«lahna ?i.oWDi Preis Din 1*50 71. Jahrgang ^lehell't w6ehentlieh siebenmal Schrlftleltneg (Tel toterurh. Nr. 2670) sawie •fwaltung u. Buchdruckerel (Tel Interorb. Nr. 2024): Maribor, Jurčičeva ul.4. Anfragen Rückporto beilegen. Mamakrlvte werden nicht r storniert ... ..wX.xwwwxwVWx,■ X X .\\ X , Ä; CJCI I »Ml ö.^ö Nr. 285 Samstag, den 24. Oktober 1931 Inseraten» a. AbdÄWements-An nähme le Maribor: Jurčičeva vi. 4 (Verwaltung). Bezugspreise: Abholen, monati. 23 Din, zustellen 24 Din. durch Post monati. 23 Din, für das übrige Ausland monati. 38 Die. Einzelnemmer 1 bla 2 Dhw Inriborrr ümuna fit. LicGj3> Ljubljana im j i %u * Am ieii ». e. ver 6osk: ‘a Uli Maribor in ihrer Filiale in der Gos-!ca 7 Freitag, den 23. und Sams-gt ta8, den 24. d. M. ein ».fobekochen ^rer k , I 1črUe« ykannten Kaffeemischung »Drei u P. T‘t7u dieser Veransta'tung sind ai-'ekatin‘t ein sow*e 'hre Freunde und wie auch alle Liebhaber des 2uten Kaffees geladen. Hermann willkommen! 350il Parteien $m Kampf ''^dixften Wahlen der englischen Geschichte. (Londoner Brief.) 6p ^ l() Dienstag, den 27; Okto-11 11 bi/ England zur Wahlurne. Es ^^w.ümlichsten Wahlen sein, eih5|nui je erlebt Hai. Denn es stehen j / weniger als acht Parteien mit V diel „! rS°chHf- In Wahrheit sind es in r c‘ne ^ihe von diesen lei» 1 ist x. "h in mehrere Gruppen ge-ttirf.'^e nur äußerlich durch eine ein- ^iil^etttii^nun9 verbunden sind. Es ist ijx -ch fw. n» von einem Chaos im pv- Qj- °n des Landes zu sprechen, das knd tlx Rassisches Land der Demo-*ti=§e bo* Parlamentarismus galt. % k. p niit seinem Zweipar-b(itf QUcf)' t, a§ drst in den letzten Jahren, kt nur bedingt, einem Drei« ktt ^ Bern n Platz räumte, ein Ideal chkh *t' PigUg n^e anderen Länder streben d^'.’vie vvbeal ist nunmehr zerbro- , ^dere in unserer stürmischen VJ S jJ?1 Zeit. Ä fton?6’1 Flügeln der Kampffront q:)(p ^'e fefa Ot'0CTt nnd die Ko minuli/ (einen"ej5nH lvft, "fh und es erscheint äußerst * - dmiy ^ e§ ihnen diesmal gelingen vbfttibe ^'E> die Siegeschancen eil,e i^i. ^erdings herrscht un-k^st^^vUno x. 9<)enbe Uneinigkeit. Die X .'Purig' w:cht§ von einer Koali« vst| e tifet r.. ^cn ivill, macht sich da § en Liberalen Wu=%"ihv Av^^l>Pe (Liberäl-Na'üo- - -^t^ixzrtei die Maodo- tritt ‘x‘sITI°1=LoB'0ur) abgespal-iQtb ^.genannte Neue Par- °sle^ Prbel:erparteilers Sir Itn erstenmal in die ca Ausstand auf Eypem Die griechische Bevölkerung unter Führung ihres Bischofs gegen die englische Hemmast — Der Valast des Gouverneurs in Flammen aufgegangen - Schwere Zu ammenfröße — Englische Verstärkungen nach der Levante abgegangen London, 23. Oktober. Auf der Insel Cypcrn, die seit Jahren zur englischen Interessensphäre gehört, ist plötzlich ein Aufstand ausgebrochen, den der griechisch-katholische Bischof von Nirosta, der Hauptstadt des Landes, »nge-facht hat. Die Geistlichkeit hatte bereits früher die antienglische Stimmung genährt, die jetzt zum lodernden Brand geworden ist. In einer Massenversammlung, an der mehrere taufende von Menschen teilnahmen, forderte der Bischof das Volk von Cyper« gegen die englischen Unter- drücker zum Kampfe heraus, damit die Vereinigung mit Griechenland verwirklicht werden könne. Die fanatisierte Men ge zog unter ungeheurem Jubel durch die Straßen der 19.000 Einowhncr zählenden Stadt und strömte in die Kirchen, wo unter allgemeinem Glockengeläuts das Revolutionsgelöbnis abgenommen wurde. Die Lage ist sehr ernst. Der englische Gouverneur Sir Ronald Sorrs telegraphierte nach London um Hilfe. Aus Aegypten wurden mehrere Flugzeugeska-drillen in der Richtung nach Cyprrn kom- mandiert, ebenso liefen einige Marine, einheiten aus Alexandrien und von Malta aus. Der Gcuveurneur ist nach London abgereist, um Wer die Lage zu referieren. Die Militärbehörden erhielten den Auftrag, den Aufstand mit allen Mitteln zu unterdrücken. Gestern abends kam es in den Straßen von Nicosia zu schweren Zusammenstößen mit der Polizei und den Truppen. Tie Demonstranten zogen vor das Gouvro-neurpalais und steckten es in Brand. LavalS Optimismus Frankreichs unbeirrbares Festhalten an der Sicherheits-sorberung — Der Empfang 2avals in Washington Washington, 23. Oktober, und Hoover führen werden. Man könne schon heute sagen, ohne sich irgendwelchen Täuschungen hinzugeben, daß bei dieser Gelegenheit so ziemlich alle großen Fragen der Weltpolitik zur Beratung gestellt werden würden. In französischen Delega-tensi rise» wird freilich, was die Abrü-ftungssrage betrisst, die bekannte Sicherheitsforderung in den Vordergrund gestellt. Ganz Washington steht im Zeichen des Empfanges drs französischen Ministerpräsidenten L a va l und seiner Begleitung. Der Sonderzug, in dem Laval in Begleitung des amerikanischen Staatssekretärs Stimson die Reise von Nerogott bis zur amerikanischen Hauptstadt zurücklegte, traf pünktlich fahrplanmäßig in Washington ein. Gleich nach der Ankunft begab sich Laval mit seiner Tochter in die Wohnung des amerikanischen Gesandten in Paris, Edge. Während der langen Fahrt hatten Laval und Stimson Gelegenheit, in einer langen Unterredung alle enizelnen Punkte der Besprechungen mit dem amerikanische» Präsidenten durchzuberaten. Wie verlautet, soll Laval bei dieser Gelegenheit dargelegt haben, daß Frankreich nach wie vor in der Ausfassung der Abrüstungssrage bei seiner These (Sicherheit) verharren müsse. Kurz nach seiner Ankunft empfing Laval die Journalisten und teilte ihnen seine Zufriedenheit darüber mit dem ame-während der Unterredung mit dem amerikanischen Staatssekretär Stimson eine Gleichheit der fundamentalen Anschauungen erwiesen habe. „Wir beide sind in unseren Gedanken völlig einig. Ich bin jetzt optimistisch gestimmt in Bezug auf die sich bietende Gelegenheit, im Lause der kommenden Unterredungen zu weittragen de» Entschlüssen zu gelangen." Um 18 Uhr erstattete Laval einen Höflichkeitsbesuch im Weißen Hause. Später gab das Weiße Haus ein Festbankett zu Ehren des in Amerika weilenden französischen Marschall Petain, an dem neben Ministerpräsident Laval, Präsident Hoover und die prominentesten Spitzen der politischen und großfinanziellen Kreise der USA teilnahmen. In amerikanischen Kreisen wird erklärt, man könne unmöglich voraussehen, wie weit die Besprechungen zwischen Laval Ungarn* Budget und der Völkerbund B u d a p e st, 23. Oktober, lieber den Inhalt des Berichtes des Finanzkomitees des Völkerbundes verlautet, daß dieser Bericht weitere Abstriche des ungarischen Staatshaushaltes als Vorbedingung für eine Finanzhilfe verlangt. Zunächst sollen 100 Millionen Pengö erspart werden, wobei namentlich im Unterrichtsbudget gespart iverden soll. Der Bericht schlägt die Streichung der Ausgaben für einige Provinzuniversitäten (Debreczin, Szegedin) vor ebenso die Auflassung einiger Fachschulen. Weitere 50 Millionen sollen im nächsten und 40 Millionen Pengö im darauf folgenden Staatshaushalt erspart werden. Autounfall des österreichischen Ackerbauministers. Wien, 23. Oktober. Dem Ackevbauminifter Dr. D o l l f u ß, in dessen Begleitung sich auch der Staatssekretär a. D. Stöckler und zwei Damen befanden, ist heute nachts ein schwerer Autounfall zwgestoßen. Die Genannten befanden sich in einem Taxi und er Wagen stürzte aus bislang unbekannten Gründen in einen Graben, wo er sich Überschlag. Eine von den Damen erlitt einen Bruch des Schädelgrundes, wahrend der Minister leichtere Verletzungen erlitt. ' Börsenbericht Z ü r i ch, 23. Oktober. Devisen: Beograd 9.05, Paris 20.085, London 20.05, Newyork 510.20, Mailand 26.625, Prag 15.10, Budapest 90.825, Berlin 118.75. Z a g r e b, 22. Oktober. Devisen: Mailand 289.29—290.19, London 219.35— 220.17, Mwyork Scheck 5591.01—5608.01, Paris 220.65 — 221.31, Prag 165.86— 166.36, Zürich 1098.45—1101.75. Ljubljana, 23. Oktober. Devise:., Zürich 1098.45—1101.75, London 216.82— 224.32, Newyork 5592.33—5609.33, Paris 220.62—221.28, Prag 165.86—166.36, Kopsfteven. ein neues Schönheitsmittel Die Londoner Schöuhettsinstitute erfanden ein neues Mittel zur Erreichung eines gesunden, reinen Teints. Unter großem Hak Io wird dieses neue Mittel der Damenwelt Londons empfohlen. Man soll täglich fünf Minuten auf dem Kops stehen, das ist das neue Gebot. Die Damen, die den Wunsch ha ben, ihren Teint aufzufrischen, erscheinen frühmorgens in dem Schönheitsinstitut und werden dort im wahren Sinne des Wortes auf den Kopf gestellt. Der Vorteil der neuen Methode liegt auf der Hand. Sie kann auch zu Hause angewandt werden und ist in diesem Falle nicht mit Geldausgaben verbunden. In einer Broschüre werden die großen Wirkungen dieser extravaganten Kur ausführlich geschildert. Wenn man auf dem Kopf steht, behauptet die Broschüre, wird das Blut in schnellere Zirkulation versetzt. Diese Belebung des Blutlaufs verursacht nicht nur eine frische Haut, sondern ein allgemeines Wohlempfinden, eine Geschmeidigkeit in allen Gliedern. Fünf Minuten Kopfstehen sind in ihrer Auswirkung einer anstrengenden Turnstunde gleich. Jeder Mensch, der nicht genügend Zeit hat, um sich täglich Sport- und Turnübungen zu widmen, kann leicht dasselbe Ergebnis durch das Kopfstehen erreichen. So weit der Verfasser der Broschüre. Man muß abwar-ten, ob die neugepriesene Methode sich verbreitet. Gegebenenfalls wäre dadurch ein Beweis erbracht, das; die heutige Welt nicht nur bildlich, sondern buchstäblich auf dem Kopfe steht. Wahlaktion. Schließlich sind noch die Unabhängigen zu erwähnen, die in dem zuletzt aufgelösten Unterhaus fünf Sitze innehatten. Die Gesamtzahl der Kandidaten — 1286 auf 615 Sitze —' ist als außerordentlich gering anzusehen. Sie ist nicht nur kleiner als die Kandida'.enzahl von 1929 (1739), sondern auch als die von 1924 mit 1428 Kandidaten. Der Wahlkampf ist bereits in vollem Gange und trägt einen sehr scharfen Charakter. 