Nr. 175. Mittwoch am 2. August 1885. Die „railiachcl ZciNnig" rrschmU. niil Tlueimh'iu der Sou»- und Feiertage, tcl.siich. und lostet sammt drn NeUagcn im Comptoir gnlMhrlg l' si" d"lv-liihrlg b si. 50 lr., mil Mrcuzband im Comptoir »anzj. 12 fl., halbj. e fl. Filr die Zustellung in'S Hans find halbj. 50 lr. mehr zu entrichten. Mlt der Post poNosret ganzj«, unter Kreuzband und ge-drnckter Adresse 15 fi., halbj. 7 si. 50 tr. Vnftrtionsgcbühr fllr tine Gannond-SpaltenM ober den Naum derselben, isi fllr Imnlige Einschal« wng e tr., für 2maligt8tr,, fllr Smalige w lr. u. s, w. Zn biesrn Gebühren ist noch der Insertion? - Stempel per 30 tr. fllr eine jedesmalige Einschaltung hinzu zu rechnen. Inserate bis 10 Zeilen losten Isi. 90 kr. für 3 Mal, I fi. 40 lr. fllr l vlal und 00 lr. für l Vlal lmit Inbegriff des InsertionsftempelS). Amtlicher Tyeil. g3c. l. k. Apostolische Majestät haben Sich mit der Allerhöchste!, Entschlicßuug vom 31. Juli d. I. nllcrguädinst bcwogcu gcfuudcu: 1. Allen Personen, wclche wegen einer durch dic Presse begangenen und von AmtSwcgcu verfolgten slrafl'arcn Haudlliug rcchlöträftig ucrurlheilt worden siud, die Strafe alicr entweder noch nicht augclrctcn oder noch nicht vollständig abgebüßt haben, die ucr< hängte Strafe oder den Nest derselben mit Einschluß dcS auögcsprochcucu 5lautionSvcrfnllcs nachzusehen; 2. Allcrhöchstihrcn Iuslizmiuistcr zu crmächligcu, daß er dic soglcichc Einstellung allcr wegen derlei strafbaren Handlungen anhängigen uud uoch nicht rechtskräftig erledigten Untersuchungen veranlasse. Auf Personen, wclchcu nebst dcu durch die Presse bcgcmgcuen auch uoch audcrc strafbare Haudlungen zur Last liegcu, findet die «ud 1 ertheilte Strafnachsicht tcine, die ^uli 2 ertheilte Ermächtigung nur iu Bezug auf das Prcßdclilt Auwcuduug. Sc. k. k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchstem Haudschrcibcu voin 25. Juli d. I. dem Professor der rechts« und staatswisscuschastlichen Fakultät an der Wiener Universität NegicrungSralh Dr. Ludwig Arndtö in Anerkennung seiner verdienstlichen Lei» stungcn daS Ritterkreuz dct< Lcopold^Ordens mit Nach-ficht dcr Taz,cn allcrgnädigst zu verleihen gcrl,l)t. Nichtllmllicher Cheis. Laibach, 1. August. DaS Rundschreiben dcö StacllsmiuistcrS Grasen Vclcredi, welches wir in unserer hculigcu Nummer ausführlich briugcn, wird begreiflicherweise von den Blättern lebhaft diSlutirt. Während sich die „Ost-Deutsche Post" demselben gegenüber sehr rcscrvirt verhält, auch die beiden „Pressen" den Gegenstand vorsichtig behandeln uud die „Konst. Borstadt'Zciluug" iu der Iustrnlliou für die Vcr-waltuugöbcamtcn vermißt, das; dieselben „verfassungstreu" zu seiu aufgefordert wcrdeu, fiudct das i)lundschlcibcn im „Vaterland" die günstigste Aufnahme.- Daö Glatt schreibt: „Dcr ucuc Staats» nnnistcr Graf Bclcrcdi hat sein Amt mit einem Rundschreiben an die ihm uiiterstchendeu LäudcrchcfS angetreten, daS nicht vcrfchlcu wird, überall den besten Eindruck zu machen; denn es gibt nicht nur den Beamten Auwcisungcn, deren Acfolgnng für sich allein schon vielen Beschwerden abhelfen nnd großen Nutzen stiften wird, soudcru es stellt auch jcuc Reform dcr Staatsverwaltung iu Aussicht, die am sicher» slcn uud schnellsten die Leiden Oesterreichs heilen wild. -^- Dcr SlaatSministcr verlangt vou den Behörden ein Verständniß fiir eine freie, selbstlhätige Entwicklung ^.^^'«^'^ brachtet es als eine dcr segenS-^ '," N^bungcn unserer Tage, den Kreis jener de Ä Tw s!'"^ und' .ach zn erweitern, welche dcn die Äeh de ' ^'^'weiseu sind. Darum wer. soweit sie die n^i^!3''''''' ^lc Bestrebungen, , Eifer zu ^""i"' einhalten, mit allem Wir löuucu Oest^,- ' wenn diese schlichen S ^' .. "" ^ück wüuschcu, dcucn nud treu befolgten ^.?" ^"^' '"cihlucrslan. werden. Die ci^uc ^b.i.!., .'^"ur der Verwaltung Monarchie wieder ^ler muß die halten, darum keinerlei bur m. '/''^ '" Blüthe er- dcru cutgegenlommeude Fö^ s°"' lU'tz'gcu Thätigkeit, wo sie sich ?;/ ^cr gemein- Befolgung dieses Grundsatzes dem Staate nnd dcr Gesellschaft briugt, die durch Betheiligung am iiffent. lichen Leben erzeugte Kräftigung dcS Bewußtseins von dcr Nothwendigkeit dcr staatlichen Rechtsordnung. Die RcvcrSseitc hicvon ist die Kräftigung dcr Er-tcuntuiß, des Bewußtseins, der Bethätigung wahrer Freiheit, d. h. dcr frcicn Sclbslthäligkcit dcr Einzel, ncn, dcr Korporationen uud Gemeinden in ihrem engeren oder weiteren Wirkungskreise, derjenigen Freiheit, welche die Wahrung ihrer Rechte in dcr Erfüllung ihrer Pflichten findet uud deren Harmonie d,c Blüthe dcS staatlichen LcbcnS ausmacht. Daö Rundschreiben dcS Grafen Bclcrcdi ist allerdings nur an dic Beamtenschaft gerichtet, dcr cS eine Richtschnur ihres Verhallens gibt; aber cS ist nicht anders zu erwarten, als daß das neue Mini, sterium in dcr Legislation dieselben Grundsätze be-folgeu wird, die cs hier für die Verwaltung ausstellt, uud darum ist das Rundschreiben vou glüä'ocrhcißcu-dcr Vorbcdeutuug. 6S ist im ganzen Rnudschrcibcn nichts von jener Paraphrase dcr sogcnmmtcu Gruudrcchtc: Freiheit dcr Rcligiousübung, der Wissenschaft, dcr Presse :c., und doch wird es, wenn es uur redlich und uachhal» lig durchgeführt wird, für dic Freiheit ersprießlicher sein, als duö vom WcihuachlStag 18(>0." Auch die „Debatte" ist dcS LobcS voll, nnd sie bezeichnet cS als dcn hcrvortrctcudstcu Eharaltcrzug dcs licucn Kalimclö, daß cS den Bruch mit dem Bu» »caullatismlla dcdcittct „»d ^aß daö Hirlillarc dcS ncueil StaalSministtlS dicsc «lücklichc Eiaclllhumlich. lcit ,U daS hellste u„t> vorlhcilliaftcftc i.