/O V V.*—V. ^ V * \ * « Saht si OUar&urg an öer 3>rau, &en 9. ^pril 1941. Solge 81 (ßcfd^ld^tUctjc IDcn^c ©eftern um 9 Ut)r üormtttQfi^ fint) beutidie Gruppen in maxWr^ eincjerütft Was In uMriiltllJchar Zwanisl8uffgkeit kommen musste, Ist gekommen: Der luDOSlawlsche Staat, der von den Belgrader Nrlegsverbrechern In verräterischer Welse In ein wahnsinniges Ihenteuer gestürzt worden Ist befindet sich unter den Zugriffen der deutschen Wehrmacht In voller lufidsung. Deutsche Truppen sind gestern in Marburg eingerückt, unsere Heimat Ist hefrelt von einem unertrSgilchen Zustand, der mehr als zwei Jahrzehnte wie ein llpdruck auf Stadt und Land sich ausgewirkt hatte. So sind wir alle über Nacht Zeugen eines historischen Umbruches geworden, der von den geistigen Kraftstrümen des Dritten Reiches beherrscht ist. Deutsche Truppen befinden sich in den Mauern unserer Stadl Sie sind die Garanten einer neuen Ordnung, vor allem aber auch der Gerechtigkeit, die unterschiedslos allen zuteil wird, die guten Willens sind und am Aufbauwerk der befreiten Heimat mitarbeiten wollen. Eines aber ist sicher: Die lufbauwilllgen sind In der Bevtfl-kening In grosser Mehrbett. Die sinnlosen Zerstürungen, die die serbische Soldateska In unserer Stadt vor der Ibschledsnahme für immer angerichtet hat, haben auch dam letzten Zweifler die lugen gettffnet, um sehen zu künnen, wie gross die „Sorge" dir iemterllaclMMitor um tftosesUMI und samt Meascheniiwasn war. Durch wMt alt zvaaiti Jalwi «unii uusire Nehnat In unverantwofftUcNr Waise auaiaiiitat Dü zarsNiton Brückea sind dit Walwziichea dieser Terver-wirtschaN, die mtt dem historisch denkwürdigen ZugrlH des Führers für immer liquidiert worden ist. Mtt diesem historischen Umbruch beginnt für unsere Stadt und für das Land eine neue Zelt. Das Dritte Reich Udolf Hitlers ist ein Sozial Staat Im wahrsten Sinne des Wortes. Die deutsche Voiksgemeinschatt, von der i|[|r bis lotzt durch die Grenzen des unertrtfgllchen Versallier Systems getrennt worden waren, umspannt nun auch unsere geliebte grüne Steiermark. Wir alle wollen uns der geschichtlichen Wende würdig erweisen, indem wir geloben, am Neuen Europa Adoll HiUers mtt allen verfügbaren Krütten mttzuarbelten zum Segen und Wohl alier. Es Ist letzt keine Zett für Anklagen und Beschuldigungen für Dinge und Vorkommnisse aus einer traurigen Vergangenheit, obzwar nichts unvergessen geblieben ist. Auch die bodenständige slowenische Bevölkerung, deren Aufbauwülen Infolge der Vernichtungspoiitik der Belgrader Machthaber und deren lokalen Trabanten nun erst recht Ihren sinnläiiigen Auttrieb erhielt, steht heute nicht abseits, denn sie fühtt es nachgerade, dass mtt dem Einzug der Truppen Adott Hillers nicht nur ein Regimewechsel vor sich gegangen ist, sondern ein grundlegender Wechsel des gesamten Systems. Auf den Trümmern einer zerstörten Wlitschatt werden nun die Kräfte aller Aufbauwilligen zusammengefasst werden müssen, um die enormen Schäden zu reparieren, die durch die verbrecherische