^scheint wöchentlich sechsmal (mit Ausnahme der Feiertage). Schrittleitung (Tel. Nr. 2670). Verwaltung u. Buchdrnckerei (Tel. Nr. 2024) Maribor» Jurčičeva u«ca 4. Manuskripte werden nicht retumiert. — Anfragen Ruckporto beilogen. nfjS Inseraten- u. Abonnements-Annahme in Maribor: Jurčičeva ul. 4 (Verwaltung). Bezugspreise: Abholen monatl. 23 Din, zustellen 24 Din, durch Post monatL 33 Die, für des Aeelsed monatlich 35 Din. Einzelnummer 1"50 und 2 Din. Preis Din 2 — Maribom mivm Tit. Liccjuka knjiž Ljubljana Gebesserte Friedens-aussichten Der Chronist wird zum Jahresbeginn j937 iive sicherlich freudig auf genommene Feststellung machen können, daß die Ele-111 cnte des Weltfriedens ge-Vcbe zum Jahreswechsel eine B e r e u Frankreichs Vroteft in Burgos Parte protestiert gegen Bit von Ben Nationalen begangene Verletzung 6er spanisch-französischen SKarokko-BertrSge / Frankreichs Kolonialtruppen in Bereitschaft / Valencia hat Bit „ValoS"-Fracht noch nicht an DeutfchlanB ausgeliefert unB fordert Londoner Schiedsspruch Paris 9. Jänner. Der französische Au- mit mehreren Militärexperten am 15. d. M.1 die an Bord der „Palos" beschlagnahmte ßenminister' h«t bei der nationalen Regie- nach Marokko begeben, um die französischen Fracht kein Kriegsmaterial ist, dann sei die rung in Burgos schärfste» Einspruch gegen militärischen Maßnahmen persönlich zu baskischc Regierung gewillt, dieselbe an die fortgesetzte Verletzung des spanisch fron- überwachen. j Deutschland zurückzuerstatten, in anderem zpsischen Marokko-Abkommens eingereicht. Frankreich steht auf dem Standpunkt, daß die Marokko-Frage juristisch unabhängig sei vom spanischen Bürgerkriege und auch von sie sich in der Affäre des deutschen Damp-der diplomatischen Prozedur innerhalb des fers „Palos" und des in diesem Zusammen Londoner Ntchteinmischungslmsschusses. -— hange beschlagnahmten Frachtgutes dem Frankreich, heißt es, habe fest Umrissen« Schiedsspruch des genannten Ausschusses un e r u n g erfahren haben, bi« das Beste Rechte ebenso wie England, und sei auch jerwerse. Sollte der Ausschuß leststellen, daß entschlossen, im Bedarfsfälle in Spanisch- st, stpffen läßt. Zunächst wären es vier solche ^stimmte, die ganz gewaltig für die verlästerten Friedensaussichten sprechen: der Ui-goslawisch-bulgarische Pakt und damit ein fiterer Schritt in der Pazifizierung des Balkans, ferner das italienisch-englische :'8«ntleman agrec-ment" und damit- d'-e Be-llfebung im Mittelmeer, in weiterer Folge *c Bemühungen um das Zustandekommen eijte5 j ugo sla w i sch-! tali enischen und jugo sla L o n do n, 9. Jänner. Die spanische rote \ Falle würde sie das Material als Kriegs-Regierung in Valencia hat dem Londoner beute betrachten. Mchteinmischungsausschuß mitgeteilt, daß j Die Nachricht, denen zufolge das restlich« ( Frachtgut der „Palos" gemeinsam mit dem verhafteten spanischen Passagier an die Deutschen ausgefolgt worden sei, entsprechen nicht den Tatsachen. Marokko zu intervenieren. Aber sowohl der Quai d'Orsay wie auch das Foreign Office KUMpf MU kMkM EMVrecyer wollen jeden Gewaltakt womöglich vermei-1 Ljubljana, 9. Jänner. Gestern späteren. d. H. sie würden die Gewalt erst nach abends ist es den Detektiven der hiesigen Erschöpfung aller diplomatischen Mitt-l an-! Polizei gelungen, einen der gefährlichsten wenden. Ans diesem Grunde haben die kon-s Fmbrecher Jugoslawiens, einen gewssen snlarischen Vertreter Frankreichs in Mellila, g 1 a' p t n, nach kurzem Kampfe dingfest und Tetuan ihren Protest unter Berufung ,u machen. Z k a p i n hatte gemeinsam verübt und hiebei Kleidungsstücke im Wert» von 6000 Dinar entwendet. auf die spanisch-französische Marokko-Verträ f'stch-ilngarischen Frenndscha ftsverhälnisses ge von 1904. 1912 und 1926 unterbreitet. j Ter französische Protest ist sehr (chmtf gehal »»d — last not least — die Spanien-Ent-l^nnung durch die Berhandlungsmöghch-ejten, die Italien und Deutschland in Beantwortung der englisch-französischen De-ll;0-t'che eingeräumt haben. Arhen wir eingangs zum jugosla.vifch-^jgarischeu Pakt über, so wäre zunächst jl-zuftellen, daß er in bezug auf das zeitige Moment seines Zustandekommens viel c'cht jemals in Frage gestanden hat, nie-!'chls aber als ein Kvnkrews in den gegen« ^ tigen Beziehungen der beiden Staaten, jt'e durch die historische Entrevne weiland «Bnig Alexander!, und des Zaren ^ o x i s III. ihre zukuuftweisende Richtung ^halten haben. Den Ministerpräsidenten j s u s e i v a n o v urub Dr. S t o j a d t->1 o u i 6 — ein Zufall will es, daß sie als j^gierungschefs beide auch die Außenporle-Juilles verwalten — ist cs gelungen, dw-von den beiden Monarchen an geben « j'stit Verhältnis die stabile rechtliche Form in verleihen. Wie groß der Dienst ist, der )Iet am Frieden -getan wurde, wird man dann ermessen können, wenn man sich ^j Mühe nimmt, den historischen Ablauf ‘Ct engeren serb sch-bulgarischen Beziehnn-?e,t 'n den leisten fünfzig Jahren eingehen-lu studieren. Gin nicht geringerer Anteil am Friedens-'st'rk ist den be den Kroßmäcksten Italien ^ England dadurch erwachen, daß Jr®n führende Männer trotz der vorherigen -''aununcen im Mediterranum, von der st'£riünfti,gften Einsicht ausgehend, ein Ab-^Ainen geschlossen haben, welches die 23ast U'sttraße,, dieses drei Kontinente berühren« Jch historisch so wichtigen Meeres beiden ^krnen in gleicher Weste als eine Not--ndiakeit ihres Lebens einräumt. Man j^Mcht nur an die Spannungen zurückzn-b^-ten, die über dem Mittelmeer zur Zett ^ lesten afrikanischen Feldzuges Italiens |f'i«gen haben, dann erst kann die ganze jjwaweite die'es Abkommens so richtig ein« ■'^'chnht werden. Mögen hie Motive dieses ’-st’n'Ieinau agreement" wie immer belchaf-I -f gewesen sein, eines ist wichtig: die Ta>-jhte, daß eine Quelle von gefährlichen Kon« ''.'^'Möglichkeiten verschüttet wurde, wobei nur England und Italien. sondern ll!ch die anderen Aura ner des Mittelmec-"! denen mich Jugoslawien infolge fei» i?r Mvialaae zählt, den Nutzen ziehen ^rben, . G'ne weitere erfreuliche Tatsache, die ans 1JV-’ Konkretisierung zustcuert, ist bst mach« lende Anstrengung zu einem freundschast« Der älteste NMnn Südamerikas gestorben. B u e n o s Ai r e s, 8. Jänner. Hier ist ein Mann namens Alberdi Segura ge« streben, der im 115. Lebensjahre stand und '• fi hruv' W h«, Sonor, allgemein als der älteste Mann Südameri- mit zum Komplizen ans Tuest, von denen - p einer Cornelio B o r t e l l i Heißt, :n 19 u den letzten Tagen allein in Ljubljana und ten und begmnt mit «ne Auszählung der Vrhnikr- u rund 100.000 Dinar einbruchs ~ ^ —« ■ *-»—mäßig Endet. Er wurde in einem Ver- steck in der Nähe der Artilleriekäserne ausfindig gemacht und gegen 10 Uhr abends von zehn Detektiven umlauert. Kkapin wollte jedoch flüchten, er griff bereits nach dem Revolver, doch wurde er durch einen rechtzeitigen Schuß, der ihn ins Bein traf, kampfunfähig gemacht und bald darauf überwältigt und eingeliefert. in Spanifch-Marokko befindlichen deutschen Agenten, die dort verwendeten deutsche» Stleitkräste sowie der von deutschen Ingenieure» in Angriff genommenen Befestigungsbauten. T>'.e französische Regierung hat die Truppen im Gebiete von Fez beauftragt, in Marschbereitschaft zu treten. Sie wurden be-' austragt, dem deutschen Vordringen in Spa-msch-Marokko die größte Aufmerksamkeit zu schenken und sich für alle Eventual täten 6<= ■ reit zu halten. | Pari s, 9. Jänner. Die französische Regierung hat durch ihre konsularische Vertreter bei den Behörden des Genera's Fran-(co schärfsten Protest gegen die Verletzung der j spanisch-französischen Marokko-Verträge eingelegt. Nach diesen Verträgen dürfen weder Spanten noch Frankreich ausländischen Trup pen die Landung und Festsetzung auf spanischem bzw. französischen Kolonialboden gestatten. Im französischen Protest wird festge-i stellt, daß Franco die Landung und Etablierung deutscher Truppen aus spanischem Gebiet zugelassen habe. Die Spanier hätten den Deutschen Kaserne» und Lager eingeräumt, ! außerdem befestigen die Deutschen Centn und La Rache. Die französische Regierung fordert den Rückzug der ausländischen Truppen. ! Zwecks Betonung ihres Standpunktes hat die französische Regierung ihre Mittelmeerflotte an der marokkanischen Küste konzentriert. Die Truppe« in Französisch-Marokko j stehen unter strenger Bereitschaft. Kriegsminister D al a d i e r wird sich Aus dem Gerichtssaal M a ribo r, 9. Jänner. Vor dem Kleinen Senat des Kreisgerich'es in Maribor (Vorsitzender Dr. T n r a t o) hatte sich heute vormittags der Mjä'hrige Besitzerssohn Martin Jerebič aus Gomilica (Prekmurje) wegen Totschlages zu verantworten. Jerebi« hatte mit einem gewissen Rašean einen Streit, wobei er sich von diesem bedroht fühlte. Es kam zu einem Handgemenge, in dessen Verlaus Jerebis seinem Gegner ein Fleischmesser in den Hals jagte. RaLLan der als Raufbold bekannt ist und noch drei Tage nach seinem Tode zu einer Arreststrafe verureilt worden war, erlag kurz darauf den erlittenen Verletzungen Jerebič wurde zu vier Jahren strengen Arrest verurteilt. — Anschließend daran wurde der 23jährige Schuhmacher Franz A r n u 8 wegen mehrerer Einbrüche zu einem Jahr und 8 Monaten schweren Kerker verurteilt. Arnuš hatte u. a. in der Nacht zum 14. August v. I. einen Einbruch in die Wohnung des Richters Dr. Kejžar Innerhalb drei Jahren sieben Kinder. o w n o, 9. Jänner. In der Stabt Ro-kiskis (Litauen) wurde dieser Tage einer Frau namens Trimbilene Vierlinge geboren und zwar zwei Knaben und zwei Mäb° chen. D>e Frau hatte im Jahre 1938 Drillingen das Leben geschenkt. Bittere Kälte in Griechenland und der Türkei. J st a n b u I, 8. Jänner. (TR.) Ganz Anatolien würbe von strengen Frösten heim gesucht. Die Temperatur ist stellenweise bis auf minus 22 Grad Celsius gesunken. Durch die großen Schneemengen wird der Eisenbahnverkehr behindert. Zahlreiche Personen sind erfrotzcn. Am Schwarzen Meer wütet schon seit dein 25. Dezember ein furchtbarer Sturm, der den Verkehr sehr erschwert. Nachrichten aus Griechenland besagen, daß auch dort der Winter sehr streng ist. Sogar in südlichen Teilen des Landes ist Schnee gefallen. 3 ii r i ch, 9. Jänner. Devisen. Beograd 10.00, Paris 20.3350, London 21.3825 Newyork 435.25, Mailand 22.9250, Scrli” 175.05, Wien 79. 25, Prag 15.25. zeigt Emmnm »MIT DEN ÄRMSTEN DER ÄRMELS W und tretet als Mitglieder de ANTIT^BEBKULOSENLčGa in Maribor bei lichen Verhältnis zwischen Italien und Jugoslawien auf der einen zwischen Italien und U n g a rn auf der anderen Seite. Die Worte, die Ministerpräsident Dr. Stojadinoviö anläßlich des Abschlusses des Handelsver-träges mit Italien gefunden hatte, waren ebenso: wie die viel zitierte Rede Benito Mussolinis vor dem Mailänder Dom ein verheißungsvoller Auftakt, von dem sich weder die jugoslawische noch die italienische Außenpolitik — auch wenn sie wolllen — freimachen konnte. Jugoslawien und Italien sind nach den klugen Erkennr-nissen dieser beiden Staatsmänner aneinander gewiesen. Dieses Angewiesensein erstreckt sich aber keineswegs oder lediglich auf die Bezirke des Qekonomischen, sie streben nach der Vervollständigung auch im Politi- schen, wie namhafte italienische Publizisten (Mario Nordio, Rino Alessi, Virginio Gay-da usw.) in zahllosen Aufsätzen konstruktiver Na'ur bereits nachgew'esen haben. Nicht geringer ist auch jugoslawischerseits das Streben nach einem für beide Staaten ersprießlichen politöchen Verhältnis, welches die Lebensrechte beider Völker auf Grund des territorialen status guo zu regeln hätte als Basis für einen den Wohlstand an den Adriaküsten begründenden Dauerfrieden. Aber auch in den jugoslawisch-ungarischen Beziehungen beginnt sich allmählich ein langsamer Wandel in der Richtung zur allgemeinen Verbesserung feststellen. In diesem Zusammenhänge sei auf eine Rede hingewiesen, die Reichsverweser H o r th y vor Jahren bereits in M o-h a c. s gehalten hatte, eine historische Re- de, in der er auf den gemeinsamen Kamps der Magyaren und Serben im Mittelalter gegen den Feind des Christentums als eine Basis bezeichnete, auf der weiter gebaut wer den könnte. . . Ms der Reichsverweser seine offizielle Rom-Reise im Vorjahre absolvierte, ivählte er den Weg über jugoslawischen Boden, erwürbe auch offiziell begrüßt und die Tatsache, daß Herr von Hör« lhy auf die Begrüßungsworte des BanuS in serbokroatischer Sprache dankte, wurde ebenso als ein gutes Omen aus gelegt wie die Beograder Informationsreise des ungarischen Abgeordneten R a ; n i sz und der erste große jugoslawische Autorenabend in Budapest, der alles, was in dieser Metropole Rang und Namen hat, vereinigte, um den Vorlesungen serbischer, Dichter zu lauschen. Der stürmische Beifall, der ihnen zuteil ward, ist der Beste Beweis dafür, daß auch zwischen Budapest und Beograd keine ewigen Hindernisse einer freundschaftlichen Annäherung liegen, die ja im Interesse bei der Nationen gelegen ist. Alle Anzeichen sprechen dafür, daß es der großartigen Aktion, die die konstruktive jugoslawische Außenpolitik zur Sicherung des Königreiches unternommen hat, gelingen wird, früher oder später auch dieses Verhältnis in gedei-licher Weise zu regeln. Schließlich sei noch die Tatsache vermerkt, daß die spanischen Wirren, von denen angenommen wurde, daß sie das europäische Gleichgewicht vollkommen zerstört hätten, trotz aller Gefahrenmomente nicht die Kraft aufgebracht haben, die europäische geistige und Politische Einheit zu sprengen. Trotz gewaltiger Unterschiede in der Beurteilung des Spanien-Problems auf Grund der verschiedenen ideologischen Einstellungen der Nationen bleiben die Verhandlungsmöglich teilen nach dem letzten Wort Deutschlands und Italiens auch weiterhin offen. Das Tauziehen auf der iberischen Halbinsel regt zwar die Gemüter auf, es gibt den Diplomaten viel Kopfzerbrechen, aber eine unmittelbare Gefährdung des Friedens ist heute weniger denn zu zuvor zu erwarten. Die Staatsmänner überlegen heute alles lieber zehn und fünfzehn Mal, bevor ein Schritt getan wird, und sie halten die kleinen Prestigeverluste noch immer für besser als den restlosen Sieg der einen oder der anderen These. Das Betrübliche am Ganzen ist nur, daß das Brudermorden in Spanien noch immer kein Ende nimmt. Die Gefahr einer Verallgemeinerung des Konfliktes scheint nun vorüber zu sein, da es keinen Staat gibt, der einen Krieg geflissentlich wollte oder auch nur in der Lage wäre, ihn riskieren zu können. Diese Erkenntnis ist daher der Trost der Menschen in der ersten Jännerhälfte, ein Empfinden, das auch später kaum trügen dürfte. Der türkisch-französische Streitfall Die Forderungen der Türkei nach englischer Darstellung. — Wer steht hinter der Türkei? L o n d o n, 8. Jänner. Die englischen Blätter berichten aus Paris, der türkische Gesandte' S u a d habe der französischen Regierung die nachstehenden türkischen Forderungen' unterbreitet: 1. Syrien, der Libanon und Alexandrette werden zu föderativen Einheiten des neuen Staates umgebildet. 2. Frankreich schließt mit der Türkei einen Freundschaftsvertrag und verpflichtet sich, in Alexandrette kein? militärischen Befestigungen anzulegen. Die Blätter sind der Ansicht, daß Frankreich diese Forderungen nicht werde annehmen können. ^ Der „D a i l y T e l e gr a p h" will ferner in Erfahrung gebracht haben, daß sich die Türkei für eine energische Aktion im Streit mit Frankreich entschlossen Hape. Die Türkei werde sich hiebei auf folgende Tatsachen stützen: 1. Im Falle eines italienisch-französischen Mittelmeerabkommens könnte Frankreich ein vernehmlich mit England an Italien sowohl Antiochia als auch Alexandrette abtreten. 2. England und Frankreich haben mit Spanien vollauf zu tun und würden sich der Verwirklichung der türkischen Pläne in der Levante kaum widersetzen können. 3. Die fertigen Tatsachen sind das probateste Mittel für die Durchsetzung der türkischen Aspirationen. Pari s, 8. Jänner. Die Pariser Blätter wälzen Hie 'Schuld für den Streitfall mit der Türkei auf die deutsche, aber auch auf die englische und sowjetruffische Diplomatie. Namentlich letztere wolle einen Druck auf Paris ausii5e.it um in der Spanienfrage ein intimeres Zusammengehen zu erzwingen. Die Insel 9S6mto»«er will Exkönig Eduard als König haben. Victoria. 