pI»Ziw» V xotovlol. umer .. /- /kZV pk^AVVMSlVo/ ?l^^f?lezc)i-k / OSSl.L> / 'T'T^». pk'i^cz SrankreichS Sinanzpolttl?. Von Gras C. o. Zedtwitz. München, 12. April. Im Jänncr 13Z2 »varf der „Manchester Guardian" die Frage auf, weshalb wohl der Wert dcs sranzösischenFrankenS nicht v'.'^l raschcr sinke, und ^c^ründcte dies mit der Zerrüttung der französischen Finanzen, die 'chon damals einen bedenklichen lyrad erreicht hatte. Frankwlch besaß nicht dle nSti-s^n Mtt<'l zum Ausgleich seines ordentlichen Etats, die Rilstungen und kriegerischen Maßnahmen qegen Deutschland verschlangen ungeheure Summen, wirkliche Mehreinnahmen wnrden nicht geschaffen und doch hielt eine geheimnisvolle ^^raft den Frank.'n noch auf sei'ner danmiigen Hohe. Diese geheimnisvolle Kraft erblickte das englisck)c Blatt mit Recht in dem Cpartrieb de? ftanzösischen Volkes, das seine Spargroschen seit Generationen in Staatspapieren anlegte und die französische ^inanzverwaltunsi dami't immer wieder in d?.' Lage sehte, die nngel^enren Felilberrüge dcs Staatsk?aushaltes auf dem Wege der inneren Anleik>e zit decken. '5o geschah dies auch wahrend des Krieges und die ausgezeichneten Erfahrungen, die man damals mit der Ausgabe der „Bons der nationalen Verteidigung" gemacht k>atte, veranlagte die 5^abi« nette Briand und Poincare, auch in der Fi-nanzpoltitk den alten Kurs bei^ubebalten. Um das Volt bei Stimmung zu erhalten, rn'pektierte man ängstlich die traditionelle '^.bneisiung der Franzosen flegen die Einkom-mensteiker und zog es vor. den golvtapitalbedarf der französischen Nachkriegs-voliitik durch Aufnahmen von inneren Anleihen in allen möglichen Formen zu decken, statt auch nur ei^nmal ernstlich zu versuchen, dieser Borgwirtschaft ein (lnde zu machen lind durch einc energische Deflationspolitik eine Sanierung der Staatsflnan'^en einzuleiten. Die nachteiligen Folgen dr.'ser Finanzpolitik, deren Fehler bi«^ in das Jahr zuriickreichen, konnten nicht au'?bleib.'n und mußten die Stellung dcs Pariser Frankens dauernd schwääxn. Um das Schreckens-.-.»ort „Inflation" zu veruieiden, glaubt<^ man 7ennfl zu tlm damit, daß man d-v Notenbank vor weiterer Jnaln'pruchnahme durch den 5taat schlitzte, ohne zu b^'denken. daß es in seiner Auswirkung glcichl^ültig blerö'n muß^ te, ob und auf nvlchen Wogen die Verineh-rung der Zahlungsmittel für staatliche od(!r Wirtschaft!?^ Zwecke erfolgte. Praktisch bedeuten fckon di? finanzpolitischen Maßnahmen des Iabves 1919 die Cin' leit^lng einer Jnflationspolitrk und der Umstand, daß die französische Regierung — im '^gensap zur d^'utschen — auf dem abschüssigem Wege die Zü(ivl immer fest in der 5>and dehielt, konnte doch nichts an d^'r Tatsache ändeni, daß der Frankenkurs schon se?t Iahren nnr durch künstliche Stützung seitens der -^eftierung gebaltcn werden konnte. Würde dem Pariser Frauken diese Stützung durch irgendeine Regierung entzogen, so wäre ein rasches Abgl<'iten in die Trefe ebensolveniq zu vermeiden wie der^'inst lx^i d^'r deutsck^en Papiermark. Je mebr diese Erkenntnis sich in Frankreich durckse^tte, unisonlehr nahm die Kapitalflucht ins Ausland zu, gegen die alle bisherigen Maßnahmen der Regierung völlig wirkungslos blieb^m. In: Gegenteil wurde dre Kap?talslncht durch die teilnxnfe Aufhe-des Bank^ehcimnijses auLerordcMlich. Maribor, Samstag, den is. April 192s. Anarchie in Bulgarien. BelagerunaszuKand im ganzen Staate. Exzilosion einer Höllenmaschine in der Sofioter Kathedrale. — Ivl) Tote, 29V Verletzte. — Noch eine politk^che Mordtat. — Tie Masjnahmcn der Regierung. Sofia, 1k?. April. Als heute die Leichenfeier des ernwrdeten Abgeordneten 5iosta Georgijev in der L^athedrale stattfand, explodierte e'.'ne .Höttenuiaschine. Zahlreiche Personen wruden getötet oder verwundet. Alle anwesenden Minister sind wohlbehalten. Im übrigen wurden Ruhe und Ordnung nicht gestört. Beoz^rab, 17. Aprl'l. Die bulgarische' G,.'-sandtschaft gab heute den Pressevertretern mehr oder weniger amtliche Inform.i'l i-u'ik über die furchtbare Erplosion'^katascr^'vhe in der altberühmten liathedrale Sv. Attentäter hatten näniüch eine niit eincin Uhnverk versehene I^öllenmaschine rnt'r dem südlichen Tel'l deS Daches der Liarh.drale an-ge!bracht. Die Crplosion, die sich et'va um halb '1 Ukir ereignete, zerstörte ein.'n T'Nl dcr Kirche. Die offiziellen Persönlich!^''.v'n. die neben dem in der Mitte der.^wthedvcl? ausgestellten ^tatafalk des ermordeten Al".i.!or)' mtcrieg.^'-nlinister General Naidenos, einige höh're Osnzicre, die Abgeordneten Georgiiew, Da-new, Nadcw, Le'ar^ki, 5ionlu>.'v, Gei'.eral Dav'.'dow und der Privatsekretär des Ministerpräsidenten LekarSki. Sch^ver verwundet wurden General Boöow, der Bürgermeister, der Poli^eipräfekt und andere Personlichke'.'-ten. ?iach der iiiatiist.-ophe begab sich ^lönig Boris, dem bege-st'.r2 iedi.m verboten, die Stadt Sofia zu v'rlassl.n. » Sofia, 17. Apri'l. um l? Ubr ab.'ud) wurde vor dem Eas^ „Banahof'' der Direktor dl!r Zentralstrasanstalt in Sofia, der Ne-servcoberst G.?ogiiev, erschossen. Er ist der Brud^'r des crniordeten ^nsta Georgizev. Hernot — Zlammerpräsident? WÄB. Paris, 17. )lpri!. lVellf). Ta Pain-leve MM Miniiter^rändenten ernannt n'c'r-den ist, wird, wie verlautet, Herrwt an '«'iner Stelle zum Kammerpräsidenten gewählt wer» 'ten. Eisersuchtstra^öbie in Litija. Litijli, 17. April. Gestern ereign.'te nch hier eine Eifersuchtstragödie, der der van, delsni!-.rnn Andreas Türk zuur Oo^er f:el. Ter Gasnoirx Stanislav Lcp erschoß Türk. '<1 er trotz der gegeuteili^en Beteuer.in^jen Türks der ^1>ceinung war. daß seine sunze Fr.iil in einem Liebesverhältnis zu Türk stand. 2?. «pril und l. Mai in Italien. Rom, M. Avril. (VclffV Tie 'as-zii'tisck)? 4>arlei hat beschlofsen, den oll.icmei-nen Ar!>eltsru?