Areitag den 24. Jänner 1879. XVIII. JahrMg Die Marburger Leitung" erscheint jeden Sonntag, Mittwoch und Freitag. Preise - für Marburg ganzjährig 6 fl., halbjährig 3 fl., vierteljährig 1 fl. 50 kr; für Zustellung ins Haus monatlich 10 kr. — mit Postversend«ttg: ganzjährig 8 fl., halbjährig 4 fl., vierteljährig 2 fl. InsertionSgebühr 8 kr. pr. Zeile. Vom Sprtchmiaistkr. Marbllrg, 23. Jänner. „Am Kaiserwort Soll matt nicht dreh'«», noch deuteli»'^. Bürger. Die Vtlsasluttg gewährleistet das Recht der Vertretung, delasteilde StaatSverlräge zu genehmigen oder zu verwerfen. Nachdem aus dringende» Verlangen des österreichischen Dt^legalionsausschusses die Regierungen sich entschlossen, den Berliner Vertrag den Parlamenten vorzulegen und nachdem das Ministerium Auersperg diese Vorlagt im Neichürathe eingebracht, war nicht zu vermulhen, es werde ein Mitglied dieses Ministeriums die Behauptung ausstellen: der Reichsrath habe gar kein Recht, die Vorlegung des Berliner Vertrages zu fordern. Ulld trotzdem und der klarsten Bestimmung der Verfassung entgegen ist es den-noch geschehen t Zwischen den Parteien soll es gar nie zur Auslegung der Versassung kommen. Noch weniger soll aber die Negierung zur fraglichen Kunst ihre Zuflucht nehmen, denn wir besitzen teines-wegs^o viele Vertretungsrechte, um bei derar« tigen Versuchen uns nicht zu Widerspruch und Verwahrung genöthigt zu jiihlen. Wie gliiälich war das Abgeordnetenhaus, da seinerzeit ein hervorragender BersassungSlrener im Ministerium Auersperg als Eprechminister einen Platz gesunden und lvie gern wurde jahraus und jahrem der beziigliche Posten des Voranschlages bewilligt! Ach! wie schmerzlich muß es null l)crühren, daß dieser Minister all' seinen Geist und alle Formschitne seiner Rede gegen das Genehmigunqsrecht ins Treffen gesiU)rt! De»n jetzigen Abgeordnelenhanse soll bald „Lebewohl für immer" gesagt merdcn. Ist t'aS neugewählte seines Rechtes der Regierung gegen-llbcr und serner Pflicht gegen das Volk sich bewußt, dann wird es dieser Rede sich erinnern und durch tiefen Strich dafür sorgen, daß es keinen Sprechminister Nlehr gebe — kein Mit' glied der Negierung, dessen eigenster Beruf es ist, das verbriefte Kaiserwort — die Verfaffung — im Neichsrathe auszulegen. Franz Wiesthaler. Zur Zeschichle i^es Taizes. Vom Gegner hört man am sichersten die Wahrheit und wird man am gewissesten auf Widersprüche aufmerksam gemacht. Jener Theil der Opposition, welche die Okkupation Bosiliens und der Herzegowina verdammt, den Berliner Vertrag aber genehmigen will, ^:töge den begründeten Vorwurf des AugeordnUen Plener beherzigcn, um sich selbst'vor Spott, lms aber vor Schaden zu bewahren. Die Magaren haben an den bis« herigen Kosten ihrer Landwehr noch nicht schwer genug zu tragen und wollen jetzt auch noch einen Palast stir den LandeHvertheidigungS-minister bauen. Soll dieser Palast ein nationales Denkmal sein neben den taufenden von Bürgerhäusern und Bauernhlltten, welche der allgemeine 5?rach erschliltert oder schon zu Falle gebracht? Die belgisch eVolkSver tretung wird nun über eine Neuerung berathen, welche das ultranloiitane Lager in Brand stecken mnb. Nach dem Gesetze, dessen Enlwurs die Negierung in der Abgeordnelenkanlmer vorgelegt, wäre der llltterrichl sttr Arme kostenfrei, hätten besondere AusZchiiss^ dariiber zli wachen, daß die Eltern ihre Kiilder zunl Besnche der Schule anhalten u!ld bliebe der Nr'ligionsunterrichl den Eltern lind den Geistlichen der betressenden Kirchengenossenschast überlassen. (Im Streite zwischen der sranzösi-schen Regierung und der republikanischen Opposition über einen durchgreifenden Personenwechsel in der B.am- tenschast hat diebmal erstere gesiegt — Dank der Stimmenthaltung der Monarchisten, welche sich über die Selbstbesehdung ihrer Gegner nicht wenig sreuen. Die Anträge der Opposition sind republikanisch richtig; es soll derselben jedoch in diesem Falle lveniger um die Grundsätze, als um die Sessel zu lhnn ge-wesen sein. Vermischte Zlachrichleii. (Weltstädte. Winter in London.) Der „Vosjtsch^'n Zeitung^ wird aus London berichtet : „Wenn wir von den Hunderten von Wageir lesen, welche anderswo die ganze Nacht hi>l-dulch beschäftigt sind, u,n