.1.« HH«. Freitag am T« October «8 53 Die y.nl'.icher 3.'!t»,,q" crschsint. >»l! ?l»4»al,!!,.> dcr So»»- unl' ^>!erl,n,e. läßlich. >»»c> sl'^ct ^,»>»c t>r» Äcila^ii im <5?>»ploir q^»,j^!,ri^ ll il Halbjahr!,, 5 /I .>t<, sr „ . .'lre!!ic 8»'^!I,»,q in's Hans !mt> ha ! l'i>i l'l' q :<0 sr. m,!,r'<» cnliicht.». M > t der 'lic''^ l'o'r t" ,l,i qaliii.i,,r,^. „,,ter ,ffrl»,l'm,!' ,»» ^.-ftrii.tcer '.'lpress. «5 ,1.. l> a! b ,ä l,ri., 7 ,!. ^<» sr, — I» ssr^t ilüisq^s, l> r mr ciilc sl'.ill.»<^ls l'^r pen »taum dersclbfil fur ,»,' .'",!!^< («!,,,ch>,,t,i,,^ Ij f,.. mr q, ^ sr., ,»r drei.».,!,.,. 5, lr. (5. M. I».'.ral, l'i.i 12 .^„l.» so,!.» I si. ,,» 'i M'l, .')«» fr. f,,> > Ma! »»d H0 fr. ,»r l Mal eii.'iuschall.» ^>l d>.,.» («.-bill,!.-» ist „ach d»> „vrovii^ruchc» (Ä.,.ße voi» ^i<» ,'iir Iiü'.rtll'i^iläüivcl" »l'ch N» lr. si,r ei,!l >'rd..<»lalig.' «'lixscha!!»,,,, I,!,,,» ,» rcchxe». Anltlicker Tbeil. N H^aS ^ f UnterrichtSiniliisterium hat dem am Ly-ceal > Gymnasium zn Vicenza verwendeten Professor der deutsche» Sprache „nd Literatur des bestandenen Lyceums zn Udine, (>arl Flügel, di/ ail der erst» gena»l.cc» install «el, systemlsiree Gymnasial - Lehrkanzel fur deutsche, Sprache nub Licercnnr, »ud dem Suppleuleu a>n Lyc/al^GyiNüasium Sca. (5acteri»a i» Ve ledig. Adolph Unger, die L^hrkauz^l d,,? glochen Faches am dortigen Gymnasium Sau Pro-colo verliehen. Nichtamtiicker Tbeil. Die Stahlprodllction iu Desterreicli * Die oom k. k. Vergraihe und austerordeulli-. tben Professor an der Wiener Hochschule, Freiherr» v. Hi»ge»a» m>c vieler Umsicht redig'lle „östelreich,-. sche Zeitschrift für Berg- »»d Hüttenwesen" bringt in Nr, 3^ ulld !' „Bcme,kl!!iq<'li ül'er die Kodle»' erzeligmig ii, Oestexeich", die im Ioleiesse dies.'ö sin die «iinelösterreichlsch^» ^!0l,'!»zeu hoclnvichlige» Iüdii' striezwei^eS so riel Wahres und A»rege»des eoclu'l-teii, das; wir gemcl»lN>Nlg zn oerfadie» glzniben, w<»» lvir die ^lusmelksainkelt des großen Pllbliciims da^ auf lenke» und daS Wesentliche davon im gedrang, leren Mnöznge mittheilen. Der inncrosterreichische, blöder von keinem and.» d,r,n i,b,rtrossc»e Echm.'lzstahl. heisit eft in dem gedachten Alifs^e. lnloete jederzeit einen der belangreichsten Gegenstand, l,i,,>r^ ^lli^flihvhandelel. und nm einige Errten ei'gllschei, Gl>s;,1.il>l^ wil,den in geii». ger Menge von E«gland eiiigefndlt; in ben lel'ten Jahren l)^be sich jedoch i>, dieser Beziebnng Vieleo und nicht el)", zum Vortheile der oilerr. Etahlvio-ductiou geändert. In Folge des Hnfschwnngeil, w/lchen die Fabrication der Maschloen und dmch Maschine» allemhal-ben ucchm, babe sich die Erzcngnng des Stable? > namhaft erl)öl)t. uur i>: Oesterreich sei sie bei Weitem ' nicht in dem gleichen Veihältnisse, »rie andenrartö, ' fortgeschritten, rlelmel)r werde der österreich. E«1'Mel^ stahl, dessen rortrefsllch».' Qualität allern'lirco aner« tannt sei, ron dem englischen und schwedische» lasii- nirten (Zementstahl immer mehr in den Hintergrund gtdraogt. Bis jlNf w.nde die Stahl., sowic di, Roheisen' erzeugung .n O.sterreich oh..e Ansnahme m.c /^ol^ kobleufeuernng betr.eben-. dnrch d.e a.f daö Höchste gesteigerte Mob<>,enp,rdnclion hat jcdoch die Holz. kohle ueuerlich eine,, beinahe une>schlrmgliche» ^>„,^ erreicht. Wahrend ein (5iibiksnsi Holzkohle bei ».,0 auf 3, 6—7 Kreuzer zu steheu kommc, kostet das gleich? Qnautnm iu Schweden nicht mel>r al^ dnich. sllinittlich l, 0 Kreuzer; hier kommt demnach ei» Centner Noheisen ohne Frachtzuschlag m>f ^ st. 1» kr. l'is lj si. :w kr., iu Schweden uicht bober, al? auf 1 st. 50 l»s 2 st. schied ist Mch/ig, und es geHort die volle a»e hierfür anoschließend u»d voUkomiue« ausgiebige i))^il' rel der Nbhilfe. Der Versasser beklagt, tasl diese Melboden, die znm Theile zuerst auf österreichische!,, Boden ihre Entstehung sanven, v>s jeltt so gut a!«,' gar nicht anogebeu:et »rüiden. Nur nnvrllkcmm^n Versuche fanden iu dieser Nlchtuog Statt. u»d lua» ist wohl zu dem Wniische berechtigt, vaiellautischc l.I»cell!.l)mer mochten diese Winke berücfslchligeu uild einige Opser l>no ^lostleiigun-gnl nicht schellen, statt sich ln aUgemeinen Klagen zu ergehen, wahrend u»-l'ezirelfelt ihr Haurtaligenmelk. wie in dem Ai'fsal.