^etag crm LI. April, sem Grüni'^ungstag Roms zu be^zehcn. Die 'o'ji-aliitisclx'n Geiverkschaften dagegen werden sich bemü??en, dein 1. Mai seinen alte.1 re-kter zu bewahren. :?1l?arsls)>avas). Marschall Foch hat der Bet-scharterkonferen', di.'N Bericht über die Eiit7.vassnuug D-eutichlauds ü'.'ermittelt. Das ^chrikrsrück uunaßt 4 t Sei-ten und hat aus'chließliä) techuischen Charakter. Börsenbericht. Ziirich, 17. Avril. i^cl^lus^kurse). "».'aris 27.'s), Belgrad 8.:'^, Lcnden 2-l.7N, Wien 0.00728'). Holzbörse. Ljubljana, 17. Avril. Tc:nnenklötze ab 25 em Durchmesser 4 ?>!eres! lang, franlo Ver-l.^d.estation Geld 2,)O. Föhr-Eicheuklötze, ab 2t') cm Durchiuesser. i? Meter lang, ^ranko Ve^lc'.^e'staLic'n, 1-^ Geld. 1'^ W^ire. Buchen« koble. Erpert'.vare, 'ranko Grenzstation, N8 Geld. Ware. Bnchenlwl^, 1 Meter lm"?, trocken, franko Gren'st'tie«. "5 Ge'd. 2.") Ware. Fichten^lör^e. -1 Meter laN'7, franko Verladestar^cn 240 Geld, 240 War^^. aefördert nnd man sch>?t^t die Summe, die allein in ..Ben? der nationalen Verteidigung" bisher ms ?lusland ge!:vaudert ist, auf annähernd elf Milliarden. Dies alles war na-turgentäß nicht ae^'igne^, das Vei-trauen des Volkes zn der Finanzvolitik der Regierung zu stärken. Tatsächlich gmg der Ertrag der inneren Anleiten in den letzten Iahren dauernd zurück nnd betrug. w:e .^lerriot in seiner Rci^ jclbjt jugab^ im Jahre 192s> noch ^7 Mi^iardn^, sank 1921 auf 2! Mi'llle^''.'n ui'd betrug in den folgenden ^abr.'n 17 Milliarden, 8.8 Milliarden und M21 nlirMilliard.m. Als die Erg'ebigk.'it dies'r eltkcwä^rt-n Quelle nachlii^ß. wurde der Mangel an ver-fü^?bliren Mitteln beim Staate wie in der Privatwirtschaft inuner fül)lbarer und führte zn fener lähmenden Geid« und ^trediuie!, an dcr jc^t)er krault wU» du>.ck^ schrimeiwns, VevWa«uns Vuc»druk«rei, lNarldoky lurklteva utico 4. ?eleph»n ZU. 0ezug»prell«» i^dholen. monatlich l>ln 20^ Zujtelten , » « » 21'^ vurch Post . » » » 20'-^ Ausland, monaNich . . « 30--Einzelnummer VIn 1 dl» 2'--- ?«I 0est«llunz der ZeUuns ist der i>em?nt»de«r»g IZr Slowenien lllr mind«» sten, «lnenMoitti^.autzekdald flir mindesten« drei Monate einzusenden.?» deantWoNend« vrieseohneMakksverden ntcht dsrl!ö,NchNg> Inseratenannadm» i« Marido? del d« ^ümtnistration der Zettung; ZurSleev« »Ilca 4. In ciudllana bei ttloma Lomponf, la Zagred bei l»» terrekiam d. d., l» .Nastel»ei^ t» Men de> aUe» tlnzeigena» «ohi»«» stettev. Nr. »7 - es. Jahrg. ?ie Scheu deS KaP'rtakS, sich für längere Zeit im Inlande festzulegen, noch erheblich verschärft wurde. Die Ausgabe von Industrie-obligationeu begegnete immer größeren Schwierigkeiten und ging iir den letzten Jahren dauernd zurück, während der wachsende Geldmangel die Zinssätze fortgesetzt höhsr trieb. In deiuselben Maße steigerten sich die .^reditanspruche an die Banken und von diesen wivder an die Bank von Frankreich und konnten ni6)t einmal durch die letzte Diskont-erhöhnng im Dezember 1V24 wesentlich eingedämmt werden. Der Wechselbestand der Bank von Frankreich, der vor einem Jahre bei emem Notenkontingent von -40 Milliarden Franken vier Milliarden betrug, stieg ii» der zweiteu Febrnarwoche 1925 auf 40.9 ?.>iilliarden, ohi-e dal^ der Notenunilanf in der Zwischenzeit entsprechend vermehrt worden wäre. Unter diesen Umständen mußte die Bank von Frankreich trachten, sich aus alle mögliche Weise Geld zu verschaffen und forderte schon anfangs Feber die Regiernng auf, „geeignete Massnahmen zur Erleichterung des Geldniulauses" zu treffen, das heißt also ttü't anderen Worten, den Notennmlauf über die im Jahre 1!)20 gesetzlich festgelegte 41-Milliarden-Grenze zu erhöhen oder neue Noten durch den Staat auszugeben. Beides würde die Einleitung einer bewußten Jnflatwns-Politik bedeuten, die Herriot bisher grundsätzlich abgelehnt l)atte. Ti'e Lage wurde noch wesentlich verschärft dadurch, daß Anierika inilner energisch'.r auf Bezahlung der französischen Schul!^n ''.rang-te und daß iul Jahre 1025 fast 23 Milliarden kurzfristiger Schatzanweisungen zur Erneuerung kommen. Um sich lvenigstens für den AucseMirk die notwendigen Miilel zu beschaffen, führte die Regierung den ^teu '^r-sch.'ck ein, der tatsächlich nur eine neu2 Anleiheart darsrellt und durch seine höhere Verzinsung die Inhaber der übrigen französischen 5chatzscl>ei'ne veranlassen wird, diese gen Steuerschecls umzutauschen, so daß dem Staate aus einer augeublicklicheu geriugctt Mehreinnahnle später eine dau.rnde Mehrbelastung erwächst. Schon niahnten London und 9cewyork, wo nian aus politischen nnd wirisct>aftlÄ)eu Gründen natl'.rgeuiäß ein starkes Interesse daran hat, einen Zusammen bruch der französischen Finanzpolitik und da-uiit u?s Pariser Frankens verhindern, eindringlÄi zur raschesten Ordnung der sran zösischen Finailzen. Schon im F-eber hatte General Tawes im Bankers-Elub zu Ehica-go erklärt, daß Frankreich innerhalb seiner Leistungsfäf'i!g!eit zahlen müsse und die A>if-stellung eines Dawes-iiioi.'.it'ees für Fvl.k» reich angekündigt. W<'iler uinßte es auffallen, daß die Nach'.'! "t.'n von einer bevorstehenden grösseren Anleihe Frankrei'chs in Amerika ^wn Washington sofort donwntiert wurden. Sehr deutlich war die Sprache d'? ..Times", die der französischen Regiernni ',n verstehen gab, daß alle Versuche, im Auslande . "'i^.'al ^ ^ul'xhmen, solar.';e vergeblich bleiben würden, ms Frankreich nicht eine energische Sbar- und Deflationspolitik einloi.'