^)> l^^?/» Pl»»nm«l«t» o»«p,,«»: Im «omptoll „auzj. <>>.». ^»/^cv» ^ 3 »se,»» on«,«»«i: ffü» lltine K,:l,s<»«, »!» ,- ^<7»l7»^ Amtlicher Theil. ill! ^' ^ ""^ ^ Apostolische Majestät haben mit z^Mchst unterzeichnetem Diplome dem Obersten deK Schande» Ferdinand Dielschy den Adelstand aller. ^°"9st zu verleihen geruht. ^ ^ !9. November 1885 wurde in der l. k. Hos» und Staats» b°tl« « '" Wien das XI.IX. Sliick des Reichsgeschblattes. Ilndel 6 bloß in deutscher Ausgabe, ausgegeben und ver« ^Ulbe enthält unter ^» das Gesetz vom 8. November 1885. betreffend die Verengerung der zeitweiligen Einstellung der Wirtsamleit °kr Geschworneugerlchtc für die GcrichtShossprengel Wien, ^ ,5.°lneubura und Wieners< ?""' bie Vorgänge, von denen Vertsc^gins ^'^Pinsel uns eine schwache Vorstellung gegeben, 'j„ ^^er hat man einen Krieg am Balkan stets für ^»M gefährliches, die Ruhe Europas vernichten« >^?kllMnen gehalten. Und nun schlagen tie Völker ^tich . ch, auf einander los — Europa aber ble>bt /^uihig, ja, der europäifche Areopag, der eben in Constantinopel feine Berathungen hält, glaubt sogar heute, inmitten des Kriegsgelümmels. noch an eine friedliche Lösung" der Dinge. Darau» geht wohl zur Genüge hervor, dass man in den maßgebenden Kreisen, nicht dieser oder jener Großmacht, sondern in den maßgebenden Kreifen Europas, dem serbisch.bulgarischen Kriege leine größere Bedeutung beilegt, dass man von demselben eine ernste Trübung des europäischen Frie< dens nicht befürchtet, dass man vielmehr überzeugt ist, der Brand werde locallfiert bleiben, weil er mangels jeden Lustzuges von sclbst ersticken muss. Fixiere» wir diesen Gssichtspunkt. so ergibt sick daraus mit Naturnotwendigkeit die Thalsach?, dass das Resultat des Krieges in keinem Falle die male« riellen und moralischen Kosten d?s Unternehmens zu decken vermögen wird. Wir berücksichtigen dabei aller« dings gar nicht die sentimentalen Phrasen vom «Bru« dermord". deren sich der Moskauer Slavenverein in seiner Adresse an den Zar bedient hat; solche Sen-timentalitätkn haben in Fällen, wo vitale politische Interessen im Spiele sind. keinerlei Exislenz-Äerechti« gung. Thatsächlich sind in der gegebenen Situation sür Serbien solche Interessen im Spiele, und wenn es dieselben vertheidigt, wenn es den Kampf um sein Recht aufnimmt, wie es Männern gebürt, so hat es seine Wicht erfüllt, so hat es etwas gethan, was morgen Bulgarien mit derselben Berechtig«»«, gegen Serbien thun würde und thun müsste. Aber aus ganz anderen Gründen meinen wir, dass da« Krikgs'Unternehmen Serbiens die Kosten nicht decken werde. Wir sind nämlich überzeugt davon, dass Serbien vorerst die Gebietstheile, die es mit Waffengewalt erobern wird, nicht behalten kann, wie es sie ja wahrscheinlich auch kaum behalten will; und fürs Zweite, dass die O:e»z'Arrondierung, oder offen gefagt, die Länderverlheilung, die in der Constant»' nopelkr Conserenz vorgenommen wird werden müssen, Serbien auch nach dem Kriege nicht mehr bringen wird, als es ihm ohne den Krieg gebracht hätte. Das ist der Wlddiner Kreis, die natürliche Arrondierung txr ferbifchen Grenz«', wie sie der Berliner Vertrag geschaffen. Darüber hinaus wird die Großmulh Eu« ropas, die allerdings in der warmen Befürwortung von Seite Oesterreich Ungarns ebensolche Unterstützung, wie von Seite Russlands Gegnerschaft finden wird. schwerlich gchen können. Diesen Länder.Zuwachs aber hätte Serbien höchst wahrscheinlich auch ohne Krieg als Preis sür seine Zustimmung zur Vereinigung beider Bulgarien bekommen, weil dieser Kreis that« sächlich, ethnographisch sowohl wie geographisch, nach Selbien gravitiert. Ob es sich aber lohnt, für etwas, das Serbien wie eine reife Frucht in den Schoß fallen wird, das Schwert aus der Scheide zu ziehen und das Land den materiellen Missständen — wir sprechen nur von solchen, denn eine Gefahr ist für Serbien in diesem Krieae thatsächlich nicht vorhanden — eines Krieges auszusetzen, diese Frage kann ohne« writers verneint werden. Anders stehen die Dinge mit Bulgarien. Dieses ist thatsächlich in einem Suzeränitäts-Verhältnisse mit der Pforte, und die letztere wäre, im Grunde dieses Verhältnisses, verpflichtet gewesen, Bulgarien vor jeder feindlichen Invasion zu schützen. Sie hat es natürlich nicht gelhan und, so schlau dieser Schachzug immerhin aussehen mag, es dürfte die Zeit kommen, da Nul« garien die Confequenzen desfelben für sich verwerten wird . .. Wie immer man also die Vorgänge am Balkan betrachtet, darin stimmt alles überein, dass der Krieg von kurzer Dauer sein und zu keiner europäischen Conflagration sühren wird. Und das ist immerhin das Tröstlichste an der Sache. Es mögen noch große Com« plicationen, ja es können Verschiebungen in den Macht» Verhältnissen entstehen, die bedeutende Aenderungen der europäischen Landkarte nach sich ziehen dürften, — zum Kriege, zum großen europäischen Kriege nämlich, wird es nicht kommen. Dazu ist das Friedensbedürf« nis allseits ein zu großes; und diesem Bedürfnisse wird mehr Rechnung getragen werden, als allen Gelüsten diefer oder jener Macht. Im Vorlerrain von Widdin hat am 17.d.M. zwifchen den Serben und Bulgaren ein bedeutender Kampf stattgefunden. Die unter dem Commando des Generals Leöjanin in zwei Colonnen, einerseits von Zajöar über Adlije-Kula, andererseits von Knja> Zevac über Belogradz,k gegen die erwähnte Donau« festung vorrückende Tinwl« Armee schlug die ihnen entgegentretenden Bulgaren in der Nähe von Wilbol, dem Vereinigungspunlte jener beiden Straßen. Wie stark die beiderseitigen Streitkräfte gewefen, wird aus den vorliegenden knappen telegraphischen Mittheilun» gen nicht ersichtlich. Auf bulgarischer Seite kamen die in den Donaustädten angesammelten Freiwilligen, welche in den Vortagen einen Einfall auf serbifches Gebiet Mischen Bregovo und Negotin versucht hatten, in« Gefecht und wurden vollständig aufgerieben. Von 800 Jemlleton. Das Ende der Flitterwochen. b'z^Ne ziemlich unbekannte, aber lr,ffende Stelle ^Mer'schen B'iefwschssls lautet: ..Ich habe keine ^l.'