»MW pfWlI vßn l'LV /?. ZOkvy»?tzS »tf. SS70> ««Wi» V»?«»tA»> «< «K«I»0U. WI.M »«»Iwsil«» w ?«I^ » cj i^i »le. 2S2 »«»»«» MMilrer SVNn«?st«s. elO»H 3^ 1S33 » «. » ^VchsWGtWNgl ZS rXn. «»«h»!!«« s« oii». enigstens das Leben des Brandstifters zu retten, wenn es nur möglich sein werde. Falls das Reichsgericht in Leipzig ihn ab' lehnen und einen Ex-offo»Berteidiger Sest-l. len sollte, hoffe er, wenigsten» als ^^ge zu-gelassen zu »veröen. Börsmbertchte Zürich, 30. August. Devisen. Paris S0.285, London 1«.5g, Newyork 362, Mai-land 27.30, Prag 15.33, Wien öS.80. Ber-lin 123.87b. Ljubljana, 30. August. Devisen. Berlin 1364..W-l375.10, Zürich 1I08.A') -1113.85, London 183.86—184.4«, Newl,ork Scheck .W8N.0',- Paris . 225.04, Prag 1W.90-170.70, Triest 302.,.! —304.53. sooo Mann Hllfstnippen fllr Oeftemtch bewilligt! VertragSrevislon in vollem Mnrerständnis der Beteiligten / Alle Wünsche Oesterreichs nicht berücksichtigt tcs dnrch demokratische Mittel wollen, nicht zögern, aus diese zu verzichten, ivenn die ^parlamentarische Maschine ihren Erwartungen nicht entspreche. Die iieosv^zililistische Bewegung in Frankreich kann liewisseriuasten als Reaktion des deutschen Nationalsozialis« mns betrachtet werden, von dein ein Teil der programmatischen Forderungen übernommen wurde. London, 30. August. Die Regierungen Englands, Frankreichs und Italiens haben der österreichischen Regierung die Bewilligung erteilt, auf die Dauer eines Jahres 8000 Mann .Hilfstrup-Pen aufstellen zu dürfen. Die Staaten der Kleinen Entente haben hiezu schon ihre Einwilligung erteilt. Oesterreich darf nach dem Bertrag von St. Uern,ain ntaxiinal .'j0.V00 Mann anÄveisen, doch wurde di.'si? Mari-malgrenze bislang nic^ erreicht. österreichische Ansuche,^ widerspricht jedoch dem Buchstaben deS Vertrage?, welcher die Rekrutierung von Milizsoldaten mit kurzfristiger Dienistzeit verbietet. Die aktive Dienstzeit ist klar niit 12 Jahren festgelegt. Deni neuen Abkommen entsprecheild dürfen die neuen .("»ilfstruppen nicht über N Monate dienen. Die Borbedingung für diese Bewilligung^ ist jedoch, daß die ö-sterreichische Regierung dieses Kontingent als eine vorübergehende In- stitution betrachtet. Im dieSbezüBictien nmniguee ivivd betont, daß die dadurch erfolgte Revision des Vertrages von St. l^r-main in vollem Einrerständnis aller Beteiligten erfolgt sei. P a r i S, 30. August. Wie aus Nehyork berichtet wird, veri^ffent lichte der „Newyork .Herald" einen Artikel ilber die deutsch-österreichische Spannung. Das Blatt schreibt u. a.: „Die amtlichen Kreise des Bölkerbnndes stehen auf deni Standpunkt, daß es nicht angängig sei, die Frage des deutsch-österrcichikhen Konfliktes vor den Bölker!^ndrat zu bringen, da es sich wiederuni erweisen würde, daß der Völkerbund ittcht geeignet sei, eine derart kritische Frage zu behandeln. Was die Intervention Mussolinis betreffe, so niüsse festgestellt werden, daß diese Intervention nichts genützt habe. Deutschland nierde aus andere Art und Weise zn behandeln sein. Srenzfp«?e in Tirol Der Nationalsozialist Höfer in Innsbruck von Gesinnungsfreunden gewaltsam ans dem Gefängnis entfülirt und entkommen / Die Grenze gegen Italien hermetisch gesperrt Wien, 30. August. Wie aus Innsbruck berichtet wird, erschienen gestern abends drei Personen in der Uniforin von .Hilfspolizisten int Gefängnis des Jintsbrucker Kreisgerichtes und verlangten von» Kerkernieister. er nlöge ihnen eine Aussprache mit dem Führer der Tiroler Nationalsozialisten Franzo f e r gestatten, der seinerzeit lvegen deZ Verdachtes der Teilnahme am Attentatöversuch gegen Dr. Steidle versiaftet worden war. Als der Kerkermeister die drei „.Hilfspolizisten" in die Zelle gebrückt hatte, stilrzten sich dieselben auf ihn, rangen ihn nieder und ließen ihn bewußtlos lieget», worauf sie .Hofer unverzüglich in ein bereit gestelltes Auto brachten und die Flucht in der Richtuilg gegen Italien ergriffen. Die Beh-^rden ordneten so- s fort die Verfolgung der Flüchtigen an. In ! Gries konnte der Kraftwagen bereits ein-.geholt werden. Die Nationalsozialisten schos-j sen aus dem Wagen auf ihre Verfolger, i Plötzlich hielt der Wagen nnd die Jltsassen ! flüchteten unter Deckfeuer gegen die Berfol-j ger in den nahen Wald. In dem Kraftwa-igen fand man Bllitspnren vor. Die Landes-! regierilng lies; die Grenze gegen Italien her-inetisch sperren, uni die Flüchtigen zu fangen. Der gesatnte Fußgänger- und Kraftwagenverkehr gegen Italien wurde gesperrt. Gleick!?illg ordnete die Polizeidirektion Innslirnck die Razzia nach Politisch-Verdächtigen alt, lvobei 5^0 Nationalsozialisten in .^aft genommen tvurden. Der Vorfall, der sich in dramatifcher Eile abgespielt hat, rief in der Bevölkerung großes?lufsehen hervor. Die ungaeifthm Legitimisten Erklärungen siir Oesterreich. _ Die Vcsürch. tungen des Grafen Cselonies. B u d a P e st, 30. August. Der bekannte Legitvinistmführer Graf ApponYi erstattete in Steinamanger scilien Rechenschaftsbericht. Er erklärte, er und seine Freunde bekämpfen energisch die staatsrechtlickie Auffassung des Ministerpräsidenten GoinböS. Tibor a l l a erklärte, das; die legitimrstische Politik die Revi-jionsidee ivirksain unterstüs^^e. Graf Julius Csekonics forderte, Ungarn möge Oesterreich in der Bekämpfung des .^lakenkrenzes kräftig nnterstühen. Redner erklärte, die national sozialistische 'Z^elvegung wnrde nach Oesterreich auch Ungarn von der Bildsläckic ver-schivinden lassen. Der franzvflfche NeofozialUm«< T« Frankreich i»ll dem Volke die nationale Gröj^ nebe« der internationalen Solidarität tN« Ve«tchtsein ßedntcht »erden. P a r i D, 30. August. Die letzten Kundgebungen der Neosoziali-sten, die dem orthodoxen Marxismus im Sinne eines französischen Nationalsozialismus den Kanlpf angekiindigt haben, sind, von den Erklürungeit MarquetS ganz abzusehen, nicht mehr und nicht weniger als ein historisches Datum des SozialiSuniS und der französischen Politik. In Angouleme fand eine Kundgebung der Reosozialisten statt, die nicht nur allgemeine Grundsätze, sondern ein genaues Programm entwickelt, das der Einigkeit des Landes den Borzug gibt vor der Einheit der Partei. Die Resolution der Reosozialisten fordert die Vierzigstundenwoche, einen internationalen WirtschaftSrat, Unterstützung deS .''Handels und der Industrie, die aber für dli' Besserung der nationalen Ausriistung >,eiz lügen sollen, eine Aktion, die denl Volke das Bewußtsein der natimmlen Größe ne- ben der internationalen Solidarität geven soll, ein Bündnis der Mittel- und Arbeiterklassen und schließlich Werbung von Sturmtruppen aus der verwirrten nnd unruhigen Juqend. Schließlich würden die Reosozialisten, obwohl sie die Wiedergeburt des Maa- Personen aus Tirol nach Deutschland gefliichtet. Wien, 30. August. Die Zahl der ans Tirol insbesondere über Mittenwald nach Bayern geslüchteten Nationalsozialisten wird amtlich auf 1500 geschüttt. Die geflüchteten Oesterreicher werden inl Lager Lechfeld bei Augsburg untergebracht, wo der Marinmlbelag mit 4000 Mann bereits erreicht ist. Wie aus Privatinforiua-tionen zn entnediuen ist, werden am natio-nalsozialistifäien Parteitag in Nürnberg 80110 Oesterreicher als uniformierte österreichische ^^egion am großen Defilee teilnehmen. Wie aus i^alzbnrg berichtet wird, hat der Flugschüler Otto Steinbacher ans Aörgl um ein Ansreisevisum angesucht, nm sich in München in der Fliegerei weiter fortzubilden. ?a Steinbacher als Hitleriancr bekannt ist, nnirde ihm die Ausreise verweigert. Gestern unternahm Steinbacher mit seiner Sport-Flugmaschine einen Rnndslug über Salzburg und verschwand sodann in der Richtnng gegen München. Italien—Albanien. R o m, Z0. August. Der italienische Gesandte in Tirana ist in Rom eingetroffen. Er hatte eine längere Un« terrednnl^ mit Mussolini, die den Grundlinien eines neuen Tirana-Paktes galt. Die gegenwärtige gespannte Lage zwischen Italien nnd Albanien soll durch einen für beide Teile günstigeren Vertrag einer versöhnlicheren Atmosphäre Platz nmchen. Monftkrvwzeb der Habsburger gegm Ststerrel» Forderung: 1 Milliarde Francs / Erzherzog Max Habsburg m Wien eingetroffen Paris, 30. Augiist. Wie die Blätter aus Wien berichten, ist dortselblst der ehemalige Erzherzog Max von HabSturg eingetroffen, um einen der größten Zivilprozefse der Gegenwart gegen den österreichischen Staat anzustrengen. Erzherzog Max wird im Namen von 50 Mitgliedern des .?^nse.> .s>al>sburg-Lothringen die Klage gegen den österreichischen Staat auf Herausgabe ilive^^ ciesainten beweglict)en und unbeweglichen ^igentnnis einreichen, nnd zwar unter der Motiriernng, das; die l.>nt-eignung ihres Vermögens niit den Bestimmungen de.) Vertrages von ?t. Gerniliin en Laye in Widerspruch stehe. Der vertrag unterscheide genan die ^ir.'NjV'iter von deni Privatbesitz der .Vtabäl'nrger. Der Wert deo !