Nr 183. Montag, 12. August 1901. Jahrgang 120. Macher Zeitung. Ul>r!g «z x bW??' ^^ Voftder,e„dun«: aai'zjahrl« 50 ll, bnlb^hrlg ,5 «. Im «°mvt»»i: ganz. 3»l«i»t, 5». ° '^ ^ ^"t b«e «»ftellu», ln» Haut ganzlähr!, ll K - Inl«r»U»»«,»»»rl F«r Nelne ^ ""<" ^ ZtUt» i.» k. «»«here per ül!l, l< »; d«< «»««>, fiül lllgüch, m!t «»»nahmt bcr Vonn. unb Frlerta«, D!e >h«<»lstl»t<»» befindet sich ngr,I»plllh »ir. », d!e «tb«ct»on Dalmatln'VaNf Nr.«. Spiechttunben der «ebactwn »ln, » bi» »0 Uhl vonnltlagl. Unflantlertf Vlieie »«ben nicht an>en,n,«en, Vtnnulcript« nlcht zurückgestellt Amtlicher Theil. i ^Hr/Ä ^l,^cl)ste Anordnnng wird siir weiland Kais . ^''"l Victoria, verlvitlvete dents ch c dic K.f. " und Königin von Preußen, °"N^na?.!'^ "?' Samstag, den 10. August d. I., -llM'cl!?,. "'^ achtzehn Tage mii folgender t0 bi . ^ «"^gen: die ersten z e h n Tage, voni weiter'n'''I lllich ^'^ "l"gnst, die tiefe und die gust k v ? T"l,e, voin 20. hi» einschließlich ^7. Au-'^"e mind ere Trauer. Aerli2 ^ ,'"^ ^ Apostolische Majestät haben mit Madias" ^"^liesjnna vom 5N. Juli d. I. aller- Proses,'/!' schatten gernhl, das<> de,n ordentlichen l'tat i> w " Rassischen Philologe an der Nniver- ^lcis^ ^'"'' H"frath Dr. Theodor G o >n p e rz ans ^'b>,'n^n w"" 'b"l erbetenen llebernahiue in den ^Menn ^"^'sland der Aufdruck der Allerhöchstm '"""a hetnnntgeg.eben werde. d^"ei"az'^«ust 1901 wurde in d« l. k. Hof. unb Staats-A,>°ti!K»., ^". Z"icl der italienischen, das Xl. Auflage) «I.«un«^ Illa^. vom 3. August Nr. I?? .n, >,. w Frosch.«Ul"' vom 4. August 1901. ^rli^^' '2" «v.d«(lu « vi^t l. gedruckt bei Ed. Kalous Nichtamtlicher Cheil. ^ Der mährische Ausgleich. "'°blisch,„ ,,',,7^U''l^ schlief sm,c Erörternn^ de>> ^""diodm?s - ^' '" b"' "^'d"^> Novinn" al'^ anführt, welche nach seinein Dafürhalten den Deut» schen eine so vortlieilhafte Stellnna. einrännien, wie sie in keinem !^ande der Hi^'lt eine fo grosje Majorität einer so tleinen Mindeilieit znsiestehen »vürde. Tic jnn^zechischen Abgeordneten tonnten rnhig die Ver-antn'orlnng überin'lunen, die Verhandlungen ab' qc'brochen zn habeil, llebrigeno hätten sich die bic^ herigen Verhandlungen ans einen unverbindlichen Mein!>»g5an5tansch beschräntt, dnrch loelchen die Rechte nnd Interessen de^ czechischen Volte? nicht prei5sleM,en wnrden: deshalb sollte die öffentliche Di«nssion nicht in einer Weise eingreifen, welche die ixoralische Starte de5 Standpnnltec' der jnngrzechi-schen Abgeordneten beeeinträchtigen könnte. Da5 pa» lriotisch^ Geluisse», nnd die klenntnw der niährischen Verhältnisse seien für die Venrtlieilnna. der Erfpries;» Ilchteit eineo Anogleiche^' in Mähren allein maß» gebend, wobei selbstverständlich ibr Vorgehen mit den Gesammtinleressen de5 czechischen Volkeo, also anch in Böhmen, übereinstimnien wird. Ohne der Ent« scheidnng dec' hiezn competenteil Organes der mähri« schen Volkopartei vorgreifen zn wollen, ist Dr. Stran» ckn der Ansicht, das» die Voltopartei diesen Ausgleich nicht annehmen und sich wohl auch nicht an den wei« teien ohnehin vergeblicl)en Verhandlungen betheiligen wird. Au5 den Händen der Deutschen eine Landtags» mehrheit, welche im Interesse des Landev nnd der Ve> völternng keine Gesetze beschließen, und eine ^andeo» Anvschns5°Ml>hrheit anznnehmen, welche die Landes" Angelegenln'ilen nicht verlvalten dürfte, wäre kindifch. Die i>ordernngen der Deutschen giengen so weit, dass sien Ausgleiche», tritt aber feiner Ächanptnng, dass der (k'rimle Einschlag dec, Großgrundbesitze; denselben in nalionall'r Äeziehnng uiwcrläsolich lnachen »uürde, entschieden entgegen. Im Gegentheile: die conserva» live deutsche Partei sei in Oesterreich die einzige deut' sche Parlei, welche das Princip der Erhaltung der historischen Individualitäten und der Gleichberechti« gnng ,5>i ihrem Progrannne gemacht habe, sie und um« somehr naturgemäß auch die czechische Katholiken« Partei stehe auf dem höchsten Niveau de5 Geistes und sittlichen Ernstt'5. Die geisllichen Würdenträger und konservativen Adeligen hätten in Mähren stet» für die czechische Kation ihr Äeste-' geleistet. Die „Neuen Tiroler Stimmen" sehen die mähn» sche An5gleich5action nicht fiir bedroht an und hoffen, das5 da» ^rieden^loerk noch vor den böhmischen ^and» tagolvahlen glücklich zil Ende geführt werde. Aus Siidasrilll. Die Londoner „Daily Mail" veröffentlicht eine interessante Statistik der den Vuren noch zur Ver» fügllng stehenden Streitlräfte. Das Vlatt schätzt die Gesammtzahl der den Buren zur Verfügung stehenden Trnppen alls i:'..(X>1 Mann, und zwar 4l>Xi Trans» vaaler, 2i5reislaate halten sich die Buren in den Gebirgen von Heilbronn auf: Dewrt befindet sich auf dem linken Vaalufer und Steyn bei Kroonstad. Sie verhalten sich jetzt abwartend, werden aber im September bei Eintritt des Sommers die Operationen wieder aufnehmen. Im Transvaal bilden die Magaliesberge west lich von Pretoria und Johannesburg das Centrum des Widerstandes, der von iiemp und Delarey orga-nisiert wird. Nördlich von Belfast und östlich von Lydenbnrg führt Ben Viljoen die Guerilla, während weiter östlich eine BureN'Abthciluug, welche die eng» lischen Neiter Steinackers aus Bremer5dorp verjagt Feuilleton. ., ^ T>« UM»«« des Theate«. l«7'" "voitrn E ll5"" "^lm^ hat, besonders Nick "' ""r, nn s ' ' ""eu "'oa. unsrel'ndlichen N cwi" unp^sn" ,7 ""«"'"' der Vergleich ist H^ N'enigsten. in einer und/.''""' den Aer^ ^"'" ^'"'"ng in eine», ich""'"t", m g f" '''5>' l"' Kaiserliche,, Ge- ',.b^ .^"nn.el ^ 7!"«' Nachlon.nlen u,n n>.l '77"inm> und ) Muhende, ^ ^'s ?^''"lt d,. ,l... ^'^'''^chl',,. Die Ver- !"cht berechnen lönnmi, l"'U',n P ^^""nt c ' " "" ""br lebt, doch kann '^7 "de N' N'^nn'w werden, das. e. ^K'rn >'."wird. E,,s ,'^''''" "'», mindesten '' Nin o."U''l' al. w ' ^ "/' ""'«chtnng ist jetzt ''''" W , "^«ne v ^ l,.^." ""fm'gen, i,ns auf "l'">^ "' nnsrn./', ^ "nd al. un. in "n Mt,. ^"'>n Uon lleh. . ",'"""N"'c' wahrscheil,- 3^N A , ^'"'rh„,^ Brettln bevorsteht, vor de.n ^'rrn'7'Un,^.^^ r^ ,„,^ ^^^ ^, ^ "UWen, 0 , s' nb"?' des Herrn Ver- Das lleberbrettl wurde am 18. Jänner 1R)1 ge< boren. Es hatte den Zweck, die Vrettllnnst zn heben und die Augen der Brettlhabitu^s, die sich bis jetzt an cnmnthigen Balletensenbeinen geneidet hatten, ans oie hehren Ideale luahrer Kunst zn lenken. Um diesen 'jweck zn erreichen, zag sich Herr v. Wolzogen graue Hosen und einen Biedermeier ^rack an und recitierte oie Geschichte von der schwammig weichen, blänlich bleichen Wasserleiche. Aber im Eenste gesprochen: die Sache an sich hatte doch Hand und ^,ch. So ein biss. chen Nefornl nach der stilvollen Seite hin war wieder einmal vollkommen angebracht. Nach dem Heien« .sabbath de5 Natnrali5nn,5, nach all diesen sehr be» lehrenden, aber höchst uneleganten Arbeiterdramen, ^uhrmannc-seelenconflilten und misovergnügten ^a> milien Selicke war es ganz gut, dass wieder einmal eifrige Dichterleute Wert auf Harbe, ^orm, Klang und Anmuth legten, that nn5 diese neuromantische Poesie mit ihren niedlich klingenden und singenden Versen gewis» wohl. Nur war das eine Kost, die man nicht alle Tage genießen kann. Diese Lyrik hat im be- wns5ten Gegensatze zu dem formlosen Natnralismuo etwao Gekünstelte», Süßliche», altväterlich zierliches. Hat man alle Tage dao Vergnügen, mit dieser Bieder» meiermnse zn verkehren, so fängt man an zu merken, dass sie doch nnr eine recht fade Zierpuppe ist nnd sehnt sich wieder einmal nach grober Natürlichkeit und nach der freien Mittagsluft der heutigen Zeit. Man lmm nicht immer an Lilien riechen und nicht immer Praline eswl. Jetzt ist die Bewegung un besten Zuge, in eine ungeheuerliche Geckerei auozuarten. Das ältere Wol. Ml'niche Ncw'w'ttl hieh mntlich: ..Vm,jeö Theater (Neberbrettl) auf der Secessionobühne". Bald nach« dein erschien ein „Buntem Brettl", ein „Secessions brettl", und nach den Gesetzen der arithmetischen Per» mutation können wir uns noch ans ein „Nelier' theater", eine „bunte Secession", eine „lieber« secession" gefasst machen. Dazwischen gab e5 noch das Theater „Schall und Nauch", die „Lebenden Lieder", die „vierzehn Scharfrichter", oder mich die „vierzehn Scharfrichterinnen": alle Specialitäten'Theater rich» teten „bunte Theater" ein, und fiir den kommenden Winter haben sich über sechzig Ueberbrettl um die Con> cession bemüht, lind überall graue Hosen, blanke Knöpfe und grobmülterl. Laibacher Zeitung Nr. 183.