^?l der Ehe, aber desto mehr vor der Hoch-^Nt, fehr ist biefes Grauen zu begreifen! Drei ^°htn ^""b ich steif und feierlich aufgepflanzt im ^«h ^alon. Ich hatte die Gratulationen als Bräu« ^lis^nzunehmen. Mine Lippen bewegten sich aulo< »>,, ^» Wie die des Gebete herunterleiernden Mollah, !<""!ang« mit fchmelzender Innigkeit, allmählich V'tiii?"lt und abgespannt zu erwidern: «Danke! 5 d,'/'"en an mir ab; ich lauschte, wie der Haft-"«b? Mindesten Geräusch, jenen Bruchstücken, die i l" w ^noersation von Vätern. Müttern und Töch. ^ !an Aschen waren. Mama bestürmte das Frau« ° '" Wenig freundlich mit dem Präsidenten!" und ?«r- tKe ^ himmle es im wirren Durchem-"^ >!ch möchte einen blonden Bräutigam nicht pl^,^ O weh, mir ist eine Naht an der Rode »on ^ Die Mitgift beträgt 40000 Gulden. D,e >»^rä.ü'""es Sohnes ist unvergleichlich besser, als dle ! ^. U''2°Ms; er muss mehr erreichen. — «Nicht » '""Hilde", so wisperte eine Stimme, «es ,st nicht hübsch, dass die Braut so munter dreinsicht, es ist gewissermaßen gefühllos." — Bitte, geben Sie mir Kleingeld für den Klingelbeutel, ich habe nur Noten. — Die Braut ist viel zu ttaurig, fi> sieht aus. als steh, sie aus der Schlachtbank. — Wir sind uach der Kirche zu Hause, ich liebe nicht die Hcchzeitssoupers. — Der Bräutigam hat ein armes Mädchen geliebt, das er der großen Partie zuliebe verlassen hat. — Schändlich, schändlich, ich v^rduist/, und lein bischen Fruchteis zu bekommen. 5 0 » Wir athmeten beide auf. als wir endlich im ElsenbahN'Coupe installiert waren. Zwar Evchen hatte die Anstrengung weniger hart empfundm als ich, sie knixte, lächelte und coniplimentierte unermüdlich und gewandt wie eine Palasttiame. Die Frauen sind eben geboren zum Posieren! Unser Bestimmungsort war ein Städtchen, wo ich das Amt eines Äezillsrichters bekleidete. Evchen hatte sich in unserer kleinen Welt bald alle Herzen erobert. Die Frau GeriHispräsidentin mit zwei ledigen Töchtern führte sie al? Muster an. Ihre Kritik, so brannte die strenge Dime offen, war durch die Vorzüge der Neuvermählten entwaffnet. Alle Welt sang das Lob der jungen Frau, von überall tönte es mir entgegen: «O. sie ist ein Juwel, eine Perle!" — Und wie hätte es auch ander« sein können! Ich war darob stolz und glücklich, vielleicht mehr stolz als glücklich. Hätte ich gewagt, die Empfindung laut zu verklausulieren, man würde mich in Stücke zerrissen, Barbar, Unhold gefcholten haben, nicht wert, einen Engel wie das arme, verkannte Evchen zu besitzen. Ich war daher eingefchüchtert und muthlos. Hätte ich nur gewagt, mich offen zu meiner jungen Hausfrau auszusprechen: denn etwas drückte mir recht schwer am Herzen. Ich fühle, die Empfindlichkeit in diesem Punkte rührt von dem altväterifchen Zuschnitt meiner Er« ziehung her, aber sie ist nun einmal nicht mehr zu entwurzeln! Sieh, sieh, wie anspruchsvoll ich bin, zu verlangen, eine junge Frau soll die Wünsche des Mannes errathen, gewissermaßen sie ihm aus dem Herzen lesen! Was die armen Mädchen heutzutage nicht alles vollbringen sollen: Piano, Französisch, Literatur und fchließlich auch, wie Cumberland, in anderer Gedanken lefen! Ich hingegen bin auch mit der Weisheit zu Ende, wem, es gilt, mich zu offnbaren, mein Inneres zu enthüllen; ich wage nicht, Evchen von diesem Wunsche, gerade von diesem Wunsche zu sprechen. Ach, ein Ehemann in den Flitterwochen ist eine gar zögernde und behutsam diplomatisierende Personage! Wie leicht ist nicht eine junge Frau zu verstimmen! Soll mit dieser ersten Dilharmonie der Anfang der Enttäu« fchungen denn schon so bald hereingebrochen sein? Gehöre ich auch zu denjenigen, denen der Eheweg mit ernüchterten Träumen und zerstörten Illusionen bedeckt ist? Wir sind nun schou fünf Monate verheiratet, aber wir esfen noch immer aus dem Restaurant. Ob wohl Eochen meine grundsätzliche Abneigung gegen Hotelküche nicht bemerkt haben mag? Ich tun wle m,t einer Idiosynkrasie gegen alles behaftet, was au» dem Wirtshaus auf meinen Tisch kommt. Ich fehe Kellner, fracks vor meinen Augen wedeln, und die Abdrücke ihrer rothen Hände erscheinen mir gespensterhaft auf den Tellern. Diefe Vorstellung beeinträchtigt meinen Appetit, sie hat mich mein ganzes Iunggefellenthum hindurch gemartert, und sie war mit ein Grund, mich in die Ehe zu flüchten. D,e Institution der Ehe schien mir nicht zu heilig, um nicht auch diesen Nebenzweck Laibllcher Zeitung Nr. 266 2,72 20. November !88b. Mann sollen nur 60 Widdin erreicht haben, die ilbri« gen getödtet, verwundet oder gefangen worden sein. Ob Widdin. wo abends eine vollständige Anarchie herrschte, noch in der Nacht von Lesjanin besetzt werden konnte oder ob es dem Platzcommandanten noch gelungen ist, die Inundationswerke in Thätigkeit zu setzen und so die unmittelbarste Gefahr abzuwenden, ist noch nicht bekannt. Zum mindesten ist nun Widdin cerniert und die Donau.Landschaft nunmehr nach Osten hin für die Serben offen. Ihr nächstes Operations» object dürfte Lompalanla sein, das als Ausgangspunkt der von der Donau in das Innere Bulgariens führenden Straßen wichtig ist. 5 5 Wie aus den vorliegenden Teleglammen ersichtlich, rückt das serbische Hauptcorps mit der bei dem Stande der bulgarischen Truppen allerdings zu erwartenden Schnelligkeit vor, und stehen die Serben vor den Thoren der Hauptstadt Sofia. Die Hauptschwierigkeit liegt nach Ueberwindung des coupierten Terrains einet«! seits von Zariurod bis Dragoman, welchen Pass di^ Vulgären liach erfolgloser Vertheidigung und nachj einem Umgehungsmanöver der Serben