^ tiesteüd hervorgehoben wl,o. vo. October. Der „Wanderer", der i» seiüe» ^eiiarnkel» über d«e oriemali-sche F.age steco d«e G.sammcheit der europäische» In-ceresseu inS Äuge faßt, und die schwebeude D'sselenz "' 'brer Rück.vilknng auf die coutmenlaleu Ve.h^ll-. "lsse^ beleuchtet, findet es äußerst schwielig, »0» Tag zu Tag deu Varometer der politischen Atmosphäre m,t Bestimmtheit zu siriren; deuu auö Et. Petelö-bürg fehleu Nachrichten, und l,on der viele» Fiic-deno- nud Vermmlungsuachrlchce» scheiut der l^zar nach deu Tagen vou Olmüp se,l,e eucscheidendeü Be. fehle geglben zu haben. I» den Dioposiliontn Nuß-lands liegt ei» hoher Ernst, und der „Wanderer" meint, daß Rußlaud einschlössen ware, auf jede Ge> fahr hm mit dem Schwerte sich den Weg zum Heizeu der Türkei zu bahueu. (?) Auch über deu Smxd der Dinge in 1,'ontou und Paris sehen wir uichc klar; doch scheiut mau weuigsteus in England große Eoenlualltateu iuo Auge gcsaßt zu haben. Die Neutralität Oesterreichs u»d Prenßenö aber lst sicherlich l^sricdlgelid. „Die euroräischeu (5abi»ete b^l'en sich, >o schlief der „Wanderer", aus Anlaß der oriensa-l'sche» (5.illü ,uich allen Richcuügen lies iu die Au. ge» gebliest. C5 haben ^ ,„ k.„zer Zeit E>. ^druoge« aufgehäuft, welche anch ganz abgesehen vol. der Dauer und den C.g.'bnlsse» der orientalischen Crisis fur Europa uene ^fgabeu sich aufhäufe., ließeu. dereu Hervortrete» ras.li m>d „„verkennbar e.solgle. S'< wurden sur sich aUei, ^.„.^.., ^ z,^ ^.^. Rückkehr zu den veljährcr» Verhaltnlsse» teS (5o»ci-„encei> alü unwahrscheii.l.ch n„i) sch,^,.,i^ erscheiuen zu lassen." Die „Presse" bringt drei die orieulalische 6ri. sis beleuchtcudc Aufsäpe. Im evsteu weiset sie auf Deu hervortrclendeu Umschwung iu der Politik deS englischeu Gesandte» in (Zonstaittluopel, welcher seit oer Kliegserkläluug seiueu Eifer verdoppelt, um wo möglich unter den drohenden Kriegsverhaltnissen die diplomatische Fahrte festzuhalte». Die Ueber-siagung des Commando's vo» Gortschakoff an Pa l.'k i ew i tsch wild als aus der ^nfc gegriffeil bezeichnet; doch scheint sich nach den imiesteu Belichten zu erwahre», daß Coustaulinopel eiue, eugllsche !„d französische BesaMlüg erhalteu solle. (Siel» uu» cru iu den „Orientalischen Aogelegenbeicen" die Nach« richt der Ordre, daß in Toulou französische Fregatte«! >n Bereitschast gesel'c werden, um eiu ArmcecorpS üach den DardaneUen z» besordern). ^) -" I,n zweiten il'iid beleuchtet, daß sich i,> Frankreich »>»d England i»,m,r mehr die Absicht gellend macht, daß d«e West» machte vo» einer thätigen Theilnahme bei dem Aus» brnchc eines russisch i türklschen Krieges nicht ausgeschlossen würden. — Der dritte Artikel spendet dc>, drei wichtigen Dccumence» der Pforte, der „Krie'gst eiklaruüg", dem „Schreiben Omer Pascha's" nnd dem „Vianifeste" wegen der Maßiguug und Ruhe, die denselb.-u iuuewohut, das veidieuce Lob, welches von Niemanden veisagt werde» kann, so sehr man auch antun!tisch gesinnt sein mag. 4>rlc,ltal,scke Ilnssile^cuheilen. Trie st, 19. October. Die „Triester Ztg." p. l2. d. bringt u. A. folgende neueste ^Nachrichten aus cer ^eoante millel«? des LloyddampferS „Egitto" : Die im „Courier d< Eoust." euchaltene Dar» steNung der Dirai'osiyung scheint aus zu gut unter» richleler Quelle gesiosse» zu sem, als daß sie d,r Pforteur.giesU!'g gleichgiltig bleibe, konnte. Iu ^r 5hat wird sie iu einer „officieUeu Mittheilung" im „Journal de Eoustanciucple" oom 4. deSavouirt, wobei gesagt wild, daß jeues im höchsten Grade ,ü-geuowerthe Snpvlemeot obue Wissen der Pforte rer, ossencllcht worden sei, welche dafür Sorge getragen l>.,be, daß solche U»z»fomml!chke!teu uichc mehr ein. treten nud die Laudeepresse in einer vernünftigen Gianze bleibe. -^ In einer andern rfficiellen Mit: theiluüg wlrd die l,l»halldalkeit des gegenwärtigen Zustandes erörtert und aueeinauder gesepc. daß, da der Krieg bloß Nußlaud gelte, in dem herischeudcn Systeme weder »ach Inuen »och uach Außen ttlvaS geändert werden soll. Alle blassen der Bevölkerung werde» wiedelholt ermabut, sich ruhig zu verhalln. Das „Journal de Coustanlillople" vom 9. leitet daß „Manifest", das wir bereits kennen, mit folgender Ehrenrede ein: „Mau weiß, daß die Pforte in dle Notwendigkeit vers,yt worden ist, zur Ver» theidiguug ihrer Integrität und Unabhängigkeit Rnß« land deu Krieg zn erkläre». DaS Mauifest, welches diese Erklärung eulbalt. ist vom h. l. M. dativs, u»d eine Abschrisc wnrde am ve>siosseueu Moulag den Vertlstern der Großmächte übeimittels. Wir sind überzeugt, daß dieses bewuuderuSwürdige (!