe darin sahen, die Gelder in die Zentralen I nach Laibach und Belgrail zu lenken, wo I d'e Gelder durch Spekulationsgeschälti-fiihrender Funktionäre für unsere unlerste'-risehcn Sparer verloren gingen. Für jene (Werkzeuge eines »hiiheren« \V'i"ens war der Arm der Gerechtigkeit zu kurz. In 1 dieser Rolle finden wir klerikale Institute würd'g an der Seite der liberalen. Auch ,die Sozinlisten wollten hinter den Af-jfären der Adriatischen, der Genn-^sen-I schaftlichcn Wirtschaftsbank und anderer Banken niclit zurückstehen und machten sieh für ihre Geschäfte die klerikal^.' »Slovenska banka^' dienstbar. Diese Banken hatten auch ihre Warenabteiluii-gen, um dadurch auch den Kaufmann und schließlich den Konsumenten wirtschaftlich und politisch zu beherrschen. Wenn dann z. B. der klerikale Wirtschaftsver-band vor dem Zusammenbruch stand, mußte die Partei, wenn sie gerade zur I Abwechslung in der Opposition war, die .Opposition aufgeben, um z, B. durch die I Frachtfreiheit von 2e-auftragten in Salzburg vorbereitet und durchgeführt wird, bringen in der Zeit^ vom 10. bis 23. November eine Reihe von offenen Musikstumden in Mozarts Wohnhaus, im großen Saal des Mozarteums, im Kurhaussaal, in der Stiftskirche St. Peter, im Salzburger Dom und anderen Orten. ♦ V Relchstagfung »Jugend und Buch«. Die Reichsjugendführung veranstaltet zusammen mit dem Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda, Abteilung Schrifttum, vom 31. Oktober bis 4. November in Wien eine Reichstagung »Jugend und Buch«, die unter der Schirmherrschaft des Reichsstatthalters Baidur von Schirach steht und am Freitag im Gauhaus zu Wien feierlich eröffnet wurde. iilllll)llillllllllllltllllllllllllllllllllllllltlllllllllltlillllllllllllllllllll% 1 DIE GELBEN PERLEN 1 1 EIN ABENTEUERLICHER ROMAN | ^Hiitiiiiiinmii VON HANS RABL lllillliiiliiiiiii^ Copynrht by VerlaK Knorr & Hirlh, München 1940 (1. Fortsetzung) De Witt lief rot an. »Siad Sie verrückt? Natürlich habe ich sie gekauft. Da, sehen Sie her!« Hr fischte aus der Rocktasche ci.ien kleinen Knäuel Seiüenpapier, löste die Perle heraus, Sie war kirschgroß, glänzte in einem milden, rheinweinähnlichen Schimmer, der van der Stappens perlengewohnte Augen unwiderstehlich fesselte. »Ist sie nicht wunderbar?« De Witt hatte ein andächtiges Gesicht und flüsterte nur: »Ich hätte sie gestern um ein Haar meiner Nichte gezeigt —« »Warum taten Sie's nicht?« fragte van der Stappen, unwiilküriich ebenso gedämpft. »Kann eine Frau so etwas sehen, ohne es zu begehren? Und ich bi.i nicht reich genuj?, das verschenken zu kfuinen —« Er wickelt die Perle rasch wieder ins Papier und steci_ da wir schon von ihr sprechen _ Sie (Uirfen mir da keine Schwieripkei'en nia-chen, mein Lieber. Ich srgte Ihnen schon finm,''!, Sic cwc^'^cn mir t-ts/'chlii-h C'ncn Gelallta. wenn Sic i»ie iiiilnehnien. Ich weiß ganz gut, Sic tun es nicht gern. Weiber an Bord — na, und so weifer. Aber trotzdem möchte ich es. Betje hat mich so sehr gebeten, ihr die Möglichkeit auf einem zuverlässigen Kahn zu verschaffen. Sie müssen mir helfen, mein Wort einzulösen.« Van der Stappen trommelte auf de;i Tisch. Fr verabscheute den Gedanken, ein paar Wochen lang die junge l.andsmän-nin auf seiner »Pinaja« hofieren zu sollen — außer ihnen beiden kein Weißer an Bord als allein Pieter Lens, sein Steuermann, der ohnehin für I.iebeleie.i zuviel übrig hatte. Betje Swarth — er hatte sie gestern kennengelernt und sich selbst eindringlich vor ihr gewarnt — war allzu schillernd und vieldeutig für einen biederen Trampdampfer der Banda-See. In ihren drei Newyorker Jahren, in denen sie es zu einer zwar nicht berühmten, doch auch nicht mehr ganz unbekannten Schriftstellerin gebracht hatte, hatte sie sich, mochte man beim ersten Augenschein meinen, zu einem vollendeten Flap-.per ausgewachsen. Mit aller Sucht zu flirten, aller Schn(vddrigkcit und Unbeküm-mertheit dieser Sorte. Doch konnte sie, wenn sie Lust hatte, ebensowohl eine Dame von Welt darslellcn oder ein noch ganz kinJhaftes Geschöpf. Nur eines hatte sie anscheinend verler.it: ein junges Mädchen aus der holländischen Provinz zu sein, aus der sie stammte; und von al'c:i wcihlichcn Wesen hatte van der Stnppen einzig solch ein net'es. ziitranrches, un-I kompliziertes ii'np'cs jrern ;'uf der »Pinaja« gehabt. Er sah viele Ver- wicklungen voraus, zahlreiche Unannehmlichkeiten — und konnte es sich doch nicht leisten, seinem besten Auftraggeber einen Korb zu geben. »Ich werde sie ja auch mit.-iehmen«, murrte er also. »Und Sie fahren —?« »Die gewöhnliche Tour. Dilly, Sutrana, Kocpang, Namoedale, Endeh, Wainga-poe, Bima, Soembawa, Singaradja, Ban-joewangi, Madoera.« »Eine vorzügliche Tour, besonders in dieser Hinsicht. Vieles, was für einen Neuling interessant ist, und nichts Gefährliches. Ich fürchte nämlich, mein Lieber, meine Nichte Betje ist — nun sagen wir, augenblicklich sehr auf Abenteuer erpicht.« Van der Stappen grinste. »Sic wird eine Masse sehen, was ihr unge'.euer abenteuerlich vorkommen wird — und nichts, was es wirklich ist. So meinen Sie doch?« »Genau das, Jan!« De Witt lachte. Dann wurde er unvermittelt wieder ernst. »Diese Kriegsrisikoprämien bringen mich um, Jan. Die nächste Ladung werde ich wohl unversichert verschiffen müssen.« I »Unversicherte Ladungen wären mir I äußerst unangenehm«, widersprach van ' der Stappen. »Was soll man tun? Heute schon klet. lern die Sä^tze, man weiß nicht, wohin. Und sobald Irgendein deutscher Kreuzer hierherum auftaucht, werden Sie merken, wie das Ist, wenn die Vcrsirherungsleute richtig wild werden. Ich hab' erlebt, was vierzehn Ioq war, als d'e .Enulen' Madras 1 beschost|n hatte, und man danach nicht wußte, wo sie war.« De Witt ächzte leise. »Schlimm ist das alles, Jan_« »Nicht das Schlimmste. Sie meinen zwar, verehrter Gönner, Ich verstehe von Politik soviel wie Sie von Navigation — aber einmal möcht* ich das doch einem der hiesigen Herren Exporteure sagen, die jahraus, jahrein in ihren bequemen Häusern sitzen und meinen, die Welt sei überall so voll Komfort — wirklich schlimm wird es erst, wenn es in Indien losgeht. Oder — oder wenn einmal die Japaner kommen. Und ich rieche förmlich, wie alle diese Leute sich bereitmachen. Augenblicklich vor allem die Inder. Ich bin nicht Ihrer Meinung, daß die Un. ruhe in Indien bloß von ein paar Intellek-tttellen ausgeht. Dann könnten wir sie hier nicht spüren. Wir spüren sie aber, Herr, wir spüren sie! Wir spüren auch die Gegenkraft, den Intelligence Service. Neulich erst, auf Klein-Kei, habe Ich eine Probe davon gehabt. Da geriet ein Schotte — ich will meine Mütze fressen, wenn's nicht ein Mann vom Intelligence Service war —« »Ach, Jan«, wehrte de Witt ab, »Betje ist ein besseres Publikum für Ihre Räubergeschichten als ich.