„/nIhtN, ftr Alle." VIII Jahrgang «r RS Krettag, IK Aebruar I8SS. Die „Marbusger Zeitmi^t" erscheint jeden Sonntag, Miltwoch nnd Freitag. Pieise — fiir Marburg: ganzjährig e sl., halbjähug S fl., vierteliahrig 1 fl. 6V kr; für Zustellung ins Haus monatlich 10 kr. — mit Postversendung: s.anzjälirig 8 st.,, halbjährig 4fi., vierteljähng 2fl. Die rin Mal gespaltene Garniondzeile wird bei einmaliger Einschaltung mit 10, bei zweimaliger mit 15, bei dreimaliger mit 20 kr. berechnet, wozu für jedesmalige Einschaltung L0 kr. Jnseraten-Stempelgebühr kommen. Seit acht Tasten geht, wie dem „Wanderer" ouS Graz gemeldet wird, ein Gerücht, tv,lchem zufolg< ein Ausgleich der freisin n i-qe« und der kirchlichen Partei bevorstchen sollte. Wieviel daran Wahre» ist. lkßt stch bis zur Stunde nicht j^enau sagen, doch ist der Grund bekannt, der dieiem Gerüchte als Entftebungöursache diente. Man lvvßte ziemlich allgemein, daß der GroKgrundbesip zu einer Probetvahl sür zwei erledigte Landlagssitze zusammentretrn lverde und behauptete qe» liört zu haben, e» ski außer Dr. Stremayer auch noch ein kirchlicher hoh^r Würdenträger als Kandidat in Aussicht genommen. Die Wahl dieses lttzteren erregte nach den Ersalirnngen. die man iin Landtag,e gemacht, billige Bedenken und tvurde vielfacher Berathung unterzogen. Am 8 gebluor nun hat die genannte Vältlcrversammlung ftattgefundrn. ohne die ausgestreuten Vesürchtungen weder zn bestärken, noch gänzlich zu bannen. Wenn in der Wahl eines geistlichen Würdenlräj^ers ein Aus« gleich der genannten Parteien arsehen ivird. so haben die Aengftlichen Recht. «Venn fie sich ^ic Lukiinft nicht i»n rosigsten Lichte malen Die 22 Vttfammtlttn Vrojgrundbesttzer st,Uen zwar als ersten Kandidaten Herrn Dr. Slr.mayr (die Annalzme der Wahl von seiner Seite ist ge» sichert), als zweiten den Grasen Meran auf. scheinen aber doch r cht gut zu wiften. daß Letzlerer die Wahl schkverlich annehm'n tverde und l)aben als Ersahk'Mdidaten sür ihn den Pralatcn von Rein, Dr. l^nö>I. in Aus sich». Co ztveisklhast die Annahme d^r Wahl von Seile des Grafen Meran ist. so außer Zweiftl sieht es. daß Dr. Knödl weit davon entfernt ist. eiue etwa aus ihn sollende Wohl abzulehnen. Rachrichten aus Bukarest jusolge hat die Kammer aber «als einen Tadcl gegen die Regierung nnsgeiprochen. Diese wird also, wenn sie nicht abdanken will, zur Auslösung der Sammern zu schreiten haben. Merkwürdig ist. rvie die kllse in Bukarest von der preußischen Regierungspartei dargestellt ivird. Man gibt sich in Berlin den Anschein. Bratiano sallen zu lasten. „Was seinerzci» von den ehrgeizigen Projekten Bratianos dtrlautete," schreibt eine halbamtliche geder der Kölnischen Zeilnnt^. „scheint »virklich nicht ohne Grund. Seine Einverständnisse nach verschiedenen Seiten hin. seine Reden und Ausruse deuten aus einen Plan, der nicht nur gegen das gegenwärtige aemäßigte und sriedens« befliestene Ministerium, sondern gegen den Fürsten Karl selbst gerichtet sein soll. Man möchte diesen für die Aktionspartei engagiren, d. h. ihn derselben dienstbar machen oder ihn beseitigen. Bratiano soll für derartige Pläne eintn namhaften Theil der Bojaren gewonnen haben. Eine nicht geringe Zahl der Präsekten und sonstigen Beamten im Lande ist ihm zugethan. Bratiano agitirr namentlich in den Reihen der Armee, die nicht durchweg zuverlässig sein soll und schon zur Zeit Kusa's gezeigt hat, dtiß sie derartigen Einwirkungen zugänglich ist. Wie es in der Kammer steht, hat die MintsterkriAs gezeigt, die nach der letzten telegra« phischcn Nachricht vertagt scheint, aber schiverlich aus längere Aeit beendigt ist. Land selbst hält sich großentheils indisserent. aber Bratiano »veiß die Un-zusriedenheit damit zu nähren, daß er die Steuerzahler schwierig macht. Unter seiner Verwaltung bliebeti. wie versichert wird, an 34 Millionen Piaster Steuern