.'cn würde. Da .das Land ab<'r nicht über entsprechende Bndgeüberschüsse verfügt, UN! seine sehw.'bende Säiul) konsolidieren zu können, war dies völlig unmöglich, und alZ im März in Paris die Generaldebatte ltber das Bud^.t bi^'gann, hatte sich die finanzielle Lage in Frankreich ben'its so verschärft, daß der Finanzm'mi^rer eine Inflation nicht län-g.'r vermeid"" 'u können stlaubte. Elemente! erklärte am 2. Avril im Senat, daß eine längere Beibehaltuug der 41-Mi^lliarden-Grenze erl^ebliclie Gefahren in sich berge und dir Re-giernng dak^er ..g'""''^' Mak'.nnb'men" ergreisen müsse, um einer Finanzkrise begegnen zu lökUlUt. «M» 87 Vom ?9. Äprll 1 ES war wohl kow Zufall, daß diese Erklärimg gerade im Senat erfolgte, wo die Sterling der französischen .Hochfinanz am stärksten ist, die ja der Negierung schon seit Jahren zu verste^n gab, daß sie eine Inflation ibegrüßen würde, solange sich diese in er-träglichon Grenzen halten würde. Erst w den letzten Monaten hat sich dort eine gewisse Ver änderung vollzogen insoferne, als dieselben Arrrse, die bisher stets aus eine Inflationspolitik hinarbeiteten, unter dem Einfluf; gewisser poincarisrisch orientierter Teile der Schwerindustrie ihre Tcikti'k änderten und gegen die Finanzpolitik derNeqierung scharfe Front machten, was unter anderem in ein.'r lebhaften Propaganda geqen angeblich be-vorftoli-ende kapi.'tnlscindliche Massnahmen der LinkSreqierung zum Ausdruck kam. Tiefe Hetze fülirte nun zum Sturze Clenientels durch dc'n Senat, wobei die Urhi'b.'r wohl hofften, damit daS stanze Kabinett zu Fall zu dringen. Wohl gelang cs Herriot, seine Stellung vorläuftg zu retten durch die Erklärung, daß er durch die Ausführungen seines Finanzministers überrasÄ)t worden sei, doch kann wohl kein Zweifel uiehr b:?stehen, daß die Krise des Kabinetts Herriot m^ der Ausschiffung Elementels nur noch oertagt wurde. Bezeichnend für die Stellung der Regierung ist der Umstand, daß auch die Sozialisten den Sturz Elementels, des alten Freundes Herr?ots, unterstützen, weil diefer die Steuerschrau^' .nicht in dem gewünsäiten Maße anziehen wollte, und daß Senator de Monzie sein Nachfolger wurde, de:- persi.^n-liche Freund und Vorkämpfer des neuen Mannes Eaillau^. De Monzie wird nun das neu? Finanzqeset^z vorzulec^en haben, das mit einer auedrü6li'cl)en Versicherung der Regierung eingeleitet werden soll, daß eine Inflationspolitik nicht beabsichtigt sei und der Regierung die Ermächti'qunc^ verschaffen soll, neue Noten bis zum .<'>öchstl'etrage von fünf Milliarden auszucielvn und sämtliche seht kursierenden Noten durch neue zu ersetzen. Schon die Anküudiciung dieses (^iesetzes führte bekanntlich zu einem neuen Frankensturz, ein deutli'chcs Zeichen dafür, daß man sich durch die in Aussicht gestellte Reaierunaser-klärung weder in Frankreich noch im A'.islan-de über die Tatsache hinwegtäuschen ließ, daß die Neuausaabe von fünf Millmrden Franken eine inflationistische Maßnahme bedeutet und M?anasläufig zu einer weiteren Vermehrung des Zahluugsmittelbestandes in Frankreich führen müßte. Es scheint also einzutreffen, was der „Oberserver" schon bei der Auflegung der lettten inn<'ren Anleis^e in Franlreich im November ts>24 prophezeite. Das englische ?^'latt schlost damals ans der Ankündigung der französischen Regierung, daß d'e ?snleif"' nach ^ckin Ialiren n?i'l einen» Aufgeld von 50 Prozent zurückge^al^lt werden solle, daß in Frankreich eine Inklations-periode bevorstehe. Da der (^'eldbedarf der französischen Wirtsck^aft von Tag zu Tag fteic^t und nack?aerade beiingstiaende Formell anzunehmen beginnt, wird auch de Monziv knf diesem Weg<^ ni6>t mehr einbalten kön--rien. Sollte es aber in Frankreich zu einer Inflatirnsbeweguna kommen, so ist doch sicher anzunehmen, daß eine solche — wenigstens vorläufig — keinen hemmungslosen „Die örel sÄLnen Btrnkausens." N»«»» v«» Fr. LelM. 74 ^Nachdruck verboten.) Mit kaum verhehlter Bewegung l1e,nü's?^e Karlernst den seltenen Gast. Heiß 'chcß ihm !das Blut nach denr Herzen, als er geliebte Mädchen nack) so vielen Monaten-wiedersah. Sie schien ihm n^och schi)ucr aewoc-den. Ach, und die harmonische Ruhe ihres Welsens — wie wohltuend wirkte ii»: auf ihn! Die Spitzennorhänge an Fenstern von Divianes Budoir waren zugezoizen, die elektrischen Lauchen erfüllten den kostonri.« Raum mit ihrem Licht. Die Hausfraa ließ Portwein und leichtes Gebäck servieren. Sie brannte sich eine Zigarette an. Gisela dankte ens ihr Angebot. Par'tton, Gräfin Gisela, ich vergaß. diaH Sie nicht rauchen!" Sie r^'ichtc ihrcul Manne das goldene, mit edlen Steiuu: be-lsctzte Etui. „Bitte, bediene dich, Darlilig! ... Nun erzählen Sie von sich. Liebste! G:aub<'n Sie es mir, es ist kanm ein Tag vergangen, an dem wir n-icht von Ihnen gesprochen haben, Darling und ich — Darling mit Be-wun'devung, ich mit Berständni?losii!eit — pffcn gesagt!" Verlauf nehmen wird, und zwar schon ans dem Grunde, weil England und Amerika dies unter alleR Umständen und mit all..'n Mitteln verhindern würden. Will nian aber eine Sanierung der französischen Finanzen vorbereiten, so blerbt kein anderer Weg als der einer stärkeren .^Heranziehung der direkten Steuern. Dies wäre wobl mi^glick, da die Gesamtsteuerbelastunli in Frankreich knapp 15 Prozent qegen Prozent in England und -L5 Prczent in Deutschland beträgt. Allein es darf hirr auch nicht vergessen werden, daß Frankreich gerade in sinanzietler Hinsicht Neuerullgen sehr schlvcr zugünc^lich ist und alle Versuche, solche einzuführen, noch stets mit einer Niederlage der Rea.v-rung endeten. Ob.Hcrriot dies jet^t g.'linqen würde, muß bis zuni Beweise des Gegenteils bezweiselt werriot, so i^t der Weg frei? für den Mann, der sich bisher stets tm .Hintergründe gehalten, sein Kommen seht aber durch die Entsendung de Mon-zies angekündigt hat: Joseph Ealllaux. . . vsttMGs NvttKkS. — Gefangennahme des KurdenhünptUnzS. Nach einer Meldung des ist das Oberhanpt der ausstäudischen >^u''>en, Scheit Saif, von den Türken gi^'fall^iu:c;e-nommen worden. Er soll neb'en unseren Kurdenhäftlingen vor ein türtisches !,i.'iezs' gericht gestellt werden. — Besetzung v?n Djerabub dnrch dic Ita» liener. Die Italiener besewen Mittwl.