7. Jänner. Die Vertreter der kleinen Insel Vancouver beabsichtigen im kanadischen Parlament den Antrag auf Lostrennung der Insel vom Dominion Kanada einzubringen. Darnach soll der Herzog von Windsor aufgefordert werden, den Thron von Vancouver zu besteigen. Der frubere König hat sich nämlich durch mehrere Besuchender Insel die dortigen Sympathien erworben. Es kann jedoch kaum bezweifelt werden, daß das kanadische Parlament diesen Antrag ablehnen wird. Die Insel Vancouver hat schon einige Selbständi-akeitsver-suche unternommen, die aber sämtlich fehl-geMDgen tzrberr. Günstiges Gcho in London England hält die Antwort Italiens und Deutschlands für ein günstiges Omen in der Entwirrung des spanischen Knotens / Die englische Regierung drängt zur Entscheidung bald wie möglich au lösen. Wie verlautet, ist die englische Regierung nicht geneigt, diese Frage dem Londoner Nichteinm schungs ausschuß zu überlassen da dieser Ausschuß eine derart komplizierte Geschäftsordnung besitzt, daß eine rechtzeitige Annahme bindender Beschlüsse fast unmöglich erscheint. Die englische Regierung ist vielmehr der Ansicht, es wäre am besten, wenn dm in London akkreditierten diplomatischen Vertreter der in Frage kommenden Mächte von ihren Regierungen ermächtigt münden, cm diesbezügliches Abkommen zu unterzeichnen, damit Spanien von den ausländischen Freiwilligen gesäubert werde. Berlin, 8. Jänner. In hiesigen politischen Kreisen wird das Echo der deutschen Antwortnote mit Spannung abgshorcht. Nach ersten aus Paris eingetroffenen ^Informationen sind die dortigen politischen Kreise zurückhaltend, indem sie allen Wert auf die sorgsame Prüfung der deutschen Vorschläge legem Die französische Presse verhält sich vorsichtig, während der „Popn-laire" Zweifel darüber aufkommen läßt, ob London, 8. Jänner. Die Antwort Deutschlands und Italiens au fdie englisch-französische Demarche in der Spanien-Nicht-einmischungssrage hat in englischen polit-'cheit und maßgeblichen Kreisen einen günstigen E'ndruck ausgelöst. Man betont hier, daß die deutsche Note Vorschläge enthalte, bezüglich deren die Verhandlungen sofort ausgenommen werden können. Außenminister Eden berief heute vormittags Plötzlich den deutschen Geschäftsträger zu sich und gab ihm die Erklärung ab, England sei entschlossen, die Verhandlungen über die Frage des Verbots der Ent sendung von Freiwilligen nach Spanien w bald wie möglich abzuschließen. Nachmittags trat die britische Regierung zu einer Sitzung zusammen, d'e der Beratung über die Antwort der deutschen und der italienischen Regierung gegolten hat. Zwar wurde nach Beendigung der. Sitzung kein Kommunique? ausgegeben, man konnte jedoch teilweise m Erfahrung bringen, daß grundsätzlich beschlossen wurde, d'ic Frage der Freiwilligenentsentzung nach Spanien jo sich alle deutschen Vorschläge auch wirklich realisieren lassen. In diesem Zusammenhänge befaßt _ sich die heutige deutsche Morgenpresse ausführlich mit der Spanien-Politik der Westmächte und betont hierbei, Daß der erste Teil der deutschen Note grundsätzlichen Charakter aufweise. Mehrere Blätter richten die offene Frage an England und Frankreich, mit welchem Recht sie den egentlch die Rolle ganz besonders ermächtigten Schirmer des spanischen Friedens übernommen hätten. Diese Blätter betonen, Frankreich und England bideten sich ein, auch mt Londoner Nichte'nmiichunaskomitec besondere Rechte zu genießen. Dieser Londoner Ausschuß möge viel lieber Herrn Leon Blum die Verhinderung der Entsendung französischer Freiwilliger nach Spanien anraten. P a r i g, ,8. Jänner. Die Antwortnoten Italiens und Deutschlands haben in Parts nicht gerade den besten Eindruck er reckt. Man gesteht zwar, daß sie den Weg zu weiteren Verhandlungen frei halten, doch wird gleichzeitig die Befürchtung ausgesprochen, daß Italien und Deutschland Bedingungen stellen, die nicht zu verwirklichen sind. Mau befürchet in Paris auch, daß Berlin und Rom absichtlich die Berhandlunen fo lange hinausdehnen wollen, bis die Nationalisten in Spanien inzwischen als Sieger" hervor-gegangen seien. Erzherzog MZeönch HMeWt In Ungarisch-Altenburg wurden dis sterblichen Neberreste Ms früheren Oberlomman-dierenden der österreichisch-ungarischen Armee im Weltkrieg, des Feldmarschalls Erzherzogs Friedrich, feierlich bvigesetzt. Reichs verwes« v. Horthy, der frühere König Alfons von Spanien sonne zahlreiche Sonder alierdnunge» ausländischer Staatsoberhäupter und Regierungen nahmen an der Trauerseicr teil. Bon links sieht man General-seldmarschall Kronprinz Rupprecht von Bayern, Prinz Oskar von Preußen, König Alfons von Spanien und Erzherzog Eugen im Trauergefolge. (Scherl-Bilderdienst.-M.; StafommeiWft! K§s öeuSMm Reichstags? Vox einer großen Reichstagsrede Adolf Hitlers. — Die Bilanz des ersten Vierjahres-planes. B c r 11 u, 8. Jänner. Im Zusammenhang? mit einer Serie von ausländischen Pressemeldungen über bevorstehende innerpolitische Ereignisse in Deutschland wird van halbamtlicher Seite nachstehendes erklärt: Unrichtig sind alle Grüchte, denen zufolge Adolf H 'tile r vom Posten des Reichskanzlers zurücktreten und lediglich Führer des Reiches bleiben sollte. Adolf Hitler befaßte sich nicht mit solchen Plänen und gedenkt es auch in Hinkunft nicht zu tun. Was nun G ö r i n g betrifft, der als Nachfolger Hitlers in der Kanzlerschaft bezeichnet wird, wäre zu Bentefren, daß er als Vollstrecker des neuen DierjahresplaneZ so viel zu tun hat, daß er die Agenden der Kanzlerschaft gar nicht übernehmen könnte. Alle diese Gerüchte sind grundlos. Offensichtlich wäre es in einem gewissen Ausland erwünscht, daß in Deutschland noch im Jänner Veränderungen eintreten, doch wird dies nicht der Fall sein. Das einzige, was an diesen Aus-landgerüchten wahr sein könnte, ist die Mög lichkeit des Zusammentrittes des Reichstags. Am 30. Jännex geht der erste von Adolf Hitler proklamierte Bierjahresplan zu Ende. Es ist möglich, daß der Führer und Kanzler bei dieser Gelegenheit eine große Rede, halten wird, die sich aber lediglich auf die innenpolitischen Probleme beziehen wird. Es ist auch möglich, daß an diesem Tage das Reichskabinett den ersten Vierjahresplan beschließen und die Richtlinien für den neuen Vierjahresplan ausstellen wird." BelMcher Diplomat in Madrid ermordet B r ü s s e l, 8. Jänner. (Avala). De hiesige „J n d e p e n d a n c e B e l g c" bringt Einzelheiten über die Ermordung des belgischen Legationss-ekretärs Baron Borchgrave in Madrid. „Die Anhänger der Madrider Regierung", heißt es in dem Bericht", verdächtigten den Baron der Spionage zugunsten Francos. Es wurde ihm ferner zur Last gelegt, die Flucht belgischer Freiwilliger aus der Internationalen raten Brigade erleichtert zu hüben. Dar aushin wurde Borchgrave in contumaciam vom roten Tribunal zum Tode verurteilt. Eine Gruppe von Rotmilizlern, denen die Vollstreckung der Todesstrafe anvertraut wurde, erwartete den Baron vor der belgischen Gesandtschaft. Beim Verlassen des Ge bäudes wurde Borchgrave in ein Auto verschleppt und darin während der Fahrt erschossen. Die „Hinrichtung" wurde bereits am 20. Dezember vollzogen, doch konnten erst jetzt zuverlässige Details über diesen Diplomatenmord eingeholt werden Zwei Hinrichtungen in Linz Linz, 8. Jänner. Bor dem Standgericht fand heute die Verhandlung gegen die Posträuber Alois S t r i g l und Joses S ch e i n e cf e r statt, die angeklagt waren, am 10. April 1934 Bei Oftering m Oberösterreich die Entgleisung eines Zuges verursacht zu haben in der Absicht, einen Ueberfall aur den Postambulanzwagen durch zuführeu. Hiebei wurde ein Eisenbahner getötet, während zehn Personen schwer verletzt wurden. Strigl und Scheinecker wurden zum Tode durch den Strang verurteilt uiK um 19.45 Uhr hingerichtet. Besserung im Befinden des Papstes. Rom, 8. Jänner. Nach Berichten aus dem Vatikan hat sich der Gesundheitszustand des Hl. Vaters gebessert. Heute verließ er nach längerer Zeit das Bett, er ist aber sehr schwach und wird noch eine Zeitlang das Bett hüten müssen. Geistig ist der Papst sehr frisch und er verfolgt mit Aufmerksamkeit die Berichte, die ihm der Kardinal-Staatssekretär Pacelli vorträgt. Japanisch-russische Verhandlungen in Sicht? T o k i o, 8. Jänner. Aus zuverlässiger Quelle wird berichtet, daß Außenminister A rita demnächst den sowsetrussischen Botschafter J u r e ne w zu sich berufen werde, um ihm den Beginn japanisch-ww-jetrussischer Verhandlungen über die definitive Grenziehung zwischen Sowjetrußluiiv und Mandschukuo vorzuschlagen. Japan will auf diese Art und Weise die Grenzzwischen-fälle in Hinkunft vermeiden. Dix Hochzeitsreise der Kronprinzessin Juliane und des Prinzgemahls Benno. Haag, 8. Jänner. Prinz Benno und Kronprinzessin Juliana von Holland sind heute nach Tirol abgereist, wo sie den ersten Teil ihrer Flitterwochen verleben und dem Wintersport huldigen werden. Die Hochzeitsreise wird das junge Paar sodann nach Aegypten und Italien führen. Die Hochzeitsreise wird zwei Monate dauern. Costes in d«r Türkei unter behördlicher B« umchung. Anka r a, 7. Jänner. Der bekannte fm: zösische Flieger C o st e s, der nach der Tüi fei gekommen war, um dem türkischen Gew ralftob die modernste Type der französische Bombenflugzeuge vorzuführen, hat nicht di Erlaubnis erhalten, sich nach 'der türkische FlottenbasiZ Eschkischehir zu begeben. E .wird erklärt, daß Costes es unterlassen Hab außer der Einwilligung des türkischen Ar ßenministeriums auch jene des türkische Kriegsmin'.sterinms einzuhvlen. Sein Flu« zeug wurde infolgedessen unter Aufsicht g« stellt und Costes selbst befindet sich, wen auch auf freiem Fuß so doch unter Polizei!! cher Bewachung. Die nötigen' Schritte zu Klärung der Angelegenheit sind bereits eir geleitet worden. Wasserweg Hamburg—Karlovac Die Möglichkeit einer Gchiffahrwstraße von öer Nordsee bis zur Adria Schweden hat im Jahre 1832 den feit 1680 bestehenden Plan des Götakanals verwirklicht und durch ein Verkehrssystem von Seen, Fsüssen und Kanälen die Nord- und die Ostsee verbunden. Die 560 Kilometer lange Was serstrecke wird von kleinen Dampfern befahren, die den abwechslungsreichen 3Befl in fast drei Tagen zurücklegen. Dieser vorbildliche Kanal ist schon deshalb von Interesse, weil zur Zeit seiner Inbetriebsetzung überall Anregungen zur Binnenschiffahrt und mit dieser Aktion in Verbindung große Flußre-gulierungen und Kanalbauten gemacht wurden. Im Jahre 1890, nachdem auf dem Wiener Kongresse die allgemeineil Grundsätze der freien Binnenschiffahrt aufgestellt worden waren, traten in Dresden die Elbeschiffahrts Commissarien zusammen, die nach 44 längster gen Konferenzen, an denen Vertreter der Uferstaaten teilnahmen, am 23. Juni 1821 die Konvention über die freie Mbe-schiffahrt abgeschlossen hatten. Der Erfolg war überraschend, denn nach amtlicher Statistik kamen bis 1. Jänner 1883 auf das Elbegebiet 339 Dampfer und 9050 Segelfahrzeuge. Durch die Verhandlungen auf dem Wiener Kongresse war auch die Frage der Verbindung der Moldau mit der Drau ins Rollen gekommen. Das Interesse an diesem Kanal war sehr groß, weil dadurch eine direkte Wasserstraße von der Nordsee bis zum Schwarzen Meere geschaffen worden wäre. Wegen Terrainschwierigkeiten mußte dieser Plan fallen gelassen werden, und so entstand als Ersatz die mit Pferden und Ochsen betriebene Holz- und Eisenbahn Linz—Bud-weis (eröffnet 1832). ■ Als in den Jahren 1793—1802 in Storni-garn der Franzenskanal (heute Kanal kralia Petra 1.) gebaut wurde, schritt man daran Wien mit der Adria auf dem Waflerweg zu verbinden. Um das zu erreichen, soll der schiffbare Kanal so angelegt werden, daß die Gewässer der Flüsse Raab. Mur Drau. Sotla usw. zum Kanabetrieb herangezogen werden sollen. Im Jahre 1797 wurde mit dem Bau des Kanals Wien—Wiener-Neu-itadt begonnen und in sechs Jahren war die Trasse des Kanalbettes ausgebaut. Die Zeit-ci'etgnme waren aber der weiteren Durchführung des Protestes nicht günstig, so daß der Bau eingestellt werden mußte. Trotz der politischen und kriegerischen Wir tiisse wurde in Oesterreich der Wunsch nach Wasserstraßen von neuem rege. Vor allem wurde eine schiffbare Verbindung Wiens mit dem Kohleugebiete bei Mäbrisch-Ostrau angeitrebt.. Das Projekt wurde aber nicht ver wirklicht, denn der finanzielle Krach im Jahve 1873 machte der Bewerbung um die Konzession ein Ende. Dem starken Druck und, unermüdlichen Drange aller Volkskreise nachgebend, hat end lich die Reg'erung Körber eine großzügige Wasserstrabenvorlage vorgelegt, die vom Par lament mit großer Majorität angenommen Und am 11. Juni 1901 sanktioniert wurde. Dieies Gesetz stellt den Bau nachfolgender Wasserstraßen sicher: a) Schiffahrtkanal von ^r Drau zur Oder: 6) Schiffahrtkanal von Donau zur Moldau nächst Budweis; c) Dchiffahrtkanal vom Donau-Oder-Kanal zur oberen Elbe; d) schiffbare Verb'ndung vom Denau-Oder-Kanal zum Stromgebiete der Weichtal und bis zu einer schiffbaren Straße "es Dniester. Binnen 20 Jahren hätten die-w rund 1700 Kilometer langen, mit 600 Donnen-Schifken befahrbaren künstlichen Was writraben mit einem Gekoaufwaude von annähernd 750 Millionen Kronen ausgeführt '"erden sollen. . Nach dem Kriege bat die tschechoslowakische Republik die Pläne für die Kanalbauten tote-ver ausgenommen und die Durchführung dem Komitee sin* den Bau b«3 Donau-Oder-Elbe-Karials anvertraut, während in Deutschland beim Verkebrsminsiterium der gewesene Minister Dr. Ing. Krohne mit dieser ?lgende akkreditiert wurde. An den DonaU'Elbe-Kanal sind außer Deutschland und der Tschechoslowakei auch ivir 'm hohen Grade interessiert. Dieter soll bon der Donau bei Theben (oberhalb Bratislava) abrweigen und iit der Kanalabschnitt Dbeben—Vrerau dem Donau—Elbe- sowie istrn Donau—Oder—Weichsel-Kanal aemein-schattsich. In Vrerau rweiat der Elbekanal von Donau—^der—Meichlel-Kanal ab und schlägt die westliche Richtung ein, erreicht bei Triebitz die Wasserscheide zwischen der Nordsee und dem Schwarzen Meere und mündet bei Pardubitz in die Kleine Elbe. Die an dieser Straße vorherrschende gebirgige Lage erfordert das Durchschlagen von vier Tunnels und mehrerer Einschnitte. Viel günstiger ist die Straße Theben—Prerau, weil außer von sieben Schleusen, welche zur Ue-berwindung der Höhenunterschiede notwendig sind,, keine Obzekte aufgeführt werden. Mit Rücksicht auf den Transitverkehr ist von der Kanalisierung der March, die sonst von Loschitz ab möglich wäre, jedoch zahlreiche Schleusen erfordern würde, vollständig abgese hen worden. Um den direkten Schiffverkehr Karlo-v a c—H a m b u r g aktivieren zu können, ist die Donau mit der Elbe durch den 341 Kilometer langen Schiffskanal d. i. von Theben über Prerau bis Pardubitz zu verbinden. Auf unserem Bo'öen stehen diesem Wasser- wege außer der Kulparsgulierung durch die Anlegung einiger Staustufen zwischen Sisak und Karlovac keine unüberwindbaren Schwie rigkeiten entgegen. Außerdem wird in der letzten Zeit der Plan einer Wegkürzung durch den Durchstich des 59 Km langen Schiffskan. Vukovac—Damac neuerlich in Erwägung gezogen. Durch den Ausbau der vorerwähnten Kanalisierungen wird sich das Einflußgebiet der Adria für dm Versand der Handelsartikel weit in das Innere des Festlandes erstreiten, denn durch die Kombinierung mit der Eisenbahn Karlovac—Suöak wird die kürzeste und billigste Verbindung zwischen dem Adriatischen Meer und der Nordsee erreicht, weil dem Wasserzug von 2298 Km zwischen Hamburg und Karlovac bloß die Eisenbahnstrecke von 176 Kilometer entgegen steht. Iv. Zum Ttzöe 0fra$u NsvakS des Begründers der slowenischen Stenographie. f Ein Nachruf von A n t. R n d. L e g a t. Als wir Stenographen im Oktober v. I. den 80. Geburtstag N o v a ks feierten, dachte wohl niemand daran, daß wir ihn so schnell verlieren werden. Mein Wunsch Der Gchauvlak der neuesten Kampse um Madrid n Ä(iii%\\\\ m fmakra m m Gnadata Tčrrčiodones atltozas m etr.cn ?