-icht slclll. Das „Frcmdcublalt," das sich für das Rund-schreiben ebenfalls zustimmend ausspricht, lnüpft daran folgende Betrachtung: „Wcnu cö daS aufrichtigc Streben dcr mmmchrigcu Rcgicruug sein soll, an dic Stcllc cineS schlcpucudcu und kostspieligen Geschäfts, gangcö die thätige Energie cincr fclbstständig dcn< kcndcn und wirlcudcu Veamtcuschaft zu setzen, dann wird dcr StaatSmiuislcr gewiß uichl ucrkcnucu wollen, daß nach dcr Erfahrung allcr moderncu KuUurslaatcn eö lein besseres Millcl gibt, eine solche AmtSpflcgc herbeizuführen, als die größtmögliche Ocfscntlichlcit; dicsc allein taun dic wirksame Koulrolc in dieser Beziehung herstellen, dicsc allein lauu den Staats, mänucru au dcr Spitze dcr Ncgicruug die gchcimcu Schädcu dcr Burcautratic cuthüllcu uud ihnen die richtigen Mittel audcutcu, wic gewisse ererbte Uebel, släudc, die sich selbst dem schälfstcu Auge dcs lcilcndtu Ehcfs zu culzichcn vermögen, für immer beseitigt werdcu töuncn. DaS Prmzip der Selbstverwaltung, welches dcr ucuc Staatsmuchtcr so schr betont, ist in seiner Durchführung undculbar ohne die gewährleistete Prcßfrcihcit für alle, ofseullichcn Angclcgcnhcilcn. Nirgends ist dicsc Freiheit größer, als in dem Muslcr-laude dcr Selbstverwaltung, in England; aber auch nirgends ist das Llbcllgcsctz, die gesetzliche Ahndung persönlicher uud ehrenrühriger Angriffe strenger, als iu England. M die Acjprcchuug öffentlicher Auge-lcacnhcitcn volle Freiheit, fiir die Besprechung pri' valcr Verhältnisse, so wcit dicsc dcr persönlichen Ehre nahe tritt, die größte Beschränkung — das isl'S, was eine gute Presse bildet, was sie zmn wahrcu Lcitstcru dcr ösfcutlichcn Mciiuü'g macht, was dcm Staate und seiner Bevölkerung M' wahrcu Kräftigung des poli. tischen Scll'sibcmußlscinS uud zur raschcu Beseitigung öffcullichcr Ucbclsläudc vcrhilft." Dll5 Uundschrcillcil des Staatölninisters. Die „Wiener Abcndpost" vom .'N. Juli ist in dcr Lage, im Nachfolgenden dcn Wortlaut dcs Rund-schrcibcuS mitzutheilen, welches Sc. Exzellenz der Hcrr StaatSiuinislcr Graf Vclcrcdi bei seinem Dienst, antrittc am Z0. Juli an sämmtliche LcmdeschcfS aller uichl zur ungarischen Krone gehörigen Königreiche und Länder erlassen hat: „Eu. . . . Ich habe das Amt cincS SlaalsministerS, zu welchem mich das Allerhöchste Vertrauen Sr. Majestät bcrnfcu hat. mit dem heutigen Tage augclreten. Indem ich dicsc Mittheilung an die Herren LandcSchcfs richte und dieselben ersuche, mich in der Erfüllung meiner schweren Bcrufspflichtcn zn unterstützen, sehe ich mich zugleich veranlaßt, jrnc Momrnlc deS admmisttlltiven Dienstes näher zu bezeichnen, auf deren richtiges Erfassen ich ein besonderes Gewicht legen muß. Die wichtige Aufgabe dcr Abministrlllivbehvlbe bei Anfrcchlhallung dcr RcchSordnung fordert zu ihrer günstigen Lösuug vor Allem ein richtiges Verstand-niß der Sache, ein Verständniß für eine gesetzlich gc» regelte freie Bewegung der verschiedenen Vebenscle-mcntc, und ich muß die Herren LändcrchefS inSlie-soudcrc ersuchen, mit allem Nachdrucke dahin zu wir-lcu, daß dcr Vorgang drr Bchördcn nicht allein ge« sctzlich cin lorrcttcr, ciu fester und würdiger sei, son« dcru daß er auch das Zeichen dcs Verstäntmisfes siir eine freie, selbstthätige Entwicklung dcr Kräfte an sich trage. Ich kann cS nnr als eine der segensreichsten Bestrebungen unserer Tage betrachten, dcn Kreis jener Angelegenheiten nach und nach zu erweitern, welche dcr Selbstverwaltung Dcrjenigeu zuzuweisen sind, deren Interesse hicdurch unmittelbar berührt wird. Icdc Rechtsordnung findet ihre fcstefle Stütze in dcm Bewußtsein ihrer Nothwendigkeit und dieses wild cbc„ durch dic Acthciligilng am öffentlichen Leben, und zwar nicht blos i„ legislativer, sondern auch in admi« »lstratioer Äezichun« aclräftigt. Es ist daher die Pflicht dcr Behörden, diese Bestrebungen, so weit sie d,c gesetzlichen Grcnzrn einhalten, mit allem Eifer zu unterstützen und durch ein taktvolles Benehmen aeacn. über autonomen Köpcrschaflcn das gute, dem allac. meinen Interesse dienende Einvernehmen zu befestigen Gewiß ist cin energisches, fcstcS A»ftrctcn zur Wahrung dcr gcsrtzlichcn Autorität ein uucrläßliches Erfordcrniß für ciucu brauchbarru Bcamtcn, und ich bcmcrke hicbci, daß ich wcdcr cine liberale, noch cine illiberale, sondcrn nnr eiuc solche Handhabung dcS Gesetzes alö die richtige anerkennen kann, wclche dcm Gcislc und dcm Wortlantc der gesetzlichen Normen nnd daher dcr Pflicht dcS AmtrS entspricht. Der politische Bcamlc kann jedoch dnrch ein energisches Vorgehen allein seiner Aufgabe noch lange nicht ae« nügcn. Ein taktvolles Vcuchmcn ist cbcu so unerläßlich, wcnu nicht jedes Hinderniß, wclchcS sich dcr amtliche,, Willsamlcit enlgcgcusttllt, zu ernsten Verwicklungen führen soll, uud ich muß die Herren LändcrchrfS ersuchen , in vorkommenden Fällen die Leistungen der Beamten nnd ihre Eignung nach diesen Gesichlsplml» lcn mit gerechter Slrcngc zu bcnrthcilen. Iu dem unmillclbarcn, mündlichen Verkehr mit dcr Bevölkerung, uud zwar iu Vertrauen erregenden Formen, liegt eine wcsculliche Bedingung, daß der Beamte nicht in cincn todten Formalismus versinke, daß cr sich seine Anschauungen aus und nach dem Leben bilde und hicdurch dcm amtlichen Wirken ciuen wahrcu Erfolg sichere, welcher in dcr Erledigung vou Exhibilcn, Nummcru an sich, doch gcwiß „ichl zn snchcn ist. Dcr schriftliche Vcilchr hat jrdcusulls auch seinc Berechtigung, aber in viel lnaeren Gren« zcu als dicS gegenwärtig großlnlhcilS der Fall ist. Ich will diesen lrtztrreu Gegenstand hier mcht weiter ausführen, da derselbe auch mit dem Koste», punkte dcr amtlichen Grstion im ilinigcu Zusammen« haugc steht nnd ich lnir vorbchaltcu muß, nicht allein dic geschäftliche, sondern mich dic finanzielle Seile dcr Fragc demnächst ausführlicher ;u behandeln. Hier will ich nur so viel bemerken, daß das gewissenhafte, sparsamste Gcbahren mit dem StaülSMc eine wcscnl.' liche Pflicht des Beamten ist und daß namentlich die 70ft gegenwärtigen Zustände diese Pflicht in den Vordcr« gründ stellen. Einer wnhrhoft verdienstlichen Hand» lung in dieser Richtung soll dic