«l miiul'li) Docnmeut alle Sympathien gewinne» werde. Es seyt mit Klarheit, Genauigkeit u»d Würde die 3ha>sachen aü^einanrer, welche dttse äußerste i'a«ie derbcigefnhrc haben: die Rechte der Türkei >«n0 t"e Unbilden (l<»ll») des Petersburger Hofes <"'t> '" demselben in der offensten Wcisc ^^^"'' ,^" „ . . . ^ „lmben l» aUe«, leluen », ,!.,chn»„>,,,,l,^ ^ , „,s,, ,,^5,,,,^ ,,«, ,i„ «„ IVN8 Theilen, es trägt daS stakste Gepräge der tiefste» Vernunft und man gewahrt, daß, ire»» tie h. Pforte sich mit der Sorgt für idre Ehre »»d ihre seic langer Zeit von Rußland bedrohten Interessen besänftigt, sie auch nickt einen Augenblick die allgemeinen Interessen deS ^>andels aus dem Gesichte verliert. Sie beachtet iu deniselben mit seltener Fürsorge, was sie dem Lande u»d ihren edeln Verbündete» schuldet. Sie will »lchcs nncernchmen, was sich von den Bedürfnisse« einer gerechten Vertheidigung ent-fernt uud sich nicht mit der aufgeklarten Geradheit einer gesitteten Regierung vertrüge. Dieses Manifest sei zugleich ein Beweis, das: die kaiserliche Negiernng seit dem Beginne deS Zerwürfnisse uicht aufgeholt habe, eS dem Petersburger Hofe au Mäßigung und Loyalität im Bewußtsein der heiligsten Pflichten zuvorzuthun." Mittlerweile nehmen die Verhältnisse einen immer ernsteren Charakter au. Von anderer Seice anS wissen wir bereits, daß der Sultan darauf angetla-gen babe, für den Fall einer verneinenden Antwort von Seile des Generals Gottschakoff, die englisch-französische Flotte m die Dardanellen einlaufe» „, lassen. Nlln vernehmen wir, daß Lord Nedcllffe ieine Zusage diesifaUlg ertheilte uud dieselbe sogar iu einer Note den Vertreter» der übrigen Großmächte kund« gegeben haben soll, und da wir Gortschakoss'ö A»t' N'0>l bereits kellneu, so müssen wir in Bälde die Nachricht erwarten, daß die Flotten sich l» der Dar» danelleustraße befiüde». Wen» sich »un dadurch die Sachlage anck nicht verschlimmerte, so wild sie doch einer baldigen Vereinbarung feruer gerückt; deuu llntcr dieseu Verhältnissen ka»n vor der Hand an die Räumung der Donansürstenlhüm.r nicht mehr gedacht werden, und wer wird es einer dritten, bei der Frage sehr betheiligten Macht verübeln kö"nen, wenn sie «beufallö eine angemessene Stellung an ihren Gränzen einnahm?? — Das „Journal de Cou-slautiuople" gib: sich freilich der sanguinische» Hrss-nung hin, daß Oesterreich und Prcnß,» ihre Unter, stüyung der Pforte nicht versagen würden, und wir pstichtcn ihr sogar hierin auch bei. We».» aber die Pforte die weisen Nachschlage, die ihr von beiden Mächte» und besonders von elsterer erlbeilc weide», offenbar znrück«rcisl, wie können diese ihr alsdann ihr« Unterstliyling ange^eihe» lasse»? Die Vertreter der Großmaste werden jeNt sehr in Anspruch genommen, Courlere kommen und gehen fortwährend und »icht >>ur zwischen den Gesandten, sondern auch mit Neschid Pascha werden häufig Berathungen gepsiogen. Der linkische Ministerrail) versammelt sich ebenfalls oft, und eine seiner leyten Schungen zog sich nach Ankunft des französischen Dampfers „Solon" beim SeraSkicr Pascha bis tief in die Nacht hin. Ein Mitglied deS Kriegsratheo, Tefit Pascha, ging als Courier nach Echumla, um Omer Pascha Weisung,u in Betreff der Haltung gegenüber den in den moldau - walachische» Fürstein thüineiu befindliche» Truppen zu hinterbringen. Der Präsident deS Mili,'ärra:heo der kals. Garde, N'faat Pascha n,!d Hassan Pascha, sollce» sich ebenfalls in's Feldlager begeben. Dem Vicekönig von Aegypten wird von de» Staatszeitnngen das grösiie Lob gespendet; er babe nichtö vernachlässigt, um sich seines Souveräns win-dig zu zeige», und Kerntrnppeu gespendet, welche durch ihre schone Halinng und Mannszuchc compe« lente Richter iu Erstannen gesenc habe». Auch das Geschwader, welches zur The,l!iahlne a» den See-operationeu berufe» ist, wird nicht ermangeln, Pro-. be» seiner Tapferkeit an den Tag zu legen. — Die Truppenzüge ranerten fort. Einige SlaaiSdampf-boote harten Soldaten aus Syrien an Bord. welche durch dle Dampfboote der linkischen Gesellschaft theils nach Varna, theils »ach Salonich befördert wurden. — Der russische Victconsul. Herr Fontou in den Dardanellen, hat bereus sein ConsuwlSwap, pen abnehme» l<»d die Flagge einzieheu lasse». Er traf Vorbereitungen, sich mit seiner Familie uud dem Kanzler, Herrn Comaüi, „ach Triest zu begeben. Serbischer SeitS gibt sich tie Pforte den besteu Hossnmlgeu hin. Negierende u»d Negierte seien uuier den schwierigsten Ve.haltxisscl, Weis, chre.n Mmiar, chen in Allem beizustchel,. Die Wahl des neueu griechische» Patriarchen in Constancinopel fand niner de» übliche» Gebranche» am 6. Slact uud siel anf Enn'fehlnüg