H^. Samstag," 21. März 1896. Jahrgang 115. kaibacher Zeitung. »1,^^-—— 'Duz o u^"«: «ttt P° st Versendung: gllnziährig fi. ib, halbjahri, st, ?'5O, Im Comptoir: ^. ' delate ,?,^"» fi. 5 5». Für dle gustellnng in« Hmi« gnnzjtthrlg ft. i. - InsertlonSgedür: Ml ^^^ "" zu 4 Zellen 2l lr., »rüßere per Zeile « tr.- bei öfteren Wicoerholimgel, per «eile « lr. Die »Laib. Zelt,» erscheint tllgllch, mit Ausnahme der Vonn- und Feiertage. Die Nb»l»ist»att«» befindet sich Tongresöplay 3tr.», die «ebaciio» Vahnhofg»!se Nr. 15. Sprechstunden der Redaction von 8 b<» ll Uhr vormittag«. Unfrantlerte Vrlcsc werben nicht angenom«en, Vlanuscripte nicht zurüllgestellt. ^ Amtlicher Cheil. ! ^chft^ ""d k. Apostolische Majestät haben mit ^ RN unterzeichnetem Diplome dem Feldmar-?3kl!.<^. und Commandanten der 1. Infanterie-^F^'lon Leopold Gnftas den Adelstand mit zltnh"nm,rte «Mer. allergnädigst zu verleihen ^thichs!' "^ k. Apostolische Majestät haben mit > /^li,. "verzeichnetem Diplome dem Major des! ^U den^twM Erzherzog Friedrich Nr. 5)2 Paul ^Mdia'/tMstllnd „.it dem Ehrenworte «Edler-^ in verleihen^geruht. ^hijchs/-und l. Apostolische" Majestät haben mit ?"cenzH unterzeichnetem Diplome dem Major d. N.! "le Helichar den Adelstand mit dem Ehren-^' allergnädigst zu verleihen geruht. ! «i^chst!/^ k. Apostolische Majestät haben mit « ^'"schließung v?m 29.' Februar d. I. > z7 ^ ö" gestatten geruht, das« der mit dem Titel «iir Q ?thes bekleidet,: k. und l. Legations-^^"° Freiherr Kühn von Kuhnenfeld ° n ' und ^"re»z des päpstlichen St. Sylvester- ^en,.^^ königlich griechischen Erlöser-Ordens ^ ""d tragen darf. ^k^ haben mit F2st zli ,,s"sslleßung vom 23. Februar d. I. aller-^>l-C^«Mten geruht, dass der Hof- und Mi- ! ften "M,. erster Classe im Ministerium des! ' z-Nnan.,w. "glichen Hauses und des Neußern! '^lerlre., >!"^ titscha von Ma erHeim ^ ^ und /.. ^^den der Krone von Italien an- V^ d r ^bert Vtendelsburg zmn Vice-sür d/a 3?^ls- und Gewerbekammer in! tz ^tz> ^°^^896^ die Bestätigung ertheilt. ^/" zu^w"!?.'?e^ha?de7Wllhl des Stanislaus und der Wiederwahl des ^tiu.^Nl«er i^^ ^'"Präsidenten der Handels« und 2 ttthe^ ^"dy für das Jahr 1896 dieBs- Der k. k. Landespräsident in Kram hat den Ve-zirksarzt zweiter Classe Dr. Johann Vaupotik in Rudolsswert znm k. k. Bezirlsarzte erster Classe unter Velassung desselben in seiner bisherigen Diensteszuthei-lung ernannt. ________ Den 18. März 1996 wurde in der k. k. Hof. und Swats-druckerei das IX. Stück der lroatischen und das XI, und XII. Stück der rumänischen Ausgabe des steichsgeschblattis auszege-b«l und versendet. _______ Den 19. März 1896 wurde in der f, l. Hof- und Skats-druckerei das XII und XIV. Stück der polnischen und das XV. Stück der böhmischen Nusg«be des Reichsgesetzblatbeö ausgegeben und versendet. Heute wird das VI. Ttiick de» Aandesgesehblattel fiir Krain ausgegeben uub versendet. Dasselbe enthält unter Nr. 15 die Ku»dmachung des krainischen La»besausschusses vom 5. März 1896, Z. 2824, betreffend dle Einreihung der im Straheubezirle Reisniz gelegenen, iu der Ortschaft Willingrain vorkommenden Brücke über den Feistrizbach in die Kategorie der Vezirlsstraßen-Bauobjecle. Nr. 16 die Kundmachung des lrainischen Landesausschilsses vom 5. März 1896, Z. 2325, betreffend die Einreihung eixes Gemeindeweges im Straßeubezirke Gottschee in die Kategorie der Vezirlsstraßen. Von der stedaction des Landesgesetzblattes fi« Krain. Laibach am 21. März 1896. Nichtamtlicher Theil. Die Programmrede des Herrn Eisenbahnministers. ! Die Rede, mit welcher der Herr Eisenbahnminister FML. Ritter von Guttenberg den Voranschlag seines ! Ressorts im Abgeordnetenhause vertreten hat, findet in ! einem großen Theile der Wiener Presse anerkennende Würdigung. Die «Presse» schreibt: «Die Bevölkerung wird aus der Rede des Ehefs der neucreierten Centralftelle !die Ueberzeugung gewinnen, dass die Errichtung des ! neuen Ministeriums der Entwicklung unseres Verkehrs-! Wesens eine verheißungsvolle Perspective eröffnet. Mit soldatischer Schlichtheit, aber um so nachdrücklicher hat FML. Ritter von Guttenberg als den Leitstern seiner Eisenbahn-Politik die intensive Wahrnehmung der all» gemeinen wirtschaftlichen Aufgaben bezeichnet, die weitere Ausgestaltung des Vahnnehes, sowohl was die Haupt» linien als auch die Bahnen niederer Ordnung anbelangt, als das Ziel hingestellt, welches er sich vor Augen hält.....Was der Herr Minister über seine Tarifpolitil sagte, wird gleichfalls mit hoher Befriedigung erfüllen. Und wenn wir zum Schlüsse noch das social-politische Moment aus der Rede des Herrn Ministers herhorheben, das Wohlwollen, welches er den Eisenbahnbeamten gegenüber z« bethlltigen sich bereit erklärte, so wird der schmeichelhafte Beifall begreiflich sein, den die Programmrede des Herrn Eisenbahnministers im Abgeordnetenhause gefunden hat.» Die «Neue Freie Presse» bemerkt, der Herr Minister habe es verstanden, «seinen Ausführungen das Ohr, seiner Person die Sympathien des Hauses zu gewinnen^ Das Blatt constatiert, dass die Rede seitens der überwiegenden Mehrheit des Hauses mit Kundgebungen der lebhaften Zustimmung und des Beifalles begleitet wurde. Das «Neue Wiener Tagblatt» schreibt: «Was FML. Ritter von Guttenberg sagte, war eben so kurz wie klar und präcis, von jener Geradheit und Accuratesse, wie sie Männern zneigen ist, die an Genauigkeit und an Bestimmtheit des Ausdruckes von Jugend an gewöhnt find. Der Minister hat sich über alle wichtigen Angelegenheiten seines Ressorts ausgesprochen, er ließ nicht eine einzige der an ihn ergangenen Fragen und Wünsche unbeantwortet.... Die Ausführungen des FML. Ritter von Guttenberg, der im weiteren Verlaufe seiner Rede einer Reihe von Wünschen localer Art entsprechende Förderung seitens der Regierung zu« sicherte, fanden im ganzen Hause lebhaften Beifall und reiche Anerkennung. Man stand unter dem Eindrucke, dass ein gewiegter Fachmann an die Spitze des Eisen« bahnministeriums gestellt wurde, der mit festem Willen und mit tiefem Verständnisse daran geht, den Bedürfnissen des Staates und der Bevölkerung in Sachen des Verkehrswesens gerecht zu werden.» Nach dem «Extrablatt» haben die Ausführungen des Herrn Eisenbahnministers, dem sein militärisch gerades, dabei doch sympathisches und entgegenkommendes Wesen alle Parteien zu Freunden macht und dessen Fachautorität von jedermann voll anerkannt wird, vielseitige Zustimmung gefunden.» Das «Neue Wiener Journal» stellt fest, dass i« dem Programme des Herrn Ministers «deutlich da« Bemühen bemerkbar war, sein volles Verständnis für die Bedürfnisse von Handel und Industrie zu docu« mentieren. Ungetheilten Beifall werde das Versprechen des Herrn Ministers finden, im Tarifweseu an der so wünschenswerten Stabilität festzuhalten.» Feuilleton. ""ter dem Schnee. tz^ie l^ Non E. L.rne. ^^^gentag^ Schneedecke, welche wir nach den !""3 ^ lMe? l^ Frühwinters froh aufathmend >n? niichs^sam die junge Saat, die Hoff. >e d^^ die faftig?n ,>c.