Alicrlcluiniig gewiß nicht versagt werden; dagegen muß aber anch jede Sorglosigkeit oder Vernachlässigung nach der voUen Strenge des DiSziplinargcsetzcs geahndet werden. Die freie Mcinungsä'ußcrung in der Presse, wenn sie von Wahrheitsliebe geleitet wird, muß von Beamten als ein wcrlhvollcs Gut geachtet werden; subjektive Empfindlichkeiten sind bei ^citc zu lassen und nur, wenn eine objektive Veurtheilnng des Sach« Verhaltes etwas strafwürdiges erblickt, ist die richte» liche Gewalt anzurufen, um dem Gesctzt volle Genüge zu verschaffen. Für jene Länder, welche mehrere Nationalitäten in sich schließen, muß ich die strengste Unbefangenheit und den gleich gerechten Vorgang gegen jede derselben angelegentlichst empfehlen. Das Amt und der einzelne Beamte hat mit dem Volle in dessen Sprache zu verkehren, nnd die Eig-nnng hiczu ist ein gewichtiges nnd entscheidendes Moment bei Beurtheilung der Verwendbarkeit eines Beamten. Ich ersuche Eu. . . . nach diesen allgemeinen Gesichtspunkten Ihren Vorgang den Behörden gegen« über zu regeln und die nöthigen weiteren Vcrfügun-gen zn erlassen. Genehmigen Eu. ... die Versicherung meiner ausgezeichnetsten Hochachtung. Bclcredi." Oesterreich. ävien, 2!>. Juli. (6. (^.) Ucbcrcinslimmcude Berliner Korrespondenzen in rheinischen und schlcsi-schen Blättern ncnestcn Datums stellen mit großer Zuversichtlichlcit in Abrede, daß von östcrrcichi. scher Seit? dem Berliner Kabincle Zugesläudnisse 'in Bezug auf jcue Spezialvorlheile angeboten worden sind, an deren Gewährung Preußen seine Zustimmung zur endlichen Herstellung eines sclbstständigcn schlcö« wig. holsteinischen Staates knüpfte. Diese Ableug-nungcn stehen in geradem Widerspruch mit den That« fachen. Schon am 6. Mär; in dem Erlasse, welcher die Rückäußerung der kaiserlichen Regierung auf die seither bekannt gewordene preußische BcdingnugS« dcpeschc vom 22. Febrnar enthielt, werden dein Bcr< liner Kabincle wesentliche, speziell bezeichnete Zuge» stäudnissc, wenn anch ncch nicht in präciser Forum-liruug, in Aussicht gestellt, nnd es hätte nur von Prcnßcn abgehangen in eine Verhandlung über diesc Äncrbictungcn einzutreten. Drei Monate später regte daS kaiserliche Kabinct die Sache neuerdings, obgleich wieder ohne unmittelbaren Erfolg, an, und seit 15. Juli liegen der königlichen Regierung die betreffenden Vorschläge Oesterreichs, welches nie aufgehört hat, der befreundeten Macht sich in Allem willfährig zu bezeigen, lvaS den Gesammtinteressen Deutschlands und der berechtigten Selbstständiglcit der Elbehcrzogthümcr nicht zuwiderläuft, in bestimmter Fassung vor. Hiebci ist übrigens zu bemerken, daß über den Inhalt dieser Vorschläge, namentlich so wcit sie sich auf die Militärverhältnisse beziehen, ziemlich nngenanc Angaben verbreitet worden sind. Es schien nns geboten, diese Thatsachen rein objektiv festzn« stellen, damit daS öffcnllichc Urtheil vor der Gefahr bewahrt bleibe, durch Zeitungsberichte, wie die oben erwähnten, irregeführt zu werden. — 30. Illli. Heute Vormittags nm 11 Uhr fand in dcn Lokalitäten dcS StaatSminisleriumS der Empfang des Beamtcnlörpcrs des gesammtcn Staats« Ministeriums , politische und Unterrichts - Abthcilnug, dnrch Sc. Exzellenz dcn neuen Staalsminister Grafen Bclcredi Statt. Graf Vclcrcdi begrüßte dcn im großen Empfangssaale in ooi-poro versammelten Beamlentörpcr mit einer längeren Ansprache. D« gehaltene Rede ist eiu formelles, uud zwar scharf gezeichnetes Programm des mit der politischen Verwaltung der Länder diesseits der Lcitha betrauten neuen Staatsminislcrs, also speziell des neuen Ver-waltungsministers. Und als solches können wir diese Rede auch von unserem Standpunkt nur mit voller Zustimmung und Freude begrüßen. — Graf Belcredi betonte in seiner Rede vier Hauplmomeute als diejenigen Prinzipien, die ihn bei der Führung der politischeu Administration leiten werden. Er sei lein Freund der administrativen Zenlra« lisation, sondern ein offener Anhänger der administrativen Dezentralisation. — Man möge die Lösung der Dclailfragen getrost den LandeSstellcn überlassen, sie allein stehen dcn Verhältnissen näher und können denselben Rechnung tragen. Die oberste Zentralstelle bewahre ihre Kraft und Zeit für die Lösung der Prinzipien uud Systcmalfragen, die eben jetzt iu großer Zahl an die Gesetzgebung herantreten. Er müsse von dem Bcamtcntorpcr die äußerste Anstrengung der Kräfte iu Anspruch nehmen, und er werde gewiß mit gutem Beispiel vorangehen; mau werde ihm einwenden.- „Mau fordere vicl nnd leiste wenig." Er könne die Berechtigung dieser Klage nicht in Abrede stellen, aber mit dieser Klage bewege man sich eben in cincm circulnu vitio^iiÄ. Es möge der Einzelne durch äußerste Austrcngnug das Möglichste leisten, dann wird die große Zahl entbehrlich werden und dann wild auch der Staatsschatz in die Lage kommen, dem Einzelnen cine den ^cistungcn entsprechende Entlohnung z» bieten. Dic Art dcr Geschästölichandlung betreffend, be« tont dcr ntue StaalSmiuistcr, daß er tcin Freund deS ziemlich überwuchernden FormwcscnS sei; erachte die Bedeutung der Form in so wcit sie für dic Er< Haltung der Ordnung dcS Geschäftes nothwendig sei; aber Erledigungen blos in dcr Form, daß daS Exhibit erledigt fei, halte er für leine Erledigung, und nur eine sachliche Erledigung habe für ihn einen Werth. Vor Allem fordere er aber strenge Bcwahrnng des Amtsgeheimnisses. Er verschließe sich in keiner Weise dcr hohen Bedeutung dcr Ocffcntlichkcit, doch zur Unzeit angewendet, könne eben dic Ocffcnllichleit sowohl dcn öjscntlichcn, als auch manchen Privat-Interessen schweren Nachtheil bringen. — In so lange ein Gegenstand in amtlicher Behandlnng, ist er ausschließendes Eigenthum des AmlcS, uud Niemand ist berechtigt, darüber Auskläruug zu fordern. Ist die Entscheidung erfolgt, dann entfällt dic Noth ciner