^202._____________________Montag, 4. September 1905. 124. Jahrgang. Aitmcher Zeitung. ^'»'^ K ^A"lS: Mit Pllstvcrlei, dung: ganzjährig 3U X, hlllbjähri« lb ll. Im Noittoi: „auz-I"!e'raie k ^'^ ^^ ^ ^"^ ^'k Züstclluiiss ii,K Haus ganzjälirig 2 K. — Insertiontzgrbühr: ssür llcme ^^^^ <»L ^i 4 Zeilen 50 K, nrüsieri' prr ^i-ilr li! t>: bri öfteren Wiederholungen Per Zlile « k. _________________________________________________________________ Die »Laibachcr Zeitung» erscheint täglich, mit Ausnabme der Lonn- und Feiertage. Dir Ndminiftration befinde« sich ilongreßvlatz Nr. 2, die «edaltion Dnlmatingasse Nr. lN, Nprechstunden der Aedaltiun von 8 bis 1U Uhr vormittags. Un!rai>ll^!!> Briese niridrn »iclii «»genommen, Manultripte nichl zurückgestellt. Amtlicher Teil. Allei3^ ^ ""d k. Apostolische Majestät habeii lliit T'ene, ' ^'^lchließiiilg vom V. Allgust l. I. den, ^oli^" ""' Stud'.enbibliothet in Laibach Franz ^'Icii^., 2'lberne Verdienstkreuz allergnädigst zu ^^U (M'Nht. Iedi^"^,^unstor fiir Cultus und Unterricht hat er- . ^")rstellen an StaatZmittelschulen verliehen: ttalsch,, "u-klich^l Lehrer an derKomninilal-Unter-Clna/.' ' '" >^na Mar Pirn at eine Stelle am ^Min.nasnun in Krainburg; rcalsch',, "'^'ch"l kchrer an der Kommunal-Unter-^tnat.i '" ^"^ I"'^ Neisn er eine Stelle am ^ munnasiuni in Rlldolfslvert; Laibach ^'^'^lchen Lehrer an der Staatsrealschule ill Ttaai>'. ^ ^"wn Wallne r eine Stelle an dor dem ^"'^'^^z: bli v "^ ^" wirklichen Lehrern an Staatsmittel- Ios^N^N^Wc" Lehrer: ^lbach , ^^ar vonl ersten Staatsgymnasium in, ^akub^ ^^ StautsgylnnasilMi in Krainburg,, bürg .^ ^ r « » ii ^n TtaatSgylunasinni in >Urain- ?!!,» !"" 5weite StaatSgyinilasinnl in Laibach; ^^"disorischen Lehrer: ^risch^, ^'Wplonten Friedrich Invanöi5, provi° '» Vion ..!'"^'^eli an der Theresianischen Akademie ' lur die Ztaatsrealschule iu Laibach. ,^°tZdi,'^)' September 1905 wurde in der t. l. Hof- und! Rutsch ",' "6 Lll.und 1.111. Stück des Neichsgesetzblattes '^»— , ^ "usliabe autzssegeben und versendet. Nichtamtlicher Teil. Militärisches aus Frankreich. !^"l de! '^"'^ "us Parisi dor Kriegsminister Ver-^"'ilich s"^ Erstarrung des Militarismuo äugen» ^N i,^ '"N- mn Harzen li^gt, beschäftigt sich zur ^t'alst.V "^'^lic', inwieweit der Ticnstbetrieb im ^'s'cre „ s ""o die Ausbildung d^ GeneralstabZ-'^^^iW't werden können und bat seine Vor- schlage den Generalkommandos zur Begutachtung iidersandt. Znnächst handelt es sich um die Ausbildung derjenigen Offiziere, die nach dem Besuche der Kriegsakademie die Qualifikation zum Geucralstab erlaugt habeu lind zum Geueralstab kommandiert sind. Diese Dienstleistung findet in Frankreich nicht, wie in manchen anderen Ländern beim großen Gene-ralstab, sondern bei einem Trnppen-Generalstab statt uud dauerte bestimmnngsgemäs; friihdr zwei, jetzt aber nur mehr eineinhalb Jahre. Innerhalb dieser Zl.it sind aber noch zwei Dienstleistungen von je drei Mouateu bei den anderen Waffen zu erledigen nnd wenn man außerdem noch zwei Monate für Urlaub berechnet, so bleibt nur eine tatsächliche Dienstzeit von etwa zehn Monaten übrig. Dieses hält der Kriegsminister für zu gering. Er glaubt daher, daß es uötig sei, die Dienstleistuug beim Generalstab wieder auf die frühere Dauer von zwei Jahren Zu verlängern. Außerdem könne man die beiden Dienstleistungen bei ixn anderen Waffen um je einen Monat verlängern. Dies mag in Frankreich allerdings aus dem Grunde angängig sein, weil die zur Kriegsakademie cinzube' rufenden Offiziere bereits vorher, also in der Zeit nach der Ablegnng der Prüfung bis zum Beginn des ersten Lehrjahrcs, zwei monatliche Übungen bei den anderen Waffen ableisten. Diese Übungen will der Kriegsminister dann auf je drei Monate verlängern. Cin weiterer Vorschlag betrifft die Besetzung der Ad-jmantenstellen (ofnVici'« d'oi'douunnc^). Diese sin»! det bisher in der Hauptsache nur durch solche Offiziere statt, die die Qualifikation znin Generalstabe erhalten haben lostn-wi-« !)i-^vl't6<>«), aber im Generalstabe nicht verwendet worden sind. Die Zahl der mit der Eignung zum Generalstab Verseheuen Offiziere ist aber beschränkt, so daß nach Abzng der Generalstabs- ! offiziere keine große Answahl mehr für die Besetzung der Adjutautenstellcn vorhanden ist. Auch müssen die Adjutanten oft recht viel länger in dieser Stellnng verbleiben, als es für ihre allgemeine Allsbildung gut ist. Der Kriegsminister will, daher die Bestimmung treffen, das; ein Teil der Stellen in der höheren Adjutantur auch durch Offiziere besetzt werden kann, die nicht die Qualifikation zum Gemimlstab be-su-en. Schließlich glaubt der Kriegsminister, daß es möglich sei, durch eine bessere Geschäftseiuteilung in den Trnppengeneralstäben die Generalstabsoffiziere von manchen nnwichtigercn Arbeiten zu entlasten, die den VerwaltnngSoffizieren (Registraturen) überlassen > werden könnten. Über diese verschiedenen Punkte hat der Kriegsminister Berichte von den Generalkommandos eingefordert mit dem Hinzufügen, daß dieselben bis znm i. Oktobeir l. I. an ihn gelangt sein sollen. China nnd der russisch-japanische Friede. Voll japanischer Seite wird, wie man ans London berichtet, die seit einiger Zeit in verschiedenen Formen anftretende Vernintnng, daß Japan zum Ersatz der ihm du,rch den Krieg auferlegten materiellen Opfer ill gewissem Maße China heranzieheil könnte, als vollständig undiskutierbar zurückgewieseu. Der Gedanke, daß die japauische Negiernng für, die Rückgabe der Mandschurei an China von dieser Macht«ne Bezahlung heischeil sollte, halte leinen Augenblick lang einer ernsten Prüfung stand. Daß die Man? dschurei mmmehr wieder iu dcu ungeschmälerten Ve-sitz Chinas übergehen muß, ist sowohl nach den Grundsätze» des Völkerrechtes eine selbstverständliche Folge des Friedensschlusses, wie in Anbetracht der wiederholten feierlichen Verpflichtnngen, die das Kabinett von Tokio vor dem Ausbruche des Krieges nßid seit» her auf sich nahm, eine jedem Möglichkeit einer Aufech-tung entzogeile Notwendigkeit. Die im Znsammenhange mit dem Friedensschlüsse und den sich darans ergebenden Nenregelnngen seitens Japans an China zu st llenden materiellen Ansprüche können nur die Eijenbahnfrage und vielleicht uoch andere Angelegen» heilen untergeordneten Charakters zum Gegenstaude haben. Die Kombination dagegen, daß Japan snchen sollte, sich znm Ersatz für den Entgang der von Rußland verweigerten Kriegsentschädigung durch das Verlangen einer Belohnung seitens Chinas für die Rückgabe der Mandschurei schadlos zu halten», sei in keiner Gestalt in japanischen Kreisen aufgetaucht uud, wie sich hinzufügen lasse, auch iu den Bereich der Er-wäglingen, mit denen sich die in Betracht kommende Diplomatie befaßte, nie eingedrungen. Politische Uebersicht. Laib ach, 2. September. Eine der „Pol. Korr." von kompetenter italienischer Seite aus Ron, zugeheude Mitteilung äußert sich mit Worteil lebhafter Genugtuuug über die Aufnahme, welche der vom König Viktor E m a n u e l zur Negji'üßuug des Kaisers Franz Josef nach Feuilleton. ^"lszcnzen aus meiner Sommerfrische. Von D. M. ^' an ,'.