„/nitzeil, W»hlft«>t, Kitting sir Iü».' Nr. «S. Sonntag, ?. J««i t««8. H». Jahrgang i>.-„M«b.irg«. Z-tt. nv^ crschkl., >-den m.s Preis. - für «a.biir«! »..nzjilMa l,.,ll.jshug s fl.. vicrl.ljiihrig Ist. 50Ir! «arSuft.lwiia monatUch 10 tr. - »,» Postversenduntt: tt.'nziahng 3 fl., halbjahriq 4 sl.. vierteljäl)ng 2 sl. Die ein Mal gespaltene Oarmondzeile wird bei einmaliger Sinschaltuna nttt l0. dkl,lve,»nalttier nnt 1a. bel dreimaliger m,t '^V kr. licre^linet. w0jn fiir jedesmalige Einschaltung 30 kr. Änseraten.Stempelgebiihrkommen. Zur Geschichte des Tages. Ucdcr die Gksetzrsvorl'igcn. wciche in Folge dcS Tchuljttsetzcs im Äultusminiftkrium austtcarbeit.! wurdcn. bringt die ..Bohemia" nach, ilrhcndt Mitthkilung: Die praktische Lösung d,r Konkordatssrage macht sich nicht so schlvierig. als man Halle denken sollen. Herr v. HaSner hat bereits zivei Grsctze ausMrbritct. eines über die Grundzügc für die Re» organislUton der Volksschule, ein andercs über die Bildttug der Schulaus, ficht, das Ausfttlirungsgesetz zu dem Schulgcsltze. Gcrade das letztcre hat außerordentliche Schwierigkeiten gemacht. Etn drittss Gesetz, eigentlich das wichtigste, bittifft die Eruchtang von LelzrerbildungS. Anstaltrn und l)at den Minist rrath gleichfalls schon pasiirt. ) m Abgeor dnctenhause ilt der Ka,npf der Mkltrbeit u»»d der Minderl)'il in drr Finanzfragr noch uncntichiedcn. Die Redner der Mindcrljeit slelltN stch insgesammt mehr auf den Standpunkt drr polili-schen Nothwttldigkeil. indem sie bel»aupten: Drr Antrag drr Mkl)rl)eit lchli ße den Staatsbankerolt in sich; eine Rrgirrung. tvclchc drnlelben zu dem ilirigen tnal»?. müsse abdanken ; unsere g-genwärtige als erst, parla-mentarische Regierung in Oesterreich düife nicht abtretlN. dieselbr dürfe also nimmermehr gedrängt werden, den Antiag der Aueschußmehrlieit zu VoUzieljeu; also das Haus dürfe al»ch nie diesen Antrag zum Beschluß erh.ben. sondern tS müsse denselben aus rein pilitischen Gründen veriver-f n. — Die Mehrheit dajteg'n läßt die streng politische Frage ganz ab» jeits liegen und sagt: Ter Abgang kann nur gcdeckt »Verden dnich erhöhte Steuern oder durch Nichtzahlung der Zinsen drr Staatsschuld ; vie Steuern können nicht mehr erhöht werden; es muß also die Zinsenzahluiig theil. weise eingestellt lvei dea; wie die Einstellung geitannt werden soll: Koupon. steuer? oder Zinsenschmäleruiig? sei gleichgiltig. ob aber die lLinstellung ln ousgtrbigem sder in unzureichendem Maße ersoige. sei nicht gleichgiltig. daher stimme fte silr den ausgiebigsten Koupouabzug, um u,cht bejorgeu zu muffen, es sei weniger bewilligt worden, als der Borauschlag zur HersteUunK sein r Bilanz benöthige; also »vir bewilligen ZS^/, und haben damit wieder um 4'/, Millionen den Abgang verringert. Aus diesem Ktreile ersehen wir, eaß es sih im Abgcordnetenhause nicht mehr Die Krstersbraut von Keunkirchen. Von O. Müller. (1. gortsetzung.) Mit '»«er Mischung von Wuth Uitd Abscheu riß Frau Kathrl den ljäßlichen DistUstrauß mit den stachlichten Blättern und Stielen aus dem Fichtengetvinde. und war schon im Begriffe, ihn in die nächste Wasser-piüße zu schle»»dein. als sie sich schnell einrs Andern besann, einen scheiten Blick nach den Fenstrrn der Rachbarhäuser tvarf. ob Jemand sie bei ihrer srühen Eittdecking beobachtet