Gcheimuißträmclei nnd diese werde er gewiß auch nicht üben nnd nicht fordern. — Für dic Einhaltung des Amtsgeheimnisses müsse er die Herren alle ver< antworllich machen. Dies waren, nach dcn uns von mehreren Seiten gemachten Angabcu, flüchtig flizzirt, dic leitenden Gedanken dcr Rede dcs Grafen Belcrcdi beim heutigen Empfang. Sie bieten unzweifelhaft ein Zeugniß von richtiger Erkenntniß dcr Sachc. (W. Ehr.) Agram, 30. Juli. Im „Närod" finden wir folgende Andeutungen über dic neue Grnppirnng der politischen Parteien in Kroatien: Dic zahlreichste Partei sei nnstrcitig dic füdcra- > listische, deren Programm sich nicht wesentlich von dem « Programme dcr föderalistischen Partei in Böhmen » nntcrschcidc. Ihre Führer seien Sc. Exz. dcr Bischof Stroßmaycr nnd Mrazovic. Dicsc Partei habe dcn zahlreichsten Anhang, namentlich nnter dcn Landtags« Dcputirtcn dcs Agramcr, Fiumancr, Krcntzcr, Poze- D gancr, zum Theile dcs Virooiliccr und Syrmier Ko- > milates. Die magyarische Partei, an deren Spitze « Baron L. Ranch, Hcllcnbach und Graf I. Ianlovic « stehen, strebe eine Vereinigung Kroatiens nnd Sla- > vonicns mit Ungern an, sic verlange eine gemein-schaftliche Legislative in Pest, Vcrciniguug der Hof-lanzleicn, des StatthaltcrciralhcS und Scptcmvirale?, nnd wünsche dic Wiederbelebung dcS ungarischen Lito» ralc in Finmc. Ihre Anhänger scien vor Ällcm fast sämmtliche Magnaten, dann dic Landtags'Ablcgaten dcs Warasdiner, die meisten des Viroviticcr, und viele dcs Agramcr und Syrmicr KomitatcS, dann etwa einige Dcpulirlcn dcr Städte Fiume, Agraul, Warasdin und Essck. Die drille Partei sci dic Partei dcr kroatische» NLnmia«; als ihr Haupt bezeichnet man den H. Staiccvic nnd mnthmaßlich auch den H. Ialiö. Diese Partei wolle weder von Oesterreich noch von Ungarn was wissen; sic verlange lediglich die Personalunion mit eigenem Ministerium. Ihre nicht gar zahlreichen Anhänger finde man mcisttnS im Fiumancr und lhcil-wcisc im Agramcr Komitatc. Dic Dcpntlttcn dcr Mililärgrcnzc dürfte^ "^ dem „Närod" ihr eigenes Programm ynvcn, sNr wcl' ches sie im Jahre 1848 thatsächlich eingestanden sind, und dieses bestehe in dcn Beschlüssen des 1848er Landtages nnd dcr hierüber mit dem laiserl. Patente vom 7. April 185)0 erlangten Allerhöchsten Sanktion — in der vollkommenen Unabhängigkeit Kroatiens und Slavoniens von Ungarn. «fmMtml. Ein böhmisches Magnatengeschlecht. In dcr Geschichte eines jeden Volles wiederholen sich Namen einzelner Geschlechter, welche mit dcr Gc-schichte innig vcrwobcn, in dicscr Reihenfolge verschic-dcner nnd oft einander widersprechender Thatsachen die Anhaltepunkte für die Forschung und Beurtheilung bieten uud gewissermaßen die Mittclpnnkte ganzer Epochen nnd sclbslftändiger Abschnitte bilden. Auch in dcr Geschichte der Böhmcn, welche Jahrhunderte hindurch sowohl in Sachen der Politik als des intclcltucllen Fortschrittes die Blicke von ganz Mitteleuropa auf sich zogcn, sehen wir die Namen ewiger Geschlechter stets an der Spitze dcr Aktion wicdeilchrend und mit den Glanzpunkten dicscr Geschichte lmzcrtrcnnlich verbunden. Beispielsweise wollen wir l>loS die Namen deren von Rosenberg, Ncuhaus, Lippa, Schwamberg, Waldstein, Warknberg, Stein-bcrg. Lichtcnslcin, Duba, Pcrnstcin, Loblowitz an-führen und müssen noch inchr glänzende Namcn edler und hochverdienter Familien mit Schweigen übergehen, weil dcr Rahmen dcr gegenwärtigen Schilderung für die Aufzählnng Aller zu eng ist. Am meisten von Men vermag da« hochcdle Geschlecht dcr Roscnbcrge eben so sehr dcn Historiker als dcn Laien zn intcrcssircn. Dcr Glanz dicscr Fa-nnlic, aus deren Schooß eine Reihe bedeutender Feld« Herren, Staatsmänner und geistlicher Würdenträger hervorgegangen ist, erscheint um so hcller, als uns llbcr dieses älteste nnd berühmteste böhmische Geschlecht genauere Nachrichlen als über andere erhalten sind. Der Ahnherr desselben war nach glaubwürdigen Ueberlieferungen ein Fürst UrsinuS, Namens Witcl, wclcher im 11. Jahrhundert von Italien nach Äöh-mcn kam, sich im Sndwestcn deS LandcS niederließ, dort die Burg WitignaS (jetzt Wiltingau) erbaute und nach sich benannte. Einer von scincu nächsten Nachkommen theilte die Güter dcr Familie untcr scinc fünf Söhne nnd nahm für sich und diese eine Rose in sein Wappen auf. welche auch alle fünf von ihm abstammenden Geschlechter, nämlich die von Rosenberg, Ncnhans, Landstcin, Strasch nnd Ausscc fortan in ihrem Wappen führten. Dcr historisch beglaubigte Stammbaum dcr Familie Rosenberg beginnt mit einem Wilek von R. im Jahre 1150, nnd von diesem an zählt das Geschlecht bis zu seinem Auöstcrbcn (101!) 107 männliche und weibliche Glieder, darunter 3 Bischöfe, 1 Landeshauptmann von Mähren, 0 Oberst-kämmcrcr nnd 4 Obcrslburggrafcn von Böhmcn nebst vielen Anderen, welche auf die vielfach bewegten Schicksale dcs Landes einen großen Einfluß geübt hatten. Durch diesen Einfluß nnd durch die vielen ersprießlichen Dienste, welche sie dcn Königen von Böhmcn sowohl in dcr Leitung dcr inncrcn Angele-genhciten als auch gcgcn änßere Feinde geleistet halten, sticg das Anschcn der Roscnbcrge dermt, daß sie vom König Przcmyol II. zn den Ersten nnd Edelsten in, Lande erhoben wurden. Stets zunehmend an Reichthum uud Macht, dnrch Heiraten mit Töchtern fürstlicher und königlicher Hänscr zn höchstem Glänze-emporgehoben, hielten die Rosen« berge stctS trcn znr römischen Kirche, trugcu wesentlich zur Beilegung dcr vcrdcrbenuollcn Hnssitcntricgc bci und waren jederzeit die trcucstcn Anhänger der böhmischen Thronkandidatcn und Könige auS dcm Hanse Habsburg. Dcn Gipfelpunkt dcs Ansehens erreichten sie jedoch am Ende dcs 16. Jahrhunderts nnlcr Wilhelm von Rosenberg, dcm zwanzigsten nnd vorletzten Regenten der Familie. Dicscr (geboren 1535) erhielt die erste Erziehung in Böhmcn, später am Hofe dcS Bischofs Wolfgang von Passau. Nach