^" 'lh mit einem moralischen Katzonjam-^Nze ^. '"UlMl Schreibtische sitze, kommt mir die "l so^.^""6 unserer Sommerfrische noch eiil^ y) ÄlI . ^ud vor 3, ",rscin^' ^S Wochen mein Maun plötzlich in ^lst^u, ""'" verfiel, ging ich durchaus nicht mit s ' U li-rf,> auf scine Sommerfrischenpläne ein. Die !?ich j„ M-uiig^l vom Vorjahre lebteu noch viel zu k^wnir s'/" El'innernng. Da wir aber A7 Grad MiZ schl^"tc"' die Kind^i blaß und matt durch's M,e Hi,".?^ 6ab ich zu, dah wir in eine, Sommer- "'sch/ i!."^.^ jeo", selbst die klcino Hertha, seine >,^l Cuc^" i'^l ""er solchen, ehe inein Mann !^' dan,f. 6'""' Sein Wunsch war: Möglichst n ^ aufs,,, ^ uns nach seinen Aureaustnnden per ^Ken" ^"'"l. .,den Abend voll Ozon und Kühle ge- ^'"d? j, '!? s"iie verzogene Tochter wenigstens eine "" klri^/ . ^ "och inew- verziehen könnte). Hertha, „ ^'ast ' A^lalirige Fraueuzimmerchen, versicherte .',^'u, a,'^Ä" "'"^ j"", slo wolle plitsch, platsch s ^ulli/ '"ülmen reißen"; mein Sohn, in einer "^ l;öa'."^"'ltändlichell Geschnlacksverirrung, ge° ^"< luc,, "" "leillenl Oh^e. es wäre ihm „alles "u "' nur dort „die Kuh lveiden könnte!"; die Köchin schwur, sie ertrüge Sommerfrischen nur mit allein Komfort, und ich, gequälte Seele, schrie nervös! „Nur fort von Madrid!" Nachdem der Gatte ein paar Morgen hindurch vergeblich die Umgegend unsicher gemacht, kam er endlich strahlend melden, er hätte was ganz Herrliches gesunden, „ganz in de'- Nähe, nur eine Stunde Radfahrt, ein alleinstehendes Häuscheu, knapp an der Straße und am Waldesraude! Kaum fünf Minnten weit großartige Thermen, am Hanse selbst ein klarer Bach!" „Ja!" unterbrach ich diesen begeisterten Schwall, „aber die Zimmer? Der Preis? Die Kost?" „O, zwei allerliebste Zimmer, zwar etwas ländlich " „Aha!" machte ich vielsagend. Ein Hagel von Vorwürfen regnete auf mich nieder und schloß mit dem frenndschaftlichen Rate, ich niöge nach Ostende ziehen, wenn mir hierznlandc nichts recht sei. Ich schwieg. Nun wußte ich bestimmt: Irgendeinen Haken verbarg das Eldorado. Sanst erkundigte ich mich nach den weiteren Umständen. Also: Kost gäbe die Wirtin! „Natürlich, denn auf Kocherei eigeuer Faust lasse ich mich nie mehr ein!" sagte ich dezidiert. „Du erinnerst dich doch noch all die vorjährige Sommerfrische, wo ,wir kochten' und uns bei dem bekannten Entgegenkommen der Bauern allmählich zu Huuger-künstlern ausbildeten?" „Aber natürlich!" (Sehr verdrießlich.) „Alxir ich versichere dich. Kost gibt die Wirtiu; soll famos ko- cheil können. Und lvas die Preise der Znnmcr anbelangt, zwei Zimmer mit vier Betten 1(» Kronen mo-uatlich!" Mir winde es grün vor den Augen. In was für eine Rauberhöhle wollte uns mein Mann verpflan» Izen? Aber, ganz diplomatifche Dnldnerin — hätte !ich dieses Paradies gcrn vorher noch gesehen. Mein Mann unterdrückte diesen berechtigten Wunsch sogleich mit den Worten: „Ach was, wozu erst besichti« geil! Frag' doch die Leute, wie schön es dosst sei!" — So hielten wir denn nicht lange darauf vor unserem „Hotel". Die Wagcnfahrt durch eine fast parkartige Ge> geild hatte mich einige Töne höher gestimmt; so sah ich mir denn das Hänschen am Waldesrande beifällig an. Rosalka, die Wirtin, klein, kugelrund, lachend über die ganze blitzende Zahnreihe, empfing uns, eine halbgerupfte Henne in den drallen Fäusten, und wies lins den Weg zu „unseren Boudoirs". Angesichts d.'s „StiegenhauseS" lehnte ich mich matt gegen einen alten, wackeligen Kasteil; meine Köchin, mit einem unbeschreiblichen Seitenblick auf mich, zerrte dio brülleude Kleine, über die Hühnersteige, nnd der Knabe, behend wie ein Clown, war schon ode». So folgte ich denn mit fchwankenden Knien. Eine »i"hr' haft tropische Glut umfing nnS; und die „zwei allqx. liebsten" Zimnier waren so niedrig, daf; iä, d,e Hecro mit der Hand erreichte. Ich! stieg. Ich war geneigt, die Hitze m. d.e Wagenfahrt n schwben, und setzte mich s.lost „ber den Mangel iedweden anderen Möbels als zweier remllcher Betten hinweg. Laibacher Zeitung Nr. 202. 1802 4. September 1905. Südtirol entsendete General Nisesti gefunden hat. Die Tatsache, daß der Kaiser an den General die Ein» ladung richtete, den östcrreichischpungarischen Heeres-Ntanövevn beiznwohnen, wird in den politischen Kreisen einmütig als eine neue Bekundung de,r Herzlich« teit der Beziehungen, welche zwischen den beiden verbündeten Sonveränen und ihren Regierungen bestehen, in wärmster Weise gewürdigt. Dieses Verhältnis gelangte anch in der besonderen Hnld zum Ausdrucks mit welcher dc^ Kaiser den Abgesandten des Königs bei der ersten Audienz nnd beim Abschieds-empfange aufnahm, sowie in der auszeichnenden Aufmerksamkeit, die Seine Majestät dem General während des ganzen Aufenthaltes desselben in Nomeno zuteil werden liest. Der Bericht, den General Visesti nach seiner Rückkehr herüber erstattete, wnrde an den maßgebenden Stellen mit hoher Befriedigung zur Kenntnis genommen. In einer Betrachtung über die Situation in Ungarn zieht die „Neue Freie Presfe" aus der Kündigung des mit Italien abgeschlossenen Handels' Provisoriums den Schluß, daß das Ministerium Fe-jervani von seinen: ursprünglich eng begrenzten . Eiandpunkte eines die laufenden Geschäfte, weiterführenden Kabinettes abgewichen sei. Die ungarische Regierung habe offenbar die Absicht, die Handelsver-träge zn dem bestimmten Zeitpunkte auch dann in Wirksamkeit zn setzen, wenn sie bis dahin die G.'neh-N'ignng des Reichstages nicht erhalten haben sollten. Es sei zweifellos, daß das Ministerium Fejervary die Verantwortlichkeit für diefen Schritt ohne große Gefahr zu übernehmen vermag. Es werde kaum jemals eine Majorität im ungarischen Reichstage geben, die im Wüten gegeli das eigene Land und Volk so weit geht, die nachträgliche Genehmigung der im eminenten Interesse Ungarns abgeschlossenen Handelsverträge ans Ranküne gegen ein Kabinett, welches im Augenblicke de,r Aeschlnßfassnng wahrscheinlich zu den längst verlassenen gehöreil wird, zu verweigern. Da ein Ende der Krise noch nicht abznsehen ist und irgendeine Rcgieruug die Administration führen muß, wcnn das Land nicht der Anarchie anheimfallen soll, so wird diese Regierung gezwungen, von ihren Machtvollkommenheiten so weit Gebrauch zu mache.l, um den ungarischeil Staat vor nicht »lehr gut zu machendem Schaden zu bewahren. Der