______________^_____________________152^ z 2. AugustI190i. hat, behufs Verproviantierung die Invasion der por« tugiesisck>en Colonie Louren^o - Marques vorbereitet. Botha steht nordöstlich von Heidelberg im Quellen-bezirke und bei Ermelo. Den 13.000 Buren gegenüber haben die Eng. länder gegenwärtig 250.000 Mann in Süd-Afrika. Dieselben sind aber in einem Raume verzettelt, der 1200 Kilometer hoch und 900 Kilometer breit ist, und überdies haben sie 2000 Kilometer Eisenbahn-linien zu bewachen. Unter solchen Umständen ist es begreiflich, dass sie trotz ihrer zwanzigfachen Ueber» legenheit nicht imstande sind, den Gegner zu überwältigen. _________ Politische Uebersicht. Laibach, 10. August. Nach einer Meldung der „Ins." wird Minister-Präsident Dr. v. Koerber erst nach dem 18. d. M. nach Ischl reisen, um über die politische Situation Bericht zu erstatten und Vorschläge bezüglich der Herbstsession des Parlamentes und der Landtage zu unterbreiten. An Kaisers Geburtstag werden sich die Minister in Wien versammeln und auch andere politische Persönlichkeiten in Wien weilen. Das officielle Organ der jungczechischen Parteileitung, die „ßeska Revue", berichtet über den Stand der Wahlcompromiss»Verhandlungen zwischen den Iungczechen, Altczechen und Czechisa>Radicalen. Das uä lwa eingesetzte Sub'Comits habe sich bisher nur provisorisch mit einigen concreten Specialfragen be» fasst und kaum ein Drittel der Arbeiten bewältiget. Bindendes sei bisher nicht beschlossen worden. Die Verhandlungen mit den Radicalen hatten bloß ein Factum gezeitigt. Abg. Naxa habe privatim einige An» träge zumeist über die Aufstellung von Candidature« seiner Partei gestellt. Die „Kärntner Nachrichten" betonen, der Zwist zwischen Alldeutschen und Deutsch natio« nalen in Böhmen drehe sich doch nur um Personen. Ein Volk von der Stärke der Czechen lasse sich nicht von der Vildfläche wegradieren; die von allen Seiten bedrohten Deutschösterreicher müssten ihre Kraft zur Erhaltung des eigenen geschlossenen Besitzstandes vereinigen und erhalten; das deutsch' österreichische Volk dürfe nicht zum Gaudium der Gegner gesprengt werden, denn in diesem Falle wür. den die Deutschen weder die Staats-, noch die Ver» mittlungssprache erreichen, wohl aber vieles verlieren. Das „Pilsener Tagblatt" bemerkt zur Meldung, dass die Altczechen bei den Landtagswahlen 20 Mandate verlangen, es zeuge von der Schwäche der Illngczechen, welche offenbar auf die Altczechen angewiesen waren, dass sich diese so ungewöhnlich hohe Forderungen zu stellen getrauten, da sie aus eigener Kraft nicht ein einziges Mandat zu erobern vermöchten. Die „Brixener Chronik" tritt den Bestrebungen, eine Fusion zwischen den Conferva tiven und den Christlichsocialen Tirols herbeizuführen, entgegen. Das Blatt lehnt eine solche Vereinigung ausdrücklich ab und kommt zu dein Schlüsse, dass die Spaltung der Katholiken Tirols „viel besser und angenehmer" sei als die Zustände, wenn nur eine conservative Partei bestünde. Die „Neuen Tiroler Stimmen" bemerken hiezui „Wir glauben, dass die radicalen Kirchenfeinde in diesem Punkte dem Bri-rener Blatte voll und ganz zustimmen werden" Aus Rom wird gemeldet: Der „Popolo Romano" findet, dass in letzter Zeit die Sprache einiger regionlngsfreundlicher Blätter und die Beflissenheit mit der sie gewisse Vorkommnisse jenseits der Adria hervorheben und beurtheilen, die auswärtige P o I i t i k I t a l i e n s möglicherweise in ein sehr schiefes Licht stellen könnten. Die Erkaltung der stets correcten Begehungen zwischen Italien und Oester-reich lasse stch daraus ersehen, dass auf das Grab des Königs Humbert von den Botschaftern Deutschlands Frankreichs und Englands Kränze niedergelegt wurden wahrend von österreichischer Seite dies nicht geschah. Prmettis Erklärungen bei der Debatte über ^" 6!?t.des Aeußern versprachen eine ruhige und kluge Politik: die nachfolgenden Vorkommnisse lassen Befürchtungen aufkommen, die umso ernste? sind als gewisse regierungsfreundliche Blätter die neue Rich-tung auf den Einfluss hoher Kreise zurückführen -Diese Auslassung des „Popolo Romano" ma^ großes Aunehen und wird nicht ermangeln, scharfe Ent-gegnungen hervorzurufen. Was der „Popolo Ro» mano von unruhigen polnitifchen Bestrebungen ewiger Blätter sagt, ist buchstäblich wahr Die Re glerung hat aber jede Verantwortung dafür stets mit der größten Entschiedenheit abgelehnt Vielleicht hätt Herr Prinett besser gethan, den Eifer dieser Blatte durch eme o fentüche Kundgebung gebürend zu dän-Pfen. Er glaubte aber, wie bekannt ist, der Sacke keme Bedeutung beimessen zu sollen, und tröstew sich Tagesneuigleiten. — (D e i E r z h e r z o g o h n e F a h r l a r t e.) Aus Budapest. 8. b. M.. wird berichtet: Dem jungen Erzherzog Karl, Sohn des Erzherzogs Otto, ist auf seiner jüngsten Reise in Siebenbürgen ein komisches Abenteuer zugestoßen. Der Erzherzog wurde nämlich zu einer Geldstrafe verurtheilt. Der Erzherzog, der incognito reist, hatte ein Certificat der ungarischen Staatsbahn erhalten, welches bis nach Kronstadt Giltigleit hatte. Dort wurde der Erzherzog von seiner Suite überredet, »ach Predeal zu reisen, um daselbst die schöne Landschaft zu besichtigen und bei dieser Gelegenheil auch dem rumänischen Königspaare einen Besuch abzustatten. Als der Erzherzog mit seinem Gefolge in Kronstadt den Zug bestiegen hatte, erschien der Eonducteur und verlangte von den Herren die Fahrkarten. Der junge Erzherzog zeigte hierauf sein Certificat vor: „Dns ist nicht giltig!" sagte der Con-bucteur. ..Sie zahlen 7 Kronen 20 Heller." Das Gefolge des Erzherzogs bemühte sich vergebens, das Iugsbegleitungs-peisonal zu überzeugen, bass die Mitglieder des kaiserlichen Hauses auf der Eisenbahn nichts zahlen und ihnen daher auch leine Geldbuße auferlegt werden lönne. Der Schaffner stellte nun eine Quittung auf 7 Kronen 20 Heller aus, und der Erzieher des Erzherzogs. Rittmeister Graf Wallis. zahlte daraufhin diesen Betrag im Namen des Erzherzogs. — (KaiserWilhelm 11. undseinVarbier.) Eine der neuesten Anekdoten, die vom deutschen Kaiser erzählt weiden, ist folgende: Der Barbier des deutschen Kaisers ist sehr unpünktlich. Eine Zeitlang lieh Wilhelm II. dies angehen; schließlich sann er auf Abhilfe. Er schenkte dem Barbier eine goldene Uhr. Das half aber nichts, und eines Tages fand folgender Dialog statt: „Haben Sie noch die Uhr, die ich Ihnen gab?" — "Ja. Majestät, hier ist sie." — ..Nun wohl; sie tauat nichts. Hier haben Tie eine a»de^ Nach diesen Worten reichte der Kaiser dem Überrag« ^ Vcrbier eine Nickeluhr im Werte von 5 Marl. , z — (Ein entsetzlicher Doppelraubmo ^ ^ Kürzlich wurde in Liebenecl bei Eger ein grässlicher 2M^ raubmord verübt. Bisher unermittelte Thäter drangt" ^ der Nacht durchs Fenster ins Schanizimmer des an Etrahe liegenden Wirtshäuschens und bann in die M^ stube. wo sie das schlafende Winspaar Georg und ^ Äuer. 27 und 25 Jahre alt. mü Veilhieben erschlüge"" alles vorfindliche Gelb raubten. Die Ermordeten >v'! entsetzliche Wunden auf. Beide haben die Hirnsch"^ ^, ständig zertrümmert. Dem Wirte wurde überdies das M durch einen scharfen Hieb förmlich gespalten. Der Tod w ! sofort eingetreten sein. Zwei in derselben Stube s^ ^ Kinder im Alter von drei Jahren und einem halben ^ ^ verschonten die Unholde. Von den Mördern fehlt jede V^ — (Der boshafte N e u s i e d I e r s e e.) ^ , Oedenburg wird geschrieben: Die Uferbewohner des ^ z siedlersees berichten, dass das Wasser desselben wächst ^ l ist eine große Bosheit vom Neusiedlers«, denn belann i wurde die Trockenlegung des Sees bereits vor längerer ö » beschlossen. , ^ > — (Höchste Sparsamkeit.) Als Gipf" ^ Sparsamkeit kann folgender Vorfall bezeichnet werden-seinem erwachsenen Sohne auch einmal Gelegenheit zu 3 ^ t das Hannover'sche Schützenfest gründlich mitzufeiern,^» ihm sein Vater, ein Landwirt aus Erichshagen--Ui > 50 Mark mit dem Bemerken. Wenn's nicht ausreiche, ",^ wisse er ja, wo der Oheim in Linden wohne. Der f^I^, ? Sohn beherzigte auch anscheinend die väterlichen ^,-, denn erst nach einer Woche landete er wieder im V"^.ly c Nun gieng's natürlich ans Erzählen. Allseitiges ^li'^ rief der gute Sohn aber hervor, als er auf die Frage. "> Geld er'noch übrig habe. 80 Mark auf den Tifch ^,j Des Räthsels Lösung war: Der Bursche hatte, allsta''^ zu vergnügen, jeden Tag Kegel aufgesetzt, wofür er ,^, freier Station für die Stunde 50 Pf. erhielt. M ,, Weise war es ihm möglich, außer den erhaltenen ^ ^» noch 30 Mark Ersparnisse vom Hannover'schen SclM^ nach Hause zu bringen. , — (Ein Held der Wissenschaft.) D" ^ Ztg," wirb geschrieben: „Am 25. September 1900 sta"^ Cuba im jugendlichen Alter von 24 Jahren Dr. I^F liam Lazcar. Er gehörte einer Eommission amerila>n,, Aerzte an, die zum Zwecle der Erforschung des 9 ^, Fiebers auf Euba eingesetzt war. Die Commission, i" ^ Arbeiten Dr. Lazcar reichlich beigetragen hatte, la>" ^.^> Nejultate. dass auch das gelbe Fieber (wie die M^, durch den Niss gewisser Mosquitos auf den Mensch"' ^ tragen würde. Das konnte nur durch ein Vr.peri»" ^ Menschen bewiesen werden, aber irgend einen >' ^ Menschen dieser großen Gefahr auszusetzen, gie"8 ^ lich nicht an. Da unterwarf sich Dr. Lazcar selbst del" ^< eines solchen Mosquitos — das Experiment gela"s' ^ der arme Experimentator gieng an dem acquirierte» U Fieber zugrunde." P^ — (Eine Ferien Versammlung ^^h^ riser Dienstboten.) Vor einem kleinen ^"'^z^ der Avenue Wagram in Paris war kürzlich folgende ^l zu leseu: „Da in diesen Tagen sehr viele Dienst^' ^! Hcusdiener stellenlos find, während die Herrsch"'' h^ z Reisen ober in Badeorten sich aufhalten, wird unsel ^! würdiger Kamerad, der Kammerdiener Herr Ducal^ ^ abends um 8 Uhr hier einen Vortrag über die ^^ s/ Pflichten der Dienstboten abhalten." Des Abends "^,, melten sich im Saale etliche 50 Personen beiderlei ^^ Kutscher. Reitknechte. Diener. Köche. Küchinnen und Aas K«hei»nni» der schwarz«« Kräfin. Roman von Dr««»»» Gandor. (83. Fottsetzung.) „Elisabeth hatte damals schon eine Menge Verehrer; sie tokketierte mit allen ein bisschen, ermunterte aber immer nur bis zu einem gewissen Punkte ihreVe« Werber, dann ließ sie sie ohne Gnade abfallen. Ein» mal waren wir in der nahen Stadt bei einer vornehmen Familie zu einer Soiree eingeladen. Dem Balle giengen usancegemäß ein kleines Concert und einige unterhaltende Vorstellungen voran. Viel Aufsehen und Vergnügen erregten die Vorführungen eines fremden Taschenspielers, der die Gesellschaft mit einer Menge neuer, überraschender Kunststückchen amüsierte, ^ch weiß nicht, wo Baron von Tressen den Mcnm aufgegabelt hatte; seinein Crterieur nach war er Ausländer; die meisten der Anwesenden schenkten der Persönlichkeit des schwarzhaarigen Gauklers wenig Aufmerksamkeit, während seine sogenannte Zauberei allgemeinen Beifall hervorrief. Ich war eine der wenigen, welche mehr auf die Person des .Künstlers' als auf seine .Vorstellungen' achtete. Viel» leicht hatte ich schon an jenem Abende — wenn auch unbewusst — eine Ahnimg, dass der dunkle Fremde mit seinen glänzenden schwarzen Augen und seinen geschmeidigen Bewegungen in unheimlicher Weife in unser Leben eingreifen werde. Elisabeth schien ganz jmWH'en von den mit allerdings hewundernswerter H 2^ vollführten und in mancher d gwn V''7"^" Kunststücken. Mit Rücksicht au " "iren ^sten bereite ware^i m ^?«^; ^''" ^" Hinsicht sehr liberal was e dan "d "nn^"" ?-"' zum Souper zu bleiben. '" eleacmter Gesell- "ne Dame or^l/ "w"" eines Cavaliers; nannte ^ ? ^/>' nur, es hieße, der Mann - er AÄnnln ^ow^". ^"" N"^)eld ~ sei der dm sein. Me .m^^'^" dlämiscl)en Familie, sonst, auf diese diese G riich . w 'n "bo- Wahr.cheiiilich hatte er selbst i^rig imd ch wtr' "" ae,etzt, "m die ^ute nen-"n.ben El sabe , ?"' ö" machen. Vei Tische saß '"I bri Frau vo^Hn d" ' ?/' "" ^atte sich heim-6r unterhat w mÄ 1'" Arrangement erbeten, «on brannw, 7nd V"7"^ ""trefflich; ihre Wan-""ch dc,n Eo por ^l '?"""! tanzten, als fie fich Mendo5b.vor^ si'r den Rest des anderen H^re, 5^ " ^'""den sichtlich vor allen Ursache'zu haben müssen, aber Clisab^^. ^"laltens lnaaM ,„ schnippisch, das ^""""tte ihr wie gewöhnlich machm lasse, 'ch habe nie vordein, nie nachdem n,eine> ^ , , enieni solchen Zustande förmlicher ^'cisere' ^ '„A^ , nach Eintreffen dieses Briefes. Wir dcMc ^,, ' , ders, als dass er den Verstand verlor^ " ^c,^ wenn sich auch in unsere Empörung "" ^ l,^ "'„t schadenfroher Nemigthuung ,niscl)tcN ^ mwernünftigen Verzärtelung und s^zie^ ^ "l'lobejh alneniiw war ja ein niinst'l'^ ^ H ^Hl^«^__________________l52l ,2,^,,« ,«,, sle! ist die N ^"Dl'enstbote wird im Hause, wo er bedien-^'enst' nickt s^."^ ^'"" Velanntschaft. soweit solches den b°zu ihren ^sl/'"^""ae" ^nnen. Die Herrschaft wird ^°W NeifM "" passendes Zimmer einräumen." ginnen ^ "°'^"Uich seitens der Stubenmädchen und "ber Duca^ s . " Ucberraschung seiner Zuhörer fuhr und wir >vtt>>/ "^"s haben die Amerikaner erreicht, ^nb. in El>rm' ^< "'^^ erreichen. Amerila ist ein junges ^"gszimmer . > '^" ^" "lte Traditionen. Das Em-"'chl> Was w s ^"s'e Thee brauchen wir auch gar ^ Tage ausae^7V°?' '^ ""' ^s^ wir nicht bloß alle ^'"st'danmtp. ^^"^"' sondern immer, sobald unser b" Control l.l". '"^^ Unser Privatleben muss von D'enst tadellos .^'"' ^'^ s'"b verpflichtet, unseren ^'vatlebei! nack m ."' ^""" "^" auch berechtigt, unser '^e lönnen die 5 . ^»zurichten. Mit diesem Grund l) "ich sci„ lönnf " m ^" zufrieden sein. und wir werden ginnen die s,^ -. '^"^ '^^n eö Stubenmädchen und befriedigt '^e>bc,r b" u>'d dass das Niesen das Zeichen des d>? ^">len . 'blenden ^bes gewesen sei. weshalb 7'e Sit.« "N rufen habe: „Gott helfe di !« Doch ist ^" «^ men "^/l erA, 7^ '" Indien. Aristoteles suchte den seme Landsleute, um sich Gl e °""kfe? ?.„^ Lesens zu schlitzen. den Jupiter l"? "'" erfahren wir auch. dass die A.a ^ ^i d / «° '/^"^ Eiliges betrachteten. So viel de?' bei den N«m ^" ^' ^'"ch hinter dem ähnlichen sich > ^e man '."'-','""^ '"^ 5" suchen. Die hohe Äe- l er. " "nes" 7" '?':.