Nr. 154. Samstag, itt.Inli 188«. U)5>. InlManst. Oaibllcher Zeitung. Vv, ,l, h«lbjähflff 5,5,0, ssilr die .^»strNunss in» H,„>a „anzjähriss ft. i. — InlertlonOnebür: ffllr Die „z'aibacher Zeitung" erschcinl liiglich mil «»»nahm«' bei Sonn und Feiert««, D<« «b»ln«ft,a«i!,n drsiübst sich Vnhnhofftlnhe is>, die Mrdactlo» Wirncsfts.ißc ,5, — Unsranllellt »rief« Unitlicher Weil. Sc. k. lind k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung von, 20. Juni d. I. dcm Director der Privat-Heilanstalt im VIII. Wiener Gc-meindcbezirke. kaiserlichen Nath Dr. Albin Eder, in neuerlicher Anerkennung semes hnmanitären Wirkens das Ritterkreuz des Franz-Ioscph-Ordcns allergnädigst zn verlcihcl, gernht. Se. l. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung von, 2l>. Juni d. I. dem Gemeinderathe Karl Petter in Salzburg in Anerkennung seines verdienstlichen Wirkens das Ritterkreuz des Franz-Ioseph-Ordens allergnädigst zu verleihen gernht. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 2«. Inni d. I. dcm ärztlichen Eoncipisten bei der Statthaltcrci in Oberösterreich IUl!ll. !>,'. Adolph Ritter von Kißling in Anerkennnng seines ersprießlichen Wirkens im öffentlichen Sanitätsdienste dcn Titel eines kaiserlichen Rathes m,t Nachsicht der Taxe allergnädigst zn verleihen geruht. All, 8. Juli 188« wurde in der l. l. Hilf und Swal6< drnclcrei das Stück XXX dcr sloueuischru Ausssabc d^ lNe,chsncjcl)dlat!es nlls^cgebl'n und verscudrt. Nichtamtlicher Weil. Die Amtsthätigkeit dcr Gewerbc-Inspectorcu im Jahre 1885. XVIII. Wenn der Lohn sich um das Niveau des Existenz-minimnms bewegt, wenn das Leben theuer ist. wenn der Arbeiter eine größere Familie zu erhalten hat, wenn er wiederholt arbcits- und vcrdienstlos gewesen oder von Krankheit nnd Unglücksfälleu heimgesucht worden ist. wäre es thöricht, von ihm zu erwarten, dass er Erübrignngen mache nnd für spätere Zeiten beiseite lege. Unter anderen Verhältnissen wird ihn, dies ebeuso möglich, wie irgend einem dritten, der auf den Ertrag sm,cr Arbeit angewiesen ist. Damit sich jedoch bei den» Arbeiter der Sparsinn entfalte, müssen bestimmte Be-dmgnngen mitwirken. Es darf znnächst an dcr Gelegenheit nicht fehlen, die Ersparnisse nutzbringend auf znhcben. Dann muss der Arbeitgeber auch mithelfen, um den, Arbeiter den Kampf mit' den mancherlei Ver- suchungen zum nutzlosen Verbrauche seiner Mittel zu erleichtern; er muss ihu zur Sparsamkeit ermuntern, anhalten nnd bei den betreffenden Schritten nnab-lässig unterstützen. Wo dies geschieht, wo jene Bedingungen zusammentreffen, hat man gemeiniglich erfreuliche Thatsachen zu verzeichnen. An Gelegenheiten zur Bergung nnd Fructificie-rilng der Ersparnisse fehlt es hente fast nirgends mehr. In den meisten Orten bestehen bereits Sparcassen oder Sparvereine, nnd wo solche sich noch nicht gebildet haben, ist sicher ein staatliches Postamt da oder in der Nähe. welches Spareinlagen entgegennimmt. Und iu dcr That machen auch die Arbeiter, wie mich mehrfache Erkundigungen belehrten, von jenen Einrichtungen in nicht nnbcdcutcndem Maße Gebrauch. Ihre Betheiligung ist freilich an Ort nnd Branche vielfach ungleich, aber stets da eine starke, wo die Gewerbe-Unternehmung selbst durch ihren Inhaber oder ihre anderweitige Leitung dcr Sache unter die Arme greift. Ich will hier zweier derartiger Fälle, die mir im Lanfr des vorigen Jahres vorkamen, speciell Erwähnung thnn. weil sie einerseits dnrch den Erfolg, anderseits durch die Art der Einslnssnahme der Arbeitgeber von In-tcresfc sind. Dcr eine Fall gehört dcr XII. Industrie-gruppe au. In der Fabrik chemischer Productc zn Hrastnik. welche über 160 Arbeiter beschäftigt, sind hente alle Arbeiter im Besitze von Einlagsbüchcln der Post-sparcasse. Dies ist die Folge der' löblichen Initiative der dortigen Fabrilslcilnng. Als nämlich die Pust-sparcasscn ins Leben gctrcten waren, legte die Direction unter Zustimmung der Gesellschaft, welcher die Fabrik gehurt, sofort aus den Mitteln des Unternehmers für jeden Arbeiter 1 fl. in die Sparcasse ein und sicherte zu. jedes Jahr noch weitere 50 kr. per Kopf leisten und einlegen zu wollen außer jenen Beträgen, welche die Arbeiter selbst zu Einlagen bestimmen nnd am Lohntage znrücklassen würden. Einigc ältere Arbeiter sind überdies noch Inhaber von Einlagebücheln der lrai-nischen Sparcasse zu Laibach. Der zweite Fall kam mir in der Industriegruppe II! vor. Dcr Industrielle Herr I. A. Bleich-steiner. welcher cin Hammerwerk nnd eine Tiegelguss-stahlhütte zu Deutsch Feislriz betreibt, richtete seine Fürsorge im Pnntte dcr Sparsamkeit znnächst ans die Lehrjnngen. die bei ihm in Lehre und Arbeit stehen. Jeder Lehrling bekommt hier 15 fl. Kostgeld für den Monat. Was nach Deckung dcr effective,, Erfoidernisse von jenem Monatgcldc übrig bleibt, wird von dcm Werlsherrn alls den Namen des betreffenden Inngen in die Postsparcassc ringclcgt. Nach dem Austritte aus dcr Lehre crhält jeder Junge sein Büchel in cigcuc Verwaltung; aber ermnthigt durch den guten Anfang, geben die meisten es dem Werksherrn mit dem Ersuchen zurück, dass er weiterhin für sie das einlegen mögc. was sie bei dcn Lohntagen zu cntbchrcn nnd zurückzulassen imstande sind. Indes bethätigt sich die Sparsamkeit der Arbeiter anch nnabhängig von dcr Hilfe dieser öffentlichen Au stalten und in anderen, als dcu sonst gewöhnlichen Weisen. Eine derselben wurde bereits bei den Lohn zahlnngsmodalitäten erwähnt; es ist die bei dcn Gesellen mancher Kleingewerbe bestehende Gepflogenheit, ihren Lohn ganz oder thcilweise beim Meister .stehen zn lassen» nnd denselben erst zu beheben, wenn aus was immer für einem Grunde der Austritt erfolgt. Diese Gepflogenheit, die ich vereinzelt anch bci mittleren und größeren Betrieben (Hammerwerken. Mühlen, Branhänscrn) antraf, kommt