^it die Z" ^ires letzte Frucht. So lag dH'^ lich A" zu vergleichen, die von dem b ^> un" die T«?",""er "h"t an Ge^f " ^gend und, was durch ,^>7^. ^"ken gereift ist, ein Schah für 3>e> im Na2? h°lben Jahrhundert der Z >elt Mnden Ilas e der französierten Russin h?,^. k Sie ,'",° "s ^iroilos (Moosbeeren) ^ds^me^ der eben auf- ^". hinterlassenen 9>. H jwie ein A Vuch, in dem sie vereinigt ^3" ist ?er^e?""°" m postlagernde Sen-^> Ü'? der K'" d"ch was an seine Adresse l°X> ^tz> ^«Senden reichen Sammlung, ^ «bc^en sto?l ^°lter allezeit - auch an ^" U°t. W)t, wurde einstweilen das Nach- '^"'^^iben. heiht: mit gedämpfter Was nach der Ewigkeit am meisten schätzenswert, ist, ist die Zeit. Dadurch, dass die Intelligenz ihre Grenzen kennt, beweist sie ihre Macht. Die Intoleranz der Philosophen und der Oleich-giltigen — eine allerdings seltsame Zusammenstellung — erinnert an die Frauen, die eifersüchtig auf ihren Mann sind, den sie nicht lieben. Eine ältere Frau gefällt am wenigsten den älteren Männern. Der Tod lässt zuweilen eine größere Lücke, als der Lebende Platz einnahm. In alle schwierigen Dinge hat der Himmel einen Reiz gelegt, der nur denen bekannt ist, die es wagen, sie zu unternehmen. In normalem Zustande der Organisation strebt jede Wunde, sich zu schließen. Irrig ist, zu glauben, dass es einer Stütze nur für die Schwäche bedarf; im Gegentheil, gerade für die Stärke. Ein Strohhalm, eine Feder halten sich lange in der Luft schwebend. Me ein Diener die Farben seines Herrn, so trägt tm Geist die Farben der Seele. Iu der Einsamkeit beflügelt die Zeit ihren Schritt, und durch nichts wird ihre Flucht offenbar, gleich der Welle, die nicht murmelt, weil sie ohne Hindernis fließt. Wenn erlaubt wäre, zu vergessen, was man den im Range höher Stehenden schuldig ist, so wäre es dann, wenn diese ihres Vorranges sich erinnern. Es gibt so indiscrete Fragen, dass sie weder die Wahrheit noch eine Lüge als Antwort verdienen. Eitelkeit ist die Feindin der Eigenliebe. Ideen haben, heißt Blumen pflücken; denken, heißt Kränze daraus winden. Auch das Misstrauen lann sich verrechnen. Die Welt nimmt Antheil nur an positiven Leiden; sie ist geneigt, zu beklagen, was einer verloren hat, niemals das, was ihm fehlt. Eine Frau, die nicht hübsch war, war niemals jung. Die Aufmerksamkeit ist ein stillschweigendes und anhaltendes Lob. Nichts ist so unverschämt wie manche Nachsicht; e8 gibt Leute, die uns etwas vergeben, als ob sie das Recht hätten, uns zu verurtheilen. Wie (nach Heraklit) wir nicht zweimal m denselben Fluss steigen, so haben niemals zwei Personen dasselbe Bild gesehen oder dasselbe Buch gelesen. Zwischen spät und zu spät gibt es dank der Gnade Gottes eine unermessliche Entfernung. Alle höheren Qualitäten kennen sich selber nicht. Wer hat sich jemals für demüthig gehalten, ohne an« maßend zu fein? Wann hat die Generosität nicht geglaubt, alles schuldig zu sein, was sie gibt? Wann hat die Unschuld gcwusst, dass sie keusch ist? Die Verwässerung der Ideen, die mir theuer sind, finde ich unerträglich: ich liebe den Zucker, ich hasse den Sirup.z '«,«," Die beste Lection für viele Leute wäre, a« den Thüren zu horchen; dass es nicht anständig ist, müssen wir ihretwegen bedauern. Es ist seltsam, was alles diejenigen nicht können, die alles lönnen. L»ib»chei Mum 3k, «7, 524 3i, Mrz 1«^ Politische Uebersicht. Laib ach, 20. März. Anlässlich der Ernennung Seiner Majestät d?s Kaisers zum Chef des ersten Garde«Dragonerregiments Ihrer Majestät der Königin Victoria von England schreibt die «Presse»: «Die Verleihung einer Regiments-Inhaberschaft an unseren Kaiser durch die Königin von England wird in der Monarchie dankend gewürdigt werden..... Die vortrefflichen Beziehungen der Monarchen finden hier in der öffentlichen Meinung der unter ihrem Scepter stehenden Nationen, in den Interessen der Völker und ihrem Friedenswunsche Theilnahme und Gefolgschaft.» — Die «Neue freie Presse» erblickt in der Ernennung «einen neuen Beweis für die zwischen den beiden Reichen und den Dynastien bestehenden herzlichen Beziehungen.» Der Budgetausschuss des Abgeordnetenhauses genehmigte das Gesetz betreffend den Umbau der Wiener Gewehrfabrik zu klinischen Zwecken. Sodann wurde die Generaldebatte über das Pensionsgesetz für Staatsbeamte und deren Witwen und Waisen beendigt. Berichterstatter Lupul kündigt mehrere Abänderungsanträge an, welchen die Regierung zustimmte. Der wichtigste dieser Anträge geht dahin, dass die Pensionen der jetzt lebenden Witwen gegenüber der Regierungsvorlage um 25. Procent erhöht werden. Der permanente Gewerbeausschuss des Abgeordnetenhauses hat das Referat des Abgeordneten Neuber über die Vorlage betreffend den Detailhandel zur Kenntnis genommen. Es wurde der Wunsch ausgesprochen, dass der Ausschuss nach den Oster-ferien die Berathung der Gewerbenovelle in Angriff nehme. Das ungarische Magnatenhaus nahm einstimmig die Indemnitätsvorlage an. Graf Ferdinand Zichy erklärte, er votiere die Vorlage, jedoch ohne hiemit sein Vertrauen zur Regierung zu documentieren. Redner griff heftig den Ministerpräsidenten an, in dessen Neujahrsrede er einen Angriff auf die Ehre seiner Partei erblickt. Der Ministerpräsident erklärte, es sei natürlich, dass der Vorredner der Regierung lein Vertrauen entgegenbringe. Die Regierung erbitte und erwarte auch von dieser Seite kein Vertrauen, es ist ihr sogar nicht erwünscht; denn wenn Zichy die Regierung mit seinem Vertrauen beehren würde, würde dies nur ein Abweichen der Regierung von ihrer Richtung bedeuten. Nach einer der «P. C.» aus Rom zugehenden Meldung ist vorauszusehen, dass im Zusammenhange mit dem Cabinetswechsel auch im diplomatischen