^llaliegegenstande>> nniii siseren S^^erkers .lerur-tetlt. Falschmeldung iiber den Tod des Königs von England. M o n t r e a l, 29. August. Eine Privat-ltation in Toronto hatte gestern die Meldung vom plötzlichen Tod des Königs von England aufgefangen, die sich mit Windeseile ü^ker das ganze Doininion verbreitete. Alle öffentlichen Gebäude von Montreal und nlle Privatl)ekannte Station handelt, die vor lur/.ein den tödlien Unfall de» Ob'.'rstcn Lindl-'er^h ,,l Grönland gemeldet hatte. Der Wett-WeizenvaN w London unterzeichnet Die Unterzeichnung des Abkommens im Canada-Hans in London. Bon li^ilS: Murphy (USA), Bennett (Kanada) und B r u c e (Australien). Nach ßtägiger Verhandlung wurde in London von Vertretern von 21 Mächten der Welt-Weizenpcrkt unterzeichnet, der eine Lösung der Probleme der ?!^izencrzengnng n. des Weizen-verkatts's bringen soll. Der Ver-trag sieht für 5ianada, die Vereinigten Staa ten, Australien und Argentinien eine Verminderung ihrer Weizenerzeugung unl 1ö Prozent fi'lr die nächsten zwei Jahre vor. Die europäischen Länder sollen in Zukunft ihre Weizeneinfuhrzölle eru,äß!gen, sobald der Weizenpreis auf 28 Schiltinge für das Ouarter fällt. Das franzöflfch russische Miiitärbttndnis Russische Waffenlieferungsbestellungen in Frankreich Londo n, 29. August. Der sozialistische „D a i l n Heral d" beschäftigt sich an leitender Stelle m!^ der französisch-russischen Auiiüherung, die nach den letzten Ergebnissen nicht nur politisch und wirtschaftspolitisch in die Waagschale falle, sondern vor alleul auÄ) luilitävisrhe Be» deutung besitze. Das französisch-russische Militärbündnis sei in allei, seinen Konturen sichtbar geivorden. Die französische Firnni Renault handelsblad" veröffentlicht ein Interview seines Berliner Korrespondenten mit Neichöbankpräsident Doktor Schacht, ivelcher sich über eine Reihe von Finanz- und Wirtschaftsfragen äußerte. Dr. Schacht erklärte u. a.: „Internationale V'.'il'uldniigen lverdeu gegenn'iivtig von uns nicht l^esucht. In srühereil Iahren haben wir auf diesem Gebiete viel zu viel unter- nommen. Deutschland rechnet in keiner Hinsicht inehr auf internationale Finanzhilfe der früheren Art. Die ehedem geübte Ge-schäftsprakUk, Deutschland zu dtzm enormen Zinsfuß von 8 Prozent zu leihen, während in allen übrigen Ländern ein Zinsfuß von 4 Prozent üblich war, b-^'weist, daß die internationale Finanzhilfe nicht auf gesuilder Basis ruht. Kapital ist gehortete Arbeit. W!r haben in Deutschland ungeheuer viel Arbeit. Wir brauchen sie nur zu horten. Und wenn inan sagt, daß das neue Deutschland arin an Kapital ist, so hierauf zu antworten, daß es ihn, an Arl>cit nicht mangelt. Dr. Schacht erklärte sich als Verfechter des Goldstandards. Teutschland habe es nicht nötig, die Goldparität aufzugeben, da dies auch aus innerpolitischen Gründen nicht erwünsch! sei. Bezüglich der Privatverschuldung Deutschlands erklärte Schacht: „Falls iin Ausland 5timn,en laut werden, die die Verwendung der rückständigen Schulden, die wir iin Augenblick nicht zu transferieren verniö-gen, zu neuen Üapitalsinvestitionen im Reich empfehlen, n,uß hiezn mit allem ?!ach« druck gesagt werden, daß hiovon absolnt keine Rede sein kann." Eine Feuerkugel über Berlin. Berlin, 2!). August. Die Treptoioer Sternwarte teilt mit, daß gestern gegeil halb 10 Uhr abends über der Neichshauptstadt aus nördlicher Richtung eine gewaltige Feuerkugel erschien, die einen großen Teil der Stadt in bläulich-silbriges Licht tauchte; die Kugel hatte eine Höhe von etlva hundert Kilometer über der Erde und erlosch nach einigen Minuten. Es handelt sich unl eine Feuerkugel aus denl Fixsternraum, niie sie zuzeiten die Atmosphäre mit einer Geschwindigkeit von 70 bis 80 Kilometer durchsausen, wobei sie durch Reibung mit der Atinosphä-re ins Glühen kommen. Gicherheitsminifter Fey iiber den Kamps gegen die Rationalsozialisten. Budapest, 2S. August. „Re geli Njsag-veröffentlicht ein Interview mit dem' Sicher-heitSlninister Major F e y über den Kau,ps gegen die Nationalsozialisten. Minister Fey ^veist einleitend darauf hin, daß die Natic-nalsozialisten vor keine«! Mittel zurüclscheu-en, um Oesterreich gleichzuschalten, Oesterreich brauche aber keine Gleichschaltung. Deshalb stößt die nationalsozialistische Kam^ pagne auf de,l größten Widerstand nicht nur der österreichischen Regierung, sondern auch der Mehrheit des österreichischen Volkes. Die Nationalsozialisten bedieneil sich in ihrem Klampfe der ärgsten Lügen über Österreich und stiften die Jugend immer wieder zu Verbrechen gegen den österreichischen Staat an. Es sei auch eine Lüge, daß de? scharfe Kampf der Nationalsozialisten ge-ieiz die österreichische Regierung bloß eine Ant« ^vort auf die Maßnahmen der Regierung gegen die Nationalsozialisten darstelle. Die Nationalsozialisten ^ben ihren Feldzug be« reits vor der Ergreifung der Maßnahmen der österreichischen Regierung begonitsn. Die Untersuchung ergab immer wieder, daß die verbrecherisk^n Taten von der Leitung der Partei selbst vorbereitet wurden und daft alle Fäden nach Deutschland führen. Die Ver brechen werden also nicht von unverantwort ^ lichen Elementen vorbereitet und verübt. ^ Auf die Frage, welche Maßnahmen Österreich gegenüber Deutschland in Erwägling ziehe, antwortete der Minister, 7»ar?^ber zv Ehepaar «indbergh in Kopendagen eingetroß» Frül» siri) in vas vtotdcne Vuch der '..'iaot uopenhügcn < ui. Oberst Lindbergh, neben ihm der Bürgermeister von Kopenliagen. Der amerikanische Ozeanflieger Oberst Char les L i n d b e r g h nnd seine Gattin sind nnf ihre,n Errnndnngssluge, der von den Island nach Europa führen sollte, eittg.'ge« Vereinigten Staaten ü^er l^>rönlt'nd nnH anderNautenden Verwutunlien nni, doch M Koerr Chef, wir werden unsere Geschäftsverbindung mit Oppenheiul lösen müssen, der betrügt und begaunert uns an allen Ecken und Enden!" ..Warum? Arbeiten wir ruhig nnt ihin iveiler, von dem lernen wir wenigstens neue Tricks." StMte unter der Erde Frankreichs Festungsgürtel an der lothringischm Grenze / Gipfel moderner Befestigungstechnik P a r i s, M. August. Anläßlich der Inspektionsreise des Ministerpräsidenten D a l a d i e r zu den Fe-stungsbauten an der lothringischen Grenze schreibt lMte „Petit Parisien": Aeußerlich ist von diesen! Fchuugsgürtel, der stch ununterbrochen ük«r Hunderte von Kilometern in einer Entfernung von 12 bis 18 Kilometer die Grenze entlang zieht, kaum et raS zu sehen. Unter der Erde sind Städte entstanden, in denen gailze Armeen monatelang leben können und die in t'iber 100 Meter Tiefe von breiten, hell erleuchteten Eisen bahnen durchzogen sind, auf denen im Ge^ellzugStempo beinah komfortable Wagen verkehren. Der Boden ist aus Beton und Stahl. Unzählige Kubikmeter Erde sind auf diese Städte geschiittet worden. Nur we- nige Kuppeln steigen bis zur Erdoberfläche auf, Ku^ln, von denen die kleinste mehr als 36.000 Kilogramm schiver ist und heute schon Geschütze aller Kaliber birgt. Nach ei« ner kurzen Schilderung der mächtigen Elek-trizitäts^verke und Depots unter 1>er Erde sagt das Blatt, die Stauwerke in der Gegend der lothringischen Seen ermöglichen es in wenigen Stunden, rissige Geländestrccken mit Straßen und Brücken zu überschwenimen An anderen >Stellcn sind die FeswngSwcrke durch tiefe Gräben geschlitzt, deren Abgrund sich plötzlich öffnet, daß angreifende Tanks ihn nicht rechtzeitig bemerken können, um den Absturz zu vermeiden. Der Festungsgürtel iist durch riesige technische Mittel derart ausgestattet worden, daß ein Eindringen von Giftgasen unmöglich gemacht worden sei. « oi. (Zenieüen Lie ldre k^rei^eit in l-utt unc! 8c>nne, 8o vtt Sie können — «der nur mit diives. Lie verclen scknel! braun unÄ minckem ckie Oekskr äes 8onnenbr»nl1es. Oock nie mit ns8sem Körper sonnendsäen unei llit^e anxenekm ktiklencl; SN krisclien Iszen claxeßen sctiüt^t dlives-Oel vor st»rker ^bkalilunx. S547 HivO» i»t unerietrliek ^ unn»el»»kmliel>» 6enn icvin Rn v-jetregierung exportiert werden, gewidniet. Das Leben dieser außergewöhnlichen Frau, die vor dem Kriege viel von sich reden machte, war recht abenteuerlich und bunt belvegt. Als Kind armer Eltern heiratete Natascha den bescheidenen Artillerie-Leutnant Trucha-now, der in einem Garnisonsstiidchcn im ehemaligen Russisch-Polen ein recht unscheinbares Dasein führte. Das Leben in der Gar-nisonsstadt konnte der jungen Frau, die große Ansprüche stellte, nicht behagen, Sie hatte nur einen Wunsch — nach Moskau zu kommen, uttl dort in Glaliz und Reichtum zu leben. Eines TageS verließ Natascha nach einer stünnischen Auseiliandersetzung ihren Mann und zog nach Moskau, wo sie nach einer kurzen Ausbildung die Bretter eines bekannten Barietee-Theaters betrat. Ihre seltene Schönheit und ihr Talent sickierten der jungen Frau den gewünschten Erfolg. Natascha Truchanova wurde bald eitle der gefeiertsten Tänzerinlleil des Borkriegs-Moskau. Reiche Anbeter überschiitteteil sie mit kostbaren Juwelen und Pelzen. NatasÄ>a pflegte, von Edelsteinen buchstäblich übersät, auf der Bühne zu erscheinen, wodurch sie sich den Spitznamen „Brillantenkönigin" er- warb. Eines Tages aber verließ sie Moskau und fuhr nach Sibirien, wo sie iil einer klei-llen Stadt ihre,! Mann, von dem sie immer noch nicht geschieden war, aufsuchte. In ei-llein elendeil Holzhauscheil faild sie einen zer mürbten, müden Manu, vor dem sie auf die Knie fiel und ihm — genau wie in einer rührseligen Filmszene — ihr ganzes Leben beichtete. Sie erklärte, daß sie jetzt reich und unabhängig wäre und bat ihreil Malln, in den Ruhestand zu treten ulld mit ihr »ns Ausland zu zie^n. Kalt und Höfli6) lvies Leutnallt Truchailow das Angel>ot ab »lnd bat seilte Frau das Haus zu verlassen. Al-) sie den Wunsch äußerte, ihren Sohn, den sie als zlveijähriges Kind verlasseil hatte, zu sehen, erfuhr sie, daß er gestorben lvar. Nata-sckM kehrte zu ihrem glänzenden Loben zurück, huldigte aber lnchr l^nn sonst dem Alkohol. Während des Krieges siet>elte die Tänzerin tlach Alllerika über, wo sie eine Zeitlang auch als Filmschauspielerin einen großen Ersolg hatte. Nach dem Kriege schlug sie ihren Wohnsitz in Paris auf. Ihr Erfolg schwand allinShlich, sodas; sie gezwungen lvar, ihren kostbaren Illwelensck»ad nach und nach zu veräußern. Heute tritt sie in einer neuen Rolle auf, sie verkauft kostbare russische Heiligenbilder. Nustermess« m I-sudlj»»» in» 2.