^229. Dienstag, 6. October 1896. Jahrgang 115. LMcher w'H°3 ?.^.""- ^i» P°stverlrnb!lnn: «anzjählln si, lk. lialbjäliri« st, 7üc», Im «omplolr: >!e<>p^.> '. l>"ll>jäl>r«n fl, k k.0, ssüi-b<<> Z»M»!!N i»« Ha»« ssNuzMri« st, l. - Insertion«,,!«»««-: ffilr "l 'M,sla,r b<« zu 4 Zri!»n 2s> lr . »nisii-rs per ZrÜc « fr, i bc! «ftsrr» W!>'drs:,0l»!,g!'» per jjMc 3 fr. D «usnabms drr Tonn- und ffeierla«. Die Ndminiftratlo» besindrt Nch «longrsslplatz Nr.», dir Mtbnrias Interesse der Beamtenschaft erblickt werden. Wir 'rwähnen welters nur in aller Kürze der starken krhöhung des Erfordernisses in den meisten übrigen Nessorts behufs Vermehrung des Personals und Vesserung der Status» und Avancementsverhältnisse, )er weiteren Durchführung der dauernden Stabili» fierung des Arbeiterpcrsonals der Slaatsbahnen, der Krhöhung der Pensionsbeiträge infolge des neuen pensionsstatuts, auf der anderen Seite der gewaltigen Steigerung der Staatseinnahmen aus dem Eisenbahn-, Post« und TelegraplMverkehre — durchwegs Er« Meinungen, die eine höchst erfreuliche Erstarkung der wirtschaftlichen Kraft d-r Bevölkerung erweisen. In welch ungewöhnlichem Grade die diesjährige Vorlage des Budgets die öffentliche Meinung be« schäftigte, davon liefert Zeugnis eine Polemik von außerordentlicher Heftigkeit und Zähigkeit, welche über diesen Gegenstand zwischen den hervorragendsten Wiener Vlättcrn geführt wird. Ein Journal, welches die Verkleinerung der österreichischen Finanzminister fast systematisch betreibt, wollte h rausfinden, dass das Budget pro 1897 im Grunde genommen ein ungünstiges Bild der Staalsfinanzen aufwcise, da trotz der Auf» stellung eines gesonderten Inoestitionsbudgets von 25 Millionen die normalen Auslagen ebenfalls um 26 Millionen gestiegen seien. Auch sei es ein ungünstiges Symptom, dass das Präliminare für 1897 die Einnahmen wesentlich höher als im Vorjahre veranschlage, nämlich um 26 Millionen, während beispielsweise das nächstjährige ungarische Budget das Prälimmare der Einnahmen nur um zwei Millionen erhöht habe. Nun liegt aber die Haltlosigkeit dieser Einwendungen ganz offen zutage. Dass auch, abgesehen von Investitionen, die regulären Ausgaben fortwährend steigen, das ist einerfeits in der fortwährend,»»! gesunden Entwickelung der gesummten volkswirtschaftlichen Verhältnisse und der culturellen Bedürfnisse der Bevölkerung begründet, anderseits in den jüngst beschlossenen großen Reformen (Perfonalsteuerreform, Catastel-revision, Eioilprocess-reform), da die Vorbereitung bedeutende Anforderungen an den Staatsschatz stellt. Bei Beurtheilung des Budgets darf man aber nicht vergessen, dass diesmal der Finanzminister für die Abstattung fälliger Staats» fchulden leine Titres emittiert, also nicht neue Schulden aufnimmt, sondern einen Betrag von ungefähr sieben Millionen an Staatsschulden aus den laufenden Ein-nahmen bestreitet. Und ebensowenig darf man daran vergessen, dass, wie erwähnt, die Finanzverwaltung das Erfordernis mit gutem Vorbedacht um 4-7 Millionen Feuilleton. Unerbittlich Oericht. Roman von K. Klinck. (7, Fortsetzung.) ^ der jun^'H)"" halbe Stunde war vergangen, l Ehrend l^c?"? b"s Zimmer betrat, in welchem '.' 'lien vflm.- ""lenzeit "it dem Vater gemeinsam ^«ewH K f ^c V°"gen waren höher gefärbt "«lftra"'le ich dem Trunke, welchen ,^!. sİ? "^" "°r wenigen Augenblicken U.Nut ist'sA^,'^ hat es gut mit mir gemeint, 3> "e er ^ aber fühle ich mich "PPetit.> "M und verfpüre einen ungewöhnlichen t>°5 .'^ie^ist^es"."^^" ben Freiherrn vollständig. ^ keine forschte er. «Es gibt ^ 'Doch L„l W m der Nachbarschaft!. K> t>A >r° Hartner, und sie war es!, er« IVerlin/U ^nü". r Das Kind jagte einem " Fluss!." ^' ""d dabei stürzte es kopfüber in hül^ dass^V^n' '^"s hinterher, trotzdem Äu. /"gegnete kpv N?^' "'Wd ist und Untiefen In den Worten des Freiherrn lag ein Vorwurf, aber der Sohn blickte ihn einzig verwundert an. «Nein, Vater!» gestand er offenherzig. «Als ich das kleine Ding ins Wasser stürzen sah, dachte ich an nichts weiter als daran, dass ich es retten müsse. Die unglückliche Frau Hartner! Wenn sie nach dem furchtbaren Ende ihres Gatten auch noch dieser Schlag getroffen, wie hätte sie es tragen sollen? Wie bin ich froh, dafs ich zufällig Zeuge dieses Vorfalls ward!» «War das Kind denn nicht von Herrn Grüner begleitet?» forfchte der Freiherr. Um den Mund des jungen Mannes machte sich ein spöttisches Lächeln bemerkbar. «Vater, hältst du es fur möglich, dass Herbert Grüner sich um eims Kindes willen in eine Lebensgefahr begeben sollte?» fragte er Der Freiherr schüttelte den Kopf. «Du wirst, fürchte 'ch, deme Abneigung gegen dicfen Mann niemals überwinden lernen, H inz.» sagte er «Mich befremdet das in der That. Deine Beurth'iluna menschlicher Fehler und Schwächen hat mich immer gefreut; sie war mir ein schönes Zeichen für einen edlen, großmüthigen Charakter. Und h.cr diese Ungerechtigkeit! Ich habe m.ch bisweilen gefragt, ob nicht jene kleine Affaire m't dem ^ngen Grüner deine Eitelkeit tiefer verletzt hat, als du emgestehen ""^Eine leise Rothe stieg in das Gesicht des jungen Mannes, doch sah er dem Vater ossen und ehrlich m die Augen, als er entgegnete: «Nem, gewiss nicht. Ich schätze den jungen Grüner hoch genug, um mich nicht durch die Niederlage, welche er mir bereitet, verletzt zu fühlm. Cr ist ein un« gewöhnlich begabter Mensch, ein tüchtiger Charakter. Kannst du im Ernst gering genug von mir denken, dass fein erkanntes geistiges Uebergewicht mich zu einer Ungerechtigkeit gegen seinen Vater verleiten könnte? Es sind andere Dinge, die mich diesen mit einem ganz eigenthümlichen Gefühle von Unbehagen be« trachten lassen. Doch ich würde mich auch hier bei einer weiteren Auseinandersetzung nur neue Vorwürfe deinerfeits zuziehen, und darum verzichte ich gern auf eine solche.» Heinz von Hohenlandau hatte die letzten Worte lachend hinzugefügt, uud damit war in der That die Unterhaltung über diesen Punkt zwischen Vater und Sohn erledigt. Aber nachdem der letztere sich auf sein Zimmer zurückgezogen, um noch einige Stunden eifrigem Studium zu widmen, dachte der eistere noch lange darüber nach, was es sein löime, das dem Sohne eine scheinbar nicht zu besiegende Abneigung g?gen einen Mann eingeflößt, den er nicht allein um seiner reichen Kenntnisse willen ganz besonders hochschätzte, sondern der auch im weitesten Umkreise den Ruf eines acht» baren Mannes genoß, der sich allzeit hilfsbereit zeigte, wenn es sich darum handelte, Sorge und Unruhe von anderen Menschen fernzuhalten, und der, was Frau Hartner betraf, sogar einm seltenen Edelmuth bewiesen hatte. Welche Lösung gab es also sür dieses Räthsel? (Forlschuna solgt.) Laibacher Zeitung Nr. 229. 