pottntn» V >.«»!!?'!!!. L°L!«'^ M»ARI»»^ÜA . n? ViTM i»»: alle» «nzit» qVnamah»«- Rr. SS4 Srektoo. ven 20. DtZember tS2t S:l. Sadra. vOe»aU««G, T»ßUUWMWU»UWD ^MWM>WWU^ 5«Uttva uliea 4. Telephon L4 «h..«ZÜ?Z!!5'?':'K.-». Kstellw 82'- Durch Post . ..... M'— Dukch Post viertch.. . » » LS'— Sinzelmimm«? . . . .' » k'Se Sonntag»num«e?. S»^ >u5la»d: «onolUch » . V. 10'— vet »«stellun« ^ jt»tw«s W de« »bow nementtbetra« Kr «lowenien 1ü» mt«b»-»«,»außertzald <»» «wdeft«,! l/» Aahr «inj>ul«»den. t!u b«antivortend» kwew oh««ark» »Verden «tchtherüSfichtigi t,^r»t»«a»»ah«« in Martboe k»«i dr^ Admiiltstratt»»»^ ^e»oikne«ent schon mit l. JSnner einstellen zu miiffen. Die Organisation der kom-muniftltchen Vropaganda. Auf Grund von Berichten des „Temps" tlnd des „Rul" vonl 14. Dezember, bezw. 2s». November. 2. Die Militärabteilung hat solche Perso- BerorVnung vom 7. April 1S21, BGBl. Nr. nen anzuwerben, welche fähig find, geheime! 215, festgesetz.ten Termines und somit des seit- Militärorganisationen — Stäbe — zu orga- ------------«« nisieren. Ein solcher Stab gliedert sich dann in vier Sektionen: Spionage, Polittt, Mobilisierung und Sprengarbeiten. 3. Die Eisenbahn- und Berkehrsabteilung beschäftigt sich nur mit der Koordination der Zellen, welche sich längs der Eisenbahnlinien befinben. 4. Die Parteivertretung besorgt die Durchführung der Befehle der Zentralorganifatio-nen und sichert die Verbindung der Zellen. k>. Das Sekretariat arbeitet im Sinne seines Wesens. ^ Sobald sich in einem Gebiete eine entsprechende^ Anzahl von Zellen gebildet hat, wird die Verbindung zwischen ihnen aufgehoben, her veMrichenen Zeltraumes von sechs Mo naten bisher aus irgendeinem Grund nicht in der Lage waren, ihre Gesuche einzubringen, Gelegenheit zu bieten, dies noch zu tun. Der bloße Vermerk auf dem Anmeldeformulare „Zur Konttollbezeichnung zugelassen" genügt für sich allein zur Uebernahme dieser Kriegsanleihe als Staatsschuld der Republik Oesterreich im Hinblick auf die seinerzeit angeordnete Aeberprüfvng der Boraussetzungen für die Kontrollbezeichnungen nicht; vielmehr haben jene Krtegsanleihebesitzer, welche ihre Kriegsanleihe bei irgendeiner Stelle deponiert haben, bei ihren Depotftcllen zu erheben, ob der Uebernahme ihrer Kriegsanleihe ein gesetzliches .Hindernis im Wege steht. Die Depotftellen werden ihnen, falls kein Hindernis besteht, einen Bescheid auszufertigen ha« ben, wonach ihre Kriegsanleihe der Kontroll-bezeichnung zugeführt werden kann oder be Nachdem das Personal für den Propagan-,. ... , ^>..... badienst in Europa für die geplante Organi-Z eine Gebietsorganisation geschaffen, in sation bereits vorhanden ist, scheint sich die Gebietskomitee erwählt wird, dem Moskauer Propagandaschule in letzter direkte unterstellt werden. speziell auf-die Ausbildung von Agenten für' Aufgabe und Organisation der Gebiets- vezelchnung zugeführt werden kann oder be-den Osten verlegt zu haben. In der Schule' ähnlich wie jene der Zellen, doch reits zugeftihrt wurde, andernfalls haben die werden vier asiatische Sprachen geehrt. -selbstverständlich '^auf breiterer Grundlage, Depotstellen die bestehenden Hindernisse (wie Es ist bemerkenswert, da^ besonders die!„Kriegsabteilung". Mangel des rechtzeitigen Erwerbes des in- fiir Europa bestimmten Agenten dahin be-! Das Schema zeigt, daß ein Land, in dem ^^^^ischen Hei^tsrechtes oder Borhanden-lehrt werden, mit ihren Kollegen aus anderen ^ die kommuinstische Propaganda Wurzel faßt,' wirtschaftlich im Neuauslande ge- Ländern sehr vorsichtig zu.sein, weil bei die- ,^l^ll ihr in einer Weise mit eisernen Ringen! Verm^ens) den Parteien bekannt- sen uzft„ein Erwachen des patriotischen Emp-»^^ö^^packt wird, die alle Nervenknoten drük-iDiese Parteien haben dann unter iindens zu befürchten ist. tken und den staatlichen.Org^iSmus parali- l^lnschluß der erforderlichen Nachweise um die Die Lkitung des Dienstes befindet sich in'sicren. »Uebernahme ihrer Kriegsanleihen durch die^------,...... ............................ 5cn .