den Schnee ans den Ltraßeu zu schaffen, so werden wir neldisch und möchten gern sein, wie die gliicklichen Bewohner Berlins und anderer konti'ientaler Städte. Hier überlassen nänllich die Z8 verschiedenen und sich kirchthurnlpatriotisch bekam-psenden Gemeindeverwaltungen, die zu dem abstrakten Konglomerat von London gehören, die Slroßenreinigung allsschliebllch der Vorsehung, welche die äußern Vorstädte gänzlich vernachlässigt, aber durch den kondensirlen Kol^lenrauch, durch die Konzeniration der animalischen Äus-di^nstungen von vier Millionen Menschen und der entsprecheiiden Zahl von Thieren aller Gattungen, durch die (Gewalt des ungeheuren Ber-kehrs dafür sorgt, dab sich Schnee und Eis sehr bald in den familiären Londoner Schinna auflösen. Die von gclegenllichen Schueesällcn begleitete Kälte (—l! Grad Nvaulnur l)ente Morgens) ist jedoch so bösartig und hartnäckig, dajz selbst nicht die Vorsehung in: Stande zu sein scheint, nlit den erwähnten Mitteln den haitgefroreuen Schnee auf Straße und Trotloir zn bewältigen. Eilte Reise durch die belebtesten Strafen dcr iiinern Stadt, selbst der Cill), kaiin gegeliwäuig ohne Gesohr fi'ir Llib uiiv LlbiN nicht unternoininei^ werden, lvedcr zu Fuß ans den schliipfrigen TrottoirS, noch zu K e n i r l e t o ll. Michkl. Von Johannes Scherr. Gortsepung.) Das grauenhaft mechanische Treiben der^ Gegenwart töbtel nicht nur die Originale I selbst, sondern auch den Glauben an die Mög-' lichkelt derjelden. So ein Orlginal, wie ich es vorhin dem geneigteil Leser vorgestellt habe.! kommt daher der jüngeren Gelierutioii schon ganz antidlluvianlsch-märchetthaft v^ir. Zu meiner Zett, d. h. als ich juug war, ist aber die Well noch nicht unisvrnnrt gewesen und die erwähnte Plaltdrucksmaschine hatte noch keine so gräßlichen Verwünungen angerichtet. Dalnals halte unser Herrgott noch gar vielerlei und mitunter sehr absonderliche Kostgäiiget und namentlich gab cS aus deu deutlchen Uiu-versiläten kostbare Jnventarstlicke, welche von einer Studentengeneration aus die audere übergingen. So eins war der Herr Kandidat, der uns im Verlaufe meiner Geschichte noch öjler begegnen wird, in allerlei Verwandlungen. Eine Weile ilnponilte inir — was ilnpo-nirt eincnl „Fuchs" nicht? — sein Gali'na-thias. Es l'es durch dens.lben auch eine Ader von Humor, sür welche ich iininer Sinn und Vorliebe nebabt habe. Mail tonnte doch so einem Gesicht voll gutinüthiger Schelmerei, voll unverwüstlicher Lanne uinnöglich nrain sein. Des Mannes Geschwätz war so ergötzlich, daß es — nachdeni erst ein paar Gläler voin Noihen dem schüchternen Filchse Muth geinachl — inich leizte, daran llieilzunetzinen Es verdroß mich allmälia, zu belnelken, daß der Herr Kandidat uns doch für allzu stril", sür gar zu ungelieuer grün ans^ih, und ich wollte ihin das zu verstehen getien. Das Sesele, welches läiigst Gelegenheit aehabt haben mochte, über die Zakluugsfahig keit des Kcnldrdalen eigene Aunchten sich zu bilden, wollte den Wlnk desselbeu eine vierte Flasche zu bringen, nichl verstehen und sah den Fabian u>td mich fragend an. Der Fabian aber hatte nnr für den Kandidaten Augen, und ivaS mich betrifft, ich zögerte, weil tnich die ul'eiid-lich wehniüthige ^^iielie, woniit der Kandidat von der leeren Flasche aus das Sefele iind vom Skfele auf die leere Flasche blickte, höchlich ergötzte. „Kann ich die Ehre haben", sagte ich, zu erfahren, niit w^'M zu trinken ich das Vergnügen habe? „Freilich, freilich, gehorsainer Dienec . . . Kaudiciat ^^itlinpel, dei» Herren zu dienezi . . . Cyrillus Chly'ostomns TheopbiluS Nuinpel." „Da ljal'ei, Sie eitien Nalne-«, oer viel Lärm in der Well inal^t. „Ha. hn. ha, . . . nicht übel . . . ganz erträglicher Witz . . . Aber lneiuen Sie «ncht, es müsse em^ fchreckliche Situation gewes.il sein, als es dainals zu .^rana in Gulilä^ hieß: „O H.