1968 6. October 1696^ hüher in Anschlag gebracht hat, um Creditüberschreitungen zu vermeide«. Wenn aber die Einnahmen schon im Voranschlag in Einklang gebracht werden mit dem muthmaßlichcn Ergebnisse der Gebarung, so liegt auch dies im Interesse einer correcten Wirtschaft, denn die gewaltigen Casfenüberschüsse, welche sich aus der un« zureichenden Prälimmierung der Einnahmen ergaben, sind oft genug und mit Recht beanständet worden, weil es nicht Aufgabe des Staates ist, zu thesaurieren, und er solcherart auf die Bahu einer unökonomischen Finanzpolitik gedrängt würd''. Früher machte man den Regierungen einen Voittmrf daraus, dass sie die Einnahmen zu niedrig piäliminierten. so dass dieselben von dem thatsächlichen Ergebnisse um Dutzende von Millionen übertroffen wurden, und jetzt soll das entgegengesetzte correcte Vorgehen eine Sünde sein? N'cht geringeres Interesse als das eigentliche Finanzexpose', riefen die Mittheilungen deslHerrn von Bilinski betreffs des Ausgleichs mit Ungarn hervor. Er verstand es, die Bedenken hinsichtlich der den Ungarn gewährten Parität in der Bankleitung zu zerstreuen. Er zeigte, dass der finanzielle Erfolg Oesterreichs bei der Abschreibung der 80 Millionenschuld die besten Erwartungen übertraf, während die Concession der Parität den Ungarn gewährt werden musste, um überhaupt eine Losung der Banlfrage zu erzielen. Erfreulich sind ferner die Erfolge bei der Vereinbarung des Zoll-» und Handelsbündnisses, denn die Aufhebung dcs Mahlverkehrs entspricht den dringendsten Wünschen unserer Landwirtschaft, mit der Zusicherung gleichmäßiger Tarifbehaudlung der österreichischen und der ungarischen Waren wird den vieljährigen Klagen unserer Industriellen abgeholfen, eine einseitige Bevorzugung ungarischer Staatsbürger bei öffentlichen Lieferungen wird nicht mehr stattfinden, und selbst bei der Erhöhung drr Consumsteuern hat Oesterreich eine Reihe von Vortheilen erzielt, die theils den betreffenden Industrien, theils den finanziellen Interessen des Staates und der Länder zugute kommen. Es ist freilich in der öffentlichen Discussiou wiederholt die Ansicht betont worden, dass alle diese Erfolge erst dann zur vollen Wirklichkeit werden, wenn die ungarische Quote entsprechend erhöht wird. Nun. gerade in dieser Richtung hat Herr von Nilinski dm untrennbaren Zusammenhang zwischen Quote und Zoll» und Handelsbündnis so entschieden festgehalten, dass die öffentlich? Meinung daraus die volle Beruhigung schöpfen kann, es werde auch eine gerechte Aenderung der Quote als Voraussetzung des ganzen Ausgleichs erzielt werden. Politische Uelierficht. La ibach, 5. October. Dem Abgeordnetenhause des Reichsraths wurde in der vorgestrigen Sitzung eine Regierungsvorlage, betreffend die Hafengebür, und ein damit zu« sammenhängender Gesetzentwurf bezüglich der theil-wciseu Aenderung des Zoll« und Handelsbündnisses mit Ungarn unterbreitet. Der Club des liberalen Centrums hat beschlossen, in die Berathung des Budgets einzugehen. Der Obmann Graf Dubsly widmete dem verstorbenen Clubmitgliede Abgeordneten Prinz Egon Hohenlohe einen tiefempfundenen Nachruf und rühmte dessen ausgezeichnete Charaktereigenschaften als Mensch und als Parlamentarier. Die Anwesenden erhoben sich zum Zeichen der Trauer von ihren Sitzen. Beide czechische Parteien in Mähren veröffentlichen ihre Wahlaufrufe zu den bevorstehenden Land» tagswahlen. In dem vom Reichsraths-Aba/ordneten Dr. Zacel gezeichneten Aufrufe der Nationalpartei wird erklärt, die Priorität im Lande gebüre den Czechen. Dieses Ziel anzustreben, sei Pflicht der zu wählenden Abgeordneten, welche auch die staatsrecht« lichen Forderungen und die staatsrechtliche Vereinigung der Länder der böhmischen Krone uud die Autonomie und das Selbstbestimmungsrecht im Rahmen dieser Länder anstreben werden. Sie werden mit den schärfsten Waffen um Abänderung der Landtagsmahlordnung im modernen Geiste kämpfen. Als weitere Postulate werden vrrzcichmt: Die Schaffung eilies Landesculturraths, Einführung von Bezirlsvertretungen und Gründung eincr czechischen Universität in Mähren. Sie verweigere ihre Unterstützung jeder Regierung, welche diese Forderungen nicht erfüllt, und somit auch der gegenwärtigen. Der von den Reichsraths-Abgeoromten Tuc>k, Stransku und Vychodil gezeichnete Aufruf der Volks-Partei verlaugt die Schaffung eines General Landtags für die Länder der böhmischen Krone, die Reform der Landcswahlordnung im Sinne des allgemeinen, gleichen und directen Wahlrechts, die Erweiterung und Ausgestaltung der Autonomie, die Theilung der Vrünner Technil lc. Wie aus Kralau beichtet wird, hat die Wahl dcs Abgeordneten R. von Iaworsli zum Obmanue d""kna;enhan^z ernannt worden. Cs stnd dies der Herausgeber und Chef-Redacteur des «Neuen Pester Journals», Herr Sigmund Vrody, der pensionierte Ministerialrath Eugen Szabo uud der pensionierte Rath der königlichen Curie Samuel Masiereviö. Der Petersburger Correspondent der «Kölnischen Zeitung» erfährt gleichfalls, das Zarenpaar werde auf der Rückreise vmi Darmstadt nach Russland drei Tage zum Besuche der deutschen Majestäten in Potsdam, respective Berlin verweilen. Der «Temps» schreibt über den italienisch-tune fischen Vertrag: Angesichts der feierlichen Stunde, welche vielleicht früher schlagen zu sollen scheint, als man glaubte, und wo man sich mit dem Schicksale, vielleicht mit der Erbschaft des tranken Mannes wird beschäftigen müssen, muss alles, uns das Einvernehmen der Mittelmeermächte sichert oder vorbereitet, freudig begrüßt werden. Frankreich konnte fürwahr keine beredtere und weisere Einleitung zum Empfange des russischen Kaisers geben, als abermals zu zeigen, dass es seine erneuten Kräfte und diese wertvolle Freundschaft nur für die Herstellung des europäischen Concerts und die Befestiguug des Weltfriedens benutzen will. Die «Agence Roumaine» meldet: «Alle über den angeblichen Abschluss einer Militärconventiou zwischen Oesterreich - Ungarn und Rumänien verbreiteten Meldungen entbehren der Begründung und gehören in das Gebiet der Phantasie. Die Anwesenheit des Chefs des Generalstabs Freiherrn v. B ck bmn Allerhöchsten Besuche war nur eine besondere Auf< merksamkeit vonseite Sr. Majestät des Kaisers Franz Josef für Se. Majestät König Karl, welcher den Chef des Geueralstabs seit langem kennt. Desgleichen stellt sich die Nachricht, wonach Seine Majestät Kaiser Franz Josef Sr. Majestät dem Könige von Rumänien die Brillanten zum Großkreuz des Stefans-Ordens verliehen hätte, als unrichtig heraus. Die Verleihung derarliger Auszeichnungen an Souveräue ist nicht her« kömmlich.» — Das Bukarester Amtsblatt veröffentlicht den Text der Ansprache, welche Ministerpräsident Sturdza beim Empfange Sr. Majestät des Kaisers Franz Josef in Verciorova an den Monarchen richtete. Die Ansprache lautet in wortgetreuer Uebersetzung: !