selbstverständlich nur da vor. wo dcr Arbeitcr im Hausc seines Arbeitgebers verpflegt und becmartiert, somit theilwrise versorgt ist. Nnr einmal, nnd zwar bei deu Arbeitern eines großen Backhauses, ist mir der Fall begegnet, dass diese Rück-lässe vom Lohne als Einlagen des Arbeiters in das Vctricbscapital des Unternehmens behandelt und mit 10 Procent verzinst worden sind. Im gewissen Sinne als Förderung der Sparsam^ keit lässt sich auch eine Einrichtung betrachten, welchl ich bei einzelnen Betrieben der IX. nnd Xll. Gruppe angetroffen habe. In den meisten Strohhutfabriten. dann in einer Farbwarensabrik lFarbenerzeugung aus Farbhölzern) wird bei jedem Zahlungstermine dem Arbeiter je nach der Lohnclasse, der er angehört, ein Betrag von 50 kr. oder 1 fl. abgezogen, um zurückbehalten zn werden. Diese einzelnen Beträge werden dcn Arbeitern entweder nur in dcn Büchern der Fabrik gutgeschrieben oder in specielle Sparbüchcl eingetragen, wclchc auf drn Namcn drs einzelnen Arbeiters lanten. Nach Ablanf dcr Saison oder dcr sonstwie bcdungenen Dicnstdancr erhält der Arbeiter diese Lohnabzüge gesammelt wieder heraus. Einer dcr Indnstricllen, welche diese Eiurichtuug prakticicrcn, zahlt auch Zinsen aus. sobald die Abzüge die Höhe von 20 fl. erreichen. In den letzterwähnten Formen besitzen diese Lohn-rückläfsc dcr Arbeiter eigentlich dru Charakter eines «Stehgeldes» in dem dafür üblichen Sinne, nämlich eines Depots, mit welchem der Arbeiter dem Werks« Herrn gegenüber für pünktliche Eiuhaltnug der Kündigungsfrist nnd für eoentnclle Schäden haftbar bleibt. Jenisseton. Das Quartier einer Todten. Helene hatte Paul de Chavannes geheiratet einen Wltwcr m den dre.ß.ger Jahren, der schon Vater yo e Kmdcr war; das jüngere dieser Kinder hatte ,»au kaum der Obsorge seiner Amme entzogen, als es Wail.» wurde. ' ' Drei Jahre hindurch hatten dcr Vater nnd die Kleinen in Trailer gelebt, die Kinder in schwarzen Kleidchen, Paul beständig versnnken in die Ecinncrnng an die Verstorbene. An allen Wänden des Hanfes hiengcn Porträts der Hingeschiedenen; die einen stellten sie als jnnges Mädchen dar, ganz blond, mit tiefen, flammenden Angen — die anderen als junge Frau im Ballkleide oder im Straßengewande, nmflort von Spitzen oder nmschmiegt von weißem Pelzwerk. Und auf allen diesen Bilduissen verrii'th der gebrochene Blick, das blangeränderte Ange ein inneres Leiden, mit dem das Lächeln der frischen Lippen wehmüthig con-trasticrte - es lag in diesen, Blick etwas, wie der Aus' druck einer schmerzhaften Ahnnng, dass alle Seligkeit, von der sie sich beglückt fühlte, nnr von lnrzcr Dauer ftln werde____ . Seitdem er Witwer gcwurdcn, verbrachte Panl me einen Abcnd oder eine Mahlzeit außerhalb des Hauses. Wenn er bci Tische saß zwischen den bciden hohen Klndcrstühlcn. blicktc cr wehmüthig auf dcn leeren Platz seinem Sitze gegenüber. Aber diese melan- cholische Betrachtuug des Nichts entbehrte für ihn nicht eines süßen Zanders. Gewiss, cr litt nnsäglich mehr, wenn er sein Heini verlassen musste, wenn ihn seine Pflichten nnd Geschäfte hinaus iu die Welt riefen nud cr seine Kleineu allein lassen musstc. Da dachte Paul jedesmal daran. dass nnn leine Mutter bci den Kindern bleibe, die mit liebevollem Auge über ihre kleinen Spiele wachen, sie herzen nnd lieblosen würde. So kam er fast nnbewnsst zu dcm Gedanken, sich wieder zn vermählen. Seine leidenschaftslose vcrnüuftigc Wahl fiel auf Hclene, eine Jugendfreundin, die fast in seinem Alter stand nnd von der es hieß. sie sei Mädchen geblieben infolge ciuer unerwiderten Neigung oder eincs tiefen Seeleu'schinerzetz. «Helene hat geweint.» sagte sich Chavaunes, «folglich wird ihr Herz weniger ansprnchivoll und zur Theilnahme geneigter sein als ein anderes. Sie wird mich davon entheben, sine Leidenschaft vorzuspiegeln, die ich für lein Weib mehr empfinden kann. Ich werde das Geheimnis ihres Herzens respcctieren und als Entgelt dafür wird sie wahre, innige Liebe für meine Kinder hegen.» Und er heiratete Helene, ohne zn ahnen, dass cr selbst der Mann war, den das Mädchen augebetet hatte. Und so trat denn Helene in das Haus desjenigen sin, den sie liebte, uud au die Slcllc jenes Weibes, das sie so sehr beneidet hatte. Iu ihren Blicken strahlte die Freude, uud die Seligkeit verklärte ihre schöucn Züge. Und sie vergaß, dasö Paul nicht so sehr sich eine zweite Frau, als vielmehr für seine Kinder eine Mutter nehmen wollte. «Sein Herz — so dachte sie — ist von dcm Schmerz des Verlustes so tief erschüttert worden, dass ihm das Selbstvertrauen zu ncner Liebe fehlt. Das ist alles. Man muss die Wunde heilen lassen.» Bci ihrem Eintritt in das Haus halte sic gefürchtet, das Audeuken der Todten werde ihr in diesem Heiin allenthalben entgegentreten, in den Bildnissen an deu Wänden, iu der Märke der Wäsche, in den Monogramme,, des Silberzeuges, in dem Geschmeide ihres Nachlasses. Sie fand sich aber in dieser Befürchtung angenehm enttäuscht. Paul hatte mit rücksichlsoollem Zartsinn, der die Neuvermählte entzückte, alles, was irgendwie au die Vergangenheit gemah'len konnte, aus dcm Hause entfernen lassen. Hätte nicht die Traurigkeit Panls nnd die Anwefenheit der beiden Kinder sie an die Wirklichkeit erinnert, sie hätte meinen können, dass ^ic als die erste Herrin in diesem Hausc eingezogen sei. Helene zeigte sich liebreich gegenüber dcn Kinderu, liebkoste sie, ohne ciue wirkliche'Zärtlichkeit für fie zn empfinden und lediglich in der Absicht, ihren Vater auf diesem Wege zu erobern. Uni Panl zn gefallen, verzärtelte sie die Kinder, obwohl in ihrem Iunern sich ein Sturm bei den, Gedanken erhob, dass Paul in den Kindern die Verstorbene liebe und dass ih" eigene Liebe, nm seine Neiguug zu gew,"ue". jo ttye Schleichwege einschlagen musste. Auch