-11. IX. 19ZZ ltultur- u. V»rtieI»»kt«^u8»teUul>x Os«; ^uskitellunesxelsntle umlulZt eine t'lÄLilS vvn .lutrosl. Velerinürsussteliun«. — ^uss^toltune «ler >»8l«venkcben Xlrcde«. Vlisslnns-. ettino» loiiscli« unä XunstÄU8»tellun« »Slo^veniscbo ^»ckon»«. — ^usst«lluni! iiir V^ein. Küse unck ^ilcli. Nonlr. Vemuso. Odst unä SiimoreZun. — vsNvnsuLStellunx. — Vledsctisu. tatonerrasse am ?. unä d^epteiiiber sav/ic Äo««n unck Lcdate v. 5. Iiis it. —> Nsusb»ltlln««-^u88tellune. ^ kttinol;itimati0nen sin^ ii? cloii tenbüros »k^utnik«. allen «ruljeren veldiniititutc^ii. ^n^vle pfarr- utt(l Qemeincleilin'tt.'ni (.rtiüINicl,. ll)184 Der Tod im Flugzeug. Eilten nicht gelillden Schreck bekaln der Führer eines kleinen tschechoslowakischeil BerkehrSslugzeuges, als er sich zufällig unterwegs llach seineln einzigen Fluggast ulu-wandte Ulld benterkte, daß dieser leblos ill seinem Sessel lag. Der Passagier lvar ill Brüllu eingestiegen ulld lvollte nach Prag fliegen. In der Nähe voll Königsfeld nahnl der Pilot eille Notlandung vor und holte so schnell wie möglich einen Arzt herbei. Doch die Hilfe kaln bereits zu spät. Der Fluggast, der Brüllner Beamte Karl Hopek, war bereits tot. Ein Schlaganfall hatte sei-nent Lebell eill Ende bereitet. Vliinuer als Sklaven der Mode. Nach Ansicht Mister FenwickS, eines lnaß-gebenden Modeschöpfers, gewimlt die Mode in zunehlnendenl Maße auch die Herrschaft über das starke Geschlecht. Eiilelt nicht zu ull-terschätzenden Einfluß auf die Herrenlnode übt der Film auS, llnd die Modediktatonm .^wllllwood streben ntiqenblicklich nach ei' freieren d'r Herrenkleidnnti. '^^eengende joll naK Mgliichkeit ver- lnioden lverden, das offetle Sporthentd ohne den im Soutiner so lästigen steifen Ärageil ist der „letzte Sien war. Wegs verschlimmerte sich der Zustand ocr Krallken, sodaß er zti erlöster Besorgnis All-laß gab. Der SchissSarzt stellte eine akute Blinddarlnentzündung fest. Nach seiner Ansicht konllte daö Lelien der Patientiir nttr durch eine sofortige Operation gerettet werden. Die Kranke wollte sich jedoch ohne die Zustimmung ihres in Amerika weilenden Gatten nicht dazn entschließen. Man tele-phonierte also von der mitten iin Antlnn-tik schwimmenden „Brelnen" aus zutmchst lnit der Newyorker Wohnting des Gatten, wo man den Bescheid erhielt, das; er sich auf einer Geschäftsreise nach Ehikago besinn de. In Chikago lvar er noch nicht eingetrof-fett, was man durch eitt zweites Telephongespräch feststellte. Nach großen Bemühnn-getl bekattl man endlich den Bescheid, daß er sich in dein D-Zug zwischen Netvyork und Chikago befinde. Nun wurde eitt Gespräch zlvischen der „Bremen" utld dent fahrenden D-Zuge hergestellt. Endlich lvar es gelitn-gen, den Gatten der Patientin zli erreichen l itnd seine Znstimmmlg einzuholen. Unmittel-I bar tlach der Latidting in Newhork wurde !die Operation vorgenotnnion, die glücklich ! verlief. Die ^trmtke befindet sich schon wieder altf den; Wege der Genesnng. Bei Meuschcn mit unregelmäßiger Sorztätiz-Iilt schafst ein Glas nntürliäies „Franz-^seß"» ! villerwaf^er. täqlich friil? nüchtern qenommeir, , inühesl,sen, leichten Stuhlqanq. .Herzsachäczt« j>tad .zu dem Ergebnisse qelan^t, dak selbst bei ?^ettsjerz nnd Klappenfelilor du? Franz-Josef-Vafser sicher und ohne jegliche Besrl.^vde darmreiizu^nd wirkt. Das „Franz-Iofes"«Bitterwasser ist in Apothekn, Drogerien und Spezereihani>Iun-gen erhältlich. Aus Gelje c. Die goStaujsta koöa »ird eröffnet. Der Znx'igverein KoStanj des Sloweitischen penvcreines eröffnet mn Sonntag, den Septetnber ain Sntretovec eine nene Schu^-hntte. De TtenograMienverein eittgeladen lt'erden. c. Der abgängige Schlosserlelirling heim« getelirt. '^^or eiitigen Tacien erstattete der ^chnlnuacheeineister Herr Gorensat l'ei der Polizei die Anzeige, das; sein I9jäl'>rili^'r Tohtt Angnst verschwttnden sei. Anlinst kel^rte -''.'oittag wieder znrück. ?lnsiesi!>er gün-si!>ieu Hlipse»sl'ui>iiittl!i' l)aopfenpflückc zu Ende war, kehrte er mit seinen! Verdienste in der Tasche wieder zurück. c. Athletitsportklvb — «UitärMMMischaft des 39. Jnsanterieregiment». Bei dem Ve- licht Äbcr das Wettspiel in der Dienstag-nunlnter hat sich ein uiüiebsamer Fehler ein-goschlichcn. Es siegte nicht die MilitSrmann-schaft, sondern der Athletilsportklub mit 3:0 t. Vin Vinlagebitchel verlare». Am 2ü. d. wurde in der stadt ein Postsparkassenbüchel Zcilltend auf den Namen Maria Hribernik nber eine Einlage von 17!) Radioorchester. __ 18 Bortrag (Phy sit). — 18.30 Grmnmophon. — 19 Plciudcret — 19..W Nadioorchl^ster. 20.30 Uebertra- ^unq aus Liublsana _Wien 11.30 Bau- ernmusik. — 12 Mittagskonzert. ^ 10 Opern szenen, Schallplcltten. — 10.40 Aus dem Lc. Ken der I^ledermäuic. ^ 17.20 Konzertstunde. — 18 Bergsteigen und Wandern__18.25 Ueber Pcrsiens Ausgrabungen._19.07) Ter Narrenhof, Operette. — 20.30 Tanzmnsik — B r e s l a n 20 .'oörszenen._1.10 3om- lnerliedcr zur Laute. ^ t r a s^ b n r q 19.4') Zchassplatten. — 20 Presseschau. — 20.30 Militärmuisif. — M ü h l a ck e r 20 Hörszenen. — 21 (^ros^cr Tanzabend. — 22..'^ Lieder. _ L e i P z i g 20 >^>?rszenen ^ 21 (Großer Tanzabend. — Bukare st 19.20 Leichtes Konzert. ^ 20.20 Orchesterkonzert. ^ R o m 20.15 Schallplatten. — 20.30 La (^irotto di Trosonio, komische Over. _ Z ü r i 5? 19.10 l^rc^minovhon._ 19 45 Italienische Zpra6)e._20.30 Orchesterkonzert. — Prag 19.2', sVi't r'sss,e Enlivul-Inng der Sonate. — 20.20 Tambnrizzako::-zert. „ 20.1.'', Zum bnssändisck'en Nati.inal-seiertag. — I t a l i e n i s ch e N o r d-qru Ppe 20.30 Opernabewd. „ M ü n-ch e ll 20 Abeudkozert. ^Budapest 19.30 Einakter. — 22 Zigeunerkapelle. — Warschau 19.05 Zrbalsvlatten. _ 20 St)mphoniekonzert. ^ 22 Tanzmusik. — Daventrv20 Militärkonzert. — 20.40 Burleske. — 22.15 Borlesung. — Deutsch I a n d s e nd e r 20 Eine Hörfolge._20.10 Der .s'iörer hat das Wort. 21.15 Musik unserer Zeit. „Vrlmorle" Ligateam kommt Erstaustritt des einzigen Vertreters Sloweniens in der Sia- tionaUiga Der kommende Sonntag sieht wieder unsere Fußballer in Front. Diesmal stellen sich die E i s e n b a h n e r als Arrangeure vor, die das verheißungsvolle Ligateam des A. S. K. P r i m o r j e als Gast empfangen werden. Es ist dies zuni ersten Mal, daß sich uns „Primorje" als Mitglied der Nationalliga vorstellt. Das Gastspiel erhält gerade für uns einen umso bemerkenswerteren Anstrich, als es nun endlich zu der schon lange erwarteten Kraftprobe zwischen Ljub-ljana und Maribor kommen wird. „Primorje" nimmt den Kampf mit seinen alten und neuen Acquisitionen auf, sodaß im fremden Lager auch einige auf unserem Rasen hochgeschossene Meister des Lederballes auftauchen werden. „2elezniLar" wird den favorisierten Gästen seine bekannte Kampfmannschaft entgegenstellen, sodaß man mit genug Zuversicht dem Ausgang entgegensek)cn kann. Treffen geht auf dem neuen Eisenbah-ner-Sportplatz in der TrZaska cesta in Szene, der bei dieser Gelegenheit zum ersten Mal in „Betrieb" gestellt wird. Die offizielle Eröffnung wird jedoch später erfolgen. Im V o r s P i e l treffen die Reserven „Maribors" und „ZelezniLars" aneinander. lfortsetzun« äer N»upt?IoI>uo«.) Mn ZN.000 ow Z«.0tt0 I^r. oin lo.vtto »lin 800» k^i-. 21y4s, s>7lc^4 li7s,44 s)in 6000 I^r. 45ZZ7 5385,5 777»5 8.^850 f)in .?0W .?175.? 73Z8S 95430 25738 84141 10997 55170 I3Z!8 25Z57 Z809S 4Z405 52Z45 545?5 550?5 7Z33Y 87080 91956 c.2Z7 ')783 15455 t7595 19005 33833 48317 50110 5195.? 55435 78849 83298 83757 13499 10939 24217 28A)V 31343 53523 58552 5852Z 59388 72541 85797 9505 11582 13826 S279« 2331? 