DiWw oil» IM» ?S. » «» «»i« ^Uw« «1.4: (?«!«>«> Iße.WM»! W »»0G«K0. «mt» Ü^S «e.NS 0onn«»»»»s, o«« u». Apklt 1SSS k» XI«ssidof: «t. 4 iVsrwsttunI». N Z4 vi». 6«ek ?v»t M vt«^ < di» Z l)i» MtiborerKeltlma Die Abrüstungs' verhai.dlungen vertagt G e u f, 37. April. Tic pslitijchen Abrit-stungs^,crhnil>dlun^ien im allgemeinen Aus»« schuy murden gestern vorinittag auf unbe-stimmte Zeit vertagt. Die Vertagui^, die vorläuft,1 aur Tage l»er«:chnet ist, wird jedoch wahrscheinlich mindestens drei Wochen Dauern, da umn die politischen Berhandlnn gen erst nach deil Pfingstferien aufnehmen wird. Zu der f»estetn statt^efundencn deutsch anierikanisch-englischen Besprechung (Brü-ning, Ltinlson und Macdonakd) wird von amerikanischer Seite mitgeteilt, daß die Un-terredunl! auf Veranlassung Macdonalds zu stände kam und daß Tardieu, der ebenfalls eingeladen worden war, sich init Rüchicht auf feinen Wahltamlpf entschuldigte. G e n f, 27. April. Der .Hauplausschutz der Abrüstltngöron^renz hat Aftern vor-nlittag die Beschliisse der ^onkerenz iiüer ti« tveitere l^estaltunq der Konferenzarbeiten ge ilehmigt. e n d e r s o n teilte mit, daß das Büro leschlossen habe, die Konferenz-arbeiten lwm ^reitaj^, den iL. ))!ai, bis Montag, den Ii!. Mai U'egen der Pfingst» feiertag«' .zu ullt^rbreck)?». /'^^'rner erklärte er, das; die Konserenz durch die Entschließungen über die qualitative Abrüstung in ein entsch^ldiindes Stadium getreten sei. Das Biiro schlage vor, die sitzung des .^auptausschusseÄ auszusetzen, bis die !ech-nisckxin Ausschiisse is)re Beratnnqen iii^r die aualitative Abrüstung vorgelegt haben. P a u l « V o n e o u r, als einziger Diskussionsredner, verlangte »Uarstelllmg über die Erklärung des PrWdenten, daß der l^'lllndsatz der qualitativen Abriistung ourch di<' letzt<^ Entsclieidung des Hauptansschusses schon geregelt sei. Er lege ??ert avf die s^eft st^'llttug, daß durch die Entschließun^'s der Weg sowos?l für das Verbot wie si!r die Interuationalisierun^g offen gelassen sei. Sin Genfationsprozek. e m b e r g, S«. April. Vor dem Be-zirksgeri6>t begann der Seniationsprozeß gegen Fräulein Rita G o r g o n, die l)e-schuldigt wiro. in der Silvesternacht d^ Toch tcr ihres tLelieblen, des Ingenieurs ^rem-la, ein siebzehnjä-liiges Mädchen, das ihrer Verbindung mit d.nl Ingenieur im Wege stand, ermordet zu haben. Der Hauptzeuge ist der Vjährige Sohn des Ingenieurs. !^r die Tat gesehen üaben will. Fiir den Prozeß berrscht riesiges Interesse. Bvrlenbericht I ü r i ch, 27. April. Devise«: B«4>rah 8.SS, Paris S0.26SV, London 16.73, New. »,ork o!4.S2, Mailand SS.47V. Prag lüL«, Berlin l2L.SV. Z a g r e t, SS. April, ^ift«: Berlin !S3692 bis lS40.7S. Mailand 269.» bi< 291.95, London S0t.S4 bi» S0S.84, Re»vyoek Scheck 5621.13 bis Ü64S.S0, Paris 2«.4V bis 22ZL7, Prag 1S7.S2 bis 1S8.06, Zürich l<>g7V.»ü bis 1I0S.8Ü. L j u b l j a n a, 27. April. Devis«: Berlin 1340.K7 bis ISÜl.37, Zürich I0V7.SS bis 1I0S.8Ü, London 80S.01 bis 207.tt,. Nowyort Scheck 5v2S.2ö bis 5SS3.S1. Paris :??2.l»9 bis Prag 167.22 bis lM0L, Trich Ä)0.0ö bis 2«.4d. Genfer Vrogramm Ma< auf der devorßedevde« Viermachtekonftn»» »ut Sprache »o«i«« toN Pa ris, 27. April. Ueter t«A PeO«>«« her für Areitaß anherOUUtt« R««ftr»«z t» Viert, z» tze» fich VliniftirPtSfident Tardien nach «ens beßiett, berichtet der ,»Vetit Parisi» I«", hatzdieAtriiftnnßSfrasG ei»«« her »ichti>jtenVerat«ngspmikte abgebe« »Srde. Angesichts beS MepPe«den Gange» ber Abritftnngskonserenz w«de« Si«laduuG i« Ala«« «ach über d^ Aniße, »ie viele Gtaat«« z«r Ranserenz e^lade« werde« sale«. Klarheit herrscht n»r w ei«e« V««kt! datz die Da«aufrage uwß«« ihres Palitische« Charakters a«s der «« lS. Juui i« V«ch?-La«sa«ne be-gi««s«de« Aa«fere«» «icht z«r Gprache ka«n«t. London, 27. April. A«he««i«ifter Gir Iah« G i « a « ist heute «ach «ens abgereist, »» er den Verhandlungen über die Danaufrage und die ^rbereitungen zur Lausanner ilkanferenz tell«eh«E« »ird. rung des Exportcs. Am Cchlnße seiner Darlegungen erklärte Beni^^elos. er im Falle, das; die Oppositionsparteien s'^iii ?fi« nanzprograimn durchzuführen versprechen, die Macht n>ohl übergeben würde, a^n'nnstcn denke er nicht daran, ihr die L^^eitunq >er ZtaatSgeschäfte zu übergeben. Kommmtare um Hitler ..Ein WerkMg der Hohenzollern" — „Eine neue Kriegsgefahr für ganz Europa" W i e n, 27. April. In politischen Kreisen erregte der Leitar. titel der heutigen „Ardeitee-Zeitung" gro« Ites Anssehen. Das Vlatt bespricht das Vr. gebnis der Wahlen in Deutschland und in Oesterreich und strlt fest, daß Hitler nur eiu dliudes Verkzeug in den Hiinden der HahenzaGer« sei, die Über Hitler hinweg wie der auf den Thran gelange« walen. Hitler künipse «it radikale« Phrasen und erwecke Hasfnuuge«, die er nie werde erfüllen können. Das l^tt spricht schließlich seine Ber-wnnderung darüber aus, daß Malieu sür Hitler eintrete. Man sei sich in Italien nicht völlig klar darüber, daß «an damit ein Schwert schmiede, welches gege« Italien benützt werden sali. Loud o n, 27. April. Die „T i« e S" erNiirt an leitender Stelle, die Hitler Beweguug in Deutschlaad und Oesterreich dedeutet eine neue «riegSgesahr für ganz S«rOPa. Das Ansteigen der Hitler-Stimme«, fei zwar verstilndlich, man müffe sich aber darüber wandern, dasj das deutsche Valk gerade in diesen kritischen Zeiten fa wenig Urteilskraft ausgebracht habe. Die Rachbarn Deutschlands seie« jetzt gezwungen, die weitere Entwicklung >n Deutschland anders zu beobachte« wie bislang. Deutschland mSge sich daher uicht mundern, wenn das übrige Europa fei«e Taktik in deutschen Fragen Lnder« werde. Monfterverlufte In Vdell-Vaviere» Die «usmasie der ttreuger-Verluste über, slügelt. — Die bisherigen Verluste der Veltfiuanz 4« Milliarden Diirar. Berlin, 27. April. Die aus der Deterding-Bertrauenskrise bei Shell Royal Dutch sich erMende,l Kurs-einbräche haben der Aeltsinanz Bermö-genSverlnste beigebracht, die die Verluste aus den Geschäften des iitrel^ger-Konzerns weitaus überflügeln. So letragen die Verluste bei den führenden Papieren der ^ll Zioyal ^tch bittang 40 Milliarden Dinar, A^ich wie bei Äreuger find auch in die-Falle alle für die internationale lkapi-talsbildung in Frage kommendeil Länder schwer betroffen, am meisten England und Holland. DK Lose ln der MoadfchMei Die Schmierigleitt« der llnterfuchemgsism-«isfia«. — Der Uifenbah««erichr zwifchen «Harbin ««b Vlidiw^ «i«Nste»t. London, 27. April. »Daily Telegraph" meldet aus Charbin, daß der Unter-suchAngSkommission deS BülkerbundeS in l^r Mandschurei von den lokalen und japanischen Behörden derartige Schwierigkeiten ii? den Weg gelegt w<.'rden, daß die Kommissirn faktisch überhaupt nicht arbeiten kann. jM- lington Aoo soll gezwungen werdet!, die i^isenbahnzone zu ^»erlassen, da die ja^ni-schc Regierung erklärte, sie könne die Wünsche des BüVterbundes in dieser Hinficht bei d)i)ld>tandnr^ abgeht. Tie 7volgcn haben sich k)eute bereils aus der Börse eingestellt; während die liei-inischen Werli? anzog<'n, ivurden.'.'l:io!^ind!'.'.'c te überhaupt nicht gehandelt. Bnkarest, :.^7. '^'l^n il. Im FinanMinisterinln finden seit drei Tagen unabläßig Veratungen statt, an de^ nen neben der Regierung die Vertreter der rumänischen Wirtschaft nnd sran^ösi'c>)e 7vi-nanzexperten teilnehmen. linndelt 'ssi, um die Frage der Regelnnss !'ci. runlänisvien Finanzen inl Znsamtnenhaniie mit di^r von Frankreich gewährteil Anleihe. 7vran^i.>« sen stellen sehr schwere Bedini/sungen. allem: absolute Sicherstelsiing der Wäln unii'^ ftabilität, Herabsetzung deS ^tacit^sinnssiulte«^ nnd Einsetzung einer daueri^den /iinlin'^ii'ni» Mission, M e m p s) i '5,1.^7. 'April. Bei dem Tornado, der drei Ztädte Tennesse verwüstete, sollen sieben fer zu verzeichnen sein. Der T?rnadn, der von einem sürchterlichen l^ewitter nnt begleitet war, iwt eiiien Teil vvn Arlonjci.^ und Alabama vorwüstet, in niedreren Duei, schwere Schäden vernrsacht nnd die (5rnie vernichtet. o n> -^7. April. C'in riesiger Tanipftesscl c^ploi)i<'rl? luü'r furchtbarem Getöse und verursachte die plosion zweier anderer .Gessel, mährend der ganze Bau zum Einsturz gebracht lnurde. Au'^ den Trümmern wurden vier Arbeiler tot geborgen; einer von ibnen mar bis zur Untenntlichkeit verstümmelt und uerkolUl. weitere Arbeiter erlitten schwere Perlekun-geit, so dak an ihrem Aufkonunen gezweifelt wird. Durch die Erplosion werdeir ?0W Ar» beiter brotlos, da die ^alirif ans nnbestimm-te Zeit gesperrt werden mns;. Iuftisizierung zweier »aubmürber iu Budapest. Budape st, 27. April, .'^xute uln 8 Uhr früh wurden die deü^en Naubmörder Gustav jtan>a und Josef Stc-nislawski, die am 19. Jänner h. I. einen gewissen Bela Lukacs in bestialischer Weise ermordet und beraubt hatten, jMfiziert. Tie Justli^ierung ging ohne Zwischenfc^ll nor sich. Venizelvs über die Lage Griechenlands. A t h c n, 27. April. Minislerpräsidcnt PcnizeIo hielt «nne lange Rede i»ber die wirtschaftliche und linaitziclle Lage Griechenlands und verwies auf die Ursac^n die die Ablehr von, t^old-^'andard als Äsung ausgedrängt hätten. V llun erwarte davon vor allou» eine steigt.- LllSLiUS i'iSUs'S ZK»»« Ni. » «Hä t« w Adaolm U t h « », 2«. AprU. Nach Meldungen au» Albanten, sollten dort in den letzten Tagen ernstliche Unruhen ausgebrochen sein. In der Umgebung von Pt-skopija kam eS zu Zusammenstößen twtsche» revolutionären Albanern und der Gendarmerie. Zu einer regelrechten Plänkekei soll es bei Suhdol gekommen sei». E< wurden nicht nur die Gew^e, sonder« auch Handgranaten benützt. Mehrere Hüuser wurde» eingeäschert. Die Gendarmerie verzeichnet lb Tote und Verletzte. An den Kämpfen soll auch die Zivilbevölkerung teilgenommen habe». ai« imm TronsoNoMfiug Kopenhagen, 2S. April. Der dänische Flieger I o h a n n >s e n, der im vergangenen Jahr einen k^liug über den Atlan« tischen Ozean übernommen hat un>d im letzten Augenblick an der Reufundlandküste gerettet ii>urd«, tünidigt seine Absicht an, im nächst«« Monat von Paris auS einen neuen transatlantischen Flug z>u unternehmen. Ein Amerikaner habe ihm 25.000 Dollar zur Anschaffung einer Iunkers-Maschine und zur Bestreitung ver Kosten des MugeS zur Ber-sügung gestellt. Schweres Autounglück in Ljubljana S ! u b l j a n a, 26. April. Gestern abcnds ereignete sich auf der Wilmerstcahe ein schweres Autounglück, dem der Vemein-derat Johann M i h e l e i ö zum Opfer fiel Mihelöiö ist Beisi^r einer Autowerkstätte und flchr mit dem Auto, daS von seinem Sohn Johann gelenkt wuride, in Begleitung seiner Tochter Maria und eines Kaufmannes aus der Umgebung nach Ljubljana. Aus unbekannter Ursacl)e stieß daS Auto Plötzlich gegen einen Straß^nstein mit solcher Heftig-keit an, daß der Wagen buchstäblich zertrüm mert wurde, ivährend all« Insassen aus dem Wagen geschleudert wur^. Mihelöiö selbist erlitt schwere Berletziungen und ist nach Ue« kerfühvung ins ÄranikelrhauS gestorben. Sei. ne Tochter erlitt einen Einbruch und mußte ebenfalls ins Krankenhaus üiberführt werden, w^rend 'der Sohn, der das Auto lenk« te, mit lachten Verletzungen davonkam. Auch der