blickte chre ^ersucht argwöhnisch auf den düstereu Schwcrmuth 6ha-vanne's nnd auf ein räthselhaftes Etwas m semem Laibacher Zeitung 95r. 154 1280 10. Juli 1886. Politische Uebersicht. (Das k. k. Handelsministerinm) hat die österreichischen Industriellen im Wege der Handelskammern darauf aufmerksam gemacht, dass Waren, welche von Oesterreich-Ungarn nach Rumelieu gehen, ihren Weg via Donall direct nehmen sollen, nm der doppelten Verzollung vorzubeugen, welcher sie ausgesetzt wären, wenn die Waren über türkische Einbruchsstationen nach Rumelien gelangen. (Kärnten.) Se. Majestät der Kaiser haben mit Allerhöchster Eutschlicßung vom 29. Juni dem im Landtage Kärntens beschlossenen Gesetzentwurfe, betreffend die Verbanuug des Laaser Wildbachgebietes, die Allerhöchste Sanction zu ertheilen geruht. (Ans Malborghet) wird gemeldet, dass der Artilleriebrigadier Generalmajor Ritter von Wagner aus Graz zur Insfticierung des Forts dort eingetroffen ist. Es heißt, dass auch Kronprinz Rudolf Ende August die dortigen fortificatorischen Werke besichtigen werde. (Der küstenländische Landes-Sani-tätsrath.) Wie der «Osservatore» meldet, hat sich der für das nächste Triennium neugebildete küstenländische Landes-Sanitätsrath unter dem Vorsitze des Leiters der Slatthalterei. Hofrathes Ritter von Rinal-dini, constituiert. Zum Präsidenten wurde der Landes-Sanitätsrefelent Statthaltereirath Dr. Bohata, Ulm Vicepräsidenten Dr. Moise Luzzatto einstimmig wiedergewählt. Ueber Wunsch des Hofrathes Ritter von Rinaldini beschloss der Landes-Sanitätsrath. sich bis auf weiteres einmal wöchentlich zu verfammeln. (Ungarn.) Im ungarischen Ministerium des Innern wird außer der allgemeiuen Cholera-Verordnung, die bereits diesertage erlassen wnrde, auch eine Specialverordnung vorbereitet, welche die thnnlichste Verbessernng des Trinkwassers, die Sicherstellung vou EisvorrÜthen, die Vorsorge für den Bedarf an Aerzten und Medicamenten für die Nothspitäler, ferner die Errichtung der zur Isolierung von Kranken nothwen» digen Localitäten für den Fall der drohenden Choleragefahr zum Gegenstande hat. (Serbien.) Wie aus Belgrad gemeldet wird, beabsichtigt die serbische Regierung, alle von ihr für die Skupfchtina vorbereiteten Vorlagen noch vor Eröffnung der Sknpschtina den hervorragendsten Abgeordneten ihrer Partei und der Opposition bekanntzugeben. Finden die Regierungsvorlagen bei der Opposition ein principielles Einverständnis, dann wird die Sknpschtina ihre Thätigkeit sofort beginnen und bis Mitte August fortarbeiten. (Die Parlamentswahleu in England.) Die Aussichten Gladstone's anf einen Wahlerfolg sinken immer mehr, nnd selbst seine Parteiblätter müssen dies eingestehen. Die «Pall Mall Gazette» schreibt einen Artikel voll Ergebung nnd sagt, als Lord Hartington abfiel, sei alle Hoffnung auf einen Wahlsieg geschwunden, nnd John Brights Feindseligkeit habe das Schicksal des ministeriellen Planes besiegelt. «Da wir eine überwiegende Mehrheit nicht sichern können, sollten wir alle Hebel anstrengen, nm die Wahl einer Minderheit zu sichern, die stark genug ist, nm die Tory-Abthcilnng der nenen Mehrheit im Zaume zu halteu und mit der von nns abgefallenen liberalen Gruppe eine Partei zu bilden, auf welcbe mall sich verlassen kann, dass sie eine vernünftige, gemäßigte und versuchsweise Maßregel der Selbstverwaltung für Irland zustande bringen werde.» (Frankreichs änßere Politik.) Wie man der «Pol. Corr.» aus Paris meldet, wird das französische Cabinet der von Nussland verfügten Aufhebnng der Freihafeustellnng von Batnm gegenüber eine vollständig indifferente Haltung beobachten, nnd beabsichtigt dasselbe nicht, sich einer eventuellen diplomatischen Action in dieser Frage anzuschließen. Die gleiche Reserve beobachtet das französische Cabinet in der bnlgarischen Frage, und entbehrt die Meldung, dass Frankreich die diesbezüglichen diplomatische», Schritte Russlands zu untci'stützcu geneigt sei. der Begründung. Tltgcsltclligtcitclt. Se. Majestät der Kaiser haben, wie die , mit dem Beifügen m Erinnerung, dass jeder aus den inficierteu Gegenden ankommende Reisende sofort bei der hiesigen Polizeisection angemeldet werden muss, damit derselbe einer dreitägigen ärztlichen Beobachtung unterzogen werden kann. Jede Außerachtlassung dieser Anordnung wird strengstens geahndet werden. — (Schluss des Schuljahres.) Am hiesigen k. k. Obcrgymnasiuln wurde gestern die Vertheilung der Schulzeugnisse vorgenommen und hiemit das Schuljahr geschlossen. Näheres aus dem Jahresberichte bringen wir in einer der nächsten Nummern. Heute beginnen die Reifeprüfungen, uud nach Bceudigung derselben werden auch für die Lehrer die wohlverdienten Tage der Erholung angebrochen sein. — (Glasbcna Matica.) Wie alljährlich seit den» Bestehen der Schnle der «Glasbena Matica», wurde auch in diesen« Jahre, nud zwar vorgestern abends, der Schulschluss in festlicher Weise begangen. Die festlich gekleidete Schar der Schüler bot in ihrer stattlichen Zahl dem Auge des Zuschauers ein umso erfreulicheres Bild, als deutlich zu ersehen war, mit welcher Liebe und Anhänglichkeit die Jugend an der Schule hängt. Nach Absingung des Männerchores «?u/l!s»v domovil,!» und des gemischten Chores «kluvvl^k.