rückständig, die das gegenwärtige Ministerium, um regieren zu können, eintreiben lassen muß." Griechenland dürste nach Allem, tvas man aus zuverlässiger Quelle vernimmt, seiri Schickst,l dem Schwerte anheimstellen, denn es hat nichts mehr zu verlieren. Ohne Krieg stehen Bankerott und Revolution vor der Thüre. der Kueg aber kann eS möglichtriveise retten. Man muß ttbri^lens zugeben, daß die griechische Regierung ein Recht hat. sich über die westmüchlllche Politik zu beklagen. Nachdem die Kriegsschiffe von Eng» land. Krankreich und Oesterreich 70.000 Weiber. Kinder nnd Greise nach Hellas gebracht haben, macht man jetzt dem Lande ein Verbrechen daraus, daß es die Flüchtlinge zurückhält. Frankreich sprach sich zweimal kür die Abtrettmg Kandia's an Griechenland aus und später durfte die Angele' genheit dieser unglücklichen InjU aus der Kouserenz gar nicht zur Sprache kommen. Rur einen Ausjchub des Krieges kann man erreichen, nichts »veiler. Man wird von Athen aus nur dahin zu »virke» suchen, daß der Beginn der Feindseligkeiten hinausgeschoben werde, wenigstens bis zum März. An Landmacht hat man bereits genug, man braucht noch Kriegs« Nikolaus Lenau. tw Vichterlebe» — vo« H. Kg. „Wildverwachsiie. dunkle Fichten, Leise klagt die Quelle fort: Httz. das ist d,r rechte Ort Für dein schrnerzliches Verzichten!" Dieses „schmerzliche Brrzichicn" begleitete den Dichter wohl durch sein ganzes L ben. dessen größter Theil zr» e>ner Passions'Geschichte n urde. „Sinnende Melancholie" drückte ihr utcheilvolles Siegel schon dem Knaben auf die Stirn nnd sührte den Mann zuletzt in jrne geistige Oede und Zerriffenh'it. tvelche unS Alte einst crschüttelte. Nicht mit liurecht nannte ii)n daher Juslinus Kerner dcn deutschen „Byron", drr eiNkr der größten, aber auch nnglücklichsten Dichter Englands war. Lenon ist der Dichter de» Wellschmerzes — aber nichts jenes, der neben Thränen nnd Seuszein die Welt vom Moquirstuhle d s Satirikrls als eine große Komödie vo» Göttern und Thiercn belacht. — sei«» Schmerz lvt^r ihm ein heilig ernster, geschriebrn mit dem Herzblute! SelN Leben hätte anders sein könnkn — so aber „war's Entsagen nur und Tranern" — „das grause Dunkel", da» in seiner Seele wol»,'te. war kein leeres Phantom — es war eine Korahnung von dem. was später schrecklich in Ersüllung gehen sollte. Jtn „tveiten" Ungarlande, it« Dorse Estitad. vier Meil«n von Te-ttiesvar, wurde Nikolaus Franz Lena« am 15. August 1802 geboren. Sein Vater. Fr.mz von Nimbsch. königlicher Aintsschreiber in Lsatad. fit! als ein Opfer ungezügelter Leidenschastcn s'ine Mutter Therese, das Bild rührendster, aufopferndster Lietie, war sortan der gute Engel de» früh verwaisten Kn.chen, dessen jugendlicher Frohsinn durch das Elend des Baters schon im Keime erstickt ivurde. Äls ob sie den Werth des von ihr vergötterten einzigen SohneS fiüher als jeder Andere er-kannt hätte, mochte sich die zärtliche Mutter nicht entschließen, ihren „Niki" den Großeltern zu nberl.'sscn. tvelche den Knaben adoptiren wollten. Lie« bkr arbeitete sie Tag und Nacht mit der Nadel., um ihrem Liebling, wenn auch nur aniwhe«nd. die Sorgfalt angedeihen zu lassen, die er in dem Hause der verinögenden Großeltern gefunden haben würde. — Zm Guitarre« und Geigenspiel erhielt er seinen ersten Unterricht, nebenher dem Bogelsang leidensel^astlich anhängend. Damals konnte er sich stun» denlang ans den Rasen ljinstrecken. umweht von Binsen und dem schönen ,Maiscnmädchenhaar". und mit seiner ihm angeborenen Listigkeil die Vögel locken, indem er ihr Pseisen und Gezwitscher ans's Täuschendste natbahmte. Bemerkenswerth ist auch aus jener Zeit, daß er überaus fromm war. Er betete tagtäglich sein Morgen» und Abendgebet mit tiesster Inbrunst Ein Hauptverguügen für ihn rvar. vor einem zum Allar hergerichteten Stuhle die Meffe zu lesen, »vobei ihm seine Schwester „Rest' dienen