vierjährigem Anfclithallc daselbst im Jahre 1550 in die Heimat zurückgekehrt, wnrdc er liei Hofe vorgestellt und übernahm 1551 daS Ma- jorat. Schon in zarter Jugend that cr sich durch glänzende GcistcSgabcn nnd eine scltcnc Sittcnrcinhcil und Rcifc dcS Eharaktcrs hervor, wie dies die Briefe scincS väterlichen Freundes und Erziehers, dcs Bi-schofs von Passan, bezeugen. In Würdigung dicscr Eigenschllflcn wurde cr schon im Jahre 1552 als l?jähligcr Jüngling von dcm böhmischen Könige, damals Ferdinand 1., aufgefordert, dcn ihm alS Majoralöhcrrn dcr Roscnbcrgc gebührenden Sitz nn Landrcchlc einzunehmen. Wilhclm von Roscxbcrg lci-stete für diesmal dem Ruf kcinc Folge, indcm cr sich mit scincr Jugend und drn vielfachen ihm auS dcr Uebernahme dcr Vcrmögcnsvclwallnng erwachsenen Geschäften entschuldigte; doch lag dcr eigentliche Grnnd scincr Weigerung darin, daß dem jeweiligen Familien-obcrhauptc dcr Roscnbcrgc auf Grnnd dcr vom Kö»>!1 Wladislau mittelst Majcstätsbricf verliehenen nnd von allcn seinen Nachfolgern bestätigten Gercchlsainen im Landrechtc dcr erste Sitz, gleich zur Rechten dcS Königs nnd vor dcn Rcichöfürstcn gebührte, während dcr Minderjährigkeit dcS Wilhelm von Roscnbcrg abcr von dcm RcichSfülstcn Heinrich von Planen, Markgrafen von Meißen, occnpirt wurde, welche Usurpation von dcr Roscnberg'schcn Vormundschaft nnlic-achtet blieb und nicht bcslriltcn wurde, sondern sogar durch eine mittlerweile eingetretene Aenderung dcS LandcöstatnlcS die Sanktion crhaltcn halte. Doch wnrdc dicscr Sitz schon im Jahre 1556 anf eincnl allgemeinen Landtage unlcr Vorsitz Ferdinand 1. dc» Nosclibcrgcrn wiedcr zugesprochen, nnd von da ab bediente sich auch Wilhclm von Roscnbcrg dcö ihltt gcbührcudcn fürstlich Ursiui'schcn Wappens. Im Jahre 1553 wurdc cr zum Hanptmann dcs Prachincr KrciscS im südöstlichen Böhmcn bestellt uud im Iahrc 1556, nachdem cr scincn Platz >>" Landrcchtc eingenommen, zum königlichen Rath ernannt. (Schlich folgt.) 7OR «pest, 30. Juli. Aas Anlaß dcr erfolgten Er« ucnnung dcs neuen JustizministerS erinnert „Idök Tannuja" daran, das; Herr v. ikomcrs in den fünfziger Jahren hier als Obcrla!,dc«gcrichSfträsidellt 8^ wirkt und bei dem hiesigen Adoolatcnslandc ein gutcS Andenken hinterlassen hade. Znglcich hebt „I. T." rühmend hervor, daß Herr v. KomcrS, obwohl tc»n Ungar, dennoch dicAnwcndnng dcr nngarischcn Sprache willig gestattet und sich dieselbe vollkommen zu Eigen gemacht habe. ES sci gnt, dies zn wissen. „Einen Mann, der nntcr den tranrigsten Verhältnissen der ungarischen Nation ycgcnndcr und auf eigene Per-antwortung so viel Billigkeit gezeigt, könne» wir nicht anders als mit Freuden im ncucu Kabinct begrüßen. Neusatz, 29. Juli. Wie „Scrbobran" vernimmt, haben Sc. Majestät die Errichtung eines Obergymnasiums in Neusatz auf StaMlostcn zn genehmigen geruht. Ausland. Berlin. In Preußen wirkt noch immer das Kölner Abgcordnetcnfcst nach. In Köln hat eine äußerst erregte Versammlung des Stadtverordneten-Kollegiums stattgefunden. Die schärfsten Klagen wur. den gegen das eigenmächtige Vnrgrhcn dcs Oberbürgermeisters Bachem erhoben und endlich der Vcschlnß gefaßt, eine Beschwerde gegen denselben bei der Negierung einzubringen. — In Holstein ist, wie man gleich voranssagen konnte, durch die jüngsten Gewaltschrittc eine äußerst lebhafte Agitation angeregt worden. Noch mehr als die Verhaftung May's, der doch als offener Feind der Pläne Prcnßcns in Wort nud Schrift auftrat, überraschte die Ausweisung Frcsc'S, eines Preußen, aus einem Gebiete, daS nach den offiziösen Ionrna» lcn nntcr preußischer Oberhoheit steht, und auf Gruud bloßer „Wahrnehmungen", daß seine Anwcscnhcit den Zwecken der preußischen Regierung nicht dienlich fei. Und diese „Wahrnchinnna.cn" beschränke» sich auf die bloße Vermuthung, daß einige scharfe Korrcspondcn-zcn anS Holstein von Frcsc geschrieben sein sollen, Frcsc hat übrigcuS bei der Landesregierung protcstilt, einstweilen aber doch sich aus dem Bereich der von Zcdlih'schcn Machlsphärc begeben. Florenz, 25. Juli. Unter den jetzigen Um-stäudcn leidet das Land sehr, denn die Bevölkerung wild in zwei entgegengesetzten Richtungen stark bearbeitet uno die Gähruug ist groß. In Palermo wurde am 2^. ein gewisser Paladin», ein Vorkämpfer der picmontcfifchcn Partei, mit ciucm Dolchstich lödtlich verwundet. Der Mörder soll cin ncwisscr Cnsimcnio sein, der die Verhaftung dcs Badia rächcn woll dcu vorgenommen uud die Kaufläden auf dem Platze geräumt uud gcspcrtt. Das siud uur eiuigc ciuzcluc Symptome dcr allgcmcincn Gähruug, uud Sie werden die Verlegenheit dcr Regierung begreifen, die zwischcu den beiden Strömungen zu lavircn sucht (O.-D. P.) „Corr. dcllc Marche" meldet, daß nm 25. Juli in Ancona 14 Erkrankungen nnd (> Todesfälle statt« fanden. In der Stadt selbst ist die Zahl dcr Fälle noch immcr schr gering. Die ProvcuicnM aus Gibraltar wurden im ganzen Reiche dcr Kontumaz' bcobachtung, jcnc aus Tricst strenger Bcsichliguug uutcl-zogcn. Am 26. erkrankten tt Personen, 5 star-ben. Die Florentiner „Nazione" bemerkt, daß die Abnahme dcr Epidemie schr merkbar und auch die Mortalität iu Folge anderer Kranlhcitcn schr geringe fl'igig sci. Iu Paris hc,t ciu Nrlikcl dcs „Conrricr dcs Etats Ums" derartige Sensation gemacht, daß sogar d.c Bör,c crz.tlcrtc und die Foudö au dcr Börse da- d!'^/7'^"l'7"huua erlitten habcu. Es wird iu ^ '' .^t.kcl gcsagt. die Inansttn fäudcn iu dcu Vcr- ^ t A?"'."" '!'""lNch' Stütze, es bcstehc wbs! , ^"'" ?''^"' dcu utc^itauischcu Rc- 3m" '"'^ ^"' ..^"''l)iugtoucr Ncqicrnnss, uud lä ^ 1''"^'7 ?'