« »Räubergeschichten? Wollen Sie damit sagen _>?« Van der Stappen fuhr halb aus seinem Sessel. »Setzen Sie sich wieder hin, |unger Mann. Ihre Wahrheitsliebe will ich nicht in Zweifel ziehen. Aber ich bin zu alt, um noch Interesse für Knelpenschläge-reien aufzubringen. Andere Dinge liegen uns tiefer am Herzen. Nummer 278 >M«rt>urger Zeitung 3. November 1941 Sefte 5 AUS STADT UND LAND iiiiiiiiitiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiitiiiiiiMiiiiiiiiiiiiiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiijiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiuiiiimiiiimtniMuiiiiuiiniiiiiniiiiiiiiiiiiiiiuiiiiiiiiiiiniiiiiiiniiiiiiiiiii^ Dorhnasterschalen im steirischen Brenzland Von der Zukunft des deutschen Schulwesens Mil dem Rillerkreuz ansgezeidinet Generalmajor Eglseer, ein Sohn der Stadt Klagenfurt, wurde, wie wir schon kurz berichteten, mit dem Ritterkreuz zum Eisemen Kreuz ausgezeichnet. Der hochverdiente Offizier besuchte nach sei. ner Schulzeit die Infanterie-Kadetten-schule in Marburg, die er als Fähnrich im Jahre 1008 verließ, gehörte dann dem Infanterie-Regiment 87 in Cilli bis zu seiner Versetzung nach Pola an. Den Weltkrieg machte er als Zugführer, sp^i-ter als Kompaniechef und Bataillonskom_ niandeur in Rußland mit, wurde mehrmals verwundet und geriet in russische Gefangenschaft. Nach seinei Entlassung sah er seine schönste Aufgabe als Hauptmann bei den Kärntner Freiheitskämpfen, nahm als Oberst an der Bcsetzunjz des Burgenlandes teil, wurde dann ii* den Generalstab bcnifen, 1935 wurde er Oeneralstahschef einer österreichischen Division. Nach dem Anschluß als Kommandeur mit der Führung eines Oebirgs. jägerregiments betraut, wurde er gleichfalls die deutsche Wehrmacht liber-nommen und 1930 Chef des Stabes beim Stellvertredenden Generalkommando XVIII (A. K.). Seine Beförderung zum General erfolgte im Jahre 1040, hier führte er eine Gebirgsdivision im Südosten und im Osten. Bin verdienfer Hlmpfer für das Deotsdifum oeslorben Wieder ist einer der bewährten Kämpfer für das Deutschtum in der Untersteiermark, der in Graz wohnhafte Bahnbeamte i. R. Franz Striedinger, geboren in Lelbnitz, im hohen Alter von 78 Jahren durch den Tod abberufen worden. Der Verstorbene war bis zum Ende des Weltkrieges vorwiegend in der Unters+eier. mark tätig, wo er besonders in den Jah_ »en 1915 und 1916 in selbstloser Weise für die Bevölkerung der Stadt Marburg die Versorgung und den Verkauf von Lebensmitteln in den städtischen Ver-kaufshallcn ohne jede Entschädigung durchführte. Diesen vorbildlichen Einsatz hat der damalige Bürgermeister der Stadt Marburg, Dr. Schmiderer, in jinem Anerkeninungsschreiben besonders hervorgehoben. Sein besonderer Dienst galt auch den Bestrebungen des • Deutschen Schulvereins Slidmark in der Untersteier-mark. Durch seine vorbildliche, kämpfe, rischc Haltung und die stete selbstlose Hilfsbereitschaft hat sich der Verstorbene ein bleibendes Denkmal gesetzt. Absdiiedsleier des ersten Amts-bOrgenneislers in Oberburg Am 28. Oktober fand im Gemein. schaftshause in Oberburg, Kreis Cilli, eine schöne Abschiedsfeier anläßlich des Scheidens des ersten Amtsbürgermeisters Franz Reisner statt, zu der sich der Ortsgruppenführer mit seinem Stabe, der Einsatzstab, die Wehrmannschaft, ferner der Amtsbürgermeister von Praßberg, Kamerad Scherhoser, mit einigen Gästens Auf einer Großkundgebung anläßlich des zehnjährigen Bestehens des NS-Lehrerbundes in Schlesien behandelte Reichswalter Wächtler in der Breslauer Staatenhalle die bedeutsamsten Fragen der nationalsozialistischen Erzichungs-reform. Zunächst wies er darauf hin, daß 'der NSLB durch ein eigenes Baupro-granim Anregungen für die verbesserte Ausgestaltung der Dorfschulen und der Dorflehrerwohnungen gegeben habe, und d^imit ei.ien wichtigen Beitrag zur Beseitigung der Landflucht leiste. Neben den vier bereits bestehenden Dorfmusterschulen würden in Kürze vier weitere eingeweiht, und zwar im steiri-schen und kärntnerischen Grenziand. Sie seien Glaubensburgen im Gren'zland-kampf. Diese Schulen verwirklichten die angestrebte Ganzheitserziehung. Selbst die einklassige Schule besitze bereits ein Arztzimmer, einen Raum für die NS-Sciiwester und einen Spielplatz. Bei den mehrklass'gen sei dann eine Turnhalle vorgesehen. Die Einheit der Erziehung werde dadurch erreicht, daß in jeder dieser Schulen ein HJ-Riaum, eine Bastel-werkstätte, und in größeren Schulen auch das Geschäftszimmer des Ortsgruppcn-leiters und ein großer Feierraum einge- richtet würden. Die Dorfschule werde also künftig Im Mittelpunkt des Lebens der Gemeinde stehen. Zur Frage der Hauptschule betonte der Reichswalter, daß sie künftig die Grundlage für alle Fachschulen der gehobenen praktischen Berufe, wie z.B.für die Ingenieurschulen und Lehrerbildungsanstalten sein werde. Auch die ländlichen Bezirke würde mit einem Netz dieser Hauptschulen überzogen werden, damit auf diesem Wege eine Hebung des Bildungsniveaus eintrete. Die Mittelschule werde künftig, weil sie einen unorganischen Bestandteil im Schulleben darstelle, verschwinden. Die höheren Schulen aber als Vorbereitung auf die akademischen Berufe bleiben bestehen. Man werde zu Ihnen über die Hauipt- und Fachschulen gelangen können. Von besonderer Bedeutung war die Mitteilung des Reichswalters, daß künf-t'g für die, die sich erst in späteren Jahren zum akademischen Studium entschließen, auch Erwachsenenschulen geschaffen würJen. Die Lchrert)ildungsanst'2Ucr: würden den notwendigen Nachwuchs für diese Schulen heranbilden. Ihr organisatorischer Aufbau sei durch den Führer persönlich festgelegt worden. .....................j-Am--rAf die Schuljugend und ein großer Teil der Bevölkerung eingefunden hatten. Ortsgruppenführer Lösel würdigte die Aufbauarbeit des Scheidenden, die er während seiner Tätigkeit als Amtsbür-germeister von Oberburg leistete und sprach ihm im Namen der Bevölkerung seinen Dank aus. In gleicher Weise sprachen sein Nachfolger H a u d e k und rti<» Kameraden Albrecht und Scher, hofer. Die Jugend brachte einige Lieder zum Vortrage, wobei dem scheidenden