rriußte. Letzteres that er späterhin auch selbst gerne dem Priester in der Kirche, wobei ihm ab»? schon sehr iiossärtige Gedanken durch den Kops schosscu, wie in seinem ^Faust" (Faust'S Tod) zu lesen steht. Cr predigte auch manchmal so ergreifend, daß seiner Mutter und noch mehr seiner alten Wärterin, der Schwäbin Walburga, die hellen Thränen über die Wangen rollten. Auch noch als Mann sprach Lenau mit Entzücken von der wahrhast himmlischen Seligkeit, die ihn durch-strömte, als er das erste Mkl. rein tvie ein Engel, von der Beichte ge« gangen tvar. Die Frömmigkeit des Knaben erklärt uns. »vie der Mann Lenau vornelilnlich auf die Glanbenslehre bezügliche Stoffe zu großen Gedichten (Savonarola. die Albigenser) wählen mochte. Getmß mehr dc,n Drange, ihren Kindern einen Ernährer zu schaffen, als einer tieferen Neigung folgend, entschloß sich Leniu's Mutter zu einer zweiten Beibindung. Der neue Gatte, ein Arzt, zog mit der Familie nach Pest, und hier genoß der junge Lenau des ersten geregelten Unter« richts auf dem Gytnnasium. das er von 1812-^1815 hesuchte. Doch eine ziveite Uebersiedlung des Pstegevaters von Pest nach dem weinreichen, aber arztarmen Tokai unterbrach diesen Unterricht auf's Neue, tvodurch der künstige Gelehrte vielleicht einiiüßte — der künslige Dichter aber offenbar gewann. Wie mußte den naturseligen Lenau. damals selbst noch im Lenze seines Lebens, dieser sein erster freier Lenz in ausgezeich. net schöner Gegend wonuig ergreisen! Dieser Frühling und Sommer in Tokai »varen vielleicht die glücklichsten Tage in Lenau's Leben. Zudem wurden sie verschöttt durch die Erscheinung eines Mädchens, der Freundin seiner Schtvester. »velches sein Grmüth noch mehr ergriff, als der Anblick des Tokaier Landes und seiner schifft. Auch^sind die Unterhandlungen mit den Bereinigten Staaten von > Nordamerika noch nicht zum Abschluß gediehen Es ist Thntsache. daß ! Amerika der jiriechischen Regierung anSgiebige Hilfe versprnch Ab- < ttetung einer Znsel und glaubt man in den Regicrungstreisen von Atljen. j daß die Unterhandlungen bis zum 20. Fcbruar daS gewünschte Ergebniß l liefern werden. ^ In den amtlichen «reisen Frankreichs kommt eine Gereiztheit gegen Preußen zum Borscheine, welche sonderbar absticht von den äußerlich vortrefflichen Beziehungen, welche zwischen den beiden Mach-ten bestehe«. Man schildert vorzüi^lich den Etaatsminister Rouher als sehr heftig in seinen Aeußerungen über den Grafen BiSinarck. Auch militärische Persönlichkeiten, welche dem Kaiser nahe stehen, führen bezrich. nende Reden; so wurden im Salon eineS der hervorragendsten Milgliedkr der amtlichen Welt von einem sehr einflußreichen General vor wenigen Tagen folgende Aeußerungen gethan: „Frankreich würde sich aus daS tiefste erniedrigen, wenn eS den Frieden annähme unter den durch Preu« ßens Politik geschaffenen Verhältnissen. DaS l)iche Frankreich mit Lpa-nien in Eine Linie sehen. Wir sind stark genug geworden, um unS einen . ehrenhaften Frieden gesallen zu lassen. Es ist Sache Preußens, den gric-den zu einem ehrenhaften zu machen, dann reichen wir ihm die Hand, deni, das Ziel der französtschen Politik sind keine Eroberungen. Möge Preußen durch Bürgschaften, durch ein Unterpfand darthun. daß eS atlsrichtig die Cr-Haltung des Prager Friedens will und wir ,Verden uns zufriedengeben. Es mag zum Beispiele die Rheinprovinzen neutralislrcn oder ähnliche Maßregeln treffen, die seine Aufrichtigkeit bekunden. EtwaS muß ge-schehen. sonst muß Frankreich, schon um seine moralische Stellung in Eu-ropa wieder zu erobern, lot>schlagen. Ist aber einmal der Kueg entfcsselt. dann werden wir uns mit einer bloS platonischen Genu,;thuung keineswegs mehr zufriedengeben. Dann tverden wir den Rhein nehmrn. Der Kaiser hat es in seiner Eröffnungsrede unumwunden ausgesprochen: Frankreich ist gerüstet. eS ist bereit, für