^H» l^H P«H,»me»»t» „»»plti«: I» «omploll ,»n,l. /"^^^^Q^_ c^^ c^5 k^ 3»l«««»»»»>«b»,: U», ll»l«e Vnlnat, »«, ,« ^<^^>^ ^l< AH. «>- l^. h°lb,. si. 5 50. ssür b!l Znst.llun« «°, H.u« SllMsllltt 3^ U^N. « «"'« " " ' °"°8«« »«r Z.ll» « lr., be! „t,,^ 15i^^ Amtlicher Theil. Kaiserliches Patent vom 23. April 1885, dttw^ ^ Auflösung des Hauses der Abgeordneten «NeichstatheL und die Vornahme der Neuwahlen ^. für dasselbe. Mr Fran) Josepl, der Erste, ^. Gottes Gnaden Kaiser von Oesterreich; l>'ati'^ ^^' Ungarn und Böhmen, König von Dal« U"d c>s, "^utien. Slavonien. Galizien. Lodomerien ^"t^si - ' ^"'^ von Jerusalem lc.; Erzherzog Heuoa ^"'^' ^^bljerzog vo?i Toicana und Krakau; ltran, ...!'' ^^^'"a"'. Salzburg. St y?r. Kärnlen, biira«, m, " Bukowina; Großfürst von Sieben-U"d Ni'^ ^"! ^°" Mähren; Herzog von Ober-und Hn^ n ^l'sien. von Modena. Parma. Piacenz^ ssiiaul !^"' ^" Auschwitz und Zalor. von Teschen, Hab^ln, ^'^ '"^ ^"^ l gefü,steter Graf von dista-^!,""d Tirol, von Kyburg. Görz und Gra-Ober.',5?'^ """ Orient nnd Brixen; Matkgraf von hohs,,"'!° Nieder.üausih und in Istrien; Graf von H^ von ^ .?/'dklrch. ^"«. Sonnender« :c.; ^lf.^ 5 k?' von Cattaro und auf der windischen ,, ' w> otzwo^wod der Woiwodschaft Serbien lc. lc. lc. "'" kund und zu wiss.n: Artikel 1. ^ Tas Hau« der Abgeordneten des Reichsrathes ist Artikel II. ^««^ind°?^'" ^u?°hlen fllr das Abgeordneten. « ,,nd sogle.ch e.nznle.ten und durchzuführen. sladtN^n m Unserer R.ichshaupt. und Residenz, illnsl!..?^"' °" ^. April im Eintausend achthundert ^"achtzigsten. Unserer Reiche im siebenunddreißigsten ^ Franz Joseph m. p. h "lfe m.p. Ziemialkowski m. p. Falken-tz s/'. "» I>. Prazäl m. p. Conrad m. p. > krsheimb m. p. DunajewLti m. p. Pino m. p. Äll^^' k- und k. Apostolische Majestät haben mit dh^MNer Entschließung vom 14. April d. I. dem ^s^athe der Finanz-Landesdireclion in Prag ^«rnal ^ "ub Anlass der von ihm erbetenen 3"a sei ^ '".^" dauernden Ruhestand in Anerken- ?!^Meis?^ vieljährigen treuen und ausgezeichneten '"er Ll tt^ ^klrei den Ocden der eisernen Krone '°ise allergnädigst zu verleihen geruht. ^thijHs!' ""b t. Apostolische Majestät haben mit >^^er Entschließung vom 25. März d. I. dem ordentlichen Professor der ersten medicinischen Lehrkanzel und Klinik an der k. f. Universität mit deutscher Vortragsspsllche in Prag, Regie, ungsralhe Dr. Joseph Halla aus Anlass seines bevorstehenden Uebertritlcs in den dauernden Ruhestand in erneuittcr Anerken. nung seiner vicljährigen vorzüglichen lehramtlichen und wissenschaftlichen Wirksamkeit den Orden der eisernen Krone dritter Classe taxfrei allergnädigst zu verleihen geruht. NrWL/rr Kundmachung. Auf Grundlage des Allerhöchsten Patentes vom 23. April d. I. werden allgemeine Neuwahlen für das Abgeordnetenhaus des ReichsralheS ausgeschrieben und zu deren Vornahme in Gemäßheil des Gesetzes vom 2. April 1873, R. V. Vl. Nr. 41. und des Ge-srtzrs vom 4. Oktober 1882. R. G. Bl. Nr. 142, in den durch Artikel I, § 8 des letzteren Gesetzes bestimm« ten Ollen folgende Tage festgesetzt: I. Für die Wahlen der Abgeordneten der Landgemeinden: der 28. Mai 1885; II. für die Wahlen der Abgeordneten der Städte und Märkte: der 2. Juni 1885 und für die Wahlversammlung der Handels" und Gewerbe lamm er in L^ibach: der 3. Juni 1885; III. für die Wahl der Abgeordneten des Großgrundbesitzes: der 5. Juni 1885. Die näheren Bestimmungen über den Ort, dzo>)lhume Kram: Andreas Freiherr von Winller m. p. Nichtamtlicher Theil. Die Streitträste Englands und Russlands. 1.) Die Streitmacht England«. Angesichts de,- entschiedenen Vorbereitungen der englischen Flotte für das Auslaufen eines Geschwaders in das baltische Meer und Angesicht« der Emberu. fung der britischen Reserve sowie der Miliz>Reserve werden einige Betrachtungen über die H'erlsmacht des großen Inselreiches unseren Lesern gewiss will-kommen sein. Die englische reguläre Armee rekrutiert sich durch freiwillige Engagements. Die Dauer der Verpflichtung beträgt zwölf Jahre; von dieser Zeit verbringt die Infanterie 5 Jahre ,n dl>r Reserve, und diese letztere zählt circa 40000 Mann, welche bestimmt sind, bei der Mobilmachung die active Armee zu verstärken. Neben dieser regulären Armee besteht in England eine Miliz; dieselbe ist aus Freiwilligen im Alter von 18 b!s 35 Jahren zusammengesetzt. Im Speciellen stellen sich die Zahlen in runder Summe wie folgt: ^. Reguläre Armee, excl. Officiere. I.) Infanterie: 129 668 Mann 2,) Kavallerie: 16201 Pferde 3,) Artillerie: 32676 Mann (28 reit. Nallsrien, 79 Vatlerien Feld.Art., ll? Natlelien.Gar- nisorie-Art.) 4.) Genie: 4860 Mann 5.) Colonial'Corpz: 2366 „ «.) Administrationen: «392 „ 192175 Mann L. Die Reserve der regulären Armee beträgt 50250 Mann. 0. Miliz und Freiwillige, und zwar: 1.) Miliz: 39 Corps Kavallerie lHeomanry, d.h. berittene Land-Miliz, 13 379 Mann) — 35 Brigaden und 3 Regimenter Artillerie 19406 Mann — 144 Bataillone Infanterie — 112 222 Mann und 3 Corp« Genie — 1349 Mann, somit in Summa 146 410 Mann. 2.) Freiwillige: 4 Corps Cavallerie -- 454 Mann — 54 Corps Nrt'llerie -- 42572 Mann — 206 Bataillone Infanterie -- 186 970 Mann und 16 Corp» Genie — 9049 Mann. oder in Summa 239 651 Mann, so das« Miliz und Freiwillige zusammen 386067 Mann repräsentieren. Den zweiten Theil der großbritannischen Streit« lräfte bildet die kaiserliche Armee au« Eingeborenen in Indien. Diese Armee umfasst 96000 Mann Infanterie, 42 Regimenter Cavallerie gleich 17 500 Pferde 800 Mann Artillerie. 3200 Mann Genie und 170 Garde du Corps, in Summa 117 670 Mann. Von der grohbrilannischen regulären Heeresmacht stehen etwa 60000 Mann in Indien. Dieser Theil der englisch, indischen Armee wird sehr gelobt. Man hat. ehe man die Regimenter nach Indien einschiffte, alle zu jungen und ttwa schwächlichen Elemente sorgsam ausgemustert und nur Klliiliuppsn nach Asien geschickt. Zwei Drilt.'l dieser Armee stehen in Bengalen, die übrigen sind ziemlich gleichmäßig aus Madras und Bombay vertheilt. Zu der Armee der Eingeborenen — 117 670 Mann — treten noch die Heere der Vundtsfürften. wllche ihre Hlfe zugesagt haben sollen, jo daft sich eine Gesammtzahl von 350000 Streitern mit 4327 Feuilleton. An eine Einsame. In tiefster Emsamleit empfind' ich selbst Nm tiefsten... n, .. Shakespeare. „N»meo und Julie .... Sie mögen sich vielleicht VlN Hril, ^<"" °n der ..Tragödie del Liebe" des Mche " >^"t haben; manches scheinbar Neben-Mlnlch. -^ b°bln Sie offenbar iibersehen. Die l> l'^klit ^. V' die Sie meinen, scheint mit der Hn njH, ".