Büraermeister von einer Schülerin ein Blumenschrauß überreicht wurde. Weiter erhielt er ein schönes Bild von Oberburg. Bei dem folgenden kameradschaftlichen Beisammensein spielte die heimische Musikkapelle auf. GroBc Oienstbesprediung in Pettau Der Kreisführer und Politische Kommissar, Fritz Bauer, hatte sämtliche Dienststellenleiter und cie Vertreter der Wehrmacht Donnerstag, den 30. Oktot)er zu einer großen Dienstbesprechung eingeladen. Dabei wurde das gesamte Konzept des Steirischen Heimatbunoes eingehend dargelegt und die Voraussetzung für eine einheitlich ausgerichtete Arbeit gegeben, die c»ie Vorbedingung für eine kompromißlose Durchführung des in den bekannten vier Kernsätzen aufgestellten Programms bildet. Kreisführer Bauer konnte abschließend die äußerst gute Kameradschaft innerhalb aller Dienststellen im Kreis feststellen und bat, auch für die Zukunft In derselben Weise zu arbeiten. Abschließend überreichte der Kreisführer jedem Dienststellenleiter den neu herausgegebenen Führer durch Pettau, der die erste Broschüre dieser Art seit der Befreiung in der Untersteiermark ist. firiindnng der Cillier Zweigstelle des Deutschen Alpenvereins Im Jahre 1919 mußte dtr ehemalige »Deutsche und österreichische Alpenverein« auch in Cilli seine Pforten schließen. Alle Hütten des Vereins wurden kurzerhand ohne Entschädigung enteignet und das Vermögen beschlagnahmt. Der von den Jugoslawen vorgesehene Weg der Dinge hat sich nun endgültig gewendet und der Bergsport geht auch hier in die Betreuung des »Deutschen Alpenvereines« über. Ajn 31, Oktober fand im Deutschen Haus die Gründung der Cillier Zweigstelle statt. Gaufachwart Dr. Ludwig Obersteiner hielt einen kurzen gc-schichüicJien Überblick über die Tätigkeit des Alpenvereins und kündigte die kommende Arbeit an. Kreissparkassen-leiter Raimund Udy wurde zum Vereinsführer ernannt. Seine Mitarbeiter tüncht;; er sich unter mehreren bewährten Bergsteigern aus. Die Cillier Zweigstelle umfaßt die Kreise Cilli, Rann und Tnfail. Der Mitgliedsbeitrag beträgt drei, bezw. zwei Mark. Anschließend an die Gründungsversammlung wurde eine Mitgiic-deraufnahme vorgenommen, die emen schönen Erfolg zeitigte. Das Geschäftslokal des »Deutschen Alpenvereins« in Cilli befindet sich im Gasthof »Weißer Ochs« in der Prinz Eugenstraße. Rlaiisief'^hrennial In VillKh entMllt Am Freitag, dem Vorabend es Geburtstages des ersten Gauleiters von Kärnten, Hubert Klausner, wuröe auf dem Villacher Zentralfriedhof das Ehrenmal enthüllt. An der Feier nahmen unter anderen teil: Der Hoheitsträger des Gaues, Stellvertretei.-der Gauleiter Kutschera, die Witwc und der Bruder sowie die Verwandten de.* Gauleiters Klausner, Gauleiter Dr. Raine' von Salzburg, aer Führer der SA.-Grupp^ Südmark, SA.-Gruppenführer Nibbe, ff-Brigadeführer Globotschnig, die Kreislei^ ter und die Gauamtsleiter des Gaues Kärnten sowie weitere Vertreter von Parte!, Wehrmacht und Staat. Nach aer GedenK-rede für Gauleiter Klausner enthüllte de? Stellvertretende Gauleiter Kutschera das Ehrenmal. Im großen Kasinosaal folgte am Abend eine Feierstunae. „Wir fahren nnd fliegen Rekord" Lichtbildervortrag des Amtes Volkbildung Im Steirischen Heiniatt>und In einer Besprechung des bekannten Siportbuches von Hans Bretz »Bernd Rosemeyer, ein Leben für den deutschen Sport« lesen wir: »Dort, wo Rennwagen an den Start gehen, wo die Vor^ '"' gen zu Rekordfahrten get' und überhaupt ein rr"^' .^^..iiches tr-eignis stattfindet, tr'' . m-an mit Sicherheit einen v it bekannten Bcricht-erstanci, zweite Heimat der Nürburgring ist, Hans Bretz! Scheinbar uninteressiert, nachdenklich und stUl, taucht er bald hier, bald dort auf, macht dazwischen einmal einen kleinen Schwatz mit einem Bekannten und wenn die Veranstaltung zu Ende geht, dann ist in dem Hirn dieses Berichterstatters ein Tonfilm aufgenommen, 'dessen Synchronisierung in die geschriebene Sprache ein Talent voraussetzt, wie es Hans Bretz hat.« Hans Bretz, der seit mehr als 15 Jahren Mitglied dieser von Start zu Start ziehenden Renngemeinschaft ist, hält Erlebtes nicht nur mit Feder und Kamerr* fest, sondern versteht es ebenso gut, da. i-mal Geschaute in der Rede darzusttiicn. Ausgangsipunkt der Vorträge, die heute Montag und in 'den nächsten Tagen in der Untersteiermark von ihm gehalten werden, sind jene harten und schweren Jahre des nimmermüden Ringens um den deutschen Erfolg vor 1033, die Rennen auf dem Nürburgri.ig mit Einzel- und Teilerfo-lgen. Nach d8€hied eines braven Einsatzman-nes aus CillL Mit 1. November verließ die Sannstadt Pg. Wilhelm Z I w o t s k y, Kreispropagandaleiter in Bruck an der Mur, seit April d. J. für den Aufbau des gleichen Amtes in der Kreisführumg Cilli tätig. Pg. Ziwotzky galt allen, die ihn kannten und mit ihm in der Arbeit in Verbindung kamen, als Beispiel eines arbeitsa. men Mannes und Nationalsozialisten, der vor keiner Schwierigkeit zurückschreckte. Wenn heute schon viele schwierige Fra. gen gelöst sind, so ist das mit sein Verdienet. Besonders hervorzuheben ist die Tatsache, daß Pg. Ziwotsky seit Af>ril ununterbrochen ehrenamtlich tätig war und für seinen Einsatz in der Untersteier_ mark sogar auf die Tagegelder verzichtete, obwohl ihn die sechs Monate sei. D-Zugverkehrs, von der neben der übrigen Steiermark auch die Untefsteiermark betroffen ist. Wir geben einen kurzen Überblick über die aus dem Fahrplan gestrichenen D-Züge: Es fällt aus der D 1«8, ah Wien um sehen dem Doktor und dem Apotheker gewesen, was in einer kleinen Stadt besonders schlimm ist. Sie hätten sich schließlich auch ganz gern versöhnt, nur konnte sich keiner zum ersten Schritt entschließen, und keiner erlaubte ihn seiner Frau — bis die großartige Apfel. apendc die Bresche schlug. Dafür mußte denn doch, sobald sie genesen war], Doktorfrau einen Dankeschön-Besuch abstatten. Und die gute Frau Apotheker war klug genug, nicht gleich den guten Willen zu verleugnen, der ihr zugeschrieben wurde. Erst bei wieder gefestigter Freiind??chaft verriet sie den wahren Sachverhalt, und so kam ich zu Dank heirtigen Anzeigenteil erschienenen Be-' nes Einsatzes aus dem Beruf gerissen und kr B-Zog-Verkehr wird eliieschrinkl Auch die Unterstefefmark erhält eine Kürzung im Eisenbahnfahrplan Wie wir schon kurz mitteiHen, erfolgte 21.15 Uhr, a'n Bruck 0.20 Uhr, ab Bruck Ml 1. November eine Einschränkung des 0.26 Uhr, an Graz 1.13 Uhr, ab Graz 1.26 Uhr, an M a r b u r g um 2.42 Uhr. — Der D-Zug 288 ging in Wien ab nach Bruck um 21.50 Uhr, an Bruck 0.55, Anschlußzug nach Villach um 1.00 (an Villach 5.17 Uhr). Ferner stellte der D-Zug 187 (ab Marburg um 3.56 Uhr, an Graz 5.12 Uhr, ab Graz 5.28 Uhr, an Bruck 6.16 Uhr, ab Bruck 6.21 Uhr, ab Wien 9i3t) -Uhr) gestern Sonntag den Verkehr ein, gleichzeitig der D-Zug 285 (Villach ab 8.11 Uhr, Klagenfurt an 8.56 Uhr, Klagenfurt alb 9.03 Uhr, Bruck an 12.47 Uhr, Anschlußzug ab Bruck nach Graz T2.57 Uhr, an Graz 13.50 Uhr). Diese Einschränkungen im Personenverkehr »der Reichsibahn bedürfen keiner "besonderen Erklärung oder Rechtfertigung, da sie sich mit innerer Notwendigkeit aus der Situation ergeben, in der sich alle Verkehrsinstitutionen befinden. Einem Übermaß an Aufga-ben steht ein« nur beschränkte Anr.ahl an Einrichtungen und Arbeitskräften gegenüber. Neben der großen Ausdehnung des Verkehrsnetzes, und Schokolade... 