aufgegeben! haben, andererseits auf der Route Trn-Breznik hinler ihnen, und der Weg auf Sofia stcht often. Dienstag! hat der entscheidende Kampf bei Slivnica, welches liur^ mehr ungefähr 20 Kilometer von der bulgarischen! Hauptstadt entfernt liegt, stattgefunden. Diese Entschei-! dung ist jedoch, wenn man dem aus Sofia angelangten officiellen Telegramme glauben darf, — und daran! zu zweifeln, ist lein Grund vorhanden — nicht zu Gunsten der bisher so sieaesgewiss vordringenden Armee ausgefallen. In dem bulgarischerseits von dem Fürsten Alexander persönlich commandierten Gefechte von Slivnica scheint die Kriegskunst des ge» wesenen deutschen Olficiers über die serbische Heeresleistung einen bedeutenden Erfolg errungen zu haben. ^ Es ist allerdings die Frag?, ob ein, wenn auch namhafter Sieg der Bulgaren, die endliche Entscheidung wird aufhalten können. Dass trotzdem alles verloren sei, scheint auch den Aulgaren klar zu sein nach dem Hilferuf, den der Minister des Aeußern, Canov. an die Pforte ergehen ließ, welche indes durchaus keine Lust verspürt, sich in die Sache zu mischen, sondern erklärt, die Invasion Serbiens in Bulgarien nicht als einen gegen die Türkei gerichteten Angriff zu betrachten, j AuS der Handels« und Gewerbekammer. (Schluss.) Der Herr Kammersecretär gibt schließlich an, wie nach Ansicht der Section dcm Uebclstandc abgeholfen werden könnte, und stellt folgende Antrag»,': Die löbliche k. k. Gmeraldirection wird gebeten: 1.) den Zug Nr. 1711, der um 10 Uhr 35 Minuten in Laibach eintraf, wieder einzuführen; 2.) für den Fall, als diese Vermehrung der Züge nicht möglich wäre, den Zug Nr. 1715, der nach der ncnm Fahrordnung nachmittags 5 Uhr in Laibach eintrifft, aufzulassen und statt dieses Zuges einen Zug einzuführen, der circa 10 Uhr vormittags in Laibach ein- treffen würde; 3.) für den Fall, als anch die «ud 2 gewünschte Aenderung nicht möglich wäre, einen gemischten Zug einzuführen, der von Tarvis oder Villach zu einer Zeit abgehen würde, dass er circa 10 Uhr vormittags in Laibach einträfe. Herr Kammcrrath Franz Omersa unterstützt die Anträge nnd wünscht nnr die Aenderung, dass, wenn ein gemischter Zug eingeführt werden würde, derselbe nm halb neun Uhr vormittags in Laibach eintreffen solle. Nachdem noch die Herrn Kammerräthc Michael Pakie, OroZlcw Dolenee nnd Carl Luckmann die Anträge unterstützt nnd Herr Omersa seinen Aendernngsantrag zurückgezogen hatte, wnrden dieselben einhellig angenommen. Der Herr Präsident ersucht sodann Hevrn Carl Luck m ann, bei den Verhandlungen im Staats-Eisenwhnrathe für die hentc zur Sprache gebrachte Aendernng der Fahrordnnnq einzutreten. Herr Carl Luckmann erwidert, dass er nicht l allein dies thnn, sondern anch andere, Krain betreffende l Anträge stellen werde. j Die Kammer nimmt dieselben zur Kenntnis, nnd ! der Herr Kammerpräsident dankt dein Mitgliede des z Staatscisenbahnrathes Hervn Carl Lllcklnmm für seine ' Vemühlmgen. ! VIII. Herr Kammeirath Carl Lnckmann be^ ! spricht die Poswerbindnng zwischen Krainbnrq nnd ^Nenmarktl nnd setzt auseinander die nach seiner Ansicht gerechtfertigten Beschwerden der betheiligten Kreise, die behuben werden winden, wenn ein nener Postwagen beigestellt nnd die Fahrten folgendrrweise festgesetzt werden würden: ' a) Von NemnaM hätte die Post nm 1(1 Uhr 15 Minnten vormittags nnd 5 Uhr nachmilws ad zufahren und in Kwinbnrg nm 12 Uhr mittags nnd ^ rücksichtlich ) Von Krainbnrg hätte die Post nm « Uhr 15 Minnten vormittags nnd 1 Uhr nachmittags al^ znfahren und in Nemnarktl um 10 Uhr vormittags und rücksichtlich 2 Uhr 45 Minuten nachmittags einzutreffen. Da Redner diese Wünsche begründet findet, beantragt er: Die Kammer wolle sich in dieser Sache ! an die löbliche k. k. Pustdirection wenden uud die ^ Erfüllimg der gedachten Wünsche der Betheiligten wärmstens befürworten. Der Antrag wurde angenommen und hierauf die Sitzung geschlossen. Politische Uebersicht. Inland. (Schluss der Delegationen.) Sämmtliche inländische Blätter besprechen den Schluss der De-legations-Session und konstatieren übereinstimmend, dass die ebenso rasche als unveränderte Genehmigung des Budgets für 1886 ein schwerwiegendes Vertrauens« Votum für die gemeinfame Regierung involviere. «Sowohl die österreichische als die ungarische Delegation — sagt das „Fremdenblatt" — haben bei ihren Ver- handlungen in so ernster Zeit und unter dem E" drucke bedeutsamer politischer Ereignisse eine st"" männische und wahrhaft patriotische HaltungbeNM ' Alle Parteien waren einig in dem Strebe«, '^. Liebe und Ergebenheit für das gemeinsame g^ Vaterland, für unsere Monarchie, zu beweisen, Machtstellung unserer Monarchie zu wahren unv 'V die Mittel zur Kräftigung ihrer politischen und nm «arischen Position zu gewähren." .,:,) (Auf dem Gebiete der innernPolu'^ dürfte nunmehr, da die Delegatiomn ihre TW» beendet haben, eine kurze Ruhepause eintreten. ^ Session der Landtage, die am 25. d. M. zui?""" treten, wird wohl bis zu den Weihnachtsfele"^ währen. Die meisten Landelvertretungen dürften > ausschließlich mit wirtschaftlichen und finanziellen " gelegenheiten beschäftigen; nur in Böhmen lv"o wahrscheinlich auch diesmal nicht ohne pol»''" Kämpfe abgehen, besonders da heuer dort zum er,' male die Anhänger der schärferen Tonart aus Platze erfcheinen. s<) (Der galizische Landes aussch«' hat in seiner vorgestrigen Sitzung den Beschluß, fasst, im Landtage eine Aenderung der OeMw l Ordnung in Angelegenheit der SchadenersatzpMl Gemeindevorstände wegen Vernachlässigung oder gehöriger Ausübung ihrer Amtspflichten zu beantrag Der Landesausschuss wird auch eine Vorlage, ^ treffend die Abänderung des Lemberger GenM" statuts, einbringen. jA (Ungarn.) Morgen tritt der unsa^, Reichstag zusammen, da schon am Montag die w torischen Berathungen beginnen