/ß ADRID Tl Die Pfeile kennzeichnen de» Angriff der Nationalisten, der im ersten Ansturm zur Eroberung von Las Rozas führte., (Scherl-Bild erd ienst-M.) Mongolische ilrraffe entdeckt Großer Erfolg der Expedition Bernatziks in den Urwäldern Nord-Siams Wien, 8. Jänner. Aus Bangkok erhält die Politische Korrespondenz heute folgenden Bericht über einen großen Erfolg der Expedition Bernatziks: Die Hinterindien-Expedition des Ehepaares Bernatzik ist, nachdem sie drei Monate verschollen war, plötzlich nach Nan, der alten Königsstadt des Laos in Nord-Siam, zurückgekehrt. Die Expedition hatte sich auf geographisches Neuland gegeben, um den Versuch zu unternehmen, mit den „K a T o ng L u a n g", einem wissenschaftlich unbekannten Urvolk. das die Urwälder Nord-Siams bewohnen sollte, in Verbindung zu treten. Die einzige Angabe über dieses Volk stammt von einem schwedischen Forstingenieur, der vor mehreren Jahren auf eine wandernde Gruppe gestoßen sein sollte. Seit dieser Zeit fehlt jede Nachricht von diesem Volke. Das Ehepaar Bernatzik stieß, von nur wenigen Trägern begleitet, tief in das Innere des Urwaldes vor. Nack) vierwöchiger Wanderung ist es den Forschern gelungen, mit vier aus mehreren Mitgliedern bestehenden Ka Tong Luang-Horden zusammenzutreffen, mit ihnen wochenlang zu leben und alle anthropologischen. inguistsichen und ethnologischen Fragen zu lösen. Es steht jetzt fest, daß es sich bei den Ka Tong Luang um die spärlichen Reste einer mongolischen Urrasse handelt, die eine selbständige sehr Primitive Sprache spricht und die die reinsten heute lebenden Vertreter der sogenannten Bambuskultur darstellt. Die Ka Tong Luang sind weder Negritos noch Pygmäen. Da die benachbarten, höher kultivierten Völker die Ka Tong Luang kaum als Menschen und jedenfalls als vogelfrei betrachten und nach ihnen schießen wie auf Wild, ist es zu verstehen, daß die Nomaden niemals ihre Urwälder verlassen. Anderseits ist auch der Tiger ihr bitterer Feind. Herzog von Mindior speist mit Exkönig Qllfonö Wien, 8. Jänrwr. Der Herzog von Windsor hatte Donnerstag iit Wien eine Begegnung mit dem vormaligen König von Spanien Alfons. Gegen 13 Uhr trafen die beiden fürstlichen Persönlichkeiten, deren Häuser durch verwandtschaftliche Beziehungen verbunden sind, im Hotel Imperial zusammen, wo sie gemeinsam das Mittagmahl Einnahmen. Der Lunch fand im historischen Fürstenappartement statt. Das Essen, zu dem König Alfons den Herzog von Windsor geladen hatte, trug wienerischen Charakter. Das Beisammensein dauerte etwa eine Stunde. König Alfons weilte auf seiner Rückreise aus Magyorovar. wo er den Beisetzungsfeierlichkeiten für Erzherzog Friedrich beigewohnt hatte, in Wien und reifte unmittelbar nach seiner Begegnung mit dem Herzog von Windsor mit dem fahrplanmäßigen D-Zug nach München ab. Der Herzog von Windsor verblieb noch bis Abend in Wien. Die Nachmittagsstunden benützte der Herzog zu verschiedenen Einkäufen. Er bestellte unter anderem tu einer Verlagsbuchhandlung einige Autostraßenkarten von Oesterreich sowie Spezialkarten einiger bedeutender österreichischer Skigebicte. Nach Erledigung der Einkäufe begab sich der Herzog in die englische Gesandtschaft, wo er den Tee cinnahm. Unmittelbar danach fuhr er nach Enzesfeld zurück. Mld aus dem „Suito" in der „Mariborer Zeitung" v. 25. Oktober, „Herr Novak möge als Schöpfer der slowenischen Stenographie uns noch viele Jahre gesund erhalten bleiben, ging leider nicht in Erfüllung. Zu Weihnachten tauschten wir noch die herzlichsten Grüße und Wünsche, am Stephanitag erhielt ich seine letzte Karte und am Sylvestertag frühmorgens las ich die traurige Botschaft seiner Todesanzeige. Für Weihnachten hatten wir in Ljubljana ein Wiedersehen verabredet, allein das Schicksal | wollte es anders. „Rasch tritt der Tod den Menschen an, es ist ihm keine Frist gegeben . . ." I Mit Herrn Direktor Novak stand ich in reger Korrespondenz und er hat mir so manches Wissenswerte über die Entstehung der slowenischen Stenographie mitgeteilt. Zu seinem 80. Jubiläum ehrten ihn die Schüler und Schülerinnen sowie Professoren meiner , Anstalt mit einer schönen Widmung. Dies und auch die Würdigung in der „Mariborer Zeitung" rührte ihn tief. Nachträglich schrieb er mir unter anderem folgendes: „Teurer Freund! Glauben Sie mir, daß ich diese 80. Jahrfeier am liebsten verheimlicht hätte, aber andere haben das ausgetrommelt und an die große Glocke gehängt". Direktor Novak war ein bescheidener, ruhiger, feiner und gütiger Mensch. Seine Verdienste um die Schaffung der slowenischen Stenographie bleiben unvergänglich. Seinen Verlust beklagen nicht nur die slowenischen Stenographen, sondern alle Jünger Gabelsbergers. Auf ihn passen die Worte Franz Xaver Gabelsbergers in der „Lesebibliothek" aus dem wunderbaren Gedichte des Meister« „An die Redezeichenkunst" „Dir doch, Stenographie! behielt Minerva den Lorbeer, Hoher, heil'ger Beruf ward dir im Wirken ' zuteil." Franz Novak ist zwar gestorben, doch sein Werk, die Uebertragung der slowenischen Stenographie, bleibt bestehen und sichert ihm einen Ehrenplatz nicht nur in der slowenischen Stenegraphiegeschichte. sondern in der allgemeinen Geschichte der Kurzschrift. Ehre seinem Andenken! Krypta der pfälzischen Kurfürsten entdeckt. H e i d e l b e r g. 8. Jänner. In der historischen Heiliggeistkirche zu Heidelberg werden zur Zeit im Chor Restaurierungsarbeiten vorgenommen. Dabei ist man nun auf eine alte Totenkammer gestoßen. Man legte sie frei und fand darin die Gebeine von 78 Toten. Wie man inzwischen feststellte, ist es damit gelungen, die seit langem unauffindbare Krypta der Pfälzischen Kurfürsten wieder zu entdecken, in der im 15. Jahrhundert die Toten dieses Geschlechtes beigesetzt wurden. Racheakt der „Eiserne Garde". B u k a r c st, 7. Jänner. Don Mitglie-| dern der aufgelösten „Ei'ernen Garde" wur che gestern gegen den früheren Parte'ange-| Höngen E i o f l a n ein Attentat aus po-! litischex Rache verübt. Cioflan, der aus der j „Eisernen Garde" ausgetreten und als Ber-| räter gebrandmarkt worden war, wurde von 1 ehemaligen Gardisten in seiner Wohnung überfallen und durch zahlreiche Messerstiche lebensgefährlich verletzt. An seinem Aufkommen wird gezweifelt. Cioflan gehörte der Gruppe „Kreuzzug der Rumänen" an deren Führer, der ehemalige Abgeordnete .Mattöcret Zetteng" Nummer ?. 4 Ecttttiag. den 10. Jänner 1937 Stelescu, im vorigen Sommer in einem Bukarester Krankenhaus gleichfalls von Angehörigen der „Eisernem Garde" ermordet morden war. Soldaten als Einbrecher. B r ü n n, 7. Jänner. Das hiesige Divi-sionsgericht hat drei Infanteristen aus Znaim wegen zahlreicher Kasseneinbrüche zu mehrjährigen schweren Kerkerstrafen verurteil!. Die AngÄlagten organisierten ihre Einbrüche aus der Znaimer Kaserne, so das; es den Sichecheitslbchörden lange Zeit schwer wgr, die Einbrecher zu erwischen, weil sie immer ihr Alibi Nachweisen konnten. Trosili auf dem Wege noch Mexiko. Mexiko-Cit y, 7. Jänner. Die Ageu-ce Havas berichtet: Die mexikanische Jmmi-grationsü'ehörde ist Benachrichtigt, daß der Dampfer „Rooth", an dessen Bord sich Leo T r o tz k i befindet, am 9. oder 10 in Tampico einlaufen wird. Aus Staä Mkd Ume&m Aufgefimömes Diebsgut Die Diebstählc im „Trgovski bom" aufgeklärt Wer schreibt mehr Unsinn? In einer Pariser Zeitung wird die folgende nette Geschichte erzählt: Herr Sache, ein junger und sehr temperamentvoller Kam-merabgeordneter der Volksfront, nahm sich im Wandelgang des Parlamentsgebäudes einen Journalisten der Rechten vor, der ihn durch irgend einen Artikel geärgert hatte. „Ich glaube," sagte der Abgeordnete, „es gibt auf der ganzen Welt keine Leute, die größeren Unsinn schreiben als die Journalisten." ' Die Diebstähle, die sich seinerzeit int hiesigen Warenhaus „T r g o v s k. i d v nt" (Pregrad) ereignet hatten, fanden nun jetzt ihre restlose Aufklärung. Nach umfangreichen Recherchen ist es der Gendarmerie gelungen, sin Selnica a. Dr. ein ganzes Lager Jänner uon Debsgut aufzufinden. Damit im Zusammenhang wurde der Anstreichergehilfe Stefan E i g l e r festgenommen, der die Waren als sein Eigentum Bezetchnete, aber den Diebstahl zunächst entsch'eden in Ab-rede stellte. Schließlich gestand er, daß er die Suchen von einem gewissen Franz M a j-c e n in Maribor gekauft habe. Majcen wurde sofort einem Verhör unterzogen, wobei er nach kurzem Leugnen eingestand, daß er die Vorgefundenen Manufakturwaren im Geschäfte Pregrad, in dem er seinerzeit bc-'dienstet war, entwendet hatte. Herr P r c-g r a d erkannte auch die Ware als sein Eigentum an. Enten Teil der damals gestohlenen Warnt hatten dp beiden Obgenannten bereits an den Mann gebracht. Dkk MäßcheEott 0er KMchem-GWMg Der in Durchführung der Kutschera-Stif-! tung am 4. Oktober 1836 im Hause Slom»-stov trg 12 eröffnete Mädchenhort erwies sich j schon in den ersten drei Monaten seines in den ersten drei *„D doch" erwiderte der schlagfertige Jour- 'Bestandes als soziale Notwendigkeit. Hievon nalist, „die'Kammerstenographen." liegen die folgenden Ziffern ein beredtes Zeug Auf dem ©fl0c8lta$ifff nit&ergesangtn P35777^r'‘l-,*r*5" *V ~ ; nis ab. In den drei Monaten wurde 371 Mädchen zumeist unentgeltlich ein Nachtlager gewährt. 426 Mädchen wurde ausgespeist (Frühstück. Mittag- und Abendessen). Für 60 Jnteressen'tinnen wurden Arbeitsposten verschafft. Vier Mädchen erhielten im Hort ärztlich« Hilfe und einem Mädchen wurde Rechtsschutz gewährt. Zwei Mädchen erhielten die ganze Zeit hindurch die volle Verpflegung und das Notwendigste an Wäsche, Kleidern und Schuhen. Jeden Sonntag Nachmittag ist im Hort die Patronage geöffnet, wobei sich den Jnteressentinnen Gelegenheit zum Schneidern, für Handarbeiten, zum Spiel und Musizieren bietet. Außerdem finden belehrende und praktische Vorträge statt. Der Ausschuß spricht auf diesem Wege auch allen edlen Förderern des Hortes den innigsten Dank für die gestifteten Geld- und Le-bensmittespenden aus. Gleichzeitig wird jedermann zum Beitritt zum Mädchenschutzver ein einaeladen. Gamslag, den 9. Äänner kanntzumachen und die Stärkung des Nachwuchses in der frischen Luft zu ermöglichen. Wie sehr das Wriaheim notwendig war, erhellt am besten oaraus, daß in der vergangenen Saison die „Jadranska straža" in Maribor dorthin 339 Knaben und 363 Mädchen, zusammen somit 702 Kinder, entsandte und ihnen die kräftigende Wirkung der salz-- haltigen Seeluft ■ zuteil werden ließ. Die Kinder verbrachten mehrere Wochen am Ge-; stade unseres Meeres und unternahmen Aus-i fluge mit dem Schiff längs der Küste, was ihnen unvergeßlich in Erinnerung bleiben wird. I Um alles dies zu ermöglichen, mußte die ' „Jadranska straža" vor allem auf die Bc- j schaffung der Mittel bedacht feilt. Zu die- I sein Zweck arrangierten beide Mariborer | Ausschüsse, der Kreis- und Ortsausschuß, im ' vergangenen Jahre mehrere Veranstaltun-! gen, die ein namhaftes materielles Ergebnis zeitigten. I Ihrer Tradition bewußt, veranstaltet di-! „Jadranska straža" auch Heuer in den Uni-' onsälen eine große „N acht an der A d ri a", verbunden mit einer T r a ch-t e n s ch a u. die für Sonntag, den 16. d. i engesetzt ist. Unser« Damenwelt wird er-i sucht, zum Aoriaball in Nationaltrachten ^ zu erscheinen um das charakteristische Gepräge der Beranstaltng zu unterstreichen. Die drei schönsten Trachten werden mit Preisen bedacht werden, und zwar spricht den ersten Preis die Surp und den zweiten dw Teilnehmer im Wege der Ab- stimmung zu. während der dritte Preis durch das Los entschieden wird. Di-> Vorbereitungen für die Adrianacht sind in vollem Gange und wird sich die heurige Ver-I anstaltung den bisherigen würdig zur Seite stellen und diese sicherlich noch übertrm-fett. Auf der süd-amerikanischen Poststrecke mutzte vor wenigen Tagen ein deutsches Flugboot auf dem Südatlantik in der Nahe von Dakar niedergehen. Ein französisches Patrouillenboot, „Air France", leistete -den deutschen Fliegern den ersten Beistand, bis das Flugboot von seinem Stützpunkt wieder a-ufgenommen wurde. .Die Post erlitt bekanntlich keine -Verzögerung. Man sieht das französische Patrouillenschiff und links das deutsche Flugboot (Associated-Preß-M.) BorbttdNche Oirbeft für untere Äugend j Ball der „Jadranska straža" am 16. Jänner i in de,, Union-Sälen. 700 Kinder im ' Vorjahr im Adnahe'm in Bakar untergebracht. Zweck einer jeden kulturellen und nationalen Organisation liegt darin, reelle Gü-: ter zugunsten unserer Jugend zu schaffen .sowie auf die Kraft und die Gesundheit des Volkes bedacht zu sein. Das A d r i a-I h e i m weiland König Alexanders in Ba-kar ist ein genügender Beweis für die Schaffensfreude einer der bedeutendsten Organisation in Maribor, der „Jadranska straža", deren Ziel einzig und allein darin besteht, untere Bevölkerung, vor allem aber die Jugend, mit den Schönheiten der Adria be- Fälliakeit einiger Stenern Wie das Steueramt mitteilt, sind int Laufe des Monats Jänner einige Steuern, ferner Taxen und Gebühren zu begleichen. So ist zu entrichten bis 15. Jänner 1937: 1. Die R e k l a m etax e und Taxe für ständige Anmerkung nach Anmerkung 2 zur Tarifpost 8 des Taxgesetzes; wird die Taxe nicht oder zu spät erlegt, ist als Strafe der dreifache Betrag der ordentlichen Taxe zu entrichten. 2. Die Bill crr d t a x « ist nach Anm. 1 der Tarifpost 98 zu bezahlen. Neue Billards sind binnen 15 Tagen nach der An- grföltunn Besondere Vorsicht bei dem Von Josesine Schultz ohne Hälfe jetzigen Uebergangswetter! Der Winter zecht uns ein merkwürdiges Besicht. Frühlingslüfte wehen über das fand, und alle, die darauf rechneten, daß as neue Jahr mit Eis und Schnee seinen kiyzug halten würde, find bisher enttäuscht o erden. Dafür genießen wir bereits das errlichste Aprilivötter, das der Januar cho-it vorweg genommen hat. Es ist auffallend, daß gerade bei sehr nilder Witterung -während der Wintermo-late besonders viel Erkältungskrankh-eiten u verzeichnen sin-dn Der Grund dafür ist ;rößt-ewteils darin zu suchen, daß unsere Vühnhäu-ser in unvernünftiger Weise über letzt werden und man darüber hinaus auch n der Kleidung es unterläßt, sich -der ver-nderten Witterung anzupassen. Hier ist es putz besonders Pflicht und Aufgabe der muss rau, für das Wohl ihrer Familie -arge zu tragen. In Häusern mit Zentralheizung läßt sich [egen die ungesunde lleberheizung der käume -wenig unternehmen. Manchmal wird liclleicht eine gemeinsame Einwirkung aller Nieter in dieser Richtung beim Hauswart ran Erfolg sein, im anderen Falle bleibt m dw-WKWek, -diechsMMc fäwfcert* weise, ganz besonders aber in den Schlafzimmern über Nacht gänzlich abzustellen. Man erlebt es immer -wieder, daß Menschen, die den ganzen Tag in solchen ungesund -warmen Räumen sich aufhalten, über Kopfschmerzen und allgemeines Unbehagen klagen, -das sehr oft mit der Zeit zu schweren Erkältungskrankheiten führt. Denn naturgemäß- wird der Körper durch die ewige Ueberhitzung so -geschwächt, daß er jedem rauheren. Witterungseinfluß unterliegt. Wichtig ist vor allem, in solchen überheizten Räumen, auch in Büroräumen, wog lchst leicht gekleidet zu gehen. Wird die Wärme der Räume womöglich noch durch wollene Kleidung usw. gesteigert, so ist auch die Erkältungsgefahr, sobald man ins Fre'-e kommt, umso größer. Wer Defen- besitzt, vermag natürlich weit besser die Heizung der Außentemperatur anzupassen. Aber es gibt dennoch viele Hausfrauen, die das, teils aus Verständnislosigkeit, teils aus täglicher Gewohnhe't heraus unterlassen. Sie sagen sich, es ist Winter und deschrlb muß tüchtig geheizt werden, und darum werden in den Ofen pchMht täglich zehux. bis fünfzehn Kohlen hineingefeuert, ganz gleich, ob draußen ein Par Grad Frost herrschen oder ob Frühlingslüfte wehen. Ein solches Verfahren ist nicht nur vom gesundheitlichen Standpunkt aus völlig zu verwerfen, sondern widerspricht auch allen volkswirtschaftlichen Forderungen. Das Wort „Kamps dem Verderb" muß nämlich-genau so gut auf das Gebiet der Heizung angewen-det werden wie auf olle anderen auch. Wir dürfen Heizmaterial genau so wenig sinnlos vergeuden wie alles andere wertvolle Material. Werden Kohlen sinnlos durch den Schornstein gejagt und ist man gezwungen, die übermäß'ge Hitze der Räume nur durch stundenlanges -Oeffnen der Fenster wieder auszugleichen, so ist auch das Raubbau an der Wirtschaft. Das Kapitel „Heizen" sollte überhaupt jede sparsame Hausfrau ein wenrg gründlicher studieren. Oft wird natürlich „Sparsamkeit" am falschen Platze getrieben. Es gibt Wohnungen, in denen an kalten Tagen am liebsten überhaupt kein Fenster ausgemacht wird, weil man die „Wärme nicht zum Fenster hinauslassen will". Dagegen ist zu sagen, daß sich sauerstoffreiche Luft binnen kürzester Zeit wieder erwärmt, wich-reich andererseits das Leben in schlechtgelüfteten Räumen für den Menschen noch viel ungesunder ist als in einem kühlen Raum zu sitzen. Biel gekündigt wird in manchem Haushalt mit OfRcheMng mich dadurch, daß die Oefen zu spät zugeschraubt werden. Das liegt meistenteils nur an der UnauTmerfani feit und Nachlässigkeit der Hausfrau. „Es ist kalt", klagh sic vielleicht manches Mal, „die Oefen heizen schlecht!" Im Grunde aber heizen die Oefen ausgezeichnet, aber sie wenden erst geschlossen, wenn die Kohlen-glut fast ausgebrannt ist und sich nur noch ein kümmerliches Häufchen Glut im Ofen befindet. Wie soll auf diese Weise die Heizung zur ^Erwärmung des Raumes für den ganzen Tag ausreichen? Eine sparmme Hausfrau wird immer den Augenblick, da die Oefen zugeschraubt werden müssen, ge-nauestens abpassen und wird auf diese Wesie mit der Hälfte des Heizmaterials auskom-men. Wir werden vielleicht nur kurze Zeit diese merkwürdige Laune der Natur, dies Frühlingswetter im Januar erleben. Gewiß wird bald der Winter mit Frost und Schnee seinen Einzug halten. Aber wir sollten es verstehen, uns allen Ueberraschungen des Wettergottes anzupassen. Will sich der Winter nicht nach dem Kalender richten so brauchen auch wir es nicht. Und darum wollen wir bei Wärmegraden sowohl den Pelz zu .Haus lassen wie auch unsere Wohn-räume entsprechend weniger stark Heizen. Nur so läßt sich das Wohlbesinden erreichen das wir zu unserem Leben und zu unserer Arbeit als erste Vorbedingung brauchen Schaffung anzumelden und ist die Anmeldc-gcbühr uii) die Jahrestaxe zu begleichen; im Nichtanmeldungsfalle beläuft sich die Strafe auf die dreifache Höhe der Anmeldungs-und Jahrestaxe. 