1 «nter der besonderen Beachtung des Das also war mein erster Apfelclicb- mit. seinen »«"dlich woi en ctohl Ai;ahr«phpLnl(irh haf ihn mein die Wiederum durch deutsche rpHaVhtni« iriit fliifbewahrt weil erschlossen werden müssen, icrl^n ^aie Lebensmitteln in die großen Städte, die eine vordringliche Aufgabe darstellen, hinter der alles andere zurücktreten muß. Eine Selbstverständlichkeit, ü'ber die man nicht spricht! Daß der private Reiseverkehr dadurch weitgehend beeinträchtigt wird, läßt sich nicht verhindern. Es ist notwendig, da Einsparungen vorzunehmen, wo sie keinen lebenswichtigen Bedarf treffen. F<>i später noch Äpfel gemaust habe, — das weiß ich wirklich nipht. ;Ich sagte ja schon am Anfang, daß wir in diesen Dingen alle an einem kleinen Gtdächtnls." fehler leiden. ' , • Erfolg Die junge Schauspielerin tritt als Page in einem großen Theaterstück auf. Im letzten Akt hat sie nur die Worte zu sprechen: >Mit diesem Dolche errette ich dich!« Und immer-^^^ fort murmelt sie die Worte vor sich hin. Bis' . .. n.- I. !!._ C1-.1________ tum. »..( MCn vor viele Opfer gekostet hatten. Die Cillii»«' und die Mitarbeiter in den Ortsgruppen, unter denen er sich viele Kamer^en erworben hat, werden seiner stets gern und dankbar gedenken. m. Mütterberatungen im Kreis Luttenberg. Bei den gemeinsam mit dem Gesundheitsamt abgehaltenen Mütterberatungen des Amtes Volkswohlfahrt im Steirischen Heimatbund in den Ortsgruppen St. Georgen, Nedau und Inswanzen, wurden insgesamt 235 Kinder des Jahrganges 1940 ärztlich untersucht und soweit nötig, mit Nährpräparaten versehen. Der Gesundheitszustand der Kleinen war befriedigend. m. Bier Höchstpreise in der Unt^rsteier-mark. Seitens des Chefs der Zivjlverwal-tung in der Untersteiermark ist im heutigen Anzeigicnteil eine Anordnung über die Bierhöchstpreise in der Uniersteier-mark erschienen, auf die wir hinweisen. m Unsere Kofitbedeckungen und ^e Reichskleiderkarte. Bekanntlich sind auch unsere Kopfbedeckungen, soweit sie aus Spinnstoffen bestehen, in die Punktrechnung der Reichskleiderkarte, die in Kürze auch in oer Untersteiermark zur Ausgabe gelangt, einbezogen worden. Von dieser Punktpflicht sind lediglich die Männer-, Burschen- und Knaben - Schirmmützen befreit geblieben. Diese Schirmmützen dürfen also weiterhin punktfrei gekauft werden, wobei es gleichgültig ist, ob es sich um Mützen mit glatten Schirmen etwa in aer Art von Schülermützen handelt, oder um Mützen, bei denen der Schirm mit Stoff bezogen ist wie etwa bei den Sportmützen, Scglermützen usw. Punktpflichtig ist dagegen alle andere Kopfbekleidung aus Spinnstoffen. Der Punktpreis dafür beträgt bei den Filz- und Stoffhüten, den gestrickten, gewirkten und gehäkelten Mützen, sonstigen Damenmützen, Baskenmützen, Turbanen, Huthalbfabrikaten wie Stumpen. Capelines usw. und den Kapuzen 3 Punkte. Kopftücher und Erntehauben sowie die häufig als Kopfbedeckung verwendeten Schals unü Vierecktücher waren schon im zweiten Kleiderkartenjahr punktpflichtig und kosten aus wollhaltigen Stoffen 6, aus anderen Stoffen 4 Punkte. Die l-*unktpflicht gilt auch für Trauerhütc und sonstige Trauerkoplbeklcidung aus Spinnstoffen m. Sich im Verfolgungswahn die Kehle durchgeschnitten. Der in Wolfstal Gemeinde Jahring wohnhafte Kaufmann Johann Koroschetz litt seit nicht allzu-lanig pjcäjfiOcaU sind ktine Modeartikel. Sie »ind nicht aus Irgendwelchen Zeitströmun* gen heraui entstanden. Lanmährige Forscherarbeit bildet die Grundlage für ihre Heritellung. Ihre tägliche Anwendung durch Johr* zehnte Ist eine Prüfung von einzig-artiger Gründlichkeit und zugleidi der Beweis für Ihre bleibende Aner* kennung und Wertschätzung. SANATOGEN FORMAMINT KALZAN Ci«. • Johann A» Wülfing Berlin SW68 FILM SOS nslKrg Ein herrlicher Film, von der Jugend begrüßt, von allen Zuschauem mit wachsender Spannung verfolgt! Belehrend, doch weitab von trockener Buchgelehrsamkeit, führt die Handlung anteilerregend und mitreißend bis zum Schluß. Wahre Begebenheiten liegen ihr zugrunde, Mitglieder der letzten Grc.n-landexpedition sind am Aufbau des Films in hervorragender Weise beteiligt. Leni R i e I e n s t a h I verkörpert die Gattin des in den Eisbergen Grönlands verschollenen Professors Lorenz, der erst toterklärt, schließlich von einer Rettungsexpedition gefunden, nun mit seinen Kettern aqf einem Eisberg ins offene Meer treibend — SOS-Kufe in die Welt funkt. Mit dem Flugzeug auf der Suche, entdeckt Frau Lorenz die dem Untergang Geweihten. Doch ihr Flugzeug zerschellt an dem schroffen Eisgebirge, imd auch sie ist jetzt, gleich ihrem Gatten und dessen Gefährten, dem Verderben preisgegeben. Durch Flieger U d c t kotnmt Hilfe in höchster Not. Fast noch eindrucksgewaltiger ' als die menschlichen Tragödien, die sich vor unseren Augen in der grönländischen Gletscher-weit abspielen, sind die unvergleichlichen Aufnahmen. Im Donnern und Bersten der Eisberge, im blendenden Licht der weißen Massen werden aus einer Schnee- und Eiswüste Bilder von unerhörter Wirkung hervorgezau« bert. (Marburg, Burg-Kino.) Marianne ▼. Vesteneck ergeht deshalb erneut die Aufforderung,' Die Kinder sahen noch 'hr schließlich ihr Stichwort füllt, sie stürzt auf die Bühne und ruft laut und deutlich: »Mit diesem Rettich erdolche ich dich!