WiI>n«kmfMU p»«w vin 7S IS» Kr»,«»,«, «»«„»»»«l »,«»»»»«,. (I, »le. S»70> «vWi« VGeW»W«9 «>< vVobckuok««» (7Gl«I>» I>W»GO» IG. >0O<^ NK^OVR. .tusöiöW» ch MtllkAlMI«« ti» »0VRKV» «M«» O 2IAG4. 4- lO^ 2IAO4. /^IWWW D>W>AOM Mmillmr Sonnksy. ZUN! »I» ^H«fidGk i «t. 4 tV«n»»Nu»»gt »»«M. ZI vti». imwIlGi, S« otn. »»ok ^o«t mon»«. K««t««6 «GM«. IS vt» » HI» s Ol«. «>«!»« Milk Deutschnationale und Nationalsozialisten Bvn Fid»»AMe«tor. Es kann ntklit mehr geleugnet iveÄen: die deutschnationale Partei befindet sich in einer ttrise, der schwersten vielleicht, die in t»er an inneren und äußeren Schwierigkelten wahr lich nicht arinen Geschiichte dieser Partei bis her zu verzeichnen war. Gowih ,diese hat in den vierzehn Jahren ihres Bestehens schon mehr als eine Krise überdauert. Aber die bisherigen verdienten diesen ?!amen nicht, denn lÄ handelte sich dabei doch immer nur NM Auseinandersej^ungen zwischen Männern, die hinsichtlich des anzustre^nden Zieles vl^lliq einig ivaren, nicht aHer beziiglich der einzuschlagenden Weqe. Heute aber geht es uln mehr, um alles. Änn die Fraise, die jetzt zur Diskussion steht, lautet ganz einfach: kann die deutschnationale Partei und wie lansie kann sie noch bestehen? Daß diese Frage überhaupt aufgeworfen werden konnte in eimr Zeit, in der die Deutischnationalen zum erstenmal mlt m führender Zkelle in der deutschon Regi-^ullg sitzen, zeigt klar genug, wie lveniq nian i^e-neigt ist, sie mit Ja zu beantworten. Die deutschnationale ^rtei wnrde im Jahre !919 gegründet als Fortsetzung der alten konservativen Partei und als Taminelb^cken der konservativen Kräfte des deutschen Bol» tc.i. Damit lvaren der neuen Partei grosic '^Iköglichkeit-en g<'geben, lveil dieses Volk in seiner überwiegenden Mehrheit konservativ eingestellt ist und bleibt.' Daß das keines-ll'elis nur für die l^rupp<'n der nationalen Rechten gilt, sondern i'ibercitt bis tief hinein in die lieihen der Liberalen uich Sozialisten, hat dcr Mg ^'utschlands von 1S10 lS lM3 zur l^!rttüqe bewiesen. Auf diesem Wege wollten die Dentschnationalen D'hrer sein und Sie-'g<'r iverden, aber sie sind das eine nie gewesen und dac« an'dere nicht geworden. Während sie sich in endloi'en T'heoretisieren und Debattieren erschl)pften, bemächtigte sich Hitler, der Revolutionär nnd geschicktere Demagoge, des politisclien Mstzcugs der Deutschnlatis-nalen imd nahnl ihnen den Wind auS den Eegeln. Eo kani es, das; ^'(^itler, nicht die Deutschnationalen, das Nenne,: gewann, und die letzteren, endlich doch mn ,^iel stehend, d?rt is>,/' ^'sliq>)e nur neben der de.5 eigentlichen 5-iogers anfpslanzn konnten. Äber das alles hätten die Teutschnationalen rer-sci'»i?izen können, wenn das an-'^eve nicht gewesen ^väre. Und das elzen ist das Wesent-lickie: das; die Führung jetzt in den Händen nndei'en liegt, der allein herrschen und nieiiinn'^ neben sich dul^>^en will. Der die Li.nle bereits vernichtot l)at. die Al^itte in Schach hält llnd bei der Rechte», den Dnilschiititionalen, gewiß leine Ausnahine niachen wird. Das ivissen diese, und dieses Wissen wirkt enjiilliliqeilt'. Denn die deutschnationale P-^rtei ist sich darüber klar, daß die Natio-naljezialisten keineswegs geneigt sind, sie zu te>leri'.'ren, sondern ihivn Sieg üls unvoll-kenlnien nnd unvollendet ansehen, Klange nech .;inar starte Stützen des Bürgertums d Rsnig va» England »zHffnet »ird, findet nnn nnter Niel gßnftigeren Varanssedongen statt als «a« »leleicht vor nlerzehn Tagen Me annehmen lsn. nen. Die internationale Palitisi^ Opan-nnng ist dnrch da» ZnstandekNmmen des »iererpaktes deseiti^ marden, er ermitg. licht den fiihrenden Mächten England, Frankreich, ^ntfchland nnd Italien ein einvernehmliches Eingehen in die Prodle. matik der mirtschaftlichen Ernenernng En- rapas nnd ermiiglichte aaherdem die Basis, ans der die Verhandlnngen, Beschlüsse nslv. in London znstanden kommen solen. Jngoslawiens Etandpnnkt in dies^ Un-gokegenWt ist znr GSnze bekannt: loyale Mitarbeit mit den anderen Staaten zivecks AOnsolidiernng inSi»esondere der sttdosten-rspAischen BerhÜltnisse. Jngoslawien hat seinen gtzten Willen schon zn wiederholten IRnle« an den Tag gelegt, es »ird anch in L»ndO« diese Politik ernent wirksam wer-don lnfien, NM, wenn anch mit Vpsern, wie dies si^n manchmal geschehen is^ znm «emeinwohle Europas deiAntragen. Diese Politik ist dnrch Anhenminister dr. Jevtiö in der letzten Lknpschtinare^, in der unser Gttzndpnnkt zum Viererpakt klargestellt »nrdo, eingehendst belenchtet worden. In diese« Ginne wird anch die jngoslawische Delegation in London mitarbeiten an der Liisnng der Probleme, deren «lörnng der Welt die Ernenernng der LSirtschast bringen soll. Amerika fllr Herabsetzung der Lölle um so«/« Jugoslawien und seine Nachbarn / Politik als Wtrtschaftswaffe / Zollftiede als Borbedinguiig Be 0 r a d, w. Juni. Zwischen Zollkrieg und Wirtschafts-frieden will Älnerika eine Britcke ballen. Die wirtschaftliche Entwicklung der Welt hängt, wie inan dort sagt, mit der Herabjetzung der Zollsätze zus^nlnen. tteine andere Mastnahine ist so sehr geeignet, die allgemeine Lage zu konsolidiereil als diese. Man beurteilt diese Worte sehr skeptisch, weU inan »veiß, daß allein seit der letzten Forderuilg nach einem allgemeinen Zollfrieden, das heißt nach Stabilisierung der Zollsätze auf einem Status quo, Erhöhungen bis zu A)?6 erfolgt sind, ^r Zollsatz ist nicht mehr Wirtschaftsmoment, sondern politische ?^ffe. Jugoslawien fühlt dies ain stärksten von allen Staaten. Ve Industriestaaten betrachten uns noch immer mehr oder ive-niger als Exportland zweitvn Ranges, liefern wie sie wollen. versuck)en nach ihrem eigenen Willen zu diktieren nnd beschränken sich in der Abnahlne u?lserer Waren auf lenes Maß, das sie für unbedingt ni^tig halten, wobei sie auck> dieses Quantum einfach'sperren, lvenn eS ihnen in die Politischen Kampf-kläne Paßt. In der letzten Zeit hat sogar Oeste r- reich dainit begonnen, derartige Kampsmanöver durchzuführen und unter dem Bor-wände der eigenen großen Produktion die Cillfnhr unseres stärksten Exportartikels nach Oesterreich Schweine für längere Zeit gesperrt. Da es kauui anzunehmen ist^ das; die eigene Schweineproduktion gerade in den letzten Wochen »0 stark angewachsen ist, daß sie auf einmal den heimischen Bedarf decken kann, steht man allgemein viel eher einen politischen Kunstgriff in diesenl Me als eine wirtschaftliche Notwendigkeit. Gleichzeitig versucht inan den jugoslawischen Markt auch tveiterhin anzufüllen. Da seit Eintritt des vertragslosen Zustnndes mit Deutschland automatisch der Maxi-inalzollfatz für den deutschen Import in .straft getreten ist, bringt ^r deutsche Exporteur nunmehr feine Ware als österreichisches Produkt nach Jugoslawien, ^mit ist i^de Abwehr illusorisch geniacht, nuisoniehr alc. wir die heimichen Landwirtschast-^pro-dukte nicht als österreichische Waren deklariert nach Deutschland liefern können. Allein an diesem Beispiel, ist die (Y<'fähr-lichkeit der als politische Waffe gebrauchten wirtschaftlichen LtaatSkunst zu ersehen, de- ren Maßnahmen gerade in itm^ekehrten Ber hältnis zu den vernünftigen Absichten einer ehrlichen Klärung der Lage stehen. Nun erfolgte ein a m e r i k a n i s ch e r Borschlag auf eine generelle Herabsetzung aller Zölle um Eine solche Maßnahme wird wohl nicht konvenieren tonnen, weil zahlreiche Länder auf bestimmte Warensor-ten ganz unverhältnismäßig hohe Schutzzölle eingeführt haben, aber es ist wenigstens ein konkreter Borschlag gegeben, dem auf der bevovstelienden Weltwirtsck»aftskonferenz noch ein ziveiter Vorschlag folgen muft. ist jener, der den Gebrauch der Zölle als pvliti-sche Waffe verbietet oder aber ans das geringste Maß herabsetzt. Obwohl Jugoslawien, Ungarn, Rnmnien und Bulgarien als Hauptgetreide^porteure Europas am stärksten unter der diktatorischen Wirtschaftspolitik zu leiden haben, slnd'^ auch andere Länder sehr stark dnrch die neueste Art der Zollmaßnahmen betroffen, so daß eigentlich eineni solchen Vorschlage nur jene Staaten entgegeiO^hen werden, die selbst die Politik der wirtschaftlichen Diktatur betreiben. Wenn Amerika heute behauptet, das; d?« Konsolidierung der allgemeinen Lage mit der Herabsetzung t^r Zollsätze znsammenliängt, so ist dem entgegenzusetzen, dlis; die Wiederherstellung des allgemeinen ZollfriedenS in der ganzen Welt als Priniärford-ernng gelten mns;, die erst zu erfüllen ist, ehe an der Ausgestaltung der weiteren Wirtscl>aftÄnaß-nahmen znr Vekänipsung der allgeineinen Krise geschritten werden kann. 5^r»e Rachrichten Prag, 20. ^nni. DaS „E ch 0 de Pari S" berichtet- In den letzten Wochen sind dein französischen Außenmtnisterinni von den fran^ösi'chen Konsulaten verschiedener Länder Berichte über die gesteigerte Dätigleit der KriegSina« terialfabrikation zugegangen. In diesen» .Zusammenhange wird das l^^rncbt verbreitet, das^ Deutschland sl'ätestenS in zn'ei 7>l^bren vollständig aufgerüstet sein werde. Blatt bemerkt, dieses (^eriicht habe die 5^as« .tung der französischen Negiernng iin '^ierl.ni-fe der letzten fran^^'i'isch-enlilisch-ainerikani-schen Abrüstungsverhandlungen wesentlich beeinflußt. Die „??ationale Korrespondenz" nieldet zmn Austritt Prof. Dr. ^ p a h n S t?n' d.'? Deutschnationalen Partei, e?. sei schon läniist kein l^^eheimiriS mehr, das; in der Deiitickn'.a. tionalen Partei des 5vrrn ^>naenber.i eine schiveve Ki'ise ausgebrochen sei. ^nr die Nationalsozialisten sei die-se K'rise nur ein beweis mehr für die s^eststellung. daf; hier eine vergangene Zeit iüren Znsainmenbru erlebe. Der geistige Tränier 'des deutschen ?ttil, tes und Neiche? sei nach wie v>ir die Adolf ^-litlers. B«rs» Z ü r i ch, If). Juni. Devisen: Paris London 17.^1, Newyork Mailaliv Prag 15.41, Wien Berlin zu vernichten. „Wir werden nicht ruhen, bis wir die Deutschnationall^n ausgerottet haben", das ungefähr ist der Tenor der natio-nalsozialistisch^'n Erklärungen der letzten Wochen. Mis^^risfe unteraeordneter Or^-ine? Nicht alles kann man als solche bezeichnen> und eben die Tatsache, daß diese These von den nationalsozialistischen Agitatoren, d!e gewiss nicht olme Wissen und Willen der Parteiführer setzt von Ort zu Ort reisen, nnn überall verkündet wird, sagt den Deutsch nationalen, das^ sie durchails ernst zu iwljineil ist. Und nvnn darau'noch ein Znx?i^.'l 'nög-lich wäre, so nu'is^ten diesen die Ersahrün'ien, »lielche div Deut^chnatlonalen mit den Na- tionalsozialisten in der ' BerMngenheit ge-»ia6)t haben und in der Gegenivart machen, restlos beseitigen. '^'öer zerschlug seinerzeit die „Harzburger ^ront", jenes erste Bündnis der ^ntsch-nationalen mit den Nationalsozialisten? Und n't'r machte ein Zusanln'engeh^ der beiden l^^ruppen stets umnöfflich, iveil er alles neh-inell, aber nirbts geben nwllte? Trotz allerem schlössen die Dentschnationalen mit .Eitler ein znvites Bündnis nnd nmchten daniit d' N ivehler nnv noch größer, den der.^larzlniriier 'lZ^nnd darstellte. Dl'?n> lmtt< sie dieser '?'!.ril! von dem Wege, den sie als 'konser.m'ive Partei gehen mußten, zun, erstenmal geführt, so inußte sie eine Beteiligung an einer nationalsozialistischen '^iegierung end» giltig abdrängen auf eine Balin, die ihnen french loar und fremd bleiben nnisUe und sie außerdem in Gefahr brachte, ichon in kür-.'.ester Zeit in Gegensatz .^11 den Nat^'.onal. sozialisten zu geraten, »vas dann auch ba?ld der Fall »var. Die Mel>rzahl der Maßnah-inen der .Hitler-Regiernng fand iricht die Bilkigimg der dentscknationalen Partei, und n'eil die^«« eben in den wichtigsten Punkten, so z. N. in der ^nd-'nfrage. den National sozialisten evponl''rle. litUicu die Deillich nationale,, lnild die ^onst der Tiktaloren .i>> fühlen. Nel'erli?l lvnrden deulsck''uili>.iniilc Sonnkag, den N. Zun! !9ZS. '^^eaintc uni, i'^unktwnäre beiseitigt, aili»««; verhaftet und abqourteilt, eS «Mete Zei-lling-sverbote und andere Matzn^men, die den Dciltschnationalon nüt niederschincttern-der Doiltlichkeit .ijeigten, wohw die Fahrt er Partei kam nun offen zum Ausbv^'ch, und diese Krise ist in der Hauptsache wohl <'ine Vertrauenskrise. Weite Ameise der Teiltschllation«rlen haben unter dem Druck der Nationalsozialisten dns Bertrmien zu sich scl-bst, zur eigenen Partei und ihrer Zuwnft verloren und lasse,: den Dingen nun einfach ihren Lauf. Man wchrt sich nicht mehr, nvnn die Nationn'lsozlalisten verdiente Männer absetzen, wuni noch, «wenn fiihrende Deutschnationaile verhaftet und verurteilt werden, und noch ^veni^er qegen alles andere, was sonst noch unter der ?^lagge der l^IcichschaltilNlfl, das heis;t zu dem Z.veck ge-s6neht, die Macht der Diktatoren zu stärlen. Die Deiltschnationalen find mutlos -lewor-den und, ivas noch schliminer ist, auch hoff-nunflSl-os, und inan hört in Deutschland jetzt oft qenusi das Wort: „Es hohcr dieses Tchla.g'.vort stainnlt, das sichtlich zu dem Zweck in die Welt «gesetzt n'nrde, ?lm die Kraft der deuts6>nationalen Partei von innen her zu zersetzen und diese so auch untüti^; zu machen. Das Wort wird aber «gedankenlos weiterqc-traM und tut seine Wirkung: die Deutschnationalen, die einziqc (^Nlpipe, die den Nlitionalsozialisten in Deutschland noch die .?>errschaft streitig ^nmehen könnte. lassen sich unsscns- nnd wi^rstandslos beiseiteschlebeil. 'bleiben aber weiter in der Re.qierung und traqen dmnit die Verantwortuilfl silr alles, Wils «leschieht, obwohl sie es zum tiro^ten Teil tti6>t billicien. lllnd das ist der dritte s^eljler, den fie l'ec,ehe:r ^ und vielleicht der t^röstte ^on allen. -.«»««- > . Muivittung der Bodenreform Ganztägige Beratung im Abgeordnetenklub der Bauerndemokratte / Gettennte Borlagen für die nördlichen und südlichen Provinzen B e o g r a d, S. Juni. Der UHgeordnetenklub der Bauerndeuwkra tle beschäftigte sich in ganztägiger Beratung mit der Gesetzesvorlage über die definitive Liquidierung der Bodenreform sowie mit den geeignetsten DiskussionDverfahren für das Plenum der Skupfchtina. Äach langer, erst in den Abendstunden beendigter Beratung wurde ein Antrag deS Ackerbauministers angenommen in dem Sinne, daß der bestehende Entwurf aus formal-technischen Gründen in zwei Teile geteilt werde, eitle Borlage über die Liquidierung der Bodenreform in den n ö r d l i ch e n und eine besondere Vorlage über die Liquidierung in den südlichen Provinzen des Staates. Die Regierung betrachtet nach einer Erklärung des Ackerbaumiuisters beide Alltrcige fiir gebunden, doch nlüsse die Berattlng noch im Laufe dieser Session erfolgen, und zwar iln Beratungsausschub auf Grund des abgekürzten 48stündigen Verfahrens, da die Materie ohnehin schon genügend diskutiert lvorden sei. Im Sinne dieser Beschlüsse wird der A«rbauminister in der morgigen Skupschtinasitzung seinen bisherigen Entwurf zurückziehen und die beiden geteilten Entwürfe ullterbreiten, die im übrigm mit der jetzigen Borlage identisch sind, mit einer Aus nähme jedenfalls, daß für die Liquidierung der Agrarverhältnisse in den nördlichen Provinzen Obligationen mit Staatsgarantie ausgegeben werden. In der Nachmittagssitzung befaßte sich der Abg. Urek mit dem Elend der Bevölkerung im Draubanat, welches hauptsächlich durch den völligen Schwund deS Zahlungsmittels zurückzuführen ist. Redner forderte strenge Maßnahinen gegen die Thesaurierung und »varnte vor Experimenten in der Frage des Bauernschutzes. Er forderte die Regierung auf, so rasch als möglich dem Volke auf irgendwelche Art und Weise die nötigen Zahlungsmittel zur Verfügung zu stellen, um dadurch den Verkehr anzukurbeln und etwas gegen die KrisiS zu unternehmen. ^ Derlobuna des Vrinzm von Afiurie« Titulestu berichtet über die Konserenz der Stteinen Entente. B u t a r e st, 9. Juni. In der s>eutigen Titzutlg des BÜnisteria-'tec' erstattete Außennrinister T i t u l e s-c n ein ans-führlicheS Exposee über die Prager Tagung der .^tlcinen l5ntente. Der Bericht des Austen NN Uli sters fand die einmütige Znstiniinttnc^ der Mitglie^r des Ministerrates. Die ^»iestierung bes^iÄftigte sich sodann mit der ^i^age >der.s>altun.g NunlKniens zu den ans der Londoner Weltwirt'schaftskon-sercnz zur Diskussion steheiÄ^en fragen. Reuwahlen in Spamen. P a r i s, 9. Juni. Wie die „Information" aus Madrid berichtet, wird die Auflösung der Eortes schon in Kürze crfolqen. l^Ioichzeitig nrit der Auflösung des ^rlanl«nts erfolgt auch die Aus jchvereng von Neutvahlen. Di» WeMlvirtfchafttkonferenz in London Prinz Alfons von Astvrien, der Sohn de» «önigs «lson» l». von Spanien, «it seiner Brant, Friinlein Sdelmira Eanpedro Oeeio, bei Betrachtnng eineß Filmstreifens. Die Verlobung des ehemaligen Kronprin-lin den Kreisen des früheren spanischen Ho-zeu von Spanien mit eitler Tochter eines rei- fes großes Aufsehen erregt. Der König hat chell kubanischen Pflanzers in Lausanne liat s Einspruch gegen die gep>lante Heirat erhoben. Daladier über den Btererpakt »« «> prüfen, ohne jedoch den Mllen anderen Staaten aufdrängen zu wollen. Die Rede des MinisterprSfidenten Nßurd« mit großem Beifall der Gruppen der Mitte und der gemäßigten Anken aufgenommen. Schlveigend saßen die Vertreter der Rechten und der äußersten Linken auf ihren Bänken. Sodann gelangten drei Anträge zur Abstimmung. Ein Antrag des Deputierten L a u-r e n t, in welchem dI» »»»I» k«»«»»»''. - VI« >>««» ?