^" bicse Solidarität fchou l ... ^'^'^' L'"^ ^s durch die Frau oseu . . n^"^'- D>c Nouzculrm.ug von hundert- ,/ ! c- ?'7'" Tc^as uud dic Erncuuuug des Gc- ^als Hallcck zum militärischcu Gouvcrucur von San Francisco sollen als die schwersten dicscr s-)iobsnach. richten angesehen worden scin. Indessen scheint kein Grund zn solchen Besorgnissen zn sein, denn der „Mcssagcr Franco. Amcricain" tritt einer ähullchcn Angabc dcs „World" mit aller Entschcidenhcit entgegen. Dcr „World" hatte nämlich gesagt, die Wa-shiugtoncr Regierung würde sich jeder ncnln Sendung von französischen oder österreichischen Truppen nach Mexiko widersetzen und die Armee von 100.000 Mann sci cin Damoklesschwert, wclchcS über dem neuen Kaiserreiche schwebe, nud würde sich bereit halten, den Rio Grande zn überschreiten. Aus Alexaudrien wird vom 28. Juli tclegra-phirt: Au dcr Eholcra starben am 20. 5 von 29 an allen Krankheiten, am 27. 4 von 27, heute 2 von 31. In Eairo am 26, 25 von 115, am 27. 28 von 92, heute 10 von 82. Aus Alexandrien vom 31. Juli wird tele-graphirt: Am Samstag sind au dcr Cholera 5 Per. soncu gestorben, gestern 2, heute 1; in Eairo am Samölag 2.'i, gestern 10, heute 13. Der italienische Dampfer ist am Samstag ohne Passagiere abgegangen. Mal- nn> PrsvinM-Vachlichlen. vaibach, 2. August. Gestern Vormittag nach 9 Uhr brach im Hause Nr. 30 in dcr Gradischa-Vorstadt ein Kaminfener ans, welches jedoch bald nachdem cS bemerkt wurde, ohne daß cin Schaden entstanden wäre, rasch gedämpft worden ist. — Ans Neumarltl wird gemeldet: Nm 28. Inli zwischen 7 und 8 Uhr brach in dcr Ort» schaft Rcltuc dicscö Bczirlcs Feuer aus, wobei die Wohu- uud Wirtschaftsgebäude zweier Kaischler eingeäschert wurde»; ucbstbci siud denselben alle Wirth-schaftsgcrüthc, Futter- und Gclrcidcvorrälhc verbrannt. Dcr Gcsammtschadcn beträgt 1908 si. Beide siud, uud zwar dcr ciuc mit 200 fl., dcr andcre mit 300 ft. bci dcr wechselseitige» Brandschäden < VcrficheruugS-Anstalt assekurirt. Dcu Eihcbuugcn zufolge ist zu vcrmuthcu, daß das Feuer von bisher unbekannten Thätern gclcgt wurde. (Vclnttdenlugcll im Clcrus dcr Laib ach er Äwceje.) Gestorben siud: 3lm 19. v. M. Hcrr Jos. Partcl, Lotaladmiuistrator in (^'»uicc, daher diese Stelle am 24. u. M. anölgcschricbcn wnrdc; ai 25. v. M. Hcrr Pctcr Do brav cc, Pfarrer iu Pcusion iu Radomljc. (Dun.) Wiener Nachrichtln. ZNien, I. August. ^< e^?' ^' ^kzcllcuz dcr Herr SlaatSmmister Graf Bclcrcdl hat am 'N. I„li die Gcschäftsfilhnmg im k. I, StaatSmiuijtcrillm iilicr„ommcn nnd wird kiiuftig jeden Mittwoch und Samstag vo>: 11 bis 12 Uhr Jedermann zn empfangen bereit scin. — Von denjenigen 12 Studenten, welche Mit-glicdcr des aufgelösten Stndcnlcn » Eomitt's dcr Univcrsitäls - Jubelfeier waren, crhicltcn diejenigen, welche hcucr nach bccndclcn akadcmischcn Ctndicn die Universität verlassen, folgende Note in das Absolu« torium (Abgaugszcngniß) geschrieben.- „Was daS aka< dcmischc Beuchnicu des Kandidaten anbelangt, so wurde derselbe als Miturheber riucr ungebührlichen Veröffentlichung vom 9. Jänner 1805 nach Konsi» storialbcschluß vom 18. Jänner d. I. uach §. 13 I. 1 dcr Disziplinarordnung mit clncr Verwarnung durch dcu Dekan bcstraft. Ucbrigcus war scin Verhalten den atadcmischcu Gcsctzcn gemäß." — Nach dcr „Narodni Lisch", wird die Ucbcr-gabc dcs Polizci-Dicnstcs an die Stadtgcmcindc Prag demnächst stattfinden. — Dcr Pläsidcnt des Dresdener Sängelfest. Ausschusses, Staatsauwalt Hcld, hat vom Köuig oou Sachsen daS Ritterkreuz dcS Verdienstordens crhaltcu. Ncucstr Nsschrichtcn nnd Telegrammc. Hamburg, 31. Juli. (N. Fr. Pr.) Die „Bör-scnhallc vcröffcnlllcht einander ergänzende Korrcspon-dcnzcn anö Stuttgart imd Dresden, welche auf an< gcblich zuvcrläfsigcn ^iachrichtcn aus Gastcin nnd Salzburg basircu. Dicsclbcn besagen, Preußen werde die Fcbl'uar.Fordcningcu abäudcrn, Oesterreich darauf verzichten, als uucrläßlichc Bedingung dcr Vcrciuba-ruug mit Preußen zu ucrlaugcu, daß als künftiger Sonvcräu dcr Hcrzogthüulcr der Erbprinz von An-gnstcuburg zunächst in Betracht lommc. Die Groß-mächte wcrdcu dic Z»^cstäudu>ssc feststellen nud dcm ncucu Solivcräu als Throucrbcstcignngs - Bcdiuguug vorlegen. Paris, 31. Inli. (N. Fr. Pr.) Der Kaiser ist iu PlombimcS mit dcr Ausarbeitung cincr neuen Broschüre beschäftigt, welche betitelt ist: Die kaiser-lichc Politik nach Rcdcu nnd Proklamationen Napo- leons lll. von 1848 bis 1865. — Die Berichte auS Amerika klingen noch immcr wenig crsrcuttch. In Pcru herrscht Anarchic; in Ecuador wurden auf Gcfchl deS Präsidenten 27 Opponenten füsilirt. Zwischen Spanien und Domingo ergeben sich Schwierigkeiten wegen Abzug dcr Truppen dcs ersteren; Domingo will so-fortia.cn Abmarsch, Spanien scht seine Abmarsch-Vorbereitungen gemächlich fort nnd droht mit Blocade. Paris, 31. Juli. (N. Fr. Pr.) Fürst Met. tcruich ist von Fontaincblcau zurückgekehrt und reist in Folge einer neuen Depesche m Bezug auf die öster-reichisch.preußischen Verwicklungen erst Ende nächster Woche nach Deutschland. Der mexikanische General Almonte ist mit einer Misfion nach Ncw.Yort und Paris betraut worden. London, 31. Juli. Der Fehler bci Legung des atlanlifchcn Kabels ist gehoben. Dir Isolirung und Kontinuität sind vollkommen wieder hergestellt. Dcr „Great Eastern" tclegraphirt Sonntag Abends, daß 750 Meilen versenkt und 050 Meilen durchsegelt seien. Petersburg, 31. Juli. Einer Meldung deS „Russischen Invaliden" znfolge hat General Tschcr-najclv am 28. Juni Taschkent) eingenommen. Sein Verlust betrug 25 Todte, 88 Verwundete. Die Ol» lupalion Taschkcnds wird als eine provisorische be« zeichnet. Vlew'Aorr', 22. Juli. (Per ..Belgian".) In einigen Distrikten von Louisiana zeigen sich noch immer Gucrillabanden. Der Nachricht, daß dcr Gesundheitszustand Jefferson Davis' cin schr leidender fei, wird widersprochen. Die Wahlen in Richmond find oppositionell ausgefallen. Die Konvention von Jersey hat Beschlusse angenommen, welche dcr Monroe-Doklrin günstig sind. Markt- und Geschäftsbericht. Neustadt!, 31. Juli. (Wochenmarkt - Prei se.) Weizen pr. Mehen si. 4.