?!>!»> ? rvtM prsls v?r 70 IskryMng ^r. 146 kVlontsg. «g «. öuek6»vck»^l flol. >nt«nissb. Z0Z<): ^»fidvf, vt. < S^lAft. I^Vekoorto d«»«««!». ^ä«««kript» «Gfö»« «lokt «««»la»' ». t» »^«tkdoe: ^)v?ÄS«v» ul. 4 tVerv»W«g). S«us«p5awa: ^oian« monst!. SS OK,, »»«all«, 24 VIn. ««»»re», k>o»t m«,»«. S3 VI«. iSss s« 0»»w« ^u»t»«6 MO«,«. « vt«. , bl« Z vi» Msntags Ausgabe »» Bund der Balkanvölker Sine Grobe Nede des griechischen WinislerprSstdenken !»O. A t h c n, l. Juni. In seinen weiteren Ausführungen meinte T'«nizelos, seiner vollsten Ueberzeugung nach ^ Zommsttprvttsn W i»«»«itixt ickn«!! uvkl »purlo» LILNL M» Lv»wa,ei,«mi», Lmi6>KI»«k>v» ^!i. I'el. 0-!j Glück im tlngma LM. Zagreb, 1. Juni. Im ftädtis6)cn Bad an der Save ereis^nete sich hklute ein Unfall und es ist nur oinein Zufall zu verdanken, dak es nicht Menschenopfer gab. l^ecien 15 Uhr riß sich das Haupt floß, auf welchem sich gegen I0 Badende und zahlreiche ander'e Personen bi.'sanden, »lon der eisernen Kette los un^d geriet in die Etrömnng, die es rasch flußabwärt'Z sührte. Ter auf dem Floß befindlichen Personen ^bemächtigte sich eine furchtb. Panik, da man bsfürckitete, das Floß könnte qegen die che der Eisenbahnbri^cke stofzei^ und dort au'5 eincmder gerissen werden. ?in!gc Personen sprangen in die Save und suchten sich dnrch 'Zchwimmon zu retten. Zehn Boote eilten den auf den Wellen Treibenden sowie den 'Zchwiinniern. von dennen mehr?r schon zu versin?^n drohten, zu .'oilse und konnten na>ch angestrengter Arbeit alle an? User brin oe''. ÄupsungMck Pari s, l. 7^un!. >^>undert ?)?eter von der Bahnstation Mo-tereau auf der Linie Paris—Marseille s^ief; lheute frilh ei^ Schnellzug gegen einen der zur Beförd-?rung von Material dienenden ^^ahnwagen. Der Zusammenprall war so gewaltig, daß alle Wagc^ons aus den Gleise sprangen. Die beiden ersten Wagen wurden hiebei vollkoiumen zertrümmert. Tie bohrten sich so eng ineinander, daß einzelne Teile zersägt werden mußten, um zu den ^sassen gelangen zu können. Unter den Wagentrüumern wurden sieben Lei<' ' und mehrere l?chwervcrlettte hervorgezog^' . 1 der Maribor, Juröiöeva alicn 4 empfiehlt sich zur Herstkl-luna von GeschästSbii^'ern: SaN)a«Kontis, Journalm, StrazzaS, in sol der uud billigster Autführung Ausfllhrung sämtlicher Buchblnderarbeiten In einer Bersammlunfl in Kalavrita hielt Ministerpräsident B e n izel os eine große Rede, in welcher er sich auch mit der i^rage der Schasfunff eines Bündnisses der Baltanstaaten befatzte. Er sagte u. a., daß die Verwirklichung dieser Idee vorläufig ausgeschlossen sei, daß er jedoch fest davon iiber.^cugt sei, das; es in absehbarer Zeit zu cineul Biindnis aller Balkanstaaten kommen werde, da dies die wirtschaftlichen und po» litischen Interessen geradezu diktieren. Schon gegenwärtig seien die wirtschaftlichen und po litischen Bedürfnisse der Balkanvölker die gleichen. sei Mussolini ein richtiger Freund des Frie dens und daß sich auch dieser große italie. Nische Staatsmann sür die Schassung der europäischen Gemeinschaft einsetzte. Am Schlüsse seiner Rede besaßte sich der Ministerpräsident auch mit den Beziehungen zu Jugoslawien und erklärte, daß sich das gegenseitige Verhältnis in letzter Zeit sehr vertieft habe und daß zwischen beiden Nachbarstaaten die größte Aufrichtig« keit herrsche. Weltfsikbe nur durck» ein großes Bündnis der Völker Tardi«> spricht in Diso» Ministerpräsident Za r d i e u hielt heute in Tijon eine große Red«, welcher mit großem Interesse entgegengefe?)en wnt-de, da man erwartete, er «erds-auf die kürzlich vou N! u ff o l i n i in Mailand gehaltenen, sel)r kampflustigen Nusfiihrun-gen antworten. Die Zuhörer komen jedoch nur teilweise anf ihre Rechnung. Eingangs betonte Tordieu, die Regierung fei fest entschlossen, die Ordnung und Ruhe im Innern um jeden Preis zu erhalten. Auf die auswärtige Politik übergehend, driickte der Ministerpräsident seine Zufriedenheit über die finanziellen und politischen Garan» tieu aus, die der Aoung-Plan Frankreich biete. l?r hob jedoch gleichzeitig hervor, daß der Friede in der Welt nur durch ein Bund nis der grosjen Rationen sicher gestellt werden ki.!,,,c. ??ach der Haoger und L'>ndoner Lioiiseieu.; ^ '?n'' Frankreich ohne Erregung und olz'-c ^-rahlerei feinen bisher eingeschla. RO. Paris,!. Juni genen Weg fortsetzen, und es werde auch in Zukunst dnrch Einhaltung des Gleichgewichtes der mirtschastlilhen und kulturellen Mit nrl^eit den Frieden wahren. In Besprechung der wirtschaftliche« Lage des Landes meinte Tardieu, daß der Acker bau, der Handel und die Industrie unter der Ueberproduktion und vor allem durch den Rückgang des .Konsums und wegen der drückenden Steuerlasten leiden. Die Regie rung h!ibe die entsprechenden Maßnahmen bereits ergriffen, um aus der ungünstigen wirtschaftlichen Situation herauszukommen. Der Ministerpräsident schloß feine interes santen Ausführunge» mit den Worten: Frankreich muß an feine Ideale glauben und kann auf fie stolz sein. Die Politik der Regierung, die eine treue Verfechterin der sianzösischen Ideale ift, kann in folgende Worte zusammengefaßt werden: Auss)arren, um zum Ziele zu gelangen." BvDn die 30vMrige Stadt der Vuritaner MOssachNsetts. der Ltteste amerikanische Staat feiert sein Jubiläum Aus den Anfängen der erstev englischen tto-lonisation in Amerika. — Die erste Universität. — Boston, die Stadt der Puritaner. Die Nachkominen der puritanischen Auswanderer, d>ic im ^ahre 1630 England verließen, um sich in der ainerikanischen iiii'lstcn-lands6)aft Massachusetts an.