Nr. 292. ________Fltitlls, 23. December 1898.______________Jahrgang 117. Mbacher Zeitung. 5rs«nmen»tlo««v«l» - Mtt Postversenbuna: g»»»Mria fl. l5, halbjährig sl. 750. ImVomptoir: ^ »It «Laib. Ztg.» ersckelnt tilgllch, m!t «usnahme der Sonn» und Feiertag«. Die «b»lnistr«tto» befindet fich «»nzjühriu s, il. halbiähri«, fl. i. bu. Für dle «ustellun» in« Hau» aanzjährig fl. i — InsertlonSaeblir: Für X > > v Poldi und Mariele waren die ganze Weihnacht«, woche sehr angestrengt gewesen; doch nicht umsonst! Jeden Abend waren ihre Taschen vollgepropst mit Brot, Aepfeln, Nüssen, Kuchen, und in einem Leder-täschlein wohlverwahrt brachte Poldi Kupfer, und Silber-münzen heim, die er sich durch das Tragen der kleinen Christbäume verdient hat. Frau Strohberaer die draußen in der Vorstadt in demselben Hause wohnte' wo die Mutter der zwei Kinder, eine arme Maurers-witwe, eine Kammer gemietet hat, war auf den auten Gedanken gekommen, Poldi diesen Industriezweig zuzuweisen. ' a u g« Wenn sie abends heimkamen zur kranken Mutter und ,hre Taschen ausleerten und ihre Schätze zeiaten und über das bleiche, gramdurchfurchte Gesicht der Witwe em trübes Lächeln glitt, dann vernähen sie ihre Müdigkeit. Das Mariele erzählte die EreiaMe des Tages und Poldi stellte jede Ungenauigkeit in der Schilderung der Bäume, der Käufer und der mannia-faltlgen Redensarten der Frau Strohberger richtia Letztere spielte überhaupt in diesen Erzählungen die arößte Rolle. Sie hatte keinen schlechten Leumund bei den Kmdern; sie musste ihnen aber den größten Laibacher Zeitung Nr. 292.______________________________________2382 _____________^^.__________________23. December 1898.^ erworben hat. Es ist zunächst abzuwarten, welche Stellung die egyptische Regierung zu diesen Aenderungen einnehmen wird. Politische Ueberficht. Laibach. 22. December. Am 20. d. M. wurden die militärischen Konferenzen unter dem Vorsitze Seiner Majestät des Kaisers fortgesetzt, denen Seine l. u. k. Hoheit der durchlauchtigste Herr Erzherzog Franz Ferdinand in seiner Eigenschaft als zur Disposition des Allerhöchsten Oberbefehles gestellt, wie allen derartigen militärischen Berathungen, beiwohnte. Am 21. d. M. nachmittags fand unter dem Vorsitze des Ministerpräsidenten Grafen Thun eine Minister - Conferenz statt. Vor der Vertagung des Reichsrathes versammelten sich gestern die parlamentarischen Com-» Missionen des Clubs der conservativen Großgrundbesitzer und des Czechenclubs in Anwesenheit des Finanzministers Dr. Kaizl, um über die politische Situation und einige concrete actuelle Fragen zu berathen. Hiebei wurde eine volle Uebereinstimmung der Vertreter beider Clubs in Bezug auf die Anschauungen als auch in der Hinsicht constatiert, dass es nothwendig sei, dass die Regierung es endlich aufgebe, sich auf die bloße theoretische Anerkennung der Grundsätze der Rechten zu beschränken, sondern dies auch in der Praxis zu verwirklichen beginne. Es wurde die bestimmte Erwartung ausgesprochen, dass die vollständige Congrucnz auch andauern und zur Quelle des weiteren befriedigenden Fortschrittes der gerechten böhmischen Sache werden wird. Nach einer der «P. C.» aus Rom zugehenden Meldung verlautet dort, dass sich aus den Berathungen der Confer enz gegen den Anarchismus Vereinbarungen über die Errichtung eines internationalen Polizeibureaus behufs Concentrierung aller die Anarchisten betreffenden gegenseitigen Mittheilungen zwischen den Staaten ergeben werden. Ferner werde die Conferenz Maßregeln in Bezug auf die Behandlung der anarchistischen Presse, auf Explosivstoffe und andere in dieser Frage in Betracht kommende Punkte formulieren, bezüglich deren Anwendung jedoch jedcm Staate, entsprechend seinen inneren Verhältnissen und seiner bestehenden Gesetzgebung, Freiheit gelassen werden soll. Eine aus London zugehende Meldung constatiert, dass die Spannung, welche durch die zwischen dem englischen und dem französischen Cabinet in der jüngsten Zeit entstandenen Meinungsverschiedenheiten hervorgerufen wurde, noch nicht geschwunden sei. Bezeichnend hiefür sei auch der Umstand, dass dem neuen französischen Botschafter Herrn Paul Cambon bei seinem Empfange durch die Königin in Windsor wie seitens der englischen Staatsmänner wohl eine sehr freundliche Aufnahme bereitet wurde, dass es jedoch bei diesen Begegnungen auf beiden Seiten für zweckmäßig erachtet wurde, eine Berührung der zwischen den beiden Staaten schwebenden heiklen Fragen sorgfältig zu vermeiden. Der Besuch, welchen Großfürst Nikolaus aus Anlass der Einweihung des Mausoleums dem Sultan abstattete, wird von russischer Seite als Zeichen der Fortdauer der freundschaftlichen