deS Patriarchen vou Jerusalem, anf ^/onsi.znor Auchimos, welcher sich unmittelbar darauf mit großem Pomp nach dem kaiserliche» Palast begab, um dem Sultan zu huldige». Der Großherr empfing ih» sehr g»adi», uud versicherte, daß die Regieruug die den christli-chen Bewohnern occroyirten Freiheiten stets aufrecht erhalten werde, aber auch seinerseits elwarte, daß der Neueiwahlce Alles aufbieten we.de, um den hochherzigen Absichten seines Souveräns zu entspreche». Monsiguor Anchimos begab sich hierauf, immer zu Pferde, »ach der Pforce, wo er aus Neschid Pascha'S Hauden die Investitur empfing. Wien. 18. October. Die. „C. Z. C." schreibt: Wie vellaulet, hat die k. k. Negiernng eine Circular-depesche an aUe ihre Gesandtschaften des InhalcS erlassen, daß sich dieselbe in der orientalischen Differenz nach keiner Nichtnng bin verpstichcec habe, und trol) des Auebrucheö der Feindseligkeil keine Gelegenheit »nbenüpt lasse» werde, die zu einer alle Theile befriedigenden Ausgleichung führe» könnte. ?tach deu lebten Nachrichtcu war der spanische General Prim am 16. d. M. in Nlistschuk, wo ne»e Befestigungsanlagen gemacht werden, die sich mehrere Meilen weit an der Donau erstrecke». Verschiedenen mic der lepten Post aus Constan-tinopel vom 6, d. M. eiügetroffenen Handelsbri^fen entnel'nnu wir folgende Mittheilungen: Der Mnfti hat eine Neise »ach Schumla angetreten, weil es verlanlele, taß die eiligereihien Flüchtlinge uuter den türkischen Truppen Gesinnlingen z» ve>breite» !»ch<», tie dem Wortlanle deS Koran »ichio weniger als entsprechen. - Unter den ausgegebene» Papiergeld« scheine» circnlireü bereits Falsificacc in nicht geringer Menge, was die Annahme dieser Geldzeiche» doppelt bedenklich macht- — Die Batterien und feste» Schlösser deS Bosporus werden »och immer mit Geschül) vnsche». Einem Gerüchte zu Fol,ie soll ein Theil der uene» Kanonen von Enqland a,,a.ekomme» sei». Man will auch in den Schlössen englische Artillerieoffiziere gesehen haben. — Bekanntlich «crtaxkc d,e Taubenpost de>N O'lente ihre Entstehung, und eü soll »uü ei» d.rarliges Velkeh,S!»st!cul nvische» Schnmla und CoustaüliiN'pel oiqaiüsirs norde» sei», wodurch das Nafhs»'! mit de» telegraphische» Nachrichten, die Omer Pascha a»o lZo»stant>»opel erhl1l', obgleich kel>,e Te-legrapheülinien oorhandel, sino. >n»lhmas:llch gclöS! !vare. Der „Fl^kf. Postzsg." wlrd a»S Paris geschrieben: Di< Regier»!,a, eihi.lc hence die Nachricht, daß neue Trnppe» Rußlands im A»z»ge g,d,ru am schwarze» Meere und in Georgien stattfinde» werde» Die russische Arme? in Georgie» ist 8l1.000 Man» starl. Der „Consti.ntw,,: uel" meldet hent, gerüchlweise. daß Fürst Paokiewilsch znln Obergeneral der rnss,sche» Donanarmee erna,,nl worde» ist. Ich ka»n Ihne» diese bere>ll.' gemeldete Thalsache veibüigen. ca sie diiecc ans tem Munde deS vor einige» Tage» l» Palis angekommenen Generals Iomini kommt- Das „Pays", welches am längsten den Abschlnß eines baldige» Friedens prophezeit, sieht sich »uu gezwungen, scine bisherige Ausicht zu motificireu. Tab „Pays" sagt nuter anderm: „Diese Feindseligkeiten werden wahischeinlich in der Stellung der beiden sich an der Donau gegenüberstehe»^'» Armee» nichcs andern. Ma» vermuthet daber, daß die Tinken de» Vcrsnch inachen werden, die Biücke» zu zerstöre» »nd die Schaluppe» in deu Grnnd zl> bohre» , welche die Flottille biloe», die dc» Nüsse» Lebenonuttel z»sühreu soll. D>e Diplomalle verzweifelt indessen »och »i>l,t ganz uud gibt sich alle Mühe, um einem traurigen Huö-gange des Kampfes vorzubeugen. Andererseits wird dagegeu gemeldet, daß Fürst Mentschisoff zum Gouverneur der Donaufiustenthi'lmer ernauut worden; gleichseitig wird behauptet, daß Fürst Pasklewilsch den Fürsten Gorlschakoff im Commando ersepeu soll. Fürst Paskiewitsch ist «in Manu von 70 Jahre», der schon 1828 Oberbefehlshaber war. Er hatte damals gerade dc» persische ^rieg beendigt, als der K'ieg zwischen Nußland und der Psort, aufbrach. Im I. 1882 leitete er den Feldzug gegen die Polen und gilt als der vorzüglichste und erfahrenste General deS russische» Kaiserreiches. . . Wie die Sachen jeyt stehe» , ist eine unmiicelbare Auosöl)»n»g der Pforte mit Nl>ßla»d «»möglich und der Kampf zwischen bei» de» Völkern ist bevorstehend. Wir bedaner» es." Paris. 