Pranumeratt ous- Prrisc: FItr Laibach: Eanztiihrig ... 8 fl. 40 tr. Halbjiihrig ... 4 „ 20 „ Werteljiihrig . . 2 „ 10 ,, Monatlich . . . — „ 70 „ Mit b c r Post: Aauzjiihng... 11 fl. — kr. Hilbjiihrig ... 5 „ 50 „ dierteljUhrig . . 2 „ 75 „ 6flt Zustellung in« HauS?>er-t ItHtjtig 25 kr., monatl. 9 kr. •injelne Nummera 6 kr. Laibacher Hebattioti Bahnhosgaffe Nr. 132. fl agblatt Anonyme Mittheituugen werden nicht beriickflchtigt; Manuscript- uicht zurUckgeseudet. Expedition- & 3ti smrten* Bureau: Longretzplatz Nr. 81 (Boch-handlung bon Jgn. p. #Irin« mahr & Feb. Bamberg.) Jufertionspreise: gilt bit einspalligt ‘Prtitjrilt it 4 kr., bei troeitr.aiign Ein-schaltung L 7 ft., brttmoligtr L 10 fr. JnsertionSstcmpel jede-mal 30 kr. 8ei grSheren Anseraien nnfc bfterer Einschallung tiitlprc« chenber Raba I. Nr. 149. Mittwvch, 2. Juli 1873. — Morgen: Heliodor. 6. Jahrgang. DaS Aerbriickelu bet Maigtjetze. Die jUngftc Gebetordonnanz des Ministers Stre-mahr bildet leider keine vereinzelte Mahregel, son-btttt ist nur das letzte Glied in einer Reihe von Ettsssen, womit man seit dem Riicktritte des Bur-gerministeriums den Aufruhr im Lager der Ultra-uiontanen ob der Maigesetze beschwichtigen und im vermeintlichen Jnteresse des Staates ahnlichen Zer-wiirfnifsen wie im deutschen Reiche vorbeugen wollte. So lange freilich das Burgerministerium im Amte war, wachle es mit allem Cifer fiber die gewissen-hafte Handhabung der unter seiner Hut zustande gefommpen Gesetze. Doch war jenes Dkinisterium leider zu kurze Zeit im Amte, um diese Gesetze, die Trennung des Staates von der Kirche, die Be-Miung der Schule von der Aussicht der Kirche, die a%meine Gewissens- und Bekenntnissreiheit all-mil Energie durchfiihren zu konnen. Freilich hiitte es jeder nachfolgende Kultusminister leichter Lehabt, den Gesetzen gegeniiber der widerstrcbenden Hierarchie Achtung zu verschafsen, da er ja nicht Wn eigenes Werk zu vertreten, sondern nur Ge-)etze des Staates im Geiste der Gesetzgeber auszu-suhren und zu handhaben brauchte. Das konnten auch Oesterreichs Volker mit Recht von jeder Regierung Mr Amte erwarten, dah sie wenigstens bestehende Gesetze aufrecht halte und gewissenhaft handhabe, ^vsern schon ein Fortschreiten aus dem gebahnten wtge nicht beliebt wurde. Halten wir jedoch Musterung iiber die Handhabung der confessionelleu Gesetze seit dem Ruck-tritte des Biirgcrministeriums, so bietet sich uns ein roenig erfreuliches Bild. Wir hatten geglaubt, durch die Maigesetze von 1868 in Bezug aus Ehe, Schul- und confessionelle Verhaltnisse eine klaf-sende Bresche in das Concordat getegt zu haben. Und wirklich sahen wir, wie Minister Stremayr im Juli 1870 zum Staunen der ganzen Welt und zur hochsten Befriedigung aller Fortschrittssreunde dem osterreich-rSmischen Concordate den Gnadenstoh gab, und zwar aus dem ganz tristigen Grunde, weil der „unfehlbare" Papst nunmehr eine ganz and ere pactierende Macht geworden sei, als das pactierende noch sehlbare Kirchenoberhaupt. Aber kaum war das Concordat todt, so hieh eS auf ein-mal: es lebe das Concordat. Eine ungemeiu laue Handhabung der Maigesetze trat an die Stelle; jene Ausfiihrungsgesetze, welche die entstandenen Lu-ckeu ersetzen sollten, sind trotz aller Verheitzungen Stremayrs und in den Thronreden von Ende 1870 und 1871 noch iturner nicht als Vorlagen in den Reichsrath eingebracht. Die Reichsvertretung hat eS leider versamut, selbst die Initiative zu ergreisen; die liberate Partei wurde vergebens gewarnt und darauf ausmerksam gemacht, dah Gleichgiltigkeit kirch-tichen Dingen gegenfiber am allerwenigsten am Platze sei. Sie muh nun die Folgen ihrer schweren Versaumnisse iiber sich ergehen lassen, und so sehen wir denn heute zu uuserm Erstaunen, bah von den Maigesetzen, auf welche die Verfassungspartei mit gerechtem Stolz blickte, nur das Gesetz iiber das Eherecht und die Ehegerichtsbarkeit der Katholiken zur vollstandigen Durchfirhrung getangt ist. Freilich ware es auch gar zu arg, in einem modernen Staate das Aergernis und die Ungereimtheit fortbestehen zu lassen, dah ehelose Priester in ehelichen