>»«»»_ Vertreter von mehr als 60 Nationen werden sich auf der Weltwirtschaftskonferenz treffen, die am I?. Juni im Geologischen Museunl in London zujainlnentritt. Wo^en- Große Bertrauenskund gebung der Kammer für die Regierung / Keine Lockerung des Verhältnisses Frankreich-Kleine Entente P a r i s, v. Juni. nächst über die Aufgaben der Londoner Welt In der heutigen Kammersitzulig erhob sich Wirtschaftskonferenz zu sprechen. Daladier Ministerpräsident D a l a d i e r, um zu- er^Mte u. a., Frankreich lverde bei seiner Forderung nach Aufrechterhaltung des Gold sbandacks verharren, es werde sich al«h jeder künstlichen Goldverteilung entgogenstem men, da dies geeignet wäre, das naitürliche Spiel der Wirtschaftskräfte zu stören. Bei der BohandlMg deS soeben paraphier tell Viererpaktes erUärte Daladier: „Die Kamnrer kann luich eigenem Erniesscn den Viererpakt annehmen oder ablehnen Sie kann in dieser Frage die Regiernilg itilr zen. Auf keinen Fall aker liat die Regierung die Kammer ivr eine fertige Tatsache gestellt." Daladier entwilkelte sodann das Historiat des Viererpaktes, dessen urspriingliche Fas sung für Frankreich unannehnibar gewesen sei. Erst durch die französischen Gegenvor schläge sei eine Basis für ux^tere Verband luilgen geschaffen worden. Daladier fand in seiner Rede Worte d^'s 5?obes für Mnssolilli und stellte sodann fest, daß die Meine Ell tente auf die neue Stilisierung des Vvrtra ges einigogangen sei. Jin i'lbrigen sei die Kle, ne Entente über den Verlauf der Mächte Verhandlungen auf dem Laufenden qehal ten worden. Die Beziehungen Frankreichs zur Kleinen Entente hättell lricht die gerilvg« ste Lockerung erfahren und auch Polen dürfte früher oder später erkennen, daß der Vie rerpakt seine Internen in keiner Weise be droht. Dnlad^ier betonte, daß die Mächte sich nicht in die Soitveränitkrt dritter Staaten einntt'naen wollen, man wolle mir ge^ meitd^amen Interesse alle attuellen Fragen Die Haupthalle in der die Konferenz tagen soll. — Im Hintergrund die Plattform, von der au« der König die Eröffnung der Konferenz verkünden wird. lang waren Handwerker beschäftigt, das Gebäude für die Eröffnung der Konferellz vorzubereiten, die in Gegenwart des Königs erfolgen wird . Aus der Skupschtina Sine JnßeepelMW» beS «g. Deagovi«. ^ Mehrere Konveutionen «lt de« «uslan» auf der Taseßard»«^. Beograd, 9. Juni. Die Plenarsitzung der Skupschtina, die für 10 Uhr 30 mlberauM war, konnte mit Mck ficht darauf, daß sich der Abgeordnetenklckb der Jugosl^wi^^n rMtalen Bauerndvml». kvatie mit dem Gesetzentwurf über de Ergänzung und Abänderung der B o d e n-reform ibeschkftigte, erst um U Uhr 30 zusammentreten. Nach Erlegung der öf^ngsfovmaitttäten wurde dem Hause lnn geteilt, daß die lSnWche Regiemng eine Vorlage, betreffend die Konventionen zwischen den Königreichen I n g slawienundRumünien, unterbreitet habe. Es folgte die Verlchlng einer Reihe von ininist^llen Verfidgwlgen. Der Mg. DragoviTfieldem l^end en SVuPschtinaselretär mit dom Zwischenruf in» Wort: „Wo ist die Regierung? Nicht ei» einziger Minister wahnt der Skupschtina^ fivung bei!" Wie aus dem Bericht des Se-kretSrs zu ersÄhen war, unterbreitete der Ministerpräsident der GIupMna ei,:e Ber. ordnuni,. mit der das Vernrittlumsverfah-renimBauernschuß abgeändert wi». Eine zweite Verordnung bezieht sich auf ine BerlSngermdg der Fristen für einqeklagte BauernVechsel. Diese Borschilage werden der Skupschtina, die nun in die Beratung deSBauernschlltzgesetzeS einstehen wird, anlheimgestellt. einem Bericht deS Berifkkationsaus« schusses tritt an Stelle des kürzlich verstorbe. nen Abgeordneten Dr. Bsekoslav SpinLi« s^n Stellvertreter Dr. Viktor R u S i S in das Parlament ein. ES folgte sodmln die Verlesung der Interpellationen. Der Abg. MiloZ D r a g >»-v i 6, Mtglied des Iugo-srallvisckien Natio-nalklnbs, richtete an den Berkehrsnilnister eine Dringlichkeitsinterpellation in der Fra. ge der Freikarten für die Tieilnehiner der Bersammlungell der Jnstoslawischen radikk-len Dauernden,okra^ie. Der Verkchrs.nini-ster lehnte die Drillglichkeit der Interpellation ab. er sei jedoch bereit, dieselbe zu beantworten, wenn sie an die Reilie gekom inen lein werde. Me Skupschtina lehnte sodann mit Stimmenmehrheit die Drillglichkeit der Jnterpel. lation Dragoviä ab. Sodann gelangte eine Interpellation deS Abg. Dr. N i k i Ü, betrcffeild die Belastung und Ellitrichtung alltononler Abgalwn vo« seiten der Stadtgemeinde Zagreb, zur Sprap che, f^ner eine Interpellation deS Abg. Dr. M e t i k o 8 iil der Frage der Abbaltnilg der Versammlullgell d<^ Ju^oslawisch^^il radikalen Bauerndemokratie, in dene:: auch in ungarischer und dentscher Sprache Neden gehalten würden. Die Skupschtina ging sodann, indem die Tagesordnug abgeSlldert wurde, ^u der Wahl eines Beratullgsansschusses über ^ie Gesetzesvorlagen zu den verschiedenen Alis-landabkommen über. Es wlirden zwe'' Listen einaereicht. Die Liste der Jl>fis»sll'.v.^s'.f'«'N ra-dikaleil Bauernidomokvatie erhielt 1W. sommy, ViM 77' AliM Mmmvr fNl. des Jugoslawischen RatiWalllubs 18 Stimmen. In ider Ume fand man 7 leere Stinfm-zettel vor. Die erste Liste erhielt 18, die des Nationaltlubs > Sitze bm Beratungsusschuji. Di« erste Sitzung des Beratungsausschusses ivurde «uf 16 Uhr anberaumt, womit die Tagesordnung dtt BormittagGtzung er-schöpft mar. ^ In der für morgen nachmittags anberam», ten Plenavfivung gelangt die Norell-^ zur B o d e n r e f o r m zur Beratung, ferner der Entwurf einer jugoslawisch-Ssterveichi' schen L uftfahrtskonvention und schließlich die Vorlage zum Feuer-w e h r g e s e tz. Transfer Morawrium in Deutschland Mit 1. Juli. — Da» »er «erll«er GlSublgerverhonblunge». Berlin, 9. Juni. ' Da die Vertreter der Gläubiger der deutschen lang und kurzfristigen Schulden im Ausland in den Verhandlungen mit den Ber tretern der Deutschen Reichsbank einstimmig anerkannten, das; ein weiteres Sinken der Goldreserven und Devisen der Reichsbank das Funktionieren der deutschen Notenbank ers6)weren wi'irde, die Erhöhung der Reserven jedoch wi'lnschenSwert sei, teilte die Reichs dank der Reichsregierung mit, daß sie ab 1. Juli bis auf weiteres die Zuweisung von De Visen für. die Tilgung der vor der Julikrise 1931 entstandenen Verbindlichkeiten einstellen milsse. Ausgenommen sind die Verpflichtungen auf Grund früherer Abkommen ükier die Verschiebung der Auslandzahlungen. In ihrem Bericht teilt die Reichsbank mit, daß die Gold- und Devisenreserve, die Ende IM mit .'ZN78 Millionen Rm. die Kulmination erreicht hatte, in der weiteren Folge rrotz der Stillhalteabkommen auf 280 Millionen Mar/ gesunken sei. Der ständige Rs,ck gang dieser Reserven berge die Gefahr in sich, daß die verfiigbaren Devisen kaum mehr siir die Deckung der täglichen Verpflichtungen im deutsch-ausländischen Handelsverkehr genügen wlirden, eine Gefahr, die umso grö« ßer sei, als auch der Außenhandel eine emp-findliche Schrumpfung erlitten habe. Die Lage habe sich derart verschärft, daß dringliche Maßnahmen in der Devisenbewirtschaftung notwendig geworden seien. Als Endziel betrachtet die ReichSban? die so rasch als mögliche Wiedereinführung der Mar? im freien internationalen.Handelsverkehr und die Wiederherstellung der Zahlungsfähigkeit zwecks Erfüllung der Verpflichtungen gegen-iiber den Privatgläubigern. L o n d o n, 9, Juni. „Finan-^ial News" kritisiert sehr scharf den Beschluß der deutschen Regierung betreffend des Moratoriums für den Devisentransfer auf Rechnung der Privatschulden. König varols Tri»lspt«ch aus seine» Vtutzer. Bukarest, 9. Juni^ (Mala). Auf dem Bankett, welches anläßlich des dritten JahretageS der Thronbesteigung durch Ki^nig Carol gegeben wurde und an donl die Mitglieder der Regierung, deS Senats und der Kammer teilnahmen, erhob Äönig Carol sein Glas mit den Worten: „Auf die Gesundheit jener, die nicht hier sind, in erster Linie auf die Gesundheit meines Bruders Nikolaus." Die Wiener UniverfitLtSprofessoren Gr«f SleiSpach und Spahn vor der Sntlasittng. W i e n, 9. Juni. Der ehemalige Rektor der Wiener Universität, Prof. Dr. Graf Gleispach und Prof. Dr. Othmar Spahn haben als Anhänger der Hitler-Belvegung die Alilcgung des neuen Diensteides der Regierung Dollfuß gegenüber abgeleihirt. Wie in Regierungs kreisen verlautet, werden beide Professoren fristlos und ohne Pensionsberechtigung aus dem Staatsdienst entlassen werden. «^ltzekataftrovde in Nord-Amerika s7 Grad in Nebraska. — ViSher 4« Todes, opfer. Schwere lokale Gttirme. N e w y o r k, 9. Juui. In verschiedenen Teilen der Union herrscht eine Hitzekatastrophe, wie sie zu dieser Zeit seit Menschengedenken nicht in ehr zu verzeichnen war. In den Staaten Illinois, Texas und Mchigan hat die Hitze bereits zahl- reiche Todesopfer gefordert. Die Farmer in Nebraska und ^ «nderen Staaten der Union arbeite,/nur m^hr in^der Nacht auf deu Feldern, da tagsüber jede Arbeitsleistung un möglich ist. Die Temperatur in Nebraska ist bis auf 47 Grad Celsius emporgeschnellt. Rings um den Mchigai^ee toben schwere lokale Stürme. Die Temperatur in Newtiork schwankt zwischen 30 und 8K Grad Celsius. Die Zahl det der Hitzekatastrophe bereits zum Opfer gefallenen Menschenleben beläuft sich auf 40. Vei teßlaaeader VerkM«a der VlutiefStze führt der Vebrauih deS natürlichen „Franz. T>^"-Vitt«rwasser»' zu regelmäßiger Ltuhlent-leerung und Herabsebung de« hohen Blutdruckes. Meister der Heilkunst empfehlen bei Alterser-»cheinungen verschiedener Art das Franz.Iostf-Wasser, da eS Stauungen in den Unterleibs-organen neben trüger Verdauung in sicherer und milder Weise b^itig» Schmugglerdrama R o m, 9. Juni. An der italienisch-sst'crrei-chischen Grenze bei Riva dei Tures hat sich ein grauenhafter Kanvpf zwischen Zoll-Wächtern und zwei Schmugglern abgespielt. Die beiden Schlnuggler wurden in dem Augenblick ertappt, als sie die Gniizc zu iiber-schreiten versuchten. Während der Eskorte stürzten sich die zwei Schmuggler auf die beiden Zollwächtcr. Es entspann sich auf einem steilen Berghang ein fürchterlicher Kampf auf Leben und Tod. ?)!it Steinen und Flaschen schlugt!« die üeiben S.chnmggler auf die Zollwäch^er ein, bon denen der eine mit zer-trüMnerter' SMdeldeckc tot liegen bliebe während der zweite lebensgefährliche Verleib zungen erlitt. Die Mörder warfen den Leich«' nam de^ Zoklwächters in den ^orbeifließen" den WÜdbarh 't. ergriffen hiertnif'dfe Flucht in der Richtnnsi iiber' die Asterreii^sche Grenze. ' ' - - Tckon von zakOr'siilf» 5«k»ck»^7»fpOnfin 5«ika grün^lick uno Or kojtsn. 5iO gon? ganov aus k,6 Li» gOzekütr» vor o e o k m V n g O n .^ ««icia, 7»?kIlI7I»i Sk«-r' Die Mrationale Arbeits- konferenz Das Problem der 40 ftündigen Arbeitswoche / Die Genfer Taaung des wternationalen Arbeitsamtes Gen f, 9. Juni. Gestern begann die siebzehnte Session der Internationalen Arbeitslouferenz mit ihren Beratungen. Die Konferenz gedachte zunächst des im Vorjahre verstorbenen Direktors Albert Thomas. Wie der Präsident mitteilte, nimmt an dieser Tagung auch die Vertretung der USA teil. Unter den vielen Fragen, die auf dieser Tagung zur Diskussion stehe.n, ist wohl die Frage der Einfschrung der 4VstÄndi-gen Arbeitswoche eine der wichtigsten. Ein diesbezüglicher Antrag ist von der italienischen Delegation c,cstellt und in der Vorkonferenz bereits angenommen worden. Gegen den Vorschlag haben siä) nur die Vertreter der Arbeitgeber ausgesprochen. Es ist also mit großer Wahrfrlieinlichkeit an,zunehmen, daß der Borschlaii d^'n Regierungl^n zur An- nahme anheimgestellt werden wird. Nach einem diesbezüglicj^m Bericht gibt es derzeil in der ganzen Welt 30 Millionen Arbeitslose. Wird die Arbeitswoche von 46 auf 40 Stunden herabgesetzt, so können 5 Millionen Menschen neu Ü^schäftigt lvelden, es entstehen also 5 Millionen neue Verdiener und Verbraucher. Selbstverständlich darf diese Jni tiative des Internationalen Arbeitc>amtes nicht in einer Lohnsenkung münden, da ansonsten' das Ziel nicht erreicht wird. Für die Anlerikaner, Dentschen und Italiener stellt sich das Problem der Wtündigen Arbeits-n>oche leichter, da es dort Industrien gibt, die mit weniger als 40 Stunden pro Woche arbeiten. Viel schwieriger liegen die Dinge bei Staaten mit zuriickgebliebencr Industrie utid veralteteten Handelsmethoden. Der „Entmannungsprozeß" Ein Monsterprozeß vor dem Grazer Schöffengericht / Wegen Unfruchtbarmachung von mehr als 100 Männern Aus Graz wird gemeldet: Bor dem Grazer Schöffengericht unter Vorsit; des Hof rates Dr. Mutschlechner begani, der für drei Wochen anberaumte Strafprozeß gegen deu politi'schen Schriftsteller Pierre Ramus (Ruidolf G r o ß nl tl n n) und 20 Genossen tvegen Verbrechens der sch veren Körperbeschädigung als Täter bez.v. Mit« schuldige. In nlehr als 100 Fällen wurden von An' fang 1S31 bis zum Herbst 1932 in l^r^z. Wien und St. Pölten durch Unterbindung oder Durchschne^dung der Samenleiter Operationen zwecks vorükergehen'der oder ständiger Unfruchtbarmachung von Männern durchgeführt. Die Idee stammte zwar von einem ?lnstreicherge^lfen namens Johl^nn V o r h a u s e r, der in roichsdeutschen Industriezentren Anhänger der Sterilisierung als Mittel nicht ,mr gegen den Kindersegen, sondern auch gegen die Wirtschastsikrisc kennengelernt hatte, doch erscheint Kerre R a^ m tt S, der Nbrer der „herrschaftslosen So-zialisten'^ M Hauptp^ropaigsndijt in Oester. lXilch. Pierre Ramus ivar schon seit Jahren überzeugter Anhänger der kÄiHlichen Geburtenregelung, er hat an sich selbst eine Ent-lnannungsoperation vornehmen lassen. Außer Pierre Ranuls sind noch anfleklagt: der Griizer'Spitalsarzt Dr..Klemens B a r t o-s ch e k, die Mediziner Kornel Barsan aus Siebenbürgen, EMati Anastaso v. Karastatcv aus Sofia uud Franz K o-st e n tz -aus Graz,.n»eitvr de? Straßenbl>5ner Josef R a g.o hSni g, der Schlosser Franz S ch e b e st a, der Bundeöbahnarbeiter August H a r t l, die Malermeistersgattin Agnes V or h a u s e r, der Päckernielster Karl Labritz lmd seine Frau Ann», der l^ra-zer Kaufmann Ä'arl K'ö st n e r. >^er Cbanf-feur Jol^nn Weidinger au-.' Wiener-Neustadt, der Tischler Franz H a li d anZ Dörfl bei St. Pi^ltvu, der .^irlfsarb^iter En-gel-bert S i p pl aus St. Pölten, und die Wiener, in ^ren WohnilMN Operat'oi.en vorgenommen nnivden: derZuckerbcicker Erwin D a n n s s i, Zinimering. der Zalil-^llner Leopold B la »j i, Meidling, und der Eisendreher Leopold Z e r z a v i, Penzing. Vier von den in die Affäre verwinkelten Personen fttvd ins Ausland geflüchtot: dec che^ malige Assistent des Professors Schmerz Dr^ Johann B a r t o s ch e k, der "AiytreicheL Johann V orh au se r und Hubert S ch w a r z b e ck nach Spanien und de? polnische Mediziner Tlie^^dor A kzentiev in seine Heimat. Dr. Bartos6>ck und di« Mediziner >verden boschulldigt, Entinanniins^D o-perationen aufgeführt zu haben, .vährend die anderen Angeklagten teils wegeit Vicr» bung und VeiHilfe, teils lvegen Uelerl^ssnn^ ihrer Wohnung zu Operationszivecken ver-folgt werden. Zur Perhandlung sind V Zeu gen geladen uud es ist die Verlesung ivei. terer lÄ) Protokolle beantragt. Im August v. I. ist die Sache in (^r.rh aufgeflogen. Drei Männer ans Leonstein in Osteri>sterreich n'nrden iin >'?)ansflur HanseS Griesplatz 2.3 angehalten, als 'it eben nach vollzogener Operation sich entfer« nen wollten. Kriininalbeamte drangen in dl< Wohnung der Frau ^.'lgnes Vorlzauser, ^'.er Mutter des schon erwähnten Anstrcichergehil fen Johann Vorhauser, ein und fand^'n dort all" möglichen Behelfe für Operationen^ Ein Maml. der eben operiert worden ivar, .'