habe, dann aber hastig die Disteln unter ihre Schürze barg und hochathmend flüsterte: „Noch hat Nitmand das llnglüctszeichen der Margold ge>s rer Karoline ganz vorn unter dcu Gaffirn stand und sich auch bis dicht au den Altar draNjite. daß i4> da» bleiche Unglücksgeslcht beständig anj.hen mußte, ob ich wollte oder nicht? So legt's die Nachsüchtitte bei jeder Gele' genheit. Ivo uns d.r Himmel eine Freude beschekrt. recht augenscheinlich darauf an. den alten Skandal wieder aufzuwärmen; und was Mich ain Meisten dabei schmerzt, ist d-e Dummheit und Gedankenlosigkeit so vieler Menschen, die dann gleich »min r wieder die Blindheit Deines Baters für ein Strafgericht Gottes eiklären, ivcil er einen berüchtigt'n Wilddieb auf frischer Tljal ertappte und ihn niederschoß, als er sich zur Wehr setzen wollte!" „WaS kümmelt uns die Verleumdung der Schlechten, wo auch die strengste gerichtliche llntersnchnng den Bater von aller Schuld freisprechen mußte!" entgegnete Willbald. l>estürzt über diese traurige Wendung ihres Gespräches. — „Aber gerade darum, mein' ich. sollten »vir nicht iN den nämlichtn Fehler versallen, wie unsere Feinde, und diejenige falsch ankla-gen. die doch geiviß an alledem ebenso unschuloig ist. ivie wir an ihrem Unglück!" „Ich leb' und st.rb' daliu. die Margold hat doch Deines Vaters Blindt)elt auf dem Gewissen mit ihren fruchtbaren Flüchen und Ber-wünfchuilgen!" sagte die görsterin. ohne auf den Widerspruch in dieser Ruf. welchen die Anstalt stch erwerben kann und eriverben wird — dle überaus günstige Lage Marburgs für den Berkehr berechtigen zur schön« sttl» Hoffnung An der Einsicht unserer Bezirksvertreter zweifeln »vir nicht Ulld so ivird es nur von ihrem Willen abhängen, eine Anstilt zu j^ründen. tie. wie keine andere den Fausipfandkredit unserer La»,dw>rthe ermöglicht, den Weinverkelir belelit. die Bolksivirtlischaft fördert und b.« sähigt. sich auf j.ne Stufe der Eat vicklnng zu schivingen. n.ich der »vir bis ljeute vergeh ttS getrachlet. Dcr iieuttte Auui muß beweisen ab die BezirkSveltreter das Bee. trauen ihrer Wälil r v rdienen. vermischte Nachrichten. (R euer B r e n n st off) Eine !»ö hst ivichlige ni-d vie!vtrheißende Ä'fittdung ist in neueiler Zeit in Bezu , auf das Breunm t rial gemacht »Vörden. Ein lZisenbahnbeamter von der Pa^is O.lea»iS (Kisenbalin hat nätnlich ttne Bermengnng von Kohlen und anderen biennbaten Stoffen, darunter vorne mli h von Petroleum, herausgefunden, »velche er baupl-sächlich zu dem Zivecke deS bequemen Gebrauchs in die Form von Ziegel« steinen geliral^t und ivelchc dem Bernehmeu nach eine ganz ungemeine tt ausgedehntem Maßstabe auf der . Paris ' Orleans« Linie eingeführt »v.rden. auf welch r man bereits einige höchst befriedli,endc Versuche mit diesem neuen Brennstoff. gkmacht'^t>^ (Söldlinge aus aller Welt.) Die Z »hl der töm sch n Znaven brläust sieh i us 45^3 Mann, darunter 1910 Holländer. 130l Franzosen. 686 Belgier. 189 Italiener (nämlich 6 Zostaiier. 1b7 Röiner. 14 9ieapolltan'r u« d l2 Modeaescn). l9 Schiveizer. 7 (.'est^rreicher. 87 Preußen, 22 Deutsche. 3V Lpinier. 6 Portugiesen. 50 Eugtänder. ll)4 Jrlündel. 10 Schatten. 2 öNGn. j2 Polen. 1 Otatieitier. Peruaner. 3 Malteser, 14 Amerikaner (aus d»u B«reinigten Ltaateu). 1 Äudiancr. 1 Afrikaner. 1 Mexikaner. 