Streitigkeitcn aburtheilen. Was nun aber die politische und burgerliche Gleichberechtigung aller Consessionen betrifft, so wird wohl niemand leugnen, dah dieselbe zum guten Theile nur auf dem Papiere vorhanden ist. Wollen wir auch absehen davon, dah in confessioneller Beziehung eine sociale Erneuerung, eine Abschutte-lung jahrhundertealter Borurtheile nicht so rasch von flatten geht, aber wie vertrcigt es sich mit der allgemeinen Glaubens- und Gewissensfreiheit, dah die katholische Confession noch iminer als StaatS-retigion fungiert, dah nicht nur Schulen, Aemter und Behorden, sondern auch Abtheilungen der Armee zu ben offeutlichen Umjiigen und kirchlichen Schau-stellungen bicfcr Confession commandiert roerdtn ? Wie vertrcigt es sich mit der consessionellen Gleich-stellung, dah noch immer Falle vorkommen, wo bos Glaubensbekenntnis ein Hindernis bildet zur Er-reichung einer bestimmten Stelle im Staate oder in der Armee? Dieselbe Lauheit und Lcissigkeit gewahren wir in Anwendung des Gesetzes fiber die interconfessio-nellen Verhaltnisse. Seit drei Jahren oerlangen die fatholifchen Pfarrer bei Schliehung von Mischehen wieder Erklcirungen fiber die katholische Erziehung aller Kinder; wird diese Erklarung von den Che* schliehenden nicht abgegeben, so wird nicht nur die Trauung mit passiver Assistenz, sondern ouch das kirchliche Aufgebot und der Verkfindschein verwei. gert. Hatten wir nicht die Nothcivilehe, so ware eine gemischte Cheschliehung in den meisten fallen gar nicht moglich. Weil man es ferner versaumte, Ieuisseton. Die versunkene Jnsel Atlantis. (Schlutz.) . Die versunkene Weltinsel Atlantis, die Briicke, etnft den Ocean uberspannt haben soll, ist Mit ein Phantasiegebilde der sraturphilosopheu. Es als ob die traumerischc SchSnheit jener Jnsel >,der Gluckseligen" dm Geist der Forscher mit einem ■oouberbann umstrickt gehalten Habe. Aber was wird »us der Atlantis Platons und des Priesters zu Sais ? Eln geologischer Mythus, ein Crklarungsversuch ffir Vorkommen der Taugmassen mitten im Ocean? Wohl moglich, aber vielleicht steckt doch auch mehr »bjective Wahrheit darin, eine Annahme, zu der tttan dutch die bort vorgetragene flare Auffassung Rancher geographischer Verhaltnisse immer zuruck-9esfihrt wird. Sehen wir uns die Erzahlung noch-^»ls an und lassen wir die innerlich unwahrschein-"chste Angabe, den Untergang dec grohen Weltinsel iuniichst beiseite. Dann bietet die-Darstellung noch Elnige witcrc Schwierigkeiten. Der gewaltige Um-lQng des atlanlifchen Oceans wird mit emphatischen Worten hervorgehoben; nun soll aber eine Jnsel, vicl grijher als Afrika, didst bor der Strahe von Gibraltar getegen haben. Dies ist ein offenbarer Widerspruch, benn wo bliebe da der Platz ffir den Ocean. AllerdingS kann man sagen, dah derselbe erst seit dem Untergange der Atlantis entstanben sei, afiein eine derartige Vorstellnng wurde doch wohl in der Erzahlung irgeitb welchen Ausdruck gefunben haben. Noch unklorer ist das Verhaltnis der Atlantis zu den Jnseln und dem jenseitigen Festlande dargestellt. '31 lie diese Widerspruche fchwinden, sobald man eine einzige Annahme gestattet, niimlich dah unter dem Namen Atlantis zwei verschiedene Lander verwechselt Worden seien. Die wirkliche Atlantis wfirde unter biejer Voraussetzung einfach daS west-liche Gelande des AtlasgebirgeS fetn, also das jetzige Marokko; es ist von Gibraltar auS leicht zu er-reicheu. Die grohe entschwundene, freilich nicht unter gegangene Weltinsel, der Continent, wfirde Amerika sein, wohin man von dem AtlaSlande fiber die zwischenliegenden Jnseln, die Canaren und Capver-ben, gelangen konnte. Mil der Annahme, dah diese eine in der Erzahlung nicht einmal consequent burch« gefuhrte Verwechslung ftattgefunben hade, wird die ganze Darstellung auch nicht verstcindlich und steht mit unsern historischen Kenntnissen im Widerspruck. Die Aussage des Priesters von Sals wfirde barn etwa so tauten: Die Atlantis, also bas Atlasland ober daS heutige Marokko, war einst der Sitz einer mach-tigen Kulturreiches, welches selbst jenseitS des atlan-tischen Oceans Verbindungen