^'" diesen beilegte, be chränlic ^ )"""- ^7^7/,-^ beiden Voller des classischen E'e b','"' Anwe ,. ^ ?"1 ^'^' ^ Thugs war das "'«al^-" es siir Ä ^^"' '^r blutigen Gottheit. ^Ö^iele «„s" ^wse P licht, ihrer Göttin Ahoranic s« 3> u diind ,7 A"''' ^^ todten sie nui durch ^l> ,^pf" an ul ^>. '^'^ '°'^" der List. mit be l'r k" .N. der ' ch "" b«e Cpuren ihrer grauenhaften l»is > Ctric, m ^ '"s '^^ """ °" Ungliiollichen ^cl ^ettei. de,".^','Wls und ^' ^iick. zu niesen. "n groß. Auch bei ^^----------"benteuerl.cl.N. or.. r^_.^......^, bnchen schildert eine Londoner Depesche wie folgi: Nach Telegrammen aus San Francisco wurden aus den Shelby-Schmelzwerlcn zu Vallejo Goldbarren im Werte von .''40.000 Dollars gestohlen. Die Diebsbcinde grub einen 400 Fuß langen Tunnel vom Strande bis unter den stahl-bedeckten Raum. wo das Gold aufbewahrt wurde, und schaffte das Gold per Boot fort. Local- und Prouinzial-slachrichten. Eine Reminiscenz an Kaiserin Friedrich. Anlcifslich des Ablebens der Kaiserin Friedlich dürfte der Hinweis nicht uninteressant sein. dass die hohe Frau — damals noch oentsche Kronprinzessin — im September 187l< cn:ch >l r a i n mit ihrem Besuche beehrte. Der „Laibacher Leitung" vom 2(i. September 187!i entnehmen wir über di? Anwesenheit der Kronprinzessin folgenden Bericht: Gestein um I! Uhr nachmittags traf Ihre t. l. Hoheit dic Frau .Nronprinzessin des dentschen Reiches in Salloch ein, um der Papierfabrit in Iosefsthal einen Besuch abzustatten. Vom Präsidenten der Actien-Gesellschafl ..Leytqm-Ioseföthal", Herrn Ialob Syz, empfangen, bestieg der in Begleitung der Gräfin Brühl, des Grafen Seclendorf und dek Badearztes Dr. Mayerhoffer eingetroffene hohe Gast den bereitgehallenen Wagen zur Fahrt nach Iosefsthal. Am (5ingange des Fabrilsgebäudes. von dessen Giebeln Fahnen iil den Farben Oesterreichs und Deutschlands neben einer slovrnischen Tricolore flatterten, wurde die Kronprinzessin von den Beamten der Fabril erwartet, während Frau Tccpinz. die Witwe des Gründers der Papierfabrik Josefs, thal. der hohen Gönnerin der Industrie ein Willkommen brachte. Die Kronprinzessin nahm diese ihr gebotenen Worte der Begrüßung sowie auch die Blumenbouquets. welche die Entelinnen der Frau Terpinz mit einer lurzen Ansprache überreichten, huldvollst entgegen und erwiderte die in eng lischer Sprache an sie gerichtete Anrede der Frau Nauin^ gartner, der Mutter der lleinen Aouquetspenberinnen, in freundlichster Weise. Von Herrn Syz geführt, trat sodann die Kronprinzessin einen Rundgang durch die Favrils-etablissements an. Mit lebhaftem Interesse verfolgte sie alle Einzelheiten der Papierfabricatio» und war fichtlich überrascht, als ihr im Papiersorliersaale. wo sie zwei schmucke Krainerinnen in der alten schönen Vollstracht mit einer Blumenspenoe und einer Ansprache empfiengen, Brief-pc Piere und Couverls mit den vereinigten Wappen Deutschlands und Englands und bei Widmung „Zur Erinnerung a» Ioscsbthal" vorgelegt wurden. Nach dem Rundgange durch die Fabrilsgebäude uahm Ihre l. l. Hoheit die Frau Kronprinzessin einen Thee ein, »vorauf die Rückfahrt nach Salloch angetreten wurde. Am ^i!>. September traf die Kronprinzessin, von Römerbad lommend, um !1 Uhr ^!2 Minuten vormittags mit dem Localzuge der Südbahn in Laibach ein. Der! Bericht der „Laibacher Zeitung" über diesen Besuch lautet ^ unter anderem, wie folg!: In der Äegeitung Ihrer l. l. Hoheit befanden sich die Palastdame Frau Gräfin Nrühl, der Kammerherr Frei Herr v. Seclendorf, der Badearzt Herr Dr. Mayerhofer mit Frau Gemahlin und zwei Kindern, eine weitere Dame und zwei Kammerdiener. Da Ihre l. l. Hoheit im strengsten Incognito reist uud für die Dauer ihrer Reise vorneherein jeden officiellen Empfang danlenb abgelehnt hat. so war außer Herrn Josef Krisper. der in seiner Eigenschaft als Verwaltungsralh der Leytam Iosefslhaler Acüen-Gesrll-schast schon bei dem jüngsten Besuche der Prinzessin in Iosefsthal die Ehre hatte, derselben vorgestellt zu werben und sie durch die Fabrilsräume zu geleiten, niemand zu bcren Begrüßung auf dem Bahnhöfe erschienen. Sofort nach dem Verlassen des Waggons schritt die Frau Kronprinzessin, die sich anlässlich des belauntlich erst vor wenigen Monaten an der Diphtheritis erfolgten Todes ihres britt-jüngsten Kindes, des 11jährigen Prinzen Waldemar, noch , in tiefer Trauer befindet und in einem einfachen schwarzen Thibetlleibe. über welches sie bei der Anlunft noch eine glohe, fast bis zum Boden reichende schwarze Tuchmantille trug. gclleibet war. auf Herrn Krisper zu. begrüßte denselben in freundlichster Weise und drückte ihr lebhaftes Bedauern über die regnerische Witterung aus, wodurch ihre Absicht, den Schlossberg zu besuchen und sich von oben das schö,^ Panorama von Laibach zu besehen, leider zu Wasser gr worden sei. Nach einem lurzen Aufenthalte von ungefähi 10 Minuten bestieg die Prinzessin mit der Gräfin Brüki und dem Freiherrn v. Seckendorf die derselben von Fr«m Terpinz zur Verfügung gestellte geschlossene Equipage, während die übrigen Damen uud Herren der Suite mi'. Herrn Krisper in den Equipagen der Herren Emerich Maye^ und Zefchto Platz nahmen und zunächst ins „Hotel Europa' sichren, wo zwei Zimmer für die Herrschaften bestellt waren. Nach einem dafelbst eingenommenen lurzen Frühstücke unter nahm Ihr.: l. l. Hoheit. begleitet von ihrer engerem Suite und unter Führung des Herr» Nrisper. eine tur^l Rundfahrt durch die Stadt, an die sich über den tunb gegebenen Wunsch der Prinzessin eine Besichtigung des Innern der Domlirche anschloss. über deren Bau und Aus schmückung sich die hohe Frau sehr anerlcnnend aussprach. Von der Domlirche fuhr Ihre t. t. Hoheit zur Besichtigung des lrainischen Landesmuseums in das Lycealgebäube, woselbst sie der Eustos Herr Deschmarm bereits erwartete Unter seiner Führung nahm die Prinzessin die im unteren Theile des Museums aufgestellten ethnographische» Sammlungen mit regem Interesse in Augenschein und wendete namentlich der reichen Collection der Laibachei Psahlbautenfunde ihre lebhafte Aufmerlsamleit zu. Die hch? Frau bemerlte bei diesem Anlasse, dass sie auch die in der Schweiz und in Schottland gemachte» Pfahlbautenfundr genau lenne und dass sie zu ihrem besonderen Interesse auch unter den hiesigen Funden so manche der Form und Bestimmung nach ganz ähnliche Objecte wiedererkenne. Dci die Besichtigung des Museums längere Zeit in Anspruch genommen hatte und mit Rücksicht auf die um 1 Uhr zu erfolgende Abreise die Zeit nicht mehr ausreichte, so musste der von Ihrer t. l. Hoheit ursprünglich noch beabsichtigte Besuch der t. l. Tabal-Hauptfabril leider unterbleiben. An dessen Stelle unternahm die Frau Kronprinzessin übei Vorschlag des Herrn Krisper noch eine Spazierfahrt nach Tiooli, welche allerdings durch den andauernden, leinen freien Ausblick gestaltenden Regen wesentlich beeinträchtig! wurde. Um 12 Uhr mittags wurde das Diner in den Zimmern des Hotel „Europa" eingenommen. Nach dem-> selben fuhr die Prinzessin nebst Begleitung direct auf den Südbahnhof, woselbst sich diesmal bereits ein ziemlich zahl reiches Publicum eingefunben halte, das die Vorhalle unk den Perron entlang Spalier bildete und die, ihrem ganzen Wlsen sowie ihrer stattlichen, schönen Erscheinung nach äußerst sympathische hohe Frau ehrfurchtsvoll begrüßte. Die Prinzessin durchschritt das Spalier, nach beiden Seiten hin freundlich banlend. mit einem großen Cyclamen^ , Bouquet (einer Lieblingsblume der Prinzessin) in Händen, das ihr lurz zuvor in Erinnerung an ihren Ualdspazier