« worauf unter donnerndem Beifall der Vorhang niedergeht I Antritt icvler Reise über ihren Vater ms Zimmer kam und dort das Ra-ihre Notwendigkeit klar zu sicrmesser nahm, (jcndarmeriebeanite des Postens St. Margarethen erscIreiR'n sofort am Tatort und leiteten die iKitigen I>-bcbungen ein. Sinn und ihre Notwendigkeit werden. Wo diese nicht lückenlos 7U be-iahen is^, wird sie auch nicht als berechtigt gelten können. DER lANDWffiT Dordilfllinit ihs MlndHiinHeiMln Im Rraise Hartarg Die Einführung des Rebschutzdienstes ist von ausschTaggebender Bedeutung. Die jetzigen Ernten in der Untersteiermark liegen mengemmäßig weit hinter denen der Altsteiermark ziurOck. Obwohl die klitmatischen Bedingungen in der Untersteiermark für einen Qualitätswein weit besser geeignet sind als die in der Altsteiermark, ist doch der Durchschnittswein qualitativ weit geringer. Die verhältnismäßig wenigen Spitzenweine können das Gesamtbild zugunsten der Unter-steienmark nicht ändern. Zurückzuführen ist dies vielfach auf die -notdürftige Bearbeitung der Weingärten und zum Großteil auch auf die äußerst nachlässige Kellerwirtschaft. Ks ist klar, daß hier sofort Abhilfe geschaffen werden muß. Dies wird neben anderen Maßnahmen durch Einrichtung des Rebschutzdienstes nach dem Must!?€ .1. Novfmtwr ftW «Wte 7 TURNEN und SPORT imiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiimiitiiiimiiMiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiitiiiiiiiiiiiiiiiiiiitiiiiiiiiiinHiiiiiiiiiiinMiininiiHiiHiiininHiminMiwniHiiimiiii Zehn Rapid-Tore gegen Leibnitz i*«t eiaem 10:0-Si€g erobert Ra|)id den vierten Platz — OAK tKAiegt SO Cflli mit 8:2 — 5:l-Erfolg der Orazer Reich''bahtier Das libripc Programm d«r sonntägigen Meisterschaftsrunde brachte zwei Spiele in Graz, während die Übrigen vertagt wurden. Di'O SO Cilli trat Graz gegen d<'n GAK an und mußte eine allzu hohe R:2 (1:0)-Niederlage in Kauf nehmen. Die Cillier zeigten sich zunächst von ganz anderer Seite, doch kannten sie nach Seifenwechse! dem Druck der GAK-Mannschaft nicht mehr stan^lhalten. Die Grazer Reichsbahner schlugen sodann in einem flotten Sipiel den mit einer stark verjüngten Mannschaft a.igetretenen Gra-zcr Sportklub mit 5:1 (3:0). Das Punktetreffen zwischen Rapid und TuSV Leibnitz gestaltete sich zu einem ausgiebigen Trefferregen. Die I.eibnitzer versuchten zwar allerhand, doch mußten sie sich immerhin seitens der diesmal überaus schußfreudigen Rapidler zehn Tore gefallen lassen. Mit 10:0 (5:0)-Toren behielten diesmal die Fußballer der A^arburger Sportgemeinschaft glattweg die Oberhand und eroberten damit den vierten Platz in 'der G.iutabelle. Den Trefferreigen eröffnete bereits in der zehnten Minute Pozeit, dem bis zum Seitenwechsel noch vier weitere Tore folgten. Auch in der zweiten Spiclhälfte freien fünf Treffer, von denen der vorletzte aus einem Elfmeter resultierte, den Heller unhaltibar einsandte. Die Schützen ■waren Heller (3), Kreiner (3), Pozeit (2) und Bödendorfer (2). Die Leibnitzer konnten sich auf dem tiefen Boden nur schwer zurechtfinden. Was sie an Offen-ßivgeiüt aufbrachten, machte IJllaga im Tor zunichte. Trotz der reichen Beute ver_ paßten Rajpi'ds Stürmer noch einige Trefferaussichten, darunter wurde ein zwol-ter Elfmeter vergeben. Der Tabellenstand hat somit folgende Abänderungen erfahren: 1. SK Kaipfenberg 6 5 0 1 25:7 10 2. BSG Donawitz 6 4 2 0 20:13 10 3. Reichsbahn Graz 7 4 1 2 lö:14 0 4. Rdpid Marburg 7 3 1 3 18:11 7 5. CiAK 7 3 1 3 21:10 7 6. Grazfcr SC 7 3 0 4 16:21 6 7. LSV Zdtweg - 5 2 0 3 14:14 4 8. BSG Rosenthal 5 1 2 2 8:14 4 0. TtiS Leibnit:! 6 1 1 4 8:24 3 10. SG Cilli 6 1 0 5 10:22 2 Sclialke 04 2:1 besiegt Drasdner Sport-Chib verteidiirt erfolgreich den Tschammer-Pofcal — 90.tKNI Zu- schauer Im BerNner Olympiastadion Das sechste Endspiel um den Tscham-mer-Pokal wurde ein sportlicher Festtag in dem schon lange vorher ausverkauften Olympiastadion. Der Dresdner Sport Club reihte seinem vorjährigen Erfolg über den 1. FC Nürnberg einen neuerlichen Sieg, diesmal über den FC Schalke 04 mit 2:1 (1:0)-Toren an. Dieser Sieg des Pokalverteidigers muß als völlig verdient angesehen werden. Der DSC setzte mannschaftlich sich weitaus stär-iker ein als die Westfalen. Die in diesem Spiel nur wenigen Torgelegenheiten verstanden die Dresdner, eingangs durcli Kugler, und als Kuzorra bald nach der Pause gleichgezogen hatte, durch Carstens, zu nützen. Mit seinem zweiten aufeinanderfolgenden Sieg ist der Dresdner SC erster Anwärter auf den Hokal des Reichssportfflhrers. Der DSC befand sich in grofier form und beherrschte zunächst vollkoniincn die Lage. Nach zwei Ecken fiel in der 8. Minute frühzeitig das Führungstor des r^SC. Kuffler kam rasch durch und da 193,n l.FC Nürnbcrc—Schalke 04 . , ^ ^ , 1036 VfB Leipzig—Schalke i>4 . . . . i. i 1937 Schalke 04-^Fortmia Düsseld<>rf . > i I93S Rapid Wien—FSV Frankfurt . . . . . IW 1. FC Nüniberg—SV Waldhof Mannheim 1940 Dresdner SC—l.FC Nürnberg . . . . 1941 Dresdner SC—Schalke 04 . . . - . Klodt zur unrechten Zeit sein QelärKlc verlieR, saß das Leder hn Schalker Tornetz. Klodt mußte daraufhin wiederholt einschreiten, doch gingen schließlich auch die Westfalen zum Angriff über. Mehrere Chancen wurden jcdoch verpaßt, Nach dem Seitenwechsel legte sich Schalke mächtig ins Zeug; in der 8. Minute zog Kuzorra das bewegte Spiel gleich. Kaum zwei Minuten später war es Carstens, der mit einem zweiten Tor Schalkes Schicksal besiegelte, obgleich sich den Westfalen noch in letzter Minute Toraussichtcn geboten hatten. ^ Dem Kanrof, den der Frankfurter Schiedsrichter Fink leitete, wohnten 90.000 Zuschauer bei. darunter 1?00 ver. wiindetc Soldaten. Alle Schlußsipielc um den Tschamitjcr-pokal sind im Olympiastadion veranstaltet worden, das auch künftighin der Schauplatz dieser wichtigen Entscheidungen bleiben wird. Nachstehend die Ergebnisse der bisherigen sechs End-käniDte: * k b • • • 2',0 , 2:1 w 2:\ . 3:1 . 2:0 . 2:1 . 2:1 : EUio OM^imiora, der bekannte fiimi-1 seile Skiläufer, ist im Feldzug siegen die fiolschewisten v:cfallen. Noch heuer i konnte Olkinuora in (iarmisch-Parten-kirchen" den 18 km-Langlauf gewinnen.' : E»n nCf-er Golfball wird geweht. Der I eiter des Deutschen Golfvemande.s, Karl Hertkell, hat vin Preifiausschreiben erlas-.