seine Ehre und sein Interesse ein-zustehen. Es ist Sache Preußens, zu bewi'ken. daß unseren Interessen durch seine Politik nicht zu nahe getreten werde." Der Berichterstatter versichert, daß solche Reden aus solchem Munde auf die ivenigm Personcn. welche der Unterhaltung beigewohnt, einen tiefen Eindurck gemacht. In England macht sich mehr und mehr der Entschluß geltknd. die so lange geit der Privatthätigkeit überlassene Sorge für den Unter-richt der unteren Bolksklassen dem Staate zu übertragen. Unter Leilnng des Parlamentsmitgliedes Dixon hat sich in Birmins.ham ein r.atlonaler Bolksschulverein gebildet, der dafür sorgen will, daß allen Kindern Eng-lands die Wohlthat des Schulunterrichtes gesichert werde; sein Programm stellt folgende Grundsätze auf: 1. Die OrtSbehörden sollen durch da» Gesetz zur Gründung der nöthigen Schulen verpflichtet werden ; 2. die Kosten derselben sind durch Gemeindesteuern und StaatSbeiträge zu be» schaffen; 3. Leitung der Schulen ist Sache der OrtSbehörden. aber der Staat hat das Oberaufsichtsrecht; 4. diese Schulen sollen konfessionslos und den Kindern aller Konfessionen und Sekten gleich zugänglich sun; S. die OrtSbehörden sind zur Einführung deS SchulzwaNt,scht Oktonomist." durch Äermittelung dcS Komman00ntcn der oslaswtischen Expedition — die ja sonst eigenllii» irciter „feinen Zweck" hat — auf telettrnphischem Wrge mit dem neuen amkr«kanischen Appnrnie ohne LtituNjiS-drahte eine schähensiverthe Mitth'ilung zug-^j^an^^en. Man könnc nlcht umliin. ljeißt e» in der EinleitunjV mit cunz^em Ztolze über cincn Vor-fall im himmlischen Rliche zu berichten, der den Beweis li' scre, ivie richlig man auch d0tt in btn lritenden Kreistn die von Wischnu der Rkgicrun;^ überlviescnt Aufgabe, die Arbcit^kraste deS Volke,^ anzuspannen, um seine wirtl)ichnstlichen Intrrcsicl, zn sörvein. anffassc. ivie num OidiilUig in den Stnat»l)auSiialt zn bringen wisse nnd nur daS Ncs!.! iin An^ie habe. Der Vorfall selbst sei aber in Äürze solgcnder: Untrr den Resten deS StaatSeigentbumS. welches dem himmlischen Reich noch verblieb?», l^efinden sich tiuch große Fleckchen Neiöseldrr. dercn Verivaltung ein eigener Man-darin (blauer Finaiizknopf) leitet. Driselbe liat den Bcrkaus des Cr-trägnisjeS zu veranlassen. — Seit Äahrcn schon hatte ein OlielmandtUin (.'.rüner Finanzknopf) ihm diese Last, oline daß er eö merkt«', abgenommen Während sonst olle Gertiäge von dem über die RciSseldcr gese^ten Kuaug abgeschlossen wurden, schloß der Obirmandaun mit einem, die NciSVer kleiuerung betreibenden GeschästSmann. Berlräge. und zivar sollten diesem aus den b^i Peking, in der Nähe cineS Oitecl. t,io k'le chinesischen Vogen-schützen slctj im Schießen üben, gelegenen grld.rn sechs Zahre hindurch 7000 PikulS Reis, aber ?'///„ unter dem von der Regirrung sestgesctztcn Preis, ein anderes Quantum von Ü000 Pikuls NeiS vier Ialjre lang gegen einen Nachlaß von 12^9 Perzent geliefert iverden. Dieses Quan-tum sollte wirder von d'N Fetvern genommtn iverden. die an einem berühmten Hkilort in der Nähe von Peking gltegen sind nnd von nelchen der Reis auf Flössen den Nan-tse-kian^l hiuabgeschwemmt wird. Dieser Umstand »vird jedoch nnr erwähn», weil die an dem Strom angestellt»n Beamten, von welchen drr eine der Schwager d.s Mandarin, und die gegen diese niedrigen Preise hätten Widerstand l.isleu können, vom Ober« Mandarin aus dem Staatsdienst beseitigt wurden. Der Mandarin habe nun die Kühnheit gehabt, sich gegen den Obermandarin aufzulehnen und zu verlangen, man möge doch den Reis an den Mcislbietenden verkaufen, wodurch in der That viel ljö'iere Preise crzielt lvi'irden. Trotzdem wurde mit dem erwähnten Geschäftsmann, abermals hinter dem Rücken des Mandarins, ein neuer Vcrtrog auf weitere 6000 Pikuls unter ähn« lichen Bedingungen «chgeschlossen. Darauf hin habe der Mandarin es gewagt, seinen