14. October. Der Krieg zwischen Nnß« land und der Türkei ist nun erklärt, aber wie dieß nun zu gehen pflegt, die Gewißheit eines vor Wo" chen und Monate» befinchtece» Ereignisses hat Nie' ma»de» erschreckt. Oesterreich wird neutral bleiben, nud vo» Preuße» wird dasselbe erwartet. I» E»g< land rüstet die Emigralio», um der Türkei ei»e Frem-denlegio» zuznführe», deren Bestandtheile Italiener, Pole» und Ungarn bilde» solle». Eö fehlt de» Flüchtlinge» nicht a» Geld. Wo sie es hernehmen, ist eil» Nathsel. Die gonver»eme»talen Journale, welche bis» her de» Krieg nicht für möglich hielte», benge» sich »u» vor der Macht der Thalsachen. Granier de Cassagnac seyte gestern die Folge» deS Krieges in einem bemerkensiverthen Artikel des „Constltnlionnel" anseixander. Gramer de Cassagnac schiebt die Schuld des Krieges auf de» Kaiser NicolanS, dessen Politik er i» de» gehassigsten Farbe» schildert, und ihm ror» n',rfc. daß er, der Kaiser, de» Sultau eiuem Vasal» lemhxm »nterwerfeu will. das dermaßen insllliirend «st, daß eine ciufache Abdication keine anderen Fol« gen hatte. Zlim llnglück für diesen Eroberer sl»d oie Dinge iu Europa verändert. F>a»kreich, England, Oesterreich uud Preußen haben gefunden, daß die Ansprüche Nußlants nichc zn dulden si»d, uiid im Namen derselbe» Moral, derselben Ehre«haftigkeoße» wehen sah, alle diese Vorurrheile des NeideS ve>schlvi»cen vor der Haltung Fralikreichs im Orient. Napoleo» wild biwünderuugcwürcigerweise plöylich j»m Pfeiler deS europäische» Friede»ö, zur Garantie cer allgemei»eu O>d»ung; dieses stolze England, dle, ses klnge Preußen, dieses oo,sichtige Oesterreich be-crete» auf ei» V^al deu Weg, de» ein liener Sou^ oeran gebahnt, dessen N'ame »och vor Knrzem ein Schreckgespenst war u»d desseil Weisheit Jene zur Besinnung bri,,gl, die seine Unerschrrckeuheit im Nechce nichc erkennen wollien. Dann fiagc der „Co»stic»tio»nel": Glaubt mail vielleicht, die in Frankreich so nene Lage des KaiserS sei im Auelaude uicht Gegenstand cruste» Nachde», kens? Glaubt ma» nicht, daß ih» schon so mancher So»oera» bewuuoerc uud beneidec hac? Gla»bc ma», der am festeste» auf seiuem Throne sil)eude Scaacs-chef habe nicht gewußt, waS er wagte, als er seiue Kroue drei Mal dem allgemeine» Stimmrechte unter« ivarf? ^llln wohl! Mit dieser doppelteu Krafc, die er nach Außen ans dem Zntranen und der Beihilfe Europa's, nach Innen aiw der Liebe und Begeisterung des Bandes schöpft, ist die oriental.sche Frage für dle R'giernug deS Kaisers e,u Spiel nnd eine Ehre. Im Orient co»ze»trirt. a»f einen Kampf der Türken gege» den lmgercchle» Angriff der Nusseu beschränkt, könnce dieser Krieg deu Friedens Enropa'ö nicht be« drohe», da er mit der moralischen Uncerstülwng der oter Großmächte und mit der materiellen Beihilfe Frankreichs nnd Englands geführt würde. Ma» muß sogar hoffe», daß er die Zukunft sicherstellt, indem er die ganze Vergangenheit des VölkergrollK mit) deö Glolls der Negierunge» auf einander liquidirt, nnd somit der Arbeit uud de» Geschäften die breiteste und festeste Basis gibt, welche die menschliche Thätigkeit jemals gehabt hat- (Wand.) Rttttn Die „Kronstädter Ztg." schreibt unterm 13. d.: Eine Stunde von Dschlnoschn »ach Bukarest zu ist vor mehrere,, Tagen ei" Lager aus ^0.000 Mann ausgesteckt und bereicö auch bezogeu wordeu. Gleich' große Lager si"d ssaffelförmig von den russische« Truppen bezogen. 180 Wagen mit Brückenequipagen sind vor ft Tagen i„ dem äußersten Lager angekommen und cararanenweise patronilliren die Kosaken an der Donau auf und ab. Dae» Lüder'sche Armee-corpö ron ^.t>00 Mann ist im Anmarsch. Die Bojare» baben größtentheils eingepackt, um bei dem ersten Donnern der Kanonen daö Land zn verlassen. Die Türken haben ihre grünen n»d weißen Zelte von Rnstschuk bei den romantisch gelegene» Gürten aufgeschlagen nnd eS zieht sich gegen den Balken zn hinauf. Man steht nur zur Mittagszeit einige Bewegungen, wo ste die Pferde »n ungeheuren Massen zum Tränken an die Donau treiben. Die türkischen Lagerfeuer bilden am Abend für den Beobachter anf dem linken Donanftr einen eignen Reiz. So weit das Auge reicht, steht man die Lagerfeuer brennen. Oesterreich. ' Wien, 18. October. Das Jahr 18.'!0 füllt das zweite Iahrzehend in dem Zeiträume, wahrend »elchm, die vom Jahre 1831 beginnenden Handeln ausweise über den Verkehr des österreichischen Zoll. g.bieteS veröffentlicht wurden. Gleichwie zu E»de deS ersten IahrzehendS die anf diese Periode bezüglichen Ergebnisse des gedachten Verkehres zn einer übilsicht« lich«, Darstellung zusammengefaßt wurden, so ei schien jen, welche rou der k. k. Directio» der adnnnistraci-ven Statistik mit Vorsicht, Fleiß u»d erschöpfender Genanigkelt. so wie die früheren Arbeiten in diesem Fache, besorgt wnrdcn, nnd ans dcr Staatödruckerei vor Kurzem hervorgegalige» ist. Diese Uebersichten gewinnen dadurch an Bedeutung, als damit der Ausdruck der Wirksamkeit des in Oesterreich bestandenen Prchibitivsystemö abgeschlos» sen wird; denu »mc dem 1. Februar 18!