Mitarbeiter der „Times" in Tokio stellt eine ans reichliche Umfragen gestützte Schätzung der Menschenopfer des nunmebr beendeten Krieges auf. Da bisher sowohl N u ß I a n d wie Ja p a n Ursache hab teil, ihre Verluste niedriger anzuschlagen, als sie in > Wirklichkeit waren, so übertrifft diefc Aufstellung die, bisherigeil amtlichen Angaben ganz bedeutend. Der genannte Gewährsmann stellt die Zahl an Toten und Verwundeten alls Seite Japans mit 1l!t;.0M ein. Er stützt sich bei dieser Berechnung beispielsweise auf die große Totenfeier, welche im Mai d. I. in Tokio abgehalten wurde und wobei Gebete für 28.999 gefallene Soldaten und 1857 Seeleute verrichtet wurdeu. An der Hand statistischer Auszeichnungen, wonach auf einen Toten vier Verwundete konnneu nnd 10 von Hundert der Verwundeten ihren Verletzungen erliegen, ergeben fich die obg.mannten Gesamtziffern. Die schwersten Opfer forderte»: Port Artur und die siebentägige Schlacht von Mukden, mit ungefähr 50.000 Mann. Weit größer stellten sich jedoch noch die Verluste auf russischer Seite, die mit rund 32O.MO Mann an Toten und Verwundeten angegeben iverden. Dazu kommen noch 67.000 Russell, die sich in japanischer (Gefangenschaft befinden. Die javanische Kriegsflotte, die den Kampf mit 76 Gefechtseinheiten aufnahm, hat deren im Laufe des Krieges 12 eingebüßt. Von ^»3 Gefechtseinheiten, die auf ruffischcr Seite iu den Kampf zogen, winden 57 in den Grnnd gebohrt, 7 abgefangen und 19 abgesperrt, so daß nur lO übrig bleiben. Tagesneuigteiten. — (Der Hofzug für die .Kais er ill-M utte r von Chi n a.) Aus Antwerpen wird gemeldet, daß dm-t der Dampfer „Annain" der „Messa° gerics Maritimes" den für die Kaiserin-Mutter von China bestimmien Hoszug an Bord nehmen wird. Dieser Hofzug ist für die feierliche Eröffnung, der Bahnlinie Peking-Hankan bestimmt und wird mit ihm die kaiserliche Familie zum erstenmal den Schie-nenstirmlg benutzen. Für die, Beförderung dieses Hofzuges, dessen Waggons in vollkommen zerlegtem Zustande transportiert werden, waren elf Waggons notwendig. (Replik.) Voil Heinrich Grünfeld, dem be-lannten Cellisten, wird in einem Dresdener Blatte erzähll: Es war vor einigen Jahren in einer Gesellschaft im Hause Pirof. Paul Meyerheims. Der musikbegeisterte Maler hatt? zu Ehren des Komponisten Bruch eine Gesellschaft veranstaltet. Auä) Heinrich Griinfcld befand sich unter den Gästen. Nach dem Singen wurde Musik gemacht und Griinfcld spielte, um dem Komponisten eine Artigkeit zu crweiseu, das althebräische Lied „Kol nidrei" in einem Arrangement von Bruch. Alles applaudiert? begeistert. Herr Bruch aber sagte mit sauersüßer Miene: „Es war ivhr scholl im Ton, aber zu langsam im Tempo, He,rr Griinfeld!" Da antwortete ihm Grüufeld ruhig: „Werter Herr, das Lied habe ich schon, gespielt, lange bevor Sie's komponiert haben!" (Attacke einer Kuh auf ein Auto° mobil.) Auf der L^ndstjmße zwischen Vöhrmn und Peine, in der Nähe der Enlenbnrg, wurde, nach dem „Hailn. Kur.", ein vorbeisahrenes schweres Anto-mobil von einer vor einen Wagen gespannten Kuh attackiert, wodurch der Kraftwagen aus d.'r Fahr-bahu und die Insassen nach vorwärts geschlendert wurden. Der Besitzer, ein anf einer Vergnügungsreise ! durch Eiuopa befiiidlicher Deutschailierikanet', flog iu ^ weitem Bogen in den Chausseegraben, ohne nennenswerten Schaden zn nehmen, seine Frau mnßtc jedoch ärztliche Hilfe in Allspruch nehmen. Der Chauffeur endlich blieb am Sleucrrade hängeil. Der Wagen müßte in Reparatur gegeben werd^i. — (Ein prattifcher Kleiderraffer.) Der Gedanke, einen Kleiderraffer zu erfinden, ist schon von vielen aufgenommen worden, aber keiner von dm bisher am Ma>rkte erschienenen löst feine Anf-gäbe in zufriedenstellendeip Weise. Sie sind alle un° praktisch, znm Teile sogar widersinnig, da man sich hiezu gewöhnlich nmständlicher Klemmen bedient, zn deren Bediennng stets beide Hände nötig sind, und bei der ersten, schnellen Bewegnng rutscht der Rock ails der Klemme heraus und liegt doch im ^"'^ Das Verdienst, einen wirtlich praktischen und ^ dauerhaften und leicht zu bedienende,: .Acidcrran erfuudeu zu haben, gebührt eineni Berliner, '"" ' Krantwurst. Wie wir einer Mitteilung des Pa^ anwalts-Bureaus Ingenieur I. Fischer ^ :„. entnehmen, bringt der Erfinder am Rocke «M ander zwei tlettenartig wirkende Stoffstrcifen ^ ' die zngleich als Aufputz dienen können und Raffen d.s Kleides aufeinander gelegt werden. — (Tot oder leben digV) Uni "iM^ Menschenkindern die Beruhigung zu verleibn. ^ em Lebendig-bcgrabcn-werdeu uuschwcr un^^l gemacht werden kann, gibt der belgische Arzt ^ ^ Il'nrd ein neues, einfaches Verfahren an. A^.M bei seiner Methode davon aus, daß die unerlM ^ Hauptfunktion des Körpers der Blutkreislauf w^ hat zur Folge die Atmuug, die Ausscheidung """ :. sorptiou, die Fähigkeit, Stoffe aufzunehmen u>" j zufaugcn. Beim wirtlichen Tode ist der BlutM'" , erloschen, ebenso natürlich die Absorption, , Scheintod dagegen besteht noch immer die AMP^. folglich auch der Kreislauf. Es handelt sich "li" ^, um, eine unschädliche Substanz zn finden, dcrc'l -^ forption, deren Aufnahme iu deu Kreislauf r"^' i, sicher erkannt werden kann. Dr. Icard M" ^„ zahlreicheil Versuchen in d.'m Flnoreszin da^ „„ nete Mittel; tritt nach Einspritzung von cinomGr" j Flnoreszin iu Lösung "ine Gelbfärbung ^ ,?)i? auf, so ist das ein sichores Lebenszeichen, bl^ ^ Färbung ans, so ,st damit der sichere NackM' Todes erbracht. ,,. - (Das verh n ug n i s v oll e T^'" l>i< pareut.) Berliner Blätter berichten von c'uer stigen Strohwitwergeschichte. Vor etwa vicr ^ ^H war die Gattin eines mehrfachen HausbcsM- l, Tirol ill die Sommerfnfche gereist, während A ^ der, wie dw böse Well Nüssen Null, sehr unt" / Pantoffel steht, „unaufschiebbarer Geschäft? p> ^ in der Neichshauptstadt zin'ückbli?b. Der sehr l' ^ lustige Mann faßte fein Ltrohwitwertum vo>^,^ heiteren Seite auf uud uuterhielt sich im Kreise ^ <^ gesiiinwr nach besten Kräften. Um das Symb" ^ ehelichen Treue nicht immer dor Augen 3^^.^ hatte er deil Ni,:g ab uud zu ill die WestentaD ^ steckt. Vor einigeu Tagen erhielt der HansbeM ^, Tepefche, worin die Gattin ihre Rückkehr a"^„l Tor betreffende Abend war herangekommen "'^,!< eme Stunde fehlte noä, bis zum Eintreffen des <^ chener Schnellzuges. Der StrohN'itlver lio'i ,„, Droschke, holen, um nach dem Bahnhofe Zu >" „. Da bemerkte er zu feinem Entsetze,:, daß der ^. rilig, dcll er noch vor einigen Stunden desc!!