übenden mchlS gemein zu haben. Sie U^k: Ez ;<-!" .^ler Matthisson vor Äugen, der !st ein herrlich Ding um die Em« !!'H>luH^kN Ihre Vereinsamung, fühlen sich '«tl Äen dur3.?^" Abgeschlossenheit von der Welt ^ Hehlth^^llcken. Hass Ihr inneres Leben unter '"li.^eile V>> . Langeweile leidet. Einsamkeit und «'"' die °.^" leinetweges Zustände der Slim- , V« üehen mim "b'N" Weise miteinander Hand m tz? Metez '^- Die Einsamkeit ist s.«w,ssermaßen ^ ?teit ist k.2 eme Diät des - Geistes. Die M >!>ch v°r n Ansatz der Geselligkeit, und es ^ kle bietet n^" ^" untersuchen, welchen Nutzen ^N «u, d welche Vortheile dem Geiste und ^ e>nem beständigen Verlöre mit Men- schen erwachsen. Der zweite Factor, der zum Ausgange einer philosophischen Betrachtung iiber die Einsamkeit gemacht werden müsste, wäre das Glück. d. h. jene Verfassung des Gemüths, in der unsere Wünsche ge< wisselnillßen gegenstandslos werden, denn der Glückliche hegt keinen Wunsch, der nicht schon befriedigt wäre. Ueber die Begriffe ..Geselligkeit" und ..Glück" will ich ein anberesmal mit Ihnen plaudern. Ich will vorläufig in Bezug auf das letztere nur betonen, was ein großer Weiser gesagt ha', dass die Glück. sellgtVit mcht ein bestimmter Gegenstand, sondern ein gewisser Process — nicht ein Ding. sond.rn ein Ver. halten gegen Dinge sei... Damt ist der subjective Standpunkt, der in der Frage ilber den Wett der Einsamkeit eingenommen werden muss. ziemlich klar dargelegt. Da die Einsamkeit von Männern weit leichter ertragen wird als von Frauen, da sie von jenen geradezu herbeigesehnt wird, während verein, samle Frauen selten mit ihrer eia/nen Gedankenwelt ihr Auelommen finden, liegt die Vermuthung nahe genüg, dass Frauen das Alleinsein so wrnig v?r, trügen wie — die Empfindung der Lieb?. Eütvös hat gesagt: ..Was die Perle für die Muschel, das ist die Lieb? für mm'che« Fraueliherz: sein einziger Schah, aber auch seine unheilbare Krankheit." Verschlos-scnc Glut ist's, die am liefstcu wühlt — sagt Shake-spcare. In der Einsamkeit g.ht der Manu d.m g^ße» Probleme des Lebens nach. und er bedarf hiezu der Gesellschaft nicht; das einsame Weib beschäftigt ,,H meist mit sich selber, odcr doch mit den Regungen, oeo Herzen» ^ ^ V^le. und hat es darin einen Schah entdeckt, dann möchte es »hn nicht beHallen, sondern damit einen braven, wUrdigen Mann beschenken. Wie wäre aber dies möglich, wenn die Frau m lhrer Vereinsamung verharren, in keinen Contact m,t der Außenwelt treten soll? — Jede reflexionäre Gechesthäligleit führt die Frau immer wieder uuf ihr — eigenes Herz zurück. ginn des Krimkrieges die ansehnliche Höhe von 1 151319 regulärer und 245 850 irregulärer Streiter. Heute ist die russische Armee ungleich stärker und gliedert sich in die Landmacht und in die Seemacht.! 1.) Die Landmacht. Dieselbe setzt sich aus dem stehenden Heer und aus der Reichswehr (Opolcenij?) zusammen. Das stehende Heer bilden: k) die Armee, welche sich durch jährliche Aushebungen ergänzt, b) die Reserve, c) die Kosaken-Truppen, und endlich ä) die« jenigen Heerestheile, welche aus Fremdvölkern gebildet z werden. Die gesammte Macht ist in 13 Militärbezirke Netheilt; ihr Slmkeverhaltnis im Kriege ist, exclusive Officiere, folgendes: 1.) Feldtruppen: 192 Infanterie-Regimenter...... 764926 Mann, 55 Schichcll-Vatllillonc.......53 723 „ 57 CaliallcrioRegimentcr....... 53 «62 „ 5l Fuß-Artillerie-Brigaden......74431 „ 30 reitende Batterien........ 6 258 „ Ingenicur'Truppen ?c...... 29629 „ 986 37« Mann, 2.) Reserve-Truppen: 109 Rcservcclldre'Infllntcric»Bataillone . , 537 875 Mann, 24 Ncscrvc.Fuß.Artillerie-Bnaaden . . . 19 800 „ IngenienoTruppen .....__5698 „^ 563 573 Mann. 3) Essatz'Trupften: Infanterie.......... :l0322 Mann, LavaNcrie........... 41552 ., Artillerie........... 6 264 „ Pwnnierc.......... . 950 79 068 Mann. 4.) Local'Truppen: LinieN'Vataillone........ 25020 Mann, Festmlsss'Artilleric........ 58 236 Pionniere........... 1036 Local.Vataillonc........ 13 713 „ Gendarmerie.......... 1062 „ 99 067 Mann. Hierzu treten 128 547 Mann Kosaken>Truppen mit 2l2 Geschützen, und endlich etwa 6300 Mann irregulärer Trupp?,,. Das Totale der Kriegs» und Friedensstärke des russischen Heeres beträgt somit: Friedensstärke.- Mann Pferde Reguläre Armee...... 699 616 — 85 702 Kosalcn-Truppen...... 51946 — 36707 Irreguläre Truppen .... 5776 - 5327 Summe . 757 238 — 129 736 Kriegsstärke: Mann Pferde Reguläre Armee......1 766 248 — 222 936 Kosalen'Truppcn...... 145325 — 138036 Irreguläre Truppen .... 6331 — 5382 Summe . 1 917 904 — 466 354 Trotz dieser enormen Zahlen haben bei unserer Aufstellung noch etwa 50000 Mann im Frieden und 100000 Mann auf dem Kriegsfuß nicht berücksichtigt werden können, um nicht zu sehr ins Detail zu gchen, und muss die Stärke der Mannschaften im Frieden auf rund 800000, im Kriege auf zwei Millionen Mann angenommen werden. Durch'Gesetz vom 13. (1.) Jänner 1874 ist in Russland die Wehrpflicht der gesummten männlichen Bevölkerung ohne Unterschied der Stände pioclamiert und die Stellvertretung sowie der Loskauf abgeschafft worden. 2.) Die Seewehr. Russland hat nicht nur in der Ostsee und im Schwarzen Meere größere Flotten» Stationen, sondern besitzt auch in Sibirien, im Kas-pischen Meer, im Aral'See und im Weihen Meere Kriegsschiffe. Dieselbe fieberhafte Thätigkeit, welch? zur Zeit England entwickelt, um seine Ostsee-Flotte so bald wie möglich in Dienst zu stellen, dieselbe fibber' hafte Thätigkeit entwickelt seit geraumer Zeit Rüss« land, um seine ehemalige Machtstellung namentlich in der Ostsee wieder zu gewinnen. Was die Flotte an» betrifft, fo dürften auf diesem Gebiete die Engländer nicht nur den Russen „über", sondern auch erheblich früher actiönsbercit als diese sein. Die Seewehr Russlands besteht aus Flo«? und Reserve. Die Dauer der Dienstzeit beträgt 10 Jahre, wovon 7 im activen Dienst, 3 in der Reserve. Die baltische Flotte zählt 31 Panzer mit 335 Geschützen, 37 Kriegsdampscr mit 31 l Geschütz n, 50 Dampfer, 8 Segelfahrzeuge und 95 Torpedo» Fahrzeuge. Im Schwarzen Meere besteht die Flotte cms 7 Panzerschiffen mit 61 Geschützen. 27 Krieqsdampfern mit 105 Geschützen, 59 Transporldampfeln U!,d 16 Torpedo-Fahrzeugen. Die Macht im Kaspischen Meere beträgt 16 Fahrzeuge und 26 Geschütze. 