Nt.125. Samstag, 3. Juni 1899. Jahrgang 118. kaibacher Mung. ^7-------------------------------------------------------------------- ^"'Uonoprtls: Mit Postveisenduna: ganzlähria sl. lb. halWhrla sl. ? 5». Im Comptoir: ltii,."^ >l. halbjährig fl. b'üU. ssür die iiustellung in« Hau« aanzjähiig fl. l. — InsertlonsaebUr: Für ^^"«jcrate bis zu 4 Fellen Ub tr., grllßere per Zelle « lr.i bei öfteren Wlebnliollmge» per Zelle 3 lr Vie «Laib. Ztg.» erscheint täglich, ml« «»«»ahme der Tonn- und Feiertage, Die «bmlnlftratlo» befindet sich Congressplah Nr. », die Mcdactlon Uarmherzigergasse «r. 15. Sprechstunden der Redaction von 8 bl« «0 Uhr vor. mittag«. U,!fra!!ller!<> Äriefc werden nicht annenommen, Vlnnuscripte nicht zurückgestellt. Amtlicher Theil. y^eine k. und k. Apostolische Majestät haben mit ^Mster Entschließung vom 26. Mai d. I. den ^ndesgerichtsrath in Prag Josef Grohmann «iyHofrathe des Obersten Gerichts« und Cassations- ^ergnädigst zu ernennen geruht. ^ _________Ruber m. p. ' ssli^ne k. und k. Apostolische Majestät haben mit - »chster Entschließung vom 24. Mai d. I. dem ' «.^nzrathe und Finanzdirector in Salzburg Doctor ' iy Nusko den Titel und Charakter eines Hof-' f^ 'nit Nachsicht der Taxe allergnädigst zu ver-< "geruht. ' __________ Kaizlln. p. ' '^ine k. und l. Apostolische Majestät haben mit ' «M" Entschließung vom 16. Mai d. I. dem ^ l "Men Zoll-Oberamts-Controlor Josef Frey-' ^i°w ^!^" ben Titel und Charakter eines Zoll-. ' W ^ ° Vicedirectors allergnädigst zu verleihen __________ Kaizl m. p. ^^,er k. t. Landespräsident für Kram hat dem M?^l Lehrer Florian Ka linger in Drska ^allerhöchstem Handschreiben vom 18. August 1898 ^tlan ^^enmedaille für vierzigjährige treue Dienste ^"31. Mai 1899 wurde in der l. t. Hof- und Staats« ^ das XXXV. Stück der polnischen und das XXXVII. ^ »m ^tMischell Ausgabe des ReichsgesehblatteS ausgegeben ^/ ">lt>et. Nichtamtlicher Theil. ^lls englisch-russische Uebereinlommeu. il Ae bereits an dieser Stelle constatiert wurde, ^>ich " " Russland den Abschluss des anglo- ^ M^ Übereinkommens, betreffend China, mit ^»sj "a. begrüßt, indem man darin eine Gewähr ^ für die einstweilige Beseitigung des Anta« ^ M Englands, und Nusslands in jenem Gebiet >H die Möglichkeit erblickte, dass Russland sein ^"Wnetz im fernen Osten entwickle. Gleichzeitig ^ ^ ^^ sich aber hier eines gewissen Misstrauens ^.^ehren, als die englischen Journale dieses Htli 3?lnnien als einen angeblichen Sieg der eng-^^lplomatie über Russland anpriesen und einen eindlichen Ton gegen diesen Staat bei der Erörterung! des beiderseitigen Einflusses in Persien anschlugen, als wären England und Russland noch im Streit und als hätten sie nicht eben ein freundschaftliches Ueberein-tommen abgeschlossen. Die dnrch die Haltung der englischen Presse in Petersburg verursachte Verstimmung wurde alsbald noch verschärft, als anlässlich der von russischer Seite an die chinesische Regierung gestellten Forderung einer Concession für die Fortsetzung der Mandschureibahn nach Peking in den bedeutendsten englischen Zeitungen heftige Angrifft gegen Nussland gerichtet wurden. Russland hätte zu Gunsten Englands auf den Einfluss über die reichste Provinz Chinas, das Thalbecken des Jangse-Kjang, nicht verzichten und sich nicht mit der Aufrechthaltung feines Einflusses auf den viel ärmeren Norden des Reiches begnügen können, wenn es sich nicht wenigstens als Compenfation die Entwickelung der Communicationsmittel im fernen Osten zu seinen Gunsten vorbehalten hätte. Die englische Presse hätte daher begreifen sollen, dass die Forderung der oberwähnten Eisenbahnconcession nur eine ebenso natürliche wie gerechte war. Es handelte sich einfach darum, mit dem Inswerksetzen des geschlossenen Ueberein-lommens zu beginnen, das keinerlei Clausel enthält, wonach Russland hiefür um die Zustimmung Englands anzusuchen und von der Ertheilung derselben den Zeitpunkt und die Bedingungen seiner Entschließungen abhängig zu machen hätte. Man will in Petersburg nicht daran glauben, dass die englische Negierung in der besprochenen Frage die Irrwege der englischen Presse betreten könnte und gibt sich vielmehr der Hoffnung hin, dass die Haltung des Cabinets von St. James nicht eine derartige sein werde, das gute Einvernehmen der beiden Reiche zu stören, das so schwer zustande zu bringen war und das man für lange Zeit hergestellt zu haben glaubte. Es scheint, dass es umso leichter wäre, diesen neuen Keim von Missverständnissen zu ersticken, als die russische Presse, statt mit heftigen Ausfällen auf die Angriffe der englischen Presse zu erwidern, in sehr ruhiger Weise mit logischen Gründen antwortete, die geeignet waren, eine gemäßigte Auffassung des wirklichen Standes der Dinge herbeizuführen. Dies ist auch der Standpunkt der russischen Regierung, welche auf Grund desselben sich für berechtigt hielt, von der chinesischen Regierung die Eisenbahnconcession zu verlangen. Sie ist demnach fest entschlossen, von dieser Forderung nicht in einem einzigen Punkte abzuweichen. __________ Bericht der k. t. Gewerbe-Inspectoren. (Fortsetzung.) Fast die gleichen Ursachen, welche die Ueber« füllung der Arbeitsräume verschulden, bewirken, dass Räume mit ungenügender Tagesbeleuchtung als Arbeitsräume Verwendung finden. Den Fortschritten der Beleuchtungstechnik entsprechend, ist laut der Wahrnehmungen einzelner Berichterstatter die künstliche Beleuchtung der Arbeitsräuln«' eine bessere zu nennen. Auerlicht und elektrisches Licht gewinnen immer gröhcre Verbreitung. Auch in Bezug auf die Vcheizung der Arbeitsstätten werden Klagen laut. Manchmal wird eine solche für ganz unnöthig gehalten. Die Instand-und Reinhaltung der Arbeitsräume ist nicht ohne Belang auf das Wohl der Arbeiter; dessenungeachtet finden sich in den Einzelberichten Wahrnehmungen, welche auf grelle Uebelstände in dieser Beziehung schließen lassen. Aeltere Vetriebsanlagen weisen in Bezug auf Ausgänge noch fehr häufig Mängel auf. Neben den feuersicheren Ausgängen wurden in den inspirierten Betrieben häufig auch andere Vorkehrungen zur Bekämpfung der Feuersgefahr angetroffen. Zweckmäßig vertheilte Hydranten mit Schlauchleitungen und Feuereimern ermöglichen die rafche Erstickung eines ausbrechenden Brandes, zu welchem Zwecke auch andere Feuerlüschmittel, Pyrasbestlösung, Labe'sche Granaten u. dergl. in Vorrath gehalten werden. Uebergehend zu den Arbeiterwohnstätten liegt eine große Anzahl von Wahrnehmungen über schlechte Wohnräume, beziehungsweise ungeeignete Schlafstätten der Arbeiter vor. Am ungünstigsten sind die Verhältnisse in Ziegeleien auf dem Lande. Noch ungünstiger lauten die Berichte in ihrer Gesammtheit über die Wohnungsverhältnisse in Kleinbetrieben. Die Warteräume, in welchen die Arbeiterdie Pausen verbringen können, finden nicht immer die verdiente Würdigung. Was die Berufskrankheiten anbelangt, scheinen Bleivergiftungen an Zahl und Heftigkeit zuzunehmen. Fahrlässigkeit von Seite der Unternehmer und Mangel an Vorsicht seitens der Arbeiter erklären auch die alljährlich zu verzeichnenden Phosphor. Nekroscfälle in Zündwarenfabriten. Von fonstigen Berufskrankheiten werden erwähnt: Milzbranderkrankungen, Geschwürbildungen zwischen den Fingern bei den Hilfsarbeiterinnen einer Möbelfabrik und einer Fahrradfabrit, Erkältungskrankheiten der Bauarbeiter und der Sägearbeiter, rheumatische Leiden der Dampskesselheizer, Trachomerkrankungen in Flachsspinnereien. Die Gesammtzahl der im Berichtsjahre zur Kenntnis der Gewerbe-Inspectoren gelangten Unfälle Feuilleton. Cecil Rhodes. ,zn. (Schluss.) ^ ln ' !^ll Namen habe ich noch nie gehört. ^! ^3en Sie mir doch, nur wegen der Merkwürdig-^° ^ kommen Sie darauf, sich mit Ihrem ,z^ .Verlangen an mich zu wenden?» , Aia A^l ich die Absicht habe innerhalb der nächsten H^ W hunderttausend Pfund für Sie und auch z «3tt ^ '"ich zu machen.. Z bllH ^hastig! Sehr außergewöhnlich — da möchte ^t w'"" setzen Sie sich — was Sie fagen, inter- . '»!