WM'WWrilM ' P?»I» Mn »k»«»,»'«»! «0vI»««tIlOl» «WssMdON lA «70» »o«,«» V«ni>f»Iwi»g «>< v««k6n»«>i«M ßi». L0S^: «K«I»0». Gl. 4, w »I00RK0. SImIiW V. ^OllGDA^ »»I «5. ?> 6« "4 '«nnG^^ozz »» u>. « tl. » VI», «t <« l»b»Ig« ^«1—6 MM»«. HS vi» kiaisiai««» b dib s 0«. »I«b» wwmlG?^ Mamiim iitimm »SS Ehe-Ä?ioratorium und Städte-Säuberung Aampfmethoden gege« Ledens«itt«lnot in Rußland. Ter Bcgini» des Jahres 1SS3 steht in Äowjtt-Rubland im Zeichen einer gewaltt-gen Zäuberungsaktion, wie sie sogar dk' vie.geprufte und an einschneidende Maßnahmen der Regierung im Laufe t>er 15 Jahre der Diktatur gewöhnte Bevölkerung Äowjet-Landes bis jetzt noch nicht erlebt hat. Die schwere Ernährungskrise, die infolge deS Versngens d?r kollektivierten Landwirtschaft die Sowjet-Union bedroht, machte sich in den lctzlcn Wochen besonders in den Großstädten und Jlldnstriezöntren bemerkbar. Wegen deS zllncl)uiendcs Riesenlandes als wachsames und gestrenges „Auge der Partei" sungieren und vor drakonischen Mitteln n!cht zurnckschrek-ken, sollen, um die Passive Resistenz der Bau ern zu brechen und sie zur Erfüllung der uen zugewiesenen Arbeitspflicht zu zwingen. Um die Sorffe der Verpflegung der Arbeiterschaft in den Industriezentren von sich abzuwälzen, entschlos; sich die SowZetregie-rung gleichzeitig, die Lebenmittelverlorgung der Industriearbeiter den Betriebsleitungen zu überlassen. Bon nun ab müssen die Fabrikleitungen und Betriebsräte selbst für d'^ Zllteilung von Produkten und Gebrauchsgegenständen an ihre Belegschaft aufkommen. Durch diese Regieänderung kann selbstverständlich der Mangel nicht auS der Welt geschafft werden, und der russische Arbeiter wird weiterhin den Riemen enger schnallen müssen. Allerdings werden die Zentralbehörden in Zukunft w der Lage sein, sich von der schuld an der schlechten Bersorgunq der Massen freizusprechen und sie auf die Unzu-känglichkeit der Fabrikleitungen und Betriebsräte zu schieben. Endlich wurde, um die Städte von den allzuvielen (sik'ru zu entlasten, noch zu «»t-nem neuen INittel gegriffen, das wohl auf dem l^ebiete der polizeilichen Bevormun« dttNli der Bev^^lkei nna einen bis setzt nie erreichten l'^Zipsel darstellt Metternich, ^r Schöpfer des Piilizcistnates, würde sich vor Gegmaktlon verKleimn Entente Beratungen über die W ergreifenden Maßnahmen in der Waffenschmuggelaffäre Beograd, 23. Jänner. Verichte« a«» Genf zufolge traten dort-selbst dle Vertreter der Staaten der 5ll«i. neu «ntente M einer Veratung Über die gegen Oesterreich ln der Frage des Was« fenschmuggels zu unternehmenden Schritte zusammen. An der Beratung nahmen der tschechoslowakische Außenminister Doktor B e n e S, der jugoslawische Delegierte «onstautlu FotiS und der rumSuische Delegierte Ant « nladeS teil. Spii-ter beteiligte fich a« der Debatte auch der franzAfische Delegierte « « ssigli. «ach dem „Echo de Paris^« zu urteile«, wird sich die französische Regierung an der von der Kleinen Entente in Aussicht genommenen Aktion beteiligen, «rund. sWich wurde vorläufig uur beschlos^n, den Völkerbund aus die Tats«^ dieses Vafstnschmuggels ausmerksam W machen. Ruchmittags sindet eine Sitzung des ge-uamite« Komitees statt in der die Detail» der Aktion der Meinen «ntente durch beraten werden sogen. Fafchlftenabenteuer in BrUnn 50 Abentenrer unternehmen einen Ueberfall auf eine Jnfan. lerielaserne - Der Räoelsführer ist flüchtig — Ein hiebei Verwundeter gestorben B r ü n n, 23. Jänner. In der itiacht voi, Zainstag zum Sonntag unternahlnen etwa .^0 '^rsonen einen iniß-lungenen Angrifk^ auf die uaserue des 43. Jnfanterieregiinents. (siehe Äite S! An.nt. d. Red.) In dem dadurch entstandenen Geplänkel wurden fünf Personen rerletzt, davon drei schwer. Einer der schn^erverlekton ist k>ald darauf verschieden. Dieser Ueberfall ist das Werk eines ei^al-tierten und als Abenteurer bekannten Re-scrveoberleutnants namens Ladislaus K o t- zinek, eines Gutspächters, der die ..Komplizen" in zlvei Autobusseir durch verschiedene Borspiegelungeu in eine Schlucht bei Löisch führte und sie dort überredete, einen Angriff auk die Jnfanteriekaseme in Schlmitz zu machen. Die faschistisch gesinnten Teil. ne»imer dieser seltsamen Expedition überkletterten die l)inteve Mauer der Äaserne, worauf es ihnen gelang, die .Hauptwache zu entwaffnen. Der Kommandant schlug j?doi'abinett zu einer Sikung zusammen. Die «Ätewelle rückt vor. Pari s, ZS. Jänner. Die »Älto.v,Äe. dl« nunmehr auch üter Frantre'6) hercingebro' chen ist, hat in Paris die Temperatur auf 7 Grad uiUer dein lÄesriervunlt sinken lassen. An den AÄsten und iu, Osten Franlre! cin den Wanderstab l>erwiesen zu werden, benvist die Tatsache, dah allein die Paßstelle, die die ettva zehtttauiend Mann starke Belegscl)aft der Moskauer Elektrowerke m,i neuen Pässen zu versehen hatte, 790 Arbeitern die Ausweise verweigerte. In der Be gründung wird erklärt, i4O davon entpuppten sich als« Weißgardisten, 250 als ehemalige Großbauern, 200 alS Faulpelze und Gchwän zer und die restlichen 200 als kriminelle? Clentent. Man kann sich leicht vorstellen, welche Pa-.lik sich der Ber? kerung Moskaus bemäch-tigt hat. die in ihrer Gesamtheit von den polizeilichen PassiteNen auf 5>erz und Nieren geprüft wird. Als merkwürdige Auswirkung dieser Panik konnte in Moskau und anderen Ttädten eine gewaltig aufsteigende Flut von Cheschliehungen und Ehescheidungen verzeichnet werdeit. Durch die Ehe mit einem zuverlässigen Part,ter und umgekehrt durch eine schttelle Scheidung von einer wenig zuverlässigen Persönlichkeit suchten viele Tau-setlde von Menschen der Gefahr der Ausweisung zu entrinnen. Die Sowiet-Regierung ließ sich aber von 'olchen „Bagatellen", die sie als unnützes Neberbleibsel de? „heuchlerischen bnrsterlt-chen Welt" betrachtet, nicht beirren. Kur.