Beziehungen zwischen Nussland und der Türkei aufgefasst. In diesem Sinne äußert sich auch das eigenhändige Schreiben des Zaren, welches der Großfürst dem Sultan überreichte und wofür letzterer dem Zaren auf telegraphi- schem Wege seinen Dank abstattete. Im übrigen hatte die Feier in Galataria einen durchaus religiösen Charakter, und bloß die Anspi ache, welche der russische Archimandrit Msgr. Boris nach der Celebrierung des Requiems für die Seelenruhe der dort begrabenen russischen Krieger hielt, streifte das Gebiet der Politik. Er betonte nämlich, dass der Krieg von 1877/78 kein Eroberungskrieg war, sondern bloß zu dem Zwecke unternommen wurde, um das Wohl und die Civilisation der christlichen Völker der Baltanstaaten zu fördern. Türtischerseits erschien niemand zur Feier in Galataria, nur die türkische Suite des Großfürsten wartete dort auf das Erscheinen des Großfürsten nach dem Gottesdienste. Die Zulassung der Deputierten der Sobranje zur Feier konnte, wie verlautet, erst nach Behebung einiger seitens der Pforte bereiteter Schwierigkeiten durchgeführt werden. Aus China langen noch immer leine beruhigenden Nachrichten über die Entwickelung der dortigen Verhältnisse ein. So meldet die «Morning Post» aus Hankau vom Gestrigen: Die ernste Lage im oberen Jantse-Thale dauert fort. Der Vicekönig von Hupe ordnete die Bereitstellung der Truppen zum Abmärsche nach Itschang an. Die Missstimmung in der Provinz Setschuan nimmt zu. Die Ruhestörungen vermehren sich täglich. In der Provinz Hunan gährt es gleichfalls. Tagesneuigleiten. — (Der Mensch in chemischer Bewertung.) Man hat ausgerechnet, dass die «Stoffe» eines 63 Kilogramm wiegenden Menschen in der Substanz vou 1200 Hühnereiern enthalten sind. Im luftförmig flüssigen Zustande würde derselbe Mensch 93 Cubikmeter Gas und genug Wasserstoffgas liefern, um einen Ballon mit einer aufsteigenden Kraft voll 70 Kilogramm fortzubewegen. Im normalen Zustande enthält der menschliche Körper genug Eisen, um sieben große Nägel, so viel Fett, um sechs Kilogramm Kerzen, so viel Carbon, um 65 große Bleistifte anfertigen zu können. Aber das ist noch nicht alles! Der Mensch trägt so viel Phosphor in sich, dass es für rund 820.000 Streichhölzchen ausreichen würde. Außerdem sind noch 20 Kaffeelöffel Salz, 50 Stück Würfelzucker, 42 Liter Wasser und einige kleine Prisen wenig bekannter chemischer Substanzen vorhanden. Es ist die «Agence Ottomane», die uns die Bürgschaft dafür gibt, dass ein deutscher Gelehrter auf Grund gewissenhafter wissenschaftlicher Versuche diese «Feststellungen» gemacht habe. Hoffentlich hat der gelehrte Herr einen Theil seiner Zeit auch gediegeneren Forschungen gewidmet. — (Die erste englische Reichs brief-marte.) Man berichtet aus London vom 15. d. M.: Die erste engüsche Reichspostmarle ist am 5. d. von der canadischen Postverwaltung ausgegeben worden. Diese Marke zeigt das Bild einer Weltkarte, worauf die britischen Besitzungen roth gedruckt sind. Dabei liest man (natürlich englisch) die Worte: «Canada-Postmarkc. Weihnachten 1898. Wir besitzen ein weiteres Reich, als je bestand.» Rechts und links sieht man die Zahl 2. Der Wert der Marke ist 2 Cents, was in Canada dem englischen Penny entspricht. Die Weltkarte auf der Marle soll vor allen Dingen zeigen, wie groß Canada ist und was für einen wesentlichen Theil des englischen Weltreiches Canada bildet. Namentlich soll damit gezeigt werden, dass Canada größer ist als die Vereinigten Staaten von Amerika, wenn man zu diesen Alaska und die von Spanien abgetretenen Besitzungen nicht hinzu- rechnet, dagegen aber die weiten unbewohnten arktischen Gebiete Canadas mit in Betracht zieht.^ — (Die Ausbeutung des Petroleums) im südlichen Californien hat augenscheinlich auf dem Fe>>-lande ein noch zu kleines Feld und begibt sich daher jetzt sogar auf die See hinaus. An dem Küstenorte Santa Barbara hat man ein ganz ungewöhnliches Verfahren zur Gewinnung dieses Naturerzeugnisses angenommen, indem man es aus dem Meeresboden auspumpt, wo die Petroleum-Schichten in einer Tiefe von 250 Fuß i" finden find. Die Gewinnung wäre freilich kaum möglich, wenn nicht an der betreffenden Stelle durch Sand und Muschelschalen eine längliche Düne gebildet worden wäre, die mit der Küste parallel läuft. Die Arbeiten selbp werden von großen Holzflößen aus bewertjlelligt, bU neben der Düne verankert werden. — (Metrisches Maß in Russland, Mit dem Beginne des neuen Jahrhunderts soll da» metrische Maß- und Gewichtssystem in Russland zu" allgemeinen Gebrauch kommen. Bor Durchführung d^ vollständigen Reform wird ein Uebergangssystem dadurch geschaffen werden, dass das metrische