■^n, durch das ein GolfbaM von'deutscher j Herstellung aus den zur Verfügung i stehenden Rohstoffen gesucht wird. : Alte Mefstersporti^ bilden die Sportkommission dos italienischen Radsport-1 Verbandes. Ihr gehörea der frühere Weltmeister Alfrede Binda als Vorsitzender I sowie Girardengo, Linari, Verrt, Plerran-J ;5cli und Severgnini an. : Slowakische Tenni.srangUste. Vom Slowakischen Tennisverband wurde nun-, mehr d'e Tennisrangliste des Jahres 1041 j aufgestellt, die folgendes Aussehen hat: Männer: 1. Vrba (Kabel F'reßburg), 2. lies (Dynrjmit Preß-burg), 3. Kosinar (PSK Pystian), 4. Dr. Fillo (SK Bratislava), 5. Ambros (DSK Preßburg). : Um Bulgarien» Tenitlstitel, In Sofia • gelangten jetzt die bulgarischen Tcnn"s-| nieisterschafte.i auf der Anlage dos TC | Bulgaro zum Austrag. [)abci kam Zankoff, zu zwei Titelgewinnen. Er holte sich das Männereinzel mit 2:6, 6:0, 4:6, 6:4, 6:3 gegen Dimitmif und das Gemischte Doppel mit Frl. Nicolova 4:6, 6:3, 6:4 gegen Vera Ikonomova/Mlagioff. Im Männer-] doppel wurde Zankoff an der Seite Bache- j viangieffs 4:6. 6:3, 3:6, 8:6, 6:3 von .MIa-i gioff/To(ioro.ff geschlagen. Der Titel im ! Frauerhcinzel fiel an Vera Ikonomova, die in der Entscheidung leicht 6:2, 6:2 über Frl. Calrova siegte. : Belgischer Oewichtsheberrckord. Bei den belgischen Meisterschaften im Gewicht heben in Brüssel gab es im Halbschwergewicht einen neuen Landesrekord. Der neue Meister' Allart, der in seiner Gesamtleistung mit 330.5 Kilo den Schwergewichtsmeister Verhärt um fast 50 Kilo übertraf, erzielte im Stoßen 106.6 Kilo. .\m erfolgreichsten waren die Heber aus Antwerpen, die allein vier Titel eroberten. Die Meisterliste vom Fliegengewicht aufwärts: Kregermann (Gent) 210 kg, Mertens (Antwerpen) 225 kg, Claes (Antwerpen) 242.5 kg Acrts (Antwer. pen) 2R5 kg, Bosman (Brabant) 302.5 kg, Verhaert (Antwerpen) 200 kg. AUS ALLER WELT a. Prager Burg für Juden verboten. Di« Prager Polizeidirektion hat mit Äofoi:t>-ger Wirksamkeit den Juden den I>urch-gan^j durch die Burg und den Zutritt ni der nächsten Umgebung der Burg ver-t>oten. Die Nichteinhaltung dieses Verbotes wird bestraft. a. Goldene Olirgehänge aus vorjr»> schichtltcher Zeit. Ini Gelä.ide der Reich*i-werke HeiTnann G<)rin^; in Linz sind in den letzten Jahren bereits bede'utsanTe kulturgeschichtliche Funde gemacht worden. Jetzt hat man eine besonders bedeutsame Entdec.kuag gemacht In GestaJt eines germanischen Frauengrabes bei Zizlau in der Nähe von Linz. Die Gema-ncn/frau i-st mit voJIer Kleidung und ihrem ganzen Schmuck beifjesetzt worden. Außer den üblichen Beligaben trU'g sie um die Handgelenke zwei Armringe aus Silber nvit zahlreichen Verzierungen. Wertvoll aber sind vor allen Dingen zw^i Ohrgehänge aus Gold, die unversehrt geborgen werden konnten. Jeder der Anhänger ist aus mindestens 22-karätigem Gold und wiegt 6 Gramm. Die Anhänger bestehen aus dünnem Goldblech umi \Aeisen Ornamente von feinster Cioiki-arbeit auf, die Pflianizen darstellen. a Hinrichtung in after Zeit. Im Altertum pflegte man Todesurteile größtenteils auf dem Wege der Steinigung Z4i vollstrecken. Besonders interessant '»t dabei der Brauch, daß die im Prozeß a»if tretenden Belastungszeugen der Urteilsvollstreckung beiwohnen mußten. Nach der Sitte der Zelt mußten s-ie als ^fste einen Stein auf den zum Tode Vcrurte»!-ten werfen und gaben damit dier Volksmenge das Signal zur Steinigung. a Arzt und Gedächtnif^kunstter. In Indien muß ein Arzt, der auf eine umfangreiche Praxis rechnen will, nicht nur die ärztlichc Wissenscliaft gut beherrschen, sondern zugleich Gedächiniskünstler sein. Man verlangt von ihm, daß er den genauen Krankheitsverlauf eines jeden Patienten, aber auch seine manchmal mn Jahre zurückliegenc'en Krankheiten »uf alle Fälle im Kopfe habe. Zu diesem Zw'eck ist ein regchrechtes Geriächtnis-training notwendig, dem sich jeder anjj^e-hende Arzt unterziehen muß. WIRTSCHAFT Sief der deutschen Handball-Elf Das 50. Handball, Länderspiel des deutschen Handball-Sports führte am Sonntag die deutsche Nationalmannschaft in Hamburg zum sechsten Mal»; gegen die dänische Landesvertretung, die in diesem Spiel auch ihre sechste Nieder- j läge hinnehmen mußte. Die deutsche' Auswahl siegte mit 13:8 (6:3) recht ein-' deutig. Die Mannschaft befand sich in bester Form und erfüllte alle in sie gc- ] setzten Erwartungen. | Rapid 4:0 oescbliioen I In der Bereichsklasse, die fünf Spiele in Wien brachte, bereitete Rapid eine l^erraschung dadurch, daß sich die Meisterelf vom FC Wien mit 4:0 geschla-j gen bekennen mußte. Die übrigen Er-j gehnisse waren: Austria—Vienna 1:1,1 Floridsdorfer AC—Wacker Wien 4:4, | Admirn —Post SG 6:2 und Wiener Sport-, klub- SK Stnirm Graz 8:0. | Zwei Niederlagen der Norweger I In Dossau tr,il die norweftischc Fuß-! ballauswahl gegen den Bereich Mitte an | und wurde mit 6:0 geschlagen. Auch im ' zweiten Spiel in Magdeburg zogen diel Norweger mit 5:2 den Kürzeren. I Skiläufer tagten Der Reichsfachanitsleiter für Skilauf im NSRL Gustav Räther hielt auf dem Zugspilzplatz mit sämtlichen Mitarbeitern, Bereichs- und Bezirksfachwarten einen Lehrgang ab, der den Vorbereitungen für den neuen Skiwinter galt. Die Tagung wurde in Garmisch-Partenkiichcn fortgesetzt, wobei alle wesentlichen Fragen lies deutschen Skilaufes zur Sprache kamen. : Graz—Brünn am 30. November. Der zwischen den Fußball-Stadtvertretungen von Graz und Brünn vereinbarte Ver-gleichskampf hat einen neuen Termin erhalten und wird nunmehr endgültig am 30. November in der steirischen Gauhauptstadt zum Austrag gelangen. : Steir1»che Zehnkämpfer ermittelten den Meister. Im Orazer Poststadion traten die steirischen Zehnkämpfer zu ihrem Titel-entschcid an. In Abwesenheit des Vor-inhrssiegers Fran^ Tunner siegte der Post^portler Bele mit 4Ä59 Punkten überlegen vor seinen Vereinskameraden Korger mit 4102 und Schulz mit 3514 Punkten. Die Einzelleistungen des Siegers: lOl m 11,6, 400 m 54,6, 1500 m 4:55, Speer 40,45, Weitsprung 6,44, Hochsprung 1,55, Stabhoch 2,90, Kugel 10,14, Diskus 27,62 und 110 m Hürden 22,5. : Tiroler Fußballmeister 1941 wurde Reichsbahn SG Innsbruck durch einen überlegenen 12:0-Sie^ über BSG Raspe Kramsach. Kein Boxstädtekampf Budapest— Wien. Zur Vorbereitung seiner Boxer auf die vom 7. bis II, Dezember in Budapest vorgesehenen Europameisterschafton war die Wiener Boxstaffel zu einem Städtekampf von Ungarn eingeladen worden. Die für den 23. November geplante Begegnung muß jedoch ausfallen, da Wien zu diesem Zeitpunkt keine kampfkräftige Mannschaft stellen kann und so der Prü-funpskampf nicht seinen vollen Zweck erfüllen würde. : Ragnhikl Hw©g©r hat die Zusage ge-,i!:eben, am 7. und 8. Dezember an einem Schwimmfest im Wiener I^ianabad teilzunehmen. Bei der gleichen Veranstaltung findet ein Vergleichskampf Wien— Preßburff im Schwimmen und Wasserball statt. Kohle slred(t die Feifversorgnng Keine