6 Dampfer mit 13 Geschützen bilden die Aral Flottille, und end. lich setzt sich die sibirische Flottille aus 8 Krieg«, dampfern mit 8 Geschützen und 13 nichtarmiertsn Dampfern und 6 Torpedo Fahrzeugen zusammen. Die 388 Kriegsschiffe Russlands mit ihren 893 Geschütz?» repräsentieren 272162 Tonnengehalt und verfügen über 48 851 Pferdekräfte. Inland. (Die Allerhöchste Thronrede.) Sammt« liche Blätter erörtern an leitender Slelle den Inhalt der Allerhöchsten Thronrede, und alle sind einig darin, dass dieselbe über die Richluna.. welche die inländische Politik auch in den nächsten Jahren nehmen werde, keinen Zweifel übrig lasse. Das leitende Blalt der Linken findet, dass „die Gnade der Krone dem gegenwärtigen Ministerium in ungewöhnlich hohem Grade zutheil geworden sei"; eln andeles opposnionelles Journal sagt, «dass der berührte Schlusssah der Thronrede eine Verlrauenskundgebung für das Ministerium und auch eine Vertraumskunda/bung für den Geist des Reichsrathes, wie er sich in der letzten Periode a/staltet hat", sei. Auch die Prager Blätter befassen sich, wie telegraphisch gemeldet wird, ein» gehend mit der Thronrede. Die Organe der Rechten äußern sich in gehobener Weise über die in derselben der Reichsrathsmajorität gewordene Anerkennung. „Pokrot" schreibt: „Die Rechte betritt nunmehr mit klarem Sinne, frischen und gehobenen Kräften die neue Nelll, überzeugt, dass sie mit noch besserem Erfolge und viel ausgiebiger arbeiten werde können zur Wohlfahrt des Reiches, zur Verallgemeinerung der verfassungsmäßigen Rechte und Freiheiten und zur Hebung des materiellen und geistigen Wohles aller Nationalitäten Oesterreichs." (Wahlvorbereitungen.) Wie die Blätter melden, hat das Executivcomite der Rechten «m «o geordnetenhause vor dem Scheiden noch eine S'tMg abgehalten, in welcher man sich mit Wahlangelea^ heilen beschäftigte. Die Wahlagitation soll auf Muno eines von allen Fractionen der Rechten anerkann n autonomistischen Programmes erfolgen. In den Kre«»^ der Mitglieder der Rechten — fo berichtet d,e „'^. litik" — herrscht angesichts der politischen Sltuatw" die größte Zuversicht, und man tritt mit del, beyen Hoffnungen m die Wahlcampagne ein. Aus den vm« sach gepflogenen Besprechungen sei zu ersehen, oa^ die Mitglieder aller Fractionen der Rechten M" bestimmtsten Wunsche nach Aufrechthaltung der w herigen Solidarität Ausdruck geben und nur das ^' hinzufügen, dass das Band der gemeinschaftl'cy" Partei-Organisation im nächsten AbgeordnetelttMl noch enger und fester geknüpft werde. ... (Das ungarische Unterhaus) genetM»" vorgestern unverändert den ObelhausreformenlwlM der Fassullg des Oberhauses. Tisza erklärte in seiner«" antwortlmg der Interpellation Helfys, dass dieBeralYU"» der Zoll-Novelle wegen des Schlusses des österre'aM Reichsrathes bis zum Herbste vertagt wurde. Sell! Ansicht nach sei das Vorgehen der Mitteleuropa'!^' Staaten, sich gegen ihre Nachbarstaaten zu Wp ^ unpraktisch, denn sie provocieren dieselben ^^ <>,« theidißung, was keinem Theile nützt, sondern entM" schadet. Tisza würde es als viel entsprechender «"Hu ' sich gegen die überseeischen Producte zu 5^^'«^ welcher Seite die europäische Volkswirtschaft a.rM Gefahren zu gewärtigen habe. Das Haus nahm Antwort des Ministers zur Kenntnis. „ ^ (Im kroatischen Landtag) wurdevoMw die meritorifche Verhandlung des Budgets.e"^ Sowohl die Stroßmayer- wie die Rechtspartei erm» gelten nicht, ihre «nwefenheit durch opposttw«" Manifestationen zu konstatieren. Diese Herrscyai^ begnügten sich bisher jedoch, dem Banus und Majorität die Zähne zu weisen, was bis zu em" " wissen Grenze ihr Recht ist und auf jeden Fall °^ theilhaft gegen ihre bisherige Manier abstich', ,« Regierung und der Regierungspartei ohne UlM" die Zunge zu zeigen. Ausland. (Die Kriegsgefahr im Wachse«) A„ über diese Erkenntnis hinwegtäuschen zu wollen, ^ unerlaubter Optimismus. Die Sprache der eng"!^ Regierungspresse spitzt sich immer schärfer z"'^. jedes neue Telegramm aus London bringt "A^ h^s gen, welche die Hoffnung auf Erhaltung des Al ^ immer tiefer sinken machen. Vorgestern schon "l sz-die «Daily News", England habe mit der an A ^ land gerichteten Aufforderung, Genugthuung!" ^, That vom 30. März zu geben, fein letztes 2V"" t sprochen. und eine Depesche aus Paris ^mme '^ den Notenwechsel wegen des Zwischenfalles am "^.^ Flusse dahin, dass nunmehr der Conflict i" ^, Ehrenfrage zwischen den beiderseitigen ^'^er ^ worden sei, was die Lösung desselben wesenm^j schwere. Nun ist das Organ Gladstones bere'" ^„, angelangt, von der «falschen Stellung" 5" ^hre^ au« der Russland nicht heraustreten wolle, w ^ ^ Englands Nachgiebigkeit nahezu erschöpft s^^gseh^ nicht mehr die Sprache der absoluten 3"^^' sucht, noch auch jene, die etwa nur dem " ^ ^ Bedürfnisse des Momentes zu dienen hätte- Während der Mann für beide Situationen em« pfänglich ist, kann die Frau vermöge ihrer leichteren Erregbarkeit, ihres großen Anpassungsvermögens an sinnlich wahrnehmbare Vorgänge, und nicht zuletzt aus dem Grunde, dass sie — die Frau nämlich — den Mittelpunkt des geselligen Lebens bildet, nur im räumlichen Sinne einsam sein; im geistigen Sinne vermag sie es nicht, das wäre gegen ihre Natur. Sie, die die schalen Schmeicheleien der Convenienz, die raffinierte Heuchelei des sogenannten geselligen Verkehres über sich ergehen lassen muss und sich in Gesellschaft schon aus dem einen Grunde nicht geistig absentieren darf, um den Faden der Unterhaltung nicht zu verlieren, ist viel zu sehr äußerlich und in« nerlich in Anspruch genommen, um sich in Gesellschaft in dem Sinne vereinsamt zu fühlen, wie es beim Manne häufig genug d?r Fall ist. Die Einsamkeit im räumlichen Smne »st eme an. dere. In diesem Zustande können auch Frauen sich wohl fühlen, aber auch dann nur, wenn sie nnt dem Leben und seimn tausendfältigen Verlockungen halb und halb gebrochen haben. Der Vereinsamung muss allemal die Bedürfnislosigkeit vorausgehen. Je weniger der Mensch bedars und je emsiger er stch bestrebt, in sich selber Quellen von Vergnügungen zu entdecken, desto leichter sondert er sich von anderen Menschen ab und desto leichter findet er das wahre Glück. Vieles, was die Welt hochschätzt, wird der Einsame verachten; vieles, was die Welt verachtet, wird sich für ihn veredeln. Zum Vollgenuss der Einsamkeit ist der