> "lH ^_ nicht Ihr Plan, nein, aber Sie selbst. ' X/ elwas Bestrickendes in Ihrem Wesen, so ein ,'^^es — ich weiß nicht recht, wie ich es nennen 1t h,^s aus Ihnen spricht. Also — wenn ich Sie ,Me — so haben Sie den Wunsch — ^ ,^ sagte — die Absicht.. 3'g i ^' aber warten Sie, ich will erst ein « X^ Zimmer umhergehen — Sie haben mich ' ?ll M >- und scheinen gar nicht aufgeregt — ich ^ lnAU' mich zu beruhigen--------------So, nun ^OlH H. nichts mehr aus der Fassung bringen. , ,^lt Ihrem Plan — reden Sie!» M^ will den diesjährigen Wollertrag taufen .zzMr mit sechzigtägiger Lieferungsfrist.» "' -- den ganzen Ertrag?» «Ja, die fämmtliche Wolle.» «Unsinn! Wissen Sie denn, auf welche Summe sich das belaufen wird?» «Auf zwei und eine halbe Million Pfund Sterling, vielleicht noch etwas mehr.» «Da sind Sie recht berichtet. Und wissen Sie auch, wieviel das Sicherheit« - Depositum auf fechzig Tage betragen würde?» «Gerade 100.000 Pfund, welche ich mir von Ihnen borgen will.» «Die Rechnung stimmt. Meiner Treu, ich wollte, Sie hätten das Geld nur zur Befriedigung meiner Neugier. Was würden Sie denn damit anfangen?» «Ich werde damit in fechzig Tagen zweihunderttaufend Pfund gewinnen.» «Das heißt, Sie möchten das gerne thun, wenn —» «Ich werde es thun.» «Sie fprechen ja mit ganz wunderbarer Bestimmtheit. Man sagt, das lässt auf einen klaren Kopf schließen. Ich fange wirtlich an, es nicht für ganz unmöglich zu halten, dass Sie einen vernünftigen Zweck im Auge zu haben meinten, als Sie hier in dies Ihnen völlig fremde Haus kamen mit dem ausführenden Plan, die Wollschur der ganzen Colonie auf Speculation zu kaufen. Reden Sie nur dreist heraus — Sie erschrecken mich nicht — ich bin jetzt auf alles gefasst. Weshalb wollen Sie die Wolle laufen? Und weshalb glauben Sie dabei eine so große Summe gewinnen zu tonnen?» «Ich glaube es nicht — ich weiß es bestimmt.» «Aber woher sind Sie denn Ihrer Sache so gewiss?» «Weil Frankreich an Deutschland den Krieg erklärt hat, und der Preis der Wolle in London vierzehn Procent in die Höhe gegangen ist und noch steigt.» «Wirklich, meinen Sie? Da sind Sie doch sehr im Irrthum. Sie dachten wohl, ich würde vom Donner gerührt sein bei Ihrer Nachricht? Fehlgeschossen, mein Bester. Da, lesen Sie die Morgen« zeitung. Das schnellste Schiff unserer Flotte ist gestern abends um 11 Uhr eingetroffen. Vor fünfzig Tagen hat es London verlassen und bringt alle neuesten Nachrichten. Nirgends lässt sich eine Kriegswolke sehen und was die Wolle betrifft, so ist sie der flaueste Artikel auf dem ganzen englischen Markt. Nun, was haben Sie dagegen einzuwenden? Warum sitzen Sie in solcher Gemüthscuhe da, wenn —» «Weil ich spätere Kunde habe.» «Spätere Kunde? Unmöglich! Die unsere ist in fünfzig Tagen brühsiedeheiß aus London gekommen mit dem —» «Meine Nachricht ist zehn Tage alt.» «Pas klingt ja nach Münchhausen. Wo kommt sie denn her?» «Aus dem Bauche eines Haifisches.» «Da hört denn doch alles auf! Soll ich die Polizei rufen — mein Schießgewehr holen — die Laibacher Zeitung Nr. 125. 1006 3. Iuni1s9s> beträgt 57.092 (55.276), darunter 482 (502) Todes» fälle. In neuerer Zeit gewinnt die durch elektrische Leitungen verursachte Unfallsgesahr immer erhöhlere Bedeutung. Der sorgfältigen Isolierung dieser Leilimgen wird demgemäß eine erhöhte Aufmrrksanlü it zugewendet, und dies umsomehr, als auch die durch eventuellen Kurzschluss bedingte Feuersgefahr nicht außer Ä» tracht bleiben kann. Der relativen Spärlichkeil der in den Einzelberichten enthaltenen Mittheilungen über Fortschritte auf dem Gebiete der Schutzvorlehrungen nach zu schließen, wird dieser Frage in den betheiligten Kreisen noch nicht jenes Interesse entgegengebracht, das man angesichts der Wichtigkeit derselben zu erwarten berechtigt wäre. Die Krankenversicherung functioniert im allgemeinen in allseits befriedigender Weise. Die Regelung der Krankenversicherung der Heimarbeiter, die hente noch zum größten Theile jeder Versicherung entbehren, begegnet großen Schwierigkeiten. Im allgemeinen befriedigend lauten die Mittheilungen über die Durchführung der Unfallversicherung. _____________(Fortsetzung folgt.)________________ Politische Uebersicht. Laib ach, 2. Juni. Das «Fremdenblatt» vom 31. v. M. meldet: Im Interesse der historischen Wahrheit behauptet heute der «Pester Lloyd», Graf Thun habe das im Jänner von dem damaligen Ministerpräsidenten Baron Vanffy notificierte Aufgeben der sogenannten Ischler Peren-nierungsclausel und die Formulierung der neuen Szell'schen Clausel stillschweigend zur Kenntnis genommen, um allerdings nach dem Amtsantritte Szells zu erklären, dass er mit der neuen Formel nicht einverstanden sei. Den» gegenüber können wir mittheilen, dass die österreichische Regierung diese Aeußerung nicht nur nicht stillschweigend hingenommen, sondern mit den Noten vom 31. Jänner und 5. Februar ihre Ansicht über den Wegfall der Perennierungsclausel eröffnet und hiebei die genannte Clause! als meritorischen Bestandtheil der Ischler Abmachungen qualificiert hat. Dies die wahre «historische Wahrheit». Der Landwirtschaftsrath hielt am 30sten v. M. unter Vorsitz des Ackerbauministers Freiherrn von Käst eine Sitzung ab, in welcher Professor Dr.'Marchet über die Reform des Actienrechtes referierte und eine Reihe von Anträgen stellte, in welchen die Beseitigung des Concessionssystems, die civil- und strafrechtliche Haftung der Gründer; der Schuh der Minoritäten, die Einführung von Gesellschaften mit beschränkter Haftung; günstigere steuerrechtliche Behandlung und andere begehrt werden. Die Anträge wurden angenommen. Hierauf referierte Graf K. M. Zedtwitz über die Vorbereitung des Materials für die Erstellung eines neuen Zolltarifes, Abschliehung neuer Handelsverträge und Regelung des landwirtschaftlichen Verhältnisses zu Ungarn in dem Sinne, dass die heimische Landwirtschaft geschützt werde. Auch diese Anträge wurden genehmigt und hierauf die Sitzung geschlossen. Dem deutschen Reichstage gieng ein Gesetzentwurf zum Schutze des gewerblichen Arbeitsverhältnisses zu, wouach Persoucn welche Arbeiter oder Arbeitgeber bei einem Ausstande oder Aussperrungen in Worten oder Thaten beeinflussen, mit Gefängnisstrafen, bei Gefährdung der Sicherheit oder von Menschenleben und Eigenthum mit Zuchthausstrafen belegt werden. Auf der Tagesordnung der letzten Sitzung der italienischen Kammer befand fich die zweite Lesung der politischen Vorlagen. Die Gruppe der äußersten Linken beantragte die Entscheidung über die Vorfrage, ob in die zweite Lesung der Entwürfe eingegangen werden soll. Ministerpräsident Pelloux erklärte, er sei damit einverstanden, dass die Discussion über den Commissionsentwurf eröffnet werde, er behalte sich jedoch Abänderungsanträge vor. Die Vorfrage acceptiere der Ministerpräsident nicht, weil die Kammer bereits den Beschluss gefasst habe, in die zweite Lesung einzugehen. Nach längerer Debatte wurde der Autrag, betreffend die Vorfrage, in namentlicher Abstimmung mit 218 gegen 73 Stimmen verworfen. Hierauf beantragte Dep. Lazzaro die Verschiebung der Verhandlung über die politischen Vorlagen. Ministerpräsident Pelloux sprach sich gegen denselben aus. Die Kammer lehnte den Antrag Lazzaro in namentlicher Abstimmuug mit 218 gegen 82 Stimmen ab, worauf die Sitzung ohne Zwischenfall geschlossen wurde. Nach einer der am 27. Mai in der Nähe des Ortes Sooß ciü ^ als er auf freiem Felde arbeitete, plötzlich einen .^ erblickt haben. Der Bauer ergriff die Flucht, st>"» > Haushund folgte ihm, Der Löwe stürzte auf ^n^ ergriff ihn und verschwand mit der Veute im Am folgenden Tage wurde eine Streisung untern ,, die jedoch lein Ergebnis hatte. Möglicherweise "'^, dies sich schon öfter ereignete, einer herumzieht nagerie eines ihrer Thiere entsprungen. ^? — (Lange Busszeit.) Vor etwa 30^ st veruntreute ein Commis seinem Chef, einem ^ ^H Kaufmann, 300 Nubel. Der Kaufmann zeigte die ,. beim Gerichte nicht an, aber er verlangte vow ^ eiue schriftliche Bescheinigung der Thatsache. 