blauen Finanztops zuiiickzuschicken und um seine Entlassung zu bitten, „mit solchen Leuten — Chn Hum tar. (Hallunken) heißt es im Original ^ wolle er nicht dienen." Der Tahoß de» Hu hu. ein Mann von strtNg'r Gesinnung, der erst kürzliih den ihm verliehenen Drachenorden ausgeschlagen, konnte diese Ansiehnung gegen die im Staate eingesültrte Ordnung nicht dulden. Der fürwitzige Ml^ndarin liurde »lUg dem Staatsdienste entlassen, zur Belohnung seines Verdienstes ließ den Obermandarin aber man darin! So geschehen zu Peking im Rkich der Mitte und iM Jahre deS H.ils 1869. (E t at i on s a u z e i g r.) Eine ausgezeichtnete Vorrichtung, tvelche dlN Zweck hat. den Reisenden die Namen der Stationen rechtzeitig anzukündigen. ist seit Kurzem in nordamerikanischen Personenwagen in Te« braucht es ist ein kleiner Kasten, der oben auf seinem Deckel eine Glocke und an seiner Borderseite eine Glasplatte trägt, wornnter d.r Name der nächsten Station, in drei Zoll hohen Buchstaben, crscheint. Sobald nämlich der Zug auf einer Station angekommen ist und anhält, läutet die Glocke „Allans, Freund, eine Partie!" und nun den Queue, den er meisterlich zu handhaben wußte, wie einen gauberstab ergriff, um alle bösen Geister, die aus ihn einstürmten, zu bannen. Aus diesem vielleicht nnr scheinbaren äolco tar mvato riß ihn der Tod seiner geliebten Mutter —der Ernst desLebenS sollte beginnen—unH der Student Niembsch von Gtrehlenau (letzterer Name war ihm von seinen Großeltern überkommen) tritt 1820 zum ersten Male als Dichter unter dem Namen Lenau auf. nachdem er sich abivechselnd mit dem Studium der Philosophie, der Rechtswissenschaft und Heilkunde beschäftigt hatte, was jedoch nur „ruckweise" und mit großen Unterbrechnngen geschah. Wie mit dem Lernen ging eS ihm später auch mit dem Dichten, weshalb er eigentlich sehr wenig fruchtbar war. Mit einem ziemlich geschmolzenen vermögen, das Lenau von seinen Großeltern geerbt hatte, begann nun jeneS ruiielose Wanderleben zwischen Wien und Stuttgart, wo er bc,ld mit den „Besten" der schwäbischen Dichterschule. an ihrer Spitze Altmeister Uhland. in herzlichste Verbindung trat. Männer wie Karl Mayer. Graf Alexander von Würtemberg. Ju-stinuS Kerner und Gustav Schwab kamen il)M mit jener Gastfi^eundschaft und Werthschäßung entgegen, die diesen Kreis vorzüj^licher Menschen kennzeichneten und den einer solchen Aufuahme bedürftigen Fremdling auf's Wohlthnendste berühiten. Gnstav Schwab war es. der Lenau in dieser seiner zweiten Heimat zuerst als Dichter einführte, indem kurz nach seiner Ankunft „die Haidebilder-, „die Werbung", „der Schiffsknecht" und „der Invalide" im Stnttgarter Morgenblattc eischienen. dessen poetischen Theil Schwab redit^irte. Die Fülle poetischer Kraft nnd Originalität, welche diese Gedichte in sich tragen, das Fiemdartige, llngewohnte des Gebiets, auf dem sie sich bewegen, der tiefe, melancholische Ernst, der das Ganze durchiveht, und was so mächtig anzieht und gefangen hält, diese so bedeutenden als charakteristischen Züge in Lenau'S Poesie verfehlten auch hier ihren magischen Reflex nicht und rissen zur lautesten Beivundernng hin. So kam eS. daß der Vertrag mit der Kotta'schen V'rlagSbnchhandlung bereits 1831 abgeschlossen wurde, und der Name „Lenau" bald als ein Mlteoi elfter Größe am Dichtcrljimmel Deutschlands glänzen sollte, lieber des Dichters damaliges Aeußere theilt unS sein Schwestermann und Biograph. auf dem Kasten und sodann erscheint der Name der nächste» Station unter der Gtasplatte. (Ausfuhr österreichisch.ungarischeu Weine nach England.) llngai^ische und österreichische Weine werden nach England noch immer von dein thätigen Kausmanne Max Greger und von Andres, dem Geschäftsvermittler des Böslauer Weingartenbefi^ers R. Schlumberger ausgeführt. Es kommen zwar zeitweilig andere fehr achtbare Weinhandels-firmen aus Ungarn