65 Abgeordnete gelten im übrigen bereits als gewählt, da in ihren Wahlbezirken keine Gegenkandidaten ausgestellt wurden. Von den also verteilten 65 Parlamentssitzen fallen auf die Konservat aen 47, auf die Arbeiterpartei 6 und auf die Liberalen 12 Sitze, davon 7 auf die Simon-Gruppe. Sehr charaktepistifch für die dies- maligen Wahlen ist der Rückgang der Dreieck-Wahlen: die Zahl der Bezirke, in denen drei Kandidaten ausgestellt sind, ist von 444 int Jahre 1929 auf 99 zurückgegangen. Dafür hat sich die Zahl der Bezirke, in denen sich ein Zweikampf abspiebte, von 102 auf 410 erhöht. Die Zahl der weiblichen Kandidaturen ist gegenüber den Wahlen vom 30. Mai 1929 um 8 auf 61 zurückgegangen. Zwei Wahl- „ivumbor« Mtmig" Ruinm« -kiD. ---------------Mffl- bezirke finb dabei rein „werblich". So stehen in Jslington (London) Frl. Gazalet (konser vativ) gegen Frau Manning, die Abgeordnete der Arbeiterpartei, und in Wallsend (Nordh umberland) der ehemalige Arbeits-mii'ri'fter Frl. Mar-garete Bondfield (Arbeiterpartei) gegen Frl. Irene Ward (ko.ijer-üativ). Ein besonderes Interesse verdient selbstverständlich der Kämpf Maödonalds um sei rten Sitz. Der englische Ministerpräsident gehört bekanntlich nicht mehr der Arbeiterpartei an. Er wurde in seinem Wahlbezirk Seaham kürzlich sehr kühl empfangen. Es iist ihm diesmal beschieden, in eine Dreieck-Wahl zu gehen; seine Gegner find ein Arbeiterpartei!«: und ein Kommunist. Ter jetzige Führer der Arbeiterpartei, Henderson, wird in Burnley durch einen Konservativen und ebenfalls einen Kommunisten bekämpft. Von den Ministern der jetzigen Regierung geht u. a. auch Sir Herbert Samuel in eine Dreieck-Wahl. Als Hauptziel der kommenden Wahlen ist festzustellen, ob die jetzige Nationale Regierung eine starke Mehrheit hinter sich hat. So geht das Hauptkeftreben der Rsgierungs Parteien dahin, die Arbeiterpartei aufs Haupt Zu schlagen. Die Rivalität der Regie rungsparteien unter sich ist dadurch allerdings nicht ausgeschaltet. So stehen sich in 31 Wahlbezirken je ein Konservativer und ein Liberaler gegenüber. Die Liberalen ver leidigen dabei die Freihandelsparole gegenüber den Schutzzollbestrekungen der Konservativen. In 38 Wahlbezirken kämpf ein Liberal« gegen einen Arbeiterpartei!«, und in 313 Bezirken wird sich ein Duell zwischen der konservativen und der Arbeikerpar-ei abspielen. Das ist das Gesamtbild der kommenden Wahlen, von denen das Schicksal des kritischen Weltreiches in einem erheblichen Maße wbhängen wird. Besonders gespannt ist man in England, ob die Wahlen des 27. Oktober das bestehende politische Durcheinander im Jnlselreich beseitigen oder es gar noch steigern werden. Bei der Verwirrung, die im Lager einzelner Parteien herr'chi, durfte das letztere wahrscheinlicher sein. Dr. T. Macöonaids Gegner Oben sehen wir den Schullehrer W. C o-x e n, der mit MacDonald in dessen eigenem Wahlkreis Seaham Harbour den Kampf ausgenommen hat. Er wird für MacDonald als gefährlich angesehen, da er offizieller Kandidat der Arbeiterpartei ist. Vereinigung Zyperns mit Griechenland proklamiert P a r i s, 22. Oktober. Das „Journal" meldet aus Athen, der orthodoxe Erzbischof von Zypern habe gestern die Vereinigung Zyperns mit Griechen land auf Wunsch der überwiegenden griechischen Bevölkerung proklamiert. Die Abgeordneten der Insel hätten demissioniert. Me Insel Zypern wurde im Juni 1878 von der Türkei zum Dank für die ihr gegen Rußland geleistete Unterstützung England zur Verwaltung überlassen. Im November 1914 annektierte England die Insel, weil die Türkei an der Seite der Mittelmächte in den Weltkrieg eingetreten war. Seit dem 1. Mai 1925 ist die Insel britische Kronkolonie. Die Bevölkerung umfaßt etwa 245.000 Griechen und 62.000 Türken. Die Propaganda für die Vereinigung der strategisch wichtigen Insel mit Griechenland datiert seit der Annexion der Insel durch England. China droht Japan? Zuspitzung der Lage im Fernen Osten — Der Völkerbund in der Klemme — Chinas Forderung Genf, 22. Oktober. Der Vertreter Chinas Dr. Alfred S z e hat heute abends Briand folgende vier Forderungen überreicht: 1. Sofortige Räumung der besetzten Gebiete durch Japan. 2. Einsetzung einer neutralen Beobachter-kom Mission. 3. Angemessene Entschädigung. 4. Bildung einer ständigen Schlicht- und Schiedsgerichtskommission für alle künftigen Streitigkeiten in der Mandschurei. Mit diesen Forderungen wird sich morgen das Komitee der Großmächte beschäftigen. Genf, 22. Oktober. Der Viilkerbundrat sieht sich vor die kritischeste Situation seit seinem Dasein gestellt. Die japanische Regierung hat die letzten Vorschläge des Rates in der Mandschureifra-ge beantwortet; die Antwort kommt einer allgemeinen Zustimmung gleich und verzichtet auf die ausdrückliche Anerkennung ihrer südmandschurischen Bahnrechte durch China Die C h i n e s e n erklären jedoch diese Vorschläge als unannehmbar, weil sie die bedingungslose Annahme der Forderungen Japans normiere«. Im Falle eines Mehrheitsvotums für eine Lösung, die die Chinesen zu Versprechungen an Japan zwingen sollten, wäre das Aufkommen einer nationalistischen Regierung in Nanking wahrscheinlich, die ohne Rücksicht aus den Völkerbund Japan den Krieg erklären würde. Dazu kommt, daß innerhalb des französischen Blocks vor allem Polen und Jugoslawien mit den Japan entgegenkommenden, im wesentlichen französisch-englischen Vorschlägen nicht einverstanden sind, da die Befürchtung besteht, daß trotz aller geplanten Versicherungen der jetzige Fall als Präzedenz bei anderen Invasionen der Großmächte dienen könnte. Die Situtation im Fernen Osten steht nun ähnlich wie vor Ausbruch des russisch-japanischen Kriges im Jahre 1904 auf des Messers Schneide. L o n d o n, 22. Oktober. Wie aus Tokio berichtet wird, traf dort aus Mukden die Meldung ein, daß die japanische Besatzung von Tieh Ling sich mit den Chinesen in einen schweren Kampf verwickelt hafte. Die Chinesen rückten mit 2000 Mann vor. Die Lage der Japaner sei ernst. Schober bleibt! Frankreich fordert den Kopf des österreichischen Außenministers — Die ChrlftUchsozicüen mit Dr. Schober unzufrieden — Landbund und Grotzdeutsche für Dr. Schober Wien, 22. Oktober. Um den Vizekanzler und Außenminister Tr. Schobern: plötzlich ein heftiger Kampf entbrannt. Bei den Pariser Anleihe-verhandlmrge» hat es sich nämlich heraus-gestellt, daß die Franzosen als Geldgeber eine bedenkliche politische Forderung gestellt haben: den Kops des Außenministers Dr. Schober, der ihnen zu anschlußfre,,-dig und heimwehrsreundlich erscheint, als daß man einem Kabinett vertrauen könnte, in dem ein Mann vom Schlage Schobers sitzt. Die ChrisÜichsozialen, denen eine Anleihe auch unter Annahme solcher Bedingungen recht und billig ist, fügten sich also dem Diktat aus dem goldenen Westen und forderten in einer parteiamtlichen Entschließung den Rücktritt des Außenministers. Tie Grotzdeutschen und die Landbundler parierten after den christlichsozialen Hieb gegen den Außenminister in der Weise, daß auch sie eine Entschließung annahmen, in der mit der Zurückziehung der grotzdeutschen und landbündlerischen Minister aus dem bürget lichen Koalitsonsministerium gedroht wird für den Fall, daß man es wirklich wagen sollte, Dr. Schober als Außenminister zum Rücktritt zu zwingen. Die drohende schwere Regierungskrise ist also durch die energische Geste der Groß deutschen und des Landbundes verhindert worden. Die Christlichsozialen mutzten angesichts einer solchen Lage klein brigeben, und es kam zu einer zweiten Entschließung, in der sie ihren eingangs erwähnten Beschluß zurückzogen. Im Zusammenhänge mit den Anleihe-verhandlungen hat die französische Presse sich einige scharfe Angriffe gegen Dr. Schober geleistet, wobei eine Erklärung des Heimwehrführers Starhemberg in Linz zitiert wird. Starhemfterg behauptete nämlich, Dr. Schober habe bereits 1929 einen Heimwehrput ch vorbereitet, er sei auch mit dem letzten Putsch der Heimwehren indirekt verquickt. D:e bürgerliche Wiener Presse nimmt den Bundesminister für Aeußeres unter dem Eindruck dieser mehr als fragwürdigen Kampagne in Schutz, nicht uninteressant ist aber auch die Tatsache, daß die italienische Regierung dem „souveränen Staat" Oesterreich die Forderung nach dem Rücktritt Dr. Schobers aufzwängt, da man ihm die geistige Vaterschaft an dem deutschösterreichischen Zollunionsprojekt nicht vergessen kann. die Abrechnung für das nach dem 9. vergossene Blm entsetzt. das Die Sobranje wird deinnacy ^ Gesetz sofort zu Seg-nn der Amnestie - jopm ju •—» hnu:i'3 kommenden Session m die ^ einzubeziehen haben, sobald die 1 - e.Ti’jU'oraienen yuveu, |uvuw ^ über die Beantwortung der Thronr endet ist. Beograd, 22. Oto» Einer Meldung der „Politcka au- ^ Hob zufolge findet am 81.■ ^^(LgtcS Sofia ein großer bauernpolit'.sch«£ o ^ statt, an dem 10.000 Delegierte an, ^ Lande und zahlreiche Gäste aus de land teilnehmen werden. Der Exkalik Abd-lli-Meviid dessen gleplante Teilnahme it^dem ^ Welt fp medanischen Kongreß in Jerusaie j ^tt Gerücht Anlaß gegeben hat, Oberhaupt der mohammedan. - ^ rufen werden soll. Tie Mohaunuc ^ ben keinen Kalif gehabt seit *, j. gul‘,L’' dir Nationalregierung in der Türkei bung des Kalifats verfügte und - . djid als der letzte Kalif Konstant-nof lassen mußte. Ein WaWanöidat W*11 Schlage getroffen ->.) Oktob^ B e r o v o, 2-, r. Der ehemalige Skupfchtina?s Jeremija Pavlovi« öoiit Bezirkskandidatur für die uitb ^ November in den Bezirkenge£fli). revo selo an. Pavlovič befan im Kaffeehaus, als man ihm ;ba: tu1 von der Bestätigung ^ er - brachte. Im selben Moment »u« ^ seiner er Amnestie In Bulgarien? Die ersten Schwierigkeiten — Starke Erregung unter den Bauern — Was will der Justizmmister? Sofia, Ende Oktober. In bulgarischen politischen Kreisen konzentriert sich das ganze Interesse vorläufig auf die Frage der Amnestie der feit dem 9. Juni 1923 im Kerker und der Emigration schmachtenden Anhänger der Slvmöolijski-Anhänger. Begreiflicherweise ist dieses Interesse am stärksten bei den Bauern vorhanden, die die Entscheidung der Regierung mit Spannung erwarten. Die Amnestievorlage wird im Justizministerium eiligst ausgearbeitet und dürfte die inzwischen von M u s ch a n o w geleitete Regierung sich noch im Laufe dieser Woche über die De-teils des Amnestieprojektes näher äußern. Ministerpräsident Muschanow konferierte in dieser innenpolitisch heiklen Frage mit Justizminister Wrbanow, aber selbst in den interessierten Kreisen der Agrarier verhehlt man sich die Schwierigkeiten nicht, die durch die Amnestie-Frage den Parteien des „De-mokratiöeski sgovor", dem Regierungsblock, bereitet werden. Der stellvertretende Sekretär das Bauernbundes, Stojanow, hat dieser Tage er- klärt, die politische Amnestie müsse zirka 1500 Personen umfassen, die teils ihre Kerkerstrafen abbüßen und teils im Ausland leben. Demgegenüber erklärte Justiz-mintster Wrbanow, die Amnestie werde bestenfalls sich auf 200 Personen erstrecken können. Nichtsdestoweniger besteht in der Amnestiefrage selbst unter den Agrariern keine Harmonie in der Beurteilung. Die Anhänger Nedeljko Atanasows und Kristo Stoja-nows wollen beispielsweise von einer Amnestierung Alexander Obows und Sosta Todorows nichts wissen, so stark sind die Fehden innerhalb der Partei der Agrarier. W:e aus diesen Einzelheiten ersichtlich ist, werden bis zum Zustandekommen einer Kompromißformel im Kabinett noch viele Schwierigkeiten prinzipieller Natur zu überwinden sein. Viel Zeit hiesür ist allerdgngs nicht zur Verfügung. Die Erregung unter den Bauern schwillt unheimlich an und es könnte sich begeben, daß den Massen auf dem flachen Lande der Geduldfaden ausgeht und Schlage getroffen und fiel tot AU hat l1^ jeil' Der Tod des Wahlkandidaten , ^ Bekannten- und Freundeskreisen nähme ausgelöst. * Moška»-Jsmet Pascha geht nach r 22. Ist ° mb u l, f' ,i>nisterpranden \i\ Der türkische — . . y„-, einer sowjetrussischen Em-adu . ^te sten und sich im kommenden Moskau begeben. Brüniiw, Sköveo Hindenburg- Wer ist Deutschlands — Das autoritäre ^ Faschistische Konklusiuu R o m, D-r.r-»-r-'E°2 Lage im Deutschen Reich« „.n: den nachstehenden v& n z» „® ift m *>#+£#£+ Demokratiege>gn« zu lein' Hnf-können, daß das Regieren^ ^ini^r' Art'.' 