Natutsinn unerlässlich. Schon die gei- stige Clausur an sich bedingt, dass wir uns mehr den Erscheinungen des Nalurlebens zuwenden. Nun ist es aber ein unumstößlicher Erfahrungssatz, den alle Pädagogen festhalten, dass der Jugend, namentlich den jungen Damen, der Sinn für die Vorgänge in der großen Werkftätle des kosmischen Geistes, der in tausend Erscheinungen, Bildern und Vorgängen zu uns spricht, gänzlich fehlt. Bei Jünglingen und jungen Männern ist das gleiche zu beobachten. Daraus folgt, dass der Natursinn erst mit reiferem Alter erwacht und dass auch das Bedürfnis nach Einsamkeit nur in späterer Zeit, etwa mit Eintritt der sommerlichen Altersreife, sich einstellt. Man muss mit der Welt in manchen Dingen abgerechnet haben, um das Bedürfnis nach Einsamkeit zu fühlen. Im grünen Waldesdom überkommt uns ein Ge-fühl von Andacht, das an nichts Irdischem haftet. Wir sind dann selber nur wie ein Hauch, wie ein flüchtiger Schatten in der Natur und suchen keine An« lnüpfungen nach vorwärt« oder rückwärts. Unsere ganze Philosophie bewegt sich in dcm engen Ringe freudigen Genusses. . . Und worin besteht dieser Ge-nuss? Wer ihn in der liebevollen Umarmung der Natur nicht findet, sucht ihn vergebens im Getriebe des Lebens, wo der Erdenpilger in Kürze auf die vlelen Rechnenfehler stößt, die ihm das wellerwen-dlsche Gluck ,n sein Lebensconto eingeschmuggelt hat. Die Vllanz lst dann falsch. und der Glücksjäger hat das leere Nachsehen. Derlei begegnet dem Einsamen nimmer. Wohl beschleichen ihn — wie Sie, gnädige Frau, selber andculelen — ab und zu Zweifel über die Nützlichkeit eines Lebens, da» die bare "^f^ leit, in die mehr oder minder jeder MeNiA ^f d>e ten ist, beharrlich vom frischen VergPl^^ P^' staubige Heerstraße abdrängt. Hier gibt es > ^^jede-Ermüdung, Enttäuschung und nüchtern" ^i,: Die Emmeiung an bessere Tage fruchtet w"'^ A>t „die Erinnerung glättet die alten Falten, ^he malt neue dazu." Ein Lebensvirtuose «?" ^,,, hatte leicht den Satz aufzustellen, dass «z'^/lN t'^ ten" und „süß Erinnern" das Leben " ^^^ ,00" sten Innern bedeute. Im Getriebe der ^^sanllel'' dies nimmer möglich; man bedarf hiezu der ^ .^ „n Der Enthusiasmus der Jugend N""" ^sa» besten in die überquellende LebcnsMe.o Mer wägende Nltersreife fühlt sich im welle'«"' .^ „ll der Resignation wohl. Weite des «usbl'"" « ^u> die Höhe. Dieser Satz dalf auch sin"bll°l^^„stt'l' werden, wenn man unter «Höhe" v" ^ velstt^ (man braucht deshalb nicht „alt" 5" '^ nnt'V ,< Im Ueberblicke einer großzügigen Landl^' g^M reichen Wechsel lächelt der freie Kopf liver " ^„ w ball des Lebens, in welchem einer den .« ^ allerlei Schnickschnack zu hintergehen ve^ ^ 5,^. höher wir stehen, desto leichter w'rd unö ^. ^ über Thorheiten und Vorurtheile. 3" " 2"'" fühlen wir uns fast schlack, »reln; " ' ^ d»e ^ samung eist erkennt man den e'genen ^,„8, ^s deutung und Tragweite unseres /".^'^iSlaMe h..s Gewicht der individuellen Thäligkelt lNi", ^'l^ Lebens. Gemeinhin lässt die Welt do t° .^. ,„<,,.' Horizontes zu wlixschen iibrlg, wo ,'^ ^aibacher Zeitung Nr. 93 7«1 25. April 1885. "^eifelhllft. dass die Dinge auf der Schneide stehen. '" es erscheint angesichts dieses hochernsten Umstan-,,. "«lgetnu)hen überflüssig, sich mit der Untersuchung A "'hastigen, ob wirll,ch die Frage, wer am Kuschk-A f '.'a>'«efangen" hat, die Zuspitzung der Situation Menlaen l<,„„. Wenn es zum Bruche kommen und d "Msfackel entzündet werden sollte, so wird man «,, Widerspruch zwischen den Berichten Sir Peter "iN2t>ens und dee Generals Komarov vielleicht als b", °"Wen Anlas« zur Schassung des ck8U8 d«IIi ^'uyen lliiuleu. ober die Entschließung der englischen strung wird als eine Frucht der herrschenden Ml! "c3 '" britischen Reiche angesehen werden l,,^"' F«st hat es den Anschein, als sei im Augen. >" Gladstone der einzige Mann in England, der " »sNeden will. luvi/?-" ^ ^lechenlanb) ist das Ministerium Tri. !int»,s "^ am Montag vollzogenen Kamrmrwahlen H^leqen und infolge dessen bereits zurückgetreten, ni?"!" Meldungen zufolge dürfte es durch ein Mi-Wiik, !" Delyannis erscht weiden, welches bereits Wich i w ^bten Session, als Trilupis in einer halle Vudgetfrage die Kammermehrheit gegen sich vc»n 'n?^ Uebernahme der Geschäfte bereit war. aber bery Ne die verlangte Vollmacht zur Auflösung Nal3, '" "'Hl halle erlangen können. Der jüngste Ruk "?" 2aftihieren und Vorräthen gehen täglich entlad °b. T'uppm sind bis jetzt noch nicht tw«^ ""den. obwohl 60 000 Mann zum sofor-W^in "^ bereit stehen. Es verlautet, dass nur wird ^ " Garnison erhält, falls der Krieg erklärt lungen ^""l fürchtet das Entstehen von Berwick-sohlen' !"" englische Truppen Afghanistan betreten lheidia,» n, ^°"bt imstande zu sein. sich selber zu ver-Pinki l «^^ ein Resultat der Conferenz in Nawal« hallen ? ^" ^'"'^ W°fw'' Munition und Geld er-nisch,« ^-^""^ englischen Ttuppen dürfen in afgha-das« o. 5 et "Ntücken. wenn nicht der Emir findet, /5/hl" W nicht fertig werden kann. °t:^°.ter» ^.^^ ^^ folgende nähere Details ^ d c? ^^ nachmittags schlug eine Flamme aus ei>,e ^ «ranz.Deäl.Gasse zu gelegenen Schnürboden. 3a^, «lelftunde ^^" eine große Flamme auf die ^tchz »? ' ""b fünf Minuten später ergriff dieselbe ''°as Dach. Director Nagy lieh durch die Feuer« wehr die eiserne Courtine bespritzen, allein das vom Schnürboden auf die Bühne hinübergreifende Feuer schlug binnen einigen Augenblicken unterhalb der eisernen Courtine auf den Zilschauerraum über Von innen war es nicht möglich, den Flammen beizulommen. Um 3'/. Uhr stürzte die eiserne Courtiue zwischen der Bühne und dem Zuschauerraume herab; gleichzeitig ergriff das Feuer auch das Blechdach, dessen Theerül'erzug zu brennen begann. Das Theaterarchiv wurde bei Beginn des Brandes gerettet. Um 5 Uhr fiel der große Luster im Iuschauerraume zu Boden nnd die Logen brachen zusammen ; die Decorationeu sind vollständig ein Raub der Flammen geworden. Die Fenster, an denen die Scheiben geschmolzen, stürzten auf das Straßenpflafter herab. Das Blechdach fiel zu Boden. Bald nach 5 Uhr war die Bühne eingeäschert, und der Schnürboden stürzte mit solcher Kraft ein. dass unter der Last das die Versenkung deckende Gewölbe barst. Um halb 6 Uhr begann man die Garderobe zu retten, rllcin man konnte wenig fortschaffen. Gegen 6 Uhr er» aeichte das Feuer seinen Höhepunkt, und um 8 Uhr war alles verkohlt. Die Cisenstücke