tomina olaraaa v "otofinl Preis Din T‘50 71. Jahrgang ■mheint wöchentlich siebenmal. SchrlftleRaag (TeL Intenirb. Nr. 2*701 a*wi» Verwaltung u. Buchdruckerei (Tel. Interurb. Nr. 2024): Maribor. Jurčičeva ul. 4 Briefl Anfragen Rückporto beilegen. Manuskripte werden nicht retumleti , > .x xVxVvyv nx\v\\\Y.A\\xv\V.\ \\x x W-s-a D7 «wer HUB Nr. 324 Donnerstag, den 3. Dezember 1931 Inseraten« e. Abonnements-Annahme ln Marlbbr: Jurčičeva ul. 4 (Verwalteg)* Bezugspreise: Abholen, monatl. 23 Din, zustellen 24 Din. durch Post mcnetL 23 Din, für das übrige Ausland monatl. 35 DUt Einzelnummer I bis 2 Di?* Mariborerft ntun a Musanovs Ankara-Reise. Ankara, 2. Dezembern. Der bulgarische Ministerpräsident M u --ö a n o v ist gestern in Jstambul eingetroffen und wurde vom Präfekten feierlichst begrüßt. Abends fetzte der bulgarische Regierungschef toe Reise nach Ankara fort. Spanische Präsidentenwahl. Madrid, 2. Dezember. Die Präsidentenwahl ist endgiltig auf den 10. Dezember festgesetzt worden. Die Cortes haben einen von den Radikalen sing^brachten Zusatzantrag angenommen, nach dem d'-e Frauen das Stimmrecht für die nächsten Wahlen erhalten, mit 131 gegen 127 Stimmen abgelehnt, da sie befürchten, daß die Frauen ihre Stimmen den extremsten Parteien, namentlich der katholischen, geben konnten In Bilbao kam es zu größeren Arbeitslosendemonstrationen, so daß die Zivilgarde E:nichteiten mußte. In Saragossa kam es zu Zusammenstößen zwischen katholischen und tevnb!rkanifchen Slüldenten. Börlenberickit Züri ch, 2. Dezember. Devisen: Beo-Nh 9.05, Paris 20.1225, London 17, Reto« d°t! 514.50, Mailand 26.45, Prag 15.23, 122. * L i u b l l a n a, 2. Dezember. D e v i-' e U: Zürich 1097.85—1101.15, London 181.51 189.01, Rewyork 5626.42—5643.42, Vi§ 220.86—221.52, Prag 167.20—167.70, ^iest 287.59—293.59. Hitler wird Kanzler? Teilung der Macht mit den Nationalsozialisten — Brüning bleibt jedenfalls Außenminister Die „Time s" berichten, man müsse schon in nächster Zeit mit gewichtigen Ber ünderungen innerhalb der deutschen Reichsregierung rechnen. Die zwischen den Führern der nationalsozialistischen Bewegung und dem Reichskanzler Dr. Brüning stattgehabten Verhandlungen sind bereits so weit fortgeschritten, daß man den Eintritt der Hackcnkrenzler in die Regierung mit Sicherheit annrhmen müsse. Das Blatt erklärt ferner, daß man sich in Frankreich mit dieser Tatsache bereits abgefundcn habe, obzwar die Befürchtung L o n d o n, 2. Dezember, groß war, die Nationalsozialisten könnten ihren mächtigen Einfluß im Reiche zu einer Aenderung des bisherigen außenpolitischen Kurses benützen. Pariser Meldungen besagen, daß man dort sest überzeugt sei, daß in diesem Falle der bisherige Reichskanzler Tr. Brüning das Außenportesenille besetzen werden. Die Person Dr. Brünings sei für Frankreich eine Gewähr, daß von der bisher in Deutschland beobachteten Politik einer fortschreitenden Annäherung an Frankreich nicht abgetiickt werden würde. Schneeverwehungen im Süden Zwei Personenzüge auf der Strecke Skoplje - Ohrid im Schnee stecken geblieben 93 e o g r a b, 2. Dezember. Gegenzug. Beide Züge mußten mit Hilfslokomotiven freigemacht und fortgebracht werden. Infolge der Schneestnrmc machen auch zahlreiche Wolfsrudel die Gegenden unsicher. Südlich und westlich von Skoplje herrschen seit zwei Tagen heftige Schnecsiürme und Verwehungen. Der auf der Strecke Skoplje -Ohrida verkehrende Personenzug ist im Schnee stecken geblieben, ebenso der Sechs punfte Ter Entschließnngsentwurf des Völkerbundrates — Briand bleibt am Beobachtungsposten bis Jänner Die Beilegung des chinesisch-japanischen Konfliktes wird für Ende dieser Woche erwartet. Der Entschließungsentwurs des Rates setzt sich aus den sechs nachstehenden Punkten zusammen: 1. T'.e neue, ausdrückliche Anerkennung der VLlkerbundentschließung vom 30. September d. I. 2. Beide Mächte verpflichten sich, keinerlei Aktionen zu unternehmen, die Menschenopfer erfordern würden. P a r i s, 2. Dezember. 3. China und Japan verpflichten sich, den Völkerbundrat über die Lage in der Mandschurei ständig auf dem Laufenden zu erhalten. 4. Zu diesem Zweck sind dem Völkerbund alle den beiden Regierungen zur Verfügung stehenden Informationen zur Verfügung zu stellen. 5. Beide Staaten pflichten der Einsetzung einer siinfküpsigen Untersuchungskommission bei, bestehend aus einem Franzosen, Engländer, Amerikaner, Italiener und Holländer. 5. Ratspräsident Briand wird beauftragt, die Lage bis zu dem im Jänner stattfindenden neuerlichen Zusammentritt des Rates genau zu verfolgen, und, wenn es nötig ist, indessen eine außerordentliche Ratssitzung einzuberufen. Gtaatsputsch in Finnland? Mächtige Agitation der Lappo-Leute. — Innenminister Orn anerkennt die Putsch-gefahr. Hel'sin g f o r s, 2. Dezember. Infolge der Wirtschaftskrise und des Währungsverfalles entstand in Finnland eine regelrechte Panik. Von allen Seiten und aus allen Teilen des Landes kommen beunruhigende Gerüchte über Vorbereitungen zu einem umfangreichen Staatsputsch. Die Lappo-Leute haben «ine mächtige Propagan da entwickelt und drohen mit einem ne ceit Marsch auf Helsingfors, der jedoch in ganz anderem Umfang und Ausmaß als vor zwei Jahren vor sich gehen würde. Innenminister Orn gab auf eine diesbezügliche Interpellation im Reichstag zur Antwort, daß die Gerüchte über einen bevor stehenden Putsch nicht ganz jeglicher Grund läge entbehren. Die Behörden seien darüber, was im Lande vorgeht, gut unterrichtet. Es müsse eingeftanden werden, daß gewisse Organisationen tatsächlich und im Ernst den Umsturz vorbereiten, doch Hüten die Behörden bislang keinen Grund zum Einschreiten gehabt. Der Innenminister teil te dem Parlament ferner mit, daß die Regierung alles daran sehen werde, um im Lande die Ruhe und Ordnung aufrecht zu erhalten. Standrecht für ungerische Putschisten. L o n d o n, 2. Dezember. Wie der Korrespondent des „Daily Telegraph" aus Budapest berichtet, werden die im Zusammenhänge mit dem Putschversuch verhafteten Personen vor das Standgericht gestellt werden. Unter den Verhafteten befin bet sich auch der Direktor des Militär-Geographischen Instituts. General Biksi. SSreffefonjert dresßkonzert: Aus vielverästelten Setzma-J,ncht kommt klirrend und dröhnend das . °liv, umschlungen von den wahnsinnigen 'ivcratis wildgewordener Schreibmaschinen, ständig im Kampfe mit den durch alle Kister gehetzten Telephonsignalen. Bis v5. Thema, pfauchend und stampfend, nu-, l'fch, aber in ohrenbetäubendem Fortis-Z10 von den Rotationsungetümen übernom V, verschlungen und vernichtet wird. Rur n Einsamer Glockenton schrillt sich noch .1"ch diese Harmonie und schrillt und schrillt žum Finale. diesmal war es anders. Die Presse hatte Konzert geladen, das den Ohren hstoürhmjxv rr„„q ßessen Harmonien zermürbten. Die Hetz . vstoütbiger klang, A betäubten und ze -.............. jt, t,Qch Sensationen und Neuigkeiten teil, /^e*n^ar) siir einen Tag und die u, jud ihre Leser zu Gast, um gemein« VU ^nen einmal einen Abend lana Uten1 ^l"vgen als dem täglichen nerven-Epri .n Krisengeschrei zu Inuichen. Hb 9}Cn st* Gelegenheit, wie diese, Presse !loth 1 Um f° Zwanglos zusammen zu sich Das Publikum hatte sich zahl« chn 'gestellt, es war eine Feftstimmung ne Albend des Gesanges hatte noch °t, i)nC',t•;-- - der Pudding