<^^ändcn Sinowiews und wird in folgen-1 Die Arbeit der Zellen Witlt^bnrch reichlicheOesterreich bei der zuständigen i der Republik Oesterreich, welchen Gebietstei- ......itzt und das Land, in dem «e' ^^uerbehörde 1. Instanz längstens bis ül,jle des ehemaligen österreichischen Staates im __________«De-tember 1^21 an»iis«l^«'n Bersäumnisfolgen für die Besitzer jenee. Kriegsanleihen eintreten, rücksichtlich deren ein Ansuchen um Uebernahme bereits überreicht worden ist, mag auch eine Entscheidung hierüber am 31. Dezember 1921 noch ausstehen. Die Erbringung des Nachweises der Rechtzeitigkeit des Ansuchens obliegt der Partei. Die Ansuchen werden dann als rechtzeitig eingelangt behandelt werden, wenn sie entweder spätestens am 31. Dezember 1921 bei einer hiefür zuständigen Steuerbehörde (Z 20 der zitierten Verordnung) eillgelangt sind oder spätestens an diesem Tage mittelst Einschreibebrieses zur Post gegeben wurden. Die verlängerte Fallfrist vom 31. Dezember 1921 gilt, wie auch die seinerzeitige Frist vom 15. Oktober 1921, ausschließlich für jene Kriegsanleihebesitzer, die die Uebernahme ihrer Kriegsanleihe durch die Republik Oesterreich auf Grund des Gesetzes vom 22. Juli 1929, StGBl. 353^ anstreben, das sind demnach österreichische Bundesbürger (physische und juristische Personen) und inländische Repräsentanzen altausländischer Versicherungsgesellschaften. Altausländer, Ungarn u. Burgenländer (physische und juristische Personen) brauchen vorläufig um die Uebernahme ihrer Kriegsanleihe nicht anzusuchen, da die Regelung der Behandlung ihrer Kriegsanleihe vorbehalten ist. Nationalausländer, das sind' Bürger von jenen Staatep nnt Ausnahme de drei Gruppen eingeteilt: Osten, Europa! ^^^dmittel gestützt uno oas ^ano, m oem pe ^-----^'^"'" "0 ' und Presse. An der Spitze des Dienstes für zs^ch festsetzen, wird durch ihre propagandisti- ^ anzusuchen. Parteien, den Osten steht der bekannte Radek, str Eu- sche Presse überschwemmt. Man darf nicht! find, rechtzeitig sämtliche nowen- ropa Litwinow. i vergessen, daß den bolschewistischen diploma- anzuschließen, haben nichtsdesto- Der Europadienst gliedert sich in zwei Ab-t lischm und sonstigen Mssi'on^^^^^^ weniger ihr Ansuchen fristgerecht einzubrin-sder durch den Zusammenbruch des ehemali Teilungen, und zwar die eine für die Entente-! Littel zur Verfügung stehen, als etwa einer nachträgliche Vorlage der —... . fehlenden Belege vorzubehalten. Besitzer von Kriegsanleihe, für welche ein Verwahrungs zwang nicht bestand (auf dem flachen Lande), müssen die Kontrollbezeichnung ihrer Kriegsanleihe, sofern diese noch nicht gestehen ist, bei der zuständigen Steuerbehörde 1. Instanz unter Mitbringung der Effekten und der Be Wächte, die andere für Mitteleuropa, und j ^^s^^dtschaft. Verkehr wird durch fpe beide haben folgende Direktiven: ^ zielle Kuriere besorgt, die mit Propaganda- 1. Grimdung von kommunistischen Zellen; reichlich verborgt sind. S. Unterstützung der Arbeiterbewegung und Reisen der Kuriere von Rußland nach Gründung von professionellen Genossenschaf-! Finnland wurden in der letzten Zeit so häuten nach russischem Muster; 3. Sabotierung! daß die dortige Regierung das Ueber-des wirtschaftlichen LebenS mit allen Mitteln, ^k^^l-iten der Sowjetgrenze durch offizielle! ^m°run» zu- «ung bcn dies- Vcrtrctungcn noch s°lMnd° spozicl. Mct rzontnor h-rabschtc. Kriogsanlelhon. wclche I», Sinn- d» Mr Europa ist dic höhere Leitung der »ontrollvorschristcn bereits kontrollbezeichnct sechs „robc Zentren aufgc- find, nicht getrosfen. Wensowenlg lSnnen teilt. Paris ist der Sitz für Frankreich, Eng > > » Zeitpunkte des Inkrafttretens des Friedens. Vertrages von St. Germain (16. Juli 1920) zugehören oder bis zur endgültigen Regelung le Aufgaben zu erfüllen: 1. Trübung der Be Ziehungen zu den anderen Staaten; 2. Auf reizung zum Streik, Kompromittierung ein gen Oesterreich aufgerollten Gebietsfragen werden zugewiesen werden, haben gemäß § 11 Absatz 1 des Gesetzes von: 22. Juli 1920, StGBl. Nr .353, keinen Anspruch auf Ueber^ nähme ihrer Kriegsanleihe durch die Repu«, blik Oesterreich. Die Bestimmungen der 12. Vollzugsverordnung vom 17. November 1920 BGBl. Nr. 15 betreffend die Kennzeichen von Kriegsanleihetitres der Neuausländer werden hiedurch nicht berijhrt. Sämtliche Ansuchen um Uebernahme der Kriegsanleihe sind ausschließlich bei der zuständigen Steuer-, behörde 1. Instanz (Steueradministration, beziehungsweise Bezirkssteuerbehörde) einzu bringen. slußreicher und angesehener Personen; 3. auf j^^^ und alle Länder westlich des Rhein und iede mögliche Art den Verkehr und die finan-!dcr Alpen. Berlin und Prag für Mitteleuro-zielle Lage zu schädigen; 4. Unzufriedenheit ?