1884. Ämkhlall Hr Laikacher Mung. 21. Juni. '^225—z) Nr. 482U. Kundmachung. Mit Beginn des Schuljahres 186^ kom< men drei Plätze der Karl Freiherr von Flöd-nigg'schen Blindenstlftung im Blindenerziehungs' Institute in Linz, dann der Franz Dafner'sche Stiftungsplatz im dortigen Taubstummen - In. stitute zur Besetzung. Auf die erstere Stiftung haben Anspruch arme, hilftose, in Krain geborne, insbesondere verwaiste blinde, jedoch sonst gesunde und bil, dungsfähige Kinder beiderlei Geschlechtes, welche das siebente Jahr vollendet und das zwölfte nicht überschritten haben. ^. Die mit Stiftungsplätzen betheilten Stift-linge sind mit einel Werktags- und einer Sonn-tagsklcldung, ferner mit drei Hemden, zwei Paar Strümpfen, zwei Paar Schuhen und einigen Sacktüchern versehen, von ihren Eltern oder Vormündern bis nach Laibach zu begleiten, von wo aus sie auf Kosten des Stiftungsfon-des nach Linz begleitet werden. Anspruch auf die letztere Stiftung haben taubstumme, in Krain geborne Kinder beiderlei Geschlechtes, welche bildungsfähig sind, nach erreichtem siebenten Lebensjahre. — Das aufzunehmende Kind soll vom Hause aus mit Sonntags« und Werktagskleidung, und zwar ein Knabe mit vier Hemden, vier Unterhosen, zwei Paar Schuhen, drei Paar Strümpfen oder Fußsocken, vier Schnupftüchern, zwei Kappen oder Hüten, drei Beinkleidern, drei Westen und drei Spen-sern oder Röcken; ferner ein Mädchen mit vier Hemden, zwei Paar Schuhen, drei Paar Strümpfen , vier Schnupftüchern, drei Halstüchern, drei Kopftüchern oder Hauben und mit drei weiblichen Anzügen ausgestattet sein. Eltern und Vormünder, welche sich für ihre -Kinder und Pflegebefohlenen um den Platz der einen oder der anderen Btiftung bewerben wol< lcn, haben ihre mit dem Taufscheine, dem Im« pfungs- und ArmutlMeugnisse, dann mit dem ärztlichen Zeugnisse über die Gesundheit und Lehrfahigkeit drs Kindes dokumcntirten Gesuche durch das betreffende k. k, Bezirksamt und in der Stadt Laibach durch den Stadtmagistrat bis zum 20. August l. I. an die k. k. Landcöbehörde für Krain zu über« reichen. K. k. Landesregierung in Laibach am 8. Juni !864. (227—I) Nr. 26. Konkurs-Ausschrcibung. Das hohe k. k, Mnustelium der Justiz hat mit Erlaß vom ll. Mai l. I,, Z. 29l3, für den Sprengel des k. k. ^.'andesgerichtes Laibach eine vierte Notars-Stelle mit dem Amtssitz,.' zu Laidach zu bewilligen befunden. In Folge dessen wild zur Besctzlma. dic< ser Stelle hiemit der Konkurs mit dem Bedeuten ausgeschrieben, daß die Bewerber ihre, nach Andeutung der Justiz-Ministerial-Erlasse vom »4. Mai 1856, Z. ll)567, und »9. Sep' tember 1856, Z. 2U584, gehörig instruirten Gesuche binnen 4 Wochen, vom Tage der letzten Einschaltung dieser Konkurs-Ausschreibung, in dem im §. »4 der No-tariatsordnung vom 2l. Mai 1855 vorge zeichneten Wege bei der prov. Notariatskammer in Laibach einzubringen haben. K. k. prov. Notariatskammcr Laibach am ,6. Juni M^. ^„j (?24—l) ' ^^'/' Nr. 107«. Konkurs-Kundmachung. Für den Bezirk Gurkfeld