/ - D. 12 s<> 14—! 12 50» S7Sa kSSO' 1 —! 1-50 GchrNtle!fa«ß. V»chhk«»e^ ««»id»». ^ Furei<^oci utt:a 4. Telephon 24. 2Seztii»Pr»tfe: vbho'en, monailtch Zustellen . Durch Post . DurchPojt viertelt.. Ausland: monalNch Einzelnummer . . Vonntags-Nummer Bei Bei^llunz der ^eitunz ift der Lbon-nemn'.tibetrag !ür Elo.verien ur !«en»einenMonat. auvrihalb für minde'en»> dreivkonatt »inzusen den.^u beantwort?nd^ «riefe ohneMarte werdkn wcht berüc^sichtigf Inseratenannahm« in Maribor bei d«' Administration der^«itu„!,: JuriiSev, »»l»ca 4, in Ljubliana t.ei öele:,at and Viatelie. in Znqreb bei Vlockner u. Rosse. inie Frage stellt, wie es zu die'c'^ „WolÜen ge'-nÄgte, um ldas Ziel zu nreichen. Man dars auch die Freunde un'd derc'n Dlfe nicht vergessen, de^ cchne ihren Beistand konnte es nicht yelinyen, die 'schier übernmchticsen Hindernisse zu ü'bevwin'den. Unwillkürlich stockt der GedanKent^ang bei dem Begrkffe „^n'dernifse" und man kann der Neiyunst nicht widerstehen, das Wert der Befremng und Vereinigung auf seine Vol^ kommeniheit zu prüfen. Hat un?ser Bol'k wirklich alle Hinloevnifse überwuniden. die sich ner Vereinigunc; entge^o^tellen? Sind nicht vilL-le HuNderLbaüsen'de uniserer Lan-dsleute ungefragt einer Herr'schaft verfallen, die nicht minder frenid und «Mvalttätis^ iist als wdr andere in ihrer Beryan>cren!heit wa^? Der Friede wurde 'doch iw Zeichen des Sel'bstbS' stiimmunsssrechtes a'bkfeschlossen, warum wur-^ in ui^erem Küstengebiete diesem Rechte nicht fve-ier Lauf gelassen? Da ein neues dtt V^iniyuny der südslawischen Bolks-stämme sich entaeaensdellendes Hindernis gesucht werden. DvSses Hindernis ist — Italien. ^r Londoner Bertrag und die Resultate der FrredenSsMüsse sinv untrügliche Bewv^ se, d^ Jtali'sn kein Freund der s-üdslowi-sk^ VeÄnigungsiidee ist. Und wi^r ist eS t4n Begri'ff, der zum NachdenVen drängt: „die sl^esuttäte der Friedensschlüsse"! Wobl sind schon vier volle Jchve verflossen, seitdem die Wafffen ruhen mrd mchr als zwei, seit der Vertrsg von Rapallo abgeschlossen wurde. Doch können wir noch immer nicht von einem endgültigen Resultate dieses Vertrages sprechen, noch'weniger aber von einem Wohl" woll-en >^s italienischen 'Staat'es als Ursache dre'ser un?qlaublichen Verschleppung. Und doch fand es m^'seve Regierung angemessen, Mussolini, den ^gemvartigen italienisclken Mi« nisterpräsiid^'ntön. und N7bst i5M eim An-zaM von Würdenträgern mit hohen Orden auszuzeichnen^ Mussolini, ^er Fasc^istensührer, der Freund d'Annuni^os, des (^oberers von Riseka, Mns^olin!, der Poli^rVer, der die von uns so bockWhalt'?ne nationale v^inheit unberichtigt und imge»stralft für eim Wortspiel hält und unsere Stamniesfremdlheiten in skrupellose« ster Weise ausnützt, wii^d der Träger einer der höhten AuSz^-jchnungen, die der Staat zu ive-vgeben hat! Der Akt wäre als Krönung der sich so imgebührlich lange hinauSzi^chen^ d^ FrredenSverbandlnngen begreiflich, w?nn deren R^ultat seVbst.drn bescheidensten An Gltzung de< DSlkerbundsrate«. (Telegramm der „MarHurger Zeitung".) Bekämpfung des Mädchenhandels. t^^egenden hin. Der Rat beschloß, soiire (5nt-M.. ^ 's erv scheidung auf eine spätere Sitzung zu ver- lSens, Aprll. ^ ^tagen und vorher eine Erklärung von Pro-hat IN i?>mr N-chmittoffMmki dc^/ericht a«zuhörm. i^r Komnrüffwn zur UwterdruckunZ des Mad- ' ^ . chenhandels entgegengLnommen. Den Bericht Teilnahme Dr. Teipels an den Beratungen erstattete der belgische Delegierte Hylivens. Er des Sfterrei6)ischen Komitees, hat beschlossen, allen Regierungen 'die Rot- WKB. Wien, 19. April. Bun^cSkan.zler wondiigkeit vor Aus^n zu führen, dem Ab- Dr. Seipel ist heute a^bcnds in Begleitung kommen zur Unterorückunig des Mädchen- nach gibgereist. hmtdels vom Jahre 19S1 lbei^zutveten, o^ WK^. Genf, 19. April. Der (5ntschlust des wenn sie schon beigetreten sind, es zu ratifi- BundeÄanzlcrs Dr. Seipel, an den Sitzun-zieren. Er hat ferner die Absicht der >ioni- d?s österreichischen Konritees ln,d des lnission begrüßt, im Zusammenwirken mi't VAlkerbundrates t-cilzunehmen, hat hier lcb-dem internationalen Arbeitsamt genaue hakte Befriedigung hervorgerufen. AuSku-n'ft über 'dis Maßnahmen eir^zuholen, dic qmiqnot wären^ id'aß d«s schwe wieder bei der Schweizer Ncitio- den ersuchte, a»i. Der griechische (^sandte in nalbank binterleat werd<^ soll.'n, wie dies bei London best^ die vorgebrachten Klagen auf der letzten, kurzfristigen, Anleilie der Fall das entfch'wdmste und wies seiners.'its aus war. Die Aussichten ^verdnnn.ng vom Reich, Reuorientierurq der französischen Reyara, tionspolitik? AW'B. Pens. 19. April. sHavas.) tnnr' Memel Terror. .Das deutsche Volk ist durch die Vergewals tiqung, die seit länger als einein Vierteljahr sich im ??estcn, an der Ruhr, ooll^icht. so in AnspruÄ genommen, daß ihm leider nur we^ nig Ausnierksamkeit fi'ir einen in manchen Vezi^ünngen gleichartigen Gewaltalt bleibt, der sich zurzeit im Ost:n abspielt: inl Memel-land. Zu derselben Zeit, wo die franzöftsche .Rnhrinvcision einsetzte, fällte die Botschafters lonserenz sem n wider alles Völker- und Men-schenvecht verstoßenden Spruch, der den kern»-dc'utschen Memelgau an !