lagen in glühendem Zustande auf der Bühne, Mittags hatte noch eine feuer-polizeiliche Untersuchung stattgefunden und hierauf um 2 Uhr eine Probe. Das Theater, ein prächtiger Bau. war nach den Plänen des Wiener Architekten Fellner erbaut. Dasselbe war für 400000 st., die Garderobe separat mit 35000 fl. versichert. Das nun brotlos gewordene Theaterpcrsonale befindet sich in trauriger Lage. Man leitete zu dessen Gunsten eine Sammlung ein und gedenkt Concerte zu veranstalten. Bei dem Brande kamen auch mehrere Verwundungen vor. — (Frühllngslaunen.) Während in Trieft und Gorz da» prächtigste Frühlingswetter herrscht, schneit es im Tarnowaner Walde fortwährend, und liegt der Schnee dort zwei Meter hoch. Selbst die ältesten Leute erinnern sich nicht an solche Schneemasfen. — (Eine verschimmelte Familie) Wie vorsichtig man im Aufnehmen von Wohnungen in neu« gebauten Häusern sein muss. beweist folgender Fall: Die ganze Familie eines Eisenbahnbeamten in Wien erkrankte vor einigen Tagen an einem Mundausschlage, der sich über den ganzen Körper ausbreitete. Univer« sitäts.Docent Dr. Ernst Finger conftatierte nach einer mikroskopischen Untersuchung, dass die ganze Familie (Vater. Mutter und zwei Kinder) einfach verschimmelt ist. Die Familie blwohnt eine mit allem Comfort aus» gestattete Wohnung in einem Neubau. Die Wäsche im Schranke zog die Feuchtigkeit der Mauer an. und es bildete sich ein fast unsichtbarer weißer Schimmel. Alö nun die Wäsche angelegt wurde, wucherte der Schimmel auf die Haut über. und zeigte derselbe unter dem Mikroskop dieselbe Slructur. wie der Schimmel auf der Wäsche. Unilielsiläts.Doce»t Dr. Finger legte, um die Diagnose: „verschimmelte Familie" populär zu erhärten, in denselben Schrank eine Brotrinde. Am folgenden Tage schon zeigte dieselbe einen bedeutenden Ansatz von Schimmel. Die Familie ist zwar bald von ihrem Schim» mel befreit worden — sie veranlasste aber auch eine ausgiebige künstliche Trocknung der Wohnung. — (Eine hübsche Erfindung für Lang« schlaf er) hat der Adjunct Pöhlmann in Sonthofen gemacht. Dieselbe besteht in einem elektrischen Wecker, welcher ohne jedes Uhr- oder Triebwerk auf die Minute pünktlich signalisiert, und zwar so lang« und unermüdlich, bis der Schläfer aufwacht und den Wecker abstellt. Zugleich ist derselbe mit einer Glühlichtlampe in Verbindung, welche beim Ertvnen der Signalglocke das Zimmer elektrisch beleuchtet. Für gewisse Zwecke wirb die Erfindung sich wohl nutzbar machen — gegen Langschläfer aber kämpfen Gotter selbst vergebens! — (Unglücksfall auf der Donau.) Man telegraphiert aus Budapest: Vorgestern nachmittags er, eignete sich auf der Donau ein großer Unglückefall. Das Personrnschiff „Neptun", welches von MohacS nach Budapest unterwegs war. stieß bei der Station Du. naszelszä mit einem mit Menschen gesüllten Kahn zusammen, dieser kippte um und sämmtliche Insassen fielen in» Wasser. Trotzdem Hilfe sofort zur Stelle war. könn« ten nur acht Personen gerettet werden, während sechs Leute in den Wellen den Tod fanden. — (Die Vlumen. Mobe.) Aus Paris schreibt man: „Blumen, nichts als Blumen! Auf den Wiesen, in den Wäldern, in den Gärten, den Salons und be-sonders in den Damen«Toiletten! Eine reizende Mode ist eS. dass die eleganten Frühjahrshüte ausschließlich aus Blumen zusammengesetzt sind und eine Art Kranz« gewebe aus Veilchen, Anemonen, Crocus, Hyacinthen bilden; die Summerhüte aber werden solchergestalt auS Rosen, Jasmin, Heliothropen. Geranium bestehen, während für die Herbsthüte Marguerites, Reseda und Astern in Aussicht genommen werden. Es ist unstreitig die reizendste Idee, welche die Mode seit Jahren zutage gefördert hat und die darin besteht, ausschließlich die Blumen der Saison zu tragen. Diese Idee ist übrigens nicht ganz Original, da sie in Japan, wo die Frauen einen exquisiten Geschmack für die Toilette haben, der viel poetischen Sinn vcrrälh, bereits seit Jahren im Gebrauche ist. Cine Mode, die so viel Graziöses hat, darf man auch übernehmen, selbst wenn sie von den Japanesinnen stammt. — (Die Cholera in Egypten.) Die „France" meldet: In Kairo sind sieben Todesfälle an Cholera vorgekommen. — (Nur deutlich.) Arzt: „Haben Sie Schmerzen an den Füßen?" — Bauer: „Was meinst?" — Arzt: ,Ob Sie die Beine schmerzen?" — Bauer: „Wie sagst?" — Arzt: ..Ob dir b'Haxen weh thun?" — Bauer: „Ja, sakrisch. Herr Doctor!" Local- und Provinzial-Nachnchten. — (Reichs rat hswahlen) Wie au» der im amtlichen Theile des Blattes veröffentlichten Kundmachung ersichtlich, sind die allgemeinen Wahlen für das Abgeordnetenhaus des Reichsrathes bereits ausgeschrieben, und wurden zu deren Vornahme folgende Tage festgesetzt: I. Für die Wahlen der Abgeordneten der Landgemeinden der 28. Mai 1885; II. für die Wahlen der Abgeordneten der Städte und Märkte der 2. Juni 1885 und für die Wahlversammlung der Handels- und Gewerbekammer , w ^'"Ne ineinander wirren, der Einzelne «>e Ge!pnc^""h"heiten der Allgemeinheit folgt und °tc»ng'^ichafl zum Puppensviel des irdifchen Lebens-«ins<^, .«"rd. . . Vielleicht dran«, sich uns in der "^e U "n wohlbekanntes Bild auf: das fashio-!?den H " "' Nlsidenzgarten und Curorte-Prome-^enti^ belebenden Waldodcm ersetzen parfümierte M fg"?er; wenn die Promenierenden stolpern, ."der,, j.." FelLbrocken. die ihnen im Wege liegen, '^. wip "aenen Beine, die zu schwach gerathen Z"5e Farben blumiger Nuinen echtzen — I. Ich 'H"er. bunte Lappen. °lso: die Kunst, mit sich selbst zu z l° NiaA ?" s° vielen Ersah, ungeu. gründet sich 5«.^" Schicks^ dass man schon sehr reif k Aelelim " se'n mufs. um von ihr das Wunder ?