ihn begleitende Kaufmann wurde nur leicht verletzt. Vbittatm i» kr»i». Ljubljana, N. April. Am verflossenen Zonntag ereigneten sich in der il^-gebung von Novo mesto drei Bluttaten, denen vier Menschen zum Opfer fielei^ Im Torfe Sagred wurden zwei Burschen von ihren Rivalen aus Eifersucht erschlagen und der 80jährige Grundibesi^r Sintovee ermordet und beraubt. Im Dorfe Jhan wurde ein sojölhri^ Bauer durch Messerstiche getötet. Die Mörder konnten noch nicht ausgeforscht werden. Sine romantische VheschNeß»»g i« V«d«Pest. B u d a p e st, 26. April. Dieser Tage wurde hier eine sensationelle Ehe geschlossen. Es hanidelt lsich um den italienischen Mar-q'u.is Dimitri I m p e r i a l e, der die englische Aristotratin Lady Dorot^ Baker zum Traualter gefiihrt hat. Tin Onkel des Marquis Imperiale war seinerzeit italienischer Botschafter in London und ist gegenwärtig als ein JntiinluS Mussolinis faschistischer Gouverneur von Florenz. Die engli-sck)e Aristokratin gehört zu den reichsten Frauen Englands. Ihr Vermögen ivird auf 800 Millionen Pengi» geschätzt. Zwischen den liciden Eheleuten «begann vor einigen Iahren ein Roman an der Riviera. Är Mar. guis war verheiratet und mußte, um sich von seiner ersten Gattin scheiden lassen zu können, die ungarische Staatsbürgerschaft er »^^n. Zu diesem Aveck hat sich Z^r pensionierte ungarische Staaisbeamte Demeter .Horvl^.) bereit erklart, den Marquis zu adoptieren, wofür er eine Belohnung von 700 Pengö echielt. Der Marquis hat seiner ersten Gattin 10 Millionen Lire auszahlen lassen, die auf den Namen seines Söhnchens aus erster Ehe geschrieben wurden. Die Braut ist übrigens «um S4 Jahre älter alS der jährige MarquiS. Sie war Gast der Gattin des englischen Gesandten in Budapest Lady Ehilston. Das neuvermählt.' Paar verließ untt,lttelbar nach der Hochzel/ Bu-daipes!. j^ne DerqulSung Jugoslawiens Haltmg w d» Frage der Berknüpfmg vo« Donauproblem md Reparationen Wm^iÄnnD DimOch^ dns^ die ««idwi» t» h» V»tderß?«ch der Ge»see diffliNntlschi» VrDrternnW» Di^Vi^e» sei» sln^W deTDii^ i»te»siWi r«t»»Gk» zwische» w» >M«tflerPrSfide»ße» Armikrii^ S»ßl«»hs «»d D«tschl«»dt sONßie dem ^Ok»ifche» tße»»ii»ister stnii» Vei de» GtimtSmDnnern herrscht das Ve-strede» »«, dntz iwe tes<»der» Mi^ich MlIG »^^ ^»sO»»Ee K»»s«re»t» die siir de» lS. I»»i ewder»' se» ist, i» >»>riss »itz»w» »ckDE. A»»>chst »Arde »»r ei»e g«chk»«»iisssO» z»s«»n»e»> trete», die die Vedjrs»isse des DOMmr«»' ra»»ie« det«iliert <» peise» tzßtte. V» de-steh» »»ze«ich die Absicht, i» diese Aich. kO«»tiffiO», ssser» eA die Ge«tz«Dchte sSr »ikiß ernchte», «»ch die Vettreter der sS»f Dmimiftante» z» e»tse»d<». I» dee Ksm-Miss!»» Wirde» ftr»er die Vertreter jemr GrOspnDchte mitwirke», die i» ei»em Oder i» mehrere» Dsmmftmtte» ihe« Mmmzi»-teresse» dewRhee». Die EtPeetß» nßDrde» bis t»« g»s»mme»tritt dee >eP«r»tiO«s-kO»fere»t ihre VsrschlHße «»«rHeite» «»d die SrshmHchte wiirde» «»s der La»sa»»er »»»sere»z Gewisse Veßikchißmtße» «m die Vedi»G»»ß der Vrricht»»G ei»es Dsn««-virtschaststlsckes k»«pse». «»s diese veise kilme eine Verknitps»»s der de»tsche» «e> P>rOtio»»sr»ße mit der yr«»Ve des Dona», rmimes z»ftO»de. Die «rsßmächte wSrde» sich De»tschlO»d Aeße»Sber »»chßiediger er« weisen, we»» sie »srerst im D»»a»de«e« KO»teffiO»e» erlange». Veograd, >K. Aprll. s> heechht die >«sicht »«e» d»tz dieße ?hiße sDk die DiUMtDmße» »»mmehVthar iD, »^tg ei»ee ^^ee^t^nGlhis^he» ^^ittheit ge^^e»^ che» werde» In»», wOle» I^i»e Gi»»De»> D»»ßd«^i^^ we»iGer ndee wOl^ sie ßestatte», dnh »w» sie «l» TrwlDelh Berweiidet, »»it de»e» sich die GrehmilchtO Dewiise KnWDessiMte» er> ein Ereignis, weiches bei die AbrWung i« müsse. vas JnD«sl»wie» tetrisft, s» sei e» ze-»eißt, die MqweatimtSsrODe i» dieekte» ?erl^dl»»G» mit De»tM«d <» derei-»i>ß». DnA i»ter»OtiO»»le Asriim hade »tijerem L«»de i» der >eP»r«tiO»sftOKe kei» »»tßeGenkm»»«» ßezei^ Die vretz-»tischte hade» die snGssinwische» Vrnteste >eDe» d»s HO»»ee>MOrOtOri»m »icht a»-Oehilet. Die VAZ h»t die velds»»»»e», «>f die wie »icht Verzichtet h»de» »»d «if die wir ei» Recht hnte», »«ch »icht »»ßewiese». Vir si»d dnher berechtig die KrOße »»se-res «»teils «» de» dentsche» BePOrntis-»e» dei A»sschMlt»»ß der i»ter»OtiO»Ole» Asrnms i» »»«itteldnrm VerhO»dl»»ße» i» Verli» z» erßrete». Es scheint, d»ß der >»ß»sl»wische Gesmid te i» VerN» derelts dies»et»Gliche «eis»», ste» erhnlte» h«t. Das D»nn«de«e» ist ei-»e Arnße stir sich, die NePnrOtimien sind ein Ganz anderes Prsble«. Si»e «er«pi». kmtß ist »icht mDßlich Vsr »lem «der dets»t man. mSsse» wir »nsere Hand-lnnDssreiheit tewahre». Die Kommunisten gegm Hitler HiUer zu Verhandlungen mit dem Zenttum bereit — Das preußische Kabinett zurückgetreten » « rlin. W. «p.-». In Kreisen, die der Kommunistischen Fraktion des preußischen Landtages nahk. stehen, wird erklärt, daß die Kommunisten alles daransetzen würden, um in Preußen eine Hitler-Regierung Au verhindern. Bor allem würden die ^mmunisten nicht sür eine neuerliche AbSnderung der Gesc^ifts-ordnung des Landtages stimmen, so daß für die Wahl deS Ministerpväifidenten in der am 24. Mai stattfindenden ersten Sitzung des LandtaigeS noch immer die aHsolute Majorität erforderlich sein wücke. Die itom-munisten würden eine Reihe von Bsdin-gungen stellen, die sie schriftlich dem neuen Landtag unterbreiten würden. Ber l i n. W. April. Wie die „Deutsche Mgemeine Ze,tut»g" berichtet, seien die Berhaschlungen Mischen ^n Nationalsozialisten und d^ Zetttrnm Äber die Regelung der Machtfrage in Preu-ßen früher angebahnt worden, als man von vornherein erwartet hatte. Die Zentrums-fraktion des Landtages erhielt gestern die erste Ansrage der Ratio-mklsozialistsn in te-zug auf die Bereitwilligkeit z« weiteren Ber Handlungen. Alle Anzeichen deuten darauf hin, daß die offiziellen VerhaMungen zwischen Zentrum und Httl^Partei schon in den nächsten Tagen beginnen werden. Das Blatt will in Erfahrimg gebracht haben, daß Hitler bereits in Berlin erwartet we^de. Die an den Verhandlungen interessierten Parteien dürften den Verlauf der Verhandlungen als geheim erklären. Berlin. ZS. April. Das Preußische StaatSministerium Braun-Severing hat den Beschluß gesaßt, zurückzutreten. Dieser Beschluß soll dem nouen Landtag am 24. Mai mitgeteilt werden. Die gegenwärtige Regierung dürfte als gefchöftSsührendes Kabinett bis zur endgültigen Klärung der Dinge im Amte bleiben. Auch die Frage der Ernennung eines Reichstommissärs für Preußen im N?t Verordnungswege wird bereits erwogen, doch wäre auch dieS nur eine Vertvgen'heits-. löfung. Man rechnet jetzt damit, das; die nationalen Parteien im HiMick mis iihre Erstarkung den Rücktritt des Kabinetts Brüning listen, die sosortiM Aufli^ung des Reich^ta-geS und die Ausschreibung von Neuwahlen zu verlangen. In diesem Falle er^pffen sie sich noch ein weiteres Anwachsen ihrer Ttim men und damit die Möglichkeit, die Macht im Reiche unverzüglich Ku ergreifen. Paris,«. April. Die Blätter können in der weiteren Beurteilung der nationalistischen Wahlerfolge in Preußen eine gewifse Beunruhigung nicht verbergen. Der „Intransigeant* schreibt, die Gefahr haHe sich in Deutschland vergrößert, eine Ge fahr, die zur Vorsicht mahne. Der „Temps» schreibt, Deutschland habe jede Möglichkeit einer Kontrolle über sich selbst verloren. Man müsse sich die Frag? vorlegen, ob die jetzigen Borgänge in Deutschland, die im Zeichen zweifather Gefahr stehen: des KvmnwniSmuS und des HitieriSmuS, fkr die Rekonstruktion Europas als Positlvum herausschält weöden können und ob sie in der Lage seien. Deutsch land eine stabile Regierung M verschaffen. Das „Journal des DebatS^ erblickt im Siege des HitleriSmuS «in Ereignis, welches folgenschwer sein würde für ganz Europa, Diskussion üter i» »iesl. * Mera n, LS. ApeN. lviim Platterhof i« Dorf Tirol wurden zmM v^in« beU» aus der fikge»n «eolißjischen Zeit, ungefthr A»0 ». Ehr., i» taidÄlos «halte-ne« gulswnde onsgestmde» Der Fund lag eine» halben Meter in K»lturerde und war von einer Avischenschtcht aus Sandstein werdeckt. Umoeit davo« sties^ man auk mehrere Reste einer Wallburg. Schwarz und Rot Die Aarden der kiwstiG«» «salitiO»sreGiO> NM, i» vesterreich. — Dese»si»ste>l»»ß de» Parteie» Geßen die »atiO»alsOtialiftische Be« Wien, 26. April. Das starke Anschwellen der nationalsozia» listischen Bewegung hat auch in Oesterreich Verwirrung in die Parteien getrage,». Dies gilt insbesondere für die Ehristli^ozialen, die bei diesem letzten Mahlgang starke poli« tische Terrainverluste zu buchen haben. Gingen ihre Hoffnungm in Wien zunichte, wo sie fest geglaubt hatten, die Alleinherrschast der Sozialdemokratie zu brechen und das Bürgertum auf ihre Seite zu bringen, so ist die Enttäuschung bezüglich des flachen Landes, wo die Nationalfozialisten ihre Stimmen verzehnfachen konnten eine noch viel gröfiere. Die Wahlen vom letzten Sonntag bedeuten außerdem die vollständige Liquidierung der großdeutschen Partei des Landbundes, die gemeinsam daS Zünglein an der Wage des Rationalrates darstellten und eS den Christlichsozialen ermöglichten, die zweitstärkste Partei Oesterreichs, nämlich die Sozialdemokraten, in Schach zu halten. Durch die Dezimierung der Großdeutschen und des Landbundes sind die Grundlagen einer bürgerlichen Koalition in Oesterreich zerstört. Zwischen die Christlichsozialen und die Sozialdemokraten hat sich ein dritter, über Nacht grobgewordener Faktor eingeschoben: die Nationalsozialisten. Die Christlichsozialen können eine antimarxistische Politik nur im Vereine mit den Nationalsozialisten betreiben. Das hieße aber, sich den .Hitler-Leuten auf Gedeih und Verderb auszuliefern, und außerdem würde die kirchliche Hierarchie niemals ihre Einwilligung zu einer Zusammenarbeit mit den „heidnischen" Hitlerianern geben. Aus diesem Grunde sind im Lager der Christ lichsozialen Stimmen laut geworden, die ein Zusammenarbeiten mit den Sozialdemokraten befürworten, d. i. den Bruch mit der bisherigen „antimarxistischen" Politik. Die Frage ist vorläufig nur von theoretischer Bedeutung, da sich das Verhältnis im Nationalrat noch nicht geändert hat. Die Nationalsozialisten verkünden aber bereits ihren neuesten Borstoß, indem sie erklären dafür Sorge tragen zu wollen, daß die Auflösung des Nationalrates und die Ausschreibung von Neuwahlen durch ein Volksbegehren erzwungen werden. Die Sozialdemokraten sind in ihren innenpolitischen Erwägungen über die Mlig. lichkeit einer schwarz-roten Koalition liicht gerade entzückt, sie würden aber den sauren Apfel schließllich der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten vorziehen. In polittschen Kreisen wird die weitere Entwicklung der innenpolitischen Lage mit größter Spannung verfolgt. Vielleicht bringe,! schon Moderm KktegswasiM ^^^i?>?rg von En^lnnd besuchte mit der KknijM das größte englisclie Truppenlager «rlanNn Die Rechlspress« veMn- in AlteMot. um t»l« neueste» mtÜiSrllihen det bereits den Entschiliuß der Nationat''ozia^ ^ varaeküÄrt. Errungenschaften der englischen Armee zu besichtigen. In unserem Bilde werden dem königlichen Paar gerade neue Kleintankautos W« » »Dl l««. Zeitäag* tzLumae? t18. tzw »Achßi» T-ß- -wt,- «»ff»?»