^'ksicd?ln, seiern in diesen Tag!.'n das "Mjährige Jubiläum der üolonialgründttng. Man hat weitgehende Vorbereitungen getroffen, un? diese Bc.i?ben heit so wl'irdig wie möglich zn gestalten. Eine Zeitschrift unter dein Titel „Tercen' lenarti New?" wird herausgegeben, die Ttädte Boston, Wertester, Lynn, (5nmbri!>ge, Gloneester u. a., g<'ta»ft na6i den Naiuen englischer Landflecke, haben De^ntationen a>'.l.> diesen Mntterortschaften eingeladen, l'lber /den großen Teich zu fahren, um an den festlichen Veranstaltungen teil^une'inien. Nech^ eigentümlich nnitet da-bei die Tatsache an, da^ e^ bi-^her leinen« e-in/^i-gen ainerika-Nischen Forscher aeliiugen ist, an.'znu>nd-s<'l>atten, lpa)! der des anleri.'on'scheu Staates Massachnsett? eigentlich bedentet. Da^'dieilss Wort in der ^ichianevsprache irgend eine Bedeutung l^alien uiuß, ist klar. 'V^elzr lveiß inan darüber nicht. '.1?icht eininal is Buchstabieren des Worte? konnte man bisher einig werden. Tie Medaille, die zum ^^ubiläuni geprägt worden ist, trägt die Inschrift au>> dem Jahre nnc» zwar Mafiachusetts. Man tannt no6> Bezeichnimgen wie Masathulels uN'd Mattachusetts. Ter Nauie ioll von i'^er B^zeichu>ung einer kleinen Insel stauüul'n, die urspri'lnglich Mos-ve-tu-set hief;, und auf der der indianische .'?>äu,ptling Ehicatani' but irä.)rend der ersten La>ndung der Puri^ taner residierte. Der indianische Name, bei denl sich niancher Tchuljunge schon die Zunge zerbrochen hat, kan? aber erst >p.jtcr zu (^bren. Zuerst hil'ß die Kolenie Neu-(5ngl>ind. war auch in NrihrHeit e!n nene^' (Üngl^in!), das die au:' >'l>?iul?ulh a:?^g-.'mind?'.ten Pii"-ritaner gin'lnd^ten. Nirgends hat sich der puvitamf^ .CHaraLkr mit seiner eiEmar^i- gen Mentalität erhalten wie im Ztaat« Massachusetts und besonders in seiner Haupt stadt Boston, einer der ältesten Städte der Union. Nicht umsonst gilt Boston heute noch als die sittenstrengste Stadt Nordamerikas. In Boston wütet die Zensur am schlimmsten. Un dein Theaterstück, ^das in Newyork und E^hicago täglich vor ausverkauften Häusern gespielt wivd, kann in Boston als unsittlich leicht verboten werden. Als die Puritaner an der Kiiste von Massachusetts landeten, tr<,fen sie dort bereits eine kleine Gesellschaft, die sich unter der Fiihrung eines g-ewissen John En^dicott vor einii^en Jahren angesiedelt hatten. ?lt>er schon bereits sriilher — in, Ia-Hre 1KS0 — hattc Thomas Morton, ein Londoner Re6)tS gelehrter, an dieser Stätte ein Äsyl gefunden. Thomas ^Norton war ein Freidenker — im Iyhre 1629! Er veranstaltete wilde Orgien, an denen sich dunkle Indianer-Schönheiten beteiligten. Als am IS. Juni IKZt^ das Tchiff mit 7tX1 Puritanern bei Talen: landete, :var das Schicksal der Freidenkerkolonie besiegelt. Die Freidenker mußten sich in die dunklen Wäl>der zuriickziehen, und seitdem l)at man ivichts mehr von ihnen gehört. Die puritanischen Ausn>anderer waren zum^ griZßten Teil Handwerke? und kleine Kauflente, die vom heiligen Geist erfüllt, ins ferne Land Men, um sich dort erne neu« EMonz zu grüi^en. Eine zeitgenössische lihronik stellt ihnen folgende bezeichnete Charafteristif aus. „sie waren zu grausam, uuk als .^»eilige zu gelten, und zu heilig, um menschliche Schwächen zu k>cßden. Man nrußt« sie bewundern, a^ber man konnte sie niemals llieben." Das erklärt auch die Tatsache, daß die Puritaner, wie eine andere Thromk sest« stellt, zuerit auf ihre K-nie lund dann auf die Eingeborenen fielen. Hinter dieser Auswanderung erhebt sich die trag^iiche Figur des Königs Karl l. von England, der sein Loben ans dem 'Schafett lassen nuißte. Der König, der als Tyrann, Verräter, Mörder und Landesfeind von eineni (^erichtSl^of von Edelleuten zum Ti>de verurteilt wurde, zeigte sich als sehr liberal d enenglischen Kolonieir in Amerika gegenüber. Er gab ihnen eine weitgehende Verfassung, was den Fi'rhrer der Puritaner, .'^ohn Winthrop, Hewog, mit seinen 7(1l) K»« ii:eraden in die neue Well^ auszuwandern. ?tach verschiedenen Versuchen, sich fest anzusiedeln, gründeten die Auswanderer die Etadt Boston. Bereits ini Ialhre 1636 errichtete dort ein gewisser Mr. Harvard auS der Ahakespeare-^tadt Stradiordon Aven eine Universität, die erste amerikanische Universität, die lieute als .Harvard-Universität überall in den Vereinigten Staaten einen ehrwürdigen Rnf genießt. In den ersten Zeiten ging es in dieser neuen Lehranstalt sonderbar zn. Man unterrichtete dort in Lateinisch und Griechisch, sewie in He* bräisch und T^heolog'ie. Nur eines kehlte — die Ltudenlenschaft. Nun kamen die Professoren auf den sonderbaren Gedanken, In« dianer in den Urwäldern zu fangeT-. ?lnd sie in die (Geheimnisse der Wissenschaft einzu" weihen. Viele junge Ind-ianer lernten auch tatsächlich griechisch und lateinisch sprechen. Andere dagegen nie-hrten sich geg!?n die ge« waltsanie Alisbildung. Als schlicf^lich ein ge-wisser Mr. Ealeb Cheesbahtealumuck, e'!n '1votliäuter, der se>gar zilni Doktor der Theo« logie proinviert uno später zuni Priester