ist die Stelle dcs Bezirkswundarztes mit dem Sitze in Gurkfeld in Erledigung gekommen. Mit diesem Dienstesposten ist der Bezug einer jährlichen, aus der Bezirkskasse zahlbaren Remuneration von Kl5fl ö. W. und der für die Verrichtung von vorkommenden, gerichtsärztllchcn Funktionen entfallenden gesetzlichen Gebühren verbunden. , ' Jene befähigten Kompetenten, welche sich um diese Stelle bewerben wollen, haben ihre ge, hörig instruirten Gesuche . ..f-l. binnen 4 Wochen, vom Tage der ersten Einschaltung dieser Kundmachung in das Amtsblatt der Laibacher Zei' tung gerechnet, hieramts einzubringen. Hr. k. Bezirksamt Gurkfeld am l5. Juni "(220^3) " Nr. ,2,2. Lizitatiou. Am 23. Juni lttUj werden bei dem k. k. Gefällen-Oberamte Laibach in den Amts' stunden von 9 —»2 Uhr, und Nachmittags von 3—6 Uhr verschiedene Gegenstände, als: skar tirte Drucksorten, Kupferdraht, Bier-Eimerzi-. mente, Baumwollwaaren, Bilder, Raffinadzuckel und Kassel) öffentlich veräußert werden, wozu Kauflustige mit dem Beisätze eingeladen werden, daß von ausländischen Waaren die entfallenden Zollgebühren in klingender Münze oder in Na« tional-Anlehen-Coupons zu entrichten sein werden, K. k. Gefägen - O^rgwt Laibach„,am 14. Juni 1864. '. V". "/' ^' 75 ? - >- ,^ (2l3—3) Nr/'37I. Minuendo - Lizitation. Vom k. k. Bezirksamte Slttich wird hie« mit kund gemacht, daß am 5. Juli l. I, Vormittag !U Uhr, bei demselben die Mi-nuendoLizitation zur Hintangabe des Schul, Hausbaues in Schalna gepflogen wird. Die dieß« fälligen Kosten sind, und zwar: der Maurerarbeit auf . . 1570 fl. 27 kr. » Steinmetzarbeit .... 80 » 58 » >, Zimmerinannsarbcit . . 1123 » iil » » Tischlerarbeit .... 267 >> ^tt „ » Schmied-u. Schlosserarbeit !74 „ 39 »'' » Anstrelchcrardc,it ... 86 » 24 » » Spenglerarbeit ... 2? » 58 » » Hafnerarbeit .... 4! » — » ,> Glaserarbeit . . . 54 >, 45 „ somit zusammen aüf . . 3425 ft. 22 kr. veranschlagt. Der von der hohen k. k. Landesregierung genehmigte Bauplan nebst Kostenübcrschlag und die Lizitationsbedingnisse, wornach jeder Lizttant vor dem Beginne der Lizitation ein IU"/y Vadium, nach dem Ausrusspreise berechnet, an die Lizitations » Kommission zu erlegen haben wird, können zu den gewöhnlichen Amtsstun- dcn taglich hicramts eing,sehen werden. ^ K.k. Bezirksamt Sittich am l. Juni <8«4^ (226—l) " Nr? 22tt. Kundmachnng. ^ Die schriftliche und mündlicheP?ä-fung der am k. k. Laibacher Gymnasium angemeldeten Privalisten wird für das II. S e. mester l>4«4, am l4. und «5. Illl'i l. I., um 8 Uhr Vormittags, abgehalten werden. In Folge hohen Unterrichts , Ministerial-Erlasseü vom 9. Juni lx58, Z. W53, habck sich d^e bezüglichen Schüler katholischer Religion vor Ablegung der Prüfung mit einem Zeug, nisse darüber auszuweisen, daß sie den Religionsunterricht von einem hiezu vom hochw fürst-bischöfl. Ordinariate ermächtigten Priester er« halten und die Pflichten bezüglich der religiösen Uebungen erfüllt haben. K. k, Gymnasial-Direktion Laibach am !4. Juni 1864. >!