Angst: wir sollen nicht etwa Koh'le aufs Butterbrot schmieren oder an Stcl'le von Speck mit Sauerknaut schmoren. Fett braucht man n^nnlich nicht nur für die mensclulichc Ern^lirung, so-ndern in reichlichen Menden auch für die I.idustrie. Grundprinzip dvr 'deutschen Feftwirt-*chaft i.st, daß kein Fett, das dfr menschlichen Ernährumg dienlich sein kann, in der Industrie verwendet wird, öle und Fette sind nichts anderes als Verbindungen bestimmter Glyzrrinarten mit. Fettsäure. Glyzerin, Uas man auch, für die' Munitionsherstellung braucht, konnte schon im Weltkriege großtechnisch hergestellt werden, und i;i jüngster Zeit ge«-lan'g es auch\ Glyzerin — wie so \'iele andere Mangelstoffe — aus Kohle synthetisch herzustellen. Es ist bekannt, daß sich bei der Kohle-synthesc Paraffin absondert, aus dem wieder Fettsäure hergestellt werden kann. Fettsäurewerke auf der Kohlembasis sind schon während des ersten Vierjahrespla-nes in Deutschland errichtet worden. Je m<^r die Treibstoffsynthese an Boden gewinnt, um so mehr ».Abfallprodukte-aus diesem Prozeß stehen heute der Fett-.sä u reh erst eil ung zur Verfügung. Die schon im Frieden erfolgte starke Auswertung dieser Dinge ist dem persönlichen Einsatz Hermann Görings, des Beauftragten für d'ie Durchführung des Vier-jahresplanes, zu danken. Durch den Einsatz «der verwandelten Kohle können Seifenipulver, Schmierseifen, Wasch- und Toilettenvseifen bis zur besten Güte her-gesteiliit werden. * Wrlscbaltsnofften X Zahlungsverkehr mit dem Gebiet d« früheren Jugoslawien und mit Griechenland. Durch den Erlaß des Reichswirtschaftsmini-Rters vom 8. April HMI — V. Dev. 6 05775,4J — waren u. a. Deviscnerwerbs- und Devisen-verwendungsßcnehmigungcn für Zahlungen zugunsten von Personen mit Wohnsitz in Iti-goslawien oder Griechenland oder mit Staat.«^ angehörigkeit dieser Länder außer Kraft gesetzt und gewisse Ausnahmebestimmungen der Richtlinien hinsichtlich der genannten Personen fiir nicht mehr abwendbar erklärt worden. Mit Schreiben an die Leiter der Devisenstellen und die Reichsbeaiiftragten der Reichsstellen vom 23. Oktober 1041 — D. Dev. fi/10251 '41 — hat der Relchswirtschnfts-minister die mit dem Erlaß vom 8. April 1941 angeordneten Maßnahmen, soweit sie noch nicht durch die Re. ."iO^I (tK'4l Rst.) und .■^41 (20,'41 Rst.) aufgehoben sind, außer Kraft jiesetzt. X Fem.sprcchdicnst mit lingam. Ab 1, November 1041 sind im Fernsprechdionst mit Ungarn R-Gespr.ichc nicht ni^hr mgclassen, V Intcmatiofiale Geflügcisusjitetlung in Budapest. Die Intematinnale OeflügeJausstel-lung wird dieses Jahr m der Zeit vom 2« No-vember bis 1. Dezember in Budiinest abcrr-haltcn. X Packchen und Pakete nach Griecbcn* land. Ab 1, November I. |. befördert die Po8t gewöhnliche Päckchen und Postpakete (bis n kg schwer) npch Griechenland, mit Aus. schluf^ der Distrikte Ostma/edonien, Thrazien und Joni.sche Inseln. X Kürzung der Großhandeltiaafschläge ftir Spielwaren im Reich. Der Reichskommissar für die Preisbildung hat durch Erlaß vom It). Oktober 1041 (111-435-15808) die von der Fachprupne Waren verschiedener Art der Wirtschattsgruppe Groß., Ein- und Ausfuhrhandel vorgeschlagenen ErmäRigungcji der liroßhandelspreise für Spielwaren im F?eich für sämtliche Mitglieder der Fachgruppe als verbindlich erklärt. Danach werden die am 1. I. 1041 bei Spielwaren berechneten Groß. handels4uf§chjäge sofort um jedoch höchstens bis.33^.^ der Einstandspreise, die sich aus Rechnungspreis, Fracht, Rollgeld, Verpack;!ngskoRten und (nur bei Holzapiel-wareo, 5»pifleii und Puppen) Bruchausfall bis zum Höchstsatz von 3% ergeben, gekürzt. Großhandelsaufschläge von und dar- untp bleiben unb^ührt, dürfen aber nicht erhöht werden. Freiwillige Kürzungen seit dem 1. 1. 1041 dürfen auf das jetzt vorgeschriebene Ausmaß angerechnet werden. X nif PrriÄp von Waren ausländkiehMi rrspruiyj!» In Sertyim. Der Preiskommissar Hl Serbien Imt oino. Verordnung erlassen, dorzufolgc \\'arx-ji ausländischen iTspninßs nur zu jenem Preis grhandelt -w-errtw dürf^, der dem AnschaffungspnMS zh-züglich dej* ^jesit^liUcli zugestandenen Spe-M-'iJ und der Verdienslspanne entsprirnt. J^ci der Famitllunj* der Kauf- U-zw. Vcr-J\"auf.si)rt'i.se ist jejier Kurs zugrundezule-der am Tage der VVaroneinfuhr beru. ßfzahhmg gültig war. X Slowaikisehe BankMikonzFnlraffan. In dor Slowakei soll demnächst eine Bauem-hunk zur Finanzierung der landwirtschafl-llcben rnduslrie errichtet weixlen. Mit diesi^' Xeugründung wird die Donaubaiik in Preßhurg betraut werden, der die Zu-»aninienlegung mit der Slowakischen Volks, bank in Preßburg, der PnMlburger .Mlge-meinen Hank, der Volksiwink in Ronenberg und einer kleineren Bank in Priewitr oh-lie^it. SeRei 8 3. Wwftiwbo WH FÜR DIE FRAU KnMil aal mscHedene Arl SttlliM Kntil. Atan kocht das nicht zu feito i^chhilttw KHiut rillt tel#as MälUMg ^{ichnitt!b1i^n Kartöffeln in Salzwasser ■weiteh, macht aus Fettstoff eine lefchte^, lichte EHilbrenn^, gibt etwas gewiegten Knft>btÄuch iind Kümmel in diese, vermischt das Geilluse gat und läßt es noch einige Minuten langsam si6den. CMHin8t«l«8 Kraut Das Kraut wird fein gehobelt, gesalzcU, mit ßssig übersprilzt ^ind eine nalhe Stundt beizen gelasselL Nun stellt man !n eitier Rein ettras Fettstoff mit Zücker auf und ISßt ihn heiß Sobald der Zücker dunkelbraun auf&ehfaiort, gibi man das gelMzte Kraut fifnein, vcrrfllirt es gut mit dem Zucker und ^eßt bis zum Weichwerden klein-Nielse Wosaer zu. Nun wird das Kraut ganz Wtmig mit Mehl uberstaubt und mit Suf^ oder Wasser vergossen. Man tiesteckt eine !