und O'fterreich nach Londor», kehren aber, weil fie nicht den gewünschten Absatz finden, enttäuscht wieder heim. Wer aber fich nicht scheute, während einiger Jahre die gehörigen Platzkenntnisse zu erivelben und Opfer zu bringen, hat noch immer die Früchte seines Fleißes und seiner Ausdauer geerntet. Max Greger zahlte im Jahre 1867 für 60.135 Gallonen (10 Gall. m 0.66 Wiener Eimer) Zoll auf dem 'Londoner Zollamte und verkaufte außerdem 40.000 Gallonen für die Ausfuhr, so daß sein Gesammtabsatz auf ungefähr 100.000 Gallonen angesetzt werden kann. Rechnet man die Gallone durchschnittlich auf 8 Sl)illinsi. so er^^ibt sich ei» Kapital von 400,000 fl., das von Greger zum Vortheile Ungarns und Oesterreichs umgefeKt wurde. Die gangbarste Waale sind noch immer Ofner. Erlauer. Szexarder. Menefcher und Kar-lowitzer. Da sich bei dem Verkaufe das Verhältniß de» rothen Weines zu dem tveißen wie 10 zu 1 herausgestellt, so mögen die Weinbauer dies als einen Fingerzeig ansehen, der dunklen Traube die größte Sorg, sait zuznivenden. Von Vöslauer Weinen dürften im Jahre l8Ü7 durch Andres gegen lb.000 Gallonen im Werthe von fl. 120.000 eingefülirt wordeu sein. Der Geschmack für Vöslauer Schaumweine steigerte sich bedeutend, lleberhaupt erscheint die Einfuhr jeder Weinforte im Zu-nehliikn begriffen, wenn man sie Mit jener des IahreS 1866 vergleicht; eine Ansnahme hievon machen die Rheinweine. Weine von den Kolonien und von Portugal. Die leichteren Weine fangen an, die starken zu der« drängen und sie umfaffen bereits den vierten Theil des Gesamm-Verbrauches. — (Ungarn.) In der Umgegeiid von Türkisch-Kanizsa. schreil^t^'man dem Arader „Alföld" find Räubereien an der Tagesordnung. Die Behörde enttvickelt durchaus krine Thätigkeit. die anrüchigsten Personen Iverden ge^,en Bürgschaft freigelassen. Dem Geistlichen in Török'Szt.Mi-klos bedeutete» die Räulier unter Todesandrohungen, er habe Mi Stück Hunderter bei der Kirche Abends für sie niederzulegen. Das vriginellfte 'st. daß jüngst ein Kantorgehilf? dneehgegangen ist nnd man diesen nun für ^n Rinaldo der Gegend hält. Auf einer Pußta stürmen melirere „arme Burschen" gegen die Thür eines Lehrers, welcher gern dem Gotte BachnS huldigte — er solle aufstehen und ihnen Geld geben. Der Mann erhebt sich gemüthlich auS dem Bette, öffnet das Fenster und ruft den nächtlichen Ruhestörern ganz gemüthlich hinaus: „Ihr Narrrn, wenn ich Geld hätte, so wäre ich ja jetzt nicht zu Hanse, sondern säße im Wiith>hause." Die Räuber waren mit dieser Antwort vollkommen zufrieden und entfernten fich. (E i ne gefun de Besch äfti gn n g.) Die böhmischen Diözefen zählen 33 Priester, tvelche Heuer ihr fünfzigjäl)riges Jubiläum feiern können. — Marburger Berichte. (Sparkasse.) Nach dem Rechnungsabschluß der hiestgen Spar« kasse tZetrng im Jahre 1868 der Empfang 1.233.778 fl. 52 kr. (Kafle-stand Eirde 1867 : 196.666 fl. 4 kr.. Einlagen in 4167 Posten 417.439 st. 8 kr.. Rückzahlungen 39.076 fl. 57 kr., Zinsen von Aktivkapitalien 54,139 fl. 16 kr.. Zinsen von Effekten und Staatspapieren 23.650 fl. der treffliche Anton Schurz (dessen bereits angeführtem Werke wir die interesiantesten Notizen verdanken). Folgendes mit: „Lenau war reich mit Körptskräften ausgestattet — und wie tollkühn er war. wie heiß das kriegerische Blut feiner Ahnen ihm durch die Adern rollte, beweist fein wiederholter Ausspruch: daß er „die Freuden des Schlachtfeldes" über alle anderen stellte. ..Drei Dinge Hütt' ich gern vollbracht: Gestanden einmal in der Schlacht, Ein holdes Weib als Braut errungen. Ein Söhnlein froh im Arm geschwungen." (Schluß folgt.) Vom Rüchertisch. Die VehewkißvMe«, oder: Mniavrtr a»d ZeM Roman von Arthur Storch. (A. Hartlebens Verlag in Wien, Pest und Leipzig.) Der Verfasser entwickelt in den vorliegenden Heften nicht nur eine merklvürdige Fülle und Lebendigkeit der Handlung, sondern