«Sire! Se. Majestät der König, mein erlauchter Souverän, hat uus, mich und den Kriegsminister, der ! auszeichnenden Ehre gewürdigt, Ew. kaiserlichen und ^königlich Apostolischen Majestät in Rumänien den Willkommengruß zu entbieten. Stolz auf diese Mission, begrüßen wir in der Person Euerer Majestät den erlauchten Gast und Freund unseres Königs und ! Souveräns und bitten, Ew. Majestät geruhe den Ausdruck des lebhaftesten Dankes des ganzen Landes für diesen Beweis hohen Wohlwollens entgegenzunehmen, ^ der die zwischen d»m mächtigen Kaiserreiche Ew. Majestät und dem Königreiche Rumänien bestehenden Freund-! schaflsbande noch herzlicher gestalten wird.» , Der «Standard» sagt, der Besuch des Kaisers ^von Nussland in Frankreich stelle es als ! zweifellos dar, dafs Rufsland ein Bündnis mit Frankreich eingegangen sei. ^ Die Agence Havas meldet aus Athen: Bei Grevena fand zwischen der Bande des macedonischen 'Insurgentenführers Brouphas und einem aus fünfzig l Mann bestehenden türkischen Detachement ein ernster Kampf statt, wobei letzteres vollständig vernichtet wurde. Einer Meldung des Journals «Asty» zufolge hätte die Pforte mit dem Director der Leuchtthürme, Collas, ein Anlehen von 600.000 türkischen Pfund abgeschlossen. Die Staatsanwaltschaft in Athen belegte die Nummer der «Atropolis», welche den den König beleidigenden Artikel enthielt, mit Beschlag. Der Chef-Redacteur wurde vor den Untersuchungsrichter geladen, erschien jedoch nicht, um der Präventivhaft zn entgehen. Aus Newyork wird vom 4. d. M. gemeldet: Bryan setzt seine Reise durch den Süden fort, überall auf das lebhafteste begrüßt; doch machen sich bei ihm schon Anzeichen der Erschöpfung bemerkbar. Beide einander gegenüberstehende Parteien rechnen sicher auf Erfolg. Tagesneuigleiten. Die Eröffnung der Franz-Iosef-Donaul>nicke. Vudapest, 4. October. (Original-Telegramme.) Vom herrlichsten Wetter begünstigt, fand heute die feierliche E äffnung der nkuerbautcn Fcanz-Iosef'Donau« brücke durch Se. Majestät statt. Die vollkommen fertig, gestellte Brücke war prächtig geschmückt. Vor beiden Brückenköpfen waren mächtige Mastbäume mit Fahnen in ^ den Nationalfarben errichtet. Die Häuser zu beiden Seiten der Vrücke hatten Fahnen« und Gulrlandenschmuck an» gelegt. Rechts und links des Pester Brückenkopfs waren ^ Tribünen sür die geladenen Väste errichtet; auch befand sich hler das prachtvolle Königszelt. Der ganze Weg, welchen der Monarch passierte, war von einer ungeheu" Menschenmenge dicht besetzt. Schon lange vor der N lunft Sr. Majestät hatten sich beim Pester VrüclenM die Minister mit dem Ministerpräsidenten Varon VaW an der Spitze, die Vertreter des Parlaments, die V°' und Staat«wiirdenträger, die höhere Veamtenschasl, Generalität und die Äauunternchmer eingefunden. Nach diesen traf S?. l. u. l. Hoheit der °ur« lauchtigstc Herr Erzherzog Josef ein, höchftwelcher " begfifterten Zurufen emftsangen wurde. .-. Se. Majestät fuhr über die Nlbrechlsstrah'. ° Kettenbrücke, die Badgass?, den Waihner-, Karls-, M!"^ und gollamtsling zur Vrücke und wurde überall " spalierbildenbm Publicum mit stürmischen MeN-MI begrüßt, wofür Se. Majestät mit militärischem «>W huldvollst dankte. Um 12 Uhr mittags traf Se. MM beim Brückenkopf ein, von den Anwesenden «m geisterten gurusen bcgrüßt. Am Fuß? der BrUclenra^ wurde der Monarch durch den Ministerpräsidenten, übrigen Mitglieder der Regierung und die Vew der Corporationen empfangen. .,.^ Hieraus schritt Se. Majestät zum linksseitigen V"" loftfe, wo Handelsminister Daniel mit den beiden S" secrelärcn Völös und Csörgeo sowie mit den zur U" "^ und Eonlrole des Brückenbaues betrauten fta°"^ Organen den Monarchen empfieng. . M Hanbelsminister Daniel trug nunmehr Sr. M«! ^ in einer lurzen Rede die Vitte vor, zur Veendigung Brückenbaues den lctzten Nielnagel der Eise«"«!'" .„ durch einen Druck auf den elektrischen Tafter einfüge ^ wollen und anzuordnen, dass das folgende Docume ^ Thurmlnaufe des Pester Strompfeilers hinterlegt un Vrücke dem Verkehre übergeben werde. «märte»' S,'. Majestät antwortete mit folgenden «v" „ «Mit Freuden gestattete Ich. dass diese Vlücle iVl Namen führe, und indem Ich dieselbe dem "ll^^j Verkehr übergebe, hege ich den aufrichtigen W""^,Dl' dieses schöne Well, welches gleichzeitig von der y ^ ragenden Schöpfungslraft der ungarischen Architekt" ^ Eisenindustrie Zeugnis gibt, ein neuer, wirksamer o' des ferneren Aufblühens Meiner geliebten ung"" Haupt» und Residenzstadt werde.» ,. ^ Nachdem Sl>. Majestät die Urkunde untelfw's ^ auf den elektrischen Taster gedrückt halte, wod"^,^ letzte Nietnagel eingefügt wurde, richtete Handel«»" ^ Daniel die weitere Bitte an Se. Majestät, die vc" ^ besichtigen. Der Monarch verließ das KöniM" hie hielt lurzen Cercle. Handelsminister Daniel 1'^ ^, Mitglieder der Bauleitung vor, welche Se. MalA^sB Ansprachen auszeichnete. Hieraus besichtigte Se. >" ^l die Vrücke, gefolgt von den Anwesenden, und ley" ^,, den BlockSbergquai, Döbrenteiplah, beziehungM'' ^ lang des Donau-Ufers über den Döbrenteiplatz «n ^< die Attilagafse auf der neuen Vurgstraße «ach °"«^ lichen Vurg zurück, überall vom Publicum m>t beg« Zurusen begrüßt. ^ ^ Die vom Staatssecreläre Ladlslaus von ^ ^ lesene Urlunde lautet: «Wir Franz Josef 1'""^" Gnaden Kaiser von Oesterreich, ssönlg vo« ^l^ und apostolischer König von Ungarn feiern, den ^ jährigen Vestand des ungarischen Staates "" D>»e" Unserer ungarischen Nation, da Wir dieses UB" h t>e lührende schöne und mächtige Werk, das, aus ^ ^ Gesetzartilels XIV: 1893 im Monate Septe"" .„<,M begonnen, die beiden durch getrennten Theile Unserer Haupt- und ^' . B' Budapest am südlichen AbHange des einander verbindet und da« durch die soeben von u ^ Versetzung der letzten Schraube der Eisenconstr« ^ Vollendung erlaugt hat, seiner Bestimmung F> Mit aus der tausendjährigen Geschichte der ^lu^ n geschöpftem Vertrauen in die Zukunft wenden ^Y an die göltliche Vorsehung, auf dass s" °"^tlo" 1. Unser Vaterland und Unsere treue ungari^e ^^ ihren Schutz nehme und dieses Werl vor "" ^"""A leiten bewahre, damit die an dasselbe geknüpften"^ ° in Erfüllung gehen und es ein ^""5" s' Verhandlungen eingegangen wurde. . . Ll"^figc" j — (Furchtbarer Unfall.) ^ t»e« ^F" vom 4. October gemeldet: Die ^" ^ftec''?M^ Kaufmann« Eduard Fuchs verunglückte »^ ,„il ^ so- ! bare We se bei Zubereitung von 3"««"' ^. " welches explodierte und die Frau v:r° ^°' fortiger ärztlicher Hilfe starb dieselbe «"» jacher'Ieiwng'Nr/.229.________________________________1969_________________________ 6. OcwberZIZW. c.IT'strike derVergarbeiter inNöhmen.) «on Vux find am 3. October 5443 Bergarbeiter an» fahren, also 1518 mehr als am 2. b. M. Die Lohnaus- °Mng ist ohne Anstand vor sich gegangen, gehn Per. ^" wurden wegen öffentlicher Gewaltthätigkeit ver« 31. ^" ^"^ fchlten von 4670 zur Anfahrt Ver-Wlhtlten 2900. In Schlan erscheint die Situation '»ermaßen gespannt. Die allgemeine Klärung im ganzen ^'"legeblete wird vom 7. October ab erwartet, y-^ (Die Mannschaft des «Albatros».) .N,k.^^aphifcher Meldung geht Sr. Majestät Schiff Auü ^ Erfindung eines Vadewagens gesetzlich ge-laus? 3" ^°6°" soll nächstens auf der Eisenbahn Illueni. ^^"' biegen auf beiden Seiten des durch. bel°n>, Wcma.es, enthalten je eine Badewanne, ein ^i noere« Fenster und alle Vsqucmlichleiten. Das heiße °u« i ^^ ^^"kder unmittelbar von der Locomotive und ü I" ^°^" geführt oder in Gehältern mltaMhrt lellun ""^ b°" der Locomotive bediente Damps« lü>AiV ' ^"^" Vraufen werden in jeder Wanne haben,? Seewasser oder andere therapeutische Bäder zu dvsllel I""' l" selbst russische und türkische Bäder sind U'eyen. Herz, was willst du noch mehr! l'N ^ ^l^nbahn unglück.) «lm 2. d. M. wurde burck ""i ^^ nach Zagorien abgegangener Lastenzug t>lklN " V"Burz verschüttet. Die Maschine und Fllhez ""* wurden begraben; ein Bremser büßte beide ^ Allerhöchste Namenofest seiner Majestät des Kaisers. ^ Q würdigster Weise wurde da« Allerhöchste Namens-^i^ iVlajestät des Kaisers in allen Theilen des betich. !"