3"! ^ der Zeit ist aus diesem leichtsinnigen Connnis e> ^ großer und reicher Kaufmann geworden. Dieser ^Mi' lnals große Summen für die Herausgabe seiner ^, nigung geboten, aber ohne Erfolg. Erst vor llirj ^ hat er diesen Schein zurückerhalten und hat ^" ^c«l Rubel für Wohlthätigteitszwecke gespendet. Sein ! ^ Chef fühlte sein Ende nahen und wollte vor se^F die Sache aus der Welt schaffen. Der lew' ^ Commis hat seinen Fehltritt sehr hart gebüsst, "^ Furcht vor der Entdeckung ließ ihn nie seines froh werden. ^F — (Ruhestörende Reclame.) ^ ^ thümliche Reclame hat ein Schnapsfabrikant in ^ ^l für fein Getränk veranstaltet. Er ersuchte nänM ^1 Geschäftsfreund in Brasilien um Zusendung von ^ Papageien. Nachdem dies geflügelte Heer aW^ B war, begann der Fabrikant ihnen mit großer "H^'' keit tagtäglich vorzusprechen: «Trinkt Albermarles ^^ Nach der Beendigung des Unterrichtes ließ er 40" < ^ bauer anfertigen, und jedes Wirtshaus in 2ivelp ^ hielt von ihm einen Papagei nebst Bauer zuw ^ Kaum waren die Käfige aufgehängt, so bega"".^,, 400 Papageien wüthend den eingelernten Satz i" <-^sX< und machten so für den Schnapsonkel die lvl 5 aber auch unerträglichste Reclame. Hierauf '" ^' wegen öffentlicher Ruhestörung angezeigt. Von dw ^ geien soll alsbald der größte Theil dem Zo" peinigten Zuhörer zum Opfer gefallen fei». M^ — (Eine neue Erfindung.) D^w stM Tesla ist es gelungen, eine elektrische Lampe he" ^ welcher die Energie bloß durch elektrische Wellen i"»,^ wird, die also in keiner leitenden Verbindung nu ^ del j einem Stromerzeuger steht. Die Idee Marcon's ^ Fortpflanzung des einmal erzeugten elektrischen ^ ^ durch die Aetherwellen ohne besondere Leitung ' ^ f demnach auch für Beleuchtungszwecke in Anwett ^ bracht. Noch überraschender klingt die lveile ^ ^ thellung, dass eine solche Lampe eine Leucht" > ^! 1500 Normalkerzen hat. Mit dieser Erfindung ^ Teslas «kaltes Licht» nunmehr der Vcrwir"'" L der Praxis nahegeriickt, denn der Einwand, ^ hgss ^ bisher dem sogenannten kalten Lichte machte, ^ij keine erhebliche Leuchtkraft habe, ist nunmehr y geworden. ^ ei^ — (Das Land der Musik.) A^F" Statistik, die jüngst veröffentlicht wurde, beM^ii nicht weniger als 5000 umherziehende MusM' M — (Heuschreckenplage.) In der ^ ^ sind Heuschrecken schwärme erschienen. Müde ^ langen Fluge aus der Wüste, fallen sie -"" IM " der «Figaro» — haufenweise ein ans den /^h^ dem Gvlwernementsgebaude, zum grühten^^ ganze Stadt in Aufruhr bringen? Sie reden im Wahnsinn: alle Irrenhäuser der Welt müssen in Ihrer Person---------» «Setzen Sie sich und nehmen Sie Vernunft an. Wozu solche Aufregung? Warten Sie doch erst, ob ich meine Behauptung beweifen kann, ehe Sie mich einen Narren schelten.» «O ich bitte tausendmal um Entschuldigung; im Grunde ist es ja gar keines Aufhebens wert, wenn man einen Haifisch nach England schickt, um den Marktbericht zu holen--------------was schreiben Sie denn da?» «Ich bin gleich fertig; nur ein paar Zeilen: Meine Aussage mbetreff des Haifisches nebst einigen anderen Dingen. So, nun setzen Sie Ihren Namen darunter.» «Lassen Sie doch sehen — Sie behaupten — wahrhaftig, das ist interessant. Wenn Sie mir die Beweise liefern, sollen Sie das Geld haben, meinetwegen die doppelte Summe, und wir theilen den Gewinn. Wo ist denn die Nummer der zehn Tage alten Londoner «Times» ? Zeigen Sie mir doch das Blatt!» ^ «Da, sehen Sie her — auch diese Knöpfe und das Tagebuch haben dem Manne gehört, den der Haifisch verschlungen hat. Wahrscheinlich trug sich das Unglück in der Themse zu, denn die letzte Notiz hier ist aus London, vom selben Datum, wie die Nummer bet «Times» da steht's: »Der Krieg ist erklärt, ich reise uoch heute nach Deutschland ab, um mein Leben auf dem Altar des Vaterlandes niederzulegen.» Das heißt, der brave Mensch wollte in den Kampf ziehen, aber er kam nicht weit; ehe der Tag zu Ende war, verschlang ihn der Haifisch.» «Schade um ihn. Aber wir wollen den Mann ein andermal beklagen; jetzt haben wir dringendere Geschäfte. Ich will gleich uuter der Hand alles in Bewegung setzen uud die Wolle kaufen. Das wird die niedergeschlagenen Gemüther unserer Händler einstweilen wieder aufrichten. Freilich nur vorübergehend,! aber nichts ist ja von Dauer in dieser Welt. Wenn sie nach sechzig Tagen die Ware abliefern müssen, werden sie nicht wissen, wie ihnen geschieht uud meinen, der Blitz hätte fie getroffen. Aber das lässt sich nicht ändern, und wir haben dann immer noch Zeit, mit ihnen zu trauern. Kommen Sie nur jetzt zu meinem Schneider. Wie ist doch schon Ihr Name?» «Cecil Rhodes.» «Der ist schwer zu behalten. Aber wenn Sie am Leben bleiben, werden Sie noch dafür sorgen, dass alle Welt ihn kennt. Es gibt dreierlei Menschen — gewöhnliche, außergewöhnliche und verrückte. Ich hoffe, nicht fehlzugehen, wenn ich Sie zu den außergewöhnlichen zähle.» ^ Das Geschäft gelang und verschaffte dem jungen Fremdlinge das erste Vermögen, womit er seine Taschen füllte. Maöanre Marcisse. Roman von Cl. Nap. (87. Fortsetzung.) ^ A «Hahaha!» lachte Etienne gutmüthig- ^ M genehm! Indessen — würden Sie mich ^ >"" dort wissen, wo der Pfeffer wächst! I" ,^ so, Herr Graf?» ^zli '^ »Durchaus nicht!» vertheidigte 2uto^^ eifrig. «Ich, ja, wir alle hier befinden "^h^ ,. einer recht eigenthümlichen Lage Ihnen gO .^^, als Verwandter von Madame de Verneuil ^H "l Er blickte Madeleine fragend an und diese ^ lächelnd zu. ., s«iset,,^ «Nun denn!» fuhr Lutowojski m't^^ concentrierter Stimme fort: «Ich habe ""„!.. de Verneuil geworben und ihr Jawort eA" ^^ Etienne schien die Nachricht gar nicyl zu überraschen. ^ 3^ «Ah, in der That?» sagte er und ' ^,c .j umspielte seinen schöngeschnittenen Mund. «^ l^ lichsten Glückwünsche!. Er schüttelte Lutowoj .,. die Hand und verbeugte sich vor den ^' ^ .„! ich sehe nicht ein, weshalb Sie mich der ^ ^ wegen ins Pfefferland wünschen l» setzte er' ,H^ Schweigen hinzu und richtete die schw" h MH fürmigen Augen lachend auf Lutowojsll " ^ als suche er ihren Beistand, blitzartig auy Laibacher Zeitung Nr. 125. 1007 3. Juni 1899. ?^er, zur Verzweiflung der Erwachsenen. Der ganze 5 ""lreis von Algier ist bedroht von den gefürchteten Ver-)l! ü^ln. In einigen Gemeinden finden wahre Metzeleien ^ 5", leidem vergebens, da ununterbrochen Schwärme nach» ^ Ml. ^ ^ocal- und Provinzial-Nachrichten. tk Li ^ (Benennung der Kanzleibeamten.) ^ ^er Verordnung des Iustizministers vom 17. v. M. ^ !. 3. künftig die Kanzleiofficiale der neunten Rangsclasfe n Titel «Kanzleioberofficial», ferner die Kanzleidircctoren it' ,h ^anzleivorsteher der neunten Nangsclasse den Titel ^ ,,.^eiobervorstcher» ^ führen. Jene Perfonen, die der« ^ N ^ ^li^äleidirectorstellen der neunten Rangsclafse be-,,j ^ben, sind berechtigt, diesen Titel für ihre Person ^ ^rzuführen. In der Verordnung heißt es weiter: Die Hl .Heilung der Kanzlisten und Officiate auf die ein-^ !,"en Gerüchte erster und zweiter Instanz und damit ^ ^ ^orrückung der Kanzlisten zum Official ist vou den, ^ ^nstorte unabhängig. Die Vorrückung erfolgt durch Innung seitens des Oberlandesgerichtes ohne Concurs-^chreibung. Die Gesammtzahl der Kanzlisten- und der - ^'zltiofficialsstellen für die einzelnen Oberlandesgerichts- ^igel wird demnächst bekanntgegeben werden. Ebenso ^ ^ angekündigte Aenderung in der Personalbesetzung ein- ,"" Gerichte. Für die mit I.Iuli 1699 zu besetzenden 'Mleillssislcntenstellen steht den ausgedienten Unter« gieren dasselbe Vorzugsrecht zu wie für Kauzlisten« kn. Hinsichtlich des Erfordernisses der zurückgelegten ?telschulstudien wird insbesondere bemerkt, dass dieses ' ^.^elnis jenes der abgelegten Maturitätsprüfung nicht ilß h M schließt, dass aber eine Nachsicht der Mittelschul« ^ ^.'! behufs Erlangung einer Kanzleiassistentenstelle nicht ,!' h^gt werden kann. Die dienstliche Verwendung der ^ .