Die Burmesische Round-Table Konferenz ist dieser Tage im Englischen Oberhaus durch den Prinzen von Wales eröffnet worden Sie soll die Beziehungen zwischen Großbritannien und Burma als gleichberechtigten Staat neu regeln. Die Eröffnung der Konferenz (rechtes Bild) bot ein eigenartiges Bild durch die exotischen Trachten. Als erste nach der Eröffnung sprach eine weibliche Abgeordnete,' die Burmesin May Aung (et was links), die in Burma großes Ansehen genießt. Auf unserm Bild links begibt sich May Aung mit ihren Landsleuten zur Er öffnungssitzung. ilm die Priorität der pritrat- schuwen Flandin verzichtet auf die Bevorzngunlf der politischen Schulden Deutschlands? — Für Umformung der kurzfristigen Kredite in tangsristige Schulden L o n d o n, 1. Dezember. Die finanzielle und wirtschaftliche Lage Deutschlands hat, wie die „Times" melden, einen der Hauptpunkte 'der Besprechungen Flandins mit den englischen Ministern ge-beldet. Dabei habe Flandin den Standpunkt vertreten, daß eine Beseitigung der Reparationen nicht dazu beitragen würde, Deutschland sein Gleichgewicht wicderzugeben. Dagegen habe Flandin auf die Frage der Priorität der Reparationen vor den Privatschulden Deutschlands keinen Wert gelegt, da Deutschland ohnehin nicht mehr in der Lage sei, seine Schulden zu bezahlen. Rach französischer Auffassung sei es erforderlich, die kurzfristigen Kredite in langfristige Obligationen umzuformen, wobei die finanziellen Zentren, in denen hauptsächlich die Geldmittel aufgehäuft seien, Beistand zu leisten hätten. Frankreich hält es für töricht, anzunehmen, daß Deutschland später einmal nicht wieder zahlungsfähig werden könnte Auch sei keine Sicherheit dafür vorhanden, daß ein von den Reparationsresten befreites Deutschland den Feldzug für die Revision des Versailler Vertrages einstellen werde. Frankreich verlange, daß die freigewählten Garantien eingehakten werden und daß man die Frage der Revision der Friedensverträ-,ac für eine Reihe von Jahren zurückstelle. P a r i s, 1. Dezember. Finanzminister Flandin hat nach seiner Rückkehr aus London der Presse erklärt, daß er mährend seines Aufenthaltes in Eng land sich zwar mit dem britischen Schah- kanzler, mit dem Außenminister und dem Handelsminister über alle aktuellen politischen und finanziellen Fragen unterhalten habe, jedoch nicht einen Augeblick lang über die Frage der Schutzzölle, die ausschließlich in die Kompetenz des französischen Handelsministers fallen. Seine Aussprache mit dem Schatzkanzler Neville Chamberlain habe einen vollkommen privaten, unverbindlichen Charakter getragen. Er habe im Laufe dieser Besprechungen festesten können, daß hin- sichtlich der aktuellen politischen und finanziellen Probleme (Reparationen, Kriegsschulden, deutsche Privatkredite und Tarife) vielfach Meinungsverschiedenheiten zwischen Paris und London bestchen. Er sei aber der Ansicht, daß Frankreich sein Möglichstes tun müsse, um diese Gegensätze im Lause der bevorstehenden Verhandlungen auszugleichen. Rach einer anderen Version habe Flandin mit dem englischen Schatzkanzler die wichtigsten Probleme der Gegenwart besprochen, so die Erneuerung der eingefrorenen Kredite, die Pfundstabilisierung, die Kriegsschulden, Reparationen usw. Flandin soll die Notwendigkeit eines englisch-französischen Zusammengehens in diesen Fragen betont haben, eine Zusammenarbeit, die wie von verschiedenen Seiten bestätigt wird, noch nicht besteht. Man könne jetzt sagen, daß diese Unterredungen als Vorspiel bedeutsamer Verhandlungen zwischen London und Paris bilden werden. Amerikas Verlustliste Katastrophaler Rückgang der Wirtschaft - Schwere Steuernöte W a s h i g n t o n, 1. Dezember. Wie schwer die Wirtschaftskrise ist, die die Vereinigten Staaten in ihren Weltwirbel riß, zeigen die nachstehenden, aus dem Bericht des Handelsministeriums für 1931 hervorgehenden Zifffern: Der Außenhandel der USA zeigte eine Gesamtausfuhr von 3084 Millionen Dollar und eine Gesamteinfuhr von 2432 Millionen Dollar. Gegenüber dem vorigen Fiskaliahr bedeutet dies ein Nachlassen der Ausfuhr um 34 und der Einfuhr um 37 Prozent. Die Depression wirkte sich hinsichtlich der Eisen- und Stahlproduktion so aus, daß die Produktion um 37 Prozent gegenüber dem Vorjahre sank, während die Erzeugung anderer Metalle außer Stahl u. Eisen um 25 Prozent zurückgingen. Die Her stellung in der Automobilindustrie ist um 36 Sieger im 400- MiMonen Dinar Nennen Das berühmte irische Sweep stake-Pferderennen, das im Zusammenhang mit der gleich namigen Lotterie veranstaltet wird, kam jetzt in Manchester zum Austrag und sah das Pferd „North Drift" als Sieger. Rechts der glückliche Besitzer des Pferdes, links der nicht weniger zufriedene Trai ner. Prozent gesunken. Textil-, Leder- und Gummierzeugung verzeichnen einen Rückgang von 11 Prozent. Für Agrarprodukte erhielt man nur 6964 Millionen Dollar, während im Vorjahre 9562 Millionen Dollar erzielt werden konnten. Die Eisenbahnen verzeichnen einen Rückgang ihrer Einnahmen um 20 Prozent. Die Ueberseeschiffahrt zählte am 30. Juni 32 Prozent mehr an unbeschäftigter Tonnage als im Vorjahre. Die öffentliche Schuld stellt sich am Ende des Fiskaljahres auf 10.329 Millionen Dollar. Das bedeute eine Zunahme von 461 Millionen Dollar gegenüber dem 30. Juni 1930. Washington,!. Dezember. Der United Preß zufolge sind die Steuereinkünfte der amerikanischen Bundesregierung in dem Fiskaljahr, das am 30. Juni | so lautet die amtliche Nachricht von England-Besuch des französischen Finanz' Ministers Flandin, dem aber in politisches Kreisen ganz besondere Bedeutung messen wird. Hypertrophie des Beamtenapparots Die mißlungene „Entösterreicherung" in Tschechoslowakei. — Erkleckliche Ziffern"^ gaben im Prager Parlament. P r a g, 1. Dezcmbe' Im Senat hielt der christlichsoziale Sen^ tor Dr. Stolberg eine Rede, in der er Hypertrophie der Staatsverwaltung in Tschechoslowakei scharf kritisierte. Er 3L dabei die nachstehenden höchst bemerkensw ten Vergleiche: Im alten Oesterreich gab cs 10 rien, wir haben deren 16. Ich will einig Vergleichzahleu derjenigen Ministerien führen, die miteinander verglichen wer können. Das frühere Oesterreich hatte bei Ministerpräsidium 1 Sektionschef, 7 Hclr. te. In der Tschechoslowakei gibt es 3 ® tionschefs und 9 Ministerialräte. Das -nisterium des Inneren des einstigen reich hatte 5 Sektionschefs und 18 Hana Bei uns hat es 6 Sektionschefs und 17 (Sin Niefenoudöina für die Armen von London Pudding hergestellt, der zehn Tonnen wiegt und für die Annen der Weltstadt bestimm' ist. Der Engländer macht daraus eine fe,- nach dem Thronfolger „Prinz-vo Pudding" genannt und im großen Lurch die Straßen gefahren. Indische Frauen am Konferenztisch j d. I. zu Ende ging, um eine Milliarde 215 ; Millionen Dollar hinter denen des Bor;ah-j res zurückgeblieben, wie dies aus dm soeben erschienen Jahresbericht des Schatzamtes hervorgeht. Die Zahl der Personen, die ein Einkommen von einer Million Dollar und mehr versteuern, ist im gleichen Zeitraum von 513 auf 149 zurückgegangen. Steuerzahler mit Einkommen von 100.000 Dollar bis zu einer Million gab es im letzten Fiskaljahr nur noch 6152 gegenüber 14.701 im Fiskaljahr 1929-30. Für diesen Rückgang der Spitzeneinkommen dürfte in erster Linie die katastrophale Entwicklung an der Börse verantwortlich sein. Frankreichs Finanzministei jagt in Eng and . 