er zeigt auch eine genaue Bekanntschaft mit dem Streben und dem Wesen der echten Feeimanrerei. Jedenfalls leuchtet schon aus dem Anf^mge des interessanten Werkes, welches ungefähr sechzehn Lieferungen von drei Druckbogen (zu 25 kr) in schönem großen Formate umfassen wird, die Absicht hervor, der Freimaurer,! in Oesterreich Freunde zu verschaffen und jene Borur-theile gegen die Freimaurerei, welche von der ultramontanen Partei mit unermüdlicher Thätigkeit und nach dem Grundsätze, t'aß der Zweck das Mittel heiligt, aus^^estreut werden, die Macht der Wahrheit und der Aufklärung entgegenzustellen. Zu diesem BeHufe ist der lkoman jedenfalls eine sehr geeignete Form, namentlich wenn er. wie das neueste Werk von Arthur Storch. Belehrendes und Unterhaltendes in so hohem Grade in Eins zu verschrnelzen versteht.. Wir wünschen daher diesem Romane die möglichst große Vcrbrcitnng. JedeS Heft wird mit einem von Meisterhand ausgeführten, interessanten Szenenbilde ausgestattet sein. 40 kr.. Rückvergütung von Versicherungsprämien 2148 fl. 90 kr., lErlös für Sparkasiebüchlein 212 fl. 30 kr.. Uebcrzinsen und verschiedene Ein-nahmen 436 fl 7 kr.) Die Ausgaben bcliefen sich auf 1.1b4,496 fl. 52 kr. und zwar: Darleihen auf Liegenschaften und Faustpfander 283.133 fl. zurückgezahlte Einsagen in 3390 Posten 615.079 fl. 44 kr., hiebe! vergütete Zinsen 3713fl. 50 kr., für den Reservefond Gewinn aus der Rechnung von 1867 und für das erst, Halbjahr 1868:19,832 fl. 74 kr.. Vorschüsse an VersiterungSprä mien 2406 fl. 45 kr.. Ankaufe: Von 131000 fl. steuerfreien Obligationen 77.700 fl. 50 kr., von 50.000 fl. 5"/o Natioualanlcihen 31 250 fl, von 90.000 fl. 5°/o Siebenbürger Cisendahnprioritatcn 75047 fl 50 kr.. Von 50,100 st. Rudolfsbahnprioritäten 41583 fl. — Zinsenvergütung bei Anschaffung vorstehender Papiere 1980 fl'95 kr, MiethzlnS, Steuern. Druckkosten. Kanzleigeräthschaften . . . 3221 fl 44. kr. Besoldungen für Beamte 549 fl. Beim Jahresschluß blieben 79.281 fl. 44 kr. in der Kasse. Der Reservefond. der Ende 1867 43.120 fl. betrug, ist auf 53,343 fl. 84 kr. gestiegen. fM a r b u r g. w ie es t a n z t.) Die Zahl der öffentlichen Bälle und Tanzkränzchen. die während des Faschings in Maburg stattgefunden, beläust sich auf zweiundneunzig. (Einbruch.) Am Donnerstag nach Mitternacht trafen die städ-tischen Wachmänner Joseph Jursche und Anton Winkowitsch in der Melliuger Au am Ufer des Strömet einen Burschen, der neben einem Bündel kauerte. Auf die Frage, warum er da sitze, gab der Unbekannte zur Antwort, es sei ihm plötzlich unwohl geworden. Die Erklärung, daß er dos Bündel zu seiner Schwester in Marburg trage. erscbien den Wachmännern nicht glaubwürdig und sie befahlen dem Verdächtigen, mitzugehen. Die Untersuchung derVegenjtäude führte wegen einiger Zeichen an ver Wäsche zu der Bermuthung, es seien dieselben Herrn Tomasi in Meiling entwendet worden und ergab die Rachfrage, daß in der verflos» senen Nacht am genannten Orte eingebrochen und Kleidung im Werthe von 60 fl. gestohlen worden. (W ah l umtr! ebe.) Die Herren von der Pfassheit sind, »me Briefe aus St Leonhardt und W. geistritz beweisen, ungemein thatig. für ihren Kandidaten Stimmen zu werben. Das ist Parteisache und haben wir als Gegner nur zu fragen. ob die Mittel zu ihrem Zwecke auch ehrliche sind Wir hören aber, das» im Süden deS Wahlkreises der Kandidat der freisinnigen Partli verketzert und die falsche Meinung ver» breitet wird, cr sei Protestant. Im östlichen Theile teS Wahlkreises zeichncr s.ewölinlicli den Inhalt de» Schriftstückes nicht kennen lernen. (Schau li ü h n e.) Morgen werden zum Vorteile deS Herrn A. Ttouber aufgeführt: „Der Hofmeister in tausend Aengsten" von Eastelli und die Operette: „Zehn Mädchen und kein Mann." Im Lustspiel hat Herr Etauber die Nolle deS Magisters LasseniuS übernommen. Die Ausstattung für die