«, «er »«stige Entscheidim,. Die BUtter stellen «m«chr ftst, tzOtz e» w Oesterreich heut- fattihch «r drei Httteten >ete: ^ Gozialdemokntten als MW Partei, die ChriMchsozialen als sinkende Partei «nich ^e Nationalsozialisten als wachsende Partei. Oesterreich beginne sich z» raditaltsie-«n. OchM» Ws MwM». « Mailand,«. April. I« Wr Ortschaft Ponti di L«^ hat M etn schivef« llnMck «»»getragen. Ein La,»virt. der «n^ den «chemali^n Schlachtfeldem teeDM ^melte, '^tte ewe groZe Ss^vei-chische wranate gefunden uvld wollte sie nach ^uise tragen. Aus noch nnibekannter Ursache explodierte aber das Geschoß «nd rift dem UnMcklichen beide Hände sowie 1!^in ab. Der auf diese Weise so Mtzllch VersMnrmÄte rief unter Anwendung seiner les^ Kräfte um HA«. A'uf dem Transport ws Kranienihaus ist der Vedauern»«i«ste seimn furchti^ren Vcrl^M^ erlei^n. EiNß KAimdENHk. In der neu«n Kathedrale von Messina ist eine riesige Wanduhr aufgestellt wurden, die als wahres Wunder der Mechanil gilt. Tcr Lauf der Stunden, der Tage, Monate und Jahreszeiten wird durch Bewegung allcgo-risc^r Bronzefii^uren dargestellt, '^i Sl>n-nenaufgang ersc^int ein kröhender Hahn auf der Uhr, während der Sonnenuntergang durch das Brüllen eines Lvwen vcr^ kündet wird. Zwei Mädchengestaltcn aus Bronze schnmcken den Jockel. sind lcg.'n-därc Figuren, die an die .Heldentat iier Tina und Clarenj^ erinnern, sener Messinaer Mädchen, die 1202 den Stadtbewohnern die Nachricht vom .<^rann>!S Herzogs Karl von Anjou brachten uad so» mit die Ztadt vor dem Feinide retteten. Tie Mondphasen, der Stand der .HimimelStörpec die Stunden der Cbbe und Flut sind auf l'cr Uhr gleichfalls verzeichnet. Dampfer S34. Ätts einer Werst in Glasgow wird im Austrage der cnglijchen Cunaro Reederei ein neuer Ozeanriese von 75.000 Tonnen Wasserverdrängung gebaut, dessen zukünfli-ger Name noch nicht festgestellt und der vor« läufig unter der Bezeichnung „Danlpser ü!i4" bekannt ist. An die gewaltigen Ausmaße der neuen Ozeanschisse ist die Welt-öffentlichteit bereits gewöhnt. Wenn die eug lischen Blätter denl Dampfer 5At jetzt aus» führliche Artikel widmen, so ist dies aus eine andere Eigenschaft des Schiffes zurück zuführen. Es wird behauptet, das; e^' den Konstrukteuren des Schiffes gelungen sei, oaä Schiff gegen starken Wellengang völlig unempfindlich zu machen. Ein riesiges Giro-skop inr Gewichte von Tonnen dcsseil Herstellung etwa 40 Milliolien Dinar kostete, ist im Schiffskörper eingebaut. Es ^oll die Passagiere von der Seekrankheit verschonen, da der Dampfer „auf ho^r See wie auf dent T^mfespiegel wird vorwcirt^l gleiten können". To weit die begeisterten Propheten ... Da bis jetzt alle Ersuche dieser Art ergebnislos verliefen, kann man einen Zweifel aucj) diesmal nicht unterdrücken. Die „lebende D?«««ich>»ch«". Äus Malinesbury in Australien ivird ein« eigentümliche Geschichte berichtet, die ivie ein Aprilscherz anmuten könnte, ivenn sie lricht von zahlreichen Angenchvuge»! bestätigt wäre. Die Arulenarbeiter in einer Wothnbaracke in der Nähe von ?KalmMury "lielten einen Foxterrier nmneils Captain, der als allgemeiner Liebling galt, lkines TageS sahen die Arbeiter, daß Taptain damit beschiistigt ivar, einige T^namitpatro-nen zu verschlucken. Bei . näherer Untersuchung stellte man fest, daß der Hund sechs Dynamitpatronen verschluckt hatte, die bei den Grui^avbeiten verwendet werden. Sie hätten vollkommen auSgerei^, um ein ganzes Haus in die Luift zu sprengen. Nach dieser gefährlichen Maihlzeit kam der Hund an seine menschlichen Freunide herangespruii^e.'l wollte sie bogrsthen. Bon panis^m Schrecken ergriffen Uesen die Arbeiter auS-eina^r. Sie befürchteten nänüich eine gewaltige Explo^on. Ueberall, wo sich ^ie ..lebende Dynanütkuge?" zeigte, stürzten die Menschen auseinan^r. Nur ein mutiger Arkeiter hatte Mitleid mit deni armen Tier, der inzwischen von furchtbaren Sch^nerzen geplagt wurde. Trotz der vernmtlich-.ii Ada LWIeh ln Sefahr Rems Steige« der Wffe mid LtrAme — Wirbelst«« über SremSta Mttroviea Veograd, W. April. Dil AW» wi HOchWOßerDedW HM fich mit RNSluHWE diR Idll^^DWIMWtO I>Md» teile DO> D>D>iEU >E?I>de?t» >ii> DistiiU MM WßGeUGlsie Ei>, die »il^es A»sch»»I«» der G«» z» er»Ot' te» iv. Z» der UmDed>»H »s« Vnmft« Aitra» VitO herrschte hmte ei» st«ßer Mrdel-st»rm» der W »>« v^er »«terspülte z»» vi»st>rz deochte. Die ausge-Peitfchte« RIiDe» der G«»« leckte« a« den »Dm«e» der D<««e, die i« ßrStztee «in-st»rßDchche ii«d. B U o d, 20. April, der st«rlm «Gße«»Sße swd die AchM der G«»e »leder st«rl a«- !>!!!!e? Teile d?^Ä!de??ie e»>w!Ä «icht w die Dikftr t>?tMitz»e>. We de riHtet Wird» ist der nemelich eriOlDte Eoch» schide« »icht «Iz» GtOtz. Bukarest, Stt. April. Der I«sei Ada tkaleh i» Viser»e« Tsr dr«ht ^ »OlstI>diDe l>edersch»e«m«»ß wrch die DO««. Die VeMienmE fischtet« «>f die hikhste« Srhedmiße» der I»« sei. U«ch der tteimre« Ds««i»iel dei «. listri« drstzt die Uedetsch»>«m>»G. Die R>s M ODP^ desteHeUde IIe>dlIer»G der fiG««lifierte die GefOhr «it Licht-fiD«>le» «» «dere Uftr. Die T»fel mich Ehlna verhandlungsberett Ein britischer Vermittlungsvorschlag L o n d o n. A. April. Die Agen:e Paeifique meldet aus Schanl^ Hai: Von chinesischer Seite wurde erkliirt, China lverde jedes Aklomnien unter^nchnen, das die Eefüihle des chinesischen Pslk-?^^ nicht verletzt und dcit BöKerbundbeschlüssen n'6>t zuwiderläuft. Ter japanisch« Gesandte hat seine Regierung u,nl Iustrultlon^n wegen Wiederau'nahlne der Vcrl^ndlung'^n ersucht London. 26. April. ^ hiesigen Kreisen wird t^stStigt, daß China im Prinzipc bic neue ÄafftM.slstand? formel d?s britisch>?n Gesandten in Lh'.n.'t anl7enomm?n hat. Man hofft, datz Japan diese Formel annehmen werde. Ä^nn die Formel von keidsn Parteien an'^enom-men ist, werde sie der Bölkerbundkiinin^ission in l^ns unterbreitet lverden. Tokio. W. Ap.il. Dil.- japanische Regier^.mg hegt die lsjtng, die Verhandlungen in Schanghai ton n'ächst wieder aufnehmen und den Waffenstillstand abschließen M könnm. Nach einer Meldung aus Scl'anlFhai hat der brit?sci^ Ge sandte den Vorschlag gemacht, dast sich die gemischte Kommission in S.'s'an^ha» daraus beschränle, den japanischen Militärbehörden mitzuteilen, wann ihrer Meinung nach normale VechSItnisse wieder hergestellt seien lund so die Zurückziehung der Ztwanischen Trnpi^n ermöglicht weibe. Tin Vertreter der japanischen Regierung hat 'hsute erklärt, daß eine solche For'ml lvohl in SchaWhai, nicht aber in Aenf werde günstig lnifg^wmmen werden. lu. tion des Völkerbundes vom 4. März, die die Bedingunigen für eine Rundtischfonferenz festlege, vorgehen wolle, jedoch die Legalität des Statutes der gemäß der Entschließung Völkerbundes vom 11. März gebildeten Neunzehner-Avmlmssion nicht anerlennen könne. T o k i o, 2S. April. Wie aus Tschangtschun gemeldet wird, hat die Untersuch UN goko-m Mission deS Bölkerbun des, die soeben in der Mandschurei einge^ 'troffen ist, das neue R^giuw des Stiates 'At'andsch iku von ihrem Eintritt in das Land benachrichtigt. Diese Benachrichtigung betrachtet man in Tschangtschu als tedoutungs voll wex?en ihrer Tragi^te in bez»»g !?nf drs Fra^o der Anerkennung der jüngst unter Vorsitz des jungen chinesischen Exkaisers eingesetzten neuen Regierung. Der Menfchenhaffer von Birginla Das Ende eines Sonderlinas — Eine Flut von Schicksals- tchlägen Aus seinen, Gute im Staate Virginia in Amerika starb ini Alter vmi siebzig Iahren Lusian Andrew-?, der grös^te Menschenhass'.:r in den Vereinigten Staaten. Bor etwa ;ehn ,"fahret! wurde Andrews von einer Flut vl^n Unglücksfällen Heiingesucht. In kurzen Abständen starbeil alle seine Ä^inder und En^ telkinder. Infolge dieser Schicksalsschläge veränderte sich !^r Charatter des Mannes vollkonlnien. Er sing an, die Menschen zu hassen. Jede VZensc!^nstinrmc verursachte bei ihln htisterisck«? Anfälle. Lucian Andrews begab sich nach Virijinia und lauste sich dort ein einsam gelegenes Gut. In der Umgebung von ^li/ameter war teine Behausung zu selicn. i. inc kleine Villa, die aus vier Zilnnlern e i^nster bestand, l^»ar für den Einsiedler nach seinem Plan gebaut lvorden. Licht drang nur durch das Glas-dtlch ein. Ue schwere stnhierne Tür ivar durch fünf geil)einie Schlösser gesichert. Die Küche und t^e Räume ^r Bedienung lagen im Keller und standen durch einen kleinen Aufzug mit den Wohnzimmern in Verbindung. Andr«vs sprach nie mit seinen Bediensteten. Er gab seine Anordllungen schriftlich, worauf das Efsen und alles, waS er sollst brauchte, init dem Aufzug befördert wurde. Einmal in der Woche zog sich An- fahr fillg er den Huird ein und gab ihm eine große Dose Morphium, woraus Captain in einen tiesen Schlaf verfiel. Merkiviirdiger weise überumud der .^unld die Folgen der Tynamitnwhlzeil und blieb vi^llig gesnnd. dremc^ in sein Herrenzimmer zurilck, während die anderen Zim.llcr von der Die,verschalt ausgeräumt wurden. Die Wände des Herrenziullners lvaren mit jikork ausgeschlagen, so daß teilie Menschei^stiuiulc hereindrin gen tonnte. So lebte der Soilderliilg zehll Jahre. Währelld dieser Zeit sah er keinen einzigen Menschen. Bor einigen Tagen traf der übliche Bestellzettel bei der !,wchin im jteHergewölbe nicht ein. Ta der Hausherr tagsüber kein Lebenszeichen von sich gab, entschlossen sich die Angestellten, die stühlerne Titr aufzubrechen. Tie dicken Stahlplatten trotzten allen' Versuchen. Daraulliiu kletterte der zehnjährige Sohn der Ütöchlu auf das Glasdach und sah den Hausher'.n ans dem Teppich des Schlafzimmers tot liegen. Feuenvehrleute mußten die Tür »uit Dynanlit sprengen, um den Leichnam des Menschenhassers zur letzten Riche zu tragen 25 Jahre Hagenbeck Ter berühmte Hagenbeck-Tierpark in Stellingeli tei Haiuburg feiert in einigen Tagen sein Äüjährige» Jvbiläum. Das Interesse für Tiere gehißte von jeher Hur Tradition der Familie.Hagenbeit. Bereits gründete (Zj^ttfried Klaus .^'»ageirbeck ein? Tierhandlunig, die 1860 von seiileni Solin Äarl ilbernommen wurde. Auf diesen, biete war ^^arl bahnibre^nd, indem er Fang^ und Iagdexpe^tionen ausrskstete mit de»! Zweck, ^ltene Tlero^emplare, (ölsßan- «i f«in VN« d^»kl »»t »u ?a1»npa»t« v«rar^«^«t ^D^l/ ^alinpasta rmnlgt gut un^ »ellont. ten, Löwen, Krokodrle, Schlangen und gel aus allen Weltteilen ^riteizuschaf'en. Eine der größten Sehenswürdigkeiten Hagenchecks waren dressierte EiSbKren. Der Rühmte Polarforsche? Raald An!un?^sen »var von seiner Eisl^rendressur so begei« stert, 'daß er sich sogar mit dem l^'vanken truq, für seine Polarsaihr-ten die .'oagen-beck'schen Gsbären statt Hn^nden zu .lerwen« amburg unk» Altona angelegt wilrde. .Hagenbeck führte für die Tier, s^u ein ganz ileucs Prillzip ein. inden: er die Tiere nicht hinter Gittern einsperrte, sondern sie, solveit möglich, in: ^re^eir leben ließ, Löwen, Elefanten >u. Bären ans einenr Velände, das ihren Lebensgewolinb^'iten. cnt sprach, Eislbären, Nilpferde uild Zeehunde in gewaltigen Bassinc-. Ulch -?^irsch?. sen und Steinböcke in einem kleinen Dic Tierbestände im Nvl .