gc-u>eibt unn'de, in seine liei-.natlichcn Urwäl» der .',urüctfel?re, um die Ä^eißen zu liekriegen^ verlor die ''Alma mater .Harvards jede Lust '.u ^'iner derartigen Rekrutierung von ZtU' deuten. Phantastii'che Missionäre zogen jetzt in die Wälder a>us, um die Indianer zu bek7in'7n und auszubilden. Der Ruhm der .Haroaro-Univechtät, die« jer ersten LchvansdM »in der hräb»i« M a r l b o r, I. Jun:. Da? gestern nack^initwqs lm? 17 Uhr am Städtische,l Fvlcdl)ofe in Pobrcije stattge« sundene ''öcgrctbnis des so tragisch verstorbe' nen BrisiadecsencralS Herrn Cniil 'Ztra m-l i t s ch hotte einen MaMnbosuch aufzuweisen. Der Verstorbene wurde als ehemaliger hoher Off'.zier mit allen militärischen Ehren l^rabe getragen. Am Leichenzuge beteiligten sich zahlreiche aktive Offiziere mit Herrn Oberst '!I>d:nac an der Spitze nild einer ^Batterie, die vier Ealutschüsse abseuer-l te. Aiis Nah und Fern lvarcn d^e Freundes und Bekannten herbeigeeilt, unr d«m in allen Lt reisen !vcgen seines biederen und reckit schaffenden CHarakterS so beliebten und shm« pathi'schen yochbetagten Herrn 'die letzte ver-d-i-.'nte Vhre zu ernvisen. D!e matzenhafte Teilnahme am Begräbnis war ein neuer Be weis dafür, niclcher großen Beliebtheit fich General <-tramlit'ch allseits erfreute, sowie ein s6)i)nes Zeich'ezl der Anteilnahme an dem sl, grausamen und bedauernswerten Schicksal, des General StramUtsch an seinem Le« bensabend ereilen mußte. Krebs heilbar? Seni« »reb»sei«dNch«r Lakieri«» W i e n, Mai. In der heutigen Sitzung der Wie>nler <^eseslschaft der Äerzte inachte der bekannte ^tretissorscher 5>ofrat Prof. Doltor Freund auffeihenerregende Mitteilungen i'lber c»ine von ihn? entdeckte Methode der ^^reböbehandlung. Profefor ??rettlrd stellte in langwierigen ^^.ersuchen fest, daf; es iln Davm des Menschen zivei ?Irten von Bakterien gibt, von denen die eine das Wachstum von KrebSgeiveben si^r- 44 dere, niahrend die andere Stoff produzierte, die auf krebsartige (''><^schwlNste zerstörend wirken. Prof. Freinid fand bei gesunden Men schen krebsartige Bakterien, während die Krebskranken krebsfstr^ernde Bakterien vorhanden waren. Proff. Freund wurde durch diese Entdeckung veranlasst, Ki:ebstranke durch ein Cerum der krebs^eindlichcn Bakterien zu behandeln mvd erzielte nachgewie-senernraßen sensationelle Heilersolige. Kürtens erster Mord Lereils I9lZ fiel ihm «i« zehujAhrtge» Wildche« z«« Opser neuen Welt, dran^ bis nach Europa. D<'r berühutte Pada^o^e Eomemus beivavb sich um einen Lehrstu^ in der .'^'»arvavd-Univer-sitüt. Dieses Airgebot wurde abgele-hnt, .veil die englischen BeHorden qegen die Anstellung von Ausländern im neuen Kontinent Be« denken hegten. -chwer hatten die A>»lSwani>erer gegen die Indianer zu känch^fen. Sogar befestigte 5täd te wurden von den Wilden ü'beriallen. Im Jahre l7.',5i raubten die Indianer aus ^iner s^rm ein I2jähri^es iveisjes Mädchen, deren ^.'eben'^lauf zu einer -age lmiode. Die ganze ziviifilerte Mlt von damals kannte das nl'entenerliche t^eschick von Mary Iennison, das die Phantasie vieler Dichter ankei^erte. Die Tochter der Bleichgesichter wuchs in einem Indiai^erdorr auf und wur!>e die ^raiu von Sl^eninjee, eines edlen Häuptlings. Nach deni Tot»' des ersten Mannes s>eirntete sie den mutigen Hiokatoo, der als ?samilienvater n '^ich wi e ein Lainm war, aber im Kriege seinen ^in>en d-ie lchreck» lichsteu Aengste einjagte. 5iiokatoo pflegte seine l^fangenen ^höchst eigenhändig nnt den raffiniertesten Mitteln zu martern. Er starb ini obrnntrdigen Alter von WI Iahren und lächelte noch im Eterben lieim Anblick der unzMligen EtalPs, die sein Wigwam schmi'ick ten. Dje schöne Mary ioar bereits mit M Iahren lV/riis^nmtter. Äie verrichtete alle Arbeiten wie jede andere -quaw und fsii^lte sich mit ihrenl Los äusserst zufrieden. In den -'O-iger Jahren des vmM'n Iahrhundc^rts kehrte ?.^^arv zu >d<'n ?5tis^en zuri'ick und-wurde von unternesnnunlgsilustigen ^^itungs lenten unzälhiilge Male interviewt. Jetzt gibt es keine Indianer niehr in Massachusetts, und an der Stelle von Nr-inald erl>el>en Fabriken ihre nlächtigen Schlote. Die Erinnerung an die ersten mn-tigen Pioniere der beutigen ^Zivilisation lel't aber noch in den ?>orzen der pnritaniichen Vevi^^lkerung der ältesten eilglischen Kolonie in Amerika fort. Amerlkanlsche Sesetzkuriofa ^N Auierita ein jeder der Ttaaien, ja sogar eine jede Genieiude das Recht, ^Lcsetze für ihr Gebiet zu erlassen. Dieses Recht nuil^en die -Staaten und auch die meinden reichlich aus. »Nach ungefährer Schätzung beiäust sich die Zat)l der Gejetze, Verordnungen und Verbote aiuf etwa eine Million. Natürlich gibt es unter dieser Million auch eine ganze Menge kurioses >^eug. .^ier eillc kleine Bltttenlese. Ini Staate Virgillia bostoht ein nraUes lAesetz, nach welchein lvährend der !!l!