-l äoiola» sprach Fräulein D. Praprotnik unter stürmischer Acclamation der Zuhörer der Anstalt namcus der Schüler den innigsten Dank aus. Es wurde sodann der gemischte Chor «I'ucl lipo» von Dr. Ipavcc exekutiert, wornach der Vorsitzende des Vereins, Herr Ravnihar, in warmen Worten die Anerkennung des Vereins deu Schülern sowie den Lehrern für ihr ersprießliches Wirken aussprach und seine Rede mit einem dreifachen Hoch anf Sc. Majestät den Kaiser, in welches die Versammlung begeistert einstimmte, endete, worauf die Volkshymne von sämmtlichen Schillern abgesungen wurde. Zum Schlüsse wurde die Zeuguisvertheilnng vorgenommen. Schließlich sei noch erwähnt, dass die Schülerzahl der «Glasbena Matica» fortwährend zunimmt, dass im kommenden Semester außer dem Unterrichte in den Streichinstrumenten und Clavier anch dem Unterrichte im Sologesänge und in der Musiktheorie ein specieller Curs gewidmet werden wird, und dass der ncugewonueue Gcsangslehrer der «Glasbena Matica», Herr Gerbic, auch als Chormeister der Chöre des Citaluica-Vereines sowie als Leiter der musikalischen Aufführungen des dramatischen Vereines fungieren wird. Es wird hiedurch der schon lange angestrebte Plan verwirklicht werden, das ganze musikalische Leben in der Hand eines Vereines zu concentriercn, der durch seine ausgezeichnete Leitung die beste Bürgschaft für das Gedeihen desselben bietet. — (Sommer-Liedertafel.) Der Männerchor der philharmonischen Gesellschaft in Laibach veranstaltet heute abends im Garten der Nahnhos-Restauration seine statutenmäßige Sommer-Liedertafel unter der Leitung des Musit-Dircctors Herrn Josef Zöhrer und Mitwirkung der Musikkapelle des l, k. Infanterie-Regiments Freiherr von Kühn. Die Vorträge der Rcgimcnts-Kapellc beginnen um halb 8 Uhr, die Gcsangs-Vorträge um halb !) Uhr. Die Sänger werden folgende Chöre zum Vortrage bringen: 1.) Josef Rheinberger: «Jung Werner», Chor; 2.) Robert Fuchs: «Minnelied», Chor; 3.) Eduard Kremser: «Fröhliche Armut», Chor; 4.) E. S. Engelsberg: «Morgenlied», Chor mit Baritonsolo; Solo: Herr Johann Koslcr; 5.) I. Lambcrg: «Izt hört ein neues Liedlein an», Chor; l>.) I. Zöhrcr: «Lockung», Chor; 7.) H. Esser: «Die Frosch und die Unten», Chor; 8.) Franz Mair: «Die verdammten Heiraten», vierstimmiger Canon für war. Das Geräusch der Straße drang vernehmbar und doch verworren zu ihr herauf; das Pochen ihrer Schlafen und das Ticken der Pendeluhr verschmölze!, traumhaft meinander. ^ i^ o .«..^!^'Z.^"'"tM sie von draußen her das Ge. rausch von Tntten die sich der Thüre zu nähern schonen Em I°her Schreck erfasste sie bei dem G dank n Panl könnte ,etzt emtreten, sie da finden und sie b ter darob tadeln, dass sie sein Geheimnis erlauscht seine übers Grab hinaus währende Liebe mit gehässigem Verbacht besteckt. .. Sie erhob sich. .. Die Schritte verhallten in entgegengesetzter Richtung.. . Gottlob, er war es nicht. Helene seufzte erleichtert auf, und ihr Blick fiel auf ein Bildnis der Todten, welche in ihrem weißen Spitzenkleide schmerzvoll auf sie herabznschauen schien. Helene betrachtete ihre Nebenbuhlerin, und je tiefer sie m dieses Betrachten versank, desto sanfter ward es ihr im Herzen. Der leidende nnd mitleidsvolle Blick ergoss sich aus dem Rahmen wie lindernder Balsam in ihr Nramdurchwtthltes Herz. Helene sehte sich an den Tisch. I" einem Schubfache, das sie geöffnet hatte, lag eine Nolle Papier, umwunden von einer verblassten Schleife. Sie entrollte das Papier nnd las die Auffchrift: «Das letzte Heft meines Tagebuches» — nnd darunter standen die folgenden Zeilen, geschrieben von einer Hand, dle das Fieber erzittert hatte: «Es sind wohl die letzten Zeilen, die ich je schreiben werde. Ich fühl es wohl: der Tag des Scheidens »st nahe. Der Arzt gibt mir gar keine'Medicin mehr, und mem theurer Paul weicht mir nicht von der Seite ^ er lässt meine alte Amme gar nicht mchr ins Zimmer kommen, da er sie gestern abends an meinem Bette schluchzend gefunden.. .. Helene hatte sich auf den Tisch gestützt und las nun gierig weiter, während in ihren Äugen Thränen brannten und ihrer Brust sich schwere Seufzer entrangen. Mit düsterm Schmerz durchflog sie diese Seiten, in wrlchm die Sterbende von denen, die sie verlassen sollte, zärtlichen und liebevollen Abschied nahn». Doch plötzlich, bei den letzten Zeilen angelangt, ergoss sich ihr ein Thränenstrom aus den Augen und da« lang verhaltene Schluchzen brach hervor. «Paul — so lauteten die letzten Zeilen in den, Tagebuchc — mein siißer, theurer Paul, du bist zu jung. dein Leben so allein zu beschließen, und auch die Kinder, die ich dir zurücklasse, kannst du allein mcht erziehen. So wirst du denn eines Tages — nicht sofort — nein! aber eines Tages — dir ein Weib nehmen müssen. Ich wünsche, dass du es thuest — ja, ich bitte dich sogar darnm. Nur flehe ich dich an: nimm dir eine Frau. wie ich sie dir gewählt hätte <>iue, die aus deinem nud meiner Kinder Herzen mein Andenken niemals zu vertilgen suche» . . . Taumelnd erhob sich Helene, und sich dem Bette nähernd, wankte sie an die Stelle hin, wo das Haupt der Todten zum letztenmal geruht. Da verbarg sie das Antlitz im Kissen. ,md schluchzend rief sir: «O. ich schwör' es dir! Ich schwör es dir!» Dann senkte sie ihren Schleier nnd gieng. nachdem sie mit zitternder Hand dir alte Ordnung im Gemache wieder hergestellt. Nie, nie sollte es Paul erfahren, dass sie dagewesen sei. Hugues Le Roux. Männerchor. Der freie Eintritt ist nur den Mitgliedern der philharmonischen Gesellschaft gestattet. Für Nicht-mitglieber ist «0 kr. Eintrittspreis. — (Aus Adelsberg) schreibt man uns unterm 8.d.M.: Gestern fand hier die diesjährige Bezirks-Lehrer-conferenz statt, zu welcher sämmtliche Lehrkräfte des Bezirkes, außer einer Lehrerin, die beurlaubt ist, erschienen. Der t. k. Bezirks-Schulinspector Herr Johann Thuma begrüßte in der Eröffnungsrede die Anwesenden, insbesondere die Gäste, den bekannten Schulfreund, den hochw. Herrn Pecan Johann Hochstetter, und Herrn Katecheten Ivan Lavrencic, was die Versammlung mit Zivio-Rufen acclamierte; er erinnerte an den im Vorjahre von uns geschiedenen Regierungsrath Herrn A. Glo -bocnik, welcher während seiner hiesigen Amtsthätigkeit Schule und Lehrer nach Kräften unterstützte. Lebhafte Avio-Rufe folgten diesen Worten. Im Laufe der Conserenz erschien der Vorsitzende des