°ln begangen. Aus Gottschee wird uns hierüber ^ajesu? ^^rhöchfte Namenchst Sr. l. u. l. Apostolischen bliche N ^isels ist in der Stadt Gottjchee auf ^ "rt begangen worden. ^nlch, °"' Vorabende durchzog eine freudig bewegte H>ch, ""enge unter den Klängen der hiesigen städtischen bolide ^ ^llldt, und e» wurden vor dem Schloss» t>il tz^.' °l« dem Sitze der l. l. Bizlrtshauptmannschast, c>l»f^^"ne und noch mehrere andere Musikstücke ^Nannt? ^^' ^' morgens wurde um 5 Uhr von der Um ^""lUlaprlle Tagreveille gehalten, ^arrd^. ^^ ^ ^^ "urde vom hochwürdigen Herrn l'rche ., ", ""er zahlreicher Assistenz in der Pfarr-lölnlntlil!, '^erliches Hochamt celebriert, welchem die t>l« h,^^" Beamten, der Director und die Professoren ^lletun »!- ^' ^^"ts-Untergymnasiums, die Gemeinde-^^ltkiH» m, " Gendarmerie, die Feuerwehr und eine ^ b°ck>n^ "Ue Andächtiger anwohnten. Am Schlüsse "nüa,n,, ""^e die Vollshymne und das I'o 1)oum ^ jungen. ""'^rückte 3°^"^"" Festmesse befillertc die in Parade ^chlosz«»h. ^""""hr unter klingendem Spiele vor dem °lnlen,i..?5 «' "° ber Bezirlshauptmann mit den Be« «lu«> "U genommen hatte. fcheg S ^tein schreibt man: Anlässlich des Namens« ^^ hiesig ^^^ ""!"es glorreichen Kaisers executierte ilLoh^na M"^"°p^e <"" ^ b. M. abends vor der U„b dur^, ^ l' Vezirlshauptmanns mehrere Stücke ^ltn 4 7^6 sodann mit klingendem Spiele die Stadt, ^chwlltdi ^" ^" hiesigen Stadtpfarrlirche ein vom 5)blal un?^ ^^enbomherrn und Pfarrdechant Johann »Nit ^ "/" Assistenz celebrierter feierlicher Gottesdienst ^Men ^"'" Il""1"mu8 statt, dem sämmtliche Staat«. ^" Mil»." ^°mmandant der t. u. k. Puluersabril mit ^»"eind.A ^"""' ber Bürgermeister mit mehreren " andersn?^"' ^" Veteranenverein, Vertretungen ^°bntcn m>«?"^" Vereine und viele Andächtige bei« !^en'n«n V^«°" Hauptmomente der heil. Handlung ^"lichen ..«7 ^investe Salutschüsse abgegeben. Die Allern sei^,".: "^"" Privatgeräude waren beflaggt, ^lle und ° n ^^^ige Schuljugend mit einer heiligen einem Ferialtage den Festtag. ^i^ta^°^l"l^ Erhebungen über die gellen Vo^//'^^ ^ "e zum Zweck der i.>°t°ua^ "°n Versorgungseinrichtungen für ^ s° ralck s .c^ "««kordneten statistifchen Erhebungen ^ den Hi .^^!^' °ls ""°rtet wurde, und auch ^ 'ung n"^^'"'" gelbst der Wunsch um Ge-^U"2en geäu^ ?''" ^"' Durchführung dieser " ^iter des K. """'' h" der Ministerpräsident "t.nistetiumz des Innern den den poli- tischen Behörden nster Instanz zur Vorlage des statistischen Materials an die Landesbehörden gestellten Termin bi« Ende November d. I. verlängert. Bei diesem Anlasse wurde den politischen Behörden neuerlich die zum Iwccke der Erhebungen hinausgegebene Instruction in Erinnerung gebracht, und wurden dieselben angewiesen, auch den Inhalt der ausgefüllten Iählpapiere nach Th'mlichleit zu prüfen, eventuell Richtigstellungen oder Ergänzungen zu veranlassen. Im Virlaufe der Erhebungen wurde unter anderem die Wahrnehmung gemacht, dass trotz der ausdrücklichen Zusicherung in der Kundmachung, dass die Verwertung der Zahlpaftiere sür andere als die statistischen Zwecke, demnach insbesondere für Steuerzwecke, unbedingt ausgeschlossen ist, vielfach die Besorgnis vor Consequenzcn besteht, welche die Eintragung über die Dienstesbezüge hinsichtlich der Besteuerung nach sich ziehen türmt?. Dem gegenüber muss neuerdings daraus hin-grwirsen wilden, dass diese Besorgnis gänzlich unbegründet ist und dass oic gählpapiere in der That ausschließlich zum Zwecke der ftatlftischen Erhebungen verwendet werden. Mit Beziehung aus die Zwcisel, welche hinsichtlich des Kceises der in die Erhebung einzubeziehenden Angestellten aufgetaucht sind, wird bemelkt, dass die BezirlSdehöiden angelvnsen wurden, ihnen überreichte Pülsonalzähikarten nur dann zurückzuweisen, wenn die betr,fanden Personen offenkundig nicht zu den zu zählenden Angestellten ge-hi) en, dass sie daher die Zählkarten von allen Personen entgegenzunehmen haben, die sich selbst als zu zählende Privalangestrllte ansehen. Auch die Zählkarten von Conditionslosen, soweit solche eingeliefert wirden, sind dem Material anzuschließen. Diensta/ber und Privalangestellte, w'lch'N die ersordlrllchen Iählpapiere nicht zugestellt werden, ! können dieselben bei der politischen Bezulsbehörde ihres Wohn-, resplctive Dienswrtes blheben. Um möglichst reichhaltige und zuverlässige Daten zu erhalten, wurden die Behörden angewiesen, eventuell die Eriheilung erforderlicher Auskünfte mit allen geschlichen Zwangsmitteln anzustreben. Es liegt selbstverständlich im Intensse aller Priuatangeftellten, sich an den Erhebungen zu belheiligen und die Zählkarte vollständig und wahrheitsgetreu aus« zusüllen, da diese Erhebungen jene gründliche K nntnis über die einschlägigen Verhältnisse ermitteln sollen, welche unbedingt erforderlich ist, bcvor an gesetzgeberische Arbeiten über zu schaffende Pensionseinrichtungen sür den ganzen Stand tm Pcivatbeamten geschritten werbm kann. Das Interesse, das sich bisher in den Kreisen dieser Beamten sowie ihrer Vereinigungen kundgegeben hat, lässt erwarten, dass der Zweck der Erhebungen auch wirklich erreicht wird. — (Einfluss der Militär.Präsenz-dienstleiftung auf die Gerichtspraxi« und auf die Ernennung zu m « ufc u l ta n ten.) Das Justizministerium hat einem Oberlandesgerichts-Präsidium aus dessen Anfrage mit Erlaf« vom 16. September 1696 — unbeschadet der dem Oberlandesgerichte in jedem ein» zelnen Falle zustehenden, in dessen Wirkungskreis gehörigen Entscheidung — eröffnet, dass nach seiner Ansicht die als Vorbedingung der Zulassung der Richteramts« prüsung und zur Erlangung einer Aufcultantenftelle erforderliche Gerichtspraxis durch die Ableistung des einjährigen Präsenzdienftes unterbrochen wird, und daher die geil dieser einjährigen Präsenzdlenftleistung in die gesetzlich fixierte g-it der Hericht«prar.is nicht eingerechnet werben kann. das« aber bei der Ernennung eines sonst sür eine Auscultantenstelle qaalificierten Bewerbers zum Nuscultanten während der Ableistung des erwähnten ein-jähligen Präsenzdienftes im Hinblick auf den 8 2, Gef?h vom 22. Juni 1879, R. V- Vl. Nr. 50, lein Hindernis entgegensteht. — (DiezweiteEisenbahnverbindung nach Trieft.) Ueber die Fcage einer zweiten Elfen-oahnverbindung mit Trieft weiß das .Oefterreichisch-ungarische Cisenbahnblalt» zu melden, das« die Aus-Wrung seitens der Regierung endgiltig beschloss-n ist. Bezüglich der Tauernbahn habe man sich definitiv sür die Oaftelner.Llnie entschieden. Bezüglich der südlichen Forlsetzungsllnie lamen besonders die Wocheiner Bahn und die Lacker Linie in Betracht. Die Linie Loibl«2ack darf nun als zurückgestellt gelten, und im Vordergrunde der Erwägung stehen die Prebil- und Wochciner Linie. Die Herstellung der Tauern.Predilbahn würde einen Aus. wand von 61 Millionen Gulden erfordern, von denen 31 Millionen auf die Tauernbahn entfallen. Die Wochriner Linie würbe nach dem ausgestellten Pläliminare (inclusive der eigentlichen TalN'rnbahn) einen Kostenaufwand von 