°>n in? n!"'d «eglückung zu erwarten. Wenn tz.? lien» ? Vereinsamung sich nicht glücklich fühlen. ^ e dietz,," unumstößliche Beweis vor. dass ihre y."lid wa?.?,"'"Ht ausfüllt, die Vteizungen des Lebens li« ""dneun. ^ °"ch "ur die edlen, die von hundert <^'"lvirlen "'Hl kennen — noch einmal auf lvie Mt fr,i^.?s!en. Eine Frau, die sich in die V d«r<>n 3'U'g Milckzieht. weiß ganz gewiss. s einmal, gnädige Frau, und nehmen Sie eme Studie über die Forlpflanzung der Blumen und Gräser mii ins sreie Feld. in den Obstgarten, in den Wald: eine ungeahnte Welt wird vor Ihren Augen aufdämmern. Das liebsvolle Ver-senlen in das geheimnisvolle und gejehmahige Walten des losmifchen Geistes bietet dem Verständigen und Gebildeten emen Venuss, der alles übersteigt, was da« banale Geschwätz m unseren Salons, der Umaana m,t Schmeichlern und Heuchlern, die reichbesehte Tafel sinnlicher Freuden uns darbieten. Auch ein Werl über Naturphilosophie, über Kunst der Aesthetik. Goethe Homer. Dante. Shalefpeare, Theolrit. «Faust«. .Po» Quixote". ..Hamlet« - sind heute Gesellschafter in der Emsamtelt. Dagegen hüten Sie sich vor p-ssimi-stischen und überhaupt philosophijchen Schriftstellern; man muss ein geborener Philosoph sein, um sich bei ihrer Leclüre nicht da« bischen Lebenslust zu verkümmern. Lassen Sie Schopenhauer. Hartmann, Hegel und Schelling; lassen Sie alle Wellschmerzdlchter wie Leopard», Hölderlin. Byron. Shelley. Genießen S>e dafür von Z?it zu Zeit ein Capitel aus den Werken Buckles. Humboldts. Kants. Eöttw!' (.Gedanken«); halten Sie sich an .lachende Philosophen« ""Weber. Swift. Thackeray. Thümmel, Voltz, Iuvena L.chten. Hera- verschmähen S'e auch nicht, sich von Zk,t zu Zeit mit d n antiquierten Dioskuren Rousseau und Vol. A.. «l,i'.^n und Sie werden m Ih"r Einsamkeit b er fahret '" '^" ^«us. oe^er ,uljir., «.^»llVs zusammengenommen, denen N ''sich ie°Crü.n "der Gesellschaft" die Beinkleider ^'d n Nien durchlöchert Hier ist der Rest nichts m«iter als Ekel und Erschlaffung . . . Nächstens also über das Gegenstück der Einsamkeit — die Gesclligkeit.--------Ihr ergebener _________ <^UIiIklN. Laibacher Zeitung Nr. 93 762 25. Avril 1885. kammer durch den k, k Hofrath Herrn Rudolf Grafen Chorin sky 2.) Eonstituierung der Kammer, Wahl des Präsidenten und Vicepräsidenten. — (Zur Vauthätigkeit in Laibach.) Die Nauthätigkeit in unserer Landeshauptstadt ist für die kommende Saison, foweit sich dieselbe bis nun absehen lässt, wohl eine sehr geringe, doch wird immerhin einiges zur Stadtverschünerung geleistet werden. Für Herrn Peter Schleimer, Großhändler in Warschau, beginnt die lrainische Ballgesellschaft soeben auf dem nächst dem Casinogebäude in der Schellenburggasse gelegenen, bis nun leer gestandenen Bauplätze „zur Schnalle" ein zweistöckiges Haus aufzuführen, welches in den ebenerdigen Localitäten a ch t Verlaufsgewölbe und im ersten und zweiten Stocke je eine größere Wohnung mit sechs Zimmern und je eine kleinere Wohnung mit vier Zimmern enthalten wird. Das neu zu erbauende Haus des Herrn Schleimer wird sowohl im Innern sowie in der Facade im geschmackvollsten und modernsten Stile ausgestattet werden, so dass es sicher ein würdiger Nachbar des Casinogebäudes sein wird. Der Bau wird bis zum Herbst« unter Dach gebracht. Frau Marie Mallitsch lässt neben ihrem Gebäude in der, Knasslgafse, an Stelle der früheren Schupfe, durch die krainische Ballgesellschaft einen ftockhohen Iubau ausführen zu Zwecken der Uebersiedlung der Postexpe» ditionsämter in das neue Locale, da in das von diesem Imte innegehabte Locale mit Ende September das k. l. Telegraphenamt übersiedeln wird. Der Zubau wird zu ebener Erde die Postremisen, im ersten Stocke außer kleineren Localitäten den in einem 96 Quadrat«Met«r großen Flächenraume auszubauenden Expeditionssaal für die l. k. Poftdirection enthalten. Der Bau des neuen Landesmuseums „Rudolfinum" schreitet rüstig vorwärts, und ist der Verputz in den Localitäten des ersten Stockwerkes bereits fertiggestellt Es steht zu erwarten, dass der ganze Bau bis Mitte August d. I. vollkommen fertiggestellt und von der kramischen Baugesellschast dem krainischen Landes'Aus« schusse wird übergeben werden können. Nach den früheren, zwischen der lrainischen Eparcasse als Mitbauherrn und der lrainischen Ballgesellschaft als Bauleiterin abge< schlossenen Bestimmungen sollte das ganze Terrain zwi» schen dem „Rudolfinum" und dem Sparcassegebäude zu Zwecken eines öffentlichen Platzes dienen und da» „Ru« dolfinum"»Gebäude selbst von drei Seiten von einem schönen eisernen Gitter eingefriedet werden, nämlich längst der Knafflgafse, der neuen Lastenstraße und der zulünf« tigen Casinoftraße. Da dieser Stadttheil eines freien Platzes bis nun vollständig entbehrt, ist es wohl wün. sehenswert, dass der zuerst angelegte Plan über die Umgebung des „Rudolfinums" denn doch noch zur Wahrheit werde. Der Bau des dem Herrn Rudolf Kirbisch ge-hörigen Hauses auf dem Congressplahe nächst dem Theater geht seiner Vollendung entgegen, und wird sich dieseS Gebäude wirklich als Zierde des Congressplatzes und der Sternallee präsentieren. Eine große Ueberraschung ist dem Laibacher Publicum durch die anfangs Mai erfolgende Eröffnung des neuen Cafes im Hause des Herrn Kirdisch zugedacht, welches, wie man uns ver« sichelt, den elegantesten Cafes der Residenzstädte wird an die Seite gestellt werden können. — (Resultate der Lehrbefähi gun gs« Prüfungen) Bei den Lehrbefähigungs - Prüfungen für Volksschulen vor der hiesigen Commission, welche am 20. d. M, ihren Abschluss fanden. erhielten fünf Eandidaten ein Zeugnis Nr II, dreizehn «in Zeugnis Nr, III und drei ein Zeugnis Nr. IV. Von den Candi» datinnen erhielten drei ein Zeugnis Nr. II und die übrigen (sechs) Zeugnisse Nr. III. — (Eisenbahnkarten für Beamte.) Vorgestern fand in Wien eine Versammlung von Vertretern sämmtlicher Bahnen und Ministerien statt, um über die Frage welche Erleichterungen den Beamten bei Fahrten auf den Eisenbahnen zu gewähren seien, zu berathen. Im Principe dürfte die Vereinbarung getroffen werden, allen Beamten sowohl für dienstliche als private Reisen eine 50proc. Ermäßigung zu gewähren; in den Details gien« gen die Meinungen fehr auseinander, und wird ein definitiver Beschluss erst in einer nächsten Sitzung gefafst werden. — (Erweiterung des Tivoll.Parkes.) Dem Beschlusse des Gemeinderathes entsprechend ist in den letzten Wochen mit der Erweiterung des schönen Tivoli.Parkes gegenüber den Kosler'schen Wirtschaftsgebäuden, bis zur sogenannten Tivoli-Straße, die mit üppig gedeihenden Kastanienbäumen bepflanzt wurde. b«. gönnen worden. Der etwa '/, Joch messende Zuwachs des Tivoli-Parles wirb unter der umsichtigen Leitung des zweiten Stadtcommissärs Herrn Krizaj und des um die Verschönerung des Tivoli-Parkes sowie der städtischen Anlagen schon über 30 Jahre thätigen Stadt, gärtners Herrn Simon Hruby mit hübschen Kreuzungs» wegen versehen und reich mit Eschen. Ahornbäumen, Platanen. Linden und exotischen Gewächsen bepflanzt weiden. Auch an Blumenschmuck wird es dem Adepte des Tivoli Parkes nicht fehlen, freilich nicht in der Dimension, wie es seitens des