<^cht vor einem jeden Eisenbahnzug ein Atanll uiit eiiter .roten Laterne laufen oder reiteil inuß. In Pennsylvanien wird mit einer Woche ^ang nis derjenige bestraft, der ein Fah zerschlägt. In Los Angeles darf inan sich mit einem künstlichen Zchnurbavt nicht auf der Dtrahe sehen lassen. In der Stadt Buffalo ist das iik'artenspiel an Sonntagen l>erboten; Zu»« wider hau de lüde iverden bestraft, aber nicht nur 'die Spieler, auch die .iiiebitze. Iul Ltaa te I^ssachusetta dürfen die Frauen teiue ärmellosen Kleider tragen, selbst ini Hoch-saminer nicht. Im Staate Eonnecticlit ist niail ibesonders sittlich. Iu di'n i)ffetitlichcn Parkairlagen dürfen ani l)cllichle>l Tage Männer nnd Weiblein nicht ans einer Bank Msammensitzen. Im Etaa-te Uvinsas bestimmt ein (^setz die Länge der Männer-lhemden. Im Staate Mississippi dürfen Postpakete nnr anf die Weife geiMet werden, daß man zugleich die auf ihnen aufgeklebten Marken zerreißt; sonst liinnten nämlich diese Marken nochmals verir>crtct werden. Solch? und ähnliche knriose (^setze und (^setzesbestimnmngen gibt es geradezu mas-seichast, und das K»lrioseebt. Kein Essen lnehr allein, denn die Mahlzeiten sind eine gemütliche, bebagliche. freill^dlich? Ailgelegen hl'it. Nicht inehr Dieilstnlädchen oder Lohli-giil, sondern den Titel „Fräulein". Da man nun m Amerrkla den Beruf des iverb-lichen HauSangelsMen tveit besser bezahlt .st ü l n, a. N h., .^1. Mai. Die Wlner i^triininalpolizei teilt ulit: Der Düsseldorfer Masselinlörder Peter ^türten l)at bei seiner Vernehmung in Düsseldorf gestallden, lsilI eilten Mord in Wlil-Mülheinl alisge-linhrt zu liaben. Ani Frauleichnahnl.'tage die l'e? Jahres zllnschen zehn und elf Wr nxrr 'das zehnjährige Töchterchen des Gastwirtes ^Neieke, wo er alles, was er vorfand, auf den Boden warf, vernichtete „Morgen esse ich beim Sandelsmlnlster.. Wie ein großer Gauner sich durch sein Geflunker verriet. _ Nur wepen der Moral wurde er zum Betriiger. — Die entlarvende Graphologie. John Mortiiner steht anf feiner Visitenkarte. Miener Industrielle, die mit ihin zu tnn bekamen, hatte-rl den Eindruck: „ganz gro ße Nnniilier und l^ochprima!" Er erzählte :h-llen, die englische Regierung l>abc anf Veranlassung der osterreichischell znr Milderung der Arbeitslosigkeit in >O<'sterreich — das kleine Land hat bei K Milli-oiien Einwohnern über Z00.mungen angewiesen, Er-portn>are für Indien in Oesterreich ljerstel« len z-u lassen. Und doil Erzählungen solgten die Bestelllingeli. .i>err MortiiNler bestellte für 2 Mark Stichle, .^X'rr Mortiiner bestellte für 2lX).tXX) Mark Belellchtnngskör-per, und nach Austausch der üblichnl Urklln» den wurde anch ein Provilsionsbrief aufge- nnd viel hi)her schätzt als im alten Enropa, so ll?erden die .^anSfrauen übernl grossen Toich auch diese Wüilsche erfüllen. Bald wird es in Anleriba keine Annie, j^ittie, Mabel mehr geben, sondern nur iroch Miß Jones, Miß Bvown, Miß Smlth. steht aucch iin Verdacht, !915 einen Mord vertibt zll haben. Er hat dainals in Kastrop, ^kaiserstrasie gewohnt Nli.d nwr jung verheiratet. Ili dsin Haus, in dem Kürten wohnte, vevsc^vand eiires Tages eine junge Frau Hilde (Warner, die Nlit schweren Kopfverletzungen mis dem Dortlirunder Einskanal gezogen wilrde. Man nahm damals als inntinaßlichen Täter den Ehemann s^arner selbst an, konnte ihn jedoch nicht übenühreli und niußte ihn freilassen. Zdiirz Nack) deni Mord verschwand Kürten alis Kastrop. Die Äriininalpoli^l ist damit bS" schäftigt, de» Gheinann Karner ausfindig zu mac!^n. NO. Paris, 1. Juni. llnd das Lokal mit Aether begoß, er kolmte jeidoch rochtzeitig daran gehindert werden, die Alpl>theke in Braivd zu stecken. Schließlich gelang es, den Walhnsinnigen in den Apothskenkeller zll schaffen und ihn durch Giftgas zu betäuben. Nach den letzten Meldungen soll er bereits gestiorben sein. setzt, die Vergütllllg für .^'>errn Mortimer enthalteiid un-d Herr Morti>nier setzte nrit kühnein «Zchwillrg seinen Ncriilen darunter. Die verräterische Prahlerei. Herr Mortiiner schraubte seine Fiillseder wieder fest lind ineinte so obenhin: „Da wird sich Dr. tzainisch freuen. Ich esse liänilich inorgen beim Handelsministec, ich kenlle Ihren gelveseilen Billldespräsiden-ten und jetzigen Hairdelsministcr noch aus England iher sehr gut." Das hätte Herr Mortilner nicht sagen sol-lell. Bei Tisch sasj näinlich wirtlich ein Frvnnd des Dr. .Hainisch, und der lvllßte, daß der Handels,ninister tags vorher nach Gellf gefahren war, morgen also nicht Herr« Mortilner zu Tisch habeil konnte. Und dieser Mann nahin d<'ll eben nntersertigten Provi-sioncchrief imd trllg il>n zu eillCln Graphologen. Der sah sich die Unterschrift geiiau an uud faud: „Der Mann, der das gefchrieben hat, ist nnverläßlich, ist krilninell veranlagt — der Man,, ist ein Gallner! Hütell Sic sich vor ilMl!" Die Polizei greift ein. Jetzt walldte mall sich an die Poli^i. Die holte sich Hcrrll Mortiuler aus seinem ele-ganten Ho^. Herr Mortimer niachte nläch-tig Krach, aber — schließlich endete die Sache vor einem Schvff^gerlcht, desien Vorsitz Hofrat Kubesch innehatte. Dort sprach .Herr Mortimer mit dem Staatsanwalt englisch. ment vaiZb N/qypten und lvurde dort — Großmeister eimr Freillwu-rerloge. Auch dort waren seine Geschäfte nicht einwaildfrei, und als sich eines Tages die Polizoi nach feinen; Befi?vden erkundigen wollte, saß er schon aus einem Schiff und ^llhr gegen Meffiinr. Er hält auf Gittsamkeit. In Meffina wurde er englisch-franzLifischer Korrespondent einer großen Erportfirina und verlor dort sein .Herz an die Tochter deZ Chefs. Er verlobte sich mit ühr, die Hochz<.'lt wurde angesetzt, eine ne-lie Wohnung eingerichtet, die Freunde wogen die Cliaucen ab, die Freundillnen zerspranigen_ da erfuhr Herr Sciclnna eilles Tages, daß seine Zu« künftige mit Vergangenen sich verg. habe Wo«hl war Herr Scicluna im Londoner Ge-sängnis Dauerbewohner geivesen, wohl hatte er vor der ägyptifchen PoliKei id^ Weite ^" chen muffen — aber als er dies erfuhr, gings ihm w>ilder die Nat>ur. „Jetzt erst war ich tvirklich entwlrrzelt,* erzählte er dsm Wiener Gericht. Er floh nach Rom, und aus Schmerz über die Unsittli'i.