Kriegspolitik des gestürzten Staatsregimes bewirkt worden sind. Iii tHetfin SIrm grVist die BevNharang der Stadt Marburg die deMtoche Ufeknuclit als deu (!aranteu einer ueveup glOckliclien Zu-hMtt. Mtgen die deutschen Soldateni die schon beim ersten Erscheinen spontan umiubelt worden waren, das Gefühl nie los werden, dass Sie zu Hause sind. Unsere Gedanken aber weilen in dieser Stunde beim Führer und Obersten Befehlshaber der Wehrmacht, lldoll Hitler, dem Sprenger der Versaiiler Kelten und Schöpfer des Neuen Europa, sowie dem Grossdeutschen Reiche glH unser freudiges Sieg-Heil! ^efanntmocDung für 1)0^ belebte jufloilQltiiiclie ®ebiet Auf Grund der mir vom Führer und Obersten Befehlshaber der Wehrmacht erteihen Ermächtigung mathe ich bekannt: I. Die deutsche Wehrmatht gewäh leis'et den Einwohnern volle Sicherheit ihrer Person und ihres Eigentums. Wer sich ruhig und frieclich verhält, hai nichts zu befürchten. II. Gewaiitalen und Sabotageakte sind mit den schwersten Strafen bedroht. Als Sabotage wird auch jet e Beschädigung oder bntziehung von Ernie-ErzetJgnissen, kriegswichtigen Voirflien und Anlagen aller Art sowie das Ai reißen und Besihädigen angeschlagener Bekanntmachungen geweriei. Unter dem besonderen Schutz der deutschen Wehrmacht stehen: (Jas-, Wasser- und Elektiizitätswerke, Eisenbahn- und Schleusenanlagen sowie Kunsts« hätze. III. Alle Funksendegeräte einsihließlich der Amateursender und die zu ihrem Beirieb benu'zbaren transpoitabien Sirom-Erzeuger, ,1 Batterien und Aki^u-mulatoren sind unverzüglich irit allem Zubehör bei der nächsten deutschen Feld oder Ortskommandantur abzugeben. Die Abgabe von Schußwaffen und Kriegsgerät ist durch besondere Bekanntmachung angeordnet. Die Bürgermeister sind für die genaue Durchführung verantwortlich. IV. Kriegsgerichtlich geahndet werden: 1. Versiöße gegen die Pfl cht zur Ablieferung von Funksendegeräten sowie Schußwaffen und Kriegsgerät; 2. jede Unterstützung nichtdeutscher Militärpersonen im besetzten Gebiet; 3. jede Hilfe bei der Flucht von Zivilpersonen in nichtbesetzte Gebiete; j^ede Nachrichtenübermittlung an Personen oder Behörden außerhalb des besetzten Gebietes zum Schaden der deutschen Wehrmacht und des Reichs; 5. jeder Verkehr mit Kriegsgefangenen; 6. jede Beleidigung der deutschen Wehrmacht und ihrer Befehlshaber; 7. das Zusammenrotten auf der Straße, das Verbreiten von Flugschriften, Veranstaltung von öffentlichen Versammlungen und Aufzügen, die nicht vorher von einem deutschen Belehlshaber genehmigt worden sind, sowie jede andere deutsch feindliche Kundgebung; Arbeitseinstellung, böswillige Arbeitseinstellung, Streik und V. Die Staats- und Kommunalbehörden Polizei uni Schu'en haben wei'er zu arbeiten. Sie ciencn caniii der eigenen Hevö.kenmg. Ihre Lei'er >\ud für loyales Veihalien gegenüber dei Besatzung-machi veianiwor lieh. Die im öf.enilichen üienst a.bellenden Peisonen eihalten ihre bisheiigen Bezüge weiier. VI. Alle gewe blichen Betriebe Handelsgeschäfte und Ranken s"n 1 