1Ö01. ^Martvorer Zeitung" Nummer 324. MMMBaag—M—BHiiiiil m i Ulil ,. i n ilji nisterialräte. Das Unterrichtsministerium im alten Oesterreich besaß 4 Sektionschefs und 14 Hofrätc. Das unserige 6 Sektionschess und 19 Ministerialräte. Beim Justizministerium ist das Verhältnis 3 und 12 zu 3 und 9. Das Finanzministerium im alten Oesterreich hatte 7 Sektionschess und 23 Hofräte, das unsrige hat 9 Sektionschess und 29 Ministerialräte. Das Handelsministerium hatte früher 5 Sektionschess und 25 Hofräte, das unserige 4 Sektionschess und 16 Ministerialräte, dafür aber hat das neue Postministe-rium noch 6 Sektionschess und 18 Ministerialräte. Beim Ministerium für öffentliche Arbeiten ist das Verhältnis 6 und 30 zu 9 Und 37, beim Eisenbahnministerium 8 und 88 zu 9 und 39, beim Alkerbauministerium Im alten Oesterreich 4 und 12, bei uns 7 und 23. Insgesamt betrug die Zahl der Sekions-chefs im alten Oesterreich 43, bei uns 72, die Zahl der Hofräte 162, die Zahl unserer Ministerialräte 272. Gftauffkurmvrd bei Graz Ein Grazer Taxibesitzer bei Wemzödl erschossen aufgefundm. — Raubmord wahrscheinlich. G r a z, 2 Dezember. Der 44 Jahre alte Grazer Taxameter-Unternehmer Leopold S ch ö b e r l, der in der Vabcnbergerstraße Nr. 100 wohnt, wurde gestern nachmittag in seinem Lohnauto K 542, einem Steyrwagen Type 12, auf der Vundesstraße in Weinzödl, 200 Schritte südlich des Schmiedwirtes, erschossen aufgefunden. Das Projektil, das offenbar von einem Vrowningrevolver stammt, war ihm durch das Hinterhaupt ins Kleinhirn eingedrungen, so daß der Tod infolge einer Gehirn-lähmnng cintrat. Wie es sich .herausstellt, wurde der Wagen Schöberls schon um halb 4 Uhr von ?wei Kindern auf Straße stehend gesehen. Man glaubte, der Chauffeur sei eingeschlafen, da kr, nach links geneigt, den rechten Fuß auf Bremse und Gashebel, die .Haltung eines schlafenden hatte. Um halb 6 Uhr nachmit-ttchs kam die Krankenpflegerin Anna Walter, au? Stübing Nr. 16, des Weges. Auch Ke sah den Mann int stehenden Wagen, vermutete, daß er bewußtlos sei, und rieb ihn Mit Schnee ein. Dgbej war noch kein Blut sehen. Ein anderer Passant, der Kutscher Karl Witt, hielt ein vorüberfahrendes Auto % dessen Chauffeur den Gendarmeriepostcn Veit ob Graz verständigte. . Postenkommandant-Stelluertretcr Revicr-Z'cheftor Josef Peter traf sofort mit zwei Mmten des Postens am Tatort ein. Bei der PMen Untersuchung des Toten zeigte es sich, ptS von der Schußwunde Blut rückwärts ,et®6geriefelt war. Unterdessen fand sich eine Gerichtskommission an der Mord-stelst eilL , Es wurde festgestellt, daß der in der Rich-pMfl gegen vöraz stehende Wagen, dessen .'chter noch brannten, während der Kühler /Kmr erkaltet war, eine Schleifspur von et-j a llo Schritten hatte. Noch 20 Schritte wei-et Zeigte eine Fußspur in der Richtung ge-Rn die Kanzel ab. In den Taschen des Toten ^kde bis auf wenig Wechselgeld kein Geld-4 fl gefunden. Ebenso wenig fand sich im jFQ!Mn eine Waffe, daegegen entdeckte man »> Inneren des Autos eine ausgeschosseue .^lrvnenhülse. Die Taxameteruhr zeigte auf t.re Fahrtsumme von 28 Schilling 80 Gro-Tm ' ®'e es sich herausstellte, ivurde der > k gestern um 3 Uhr nachmittags von dem g..^"^ernehmer Robert Frey in der Volks-in 'M^aße gesehen, wie er mit Fahrgästen M„ Achtung geaen Gösting fuhr. Ferner Mb r o^Koben, daß er sich zwischen viertel Ta», b vier Uhr nachmittags bei seiner 5m- / 5er Gastwirtin Rinner, geb. Schö-f* ' 'st Gratkorn aufhielt. In seiner Gefell» 6ei1' 1pfl Kch ein junger Mann befunden ha-Hem 1er mit einem grauen Mantel, brauet ^portanzug und grauer Kappe beklei- ^"nd der Erhebungen, die. vom Gra dosten^ eitsbüro und den.Gendarmerie« tüQr,vf^ er Umgebung gepflogen werden, liegt Arsche,„ijch Raubmord vor. Unterstützet die (jfl'iiuberkulosenliqa! Gandhi droht mit erneuter Gehorsamsverweigerung Abschluß der Jndienkonferenz London,!. Dezember. Das englische Kabinett trat Montag abend zusammen, um die Erklärungen festzustellen, mit denen Macdonald heute die Tagung der Jndienkonferenz zum Abschluß bringen wird. Nah Beendigung der Kabinettssitzung, die bis Mitternacht gedauert hatte, begab sich der Ministerpräsident zum St.-James-Palast, wo die Konferenz noch versammelt war. Unmittelbar nach der Ankunft Macdo-nalds ergriff G a n d h i unter großer Span nung das Wort zu einer längeren Erklärung. Die allindische Konferenz, so betonte er, umfasse alle Rassen und Religionen Indiens. Er vertrete 85 Prozent des indischen Volkes, darunter alle Minderheiten.'Die Be schuldigung, der Kongreß werde eine Neben-regierang aufrichten, nehme er auf sich. Der Kongreß sei getragen vom Geiste der Rebellion. Die Geschichte lehre, daß die Völker bisher ihre Freiheit nur durch Opfer und Blut errungen hätten. Aber es würde zum Ruhm Englands gereichen, wenn es durch friedliche Verhandlungen Indien den Weg zur Freiheit öffnen würde. Er, Gandhi, wolle jeden Nerv anspannen, um zu ehrenhaften Vereinbarungen zu gelangen, ohne die Millionen indischer Männer, Frauen und Kinder den Leiden eines neuen Gehorsamsverweige rungsfeldzuges auszusetzen. Wenn es aber nicht anders ginge, würde er auch einen solchen Feldzug mit Freuden durchführen. Er sei zu jedem Kompromiß bereit, vorausgesetzt, daß er ehrenvoll sei. Er wünsche Freund schaft zwischm England und Indien, doch mäße sic auf der Freiheit beruhen. Die von England geförderte Garantie lehne er ab, da sie einseitig sei. Die Jndienkonferenz habe zwar ein Einvernehmen ;n vielen Dingen erreicht, aber das Hauptproblem sei unerledigt geblieben. Wenn man dem Kongreß Vertrauen schenken wolle, könne die Minderheitenfrage gelöst werden. Ehe aber diese Aufgabe durchgeführt sei, gebe es keine wahrhafte Selbstregierung in Indien. Eine Lösung sei aber unmöglich, so lange die Fremdherrschaft andauere. An die indischen Fürsten richtete Gandhi die Aufforderung, ihren Untertanen konstitutionelle Rechte zu verleihen. Er, Gandhi, sei jedenfalls zu jeder Mitarbeit bereit. Gandhi schloß seine Rede mit den Worten des Dankes, für den freundlichen Empfang, den man ihm allenthalben in England bereitet habe. London,!. Dezember. Auf der Run-den-Tischkonferenz erklärte Macdonald er schlage vor, ein Exekutivkomitee der Konferenz einzusetzen, daß in Indien weiterbestehen soll und mit dem die Regierung in wirksamen Kontak bleiben könnte. Mchdem Gandhi dem Premierminister im Namen aller Delegierten den Dank ausgesprochen hatte, "rgriss Macdonald noch einmal das Wort, um besonders an Gandhi in bewegten Worten zu appellieren, den Weg der Vernunft, der Verständigung und der Zusammenarbeit zu beschreitcn, um zu einer autonomen Regierung in Jdien zu gelangen. Hierauf vertagte sich die Konferenz auf unbestimmte Zeit. Nach Schluß der Sitzung schüttelten Macdonald und Gandhi einander die Hände. Der Schatz auf Der Eocos-Änsel Rennfahrer Campbell wird Schatzgräber Der englische Rennfahrer und Weltrekord mann Sir Malcolm Campbell, dessen Geschwindigkeitsleistungeu im Auto- und Motorbootsport schon abenteuerlich genug waren, sehnt sich nach neuen Abenteuern. Er hat beschlossen, der romantischen Gilde der Schatzgräber beizutreten und rüstet sich zu einer Expedition, die ihm zu märchenhasten Schätzen verhelfen soll. Schon im Jänner will Sir Malcolm aukbrechen, um auf der entlegenen Cocos-Jnsel im Stillen Ozean nach dem Schatz des berüchtigten Seeräubers Don Pedro Benito zu suchen. Zahllose Expeditionen haben bisher danach gesucht, aber nichts gefunden. Doch ist Sir Malcolm Campbell überzeugt, daß dv Legende vom Schah auf der Cocos-Jnsel keine Erfindung ist. Don Pedro war einer der gefährlichsten Piraten des vergangenen Jahr Hunderts. Kriegsschiffe zahlreicher Mächte suchten ihn vergebens unschädlich zu machen. 