>2 trat der . auf der Grünt läge des SchnnzollsystemS revidirte Tarlf in Kiaft, welcher in Folge des «nit den Staaten des Z^Uvercinö ad.ieschlosseuen Handelst»actales v. 19. F,b,uar d. I. „och ,„, lanf^odeil Jahre seine Vervollssäüdigung echalceu u'ird. Die in Rede ste, henden Ausweise umfasse, eje Überstchllichen Ergb-nisse d,S in den Jahr«, 1^41 bis eiuschll^ßlich Ittiw staltgefulldeneu Wareuverkehres, „ud schließen stck in der Reihenfolge unmittelbar den ^I»sweiseu über d,n Handel von Oesterreich liu I. I860 an, deren zweiten Theil sie bilde». Bezüglich der Waren'Dnrch» fuhr, der Ein- nnd Ausfuhr zur Zubereitung nnd aus ungewissen Verkanf enthalten dieselben jedoch nur die Ergebnisse der Jahre 1842 v,s 18e da.nal.ge» Er„g„isse s^e»d ^^,^^,., und für d>e spätere Zeit b.et.n d.ese N'achwe.sm.geu verschiedener Ursachen halber nur ei» secundüres I„> teresse. Was den Zwischeuverkehr von Ungarn in desjen vormaliger Ausdehnung, und'von Si^beubür> « ihr Ende erreicht, da mit diesem Tage die Zwischen-zolllilne aufgehoben und der gegenseitige Verkehr frei-gegeben wurde, milhiu von da ab keiner Controlle mehr unterlag. Aus diesem Grunde sind selbst die das Jahr 18li0 betreffenden Angaben Über den Zwisch.'livelsehi' in den gedachten Ausweisen unvoll-standig. Um die Vollständigkeit dieses TabellenwerkeS zu erhöhen nnd demselben eine grdßere praclische Auweudbaikeit z» geben, wurde, ohne leßhall» den Umfang desselben zu erweitern, bei jenen Waren, welche eine besondere Wichtigkeit im Handelsverkehre behaupten, die anf die einzelnen Eiu- und AustritlS-granzeu entfallende Menge anmerkungsweise beigefügt, woraus ersehen werden kann, von oder nach welchen fisMden Staaten der Bezug oder Absay dieser Gegenstande vorzüglich erfolgte; ferner wurden bei sehr beträchtlichen Differenzen zwischen den Er-, a/bnissen einzelner Jahre die Ursachen dieser Schwan» kungcu, so weit es thunlich war, bei de» betreffenden Artikeln angegeben; auch sind den Ergebnissen der Jahre 184! bis einschließlich 18^0 jene der Jahr-1831 — 1840 vergleichend gegenüber gestellt und über' dieß die Ergebnisse der Jahre 1841 und 18l>0 als tie äußersten Punkte deo in Rede stehenden Zeitrau-meS mit einander in Vergleichung gebracht worden, so daß die vorliegenden Ausweise auch eine übersichtliche 20jährige Darstellung gewähren. Bei der Vergleichung der Resultate der beideu Deceumeu 1!>4l bis 18^0 und 1831 bis 1840 ist stets darauf Rücksicht zn nehmen, daß die Nachweisungen über den Haiideloverkehr in d,u!UlU 1848 bis 18Ü0, gegeuüber dem voians-gegangeuen Iahrzehende. eine WerthSoermehrnug in oer Einfuhr von A72 Millionen und «u der Ausfuhr oou 1^7 Mllllvncn Gulden, wahrend diese Vel-mehrnng den thatsächlich eingetreten«» Verhältnissen fulgeüd in den besprochenen Ausweisen bloß mit 202 nnd beziehnngowelse till Millionen Gulden angege» den erscheint. Diese Voreliiineruüg dlldet einen Leilfade,, zl>m zweckniaßigell Gedialiche tleseo iliccressdote,» Welkes, dessen Ei gel'» isse l'lbei, dem dohen, ihren innewohnlnden wissenschaftlich!,'!! 2dellhe mit der elndringllchen Sprache sorgsam ermittelter Ziffern uud Zahlenvelhallulsse manche sehr wichtige und pracilsche Winke sur d,e gewerblichen uub handelt,elbe..den greise dalbie«e». Wir werde» uichc unlolassen. dlesclbeu ,u «luige» folgenden Aufsagn möglichst übetsichll.ch zusammenzulassen. K u u d ln a ch u n g. In Erwägung der bisher schr ergiebig eiug.fios. senen Einzahlungen auf die ueu zu emiltircudeu Ac-tien der ostecron vom 9. Mal 186^ zu velbleibeu hat; es stchi aber auch Jederlnann frei, die noch ausständigen Ra-N'n «och vor ihrer Verfallzeit zu erlegen. Es wird dieß in Gemaßheit des Erlasses des bohe» k. k. Finanzministeriums vom 1U- Oclobe, l8.'::z, Z,hl iu.::l»<) i<. .