48 der Verfassung D°nbJ mehr eine scheinbare tigen Regimes darstellt, zev11’..,, ^ de-no zum Tode verurteilt ^^eiaJ Republik ist jetzt nur TVUU’. „st ozialdemokraten best-m tretet V.r st1 sie waren ihre Stütze UN t w noch um die Erhaltung ^et 9 „ fff ten. Wir wundern uns u.n c. ten. Wir wundern ^"„„r wiederym . „tz weil wir schon zu jjeit gestellt hatten, daß in^.^ chid autoritäres Regime Demokratie noch nicht her-au->,!.„" lst. Der deutsche Reichstag funkciv- ertQ^^t als Parlament, denn er ist nun *e letzten Ereignisse beweisen viel. Brü MINE uur an Ukase gewöhnt. toJl, ^teg war eigentlich gegen Brüning ®a&i et" ^ ^cr khten Umbildung des ittcj net-tš ^^üning ist es keine Regierung otao l‘oui3'ern ein diktatorisches Exekutiv-»liml General Gröner ist Reichswehr-son ^ Innenminister in einer Per-N erhebt sich die Frage: ist § indem Hu ' ®’er d e Lösung mit den Notverord-vorschlug, der Di-ktalvr Deursch-jm a °der ist cr rs nicht? Die nationalisti-An h ??un9 in Deutschlanö ist im Stei-oig j bgruffen. Was vor einem Jahre noch Ausdruck einer ultvanationa'listischen alz Kalt, wird heute in Deutschland itooch j9UTl9 und Verfassungsschutz ange- 2-thl! ersten Bezlrks-fonMöaiuren Die österreichische Anleihe Die Bank von Frankreich gewährte Oesterreich eine Anleihe von 60 Millionen Schilling (fast eine halbe Milliarde Dinar) Wien, 22. August. I müsse Oesterreich auf seine eigenen Kräfte Die österreichische Finanzpolitik verzeichnet einen schönen Ersolg. Es ist dem früheren Finanzminister Dr. I u ch im Lause der Anleiheverhandlungen gelungen, für Oesterreich einen Kredit von 60 Millionen Schilling herauszuschlagen, den die Bank von Frankreich in Form von Devisen im Wege einer größeren Bedeckung der Lesterreichi-schen Nationalbank gewährt. Wien, 22. Oktober. Bundeskanzler Dr. B u r e s ch gab Im rechnen. Man habe bislang in Oesterreich über die Verhältnisse gelebt. Oesterreich werde auf der kommenden Konferenz der Emissionsbanken das i n t e r n a t i o n a l c Devisen Clearing verlangen. Als Folge der Einfuhrbeschränkungen Nach der österreichischen Devisenverordnung erwartet man jetzt eine Hebung der inneren Produktion und damit eine Senkung der Erwerbslosenziffer. In seinen Ausführungen kündigte der Bundeskanzler einen neuen Handelsvertrag mit Sowjetrußland an, ebenso soll Nationalrat in Beantwortung verschieden!-, der Handelsvertrag mit Ungarn der Dev: ,^che Kandidaten im Draubanat von Äeki Bezirksgerichten bereits bestätigt. Q^ntIich bestimmt das neue Wahl tostäftvN nut diejenige Wahlliste von der ^ Eertchtsstelle bestätigt werden Kandidaturen in allen Bezirken SCTen§ "ufstellt. Es wurde nur eine iettc , wche Liste angemeldet, und zwar Träger Ministerpräsident Živ-iipiuc % Es gab wohl Verhandlungen ^iatnich einil3«i Gruppen, um eine zweite ch Gliche Kandidatenliste aufzustellen, ^-Metten die Besprechungen, da ein ^hwen zwischen diesen Strömungen Lisbch^ude kommen konnte. ^4 % Nolovič erklärte feierlich, ichiöe J aIš' Bezirkskandidat jeder Jugo-^ikrich- ^^«mmen sei, 'der hinsichtlich der des Staates mit ihm eines l|t' Es setzte ein lebhafter 2Bett= s n;ltln die Bez!i rkskaudidaturen ein, der }.% 5rt, abgeschlossen ist. Die ursprüng-j..’1Ia'hvie, da nur eine Wahlliste vor %n Qlr=llteit die angemeldeten Kandidaten 5 gewählte Abgeordnete betrachtet Sto61*'68 sich als irrig, da fast in -r ^!iw s ^zirk mehrere Bewerber um .•Mw- ^eiterschast mit dem Listenführer ^.h^i'^itreten. Alle diese Kandidaten A gj’wWich des Programmes, auf dem j llthe§ aiQi; ausgebaut werden soll, eines > i(llt lIt dem Listenführer, wenn sie auch ..^en oder anderen Detail oder Sh$!- ^lleicht 'ä ö v- eine etwas abweichende Nnd das will eben der 9b1,(' bet|a^dew. Seine Mitarbeiter sind toNcjj -chuteften Ratgeber; es ist sein üu^i .F^^chtcn aller Vertreter des £en und in Würdigung SfWeg Anregungen die Geschicke de hoten und in Würdigung der Am leiten. MnÄen . ’“**{» " ^oz i r k stand: da t uren !teih^^urd»n Don den Bezirksgerichten bestätigt: Jelše: Vekoslav M'-1* ü». Ctl^ler -tie bei iJNet as' Journalist in Maribor, Stelle Df0Tt $?aI9ai' Winzer, Zibika, (Im 1 fei ? 0 f e n i f, Besitzer in St. s!!1 in i&y Ie (Georg Lesjak, Ortsvor- S"« »Wa Bei C<>!je). 8van Prekoršek >= ?t), $it( '^Qlb er in Celje (Franz Goričan, 'i JMk 7J- Alois Pavlič, Profest ih Ni n,nl § Jngriö, Lokomotivführer 8*«a l^iSiNlfterlC6: Ernst K r u I e j, ilcijnVetaw!11 ,>, LA Äipnri). S ««-«»?,! Ra,«» P»st»sl-m. Ljubljana (Franz Ko-Nt« ^nd > bejitzer und Kaufmann in % und' m!%Vcr§ Gorič a r, Orts-tz, . Fitzer : ch« in Mozirje (Anton 'Olin'i,n„”tta=®tQbt: Dr. Albert K r a- V i x sür h u ^uear öffentliche Arbeiten A.. 'iU'Bij ' ^keiär der Arbeiterkani-^ 1 8juM- }- Ae^^uuQ-Umgebung: Albin K o-u BiZmarje (Ivo Sancin, bsi Aon J; 'n Ljubljana). in1^0; Ivan Ažman, ° i o tet 'n ©N* (Franz Kralj, Fa-1 Č, osla Bela) und Ivan ueralsekretär der Handels-1 licher dringlicher wirtschaftspolitischer In terpellationen von seiten der Mehrheitspar teien und der Sozialdemokraten eine optt mistisch ausklingende Erklärung ab. Die schlechte Wirtschaftskonjunktur in Oesterreich könne nach Meinung des Bundeskanzlers nicht mehr lange andauern. Unterdessen senverkehrssituation angepaßt werden. Dr. D e u t s ch trat im Namen der Sozialdemokraten für die Rationalisierung der Arbeitsmöglichkeiten und gegen das Doppel-verdienertum ein, am Schluffe seiner Ausführungen auch für die 40stündige Arbeitswoche. Schwierigkeiten in Zstambul Vorläufig nur die obligatorische Arbitrage angenommen — Die wichtigsten Fragen vertagt Die zweite Balkankonferenz beschäftigte sich heute den ganzen Tag über mit dem Pro blem des Balkanpaltes. Das Hauptreferat in dieser Angelegenheit hielt der griechische Professor P i r o p u l o s. Es meldete sich ferner der Vertreter der Rumänen Pop und der bulgarische Vertreter Saznanow zu Worte. Die genannten Delegierten verlangten zumindest die Annahme der obligatorischen Schiedsgerichtsbarkeit in etwa entstehenden Streitfällen. In der politischen Kommission kam es zu stürmischen, stellenweise tumultuösen Szenen, da einige Delegierte — vor allem die Bulgaren die Frage der nationalen 93t!n> derheiten zur Diskussion stellten, obwohl dieselbe nicht auf der Tagesordnung der Konferenz steht. Einige Delegierte wiederum al-ludierten auf gewisse diplomatische Geschehnisse aus dem Balkan, die sich in den letzten Wochen abgespielt haben sollten. Da auch diese Fragen nicht zur Tagesordnung gehör- I st a m b u l, 22. Oktober, ten, mußte der Präsident der Konferenz die betreffenden Delegierten zur Ruhe mahnen. Rach längerem Hin und Her gelang es ihm doch, die Delegationen zur Diskussion über den Pakt an sich, zu gewinnen. Im Sinne der Intervention des jugoslawischen Delegierten Dr. Topolovi č, der sich in seinem gestrigen Referat für eine Balkansöderation aussprach, einigte sich die Kommission schließlich doch und genehmigte das Prinzip der obligatorischen Schiedsgerichtsbarkeit im Falle von Streitigkeiten zwischen den Balkanstaaten. Die übrigen Fragen, wie: ständige Bestie dungskommission, alljährliche Zusammenkunft der Außenminister der Balkanstaaten, Ausschluß der Einmischung der Großmächte in die Angelegenheiten der Balkänvölker und die Minoritätensragen wurden bis zur nächsten Balkan-Konferenz, deren Tagungsort noch nicht bestimmt ist, vertagt. Das neue Wegefeh in China Verwicklungen im konservativen Reiche der Mitte Vor kurzem ist in China das neue Ehegesetz eingeführt worden. Es bestimmt, daß lein junger Mann und kein Mädchen im Reiche der Mitte gezwungen werden könne, eine Ehe gegen ihren Willen einzugehen. Das neue Gesetz hat in dem konservativen traditionsgebundenen China bereits verschiedene Verwicklungen zur Folge gehabt. Seit uralten Zeiten besteht nämlich in China der Brauch, daß die Eltern zukünftige Ehebünd-niffe zwischen ihren Kindern zu regeln pflegten und zwar in der Zeit, in der die Ehekandidaten noch in der Wiege liegen. Ein ähnlicher Fall mußte kürzlich gerichtlich aus kämmet in Ljubljana (Josef Ambrožič, Kaufmann und Besitzer in Ljubno). Bezirk Kranj: Janko Barle, Pfarrer in Ljubljana (Ivan Lončar, Bürgermeister in Tržič). Bezirk Kamnik: Dr. Valentin Rožič, Professor i. R. in Ljubljana (Alois Burica, Besitzer in Dragomlje) und Anton Cer a r, Besitzer und Gastwirt in Kamnik (Ignaz Tomc, Kaufmann in Moravče). Bezirk Logatec: Dr. Stane Raps, Sekretär des Verbandes der Kultuvverrine in Ljubljana (Ivan Remžgar, Gastwirt und Besitzer in Žirovnica). Bezirk Litija: Milan Mravlje, Geometer (Gu'do Birolla, Industrieller in Zagorje) und Alois T u r k, Kaufmann in Višnja gora (Rudolf Hribar, Holzhändler in Izlake). Bezirk Kočevje: Ivan Pucelj. Minister (Dr. Haus Arko, Rechtsanwalt in Kočevje). Bezirk Metlika: Daniel M a k a?, Besitzer und Gastwirt in Metlika (Johann Smuk, Ortsvorsteher und Besitzer in Mlake)- getragen werden, und das Ergebnis war ganz sensationell. Zwei angesehene chinesische Familien in Peking kamen vor vielen Jahren miteinander