3. Die K d t o k o n-cii t t a x e'für das vergangene Halbjahr ist nach Anm. 1 der Tarifpost 37 zu begleichen. Säumige haben als Strafe den einfachen Betrag der ordentlichen Taxe zu erlegen. Bis 31. Jänner 1937: 1. Die Schau k t a x e nach Anm. 1 der Tarifpost 62, für das erste .Halbjahr 1937; die Nichteinhaltung der Frist luird mit dem einfachen Betrag der Taxe geahndet. 2. Die erste Vierteljahrstaxe des G e-b ü h r e n ä g u i v a l e n t s nach Punkt 1, Anm. 12 der Tarifpost 12. Macht die u.a-xe jährlich nicht mehr als 500 Dinar aus, io ist sie bis Ende Jänner für das gaüzc Jahr im Vorhinein zu erlegen. Die Säumigen haben als Strafe Verzugszinsen und die Erekutionskosten zu tragen. Lohnsteuer. Nach Art. 100 des Steucrgesetzes haben j jene Arbeitgeber, die für ihre Bediensteten die Lohnsteuer i« S i c u c r m arten entrichten (bis 20 Personen), die Lohnbücher bis Ende Jänner dem zuständigen Steuer« amt (für Maribor dem Stciteramt für Maribor—Stadt, Zimmer 1 a) zwecks Kontrolle vorzulegen, widrigenfalls die vorgesehenen Sanktioneil in Anwendung gebracht werden. Jene Arbeitgeber, die diese Steuer unmittelbar in B a i* gelb (wenn mehr als 20 Bediensteten beschäftigt werden) entrichten habe» bis 25. d. beim Steueramt zu erscheinen. um in das Evidcnzbuch eingetragen zu werden. Auch hier sind die vorgesehenen Strafen empfindlich. Spätestens bis Ende Jänner bzw. binnen 15 Tagen nach Aufnahme in den Dienst stud für das Gesinde die Steuer-karte n für das Jahr 1937 anzuschaffen; die Karte lostet 50 Dinar ohne Rücksicht auf Person, Zeit der Beschäftigung oder .Höhe der Bezüge. Die Karte lautet auf den Namen des. Arbeitgebers und hat von diesem beschafft zu werden, doch kann der Betrag dem Bediensteten in Abzug gebracht werden; die Steuerkarte ist sofort mit Tinte auszufüllen. Zuwiderhandelnde werden mit dem fünffachen Betrag der Steuer (250 Dinar) belegt. Andere Steuern. Am 1. d. wurde die erste Bierteljahrsrate der Gebäude-, Erwerbs-, Renten-, Gescll-schafts-, Junggesellen- und Umsatzsteuer sowie die Militärtaxe fällig und ist bis spätestens 15. Februar d. I. zu erlegen. Die Anstalten und Unternehmungen, die die Renkensteuer einzuheben haben, entrichten die vngeflossenen Beträge dem Steueramt Binnen 45 Tagen nach Ablauf eines jeden Halb« fahr es. somit bis 14. Februar d. I. Steuerpflichtige. die dis allgemeine Umsatzsteuer auf Grunp'des buchmäßigen Umsatzes zu entrichten haben, erlegen die Steuer für das letzte Vierteljahr 1936 samt der entsprechenden Anmeldung bis Ende Jänner. Die Pauschalumsatzsteuer ist bis 20. eines jeden Monats für den im Vormonat getätigten Umsatz zu erlegen. Werden die fälligen Steuern nicht rechtzeitig beglichen, so sind als Strafe 6 prozen« kkge Verzugszinsen sowie die ausgelaufenen Sxekutionsspesen zu bezahlen. 16. Jäimer .Eine Nacht an der i 108 Sill Ti achtenschau fkatiSa m Sollte es sich doch nicht um den Jänner handeln, sondern um den April? Sollten die beiden Monate einmal die Rollen getauscht haben, sozusagen aus Witz? Man weiß ec nicht. Noch eine Erklärung gäbe es: daß Pc« trus . . . Petrus macht ja bekanntlich dos Witter. Und da er bereits seit Jahrhunderten 'Vinca festen Posten an der meteorologischen Station des Himmels innehat, müßte er. jo ftedet man, sein Handwerk eigentlich verstehen. Was mag ihn nun veranlaßt haben, neuendingS die Jahreszeiten so wahllos durckninanderzn-würfeln? Sollte Petrus am S'tvestcoA'r-d zu tief ins Glas geschaut ballen, weil die Enaclchen solchen cinnic-'cn blmnUVhcn Necktar gebraut hatten und seitd-m noch im tuet nicht ganz klar sehen? Sollte ihm d'»; Arbeit über den Kopf trachten, we'l er io bekanntlich auch das große LiinimeMor innrer auf- und zumackun im-ß-» Es m te " mä-lich. daß dies der Grund ist und ^1 ^ weil er )a auch nicht mehr der Snng'te -i». deshalb alles gehen läßt wie es geht und ficki einfach nicht mehr um das. ordmtliü-e und richtige Einsetzen der Jahreszeiten kümmern kann. Wie dem auch sei. wir müssen diese >>r'-reszeiten hinnehmen. wie üe uns' serviert werben. Es kann senr. daß der Winter noch mit voller Kraft eiuietzt und da-n vor A’U‘0 nberhauvt nicht wieder streicht. Es kann ebensogut fein, daß das milde Wetter bleibt ri,S dafür ein kalter Smnmer zu erwar'-u -ll Als sicherste Voraussage kann immer die alte Bauernregel reifen: Wenn der Hahn kräht auf dem Mist. Aendert sich's Wetter oder cd bleibt wie's ist! S e n e k o v i L ein Streit, der zu einer tätlichen Abrechnung führte. Albin Senekovim trug hiebei derart schwere Verletzungen davon, "das et: diesen noch in derselben Rächt erlag. TottMao Schnans-brwnm Aus Jurjevski dol (Slov. gor.) mmb eine schwere Bluttat berichtet. Bei einem Besitzer in Part inst war man mit dem Schnapsbren «eil beschäftigt, wobei auch mehrere Burschen aus der Nachbarschaft.zugegen waren. Die jungen Leute tranken übers Maß, st baß alsbald „dicke" Luft herrschte. Plötzlich entbrannte zwischen -dem 30jährigen Rudolf 7, v aller und dem gleichaltrigen Albin : Helfet den Arbeitslosen! P-lxr stm feste Pflicht den Opfern der Krije gegenüber! Bei her.Durchsicht des Verzeichnisses der Beiträge für das Winterhilfswerk zugunsten dir mi->rllrstn Volksschichten der Stadt Ma- j liber, das im städtischen sozialpolitische»! '.aut zur Eins:- i t aufliegt, mußte die Festst, lluug gemacht werden, daß bisher kaum .-'22 Spender dem Aufruf des Biirgermei-geleistet hotten. Da es im Vor-iahr 2-72 Spender gab erfüllten somit Heuer noch !76. nicht ihre Pflicht den darbenden Mitbürgern gcgenüder. Die Stodtaemeindc braucht dringend die Mittel für die Erhaltung der Arbeitslosen und Armen, deshalb wäre es sehr zu wün-j scheu daß wenigstens die vorjährigen Spender dem Rust Folge legten und daß auch neue Menschenfreunde hinzukommen wurden. Nur dadurch daß den armen Volksschichten die notwendigen Mittel zur Erhal-j tung geboten werden, kann das lästige Bel-1 teilt verhindert werden. Die Verwendung der j entfließenden Mittel.geht ökonomisch vor sich \ und ist jeder Mißbrauch ausgeschlossen./Die 2lrbeitsstvhigen tverde.il . bei öffentlichen 'Arbeiten beschäftigt und finden derzeit 168 Personen- größtenteils Familienväter, 53er« dienstmöglichkeit, während, den Arbeitsunfähigen Unterstützungen in der Form von Le-bcusbedarfsartikeiu (Nahrungsmittel, Kleider, Wäsche unh Schuhe), eventuell auch in Form von Beträgen zur Begleichung des Mietzinses, gewährt werden. Tie Leitung der Hilfsaktion ersucht alle bisherigen und auch nie neuen Spender, noch im Laufe des Monats Jänner .die Beiträge der Stadtkasse (Slomškov trg 11. Telephon 2260). Waren jedoch dem städtischen sozialpolitischen Amt (Rotovški trg 9, Telephon 2754) zukommen zu lassen. Repertoire: Samstag, 9. Jänner um 20 Uhr: „äBottciv brach". Erstaufführung. Blocks. Sonntag, 10. Jänner um 15 Uhr: „Mensch Gottes". Tiesermäßigte Preist. Zum letzten Mal! — Um 20 Uhr: „Hoheit tanzt Walzer". Montag, 11. Jänner: Geschlossen. Dienstag, 12. Jänner um 20 Uhr: „Hoheit tanzt Walzer". Ab. B. Lheatsr in Viuj Montag. 11. Jänner um 20 Uhr: „Wolkenbruch". Gastspiel des Mariborer Schau« spielensembles. Volksuniversität Montag. 11. Jänner: . Univ. Prof. Dr. Z a r it i f«Zagreb spricht über das Leben auf der Erde! Dienstag, 12. Jänner: Univ. Pros. Dr. Z a r n i k-Zagrob spricht über die Gründe der Veränderung der Lebewesen. Aprilwetter! Wenn das Jahr 1937 weiter so wie bisher äst Jahreszeiten auf den Kopf stellt, können wir uns noch auf allerlei nette Ueberraschun-Qt'it gefaßt machen. Es gibt 'Augenblicke, wo kcr Himmel blau ist, die Sonne lacht und wilde Frühlingslüfte wehen. Mau hört bei« swhe das Gras wachsen und spürt, daß es w den Bäumen rumort und daß sie binnen $ürze vor Begeisterung ausschlagcn werden, iind man wandert durch die Anlagen oder Au Stadtpark, wo es bereits intensiv nach Trde und Frühling riecht und kann gar nicht anders, als ein kleines Frühlingslied vor sieli hinsummeu: „De — her Mai ist gekommen . . .!" Dann lacht mau in sich hinein, weil alles Duatsch ist und weil man sich bewußt wird, Niß es sich hier nicht um den richtigen Früh« ling, sondern nur um einen verkorksten Jän-'tet handelt. Oder doch nicht? Plötzlich wird es nämlich stockdunkel. Der Sturm bläht die Kleider, treibt die Menschen die Straßen entlang und die Wolken über den Himmel. Und dann wird cs stiller und der Regen setzt ein, nachdrücklich und beharrlich, bis vielleicht drei Stunden später wieder wunderschönes Vorfrühlingswetter herrscht. in Auszeichnung. Der Besitzer Johann F e r k in Ciringa wurde mit der Goldenen Medaille für Zivilverdienste ausgezeich net. m. Aus dem städtischen Dienste. Ter Be- zirkshauptmannstellvertreter i. R. Herr I. F o v č c i i it wurde in den Dienst des Mariborer Stadtmagistrats aufgenommen und dem Eewerbereferat zugeteilt. m. Slusklong des Faschings. In diesem Jahre ist vs wieder der Sportklub „Rapid", der die heutige Faschingssaison mit einer glänzenden Eliteveranstaltung krönen wird. Unter dem Motto „Allotria" werden am Faschingsdienstag alle jene den Zauber der letzten Faschingsnacht miterleben, die sich schon seit jeher mit den „Rapid"-Redouten verbunden fühlen. Mit den Dekorationsarbeiten wurden auch in diesem Jahre unsere bewährten heimischen Künstler Pipo P c-t e I n und Max von F o r m a ch e r betraut. Der Kärtenvorverkauf wird bereits zu Beginn der nächsten Woche in den Geschäften" Büdefeldt. Weiler (Blumenhandlung), „Svila" und Pirich eröffnet. Auch die Einladungen kommen demnächst zum Versand. nt. Stiroetter in den Bergen. Auch im Laufe des gestrigen Tages hat in den Bergen eilt Schneefall eingesetzt, sodatz es nunmehr auch am Bachern eine recht günstige Skifähre gibt. Die Temperatur bewegt sich zwischen 5 und 7 Grad unter Null. m. Bergfest am 1. Feber. Die Maribgrer Sllpenvereinfiliale veranstaltet auch heuer am 1. Feber ihr traditionelles Bergfest, das uns wieder einmal echte Gachernstiminung hervorzaübern wird. Da mit einem Bombenbesuch zu rechnen ist, empfiehlt es sich, die Karten im Vorverkauf in den Geschäften Kravos, Majer, Kanc, Höstr und Kofi sowie im „Putnik"-Büro und in der Vereins kanzlei des Slow. Alpenvereines zu kaufen m. Der Verein der Industriellen und Großkaufleute in Ljubljana hält die nächste Zusammenkunft der Mitglieder Montag, den 11. d. um 20 Uhr in den Vereinsräumcn in Ljubljana (Palais der Ljubljanska kreditna banka), Tprteva cesta 1b, ab. Es spricht Dozent Dr. Vladimir M u r k. o über den Bauernschutz. Vom Vortrag sind alle Mitglieder sowie die durch sie cingeführten Gäste aus Wirtschaftskreisen geladen. m. Zur Feier des Geburtstages I. M. Königin Maria findet heute, Samstag, in den Union-Sälen ein Eliteball der Mariborer Sotolvercine statt. Für diesen ersten großen SokoWall in Maribor macht sich bereits ein lebhaftes Interesse bemerkbar. Sämtliche Räumlichkeiten des Union-Saales wurden festlich geschmückt. m. Portrag für Photoamateure. Heute, Samstag, um 20 Uhr findet in den Klubräumen des Mariborer Photoklubs im „Na rodni dom" ein einführender Bortrag für Lichtbildner statt. Am Dortragstisch erscheint der bekannte Ljubljänaer Photvamateur Karlo K o c j a n č i e, der die Probleme der modernen Photographie erörtern wird. nt. Die Südbahnpensionisten werden darauf aufmerksam gemacht, daß zwecks gemeinsamer Aktion für die Unfallsrentner alle auf die Unfallbemesfung bezüglichen Schriften sobald als möglich beim Schriftführer K e u s ch l e r, Vetrinjska ulica 7 (Novak) oder beim Obmann Kore s, Vrbanova ulica 11. abzugeben sind. Die Vcreinslci-tung. m. Volksuniversität. Montag, den 11. d. beginnt der „Biologische Zyklus". Es spricht der hervorragende Biologe Universitätsprofessor Dr. Boris Zarnik aus Zagreb über das „Leben auf der Erde". Dienstag, den 12. d. hält derselbe Gelehrte einen Vortrag über die „Ursachen für die Veränderung der Lebewesen". m. Die traditionelle Gala-Eportredoute des Sportklubs „Maribor", die Heuer am Samstag, den 6. Feber in den Union-Sälen stattfinden wird, verspricht auch in diesem Jahr der Clou der lokalen Faschingunterhal tungen zu werben. Wie alljährlich, werden auch diesmal die einzelnen Räume ein be- UnionTonkmo. Bis einschl. Dienstag dcr Großfilm der Wiener-Produktion „Ernte" mit Paula Wessely und 'Attila Hörbiger (Regie Geza von Bolwary). Dieser Film schildert die Geschichte eines Mannes zwischen zwei Frauen, er übertrifft mit seinem ^wunderbaren Inhalt, seiner Regie und Spiel die früheren Filme „Maskerade" und „Episode" und bedeutet eine Höchstleistung der Kinematographie. — Es folgt der einzige diesjährige Franziska Gaal-Film „Lili" und das größte Wiener Meisterstück „Burgtyca-ter". Burg-TAnkina. Der zwerchfellerschütternde Lustspielschlager „Du kannst nicht treu sein" mit der unverwüstlichen Lucie Englisch in der Hauptrolle. Ein mitreißender, amüsanter Schlagerfilm, der überall ein überfülltes Haus fand. Allein in Graz beherrschte er durch volle fünf Wochen hindurch das Spielprogramm. '— Heute, Samstag, um 14 und Sonntag vormittags um halb 1.1 Uhr die packende Posse „Harold Lloyd als Milchmann" in deutscher Fassung.- — Als nächster Großfilm gelangt das Schauspiel „Frau ohne Bedeutung" mit Gustav Gründ ge ns zur Vorführung. — In Vorbereitung der -neueste und gewiß beste Hans-Albers-Film „Unter heißer Sonne", -der gerade jetzt seine Erstaufführung in Jugoslawien erlebt. — Es folgen das Lustspiel „Das Gäßchen zum Paradies" (Der Hundefänger vou Wien) mit Hans Moser und die Operette „Duett" (Und Du mein Schatz fährst mit) mit Marika Rökk und Hans -Söhnker. sonheres Gepräge zeigen, wofür schon die bekannten Funktionäre des veranstaltenden Vereines bürgen. m. Aus dem Aquariumverein. Die 3. ordentliche Jahreshauptversammlung des Ma ribo rer Aquariumvereines findet Sonntag, den 10. d. um 9 Uhr im Jagdzimmer des Hotels „Orel" statt. Die Mitglieder mögen vollzählig erscheinen. in. Schadenfeuer im Stadtinnern. Gestern abends gegen 19 Uhr brach in einem Maga-zinsraum der Baufirma Ing. Arch. Jelence und Jug. Zla j m e r in der Miloš Obilieeva ulica ein Feuer aus, dem außer dem Dach der Baracke auch verschiedenes Werkzeug zum Opfer fiel. m. Ein österreichischer Fahnenflüchtling wurde an der Grenze oberhalb von Dravograd aufgegriffen. Es handelt sich um einen gewissen Gregor W o ch o w n i k, der zuletzt in Wolsberg stationiert war. m. Inständige Bitte an edle Herzen. In Bistrica bei Ruse und Vrhovdol leben zwei mit kleinen Kindern überaus gesegnete Familien, die sich in höchster Not befinden. In beiden Fällen sind die Eltern schon längere Zeit arbeitslos, der eine Mann ist überdies schwer lungenkrank. Die erste Familie haust in einem stallähnlicheu und den Wetterunbilden ausgefetzten Raum, die andere dagegen in einer winzigen, vom Mann selbst aus allen Brettern gezimmerten Hütte. Die bedauernswerten Opfer der Wirtschaftskrise find lediglich auf die Mildtätigkeit der Men fcher angewiesen. Edle Menschenfreunde UH'L'fcea mm ersucht, sich dieser m höchster Not befindlichen Leute anzunehmen und ihnen Spenden (Geld, Kleider, Wäsche, Schuh werk, Lebensmittel usw.) im Wege des Direktors , Fritz P x i e g c v in Bistrica zu-kotmtnen zu. lassen. m. Traverse aus den Fuß. In den «Staats bcchnwerkstätten erlitt gestern «der 27jährige Schlosser August 11 Ib e einen schweren Unfall. Während der Arbeit siel ihm eine Eisentraverse auf den linken Fuß, wobei er eine schwere Verletzung erlitt. m. In Sv. Marjeta a. P. stellten sich dieser Tage «beim Besitzer Franz O r « i k drei Bursche» «als Hl. Drei Könige vor und baten um eine Zuwendung. Ornik bewirtete die Leute, mußte aber nach deren Abgang die Feststellung machen, daß sie verschiedene Kleidungsstücke im Werte von 3000 Dinar mit «sich gehen ließen. nt. Einbruch. Roch unbekannte Täter erbrachen das Herrenhaus im Weingarten des Rechtsanwaltes Dr. Hojnik in Brhole bei Pragersko und ließen verschiedenes $86= schezeug im Werte von 1200 Dinar mit sich gehen. * Gasthoi »Počehovski dvor«. Sonntag Konzert, Leiber- und Kramerwürste. m. Mit dem Autobus aus den Bachern. Der «Städtische A-utobusverteHr veranstaltet bei genügendem Interesse kommenden Sonn lag, «den 10. d. eine «Sonderfahrt nach dem Bachern. Abfahrt v«om Hanptstlatz um 7 und tw der Abzweigung unterhalb des Pohorski dom u*n 17 Uhr. Fahrpreis bis Rela 12 und Isis zur Abzweigung 30 Dinar pro Person. Anmeldungen sind bis Smnskag 18 Uhr in der Verkehrs kan,zle i am Hauptplatz, Tele-pihion 2875. vorzubringen, wo auch gleichzeitig die Vormerkungen «für die Rückfahrt, für die die gleichen Fahrpreise gelten, entgegen-genommen werden. m. t!ebersall. In K«osaki wurde der 35-säshrige Zimmevmann Joses «Selak in einem Stall mit einer klaffenden Kopfwunde bewußtlos aufgefunden. Ins Krankenhaus überführt, erlangte «Selak erst heute das Be wußtfein und «gab an, daß ihn jemand grundlos niedergeschlagen habe. * Sonntag Doppelvorstellung in der Beli-itt kavarna. 