Bezirksschulrates, Leiter der Bezirtshauptmannschaft, Herr Friedrich Ritter v. Schwarz, welchen der Bezirts-Schulinspector der Versammlung vorstellte und begrüßte. Er dankte freundlich und versicherte, die Lehrerschaft werde an ihm die beste Stütze finden, so lange sie ihre Berufspflichten treulich erfüllt. Der In-spectionsbericht, der sehr sachverständig verfasst ist, lobt im allgemeinen die Thätigkeit der Lehrkräfte, enthält eine Fülle von praktischen Winken aus allen Gebieten der Pädagogik, gibt weiters an. dass der Schulbezirk nebst einer Nothschule 36 ordentliche Schulen mit 5148 schulpflichtigen nnd 4879 schulbesuchenden Kindern zählt. Neu-creicrt wurde heuer die Schule in Ustja; die Schulen von St. Peter und Slavina wurden zu zweiclassigen erweitert. Es ist Hoffnung vorhanden, dass der Bezirk im künftigen Jahre um etliche Schulen bereichert wird. Die Referate waren in Händen der Herren Mercina und Nustija; ersterer behandelte das Thema: «In der Einigkeit liegt Kraft», letzterer aber sprach über «Methode und Disciplin». Beide ernteten Beifall. Nun folgte eine Besprechung über die herauszugebende historisch-geographische Beschreibung des Schulbezirles Adelsberg. Das Wcrtcheu nähert sich bereits seiner Vollendung. Die Con-ferenz beschloss schließlich, an den hohen Landtag eine Petition behufs Aufbesserung der materiellen Lage des Lehrstandes zu richten. Nachdem die Berichte der Biblio-thelscommission entgegengenommen und die obligaten Wahlen vorgenommen wnrden, verlas der Vorsitzende ein Schreiben des Herrn Regierungsrathes Globocnil, in welchen, derselbe der Lehrerschaft für das überreichte Album in warmen Worten seinen Dank mit der Versicherung ausspricht, selbes werde ihm zeitlebens ein theures Andenken bleiben. Sodann wurde die Conferenz mit einem dreifachen «Slava» aus Se. Majestät den Kaiser und Absingung der Volkshymne geschlossen. Das Mittagsmahl wurde gemeinsam im Gasthofe «zum Löwen» eingenommen. Den Reigen der Trinksprüche eröffnete Herr Inspector Thuma mit einem «Slava» auf Seine Majestät. Nachmittags traf ein Begrüßungstclegramm von der Bezirtsconferenz in Rudolfswert ein. Der Tag wird wohl allen Theilnehmern in angenehmer Erinnerung bleiben. — (Promenade-Concert.) Morgen um halb 12 Uhr vormittags findet in der Sternallee ein Promenade-Concert mit nachfolgendem Programm statt: 1.) Marsch; 2.) Overture zur Oper «Oberon» von Weber; 3.) «Geschichten aus dem Wiener Walde», Walzer von Strauß; 4.) «Die beiden Matrosen», Duett von Villebois; 5.) «Vinea», Galopp von Ziehrer; tt.) zweites Finale aus der Oper «Aida» von Verdi. — (Eisenbahnfahrt - Ermäßigung für Landwehrmänner.) Laut Circular-Verordnung des hohen l. k. Reichs-Kriegsministeriums und zufolge Circular-Verordnung des hohen l. k. Ministeriums für Landes-vertheidigung können die zur llontrols-Versammlung abgehenden Landwehrmänner gegen Lösung der halben Civil-Fahrkarte der III. Wagenclasse befördert werden, wenn sie sich mit der Bestätigung des Einrückens, beziehungs> weise Abgehens zur Controls-Versammluug im Landwehrpasse ausweisen. Es erscheint mit Rücksicht auf diese Bestimmung im Interesse jener Landwehrmänner, welche zur Reise in den Controlsort die Bahn benutzen können, dass ihnen die Beibringung der nothwendigen Bestätigung ermöglicht werbe. Dieses geschieht nun dadurch, dass diese Bestätigung in jenen Fällen, wo sie von dem Bezirks' fcldwebel nicht ertheilt werden kann, auch 5eim Gemeinde-Vorsteher des Aufenthaltsortes eingeholt werden könne und von diesem in der Weise im Lanbwehrvasse zu erfolgen haben wird, dass daraus der Zweck des Abgehens. der Ort und der Tag der Controls-Versammlung entnommen werden kann. — (Ans Krainbnrg) erhalten wir folgende Zuschrift: Die in der «Laibacher Zeitung» vom 7. Juli uuter «Angeschossen» gebrachte Notiz ist dahin richtigzustellen, dass der Knecht Johann Bizjal nicht gegen semen College» Josef Tavcar, sondern gegen seinen Dienstherrn, den Grundbesitzer Andreas Grohar aus Poresen »m Bezirke Krainburg, zwei Schüsse abgefeuert und letzteren dadurch schwer verletzt hat. -- (Gemeindewahl.) Bei der Neuwahl des Gemeindcvorstandcs der Stadtgemeinbe Gurkfeld wur-deu Wilhelm Pfeifer aus Gurkselb z«m Gememde- Lawacher Zeitnnn Nr. 154 1282 w. Inli 188«. Vorsteher, Franz Gregoric, Rupert Engelsberger, Karl Schöner aus Gurkfeld, Vincenz Rostohar aus Oberpiauschko, Anton Rupert aus Gurkfeld, Erwin Graf Auersperg aus Thurn am Hart, Johann Dimc aus Senuse, Iofef Pirc aus Großdorn, Johann Vanic aus Gurkfeld und Anton Iugovic aus Gurlfeld zu Gemeinderäthen gewählt. — (Kirchliches.) Zum Provinzial der Patres Franciscaner der krainisch - kroatischen Provinz des hl. Kreuzes wurde der bisherige Capiteluicar, der hochw. Herr P. Eustachius Ozimek, zum Custos der Provillz P. Albert Pintar nnd zu Definitoren die PP. Thaddäus Gregoric, Rudolf Do linset, Victor Ierancic und Placidus Fabiani gewählt. — (Todesfall.) Frau Karuline Dolenec geborene Vilhar, Gattin des Landlags-Abgcordncten und Leiters des städtifch-delegicrten Bezirksgerichtes in Laibach, Herrn T)r. Heinrich Dolenec ist hente nachts im Alter von 36 Jahren gestorben. — (Zauber - Vorstellungen.) Nachdem der Mufentempel auf dem Congress-Platze feit Palmfonntag verlassen dagestanden, wird demnächst der renommierte kaiserlich ruffische und persifche Hof-Prestidigitateur, Magne-tiseur und Gedankenleser Professor Becker sein glänzendes Zelt in demselben aufschlagen und drei magisch-phantastisch-antispiritistische Monstre-Vorstellungen veranstalten, von welchen die erste am Donnerstag den 15. Juli stattfinden wird. Prof. Becker gilt selbst unter seinen Fachgenossen als Autorität in diesem Genre und soll seine abwechslungsreichen Experimente, wie die uns vorliegenden Recensionen besagen, mit Eleganz