unterhielt und alle westlichen Mittelmcerlander unterworfen hattc. DaS Reich zertrfimmerte an bent Widerstande btr Be-wohner Gricchenlands, welche auch den unterjochttn Nationen die Freiheit wieder brochten. Jene grohe Weltinsel im atlantifchen Ocean hat nachher mr-maud mehr gefehen; Schiffer, die hittuber toollicn, haben nur noch Schlamm angetroffcn; sie rvirb da-her plotzlich verfunken sein, so dah sich {»in Be-wohner ret ten konnte. Auch diese Deutung ber Erzahlung torn man allerdings als eine willkurliche verwerfen. es fragt sich indes, ob sie durch unsere fonstizen Kennt-nisse unterstiitzt wird. Mit Staunen betrachten die Reisenden unserer Tage die Denkmaler einer ural-ten vorromischen Kultur, welche sich im Jnnern MarolkoS finden. In Spanieu trafcn die Rvwer noch Reste einer eigenartigen hohen Kultur anl>«e die Ortsfncdhofe, die nicht Eigenthum der kathvli-schen Geistlichen, fonder it der Gemeindcii find, letz-tern in Verwaltung zu i'tbergcben, so erlebett wir immer wieder neuerdings Falle, dah Nichtkatholiken die anstandige Beerdigung aus den Friedhofen von-seite der katholischen Geistlichkeit verweigert, batz fort und fort das Einfchreiten des Gemeindeamtes oder gar der Landesstelle provociert wird. Sind solche Verhaltnisse eines grotzen StaateS roiirbig ? Wie sieht es endlich mit bent Gesetz fiber das Verholtms der Schule zur Kirche nits ? Wer di: jungsten Vorkommnisse beachtet hat, wird gestehen, buji die betreffenden Gesetze erst zum geringeren Theile proktisch durchgesuhrt sind. Die wichtigste Grundbestimmung dieses Gesetzes verlongt, datz die Schulen, seien dieselben nun vom Stoote, von dem Lande oder von der Gemeinde erljalten, von der Kirche mit Ausnahme des ReligionSunterrichles u it -abhangig und sowohl betresss der Schuler als der Lehramter fur olle Staatsbiirgcr ohne Unterschied des religiosen Bekenntnisses gleich zuganglich sein sollen. Trotz dieser unzweideutigen Bestimmung kostete es noch im Jahre 1873 einen nicht geringen Komps, die zwei ersten Hochschulen deS Reiches von der Vor-munbfchaft der Erzbifchofe von Wien und Prag los-zulLsen und dieselben ihres specifisch katholischen Cho-rakters zu entkleiden. Oesterreichs Schulen find mit biesent Gesetze nicht ..consessionslos" geworden, wie das vielrnisbrauchte Schlagwort lautet, sondern that« sachlich fur Schuler al ler Consessionen gemeinfam, das ift Simultan- oder Gemeinschaftsschulen. Die Be-zeichnung „consessionslose Schulen," die im Gesetze gar keinen Anhaltspunkt findet, ift zumeist schuld gewesen, datz das Gesetz so leidenschostlich bekampst und in seiner Wirkung gehemmt worden ift, datz nur hie und da cine liberale Stadtgemeinde nicht« katholischen Lehrern ein Schulamt verleiht, der Staat ober nach wie vor in den von ihm erhaltenen Volks-und Mittelschulen nur katholische Lehrer anstellt. (Schlutz folgt.) Politische Rundschau. Laibach, 2. Juli. Inland. Das Reichsgefetzblatt verSsfentlicht die neue Strafprozetzordnung und die mit derselben in Zusammenhang stehenden Gesetze be-treffend die zeitweise Einstellung der Geschwornen-gerichte und die Bildung der Geschwornenlisten. Die Mrksamkeit dieser Gesetze beginnt am 1. Janner 1874. Das „Vaterland" bringt die Enthllllung, der Kultns- und Unterrichtsminister set mit seine« Amls-genvssen, insbesondere mit dem Freiherrn v. Losser „so gut wie zerfallen". Den nochsten Anlatz soli dieser truben Quelle zufolge die Affaire Bodies und dortigen Turduler hattcn ihre eigene Schristsprache und besatzen Gedichte und Gesetze, denen fie ein Alter von 6000 Jahren zuschrieben. Dah ein Kul-turvolk, welches am Atlas lebte, vermittelst der Sta-tionen der Canaren und Capverden auf das hohe Meer hinousgefiihrt wurde und datz es schlietzlich Amerika entdeckte, ift keineswegs unglaublich. Die Entdeckung AmerikaS durch die Normannen war ge-wih cine grvtzere seemannische Leistung, als eine Fahrt von den Canaren nach der Orinokomundung. Jede Seereise nach dem tropischen Afrika konnte leicht zu einer unfreiwilligen Entdeckung Amerikas ffihren, wie ja auch bekanntlich Brasilien durch cine nach dem indischen