überein, daß deren Kinder, ein Knabe und ein Mädchen im Alter von fünf respektive drei Jahren, später einander heiraten sollten. Die Vermählung wurde für das Jahr 1931 festgelegt. Inzwischen trat das neue chinesische Ehegesetz in Kraft. Als der für die Hochzeit vorausbestimmte Termin sich näherte, weigerte sich die junge Toch ter des modernen chinesischen Reiches, mit dem ihr von den Eltern bestimmten Mann die Ehe einzugehen. Sie hatte inzwischen einen anderen jungen Chinesen kennen gelernt und wollte ganz einfach nur dem von ihr Auserwählten angehören. Eine große Be stürzung und Aufregung bemächtigte sich der Familie. Die Eltern und Verwandten verstechten mit allen Mitteln der Ueberredungs-kunst und sogar mit Drohungen, das junge Mädchen zu überzeugen, daß ein Bruch des Eheversprechens einen unerhörten Verstoß gegen die guten alten Sitten bedeute und ihr Elternhaus mit Schmach und Schande bedecken würde. Nebenbei wiesen sie darauf hin, daß die Familie bereits vor 15 Jahren reiche Geschenke von den Eltern des Bräutigams erhalten hätte. Die widerspenstige Braut blieb hartnäckig. Es blieb den Eltern nichts anderes übrig, als reumütig im Hause des Bräutigams zu erscheinen und um die Aufhebung der Verlobung zu bitten. „So etwas ist in unserem tausendjährigen Reiche noch niemals geschehen," riefen die Familienmitglieder des Bräutigams aus. „Wissen Sie denn nicht, daß alle Ihre Ahnen in ihrer letzten Ruhe gestört werden würden, wenn das Mädchen in seiner Mißachtung der Eltern beharrt?" Ter rasende Bräutigam verlangte die sofortige Rückgabe aller Geschenke. Gleichzeitig machte er den letzten und Millionen Menschen benützen schon seit mehr als dreißig jaiiren laut tiefstehender ,, GEBRAUCHSANWEISUNG und segnen dessen unübertreffliche wunderbare Wirkung Bei Rheuma. Gicht. Ischias die schmerzende Stelle einreiben Bei Zahnschmerzen das Zahnfleisch einreiben und die Mundhöhle sdü« len. gurgeln Bei Kopfschmerzen. Nervosität. Schlaflosigkeit die Stirne und den ganzen Körper einreiben und abends vor Zubettgehen ein lauwarmes Bad mit Zusatz von Löwenfranzbranntweld nehmen Bei Müdigkeit zur Massage des ganzen Körpers Bei Magenschmerzen 10 Tropfen auf ein Stück Würfelzucker getropft einnehmen Bei Haarausfall u Schup-penbildun» zur Massage der Kopfhaut Als Mundwasser usw-Bei Schweiß der Achselhöhle. Fußschweiß. Handschweiß oder Körperschweiß sind die schweißenden Körperteile früh und abends zn waschen. Ist nur echt In hier abgebildeter und plombierter ORIGINALFLASCHE. — Verlangen Sie ausdrücklich Lowi-Mntwi and weisen Sie ledes Ersatzmittel entschiedenst zurück- Löwi-FiiiMn Ist In leder Drogerie. Apotheke tu besserem Qeschä ft zn 10-. 26—< 52 - Din erhältlich. Hüten Sie sieb vor Nachahmungen! Zentralburean: LAVLJA MENTOL - DROŽDJENKA Zagreb. Marulliev tre S- Telephon: 73-52- Versuch, das trotzige Mädchen zu zähmen u. ging zum Richter. Nach altertümlichem Brauch sollte ihm die Braut ausgeliefert werden. Seine Klage wurde vom Richter ab» gelehnt. Damit wurde ein gerichtlicher Prä» zedenzfall geschaffen, her überall im Lande das größte Aussehen erregte. 2>rr Goldschatz im Jordan-Tal 23 Kisten Gold aufgefunden. — Der ver, grabene Schatz eines türkischen Offiziers. Jerusalem, 22. Oktober. Im Jordan Tal wurden an einer Stelle unweit des 2t»; berias-See, der jetzt trocken gelegt wird, 23 Kisten Gold mit 115.000 türkischen Pfund in Gold gefunden, die vor etwa 13 Jahren von einem türkischen Offizier während des Rück» zoaes vor den Engländern dort vergraben worden waren. Der türkische Offizier hat die Erlaubnis zur Trockenlegung der betreffen» den Stelle im Jordan-Tal unter der Bedingung erhalten, daß er die Hälfte des Goldschatzes an die Staatskasse der stiegierung von' Palästina abliefert. Riesenkoiruplionsvrozetz in Ungarn Mit gespanntem Interesse verfolg: ^ Me Budapester Öffentlichkeit den vor einigen Tagen begonnenen Prozeß gegen den früheren Chef der ungarischen Polizei Dr. Kasimir B a y, der zahlreicher Betrügereien angeklagt ist. Mitangeklagt sind Bays Schwa ger, Ing. Liedtke, und mehrere ^Sev.'lons-chefs des Ministeriums für Sozialpolitik. Den Angeklagten wird zur Last gelegt, bei der Errichtung von Polizei- und Gendarmeriekasernen durch unlautere Machenschaften den Staat um bedeutende Summen geschädilg: zu haben. Die Bauaufträge wurden nur jenen Unternehmern , zugeschanzt, die Bestechungsgelder zu zahlen bereit waren. Natürlich waren die Kostenvoranschlä-ge daun entsprechend hoch. Man nimmt an, daß der Schaden, der durch Vays und seiner Genossen Machenschaften dem Staate entstanden ist, etwa 100 Millionen Pengö beträgt. Die Angeklagten stellen jede Schuld in Abrede. Sehr interessant sind die Aussagen eines Detektivs. Dieser hatte schon seinerzeit mehreren Freunden erzählt, der Polizeihauptmann, der in Dr. Vays Wohnung eine Durchsuchung vorgenommen und zahlreiche kompromittierende Briefe gefunden hatte, habe die Briefschaften nicht be» „Miotraoter Zellim-g" Nummer 255. iŽJCtlTtKffJ, BCTT .'■ ifc-V'i fch'aMahmen, sondern -verbrennen lassen mit dem Bemerken, es sei besser, wenn solche Dinge nicht vor die Oeffentlichleili kämen. 311 Sapone der gefürchtete Bandenführer in Chicago, ist vom Gericht der Steuerhinterziehungen für schuldig erklärt worden. Es mutete ja ein wenig komisch an, daß Capone, der hinter so vielen „Hände hoch!" gestanden hat, wegen Falschdeklaration zur Verantwortung gezogen wird. Der Räuber als Sittenprediger Wie aus Negotin berichtet wird, wurde urt weit des Dorfes Ztubik der berüchtigte Räuber Dobrosav D u d i L im Kampfe mit Gendarmen erschossen. Als Dobrosav DudiL' Sohn wegen eines Raubüberfalles.zu 15 Jahren Kerkers verurteilt wurde, beschloß der Alte, seinen Sohn zu „rächen". Er ermordete den Hauptbela-stungszeugen gegen seinen Sohn und verwundete einen Gastwirt schwer, von dem er vermutete, daß er seinen Sohn den Behörden in die Hände geliefert habe. Seit dieser Zeit führte er ein unsieies Räuberleben und wurde bald der Schrecken der ganzen Gegend. Er verübte eine Reihe von Raubüber-fällen und sandte zahlreichen Personen Drohbriefe, in denen er sie aufforderte, an einer bestimmten Stelle Geld zu hinterlegen, widrigenfalls er sie ermorden würde. Interessant ist es, daß Dudiä auch „Erlässe" an die Bevölkerung herausgab, in denen er sich als Sittenprediger aufspielte. So „untersagte" er auf das strengste das Konkubinat. Einer Reihe von Witwen schrieb er Briefe, in denen er ihnen den freundschaftlichen Rat gab, sich wieder zu verheiraten. Eme Än^el ohne Gorgen Es gibt in Europa einen Erdfleck, dem die wirtschaftliche Krise unbekannt ist und dessen Einwohner mit ihrem Schicksal zufrieden sind. Es ist eine kleine Insel an der östlichen Küste Englands, die sich im Privatbesitz einer Dante, Mrs. Athway, befindet. Ihre Ahnen erhielten die Insel von der Königin Elisabeth als Geschenk und zwar zur Belohnung für hervorragende Dienste, die sie der Königin geleistet hatten. Der altertümliche Vertrag, der die Beziehungen zwischen den Besitzern der Insel und deren Bewohnern regelt, besagt, daß die Jnselbe-völkerung sich dem Ackerbau widmen müsse. Aff der ganzen Insel gibt es nur 40 Häuser. Mrs. Athway erteilte ihren Untertanen das Recht der freien Selbstverwaltung Die Steuern entrichten sie, wie vor vielen Jahrhunderten in natura, in Form von Ge kreide und Wild. Außerdem erhält Mrs. Athway ein Zwölftel der Wolle, die auf der Insel jährlich erzeugt wird. Auf der Insel herrschen patriarchalische Sitten. Es gibt zwar ein Gefängnis, dessen Tore aber offen stehen, da seit Jahrzehnten kein Gefangener mehr die Schwelle des Gefängnisses betrat. Ein junges Mädchen, das wegen eines kleinen Diebstahls zu einer eintägigen Gefängnisstrafe verurteilt worden war, machte vor einigen Jabren eine Ausnahme. Das „schwere" Schicksal des Mädchens rief allgemeines Mitleid hervor. Um sie nicht in der Zelle verzweiflen zu lassen, begleiteten sie zwei ältere Frauen ins Gefängnis und verbrachten mit ihr die Nacht. öle V T. Abonnenten! Wir erknchen mdm P T. Abonnenten die Beziigsgebühr. soweit sie noch nicht be> glichen sein iollte. sobald als möglich anzu-we'ien um in der Zustellung des Blatte? keine Unterbrechung emtreten zu lallen Be? dieW (Mcgenfielt machen wir auch darauf aufmerksam, daß allen Säumigen welche dir Bezngsgebllbr lstr die beiden letzten Monate noch nicht entrichtet haben, das Blatt ewaestellt werden muß. Die Verwaltung d „Maxiborer Zeitung" Ein lebendes M krvfkop Bor einem Ausschuß von Aerzten und Physiologen wurde vor kurzem im Paris ein junges Mädchen, Söulfette Gilbert, demonstriert. Sie besitzt eine phänomenale Be gabimg, indem sie ein mikroskopisches Präparat, ohne es anzusehen, genau beschreiben kann, wie es in scharfer Vergrößerung aus-schen _ würde. Während des' Experimentes beschrieb Fräulein Gilb-evt aus das genaueste verschiedene Bakterien, Muskelfasern it. sonstige mikroskopische Präparate. Ihre Angaben und Beschreibungen wurden von einem Stenographen ausgenommen. Die von der jungen Dame geschilderten Präparate wurden darauf unter ein Mikroskop geleg:. Das Ergebnis war verblüffend. Louisette konnte nicht nur mit der „Hand sehen", son dern auf unverständliche Weise das Bild noch millionenfach vergrößern. Ihre übernatürliche Begabung entdeckte das junge Mädchen ganz zufällig. Eines Tages stellte sie fest, daß, wenn sie mit geschlossenen Augen verschiedene Gegenstände berührte, vor ihrem geistigen Auge merkwürdige Gebilde und Zeichen erschienen. Ein bekannter Arzt, dem Louisette davon erzählt hatte, äußerte d'e Vermutung, daß die Zeichen nichts anderes darstellten als das vergrößerte Bild -der inneren Struktur der berührten Gegenstände. Ter Arzt gab darauf dem Mädchen ein mikroskopisches Präparat, das die Koch-schen Tu-berkeWaz-Ren -enthielt, in die Hand. Louisette Gilbert, die diese Bazillen vorher nie gesehen hätte, konnte ganz genau ihre Form, Farbe und alle äußeren Merkmale wied-ergeben. er unvi Sport Llnd doch wieder..Derby" Sonntag „Rapid"—„Maribor". Wie schon kurz berichtet, entschlossen sich die beiden Hauptakteure der ehemaligen Kreismeisterschaft „Rapid" und „Maribor", in einem zwar unofsiziellen Wettkampf die Frage nach dem lokalen Meister zu bereinigen. Beide Mannschaften, die sich nun zwölf Jahre hindurch im Kampf um de Meisterschaft gegenüberstanden, mußten schon