Operette hat Direktor Schwarz in Preßburg dem Veuefieianten neliehen. Wir wünschen dem beliebten Komiker ein ge-drängt volles Haus. (Verein „Fortschritt") Die Sitzung des politisch volkSwirth« schafttichen Vereins, die aus heute angekündigt war. findet nicht statt! die nächste Bersammlnng soll zu rechter Zeit angesagt werden. Letzte Post. Das ungarische Banner ist in Bukarest beschimpft worden. Vas Gerücht, Bismarck habe die süddeutschen Ttaaten zu» Kriegsbereitschaft aufgefordert, soll unbegründet sein. Die rumänische Kammer ist aufgeli^st worden. Das neue griechische Ministerium ist gebildet und erklärt, stch dem Kongreß zu fügen. «» ». ««q »Ith« ».« SU«! ?r«invs«vn Äsliunli am >. USii mit Trefftln: 1 1 1 1 2 Ivb) Treffer KS000 fl. 200,000 . S0,000 . 1ö,000 >0,000 . 10,000 3 k 15 30 740 Treffer 5» f» ff fk fk 2000 1000 500 400 155 fl. 6000 6000 7500 l 2,000 114,700 empfiehlt SvI»H» «na, Herrengaffe Nr. 123. Mißt HmtiUtidtr in reichster Auswahl von den besten Stoffen empfiehlt SvNeiltl, Marburg, Herrengaffe, im Payer'scheu Haufe. Witttthiiltt Ei»I«dNß an die I'. V. Griinder «nd Gründer zugleich Theilnehmer des hiefigen CafinovereineS. Nachdem bei der auf den 5. d. M. einberufenen Generalverfamm-lung die stimmfähige Anzahl Bereinsmitglieder nicht erschienen, so wird zu einer zweiten Versammlung hiemit die Einladung gemacht, welche Freitag den 12. Februar 1889 Abends 7 Uhr im Castnospeisefaale stattfindet, wobei nach A. 21 der Statuten jede Anzahl Mitglieder be-schlußfähig ist. — Tagesordnung bereits mitgetheilt. Marburg am 9. Februar 1869. 102 Dr. Mulls, Borstand. Friedrich Leyrer, Sekretär. Minhese, "MV . fl. S bi» fl. 24. »iit« . . fl. v bi« fl. IS. Zowirtte fl. 12 bi« fl. 24. ^iiklrider l» fl. 4 bi« fl. l0. ä fl. 2 bi« fl. ü. «btrMtt, Schlisttte. K»lb»I- II» At»dN-A»j»t», «iit «roß» A««wahl von Mdt-Kttfi«« für z« auffallend billigen Preisen. abgepreßt, in Teigform oder getrocknet in Stücken, kanfen z« dm beste« Preisen Wag«««««, Teybel St To in Wien. (104 Wilhelmsdorfe» Ins ö priiaiirt »»d »«» ?r. Htllrr, k. k. Profeffor »n der Wiener Klinik, str »cht erkUkt. S7Z tlei« Jtmmerputzer «ehr! Englische KalltDK - Glay - Pasta znm dauerhaftesten, schönsten «nd billigsten Telbsteinlaffen aller Gattungen Fußböden. 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I. bei Ihnen kaufte, habe ich zu meiner vollen Zuftiedenheit verwendet. I. v. «eitel. Lanschnih, 7. Oktober 1368. Herrn F. Müller! Ersuche «m zwölf Schachteln Kautschjlk-Pasta, ich habe dieselbe probirt und Ihrer Lobpreisung würdig gefunden le. ?c. M. Michal. l. IlLk bctnckt, dickstilbig. wird von den ersten Professoren und Aerzten zur Hebung der Ernährung, bei jeder Art von Schwäche und inSbejondikS bei Vrust», Lungen» u. Halsleiden angewendet. (Preis pr. gropeS GlaS 75 kr., pr. kleines GlaS 50 kr.) 2. Malzertral^t-lhol^oladk, sehr nahrhaft und nicht verstopfend, inöbesonderS für Brustkranke und alle jene Leidenden, die den zehrenden und erhißenden Kaffee und Tliee nicht vertragen. (Preis pr. j Paq. Nr. I 40 kr., pr. j Paq. Nr. II 30 kr.) Auerkenunng. Blasendorf, 5. Juni 1866. Indem man mir von Ihrem Malzextrakt viel rühmliches sagt, al»Brnstpatient bitte ich auch mir le. ?c. Dr. Johann Bobn, Professor zn Blasendorf, Siebenbürgen. Gr. Bittesch, 21. November 1866. Ich ersuche Sie lMichst mir sechs Klaschen von Ihrem werthen Malzextrakte. gegen Postnachnahme zn senden, selber ist mir vom Herrn Dr. Stößl in Brünn anempfohlen worden. K. Bock. Vvpot Lür I>I»rdnrx dvi k'. IL^vIIotllix, VsKettkoadtr»««» WilhelmSdorfer Malzprodiikten-Kabrik (Nirdcrlagc WieNj Weihburggosse 31, Gartenbuugesellschast^) im Weinbau und tn der Keller-wtrthfchäft praktisch erfahren. empfiehlt sich als Lohner. Nöhere AuSkunst im Compt^ d. Bl. (SS Verantwortlicher Redakteur: Kranz WieSthaler. Druck nnd Verlag von Eduard Jan schiß in Marburg.