ür Italien, Adrianopel für den in die Wehrmacht zu tragen. Laut den letzten Instruktionen aus Moskau Vrfolgt die Organisation der Zellen, die den Mhrern am meisten' am Herzen liegen, auf folgende Art. Jeder Kommunist hat drei oder vier Vertrauensgenossen zn gewinnen, die wieder in demselben Sinne arbeiten müssen. Solch eine Gruppe bildet eine Zelle, die, sobald sie vollkommen ist, sich in drei Abteilun-Zgen organisiert, in eine legale, eine unlegale pnd eine Agitationsabteilung. Bei weiterem Anwachsen der Zelle wird ^aS leitende Komitee allf fünf Mitglieder vergrößert und die Zelle in fünf Abteilungen gegliedert. Eine legale, eine für Militärangele-genheiten, eine für Eisenbahnen und Verkehr, 'eine für Parteivertretung und daS Sekretariat. In diesem Falle wird dje Agitationsabteilung ausgelöst, da sie ihren Zweck erfüllt bat. ' Dic Aufgaben der Abteilungen sind folgende: 1. Die unlegale gründet neue und registriert die früheren Zellen und bel"*"^ Verbindungsdienst. Balkan und Stockholm Länder. für die nordischen Aus diesem Bilde läßt sich erkennen, daß die Moskauer Internationale schon jetzt einen Staat im Körver der anderen Staaten bildet, so daß Sinowjew in der Lage ist, seine Beseh Italienische Mottendemonstration. Split, 23. Dezember. .Heute kamen nach öplit drei weitere italienische Kriegsschiffe und warfen im Hafen Anker. Dje anderen italienischen Schiffe kreuzen regelmäßig zwischen Split und öibenik. Im Krankenhause in Hibenik liegen drei Verwundete, darunter ein vu,j oer ^'age yr, leme Aesey- 'eiu le und Instruktionen nach allen Richtungen Schwerverletzter. Die italienischen Offiziere und in die entferntesten Ortschasten, wo sich Solkatc'n »i-'rlit'üt'n auch nur eine kommunistische Zelle befindet, Sur Geltung, respektive zur Kenntnis zu bringen. ... A.V.W. Vom vfterrelchifchen Kon-fulat ln Ljubljana. Oefterreichische ltriegSanleihe. Die österreichische Vertretung in Ljubljana ersucht uns, nachstehende Kundmachung zu veröffentlichen: Mit Verordnung vom 14. Oktober 1921, BGBl. Nr. 555 wurde die Frist für Ansuchen um Uebernahme österreichischer Kriegsanleihe als Schuld der ReputlifOßper reich bis 31. Dezember 192! verlängert, NM Mm «chMllkihMvttn. die trotz de, mithin ZbaMtlen .Ist «usow dsr kr,.iiien Erci», und Soldaten verließen schon seit drei Tagen nicht das Deck. Heute früh kanien jedock) zehn Mann der Besatzung in voller Kriegsausrü-stung in die Stadt, kehrten jedoch bald auf das Schiff zurück. In den öibeniker Hafen liefen heute sechs italienische Torpedoboote ein, die offensichtlich in protzokatorischer Absicht ihre z?anonen auf die Stadt richteten. Deshalb verbreitete sich die Nachricht, daß Jta-lien die Stadt okkupieren werde, waS die Bevölkerung sehr eregte ,biS eS sich zeigte, daß die Gerüchte unbegründet waren, weil die Flotte am Abend Sibenik wieder verließ. Shßlit, SS. Dezember. Wie auS ?!ibenik berichtet wird, kamen vier italienische Kriegsschiffe dort an und veranstalteten eine Flot-'tendemonstration. Die ganze Oeffentlichkeit Nisse sehr erregt. Die italienischen Soldaten, dic unsere Unteroffiz^re anfielen, verfolgten augenscheinlich den Zweck, ein Inzident vom Zaune zu brechen. Eine jugoslawische Patrouille mußte vermitteln, waS aber die Jta^ liener mit Beleidigungen für Jugoslawien beantworteten. Das anwesende Publikum protestierte erbittert gegen ein derartiges Betragen, woraus die Italiener zu schießen began-^ nen. Unsere Militärbehörden haben zur Aus-rechterhaltung der Ordnung alle wichtigen Punkte der Stadt uud des Kais besetzt, um möglicl,erweise Gewalttaten der Italiener auch ihrerseits Gewalt entgegensetzen zn kön« nen. Es wurde festgestellt, daß sich der italienische Konsul die gauze Zeit an Bord des ita> lienischen Schiffes befand. Die italienischen Forderungen. Split, 28. Dezeniber. Der italienische Kon« sul in Split benachriclitigte den Statthalter von Dalmatien Dr .MtliSiö, daß die italienische Regierung für dic Iuzidente in Sibenil folgende Forderungen stellt: 1. Daß die Zivil-pnd Militärbehh.rden die Jn^Udente bedauern. «M-'» ihren Mann zu begleiten, abgelehnt »nd' Kr. HU »« M. Tezemve^ erklärt, fie wolle ZaglulS Werk fortsetzen, Demonfiratlo« ver B»rN>er ÄoypNfche« Kolonie vor ver > enMchen Botschaft. Berka, 28. Dezember. Me Mitglieder