-'ch Nt^ch» mittags die unlstrittene Oase Dierulnil' an der ägvptisch-tripolitaniichen Grenzc. Die Nachricht hievon hat in Kairo lebbalie Ve-unrnhigung hervorgerufen. Die ägyptische Äegiernng bat eine Note, die am Montaq von italienischer seile iiberreicht wuree nn^ in der die Besekung angekündigt wo''den war, geheimgehalten. Die engli'ck^.e Pr-'sse er« klärt, daß England bereit sei, zwischen Ita» lien nnd Aegypten zn vermitteln, daß .-.ber 't>er italienische An'vrnch auf die Oai.' nicht zu bestreiten ist, dieser sich ans kommen zwischen Milner nnd Zeialoia ^tiilit. -HZ- TaKLSMmM. t. Ter Fürst zu Schwar.ibnrg-Äondor??' lmnsen 1°. Aus Sonder^'hansen wird o vn 'V. d. M. berichtet: .^^ente nac^^^s ist bier der eh^'^ mals regierende Für/t zu Schwarzburg ^^ün-ther Viktor im 7^. Lebenssahre t. Gras Smlsn NZimps'en ae-wfbin. In Wien ist Gras Sinion Winipsfen nach lanq«'-rer Krankheit ini 5)8. Lebensf^chrc iestl?'.''''en. <^^raf Simon Wimpffen war in Wien der Vorkriegszeit als begeisterter Pierdeslennd bekannt' er interessierte si1^i n'eniger '"lV d^n Pferdesport als soli'l'en al«? snr die Tiere. hl ein interessanter Witwer?" fragte Viviane neckend. „Hat er sich schon in Sie verl''ebt?" In Giselas Gesicht sti<'g eine leichte Nöte, die Karlernst mit unbestimluter Furcht erfüllte. „Laß doch die'^e kindischen Fragen, <^lvil" sagte er falst schrosf. „Wäre denn das ein Wun'?^er, Dx'liNiV? Im Gegenteil — in Gräfin Gisela musz sich fa seder verlieben. Ich bin es vom ersten Augenblick an gewesen. — Und haben Si" s's nnn gut lbei Ihrem Doktor? Hab<'n Si^ Ver--ljnü^en und AlM'echslung dort? Münch?n bietet ja so viel!" „Meiner Fran kst nämlich ein Leben ohne Vergnügen nnerträglick)!" benlerkte der suu' ge Offi^-tier bitter. „Die geben dem Loben Reiz! Sonst wäre es in 'der T^t zu fade!« entgegnete i^iioiane schnippisch. lang aufrecht im Wagen zu stehen, um ülier ldie Schultern des Kutschers hinweg d'e Iucker zu beobachten und sich an ihren Be-n>egnngen zu erfreuen. Winrpffen war n,it Gräfin Karoline Szechenyi vernnihlt. Diese Ehe war se>och geri.'htlich geschieden. t. Güterlauf des Fürsten Schwarzendi^ril. Fürst Johann Adolf Schwarzenberg Hit d^s .^V'rrsF)<^^tsgut Bundschuh, daß sich über die Gemeinden Rainingstein und Thomatblil in Salzburg erstreckt uns ungefähr ?^7s> .^""ellar umfas^t, um den Preis von 10 Milliarden .'lsronen käuflich erworben. t. S?uß!^au des Lustvcrkchres Beogr^'d— Par^s. Ter frühere (5lx'f der sranzösisch<.'n Luftschifiahrt und g.'genwärtige Direktor der Franeo-Nonniaine General Diwal we-lt seit Mittwoch in Veoqra'o; sofort nach 'einer ^"n-kiinft aus Bukarest spracb er bciin Ansten'ui-nister Dr. Nin die groß^', von der Firma Bübl fiir die Pfarrkirche in 5jt. Ilj schon im Jänner l. I. ge-aossene Glocke aus Mari^bor nach .^t. Ilf überführt. Die feierliche Einieanung de? Kilogramm schweren Glo.^e findet Sonnts^g, den April um Uhr vornii^:a?^s durch Fü'.i't'bifchos Dr. Ka''lin statt. Die Gli^cke kostet lDinar nnd wiro So?ns-tc^g, d'n d. M. um N Ubr beim '^'a!iN' bofe in .^t. Ili feierlichst e^N^iangen. Ganz Ili wird in Festscb'mnck erscheinen. Alle Nach^i -"-?7 des freundlichen St. Ils, besonders aber die Marbnr;ier iin> zn dieser, im großen Ttil vorbereiteten Feier herzlichst eingela» den t. (arnga als „leuchtendes Vorbild«. Nicht nur die Verehrung der Nachlassenslial^ (!a-rugas ist grenzenlos, a>uch als Verdrecher wirkt er unter seinen „Berufsgenossen" als Vorl'ild. Dies zeigt uns der Proz-'ß geqen Obrad Br'goiavlievi,^, der nicht wenige- als 12 Raut'nmrde und zahlreiche andere Ver« brecl-en ans dem Gewissen hat ttn'l> '.'benso wie sein Vorgänger in arrogantester Wci^e seine Verteidigung fiibrt. Doch werden ihm sowie seinen sechs Komplizen, die eben.'alls anf der Anklagebank sitzen, seine lügenhasten Ausiaaen nickis nützen t. Schl??f?rankhe:t in der Herzezüwina. In n^ebreren Städten der .^vr^egowina sind zc^^^lreiche Fäll^' von i^chlaskrankheit nnd Scharll^'.b aufgetreten: an der Schlafk'.ankbeit leiden be'oiiders Kinder, von denen einzelne l?is zu secl.s Taaen kck'laken. t. Merkmssrdiger F^ll von .^keptomanje. Vor einem Beograder Gericht hatte si-s? Graf Oliver Iarosv zn verantworten. Er war an-aekl^i^t. einen! Veosirader Fabrikanten aus seiner Wobnuna einen Winterrock gesi'^blen zu b^'ben. Der Angeklagte, der, auf das cle-gnit'.'st'? ?1;ono?el im Ange vo'- deni '''icl'ter erschien, war des T^tsäch-ll!'^'en e^'ständig, gab aber an. daß er den T!'el'sf^-,s)s venlbt ha^'b. sont-ern in einem Anfall ven Slnne5v'''.'wir-runa. Er fei von dein krank'ia'ten Wunsche „Dn bast gewiß keinen Grund, dich über die Fad'heit deines Lebens zu beklage:^, Vi-vlans'!" „Nun, d'.l hast dich nie be^Dnders lvmü^zt, mein Leben amiisaut zn ciestalten!" „5?um A'nüsieren sin^ wir doch nich: auf der Welt, liebe Baronin!" warf Gis. der ewige Dienst! Es ist schrecklicki!" „Alle OsfizierAsranen haben diannt ;n rechnen und sind stolz und glücklich daliei!'^ „Ich wür^e anch glücklich sein, aber mein Mann tadelt ie'den Tag an mir herunt er lie^bt mich eben ni5)t!" „Erwartest dn denn jeden Tag fenriae Lic^beserklärnngen? Genügt es dir nicht, dvß du meine Frau bist?" geplagt ge^'vesen, seinen Namen in den Beo» grater Zeitungen gedruckt zu sehen. Das Gericht schenkte seiner Verantwortung Glau-lvn !lnd sprach ihn frei. Als der Freispruch verkündet wurde, verlor der Graf die F:ssung und brach in Tränen aus. Schluch.Md 'sank-te er dem Richter für das milde llrtell. Ein s^raf dieses Nainens ist, wie wir dazu licmer-keu nrüssen, im G-othaschen Alnranach nicht verzeichnet. t. Fliegsrabsturz in Bulgarien. Tiefer Taae stnr.:ten auf dem Flugfelde Vo^.nri.