-keit seiner Gewesenen fUschte er dort Werts papiere für 17.lichen. ^rr Iloihn Scicluna «us Malta wird von sich nicht saqen können: „Den Mortiiiie, spielt' ich mll besten." Den,, für seine Strei. che als Jochil Mvrtilner erhielt er acht Mo. nate Zucht!^ilS. Und wenn er die abgesesseis haben wird, steht ihin eine kleliie Nundreis« bevor, da Italien und Deutschland und di? Schweijz etlichen Wert darauf legen, Herrn Scicluna slir einige Zeit Ku beherbergen. Montag, 2. Juni. L j u H ! i a n a, 12.30 M)r: Schallplat.en ulllsik. 13: Reproduzierte Musik. — l8: NachmittagAkonqert. — 19.30: Englisch. —. 20: Orchestertonzert. — Beograd, 20: Ldonzert. — 21: Wiener Uebertrayung. ^ Airschließend: Aliendmusik. — Wien, iü.W: Nachlirittagdkonzert. — 20: W. A. Mozart-Abend. — 20.20: Arieil- und Liedera^'ild. — 2l.l5: Serenade. — Breslau, 10.05): Abendmnsik. — 20.30: I. Offenbachs Oper „Die Briganten". — Brünn, l8.Iü: Dentsche Sen>dung. — S t n t t g a r t, von 19.05 bis 22: Frankfurter Uebertragullg. — Frankfurt, 19.05: Engiisch. — 19.l^0: Koll,z,ert. — 20.'V: Dentsche Volkslieder. — 21..'V: Litorarisck)e Stnntx'. — 22: .ffonzert. — Berlin, 20.30: I. Offelibachs Operz^ter)altnng. 20: Abendkonzert. — Anschließend: Konzert-i'l'bertragullg. —Prag, 18.35: Dentsche Selidnltg. — Mailand, 20.30: Op^'r»!-ibbertragiullg. — 23.40: Konzert. — Vk ü n-chen, 19.15: Konzert. — 21.15: Koaiz.'rt-stunde. — B ll d a p e st, 17.30: Zigeuner-inusik. — 19.40: Orc^sterkonzert. — 21.^'5: Konzert. — Anschließend: Ärnzinusik. — Warschau, 20.30: Abendkonzert. — 23: Tanzmusik. — Paris, 20.20: Konzert. 8penc1et kllr den KK0><>.50»'I0 der /^ntituderlkulosenlig» iti ^»rikork IIIlllllllllillWllllllllllWWIMMWII SKreckenStat eines Zrrslnniaen Sr ««kk« durch viftga» «»lchSbltch g«m«chl ««d«» Pllmmor !M. 5005t vom Zonntsg t0 Zakre Ljubljaner Fußball-Llnttrverbanb Graz gewinnt das Etädtefuhballturnier — gtgen Graz 3:3 ^ Graz gegen Alagenfurt Lcsteril und heut« wurde mit einer Reihe von höchstinteress«nten Kutzballwettkämpfen die zehnte Wiederkehr der Grimdung des Ljllbljanaer Futzball-Unterverbandes qe-feiert. An der Veranstaltung wirkten die Etädtetemiis von Beograd, Graz, Klagen« s^irt und Ljubljana mit. Im Team von Ljub ljana nahin u. a. auch der bekannte heimi» jchc Stürlner der Weistschwarzen B e rt o dcu rechten BevbinderPosten ein. Der Bnr-sche hielt sich auch diesmal mlsgozeichnet und /onnte für die Farben von Ljubljana moh-rerc herrliche Treffer machen. Aus denr Turnier gingen Era^ und Belgrad M'it derselben PuMeanzahl hervor, sodaß schliehlich das Los entschieden muffte. Eä entschied für Graz, an dessen Vwnnschaft nun der herrliche Po>kal der Stadt Lfubljana Ljubljana gegen Klagenfurt 7:3 Beograd 1:v Veogrltt» gegen Ljubljana 1:0. Ljubljana, I. Juni. fiel. Tie Resultate entsprechen ini qrt^s^'n und ganzen den gehegten Erwartilnqen. — Lfllbljana schlug Alagenfurt hoch mit 7:.^ Beogrcch remPerte mit l^^raz wobei allerdings die Zteirer voiu Schiedsrichter D e r a j benachteililit wurden, ivährend heute die «Gramer gegen ttla« genfurt mit 1:0 siegreiö) blieben. Des« gleichen behielten die Beogrnder gegen Ljub l^na mit 1:0 die Oberhand. Heute Vormittage! fand eine I^estVersammlung des Unterverbandes swtt, zn welcher sich auch zahlreiche zivilen wie inilitävischen Behi^rde« eingefunden hatten. Bei dieser Welegeniheit ergriffen die 5>errei^ R Y b a r, Oberst I a k l i L. tyolmajer, A rk -mann (Klugenfurt), Ä o r e c, Ing. D e --beljak und Dr. L a p a j n e das Wort. TenniSmMerfAaft von Aubjlana O«l getetrich ««» Fr« Sch»«t«»h«rök dt« St«>els»iel« L ! u b l j a n a, l. Juni. Unter recht zahlreicher Beteiligung wur- die talentierte Bo!a Ka plj a mit 3:tt, den heute hier die WettkÄmPfe um die Ten- L:2, w. o. siegreich. Frau Schweickhardt ni')Meisterschaft von Ljubljana zu Ende ge« schlug ill der Norschlusirunde ^l. .?en:a silhrt. Ten Siey holte jich im Herreneinzicl der Zai:reber ^rl Friedrich, ein ;nngerer Bruder des DaviS-Cup-Spi^ers, nachdem er im Finale gegen den „Rapid". Spieler Lepp H o lzi ng e r aus Maribor mit l»:2, iegi'z, i-.ie Nationalmannschaft lu'n Finnland niit li:2 einen überwältigenden Sieg. Das magische KoNier —tz, Paris, lLnde Mai. In irgendeinein Winkel der prächtig:".» N'Usstelliin^, die von der Pariser Nntional-bibliothef zur >">undertjaHrfeicr des N 0' m an t is nt u s veranst^iltet wurde, befindet sich ein el>enso nierkwürdiges wie ine« nig bl^chtetes Kollier: lion nnsteschick-ter Hand anWferti'gt. doch init grosser Lieste und Sorgfalt, ersichtlich das mangelnde Kömien durch endlole l^duld erseht; i.nf derbenl Le^er niechseln Metallringe nüt eben solchen Ona^raten und Treiecken ab, und die Znsaniinenfilgimg ist so, daf; eine niiim--sche Vedk'iit'nng offenbar wird. EH ist I^a«? berühmte .?>al>)band. das der „AlMsandte Gotte^?" und „.