Verschvnerungscomites des Gemeinderathes gewünscht worden wäre, da die Nnlage jehr schwierig ist. Per alte Tivoli.Parl selbst wird im heurigen Sommer in geschmackvollster Weise mit Blumen geziert werden und gewiss jedem Laibacher sowie jedem Fremden Freude bereiten, da eine Menge der schönsten und seltensten Blumen zur Verschönerung des schönen Parkes bereits vorhanden ist. Gegenwärtig wird der für Tivoli bestimmte Blumenschmuck noch im sicheren Heim eineS Glashauses aufbewahrt. — (Großer Brand.) Vorgestern gegen '/«7 Uhr abends ist zu Podpei Feuer ausgebrochen und hat bei zehn Besitzern die Wohn-, Stall» und Wirtschaftsgebäude, bei zwei Besitzerinnen die Wohngebäude, einer Besitzerin das Wohngcbäude und eine Harpfe, einer Besitzerin das Wohn« und Stallgebäude und einem Besitzer das Stall» gebäude. die Schupfe und dir Doppelharpfe einzeäschelt. Dem Wirtspächter Johann «VustarZit verbrannte eine Kuh. Auch sind alle in den Wirtschaftsgebäuden befind» lich gewesenen Futtervorräthe und die meisten Wirt» schafts-Werlzeuge verbrannt. Auch konnten viele Ein« richtungen un) Kleidungsstücke wegen des schnell um sich greifenden Feuers nicht gerettet werden. Der Schade beträgt circa 16 700 fl Assecuriert sind fast alle Be. schädigte, jedoch mit geringen Summen. Die Beschä« digten trifft dieses Unglück umso härter, als die meisten derselben wenig bemittelt sind. Allgemein wird vermuthet, dass der Brand dadurch entstand, dass beim Felsensprengei» im nahen Steinbruche ein Stückchen einer glimmenden Lunte auf das Stroh» dach des Hauses Nr. 15 siel, welche beim herrschenden Windzüge gleich Feuer fieng. das ob des bedeutenden Winoes und bei dem Umstände, als die mit Stroh gedeckten Gebäude sehr nahe aneinander lagen, trotz der von den Nachbarn geleisteten Hilfe schnell um sich griff und erst mit größter Mühe bewältigt werden konnte. Am Vrandorte waren die Gendarmerie»Patrouillen von Laibach, Brunndorf und Franzdorf anwesend. Der Gemeindevorsteher Josef Telban kam bald nach Feueraus« bnlche an den Brandort, und wurde unter feiner Leitung das Ftuer localisiert. Auch die Feuerwehr von Verd, welche der Fabritebesitzer Franz Kotnik führte, ist an dem Nrandorte erschienen und hat unter der Leitung des Jakob ^ustatöii bei mehreren Wohngebäuden noch die Nippel« böden gerettet und das Feuer ganz gedämpft. Menschen« leben sind bei dem Brande nicht zu beklagen. — (Närodni Dom.) Das k. k. Finanzministerium hat im Einvernehmen mit dem l. l. Ministerium des Innern ausnahmsweise bewill,gt. dass die Lotterie« taxe für die zu Gunsten deg Nürodni Dom veranstaltete Effectenlotterie nur für die wirklich abgefetzten 26 183 Lose im Betrage von 1309 fl. 15 tr. gezahlt und von der erlegten Lotteriegebür im Betrage von 5000 fl, die Summe von 3690 ft. 85 kr. dem Verein Närodni Dom rückn stattet werde. — (Die Turnhalle der k. l. Lehrer-Vil. dun gsa nstalt.) Jüngst ist auch die Turnhalle, die zur Zeit der Eröffnung des Neugebäudes unserer l. l. Lehrerbildungsanstalt noch nicht beziehbar War, ihrem Zwecke übergeben worden. Selbe ist ein einnehmender, mit allen Turn-Apparaten ausgestatteter Bau. — (In Krainburg) findet am 3. Mal l. I, abends 8 Uhr, in den Localitäten der dortigen Eitalnica ein C o n c e rt mit folgendem Programme statt: 1.) Weigel I.: Ouvertüre zur Oper „Die Schweizerfamilie", für Septett. 2.) Parma V.: „Frou-frou". Polla.Pizzicato für Sextett. 3.) Brahms I.: «Ungarische Tänze" (Nr. 2). für baS Pianoforte zu vier Händen. 4.) Vieux.' temps H.: „Phantasie.Caprice" für Violine und Pianoforle. 5) Weber C M.: Gebet aus der Oper „Der Freifchüh". für Sopran mit Pianosortebegleitung. 6 ) Maiseder I.: «Ständchen" für Violine mit Streich. quartett-Vegleitung. 7 ) Abt F.: «Du bist mein Traum in stiller Nacht". Phantasie für Flöte und Pianoforte. 8) Parma V.: ..Alles gerettet I" Polka (schnell) für Septett und Pianoforte zu vier Händen (dem Zweig» vereine des patriotischen Landeshilftzvereines für Krain in Krainburg gewidmet). — Eintritt per Person 80 kr. Ueberzahlungen werden dankend angenommen, — In Anbetracht dessen, dass dieses Concert zu Gunsten des Krainburger Iweigvereines der Gesellschaft vom „Rothen Kreuze" veranstaltet wird und, wie wir aus verlässlichster Quelle vernehmen, auch dem tanzlustigen Publi-cum eine Ueberraschung bevorsteht, kann mit Bestimmt» heit angenommen werden, dass die Betheiligung eine sehr rege sein wird. — (Die VorschusScasse in Gurkfeld) Wurde am 14. d M. vom l l. Kleisgerichte in Rudolfs-wert registriert und in das dortig- Genossenschafts-register der Vorstand der neuen Genossenschaft ein» getragen. Derselbe besteht aus den Herren: I, Knavs, Director; I. Lapajne. Director-Stellvertreter und Secretary I Pfeifer. Eassier; N. Iugovic. Con. trolor; A. Iuriec, Vorstandsmitglied, — (K. l. priv. wechselseitige Brandschaden-V ers icherun gs anstalt in Graz) Die diesjährige ordentliche Vereineversammlung findet am !8, Mai d. I. 10 Uhr vormittags in der steiermär» kischen Landstube statt. Auf der Tagesordnung steht unter andern der Antrag des Vereins.Abgeordneten für Krain, Herrn Ottomar Vamberg. auf Eiwerbung eines HauseS für die Anstalt in Laibach. — (In Gurlfeld) wird am 20. d.M. um li Uhr vormittags im Zelchensaale der Viirgerschxle Herr Vürgerschullehrer Ferdinand Seidl einen Voltrag über Meteorologie halten. Da« Eintrittsgeld oc trägt 30 kr. per Person, und wird zur Bezahlung o» in Gnilfeld durch den Bürgerschulbirector H- ^ap"!^ bereits gehaltenen telegraphischen Witterungsbericht v" wendet werden. ^ — (Verhängnisvoller S t e i n w u r" Der Grundbesiherssohn Johann Priboö'i '" ^am°. Bezirk Lichtenwald. schleuderte kürzlich dem «a«"" burschen Josef Mliuarik einen großen Stein an ° Kopf. Letztgenannter brach, töbtllch getroffen, zu^m^.' Neueste Post. Original.Telegramme der Laib.ZeituN' Budapest, 24. April. Dem ..Vudapester Hirlap zufolge soU m den Comitaten Raab und Oedenm'« die Ueberschwemmung durch den Raab-Flus« °" «"" dehnung gewonnen haben. Die Gemeinden Soo ' Eayed, Alpas und Bodonhely sind gänzlich um Wasser gesetzt; weiters sollen beiläufig 6000 CMl" joch bebautes Feld inundiert sein. Der Schade lv» auf circa 300 000 fl. veranschlagt. . ... Naab, 24. April. Der Raab.Flus« durchbrach ' Damm. Mehrere Ortschaften, viele «lecker und «"> sind überschwemmt. ,^ Paris. 