^te die lvsten Flieger Blllgariens ab. Ts waren t.ies der Ehef d<'r Fliegerahteilung Uzunov nnd der Pilot Geor-gisev, der seinerzeit in Pirat vergastet wurde und erst kürzlich von unseren Behl?rden ausgeliefert worden t^t. t. s^urchtbares Familsendrama. Wie ans Wien berichtet wird, hat vorgestern mittags d^r ?t^iäbrige Bnndesbeamte Franz Nein aus der Mariahilfer-Straße in seiner Wohnung gegen seine Gattin, die 20jZhrige Stickerin Maria Klein zilvei Revolverschllsse abgegeben un'c> sich hieranf selbst k?ctötet. Die Frau, die einen Schuß in den Kvps und w den linken Arm erhalten hatte, wurd: inS Spital ge'bracht. Tie beiden hatten am ver» g^^lngeuen Sonntag erst geheiratet. Es heißt, daß die Eltern 't'ereue. als ihm der Bollstreckungsbeschluß am Abend M!?tgcteilt wurde. Erst in den Aiorgenstunden zeigten sich Spnren von Unruhe, innerer Erregung und Rührung. Vor dem Schafott verhielt er sich kaltblütig, lediglich Physisch schien er empfänglich. Er t meinte dann noch unter den Handlungen der sxnkersknt^chte: „Vorsicht, meine Herren! — Vorsiclit!" Seine letUen Worte waren: „Auf Wiedersehen!", nicht ironisch, sondern mit Ernst und nut Ausdruck gesprochen. t. Späte Ausdeckung eines schwere« Justiz« irrtnmes. Die Polizei in Landau verhaltet^ einen jungen Schmuggler namens Knüpiler. Beim Verhör gestand er, daß er t»or zwei Iahren den Iu-stizbeamten Sar erschossi.'n habe. Dieses (Geständnis deckt einen schsveren Instizirrtum auf; denn als vermeintlicher Mör'i'er des Sar wnrde damals dessen Kollege Plank, der mit Sax zusammen auf e'nem Kontrollgang war. als dieser en'chossen wur« de, vonl Volksgericht in Kempten zu acht Jahren Zuchthaus verurteilt. Der Staatsanwalt „Nein, nwin Lie^ber! ^ch will Bewsm' dei-ner Liebe ^ un'o die gi^t du mir nicht! Wa-rimi nimnrst du nicht deinen Abschied, was zu tun ich dich so oft ge-beten habe? Dann könnten wir leben, wie es uns gefällt! Ich kann mich in diesem engen Kreise nicht Wehl fühlen und —« ,.Und ich bleibe Soldat! Launen zuliebe gebe ich 't^-as nicht auf, was meines Lebens Inbalt nnd Bedürfnis ist. — Anfangs n>aist dn doch so zufrieden, hast es als erstreb^'ns-wertes Ziel angesehen, die Frau eines dent-s5ien Offiziers zu werden." „Weil ich mir 'das nicht so langweilig vorgestellt babe! Und du bist außerdem —" „Bitte, Viviane, lassen wir doch dies? Er-örternngen! — Fürwahr ein sehr erquickliches Thema, wenn man Besuch hat!" „Oh, vor Gräfin Gisela Hab ich kein Ke-lbeinnns! Im Gegenteil, es tut wohl, sich einmal auszu-sprechen!" beharrte sie. „Manch- M!^l ertrage ich es kanm nlehr_" Er siaent-lisli: ..Glaubst du denn — ich?« Und dann ruhte sein Blick auf Gisela. Er sab die O.nal auf ihro?n schönen Besicht --nnd er schämte si.ch, '>aß sie Einblick in das Elend seiner Ehe erhielt. Un7 d-trs f^^spräch auf lin ani^ere? Thema zn lenken, fmgte er nach Annelie's, der jungen. Fran Kießling. Vortsetzung folgt.) »'--'7 ^ ^ W> hatte damals soyar die TodteAstrafe Veon-tioyt. Der Berurteikte hat stets lieine Unschuld beteuert. Doch wurde sie erst jeht erwiesen. t. Berwegeuer Navb w einer Straße Ls«-donS. In der Kensington Higjh Street, einer der belvbtosten Strahen Londons, wurds w !c>em Stockcs-Warenhaus ein Raub aufgeführt. Mitten im stärksten Straßenverkehr blieb plötzlich ein Automobil vor dom Schaufenster des Warenhauses stchen, die Insassen durchschlugen die Scheiben und stoihlen einige Diamantrmge und flüchteten in dem Auto Die Polizei setzte ihnen in einem Ge-schäftsaiuto der Fivma nach, aber die Räuber entVlvmen. t. Die Giftmischerln w der Familie. Die Polizeibchörden von Chicago haben eine s^rau Anna CuninHam unter dem 'Verdacht Vlcrfa6>en Gistmordes in Haft genommen. Die Fvau soll im Verlause von sechs Jahren ihren Gatten und vier Kin'oer mit Arsenik vergiftet haben. Der entsetzlick>e lentte sich erst in letzter Zeit auf sie, al> ihr jüngster Solhn mit den Anzeichen einer schweren Arsenvergiftung in ein ^ital von Cbi-cayo eingeliefert wurde. Die Z^hörden leite» ten daraufhin eine Untersuchung ein vnd Fvau Cunrnyham verwickelte sich im Verlaufe des Kreuzverhörs in zahlreiche Wid^r-sprilche bezüglich deS Todes ihveS Galten und ihrer drei älteren Söhne. Bei einer '^ans-wrcUuchung in der Wohnnng der Fannlie ^uninscham wur'den grofte Mengen von Arsen vor^funden. Fra-u Cuningiham b^'!)d zwar die Herren Kon.zertmeister Art. Mchl (1. Violine), ^os Echöiberl (2. Bioline), Viktor Audinger fVrv^ la) und Herbert Magy (CeNo) bringen daS B-Dur-Ouartett von Jos. Haydn, das F. Dur-Quartott von Max SchSnherr, einem jungen Marburger Talent zuln Vortrage. Das Werk des letzteren wie auch ein Streich quartett von Art. Michl wurde bei der von der Kunstkommission der Wiener Musiker ver anstalteten Uraufführung mit großem Bei-faNe aufgenommen. Dem Quartett Michl wird ein ausgsze^« netes Zusammenspiel, tadellose Intonation, Temperament, Schwung, Wärme der Empfindung und Klangschönheit nachgerühmt. Da in unserer Stadt diese Kunstgattung nur «in Privatkreisen gepflegt w?rd, ist diese erste Veranstaltung der VolkSuniversität auf das wärmste zu begrüßen. Zufolge dem Rufe, der den Künstlern vorangeht, wkrd denn auch ein starker Besuch zu erwarten sein. Profefsor Druzoviö wivd den musikalischen Teil durch einen Vortrag über Kammermusik ewleiten, der auch unter den Schülern hie siger Lehranstalten Interesse erwecken wird. Vorverkaufskarten find bei HSfer und Uata BriSnik erhältlich. m. Svangelifches. Am Sonntag den IS. d. findet der evangelische. Gemeindegottesdienst VN der Christuskirche um 10 Uhr vormittag) statt. Um 11 Uhr sammelt sich d« Jugend zum Kindergottesdienst. m. «quarellauspellmtg des Kunstmalers Hepperer. Der iir unserer Stadt schon durch seine sri'lheven Ausstellungen bekannte Kunstmaler Johannes ^pperer veranstaltete bei der hiesigen Möbelfirma K. Preis in der GosposVa ul^ e^e