.ab an, daß er von einer ^ran — e^ nx^r die Schneit^rin Marie Schn?arzberk ^ an de:i Operationstisch an«ieschnallt n^orden sei. Sein Gesicht sei mit einem Tuch verdeckt n^erden, so daß er den Operateur nicht sehen konnte. Die Operaition halv et'nxi 10 Minuten ge« dauert und sei nicht besonders sckmierzhaft gewesen. Er wie ai^h die anderen haliei? Schilling fi'ir die Operation gezali>lt. und zwar an den Straßenbahner Hnbert 5chir« nmnn. Die Anklage nimmt trot) de? ^'eust« nens der Ansieklagten —^ Frau Borhanse? verweigert überhaupt iede Aussage .... an dl'ß der unsichtk^ve Otvrateur in dieser Z^ällen Dr. Klemens Bartosche«? war. 7^rai» Pohauser bekam' ftir jeden Patienten Schtllling „Miete". Die Erhebunigen ergaben, das; nin bei der Vsrhnuser am Griesplat^, sondern auch noch in vier anderen Wohnungen in Graz Operaltionen vorgenoinnien ivniÄen, darunter in'der Woihnnng des Mediziners AkMtiev. Operiert liaben ausser Dr. Var-hosche? noch die Mediziner Varsan. Anasta!so.v utch Akzentiev. ?suf (^rund der Propa.Midii von P^ve Ränins in Wort und Schrift griff''die"^,Ve^veqnng" auf mebrere Stmdic und kleine Gemeinden iiber. Operiert wnr'dv aber außer i1i Graz nnr in Wien und einigr Male in St. Pi^lten. In Wien n nrd^ el .'riert: in der Wohnung des italienischen Zuckerbiicker? ,Mariborer Zeßtmig* ISti Goimtas, den n. Juni ISSA tnin Danusft in der Ho^netitengafte; D«wfti .i0 Schilliing pro Tag, an einenl T<»g ^mrd^ni il^hrerc Opemtiimen auSgcfschrt. ivllrdcil Mäirncr aus Wien und Umgr-bunq operiert die Mediziner kamen eigens Mr ^Peratioil aus Graij ?u»ich Wie,l, Weitere Opcrcrtionsftcittrn svaren die ÄoHnun-qen ^>chlMners Leopow Blasi in der Mandelgasse und des Eisendrehers Leopold ^er^zavi in der Gusscn^itengasse. Als Ber-Nlittler und Organisator fungierte fast in aslen I^ällen «der Anstreicher Borhaulser. Die iin'islonorare bekommen, 10 bis 20 Schil-Unfl. Äls Assistent wirkte oft der Tchmiedc-siehilse Ra.c;ohsni.q ciu^ .Ernten mit Picrre Ramus, der Besirintder des „Buni« der herrschaftsloson SoziaWen" und HeranSqeber der Zeitschrift „ErkeTlntnis und Äefreiullq" befMe isich schon «seit 20 Ialhren init i^om Problem der Geburtenregelung, die NN, 'sichersteil durch die Sterilisierunq des Mannes zu erzielen ist. Als er erfuhr, da^ ProfcsssT Zchnierz in der Person seines ;'lisiitenten und dessen Bruders, der beiden Dr. Bartoschek, eifrig Nachfolger gefunden hat, reiste er noch Graz und ließ sich sogleich rpcrieren. Dann entfaltete er eine rege ).irl)pastan'dperiert. In Graz nnirden iil» von ihnen «>ltrch (^ericht'Zärzte untersucht. Diese fanden, das; in sechH Mllcn der Verlust der ^'ugunigs säl)ifikeit objektiv festgestellt nierden könne, nMjrcnd in den übrigen Fällen das Wiederaufleben der Zeugun-gssähilgleit nicht ansM-ßchlosscn, iedoch zioeifelhaft sei. Obwohl es sich naturgoittäs; in jedem einzelnen ?^alle »I1N eine freiwillige, selbstgewollte Operation ^landelt, erhebt die Ätaatsamvalt1chaft"^'die ''Inklage n>egen Verbrechens der schr^vren Kov^ierl^es^liMgun^^, weil nnch 8 -i ^s Strafgesetzes die 'Zustimmung des Opfers M einem Verbrechen nicht straflos niacht. Die >!^i"l6r>v'eriers>arfeit ändert nach Ansicht der 'Ztaatvanivaltschaft nichts an dem. strafbar.'n Tatbestand. Bvrfentlvs aus dem Ienfe«» Tin jilnger Mann hatte (^eldsorgen. Seine Z6)uldin niuchsen ilnn lilier den Kopf, ttmsoniehr als der ehrenwerte Vater ihm kurzerhand, den Vrotkl>rb hoher hängte, nach denl alle Ermahnungen fruchtlos geblieben kvareii. Aber der junge Manu kannte eine Schwäche deS Papas: seinen Glauben an gute und böse (Deister. Mit einem glaubigen, vielmehr abergläubigen Menschen kann man allerhand anfangen. Also, sagte sich Herr Bo-brnnee jr., milfseu die Geister lierhalteu, unl f^ld zu schaffeu. Mit Hilfe eineS guten freundes arrangierte der mißratene Sohn spiritistische Sitzungen. Es ergab sich die er-stauMche Tatsache, daß die bis dato harmlosen nnd allen irdischen Geschäften abgeneigten Heiligen Petrus und Josef fich als NN der Börse interessierte Finanzgrößen entpuppten. Sie gaben dem hingerissenen älteren Bobinnec den guten Rat, auf ihre Ber-lmtworwng deni Sohne alle Papiere anzuvertrauen llnd ihm die uneingeschränkte Nutznießung der Barmittel zu ermöglichen. Die auMeigenden Bedenken des Baters schlngen die begabten Heiligen nlit dem Bemerken nieder, daß sie sick) über den genauen Verwendungszweck der Gelder sowie über die Höhe des zu erzielenden Gewinnes noch nicht äußern könnten. Jnl Verlauf weniger Monate hatten die beiden jungen Leute dem Al-^en an die zwei Millionen Francs abgegaunert. Sie verließen ihren kleinen Heimatort La Rochelle nnd traten weite und kostspielige Reisen an. Sie kauften Autos und eine elegante Mcht und ließen es siä) wohl sein. Eines Tages aber kam Bobinnec sen. doch ,nal hinter die anßerst eigennützigen Interessen der Heiligen. Nun ist vom Vater Klage gegen den Sohn erhoben worden. Die Untersuchungen haben bisher schon allerhand Interessantes ergeben. Nachrichten a«» Eelje B«qvl^ k^nmteir von ihnen l«yen. J«btAkreti»ne» vs« H. P. Ocharsena«. Ich schlenderte mit Franz Karl Wagner, dem feinsinnigen Menschen und Dichter durch die Grazer Herxmgaffe denl Hauptplatz zu, als fich das Bild der Straße mit einem Male änderte. Rolbbaiken fielen mit rumpelndem Geräusch inS Sihloß uild in der Stadt wuri^ es ^nter, lebendiger. Des Mttags letzte Arbeitsstunde war vorbei. Und der Dichter neben nvir plapderte besinnlich, ileise: „Sehen Sie, da und dort, aus den Toren fast aller Häuser eilen flüilPige Men. Ichen, fort, irgeMvohin,. heim oder einein anderen Ziele zu. Nun ge^en sie wieder fich selbst. Das Leben tritt in seine Rechte, federt nach' der Arbeit, Mwechslnng, Un-terhaltirny, Freude. Es ist die Stunde Rendezvous". Und ich dachte dabei nnvill-kiirlich an andere Städte, die mir lieb geworden wareil auf dieser EÄ>e Wanderstrich, an Innsbruck, Salzburg, av Maribor. geb, Lausanne und Paris. AiSch an Celje? Auch an Celje? ?l!l.lirk »lllkl - Ililkl N«I M«. oposse« sik^i^vv^v. - s?ui.?ixne. M WM- MM MI rlZ« xpsixi-^ssioe doi pvrmx v«ivr »orel« vmeKiivki. Ja, unl diese Zett gleichen' fich alle St4dte. An t>!m Ecken der Häuser, in Parkanlagen, in Easss warten Mensö^n. Sie warten auf-einomit^r, sie iverden imimer warten. In Graz, in Maribor und auch in (^l.ie. Womit ich also mit meinen Indiskretionen lbeginneir kann ... » Ich empfehle als Rendezvo-usort besonders den .^rekov trg, der Kr den »var-tenden Teil mannigfaltige Vorzüge auftveist. Da er meistens sehr belebt ist, lhat man imimer Abivechflung i»»;d inan merkt es nach det: ersten Kvei Stunden gar. nicht, d-aß nmn eigentlich ^ My'onst warhet.^Außor-denr befin^det sich dort» .gvohe, ,sch«öne, beleuchtete Uhr. Man kann fast die Minuten zähl^l. Bor liberra^6)enden Regengüssen flüchte man sich in die lauschige Halle des Bahnhofes. Es ist ein geradezu idealer Ren^ dezvousort. » Die sogenannte .,s ch a r f e E ck e" oder „E s e l s e ck e", allwo die Kralija Petra cesta und der Glavni trg, die Aleksandrova und Pre8ernova nliea zusainmenstoßen, erfreut sick) großer Beliebtheit. Dort im Gewühl Me,^ kann n,an unauffällig und stundenlang auf die Herzallerliebste warten. Boi eintretenden Tobsuchtsmlfällen ist lua^ in der Nähe der Rettungsabteiluug. Man hat Ausschaugelegenheit nack» allen .rier Hiimmelsrichtungen. Aus diesen GvQs^den besitzt das „Scharfe Eck" ein großes Stamm-publikmn. Ja, es gibt sl>gar solche, die sagen, daß man an dieser Ecke nie tnnsonst ivartet. Das sind die unverbesserlichen Optinsisten. » Es gibt auch äußerst praktische Meichhen, Leute, die jedes Ding mit der richtigen Logik auffassen. Die legen bereits in die Wahl des Rendezvousortes eine gewisse Symbolik. Man kann sich ja auch am (Eingang des Stadtparkes oder an den steil aufsteigenden Häirigen des R e i t e r b e r g e s treffen. Man erspart sich dadurch viel Worte mvd Erklärungen. Solche Ren^zvouö sind übrigens innner erfolgreich, oft sogar fo erfolgreich. daß sie in einem Hafen eivden In keinem Frei^fen, nein, im Hafen der Ehe. Näheres darüber in Bernhard MuerZ „Wie bist du Weib..." » Die gailz Schlauen treffe,, sick) inrmer wo anders. Sie sind in der Wahl solcher Orte berechnend wie Sherlock .Holmes. Sie kennen jedes DurchgchhauS in Celje, jedes Gast^us, bei dem man vorne herein- l nd rückwärts hinausgehen kann. Sie wisien, daß man iin Hause Herrengasse Nr. l>er-schivinden und vor der Grafei Nr. 0 wieder zum Vorschein komnlen kann. Sie wisien die dunkelsten Plätzchen nnd einsan,sten Wege. Durch ein System von List nnd Schlanbeit vereiteln sie jede Nachforschung. Steckbrief- Bon diesen wüßte ich uianches zu erzählen. Aber ich schweige. Taten und Abenteuer meimr Freunde sind mir heilig. Ihnen zu^ Liebe opfere ich sogar die befriedigende Pointe. Denn auch die Indiskretion ^vt ihre Grenzen. c. Proteftversa««iMU. Der Berein der Jugoslawischen Gewerbetreibeichen beruft für Sanrstag, den 10. d. um 20 Uhr in die unteren Räume des „Narodni dom" eine neuerliche Protestversammlung gegen den geplant^ Verkauf des Gewerbehoims an die LjubljMaer.Handelskammer ein. e. Verlauf beK Gewerbeheims w Eelje. Der G^werboyerein hielt Donnerstag, den 8. d. abends im SitzungSsaale des Gv.ve:be Heimes seine ordentliche ^hrShauiptversamm lttng ab,, aus der u. a. mit Ätmmenmehr Heit beschossen wuche, daß der Ausschuß des T^reittes V^llmäMigt werde, mit d^ Han delskammer in Ljubijana einen Aanfver» trag abzuschließen, laut welchem die Hüm lmer das Gebäude des Gowerbeheimes in ih ren Besitz Übernimmt, und zwar gegen Ucker n^me der eingetragenen Schuld bei der „CÄjSka posol^ilnica" und gegen Zahlung von .70.000 Dinar in die Kasse deS Gewerbe Vereines und schtieMch g«Mt die grundbitch-rechtli«!^ Nutznie^ug von seiten deS Ge Werbevereines und seiner gesetzlichen Rachfol ger, der unentgeltlilhe,t Benützung der bis hevigen Räu me und schließlich gegen Hie Ber ipflichtung, daß ^s Gebäude des Gewerbe hein^ immer für diejenigen Zwecke rorve litten bleibt, für die es vnfän^ich bestimmt war. t. Gtadttheater. Donnerstag, den 15. d. um 16 Uhr kommt im Stadtthoater das „Ju gendspiel" „Peter, der Hirte und König Brillantin" zur AuMhruug. Es treten die Mitglieder des Dheatervereines auf. Karten Vorverkauf in der BnchhaMung K. Gori Lars Nachfolger. c, Der Ae«er«ehrDM talee hält sewe Ia>hresl)au^versanlnrlung Sonntag, den 18. Juni unl halb l) Mr vorniittags im Saale des Herrn Roblek in 2<Äee ab. c. Die Mgentitmer von Fatzreitder», die ihre Räder bei der Stadtpolizei angemeldet uild die Vevkehrsblichel eri^lten haben, be-?c>mnten die Evidenztafeln für die Fahrrä der während der Alu«tsstunden geg^ Bezah lung von 5 Dinar, und zivar am Montag, den 12. d., die'jenigen, die die Numnter deS Berkehrsbüchels von 1 bis 200 haben. Diens tag, den 13. d. die Nummern 201 bis 400, und Mittwoch, den 14. d. die NunMern 401 und weiter. Mermann hat das Verkehvs-büchel mit der Bestätigung über die gezahlte Taxe für das Jahr 1V3 nntzubringen. Die jenigen Eigentünier wn Fahrrädem. die bisher noch nicht die Berkehrsbüchel echab-ten haben, bekommen die Ev^denztafeln spä ter. c. vrazer Fußbaier kommen! Morgen. Sonntag unl 10.15 Uhr lvird sich uns «te Fekr. Anläßlich der am Donnerstag, den 8. d. in Studmiee bei Poljöane abgehaltenen, außerordentlich gut besuchtm Versammlung des Lehrerver-eines für den Bezirk Sl. Btstrica, wurde dem in den Ruhestand tretenden Bezirksschuiin» spektor Herrn Ivan K o r o p e e eine fin« nige und aufnwrksame AhschiedSfÄer veram staltet. Zu Ehren der vielen von «wSwSrtt. gen Güste HMe der Ort reichen Fahnenschmuck angelegt und überhaupt herrschte a« diesen» Tage daS lebhafte Treiben. Herr Be» zirkSfchulinspeltor Koropee wirkte schon al» junger Lehrer in Studeniee, sodann aber lä« gere Zeit in SoStanj und wurde später Schul, inspektör in Ljutomer, Ptnj und zuletzt in Maribor und sicherte sich Äerall durch sein vornehmes und entgegeickommendes Weseq die Sympathien aller. Der Obmann des Leh. rervereineS Herr Milo» T a j n i k hob w schönen Worten die Verdienste deS Herrn Koropec hervor und überreichte ihm ein finniges DijLom, welches kundgab, daß man Herrn BezirkSschtzlwspektor Koropee zum ^-renmitglied deS LehrervereineS ernannte. Z» gleich wurde ihm eine Photographie säuttli-cher Mtglieder des LehrervereineS Über^ reicht. .Herr Schulinspektor i. R., Ludwig 0 erne sprach schlichte, aber zu Herze» gehende Worte und Prieß .Herrn Loropec aU edlen Menschen, Freund nnd Borgesetzten. Sichtlich gerührt bedankte sich der Gefeierte für die herzliche Aufmerksamkeit und gab der Hoffnung Ausdruck, daß er trotz seine? Scheide aus dem aktiven Dienste noch immer in Fühlung niit der ihm so teuer gewordenen Lehrerschaft bleiben werde. Auch wir wünschen Herrn Koropec, daß er iui schönen Stn-denice, am Fusse unseres BoL noch viele Jahre verbringen werde. Aus Dmvoarad g. Hschherzitze Gpende. Im Angedenken an die Verstorbene Frau Anna Bernhard hat der bekannte Lederfabrikannt Herr P o-toLnik unseren Marktarmen eine anfehn» liche Unterstützung zukommen lassen, wofVir ihm auf diesem Wege der verbindlichste Danl ausgesprochen sei. g. A»ei Schmuggler sestgenomme«. Den hiesigen Fiuanzorganen gelang es einen ge» wissen Josef.ff. und einen gewissen Franz .H. als Sacharinschmuggler zu entlarven. Beide wurden der Behörde überliefert. g. Unfall. Als vor einigen Tagen det Schmiedeincister Valentin Scharner nrit seinen« Rad die Straße dahinfuhr, kani ihm Plötzlich unweit der Meßnerei ein Kraftwagen entgegen. Scharner riß sein Fahrrad derard rasch zur Seite, daß er Kopfüber die Stra-ßenböschnnq liinabstnzte. Zum Gli'irk lam er mit geringfügigen Hautabschürfungen davon. Tomikag, den U. Juni FtnWorer Mdmg^ Ztummer lüS^ ^«ZcaF QAF^sZiFIc Samstaa, dm t0. Suni Mattborer Festwoche Konzentrierung der Beranstaltungen Mf einm Platz / Gruppierung der Plätze um die Preser-nova ulica / Auch die Umgebuug nimmt teil Was die Herbstinesse für die Metropole des DraubanatS bedeutet, daS soll die Mari« borcr Fc st w o ch e für die zweitgrößte Stadt Sloweniens werden: eine AnziehungS-lrast, die die Fremden herbeilockt und Wirtschaftsleben unserer Draustadt ankur-bclt. „Ernst undheite r" ist die Devise, vvn der sich der agile BorbereitungSausschuß bei der Ausarbeitung des Programms der diesjährige« Beranstaltungen leiten läßt. Die Erflihrungen der vorjährigen Festwoche und der Herbstveranstaltung bilden die Grundlage, auf welchsr daS neue Programm und dessen Durchführung beruhen. Andrerseits ist die Mariborer Festwoche als eine Art Ergänzung der Ljubljanae? Beranstaltungel» ge dacht, die die Lücke den großangelegten Beranstaltungen Sloweniens zwischen der ein« gentlichen Mustermesse und der Herbstmesse ausfüllen und die Bevölkerung auch in der heißen Jahreszeit in Atem halten soll. Die Erfahrung lehrt, daß großen Beran« staltungen nur dann ein voller Erfolg be« schieden sein kann, wenn die einzelnen Ausstellungen, BergnügungSplätze usw. nach Mög lichkeit an einer einzigen, großen Stelle konzentriert sind. Bon dieser Erkenntnis geleitet, hat der AorbereitungSauSschuß seinen ursprünglichen Plan, die Beranstaltungen an verschiedenen Plätzen vor sich gehen zu laffen, umgeändert und in seiner letzten Sitzung den definitiven Platz festgesetzt, auf dem die Beranstaltungen der Festwoche stattfinden sollen. Der Mittelpunkt deS in Aussicht genommenen Festplatzes ist der untere Teil der PreSernova ulica» der während der Beranstaltungen abgeschlossen sein wird. Diese breite Gasse bildet sozusagen die Achse, auf und um welcher sich der Festrummel ab« spielen wird. Rechts davon.umsaßt das Gelände den großen Garten d!^ Studentenheimes sowie die angeschlossenen .Höfe der Mäd-chen'Bürgerschule in der Eankarjeva ulica u. der Volksschule in der Razlagova ulica. Auch die beiden Schulanstalten sowie der Turnsaal sollen herangezogen werden, um darin die verschiedenen landwirtschaftlichen und anderen Ausstellungen unterzubringen. Die schattigen HSfe und der Garten des Studen tenheimes bieten genügend Platz für den Ber gnügungSprater, der bei solchen Beranstaltun gen nicht fehlen darf. ÄnkS von der Pre-Sernova ulica dehnen sich die Anlagen de» Brauerei Union aus, die hier einen besonderen Eingang besitzen. Auf diese Weise werden der Union-Saal und die anschließende Be randa samt dem Hof in daS Festgelände ein bezogen und zu einem zusammenhängenden Ganzen verschmolzen. Hier sollen Konzerte stattfinden und Ringkämpfe um die BanatS-meisterschaft ausgetragen werden. In den Rahmen der Festwoche fallen be kanntlich auch verschiedene andere sportliche Beranstaltungen, die teils auf den einzelnen Sportplätzen, teils auf der Mariborer Insel vor sich gehen werden. Die Kunstfreunde sollen auch diesmal.voll und ganz auf ihre Rechnung kommen. Borgesehen sind Frei l ichtaufführung e n, wofür der sehr akustische RotovSki trgin Betracht kommt. Der Trg svobode erwieS sich im Bor jähr als weniger Pr-'ftisch. In die Mitarbeit an den Borbereitungen für die Mariborer Woche wird auch die Um gebung einbezogen, um dieser Veranstaltung nicht nur einen lokalen Charakter zu verleihen, sondern dieselbe zu einem großange legten Ereignis des gesamten nördlichen Teiles des DraubanatS auszugestalten. Das Note Kreuz mft! Anläßlich der Wiederkehr des HochzeitSta-geS unseres Königspaares veranstaltet der Berein vom Roten Kreuze, Ortsausschuß von Ntaribor, heute und morgen, Sonntag, eine Sammelaktion und gibt so der breiten Oes-fentlichkeit Gelegenheit, zur Durchführung der hehren Aufgaben, die sich dieser Berein gestellt hat, ihr Scherflein beizutragen. Jedermann soll sich dessen bewußt sein, daß das Rote Kreuz ewe Institution der edelsten Aufgaben ist. Während die verschiedenartigsten nationalen, wirtschaftlichen und ost auch eigennützigen Gründe die Bölker entzweien und die Gefahr eines bewaffneten Konflikts heraufbeschwören, bemüht sich daS Rote Kreus^. den Frieden zu erhalten, indem es Liebe und Eintracht verkündet. Seine Aufgabe besteht nicht ltur darin, im Falle dcS Krieges die Leiden der Militärpersonen zu mildern, die Fanlilien der Verschollenen u. Kriegsgefangenen zu verständigen um zu trösten und fiir die Unversorgten zu sorgen, sondern der Berein erfüllt seine Aufgabe auch im Frieden, indem er die von den Elementargewalten verursachten Unbilden mildert u. den Betroffenen hilft: Wie viele Kriegswaisen das Rote Kreuz ausgenommen und erzogen, wie viele schwächliche und verwaiste Kin der der Berein unterstützt, gestärkt und verpflegt hat, ist nicht jedermann bekannt, da diese Institution die einzige ist, die ihre menschenfteundliche Aufgabe still und ohne Reklame in größter Bescheidenheit ersüllt. Deshalb ist eS Pflicht der breiten Oeffent-lichkeit, in den wenigen Tagen, wo der Berein mit der Bitte um einen bescheidenen Beitrag an jedermann herantritt, ihre Hilfe nicht zu versagen. Jede, noch bescheidene Gabe wird dankbar angenommen und wird zu edlen Zwecken nützlich verwendet werden. Wer dem Roten Kreuz spendet, hilft sich selbst. Versagt dein Roten Kreuz nicht Eure Un tcrstützung. da Ihr Euch in schweren Tagen derselben selbst begebet! Die Sammelbogen des Roten Kreuzes find mit der Bereinsstampiglie versehen sowie vom Obmann« Laisier und Sekretär gezeichnet. ger; Puöto Mathias mit Frl. Z^un Clfriesa: Raijnar Frz. m. Frl. HabjaniS Jvancr; Maij-oen Martin mit Frl. Äovaö Marie; Leskovar Anton mit Frl. Peterka Mar^; Kotnik Iva» mit Frl. ZdolSek Mathilde; Winder Fried-rich mit Frl. Barbilitan Laura. Icürmsn Lis Icauken Vsrior»«« ISN«» -abs? niekt Ikrs kjASnenl «s niek» s«cd»»eitis ONtfOM» lockOst Os 6i» ISKn«.' beugen 5is ^iOAOs (FOkokt vor l(oilocton»i Ontkü!» in einositonnts noeth l>s. kräunlick, elo» «ten ^okn»t»in cillmüklick »ick»? »ntfvfnt. kick« tig« loknpklsg» keift»! 