Maß facultatio zur Anwendung gebracht werden kann. Im Zollverlch^ und im Verkehre mit dem Auslande wird das Metermaß gleich in Anwendung kommen. Gegenwärtig ist lM' bereits damit beschäftigt, die im Zolltarife angeführte" Warengewichte und Längenmaße danach umzuarbeiten Sobald das Volt fich an die neue Maß- und Oewich^ einheit gewöhnt haben wird, foll diese zur definitive" Einführung kommen. Zu gleicher Zeit foll auch H"'" erstenmale eine Prüfung der Maße und Gewichte ^ ganzen Lande angeordnet werden, und werden übera" Aichungsämter errichtet werden. Ferner wird für d»e Prüfung wissenschaftlicher Instrumente, wie Thermometer, Elektricitäts-, Gas- und Wassermesscr durch ein eige»" Institut Sorge getragen werden. Bisher ist Russland iü allen diesen Dingen auf das Ausland angewiesen. — (DieInselMonte Christo bevölkert) Man meldet aus Livorno: Die Insel Monte Christ die nun.dem Prinzen von Neapel gehört, wird vost demselben demnächst mit einigen Vauernfamilien bevölkert werden. Local- und Prooiuzial-Nachrichten. --(Jahresversammlung des trains schen Notaren - CoUegiums.) Die Notare Krai>" traten am vergangenen Sonntag in Laibach zu ihrel ordentlichen Jahresversammlung zusammen. Außer de^ Jahresberichte, dem Rechnungsabschlüsse und dem Pla" lilninare für das kommende Jahr verhandelte das Ooü? gium auch über den Bericht, betreffend den von del t. k. Negierung dem Reichsrathe vorgelegten Gesetzentwurf, wonach künftighin Urkunden über die Erwerbung ^" Liegenschaften im Werte bis 100 fl. bei den Gericht angefertigt werden follen. Nach eingehender Motivier^ feitens des Herrn Dr. R. Bezet wurde die nachstehende Resolution angenommen: Das Collegium der W^ Krams anerkennt, dass die Uebereinstimmung des Grund" buches mit dem thatsächlichen Besitzstände und mit de^ Catastcr auch unter der Wirksamkeit der Gesetze vott» 23. Mai 1383, R. G. Bl. Nr. 32 und 83, bis nun "iO herbeigeführt wurde, und dass zur Vermeidung von Rechts Verwickelungen und Schädigungen der Parteien s^ zur Äufrechthaltung des das Tabnlarwefen beherrschend^ Princips des öffentlichen Glaubens legislatorische ^a^ nahmen dringend nothwendig sind, um diesem Postulat des Grundbnchswesens gerecht zn werden. Da anerkanntes maßen die Schwierigkeit und Kostspieligkeit der Herbey Respect einstoßen, denn wenn sie ihren Namen nannten, dämpften sie ihre Stimmen, und ihre blassen Gesichter nahmen einen feierlichen Ausdruck an. Die alte Dame, welcher Poldi das Väumchen nachgetragen, befchenkt ihn reichlich und steckt ihm allerlei m die Tasche. Unten im Hausflur erwartet ihn das Mariele; doch die erhaltenen Schätze näher zu betrachten, wie sie es zu thun gewohnt waren, ist jetzt keine Zeit. Hand in Hand lausen sie zum Christkindelmarlt zurück, und ihre ersten Blicke fallen auf die Christbäumchen. Ach, es steht nur noch eines da. Es ist nicht so reich behängen wie jenes, das die alte Dame gelauft hat, aber ganz oben auf dem höchsten Zweige schwebt ein Christkind mit einem goldenen Heiligen» schein! Athemlos und laut klopfenden Herzens harren die Kinder der Dinge, die da kommen werden. Das Mariele verlässt sich nicht auf das Ungewisse, es will dem Geschick ein wenig behilflich fein und geht fachte, Schritt für Schritt, zu dem Ääumchen hin, stellt sich dann davor, es mit seinem schmächtigen Körperchen halb verdeckend und den Vllcken der Vorübergehenden entziehend. Poldi billigt zwar diese List seiner Schwester nicht, thut aber, als ob er es nicht bemerkte, und beginnt ein ernstes Gespräch mit Frau Strohberger: «Ietz is der Vlah schon ganz leer, sind fast lein' Bäum' mehr da. « wird auch niemand mehr lom« men —» und da Frau Strohberger keine Antwort gibt, setzt er etwas eindringlicher fort: «I hab' beim Zuckerbäcker a Bäumerl g'seh'n, das hat auch a schön's Christkind! g'habt, ganz oben mit —» «Kaufen's, gnä' Herr, 's letzte Bäumerl. Geh' aus dem Weg, Marielc, lass den Herrn das Bäumcrl anseh'n. So was! Stellst dich grad davor hin, wie a chinesische Pagod' —» Das Mariele weiß nicht, was eine chinesische Pagode ist, sie weiß nur, dass ihre letzte Hoffnung dahin ist. Sie sieht, dass der große Herr, den Frau Strohberger angesprochen hat, den Baum tauft, ohne zu handeln. Die aufquellenden Thränen rollen in großen Tropfen über die blassen Wangen. Nun, da lein Christbaum mehr ihre Hoffnung und durch sie ihre Kräfte aufrecht erhält, empfindet sie erst die Kälte und die Müdigkeit und verlangt heim zu ihrer Mutter. Poldi ist aber ein Mann der Pflicht. Er sieht, dass der Herr, der den Baum gekauft hat, mit Paketen beladen ist, und erbietet sich, den Baum zu tragen. Der Herr wirft einen fragenden Blick auf das schmächtige Büblein und sagt voll Güte: «Wenn es dir nur nicht zu weit und zu schwer wird, mein kleines Bürjcherl.» Poldi würdigt diese Bemerkung keiner Antwort, sondern nimnu entschlossen das Bäumchen, winkt seiner Schwester und folgt dem großen Herrn. Kel'iotropblüten. Roman nach dem Französischen von Ludwig Wechsler» (57. Fortsetzung) Lady Ellen denkt für einen Augenblick daraN' dass es gut sein würde, jetzt zu fliehen, das GeständM welches sich ihren Lippen zu entschlüpfen anschickt, '" sich zu ersticken. Doch ein Schwindel hat sie erfaj^ und sie vermag dem Dränge um keinen Preis i" widerstehen, zu sprechen. .