37373 42837 45097 5117« 58245 73880 85364 86564 90947 92623 (Irrtümer vorbekalton.) vsnlcMsckiSkt v v ? ! » k. Hisridor. tZo «poska ulles 28. — Levollmüclitlste Ver-1c3uk85tello der Ltaatlicken Klassenlotterle Wit^ und Vumor Besonders höflich. An der Hoftafel Ludwigs des Bierzehn» ten äusserte Boileau einst: „Alle Menschen müssen sterben." Da traf ihn eitl scharfer Blick seiner Majestät Uttd Boileau korrigierte sofort: „Fast alle Menschen! Fast alle!" Der rechte Titel. eineni Berliner Theaterfoyer begrüsite ein .Herr einen Finanzmann: „Guten Abend, wie gehts, Herr Konsul?" _ Stettenheiin korrigierte sofort: „Was fällt Ihnen einV ^ikapoleon N'ar .^t'^onsul ^ der Mann hier ist lÄenevalkonjul.^ : Die Preise der Mariborer Leichtathletik-meifterschaft, insgesamt 34 schmucke Medaillen, wnrden im Schaufenster des Modehan-ses Pa8 in der Slovenska nlica ausgestellt. Die Kämpfe fanden bekanntlich am 12. und 13. d. im Rahmen der Festwoche statt. : Der Leichtathletikkampf zwischen „Ma-rathon" und „Selezniöar" wird am 2. und 3. September ausgetragen. .Um ersten Tage finden die Kämpfe nacljmittag auf der ,.Ll-vada" statt, während für Sonntag vormittags das Jnselbad als Schauplatz gewählt wurde. : „Mura" in Ueberform. Die Fußballmannschaft des S. K. Mura, die erst vor kurzem überragend den lokalen Konkurrenten in Mnrska Sobota, den neuen S. K. Pa-nonija, abgefertigt hatte, landete Sonntag wieder einen beachtenswerten Sieg. Diesmal mus^te ein kombiniertes Team des S. K. ..Rapid" eine l:2-Niederlage in Kauf nehmen. : ^Jug" schlügt den Budapester MK. Tonntag fand in Dubrovnit ein internationales Schwimm- und Wasserballturnier zwischen dem Dubrovniker „Iug" und dem Budapester MTÄ sbatt. Die Einheimischen siegten in glänzendem Spiel. 50-M'Frcistil-schwimmen: 1 Kanari fMTK) 27.0 Sek.; 2. Brandi (MTK); 3. Palcok (Iug, Dutrovnlt^ Im 100-m-Brulstschwimmen wurde OrliL sIug) in der Zeit von 1 Min. 24 Sek. Erster. 100-m-Ri'lt?ensckivimmen: 1. Eiganoviö lIug) 1 Min. 24 Sek.: 4X200-Stafette: 1. Iug -0 Min. 15 Sek.; 2. MTK. 10 Min. 10.08 Sek. Im Wasscrballtresfen M?K. siegten die Jugoslawen mit 3:0 s2:0). : Gchwimm-Liinderkampf Oesterreich gegen Jugoslawien abgesagt. Für den kommenden Samstag und Sonntag war der Landerkampf Oesterreich gegen Jugoslawien angesetzt, der in Split vor sich gehen sollte. Nun haben sich aber der Durchführung dieser Be-! gegnung verschiedene Hindernisse in den Weg gestellt. Oesterreich müs^te vor alleui auf Dr. ^ Rödiger fGraz). der erkrankt ist, und ausser-1 dem auch ans den Wasierballtormann We-ninger, der aus beruflichen Gri'mden nicht ^ abkommen kann, verzichten. Jugoslawien hat! die Gri'mde des Oesterreichischen Schwimm- ^ Verbandes gewürdigt' und iu die Verschiebung eingewilligt. Der Länderkamps kommt also erst im nächsten Jahre in Split zur Abhaltung. : Mißglückter Weltrekordversuch Ladoume-gueS. Ladoumegue unternahm Sonntag im Pariser Stadion einen Angrisf auf ^en Weltrekord über 1000 Meter, der auf 2:23.6 der Rennbahn ohne jede fremde Führung. Ganz fabelhafte Leistungen mit dem Fahrrade vollbringen aber die Radrennfahrer hinter Motorradführung. Ein Hundertkilome-ter-Durchschnittstempo ist etwas Allgemeines. Dieser Weltrekord ist durch den Belgier Vanderstuyst auf 122.771 Kilometer im Jahre 1928 gebracht worden. Dies ist wohl eine der hervorragenden Leistungen im Körpersport. Der Mensch ist mit eigener Kraft durch eine volle Stunde hindurch gleich einer Maschine hinter einem Rennmolorrad ständig in 122 bis 125 Stundenkilometer gefahren. ^fliegen fsngsi» fangt alle fliegen! steht. Ladoumegues Rekordversuch miszlang aber, er benötigte für die Strecke 2:26.2. : Die Suropameisterschaften im Rudern werden im kommenden Jahr dnrch die Schweiz veranstaltet werden. Die Kämpfe finden voraussichtlich auf dem Rot-See bei Luzern statt. : Neuer Radfahrer-Weltrekord. Dem Holländer Jean van .Hout ist es am letzten Freitag anf der Rennbahn zu Nuremond in Holland gelungen, einen neuen Stuildeinvelt-rekord ohne Schrittmacher aufzustellen. Der Holländer legte in der Stunde 44.5?88 Kilometer znrülk. Die vorherige beste Stundenleistung eines Radfahrers ohne Führung stellte bekanntlicki der Schweizer Oskar Egg am 18. Juni 1914 mit 44.237 Kilometer auf. Dies sind die bisherigen schuelssten Stunden' lcistungen eines einzelnen Radfahrers aus wird es drei Abstufungen ocben — groß, mittel und klein die nach der Bedeutung des sportlicl)en Erfolges, beziehungsweise nach der Wichtigkeit des administratinen Verdienstes gemäkelt werden. Tie ^p^'rtme-daille kann für Olympiasie^ie. Eurov>^mei-sterschaften, Rekoi^e und überhaupt für hervorragende Leistungen auf alten Gebieten körperlicher Betätigung ve-li'^h^n werden. Für die Berdi?nstplakette kr'mmc'n henwr-ragende organisatorische Arbeiten, '^lnbah-nung internationaler Beziehungen. Neprä-sentation, in Betracht. Sie kann auch an Persönlichkeiten des Auslandes verl'l'ben werden, aNerdinas nur dann, wenn ihre Arbeit in einem Zusammenhang mit dem tschechoslowakischen Sportwesen steht. : Helen Wills-Moody von Jacobs ge-schlagen. Helen Wills-Moodv, die bisher unbesiegte Weltmeisterin, wuröe bei den amerl--kanischen Tennismeisterschaften von der zweiten „Helen", voii Helen Jacobs, 8:6 3:0, 3:0 geschlagen. Wills-Moed») gab lm dritten Satz wegen Kreuzschmerzen anf. Man weis; nicht, ob die Kreuz'chinerzen sch-iu zum Verlust des zweiten Satzes führten oder ob sie erst entstauden, als dio Niederlage zu sehen war. Jedenfalls äus'.erte sich Wills-Moo« dy wieder einmal, das; sie sich vom Tennissport zurückziehen wolle. : Bei den Makabi-Wettspielen schlug der fri'chere deut'ctie Tennismeister Prcnn den Tschechoslowaken Hecht mit 0:2, 6:t, 6:4. Im Fnßballtnrnier ging Polen als Sieger hervor. Tic Polen schlugen im Finale .Rumänien mit 2:1. An dritter stelle landete Litauen, das die Tschechoslowakei init 4:0 ausschaltete. : Die Frauenwettsniele, die statutengemäß alle vier Ialne stattfinden sollen, werden im Allgnft 1931 lin Ansch'usj an die Britischen Reichsspiele in der Loiidoner White Eitt) ab-gehnl'eii werden. Maii rechnet mit der Teil-imhme von 25 Staaten. : Staatsmedaillen siir Sportler in der Tschechoslowakei. Im tsch.ch'slowakisch^'n ^^)esuiidheitsministeriuln lvird niomentan ein Plan erwogen, der dafür Zengnis ab' legt, das; dem Sport von ossi^ieller Seite eiiie besoiidere Einschätzung zuteil werden soll. Es handelt sich um znvi Kategorien von Ehrenmedaillen, die alljährlich an aktive Sportler und an Persön'ichr''iten des öffentlichen Lebens, die sich nm ^en svort i'erdient «lemacht haten .inr Verteilung gebracht werden sollen. Von beiden Medaillen Aus Vtus p. Anstatt Wein Essigsäure. Der 21 jährige Fcldarbeiter Simon Bezzak aus Kicarje woll te in der Nacht seinen Äirst stillen. In der Dunkelheit verwechselte er die Flasche, sodaß er einen kräftigen Schluck Essigfäure machte. Bezjak mußte ins Spital überführt werden. p. Bou einer «uh überfallen wurde auf der Weide die 65jährige Dienftinagd Rosa PotoLnik in Mala oas. Die Frau erlitt hiebei derart arge Verletzungen in der Hüftenge-gend, daß sie ins Krankenhaus gebracht werden mußte. p. Einen sch«eren Sturz vom Fahrrad ev> litt der 17jährige Handelsangestellte Ferdi-iiand Franges aus MoSkanjci. FrangeS zog sich erhebliche Verletzungen am Kopfe zu, die seine Ueberführung ins Krankenhaus notwendig machten. p. Sin vierjähriges Mnd ertrinkt in einer Wassergrube. Während die KeusäsierSleute Martin und Amalie Bezjak mit Drescharbei-ten beschäftigt waren, spielte ihr vierjähriges Tvchterchen vor dem .^use. Als bald darauf das Kind den Eltern vor den Augen verschwand. hielt der Vater sofort Nachschau. Da es sich auch auf die Rufe hin nicht meldete, durchsuchte Bezjak in böser Ahnung die vor dem Hause befindliche Wassergrube, aus der er auch tatsächlich das Kind hervorziehen konnte. Die sofort angestellten Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos, denn daß Kind war bereits tot. p. iSin Kuhdieb erwischt. Der Gendarmerie gelang es einen Besitzer aus Zg. Priftava festzunehmen, der im dringenden Verdachte steht, die in letzter Zeit bekanntgewordenen Diebstähle von Kühen verübt zu haben. Der Mann, der dem Gerichte eingeliefert wurde, gesteht bereits zwei Diebstähle. p. Sturz vom Birnbaum. In 'fetale stürz« te der 33jährige Winzer Georg Buk auS ziemlicher Hdhe von einem Birnbaum, wobei er eine Fraktur des rechten Unterschenkels erlitt. II II Aino Vurg-Tonkino. Der dramatische Flieger filni „Die heilige Flamme" mit Gustav Fri^l)lich uiid Dita Parlo. Das^erschuttern-de Schicksal eines Jungverheirateten Piloten desseii Unglück ihn und Frau vernichtet. Eir Film, in dem die Liebe über OlleS Irdisch« triumphiert. — Am I. Septenchev EröffuMs der neuen Saison. Es stM sich vor Modediktatorin", ein prAcht^ger Lustspiel, schlager mit Renate Müller und Gkorg Me-rander. ^ Ab l. September finden wieder täglich drei Vorstellungen statt, u. zw. um 10, halb 10 und halb 21 Uhr. Union-Tonkino. Bis einschließlich Donnerstag der erstklassige Film „Der Mut zum Gliick" s„Freie Liebe") mit Norma Shearer in der Hauptrolle. Ein Film mit herrlichem und sinnreichem Inhalt. — Am I. September Eröffnung der neuen Saison, nü ei-neni gan? nenen Großfilui „Eine Tiir geht auf" nach dem Romai, von Edgar Wallace. Einer der besten Sensation-Filme! — Ab 1 September