<^agcnbeckö ^ü.^irtcn seine Ses)ne 5>elnrich und Lorenz da-? Nntcrneb^ men sort, das sich in den Nachkriei^öiahn'n zu nener Blüte entwickelte. Die .',ros;e Schämevig leiten, l^erüchte n^Dklten se^^av Zusan,-nienbruch de-^ alten llnternehnien? nnssen. IlNjieachtet der greszen '^^ot dc: ,^e!t gelang eö den Brüdern ^^^agenl'tt!), dvn Tie>v>n'' erhalten. Bon der Shakespeare-Zweier in Ttratsord. Aln 23. April wird ili der englischen Stadt 5tral'ord, dein das neu erbaute Sliatespeare-(^^edenttheater vom Prinzen von Aales feierlich eröffnet werden. Milreiche Vertreter der (Gesellschaft, Kunst und Aissellichaft und viele Tansende von G^steil lverden der ^'^crenionie beiwoh nen. W wird beabsichtigt, ^tratford zum Mittelpunkt des englischen ^'lieaterlebens zn machen. Eine Schule dc'r '.)^nlnienkunst und ein.um Erstaw nen seiner Angehörigen und selbst des Dr. Roblos fand der Knabe schon nach drei Ta gen seine Sehkraft wieder. SKMWoch^ d« 27. AP»« «H S«- «ß »ovie d«l «lurel, plelc«! ui«l Ntte»,er lelnt netim« m»» S»xI«I>ner'» n»t«rltcll»> r, is?6ert «lie vlut-irllul»tloi,. ,11, iel>»älie»>e» stnite ak. reit <>«a 8«oNvec»i,«> 6»» vlu« unli reirulivi't den Stulil«»»«. »»ormaliimi,: N»ld«, dl» mnreen» nUcktern «enommoa. Zu li»den I» Xpatlieksn unll Vroirvrjen. ^sn ack»« »uk 6lv ütlquotte mit Äem rot«» Mtt«II«I6! In Xpotk«kel>. Vroirerlen un,I »ll«n dvtter«» t«i» Röntgenstrahl«« z« Ve?»«Pf«ng »on M. de^illsi^gen. Im Prozeß der gefälschten van Vogh. Vildc'r, der dieser Tage vor dem Berliner Gericht verhandelt wird und überall das größte Aufsehen erregt, sagte ein Kunstsach« verständiger aus, dasz es ihm gelungen sei, tiie Fälschung einiger der in Frage kommenden vail Gog)-Bilder durch Röntgendurchleuchtung festzustellen. Mit Hilfe der Rönt-genstrahlen konnte er auf den echten Bil^ dern unter der oberen Farbenschicht den Flngerabdvuck des Meisters entdecken, wSih-rend aus den Fälschungen ein solcher Abdruck sohlte. Obwohl die Röntgenbestrahlung der Bilder noch keine hundert'prozenti« ge Sicherheit in bezug aus die FeststeMmg ihrer Echtheit gewährt, muß diese Methode doch als ein sehr bedeutender Fortschritt auf dem lSebiete der Bekämpfung der Bil-derfälschung angesehen werden. In Wien wurde vor kurzem ein Institut gegründet, das sich die Auikqabe stellte, Bilder zweifelhafter Herkunft auf ihre Echtheit zu untersuchen. In den meisten Fällen verbergen sich unter der endgültigen lSestal-tung eines Bildes zahlreiche Favbenskizzen, die den Weg des Malers zur Vollendung des Wertes kennzeichnen. Mit Hilse der Röntgenstrahlen ^teht die Möglichkeit, diesen Werdegang eines Bildes zu rekon^tvu'ie-ren. Auch in Amerika findet die Röntgen» durchleuchtung von Gemäl.den eine immer größere Verbreitung. In den meisten ame-r<«aniischen Museen und Bildergalerien sind zu diesem Zweck besondere Röntgenapparate Mtfgestellt. Der BrandWer gefaßt! Der Mann, der 26 Brände vemrsachte, w PolSkava fast gelyncht — Geständnis in 23 Mllen — Die dramatis«^ Berhastung Wr haben an dieser stelle vor einigen Wochen über die geheimnisvollen Brände berichtet, die die Bevölkerung von Gorn^ und Gpodnja PolSkava sowie in den Nach-barorts^ften in pantschen Schrecken versetzt haben. Älle Nachforschungen nach dem Täter — denn die äußren Umstände, unter denen die Brände sich ereigneten, wiesen unverkennbar auf Brandstiftung hin — blieben erfolglos. Die Bevölkerung mußte schließlich zum Selbstschutz greifen und die Leute fetzten ihre »igemn Feuerwachen ein, um stch auf diese Weise wenigftenA einigermaßen Sil!^rheit zu verschaffen. Der geheimnisvolle Brandstifter t^lt« in seiner zynischen Frechheit die weiteren noch zu erwartenden Brände mit «nb dieselben ereigneten sich auch weiter trotz aller Licher-heitSmaßnahmen. Die ^ndarmerie hatte ihr Augenmerk aus einen SSjährigen Knecht namenS T r-glee gelenkt, der fich sel^ der Gemoinde-feuerwai^ zu Wachzwecken zur Verfügung gestellt ^tte. Immer, wenn Trglec auf der Wache war, stieg der rote Hahn aus den Dä chern empor. In der,Nacht vom 2b. zum LS. d. M. bewachten d'ie Gendarmerieorgane sorgfältigst den Stall des Besitzer» BreLko in Bukovee, bei dem Trglee in Diensten stand. Die Lauer blieb nicht erfolglos, denn allsbald schlich sich Trglec, der von der Falle keine Ahnung hatte, ans dem Stall, um das Wirt sch^ftgebäude des Arbeitgebers in Brand zn setzen. Am nächsten Moment umzingelten ihn die Gendarmen. Unter der Wucht dieser plötzlichen Ueberraschung brach Trglee zusammen. Er legte ein ^stündnis nach dem anderen ab. Die Urheberschaft von 23 Brän den war damit geklärt. Drei Brände stellt Trglee in Abrede. ?^e Gendarmerie n«hm mit dem TÄter den Lo^laugenschein auf d«n Brandstätten vor. Dies führte zur Ansammlung von zahl reichen Dorfbewohnern, die in ihrer grenzenlosen Wut den TSter gelyncht Hütten, wenn das stark« Tendarmerieaufgebot dies nicht v«rh>ind«rt hätte. Der Täter wurde spätabends nach Slovenska Bistriea überführt und in den Gewahrstnn des Bezirksgerichtes gebracht. Einzelheiten aus dem Geständnis des Täters find noch nicht bekannt, man glaubt aber zu der Annahm« berechtigt zu sein, daß «S fich im Falle Trglee um einen typischen Fall vonPyromani « handelt, also um krankhaften BrandstiftungStrieb. Wie uns aus Pragersko mitgeteilt wird, ist Trglee ein Halbkretin, der in seiner BoS heit einen Winzer namens VoduSek Anton in Gornsa Polskava dadurch belastete, daß er VoduSek, dessen HauS selbst vom Feuer verzehrt wurde, damit in Verdacht setzte, daß auch jene Gehöfte in Flamimen aufgingen, in denen BoduSek als Abbrändler Aufnahme gefunden hatte. Die Verhaftung des gemeingefährlichen Verbrechers erfolgte durch den Gendarm Alois B a j e k. Aufivftma de? ..Kmvtlj»!«» «k»portn» »»«tnia»" keine Frage hat in letzter Zeit die Gemüter in einem derartigen Umfang in An spruch genommen, als die Affäre der „Kme-ttjska eksportna zadruga", die schließlich zum behördlichen Einschreiten Anlaß gab. Durch einen Akt der Banalverwaltung ist nun die Angelegenheit endgiltig von der Tagesordnung abgefetzt. Die Vorgeschichte dürfte unseren Lesern zur Genüge bekannt sein. Die Änoffensci^ft gründete eine Unterstützungssektion, in der sich die gesamte Tätigkeit der Unternehmung konzentrierte, während daS eigentliche Be-tätigungSgebiet, die Verwertung der Bodenprodukte ihrer Mitglieder, gänzlich außer Acht gelassen wurde. ES wurden Versicherungen abgeschlossen, die direkt auf die Spekulation mit dem Tode jeder beliebigen Person hinausliefen. Die Behörde nahm die Funktionäre der Genossenschaft in Haft und leitete eine umfangreiche Untersuchung ein, die zur Bestellung eines Kommissärs für die Unterstützungssektion führte. Nach beendeter Untersuchung wurden die Inhaftierten wieder auf freien Fuß gesetzt. DaS Ergebnis der von Fachleuten durchgeführten Prüfung der geschäftlichen Betätigung lautete überaus ungünstig, sodaß sich die Banalverwaltung jetzt zu einem energischen Schritt entschloß. Die Banalverwaltung erließ ein Dekret, womit die „Kmetijska ekSportna zadruga" aufgelöst wird. In der Begründung dieses Schrittes wird darauf verwiesen daß die Genossenschaft ihren statutarischen festgelegten Wirkungskreis dadurch überschritten hat, daß Geschäfte getätigt wurden, die durchwegs in den Wirkungsbereich der Versicherungsunternehmungen hinübergriffen. Die' Genos-senschaft unterließ eS, um eine diesbezügliche Bewilligung anzusuchen bzw. eine Aen-derung der Satzungen in diesem Sinne vor^ zunehmen und um die Genehmigung derselben einzukommen. Versicherungen wurden außerdem mit Personen abgeschlossen, die nicht Mitglieder der Genossenschaft waren, was absolut gegen die Satzungen verstößt Aus diesem Grunde wird daS gesamte Ver mögen der Genossenschast unverzüglich unter Sperre gelegt, da durch eine eventuelle Fortsetzung der Geschäftsführung der Unternehmung bis zum Jnkraftreten der Verfügung bzw. bis zur Entscheidung über eine eventuelle Beschwerde gegen die Auflösung die Interessen der Mitglieder geschädigt werden könnten. Die Sperre Hai der zum Liauida- I'lrma veranstaltet morgen. 6en 28. Xpril l9Z2 in tkrer (Zospu- sica ul. 7 Gin p?»dOk»«>>GN dSs liin8le!itllek «les ^äkr^erte» un6 >Vc)k!ee8eIimseIce8 allgemein bekannten 5288 ^elckem die p. 1'. Kunden 8l>wie das übrlse Publikum «geladen sind. Lei dieser tZelexenbelt ^ird dem xeekrten Publikum auek eine Kostprobe vom erstklasslsen verabre!l:kt den! Hvlllkommo»! tor der Unterstützungssektion der Genossenschaft bestellte Bezirkshauptmann Dr. V r e-L er durchzuführen, das bis auf weiteres nur die zum Schutze der Mitglieder unaufschiebbaren Geschäfte versehen wird. Dieser Schritt der Banalverwaltung wurde in der Oeffentlichkeit mit Genugtuung aufgenommen. SmAuftrage derSaMn? Das Verbtechm »M Gr«ite»a aafgeklArt. Die Nachforschungen der Gendarmerie ha ben das Verbrechen von G r u S e v a bei Sv. Peter nunmehr in allen Einzelheiten aufgeklärt. Der stänidige häusliche Unfrieden iiihrte in den letzten Tagen so weit, daß sich die Gattin des ermordeten Ti vada r entschloß, die Hälfte des Anwesens, die a-uf ihren Namen gvundlbücherlich eingetragen war, zu verkaufen. Trotz aller Beschvörun-gen des Ehegatten vertaufte die Frau dieser Tage ihren Anteil am Besitz einem gewissen Franz Ktobasa. Das Verhältnis zwischen den beiden Eheleuten war seit diesem Tage derart gespannt, daß man ^a^täglich ein Unglück tefürchtete. Als man Montag früh Tivadar erschlagen vorfand, fiel der Verdacht da^r sofort «uf die Gattin. Schon «ach mehreren Stunden wurden vier Arbeiter, »nd zwar Anton v a v d a, Johann L a j h, Anton S a-l o h und Franz Majh « «iL festgenommen, die schon nach kmAem Verhör gestanden, Tivadar betamlkien angetroffen zu haben. Dem am Ävden Liegenden zertrümmerten fie durch wuchtige Stockhiebe die SchädelldÄke, so daß der Tod sofort eingetreten ist. Auch die gestern vorgenommen« Obduktion ergab daSselk. Die vier Genann ten geben an, im A>uftr«»ge der Gattin gehandelt zu haben. tiazfdn-Eadenktelar S. Ikelnertrse »ueuosten äer im veber-»elivemmun«,ssedlet dlotleiäenäeii. Ksr» tenvorverlaui: 0ri»nlk. etrtlov» tt»lc»?a». Näter. vchoffw» Melle»vokd«rloo» Mk «»« »«». Bis etwas i^r di« «rste Dekade, mit lUv terbrechung um den 7. Mai, schönes, warmes, nicht ganz ttockenes Frtihling<^w«tt«r. Am 4-, b. Mai Gewitter M erwarten. Zur Eismännerzeit merkliche Abkühlung. Am 19. Mai Südstvömung, wieder wärmer, 2S. Mai Gewitterneigung, Monatsende günstig. In der Nautisch«« Zeitschrift „Hansa" in Hamburg erschien vor einiger Zeit ein Leit-arttkel „Neues über die Grundursachen der atmosphärischen Störungen" von Kapitän R. Ävudeck in Cuxhaven, in welchen: auf SchafflerS Wetterkheorie und auf seine Wetterkalender als brauchbares Hilfsmittel für die Hochseeschiffahrt hingslviosen wurde, ^r Artikel hat, Zuschriften zufolge, in Schiff« fahr tS kreisen großes Aussen erregt. Schafflers Wetterkalender haben aber auch wnge^ure Verbveiwng erfahren und ershei-nen bereits in b Sprachen. Im heurigen Jahre haben sie auch in Amerika lSwizang gefunden. Dadurch, daj^ i.m vergangenen Jahre der Bedarf