Corps Italiens ein Mouvement stattfinden werde. Dasselbe sei jedoch keinesfalls unmittelbar bevorstehend. Der Aufenthalt des Botschafters Grafen Nigra in Rom dürfte ungefähr zehn Tage dauern. In der gestrigen Sitzung der italienischen Kammer erklärte Dep. Toaldi, der Antrag, den er f.estern eingebracht habe. besitze keinerlei politischen Charakter. Er fühlt sich durch die Erklärung der Regierung befriedigt. Imbriani sagte, er habe gestern dem Grnße an das rumänische Parlament zugestimmt. Er mache nur weitergehende Vorbehalte über ein gemeinschaftliches Vorgehen mit England, schließe sich aber gleichwohl dem Danke für die freundlichen Worte des englischen Unterhauses an. Ministerpräsident Rudini erklärt gegenüber dem General Mocenni, er werde Documents über Afrika vorlegen, darunter solche, welche beweisen, dass Friedensunterhandlungen schon vom vorigen Cabinet eingeleitet worden seien. Er werde auch eine Abschrift des diesbezüglichen Beschlusses des Ministerrathes vorlegen. — Wie in parlamentarischen Kreisen verlautet, hat die Wahlprüfungscommission beschlossen, der Kammer die Annullierung der Wahlen Defelice's, Bosco's und Varbato's vorzuschlagen. Anlässlich der Debatte über den afrikanischen Credit werden mehrere Tagesordnungen eingebracht werden, darunter eine, welche die Einsehung einer parlamentarischen Untersuchungscommission über die Verantwortlichkeit der Regierung für die jüngsten Ereignisse in Afrika beantragt. In der französischenKammer interpellierte Dep. Charmes über den Vertrag mit Madagascar. Minister des Aeußern Verthelot verliest eine Er llärung, in welcher bekräftigt wird, dass es sich bei Madagascar um die Besitzergreifung handle, welche den Mächten bereits notificiert wurde. Dep. de Mahay unterbreitete eine Tagesordnung, in welcher diefe Noti-ficierung genehmigt wird. Ministerpräsident Bourgeois acceptiert diese Tagesordnung, welche mit 445 gegen 8 Stimmen angenommen wurde. Dep. Fürst Starhemberg verlangt Aufklärungen über die Expedition nach Don-gola. Minister des Aeußern Berthelot erwidert, die Expedition könnte eine Erhebung der fanatischen Nachbarn unserer Besitzungen hervorrufen und den Zeit« Punkt für die Räumung Egyptens hinausrücken. Er er-fucht die Kammer, es bei dieser Erklärung bewenden zu lassen, da der Meinungsaustausch zwischen den Mächtet, fortdauert. (Allgemeiner Beifall.) Wie man der «Pol. Corr.» aus Madrid schreibt, werden die Gerüchte, wonach man an maß gebender Stelle mit der Action des Generalcapitäns auf Cuba, General Weyler, unzufrieden wäre und dessen Ersatz durch General Borrero ins Auge fasse, in Regierungskreisen entschieden bestritten. Man betone, dass die Kritik, welche von einem Theile der Presse an den militärischen Operationen des Generals Weyler sowie an der von ihm behufs Unterdrückung des Aufstandes befolgten Methode geübt wird, ungerecht sei, es müsse ferner anerkannt werden, dass er für die kurze Zeit, seit der er an der Spitze von Cuba steht, Genügendes geleistet habe. Des weiteren berichtet man uns aus der spanischen Hauptstadt, dass die Wiedereröffnung jener Hochschulen, drren Schließung wegen der Demonstrationen der studierenden Jugend gegen die Vereinigten Staaten verfügt werden musste, demnächst cr« wartet werde. Nach mehrtägiger Pause wurde die Verhandlung über den Abschluss eines Handelsvertrages zwischen Oesterreich-Ungarn und Bulgarien wieder aufgenommen und werden nunmehr täglich fortgesetzt werden. Die bei diesen Verhandlungen herrschenden Dispositionen sind, wie das «Fremdenblatt» betont, keine ungünstigen und lassen einen gedeihlichen Abschluss erhoffen. Bei dem heutigen Stande der Angelegenheit lasse sich aber ein auch nur annähernd genauer Zeitpunkt, bis zu welchem die Verhandlungen spruchreif werden dürften, nicht bestimmen. Die «Times» melden aus Singapore vom 17. d. M: Nach Hieher gelangten Meldungen erklärte die japanische Regierung, dass das Flottenprogramm '----------------------------------—— P. .den Bau von sieben Kriegsschiffen umfasse-"7^ russischen Admiral wurde gestattet, seine Schifft ", , Hafen von Singapore zu docken. Es handelt ^ um einen Höflichkeitsact. Das chinesische H^' ^ gegen die muhamedanischen Aufständischen l^ .^ schritte. Die Soldaten begehen Plünderungen «" ^ Lande. In Hongkong wüthet die Pest noch ww^ trotz der durchgreifenden fanitären Maßregeln gierung. ^^--^ Tagesneuigleiten. ^ — (Das Jubiläum Sr. Majesty Kaisers.) In der Sitzung der Reichenberger ^ lammer wurde über Antrag des Präsidenten ^ ^< au« Anlass des Kaiser«Jubiläum« die Mdu"»^ Jubiläums. Gewerbefonds von 80.000 Gulden, unverzinslicher Darlehen an gewerbliche Vere> , zur Beschaffung von Maschinen und Vi""^ Heereslieferungen, zur Errichtung von V^3<^ und Bildung von Probuctivgenossenschaften M — (Erzherzog Franz Ferdina" , Oesterreich-Este.) Wie man aus «llei^ telegraphiert, begab sich am 19. d. M. Herr ^ Franz Ferdinand von Oesterreich-Este mit de«n ^ «Werra» des Norddeutschen Lloyd direct nny^ von dort aus wird der Herr Erzherzog l" Aufenthalte nach Nizza reisen. a»^ — (Reise des Erzherzogs Karl^/ und seiner Familie.) Wie man milthe'^i-dem Programme gemäß Ihre l. urd l. b°5 .^ herzog Karl Ludwig und seine Gemahlin ^'^ Maria Theresia sowie deren Töchter, die EA/zss Maria Annunciata und Elisabeth, mit GeM^" schon in Jerusalem eingetroffen sein. Att g Präsidiums am 16. März wohnten Seine ^^) Kaiser, Se. l. u. l. Hoheit Herr Erzherzog ""^L' das diplomatische Corps und die Spitzen d" ^.' bei. Seine Majestät der Kaiser, vom bAnte»^ Ludwig Victor und dem Herrn Minifterpräft^ ^ ^ Vadeni empfangen, erschien, Gräfin V"^Mrad^ ^ Lisette stürzte ans Fenster, 'hlHc^ . aber so sehr. dass es ihr erst nach l" ^ gelang, die Flügel aufzureißen. . ^te ^ . «Luft, Luft, ich ersticke!, nnedery .> gleichen unnatürlich heiseren SUM""' ^H. ^B Die Hand, welche unwillkürlich ^ ,., gegriffen hatte, sank schlaff an der ^' F. ^. schwankte sie einige Schritte nach "Me!',, ^ «Lisette, Lisette. sie ist ^'^Nl^ erschreckt, indem sie sich mit Beistano .^ ,yr . das zur Erde sinkende junge Mad^' l? M. aufrecht zu halten. Die Kraft der "^M d< dazu nicht aus und sie sahen stH H^ a", ,„ ihrem weihen, bräutlichen Staat ! ^ l gleiten zu lassen, wo sie auch regu"» R (Fortsetzung folgt») ^HrZeitung Nr. 67. 525 21. März 1896. ^ b? ^Wunden blutend, aufgefunden. Aus ^tbara V°. 