finden wieder an Wochentagen drei Vorstellungen statt, u. zw. um 16, halb 1v und halb 21 Uhr. ist liuk müciiieii. cler cjZZ eflesit oclsk einsencist Donnerstag, ven 31. August 19SS. MMvoch, d«I 30. Auoufi Auf offener StraHe umgebracht Vestiailsche Bluttat am Lande / Das Opfer eines Racheaktes In der Nacht zum Montag ereignete sich auf der Strafe zwischen Sv. Jurij und Sv. Ana sSlov. gor.) eine schwere Bluttat, deren Einzelheiten erst jetzt durchsickern. Schon spätabends kehrten der 26jährige Besitzers-söhn jkonrad K eg l aus 2iee und dessen Bruder nach Hause zurück. Beide hielten sich Sontnac^ nachmittag in einem Buschenschank in Sv. Iuris auf und machten sich erst spät auf den Heimweg. Ahnungslos sties;en sie auf dem Wege mit dem Bcsitzerssohn Jobann Porko aus Zgor. ^erjlivci zusammen, mit dem die beiden Brüder sclion längere Zeit s''"dlirch verfeindet waren. s?s kam anck) zwischen den Brüdern .Kegl und Pcrko als- „'I'carworer ^^eitung" Niimnier S.??. bald zu einer Auseinandersetzung, wobei Per-ko plötzlich sein Messer hervorzog. Ehe Kegl an eine Gegenaktion denken konnte, jagte ihm auch schon Pcrko das Messer bis ans Heft in die Brust. Blutüberströmt brach Kegl zu-slimnien, docki genügte dies dem Angreifer nicht. Wlltend stürzte er sich auf den stöhnenden Burschen und fiigte ihm uni Kopfe noch eine Reihe von schweren Verletzungen bei. Kegl wurde hiebei das rechte Ohr vollkommen abgetrennt. Jede Hilfe war vergeblich; Kegl erlag kurz dara'if den schweren Verletzungen. Perko kehrte nach .Hause zurück und stellte sich daraltf selbst der Gendarmerie. Doppelte Belaftung Äor einigen Tagen unterbreitete die Gast-wirtevereinigung den zuständigen stellen eine Denkschrift, worin um die Versetzung der Stadt Marlbor von der ersten in die zlveite Abgabenklasse, oder aber in den ?^ezügen der öffentlichen Bediensteten von der zweiten in die erste Teuerungsklasse ersucht wird. Diese Forderung wird in der Denkschrift ein gehend begründet und durch Momente unterstsitzt. die dieselben gerechtfertigt erscheinen lassen. Wie wir aus Gastgewerbekrei^en erfahren, sieht die Tarifpost KS des Tarengesehes die Entrichtung einer Taxe für das ^^echt vor, Getränke ausschenken zu dürfen. Unter Getränken versteht man Wein, Bier, Obstmein und Branntwein, ater auch Himbeer, Mineral» und Sodawasser und sck'li<'s^lich auch das gewöhnliche Wasser. Gegen die Tare als sl'l-che, ausgenommen deren Höhe, ist an und für sich nichts einzuwenden. In einem andern Licht betrachtet, stellt sich jedoch die Angelegenheit ganz anders dar. Im Sinne der Berzekirun''ssteu?rnov''lle dient als Grundlage für d. Besteuerung von Wein und Branntlvetn die Schanktare, und darin steckt das Uebel. Dem Mari borer (^)ast-wirt, der beispielswei'e jährlich 50 Hektoliter Wein. Z0 Hektoliter Obstwein und 21 Hektoliter Bier, zusammen somit I0l Hektc-liter Getränke ausschenkt, wird eine Schanktare in der Höhe von 15^ Dinar jährlich vorgeschrieben Obwohl ans Obstwein keine Ber-»ehrnngMeuer eingehoben wird und die els'e bei Bier bereits von der Brauerei entrichtet wurde, wird diesem Gastwirt die ach'fack'e Schanktaxe als Ersatz kür die abgeschaffte staatliche Ver-^ebrun^Mener mif Wein und Branntwein voraeschrieken. Da iedc>cl> 'm vorlieaenden ?^alle von der auscieschenkten (Mränkemenqe nur die ?>cilft-' auf Wein ent fällt, handelt es sich in der Praxis nicht um die achtfaclie, sondern vielmehr um die sech-zehnkl^che Schankta^e. Ts ist einleuchtend, daß das Gastqeinerbe auf diese Weise weit über seine Kräfte belastet erscheint. Darum ist es niA zu v<'rwun-dern. ivenn in der Draustadt ein Betrieb nach dem andern ailfgelassen wird. Ein Zeichen der unhaltbliren Lac^e ist anch der Nnt-stand, dasi die s^inan^behörde dieser Tage sech'^ Betrieben das Schankrecht entzogen hat, da dieselben die hohen Abgaben nicht entrichien können. m. Personalnachricht. Erzbischof Dr. Anton Bonaventura Iegliö und Fürstbischof Dr Gregor R oZ man sLjubljana) sind in Maribor zu kurzem Aufenthalt als Gäste des heimischen i^ürstbischofs Dr. To-maSiL eingetroffen. m. Anlählich des Namenstages des Fürstbischofs Dr. TomaZie nersamnielte sicki gestern um ll Ubr vormittags die hiesiqe Geistlich-keit mit den Mitgliedern des Domkapitels an der Spitze ini fürstbischöflichen Palais, um dem neuen Oberhirten die Gliickmiinsche darzubringen. Sprecher der Geistlichkeit war der Domdechant Dr. Mar V r a b e r. Der Fürstbischof dankte bewegt für die herzlichen! l^lückwiinsche. Bor Ende der intimen Feier j trafen aucl) Erzbischof Dr. I e g l i L und -Fürstbischof Dr. R o Z m a n sLjubljana) j im k'?ii i,n?> inn'di'n 'i'ä Gäste des beiuuicheir Zürslbischoss von der anwesenden^ Geistlichkeit herzlichst begrüßt. — Anläßlich seiner Namenstagsfeier ernannte Fürstbischof Dr. T o m a z i e den Hauptpfarrer von Sv. KriZ tik Statine Franz K o r o-8 e c zum Ehrendomherren des Lavanter Kapitels und den Theologieprofessor und ehenialigen Abgeordneten Dr. Jos. H o h-njee znm Konsistorialrat, womit die ersten kirchlichen Ernennungen von feiten des neuen Fürstbischofs vollzogen wurdi'n. m. Abendlonzert im Stadtpnrk. Morgen, Donnerstag, von balb ?f> bis Sl Ilhr findet im Stadtt'ark wieder ein Abendkonzert statt. Es konzertiert die Kapelle uftter Lei- tung ilire? Diriaenten Kapessmei<>r P o-l i t? Da«? .ffl'nzert findet nur bei günstiger Witterung stai». m. Wildverkauf nur mit llonirollz''tteln! Wie schon bisher ist auch in diesem Jahre der Wildverkauf in Mnribor nur mit den von der s'^agdvereinsiiliale eingeführten Kontrollzetteln gestattet. Wild, das ohne Kontrollzettel auf deil Markt gebracht oder sonst irgendwo angetroffen wird, wird be-dinmm^'Hlos beschlaanal'mt Die Kontrollzettel die seinerzeit auf Grnnd eines Ein-vernel'mens zwischen der volitists"'n Behörde, der Stadtgemeinde nnd denl Il.qdverein eingefiU'rt wurden, erhalten die Iag'>vächter beim Kassier der Mariborer Iaqdvereinsfi-ljale Herrn Direktor B o l t a v z e r, Maribor, Eiril-^Metodova nlica LZ. m. Aus unserer visenbakjnerbewegung. Der Nn'erlisi<urden. Da die Ve'.s,'^''„q der t^'e-iverberechtc mit enrpftlMiK:» Geldjlcajen verbunden ist, appelliert das Handelsgremium an seine Mitglieder, den Alkoholaus-schank zu unterlassen, da dieser nach dem Gewerbegesetz ausschließlich den Gastvirt-schaften vorbehalten ist, während die Kaufleute die Getränke nur in verschlossenen Originalflaichen verkaufen dürfen. m Einschränkung des AuSländerstudiumS in Oesterreich. Das Bundesministeriunr für Unterreicht in Wien hat die für die Anmeldung von Studierenden ausländischer Staaisbürgerfchaft zum Studiuni an den ihm unterstehenden Hochschulen für den 1. September d. I. festgesetzte Frist auf den 15. September d. I. erstreckt. m. Für eine direkte Fernsprechverbindung mit Zagreb. Das Handelsgremiuni teilt uiit, daß infolge zahlreicher Beschwerden alle Mariborer Wirtschaftsorganisationen an die maßgebenden Stellen eine Eingabe gerichtet haben, worin um die Errichtung einer direkten Telephonverbindung zwiscben der Draustadt und Zagreb ersucht wird, da es gegenwärtig äußerst schwer ist, nlit dieser Stadt eine Fevlisprechverbindnng zu erhalten. Ans diesem Grunde niöge die Schnld daran nicht der Mariborer Telelchonzentrale teigemes. sen werden, da das Personal für die Tele-phonnlisere nicht verantwortlich gemacht wer den kann. m. Di- KaftanienrVster, denen bereits im Vorjahre der Standplatz zn^eteilt worden war, haben sich bis znm 5. September beim Marktinspektorat zu melden. Neue Gesuche brauchen nicht eingereicht zu werden. m. Ausstellung „Tlawenische Kirche". Der Verein für ^^.nnstgesclnchte in Ljnblj>ina veranstaltet auf dem Messegelände eine Ausstellung, die sich „Slmvenischc Kirche" betitelt und im 5^ahmcn der Herbstmesse organisiert wird. Die Aufstellung, die vom ?. bis l l. September abgehalten wird, umfaßt nachstehende Abteilungen: 1. Plastis.'he Modelle, die die hauptsächlichsten geschichtlichen Typen unserer Kirchen darstellen; 2. Abbildungen der Kirchen, deren Inne.es nnd Ein richtung; Z. Bilder heinnscher Künstler, die die ästhetische Seite der Kirchen und deren reizvolle Inneneinricltnug veranschaulichen; 4. Heiligenbildckien von Ballfahrtsorten, organisiert vom bekannten Sammler graphischer Knnstwerke Paul Winter; 5. zeitgenössische Kapelle, hergestellt nach eigenen Entwürfen vom akademischen Maler Tone Kralj, der auch die Bilder und die Einrichtung beigestellt hat. m. Die Leitung der „Mariborer Festwoche" spricht anf diesem Wege allen Spendern der vielen Preise der ausgezeichnet ausgefallenen Effektenlotterie, ferner allen Ausstellern bei der Weinkostprobe und der übrigen Branchen sowie überhaupt allen, die irgendwie zu dem schönen Gelingen der Mariborer Festwoche beigetragen haben, ihren verbindlichsten Tank aus. m Sonntag Ausflug inS Logartal. Wie schon berichtet, veranstaltet der Mariborer Frenidenverkehrsverband Sonntag, den 3. September mit mehreren Autobusen einen Ausflug in das wildromantische Logartal. Die Abfahrt von Maribor erfolgt Sonntag um 5 Uhr