2« im »vr ^ontfvlle IokiH05»t ^ ?» »Ügliek 5osg'» l(oloclontl gegen Äiinsisln m. Ans de« Kl sor Herr Dr. Josef S o m r e k in Maribor wurde zum Provisor der Stadtpfarre Slo-venjgradec und gleichzeitig zum Benvalter der Dechantei St^ri trg erlmnnt. m. S»«»DelifcheS. Sonntag, den 11. d. M. wird in der ChristuSlirche um 1l) Uhr vorm. ein Gemeindegottesdienst, um 11 Uhr ein Kindergottesdienst stattfinden. m. Perßkonzert. Der StadtverschönerungS-verein veranstaltet morgen, Sonntag, von 11 bis IS Uhr wieder ein Parkkonzert. ES konzertiert die Musikkapelle der Eisenbahnarbeiter und -angestellten unter Leitung deS Kapellmeisters .Herrn Max Schönherr. m. GchAerkOiizert der VielinVirt«Dsi« Ftim Fan», Brandl. Wie im Borjahre, findet auch Heuer ein Schlußkonzert der Schüler unserer bekannten Biolinmeisterin Frau Brandl statt, und zwar am Mittwoch, den 21. Juli um 20 Uhr im großen Kasinosaal. Dieser Abend wird den Schülern abermals Gelegenheit geben, dem hiesigen Konzertpu-blikum ihre Kenntnisse zu zeigen. m. Im »eiche der Zwerge. Auf die heute. Samstag, um 17 Uhr im Theater stattfindende Aufführung des Jugend-RotkreuzeS „Im Reiche der Zwerge" werden nochmals Eltern und Jugendfreunde aufmerksam gemacht. — Beginn um 17 Uhr. m. Schechmeifter «asja Pire spielte dieser Tage in Sarajevo gegen 19 lSegner. Er gewann IS Partien, eine verlor er und zwei Partien endeten remiS. m. M erholmtgsdebürftige Kwder werden in diesem Sommer von Stadt-gemeinde Maribor auf den Bachern geschickt. Einige Kinder sollen auch ans Meer gebracht iver-den. m. Großes vokÄtonzert der „vlasdena Matiee" in Marenderg. Der erfolgreiche Chor der Mariborer „GlaSbena Matiea" veranstaltet nl o r g e n, Sonnt«»g um !V Ilhr im Saale des Gasthofes Bvu>dermann in Marenberg ein großes Bokalkonzert, auf dem er ein auserlesenes künstlerisches Pro' «ramm zur Abwicllung bringen wird. Um 14 Uhr wird der Chor in der Ortspfarrtir-che in Marenterg nach dem Segen GounodS „Abendgebot" zum Bortr-ag bringen. B?id« Auftritte des Chores versprechen einen seltenen künstlerisc^n Genuß. Die Abfahrt der Sänger und Angehörigen erfolgt Sonntag um 13 Uhr vom Bodnitov trg. m. ^Ingebseg", die Komödie deS Dichters Kurt Götz, die am 13. d. im Saale der „Zadrutna gospodarska banka" durch das „Studio" der Ortsgruppe Zagreb deS schwä-bisch-deutschen Kulturbundes aufgesi^hrt wer den wird, ist ein direkt klassisch zu nennendes Lustspiel. Es besitzt unwiederstehlich Situationskomik und schlagende Wechselrede, die Sprache ist schildernd und doch einer gewissen Tiefe nicht entbehrend. Eine Eigenart der Komödie ist die beißende, humorvolle Ironie, sowie die Tatsache, daß trotz der köstlichen, oft groteskem Komik viele ernste Wahrheiten gesagt werden. Jeder Besucher des Abendes wird von der Ausführung den Eindruck mitnehmen, ein Stück von bleiben dem Werte gesehen zu haben. Kartenvorver kauf bei Höfer. m. PteiSWeßen de» Gchvtzenvereines in SoeöiüM. T«r Schützenverein in Sveöina veranstaltet Sonntag, den 11. d. sein dies» jähriges Preisschießen, bei welchem schöne Preise zur Verteilung gelangen werden. Das Preisschießen beginnt um 9.30 Uhr. Die Teilnehmer aus Maribor können den Auto bus benützen, der um 8.30 Uhr vom Gasthof Spatzek in ^r Aleksandrova cesta abfährt. Um zahlreiche Beteiligung ersucht der Ausschuß. m. TrAmnsen. In der letzten Zeit wurden in Maribor getraut: ArnuS Max :uit Frl. Oppenauer lklrsabeth; Safran Ivan mit Frl. Gothe Silva; Jamnikar Anton mit Frl. M Marie; Horvat Marko mit Frl. Koren Anna; AmbroZ Leopo^ld mit Frl. J^m schitz Eleonora; GraschiLsch Rudolf mit Frl. Karnel Therese; Eisenhut Max mit Frl. ne Marie; Straniö Josef mit Frl. Kriilan Marie; ZMraij Albin, Schullloiter, nrit ?'vrl. Lobn^k Amalie; Rolec Jivan. Eisenbnhn^be-anrter, mit Frl. .Kantin Zorka; Valett'^5nk Michael mit Frl. BalenSöak Mairie, geö. ^'a- m. Im Prozeiis des Marktinspektors Ober-veterinürrat Hinterlechner gegen die staSj. gemeinde Maribor hat das Appeslatin^vge-richt in Ljubljana das Urteil des Maribori'? Kreisgerichtes aufgehoben und die che an das erstinstanzliche Gericht rückvcr-naiesen. ' m. FSHrNNG durch das Museum. Sonntag, den 11. d. um 10.30 Uhr findet int hiesigen Museum eine Führung dnrch die ethnographische Abteilung statt, wobei ein Fachmann die nötigen Aufklärungen erteilen wird. Hei Vergistungserscheiiiuitgen, hervorqenlfen durch verdorbene Nahrungsmittel, bildet )ie so-kortiae Anwendimq des natürlichen ..?^ranz-Ao-ses^'Bitterwassers ein wesentliches Hilfsmittel. 5^hlreiche Aerzte wenden dcS Frani-^osef-Was-fer auch bei hochgradigen GärnnstZ« vnd fetzungSvorgZngen im Mflendannkanlil mit qünsti^em Erfolq an. m. Tontaubenschiehen des JagdoereineS. Die Filiale Maribor des Slowenischen Jagd-Vereines veranstaltet Sonntag, den 11. d. um halb 15 Uhr auf der Militärschießstritte in Radvanje wieder ein Tontanbenschießen. — Mitglietier und Freunde des Schießsportes sind geladen. m. Die 13. Mustermeffe in LjMjana wii^ Montag, den 12. d. abends geschlossen. Das Interesse für diese Spitzenleistung unserer wirtschaftlichen Betätigung wird imlner großer, je näher das lknde heranrückt. Für Sonntag wird ein neuer Ansturm ern?art<'l, da sich besondes auswärtige Besucher einfinden werden, um die ausgestellten Waren zu besichtigen und sich ein Urteil darüber zn bilden, lvas wir alles zu produzieren imstan de sind. Die geschäftliche Seite der Beran staltung ist im großen und ganzen zufriede: stellend, besonders wenn man die Wirtschast, depression in Betracht zieht. Neben Möteli sind es verschiedene andere Artikel, in denen bewits namhafte Alischlüfse zu verzeichul" sind, so Manufakturwaven, die mit den au5 ländischen Textilien iinmer stärker kon?,-' rieren und eine stets bessere Qualität i-ui n>eisen. t^rostes Interesse herrscht fn' Spitzen, Stickereien, Schlin^ereieu A.Mark?vrer Aeikung^ Nummer 15Ü v Eoimwg, Vm N. Ilmk 19.?3. fcrrung und dadurch eine bedeutende Erft>arnis an Brennmaterial erniögliche^i. ni. vi« Zeichen der ltrije. Der heutige Schweinefleisch- und Speckmarkt neben der Drau-Kaserne war alles eher als irgendwie .beschickt". Während ansonsten nlindestens in 20 Standen die Ware feilgeboten und auch »'erkauft wurde (im Winter zählte man selbst verständlich über 4O Stünde), gelangten Heu te in kauin 10 Ständen ganze l8 Schweine zur Ausschrotung. Die Sperkbauern klagten über außerordentlich schlechten Geschäftsgang. Weder waren ausreichend Känfer vorhanden, noch zeigte sich bei den wenigen Käufern die sonst nbliche Kauflust. ,n. folgenschwerer Motorrabsahrertaram bol. lyestern aibends ereignete sich nn der (5tkc Stitarjevl^—Frankopanoda ulica ein fol^ienschweres Stvasteininglück, Gegen N Nhr begegneten sich an der erwähnten Stelle der ^'cutnant Bo gs in o vi ü und der Fleischer V ihar init ihren Motorradern. Ehe es leide gewährten, stießen sie auch schon aneinander. Leutnant Bog.siuovie kam hi^^bei so nn^ilücksich zuln Stilrz, daß ex sch.vere innere Bcvlehunsten erlitt. Da'gegen kniil Bihar iint geriilgfi'lgigeren Perletzunen dav^^n. Den ?>arl n'ird die lx'reitH eingeleitete Untersuchung klären. , m. Z^llr die Verschönerung der Stadt. Der Etadtvcrschönermlgsverein, der sich filr die Verschönerung unserer StM ohne Zweifel vie größten i^ierdienste erworben ha:, liat sich fnl- die nächste .'^eit ein nuifaugreiche^^ ^^'rogranint zuretgelegt. Die Dur6>führitn^i dcr Arbeilen wird «selbstverständlich beträchtliche Snlunien erheischen. Der Verein, der Montag, den 12. d. ulit der (5ins>ebung des ?.^>'ltglted^>bl'itrages beginnt, hofft daher, daß wl>sil niewand den bescheidenen Jahresbeitrag von kaniu 10 Dinar ablesinen wird. Ael)erzahlungen werden dankend eutgegenffe 7^l>mmen. Nt Eine Erfinder, und Patentinhabetor- ganisation wird demnä6ist in Za^^reb in? !?et>en gerufen n>elt>en. Interessenten mögen sich an den Präses des Porbereitungc-auö-schusses Josef o n a r, .Zagreb, Pll^motiiv ixi nl. ivenden. Vmli d«I 5pIIt öellevue. k^vubau. kilessoncles ^Vasser. ?LN5lc>il Oin. lio.-. 80.—. I^Nr lünxeren >^ul» ent^iÄlt verlangen LIc 8l)e7.!Älokkert. 3819 ni Am Realgymnasium in Maridor sind Gesnche nni Ansnahme in die erste jNasse vom LO. bis 2^. d. bei der Direktion einzureichen. Die l^iesnche sind mit einem 5»-DinarstemPel 5U verseben nnd siud denselben der Geburtsschein und das letzte Cchnlzengnis beizuschlie-ßen. Die AufnahniSprilfinigen beginnen am SO. d. Wegen des vorzeitigen Schnlschlusses findet die Schulgottesdienst Samstag, den S4. d. NM 0 Uhr in der Donikirche statt, wo-rmlf in den Klassenzimniern die ,'^engnisse Verl eilt werden. m. Reue und gelöschte Gewerberechte. ,>in Mai wurden nachstehende neue (^ewerbererl)-te e r t e i l t: Anna Lackner, (Gemischtwarenhandlung, Magdalenska ul. ttl; Andreas ßZus, Frachtentranspi'rt. Dr. Turuerjeva t-l. V; Therese ?vurlan, Gasthaiis, .Hauptplatz lp; Therese Marek, Gasthaus, Betnavska c. Leopold Babi^, Schuhuiacher, Betrinj-ska nl. ?»: Ivan Merdans, ?säl^rmann, Tr-pensakova nl. 24; Albert .?>l'rgold, Autota-xi, Trdinvva ul. 18; „Mariborska tvornica rublja", Wäschefabrik. Tr/aüka e. Karl Trafenik, (Gasthaus, (Vosposka ul. ?i't; Franziska KriSan, Klein verschleiß, KoroSka c. W; Marie Moxnari, Glaswaren, Aleksandi^>nn t'. Iera Po-be'/.in, jt'leiuuerschleiß, >^^al>ptplaji; Josefiite MlekuS, GemischtwarenhaMung, KoroSka c. 80; Ludwig Klein, Manufakturwarengeschüft KoroSka c. 3; Rosalie AndraöiL, Kleinver schleiß, Trstenjakova ul. 22; Ivan Ternek, Kkeinverschleih, Dr. Berstovökova ul. U; Dr. Hermann Böcher, Erzeugung von chemischen Artikeln, Juröieeva ul. S; Leopoldiue Wolfram, Drogerie, Gosposka ul. 23; Josef Hro-nek, Baumeister, R^roSöeva ul. 39; Marie Kovaö, Krämerei, Wildenrainerjeva ul. !k; Marie Zorko, Krämerei, Ob Zleleznici 1«; Katharina Rtha, Vemischtwaren!^ndlung, KoroSka e. 14; Kosta KrstK, Landesprodukte, Aleksandrova c. 14; Peter Krstiö, Papierhandlung, Aleksandrova c. 14; Adele .Hab-janie, Kleinverschleiß, Bodirikov trg 3 und Ferdinand.Kager, Spengler, Mlinska ul. 47. m. «erhiingniSvoller Ot«rz. Der 40jährige in der Zrkovska cesta wohnhafte Arbeiter Felix Breznik stieß so heftig gegen ein Brett, daß er zu Boden stürzte und sich hiebet eine arge Verletzung des Rückgrates zuzog. Er mußte im Krankenhaus untergebracht werden. m. Auch die T»mdalavet««ftaU»nge»,, die iil uitserer Stadt schon zu einer waihren Epi-deniic gKvorden «sind, will die Stadtg^iuein-de Maribor von nun an auf diese Weiie besteuern, daß für den Platz, auf den, die Tom bola abgehalten wird, eine besondere Slevcr ei »gehoben lverden soll. NI. Ausnahme von Zöglingen in die Ma. rine-Unterofsiziersschule in Sidenik. Dae Ma rinekommando in Sibeni? schreibt fiir die Aufnahme in die dortige Unteroffizicrsschule mchrere Stellen aus. Die Zöglinge niiiss^'n mindestens 1V und dürfen nicht uiehr <>ls IV Jahre alt sein. Gesuche sind bis 1. Ceptoni-l'er einzubringen. Einzelheiten können iui städtischen Militäramt (Slom^kov trg 11) während der Amtsstunden in Erfahruttg gebracht iverden. nt. VohltStißkeitStombola. Der Katholische Frauenverbaild für Maribor und Uulgebuug veranstaltet Sonntag, den N. d. um 14 Nbr am Trg svobode eine grofte Wol>ltätigkeits-tonlbola zugunsten des „Heiiues der Arn>?!n". Karten zu S.5,0 Dinar stud überall erhältlich. Es gelangen prachtvolle Gewinste zur Verteilung. die iil der Auslage der Banalsparkasse in der Gosposka nlica ausssest-'llt sind. NN Jene The«ter«Honennten, deren Raten trotz des schon vor fast einem Llkona^ erfolgten Saisonabsckilusses noch ausständig sind, werden nochmals höfl. ersucht, ihren Verpflichtungen ehebaldigst nachzukommen, danllt die Theaterverwaltung die noch offenen Rechnungen schließen kann. m. Gtechviehmarkt. Mari bor. 9. Juni. Ausgetrieben wurde» 163 Schweine. Die Kauflust u>ar rege; verkauft wurde,, 144 Stk. Preise: ü bis sj Wochen alte Jüngschweine 1 bis 150, 7 bis i» Wochen 180 Ins 220, ."j bis 4 Monate 2 Wagen Stroh nnd 1 Wagen Stroh-garben. .'^)eu wurde lu 40-00 und Stroh zu .^5-...'tO Dinar pro 100 kg, Strohgarben dagegen .zn 1.25—1.50 Dinar pro Stück gehandelt. NI. Wetterbericht vom lo. Imii, Uhr: Fettchllgleiti>uiesser -s 17, Baronu^terstand 731, Temperatur I- 17.5. Windrichtung RS, Ven'liltnng teilweise, ^Niederschlag —. - Nl. Den Apotheiennachtdienst versieht ab Sonttla5 nächsten Sonniag. den 18. d. die Stadtapollieke l^Viag. Pharm. Mi-nai'lk) aln 5>auptplatz. » Verlangen Sie nicht nur „Kneipp", sondern „Kathreiner '^nei>s.p Malzkaisee", N'eil es Mäiahmungen gibt nnd Sie dock) den -'chten „.Kathreiner Kneipp Malzkasiee" üiit Bild nnd Unterschrift des Pfarrers Seb. Kneip^> wollen. » Bei der „Linde" fAnderle) Sonntag, II. Juni .Konzert der Kapelle ..D r a v a". Nenrenoi'ierte Radio-Anlage. Barkhühner zu jeder Tageszeit. Prima Pekerer. 7123 » „LjlUdSka samopomoö" (Volksselbsthilse) in Maribor teilt allen P. T. Mitgliedern niit, daß die Generalversainnilung am 11. d. M. um halb 10 Wr in der OZanibrinus-Halle stattfindet. 7110 * Heute, Sonntag, Konzert mit Tanzgelegenheit ittl Gasthaiise Mraz, Studenci. ?037 * PsandverfteißerunG. Das P. T. Publikum wird auf die Mittwoch, den l4. Juni?1033 in der hiesigen Pfandlcihanstalt (lLoshoska ulica 46) stattfindende öffentliche Versteigerung von verfallenen Pfändern nochmals aufinerksam gemacht. Nach Bedarf wird die Lizitation am 16. Juni 1933 fortgesetzt. 6072 * Waß»trtschaft .»Tant» «ßsi« (Laznica). Heute Sonntag Gartentonzert der Feuer-wehrlapelle Pekre. Billige Mittag- u. Jausen stntion. 712« ^ Ein herrlicher SonntagsauSflug ist das Schlostgastl^us Hausampacher. 7121 » Pschunder (^unko), Zg. Radvanje. Frische Poganzen, Backhühner, prima Weine. 7137 * Restaurant Achtig, TrLaSka cesta. Vorzügliche Küche, prinm Weine, Gartenkonzert, Mnster Garten Maribors, Tan?^lnu.sik. 7135 Beim „Vichkatzelwirt" Sonntag Konzert unter blül^nden Lindenbiiumen. Spezial-lveine. .<^>»useingelegtes Kildbelfleisch. 7127 » Gasthaus „Weiße F«hne". Gartenkon-zert, prima Weine. Tanzgelegenheit. 7129 » «afthaus Weber in Psbre^je. 5)eute Sonntag Gartenkonzert der SMnherrkapcl» le. Tanzgelegenheit. BackWhner. Guter Tropfen. 