^r-hand erging ein Dekret, das alle Ebeschlre-sjungen und Ehescheidungen in den wichtigsten Zentren des Landes bis zum 1. Aprtl, also bis zum Scheuß der Säuberuniisaktion einfach verbietet. Die Welt, die schc'n verschiedene Moratorien gesehen hat. wird angesichts dieser neuen Verkündung sjir einen Äugenblirk den Atem anhalten. Ein Moratoriuln, so was hat sie noch nicht ge- Mariborer Zeltimg^ Nummer S3. Dienstag, den 34. Jänner l93Z. lch.'n. bolschwistisch.'n Regime A^bührt die zmolfclhaft« Ehre, die lang? Reihe seiner diktatorischen Mas;regeln durch eine neue c^ekrönt zu hab'n, die in der Geschichte der Menschheit ihresgleichen sucht. Um die Re-kordleistung-en d?s Fünf«Iahresplanar'ei 'iielt der hier .zu Gast.' lveilende oslcrreirliist's'e Bilndeökan^zler 'Tr. D >? l l f ni', eine Rede ütier wirt''lji' Vie^eransbau-pro^ü.eme. ?er Siianzler, dessen Veiuch ein Snmbi)! dc'r ^-reund'chaft ^zr-'sch^^n Vaf;ern und ^I^elterre ch vom Min'''tervrusi-d?nten Tr. e l d im Namen der '"a',r;'cht.'N Ztaa!?rc^^:erung tegrüs'.t wurde, fur^^rte u.-/nie Cr^veiteruna des Wi't'ckKls srann'??. Ter s''sttrrei6,'s^/e Pundeskan^zle? erklärte ^erner. d'e .Eleinstnaterei von 2^ ?taa!en im europäissliel? '^aume, die vielfrich gegeneinander Virtsch.i't^volitik treiben, sei eine ire'enlt!c 1,!?''ass?e aller (5r'chiiiernlnil?n Er betonte, d.is^ ^^lterreich »l^n der Ueber^eu-quin acleitet s^eniclen sei, im gel^ensi'lti^on vertrauen intcrnatil'nal einsiegan-siene Vc'r-pflichtunsil'n crlcdisi?n zu niüfsen. E? liesprach aucführlicb die füniiste ^st>.'rr?ich''fs>:' An-leis)^, die lc'd^r so mißl.'erltandcn wc>rden sei. I71 .den ict^leu Tlis-en s'as'e mchi!che N.'liierunf' ousb nicht henie^'en. Tr. T.^ssfils', lct von d.!r 1 einigten Staaten, (ialoln Cvolidge, in Ply- feyung des fritheren Präsidenten der Per-1 mouth im Staate Vermont. Masary» über die „starken Männer" Bon dieser Seite we»de Europas Heilung nicht kommen — Für den Zujammenschtuß größerer Wirtjchasteemlieilen Masaryk wie folgt: „Deutfchland hat den Ki:ieg nicht verloren. Es hat ibn auch gewonnen. ebenso wie Preuhen schon I8<^ bei Jena seinen Befreiungskrieg trotz der Nieder läge gewann. Die Frage ift nur, ou und wie Teutichland se nen Tieg auszuniitzen verstehen wird. Ich denke dabl?i nicht nur an den inoralifchen, sondern auch an den mili-täriichen sie?? Deutschlands. Deuts l'land hat Fel'ler gemacht, und die deutsche Diplomati? und militcir 'sche Z^ührung war. tvie es ihre Kritiker selbst sagten, vielfach mattgelhast^ Aber im grossen und ganzen hat doch auch di? deiltsche Organisation sich im .ttampfe gegen fo vie^'e l^^egner ten^ährt. (^^erade die deutsche ?'''chtigkc't gibt mir das Ver'runelt, das^ sie noch ihre jetzigen Uel'el l'ls'eri'.ünden wird." B e r l i n, 22. Jänner. Zn der „Boss!scl)en Zeitung" veröffentlicht der Schriftsteller A'erner Hegemann elne Unterredung, die ihm der tschechosloi^i-a. tjs^ie Staatspräsident am 17. Dezeml>sr v. I. gewährt hat. Zunächst erklärte M a f a r y k. er zweifle darair, daß „starke Männer" vom Schlage eines ^ril-'drich des Ziveiien oder Nap-iieon Bonaparte dem kranken Europa l^nesun^ üringen könnten. Dies dürfe man aber auch nicht von eitler unvollkommenen D'mokratie erhoffe^,. Tie inangelnde kulturelle Borbereitung der Wählermassen sei ^er Aufgabe auch Nicht gelixlchsen. Das gesamte Problem sei nicht nur ein Politi'ches, sondern iin Krunde ein moralisches. Lesen und schreiben können lmrche noch keinen svsser". Wähler nnd /ose die l^rund'rage n'cht. Die mei--ster schulen seien vorläufig no5) wie groste Ilrankenliäuscr, in denen allen Paiieiiten zur selten stunde die'slbe Medizin vrabreicht wird. Einige mogsn daran g^nd werden .tnd d!e anderen darunter sckiwer teidcn. Ver uollkomnntung und ^ndividualisiernng deS Uttlerrichtes wäre ein J^eal, ivenn ed nicht so schrecklich viel Geld kostete. ! Präsident Masaryl stellte die ^Z^el^auptun-aen des An?erilai^rs .^nickerbocter als ü'e^-^ trieben hin nnd erklärte er, dast er die w'rt-> ichaftliche Reltung von der.t Zu'am.iK nschluf; l zn grösjercn WirtschcstSeinbeiten erioarte. 7/le Zerschlagung der Donaunion'ir<,ie sei nnrcrmeidlich gewesen, da n'.an mi'. siegreichen yabslnlrgern nicht hlitte zuiommenarl-ei 'cn können. lieber Dcn ' > chlan d äun^rt- sich 6»n N'ue« teuer tn Nonerdam Zwei Dinge Die für elne franzvsisch-iialknische Einigung find. — Vine französische Stimms. Paris. S2. Jänner. <^vala). Im Zusaminenhange mit den letzten Ereignissen in Mitteleuropa sowie auf ^em Balkan beschäf.igt sich Victor Ba-ch in der )entigen „Volonte" mit den D rekliiien der itouenisckM Pelitik. Bäsch kommt hiebe! zu folMtden schlüsfen: Verhatidlungen sind ,zmei Din>^e nötig. Ter Wunsch au^' der einen wie anf der anderen Seite, zu einer ehrlichen Verständigung zu gelangen. Für Berk>audlnnlien ist ferner eine genieinschaft-liche Basis ersorderuch. Eine solche Bafis befteh' aber .zwi'ck^en Frankreich nnd Italien nicht, denn Frinlre ch will den Frieden. Italien will den .^rieg. Es ist unz-veisell^ast, dafi Frankrx'ich an der Sicherung des Frie-deits mitzuarbeiten hat, nnd selbsr lvenn es tnit dem leibhaft gen Teufel verhandein mslfjte jiailn man aber von Frankreich verlangen. daß es in seiner Selbstaufopferung so weit gehen soll, um soaar Demiltiqnnsien ein.z istecken. .?^errtot, schreibt Ba^ch. habe in edler Aufrichtigkeit erklärt, daß sein? Tou-louser ^!ede in Italien nicht die ^n erwartende Stimmung ausgelöst hat. Mit diesem Italien eines Benito Mussolini seien Verhandlungen nicht mehr möglich. In Rotterdam, wo erst vor wenigen Tagen daS gröszte Varieteetheater Hollands durch ein Schaden-sener vernichtet wurde, wüte !e erneut ein Großfeuer. Wie man anch auf unserem ^'ilde vom Schauplatz der 'Katastrophe ersieht, brann-!>.n vier Gebäude vollkom-'uen aus. AnW'aa auf mandschurisch Rlaieiuni'Smanner Der mandschurische Ministerprüsident schwer verletzt. — Verhaftung eines Generals London. Jänner Die Agentur Kuomin bestätigt die av.