-^rr, sie haben keureu Weiir ni^hr! " „Doch, aber darf ich fralzeli, zu welcher F^ikuuäl Sie gehizren, Herr Kanvivat Cl)rillus Rümpel „Fakultät? ttelierwundener Standpunkt . . . gänzlich Nt^eriDunzen . . . Rokoko, wissen Sie? Könnte zwar mit dem seligen Faust sagen : „Halle, ach, Philosophie, JuriNerei uild Mevlcin lliid, leider, auch Tl)^lilogie Durch^ulS stud^rt mu hechem Bcinäl)',,- . . . Dhu' es aber iiicht ... ich biir ein ein Ver-all^^em^iuerer in der Wisseuschast. wie iin Leben, wissen Sie? . . . Jedeunoch, gauz beiläufig, die Physiker mögen sagen, tvas sie wollen, es gibt leere Räuine. . . gibt es nicht? Sehen Wagen aus den Fahrwegen, welche den von jenen durch Privat-Jndustrie abgeschauselten Schnee aufjunehmen und zu annektiren genö-thigt waren. Die Themse ist so sehr von Treibeis unfahrbar gemacht, daß die Lotal-Damps-schifffahrt bis Woolwich hat eingestellt werden müssen. Da der Strom bis über Richmond hinaus durch Ebbe und Fluth in immerwäh» render Bewegung gehalten ist, so hat das Eis kaum Zeit, sich zu konsolidiren, ehe es von Fluth oder Ebbe wieder aufgebrochen und als Treibeis dem Ocean zugeführt wird. Unterhalb von BlacksriarS-Bridge h<>t sich ein Eisberg aus-gethürmt, der entferntere arktische Forschungen von Seiten Englands unnöthig zu machen scheint." (Russisch-türkische Friedens' s ch l ü s s e. Zwölf Ewigkeiten.) Mit dem Abschlüsse des in Schwebe befindlichen russisch-türkischen Friedensvertrages wird gerade das Dutzend der Friedensverträge voll, welche Rubland und die Türkei im Verlaufe der letzten zweihundert Jahre mit einander abgeschlossen. Diese zwöls Friedensschlüsse sind: 1. der Friede mit dem Ezaren Feodor III. (1631), der Nußland die sreie Schlfffahrt aus dem Schwarzen Meere gestattete; 2. der Friede von Karlowch (Januar 1699); 3. der Friede von Ochaczk (1711); 4. der Friede von Velgrad (I.September 1739); 5. der Friede von Kutfchuk-Kainardschi (21. Juli 1774); 6. der Friede von Jassy (9. Ja-nuar 1792); 7. der Friede von Äukurest (28. Mai 181Z); 8. der Friede von Akjermann (Oktober 1326); 9. der Friede von Adrianopel (14. September 1829); 10. der Friede von Paris (30. März 1856); 11. der Friede von San Stefano (2. März 1878) und 12. der Friede von Konslantinopel, dessen Abschluß eten bevorsteht. Da alle diese Verträge nach der bekannten Formel aus „ewige Zeiten" vereinbart wurden, so sind also feit dem^ahre 1681 rund zwölf Ewigkeiten verflossen. (Die Pesi in Nußland.) Die ^Wiener Medizinische Wochenschrift" berichtet: Das Erscheinen der Pest in Rußland, die stets um sich greifende Ausbreitung, sowie die erschreckende Mortalität der Ergriffenen hat begonnen, die allgemeinste Aufmerkiamkeit zu erregen. Rubland speziell bemüht sich, das Möglichste zu thun, um der Seuche Einhalt zu gebieten, und wahrlich, es ist höchste Zeit; denn schon soll dieselbe nach uns zukommenden Nachrichten bis Nischui-Nowgorod vorgedrungen sein. Was nun auch spätere Aufklärungen an der Benennung richtigstellen, die Thatsachen stehen bereits sest, daß eine Epidemie vo«» überaus hestiger Bösartigkeit die Bevölkerung vom Gouvernement Astrachan bereits mehr als dezimirt lzat, daß dieselbe velheerend übec Saralow, die Wolga hinaus bis Nischni-Nowgorod, fast vor die Sie sich doch einmal die brutale Thatsache dieser leeren Flaschen an . . . ha!" Ich gab dem Sesele einen bejahenden Wink und die Aeuglein des Kandidaten glänzten aus. „Sie lesen wohl an der Universität, Herr Kandidat Rümpel?" fragte ich. „Lesen?" gab er zur Antwort, ein neues Glas schlürfend u»ld den Wein mit vielem Behagen mit der Zunge zerdrückend. . . .Nun, ja, zu meinen Privatvergnügen, alier nur dann und wann, denn was hätte ich noch nicht gelesen?" „Ich meine Kollegien." „Er blies die Backen auf und deklamirte pathetisch: „Sprich mir von allen Schrecktii deö Gewissens, Doch von Kollegien sprich m»r nicht I" Erinnert mich nämlich das an die trübseligste Periode meines Lebens, an die, allwv ich die Ratte halte, als Kvllegienleser, vulZo Privat-docent, an unserer alten aluia mütor mich auszuthun, vulgo zu habilittren, wissen Sie? Brauche mich dieser jugendlich tl)örichten Schwärmerei nicht zu schämen, denn — „Es irrt der Mensch, so lang er strebt" . . . und schon diverse Jahrhunderte vor Schiller war es erwiesen, dab Mauern von Moskau schon verschleppt worden ist, daß die Regierungsorgane weder die Bösartigkeit, noch die Ausbreitung dieser „Pest" rechtzeitig genügend erkannt und gewürdigt haben, und daß dieselben Organe selver heute vor einer riesigen Gesährdung der eigenen Bevölkerung bestürzt dafjehen. Und diese