295 * Gasthaus Krempl, Wurstschmaus. 191 * Gasthaus „Zur Linde", Radvanje. Sonn tag Wurstschmaus und Konzert. 253 * Heute, Sonntag. Hausball im Gasthaus Kren « (Klemensak), Pobrežje. Wergles-Ka-pelle. 291 * Heute im Gasthaufe „Waldioni" (Staža) Brat- und LebernmCste. .tzausfchlach-Imtg. 293 * Jndia,,-. Hühner und Hauswürsteschmaus heute und morgen in der Restaura-tEm „Ljutomer«". Spezialität: Muskat-Sil-MXtev! — V. Štiblar. . 294 * Gasthaus und Cafe „Triglav" («Voller). Heute und morgen Konzert. Ramsai 292 Wjchmts Achtig. Konzert. 298 * Die Aufmerksamkeit unserer Leser wird auf die heutige Anzeige über die Erteilung des Unterrichtes im Sologesang gelenkt. 296 * Da§ »enerössnete Schneideralelier Ru- di)V e r d o n i k. Gospaska ulica 44. empfiehlt sich «sen P. T. Kunden. 141 * D«s Trinken der „Petlmjska Slatina" ist besonders Bei der Behandlung der Bildung itratifcher Produkte in den II rin gangen von Erfolg begleitet. Dieses Herlwasser verhindert «die Bildung von Steinen und Sand ist der Riete und Blase. 5441 m. Hochherzige Spende. Der Inhaber der Firma „JugoinStaJacija". Herr Otto K i f f-ut a n n. spendete den namhaften Betrag von 460.— Dinar feit «den Asylfond Der Amtituberkmlosenliga in Maribor. Herzlichen Dm«! b. Mei» Smttogätoxtt, «Wochenschrift für Haus, Hof, Feld und Garten. Folge 51. jHhrcÄvbonnement 24 Dinar. Vertag L. V. Ender-sssche KunstmistM, Renti t«f che in. b. Rarc-dn« OWrana, Organ der „Narod* ««oifttantt", Nummer M. Jahresabonnement WO, «für das ArMrnd 200 Dinar. b. Djk BremuGel. Folge 1. Bertzig Franz (flher Nachffg,, G. m. '6. H., München. Ein-,-^llpveis 30 Pfennig. Gr scheint wöchentlich. * Bei ©tchberstopfwtgej: mtt> Berdau-Kngchtijtttwp:« nehme man fvi'ch nüchtern ein Glas natürliches „Franz-Jchef"-Bittcrwasser. O-JWS. soc, «rf. nir. z*. S. br. 15—185 od 25, V. 2955, Aus Pim p. Ansteigende Fremdenverkehrsziffern. Im Jahre 1936 besuchten uns 2285 Fremde, die insgesamt 10.014 Nächte in unserer «Stabt verbrachten. Bon den 706 Ausländern waren 458 aus Oesterreich, 59 aus der Tschechoslowakei, 34 aus Ungarn, 86 aus Deutschland usw. Im Vergleich mit dem Vorjahr ist unser Fremdenverkehr im erfreulichen Ansteigen begriffen. p. Erhöhte Straßenumlagen. In der «letzten «Sitzung des Bezirksstraßenausschusses wurden die Straßeuumlageu für d-as Jahr 1937/38 im Vergleich mit «dem Vorjahre um 8 Prozent erhöht, svdaß sie nunmehr iS «Prozent von den direkten Steuern ausmachen. p. Wochenbereitschaft der Freiw. Feuerwehr. Vom 10. bis 17. d. versieht die zweite Rotte des dritten Zuges mit Brandmeister Ignaz Vauda und Rottfuhrer Franz Ru-nc-vc sowie mit der Mannschaft Franz Trebse, Franz Junger, Johan Preac und Johann Žalec die Feuerbereitschaft, während Chauffeur Josef Jlec und Rottfuhrer Ivo «stvager sowie Anton Kuhar und Andreas Pfeifer von der Mannschaft den Rettungsdienst übernehmen. p. Den Apctfjefcnnachtbicnft versieht vom 8. «bis 15. d. die Apotheke „Zum Hl. Antonius" (Mag. Orožen). P. Ei» Handelsball findet anläßlich des 50 jährigen Bestandes des Handelsangestcllten-vereines am 1. Feber im „Društveni dom" statt. 275 P. Im Tonkino gelangt Samstag und Sonntag der prachtvolle Gigli-Gesaugsfilm „Nur Du Maria!" zur Vorführung. In den übrigen Rollen Käthe «von Nogy und Harald Paulsen. Ein «Glanzfilm, den man gesehen «haben muß. — Soittag vormittag um 11 Ithr gelangt der Film bei stark reduzierten Preisen zur Vorführung. Aus Um. Bisšeim ierschlupf gewä«hrt und an der Beute teilgenommen hatte, erhielt 5 Jahre schweren Ker «ker. Aus £§*d$ ib. Sokolredoute. Der Sokolverein tn Slov. «Bistrica «veranstaltet ant 16. d. M. im «Saale «der Bezirkssparkasse eine Radoute mit Maske ns chörcheitswc t t bewerb. D.«e Musik besorgt die Mademikerjazz aus Maribar. sb. Folgenschwere Rauferei zwischen „Dreikömgs"-Sängern. In Brhloga bei Slov. Bistrica gerieten die Brüder Josef unid Johann Gregorič mit dem Wagnergehilfen Alois Horvat, mit dem sie gemeinsam als „Hl. Drei Könige" von Haus zu Haus singend umherzogen, in einen Streit und «schlugen ihn, mit einer Wagenkipfe derart nieder, daß 'er bewußtlos liegen blieb. Horvat mußte mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus etngebracht werden. Aus c. Gerecht« Strafe für einen Räuber. Bor dem Fünfersenat des Kreisgerichtes in Celje standen Freitag zwei «Burschen, «die sich w>>-gett Raubes, Mordversuches und Hehlerei zu verantworten hatten. Es sind dies der ,.Bauernschreck des «oberen Sanntalcs", «der kaum 25jährige stellenlose Arbeiter ohne ständigen Aufenthalt Johann B e z o v-8 e k sowie sein Komplice, der 35jährige Arbeiter Joses K o t n i ! aus Tirosek. Erster er erscheint «wegen verschiedener Diebstähle, Einbrüche und «anderer Delikte «schon fünfmal vorbestraft. Bezovsek verübte im Vorjahr, soweit festgestellt werden konnte, 15 «Einbrüche, Diebstähle und Räubereien im «oberen Snmttnl. In der Nacht zum 4. «September drangen beide 2lngeklagte in das Haus des Besitzers Josef Štiglic, schüch tetieit die ganze Familie mit vorgehaltenen Revolvern ein und «banden dem «Besitzer «die Hände «auf den Rücken, worauf sie Geld von ihm «verlangten. Die Räuber mußten jedoch flüchten, da die Familie um Hilfe rief und die Nachbarn herbeieilten. Im Gefängnis in Celje überwältigte BezovLek den Aufseher Alois Ö f s; i n, indem er ihn mit einem Stuhlbein niederschlug, worauf er ihn mit dem entrissenen Bajonett zu erstechen versuchte, er wurde jedoch «daran «gehindert und nieder festgenommen. Bezovsek wurde zu 16 Jahren schweren Kerker verurteilt und wird mach Verbüßung der «Strafe für fünf Jahre in einem Arbeitshaus untergebracht werden; fern Komplice Kotnik, «der ihm ttn» lu. Das Kanalnetz von Ljubljana wurde im vergangenen Jahve bedeutend erweitert. Die Stadtgemeinde begann die Arbeiten in einer Sänge von 2943 Meter mit einem Aufwand von rund 800.000 Dinar. Der größte Test «der Arbeiten wurde bereits beendet. lu. Die Leiche eines Neugeborenen wurde an «der Städtperipherie von Ljubljana in einem Gebüsch «gefunden. Es handelt sich um ein etwa zwei Tage altes Mädchen. An der Leiche «wurden keine Anzeichen eines gemalt famen Todes vorgefunden; man Nimmt an, daß das Kind bei der Geburt verblutet ist. Aus Jmlu6md i. Der deutsche Gesandte bei Dr. Korošce. Innenminister Dr. Anton Korošec empfing am 7. d. in feiner Eigenschaft als Vertreter des Außenministers den deutschen Gesandten von Heeren und nachher auch «den rumänischen Gesandten ©adere. i. Die Zagieber Episkopatkonferenz. Wie bereits berichtet, haben in Zagreb die Beratungen des jugoslawischen katholischen Episkopats begonnen. Die Konferenz leitet Erzbischof Dr. Ante Bauer (Zagreb). Vertreten sind die nachstehenden Kirchenfürsten: Erzbischof-Koadjutor Dr. S t e p i n a c (Zagreb), Erzbischof Dr. š a r i č (Sarajevo), Erzbischof Dr. Ujčič (Beograd), Fürstbischof Dr. Rož m a n (Ljubljana), «Fürstbischof Dr. Tomažič (Maribor), Bischof Dr. A I š a m o ti i 5 (Djakovo), Bischof Dr. B u t i c (Senj), Bischof Dr. S r e b r n i č (Krk), Fürstbischof Dr. B o-n e s a č i č (Split), Fürstbischof Dr. C a-r e v i č (Dubrovnik), Bischof Dr. M i I c t n (Šibenik), Bischof Dr. N j a r a «d i (Križevci), Bischof M i S t č (Mostar), Bischof G ari« (Banjaluka), Bischof Dr. G u i-do v e c (Skoplje), Bischof B u d a n o v i L (Subotica), Generalvikar Dr. Stopče-v i č (Kotor) als Vertreter des Primas von Serbien. Abwesend ist infolge Erkrankung nur der Bischof von Hvar Dr. P n 8 i č. Auf der Tagesordnung befindet sich« außer den übrigen Fragen «das Problem «der Koor-diermtg der Katholischen Aktion in den einzelnen Diözesen. i. Schueefall in Mitteldalmatten und in der Lika. In Miteldalmatien und in der Lila wurden neue Schneefälle verzeichnet. i. 169 Gärtner bulgarischer Staatsangehörigkeit zählt Zagreb. In Zagreb werden 160 Gärtner gezählt, die in der Umgebung Grund stücke gepachtet haben und die bekanntlich die frühesten Gemüsearten auf den Markt «bringen. i. Von der Zagreber Bebenwarte. Tic Seis mographische Anstalt «am Grič (Zagreb) ver-zeichnete am 7. d. um 14 Uhr 30 Minuten und 50 Sekunden ein katastrophales Erdbeben. dessen «Epizentrum etwa 6700: Kilometer östlich, also in Asien lag. i. Der Dumpfer „Princesa Dlga" wird gleich, noch seiner Rückkehr aus Griechenland abgerüstet werden, um erst im April neue Vergnügungsfahrten im Mittelmeer zu absolvieren. i. Hundert Jahre „Narodna Litaonica" in Varaždin. Die „Narodna čitaonico" (Leseverein) in Varaždin stiert soeben ihr hundertjähriges Gründungsjubiläum. t. 385.000 Kilogramm Seefische wurden in der Fischmarkthalle zu Split im Jahre 1936 zum Verkauf gebracht. Wenn man bedenkt, daß nur 85.000 Kilogramm in das Landesinnere verschickt wurden, so geht daraus hervor, daß der Fisch nach wie vor Hauptnahrungsmittel der Küsstnbevölkerung ist. t. Tie Grippe. Wie aus Zagreb berichtet wind, herrscht dort noch immer stark die Grippe, die auch schon einige Todesfälle in der Form von Lungenentzündungen gefordert hat. i. 500 Waggons Tabak Beträgt im vorigen Jahre das Gesamterträgnis der Tabakernte in der Herzegowina. i. Aktion zur Gründung eines Bcariinmi-nistertums. Wie die Blätter berichten, beabsichtigt die „Jadranska Straža" eine Aktion einzuleiten, deren Zweck darin besteht, ein Marineministerium zu errichten, welches sichg ausschließlich mit allen Agenden der Handels schiffahrt befassen würde. i. Ein Bettler mit 50.000 Dinar „Ersparnissen". In Dubrovnik wurde ein Bettler namens Ivankovič verhaftet und nach Mostar abgeschoben. Der Mann, der vollkommen verwahrlost war, besitzt ein Sparkassenbuch mit 50.000 Dinar Spareinlage. Ich, der an Cholera Verstorbene. Seuchen und Epidemien sind, besonders in früheren Zeiten, die große Geißel der Menschheit gewesen. Sie haben manchmal so heftig gewütet, daß sie ganze Stadteile, ganze Familien und ganze Berufe entvölkerten. So hat in Italien vor ungefähr 100 Jahren die Cholera in einer größeren Stadt fast alle Gerichtspersonen dahingerafft. Es starb der oberste Richter, dann sein Adjutant und der Aktuar, klebrig blieb nur der Gerichtsschreiber, der seiner vogesetzten Behörde Mitteilung von den traurigen Ergebnissen machen mub-te. Er tat dies in folgender Weise: „Mit lebhaftestem Bedauern habe ich dem hohen Gerichtshof zu melden, daß ich« gestern an der Cholera gestorben bin, daß mein Ad-jutant heute von derselben Krankheit, an der auch mein Aktuar hoffnungslos darnieder-liegt, dahingerafft wurde. — Für den seligen Richter: Der Gerichtsschreiber." Die Erben Harun al Raschids. König Ghazi von Irak hat kürzlich das Museum arabischer Altertümer in Bagdad eröffnet, auf das der junge irakische Staat und seine Bevölkerung außerordentlich stolz sind. Die Iraker haben einen ungewöhnlich stark entwickelten «Sinn für geschichtliche Tradition. Sie Betrachten sich als die Nachkommen und Erben Harun al Raschids und der Kalifen von Bagdad. Das jetzt etoffnete Museum ist in der Hauptsache der Zeit gewidmet. die unmittelbar «auf die Amt Harun al Raschids folgte. Es sind vollständige Räume aus dem neunten Jahrhundert rekonstruiert worden. Man kann «aus ihnen und den Haus-Haltungsgeräten, die das Museum zeigt, schließen, «daß man in Bagdad zu jener Zeit recht luxuriös zu leben verstand. Das britische Museum in London und das Museum in Kairo haben die Sammlung durch wertvolle Gaben Bereichert. Der Pariser wirb größer. In Paris ist man stolz! Bisher galt es als wissenschaftliche Erkenntnis, daß die Gestalten der in Paris ansässigen Familien nach einigen Generationen kleiner werden. Jetzt hat man entdeckt, daß das ein Irrtum war, oder daß sich die Verhältnisse inzwischen geändert haben. Der Pariser wird wieder größer, und nachdem das Durchschnittsmaß eine Weile lang darunter lag, hat es jetzt den Stand, den man im Jahre 1816 feststellte, nämlich 168 Zentimeter, wieder erreicht. Natürlich werden nun allerhand Mutmaßungen laut, woher das kommt. Danach soll Paris ein besseres Klima haben als die anderen europäischen Hauptstädte. Die Luft soll mehr Sauerstoff enthalten. Andere sagen. man ernährt sich in Paris besser, ißt mehr als selbst auf dem Lande. Es ist schon so weit gekommen, daß die Mütter ihren Kindern, die bei Tisch Schwierigkeiten machen, prüfen: „Iß gefälligt deine Suppe, wenn du groß werden willst." Warum gibt es mehr Witwen? Ein Arzt stellte dieser Tage fest, daß tu allen Gesellschaftsschichten die Zahl der Witwen größer ist als die der Witwer. Als man ihn fragte, wie er sich das erkläre, sagte er: „Das kommt daher daß die Frauen mehr sprechen als wir. Ein großer Teil unserer Krankheiten hat seine Ursache in der Schwächung und gew'ssen Schrumpfungsvorgängen unserer Lunge. Wenn man die Lunge stärker in Anspruch nimmt und z. B. in der Erregung die sonst kultivierte Sprache zu lauten Ausbrüchen steigert, dann ist das für i>e» Zustand dieses Körperorgans höchst heilsam. Bei allzu stillen und melancholischen Leuten hingegen verfällt es." Daraus will nun der Arzt schließen, b-iß die Witwer stiller und melancholischer sind als die Witwen und deshalb rascher dahin sterben. Mann könnte freilich aus dieser Ding noje auch folgern, daß ein Mann, der, gereizt durch die allzu große Schwatzhaftigkeit seiner Frau ihr das Wort abschneidet, an seiner redefreudigen Ehehälfte eine „Gesundheitsschädigung" verübt. Diese Erklärung wird unseren Frauen gewiß gefallen! IVidstUaMUUe hmdstku-. gen und praktischer Möglichkeiten, sind an die Regierung bereits gestellt wer- Jugoslawiens Holzexport Probleme, Lage und Notwendigkeiten des jugoslawischen Exporthandels mit Forstprodukten Die Ausfuhr jugoslawischen Holzes hat 1 der gesamten Ausfuhr nach Italien be-111 den letzten Monaten merklich zuge-j anspruchte. Es scheint aber, daß der nommen. Doch muß betont werden, daß Schwerpunkt des Problems nicht in der die Verluste aus der Zeit der Sänktio-1 Teilung der überaus bescheidenen, von neu noch lange nicht ersetzt sind. Wall- Italien eingeräumten Iiolzkontinge.nt-e (8 rend im November 1935 in das Ausland Millionen Lire!) liegt, sondern darin, daß 7588 Waggons Bauholz abgingen, betrug man weit größere Mengen erhält, die in die Ausfuhr im November 1936 insge-j erster Linie den jugoslawischen Produk-samt 4225 Waggons und der Wert des tionsmöglichkeiten und dann der Nach-Exports von Bauholz ging im No-vem- barschaft gegen Italien entsprechen, er v. J. gegenüber demselben Vorjahrs- j Hinsichtlich Großbritanniens wird es ■onat von o4.6 auf 37.9 Millionen Dinar; von größter Wichtigkeit sein, das Trans-ruck. Dennoch ist gegenüber den frü- ■ portproblem zu lösen. Konkrete Forde-eren Monaten 1936 ein wesentlicher rungen auf Grund praktischer Erfahrun-. Fortschritt zu verzeichnen. Hinsichtlich der übrigen Forstindu •strieprodukte zeigt sich ein starkes Anwachsen der Ausfuhr von Brennholz (im September v. J. 174 Waggons, im Okto der 261 Waggons, im November. 