^-^: schwunden war. Der geistesgegenwärtige H""^. ^ zü ließ sich aber nicht verblüffen; er fuhr M"^ ^' einem bekannten Juwelier und wenige Miw>^ <,»? ter saß eiil iicuer Ehering an seinem Ningfi"^^ nach herzlicher Begrüßung die Ehegatten das ^. betraten, machte Herr X. seine Gemahlin "'^r' hübsch ansgeführte Trai:spareut übqn d^r K^ . ft tür anfmerkfam. Iiu nächsteil Augenblicke a",,^ic behaupten böse Nachbarn, brannten zwei ^rs> Ohrivigen auf del: feisteli Wangen d?,s Ha:>sbc> ^,t, Wutentbrannt zeigte Frau X. nach den: Tran^'^^cl' an den: der Trauring an einem Bindfaden ^--s^ So rasch w,r koiinteil, klett daß es seil, Nachtquartier neben sciil>' Kinder uud Kindeskinder. .. BrumuicNid krow ^l Mann wieder in seine Schachtelhalme, ich "v ^,^' zu ermuntert, klonnn die Stiege hinunter nw ^ wandn-te die schlafende, schwer taufeucht.,' ^'"' l^c'» famkeit. Als dann die Sonne strahlend üb" "'^iF Gafthanfe anfging, die Lagune in matten, .^ ^ Wcllchei: sich ganz leife regte, die Fensterläden ^'N' ten, Grüngold prangten und riugs übe:' den ^ ^r ein lenchtendes Leben erwachte, w ^^^,B lag - vielleicht verstündet ihr trotz "ll?dcn' , ^,0 Enthnsiaslilus für unferei, Sonnnerallfcn")" ^' deil uioralischen Katzelljainnier, den icl, l,c ,^ ^ hier ii, der e,:gen Straße voll Staub, LcU'N ^^^^1, Menschen, d?n würdet ihr erst riecht begreifen Laibllcher Zeitung Nr. 202. 1803 4. September 1905. ,,':'","e- Wie er dahin gekommen ist, tonnte leider ^ii ftch^aestellt werden. Soviel aber ist sicher, das; ? "u X. i,^^ ^^^ . ^^,^ ^^ h^ Sommerfrische l"l)ren wil'd. U "7 ^^ a n k a n bei der K irchensei e r.) Iu . nandale, einem Städtchen in New Yersey, fand die-aci,? "'^' Kirchenfeier statt, die einen nmrtluürdi-^ ausqana nahm, Ein Unbekannter war so boshaft ^ ^'N'n. ,n die Limonadekübel, die fiir die andächtige ^UDnde auf Eis gestellt waren, einige Liter sogc- union ApplaHacks ('ines aus Äpfeln destillierten, ans? "^reichen Schnapses) hineiuzugießeu. Hier-alia. ^ ^ ^^'^^ der T,rnuk kredenzt war, eine .^memr Truiikcuheit ein. Die Mädels tanzten Kan,- ' und versuchten, den Herren die Hüte vom klopfe Ann?'^ ^^ l"^' große Mühe, die truntfälligen lm- I "' ^^ "derlei Unfng verübton und riesig ^. un^n. schließlich in ihre Behailstlngen zu bugsic->ü^ "^' Urheber dc>s schlechten Tpasscs ist bisher "^ entdeckt worden. Vokal- und Provmzial-Nachrichten. ^, . ^^ ll e r h ö ch st eS P e n d e.) Sein.' Majestät N<>l' " '^ ^' bat für die Abbrändler von Brege den bwill" ^°" ^^^ ^ ""'' Privatlnitteln allergnädigst 3inn7 ^ l,' anntwein aus Feige n.) Das k. k. ^, "nZnninsteriinn hat einveruehmlich mit deni kö-Nun ^ "!n^avisch(!n Finanzministerium in Erläute-tais. i 5^ ^ ''- und ^) dos niit, dem II. Teile der Nr i Ä"' ^"ordnuna vom 17. Juli 18V9, N. G, Nl. m>s', 7 ^^ ^W, abwanderten Vranntloeinstener-ana, ^"°" ^' Juni l^, N. G, Vl. 'N,r. l)5 <>x 1.^88, ^m/ "' ^ Brennereien, welche Feigen, fei g^, ""lnete, sei es frische, verarbeiten, in dem Fci-Ncha? "^ ^'^ Flüssigkeit von höhereni Zucker-^!>2^, "Zusehen ist, ili^er die Vestinnnniig des ^mit ' ^^'" ^^^l^'uen, Gesetzes einzureihen sind und unt^. v^'^ ""^' die Produktionsabgabe, sondern hi^.,^ ^! Konsnuiabgabe fallen uud daß daher die ^n d ^"^ Perzeptionsäniter (Steuerämtcr) von l'cien 3 ^^'^"uktioltsabgabe unterliegenden Brenne-wchi '"^^ung(!n jiber die Erzengnng von Arannt i»> K '^' 3eigen nicht mehr anilehinen dürfen. — Da ab^ab ^'^' '^^'"'^ "' mehreren der Prodnktions-^^ ^ ^iterli^gendeu Brennereien Branntwein aus 1,^^^ "Zeugt wird, so wird auf die obige Anord-ter^," ^''^ Veifatze aufmerksam gemacht, das; wei-mnt^ "^^"uen l,ei den hierläüdilchen k. k. Steuer-u^!'!>,/^"o k. k. Finanzluachabt^ilnngeii eingeholt ^u können. t o.,. ^ u ni n ß i g u n g des Weltpostpor -hal^n ^'^ .^lltest^n der Kaufinannschaft von Berlin an t>L> "^ ^" ^'^'^^' ausführlich motivierten Eingabe u»l di!dis,s ^^^'^ ^"^ ^'^' Angelegenheit auch von auZ« >^.^ Seite auf dem nächsten Weltpostkongresse in Anregnng gebracht werden wird. Nachdem England für feine sämtlichen Kolouien das Pennvporto eingeführt hat, erscheint es von der allergrößten Ve-dentuug, daß ein entsprechend ermäßigtes Weltpost' po^to eingeführt wia'd. * (Mitteilungen aus der Praxis.) Aus der „Österreichischen Zeitschrist für Verwaltung" entnehmen wir, daß uutcr Waffeu nu Siune des Waffenpatentes vom 24. Oktober 185>2, N. G. Vl. Nr. 22!;, auch Flandertpistolen einzureihen sind, sofern sie (bestimmungsgemäß angewendet) zur Verteidigung zu dienen oder eine Verwundung zu bewirken geeignet sind. — Die Bediensteten der k. k. Staatsbahne'n sind im Sinne der §§ 8 uud 33 des Statutes für die Stadt Trieft (kaif. Patent vom 12. April 185t). N. G. Vl. M. 13!)) nichr als „Staats diene Uhr nachmittags offen, nnd wird Dienstag, den 12. d. M., geschlossen werden. (V e r ä n d er un g e n in d e r La i b n ch er Tiözes e.) Herr Dr. Franz U 8 en i i^ n i k, Spiü'i-tnal am Laibachcr theologischen Seminar, wurde zum Rektor der fürstbischöflichen Anstalten in St. Veit er-lwnnt. An dessen Stelle komml Herr Alois S t r o j, Katechet im Ursulinerinllenkloster in Laioach. — Ernannt warden ferner fürs Gymnafinm an den fürstbischöflichen Anstalten in St. Veit die Herren: Dr. Johann Gnidovec zum Direktor und Professor, Anton Iare, Lukas Arh und Anton Korituik zu Professoren, Dr. Iohanu Zore zunl G.'nernl-piiisekten, Josef Demi^ar znm Präfekten und Katecheten, Kaspar Porenta zum Präfetten uud Zeichenlehrer. — Übersetzt wurden die Herren Kapläuc: Karl ('er in ans Landstraß nach Bischoflack, Berthold Vartel aus Mitw'dorf bei Gottschee nach Landstraß nnd Anton Ieri,5 nach Hl. Geist. — (Aus der trai nischen Franziskaner - O r d e n s p r o v i n Z.) Als Guavdiane wurden bestellt: 1». Salvat or Zobec in Hl. Berg bei Görz, I'. Einilian Dov^ian in Mitterbnrg. I'. Viktor Ieranöiö! in Nazareth (zugleich Pfarradministrator), I'. Odorik Kreiner für Naun, !'. Vafil i u s Do-linnr für Görz, I'. Aurelius Knafelj fiir Vrezje; zu Vikaren wurden bestimmt: I'. Adalbert Flerc für Mitterburg, 1'. Nobert Dolinar fÜ!r> Nazareth, I'. Anguftiu Oampa für Nann (zugleich Novizen-meister), l'. Vernardin Mlaknr für Görz und 1'. (5 l a r u s Nottmann (zugleich Kaplan) für Ma,r" bürg. Verfetzt wurden: I>. Alfons Furlan aus 3tann nach Hl. Berg, 1'. Eugen Stauet voni Heil. Berge als Direktor des dritten Ordens nach Stein, !'