'Ar Erhebung?« wurde dtssen Gattin ^ V«isi? dringendem Verdachte bestellten Mordes hliralt^ Irichte eingeliefert. Sie gestand, den veröde... "^nmetz ^^ ^^ ^^^ Mackow zum Ach«, sangen zu haben. Kopta fowie die Taglöhnerm lbtnfaizz' "k wgen Theilnahme am Morde, wurden ^, ^hllflet. "^>ttll°«" Raubmord in Prag.) Am19.d.M. l" ^tllg 5 "'"be in einem Ladm auf dem Marienplatze ^nna L^n^ ^" ^lte Goldwarenhändlerin Frau ^llc ^s? "^^" ermordet aufgefunden. Der Mörder "»l> i>^ /"l Ning - Etuis an hundert Ringe entwendet ^tl der n.^^ b" Ermordeten vollständig geplündert. ^'" M - ^ lagen ein fechs Kilo schwerer Pflaster-^"°tdete!^ ^""° H°cke- beide mit Blut besteckt. Die !Ü"Nt b», . ° feit zehn Jahren von ihrem Manne ge-l^dtt " em Kleidergeschäft in Wien besitzt. Von dem > ^ ^"°" leine Spur. "itn ^'" ^efterreicher bei Menelik.) Aus !?»l>td°l ."^et, dass ein gewisser Franz Segalla » «llrnil " ^""^ lünf Jahren von den Kaiserjägern Hlete?" Klient desertierte und nach Franlreich ? '»' z> <°°" zugleich mit anderen nach «bessinien 7> «t an . ^"st Menelils lam. Aus einem Briefe, >. das. .""kn Onkel in Wälschtirol schrieb, geht her-" dtlselh" "" ^" Schlacht von Adua theilnahm und !? ^«>n L """undet wurde. Gegenwärtig liege Segalla , ^rzia-n ?) ^er Schoaner, gepflegt von französischen >«««, ^^stern. —Wie die «V. Ztg.. mittheilt, ? ilebet,» l ^ ?^' bieder eine Truppe von mindestens ^bk,t> "'"" in Vozen ein. Sie zogen mit ihren ^ °e°^ ?"^ die Stadt und machten ihrem Un-,^s^."n Krieg in Nsrila Luft, indem sie fort-ft>e, d^z ^ «^l)du33o LHi-Ätiori». Einer von ihnen >lu„g 5> auf die erste Nachricht von ihrer Einöle ^'" die Heimat verließen und nun auf dem "" ^^"lchland l"en, wo sie ganz sicher Arbeit ^kiz.^enelil und die Presfe.) Wie der 2"" d«?"'. ^" der abessynische König schon zu 3' sie ita^^'°" seinen Truppen eingeschärft, im M die<>„ lsche Gefangene machen sollten, doch ja wichen nisten ^ behelligen, die dem Feldzug im si^" ihn«« ^gten. «Merkt euch das wohl,, sagte 1"' l° lal«/?"" 'hr italienische Reporter im Lager ? dn, "'" Ne unbehelligt, denn es sind Schriftsteller ?""" nicht?"^"^ 'st göttlich.» Diese Unordnungen ^" ^'e öl«,,? "^higen Wiederhall gesunden zu haben, ^ua a»^. . 'st ein italienischer Journalist Valli . ^ l D. ""den. V3Mell»n"»N"luchung gegen Peters.) ^lichzt«/»??^ ""b Ermittlung der gegen PeterS in >n leitete '^""^ °" ^- d. M. erhobenen Beschuldi-k^. Ulla ^."chslanzler ^ft Hohenlohe, wie die ^""te h "' ^ltung» meldet, die Untersuchung ein und "lb>beamten A'°"sr°ch Schwartzloppen zum Unter-fi>ng y"""' D»e Untersuchung wird sich aus die Ver- "Xt,. üeugen erstrecken, die sich in Oftafrila be- 3?" ^n"w°^^'°lhisches Schwert.) Seit tt^l«lv. °." weilt der General Alexandrowitsch von ^>. u, W'2« Nbelsmarschall des Gouvernements '^,l ""zösisch,n >-, ^ h°t die Reise unternommen, um K°l^" schen,-» ?"e ein Schwert altgriechischer Her-^3 "'ndes , ^" ^ einem Grabe des früheren 5it !"". aus ??^" worden ist. Der Griff des ^ lernäiT«"^ Erz, stellt Herkules im Kampfe kU °"isen is Schlange dar. Die Scheide aus ""en ""t> am ?""rt; man steht darauf ein Flolten-^tlte' ^2 bauti. ?" ^nde einen Löwenlops auf der ><^ " der Pallas Athene auf der anderen ^^(^"^PnuiuM-Nachlichten. tille^izy,^ d'e ertränkten Diurnisten.) ^0llen?den T>i"n?4 ^" "«e Verfügung getroffen, die ^ !dz " absiM 3" ^«her schwer empfundene Ge-""ttt ""istey ^^ '«s wurde bei Erkrankungen bisher »'""z n?1" Kranlhe^«^ ^^ ^°»»'ld eingestellt; mit-^te 3>Ä ^ngieren ?°n,melstellen des Postspar-^>ft ^"iuh ." und selne Verbindung mit dem 3^ts ^"halten ^ «ine täglich einmalige Fuß- ^°. K" die O'.^" «estellbezirl dieses neuen ^uda^ ^ "rtschaften: Nitnavas, Blecjevrh, »e. Neben«. Derecjivrh, Pule bei Roje, Kerschborf, Lohku, Maline, Naftle, Ober°Nassenfuß, Ornuskavas, Podturen, Radnjavas, Roje, Sela bei Vil-l>ach, Soncov-Marof', Slatenberg, Trebelno, Udnavas, Vrh, Vinstivrh, Ober- und Unterzabuluje. —o. " (Die Wohlthätigkeit«.Concerte der «Glasbena Matica».) Begleitet von den besten Wünschen der Bevölkerung, freudigen Muthes und mit dem festen Willen, all feine Kräfte der guten Sache zu widmen, hat gestern der Sängerchor der «Glasbena Ma-tica» die Fahrt nach Wien unternommen, um in der bekannten edlen Form den Dank der Bevölkerung Laibachs und Krains zum Ausdruck zu bringen. Große, freudige Bewegung rief die Nachricht von dem Allerhöchsten Huld« vollen Empfange der Deputation des Vereines durch Se. Majestät den Kaifer und die Kunde von den Allcrgnädigsten Worten des geliebten Monarchen hervor. Die Allerhöchste Billigung des schönen Unternehmens erfüllte alle Unternehmer mit froher, frischer Zuverficht und hob auch den Muth der Verzagteren. — Gegen 10 Uhr vormittag« war der Perron des Südbahnhofes bereits von einem zahlreichen Publicum besetzt, das mit den abreisenden Sängern, deren Begleitern und den Gästen, welche die Fahrt mitmachen, herzliche Abschiedsworte wechselte. Eine mit liebenswürdiger Zuvorkommenheit beigestellte Abtheilung der Musikkapelle des 27. Insanterie-Regiments trug lustige Weisen vor, und es entwickelte sich ein ungemein reges Leben, ohne der musterhaften Disciplin, durch die sich das ganze Arrangement auszeichnete, Abbruch zu thun. Der Separatzug, bestehend aus 1b Perfoncnwagen erster, zweiter und dritter Classe, war bald besetzt, da sich 310 Personen an dem Unternehmen betheiligten, deren Anzahl bis Wien die Zahl von 350 erreichte. Unter lebhaften Zurufen, Tücherschwenten und Musilllängen erfolgte um 10 Uhr 35 Minuten die Abfahrt des Zuges. In Mürzzufchlag erwarteten fünf lrainische Reichsrathsabgeordnete den Zug und begleiteten denselben bis Wien. Dankbar muss das liebenswürdige Entgegenkommen seitens der Sübbahngesellschaft hervorgehoben werden. Herr Generaldirector Hofrath Ritter von Pfeiffer förderte das Unternehmen in jeder Weise durch die Bewilligung von weitgehenden Fahrpreisermäßigungen, ja es wurde gestern nachträglich für Gepäck vollständige Gebürenfreiheit zugestanden. Herr Stationschef Gutt mann lam den Wünschen des Vereines gleichfalls in zuvorkommendster Weise entgegen und förderte die Sache durch Rath und That; er berücksichtigte thunlichft die Wünsche jedes einzelnen. Weiter wäre die Beistellung eleganter und bequemer Waggons, der freie Eintritt auf den Perron u. dergl. m. zu