der nationale ägptischen Kolonie in Berlw veranstalteten vor dem Palais der englischsn Botschaft eine Demonskation. ES werden 3tufe laut: Meder mit England!" — ^Aegypten soll frei werdm!" Dann wurden Ä!uckschriften in die Menge geworfen, die dem Unwillen gegen die englische Herrschaft Ausdruck gaben. Zum Schutze ^ Botschaft wurden Pottzeibeamte entsendet, die aber keine Gelegenheit zum Einschreiten fanden. DtXmMch-IrlfcheAdiominm Der grshe Teil de» Volks für die A»»ah«e. WKB. Loudo«, 27. Dezember. (Reuter.) Der Berichterstatter der ^Times" in Dublin yleldet, daß sich in allen Teilen des Landes Me überwältigende Mehrheit für das eng-lisch-irische Abkommen aussprach. Sfimlnetch und die tl Boot Arage.^ ' . Re» Vor?, 28. Dezebmer. (Funkspruch.) Wolfs. „Assozietät Presse" meldet aus Washington: Nichtamtlich wird angedeutet, daß Frankreich möglicherweise dem. statuS quo in der Frage der Begrenzung der Unterseestreitkräfte zustimmen werden, wenn die anderen Mächte sich einem Bertrage anschlössen, der es sich zur Aufgabe setzt, den Frieden in den europäischen Gewässern zu erhalten. Die Signatarmächte sür einen solchen Bertrag wären Frankreich, England,Italien und' Deutschland. . - - Der AuMand tn Sftfldtrten. WKB Paris, 28. Dezember. Die gegenbol daß die Schuldigen bestraft iverd'en, S. daß ldie jugoslawische Armee der italienischen Flagge die Ehrenbezeigung leiste und 4. ^ß ^ere Regierung ein Manifest an daS Volk erlasse, in dem die Jnzidente in Sibenik bedauert würden. Der Statthalter lehnte die ^alienischen Forderungen ab,. , Beograd, 23. Dezember. Die „Politika" ergänzt die vorgestrige» Meldungen aus Sibenik über die Haltung der italienischen Marine mit folgenden Einzelheiten: Am Nachmittag des 25. Dezember gingen die Besatzung und ,die Offiziere des italienischen Stationsschisfes „Audaca" an Land und forderten die Bevölkerung der Stadt heraus, was zu großen De^ monstrationen gegeil die italienische Marine führte, welche sich auf das Schiff flüchten »nutzte und von dort ein Mafchinengewehr-feuer auf die Bevölkerung eröffnete. Es gab viele Verwundete. . Der italienische Konsul, der sich auf dem Schlachtschiff befand, meldete bei seiner Rückkehr in die Stadt sofort einen Protest gegen die Angriffe auf Angehörige des italienischen Heeres seitens der Bevölkerung an. Es wur-d ecine Untersuchung eingeleitet. Der italienische Konsul meldete, daß uuf dem Echifse einige Marinesoldaten und seine t^eniahlin durch Schüsse der jugoslawischen Gendarmen verwundet worden seien. Denlgcgenüber besagt die Darstellung der jugoslawischen Polizei, daß nur Schreckschüsse in die Luft abgegeben worden seien. Eineul Telegramm der „Politika" aus Split zufolge sott der italienische Konsnl in Sibenik deul Statthalter erklärt haben, er fordere binnen 24 Stunden Genugtuung, sonst würde die gesamte Mannschaft des italienischen ^vriegsschiffeZ gelandet und die Stadt Sibenik, die jugoslawisch sei, von den Italienern besetzt werden. In Beograd liegen noch keine amtlichen Meldungen über diese Borfälle vor. Die jugoslawischen Behörden in Sibenik erwarten aber Weisungen aus Beograd. ' WKB. Rom, 27. Dezember. Die Blätter fordern angesichts der Vorgänge in Sibenik, wo italienische Matrosen überfallen nnd beschossen worden seien, Genugtuung sür die wiederholten ,Italien in Dalmatien angetanen Beleidigungen. Kairo. London, Dezeniber. ^HavaS.) ?lach einer Meldimg aus Miro ist in Suez aintlich bekannt gegeben worden, das; britische' Aeroplane in allen Fällen, Ivo in den Strassen angesanunelte Menschengruppen sich weigern sollten sich zerstreuen, Bomben abwerfen diirfen. Len?'«on, 27. Tezember. lWolff.) Die Z Tilue''^' bl'richlen and .^.tairo: Tie Lage sei zu ('lic i' der '^'.'vche sritisch geworden. In>! Paris, 28. Dezember. ?!ach einer i^eit niedergelegt worden^ Den: „Vorwärtö" seien die Regieinng'K-eanttcn in den Wask)ingtoner Meldung seicll halbamtliche i-^ufolge habe'man in leitenden reisen des AnSsl ind getreten. In sal'.t allen Cchnlen ^ Ilnterhandlungen im Gange, die die Cinbe-^deutschen Cisenbabnerverbandes heute di.? Aegyplen'7. wird gestreikt. In Port Tciid, i rzifung einer zlveiten Abriistungskonserenz'Befürchtung ausgesprochen, das; diese von Snez nnd Iemailia seien britische Krieg»?-!bezwecken, in der eine weitau-.