der Tradition genüge leisten. Der Zufall wollte es, daß gerade mit der Auflassung der lokalen Meisterschaft der sechste Sieg der Mannschaft des SSK. Maribor zugefallen war, so daß nun beide Rivalen der einstigen Lokalmeisterschaft auf je sechs, heiß umstrittene Prachtsiege zurückblicken können. Die neue Einteilung der Meisterschaft von Slowenien hat nun beiden Gegnern einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht, der unt so bedauernswertere Folgen nach sich gezogen hatte, als man kurzerhand „Rapid" von der weiteren Mitwirkung in der Reihe der „Ebenbürtigen" ausgeschaltet hatte. Um nun dem Wunsch des Großteiles unserer Sportgemeinde Rechnung zu tragen, werden kommenden Sonntag „Rapid" u. „Maribor" zwar außerhalb der offiziellen Veranstaltung am grünen Rasen erscheinen, um vielleicht die größte Kraftprobe in diesem Jahre zu bestehen. Wie alle Jahre zuvor, begegnet auch diesmal das Treffen, das Sonntag uw Uhr am „Maribor"-Platz im Voltsgar u vor sich gehen wrd, einem anfserordeitU ] Interesse, so daß man hoffen kann, oall , ser begeistertes Sportpublikum doch e vollends zufriedengestellt werden dürs e. : Die Rückspiele der Staatsmeistcrsch-beginnen. Vergangenen Sonntag wu " die letzten Spiele der ersten Runde uw ^ Staatsmeisterschaft ausgetrogen und c* ‘ ginnen nun die Rückspiele, die eigen 1 Enticheidungskämpfe. Dem B. S. K. 3 ^ es bisher, die Führung zu behalten, stehen ihm in Zagreb und Split no 1 3 harte Kämpfe bevor. Am Sonntags sich „Gradjanski" und „Concordia. ^ letzte Kamps beider Mannschaften £IViiai:il3 zu Gunsten „Gradjanskis". In . werden sich der B. S. K. und der « ^ er „Sask" gegenüberstehen, w. pren duk" auf eigenem Boden die „Macv Zalac zum Gegner hat. g* : SK. Svoboda. Heute, iw; Uhr wichtige Zusammenkunft im fs ,^ej zu welcher alle Mitglieder zuveriälstg ych neu mögen. Der Versammlung/ ^ wichtige Angelegenheiten entscheiden wird auch Herr Sonic beiwohn • :Der Mariborex Skiklub hält Donn^ tag, den 29. d. um 20 Uhr im Hotel -rec" seine diesjährige ordentliche Eglie-Hauptversammlung ab, worauf der nochmals aufmerksam gemacht ^ : Jugoslawien — Polen. Sonntag trägt die jugoslawische - f & mannschaft in Posen einen Lander ^te-' gen Polen aus. Nach mtijrmtiH8lv£ lun.j wurde nun vom I. N- ^ Mannschaft entsandt: Spasič, Joto sie, Arsenijevič, Deskovič, Marusw/^ i, .Hitr-ec, Bek, Bonasič und Ze _____ Im namenlosen Schmerze geben wir allen Verwandten und Bekannten die tieftraurige Nachricht, daß unsere liebe, unvergeßliche Gattin, bezw. Mutter, Groß- und Schwiegermutter, Schwester und Tante, Frau Gertrud Dasch Hausbesitzerin und Gastwirtin Donnerstag, den 22. Oktober 1931 um 17 Uhr nach lan* gern, schweren, mit großer Geduld ertragenen Leiden nn 67. Lebensjahre, versehen mit den Tröstungen der hl. Ke-ligion, verschieden ist. Das Leichenbegängnis der teuren Dahingeschiedene ^ findet Samstag, den 24. Oktober um hi 16 Uhr vom Trauerhause, Prešernova ulica 36, aus nach dem städtische Friedhofe statt. . Die hl- Seelenmesse wird Montag, den 26. Oktoo um ^7 Uhr früh in der Stadtpfarrkirche in Ptuj gelese werden. Ptuj, am 23. Oktober 1931- 13609 JUeimc Am&iqec EJersc&ie&emes Sirmstag und Sonntag ein ‘eher zur Hausschlachtung im „Mariborski dvor", Oset. Blut-. Leber- und Bratwürste sowie Wildb«tschmaus. Süßer 95cm most. Abonnenten werden aut Kost und Wohnung genommen. Grapholog und Ehirosoph N. Sadlucki — reist ab! Bleibt in Maribor nur bis 1 November. Nachdem Celje, Kranj, Zagreb. Empfang von 9—12 und 1-1—19 Uhr. Adresse: Maribor, Hotel „Zamorec", Zimmer 26. 1347 jAAAAAAAAAAAAAAAAAAA Realiiiiien v V *-g Gelegenheitskaus! Moderne Villa, große Zimmer, Bad, Garten, 250.000 Din. Büro „9ia> pid", Gosposka 28. 1356Q Herrschaftsvilla, neu. mit allem Komfort, solid gebaut, gut ver-zins-bar, zu verkaufen. Adr 1 Derw. 134981 Cm leaufen ge Mischer Volksrechite bekannt und l'chet sachlicher Kemter Volkswirtschaft rrvage^ namentstch in Wirtschafts- F-aoe der Hemd- kreisen allseits geschätzt und geehrt. Namentlich die landwirtschaftlichen Meise waren es auch, die seine Kandidatur für die kommenden Wahlen stützten; der Verlust, der durch seinen jähen Tod eintrat, ist deshalb doppelt empfindlich und groß. Der Verstorbene war außerdem ein eifriger Förderer des Genossenschaftswesens auf dem flachen Lande, sein Jnteressenkreis ging aber auch darüber hinaus. Die Mariborska tiskarna d. d. zählte ihn als Aktiengesellschaft feit ihrer Begründung als unermüdlich wirkenden, konzilianten Berwaltungsvat, der namentlich auch für die Entwicklung des lokalen Pressewesens viel Verständnis aufzubringen wußte. Die Trauerkunde löste jawohl in Freundes- als auch Bekanntenkreisen tiefste Anteilnahme aus. Der Verstorbene hinterläßt die Witwe, eine Tochter der bekannten Familie Rottner aus Bistrica, und vier unversorgte Kinder. Was an Srečko Robič sterblich tvar, wird morgen, Samstag, den 24. Oktober um 14.30 (halb 3 Uhr nachmittags) auf dem Ortsfriedhose in Limbuš feierlichst zur letzten Ruhe bestattet werden. Möge ihm die heimatliche Erde leicht sein! Der schwergetroffenen Familie unser innigstes Beileid! fttztt Ng 6tr Mkelzin e 's % thaL*00^ begreiflich, daß diese Brennen» gegenwärtig im Mittelpunkte des Nun beginnt sich auch die %erp*lnbe dafür zu interessieren. Wie % ^“sttstHeß der Stadtmagistrat bereits U^6!chem entsprechende Formulare pestim E Zusammenhänge mit der ^Uton zwecks Herabsetzung der . ^ ?uszufüllen sind, f’ttbe J n zur Wohnungsverbilligung ft °ttiber§ in unserer Stadt mit gro-i!^ itt t.tuun3 zur Kenntnis genommen, . 1 ttttg /tn.retchenb bekannt ist, daß gerade sfgß t06 der vielen Neubauten der letz« wll bet l und der verhältnismäßig hohen etfügBaren Wohnungen, die Mict« €n meisten Fällen eine ganz enor-. Ut b;e. erzielen, wobei aber nicht unlie- be möge, daß es doch noch stets ih 6elter s'a6' die ihre Preissorderuttgen Ähietteit und dem Verhältnissen ent-6teW®renžen hielten, v che tz-, !mts Zweifel darüber bestehen, L des Mietzinses als entsprechend t,1*6 tnQt, ^i, haben wir uns an verschw-b; U x I - "de Faktoren gewendet, um ei« tiPh^sptlr' H " itt 1 iche. Richtlinie für V' %b "Ng der Mieten festsetzen zu fön« |1Jei|thiAaU(f noch weiterhin ein gewisser tt i {. ^sichen den Mieten in neuen % be»6 ^ Däusern bestehen muß, sa^.. beuCtt dui höheren Anschaffungskosten 5h sin o!cn qer9En\^n . Häusern: Sn " Häusern, ist einleuchtend. Nach ,. '“Uv 'ett nn“!|e für den Durchschnitt als angni it ev.,1 ........—,—. ----- »ess Etz^^^fuvtionen würden nachstehen 9lc,ub Um Dinar mehr. c bij ^ drohl nicht betonen zu müs s -9et angeführten Mietzinse le- ift-^.t li n ie zu betrachten Zich selbstverständlich, daß b''?ü. tzj gibt, die wegen ihres Kom-nI; n»^^issen Zuschlag vertragen, andererseits auch wieder Woh- %ay es ; 916t. der , ... auch wieder Woh ett Mieten wegen der schlech fopsurlg, Dickdormkotarrb i« j'Nheit#' Magenverstimmungen, all iio^flpr? bes’’ 61 werden sehr oft durch h,8.6ilq» " Nin^o-rlichen ,.Frnnz-Fo!es"-iffpv Qn0n O Belph9Pn§ und abends ie ein tu ^euQtt:»<•« ■— ■■■ Aus «Seile c. Amtstag des Bezirkshandelsgremiums in Gornji grad. Der Amtstag des Bezirks-handelsgremiums in Celje findet für die Mitglieder im Bezirke Gornji grad Montag, den 26. d. von 11 bis 13 Uhr in Gornji grad im Extrazimmer des Gasthauses Zarb statt. c. Kontrollbücher für die Mehlausfuhr. Die Kontrollbücher für den Verkauf von Mehl itt das Ausland nach Art. 7 des Gesetzes über das Mehlregime können die Mitglieder des Bezirkshandelsgremiums in Celje im Sekretariat beheben. c. Volksuniversität. Montag, den 26. d. um 20 Uhr findet im Zeichensaale der Knabenbürgerschule eine Feier anläßlich des zehnjährigen Bestandes der Volksuniversität statt. Eingangs wird der Ausschuß seinem langjährigen Obmanne und unermüdlichen Mitarbeiter Herrn Regierungsrat L i 1 e k das Diplom der Ehrenmitgliedschaft auf feierliche Weise überreichen. Dann folgt teilte Ansprache des Mitgliedes der Sarajevoer Volksuniversität „Prosveta" Herrn Doktor Savo L j u b i b r a t i 5 und hierauf ein ken halten mußte, in sechs Minuten nach j Lichtbildervortrag des Sekretärs der „Pro- sveta" Herrn Vasilije G r g j i ä. Der Eintritt zu diesem Abend ist frei. c. Unfälle. Der 68jährige Besitzer Janez A n d r i n s e k aus Do! bei Sv. Hema fuhr am 21. mit seinem Lastwagen. Auf einer Straßenbiegung verlor er das Gleichgewicht und fiel vom Wagen so daß er unter die Räder kam; er erlitt mehrere Rippen Brüche und eine erhebliche Quetschung des linken Beines. — Der 32jährige Zimmermann Mirko Z p i l j a k aus Lisce hieb sich bei der Arbeit mit der Axt in das linke Knie. Beide mußten ins Allgemeine Krankenhaus überführt werden. c. Ein Fahrraddieb, der keiner ist. Wir berichteten gestern über einen gewissen Martin K., der am Markttage festgenommen wurde, als er mit einem Rade davonfahren wollte. Er gab bei seiner Festnahme an, der Besitzer des Rades habe ihn ersucht, auf das Rad achtzugeben, was er auch getan habe; er habe das Rad nur auf seine Leistungsfähigkeit prüfen wollen. Man schenkte ihm natürlich keinen Glauben. Abends aber erschien der Fleischhauer, dem das Rad gehört und bestätigte die Altgaben des K. Als er zurück kam und das Rad nicht mehr fand, war er der Meinung, K. habe es nach Hause geführt. Erst am Abend erfuhr er, was vorgefallen sei, worauf er sich sofort zur Polizei begab, um seinen Freund zu befreien. Tkeater und Kunst Wationaltfteater in Maribor (Repertoire Freitag, 25. Oktober: Geschlossen. Samstag, 24. Oktober um 20 Uhr: „Da) Land des Lächelns". Sonntag, 25. Oktober um 15 Uhr: „Mayer» l'ng". — Um 20 Uhr: „Der ©'wissend» wurm". Kino Burg-Tonkino. Das große Tonsilmschaw spiel „Der Raub der Mona Lisa" mit Willy Forst in der Hauptrolle. Union-Tonkino. Die unterhaltende Film»-Operette „Die Bräutigamswitwe". In den Hauptrollen sind Martha Eggert, Georg Ale xander, Fritz Kampers und Albert Paulig beschäftigt. FMgzeug und Tonfilm in der englischen Wahlkampagne Die heutige englische Wahlkampagne ge» hört zu den hartnäckigsten Feldzügen in der Politischen Geschichte Englands. Sie entfal» tet sich im Zeichen aller modernsten techni» sehen Errungenschaften. Eine Anzahl von Flugzeugbesitzern stellten dem Premierminister Macdonald ihre Apparate zur Verfügung. Sowohl Flugblätter und Propaganda literatur wie die Kandidaten selbst sollen mit Hilfe