1822 veranstaltete man aber eine Treibjagd nach ihm, d:e Benito doch etwas ungemütlich wurde. Er beschloß, seinen Beruf aufzugeben, und brachte seine gesamte Beute nach der Cocos-Jnsel. Nachdem der Schatz vergraben war, soll er feine sämtlichen Helfer ermordet haben, um das Geheimnis allein zu hüten. Aber bald darauf fiel er den Engländern in die Hände und wurde am Mast eines Kriegsschiffes erhängt. Auf der Schatzgräber-Expedition werden vier Freunde Sir Malcolm begleiten: die beiden Golfspieler Robert Sbeftel und John Dstorest sowie K. Lee Giuneß und W. D. Allen. Die fünf tragen zu gleichen Teilen die Kosten der Expedition und wollen die Beute gleichmäßig unter sich verteilen. Lio de Rutils Tod Der Weg der bekannten Film^chauspielerin Aus Berlin wird geschrieben: Verbunden mit der Glanzzeit des ffcuturnen Filmes war der Aufstieg Lut de Puttis, die nach kurzer schwerer Krankheit im Har-bour-Argnkenhaus in Newyork gestorben ist. Für viele kam ihr Tod völlig überlastheitd; war doch die Putti noch jung, und die Erinnerung an sie aus ihren früheren F lmlei-stungen noch nicht erloschen. Aber das Leben dieser Frau war wohl jo erfüllt von Exzentrik, daß es sich rasch verbrauchte. Amerika, das für so viele europäische Filmfchaufpteler und -schau'pielerinnen ein wahres Paradies bildete, hatte Lia de Putti feine Arme weit geöffnet. Nach dem- Welfep'olg von „Varietee" wurde sie zu der damals geradezu sensationellen Bombengage von '2000 Dollar engagiert — eine Summe, die später sogar noch verdoppelt wurde. Aber die erhofften großen Erfolge blieben au?-. D. W. Griffith, der einst eine Lilian Gish nji; so großer Ein fühlungsgabe und Verständnis iiir ihre besonderen Fähigkeiten zur Höhe des Ruhmes geleitet hatte, verstand sich mit Lia de Putti nicht. Es mag sein, daß ihm der Frauentyp, den Lia de Putti charakterisierte, überhaupt Unsere echte Kellner Zichorie I nicht lag. Der erste große Film „Lord Sa-tanaS", in dem W. D. Grifft:h Regie geführt hatte, war ein großer Mißerfolg. In einigen anderen Arbeiten schnitt Lia de Putti besser ab. Aber Hollywood, das nur den augenblicklichen Glanz eines Filmstars honoriert, verzieh Lia de Putti ihren ersten großen Mißerfolg nicht. Ter Versuch, sie als großen Star herauszubringen, der später z. B. Marlene Dietrich so großartig geglückt ist, war mit Lia de Putt: fehlgeschlagen. Zu einem zweiten Versuch hatte niemand mehr Lust. Es kam auch hinzu, daß cs Lia de Putti ytcht verstand, in Amerika populär zu werden. Verschiedene Affären, die sich ähnlich auch in Berlin zugetragen hatten, machten eine Reihe von Frauenorganisirtionen gegen sie mobil. Es kam zwar zu keinem Skandal; aber man hielt es doch für besser, zu Lia de Putti stets eine gewisse Distanz zu halten. Unstet und ruhelos war das Leben der Verstorbenen, die diese eigentümliche Atmosphäre der Filmateliers und des ganzen Filmbetriebes auf ihr privates Leben übertragen wollte und übertragen hat. Mancher ungerechte Vorwurf ist gegen die Schauspielerin erhoben worden. Man machte sich über ihren Filmnamen lustig und wies mit mokantem Lächeln darauf hin, daß sie in Wirk, lichkeit Amalie Janke hieß. Tatsächlich war Lia de Putti die Tochter eines Italieners, des Rittmeisters Julius v. Putti, und ihre Mutter war eine Ungarin. Das Temperament dieser beiden Nationen fand in Lia de Putti nachhaltigsten Widerklang. Will man heute ihre Bedeutung für den deutschen Film und für den Film im allgemeinen wst-, stellen, muß man sie als eine der ersten Dar« stellerinnen bezeichnen, die den heute so beliebt gewordenen Frau mit "er appeal" verkörpert hat. Lia de Putti !>/.,[; zweifellos ein starDs Talent und eine natürliche Begabung. Aber sie brauchte stets einen Regisseur, der sie zu lenken verstand, der sie vor Exzentritäten zurückhielt, die später im Film lächerlich wirkten. Lia de Putti begann als Tänzerin. Sie war bereits in Budapest, Bukarest und Oslo aufgetreten, als sie ein Engagement für die Berliner Skala erhielt. Hier entdeckte sie Richard Oswald, der in so vielen Filmen Schauspielern und Schauspielerinnen den Weg gewiesen hat, und bald machte Lia de Putti im Film eine phantastische Karriere. Eine erste größere Rolle erhielt sie von Joe May im Film „Das Indische Grabmal". Sie spielte hier die Sklavin der Fürstin, die für ihre Herrin in den Tod geht. Danach folgten rasch weitere größere Aufgaben. Ihren Weltruhm begründete E. A. Du Pont in dem Film „Varietee", der als eines der ersten deutschen Werke der Filmkunst zu einem Welterfolg wurde und auch in Amerika einen Riesenerfolg hatte. Hier war Lia de Putti die Partnerin Emil Januings. Sie spielte das junge Mädchen, das zu den fahrenden Artisten geflüchtet war. Durch und mit dem Artisten, den JanningS fvislte, kam sie zu Weltruhm. Dann spielte sie die Frau, die zwischen zwei Männern steht, die alle ins Unglück bringt. Es ist ein seltsames Spiel des Zufalls. daß die großartige Leistung des Films „Varietee" weder von Lia de Putti, noch von dem Regisseur E. A. Dupont wieder erreicht worden ist. Beide standen damals im Zenith ihres Ruhmes, beiden öffneten sich neue Wirkungskreise. Aber die einstige Leistung haben sie nicht wieder erreicht. Schon während ihres Berliner Aufenthaltes hat Lia de Putti oft von sich reden gemacht. In ihrer erzentrifcben Art leistete sie sich manchmal tolle Streiche, die für Tage das' Gesprächsthema der klatschsüchtigen Verlust des Gedächtnisses auf 13 Zahre Brün n, 1. Dezember. Am 7. August 1018 wurde der Brünner Baumeister Stephan Trcka ap der italienischen Front mit 140 Kameraden in einer Kaverne verschüttet. Nur vier Mann konnten lebend geborgen werden, drei von ihnen starben nach wenigen Tagen. Trcka selbst blieb am Leben, hatte aber die Sprache und das Gedächtnis verloren. Er kam ins Klosterspital noch Weißenbach in Bayern, wo er seither gepflegt wurde. In letzter Zeit hat sich sein Zustand soweit gebessert, daß er dem. Arzt seine Personaldaten mitteileu konnte. In der Heimat war Trcka inzwischen als tot erklärt worden. Er wurde jetzt nach Brünn gebracht. Seine Frau ist inzwischen gestorben, seine beiden Töchter sind verheiratet. Trcka war vor dem Krieg mehrfacher Hausbesitzer und Eigentümer eines ansehnlichen Vermögens. Donnerstag, ven 3. Dezember 1931. LiMM Schwächere Getreldemärkte Der WeKgetreibemarkt hat eine Woche großer Schwankungen Hinter sich. Wohl waren für diese Tendenz in erster Linie fpeku lative Momente maßgebend, - aber auch die gebesserte Witterungslage hx den hauptsächlichsten Anbcmgebieten trug in Ne.nyork und Chicago zu einer stärkeren Ahschwä-chung viel bei. Die Aussichten für die neuen überseeischen Ernten sind nicht einheitlich. In den SÄstaaten Amerikas dürfte ein wesentlich geringeres Erträgnis erreicht wer den, während die Weizenernte in Südaustra Iten auf 41 Millionen Bushel gegen 