im Inte-lesse der Btvöikefung olfenzuhanen. Giundloses vS'chlie^stn wiid geahn et. VII. Im Inieiesse einer geordneien un 1 g eichmä-sigen Ver^O'gung der t-^e-vö.ke ung hat jedes Hanisiein von Waien de> läglichen He. arfs (jede übermässige Bevonaiutig) zu unieibleiben, Hamstern kann a s Saboiage gewertet werden. Oer für (ien täglichen Leben^^belarf der Zivilbevölkerung nö'ige Verkehr inshe>ondeie auch der Marktveikehr, wird, soweit es die rniliiäri-achen Verhältnisse zulassen, nicht un erhunden werben. Erzeugei und Händler haben Waren des tägichen Bedarfs weiter dem Veiurauch zu-zutiihten. VIII. Die Erhöhung von Preisen und En'gelten jeder Art sowie von Löhnen über den Stand am Tage der Bese Zung h naus ist verboten, soweit nicht Aufnahmen ansdrückich zu2elas>en sind. IX. Für deutsche und landeseigene Wähiung be>teht Annahmezwang. Das Umrechnungsveih.tltni» beträgt 1 uinar = 0,05 Reich>?mark. Die Anwendung eines anderen Umrechnungskurses ist strafbar. Gesetzliche Zahlungsmittel sin 1 neben den ,ugoslawischen Zahlung>mit'eln die deutschen Reiihskreditkassensv-heine und Reichsmünzen. Daneben sind deutsche Scheidemünzen im Wer e von 1 und 2 Pfennig sowie 1, 2, 5 und 10 Reichspfennig oder Rentenpfennig im Zahlungsverkehr zugelassen. Die im Gebiet des Deutihen Reichs gellenden Reich bankno en, Rentenbankeit«aufträge bar bezahlen. Die Truppe kann anstelle der Barzahlung Leistungsbescheinigungen ausstellen. ®er OI>er6rfelDl00a&(r 6t« Dk ^Had^tcrgrcifung in ^Harburg Schon im Sonn-ag, tls die finlan-ßcn'en Nachrichien klar e kennen Hessen ^ ass die Beseizung der Sta t Mar bu'g duich die ('euische Wehrmacht un-miitelbar hevoistehi se zte sich (Jautühre-Joh'nn Baron mli den diaustädti-chen Zivilbehörden in Verbin 'ung und irat mit diesen r'as Uebe einkommen f^ass beim Herannahen der deutschen I ruppen die Mann chatien ces Kuiuibun'es zu sati men mit er Po izei den Sicheiheits dien>t in der Stadt üi e nehmen we c'en. Bald nach der Sprengung der Drau-brücken ('urch das sich zurückziehende jugO'iKWi^che Militär bezogen die M.'inne'' de> Ku tu bun :es fu^geiti-tet mit Mi iiär-gewehren und aufgepiianztem Bajonett, den Sicherheiisdien t in Maibuig ;n de Seile ('er Stadtpolizei, ie Oiganisaiion klappte bis in die letzten Details, ts zeigte sicti von neuem, dass die im letzten Jahr duichge ührie Schu ung «usseiordentii^h gu e Eigebnis^e e zielt hatte. i)ie üi-zip in un^e e- jungen KameraJen war eine vortiildliche und war e> voi allem der muste giltigen Selbstzucht der ein- gesetzten Manner zu verdanken, dass die Maihtübe nähme ohne jeglichen nennenswerten /.wischen all und zur voiNten Zu fiie enheit de» gesamten Siadtbevöike fung vor sii'h ging. Auch seitens der Stadipo izei wurdtn < ie zusammen ge troftenen Verein a ungen loyal eingehalten. Der Einmiirsch der ersten deutschen Truppen eiiogie am Dienstag um 9 uhi voriiii.tag^. Obwohl das Wette nicht ge ra e einladend war, befanden siih die deutschen ^o daten die von der Bevöl ke ung mit stürmischem Ju^el empfangen w.irden, in besier Verlassung unJ Laune. Die Fieude der Bevölkerung ü^er den Einmarsch der deutschen Tiuppen wurde am gestrigen Tage duich da.