und vorerst den ^ sehentwurf über die Modificierung des Gesetzes "^ die königlichen Notare verhandeln wird. ^leichj .. wird der Finanzausschuss den nächstjährigen M^ Voranschlag in Verhandlung ziehen, und auO « übrigen Ausschüsse, so namentlich der IustizalM" werden ihre Thätigkeit wieder aufnehmen. Ausland. , (Deutschland.) Der deutsche VundH, nahm in seiner vorgestrigen Sitzung sämmtliche ^ ^ an. Der Militär-Etat erfuhr erhebliche Abstr'^l dass die Erhöhung der Matricular-Beiträge vo"^ 25 auf 21^/, Millionen reduciert erscheint. -". ^ gestrige Eröffnung des deutfchen Reichstages er,^, ! zum erstenmale nicht im Weihen Saale des lön'g '^z Schlosses, sondern im Sitzungssaale des ReiA^ selbst. Auf Anregung der Fractionen der R^i dürfte die Reichsregierung in diefer Sefsion das ^ zwei Jahren unerledigt gebliebene Gefetz libels Pensionsverhältnisse der Reichsbeamten wieder legen. .f.! (Griechenland in der Orient-Fl"^l In der griechischen Kammer erklärte DelyanN's ^, eine Interpellation, die Beziehungen mit der ^ ^ seien freundschaftliche. Die Kammer votie" ^, Gesetzentwurf betreffs Abzügen von den Be""^ gehalten. — Ministerpräsident Delyannis ntt" ^. Geschäftsträger Rhangabe in Sofia an, Herr« ^» velov gegenüber wegen der nicht zu rechtferw in sich zu begreifen, dass der Mann nur essen soll, Was vom häuslichen Herde auf den Tifch kommt. Warum um Himmels willen prägt man denn den jungen Fräulein vor allen Problemen der Mathematik und Aesthetik nicht den sacrowncten Grundsak ein: Die Männer wollen im Hause die Erzeugnisse der Hotellüche nicht dulden! Eines Tages habe ich mich schon mit einer leisen Anspielung hervorgewagt. Evchen hatte eine Omletle zum Frühstück bereitet und sich dabei ein wenig den Finger verbrannt. Ich küsste galant das Bläschen und saate, das sei die schönste Stelle ihrer elfenbein-weihen Hand, wenn — nun ja — wenn nur erst die Küche zu Hause besorgt werden würde. Evchen fuhr auf: Wo denkst du denn hin, Lieber? Im Sommer — bei der Hitze — am Feuerherde! Ach Volt. welche Energie eine« eisenbepanzerten Dragoners entwickeln dlese zarten Frauen, wenn es sich handelt, einen ihrer ungerechten Ansprüche zu verfechten! Nun werde ich nicht mehr in Evchen dringen, obzwar an Muth es mir nicht aebrechen würde. Aber nein — sie soll selber die Initiative ergreifen! Schließ, lich. einmal muss ihr Ehrgeiz, ihr Thätigkeitstrieb denn doch erwachen! Der Ruhm, für das Heer der Gecken und Complimentenjäger „einePerle", „ein Engel" zu fcheinrn, kann ihr auf die Dauer wohl nicht ge. nügen. Sie wird den Stolz empfinden wollen, von meiner Wirtschaft, meiner Küche sprechen zu wollen. Ihr mus? die Einsicht dämmern, dass eme Frau ohne häusliche Thätigkeit allen Dämonen der Langeweile und der launenhaften Begehrlichkeit preis-»egeben ist. Auf die Gefahr hin, mein Zartgefühl M Verruf zu bringen, möchte ich sagen: eine echte Frau wird nie dulden, dass der Mann mit der Brodelei aus der Hotellüche reguliert werde. Darin liegt förmlich Missachlung und Mangel an Zartgefühl. Evchen mufs meine Anfchauung in diefem Punkte theilen. Noch in den Flitterwochen soll hier Wandel geschafft werden! Ich will nicht länger in einem Punkte meiner Ansichten verletzt werden und mich au« falfcher Galanterie schweigend unterwerfen. Erst neulich habe ich diesen Missstand an einer empfindlichen Stelle schmerzlich empfunden. In meinem Umgang befinden sich manche Personen, deren Beziehungen zarter Scho nung bedürfen. Sie sind arm, haben keine Stellung, keinen Rang in der Gesellschaft, allein ich will sie nicht missen, ich halte sie der größten Achtung würdig. Da ist X., der infolge der Chlkanel, eines brutalen Vorgefetzten der glänzenden Carriöre im Staatsdienste verlustig wurde; da ist I., der ein großes Vermögen erworben, die Schulden seines verstorbenen Vaters bezahlte und nun im Joche des Tageschreibers schmachtet; da ist Z., ein genialer Mensch, den nur eine Hirn« verbrannte Liebe gehindert hat, es zu etwas mehr als zum Redacteur unseres Wochenblättchens zu bringen. Der Umgang mit diesen Menschen ist mir lieber, als mit hundert anderen Parvenus oder Glücksrittern; ich würdige sie nach der seltenen Anlage von Kopf und Herz. und ich halte streng darauf, dass sie von meiner Frau dieselbe Rücksicht erfahren. Auch nicht der leiseste Nnflug von hochmüthiger Herablassung oder Geringschätzung darf mir diese empfindlichen Seelen verstimmen. Auch denke ich, eine gute Frau darf nicht völlig in der Schätzung von äußerem Rang und Würde aufgehen, ohne jedes Gefühl für inneren Wert und Tüchtigkeit. Uns Männern ist es ja unmöglich so viel Süßigkeit und Zartheit aufzubieten, um Schicksal'sschläae zu erleichtern und gebeugten Seelm wohlzuthun! Evchen hatte auch gewifs keine Ahnung, wie fchar ich aufpasse, dafs ihr Benehmen Verwandten gegenüber die zufällig arme Leute sind, herzlich, wohlwollend sei'. Kommt nun eines Tages Vetter Jonathan, der brav, ein Biedermann, wenn auch leine fascinierende Erscheinung ist. Oft hat er während meiner ^^^ zeit den reichen Vetter gespielt, und ein halber ^^o manchmal auch mehr. fiel immer ab für den > ^< Gymnasiasten. Als richterlicher Functional' '" ^, und Würden hielt ich stets darauf, dass I""F so oft er in die Bezirksstadt kam. meinen del ^ Iunggesellentisch theile. Nun führte ich ihn im A'"^ zu meiner jungen Frau. Aber Evchen hat lew ^ für meinen Vetter, der ein ehrfamer Butterhän^.