35 Mil liotien vor einem Jahre gchchätzt wird. Aus 'der neuen argentinischen Ernte erwartet man einen Exportüberschuß von über 16 Millionen Quarter gegen 15.8 Millionen im Vorjahre. Die Welzenvorräte in den Vereinigten Staaten haben um 3.4 Millionen Bushel abgenommen, dagegen hüben die Vorräte in Kanada weiter sehr erheblich, und zwar um 5.73 Millionen Bufhel, zugenommen. Die- biesam:vorräte in Nordamerika sind daher gegenüber der gleichen Woche des Vorjahres um fast 19 Millionen Bushel größer. Die Welttveizenverschifjuu-gen haben in der abgelaufenen Woche um 330.000 Qanrter abgenommen, nur Rußland hat seine vorwöchige Berfchiffungs-quote etwas erhöht. Im europäischen Ge--schäft ist int allgemeinen eine Abschvächung auch der Dollar sehr niedrig liegt. Im Zusammenhang mit dem Pfund find auch die nordischen Devisen abgelchwächt worden, eingetveten. Der Bedarf ist infolge der um- ! Als Ursache wird neben großen Kreditkün-fangreichen Käufe der letzten Wochen reich- dignngen an England auch eine große Ka- pitalsflucht angegeben, die in den letzten Tagen in Großbritannien eingesetzt hat. Der Landwirt lich gedeckt, man Hin; mit größeren Käufen zurück, zumal auch die politische und wirtschaftliche Unsicherheit geschäftshemmend wirkt. In England hält die EinkaufZtätig-keit an, die sichtbaren Weizenvvrräte haben sich auf 3.8 Millionen Quarter gegen 1.6 j Millionen in der gleichen Vorjahrszeii erhöht. Das Getreidegeschäft in Rumänien l. Die Getreidelagerung muß luftig liegt still. Die Höhe der unbezahlten Export-; und flach erfolgen, besonders wenn es sich Prämien wird aus 400.000 Pfund Sterling darum handelt, nach dem Drusch es unterzubringen. Oefteres- Umschaufelu -auf dem Lager ist unerläßlich, besonders heuer, wo die Ernte in manchen Gegenden unter Nie- derschlägen zu leiden hatte. Auch ist häufi-_ ges Lüften des Speichers notwendig. Bei-Wschluß des tschechoslowakisch'-uugärischon! des, Umschaufeln und Lüften, soll jedoch Handelsvertrages, der etn Aushihrkotitin-! dann vorgenommen werden, wenn die Tem- Jn Jugoslawien ist ein Großteil der minderen Ware 'bereits verlauft, weshalb für die qualitativ besseren Sorten hohe Preise verlangt, aber nicht bewilligt werden. In Ungarn wirkte die Nachricht von dem Kompost und dazu auch Kunstdünger (250 ' bis 300 Kilogramm Thomasmehl und 80 bis 100 Kilogramm Kalisalz). Dann meiden sich die im Frühjahr eingesäten, guten Gräser und .Kleeernten auch gut euup'hter-. Auch Stalldünger kann man auf wichen Wiesen auwenden; auf schweren Böden im Herbst, auf leichten im zeitlichen Frühjahr. gent in Weizen und Roggen festsetzt, befe stigend. Zn Wien -liegt Weizen schwach behauptet, der Roggenmarkt wird durch die geringen Anbietungen gestützt. Braugerste weist ruhigere Tendenz auf; der Maismarkt ist nicht einheitlich, da überseeische Sorten sich täglich verbilligen, während Donauvare sich verhältnismäßig halten konnte.' Hafer ist hei eingeengten Absatz fest. Das Mehlgeschäft hat bei unveränderten Preisen eine weitere Einschränkung erfahren. Jagende Nafslvttüt im Autzrnvandei Rückgang der Ein- und Ausfuhr Jugoslawiens auch im Oktober. — Die Handelsbilanz nur noch um 5.7 Millionen Dinar passiv. Nach Mitteilungen der Zoll-Generaldirek-ti-on belief sich die jugoslawische Einfuhr im Monate Oktober mengenmäßig ans 96.743 Tonnen im Werte von 3629,959.784 Dinar, was gegenüber dem gleichen Monat des Vorjahres einen Rückgang von 20.461 Tonnen oder 23.53% bezw. 227,744.128 Dinar oder 36,69% darstellt. Im Oktober ging auch die Einfuhr weiter hin zurück und Mief sich auf 95.743 (im gleichen Monat des Vorjahres 125.204) Ton lien bezw. 393 (620.7) Millionen Dinar, was einem Rückgang von 28.5% 36.7% gleichkommt. Die P a i i i v i t ä t der Handelsbilanz betrug int Oktober somit nur noch rund 5.7 Millionen Dinar oder 1.5% des Exportwertes. In den ersten zehn Monaten des lau fenden Jahres stellt sich das Passivum trotz der äußerst großen Schwierigkeiten bei der Einfuhr der Waren auf nur 124 Millionen Dinar, wogegen sich dasselbe in der gleichen Periode des Vorjahres auf 230 Millionen Dinar stellte. Die Bilanz des jugoslawischen Außenhandels bessert sich in den letzten Jahren zusehends. In der gleichen Zeit des Jahres 1928 betrug das Passivum nicht weniger als die zehnfache Höhe der gegenwärtig vorliegenden Passivziffer. X Neue Stempelmarken. Auf Grund des Artikels 37 des Taxengesetzes hat der Fi-nanzminister verfügt, daß ab 15. Dezember d. I. die Stempelmarken zu 0.10, 0.20, 0.50, 1, 2, 3, 5, 10 und 50 Dinar, die am 1. Feber 1927 in Umlauf gefetzt worden waren, ferner die Stempelmarken zu 100 Dinar, die am 1. Oktober 1929 in Umlauf gekommen waren, aus dem Verkehr gezogen werden. Der Austausch der eingezogenen Stempel-marken, die bei den befugten Verkäufern, Privatpersonen und staatlichen Anstalten an getroffen werden, erfolgt in 90 Tagen, d. h. vom 15. Dezember 1931 bis zum 16. März 1932. X Weiteres Sinken des Pfundkurses. An den meisten Börsen wurde Dienstag der niedrigste Pfundkurs seit der Aufhebung der Goldwährung in England verzeichnet. Schon in den letzten Tagen war ein Abbröckeln des Pfundkurses zu Beobachten, doch ließen die Notierungen Dienstag rasch nach. An der Pariser Börse verringerte sich der Eröffnungskurs von 8425 binnen zehn Minuten auf 83.76. An der Neworker Börse schloß Montag die Pfunldnalierung bei 3.42, fetzte Dienstag bei 3.39 ein, ging mittags auf 8.3126 und am Schluß der Börse sogar auf 8.28 herab. Dies bedeutet einen Kursoerlust von nicht weniger als 4% innerhalb zwei Stunden, An den anderen Börsen äußert sich die Pfundentwertung noch krasser, da peratur und Luftfeuchtigkeit auf dem Spei cher höher ist als die der Außenluft. I. Die Ausnützung des Stallmistes durch die Rüben ist günstiger, wenn der Dünger nicht mit der tiefen Furche untergepflückt, sondern auf die Furche gebracht und {eicht untergearbeitet wird. Allerdings muß dies vor Winter oder vor Neujahr geschehen, damit der flach untergepWckte Stallmist verrottet und bei Bearbeitung der Rüben nicht mehr stört. I. Bei Versütterung von Zuckerrübe ist zu beachten, daß diese doppelt so viel Trockenmasse enthält, als die eigentliche, Futter- 2$miernrege!ti vom Dezember Kalter Dezember und fruchtreich Jahr sind vereinigt immerdar. Jst's in oer heiligen Nacht hell und klar, so gibt's ein segensreiches Jahr. — Weihnachten naß, gibt leere Speicher und Faß. — Wenn der Nord zu Vollmond tost, folgt ein langer, harter Frost. — Frau Lucia finde: zu kurz den Tag, drum wird er länger acht Tag danach. — Der heil'ge Christ will 'ne Eisücücke haben, fehlt sie, wird er selbst damit -ich begaben. — Wenn die Kälte in den ersten Adventswochen kam, so hält sie volle zehn Wochen an. — Grüne Weihnachten — weiße Ostern. — Fließt jetzt noch der Birkensaft, dann kriegt der Winter keine Kraft. _ Steckt die Krähe zu Weihnacht im Klee, sitzt sie zu Ostern oft im Schnee. — Dezember veränderlich und lind, der ganze 28 int er ein Kind. — Auf kalten Dezember mft tüchtigem Schnee folgt ein fruchtbares Jahr mit reichlichem Klee. — Glatter Pelz am Wilde, dann wird der Winter milde. — Je dunkler es über Dezember-Schnee war, je mehr leuchtet Segen im künftigen Jahr. — Dezember kalt mit Schnee, gibt Korn auf jeder Höh'. — Düngcreime: Wer spärlich seinen Acker düngt, der weiß