gang von Iosefsthal nach Salloch von Herrn Krisper über-reicht worden war, und bestieg fofort mii ihrer Suite, gt' leitet von Herrn Ttationschef Habit, einen dem Zuge der Kronprinz - Rudolfsbahn angehängten gewöhnlichen Aussicht swage n, nachdem sie sich zuvor noch wiederholt in liebenswürdigster Weise von Herrn Krisper verabschiedet, demselben fiir seine freundliche Führung gedanlt und ihre vollste Befriedigung über ihren Besuch in Laibach und das hier Gcsehene ausgedrückt hatte. — (Aenderung der Beförberungsdof-schrift.) Se. Majestät der Kaiser hat den zweiten Nachtrag zur „Neförderungsvorschrift für die Personen des Solbatenstanbes im l. und l. Heere" zu genehmigen geruht. Dieser Nachtrag betrifft die Eintheilung und Beförderung derjenigen Oberlieutenante. welche die Kriegsschule oder bei, l'Mt ,7^' 5nsannn , ") ^ ^'""'t dk'w Schick-"'''prm /) l'ch 5"rch il r ^. '^'^ """' nichte nu'ln', ^^/3 l'^"3 ' " dio^ ^^ 'bn'Hau^schrift N' d^"n,v,it ^7'lich >!i /' "l Vat.r mi. Nns.r "'""' l '"l an > ' 'br goiotzlich zukom. ^ "' wird"' ,7 v".,ie„g„. Der' ^^ von du^'in Lri^': sl- bliob cii, im'l'l-i'iscln'r, vorbittc'rtl'r. ll'dl'nsmiidc'r Mann. ^'il> nannte l'v Clisabl'tlio ^'linu'n. Daso ini ^rnndl^ sl'ilN'c' Hl'izmc' twäi ^inc hl'isll' Sclinsncht nnch der mm jchon seit ^n Nm'cholU'in'n lircinntc, orflll,^» »i'ir e,sl in scincl Storlicstnndl'. Wieder und wieder rief er sie il, den Tmien sehnsnchtvvoller ^iebe; mit !l,rel» i'llnnei, ln,f t'e» kippen entschlief er. ^ir hcittel, siillschlveigend mnieiwmmen, dafc. Elifdbetli nach nn-sere» Vliieri' Tl,ide der drille Theil seine» nnchaelnsse' nen Vernlüaenc' schöre», nierde, und alo wir erfuhren, daw eil, Testainent eristiere — nach unserer Meinung tlNlllte dasselbe nur errichtet sein. uin Elisabeth zu enterben — tainen wir iibeiein, unserer Stiefschuiester trohde», ihren Theil freiwillig zn «eben. l^o la,u aber anders. In seinem Testamente hatte der Aater feine ji'lncisle Tochter.^ur Erbi» oon Grudenhofen ein glsevl' nnr Stefanie und ich — sollten mit einer dllerdiliac' sehr hl'lien Summe au^ctauft U'erden. Tie (tröjjnllil^ traf u»5 l.,er!lichld. '.'.'ichtc' hatte u„5 ferner geleaen al?' der Gedanle, daso wir unfere Hei-mal verlieren könnten. Eine namenlose Vitterteit bemächtigte sich unser. Wir hätten nun wohl rnhia. in (^rndenhofen bleibe,, tonne», bi^ die Erbin oder deren Nechtonachfolger sich meldeten - wao bis,zur Stunde noch nicht geschehen ist — aber da» widerstrebte un-serein Stolze. Wir liesle», uui' deshalb unser Capital ml sere Herzen und verschloss dieselben gegen weicher? Empfindungen. Wir waren fertig mit der Welt und wollten nichts mehr von ihr wissen. Da wehte dao ^chillsal Sie uns ins Hnu5, und ^hre aninuthige Ingend und Ihr lieblich bescheidenes Wesen machte un5 wieder frelmdlicheren Regungen zugänglich. Doch ich bin noch nicht zu Ende mit meiner Geschichte. Ahnen Sie jetzt, wer der Unselige war, dm meine Schwester beim Erbrechen unserer Schatulle über» raschte? Elisabetho — unserer Schwester Gatte! St?» fanie erkannte ihn sofort, obwohl sie ihn in vielen, vielen Jahren nicht gesehen hatte. Aus seinem Munde erfuhr sie, dass er seit Jahren von seiner Fran ge» trennt lebt und daso er deren Auflilthalt nicht leimt, aber auf der Suche nach ihr ist, da er durch Zufall — sie wird ja seit Jahren durch alle Leitungen gesucht - voi, ihrer Erbschaft Kunde erhalten hat. Der Himmel aber mag wissen, wie e» ihm gelungen ist, uilfereu Aufenthalt ansznspionieren. Wir sind in un» beschreiblicher Angst. dasc> er feinen Uebersall wieder» holen tonnte' deshalb haben wir unseren alten Walln? von Grudenhofen lommen lassen-. so sind wir weiiigsten5 nicht ohne Schutz. Gott allein weiß, was alls Elisabeth geworden ist. Ist sie gestorben, ver> dorben - wir wissen es nicht, aber ich habe da5 un> al'weisbaie Gefühl, dass die Arme an der Seite dieses schrecklichen Menschen schwer für ihre Schuld gebüßt haben mag. Gott fchütze fie, und lenke ihre Schritte in Gnaden heimwärts. Wir hegen keinen Haft mehr gegen sie. — Das ist unsere Geschichte!" (Horlfttzung folgte Lolloch« Iei'ong N.,, 83. '522 12, «ugust ,««,, holieren Geniecurs absolviert haben, und w,rd nun durch etnc Circular - Verordnung des l. und l. Re,chs-Kr,egs-ministeriums verlautbart. Gleichzeitig wird fur b,e Zeit des Uebergangts Folgendes verfügt: 1.) Diejenigen Hauptleute und Rittmeister, welche bis zum Jahre 1900 die Echlussprüfung an der Kriegsschule (ohne vorherige Ab-so'.vierung dieser Anstalt) mit gutem Erfolgt bestanden hoben, bleiben von einem weiteren Nachweise theoretischer Kenntnisse für die Beförderung zum Major enthoben. 2.) Hauptleute der Artillerie, welche die Kriegsschule vor dem Jahre 1902 absolviert haben, müssen — wie bisher — vor dcr Beförderung in die Majors-Charge die Erganzungs-piüfung aus den an dieser Anstalt nicht vorgetragenen Gegenständen des Svecialcurses für Haufttleute der Feld-und der Festungsartillerie ablegen, sowie die Artillerie-fchichschule mitmachen. Für die der Artillerie entstammenden Hauptleute des Generalstabscorps gelten diesbezüglich die Bestimmungen des Erlasses vom 23. Februar 1900. — (Kaiserfest in Abbazia.) Wie alljährlich, wird in Abbazia aus Anlass des Geburtstages Seiner Majestät des Kaisers eine Kaiser-Feier veranstaltet werden. Auszug aus dem Programme: Samstag, den 17. August: Allgemeine Illumination der Häuser, Aergspitzen; Setbeleuchtung, Fackelzug mit Musit von Volosca bis Vasan-sla, zurücl zum Cafe „Quarnero". Vortrag des Gesangs-vereines „Lovor"; Huldigung vor der Kaiser-Büste. Hierauf Kaiser-Ruunion im Cafe «Quarnero". Festliche Beleuchtung des Vorplatzes. — Sonntag, den 18. August: Musikalische Tagreveille, allgemeine Beflaggung: Fest-Gottesdienst in der Pfarrkirche Volosca; Fest-Diner im Hotel „Stefanie" (Einladungen hiezu werden von der l. l. Bezirlshauptmann-schaft Volosca ausgegeben). Nachmittag 4 Uhr: Vor dem Caf6 «Quarnero" Tombola zu Gunsten b«r freiwilligen Feuerwehr. Abends 8 Uhr: Volksfest am Tennis-Platze, veranstaltet vom Militär-Neteranenverein. — (Einziehung der Staatsnoten.) Die Mnisteriallunbmachung über die mit 2. September beginnende Einziehung der restlichen 224 Millionen Kronen Staatsnoten und über ihren Ersatz durch silberne Fünf-lronenstücle und Zehnlronen - Banknoten wirb, wie das „Fremdenblatt" mittheilt, noch in der ersten Hälfte des Monates August erscheinen. Die Meldung, neben der Ausgabe der 160 Millionen Kronen Zehnlronen-Nanlnoten sei dil Emission auch der höheren Banlnoten-Appoints. vor allem der Zwanzig' und Fünflronen-Nantnoten bereits für die nächste Zeit zu erwarten, wird als unzutreffend bezeichnet. — (Uebersicht über die systemisierlen Notare.) Eine dem „Verordnungsblalte des t. l. Justizministeriums" entnommene Zusammenstellung der zu Beginn des Jahres 1901 systemisierten Notare ergibt für den Sprengel des Oberlandesgerichtes Graz folgende Ziffern: In Steiermarl sind für den Sprengel des Landesgerichtes Graz (621.820 Einwohner) 30 Notare systemisiert, davon 9 für die Stadt Graz; in den übrigen )04 sonstige verschiedene Krankheiten. Verunglückt sind 6 Personen (2 ertrunken, 1 in einer Kalkgrube verschüttet,! 1 überfahren, 2 durch Sturz). Es kam 1 Selbstmord vor; weiters ereigneten sich 3 Tobtschläge. —«. — (Rinbfleischp reise.) Im Monate Juli betrug der Durchschnittspreis für 1 lc^ Rindfleisch: in Rabmannsborf 1 X. in Assling 96 !,, in Kronau 1X8 l>. in Kropp 1X8 li. in Velbes 1 X 20 ii. in Adelsberg 1 X 4 ll. in Ill.