^ Schanghai eingetroffene Nachricht über einen Anschlag anf das ^'eben des l^berbe- dfchurifchen Minifterpräsidenten Tscheng-siuhfuak. Den Anschlag verübte ein junger Mann in dem Augenblick, als der Gene.al und der Ministerpräsiden beim Verlassen des Bahnhofperrons von Sing Hing im Be« griffe waren, ihr Auto zu besteigen. Der Attentäter feuerte mehrere Schüsse ab, durch die General Muto leicht, der Ministerpräsident und der Chauffeur hingegen fchiver verletzt tvurden. Der Chauffeur ift nach der Einbringung ins Krankenhaus gestorben. Wie es sich herausstellte, ist ku?r Attentäter Mitglied der nationalistischen chinesischen Bewegung. General Sing Lia, der Gouverneur der dortigen mandschurischen Provinz, wurde sofort sufpendiert und verhaftet, da nian annimmt, daß er mit den Verschwörern in Verbindung stand. SNo von Havsdurg in Deslin U Unser Bild zeigt die erfte Aufnahine des älteften Sohnes der Exkaiferin Zita von Oesterreich, Otto von Habsburg, in Berlin. UederfaN o«k «lne Dtllnei' Kaerae Alis Prunn ivird vom 22. d. gemeldet: Heute gegen l Uhr nachts versuck)ten üv jtinge Männer in die Kaserne eines Jnfan-leriereginlentes, die sich in einem Brünner Vorort befindet, einzudringen. An der Spitze der Schar befand sich ein Reserveleutnant, der als abenteuerlustig belatint ist. Er hatte die Leute unter der Vorspiegelmig angeworben, es handle sich darum, die Teilnehme! an einer faschistischen Versammlung vor Ue-Verfällen zu fchü^n. Die Burschen hielten t» einein Graben iii der Umgebuitg von Brünn gegen Mitternacht eine Besprechung ab. A^r Reserveoffizier überredete sie, die Ka'erne zu überfallen. Einige Burschen überkletterte« die Mauer des Äasernhofes und enttvaffne» ten durch List die Wache. Ein Teil der Angreifer wurde nerhaftet, während die^ gen nach kurzer sch'.eßerei die Flucht ergri^ fen. Jln Laufe der Schießerei wurde ein An greifer getötet, wahrend z'.vei andere verletzt wurden. Auch zwei Soldaten wurden verletzt, einer davon schwer. Im Lande herrscht vollkommene Ruhe und Ordnung. Die Ocffentlichkeit verurteilt einstimmig diesen kindlichen Versuch, der voll-kontmen vereinzelt blieb und der dev^rt schwere Folgen hatte. Aa«eradentre«. Der englische Flies^r k, 0 p e ist auf der suche nach oeul auf seinem London — Äap-stadt-Flug in den Alpen verlorengegangenen englischen Flieger H>lnkler selbst rierschollen. f'l'lsf'iibers der ia''l'ni''ckien ^riin ei? ii? der ^V.'an fnrrht^'t. dns; er einen Unfall im Sim-Mandschurei General Muto und den man-^ pli.'Ngebiet erlitten hat. FF Japans „Aufrlchttgkelt Außenminister Baron Uschida über Japans Vorgehen in der Mandschmeifrage — Ein Exposee im Abgeordnetenhaus WWW NM.' ... Die Schlacht von Leticlo vor turzoul wußte di^' Welt nichts der Eristl.'nz einer Ttadt, die Leticia h.'lszl. plötzlich ist sie berühmt gewor« 5ic liegt in Südamerika, am oberen .'liuazonas in der Nälie von Ecuador, ge« AU Colttmbiet? uud ist von Peruanern besekt. ^ie ist die Hauptstadt des eolumbia« nijck)ett 'i?l!llaz2nas-'Äommissariats unt» hat etwa lO.OlD Cinwohncr, meistens Indios. ^liirzlich hat sich Columbien entschlossen, ^^'cticia zitrüklzuerob::!!!. Obwohl diese Stadt »»>.'rhältnivmci^ig nahe an der Pacific-Küste liegt, ist sie leichter von Westen her zu erreichen. Und so hat sich die columbianische <^!otle durch üen Pauama-ttanal nach der Attla^;onns-Ml'indung begeben, um von dort UU'5 suoinauf Leticia zu erreichen. )ll>^r d<'r nach Leticia geht über Brasilien, und die brasilianische Ncqierunq l)at klipp und sl<,r erklärt, dos; sie die Columbianei «ichi durchlasten werde. Jetzt jedoch lomnit gailz unerwartet die Meldung, dasi die columbia-nischcn Marine^strLitträste sich ^'eticia nS» szern. ist eS möglich? In Tlndaimerita sckieint ec. nickit Kehcui.'r zuzugehen. Tie columbianjsche Flottc besteht nuc. drei Kanonenbooten (wovon ,ilvei Flugboote sind) und l0 weiteren noch kleineren Einheiten. Die columbianische Armee zählt auch MX) Mann Davon beteilillt sich etwa em Drittel an der Leticia-lZxpedition. Die pe-ruaniscl>t.' Armee ist gleich stark, die peruanische Flotte allerdings starker. Denn die Peruaner l)aben zwei geschützte Kreuzer, einen Zerstoz-vr und vier U-Boote, fermr fünf andere (Einheiten. Jedoch scheinen die Tolum-bianer zur Zeit schneller bei der Sache zu sein. Auf l1')sclsil'ilk!mde uersiäiern. mit ccm ,'frau<'>?»ose'»Wc'sser f'l!inzenl>s l^rqesmisi? erhielt Dci» „Frl»n^^-^oses"-V'NenviNer W ,slen Avi'tt'okcn^ i>ni> ?''<'VN'ih.ittd« klmg»;,, erhästlich. Kien i>eranstnltet IVA?! eine große wte?na-tionake KochkunftnnSftelltmg. Wien, die Stadt d^r Kongresse nnd Aufstellungen, steht Heuer in» Aeichen einer großen internationalen Veranstaltung. Im Berein init dem Ministerium für 5)an del und Perkehr veranstaltet der Verband der Köche Oesterreichs, die Vereinigung der Hotelbesitzer, das Gremium der Hoteliere. der Zentralverband der österreichischen .'^^o-teliere und die Genossenschast der Gastwirte Wiens in der ,^eit vom März bis ll. April in den Räumlichkeiten der Neuen .'Hofburg eine große internationale ^loch--knnstauSstellnitg. Dieser auf lireitester Gruud läge gehaltenen Werbeschau schlieft sick» eitle Sonderausstellung der Väckerinnung, so^ ivie des fleischverarbeitenden Gewerbes und der ,^nc?erbäcker nnd «Konditoren Wiens an. Nahmen der Ausstellung an der der bekannte Ansstellungsfachmann. Ministerialrat Prof. Klemens F r ö m e l vom Bundes^ Ministerium für .Handel utld Verkehr mit wirkt, finden eilte ganze An^^ahl Kongresse nnd Tagungen statt. Ausierden« wird unter der Oberleitung des Wiener Crnährungö mlssenschastlehrers und StoffmechselforscberS Geheimrak C. v. Noorden in vraktischen Vorführungen die ?^rage der sachgemäs^en Ernährung gesunder und Kranker behandelt werden. Zu den interessantesten Abteilttngen dieler Ausstellnng wird sich die vom Vnndes-m'nisterium für '(Kandel und Perkehr anschließende Ausstellung „.H5fische Tafelkultur in Oesterreich" gestalten, die in einigen Sä' ten des ersten Stockwerkes untergebracht sein wird. Dt^'se mit grosser Eorgsalt zusammen-' gestellte Allsstellung wird ein Bild der bö" fischeri ^aselki^stur der .^'^al'sbnrger, beginnend vl'n 'V'.iria Theresia bis ^ranz 'Joseph l. UN?". lekten cwfkoch deS i'er'tliv!