auf über S Millionen Wet terkalender der verschiedensten Ausführungen gestiegen ist, schafft die Wetterkalenderindustrie vielen Mensl^n Arbeit und Brot. Josef VchOffl « r, Vbenvölz. Aus dem Gerichtssaale Am 2l. März l. I. kehrten die Eheleute Johann u. Elisabeth Majcen spätabends von eitlem Hausfest auS Sv. Tomas bei Or-moi gegen Savski vrh nach Hause zurück. Um Mitternacht erreichten die beiden das Wohnhaus des Besitzers Josef K l e m e n-ö i ö in Savski breg, von wo sie gegen 2 Uhr früh den Heimweg fortsetzten. Schon nach einigen Schritten kam ihnen der 22-jährige Maurergehilfe Jakob K l e m e n-ö i ö, nach^ der sich bis dahin bei einem Nachbarn, wo fleißig Schnaps gebrannt wur de, aufgehalten hatte. KlemenLii! murmelte ein „Gute Nacht" und ging feines Weges weiter. Plötzlich aber drehte er sich um und warf sich auf Majcen. Gleichzeitig kam auch der Befitzerssohn Johann C a j n ka r herbeigeeilt und versuchte KlemenLiö zurück zuhalten. KlemenLiö zog aber schon im näch sten Augenblick sein Messer und jagte es blitzschnell Majcen i» die Brust. Ins Herz getroffen brach dieser mit den Worten „Lisa, ich blute", zusammen und verschied in wenigen Minuten. Der erschrockenen Frau die außer Cajnkar der einzige Zeuge des tragischen Zwischenfalles war, eilte Klemen Li«' Namenswetter Stanko zu Hilfe. Zwischen den beiden KlemmLiS kam eS bald zu einer Auseinandersetzung, in deren Verlauf Jakob KlemenLiL auch mit dem noch immer offenem Messer Stanko bedrohte. Stanko KlemenöiL zog es schließlich vor, nach Hause zu gehen. Jakob s^te ihm nach und zertrümmerte beim ^use, daS versperrt war, zwei Fensterstöcke und schlug die Scheiben ein. KlemenöiL, der am selben Abend schon einen Inzident mit dem Besitzer Josef Marin hatte, den er mit einem Knüttel bearbeitete und arg mißhandelt hatte, wurd« schon am nächsten Morgen von der Gendarmerie ausgeforscht und festgenommen. In der Vorsuchung gestand KlemenLiL dt^ ihm zur Last gelegten Delikte doch verant< Twi»»ikMß, Ken M Rßilt lMI. »Marwsve? «unvme? i i». Wort« e? stch H»« TeU mit Tr»»ee»h«it M« TeU mit her AuSrebe, er wäre »mi Asftf Majeen herausgefordert worke«. Mafte» habe ihm nach seinem Gnch teschiwPst, worauf er erst tütlich gegen ihn vorgegangen sei. Mareens Gattw stellte je^ jedes Verschulden seitens ihres Mmmes entschieden in Abrede «nd betonte nachdrückltM, das^ sie auf dem Heimwege grunUos und tn gemeinster Weise von ßtümenLie angegriffen worden seien. Der Gerichtshof, (Vorsitzender STR. L e» nart und ^sitzer Dr. S e m e r «nd K o l i e t) erkannten KlemenöiL für schuldig und verurteilten ihn im Gwne der An-tlageschrift zu sechs Zatz»«» sch»itt> Kerkers und dauernden Ehrverlust. Die An« flage vertrat Staatsanwalt Dr. H o , n t k; Verteidiger war Rechtsanwalt Dr. G o z a-n i --"MWM Ws«izF tcWv^I Notspenden für das Katastrophengebiet Wie bereits mitgeteilt wurde, hat die Redaktion unseres Blattes eine Rorspenben-aktion für ^e vom Hochwasser am schwersten Betroffenen eingeleitet. Es wird unsere Sorqe sein, daß die eingelaufenen VetrSge unmittel-bar an die Hilfsbedürftigen zur Verteilung gelangen, wobei wirKich die ärmsten Familien des ltatastrophmzebieteZ Berülkstchtigung finden sollen. Wir find fest überzeugt, daß trotz der schweren allgemeinen Wirtschaftskrise das Moitschenherz noch nicht erkaltet i.st «nd daß «S noch ein Mitleid gibt mit den armen Mensö^n, denen das rasende Element Heim und Herd und Vieh vernichtet hat und die jetzt »ur auf die Hilfe von auswärts angössen find Doppelt gibt, wer schnell gibt! Die Not ist riostg, wer in der Lage ist, helfend einzugreifen, versäume eS nicht, s^n Lcherflein beizutragen. Die Ependen werden von der Redaktion entgegen ausgewiesen. Heute erlegten M. F. 100 und Rosalie Pitschl 50 Dinar mit dem gestern angewiesenen Betrag von 1860 Dinar somit insgesamt Um». m. Mmr AOlmrWtttter. Der ehemalige Oberkontrollor des HauiptzollamteS in Ma-rilbor Herr LMa DabinovlL wurde zmn ^llvermittler mit dem Sitze in Maribor, A'loksandrova eista 4S, ernannt. m. Vortr«g Ader das «o« GeMriezesetz. Die Mariborer Filiale des Verbandes der Privatangestellten Jugoslawiens veranstaltet heute, Mittwoch, um 20 Uhr einen wichtigen, informativen Vortrag über die Bestimmungen des neuen Gewerbegesetzes für Privat- und Handelsangestellte. Es spricht Rechtsanwalt Dr. R e i s m a n. Der Vor-trag findet im Saal der ArbeitSbSrse, Sodna ulica 9 (2. Gto«k) statt. m. Volks««ß»erfttilt. Ueber die Zivilisation der franzöfisl^n Solonialvölker (mit Berücksichtigung der vorjährigen Weltausstellung in Paris) spricht am 29. d. der Zagreber UniversitätSprofefior Dr. Wa rn i er. Den Vortrag werden 80 herrliche skioptische Bilder begleiten, außerdem wird die Musik aus dem Sudan und den übrigen Kolonien auf Schallplatten reproduziert werden. Der französische Kolonialbesitz steht hinter lkngland an zweiter Stelle in der Welt. Trotz der Berschiedenartigkeit der zahlreichen Völker, haben die Franzosen in ganz eigenartiger Weise das Kolonialproblem gelöst. Ueberall wurde das Individualleben bewahrt die BolkSgebräuche anerkannt und die Volks kunst gefördert. Allein Algier wurden von erschienenen Schriftstellern mehr als 3000 Werke gewidmet. P. Lotti, C. Ferrer, Be-tran — um nur einige zu nennen — schöp-ten ihre Eindrücke auS dem Kolonialleben. m. Klage «nserer Antckmodilfahrer. Bis noch vor kurzer Zeit bestand in Maribor eine Kommission für die Ueberprüfung der Motorfahrzeuge und für die Ablegung der Chauffeurprüfungen. Seit dem Abgang deS Vorsitzenden der Kommission, deS Banal-rateS Herrn Poljanee, fungiert jedoch diese Kommission nicht mehr, sondern obliegen die gesamtl'?r ?sc^t'ndl?n der Kommission in Liub-ljana, was den Borgang sehr verteuert, abAisehe« »»» de» U«ß»HdNchtett«n, die «it einer solche» UorDa»gs»e»sE tzerbimd» ßnd. A» die PchiindigO Vehörde ergeht daher daß Ers«chen, einen neuen Vorsitzenden der Rom-misiio» i» Staritor z« eri»»neu, die ja ges!^ vom Leiter konchlett ist. »I. Ei» Mismnch GHW«. Die hiesige Polizei erhielt heute aus Glovenjgrade' t»ie telechonisihe Mitteilnng, daß ^ de,n Han delSreifenVen Vinko P » n eer ein Triumiph-Mvtorrad, Nr. Z—lVSt, gestohlen wurde. Die Polizei hat mm im Laufe des Vormittags die Kontrolle der im Verkehr stehenden Motorvilder verschärst. m. He»- »»d TtrohWUrkt. Maribor, den 27. d. Die Zufuhren deliefen sich auf 16 Wagen Heu, das zu 7S—11V Dinar per 100 Kg. gehandelt wurde. m. vitterterlcht vom L7. April, 8 Uhr: Feuchtigkeitsmesser 4^7, Barometerstand 73S, Tem^ratur >17, Windrichtung SN, Bewölkung teilweise Niederschlag 0, Umgebung Nebel. » «»s «wsl, ?«Plle, (Nömevbltd) NTird uns derichtet, daß das ODkaunte. allseits beliebte Thermalbad am 1. Mai eröffnet wird. Au» VWI p. AMDnt der Maßdi»« «stlea". Nie schon berichtet, vevaBvltet die „Vlasbena Matica" G a m s t a g, den S0. d. im großen Vereinshaussaal ein Vokalkonzert. Es wirken der Männer-, Framn- und gemischte Chor mit. Am Programm stehen mehrere neue Kompositionen, die in Ptuj noch nicht gehört wurd^. p. Ter Gt«dtWerschI«r»«gl«r«l» kommt infolge der unzul^glichen Geldmittel sÄ-nen Aufgaben nur sch^ nach. Die Instand Haltung des Volksgartens und der Baumpflanzungen ist mit großen Auslagen verbunden. Eines jeden Bürgers Pflicht ist eS daher, den gemeinnützigen Zweck des Bereines durch den Beitritt zu fördern. Aus Selv c. Tsdesfal. Montag nachmittags starb in Polule nach langem, schwerem Leiden Frau Agnes Krajne geb. DvuSkoviö im ^hen Alter von 68 Jahren. Die Verstorbene war die Mutter des Le)rerS Herrn Krajne in Polule. Das Begräbnis findet Mittwoch nach mittags um A Uhr vom Trauerhause auS aiuif den Umgebungsfriedhof statt. Friede ihrer Asche! ^n Angehörigen unser Beileid! r T»r Amistag der HO»delsl«»n»?n 55. d. kam es KVischen beiden wieder .tzu einem Streite, der so hosti<^ Formen annahm, daß Lckonen uncl Porzellan Pvtrsn 8w « mit>^m ^opp»n moek» LI« Po,. ?»llon ni»cl» «IN«! I»iel»t dlonlc vnen-^rmerie festgenommen und dem ZtreiSge» richte in (^je eingeliefert. e. Eine AIte»tOsche wurde vor einer Woche im Sanntaler Zuge zwischen Celje und 2ale: vergessen. In der^Tasc^ befanden sich mehrere Rechnungen, die für den Finder keinen Wert haken, ivohl a^r für den Ber-lusttrttger sehr wichtig sind. Der Finder möge die Tasche gegen gute Belohnmrg in der Bahnhvfskanzlei in Äilec oder bei ^r Bor-sielhung de? Stadtlpolizei in Celje abgeben. e. Gtadtkino. Mttwoch und Donnerstag der große Tonfilm „Die KÄmpfe um die Mandschurei". ToWorspiel. Tfteoter«,»Kunst AlMonakHeater m Mmidor «epertsire Mittwoch, den 27. April um 20 Uhr: „CS-sanova". Ab A. Donnerstag, den 28. April um 20 Uhr: „Oh» »e de« Dritten". Ab. B. Vei Erksttuiige», Gri^e. Halsentzündung, Mandelfchwellung. sowie Nervenschmerzen und Gliederreißen tut man gut, mit einem halben Glas natürlichen »Ara»t»Iosef"-Bitterwasier 'ür tcigllche Tarmentleerung zu sorgen. Nach ilrteilen der UmnersltätSkliniken zeichnet sich das Franz-Iosef'Wasser durch sichere Wirksamkeit bei angenehmen Gebrauch auS. Sport Säfte vom Meer Das lokale Fußballprogramm füllt kommenden Samstag und sonntag ein Dop» pelgastspiel deS Sportklubs „I a d r a n" aus C r i k v e n i c a aus. Die Gäste sind zwar weniger bekannt als die prominenten Bereine aus dem südlicheren Split, svch wickelt sich zwischen beiden Städten schon jahrelang ein reger Spielverkehr ab, der uns auch verschiedene A>llfschlüsse über die der Fußballer aus l5riweniea jiibt. Die Mannschaft konnte nicht selten gegen die Spliter Bereine erfolgreich bleiben und sogar gesten den bekannten „Hajduk" Erfolge erzielen. Durch das Mitwirken iniger Ijervorragender Kräfte erlangte der Verein schon vor Iahren die Ersttlassiakeit — und vor kurzem blieb ihm auch nicht mehr der Meistertitel eines Provinzmeisders des Küstenlandes versagt. Der Erstaustritt de? Mannschaft begegnet daher einem berechtigten Interesse, zumal man zum crsten Mal ei nueeS System des Fußballspieles zu sehen bekommen wird. Für „Maribor" bedeuten überdies die Spiele ein« neue Kraftprobe für die im kommenden Monat beginnenden StaatSmoisterschastSspiele. : Sin »e»er SektlOnschef i« Ministert»« für KörperirtAchttgung» Zum Sektionschef im Ministeriuiu für Aörperertüchtigung wurde der Professor am Gymnasium in Vr-baS P e t r o v i e, ein bekannter Funktionär des B. S. K., ernannt. : „Mgribor" hekO»»»t eine» Trainer. Nach mehreren Jahren wird der Sport^lüb „Maribor" wieder «inen Fußballtrainer engagieren. Nach Rücksprache mit dvm unga rischen Fußballiverband ist es der Klublei-tung gelungen, den bekannten ehemaligen Spieler des Budapostxr F. T. E. OSkar n. Boggenhuber auf die Dauer von sechs M>naten zu verpflichten. Boggenhubor ist gegenwartig in Lor^ent (Frankreich) tätig, wo er fich um den Aufsc^ung des dortigen Sportklubs äußerst »lerdient gemacht hat. Das Training der Mannschaft „Maribor" wird er mit 1 Mai übernehmen. : SK. LvobOda. Alle Spiel«»'- baben sich mit Rücksicht auf das sonntägige Meister, schastsspiel Mittwoch, den 27. und Freitag, den 29. d. zum Training einzufinden. : Das LSnd«rspk«l J»goslawi«n ^ Por« tugal verboten! Die Lissaboner Polizei hat wegen zu erwartender kommunistischer Um-trii^be anläßlich des I. Mai alle Veranstaltungen in der laufenden Woche sowie am 1. Mai verboten, Zusammenhang damit mußte auch das Länderspiel Jugoslawien — Portugal abgesagt werden. Es ist noch fraglich, ob es an einem späteren Zeitpunkt zur Durchführung kommen wird. . iDodson jagt Weltrekord. Der englische Rennfahrer I. P. D o d s o n wird im Verlaufe der nächsten Wochen einige i?er-suche unternehmen, um den absoluten Weltrekord für Motorräder zu schlagen. Dodson lv'rd die Versuche mit einer Excelsior-Ma-schine unternehmen, die mit einem 1000 PS starkc'n Iap-Motor ausgerüst<'t ist und eine Geschwindigkeit von 270 Stundenkilometer erreichen soll. Gegenwärtig hält der Englän der W r igh t mit 242.587 Kilometer den a luten Weltrekord für Motorräder. !