geradezu unberechenbare Gefährdung dedroht auch alle Mit Rußland verkehrenden Staaten, obenan und zunächst am allermeisten Oesterreich. Genaue, dem jedesinaligen Stande der Epidemie ent' nommene Berichte an die Bevölkerung selbst; Ausstellung der im Gesetze bereits begründeten UeberwachungSorgane ails den Verkehrswegen und vorzüglich an den Einbruchsstellen in die Neichsgrenzen; sorgsame Ueberwachung, beziehungsweise Beschützung des Gesundheitszustandes der Bevölkerung innerhalb der Reichsgrenzen und endlich möglichst schleunige Antiahnung gleichsörmiger SanitätSmabregeln in allen benachbarten Staaten, welcyen die nämliche Gefahr droht wie uns und welche, gleich und mit uns, die Erfolge der Schutzmaßregeln gegen den Allen geineinsainen Feind zu sichern Helsen können; das sind die zunächst gebotenen Schritte. Vor Allem mnß verhindert werden, daß nicht, was nicht unmöglich, ja höchst wahrscheinlich ist, von allen Bezirken Rußlands neuerdings Militärmassen zu Lande und zu Wasser in die nächste Nähe unserer Reichsgrenzen heranrücken. Die Forderung der lebhaftesten Energie und der größten Beschleunigung in der Ausführung aller bezeichneten Sanitätsmaßregeln ist daher wohl iinr gerechtfertigt. Man schone doch den Telegraphen nicht, um über die Vorposten, sowie die Stellung und Stärke des furchlt)aren Feindes täglich die möglichst genaue Kenntnih zu erlangen; dazu sind amtliche und private Organe vorhanden, razu mag selbst die Absen-dung eigener sachverständiger Aerzte an Ort und Stelle der Epidnn e geboten sein. Wir haben diesem Berichte nur noch die Meldungen anzufügen, daß von Dr. Zvekauer und Prozessor Votkin in Petersburg die Epidemie thatsächlich als Beulenpest erklärt ivurde. (Vom eiserneu Kanzler.) Die Londoner Geschäftszeitung „Truth" erzählt von Aussprüchen Bismarcks. Vor ettva drei Jal)ren — sagt der Gewährsmaiin — hatte ich das Glück, den Fürsten in feiner Wohnung in der Wilhelmsstraße zu besuchen und mich eine gute Stunde Mit ihln zu unterhalten. Er rauchte während der ganzen Zeit und bat mich, ein Gleiches zu thun; ab und zu süllte er sich ein Glas aus dein ihm zur Seite stehenden Bier-krug. Neben dem Bierkrug befand sich eine ganze Reihe sranzösischer Novellen in gelbem Einband. Als ich den geschäftlichen Theil meines Besuches erledigt haltle, fragte Mich der. Fürst, welchen französischen Novellisten ich den Vorzug gebe, „Eö gibt im Menschenl'ben Augentilicke, Wo man bedeutend diimmer ist als sonst" . . . Aber die Gölter hatten ein Einsehen. Akademischer Brodneid . . . gelehrte Kabalen ... Kathederhaarbeutel . . . Professorenzopf . . . . wissen Sie? Wollen kein eminentes Talent, kein jugendlich feuriges Genie neben sich auf-loinmen lassen, die alten PerÜckensländer . . . wissen wohl auch warum . . . hm." „Sie wurden nicht zugelassen ?" „Zugelassen? Ganz recht, wurde nicht zugelassen zu der akademischen Brodkrippe und ließ mir das dan»als duinmer Weise sehr zu Herzen gehen. War aber kurz resolvirt. Spach lnit dein großen Scipio: Ingrata patria! wurde rasend eiiropamüd.?, schnürte mein Bündel, was nicht viel Zett wegnahm, und ging über den großen Bact), denn — so sang ich mit Platen „Denn nach Westen zieht die Weltgeschichte." „Wie, Sie waren in Amerika?" „2Lar . . . Sie können Gift daraus nehmen. Was ist's auch verwunderliches? In zwanzig Jahren wird nieinand mehr auf den Namen eines anständigen Menschen Anspruch machen können, wer nicht wenigstens in aUen fünf Erdlheilen gewesen ist, wissen Sie? Der Fortschritt ist in unserer Zeit ein so rabiater, daß ich, Cyrillus l!hrysoftumus Theophilus indem er mich gleichzeitig mit seinem Urthelle über die fralizösische Literatur bekannt machte, mit der er, wie ich bald bemerken konnte, vollständig v.'rtraut ist. In Erstaunen versetzte mich aber die Naivetät, mit der er an die Wahrheitstreue der Skizzirungen der dunkleren Seiten des sozialen Lebens Frankreichs glaubte Er hält die sranzösische Gesellschaft bis ins Mark hinein verdorben und ist gänzlich außer Stande, den guten Eigenschasten gerecht zu werden, welche die bessere sranzösische Gesell-lchast zieren. Mit der ihm eigenartigen Derbheit wies er noch darauf hin, wie die Franzosen ilnmer ihr eigenes Nefi