>....! zitnieic, Aleraild^r Tpörk ge j ^ o k i o, ÄZ. (Mnner. Vei der. Partanlent«rö»fnuug ergriff auch. Au^mnin fher U s ch i d a das Wort und kam dabei auf die Anerkennung izes Mand« schustaates durch . Japan und die llnter^ich-nung de<^ Protokolls iiter die gemeinsame Verteidigung und di>^ „V«legun,V' launischer Truppen iri die' MandsiHure: zn sprechen. Der Minister sei überzeugt, das; der Völkerbund uud dir >lkegierungen der ?us-wiirtig-en MAcht«? gegebenenfalls die „Aufrichtigkeit ulch Verechtigung- des »on Japan eingenommenen Standpunktes anerkennen werden. Die jüngsten Utiruhen siaben Ia^xin gezwungen, j«iiw Truppen mit denen deS .^cundschustaateS zu vevemtgeil, t«m ,>ue-den und Ordnung auf dein Gebieie des ndschustaates aufrechtzuerhaIte«. Der Minister sprack» sodann über (5hina, tvo, n»le er sagte, eine größere politiscl?e Wirrnis herr^i!^ als je. Die ans ver'chieden-slrn Quellen einlaufendin ^'Informationen hatten ik>n z« !der Neterzeuqung .Macht, dieser Tage ljaden dle russischen MaÄ)!" halier vor der Oeffeutlichkeit wieder die l5ntivicklun^ der russischen Wirtschaft c'e-priesen und einen neuen ?^i'infja!?res4üan an gekündigt. Unser Schaubild gibt einen llebir blict üder die Entwit'kliliig in den haup!-sachtichsten Crzeugnissetl. Al'5 Ausgansis Punkt ftr die Vetrachlunii wurde der '^^ro-duktionslstand des Lahres IN28 ^ien'ininen und dieser Stand gleich lNl> ge'cht. 1!)28 ivar ^'r Beginn des Mn'jahrpl^uies: nir sehen nun deutl ch die Cntwicll^inq .n den lchten Jahren lnatürlich immer nach >er '5^nv'!cNung d^ amtlichen russiseKen stlZi!-^ ftil). ÄiL toSKWvUi^' daß aus dein Kongreß des Kuomintang in Nankim? im vorigen Monat eii' Antr^rg ans CrKksnuny eines antijapanischen «^'IdzuM längs der nordchinesischen Grenze eingebracht und auch tvirklich anqenonlmen loor^' n sei. Japan sei dal»er gez»mZn>gen gewesen, Regierung und Volk in China auf die sich iiü^gu-chenvejse ans der ^'oge e»gel>l'ni>e»i Stinten Fol«^n nufnn'rksaut zu machen. Der Milnfter brachte den :k.^uujch l»ach eiirer „herzlichen'' ^'^usamme7iarr,eit ittit den, Bölkerbtn'd Ausdruck. Eine -^us^inliiien-arbeit Japans, ^'hinas, des Mandschllstaates und ^lius^land sei w-eientlich für den frieden im Osten 'ZX'r Minister erörterte die Mk»!?--tichkeil einer Wiederaufua-l>me der diploiua-tiischen Beziehungen .Msck^en (5h'na nu^ Rußland. Ties würde eine Ptistärlnng ix'r roten Propnaanda im Osten heevoiruien, die vielleicht ein'', er^vst^l l^'sabr ivrrdttn ki^nn^ te. Al'schlies^'nd lN'Nich'.'rie er, ^apan, r^Äe sein mi^^gliMe'^ titn, damit die Weltmitt"-friiastskanfel'en^ ',n ein^n» ^n'lanae. !>nsstrie, also die Produktion von AerkzeuMt nttd Werkzeugu,asch:nen und ähnlichen, l)at sich am stiirksten entwirkelt, ron lc>0 aus ?7ä El,de 1N32. Dantl folgt die Rohl'lsorderung ans die .k^ der Anl^au-flächen (Lebensmittel). Bei den Aktbau'lä' .1)en find nur die Zisfenl des Jahres liekann.t Aus deiu Vergleich zwischen der l5nlwilllung der Produktionsgüder und der 'Entwicklung de? BerbrauchSgüter und An" lansliichen ergibt sich die Antwort auf inyruni die lxilvil »n ^liußl^uld IUI säst iiuerjtt^ ..ing?:ech l)och gewk,rden iind. Di^' russriche Politik legt vorerst den gan^^'n Trucs ailf die l^ntwickiung der Produktionsmittel, Glauben, sich dadiirch arn schnellsten Auslande una^.'^.iN'g!^ inartten ti'nnii». G«t»ete« ermordet seine Mjät»ri«e G»-ltebte. e I l i Ii, Iii. .'Isäntr^'r. Verlsangene« Sonntag wurde in Ztotp i?l Pmirntern, ii« Park des dortigen Rittergutes, die ?oichE der ,'^al)ie atte»t Gutsfrau Netzlass aufgefunden. ^hi ttops war durch ^.t^eilhiebe vollB koulinen zt'rschnn'klert. Die Jagd nach dem Mürder suhrte h"ute zuin Erfolg. Als Tat?.!: wurde der ^'.akire alte Gutsekv^' des G»»« te«^ '^itu'iuiti, (sgt^on .'c>i-.ue, festgeno-mmuiit^ der nach lilngereiu ^>.'°.'ugn.'n ein l^^ständmG ablegte. (5r «lab a>?, ^ran Nehlafs am Sam« tag vorige Welt zu sctmffen. dtrauenk^astes SiebeSdrama m Budapeß^ K u d a p e st, 2L. ^äuner. Lorort Neupest spielte sich heute früh ein blutige» Liebesdrama ab. Der '^jährige Webereiar» beiler Johann P ll l a n y i hatte sich vor ei.-nigen Monaten mit ieiner l7jührigen Arbeitskollegin Magda e ul e c verlobt undi wohnte seitl»l.r bei ihrer Fainilie. Pulannk zeiote sich die gau^^e Zeit hindurch außeror^ dentlich eifersüchtig, da dem auffallend hüi»-schen Müdäien tro^ seiner Verlobung dis Äesellschast anderer Männer incht mißfiel^ Als sie heute früh niUN zni gewohnten Stu« de aufstand und die Mult'.r ihm gestehe» nlnßte, daß das Müderen erst in den frühe« Morgenstuuden nach L>tuse gekommen wari, geriet Pulanni in furchtbare Aufregung, ergriff ein .^iüchenlnesser und eine -chere nft-V eilte zur Kaninlcr des ^V^ädchens^ Der alten ^rau, die ihn« .zurückhalreM wollte, oersehte er niesnere Messerstiche uudi slilrzte sich dailn aus das noch schlafende lUadchen, den? er init dei Schere den .>)alO fi^rmllch aufriß. Sodann stieß er sich da« Messer ii,-' Pnlninn und das junge Madchen uinri'en in fterlieildem ,'Zustand ins! ttrantent)aus gebracht, wahrertd die Bev» lehungeil der ,^ran ')kenie< nur leicht« tur find. Aus Vtuj Die BezirkShauptmonnfchaft m VtWß l)at auch tieuer eine statrstil herausgegeben^ die eilten Einblick in die Tätigkeit unserer politischen Behörden gewährt. Insgesamt wurden im vergangenen Jahre 7S.M» Ein» gaben eillgedra6?t, von denen kaum liS unerledigt bliedeil. s^erner wurden 43'.? neue Reisepässe ausgestellt und Sichtvermerke erteilt, schließlich wurden im uorigen Ias>-re 179^ Anzeigen erstattet; l.'^mal handelte es sich um Selbstmord. p. Das Gastspiel des vjubljanaer Scha»« spielhauseS erittete mit der Auffübrung von Ibsens ?rauta ,.i>ran Inger aus Oestrot* eineil durchschlagenden Erfolg. Das bis zum leytetl Plätzchen besetzte .^.^aus zollte den all'^» gezeichneten Darstellern reichlichen und v«i> dienten Beifall. p. Die Ortsgruppe Ptuj des Roten Kre»« zeS hält Sonntag, den nel>er um II Uhr iln städtischen Sitzungssaale ihre diesjährige O^enecalversantntlung ab. P. Unfall. Der hier in« Ruhestande leben-de Prosessor >>crr Anto,i o l a r i e glitt vergangenen SainStag auf der m-reiste« Straße so unglücklich aus, daß er einen Bruch des linkeil llnterschenkels erlitt. P^f. Z^olarss- wurde ins Krankenhaus nberfÜH^t. Aus VoljLane Po Sin neuer Angeuieilr. Die techniftbe .'