AquareNausstiellung, die sich im 4. Stockwerke befindet. Eintril^ frei! Uciber die Ausstellung selbst wevden wir in einer der nSchstm Nmnmern ausführlicher be richten, machen aber das kunstliebende Publikum auf di^ AuSsteirung aufmerksam. nl. Wex zichlt dk StromzShl-r? Wir erhielte« folgende Zuschrift: Ende vorigen Monats wuvden ^ mehrern Häusern Vorar-lbeiten zur Anbringung von elektrischen Stromzählern durchg^ührt, ohne daß die Stromzähler bis heute angebracht worden wären. Da botvoffonde Mon^ur leine AnSkunst geben konnte, wer den Austrag für diese AiH^n gegebe« hat, ersuchen die betreffenden Parteien das städtifche Elektrizi-tätSunternehmen vm eine diesbezügliche Aus kunft. Man kann doch von keinem Menschen »»evlangen, etwas zu.zahlen, was er gar nicht bestellt hat; eS dürste dichet, »«nn es zur Zah lung kommt, unnütze Klagen'^ben, denn nie mand wird sich mir ni Di«ar aufhalsen lassen. m. Unerwarteter Schneefall. Unsere Wetterpropheten sind wieder einmal arg al'fge-sessen. Schon die Feiertage machten ihren Prophezeiungen einen Strich, noch überraschender aber war für sie die gestrige Nacht. Während der Tag noch em erträgli^s Wetter brachte, begann es gegen Abend zu regnen. Der Regen dauerte fast die ganze Nacht an. Im Gebirge aber f?el ziemlich viel Schnee, der tief herab inS Tal reicht. Das Wetter war heute trotz der helleuchtenden Sonne sehr kühl. m. Wetterbericht.. Maribor, am 17. April, 8 Uhr früh: Luf^ru?^72g^ Barometerstand 738, Thcrmohydroskop 1^7 Maximaltem' peratur 6.5, Miniinaltcmperatur -i- 5, Dunstdruck 8 mm.. Mndrichtung W, Niederschlag V. — In der vergangen-sn Nacht im Gebirge starker Schneesall, im Tale Frost. m. Spende für die Rettungsadtc'^ung. Die Familie Stipper spendete «nsMtt eines Kranzes für den verstorbenen Herrn Kovt?r Ws) Dinar für die Rettunasabteilung in Maribor. Besten Dank! (Der Betrag möge in unserer Redaktion behoben werden.) Nachrichten aus ptuj. Tin fataler Prozeß. Dieser Tage wurde in Zagreb ein Prozeß zu Ende geführt, der sich bereZ?ts nlehrere Jahre hinauszog und in allen Kreisen unserer Stadt reges Interesse enyeckte. ES handelt sich um eine EigeiUumsNage der hi'.sil^en städtischen Sparkasse gegen Herrn Schlosser-meister Othmar Scheichewbauer. Herr Scheichenbauer hatte im Herbste deS Jahres 1918 das der Sparkasse gehörige, in der ^ireinplje-va ulica gelegene einstöckige Haus iüuflich erworben. Nach dem Statut der Spark.isj/' muß der Verkauf jeder Realiät auch von der staatlichen Aufsichtsbehörde, in dies!?m Falle vom .Handelsministerium, genehmigt werden. Die damalige Leitung der städtischen Sparkasse l>at es aber damals unterlassen, oi»? staul liche Genehmigung einzuholen. Als später der Vertrag ml't Hörrn Schei6??nbaner hätte unterzeichnet werden soll'SN, crhizib der .'lie-gierungskommssiär Einspruch. Daraus e,l> wickelte sich daraufhin eine langwierige Klage, die in allen Instanzen zugunsten dl^r Sparkasie entschieden wurde, d. h. Herr Othmar Sch:ichcnbauer hat daS betresfende HauZ dem früheren Eigentümer zu überlassen, r.» für ihm der schon erlegte Kaufschilling im Betrage von 15.000 Dinar mit den Zins'ö-zinsen ausgehändigt wird. Wenn noch 'n Betracht gezogen wird, daß Herr Scheichen^ bauer die Prozefzkosten. die sicl? beiläufig !:us die Höhe des Kaufs6)i'llingS stellen, zu t.viqen hat, so bleibt ihm von seinem ganzen Vermögen fast nichts Ohne Rücksicht darau?. daß in '^.esem Vrc" zeßsalle dem Wortlaut des Gesetze^ ' eni'lge geleistet wurde, bedeutet die gerichtliche Entscheidung für Herrn Othmar Scheichenbauer ein arges Unrecht. Der Febler — die Unterlassung der Einholung der stai^l'ch u Genehmigung — wurde nicht von ihm, denn man kann doch vom Käufer nicht verlangen, daß er mit den Stawten der Sparkasse vollkommen vertraut ist, sondern einzig und allein von der Direktion der Sparkasse begangen und lediglich diese hätte für den eventuellen Schaden aufzukommen. Es wird dies jeder umso leichter begreifen, wenn man bedenkt, daß Herr Othmar Scheichenbauer zur Zeit des Ankaufes des Hauses gute Valuta einzahlte und nun vollkomrien entwertetes ^'^)eld in dl.rselbenigstcnZ eintgcrusaf^n wieder f -tgemacht wird. ES gelchäh.' die« an? besten dadurch, daß Herrn Scl^'chenbauer be-zllglich des strittigen Hauses, wo er sich m Laufe der Jahre etabliert und eine mo^rm' Schlosierwerkstätte ei?ng.'richtei hatt?, ein gewiss Borkaufsrecht e'ngerüunn und daß ihm das HauS zu einem angemessenen Preise überlassen wird. Vinbcüche u«d sei« Ende. > ^ ES ist noch nicht lange her, daß wir unS veranlaßt sahen, die komipetenten Lehor^'n auf die immer zahlreicher werdenden Cin-brilche in unserer nächsten UmgebuNjZ aufmerksam zu nmchen. S6)on damals er;vöt»n-ten wir, daß deshalb in jenen reisen unserer Bevölkerung, die in der Uuigebun.i im-serer Stadt Realitäten besitzen, eine gre^e Erbitterung platzgegriffen hat. Im Laufe der vorigen Woche wurde nun neuerdings in Maiberg bei St. Vid, wo bekanntlich Einbruchsdie^'tähle an der Tiqcs-ordnAng sind, bei drei Besitzern ein^^eiiro-chen. Bei einem Besitzer wurde fast die gesamte Wäsche, die Kiicheneinrich-tlmg uny olle übrigen GeHrauchsgegenstän''!'e, die r.I'ne Mihe fortgeschleppt werden konnten, ge-vaitM, wälhrend bei einem andern in den Keller eingebrochen und eine größere Mnse Weines geraubt wurde. Die sofort eingeleiteten Nachforschenyen blieben erfolglos, ob^wohl sich die merie von Leskovec, wie immer, alle Mi'i!?e gab, die schon lange gesuchten Täter lNl'5zu-forschen und feftzuneb-men. Wohl konnt'.n li-nige verdächtige Personen eruii>rt w^r'^en. doch werden dieselben jeder/^if nach m Verhöre, angeblich wegen Mangels an B?-weisen, entlassen. Es wurde aber ^ 'ü-s öfteren der Wunsch laut, man möge die 5N-gefi'chr!