dieser Flugzeuge aus schnellstem Wege von einem Ort zum anderen gelangen. Zum ersten Male wird auch der Tonfilm in den Dienst der Wahlkampagne gestellt. Zahlreiche Tonfilme wurden gedreht, in denen Macdonald, Snowden und andere führende Politiker auftraten, das Programm der Nationalregierung auseinandersetzen, um auf diese neue Art die Wählermassen zu beeinflussen. Diese Filme werden in allen Städten Englands in den Kinos dem Publikum unentgeltlich gezeigt. Ein besonderer Ausschuß ist damit beauftragt worden, die Vorführung der propagandistischen Tonfilme im ganzen Lande zu organisieren. Taufende von Menschen füllen die Kinos, um den Ausführungen der Politiker zu lauschen. Die Verwendung des Tonfilmes als Propagandamittel bedeutet einen ungeheuren Vorteil und gleich zeitig eine großer Erleichterung für die politischen Führer. Statt aus einem Wahlbezirk zum anderen zu eilen, ergreifen sie jetzt gern die Möglichkeit, gleichzeitig überall auf der Leiwand zu erscheinen. In den Filmen der Konservativen Partei wird der klägliche Zustand der englischen Industrieproduktion in einer Reihe von Bildern gezeigt. Die Wäh ler werden zum Schluß darauf aufmerksam gemacht, daß nur die Einführung von Schutz zollen die englische Wirtschaft aus der heutigen Not herausführen könne. Wirtschaftliche Wenn das Gold fällt Schutz oder Aufgabe der Goldwährung? au Was geschieht, wenn eines Tages der Goldpreis fällt? Wir erleben augenblicklich eine allgemeine Flucht in das Gold. Auf Grund der trüben Erfahrungen, die die Gläubiger von AuslandHorderungen in De Visen gemacht haben, ist eine allgemeine Zu rückzichung aller Kredite eingetreten, die sofort gekündigt werden können, nämlich der kurzfristigen Kredite. Die schwere Kreditkrise, in der wir uns 'befinden, ist die Folge der: gewaltigen kurzfristigen Verschuldung der Welt, unter deren Auswirkungen wir augenblicklich stehen. Auf eine einfache Formel gebracht, har sich in den letzten Jahren folgendes zugetra gen: Der französische Rentner hatte Furcht, sein Geld nach Deutschland auszuleihen, da er annahm, es würden eines Tages Schwierigkeiten bei der Rückzahlung eintreen. Zwei ihm stets offen stehende Märkte waren Newyork und London, die nun ihrerseits das Risiko Frankreich abnahmen und die 'H neu zur Verfügung stehenden Summen nach Deutschland weiter liehen. Das Risiko, das der französische Sparer nicht aus sich nehmen wollte, ließen sich Engländer und Ame rikaner durch einen höheren Zinssatz, als sie den Franzosen gaben, von Deutschland bezahlen. Dieses ganze Kreditgebäude mußte in dem Augenblick zusammenbrechen, als seine Fundamente, die Bonität des Schuldners Deutschland, erschüttert wurden. Darum hat die deutsche Kreditkrise zu einer Weltkrise mit unerhörtem Ausmaß geführt, aus der man bisher noch keinen Ausweg Nachdem die Flucht in das Gold Ausmaße angenommen hatte, die niemand für möglich gehalten hätte, sah sich die Bank von England veranlaßt, ihre Golddeckung völlig aufzugeben. und zur Papierwährung überzugehen. Die Goldbestände waren bereits so. stark zusammengeschmolzen, daß vom währungstechnischen Standpunkt betrachtet, eine Golddeckung nicht mehr zu halten war. Die Aufgabe des Goldstandards war trotz zeitweiliger Unterstützung durch die Bank von Frankreich wenn sie nicht am 21. September erfolgt wäre, nur noch eine Frage von Tagen. Das beweisen die Vorgänge, die sich inzwischen abgespielt haben. Verlor doch Amerika seit jenem Augenblick rund 2 Milliarden Gold, und seine effektiven Goldverluste seit Beginn des Iah res betragen noch erheblich mehr. Augenblicklich findet ein allgemeiner Run auf die amerikanische' Währung statt. Alle Anzeichen sprechen dafür, daß man in Amerika nicht gewillt ist, dm Goldstandard aufzugeben, ein Wille, der verhältnismäßig leicht in die Tat umzüsetzen ist, da die effektiven Goldbestände Amerikas dazu ausreichen würden, seine kurzfristige Verschuldung in Gold zurückzuzahlen. Dazu wäre jedoch Vor aussetzung, daß die starren Deckungsvor-schristen der Federal Reserve Bank aufgegeben werden. Außerdem blieben Kreditrestrik tionen unvermeidlich, also gerade das Gegenteil von dem, was durch den Hoover-Plan erreicht werden sollte. Man hat längst erkannt, daß einen der Hauptgründe der Krise die Erschütterungen des Kapital- und Geldmarktes bilden, die aus das Einfrieren zahlreicher Kredite zurückzuführen sind. Es ist natürlich unmöglich, aus währungstechnischen Gründen zu einer Politik der Kredikkontingentieruna überzugehen, die nur eine weitere Entwertung vorhandener Werte zur Folge hätte. Sollten die Goldlabziehungen aus Amerika weiter anhalten und das Maß von-5 Milliarden überschreiten — denn so groß ist immerhin noch der Spielraum, ehe Probleme der Währungsdeckung akut werden —, so ist eher damit zu rechnen, daß Amerika seinen Goldstandard ausgibt, als daß es eine Wirtschaftspolitik treibt, die das Land in schwerste Katastrophen Hineinreißt. Um diese neue Katastrophe zu verhindern, wird man jetzt in Amerika Verhandlungen führen, um Goldwährungen zu schützen. Dies liegt, im Interesse aller Staaten. Die DurMrhnMspreife der jugoMwMkn We ne Die Nachfrage auf den jugoslawischen Weinmärkten ist in den letzten drei Monaten sehr stark zürückgegangen. Der Jnlauds-verbrauch ist stark gefallen. Desgleichen hat auch die Auslandsausfuhr beträchtlich nachgelassen. In allen Weingebieten sind noch größere Mengen Altweine vorrätig. Das schwache Geschäft des vergangenen Jahres hat die gute Ernte vom Herbst 1930 nicht zum Absätze bringen können. Die Stockung des Absatzes hat sich auf die Preisgestaltung nachteilig ausgewirkt. Die Preise sind schon seit geraumer Zeit und besonders seit einem Jahre ständig im Rückgang begriffen. Heute stellen sich die Durchschnittspreise der noch gesuchten Weine — es werden fast ausschließ lich billige Weine gekauft — in den einzelnen Weingebieten folgend: Slowenien 2.50 bis 4 Dinar, Kroatien-Slawonien 1.50 bis 3 Dinar, Syrmien 1.50 bis 2.50 Dinar, Bavka 1.50 bis 2.50 Dinar, Banat (Vršac) 1.10 bis 2 Dinar, Krajina (Negotin) 1.25 bis 1.75 Dinar, Župa 1.50 bis 2.25 Dinar, Dalmatien 1.50 bis 2 Dinar. Bemerkenswert ist, daß fast ausschließlich nur die billigsten Sätze bezahlt werden, besonders, wenn es sich um größere Abschlüsse handelt. Die Verbrauchsversorger kaufen bessere Weine und bezahlen oft auch mehr. Aussichten für eine Verbesserung der Weinpreise sind vorläufig nicht da. Die Preise des Neuweines lassen eher eine Verschlechterung voraussehen. Die westeuropäischen Länder haben heuer eine gute Ernte, weswegen für Jugoslawien kein besonderes Auslandsgeschäft erwartet wird. Nur die Möglichkeiten des Eigenverbrauches, der irgendwie zu heben wäre, stehen in Aussicht. X Oesterreichische Devisenfperre für Vieh. Wien. Im Ministerium für Landwirtschaft wird ein Gesetzentwurf über die Einführung eines Vieh-, Fleisch- und Kohlen-Monopols vorbereitet/ Diese Maßnahme entspricht den jüngst zum Ausdruck gebrachten Wünschen der christlichsozialen Agrarier und des Landbundes. Auch die sozialdemokratische Opposition stellt sich nicht dagegen. Trotzdem glaubt man nicht, daß das Monopol in kurzer Zeit verwirklicht werden wird, da die Devisenzwangswirtschaft der Regierung hinlänglich Gelegenheit bietet, die Einfuhr zu regulieren. Wenn sich die Mitteilung des Gremiums der Viehhändler bewahrheitet, daß von dieser Woche an für Viehimporte keine Devisenfreigabe erfolgen und daß nicht einmal die Bewilligung zur Ausfuhr des Erlöses der Importe in Schillingen erteilt werden würde, könne die Gestaltung der Einfuhr ohnehin nicht mehr nach den Wünschen des freien. .Marktes, erfolgen. X Tarisermäßigung durch Bichuverkür-zung. Bekanntlich wurde auf der Schmalspurbahn Sarajevo—Dubrovnik die bedeutende . Steigung über die Ivan planina durch die Herstellung eines Tunnels unter dem Berg abgeschaift. .Dadurch wurde die Entfernung.zwischen den Stationen RaAe-lica und Bradina um mehrere Kilometer verkürzt. Ab 1. November werden die Fahr preise um den--Betrag herabgesetzt, welcher der Entfernung von 9 Kilometer entspricht. In diesem Sinne sind auch die im Enifer-nungsanzeiger vom 1. Jänner '931 ver-zeichneten Streckenlängen, soweit sie sich auf das Teilstück Rastelica—Bradina beziehen, um 9 Kilometer zu verkürzen. . ->" in dem historischen Augenblick 9l Hand auf dem Senderapparat. Ewätze Das Newvorker Gericht (teilte ^ ginge Jda Wood unter Kuratel, ! ^tc rem Vermögen nicht umzugelst stfsti1 Einstmals galt Jda Wood als ejM ZcÜ sten Frauen der Vereinigten ©sts0 25 Jahren stellt sie eine lebende Rw ^ he« war nur von einem einzigen ®c st, ret’ seelt, ihren Reichtum vor Bandite citt ten. Die frühere „Salonlöwin" y!1’m' nriust' kleines Mansardenzimmer in eine ligen Hotel, das sie aus Angst u>" nie verließ. Ms der vom Germ) Kurator in ihrem Zimmer ersclst .X-,och die alte Frau zuerst vom Kurator n ge sen. Nach langer Auseinandersetzw ö ^ in eine Zuckerdose unter der Matratz der 50.000 Dollar in Banknoten ^ fjc' lagen. Da der Kurator sich ^omIflu0ob 11 gnügen wollte, begab sich Jda weitere „Ausgrabungen" und st. ( nach langem Suchen dem Kurator -n' te Zuckerdose mit 15.000 .Dollar. L{e&etlliI* ge später begab sich der Kurator m' zu der alten Frau, da nach Stitftrv, ui« Ben das ausgelieferte Geld bei = ______ c«___«troif n Döstwd Erfindet das ganze Vermögen der Greisin f1' Nachdem sie in strengem Ton wurde, das gesamte Geld und st . . iv>" n frnM die 90llrt'< Piere abzugeben, kroch die 90;a) ins Berum unter die Matratze und ,,ehr V1.1 einer dritten Zuckerdose, die nicht gfjlt' nicht weniger als 400.000 Dollaf gationen enthielt. Nach.näherer ^ K* erwies sich aber, daß diese Obliga reits vor 50 Jahren ihren ®etI hatten. Annemarie Aoman von Mary Misch Copyright by M. Feuchtwanger, Halle (Saale) (13. Fortsetzung.) Wenn dann der Anton so abgetan, beiseite gelegt war, kam die andere Berbrech-erin daran. . . die Annemarie Wölfle, die seit dem Mordtag die Frau des Mörders war. Am Hochzeitstag den Mann zu so etwas auf zustacheln! Das war noch ärger als das Ber Brechen selbst. Und 'warum? Weil der junge Doktor ihr einmal ein Paar freundliche Worte gesagt hatte. An die Paar freundlichen Worte wurde zwar im Kaffeekränzchen nicht geglaubt; nein, so kindlich waren die Ber-gauerinnen nicht, da mochte die Doktorin nun sagen, was sie wolle. Aber wenn es