(lochschnle in Graz verließ vor einigen Tagen .<>'rr Willti P c r m o s e r als Ingenieur sur.'hoch-, Tief- und Brückenbau. Der junge Ingeuieur ist ein Sohn des hier im Ruhe« stände lebende»« Oberpostmeisters Herrn Franz Permo?er. Wir gratulieren' pv. AugsunglAit. Freitag am Abend e»^ e'.ulete sich in unserer Station tin Unglüll', scl'»st,>,'e VII n,^ sjsl) Berlin btleb ruhig Kesamteinsab der Berliner Polizei Destte der Nationalsozialisten vor dem.Horst-Wesset-Denkmat — Die Gegen demonstrationen der Kommunisten verboten B erli n, Jänner. Die für gestertl anberaumte und in politischen Kreisen niit Spannung und Vesorgitis erwartete Detnonstratiolt der Nationalsozia^ listen ist im grossen nitd ganzen ruhig verlaufen. Die ^Nln Vülotv'Plat) fiihrenden Strassen wurde»! von der Polizei hermetisch abgesperrt. Die Polizei seßte zwecks Sicherung der?Xuhe nnd Ordnuug in diesem Stadtteil Schnellwcigen, PanzerautoS usw. ein, ans denen die lnit .^tarakiiner liewasfn«? j teil Schutzpoli.;lstcu in Ver.'itmmlt toaeel?. Autobttlse nno Unlergt.Uildt'al>n »tmrdeni schaff betvacht. Div SA- und SS-Abieilun-j gen samiuelten sich in den Stadtteilen nnd, tuarfchierten dann, begleitet von starten Schuvo-Abteilunge»», zuin Aulow-Platz. Die Kominunisten behinderten freilich de»« llm-zug und bewarfen ihn niit Steinen, es kam z»l Reibereie»,. aus den Fenstern wurde hei- ßes ,luf die Rati^nalsvzialiste,» ge- schüttet, worauf die Schließung der Fenster und s'^austore dnrch die Poli^^ei angeordnet wurde. Das kommunistische Parteihaus am Nülon' Plat^z wurde von der Polizei voll-stiindig besetzt. Vom Dache lvehte eine riesige rote Tsnhne »nit Sicktes ultd .<>ammer. Mch I lll^r trafen die Nationalsozialisten ank Ni-colai«Friedhof ein, wo sich Hitler, Nöhm, (.Röbbels, G^hring und andere ?^ührer eingefunden hatten .»itler .loa sich nacli einer lur,Virtict,afts«!nt>vickt.un». 1KHZ» «WM 1S»<- K0»«0i^ Dienstag, Ss. JZnner 1V3Z. he« tönmil. Bom Lastenzug, der ungefähr u« 21 Uhr die hiesige Station i?l der Rich« lang gegen Raribor verlätzt, lösten sich die letzten 8 Waggons, auf welche nun der knapp imchkommende Güterzug auffuhr, ohne daß jedoch Menschenopfer beklagen Mren oder da^ der geringste Sachschaden entstand. Eine dreigliedrige Kommission aus Ljublja-«a ist «nl Aerke, iin, zu konstatieren, wen t-in Perschuldeil an diesem Unglillte trifft. po. Der Mais kommt! Laut Zuschrift der Bezirkshauptnmnnschaft trifft in den nächsten Tagen der von der ärmeren Bevolte-vttng so sehnlichst erwartete Kukuruz hier ein. Mit der Verteilung der ?6are wird sofort begonnen werden. n»»», »»««»»I „v. Sit: .,v. ^vmt! UGm«eItDt «» DU«: „v. Aus aller Welt Seit wann gibt es Hausnnmnlern? 5xut.-» ersch^nnl un.^ eini' i^chändNchkeit, daß alle .väuicr in unseren Lt?as;ett imnimeriert sind. Olulv dir Nummer in Beröindu^ig mit dm Straßennamen U'iir«' in qrößereu Städte,» eine Orien ti?tui»g kaum mi^'t^lich. Dit? Tilte, die ?dl^user ^ numlnivrieren, ist al>n' noch nicht sehr act. Sie sttimmt au'i' der i^roszen französischen Revolution und auch dauwl^ lv«rtni cS noch /IsZcaZ Montoa. d«« 23. Silimer Äakrestagung der Savshesitzer Ein bewegtes Geschäftsjahr — Kritik an der Gemeindewirt' schaft — Die bisherige BereiuSleitung wiedergewählt Nach den bewegieil Ereignisse,! ini Vorjahre, die zur Einberufung von zwei außerordentlichen .^Hauptversammlungen Anlab gaben, traten l^estern die Mariborer .^Hausbesitzer zur ordentlichen Generalversanttn-lung zusammen. Den Borsitz der Versauiin-lung führte der Obmann .^)crr Steueroberverwalter M e g l i L, der ein auvfiihrliches Referat iiber die Tätigkeit des Vereines im vergangenen Jahre erstattete. U. a. berichtet der Borsitzende, dah der Berein alles daransetzte, llnr die ji'onzession für die Vermittlung beinl An- und Berkauf von Liegen-schaften zn erlangen. Nachdem die Ctadtge--meinde ein diesbezügliches Ansuchen verworfen hatte, richtete sich der Berein direkt an die Regierung, so daß man mit einer gün- 1. f«dru«r 19SS stigen Lösung der Angelegenheit rechnen kann. Einer längeren Diskussion wurde bei nick>t vertehrstechnisch^' Erwä'tiungell, die zu der letzten Geileralversanlmlung die Gebs lastung der Gemeinde darstellt und auch durch die geplante Modernisierung nicht aktiv gestaltet werden könnte. Einer völligen Reorganisation soll nach Meinung der Hausbesitzer auch die städtische Bestattungsanstalt unterzogen »verden. Schließlich inachte Ob-lnann Megliö den.HauÄefitzern noch die Mitteilung, daß nun der Berwaltungsge-richtshof endgültig die sog. Parzellensteuer als ungesetzlich bezeichnet hat, so daft nun von der Gemeinde die bereits einbezahlten Gelder rükkerstattet werden müssen. Der Berein lvirkte ferner bei der Winterhilfsaktion der Stadtgemeinde sowie bei der Aktion der Antituberkulofenliga für den Bau eines Asvls für Tuberkulose tatkräftig mit. Die weiteren Berichte erstatteten der Se kretär .<^err Dr. M a r i n und der Kassier .Herr M e r L u n. De Berein verfügt gegen wärtig über ein Bermögen von ca. llX).V0v Dinar. Auf Borschlag des Herrn Benko Mueruug sührten, sondern ie dcima-liqeu Vvfehlöh^rber 'inl^eu an, den Häusern Nummern zu i^ebel», uul die Eintreibun^i d^'r Steuern besser «>nrtt»f!'