472 Waggons), doch blieb der Export im Vergleich zu demselben Vorjahrsmonat Gn mehr als die Hälfte zurück. Ziemlich xuriidkgegangen ist auch die Ausfuhr von Holzkohle. Hingegen ist die Ausfuhr von Eisenbahnschwellen in stetem Ansteigen begriffen. Während im November 1935 nur 7000 Stück ausgeführt wurden, gelangten im November 1936 20.000 Stück Schwellen im Werte von einer Million Dinar zum Export. Vom Jänner bis November 1936 beträgt der jugoslawische Holzexport wertmäßig 438.5 Millionen Dinar und man nimmt an, daß der Wert bis Ende 1936 r,Ufli eine halbe Milliarde ausmachen dürfte, d. h. eine Exportverminderung Von cca 250 Millionen Dinar gegenüber 1935. Der Verlust ist also groß und Aufgabe aller maßgebenden Faktoren wird es sein, im Jahre 1937 mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln nach einer Ex-Porterweiterumg zu trachten um zur alten Vorsanktions'-Werthöhe zu gelan-®en. Es gibt Optimisten, die nicht nur den alten Geschäftsumfang erwarten, sondern vielmehr für das Jahr 1937 eine wertmäßige Ausfuhr von über einer Milliarde Dinar erhoffen. Wenn man in Befracht zieht, daß itn Jahre 1929 ans Jugoslawien 1.4 Millionen Tonnen Holz im Werte von 1.15 Milliarden Dinar ausge-mhrt wurden, so sieht man, daß an und für sich die erhoffte Möglichkeit groß Sersug ist. Es ist nur notwendig, die Absatzmöglichkeiten zu finden. Diese Notwendigkeit ist umso aktueller, als der Üalienische Markt, der in früheren Jah-retl von den erwähnten großen Ausfuhr-Hierigen den größten Teil aufnahm, so gut wie verloren ist. Italien, das in frii-,‘“ren Jahren im jugoslawischen Außenandel ständig die erste Stelle einnahm und gerade wegen großer Abnahme jugoslawischen Holzes, fast ein Drittel der gesamten Ausfuhr aufnahm, ist jetzt auf einen geradezu unglaublich tiefen Ab-r|Girneprozentsatz gesunken. Die Statistik verzeichnet für die erste Hälfte des ahres 1936 kaum 2 Prozent des italienischen Anteiles im jugoslawischen Export-Dnuei und im Monat November 1936 etwas über 3 Prozent. Das bedeutet sozu-s,agen nichts. Es muß mit allen Kräften ’ ahin gearbeitet werden, diese Situation Wesentlich zu verbessern. Gerade in den vtzten Tagen führt ein angesehenes Trie-ster Vagblatt eine lebhafte Kampagne 111 Eine Annäherung zwischen Italien Gid Jugoslawien. Aber eine Annäherung nrte tatsächliche Wirtschaftsverbindun- Fen zwischen beiden Ländern ist undenkbar. Dennoch rechnet man in den Kreisen 6r Holzindustrie mit einer Ausfuhrstei- „e.rilng nach Italien. Dieser Optimismus >eht den. Es ist zu hoffen, daß man diesen Forderungen ohne Zögern entgegenkom-men wird, zumal sie mit keinerlei Kosten und Belastungen für die Staatskasse verbunden sind. Was die Subventionen für die jugoslawische Schiffahrt betrifft, wird es höchst notwendig sein, endlich energisch an die Lösung dieser Frage zu schreiten. Der Seeverkehr ist für Jugoslawien kein Luxus, sondern eine dringende Lebensnotwendigkeit. Man kann ruhig behaupten, daß im Seeverkehr zumindest »ein großer Teil der jugoslawischen wirtschaftlichen insbesondere aber der jugoslawischen Außenhandels-Zukunft Siegt. Deshalb muß sowohl die Wirtschaft, als auch der Staat alles daran setzen, um eine je stärkere Entwicklung und einen je größeren Ausbau der jugoslawischen Handelsmarine und des Seeverkehrs herbeizuführen. »Jugo-Pressekorrespondenz«. wurden. Es kosteten 5—6 Wochen alte Jungschweine 80—95, 7—9 Wochen 125 —155, 3—4 Monate alte 160—220, 5—7 Monate 280—365, 8—10 Monate 380— 540 und über 1 Jahr alte Schweine 590 —980 Dinar pro Stück. 1 Kilogramm Le bendgewicht notierte 5.50—7.50 und I Schlachtgewicht 8—11.50 Dinar. X Die Wirtschaftskammer hielt Freitag eine zweite Sitzung ab, in der der Voranschlag für das Jahr 1937 beraten wurde. Die Ausgaben stellen sich auf 3,235.000 und die Einnahmen auf 3 Millionen 366.000 Dinar, sodaß sich ein Ue-berschuß von 81.000 Dinar ergibt Zur Deckung der Ausgaben wird auch heuer eine Kammerzulage von 8°/o eingeh oben werden. X Eine itaHenisch-mgosiawische Handelskammer soll nach Mailänder Meldungen dort ins Leben gerufen werden. Die Kammer soll Filialen in Beograd, Zagreb und Ljubljana erhalten. Zweck der Handelskammer ist die Vertiefung der Wirtschaftsbeziehungen zwischen beiden Staaten. Weltwirtschaft Hofft auf weitere Besserung Rückschläge sind vorderhand nicht zu befürchten so weit, daß schon der Kampf um e*i Prozentsatz begonnen hat, mit wel-Gm die einzelnen Gebiete der jugoslawischen Forstwirtschaft an dieser ge-^ eigerten Ausfuhr teilnehmen sollen. In uiajevo^ wurde eine Stimme hörbar, die I!1 Bosnien nicht weniger als die Hälfte Während des Jahres 1936 ist die weltwirtschaftliche Entwicklung günstiger verlaufen, als man zu Beginn des Jahres vermuten konnte. Der Auftrieb hat an Stärke noch gewonnen, die Industrieproduktion nahm weiter zu; sogar der Welthandel hat sich etwas stärker belebt. und die Kreditmärkte sind weiter flüssig. Ein besonderes Kennzeichen der Entwicklung ist es, daß die Preise ziemlich rasch gestigen sind. Gerade in den Ländern, in denen schon vorher Produktion und Umsätze sich schnell erhöhten, hat die Aufwärtsbewegung angehalten oder sich sog. noch beschleunigt. In anderen Ländern zeigt die Wirtschaft letzt wenigstens Ansätze zur, Belebung. Dies gilt besonders für einige iibSrsee*-ische Rohstoffgebiete, die noch vor einem Jahr wirtschaftlich stagnierten. So hat sich die Wirtschaftslage in China trotz politischer Unruhen gebessert, nach dem durch die Neuordnung der zerrütteten Währungsverhältnisse die Voraussetzungen dafür geschaffen waren. Auch in Britisch-Indien und Niederlän-disch-Indien hat sich die Wirtschaft von dem langjährigen Druck wieder etwas entlastet. Ende 1936 gibt es fast kein Land, in dem sich die Wirtschaft nicht belebt hätte. Nur dort, wo, wie vor allem in Frankreich, die politische und wirtschaftspolitische Unruhe sehr groß ist, konnte sich eine Erholung noch nicht durchsetzen. In einigen Ländern (Deutsches Reich, England, Schweden, Australien, Union von Südafrika, Italien, Japan u. a.) ist praktisch Vollbeschäftigung erreicht. Im Deutschen Reich1 macht sich bereits Facharbeitermangel geltend, cj^r bei den Investitionen, die nicht zu dem Aufgabenkreis der Vierjahrplans gehören, eine gewisse Zurückhaltung auferlegt, ükß die wirtschaftliche Sorge nicht ist, Arbeit, so;: dern Arbeiter zu beschaffen, ist das Kennzeichen der Vollbeschäftigung. Dies schließt nicht aus, daß noch ein Rest von echter Arbeitslosigkeit vorhanden ist. Selbst im Deutschen Reich sind, wenn man als Arbeitslos gemeldete Arbeitsunfähige und jene Arbeiter, die nur vorübergehend ohne Beschäftigung sind, nicht als arbeitslos im eigentlichen Sinne betrachtet, noch etwa 300.000 Arbeitslose vorhanden. Sie gehören zu jenen Wirtschaftszweigen, die hinter dem raschen Aufschw ung der übrigen Wirtschaft zurückgeblieben sind, hauptsächlich also zu den Ausfuhrindustrien und einigen Zweigen der Verbrauchsgüte rin du strien. Die Entwicklung der W e 1 t p r o-d u k t i o n ist im einzelnen aus folgender Aufstellung zu ersehen: W eltproduktion Bergbau und Industrie, Welt*) 1928=100 Welt**) 1928=100 Steinkohle (Mill. T.) Erdöl (in Mill. Tonn.) Roheisen (Mill. Tonn.) Rohstahl (Mill. Tonn.) Kupfer (1000 Tonnen) Blei (1000 Tonnen) Zink (1000 Tonnen) Zinn (1000 Tonnen) Gold (in Tonnen) Silber (in Tonnen) Kraftwagen (1000 St.) Kunstseide (1000 T.) * Frauen, die mehrere" Schwangerschaften durchgemacht haben, können dadurch, daß sie täglich früh nüchtern ein halbes Gla§ natiir licheS ,,Frenz--Jsfef"-Bitierwasscr' zu sich nehmen, leichte Darmentleerung und gs$> gelte Magentatigkeit erreichen. Das „Franz-Josrs"-Wasser ist alt erprobt, märmstens an-eutbkchlen und überall erhältlich. Dü min. soc. doI. nar. zdr. S. br. 15—183 od 25. V l£t3d. ~ 'I WMSSWZSWMTMMLTV' FSS’Ei 193. 1935 1936 65 90 101 73 99 107 957 1116 1220 181 226 250 39 6 74 90 51.1 99.3 125 931 1498 1600 1149 1368 1440 783 1335 1490 107 146 195 751 954 1050 5129 6468 ‘ 8400 1977 5127 5850 243 462 500 *) Ohne Rußland (UdSSR.). **) Ohne Rußland(UdSSRl) und Vereinigte Staaten von Amerika. Da die Wirtschaftslage in einigen wichtigen Ländern bereits die Merkmale des Hochstandes trägt, könnte gefragt werden, ob bald ein Rückschlag zu befürchten sei. Die Frage wäre indes zu verneinen. Vorerst ist überall — und gerade in letzter Zeit infolge der verstärkten Rüstungen — das Investitionsvolumen hoch so hoch, daß für die nächste Zeit stärkere Rückgänge nicht zu befürchten sind. Wenn man somit mit Störungen von dieser Seite lief nicht - zu rechnen braucht, so sind anderseits starke Kräfte wirksam, die die weltwirtschaftliche Belebung noch weiter treiben. Vor allem rechtfertigt der anhaltende Aufschwung m den USA. die Hoffnung auf eine w e i t e r e Besserung der w e 1 t-w irtschaflichen Lage. Nach allem sind die weiteren Aussichten der weltwirtschaftlichen Entwicklung für die nächste Zeit nicht ungünstig zu beurteilen. Börsenberichte L j u b 1 j a n a, 8. d. Devise n. Berlin 1743.52—1757.40, Zürich 996.45— 1003.52, London 212.71—214.77, New-york 4306—4342.32, Paris 202.54—203.98 Prag 151.93—153.04, Triest 227.70— 230.78; österr. Schilling (Privatclearing) 8.22, engl. Pfund 238, deutsche Clearing Schecks 12.82. Z a g-r e b, 8. d, S t a a t s w e r t e. 2‘/Wo Kriegsschaden 377—378, 4°/c Agrar 50—51, 6% Begluk 69.25—69.50, 7°A> Stabilisationsanleihe 83—85.50, 7°/o Blair 76.25—77, 8% Blair 86.25—87; Agrarbank 193—195, Nationalbank 7000 —7150. X Mariborer Stechviehmarkt vom 8. Jänner 1937. Zugeführt wurden 121 Schweine, wovon 54 Stück verkauft Smmtdg, 10. Jänner. Ljubljana. 16 Jugendstunde. 17 Bauern-fünf. 17.80 Jazzorchestcr. 18 Hörspiel. 18.30 Schallpl. 19 Nachr., MUcnawortrag. 19.50 slowenische stunde. 20.20 Gesaugfoli und Frmkorchcher. — Beograd, 18 Tanzmusik. :9.30 'Nationalvortrag. .20 Bunter" Abend. — Paris, 19.30 Hörspiel. 20.45 Unterhaltungsmusik. — Droiwich, 18.45 Bläsinllsik. 22.05 Bunte Musik.' — London, 19.30 Sin« jonK'konzert. 22 .Orchssterumfik. .— Mailand, 19.30 Bunte M ejik. „Ein Masfeuball", Oper von Berdi. — SFüt, 18.30 Bunte Musik. 20.40 Orchesicriouzert. — Zürich, 17 Tanzmusik. 19 Bortrag. 19.45 „Die tferfmtfte Braut", Opcr von Smetana. — Prag, 12.20 Operette. 15.15 Schallplati-nrevue. 16.50 Hörspiel. 17.35 Deutsche Brndnng. 19.20 Funk-Potpourri, 20.50 Italienische Musik. Budapest, 18.50 Volkslieder. 20 Hörspiel. — Sfden, 8.45 Schallpl. 9.45 Gottesdienst. 1(1.45 Sinsonickonzevt. 15.15 Ein bißchen Singsang. 16.25 Dortrag. 17.40 Für lustige Leut', 18.30 Das "heitere. Quartett des Wiener Schuber,-undes. 20.10 Lustspiel. — Deutschlandseuder, 18 Melodie und Rhythmus. 20 Tanzabend. — Berlin, 18 „Der goldene Mörser", Mävchenspiel von Grimm. 19 Liederstundc. 20 Wendkonzert. — Breslau, 16 Bunter Nachmittag. 18 Musikalische Dämmerstunde. 19 „Die Liebe des Flohkönigs", Lustspiel. 20 .Konzert, _ Leipzig» .80 Hörspiel. 20 „Rigioletto> Oper von Berdi. — München, •1 s Hörkpiel. 19 Militär musik. 20 Abend konzert. — Montag, U. Jänner. Ljubljana, 18,40 Kullurchron. . 19 Nachr., Naitoimlvortvag. 20 Sinfonische Musik. — Beograd, 18 Flötenkonzert. 18.30 Französischer, Sprachkurs. 10.80 Rationaiv?;trag, 20 Operette. —.Paris, 19.15 Lieder. 20.30 Schallpl. — Droitmich. .10 30 Kino-Orgel. 22.35 Bunte Muisik. — LviRon, 23 39 Funk, orchoster. 21.30 Hörspiel. — MailLnd,, 17.15- Tanzmusik. 20.40 Lustspiel. Sidtit, 18.50 Bunte" Musik. 21 Sinsonickonzert. — Bit* tich, 18.05 Amerik. Jazz. 19.40 „Bastieu und Bastrenne" von Mozar.. — Prag. 16 Funk »«Hefter. 18.10 Deutsche Sendung. 19.25 Schallpl. 20 Konzert des Smetanaoereins -n Karlsbad. — Bu-Lpest, 18.80 Militarkon-zert. 20.40 Zigeunevorch ester. — Wien, 7.10 Fvühkonzevt. 11.25 "Schallpl. -12 Borirag. 12.20 Mritagskonzert. 13 Aus Tonfilmen. 17.30 Kouzevtstunde. 18.10 Sport. 20 Volks lieber. — Deutschlandseuder, 18 Junge Dm matiler. 19 Schallpl. 20 Liederstunde. •— Berlin 18 Beliebte Melodien. 19.15 Klaviermusik von Chopin. 20 Unterhai m n us-kcnzert. — Breslau, 18 Konzert. 19 Bauern fingen. 20 „Allotria". Bunter Abend; — Leipzig, 18 Musik der Jugend. 19 Unterhaltungskonzert. 20.10 Bunte Frauenstunde. — München, 18 Konzert. 19 Bayer. Skigebiete. 20—24 Großer bunter Abend. Aus der Sportwelt Der Milropa-Lup der Tennisspieler Fererkche Verlosung in Budapest / Oesterreich Jugoslawiens erster Gegner Donnerstag nachmittags wurde in de» Räumen der obersten ungarischen Sportbe-hördc in Budapest die Auslosung für den Mitropa-Cup der Tennisspieler vorgenom-meu, dessen Wettbewerbe sich bekanntlich über zwei Jahre erstrecken. Der Präsident des Ungarischen Tcnuisverbandes Dr. Stephan Ra-koczy, der Vizepräsident Kertesz und der Generalsekretär Herzum begrüßten die erschienen Gäste und legten den Zweck der Organisation des Bewerbes dar. Für J n g o s l a-w i e n war der Gesandte Vukčevič, für Italien der Gesandte Graf Vinci, für die Tschechoslowakei der Charge d'Affai'res Dr. Simak mit dein Legationsfekretär Mejstro-viö; Oesterreich war durch d. Attachce Baron Dreihann vertreten. Zu Beginn des feierlichen Aktes der Auslosung hieß sodann der Staatssekretär Dr. Tornay int Namen der ungarischen Regierung die Gäste willkommen und bat den italienischen Gesandten Grafen Vince, die Auslosung vornehmen zu wollen. Auf dem Tische stand ein Glaspokal, in dem sich sechs Tenms-üall-Attrappen befanden, deren jede den Namen, einer der beteiligten Nationen enthielt. Die Vertreter der einzelnen Nationen zogen nun die Lose für ihr Land. Die Auslosung ergab folgende Paarung in den einzelnen Runden: Erste Runde (auszutrageu bis 15. Juni): Tschechoslowakei gegen Italien, O e st c r-v c i ch gegen Jugo s I a w i e n. Polen gegen Ungarn, Zweite Runde (ausgetragcn bis 15. August): Jugoslawien gegen T s ch e-ch oslowake i, Polen gegen Italien. Ungarn gegen Oesterreich. Dritte Runde (auszutragen bis 15. September): Tschechoslowakei gegen Ungarn. Italien gegen Jug o s l a w t c n. Oesterreich gegen Polen. Vierte Runde (auszutragen bis 30. Juni 1938): Oesterreich gegen Tschechoslowakei. Un garn gegen Italien, Polen gegen I u-g o s I a w i c n. Fünfte Runde (auszutragen bis 15. September 1938): Tschechoslowakei gegen Polen. Italien gegen Oesterreich. J u g o s l a w i-e n gegen U n g a r n. In allen Runden haben die zuerst genannten Länder die Platzwahl. Jugoslawien tragt also das erste Spiel in Wien aus und hat dann noch tu Rom und Warschau anzutreten. während die Kämpfe gegen die Tschechoslowakei und Ungarn zu Hause stattfinden werden. Die erste ®ii-©faatemeifter-schaft Der Jugoslawische Wintersportverband schreibt für den 16. und 17. d. die Staatsmeisterschaft in der alpinen Kombination (Abfahrt und Slalom) aus. die in Mrkopolj zum Austrag kommen wird. Das Äbfahrts-rennen wird auf zwei Strecken gefahren, und zwar betragen die Strecken bei der Höhendifferenz von 400 Meter 1500 und 2200 Meter. Der Start des Slalomlaufes, der eine Höhendifferenz von 200 Meter ’ aufweist, wurde iagsdarauf für 10 Uhr vormittags fest gesetzt. Die Strecke ist zweimal zu durchfahren. Anmeldungen sind bis zum 14. d. 20 Uhr dem Zagrebe- Wintersport-Untcr-vcrband. Zagreb. Gunduliveva ulica 22 a. zu übersenden. Die Verlosung der Startnummer findet am 15. d. um 21 Uhr im Gasthaus Strelec in Mrkopolj statt. Für billige Unterkunft und Verpflegung wird vorgesorgt werden. Für die auswärtigen Teilnehmer hat das Perkehrsministerium eine 50-prozentige Fahrtermäßigung auf der Eisenbahn gewährt. kt das Homart von Luise Anoepfel 37 Mit einem Ruck setzte sie sich auf. Ihr Körper war schweißgebadet. Sie chatte irgend etwas Schreckliches geträumt, irgend et ivtis Schreckliches mit Frank-Rudolph. Was, wußte sie nicht. Doch ihr Herz schlug in harten Schlägen. Erst allmählich kam sie zum Bewußtsein der 'Wirklichkeit. Sie sah sich in dem fremden Raum um. Ein strahlender Sonnentag lag über dem Lande, von dem gestrigen Unwetter war auch nicht die geringste Spur mehr, die Vögel sangen. Durch die Fenster schaute die hell besonnte Berglandschaft. Thea sah auf die Uhr, die drüben auf einem kleinen Tisch stand. Sie erschrak. War denn das möglich? Gestern um stM Uhr nachmittags war sic beim Koch-brunuen fortgostihren, und jetzt war cs vormittags elf Uhr? So hatte sie einen ganzen Abend, eine Nacht und einen halben Tag hier verschlafen? Was würde Tante Margaret denken? Sie würde sich um Ijic ängstigen. Und Monsieur Deczy? Ob er immer noch in dem Landhaus wartete? Sicher war die Nachricht, die-er ihr.zu überbringen hatte, dringend. 