beschmutzen und der jüngere Dulnas sowie Lola auf d^n Vorwurf der Uebertreibung v-ir aller Welt verkündet, daß dieser Vorwurf ein ungerechter sei. Ich bemerkte ihin hierauf, daß, lvenn man England nach den Produkten seiner Sensations-Novellisien beurtheilen wollte, man Gefahr liefe, London für den Stammsitz oller Dieve, Fälscher und Bauernfätlger zu halten. Nun, ich bin gerade der Meinung, daß der Diebstahl das National-Laster der Engländer ist, erwiderte Bismarck. Bei einer HandelSrace muß dies schlechterdings der Fall sein. Es gibt iu Europa kein Gefäng-niß, in dem nicht ein englischer Taschendieb säße. Wenn der Diebstahl zum nationalen Trieb sich entwickelt, so fördert er die Eroberungslust; er erniedrigt weder die Moral, noch verweichlicht er, wie es die Franzosen sind, die sich von Weibern regieren lassen. Dies brachte uns auf Frankreich zurück, und ich fragte den Fürsten, ob er nicht glaube, daß die republi-kanischen Institutionen in Frankreich Wurzeln fasse» können. Mit besonderem Nachdruck erwiderte er: Nichts wiid den Frinzosen dienen, als von einer festen Hand regiert zu werden; ob der Regierende sich Kaiser oder Republikaner nennt, darauf kommt es wenig an. Es ist des Fürsten Gewohnheit, Jedermann herunterzureißen, der in der Welt eine Rolle spielt. Gr hat tlber Lord Beaconsfteld schlimmere Dinge gesagt, als ich hier wiederholen möchte, und oft und viel prophezeit, daß Gladstone, wenn er politisch abgewirthschajtet habe, zur römischen Kirche übergehen werde. Als daS Pamphlet erschien, bemerkte er trocken: Wäre Glavstone »ncht verheiratet, so würde er in zehn Jahren Kardinal seiu. Mit Mac Mahon ging er noch schlimmer um; als ihm Jemand belnerkte, daß derselbe entschlossen scheine, den Rothen die Zähne zu zeigen, erwiederte er: Bah, Mac Mahon wollte nach dem Hute Napoleons greisen und hat aus Versehen Dupan-loup's Bischofsmütze sich aufgesetzt. (Oesterreich. Auswanderung iin Jahre 1877.) Die „Statistische Monatsschrist" bringt den Ausweis über die österreichische Auswanderung im Jahie 1877. Im Gatizen haben 5877 Per- Rumpel, noch den Tag zil erleben hoffe, wo ein regelmäßiger Postkurs durch Sonne, Mond und Sterne eröffnet ivird." „Bleiben wir einstweilen noch auf der Erde. Also Sie waren in Amerika?" „Und ob l" .Da haben Sie wohl manches Abenteuer erlebt?" „Pyramidalisches! . . Trug meinen Weltschmerz, meinen Byronismus, meine Enropa-müdigkeit tief in die Savanen hinein, in die Urwälder, in den allerwestlichsten Westen . . . ivissen Sie? War ein '^^ackwoodsmann jeder Zoll, ein Trapper covams i1 faud, ging auf die Büffeljagd, saß ain Rathsf.uer der Roth-lzänte, zimiuerte mir »nit dein Tomahawk eine Blockhütte, in des Urwald» schattigstem Schatten . . . tvissen Sie? Oh, jene Zeit, wo ich bei Tage Mit der Natur auf Du und Du stand und während der Nächte im ungeheuersten Gefühl der Elnf^lmkeit Mit jenem ausgewanderten Dichter, der etwas abfeits von lnir Hinterwäld-lerei trieb, ausrief: „Allein, allein! — Und so »vill ich genesen? Allein, allein l — Und dieß der Wildniß Segen? Allein, allein! — O Gott, ein einzig Wesen, Um dieses ^aupt an seine Lrnst zn tegen!^ „Zu jener Zeit", fragte ich tnit der Witzelei eines frisch aus der Provinz kommenden Fuchses, sonm der diesseitigen Reichshälste den Wander-stab ergriffen. Räch Länder geordnet, entfallen aus Niederösterreich 66. Oberöslerreich 19, Salzburg 13, Stelermark 2, Kärnten 5, Krain 4. Küstenland 56, Tirol 1902, Bö!)men 3066, Mähren 377, Schlesien 52, Äalizien 308, Bukowina 3 und aus Dalmatien 4 Auswanderer. Wie allenthalben hat auch in Oesterreich die Auswanderungslust abgenommen. Aus Tirol sind 1507, aus Böhmen 1032, im Ganzen 354S Personen weniger ausgewandert als im Vorjahre. Dem Geschlechte nach finden stch unter den Auswanderern 33K4 Männer und 2613 Frauen. Unter den Bewohnern Oesterreichs zeigen nur jene von Böhmen und Tirol überhaupt eine größere Neigung zur Auswanderung. In Böhmen sind es besonders die Tschechen, die ihrer Heimat den Rücken wenden. D»e ehemaligen Kreise Bunzlau, Chrudim, Pilsen und Czaslau weisen je 400 AuSwan-derer auf. Im Ezaslaukr Kreise scheint ein besonderes Lockmittel gewirkt zu haben, indem von 458 Answanderern 316 ohne