und staunenswerter Sicherheit ausführen, so dass man einen Zauberer aus «Tausend und eine Nacht» vor sich zu sehen vermeint. Denjenigen, die sich gerne eine Stunde hindurch der Täuschung hingeben, kann also der Besuch dieser Vorstellungen empfohlen werden. — (Gedenktafel.) Ueber Anregung des floveni-schen Schriftstellcr-Unterstnhungsvereines findet morgen um 4 Uhr nachmittags in Prevoje bei Egg die Enthüllung der Gedenktafel am Geburtshause des verdienstvollen slo-venischen Dichters, Gelehrten und Schriftstellers Dr. Jakob Zupan in feierlicher Weife statt. Die Gedenktafel trägt die slovenische Inschrift: «In diesem Hause ward am 4. Juli 1765 geboren Dr. Jakob Zupan, slovenischer Dichter und Schriftsteller. Gestorben zn Klagenfurt am 6. Februar 1852. Sloveuischer Schriftsteller-Verein 1886.» Die Festrede wird Herr Director Wiesthaler aus Krainburg halten. An der Feier werden sich außer den Einheimischen auch der Turnverein «Sotol» in «oi-por«, der Gesangsverein «Lyra» aus Stein, der Leseverein von Lustthal sowie zahlreiche Gäste aus Laibach, Krainburg, Stein lc. betheiligen. — (Promotion.) Der Advocaturs-Concipient in Adelsberg Herr Mathias Pretnar wurde vorgestern an der Wiener Universität zum Duotor Mrig promoviert. — (Kampf mit einem Adler.) Nachrichten aus Wippach zufolge erschlugen vor einigen Tagen zwei Hirtentnaben einen mächtigen Adler, dessen Flugweite 2 m 30 nn misst. Der Adler überfiel einen der Knaben, und wäre ihm dieser zweifelsohne zum Opfer gefallen, wenn nicht ein Genosse ihm zur Hilfe geeilt wäre und dem Adler mit einem Holzscheit den Kopf zerschmettert hätte. Der Magen des Raubvogels war vollkommen leer, und dürfte sonach der Hunger ihn zu diesem Ueberfalle getrieben haben. — (Vergnügungszüge.) Anlässlich der Ferien arrangiert das Schrötl' sche Reise-Bureau Vergnügungszüge nach Wien, dann nach Trieft, Fiume uud Budapest. Auf der Fahrt nach Trieft oder Fiume kaun die Reise in Adelsberg behufs Besichtigung der weltberühmten Grotte unterbrochen werden. Die Fahrpreise sind wie immer um über die Hälfte ermäßigt, was jedermann die Unternehmung einer dieser Vergnügungsreisen ermöglicht. Prospecte in allen Südbahnstationen und in unserer Expedition gratis. — (Wetterbericht.) Der Luftdruck ist durchwegs gefallen und schwankt heute in Oesterreich-Ungarn zwischen 756 mm im Norden und 761 mm im Süden. In den Alpen sind gestern zahlreiche Gewitter niedergegangen, und herrscht daselbst noch mehrfach regnerisches Wetter. Die Temperatur ist nur in den Alpen etwas gesunken, sonst meist noch gestiegen; sie schwankt zwischen 16 und 25 Grad Celsius. An der mittleren Adria herrscht stürmischer Scirocco. Unbeständiges und etwas kühleres Wetter wahrscheinlich. — (Schadenfeuer.) Am 6. d. M. nachts brach — wie uns aus Adelsberg berichtet wird — in Hrase, Bezirk Adelsberg, in der Holzfchupfe des Kaifchlers Anton Majercic auf bisher unbekannte Weise Feuer aus, welches sich auf drei Objecte ausdehnte und dieselben total in Asche legte. Der Gesammtschade beträgt 1400 fl., wogegen der Besitzer Majercic mit 150 fl. und Iosefa Tomazic mit 400 fl. durch Asfecuranz gedeckt sind. Die Feuerwehren vou Groß-Otok und Adelsberg sind, wie man uns mittheilt, mit rühmenswerter Beschleunigung auf dem Vrandplatze erschienen und haben, von einer Gendarmerie-Patrouille unterstützt, zur Localisierung des Brandes sehr viel beigetragen. __________ Neueste Post. Original-Telegramme der Laib. Zeitung. Wien, 9. Juli. Ministerpräsident Graf Taaffe ist hellte morgens nach Ellischau abgereist. Trieft, 9. Juli. Seit mittags zwei nene Cholera-Erkraukllnqen, wobei ein Infanterist, welcher fofort isoliert wurde, in der großen Kaserne. Trieft, 9. Juli, abends. Von gestern mittags bis heute mittags ist hier ein Erkranknngsfall an Cholera vorgekommen. Trieft, 9. Juli. Ais nachts nm 1 Uhr ist kein neuer Fall voil Cholera zur Anzeige gelangt; die letzen vier Erkranktcn befinden sich cntfchieden liesse; die Greisin Marie Martinides ist gestorben nnd zwei, wie die Aerzte lichanptcn, an Altersschwäche nnd chronischem Darmkatarrh. Trotzdem findet hellte die Section der Leichen statt. Graz, 9. Juli. Der Landesfträsident Graf Mer-veldt reiste honte morgens « Uhr 20 Minnten zn kurzem Aufenthalte nach Ischl. Von dort beqilit sich Graf Merueldt nach Wicn nnd wird im Laufe der nächsten Woche in Troppan cintreffcn. Ncichenlierg, 9. Juli. Unterrichtsminister Dr. von Gantsch besuchte heute zwischen 8 nnd 12 Uhr den Ban der neuen Webeschnle, dann die Staatsgewerbeschule in allen ihren Abtheilungen, das Oymliasimn, die Webe- und Fachzeicheuschnle, die Erzdccanalkirche, das nordböhmische Gewerbemuseum imd die evangelische Kirche. Zwischen 12 und 1 Uhr empfieng der Minister Deputationen nnd zahlreiche Personen. Die Abfahrt erfolgte nm 2 Uhr direct nach Wien. Krntau, 9. Juli. Hente nm 4 Uhr friih starb in Wola-Instowska bei Krakan Fürst Alexander Czar-t o r y s k i. Fiumc, 9. Juli. Cholera-Erkrantilnqen kommen fast täglich vor, dieselben nehmen jedoch keinen epidemischen Charakter an. In der Bevölkerung beginnt cine ruhigere Anffassnna. plakzllgreifen. Das Ausbleiben fremder Arbeiter, die stetige Zunahme der Theneruna. der Marktpreise wie die Stacmieruna. des Localuertehres werden immer fühlbarer. Dnrch die Qnaranlaine Maßregeln hat anch der Seeverkehr viel zu leiden. Basel, 9. Illli. Gestern abends entgleiste der von Chauxdefunds nach Viel abgegangene Personenznq. zwischen Convers und Nenan. Acht Passagiere sind verletzt. London, 9. Juli. Visher wnrden 494 Wahlen bekannt. Hievon sind 249 Conservative, 5t) dissentierende Liberale, 130 Gladstoneaner lind <)5 Pavnelliten. In Cardiff kam es in der vergangenen Nacht bei der Vcr-kündignng des Resultats der Parlamcntswahl zwischen den gegnerischen Parteien