82 Millionen Gulden erfordern. Für das Project T?uern» Predllbahn fprechen daher finanziell?, aber auch commcrcielle Erwägungen von dem allergrößten Gewicht?, und deshalb treten auch Elfenbahn«, Finanz» und Hindels.Minifterium entschieden für dasselbe ein. Zunächst bedeutlt diese Verbindung in den meisten R lationen die wcilestgehende Wegabkürzung nach Trieft, und zwar lediglich zugunsten Trieft« - fürs zweite gestattet dieselbe auch die günstigste Tanfbildung, und endlich wird durch biefelbe der Con« currenz der Nordseehäfcn sogar noch über Prag hinauf wirksam begegnet. >-..,.. . . ^ ^ — (Schulen - Frequenz.) Dle hiesige k. l. Lehr.'» Nilbungsanftalt zählt 92 und die ü hrerinneN'Moungz. anstatt 178 Illglinge. E.sterc vcrlh?ilen sich jolgend:» weise: I. Jahrgang 26, II. Jahrgang 24, 111. Jahrgang 23 und I V. Jahrgang 19; letztere hingegen: 1. Jahrgang 40, II. Jahrgang 47, III. Jahrgang 45 und IV. Jahrgang 45. — Die Gesammtzahl der Gymnasial« schüler in Krainburg beträzt 281, welche sich aus einzelne Clasftn nachstlhend vertheilen: I. ^ Classe 47, 1. d Classe 49, II. u Classe 38, II. !i Classe 40, III. Classe 61 und IV. Classe 46. —o. — (Prüsung.) Die Prüfungen der Aerzte und Thierärzle im Sinne der Minifterial-Verordnung vou, 21. März 1873, R. G. Vl. Nr. 37, werden im dies-jährigen Herbsttermine beim l. l. Statthalterei-Präfidium in Graz im Laufe des nächsten Monats abgehalten werben. —o. — (Postalifches.) Am 11. b. M. tritt in St. Domenica bi Vifinada. polilifcher Bezirk Parenzo, ein neues Postamt in Wi'ksamleit, welches sich mit dem Brief- und Fahrpostbicnfte besassen, als Sammelftelle des Poftsparcassenamts fungieren und seine Verbindung mit dem Postnehe mittelst der Poftbolenfahrt Visinada-Parenzo erhalten wird. * (Vauthätigkeit.) Mit allem Eifer wetbkn jetzt die von schöner Witterung begünstigten Tage ausgenützt, um die Neubauten bis zum Anbruche des Winter» unter Dach zu bringen. Bei der Abtragung dcs Gcund-gemäuers beim flüheren Soos'schen Hause stießen die Arbeiter auf Ueberreste der ehemaligen Stadtmauer m.d — wie nach den vorgefundenen zahlreichen Steinplatten zu schließen ist — auf die Reste des Stabtthurms, der im Jahre 1786 abgetragen wurde. Pas Spitalthor stand bekanntlich mit dem Vürgerfpitale in Verbindung, und der zwei Stock hohe Thurm grenzte mit einem Theile an das dem Bürger Drschmann gehörige Haus. Die Stadtmauer zog fich von der Spilalbrücke läng« des jetzigen Franzensquais. Unter Dach gebracht wurden u. a. in letzterer Zeit die Häuser der Herren Till, Preml und Bamberg. Der neue Thurm an der Westseite der evangelischen Kirche geht gleichsalls der Vollendung entgegen. — (Neue Feuerwehr.) Im Ocle Hruievj'', Bezirk Adelsberg, ist die Gründung einer freiwilligen Feuerwehr im Zuge. Aus den zur behördlichen Ge» nchmigung vorgelegten Statuten ist zu entnehmen, dass dieser Verein seine Thätigkeit auf die ganze Oltsgemeinde hrenovic und aus jene benachbarten Gemeinden auszudehnen beabsichtigt, welche sich mit demselben in diesbezügliche Verbindung sehen werden. —v. — (G e m e i n d e v o r st a n d s - W a h l e n) B>,i der am 7. September b. I. ftatlgesunbenen Neuwahl des Gemeinbevorftands sür die Ge«eide Kerschstetten wurden der Grundbesitzer Anton Abert von Klein«Rakitovce zum Gemeindevorsteher und die Grundbesitzer Ferdinand Giordani von Poljane und Franz Ouitar von Lipa zu Gemeinderälhen gewählt. — Bei der am 7. September d. I. durchgeführten Neuwahl der Gemeinbevorftehung in Vresovih wurden die Brsiher, und zwar Johann Kusar aus Innergorih zum Gemeindevorsteher, Johann Sdcsar au« «ußergoritz, Johann Artac aus Inncrgorih, Franz Novak aus Pleschiza und Peter Oraz^n aus Außergorih zu Ge« meinderälhen gewählt. — Bei der am 8. September d.I. vorgenommenen Ergänzungswahl des Gemeindevorftands von Killenberg wurde Josef Valenciö aus Killenberg zum ersten Gemeinbtrathe gewählt. — Bei der am 15. September d. I. durchgeführten Gemeinbcvorftandswahl für die Gemeinde Dvor wurden zum Gemeindevorsteher Johann Majcen, Grundbesitzer in Door, und zu Gemeinberäthen bi-Grundbesiher Johann Tclnlau« aus Kal, Joses Rcpovz aus Koluberje und Josef Starina aus Leslovec gewählt. — Bei der am 17. September d. I. vorgenommenen Neuwahl des Vemeindevorftands der Octsgkmelnbe Alt-lag wurden Mathias Eisenzopf in Altlag zum Gemeindevorsteher, Johann Hoge in Weißenftein und Johann Högler in Winkel zu Gemeinderiilhen gewählt. — Bei der stattgehabten Neuwahl des Gemeinbevorftands der Oclsgemeinde Winkel wurden die Grundbesitze Johann Kolar von Winkel zum Gemeindevorsteher, Ialob Koievar von Sodinsdorf, Johann Plut von Starihaberg und Stefan Kokevar von Lipovc zu Gemeinderälhen «ewähll. — (Zur Kranlenbewegung.) Im Hospitale der barmherzigen Brüder in K^ndia bei Rudolsewert fanden im Monate September d. I. 49 männliche Kranke Aufnahme. Mit den vom Monate August Verbliebenen wurden dortselbst im abgelaufenen Monate 76 Kranke behandelt, von denen 38 als geheilt und 6 als gebessert nbgiengen, während 2 gestorben sind. Mit Beginn dieses Monals belief sich die Kranlenzahl im genannten Hospitale demnach noch aus 32. —o. * (Diebstähle.) Au« R ud o lfswe rt wird un« mitgetheilt: In der Nacht vom 22. auf den 23. v. M. wurden dem Besitzer Josef Ooen aus Mllhabran bei Zt. Lorenz, G'Meinde Givßlack, Effecten im Werte von 21 fl. 22 lr. entwendet. In der gleichen Nicht wurden dem bei der Besihecin Maria Zajc aus Polol brdicnfteten Knechte Johann Kotar und dem Hirten Victor Brezar aus eitnr unvttsplrrten Zuglaminlr, und zwar ersterem Kleidungsstücke im W^rte von 7 st 20 lc. und dem letzteren Kleidungsstücke im Werte von 7 st. 15 lr. mtwendet. Ferner wurde auch ein Fenfterflüa/l der Speise» ! lammer der Mari» Iazc eiMdrM, jedoch aui o^er ^mchtt gchohlcn. Dieft MbMe düche eine Wunn» Laibacber öeituna Nr. 229. 1970 6. October 1896^ bände, welche sich einige Tage vorher im Themenizlhale umhergetriebcn hat, verübt haben. Die Nachforschungen blieben bisher erfolglos. —r. * (Deutsches Theater.) Die reizende Operette «Das Modell» fand gestern neuerlich die beifälligste Aufnahme, ja es schien uns. als ob das Publicum, trotzdem die Premiören-Gegeiflerung vktfloyfn, sich für einzelne Glanz» nummern drs Wertes noch mehr erwärmte, als bei der Erstaufführung. So fanden sämmtliche Gesangsnummern der Eoletta. die Fräulein Seydl. bedeutend besser wie be» der Erstaufführung disponiert, bestrickend sang, den leb-haftisten Beifall. Einen bei weitem günstigeren Eindruck machte auch die Leistung dt« Herrn Le rchen selb, der diesmal mit den schön vorgetragenen Liedern und in dem prächtigen Terzette voll italienischen süßen Wohlllang«: «Gib aus dein Zagen,» das sehr rasch populär werden wird, volle Anerkennung sand. Unsere anlässlich der Erst» aufführung erhobenen Bedenken halten wir freilich auf« «cht, doch glauben wir. dass die cffectvolle, lläftige Höhe die minderwertige Mittellage und die sonstigen Schwächen des Organs wettmachen wird. Das famose Marschterzett im zweiten Ncte war natürlich wieder von zündender Wiilung und musste über stürmisches Begehren wiederholt werden. Wir lönnen im übrigen das den