schon, was die Ernte bringt. — Hans düngte seine Felder schlecht. war Ackermann, jetzt ist er Knecht. Wer gute Ernten machen will, der dünge, pflüg' und grabe viel. _ Jobs läßt de Jauche in rübe. Das Rind verträgt im allgemeinen ^ _____________ nicht so viel Zuckerrübe wie Futterrübe. Die j den Bach, ein großer Dummkopf tutV chm Zuckerrübe ist arm an Asche. Es muß daher j nach. — Dünger ist die Seele vom Acter- phosphorsaurer Kalk oder Schlämkreide zugefüttert werden. Es lassen sich zwei Kilogramm Futterrüben durch ein Kilogramm Zuckerrübe ersetzen. I. Hüben Kartoffelmast oder Magermilch-Gerstenmast der Schweine einen Einfluß auf die Güte des Fleisches? Diese Frage wurde durch eingehende Versuche, welche das Tierzuchtinstitut der Universität Königsberg durchführte, klargestellt. Nach dem Versuchs-bericht trifft es nicht zu, daß eine Bei Witterung von Magermilchgerste die Güte des Fleisches gegenüber der Kartoffelmast verbessere.' Die Kartoffelmast schnitt in dieser Beziehung bei den Versuchen nicht ungünsti- bau, sie gehören zusammen wie Mann und Frau. — Gutes Vieh, gute Streu, reichlich Futter gibt fetten Mist, reiche Ernten viel Milch, Käs' und Butter. l. Ausbesserung kahler Wiesen- und Weidflächen. Astf schlecht gepflegten und gedüngten Wiesen und Weiden gibt es nicht fetten Altenglifche Lieder. __________________ kleinere oder größere kahle Flächen, ans denen sich allerlei Unkräuter angesiedelt haben, die den Heuertrag sowohl in Menge als auch in Güte heratzsetzen. E'ne einfache Nachsaat im Herbst oder Frühjahr, würde selten einen guten Erfolg haben. Die kahlen Stellen müssen vorerst im Spätherbst oder Winter, so lange d'er Boden osten ist, mit einer guten Wiefrnegge mehrmals bearbeitet werden, damit die Unkräuter vertilgt werden. Als Düngung gibt man guten Radio Mittwoch, 2. Dezember. Ljubljana, 12.15 und 13; Reproduzierte Musik. — 17.30: Salonquintett. —21: Solistenkonzert. — Beograd, 17: Jugoslawische Lieder. — 20: Nationallieder. 20.30? Klavierkonzert. _ 21: Vokalkonzert. —■ Wien, 19.30: Chorkonzext. — 21: Bunter Abend. — 21.50: Klassische Musik. — Mühl« Öfter, 21.20: Symphoniekonzerl'. — 22.50: Toulouse, 20.1p: Symphonieorchester. 21: Militärmusik. 21.30: Wiener Musik. — 24: Klassische Musik. — Bukarest, 19.40: Violinsolo. — 30: Puccinis „Madame Butterfly". R0,rt' 21: Italienischer Opernabend. — Prc?j 19.30: Militärkonzert. — Mailand, 20.45: Operettenabend. — Budapest, 17.35: Zigeunerin usi k. — 19.930; Opernorchester. — nach Zigeunermusik. — Daventry, 21.lü? Symphoniekonzert. — 23.36: Tanz und Moderne Musik. Annemarie Roman von Mary Misch Copyright dy M. Feuchtwanger, Halle (Saale) !Sff. Fortsetzung. Sterben und verderben hätten wir können, du hättest nix gewußt. Wirst andere Frauenzimmer gern g'habt haben, du treuloser Kerl, du!" „Glaub' doch so was net, Annerl. Tag und Nacht Hab' ich mich heimgesehnt," schrie Anton dazwischen, der an sein erfolgloses Graben auf den Goldfeldern und bei der Eisenbahn, das Ziegelstreichen und andere schwere Arbeit dachte. „Und jetzt, wo du endlich nach zwei, sage zwei Jahren g'nug g'habt hast, kommst heim, weil mir's gut geht, und willst dich 'reinsetzen wie die Maus in den Speck und tust, als hättest du das Geld verdient, und willst den großen Herrn spielen, und bittest net einmal um Verzeihung, und .. ." „'s is gut, Annemarie!" sagte der Anton leichenblaß. „Ich hab' jetzt schon genug gehört." Noch einen langen Blick warf er ihr zu, dann ging er mit schweren Tritten hinaus, hinauf in seine eigene Stube. Annemarie weinte. So, nun hatte sie es ihm endlich gesagt. Jetzt war ihr wohl. Die ganze Zeit her hatte es ihr den Hals zuge schnürt, jetzt war es heraus. Wenn er nur 'runterkommen und um Verzeihung bitten wollte, dann . .. Sie wartete eine lange Wei le, aber nichts rührte sich. Das Herz klopfte ihr stürmisch. Es trieb sie mit Allgewalt hinaus, leise die Treppe hinauf. Da öffnete sich von innen eine Tür. Den Hut auf dem Kopf, das Ränzel, mit dem er von Amerika gekommen, auf dem Rücken, einen Knotenstock in der Hand, schlich Anton heraus. Annemarie stand das Herz still vor Schreck. Ihr Anton, den sie so heiß liebte, nach dem sie seit Wochen beinahe starb vor Sehnsucht, er wollte wieder fort? Im Dunkel tappte er vorwärts; da fühlte er sich plötzlich von zwei weichen Armen fest-gehalten. Ein von Tränen feuchtes Gesicht schmiegte sich an seines. Ein um Verzeihung bittendes Flüstern und heiße Liebesbeteuer- ungen drangen an sein Ohr. Da warf er das Ränzel und den Knotenstock weg. Der Anton blieb. Man würde lügen, wenn man sagen wollte, er sei nicht mehr ins Wirtshaus gegangen, und habe das Renommieren und Schwatzen aufgegeben, oder habe sehr wesentlich zur Vermehrung des häuslichen Wohlstandes beigetragen. Aber er machte sich doch sehr nützlich, und zum Bier ging er nur an bestimmten Abenden, zu bestimmten Stunden. Annemarie wußte immer wieder neue Beschäftigungen für ihn zu finden. Er begleitete sie bei ihren Landfahrten; er wurde ihr Kutscher; er half ihr beim Einkauf. Zu Hause machte er sich nützlich, indem er das Mariele beaufsichtigte und den kleinen Anton, der das Jahr nach ihrer Versöhnung, und der Peter, der einige Jahre später zur Welt kam, verhätschelte. Schließlich, als ihm das ewige Mitfahren wieder langweilig wurde, wechselten sie die Rollen vollständig. Die Annemarie war der erwerbende Hausvater, der Anton die sorgende Hausmütter. „Was gibt es heute zu Mittag?" und: „Sind die Kinder artig gewesen," fragte sie ihn, wenn sie heimkam. Er drohte den Kindern: „Na warft, ich sag's der Mutter -st" die wird euch hauen, wenn ihr nicht artig seid!" Oder: „Wie war heut' 's Geschüs > Weiberl? Hast brav Geld verdient?" Seit einigen Jahren hat man ihn auch v* verschiedene städtische Ehrenämter gewählt, die er mit Würde und äußerstem Fleiß aus-füllt, denn er gehörte zu den Menschen, ch für andere und um der Ehre willen stO großem Vergnügen arbeiten — nur nicht su sich und ihre Tasche. Die Annemarie handelte weiter — -Mt ttn großen, und nicht nur Kuriositäten — Msip Einrichtungen, Häuser, Felder und was fY sonst unter die Finger kam, kaufte und ver kaufte sie. In der ganzen Provinz und darüber hinaus galt sie als MufterfolIfmnTVt' Wenn man sie fragte, warum sie sich j1'^ zur Ruhe setze, erwiderte sie lachendst,,®61 man drei Kinder und einen unmündig Mann zu ernähren hat . . .!" Und der A ton fügte spottend hinzu: „Und vielteich u mehr Kinder zu versorgen kriegt . . f ■ dann schlägt sie ihn auf den Mund, die ne rundliche, rosige Annemarie — Ende — ^Laaan■ ffM iviiivuLCi QCUUULJ VCilUllltßt 0^4. - i. .