Ocean bestimmte portugiesische Expedition zufollig aufgefunden worden ift. Man hat in Amerika letne deutlichen Spuren einer frUheren Entdeckung durch Europiter oder Nordafrikaner ge-fundtn, man hat namentlich europaisches Gelreide unb sonstige eingefuhrte europciische Producte in Amerika vermitzt. In den Tropenwcildern GuyanaS und Brasiliens konnen einstige fecfahrendc Entdecker indes keine Gersten- und Weizenfelder ongetegt haben, wenn fie auch noch so oft von den Canaras dahin gesegelt sein sollten. Wir wissen, datz Normannen wShrend langer Zeit Amerika besucht und dort so« die daran sich knupfenden weiteren Matzregelungen i gegeben haben, die sich der Minister des Jnnern j „formlich abringen" lietz. Ein soldier Conflict, wenn | er wirklich bestunde, konnte nur zur Louterung unb ! Reinigung des Cabinets von Elementen fiihren, deren Liberalismus die Probe nicht bestanden. Herr Lukes ch, ein ehemaliger Gehilse des Herrn ^Brbe« zu. Wer ohne Zustimmung bes Bunbes anf bem Gebiete ber Eidgenossenschaft im Austrag eines ftemben ©toots ober einer fremben BehLrbe amtliche Hanblungen verrichtet, kann vom BundeSrathe deSLan bes verwicsen werden. Dem Bunde steht das Recht iu, Frembe, welche die inuere oder 8uhete Sicherheit der Eidgenossenschast gefahrden, aus bem schweizerischen ®‘biete wegzuweisen. Local- unb Provinzial-Angelegenheiten. — (E r n e n n u n g e n.) Der Ack-tbouminister hat ben Fotstmeister zu Jbria Leopolb E n g e l h a r t jum Forstinspector sUr Kiirnten ernannt. — Das ^riisibium ber (rainischen I. k. Finanzdirection hat toe Concipisten Dr. Johann S ie ber und Dr. Joseph R a č i g ^ ProcuraturSadjuncten und den ConceptS-prakticanten Dr. Reinhold von Ruling zum Pro-curatursconcipisten im neuen Dtganismus ber Irai-nischen Finanzprocurotur ernannt. — (Verleihung.) DaS k. k. OberlandeSge-richt in Graz Hat dem Rechtsprokticanten bet bem I. k. Kreisgerichte RudolfSwerth, Herrn Dr. Friedrich Johann Killer, eine abjutierte krainifche AuScultanten-. fteHc verliehen. — ( P o st ali sche S.) Die Generalversommlung r 8 krain-kiistenliinbischen PostmeistervereineS hat am "0. Juni unter sehr reger Betheilignng der ktisten-^ndischen Postbediensteten fiattgefundm. Auffallend lchwach »aren die Krainer, die politischen Bezirke Gurk-Mb, AdelSberg, RubolfSwerth unb Planina abet gar uicht vertreten. Eine solche Srscheinung ist ein sehr beklagenSwetther Zustand in einem Benin, der sich die Aufgobe gestellt hat, die moterielle Lage der^nicht ararischett Postbediensteten zu bessetn, was die Vet-eine, roie die com hohen Hanbelsminijlcrium bem Vereinsprasidium birect zuzesendete Verordnung iiber die mit 1. Juli in Wirksamkeit tretende provisorische Reorganisation beweist, burch ihr unermlideteS ©tre« ben auch erreicht haben. Nachdem nun butch biefe Errnngenschaft jebes einzelne, besonbers aber jene Post-amter, die biSher nur mil 80, 100 unb 120 si. per Joht bezohlten, gewonnen hoben, so ist auch zu er-marten, datz sie die Nlltzlichkeit ber Neteine einfehen, ammtliche sich baratt betheiligen unb bie so geringen VeteinSbeittiige pet Joht mit 4 ft. rechtzeitig’ ein-zahlen werden. — (Vorbeteitnngsklossen an ben Lehterbilbungsonstolten.) Eine ber Haupt-urfachen bes schwachen BesucheS Der LehrerbildungS-anstalten unb deS darau8 resultierenben LehrerrnongelS wirb bariit gesunbert, datz flic ben Eintntt in bie LehrerbilbungSanstolt baS zurMgelegte 15. LebenSjaht gesorbert witd, wahrenb tegelmatzig bie ©chiller be-reits mit bem 14. Jahte bie Bolksschule vetlasien unb, ehe sie baS Alter flit bie Lehrerbilbung8anstalt etlangen, stalt bem Lehrfoche einem anberen Berufe "ich zuwenden. Der Unterrichtsminisier will nun die« ern Uebelstande dutch Errichtung von Vorbeteitungs-klasien an einzelnen Lehretbildungsanstalten, unb zwot chon vom ©chuljahte 1873—74 ansangcnb, abhelfen unb hat zu biesem Zwecke eine Vetotbnung erloffen, bet wit folgenbes entnehmen: Die Votbeteitung8llasse hat ihren ©chlilcrn biejenige Vvrbilbung zu geben, welche zur Ausnohme in ben ersten Jahrgang ber Lehrerbilbungsanstalt gesorbert rotrd. Der Sehrcuts dauert ein ©chuljahr. Die Zahl der auszunehmenden ©chUler barf 50 nicht tiberfchreitcn. Die Schlilet haben leinerlei Zahlung slit ben Unterricht zu leisten. Zur Ausnahme ftnb erforbertich: 1. bas zurlickgelegte 14. LebenSjaht ober bie (Srreichung besfetben im nfim-lichen Kolenbetjohre; 2. physische Zlichtigleit; 3. sitt-liche Unbescholtenheit; 4. bos EntlossungSzeugniS ber VolkS- ober Slirgetfchule. Eine 2lufnahm8ptUfung flit bie VorbeteitungSschule sinbet nicht statt. Einen Vor zug bei ber Ausnahme haben biejenigen, welche bie AusnohmsPrUsung flic ben ersten Johrgong ber Leh retbUbungSansialt nicht mit genUgenbem Erfolge ab. tegten, jeboch nach ihtet ©egabung at« geeignet fttt bie Vorbeteitungsllosse ertannt werben. DUrftige ©chit ter erhalten aus schtiftliches Ansuchen eine Unter stUtzung im Betrage von 50 bis 100 ft., welche in 10 Monatsraten ausgefolgt wird. Die Entscheidung hierllbet steht ber LanbeSschulbehorbe innerhalb des stir diefen Zweck bewilligten CrebiteS zu. ©chiller, welche sich als ganzlich unfahig etweisen, konnen nach ben ersten brei Monaten bc8 ©chuljohteS entfernt werben Der Unterricht in ber Unterrichtssprache, im Rechnen, ©chreibcn unb in ber Geographic 1st einem hlezu be-fondets geeigneten Lehtet der Uebungsschule zu tiber. tragen, unb ist fUt ben Ersatz besfetben an ber Uebungs* schute bis auf weitereS burch eine entsprechenbe ©up-plietung zu sotgen. Den librigcn Unterricht haben bie betreffenben Lehtet bet Lehrerbilbungsanstalt zu erthei len. — Diefe Bestimmungen haben auch bei ber VorbereitungSklasse on Lehrerinnen-BilbungSonstolten mit solgenben Moblsicotionen Anwenbung zu sinben: Im Falle grohen ZubrangS kann eine Aufnahmsprli-fung flattfinben, beten ErgebniS ftir die Aufnahrne oder Nichtaufnahme entscheidend sein soll; Unterstli-tzungsbeitrfige an ©chlllerinnen werden nicht geroahtt. — (D o S E rdbeben.) DoS letzte Ecbbeben hatte einen auSgedehnten VerbreitungSbezirk. Soviet bis jetzt befonnt geworden, erstreckte c8 sich im Stiben einerseitS bis nach Fiume, Pisino, Cittanuovo unb Pota, anbererfeitS bis Rimini, Bologna, Urbino unb Mobena jenfeilS bed Po, bis Moilonb im Westen, bis Innsbruck, ©alzburg unb Jschl im Norben beS CentralolpenstockeS; Jstrien, bas KUfientanb, Krain, Kiirnten, Tirol, ©alzburg unb Dberitalien wurden mehr ober minber heftig bavon bctroffen. Die ©tLhe gingen fast tiberall von ©listwest nach Notbost, theit-weife von West nach Ost. Der Herb unb AuSgangS-punkt scheint baS Gebiet ber Boralpen zwischen Tre- viso unb Belluno gewesen zu sein, wo eS auch am hchigsten auftrat. ©o wurben in B-lluno ber Dom unb viele H!iuser b-schLbigt, einige stiirzten ein, unb vier Prrsonen (eine Frau un'o brei Kinber) routben von ben Trtimmetn erschlagen. Dlitz in ©t. Pietro bi Felletto bos Doch bet Kirche einsttirzte, 38 Menschen erschlug unb viele verwundete, haben wir gestern ge-melbet. — (Ueber bas Erbbeben) wirb unS au8 ©ittich, 1. b. M., gefchtieben: B-reitS am 19. v. urn ®/412 nach einem heftigen ©turme ersolgten Erb-stLtze in ber itomtichen Richtung wic bei bem tai-bocher Erbbeben auch in N o s s e nsuh, welche bie bortigen Bewohner, benen boch Erbbeben in fttihetet Beit etwas alltciglicheS waren, empsinbtich aus bem ©chlofe rllttetten. Es fotgten nach bem Erbbeben bie chbnen hritern Toge bes 21. unb 22. Juni. I« ©ittich fetbjt crfotgte ber Ecbstoh auS ©libost nach Norbwest am 29. v. flinf Minuten vor 5 Uht frtth. Derselbe ktinbete sich burch ein auhergewbhnticheS hclles Brousen im Erbinnern fdrmtich an, so bajj ich, baburch oufmertfam gemacht, unwillttirtich mciiten Stick auf bie Uht richtete unb an bie Heirnat bet Ecbbeben : Nossenfuh, unb bie Erbstohe, bie im Augenbticke bort iottfinben mochten, bachte. Da erhiett mein eigene® Bett einenziemtichen Rock, unb zur Bestorkung bet Wohr-nehmung wurbe auch baS fast einzige Mobel meineS ©ttibchens, ein alter Kleiberfchrank, geriittelt. Die nasienfutzet Uht zeigte am namtichen Morgen Minuten noch 5 Uht, at« auch bort eben biefer ©lo§ crfotgte. Die ©chwinzung foll bort fast eine Halbe Minute angebauert haben. Unmittelbar nach bem