Damen Fräulein Perlinger und Regan sowie den Herren Irautmann und Ramharter gespendete wohlverdiente Lob nur nochmals wiederholen und bekräftigen und befinden uns da in vollkommener Ueber» einstimmung mit dem recht zahlreich erschienenen Publicum. das seiner Befriedigung in schmeichelhafter Weise Ausdruck verlieh. Da das anmuthige Werk Suppe's voraussichtlich seine Zugkraft durch längere Zeit ausüben wird, gestatten wir uns noch einige Bemerkungen hin« sichtlich desselben, die die zahlreichen Freunde des Meisters Suppe sicherlich interessieren dürsten. Wir haben nach der Premiere bemerkt, dass in der hinterlassenen Operette vieles nur skizziert vorgefunden wurde. Das ist im allgemeinen richtig, doch bestätigen Gewährsmänner, dass die sämmtlichen reizenden Melodien von Suppi ersonnen, die feschen Märsche, insbesondere das zündende Marsch« terzett, von ihm stammen. Das Wirk war überhaupt nahezu vollendet, als Suppi starb, allerdings im Manu« script?. Und was es bedeutete, sich durch ein Suppe'sches Manuscript — besonders da manches nur flüchtig hingeworfen war — durchzuarbeiten, weih nur der zu beurtheilen, der die geniale Nrt und Wl^se kennt,nach der Slippy componierte. Wer Freund einer leichlfließendtn, ins Ohr und in die Füße gehenden Reihe von frischen Melodien ist, wer sich gerne ungezwungener Heiterkeit hingibt, wird sich «Das Modell» ansehen. — Unangenehm bemerkbar machte sich gestern die matte Beleuchtung der Vühn?, noch unangenehmer die unausstehliche Hitze im Zuschauerraume. Das Theater hat ja Ventilationsoorrichtungen, nur müssen sie den Temperaturoerhällnissen entsprechend gehandhabt werden. ^. *(Au« dem Polizeirapporte.) Vom 2. aus den 3. l. M. wurden fünf Verhaftungen vorgenommen, und zwar: Zwei wegen beschäftigungslosen Vacierens, eine wegen nächtlichen Herumziehen« und Trunkenheit, line wegen Dicbstahlsverdachts und eine wegen Verbrechens dcs DiebstahlS. Die beschäftigungslose N. M. wurde wegen Diedstahlsveidachts angehalten und de« hiesigen l. k. ftädtisch'delegierten Bezklsgerichte eingeliefert. Desgleichen wurde vorgestern nachmittags der befchäftigungs-lofe Ludwig Virlau wegen Diebftahl» angehalten; er gestand, dem Lehramtscandidaten Johann Schmeidel eine Violine und Schulbücher im Gesammtwerte von 18 fl. und der Maria Kalan Kleider im Mrte von 70 fl. gestohlen zu haben. Derselbe wurde dem l. l. Landesgerichte üoelstcllt. — Vom 3. auf den 4. l. M. wurden elf Verhaftungen vorgenommen, und zwar: Zwei wegen Vacierens, drei wegen Betteln«, zwei wegen Rauftx«sses und vier wegen nächtlicher Ruhestörung. — Vom 4. auf d?n 5. l. M. wurden n un Verhaftungen vorgenommen, und zwar: Eine wegen Vergehens nach § 45 d?s Wehrgesetzes (unerlaubte Auswanderung Stellungspflichliger), zwei wegen Trunkenheit, vier wegen Excesses und Rauferei, eine wegen Vacierens und eine wegen Diebstahls. —r. * (Gegen das Schnellfahren.) Gestern nachmittags fuhr ein Knecht des Weingroßhändlerß Iuvancic so rasch und unvorsichtig in der Wienerstraße nächst dem Gafthause zum «Figawirt», dass der k. k. Major H^rr L....., den schon die Deichsel des Wagens berührte, nur durch einen glücklichen Zufall vor dem Ueberfahren bewahrt wurde. Der ungeschickte Rofselenler wurde eruiert und gegen ihn die Anzeige erstattet. * (Ertrunken.) Der 55jährige Knecht Franz Cunl des Besitzers Franz Gorenc in Malence, politischer Bezirk Gurlfeld, wurde am 1. d. M. von seinem Herrn in die Mühle nach Dobrova geschickt, wobei er die Gurl überschen musste. Zur Uebcrfahrt benutzte er einen neben dem Hause des Johann Jordan in Malence angebundenen Kahn. in welchem er, mit dem Getreidesack °m Rücken, stehen blieb. Knapp am rechten Ufer an-NttanI». verlor „ d°« Gleichgewicht und fiel in den U«' V"».T" l" ^" einen hohen Wasserftand v»"5<«.^ ""5' """"« ". i«ht nicht gesunden — (Aus der Theatertanzlei.) Morgen gelangt das reizende Conversations «Lustspiel «Der letzte Brief» von Victor Sardou zur Aufführung; Freitag findet die erste Opernausführung statt, und zwar wird die Opern-Novität, die in neuerer Zeit überall den größten Erfolg halte: W. Kienzcls «Evangeli-mann». aufgeführt. Im «Vuangelimann» werden dem Publicum die Opernträfte, und zwar der erste Tenor Herr Reich, der erste und zweite Bariton Herr Merll und Herr Franconi, der erste und zweite Aass Herr Nelger und Herr Lamberti, ferner die Primadonna Frl. Johanna Weiß und die Altistin Frl. Antonie Stifter vorgestellt. Alle diese Kräfte sind in großen Partien beschäftigt. Dic allseits gerühmte schöne Oper wird daher mit durchwegs neuem Personale zur Ausführung kommen. — (Der Mörder Ferme.) Der ruchlose Raubmörder Paul Ferme, der d»e bekannten Gräuel in Tro-jana und F'.anz verübte, steht in ärztlicher Untersuchung wegen schlinbar eingetretenen Irrsinns. Neueste Nachrichten. Das russische Kaiserpaar in Frankreich. (Original-Telegramme.) Portsmouth, 5. October. Das russische Kaiserpaar ist heute früh um 7 Uhr an Bord des «Polarstern» nach Cherbourg abgereist. Cherbourg, 5. October. Es herrscht sehr! schlechtes Wetter, heftiger Nordwestwind und hoher Seegang. Der Semaphor hisste das Signal für Sturm. Das Nordgeschwader ist unter dem Commando der Admirale de Pr^nesnil und Courthille dem Kaiser von Russland entgegengefahren. Das Geschwader entsendete zwei Schiffe voraus, um die Ankunft des Kaisers zu signalisieren. Cherbourg. 5. October, mittags. Zwei der französischen Escadre vorausgeschickte Kreuzer bemerkten soeben die russischen Schiffe, die beiderseits von der englischen Escadre cortegiert werden. Letztere schwenkt gegen die englische Küste ab und begrüßt die ihre Fahrt fortsetzenden kaiserlichen Dachten mit 2 l Kanonenschüssen. Als die französische Escadre die kaiserlichen Jachten wahrnahm, machte sie eine halbe Schwenkung und übernahm das Geleite der russischen Schiffe. Cherbourg, 5. October. Als die französische Escadre in der Mitte des Canals angelangt war. kehrte! die englische Escadre an die englische Küste zurück. Die russischen Jachten rangierten sich in der Mitte der französischen Schiffe, deren Bemannung die reglemeuls-mäßigeu Ehrenbezeugungen leistete. Die Escadre gab 101 Kanonenschüsse ab. Als die kaiserliche Jacht die einzelnen Schiffe passierte, fpielten die Musikkapellen derselben die russische Hymne und die Mannschaften brachten enthusiastische Hurrahrufe aus. Kaiser Nikolaus, welcher auf der Commandobrücke stand, dankte mit militärischem Gruße. Die Schiffe vollführten die Manöver mit großer Präcision. Die russischen Jachten trafen trotz des ungünstigen Seegangs auf der hiesigen Rhede ein. Als die russischen Jachten an der Spitze der Escadre vorfuhren, gaben die Hafenbalterien die Ehrensalven ab, welche von den Schiffen erwidert wurden. Präsident Faure erwartete, umgeben von den officiellen Persönlichkeiten, im Arsenal die Landung der Majestäten. Cherbourg, 5. October. Der Kaiser und die Kaiserin von Russland haben sich um 3 Uhr nachmittags ans Land begeben. Der Kaiserin wurden drei Blumenkörbe überreicht. Die Bevölkerung, welche in dichtem Gedränge die Umgebung des Arsenals besetzt hielt, brach bei der Landung in enthusiastische Jubel-rufe