^en Berdachtsmomente einer 'tr'nqe-ren Kontrolle un-terziehen und die an^e^^üi-chen Täter erst nach einer rigorosen 'wter^' suchnng im gegebenen Falle wieder auf freien Fuß setzen. Im Interesse der Bewohnerschaft wi^'t' nochmals an die zuständigen Stellen, in erster Linie an den Herrn Obevgcwczn von Maribor appelliert, unverzitsslich men zu treffen, damit das Eigentum un'> ?kr StTuer^ahler nicht nock) weiter fährdet wird. P. Anszelchnung. Fräulein An'^a I b, Hl^-^slbeamtin l.i Ptus. wurde kiir treue T^'cnst« lelnztng mit der g-'ldenen Medaille li'ir Z'-^i'.d'en'te ou?g'';eichnet. Unsere herzUchjten Gli'llwnn'sche'. p. Wandalismus. Wie alljährlich, di'' ^.'zirksvcrtrctuls? au.ch Heuer an den Be-. zi'-^dstr'nßen we'inre l^un'^rt jun^'Z'r ^ä une «»eM-^nzt. Diese bieten nun das Obzi!l eines unerhörten und nech nie da.geu'esene.i taliÄnus. Die uenglpilanzteu V .uir'chen werden nicht v.r berau7geriss.'n und len, sondern »r. 'i-olerischer A^-sicht '>^siar ö':-saVidigt rs g:knickt, so nich kurzer Zel^ Es io?nde Prnnn"-» ens- scs.r.i'i.'u d'inn < r.(nt. eruierte niit .'.ll''r bu'jvc.^en würde. Nu-^ nisf die- kennte barbarisck'en '5e^l^.'n lekot'n sscrd.'n. Da de- r''.vs! bestellt, das^ die gestohlenen Bäunlchen an^ dem Hie7i-^en .^)^!'lsste zum Verka?i'e. nzic^ebo-ten wer't^n. wäre es empf^Iileki'^wcrr, di.? .Hevkunkt der fei?gel>.>tenen »nt.^r' suchen, wie die^) '.-ben in vielen nndcren ^iädtcn eingeführt wurde. Xfteatef und Kun^. NationaWeater ln MarZbor ReyerZolte: Fivitag, den 17. April: Geschlossen. SamStag, den l8. April: „Glückspeter'^. Ab. B. (.^upone). Sonntag, den 19. April: Balettgestspicl des Balettensemhles, der Ljuhljanaer L^pcr unttr der Leitung des Bnlettmcistcr? Herrn Trotis. ^ Die zu erwartenden Premieren aus lln-serer Biihne. In der nächsten Woche gelangt das russis6>e Drama in 4 Akten von (!'es)ov „Die d^-ei« Schwestern" zur Anfsiibrung. Herr Kovvk, der das Drama aus dem Nussisch'.'n U-ersestte, ist auch mit dcr Regie betraiit. — Interesse dürfte die Nachricht er>vecken, das; auch Shakesl>eares 'Drama „.'danilet" studiert und unter der Regie des .?^errn Direktor? ?^ratina nach dem russischen Drama aufgc« führt wird. — Kwo Burg'ZItno. Von Freitag bis Tonntag den 1!^. Ap'!ki^ der Sensation^.'fiUu gen", 1. Teil: „Sie^Zricd'^. Stadt-Alno. Von Freitag bis Montag den ülpril: „l^uillotine", Drama 7N 6 Ak-»en und elner^i Vorspi.'l. „Siegfried", der erste Teil des größten aller Filme: „Nibelungen", unrd ab Freitag blI <5l.7^ntaa lm hiesif-en Aurg-Äiuo vorge-fühn, worauf das gesamie Pu?li?ilNt. bescn» d.:rs aufmerksam gemacht -vird. Der überaus prachtvoll«! Film, der sowohl in technncher als auch schauspielerischer '^^'zi.'hun>^ eme Ricsenlcistung darstellet, harte überall einen R'ci'rnerfolg. „Guillotine", ein herrliäi^ö Drama in 6 Akten und ei^em Vorspiel, in d?r dailptrell? Marcella Mbani und E. Wint?rste«n. wird Freitag, Samstag, Sonntag und Montaz im Stadt-Nno vorgefichrt. Svon. Oftmark (Wien) in Marlbor. 1. S. S. K. Maribor mit 3 :0 g«jchiagen! Das Wettspiel mußte vorzeitig abgibrochea werden. Das gestrige ^chaftsspi^'l ^sttnark— S. Ä. D^arib^'r bereits nach Minuten in'.>.t)e de-^ siarlen Neg n.zusse5 abgebrochen >oer.''iu. Ostulark auch diesmal wieder i'.n überaus Äc::»- binationsspiel i.'r, »oelches üurch den ausgeivei6)ten Boden sehr n.rächtlgt wurde. Ansonsten befand sich die Mannschast in das ihr Bestes ist, gut placiert. Bei S. K. Maribor war die Deckung die beste Warfe. Sein Ttunm befand sich ebenso in iiutc? Ver5assnng iin^ ^rnnte n:an, n>e!M auch erfolglos, doch ''^cht gute Vorstös'^e sehen. Minder gut mar die Half-reihe. Spielverlauf: Ostmark ^eiU ^ich gleich von allem Aniang an stark überlegen und greist immer wieder an. Ein Befrei-ungGos; Wagners bringt Maribor zum griff. Nun wird das Spiel zeitweis? of'en. In der 0. Minute verschuldet Mar'.bor „Han'.^s" im Stoafraum. Der darmif kolgon. de Elsmetersto?. wird von Gener sich'r be-nieiitert. Ostnmrk wird Maribor immer gefährlicher und in der 24. Minute kann es den ersten Ball einsenden. Halbzeit 1 : 0. In der Mvite,! .s'^sözeit sekt sicti Ostmark .zeitweise in 'lVr qegnonsäx'n Spiel';älile sest. Maribor muß Angriff auf Angriff über sicl? erstellen lassen. Wa^gner arbeitet auf-ov^ernd, kann aber doch nieln bindern, da'Y Ostmark durch zwei weitere Tr.'sser den Stand auf : y erblüht. Welmen des starken Nereus verlassen einige Spieler oor^zeitia ?veld. Maribor stielt mit l0, O'lmark mit 7 Leuten n>eiter. Beide Man'chaften gr/i:. ^en no^ einige Male scharf an, jedoch eriolq-los. ^'N der 70. Mirfnte ertiint der Schtnk> P^iff. Dcs leitete Herr Oden Plan?n-p? in einwindsreier Wei^e. Besuch zufriedenstellend. : L^stmark (Wien) gegen T. S. !K. Merkur. ?lm Sonntag, oen l0 d. M. um hasll> M Ubr tritt die schon ant bekannte Wiem'r Pro-fessionalmanns5r!li-chen Veranstialtung gerechnet werden. Hockeymeisterschaft von Europa Z^rankreich als Sieger. Aus Geuf wird beri6)tet: In der Entscheidung um die ic'oclevmeisterschaft von Europa schlug ^-rankreich Belgien knapp mit 1:0. Um den und Platz lr^ferten einander Oesterreich und die Tschechoslowakei einen ungeniein lmrtnäctigen i>tainpf, welchen fchliesilich Oesterreich nach zweimaliger Verlängerung nrit 1:0 für sich entfchei'den konnte. '-L^orher k?atte Belgien gegen O<'sterreicti mit '^:1 und die Schn>eiz gegen Spanien mit 1:0 nat!) Spielverlängerung gesiegt. Die .Vtlassifilat.'on lautet den?nach: !. Frankreich, Belg^'ni. Oesterreich, Tschectioslowa-kei, ö. Lchnx^iz, 0. Sj.>tinien, 7. Ungarn. : Paavo Nurmi bleibt Amateur. S im'li- che t'ffei'ten in der .Höbe von 195.0<10 Dollar, die seitens prii>ater Unternehnnlnigen an Nurmi s^mmcli^ wnrden, sind, wie ^ein Tra'-ner nnd Berater Hugo Onost nlitteille, iu-rucliieiuiesen worden, d'a Nnruü seinen finni» «MMe «7 Fs« ?