^ «Wenn Sie mich auch nicht angeklagt und n'H verdächtigt haben», kommt es hastig über ihre Lipp^ «so haben andere sicherlich beides gethan: Ihr ^"te sowohl, als auch jener Polizelcommissär! Leug"^ Sie nicht, dass die beiden schlichlich zu denken ^ gannen — woran sie schon früher hätten dente können — dass ich die Mörderin des Lord Harni^ bin!» Arthur kostet es Mühe, an sich zu halten. .^ «Sind Sie es denn wirtlich?» fragt er, 1^ Stimme festigend. ...s Lady Ellen macht eine Geberde, die jeden Zw^I ausschließt. . «Ja», bekräftigt sie ihre stumme Antwort, «^ meine Hand machte seinem Leben ein Ende I 5), .^ schrecken Sie nicht, ziehen Sie sich von mir n^ zurück, denn wenn ich auch gestehe, dass ich ^^H Schwager getödtet habe, so klage ich mich doch ^ keinerlei Verbrechens an l Ich habe ihn wohl S Vaibacher Zeitung Nr. 292.____________________2383___________________________________ zg December 1898. Raffung von Theilungsplänen in den meisten Fällen das Deutliche Hindernis der Herstellung der Grundbuchs-Anting bildet, so begrüßt das trainische Notarencollegium k m der Regierungsvorlage gemachten Vorschläge, nämlich e Erweiterung des Kreises jener Organe, deren Plan-"ladoraten bei Grundtheilungen die Tabularfähigleit zu-<>i^^' ^""" ^'^ Zulassung einer vorläufigen Durch-'«YNing einer Parcelleutheilung im Grundbuche auf Grund "er einfacheren Situationsstizze bis zur Umwandlung des ^lvdisoriums in eine definitive grundbücherliche Theilung ach Einlagen der vom Evidenzhaltungsgeometer von Mswegen zu verfassenden Theilungsskizze; weiters die ^ltnttung der Einleitung des Aufforderungsuerfahrens zum Hw^e der lastenfreien Abtrennung eines Parccllen-^lles auf Grundlage einer einfacheren Situationsskizze 77 als wirksanles Mittel zur Behebung der dermalen in leser Beziehung bestehenden Hindernisse und zur Her« > tllung der Grundbuchsordnung sowie zur Vermeidung ^ den Parteien bei Beschaffung von Theilnngspläneu «Nachsenden Kosten. Da von der k. k. Regierung die un-^tgeltliche Verfassung von Tabularurkundeu — selbst-"stündlich für mittellose Parteien — gleichfalls als ein lUtel zur Forderung der Uebereinstimmung des Grund-"ches mit dem factischen Besitzstände und dem Cataster "gesehen wird, so erklärt das Collegium der kramischen "tare in der Erwägung, dass die Beurkundung von ^echtsgeschäften in den Wirkungskreis der k. t. Notare ge-^' und in der Ueberzeugung, dass die beabsichtigte Heranziehung der Gerichte zur Urtundenuerfassung an die ^lch den neuen Civilprocess bis aufs äußerste gesteigerte "lstungsfähigteit der Gerichte unerfüllbare Anforderungen >tllen würde, die rechtsoerbindliche Bereitwilligkeit der ainischen Notare, Urkunden zum Erwerbe von Liegendsten im Werte bis zu 10« st., mit welchen die so-^lge Verbücherung der Erwerbung beabsichtigt wird, ^ ^ Mittellose Parteien unentgeltlich zu versassen, um "nit den socialpolitischen Intentionen der t. t, Regierung ^ entsprechen, jedoch in der Voraussehung, dass auch ^ Staat in solchen Fällen auf die Stempelgebüren ^iicht leistet und dem Notariat in anderer Weise eine . tiprechende Entschädigung gewährt werde, und zwar lch obligatorische Zuweisung von gerichtscommissionellen Lenden, insbesondere von Verlässen, unter den hinsichtlich l Entlohnung bisher geltenden gesetzlichen Vestinunungen. "Otters beschäftigte sich das Collegium mit der Sonntags-. ^ und genehmigte mit Rücksicht auf den Unistand, dafs " 8wher Theil der Bevölkerung, insbesondere Arbeiter U,, .^ingewerbctreibcnde, gewöhnlich an Sonntagen zur Wickelung von Rechtsgeschäften in den Kanzleien zu yMinen Pflegen, den Beschluss der Kammer, wonach die "tllriatskanzleien auch an Sonntagen geöffnet sind und ^ das Hilfspersonale jeden zweiten Sonntag frei ist. "" Herr Dr. V o k die auf ihn gefallene Kammerwahl "nrt fort- .