— ; Korn fl. 2.80; Gerste fl. 2.40; Hafer fl. 1.00; Halbfrucht fl. 3.40; Heiden st. 2.40; Hirse fl. —.-; Kuturutz fl. 2.80; Erdäpfel fl. —.—; Linsen fl. 4.50; Erbsen st. 4.20; Fisolen fl. 4.10; Rinds< schmalz pr. Pfund kr. 40; Schweineschmalz kr. 40; Speck, frisch kr. —; dctto geräuchert kr. 35; Butter kr. 45; Eier ftr. Stück kr. 1; Milch pr. Maß kr. 10; Rindfleisch pr. Pfuud kr. 18; Kalbfleisch lr. 14; Schweinefleisch lr. —; Schöpsenfleisch lr. 10; Hahn« del pr. Stück kr. Z0; Tauben kr. 18; Heu pr. Ztr. fl. 1.50, Stroh fl. 1.20; Holz hartcS, pr. Klafter fl. 6.20, dctto weiches fl. —.—; Wein, rother, pr. Eimer fl. 4.—, dctto weißer fl. 3.—. Ergebniß der Tammlunssen für daS zn errichtende Kinderspital. (Veröffentlicht durch daS lonstituirte prov. Damen«C»mit6.) (Fortsetzung,) Einmalige Spende. Iährl. fl. kr. fl. kr. Frau Maria Ietschmincl . . 2 —____ Frau Maria Selchcr . . . 2________ Hcrr P. Selchcr..... 2 —____ Eine Ungenannte..... 2 —_____. Eine Ungenannte.....__ 00______ Frau Pantine vonGariboldi 5—______ Frau Lcopoldinc Pelikan . . 2—--------- Ungenannt........ — 4______ Katharina Uranitsch ... — 30---------- Hcrr Mally...... 8 —---------- Hcrr Hauptmann Stein Sbcrg 2—---------- Frau Gerlrand Achliu . . . 1 —---------- Anna Pcrschiv..... — 50--------- Fran Nnd a....... 5» —--------- Hcrr Lorenz Sverljnga . . I — — — Frau Franzieka Schmidt auS Untcrßiäta......--------1 __ Hcrr Kulka aus Wieu ... 1 —--------- Hcrr Pollal „ „ ... 2 —--------- Hcrr Ott .. .. ... 3 —--------- Hcrr Robcrl Schlcsiugcr aus Wien....... 5 —-------- Summa 38 44 1 — Summa deS letzten AnSwciseS . 3703 19 293 20 und 0 Silbcrthalcr,_______________ Hauptsummc 3741 63 294 20 und 0 Silberthalcr, 2 vollständige Vclttn, 1 Kindcibellchen, 2 Polster 1 Matratze, Roßhaare für eine Matratze uud !i Strohsäcke. (Fortsetzung folgt.) ^°,„«°..!!cher Ncdalttun I«..a, «. K.cmmayr. Dr.,ck ,,nd B°>^°,, I«««, «. «„,«.„ayr « F.>». V»mb..«^> z^. 70s Telegraphische Effekten- und Wechsel-Hurse an der l. t. öffentlichen Börse in Wien. D,n I, August. 5V» MctaUiqucs 09,05 1360-er Anleihe 90 U5 5."/« Nal,-Nnleh. ?j.5O Silbcr . . . 107.2.'» BHntatticll . 79:i — London . , 11N.U> itreditalticu . 170.30 ». l. Dukaten 5,^1'/, fremden-.Alyeitte »om3l. Juli. Stadt Wien. Dic H,rl<ü! ?a,c,! Vr.ltl'li; Zischmann, f t. Pleiter-. (5r»sich. mcd. Dr, und Primär, aiit; H.nrci . Plivat; ^a!csc. Honscl6»l^!in, und P^llse. Architclt. r»,',, Trilst. — Dr. Th>v m^iln, Hc's' u»d ^'cricl!l>.'.?ld^l'^it. und Schi»» dcrmaml. sl ,itt, vl,'ll Wi>n. — 3lal','. slg,nt. vl,'>l Mar '.ir^. — Kadinni^, Hanrclsmaxn, von «ottschtc. Elephant. ?><> Harren: Tchmid. Privat; Flick, V»ch-baiidluü^'-b'shÜfc; Tchntider. nud 'l'ruhc!,. Kauf< lisI<. — Stefan. HandllSmaiiu. vo» St. k^rciijc» in dcr Wi'istr — SiN'antschitsch, l!c-tsrh^ndl.s. voll Villach. — S upell. K>N'Ia", vl.ni M^nlt'Tuff.r. — Kuiuj. K^ipla». vou El Äl.ir!iü am Vl'chcln. — Dau,;cr, Hopfenhä»d!,r. ron Sal,g>rl',r^. — Noval u»t> Furlan, Hau- , dl!Sl,>lle. ron Trieft, — Krisel'.n. Pfarr,r. von < z»^.^,. __ (Hisar. Pfarrer, vin Ol'Ial — v. Gar-zarvlli, l. f. Hauplinann, ««.'» Tricst. Wilder?)?ann. Die Hrrrcn: u Halrer. Statlha tern'Se» lltlär. ron Ägrai». — Stcdill, HanrclS.xalNl, vc» R^veredo Fra» Oräsiü P^e vi'ii C^rci^, Hlaiscr von vesterreich. Htlr Kiall, Ol'criüczsüiiur, v»» T>i>'st (li^Ui -!) Nr .'illttl civ. Ercklltivc Frilbictung. Vom k. t. Landeögerichte in Lai-dach wird hiemit bekannt gemacht: In dcr ^xckutionösache der Maria Smrekar u^n Laibach wider Frau Maria Kosina in 5?ail?ach im eigenen Namen und alö (5tbin ihrcö Gattcn Herrn Georg Kosina wider Hcnn Geor^ Kosin<', k. k. RcalschuNehrcr, Thcrcsia und die mindcrj Franziökc» Kosina, allc drci in Laidach und ale Erben ihres Vaters Herrn Gcorg Kosma, Lctztl'le unter Vcrtrctung der Frau Maria Kosilia als Mutter nnd Vormünderin li,id des Herrn Georg Kosina alö Milvormundeö fx^to. 2ll^5, st. <:. «. <-. wurde in Folge dieögcrichtlichen Bescheides vom 2'^ Juli d. I, Z. »7:N, die exekutive Feilbietend deS im vorma-ligen Grundbuche der Gilde Neuwcll und Iamnigshof «l,I> Ulb..Nr. l5i7, Rltf.'Nr. l« vorkonnnendcti, in der Hapuzmer^orsiadt hier«„l) ss -Nr. ^l8 gelegeuen, auf 87:l? si. 25» kr. ge richtllch geschätzten Hauses bewilliget, und c5 sind zu deren Vornahme die drci Feilbietungen auf den ?. 'August, l l. September und !>. Oktober l. I., jedeSmal Vormittags um U Uhr, vor diesem k. k. Landesgerichte angeordnet werden. Da der Aufenthalt des Herrn Georg Kosina, k. k. RealschuNehrer, nicht bekannt ist, so wird ihm zur Nahrung seiner Rechte Herr Dr. Rudolf, Hof- und Gerichts.Advokat in Laibach bcsicNt und ihm der Feil. bietllligubescheid zugestellt. K k. Landcögericht Laibach, am ,. ?lilgust^l^«5._______ "(1541-1) Ei:i lwllstlw5ia.es 8chlm'M.'Mss sammt allcu llcilicni Wntoslii^!!, mit Blas-balfi, «;' lang, 3' brcit. Ambo«, 284 Pfliild, Hchraul'stott, 51 Pfmld, Sperrhakc«, W'/, Pfd. schwer, und cincm sslofzcn Tchlleid' zeug, ist ,;u verlaufen lici Hcrru Kasper Iemz ill Laiboch. Wassergasse ')!r. 3. Möbel-Verkauf. ssrcitag den 4 nnd nöthigenfalls anch Samstag den 5. d. M., und zwar Vormittag von 8 nnd Nachmittag von 2 Uhr angefangen, werden im Vcrpflegs - Ma» ssazinöqcliä'nde, 2. Stock, ucrschicdcne EinrichtnngS - Gegenstände gcgcn gleich baare Bezahlung licilulllll» ucränßcrt werden. - (1540—1) Am 7. Äi^lis! 1805, V^rnntlags uon ^ biö 17, Udr llild Nach,l!ilt.il,ö uo» Z bis 6 Ulir. werden in ^cr Kl.igcnfnltrl' l'lraße. iin Trco'ichfn Hansc Nr. 82, im 2 Stc'l'tr. mcl'rlre VinrichtuussS' stücke, sioc rollslan^i^e (tzarnitur, Hpiessel, Kästen, Tische li. s m. lm Llj'tatioüSlve^e l',säl!ßilt werdeü. (1197—3) Orientalisches >M^ ^ Enthaarungsmittel l^A /^ i Flacon fl. 2.1 N, l M^Ds en