(leine Zwiebel mit einigen Gewürznelken, egt sie ih das Gemüse imd dünstet sie bis zutti Garwrrden mit. Gedünstetes Kraut tttuß dmikelliraun glAnzend und seimig dein, Kniiilffeektt'ln. Da» Kraut, jedoch ohne Zi«iebel und Gewürz, wird in digier Art gedünstet, mit gekochten Teigiteckerln vermischt und sofort serviert. KraiitMlITeil. Tags zuvor werden geknzc Krautblatter gewaschWi, der Reihe nach eine Schüssel gelegt und zwischen-icn. Nu weh fun lüereitet mai^ gut gesalzen die Fülfe von geköchtcr Schweins- oder Rinöslfeber mit etwas Lunge vermischt, anz welche man durch «He FMaehnrnschine treibt Zu diesem Fasch gibt man wenig Salz, Mehl, eih El, ßrot- oder melbrösel und einige Löffel Milch. Nun legt man die mittlerT^ftile welch gewordenen Krautblätter aufs Scdpeicübrett, füllt sie reichlich mit der Fasen imd rollt sie zusammen. Ilemach kommt in einic Rein etwas Fettstoff und Wasser. Sobald flies aufkocht, legt man die Krautrolien hinein, übergießt sie während des Dünstens ittinwr so viel mit Wasser, daß sie vom Satt bedeckt sind. Obenan überspritit man sie r dem Anrichten mit einirtj^ Tropfen oder Senf, gans nach wliebvni. rautwiiMt. Die Kraulblatter wierden gewaschen und durch qlc Fleischma-üchlne Betrieben. Nun salzt man das Gemüse eui und läßt es eine halbe Stunde stehen, gießt das Wasser ab, Vferrührt es ff. mit etwas Mehl, Brotbröseln, einem Ei lind kleingewürfeltem Spcck. Dies alles folTnt man zu einer dicken Wurst, rollt sie in eine Serviette und kocht sie eine }tule Stunde im Salzwasser. Nun stellt man in einer Rein etwas Fettstoff auf, gibt gehackte Zwiebel hinein, läßt sie braun werden, gibt etwas Mehl dazu mid ;ießt mit Wasser und saurem Rahm auf. ifan übersti Rosenpaprll kochen. Ist die KHiulWürst fertig gekocht, so lest man sie auf eine Otalschüssel unrl übergießt sie mit dieser Soße. Kraulstrudel» In Fett und Salcwassor weich gedünstetes Kraut streicht man in fein ausgezogenem Strüdelleig, übcfslrcut alles reichüt^h rttit Bröseln tind Sperk-ffTainmerln, rollt ihti ein und bäckt ihn län^anl aus. Öözu gibt man Rohtiensalal. |i Man überstäubt die Soße ganz Icicht mit sie selmig ein- irlka Und läßt sl mm Sfadtthealer Marbarg a.fUraa 3. Nottmbef, 20 Uiir ThMterring n des Amtes Vofkblkltinf Die lustige Witwe Operette in dref Akten von Franz Lehar ItWrt Kimii^miUNri 8^39 4. I^övem<)er, Öhr Der Wanensclunied Komiscli« Oper in 3 Akltm Albert Loriziflg Sieirischer Meimatbuffd Amt Vöfkblhfung Tii#itArrliig II Montag, den 3. November IMl luatHta Whme" Sntrittskarten sind in der Kartenvorverkaufs-stelle des Amtes VolkblMüttg, straße (Ecke Gerichtshofgasse) bis 12 Uhr abzuholen. Mitgliedsausweise mitbringen. 8545 iiiMiiiiiiiiiiyiiiiijiiiiwiii^ esres siJSSS; fept Ifllr ______ Aefce1lpsl-Ae||Bmfca<*hli MiiwN ür wmt Bnefoifrlteai wttwwww^-. W J«d«t Wof| cllihu (■ 18 BucbsUlMa to Wbrt 'IS Bto 25 . n Rpf Porto >Br«eii»et. VW firibhdMM idi U Ufr. »näi« An-■t ^ BetrttM (HMil ta tiltItM ftf, fl>f. 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(Verordnung« Wirksamkeit folgendes an; 5 1 Belm Verkält ton Bier durch Brauereien an Gaststatten tind Kleinhändler dürfen in fler Untersteiermark nachstehende HödHstab gabepreise einschließlich Bier- itnd Kriegs-Fteirer frei Keller des Empfängers nicht überschritten werden: Faßbier, hell . . > i t • i i • i ■ Faßbier, hell, In Vs-Fässer ■ « • i ^ ■ Fadbier, dunkel i % i » Faßbier, dunkel, in Va-Fösser Flaschenbier, hell, in i/s-Literflasclien • , b Raschenbier, dunkel, in ^/e-Litferflaschen i ■ S 2 m 54.48 je W n 5Ö»56 M ff ff 59.—— „ » 61.12 jt „ ^ 34.20 „ lOO Flaschen » 36.20 „100 Der StammwQrzegehalt für helles und dunkles Bier richtet sich nach den diesbezflg* lidien hn Reichsgau SteiermaHc geltenden Vorschriften. § 3 Beim Ausschank von Bier in Gaststätten titierschritten werden: dürfen nachstehende Höchstpreise flieht hefles Faßbier 0.25 0.5 I Liter m Oasthäusem , % t * i m in Kaffeehäusern . » ditrtkles Faßbier ■ ■ » • • 17 21 35 70 hl (jnsthSbsern . < 1 1 • 19 23 37 74 in Kaffeehäusern « t i • « k • 20 24 3P 78 § 3 Beim Ausschank von Bier in Gaststätten titierschritten werden: 5 4 Für den Verkauf bzw. Atisschank von Flaschenbier an Verbraucher werden folgende Höchstpreise festfresetzt: Flaschenbier hell dunkel (jasthäuser und Kleinhändler 40 Kflffehäuser «•••■■•k* «38 42 8 5 Hl den in den §§ 3 und 4 festgesetzten Höchstpreisen ist die Kriegssteiier in Höhe von n 10 'M je Liter nicht enthalten. Sie darf daher hei 0.251 mit « i « i « « . i « i 2.5 „ 0.3 3 „ 0.5 5 „ und „1 I „ . < . « « k . « • % 10 „ besonders berechnet werden und ist auf den Rechnungszetteln getrennt auJizuweisen. Hin BedienunRRziischlaR darf zur Krieghsteuer nicht erhoben werden. § 6 ZuWiderhandlunRcn Regen die Bestimmungen dieser Anordnung werden nach {5 4 det Verordnutig über die Preisgestaltung in der Untersteiermark vom 9. Mai 1041 bestraft. iMarburg a. d. Drau, am 1. November 1041. S549 Im Auftrage: cez. Dr. ^cHmldl. Spaftierdzimmer sofort zw Vermletetl Jn BtuHndorf. An. fragen Marburg, Hotschewar-gasse 5. 8541.5 Venhlete ein. oder zweibfettl-ifes ZMlilet* näit KflchenbenUt. 2ung c^fte Wäsche. 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Büdefeldt, Herren, gasse 6. . 8544-8 leder irniersMIrer Itesl iM Manargir UttMgl UN ttUKa-KINO FerAmf 22-19 Ehi hiitigef Wien-Füni der Bavarti Das jüngste Oericht Karl ^raop, Oisa Warm, Susi Nlcolettl, Hans Holt luftMMlIlche nicht zageiassenl KiiltuHIIntr NtfheSte iteiticha Wochftflschau! llin.TimPILM-9om>eRVDR8TELLlA«DBN: DiMibt, MlttHrOMl UMI 1S.45 UfiTt s. o. s, eubtft füll Uni'fllni. Pflr InsfendHche zugdassenl Neneate «leatsche Wochenschatil 8420 VMlilMingtat Heut« 16, 1Ö.3D 21 Uhr Karten von 10.^12 «nd ab 15 Uhr tsu/tuMDe Pemröf 25-29 tdbh zeigt: 8455 Krach Im Vdrdarhaus Math dem glelchnamigen Romah von Maxiitiilllan Böttcher KaHartllnil Neue Wochcn^hBul Fftr jugendliche uqter 14 Jahren iricht Richtigstellung Alliienteirte Astekat-anr (AssKeurasioni / Oenmit) DlrekHön ffl^ das Deutsche Heich WIM 1.^ Bänemntnrkt ^h-. 2 Dia HauptagentschafI Cilli hat Herr Willi Scholgar. l^ingstraÖe 9, Ruf 306, und nicht, wie Irrnlmlicnerweise angeführt. Herr T. KoSer. I e ^ e h 5 r t iit Imdm fmmlllm tfM (MriarlaiNtaa r OBERSCHULE füR JUNGEN AM GYMNASIUM IN MARBURG/DRAl) Ufitorrichtsbeginn Alle Scftüler, die an der Otwrschule In Märburg/Drau die Aafnahnisprüfung bestanden habeh and aüfßeHommen wörten sind, aber iMsher noch keinen Unterricht erhalten haben, höben sich am freitag, den 7. November um 8 Uhr In der Oberschule für Jungen. Marburg/Dtau, [rauriskerstraßc 9, einzufinden. 8548 Der komm. Leiter Df. Sb-akk UiigUltigkeits-Erkläruiig B536 Der weiße liausausuoeU No, 188 des Beauftragten 'des Reichskommissurn für die Festigung Deutschen VolkstumSf Marburg an der Drau, lautend auf den Namen Franz WOGRINZf Kmzleikraftf wird zufolge Verlu^tox für ungültig erklärt. Der Stabsfiihrer des Beauftragten des Reichsltommissars für die Festiguii}? Deutschen Volkstums, Marburg an der Drau ff-Sturmbannführer .W. L) a f o r c e. Gasucht werden einige t)ic liandgeschriebeiieu Angebote sind zu ricliieii an die n rm» WILHELM BRAUNS, Fabrik füt Haushalt färben und che^mische Prodüktp / diu 85S7 Hanplschriftlcitcr Antott Gerschpck, Stell vertretchder Haiiptschriftlöltfer Udo Kasper. — Druck der »Marbiirgcr Unickcrcl«