1 Ciikassier. 135 Kanadier. (Geschichtliches ü l' er di - Vermögenssteuer.) Die erste Verinögenssteuer in Oeslerr.ich tvnrde vor 110 ^^ahreü. am 10. Oktober 1758. durch die KZiiserin Maria Therriia ausg schrieben. Sie „entbot" du» ma!s „allen ihren Unterthttueu ihre Gnade und allcS Gute". 3m Kriege iNit Friedrich II. l-egriffeu. »vüitschte sie wol»l. „die Kriegsrrsordernisse aus den Ordinär! BerwlUigungen bestreiten zu können", doch sah sie sich alier genölhigt, „aUdiw.il solche zur Bedeckung eines so übergroßen AufivandeS Nicht eikleckltN". auch die Sumtnen. „durch den äußerst angespannten Kr.dit in und auß^r Lande» nicht stchergcstelll werden konnten, auch die in ihren Erhföuigreichen und Ländern befindlichen Kapitaliste.i mit linir proporilo« nirten Al>gabe kauk»»rrirtn zu lasse,»". „In dieser l.u»seSinÜ!terlichen. Allerhöchsten Absicht" hat die Kaiserin „gnädigst resolviret. in iliren gesammien Erbkönigreichen und Läildern eitie allgemeine Kapitalisten«Steuer" abzn-forde,n. Von allen irgendivo erliegenden Kapitalien ivnrd.n 10 Perz,nt von den 3nterel1eu als Steuer erhoben; der betr ffende Kapitals« Besitzer mußte sein tt Besitz bis zum 15. D.ember dessell,en Itchres ang.ben und sosoit nach ersolgter Auiveisuug die Sleutr bar abfuhren. Der geistliche Beftp. irelch n N.itnen er auch immer h.,ben »nochte, war hievon nicht iin genligsten ausgenonituen. sondern sollten ..mit Rachdruck" die Rutznleper u. s. iv. zur Entrichtung aiigrhalten w rden. Der Säumige sollte mit eiuer Strafe von 2'/« Perzent unnachsichilich belegt werden. Wer einen Thell der Änteresseu Verschweigen oder über das in seinem Besij^e befindliche und iherr vorigen Rede zn achtrii. — „Wer sie damals sah. ivie sie sich gleich einei Fitrie über den todten Mann hinwarf, ihm das Blut mit bleichen Lippen von der Wunde küßte und seinem Mörd^ gräßlich fluchte, der traut ihr auch die höllische Krafl zu. daß sie so lange Gottes Zorn auf Deine» nngliicklichen Vater herabrief. bis der Allmächug? ihr zulr ain Grabe des Meitschen betete, d n Dein Vater erschießen mußte, wie» sein Dienst forderte und die tjeilig beschlvoeene Pflicht dls Amtes! — Ach. ich ivar datnals gewiß so e'end lvic die Margold selber, uud ich schäm' inich nicht, es Dir zu sagen, daß ich sie damals inehr als einmal aus ten Knieen beschwar. Deinein Valer zn verz ilien. der ivocheu« lang ivie ein Schatten umhergillg und den Tag verivüuschte. an dem er den unglücklichen Förstetdi ilft angetreten hatte. Anfangs g.^li sie auch willig nach, iiahin ineine Wahlthateu rullig an. U"d ivie die kleine Ma. riltUe »chiiter an ten Blättern erkrankte, überlitii sie »nir Tag und Nacht die Pflege des Kindes, während sie ihrem stummen starren SchM'rze nachhilig. Kaum aber wußte sie. daß sie'S ain Leben behalten »verde, da wurde die Undankb.ne aus einmal ivie uingeirandelt gegen mich, ivies alle M ine herzlichen Tröslunjscn. meine Woljlthateii. die ich ihr in ihrer verlassenen Lage erweisen wollte, niit Hohn n» d Verachtung zurück, uud quälte mich mit ihren surchtb.,ren Vorwürfen so lan.,«'. biS ich eS aufgab, da» feindliche Geschöpf zu versöhnen, mit dem es doch aus Voltes weiter Kapital unwahre Aagabe« «achen würde, sollte um den vierten Theil des verschwiegenen Kapitals „ohne alle Nachsicht ftrafdar ongesehtU »ud