^ dessen hahnebüchene Gestalt nur umgeben vorn ^ ^ unvergesslicher Großmuth aus vergangenen Ta9 ^l, demonstrativer meine Zärtlichkeit für den <»"> ^ desto rückhaltloser Evchens Kälte. Als Jonathan ^. giena, brach ein fürchterlicher Gewittersturm a^je»' Himmel aus. «Dass du so rücksichtslos, so t""" v< könntest, hätte ich nie gedacht," diese Worte w"' l>< Gipfelpunkt meiner Strenge als Herr und M'' ^M Ehe. Man mufs diesen Frauenzimmerchen "" ,F den Kopf zurechtsetzen, ich muss ein wenig s'" DaU treten! Noch lange dauerte die Standrede '" g,M Vrtter Jonathans. Ich glaube, ich habe Effe" ?l si"l Evchen zerschmolz in Thränen. Der Denlz"' zW ihr im Gedächtnis haften. Es wild fortan °'^„ s im Hause besorgt, Vetter Jonathan wird mu ^ ^ bürenden Ehren empfanger, werden, alles ^hs, glatt, in Ordnung und nach meinen WünlA^hW Das ewige Kosen taugt nichts, ein innigeres " ^M! uns. als bloßes Tändeln und Charmiere»' " „d in dem die Gegensähe sich leicht ausgle'ch"'^ st>l harmonische Anpassung unseres Naturells new ^ o Als ich nach dem ersten rauhen W'd"^e'" , Haus verließ, erhob sich Evchen «nt rot^'l^ Augen, fiel mir um den Hals und "" j.n je^ ..Nun ade die Flitterwochen l Aber duV° „K"" Liebster, die zweiten, die schöneren, werde" kommen!" , «abet W Paul l>" » ^ Llllbachet Zeitung Nr. 266 2Z73 20. November «885. ^lcistiguugen hellenischer Unterthanen und der Ver-""Impfung der Wildnisse der griechischen Majestäten urch bulgarische Functionäre eine ernste Sprache zu luylen. ^ (Die Pforte und der serbisch.bul. ^Nsche Krieg.) Wie der ..Pol. Corr." aus Con« nantinopel gemeldet wird, scheint die Pforte entschlossen, °lu, setbisch-bulgarischen Conflicte gegenüber ohne Ab-N°be einer E'llärung Neutralität zu bewahren und sich ^ lange passiv zu verhalle,,, als durch den Streit M Rechte und Interessen des otlomanischen Reiches °'lect verletzt werden. . (In der französischen Kammer) soll ^nächst der Vorschlag angekündigt werden, die Wahl ^, Präsidenten der Republik zu beschleunigen, um die AVerlrisis zu vereinfachen. Die Neuwahl des .^stbenten bedingt nämlich den Rücktritt deS jewei-gen Cabinets; würde jetzt das Ministerium recon. U"'ert, wählend die Präsidentenwahl erst nach vier Men erfolgte, so könnte nur ein interimistisches """net gebildet werden. ; (Vom englisch-russischen Grenzstreit ." "sien.) Nach längerer Pause liegt nunmehr wie» y . eine Meldung liber drn englisch.russischen Grenz» ^elt in Asien vor. Nach einer in Petersburg ein« "Offenen Nachricht aus Nulnabad sind die Dele-^tten der englischen und russischen Gretizregulierungs« ^Mission am 10. November in Zulfikar eingetroffen ^ haben am 12. d. M. die Regulierungsarbeilen in f-^^'sf genommen. Die Commission bleibt voraus-k?lÜ^ ö^' Wochen daselbst und geht sodann nach Tagesneuigkeiten. e "- (Die internatiou ale Stimmton con» «^tuz in Wien) gelangte zu dem erfreulichen Re A "te. hinsichtlich aller von Seite der österreichischen '»'eruna. auf Grund der Beschlüsse der Exvertencom-.Wol, gestellten Anträge volle Einigung zu erzielrn. ^' erster Linie wurde der Antrag, den Regierungen ^ "ormalstimmwn jenes eingestrichene ^ zu empfehle,,, ^>>tn Hg^ h,^^ 870 einfache Schwingungen in der h^U"de bestimmt ist (das sogenannte Pariser ^), zum 'Flusse erhoben. y-- (Fürstbischof Johann Delta Nona f.) >," einem Telegramme aus Trient ist der Fürstbischof n^"!ent. 3"^"" Delta Bonn. Dienstag nach. lot/^ ^"' Schlage getroffen worden und blieb sofort zian uülstbischof Della Vona hatte noch nicht das fünf« "'"Lebensjahr erreicht. ^-^ (Farben.Empfindlichkeit des ... 2t s.) Zu den interessantesten Fragen der Physiologie IM hie Empfindlichkeit des menschlichen Auges flir y. b«lschledenen Sättigungsgrade der Farben. Ein nor->>^2 Auge kann z, B. ein aus einem Theile Mennige »D putationen, ebenso gelangten vom Lande huldigende Glückwunsch^ Telegramme an denselben, — Das Allerhöchste Namens» fest wurde von allen hiesigen Schulen durch Gottes' dienfte in verschiedenen Kirchen gefeiert. Ueberall schloss die kirchliche Feier mit der Absingung der Volkehymne. — In sämmtlichen hiesigen Schulen war der gestrige Tag Ferlaltag, — (Concert in Krainburg.) Nus Kraln» bürg schreibt man uns: Sonntag, den 15 d. M.. fand das Concert deS Krainburger Musilclub» in den Locall-läten der hiesigen ßitalnica statt. Die Räumlichkeiten Waren, wie vorauszusehen, bis auf den letzten Platz ge« füllt, wozu nicht nur das vortrefflich gewählte Pro< gramm, fondern auch der edle Zwcck, der damit verbunden war, viel beigetragen hat. Mit außerordentlichem Beifall wurden aufgenommen die Ouvertüre au« der Oper „Der Barbier von Sevilla" von Rossini, das Potpourri I'osm vouoe von V. Parma und der Marsch v dc^! auS der Oper „Irlny" von I. Iajc. An das Concert schloss sich ein animiertes Tanzkranzchen an. welches bis in die frühen Morgenstunden währte. D,r gewaltige Fortschritt unseres jungen Vereines ist Haupt' sächlich unserem unermüdlichen Musikfreunde und Leiter dieses Clubs zuzuschreiben. Möge es uns gegönnt sein. ihn noch lange in unserer Mitte zu behalten. V H. — (Eduard Strudthoff s) Au» Trieft wird gemeldet, dass der Director des 8t,MUwouw toouicn trio5tino und der Werfte von San Roc^o, Eduard Strudthoff, am 15. d. M nach längerem Leiden gestorben ist. Strudthoff war der hervorragendste Schiffs» bau Ingenieur in Oesterreich. Er hatte seine technischen Studien in England gemacht und übernahm, als im Jahre 1857 das Fwbjliiuouto tsonioo in Trieft ge< gründet wurde, die Leitung der demselben gehörigen Schiffswerft« in San Rocco, wo er im Laufe der Jahre alle großen Fortschritte und Verbesserungen des Schiffs« baueb einführte. Nach Strudthoff'S Entwürfen sind daselbst zahlreiche große Schiffe sowohl für die Handels» Wie für die Kriegsmarine Oesterreichs gebaut worden, lNachbius V«b°ten.) Manuela. Roman von Maz von Weißeuthnrn. (76. Fortsetzung.) tzch.