morgens. Jtt Mozirie ist ein kurzer Aufenthalt vorgesehen. Anmeldungen mögen ehebaldigs im Reisebüro „Putnik" abgegeben werden. m. Offene Stellen. Die Staatliche Hypothekarbank in Beograd nimmt 35 Praktikanten auf. Davon müssen 6 Absolventen einer Handelshochschule oder juridischen Fakultät, 24 Absolventen einer Handelsakademie und 5 Absolventen von mindestens vier Mittel-schulklaffen und einer Handelsschule sein. Von den 35 offenen Stellen »verden 7 von Frauen besetzt. Die Gesuche sind bis 3l). September eiuzubringeu. Tie Aufnahmsprüfungen werden am 14., 15. und 16. Oktober in Beograd abgehalten werden. m. Begünstigungen für die Besucher der Mustermesse in Ljubljana. Die Inhaber des permanenten Messeausweises sind l^evechtigt, das Messegelände beliebig oft zu betreten und die personeusiihrenden Züge, mit Ausnahme des Expreßzuges zum halben Fahrpreis zu benützen. In der ?lbfahrtstation wird die ganze F-ahrfi'-'^ gelöst und an der ulzeugnis mitzubrinien und die ilbli.he Einschreibgebiihr bzw. einen Teil des jährlichen Schulgeldes zu entrichten. Die Meister und Meisterinnen werden aufgefordert, ihre Lehrlinge bezw. Lehrniiid-chen zur Einschreibung rechtzeitig zu senden, da die Frist nicht verlängert werden kann. m. Erwischte Fischdiebe. Zwei Bauern-burschen vom Drauseld, die in Maribor vier .Huchen zum Kaufe anboten, wurden von der Volizei stellig gemacht und zur Anzeige gebracht. m. Straßennnfall. Die 25jährige in Tez-no wohnhafte Arbeiterin Angela Donik stürzte so unglücklich vom Fahrrad, daß sie eine schlinlme Verrenkung des linken Armes erlitt. Sic mnßte ärztliche Hilfe im Krankenhaus in Anspruch nehmen. m. Ein stattlicher Herrenpilz. Eine BäueriR fand in Sv. Barbara v Slov. gor. einen herrlichen Herrenpilz im stattlichen Gewichte von 900 Gramm. Das selten schöne, wurmfreie Exemplar wurde in Maribor um den bescheidenen Preis von Din 6.— zu Markte gebracht. nl. BiligeS Fleisch. Z1!orgen, Freitag, u« 7 Uhr gelangt am Standplatz bei der städti-stben Schlachthalle eine Partie von 5t) Kilo« granlm Rindfleisch zum Preise von 5 Dinar vro Kilograinm zum Verkauf. Nl Tod in ber Wirtshausstude. Gesterk nachmittag tam in ein !l?estaurant in der Alekfaudrot^a cesta ein etwa 50 bis L0jähri-tier Mann, bestellte ein Gulasch und leerte noch ein L^gel Bier ans, als er Plötzlich lautlos zu Boden stürzte. Kurz darauf traf die Rettungsgesellschaft ein, die sofort die j Ueberführung des unbekannten Gastes vornahm, doch verschied dieser bereits während der Fahrt. Der Mann, dessen Identität bislang noch nicht festgestellt werden konnte, ist einem Herzfchlag erlegen. m. Sine Leiche geborge«. Oberhalb der Einmündung des Sturm-Grabens in die Drau wlirde die Leiche eines jüngeren Mannes geborgen. Die Leiche wurde noch nicht agnosziert. nl. Schwerer Unfall eines tkindes. Der 2jährige Drago (ZernetiL begoß sich un-glüÄicherweise mit siedendem Kaffee, sodclß er empfindliche Verbrühungen am Kopfe und Rücken erlitt. m. Wetterbericht vom 30. August, 3 M)?? Feuchtigkeitsmeffer —4. Barometerstand 740, Temperatur 19, Windrichtung NW, Ben^ölkung teilweife, Niederschlag 0. * FubiliiumSkonzert des 10jährigen Be« standes des „Del. Pevskega druStva Ena-kost" sindet am 2. September im Saale der Frail Sluga, Studenci, nnter Führung deS Herrn KriZman, statt. Beginn nm 20 Uhr. b. Iadranska StraZa. Augustlieft !933. ?jerlag in Split, Ban Ielaöj^ooa ulii^a 1. Iahreöbezug 120 Din. Farbenfroh und fesselnd ist Bartuloviö' Schilderung der ersten Mittelniehrfahrt unseres Luxusdampsers „Krnljica Marija" Vereinsnachrichten, Berichte über den Tonrisnius an der dalmatinischen Külste und einige Beträge st^.lndigcr Mitarbeiter l^eschließen den Inhnlt dieses Aufmerkstinikeit errregenden, schön bcb:U>er<' ten Heftes. '»»Mi,«!» Ii»! I ...-.«..«AD«-»«»- .MarWvrer Zeitung' Nummer 235. DonnerSlag, ven 3l. August Wirtschaftliche Rundschau Jtoosevelt für Wakmngsfriedm? Warum Prof. Moley zurückgetreten sein soll Ueber die Absichten der amerikanischen Regierung herrscht immer noch nicht vollständige Klarheit. Obwohl Ende der Borwoche unzweideutig bekanntgegeben worden war, daß keine Dollarinflation beabsichtigt sei, ließ Roosevelt vorgestern erklären, er beabsichtige nicht den Dollar zu stabilisieren, bevor die übrigen Länder ihre But>get3 ins Gleichgewicht gebracht und ihre Währungen auf feste Grundlagen gestellt haben werden. Man legt jedoch auch diese zweite Erklärung Roosevelts keineswegs als widersprechendes Jnflationsbekenntnis auS, sonders eher als taktische Einleitung der Besprechungen mit dem Gouverneur der Bank von England. Daß der JnflationSkurS nicht mehr akwell ist, beweist auch eine neue Ueberraschung, die über t>as Wochenende eingetreten ist. Einer der eifrigsten Befürworter der In-flationspolitik, Professor Raymond M o-l e y, der bis zur Londoner Weltwirtschafts- konferenz einer der engsten Wirtschaftsbera-ter des Präsidenten Roosevelt war, ist von seiuenl Posten als stellvertretender Staatssekretär zurückgetreten, Präsident Roosevelt hat den Rücktritt MoleyS bereits angenom-nlen. In einem Schreiben an den Präsidenten begründete Professor Moley seinen Rücktritt damit, daß er die Absicht habe, zusammen mit dem Millionär Bincent Astor eine Wochenzeitschrift herauszugeben, llm sich dieser Aufgabe voll und ganz widmen zu können, lege er seinen Posten nieder. In politischen Kreisen ist man jedoch der Ansicht, daß der Rücktritt Moleys im Zusammenhang mit den Differenzen steht, die zwischen Staatssekretär Hull und Moley in London entstanden waren. Dies würde also bedeuten, daß der Kurs HullS, welcher auf Währungsfrieden abzielt, sich beim Präsidenten durchgesetzt hat. Ausbau derSchlachtdäufer Bis noch vor wenigen Jahren war in der Oeffentlichkeit die Ansicht verbreitet, daß unsere Schlachthäuser auf der Höhe der .^lt stehen und nicht mehr viel vervollständigt werden können. Schon vor dem Kriege mußten sich anerkannte Fachleute davon überzeugen, daß diese Betriebe mehr oder 'veniger veraltet sind. Verschiedene Faktoren war fen das gesamte damaliqe SMacbtbofsnstem über den Haufen und bewirkten, daß dieselben als veraltet angesehen werben nlußten. Dies wurde vor allem in den größeren Städten wahrgenommen, deren Schlachthausanlasten den durch das rasche Anwachsen der Betiölfernnas^abl gen nicht mehr entsprächet!. Jti den Schlachthöfen wurde die der Modernisierung und vor allem der Vergrößerung der Anlagen immer brennender. in Hand damit mußte auch die Berbesseruna der hygie-nischen Fleischgewinnung energisch in An-grif genommen werden. In den leßten Jahren wurden die meisten Schlachtböfc ^^laoslawiens veriröl««''f und modernisiert, wobei den Anforderungen der Gegenwart soweit als möglich Rechnuitg getragen wurde, allerdings nach Maßgabe der vorhandcnetl Mittel. (?^genwärtig wird das Fleisch auf den: Luftwege befördert, sodaß es möglichst wenig init Händen in Berührung kommt. Die Tiere werden vor der Schlachtung durch Schüsse oder durch Stark- strom betäubt. Die Fertigwaren Verlasien unverzüglich die Anlagen, um den Produk-ttonSgang nicht zu beeinträchtigen. Das Fleisch wird in besonderen Kühlanlagen auf bewahrt, wo es lagert und leichter verdaulich wird. In den letzten Jahren entstanden in Ju' goslawien moderne Schlachthöfe, die sich vor dem Auslände sehen lassen können, so in Maribor, Celje, Ljubljana, Trbovlje, Beo-grad, Siplit und besonders in Zagreb. Hier wurden große Sutnmen in den Anlagzn investiert, kein Wunder, daß dieses Schlachthaus gegenwärtig weit und breit eines der modernsten ist. Obnwhl die allen modernen Errungenschaften Rechnung tragenden Schlachthöfe bedeutende Investitionen beanspruchen, n>erden den größeren Städten ailch die Kurorte folgen müssen, da die Lösung dieser Frage init deui Fremdenverkehr eng verbunden ist, Die Gewinnung, Verarbeitung und Kon« serviernilg des Fleisches ist eine Wisseuschalt geworden, die durch Fachleute von Weltruf unaufhörlich enveitert wird. In Hannover z. B. gibt es an der dortigen Universität sogar einen besonderen Lehrstuhl für diese Wissenschaft. Der Entwicklung der Schlachthöfe und überhaupt des Beterin^rwesens ist in der bevorstehenden Herbstmesse in Ljubljana eilte besondere Abteilung «lewidniet^ die schoit jetzt dein allgemeinen Interesse begegnet. Die Beterinärausstellung bleibt vom ?. bis l1. September geöffnet. Smchtbeollnftiounlien für Tranfitobft w 0»fi»mlch Die österreichischen Bundesbahnen gewähr tett, mit Wirksamkeit ab IL. Agust 1933, sür frisches Obst und frische Beeren der Tarifposition 720 ^i Auflieferuilg als beschleunigtes Eilgut in verpacktetn Zustaude, in ganzen Wagenladungen für die Strecke von der Staatsgrenze bei Roseilbach (Jesenice-Gren-ze) nach Buchs (St. Gallen) den ermäßigten Tarifsatz von 860 österr. Groschen je kg. Die Begünstigung gilt für Sendungen, die von jugoslawisc^n Bersandbahnhöfen mit direkten Frachtbiciefen ohne Uinladuttg nach der Schweiz, Frankreich oder darüber hinatls außer nach italienischen Bahnhöfen, befördert werden. Auf Sendungen, die nach