< 'Als ich mir über die Vorgänge meines Herzens "r wurde, glaubte ich, dass der Mann, in dem lch Une Träume, meine Wünsche verwirklicht fand, ebenso U e wie ich! Denn, ach, er hatte so lieben, so zart-Uen Tones zu mir gesprochen! Erst allmählich er-A"e ich, dass er sich mir nur deshalb nähere, um di, - "ne andere mit mir zu sprechen, über eme andere. "" lch damals auch noch liebte —» Ellen hält inne, und Arthur wagt es uicht, aufzublicken, damit er in seinem Entschluss nicht wankend werde. Wie schön mag dieses leidenschaftliche Weib jetzt in seiller Aufregung fein! denkt er bei sich. Und sie spricht Weiler: «Doch ich war bereits gerächt, oder glaubte es wenigstens zu fein, denn ich wufste, welche kalte Statue Maud sei. Allmählich musste ich aber sehen, dass sich auch ihr Herz allmählich erwärmte, und die Verachtung, der Schmerz in meinem Innern wich der wildesten Eifersucht, welche mich dazu trieb, mich an beiden zu rächen. Lord Harrison erfuhr, dass die Ehre seines Hauses bedroht sei. Eines Abends wurde er zur Mitternachtsslunde nach Hause gerufen und —» «Und?« Zitternd wartet Arthur auf das entscheidende Geständnis. Er blickt mit so flehendem Ausdruck empor, dass Lady Ellen nicht zu widerstehen vermag. Langsamer, doch nicht weniger leidenschaftlich erregten Tones vollendet sie ihre Mittheilungen. «Ich ließ ihn herein, ich gab ihm die Waffe in die Hand, ich entfachte die durch das Opium cin-gefchläfcrte Seelenstärke von neuem in ihm, und als ich es so weit gebracht hatte, dafs ihn der Ra3)edurst berauschte und halb wahnsinnig machte und er mit erschreckendem Lächeln sagte: ,Es ist so gut, als wären schon beide todt!' — da erschrak ich vor dem, was ich gethan, wollte ich den Arm zurückhalten, deu ich selbst bewaffnet hatte, wollte ich deu Zorn beschwichtigen, welchen ich angefacht hatte. Doch es war bereits zu spät!» (Schluss solgl.) Laibacher Zeitung Nr. 292.______________________________________2384____________________________________________23. December 1398.^ das letztere ein Jahr alt war, in dem brennenden Vette todt aufgefunden. Johann Strempfl fchüttete rasch Waffer auf das brennende Bett und löschte so den Brand. Seine Mutter, die unterdessen das Bewusstsein wieder erlangt hatte, vermochte nicht anzugeben, auf welche Weise der Brand entstanden sei; sie gab nur an, dass sie Licht gemacht und das jüngste Kind an die Brust genommen hatte, hiebei sei sie eingeschlafen. Bemerkt wird, dass Maria Atrempfl an notorischem Schwachsinn leidet. Die gerichtlichen Erhebungen sind im Zuge. —r. * (Deutsche Bühne.) Das gestrige Gastfftiel des Hofschauspielers Herrn Alexander Römpler im «Erbförster» war vom größten Erfolge begleitet; der Künstler hat das Publicum im Sturm erobert. Die Hauptaufgabe der Schaufpielkunst, in der Rolle aufzugehen, ihre Erregungen mit der Kraft des wirklichen Lebens darzustellen, hat der Künstler glänzend gelöst, und die lebensvolle Charakterisierung des Erbförsters, die erfchütternde Vermittlung des seelischen Gehaltes der Gestalt war von tiefster Wirkung und rifs die Zufchauer zu stürmifchem Beifalle hin. Der Künstler fand durch die brave Gesellschaft der deutschen Bühne eine anerkennenswerte Unterstützung. Heute zeigt der Künstler als küstlicher Lustspieldarsteller eine andere Seite seines genialen Könnens. Hoffentlich wird das Haus besser besucht sein, denn es wäre doch jammerschade, wenn sich ein Theil des Publicums den Genuss entgehen ließe, einen so hervorragenden Vertreter der Schauspielkunst bewundern zu können. Ein ausführlicher Gericht über beide Abende folgt. ^. — (Aus der Theaterkanzlei.) Heute beschließt der l. k. Hofschauspieler Herr Alex. Römpler sein Gastspiel im Schwanke «Niobe» und im Lustspiele «Die Schulreiterin». Ein Kunstgenuss im wahrsten Sinne des Wortes ist dem Publicum gewiss. — Sonntag den 25. d. M. findet die 53. und Dienstag den 27. d. M. die 55. Vorstellung statt. Mittwoch den 28, d. M. wird die ausgefallene 54. Vorstellung nachgetragen. * (Aus dem Polizeirapporte.) Vom 21. auf den 22. d. M. wurden sechs Verhaftungen vorgenommen, und zwar zwei wegen Trunkenheit, zwei wegen Vacierens, eine wegen Reverston und eine wegen Bettelns. Neueste Nachrichten. Ungarisches Abgeordnetenhaus. (Orlglnal-Ielegramm.) Budapest, 22. December. Das Abgeordnetenhaus beschloss, am Samstag, Sonntag und Montag keine Sitzung zu halten, und setzte die Debatte über die Anberaumung des Termins der Präsidentenwahl fort. Abg. Johann Molnar erklärt, seine Partei werde, da die Verfassung in Gefahr sei, auch weiterhin die Thätigkeit des Parlaments verhindern. Die Partei ergreife die Gelegenheit jetzt, da der Kampf Aussicht auf Erfolg habe. Was den Ausgleich betrifft, halte feine Partei an den 1868er Gesetzen fest, doch verlange sie den Abschluss des Ausgleichs durch die Parlamente. Den Kampf werde die Voltspartei dann