/itauen auslieferte. Ein Gewaltakt, den man dadurch in miÜde-rc'in Licht erscheinen ^^u lassen veriuckite, das? n^cnl dem Memellau'd eine Autenonne versprach. Man war dort freilich von vornherein skevtisch. nachden: die Votschafterkonierenz sich durch den räuberischen Einfall der Litauer zu dcr Auer^-unung des sait atcoinpli hatte nötigen lassen. Ietzt'wird seit mchr als einem Monat in Paris iib^'r da? Statut für Menicl beraten, oüne daß bi'^'hl'r ein Ergebnis er< '»ielt wurde, und dieses Säumen haben di-? Litauer da-u benutzt, aus dem init Recht so beliebten Be'ae der Gcnvalt ein neues »ait aeconrpli zu schaffen. Unter der Fütiruna von 5iuwnaiti'. d?M! Ebef der Litauisicrung. der sich sogar schon wiederHoll bt'mülit bat, deu ^berkommissär ^ lür Mcinel, Snietona. zu stürzeu, weil er nicht schs.rf genug sei, haöcn die Litauer während dic'Ier '^leit.' aesrukt au? di.' Putschtriw-ven des Al'eirteurer?'?-olev^iN'??i'-?udry5, des sl'r.-^aniiators der Memel-Invaiion. einen Terror ausgeiM, der ein würdiges Seiten« sti'isk >u dem sran^iin'chm Rlchrterror bildet« Tie Limuisierunn des Memeü^ebietes wird mit Energie betrieben durch die Auflösung d:r größten Organisation des Landes, dez Deutlch-litauischen .'Z^eimatbundes. durch dis Au'Aweisuna d^r politischen Fiihrer, ^ni'be« lung der ^'rtsi'e, ^^^''rl^aftnngen, Ersatz dt^i d^'utschen Beamten durch litauische, di? man?» gelnde 'Sachkenntnis durch Raffgier und Be^ s'^echtich^eit ersetzen, und dergleichen „morali« sche Eri.^'crungs'nc'tboden" m^'br. Augesichts dieser Gewaltberrichakt schlössen sich die Biirger und Arbeiter des Memel« gaues zu einer Einheiisfront zusammen uw ter Forniulierimg folg:'n>7r ForVrunaeni Rulilgängigmachiina der großl^ Epoche, in de-s litsschen Frag^ vollkommrn einig seien. Die .Kriegs,ninister, diie türkis6)e Armee müs'e ren Werdm Jtalven und nrit^hm dessen Heu-^ Erörterung bezuglich der Modalitäten der alle notwendigen Vor'orgen treffen, da die Brüchen gsnngsn würH'e, aber nicht einmal Obertommifsär hat den Vertretern der das ^i!fft zu — akso Mrrum dre Auszetch»« ^ erklärt, daß Frankreich und England tmer Repräsentant, .^rr Mussolini, eine Räunn!ng schÄsalSschwere Rolle spielen. Ist diese Rollo einer Ehrung wert? Herrn Mussolinis Aus-zekt^ung iist gleichbedeutend mit einer Sanktionierung ^r italienischen Politik dem verengten Iugoflawien gegenüber, und das in einem Zeitpunkte, «der für unsere künftige Entwicklung von entscheidender Bedeutung ist. Diese Politiik dürfte aber, da sie in einem Sinne geführt wird, der dem Geiste der Zeit dir^ wrdnspricht, kaum günstige Erfolge .zeitigen, sie kann sich vielmehr eiirmal noch bitter rächen. DK» sugosla^vische Welt wun^ri sich über die Ehrimg, wie sich die deutsche Welt darüber wundern würde, Ivenn .^rrn Poinea-roe, dem Besetzer des Ruhrgebi^'des, eine Hobe deutsche AuszÄchnunlg zuteil würde. Es gibt Rätsel in der Politik, die nicht leicht lö^n find! ^ ... A. L. ncue intevnnnisj^eriellt^ ji?onferenz bat di<^ al-g.'meinl'n Riäitlinien der fran^^ösismen '^-'^sitik Fassung von hinsichtlich dcr Nlq.'lunq ^der Reparatil^neu bung >des Ansnal^me-nuandes, ' ' ' ' ' ' il'llin'g der Veri.i.umlungs^ und P'.elsefrei« Maßna'nnsi: ^'ir ?^'rb'lligung der Le, ''ensinittel. Aeil>erung der -'^,-''llaesetz<7.<'unc^ 57'rabsetzung der Pa'^ und ^ichwernierkge« bü^iren, d.^uts6)e AnUssvraä>e usw. Als diestz ?»'0id?n!n^i.en ab'^clc'hnr wurden, protestierte die deutssk^ Bevölkerung durck? pasnve Resi« sie uz und öffentliche die in voller Nul?? nnd ?!^^iir>e vor »ich gingen un!; auch so v^rlai'^'en wären, wenn nickt das li'« taui'che Militär die willkoninrene l^'legen« heit zum Ein''chreitl'n benutzt bätte, dos sich zu einem Bluts'ad au'''feltciltete. Unterdessen isi der ZH^ertommissär ^meto« na. der nach .'i^o'wno zitiert worden war, wie» der nach Mcmel zurüel^^ek.'hrt und damit ist Ins äußerlich eine e-?wi>se Ruhe ein>ietretvn. Abc? der i die Situation ist nach wiv vor höchst gespannt. ^ und die Meineler st'ien der ??>eiterenNvick« lung d?'' Dinae mit ?orge entgeaen, wobei si< sich, gel^n aber zu, daß Deutschland Repara- festaestellt. Aufrvhr in ??;ühwelm. (Telegramm der „Marburger Zeitung".) WK'B. Miihlheim. 18. April. lWol'fs.l ?om« s^^eweb'-feuer der AuMn^ischen, d'c Wakfen-- muniisöen, Syndrkalisticn und ^^erbrecherge- kilindlungen geplündert l^a'^^.n. Der Neg'e- sindel haben die innere 5tadt von Mühl- rungs-präsident ordnete an, daß die 5el?ustvi' heim besetzt und die Ausgänge der Stadt lizei von Duisburg nach Mü^)llieim cutsen' verbarrikadiert. Das Rathaus liegt unter dem deit wird. Dle Räumuna Konff,!nt' nopels. (Telegramm der „Marburger Zeltung".) WÄV. Konstantinopel, 19. April. Der bri^ Konstantinopels dürften sich Gefahr eines neuen !äri7ges nocti immer be-! vor allem auch an die .^"^il^e des deutscben wahrscheinlich sehr schwierig gestalten. stehe. Aufvtckuno einer ontlfa/ciftischen Detslhwörung. (Telegramm der „Marburger Zeitung".) WAB. Rom, 19. Avril. „Idea Nazionale" habe mit reichlichen Mitt'^ln eine militärische meldet aus Mailand,^ daß dort eine Versmwö- Organisation geschaffen. Bisher seien Per rung gegen die Faseisten un>d die Turatti- sonen verhaftet worden, die ein Geständnis gruppe aufgedeckt worden sei. Das Haupt d-?r abgelegt haben. Verschwörer, der futuristische Maler P-esco, ' Der Gtonb der Dethandlungen. (Telegramm der „Mar^urger Zeitung".) Aus einem Gespräche mit einem musolmani- Herrs6>e, weil sie nicht zur .^onsulti^ung bei jl^n Abgeordneten. der Krone vorgeschlagen wurden. Sie m^en che ZM. Zagreb, 20. ^lprrl. Aus dem Gesprä- nmnlich, daß man. iwer sie hinweggegangen ! des Mitarbeiters der „Novosri" mit eini- sei. Der Vertreter des Landarbeitet^lübs 'ei oen Mitgliedern des muselmani?scl>en i^lubs aber vorgeladen worden, obnwhl derselbe :^.>t'utt''rlandes avvetlieren. Si-' tx'rlang^'n^ daß die deut'c!>? ^I^stvelitik. die ja ein Freund^ scha>^tsvei'f!