^. z,,^. ^„„lichen Kenntniß gebracht. Wien, den 17. October 1833. PiPih, Bank-Gouverneur. S i »I a. Bauk-Gourern,urs Stellvertreter. Christian Heinrich Rttt„ ^ E o i t h, Bauk'Dlrector. Wien, 18. October. Ueber die Beschlagnahme der voilepten Sonutagonuminer deS „Wiener Lloyd" ist es wohl unerläßlich, daß die Redaction bis zur gänzlichen Ansttagnng dieser Angelegenheit sich jeder Bemerkung enthalte. Ein Theil der österreichische,! n„d der deutschen Presse haben aber an jene Thatsache Raisonnements geknüpft, welche auf einer totalen Unkenntnis; derselben basiien, uud durchaus irr-shümllch siud. Heuce druckt unter Anderem die „Allg. Ztg." den „Hamburger Nachrichten" eine Notiz nach, deS Inhalcs, daß die Actiengesellschaft, welcher der „Lloyo" gehört, mit nächstem Jahre erlischt, uud daß dem „Lloyd" eine Verwarnung zugekommen sei für den am 7. October d. I. veröffentlichten Lettartikel. Veide Angaben siud durchaus unbegründet. Wäre eü nicht klüger für in- nud ausländische Journale, nl'er solche Dinge gar nichts zu sagen, die nur auf gut Glück errathen, uud gewöhnlich, der Wahrheit nicht getreu, errathen werden können? (Llvyd) — I» kurzer Zeit wird die vertragsmäßig be» stimmcc (5on> Betreff einer Mlmzconvention Unterhandlungen eröffnet. Dieselben werden sich auf gemeinsame Bestim» mungen über den Feingehalt von goldene» und silber» nei» Gerälben erstrecken. — Die belgische Regierung hat die Anefnhr von Kartoffeln und trockenen Gemüsen verboten. — Dhalten habe. ')lach den ausgedehnte» Rüstungen, die in Montene» ^ro stattfinden, dürfte auf die Antwort zu schließet» srin, über welche übrigens nichts Bestimmtes verlautet. — Die Aufstelluug der großen Figuren, welche Herr Gasser für das Hanptportale deS großen Arsenals vor der Belvedtnrlmie verfertigte, ba', wie be» kaunt, bereits begr>une<'. Sechs Gestalten werden die l'eid,», Thürme dcS Portals zieren; drei weibliche, vorstellend ti, Physik, tie (5l),mie und die Mechanik. Drei männliche, vo,stylend den Wagner, d,,, Gießer u>d den Waffenschmid. Die Chemie, eine weibliche Fiqiir. deren qeheimnisirolles W,'ssl, mit d,m veihüll» ten Haupte sinnig bezeichnet wird. ist ebe» mit der Destillation beschäftigt; die Gestalt, welche die Phy. stk vorstellt, beobachtet au der electro-magnelischen Maschine; die Mechanik übe, trägt die Zeichnung emes Rades auf die Wiiklichk.'it. Der Gießcr. einen Fuß gestüpt auf eine Kanoue, di, Hand eingehüllt in einen schweren Handschul), gebt daran, in eme Foim etwas zu gießen; der Wassenschnlid. mit dem rechten Knie anf deu Amboß gestüpt, bnlt Waffen i„ seiner Hand; der Wagner ist mit dem Zirkel, dem Rade und der Hacke in der rechten Hand bezeichnend dargestellt. Jede dieser Figuren m-ßt mit der Pliuche 8 Fuß. Ueber dem Hauptportale wird zwischen den beiden Thmmen u einer Nische die Fignr der Austria hingestellt; eioe machtige weibliche Gestalt, geschmückt mit einer lorberbetränzlln Mauerkrone, die rechte Hand gestüpt auf das siegreiche, mit Eichenlaub gezierte Schwert; tie linke Haud auf den österreichischen Wappenschild. Der Gürtel um den Leib stellt die Wappen der öst,rr. Kroolauder dar. Die Figur mißt mit der Plintbe !1 Fnß und wulde, wie die auderu Figureu, in Saud« stein ausgeführt. — In lchterer Zeit hat daS Handels- und Fi« nanzministerium der österr. Bergg^seftgebnng die größte Aufmerksamkeit zngewendrl, und dürften die neuen b^rggesenlichen ?l'ormen iu Kürze zu einem Endergebnisse gelangen. Die zweckmäßige Regelung der bestehenden Vergbauabgabeu, welche auch die Frage id« rer Ermäßigung einschließt, bildet einen Hanptgegen« stand des »inen Verga/sepes. Wenn ma» gleichwohl »och nicht znm Endergebnisse gelangte, so liegl die oorzüglichste Ursache oavon in der S.t>wi,r^5/ll, so »ersclmreuattige Verbälc»lsse, wie ^ die Natur uud die geschichtliche EnM'ickl..«g >er österreichisch,.. Monarchie bieten, m't. dctto ...... „ ^ l/2 „ „ 80 l!/l<» Dir'e>'cll '»itiVnlosillic, v, I, U zu 5°/„........96 l/2 Grundfntlc!s>u!!gs-,Ol'li^itil,'!icll zu 5 ^, . . . äl) 1/8 Äa»!>^Ic!lr„. l'r. >i5t,m 12^7 >i. l» C M. slctim dlr Kaiftr Ferdinands-Viordl'al,» zn j<1<>0 ,1. <5. M........2l5?1/2,1 i,.(i.. M, A^tisli dcr ö,1tN'. Dona»-Dampfschiffsahrt ohnc Bcz,igS»scht ,u 5»0tt ,1. (i. U. . l10 N. (5. M....... 5^0 ss.i»<5. M. Wechsel, (ilmrs von, 20, October «853 NuqKbulg, si'lr ll'0 ^>!,de>i (i»r., ^»ld, 1l3 l/4 U,'o. Frank!," t a, M,. i!»l'>2<» sl. jiidd, ^,>) cii,s W.^r, i», ^h !/> !!, ss,,s!. ^„id., l 12 «/l- ^ M '»at. Haml'ul,,. ,»>! l<»<» Marl ^^>no, h'uldcn 81 1/2 2 M,'»a,'. Livoriil', für 3!><) To!,i,chs ^in-, «>>>!>>'. Ill l/4 2 M.'»a>. tcni'o», siir ! Vfnxd S!eiü„q, («nldsn 11-4 3Mm>>>t. Mailand, fin' :w<» Ocss.l'l.ich. ^i>^ <«»!»,. II, 2 MlM,,t. Paris 'in-3W Fraufcn . . ß'uld 13^ l/'t 2M'",'s. Bukarcst. für 1 Mildr» . . para 249 3l T. Sicht. Golds und S i l l'er-Coilrst v o»! 