(fon?at,iv»en .Vorfiel, unkl Sknilcden )^nIS5»en ^e» ^ntlwdvrkutusvnll»« to Die Lage der praZtedlona Slve mitorttattve Beograder Stimme über den Schatz der Ersten Kroatischev Sparklsse — Uninfonnierthett deSAMmideS Die »«rquickliche SKiLMion, in die eines der stärksten juqopav^chen Geldinjtitnte, die Erste Kroatische ZWarlajse, die in allen größere» vrten iinj^res Staates Filialen besitzt, geraten »st, steht l«ch wie vor im Vordergründe des allgemeinen Interesses. ?as Äusland fst iwer die Lage dieser nicht genügend informiert, »oe^halb ans^er« halb der Staatsgrenzen die Meittung t»«r-breitet ist dieses Jnstit«t besi«de sich im«it telbar vor dem Zusammenbruch, waS die jugoslawische Wirtschaft stark ersMttern müßte. Um diese AnsW zu widerlegen und «ch das Unland iiber die wirkliche Lage der Din « zu unterrichten, bringt daS Vevgra^ Wirtschaftsorgan »NarodnoVlaßof^O-II i e" ciiis der Z^eder des bekannten jikennerS ttttseres Wirtschaftslebens Professor Velimlr Bajkiv einen bemerkenswerten Artikel, den wir inl nachfolgenden auszugsweise zum Ab druck bringen wollen. Hinsichtlich des Auslandpresse n»ei»it das Blatt, die Lage der PraStediona werde außer halb der Staatsgrenzen so geschildert, als ob diese infolge deS Wertrückgange» der Bauern izilter ilt ein Situation geraten sei, die eS dcr Bant unmöglich mai^, ihren Berpflich tungen lltichzukoitimen, was die Stellung un ter Staatliche Kontrolle zur Folge gehabt Hobe. Einer solchen Auffassung muß jedoch energisch entgegengetreten werden. Die Erste .^Noatische Sparkasse ist nicht unter staat liche Kontrolle gekommen und kann unter eine solche Aufsicht auch nicht gestellt werden. Es scheint, daß der Artikel ü deS Bauern» schutzgesetzeö nicht richtig ausgelegt wird. Diese Gesetzbestinlmung führt das einver-netimliche Moratorium für Geldinstitute ein. deren Vermögenslage a t t i v ist; in das '^aueruschntzgesek wurde dieses Passus lediglich aus uraktischen lv.rnnden eingesr!^! tcl. ?^a1sch wird insbesondere der Umstand ausgelegt, daß ini Sinne des erwähnten Gesetzes da^ Handelsministerinnl fiir ein in an-gcitblickliche Schwierigketten geratenes Geld-iustitut einen KommisfAr bestellen kann. Ein .solcher Konnttissär kann nur als Gast betrachtet werden. .Handelt es sich jedoch darum di? Geschäftsführung eines Instituts auf Grund einer Berordnnng zu regeln, dann ist die Bestellung eines «ommissärs notlvendig, um die geschäftliche Betätigung der Anstatt nlit den Bestimmungen der Verordnung in EiziUang zu bringen. Hinsichtlich der Neorgailisierung eines In-j stituts hat der Artikel 5» d«< Bxenchhutz-gesetzeS «ur den Z»eck, i, r dße Verordnung hinaus ß« der A«st»lt Veränderungen zu er-möglicheN, die jedoch vom Institut settst u. nicht VON der Aufsichtsbehörde ausgehen müssen. Im vorliegenden Kalle wurde ein grosier Fehler dadurch begangen, daß nirgends hervorgehoten wurde, daß die Anwendung des Art. ü des erwähnten Gesetzes «tf ein Mdinstitut nur auf dessen eigenes Ansuchen erfolgm kan»l. Nie die Pralteöiona kann jedes andere Geldinstitut in Imgoslawien den im Art. 5 des erwähnten Gesetzes ausgesprochenen Schutz forder«, was gegenüber der ini vergan genen Herbst nach lie« 53. September entstandenen La« einen bedeutenden Fortschritt bedeutet. Diese Vefetz^bestimmung bringt eine neue Ordnung in der Sicherstellung der Rechte und Pflichten der einzelnen Geldinstitute. Es hieße den Sachveihalt verkennen, wollte man darans, daß ei« Anstalt vom Handelsministerium Gihutz verlangt, den Schluß ziehen die Gesi^stSführnng derselben sei nicht richtig oder gar daß das Institut vor dem Zusammenbruch stehe. Was nun die VeschSftssthrung speziell der PraStediona betrifft, muß hervorgehoben wer den, daß sich darin der Eparfinn und da« Vertrauen der Bevölkerung spiegelt. Die Ber mSgenSlage der Bank ist im Lichte des objektiven Kriteriums durchwegs gesund. Der Großteil ihrer Mittel ist in der Form von Krediten in der jugoslawischen Wirtschaft placiert. Das Schicksal der Ersten lkroa« tischen Sparkasse tst demnach mit unserer Volkswirtschaft eng verbunden und steht und fällt niit derselben. ES ist kein Geheimnis, daß die Anstalt wegett der Ungeduld ihrer Einleger in eine schwierige Situatiml gebracht wurde. Bei einer so großen Ewlegerzahl ist es natürlich, daß sich auch Leute finden, die um ihr Geld bangen und der Anstalt daZ weitere Vertrauen entzichen in der ganz und gar irrigen Auffassung, daheim sei eS iiche. rer angelegt. In ihrer Ungeduld stigen solche Personen unserer Wirtschaft einen schweren Schaden zu. da keine Bank ihren Berpflich. tungen nachkommen kann, wenn die Einlagen in zu hohem Masse und in kürzester Zeit behoben werden. Für die hohe Liquidität der Ersten kroatischen Sparkasse genügt eS, darauf hinzuweisen, daß die Anstalt in kurzer Zeit gegen 800 Millionen Dinar ihren Einlegern flüssig machte. Bon außen erhielt die kstssl um (Z>venclolin 12 Originalrsmttn vsnAtsin sUnberechtigler Nachdruck veiboten.) Palerl« hatte so gewollt, so und nicht nndetS. Unk> er hatte ii^ nachgegvbsn. Bor einenl halten Iaihr hatte sie für eine Versöhnung gesprochen. Und wieder war ihr Wille ihnl Gojetz sewesen. GwelldoUn begrüßte i.hn still. Sie war immer iwch ohne TrÄnen, wie erstarrt. .-)ch glaubte, dir vielleicht Heesen zu können. Älnd, daruni kam ich soifo?: zurück. Aber ich in einer Unt«rrÄ»ung mit Direktor Zeitz nur erreicht, daß die Sache nröglichst beschleutligt Mrd. Bor weiteren Vernehmungen kann ich dich leider nicht schlitzen, Moendolin. Ein übereifriger Beamte scheint die Sache in die Hand bekommen zu «laiben. Ich finde, daß er viel zu viele Personen vernimmt. Dadurch l.st die schreckliche Angelegenheit nun natürlich schon in aller Leute Munid. HoffetiUich köl». nen wir bald die Beerdigung ansetzen, damit der Matsch sich nicht i^ar zu üppig auS» weitet. Für dich ist hier setzt nicht der passende Aufenthalt. Grit. Mama er,vart»t dich, fleh bitte soifort nach .^use.* .Knd Gwendolin?" »lÄ-wendoiw wird wohl vorläufig noch ^r bleiben Meissen, bis die Angelegenheit Mart ist. Dann wird sich alles finden.^ „Ich meine, Gwendolin kann setzt hier «cht «Mem sein. Entweder fie geht mit mir nach .«oau^, oder ich «leite bei ihr.- "Du hörtest doch, was Mama und ich von dir wünschen. Ich bitte dich. Grit, dich nicht in Dinge zu mischen, die sich deiner Beurteilung entziehen und dich nichts angehen." -Lch lasse mich aber nicht ewig als Kind behandeln! Ich finde, daß da» Schicksal mei. ner Schwester mich sehr viel angeht." Gwendoliu hob beschwörend die Hände: „Laß das Zanken, Grit, ich kann es nicht er tragen. Tu, was Papa von dir will." In diesem Augenblick klingelte dra.lßen die Fliurglocke. Gwendolins Gesicht verzerrte sich in Abwehr und ««ngst. ..Das wird er wieder siein?" fliUterte sie. Eine Minute später betrat Inspektor Siemsen das Zimmer, um die j>unge Frau von neuem einem Verhör zu untertverien. Auf seinen Wunlsch lie^M Hugo Hageback» und Grit sie mit ihm allein. 7. Zwei Tage später wurde die Leiche Herber? Röthes zur Beerdiwtng freigegeben, tii« am übernächsten Tage stattfand. Der Tod des jungen Malers war durch eine Morphiumvergiftung festgestellt wor-den..Ob ihm das Rauschgift in Mordabsicht s^Akten lvar. od er sel^t jsl einer verztveisel ten Stimmung es sich beschafft hatte, um zu sterben, war nicht aufMklSren. Wer mit der Aveigabe der Leiche hörte Bank Kredite in der Höhe von kaum «0 MU-Uonen. Der Artitkl Meßt «tt der Feststellnng, daß den Geldinstituten i« Aalle eines panischen Vehebens der Einlagen geholfen werden mutz. Ein Bankmoratorin« bedentet noch ni«Ä daß die betreffende Anstalt nicht liqnid ist, sondern hat »iel»ehr den Zweck, die Lage des InstUuts zu stärken. Alle Einlagen kön-nen t»i einer Bank nicht behoben werden, aber auch das behobene s^ld kann nicht lange tesauriert bleiben, da eS bald wieder einem Geldinstitut gewinndringend anvertraut wird. Sobald die Gelder wieder zu den Ban« ken zurückzuflichen beginnen werden, werden dieselben ihren Weg auch zu der Ersten Kroa-tisthen Gparlasse finden. Und dies wird nicht lange dauern. Wirtschaftliche Rundschau «»»«»«»s, »e» M »prll IN!>» Sutikmnlonaitr Seffägel markt Die vorübergehende Konjunktur auf den Auslandplätzen hat bald ei«r neu. erlichen Stagnation Pilatz gemacht und die Rotierungen, welche schon optimistischer« Anschauungen als steigend bezeichneten, ist nunmehr neuerlich eine Dekonjunktur gewichen. Die günstigeren Preise hatten ein Anschwellen der Austriebe zur Folge, so daß ber Mar^t plötzlich mit Ware über« schwemmt wurde und aus diesem Grunde konnte der Rückfall nicht ausbleiben. Die Rachrichten von den italieni-schen Märkten zeigen, daß überall die Angebote weitaus höher find als die Räch, fraye und daß gro^ Quantitäten zu Tief-preisen abgestoßen werden müssen. Man ver kauft wieder zum Preise von Lire S bis ü Ü0 pro Kilogramm. Äe Käufer sind vorstchtig und erwarten «in weiteres Zurückgehen der Rotierungen. Unstt heimischer Handel ist auf den italienischen Markt eingestellt. Li« eigenen Auftriebe find geringer als in der Borwoche, doch können die Borteile aus dieser Tatsache nicht erfaßt werden, w?il -ich der italienische D^rkt jetzt starl nach den Konkurrenzangeboten richten muß. InDeutschland stnd die Zusuh. r^n normal. Leider ist dort eine »veitere Kbschwächung der Kaufkraft merlbar geworden, so oaß die Preise trotz des geringen Angebotes keine Veränderung zeigen. Man be.zahlt in Berlin Mark 0.68 bis 0.S5 pro Pfund für lebendes Geflügel und Mark 0.80 bis Y.8S für geschlachtetes Geflügel. Der lugoilawische (^port nach Deutschland ist zur Zeit nicht rmtabel. Die Sch w ei z ist stabil und kauft auch veiter geringe Quantitäten erstklassiivr Ware zum Preise von Gchw. Fr. S.SV bis 2.SÜ franko Schweizer Grenze. X Nutzuietzmaett. M a r i b o r, Z«. d. Aufgetrieben wurden Ssl Stück, u. zw. il Stiere, 7V Ochsen. Al Kühe, 8 Kälber und l? Pßerde. Der Handel war ziemlich rege. Es notierten für das Kilo Lebendgewicht: Mastochsen 3.7S—4L0, Halbmastochsen SL0, L^tochsen Z—5.2Ü, Schlachtstiere 3— 3L0, SchlachtmaMche S.7Ü—4, Zuchtküche S—L.SV, Veinwietz l.üa^17d, Jungvieh A—ü und KälberDinar. X Gßaud d»r Natisualtaut vom K. d. (in Millionen Dinar, in Klammern der Unterschied gegenüber der Borwoche.) A k t i-v a: Metalldeckung l9SV.S (»i-9.8), davon in Gold 17VV.l (-!