äl5nis vu Litauen anstrebt, die^ nicj'^t auf Mcmels tue. sondern daß n« einen Truel darin ausübc. daß den Meme« lern weni.'litens im 'Mahnten i>es ilinen zu.q-> fügt'n fcl'w.'"'e-n Unrechts das svärliche Reet?) auf ^lutonemie Zuteil werde. NIM diese in terna tronal^vc>li tisch« "eite der Dinge betrifft, so liegtM die Ding» so. daß die französisckv Politik im Verein mil der ..Ruhrattion" auch im i7sren ähnlich« Pläne verfolgt, nämlich ciue Verständigung .-.wischen Litauen und Polen unter frari^^si^ scher Fü7?rung auf der Grundlage, daß Li« tauen Vilna an Polen abtritt und dafür enti wed^^r durö) französisckv „Vorschüssen odei am Ende auck? durch .Sanktionen" in Oit« Vr-'ußen nach dem Ru'brmuster abgefunden konnte dieser entnehmen, daß ini genannten ^zahlenmäßig kleiner sei. Ans die Frage de-' werden »oll. ^vedenialls lxnrscht in der Be^ ^Klub eine sehr gedrüM Stimmung deswegen züglich der gegei,wattigen ttrise äußerten s^^völtcrun^ Oslpreu^ms eine starke ^öcsorgnii R » k? , t « »? ? Nf'« dem ?1.'?sprl? dk>r litauischon oder Pc'lni^ck^n InncnlonSc^-lüi't^, ui^ das Kabinett Cuno l?at alle Ür-fach«» nicht nur im sondern auch im Osten aus !x^r Wacht zu sein. Dichter u. Edauvlnismus. Paris, im April. Es siibt heute in Paris drei oder vi>er Th,.'-«ter, dic cS als i'hrr Aufliabe betrachten, ihre sämtlichen Premicrenbesuckii'r AU einer Art ssrof'.er ?^annlie zn^annnen^uschlieszen. Ta^z will in d-er PrariS besagün. das^ auch t^er Elnspällnittste auk eine sieradozu raffiniert anl^eletNe B^ei^se ^da^u sti'LwllNsien wird, sich nicht nur als kilnstlerlsä) (^enies^eudür. son« dern ailch als Privalpirson, uitter '^inaabe ^eineZ Naudens und Standes, in d^ie '^'eincher-sip^^ restelrecht einzuordnen. Znr ^^^rul)i-aun.^ fln'sc ich s?inzu, das', tc^ul Meu''ch eine Miene verzieht od-cr auf sonstiste Ärt er staunt tut. wenn man als keine .^^eiumt Vtiir-distan od-e? Pataaoni^'n oder a'''r 'Dendsch-land nennt. Man dvnl't hier nicht in Vonle^ vardkateqorien. (5ntspinnt sich ein so i'lberrascht in dcn ux'itano >neiqen wollen, in di-e Koalitionsresiieruna keinle Nepudlikancr sind. Eine breite Selbst- «»inzutreteTi, und ^Mir auf der Basis der Vi« verivaltunq fiir Bosnien unt» dic Her^o- diivdanverfassnnq. 'T'il'se Aufforderung werde wina, daS i-st un^er Programm, da» wir zu Veelin, l!1. April. iWolff) die Krone waihrscheinlich auch an die Na'dika- t^l-wirklichen wimsch^'n. sa^iten die Vertreter sicl^ts der plötzlich.» ^teit^erunq der Tcvi'en len erMen lassen. Ei» sche-int ziemlich sicher der Muse'lmanon. „Wir erachten, daß die! turse, hat daS Rctchökak»inett hcute im Ein zu sein, das^ sich dt«' Venständistunq der s^rbtsch-kroatische Zra^e ffelöst >i>erden muß." uiertt'^.chmcn nm dlnn ReichÄ>ankdirettonunr ditalen mi't k^a'diä nicht halten wird. Die - Änqe- Die froattsche Frag» »urttlkgefleM. (Telegramm der „Marburger 5 "ng".) M. Beogrod, 20. April. Die gestrigen komm^'n sei. habe darauf keine Aiitivort Beol^rader „Novosti" melden, daß Dr. 'T^!« erliasten. es sei rhni lediglich gesagt worden, nian, d!.r Chefredakteur des ,.Obzor", ein daß moui^'ntan der t^e'dänfe einer ^i'^oalition Anhänger d^r i'lroatischen ^Bereinigung, nach envoqen werde und daß die serbisch-kroati-Veograd mit M7''" .7en Vorschlägen an die sche ??'rage erjt nach der Ent^virrung der fte-Regierung nnd an di.e Radikale Partei ge- stemnä^tigen Lage durchberaten Mr^n wird. nilng, daß eö sich vielleicht dann b^kchren nnd einen Teil seiner Schulden zahlen wür« d«?. „Wir" glauben ni6)t ini ininixs^en. daß Teutscllan) enlivlislnet sei, daß es dies je .'in wird, wenn nich^ dic ii^introll? unendlich größeres Quantum Celoid, ans deni die Knöpfe verfertigt werden sollten, in Brand e Last des !'iiieg'es größten, nergess'' dal'ei noi'ii nian^ik'n. tral^e-n. Unser.? "^tc^nern sind pbantasti'sch. er^ qciuohnheit'^uiäßig etwa das Veur-Colombierj dritckend, orr.'Ntalisch: unter diesen Umitän-besncht, kann nicht ar.ders, als mit all diesen, den ist es wrstän'dlich, daß unsere Politiker ^^euten bekanut zu werden. Tenu sie sind, außerordentliä) vorsichtig sind, und daß sie sanit und sonders in sc^dei Preuuere zu fiw-j ''»hn ' Unterschie^d d-.'r Partei davor zurüt-k-^n. Es ist selbstverständlich, daß das lije- schrecken, eine Maßrl-I-^ zu erareisen, die svräch von sZeit zu ,^eit daS rcin ki'nkstleri'sche! schi'in^bar oder wirklich die i^s'fentlich<'n An?' (Gebiet ^?nsarlln>e wisieu wir, sckiärfer aehand')abt wird, als es bis jvttt derj traf, konnte nur langsam in Aktilm treten, Fall war; „wir" sind der Ansicht, daß die da >die ganze Ginrichüing in Brand geraten ,'^utunft gesicherter ist. wcnn sich England an war und fortwiilirend neue l^xplosionen er- i'sein'-.n einzigen An!,änger Poinca-. daß all.' seine res^'l-s'''ai"d c,iif wunderbar^ W^i'e 5U 5e-koinnien ferne ste's'-ii. Tie sind auch nicht in drenem verslebt: ai's die^ieni l^rnnde niüssen der Mchvheit Paziiiit.'n eder Anliäns^er der wir. n>eniast''ns Zeitweise, s^'ewehr bei Fuß International^': aber ihr Patriotisnius erscheint i>hnen nur dann dieses Nciniens wür« ?>ifl, wenn er i>n cigeuen Volle der M^nlch-h^'it dient ... ' Ter Engländer Nudvard .Kipling !it nlit seiner Fannlie an Vord des „Orinuz" in den bll.'it'"!«. jedoch sengt uns dic ?^ernunft. daß n>ir siber kurz oder lang neue Anstr-'^gungen nlacl)en millsen, als unnbwcnd'baro Fol^'e ei^ folgten. Im B.'rlaufe einer halben Stunde wurden elf bis zur Unkemltlichkeit verbran-n« te Leichen geborgen. Wciters haben ack)t Ar» beiter >lcb'n^MhrIiche VerlletzunffM erlitt ten. Die Astnoszierunig der Leichen ist im t^^ange. Es wurde eine strenM gerichtliche Un-t^^rsuchung ei'N'geleitet. WKB. Budapest, Itt. ?lpril. Die IdMtitttt der b:i der Erplc^slon in der „Fcrolit"-Ano^>f« fabrilk unis Leden gekonniumei, acht weiibli« ch?n und ldre-i männlichen Opfer komtte bis jeßt nicht fe^taestellt werden. Der gelschnfts-fi'lhrende Direktor der Fabrik, Schnell, wurde in Verwaihrmlgshaft ffenomnim. DerWarschaNer Se«laNd«»pr»zOli. Rrchimandr^t Smaraqd kommt vor ein ordentliches Gericht. W.