erwähnen, die den Sängern und Gästen eine angenehme Fahrt verbürgten. Aus Wien wird uns berichtet: Dlefer Tage wurde die Vertretung der Laibacher Gäste von dem Statthalter Grafen Kielmansegg und Gemahlin empfangen. Die Einladung der «Glasbena Matica» zu den Laibacher Concerten wurde in der liebenswürdigsten Weife mit der bestimmten Zufage, bei den Concerten zu erscheinen, beantwortet. Auch Bezirls-hauptmann Dr. v. Friebeis hat sein Erscheinen in sichere Aussicht gestellt. Um den Laibacher Gästen die erwünschte Gelegenheit zu bieten, mit der Wiener Vevöl« kerung persönlichen Contact zu nehmen, arrangiert das Concertcomil<5 einen Begrüßungsabend zu Ehren der Laibachcr. Derselbe findet Dienstag den 24. d. M. in den Zophiensälen statt. Mehrere namhafte Wiener Gefang' vereine haben ihre Mitwirkung bereits zugesagt. — (Vortrag.) «Die sensationelle Ent« oeckung desProfessors Röntgen und die Photographie des Unsichtbaren.» Also der Titel eines Vor» träges, den der in weiten Kreisen bekannte occultistische Schriftsteller Herr G. Manetho Ansang« nächsten Monates hier öffentlich im großen Saale der Philharmoniker halten und mit Experimenten demonstrieren wird. Das große Interche, das sich gegenwärtig in der ganzen gebildeten Gesellschaft für die geniale Erfindung des Professors Röntgen kundgibt, sichern dem geistvollen Interpreten allgemeine Theilnahme. Das detaillierte Programm bringen wir nächstens. Vormerkungen auf Sitzplätze bei Herrn Karl Till, Congressplatz. — (Concert der philharmonischen Gesellschaft.) Die Vortragsordnung des morgigen Concertes der philharmonischen Gesellschaft bietet einen ebenso fesselnden wie künstlerisch anregenden Inhalt. Unter den orchestralen Nummern finden wir die geistvolle erste Suite aus der Musik zu «Peer Gynt» von Grieg und I. Massenels «Scones Moresques». Fräulein Ophelia Landau, eine Schülerin des Musildirectors Herrn Zöhrer und Absolventin des Wiener Conservatoriums wirb ihr Können durch den Vortrag einiger Clavierftücke bekräftigen. Besonders dankbar werden bei der hier herrschenden Vorliebe für Gesang die Besucher die Wiedergabe der poesiereichen Zigeunerlieder von Johannes Vrahms für gemifchtes Quartett aufnehmen. — (Zur Vorsicht beim Benutzen von Bleistiften) wird gegenwärtig wieder in verschiedenen deutschen Lehrerzeitungen gemahnt. Und zwar wird hauptsächlich die grüßte Sorgfalt beim Anspitzen der Bleistifte empsohlen, sowie vor dem Anfeuchten mit den Lippen ge» warnt. Als abschreckende Beispiele aber werben besonders folgende Fälle angeführt. Vor einiger Zeit starb im Augusta.Hofpital in Berlin der 16 Jahre alte Kunstschlosser R. A. Er hatte sich beim Anspitzen eines Bleistiftes in den Finger geschnitten und achtete der Wunde, in welche etwas Graphit gerathen war, nicht weiter. Am nächsten Tage stellte sich eine schmerzhafte Entzündung des verletzten Fingers ein, die Hand, ja der Arm, fchwollen bedeutend an. Erst als die Vergiftung auf die linke Brust« feite und Schulter übergegangen war, wurde ärztliche Hilfe in Anfpruch genommen — aber zu spät. — Iu einem anderen Falle constatierte der Arzt als Ursache eines langwierigen, chronischen Darmtatarrhs bei einem jungen Manne die Gewohnheit, den Bleistift vor dem Gebrauche mit dem Munde anzufeuchten. Die Lehrer werben daher in den betreffenden Fachzeitungen aufgefordert, diese üble Gewohnheit zu bekämpfen. — (Sanitäts - Wochenbericht.) In der Zeit vom 8. bis 14. März kamen in Laibach zur Welt 1? Kinder, dagegen starben 20 Personen, und zwar an Diphtheritis 1, Tuberculose 6, Entzündung der Nthmungs-organe 1, infolge Unfalles 1 und an fonftigen Krankheiten 11 Perfonen. Unter den Verstorbenen befanden sich 3 Ortsfremde und 5 Perfonen aus Anstalten. Von Infectionskranlhelten wurden gemeldet: Scharlach 5 und Diphtheritis 8 Fälle. — (Auswanderer-Elend.) Aus Genua wird gemeldet: 160 in Görz interniert gewesene galizische Emigranten hatten bei der dortigen Polizei schriftlich deponiert, dass sie mit der Beförderung nach Espiritu Santo einverstanden feien. Infolge dessen wurde die Gratisfahrt für sie bei der «Veloce» beforgt. Nm 14. d. M. hier angelangt, erklärten die Auswanderer jedoch unerwartet, wahrscheinlich von Concurrenz-Agenten aufgestachelt, nur nach Parana auswandern oder aber wieder heimgesendet werden zu wollen. Erst nach langem Parlamentieren gelang es dem hiesigen General'Consulat und der Polizei, sie im letzten Augenblicke noch auf Grund ihrer eigenen Zustimmung zur Einfchiffung nach Espiritu-Santo in Brasilien zu bmegen, wohin sie mit dem Dampfer «Las Palmas» abgiengen. — Der «Wr. Mg. Ztg.» schreibt man aus Cieszanow, dass die Nus« Wanderung der Bauern nach Brasilien in dieser Gegend derartige Dimensionen annimmt, dass viele Dörfer fast menfchenleer geworden sind. Grund und Boden ist seit einigen Monaten daselbst fast ganz entwertet. — Seit Donnerstag weilt in Görz abermals ein Trupp galizischer Auswanderer, der an der Grenze zurückgewiesen worden war. Im ganzen sind es 70 Personen. Sie wurden auf Staatskosten im alten Gemeindehause in St. Andrea untergebracht. Elf Perfonen wurde Sonntag die Weiterreife gestattet. Eine Familie reiste vorgestern ab. — (Theater.) Auch die gestrige Wiederholung der Operette «Prinz Methusalem» fpielte sich bis aus eine kleine Schwankung bei einem Chore des ersten Actes ebenso flott und präcise ab, wie die erste Aufführung am verflossenen Mittwoch. Das Haus war ziemlich gut befucht und zeichnete die von uns schon in unserer gestrigen Besprechung näher gewürdigten und als durchwegs zufriedenstellend bezeichneten Leistungen, bei denen sich gestern eher noch eine kleine Daraufgabe von Humor eigener Prägung bemerken ließ, mit vielfachem und verdientem Beifalle aus. —pp— — (Benefiz.) Am kommenden Dienstag gelangt zum Vortheile der Fräulein Polalova undSlavkeva «Mam'zell Mouche» zur Ausführung. So wie sich diefe Operette großer Beliebtheit zu erfreuen hat, fo genießen auch die beiden Benefiziantinnen allgemeine Wertschätzung. Fräulein Polalova wurde sowohl in der Oper als auch im Drama zumeist mit hübschem Erfolg verwendet; Fräulein Slavceva gehört jahrelang zu den fleißigsten und intelligentesten Mitgliedern des sluvenischen Dramas. Es dürfte daher die Bereitwilligkeit der Theaterleitung, beiden verdienstvollen heimifchen Kräften eine Nenefiz-vorstellung