sothaner Vetttig von den Aistolen auf's eisrij^ftc" eintlelueb>n werket». Nur von den P ssiveu odcr Kapitalien, die in «in.r Koukui-masse stecken, die dahtr keia (Krlrägniß stcbcn. lollie die Zteurr nicht tlhodeu werden Bon den l»et Ltlitrn u.s.w tott liegenden Kapitalien soUle eine Ll.uel von V« Perzent eihob « werden. Die m>t der Einhebung der Steurrn buraute Kommission st)lzlc die Fajsioue« »nifs genauellt „rzaminircn". (6 um dIitten deutschen Vnnve»schic ßen.) DaS i^cntral tomit^ hat soig.ndtn Ausruf ,ll.,ssctt: „Die Ausrufe, mit ivelchen das t^^ntralkomile für das dritte deutsche Äund s chießcn in Wien bishcr zur leibhaften Betlieilignng an dem i»n Juli p. 3. stattfindeuden Firste ringe laden hat. wtuen zunächst au die deutschen Schulden und Lta nm sg nosscu gertchtrt. Die Feststadt Wie» tvitd jedoch nicht allein die Schüben, fte lvi'd Alle, die aus der H.imath und Areiude zu dlesem We he»anziehen wei-den. als ihre Ehrengäste freudigst degriißeu uns Al!es aufl)ietcn. um ditseche» in willdigst.r Welse zu rmpsangrn nnv zu ehren In d'.esem Binne richten wir denn auch uns ren Gruß und Rus an Alle. Ne im Aeftorle Wien dtU Bürg, rn des in der polltische» Freiheit »viedererstandenen Oeilerlti.1»s die Hand zum Gruße reichen »vollen. Willkommen und im Zljorau» als liebe Gäste herzlichst begrüßt sind uns die Vertreter aller Geselllchastsschichtea. die Männlr der Geses^gebnng nnd der R dnerbiihne. d't Kunst, und Wissenschaft. d,r^^«tttwlrthschast. der Ändnstrie und des Haudets. Dicser Willtommgruß soll iveit üt!er die deuischen Grenzmnrken hlnausdringen. über die Meere hinweg zu allen Nationen der e vilifttten Welt; und «vir werden in ihren Sendboten zum Feste tie Btirjischaft ftn.'eu. daß ein Band der Liebe nnd Eintragt alle Bölter der Crte ver-i»iude<« könne. Keine politische Schränkt und ni ht die velschietene Sp achc trennt uns von den Ltammverlvandten unv Kremdui. dl, b i tem dritte« deutjcheu Vuildcsschirßen erscheinen werd n. und wir hoffen zuve sichtlich, daß die innigst Veiständigung mit All.n beim F ste zum beredt n Ausdrucke gelangen ivird. Möge das Fest des dritten deutschel» Bandesschießens in Wien ein Fest der ÄK.rbrüderung sür Alle sein und bleiben, die sich dabei mit freudigem Herzen Uit0 mit frisch.m Geiste zusammenfiuden." e h r e r s ch u l e.) Dein obe»österreichischen Landtage soll vom Landesausschuß ein Gesetzentwurf itber die Errichtung einer Lchrerbildungs Anstalt vorgelegt «Verden. Die neue Ansialt wird .ine Ätaatsanstalt sein, nur der Lande» SchulbehKrde uniergeordnit. Die Vildunjjszeit soll drei Jahre dauein. Die Zöglinge müssen das Unt r Gymnasium oder die U «ter Real,ch,ile adloivirt halben und vor ihrer Aufnahu,e durch eine uneiläßllche Ausnuhmsprüfung ihre ausr.lchende geistige Vegabang nud sorm lle glistige Entwicklung und Negiamteit nachtvc>s n. llnteriichts Gegenstände und: Religio«, dtUtfche Sprache. Schönschreiben. Rechuen. Geschichte n Geagr^» p.^ie.