>l?ren ',u können. Ausbau der jugoslawischen Tender. rung unserer Stadqemeinde ilnterzogen. Nach genauer Ueberprüfung des neuen Voranschlages ulld der Gemeindeschulden wurde an die Stadtgemeinde ein Denkschreiben gerichtet, in dem der niedrigste Zinsfun gefordert wird. Entschieden spracheil sich die.aus Auch unser 5taat hat siä) entschlossen, deiil ^ besitzer gegen sede weitere Anleihe seitens Beispiel deS Auslandes zu folgen nnd die dx.,^ Ztadtgemeinde au..'mld bemUragten auch bestellenden Lender zu verstärken. B e o -grab erhält im Lause des JahreS einen slärkeren Sender uiit Kilowatt Sendeenergie. Die bisherigen Anlagen mit 2.5, Kw somlnen nach S u b o t i c a. In Z a g r e b und Llubl jan a werden die Sender auf lä bis t^w erhöht; auch soUeil die Antennen gegen fadingarme ausgetmischt werden. Sarajevo erhält einen Zwi°' fchenseslder, der die drei .Hauptstationen vermitteln lvird. Auch besteht der Plan, zwischeil den Berkauf von nlehreren Gemeindehäu scrn. Bor allen« sollten ehebaldigst die Wohn Häuser verkauft werdeil, deren Erträgnis nicht einmal die Zinsen und Annuitäten deckt. Ferner wird die Anflassulig der Gasanstalt gefordert, die nur eine ständige Be- .Herausgeber durch Rat und Tat in ihren Bestrebungen unterstützen. b. Neue I. A. Verwaltung Verlin SW/63. Preis der Einzelnummer nur 20 Pfg. Aktuelle Ereignisse der Gegenwart, Bilder von Bühne und Film, die neuesten Moden und vieles andere bringt jede Rummer der„Neu-en I. Z." wurde bei den darauffolgenden Wahlen der bisherige agile Ausschuß mit dem rührigen! Präses Herrn M e g l i 5 an der Spitze wie-, dergewählt. Der Versammlung wohnte auch l der Präses des Hausbesitzerverbandes des' Draubanats .Herr r e l i h auS Liubljana bei, der bei den Allfälliqkeiten das Wort ergriff uitd lllsbesondere die Frage der Steuerbelastung anfchllitt. Der HauSbesitzerver-eill will ein Denkschreiben gegen die geplante Besteuertlng der Neubauten verfassen und den maßgebenden Faktoren zukommen lassen. Sport : Die Jahreshauptversammlung beS GporMubS ^Räpitz" fand verga,rgcnen Samstag unter recht zahlreicher Beteiligung statt. Wie aus den einzelnen Berichten del? Aemterführer zu ersehen war, können Heuer alle Sektionen des Beiseines auf ansehnliche Erfolge zurückblicken. Die Fußballer waren Heuer ganz besonders erfolgreich, im Ten-nlSspört wurden auch Heuer vielversprechende Erfolge erzielt, die Leichtathletiksektion verzeichnete im Borjahre wieder einen schönen Fortschritt und nicht zuletzt die Mnter-sportfektion, die immer mehr in den Bordergrund rückt. Für das nächste BereinSjahr wurde der bisherige Ausschuß mit dem rührigen Präses Herrn Dr. B l a n k e an de? Spitze wiedergewählt. Einen auSführlicken Bericht über die Tätigkeit deS Vereines im vergangenen Jahre bringen wir demnächst. -n l o n » > I » ul. Vrilfi« Zabeo geftorb««. Auf ihrem Schloff in Fala ist gestern abends G)^äfin l5lelia Z a b e o die Velo iin Alter von 61 der oberitalienifchen Scndergruppe, in der Nord- und in der Südwestschweiz fZiirich u. Bottens) der ??all ist. den drei Hauptsendern cilien Programmaus ?!lahren nack» kurzer ^irankheit unerwartet tausch M vermilkln, ähnlich wir di-S bc> «"ichieden. Dk> jowohl In Jugoslawien, als auch in Italien weit und breit bekannte Schloßherrin von Fala erfreute sich in Bekanntenkreisen wegen ihrer vornel'men Gesinnung allseitiger Syinpathien und .'»Hochachtung. Die Verstorbene wird nach Padua überführt, unl dort in der Familiengruft beigesetzt zu werden. Friede ihrer Asche! Der schwergetroffene,! Familie unser innigstes VeÜeid! IN. Tode.^sall. l^l'ach lan^ieui schweren Luiden ist vcr.zailIelN)tt -,nnsta.i in ^'n?;t'o die Cisenbahnpensionistenegattiu Frau Johanna K i p im hohe,, Akter von >^7 .'fahren In Schottland. MoO^'ontlor will eine Mausefalle laufen. Lange studiert er den ?.ltechanismnc. ?t gebrauchen!" ANS dem Gerichtssaal. D°. «nq.«.«.« ..i..« ums A°..^ .GM-. bewilligte der Vorsitzende. „Aber fassen Sie sich kurz und sagen Tie nur die reine Wahrheit — alles andere ist sache des Vertei'di-gers!" ui. Bortrag iiber aktuelle Steuerftagen. Die Bäckergenoss-enisch«'st in.'.cht alle ihre Mit glicher auf den morc^cii, Dienstag, abends koutvclinlsekes lintvrnelimea für äiv l^i^feruiik inxl >^u-»sijlirunk von Lsl'eÄri'elton fiir ^wrikar. l^elje. ?tuj U7iLk(.it sinc' an lZüin piililwita?;. ?»ered. Nie» 9. unter ! xiiUer VerUien.^t« riclüen. diovitkovslli Iiieinil ullvn tcil-nedmvmlon t'^reunclen n»c! tZvkiiniiten traurikL I^iackriclit von clem ^lilelicn ilmi?k!t?el>ekten Butter, cier fraii Knn» ^velclie Svnnt::-:. cien 22. Isnner um !9 lllir nscil IsnLem «jualvullen l^eiäen. verseilen mi' cten deiliken Ltei-iieülikrumenten im KI. I.. Ken8j»dre ent^ciilaken ist. Die ent^ee!te Hülle rlvr teuren Vcrblicli^' i!LN vir<> OiLNstsi!!. clen 24. ILnner um ^lu l^dr 2ui clen kircliliclien ffrieäiiok in pobk-c?,«. z-ur let-ten I?ude bestattet. Die deiliLL ?eelelilne85k vlrli ^ittvoc!«. ^en 25. lannor um 7 vlir sfliti in 6er s>om '^irede xelesen veräen .1 r I d o r. 2.?. .lüliner lSZ.^. 88Z (Zrvtje ln sr:ii>« (treppe äe t^iiine mit 15'- , 20 —, Z0'— Dlnsr nur im im Hotel „Orel" stattfindenden Bortrag > über aktuelle Steuerfragen, R^kursan^felegen Helten usw. aufmerksam. Es spricht der Steueivberkontrollor Herr O z v a t i ö. Xfteater,«»Kunk Rolioaaiwealer in Morivo Montag, den 23. Jänner: Veschlafie«. Dienstag, den 24. Jänner um Sl) Uhr» ^r«si» Marltza". Ab. A. nl. Wetterbericht vom SS. ISnn?r, 8 l?chr: Feuchtigkieitsmesser Barometerstand 7ül, Teinperatur 9.5, Windrichtung WO, BewSl-lunfl, stk'?vcrschlag 0. Medizinische» d. Di» Ledeasweise der ftileud«» Stillende Frauen sollen naturgemäß lebe« und essen, wie sollst gesunde Frauen. Die stillende Mlllter soll essen und trinken, waS I»^ z»r r-vm, »,r se>»i>h«t ist »nd xerlrtgl. Eier fint »«i« iclit uns ?«iv^rnirilter » a I o h ans «Ii» Mitlel, d!