einstellen, wenn ein anderer Ministerpräsident — gehöre er auch der bisherigen Majorität an — die Leitung der Geschäfte übernehme. Bis dahin werde die Vollspartei im Bündniffe mit den anderen oppositionellen Parteien verbleiben. (Eljen-Nufe links und auf der äußersten Linken.) Der Alterspräsident vertagt hierauf die Fort» setzung der Debatte auf morgen. Daun folgen Interpellationen. Abg. Victor Pichler begründet eine Interpellation, in welcher er an den Ministerpräsidenten die Frage richtet, ob es ihm bekannt sei, dass die ungarländischen Rumänen in Vilagos eine Adresse an Seine Majestät den Kaiser absenden wollten, und dass sie, als die Abhaltung einer zu diesem Zwecke einberufenen Verfammlung verboten wurde, sich an Dr. Lueger in Wien wendeten, damit dieser die Adresse überreiche. Der Redner fragt ferner den Präsidenten, was er gegenüber den Rumänen und Dr. Lueger, welch letzterer sich erbötig gemacht habe, die Adresse zu überreichen, zu thun gedenke. Im Verlaufe seiner Rede nennt Pichler Dr. Lueger einen niederträchtigen, nichtswürdigen Menschen, worauf ihn der Alterspräsident ermähnt, sich im Interesse des Ansehens des Parlaments solcher Aeußerungen zu enthalten. Abg. Pichler repliciert, er wiederhole nur jene Worte, welche Dr. Lueger im österreichischen Parlamente gegen Ungarn ungestraft gebraucht habe. Der Redner greift den Ministerpräsidenten in der heftigsten Weise an, weil er nicht genügend Energie bekunde, um den Umtrieben und Intriguen Dr. Luegers ein Ende zu machen. Er halte es für verwerflich, wenn es auch nur einem ungarischen Politiker einfiele, sich mit österreichischen Parteien zu verbinden. Hierauf wurde die Sitzung geschlossen. Nächste Sitzung morgen. Die Lage in Ungarn. (Oiiginlll'Telegramm.! Budapest, 22. December. Das ung. T.-C.-B. meldet aus Temesvar: Die hiesigen liberalen Wähler beschlossen, sowohl der Regierung als der liberalen Partei des Reichstages das Vertrauen zu votieren. — Dasselbe Bureau meldet aus Gran: Die Generalversammlung des Graner Comitates nahm mit bedeutender Majorität eine gegen die Obstruction gerichtete Resolution an. Das «Ungar. Tel.«Corr.-Bureau» meldet: Im großen Redoutensaal fand eiue von ungefähr 3000 Wählern besuchte Versammlung statt. Graf Stefan Tisza ergriff das Wort. Seine Rede erweckte einen großen Beifallssturm. Die Versammlung nahm eine Resolution an, in der die liberale Wählerschaft die Haltung der Opposition des Reichstages entschieden missbilligte, und beschloss, der liberalen Partei des Reichstages, der Regierung und dem Chef derselben das unerschütterliche Vertrauen und die Anhänglichkeit auszudrücken. Das ungar. Telegraphen - (Korrespondenz - Bureau meldet aus Fünftirchen: Die Congregation des Ba-ranyaer Comitates hat in der heutigen General-verfammlung mit großer Majorität beschlossen, an das Abgeordnetenhaus eine Petition zu richten, in welcher die Obstruction verurtheilt uud der Regierung das Vertrauen ausgesprochen wird. Die Affaire Dreyfus. (0rl«lnal'Tele«ra«m.) Paris, 22. December. Am Schlüsse der heutigen Sitzung des Ministerrathes machte der Iustizmitlister Lebrun dem Ministerpräsidenten und dem Kriegsminister Mittheilungen über seine Besprechung mit dem Präsidenten der Strafkammer des Cassationshofcs, Löw, über die Garantien, unter denen die Mittheilung des geheimen Dossiers in der Affaire Dreyfus an den Cassationshof stattfinden soll. Wie versichert wird, soll ein Einvernehmen nahezu erzielt sein und stehe die Mittheilung desselben unmittelbar bevor. Der Präsident des Cassationshoses fragte schrift-lich beim Iustizminister an, ob der Ministerpräsident Dupuys gegen seine Vernehmung beim Cassationshose etwas einzuwenden hätte. Der Ministerpräsident erklärte sich zur Aussage bereit und wird heute nachmittags dem Präsidenten Faure das Decret unterbreiten, durch welches dem Ministerpräsidenten die nothwendige Ermächtigung zum Erscheinen vor dem Cassationshofe ertheilt wird. Die Mitglieder des Caffationshofes werden sich, dem Brauche folgend, in das Ministerium des Innern begeben, um die Aussagen Dupuys entgegenzunehmen. TelegratNtne. Wien, 22. December. (Orig.-Tel.) Der Beisetzung der Fürstin Wilhelmine Auersperg wohnten bei: Se. t. und k. Hoheit der durchlauchtigste Herr Erzherzog Ludwig Victor, der Minister des Aeuhern Graf Goluchowsli, Ministerpräsident Graf Thun, die Minister Welsersheimb und Iedrzejowicz, Obersthofmeister Prinz Liechtenstein fowie überaus zahlreiche Mitglieder des hohen Adels. Die Leiche wird nach Schloss Zleb überführt. Wien, 22. December. (Orig.-Tel.) Im Befinden der Gräfin Thun ist im Laufe des Nachmittags eine Verschlimmerung eingetreten. Die Patientin leidet an Athemnoth und Herzbeklemmungen. Wien, 22. December. (Orig.