>« verbreche i-cheTieii>en einer jugoslawischen Bat eriemann^ch ft getrübt, die nichts be-eres zu tun wussie, als mit sellener Bruta ii^t die ZivilDevöikerung der Diau-Stadt mit Granaten zu be chie sen. Glück licherwei e hat ditse Heschie^sung, die am Abend dank dem mutigen und raschen Einsatz einiger deutscher Stoßtrupps zum Schweigen gebracht wurde, keine allzu-grossen Upier getordert. Dhs einzige lodesopter ist in der Druiketei der,Mar bufger Leitung" zu verzeichnen, wo der Hxusmei>ter Gregor Le s ) a k von einem .^preng-tück einer in das Druckereige-bflnde eingeschlagenen Gransiie am Kopfe getiotien und auf uer Stel e getötet wurde. Der durch die Be-chiessung angerichtete Materialschaden ist im allgemeinen unbedeutend. Die ersten Hakenkreuzfahnen sah unsere Draustadt bereits in den ersten Morgenstunden des gestrigen Tages wehen. Die erste Hakenkreuzfahne war auf dem Theresien-Hof, wo der Kulturbund seinen Silz tiat, gehißt worden. Bald darauf schmückte den Erkerbalkon des Stadtmagistrats ebenfalls eine Flagge des Dritten Reiches. Bald waren an zahlreichen andt-ren Stellen die Flaggen des Dritten Reiches zur Begiüüung der einrückenden deutschen Truppen ausgehängt. Die Stadt erhält langsam wieder ihr normales Aussehen. Das neue sind die grünen Unitormen der deutschen Soldaten, die immer wieder das Stadtbild beleben und von den Passanten mit sichtlicher Freude und Erleichterung begrüßt, bewirtet und mit Blumen geschmückt werden. Wegen der Brflckensprengungen ist die Draustadt nach wie vor ohne Strom-und Wasserzufuhr, doch besteht die begründete Hoffnung, daß diesem Mangel schon in allernächster Zeit abgeholfen .werden wird. Das Bewußtsein jedoch, daß die langjährigen Sehnsuchtsträume unsere. Steirer erfüllt smd, läßt uns alle diese augenblicklichen Kleinen Kalamitäten bedeutungslos erscheinen. Alle beherrscht der Wille, am Zeitgeschehen positiven Anteil zu nehmen und uns der neuen und schöneren Zeit voll und ganz würdig zu erweisen, von dem Wunsche beseelt unserer grünen Steiermark jene Zukunft und Entwicklung zu gewährleisten, die seit dem unglückseligen Jahre 1918 der Traum aller war. .^unbmarliunfl. S&mtliche Geschäfte and Gewerbebetriebe haben geSffoet zn sein und ihren normalen Betrieb za fflhren. Marburg* a. d. Dran, 8. April 1941. Der Stadtmagistrat. freie Diinrtlgrg niuiulilai! lEcle Quactlccc, Betten, Mmnur, StQllUimcn lUIll dccQLirattciisrfm beim des KmUiu-biinJes, Hniiptpintg tm. nnoemeldct wccdcn. ledcs fccie Bett nrtfil benttigtl S>ie ^ropten toenörn fi(& an 6en SUönr Wien, 9. April. (DNB) In Wien hat eine Abo'dnung von Kroaten dem Reichs-statthalier Baidur v. Schirach eine Denksch ift übermittelt, mit der Bine, dieselbe an den Füh er weiterleiten zu wollen, der für den Fieiheitskampf der Kroaten gegen die serbischen Un tCidrüiker Verständnis aufbringen möge. Silob grf^eit in