zuzugestehen, mit Befriedigung begrüßt und durch einen zahlreichen Besuch nach Gebür anerkannt werben. —n— — (Frühlingsanfang.) Auf das Princip deS Gegensatzes bauend, dürfen wir annehmen, dass heuer der meteorologische Frühling mit dem aftronomis len Hand in Hand gehen und durch keinerlei Abnormitäten störend in die Entfaltung der Flora eingreifen werde. Seit dem 17. d. M. ist Ruhe in der Natur eingetreten; es erhöht sich successive die Temperatur, die Luftdruck« Verhältnisse werden constant normal, und so ist Aussicht vorhanden, dass die Natur mit der «schlechten Witterung, für längere Zeit aufräumen und dem Genius oe? Früh» lingözeit freien Spielraum lassen werde. — (Gemeindevorstands - Wahlen.) Bei der am 11. Februar stattgehabten Wahl des Gemeinde-Vorstandes in Villichberg wurden nachbenannte Grundbesitzer gewählt: Anton gaverl in Groß.Ooba zum Ge° meindevorsteher; Josef Visnilar in Nrezovo, Andreas Vidmar in Ceplje, Josef Borisel und Martin Povse in Aillichberg, Alois Vodnil in Urtice und Josef Vorisek in Rodez zu Gemeinderäthen. — (Heilserumtherapie.) In den Monaten Jänner und Februar l. I. wurden in der Stadt Laibach 34 an Diphtheritis erkrankte Kinder mit Heilserum be- Laibacher?ZeitungM. 67._________________________ _______526 21. Mrzi^. handelt, von denen 32 genesen und nur 2 gestorben sind. Die Erkrankungen waren in 10 Fällen leicht, in 17 Fällen mittelschwer und in 7 Fällen schwer. —o. — (Die Vleltricitäts-Anlage in Laibach.) In dem Berichte über den Kostenvoranschlag sür die Eleltricitiits-Nnlage in Laibach, veröffentlicht in Nr. 65 vom 18. d. M. soll e« richtig heißen: Kosten für die elektrischen Npftarate in der Centrale 4367 fl,, da dieselben dort unrichtig mit 27.950 fl. angeführt find. Bezüglich der Anschlüsse von Strombenützungsanlagen an das Leitungsnetz und Installation derselben bestimmt mit der der Firma Siemens 6.Halste abgeschlossene Vertrag Folgendes: Die während der Vauzeit und Vetriebsführung auszuführenden Anschlüsse von Strombenützungsanlagen an das Leitungsnetz sowie die Installation derselben, werden über Austrag des Bestellers (d. i. die Gemeinde) ausschließlich durch den Unternehmer hergestellt und demselben vom Besteller zu den vereinbarten Preisen vergütet. Nach dieser Zeit bis zum gänzlichen Ablauf der Garantie des Unternehmers ist der Besteller (die Gemeinde) berechtigt, mit eigenem Personal selbst die Installationen nach den Normalien des Unternehmers auszuführen, ist aber verpflichtet, die zur Ausführung dieser Arbeiten nöthigen Materialien ausschließlich vom Unternehmer zu beziehen. Der Unternehmer ist jedoch verpflichtet, die nöthigen InstallationS-Materialien zu den vereinbarten Preisen, jedoch mindesten« um 5 pCt. unter den in den jeweiligen allgemeinen Preisliften des Unternehmers aufgeführten Preisen zu liefern. Zu diesem Zwecke hat der Unternehmer bei jedem beginnenden Kalenderjahre einen Preiscourant der Firma über Installations-Gegenstände vorzulegen und die Genehmigung des Bestellers (der Gemeinde) hiefür einzuholen. Nach Ablauf der Garantiezeit steht dem Nesteller (der Gemeinde) der Bezug des Installationsmaterial«« vollkommen frei. — (Die zweite Eisenbahnverbindung mit Trieft.) Wir haben vor kurzem gemeldet, dass die Abhaltung einer aus den Vertretern der zuständigen Centralftellen zusammengesetzten Ministerial-Conserenz b> absichtigt sei, in welcher die in Angelegenheit einer zweiten Eisenbahnverbindung mit Trieft in Betracht kommenden Projecte einer Erörterung und Klarstellung unterzogen werden sollen. Wie die «Presse» hört, ist nun der Zusammentritt dieser Eonserenz für morgen anberaumt worden und es dürfte Eifenbahnminifter Ritter v. Gutten-berg der Commission präsidieren. An der Conferenz werben Vertreter des Eisenbahn-, Finanz-, Handels- und Kriegsminifteriums theilnehmen. — (Promotion.) Am 18. März fand an der Grazer Universität die Promotion des Herrn Franz Hozhevar, eines Sohnes des im Jahre 1889 verstorbenen Regierungsrathes Johann Hozhevar, zum Doctor utrins^u« juri» statt. — (Aus der Theaterlanzlei.)Die Direction theilt uns mit, dass Montag die letzte Operetten-Aufführung stattfindet, und zwar die kleine liebliche Operette «Die Zaubergeige» von Offenbach. Dazu gelangt der drastische Schwank «Charlays Tante zur Aufführung. Es ist dies zugleich die letzte Ausführung im Abonnement und müssen bei diefer Vorstellung alle Abonnementsbillets bei Vermeidung der Ungiltigkeit eingebracht werden. Mittwoch den 25. d. M. beginnt Herr und Frau Lewinsky ihr Gaftfpiel in Shakespeare's «Kaufmann von Venedig». Von der Bedeutung Iofef Lewinsky's, dieser Zierde des Nurglheaters in Wien, zu sprechen, hieße Eulen nach Athen tragen. Erfreulich ist es, dass Herr Lewinsky als Schylok im «Kaufmann von Venedig» auftritt, von welchem Oelschläger, der große Shalespeare«Commentator schrieb: «Titanenhaft ragt die Gestalt Schylols durch Josef Le-winsly verkörpert selbst unter all den Größen dieses Kunstinftitutes hervor; titanenhaft sowohl im Geist wie im Ausdruck, ein herrliches Bild, das unsere ganzen Sinne bemeistert,. Die Portia gibt Frau Olga Lewinsky» Precheisen. Viel gewürdigt, viel belobt, bedarf es bloß der Erwähnung, dass diese hervorragende Künstlerin die größte weibliche Rolle in Shakespeare's Drama spielt. — (llurliste.) In Abbazia sind in der Zeit vom 8. bis 17. März 514 Eurgiifte angekommen. 2lu»lo» »»or». Sonntag den 22. März (Passionssonntag) Hochumt in derDomlirche um 10 Uhr: Choral« messe; Graduale und Tractus von Anton Foerster; Offer-torium von Franz Witt. In der Stadtpfarrkirche St. Jakob am 22. März um 9 Uhr Hochamt: Uinuu, in IiouorLm 8t. (^<3oiliü6 von Adolf Kaim; Graduale von Anton Foerster; Ossertorium von I. Mitterer. Mittwoch den 2 5. März Hochamt um " Uhr: Messe von Felix Uhl; Graduate von Anton ssoerfter; Ossertorium von Dr. Franz Witt. Neueste Nachrichten. 