-Tel.) Der Herzog der Abbruzzen ist nach Venedig abgereist. Wien, 22. December. (Orig.-Tel.) Der souveräne Malteser-Ritterorden spendete anlässlich des Re-gicrungsjubilä'ums Sr. Majestät 100.000 Kronen, wovon die Interessen von 50.000 Kronen für die reconvalescente Mannschaft des Heeres, welche aus den Heilanstalten in die Heimat beurlaubt wird, die Interessen der anderen 50.000 Kronen für dauernde Unterstützung voll Invaliden bestimmt sind. Wien, 22. December. (Orig.-Tel.) Die Oesterreichisch-ungarische Bank hält die 21. regelmäßige Iahressitzung der Generalversammlung Freitag den 3. Februar 1899 abends halb 7 Uhr im Bantgebäude in Wien. Wien, 22. December. (Orig.-Tel.) Iu der heutigen außerordentlichen Generalversammlung der österreichisch-ungarischen Bank berichtete der Gouverneur über die Sr. Majestät unterbreitete Trauerkundgebung. Der Bericht wurde von der Versammlung stehend angehört. Hierauf berichtete der Generalsecretär über die anlässlich des Rcgierungsjubiläums seitens der öster-reichisch-ungarischen Bank errichteten Wohlthätigkeits« stiftungen. Beide Mittheilungen wurden an die Spitze des heutigen Protokolles gesetzt. Der Antrag auf Verlängerung des Bankprovisoriums bis 30. Juni 1899 ward einstimmig angenommen. Wien, 22. December. (Orig.-Tel.) Die Einfuhr Oesterreich'Ungarns betrug im November 68 1 Mil« lionen (—5-2 Mill, gegen das Vorjahr), die Aus' fuhr 82-5 Mill. (-^ i3'6Mill.), die Einfuhr vB Jänner bis inclusive November 758-8 Millionen O 82-6 Mill.), die Ausfuhr 738'5 Millionen (-1-34-4 Mill.). Das Passivum der Handelsbilanz beträgt demnach 20-3 Millionen gegen ein ActioB von 27-9 Millionen im Vorjahre. Wien, 22. December. (Orig.-Tel.) Das Cours-blatt- und Usancen-Comite' beschäftigte sich heute M der Frage der Aenderung der Course hinsichtlich del Zinsberechnung von auf ausländische Valuten lautes den, im Coursblatte notierten Papieren. Die Berathung wurde heute wegen vorgerückter Stunde abgebrochn und wird morgen fortgesetzt. Budapest, 22. December. (Orig.-Tel.)—Meldung des ungarischen Telegraphen-Correspondenzbureau. 7" Die ungarische allgemeine Creditbank hat im Vereis mit der Waffen- und Maschinenfabril-Actiengesellschap in Budapest von der Firma Friedr. Krupp in Esl^ und der allgemeinen Gesellschaft für Dislmotoren >n Augsburg das ausschließliche Recht auf sämmtliche, n»' sogenanntem Dislmotoren-Patent arbeitende Majchi^ für Oesterreich'Ungarn und Bosnien erworben. ^ Exploitieruug dieses Patentes wird durch Hinausga" einer beschränkten Anzahl von Arbeitslicenzen an erstl Maschinenfabriken der Monarchie erfolgen. Die Fir^ Krupp uild die allgemeine Gefellschaft für D>^ motoren bleiben in Oesterreich-Ungarn an dem GeschO betheiligt. Rom, 22. December. (Orig.-Tel.) Der Senat g^ nehmigte mehrere Vorlagen, darunter das Budget des Ministeriums des Aeußern nahezu ohne Debatte lM das Budgetprovisorium. Hierauf wurde derselbe aü! unbestimmte Zeit vertagt. Paris, 22. December. (Orig.-Tel.) Der Sen«» nahm die restlichen Artikel und sodann den gesamnite^ Gesetzentwurf betreffs der Spionage an. Paris, 22. December. (Orig.-Tel.) Die Kam"'" nahm mit 453 gegen 26 Stimmen das Bildg^ Provisorium für Jänner und Februar 1899 a»' Weiters gelangte eine Vorlage zur Bewilligung v^ 60 Millionen für Verbesserung des Kriegsmaterial' und andere militärische Zwecke einstimmig ohne M' batte zur Annahme. Sodann begann die Debatte üb^ Regelung der handelsrechtlichen Beziehungen mit 3^' lien. Die Kammer nahm den Gesetzentwurf, betreffe"" das Handelsübereinkommen mit Italien, mit 451 gegt" 45 Stimmen an. Paris, 22. December. (Orig.-Tel.) Der gewch^ Maire von Algier ist heute vormittags hier e^ getroffen. Es hatten sich nur einige Personen a»> Bahnhof eingefuuden. Es ereignete sich kein Zwischen Paris, 22. December. (Orig.-Tel.) Wie °l «Ageuce Havas» aus Kanea meldet, nahmen "' Muselmanen an der allgemeinen Freude anlässlich bl Ankunft des Prinzen Georg auf Kreta theil u^ illuminierten ihre Häufer. Madrid, 22. December. (Orig.-Tel.) Sagasta be/ rief Weyler zu fich. Es wird in Abrede gestellt, tM es Don Carlos gelungen fei, in England ein D^ lehen zu erhalten. Montero Rios theilte Sagasta ,HMundert, l. Buch, fl. b 16. — Ledebnr, Handbuch der ^"'lwlunde, 1. Abtheilung, fl. 7 ^0. — ^ueger, Die i^'noc.zljerwaltung der Stadt Wien in den Jahren 1U94 bis .H'M. si. ü —. — Wedell, Mutter und ttind, geb. si. 2 25. tz^^l l, Wir jungen Mädchen, geb. st, 2'25. — Die bei. !