'Sie sprang aus dem Bett. Merkwürdig, daß sich' niemand im Hause regte. War denn keinerlei Dienerschaft hier im Hause? Das war doch seltsam. Gestern 'bei -ihrem Erschöpfungszustand hatte sie darüber gar nicht nach gedacht. Sie lief ins Badezimmer. Da 'lagen ihre Kleider sorglich getrocknet. Flink machte sie sich fertig. Storni gstig sie die* Trüpsw herunter, lauschie. Totenstill das gMM .Haus. Wo mochte Gttif Qfcttm fein? ZaMtft versuchte sich eins der Zimmer unten zu öffnen. Ader die Tür war verschlösset. Sie stand allein in der großen Diele. Ratlos sah sie sich tun. Es Paßte gar nicht zu Galoivs-. besorgter Art gestern, sie nun hier ganz allein zu lassen. Da fiel ihr Auge auf einen Zettel. Das Blatt lag io auffällig da, als warte es auf sic. Sie trat näher und las: „Sehr verehrtes Fräulein Braun, unaufschiebbare Geschäfte zwangen mich leider, das Haus zu verlassen, che Sie wach wurden. Ich hoffe, Sie haben sich gut ausgeruht, und das kleine Abenteuer hatte keine unangenehmen Fc-tgeit für S>e. In Ihre m Interesse würde ich Ihnen raten, über den gestrigen Nachmittag und die folgenden Stunden zu schweigen. Ich würde untröstlich fein, wenn Sie schuldlos in einen kölschen Verdacht kämen, Ihr Ihnen sehr ergebener." Die Unterschrift war nur ein undeutlicher Buchstabe, das Ganze mit Schreibmaschine geschrieben. Niemand hätte aus der Unterschrift den Schreiber erkennen können. Thea stand mit dem Brief in der Hund, verständnislos starrte sic auf die Worte. Erft allmählich begriff sie. Da schoß ihr eine 'Welle der Scham ins Gesicht. Wie konnte Galow so taktlos sein, ihr mit dürren Worten zu sagen, wie man ihr Uebernachten hier liri diesem Häufe beurteilen konnte? Hatte nicht höhere Gewalt sie dazu gezwungen, hier Zuflucht zu suchen? Aber war es nötig, ihr in dieser infame» Weise klarzumachen, warum man schweigen mußte? Sie begr iff'Galow nicht. Gestern so ritterlich, so besorgt — und heute? Sie wußte nicht, tvas sie aus all dem machen sollte. Wer daß sie fort mußte, so schnell wie möglich, war ihr klar. In Thea wollte das Gefühl der Angst nicht weichen. Da schrak sie -usammen. Dort neben der Pforte stand ein Photograph, ww i$erry besiegt Bines Im Newyorker Madison Square Garden, dessen Zuschauerräume überfüllt waren, lonn tc Fred Perry seinen ersten Professionalkampf gegen den Amerikaner Bines zu einem klaren Erfolg gestalten. Der Engländer schlug Bines, welcher im Weltmarkt mit 8:5 Favorit war, in vier Sätzen mit 7:5, 3:6, 6:3, 6:4. Perry war besonders am Netz, wohin er öfters vorging, seinem Gegner überlegen. Im letzten Satz führte zwar Bines mit 0:3, doch mußte er Perry gleichziehen lassen und als er gar zwei Doppelfehler machte, war der Engländer klar int Vorteil. Die Zuschauer bereiteten Perry stürmische Ovationen. Die Einnahmen des Abends weiden auf 50.000 Dollar geschätzt. : Die Jahreshauptversammlung des Sport Hubs „Mpid" findet am Dienstag, den 19. Jänner I. I. um halb 20 Uhr im Hotel „Za-rnorc" mit folgender Tagesordnung statt: 1. Verlesung des. Protokolls der letzten Jahreshauptversammlung; 2. Berichte der Aem-terführet; 3. Neuwahlen; 4. Allfälliges. Sollte zum angegebenen Zeitpunkte die Versammlung nicht beschlußfähig sein, so findet eine Stunde später am gleichen Ort eine zweite Versammlung statt die bei jeder Zahl der anwesenden Mitglieder beschlußkräftig ist. : Rapid Gymnastikkurs. Nach Beendigung der Weihnachtsfcrien haben die Gymnastik-kurse des SK Rapid nunmehr wieder in vollem Umfange begonnen. Es.wollen sich daher alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen wieder vollzählig zu den Uebungsstunden einfinden, umsomehr als gerade die (Gymnastik eine vollendete körperliche Durchbildung gewährleistet und die beste Vorbereitung für de» Wintersport ist. Gerade in der jetzigen schnecarmen Zeit werden daher alle betäti-qungsfrohen Sportler und Sportlerinnen die sc Gelegenheit Benutzen und sind auch Neueintretende jederzeit willkommen! : Training der jugoslawischen Skircprü-stntantcn. Am 11. d. wird auf der „Pokljuka" das Training der jugoslawischen Ski-repräsentanten eröffnet. Als Trainer wurden bekanntlich für den Langlauf der Finne Leo Spionen und für den Sprunglauf man sie oft in Badeorten findet. Er hatte seinen Apparat aufgebaut. Gerade als Thea durch die Pforte schritt, knipste er. Thea konnte sich eines unbehaglichen Gefühls nicht erwehren. Der Mann hatte sie so eigentümlich lauernd angeschaut. Oder bildete sie sich das nur ein, weil sie nervös und verängstigt war? Aber sie war froh, als ne aus der Sicht des Mannes und des Hanfes war. Die Glocke von der kleinen Bergkirche schlug gerade zwölf Schläge. S>e überlegte. Was sollte sie nun tun? Nach Hause? Oder sollte sie doch noch versuchen, Deczy zu erreichen? Jetzt um diese Zeit mußte ja der Autobus von Karlsbad nach dem Forsthaus ge- j heit. Da bog er auch schon um die Ecke. Sie lief flink zu der Haltestelle hinüber und stieg ein. 14. K « P i t e I. Der Photograph stand immer noch e Chaussee entlang. Erließ sich auf eine Bank nieder und wartete ein paar Minuten. Jetzt näherte sich von einer Seitenstraße her ein kleiner Sportwagen, >n dem zwei Herren saßen. Der Photograph erhob sich, nahm seine Gerätschaften und ging 'den beiden entgegen. „Na, alles geklappt?" fragte der eine der beiden Herren, dessen Gesicht und Figur durch eine große Autobrille und einen weißen Ledermantel unkenntlich waren. „Alles geklappt! Ich habe cs genau abgepaßt, gerage als sie aus dem Hause kam, habe ich sie knipsen können." „Und wie ist die andere Aufnahme geworden?" Der zweite.Herr, der ebenfalls vermummt neben dem ersten saß, lachte höhnisch auf: „Herrlich! Das Bildchen wird -denen, die es angeht, eine merkwürdige Ueberraschung bereiten! Also los, steig ein, wir müssen deine Aufnahmen so schnell wie möglich ent- der Norweger Knut Odd H a n s en verpflichtet. Das Training für die alpine Kombination, das oer bekannte Olympiavertreter Cyrill P r a ö e k aus Jesenice leiten wird, wird demnächst auf der „Rožica" abgehalten. - .- „Jugoslavija"—„Vienna" 3 : 0. In Beograd trug gestern die Wiener „Vienna" ihr zweites Gastspiel gegen die dortige „Jugoslavija" aus. Die Heimischen feierten einen beachtenswerten Sieg von 3 : 0 (1 : 0). wobei Perič, Florjančič und Sijašič die Treffer schossen. : Der Slalom- und Abfahrtslauf um die Meisterfchast des Oberkrainischen Wintersport-Unterverbandes, die am 9. und 10. d. am Vršič hätten zum Austrag kommen sollen, mußten wegen der ungünstigen Wetterlage abgesagt werden. Heilere Ecke Hans hat geheiratet. Das jutrgverheiratete Paar unterhält sich. „Ich wünsche mir ein Mädel," sagte sie. — „Und ich einen Jungen," meint er. — „Eine Tochter hängt mehr am Elternhaus. Ein Sohn geht seine Wege." — „Auch Töchter gehen später ihre Wege. Bist du nicht deine Wege gegangen,," — „Stimmt," gibt sie zu, „aber meine Brüder haben eher das Elternhaus verlassen." — „Früher oder später, das bleibt sich gleich. Ein Sohn pflanzt den Namen seines Vaters fort, was bei einer Tochter nicht der Fall ist." — „Mag sein, trotzdem möchte ich ein Mädel haben." _ „Und ich einen Jungen." — „Warum bist du so dickköpfig?" ruft sie. — Er überlegt einen Augenblick, dann sagt er: „Im übrigen, mache was du willst." Entsetzlich. „Hier in der Zeitung steht, daß ein Mann sich selbst und seine Frau erschossen hat." — „Schrecklich! Wenn hat er denn erschossen?" — „Darüber steht nichts darin." Prachtvolles Ergebnis. „Hat den der neue Spezialist die Kahlköpfigkeit Ihres Mannes heilen können?" ■— „Vollkommen! Als die Rechnung kam, konnte er sich vor Wut die Haare ausrupsen." Die -Schwieger m u t t c r. „Denken Sie sich mir, der Arzt will mich auf drei Monate nach dem Süden schicken!" — „Sie gehen natürlich hin?" — „Ich weiß nicht recht. Der Arzt ist nämlich mein Schwiegersohn!" wickeln. Wir müssen die Sache mit der Flugpost wegschicken." „Was Neues aus Amerika gehört?" fragte der Photograph, als er sich mit seinen Sachen im Fond des Autos verstaut hatte. „Jawohl, alles geklappt! Berlins —" Der Sprechende bog sich nahe zu dem Photographen heran und flüsterte ihm leise etwas ins Ohr. Der machte mm doch ein etwas erschrockenes Gesicht. „Na, Jungens, wenn das nur gut geh''" „Warum sollte es nicht gut gehen?" war die Antwort. „Bis jetzt ist alles programmmäßig verlausen. Und das andere ist gleich i falls gut vorbereitet — es kann und darf uns nichts dazwischenkommen." „Aber brenzlich ist die Geschichte doo> , wandte der Photograph ein. „Kinder, Kinder, wenn die Polizei dahin-terkommt, dann landet ihr sämtlich in Sing-Sing!" Nach einer Stunde hatte Thea das ein statt gelegene Forsthaus erreicht. Ein paar Wagen parkten hier. Ein paar Toristen waren gerade im Begriff, das Haus zu verlassen. Sie fragte nach Deczy. Aber man sah sie erstaunt an. Ein Herr dieses Namens wäre nicht hier gewesen, hätte auch keine Nachricht hinterlassen. Thea dankte. Sie nahm den Autobus zurück nach Karlsbad, der gleich darauf vom Forsthaus wieder abging. Vermutlich hatte auch Deczy des ichlech ten Wetters wegen die Fahrt in das entlegene Forsthaus nicht gemacht. Es blieb ihr nichts anderes übrig, als neue Nachrichten von ihm abzuwarten. Sie mußte alio nach Karlsbad zurück. Wie würde man sie dort empfangen? Womit würde sie ihr Fortbleiben über Nacht Begründen können? Sie hatte Angst. Tante Margaret und Viv'ian unter die Augen zu treten. Aber als Thea ins Hotel zurückkam, fand sie Margaret Brown und Vivian in einer furchtbaren Aufregung. Eine Depesche war eingelaufen: „Bitte alle sofort nach Amerika kommen! Frank-Rudolph Berlins schwer erkrankt. Plätze Dampfer Roosevelt Sonnabend ab Hamburg belegt." .Maribrrer Zeitung" 9hmtwr 7. 9 Sranltrg. 8sn tO. HÄmÄ- $697 Die buntes Welt Modezeichnerin sing den ersten .Bambusbären" Sie erfüllte das Vermächtnis des toten Gatten, nen im Flugzeug von Tibet nach Schanghai. — 5£BcI*". — Mit kondensierter Milch und Aana-Forscherabenteuer auf dem „Dach drr Me amerikanische Blätter melden,, Bären, der sich langsam zurückzog. Man folg» ist es einer Frau R u t h H a r l-1 te feinen Spuren und entdeckte «dabei in ei- it O 3 /mTintrrnn rnr iflttfvrrTVtftrrf?.- ' rrcmt SArtitmUrtmnt mn fVntv»* fiWtF n e s gelungen, int zentralasiat! schen Hochland erstmals einen B a mbusbä t e n lebend zu fan gen und in Sicherheit zu Bringen. In den letzten Jahren hatte ihm neben vielen anderen Forschern auch der deutsche Zoologiastudent Ernst Schäfer, der Entdecker der Jangtseeguellen, eifrig nach,gespürt. Immer wieder muß man die wett verbret-tete Anschauung richtigstellen, daß die Tier-Welt dieser Erde längst vollständig eingeord-Net sii. Man braucht nur auf Tibet zu verweisen, wo der Zoologie noch ein überaus fruchtbares Betätigungsfeld harrt. Besonders in der nördlichen, völlig unbewohnten Zotte des Landes sind heute noch Taufende don Bären, Wölfen, Wildbüffeln, Antilopen, Hirschen, Gazellen und Wildschafen an-SUtreffen. Bereits im Jahre 1931 und 1932 hatte der Amerikaner B r ockD ola nd 15. Begleitung E r n-ft Schäfers als Zager eine Forschungsexpedition in dieses Unzugängliche Wildparadies unternommen. Zwei Jahr später wurde das gewagte Unternehmen mit Unterstützung der „Acade-wh of natural fciences" in Philadelphia wie Erholt. Schäfer gelang es diesmal, zum ersten Mal seit dem Jahre 1903 ein neues nein Baumstamm ein kaum fünf Wochen altes Junges, das feine Mutter im Stich gelassen hatte. Selbstverständlich bemächtigte sich Frau .Harknes sofort des kostbaren Tieres, um das sich die namhaftesten Forscher der ganzen Welt vergebens bemüht hatten, und schaffte es im Flugzeug nach Schanghai. wo sie sich mit dem Baby nach den Bereinigten Staaten einschiffte. Unterwegs wurde das possierliche Wesen, das' Bambusspröß-linge wohl noch nicht zu versauern vermag, mit — kondensierter Milch und Bananen ernährt. Ein ganzer Stab von Wissenschaftlern. darunter natürlich die bedeutendsten Zoologen, erwartete in Amerika den jungen Bambusbären, an dem man erstmals die Lebensgewohnheiten feiner Art in der Gefangenschaft studieren können wird. Wer wird den ersten Taki» fangen? Damit sind jedoch die Aufgaben der Forschung noch lange nicht erschöpft. Das Hoch- land von Tibet birgt noch weitere zoologische Geheimnisse, die an Bedeutung dem Fang des ersten Bambusbären nicht nach-stehen. Auf einem Gebiet von 1,300.000 km', wo sich mächtige Gebirgsstöckige bis zu achttausend Metern Höhe auftürmen, und tückische Hochmoore ebenso wie abgrundtiefe Fluß täler zu überwinden sind, lebt dort noch in den entlegensten Urwäldern der sagenhafte T a k i n. Die einen Forscher zählen dieses bisher nur in ganz wenigen Exemplaren erbeutete Borwelttier der Familie der Rinder zu, andere wieder schwören auf seine Verwandschaft mit dem Gnu, dem Büffel oder dem Moschusochsen. Wie dem auch sei — auch der Takin, einer der letzten noch lebenden Zeugen der Urzeit, der in einem Lande, das etwa dreimal so groß ist wie das Deutsche Reich, dabei aber nur von 750.000 Menschen besiedelt ist. noch Lebensmöglichkeiten hat, wird eines Tages in Gefangenschaft geraten und in Zoologischen Gärten gezeigt werden können. Der Ruhm der tapferen Frau, die das wissenschaftlich? Erbe ihres Mannes antrat und den ersten lebenden Bambusbären heimbrachte, wird hierdurch in keiner Weise geschmälert. Was ernst hafte Männer fast ein Jahrzehnt lang vergeblich an,strebten, das hat sie sozusagen spielend. wenn auch unter Einsatz des eigenen Lebens, in verhältnismäßig kurzer Zeit erreicht. Beate diesmal dummemrot! Die neue Mode liebt vielseitiges Erröten In den ersten Berliner Modeschauen, die einen Ausblick auf die Frühjahrs- und Soin- m „— i“" , «-mm ^uvwiu uu] me tyruijjanrs» uni) tsoiit- wreß] äugelt er m Gestalt des äußerst feite» | mermode 1937 bringen, zeigten sich neben Das unheimliche „Nachtgespenst". Damit nicht genug, konnte Schäfer da-Uials Schädel, Gehörne und Skelette von sticht weniger als etwa 140 weiteren Grossi Wugetiereu und 3000 Vogelbälge, darunter Erschienene seltene Gazellen- und Antilopenarten, sowie «ine Hochalpenlerche und ein chenfafait, nach Hause' bringen. Auch ist Ist . chm geglückt, dm zweiten B a m b u s-ö r c n — der erste wurde 1938 von Verwandten des amerikanischen Staatspräsideu-Wü Roosevelt erbeutet.— zu erlegen. Es Woelt sich bei diesem sagenhaften Tier ge-stsisermaßen um ein Ueberbleibsel der Vor» s‘eit. bas durch irgendeinen Zufall der Gegenwart erhalten blieb. Mit Meister Petz /5 ster Bambusbär nur den Namen gemein. ist in Wirklichkeit ein Pflanzenfresser, der jv ^diglich von zarten Bambussprößlingen Mit seinem weickgraucn kurzhaarigen dell, schwarzem Kragen und ebensolchen Bei skR ttcbft großen schwarzen Ringen um die jstfbeit und dunklen Ohren, macht er ins» elandere in der Dämmerung den Eindruck bi?®., unheimlichen „Okachtgespenstes", dem ^ stibetaner gerne aus dem Wege gehen. fststEi wird das Tier, das. bisher noch nie enb gefangen wurde bis zu sechs Zentern schwer. st eilte Frau die Fachwelt beschämte . . . seitdem Schäfer nach Deutschland zurück» je ehrt ist, wurden noch mehrere weitere tuaw6uäBöreit erlegt und ausgestopft in Na-^stststwdemuseen aufgestellt. Der Amerikaner r. jstm Harknes hoffte das erste „Nachtge-^istujt" jn Gefangenschaft führen zu kön-.st. starb jedoch, bevor ihm sein Vorhaben Auf^’ ®e'lier jungen Frau hinterließ er - , Zeichnungen. aus denen hervorging, wie hr ex es bedauerte iben Ruhm, das sagen-bab ^WÄttier. erstmals lebend erbeutet zu csi.’stf nun anderen überlasten zu müssen. j.e Asttwe machte sich daraufhin, von Ehrst'ä gepackt obwohl sie als Modczeichneriit n 51U ciwa§ oou Zoologie verstand, selbst > den Weg. um den Bambusbären zu Mit zwei Begleitern schlug sie sich ii.'., st Räuber- und Kommunistenhorden bis ijr. 'stststEe Tibets durch und stieß dort im lrlsdickicht auf einen riesigen Bambus- der Istst 3 w e t i Blaus ch a f e s zu ent» I den besonders interessanten neuen Putschen stecken. Ein glücklicher Zufall, Schafhaare in " '' ttner Leopardenlosung, hatte den Forscher stuf die Spur der bis dahin vollkommen im» ^kannten Tiergattung geführt, die am Ober auf des Jangtsee in unzugänglichen Schluch 5nt lebt. . Stoffen auch die. neuesten Modefarben kommenden Saison. Während man im Grunde genommen noch auf den richtigen Winter wartet, stellen sich bereits die neuen Frühjahrsschöpfungen der Bekleidungsindustrie vor. Die Annahme liegt nahe, daß diese Boten des Frühlings gerade durch das frühlingsmäßige Winterwetter hervorgelockt wurden. Und zweifellos bringt man ihnen — und besonders die Frauenwelt natürlich _ deshalb auch besonderes Interesse entgegen. Der Frühling hält immer mit Farben, mit vielen fröhlichen Farben feilten Einzug. Und darum wird niemand erstaunt sein, wenn sich auch die Frühjahrsmode als eine Sinfonie in Farben entführt. Wer nur ein» zu erlegen. Es mal eine Frühjahrsmodeiischau 1937 erlebt. stein _ wird rot vor Augeist. Weil diesmal Rot in allen Schattierungen zu der Farbe des Frühjahrs und Sommers erhoben worden ist. Die Zeiten sind natürlich vorüber, in denen man schlicht und einfach von einem „roten" Kleid sprach. Keine Frau würde heute noch sagen: „Ich habe mir ein rotes Kleid gekauft!" Denn ihre sämtlichen Freundinnen würden daraufhin erklären: „Drücke Was für ein Rot? „Humernrct? Karottenrot? Korallenrot?" Und keine Frau wird sich die Blöße geben wollen, daß sie darauf feine Antwort weiß . . . Wenn der Frühling kommt, laufe ich mir ein neues Kleid, soviel steht fest. Als ich zum ersten Male die neuen Mischgewebe aus Zellwolle und Naturwolle gesehen habe. war ich mir auch im klaren, daß ich solch ein Kleid aus diesen wunderbaren weichen Stoffen auf alle Fälle haben muß! Aber wel che' Farbe,, Das ist das Problem, das mir augenblicklich schlaflose Nächte macht: Welche Farbe? Es gibt neben den ausgesprochenen roten Tönen noch eine Zimtfarbe, es gibt auch noch ein neues Tabakbraun und eine sehr aparte Ambrafarbe. Aber ich bin natürlich für die ganz große Modefarbe, für Rot. Jeder wird mir nachfühlen können, wie sehr mich jetzt die Frage beschäftigt: welches Rot? Hummernrot würde zu einem Abendkleid natürlich hervorragend passen. Schon wenn ich es überstreife, würde ich Appetit auf ein fulminantes Abendessen bekommen. Anderseits fände ich es stillos, wenn ich mir ein hummernrotes Vormittagskleid