„„ttwv .,~ 1 edizinifcher Ratgeber Rheumatismus — ein soziales Problem! Wenn den einen das Podagra plagt, dem ändern das „Zipperlein" die Glieder juckt, jenen der „Hexenschuß" den Hals steift und gar vielen das „Reißen" Bewegung und Arbeit, ja schon Aufstehen und Anziehen beschwerlich macht, dann spricht man summarisch von „Rheumatismus". Aber auch wenn schwerste akute und chronische Gelenkerkrankungen, häufig gefolgt von Herzleiden, die Menschen Wochen- und monatelang ans Kran tenlagcr fesseln, nur zu oft völlig arbeitsunfähig u. invalide machen, auch dann heißt's: Rheumatismus! In ihrem ersten Beginn wird oft jede rheu matische Erkrankung nicht recht ernst genommen. Darum ist es ganz lehrreich, sich einmal darüber zu informieren, daß Rheumatismus eine Volkskrankheit ist, schlimmer als beispielsweise die gefürchtete Tuberkulose. Länder, die am Meere liegen, haben eine größere Zahl rheumatischer Erkrankungen als andere. Die größte Zahl von Rheumatismusfällen betrifft das „beste" Alter größter Arbeitsfähigkeit, nämlich zwischen 25 bis 85 Jahren, ebenso wie die Tuberkulose. Forschen wir nach den Ursachen, so sehen wir in ungünstigen Wohnungen natürlich mehr Rheumatismus als in guten, hygienisch einwandfreien. Schlechte Lüftung, Wand- u. Untergrundfeuchligkeit, Zug, übermäßige Be schattung sind oft mit schuldig. Der Hauptfach liehe Grund ist aber wohl im Beruf zu suchen. Einmal sind die Arbeiten, die bei jeder Bitterung im Freien geleistet werden müssen und gelegentliche oder häufige Durchnässung bei Wind und Wetter mit sich bringen, in diesem Sinne gefährlich und erfordern besondere Vorsicht; also Seeleute, Postboten, Landarbeiter und Gärtner, Eisenbahnperso-Ual, Kutscher und Chauffeure, vor allem auch Bauarbeiter müssen sich vor Rheumatismus be'onders hüten und beim ersten Beginn al- irgend Mögliche dagegen tun. Sollen doch f’ier Fünftel aller Bauerbeiter an rheumati Beschwerden kranken! Die zweite Ka-— ~ - - — tegorie rheumatismus-gefährdeter Berufstätiger stellen diejenigen, die viel in Hitze, womöglich verbunden mit Nässe, arbeiten müssen. Hier stellen die in Eisengießereien, Glasfabriken, Färbereien und Wäschereien Beschäftigten den Hauptanteil, aber auch das Küchenpersonal. Was soll man nun gegen den Rheumatismus tun? Die Wissenschaft kann heute über die Entstehung und die Art dieser erschrecken den Volkskrankheit noch keine absolut gütige und bindende Antwort geben. Jeder Einzelfall ist ein ungeklärtes Problem für sich. Nur soviel ist wohl sicher, daß die Behandlung mit Wärme, Massage, Uebungstherapie und Wasserbehandlung, also die sogenannten „physikalischen Heilmethoden", sowie Bäder die besten Erfolge erzielen. Aber die Hauptsache ist und bleibt, für die Allgemeinheit wie für den Einzelnen: Nicht am Ende anfangen, wenn der Rheumatismus schon mit all seinen Schrecken da ist, sondern am Anfang! Und am besten ist, durch hygienische Lebensweise, Kleidung und Wohnung vorzubeugen, ehe er kommt! ©efunöheit&pflepe d. Gegen Schnackerl (Schluckens helfen manchmal einige Eispillen oder auch Schluffen von Wasser, wobei ö:e Ohren mit Watte verstopft werden sollen. Oft wirft ein Stück in Essig getauchter Zucker, der rasch zerkaut und verschluckt werden soll. Manchmal ergeben sich so hartnäckige Fälle, daß starke Beruhigungsmittel notwendig werden, die nur der Arzt verordnen darf. d. Unter Wasserkopf versteht man eine Vergrößerung des Kopses, die dadurch zustande kommt, daß im Gehirn mehr Flüssigkeit vorhanden ist, als es normal der Fall ist. Der vermehrte Flüssigkeitsgehatt ist eine Folge von Entzündung der Hirnhäute. Der Wasserkopf kann angeboren sein, das heißt, das Kind kommt schon mit einem großen Kopf zur Welt. Der Kopf kann so groß sein, daß er ein Geburtshindernis ist. Es gelingt dann nur durch Verkleinerung des Kopfes, das Kind zur Welt zu bringen. Der Wasserkopf kann aber auch in den ersten Jahren der Kindheit erworben werden. Bei geringer Vermehrung der Flüssigkeit kann sie sich auch aufsaugen. Höhere Grade haben Herab senkung der Intelligenz zur Folge, häufig Krämpfe und Störung des Gehörs und der Sehkraft. d. Hautsalbe gegen das Ausspr'ngen der Gesichtshaut und der Hände. Man mischt 50 Gramm Lanolin, 10 Gramm Glyzerin und 2 Gramm Perubalsam (Apotheke!). Nachdem man Hände und Gesicht gründlich gewaschen hat, reibt man sich mit dieser Salbe ein. Die Wirkung besteht darin, daß der Schmerz gleich vergeht und die wunden Stellen rascher zuheilen. d. Hartleib'gkeit ist oft die Ursache von Mattigkeit, Mißmut und geistiger Abspannung. Müdes und verärgertes Aussehen braucht nicht immer ein Zeichen von geistiger Abspannung und von Sorgen des täglichen Lebens zu sein. Biel 'häufiger, als man denkt, steckt hinter der überarbeiteten und nervösen Miene eine Beeinträchtigung des körperlichen Wohlbefindens. Insbesondere sind es Verdauungsstörungen, die dem von ihnen Befallenen ein Aussehen von Mattigkeit, Müdigkeit und Mißmu: verleihen. Solche Störungen werden n'cht immer mit dem nötigen Ernst behandelt. Es ist ‘üt unsere Zeit charakteristisch, daß viele Menschen mehr ans Geldverdienen, als an die eigene Gesundheit denken. Verdauungsstörungen können aber d:e ernstesten Folgen für die Gesundheit bringen; frühzeitige Behandlung ist daher dringend notwendig. Bon einem guten Stuhlregulierungsmittel muß man verlangen, daß es lediglich die normale Darmtätigkeit anregt und unterstützt, ohne den Darm zu reizen. Auch dürfen die Geschmacksnerven nicht beleidigt werden und das Stuhlregulierungsmittel muß auch bei wiederholtem Gebrauch eine gelinde Wirkung ausüben. Diese Eigenschaft besitzt das in allen Apotheken erhältliche Jstizin, das als ideales Regulierungsmittel der Darmtätigkeit, besonders auch für Personen mit sitzender Lebensweise, für bettlägerige . Wöchnerinnen und für. Kinder zu empfehlen ist. B. d. Brand. Hört der Blu'tzufluß zu einem Körperteil mV, so stirbt er ab, was man als Brand bezeichnet. Der sogenannte trockene Brand entsteht allmählich, der feuchte Brand plötzlich. Die Ursachen sind: Erkrankungen des Herzens oder der Blutgefäße, (Arteriosklerose), Zuckerkrankheit, äußere Einwirkungen, wie Schlag, langandauernder Druck, Quetschung, Erfrierungen und anderes. Die Vorboten des trockenen Brandes sind Blässe, Kälte und Gefühllosigkeit in dem erkrankten Körperteil. Das erkrankte Glied zeichnet sich scharf von der gesunden Umgebung ab, da es erst blau, dann schwarz wird. Der feuchte Brand geht sehr rasch vor sich und bildet Giftstoffe, die sehr hohe?. Fieber erzeugen. Meistens bestehen auch große Schmerzen. Bei Anzeichen von Brandbildung wird der Arzt das Grundleiden ^behandeln, um Brandbildung zu verhindern. Vor allem muß man d'e Blutzufuhr zu verbessern trachten. Der feuchte Brand ist durch Pulver- und Hitzebehandlung in einen trockenen zu verwandeln. Ist ein Glied abgestorben, dann bleibt wohl nichts anderes übrig, als es abzutragen. d. Erweiterung der Blutgesätzwände. (Aneurysma.) Die Erweiterung kommt meist in der Hauptschlagader vor, und zwar durch Nachgiebigkeit der Gefäßwände. Gewöhnlich ist diese Erkrankung vergesellschaftet mit Arterienverkalkung. Meist sind es Männer im höheren Alter, welche von diesem Leiden befallen werden. Die Ausbuchtung der Gefäßwand kann verschieden groß sein. In der Höhle staut sich das Blut, so daß an den Gefäßrändern das Blut gerinnt. Meist empfinden die Kranken selbst das Schwirren und Pulsieren des erkrankten Gefäßes. Oft erzeugt das erweiterte Blutgefäß Druck auf die Nachbarorgane, so können Stimmbandläh-mungen und Schlingbeschwerden auftreten. Manchmal besteht eine Gefäßerweiterung, oh ne daß sie Beschwerden macht, es hängt die? von der Größe und der Stelle ab, wo sie sich befindet. Die Gefahr dieses Leidens besteht darin, daß das erweiterte Gefäß platzt und es zu einer starken Blutung kommt. Die Behandlung muß Rücksicht nehmen auf da§ Grundleiden, daß die Gefäßerweiterung verursacht. Von Maut* a Am DAS LUSTIGE MARI BO RER MÄDEL IM REICHE DER HAUSFRAU Noch