Bewilligung das Land verlassen haben. Das Ziel dieses Auswanderer isl meist Nordamerika. In Tirol zeigt sich nur die italienische Bevölkerung des Sltdens wanderlustig; Nord.Tirol mit Vorarlberg hatte blos 81 Auswanderer, die Übrigen 1821 entsallen auf Wälsch-Tirol. Diese Auswanderer gingen fast sämmtlich nach Südamerika. Obwohl nun die Erhebungen über die Auswanderung äußerst sorgfältig gepflogen werden, so ist es doch nicht möglich, über alle Auswanderer, namentlich wenn sie heinüich jortgel^en, sofort Kenntmß zu erlangen. Die Zahl der amtlich registrirten Auswanderer bleibt immer hinter jener zurück, welche an den Einschiffungsplätzen verzeichnet werden, so weisen auch im Jahre 1877 die statistischen Jahrbücher von Hamburg und Bremen allein um 488 österreichische Auswanderer mehr nach, als die Listen der einheimischen Behörden. (Chinesischer Thee in Böhme n.) Da» „Deutsche Bolksblatt" in Komotau bringt die Nachricht, daß es dem Dreher'schen Oberförster Wesskly in Ewigen bei Teschnitz gelungen, die chinesische Theepflanze fortzubringen und nach einjährigem Bestalide der Pflanze Thee zu gewinnen, welcher dcm echten Thee gleichkommt und sehr sein schmeckend ist. Lliarbur^ei. .Uerichle. (Brandstiftung.) In Hohenegg ist der Grundbesitzer Anton K-, dessen Wohnhaus und Wirthschastsgebäude am- 16. Dez. v. I. abgebrannt, von Gensvarmen virhastet worden und zwar wegen dringenden Verdachts, diesen Brand gelegt zu haben. welcher zeigen will, daß da hinten auch Leute wohnen, denen die Belletristik kein böhmisches Dorf sei — „zu jener Zeit haben Sie wohl auch mit Cooper's letztem Mohikaner und dessen Freund Lederstrumpf Bekanntschaft gemacht „Nein, halte nicht die Ehre", entgegnete der Kandidat, mir humoristisch zublinzelnd, als er bemerkte, daß die Augen des schüchternen und vertrauensvollen Fadiail vor Verwunderung immer gröger wurden. — „nein, hztle wirklich nicht die Ehre. Hielten sich nämlich die von Ihnen erwähnten distinguirten Personen ge-rade in einer andern Gegend aus ... Ist dieses Amerika so fabelhast groß, wissen Sie? Hatte ülirigens Berithrungen mit den Elnge-bornen genug, angenehme und ulwngenehme. War da ein Kerl, Namens Puk-kau-ki kak, was zu deut,ch bedeutet „die vier Fuchsschwänze", — sUhren wunderliche Namen, diese Noihhäute, wissen Sie? Nun ja, besagter Puk-kau-ki-kak, großer Krieger berühmter Häuptling . . „Skalpirte Sie?* „Das nicht, nein" — erwiderte der Kandidat. mit der Hand über seine Glatze sahrend. „Das Vakuum hier rührt nicht vom Skalpir-messer, sondern davon her, daß ich zufällig Über meine Haare hiiiausgewachsen bin. E. war so ein Nachschuß meines Organismus. (Schwurgericht.) Die Schlußoerhand, lung gegen Eduard Äotl«bacher, Postineister in Hrastnik. betreffend AmlSveruntreuung, ist nach dem Antrage der Staatsanwaltschast ver. tagt worden. Neuvorg,brachte Thatsachen, für die Entscheidung matzgebend, machen weitere Erhebungen nolhwendig. (Zur S t e u e r s ra g e.) Unter den Einläufen des AbgeordnetenliauseS (414. Si« tzung) befindet sich eine Petition des Bezirks-ausschusses zu St. Leonhardt in W. B. um Aenderung des Branntweinsteuer-Gesetzes und Gewährung von Erleichterungen dei der Steuer-eintreibung zu Gunsten der Landbevölkerung. (Evangelische Gemeinde.) Sonntag den 26. wird zur gewohnten Stunde Gottesdienst abgehalten. (H i st o r i s ch-p la st i s ch e K u n st a u s-stellung.) L. Velter ist mit dem „Wiener-Panoptikon*, welches auch in Graz aufgestellt war, in Marburg angekommen und gedenkt einen Monat hier (Tegetthoff-Straße, Wund-sam'sches Haus) zu verweilen. Die Eröffnung soll am nächsten Sonntag stattfinden. (S ü d b a Hn-K a p e l le.) Am 8. Februar wird in der Götz'schen Bierhalle ein Tanzkränzchen der Südbahn'Kapelle stattfinden (Feuerwehr.) Die hiesige Feuerwehr veranstaltet sür den 12. Februar ein Tanzkränzchen in der Götz'schen Bierhalle. Theater. Ein Gastspiel berechtigt immer zur Voraussetzung guter Leistungen und wird die Erwartung desto gröber, wenn der Gast das Wort Hotschauspielerin als bequemes Reklalnmittel dem unbekannten Namen voransetzt. Bei Frl. Mathilde Seeburg vom herzoglichen Hostheater in Meiningen bedurfte eS jedoch keiner großen Ansprüche, uin dennoch