^ griiszere ZabljElberfeld ar-^gehende Veweqnnq auch auf an^ schiffe eingetroffen. (5'ine Flottille von s^til^-ven Staaten teilnel)nien sollen, .^'^arding sei dere Teile de«/ Reiches.i'ibergreifen werden. schiffen ^ . ................ Tie ter tt ZvrMwnen. Mssi^ 28. Dezember. (Funkspr.) Der Goldxubel^ ist gegenwärtig ungefähr 1^.;atUn Zaglnl Pafchas, der in Snez in-!über das Schicisal der ganzen Welt nicht ent-jketirsminister davon Mitteilung gemacht nnd -niert ist,biibe die Ansfordernng Atlembli'Z,^scheiden könnten. jerreicht, daß heute nachnlittags eine Ans- Marburger und Tagesnachrichten. Bermilhlung. Herr Rado Lenard vermähle te sich mit Frl. LenLi Skerl. . Todesfall. Am 26. Dezember starb i;». Spli^ Herr Rudolf Tredl, Beamter der Wagen-fabriks- und Holzindustrie-Aktiengesellschaft in Tezno bei Maribor. Zur Abhilfe der Wohnungsnot durch Kleina Wohnhäuser nach den neuen Sparbauweisen^ Die seit dem Sommer heurigen Jahres hiev eingeführte Schnell- und Sp«ba-wei^ „Lean" scheint festen Fuß zu fassen, nachdem -die anfängliche Boreingenommenheit gegen ! Betonhohlsteinbauten allmählich verfchwun^ lden ist. So baute die hiesige Banfirma Kiffq niann nach diesem Svsteme in der Trdinova ulica vier Ziileinmohnliänfer, vo,i denen zwei bereit',^ belvohnt sind und ihre Bewol)ner voll^ koininen znfriedenfkellen. An Stelle der be-^fürchteten llnwohnlichkeit in: Winter trat ge-jrade das Gegenteil an, die neu bezogenen j^Wohiinngell sind troh der diinnen Bewnhohl-l 'wände warin nnd wolinlich. Äic zwei weite- «! Die Brieftasche 1 Rr^mmr.von A. Gconer. >> ' ' ' . ^; ' (Nachdruck verboten.) O ja, Talent bat er schon, nnd icl) lönnte chu sogar recht gnt branchen, aber er ist anch hochmütig." „Ah so! Er U'ill kein Geschäftsntailn sein ^ will Uiinstler bleiben?" „So ist es. Ich habe es ihm angeboten, als Arbeiter bei niir einzntreteil. Aber das hat er knrzweg abgelebnt." „Ja, dann ist ihn, nicht zu holfeil," sagte der andere. Ariano fnbr seinen, Ziele zu. Eine nnge-nenre Miidigleit war in ihnn Wie wenn Oede nin ibn sei, so nmr ihm zu Mute. Aber einen betten Pnnkt gali e^Z doch in dieser Oede: das Bennifltfein, noch einlnal l^ield zil erhalten, da^^ er Silvia bringen konnte. lind dann? Nnn, danii — ninszte si'ir ihn alleo zli (.^nde sein. — -- Die St NN den vergingen. ES war ein heis^er Morgen ge)vefeil, e^) »vnrde ein glilhender Tag. llnd nirgends wölke ein Wölkchen anftau-men, da? .'j)offiiung aus Regen oder wenige stens ans Schatten gab. In Frau Silvias Gärtcheil aber gab eS SchattLN. Ein ^öncr Ltqktgnionbal^m und die Stadtinaner-spendeten ihn. Ter Kasta« tragen. nmr der leitte nennen^inierte (5r-lüenbannl stand dicht an der Mauer, über die .folg gewesen, den er seinem .^lönnen ver-lnnans er seine Aeste streckte, al«.^ wollte er sich dankte. spiegeln in den klaren Wellen des Baches, der ^ Danach lel te man. von der bescheidenen Zeicht hinter der Maner flos^. Pension, die Fran (5arlotta erhielt, und von ?irau Silvia aber suchte den Schatten den noch bescheideneren Einnahmeil, die Sil- via hie nnd da durch kunstvolle Stickereien erzielte. Enzios Benuthnngen, Unterricht zu erteilen, »varen erfolglos, und so warf er sich auf die ^ileinkunst: auf jene niedlichen Sta nicht. Sie arbeitete iin vollen Sonnenlicht an der Wand des .^'»auses. Da band sie die Klematis- ranken ans. Ilm die Fenster von Enzios Ate-. . .. . ......... lier zog sie die graziösen' Geivinde, sorgsain stuetten, die mit der hohen Kunst, der Enzio darauf l'edacht, daß sie die spröden Stengel! wit ganzer Seele ergeben war, recht wenig zu nicht verlej^e. Itnn haben. Ein liebes. Lächeln lag bei diesem Liebe?- j Es war ein Hungerlohn, den Ariano sür werk uin ihren Mund; aber in ihren Augen > diese kleinen Statuetten von dem Händler glänzten Tränen. erhielt. Und da mit dem Tode seiner Mutter „Ob er es auch bemerken wird?" fragte sie Ederen Pension, die eine kleine, aber wenig. sich. „Und ob es ihm ein bißchen Frende ma- stens sichere Einnahlne gewesen, verloren chen wird, wenn er sieht, daß ich an ihy gedacht habe?" Als sie lnit dieser Arbeit fertig geworden, ging sie ins Haus, uni in ihrer kleinen Wohnung noch allerlei zu ordnen. Als EnzioS Mntter noch lebte, hatten sie daS ganze HauS bewohnt. Dann war die lange, kostspielige . Kt. ,x/. Äxzemoe, »WW Ä^»ztourgee. ^ettua^ «vttr T ren AleinwohnhSuser Verden im Frühjahr bezogen