^nbes war nicht nur ein neuer Vefucher auf »och ". Rosegg eingetroffen; auch die Ankündigung ^lll ^^ zweiten Gastes war geschehen. Major belH 2. beantwortete die Einladung der Baronin, lüssen ^^ noch in London an ihn hatte ergehen Ty« '. damit, dass er sein Kommen auf den heutigen " Von anfagte. ^„ll, ° herrschte rege« Leben in den Vesellschafts» !tll^ " des Schlosse«, während der Besitzer von Rosegg «"" alledem keinerlei Antheil nahm. heb, " Ankunft Lord Arthurs war fo plötzlich ge-b«t b ' Wie sie leiner erwartet hatte. Graf Ainsleigh, ^eis/i? ^warteten entgegengefahren war, musste ihn ^«a-l r verfehlt haben, denn Cäcilie war eben in bttd j Nester Weise damit beschäftigt, mit den Kin» "it, ? «arten Fangball zu spielen, als Graf Fre„t ^'" ganz gewöhnlicher Sterblicher in einem Miets« !° iy 'auf Rosegg vorgefahren war. Ciic>lie aber war "ih °az Spiel mit den Kindern vertieft, dass sie es >le u ""lie und sich auf diese Weise mit einem- 'l sll^" ^'bem Triöthen dem Angekommenen gegen- Ady Cäcilie, Ainsleigh, wenn ich nicht irre?" °«t A stand entblößten Hauptes, sich lief verneigend. ^ i^ld Dthur Frenk?" fragte sie dagegen. «Sind ^hlrn. "'^ begegnet? Er ist Ihnen entgegen- k. ^ haben ""s offenbar verfehlt." 5<<"ann gestatten Sie mir, das« ich Sie an seiner Ti",auihe. Ah, da kommt er mit dem Major!" zweiter Wagen war vorgefahren, und zum elften« und einzigstenmale in ihrem Leben war Cäcilie froh, den Major zu sehen. Es war ein seltener Vorfall für sie. die so sehr an das Leben in der großen Welt gewöhnt war, etwas wie Verlegenheit zu empfinden, und doch l»eß sich nicht in Abrede stellen, dass dem in der That so war. Die Begrüßung des Grafen war eine so lebhafte, wie sie sich mit mehr Effect nicht denken ließ. «Ich bin einen Moment zu spät gekommen und einen anderen Weg gefahren als Sie," setzte er. das Verfehlen feines Gastes erklärend, hinzu. „Unseres braven Majors ansichtig werdend, brachte ich diesen mit mir heim. Major Falklands — Graf Arthur Frenk." Die beiden Herren lüfteten grüßend die Hüte. Graf Frenk legte eine merkbare Kälte an den Tag. «Ah, theure Lady Cäcilie, ich bin wahrhaft entzückt, Sie wiederzusehen, uuo da kommt auch unsere reizende Wirtin. O, ich kann Sie nur versichern, Mylody", sehte er hinzu, die Hand Oenevievr's an seine Lippen ziehend, „dass die Residenz eine voll« kommene Wildnis gewesen js^ seit zwei «hrer schönsten Sterne au ihrem Himmel erloschen sind." In diesem Augenblicke kamen andere, aus der Nach» barschast sür hsute geladene Gäste hinzu; Cäcilie be« nützte die Gelegenheit, um zu verschwinden, und die Reisenden wurden in ihre Zimmer geführt. Die erste Begegnung war nicht ohne Eindruck auf Lord Arthur geblieben. Konute dieses Mädchen, die zuerst ausgelassen mit den Kindern scherzte und ihm dann so verwirrt gegenüberstand, die herzlose Kokette sein, als welche alle Welt sie bezeichnete? Er musste dieses Räthsel lösen, fiel auch die Antwort aus, wie sie wollte. Beim Diner saß Graf Arthur Frenk zur Rechte« der Gastgeberin. Major Falklands zu ihrer Lmken. Lord Emil Rosegg war wie gewöhnlich nicht zu« gegen. Um Mitternacht erst trennte sich die Gesellschaft, und die Gäste, welche im Schlosse wohnten, suchten ihre Gemächer auf. Was dachte Lord Arthur, als er der fchönen Grafentochter die Hand bot? Sein ui'bewegtes Antlitz verrieth leine Spur davon. Das unheimliche Daus. Eine volle Woche hindurch halte Lord Arthur unter demselben Dache mit Lady Cäcilie gelebt, mit ihr, die man die größte Kokette nannte, welche sich denken lässt. Wie er über sie urtheilte, niemand wäre imstande gewesen, es zu verrathen, am allerwenigsten das junge Mädchen selbst, gegen die er stets freundlich und liebenswürdig war. Nichts ließ vermuthen, wie alles enden sollte, ob er um sie anhalten oder etwa nach einer Woche eben so kühl und ruhig von ihr wieder Abschied nehmen würde, als wie er ihr jetzt kühl und ruhig „Gut?n Morgen" oder „Guten Abend" bot. Cäcilie selbst wusste ihm im Grunde ihres Herzens nur Dank für feine ihr gegenüber an den Tag gelegte Zurückhaltung. Beruhigt durch fein freundliches, stets stch glelch bleibendes, kühl bemessenes Wesen, verkehrte ste Harm. los mit ihm, ließ sich seine weiten Reisen nnlche.len und fand in ihm einen angenehmen, heiteren Gesell, fchafter U"d er erzählte ihr von Australien, von den Wundern des Orients, von Califormen. nach dessen Goldmine« alljährlich Taufende die Sucht nach Reich, thum und Abenteuern treibt, von Algier, wo er den verflossenen Winter zugebracht, und wie dort sein Leben in ganz merkwürdiger Weise gerettet worden sei. (Fortsetzung folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 266_________ 2174 20. November 1885. so namentlich die Panzerschiffe „Habsburg". »Custozza", ..Albrecht". «Don Juan". .Max". „Teaetthoff". Auch lieferte er Kriegsschiffe für die Türkei. Griechenland. Rumänien, sowie Handelsschiffe nach Italien. Russland und Südamerika. Strudthoff stand erst in der Mitte de« fünfziger Jahre. — (Vom Wetter.) Nach dem gestrigen Be-richte der meteorologischen Cenlralanstalt nimmt der Luftdruck ziemlich rasch ab. Im allgemeinen herrschen mäßige Winde aus Ost bi» Süd. Das Weiler ist nur noch in Galizien heiter, sonst fast durchwegs bewölkt, stellenweise neblig. Niederschläge, zumeist Schnee, werden feit den letzten 48 Stunden nur aus Südungarn in geringer Menge gemeldet. Die Temperatur ist durchwegs etwas gestiegen und hält sich im allgemeinen nahe dem Gefrierpunkte; gestern um 7 Uhr früh notierten: Laibach — 0.4. Prag —0.3. Lemberg — 1.5. Bregenz - 0.6. Ischl — 1.4. Wien — 1.4. Budapest — 0.2. Unghvär 0. Hermannstabt -j- 0.2. Pancsova -l-0.2. Sarajevo -^ 0.3. Punta d'Oftro -j- 12.5. Trieft -j- 7.0. Riva -j- 4.9 und Obir-Gipfel — 2.8 Grad Celsius, Die Adria ist fast ruhig. Für die nächste Ieit wird folgende Prognose gestellt: Südliche Winde, meist bewölkt, theilweise zu Niederschlagen (Schnee) geneigt, weitere Temperatur« zunähme wahrscheinlich. — (Localbahnen in St eiermark) Der fieiermHrlische Landtag wird sich in der demnächst beginnenden Session auch mit einer Reihe von