kaufte. Flott und sportlich paßt meiner Ansicht nach nicht zu Hummern . . . Oder der umgekehrte Fall: Ich hätte ein Abendkleid. „Was für ein Rot hat es denn?", würde mich Hilde fragen. Und ich müßte dann sagen: „Karottenrot!" Nicht auszudenken. Ausgerechnet Karotten . . . Vielleicht nehme ich Korallenrot, das paßt zu allem. Was meinen Sie? Anita. Die vornehmsten jener Bälle Drr Opernball und der Ball der Stadt Wien. Wstn, dir Stadt der heiteren Musik, bereitet sich darauf vor. den heurigen Fasching würdig zu begehen. Die feierlichsten Veranstaltungen werden jedoch der Opernball und der Ball der Stadt Wien feilt. Den Zauber der alten Stadt an der Donau bildet die verwurzelte Tradition ihrer Feiern und Freuden. Dieser Zauber ist nicht von gestern oder vorgestern, er hat seine besondere Ausstattung und feinen Stil. Der D p e r n ball, der int herrlichen Heim der Op«r stattfindet, die von den Architekten Van der Nüll und Siccardsburg im Stil der venezianischen Renaissance geschaffen wurde, dürfte auch kaum von einem anderen Theaterball überflügelt werden. Der Rahmen der Veranstaltung ist außerdem einzigartig und feierlich, wobei die Unmöglichkeit jeder Initiierung in die Augen springt: der Wiener Geschmack und die Phantasie der Wiener Künstler schaffen für diese einzige Stacht unvergeßlich schöne Räume. Und auch in diesem Schloß des Glanzes und Lichtes herrscht wiederum die Eleganz und Schönheit der Wiener Damen, der Glanz der Uniformen, das Fluidum der großen Persönlichkeiten aus Diplomatie, Politik und Staat, und zwar nicht nur aus Wien. Seit jeher sind dw Wiener Oper und das Rathaus in diesen Tagen zum Stelldichein ifircr vielen internationalen Freunde geworden. Viel mehr von dem, was durch Beschreibung gesagt werden kann, ist an Eigentümlichkeit dieser Veranstaltung in verschiedenen Anekdoten und Erinnerungen aufbewahrt worden. Der Opernball ist aus der Opernre-doute hervorgegangen. Der erste Tanzabend ist bald nach der Eröffnung des neuen Opern gebäudes am Dpernrittg in den Sechziger» fahren des vorigen Jahrhunderts veranstaltet worden. Damals erschien alles, was Rang und Namen hatte, wie auch alle, die einmal mit de,- „großen ersten Gesellschaft" die gleiche Luft atmen . wollten. Vom kaiserlichen Hause waren damals die Brüder und Vetter 'Kaiser Franz Joseph des Seften erschienen. Bezeichnend ist hingegen, daß Kronprinz Rudolf den Opernball nie besucht hat. Die alten Erzherzoge hoben es den jungen, reizenden Tänzerinnen nicht verübelt, wenn sie von ihnen umkreist wurden. Insbesondere der alte und unvermählte Erzherzog Wilhelm liebte es sehr, die Gruppe junger Tänzerinnen in der Hofconfiserie Demel mit Bonbons und Eis zu bewirten. Daß iit der Kaiferzeit die Theateriittendaitten nicht fehlen dursten, ist selbstverständlich gewesen,. waren sie doch gewissermaßen die Hausherren des Abends. Bis Mitternacht mußten die Masken Bei-behalten werden, was die Möglichkeit scharfen und geistreichen Jntrigierens gab. Die Damen hatten sich vielfach Wochen vorher daraus vorbereitet, ihren Partner müde zu machen. Es gab auch viele elegante und geistreiche Doppelgänger, die über ihr Opfer bestens informiert waren, selbst jedoch unauf-gedeckt geblieben sind. Es war strengstens verboten, eine Dame anzusprechen. Wie freudig und ungezwungen die Stimmung auch verlief: im Üeberschwang dominierten dennoch ein uneneichlicher Charme und Humor. Das alles ging von der Redoute auf den Opernball über. Dieser Ball ist heute eine Revue der herrlichsten Modeschöpfungen, das Ran-dezvous der Wiener Gesellschaft, der Regierung, Diplomatie, der Kunst u. Wissenschaft, lieber allem aber liegt der Zauber der Wiener Frauen . . . 5)er B a II S t a d t W i e n ist ebenso glanzvoll wie der Opernball. Er ist ein würdiger Spiegel des Wiener Reizes und der Eleganz, doch unterscheidet er sich vollends vom Opernball, da er bei aller Vornehmheit viel familiärer und intimer ist. Der monumentale Rathaussaal, ein Werk des Gotik-Baumeisters Friedrich Schmidt, wird zu einem wahren Familienheim. Ter Ball de'-Stadt Wien ist viel jüngeren Datums. Als nämlich der große Sitzungssaal des neuen Rathauses 1889 fertiggestellt war. beschloß der Gemeinderät der Stadt Wien, einen Festball zugunsten der Wiener Stadt-armen zu veranstalten. Schon der erste Ball Brachte einen großen materiellen Erfolg. — Den größten Teil brachten die Spenden, die die Wiener Bürger aufbrachteu, um dem Kaiser oder später, als er älter wurde, feinet’-Stellvertreter vorgestellt zu werden. Trotz aller Annehmlichkeiten und des großen Animos hat der Ball der Stadt Wien fein festgesetztes Zeremoniell. Wenn der Kaiser oder heute der Bundespräsident den Saal betritt, wird die Volkshymne Haydns gespielt. Der Bürgermeister richtet sodann an den Bundespräsidenten die Begrüßungsansprache. Dann überreicht ihm ein junges, in niederösterreichischer Winzertracht erschienenes Paar den Becher besten Wiener Weines. Möge aber ja niemand denken, daß die Wahl dieses Weines eine leichte Sache ist. Wir sind nicht nur in der Stadt der Lieder, sondern auch in der Stadt des „Heurigen". Gleich nach Neujahr tritt eine Komission zusammen, die diesen Wein aus den Weingärten Grinzings, Sieverings, Neustifts, Nußbergs. Kahlenbergs und Alseggs wählt. Jn der Kaiferzeit wurde dieser Wein, den der Kaiser trank, unter dem Namen „Kaiserwein" ausgeschenkt. Nach dem Begrüßungstrunk gibt der Bürgermeister das Zeichen für den Beginn der Polonaise, d!« von jungen Herren und Damen der Wiener vornehmsten Kreise getanzt wird. Die Damen müssen gleich gekleidet fein: in weißen Kleidern, geputzt mit roten Rosen, denn die Farben der Stadt Wien sind Rot und Weiß. Der Ball wird eigentlich mit einem Strauß- oder Ziehree» Walzer eingeleitet, der den Ruhm des Wiener Walzers bis nach Amerika getragen hat. Die Mütter und Gardedamen besetzen die Ga leric und Fauteuils int Ballsaal. Die Familienväter begeben sich in den Senatssaal und sogar in den Rathauskeller, wo sich die feucht-fröhliche Stimmung in vielen Mengen eines hervorragenden Tropfens offenbart. Der Ball der Stadt Wien ist auch ein Ball der Blumen. Der Ballsaal ist in eilt Blumengewinde verwandelt, welches von den städtischen Gärtnern Monate lang vorher vorbereitet wird. Die schönste Dekoration weist der kleine Turnsaal auf. der für gewöhnlich in einen exotischen Palmenhain vor wandelt wird. Dieser Ball ist ein Traum, iit dem Wien von seinen guten Geistern und Genien träumt . . . Rudolf Ho l z or. „Also aus Wiedersehen, Frau Krause . . ich habe noch eine Heidenarbeit vor, wo sich doch morgen -meine Tochter verlobt." — „Ach so . . er sträubt sich wohl noch, wie?" Scotts VoLarfchiff neu in Ehren Englands diesjährige Südpolarexpedition fährt auf der „Discovery" Im März wird unter Führung des For'-schungsreisenden Walker eine neue englische Südpolarexpedition auf Scotts bcrühm tent Schiff „Discovery" aufbrechen. Vor wenigen Wochen waren 25 Jahre verflossen, das A-mundsen den Südpol entdeckt hat. Kurze Zeit nach ihm kam der eng tische Kapitän Robert Scott auf den südlichsten Punkt der Erde. Die furchtbare Tra gödie seines Rückmarsches, bei dem er und seine Begleiter ums Leben kamen, bleibt unvergessen. In der Folgezeit sind durch Byrds Flüge etwa 50.000 Quadratmeilen um den Südpol aus den Lüften erforscht worden. Heute wissen wir, daß der Südpol auf einem vergletscherten Hochplateau un Innern eines gewaltigen Festlandes liegt, dessen Randgebirge sich 3000 Meter hoch erheben. Der magische Nimbus des Heldentums, der stets Se ersten, die eilte große Tat verwirklichten, umgibt, ist natürlich vorbei. Was nun zu tun übrig bleibt, ist Aufgabe der Wissenschaft, die in mühseliger Kleinarbeit sich mit der Küsterwermessung und der geologischen Erforschung der südpolareu Landmassen zu befassen hat. In den letzten Jahren ist eine ganze Reihe von Expeditionen — 1933 waren es sogar vier auf einmal — damit beschäftigt gewesen, die Untersuchungen für die wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Unterlagen durchpführen, die unseren Kenntnissen über den Südpol bisher noch fehlten. Die Frage, ob sich im Südpolarland Bodenschätze an Metallen und vielleicht auch Kohlen befinden, ist wissenschaftlich noch nicht einwandfrei geklärt. Im übrigen kennt wahre Wissenschaft keine Konkurrenz und außerdem ist bic südliche Antarktis so groß, daß jede Expedition ein reiches Betätigungsfeld findet. Die neue englische Expedition, die unter der Führung des ForfchungsrÄsenden (£. W. Walker steht, beabsichtigt, ihre Forschun gen in dem australischen Abschnitt des Süd Polargebietes, also in dem Banzare- und in dem Prinzesfin-Elisabeth-Land durchzuführen. Die 34 englischen Forscher genießen dabei den Vorteil, daß einmal ihr Führer bereits an einer zweijährigen geologi- schen Expedition nach dem Nordpolgebict teilgenommen Hat und infolgedessen mit den eigenartigen Verhältnissen. ht einer Antarktis vertraut ist. Zum ändern benutzt sie Scotts Schiff „Discovery", mit der er seine erste ‘Südpolexpedition von 1899 bis 1904 durchführte. Das Schiff ist bereits seinerzeit für die Erfordernisse einer polaren Expedition erbaut und ausgerüstet worden. In den zwanziger Jahren wurde es noch einmal umgebaut und von dem Engländer Marofon für seine Studien der Tiefsee m den Südpolargewässern verwendet. Für diese Zwecke Hat die „Discovery" eilte Reihe besonderer Einrichtungen erhalten. Außer dem Echoloot besitzt sie einen elektrisch betriebenen Peilapparat für seichtere Küstengewässer und für größere Tiefen bis zu 9000 Meter den f»genannten Lukas-Trommelapparat. Zur Messung der Temperaturen in den verschiedenen Wasserschichten dienen neben selbst registrierenden, am Schiffsbodeu befestigten Thermometern die Nansen-Wasserflasche für Tiefen bis zu 500 Metern und für nach größere Tiefen dw Eckmannsche Wasserfläche, in deren Innerem sich Thermometer befinden. Weiter gibt es an Bord der „Discovery" ein chemi sches Laboratorium, ht dem die verschiedenen Wafserproben auf ihren Gehalt an Koh lensäure, Sauerstoff, Stickstoff und Phosphor untersucht werden. Bemerkenswert ist noch, daß die neue Expedition keine Schiit-tenhunde mehr verwendet, sondern Traktoren und Motorschlitten Wilkins taucht wieder Der amerikanische U-Boot-Forscher zum neuen Angriff auf den Nordpol entschlossen Wie bereits kurz berichtet, ist Kapitän Hubert Wilkins, der den Nordpol mit einem U-Boot erreichen will, in Southampton eingetroffen, um die letzten ihm noch fehlenden Geldmittel für seine für den Juli geplante neue Expedition aufzubringen. Gleich dem Schillerschen Mädchen aus der Fremde erscheint „mit jedem jungen Jahr" Hubert Wilkins auf dem Plan und erzählt, daß er nunmehr mit seinem U-Boot ganz bestimmt den Nordpol unter Wasser bezwingen wolle. Das tut er nun bereits seit drei Jahren, ohne daß er seinem Ziel näher gekommen ist. Vor zwei Jahren hieß es, daß sein neues U-Boot bereits fertiggestellt worden sei, aber dann wurde es wieder stille um ihn und sein Schiff-, bis er jetzt aufgetaucht ist, um die letzten ihm noch fehlenden 10.000 Pfund zu den 35.000 Pfund, die die Expedition kosten soll, in England aufzubringen. Man mag über Hubert Wilkins denken wie man will, das eine wird man ihm lassen müssen, daß er zäh, um nicht zu sagen eigensinnig auf seinen Plänen besteht. Er hat es iich nun einmal in den Kopf gesetzt, mit Hilfe des U-Bootes an den Nordpol zu gelangen. Der Gedanke stammt übrigens nicht von ihm, sondern das älteste Projekt der Verwendung eines U-Bootes für die Befahrung und Erforschung des nördlichen Eismeeres ist be eits am 16. Jänner 1901 von einem deutschen Gelehrten, Dr. Hermann Anschütz-Kaempfe, der geographischen Gesellschaft vorgelegi und nach der technischen Seite hineingehend begründet worden. Wilkins stützt sich auf die Theorie Blihjal-mur Stefansons, nach der es im ganzen nord volaren Mittelmeer keine Eisberge gibt, die einem U-Boot gefährlich werden könnten. Das die bisherigen beiden U-Bootexpeditiouen Wilkins nicht an Eisbergen scheiterten, darf nicht als eine Bestätigung der Theorie angesehen werden. Die erste. Expedition scheiterte gewissermaßen schon im Hafen, denn das von ihm verwandelte U-Boot, «in ausrangiertes Schiff, war derartig unbrauchbar, daß es sofort unterging. Das für die zweite Expedition 1931 benutzte U-Boot war zwar ein altes Kriegsschiff der amerikanischen Marine, erwies sich aber als so seeuntüchtig, daß es an der norwegischen Küste versenkt werden mußte und zwar mitsamt seinem Bohrer gegen das Eis, der als Wunder der Technik beschrieben wurde, der sich aber bereits bei seinem ersten Versuch wie ein dünnes Stück Draht verbog. Auch ein Schmelzverfahren erwies sich als völlig unzulänglich. Der einzige „Erfolg" der Unternehmung war die Feststellung, daß die Eisberge unter dem Meeresspiegel rissig sind. Um zu diesem Ergebnis zu kommen, war der große Aufwand bestimmt nicht notwendig. Obwohl W lkins in der Folgezeit zu einer stehenden Figur in den angelsächsischen Witzblättern geworden war, ließ er sich nicht' in 'einen Plänen beirren und warb für sie. Et will jetzt unter dem Eis um den Nordpol kreuzem und die. Beringsee zu erreichen »e» suchen. Nach, seiner Meinung ift die Eisickncht um den Pol. höchstens fünf Meter dick, sodah er also mit seinem U-Boot bequem darunter wegfahren könne. Ob. diese Theorie aber richtig ist,, weiß man bis heute nicht und darin liegt auch das Risiko der U-Bootfahrt. Immerhin, wenn es WUkins glücken sollte, das Geld für feine Expedition zusam-memubringen und zu starten, wird es ihm an Erfolgwünschen nicht fehlen. Sachen bewirkt rätselhafte Schlafzustünde. London, 8-, Jänner. Mt einem ungewöhnlichen medizinischen Fall sind gegen-. Wattig die Aerzte im Spital von Queen Square in London beschäftigt. Es handelt sich um eine Frau, d'e sofort m einen-tiefen Schlafzustand versinkt, wenn sie über irgend etwas lacht. Die Frau Hatte sich vor einiger Zeit den Chaplin-Film „Neue Zeit" angesehen hatte gelacht und fiel gleich darauf m einen tiefen Schlaf, aus dem sie erst vier Stunden später nach der Ueberführung in ein Krankenhaus erwachte. Diese Schlafzustände Haben sich seither ein gemal an überholt. Die Aerzte stellten fest, daß die Frau dt Narkolepsie, einer ungewöhnlich nervö-'en Erscheinung, leidet. „Sie sollen den Revieraufseher insultiert haben?" — „Ganz ausgeschlossen. Herr Kommissär! I Hab net amol a Ahnung, was dös haßt!" Gedenke? der Antituberkulosen -Liga! H1TLBB, Napoleon, Wilson, Mussolini jeder eine Penimlichkeit. Wenn wir nichts besessen als ein paer Zeilen ihrer Handschrift, so können wir ihren Charakter erkennen- Darum lassen kluge Menschen een Fachmann grapholo-gische Gutachten ausarbeiten. Man wende sich an das Karmah Studio, Žisalec, Posti. 25 und lege dem Schreiben einige Zeilen Handschrift, Geburtsdatum und ICO— Din für auslütu Jiche Analisc und Prognose bei. Danksagung. Für die uns anläßlich des Ablebens des Fräuleins Angela Brečico Kassierin des Hotels „Zsmorc“ in Maribor von allen Seiten zugekommenen Beweise der tiefen Anteilnahme sprechen wir allen unseren innigsten Dank aus. Vor allem gilt unser Dank dem Primararzt des Krankenhauses in Ormož Herrn Dr. Horvat sowie den ehrwürdigen Schwestern für die Pflege, vor allem Schwester Dorothea, die aufopfernd die Leiden der teuren Verblichenen gelindert hat, ferner den Spendern der schönen Kränze, der ständigen Tischrunde des Hotels „Zamorc“ für die Ehrung des Andenkens an die Heimgegangene, sowie allen b reunden und Bekannten aus Maribor°und Ormož, die der Verstorbenen die letzte Ehrung erwiesen haben. Die trauernd Hinterbliebenen. 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Großmutter und Urgroßmutter, der Frau Theresia lauk in so reichem Maße zuteil gewordenen Beweise der Teilnahme, sowie auch für die zahlreiche Beteiligung am Leichenbegängnisse und die schönen Kranz- und Blumenspenden erlauben wir uns auf diesem Wege unseren aufrichtigsten, aus tiefsten Herzen kommenden Dank zu sagen. MARIBOR, am 10. Jänner 1937. In tiefer Trauer Jauk und Bernhard Erölfrounflsanxelge S Beehre mich dem P. T. Eubllkum höflichst bekanntzugeben, daß ich das altrenommierte Gasthaus früher „Modrič“, Taborska ulica 20 käuflich erworben habe. Ich werde stets bestrebt sein mit sortierten Weinen der herrschaftlichen Kellereien „Graf Herberstein“, sowie mit kalten und warmen äeisen zu dienen. Jederzeit Hausgeselchtes und Erima mswürste zu billigsten Preisen Um zahlreichen Zuspruch bittet Maria Klemenčič, Gastwirtin. Abonnenten werden aufgenomnen! I W Modernste Stückware eigener Erzeugung nach 1,111 Einschnitten Wirkwaren, Winterwäsche, Strüm-Bs 0 iS pfe, Spitzen, Handschuhe usw. 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