österreichischi'n Bahnhöfen zurückbefördert iverden, findet diese Frachtberechnung keine Anwendung. Äe Beförderung von Obst und Beeren als beschleunigtem Eilgut kann bei Tafelobstsendungen in Betracht kommen, bei denen eine kurze Lieferzeit schon wegen ihrer leicht verderblichen Natur von großer Bedeutung ist. Der oben angegeben« Frachtsatz ist nur bei Frachtzahlung von mindestens l0.0tXt kg anwendbar. Eine praktische AuSnützuug dieser Begünstigung wäre nur dann möglich, wenn der Verfächter die vorgeschriebene Mindestmenge von 10.000 kg auch verladen könnte. In Wirklichkeit ist dieS jedoch bei verpackten! Obst nicht immer durchführbar, denn Obst und Beeren (Trauben ustv. in Körben verpackt, nehmen' verhältnismäßig einen großen Raum ein. Bei Verladung von Waggons init einer kleineren Ladefläche bzw. Rauminhalt kattn es leicht vorkommen, daß man in denselbetl nur höchstens 4000 bis 0000 kg Obst verladen kann. Nun inüßte die Partei für das fehlende Gewicht von 0000 bztv. 4000 kq Luftfracht bezahlen, eine Belastultg, die Ok^stsendungen bei den heutigen niedrigen Marktpreisen nicht ertragen. Der Partei stehen der obigen Frachterma-ßigung noch die nortnalen Tarife und sür Frachtgutsendungen der neue Obsttarif zur Verfügung, der sür die Ausfuhr besond?rs günstig ist. Bei sachinännischer Verpackung und vorsichtiger Verladung in entsprechenden Obstwagen ist, bei den günstigen internationalen Zugsverbindunaen, ein Verderben der Ware kauiu zu befürchten. X Rindermarkt. M a rib o r, .?0. d. Der Auftrieb belief sich auf 130 Och'en. Stiere, 331 Kühe, N', Wlber und 12 Pferde, zusammen 504 StÄck, wovon 30tt vevlauft wurden, davon 14 Stück nach Italien. (5s no tierten: Mastochsen 4 bis 4.25, Hallunast-ochsen 2.50 bis 3.25, Zuchtochsen ".25 bis 3.50, Schlachtstiere 2.75 bis 3.25, Schlacht-masMhe 2.25 bis 4, Zuchtkühc 1.75 bis 2, Beinlvieh 1.50 bis 2. Melk- und trächtiae Kühe 3 bis 3.2V, Jungvieh 3.50 bis 4, ttäl-ber 5..'»0 bis 0.50 Dinar pro »^ilo Lebendgewicht. X Taxierung der Fuhrwerke. In der Oeffentlichkeit ist eS vielfach noch unklar, ob für das Fuhrwerk die gesamte Taxe aus der Tarifpost 100 auch dann zu entrichten ist, wenn sich dessen Besitzer seitler im Jänner oder Februar bedient, jedoch erst Ende Jänner oder im Februar die zuständige Behörde utn die Plombieruttg und Befreiung von der Iahrestare für das betreffende Jahr ersucht. Die Stenerabteilung des Finanzministerium verösseittlicht jetzt eine Ansklärung, wonach sich der Staat das Recht zur Einhebung der Taxe ertvorben hat, sobald das Fuhrwerk im selben Jahr in Dienst gestellt tvurde, wenn auch vielleicht nur flir eineit Tag. Die Besitzer von Fnhrwerken, die dasselbe aus dem Verkehr ziehen und auf Grund des Punktes 3, Anmerkung 5 zur Tarifpost 100 des Taxgesetzes für das begiunende Finaitzjahr die Taxbefreiung zn erlangen wünschen, haben das Fnhrwerk bis spätestens Neujahr deS betreffenden Finanzjahres ploinbieren zu lassen, da sonst die Taxe für das ganze Jahr zu entrichten ist. X Sine jugoslawische Tischlerzeitung. Mit 1. September beginnt in Novi Sad die erste Fachzeitschrift für das .Holzbearbeitungsfach zu erscheinen, ^s Blatt wird zwei Auflagen l)abeu: die eine erscheint in serbokroatischer und teils auch in slowenischer Sprache und wird unter dem Titel „Iugoslavenski Sto-lar" anfangs eines jeden Monats erscheinen, die andere jedoch in deutscher Sprache nttter der Bezeichnung „Der jugoslawische Tischler Mitte eines jeden Monats. Jeder Nuin-mer wird eine selbständige Kunstbeilags beigelegt. X Wiener Märkte. Wie,?, ?l?. August. Der P f e r d e IN a r k t mar mit 32 Ge-brauchspserden, 10 Schläc'^^terpferden, 7 auS dem Schla6?thaus ,ind 535 ans der Koittu-mazabteiluttg, beschickt. Es notierten: Leichte Zugpferde 300 bis ti00, schlvere 400 biS 120 per Stück, Schlächterpferde, printa Fohlen, S —.^0 bis S 1— sek'lnda S --.70 bis —.75, Bankvieh, Priina fett, S — bis —.02, sekunda S —.45 bis. ...50, Wurstvieh S —.35 bis - .43. Ziemlich lebhafter Berkehr — Der o r st e n v i e h-nt a r k t war tnit 7833 Fleisch- ttnd .5405 Fettschweinen, 150 Fett- und Fleischschweinen aus der Kot,tumazabteilu"g. deschickt. (5S not' vten: Fleischschweine S 1.50 bis S 1 70, 7vettschweine S 1.28 bis 1.55. Sehr lebhaster Verkehr, Fleischschweine bis 5 g, Fettschweine bis g teurer. — Der R a u h-f u t t e r tn a r k t war mit 30 Wagen beschickt. Es notierten: Steirerklee S 7..'^ bis 9.—, Luzerne S 0.— bis 7,50. Berg-tviesenheu 5 5.50 bis S 7 .50, Talwiesenheu S 4.50 bis 0.—. Lebhafter Marktverlauf. Bedarf gedeckt. Preise unverändert. «In« kn schlummern. Er sehnt sicki auÄ) nach der deutschen SPra che. Mit Tamara redet er meistens franz^^-sisch, weil sie das Spanische, das er sließend beherrscht, nur gebrochen spricht. Delltsch zu reden iväre gefährlich, da sein Pns^, nnf einen spanischen Nameit lautet. Tamara, na^i dem Paß eine Französin, braucht nur ihre Mnttersprache perfekt zu können. Zuweilen, tnenn er allein ist, sagt Carlo irgendein deutsche? Wort laut vor sich bin. (Erschrickt über sich selbst, schüttelt verivun-dert den Kopf. Er erhebt sich jeitt von der Bank, auf der er so lange nssein gesessen hat. Einsa,nkeit taugt nicht Dr ihn. Nomon von Lola Stein (Rochdruck vetSoten.) Wenn Tainara auch vorhiit iin Zorn von ihm weggelaufen ist, er muß dach wieder zu ihr. Sie ist ja der einzige Mensch für ihn auf der Welt. Der eiitzige, den er noch liebt, und der zu ihm gehört. Der auf Gna^ tind Ungnade mit ihm verbnndett ist. Tainara sitzt tvährend dieser Zeit in ih' rem Hotelzilnlner. Sie hat sich, als sie Carlo verließ, eine Hamburger Zeitung gekauft. Sie tut eS stets in seiner Abwesenheit. Er ist zu ängstlich, meint, es könnte auffallen, daß sie, die als spanisches Ehepaar gelten, sich deutsche Blätter besorgen. Sie haben damals den Beri-cht über den Unglücksfall Carlo ^tlefsens geuteinsaiu gelesen. Es war unheimlich für sie beide. Seit jener Stunde l>at Carlo keine deutsche Zeitung mehr angerührt. Aber Tamara sucht etwas gau.z Bestimiu-teS in den Blättern. Heute endlich sinket sie, was sie schon so lange vermißte. Es ist ein ganz kurzer, trockener Bericht unter Gerichtsnotizen Mer eine Verhandlung gegen einen gewissen Sergej MoSku-tin, der tinter dem Namen eines Grafen Konstantin Swertschkvw einen heiinlichen Spielklub in der Neuen Rabenltraße ein Jahr lang unterhalten, bis die Polizei das Nost ausgehoben hat. Der Mann ist schon ein paarinal vorbestraft. Auch jetzt hatte er sich wegeu verschiedeuer Delikte zu verant-ivorten. Wegen Betriigereien in tnehceren Fällen, die ihni nachgeiviesen tverden km:-nen, wird er zu eiuer beträchtliche« Geld-strase und zu fünfzehn Monaten Gefäitgnis verurteilt. Vier Monate Untersuchungshaft werden ihnl als verbüßt angerechnet. Tatnara Alexandrowna, die die nienigen nüchternen Zeilen in höchster Eregung durch fliegt, läßt das Papier siuken. Es hätte noch schlimmer komuien können. Man hat Konstantin nicht viel nachz.t vei-sen verntocht. Er ist ein ungeheuer geschickter Mensch, der sich so leicht nicht übersüh-ren läßt. Diestnal allerdings ist er zu weit gegangen. Die Frau seufzt. Zuerst, als sie mit Carlo geflohen ist, hat ihr der Gedanke, das; Konstantin vorläufig unschädlich für sie sei, Beruhigung gegeben. Dlimols glaubte si»'. die Leidenschast für den schönen juitgen Menschen wür^ ihr ganzes Leben dauern. Aler das Zusammensein hat sich für Tauinra enttäuschend gestaltet. Sie liebt Carlo, sie fühlt imnier noch glühende Leidenschaft in seiner Nähe „ aber in vieler Beziesnln,^ valsen sie >vol)l dock» nicht zueinander. Er ist zu jung für sie. Er wird eS nie lerne»,, ihr ein Leben zu bereiten, wie sie es erwartet hat. Elf Monate also ist Carlo noch in iicherein Gelvahrsmn. Auch nach seiner Fr^'ibeit-^« strnse hat sie ilju einl'ntlich nicht ^ii si'nchleii. Weun der Zufall sie nicht wieder zusanunen- führt, tann er nie erfahren, unter welchem Namen und uiit weui sie jetzt lebt. Denn er wird wie alle an'oeren an Carlz^ Detlefsens Tod glauben. "ZV-.':!