^zleiassistenten ist jener der Kanzlisten und Officiate x "^zustellen. »l «., ^~ (Halbhunbertjahre - Iubiläum.) Der ?i< ^ste der am Leben befindlichen Ritter des Maria l« ^esien. Ordens, General der Cavallerie Leopold Graf sü ^ ^rnberg, begeht am 7. Juni ein schönes Jubiläum, ll ^.biesem Tage werden es fünfzig Jahre, dass der ^ ,- ^r, nachdem er schon als Oberstlieutenant wegen s ,'^ äußerst schneidig gerittenen, das Treffen bei Moor Leidenden Attaque das Ritterkreuz des Leopold P ^^ns erworben, sich im Gefechte bei Kacs, 7. Juni 5 ^^, das Ritterkreuz des Maria Theresien - Ordens ,l> ,?npst hat. Er führte eine Attaque gegen die in der ^ i,n, ^chMäc' gedeckte Infanterie und darauf, entgegen ^ z. ^haltenen ausdriicklichen Befehle, gegen ein in einem ^ jlb ^' stehendes Bataillon aus, das, bis auf neun« ^ ^ gefangengenommene Mann, vernichtet wurde. Graf ^ I^berg, der trotz seiner achtundachtzig Jahre noch vor >'' h ökw täglich längere Spazierritte unternommen hat, e' ^yt diesen Ehrentag, den seit Erzherzog Karl kein ^ ^'elal feierte, in voller geistiger Frische. Die Feier '" tz, s'ch auf eine Festtafel im Hotel «Imperial» zu ^ '" beschränken. ^ ^ " (Vom Obersten Gerichtshofe.) Der lU ^lste Gerichtshof hat auf Grund eines Recurses ein ^?Hlossenes Cartell mit der Begründung als ungiltig ^ vbr?' es könne nicht gefordert werden, dass die Ver-"' tth^"3 eines Cartells ausdrücklich auf eine Preis. ^ung gerichtet fei, da sonst die Pascicenten versucht ^ ^>l,l ' ^^^" ^^"^ möglichst zn verdecken. Auf die , !Ij^ gegenüber nicht möglich wäre, wenn Sie hier ill /"' und wusste Ihnen deshalb zuerst nicht recht ""Worten.» ^ Aen schonen jungen Verwandten Madames stellte Erklärung offenbar völlig zufrieden, ^ht»'^" "" !"' ^""' ^ verstehe zu schweigen, das "- er lächelte — «nicht gar zu lange!» Übe 'Seien Sie unbesorgt! Ihrer Zunge soll kein H^aßiger Zwang auferlegt werden. In wenigen ^M .'st Madeleine meine Gattin,» sagte Luto-v "heiter. «Wir lassen uns in aller Stille trauen ^5>euie Braut hat mir mit diesem Wunsch aus der ^titck ^pwchen „ und reisen dann nach Alexandrowo o,llh 'Darf sich ein Mensch, der zu schweigen versteht, sitz^ äur Hochzeit einladen?» fragte Etienne und neigte UM' das Brautpaar. ^ w„ k sollen uns herzlich willkommen sein,» kam "lm über LutowojM Lippe». «Aber die Luft wird kühl. Es ist Zeit, dass ich mich zurückziehe. Auf morgen, mein junger Freund! Du gehst wohl auch gleich zur Ruhe, nicht wahr?» wandte er sich an Madeleine. Sie drückte das Köpfchen leicht an Lutowojskis Schulter. «Ja, mein Lieber. Ich bin herzlich müde. — Auf Wiedersehen, Etienne!» Sie winkte demselben mit der Hand und schritt am Arme Lutowojskis die Treppe empor, welche nach dem Fremdenzimmer führte. «Auf Wiedersehen!» sprach Etienne halblaut vor sich hin, während er dem Paare nachblickte, ohne Sonja zu bemerken, die sich von ihm verabschiedet hatte und, sich am Geländer haltend, nun müde Stufe um Stufe aufwärts schlich. In ihrem Zimmer angekommen, ließ Sonja sich von ihrer Zofe entkleiden und kroch fröstelnd unter die Decke. Die Hände über die Brust gefaltet, lag sie lange mit wachen Augen da. «Sonja!» rief es Plötzlich draußen auf dem Gaug und gleich darauf wurde hastig an ihre Thüre geklopft. Sonja schlüpfte aus dem Bett und schob den Riegel zurück. «Was gibts? Was ist geschcheu?» fragte ste und blickte erfchreckt Madeleine an, die, eine brennende Kerze in der Hand, vor ihr stand. Gottsetzung fol«t.) zweiclassige erweitert werden. Weiters wurden in der nämlichen Sitzung als Ortsschulinspectoren, und zwar für die Schule in St. Georgen bei Islak der Grundbesitzer und Gemeinderath Franz Prasniker von Islak und für die Schule in Obergurk der Realitätenbesitzer und Gemeindevorsteher Johann Zupanc von Snojile nominiert. Endlich wurde die Abhaltung der diesjährigen Bezirkslehrer-conferenz auf den 19. Juli beschlossen und der Schulschluss für den ganzen Schulbezirk Littai für den 29, Juli festgesetzt. —ik. — (Der krainisch-küstenländischeForst-verein) hält am 29. und 30. d. M. und am I.Iuli in Flitsch seine 22. Generalversammlung mit folgendem Programme ab: Am 29. d. M.: Zureise nach Tarvis. Zusammenkuuft in Tarvis im «Hotel Gelbsuß.» Um 1 Uhr nachmittags Wagenfahrt über den Predil nach Flitsch. Hiebei Besichtigung der Culturen von Breth, der ärarischen Straßenbauten, der neuen Forts auf dem Predil sowie der Flitscher Klause. Ankunft in Flitsch um circa 8 Uhr abends. Am 30. o. M.: Excursion in die Trenta. Abfahrt von Flitsch um 7 Uhr früh. Dreistündige Wagenfahrt bis zur Baumbachhütte. Am Wege dahin Besichtigung von Wilbachgerinnen, Straheuliauten und Ziegenweideschäden :c. Von der Baumbachhütte dreistündige Fußtour zum Isonzo«Ursprung. Besichtigung einiger Hochwaldbcstände. Rückkehr in die Baumbachhütte um 1 Uhr nachmittags. Rast. Aufbruch um 3 Uhr nach-mittags. Ankunft in Flitsch um 6 Uhr abends. Gesellige Zusammenkunft. Am 1. Juli: General- und Plenarver-sammlung im gefälligst überlassenen Saale im Gasthofe «zur Post». Beginn 8 Uhr früh. Gemeinsames Diner ebendaselbst um 1 Uhr nachmittags. Abreise von Flitsch um 3 Uhr nachm., und zwar entweder zurück über den Predil nach Tarvis oder nach Tolmein und Göiz. (In Tolmein Uebernachtung.) — Tagesordnung der Geueral-versammlung: 1.) Excursions-Wahruehmuugen. Nefereut l. k. Forstinspections - Commissär Herr Ulrich Vosuka. 2.) Wahrnehmungen über die Gefahren, welche den Waldculturen durch das übliche Abbrennen der Hutweiden drohen, und deren Abwehr. Referent Forstmeister Herr Rudolf Schadinger. 3.) Erörterung der Frage, inwiefern eine Einschränkung der Umtriebszeit beim Hochwald- und Mittelwald-Aetriebe nothwendig, gesetzlich begründet oder wünschenswert erscheint. Referent Oberforstrath Herr Anton Rossipal. 4.) Mittheilungen über die forst- und jagdlich wichtigen Vorkommnisse und über die Karstbewaldung im Vereinsgcbiete. Referent Oberforstrath Herr Wenzel Goll, beziehungsweise Forstrath Herr Josef Pucich. — Tagesordnung der Plenarverfammlung: 1.) Vortrag des Rechen-fchafts- und Cassaberichtes pro 1898. 2.) Bericht der Nechnungsrevisoren über den Befund der Vereinsrechnung. 3.) Vortrag des Geldvoranfchlages pro 1900. 4.) Wahl eines Ausfchussmitglieoes. 5.) Wahl der Rechnungsrevisoren. 6.) Antrag auf Aenderung der Bedingungen für die Prämiierung gelungener Aufforstungen. 7.) Feststellung des Ortes für die nächstjährige Generalversammlung. — Die P. T. Vereinsmitglieder und Gäste, welche sich an dieser Versammlung betheiligen wollen, werden höflichst ersucht, behufs rechtzeitiger Vorsorge für Fahrgelegenheiten und Wohnuugen ihre Willensmeinung bis längstens 15. d. M. dem k. k. Forstrath und Landes-Forstinspector Herrn Josef Pucich in Trieft bekanntzugeben. Hiebei wolle speciell angeführt werden, ob für die Rückreise die Route Flitsch-Tarvis oder Flitsch-Görz gewählt und ob für die Wagenfahrten auf einen Leiterwagen- oder auf einen Kaleschen-Sitz reflectiert wird. Für ersteren stellen sich die Kosten der gesammten Wagenfahrten auf circa 5 st., für letzteren auf circa 10 fl. — (Schwurgerichtsverhandlungen.) Msntag den 5. d. M. nehmen in Laibach die Schwurgerichtsverhandlungen ihren Anfang. Es wurden bisher folgende Verhandlungen anberaumt: Am 5. Juni gegen den 21jährigen, ledigen Kaischlerssohn Franz Srebotujak, den 22jährigen, ledigen Dachdecker und den 38jährigen, verehelichten Besitzer Stefan Mikuz aus St. Michael, Gerichtsbezirk Senofetsch, wegen Todtschlages an Anton Milavec. — Am 5. Juni gegen die 30jährige, ledige Bettlerin Maria Kaligaric recte Calligaris, uubestimmten Aufenthaltes, wegen Kindesmordes. — Am 6. Juni gegell den 25jährigen, ledigen Grundbesitzerssohn Josef Berle aus Loke, Gerichtsbezirk Stein, wegen Todtfchlages an Iofes Plahutnik. — Am 6. Juni gegen den 25jährigcn, ledigen Fabriksarbeiter Johann Lerne aus Zadvor, Gcrichtsbezirt Umgebung Laibach, wegen schwerer körperlicher Beschädigung des Franz Zabjek. — Am 7. Juni gegen den 23jährigen, ledigen Taglöhner Peter Stele in Podborst, Gerichtsbezirk Stein, wegen Todtschlages an Johann KriM — Am 7. Inni gegen Andreas Slejko und Genossen wegen Betruges. — Am 8. Juni gegen den 28jährigen Grundbcsitzerssohn Ioh. Urbas und den 26jährigen Grundbesitzerssohn Anton Nemgar in Laase wegen Todtschlages an Barthelmä Vidrih. — Am 8. Juni gegen die 23jährige, ledige Magd Marianna Alazun aus Olsevk, Gerichtsbezirt Krainburg, wegen Kindesmordes. — Am 9. Juni gegen den 41jährigen, verehelichten Besitzer Barthlmä Prasnilar in Vernel. Gerichtsbezirl Littai. wegcu Ermordung des Josef Dobravc. — Am 10. Juni gegen Laibacher Zeitung Nr. 125. 