-0.l), Wechselpartefeuille lW8.9 (-i-S-S), Lombarddarle^n 2bS.A (4-0.2), Borschüsse an den Staat Ü00 (--). Passiva: Banknotenumlauf 4840.S (— 2Ü.4), Forderungen des Staates 42L (-i-3S.g), Vermiedene Berbindlichleiten in Giro 440.! (—o.S) und anderen Rechnungen 4ÄL (-^4.3). Bedeckung 36.64» i3«.üS?S), davon in Gold 32.80se (3S.SS?t). X «Och eiuw «suut D«»tfe>ei»«uß»»' gku. Vie das Beograder Wirtschaftsblatt „Trgovinski Glajnik" schreibt, teilt die Ra-tionalbant für Privatbedürfnisse außer den eventuellen Kompensationen täglich gegen !00.(I00 Dinar den bevollmächtigten Banken zu, die d«in die unaufschiebbaren Be-dürfnisse chrer Kommittenten befriedigen. Die Deviseneinengungen gelten zwar nur bis Ende April, eS ist jedoch damit zu rech, nen, daß dieselben noch um einen Monat verlängert werden, da stch die Verhältnisse wesentlich nicht geändert haben. Hinsichtlich der Devisenbewirtschastung würde der Abschluß des Barenelearings mit anderen Staaten keinen direkten Nutzen bringen, da die einzelnen Rotenbanken untereinaztder nur den Saldo abrechnen. X Ksuwrse uud SMMlßsausßleiche. Der verein der Industriellen und Großtaufle.lte in LjMjana veri^ffentlicht für die Zeit vom »!. bis inel. SV. d. folgende Statistik (die Rummern in den Klammern bezieh stch au^ dieselbe Zeit des vergangenen Jahres): l. Eröffnete Konkurse: im Draubanat 0 (1), Saoebatiat 2 (l), BrbaStanat 0 (0). Küsten« landbanat 0 (l), Drinabanat 0 (1), ^ta-banat 0 (l), Ä»naubanat 1 (V), Msrava-banat 4 (0), Bardavtanat l (L), Besgrad, Zemun, PaniZevo 0 (v). — 2. Erössnete Züi^angSauSgleiche au^r Konkurs: im Drau banat 2 (5), im Sa«banat 9 (l), BriSaS» banat 0 (0), Kiistetilandbanat 0 (2), Driim-banat 2 (l), Zetalxlnat 0 (1), Donauiianat Ü (ü), Moravabanat 0 (0). Bardarbanat i (l), Beograd, Zeimm, Panöevo 2 (1). S. AbMfertigte Konkurse: im Dr«mbanat l fS), Savebanat 0 fl), BrbaStanat 0 (0). Kiisten» landbanat 0 (l). Drinabanat 0 (lt), Zeta> banat 0 (0), Donoubanat S (2), Morava-tanat 0 (l), Vardarbanat l (1), Beograd. Zemun, PanLevo 0 (0). ^ 4. Abgefertigte Zwangsausgleiche außer KonturS: im Dran !^nat 3 (0), Savebanat 0 (l), BrbaSbanat 0 (0), Küstettlandbanat 0 (0), Drinabanat l» (!), Zetabanat 0 (0). Donanbairat sS), Moravabanat V (0). Bardarbanat 0 (0). die Folter der täglichen swndenlangen Vernehmungen für lvwendolin Röthe nii^ auf. Jeden Tag erschien Sriminalinspektsr Siein-en, sie mllßte seine Gegenwart ertrazen, ich seiner schroffen, ihr oft unmenschlich er-cheinenden Art, den zu führen, öeugen, edc seiner vielen Fraget! imnier au's neue beantworten. M^rere Male bestellte er ss« auch ins Polizeipräsidium, um sie dort zu vernehmen. Sie sühlte sich am Morgen des Begräb-niStages so schwach, daß sie zuerst glckul'te, sie würde das Bett nicht verlassen können. Und nur die Vorstellung, baß chr Fernbleiben heute ihr vielleicht als Schutt» ausgelegt lner den Nl>jjrde. gab ihr die WillellKkraft zurllck. Es »vurde eine poinphafte Beerdigung. Kommerzienrat .?>agetach. der von jeinem Schwiegersohn, so lange er lebte, nicht allKu viel wissen wollte, hatte eine großartige Beisetzung ausgerichtet. Die Beteiligung war uibgeheuer s^rk. 'Vicht tmr die vielen Freunde und Bekannten des jungen Malers und der riesige Kreis, der Hugo HagenbachS Berklchr ausmachte, waren erschien^'», auch Nvugierige. SensationSlustige strömten in Scharen herbei. Denn daß der Tote durch Selbstmord oder Mord geendet hatte, toar lein Geheimnis geblieben. Ki^iminalinsp?ktor Siemsen übte keinerlei gesellschaftliche Riick^ stch^en, ivenn eS die Al^klärung eines Falles galt. Es war ein harter, energischer, un-bestechlicher Beamter, det nur seine Pflicht kannte. Er hatte so ^ele«Leute vernommen daß der Mordverdacht, der als finsterer Schatten ll^r der Leiche des jungen Wnst-lers lasserte. in weiten Schichten ^ann: morden war. Auch die Zen^Ä^ionSpresse hatte die Angelegenheit begierig aufgenominen und dunkle AndeutunHeil ^euiacht. Somlmrzienrat Ha^ch war mit seiner Frau, seiner jüngsten Tochter und jeinem Neffen, Dr. ikoüerich TüSgen, der il» seinen Werken eine große Stellung bekleidete, iV koulnten. Man besprach die auffallend-.' Schönheit feiner aparten Frau, deren in--teressante Blässe durch die überelegante Trauerkleidilng noch mehr hevvorgehsken wurde. Von G^veitdolin Röt'he »var nich: viel zu sehen, da sie den langen TvancrschlLier nicht eiil einziges Mal zurückschlug. Sie ließ sich von dem einzigen Berwandteu Gat. ten, seinem Onkel Friedrich Rinthe, der heute früh in Berlin eingetroffen war, führen. Sie verharrte 'vährend der langen Trauerfeier unbeiveglich, fie gab auch uln offenen (^rabe ihves Mannes den vielen Gaffern kein Schauspiel. Mit zitternden Häitden, aber aufrecht in der Haltung, u^rf sie als Erste die drei Schaufeln inS Grab, trat dann ein ivenig zurück und dri'lLte noch ein-inal die vielen, vielen Hände der Teilneb-nienden, die sich ihr entgegenstreckten. Weit hinten sah sie Plötzlich die einst'g< Freundin und jetzige s^eindin Käthe mann stehen. Die junge Frau war alle!» und sl^uchzte bitterlich. So also war da) Wiedersehet» mit Ääthe. däS (^^wendolin sich oft und oft ausgemalt hatte. Sie hatte ihr ihr Gllick genommen, sie hatte ihr Furchtbares und Ünfaßsicki-es an 'c^an ?sir einmal ihre ganze Verachtung, ihren Schmerz, ihre Wut ins (^sicht zu ichrcien. batte ?)mendo-lin sich zuweilen geiviniicht. Nun 'var alles anders. «m »V» l> »MmOssir ?kiiiW««r si s. D Landwirt Bekämpfung! unkrSuter »« YW» » I l O tz G ». Im all^meine» soll «an schlm woge» Unkrautes das Pflügen im Frühjahr meiden.'Dagegen wirkt Pfittche» nach lZ^nfut-ter oder beim Umbruch von Luzerne, Wiesen und WeU»en im Jumt, wi« bei dn Bor behandwnH des Ackers für Raps sehr günstig im Kampfe gegen Lamei» »«d Wurzelun» krä-uter. Je später di« Mnterfurche durch den PfUtg gegeben «trtz, »mßo «enlger wird sich der Bode« i« La«ft b« Winters einsacken und umso mchr kann man auf t^e FrühjahrSfurche verzichten. Auch die Bedeutung des StoppehMlenS fei noch wrz erwähnt (desgl. auch F«ichlwe^l). Förderung der Bodengare, Durc^üftunq und Ent säuerung nasser, sa»urer, viel UnkrÄuter tra-gender Böden. E^n, Tchleifen, Hacken sind bekannte BekAm^fungs-, Bermendung rei« nen Saatgutes, mehrjähriger iI»sterS «mge-lagerter Komposte, gut verrotteten Stall-Mistes, Freiihaltung der Ackerrünöer von Unkrmitern bekannt« Vorbeugu-ngsmaßnah. men. Bei Bekämpfung von Löwenzahn und Distvlarten, deren Gamen vom Wind ver« Weiht werden, nBuf^ sich die Betämpsung ans die ganze Flur erstrecken. Kein Nach^r sollte da ausweiche«. Die günstigste Zeit für das Eqgen deS Sommergetreides iist l0 bis 14 Z^e nach der Saat, später wird die Egge nicht mehr durchschlagend «nd ihre Anwendung kann sogar gefährlich werden. In regenreichen Saatzeichen besonders aus sauren lehmigen Feldern ist das Eggen des Getreides oft nicht gut möglich, weshalb hier die Sommerun» gen oft sehr stark mit H e d e r i ch und E e n f, die Wintevungen mit W i ck e n und W i n d H a l m, A ck e r d i st e l, Ampfer, Hahnenfust u'sv verseucht sind, die durch rechtzeitig Kallstict« stoffdüngung vernichtet werden kiktnen. — Stälubemittvl si«d nicht nur in der Hand» habung am einfachste«, sondern auch bei gleicher Wirlsamte^ am billigsten. Sel-tst in den ungünsibgften Fülle« ist anMnehmen, daß bei der Unkraut.Vekä.mj>fung mindestens ein Drittel der normalen Düngoivirtung von Kalkstickstvss erreicht wird, wo^^ aber schon die Kosten volle Dviwnq finden. Somit ist es richtig von kosteirloser Unkraut-bekämpfmtg AU spttchen. Gestreut witd AalksttGofs am besten und gloichstnüßigsten mit deU Maschine. Sein hoher Kaltgehalt sagt dem Hederich nicht zu! Die beste Zeit zur Vernichtung von H e-derichundGensist sobald selbe da? vierte Blatt entwickelt h«iden. Zeitig mor-gens wird auf die taufeuchten Pflanzen IM bis 1ül> kg KaAftiMoff odtt im Gemisch von 400—.700 kg Hederichkai«it und 80—100 kg Kaltstickstoff gestreut. Folgen nur wenige Stunden Gönne, ist der Erfolg ein durch-schla^nder. Heder^ und Senf sollen all-Mrlich utÄ nicht e«st dmm bekämpft wer« den, sobald die Felder schon durchw«» gelb find. Nach neueren »ersuche« hat sich auch bei Sommerungen eim etwa S Tage nach der ^ in seiner Verteilung gegetene Kalk-stickstoff-Düngmtg MlSgezeichntt gegen derich mtd Senf bewährt, sagt der tonnte Unkrmitforscher Wehsarg und setzt wörtlich fort: Bei zeitiger Saat und zeitiger Stick. stoffdünWng ist Lager weniger zu beflkch« ten. Diese Anwendung des Sallstickstoffs ver dient weitgehendste Beachtung und dürfte wahrscheinttch w Zukunft auf lehmigen, weniger auf leichten sandigen Böden (hier besser im Gemenge mit Kainit) grotze Vedeu tung erlangen. Kaltstickstoff verni^et den Heidvrich gleich wie ein (x^n, Jäten oder Hacken." Lohnende Mehrerträge sind die Fsl^e. „Blühen im Sciptember die Nioggenstoppeln ^ die RapSfelder, nützt selbst SNj^hnges Spritzen der Sommerungen mit clis^n-vitrioil nichts", erklärt wehsarg an Hand eines praktischen Beispieles (einem Bszirk.'l in Bayern. Vir müssen neben entsprechenden Boden-^arkvitimlis'Maßnaihmen im Sommer ^md .^rbst daher auch der Un^autbekämpsuna in Winterungen ein Augenmerk zmvenden. Ein (5MN der Herbstsaat kurz nach dein Aufgange ist oft nicht möglich und nur g--gen schwachwurzelnde kleinsamig» Unkräuter w^ Klats^o^, Bogelmiere, Taubnessel, Ehrenpreis, Hittentüs«^ und Hungerblümchen erfolgreiche dagege« hat eS gegen Wicke, Kornrade, Kornttume, Klappertopf und Nindhalm vollständig versagt._Alle ll?or- genannten Unkräuter einschliesslich Hundskamille«, vralelit»me«, ^«eufuf^ Snöts-rkh und Huflattich lasse« sich durch etwa 150 kg KalMckstoff im zeitigen Frühjahr vor Vegetationsteginn auf die trockenen Pflanzen gestreut leicht vernichten, wie auch hiesige Beuche beim Gchulgute Döllitz ven. Diese Unkräuter find besondere Schäd-linge de» Weizenbaues und desssn guter Qualität. Im besonderen gilt dies für Vo-ger-(Aitter>wicke, Fadenwicke, ziveisamige Wicke, Windhalm, Kornblume, Vogelmiere, Threnpveis, Hungerblume, Taubnessel, Melden, Mohn. Ackersteinsame und Klettenlabkraut. Sie fiiid neben Hederich nach We.