ist es Zeit, für die himmlische und höllische Gesellschaft alles bereit uz machen, Wm ihr Fest würdig zu begehen und sich vor eventueller Kvampusgefahr zu schützen. Wir wollen daher noch schnell einige Rezepte an-fchließen, die nicht zu sehr unsere Wirtschaft» kaffe plündern und dennoch allseits gut schmecken werden. Lebzeltern. Man knetet am Nudelbrett ein Viertelkilo Mehl mit drei Eßlöffeln Honig, 3 Eidotter, iechs Deka geriebene Nüsse, fünfzehn Deka Jucker, ein Teelöfstrl Zimt, eine Messerspitze llvstoßene Gewürznelken und die feingewiegten Schalen einer Orange gut zusammen, vastt den Teig messerrückendick aus, radelt kleine Stangerln davon aus und bäckt sie in ^cht zu heißem Rohr. Banillcstifteln. Man schlägt zwei ganze Eier mit 14 Deka •atttfet und einem halben Päckchen Vanillin lM ab, gibt vierzehn Deka Mehl und ein Rlbez Backpulver dazu, streicht die Masse ?uf ein beschmiertes und mit Mehl bestaub-Blech, überstreut sie mit sechs Deka ab-•%>genen und feingewiegten Mandeln und etwas Vanillin und backt ste M kühlen r °4r, schneide: sie noch warm in verscho-Vierecke und rollt sie erkaltet in Va-ll^zucker Mefi kittet am Nudelbrett zu sieben Deka fen'fc' gleichviel Butter, Zucker und feinge-!Lenert Haselnüssen, zwei Eidotter, rollt | e*8 kleinfingerdick aus, überstreicht ihn] Haselnußstangerln. mit Eiklar, überstreut selbes mit grobem Kristallzucker, schneidet kleine Stangerln daraus und 'bäckt sie am beschmierten Blech aus. Krampuskrapscrlu. Man macht einen mürben Teig von zwan zig Deka Butter, einem Biertelkilo Mehl, zwei Eidottern, einem Eßlö'sel voll Simoni-fast, ein halbes Teelösfevl Salz und so v'el sauren Rahm, daß davon ein zarter Teig wird, welchen man einigemal am Nudelbrett ausrollt, gegenseitig zusammenschlägt und jedesmal zwischendurch eine halbe Stunde rasten läßt. Zuletzt treibt man den Teig messerrückendick aus, sticht runde kleine KraP-ferln aus, füllt sie mit dunkler Salse (Pred felbeer und Schwarzteer gemischt), legt drei Blättchen aufeinander, bäckt sie 'm nicht zu heißen Rohr heraus und überpinselt sie erkaltet mit aufgelöster Schokolade. Mohnbeugeln. Vom gleichen Teig wie von den Krampus krapferln schneidet man viereckige Stücke her aus und füllt sie mit einem Eßlöffel voll geriebenem Mohn, welchen man mit etwas Honig und Staubzucker verrührt, etwas Zimt und Zitronengeruch beigibt, den Teig von einer Ecke aus zusammenrollt und hufeisenförmig abbiegt, die Kipferln mit Eidotter bestreicht, auf ein beschmiertes Blech legt und vorsichtig langsam ausbäck:. Sobald sie fertig sind, festreicht man sie nochmals mit Ei, überstreut sie mit Hagelzucker und läßt sie noch einige Minuten im Rohr. Milzschnitten in der Suppe. Matt klopft die Milz gut ab, zieht sie aus, gibt sie in heißes Fett mit etwas Salz, fein-gehackter Zwiebel, Petersilie und Pfeffer, röstet sie nicht zu trocken aus, streicht sie auf Semmelschnitten und trocknet selbe im Rohr. Sobald die Milzschnitten resch sind, nimmt man sie heraus und serviert sie zu klarer Rindssuppe. M'ilzschmtteit gebe matt recht oft Blutschwachen oder Lungenkranken, da sie nicht nur ein Nähr-, sondern auch ein .Heilmittel sind. Nur lasse man für Kranke Salz und Pfeffer weg. Zwiebekfoß. Eine große Zwiebel wird durch die Fleischmaschine getrieben oder sehr fein gewiegt. Hernach stellt man eine Kasserolle mit etwas Fett auf, gibt zwei Eßlöffel Zucker Bei und läßt selben ganz schwarzbraun artlaufen, gibt vier Kochlöffel Mehl bei, verrührt es gut mit dem Zucker und gibt sodann sofort die Zwiebel dazu, verrührt auch diese und gießt breiviertel Liter heißes Wap ser oder Suppe zu, läßt alles gut aufkochen, gibt Salz, Essig, Zucker und Pfeffer nach Geschmack bei und serviert die Soß zu Rindfleisch mit Kartoffelpüree, gedünstetem Reis. Wienerbrust. Ein Stück Kalbsbrust wird gewaschen, ab-getrocknet, milde mit Salz eingerieben, mit Mehl überstaubt, mit geklopftem, gesalzenem Ei überstrichen, mit Bröseln überstreut, so daß das Fleisch von der Panier gut überdeckt ist. Nun läßt man in einer Kasserolle etwas mehr Fett als zum Braten sehr heiß werden, legt die Brust hinein, übergießt sie mit dem heißen Fett auch von oben und stellt sie ins heiße Rohr. Sobald die Panier unter fleißigem Aufgießen braun und reich, ist, deckt man den Braten zu und läßt ihn bei milder Hitze schön langsam bei weiterem Anfgießen fertig braten, so daß die Panier nicht treffen, sondern wie das Fetisch schön saftig bleibt. SchinkenmÄkaroni. Man' übergießt die Makkaroni erst mit heißem und dann mit kaltem Wasser, um den Fabriksgefchmack zu vertreiben, koch; sie hernach, schreckt sie mit kaltem Wasser ab, salzt sie, gibt sie in heiße Butter, vermischt sie mit etwas saurem Rahm und fein gehacktem Schinken, läßt sie im Rohr ausdün» sten, kühlt sie etwas ab, mischt geriebenen Parmesan>käfe darunter, füllt alles in einen Beschmierten und ausgebröselten Reifmodel, bäckt sie schön gelb aus, stürzt sie und serviert dazu irgendeinen Salat oder Sardel-lenbuttersoß, welche aus einer kleinen dunklen Einbrenne, etwas Sardellenbutter und Milch bereitet wird. Breinpoganze. Man macht einen Germieig von einem Viertelkilo Mehl, einem Ei, etwas Butter, Zucker, Salz und Germ, läßt ihn aufgehen, rollt ihn aus, legt ihn auf ein Blech und überstreicht ihn mit Butter. Nun streicht man ausgskühlten, in Milch gekochten, gezuckerten und gesalzenen Hirse« 6rein, welchen man zur Hälfte mit geriebenen Nüssen vermischt, 'fingerdick auf den Teig, schlägt die Kanten nach oben, damit keine Fülle das Blech berührt, läßt den Teig nochmals gut aufgehen, übergießt nachher die Fülle mit etwas Obers, in welches man ein Ei sprudelt, und bäckt es schnell in der Röhre gut aus, schneidet sie in schöne Stück« und überstreut sie mit Zucker und Zimt. KrampuStorte. Man treibt 7 Deka Butter, 4 Eidotter und zehn Deka Zucker flaumig ab, gibt 14 Deka Mehl, den Schnee von 8 Klar dazu, füllt die Masse in den mit geschälten, blätterig geschnittenen Mandeln ausgestreuten Tortenreif, bestreut sie noch obenan mit Mandeln, bäckt sie bei mäßiger .Hitze gut aus, überpinselt sie mit erweichter Schokolade und zieht e>n rotes Gitter von gefärbtem Simoni eis darüber. „Mariborer ZeKung" Nummer 324. . Donnerstag, den 3. Dezember 1931". JChittet Ameigec ^AAAAAAAAAAAAAAAAAA Verschiedenes Slinb wird gegen monatliche Be zahlung auf Kost Mnommen. Šašič Äloisia, Moravce, P. Mala Nedelja. 15442 Unsere Auslagen können Sie auch einmal anschauen! Zum Nikolofest machen wir noch jede Bestellung fertig, Fotomeyer, Gosposka 30. 15100 Brautpaarei Neuausstellung v. Brautbildern in bekannt vornehmer, moderner Ausführung in meinen Auslagen Gosposka ul. 20. F o t o M a ! o r t 13108 (II Vier große Glaskasten, geeignet für Kaufleute, 5 Butzenscheiben 135X51, alles sehr preiswert, 1 liegende Dampfmaschine, heiz bar Kinderspielzeug. Anzufrag. Kanzlei Scherbanm. 15456 Eleganter Grammophon samt Platten sehr billig zu verkaufen. Vojašniški trg 8/1, Tür 4. 15477 Din 65.— 100.—, 115.— usw. Exporthaus „Luna". Maribor. 15389 Einsitzer 95, Zweisitzer 115 Din Exporthaus „Luna", Maribor 15389 Möbel, eigene Erzeugung, beste Qualität, von der einfachsten bis zur feinsten Ausführung je der Stilart. Eebnso alle Tape zierer-Arbeiten. 1 Jahr ©oran tie! 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