1008 3. Juni 1899. den 59jährigen, verwitweten Arbeiter Jakob Smrdel in Gonice und die 13jährige Theresia Manjset in Sanct Michael, Gerichtsbezirt Senosetsch, wegen Brandlegung. — Eine Verhandlung dürste noch anberaumt werden. __1 — (Vom Postdienste.) Die Postexpedienten« stelle in Moräutsch wurde der Post- und Telegraphen-Ezpeditorin Fräulein Emma Leder er aus ^aibach verliehen. — (Vom Landwirtfchaftsrathe.) Mit Nezug auf den von uns am 31. Mai veröffentlichten, der amtlichen «Wiener Zeitung» entnommenen und aus derselben auch von anderen Müttern reproducierten Bericht aus dem Lanowirtschastsrathe erhalten wir von Herrn Dr. Ivan Susler sic die Mittheilung, dass derselbe im Subcomite' hauptsächlich die Frage der Errichtung eines Reichö-Oenossenschastsamtes als einer von allen politischen Strömungen unabhängigen Centralslelle erörtert uud nur nebenher die Frage einer Reichs-Genossenschastscasse gestreift habe. «Ich sagte ferner nicht,» schreibt uns Herr Dr. Gusteröic, «dass sämmtliche in Kram bestehende Raifs-eisencafsen auch das Untaufsgeschäft pflegen, sondern nur, dass in letzter Zeit der Laibacher Verband begonnen habe, nach mährischem Muster auch das Bezugsgeschäft in den Raiffeifencassen zu organisieren. Ich sagte weiters nicht, dafs in der Wochein seit Jahren eine Käserei-genossenschaft bestehe; ich sagte vielmehr, dass die genossenschaftliche Organisation der Wocheiner Käfeproouction sehr zweckmäßig wäre und hatte dabei die jüngst in der Wochein gegründete landwirtschaftliche Genossenschaft vor Augen, welche in erster Linie berufen erscheint, die gedachte Organisation durchzuführen. Eine Käsereigenossenschaft besteht bisher in der Wochein nicht.» — (Evangelischer Gottesdienst.) Der Gottesdienst in der hiesigen evangelischen Chriswstirche findet morgen wie gewöhnlich um 10 Uhr vormittags statt. Erst Sonntag den 11. Juni muss derselbe wegen der in Trieft abzuhaltenden Superintendential-Versammlung entfallen. — (Schadenfeuer.) Am 30. v. M. in der achten Vormittagsstunde brach auf dem Dachboden des dem Sattler Franz Erzen in Griöe, Gemeinde Rodocken-dorf, gehörigen Hauses Feuer aus, welches im Verlaufe vom anderthalb Stunden den circa 1b in langen und circa ? m breiten Dachstuhl sowie die am Dachboden zwecks Reparatur aufbewahrten acht Pferdekummets, den gefammten Ledervorrath nebst Kuhhaar, ferner Kleidungsstücke und Wäsche des genannten Besitzers und den neben dem Hause befindlichen Stall vollständig einäscherte. Beim Löschen des Brandes war die freiwillige Feuerwehr aus St. Veit, welche fehr rasch am Nrandplatze erschienen war, sowie die Insassen von Grise und Vir thätig. Er^en erlitt hiebei einen angeblichen Schaden von 450 ft., wogegen er bei der l. k. priv. wechselseitigen Brand« schaden-Versicherungs-Anstalt um den Betrag von 300 fl. versichert erscheint. Die Entstehungsurfache des Feuers dürfte in mangelhafter Verwahrung der Asche zu suchen sein. —ilc. — (Selbstmord.) Wie aus Cilli berichtet wird, verübte der in der Druckerei Hribar bedienstete Schriftseher Friedrich Kolman aus Radmannsdorf am 28. v. M. in seiner Wohnung einen Selbstmordversuch. Derselbe feuerte gegen die linke Brustseite einen Schuss ab und brachte sich eine lebensgefährliche Verletzung bei, der er am 2. d. M. erlag. — (Unglücksfall und Selbstmord.) Aus Vischoflack meldet man uns: Am Frohnleichnamstage verunglückte der ledige Peter Ojsterc aus Winkel, Gemeinde Altlack, beim Püllerschiehen auf dem nahegelegenen Hügel Kamnitnik. Während des Hochamtes in der Altlacker Decanatskirche feuerten nämlich die Burschen nach üblicher Weise einige Schüsse ab. Darauf füllte Ojsterc den noch ganz heißen Pöller neuerdings mit Pulver und Sägespänen. Das Pulver entzündete sich hiebei und Ojsterc erlitt im Gesichte erhebliche Beschädigungen. Der Verunglückte wurde sofort ins Landesfpital nach Laibach überführt. — Ein noch traurigerer Fall ereignete sich am selben Tage gegen Mitternacht in der Stadt. Daselbst erschoss sich der frühere Diener der Laibacher philharmonifchen Gesellschaft Anton Slabina. Derselbe hatte sich mit seiner Frau und fünf Kindern seit einem Monate in Bischoflack aufgehalten. Man bemerkte ihn noch am Frohnleichnamstage vormittags mit seinen Kindern in einer Seitengasse, wo er der Procession zusah. Nachmittags kam er in angeheitertem Zustande nach Hause und zankte mit seiner Frau. Letztere entfernte sich und begab sich zu einem ihrer Verwandten. Gegen Mitternacht hörte der Nachtwächter plötzlich zwei Schüsse und gleich darauf trat das Töchterlein des Selbstmörders auf den Platz und meldete schluchzend dem Nachtwächter, ihr Vater habe sich erschossen. Man drang ins Gemach des Selbstmörders ein, woselbst sich dem Zuschauer eine überaus traurige Scene bot. Slabina lag in seinen Kleidern röchelnd im Nette, an feiner Seite lag fein etwa vierjähriges Kind im tiefsten Schlafe. Das arme Wesen hatte die Detonation der beiden Schüsse nicht gehört. Es erwachte auch nicht, als man dasselbe vom Nette des Vaters wegnahm und in eine Neben-lammer übertrug. Alle übrigen Kinder, das älteste zählt acht Jahre, wohnten dem traurigen Schauspiele bei und sahen zu, wie das Blut reichlich aus der rechten Schläfenwunde ihres dahinsterbenden Vaters quoll. Der rasch herbeigeeilte Arzt Herr Dr. Arto tonnte nicht mehr helfen. Nach Empfang des heil. Sacramentes der letzten Oelung starb Slabina gegen zwei Uhr früh. Der Revolver, den er krampfhaft in der Hand hielt, enthielt noch vier Kugeln. — Der Grund des Selbstmordes ist in misslichen Vermögens- und Familien-Verhältnissen zu suchen. —8— — (Die Littaier Feuerwehr-Musikkapelle) präfentierte sich bei der am Frohnleichuams-tage abgehaltenen Procession zum erstenmale in ihrer neuen Uniformierung. Nachmittags veranstaltete die Feuerwehr einen Ausflug nach Schwarzcnbach, woselbst sie in» Garten des Gasthausbesitzers Ignaz Zore ein Concert gab, welches eine sehr zahlreiche Zuhörerschaft ver-fammelte und im allgemeinen sehr animiert verlief. —ik. — (Wasser st and der Save.) Die während des Monates Mai beim Pegel der Littaier Savebrücke vorgenommenen Messungen der Save ergaben den höchsten Wasserstano am 26. Mai, welcher 2 iu 15 cm, und den niedrigsten am 3. und 20. Mai, welcher 85 «in ober 0 betrug. —il^. — (Ein fürchterlicher Radunfall.) Aus Pola wird berichtet: Der Aufcultant beim Bezirksgerichte in Dignano, Dr. Pesante, wurde das Opfer eines fürchter» lichen selbstverschuldeten Radunfalles. Dr. Pesante fuhr in Begleitung zweier Radfahrer die Straße von Fasana nach Pola in raschestem Tempo hinab und stieß mit einem alten Bauer zusammen, der das Signal des Radfahrers überhört hatte. Pefante stürzte und schlug beim Fallen mit dem Kopf auf einen Stein, wobei er eine Gehirn-erfchütterung erlitt, der er nachts erlag. Der Bauer wurde gegen die Mauer geschleudert und schwer verwundet. — (Corrigendum.) Die gestrige Notiz bezüglich der feierlichen Einweihung des Grundsteines zur neuen Pfarrkirche in St. Martin bei Littai ist dahin richtigzustellen, dass die genannte Einweihung sowie die Firmung nicht am 6., sondern bereits Sonntag den 4. d. M. stattfindet und dass der hochw. Herr Fürstbischof aus diesem Anlasse bereits heute Samstag mit dem Mittagsschnellzuge der Südbahn in Littai eintrifft. —itc. — (Curliste.) In Abbazia sind in der Zeit vom 19. bis 28. v. M. 265 Personen zum Eurgebrauch eingetroffen. __________ 2llu»io» »»or». Sonntag den 4. Juni (Heil. Quirin) Hochamt in der Domkirche um 10 Uhr: Messe von Felix Uhl, Graduate und Offertorium Choral. In der Stadtpfarrlirche zu St. Jakob am 4. Juni Hochamt um 8 Uhr: Instrumental-Messe von Karl Kempter, Graduate von Karl Klinar, Offertorium von Moriz Brofig. ____ Neueste Nachrichten. Ziehung. (Viiginal-Telegiamln.) Wisn, 2. Juni. Ziehung der 1864er Staats-Lofe. 150.000 fl. gewinnt Serie 2872 Nr. 12 20.000 . . . 