^arg weniger bezw. gar nicht durch Egqen, wohl aber durch Streuen von Kallstickstoff im Herbst od^ zeitigen Frühjahre zu oerni<^ ten, wobei irgendwelche Rachteile bis jetzt nicht sestgestellt worden sind! Oft se^n mit Wicken durchwucherte Roggenfelder wie ein Futterschlag aus. Sie lagern dadurch lei-^ ter und die Ernte ist schwieriger. Auf sol-chen Feldern sollte man Luzerne bauen, nutzen und im Juni u>mbrechen. Di« Samen der FrühjahrSkeimer wie Hederich, Senf, Ackerpfennigkraut. Knöterich, Melde u«^. überdauern selbst im grünen Zustand im SpütherSst untergepflügt gut den Winter und bereichern so unsere Aecker. Sie sind vielfach (Kreuzblütler Meldengewächse) Awischenwirte für tierische Schädlinge, die uns besonders im Rj»be,,bolu HU schaffen machen. Es ist daher wichtig den Acker rechtzeitig mindestens vor dem Fruchte« und Absamen der Unkräuter zu reinigen. An Ginzelunkräuchern seien noch besonders erwähnt: Die breitblät tragen H a n f n e s s e l-a r t e n, die häufig mit Hederich gemein»-sam auftreten und oft grösseren schaden verMisa^n als letzterer. Sie sind im zeitigen Frühjahr (April) mit IÜ0 kg Kalkstickstoff wlrt!sam zu b^ämpfen (empsehlens-wiit ist Mischung mit H^richlainit). Für den grohen und Acker klappertopf sowie^ Augentrost, die oft itark (z. V. IsK Pflanzen je m Winterun-^en steten, gilt im w^Nche« das gleiche. I« Wwterweizen können sie auch noch Ende April-Anfang Mai bekämpft werden. Auch der K n ö t e r i ch lädt sich mit Orfolg durch Kakkftickftoff bekämpfen. Wichtig ist vor allem Kalküls und Untergrund lockerung, kurz Förderung de Gare (Drai nage). Mit Stallmist und sauren Stickstoff düngern soll man nicht düngen, wie über Haupt M reichkiche StickshMu!^ in solchm Fällen KU meiden ist. Bei uns treten von den genannten Unkräutern besonders die VhrenpreiH« uZch Kamillenarten, Mindhalm und Wicken, die leicht durch Kalkftickstvff zu vernichten find, in stärknetn Mäste in Winterungen auf. Die in die Hunderte Mllionen gehenden heute besonders empfindlichen brau chen wohl nicht mehr hervorgehoben werden, sie sind bekannt. Auf welche Weije der Einzelne sein Un kraut vernichtet, steht ihm frei. Vertilgt nwft es aber werden und zwar sollte man eS rechtzeitig und anda^iernd tun, will man stch n^cht um den Erfoll? einer mühsamen Jahresarbeit bringen. Mttel zur Un-trwut. bovämpfung zählen zu den in letzter Zeit viel erörterten letzten Auf^ndumsen» an deren zu sparen immer falsch und Selbst betrug ist. v>a ks»e>»tpe«da. Olm« öaäOnkaa kür lkr« Osiunckkeit uock okas Leaiatrtedti^uaß cke» Ledlak«, ckür^en Tis X»kk«a trinlcen, «oviel uiick 8i« 1«a, »derXakLaa cker vom Itokkeia detreita Volmanlraktee, mu»» e» »«in. ?ro-1»iOr«n 8ie Xakkaa »m ^1»aii6.5ia ^er6en tiek uack rulli^ »elzlakan, unck »m I^orKen »pringladGackiß »ata. Paradiesunterlage bringt schönes Obst ES dürfte durchaus nichts Neues für den Obstzüchter sein, daß die Unterlage, auf der ein Baum veredelt ist, einen wesentlichen Einfluß auf sein Gedeihen, Wachsen und Fruchten hat. Ganz besonders tritt dieS beim Apfel in Erscheinung, wenn er auf den schwachwüchsigen Paradiesapfel einem Strauchapfel mit kleinen Früchten, veredelt ist. Selbst starkivüchsifle Apfclsorten werden durch diese Unterlage in ihrem Wuch se gehemmt und tragen dadurch, durch Bildung von Fruchtholz veranlaßt, schon früh und reichlich, während fie auf dem Split-apfel oder Doucin erst einige Jahre später zum Tragen kommen. Noch weit wichtiger, namentlich für den Absatz deS Obstes, ist die Tatsache, daß die Apfelbäuine auf Paradies durchwegs nur schöne, gleichmäßig große Früchte hervorbringen. Durch besondere Größe, Schönheit und Farbe zeichtien sich in diesem Falle auS: Landsberger, Reinette, Cox' Orangen-Reinette AnanaS-Reinette, Weißer Klarapfel u. a., während häufig dieselben Sorten, auf Doucin veredelt, nur kleine, unansehnliche Früchte erzeugen. Will man also auSerwählteS, schönes Tafelobst ernten und einen frühen (krtrag von seinen Bäumen haben, dann Pflanze man Aepfel auf Paradiesunterlage. Allerdings wachsen mit dem Ertrag der Bäume auch ihre Ansprüche auf den Boden. So gedei-hen unsere Apfelbäume auf Paradiesunter-läge auch schon wegen ihres fein verzweigten Wurzelwerkes nur auf besseren Böden, sandigem Lehm- und lehmigen Sandboden. Auf leichtem Boden zeigen die Bäume einen künimerlichcn Wuchs. Dagegen entwickeln ei von Boskop, auf einem ihnen zusagenden Boden einen starken Wuchs, so daß ihr Abstand voneinander auf 3—4 Meter bemessen werden muß. Dke Anzucht von Paradies zur Gewinnung von Unterlagen kann aus Samen, Stecklingen und Absenkern geschehen. Die beste Anzucht ist die durch Absenker. Dazu braucht man starke Sträucher. Diese schneidet man im Frühjahr 30 cm über dem Erdboden zurück. Es treiben nun zahlreiche Schößlinge die man nach und nach mit Erde anhäufelt, und wenn bewurzelt, abteilt und versetzt. Äm Auskmt ver Gmtea vnd «ardlffe Bekanntlich sind Gurken und Kürbisse gegen Kälte recht empfindlich und dürfen deshalb nicht vor Mitte Mai wegen der noch zu erwartenden Nachtfröste gelegt werden. Selbst wenn diese Rückfälle nicht eintreten würden, ist es nicht ratsam, mit dem Anbau dieser Nutzpflanzen früher beginnen zu wollen, da die Keimung ihrer Samen durch die kühlen Nächte verkjinidert wird und auch der Boden sich noch nicht genügend erwärmt. Um trotzdem einen Borsprung von zwei, auch drei Wochen zu erzielen^ ist die Anzucht der Pflanzen in kleinen Stecklingstöpfen, die sie bald durchwurzelt haben, oder in Papptöpfen, deren Seitenwände zum späteren Durch laß der Wurzeln durchlöchert sind oder in den neuerdings viel genannten „Humolla-töpfen", die aus gepreßtem Torf hergestellt werden, sehr zu empfehlen. Für kleine Ber-hältnifse lassen sich auch leere Eierschalen als Töpfchen recht gut verwerten. Zwei oder drei Sanienkerne werden Ende April in diese mit guter, lockerer Erde gefüllten Töpfe gelegt und dieselben in ein Mistbeet dessen Fenster anfangs noch geschlossen ge- nige Sorten, wie Bellefleur und Schöner halten werden, gestellt. Nach ^en, Aufgehen .der Samen «üssen die durch »zeitweiliges Ltiften allmählich aögehürtet werden. Aber auch ar.l hellen Fenster eines warmen Zimmers können die samen zum Aeimen gebracht werden. Aber hier muß die Aussaat früher, etwa schon in der zweiten Hälste des April gemacht werden. Auch ist das Abhärten der Keimlinge schwieriger als bei dem Mistbeete. Nach Mitte Mai werden die jungen Pflanzen ins Freie gesetzt, wobei die in Tontöpfen sitzenden natürlich vorsichtig auszutopfen sind. Unter allen Umständen muß der Wurzelballen unversehrt bleiben. Alle anderen erwähnten Gefähe werden mit den Pflanzen in den Boden gebracht, da sie sich dort bald auflösen oder zerfallen. Auch bei den Eierschalen ist dies der Fall, nur müssen sie beim Pflanzen etwas gedrückt werden, damit sie Sprünge bekommen. Durch diese wachsen dann die Wurzeln hindurch und sprengen die Schalen vollständig. Wr GoetmaedeAen I» »»tll dU ««e Mo» Im O b st g a r t e n: Winterpflege der Bkume ist be^et, das Setzen kann nicht mehr stattfinden. Erdbeeren können auf frisch gedüngte Beete noch gepflanzt werden, deren Oberfläche mit Torf bestreuen. Sie bleiben unkrautfrei. Früchte werden nicht beschmutzt. Im Gemüsegarten: Dieser Mo-i,at ist die Zeit der Aussaat. Ins Freie säen: Alle Kohlarten, Steck- und Saatrüben, Rettiche, Skadieschen, rote Rüben, Mangold, Spinat und die verschiedenen Küchenkräuter, an geschützten Stellen auch wohl Bohnen Kürbisse und Melonen, Manzen der Gemüse- und Blumensetzlinge. Mit der Bestellung der Saatbeete warten, bis der Boden vollständig durchwärmt ist, die Pflan zen entwickeln sich dann rasch, ohne jede Störung und überholen gewöhnlich die all-zusrüh gesStm. Im Z i e r g a r t e n: Zur Schaffung eine« Frühlingsflors wird ein Beet mit Stiefmütterchen und Vergißmeinnicht bepflanzt, in deren Mitte einige Büsche Goldlack zu stehen kommen. Dahlien und andere Knollengewächse setzen. Die Z i m m e r-Pflanzen kommen bei guter Witterung ins Freie, die Blätter von dem Staub des Zimmers reinigen, dürre Blätter en^rnen. Das Umtopfen wird vorgenommen, tiie faulen Wurzeln mit der verbrauchten Erde entfernen. Die versetzten Pflanzen in Schat-ten stellen und ansang» nur mäßig gießen. Je nach Gegend kommen auch die Kübel-Pflanzen ins Freie und werden einer gründlichen Reinigung unterzogen und, wenn nötig, versetzt. Abgeblühte Blumenzwiebeln trocken stellen, später herausnehmen und ganz abtrocknen lassen. Abgeblühte Frülj-lingSsträuche nach dem Verblühen zurückschneiden. Bevandk»navonWl«»vschab«> o« Hbftdavmen Im Frühjahr treten, besonders an älteren Obstbäumen häusig Windschäden auf, die sich im Abbrechen oder Aufschlitzen von Zweigen und größeren Aesten auswirken. Die hierbei entstehenden Wunden müsscil möglichst sofort behandelt werden. Die Behandlung besteht in dem Glätten der Wunden mit Beil und Messer und zur Verhütung des Eindringens von pilzlichen Schädlingen, in dem Bestreichen der offenen Stellen mit Baumwac!^ oder erwärmten Steinkohlenteer. Bielfach kommt es auch vor, daß stärkere Aeste an der Ansatzstelle einreißen. Auch hier muß sofort eingegriffen und ein etwaiges Aufschlitzen dadurch verhütet werden, daß man den eingerissenen Ast durch einen Pfahl stützt. Zweckmäßiger noch ist die Verbindung deS eingerissenen AsteS mit einem Hauptast. Diese kann man herstellen durch einen Eisendraht, der an beiden Enden um ein Querholz gelegt ist. Die Querhölzer geben, in eins Astgabel des Haupt-und des eingerissenen Astes gelegt, dem Draht auf beiden Seiten Halt» Bringt man in der Mitte des Drahtes ewei, Drahtspanner an, so kann man mit dessen Hilfe den Draht spatlnen und auf diese Weise den eingerissenen Ast so wetr heranholen, daß sich die Rißstelle schließt. Diese dichtet man zum Schutz gegen Eindringen von pilzlichen Schädlingeir und Wasser mit Baumwachs ab. Auch schiefgewehte Bäume müssen möglichst sofort in ihre alte Stellung zurückgebracht werden. Sind solche Bäume hiebei zum Teil entwurzelt, so schneidet, man die abgerissenen und nerlehten Wurzeln glatt und bringt darauf den Baum durch Stiitzen in eine senkrechte Lage zurück. Durch quio T'ilngttng und häufiges Begießen erreicht man ein schnelles Anlnachsen «»««MG Radio PMO««. tS.ld uRd »S lHr: Zchallplttt-wn — I7.M): H>chmtttas»?on^t. - w: Ztali«ni^ch. — S«td»7trvatisch - V.ZV: Rlavierkonzen. — Ll.V: SoloHtsnng. — Mnnerchor. — VßOGeM^ Ä>: liche Mülfik. — «e», 20.10: Vefdi? Oper „«üuber". — ?S.Sü: TaMmuftf. — MItzr. vßn«. Blaoiuustk. - 2S.20: 'deichte TVinit. _« SN.M: ßtammermusit. ^ S1.W: «ben»n«ftk. l9.20: Vü'^nenaufführung. — MOßlMD^ 51: Opern kbertragu»g. — MStzl«Fer, A». ''>«»dnS Qvn „Apothekr". ^ Z1.2V: Liederabend. ^ 2^.15»: Ui^terhaltunffSinusif. ^ ?tO<« hil», A): ^onzprt. — 22: Nacht uusik. — >1«, so.«: SwvWlsch. M«sie. - ZMch^ iklmzert. — HWWMeIG A>.sb: Äag «tr» Oper ^Ä^frieö", 3. AN. — SS.4ö.-Nachtmufif. — V: Ro>Iert. — H»» tzOP^ 19 W: DAIVerttz Oper L«i^nn IiqemierimHt — MUhch», SV 1^: Leicht« ^ A: Chopin-N^d. — M: WvMtt. — SILS. «benld-mlOk. - ».H»: DmWiHt. ^ H«ßD.«O. tzlO^ M.w: RomteegS VpevMe „Nina Rosa*. — OD«>D>»»ß«»h«chM, SV: Vperni^bkr. tragviv. — A.M: Nach>tmu>stf. Kwo V«G«TO«kwO. Bis eivjchlietzlich Sams« tag das herrliche iOV^iae deutsche Drama: .W^ »wwe. «w G«'' mit John V0' les in der Ha»ptrvae. I« Vorbereit«»g der größte Toeifilm bis he»te: Ivan ZAODt«hins einziger FUm: K-. ein l man. Bücherschau . Von Karl Hoffmann. Verlin I9SS. Verlag Arbeittansjchaß Deutscher A^rbün. de» «erlin «W. 7. l« G. Preis tart »M. l.—. Diese drei Beziehuiegen ftizd ^r Stöfs« bereich der vorliegende», dt» weltpolitischen Ausa»menlhSnM aufdockende», aus grliMi. cher Beherrsch»kg de» Stosses,^eschri^^tene« Arbeit. d. ^G»iset", illulstrierte Tochenschrifi mit «0^.^80 Bildern in jedem Hefte, erscheint jede« «amMag in Aößrib imd kostet monat^ lich Tin. 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