^leilige Vater" C'n fantin in seiner l^iängniszellc al'? St?n?f»ol deö S edeutcte einen hcrvorrag<'nden Jünger der neuen Religion. Was ist slieute, nach genau l^undert ,'^^ah-ren, von jener berühmten Mlistik, die ebniio sehr Westnnichaniulg, Wirtschaftösehre, voli-tische Doktrin wie Ethif war. übriggeblieben? Bielleicht iverden nianche antworten: Daß wir in jetier Hinsicht ihre geistigen .Binder sind. er frei^lich, die ihre M>uttcr verleugnen, oder sie nie t^elaunt haben: denn wenn wir den Völkersrieden anstreben, und dazu in einem gleichberechtig ten Bnnde der Nationen den Weg erblicke'n; >^venn wir gegen danta-sien die begeisterten Auofühcungen der Cainl-Zittioniften zn beg-leiten; die ganze Jugend Frankreichs und Europas sei lan' schrud zu den Fiiszeu des einen wic de? andern gesessen, habe sich dann trunkeucn Sinnes erhoben, un? sich gegenseitig z» umarmen und eivige Brüderschaft .zu gelol'en. war ivirklich eine schöne und erhiibene Zeit; mir dauerte sie nicht lange. Neben deui Hotel de? l^?vres taten sich noch andere Tenl;>el aui, in denen berühmte Mystiker Predigten, darlinter ji^>gar ein Direktor der Cisemverke de«^ Cr^'usot, F o u r n e l; aber es kam bald zu dotlrinären Streitigkeiten und c^chic'NK'u, was den Behörden willkoui-menen 'Einlas; gab, n^^geil Polksaitfwiegelung und anarchlstiscli^.'n llintricl>en ein.nischreiten. Infant in, der fanatiiäifte uen allen, zog sich niit seiner ,.^'amilie" nach den >>an,a!s nLch ländllch-rei».enden ?lk»"iängei, lwn Belleoille ^^nrück, wo er da? neue Paradiek, das .'l-Ieich Gotles an? (i'rdeii griindete. (5r versainutelle ein Paar hundert Jünger: Advokaten, 7^u-genieure, Prozessoren, Bantdirektoren, ^tünst ler, ^^ndnstrielle, in eiiK'r klostei ähnlichen Anstalt, n>o eine äusserst strenge 'I^iegel herrschte. Die ZeiteiiUeilung eines jeden ivar genau vorgeschrie!>en; d<'v?.1^orgens uur halb Fliiif N'ecktc Hornertlanli> die geniein-sauren, ipartanisch einfachen Mchlzeiten waren mit eigens komponierter Mnsik begleitet, und neben seinen Vcruf'^geichä'teir hatte jedes Mitglied beftinrnUe Ar^it zu verrich« ten. To reinigte der Bankier d'ls'ichthal den Hof, ein königlicher -taat>^!^anwalt wu^ch Linnen und Tischgeschirr, ein angeieh.'ner Philosoph Pi>!)tc 5alat und schälte .^ariof-feln; dazu lag ihnen natürlich a-uch die Torge uuk ihre ^elle, ihre ''^'^^'ische. ihre sonstigen persönlickx'n Vedürsniske ob, da jede Dieuerstlmst streibg verpönt n>ar. Ein gleiches ^uUerdikt N'ar über die r a u e n verhängt, und nicht einuml das (^rüsten einer Daui'e war den Mitgliedern gestaltet! Nach allsjen hin unterschieden sich die 5ainl-Tiuwnisten durch den besonderen Schnitt ihres stli-ides, das von deul „Vater" Enfan-tin selber entworfen, ven Ral^uiond B o n-h e u r an'Msü'^irt war: eine Tunika aus blaneul Tuch, die ül>er 'der Brust o^sen u>ar. eine Hose a^ils derli^nn, weigen ^acklini'en, ein lederner t^ürtel und eine weisse Weite, die sich inl Rücken ökinete, dainit »eder l^jläubige beiul An- und Auskleiden schon ailf die brü-derliche Hilfe angewiesen war. 5o stiegen sie zunl Spott der t^dankenloien, A»I« «ach«»ch» „zelezniö»r" „Rapid" 3:1 (2:0). M a r i b o r, 1. Juni. Als ewzijfle sportliche BeranMtung kam heute Per «in Freundschaftsspiel der zweiten ^genkmannschaftsn „RapidS'' und „2 e l e z n i L überraschen« de Sieger. Desgleichen blieben auch die ungarischen Amateure gegen jene Oesterreich? mit !-!-1 siegreich ?ur Lnortmasssxe « I e o u k » bestens xoeiekiet o I V F Z» K Ungarn — Oesterreich 2:1. B u d a p e st, 1. Juni. Im heute hier ouSgetragenen Lünder-Osfterr^ und Ungarn blie- Um die Sitchwthleltkmetster- schaft „Primorj«" IchlSqt „Jlirij»". Ljubljana, l. Juni. Bei de-., kjent's'en MM ?lu°trag ge^mn-weuden leichlatliletischen Staatsmeisterschas-ten siegten die ,.Primorjc"-Athletett mit Pnnkteu über die ,.Ilirija"-Aus-wahlniannschast, die nur M.7i»8.W Punkte erringen kennten. Bekanntlich werden d'e erzielten Leistungen nach einer besonderen Tabelle mit Punkten gewertet. <>>reyorki?evn ul. k (L» Gioik). wissen, echtc TchiUer de? Meisters Saint-Ziinoil, !>essen fast verwischte S^>nren wir nun im heutigen Paris aufsuchen wollen. ^^ul Jahre 18.W war nach vielen Mülien die „Familie Soint-Siuion" hierarchisch gegliedert; an der Tpihe stand d<'r „Vater" Enfantin, ein hoher Banfbean,ter, ihin zi'r 5eite der alx'nteuerliche Earbonaro B a-zard. Ein P.ariser Bailkdirektor, Rodrigues schenkte ihr das herrliche .Hvtel des (^esvreS in der riie Moilsignl). wo oon nun an die welt>berül)mten „Äbende" veranstaltet wi>r-den. Mas Paris an l^eist, Ansehen. Rang und Schi^nhoit auszuweisen hatte, gab sich dort Stelldicl>ein. Tie Reichen brachten kostbare Linnen, Silberzeug, Porzellan, wert--volle Möbe nach diesen, hohen Weibe in die ganze Welt, vor allen, in den Orient; kehrten nach Ieu; nicht zunr ivonigsten anch dess>alb, weil sich nnter die Schar der Erleuchteten kein Betriiger, kein (Glucks-jäger und Profitmacher mischte. Weist man znln Beispiel, das; aus den, Saint^Simonis-uluv heraus ein solch uwterielleS Wer? wie der S u e z ' a n a l entstand. Und wieviel reinen Idealismus braucht es, damit eine solrr>e Tat ochne (>^winn noch Ruhm geschehen könne? Wer in Dänemark einen Wald t^vl^t muß ein gleich g^o^s Stück Lanjd mit iuv-gen Bäumen bepflanzen lassen. „M»rl»Il» d» I^«rtl» k«uclltv>ai»r. n»ll« (5arlotta vermochte sich kaum noch a-ufrecht h-alten. Das wnr es, öas wahre Alück! l^in odler, »lehrhafter Mensch bct ihr seine Liebe, unt> sie durste sie iiicht empfangen. Ravenow hatte ihren Arni gefaßt, um sie zu stiltzen, und sah mit änMicher ^^^n-nuidg den ungeheuren Äampf ihres Innern, der sich auf ihrem schönen, leidgczeichn'^ten (Besicht deutlich widerspiegelte. ^Larlotta, we-Halb antworten Sie nicht?" fragte er gepreßt. Zie rang nach Worten. Ihre Augen irrten in iveher Angst Äber die Gräberreiheit. Endlich schien sie die ?