^'V. Warschau, April. Der Prozeß gegen den Archimalidriden Gmaragd, dein ?)törder des griechisch^kat'holi^schen Metr^o-liten s^^eorg, wurde gestern beenivt. Das Urbt'il lautete aus Rlickierweisimg des Ctraf-v'erfaarens an den ordentlichen l^^lvichtAhof, beschlossen, die Stützungsaktion für die Mark utit größtem Nachdrucke weiter zu fithren. Zu diesem Zweäe sollen, abffe'seh^ von der Fortsetzung^ ^r börsenmäßi-^n Stüdunastätigkeit. folgende Maßnahmen vienen.' I. Eine weitgehende Einslbränkun-g der Einwhr. 3. Die Ein^'ijhrunfl einer all^u^einen Anme!dungc>-Pflicht für dcn Besitz an Devisen nach dem ^tailde Tages der Publikativn der Verordnung. AnsfkD«»« und AuGsperrutiqen. MiB. Kal?uta,l9. April. Spinner der Fabriken in Narhatti sind in den AnK-stand getreten. « WiV. London. 1!). April. 12s).lX)s) dem Verbände der SchififSwerftarbeiter angehörende Arbeiter sind von der Aussperrung bedro'ht, falls sie auf ihrer Weigerung be-stehc'N sollteu, sich den mit den Werfl'besivern albge'sch!ossenie Blätter aus Newyork melden, hat der Fliegerleutnant Irwing mit se'incm FlugKeusi ^ie Hi^be von N.M) Meter einreicht und damit den Höhen-»oeltrekkorid geschlagen. Prügelei Avische» Se««kla«er« und Nattonalifle«. IM. Gittajevo, 20. April. Bor?^ Mcht kam es hier zu einem Zulsaimitensstoße schen sechs Fmilklanern und zwanzig Natio-nal'isten, in dcsien Verlauf nngeWr sieben Schüsse abgegeben wurden. Zwei Frankiamer wurt^n verwundet. Bis jetzt wurde noch nie-uiand verhaftet. --"T» >7" Kurze Rachrichten. . WW. London, 19. April. Neuter meldet da dle V.oglichkclt einer KelsteHörung des auS .vetsingfors, daß fünif Offiziere!dts sow Angek/sigten geg?t?u sei. Der Sieküt^nwalt batte die Tode')strafe beantragt. Der An'ge« klag^^e richtete an ^den t^erich!slhof die Bitte, dos Todesurteil ouszu-sprechlkn. Auf Grund senen Avbeit. Unsere beiden Vi.ilker niüssen es einander ilnd Lvoner sin^d nicht so neugierig. Der No- aber nur aus die''em Namen des englliselien Volkes" positiscl>e Er»! klärungen ab, die si6)erlich für seine -'^enner^^ ^ und vm, Ink«,ir sind. jTeleyhonkfche Nachrichten Schwee«» DrandungMtd w Nu a- ner in der VergaiMN'heit unvollendet golas-^ des Verdilktes wird das weitere S-trafver fahren einen normalen Verlaus nehmen. Iver Drükner GpkonaDeprozetz. Das Urttil gegen Dr. Baeran bestätigt. MW. Vi litt«, 19. ?lpril. Der Oberste Gerichtshof hat di-e Nichtiglkeitsbeschwerde Doktor BaeranS geg-n die Eiltscheivung deS Lmi« desgericht'es, ini't der Dr. Baeran mn 19. Jänner wegen Mit-schuld an dem Verbrechen der Spionage, soniie wegen öffentlicher (H-e-walttätig-keit zu vier Ialhvcn schlveren Kerkers verurteilt wol4^en war, verworfen und das Urteil des LandeSgertchtes bestätigt. ie englische Nation", so sprach er mit P?s?. Bisher elf Tote. Nuda^^st. 19. Aprjs. (Emphase, „hat nie begriffen und begreift heute weniger denn je. warum diejenigen, die den ^ri.eg vorbereitet l,nd entfesselt baben, nicht das zerbrochene Geschirr zablen sosten. , _______, .......... ................ Ich set^e nicht das geriir^ste Vertrai^en in die Nuda^^st. 19. April. .?>ei>te nach- te Bestvcounstcn in dem Sinne im Äange, wunderbaren ^>roarau?me, durch ^die Deutsche n?ittags ereignete sich in der «Fero!it"-Knops- Bonar Law zu veraulassen, daß er die ehe-land zärtlich gepkle'at werden soll, dainit es labrik in der Schwalbengosie eine schwere maligen konservativen Minister auffordere, gesund und stark uu'rde, und daI in der E^'plosion. wal'irscheinlich dadurch, daß cill in die Regierung ein^utretcn. jetisti'schen Geiirralstabes unter Anschuldi-gmtig der Gpionaste hingerichtet worden seien. WÄB. Rom, 19. April. Generalkommissär Dr. Zimmermann wur«d« heute vom Papste in halbstünbiffer Audienz empfangen. ZM. Veograb, 20. April. Di« tsöiechoslo-wakiisAe Regierung hat unserer Regienmg ein Prosokt zur A'bän»derm,g der Berner Konvention ttlher den intepnationeichgän!gnis fiTvdet Samötag den LI. d. um 17 Uhr vom Trauevhause, Aleksandrova cesta II, aus auf den alten Staldt'friedhof statt. — Der Verstorbene war eine bekannte Persönlichkeit in urrserer Stadt und hatte durch lange Iachre ein Manufak- vtn kovservakiv^A e«qNlches Al«i skerium kn Sich». ?SW.^ „Daily Erpreß" seien von kottservativer Sei-t^ Bestvcounstcn in dem Sinne ini Gange, Unter Ver dürren Vappel. L .Kriminalroman von A. Graner. lirhetzerrech» I920 durch Greiner ^ Comp.. Berlin >V. 3eit benü^t wurde. „Guten Morgen, Tante! Wie hast du cie-schlwfen?" Mit diesen Warten leg4e Iyhanna 5>ut nnd N.eitgerte wog und bcngte sich ilber eine kleine hagere Frc?n, die in einer Fensternische saß. Das Gesicht der Frau ließ auf kl?rperliches Leiden schließen; seeliisch säzien die ha-gere, lbleiche Frau gesund zu sein. Dafür spraclj die heitere Nuhe, die aus ihren Angen blickte. „Gut war die Nacht, Hanna, recht gut," erwiderte sie. „E? wäre wirklich nicht nötig ^^vesen, daß du die Einrekbnng ho-ltest. Der Schmerz in der Schnlter . ist schon vergangen." „Um so besser. Tantchen," erwiderte ?>an-na. ,.Der Morg^'nritt war herrlich. Amüerg läßt dir dil, Hmld kiissen. Ich traf ihn beim Wetterkreuz, und er hat mich ein Stüci Weges begleitet. (5r war so selt'sain heute." „Äe'lt^m?" „Nun — so zerstreut, so sprunghaft in seinen Reden. Das ift man gar nicht oe-wAhnt. 