gänzlich unbefriedigt die Vorstellung zu verlassen. Ganz abgesehen davon, daß ein Gast stets leine besten Parthieii wählt, uin des Erfolges sicher zu sein, verfügt Frl. Seeburg, insoweit wir dieselbe aus den Stücken „Die Waise von Lo-wood", „Adelaide", .Eine Etuiide Kaiser von Oesterreich" und „Zwei Witiven" zu beurtheilen im Stande sind, l,ber keine Fähigkeiten, welche selbst den bescheideilen Ansprüchen, welche an Gäste ohne bekannten Nainen gestellt werden, entsprechen w^'rden. Das erste <^astspiel am 21. Jänner brachte uns „Die Waise von Lowood", ein ebenso altes, als hier in der Titelrolle schon oft besser besetze« Schauspiel von Ch. Birch-Pfeifftr. Frl. Seeburg gefiel an diefem Ac'end kaum, gleich wie auch d»e Beifallsdezgugungen des nächsten Abends niäßig zu nennen sind und mehr den dem aber nicht mehr alle Theile des letzteren folgen konnten . . . unter anderen blieben auch die Haare zurück, wissen Sie? . . . Iedennoch, um auf die vier Fuchsschwänze zurückzukommen . . . Der Sachein hatte eine allerliebste Tochter, geheißen Gli-gla-glo»glu-glauk, was im Deutschen „die iinmergrüne Fichtennadel" bedeutet . . „Aha, die stach Sie in'« Herz?* „Und wie! Oh, meine hochzuoerehrende^ Herren und Freunde, hüten Sie sich vor der Liebe! Was sagt jener berülimte Autor? . . . Liebe ist der schmerzlichste Wahnsinn, weil er l'ich empfindet . . . Was sagt ein anderer dito berühmter . . . Liebe ist die größte Narrheit, weil der verliebte Mensch mehr an eine andere als an seine eigene Person denkt . . . Ach und weh . . . lllfsuäuw, rsxilla, rsuvvars doloi'sm^) In was sür Schwulitäten hat »nein allzii zärtliches Herz mich gebracht, ol^ es sich an der iminergrünen Zichtennadkl gespießt halte! Da waren bei dem Stamme sechs junge Krieger." „In Steifleinen." „Ah, Sie citiren Shakspeare? Respekt! Großglockner, Finsteraarhorn, Monterosa, Mont-blank. Ararat, Ehiinborasso, Dhawalagiii unter den Dichtern . . . wissen Sie ? . . . Sir John Unautsprechllche» Schmerz zu eriieuea. o Köni« gin, gebeutst Du. Rollen als der Darstellung galten, da Frl. Seeburg. wie schon gesagt, auch bescheidenen An-sprtlchen, welche an einen Gai^, wenn er auch nicht von einem he,zoglichen Hostheater kommt, nicht entspricht und besser thäte — wenn sie in Meiningen gesällt — dort zu bleiben, in welchem Falle wir den Meiningern recht viel Vergnügen wünschen. In Adelaide erzielte Herr Heller entschiedenen Ersolg, erhielt bei offener Szene mehr^ malS Applaus und wurde nach Aktschluß stür-misch geruseii. Wir schließen uns vollkommen der Kundgebung des Publikums an, müssen jedoch bemerken, daß Herr Heller keinen taulien van Beethoven zur Darstellung brachte, so daß die Szene, in welcher Beethoven Adelaide die Mittheilung seines trostlosen Zustande» macht, sörtnlich überraschte. Frl. Wiedemann und Herr Kleinmond sangen und spielten brav und er-sreuten sich eines recht dankbaren Publikums. Frl. Wiedeinann machen wir aber ausmerksam, daß allzu lebhast auch nicht überall gut ist. Alles mit Maß und an rechter Stelle. Heute bleibt die Bühiie geschlossen wegen Vorbereitung der Operette „Prinz Metk»nsalem" von Strauß, welche Samstag den 25 d. M. hier das erste Mal mit brillanter Ausstattung gegeben wird. Studirt ist die Operelte recht gut, und gab sich der Kapellmeister Herr Delin alle Mühe, auch Chor itnd Orchester zu tnöglichst besten Leistungen zu veranlassen, so daß wir von einer gnten Aufführung jetzt schon überzeugt sind. Die Kostüme sind sämmtlich neu für die Hauptpersonen aus Atlas geschmackvoll an-gesertigt, so zwar, daß auch dein Auge etwas geboten werden dürfte. Herr Kleininond singt außer der Originalparthie eine pikante Einlage, eine jener musikalischen Kleinigkeiten, ivclche, wenn richtig vorgetragen, angenehm berühren und gut anfgenomtnen werden. Es »st dies das Lied „O sei mein liebes Tiirlelläubchen . . koinponirt von Waldmann, von welchein auch jener von Herr»: Kleinmond im „Weib des Luchbinders" gesungene Walzer herrührt. v. letzte Derr Wohlschlager veranstaltet siir Samstag den 2k. Jänner d.J. Abends 8 Uhr in semen Gasthnuslokalltäten bei sttiemCiatritt eine gimüthliche Aliendunterhaltung mit dei welcher nierthvolle Silber- Gegenstände gewonnen werden. Das