-Feistritz 1 X 4 ll. in Senosetsch 1X4 l>. in Nippach 96 li. in Gurlfeld 1 X 12 k. in Landstrah 88 ll. in Nassenfuß 88 l>. in Ratschach 96 k. in St. Aar-thelmä 80 li. in Großdolina 80 Ii, in Tschernembl 80 li. in Mottling 80 li, in Stein 80 li. in Mannsburg 88 l>. in Kraxen 88 li. in Oberlaibach 96 l,. in Rudolfsweit 96 l>. in Seisenberg 80 k. in Treffen 96 l». in Littai 96 l». in Weichselburg 88 l,. in Sagor 96 i», in St. Martin bei Littai 96 li, in Gottschee 92 li. in Reifnih 96 k. in Großlaschitz 88 k. in Zirlnitz 92 li. in Ibria 92 li. in Planina 1 X. in Altenmarlt bei Laas 88 li. in Krainburg 1 X, in Bischof-lack 88 li> in Neumarltl 1 X 4 li. in Loitsch 88 li. —ci. — (Die Arbeiten an der Karawanlen-Ibahn) schreiten, wie aus Klagenfurt gemeldet wird, rasch vorwärts. Der Wocheiner Tunnelbau ist nördlich bereits 400. südlich 200 Meter vorgeschritten. — (Vom Artillerie-Schießplätze in Gurlfeld.) Morgen findet das Schießen in der Kriegs-Halb-Nrigaoe statt. Da bei diesem Schießen auf die weiteten Distanzen, und zwar von den Anhöhen hinter Haselbach und Venice über den Saveflufs geschossen werden soll. wird von 6 Uhr morgens an das Flößen auf der Save sowie die Saveüberfuhr bei Mrtvice eingestellt, die Straßen und Wege werden abgesperrt und die Bewohner des Dorfes Za-dovinel und mehrerer Häuser von Venike aus ihren Wohnungen belogiert weiden. Zu diesem Schiehen werden mehrere hohe Generale und andere Officiere erwartet. Der Herr Generalmajor von Zawodsly ist gestern mit dem Abenbzuge von Graz in Gurlfeld eingetroffen. —l!. — (Preisausschreiben.) Die Redaction der laufmännischen Wochenschrift „Handels - Akademie" hat 200 Ml. ausgesetzt für die beste allgemeine Beantwortung der Frage „Debet oder Credit?" Da in der Buchführung oft Fälle vorkommen, wo man im Zweifel ist, ob ein Posten auf der Debet- oder Creditseite zu buchen ist. so soll womöglich eine Frageform gefunden werben, durch welche der Zweifel, ob Debet oder Credit gelöst wird, ähnlich wie in der Grammatil der Declinationsfall, durch eine Frage ermittelt wirb. Als letzter Einsendungstermin für die Preisbewerbung ist der 1. October 1901 angesetzt. Der Verlag dei laufmännischen Wochenschrift „Handels-Atadenne", Leipzig. Iohannesplatz 3/5. sendet jedem auf Wunsch die Nr. 14 und folgende der kaufmännischen Wochenschrift gratis und franco zu, woraus die näheren Bedingungen des Preis' ausschreibend zu ersehen sind. —- (I. Vel defer L a w n t e n n i s - T u r n i er.) Montag, den 19. d. M., und die folgenden Tage findet auf dem Platze des Curhauses in Velbes das erste Lawntennis-Turnier statt. Im Comitö sind die Herren: Michel Angelo Baron Zois (Präsident), Graf Csaly (Handicaper). Siegfried HimmeIbauer (Handicaper). Guido George wits. Eugen Wedl. Ludwig Webl. Paul Mayer-Nesslei und Ernst M a y e r - N e s s l e r. Propositionen: 1.) Herren-Einzelspiel: 2.) Damen-Einzelspiel; 3.) Herren-Doppelspiel; 4.) gemischtes Doppelspiel; 5.) Herren-Einzelspiel mit Vorgabe (Handicap). In allen Ccncurrenzen Ehrenpreise, bezw. Ehrenzeichen, den Siegern und Zweiten, eventuell Dritten. Gespielt wird nach den von der Alt England Lawntennis - Association aufgestellten Spielregeln und Turnierbestimmungen. Der Einsatz beträgt ü^c ""^ 2 5 X. sonst 3 X per Person. Die Nennungen M,eßen am 18. d. M., 12 Uhr mittags, und sind sammt Ansatz an Guido George wits, der auch Auskünfte ertytl t. nach Neldes. Villa Georgewits, zu richten. Das ^ormtt> behält sich das Recht vor. Nennungen ohne Angabe der Grunde zurückzuweisen und Aenderungen im Pro-^""""l ^zunehmen. Es wird auf Sandcourts und mit i r < ^' ^ ^ vormittags, im Curhause statt. Die Aeiyensolge der Concurrenzen und der Spielbeginn für die ^,'n ^ - . ?"b jeweilig am vorhergehenden Abende auf '""schlag bekanntgegeben. Die ein-"" lwtt. wenn bei Einzelspielen ^li w^^ Doppelspielen 8 Nennunqen vorliegen. Gebalb 4 Ukr 5?"""^ """ ^ «Hr. an/Nachmittage von werden «s.^ ^ ^"'che d" Dunkelheit. Die Spieler ^Am^ bekanntzugeben. Das Tu'rnier rend"d?s°N^l°ü^'l'"en ^ 55,^ wäh-Vaws^ das besonders in der heißen sH?" ",n7tt."^? fühlbar wird. entsteht au8 zwei Ur-l and n ^ 5>alw, w Lenkstange, die °,e onette Vnühruna. kchlt»«« mil del Handfläch Die erstere Ursache lässt sich leicht vermeiden, und ist ^ schon aus dem nebenbei erwähnten Grunde zu verhüten, durch das krampfhafte Halten der Lenkstange "ähren° > gerer Fahrt besonders bei dazu empfänglichen I^'"' 1 mitunter dem singeschlafensein ähnliche La'lM« entstehen können, welche eine elettrotherapeutische ^y , lung nach sich ziehen. Was die zweite Ursache bett'?!'^ empfiehlt es sich, zum Fahren leichte Zwirnhanoschu^ zuziehen, welche behufs Verminderung des TransPw mit klaffncnin u«ra oder am besten mit Salicylstieup ^. eingestäubt weiden. Sehr vortheilhaft ist es, sich ^, Fahrt die Hände in einer Essiglösung, der auch e^?'^ iohol zugesetzt sein kann, zu waschen, und dies ""A ^ der Fahrt zu thun. Man kann leicht ein Fläschch" ^ (reinste 86percentige Holzessigsäure) mit sich Mren. °" ., entsprechend zu gewöhnlichem Essig verdünnt. Auch -^. Durst ist Wasser, dem ein paar Tropfen EssiM"^ Zucler zugesetzt wurden, anwendbar, und es wirll Getränk beruhigend auf das Herz und den Alutuml°"^ — (Ein Infanterist als Einbreche l- ^ 7. d. M.. um halb 11 Uhr nachts, brach der im erste" "^ Jahre dienende Infanterist der 14. Compagnie des 1^ fanterie-Regimentes. Namens Lorenz De 1 nuta, ^ aus Bischoflack gebürtig, in ein Wohnzimmer e'^s <> ,, in Victring ein. Der Besitzer des Hauses hörte im 0 ^ ein Geräusch, sah nach und fand den genannte" ^ fanteristen zwischen zwei Kästen versteckt; er wu^z,, genommen, gebunden und der herbeigerufenen ^ Patrouille iibergeben. ^ —(T 0 b'tschla g.) Am 3. d. M. abends <"^ in einem Gasthause in Kisovec bei Sagor zwischen dtN ^ c-rbeitern Franz Prosenec und Anton Majdi? ^ ^ einer Tanzunterhaltung ein Streit, welcher bald »z Balgerei ausartete. Hiebei versetzte Prosenec dem ^ ^ angeblich mit einer Flasche einen Schlag über t»a ^ Auae. wodurch letzterer eine 7 cln lange Schnittwun^ ^ Diese Verletzung verschlimmerte sich im Lauft ^/ Tagen derart, dass MaM- an den Folgen Verse»" f 8 d. M. im Werlsspitale zu Töplitz starb. Der Thales dem Äezirl6gerichte in Littai eingeliefert. ,^ — (Die drahtlose T el e g r a p h i e z N"I^ Amerika und Europa) wird, wie uns He" A mann Kavt-is, mittheilt, mit Nicola Tesla'sche" >, raten bereits eingerichtet, und zwar mit einem «^.. j/ dc? Küste von New-Jersey und einem „Empfänger ^ Nähe von Lissabon. Theater, Kunst und Literatur ^ — (Vom Wiener C 0 n se r v a t 0 r i u ^/H Professoren des Clavierspieles am Wiener Consel^/, dir Herren Door. E p st e i n und Fischh 0 f ')" ^ H die „Neue Freie Presse" schreibt, bei der Direct'^,-!, Institutes um ihre Entlassung angesucht. Die Ae" ^, dazu ist folgende: Der Vorstand der Gesellschafl ve ,^ freunde hat beschlossen, am Wiener Conservatol ,>< Meisterschule für Clavierspiel zu errichten und "'^, tung derselben den berühmten Pianisten Emil ^> ^^ betrauen. Die Professoren für Clavierspiel ^''^ ^ und Fischhof haben nunmehr von ihren Sommer" ^„i^ bei der Direction des Conservatoriums ihre De»'' „„!' », gereicht. Die Herren haben diesen Schritt gemel",'"^»!, ni.mmen und betonen in ihren Gesuchen, dass 1" ^F. gegen das Engagements Sauers an sich wende"^^ sicb veranlasst sehen, die Stätte ihres langjährig ^M zr verlassen, weil man sie von der Creierung ^ W schule vorher nicht verständigt hat. . .