aus. Das Wetter hat sich geklärt. Die Sonne scheint hell. Cherbourg, 5. October. Der Empfang des Kaisers von Russland trug den Charakter großer Herzlichkeit. Der «Polarstern'» landete am Arsenal-Quai um halb 3 Uhr nachmittags. Das Kaiserpaar wurde am Landungsstege vom Präsidenten Faure empfangen, der vom Protokollchef Crozier. dem Senatspräsidenten Loubet und dem Kammerpräsidenten Blisson begleitet war. Die Kaiserin, welche zuerst ans Land stieg, trug eine einfache Toilette, während der Kaiser die Uniform eines Schiffscapitäns mit dem Großcordon der Ehrenlegion angelegt hatt,'. Präsident Faure verneigte sich mit entblößtem Haupte tief vor der Kaiserin und küsste ihr die Hand. Der Kaiser grüßte militärisch. Der Präsident reichte ihm die Hand, welche der Kaiser herzlich drückte und festhielt, während der! Präsident ihn willkommen hieß, worauf der Kaiser einige Worte in französischer Sprache erwiderte. Sodann stellte Präsident Faure die Präsidenten der beiden Kammern Loubet und Nrisson und später, nachdem die Majestäten in einen Salon getreten waren, auch den Ministerpräsidenten Merline vor. Nach den Vorstellungen traten der Kaiser und die Kaiserin, nur vom Präsidente» Faure >md ihrem Gefolge begleitet, in einen besonderen Salon ein. den sie nach einer Viertelstunde verließen. , wobei der Präsident die Kaiserin am Arme führte, l Hinaus begaben sich dieselben an Bord des «Elan». von welchem aus sie die Revue über das OeschwaW abhielten. ^ >,,, Cherbourg. 5. October. Vei der Landung o» rufsischen Kaisers fragte ihn Präsident Faure. ov " Kaiserin nicht unter der Seereise gelitten habe- . Kaiser fagte in seiner Erwiderung, er schiM >^ glücklich, mit der Kaiserin Frankreich besuchen > lönuen. Bevor sich die Majestäten an Bold " «Elan» einschifften, rieth Minister Lebon der »r'>, mit Rücksicht auf ihre durch die Seereise hervorgerM Ermüdung an der Revue nicht theilzunehmen. Kaiserin 'bestand jedoch darauf, an der Revue tyw zunehmen. Als sich die Majestäten an Bord ° «Elan» begaben, wurden 21 Kanonenschüsse gw". worauf der ^ in Hurrah-Rufe aus. die den Donner der Mnoi'^ übertönten. Die Wache präsentierte das ^NM^r, G Trommeln w rbelten. die Hörner schmetterten, die ^" ! kapelle spielte die russische Hymne. , ^. Paris. 5. October. Sämmtliche ÄotW,^ Palais werden beflaggen und morgen illuminieren. Meldungen aus Kopenhagen zufolge wird der " ^ ! von Griechenland, welcher bereits in BernsdM ^ dem Kaiser von Russland eine Unterredung «ber Orientfrage hatte, eine zweite Entrevue mlt ^ ^ Nikolaus in Paris haben, nachdem letzterer aU>i^ lediglich dle Durchführung einer geschäft»" mäßigen Bestimmung. ssiale"^ Wien, b, October. (Orig.-Tel.) Der ^p ^ wählte einstimmig den Abg, Iaworsti zn" " ^r t»e ! welcher für die Wahl dankte und versv"^' ' e>"' «günstige Entwickelung der Laudesangelegenyel de l zutreten, und über das Ansehen und die / >!)> Polenclubs zu wachen und ersuchte den ^ W^ dabei zu unterstützen, damit der Polenclub o" ^ welche das Unterpfand des Erfolgs ist, /^" il^' Polenclub nahm sodann die Wahl der parlamr Commission vor. Otril^ Prag, 5. October. (Orig.-Tel.) 3" ^ ist während der Nacht alles ruhig verlause^ ^stt' Budapest, 5. October. (Orig.-Tel,) "^te"" hier eingetroffenen Wiener und Berliner .^ > Industriellen besichtigten heute die Ausste« M Wiesbaden, 5. October. (Orig.-Tel.) ^ ^ Y' von Griechenland ist gesteru zum ^^>"^ ^,l " weileudeu Großfürsten Constantw ellM gedenkt bis Mittwoch hier zu Breslau, 5. October. (Orig.-Tel.) 2)"' gjMz, melden, dass in einem großen T^'le ^ Landkreises die Maul- und Klauen gebrochen sei. . ,. DecA.F' Kopenhagen, 5. October. (Ong.'^"^^ i, " z^lH ''Wclnbcrgcr. Pick, Kflte.. Wien. - Pilz, Kfm., Warns-^ itl7,^°"nenberg. Kfm., Cfalathurn. - Mofes, Kfm., Dresden. ^ Nern,^ ^'^s^r' Ebcnthal. - Kogcj, Hvalter, Private, Sleiu. Prmcit ?^^^' ^atetz. Priester, Private, Trieft. — Gabrijelcic, An '' ^wester, Krainburg. — Verlct, l. u. l. Oberlirut., Ksn, Nr,'VradezM), l. u. l. Obcrlieutenant, Uaibach. — Begad, Hotel Lloyl». Am 4. October. Ierala, l. l. Auscultant, Temesvar. — Dr. Nescllo, Nrzt, Treffen. — Wrany, Reifender, Warnsdorf. — Pajcr, Administrator. Koprivnif. — Ogcrcnil, Maler; Mu« nerv. Korbflechtmcister; Gorton. Nenner, l. n. l. Einjährig.Frci. willige, Klagcnfurt. — Weber, Reifender, Goltfchec. — Klofutar, Privat, Neumarltl. Verstorbene. Am 1. October. Narthlmii Zorlo, Conducteur, 55 I., Maria Theresien°Straße 14, Lungenlähmung. Am 2, October. Maria Iemc, Private, 72 I., Stuben-! tengasfc 3, I^v^rop« univerLuIin. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. e ! -ß >^.!i 8«, «," 5 " ^ A » « » «<^>" ^ ^ W^ ß" ! '»'" de. Himmel, ZeZ "7 2Ü7N7"^ 733 4 19-0 S. mäßig fast' heiter " ' ! " 9 . Ab. 735-7 12-2 SW. fchwach heiter «. >?U.Mg. 7411jI15 OSO. fchwach! illegen j 0 3^ Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 14 O«, um 1'8" über dem Normale. ' Verantwortlicher Redacteur: Inlius Ohm-Ianufchowslv , Nitter von Wissehrab. 1 Deželno gledališèe v Ljubljani. St. 3. Dr. pr. 727. V torek dne 6. oktobra Trubadur. Opera v Stirih dejanjih. Spisal S. Camarano. Uglasbil J. Verdi. Poslovenil A. Stritos. Zaèetek toèno oh polu 8. uri. Konec po 10. uri. Aandestheater in ^laibach. 7. Vorstellung. Im Abonnement. Ungerader Tag. Mittwoch den 7. October Der letzte Brief. Lustspiel in drei Aufzügln von Victorien Sardou. Anfang halb 6 Uhr. ___________ Ende gegen I« Uhr. 5. Vorstellung. Außer Abonnement. Gerader Tag. Freitag den !1. October vpern'Neuheit! Dpern«Neuhein«°X^k'nber . . . lo^z lui'bk. .. "«5, Jänner Jill! l0!'s.0!e. slc»crfr«>< 18275 l22 8!» ^« ^° N . ^'.""'k. "««er re«--------------------------------------------------- "»erft?! ?'" t"°'"»"ähi.. "' »er Ultimo . .,<»«'10 l»,l W ,^-^« ''."r ><>!) st. G. 4»/„ 12,'2N I28-L0 !/^<^«'ll "°M,l.'/.«/„ 125. W l2l! bl> ^"«iNerUahnwSllb.. °^° !,^ll, s, "><>st, Nom.------------------- l>w> ^°"e»«, str»«l!.,40« ^>f. «Utt lkr, Nom, . UN'bN lUU'b« l>/»,' «Udwel« 2>^^ «Udw. ,U.U,X, fl.CW. »^6 20 21» 20 «eld W»n «0« Gtanle zur Zahl«»» Udtruommeut «isenb.'Vrlor.' vdllgotlone». Clljnbsthbahn SM> u, »no» Vt. lüs «»<> Vi. 4"/i,..... IIL'80 117 80 E>0N Vl. «(»! M, 4°/«...... 121 25 128 2b ss>a», Iolcph'V,, .»!''6<> 1N0N0 «allzischt «arl-Uudwl«« Valnl, Gm. I«Ul, 3UN fi. V, 4»/„ . 9N'I>U lUl» b« »inrai-sbrrgsrNahn.Vm.i«»^ . »°/„ , >1>s>ttc!n Nruornwahr,, 4"/„, sisUsrlrrifiirLWttronsnNom. »«!l5 9»'5b l 4"/„ b><>, t>!°. pri Nltlmo . . 99'!>b U!» !>l> bt0.St,«.Nl,«old«Mfl.,4>/,"/!, 122 75 l2»'5C bto, dto. Silber lM» si., 4>//,V «»2« 102 2U d»°. Ltna!»'OoU,,, (Ung. ONb.) V. I, 187». b°/s>..... 121 — 122 — t,l, 100 — INN 9» dtl>. Präm,-«nl, l» 100 st. ». W. I54'5st >5« — d!o. dtll. k b« fi. ll. W. 154'— 155 — Tyelk Meg,-Üole 4°/„ 100 fi. . 1»8'.. 13»- Grundentl. > Obligation«« (für 100 fi, »M.), 4°/„ lroatischt nnb Ilavoollcke . 9?'5<> 8« 30 4«/, «ngarüch« (,<»U ft. O.W.) . U7 it, S8 ,b Ander» 2ss»ntl. Anl»h»n. Donau°Neg °Uost 5"/^ ... 128 7b 12S 75 bto. °Nnlcih<' I«7« . . 108 — 109 — «»leben der Ntabt Gürz. . . 112-— —-— Vlnleyen b. Ttadtgemeinde Wl«n 104 40 105 4N Mnlcyen d. Stadtgemcinbe Wien (Silber nbcr Gold).... 