<^"fnahme, welche die Kaiser Iubiläums-Ausgabe 18W ^ - ureytags >ljerlehrslarte von Oesterreich»Ungarn in ^»i l ^ neuartigen Auesührung als «Fahrzeitlarte» gesunden, '^ i"^ ^^ Verlagsbuchhandlung, die eben erschienene Aus' '»^,,^ als «Fuhrpreistarte» auszugeben. Wlr empsehlen '° !llr 5^"" bestens die Anschaffung der so reichhaltigen «arte, ^!>,n Nlilumalen Betrag von st. 1 — durch jede Buch-x h "Ng, wie auch vom Verlage <3, Freytag ck Berndl, Wien Vll/1, >r ^'^'" ist. — Pom Minlster.Präsidenten bis zum Beamten ''»c!, ,^angsclllsse tonnen Sie genau den Gehalt und die h^^.ZuIagen jeder Nangsclasse erfahren, wenn Sie sich in ^ü v!^" ^lichhandlung oder vom Verlage G. Frehtag il!,fzig>lemal uor leinen Lesern erscheint. — Frommes Ü i^^uslunftö.Kalender sür Geschäft u. 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Bruder, Handels» leute, Monfalcone. — Nowak, Oberförster, Hermsburg. — Lielhe, t. k. Oberoerwalter, Idria. — Ritter v. Vestcneck, Bezirls-hauptmann, s. Gemahlin, Rudolfswert. — Ranzinger, Kfm., Gotlschee. — Pfeifer, Landtagsabgeordneter, Gurlfeld. — Dr. Preoc, Advocat, s. Gemahlin, Krainburg. — v. Födran, l. u. f. MarinoNlademiler, Fiume. Äteteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 306-2 m. „„ bewölkt > 0 0 Das TageSmittel der gestrigen Temperatur -11", um 12' über dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: Julius Ohm-Ianuschowsly «itter von Wissehrad. Panorama international. Congressplatz 14. (4973) Freitag den 23., Samstag den 24. und Sonntag den 25. December: Die Cletiuit uiifl das Leben Jesus bei Farbenbeleuchtung. Dazu: (497rf) Jerusalem, Palästina und Ansichten aus Frankreich, Holland etc. ZBe-w&lajcte Tannochinin-Haartinctur wirkt sicher gegen Aasfallen der Haare, gegen Schuppen, stärkt den Haarboden und kräftigt den Haarwuchs. mp* ZEIoa. ^Flacon. 5O Icx. "^p| Allein-Depöt: (4239) 8 »Mariahilf»-Apotheke des M.Leustek, Laibach. Telephon Nr. 68. Umgehender Postversandt. Zanöestheater in Faibach. 5'^. Vorstellung. Gerade. Freitag den 23. December Zweites und letztes Gastspiel des l. l. Hosschauspielers Herrn UlßZ» Nömpler vom f. t. Hofnurgtheater in Wien. Die Schulreiterin. Lustspiel in einem Act von Emil Pohl. Diesem folgt: Niobe. Schwank in drei Acten von Harry Panlton und C. A. Paulton. In freier Bearbeitung von Oslar Vlumenthal. Anfang halb 8 Uhr. Ende 10 Uhr. Jeder Ehegatte, welcher seine Frau mit einem hoch» willkommenen, wirtlich praktischen und nützlichen Geschenk über» raschen will, 'chmtc ihr zum Weihnachtsfeste einen Topf echten Liebig Companys Fleisch-Extract und er wird für seine Wahl Dant und Anerkennung finden. (b43ll) Eleganz und Praktische Ginrichtung bei seinen Weihnachtsgeschenken zu verbinden, muss die Aufgabe jedes Fa« milienvaters sein, der seinen weiblichen Angehörigen eine wahre Freude bereiten will. Namentlich bei einem Gegenstand, der sich in der Familie die Stellung eines unentbehrlichen Hausfreundes erworben hat — wir meinen die Nähmaschine — trifft dies besonders zu. Seit Jahren ist die Singer Co. Act.'Ges., friihcre Firma: G. Neidlinger, auf diesem Gebiete bahnbrechend vorgegangen, stets schafft sie in ihrer Branche Neues. Auch zu diesem Weihnachtsfeste steht sie wiederum wohlgerüstet da, wie ein Besuch des hiesigen Geschäftes in der Petersstraße jedermann überzeugen dürfte. Außer den einfacheren finden wir dort eine Anzahl Nah« Maschinen, die auch den weitestgehendsten Ansprüchen auf luxu« riüse Ausstattung Rechnung tragen. Wie reizend ist z. N. jene Maschine in geschlossemm Schrank mit versenkbarem Obertheil, in der man alles Ucbrige, nur nicht eine Nähmaschine vermuthen wird und die erst beim Gebrauche die wirtliche Bestimmung erkennen lasst. Aber nicht allein in ihrem Aeußern, sondern auch in ihrer praktischen Verwendbarkeit sind die Original'Singcr-Mhmaschinen immer mehr vervollkommnet. Die wunderbaren Arbeiten, an die man früher nicht gedacht hat, die reizenden Kunststickereien — wahre Nadelmalereien — sie entstehen unter der Hand der geübten Näherin und Stickerin auf der einfachen Familien.Nähmaschine der Singer Co., die dori, wo es angebracht ist, auch durch eine ganz leichte Einschaltung elektrisch betrieben werden kann. (4928 a) Zum bevorstehenden Jahretweohsel empfehlen wir unser reich assortiertes Lager von Kalenflern aller Arl als: Abrei88-, Comptoir-, Untertags-, Schreib-, Portemonnaie- Kalender, Haushaltungsbücher, Familien-Kalender, Salon- und Luxus-Kalender. Ferner Fachkalender aller Branchen. lg. ?. Klelnmayr <£ Fed. Bamberg, Buchhandlung (4925) Laibach, Congresaplatz. 10—1 Ein gut erhaltenes Ciavier und ein Musikautomat (Polyphon) sind zu verkaufen. Anzufragen im Gasthause l">^, W14l, V^>/ L." 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