Eisenbahn« fragen zu befassen haben, und zwar namentlich mit der Martazeller. der Rohit sch - Sauerbrunner und der unterfteierischen Bahnfrage pa.r oxeoiloneo, näm. lich der Verbindung Cillis mit dem oberen Sannt hale und der Kärntner Bahn. Die Ergänzung be» Localbahnnehes wird allenthalben als eine der dring, lichften LandeSangelegenheiten erachtet, und dieses Streben nach Vervollständigung der heimischen Schienenwege wirb in den Resolutionen und Petitionen zum Ausdrucke gelangen. Welche eben mit Rücksicht auf die beginnende Session vorbereitet wurden. — Zur Bestreitung der Kosten der Tracierung der Bahnlinie Pöltschach-Gonoblh wurde dem Localbahn«Com«ö in Gonobih ein Vetrag von 300 st. aus dem steiermärlischen Landes. fonde gewährt. — (Vlinbe in Krain.) Nach einem statistischen Ausweise gab es in Krain im Jahre 1884 367 Blinde, und zwar 193 männlichen und 174 weiblichen Geschlechte». 54 Individuen «amen blind zur Welt. 282 Personen verloren das Augenlicht infolge von Krankheiten, 29 insolze von Verlehunaen. In Lalbach gab es im verflossenen Jahre 28 Blinde, im politischen Bezirke Ndel»berg 39. Gottschee 30. Gurkfeld 31. Krainburg 38, Umgebung Laibach 41, Littai 25. Loltsch 39. Radmanns, dorf 14. Rudolfswert 23, Stein 36 und im Bezirke Ischernembl 23 Blinde. — (Die Tiroler Concertsänger - Ge. sellschaft Ludwig Rainer), durch die Trefflich« leit ihrer gesanglichen Leistungen nicht bloß in Europa, sondern auch in der neuen Welt bestens bekannt, veranstaltet in Lalbach zwei Concerte. Das erste findet heute, da» zweite morgen im Glassalon der Casino-Restauration statt. — (Gemeint» ewa hl.) Bei der Neuwahl beS Gemeindevorftandes der Ortsgemelnde Drast ice im politischen Bezirke Tschernembl wurden Johann Pezdirc Von Draökice zum Gemeindevoifteher. Martin Peöariö. Marcus Nemanii und Georg Guftin aus DraZkice, Josef Obermann aus Kermakina, Marcus Karloolk aus Zelez. nlle. Johann Obermann aus Vidoöke zu Gemeinde-rathen gewählt. — (Ein hübfcher gimmerschmuck für den Winter) kann dadurch hergestellt werden, bafs man eine Kartoffel aushvhlt, so dass eine mäßig starke Wand zurückbleibt, sie mittelst einiger eingebohrter Löcher und einer Schnur aufhängt und mit Wasser füllt. In kurzer L«it fpriehen dünne Schosse, die mit zartem Grün da» vegetabilische Körbchen vollständig verdecken. Einen hübschen Anblick gewähren auch Nadelholzzapfen. die mit Vrde bestreut und mit GraSsamen besäet werden. Zimmer-«Pheu ist ein sehr dankbares Schlinggewächs in Wohn« räumen. Man steckt einige Stengel der Pflanze in einen lleinen Nlumennapf. seht diesen in ein hvlzerne« oder metallene» Korbchen und befestigt dieses neben einem Fenster oder an einem sonst geeigneten Platze. Bald Wird der Eftheu üppig wachsen und sich emporschlingen. — (Nufgefunbene Leiche.) Am 15. d. M Wurde nt laufen sich auf 60 Todte und 300 Verwundete, die bulgarischen Verluste sind ungleich größer. Kalafat, 18. November. Die Serben stehen 1'/4 Stunde weit von Widdin, dirigierten aber eine Seitencolonne nach Lom-Palanka. Infolge dessen requi-rierle das Festungs»Commando nachts den Renwlqueur ..Croatia", um 300 Mann aus Widdin dorthin zu bringen. In der Festung sind bisher angeblich 500 Verwundete von Kula eingetroffen. In Widdin nimml die Panik stündlich zu. Flüchtige treffen fortwäh. rend ein. Sofia, 18. November, nacht«. Der gestrige Erfolg wird die Degagierung Slivnicas und die Besei< tigung der Gefahr für Sofia und wahrscheinlich auch die Räumung de« Draa.omal,lammes nach sich ziehen Der linke Flügel der Serben wurde gänzlich ge« schlagen und von den Bulgaren velfolgt. Der rechte Flügel der Serben war nicht glücklicher, wurde jedoch nicht verfolgt. Abends ruhen die Bulgaren 17 Kilo-meter links von Sllvmca. Die Truppen sind enthu-swsmiert. Sofia. 19. November. Vorgrst-ni wurde» von serbischer Seite 25 000 Mann mit sechs oder sttv" Batterien in das Gefecht gezogen, während die VM garen ungefähr 15 000 Mann mit vier Battmen 0" serbischen Truppen entgegenstellten. Die verwundet" bulgarischen und ferbischen Soldalen werden auf W requirierten Wagen nach Sofia gebracht. FreinMg und reguläre Truppm langen fortwährend aus ^7 melien hier an. welche nach mehrstündiger 9W die Schlachtliuie geschickt werden. Heute wird eli« große Schlacht bei Dragoman erwartet. , ,. Sofia. 19. November. Heute wurden wiederyw die Angriff? der Serben gegen Slivnica zurua gewiesen. Morgen wtrd eine entscheidende Schlach' wartet. . Constantinopel, 19. November. (Havas-MlduU Die Depesche des Sultans in Bezug auf sein A"M' um Beistand gegen die Serben erwidernd, !"^,,< phierte der Filrst von Bulgarien: Er und das ^ garische Voll unterwerfen sich dem Sultan, u"d . bulgarischen Truppen räumen Rumelien. Der Smlu' hievon befriedigt, berief unverweilt den Ministerl^ London. 19. November. Eine Special.Nusss«" der ..London Gazette" veröffentlicht eine königliche Pl clamation, mit welcher das Parlament aufgelöst " das neue Parlament für den 12. Jänner embers wird. . London, 19. November. Die ..Times" erfaN' aus serbischer Quelle Einzelheiten über ein serbliA türkisches Abkommen, wonach, wenn die selb'!,?, Truppen Sofia eingenommen haben werden, "^ Milan nicht mit dem Fürsten Alexander, sondern !" dem Sultan Friede «schließen wird. ^ bien soll einen Gebietszuwachs erhallen, da die W^. nicht allein gleichgiltig gegen eine Zerstücklung "., gariens sel, sondern ein staikes S rbie,' einem ^ tigen Bulgarien vorziehe. ^ Taschkent,, 19. November. Nachrichten aus A. chara zufolge fand Montag die feierliche Thronbe!» gu»g des neuen Emirs statt. In ganz Buchara he"! Ruhe. ^ Landschaftliches Theater. „ Heute (ungerader Tag): Unsere Frauen. Lustspl" 4 Acten von G. v. Moser und Franz v. SchönthaN-^. Angekommene Fremde Am 18, November. ^. Hotel Stadt Wien. Ristelhuber. Kaufmann, Nachen. ^ H^ mann. Kaufmann, Pressburg. — Preglhof, Kaufmann, ^, Hotel Elefant. Richter und Herbstem. Kaufleute. W>e"^ Micori. Secrctär der Wiener Versicherungsgesellschaft, ^i, — v. Bacho, Notar, sammt Frau, Kroatien, -^ ^Al Aichler und Manhart. Kaufleute; Becl. Privatier. >°^ Frau. Trieft. — Vencajz, l. l. Bezirlsrichter, sammt 6 Gurlfeld. g,.iL Gasthof Südbahnhof. Engel. Vergtechniler, s. Familie, "^, heim. — Zutal, Hauptmann, Malborgeth. — SO'" Privat, Krainburg. ,. ^ Gasthsf Kaiser von Oesterreich. Madly. Privat. Diva""' Huala, Privat. Tolmein. — Schmaltier. Privat. GaAh^ Sternwarte. Modic. Holzhändler. Lahovo. — Ruh. »^ü Reifniz. - Martin und Eisenberaer. Fabrllanten, M"" — Dereani, Kaufmann, Seisenberg. Verstorbene. Im Spitale: ^,L Den 19. November. Engelbert Stockteller. ,;) nastiker. 