3594 . 47 10.000 . . . 2021 . 57 5000 . . . 1739 . 100 5000 . . . 1884 . 84 2000 . . . 1021 . 1 2000 . . » 1924 . 25 1000 . . . 390 . 50 1000 . . . 575 > 96 1000 . « . 2455 » 47 Die Auogleichsfrage. (Oligiiml'ltlegraimüt,) Wien, 2. Juni. Seine Majestät der Kaiser empfieng vormittags den Grafen Thun, nachmittags den Grafen Goluchowski in besondere: Audienz. Budapest, 2. Juni. (Abgeordnetenhaus.) Sämmtliche Minister, mit Ausnahme des Ministers u, Iütoi-6, sind anwesend. Ministerpräsident Koloman von Szell ergreift unter allgemeiner Spannung das Wort und sagt: Ich war bei der Feststellung der ersten Sitzung nach den Pfingstferien in der Hoffnung, dafs ich dem Hause Anträge bezüglich des Ausgleiches werde machen können. Die Verhältnisse der beiden Staaten sind bis Ende dieses Jahres geregelt und die endgiltige, auf eine längere Zeit hinaus erfolgende Regelung muss im Interesse des Landes je eher erfolgen; das Bestreben dieser und der vorigen Regierung war stets, den Ausgleich verfassungsmäßig und ent» fprechend dem Artikel XII vom Jahre 1867 zu perfectionieren. Leider hat sich die Hoffnung nicht verwirklicht, dafs der parlamentarische Abschluss des Ausgleiches zustande kommt. Es muss also zur Regelung auf der Basis des selbständigen Verfügungs» rechtes geschritten werden. Behufs der Sicherung der Reciprocität wurden Verhandlungen mit der österreichischen Regierung eingeleitet, welche leider noch nicht bmidet sind. Im Bewusstsein der Verantwortung "Me Ministerpräsident erklären, dass es nicht ausgeschl^ sei, dass entweder für die österreichische oder M. ungarische Regierung eine Krise hereinbricht. In ^ ^ fchweren Situation bitte er das Haus, von wer rifchen Erklärungen abzufehen und in der nah! Woche keine Sitzung abzuhalten. (Eljen-Nusc rey und im Centrum.) Abg. Koffuth bedauert, dajs " Minister nach Wien reisten, um zu verhandeln. " König habe dem Pact zugestimmt. Oesterreich y" nicht das Recht, eine Abänderung zu verlangen- , Redner protestiert gegen das Vorgehen der M-chischen Regierung. Nach der Erwiderung des 5M">.z, Präsidenten, welcher bittet, die Krone nicht in die ^ cussiou zu ziehen, wird der Antrag Szells gegen , Stimmen der Unabhängigkeitspartei angenommen die Sitzung hierauf geschlossen. ^ Vudapest, 2. Juni. Die Unabhänglgke'tspa" trat von der Sitzung des Abgeordnetenhauses zu e Conferenz zusammen, in welcher Franz Kosfuch "^ betraut wurde, vor der Tagesordnung das "!."< H, ergreifen, um den Standpunkt der Unabhäiiglgle Partei in der Ausgleichskrife zu kennzeichnen. , halb 12 Uhr traten, wie in den Couloirs verla»,' die Minister in, Ministerrath zufammen. Gerüchts'> verlautet, dafs sich die ungarischen Minister ve" heute nach Wien begeben werden. Die Landtage. ^ Wien, 2. Juni. Bei Verhandlung über Aenderung des Gesetzes bezüglich der Beiträge zu Wiener Krankenanstalten produciert Abg. St" , Actenstücke, aus welchen hervorgeht, dass polnische^ fische, rumänische und mittellose Juden nach "^ gesendet werden und hier den öffentlichen Fuuden «^ Last fallen. Abg. Ofner wendet sich gegen ."»e ^ Abg. Steiner getriebene confessionelle Hetze. Die>e ^u ^ rufen einen großen Lärm bei der Majorität herv^ . dass der Landmarschall gezwungen ist, die Sitzun» unterbrechen. ^ sich Wien, 2. Juni. Nachdem mehrere Redner^ in heftigen Ausfällen gegen die Juden ergangen, das Gefetz, betreffs Beitrages zum Wiener K"" ^ Anstaltssond angenommen und in die BeratlM Landesbudgets eingegangen. Nächste Sitzung "0 "^ Capodi stria, 2. Juni. Die Minors abwesend. Bei Verhandlung der Resolutionen l!» die Errichtung eines kroatischen Gymnasiums lN

^ wies der Regierungsvertreter die gegen die ^ ^ regierung erhobene Beschuldigung, dass sie ^" ^, Interessen der Slaven unterstütze, hingegen d»e ^ lienische Nationalität zu unterdrücken trachte, al»^ begründet zurück und betonte, dass die Provinz^ slavische Mittelschule besitze, mithin sei die E"'iq/ ^ einer solchen gerechtfertigt und die Bestimmung ^ Gymnasiums inPisino sei aus rein sachlichen W"„ erfolgt. Die beantragten Resolutionen, wonach ^t die Errichtung des fraglichen Gymnasiums p" ^it und der Landesausfchuss beauftragt ^ Mssg allen Mitteln die Rückgängigmachung der ErNY zu erwirken, wurden einstimmig angenommen. Die Revision des Processes Dreyfus. (Original-Telegramme.) «ltl^ Paris, 2. Juni. Die «Agence Havas' ".M Du Paty de Clam wurde unter der BeschuH^ der Fälschung und des Gebrauches einer A" M verhaftet. Die Verhaftung wurde gestern «ach" ^»i vom Kriegsminister im Einvernehmen nu ,^ Ministerpräsidenten beschlossen. Man weiß noch ^ ob Du Paty vor einen Untersuchungsrath oor ^ das Kriegsgericht gestellt wird. Die Verhaft« ^ ^ keineswegs die Folge des Schreibens Du ^^er« den Kriegsminister, denn dieses Schreiben war u ^Z abends noch nicht im Ministerium eingelaM' ^, Gerücht von der Verhaftung Merciers ^ '^l Ebenso unrichtig ist es, dass der Military"" ^ sich mit der provisorischen Freilassung Plca."" schäftigt habe. yild i" Paris, 2. Juni. Der Cassatwnshos " M, der Affaire Dreyfus frühestens morgen ^e ^' fcheidung fällen. Der Cassationshof begann y ^ld, geschlossenen Thüren die Berathung. Diesels ^ namentlich mit Rücksicht auf die Begrüno" " Eutfcheidung, längere Zeit in Anfpruch uel)«»"' -^ Paris, 2. Juni. Die Verhandlung ocs^ai^lt Hofes dauerte den ganzen Nachmittag. Me ^iell' wird, hätten nur acht Räthe ihre Ansicht '"" M'" Unter diefen Umständen würde die Berathung ^tag Abend nicht beendet und das Urtheil nicht vor ^ ^ gefällt werden können. Die Berathung g^te > . g des der Frage, ob der Cassationshof die CM" ^j^ Urtheils oder die Verweifung Dreyfus' vor ew gericht aussprechen foll. , ^er^' Newyort, 2. Juni. Dem zufolge find in Saint Pierre auf ^HlnaN^ an Bord des Dampfers «Lafayette» 14 " AyF schaften aus Frankreich eingetroffen und nach ^sehe" weiter gegangen. Ihr Erscheinen rief große» hervor. Laibacher Zeitung Nr. 125. 1009 3. Juni 1899. ! Theater, Kunst und Literatur. ^ -- («" beziehe,, vom Verfasser. ,. ^- («II6 ito 1 j »li, i ^1 uva 1- i 3 . ») Inhalt der . ' Nummer: 1.) Eine bedeutende Feier (Volksschulgesetz ^ 14. Mai 1869). 2.) M. Poklukar: Erleichte-.^m. 3.) Die außcrordeutliche Generalversammlung des fischen Lchrervereines in Laibach. 4.) Aus dem krai« Mn Landtage. 5.) Jakob Dimnik: Der sprachliche ^"richt im ersten Schuljahre. 6.) Josef Civerle: ^lturbildcr aus Kram. 7.) Literatur und Kunst. ^ Korrespondenzen. 9.) Mittheilungen. Vn ^ («Argo».) Inhalt der 3. Nummer des ."»Jahrganges: 1.) Das Eisen in Kram (Die Hammer-Me von Kröpft, Steinbüchel uud Koluih), von " "tüllner. 2.) Die Zuluuft der Stadt Laibach, ^.^ramische Land- uud Haudelsleute in Fiume im ^ XVI. und XVII. Jahrhunderte, von Müllner. Msenwaffcn aus St. Michel und Watsch der Collection ?"z Nindischgrcch, von Müllner. 5.) Müuzfuud am ^unde des neuen Gymnasialgebüudes, von Müllner. ^ Krain im italienischen Sprachgcbrauche, von Prof. Z u p a u ö i c. ., ^- (Pharmaceutisches Lexikon.) Ein '!>s' uud Nachschlagebuch für Apotheker, Aerzte, Che-"" und Nalurlcnner. Von Dr. «t N^. ^unm. Max ." Wald he im. Das Wert erscheint in 20 Lieferungen ^ ^ kr. Die Ausgabe erfolgt in zehntägigen Zwischen-'"lnen. (A. Hartlebens Verlag in Wien.) — Das «Phar-^kutischc Lexikon» hat sich die Aufgabe gestellt, alles ^Wendige Wisseu auf jeneu Gebieten, welche mit der Mhekerkunst zusamlueuhäugeu. dem studierenden Phar-^eutcu sowohl, wie dem diplomierten Apotheker, dem lick?