7122 Srelw.AeuerwedrMarlbor Sur Uedermchme der Vereitschch fRr Sonntag, den ZV. IAni 1933 ist der S. guß kommandiert, ^»««audant: Brandmeister Heinrich Sgßer. Telephonnummern für Feuer- u. Unfalls-Meldungen: 2L24 und LZSS. Aus Vtus p. Vermahlung. Dieser Tage wurde Herr Harald Schwa b. Sohn des bekannten hiesigen ttaufinannes und Realitätcnbesitzers, lnit Frl. Magda PoPowttsch getraut. Dem jungvermählten Paare unsere s)erz-lichsten Glückwünsche! p. In den LandwirtschastsauSschuk wurde lin Ätelle des in den Ruhestand getretenen Herrn Zupanc Herr S tr o pn i k zum Landn'krtschaftsrefereuten ernannt. p. Aus dem Vezirksstrasienausschud. Der langjährige Sekretär des hiesigen BeztrkS-stiaßenausschusseS Herr Ludwig S a g a>-d k n, der kürzlich in den Ruheswnd getreten ist, lvurde nnn zum Mitglied des Ausschusses ernannt. p. Trauung. Dieser Tage wuvde der Si- cherl)eikÄvachmann .Herr Michael O ste r-m a n n uiit Frl. Paula B e r b i ö aus Vrlinika getraut. Wir gratnlieren! p. Vom Blitze erschlagen. Freitag nachmittags zog über Ptnj nnd Umgebung ein schwe res Gewitter herauf, daß sich plötzlich heftig eutlud. Es goß wolkeubruchartig, fodaß in kürzester Zeit aller nnter Wasser lag. Kaum war der Regenguß etnms abgeflaut, als starker Hagelfchlag einsetzte, der an den Kulturen ziemlichen Schaden anrichtete. Die mit den Feldarbeiten beschäftigtest Landleute flüchteten vor denl Regenguß. Uirter ihnen befand sich auch die 46jährige Therese Znpani k. aus Breg, die nnter einer hohen Akazie Schul) slichte. Plötzlich schlug in den Bauul der Blitz ein, der t^ie Frau zu Boden schniet-terte, u,o sie tot liegen blieb. Die Leiche wurde nach der Totenkammer in .Hajdiua überführt. P. Sportliches. Heute, Samstag unl 10 >Nhr findet ein .Handballspiel.;n>ischen einer Franen- umd .Herrenriege statt. Sonnttia, den 11. d. um 15 llhr trägt die Fuschall-u,annschaft'des Mariborer „S..K. Svobvda" ein Wettspiel ans. Donnersta^a, den 15. d. gastiert die Vara/diner „Slob^" nit ihrem Handball- nnd Fiißbasltealn in Ptnj. P. Den «pothekennachtdienst versieht bis Freitag, den 10. d. die Apotheke „Zuni goldenen Hirschen" (Mag. Pharm. Leo Behr-balk). p Wochenbereitsthast der Z^reiw. Feuerwehr. Bon Sonntag, den 11. d. bis nächsten Sonntag l'ersieht die dritte Rotte des znxi-ten Zuges mit Brandmeister Franz Breznik und Rotitsührer Michael Samuida di.' Feuer-bervitschaft, während lshauffenr Kars Pen-teker, Zeugivart Pa^ Ät«<^tsch sowie An- ton Äuliar und Rudolf ErlaL von der ManiI schüft den Rettungsdienst innehaben. P. Im Tonkino gelangt Samstag nnd Sonntag, den 10. bzw. II. d. der hist!.irischz Johann-Orth-,'^illu „Skandal ani Habcbur-gechof" mit Paul Otto, Paul Hörbiger, Karl L. Diehl und Gretl Theimer in de» .Haupt, rollen zur Borführung. Bei Magenbeschwerden, Sodbrennen, ver^ mindertem Hungergefühl, Dorintcrstopsung, Druck gegen die Leber, BeNemuiungen bewirkt ein Glas natürliches „Franz-Joses"-Bitterwasser proni-pte Belebung der üiar« Utederliegenden Verdauung. Aino Burg'Tonkino. Der sinnende Sensations-Sitten film „Tönzerinnen für Südamerika gesuG". Ein großartiger Filmschla. ger mit Dita Parlo, Paul Otto, Harry Frank und Harry Hardt in den Hau^rol-len. Der Film „Tänzerinnen für Südamerika gesucht" zeigt in eindrucksvollen Bildern das verbrecherische Treiben der Hyänen der Menschheit, die mit Vnvrvcherischem Raffine ment Gr furchtbares Handwerk ausüben. In allen WeltsMten tauchen sie auf, locke« unerfahrene Mädchen in ihre Nej^, in den verschiedensten MSken wirken ste «nid noch immer ist die Aayr der Opfer groß. ^ der Film waihrheitSgetveu das Treiben de? Mädchenhänd^r darstellt und unS das Leben in den amerikanischen VarS w d« Frettdenhäitsern unverl^llt zeigt, ist der Besuch für Kinder und JagenMche Iahren) verkvten. Union-TAtkiuo. Nur noch vivige Daße die lustigste Opevette „Muß ,»a» sich AeÜh scheiden lassen?" zur Borfichnmg. Kn Last-spiel voll guter Einsklle, mit vttl Tempo, schönem Milieu und viÄ Humor. schij«e Ase Elster spielt die HauptWile mit se^ viel Grazie und Ammit, ihve Partner Axm Petroviv ist elegant wie inm«r. SBÜe Sßa-kall ffibt seinen urwüchsigen, unverwüstlichen Humor zum besten und sov^ daftir, daß stch das Publikum sehr gnt unbnhS'lt und »iet lacht. »«ovi.miioooum belledtes k^smllienbs Menschen und des Dichters schlsfls<^r .^imat. b Einige Ursachen des Weltkrieges. Eine kleine Schrift des bekannten englischen Historikers Sir Rat)Ulond Beazley, in der er seine Auffassungen über die-Ursachen des Weltkrieges zusammenfaßt. Quaderverlag, Berlin. Preis 50 Pfennig. b. Jetzt grad extra. Trotzalledem-lSeschich^ ten von Frih Müller-Partenkirchen. Diese .'V Geschichten deS Dichters und Philosophen sind gerade in unserer Zeit eine kösllliche Gate. Erheiternd und vergnüglich für srv'he Menschen, tri^stend, stärkend und ausrichtend für alle Schwarzselier. Dieser neue ^nd des bekannten Schriftstellers ist bei L. Staack-niann in Leipzig erschienen. V. Hund und Katze _ unsere Freunde. Verlag Knorr und .Hirch, München. Prei^ 75 Pf. Ein Souderl)eft für Hun'deliebhaber Es ist hier alles Notlvendige gesagt, was man über Behandlilug, Ernährung. Pflege, Zucht und Aufzucht von .Hund und Kahe wisseil muss. b. Gedichte und Gedanken. Bon Paul Keller. In Leinen M 3.7.^. Bergistadtvertag. Breslau. Gedichte nnd Gedanken Paul Kel-^lers sind in diesen. Buche gesammelt. Aus dieser Saminlnng einpfängt der Leser daS ldberzeugendt BetenntniiS zuin ivahrhaftigen Leben, daß alle .Kellersche Dichttunst aus-zei6)net und über den ?slltag hinanSheibt. Die Beigabe von uenn Notenbeilagen der verlonleii .^"ielk'rscheu l^'i'^ichte niacht den Land bejoilders lvertroli Mrtschaftliche Rundschau Amtttka ohm Soidftanbard Vorgefecht M Weltwirtfchaststonferenz Tk; affizteN^' Aufdcnt Noosevelt seit einiger Zeit be» tivibt. Die Nachricht löste eine slürmisch« Ailf ttiärt>bcivei;ung der jturse aus, worin sich k»lc uns so bekminaft?konfercnz aus. ^n Berbindnnz mit den Schlmeriffkeiten der Abrilstuns^s« konferenz in Genf sieht man der ain 12. Juni beginnenden Mltwirtschaft^^kousorenz niit iirotzer Torge entgegen. Imnter n:e.'^r bricht sich die Erkenntnis Bahn, daj^ so vohl in l^enf wie !n London große Politik s»?'-trieben wird, das^ es kaum nii^glich sein >mrd, in London allein die wirtschaftlichc ^ierillliist .zu Worte kouimen zu lassen, »>..«-dern daß zu einem uiehr oder iinuder os-fenei^ >laulpf der verschiedenen Michtein» slüsse ttN'd Interessen kommt v^öllii^ ungeklärt ist die nvitere Wahrun-^s entinilllilns^. Sckicinbar glaubt man in Ainc-l ika, das; eine Wirtschaft auch ohne fest^' ili'e-mtion ihrer Wäl^rung zum aktionc'sä» lNl^ bleiben kann. Man stützt sich dabei auf die (5rfal)rttnqen, die nian uiit der bi^5hc?::-gen Entwicklung des Dollars gemacht l)at: 5.^ierili liez^t eine starke Verblendniig; denn eine Beurteilung liber ein so wichtiges Problem wie die Währung eines Landes ist nach einer ^rperimentierzeit von wenigen Wo-' cbeu i'ilerhnnpt nicht möglich. Die relativ kl'u Mas',nahn,en gelungen, die auf langü Sich! nieinals die Grundlage fi'ir eine tiesundc Wäln'nngspolitik geben können, ^ln Augenblick branchen die Aussichten für eine Restabilisierung des Pfunde.^ und des Dollars nicht nngünstig beurteilt .^u werden. Hier scheint sich eine Ausgleichs»,öglich-keit der verschiedenen Interessen einfach des-halb zu bieten, n'eil im letzten l^ruude alle Staaten an einer Währungsstabilitöt in ^"»en anderen Ländern interessiert sind. Aver selbst nx'nn es gelingen sollte, d^rch internalioua-le Vereinbarungen eine neue Regelun.q der Weltwiihrungen durchzufiihven, siud dauiit noch nicht die Grundlagen für eine ausnahme des Weltl)andels gesrliasfen. Dieser wird erst dann wieder in Gon^i koiliuien, wenn die gewaltigen Zolluianern abgebant werden, die eine Reihe wn Ttnalen in einem wahren Autarkiewahlvsinn errichteten. Das Land, das nnbrdingt noraugehen ninß, ist Attierika. Es l)at zuin 5chttl)e seiner i'rbermäßig ausgedelinten Industrie mit der Zollgesetzgebung begonnen und daniit den Anstoß zu den Gegenmaßuahinen anderer Staaten gegeben. Die Planung neuer aiue-rikanischer Zölle uracht nun allerdiNtii? niäit gerade den Eindruck, als ob Amerikas Ber-treter in London wieder na6)gielig sein würden. Die offiziell? Anfgabe des Goldstandard? ri'ltkt erneut die ^rage in den Mittelpunkt des Interesses, wie weit man den Dollar noch abgleiten lassen ivird. Bon offizieller Seite wurden einige Veruhignngspilleu verabreicht. so lies; das Weiße HauS erkläicn, daß die Aufliebung der Goldklausel nicht gleiäibedeutend sei niit einer dauernden Dol-larabwerlnng. Die Balluiacht des Präsl's>en-ten, den Dollar wieder cinf seinen sri'iHeren Geldwert zurückzufilhren, n'erde durch dos Gesetz nicht berührt. Eb-enso bleiben tie in der der Goldgelialt des Dollars sestgelet^t ist. Außer einer Beruhigung der Oesfenllich keit bedeuten die Erklärungen des W'.^:s;cn >)auses zugleich oiue freundliche Gest-? gelten tlber der Weltmirtschaftskonferenz. Man will damit sagen: „Wi»' wollen nicht uni jeden Preis einen ".itiahrungskrieg, und wir lin«^ auch bereit, ^toiizessionen zu unichen, »Venn . . llnd von diesein ,.?8enn" hängt da) ganze Schicksal der WeltwirtscliastSkonferenz ab. In erster Linie fordern die Auierikaner t'io Stabilisierung des Psundes, und zwar in einem angemesseneil '^^erhiiitnis zum Tollar. Nach amerikanischer A.nfsassung ist ?in oin gemessenes Berhaltnis 1 Pfund gleich ! Dollar, nach englischer: 1 Pfund gleich Dollar. Die bi'^herige Dcvisenent'wirklung erfolg te nach der ainerikanischen Tliese. Es niuß noch Warans '.'erwiesen ir.erden. daß Amerika tatsächlich in der Lage wäre, den Dollar verhält»iS.nlis^ig ho'.b zn reitiibi-lisieren, da die echte ^uiflotion durch Kredit--ernviterung, vernielute Banluotenanö;iabe und Ausgabe von sclnil.anweisnugen sich noch relativ in engen l^renzeu hält, n,d zwar geniessen an lien tntsächlichen auter'ka-nischen Goldvorräten. Der Wert der Reklame Auf dem ^iongres', der Internationalen .^Handelskammern hielt Lord Luke of P a-n e n ha ul ein beuierkeusn^ertes Referat über den Einflus', der Reklmne ans die 'i^er-teilung. Er 'iihrte u. a. aus: Die Reklaiue iu l^stalt i^sfentlichex Aiinon cen, die sich an den Verbraucher wenden, l)at sich als uiächtiae Wirtschl,ftSpotenz Innerhalb der Aerteilnng erwiesen, sie übt einen stabilisierenden Einfluß nnf die Nnch- frage aus. Der Erzeilaer, der eine neue Goldstandardakte vc»nl ^ahre IM» bestellen, > re einfi'lhren will, mnß zuniichst durch daS Äcä«m«» keic!e kexunstiz^en 6»s Kräunen un6 ininclern die Qe» l»Ilr c!e» 8onnendr»n«6en»s<>nimllsnii«iisn7»V Noman von Helma von t?ellermann (^opvrlelit liv t'ollcdt'ivunLt.l lialle Eine ungeheure Erschlitterung kraulvfte sein »erz znsauiinen. so nvit nxir eS also schon nlit ihr gekoluun'n . . . Aber schnell r'ß er sich znsauiinen, z»»'aug >sich zu lei6>teni Bedauern. sprach ron anderen«. Nichts .nerken lassen . . . „sie haben nur vorhin i'ibrigenS zu Unrecht eine l^^ssere Stellung gowunschl, Grä' sin", sagte er heiter, „sie wissen ja gar nicht, wie gut eS mir geht! Ich bin ein loabr-'r -^rösns gewoliden: dreihnndert Mark MonatS gehalt — hakvn Sie Worte?! Wohin nur nlit all dem Maunnon! Er verfiihrt inich sti'indlich zuln Vliuen der lierrlichstcn Lust-ichliisser!" „Dann trinke ich diesen schluck Wein auf die gli'ukliche Verwirklichung ^hrer Träume!" sie hielt ihm das Glas entgegen. Golden suukelte es in« Lils)t der wieder lMvor-brecheuden Solnie. „Ich danke I^kinen, Gräfin! Gott schenke mir Gelingen!" so ernst klang dlis, so seltsam bewe.Md, so tief ruhte des Mannes Blick in dem ihren, das; Wera in l>löl.^licher Besongenheit die Lider senkte, ^l'r >>erz begann zu Nopfes,^ Es ist der Weil, dnchli' sie. sich dl'ili Lenste, zuwendend ... und ivlißle doch, daß dem nicht jo war. '70 So schnell der Regen ^lekonlmen, so s.l?i>e!l verging er. Es wurde ein lierrlicher Tag. Vandro diU, ulit seinei,: Gast »ineit Aiiisiug in die schöue ttuigebung der stadt ü.'chen zu dnr^ni liber Wera l'lieb stqndb.is! l'ei ihrer Verneinung, sie durste Van!>ro keine so groszen AnSgaben oi r!?rsacl?en. Mit sinteil-deul .^>erzen inerkte der Manu erneut, ivie schwer es Mir, dieseu« stolzen Meu!ch.'i!kind etlvas zu schenken. stetS blieb ne die Gebende, deren bloße Gegenn'^ir: ^leiiügte, .l)n in einen wahren (^'»lüelsrausch zu versetzen. So blieben sie in der frnhlingsfrischen stille des großen Parkc«, wanderten ziellos, in heiuilich wachsender ^lX'ud<', durch die gepflegten Alleen, saßen aiif einer«Bank nnii liesien sicl> von t^r Sonne bescheinen, mährend die si'lszen F'lötentone einer An-sel ans versteckten! Wipfel erklangen. Und als die Glocken ^iernbend ein läuteten, si'ihrte Georq von Bandro seinen Gast auf die Terraffe eines ReflaurantS. das ain Rande des Sees errichtet ivorden ivar. Gedankenlx'rsnliken saß sie da nnd blickte hinüber zu der ?'>olzbrücke, auf der vor snst einem Monat gestanden, Perzweifluii^ inl .?>erzen. als Viindro iie angesprochei?. Nichts liatte sick geänd-i'N -- und N'lir doch attdnl ihrem G.'iicl»t. Nie n'ar sie il>ttl schöner erschieiu'u als jetzt, roin goldenen Glanz der sinkenden soline umlodert, uiit leuchtendem Blick in die i^erne träunite, ein n^iches Lncljeln nm iiie Lippen, die so viel verhaltene slls;e !>argen. Die niilde Luft u>tir erfüllt voiik Duft l'lnlien der Erde, vou Vogelgesnng nnd ferner Mn' sik nud von jener schwereil Wei«»gann er wieder von den Ber-leilen seiner neuen Stellung zu erzäs)len. „Augeublicklich n'oliue icl> i'iber der Garage — doch nierdeu die -liänme für «'ndere ^^wecke benötigt. Doktor 5trinhcrr hat niir den Pavillon, d<'r ganz hinten im Park liegt, zur Wohnung angeboten, ein re'.z'ndeS väuSchen mit drei ^ininkcrn nnd viel Neben gelaß. Ein Stück Garten dahinter geriört oilch dazn. Wirklich ein Idyll im kleinen. Aber n'as soll ich Einsonler dort? Nnr zu '.!l'ei.''n könnte nian in dem venvunschenen Winkel glücklich sein . . Er hielt inue, sal? zaghast seine Begleiterin on, die mit gesentteni ''^aupt nebvn ihm lfergin!-.. Wenn er nnr N'ilßte, was sie dnchte! Abev da ei- Wer^i !^e'i ".n' Üild is)ren ''s.l/-ei inuligle..chll zuttl Wcilcr^^'il. l»plle »Maribore? '^eitung^ Nunlnier ^eit ctem ^ei55e l.eilieli Versprech<'n, Reklonie zn uiacl^en, das Betrauen des Einzelhändlers gewinnen. Tenn zur WirklNlg der 'lieklaine gehört einschie'^^'n die Bereitstellnnci voi, Vorräten in den Läden. Nunmehr 'ell die 'lieklauie si^eit nbenoi.n« den n'erden kann, welni nur angeinessenc»? und bestiinnlter Gebriinch von den inoldeinen Reklan,einetht.>dei, gemacht unrd. Allerdin'is: Nur gute Qualität bewährt sich. Natlirlich bilden in Wirllichleit die clt-eingeführten Artikel den Gegensioii^i von wohl nenii Zehnteln der Inserate, die iet?t täglich erscheinen. Denn Nellaine kani' ?ncht nur Nochfrage schaffen; viel grösser ist ihr Nulx'il für den Erzeuger infolge ihre: /vi's'ist l>eit, den Markt zn koilsolidieren nni^ z^l kontrollieren, und zwar dnrch ihre Mocht. das Vertranen zu l,erankern selbst ni,g'.'-sichts von >7oukttrre>lz uiid Preisinitei li:e-tungen. In den letzten Iahren habe 'ch '-ft beobachtet, wie Fabrikanten ihre Märkte durch den abgeivogenen l^^ebranrh zn passender ^'^eit aufgegebener und ^'assenid abg.'mi',-ter Inserate verteidigt hatten. Noch niehr: selbst n^enn der ^Viarkt eines Unternehniens nicht nnulittelbar durch ein 'n direkt gegen ihn gerichteten Anarifs der K^anturrenz bedroht ist, ist eS nnchtig, durch sortn'ährende Bekainitgaben seine stellnn!^ in der Oeffentlichkeit zn behaupten. Ich kann mich anf viele Er.^eugnisse besinnen, die in meiner Jugend wohlbekannt nnd wosilange-zeigt waren, die heute aber auf eiiien nn-bedeutenden Pliih zurückgesetzt n>orden sind', nvil sie versänntt haben, vollen G'^branch von der Reklaine zu inachen uird selber gestaltet haben, aus deiu Gedächtnis zn ver-lchwinden. Ich glaube, eine der nnchtigiten Tatsacheit, an die alle Inserenten iinnrer denken sollen, isl, daß das Pnblikuin nienials eine gleich-bleibeilde Größe ist. ES bestcht nicht nnr ans arin Uiid reich, sondern auch anS snnst und alt. Daher mnß der Verkauf '.^in Wi-reil nnd die Iiisertion von Waren als ein sortlanfeiideS Vroblen? behandelt werden, nicht aber als eine Gleichung, die ein fsi? allenial g^'löst ivivd. Wie sede andere .^rart braucht auch die Reklanie einen Angri^s^- tief Atem. „Gräfin Wera, tiaS Leben tiat nns ln'ide hart ange^>ackt; ivir haben .?el"rnt, uns jedeii Schritt vorivärtS zu erkämpfen_ siegten ivir uiclit leichter vereiidt? Ich faiin inir kein größeres l^lück denken, als mein Leben i,i Ihren Dieiist stellen zn dürfeii." Seine Stiuiine zitterte vor Beiiiegung. Wera Wetterii sah geradeaiis. t^gen Westen lenchtete zwisen den Vännieir der leltte Flaniiiieiiscl^ein der gesniikenen Zoime am .'^^orizolit. Glocieil läuteten irgendivo; oHer länteteil sie nnr in ibreni >^>erzeii? '^^ell 'ang die Freude ihr DankeSlied . . „Gräsiil Wera . . so laiige schn'ieg sie. Da blieb daS Mädch<'n stellen nud !äeliqf^'it der dälUliiierigeii stille schrillen sie -r'i'it''r. llnd ivnßten sie eiiiander unlöslich oerbun-den Eiile unbeschreiblich selige '^^inhe füMe Weras .^'»erz. Am ,^iel ihrer LebeiiSivaiide rniig ivähiite sie sich. Uiid hatte doch nn' den ersten schritt au? iieneii, Wege getan Dreizehntes Kapitel. „Also heiraten möchten sie?" Der Maiiii a», Schreibtisch, d^r sei>u' Arbeit ans einen Angeiiblick nnterlnoch.'!! lwtte, NM seinen i^'l?anfseur aiiznhöien. leUi' die 'eebeil niil^rnhriebenei' '^iliaen be'sei!-!'N!^ ia'> e! ei i por. „schon lan^e oerlol't ^elvesen?" WMa?, de» 19.'