^Naturj,eschichte und N^turlehre nebst Landtvilthschastslehte. Geometrie. Erzichungskunde. Musik. Zü^n n. und Turnen. Die Rglinge des lept n Jahrganges müssen in der Normal Haupischule unter Leitung des Direktors oder Lehrers öfters praktische Unterrichts iZersuche machen. Unterrichtsstunden sind Zü bis 28 in der Woche beantragt. Äahresprüfungen finden trinr statt, wohl aber eine Schlußprüfung, die nur jenen zu einer Unterlehrers' stelle befähigt, der sie mit vorzüglichem oder fehr gutem Erfolge besteht. Das besoldete Peisonale soll aus einem Direktor, einem Katecheten, zwti vberlehrirn. dem Mustt-. dem Zeichen- und dem Tninlehr^r besteh.n Di,selben lverden. mit Ausnahme des von dem bischöftichen Konjistorinin aufzustellend»u Katecheten, von der Land s Schulbehörde tingesi.llt. Erde Niemand so treu und aufrichtig meinte wie ich. freilich die grau des Mannes, der den ihren getödtet hakte! — Auf einmal war lu s,mmt ihrem Klnde aus dem Dorse versvivunden. um eine Wallfalirt nach einein berühmten Gnadcnort ül» l'ekannten unbe-scholteneii Ansfiihrung der Witwe Margold. noch iu t Ätiininc scineS eigenen Hei^^ens in Einklang bringen; ja. die lttziere sprich sogar in so beredter nnt. siberzengender Weise für die v^!lk.immei.e llnschuw d^r gran des Wilddiebs, daß der junge Forstmann sib allen Ernstes biitere Bor-ivürfe darüber machte, heute nnd gestern nielit entsch el'ener ihre Partei gejien die heftige Mutter ergriffen zu haben, die doch sonst je^^en berechtigten Widerspluch ilirer Kinder mit Nachsicht aufzu,i.l)mctt gewohn: ivar. (Fortseßung folgt) Geschäftsberichte. Marburg. 6. Juni. lWoche» marktsberi cht.) Veizeu fl. 5.60. Kor» st. ».7V. «erste f». 8.SV. Hafer st 2.10. Kuturutz fl. L.Sü, Heiden fl.8^10. Hirsebrein fl. 4.30. Erdäpfel fl. I.LV pr. Metze«. Rindfleisch 2S tr.. Salbfleisch 27 kr., SchweiH. sieisch lung 26 tr. pr. Pfund. Holz, hart LV" fl. <>.-7. 18" fl. ü.4v, detto weich 2V" fl. 0.—, 1^- fl. 3 55 pr. Klafter. Holzkohle» hart ft. 0.60, weich fl. 0.50 pr. Meißen. Heu fl. 1.20, Stroh. Luger- fl. 1.10, Auttei- fl. 0.- Streu- ft. 0.30 pr. Ceutner. 2aIilU»r-!t »»IIS» (340 öee^»'t »t'e^ «»jeusetAs»», «»' 7. t/. M eintf's^'öfz «»ci im „s«»' s?« cien MZln>»«IunG zur SffentlSchen Versammlung, welche SsnntOg den 7. Juni t868 «m w Uhr Bormittag in Herrn Kartins Lokalitäten stattfindet Gegtuftäudt der Verhaitdlng: 1. Ausnahme des Z. 75 der Gtmeitldeordnuntt sür das Herzojithum Sttiermark in das Statut der Stadt Marburg. (341 2. Berathung über die Einführung der ZinStreuzer. 3. Ueber die Ausscheidung der Stadt aus dem Bczirksverbande. Die BcreinSleitung des polit. voltSmirthsch. Vereines .Fortschritt". Rödling. Rieck. , »rMscher Zshieyt, Wien, Stadt. Bognergasse Rr. 2. Mit »unehmendem Alter vnrde mein Zahnfteifch schwächer und krankhaft, entzünden, schmerzhaft, geschwollen, die Geschwulst »erbreitete flch jojjar über den Säumen, welche» mir da» Kauen und sogar da» Schlingen erschwerte; die Aähne waren locker, standen hervor, ich war nicht mehr im Stande Aleisch uud andere Speisen zu kauen. — Ich wendete viele renommirte Sahnmitteln an, die meisten obne aller Wirkung einige mit ungenügendem schwachen Erfolge. Endlich bekam ich Ihr «uatherin Mundwasser, und schon nach dem echen Gebrauche fühlte ich merkliche Erleichterung; nach paarmaliger Anwendung aber verlor sich Entzündung und Geschwulst: die Zähne, welch« ich früher mit den Aingern hatte hera«»ziehen können, befestigten stch. so daß ich wieder selbst vrptrinde und andere harte Spei-sen kauen kann. Erfreut über diese auffallend schnelle, wunderbar vortreffliche »irkuna de» Anatherin»Mnndwaffees *) kann ich