Erbbeben heiterte sich in ©ittich ber icicht umwSlkte Himmel fpiegeltein aus, in Nosienfuh herrfchte zur Zeit ebenfolls fchtines Wetter. — (Au8 Gottf chee) berichtet man unS, botz bort bos Erbbeben ebenfolls verfplirt wurbe unb zwar in gleichmiihigen wellcnformigen Schwingungen in ber Richtung von Notbost nach Sllbwest. Unset Herr Be« richterstatter fchteibt, datz ber Einbruck bes 15 Minuten (foll woht hritzen 15 Sekunden) bauernben Erbbeben« burchaus kein unongenehmer roar. — (Postalifches.) Bom 1. Juli 1873 ab ist stir inltindische Briefe, beten Gewicht 9/, 0 Zollloth (gteich 15 Grammen) Ubetfleigt, bis zum Geroichte von 15 Zollloth (gteich 250 Gtammen) nur ba6 zweisache Briefpotto zu cntrichtcn. AlS Zutoxe ftlr un-franfierte Briefe ist biS zum Gewichte von 15 Zoll-lolh (gteich 250 Gtammen) nut ein Bettag Don flinf unb bei Btiefen, wetche im BestcllungSbezitke be* Aufgobe-PostomteS abzugeben sinb (Localbriefe), ein Betrag von brei Reukreuzern zu berechnen. Briefe im Gewichte von mehr als 15 Zollloth ftnb von bet Befbrdetung mit ber Briefpost auSgeschtoflea. — (Geldsammlungen iu den VolkS-u n b M i t t e l f chu l e n.) Der Herr Minister flit KuttuS unb Unterricht hat nachstehenben Ertoh an alle Lanbesschutbehotben gerichtet: „©chon mit bem Mini-sterialertosie vom 24. JLnner 1853, Z. 1220, wur-ben bie ©chutbehorben angerotesen, Geldsammlungen zu roohlthotigen obet gemeinntitzizen Zwecken in ben VotkS- unb Miitelschulen strengstenS zu tibcrroachm. Do neuertich MiSbrauche inbezug auf ©etbfammlun* gen zu meinet KenntniS gekommen ftnb unb bei bet allfeitS angestrebten Ermiitzigung bet UntettichlSkosten eine Betastuug bet Eltetn bet ©chtilet mit Beittiigen, welche mit bem Zwecke bet ©chule keinen ober nur einen seht etttfernten Zufammenhang haben, als unzuliiflig ertannt werben mutz, finbe ich forooht ftir bie tiffcnttichcit at# fflt bie Pcivat- VotkS- unb Mittelschnlen fotgenbea anznotbnen: 1. Gelbfammlungen unter ben Schiitern unb ©chUterinnen zu bem QrOiSt, um Schulvotstehetn oder Lehretn aus irgenb einem Antasse ein Geschenk unter weichet Form lot met zu machen, sinb bntchons unzutdssig’; 2. ©ctbsommtungen zu einem anbern Zwecke blirfen nicht ohne auSvriicktiche Bewilligung ber LanbeSschulbehorbe Veranstallet werben. Im Be* willigungSfalle ftnb jene Rlidsichten genau zu be* obachien, wetche in bem obigen Ministeriolerlofse nHher bezeichnet routben; 3. Ueberttetungen bee bestehenden Anvtdnungen butch Botsteher unb Lehrer rffentlicher Schulen find im Dikciplinarwege, bet Pri-vatschulm mit etusten Verwarnungen, im Wiederho-lungrsalle abet bei jcnen derselben, welche von Cor-potalionen erhallen roeiben, mit bet Entfernuvg her schuldiragenden Borsteher und Lehrcr und bei jcncn, welche von Einzelpersoneri erhallen wcrden, mit Schlietzung ihrer Schulen zu ahuden. Jndem ich den gegenwartigen Erlatz zuzleich durch daS MinisterialverordnnngSblatt vetoffemliche, ersuche ich die f. k. LandeSschulbehLrde, dasUr zu forgen, datz derselbe jut KenntniS allet be* theiligien Lffenllichen und Privatschulen gelange, und dah die Befolgung desselben inSbesondere von den Schulin-specloren strengsienS irberwachl werde." Eingeseudet. 91ad) meintr Bur einigeu Tagm erfolgtcn Riickkehr aus Jtalicn erfuhr ich in Laibach von einer michbetreffeu-fcen ZahlungSaiiffordkrung in wiener Slattern, die gleich-zeitig in ftch fchlotz, tag mein tamaliger Aufenthaltsort nicht erui cr 6 ar fei, zwei scheinbate Thatsachen, die meinen Bekannten, ja selbst dern heimatlichen Publicnrn alterlei Be-benfcn ouftominen liesjen und somit geeignet jein mochten, meinen unbescholtenen Rnf hochgradig zu compromittiereu. Nachdem ich es anS bringenten Riickfichten ftlr nvthig er« vchte, diese Angelegenheit (omit zu beriihreu und ftc jo tveit tiditig zu fieUeit, dah die betrefseude Wechseljchuld rnich keiueswegs birecte betrifst, sondetn in Form einer Cavenz (Gntstehung) gegenilber dern Hettu Heinrich £ . . . (Tele-graphenbeamte der „N. fr. Pr.") mid) nur als „betheiligten" Schuldner erscheinen latzt, rnutz ich gteidizeitig eitergisd) gegen alle hiebei ill llmlaus