5Mt du schon gefrichstückt'-^" ^ „Nein, K'ind. Ich ha>bc aus dich gewartet.". ^ .„Und Onke«:?" i „Der hat schon .>^afsee getrunken. Er ist zu den.^'»ol.^scl/läger.il hinausgeritten." „Zoll die Anna daS Frühstück hierherbringen?" „??ein! Ich habe drinnen decken lassen. Bitte fahre uiich." Ja, Frau Emuia Brauner mußte in ihrem Falhrstuhl gefahren werden, sie war schon seit einigen Iahren gelähnit. Das war auch der Grund, uie'Hal!!? es in dem etcmü'o behaglich wie elegant eingerichteten Hocl>parffrre des alten, schienen HauseS, das einst ein Iagds6)loß aeinesen, keine Teppiche gab; alle Räume waren mit Linoleum 'belegt und »hne Tür^w^lle. Frau Bränner, noch iinmer se'hr lebhaft uud tatkräftig, führte auch seht noch ein zwar mil^des. al'er strammes Regiment im .^''liuse, und dazu muffte sie balid da, bald dort sein. ^ Während ihre Nichte den Fahrstuhl in das Speisezinlmer schob, seufzte die Franke. „Nun, was gibt'S TautchenV" fragte Johanna. Da senszte Fran Brauner uoch ci'Nnlal nnd sagte: „Du kannst dir gar nicht denken, wie die Gitter an den Fenstern mich beengen." „Sie waren aber doch wirklich notiiven^dig geworden." „Gciviß, .stind! Sonst hatte sie der Onkel nicht so schnell anbringen lassen. Daß wir noch einen Eitt^ruchsversuch erleben mußten!" „Denke doch nicht immer daran, T«ilte! Es regt dich ja immer wieder auf. und daS sollst du vevuieiden. Sei srl>h, daß es beinl Versuch geblieben ist, und daß die Zigeuner aus der'Gegend verschwunden sind." Ein wenig später saßen dic beiden Damen beim Frühstücl und sprachen von Haushal-tungsaugelegenheiten. Da mcldc^e das Stn-t b-enunldchon Anna den Herrn Forstadjunften' von Amberg. i Der juna^' Mann brachte verschiedene Zel-tnn-gen nno Briese, und erkundigte sich nach Frau BräunerS Befinden. Es war schon öf-j ters vorgekonimen, daß er ldein Großl^uzers-dorfer Brefträger. einem alten, hinkkenden Mann, anf l^lben Wege die Postsachen für den Erlenhof —^Bräuncrs Besitz a^ge-^ nc^iumcu und an ihre Adresse befijrdert hat-» te. Rudolf von Amberg war ein sebr gulmü-' tiger nnd gefälliger Mensch. Die drei plauder-' ten eine Äeile miteinander, dann empfahl' sich 5ierr von Amberg. i . Er l>efand sich auf den Dienstgang und war nur im Vorübergc'beu, um die Pc^stsachen ailMlieferu, in den Erlenhof golommen. j Sein Gl?wehr hatte er in der Halle und Nimrod. seinen schö-nen, rel>brauuen Vorsteh-? bnnd, vor dem Tore des abgegrenzten Anwe-slMs gelassen. Johanna l)attc ihn bis vor das Hans begleitet, '^m boben Eisengitter, das in der ganzen Länge des Hauses die Uni-' fassun-gSmauer des Gartens unterbrach, ein^ Reiter sichtbar wurde. t Es war ein Neiner. dicker, schon zimnlich-bewahrter Herr, dessen kurzges^ittenes, graues Haar das frische Gesicht noch frischer erscheinen ließ. „So, so!" rief er vergnüglich schmunzelnd herüber. „Finde ich euch wie'der beieinander! Ihr hal^ ja merliwüi^ig viel nriteinander zu reden! Na, wenn ich dein Aiäutigam wäre, liebe Hanna!" Iahanna lachte, während Ainverg fich beeilte, dem Reiter das Tar zu öffnen. „Ach, Onkel! Fritz ist nicht eifersüchtig!" ric'^ die junge Dam,, dein Heimkehrenden zu. „Und Herr von Amberg ist doch unser gliter Frennd. mit ihn: werde ich 'doch reden dfrrfen. „Aber ja, Schatz! Ersifre dich nur nicht." ent^ssegnete der alte Herr heiter und wendete sich dann an den A'djunnen. „Vküssen Sie schon gehen? Ich hätte J'hnen gern meine neue Flinte gezeigt." Aber .Herr von Amberg hatte keine Zeit mehr. cn seinen TeNer ffestellt. „So! Na gut ist'S!" sa-gte er, na6)dem er den ersten Brief gelesen hatte. „Was ist gut? fragte seine neben ihm si-tzen'de Frau. „Ach der Poiguer ladet nlich für heute ^ur Hasensagd ein. Treffpunkt ist die dürre Pappel. Um vier Uhr soll ich dort sein." „Weim's nur ni6)t regnet um vier Uhr." „Glaub ich nicht. Bis zum Abend hält's schon aus." „Du nimmst aber die neue, warme Iagd-joppe. Es geht ein klarer Wind." „Wenn es dich beruhigt —" „Gl^viß beruhigt eS mi6)." „Also die neue Iagdjoppe! Aber die Ohrennlüße erläßt du.mir doch?" Er sah ihr lachend in die schönen, klaren Alrgcy Sie nickte ihm heiter zu. SV?ow ISA? Ka?v»tser Zilka«? Geit- S sendet: Ist der Absender nicht vermerkt, so werden mi?se Poststücke noch den amtlichen Vsrschvi>fden b^nKde^t w-er^, i)ie für unbe-stcübare Sendung, n ^T^lten. Der montenkminijche Hofschatz. Nach einer Mcldunq atS öi'tinje fsiid die Pl>li>.»et vier tuvwaren^sjchäft in der AleKandrova cvsta inm'. ^rry eine starHe Reihe von Achren war er Dorstan'd des hiizsil?en Han'delSgre' mimnK und Gsmeinderat. Echlusifeiee dn »«erbliche» »^ortbildmiaS-schttle in Maribor. Wie vorixps Jaihr, so wird auch heudes Kauunerail'^schiisses. der die CintraquiSl^ in die l^l^okatenliste verwei« qci-t hatte/verhandelt wurde. Die Bevsamm-luna teschlosi niit 21 stecn'N 19 Ttinmicu, der !steichn>erde ^^olqe zu aöven und Dr. .^ui^tcr-->iL in dle Advokaten liste einßntrastc n. Ein Bauernkrawall in Bosnien? Auö Sarajevo iommt die Meldung, dast c"!:! vorige Woche im Kreise Zvornik zu einem Bauern^-krawall kain. Die Äom-mission si'tr die Durch-führuna der Agrarreform wollte verschiedene Vesltztünier unter den .sirii?g^5sreiwistiqen aufteilen, wox^ecsen sich die Bauern w^sirten nnd zu Schießwaffen priffeu. Die Lionimls-sion war hilflos und mußte flüchten. Eö wurde Gendarmer ie al'S Zvornik und Tuzlar zu .Hilfe qerufen, die die Bauern vertri<^b. Erst dalm tonnte ^die .l^omutifsion ihre Arbeit fortseien. Berhaftunq eines Arztes. W^qen verschie-' dcner Diebstähle wurde dieser Taffe in Celse Lelirlin'qe zu überMgen. Vom Wa^ gestürzt. Der 15 Jahre alte 5tonrad Löichmq, bedien^tet berm H^rulrdbe-sijster Anton Löschniq in Limbui^, fichr Dow« nerSwa vormittag mit einem Wofl^n aufs ?