^' ^^"uker, Droguisten u. s. w. iu klarer, über-Mchcr Wei'e zu vermitteln. Alle ill der dcntschen uud ^^lchisclM Pharmakopöe officinellen Heilmittel luurdeu! ü^ichtigt, und die besten Prüfuugsmethoden zur Fest-^ug der Identität uud Reinheit der Drogucn und ^parate aufgenommen. Vci diesen Artikeln, wie bei ^ übrigen in neuerer oder alter Zeit zur Verwendung ^gten Präparaten ist die Wirkungsweise, der medici-»i>^ ^brauch bei beslimnlten Erkrankungen, und wenn y 'h auch die Gegcuauzeige angeführt. Die wichtigsten Hf en Heilmittel, mit welchen die Arbeiten der Che-h.^ ^en Hcilschatz fortwährend bereichern, alle jene pflanzen nnd Arzneidroguen, welche durch den bc-t tend erweiterten Handel und Verkehr aus den ent-^testen Ländern der Erde zu uns gelangen, werden in! ^. ^erke nach ihrem pharmaceutischen, chemischen und' ,l lcinischcn Werte abgehandelt. Der in dcr Praxis ^..^ Apotheker kann sich aus dem «Pharmaceutischen-, tlkon» ^sche und erwünschte Ansknnft für seine Arbeiten ^ ^.Laboratorium und Officin holen, dem Arzte, Che-! ^^» Droguistcn und jedem Natnrkcnuer wird es auf h. 'Nil der Pharmacie in irgend einem Znsammen« ll>»^ ^hl'ilde Frage sichere und wertvolle Antwort er- ^ -^ (Todesfall.) Man meldet aus Kiel unter tz Gestrigen: Der plattdeutsche Dichter Klans Groth <^Wtte gestorben. ^ Verzeichnis ^ die zufolge Aufrufes des hohen k. k. Laudes-^^l«ms vom 30. Jänner 1809, Z. 630/^»., für Abbrändler in Untcrstcinberg H. ä. eingelaufenen Spenden. ^. Ianovski, Kosina, Franz PokiualZek, Jakob Molan, tz/> Schantel, Edi Nooß, Kraschovih, Otto Schmidt, I!iiw ^ Fantini, Johann Rihar, Stefan und Elife HM. ^.lNtlich Bedienstete des Großhandlnngshauscs Anton ^ ^r in Laibach je 50 kr., znsammeu 6 st. Von den Qs^'Uer": I'ichza 6 fl, Tschernutsch 3 st. 50 kr, 8 ^r 4 fl. 60 kr,, Nakitna 2 fl. 50 kr., Lipoglav 3 ' Villichgraz N! fl, Zayer 2 fl. 90 kr, Kopanj dl' ', Podlipa 1 st. 75 kr, Iavor 0 fl, Schelimle 2 ft, tz^Md zu st, St. Veit bei Laibach 15 fl. 20 kr, ^.° 2 fl., Schwarzenberg bei Villichgraz 7 fl, Sanct I4 f° a. d, Save 2 fl, Decanats-Pfarramt St Marcin V' ^^ lr, Pfarrer Josef Laznik in Villichgraz 2 sl, ^,"er Peter Bohinjec in Horjul 3 st, Pfarrer Anton ^ "l Schelimle 2 fl., Pfarrer Johann Kunauer iu ^,. ^ fl.; Vezirkshauptmamischaft Littai: von den I^^nitern Primskau 6 fl, Iavorje 4 fl, insgefammt Angekommene Fremde. Hotel Elefant. ^>ein?N' 1. und 2, Juni. Baron Spmetti. Kwqenfint. — Mit' . k-.". l. wcneraliünjor! Kedl. l. ». t, Oberstlieutenant» ^hev ' ^'^l, Chesthienirzt- Tonisch,^ Priuale; Sarc, ttfm.; '> l,.,' Pnvat. s. Oeinahlm. Graz. — Ritter von Gutter, "llljor der Genie; Edler Aucrhanu von Huezdobor, Dr. Ritter von Wohlrab, Radwansky, Bayer, Czappel, Hübner.' Mohelsly, Meissncr, Böhm. Volland, Teltfchil, Kcrsdmer, Lorenz, Walther, Zcrzawy, Bauusch, l. u. I. Oberlicutenants; Wahli, l, u. l. Unterosficier, Iosefstadt, — Hofbaner, fürstbifchösiichcr Forstlneister, f. Gemahlin, Oberburg. — v. Meyer, Realitäten' besitzerin, Mariathal. — G, N. Thursfricld. Inaenicur, London. — Hofinann, Secrctär; Kohn, Friihlich, Li>bl, Neufeld, Stößel, Wilfing, Ksile, Wien. — Oberdörfer, Fleischhauer, Pola. — Gräber, Verf.-Assent, Laibach. — Neumann. Kfin,, Linz. — Samuel, Kfm, Iohauuesthal. — Kreich, Forstmeister, Brod. — Cantoni. Ksm, j. Gemahliu. Trieft. — Gatsch, Kfm, Landstraß. — Titschte, Privat, f. Gemahlin, Forst a. L. Verstorbene. Am 31. Mai. Josef Pichlcr, Privatbeamtenssohn, 4 I., Castellgasse 2, Lungenentzündung. Im Civilspitale. Am 27. Mai. Franz Oöredlar, Bäckergehilfe, 23 I, Tuberculose. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehohe 306-2 m. Mittl. LuftdruÄ 736-0 nim. Z zz kD ^ ^ Wind ^««,, f^Z « 2U.3^ 7394 22-7 S. schwach halb bewöltt ^ 9 » Ab. 739 5 15-6 NW. schwach___hetteic________ 3. l 7U. Mg.! 741-2 12-4! O. schwach > heiter j 0 0 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 16-0«, Normale: 16-2°. Monatsüberficht. Dcr verflossene Monat Mai war im ganzen nass nnd wenig freundlich. — Die Beobachtungen am Thermometer ergaben durchschnittlich in Celsiusgraden: Um 7 Uhr früh 10-4«, um 2 Uhr nachmittags 17-2", um 9 Uhr abends 12-5°, so dass die mittlere Lufttemperatur dieses Monates 13 4° beträgt, um 0 5" unter dem Normale. — Die Beobachtungen an» Barometer liefern 734-5 min als mittleren Luftdrml in diesem Monate, um 1-5 inm unter dem Normale. — Nasse Tage gab es 17, der Niederschlag beträgt im ganzen 233'6 mm, darunter auch etwas Schnee. Verantwortlicher Redacteur: Anton Funtel. MW M» Mll 8imon Nutar in fr. Ol-uisn. ^«lila: 1:1,000.000. (üeus. na piktno pripkto ßI6. 6 50, na platno pripetc» 8 pllli-iüc2mi ßlcl. 7'50. — N», prc>6^ ^L v !g. p>. »lelnma^ l sell. LWliei'g-llVl lliWarni Der Schlecken derIungaesellen nnd Strohwiiwer, die darauf angewiesen sind, iu Gasthäusern zu essen, sind die be» rüchtigten dünnen Suppen ohne Kraft, die dem Ange ebenso missfallen, wie dem Gaumen. Eine Messerspitze des rühmlichst bclanntcn, ob seines Wohlgeschmackes wie seiner Ausgiebigkeit gleich geschätzten Liebig'scheu Fleisch »Ex tractes genügt indessen, nm auch der dünnsten Gasthaussuppe ein vorzügliches Aussehen und eiuen prä'chtiaen Geschmack zn gebeu. Da eiu kleiner Tiegel Licbigs Fleisch«Extract leicht in dcr Tasche untergebracht werden kann, wissen sich viele Gasihausbesucher mit Hilfe dieses Extractrs vor schlechten Wirtshaussuppeu zu schützen. j(eute 2benll5 um 7 Unr Larten - krWung mit Mtär-Concert (2180) It,«»t,Utt'ttt«u,'. Aalt anzuwenöenöer Metall-Lack in allen Farben für Vergolde, Optiker, Spengler, billigst zu haben bei Nrnder Vberl, Laibach, Franciscanergasse. Nach ausluärts mit Nachnahme._______________________________(884) 11—3 Wilhelm's Master.^ Dieses ausschließlich in der Apotheke des Franz Wilhelm in Neunlirche« (NiederUsterrcich) erzeugte Pflaster wird in allen Fällen mit Vortheil verwendet, in welchen überhaupt ein Pflaster gebraucht werden soll. Besonders nützlich erweist es sich bei alten, nicht entzündlichen Leiden, z. B. bei Hühneraugen, Leich» dornen, erfrorenen Glieder« uud veralteten «e» schwüren, indem es nach vorausgegangener Reinigung der betresfeudeu Stellen, auf Taffct oder Leder gestrichen, auf« gelegt wird, Preis Per Schachtel 4tt lr., 1 Dutzend 4 fl., 5 Dutzend per Dutzend 3 ft. 5U tr. Weuigcr als zwei Schachteln werdeu nicht versendet uud losten bei Franco-Zuseudung 1 fl. ö. W. (3812) 9—9 lle'Mieli llenllll, lllibzell 2539) 49 rort^äbronH vr^vl^tton Issonkoltvn. > > » »Ü^^VÜlü h«.l Vlllaoli, «krntou. ^ « 4 ^ ^,!-?,<, Ul, ^v, w. ^ollmiät (sl, «Ili-U»ml>!!,>i», VVloü, u, «I^llkxvilk!», i!i,I,moii, ^Vciiüin,: l'r. Nimmo!«t<)88 (!r. l8ll,I, Wiiit«,-: Nlio3-IHc>7.on. — Nlli-llnln l.»Nll'8l>I>» VSl>«»>tUNl>. — p!-<>3PS0t0 Kl,8t«nf>-0l. (106U) 18—<4 Zu haben in fast allen Spezerei- und Delicatessen- Geschäften. Zu haben in fast allen Spezerei- und Delicatessen- (1774) Geschäften. 12-5 Ursprungsort: Giesshübl-Sauerbrunn, Eisenbahnstation. Cur- und Wasserbeilanstalt bei Karlsbad. Prospecte gratis and franco. llä8 llL8tL Il'ln!lM888l' del ^pMoiulo - Not«.Ur izt äsr in nolclisn wällen alt kevvälirte, von MLäicinisc^en H^utorilälLn »tets emplolilyns >M > ^MD^^ ^ ^7l!i? llerzeilis I8t vollLtän^iß lrei von 0rgani8c>,Il6n 3u!)> »tanken unc^ dielet l)68onäer8 an Orten mil. xweilel- naktem Ilrllnnon' ocler I^eitunß8wn,88ei' 63,8 /.uträß- X.) 1idi8t6 Netlänk. (1448) 2 ln I^aidlluk XU dexiokon lluiüll »No Wnnlkollan, zrös»«« Zpslel-oi-, Woil,. un<1 I^Llicillto«««« «Hn6Iun8«n oto. ßei Nieren- und Blasenleiden, Harngries und Gicht, bei Catarrhen der Athmungs-u, Verdauungs-Organe wird die Xithion-Quelle Salvator mit ausgezeichnetem Erfolg angewendet. Harntreibende Wirkung. Leicht verdaulich. Eisenfrei. Medicinal-Wasser und dietätisohes Getränk ersten Ranges. Von vielen Autoritäten und bekannten Ärzten besonders jenen Personen empfohlen, welche zufolge sitzender Lebensweise an Harnsaurer Diathese und Hämorrhoiden, ^ sowie gestörtem Stoffwechsel leiden. 