^assung wiederzu^eivin nen. ^'ei't begegnete sie nun seinen -wartenden, antworlheischen'den Augen, und sie and-vor« tete: „ll'rik Ravenow, Sie kommen zu slpät! Ich lann 7)hre .?^ilfe nicht annehmen. Ich bin die ^rau eines anderen. Wenn Hnen ein kleiner Trost sein kann, so will ich Ihnen in dieser Stunde k^estehen, daß ich trotzdem nur ^ie allein lie^be." „Carlotta!" 'Schmerzlich rief eS Erik Ra« venow. „Weshalb stößt «dn mich idann vl?n dir, wenn »du mich liebst? Was Hindert dich, mir zu folgen, wenn du mich liebst, Car-lotta?" „Die Pflicht! Ich habe Schuld auf niich genommen, -und di.e muß ich sühnen", klang es traurig von Carlotta Dunkers Lippen. ^ni gleichen Monient riß sie sich los, und eilte l)astig zun« Tcauernxlgen. „Es ist die Schuld, die ich trage, und die ich silhnen muß", murmelte Erik Ravensw, verzweifelt auflachend. , Cr starrte ihr nach, unfähig, ihr zu folgen. To traf ihn Professor Tlhurm an, der dett Friedhof nicht verlassen, sondern sich nur ab seit? gehalten hatte, da er ahnte, daß Erik Navenow bald einen Freund bedürfe. „K^onnnen Sie, Ravenow!" sagte er, den Äerstlirten mit sich fortziehend. „Wir können ^)ier nicht länger stehen bleiben. Dort warten schon die Arbeiter, um das Grab z-uschaufeln zll können." „Ja, ja", murmelte Ravenow zevstreut. Prc>fessor Thurm wi-n^kte draußen vor der Friedhofshalle ein ?luto herbei und brachte Ravenow nach seiner Wohnung. Navenow ließ alles wortlos geschehen, und erst, als Thurm ihm ein gefülltes Kog-nakglas reichte, schaute er erstaunt auf. „Trinken Sie, jnnger Freund; so ein guter Hennessy macht meder flott!" ermunterte er ihn dabei. Navenow leerte in kurzer Zeit drei Gläser, und Thurm schenkte ihm sogar ein viertes ein. Da endlich kam wieder Leben in d^e Gestalt Ravenows. l5r sprang auf und lief einige Male errcstt in dem Arbeitszimlner auf und ab; dann aber Web er Plötzlich vor ldem alten v^^errn stehen, packte ihn fast unsanft an deu Schultern, und rief verziveifelt aus: „Sie trägt eine Schuld, die sie iühnen muß; deshalb mußte sie mich auch heute ^ wieder fortschicken. Sie hat diesen ehrlosen ^Iienschen ge^iratet. Aber sie liebt mich — haha! Wenn Sie mich wirklich Uebte, dann hätte sie auch Vertrauen! Professor, es ist zum n>ahnfmnig we?1)«n!" Thurm hielt dent fragenden, bohrenden Blick des Erregten stand, in seinem Innern aber gloinm ein jä^s, heißes Erschrecken; denn jetzt erst wuvd« es ihm klar, daß t'ar-lorta Hannes F-iir^t gefolgt ivar, daß sie ihn geheiratet und daß der Ehrlose sie bereits verlassen hatte. Dieser itlnere Schreck »var so stark, daß er unwillkürliä) die Farbe »vechselte. Scheu wich er nun Ra«venows antwort-heischendem Blick aus und griff nach der Kognakflasche. „Es war vielleicht a»jch ungeschickt von J^en, Ravenow, die Bsgräbnisstunde zur Aussprache zu ivählen", murmelte er dabi.'i. „Ich n,einte es gut. Herrgott, Lhurn,, sahen Sie denn nicht, wie elend Earlotta Dunker ist? Sie ichritt da7)in, als wtznn sie Zentnerlast auf ihren Schultern trage. Ich koilnte nicht anders; ich ulußte sie spreckien. Und nun diese Antwort! Herrgott, was muß die Fraiu leiden!" Der Professor hielt sich jetzt ebenfalls an die Flasche mit dem Henessy. „^s arme Weib!", dachte er bei jedem neuen Schluck. „Ich muß ihr helfen. Ich muß mich um sie kibmmern, jetzt, lda ich alles zu ahneil beginne; ich habe es ihrem Aater ja versprochen. Ravenow freilich vermochte sie ihre Not nicht zu klagen; ich bin ein alter Mann und könnte gut ihr Voter sein. Solch eine Schmach! .?>annes Fürst sollte ich jetzt hier haben! Und er trank und trank, und schließlich sprach er alles das, n»as er dachte, laut und erregt vor sich hin. l5r bemerkte dabei gar nicht, daß Erik Ravenow schon längst still und ohne Gmlß gegangen war. Und das war gut so, sonst hätte ihm der alte Professor in s^inenl berauschten Zorn doch alles offenbart, werüber er vergeblich nachgrübelte. Thurm kannte die Schuld, die Carlotta Dunktr trug, und Ravenc^w nicht helfen konnte, zu tragen. » In fast unheinilirher Erstarrung hatte indessen Earlotta Dnnker die Fahrt nach Hause znrückgvlegt. Die Worte Ravenows klangen ihr noch immer in den Ohren, und die EvkenntniS ihrer Liebe zu ihm ließ ihr das .Herz schneller schlagen. Sie aber hcltte ihn abermals gehen heißen müssen. Wie furchtbar, wie entsetzlich das doch alles ivar! Nie, niemals wieder durfte sie Erik Ravenow begegnen, nienn sie doch nicht noch schwach werden wollte. Sie klagte sich selbst dieses Gedankens in der Ve-gräibnisstunde des Voters an, und dann suchte sie noch äng-stlicher die Gedanken an das Kind, da? sie unterm H«irzen trug, zil bcrnnen. Allmählich