^W<^ oder 3^'chtheil selbst voi, ^WV«l^ den zartesten Hautstellen die man zn beseitige» wünscht. Die bei dein schönen Ge-schlccht bi^ireilen vcllommcüd,:!! Vartspn» ve», zus.iimllcn.icwachseile!' 'Axqenbrancn, lil'fc^ Scheitelh^lll werden dadurch binnen <»» Minlltcn beseitiget. Lilionese ist von dein königs. preuß. Ministerium snr Mcdi^inal'An^clcgeüheilen geprüft und besitzt die Eigenschaft, der Hant ihre j»-gendliche Frische wiederzugeben und alle Hant'Unrcinigfeiten, al>?: Sommersprossen, Leberflecke, zurückgebliebene Pocken-fleck'', Finnen, trockene nnd feuchte Flechten, so wie Nöthe auf der Nase (welche entweder Frost oder Ccharfe gebildet hat, und gelbe Haut zu entfernen. l6ö wird für die Wirkung, welche binnen 14 Tagen erfolgt, gnrcmtirt und zahlin wir bei Nicht-erfolg den Vetrag retour. Preis l»ro ganze Flasche fl. 2.6l). Fabrik von Nöthe A Coinp., ^lom-mand.nitcnstrasse 3l. Die Niederlage für La > bach besindel stch bei Hrn. Albert Trinker, Haupt« plah Nr. 239. (14W--Y Nr. 1294. Erekittwe Fcilbietnng. Von den, k, l. Vszirköamte Grc'^ laschit). als Gericht, wird hiemit dekannl gemacht: Es sci über das Anslichcn des Johann Schcniza. alö Mnätthalicr rcr 'Kiari.i Schcniza gcl'. Marolt uon Sorerschi^. argen Iodanil Marolt uo» Maroncc Hs.. Nr. 1. niegsn aus dcm Urtheile uonl 21. Inli 1857. Z. 2826, schuldiglr 257 fi. 22 kr. ö. W. <:. ^. c. <>, die srclnlwe offentli^c Verstei^srnng der dem ^htern grl'örigen, iin Grnndl'uchc der Herrschaft iDrllmqg .">«!» Nil»,»Nr. 55) vorkommlN' t'ln Rcaliläl stnnmt Än> und Zil^el'ör im gerichtlich lldol'snrn Echäynngswerldc uo„ 1793 fl. 25 kr. öst. W. gewilliget-lind znr Vornahme derselben die dlcl Feilblstungö'Tagsuhlln^en auf den 16. August, 16. September lind lll. Oktober 1865. jerlsmal Voriniltagö !) Uhr. hilrge« richlö mit dem Anl'ange bestimmt worden, daß die fsll^ll'islrnde Nealiiät nur bri der Icylcil Fcill'ictnng alich unter ocm Schäßungswcrthe an den Meist-biclcndcn liintana/gebcn werde. Das Schälznngsprotokoll. drr Gnmd-blich^lllrakt und die Lizitcitionsl'cdilin'sse können bei oicsrm Gerichte in den gewöhn« lichen Anü^sinnden sinaesshen werden. 5t. l. Äe^irk^mt Grl'ßlaschih, als Gcrich«. am 25. April 1865. Tuchscheererei der Tuch- &Kotzen-Fabrik §£3TiD IMmat ins! Laibach. 1*38 Vci geneigten Aufträgen werden zu den billigsten Preisen und auf das Schönste Stoffe und Tuche von jeder Gattnng, mit oder ohne Glanz, appretirt und zugerichtet: fcrncr werden daselbst wie immer Namen habende Stosse von flecken gereinisset, anch nach Angabc beliebiger Farbe gefärbt. Die Annahme, so auch dic Ansfolgnng der Waaren besorgt Herr 51«<«^l»ll. MannSklcidcrmacher in der Theatergasse 3tr. 4<>, neben dem Gasthansc „znm weißen Rössel." (15^l9—1) 100 Gulden Belohnung Demjenigen, der mir den (Erfinder und Verbreiter der Nachricht meiner bevorstehenden Zahlungseinstellung angeben kann. Auch soll ich alle memc Nenlltntett :c. auf den Namen meiner Frau umschrieben haben. DieS ist eine freche Lüge, und ich ersuche alle Diejenigen, ivclckx eine Forderung an mich haben, selbe zur Zahlung bei mir vorzuweisen. Laibach am 29. Juli 1865. dole—2) Gustav Tönnies. daö in jeder Familie mit kleinen Kindern. licsonocrS auf den, ^'andc. wo Arzt nnd Apotheke entfernt, w.'grn der ssr» ! fährlichen Halsbräune nnd des Keuchhustens vorräthig geliallcn werden sollte. Weisser Brust-Syrup, lll seiner hinlänglich l'lkannten vortrefflichen Eigenschaft gegcn veralteten Husten, langjährissc Heiserkeit, Ver« schleimunss, Keuchhusten, Halsbräune, Katarrhe und Entziinduna.cn des Kehlkopfes uud der Luft röhre, acuten und chronischen Brust- und Gunsten-Katarrh, Bluthusten, Asthma lc. zz: nur m von G. A. W. Mayer in Brcslau. dem Eifindcr und alleinia.cn Fabrikanten desselben, erzeugt, «st echt zn haben in Oliginalfiaschcn zn » fi. H.5 kr>! und 2 ss. 5tt kr. in l.ul»,»«;,, bei ^» «^« ^^Ill^V^» W l^H^ Vei anSlvartigcn Vcstellnngen ist eine Emballage Gebühr uon l<> kr. fnr jede einzelne Flasche zu cnlrichtcN.W« Zeugnisse. Herrn Friedrich Nehm in Nnsbach. «eiuburg, Post 5,'anf in Mittcl- frantcn. 10. Juni l«e nrvsie lliuderunst, selbst V gänzliche Heilung, bcsondni! del H,l-» Iten, »alö- und Brustbeschwerden H ftcwälsrt. Das» es so ist, würden ^c cnt-U nchmen au« dcn virlen Vcstellungcii, oii: ich ^ Iici Ihncu machte. Der Syruft a/nicht hier V und in dcr Unigcsscnd allqemciuco Aufsrhcn 3 nnd Vertrauen. Wollen Sic milcr meiner > Uutcrschnftähulich^cidcudcuausdcuH»»)^,'' D scheu weißen Brust-2yr«p aufmerlsain N niacheu, so bin ich iu jeder Hinsicht ssciu; W dnmit einverstanden ; das Mittel lobt sich limn U ersten Gcuusz von selbst. Mit aller Hoch-8 achtuug E»cr Wohl^dorcu crqebcustcr W Veuchller, Lehrer und Kautor. » N. N. Haben Eic die Güte, mir aber« » mals ^ halbe Flaschen zu schicken. EndeögesertisM bezeuge hiermit, dafz ich den Vreslaucr weißen Vrnst-Tyrnp dc« Herrn <^. ^. ^v. 5«»? «^ , ans dcr Apotheke dcü Hcrrn Anton Paö- ! pcrger ^nin Tt. Saluator in Raab c;cgeu hartlläckissen Katarrh, anlialteudeu , Hust?» n«d ^uugrnvrrschleimung mit vl»rzi»alichcm Erfolge angewendet habe, nud uach Gebrauch ciui-l^cr Flaschen meine Gesundheit vollkommen hergestellt wurde, dalicr ich deilselben Jedermann, dcr mit der-l gleiche« Uebel» behaftet ist, mit der beste,, ilnversicht empfehlen kann. Raab, dcu ^5. Iuui I«i:^. Sigmund v. Deäky. Blschos ,;u <^asaropcl uud Grusiftrobst des 9taabcr Donl-Capitcls. Nachdem ich mich, so wie meine ssrauW liiugcre Zeit von einem Husten gequält sah, brauchte ich einige Flaschen des Ifssn)'«^ schcn weißen Vrust-2yrup'S von Herrn Groszlllpff in Ncnstadl a. d. Aisch; ich l<" wie meine Frau erhielten dadurch nicht nur Erleichterung de<5 Hustcl«^-sondern anch völliges Verschwinden desselben; empfehle daher dcnsclbe" allen Hilfesuchenden anö voller Ueberzeugung- Neustadt a. d. Aisch (Baicru) dc" 8. Juli 1804. Ariam Iftaclicl«*11'! Töpfermeister. Hiezu cm halber Bogeu Amts- und Ilttclligellzbllttt.