. Franziskns Ambrnž vom Heil. Veivge nach Mitterburg. — An die Universität gehen I'. G u i d o Naut, I'. Viuzeuz KAnsteljl, 1< Ferdinand Zajc u,ld 1'. Vlasius Farönik. — Angestellt wurden : r. Sigis m und Zega als ieurat im gericht^ lichen Gefangenhnuse, I'. Negalatns (>bnlj und I'. Otto Kocjan als Katecheten für die Volksschulen in Laibach und Waitsch. <;. — (Die Teilnch in e r a,n A nthropolo -gentage in Salzburg), gegen l!l) an der Zahl, kamen vorgestern vormittags mit dem Oberkrainer Zuge iu Laibach an nnd wnrde.n am Bahnhöfe vom Herrin Mngistratssetretär E. Lah iin Namen des Herrn Bürgermeisters begrüßt. Sodann besichtigten sie nnter Führung des Mnsmlkustos, Herrn Dr. W. l^mid, sowie des Mnsealassistenten, Herrn Ferd. Schnitz, die Stadt, ve,ri'ammelten sich hieranf zu eineiu gemeinsamen Mittagsessen im Hotel „Ilirija" und nahnten nachmittags das Musenm in Angenschein, woranf nachmittags mit dem Schnellzuge die Weiterfahrt nach Trieft erfolgte. — Erwähnenswert und für uufer Laud ehrend ist, daß Herr Musealkustos Dr. Walter km id am Kongresse in Salzburg einen Vortrag über das Gräberfeld in Salzburg gehalten und dafür seitens der Gelehrtenvcürsammlnng großen Beifall gefunden hatte. - (Zum F r e m d e u ve r ke h r e in Lai-b a ch.) - Ini Monate Angnst sind in Laibach ^5W Fremde abgestiegen (um 30(> mehr als im Vormonate und um 8R) mehr als ini gleichen Monate des Vorjahres). Hievon entfallen anf die Hotele: Elefant 1059, Stadt Wien 789, Lloyd derart verändert, daß man sie ^lx>„ """"'«kennt. Lnsson Sie nns nach nnten ''V^r vo,^ Brodowin!" Die Ou > .^^ " lvir wollen in der 'Nähe bleiben, sl'yrn li ,l"^ u'orde,, Sie sich geiviß ebenso gern an-l'ud^ i^ 5^," l"w ich. Ans meiner Irrfahrt vorhin ^''NMe. l ^"^"^' ^'"s^its des großen Tanzsaales, ein A'bl^h> ""uerkt, das in seiner Einrichtung unberührt ^!^i^ l't und für Festflüchtige geschaffen zu fein ^ssur? ^"" Brodolvin hatte feinen Arm in den des in ^s ^,^^^'l!^ und in wenigen Minuten stand man ^,tc,. ,"'"' eines Zimmers, das der Assessor zu be- ^ surrte. la,,,^.! '^lUlNl war uur von einer einzigen Glüh-^lcq^/'"" "er Tiu> schN'ach erhellt, so daß die tiefer ^Nen «!)s, "^ ^^' Zil'nuers fast ganz im Dunkeln bcrha,,^ '""u "'launte vor deni feitlich gelegenen »Nd ^!,, '" 3^'ufter einen großen, mit Akten, Büchern ^ckq^ "'" bedeckten Schreibtifch: davor eiueu zu-n^ luwbeiu'n Lchnstnhl. Ein anderer Tisch stand >v^. ^"'i Lichte z„ in der Mitte des Zimmern und ^u ernen, halben Dntzend Sessel umgeben, ^ü'fen" glaube nichl, daß wir nns hier niederlassen b«? ^/,/ belnerkte Gust, „wenu ich nicht irre, ist es ' lveitszimnior des Ministers." „Aber lieber Herr von Damradt, wer wird denn so ängstlich sein!" lachte de,r andere, welcher es sich bereits in einem der Sessel beqnem gemacht hatte und Gust seine Zigarettendose hinhielt, „Wir ranchen ein paar Züge nnd verlassen dann das Heiligtnm, wie wii es betreten. Setzen Sie sich uud bedienen Sie sich — hier — nein, nehmen Sie voll de.r anderen Seite, Das Krant ist würziger. Ich habe es erst neulich von unserem alten Freunde Marklawski in Thorn bekommen, dor es mir regelmäßig von drüben — von Alerandrowo her — beschafft. Übrigens ein famoser Alend damals, was?" Gust hatte Platz genommen uud sich eiue Zigarette angezündet. Aber das geschah völlig ohne Be-hasM, welches er sonst bei diesem Gennsse fühlte. Er war plötzlich uervös und zerstreut. Wieder einmal befand er sich entgegen seinem rechten Empfiudeu in einer schiefen Lage, in der er durch die Schwäche fei-ms Willeus getomen war. Ohne auf das angeschlagene Thema einzugehen, bemyrkte er fast gereizt: > „Ich kann das Gefühl nicht los werden, Herr von Brodowin, daß wir, uns hier nicht nnfhalten dür-Wi —" Der Angeredete ließ ein kn,rzes, halblautes La-cben hören. Dann erhob er fich und nestelte die Maske vor das Gesicht. Anch Gust stand auf. Aber der audcre drückte ihu auf den Sessel nieder. „Bleiben Sie sitzen, Herr Assessor- nm Sie zu beruhigen, werde ich mich bei dem nächsten Bedienten, den ich treffe, erkundigcu, ob diefer Naum wirtlich so verboten ist, wie Sie fürchten. In wenigen Sekun d«.n bin ich wieder hier." Gust von Damradt nahm etwas beruhigter Plau. Nur als Herr von Brodowin die Tür, welche bisher in einem handbreiten Spalt offen geblieben war, hinter fich zuklinkte, schrak er znsammen und verharrte für einige Sekunden regungslos. Gleich daranf machte er eine heftige Bewegung, als wenn er diese törichte Nervosität von sich abschüttelu wollte. Was war denn schließlich dabei? Der Assessor entzündete seine Zigarette, die inzwischen ausgegangen war. Bei dem Aufflammen des Zündhölzchens fah er Herrn von Vrodowins Zigarettendose vor sich liegen - ein schweres, silbernes Etui mit eiuer Wappengraviqrung iu der rechteu, obereu Ecke. Ohue sonderliches Iuteresse und eigentlich nnr, um seine Hände zu beschäftigen, griff er da' nach. Spielend öffnete uud schloß er wiederholt die Dose. Einige Zigaretten sielen herans — und als er sich bückte, um sie aufzuheben, fielen noch einige nach nnd mit diesen eine Ka,rt>'. l?r sammelte alles anf. Mit der Umständlichkeit eines Menschen, der froh ist, sich irgendwie zn beschäftigen, sortierte er die Pa-pieros hinter den beiden Gnmmibäudern der Dos/. Zuletzt die Karte. Aber als em einen Blick auf di> selbe geworfen, fuhr er mit einem halb unterdrückten Laute der Überrafchung auf. Mit zwei Schritten war er in der Nähe der Tür, in dem helleren Lichtkreise der Glühlampe. Er hatte siel, nicht geirrt - oa stand deutlich nnd in der uämlicheu Schriftart wie damals as er^die Karte zum erstenmal nelc'sen: 'kttwr ^rekro, Ingenieur. 5 1 , V (Fortsetzung folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 202. 1804 4. September 1905. -- (Schu rfb ew illi gu ug.) Vom Revier-bcrgamte in Laibach wurde den Herren Ivan Knez nnd Fr, Stupica, Kaufleute in Laibach, die Schurs-bewillignng für das Herzoginin Kraiu anf die Dauer eines Jahres erteilt. ik. * (Neuerlicher Nahn frevel.) In der Nacht auf den 30. v. M. kamen neuerdings Bahn-frevel auf der Strecke zwischen VUnbann, nnd Lengenfeld im politischen Bezirke Radmannsdorf vor, und zN'ar wurden gegen 10'/^ Uhr nachtls nach Angabe des Bahnwächters Jakob Kozelj, Wächterhans Nr. 27, in dem Einschnitte nächst den, genannten Wächterhanse bei Lengenfeld anf den von Laidach nach Tarm's verkehrenden Laste»,zng Nr. 1771 drei Revolverschüsse abgefeuert. Anch wnrde in der Frühe dc5 30. August vom Aahnwächter Peternel, Wächter-haus Nr. 2«, eine scharfe, Patrone anf dein Tatorte aufgefunden, die vermutlich de,u Täter verloren hatt.'. Ferner fanden die Znr Streckenüberwachung aufge» stellten Wächter Josef Cnzner aus Würzen Nr. 16 und Jakob Markelj aus Tarvis Nr. 16 in der gleichen Nacht gegen 12 Uhr bei km 31 zwischen den Wächter-Häusern Nr. 27 und 28 ein vier Meter langes und zirka sechs Zentimeter dickes Föhrenholzbrett qner über die Schienen gelegt. Eine Viertelstunde später fand der Ablösewächter Joses (Hregori, Wächterhans Nr. 26, bei der Ttreckenbegehnng anf derselben Stelle ein gleiches Vrett horizontal zwischen den Schienen ausgestellt. Beide Bretter hatte der Fauler von der Bahnbrückenbedielung herausgerissen. — Trotz aller Nachsorschnngen konnte der Täter bisher nicht er» nuttelt werden. —i'. ^ (V o r s ch nßtass c i n 3t e u ni n r t t l.) In Neumarktl ist soeben eine Vorschnßkasse ins Leben ge° rnfen worden. Dem ersten Verwaltnngsrate des neuen Geldinstilntes gehören folgende Mitglieder an: Ni chard Mally, Besiuer in Nenmartrl' Johann Aljnn-i?i6, Besitzer in,<»treuz; Joses l^ter, Gastniirt iu ^»ceu marktl: Raininnd Pollak, Besitzer in Nenmarttl; Josef Primožu', Besitze,,- in Pristava, nnd Matthäus Rozman, Besitzer und Handelsmann in Nenmarktl. * (./^1 Uhr nachmittags statt. Hin-gegeu war die Grotte im Monate August abgelaufenen Jahres von ^<>l^4 Personen besucht lvorden nnd die Einnahmen an Grotteneintriltsgeldern hatten nur 6113 !