wich der Eindruck der letzten Stunde von ihr, und sie dachte jetzt nur noch in stillem Schmerz an den alten, lieben Mann, der ihr allzeit ein gütiger Bater gewesen lvar, und den sie nun für immer verloren hatte. Die Tage nach dem Begräbnis verliefen in sehr yedruckder Stimmung. Earlotta wich ihrer Tante geflissentlich aus in der unbestimmten Furcht vor der unvermeidlichen Aussprache, die dann folgen mußte. So kanl der Tag der Te^tamentseröffnung heran. Der alte Gehelnirat »var ein ziemlich begüterter Mann gelvesen, und somit erbte ^ine Tochter ein großes Vermögen. Auch Klothilde, seine Schwester, ging nicht leer aus. An diesem Tage, kaum, daß der Notar sich verabschiedet hatte, geschah es auch, daß die alte Dame endlich das Wort ergriff: „Willst du, daß ich noch einige Zeit bei dir in der Villa bleibe?" fragte sie, die Hand ihrer Nichte ergreifend. „Siehst du, Kind, ich will mich dir ja nicht aufdrängen; aber ich bin dir ja nun der nächste Mensch, den du besitzt. Ich Hobe dich lieb, Carlotta, und ich sorge mich sehr um dich, besonders da ich a>^e, daß du ein heimliches Leid trägst." Earlotta schwieg vorerst, und ihre Hände zuckten levse, als loollten sie diesen gütigen, alten FrauenHänden entfliehen. Sie hielt den Kopf geneigt, «um den Augen der alten Dame nicht begegnen zu müssen, die schon all die T-aye so seltsam-fovsa zurück in das einsame Bergland, von wo du ganz zerfahren und elend heimkehrtest?" Earlotta Dunker nickt«, und entigegnete: „Mein Entschluß steht unwandellhar fest, liebe Tante Klothilde; ich reise sogar schon morgen in aller Frü7)e hier ab." „Aber Kind, wie soll ich das nur verstehen! Weshalb mußt du denn fort? Zieh^ dich 'irgend e?>was dahin?" „Frage mich nicht mehr", stieß da Carlotta Dlmker gequält hervor. „Laß mich reisen und blei^ so lange in meineln Vaterhause, bis ich heimke'hre!" „Carlotta, ich ängstige mich zu Tode", klagte die alte Frc^u iveinerlich. „Was ist mit dir geschehen? Weshalb gehst du fort? Und wann wirst du heimkehren, wenn du es lvahr machst und mir nwi'gen davonfährst?^' „Ich weiß es noch nicht; die Zeit wird eS lehren. Frage nicht weiter, Tante Klothilde!" kam es fast tonlos und geiualt von Frxlu Earlottas Lippen. kopfschüttelnd und beiirahe ein ivenig verärgert, verließ daraufhin Klotl^itde Dunker das Zimmer. Alls Carlotta allein war, sank jÜ! tief in den Sessel zurück, und nun rann Träne uu, Träne durch die bleichen Finger, in denen sie in wildem Schmerz den Kopf vergraben hielt. Je inehr sich Carlotta Dunker am nächsten Abend ihrem Reiseziel näherte, um so unruhiger begann ihr Herz zu schlagen. Sie dachte darvu, dctß sie nun bald Hannes Fürst, denl Manne, ^r so tiefes Leid über sie gebracht >hatte, gegenüberstshen wür de, und zugleich ergrisf sie eine namenlose Angst, Fürst könnte am Girde durch ihre plötzliche Abreise zur Vernunft gekdmmen sein und wieder von ihr Besitz ergreifen wollen. Ein Schaudern durchrann ihre Glieder bei diesem Gedanken. Ob sie iihn iiiberhm^t daheim antröffSn würde? Daheim! Jetzt erst kam es ihr so recht j^um Bewußt sein, daß sie trotz all^' Schlimmen, was ihr begegnet war, in ihl^n Gedanken als ihr Daheim stets das kleine Haus am Berge be-trachtet l)otte. So tief war sie mit allem da oben schon verwurzelt. In ihrem Herzen regte es sich wie eine leise Sehnsucht nach der schönen, stillen Berg kirche mit ihnni breiten, großen Barplateau, von dem man die herrliche Fernsicht bis iveit hinein in die Berge hatte, auf defsen höchsten, meist von Neibel umn>ogten Gipfeln noch imn^er Schnee glitzerte, und sii fühlte in dieser Minute deutlicher denn je, daß sie gerade da oben in dieser herrlichen Gottesnatur allein den FrieZ^n ihrer armen zer^ marterten Seele wiederfinden würde. Carlotta Dunker hatte ihre Ankunft telegraphisch mitgeteilt. Der Bauer S-tockinger würde also am Bahnhof sein, und wohrschein lich auch die Mizzi .Hochlohner, das törichte Ding, ws Keim Abschob so schmerzlich geschluchzt hatte. Oder sollte sie vielleicht gar von Hannes Fürst persönlich erwartet werden? Sie erschrak bei dem Gedanken an die Möglichkeit eines solchen Wiedersehens. Als der Aug in die kleine Bahnhofshalle einfuhr, stand Carlotta Dunker am Fenster und spähte ängstlich auf den Bahnsteig. Gie erkannte in der nur dürftig erleuchteten Halle Mi^i und den Bauer Stockinger. Hannes Fürst war nicht awwesend. Da ging es wie ein befreiender Ateni,zug durch ihre Brust, und fast leichtfüßig sprang sie jetzt aus «dem Mteill. „O du «heilige Ndutter Gottes, wie die arme gnädige Frau ausschaut!" flü/sterte Mizzi Hochlehner schnell dem Bauer zu. „Wie das Leiden Christi. Was wird sie nur sagen, daß der.^rr . . 'f??ortsetzuna folgt). Kleiner /^nieiqer .Photoamateure! Garant, frische Platten, Ortoch., 1 Du? 16 Din, 9X12 26 Din. Entwick lung meinen Kunden gratis — .?^l>cl?glclnzmaichine. — Foto-Zentrale Vla»iö. 7.111 FirmliNge tun am besten, wenn sie ihren Photoapparat im oin» Men Photospezialhaus am Platze, beiPhotameYer kaufen. Apparate zu Diu. .'X), 150, 13k> und höher, ca. 3lX) Stück auf Lager. 12595 Pudel und Stellagen für eine Spezereieinrichtung zu kaufen gesucht. Adr. Verw. 7574 Gartenschirm, sehr gut erhalten, wird zu kaufen gesucht. 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