«. Wr« lSS» ßchen Fvnln^aen GSnnern er?lärt habe, datz er als Amateur in seine Heimat zurück-I^ren werde. Das letzte Angebot zinz von einem Film-Untermchmen au»Z, das N'lrmis Vttwirkul^q lokale Liwfer aufzutreten. : Fuhbalwettspiel Schweiz gegen Hol-lan». Nach 'oen Riederl^rqm der schweizerischen AuÄvaililmannschaft flecson O^sti'rrc'i^i und Un^rn, wtrd sich dicsekbe nun am w. d. M. in einem Wettspiel m Zürich ^e^en .^'wll'and versuchen. Dem AuSstange des Wett-i^icles wird mit qrShtc^nl Interesse entqc-genyesehen. We verlautet^ ist in 't>er Mnnn-f^ftsaufstellunq eine Aenderuny vo^Mom-men worden. : Gchwimmerkampf von sechs Nationen. Da^ aus Anlast der Tausend jahrseier 'kier Rheinlande vom Diisseldorfer Zchivimmklub 1909 am IZ. und 14. Juni ini Rheinstndi'on yeplante internationale Wettschwinrnien wird eine internationale Beteiligung «r^crhren, wie sie in Deutschland noch nicht '>7.>'lvesen ist. BiOer sind Echwimmvereine sechs Nationen vertreten, und zwar neben Teutsch-lynd noch aus Englmrd, Spanien, O^'ster- reich, UrrAarn und Holliand. Mit Vereinen anderer Nationen s<^eben noch Vcrhall'o-lungen. : Auch Robert Larsen Berufsboxer. In Dä- ikennrrk treten zurzeit verhältnismäßig viele Amateure zum Berufssport über. Nach dem guten Leichtgewichtsmeister Albert .^old^ lzat sich jetzt auch Dänemarks vlelsncher Ani-^teur« meiister Robert Larsen ,zum Uebertritt e7,t-schlössen. Der dänische Amateurboxsport erleidet damit einen großen Verlust. : Ein englischer Z^lugschiff Rekord. Nach einer Fahrt von'-Iü Kunden landete das große englische' Flußschiff R-.'^3 an dem Lan-dunqsmast "in Pulham, Norfolk. Zeitig früh überflog es London, weckte die Bewohner der Vorstädte und deren Erinnerung an die Zeiten, als Zeppeline die Stadt gesährdeten. ^r N-I.-; wird, wie verlautet, als Muster für uicik're Luftschiffbauten dienen. «»»«»»Maft. X Der Stand der Nationalbank. Der letzte Ausiveis der Nationalbank, der die Zi?f-fern des Standes vom 8. April umfaßt, weist eiue Verminderung der Metall-deckung um 2 Millionen Dinar gegenüber dem Stand vom 3!. März auf und beträgt gegenwärtig 427.3 Millronen Dinar. Die im Umlauf befindlichen Banknoten haben sich um 40.4 Millio- nen erhöht und betragen insgesamt 5634.6 Millionen Dinar. Die Schuld des Staates beträgt aus Anleihen auf Bons 966.3 Millionen und für Bous der außerordentlichen j»tred?te 2()(X> Millionen.. X Novisader yetreidebSrse vom 16. April 1925. Srijemeif Mats, Mai, 187.50; Bai'kaer Mais, Mai, Juni, ILH; BrotmeHl na^ch Muster 475. Die Tendenz vst unveriändert. X Vor der Abschassuag des Visums im Berkehre zwischeu Oesterreich u»d Deutschland. Die vor einiger Zeit zwischen Deutsch« land und Oesterreich eingeleiteten Verhandlungen über dis Aufhebung des Sichtvermerkzwanges für die beiderseitigen Staatsangehörigen nehmen ihren Fortgang. Der Abschluß dieser Verhandlungen ist aller Voraussicht nach demnächst, jedenfalls noch vor Beginn der Reisezeit, zu envarten. X Weizenmangel in Rumänien. In Ru- nlänien begrnnt sich ein Mangel an Weizen bemerkbar zu machen, so daß man befürchtet, daß die gogenlwärtlgenWei^envorräte biÄ zu? neuen Ernte nicht ausreichen dürften. Es verlautet deshalb, daß nach den orthodoxen Ofterfeiertagen einige Tage in der Woche Än geführt werden, an denen der Werzenver-branch verboten sein wird. Diese Tage werden „Tage der Mamaltga" (ein Maisgericht) heißen. Außerdem soll Weizenmehl nur vermischt nrrt RczMN' und Gerstenmehl in den .Handel gebracht »ver^'n dürfen. Ei^lige Zeitungen kündigen an, daß Rumänien auch trotz dieser EinschränkungSmaßnahmen genötigt sein wird, amerikanischen Weizen einzuführen. 1500 Waggons amerikanischen Wei^ns seien bereits abgeschlossen. X Der Privathandel in Swhlaad. Aus Moskau wird vom 14. d. berichtet: Rykow, der heute in Len-ingrc^ eingetroffen ist, erklärte nach einer Meldung der Russischen Telegraphenagentur Pressevertretern gegenüber, daß der Privat^ndel noch lange Ze?t eine bedeutende Rolle in der Mrtschaft der Sowjetunion spielen werde. In den letzten Monaten habe der Warenumsatz sehr zugenommen. Weder der staatliche noch der ge-nossenschastliche Handel könnten 4hr Kapital entsprec^nd dem Wachstum der Gesamtwirtschaft vergrößern. Die Beziehungen zwischen dem staatlich» und dem privaten müßten ausschließlich auf einer gesunden wirtschaftlic^n Konkurrenz aufgebaut werden. Eine administrative Behmderung deS Privatkapitals sei unzulässig. A« die AbomiÄiwi def „Marburgee Äettung.- DK P. T. >boime»tea, «elche «ßt MoNnementSbettnM i« «ückfta«de ß«b^ ^ben MW» Gebete«^ dE»selSe» bß««» ki ?tagen eikzuseude», b>«U i« der z«ftel^ ^S Blattes lewe U»i«br«chm>G edÄttt. > Ve Beewaltimg der »,vla»b«rgG»» Rtchenme- schixn. Kopt«rmofchin«n. Ooalo» ftrapk)«. Schopir»graphe. Ford» SÜNder. .^»hle^apter«. Durch-jchlegpapiere. Äeparalurea und ?le!nt«»nzen »on Bllrimaschinea >nt R«d. Legat ^ Co.. SI». »««s»« »lte« 7, Telephon I00 Ren» Atltele! 8S Meiste gechlissene Federn. Lein-ti'lcher, Bettdecken Tnchentüber-zug, 2 gleiche 2ti"lrige polititierte Kästen. Ccl)lafzimmer polititiert 2000 Din., 2 harte Betten :;00, Diwan, Anszugtisch 180 Dinar 4 Zimmersessel, Speiskasten, Tische Kästen und Verschied. Anfr. Notovxki trg 8/1 links. 38!i8 Herrenkeider werden sehr billig umgearbeitet und gereinigt bei K'aufmann, Krekova ulica 8/ 12. 3751 Motorrad Puch, 2 ^ PS, zu ver kaufen. Grajska ul. 5 .Tischlerei. 3815 Enten- und Glinseeier zu habe» bei .Hans Boller Besij,er, Lastersberg 70. ' .3814 JemlWlen Schreibmaschine sk^^eminaton) bil lig zu verkaufen. Anfr. Berw. 3831 I Hiwser. mitten in der Stadt, schöner'ü>artcn, 20V.l)s»0 Din. ^^eßt, 20 )och. herrliche Lage, nahe Stadt und Bahn, Dinar 1df).000. A'-i»2 H>»S. «nd Realitötenbitro „Ra. ptd". 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