< betrage»,. Unter den Besuchen von Korporationen, Vereinen ?e. wären im August nnzufüh' ren: Am 7. die Landwehr-Kadettenschnle ans Wiei, nrit 65 Zöglingen nnd die Honved-Ludovika-Akademie aus Budapest mit 30 Zöglingen, an, 10. die Insan terie,Uad.'tlenschnle aus Trieft mit 2!» Zöglingen, am 12. die Mappierungsabteilnng der Infantern>Kadet-tenschule in Triest mit 27 Zöglingen, am li. die Ar» tillerie-Kadettenschnle aus Wien mit 56 Zöglingen und am 2!). der Lehrerhansvercin ans Wien mit 129 Teilnehmern. — ö— — (Forschungsergebnis im Adels-bergcr Grottenrevie r e.) Nach einigen Ne-kognosziernngser,peditionen untc,rnahn,en die österreichischen Grottenforscher, k. und k. Leutnants im 97. Infanterieregiinenw Herr Franz M ii hlhofer und Herr Alfons Martin sowie Herr Ägydius ('c h, Lehrer in Slivje nnd Reservekadett im gleichen Negimente, anl 21. v. M. im Adelsberger Grottenreviere vom Magdalenenschachte ans einen Vorstuß längs des unterirdischen Poiklaufes in der Nichtnng gegen Planina. Es gelang ihnen nnter großen Schwierigkeiten, zirta 60(1 M.'l^l- lveite.r, als die bis herigen Forscher vorzndringen. Große Müdigkeit uud da^ Eintreffe!, von Negenwasse>r zlvangen sie zur Umkehr. Bei. der Überfahrt über den letzten See zerschellte den Forschern der Kahn in der Strömung: sie rettete», sich onrch Schwimmen. Zahlreiche interessante, Daten wnrden gesammelt nnd anch eine große Nrnt> statte von Grottenolmen entdeckt. Der Lanf der Poik nilnmt im letztanfgedeckten Teile die Richtung zwischen dem Unec-Auüslnsse und der Pivka^Iama.' —ö— (G c m eindevorstandZwaH l.) Vi,n der am 26. v. M. erfolgten Neuwahl des Genwindevor» standes der Gemeinde Ustje wurden Ignaz Stibilj in ^ Ustje znm Gemeindevorsteher, Johann Vratina und ' Anton Paler in Ustje zn Gemeinderäten gewählt, -ö- * (G e fund e n) wurdl^n eine Banknote, ferner ein Portemonnaie mit 1?. k und etwas Nickelgeld. " (Erweiterung einer Anlage,) Die Trifailer Kohlenwertsgefellschafi Werksleitung in Sagor beadfichtigt ihre elektrifche Zenhrale in Sagor entsprechend zn erweitern und ist nni d>ie beziigliche Bewilligung u^reito behördlich eingeschritten. ilc. - (P ferdedieb e.) Aus Gurtfeld wird uns geschrieben: In der Nacht auf den 1. d. M. nmrden dem Gemeindevorsteher Alois Marini/ek in Ccrtlje ans dem Stalle zwei Ttnten iin Werte von 11M K nnd dem Befitzer Johann Tni 0 111 j n ^ V c l.) Inhalt der !1. N^ininier: 1.) Loa Fatur: In Sturm und Leidenfchaft. Er-zählnng. 2.) Silvin Sardenko: An die Heimat vom fremden Boden. 3.) Ant. Medved: Die Wahl-fchwestern. Schaufpiel in vie>r Anfzügen. -1.) Anton Äcedved: Der glückliche Sänger. 5.) Aajda Ko-znk: Die Ukraine-Frage. 6.) Ivan Lah: Der letzte Fächer. Lebensbild. 7.) Fr. S. Finxgari Grab-lied an das verlorene Paradies. Silhouette aus Pre» !^ereuo Leben. 8.) G r > iiai Was blicket ihr mir nach? !).) Gri ^ a: Ich ginge fort. 10.) G ri 5 a: Mit leifen Schritten. 11.) Dr. Iokef Gruden: ^ii'ndiNn ,>n,ilr, Enthüllnng des Pre^eren-Denkmales, Erzählungen von F. G. Hrastni<'an, Ivo Tro^t, Andreas Rape und Fr. Rojec, endlich in der Spielecke einen Rebus von Fr. Nojec, ein zweistimmiges Lied von Ivan Kiferle nebst verschiedenen Notizen. - Der illustrative Teil enthält ein Porträt Pre^erens, das GebW'its- nnd da? Tterlx'hans des Dichters sowie dessen Grnbnionn^ ment nnd das neue Dcnflnal in Lnibach. (Oni I u.6i uz».) Inhalt der 6. Nummer: 1.) C. PxemrI.: Vor den, Triester stongresse. 2.) (5. Prcnirl: Die slovenischen Mitwlschnlen. 3.) F. V.: Statistik der Mittelschulprofefsoren anf de,n flovenischeu Gebiete. 4.) (5. P r e m r l: ilbcr dic Notwendigkeit einer, organisierten Bildungstätigkeit. 5.) Feuilleton. — (,.U nser K i n d.") Nachdein in Nr. 7 der Zeitschrift für Kinderpflege nnd Erziehung „Unser Kind" (Wien l.) der.«.li'noerarzt Dr. N. Swoboda seine inteilvssante Artikelserie über die Merkmale der Gesuudheit beim Säugling abgeschlossen, nimmt der Aufsatz „.Mndernährmittel" (über die natürliche nnd künstliche Ernährung) von Dr. I. Noland die Hanptaufml'rksamkeit für fich in Anspruch. Nach den ^ Lehrern Ä. M a I d e n (Ans den, Tchnlleben) nnd A. Weilen (Des Kindes „Ehre") kommen in Nr. 8 diesm' beliebten Zeitschrift Dr. Graf (Pflege des kindlichen Knochenfystems) und Dr. Sauer m ann (Schulbeaimi) zu Worte. Ferner sei aus den, Inhalte der jüngsten Nnmmer noch erwähnt: Kindcrzilnmcr, ^ Die Pflege des kindlichen Gehörorgans. — H''^'' schlaflose ^l'ächte. - Brieflasten. — n. a. m. ^ ^. Telegramme des k. k. Telegraphen-Korresfiondenz-ßllreatt!:. Die 5laiscrmanöl»er iu Südböhmcu. Pisek, 3. September. Tein^ MajeM ^l Baiser ist heute nachmittags hier eingetroffen ln wurde vou den Spitzen der Behörden cnips"».^'-Der Monarch besichtigte das Rathaus, die öffentlich Gebäude, überall von ftürmifchen Ovationen der a»" nah nnd fe,pn herbeigeftröinten Bevölkerung deglcnc-Um 6 Uhr 15 Min. traf Seine! Majestät wieder w Schloß Stekna ein. Der Friedensschluß. Po rt5 month, 2. Septe.nber, Die heutig Verhandlungen dauerteu niehrere Stunden. TÜ3 ^ vollmächtigten N'erden abends neuerlich znsnmnilmu ten, nm mit Professor Martens nnd Dennis»»'. ^ Ansarbeitnng des Vertrages zu vollenden. ^^ wird wahrscheinlich Montag nachmittags untcrz"^ uet werde»,, weun bis dahin die Ausfertigung ^ Urkunden bewerkstelligt sein sollte. .^. P e t e r s b n r g, 2. September. (Meldung ^ Peter^bnrger Telegraphenagentnr.) Baiser Nilgau richtete nnter dem 1. d. 21i. an General Linevtt' ^ . Telegramm, in welchen^ er demselben mitteilt, ^ bei den Verhandlungen von Portsmouth die 3^.. rungen der japanischen Regiernng bezüglich ^.^ tretnng Sachalins, der Iahlnng einer.^riegse»tM dignng, der An5liefernng der ii, den neutmlen H^^ befindlichen rnffifchen Schiffe und der Beschr). zn behalten, welche uns Japan in, Jahre 1875 aon Insbefond.'re im Hinblicke anf die in betreff ^, Infel seitens Japans übernommenen Verpflick,t>u'^ wnrden die Bedingungen de5 Präliminarfriedcns .^ mir angenommen. Die rnffifchen Truppen bal^'U ,^ derholt während des blutigen Kmnpfes Mannd"'^ keit nnd Selbstaufopferung bewiesen, übermitteln ^ den I^ihalt dieses Telegrammes n,einer tenren ^'.