zn Thätlichkeiten. Die Polizei musste einschreiten nnd von der Waffe Gebrauch machen. Gegen 100 Personen wurden verwundet, da^ rnnter viele Frauen; mehrere Personen wnrden schwer verletzt. _________ volkswirtschaftliches. K. k. priu. Verslcherungsgesellschast Niuniono käriatioa lji 8!oul-ta in Iriest. Von jenen Gesellschaften, welche an der Spitze des üsterrei« chisch-ungarischen Versicherungswesens stehen, nimmt unstreitig einen der hervorragendsten Plätze die Niuniono ^clrintica, Licurti», in Trieft ein, deren Rechnungsabschluss pro 1865 nun vorliegt und der neuerlich das erfreuliche Bild des unausgesetzten Fortschrittes bietet. Die glänzenden Erfolge der «Riuuione» stud ebenso in der fachlich hervorragenden Leitung des Institutes als in der bewährten Tradition streiiaster Solidität begründe,, d,e das Vertrauen des versichernden Publicums im weitesten Mcche t,»>m Institute erworben hat. D e Generalversa'unllnng dieser Gesellschaft, in welcher tue Necknunasabschlusse uud der Geschäftsbericht über das Betriebs-"»"den, hat am 23. Juni in Trieft statt "ir in Folgende.,, einen kurzen Auszug ans den umfangreichen, den Geschäftsgang in allen Branchen beleuchtenden Vorlagen. ^ ^^tlsichcru»««.. Im Jahre 1885 sind Polizzen ausgestellt worden ilber °°^ani «nsiche- runae^beMerten sich auf 36 877045 fl. Capital und 81257 st. X7und beträgt der reine gnwachs 4318 750 fl. °u verficht '"" iitPräm!eneimmhn^7d^se?Section ist um 308304 st. aeaen das Vorjahr gestiegen und belief sich auf 1595158 st. ^ür Todesfall- Erlebens- nnd Aussteuerversicherungen wur« deu 885285 st. ausgezahlt, wovon 43979 st. auf die Rückuer« sicherer entfielen. Außerdem smd 144 081 st. für m Schwebe gewesene Todesfall- und Erlcbensverslchcruna.cn reserviert worden. Die Piämicnreservc per ultimo Dezember 1885 beträgt 7447 390 st,, wovon 844 852 fl. auf die Rückversicherer entfallen, und ergibt sich sohin eine Netto-Zunahme um 526388 fl. II. Elementar- (Feuer-, Transport- uud Hagel-) VersicheruM«. Die Prämieneinnahmen in diesen drei Branchen bezifferten sich aus 7 70 «54 fl. Für Schäden wurden 5 282 481 fl. ausbezahlt, wovon 2 088 974 fl. den Rückversicherern zur Last fielen. Nebcrdies sind 200 022 st. für schwebende Schäden in Reserve gestellt worden. Für Rückversicherungen sind in diesen drei Branchen 3137244 Gulden verausgabt worden. Die Nar-Prämienrescrve beträgt in der Feuer-»Branche 1530 3«2 fl. und in der Transportuersicherungs-Branche 15 374 Gulden. Das Prämien'Portefeuille mehrjähriger Feuerversicherungen belüüst sich auf 17 802 536 st. Insgesammt sind von der Riunione seit deren Bestand rund 127'/, Millionen Gulden für Entschädigungen bezahlt worden. Die Geschästsergebnisse des Jahres 1885 waren sehr zu« riedenstellcnde, und haben alle Branchen mehr oder minder zu dem günstigen Erfolge beigetragen. Der Gewinn beträgt 482 078 st, 24 lr., ui.d sind davon zunächst 150lX)0 st. zur Erhöhlmg der Specialrescrve für Hagelversicherungen und 45 335 st. 51 lr, zur Erhöhung der Reserven für Eoursschwanlungcn verwendet worden. Von dem Reste wurde statutengcmäf, 51 114 st. 50 lr. in den allgemeinen Gewinst'Reservefonds gelegt und verbleiben »ach Abzng dieses Betrags, dann der Tantiemen und des Abtrages für die Spar- und Vcrso.gnngscasse der Gesellschafls-Äemiiten 183 235 fl. 89 lr. zur Vertheilung an die Aktionäre, Die Dividcude ist auf 55 sl. per Actic (gegen 50 st. im Jahre 1884) festgesetzt worden und tommt vom 1. Juli angefangen zur Ans' zahlung. Die Reserven haben im Jahre 1885 um 825 445 fl, zu< gcuommen und beziffern sich per Ende Dezember 1885 auf 9 815258 st., welche sich wie folgt vertheilen: ««02 439 sl. Prä-mienrescrve der Lebensversicherungen, 15303«2 fl. Prämie,.' reserve der Feuerversicherungen. 15 374 fl. Prämienreserv? der Transportversicherungen, 550 000 fl. Svecialreserve der Hagel' Versicherungen, 181093 sl. Reserve sür Eonrsschwanlnngen der Bilanz ä, 152809 st. Reserve sür Eonrsjchwantnngen der Bilanz tt, 150000 fl. Special-Gewinureserue, der Lebcnsuersichc> rnngs-Scction, «33 181 fl. Gcloinst Reservefonds. Die von der Generalversammlung beschlossenen Statute»' änderungen betreffen die Verlängerung der statuteumäsiigen Dauer der Gesellschaft uud die Abkürzung der Frist zur Ein-berufung der jährliche» Generalversammlungen. Das Resultat der statutengemäß vollzogenen Wahlen ist folgendes: Herr Baron Karl von Rciuelt, Präsident der Triester Handels» und Gewerbelammer, und Herr Baron Marco von Morpurgo, Präsident der üfterrcich. > ungnr. Llol)d< gesellschaft, wurden zu Directoren, und zwar ersterer wieder, letzterer an Stelle des verstorbenen Herrn Gustau Laudauer neugewählt; die Herren Georg A fendnl < und Graf Emil Alberti vonPoja sind zu Revisoren wiedergewählt worden. Mau darf wohl die volle Ueberzeugung aussvreche», dass die Ilninwnl- ^«Iriali^ <1i 3>l-.,ei Herrn Johann Perd an, H.msbesitzer und Handelsmann am Kaiser-Iosef Platz. ___________ Siidllahn. A»! >5. Juni hat die Südl'ahn dem znr Austragung des Kausschillingsprocesses ernannten Schiedsgerichte die Einrede aus die vom f. l. Handelsministerium in Verlretnng der Slaatsverwal tn»g evhobene Klage überreich«. Die Schiedsrichter Dr, Freiherr von Hmmberger und Dr. Adolf Weiß si»d gegenwäelig mil de». Stndinm des sehr umfangreichen Actenstückes beschäftigt. Sobald dieses beendigt ist, werden die Schiedsrichter im Sinne der sür diesen Slreilsall festgestellte» Prucessordnung darüber z» en<-scheide» haben, ob mit dem einmaligen Schriftenwechsel die Frage, nm deren Enlscheidung es sich handelt, bereits spruchreif gewm'' den ist, oder ob die Erstattung einer Replik und Duplil. be zichungsweise die Abhaltung einer Tagsatzung zmn Zwecke der mündlichen Ergänzung der i» der Klage uud Einrede enthaltenen Ausführungen