werden. Außer diesen Kleinwohnhäusern wurden nach diesem schwedischen Sy-^stem noch gebaut: Ein 30 Meter langes Nebengebäude am Hauptbahnhof für Magazins-vnd Unterkunftszwecke, ein 500 Quadratmeter umfassendes Materialmagazin am Kätntnerbahnhof, eine Portierwohnung mit Kanzleiraum unt! Garage für das Petroleummagazin der „Danica", sowie einige kleinere Zubauten. Obwohl die Arbeitslöhne und Materialreise zusammengenommen durchschnittlich das Vierzigfache der Friedenspreise betragen, ist es bei diesen vereinfachten Bauten gelungen, mit dem 25- bis 30facheN auszukommen. Dazu kommt noch die kurze Bauzeit und das schnelle Austrocknen gegeni'ibcr dem Ziegelmauerwcrk, was ermöglicht, daß so ein Kleinwohnhalls nach drei Wochen unter Dach sein kann und nach weiteren 6 bis 7 Wochen, bei Voraussetzung günstiger Jahreszeit, beziehbar ist. Für die nächste Bausaison sind bereits mehrere Arbeiterwohnhäuser, .Kleinvillen und anch stockhohe Häuser projektiert. Auch legte die Firma Kiffmann der Stadt-gemeinde ein größeres Projekt zur Erbauung eimr städtischen ßleinwohnungskolonie auf den städtischen Petekgrttnden in Melje vor, nach welcheul dort durch Erbauung von 30 Einzel-, dann Doppel- und Reihenhäusern, zusammen 00, ejn- und zweizimmerige Wohnungen geschaffen werden sollen. Nach Möglichkeit soll jede Wohnung sich abgetrennt sein und einen eigenen t^wrtenanteil liesitzen. Nach dem Muster der Kleinwol?nnnsiskolo-nien in der Tschechoslowakei, Oesterreich und im Deutschen Reiche soll die Gemeinde die ParzeNicrunz der Gründe dllrchführen, Haupt- und Nelienstrasten anlegen und den Baulustisien die l^rimde zu Eiqenkosten abtreten, nur gegen die Verpflichtung, das^ innerhalb einer bestimmten Zeit gebaut wird. ' Die Silvesterfeier der Freiwilligell Feuerwehr in Pobre/.je verspricht wie alljährlich einen guten Verlauf zu nehmen. Am Pro-fzvamm befinden sich: Musikvorträge eineS beliebten Quintetts, l^jesailgsvorträge einer neu gegri'lndelen Sängerriege, Glückshafen, Lizitation und anderes. Eintritt drei Dinar pro Person, für u!,terstlihcnde Mitglieder zwei Dinar. Der Reingewinn ist fiir Anschaffung von Monturen bestimuit. Auf einen guten Äefuch ist zn hoffen. ' Am Samstag findet in der Dom-und , Stadtpfarrkirche um 4 Uhr eine deutsche Predigt und Segen statt. Belika kavarna. Freitag abends außer dem '<'i der an' i^enen «"^'enerasrersan'.'n' li!>n^ NU'rden den ^lrgl'itt'ssten Vi" fv!u?''r si-ricrten Vl'trös,e uin s? er- böltten weiden 'chon siir den De.^.eniber l'e^assit. >>?.' Ana^'l'l^'lslen ain d. nicht l'oi all.'n ?!irnien diese neuen f^^eliülter lie/,al)lt evb'illen, wenden sie sich an den GehilfenanSschuß Peter. Keine Vriefmarken wegwerscn! Dielen Rat all die Oefsentlichkeit kann man jeiü tä.ilich in den f'.eÜnns'en lelen. Aber in Sachsen aing lnan da noch weiter. Der sächsische Minisler fiir Kultus und öffentlichen Unterricht beabsichtigt alle alten Briefmarken in den Akten aus der Zeit bis zum Jahre l875), die nun der endgi'lltigen Verftampfung znaefiihrt oder aber an Gemeinden, Körperschaften nnd Privatpersonen abgegeben werden, v^rber ab.^n-lösen nnd dann zll verkaufen. Die Behörden sind daher angewiesen worden, bei der Ausscheidung von Akten ihr Augenmerk auch auf die in den Akten befindlichen Briefmarken zn richten, da deren Erlö^ eine reelle Einnabnie jenes Ministeriums bilden sall. — Diese Maßnahme Würde sich auch bei uus sehr empfehlen. Zin Viblioiheksgesetz in Belgien. Das belgische Ministerium für Kunst ,md Wissenschaft hat einen Gesetzentwurf vorgelegt, der die Verhältnisse der staatlichen wie gen,kindlichen Bibliotheken regeln soll. Jede Gemeinde wird Verpfli6?tet, weun es mindestens ein Fünftel der Wablberechtigten wiinscht, eins Gemeindebibliothek zu errichten; desgleichen können mehrere Gemeinden zusammen eine gemeinsame Bücherei gründen. Um die Bib-liotheken zu erhalten, wird eine Stelier von ?5 Eentinles per Kopf jährlich eingehoben. Der Staat führt sohann die Oberailfsicht über diese Bibliotheken. Bei unS in Slotvenien befinden sich nahezu in jeder Pfarre kleinere Bibliotheken, die von der Geistlichkeit oder Lehrerschaft gegründet wurden. Doch ist sür deren Erhaltung und Erweiterung nichts vorgesorgt und die Bibliotheken sind nur an freiwillige Spenden angewiesen. Es ließe sich aher auch bei unS ohne empfindliche Opfer ein Modus