^ mee. >^ie möge wissen, daß ich nnd Rnßland uU diesem schlveren kriege gebrachten Opfer s^M»^- Portsmouth, 3. Septeinber. (Reuters dnng.) In der gestrigen Abondsitzung der 3^"^^ bevollmächtigten lvnrde über die letzten noch srr" -Punkte volle Einigung erzielt. . ^3 R o m, 1. September. Die „Tribuna" niel"" .^, Tientsin nnter dem 3. d. M.: Die Unzufrieden^' ^, Japan infolge der Zugeständnisse an Rnßlni'd l ^, tiefgehend, daß eine Revolution befürchtet wn^-^.s^ wnrde das Kabel dnrchfchnitten, weshalb "N^' .. zst, tignng ode.r ein Dementi der Gerüchte nnnwa" Teifun. ^ Frankfurt, >;. September. Die .,F""^itic Zeituug" meldet aus Schaughai vom ges^i^"- .^c durch einen Teifnn hcrvorgernfene Hocki^u^ ' ^„. Freitag nachts in der Stadt enormen SäM ^i Die zum Hafen führenden Straßen nno di.' l> ^ befindlichen Lagerhänpr lvnrden überschlveninU ^ .^,h reiche Dschnnken sind gefunteni viele Chinoi" dabei ums Leben gekommen. Eine Vombeucxplosiou iu Barcelona' B arcelon a, 1. Septeinber. Gestern ','^''^f tags erfolgte eine fnrchtbare Vombcnerpl'-"^.^^.'!' der Strandpromenade inmitten einer Z") , ^r-Menschenmenge. Eine Frau wurde getötet, ^ ' .^t. son.^n wnrden lebensgefährlich, acht schwer darunter der Vombenlcger. _^bacher Zeitung Nr. 202. 1805 4. September 1905. "rmgketten vom Büchermarkte. Luedle^"t^"' U'"er westlichen Steinen, X 2-40. -°lle, K i^"''" Julian, X 1 w. - Guerard W. v., Wir ^elfus N . "^ 3rensdvlff W., Kaisei Tod, li 1-44. -Wilhelm N>^"^^'" ^^"^ der Seele, li 1 20. -Th, C ^ ^,?' 5"e Pfeife Haschisch. X --60. - Voigt W°«. K i.k^entöne, k 1-20. -To'rne W., Über dem "nd Neutralität ^ 1^««^ Dr. Frz, Drahtlose Telegraphic "nd das W^// ^'^ - Steyrei I., Der Ursprung ^ 6. ^ ""^2tum der Sprache indogermanischer Europäer, "8°ne undis!^' Dr. E., Die Bleunorrhöe der Sexual« ^' S. Dr?M?"'"^ationen. l^ 14-40, - Freud Prof. Melich'ar ^ ^"blunssen ^r Sexualtheorie, X 2-40. -^pezilllitäte» I"' «^ ' ^rznelzubereitungen und pharmazeutische Üferllt üb. >,i «s^- ^ ^auduitz, Dr. N. W,, Sammel-^clnsfelk ^ ^""' "us der Milchchemie, X 1 20. -^nuhnlilt.lV?^' ?l., Die Untersuchung der Nahrung- und ^^Usch «) m ? ^'"6" Gebrauchsgegenstäude, K 4 80. — positiven sti^ ! ^"N zur qualitativen Analyse der eleltro» riß der' n ^7"'c/ ^ ^ Hofmeister, Dr M., Gruud-^>l. M^^°?/schen Operationen, X 19 20. - Henkel, Dl. Tobt, ^?^lossische Diagnostik, K 7 68. - Cohn, "cheil kur^rö >. ^"lpablen Gebilde des normalen mensch-lremität li « ^ ^^"l methodische Palpation, 1, obere Ex. ^ T)" P" ^>ie Krankheiten ^ F e d"m^^ ^ ^^ Buchhandlung I g. v. K Iei nmay r -------^ambergin Laibach, Konarchplatz 2. Angekommene Fremde. ^ Hotel Elefant. Aapen ^',,6°ptember, v. Moline. Private, s, Schwester; ^'wsfkins 5!,"' Neumarltl, — Dr. Vacic, Arzt; v. Struppi, ^3rau (,«',, "^ ^ Travan. Lehrer; Nummer, k. k. Notar, Ptiv< ^'^ Lauter, Professor, Marling. - Strobach, ?°»yci"Stl, ^ ^' ^ ^"1. Ministerialbeamter; Friedländer, «"». Nak-, - ^ ' ^lenzle. Hcnhapel, Grnnwald, Pann. Grün« Kantus ^.^ "annlie, Meyer. Perker. Schutz. Vloch. Fontana, T' v. be«n„ "'' ^°lder, Konbuch. Gottesmann, Kstte., Wien. ^'"-. Tries?' ^"^r, Fischer, Me., Budapest. - Smokvino, Hesselbeia„ <^7 ^Ü>' Saaz, - Neumann, Kfm., Velbert. -U", 'rsm.. Graz. — Steißfel. Kfm,, Prag. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 306-2 m. Mittl. Luftdruck 736-0 mm. y 2U.N. 734 9 20-3 windstill teilw.bew. ^ 9 » Ab. 733 8 1b 4 » . 7U. F. 732 7 12 9! » Nebel 3. 2 . N. 7329 230 SW. mäßig teilw. heiter 00 9 » Ab. 731-8 171 W. schwach bewölkt 4> 7U.F. j 732-4 j 14-5 NO. schwach ^ teilw. heiter > 0-0 Das Tagesmittel der Tenyieratur vom Sonntag 1b-7° vom Samstag 17'7", Normale 16'7«, bezw. 16'6". Verantwortlicher Redakteur: Anton ssuntel. IißBt llßs!(.u.!(.Lmsg!M8'-l(zs!ß!i. Maßstab 1i 75.000. Preis per Blatt 1 « in Taschenformat auf Leinwand gespannt 1 15 60 n. U. ll. UtillNW z Fkü. VlllllherB AlhhllülW in Aaibcrch. Lottoziehungen am 2. September 1905. Linz: 78 49 65 27 76 Trieft: 82 89 84 62 85 I Vilma JOBin, rojena FrankO, obvešèa v I svojem in v imenu svojih hsierk Mare in Verene I vse sorodnike, prijatelje in znance, da jo dne 2. t. m. I ob 9. uri zveèer po dolgem trpljonju umrl nad I vse ljubljeni soprog in blagi oèe, gospod Maks Josln I mewtni uöitelj v p. I Pogreb se vrši v pondeljek dne 4. septembra I t. 1. ob Stirih popoldne iz cerkve bv. Krištofa. I Svete zadušne inaäe se bodo brale v farni I cerkvi Marijnega oznanjenja. I VLjubljani, dne 4. septembra 1905. Vler klie Ztromungen un2 He5trebungen un5ere5 MM M M M^ ^W ^ M D^ moklernen Xun5t- unö 8ei5te5leben5 in einem > > > D^ ^M «U U> numori5ti5ck-52tiri5cnen ^eit5piegel betracnten > »D U^! ^^ >M WM unü verjolgen M, iler le5e jeilen Montag ^H W^ W» HM ^H M^G 2ie neue5te Mmmer 2er Mnckner W^»»»GM>W>^WM»^»»»» (in^elverkauf un9 Mnnemenk bei I3. v. Xieiuma^i' H r«ä. va.iubsi'^ in I.a.ibn.oli, Xongrenplak M 2 un3 5ü9!laknnof (3(io5k) 5ovie in Stsiudrüok, 5ü2b2knnof (Kio5k). ^«l) ? Kurse an der Wiener Börse vom ü. September 1995. "««dem MMm Ku«Matte Die notierten Kurse verstehen sich in Kronenwährung. Die Notierung sämtlicher Aktien und der «Diversen üose» versteht sich per Stück. «inh. ^°"°schuld. '«eld War. ..N°. .>7br Z "'" «^'2"/° K'<>.5UlW7« d^" ' 1.^5^ 4°/« 180 90,»2 9U l)ek» tnu. pcr'ni.'i ^ . 4°/„ 1 «0N »<ü «,, ' ' ' - »V,°/» 93- »3-LU zi" '°2"^" «. steuerfrei. z°>b^ Ht,) Lilb,, 4°/„ , . - . . l(>1 2<» 1UU-2U Gallische ttarl Ludwig ° Vah.1 (dtv, St.) Lilb. 4"/« . . . 100 90 101'9( Vorarlberger Äahn, — —-^ dto. Priim.M. o. 100 kl. — 200 X L>9 25 !j«1 l!ö dto. bto. i» bO fl, —1«0X 21?. 219 — Thtih-Reg.°L°st 4"/» .... l66'— 168 - 4"/„ ungar. Vrunbentl.-Oblig. 8« üi, «?'6l 4°/» lroat. und slavon. betto 96 70 9? 7« Andere Zssentl. Hnlehen. 5°/„Donau-Neg.-U!ile!he 1878 . 10640 107-4« Anlclicn ber Stadt Görz . . —'— —-— «nleycil der Stadt Wien . . . I03'5O 104-üu dto. bto, (Nllber od. Gold) 12i-«0 i2!i'«!, dtu, dto. ii804). . , . 9!»'4ü 10"'45 dto. dt«, (1898), , . . 100-30 10125 NörlobauMnlehen, verlosb, b°/<> 99 50 100-50 4°/„ Kraiuer Landes-Anlehen , --— - -— «cld Warr Psandbries» etc. Vodlr. allg. öst.'5 bto. dto. 50jähr. verl. 4°/„ 10140 102 4«' Sparlasse, I.öst,, 6oI., verl.4°/° 101 30 1023« Gisenbllhn.Plll>rit8l». Obligationen. Ferdinanbz-Nordliahn Em. 188S 10«-»« 103 80 Oesterr, Nurdwestbalin . . . 108kd lO»-«b Staatsbah»....... 42?-bN^42!> ^(» Südliahü il 3°/» verz. Iänn.-Iuli 319 5U 321 l>0 dto. il5"/n...... 128 10 127 10 Una,°galiz, Nahn..... —-— — — 4"/u Untertrainer Vahnen . . —'— — — Divers« z°s» (per Stück). Verzinsliche ^ose. 3°/» Vodenlredit-Lose Gm. 1880 303 - 313 - 3°/n ,, ,, Gm. 1889 80S-— 315 70 4°/» Donlll!