auch mehr gewesen war, so ließ man den früheren Liebsten doch nicht gleich Niederschlagen wie einen Hund. Und was hatte sie doch noch alles getan, diese Annemarie? Briefe geschrieben, anonyme Drohbriefe, die schon seit Wochen die Doktorfamilie beunruhigten. Entsetzlich! — Darüber waren sich alle einig: Wäsche bekam sie keine mehr, nicht ein Stück, weder in noch außer dem Hause. Im Wirtshaus stritten sich die männlichen Honoratioren über des Kraps Bestrafung. Daß der Mörder allenfalls unschuldig sein könne, daran dachte niemand. Alles war sonnenklar! Die Tat selbst — die Motive — die Anstifterin — alles stimmte; man brauch te bloß zuzugreifen, und den Mordbuben einzustecken. Während nun aber in Bergan alle untereinander einig waren über die Schuld des furchtbaren Anton, fanden in Doktor Hö-berles Arbeitszimmer erregte Auftritte zwischen diesem und seiner Gattin statt, die von einer bedauerlichen Uneinigkeit über den obi gen wichtigen Punkt zeugten. Der Doktor warf seiner Frau vor,, ihn überrumpelt zu haben, und blieb bei dieser Behauptung, was die Doktorin auch' sagen mochte. „Du hast mich zu einer unüberlegten Handlung verleitet", war seine ständige Ant wort auf ihre langen, fruchtlosen Ueberzeu-gungspred'igten. „Und du bist bockbeinig, wie ich es nie für möglich gehalten hätte." „Jawohl, aber zu spät, leider. Ich hätte es früher sein müssen. Jetzt nützt es nichts mehr!" „Aber Mann! Lieber, lieber Mann, wer soll es denn gewesen sein, wenn es der Schneider nicht wahr?" Ja, wer? Auf diese Frage wußte auch der Doktor keine Antwort zu geben. Und darum handelte es sich auch für ihn nicht. Für ihn lautete die Frage: War es der Schneider? Hatte man ein Recht.gehabt, diesen vielleicht völlig ■ unschuldigen Mann als wahrscheinlichen Täter anzuzeigen? Waren die Beweise derart erdrückend, daß man es mit gutem Gewissen tun durfte? „Ja, ja, ja", rief die Doktorin dazwischen, „sie waren erdrückend, die Beweise. — Der Kutscher —" „Dienstbotengeklatsch, liebe Frau! Es wäre besser gewesen, wenn du nicht an der Tür gehorcht hättest. Du würdest mich dann nicht zu der Uebereilung verleitet haben. Es wäre überhaupt besser, wenn du alles mehr an dich heränkömm.ließest, liebe Lina." Auf diese Weise endigten fast immer die Unterredungen, die die Doktorin gewaltsam herbeiführte, indem sie in das Heiligtum ihres Gatten eindrang, und sich trotz seines Widerspruchs darin festsetzte. Die Verdachtsgründe ließen sich nicht leugnen, und doch — ein glücklicher, junger Ehemann am ersten Abend seiner Hochzeit, sollte solch abscheulicher Tat fähig sein? Freilich, wenn etwas geraubt worden wäre, hätte man eher einen Anhalt gehabt; es könnte ein Landstreicher, ein Straßenräuber gewesen sein. Aber die schwere, goldene Uhr an der langen, goldenen Kette, das Portemonnaie waren unberührt geblieben. Und doch — der Doktor konnte sein bedenkliches Kopsschütteln nicht lassen. Das „Opfer", der Herr Assistenzarzt Erich Hartlieb, Hätte gleichfalls gern den Kopf geschüttelt, wenn es unter E'ie,i, f «ständen, den Verbänden und u gebracht gewdsen wäre. So eM Loch im Kopf und 'unsterblich Aprili Blamiert bis auf. die Knochen-von einem Schneider, wegen e; - J ' mädels. Die ganze Stadt ’-WG lachen. ..i in st1'1, Und er selbst, er Esel, l)attc ^ halben Bewußtlosigkeit die ®K brockt. Warum halte er nicht l Dart halten, anstatt die -i'^i spannten Köpfchen, wenn die D marle etwas läuten hörte^^' Dün .chip- Doktor, der geschworene^ st^ fors^^l dalgeschichten ‘0' wenn ber «... v«, wtw. der Lll'lt ^:ßß§ ~ * Die Befürchtung, daß M g :en hören könnte, war ubr 8 fllls ^ „S berechtigt. Seit dem Üeßeil^ a0, ^ verschleierte man ihr aber ei«! .jifl itiH es hieß, scharf die Ohren §e Geflüster, das Gezischle 5» die Sinnemarie drehte Ü* =i die; schichte, das hatte sie bald her" .0 marie war der Hauptpunkt ^ to der haute den Erich aus C'; „^„ierh' ‘ gen wollen. Der Schneider > dy. Das war die richtige 2|,e Mn ich! DAS LUSTIGE MAR1BORER MÄDEL IM REICHE DER HAUSFRAU die K o n s e r v i e r u n g des j nebenbei immer mit einer Kleinigkeit Waj-u e,t i r a u t e § läßt sich im allgemei-' ser oder Suppe, damit man eine gute aus- gibige Tunke gewinnt. Mautz Mi te iw besonderen viel sprechen. Ple ,en§ muß das Kraut gut reif und ab-$tJ n lem, ehe man es putzt und wäscht. iol( . b°m Feld oder Garten genommen, ik ffch gleich ins Faß, sondern vier bis Hsn 6 an einem lustigen Ort liegen »h p, "7 um, wie man so sagt, an Süße &i|r ^ichmack zu gewinnen. 'Jiach dieser i'V ^ili tann >uan ans'Äufhobeln und Einlegen , Je9t den Boden des Krautfasses mit •«n3 ,-Mitern aus, salzt darüber, gibt et-ten e:.etn9efchabten Krenn, Wacholderbee-«mel und Quittenspalten darüber u. Itili)»' , erfte Lage sein gehobeltes und W? zenes Kraut, welches mit einem ,l"tnhftn SMeiitigien Holzklotz fest eittge- k. :.uet . bis sich das Krautwasser zeigt. !M.- i°ktwährendem Nachfüllen und ein* n ^5 Krautes sammelt sich auch die k -v'.e. Menge des Krautivassers. Sobard >»it e: “ b°Ö ist, überdeckt man das Kraut Mit M Leinentuch, verschließt den Rand, Uh ist .7 so daß vom Kraut nichts erficht* Mn'7 x 3* es mit Brettern die ins Faß Me« 5Ü beschwert es mit großen, gewa-. 7?snen. ^ $trii tnigen Tagen senkt sich das Kraut, “l z» /'ivasser übersteigt dasselbe u. fängt » ie&aarin- Ju diesem Zustande läßt man stlexz . rochen bei fleißigem Lüften des 7 fern h^u, schöpft beim tzerausnehmen Sauerkrautes erst das Kraut-, scht V a^/ hebt hernach die Steine ab, Dekbretter mit kaltem Wasser, ,alt Leinentuch gut aus, zieht es herunter und nimmt vom set-tf ^urf. Es muß das Kraut immer 1% to?en, werden, daß keine Löcher ent* % [Q ^ie Oberseite fest gepreßt bleibt, "ich, snj äwtfchenburch kein Wasser ansam-n deckt man das Kraut mit dem • % ^ischendurch kein Wasser ansaiw ^rsK b deckt man das Kraut mit den ?ettet xen Leintuch wieder zu, legt die Jtt xz ^über, die Steine auf und über* |0 dann mit frischem Wasser und MM daß es eine gute Spanne hoch l„ "i Auf diese Art wird das Sauer u kt(i dirich und hält sich bis zur letz-MuM >m Faß resch, sauber und ge* % Mir te ^ t k" 3wei Deka Fett mit zwei Dot-gibt eMn Deka feingeschabte Milz gut MM JtoUe als Suppenspeise. SS 10 „,a§ gestoßenen Pfeffer, Gewürz, dxv Eischalen dazu, hernach den linke oJM6* Erklär, streicht diese Masse ktno* . Omelette, rollt sie zusammen 9U *efe§ ?.tn ein feuchtes Tuch, überbin* eine w Einern Faden und siedet die n dalbe Stunde im Salzwasser, in fa» ^em Gebrauch heraus, schnei- iw ^6 hui ^ÖTte (Stfirfp fprrf fpTfip m HdrC , de nni. 7°ne Stücke, legt selbe in Mei-, Miett sie separat dazu. \ öl§ Gemüse zum Rindfleisch. ?knsti°?Ek^utkoPf fein auf, salzt - p ü6etffrne Kraut, überspritzt es mit »>l>.'de hy,eut es mit Kümmel und läßt chr ^ in J ®tiinde stehen. Hernach gibt Mfer s.En Dopf, übergießt es mit so >b 1 7* I f nvui.ij iusj* vv uni | u aH das Kraut knapp bedeckt % " t0At i'Migelbp f|.an3 weich. Nun macht man kfpkien en Einbrenne, gibt eine Spalte e 2' ftetit x- UcH hinein, haßt selben an SnM abknm ®in6renne vom Herd, läßt k n'Maffer ' d^rgießt sie mit etwas ff1 sie itt' dtt^ührt sie zu einem Brei sti ^ as kochende Kraut, verrührt i>nd gibt je nach Be-'beJk-) Arg Paradeis dazu. (Ev. ohpv. e^a9e geröstete Kartoffel, Nudelart. ktz ^tücf ^'"ürzbraten. ütihWf^eineUeisch wird gewaschen, % 'vlit Ps Erdrücktem Knoblauch ein I». m O. m -rnoomucy ein k Novgewürz und ge* t« - in Metqoifpi e!T überstreut, mit Si* Sft* gezMMet £' m eine Kasserolle ge* WS? Fett und Wasser L iie Um* die to»,e- Nun schiebt man den d fieißtr, 6' iüßt ihn bei mäßiger ,CH 6&m Aufgießen auf beiden abbraten, vergießt ihn Hat der Braten auf beiden Seiten Farbe angenommen, deckt man ihn gut zu, läßt ihn mit Kartoffelpüree, gedünstetem Reis 0. damit er recht weich und schmackhaft wird. In schöne Stücke geschnitten serviert man ihn mit Kartoffelpüre, gedünsteten Reis oder Salat. Pariser Schnitzchen. Schnitzchen von Kalbfleisch klopft man fein durch, salzt sie sehr milde und rollt sie in Mehl. Schlägt auf einem Teller ein Ei mit etwas Salz, legt die Schnitzchersi hinein, dreht sie um und bäckt sie hernach in einer Kasserolle mit etwas heißem Fett auf der Herdeplatte flink heraus. Als Beilage gibt man Kompott, Salat, Reis od. Püree. Einfacher Nutzstrudel. Festem Germteig von ein viertel Kilo Mehl, ein nußgroßes Stück Germ, ein Ei, etwas Milch, Butter und Salz, verrührt man in einer Schüssel, läßt alles gut aufgehen, treibt den Teig messerrückendick aus, überstreut ihn mit Zucker, Zimt, grobgehackten Nüssen, einigen Löffeln Honig, rollt ihn zusammen, legt ihn in eine Kasserolle oder aufs Blech, läßt ihn nochmals aufgehen, überstreicht ihn mit Milch und bäckt ihn bei nicht zu großer Hitze dreiviertel Stunde im Rohr, nimmt ihn heraus, überstreicht ihn mit Zuekerwasser, deckt ihn mit einem Tuch gut zu, läßt ihn etwas abkühlen, schneidet ihn kurz vor dem Servieren in schöne Stüt* ke und überstreut mit Vanillezucker. Einfache Kaffeecreme für die Kinderstube. Man gibt in einen Topf ein achtel Liter kalten, starken M a l z k a f f e e, drei ganze Eier, ein achtel Kilo Zucker, stellt alles auf den heißen Herd und schlägt die Masse so lange, bis sie dick wird, kühlt sie aus, schüttet sie in eine Glasschüssel, ziert sie mit Schlagobers und überstreut sie fest mit Vanillezucker. Nächstenmals aber wollen wir auch ein bißchen über gemütliche Zimmerwärme, Ztm merduft und häusliche Annehmlichkeit bei kaltem, unfreundlichem Herbstwetter plaudern, damit die kommenden langen Abende nicht in uns ein Gefühl der Ungemütlichkeit und Langeweile erwecken, sondern wir uns darauf sogar freuen. Frauenwelt tlebemübete Kmöep Die größten Schwankungen und .auffallendsten Abweichungen von ihren gewohnten Aeußerungen zeigen die Kinder, wenn sie ermüdet oder erschöpft sind. Ist Ermüdung eingetreten, dann nimmt die Möglichkeit, neue Eindrücke aufzunehmen, beim Kinde ab. Das Interesse für einen Lehrstoff zum Beispiel, das vorher noch rege gewesen war, ist sehr gemindert. Es tritt eine größere oder geringere Teilnahmslosigkeit ein, das Kind wird scheinbar faul. Wie all ist das Reh? Bestimmung des Rehalters nach den Backenzähnen des Unterkiefers (Schluß). Erzieherisch gut zu leitende Kinder toet< den, wenn sie ermüdet sind, ungehorsam. Sie hören nicht mehr auf Aufforderungen und Ermahnungen. Körperlich äußert