finden, um die Existenz und Weiterentwicklung solcher Gemeindebibliotheken zu sichern. Äe Gemeindesparkasse (Mestna hranilnicaj in Maribor wird ab l. Jänner 1922 die Einlagen mit 4^ größere und ständigere Einlagen aber nach Vereinbarung verzinsen. Für Darlehen ist der Zinsfuß mit 6 >5^, für größere Hypothekardarlehen auch nach Vereinbarung bestimmt. Für die Pupillarsicherheit der Gcmeindesparkasse haftet die Stadtge-meinde Maribor mit ihrem Vermögen und ihrer ganzen Steuerkraft und die Sparkasse am SlomSkov trg (früher Domplatz) bietet dem Einleger für feine Erfparniffe nicht nur die vollfte Sicherheit, sondern auch den höchsten Zinsfuß. Brand bei So. Margeta. Vorgestern erhielt die hiesige Freiw. Feuerwehr die telephonische Mitteilung, daß in Willkomm bei Sv. Margeta ob Pesnici (St. Margarethen an der Pößnitz) ein größeres Feuer ausgebrochen sei. Der Landdampsprihenzng unter dem Kom-lnando des Haikptmannstellvertreters Doktor Schmiderer rückte gegen 21 Uhr dahin aus und fand dort einen Heuschober der Besitzerin Marie Lininger in hellen Flammen. Da die angrenzenden ^Objekte vom Feiler sehr bedroht waren, wnrden Sicherungs- und Ab-rällmllngsarbeiten vorgenommen. Die Wehr ruckte NM I Uhr früh wieder ein. Verbrennung dnrch heißen Damps. Der 27 Jcihre alte Kefselschinied der Südbahn Rlldolf Likavec, wohnliaft Studenci, SlomSkova ulica 25, war aln 27. Dezeillber mit der Reparatur eines geheizten Danipfkefsels in der Süd-balmwerkstätte beschäftigt. Ein Bolzen des Kessels löste sich los nnd der herausströlnende Dampf brachte Likavec schwere Branwunden l. l!nd 3. Grades bei. Likavec wurde durch die Nettungsabteillmg ins Allgemeine Krankenhaus überführt. Beim Rodeln vernngliickt. Am 27. Dczetn-ber nachlnittags rodelte der 13jährige Gast-wirteilssohn Josef Sarnitz, wöhllhaft Lajters-berk Nr. 327, am Laj^erÄerl.^ PMich kippte die Rodel uin uud der .Knabe fiel so nnglück-lich, daß er sich eine Verstauchung und Sehnenzerrungen des rechten Fußgelenkes zuzog. Von der Gendarmerie wurde die Rettungs-abteilung gerufen, die den Knaben nach erfolgter erster .^'Hilfeleistung ins Allgemeil?e Krankenhaus überführte. Sturz von einer Leiter. Der 19 Jahre alte Handelsanliestellte K. Knrnik, wohnhaft Ko-ro^^'eva ulica 2, stinzte in einem Geschäfte in der Gosposra liliea von einer Leiter und ver-stanclite s'ch da? Enrnntiaelenk des linken Fl»« ?ie ReNi nsz^'l'b!'ili'na nlit ihrem ante Dr. ittai! l<'lsiVte ibni die eiste und ük'eriüwle ilni in seine ?!ni l, -'. en ^'i'ieliinarlt wnrden 9 Allere, i.'n» lNi' .>tülie, l> der und l ^^'seri), .^lna.ninen 1'^.'^ CliU iieli'ieli, n. Die Tin ^lu. ise warelu Ml'istpchsi.'n i .iva!>nn a!ltn!'.s!^'c!)ien !.'> X. ^''.l'clltocbsen N bis 15, Scklachts^iere 1.^ bis 14, Sckllacht-inastti^f.e 10 bis 1l>, ,'^nel^tll'che 10 bis 14, Milchkühe 13 bis 1^. Trächtige Kühe 12 bis l.'i bl:' l'-.. Wnrstf!',s,e 8 b?-^ '0 K. — Fleischpreif e: Ochsenfleisch, Primaware 1 .Kilo 32 bis 24'?^. Seklmdaware 18 bis 20 K, Stier-, Kuh- und Kalbinnen-fleisel? 10, Kalbfleisch Priinaware 20, Sekundaware 19, Schlveinffeisch (srisch) 32 Die Gewinste der bei der .s'^aliptpostaints-kasse gekauften Lose werden bei derselben aits-gezahlt. Die Spieler werden aufgefordert, das Geld a!iGubolen. Sturz vom Werde. Der 43 Jahre alte, in der Maistrova ulica 10 wohnhafte Major Fr. Jurkoviö stürzte in den Feiertagen so un-glilcklich vom Pferde, daß er sich den rechten Unterschenkel brach. Er wurde ins Allgemeine Krankellhaus überführt. Zugszusammenstoß auf der Strecke Miin-chen—^Wien. AuS Wien wird unterm 28. d. gemeldet: Aln zweiten Weihnachtsfeiertag stieß der Schnellzug München—Wien an der bairischen Grenze bei der Station Bergen mit einem zurückrollenden losgerissenen Teil eines Kohlenzllges zusainmen. Die Lokomotive und der Schlaflvagen wurden erheblich beschädigt. Mehrere Reisende wltrdkn leicht verletzt. Unter den Trümmern soll ein Bremser des Lastzuges liegen. (ES handelt sich hier M.