°Dampssch. 100 — 48.^6" Llary-Losc 40 fl, KM, , . . 156'— »64 — Ofener Lose 40 fl..... 1?«'— 1?i»- Palffy-Lose 40 fl. KM, . . 17?-—187 - «otenKreuz, Oest. Vcf., v. 10 fl. b4 25 »öv— dto. dto. dtv. Ut. U . --— —-- Völim. Norbbalm 150 fl. . . »?»-— 88« — Uuschtichrabel Eis. 50fl. KM. 5«'/t»' 5905 Lemb. Czernow^Illssn^Eisenb,' Gesellschaft 20!» sl. S. . . . 584 — 585- Llol,b, Oest.. Trieft, 500 fl. KM. 739- 740- Oestcrr, Norbwestbalm 200 sl. L, 423 50 429 50 dto. dto. (lit. U) 200 fl. L. 44?'- 448ä0 Prag-Duxer Visenb. 100 fl.abgst, 2li> 75 221 - StaatKeisenbahn 200 fl, S. . . 675 50 »'/6 t>0 Lüdbllhn 200 fl, S..... 100 jO 101 40 Tiidnurdd, Vcrl>,-V. 200 fl. KM. 418- - 42l-Tramway-Gcs., ÄteueWr,, Priv' rltäts-Altirn 100 fl, . . . 15 — 17 — Ung.^galiz, Eljenb. 20Ufl. Silber 414 ?r. 416 75 Ung.Westb.(Nllllb-«raz)200fl.S. 403 bU 4<»i,-- Wien« Lolalbahnen.UN.Vef. . 160'— 160 — sanken. Anglu-Ocst, Älllll 120 sl. . . 318'li5 320 25 Äantverein, Wiener, »00 fl. . —-— —'— Äodlr.-Anst,, Oest., 200 fl.E. . 1039' 1043- Krbt.-Anst.f, Hand. u.V. 160 fl. ------ --. bto. dtu. per Ultimo . . 678 — 679- Kreditbank, Alla. ung., 200 fl, . 78875 789 7!, Depositenbank, Allg., 200 fl. . 475 — 477 - Wlompte-Ges., «drüst.. 400 X 542 — 543 - Giro- n, Klls>e,w,. Wiener 200 fl, 442-— 446- HUpothclb., vest., 200fl.»0"/o E, i!9i — 39b'— Geld W«, LHnderbanl. Oest., 200 fl. . .-------— — OeNcrr,-ungar. Nanl, 800 fl. . I63l! >1«4«' Unionbant 200 fl..... 552 50 553 50 Nerlehrsbant. Allg, 140 fl. . . 865ü(»!36ö üO Indu!lri».Vnt«r> l nehmungen. Naugef.. «llg. üst.. 100 fl. . . 1»6»b t0?-— Eglibier Eisen- und Stahl-Ind. in Wien 100 fl..... —- - —- Elsenbaliiüo.-Lelhg.,Erste. 100fl. 207-50 »09 50 „Vll'emilhl". Papierf. u. V.-G. 140 — 142 — Ltcsi»!,« Brauerei 10« sl. . , 315 - ,>19 — Muiilan Grsellsch., Oest.-alpine, e>43 25 54425 Prager Eisen^Inb.-Ges. 200 fl. 2763- »778 valgo-Tarj, Eleinlohlen 100 fl. k>?2— 57!» — ,,Echlüalmuhl". Papiers. 200 fl. 28b — 290'— ,,Stcl,rerm,", Papiers, u. V,°G. 452 — 4!>8'— Trlsailer Kohlenw.-Gesell. 70 fl. 28« — »9» — Waffenf..G.,Ocst.l!lWlen.10Nfl. 548 50 5K0-H0 Waggon-Leihanft., «llg. in Pest, 400 X........ KL1- - 629 - Wiener Äanacsellschaft 100 fl. . 16» — i»z-— Wienerberger Zieael-Altlen.Gef. »6o — 870 — z»Vis»n. Kurze Sichten. Amsterdam .,,... 18852198?» Deutsche Plätze...... 11? 32 «1? 32 London........ »39 82 240 >1?-5l» Italienische Vantnoten . . . 95 40! »K 60 Nudel'Noten...... 2-l»3", 2 54" ^^^..S^-^ZSESS^am««, I •»- «• Mayer ,1, Privat-DepÖts (Safe-Deposit«) I (16) L«wn etc., DeTli^n und Valuten. | Ba.23.lK- und "^7"OCli.Bl öl-Q 9 sch.&f t l|l unt»i •lff«a«m V«i«clilia.B8 4«r P«,rt«l.. ^^^i^^^^^^^Lob-Yeralohernnfl.______________________________________Iiaibach, Spltalsanwe.______________________ tinlnnfl »n Bar-Elnlagan I« KiHti-Kufraiit- and was Qlro-Kent«. ' _Z^b4 n "'s nela..^ 1- b" Politischen Verwaltung ?'."U'etz" v»Ä r^ stelle eines Vezirtshaupt-'""täig s,7"ueU auch eines Landesregielungs. "8slon'i^^"slommissärs und Landesreaie» ib. VeMm ^le l,ehij..'^5 um eine dieser Stellen habetl ?" ^em H?"llmentierlen. insbesondere auch ^°chm ^?^"«se der Kenntnis beider Landes» ^"stwene U ' ^"suche im Uorneschiiebenen ^°!n "Irinnen. -^ u' t.' ^andrsprnsldium für Krain. ^^a^um 31 Aunnst 1905. Z. 17.001. °" l. f .. ^undmachllng '"luhr o7 'W5>, Z. i7".0M, betreffend die "« ^»weinen aus Ungar« nnd Kroa» »,. Das . "Slavonien nach Krain. bei j> .' x -"^nisterinm des Innern hat ""'wmachnng uum 31. Augnst 1905, I. 39.557, wegen erfolgter Einschlepftung der' Schweinepest nach dem diesseitigen Gebiete die Einfuhr von Schweinen aus den Stuhl- gerichtsbezirken Nassyhalmägy (Komitat Arad), Kislürüs, einschließlich der Stadtgemeinde Kis- kunhalas (itomitat Pest Pilis'Solt'ttislun) in ^ Ungarn nach den im Rcichsrate vertretenen ' Königreichen und Ländern verboten. ! Hingegen wird das Verbot der Einsuhr ! von Schweinen aus dem Grenzbezirke Delnice i <5romitat ModrnZ'Niekn) in Kroatien'Slavonien , hiemit aufgehoben. Das nnnmchr kraft des bestehenden Über« einlommens gemäß Artikel I, Absah 2, der Mi» nisterial-Veroidming vom 22. September 1899 (N. G. Vl. Nr, 179) bis zum 40. Tage nach Er> löschen der Seuche geltende Verbot der Einfuhr von Schweinen aus der durch Schweinepest verseucht gewesenen Gemeinde Vrod»Moravice und deren Nachbargemeinden wird durch die Aufhebung des gegen den genannten Bezirk bestan» denen Verbotes nicht berührt. Dies wird im Nachhange zu der Kundmachung des genannten t. t. Ministeriums des Innern vom24.August 1905, 1.38.623(«Wiener Zeitung» vom gleichen Tage Nr. 193), beziehungs« > weise zu der hierortigen Kundmachung vom 25. August l. I., Z. 16.618, zur allgemeinen Kenntuis gebracht. Die vorstehenden Verfügungen treten sofort in Kraft. K. l. Landesregierung fiir Krain. Laibach am 1. September 1905. St. 17.Ü01. Razglas c. kr. doželue vlade za Krunjsko z dne 1. septembra 1905, st. 17.001, gledo uvažanja pra-&ièov iz Ogrsko iu Hrvaško-Slavonske na Kraujsko. C. kr. ministratvo »a notranje stvari je z razglauom z dne 31. avgusta 1905, St. 39.557, zaradi SVlnJskd kage, zaneaene v to- BtranHko ozemlje, prepovedalo nvažati prašlèe iz ntolionih Hudifiß (gloj nemško be-Hodilo) na Ogrskem v kraljevine in dežele, za-stopano v državnom zboru. Razveljavljena pa Je prepovod gie»e uvazanja prasioev iz mojnega stu liènega sodioèa Delnice (vel. županija Modruš" Kieka) na Hrvaško-Slavonskem. Sodaj vsled obstojeèega dogovora v zraislu clena 1., odstavok 2, minLstrskega nkaza z dnB 22. septembra 1899. (drž. zak. fit. 179) do 40. dneva potem , ko je kuga ponehala, ve-ljavne prepovedi nvažanja praüÖOV in oböine Brod - Moravice , ki je bila okužena 8 svinjsko kugo, kakor tudi iz nje aoaednjih obèin, 86 HO dotika razveljavljenje prepovedi , ki jo bila i/.dana proti imenovanemn okraju. To se dodatno k razglasu imenovanega c. kr. miniHtrstva z dne 24. avgusta 1905, ftt. 38.623, oairoma k tukajšnjemu razglasu x dne 25. avgusta 1905, ät. 16.618, dujo n* oböno znanje. Predstojeöe odredbe atopijo takoj v ve-Ijavno8t. C. kr. dezein» vlad« za Kraojsko. V LjubJjani, ro-gerie A. Kaue, Laibaeh, »Schellenburg-gas.se Nr. 3, aufgenommen. (3458) 6 Waise aus besserer Familie wünscht als II ausnälier in bei KoMt und Wohnung unterzukommen. Geht auch aufs Land und möchte in freier Zeit auch im Hauswesen dienlich gein. Gefällige Anträge unter ,.Wai»e 10" postlag. Laibaoh. (3586) 3-2 Kontoristin selbständige Kraft, in allen Kontorarbeiten bewandert , der deutschen und slovenischen Sprache vollkommen mächtig, wünscht ihren PoNten zu ändern. Gesl. Anträge unter ,KoutoriHtin* a. d. Administr. d. Ztg. 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