3ihnng des Abgeordnetenhauses am 20. März. sOriglnal'Telegromm.) In fortgefetzter Berathung des Iustizvudaets erklärte Herr Iustizminister Graf G!eispach, er kiwue die Sprachenfrage einzig und allem vom Standpunkte »des Ressorts aus behandeln, welcher verlange, dass jeder in feiner Landessprache sein Recht finden könne. Die in der Praxis vorkommenden Unebenheiten werde die Justizverwaltung unablässig bemüht sein zu beheben. Die Frage der innern Amtssprache könne nicht vom Ressortstandpunlte gelöst werden, da diese als politische Frage das Gesammtministerium betreffe. Auf die Desiderien der Iungczechen könne sich der Minister nicht einlassen, weil die Frage der Amtssprache keine juristische, sondern eine politische sei. Die bisherige Praxis werde beibehalten werden. Er werde jederzeit die Unabhängigkeit der Iudicatur zu wahren wissen. Die Presse besprechend bemerkt der Herr Minister, die dermalige Confiscationspraxis sei sehr milde und er weist die Abnahme der Confiscationen unter der gegenwärtigen Regierung nach. Die Verdicte der Geschwornen in Presssachen lauten nahezn ausnahmslos freisprechend. Die Reform der Pressgesetzgebung sei nothwendig und werde in der nächsten Session das Parlament beschäftigen. Gegenüber den Friedensgerichten benehme sich die Regierung nicht ablehnend. Die Justizverwaltung betreibe die Einführung der neuen Civil-procefsordnung und der Executionsordnung. Der Herr Minister hebt schließlich rühmend die Vorzüge des Richterstandes hervor und erwähnt mehrere demnächst durchzuführende Reformen. (Lebhafter Beifall und Händeklatschen.) Das Abgeordnetenhaus nahm den Justiz« etat sowie die restlichen Titel des Budgets, ferner ohne jede Debatte das Finanzgesetz an und genehmigte schließlich das Gesammtbudget in dritter Lesung. Wohlthätigkeits-Concerte der Glasbena Matica. (Origwlll-Trlegramm,) Wien, 20. März. In Mürzznschlag erwartete eine Deputation von vier Herren des Wiener Comite's, geführt von Ministerialrath Urbankic, den Zug, der in Wien pünktlich eintraf. Am Perron hatte sich eine große Menschenmenge eingefunden, die den Ankommenden einen herzlichen Empfang ^ bereitet. Der Obmann dls Wiener Comite's Hofrath Suklje begrüßte in slo< venischer und deutscher Sprache die Gäste, indem er ausführte: «Landsleute, bringet zwei Dinge mit, das heimische Lied und die Dankbarkeit; das erstere ist die schönste Art, um letztere auszudrücken. (Deutsch fortfahrend): «Das Unternehmen ist so sinnig, dass es die Sympathie der Wiener Bevölkerung finden muss. Seine Majestät der Kaiser erklärte, Euer Unternehmen freue ihn; ein Gleiches ist auch bei allen Wienern der Fall.» (Stürmische Zivio- und Hochrufe.) Landesgerichtsrath Dr. Vencajz erwiderte in deutscher Sprache: «Wir kommen nicht Sanges-lorbern zu erringen, sondern nur die tiefgefühlte Dankbarkeit auszudrücken. Was Wien für Laibach gethan, werden bei nns noch die spätesten Geschlechter zu erzählen wissen. (Hochrufe auf Wien. Jubelnde Acclamation.) (Slovenifch fortfahrend) «Landsleute! wir kommen zu euch in die Fremde; jeder bringt tausend Grüße aus der Heimat mit, Grüße in der lieben Muttersprache! Wir kommen zu euch, um ein Stück Culturarbeit zu zeigen, Auf^ munterung bei euch zu finden und euch zu gemeinsamer Arbeit einzuladen!» Der Chor sang hierauf: «l)omovina mili kr»^!» Die Abfahrt mittels Omnibussen in die Hotels vollzog sich in musterhafter Ordnung. Hente wird Wien besichtigt. Die erste Probe findet soeben statt. FelegratNtne. Wien, 20. März. (Orig.-Teleg.) Herr Ministerpräsident Graf Badeni gab heute abends zu Ehren der an den Ausgleichsverhandlungen theilnehmenden österreichischen nnd ungarischen Minister ein Diner im Hotel Sacher. Wieu, 20. März. (Orig.-Tel.) Die Ausgleichsverhandlungen wurden heute im Palais des Minister-rathspräsidium von 11 Uhr vormittags mit einer kurzen Unterbrechung bis halb 6 Uhr abends fort« gesetzt. Gegenstand der Verhandlungen bildete dns Zoll-und Handelsbündnis. Morgen vormittags finden Besprechungen der beiderseitigen Ressortminister und um 2 Uhr nachmittag sodann eine gemeinsame Besprechung statt. Wien, 20. März. (Orig.-Tel.) Die Staatsbahnen weisen pro Februar d. I. einen Mehrbetrag an Ge-sammteinnahmen von 981.341 st. gegen Februar 1895 aus, wovon 247.135 ft. auf den Perfonen- und 734.206 fl. auf den Güterverkehr entfallen. Prag, 20. März. (Orig.-Tel.) Das Karolinen-thaler Handelsgremium hat in Anfehung des großen Aufschwunges, den der Handelsstand unter der Regierung Seiner Majestät des Kaifers Franz Iofef genommen, beschlossen, aus Anlass des fünfzigjährigen Regierungsjubilänms einen Iubiläumsfond zugunsten eines Asylhauses für verarmte ehemalige Mitglieder und deren Witwen und Waisen, sowie deren Angehörige zu gründen. Budapest, 20. März. (Orig.-Tel.) Das Abgeordnetenhaus begann die Berathung des Budgets des' LanocöuertlMdigm'gsnnmstcnmns. ' Berlin, 20. März. (Orig.-Tel.) Das H Kaiserpaar reist Montag mittags über den ^ nach Genua, wo es sich am 25. d. M f"^ Neapel einschifft. .^ Nom, 20. März. (Orig.-Tel.) Die «^ Ztefani. meldet aus Massauah vom heut'ge"'^ Derwische griffen am 11. d. M. viermal die »^, uon Sapera bei Kassala an, wurden jedoch "" llisten zurückgeworfen. . ^ Rom, 20. März. (Orig.-Tel.) - Kan'" A Die Kammer fetzte die Debatte über die afw^ Credite fort. ^ Petersburg, 20. März. (Orig.-Tel.) Die»"" Mutter reist am 24. d. M. nach Nizza. ^ ßs Constantinopel, 20. März. (Orig.-Tel.),^ dacteur des Journals , Ahmed M"',^> in oontumatiam zu lebenslänglicher ZwanMl ^ urtheilt. — In der letzten Nacht wiithete in ^ p eine furchtbare Feuersbrunst, welcher 60 H""' ' runter drei Schulen, zum Opfer fielen. . überlebenden Zeitgenossen des merkwürdigen TMllN^ ^ .', Der Neinertrag seiner mit großer Wärme gejchru,^l>> graphic Waldners, der ein Anhang von Liedern mid M!^5, beigegcben, hat der Verfasser der Errichtung eüi^ ^l^, an Waldners Gcburtshause zu Liesiug gewidmet. '^i^ berechtigte Hoffnung sich erfüllen und bi>3 dalM dao ^ das Waldner dnrch gemeinnütziges Wirken im " ^ ^ Landsleute sich gestiftet, sein schönstes Denkmal se"'-'^^ Alles in dieser «ubrit Besprochene kann d«N /> Buchhandlung Jg. oonKleinmayrkFed. " > bezogen werden. _^>^"^M Ausweis über den Stand der Thielseuchen i" für die Zeit vom 10. bis 17. März 1^6. ^ Es ist herrschend: F die slotzlrankhelt bei Pferden im Vezirü " > der Gemeinde St. Margaretheu, Ortschaft Eum^^ Angekommene Fremde. Hotel lAcfaut. . ^«"A Am 19. März. Baron Schiinberger, k. t. Vc^VU Ourlfeld. — Rurggcr, Erzieher des Prinzen """^ZV Wagensberg. — Mordo, Mosjmann, Iaulerrich, N^^ Ornstein, Niiel, Hellersberg, Gciringcr, Sax!, A ^ss, ^' mann, Robler und Walisisch, Kflte., und Sinct, '^F« < - Heinhofer, Kfm., Graz. - Singewald, KM,^.