24. April. Die Ngence Havas nie" aus Kairo vom Heutigen: Die gestern dem I Mischen Generalconsul zugekommenen Instruct schreiben demselben vor, jede officielle Beziehung «,^ Regierung des Khedive zu unterbrechen, ^"«a^ wurde demselben angezeigt, dass die slanMs ^e taine zu unterziehen, weil seitens Europas au ^ Provenienzen aus diesen Ländern, in w^^gei" Cholera herrscht, keinerlei sanitäre Vorsicht»"«" ergriffen wurden. Verstorbene. .,„ n^' Den 24, April. Amalill Hrovat, Arbclterstochl^Stt""' nate. stlorillnsgafsc Nr. 2^l. NthachitiS. - -" ^Y Specialist Herr Dr, Franz Lörmczy. ärztlichen Vereines. jola.cndcS Schreiben /^ Ooh'ss^i"' KiUmlln ncrichle«: VudMst am 12, M«rz 1»A' Z," A< Herrn Brüzay K/.lmü„, Großhändler Audap ^„ Hers »^ derunq der bei liihcnmntlsnnis so oft "Mttyc' ^lö '^b sowie auch acaen sonftissc ttranlheitcn M '^ u ^ mäßig die Anmendlmg der soac.mnutcn M>>ls"«' .^eze'Hh '<" ich zu diesem Vehufc den dnrcli Sic crzcuss " ^ ,„^gz) Franzbrantwein mit bestem Erfolge anacwe'' (i selben anch jedermann besten« anempfehlen " ^iaibachcr Zeitung Nr. 93 7«3 25. April 1885. Couch an der Wiener Börse vom 34. Hpril l,^5. «^0^.^^«^ »,^ Gelb War« bwnts-Anlehen. ^l> ^""«l 5>«<«. f!e„ci,-,ei , ,N5-«a wn,0 ""..i^<,- "«sl- ö,W,S, 1,.5 25 145 75 »" ^rä/,'!..« m < "°"' ^- l«?0fl, ö,W, l!5 - 115 50 «''"!« -«"/„ ,00 sl, . , 118- . 118 40 I,'., ,',' ^ lN0fl, '»ahrilck,. '.....",0 50 10,-50 Geld Ware k«/<, Temeser Äannt .... 101— i«i 75 5>"/n unssarischc......101 50 102-^ Andere öffcntl. Anlehen. Dc>nan Mtss.«L>,'sc .',"/„ 100 N. , 114 75 115. 25 dto. Anleihe >K7», s!c„«frci . 104 5» K,5 — Änlchc» d, Eladtsscmcinde Wicn 1025^» 10»-— Anlchcn d, Stadiss^mciüde Wie» sSilbcr »nd Gold) , , . , -^-— —— Prnmi^i-Änl.dEladtnem.Wici' 122 — lül U0 Pfandbriefe (siii ioufl> Vodcncr. aNg.östcrr.4 >/,"/»GoIb. 124 5N 125 5» dto, in 50 „ .. 4 '/, "/» »«-75 »»2^ dto, in 5.0 .. ,5 < o/n - s» 2b !».'> 75 dio, Prämi>:nSch»lbvcr!ch,!<"/j.5 >/,"/« i«l ^ —'— O^s!,°»!>ss, Vanl verl, 5> «/„ . , 102 5.0 in» -bto, „ 4 'Zu"/« - 1"" l>l» 101 - dlo, „ 4 «/„ . . »750 9«' Una, aNg, Vodcncrcdit'llctienacs. in Pcs! in I, 18»!, vcrl. 5'/,"/., lNl-00 i«2 50 Priorität« - Obligationen (siir ,00 sl,) «ilisabclh-Ncstbahn l, ltlnission 113- 1,3 Nl» Fcrd>!m,id<<n in Silb, 105 25 10« — Fr,'!!.....»»?<>! »«25 Galizilchc .«.irl ° ^»dwig« Bahn j Em, >«», :«w fl. S. 4 >/,"/» - s0'—! 9X 3« Oestcli. illorwcstbab» .... 102 22 iou 8« Sicbcnbiirgel.......87—j 97 »0 Geld wa« Staatsbahn 1. Emission . . . i»2 — l»3 — Sitbbahn k I°/„......I48^b^l4«'?5 ,. l^ 5«/>......12« — I2N 5« Unss.naliz. «ahn.....9»>— 99 50 Diverfe Lose (vrr Stilck, LredlUosc n,u ss......I7»«o 180' ülortt'kosc 40 fl......42-75 4» 25, 4"/n Donaü'Dampssch. 10» n. , 114 HN 115 50 l'aibach« Prämicn-Aillehcn «>fl. 2»'5>n 24 — Oscn« ^'osc 4!) fl. . , 41, 25 4«-— 'I'alffy kose 4<» s!...... 8»— 40" Mc>!hcn Krcuz, öst, Gcs, v, 1« fl 15-35, 15,-«« R,ldo!s-^osc IN sl..... 18-75 19-25. Salm-pose 40 fl...... 5,8'— 54 — Et,°Ge,!c>!«!-Lose 40 fl. ... 47-25! 48 — Wnlbsscin-i'osc 20 sl..... 29-25 gh — Windischnläv ^'ose »,> fl. . , . »oz5 87-- Nanl Acticn -bt-Ä!!s!. s, Hand, u. m, ISOfl. 28,-80 282 20 <ärbt,-A»sl., ?nlg, Mss. z sl, , 28N 7!^ 2üi 20 Dcp?siw,b. ?Illa, liou sl, . , .i»5 —195 25 upo>,,ösl, ^00 sl. vü"^«!. 58'— 5» — Ländclbanl, öst,. iluofl, G.5>o«/,o fl,CM, 875 — 885 — (IN, N,) LW fl. . 201 —208 — Donau » DampfschiffabrtS » Ges. Osslcrr, 5>0N fl, CM. . , , 4«! — 4«8 — Dra!i-<» fl. <> üuo fl. ...------- , Salb-Tiri'llll Nst,S >97 »5 197 75, sscldinands.Nri-db. 1000 fi, llM, 2370 ^375. l^ran^Ioscs Bahn 200 fl. Silb, 207 25 207-75 !>i!nsl!rchcn-VarcscrLis,LN0s>,S. ^— ^ — Oalz,ssar> ^!dwiq-V.LN!»N. TVl, «57 — 257 50 ^ra^.ssöslll!b?r <^,«B. »00fl,ö.W, ——------- ssahlcnbnn-lüsenb, 100 fl. , . «850 89-5><> Kalchaü-Oderl'. Li^nb, üoc> fl,S, 14« 75 14? 2!) ^'cml'l'rss ^N'7now,-Ias!y Eisen» bahü'C^cscN, 20» ö, W. . , 222-25 22»-Llovb, ösl,.»n«,,Trics! 5><«»s<,CM. 55,4— 55>« - -Ocstell, Nort'wcstb, !,«» N. Silb. I«? 5« ,«8 — dto. sli»,. N) l!UU fl. Silbel . 170-bd 171 — Prass-Düscr Eiscnb. 15.UN. Silb. 82-- 84 — Nudols-Babn w > fl, Silber . . I»O 50 18I 5l, Siebenbülstei Liscnb. »<>0 fl. . 17« — 178 75 Staatteiseilbahn «»0 ss. ». W. . 299 bO 300 — Geld Ware Sllobahn »NO fl. Silber . . .130 25 »30 50 Süb.3loldb,-»«b..V.?0l»fl.EVl, 14» 5,0 I5l» liv Theih«Vabn »00 fl, ö, W. , , «49 5<. »50 — Tlamwad'Ges.,Wl.i70 sl. ö, W, 2,2 5.0 213 — ., Wi,, neu ino sl, 105 — ic»s — Tr«n«Port'GcscNschc>ft IW fl, . —— - — Nng.'nali^, Eisrnb, L0<» N. Silb» ,74 - 174 50 UN«, ilfoldoftbabn Ü00 fl, Silber 1L» 25 1«» 75 Una,Weftb,sNaab.Gsaz)2»«fl,^. 1S4 75 I«5 25 IndnftrieNctien (per Sliill) Ln»di »nd Kindberg. Eisen» und Slahl-Ind, in Wien KW fl, , — — »4 — Lisenbabnw'i'sihff, I «s, . 40 "/„ »7--^ i«y — „ElbemlibI", Papiers, ,,, V,G,! 59 50^ «0 — Montan.Mrsrllsch. österr,alpine 40b<, 4075 Prasser Eisen.^iid,.Wss, ^00 , ,88 s.« i»9 — Salao.Tari. i! ^ ^ ^,?'ß,^ sir Wäsche ssl'll'sst, den iinausseuchüicii Scifcna/rilch und ucrl'rritct einen l^ ^ sf lirblichrii Dust. , Päckchen :l<^ lr. ss, 1 NiNssspi' «,„»^,»5„,s^H. feinste Qnalilät, weih nnd l^,^ '"l'ch'"nHmÄ n ^.lUNeNpUlver, rosa,,..Schachteln.Wlr.. ^ ,/. - " " ' "^""1' "nqemenl zart. il 40 tr. ^ >»esrli^vllIsaM ^" p"bates Mittel ^ ^s c . ^"^"^, seln. l Nlä'schche» 'l0 kr. ^ wlalaqa, Wnst in Vo„.eillen ^iiz,l„.l.,.s^sf Prima Quali.ät. au^ ^ . <^,i>-,i.,,i.,.,'. ll l.<> lr. "ss/»U^^^z sUjl, dl'n besten steirischen s^ ^ ^2 . e" dorzüsslichein Aron.a, tlar n„d volllmn.xe» hal.bar in lll ^ MA Täglicher PoNuersandt gogen Nachnnyme. 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Ner Krankenfreunll findet der freundliche Lesrr eine Besprechung solcher Hausmittel, welche sich nicht nur zur Neseiüssnua, kleiner Unpüsslichleiten, rheumatischer Beschloerden ?c. eiqnen, sondern welche anch vielfach dei ernsten oder lcnissii'icrissen KrJ\"'\1%A^ m'r zn Hondpn. welche mich gänzlich vom Magonleiden H I ^^(¦¦\/W^ geheilt bat. Meine Schwostor, Gö Jahre alt, ist nach B I n^^,lrrk^-s(P^'-^i langjährigen Leiden ganz gosund geworden. ¦ I t% ^m^.^f q& " Llezen, 5. März 1884. ¦ I V* . ¦fe> (1952) 16-13 Franz Manko | I -.j ... ^ ¦>' Verkehr-Wäcbter Nr. 83 in Oberateier. ¦ I Y^ ff) 1 Flasche 10 kr. In Schachteln a 12 Flaschen I I '*%t U ¦-- "inl Sc'tf°n Nucbnalnne von 1 fl. 3ti kr. vom Erzeuger I ¦ -^^h^^- versendet. 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