„ <' > für 2 X. ^-s^<», TelegranlNle /!" des K.K.EelegraPhen.Eorresv.^^ ^ Kaiserin Friedrich 1« B^ «1 Homburg. 12. August. Die englis^»^^ sind gestern vormittags hie'r eingetroffen u"^i>H der kaiserlichen Familie herzlichst begrüßt. N"^ .«')H nl der Kirche in Cronberg die Trauerst'" '^ ^ Friedrich w Anwesenheit der deutschen und e"" jcstäten und Fürstlichkeiten stall. ^ Crispi 'l>. ob^ ^ Neapel, 12. August. Crispi ist ges^ ^, 7 Uhr 45. Minuten gestorben. j, . ^ ^l,z Die deutsche Siidpolexpedit'"^ v^^ ^ K ieI. N. August. Die Siidpolerped'' ^ , .^ schen Reiches trat heute vorinittags an »^ H "/. 'hre Reise an. Unterstaatssecretär Rothe '^ jsels ,.,.' nehmern der Expedition den Dank des " ^> Deiches aus und wünschte denselben "° ha>>^F' EMditionsleiter. Professor v. Drigalsl'. „ A.,' "bschiebsworte und brachte ein Hurrah "' .^ah^l Sodann stach der .M,,ß" unler de" v" zls,'" ^ Mnnschnslln der im Hafen vtranle,,'^^6 8?? ^^'« the.lw. dew. ' 'l2!«> ?3?4'^'« " W°°ch heiter «.?>l ^60 ^" l> schwach ,iebsl' ?^^b 2 ^.« SO. mäßig theilw. bew. 0 0 ^"°» 2l 3° «^ ^"'p""'.r vom SmnStaa. 22 0« ..nd ^^^""'°'e- ^3«, beziehungsweise 1U-2°. -^^^" Nebacteur: Anton Funtel. Verstorbene. Am 10. August. Angela Rioliui, Heizerstochter. 2 I,, Tirnauer Liinde. Scrophulose. — Adolf ssril), Rauchfang-' lehrersfohn, 17 T., Polanastraße 64, Fraisen. Lottoziehnng vom 10. August. Linz: 35 27 53 54 26 Trieft: 2 10 5« 69 83 Schüler-Farben in großer Auöwahl bei Vrüder Vberl, Laibach, Kran» cißcanergafse. Nach auswärts mit Nachnahme. (930) II—b PV Verlangen Sie ausdrüoklioh Eiseilip Wein des Apothekers Piccoli in Laibach (empfehlenswert für blutarme, nervöse und schwache Personen) (668) la und weisen Sie solche Präparate zurück, welche, wenn auch von medlolnlsohen Autoritäten empfohlen, doch naoh den ohemlsohen Analyien nicht mehr Eisen enthalten, als jeder billige Tischwein, daher keinen medlolnliohen Wert haben. Prof. Dr. Alfred v. Valenta VGrrOISt (2889) 2—2 toi» 3i. .^ug-uflrt* Frau Toni Geemann, der minderjährige Sohn Nnton und Herr Paul Seemann gebrn im eigenen und im Namen aller übrigen Verwandten schmerzerfilllt Nachricht von dem Ableben ihres innigslgeliebten Gatten, resp. Baters und Vrubers. dcs Herrn (2904) Richard Seemann Effecten'Cassiers des Nanlhaufes Mayer «c Co. in Graz welcher nach zweitägigem Kranlenlaa.er, versehen mit den Tröstungen der heiligen Religion, heute um 9 Uhr vormittags von einer tückischen Lungenenl-zündung dahingerafft wurde. Die sterbliche Hülle des theuren Dahin« geschiedenen wird von Vmünb in Körnten nach Spittal a. d. Dräu überführt und daselbst Sonntag, den 11. August 1901, um 4 Uhr nachmittags, zur ewigen Nuhc bestattet. Die heiligen Seelenmesfen werben in Spittal am 12.. in Gmünd am 13. August 1901 gelesen. Gmünb am 9. August 1901. Course an der Wiener Börse vom 19. August 1901. «««be« °M««en «0««°,°«« DI, notltitt» »ours, v«rfi»hen ftch »Off, ^ """^t!,l<.^ ° »»M <«. Ms " " «,» «l««t« ,,» Z»hl»», >»»t?»o«»l»« «se»»..Pr»«.» »«lllbttbbahn S0U ». »lX» Vl. "/°»b l<>°»......«><»!. - - >»l«l»btthb»hn, 400 », «000 vl. .^°/°-........ll« — l»ll6l» ^>t.) Tllb.. 4»/. . . . , . V7 ^. 9»-. «»»zllcht «llrl.bubw»,.«»hu, (blv. V».) Vllh. ä»/. . . . 9b,!» SS », «mmrlbtl«« ««hu. »«. ,««. (bid. St.) O«b.. »»/, . . ! 9«.^ 97 00 ztaa«,schnlb d»l l«nd,r >»r «ngarlsch,» Kro«. ^/»unz. »,ld«nte p« t.. >?4«ö td^w ^ " »0sl.-»lW»,. «7»»!. ,,4U f^^e« '^' «-/».... <44 bo ,4VlX> '/««»«. «lunbeu»,,.0blig. «H60 9»tN ^/. »r^t. «d Il»v«. d»ti, 9«»a 94 «o ß»>»r, ,ss,»ll. A»l»b«. «ec,.i.o« ».(""> ' . . »l.'0 »«30 ' ^"'" ll«»bt».»l,lttzen . »< llü 96 »b «Xld «ar» Dsznddlles» »ll. «ob«. «ll»,«st. «n50I.vtl»,4»,, 94 »z 9»»» ^.'öfteil. b»ndei.HW..«nst. 4«/, 97— 9^ — «»/.......... n - ,oo-- bt». d^ nouhl. veil. ««., . 99-,00- «p«««ll<,l.»st..««I..»«l 4'/. 9«,5 9, ,5 «ls»»b«hnchrl«sil«l». Gbllg»tlon»n. gnblnanb»<«,ldbahn «».«»»» «»-«» 99 »0 vlsterr. «orbwestbahn . , «n« «> ««7 «c, Lt»»»»babn ^...... <»0 - 48« bl> Vllbbahn ^ »«/„ »n«. g«!,n.^3«>! ,4« — »4« - bl». k »°/,..... ,^,. ,„._ Nnz.Hllllz. ««ihn . . . l0»il. »US «» 4«/. Nnt««r«w»« «,hn« . — — _ ^ »l,»ls, «,s, lptt Vtüü). »es,i»»l»«» «,»». »«/» «ob,ntr,b»t.U<>ft »». l<«0 ll»9 »l> ^»» — »"/, „ ,, »M. »8«» »bl50»üL i»l> 4»/»DonllU'DllmpNch, ll»N , , b«> - 5 N»«»»»l»«l»che «,f». «ub»P..V»stl!t» («»»»»a») l »l. »«« <7»z .l0ll. «7 75 48 7», «ul»°lph.i>°,e lll ,l..... b8 - «» v»l«.«°l« äo fl...... »"4 - «I>? - O,..»»n«i»> »t»tnstsch. d. >«/, »l.'«ch«lb». b. »,b»Ntl«d,t«ft..»»,»889 »»b<» «b« U«l»«ch« »«»,.. l ... «»^ «» » »»lb »»lf «et»en. tzr«n»p«rt»I»l»l« »»hmung»«. «uM,'Ttfl. »7 >»« - >t,. d»o, b«°. U»,»..»»» <»^ V»b«. «oibbahn >«> fl. . , 404 - 40« - «ulchNeblllbfr »»4ü- »8!>3 d»°. l»t», ^>«. U) »NO st. . lOU l««b Donau > Da«pf!chlff»hrt» » G»>. 0,«,sl., bUU ft. »Vl, . , 798 —i-XI - «Ul>V«b»nbacher »..«. 400 »l. bt.z - «« »trd«nanb«.«,rd». l000N.»«l, «90 4 8«>b. >«»«««».< I»ssd > V1«b,. «e00 st. S. . . . li»» - k!«9 - «l^b, l0«si., Tr<»l». »00st.««. »SU - 8« - «Hesttrr, ««b»e«. »uo st. «S. 4?» 474 bl,. di,. (lit. U) »00 st. K 48» 4s» — Pr»,'Duler «<,n». »O0st. »b,ft. »75 — l?8 — st»at«e«!eubl,hn «X» st. V. . , «ä7 ^ «»8 Vübbllhn «X> sl. V..... 9« - »l H0 s ri«t»»«ttt,n «00 st. . 9U — 9« - Un«.'«»l«z. «,»»». »00st. VUbfr 4,» — 4« zo Nn«»«»»ftb.c«a»»«<»r«u»0Usl.«. 4»0 . 4»4 — »e»»r U»l»l»«tzn«7»«t.<»»<. - — D«»K»>. »n«l»Oest. v«nl »»0 »l. . »«» — »?0 - «ankvereln, «»,»«, »«> st. . 444 44»-- Uobcl.-«nft.. Ölst., «00 fl. «. 8l»i —»«»' lrb»,.«nsi.», Hand. «.»,»»« fi. - — —— dl,. dt». per Ultl«, . . . «4» bl> tti» «> ««bttbanl, «ll«. »ng., »00 st. . 649 Uü<» D«p,fi»nlb»nl. »ll».. »00 fl. . 4lb - 416 - «c,»pt».»«l., «drift., «0 fl. bll — bl« — »!«««. «aNtn»..«e»»l, «x>st. 4»u 4»« — vtzp^h«»., l>»..«»»l.«»»/.». »94 »0 »« - Lanberbanl, Vest,, »0U st. . 4»»» - 404 — 0«st»rr.'un,»l. V»nl, «X» st ««« ,«,? Nn»»nb»nl «X» fl. . . . «»-««- »»«l«ic»»«n» »ll« . »40 »> »ll> ,Z4 - Z«d»Nrl»«D»l»l' »»hmnng»». «»u,s< . «ll, »f» , »ou st. . . ,», . ,»ü - «svb»tl '- X»s — »«lenbohnw.Uell,<,,.»rst,, ,fl. U« — »«« — ,,«> fl. . . „4'- »»»' -- «ontlln><»,ltMc> I, l» l«»l» V»l»<»'t«rj. Vteinlohle» llX> l, ^70 - »7» — „Vchl0«l»llbl" Papl,rj — »> — ,»,«s«. »nrze G». »»st«d««....... l9? 9l» »9« »0 Vt»t,ch, Plütz»...... ll7 ", l<7 >i L«nb«n........ ««»0»li>«» P«i«......... ^0» »t'l» St v»t»l»b«„ . . — . " Ducaltn....... »l«4 ll »5 90-Fl»nc»>Vtllll, , , , »904 »90» Ii»lien»!chl B»nln«»,u . »» — »»» »» «n»»!«^. «.4,. ^ ^^"......,7 -I^II^!"1111'!! B«.ä1c- und -<^7-ecli.9lex-a-«»cl]L».ft y^<»»uu*v>»»»»»»»"»»*""sTTTI'' ^1"Y""^v" """* .t..tTimi,,„, Privat-Depot» (Hase-Deposit«) ______VtffliHH m Bir-Elttnii !