« Milch irichlich«r »u m-che». denci mtt, de!terg.'cirif'ea. amatenre. Die Nevue ist gesrs)mack"''ls ans« cs^rou ' " 'n silid Ausjpülul^ gestattet und jtider Photoliel>l)t^be!: sollte dielten des Ohres notlveildig. Mehisuppen, Milch (auch die billige Ma^r» milch) und ähnliches find ihr gesünder, sie soll aber nur soviel daron zu sich nehm»»», daß sie nicht den Appetit verl «rt oder durch Fettansatz dick und hätzlich wird. Das stillen selbst macht nienlals stark oder 'unschön. Körperliche Bewegung und Arbeit ist der stillenden Mutter besser als Nchtslun. Durch Aufregungen und Sorgen^ wird ihre Milch nicht weniger reichlich Ulld nichl schab liÄ> mr das Kind. Was ilber d ese Dinge erzählt wird, ist »moerständiich!?r Abe'.glaube. Die Brüste soll eine stillende Frau nicht in ein enges M eder Amängen oder so warm bekleiden, daß sie schniitzen. Dadurch werden besonders die Warzen nur weich und emp-kindlich. Täglich kalte Waschungen der Brüste sind sehr zwecknläbig. Hartnäckige Verstopfung wird am testen durch rechlt5)«S Essen von GemÄ>se und Obst l»erhindert oder beseitigt d. Mittelahrentjiiadmig ist eine Erkra». kung, die lneist plötzlich auftritt, mit hohein Fieber einhergeht und starke Kopfschmerzen verursacht. Die Schmerzen können f?egen den Hinterkopf, gegen die Zähne und Augen ausstrahiell, besollders heftig in der ^^acht. Die Mittelohrentzündung kommt »neist bei Kindern ror im Verlauf von In^ektionS-krankl^eiten wie Masern, Scharlach usv. ES kann auch beiderseitige Mittelohren zlindung bestellen. Man versucht durch warme UmschlS qe oder Thermophore Linderung. Meist bricht der Eiter durch das Trominelfell von selbst durch, oft ist ein kleiner Tinstich im Trommelsvll notwendig. .Hören die Schmerzen dann nicht auf. so ist die Oefsnung end- « DienStsfl. den Si. JSimer lgZS. IVirtschaftliche Rundschau Doe SknosienkchaNswelen tn Jugo.lawlen —V— Ueber das Genossenschaftswesen in Jugosinwien sind sehr interessan « Taten er-schicnLn. Diese Daten beziehen sich auf den Ttciud mit Ende 19S1 mch beinhalten all« Organisationen, die dem Haupiaerbande JugDswivi'ch^r Genossenschaften angehören. Die Zahl der Mitglieder, resp. der juridisch?» Äii'^^licdcr rersck)iedener genossen-sch'.!.llch.'r Lrx^anlsationen beträgt zu diesem 'Zeitpunkte 6^5.83«. Wenn man anninvnt, datz jcdcr Genossenschastier durchschn ttlich nur vier Famili^mitglieder besitzt, dann ergibt sich die invposantc Zahl von 3,sÄA.Z44 «n tcn Organisationen zu^amm«ng?stilosse-nen Personnl. Vergleicht man Zahl mit d^in Ergebnis der Volkszählung ^lärz 10:U, die eine Eesamtbevölkerung von Tccl'cn aufweist, so stellt man fcst, das; 2t.5?6 der Einivohnerschaft Jugo-slarcieus verschiedenen Genossenschaften an" gehören. Die p.'esam!.;ahl der Familien in Juzo-slmr cn lx?trni^t nach der gleichen Volkszählung 2,72t.LI9. Es sind demnach 31.45^ v'^or ^amilicn Jugoslawiens Genossenscha'ts NN ^lÄrr. den 74Ai lokalen Genossenschaften, die "ui^oslawi?n mit Ende l93l auswie^s, waren 4407, dt?? sind üV.5?Z Ztreditgenossen-schaffen, 121! (l6.4?a) Anschafinngs-, Verbrauchs- nnd Äonsumgenossenschafteu. 5W l7.1?6) Agrarstemeinsck ästen als Genossenschaften, 181 (?.4?v) Milch- und läsereigt^-no^senschaflen, 114 (1.5?«) Getre degenosst!n-scha'tcn, 81 l1.1?S) Weinbau^, Winzer, und Keslerei^enossenschasten, 2Z (V.3?») Oelc^« nossen'chasten, M Obstclenossenschaf- ten, 1» fv.25«) Tabakgenossenschaften, 12 <0.156) RoSmaringenossenschaften. 3 Mühlen-, 7 (^V'n.üse-, 2 .<5opfen-, 1 Zeiler, 1 Reisbau-, 1 beiden-, l Pech- und 1 ?5arst--w''?^'ch y, <^mischtwaren-Händler in Sre^iSLe und Max R o b i e, Kaufmann in SrediSöe. — Beendet«? Ausgleich: Franz PetriöiL, Kauf mann in K?iZsvci bei Lsutomer. X H«lzk>»hle«sL^ für de« TrausPOrt «ach Izalie«. Die italiemsche Regierung hat die Giltigkeit des Einfuhrzolls auf Holzkohle. der 4 Lire pro 1<^ kg beträgt und der mit Reujahr auhe? Kraft hätte gefetzt wer^ den sollen, um ein Jahr verlängert. X Für «i«e Herabsetzung des Di«?«nt-satze». Die Bereinigung der Wojwodinaer Banken fordert von der Nationalbank ein^ Zenkung des DiSkontzinsfusses. Nach ihrer Ansicht müßte die Diskontrate von 7!^ auf mindestens ti?6 und der LombardzinSfuß von st auf 7.'s?6 l^rabgesetzt werden. X vi ha«ssuhr. Das KontroNamt für die Viebausfuhr teilt mit, daß auf Grund deS R«.schlnsseS des Fachausschusses das Export^ fSrderungsinstitut des .Handelsministeriums <^)esncke um Registrierung bei diesem Institut bis auf weiteres nicht berücksichtigt werden. Desgleichen werden von den bisherigen Exporteuren neue Ausweise für Rinder nnd Schweine nicht entgegengenommen. Die Beschränkungen gelten bis zur völligen Ausfuhr der bisher angemeldeten Rinder- und Schweinemengen. X Tschechoslowakische Schweine- ««d Fettkontingente sür Febr«ar. Da das Vieh-sundikat noch nicht gegründet wurde, hat die tschechoslowakische Devisenkommission für Februar die Einfuhr von btXX) Fettschwei-nen für den freien Markt und Süixt Aett-schweinen für die Wurstfabriken freigegeben. Ferner wurden 160 Waggons Fett freigege- ben, wovon 40 Waggons in Forni von lebenden Schweinen (1 Waggoll Fctt gleich 125 Schweinen) eingeführt werden können. Weitere 20 Waggons Fett sollen iiber den Rahmen der bewilligten Menge hinaus aus Grund der Zwnipensationsabmachnngen aus Ungarn importiert werden. X vros^ Obftvorräte i« Steiermark. Der Verband steirischer Obstexporteure schätzt die vorhandenen Lagerbestände im ostlichen Teile des Landes auf rund 2000 Waggons, was einem Wert von etwa 3 Millionen Schilling entspricht. Bon dieser Menge dürften 1000 Waggons auf gutes, ausfuhrfähiges Obst entfallen. Das Interesse Deutschlands hat stark nachgelassen, weil ab Neujahr der erhöhte Einfuhrzoll von 4.50 Mark (bisher 2 Mark) in Kraft getreten ist. Auch die Nachfrage aus Ungarn und Polen entspricht nicht den Erwartungen. X Da« jugoslawische Holzkontiagent sür Algier wurde für das erste Halbjahr 1933 mit 25.053 Tonnen festgesetzt, d. h. um t000 Tonnen mehr als im Jahre 1032. Sollte die Aussuhr nicht die Hälfte des festgesetztem Kontingents ausmachen, wird der Rest auf das zweite ^'»albjahr übertragen. Außerdem wurk^ ein besonderes Kontingent von 10.s«00 Tonnen für spezielle Zwecke festgesetzt. Die nvr für das erste Halbjahr erteilten Export-bewilliglnlgen Knnen verlängert werden. X Weiterhi« »assi»e Handelsbilanz in Italien. Nach Mitteilungen aus Rom be^ trug im Vorjahr die Einfuhr Italien.; ^^217.70 und die Ausfuhr k7W.i^ Milliomn Lire. Die Paffivitcit in der Außenhandels--bilanz stellt sich somit auf 1451.42 Lire. Im Vergleich zun, Jahre w.^1 sind Ein- nnd Ausfuhr so stark zurückgegani^en, da,'; die Spannung nah'.'zu dieselbe sK'blieben ist. Äluvicruoltlag. — st e n r i s j e n ^ionzovt. .'t.lii' Runmnische Musik. — ii o n e g i- 0 tt <1 l 21: »tommermusit. — 22.1.'): zert. ^ 2.'j.:i0: Tnnznlusit. — M ii t) l-ü ct e l '.'