sich die Müdigkeit beim Kinde in einer Verlang samuug der Mnskelvewegungen. Der Gang wird träge, es spricht wenig und zieht sich zurück. Wird der Grad der Ermüdung dadurch gesteigert, daß man die genannten Erscheinungen nicht berücksichtigt und das Kind, anstatt es ausruhen zu lassen, geistig und körperlich weiter tätig Heilt, dann tritt Ue-bermüdung und Erschöpfung ein. Diese ruft die Interesselosigkeit hervor, aus ihr entsteht wiederum die Unaufmerksamkeit; das ermüdete Kind, das gezwungen wird, geistig zu arbeiten, wird Fehler allerlei Art machen, Denkfehler, Lese-, Schreib- und Rechenfehler. Den Vorgang bei der Ermüdung mutz man sich so vorstellen, daß das kindliche Gehirn durch seine auffasiende und abgebende Tätigkeit, die es infolge äußerer Einflüsse vollzieht, an Kraft einbüßt, wenn es eine Zeitlang tätig gewesen war. Es sind dann nicht mehr genügend Energien im Gehirn vorhanden, die dem Kinde noch weiterhin die Eindrücke aufzunehmen gestatten. Die Ueber müdung macht das Kind vorübergehend apatisch. ihr gesteigerter Grad, die Erschöpfung, schafft im kindlichen Gehirn Verhält-niise, durch die die äußeren Reize fast wie* derstandslos Eingang finden, allein sie begegnen nach ihrer Aufnahme einem Widerstand und erzeugen eine auffallende Unlust. So sind die ablehnenden Aeußerungen der übermüdeten Kinder beim Unterricht, die Unaufmerksamkeit, die Interesselosigkeit, der Ungehorsam, das hartnäckige Benehmen, die verlangsamten und die gesteigerten Mus kelbewegungen beim Gehen, Schreiben, Spre chen etc. ihrem Wesen nach auszufassen. Ein normales Kind wird allerdings diese Erscheinungen relativ rasch wieder überwinden, jedoch sollte man sie nicht zu leicht nehmen und keinesfalls einen Zwang ausüben, wenn man weiß, daß Uebermüdung die Ursache der Arbeitsunlust oder des Ungehorsams beim Kinde ist. Beim Wiederkäuen schleifen sich durch das ständige und lange dauernde Mahlen die Reibeflächen des Oberkiefers gegen die des Unterkiefers ab. Durch Verknöcherung des Zahnfaches werden die Balkenzahne immer weiter im Unterkiefer nach oben, im Oberkiefer nach unten gedrängt (nachgeschoben). Anderseits nützt sich durch das Kauen die Zahnkrone mehr und mehr ab, sie wird also, trotzdem die Zähne allmählich aus den Zahnfächern herauege drängt werden, ständig flacher. Die Winkel zwischen Kaurand und Kaufläche, der in der Jugend ungefähr rechtwinkelig war, wird immer stumpfer, um schließlich ganz zu verschwinden. Ebenso verschwinden mit dem Niedrigwerden der Zahnkronen die Kunden. Mit zunehmendem Alter wird das Zahnfach mit Knochenmasse ausgefüllt, die Zahnwurzeln werden am Grunde der Kronen mehr und mehr sichtbar und der Zahn fällt im hohen Alter schließlich (oft stückweise) aus. Zum Bestimmen des Rehalters dient ein herausgenommener, gesäuberter, abgAoch-ter U n t e r k i e f e r a st oder, besser, Unterkiefer. Nach dem Wechsel und der Abnützung der Backenzähne läßt sich, von seltenen Ausnahmen abgesehen, das Alter jedes Stückes Rehwild für praktische und wissenschaftliche Zwecke ausreichend genau bestimmen, was für die Wildhege vom größten Nutzen ist. Dabei soll man nicht vergessen, das Abschußdatum zu vermerken sowie zu berücksichtigen, daß die Kitze in der Regel im Mai gesetzt werden. In der folgenden Bestimmungstabelle werden nur die hauptsächlichsten Altersmerkmale berücksichtigt und die früher erwähnten gekürzten Bezeichnungen für die einzelnen Backenzähne angewendet. A. Noch nicht 6 Backenzähne in der Zahnreihe. Nur PI, 11, ui vorhanden 2—4 Monate Nur Pi, 11, m, Mi vorhanden 5 Monate Nur Pi, 11. m, mi, II vorhanden 6 bis 9 Monate. Der dritte Zahn (P1II) ist dreiteilig. B. In jeder Zahnreihe 6 Backenzähne. PU: Nur im hinteren Teile leicht abgenutzt, im vorderen Teile keine Spur von braunem Zahnbein zu sehen 1 Jahr (Das Emporwachsen von MII1 und das Ausfallen der Milchbackenzähne erfolgt im Alter von 12—15 Monaten.) PU: Vorn aanz wenig, hinten stärker ab- genutzt, von der Außenseite betrachtet, von der Form eines mäßig spitzen Hausgiebels. MI: Der spitze Kaurand überragt die Kaufläche, auch im Hinteren Teile, wesentlich...............2 Jahre sehr wenig .... 3 Jahre PII: Stärker abgenutzt, von der Außenseite betrachtet, von der Form eines ganz flachen Hausgiebels. MI: Kaurand noch ein wenig über der Kaufläche. PIII: Vorderer Teil mit scharfer, fast rechtwinkliger Kaurand- spitze..............4 Jahre MI: Reibefläche fast ganz eben, Zahn- spitzen ganz flach. Kunden im Verschwinden. PIII: Spitze des vorderen Te-les stark stumpfwinklig 5 Jahre MII und III: Kauflächen und Kauränder liegen nahezu in einer Ebene, Spitzen flach 6 Jahre PII: Von der Außenseite betrachtet, nicht mehr giebelförmig, sondern fast oder ganz flach. MI: Kunden verschwunden. MII: Kunden noch erkennbar 7—8 Jahre MII: Kunde im vorderen Teile verschwunden, im Hinteren im Verschwinden begriffen 9—10 Jahre MII: Kunden verschwunden. MIII: Nur im mittleren Teile noch Kundenspuren. Der wcißgelbe Zahnschmelz ragt bei allen Zähnen über das brau ne Zahnbein hervor 11-12 Jahre MIII: Kunden verschwunden. Reibefläche infolge Hochgetriebenseins od. Verlustes einzelner Zähne wellig 13 Jahre oder mehr. Zum Schlüsse sei noch bemerkt, daß nebst dieser Bestimmungstabelle als weitere Hilfs mittel die von derLehrmittelfabrik Eppler in Rudolfstadt hergestellten Wachsmodelle bei der Altersbestimmung sehr gute Dienste leisten. Ferner ist es ratsam, sich eine Sammlung von Unterkiefern anzulegen, die die kennzeichnenden Altersmerkmale deutlich hervortreten laßen. Vrattlsche Steuerungen Kleine Entlastungen bei der Hausarbeit ergeben zusammen eine solche Summe von Erleichterung, daß bald alle Sorgen» falten vom Gesicht der Hausfrau verschwunden sind. Der langgestielte Handfeger mit Schaufel ist so ein freundlicher Helfer, er erspart jedes Bücken und ist, sobald man sich an ihn gewöhnt hat, nicht mehr zu entbehren. Und wohin mit all den Schuhen? Diese Frage ist wirklich noch recht ungeklärt, in die Wäschekommode gehören sie \c nicht, aber auch im untersten, | tiefsten Dunkel eines Kleider-i schrankes sind sie schlecht untergebracht. Sie sollen sowohl über sichtlich, als auch luftig aufbewahrt werden. Zwei Möglichkeiten schaffen Rat: der solide, schleiflackierte Schuhschrank, der in der Diele als Ablage zweifach nützlich ist, oder das einfache Drahtgestell, das nach Bedarf zusammengesetzt wird. Man stellt cs an unauffälliger Stelle an die Wand, kann es aber auch mit einer sebstgestrichenen Kiste und einem Vorhang davor umschließen. Gesundheitspflege d. Vollblütigkeit. Der Mensch hat normalerweise fünf Liter Blut; enHW der Körper mehr Mut, so spricht man von Voll blütigkeit. Bei vollblütigen Menschen ist die Haut stark gerötet, besonders im Gesicht, es besteht Kurzatmigkeit, häufig stellen sich Beklemmungen ein. Zur Vollblütigkeit ist eine gewisse Anlage vorhanden. Essen und trinken solche Menschen viel, so entwickelt sich eine Vollblütigkeit, die durch Alkoholgenuß noch gesteigert wird. Uebermäßiige Vollblütigkeit ist ungesund, weil solche Menschen leicht von Herz- und Nierenkrankheiten befallen werden und der Gefahr von Schlag? Unfällen ausgesetzt sind. Demzufolge soll die Nahrungsaufnahme, besonders aber die Flüssigkertszufuhr bei solchen Menschen eingeschränkt werben.'Badekuren sind m empfehlen, doch dürfen sie nur aus ärztliche Anordnung nach genauer Untersuchung des Herzens vorgenommen werden. Sehr wirksam sind Aderlässe. , : . OM- V Samstag und Sonntag ab 7 Uhr abends Spmlerkel! Hiezu ladet ergebenst mit aller Hochachiung Adolf SpnRc*, Gast haus „Pri grozdu" („Zur Trau be") ein.________1350' Persekte deutsche KorrespoeMin flotte Stenotypistin u. Maschin-schreiberin, mit längerer Praxis, sehr verläßlich, auch in anderen Büroarbeiten versiert, sucht entsprechende Stelle. Anträge unter Nr 28432 an Pu-blicitas d. H. Zagreb, Ilica 9- __________13390_______ AAAAAAAAAAAAAAAAAAA Lese! und oerbreilek die ,$itiht9 Uhr im Alter von 49 ^a-ir^eJ versehen mit den heiligen Sterbesakramenten, ^ storben ist. . J Die Bestattung der unvergeßlichen Heinifi'c,a^ genen findet am Samstag, den 24. Oktober um jgn Uhr von der Leichenhalle in Studenci aus a dortigen Friedhof statt. y!ir Die hl. Seelenmesse wird am Montag um j£n-früh in der Josefikirche in Studenci gelesen ' Studenci bei Maribor, den 23. Oktober 193 Pavel Jurič. Gatte. Irma und Erna, Kinder. Gedenket der Antituberkulose0‘L£* Die Mariborska tiskarna erfüllt hiemit die traurige Pflicht, Nachricht zu geben, daß ihr langjähriges Mitglied des Verwaltungsrates, Herr Srečko Robič Großgrundbesitzer, Bürgermeister von Limbuš, Mitglied des Banalrates usw. am Donnerstag, den 22. Oktober 1931 um halb 18 Uhr seinem arbeitsreichen Leben entrissen wurde. Der Dahingeschiedene wird am Samstag, den 24. Oktober um Val5 Uhr in Limbuš zur letzten Ruhe beigesetzt. Wir werden ihm stets ein ehrendes Gedenken bewahren. Maribor, am 22, Oktober 1931. Chefredakteur und iür die Redaktion verantwortlich: Udo KASPER. - Druck der »Mariborska tiskarna. In Maribor. — wörtlich: Direktor Stanko DETELA. ■» Beidt* wohnhaft ln Maribor, Ein unermeßliches Unglück hat uns getroffen, indem gestern nachmittags an den Folgen eines Schlaganfalles Herr Mm Mit Großgrundbesitzer, Bürgermeister und Starosta des Sokolvereines in Limbuš, Mitglied des Banalrates usw. im Alter von 49 Jahren für immer seine Augen geschlossen hat. Der Dahingeschiedene wird Freitag vormittags von Maribor nach Limbuš überführt und Samstag um % 15 Uhr am Friedhofe in Limbuš zur ewigen Ruhe beigesetzt. Limbuš, den 23. Oktober 1931. Karoline Robič, Mutter; Paula Robič, geb. Rotner, Gattin; Sonja, Vlado, Rado, Srečko, Tanja, Kinder; Maria Dr. Gorišek, Schwester; Dr. Hugo Robič, Bruder; Anica Dr. Robič, geb. Majdič, Schwägerin; Dr. Milan Gorišek, Ludwig Rotner jun., Schwager; Ludwig und Aloisia Rotner, Schwiegereltern; sowie die übrigen Verwandten. Srečko Robič Großgrundbesitzer, Bürgermeister in Limbuš, Mitglied des Banalrates usw. plötzlich verschieden ist. Die Beisetzung findet Samstag um 1415 Uhr am Ortsfriedhof in Limbuš statt. Dem unermüdlichen Förderer des genossenschaftlichen Gedankens das ehrenvollste Andenken! Ruše, den 22. Oktober 1931. 13579 Die Weidesencsgenschaft in Fuše teilt die betrübliche Nachricht mit, daß ihr verdienstvoller Obmann, Herr Der Vorstand.