19 October l !53. Kais. Mmiz.Dncat,» Agio .... l?:l/8 ,7 V8 belto !)tnnd' dto „ . . . . 1/ j/^ l? i^uic! »I „illica „ . . . . — 16 1/!l Uiavl'I.l'nsd'rl's „ . . . . — 8.5.tt Süüvliaiüsd'l'r's „ .... — I5.2i'» R»ß. InN'crial „ .... — 9.<» stlisdrich^'b'l'i'S ...... - z».!^ Gngl. Sovl'rall!,lS „ . . . , — 1l.9 Sill'naa.w______, <.^ >2?^ Frcic Li citation einl' r i chö n r >i ö ^ »i dq lltsv ^ s > t) u >i g > n dtr k. k. Bezil ksyau ptmcil,,,sch a ft Ra» n. Dicse lst eilie Sttmd^ von d^r Hcidt R^lüN, nächst wl'Ichl'l- die Viscnbahn gcbuut wild, in dtl Gcmcinle Echlip.l.utz, an d.r Bczirksstlap., ' äußerst stündlich, mit einem UlMon.mc» arron dilten ü)rundl>>sitze von bcUaufi.) 5 '/^, Io^ Acckcln, 7 '/^ Joch Wicsvn mit sußcm gutter. I Joch W.idnl, 3 Joch Hochwald mil Eichr^ bewachsen, und NO Klasler Vätten gelegen, und mit den tlfoldlllichen, schr c^ lä'umi^'li Wohn.-, K.lla-- und Wl!tl)sch Gebaut" versehen. Die ^!citalil)li dieser schuldenfreien, um 3<>ll<» fl. C. M. au5^t>ln>ttli.'!i Realicäl wird am ?tt. November Ii!j5»:j, Ml'r^stls u-n lll Uhr m, Orte der Besitzung ab.iehalt.n, wo;l, Kanf-lustig? mit dem eingeladen weiden, diß sie d>» sehr günstig siest.llten Bcdis,gnisse in der K^niz.-lei deS k. k. N't^rS in R^»n täglich ein!,el)e>i können. K. k. B»znksl)nipt!nannschast R, Mischizl). durch Herrn Ni. Or>j>"zt), die Feiloictilng n^el) stsl)kndsr, im Gllll>dl.'llche tes Magistratls i!<,i»acl vorkommender .'tte.illt^ttn, nls: «,) des Gemeinanlheils Mapp. 9l's. 308, in li>. d) des lHemem.inthcils 5l,!i U>b. ^ir. I673, M^'pp. 9ir. 37, in r»!v>!<,; «) des GemeiNiNill!rils U'b. Nr. l6?6, Mapp Nr. 4<1, in si«l<<)>» j< v,^« ; ll) der Hälfte dcS Terraills >»!' N.ctif. Nr. 8l0, ln si<>!^i^ l) des ',,, Gsnnin^nthcils, M,'PP, :^r. l.">^ "m «) des '/.. Gcmfinantl'cils Mapp. Nr. !32, am V«»l!»r; l>) der zwei A„tl,eilc vom Gemein D'sirisle »»!> Mapp, Nr. I'. I''., lnn v^!»»-, «,n sel i,^:, und i) der zwei Krakauer Wa!d.n,tl'sile M<'pp, N'. 5", Heclif. Nr. >5.'., am « N^'eml'er d. I. lim !» Udr ?I> rinittag Vl's^s!i^n,Mfl,, Die Licil'Mo,i5l'crwa,„!sse l.nd VsMldbli^ser' tracle können bei dics.m Wcricht? einge sclien welden. iialb^ich am >0. October l«i>«. Eilt Wiener Wagcu, nm ge schllffcm'N Glasfeichmi, l>ttii^ zu verkau-, ftn, ist sowohl für 0ie Sladt c ^a.n, als zur Relsc vollkommen elligcrlchtcl uno Anzufragen in der Scllocr Fabrlk oa- Pfandamtliche Licitation. Donnerstag den 27. d. M. wer: den zu den gewöhnlichen Amtsstun: dcn ln dem hierortlgcn Pfandamte die tm Monate A u g u st 1lW verscg-ten, und setthcr wcdcr ausgelösten noch umgcschrlcbencn Pfänder an den Meistbietenden verkauft. Latbach den 2t. October 1853. Z. 1562. (3) An verdachten die Gctrcide-Mahlmühle d^'s unterfertigten Gutes nebst oer Schmiobehausung daneben, worauf s^l vielen Jahren der Ausschank ^'trieben wurde. Mir der Mühle kann auch der Verlag der Werksardeiter in Kanker verbunden sein. Das Nähere bier zu erfahren. Gut Obcrgörtschach pr Post Krainburg am ,0 October 1853. I, .4«,. («) Die neu etablirtc kais. kö"ial. pril'ileqirte IJfMMMSl> Up HM» auf der Andritz nächst Gratz^ in ihlvr Art dic crstc in der Stciermark, ist in dcn Stand qesttzt, allen ?lnforde-ruiMn des industriellen Publikuniö durch ihre Erzeugnisse schnell zu entsprechen. Dieß Etablissement wird aus der MetaZlwaaren Abtheilung alle im Haüdcl vorkommenden Waaren auv allen N'tallsorcen, als: Kupfer, Mrssiltg", ^illl', <^l'scu und Wl'isiblccl) mit Hilfe der vorhandenen Maschinen, gedreht, gepreßt und gedruckt, schönstens erzeugen, billigst liefern, und die mit der Erzeugung alle Arten Maschinen und Maschinenbestandtheilen, namentlich: Walzenmühlen neuer Art, MA)lellcilN'icht,lllgcn neuester Art, Wasserräder, Ginrichtllll^en für Brauereien jeder Art, Dampflllaschillell, Damp fresset, W n sse rre sc rvoirs, Plumpe»! jeder'Art, S cli r « u b e n. ^^ r e sse n, ÄpPretllri«lti scln »l» , Drchbäilte jeder Größe, .^ydrauliscbe ^Presseu, Farblll.Nlil'm^ichineu, ,^obe^Ml Zentnern nach eingesandten Modellen oder Zeichnungen, billigst liefern. Eben so werden Reparaturen von Maschinen, Maschinenbestandtheilen und Werkzeugen übernommen. ' Der gefertigte Eigenthümer hat sich zur Aufgabe gestellt, durch strenge Recht' Uchkeit und billige Preise alle seine Herren Committenten schnell und bestens zu bedienen, und bittet, geehrte, mündlicke oder schriftliche Aufträge in seine Eisenhandlung und Fabriks-Nlederlage, Grießgasse, »zur goldenen Sense" zu weisen. Gratz am 22. September 135:j. Josef Körösi.