nicht umhin. Ihnen «einen herzlichsten Dank au»zusprechen, indem ich die «»»gezeichneten wohlthätigen Wirkungen, die stch auch bei Zahnschmerzen meiner Angehörigen bewährt haben, Jedermann anempfehle. (l» Drahotu»z, am 1. Mai 1867. Hochalstung»voll mich zeichnend ___./os. V. >«) Zu habt»: Marburg bei Herrn Apilhrttr »ad in Cilch««»»'» Kunsihandlmg; in Cilli bn Herr» Tkiiper »»d i« Apolhtkc. Z. 40. Edikt. (»S7 Ilaellstvkeo^s »»tarUOl»O (238 HiiienkilMi' iiMizei' kllllliiz sinÄ TU bei It«IIvtnßK t'ai'/söacke^ k«. -NA«/' tinsg'lteüe, /fa/Ze?' ^/attsne/' /^itt6?'U)asse7', /8eÄ6»'«?asse»'. Ms divr niotlt an^vkiikrten Wusralvkisser veräen suL Vvrianßxen selinvUstvng bv80rßt. Bon dem gefertigten k. f. Notar, als mit Bescheid des t. t. ^Lezikts' gerichtes in Marburg ddo. 2S. April 1868 Z. 47SS bestellten Serichts. Kommiffär, werden Diejenigen, ivelche an die Berlaffesmaffe des am S. Dezember 1867 zu St. Martin bei Wurmberg mit Hinterlaffnng einer letztwilligen Anordnung verstorbenen Pfarrer» Herrn Franz Michelitsch Etwa» schulden, und Diejenigen, welche an diese Berlaffesmaffe eine For-drrung zu stellkn haben, bezüglich dieser, zur Anmeldung und Darthnnng ihrer Ansprüche aufgefordert, in der Kanzlei desselben in Marburg, (Stadt, Schulgaffe Rr. 12V, a»u Dienstag de» 1v. Zn«i 1^868 Vormittags 9 Uhr zu erschkine» oder bis dahin ihr Gesuch schriftlich zu überreichen, widrigcns den Lepteren an die Berlassenschaft, wenn pe dnrch Bezahlung der angemeldeten Forderungen erschöpft würde, kein weiterer Allspruch zustünde, als insoferne ihnen ein Pfandrecht gebührt. Marburg am 2. Juni 1868. Ludwig Bitterl, k. t. Notar als Gerichtstommijsär. LS Täglich stlsche Mlmg Zodlllvaffer bei A. Scheißt» Herrengaffe. Rur bei Abnahme von mindesten» 20 Flaschen tritt der su gro»-Pre!< ein. (344 Zwei Quarttere, NamntlÄrllerti ÄlAltttrei n TuliilÄttrertt ^ Zimmern, «»«e «eaer ««» «» ten n«r eine K'tllMlllI «. Stnade von der «iraine.tor,ladt g-g.» «am« ^eud. find ,« vermikthin. Anch find daselbst SS Startin ISstSer Weine zns^m- in Graz, Sackgasse Nr. 285 u«d Z9K. Der eraebenst Gefertigte erlaubt stch der dochw. Geistlichkeit nnd dem geehrten ?. ?. Publikum hiemit anzuzeigen, daß er in bei Krau Maria Virinaer, Bnrggaffe Nr. lttS im 1. Stock ein» errichtet hat und daftlbst alle Gattungen Stoffe zum Färben, Drucken, Putzen, sowie für ^uchscheererei angenommen werden, nnd bittet um recht zahlreiche Aufträge. (»28 Hochachtung»voll ergebeust lliii m. «unst- und Seidenfärber. wen oder auch startinweise zu verkaufen. Anfrage bei Joh Strohmaycr >n Proßtgg. gS9l. Edikt. (SS5 Aiit s. Juni 1868 von 9 Uhr Vormittag angsfangen wird wie biöhtr die diesjährige Grasnußung (größlentheils Gdelfutter) von den dem minderj. Franz Rctschnig gehürigcn zirka 30 Joch Wieftn zu Ober'und Unter-Kölsch öffei,tlich pnrzrUenweise mit dem Beisatze versteigert lverden, daß die Ä^ersttigerungs Objekte nur um oder über den SchaKungswerth und gegen s0t^leiche Barzahlnttg an den Meiftbietendcn hintangegeben werden, lvo.^u Kauflust'ge höflichst eingeladen lverden. - Zus'mmentnnst bci Herrn Kommauer in Unter Köisch. K. k. Bezirksgericht Marburg am 29. Mai 1868. M8" 0r«eN-?r«w«»«» ^ ^ mit lvelchen KSV,Vtedatteur: Kranz Wiesthaler. H. «. «t. G. Druck nnd Verlag von Eduard Ianschitz in Marburg.