^den I-Zug AeoNad^UüncheL^ Tot ei«e< g«fürchtete« RAÜberhL«viK«gß. Man meldet auS NailiLe, daß eS der i^ndar-merie endlich gelang, dem gefürchteten Räuberhäuptling Udovieiü daZ Handwerk zu legen. Dieser, sowie sein Freund Stanisavljevlä machten die ganze Umgegend von NaSiöe lln-sicher und verstanden eS meisterhaft, den Verfolgungen seitens der Behörden zu entgehen. Die beiden wurden auch von den Bmiern unterstützt. Udoviöiü pflegte in der letzten Zeit, um der Gendarmerie zu entgehen, sich am Dachboden eines Bauernhaufes aufzuhalten und wurde dort am 25. d. M. entdeckt. Zwei Gendarplen begaben sich zum Hause, um ihn gefangen zu nehmen. UdpviLiö verteidigte sich und erschoß einen Gendarm, während der zweite leicht verwundet wurde. Dieser versteckte sich nun und erwartete im Hinterhalte den Bandenführer. Als dieser nach einiger Zeit das Haus verließ, wurde er vom Gendarm erschollen. Nach seinem Genossen Stanisavljeviü werden die Nachsorschungen fortgesetzt. Unsere Bahnverbindungen mit den Bas-kanpaaten. Am 2. Jänner wird in Beograd eine Konferenz der interessierten Staaten be-ginntll, um die Frage der Eisenbahnverbindungen zwischen Griechenland, Bulgarien, de? Türkei nn dunserem Staate zu regeln. Diese Konferenz ist nur als Fortsetzung der Eisenbahnkonferenzen in Bern nnd Salzburg zu betracliten. Es werden bei der Konserenz die Details über den Eilzugsverkehr im Sinne der in Bern und Salzburg erzielten Ab-komnien fortgesetzt werden. Ebenfalls wird die Konferenz die Frage der Abänderung der Fahrordnungen, welche am 1. Jllni 1922 in Kraft treten sollen, in Verhandlung nehmen. Eine gute Fran und Mntter hat stets einige Flaschen Apotheker Fellers wohlriechendes „Elsafluid" iln Hause. (5s leistet bei Einreibungen der Glieder, des Rückens usw., als Kosuletikuln für Mund, Haut und Kopf gilte Dienste, weitaus stärker, ausgiebiger und wirksamer als Franzbranntwein. 3 Doppelflaschen oder 1 Hpezialflasche samt Packung nnd Porto um ^9 K versendet: Eugen B. Feller, Stubica donja, Elsaplatz Nr. 192. Kroatien. (9799) Sport. Wiener Fusil^nllspieler im Ausland. Alis Wien wird vom 27. Dezember berichtet: Die Wiener Btretne, die zu Weihnachten im Auslände Gastspiele absolvierten, beelfdeten ihre ersten .Käinpfe ohne Niederlage. Der Wieiler Sportklub mußte sich in San Pier'd'Arena (Jtaliell) iln Kainpfe nlit den dortigen Kreis-llleifter ,uit dem Ergebuis von 0:0 zufrie> dengeben. Erfolgreicher waren die Florids-dorfer Athletiker, die in Bologna über den Fußballklub Virtus init : 0 siegten. Die Amateure gastierte? in München. Sie schlugen mn Si-tuntag den Sportkli'b Wacker :0 lnld sil'stern den '^ns^ba^klnb Banern 0 :2. siegte anl S^nntl^g sss Drs''?df'n nlier d, n Tt't'^rtklnb Gntsnnljä 4 : gi'stern in ni'er Fortnna : 1. Der M. T. K. in Baiern. nieldet an>? N'ünchen vom ?7. Deze'nb.'r: s^innjä-Öligen 7>ns'l"islsplel V. ?. K sViidaNls») qc'-llen d.75 bis 1100.25. — Valuten: Dollar 5559 bi^^ 55l)2, Levs 3395 bis34N5, Mark 3159.50 bis 3165.50, Pfund 2.33.00 bis 231.10, franz. Franken 409.80 bis 410.20, Lire 230.90 bis 237.10, Dinar 8190 bis 8210, polnische Mark 175.75 bis 177.75, Lei 3870 bis 3980, Schlveizer Franken 1089.75 bis 1090.25, tschechische Krone 79.57 bis 7l).63, ungarische Krone 929.50 bis 932.50 Zürich. Devisen: Berlin 2.90, Nelv Hork 5.13, Paris 41.35, Mailand 2S..?0, Prag 7.30^ Budapest 0.82, Zagreb 2, Warschau 0.19, öst gestelllpelte Krone 0.11. - > SlnAe;en»«I. wieder üb»» all erhältlich. »erlog« N. Generol-verkretNUß slir ganz Jugoslawin v. v. kor'V'?^ V v ev VT '»°--' SV." Dezevtve^ Kleiner Anzeiger. «WMNch ßann im n«u«n Jahre jedermann werden, wenn er Swakal»ttngsr»jsvi nasiectnlei Nkj- illlil Wtillvßlltt ilt Rlltihsr, übernimmt alle Arten von Bewachungen in dev Stadt, an den Bahnhöfen sowie Begleitung von Eisenbahnwaggons. Auskünfte erteilt die Ranzlei: Roroska cesta 15. M W«. IMz M Zl I. Hotel Hawwldl, Stara ptvarna" Samsta» Zt. 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Rampacher Sa«A»Ek»tzeri« in so reichem Mohe zuteil gewordenen Beweise der Teilnahme, sowie auch für die zal)lretche Beteiitßung am Leichenbegängnisse und die schtinen Kranz- und Blumenspenoen erlauben wir uns auf diesem Wege unseren aufrichtigsten, aus tiefstem j)erzen l^ommenden Dant» zu sagen. I09ZV Marioor» am 29. Dezember l92l. In tieser Trauer: S»^k. S»han«. «»«»W, Sr««z. «tchGeö» «mchG >v»sch«tDI. Die DßrEktß»» öer MaDD«sabri» ««d «Olswduffrie A.»V» ia TOZUO bei Maribor gibt die Trauerkunde, daß ihr verdienstvoller Beamte. Aerr ^ ^ VrvaR nach kurzem» aber schweren Leiden am 26. Dezember in Split ^ sanft entschlafen ist. Maribor-Tezno, 27. Dezember 1921. l0922 Vtrvltworttich« Dnßck.zwd t U»»id«»kU t!Dk»rn» ü. 6^ «