und Vewewüwmente. nothwendig erscheint. Bei der priiieipiellen und materielle» Wichligleit des Streik gegenstandcs dürs!e übrigens das ProcesSl'crfahrcn mit dem ein-maligen Schristenwechsel laum abgeschlossen sein. Angekommene Fremde. Am 8. I»li. Hotel Stadt Wien. Werwers, Privatier. Köln. - E."gel. Na^ '"'tin, R.edel Nerad, Bl.tz. Baruch und Otto. Kansteule, Wien. - Hüls^bnsch. Kaufn., Elberfeld. - Schädel, Kaus.u,. und KroscA. Re.Moer Graz. - »on Pavich. ,. l. Hofrath, Z"". - Gonlp, Pr.uat.cr, sammt Sohn. und Musina, Pri> uat.er sammt ,vam>lle, F,u,nc. - Hummel, Oberstlieutenaut. sammt Frau, Görz. -», , > Hotel Elefant. Kömg Kaufmann. Wien. - Pecual. Cafetier. Graz. - Hirschl Kausmam,. Agram. - Tomz Theresia. Eiubenmadchen, Volosca. ^ Baronin vou Gagen. Beatrice, Pr.vate Molr^. -Salan. Privatier, sammt Dienerschaft, und Dolleuz, Ingrmmr. Trieft. - von Hosly Sabine, Private, sammt Dienstmädchen, ssiume. - Montcsauti. Privatier, Floreuz. - Petric. Lehrer. St Peter ' ' ^ H°A Fischer Hof. von Mmclli. Staatsbeamter. Trieft. I°nbiÄ" ^""' Oesterreich. Iclovc und Zvan, Besitze.-, wasthof SUdl'llhnhof. Zickwolff Marin. Diacomssin. »nd Müller -V»loa, Lehrer.». Smyrna. - Schelesnit Maria. Besitzers Gattin, sammt Tochter. Graz. — Drnla, Professor, und Pau-I.novich, Ingenieur. Fiume. — Ruder. Privatier, Cnpodiftria. — Galc, Schulleiter. St. Ialob. Verstorbene. D e n 9. Juli. Joses Cigoj, Eisenbahn^llonductenr, 2« I., Polanastraße 33, Gehirnentzündung. Im Spitale: Den «.Juli. Jakob Pirman. Bäcker, 49 I., Erschö« pfung der Kräfte. — Maria Luzar, Taglöhners.Gattin. 51 I., Lungencntzüudnng. Äletcorologijche Veobal^nugen ^ kubach. ^ I Z^ ^:«^ ßZ Wind «nOchl f«Z " « 5s? ß« »>c« Himmel- ^-Z 7U,Mg. ?3l.62 21.0 NO. schwach fast heiter ^^ 9.2.N. 730.40 22.« SW. schwach bewM ^'^. 9 . Ab. 729.78 19.2 SM. sch.uach Regen ^lM Morgens heiter, tagsüber schwül, ferne Gewitter; nachmittags und abends mit starten Regengüssen. Das Taacsmittel der Wärme 20.9«, um 2,1« über dem Normale. Vnanlworllichrr Redacteur: I. Naglii. Lllibllchcr Zcitnnn Nr. 154 1283 10. Inli 1886. Course an der Wiener Börse vom 9. Äuli 1886. N°/, . . . . 10« 05,0« 20 n Papierrcnte 5»/« . . . . 94 85 »5 - « «>senb.°Anl.iz!usl,ö.W.S. '54 25,54-75 « ^slbahn-Priorilaten . . ,oo 8« ,oi 2« « Staalc«-Obl. (Ung.Ostl'ahn) —'----------- « n » vom I, 187« . 120'- 12N40 <>« ,^"nneN'Nnl. i^ ,uu sl, ö. W. »22 — 122 25 «-Ye,ß-ytrg.-z.'ose <°/„ ,U0 sl. . . IL5 — 1^5 50 ^rundentl. - Obligationen (für ,l)v ft L,,M,) °°/°b°h,mschc.......,0y,_ _._ z/° »MA.......l05 20,05 «0 »/° mahnsche.......ivy,------------- ° /° niedrroNclteichische . . . 10« _ n„ -^>7 ^"österreichische .... ,05 50 -— i5 20,05 eo Held Warr 5°/,, lemeser Vanal .... l05?ni05s>o 5"^ ungarische......i05l0lU5«n Nndcic össcntl. Nnlehen. Dona« Mess.»eosc 5«/n 100 fl. . I«? »5117-50 l!o. Anleihe ,«?». slcucrsrei , —-— — — »Inlchcn d, Etadtgemcindc Wien ,05 »0105l>o Anlchcn d. Ctadlgrmeindc Wien (Silber und Gold) .... 183 - — - Vrämicn^Anl.d.Et.'btncm.N'iln 1»4 — l«< 5/,"/<> Gold. ,21 25 ,«5 50 dlo. >N 5!) « , <>/, °/o l0« 50,0,'20 dto. in 5U „ „ 4«/, . »7 — »7 8« tto. PranilsN-Echuldverschr, 3"/o 100 25 100-75 QcNHyPothclenbanl >oj. 5>/,°/n lul «5 — - Oesl.ung. Bunl v«l. b"/« . - 101 lev,01 50 tlo. „ /,°/« ^-'^ ^^ Pliorit»— — — Fcidinande»^o»ddal)n in Eilber W-gz l»ü zi5 sna»z.Iosll-», id«' «W sl, S. >'/,"/» . 101-Ü010I !'° Ql's!^,, NoNncsida!,« . . . loo 80,0(> uc Veld Ware S k 5°/«.....l»2--------— Ung,,gali,, Nahn.....t0l30ll>2?0 Diverse Lose (per Stils), Crcditlose I»« fl...... ,77-50178'— Nolhcn «rcuz, oft. Ges,v. ,<»>>. 14 !>5 ,4 se 40 sl. . . . 5< ?b 55, 25 Wa!dftü>n«^ose ^0 sl. . . . 83 80 34»» windischgrah i!osc »0 si, , . 42 b0 <» — VanlActien (per Stuck), «»glc'0cst«r. Van! l!0U sl, , ii4-75l'5,-Nanlvcrein, Wiener, 1<»0 sl. . ,<»4 «0,04 kn Bd»cr..A»s!,,Ocst,li0Usl.S.40»/, «30 —831 — Crdl.°?Insl,s,Hand.u.V. iliusl. ,2?U «0 27? -llreditbanl, Ällss Ung, ilttosl. . z„4 50,285 — Dcposilcnbanl, Allg,!i0« fl, , 190—,ü0 50 co,»P>c«O<:!.,Nlcl'clöst,50Ujl. ki«-— 5«U — Hypolhclcnb,, öft, ^uo si, ^7»«. — — — ^-Vaudclb,, öst, ^U0sl. V.50«/, Qcs!cvr,U!>g. Banl .... 8?»—!874 — Unioubanl ,00 sl.....70 — 70 2I> «50 fl, . , 188 50 170 — „ Wcslbahn 200 fl. . . . »58 — «55 - »uschliehraber liisb, 5,00 sl. 2Vt. »35—745 — „ siit«) i!N0 fl. . 1«2 75I»3?5 Donau » Dampfschiffahrt» » Ges. Ocfterr. 500 fi. LM. . . . ^87—38» — Dra»'!. hn 2uu fl. nz<Äubn,ci« üuo fl. . 2in - iü», 25. „ Slzb,'Tir.UI,fl.S. «u« 50üc»s>-7 , Feldinaiids'Nordb. 1000 fl. C2!i. ! «ü»le 2/8? Franz°Iosc!'Bahn 200 sl, Sill'cr »i«?s>»>z» — Fünstirchcn°^2rcler Oaliz,«all^udw!g«.i!U0ll. >iM. —---------— Graz Aollachcr^.^UDos^o.W.---------------- «ablcndcrg Eisenbahn 10U sl. . —'— — — »aschau Odcib.Eiscl>b.z!00sl. S. —'— — — ^c»ibclg°«,v!75!i?o 25 dto. (lll.ll) iluu jl, Silber . ,s>4-—I«4b0 Prag Dufcr «tiseud, ,50 sl. Vilb. zz —> ,«-— Nudols'^abn X«U sl, Sllber . iU3le5,i«« 75 Sicbcnbürgcr !»!,'50 >Gelb «2^« Sildbahn «00 fl. Silber . . ln^iN'"^ Vud.Norbk .»erb ,t<.2<>0fl.0 sl. . —-— — — Ung.'llaliz, Eisenb. N)0 fl. Silber,78 50 178 90 Ung, Norboftbahn ll00 sl. Silber 175-75 1?«« Ung,Weftb,sR«»b,Vra,)«00!l.S, 174 75 >?5 25 Inbnftrie>Actien sper Vtlill), ligydi und Kindbern, Eisen« und Stahl-Ind, ,n Wien ,00 fl. . —— — — Hisenbabnw.'i'cibg, I, 8« sl, 4U°/, —-— — — „Elbemühl", Papiers, u, «.-V. s^ 50 «5 — ^lrnlan^eselljch., öfterr-alpine «» — 2>< 10 plllgci se!l<1nt,.Gcs, ^0» sl. .^155 — Ib«-— SalgoTarj, «tisenraff. 10» fl. . — — — — <0a!1ens..V., Oeft, mW, I0U sl. 155 — ISO — Tiisailci jlohlenw..Ves. 70 fl. . —---------— Devise». Drulfche Plätze......«,95 «» «0 Bonbon.........,»«»5,26 80 Pari« .........50 uz 50 15 Petersburg .......—— — — Valuten. 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