!? puntt, und es ist gefährlich, so lange Pausen zu machen, daß man Angriffspunkt verliert. Wenn ii ietzt eine Besscrunq «nbahnen sollte.', so wird zu den ersten Taten die not' ivendige Aufgab gehören, den Kontakt Zwilchen Riesenanhäufunq der Bevbrauchö' j^ütcr und den Bevölkerungen der Wnnut grössere Exportmögliäikeiten slir österreichische Waren erzielt werden. X Jahreshauptversammlung des Handels zremienverbandeS. Die diesjährige General-zersammluug des yandelsgremienverbandes ür das Trnubanat ist für den l7. nnd >. in Kainttik angesekt. Samstag, den 17. d. ^nl 1', Uhr treten die Delegierten der einzelnen Gemeinden zu einer Vorkonferenz zu-samnien, nnl ilber verschiedene Anträge sckilns sig zu werden, während die Danptversamm-lüng am d. um 8..'i0 Uhr eröffnet wird. ?vilr den Nachmittag ist ein Ausflug nach Knmni«ka Bistrica geplant. X Wieder Stockunpen in der Sieraussul>r nach Italien. Tie Belieferung Italiens mit .ngoslawischen Eiern ist abermals anf Schwierigkeiten gestoszen, die einen Erp^ort illilsorisch lnachl'n. In Adelsterg wurden >iescr Tage einige Waggons Eier angehal-!en, angeblich, weil die Ware nicht ''er-schriststtlästg signiert livar, man glaubt aber. l>as; andere l^viln.de dahinter stecken. Darüber sind nicht nur die ingo'slawischen Crpor» teurc erbittert, sondern auch die italicnischcn Importeure, die einen Warenmangel besnrch ten, wenn die Einfns)rsck>ikanen andauern sollten. Interessant ist. daß fast in sedem Staat gegenwärtig andere Signierunl^svor-schriften für Eier bestehen, iliaS den Ei^Pirt dieses wichtigen sngoslawischen Ausfuhrartikels sehr erschn>ert, teilweise sogar unmöglich nmcht. Nach Beograder Meldungen will Illgoslanncn in Italien intervenieren. X Riickgang des tschech^l-waktschen Schweineexportes. Nachi^en, nach Praqer Meldungen in iien letzten Monaten die Schiveineeinfuhr in der Tscs'echoslowaki'i ke-trM)tlich über dem Niveau der beiden iahre gestanden ^var. ist erstumlig ini Mai ein Mckgang erfolgt, der hauptsächll^» auf die Drosselung der Bezüge aus Jugoslawien und Rnmänien zttrütkz'isühren ist. Die Gesamteinfuhr ist von auf Stuck gesunken. Die iugoslM>schen Lieferungen haben nahezu aufgehört, da lie von ll.'V auf?5l Stück zurückgegangen sind. Di»: ''Bezüge aus Rumänien verniinderten sich ron ?t>70 auf dagegen stiegen die Sch'l^i^ nelieferungen aus Ungarn von IM auf 2347. X Neue Dollaradichmiichunst. In den letzten Tagen hat der amerikanische Dollar aber mals starke Einbusse erlitten, sodaß man kuf den internationalen Märkten nachgerade von einen Rekordtief sprechen kann. Während sich die Spekulation abwartend verhält und kaum zu größeren Baisseengagements !>en Mut findet, scheinen kursdrückende Ab-flaben von den amerikanischen Stellen selbst !^u erfolgen. Gegen das englische Pfund stellt W nun der Dollar auf 1.IV eiu Achtel gegenüber einein Kurs vou Z.sX) vor Aufgabe des Goldstandards in den Vereinigten Staaten. Die alt? Goldparität zwischen Dollar und Pfund beträgt 4.87, sodaß der Dollar nun fast bereits die Hälfte des Weges zurückgelegt hat, der zur Wiederherstellung der illten Währungsrelation zwischen beiden Batuten führt. X Die Holzeinfuhr Italiens in» ersten Vierteljahr 1933 belief sich nach vorliegenden Z)atcn insgesamt auf S7V.36K Tonnen gegen k33.426 im Borjahre und SKt.614 im Jahre l931. An der italienischen Holzeinsuhr ist in ;rstcr Linie Jugoslawien beteiligt, liaß im ersten Quartal d. I. W.234 Tonnen dorthin liefern konnte gegenüber 68.125 und ?ß.148 in der Vergleichsperiode der Jahre »932 und 1931. An zweiter Stelle steht Oesterreich mit 73.615? (67.987 bzw. 167.5l!3) und an dritter Rußland mit 49.311 (57.311 bzw. 22.249) Tonnen. Charakteristisch für die Belieferung Italiens niit Rund-« und Zim-.nerholz ist, daß Jugoslawien seinen^ Nachbar Oesterreich den Rang immer mehr streitig macht 5P0«7 .Srimoile" „Rapid" Erstauftrttt der Ligamannschaft / Wichtige Kraftprobe / Um „RaptdS" Prestige als Spitzenllub des LNP. Unsere Fußballgenleinde steht vor einem »sichtigen Ereignis. „Rapid" wird, allerdings inoffiziell, seine Kräfte mit dem einzigen Ver treter aus dem Bereiche des LNP. in der Nationalliga nlessen, unl für den lieuer gezeigten ^ornianfschwung einen neuen Nach-weis zu liefern. Den: Treffen, das niorgen, Sonntag, um 17 Uhr am neuen ..Rapid"-Plati in Szene geht, loiumt eine uniso höhere Bedeutung zu, als „Prinlorje" gerade jetzt zur .<^öchstfornl angelaufen ist. Die Ljublja-naer Akademiker, wie die Gäste schlechtweg genannt werden, landeten bekanntlich in Sa-rajeoö den ersten vielbeachteten Sieg in d»?n Ligaspielen. Dann folgte der glatte 4:1 Sieg gegen „HaSk". Nicht zuletzt beweisen auch die beiden Unentschieden gegen den Staatsmeister „Coneordia" und gegen den prominenten B.S.K., daß die Gäste über genügend Kraft verfügen, um die Jnterefsen des Drau-banats inl großen jugoslawischen Fußball- lager zu wahren. Sonntag nun stellt „Rapid" dieser Manti-schaft den Gegner. Die Schwarzblauen haben mit Ende der Meifterfchaftskämpfe eine überragende Form aufgezeigt, die sie zu weiteren schönen Hoffnungen berechtigt. Sonntag tritt die Mannschaft wieder komplett an, fodaß „Primorse" wohl alles auS sich wird heraus holen müssen, um seine Position weiter zu festigen. Gelingt ihr dies, dann zieht die Mannschaft nlit ernenten Aus sichten in die .Herbstsaison. Verliert aber „Primorje" die Partie, dann soll die Niederlage. als der letzte Mahnruf für den einzigen Ligateilnehnier sein, neue Spieler heranzuziehen, um das noch zn retten, was sich retten noch läßt. Freilich ist dies nicht die notwendige Folge, aber immerhin ein allzu offensichtliches Warnungszeichen. Und schon deshalb wird den» Treffen auch bei uns das größte Jnterefse entgegengebracht. Äntemationale Ringkampfe Angelest« triumphiert. — Iandera von einem Doppel-Nelson zermürbt. Echworzbau-er tefiegt Wagner. — Mtlensnie wehrt pch ausgezeichnet. - Girttov» «rästettterschuß. — Heute, Gamstag treffe« wieder Mrna u. «irilov aneinander. — DaS Programm der sechsten und fiebe«ten «NNde. Die gestrige Runde der internationalen Ringkämpfe brachte schon im Eröffuungs-kampf Girilo v—M ileusniL ein spannendes Treffen, das bald den einen, bald den anderen Gegner im Vorteil sah. Allerdings mußte «»an feststellen, daß der Russe auch nach Schluß des anregenden Kampfes über mächtige Kraftreserven verfügte, während MileusniL wohl so ziemlich alles aus sich herausgeholt hatte. MileusniL zeigte auch in diesem Wettkampf, daß er auch gegeu kräftigere Leute zu ringen versteht u. sein geringeres Gewicht mit flinken Attacken wettzumachen weiß. Nach drei Runden endete der Kampf uuentfchieden. Ein nicht geringeres Auffeheu erregte der synlpathische Runiäne AngeIescu s6io,i im Erstaustritt gegen Iandera. Ange-lescu ist jung, groß und gut gebaut und da er auch über genügend Kraft verfügt, rückte er bald in den Mittelpunkt des Interesses vor. Als sich dann aus ihm noch ein Spezialist sür den gefurchteteu Doppel-Nelson entpuppte, waren die Zuschauer ganz auf seiner Seite. Iandera liatte natürlich gegen einen solchen Gegner keine besondere Ehaneeu. Er nahnl sich ja znsamnien. doch als ihn dann die kräftigen Arnle des Runiänen in die Klemme zogen, verfiel er fast einen, Starr- kranlpf. Angelescu Doppel-Nelson brachte ihln auch den Sieg ^chon in der 16. Minute ein. Den Abend schloß der Entscheidungskamps Schwarzbauer — Wagner ab. Schwarzbauer war wieder weitaus besser, kämpfte raffinierter und war in den einzelnen Aktionen viel energischer als der allzu weiche Oesterreicher. Wagner wahrte sich gut und schob die schier unvermeidliche Niederlage lange hinaus, schließlich mußte er mit seinen Schulteru doch die Matte drücken. Heute, Samstag, geht neuerlich der sensationelle Wettkampf Girilov (Rußland)—M rna (Tschechoslowakei) in Zze-ne. Beide Gegner haben den Sieg inl voraus angekündigt, sodaß ihr Zusammentreffen wohl den Höl)epunlt der bisherigen Kampfe bringen wird. Ferner treffen sich heute Milens n i e (Iugoslawieli) nitd Wagner (Oesterreich) sowie Angelescu (Rumänien) und Schwa rzbauer (Deutschland). Sonntag sieht die siebente Runde folgende A?ämpse vor: Bognar (Ungarn) gegen I li d e r a (Tschechoslowakei), An gelestu (Rumänien) gegen Wagner (Oesterreich) ulld Mileusniö (Jugoslawi en) gegen Girilov (Rußland). ÄMemaNonaltS Mowrradminen Am 15. und 18. Juni auf der Rennbahn in Tezno / Europäische Weltklafse am Start Wie schon berichtet, bringt der M o t o-klub Maribor am 1». und 18. Juni auf der großen Rennbahn in Tezno eiu internationales Mlitorradrennen zum Austrage das wieder die beste europäische Klasse am Start versaninieln soll. Der Motoklub hat weder Zeit, noch Kosten geschent, um wirklich ein erstklassiges Programm auszuarbeiten, für dessen Durchführung eine Reihe von internationalen Kanonen verpflichtet wurden. Das Interesse wendet sich zunächst dem fliegeilden Dänen S ö r e n ss e n zu, der seinen Start definitiv zugesagt hat Behrendt, Killmalier, Tella (Afrika), .Hoffinailn (Deutsch land). Kofler (Salzburg) u. a. ni. sind Fahrer, die alle interimtionalen Ruf genießen, nicht minder die Rennfahrer Falk, Schmidt, Bertis, 'jach, Raid und Ereger. Aus Graz konlmt Hans Hubinann, der schon beim letzten Nennen allgemein aufgefallen »var. Den Höhepunkt wird das Rennen zweifels ohne Nlit denl Mitwirken des phänomenalen Sbrenssen erreichen, der mit einer 566 ecm Rudge-Maschiue den Kampf aufnehmen wird. Sörenssen konnte iiberall, wohin er in der letzten Zeit gekomnlen, die Zuschauer durch seine tollkühne Fahrteckinik in helle Begeisterung versehen. Auch Mllmayer geht nUt einer üv0 ccni Rudge an den Start. Behreud konlmt mit einer Ouiega-Maschine, der Neger Tella wird den Kampf mit seiner Addis Abbebba aufnehnien. Ebenfalls auf Rudl^e starten Hoffn?ann, Falk und Vertiö. Bon den inländischen Fahrern habe ihre Beteiligung zugesagt Sta rie (A.I.S.). 5; i «ka (A.J.S.), Erhovnek (Ariel) u'ld Kopie (Puch). Unsere Drau stadt wird durch e r i ö (wassergekühlte „Puch"), V rezn i k (Puch) und Lötz (Puch) vertreten sein, sodas; das große in ternationale Rennen auch Söhne unserer Stadt am Start sehen wird. Adalbert Baer : Große internationale Motorradrennen werden am ll. und l» d. in Zagreb abge halten werden. Für die Rennen haben bereits die bekanntesten Ausländer ihre Betei ligung zugesichert. : SK. Rapid. Die Jugend (Ieglitsch SckMarz, Binder, Löschnigg, Mühleisen Mattel, RoSkar, .Heber, Berzelj, Büdoichor fer, Kwiner l und 2) spielt um 15 Uhr am „Rapid"-Platz gegen „Maribor". Die er, ste Mannschaft tritt mn Halb'l7 Uhr an, in der Aufstellung Kosem, Ü^rloviv. Klippstät-ter, Kora>da. Baumgartner, Fuükar, Bido- Mar Schmeltip vie, Pischof, B>äilmel, .Hardinka, Werbnigq und Maröinko 1. — Den Ordnerdienst verschen die Herren Weltzebach, Letnik und Ho» schitz. : Mit 13 : 2 wurde in Wien der Paris« „Raeing Elub" von „Bienna" geschlagen. : Abfahrt unserer «adsahrer. Der Mart. borer Radfahrer-Unterverband veranstctltet Donnerstag, den 15. d. eine Propagandafahrt nach Slov. Bifkrica, uni dem dortigen Radfahrerklub „Bistra" den ersten Besuch abzustatten. Die Abfahrt erfolgt nm 13 Uhr vom Hauptplatz. Die Partie leitete der Fahrwart Z e d n i ö e k. Für bezügliche Anmeldungen sind bis zum 12. d. an den Unterverband, KoroSLeva uliea 5, zu richten. : Sine Mondscheinpartie veranstaltet am 24. d. der Radfahrerklub „Poötela" übel Laznica (Resi-Tante) nach Pekre. Abfahrt um 20 Uhr abends vom Kralja Petra trg. : „Vdelweiß 19VV". Fronleichnainsiag (Donnerstag, 15. Juni) NachniittagSauSfluj; ^s Verbandes nach Slov. Bistrica zum Bs-suche der dortigen Kollegen. Abfahrt Schlag 13 Uhr von: Glarni trg. Gäste^willkomnvn! — 2. Juli Meisterschaft von Maribor (76 Kilometer), durchgeführt von: Verband. Nä-sMes folgt. — Anl 16. Juli Moril^-Dadien-Gedenkrcnnen (48 km). Andreas H a l b» w i d l, dzt. I. Obmann. : Auf NTU-GS gewann zu den Pfingü« feicrtagen R>ütten-Erkelenz das Motorrid-rennen „Rund uur Schotten" nlit einem Stundendurchschnitt von 1202.96 Kilometer. Auch in der Beiwagenklasse siegte eine NM-SS-Maschne, nnd z»var Nagl-Franksurt. Rütitchen fuhr auch die beste Zeit d.s Ta^^es. Schöne Erfolge der Ljutomerer Traberzucht Zu den Resultaten des Derbymvetings i« Ljttbljana. Bei den an beiden Psingstfeiertagen m Ljnbljuua stattgefundenen Traber-Derbymee ting verzeichneten die Ljutomerer Züchter große Ersl'Ige. Schon am ersten Tag holten sich die Ljutomerer niehrere Preise. U. a. placierte sich „Nina" (Alois Slaniv) im Heatsahren an zweiter Stelle. Desgleichen konnte sick) „Posilna"-(Äegoslav Nazlag) als Zweite in Maribor-Rennen an zweiter Stelle.liel)aupten. Jln.Warren Lippitt-Ren-nen folgten der Siegerin „O k o l i" (Karl Weitzels die Stute „Tulpa", serner „Finish" und «.Uslica^> Gomitich, 8m !1. Aml »MarsVorer Zektunc," Nummer 155. Am Haapttag, am Montag, gwg das J u-ßoslawijche Derby in Szene, zu dem acht Pferde genannt wurden, von denen sich auch sieben am Start eingefunden hatten. hievon allein sechs aus der Ljutomerer Bauernzucht. Dem Rennen wurde erwartungsgemäß das lebhafteste Interesse der zahlreichen Zuschauet entgegengebracht. Die Spannung erreichte ihre Höhe, als die Derbybewohner am Start erschienen. Vom Start weg setzte sich Ftanz F i l t P i ö mit der „Stell a" an der Spitze, doch überholte Ihn unter der Hand des Besitzers Bekoslav Razlagdie Stute „P o s ilna" aus Sita rovci bei Ljutomer, die auch die Führung bis zum Schluß beibehalten konnte, um^dann in der ausgezeichneten Zeit 1.M als Erste das Ziel zu erreichen. Der Siegerin folgte „Stell a" (des Besitzers Mirko S u m a k) aus Ljutomer in der Zeit 1.38.7. dann noch „Thodor" (Karl Weitzl, Mari-bor). „Kavalier" (Jv. B u n d e r l, Berdel), „Slavk a" (Franz Iure», Bun-eani) und „D i s m a". Den hohen Favorit Thodor" auS dem Stall des GestutZ Warren-Lippitt und im Besitze deS Herrn Karl Weitzl verfolgte ausgesprochenes Pech. Trotz der Fahrkunst des Trainers Fisch e r auS Wien verfiel der Hengst gleich nach dem Start in unreine Gangart, die ihm viel Boden kostete und weit hinter „S tella" und „Posilna" versetzte. Ueberdies hatte er einen Guinmidefekt zu beklagen, was ihm das blaue Band kostet. Trotzdenl muß man die hohen Leistungen der Ljutomerer Heuer ganz besonders einschätzen. Seit dem Jahre 1V25, als sich die Ljutome eer Stute „N a d i n a" den Derbysieg m der Zeit von 1.42.5 jgeholt hatte, konnte sich bis zum heurigen Derby kein Lsjutomerer Pferd in diesem größten Rennen durchsetzen. Die Siegerin „P o s i l n a" stammt vom „Posilni" und der bekannten Mutterswte „Ovina" („Feniks). Der Sieger gewann nicht nur das blaue Band mit dem Lorbeerkranz, sondern wurde Heuer auch mit einem besonderen Ehrenpreis des Trabrennvereines iu Ljubljana bedacht, den auch der Züchter Razlagmit ganz besonderen» Stolz nach Hause brachte. Auch in den ilbrigen Rennen des zweiten Tages errangen die Ljutomerer beachtenswerte Erfolge. Bon unseren Mariborer Fahrern ist zu verzeichnen, daß sich unser Züchter W e i tz l gleich drei Siege mit „S a --mers", „O t o l i" und „T h o d o r" holte, desgleichen fiel auch unseren, Meister-fahrer F i l i p i L mit der „K r i st a" ei,l erster Preis zu. Beachtenswert ist auch der Sieg von 5^osef Sla viL aus Bunvani mit „U skica" in der hervorragenden Zeit von 1.3Ü. Der große Aufschwung der Ljutomerer Tra berzucht ist vor allem den erstklassigen Hengsten „R o d a n n", „Peter Mozart" (geb. 1913 in Amerika, Rek. 1.24.1 von Peter the Great, Rek. 1.19.1, a. d. Misural), „N epomuk" und „Plun ger j r" zu oerdanken. Schade, daß der Bater der Siegerin „P o sil n i" vor zwei Jahren der Zucht entzogen wurde. Auch daS vorzeitige Eingehen von „Peter Mozart" im vorigen Herbste, der sich der größten Inanspruchnahme erfreute und noch viel für die Zucht hätte beitragen können, ist ganz besonders zu bedauern. Alle seine zahlreiche Produkte sind in jeder Beziehung erstklassig. bedauerlicherweise haben die maßgebenden Faktoren für den edlen Trabersport und die schließlich auch volkswirtschaftlich wichtige Pferdezucht noch immer nicht das nötige Interesse aufgebracht, sodaß unsere Züchter größ tenteils sich selbst angewiesen sind. So ist besonders bedauerlich, daß die Traberzentrale schon durch zwei !^hre hindurch mit keiner Staatssubventionen bedacht worden ist, weshalb die weitere Tätigkeit der Trabrennvereine fraglich geworden ist, wobei der Pferdezucht überhaupt größter Schaden droht. Hin Gchtiljunge raucht gvinütlich «ine Zi-iVlrette, als ihn eine Dame fvagte: „Weis; dein Bater, daß du rauchst?" » Der J«nc,e starrte die Frau an und zog nachdenklich an der Zigarette weiter. Da bemerkte er ani Finger der Fvemden einen Ehering. „Sie sind verheiratet?" ftagte er. „Ja, un'd was soll bi« Frage?" — „Weiß es Ihr Gatte, daß Sie fremde Männer auf der Straße an-ipvechen?" vfingstbkanz Kongresse im ganzen Lande / Mfiger Berkehr auf dm Bahnen -^-9^ Zu Pfingsten ist das ganze Land auf den Beinen, ^ßt es. Diesmal wiesen die Pfingstfeierwge eine,: Bertehr auf, wie selten in eineni Jahre. Me Züge waren ilk^r-füllt, die Berkehrsbeamten hatte» alle .Hände voll zu tun, um den ganzen Berkehr in Ordnung zu halten. Die ^hl der Sönderzüge lvar größer, als in irgend einenl anderen Jahre. 