21 I.. Typhus. — Vernard Zupankii, Arbeiter. Lungenentzündung. llottoziehnng vom 18. November: Brunn: 90 10 43 85 33^ Meteorologische ^obachtnngen^n^ÄA 7 U. Mg. 736.5? -0.4 NO. schwach belvölll ^ 19. 2 . N. 735,68 2.2 N. schwach Nebel ^ 9 . Nb. 735.9? 2.8 NW. schwach bewölkt ,^ Nachts schwacher Schncefall, tagsüber trübe, A^gi l>° abwechselnd Regen Das Tagesmittel der Wärme 1.5 ' unter dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: 3-Naal^^^ Die Oelonomie der Küche ist ausschlaggebend ftl ^ zsH l numic des ganzen Hauses. Wird in der Küche aespa". ^ ^ sich mit der Zeit ein beachtenswerter Erfolg in dc" " sF. » schasllichen Bilanzen, Wie spart man alier? das ''^„„ge" > > tiae Frage Das richtige Sparen darf nicht Entbcyr ^,ü « Folae haben, Fäl^t man z. B. beim theuerste« ^ ha°,j » mittel. beim Fleisch, an: will man gebratenes 6"^^« » ohne separat Fleisch für die Suppe zu verwendcl«, ,^M,,l » eben an entsprechend kräftiger Suppe, und m«n '"">?- .acgc"'»e5 W und Einbrcnnbrühe vorlicb nehmen. Will man V" " bc>>''Hi! > gute Suppe, ohne specielles Fleisch zu Äiatzweckc." «^sch <^ » so fehlt cs eben bei Tisch an einem kräftigen St»" "^!l>>^< » tritt nun au die Hausfrau, an die wirtschaftliche, v' ^h^iH' W Frage heran, wie beides: gute Suppe, gutes Fle'!"' ssic'!^ > pelte Flcischvcrschwcndung zu beschossen fei? Uieb's" M> » extract hilft aus diesem Dilemma. Äilliac ttn"« sH,s » udfnlk>. Aratenreste mit etwas Extract «eben "' t< ^.> » Suppe, während man das sonst zum Sieden be!> " ^< j e ",I > als Braten zu Tische bringt. Obendrein tuet" < l,e> ,,, » Fleischext ract den großen Vortheil, stet«. ^ , lB « statte Fleischbrühe herzustellen. Dieses Ersparnis s>n « Haushalt ist in die Augen springend. W 2175 Course an der Wiener sörse vom 19. November 1NN5. «^m ofsici«llcn CoursblM« Geld war» ,, 2taats.Nnlehen. 3'^....... «'5 «,',« >«z^cr «./' Lllnflel 100 ,. 140 — 140 50 >Ü>.« /' .5« ,. l?U l>0 1?! — c^^^°ldre»tt, st lerfrei . i«U-e5 i»8 8s. »0 ^ «!aa,«.Obl. (Ung. Ostb.) 124----------'.' „ ,, , >. V°m I, 187« 10» — I«, ,0 lh.^ami«n.U»I. z ioafi.ö.W, 1,8 70 liu — ^'«ess.Vose 4°/^ ,00 ft. . . ill, 10 121-5« ^""dentl.. Obligationen l°°^M',ch«......107-50 — «°/M!ch«......15,50 10»-. z^'hrische......,l>z.,5 - — l»/' "^eröftetreichische . . . 10/5» iou-2b i'/' n°."> che und llauonlschc . il,2 — »a< -^w>b 100 ss. . 1I6'7b 117 25 dto, «nlcihe >«?«, steuerfrei . IO4'2» io<; 25 ^uleben d.Stadtgtmeinbe Wien 1U2 - ic»z 7b «ulcuen b, ktabtgcmeinbe Wie» (SUbei und «old) . . . , — — — — Pr^mie>i««nl.b.Stabtge»!.Wic!' 1«» 7b 125'2L Pfandbriefe (silr lou st.) Vodencr. alla,östell.4>/,°/i>GoIb. 12520 I2b.«0 bto. in 50 „ „ 4 >/, °/° 1» 50 ., ,, 4'Vu . »K-— »6'50 tt<>. Plämien.Schillbversch,»»/« 0» — »8 50 Ocst.Hypotbelenbclnl luj.5 >/,"/>, l«u — »Ol-— Oeft,»ung. Vanf verl. 5 °/, . 101 »0 lui 90 dlo. „ 4 >/»'/» '01 — 101 »0 blo. „ 4°/» .,!»»— »»«0 Nnss, allg. Vodencl«dit«1Nct/,"/., 102 5« 108 »b Priorltäts » Obligationen (für 1(1» ft.) Elisabelh'Weilbab» 1. Emission ! 14-50 iibbo sserbiuanb«6-b0 ic«-s.u ssranz»Iosef.«ahn.....»2— »2 40 Vallzisch« lt«l > Ludwig« Nah« 8«i »00 st. S. 4 >/,°/, . »» ?« loo — Oeste«. Ülorwcstbahn .... 103-7b 104 2<> ki^lx'nbOr^cl......»72» »77b Gel» , Wa« Staatsbahn 1. Emission . . . l»8-— >»»-— Sübb-iyn ^ 3°/„...... lli« 7 Ll>iry>l!ofe 40 ft...... »,,-76 40 bo 4°/» Donau°D^!i,»,fsch. ,yo ft. , 1,4 — il4 75 Vaibach« Plämien>«nlehe» «aft. 212b 22 — Osenci ^!ose 4U ft...... 42— 48- Palssl)°l,'°»lm«i!ofe 40 ft..... 5l» zfch„väv.t!°se 20 ft. ... 40— 41 — «anl.Actien (per Gtlict) N»gloi ?., dilbanl, «ll». Ung. 2UU ft, . 2867b 287'lf> Depositeud. Allg. 200 si. . . . i«» — 191 — L?compte Ges., Nicbcröft. !>on fl. boe — 5«b-— Hypot!)clenb.,ost, ^!U0 ft. «5°/« «. 5«-— »8-— öänberbanl.öN,, 200ft. V.50»/,«. io»30 10270 Oester,»Ung. «an!..... 8«2 — »63 — Nnionbaul 100 ft...... 75 bo 7» — Verlehrebnns «N«. ><« st. 144 2/» 144 ?K Gild ware Actien von Transport» Unternehmungen. (per Stuck) «lbrecht.Vahn 200 ft, Silber . -— -.-— Alfclld-ssium-Vahn 2«0 fl. Silb . 180-— 18iu.Eis,(Bat,»Db.,Z.>lfO. üU«fl,S---------------- Elisabeth.Vahn!i0N fl. CVl. . 289 25 »39-75 ,. ttinz»Vudwei« »a» st. . . «i?—2in-5« - Salb..Tir°l.III,-n.»>,rcset— Kafchau.Odcrb. Eisend. 2UU fi.S. 147 »5 14750 l!eml'crss.l!zcrn«w.»Iassv «kiseu» bahn'Gcicll. 200 d. W. . . »2» ?o 224 2!» t!loyd,öst.»ung,,Trieft 500fl.KM. »z«-— s>39 — VeNcrr. Nordroeflv. 200 ft. Silb, i«5 ?b i««-25 blo. (lit, I!) leoo st. Silber . 1«6 ?b i4»-2b Pran-Duler Eisc,:b,150Il.Glll'. 8U— 51 — Utlldolf^Äahn 2<10 ft. Silver . . 18475 1»b'»5 Si>,-b>!nhlirgcr Visenb, 2«0 fi, , 178-76 I?9b0 SlantOeulnlinhn 200 '5<» Nnss.weftb («aabeN, <» W. 100 «. ,zz ^____ Irls.nler »ohlciitv..«,!, 70 Ü, — — _^._ Devise«. Dcutlche Plätze......«l-7l «»— London.........1« 8« l»«-l0 Pari«.........i»87»49»>, Petersburg.......------—>— Nalnten. Ducaten........ 5-9» » — zt0»Ülancs<«3tü«tt..... 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