.t.li'»: Schweizer ^udlel'. Jazz. — 22.4.^»: Tanzmusit. - e i v z i 20.40: .^?eiterei' Abend. — 21..'i«>: musit. — Leichte Musit. . _ S i l) o l IN .^touzert. — 22: "^^agner^' „Siegfried", Att. — o ni 20.1.'»: ltm, ze»t. — -j ttrlch 20: Snnlphoniekouzert. — — L a n g c tt ti e l20: Flotow-Akend. — 21: jionzert. — P r n c; 10.2l).' .^ilavierlioi -trag. — 20.40: '^ittierquartett. — 21: .sion-zert. — 22.15: Nachtmusik. — Obevii a- 1 i e n 20.A): Operctteimbend. — M ii n-ch en 10.05: Bunte Stunde. — 20.50: Lie' derabend. - 21.4.^,: >tonzcrt. — B u d p e st 10..W: Pn^nnis Opev Boheme". — 23.15: Jazz. — W ti r s ch n u 20: Ueber-tragung aus Wien. — 22.15: Nachtmusit. — Danentr y-N a t i v i» a l 20.20: zert. — 22.20: Abendveranstaltung. — 21: Tanzmusik. — ö n i ^ s w n st erha u-s e n 20: Uebertragung aus Wien. — 21.w: Konzert. — 2.!: Nachtmusik. — P a r i s-Radio 20.2<): Konzert. — 21.45: t»am-mermnsik. »««»«, »««IIQ, „v. ,.V. IimM' G» >U» S „v. Radio Dienstag, den 24. Jänner. Li ub l ja n a 11.15 Uhr: Schulfunk. ... 12.45: Mittagsmttsik. 17.30: Tschechische Musik. — 18.30: Deutsch. - 20: Büh nenaufführung. 21.15: Norwegische Musik. — 22: Abendnlusit. -- V e o g r a d 20.3ll: Kouzert. — 22.10: ^igeunermusit. — 20: Konzert. — 22.15: Tanzmnsik. -.H e i l s b e r g 10.25: Konzert. — 20.55: Mnv Union'Tvntino. Nur noch bis Dienstag di? ausgezeichnete Filmoperette „Eine Rackit im Paradies" nnt Annh Ondra und .Hermann Thimig. Ab Mittwoch die gro^e Militärhuitioreste „Die Husaren kommen" mit Fritz Schulz,, Ursula (^rabley, Adal« bert von Schlettow und die fünfzäkjrige Petra Unkel in den.erbrannte>. Gesicht, zwei zornige Blauaugen traten in Joan.' lan^isanl ertvachende.? Bewußt'ein. Warum l)atten sie sie so wild angestarrt? „Ich werde J')nen Ihr blaues Stos'kl'e!d vorbereiten, gnädige Frau. Gs fi'lrcZ)-terl'ch." Simmons ging betulich umher brachte die Kabine in Ordnung. Joan richtete sich inr Bette auf. Plötzlich kamen ihr die Er'eignisse der Nacht N'kder iw? Gedachtn's: Der 3chrei — Cradoci nnd sein unsinniger Argwohn. Was hatte Sini-mons da eben von einen! Passigier ül'er Bord erz.rhlt? Es klopfte. Simmoile wandle 'ich nach ,u'att NM »nd sagte: „Der j?tapitän läßt sict? x'^hlieil empsehlen-Er möchte Sie se bald als ntö'giich in seiner .Äujüte sprechen." „Kapitän BarnettV >,^1« mir?" ' „Das iveiß ich nicht, draußen steht ein Steivard und sagt, es sei se!>r drini'end!" „Gut, ich komme, sobald ick) ange;-qen bin. Was das wohl sein mag?" „MögUcherwe!se etn>as mit Jhreui N^'ise-vaß ^ das w'irde uiich nickil wundern. Es kam ein Haufe von freunden Männern an Bord. Sie'nahmen das Rauchzimmer in Beschlag, wo sie die ?eut.? ab- stem^ieln die an !''^^en wollen. So ein Blötsinn, finde ich . . / Joan luteressierte sich nickt ^r die zieisl-reichen Auseinandersetzungen ihrer Zoie. „Wissen Sie «lvr der Passagier >var, '»er Wer Bord fiel, Siniinons?'^ „Tie Stetwrddß konnte.' dcniu'e.- teine Auökunst geben, gnädige Frau!" Fieb^'rnd vor Ausrottung hastete Zoan n die »leider. Hatte etwir gar Cradock 'oin< uliverichämteil AnschuldlMn^en nor dem »tanitän wiederholt? Zie wie tieißer Zorn in ihr anfst eg. Der Steward sühl-it.' sie itir stominandl'. l'riirke. Es war elendes ''!r»eller. Eiil grauer warmer Regen hi'ittte Neapel ein nu^ die Nässe blieb überall liasieu. T^e „Ag'latic" uahnl >iohlen ein. ,'^laclie Barteu lageu auk den: schlnierigeu Wasser neben il,r ilno endlose Reichert ^^nvrgha'ter Gestalten, die Ellipse als Schuk gegen den '.»iegen niit Zacken bedeckt, turnten über die Planken und trugen Wei^entörle anf den Schultern. In dein lleinen iveißen Deck-iaus des .Äa» pitnns war der erste Wensch, den )oan beim Eintreten zu Gesichl bekanl, ihr ^tabineu'-uachi^r Eradoä. Cr lebnte an eimnn -chrank der Tür gegennt>er in einem schä-alten AnMg, und seine >>ändc spiel' ten unt einer Pfeife. Sein Antlitz schivn ausdruckslos, al-er die Ängen blickten wacb saiu. .stapitäll Banleit saß iiu Sesiel zurüci-t^lelchnt. die Kappe aus der Stirn ^leschoben Er war ein vierschrötiger Mann urit ziegel-rotem Gesicht und den scharfen Augen Seeleute. „Ich bedauere, Sie so .zeitig bcl'iit^.ien »n nrnssen. Frau Atx'ril", begann er. „Die ''i'ei' anlassung bildet ein iraliisckier B'.'rfals. ül'e' den Sie unc^ vielleicht Anftlüul'.la.'u «z-'l-ei können. Gestatten 3'e. das; ich Cradock vorstelle . . „MaMo« ?Z.^ '^.VlenUag, ven?». ^iknner ?VZ. tir. 7047. k^itslt Uvr tSsIIellen ^»beit iülileu Sie slck am >v0^l8ten in «Zielen lmxrenekmen ^laussckukeii Ulli. Woüxwkt. il« UN»«»« R»»rm«n Lckuks »II« viimml u. 5to?». ii« teküi?«» Itir« kvk« vor >II«« «. kritSIi «ng, Ilir »«Im »d«r vor V«»««r ii. lio». k^i-. i^SSI b0. Kin^ci nu>> l.ickierteni liiuiiinj. II, ^veiclieii Kiiiä iliicli ini xiröll-'t.!, uli^ Knt Iciclil LLllt. (iriilie 1?»- iij„ .'7- >>-! I^.ii 7'>.'-. »In '^9.—. I^in 1^9.—. lvciciest,.' l'liii I-t'>. . dir. !86S^l. l'raktisc^v Ouniml-Lekttecselmlie verclon lkre k'lllZe vor f-eucktl^lcolt. Ikre >Voknunx vor Unreililiekkuit sektitren. In VÄrn» nvcll kei stZirkslem Imeson. Osmen-Oa-losiLliLil xuin xleickcn prslse. k^r. 98S7-84. Oi»rantiert ^v^sZeräicdtc Qumnii Ltlekcl nie äie Arbeit im >Va88er unä bei lZauten. VVa!?cI> bar im «ewäknlictlen OiesLlbLN wk- klort Hin 149.— 6s8 paitr. .Xkeiitee ^sei^ frische ^tlap.en. Vnälian» Zchmid, 7>»rLic«!va ttl. '. i.'i Iliiteviiesi »irn mit einmi ttulsni) vl^ii I—.1, Millionen Dincir stilirülli qesuchl. ÄnllÜ^(' '.int>.'r ,/)!. C." ^ >ni tiie 'jic'vnv '-«7! Ttattovjkocr Uohle v^rl^rcuul > jicruchloS. i^-ür ^'iinnncrhei'iung lic^stcnÄ sl'.'cilinl't. 1b!> iq ><> Din, uis Haus c>estLllt. u'ovali>jta ul. ^etieniider ..Mvv^^ni doni". !^isl CporUiliiiö Nudoli Strauskli, Trxit''. Dnw-'ta l'an. CänUlich^' Winicrsvvrl 'ir^kel laciernd. 7^1.'; I^oto-Ainateurr'. Rvll 'ilme n li Äul'n. <;/s> -^7 Tin N" cr. 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