« sie also nicht will, braucht Konstantin nie wieder ihren Weg zu kreuzen. Wenn sie nicht will . . . Wie kann Tantara Alerandrowna he,lfe wissen, ivas sie in einem Jahr Walsen m!id? Sie zerreißt das Blatt in viele fleine Stückchen. Carlo soll es nilj)t finden. Er hat nur sehr selten von Konstantin gesprochen. Er braucht nichts von dieser Gerichtsverhandlung, nichts von dem Urteil zn ersah-ren . . . Plötzlich überkommt die Frau Sehnslicht ttach ihm. dem sie vorhin unbedacht und zornig, wie ein verzogenes Kind, davongelaufen ist. Heute hat sie uur ihn auf der Welt. Etn Jahr lang wird uur Carlo für sie existieren. Wozu jetzt schon darüber grübeln, was dann sein inag? Sie steht ungeduldig am Fenster. Ist e» nicht töricht, sich das kurze Leben durch Zank nitd Streit zu verbittern? Ist eS nicht die einzige Aufgabe für Menschen wie sie, möglichst viel Frolisinn, möglichst viel Gliick auS jeder Stunde zu schöpfen? Zn genießen, lmnier nur zu genießen. Ihre ?lngen werden groß nnd sehnsüchttg Sie lelint sich weit hinaus und sieht auf di-Ttrasn auf die Stadt die jetzt wie ein« l'ern'iiiiulienc Märchenn^elt iin Mondschein träuttlt. ^ ^ ' Donnerstag, den 3l. August lSZS. „Mariborer ,^e!tunt^^ Nummer 23?. vis bunte Welt ArbeitSblenft bei schwarzen Bölkem Moderne Arbeitswerbung in Neu-Guinea / Zivilisierte Kan-iiilialen / Farbige Arbeitsfrciwillige / Rührseliger Abschied der Arbeitsrekruten Von Vilm Clemens. ser Zeit wurde nun ein regelmäßiger Werbe dienst organisiert. Freiwillig melden die Farbigen sich zur Arbeit, und die unverbrauchte Muskelkraft und Energie der Dschun gelmenschen wird den lveißen Unternehlnern zunutze gemacht. Der Tag, an dem das Werbeschiff in dem kleinen Hafen Kaimare, der zugleich das größte s>^puadorf ist, erscheint, wird von den Eingeborenen mit einem grosten Fest gefeiert. Schon von weitem sieht man ewe große Menge von Männern und Frauen nm Ufer stehen, die mit wilden Gesten zu dem ankommenden Schiff herüberwinken. Der schwarze Steuermann Wagi, von dem die Sage umgeht, daß er selbst früher Gefallen an Menschenfleisch gefunden habe, ist der begeistertste Anhänger und Werber des nioder-nen „Arbeitsdienstes". Er lveicht seinem .^errn, eineni a^ten englischen ji'apitäu, nicht von der Seite, und hat sich vor kurzer Zeit zum Christentum bekehrt, mit dessen Lehre er es scbr erust nimmt. Lante.5 (Geschrei und wilde Tänze begri'lßen die heimkehrenden Arbeiter, die das Schiff verlassen. Zuerst werden die leuchtenden KÄttun-gewänder bewundert und eingehend ?iepriift, die die Farbigen in den Siedlungen der Weißen erworben haben. Einicie haben fiir den Lohn, der ihuen fi'lr ihre Arbeit ausgezahlt wurde, ^'^iegen oder Hühner erworben. Die Tiere, die sich seltsam genug in tieser Wildnis ausnehmen, werden immer von neuem mißtraui'ch betastet. Auch Tabak, Messer, Spiegel, Laternen, Ledcrgürtel, Angelgeräte und tausend andere Kleinigkeiten haben die.?>eimkehreudeu ihren Sippen nliL-gebracht. Diese Wunderdinge lösen natürlich Allste Begeisterung aus Das große Freudeu-nnd WiedeilelienSfest wird mit allerlei seltsamen Zeremonie,! begangen, und die Weißen ziehen es vor, sich an der Wste in der Nähre ihres Schiffes aufzuhalten, denn «s soll schon öfter vorgekommen sein, daß ein Weißer, der sich, auf die Freundschaft der Papua vertrauend, zu weit ins Innere vorwagte, verschwunden ist. Ganz im Geheimen kommen bei be'onderen Opserzere-monien noch Fälle von Kannibalismus vor. Am Morgen des nächsten Tages, wenn der erste Freudenrausch vorbei ist, beginnt die Werbung. Ein Dolmetscher niacht die Vorzüge auf den Plantagen und in den Berg« werken der Weißen klar, er malt verlockend die Wunderivelt der weißen Zivilisation aus, und den letzten Nest von Misztrauen vertreiben die Heimgekehrten selbst, t>ie ohne Ausnahme mit großer Begeisterung von ihrenl „Arbeitsdienst" erzählen. Den ganzen »Will Tag über dauert die Werbung;. Wenn sich genug Arbeitswillige gemeldet haben, werden ihnen Plätze auf dem Schiff angewiesen, und nach und nach werden die neuen Ar-teitsrekruten auf dem Schiff verstaut. Bei Einbruch der Abenddäiumerung lichtet das Schiff die Anker. Und nun kvginnt eine herzzerreißende Tränenekstase. Äe Zurück' bleibenden Männer wälzen sich heulend und schreien auf dem Boden, mit scharfen liegen stärvden bringt man sich Verletzungen bei, das Geschrei der Frauen ist oft unerträglich. Selbst starke Männer.uiachen keine ?lus-nähme und heulen wie kleine Kinder. Gleich mütig schaut der Kapitän zu. Son viele Male hat er diese Abschiedsszenen miterlebt. Wenn die weinenden und schreienden Angehörigen, die die Angeworbenen noch bis vuf das Schiff l'egleitet haten, nicht rechtzeitig ans Land gehen, nimmt der schwarze Steuermann auf ein Zeichen des Kapitäns den großen Feuerli)schschlauch zur Hand und spült die .Hartnäckigen von Bord, die dann schwimmend das Ufer erreichen. Äm Segelboot über den ANanM Die kleiue Segeljacht „Winideile II", in der der französische Künstler CouPPal allein den OMn überquerte, nack) der glücklichen Landung in Newyork. Die europäische Zivilisation mit ihren mannigfaltigen Errungenschaften auf den verschiedensten Gebieten dringt nach und nach siegreich bis in die entferntesten Winkel der Welt vor. Zwar gibt es noch immer weite Landstriche, die noch nie der Fuß eines Weißen betreten hat, doch rastloser Forichergeist findet Mittel und Wege, der alten Mutter Erde ein Geheimnis nach dem anderen zu entreißen. Allerdings hat es lan ge gedauert, bis man einsah, daß es eines Kulturvolkes unwürdig ist, als triumphierender Eroberer über die farbigen Bölker--stämme herzufallen und sie sich als Sklaven dienstbar zu machen. Die Zeiten sind vorbei, da die Farbigen wie ivilde Tiere eingefangen und zusamnlen getrieben wurden, um aneinandergekettet auf ein Schiff verfrachtet zu werden, von dem aus mit Menschenware ein schwunghafter Handel getrieben wurde. Seit kurzer ,^eit ist man zu einer ganz neuen, modernen Art der Arbeitswerbung übergegangen, die sich besonders in Anstralien, wo in den riesigm Kokosplantagen, Baumwollfeldern, Gold--und Kupfer!^rglverken Taufende vol? Arbeitern gebraucht werden. Auf dem Festland von Neu-Guinea und auf den vorgelagerten Inseln lebt das Volk der Papua, dessen Angehörige für die Arbeit in den Berglverken und Pflanzungen geworben lverden. Freiwillig kommen die Eingeborenen an ihre Arbeitsstätten, eine Art von Bertrag wird abgeschlossen, der sie für bestimmte Zeit — meist ein Paar Monate — verpflichtet. Nach Ablauf dieser Zeit werden sie mit dem Schiff wieder in ihre .Heimat zurückgebracht. Tie .Höhe der Löhne bestimmt die Regierung, die das Mandat über die Papuastämme >nne hat. Es lvar keine einfache Sache, sich die Meirschen im Innern der Dschungel, auf den einsamen Inseln, dienstbar zu marlon. No.ch vor wenigen Jahren huldigten diese Völker dem Kannibalismus, der in ihrem «igen-artigen Zauber- und Seelenglauden begründet ist. Sie glauben, daß der Mut unt» die Tapferkeit des Erschlagenen auf sie selbst übergeht, wenn sie den Getöteten verzehren, oder nur sein .Herz oder ein anderes inneres Ogan, in dem sie den Siß der Seele vermuten, AU sich nehmen. Die Papua stehen heute noch auf der primitiven Stufe der Steinzeitmensckien. Ihre Geräte und Waffen, Beile und Klinqen sind aus stein angefertigt außerdem wissen sie gewandt mit Ihren Bogen und spitzen Dolchen, die aus !?nochen gearbeitet sind, umzugehen. Die ?>autsarke dieser Menschen ist dunkelbraun, das Kopfhaar schwarz und kraus, die meisten haben kühne Adlernasen. Ganz selten findet man auch hochistirnige Menschen mit rötlich blondem .Haupthaar Mancher Weiße, der sich ^n weit in das Innere eines der In?! ? reiche der Papua vorwagte, mußte seinen Mut mit dem ^^'eben bezahlen. Mit unendlickier Mühe und Geduld erschienen die Werber der „Arbeitsrelrnten" immer wieder mit ihrenl Schiff au der Wste, bis die Wilden endlich begriffen lmtten, daß sie nicht in feindlicher Absicht kanlen. Als es endlich niit Hilfe eine? Dolmetschers sielnngen war, mit ^enl .Häuptling des Stannnes zu sprechen, wurde das lrf.eue ?lolk zutraulich und näherte »ich deni Schiff der Weißen ohne Waffen. Nun dauerte cci nicht mehr lange, bis man ein vaar jnnge Vur'cheu bewogen hatte, ttlit auf das Schiff zu loinmen und sie ihren Arleitsstätten zuführte. Die farbigen Arbeiter stellen sich sehr ges^liifil au. mit Heller Begeisterung prolbierten sie die geheimnisvollen Geräte itnd Werkzeuge der ^^eißen ans. Man machte ihnen einige Werk zenqe^ Hämmer. Zanr Sie mir helfen? Man Nanie ist Mi'isler." ^ Arzt: ..'^^edanere, aber da kann iai >^titten nicht yeljmu" DonnerSiags, 5en 35. August 193N Kleiner /^i»eiser /^nffsgen MUßWOWy »lnä » «»»e in vr»Ä-msfkvn b«l-ulvgen, ä« »nsonston äls /^«IminIvttUUon niokt in ^sf l.zciv ist, cjss Svv,0nsokto »u eilvcjlgon. WWWVWVWVWVUVWGW Musikschule „Mladiuski do«", Cvetlii^na ul. 28. macht neuerdings aufmerksam, dast die Ein» schreibuiiH vom 1. Vept!.".niier an täqlich von 1y bis 12 und von 15 bis 17 Uhr erfolgt. Nennenswert ist besonders der Bio-linunterricht, welchen der bekannte Violinist Poljanec Ta-r«S. Absolvent des Präger Konservatoriums, bieten wird. 65 5oicov«»i Wtz. chU t««!» D. »u» Luk«i>eo u. aiekt vva ölsek. ke>»«o mit jv6«m i^olcs, u lilt« l> jM 6« Uv»I«« «t. ä.» lVovt S«6. n Dauerhaste vlühlmnpen! Tas AllcinverkausSrecht von Glüh-lanipen ist abgeschasjt worden! Sic dürfen nunmehr Ihren Bedarf an Glühlampen decken, wo es Ihnen beliebt. Dauerhafte u. «,ute Glühbirnen bekommen Sie bei der Firma Jos. Wipplinqer, Jureiöetx, 6. Z90 «lavjerunterri^, billiq und gewissenhaft, wird Anfängern sowie Vorgeschrittenen erteilt. .«»Ua vierilben erlaubt. Anfrage: trinjska 11/2 links. 10611 »vaKFF«Fv0 Kleines Haus mit Garten, nötig nur Äribor. 1041ü Haus mit Garten in Ptuj ver-kQllfl Plauc, !V!arlibor. ^wroSka e. 3. 10443 Zinshäuser, BesiMngell, Villen, Gcrsthäuser verbaust Realitätenbüro Maribor, FranöiSkanska ul. 21._ liMI Schitnes Lchjeit im Zentrum d. 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