^, Pfeifer, f. f. Äberrechnungsrath, s, Familie, ÄlM^ §i>^ Plesch, Kfltt., Feldtirchen. — Raddo. Kfm., Udine. Privatier, Agram. — Detlcva, Kfm., Linz a. D- > Hotel Vaierischer Hof. ^cA Am 19. März. Wild, Privatier, Agrain. ^Hp, ^ Monteur, Prag. - Tomschitz, Privatier, M-A' ^ , / rencic, St. Peter. — Ersin, Privatbeamter, Ma"' "^ .«^ Am 20. März. Klötzer, Vahnbeamter, V'ua^.Fl. Ingenieur s. Schwester, Spittal. — Kodriz, S")'"/ ^^ inarttl. Verstorbene. ^" A m 1 9. M ä r z. Maria Mohär, Arbeite" V Wmerstraße ü, pHralyui» pulinornlm. Verzeichnis der Spenden^ zur Erhaltung der Kriegerdenkmale "« > Pfarramt St. Peter in Laibach 31 fl. 14 tr^^-s^ Meteorologische Beobachtungen^n^^^ 5 -3 Ä ft ^A"A Z TZ HZ^ K<-> Wind l^V ", ^ ^z tzZ ^X ^ 2Ü73t. 737-9 13 6 windstill ^e^^' ^"-9 »Ab. 738-2 6-3 SW. schwach^ ^ge< ^ ^ 21.I7U.Mg.! ?38>6 , 1-3 , NO. mäßig ! 6'^ Das Tagesmittel der gestrigen Temper" ^^ 3 4« über dem Normale. ^-""7^^ ------------------------^^a""l" > Verantwortlicher Redacteur: Julius Ohm^ ^< «itter von Wissehrab^^^-^/1 __¦----*~»!i!ÄTC# als Heilquelle seit Hunderten von M^efd*! Kl allen Krankheiten der Athmungfl- undnW*f rf*rö organe, hei Gicht, Magen- und Bl»fe" üPd V züglich für Kinder, ReconvalescenieD S (I.) der Gravidität. M\My^ I Bestes diätetisches and immvg^^V 1 Heinrich Mattoni in Giesshü^^" A -^^chkr Zeitung Nr. 67, 527 21. März 189t;. harzte " ^Maus i« Vteievmarl. Zum landschaftlichen Miihlen ?, . l^lor wurde nach dem Ableben des allgemein Mi^,,^^/ Christian Pallauf, der gewesene Operateur an den "' 3crd « ^°!"tt,es Professor Villroth und des Professor Chrobaf, "Nllnnt '^ ^umpf in Mim, IX. Bewirt, Gariiisongasse 0, ^^ ' (1210 a) °? n,el,s ^>^lnder. Das Verwerten einer Erfindung macht MeHt ,"uhe, «is das Erfinden. Vor allein ist zu diesem ""Wiid ' ^"icl^fähiqe^ Modell des ErsiudungsgMnstandes !^Wl,!'t ''"' Herstellung mil der gehiirige» Wchnmhaltung M» dies«?""'" müsste. In der Regel mangell dem Erfinder ^ Wria, " l^l ""^ ^'^ vielleicht gute Idee findet nicht ^kltet m ^Wicklung und lann aus diesem Grunde nicht "^°u ^!^ "'- Wie wir erfahren, hat ein Wiener Patent« ^Uen" V«a ^, ^,is^^. ^^ Bedürfnis der Erfinder Rechnung i bersten ^ "eiter desselben eine besondere Werkstättc V^llchtr ,,? "'^ 5U patentierenden Gegenstandes errichtet hat, !^ Gene !- ^"""l" vollständiger Geheimhaltung, Modelle "Mbunllä« ^'^ angefertigt werden, und auch der gesetzliche ^l>. »Nachweis für die sclwu ertheilten Patente erbracht ^.___ (901 u) "vICHFRlINß geSen Verlosungsverlust! W wllull«li« Prämientarif pr.l. April. 0 ,b6ia»rBffnr ' ' ¦ l'rümio (I. —'4ö ot. Verlust fl. 13- — " 0Q»U-l)ani'^""«B^ose „ ., --S6 „ „ „ 27-- 1 'H'e,^ P 8ch-"1>ri°ritttt. „ „ —'40snrfl. 100N. „ 13-— ^^Ges'ei&afl „MERCUR", Wien ^^^^^^ I,, Wollzeile 10. (1217) f fl^^HW^BjVMHmMn natürliches arseu- und ^SASM Wj M MM M f wasser (Analyse Prof. U; ^^t^g^lJ Ludwig v. Bartli, Wien) t;eji'jCl'W;i(.u ^7^^^"^^^^^ von mächtiger Heilwirkung itid!n'toenst ¦ mie< Nervosität, Blut- und Hautkrank- p°thek U US"AnoinalieiJ| Malaria etc- ~ Vorräthig etl Ufid Mineralwasser-Depots, Droguerien etc. < ^*"-»«^^^ t.1148; 12—2 | »"»N! V>«NI lie,! «n R„»t,Ich!lU,e>! dt« !^ Karl Neckuagel ^<^^wir^diel^ I. 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Neute in lttooeliwähr., 4°/,„ steuerfrei fi!r20c»Kr°!U'n«om. 9890 99'IN 4°/„ dto. dto, pcr Ultimo . . 98'95 U91ü dt°.Bt.E,Al.GoIdlU0st.,4>/,°/n 12U'?b 12475 dto, bto, Nilber 10« st., ^'/i"/,, I0i-b0i02'bn dto. Stantü-ObNg. (U»g. OW,) v, I. 187k, 5°/„..... 121 40 122 40 bw,4'/,°/n Echanlrega!.ÄbI.«Ol!l, iou iü ioi 15> blo. Präm.'Änl. ^ io« N. ü. W. ieo — INI — blo, dto. i^ 50st. ö. W. ie?--.iL1'— thetk.«Il,.Ausf 4"/o 100 fi. . 143 75 144 7!-. Grundtntl.-Ybligaliuntn (für ,00 sl. CM.). ^ lrontlschl» >md slauunlschr , 9LÜ0 97 50 4'Vu „naarilch«' (<00 st, ö, W.) , W N5 97'ül. Andere >lss»nll. Onleh»«. Dona» !)!<-«, L°!e 5'"/« . , > - 12? 25. 12« 2Ü dto. Anleihe 187« . . 107-50 108-5" Anlehe» drr Stadt Mrz, . . 112^> —'- Nülche» d. Gtndtgrmeinbo Wte» 10475 105 75 '.^»lehm d. Stlldtmcii!dc Wic,l sl oder Ould) .... 1L9-- 129-50 Piümie» Niil. d, Etadtgm, W!en 108'50 1U9'50 «ürsebul, Anlehcn, v^rloib. l.°, 100 4» 101 40 Ware Mndbll»s« (für 100 fl.). Nudcr.allg,»ft.in50I.°l,4',„«. — - ..--. dlu. ,, ,, in üU ,, 4°/« 99 llU 100-20 dto. Präm.^Schldn. »«/„.I.Em. 115 50 11850 dlo. dto. «"/„, II, VM. 11?-?5!i18 50 ^-üslcrr.LanbeS.Hyp.-Anst.^/o 100 —10080 vcst.'ling, Vanl verl. 4"/» - - l00-2u!ioi — bto, dto. b0jühr, .. 4°/» . . 1U02N 101— Eparcasse. l.«ft.,3«I. 5'/,°/««!. 101-50 —-- Prloritäl« - «Mgationen (für 100 st,), Fcrblnlliibz-Novdbnhn 0 Crebitlose 100 st...... 2Uli 2ü 202 75 LIllN, Lose 40 jl, CM. . . . Ü8-Ü0 59-50 4«/„Do»aU'DampIsch.l0<>f1.EM. !»!>-— 14N-. Osener iiole «> si...... «2— 63-— Palffy^olo 4« st. VM. , , . 0075 «175 Mulden kre»z, Oesl.Ges, v„ «0 st. 1«70 19 — Nl>>lM«re»z, U»g.Gcs,v., 5 st. 11— HU» Uudolph Lose 10 st..... 2U— 27 — Ealm°Luse 40 sl. CU. . , , «9 50^ 7050 St.°Gcüoi» Uosc l<> f>, CM, , 7150 72-50 Walbstciil Lu>o 20 st. LM. . . 59-- —- -WInbisäinrüV-Lose 2» st, CM. . d.Äodsiicredilni'slalt.I.lzm, . 15-25 K',-25 dto. dto. II. Em 1U83, . . 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S. . 28L5U,2»3 — dlo, dto. (lit. U) 200 fl, i». 284-—,284-50 Pill^2!>z>er(M.,ch, l5Nfi,O, . 9525 9U — Etallt«c4'5U Siidbahn 200 sl. T..... 9«-f>U 97l>i» Subnordd. Vcrb.-A. 200 N. CM. 219- - 220 — Ti«mway-Ve!.,Wr.,1?0st,ö.W. 458- . 402- dt?. lllrl«-Llti»n (Per Orü,t). Äaüssl-,.. All«, öst., 100 st. . . 92- 3350 llgydier Eisen» nnb Htalil Jod. 's Vl-au^rc< 10!) st. . . 112— 114 — Vi»l!MN'Gesell!ch., Oest.-alpine 8275 83-25 Prn«er Vse» Ind.^Glf. 200 st. 0N8-—«72 — Val»0'lnrj. äti'wluhleil L-tjIH^:nuhl",Papiers., »oust. 2l0-— 211- — Ktcurtl-u,/'. Vapin-f.'l. «. G. 1««'- 167'^ itlifail« Kohlemll.' Ves. 70 st. 159-1U2 — Was1^lf^G.,0ch.i!!W«e!l, «00st. 2!)5'25 295'75 Wagauü-Lelhonft.. tMg., in Pest, »Ost.........430'- 440'- Wr. VaugeseMchasi 100 st. . . 183-50 12!>' -Wien,'rd?lg>.'c Ziegel Actl?,i°G,'I. «2-— »U« — Devisen. «nlsterban,....... 99.49 99.50 Deutscb? Pläh?...... ^-gy! 59^5 «"lwoii........ 120'50120'hö Paris......... 47,gy 47,«.. Tt. Peter«burg...... — „. — — Muten. Ducaten........ 567 509 20 sslancs Etlllle..... »ü<> 95? Deutsche Nrichibanllw«!'» . . 58-9».,! 58 97, Iwlicnlsche ^nxlnu!^! . . . 43-55 43«5 Polier Nubel...... 1-2?,,,! 128