150.000 Personen haben sich in Sarajevo eingefunden, mn an der dortigen Volksversammlung teilzunehmen. Si<.' kamen nicht nur aus Bosnien und der.Herzeqovina, sondern auch aus den übrigen Teilen des Landes. Nienmls nach dem Kriege hat der Bahnhof in Brod soviel Passagiere gesehell als diesmal. Die kleinen, Spielzeugen gleichsehenden Waggons der Schmalspurbahn, die aber zu den reinsten und elegantesten in ganz Jugoslawien gezahlt werden müssen, waren überfüllt. Die Züge keuchten die starken Steigungen hinauf und tro^n ruhig und sicher um die zahlreichen Bergwände herum, die sich ihnen in den Weg stellten. Aber auch der Verkehr nach Beograd war enorm. Vorerst tagte hier der Esperantistenkongreß, der viel Teilnehmer anlockt?, außerdem war auch der Richterkongreß zu Pfingsten in Beograd. Ans de^nl ganzen Lande kamen Richter, die beiden schönen Tage ausni'chend, um über die wichtigsten Stan desfragen zu konferieren. Auch das Sokol-fest in Beograd lockte sehr viele Menschen lieran und gab der Stadt ein eigenartiges, farbiges Aussehen, daß auf die vielen ausländischen Delegationen, die zuui Kongreß der allslawischen Ingenieure sowie der ju-goslawisck)en Chenlicker geloimnen waren, einen unauslöschlicheil Eindruck ausübte. Nicht gering waren die Feierlichkeiten, die anläßlich des Jubiläums des Sportklubs „Jugoslavija" in Beograd veranstaltet wurden. Man glaubte überall „ganz Beograd" zu seheil und trotzdem tvaren die Straßen überfüllt, sowie die nahen und fernen Ausflugsorte. Der Andrang beiin Pferderennen war so groß wie niemals vorher. An der Adria war obenfalls Großverkehr. Eine Reilie großer auslcindischer Ampfer brachte Freinde aus England und Frankreich sowie auv Griechenland an unsere Kn-stenorte. Crikvt'nica wies einen Massenbesuch auf und der Sololtag'in SuZak, den auch I. M. die Königin niit deni KronprinM besuchte, zeigte ein selteues Bild von Pracht nnd Massenbesuch. Mhnlich ivar es auch in !»totor, wo 15 verschiedene neue Sokolfahuen nvit den entsprecl^lden Delegationen auf-ttlarschiert lvaren und unter einer Riesenteil-uahme bei der Einweihung der dortigen neuen Sokolfahne paradierten. Daß dabei der Zusironl der Frcniden und der lieimischen Küstenbewohner ein großer lvar, ist verständlich. Das gleick)e feierliche Bild N'ies die Fah-nemveilx des Sokol in Osijek auf, sowie der Sokolkongreß in Nis, an welchem iiber 10 Tausend Personen teilnahmen. Die Cokoltagnngen in anderen Orten waren ebenfalls sehr stark besucht. So berichtet lnan aus Tuzla, daß dart ein unerhörter Zu-strvnl von Besuchern aus der engeren und weiteren Uingebung verzeichnen war. Au6) aus Sonlbor toniiiien ähnliche Nachrichten. Dort stthrtelt iOlX) Turner Uebnn-gen aus, die die Zuschauer in Begeisterung versetzten. Zuletzt kam au
  • esen, deren Finanzen zu den Feiertagen eilie schöne Auffrischung erfahren haben. Und der liebe Gott hatte ein Einsehen und schickte sein bestes Wetter da-M . .. Esperanto Der VI. jugoflawtWe Sspe-raMokongreft in Beograd Vom 3. bis 5. Juni tagte in unserer Me tropole der «. jugoslawische Esperantoksu greß. Aus allen Teilen unseres.Heimatlandes strömten die Esperantisteir l)erbe.. Aber auch das Ausland lvar vertreten. So Ha.is Jakob aus Genf, der Direktor der UEA. (Universata l5speran>to Asocio), ivelcher zwecks L^uNlg wichtiger Fragen der Esiperanto-Or-ganifation gekoniinen N'ar, ferner Miß Martha Root aus Rewiiork, Borkämpferin der Bataa-Bewegung, >^arabagiu, Vertreter des Esperanto-Vereines in Bukarest, Bil' mos Bloier, Bertreier de>z größten bellecri-stdschen csp. Blattes „Literatura V!ondo" aus Budapest, Marcelie .'^eintz, Vertreter der Esperanto-Gruppe aus Straßburg. Otto Ginz, Vertreter des Esperanto-Bereines ans Prag, und der Neger Kola Ayaji aus Lagos in Ldberia. Letzterer wird demnächst iin Rah men der hiesigen Volksiiniversität einen in> teressanten Vortrag über seine Heilmit und sein Volit halten. Mehr als Personen wohnten der Eröffnung des .Kongresses iin grossen Saale der neuen Nniveosität bei. Das Protektorat l)atte Dr. Bogdan P o p o i Präsident der serb. königl. Akademie der Wissenschaften, nbernonlinen. Zu tvert lviirde es führen, die Nanien aller jener proniinenten Personen aus den Kreisen der Wissenschaft und der Politik an-zufiihren, die i^'in Kongreß als Ebrennnt-glieder ailgehörten. Sonntag, den 4. Juni NM 10 Uhr eröffnete P. Klaji Präsident des städt. organ. Anttes, den K'ongreß, dessen Ehrenpräsident der Uilirevsität'Zprosessor D. Jouan Iovanovi 6 war. Nun folgte die Wahl des Kont^reßatts-schusses. In formvollendeter Rede sprach Dr. I. S t e f a n ^ i im Nanien der Liga der jnstoslawilschen Esperantisten. Dann folg'te die )»tcde ron Dr. Milan S t o j a d i n o-n i gewesenen Ministers und Vorstaildes de.^ Rotary-Kluls Jnsioslawien.<. Als siins-ter ergriff das Wott Dr. Pero S o Er-nlinister und Präsident de? interatiolmlen Postvereinigung. Iin Namen der Pfadfin' der sprach Prof. BoSiidar Z e e u i Prä-sldent des Rotell Krenzes. Wr die Franen-liga sprach die Präsidentin Frau Dcnlica e l? e v i Den einzelnen Reden und ?lnsfnbrunf,en folciten 'begeisterte Beisallskiln>d^iebnngen. ?lttn folgten die Begriis^uIlgen der Vertreter der Vereine nnd ^ilubs nnd die ^^erlekullg der ^Zahlreichen Beqrilßunastelegrinmue und '^I^riese. Nach der Schlußrede wurde die ^^'tongres^' teilttehiner Phokographiert und begaben sich zn dem in der Beanltenmensa servierten ^'l^ankett. Ter Nachmittag war den Arbeiien der Li stli gewidmet. Großes Interesse brachlen die Zuhörer dem tiefdurciid>Mtcn und ^riindlich bearbeiteten Referat von Prof. ^iind. R a-k n La aus Maribor über die Gründung des jugoslawisckien Esl'erantisten-Jnstiinles elltgegen. Aufgabe des neuen Institniz ist es. höhere Kurse und Priifnn^skoimnissionen für Esperanto-Lehrer zu organisieren. Während die Vertreter mit.Fragen über den. Beitritt zur intenvationa^n Zentrale und Grüivduirg des Esperato-Instituls ^c-fchälftiglt waren, besichtigten die iibri^on Kongveßteilnehlner die Stadt, die Museen, das Blindeninstitut in Zeniun oder inachl,'« Ausflüge nach Topöider, Avala oder ^ derevo. Der Äbend vereinigte wieder alle Esp?ran tisten im Tschechoslowakischen Heim .'.il Än-sit, Theater, 'Sipiel und Tanz. Wahre Lach salven entfesselte die Burleske „Atan la kon-greso" (Vor den? Kongreß). Mit tiescin Emp ftnden deklamierte Frl. Gjurica obolja „Konto de ^pinilo" (Gesang der Spindl) von Gheorglje Eo^bnc. Unvergeßlich wird wohl jeden: Kvngreßteilnehnier da? ljerrli» che Zusanrinenspiel des Wnstlerpaares S t o, fanooi 6 (Eello) und Gabriela ^ var (Klavier) aus Sükvtica bleiben. Ter bis in die Morgenstunden dauernde Tanz beschloß den schönen Abend. Am Pfingstmontag versam-nrelten sich die verschiedenen Vertreter noch einnml in der nenen Universität zu gemeinsamer Arbeit. ?l!parte Zimmer niaren den einzelnen Fach-grllppen znr Verfügung gestels>t worden. Sc hatten Lehrer, Schachisten, Arbeiter nsiv. ei, gene Besprechungen. Unl 11 Uhr wurde iin Festsaal der alten Universität der Kongreß feierlich geschl^inen Mit den Worten „?lns Wiedersehen in Ost-jok" trenlUe n,an sich. Nadw Sonntag,den ll. Junk. Ljnbljana 8.80: Gynlnastik. — Kirchennlusit. — 11: Schülerakademie. — 12: Mittagsnlusik. — Nachmittags^ mnsik. — 16..W: Volksstuck. — 20: Vokal ^ konzert. — 20.45: Abendnuisik. — 21.t5>: Unterhaltuilgsmusik. --Beograd?0: Jugoslawische Lieder. — 21: Orchesterkon zert. — 22.80: Zigeunerniusik. — Wie n 13.85: Wagners Oper „Walkiire^^. — 28.0.'»: Nachtmusik. — Gra z 7.05: Lustiges Durcheinander. — H e i l s b e r g 20: Orchester-tonzert. — 22.15: Unterhaltnllgsnmsit. — Breslau 20: .Konzert. 22.80: Leichte Mnsik. P o st e P a r i s i e n 20..>0: Abendninsik. — 2l: .Komödie. — 21.15: Un-terhaltnngskonzert. — L o n d o n R e g i n a l 21: Symphoniekonzert. — M >l h l« aäer 20: Konzert. — 21.10: Lnstige .Hörfolge. — 22.15: Nachtnlnsik._Leipzig 20.05: .Heiteres.Konzert. — 22.15: Nacht-konzert. — 1: Nachtnnisik. — Bnkare st 20: Operettenabend. — R o nr 20.45: O Strans^' Operette „Ein Walzertraum". — Z n r i 6) 20.80: Konzert. — 21.10: Orgelkonzert. — Langenberg 20.10: Lästiger Abend. — 26.80: Nacht niusik. — Prag 20: Operettenaufführung. _ 22.20: Mend- nttlsik. — Oberitalien 20.80: Zando-nais Oper „Die Reiter von Ekkebn". M n n ch e n 20: Konzert. — 21.40: Hörnm-sik. — 28: Nachtmnsik. — Budapest 10.55: .Konzert. — 22.40: Zigennermusik. — 2.8.10: Jazz. — Warschau 20: Volkstümlicher Abend. — 22: Tanzmnstk. — Da« ventr y a t l o n a l 21: Orchesterkonzert. — K ö n i g s u st e r h a n s e n 20: Abendkonzert. — 28: Nachtnlusik. Buchbefprechuna b. Die Sonnenuhr, t^iedichte von Guik« Zernatto. Verlag L. Staackmann. Leipzig. In Leinen M 8.50. Zernattos nene? Ge-dichtbcnrd zeugt von innerer Reife lmd tiefen« Einfilhlen in die Natnr und alles Menschliä^. Ein begabter Dichter, dessen Erstlingsiver? „Gelobt sei alle ^t-eatttr" preisget'rönt wurde. l' Die Entfinknng !ns Weiselose. Seelen-geschiäite eines modernen Mystikers von Ernst Bergmann. Geb. Mk. <^.50. Ferdinand Hirt-Verlag, Breslau. Mit plastischer Kraft führt lmS der viel genannte Leipziger Philosoph in da? )>ieich der Mystik. Den zahllosen Menschen, die in beglückendere Weltge genden flüchten möchten, nw der Mensch noch NM seiner selbst willen lebt und sich mit sei-nein ewigen Du unterredet, ist hier der Schlüssel zum Gottes- und Seelenrätsel in die.Hand gegeben, wie es dem stürmischen Verlangen der Gegenwart entspricht. In ^974 »««eldv?, ulle» vonnlu's, Kleiner /^meiser /^nffsgan tmN Llnn nlcckt In 6«,' Ist/6ss^Ävv0US0d»k.2W«Mlgvn. . VVWVWWVWVVGGVGW Suche zdomPaG»«« weq?n Vcr-qröf;erlllil^ eines qut eZng?s>lhr-tvn Goii>cvbes an vvqer Berteiirs srellc im Zentrum der TtaÄt. Attträqc unter „Me§ar'lnd zugestellt. Flastbindevei Gulzer. BojaSniS^ ka ul. 7. osas S-Hle biß KG0 Dinar pro Kilo sür Brief« aus den Iahren 1850 bis 1870. Anträge unter ^Au^länder* an die Berw. «897 BerntcklungSanftalt. die billigste ist und bleibt ..Ruda''. Franlo ^«>va «lies 1v. Ü537 Pertanfe Bi>le»«<«»W. Pari-nnd Bahnhosnähe, 2 Wohnungen. Veranda. Terrasse, parkettiert. Gas, J20.VV0. Unter Solider Bau" an die Bern». W7V Schönes Haus, ^rknähe, sofort zu verfaufen. Anfr. Bsrw. 7124 «uierhaltener. gebraucht. Moderner A«d»r»O«en zu ver» Berkauf« preiswnt erstl.'^lssiqe. .------------. ^ , kaufen. Anzufrqyen: Hausiieior«! sehlerloje, grawoejs« Vaschtilch- VlateauWaW« zu kauien gesucht. Anträge unter ^PreiSang^? an die Berw. MS8 Lieferanten für jvde Menge Vier-Fiifser, 58 Liter Inhalt, mit schwarzem oder goloanifier tem Bandeilsen, aus vollkommen trockenen nich gs^ndeil Eichen» danben. zur Lie^nng ab Juli gesucht. Aeußerste ^isofterte franko Waggon, mit Änga!k»e der liefermÄ^ü^n Menge uwd Aeit, voil l'etstungsfähigen Lie^ Kanten erbeten unter „Netto Mssa 97" an die Berw. 7S5Y Diverse MIHel, Michenfredenz, Mesder, Schuhe. Mhmafchine zu kaufen q^ucht. M. Ma^r, Studenci, Alokisandrova 1. 7Y67 Uebernehme Htzarksssenduch der „Prva hrvatlska Steldionica". Au' Christen nnter an die Berw. 7^6 Tauber.Platten mit Antialw der Äe-der zu kaufen gesucht. Unter „Lindenbaum" an die Verw. TVW ger Z^rozova ul. M.:j! «armOrPlatte uyd Na«h»kästchcn ^^-V mit weißem Marmor weaen Raumnmngel. Aildenrainerjeva q blllrgst Zlegele» Ticheuut« ^ ^ ^^2 schek, j^amlliea. 0971 Verkaufe neu, herrli- cher KlaiDg. Antri^ unt. „Kol» ler Karl" an i>ie Berw. VWI Verschiedene H«ch»lMDb,l, ge^ eignet auch füt Ga>st^uSr«tume. Tksche, Bänke mit Lamperiz zu verkaufen. AMufraaen Buschen-schanf Zorko^ KoZati. liavZ C^ner, schivarz^r Aakketau.^ng, geeiglwt sür Maturanten. Ben-zin^aSkocher, kompl. Fischzcug. alles billig. Adr. Veno. 7001 SStzes «r«S und «r»»m«et für die ^uvi^e Mahd, zirka 2 Joch, in RaZwanje zu verkaufen. AuS-Mnfte im Geschäfte Ii)sip Krempl. Raldvanje 08. 7010 vea», Heu und Grummet, süh. zirka 0 Joch, an der ReichS-straße. Anzufragen Gasthof Ke« renöiS, ^nica. 7114 Iss«i»»an U« »«Iion . Lpl«»Ä»0tt<»pm7 für deiöo un6 kalte Qetränice. »ovle -um Säuern aller Speisen. ,u äenen Sie trillier Oltronensatt «»;li6)cr !>tolt. Auskunft liibt: (!!)astl)IUS Raduha in LuLe oder Iran Je-.^ernik. Aarilior. Koro.^ka cesta 0959 In der ^irantenpsleqe belvan-dort. uebstl'ei im i^ushnlt? licl« fcud, sucht verlähliche. Währige Krau in einem lvsseren .'^>auso unlorzutommcn. Mr. Berw. 0078_ Brauchen Tie Geld? Bortrauen Lie ijberhaupt Il)re Sorgen der BeratuttMelle „Marstan". Ma-ribor, Slovensla nlicn 2^, an. (l^inschreil>ge1ililir 10 Dinar). 70.0 Vermietern und Mietern! Auch in liertlen Wohiiungssragen cMp siclzit sick) zwocis lieiderieits od-jettivt!r Auskunft: „?)i<,rstan" '.!'.tl?hutibt., TIi.>venSla nl. 22. tWol)inlnxisaiinleI>>nugeu losten-los^. 704'.' Hallo! Fassonarbeit vo?^ <'^X'r-ren.iu^^ii.ien U'»l> -27^) Dinar in l'ester Älisfill)UlN^^. '^i^eiiden. !1icptN Wcignäherin empfiehlt sich zur ".'tufertijiunii vou .'.Herren-, Dauieu- und Bcttwäscli^'. Dortsei l>it wivd auch ein Lehrmädchen alls^enommen. Simerl, Elo veiisla ul. I.'). 70''^5» Suche Bekaunts6>ift mit iiuic^er "^nie, hübsch llnd liebenSmt'lr-diq iin Verkehr, welche sich an größerem Photo-Atelier beteiligen möchte. Müßte ca. i')0.r-ten geeignet si:td preiswert zu verlausen. Mr. Berw. 0081 M««er mit 1 oider 2 Betten, billig. Gozdna 7, Magdalenen-vorsta-dt.__7000 MSbl.. sonniges Zt««er,PI0 L«I>l samt Einrichtung, sür Spe^^rei. Stadtmittv. zu verkaufen. Ädr. Berw. 7031 Schönes, geräumiges Lokal mit 2 anschließenden Magazi. nen ist mit 1. Juli zu vermieten. Anzufragen Dvokakl^va ul. 4/1. _ M»«er und Kabinett im Zentrum zu vermieten. Adr. Benv. 7113 ______Ai««er. separ. Stiegen» eingang, zu vermieten. CvetliL« na ul. 23/L. _ 7105 Ztvei schön möblierte Zimmsr sind an drei bessere FränleinS jm vergeben. Auch an eill-n Herrn mit guter Hauslost uich ganzer Berpslegmrg. Fvankopa-nova 23, Billa „Mirni dom". 7072 kSotz»»ng, 2 Ainuner. Kürlie. mit Zu^ör, b Minuten vom Hcupdplatz, ist zu vergebe«. An' zufragen bei Baumgartner, Bai vazorjeva ul. 30/1. __7IM viligst »e^orat, Ostens verpflegt werden Herren im neuen» ruhigen PensionShe-im Brbano-va ul. 28/1. 7102 Schöne lichte, trockene Aoh. «»«>, 2 Zimmer. Stadtzentrum. zu vermieten. TavSar. IurLiöeva 3. ^9»« Sonniges, reines, sapar. Ai«» _______________.. «er, Badezimmevbeniützung. so» kort zu vergebe». Dr. Bsrstos- ^ ikova 4 a. 1. St. rechts. 0998 1033, Sport-LuxuS. fast neu,! -- preiswert zu verlaufen ivMtt> Bermiete OParhertzti««er an Genügung der Militärdienst-^ älteres Ehepaar. Preis 150 Pflicht. Mr. Berw. 7Y18 Prima V»I«ll^ ins Haus gestellt Liter 2 Din. Adresse erbeten unter „Milch" an die Benv. 7112 nar. PtujSka c. 28. 0090 ____ ____^ roSka e. S. 28ü7 Hghtlhank und eintse Tischler- Gogei: Bar^zahluna kauf-: HauS Gold, Gilber, Platin kauft »u »verkzeuge zu verkaufen. Adr., in Maribor-Ost. Antrags unteri N-nn ,111 „Ohne Vermittler" au di^ Ber-uxiltung. 7001 Zinshäuser, Villen. Besitze, Bil ^nhesitz, Sägewerk. Bäckerei. Ziegelei, Schloß^ut verkauft Realitätenbüro, A^ribor, Fran ciskanM ul. 21._^7002 Neugebautes VinsamilienhauS, 3 Zinlnier, M'iclie, Keller, eleltr. Beleuchtutlg. schöner Garten, um 50.000 Dinar .zu verkaufen. Delavska ul. II, PobreZse. 0932 _ Höchstpreisen MariborSka Af'>- Berw. nerija Zlata Popoviäsva ul. 9. Ab^schlossene Dreitim«er«oh-«««g an ruhige Parte.i zu vermieten. Frankovanova »il. 49. _7004 Zi««er unld ^iilche ab Jul: zu vermieten. Ptujska cesta 1?^. Kaufe Uhren, Goltz, Ttlter, repariere Uhren. Äoldwaren und Grammophone. Uhrmacher Jan l^Navn'l trg. Maribor. 32T3 Mese, süß, an der Reichsslrajie. Allträge nnter „Kapitalsanla-ge" an die Berw. 7115 Famillenhaus Umgebung Slta-rrbor gesucht. Briese erbeten u. „R. K." an die Bern'. 0980 Möbel in seder Preislage kau-sen Sie mit Borteil bei den Bereinigten Tischlermeistern> Vetrinjska ul. 22, vlS-a»oiS B. Mixl. s87 Kvufe Bi«a otzer kleineres HauS in Maribor. Anträge unter ..Barkassa" an die Berw. 0910 BÜlige^Z^liws^Zieuba«, 7 Wohnungen. Garten. Bargeld not^vendig 80.000. — Echönez Haus, l Ziulmer. Bad ?l'irt-schaftsräume. Ol>st- unj) Gi-'nui-scs^arten, tadellos erl»alten, Din. 210.000. — Reizende Reuba«-. villa, nloderu, 2 Wohnungen, Garten, 200.000 Diu. größere .'öt>pothc^ ül'ernehmbar. Ltockholies ZinShanS, 0 Wohnungen. 2'^.000 Tin teilweise bar). — Große, modrne Billa, abgeschlossene Wohnungen, größer l^arten. !!!l?0.y09 Din, teilnvise Sv«irbuch. ^us, nahe Zentrum. 1 Wohnungen. Stallnni^eu, 130.00l>. — Neues Haus, Ziuuner und Küche, gr. Garten 22.000. die Hälfte mit Bucl). — Neues .Haus, 3 Zimmer. Küche, gr. Garten, l>4.000. — Besift. 