^etd. Ms der Wagen über einen Graben fuhr, stürzte der Junge vom Waqen herab, qeriei unter die Räder un'd erlitt hiebei sehr fclMere VerleHun-M an beiden Fühlen un'd eins stark blutende Rißqu-ot'schl^vunde am Qin-terhaupte. Die televhontfch herbeigerufene Rettunc^sabteilunfl leistete dem Jungen die erste Hllfe und Merführde ihn WS Allssemei-ne Krankenhaus. Tötli«^r Unfall bet Gornja H^olSknva. Am Mltbwoch vormittags erhielt die Rettunsl?« abtoilunig die telephonrsche Meldun'g, das; bci (^Lornsa Nadgona ein schweres Autounglück geschehen sei. Das Rettuugsauto fulhr sofort an die UnfallSstclle ab üuld fand an der Reichsstrahe in der Nähe von Polskaiia d«?? Automobil des Zagreiber Kaufmannes Nikola Stri.pkovie umge-stürzt im Graben liegen. Striza!kiwi<^ hatte selbst das Auto gelenkt, welches an der angegeben-en Stelle zu' schleu« dern begann, an einen Baum stieß und in den Straßengraben stürzte. Stri^wkovil^, der einen Tv'ch der Schädelbasis erlitten war sofort tot, so 'daß die Redtun-gSabteilunq gar nicht nuc^ir in Aktion zu treten brauchte. Vin roher Ueberfall. Mittwoch früh wollte k'sr Invalide Stanislaus Hergamans nach lPobreije heinrgelhen. Auf dein Wege aberi Leitmeritz, tt»egen eines ErbschaftsschwindelsI im Bettage von 500 Millionen Kronen veo^' hckftet. Der iun^ge Mann, der in Wien großen Aufwand trieb, hatte vor ein^r Zeit einem Kaufmann inittcht einer gefälschten notariellen Urkunde, womit er eine für ihu in Prac^ erliegende Crbscha^t vortäuscs>te, 100.000 Tschcchokrou^ii l>erausaescl>windelt. Natürlich mmzte er Mei Autos haben und führte auch sonst ein fürstliches Leben Aber schliesslich kam l>i^r Hetruji dock? au^ der ci^'^'chädigtc' Kmifmann erstattete die Strafan.'.ei^, nnd nun kann der „Gentlentan" im Strasl^ericht.' darüber nachsinnen, was er den Nichtern al-les zu seiner Nechtierti^uug er^^hlen soll. grSs^te Teil des erschwindelten Geldes ist beerits dur6)^^ebracht. Uel^ersall auf einen Wterzug. Aus Trieft wird Aiu ll). d. ül,'crfielen acht l>e- waffnete in der Nähe von Presec^co d?n GiUerzuii Nr. un^ aU'? e'.i^em gou eine nach Peo^^rad destimnite Oelladuus! zu stehlen. Die saubere Gesellschaft^ w^r ta« lX'lloS iuivrn'.iert, da sie direkt auf den be« wus>t>n Wa^qou loe-qiuq. Aber dl" l>^'iun!'r kauieu'schön au. Der Güterzug hatte biuierimanuschast als B^qleituug, die auf di>^ wul'^e er in PobreZje von drei Burschen ohne ^ Ä»!? i^ede Ursache Überfallet,. HergamanS, t^r auf' Ä' einem Auge blind rst un'd erst vor einigen ,-.4. Dangen aus dem Spitale entilassen wori>en! ^ Lle wurde in ÄMensurt ein grcissicher Raub-qeschlagen. Hiebei wurde ihm. mord verübt, dessen Opser der 45 Jahre ate sofort zu Boden !vuch das Msuivde Anige verletzt, so daß der ?lrme in Äesaihr steht, gänzlich zu erblinden. .'!Hergani.ans wuvd^ von der Rettungsgesell-tvveder ins Spital ^scha^st. Der l^en-^armerre gelang es, «die drei Burschen ans--s!?ufovschen. Sie wurden verhaftet uud dent >i<^erichte übergeben. Hoffeniltch wird ihnen .ldieseS recht vanao Zeit und (^legenhei«t geben, über iihre z^hhetten nachzudenken, 't. , — Veränderung in der deutsche« Gesandt» ^^chaft. Ans Beoqrad, 19. d., wird berichtet: ^^r Legationsrät bei der hiesigen deutschen Mssandtschast Dr. Bein wurde nack) Berlin versekt. ! Chiffrierte Adressen. Der „Slovensti Na« «rod" Hrmigt m seiner Nummer vom S0. d. ifo-lgende Nachricht: Wie uns miivgeteilt wird, sittd chiffrierte Adrefsen nach dem n^enen Post-lekileurent unzulässig. Briefe, Korrespon'i^nz-farten usw., die mit chlissriertsn Adressen ver-sel^n sind, werden also den Adressat« nicht mehr zuigestellt werden, svn'dern wie unl^estell bare Posts-mi^nnigen dem Absender zurückge- Marktfierant Georg Gasser wurde. Am 1K d sand man ihn am Morgen, in Heindärm<'ln sonst aber völlig angekleidet, tot in seinein Bette. Der Mund war it>ul nnt eiuem Ane bel verstopft, die Hände waren gefesselt; a'n Halse P'igten sich Würgespureu. An der Schläfe hatte er eine blutige Beule, die von eimM wuchdiigen Hicb niit einein stocke her rilhren dürfte. Alle Kästen und Koffer waren geöi'fnet und ihr Iir.'ic'.lt durchcruandercic wi'lhlt. Zwei An'züge und das gan.'.e voichän dene Bargeld waren geraubt — vermutlich drei bis vier Millionen 8^ron.'n —, wogegen mertwürdi^^'i-weis? die goldene Ubr und di^' Rinlge l^ssers vorhanden waren. Es niar bekannt. daf^ Gasser häufig junge Burschen bei sich k^herbergte. Am fraglichen Abend inn 8U.hr war er mit einem jungen, etwa 20jäh rigen Burschen jie'seben werden. Die s^en-darmerie soll d.m Mörder bereits auf der Spur sein. Ein Erbschaftsschmindler. ^n Wien nun de vor einigen Tagen d-er ?ösähri^e Ernst Meiml, augMimcr Bergwcrk»besij;er aus Lle >'tngrener sofort das Feuer eröffnete, gänzlich üö.'rrasäite Baude e!.'gri.?f .^^ienva-n'.er UtVd ii!'rschw!'!ird spurlos in d.r F-uster-nis. Das Nntsel der „dicken Bcrta^^. Man erinnert sich wohl noch sl-hr qiit an jen's s^ehsalire Pari-5 bombardiert^'. Die uu-glaublichst', n. Pbant-:!ti'ichsten Gerüchte knüvl teu sich damal'ö au die Ej^ifti^nz dieses „^ern .'sVilometer „Ja, die Mütze mit den Ohrenklappen koinmt erst U'M Weihnnchten herum dran. Nnn klingle, bitte! Ann« soll die Suppe bringen. Du mußt doch dein Schläfchen nm-chen nach Tisch!" .,AH," mcinte er. „heute wird nicht geschla' feu. Vor ack>t Uhr komme iä) ge:viß nicht heim, da hätte ich>, wollte ich nach den: Essen schlafen, ja gar nichts von dir. .^t!ute lese ich dir vor." ,.Du lieber. Guter!" sagte?