12«'— 127 — Prämie» Aul. t>, Vtadtgm, Wien ILL'50 1N7bl» Völlcbllu-Nnlcl,cn, vrrloilb, ü"/„ 10150 - — 4«/^ lirainer Lande« «nlsb!»« . »« 25 99 50 Geld «acf ßftndbllls» (fNr 100 fi.). »Unbcr. allg. »ft.ln5NI.vi,4»/„«. — — —- dto, „ „ l,< 50 „ 4°/„ 9s 45 10« 45 dto, Präm.°Vchlbv. 8°/^I,«m, ll!, — 1l« - bto. dto. 8°^. II. lim, 117 50 118 25 N,'bsl>'rr,izlll!dte Hyp, «nft,4«/„ 100'— 100 80 0esl,-m,g, Aanl verl, 4°/„ . , 100'8U 101'— blo. dto, 50jäl,r, ., 4°/„ . 10020 101'. Sparcasse, 1. «ft,, »<»1.5>>,,'"„ vl lOI'50 — -- PllorilLt».Vbllgalion»n (lür »l>0 ft.), sserdinnnb« vi°rbbal »"/„..... 17L-2N l?Z 20 bto. k 0°/„ . , , . 12» 40 129^0 Ung.'gllttz. «ahn..... 107 45 108 45 4°/„ Untcrtrainer Nahnrn , , 9l»'!»N l»0 — Plv»,ft zos, (per Ttück). Vudapest.Vastlica (Dombau) . Sbo 7 — llrebitlose 100 fi...... I»? — 198'— «larl, i'ose 4« fl. IM. . . . b? — 5» — 4"/„Do»au-D<,mvsich.1<»0fi, «udolph-Lose lo fi..... 52'— 24-— Ealm-Lose 40 st. Lo!e 40 fi. «M, . ?1'2b 71 7b WlllbNeiu.Lose 20 fi. «M. . . SU'— S2- Winbischgräh-Lose 20 fi. . «nyloOtft. «»»l »NO fi. »0«^ ». 155. — 156 - Vanlnereul. Wlcner. ilw ft, . 2Sü — 28« i><» U°kl-r,-«nft,.Otsl,.L0<»fl.G.4<1"/, 4i»4'- 456- «lrbl.Flnst. l, Hllnd.u.«. I»0fi. — - — dto. bto. per Ultimo Ktptbr. 3!>8 90 »69 40 »reditbaill. «llll. UN«., »00 fi. . 4«2'75 408 75 Depofittübonl, NNg., 200 fi. . 23«'— »37'50 ««com^teMes,. «drsft,. 500 fi. 780 — 790- Vlro.u. «lassenv., Wiener,unofi. »«0 — 282-50 Hypothecb,,0eft.,2U0fi.25'v,«. »b-.. 8«5« Länberbanl. Otft., »»0 fi. , ,250 75 25125 oesteur.ungar, «nnl, «00 fi, . «4« - 944 — Unionbllnl XON fi...... 2»4 — 295 — Verlel,r»banl, «ll,., »40 st . 17? — 178 50 Allitn von ^r»n>pl>rl» Dnl«rn»hmunz»n (per stück), Albrecht «aim AX> fi. Gilb« . —-— —- Nusstü-Tevl. «tüenb, »00 fi.. . 16L8 1674 V«l,n>, Norddllljn 150 fi. . . 277 — 278'— »uichtiehrabtc ltis. 500 fi. «Vi. 1492 149« dto. oto. (lit. U) 200 fi. . b41 — b4»'— Donau ' Dampfichifiahr!« > Vt>., oesierr., 500 fi, »M. . . . 503- bNt,— D»l V°dt»bllchsl(t.°B.»00fi.G. b«'50 »? b0 flerblnanb« Norbb. lOOO fi. «M. »405 8410 Lemb. ü^l-rno«. ^assy.Visenb,. »elelllchaü »00 fi. s. . . .285'—»»? — Uloyd. vest., trie«, b»0 fi. «W. 41b — 4«<) — vefterr. Norbweftb. »00 ft. V. . »78 — l»?850 bto, bto. (M. lj) 200 fl. V. 278 bll 279 — Praa-Doxer Ellenb. ibofi.E. . 9» bN 9450 Ltallt«etf 20? 50 2V»«> ll!lg.Ä>sstd, Gr»,»il'i»fi.K. 209— -'— U»»'l !!'n «st O,!. —- - bb — lnbullrl»'Hltl»n (pe!- Vtiick». .0 ,.^ll>^<ül,l", Papier«, u. N. 4U ^russsv fi. «0—. «04 — ,,bch!^ll.ilchl", Papiers., «00 fl. 20S — 20? — „Vtevreim.", Vapierf. u. «..». IS750 ,69'bl» Tvi!«!ler »ohlenw.. Vt>. 70 fi. 154 — »56 — WllNenj.^V^Olit.inWie», l«M. ll«?'— »1(1 — Wllgaon'Ueihllnft,, «ll«.. in Psfi, 80 st......... l>10- 515-— Wr. UauaeleMchaft ilX, fi. . . I08b0 10» btt Witnerberzer Zie,t!.«ctlen.VtI. 294 — llU8 — z»vls»n «msterbam....... »8 8b «6'l»b Deutichs Plah,...... b«7b l»8 8!» Uonb«,........ Ill» 70 ll»<» OK Parl«......... 47O5 47 »0 Et. PeltrObuln..... - — — — D»lnl»n. Ducalen..... . . b'S8 b?l< 2N°ssillnc«.Ltückt . , . . 9'bl^ 9»4., Deutsche »«eichsvanlnoten . . b8 75 b8'8,l..... ,->!?„ 128,,' ^Wohnung ^üche et a-US zwe' Zimmern, Vorzimmer, *•* 1 ftiSt irn Hause Rathhausplatz s°fort \,' 8to°k, nur an eine solide Partei L -vergeben. lllhr B, ?8?n dortselbst zwischen 1 und -^achmutags. (4293) 3-1 (4l9°) M -^mr Vel i OkliC- v Liüu?lavno c. kr. deželno sodišèe VeinK ! ,je z odloebo z dne 6e8a MirÄ» 1896, st. 7780, spoznalo beCt0 , èar' šivilJ° iz Jevše> za G if». ,J0 ]e Podvrglo skrbstvu. ^-^Ptembra 1896. (4195) CX~--------------z---------- n Okhc. ^0ienK'i^klObra 1896' %v, U-Uri» se bode Pri"tem P^levMo r -Uga izmilna dražba kut-obM a,rtlnayege i» Utije vl.6!.. 91 q '" Lll'ja. l7^PternObkrraaJ^9^OdišÈe V ^ dne (4223)l3r—:-------z-------- V> St. 7623. Ker Kazglas. •fa*bUntnnbil2 k prvi eksekucijaki •12 lasn"a Stesa°«ßaiz Jablanice 896 ^oben imla dne 25' »eplembra d dne 2R kuPca'Vršila se bode °toeksek«"-?ikt0bra 1896 H C.kr ab -lj8ka dražba-C 2ö ;2 «rfiftöe v Ilir.liis.rici Zimmei* leer oder möbliert, wird vermietet und könnte auch die betreffende Person in gute Verpflegung ausgenommen werden. Anzufragen in der Administration dieser Zeitung. (4294) 2—1 Ein möbliertes Monatzimmer mit separatem Eingänge, auf Wunsch auch mit Frühstück, ist an einen oder zwei Herren sofort zu vermieten. Näheres in der Administration dieser Zeitung.____________________(4292) 3—1 Ein schönes Monatzimmer ist am Rathhausplatze Nr. 4 im III. Stooke an zwei Herren stündlich zu vergeben. (4296) 3—1 Anzufragen ebendort_______________ flhre k. n. k. Hoheit die durohlauohtigste Frau Kronprinzessin - Witwe Erzherzogin Stephanie haben wiederholt mit »elir "": frieden»telIondom Erfolge die Zahntropfen des (28f,7) U Apothekers Piccoli tsm Ijitibaeli angewandt! 1 Meten 20 ir. Missenden 1150 Kr, PoHtauftrtlge werden umgehend elTectuiert. (4192) 3-2 St. 5452. Oklic. Dne 16. oktobra 1896 se bode vršila druga izvršilna dražba posestev Martina Sege iz Litije vlož. fit. 91 kat. obe. Litija in vlož. St. 79 kat. obe. Kres. Vrh pri tem sodišèu dopoldne od 11. do 12. ure. C. kr. okrajno sodišèe v Litiji dne 17. septembra 1896. (3870) 3-2 St. 5269. Oklic. C. kr. okrajno sodišèe v Melliki daje na znanje, da se je na prošnjo Ja-neza Kapelleta iz Metlike proti Janezu Moleku iz Slamne Vasi (po skrbniku Leop. Ganglu) v izferjanje terjatve 144 gld. 20 kr. s pr. z odlokom z dne 12. avgusta 1896, St. 5269, dovolila izvršilna dražba na 150 gld. cenjenega nepremakljivega posestva vlož. ftt. 1118 zemjjiške knjige kal. obè. Drašièe. ^a to izvršitev odrejena sta dva roka, na 2 9. o k t. o b r a in na 28. novembra 1896, vsakikrat ob 11. uri dopoldne, pri tem sodišèi s prisfavkom, da se bode to posestvo pri prvem roku le za ali nad cenilno vrednostjo, pri drugem pa tudi pod njo oddalo. Pogoji, cenilni zapisnik in izpisek iz zemljiske knjige se morejo v na-vadnih uradnih urah pri tem sodišèi vpogledati. G. kr. okrajno sodi^èe v Metliki dne 12. avgusla 1896. (4242) 3—3 Nr. 5678. Curatorsbestellunst. Vom k. k. Bezirksgerichte in Mottling wird bekanntgegeben: Es sei dem unbekannt wo befindlichen Tabulargläubiger Mathias Alof von Oberlolvic Nr. 45, respective dessen un» bekannten Rechtsnachfolgern und Erben, Herr Josef Hrchoric von Mottling als Curator »6 actum bestellt und diesem der Feilbietungsbescheid vom 15. Juli 1896, Z. 4569, zugestellt. K. k. Bezirksgericht Mottling am 26. August 1896. (3770) 3—3 St. 15.472. Razgias. C. kr. za m. del. okrajno sodiöce v Ljubljani naznanja, da se je vsled tožbe Valentina Skerjanca, posesfnika VA Sela h. s(. 5, profi Jozefu Bern-bacherju, oziroma njegovim neznanim pravnim naslednikorn (po kuratorju ad actum), zaradi pripoznanja zasta-ranja nolri navedene, pri zemljišèu vl. St. 215 ad Rudnik vknjižene tirjatve pr. 60 gld. de praes. 30. julija 1896, 5t.. 15.472, .slednjim postavil gospod lakob Vreèar, posestnik iz Sela, skrb-likom na din in da se je za sumarno 'azpravo doloèil dan na 3. novembra 1896 3b 9. uri dopoldne, pri tem sodižèi. G. kr. za m. del. okrajno sodi&èe v Ljubljani dne 30. julija 1896.