10 Joch, gr. Obstgarten. Bauu.-schule. Haus. 3 Ziinmer. Stall 2 Kiche. 120 000 Diu. Achtung! Waldbesi«. 50 Joch, völlig, ninunt jedes Sparbnck). Gute Zulfahrt. — l^ftkaus mit gltt-gebauten Hans. Zentrum gelegen, wird preiswert verkanst. ^ 1 Biiro „Rapid", «ospoSla ul. 28. Kaufe gut erhaltenes Kinderbett Anträge unter „OtroSki voste lja" an die Verw. <^905 Trockenes Buchenscheitholz oder Prügelholz ca. 10 Klafter, loko Ziegelofen gesucht. Opekurna Tschernitschek, Kamnica. KZ10 loaP^at, 3 Ri^hren Bat-terieem^änger» fast neu, verkauft spottbillig BorS.iL, Brba-nova 19/1. 7100 Tezno. 7014 Stretlg möbl. 3i«mer, separ. Stiegeneingang, ab 15. Juni zu vermieten. Koro«la cesta 19/1. 7008 -7^^-« ,,.. Sine ZVeizimmer» und eine «ohnn« M vermieten. Bol^n Etnzimmer.Wohnnna, sonnig u. kova 2, Nova vaS. V02 vermiete». Avr. Beriv. 7100 Schön« vohnuna, 3 AlNlmer etc., Parknähe, beziehb. 1. Juli, 8Ü0 Vn. Lokal sür Mechaniker. 400 Din» klewe Wohnung. 250 und ü00 Din. Büro „Rapid". Gosposka ul. 28._700b UMl. Zimmer, separ. Stiegeneingang, ab 15. Juni zu ver-mieten. Adr. Berw. 7^ gi««er mit 2 Betten wird ver mietet an 2 besiere Personen, tagsüber besäMigt. Siroßm.r-jerjeva 10. Fu^au.___70W ^i^ schöne möbl. Zi««er, jedes mit separ. Eingang, lnit 1 oder 2 Betten, zu vermieten. Anzllfragen im Geschäft. strova ul. 17._ 70^ Mittelschiilerinnen aus gutem .tzauje werden sür das kommende Schuljahr in volle Verpflegung genommen. Klavier, ??ach- vollaatter, 6S cm Rahmenlichte, schnellaufend, in einwandfreiem Zustande, zu kaufen ge-wcht. Gefl. Anträge unt. «Gatter" an die Verw. 6802 Auto-Peugeot, leichter Lastcn-ivagen. neue Bereifumi. fahrbereit, sehr billig zll verkaufen. Anzufragen: K>zrl Mobl. sonniges, separ. Aimmer, deutsch Konversation. — 1—2bettig, abzugeben. Sodna Mr. Verw. _700S ul. M. Tür 3.-------bessere Aräuleins lvevden Dreizimmer^hniutg.!hübsckieS Zimmer bei voller Gchlas. ««tz GPeisezi««er wegen UebersiMung zu verkaufen. Brazova 9/.3. links. 7074 AiirbiSlernAl, echt und frisch, Schöne —i' ?« u» - empfiehlt KÜrSiSkernölfabrik J.^gro^ Veranda. Gartenanteil. Verpflegung aufgenommen. Hochmuller. Taborska 7. 707l an eine ruhige Partei Ml^ 1- Mr. Berw. Juli zu vermieten. Mr. Berw ---------- 7«« Verkaufe Nertheimknsse, Schreib tisch und Registratur. Adr. Ber' wal^tung. 709? Rofchaar. Matratzengrad! Bettfedern, Jnlete bi'Iigst. Manufak turwarengeschäft Felix Slrabl. Maribor, Gosposka 11. 7092 Neue, versenkbare RWnaschine zu verkaufen. Frankopanooa 17. Maribor. 7055 Aleksandrova 55, Part. 70-^2 Moderner Schrel^sch, slawo'ni-s47 Dreizimmermohnuna nil Bad und Dienftbotenzimmer per 1-Juli im Neubau. Oro^nova ulica, zu vermiete». An.^nfrag. beiul Hausverwalter, Gosp^na <040 „«oneo".Dublicator Nr. 10. neue Maschine sehr preiswert abzugeben. Ferd. Hartinger, Alelisandrova cesta 29. 7080 Reines, weiß emailliertes Gitterbett samt Drahteinsatz um 200 Diu. abzugeben. Pufi. Po-Lehova. Aleksandrova r. 34. _ 0904 __ Zirka ^ Joch Heu- und Grummeternte ist abzugeben oder gegen Dünger umzutauschen. Aus kunft Maribor. SlovenSka 10. 70SS «lavier um 1500 Dinar zu ver-Pausen. Karl Z^leznikar. Preva-lje. ^_ 6952 Weingrüne Halbenfitsser, Schnei dernähmaschinen. Werthkimkassa, großer Spiegel, Hobelbank billig zu verkaufen. Sodna nl. 30, Part, links^_0392 Re«e Misbel aller Art. Speise-zimmier' Schläzimmer usw. wer den wogen Uebersiedlung jmn-stig verkauft. Auskünfte gibt ans Gefälligkeil die Jugoilo-venSka hranilnica. Kralja Pe-tra trg 0._ 0814 Tabernakel, Oelgemülde. Zimmerkredenz. Glaskasten, gr. Standuhr, verschiedene Möbel Meider Wäsche und Schuhe. Maria Schell. KoroSka cesta 24. S807 Großes Lokal, sür Jndnstrie oder großes Gewerbe gc'ignet, zu vermieten. Kröevina. Alek-sanidrova cesta 21._ Schöne Ameizimmerwohnung. Parknähe, mit 1. Juli begehbar. Adr. Benv. _'<01^ Bermiete sosort nlölil. Zimmer. Tattenbachova 18. Tür 1. 7012 7004 Großes, reiines. schön möbliert. Zimmer am Stadtpark an bes, seren Herrn zu vermieten. Adr. Berw. _70<^ Bierzimmermohnuna im Neubau, Oroinova ulica. koulplett, ul.it Badezimmer llnd sänttlich. Nebenräumen per 1. Juli l9Ä zu vergebe,,. Anzusragen bei der .HauSvenvaltung. Gospejna ul. 7/3. 70Sz Miibl. Aimmer, nett, sonnjeitig, separiert, elektr. Licht, sofort zu vermieten. Stritarjeva nl. 5/1. _. 7070 Leeres Zimmer sofort zu ver-utieten. Adr. Berw. _'?034 Aufs Bett wird anständiges »Fräulein oder Frau genommen. ?ldr. Verw. 7033 Leeres Aimmer zu Adr. Berw. vernusten. 7057 Miibl. Aimmer an besseren Herrn um 250 Diu zu vermieten. Adr. Berw. 7084 Pensionisten! Vermiete sofort .«^uK mit 5 Zimmern. Borzim-mer, Küche, großem Dachboden. 1 Manjardenzimmer. Garten, Feld uud Obstgarten. Wrt-schaftSgebällde. Mon^itZmiete 400 Din., in Pvljeane. 10 Minuten vom Bahnhof entfernt. Antrüge an Desnica. Mari bor-K'oZali 7!^__0927 Schön möbl., reines Zimmer mit schöner Aussicht ist billig zn vermieten. RuSka cesta 5/1. _ 0711__ Nettes, solides L^räulein wird als Zimmerkollegln aufgenommen. Strma ul. 3. Kröevina. «40« Schönes Lolal. geeiguet für je. des Gewerbe, sofort zu vermieten. Anfr. Gostilna ..Friedau". TrZaSka c. 1. . .M? Nett inöbl. Aimmer sofort zu vermieten. Maistrova ulica 14. Part, rechts._ 7002 Nett möbl. Zimmer, elektrisch. __Licht, sofort zu vermieten. Ob Leeres Aimmer ab 15. Juni zn ^li^znici 4/1.. __________ 7019 vermieten. SlovenSka nlica^ ^ Sogleich oder ab l5 Juni ein Riedl. Sonniges, möbl. Aimmer zu vermieten. KrLevina. Tom-^iLev drevvTed 12. ?0>^7 Möbl., sonnseitiges Hochparterrezimmer mit separ. Tingang und et«?tr. Licht ist sofort vermieten. GregorLiLeva ul. 7l)85 elegantes, sehr reinl^s nlöbliert. Aimmer ?^rknähe zn vermie- ten . Anfr. Koroßöeva ul. 20, Part. _^ Sehr schönes, reines, gassen'ei» tiges Aimmer, separ. Eingang, an eine bessere Person zu vermieten. Anzufragen: Lrazova rechts. 707k ul. 0. Part. linkS. 0700 .«»«..»7s»eLtaas V0«ie/s/e/t SS74 P«U»»I Elmntag, d« tl. Zu«l lSN^ Mariborer Zeitung* Numnier 15S. ints5nst»ons/s 5kst055s«idsi»n5ennen ^leie^Miiix ersie I^unde o d»i »<»kld«r »m HS. u. 1». Juni «ZI 8t»rt prominente europäisel^e l^ennkslirer» ^ie: ^ie!s Loerenssen» i^il!ms)^ei'» k^okkman» I^otler» öeren6t ui»6 viele »v6ere. 7054 An »ermieten. Großes schön mi^bliertes. separiertes Zimmer zu vernricten. Slovensta ul. s/1. 658» Sonniges Zimmer an Fräulein .^u vermieten. Gospojna ul. V/I, Tür 8. st920 Ein. oder Z»ei»immer»»hn«nst mit 1. Juli gesucht. Anträge lluter „3 Personen" an die Ber waltung. 7S7ö Mvr>«»ss»veAV Nette, arbeitssame Kellnerin sucht Stelle. Zuschriften nnter „Brave Kellnerin" an die Ber-»valtuu^. 7t)4.'j Z»ei» bis Dreizi««er»»hnuns. event. mit Badezimmer, von ruhiger ^rtei mit 1. August zu mieten ircsucht. Anträc^e unter „Sofottiger Zahler" an die Be«v. 7oet> Tüchtige Frisenrin» in «llen Ta menarbeiten perfekt, suchl Stel-l^ geht auch in Saison. Nnter „Tüchtige Friseurin" nn die Benv. » einfaches, jc.doch luftiges, mittel großes ^ oder 2 kle-iue — Zim-iner mit separ. Eiugang, ^r-pslegung, resp. gemeinlchaftlim. .'^ushalt erwünscht. Anträj^e nuter „Sicherer Zahler" an die Verw. ^^1 Ruhige, kinderlose Partei sucht Zimmer und Küche bis 1. Juli. Pünktliclx Zahler. Adr. Bcrw. (i990 Bin Witni«, nüttlcren Alters, fuche Stelle als Wirtschafterin oder ähnlickies gche auch aufs Land. AlttrSge unter „^k" an die Benv. 7101 Schönes Zimmer mit Garten--bcuützunti siir Mitte Juni blS Ende August in Vtaribor oüer llnlgebung von Maribor für (5h4>iar mit 11 jährigem Jungen qesucht. Anträge mit Preisangabe unter „Erholung" an die Benv. 7l)4d Kinderlose Familie f4 Personen) sucht Dreizimmerwohnung mit Garten. Unter „Ordnungsliebend" atl die Berw. LyZI Ehrliches, kinderloses Ehepaar sucht Hausmeisterposten. Adr. Verw. 6879 Suche eiuen Rauul fiir Rerk-ftßtte. Auträgc unter „Werkstät-te" an die Ärw. l!v75 v//sF»e »aufmann, verlieiratct, o^hne Binder, sucht Zimmer un^ Üü-rtie in der Riihe voni Kralja Petra trg oder Vodnikov trg. Anträge unter „BolfSa stranka" ait die Veno. ' 7O77 Mamsell für Wäsck>e gesucht. T. <)ep, Pre^ernova 18/Z. 0070 Brave BrotauStrSfteria wird aufgenommen, tzartinger i drng, Aletsandvova resta 20. 7070 Dreiköpfige Nrazer »Familie sucht für die Ferien Zimmer mit Mchenbentttzllllg in Badnähe. Nuter „ttammerutusiler^' an die Benv. 7068 Mte, junge «einerin. welche Arbeitslust besitzt, wird per so^ fort gesucht. Adr. Venv. 7ft7Z Perfekte Sitchin, W6)lnn!?n siir alles, Maler- und ^jknstroicher-lehvliuq sucht Dieustvcrmittlnn^, Lorber, BetrinsSka 5. 7ltt7 Solidv, aichändlge .^ahltellnerin mit Jahreszeugnissen ivird aus genommen GostilM Achliq. Ma ribor, Fvankopanova nl. 5)5,. S900 07QK kav ««AH» navi^ o««iio I«o?i^ Motel3 l> ksnücs, üdcr Z00 Timmor, Ljxcncr?olMlz. u»tel Imperial von 8S^N0 Diu. und im (iranä t^otel von 7l)^80 Din. Verlangen Lie ineinen ^rospelit leleLrammo: lmperlsl I?ab. UlW»«ta«»ei XulTiillt. Mte, junge «einerin. welche Arbeitslust besitzt, wird per so^ fort gesucht. Adr. Venv. 7ft7Z Gllte Hausschneiderin für ^Neider und Wäsche wirk vcr 'ofort gosucht. Adr. Berw. 70?s» Für Vtlenhausi^lt. Oücrkrain, perfekter Diener neben linderem Pevsonal gosucht. Anträjp unter „7" an die Benv._ für ein tleinerss Hotel wivd per sofort gesucht. Anträge an Hotel Va-tda. öatovec. _7140_ Atchlelnerin, der deutschen und ^vweni^chen Sprache mächti^i, nicht unter 2ü Ialiren, wird mit 1. Juli auisgenonttnen. — Gasthof »Mikes Kreuz", Pius 7117 Perfekte Sitchin, W6)lnn!?n siir alles, Maler- und ^jknstroicher-lehvliuq sucht Dieustvcrmittlnn^, Lorber, BetrinsSka 5. 7ltt7 Solidv, aichändlge .^ahltellnerin mit Jahreszeugnissen ivird aus genommen GostilM Achliq. Ma ribor, Fvankopanova nl. 5)5,. S900 Berkäitserin, der il«vcllis^i)cil u.« deutischen Sprache mächtig, mitl schöner 5>>Uld'chrift und Rechnerin, wird auft^eilmuniett. Schriftliäie Osfcrte mit Neferen zen und Ansprüchen unier j „Tüchtiqe Berkäuferin" an die Vcrw. 711V Gesucht wird ein landwirtschaftlich ausgaltSansprückielt au .<>einrich Äieffer, Seuseu» und Tichelia-brit in Su. Lolvrenc na i»oliorju 6873 Milarbeiterin-Anfängerin, Vil-r^>pr>iziis bcdürftit,. Telbständia keit, Interesse, beoorznat ^pra-chenkennlnissci Ausfiihrlickie ^'ln geböte unter „Neuuntern^hnlen" an die Perm. 704? GVVWGGWGDVVVV^GGVVM Junger Jndustrieler. vl:?mö. gend, wünscht nettes '.'^iädchen zwecks mscher li^eirat kennen M leruen. Zuschriften unter „Äute Ehe" an die Perm. 7li(i Witwe mit Wohunlui und gilien Nebenverdienst sucht 'öekännt-schaft eines alleren, angestelllei' Herrn. Unter „Mittelstand" an die Vcrw. «ZSS.'i ttapitalift» stattliche C'rscheinuH.^, >. sucht Anschlus'»'bei getrennten Kassel! nllt ebensolcher Daine. M'cks .'öeirat. Anonmn, Pystla-glörnd zwecklos. Anlrüge unter „DiÄretion" an die Verw. 1017 l.eset verbreitet äie »lliMWl« ^ebe äem ?. I. Publikum bekannt, ösü ick von äer Ltolns ulica 5 in öie vr«»«rM«v» ullen 6 adersieclelte. Die gesckStsten lVc»t!!vollen 2U be-vsiiren. ?,»»» Xol»r» Riäer m»6 ^u»treivl»er. per I^lter II! 5 vm von 5 l^iter sutvZrts sb^uLeben lm >Veinxalten 8psro-Vit?, poLebovs 78. — k^l-isetien können in ^aribor, jern mUaseknitt« ekZptttt ?eit unÄ 8toti. — ^uek virä rsmdourtert. »p»iaz-teii»ii77»«ut7i«.Kn^«k 7^«U«r» ««>»» ID. I. Sto«k esli. ivei luzpiei'cle Stuten, 8- unä !0-jälirie. vvexen kinstel-lunx eines l.L8taut05. 2u verkauken. ?u WM beLielitleen. bei vort^srieer ^nmvlcluns Nut« 8>pl»ili«. I'ripper. V«iLkI«k, »uvk in vei»It kitl««, ot«» kivipriti. » k^uiiitLkiMT «io «iakiek« l>atunk«n!tk. V«rs«t>»«a gekeilt» lkurek «„tliclii oila». /^»«Iciaauoz«!. vi«l« V«I-azx«n Li« »»kort »uklrliireo^» Kn>»eiiür« üi>«r mit -i. beilox' IImm » XrRuterkur«» »»«t ill»» Vi»>nu»U. »»«> Via«» ?'-» a I. V. IßlT«. 4!!S prima lagorerKalle älv. »<»EUÄ»« «»6 »tet» «rliAtlieli bei hß»rldsr «»« «. «472 s?»«» CIN«: /^lle ^akreZAbonaenten erdslten I4ksrÄ«.c>5!e. zmerilc. (psrker-^KIKAUK llUl VTIVi s^stem mit VruckMilunF) väsi I^»» > I» M» «» (900 Leiten MI l^urselmers navole»koi» ^ «> IVlsrlK«N PU« (an äer i^rsu, Liacltxren^e). 8«lloa«f, »t»ukLre>or Litüzsrten. Kelrsvnt xute ^eioe, per l^ter k t)in»i'. — ke»t»Itunxen n mmt evtffvjsen öael^li»otllui>jx Lckeirl-1>»ek. (-v»po»lc» ulic» 28. l)9b koUkn- ^ickslosolsr oiG Ila8ierltlio8ev 6or i«äeii«i» k^^srbev, asoll wockerasteo LotWÜrkm» s zeuzt rsseliest lu billixsteu?ke!»«i» s K il ZN!llSNM!iI<.tMl!lIir «? o«^v5Zte s^ivovi^c »«»t?»»«. «Kmso« 5w»/«. «i«»e Im etgevea neueu Leke (Zo»p«k>-«loven»lri> ulte» Post. lM« 8ü6>te!eil«:1,e 8p>»1e—- vedemimmt ««» v0ci»O» ß» ß»>>ß»««»«k «, »»»»»H«»««. KieHOAHDO cls lür ««»«JON v«i «ß»O»Ol» «k»» QrO^ilKANMk mit clem Ze8amten VermSZen unä mit cjer ßisn?en Ste«r. krskt D»»ßßDß^ llie Liol»ken »lso pupillsrsicbei Zincl. Die Lp»rlc»sse ltttirt stte ins (letdkscb «nscdlSxiL^l' (Ie5cliSite prompt uvcZ kulant durck. s»9. M ..Mar^borer Zeitung" Nummer 155. Sonntag, den ll. Juni 1938. IVicxleU 4431-00 6ie kicilien l'aee i?;t ein leicliter Lcduk 'MtiL. Vt.rtertiLt sui» l^einen mit (lummisodle, «io äitl! MÄtt ikn um fusse Liir nickt spürt. In cliesem ?ckulie traxen 8>e I^ukv-^in^ÄLS liir !I>jn 4.—. va llilM A kNliIMilM 45.- HVlr desiti«« ein« «rvSe ^usvskil ln 8omm«rsel>«li«n. ?u 1«6«m Sommersaru» pOSsenäe Sckuli«. kDsonäVr» lkre KimtO? drmioli«« unssr« um! de- qu«men SckuIiO. l^nsero verksutsa vlr -u v««»teUprol5Ha. vc8UeM?i SIL DkiS! 8« ov? MVIMr?« !Vio<1eI! 44öI-0S fm 8nmi7ir5 fiir iec^L lZelLkendeit vvoiller l^oincn!ic>nili mit i^pulike unÄ (Zummisokle. 0röNe 27—34 Dill .'iS—. 29- IVlvöell 316?^ ^iir lvddskte Xnaben Kaden xvir Iioke Sckuk« mit äauertiskter (Zuimnisolile verterti^t. diot' venclie kiir den tSUliekon (Zvbrsued. !V1vveil6iL lurnen in äer Sciiuie. beim iVtvOell ANZ-oo Lnkol und für jede (i^^mnastik. Vsmensckuko k^Ür lebliatte Knsben dsuerksster Strapa?» vin ZS.—. sekuk. Sokle und )>^b«st^ au8 Qummi. QrüLo Z5—38'vin öS. IV^vdell 4761-74 tZo5cIimuckvk^Ilei' ^cluill ?ur t'reudo iiirer I.iokIilikL. Vei-sertikt uns versediedeiltÄrbi-ULM mit <^resi-ljummi8vklo. j^odvN SZ4Z.0V für Xinder /u den felertaxen der pa88vn Nodvll 5641-3« für iliro xolcleneu Xindvrctien einen beque-wen Sekuk SU« Kaldsbvx mit Spanne, breite form. I^odell für den 5^r>c>rt. und biliixizter ^cliuli ilii- Ällt) !>ixirt»rtvn, 1'liuriütiir und verschiedene l5i)iclc. sirüIZe 27—^4 I)in .^5.—. i^vdeU S844-» Den Illeinen frituleins dieser leictite, «enSK» te. di««8smv Sckuii. prslktlsek. komod, Vcic.ken vuräe dei mir eingebrocken un6 das l^skrrsä entwendet. I^sckclem ick Aex^en Lin-dflict, unä OledstakI bei äer ^sclrsnska ^svsrovslna äruibs versichert din, liquidierte mir clie LeseUsekstt den entstandenen Lckgäen ^uüergt kulant, /^us diesem Qrunäe Mkle iek micb verl^klicktet, der genannten Qe-seUsekalt meinen Dank aus^uspreclien und sie jedermann würmsten8 an^uempsedlen. 6956 /v; 3 rikc> r. 7. ^uni 1933. «M»? »«GAltt. 0»nk»»aun». »»«G«) SN »«»rtdQ? kst mir Nack dem l'ode meines Papas, des lierrn ^»ttklss 8ck1»m» derxer, die entkaUenäe l^ntersMt?unA in kulantester ^eise ausbe?ak!t. ^s war mir eine xrvLe ttilke in schwerer ^eit. Oeskalb ker^innixsten Dank und empkekle ick diese Institution jedermann 7093 ^Äribor» 6. ^tini 1933. Selilsmderzei'» Koroßka cests 26. iMMN poik«Iiov» viMiriMt Die xeekrten OSst^ werden küllickst einßel»den. .v» ?o^« N»1or ZIvollQviö katvsnje -plvo!» Or»»»NG«I LiLkt Vor« Kann auck bei lie-Lenwetter besuckt werden. I^iter 6 Om. U»«ßH0N» 5«KSIHK u. DGiiit«? kUe Zus»»I»Ml»i» u. »u« Zzu»l!»n«I»»t«ak«n I?ecdercben über liriindun^en und t^atenlc !M ln- unrl Auslände lecknisciie Qutscbton üdei pstent-k^ictitijzkeils- und^t^iNArill^ ikD, I^e^ierungsig» IVl-zribor, ^uxv»l»vivi», Vvtriajsk» uUv» ZV ? I!II!I! ^einbekter. ^cktunz! Pelm« eiiOnI»»«v«>ii, Von 5 I^iter uui^vSrts bekommen »je den l^iter Ai Oin 3.-- bei lv«i v»imi«rtner. 8v. ^sr-lots ob l^esnlci. Dortselbst ist auek Luter der l^iter :!U vln-I.^ -la kaben. 69ZZ für ^u«u8ttermin oder auck irüker, wird eine ^r«l» dk vlorilmmerl«« Voknun» mit kitd liir Icleino, bessere, ervsciisene familio in parli-nÄke. ll. öeziirk. «esuedt. Adresse in der Ver>v. 7142 Verlcauto »elibn«. vekte MI IWIlll verscbiedener (Zröke. sowie alte, reicl, oinxelekte Irukv. ?u besicbtiLen ab iVtontse, Krelcovs ul. 18. parterre. 7120 Line Iro8tlielie Lrtnsekmiix... bringt ltinen in den t>eiljen Lommermonaten das »» ts MkllliM« l»». r.r«ieo^v N>ril>or, trss ZV «»l i«i Keisededsrfsartilcel icsufen 8ie zxut und killijx in lisr Wll!-MlI«NMlllIM I. K»elo. ??» tvodoil» S eine Zpit^enleistunx in seiner ^rt. In allen Luten k^acksesckStten tinden 8je eine reieke ^uswäM von W^Ö^IßUK wie: l»MI »II VAllIIl lllM kIM MM WimitiM illllN W fl«N liWi ImW 11° W>« ll!»»ll etc in t^«eldon»frrlek«n>rs'^n---talt 8t. !.eon»,i>rd. 's'?0 5»«kß« kllr v»Ä«mLnt«I un«> ^»rsdoe. »u VttllßßSßvN P?Sl»GI». 6974 vOr?0»lC» utte» Ich »od kiii d»« tt«6»^tioQ Udo — l>rve>» d«i to ^ k