^rau Gmma. „Was bin ich dir — euch ollen schon seil Jcuhren? Nickits als eine Plage!" „Zwischen Eurem Verhalten und Eiupfin--den und —" „Und zwi^ben dem - verzt'ihe — l'-^der-nen Perbältnis, das »«unschen dir uud dei--uem Bräutigam besteht. ??icht so?" ,.^a, Onkel!" „Dein Frii; ist ebe'N ein uioderner Mensch. Der hat so viele Interessen „Ach, lit'ber Onkel," unterbrach ihu sein^' Nichte, „als ob du niäft auch viele ^nteresseu hättest!" „Ak>er ich bin kein SportSmann! Doch da t kouuut die ^uppe! So. Anna — heute trinke Mit trüben Blicken sah sie ihn an. ! ich roten Vierun>diiierzi.g''i'. der Wind weht Er gri-fif nach ihrer weißen, hageren Hand veri'lirt scharf, und da will ich's warm im u^d suchte liMevoll ihre Äucien. ! Leibe haben." „Die Seele des HauseS bist du! Der Kitt,' „Was hast du denn vor, Onkol?" fragte der alles und alle zusammenhält! Siehst du. Johanna. Emma, das bis du!" sagte er herzlich undt „Förster Poiguer hat mick» eingeladen, drückte die Lippen auf ihre .Hand. heute mit ihiu Hasen zu schießen." „O, das sieht ja ^anz feierlich aus!" rief, „Merkwürdig, das; loerr von Aurberg da-die sosben in da? Zimmer tretm«de Johanna.' von nichts eiivähnt?," meinte Iolhannä und bedeutet di^er eruste Handkuß?" j erkundigte sich, ob der Onlkel seinen Hund setzte sich neben die Tante und sah die mitnähme. s^tlich beivl-gte Fran mit zärtlichen Augen! Nein, der Huud sollte zu Hause bleiben, weil Pvigners „Flamm" sich mit Bräuners „Treu" nicht vertrug. „Flaunn" war nämliä) sehr eifersüchtig un^d „Treu" nicht gerade iul Verkehr mit seim'sgleichen. Herr Bräuuer trank heute den Kaffee nicht wie sonst in seinem im ersten Stock gelegenen Arbeitszinmier, sowdern in der Halle, in der . eS einen sehr gemütlichen Fen>sterplatz gab. - was ficht i)ich an?" fragte ihr Von hier aus konnte Frau Gurma auf die i mallervsche Au him'i^rblifken und auf die an „Di^er Handfuß war der Punkt hinter eiuer Liebeserklärung." antuwrtete Bräimer freundlich. , ich deinen Onkel geMun^gen habe," setzte Fre^' Emma unter Tränen lächelnd htnzu und sah dabei sehr Mcklich auS. Frauleni MlleSka seufzte. „Nun ... Onkel. .'^Mte nachsinnend ins Weite. „Einen hochgowölbte Brücke, die den reißenden Do ^'ergleich habe ich gezogen," si"5 t^^el^ehÄlzes und sogar dessen Plaue iu Händeu habe. „Echo national" v>er5ffent'licht einen IX'utschen Bericht, der die EuOebunasgeschich te der „dicken Blerta" darstellt i?ud beim fran zöuschen Vormarsch in die Hände der Frau zosen ssefa^en fei. — Venn da>^' alles waln' ist dürite die Furcht -der Franw'en vor dies'n? U'.cheimlies^en Geschütz sich endlich in das Ge fi'chi der Berubiliung verwandelu. Amnndsen slihrt zum ??ardn»,l. Aus Ala^ ta wird telif'flraphiett, daß Noald Auiuudse am 1?'. ld. m!t eineln .Hi'!'.'.scl''^itten uacl) Waiu Wrigb abu<''fal)reu ist. Er will iui ^^uui den Nordpol auf dem LuflN'em' e'reicben. „Menschenfreundlich:" .Einrichtungen in Amerika. Wie aus Neivnor? l^ertchtet ivird ordnete 'der Goii^iern^'r d,es ?taate^ New'' da an. daß Hinrichtuns^lu fortan durch Ga zu bewersstelliiften seien Tie ^^uni Tode Vev urteilten iverdeu nach Verkiiiüdi'giing des Ur teiles iu einer beiend''rcn Zelle uu^teriiebracht i'nd dort ohne vorherige Auki'kudiguiiq in ^der Nacht während des Schlafes d'uch au^Hri? liiendes Gas ins ^^eiiscits b- fördert. neuer Carzlso. Wie „^l Nuovo Paes.?" niel^^t, erfreut sich in Amerika der italienisch? Tenor Giulio Eriiiii einer I^«iaften S»)invathie; man «st ü^er,',e>''''t. das; er suh Nachslisger Caruso filä.n.',end b^haichten iver^ de. Erimi hat anaeblich EngasteinentSc'ubote des Metrovolitan-THeaters in 'Newtiork und and'.'i^er anierilan. .Kun^'tuntern.hmuu'gen zu außeraeivcvinlich vortckchasten VedinguU-geu erhaUen. Aus dem Gerichtssaale. Ein rabiater .Kellner. Der ti^endarmeric-wachtineist'r Ivan Kra'iner in Studenei bei Maribor hatte ain 7. Dezember v. I. den Kv'llm'r Franz .Klemeni^k in Maribor wegen Nebertretuns^ der Koutuinazvorschrii^ten und Trunkenheit bei den Behörden angezeigt. Als .Kraiuer ain 15. Feber d. I. init seiner Gattin in das Gastl'aus Senica in Maribor kam, san-d er dort den .'»ileiUt'n-^c'k vor, der den Wachtuieister soiort s^eim Eintritte in l^e-aen-wart der Gäste mit den Worten lx'qrüßte: ,.^cb'auen Sie, daß Sie veiietm>iuden. Sie 5.'>undesvcsser!" Er wollte sich noch auf den Gendarni s!lir^?cn, doch bi.'lt ihn der l'^astwirl zurück. VoiN Kreissd.'richte inurde i^leni^uSc? n^aen Uebertretuiig nach Paragral>b 10^ de) serbischen Straf!pscj.>es zii Din.ir G''ld-' strafe verurteilt. Ein liebenswürdiger Sohn. Der Befijz^er Ic>ses K^ristof in Gas, Bwir'k ^^urribor, kani am 2. März abl'nds zieuilich betrunken nach Hause. In seiiier Trnnkenheit begann er uiil seiner Frau zu streiteu mid wollte sie durchprügeln. Sein Vater Andreas K'riftof vertei»' ^igbe die Schwiegertochter. Das brachte den S^n so in Wut, daß er inrt einein Stock Mlf seinen Bater losschliig. Der alte Mann erlitt dabei mehrere leichte Verletzungen ain .Kopie, an den Häniden un-d an der 'Schulter. Da'' .Kreisgericht veriirteilte deu liebeuc-würdigeii Sohn, der gestänidig war, zu ein.ul Monate Kerler. DolkSwirtschast. Die dritte Mustermesse in Ljvttj«»« wird iu der Zeit vom 1. bi? 10. September abgc^ halten werden. Anmeldungen sind an Messeamt tu Lfubijana zu richten. Äe Srvffnupg der Aaareder Vtustet«esse. Wie bereits bericl>en Jugoslawien un'd Oesterreich iu ^rast. Reisegepäck uild Hunde ki^nnen nur bis zu s'^nen österreichischen ^tauouen besörd^.nt werdcn, ür die rui Tarife die Sät^e voii ivr betretenden l>ilellzüoei'c^ang'>station ciitlwlten sin^. Dies gilt auch dann, ineull unsere Stationen nicht nler direkte ?iabrka'.ten bis zur Beitim-ini'ng^.station, solidern nur bis zu irgendeiner an^etVil österreichischen Station, ^dle in derselben Neiserici/ti-ng vor der ^eitinnnum?)