¦ Ctiti 6trrnt- mI tit Krt-tMt». SS ^ M m8-A^Stl90l< (2891) 3—1 P. 40/1 2. Oklic. Franc Daroviö iz Vranovièev št. 28 ^aJe se radi slabournnosti pod «krb-s|vo in se mu skrbnikom Martin Hut iz Vrnnovièev ät. 4 imenuje. C. kr. okrajno sodiööe v Metliki» odd. I, dne 3. avguata 1901. (2780) _C. 221/1_ 1. Oklic. Xoper Klizabeto Schusclinik, ka-tere bivali^ye je neznano, se je po-da1* pri c. kr. okrajni sodniji v Ra- dovljici po Janezu Suänik iz Nomena öt. 3 tožba zaradi izbrisa zastarane zastavne terjatve v znesku 288 gld. = 676 K. Na podstavi tozbe doloöil se je narok za ustno sporno raz-pravo na dan 12. septembra 1901, ob 9. uri dopoldne, pri tej sodniji. v izbi St.. 3. V obrambo pravic Elizabete Schuschnik se poatavlja za skrbnika gospod dr. Janko Vilfan, odvetnik v Radovljici. Ta skrbnik bo zastopal toženko v oznamenjeni pravni sivan na njeno nevarnost in strofike, dokler se ona ne oglasi pri sodniji ali ne imenuje pooblaäöenca. C. kr. okrajna sodnija v Hadov-Ijici, odd. II, dne 80. julija 1901. (2897) Firm. 173 Zadr. I. 94/4. Razglas. Objavlja se, da se je izvräil v tu-sodnem zadružnem regi.stru pri tvrriki. Hranilnica in posojilnica v Mengšu registrovana zadruga z neomejeno zavezo 1.) izbris iz naöelstva izstopivfiega uda Franöiäek Fika in 2) vpis v naöelstvo novo izvo-ljenega uda Antona Golfaa, kapelana v MengSu. C. kr. deželna kot Irgovinska sodnija v Ljubljani, dae 7. avgusU 1901. Laibacher Ieitung Nr. 183. _____1524 12. Auguft ^ (2883) 3-2 St. 26.361. Razglas. V sraislu § 24. zakona z dne 5. no-vembra 1898, dež. zak. ät. 40, se javno na znanje daje, da Je voliliki lmenlk za volitev dveh deielnlb poilanoev, ki jih bode vsled razpisa c. kr. deželnega predsedstva v Ljubljani z dne 25. julija t. 1., St. 2998, voliti deželnernu stolnemu mestu Ljubljani dne 19. septembra 1901, že sestavljen, ter da bo od danes naprej oiem dnl v magistratnem ekspeditu raz-grnjen vsakemu na vpogled. Zoper ta imenik smejo tisti, ki imajo pravico voliti v tej volilni skupini, tukaj vložiti ugovore o tern, da so se v volilski imenik vpisale osebe, ki «imajo pravice, ali da so se iz njega izpustile take osebe, ki imajo pravico voliti. Izkaznicevroèile se bodo volilcem pravo-èasno v stanovanje; ko bi pa kdo izmed volilcev iz kakršnegakoli vzroka izkaznice najkasneje tri dni pred volilnim dnevom ne prejel, naj pride osebno ponjo k mest-nemu magistratu. Meatni magistrat v Ljubljani dne 10. avgusta 1901. Zupanov namestnik: VonÖLna. 1.26.361. Kundmachung. Im Sinne des § 24 des Gesetzes vom b. November 1898, L.G. Bl. Nr. 40. wird offent» lich belanntgemacht, dass die Wählerliste für die zufolge Erlasses des Landespräsidiums in Laibach vom 2b. Juli d. I., Z. 2998. am 19ten September 1901 vorzunehmende Wahl von zwei Landtagsabgeordneten der Landes» Hauptstadt Laibach bereits verfasst ist und von hente an durch acht Tage im Magistrat« lichen Expedite zu jedermanns Einsicht auslirgen wirb. Neclamationen gegen diese Wählerliste können von den Wahlberechtigten dieses Wahl« lörperS wegen Nufnahme von Nichtwahlberech-tigten oder Weglassung von Wahlberechtigten Hieramts eingebracht werden. Die Lcgitimlltions'Karten werden den Wählern rechtzeitig zugestellt weiden; sollte jedoch einem Wähler die Legitimationslarte aus welchem Grunde immer längstens drei Tage vor dem Wahltage nicht zugestellt werben, jo wolle diesklbe persönlich hieramts erhoben werden. StlldtMllgistrat Laibach am 10. August 1901. Der Bürgermeister-Stellvertreter: _________Nonbina. Bine Garnitur (Sofft and vier Faateulli) nebst einem BohabUdkasten ist sogleich zu verkaufen: (2862) 3-2 Karl8tädter8tra88B 6, Parterre. Praktikant mit entsprechender Schulbildung und geläufiger Handschrift, wird gegen kleinen Anfangsgehalt injeinein hiesigen, größeren Fabriks-Bureau sofort aufgenommen. Anträge zu richten an die Administration dieser Zeitung. (2867) 3—2 Kaffee - Suecialoescliäft Edmund Kavcic Laib ach, Preäerengasse gegenüber der Hauptpost exxipfieli.lt (2074) 59 guten reinschmeckenden Bantos - Kaffee fl. 1"— per Kilo, hocharomatischen Nellgherry • Kaffee fl. 1-40 per Kilo, echt arabischen Moooa, fl. 1 60 per Kilo. Postsendungen von 5 Silo frauoo. (2890) 3-2 A. III. 496/1 , Edict. Vom k. k. Bezirksgerichte Josefstadt in Wien wird bekannt gemacht, dass der am 14. Juli 1835 als Sohn der Eheleute Matthäus und Theresia Sabokouz, geb. Matthias Sa-bokouz, welcher seit December 1869 verschollen ist, und zuletzt in Wien VIII., Lerchenfelderstrasse 154, als Deckenmacher-gehilfe domicilierte, mit Beschluss des t. k. Landesgerichtes Wien in C. R. S. Abtheilung XXX, ddo. Wien am 12. März 1901, T. 1/00/5, für to.dt erklärt und dass als dessen Todestag der 2. December 1899 angenommen wurde. Da diesem Gerichte unbekannt ist, ob und welchen Personen auf seine Verlassen-schaft ein Erbrecht zusteht, so werden alle diejenigen, welche hierauf aus was immer für einem Rechtsgrunde Anspruch zu machen gedenken, aufgefordert, ihr Erbrecht binnen einem Jahre von dem unten gesetzten Tage an gerechnet, bei diesem Gerichte anzumelden, widrigenfalls die Verlassenschaft, für welche inzwischen Herr Dr. Adolf Löckner, em. k. k. Notar in Wien, VIII., Barggasse 67, alsVerlassenschafts-curator bestellt werden ist, mit jenen, die sich werden erbserklärt und ihren Erbrechtstitel ausgewiesen haben, verhandelt und ihnen eingeantwortet, der nicht angetretene Theil der Verlassenschaft aber vom Staate als ei blos eingezogen würde. K. k. Bezirksgericht Josefstadt in Civilsachen, VIII., Laudongasse Nr. 16, Gerichtsabtheilung III, Wien, am 27. Juli 1901. (L. S.) Valentini m. p. Bei einer inländisohen Lebens-Versichenmgsa&stalt ersten Banges findet tüchtiger (2900; 3-1 Assecuranz-Inspector gegen fixen Gehalt und sonstige Einkünfte sofort Aufnahme. Antrage mit Angabe der bisherigen Verwendung zu riohten unter: „C. L 73" postlagernd Laibach. Villa zum r II IM ynicinbewohncn mit Gartenautlieil am 1. September 1. J. zu irermieten. Mietzins 480 Kronen. Anzufragen: (2882) 2—2 Brauerei Reininghaus'sche Verwaltung _____Bohlsohka bei Lalbaoh._____ Indem ich den P. T. Gästen für den Besuch meines bisher an der Triester-straase Nr. 12 a innegehabten Gas thauses meinen Dank ausspreche, gebe ich gleichzeitig bekannt, dass ich ns Jtaus öcrpalusäschcn €rbcn am Jakobsplatze übersiedelt bin, woselbst ich mein Wirtsgewerbe fortführen werde und nach wie vor den P. T. Gästen mit guten Speisen und wetranken dienen werde. Zu zahlreichem Zuspruche mich empfehlend (2876J3-2 Agnes Kralj. Knndmachnna Die d.» krilnl.ob.en Beilglon.fonde gJ^T"" zwei Magazinslocalitäten In Wooheiner-Folstrltz, in welchen M*hi ..«^ v ** *m Babnbofe tn Lee-Velde. lAkh? Und ElSen verk*»« werden, aowie das Mietbedingungln erliegen r3U Und Domän«n-Verwaltung, wosäbst »t0^" • • _., ^*ö unert- und ,»aJlD'en8ta9' d9n ^89"«" 1901, 12 Uhr nmtag,, K k. Forst- und Domänen-Verwaltung Ein anständiges, braves KioWtti welches verlässlich und arbeitsam ist, wird zu zwei Kindern sofort aufgenommen. Kenntnis der sloyenischen und deutschen Sprache erforderlich. Näheres in der Administration diesei Zeitung. (2860) 3-2 Ein tüchtiges,"1 Mädel; welches gut bügeln kann, w'r genommen. ^ Näheres in der Adm«"8^ Zeitung. ^^ Oeschiftsubersiedlung- ^ Ich theile hiemit meinen Kunden sowie dem P. T. PublicUl11 mit, dass ich mit meiner ii Uni|ormicrungs^nsP aus der Slomiekgasse in mein neu erbautes Eckhaus I ¦¦-$¦{ Resselstrasse Hr. 7^1 übersiedelt bin. ePl^f Indem ich meinen geehrten Kunden für das mir bishe' ^M gebrachte Vertrauen bestens danke, bitte ich um ihr ferneres w I und zeichne , , ,. ,, I hochachtungsvoll I Anton Reissner I TJniformier-ang-s-^»0 j •sF* GloichzHiti^ empfehle ich mich den Harron Kinj yofjš willigen znr Anfertigung der Uniform nach der neuente» %j(# und zu niRaftigen Preiaen. ^rfC -------------------------------------—j ¦"¦'— Nähmaschinen- * w i tFabriks-Niederlage. ([J^ f pr.t...arant. \flCf** o ^' fahrra^1 grati. und «J -«.¦* .,__ Jki ft»n.o. ^y W ^,!** ^Cji Bitte! Verlangen Sie Muster und Preisliste von litaner und f / welche jedem Kaufmanne ausnahmsweise »%/ sortiert in 5 Kilo-Postcolli, gepackt m V, 1{ll°;n ^ zu K 3-50 geliefert werden, um ihn von ^^ deren Preiswürdigkeit, unübertroffenem Gesd11"/ leichten Verkäuflichkeit zu überzeugen. (2 ,. 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