Orr 6o6ranfe fer6if(lbm "Serrat Sofia, 9. April. (üNB). Zum Verrat Jugoslawiens gab Ministerpräsident Prof. Bogdan Filov in der Sobranje Erklärungen gegen die mehrfache Verletzung der bulgarischen Neutrahtät gegen die Serben ab. Bulgarien, so erklärte Ministerpräsident Dr. Filov, sti entschlossen, sein Recht mit allen Mitteln zu verteidigen. er (S^QufflOrrr: j^ond Sharon 'Orrorönuna aber öen OBafftn^rflft im befr^trn Jugoftato. (S^ebiet Auf Gfund der mir vom Führer und Obersten Befehlshaber der Wehrmacht erteilten Eimächtigung veroidne ich was folgt: § Sämtliche Sihußwaffen (einschließlich Jagd^chußwaffen) sowie Munition, Handgranaten, Sprengmittel und sonstiges Kiiegsgeiät sind abzuliefern, Die Abliefet ung hat binnen 24 Stunden bei der nächsten deutschen Ortskommandatur zu erfolgen. Jagdnhuliwaffen >ind in der gleichen Frist unter Kenntlichmachung von Namen, Betuf und Wohnung des Eigentümers bei dem zusitändigen Büigermeister at zuliefern. Aufgenommen für Erinnerungswaffen ohne Gebrauchswert. § Wer eiitgegen dieser Besfimmung Schußwaifen (einschietlich Jagd-sihuHwaffen Muni'ion, Handgranaten, Sprengmitiel oder sons iges Kriegsgerät im Belitz hat wird mit dem Tode, in leichteren Fällen mit Zuchthaus oder Gefängnis bestraft. S)er {>t7ert)rfe6ldO(i&(r De« j^eered Jede Cchniiino der Pcdse V ivicd stcmqstcns bcstfoft Anqgstrtlte und Acbrttet 6o&al6 Cer Uber S)rau eröffnet toirO, mel&et eudD auf euren ^irbeitöfteUtn! 6part mit Ornt QBaffrr! Qlufruf an Cfe 0taM-debOHerungl Die ausbrücke ist (^as Wasser auf dem linken Drauufer knapp geworden. Daher ordnen wir firengfle 6 ^orfamMt Taa er mit aus der städtischen Wasserleitung an. /.\x Wasih- und Badezwecken darf nur Wasser aus der Drau oder einem Btun-nen verwendet werden. Gegen Per onen, die dieser amtlichen Verordnung zuwiderhandeln, wird nach den Bestimmungen des Strafgesetzes und der polizeilichen sowie sanitären Vor chiiften rücksichtslos strengstens vorgegangen wer Jen. Stadtmagistrat Harburg a. d. Dran, am 7. April 1941. Sayda über den IDldec-slnn der sccblsdicn PoUtUi ROM, 9. April. (DNB) In der „Tri- buna" setzt sich Virginio Gayda mit dem Widersinn der seibischen Politik auseinander. Dte Serben hätten es immer abgelehnt, mit den veischiedenen Volksgruppen des Staates einen Ausgleich zu suchen und sich an die Nach )armächte anzulehnen. Jetzt nehme ein geiechtea Schicksal seinen Lauf. Der Beloeodee Bund-luidcsendec sduuelot WIEN, 9. April. (DNB). Der Belgrader Sender schweigt. Die Telefon-und Telegiafenverbindung mit Belgiad ist seit Sonntag unterbunden. Beisetzung Das BegrSbnis des in treuer PfUcbt-erfüllaug aof so tragische Weise verstorbenen Hausbesorgers der Druckerei der „Marburger Zeitung*'» Herrn Gregor Les|ak, findet morgen^ Donnerstag, den 10. d. M. um balb 16 Uhr am Alten Stadtfriedhof (Stross-mayer-Gasse) statt. Friede seiner Aiche! Haupt chriftleiter und für die Schriftlcitung verantwortlich: Udo KAi^PER — Diutk dei „Maibuiger Diuckerei A. G." (verantwortlich Karl FRIEDRICH)