-tation lik'''^z>'it" Tomitag den mi' ßer Mtnt (v.c-'stssi'l'! des .'ixrrn M. ^-^ivilsli, '.Vlitql'ed d!.'r ^'jiibljanaer Ot>er. 1. M''f'k?''r!ki bio»koo. «c't sicst^rn clelaNAt dtZs siiniatti^^c' Drami „Sauin" .^ur ?c>rsi'chrunfl. Die Bilder s!ii>' »'nd '..lir s'-;", die l^'^andl'inq lell'k? ist snnnnen^. Tcr ba» s'ai-« kcn ?tutlan^^ qesunt.en und ist nichk .^n bezw^'i-keln, das^ s'ch noch „^aiiin". d»>iS in slawien ersten M.'.le aee,cl.eil wi^k'. werd?!'. Mestttl kino. „Der emitie .'iinnN'f'', eiil Ht?rr1'» Trama in -t ''itleü itiit Leite ^iciiminn in d.'r >!)!in;'trvsle, nekst den? ^^nstsuicl „Ccss untkr ^^lira'.es" in ? Aktoik. ivirl^ Eenntag »nt» MlMtaa pc'rsjefiihrt weidkn. Goort. V. O. !?. N. ??. Für di" am Sann'^ka swtlfin» dend.u ^^i^^rtlspiole wnrden foli^en^e Lchitdörilli« tcr bostiinlttt: '^.liaribor—7,lir!ia !!>err ,7ran!^: Evoboda—''^.-tttj lMist-'rschaf! in PtiiZ) .Htrr Ne-ii'.ec. Dienst am Euielplatz: .'oerr .^ur ÄcinUttis t^enonimen wli-.dei: folaend? Wetkjpiele: Nasiid—A. C. Ccljc in Celfc und:'tei. Zv5boda-^ Res. Ptuj iil Plui. S. Ilrija-Ljulljatta — 1. G. T. K. Morlbor. Tcr !V'^eist?r pl^il Clowenieli. 5. K. ?'^lirij.i. trüqt kn!t den« hieiii^tül E. T. A. Marbsr am Sonntag den L2. uni licilb drei lhatb 1?^) Il^r eiiunl ^-ui'.bl^lltainps nus. 5. S. K. s^tirija dat bereits bencr schsn einige schöi»? ülimpse mit ?l>issandsmannschaslen ausqetraaen 'ind wie bekannt, im besten ^nse. Tns Publikum wsr!> also wieder Geleaeiibcit kwben, in Maribor ein gutes Spiel zu selun. Tie ?lalseii sind bereits um lialb 2 flialb 1t) Ubr geofsnc:. Anfstelluig der Pampsmßinvschaft beiin Tpifle ?. ^lirisa-Liubliana—S. Zs. Mnrtbor: Fiir 7,lirisa: Sollte". Pretncir. Beltiam, >>»<. .'^npon-i°ie ?, .^,u>'an("i5 Zupauei-Z I. U,"ak. Oman. Zitpaln*i(^ t, Vidmajer. — Für Mar-bor! Klaier, Ä^aqner. .^krnt'ar, .?>rek<"ak. Stauber. Marufig, Silnon5.iö. Lcnass:, V^>grinec, Bratot, Prü?ko. Verelnsna^klchten und Anmndigungtn. in der Nrajska tlet. TamStag den lt. d. M. fint-et in der Orasska klet ein Kon/^krt der vallsiän^igen iki-ipelle der „Trava" statt. Beawn halb :'?<> >^l?r. (Eintritt frei. .^Zl^ Ysnr (vss^nliart-Kur. (?in raÄikalcs Mittel zur Beieitiguug von Hilhncraugen gebrauk^ te der Landmaun Vogel zu Neudorf bei Varel ii! Oldenburg. Er hatte auf der kleinen Zche des linteu Fus^es ein großes Hühnerauge, daS i^ n sebr plagte. Ztir Beseitigung des UebesS ivollte er kein Geld ausgeben. Deshalb nahm er Meißel und .Hauiiner, setzte den Fuß au>f einen .Hackklotz und schlug sich die Zehe samt dein Hühnerauge ab. Mit cinein Schiveins-darin verband er dann die W»mde. Dvtte. Zlir'ch, ?0. April. sl5igenber'i, ÄiM 0.<Ä77K, gch. !^ronc t>.l^l)775. Budaipost O.lZ, WiWKM 0.9125. Sofia - t I e««eT ^Bs«Vv«eD»'r NÄKter 90 so^Kl7 't92l' ^ Aus aNer Welt. ' TSaS kostet ei« Bart? Malionkschl? Blätter berichtm über einon recht erhelterndcn - ZwüschensÄll des Kcnnpses M'vschl^n ^asckstcn und Sy,^iali!stm. Dcr sl>zmliit^sche Mgcord-nc'to Modilqmw wurde ^I^lrzlich in Rom in eilrc Nolnerci mit einicfen ^-kKscistie'n venvi!!-kl'lt. Er wurde übcnvälti^t un/d die Fascistcn schnilttm rhm >den Bm-t ab. Ter Abc^eordne-te hat numnehr Wilsten dicier V-iuiHaltung seines (^e'sichts die Slsjadem'rjtiMac^e ge^en di? betreffenden Fasclsten ongchrengt. Er t»e'r(^chnete dcn Wert si.'lneÄ Bartes auf rund, eine Million Lire. Ein it.iriniii'che'? l^^eiicht wird sich o?o demnächst mit i>er Frage zu beschäftigen ha^en, ob ein Bart tatsächlich diesen doch etwas zu hoch gegriiffenen Wert be-sitzt. Elefanten l>esetzm das Konqoland. Nach offiziellen Telegramm?n der .^iongore^lerung hat in -das Gc'^et um den LeoHokdisee ein Einfall starker ElcfantontKrden stattgefun« den, die die Kulturfläch? des Gebietes verwüsten und die Ernälirun'g der Bevölkerung gesäijvden .Die Elefanten lsaHen bei chre-n MasseneimaN zahlreiche Plaittagen ni^dergc-tieten, junge Pflanzungen vi^lliq iiernichtet die B'.'völkerung in ?sn^st und Echrecken r>er^'eht. Tie EingüHorenen weiigein sich auf sie Jagd zu machen, und verschiedene Tör« ftr sinid von ihren Einwohnern bereits verlassen »Vörden. Die Kolonisierung Palästinas. Der wrz-lich von PaMstilva mich Europa zurückgekehrte Zionistenführer Dr. VerMann gibt Ein-zelljeiten i'^ber «die >wloni^ation Pa-lästinas während der lekten zwei Jahre. Es sin^ in die-seim Zeitraum 35.l)W Meuchen eingewandert, der strSßte Teil von thnen ans Rumänien und ei kleine Bahnen gebaut wor^ den. Man hat vier Tiedlu-n^en ^geischaffen mild vier erstklassrffe Faibriken angelegt: ei< ne sMeh^l-) Mühle, eine Zistelei, eine salbi'kk un^d eine Zoinentfabrik. Tr. Wei^H mann meint, daß Z^r Boden Palästinas kei^ nes:r>egs unfruchdl^ar, isondern nur viele Aahr^undcrte hindurch vollkominen vernach^ lässigt wor^den fei, er eigne sich 'bei richtiger Kultur aber ausgezeichnet für Kornbau, f^-^r-, nur für BauMrilcht? wie Oran-gei?. und seS e^^niso geeignet zur Aufzucht von Rinidvie^i und GeMstel. Kleiner Anzeiger. drrlW^ent» Kleiner Vetttz fllnfoierlel Stunden von Marll)or zu verkaufen. Näheres zu erfragen Komnica Nr. If». 312« i OckSner Vauplah slir zwei krauser. Ecke, fast etadtzenlrvm, ; Parkmähe, preiswert. Anfragen unter .0. M.' an die Verv. 3!84 „DafOnklt^^-Echreibmascbine für Reise und Büro. Alleinverkauf Ant. Rud. Legal. Martbsr. Slooenska dtlica 7. 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