3 Yorräthig in Mineralwasser-Handlungeji & wo dies -2 nicht der Fall sein sollte, wende man sich an die ££ Salvator-Quellendirection in Eperies. £ Danksassung. Für die vielen, allseitigen Beweise herzlichster Theilnahme während dcr Krankheit uud aulässlich des Ablebens unserer nmigstgeliebteu Frau, resp. Schwester uud Schwägerin, der Frau Johanna Nep. Schwarz geb. Sirnig dann für die schönen Kranzspenden uud für die zahl» reiche Begleitung zur letzten Ruhestätte danken wir jedem einzelne!, uud allcu zusammen, insbesondere danken wir jedoch dem hochw, Propst Herrn S. Elbert, der hochw. Geistlichkeit nnd deu hochw. Brüdern von ztandia, den Herren Beamten nud Bürgern von Nudolsswcrt sowie allen lieben Verwandten, Freunden uud Bekannten aufs inuigste und wärmste. Laibach am 2. Juni 1899. Karl uud Fannh Tirnig, Friedrich «Lchwarz. Laibacher Zeitung Nr. 125. 1010 3. Juni IM' Course an der Wiener Börse vom 2. Juni 1899. n^ dem oMene« CoursMte. «. . « , . tld Warf SlaalS'Znlehen. »»/<, Einheitliche Rente In Noten verz. Mai-Nuveinbcr . . . 100 ?) ioa 90 inNo!essverz,ssel,r>iar Aunust wo «0 »no 8U „Silber vcrz, Iäuner^uli 100 25 100 45 „ ,, „ Npril-Octulier W0 25 l«<> ^ l8ü4er 4«/,, Staatsluse 2,>a st. 1?1 50 172 z<, 1«N0er 5"/» „ nanze 50» st, 129 - 140 - 18l,0l>r 5»/„ „ Fünftel 100 st, 1°6 2!> ,5?-_ 18«!cr Staatslose . . 10» st, —'— —— dto. ,, . . 50 st — — —— b°/<> Dom..Pfandbr. k 120 fl. 1«-- t4S — 5"/„ Vesterr, Goldrentc, steuerfrei 118 8ü 120 05 »"/„ dto, Reute i» Kroüeuwähr., steuerfrei für 200 zn uüeu Nom. 100 55 INN 7ü dto. dlo, per Ultimo . . 10055 10« ?k> «'/,"/«österr. I,wesli!iou«-Rent« für 200 Kronen Nom. . . u? io 87 8,> Eisenbal»N'V///<> l«'b0 126 u« Htudolscinal!» 4"/„ l» «tconeuw. steuerf, (diu. St.), sür 200 Kr. Num.........S3 80 V9 üU Vurai lbcrgbahn 4"/, i. Kronen!»- steuerf,, 4«o u. 2000 irr. f. 200 Kr. Nom..... 98 40 88«!' Zu staatsschllldUerschrelb»«' gen abl,este»ip. Eisenb.'Actien. Elisabeal,u 200 st, CM, 5>'/.°/, uuu 2UW st, o, W, pr, Sttick . 254 - 255 ö« dto. Liuz Äubwei« i!UU st. ü. W. b'/V'/n........»34 5N 285-2!> bto, Salzb.-Tir. 200 fl, 0. W, 5"/. »8? »k »«8 2', Gal. «arl°Ludw..B. 200fl. LM i!l0'60 »11 SN Geld Ware Vom staate zur Zahlung übernommene '— 11b 50 Clisadetlilial)», 40« u. 2000 M. »00 M, 4"/„...... II» 50 II» l» Zsrauz Jolt's.«., Em. 1884, 4»/, 88'Ui> 89 U!i Valizische jlarl - Ludwlg. Nahn, diverse Stücke 4»/„ .... 88 i>0 «9'— Vorarlliergrr Vahn, Vm. 1884, 4"/a (div. St.) 2., f. 100 fl. N. 88-50 99-10 Ung, Goldrente 4°/„ per llassl 119-5») i,9-?s d!u, bto. per Ultimo . . . . 116 50 1.9 70 dto. Rente i» Kruüciwähr., 4"/^ steuerfrei sür!j«0zlrutte!iNom. 9?un 97'2?, 4"/n dtu, dtu. per Ultimo , . 97>l>>» 8? 25 »to,St.E,M,GuId,0l,sI,,4>/,"/, 8670 «U'S« d!o. dto. Silber iuo fl,. 4'/,"/, 101 — 10180 blu, Elaats.Oblig. (Uiig. Oslb.) v, I. l8?u, h"/s,..... 12010 lüU 8, dto,4>/2ilcegal.Abl,-Obl. ^<),g„ ,s,1 2» bto. Präin,.Aul. 5 100 il. ö. W. ,«0-5« ,«1- ^-5-»""'«, ^ bo fl. «. W. l^>5^i6i- Theiß 3teg.«üose 4°/« 100 fl. . »U z5 ,»» Äb Grundentl.-Vbligatione» (für 100 fl, CM,). 4"/, UiMrische (lN0 fl. ö, W.) . 85 20 8«-L0 4"/„ lroatisch« «nd flavonische . Sü-^z 97 2b Andere äffentl. Anlehen. Donnu-Nrg.-Lose »°/„. . . . l2»?5 12375 dt«, -Nnleihr 187» . . lU« 75 109 öb Anlehen der Stadt Gürz . . uz-- — — 'Anleben b. Stadl,,emn»de Wlen 103'?5 104 2b Anlegen b, Stadl^iueinbe Wie» (Sillier oder Gold) . - !25 25 !26'— Prämieu Ä»I, b. Etadtgm, Wien i,<«^ 179-»^ Äörsebau.Aulehn«. verloeb, z"/, ,«<,.)5 __._^. 4"/, liraioer Lonb^» Unleh«, . gg.^z fig.^h «eld Ware Wndbritst Mr 1U0 fl.). Vodci, allg, üst. in 50 I verl, 4°/„ y? 70 9t>7„ bto. Pläm.-Schldv. 3"/«, l. Em. il9^o ,8^1 5' dto. dtu, «"/«' I> Em, 11750 l,« 25 N .österr,LnudesHl)p,-A»st,4°/„ U8»0 100 8» Oest,°uug. Äaul Verl. -»"/„ . . 10020 101-2» bto, dto. 5Ujl>hr, „ 4°/„ . . 100-20 101-8U Eparcasse,I.öst,,3NI. bl/, 101 40 Oesterr, Älordwestbahn . . . 110- i:<> ?5 Staa!»bahn3"/n^FrcK,500p St, ^14 — ill«-— Lüdbahn 3"/« KFrcS. 500 p, St. ius>— i^»-z<) dto. 5°/^ il 200 fl. p. 100 fl. ,23^5 123?!, Ung,^aliz, Nahn..... 10s — i«ö-5n 4°/, Unterlrainer Nahnen . . »v 5» i<,^ __ Hllnk'gltlen (per Stück). slnglo Oest, Vanl 200 fl. «0»/» E. 1K21N 153 10 «anfverein, Wiener, 10» ft. . 8?s 5» 277 — «oder.-Änst.,Oest,,200 fl,V,4««/„ 47? — 480 - Lrdt-Unst. f. Hand, n, O, NlNft. .->— -- dto. dto, per Ultimo Septbr. 855 «0 3ü8 !>, Creditba»!. Allg, uill,., 2«U fl. . ä«8 50 »69 50 Depuslle»l>a»l, Allss,, 200 fl, . 2,4 - 2llÜ — Wcumple Wes,, Ndräst,, 500 fl. ?ü0'—735'— Viroiilialseiw,, Wiener, 200 fl. 255 — 257 — Huputl)t!Ii.,Oest., 2UU fl.25n/^V. 97 50 W'5« LLuderbaul, Oest., 200 fl. . . 24125 24175 Oeslerr. migai. Vanl, «00 fl. . 915— 9>b5» Unwnbanl 200 fl..... 31s 50 äi? 5« «e«l«hl Wa«e Hctien von Graneporl« Unternehmungen (per Srilcl). Aussta-Tepl. Eiscnb. 300 fl . «605 I«<)9- Whm. «ordbah« 150 fl, . . »" — »48 - Vufchtlehrader Eis. 500 sl, CM, 1?»5 1745 blu, dto, (M. >Y 200 fl. . «» - «42 -Donau ^ Dampfschissahrts . Ges., Oesterr,, 5««> sl, CM, . . 4ö0-—48^ - Dlix«ude,ibachl>r V.«« liN0fl,<2. 78-- ?>> - Ferdi'iaüdö^iordb, I000fI,CM. 2»3b' l««iä' Leliib-C^lnuw,'Inss» - Eisen»,» Ge»N!chaft 200 fl. 2, . . »8», —289- Lloyd, vest., Trieft, f.ou fl.EM. 456 > 4«N — Oesteir. «ordwestb, 2N<> fl. V. »49- »n0-- bto. bto, (lit, U) 200 fl. S. 262 — »«^'50 Pran-Dnxer Eisenb. 150 fl. O. . 8«--- 89-b« Staatseisenliahn 200 fl. S. . »l»6 «0 857 — Südbah» 200 fl. S..... 52ö0 l« 4" Sübüordd. Verb.'N. LN» fl. CM. «00 2>> L01L5 TramwayGcs.,Wr,,l7Ufl,i>.W. —-— - — bto. El». 1887, L00 fl. . . 497 — 488'— Tramway-Ges., NcueWr., Prl»» ritäts-Äctien 100 fl. . . . 12520 123 - Ung,-naliz, Ciscnb.200fl. Silber 211-— 21» 50 Ung.Wcstb.(Raab.Graz)2UUfl.S. LI3-7b »14 - Wiener Lacalbalmeil^ Act,-Ges. —-— —'— I»dustrie«Hctien (per Stück). Naunef., Nlll,. öst,, 100 fl. . . »08- l«8 50 Vgvbier Eisen° und Stahl-Ind. rn Wien 100 fl..... 1«? 50 1«s - Eisenl!lll)nw,-Leil)g,, Erste, N0sl. 179 — I805N „«. 5»-— 68 5» Llestnger Vrauerel 100 fl. . . 185 - 183 — Montan Gcsellsch,, Oest.-alpine zizg 45 28» 95 Prasser Eise» Iüd, Ges. 200 fl. l»59 1283 Salssu Tarj. Stciüluhlen 60 fl. H24-— 328 - „Schloalmühl", Papierf. 200 fl. —-. zyz-— „kteyrer«.", Papiers», V,^«. ßi— 63 — ---------------—^il«'" Trifaller Kohlenw..Oes. ?l> st- "?"««!>< Wassc!!s.°G.,crst.inMen.100fl. 2>'ü' Wa>ino!!'Lelhanst., Allg.. inPest, W fl. ....... iS«^ ' Wr. Vanaesellschaft 100 fl, . - M" ',i^ Wlenerbrrner ZicgclMttieN'Ves- 4«2'-'" Diverse Lose (per Stück). ^ Vudapest-^asilica (Dombau) - s'A,.,-b<> Crebitlose 100 fl.....- «^b''",,!, Clan, Lule 40 fl, LM- - - ' ««" ,,^ 4«/„Du„!l>!.Dampfsch. 10Nsl,l3M, IS2'^ '^,. Ofeucr Lose 40 fl, . - - ' «"l? »zb« Palsfi) Lose 40 fl. VM, . - - ö» ^ ° ,^ «otlienlrreuz, Oest. Gcsv, ION, z<,l<) »"^ Rothen «reuz, U»,,, Ges, »,, bsi- N"^ ^ «udulph Lose 10 fl.....«?"7 «g-zv Laliü Lose 40 fl. LM, . - > »>b0 ° k>, Oe»oi«.Lose 40 fl, LM- - «^" ^ Djalbs!l>!!i.Lose 20 fl. LM. . - «0^ Vcwinslsck,. d. 3"/„ Pr, Lchulbv- ,.,.z d, Vudtncrebitaustalt, l. Ev>. ij?» ' ,^ dto. bto. II. Vm. 1889 - - llb" ^z« «albachcr L«fe...... »i - '" Penlftn. ^zi, »mfierbmn....... c?8«. i!»'k' Deutsche Plätze...... AH«»'" Loudon . ...... l^ <'»'» Pari« ........ «7'?5 ^"^ bt. Petersburg ....." Dalulen. ^ »ucaten......- - b.?« ,,l«. 20-ssrancs-Stiicke.....«°2 5«^ Deutsche »teichsuauluoten . . ^»/.„' «?" Ital!e,ii!che Vanlnoten . - > ". " ,-l«!' Papier.Uiubel ...... 1»"'^ rAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAfcAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAi Ein- iiia.a. TTerlca,-u.f vou Benteu, l*fnnii, Ac (leu, j IiO>«u etc., l>«>vl*<-ii uiiil Vulu(«u. ] (98») Lob-Versicherung. Sa.3a.lc- Ta.aa.ca. "Tv'š7"ecli.slex-a-esc!h.S,ft Ijitibiteli, Spitalgasse. JMUMIIII llll^t¥»lf1l»»B......¦r-»MM«"^infllllllM>1srMMMM«r»M'Mlt¥¥¥¥1IT¥rMT»M¥rilH¥lllt¥Ml1 Privat-Depots (Safe-DepoBita) <#1# -u.3a.t0T eiEra:liaznL Vexeclil-ae» cLo* ^* Vsrzlntuna von Bnr-Einlagen im C0«f«-C»rriBl- ni i«f &**¦&}**«<