gesetzten gefifissigen Randgloffeu und Zuthaten proteftieren, die alter Stichhaltigkeit entbehren und von gewiffen Leuteu in Curs gesetzt rour'ben, denen Ehren-sachen Sagateffen zu fein fcheineii. Selbst fiir ben Fall einer Verschuldung ware kein Gtuud vorhauden geroefen, daraus Tratschrnaterial zu Ichtagen, um in wenig geistretcher Weise einer nut zu uuedlen Denkart Ausdruck zu gebeii; und wit absurd und schlecht die mir gemachte Zumuthung klingt, als rotite ich fflltiubigerarmen entronnen nnd somit aus roett persiSulidjerem Jntetesse nach Rom gereiSt, bcroeist schon die Thatsache, datz ich der Redaction der „Tagespreffe" tine ©telle mit circa 2000 fl. rcfufierte, um mein Vorha-ben auszuftthren. Die generBfe Reifeousriiftung ber „£ages pteffe" unb des „9i. S3). Tagblatts" alleiu htitte hingeteicht, obige Schuldftage zu auuulliereu. Sollteu tubes meine guten laibachet „Freunde unb GLnner" gar so viel ©runb haben, fid), selbst fur ben Fall cineS Eleinen Deficits, hiet-llbet zu scanbalisieren, so glaube id) uicht fehlznschlagen, toenn ich fie aus belt Sprnd' vom Balkeu im eigencn tint) tom Splitter im ftemben Singe aufmerksam mache und gleichzeitig Betone, dah id) bett einen ober attiertt der bvs willigen Berleumder, die fid, uicht enttlobeten vou Steck> briesen u. bgl. erfreulicheu Dingen zu fabeln, bei Mvgltch-feit ber Ermeruug toegcit Ehrenbeleidigung gerichtlich be-langeit roetbe. Seine Reise nach Rom aber schlotz jonrnalistische Vet tinbungen mit dem „N. SB. Tagblatt" bem „Wauderer", bet „Tagespresse", ber ptaget »Politik" unb bem beruer „Buud" in fid), unb ich siihre bitS nur deshalb an, ba es als weiterer Beweis gelten mittz, dah meine Rcise einen ausschliehlid) literarischeu Charakter hatte und rnich jencS bLswilligcu Verdachtes einer (Sntfernuug aus Wien, zu der absolut fein ffirunb vorhanden war, entfleibet. Zum Schlusse will ich erwahnen, dah diese (Srtlarung von meinen hiefigen Freuuden und Betufsgeuossen mit getadezu aufgebrungeit routbe, la eiit berartiger unbelicoter unb ehrenkrankender Ttaisch ihre gercdjte (ifntril slung fjerauSfotbern muhte. Die laibadier Tratschschwesteni aber labe id) hvflichst eitt, fid) hieher zn eerfttgen, wo bie letzte grofje Bvrseukata-strophe, welche 1000 Millionen Kapital cersdilang, zwanzig Bauken sprengtc unb ciit paar Dittzenb SDienschen znm Selbstrnorbe trieb, ihncn Gelegenheit bictcn wild, ifjr bieS* bezltgtidicS Talent wesentlich ausznbilden unb ihrer ftihnen Phantafie neuen, rornantischen Stoff ztizttfiihten. Wien, 30. Jnui 1873. Imand Freiherr Lchweiger-Lerchkiifeld, Schtiststellet. Allen Kranken Kraft und Gesundheit ohne Medizin und ohne Kosten. Revalesciere du Barry non London. ifeine Krankheit vermag bet belicatett da B~ari7.jS totbcrftcbcn, unb beseiti.qt bicfelbe ohne Mebizin unb oyne ifoiien uu» C Rrust-. Lunaen-. Leber-. Driisen-. Sckleimbai Bleichsucht. - Ausziige ou6 75.000 Certrncaten Uver ^cueipflen, ote aller Mebizin wiberstanben. werben auf Vrrlangen franco etrgcyenbet. Nahrhaster als Fleisch erspart bie lievalescidre bei Erwachseneu unb Kinbern silnfzigmal chren Preis in Arzneien. On Blechbilchsen son tin Halb Pjund si. i"50, 1 Psd. fl. 2 50 8 Psd. fl. 4-60, 5 Pfd. 10 fl., IS Psd. 20 fl., 24 Psd. 36 fl. - Ke-ralescičre-Biscniten in Biichsen » fl. 2 50 unb fl. 1 50. — BevaleeciSre Chocolatee in Pulver unb in Tabtetten stir 12 Tassen fl. 1 50, 24 Tasiru l. 2'50, 48 Tassen fl. 4*50, in Pulver stir 120 Tassen fl. 10, silt 26# tassen fl. 20, silt 576 Staffer fl. 36. — Zu beziehen burch Barry du varry & Comp, in Wien, WalltiBchgasse Nr. 8, In Laibach bei E. Mahr, sowie in alien ©tabtcn bei guten Apothelern nnd S»e< >erethLndlern; auch versenbet ba8 wiener HauS nach »Uta »-gender, gegen Poftanweisung oder Nachnahme. Witterung. Laibach, 2. Juli. ®eit 8 UHr morgens abwediselnd Regen. War me: Morgens 6 UHr -|-17 0", nachmittags 2 UHr + 17.4° C. (1872 + 23-6«, 1871 + 268°). Barometer 737 18 Millimeter. Das gestrige Tagesmittel d»r Warme + 21-4°, um 2 4° liber bent Normale. Degett DomicilsvcraiidrMg ift in der Nahe der Stadt Cilli eine (357) Berstorbene. Den 1. Juli. Johann Pristan, Armenpfrtinbner, 72 I., Polanavorstabt Nt. 60, Entartung bet Unterleibs-eingeroeibe. — Maria Reischet, k. k. Kanzlistenkinb, 22 M, St. Petersvorstadt Nr. 28, Riicktrilt bet Mafetn. Tobtenstatistik. Im Monate Jnni 1873 find 105 Petsonen geftorben, davou roarett 61 mannlicheu unb 44 tceiblichen Geschlechis. Angekommene Fremde. Am 1. Juli. Hotel Stadt Wien. Rauch, Huttkt und Katzau, Kauflente, Wien. — Marschncr, Fabrikant, Bergwald. — Luttua, Ksm., Wariii-dotf. — Dr. Boillon fammt Frau, Advocat, Ttiest. Hotel Elefant. Carnelli, Rom. -■ Zentrich, Beamte, Veldes. — Meier, Wien. — Baton Kotz, Bijhmcn. — Hajek, Fotstmeistet, Cubat. — Gtoh fammt Fran, Vet-waltct, Leobeu. — Hitfch, Feistriz. — Weisflog, Ksm., Leipzig. — Mighetti, Eilmagiu unb Girstal, Tricst. — Dannert, Ksm., Riimburg. — Lukan, St. Veit. — Sorre, Wippad). — Dr. Ritter v. Matzner, Journalist, Graz. Haleer von Oeeterreleli. Fidler, Agent, Prag. — Zelatz, Oberlaibad'. — Bartelt, Kfm., Berlin. — Bohn, Ksm., Kopenik. — Kerzuuik, Veldes. — Kleymajet, Nadiuamtsborf. — Gann, Krainburg. — Stegu unb Navratil, Feistriz. Moliren. Eierpatz, Altlack. — Zatti, Secretar, GLtz. Gasset, Uhrtnadjer, Sind. — Jagtič, Buchdtudet, Laibach. — Gerčat, Fleischhanet, Stein. Gedenklasel fiber die am 5. Juli 1873 stattfindenden Li-citationen. 3. Feilb., Bettoncelj'sche Real., Godeschitz, BG. Lack. — 3. Feilb., Podjed'fHe Real., Mofche, BG. Krainbntg. — 3. Feilb., Sernlak'fche 9ieal, Werch, BG. Laibach. — 3. Feilb., Bezlaj'fcbe Real., Draule, BG. Laibach. — 3te Feilb., Grieh'sche Real., Piauzbiichel, BG. Laibach. — 3te Feilb., Gerrnoumk'sche Real., Bruitndorf, BG. Saibadx •— 3. Feilb., Novak'sche Real., Ratfchna, BG. Laibach. — 2te Feilb., Javornik'sche Real., Dobje, BG. Laibach. —. 2te Feilb., LeuarW'fche Real., Podgoriz, BG. Laibach. — 3te Feilb.. Obteza'sche Real., Sdiirmansberg, BG. Littai. — 3. Fetlb., Pitcelj’fche Real., Slciteneg, BG. Retsniz. — 2te Feilb., Miklovcic'sche Real., Salilog, BG. Lack. Tclegraphischer Cursbericht am 2. Juli. Papier-Reme 67.15. — Silber-Rente 72.35. - 1860et Staats-Anlehen 102. — Bnntactien 972. — (Srebtt 227. London 110.30. — Silber 108.75. — K. f. Miim-Dncat-u - — 20-Franc-Stllcke 8.85' Danksaguirg. FUr die bielfeitig bewiesetie Theilnahnte wiih-rend der firantheit unfcteS unDergehlichen viel-geliebten Kindes Franz sowie fiir bie etroiefette Ehre ber Begleitmtg zur letzteu Ruhestatte fprcchen wit alien hiermit ben tiesgefUhlten wiirrnsten Dank aus. (359) Franz Ferlinz, Fanni Ferlinz. pF" Umlitiit sogleich zu verkausen bestehend au6 10 Joch Acker, 10 Joch Wiefen, motion 7 Joch roafferlcitig, 6 Joch Walbnttgen, battn einent gemauer» ten Wohnhanfe mit 3 Zintrnetn, Šli the, Seller, Horn- unb Borstenviehstallungen nnd einer gtotzcn Doppelhatfe mit 16 Stiinben. Sitmmtliche Gebiinde find mit Ziegeln ein gedcckt, im guten Banznstande, die Grnndstiicke gut tultioiert nnd arrondiert, die Zahlnng«bedingnisse fehc gtinstig. 0000 Gulden ganz oder in Theilbetragen, sind gegen 6perz. Ver-zinsung und gute hhpothekarische Sicherstellung beim Handels.Kranken- und Pensions-Bereine in Laibach zu haben. Naheres beim Vereinskassier Herrn Karl Leskovic. (353—2) Patent - HM-Ittschniaschiilkil ntit amerikanischem Nund-Stistensystem auSgezeichnet burch leichten Gang unb groge LeistnngsfLhig-teit, Putzmiihlen, Fnttcrschitride - Maschiuen rc rc. liefern btlligst (338 —4) Unirath d Co. Prag Briinn Heuwagsplatz. Itotze Krvna. 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Nach jeder Ziehung crfolgt dann sofort das officielle Nummernverzeichnis der mit Gewinnen gezogencn Lose, sowie auch die Aus-zahlung der Gewinne nach Entscheidung unmit-telbar geschieht. Jede weitere Auslcunft wird be-reitwilligst ertheilt und Verlosungsplane gratis und franco versandt. Man wende aich baldigst vertrauensvoli m directen Zuschriften an das stets vom Glllcke be-gunstigte Bankhaus (301-11) Siegmund llvckscliciv Hamburg Dtirck ten Jgr>. d. jtieictnntjr & Fed. L-mderg in Laibach. Betleger nob fiir bit Redaction veraniwottlich: Ottomat Bamberg.