rühmlichst bekannte Aertett der Werkstiittenkapelle wirkt mit. D.r Reinertrag ist dem tlnterftiitzungsfond für «rme Volksschulkindrr geludmet; es wäll daher cin recht zahlreicher Besuch seitens des Publikums zu wünschen. (87 Heute Freitag den 24. Jänner im Va-jtlivkv 21111» rvtllon lzvl Fither- «od Gesangs^ s c> I ^ zsz von der (90 mit jhrm Zchneeglöckerla nächst dem KachKeiu: lü» A; aus Aussee ln Oversteiermark, in iijrem Uational-Costumt. Zur Aufführung kommen tie neueNen Musikstttckc auf de« Zither mit Guiiarrtbegleitung, dan» Alpenliedei, Duellen und CouptelS mit iiUer» essantcm neuem Programm. Anfang 7 Uhn_ Nsi'Ksi'ktlle ^supklie smpksdit siod Itsstevs 7Ul' von voll üeiz sin tackgtsll di8 eirznntkvtvtt, ß^esvlimneltvvll unä södr dilliK; kür üio I^ss«zI^tr»S8-w8a1sic>r» strsllx eleß^avts Lvrreu-, vamou- uvä Xinäer-^äsodo wit voreüxliokst xasssväsm LoliviN, sodön unä xut ßsskT'bsitöt. Die seit mehr als ll>k Jahren bestehende Dank »lnd Anempfeykung. Für d.^s bisher geschenkt Vertlauen driitke ich meiNlN innigste» Dank aus und liilte gleichzeitig liei meiner Uebersiedlung in mein eigenre Haus, Schlachthansgaffe Nr. V, mich mit Ihrem werlhen Äcrlrauen auch sernerhi«. beelireu zu lvvllen. Empfei)le I)e8te8 Alast-ovdsenÜeised, sri ch s Xkillitleisek, fciusle LodiMen, uno täglich filiche bürste; nuch wird auf Vula«. geu jtdes Qunnlum Fleisch illS HauS gestudt. Ich veistchere, meine hochverehrten Kunden jede-zeit auf daS li.ste zu bedienen und zeichne, um Ihr gliligrö WohlivoUen bittend, achtungevoll 6?) Ateischermeister. rasvIüilLllr^plvll täßlieti i'riseli, empLel^It ^7 Uölt?IlNl6)^LI', vouäitor (VI Dünger circa 300 Fuhren zu verkaufen bei Thomas Götz, Bierbrauerei in Marburg. Ein großer Eiskeller ist sstileich zu verpachten bei Jos. Kartin. (93 Au verkaufen: Eiu haltigrdccklcs tinspSoii. /rriachs- Wllgtri. Tegltthoffstraßi Nr. 37. ^94 vnziniil-kiizlil-kviiiMiir durch welche man unter Garantie jede Ulireinigkeit im Gesichte, ivie Sommersprossen, Leberflecke, Wim-merln, Blatternarben, rothe Nasen, für immer vertreiben kann, auch verleiht selbe dem Teint eine jugend. liche Fi'ille und Frische. Falten nnd Runzeln verschtvinden gänzlich und werden ausgefüllt. Die Garantie ist nicht nnr gesagt, sondeln besteht in Wirklichkeit i ivenn sich kein Erfolg beim Gelirauch der Pasta zeigt, ohne Anstand wird das Geld zurückgegeben. (1255 Preis eines Original-TiegelS mit Anweisung fl. I.Zo öW. Dankschreltzen »verde» nicht veröffentlicht. ^lleiniZe I^'akrilc uuä Depot liczi äer l^i'^euAerin of. v^illivlminv l?ix, Witwe des Dr. der Med. AdatVert MiL, tvitn, I. Syirk, Ädlergaffe Nr. IL, im eigenen Hause. ni» kvstv» Unit pi'viSWlli'itiiistv« Vi« ksAvaMntöl, ^Vil^^ßncksvlcvil sl'Isclieii), keUkinkxe». lellsioll« —^ " k. lc. pr. H von !^. 1. eiS'Ngoi' ^ 8ötinv W IN ^Viczn, Xeudn.u, ^ollerxaZZv 2, M-' I>:csei-anten lies >c. unä tr. Kriexirnirliiiterium», Sr. tlriexslnarine, vieler ttumonitlits.'inLtitltcn etc. v'.c. 8«lllle kirmen »>8 Vorlrviei' erviinseilt. Anempfehlung. Ich gebe dem geehrten Publikum bekannt, daß ich meine Tifchlerwerkftätte von Sauerbrunn nach Marburg, Mühlgasse Nr. 7, Benedikter^scheS HauS, verlegt habe, und empfehle mich zu allen Pau- vud Möbeltischler-Arlieite», besorge Neparatureu jeder Art schnell, qut und billig. 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( ^ Derselbe ist für alle VerdauungSbeschwerden, namentlich Appetitlosigkeit, sSUrtS )^UfftoßeN,M M Lläl)nngen, Erlirtchrn, Magenkrampf, Verschleimnng, Hämoirrliotden, Utberladnng öes^ Magens mit Speilen It. eni sicheres und bewahrtes Hausmittel, welches sich in kürzester Zeit Niegen seiner ansgezelchncien Wirksamkeit eine allgemeine Verbreitui>g verschafft lzat. Eine große ^lasche I sl., eine l)albe Flasche 5V kr. M ^ hunk>erle von AnerkennungSschrechen liegen zur Anficht bereit. Derselbe wird auf frankirte Zuschriften ^ gegen Nachnahme des Betrages nach allen Richtungen verschickt. Hochgeehrter Herr! Ihr unschätzbarstes Fabrik^it vr. R 0 s a'S LebenSbnlsam für^ Magenlicschiverden und Magenkrampf liiar für mich von derartigem Vorthelle, daß ich nicht umhin kann, Ihnen hiemit meinen tiefgefuhlien Dank auszusprechen; ersuche auch zugleich, mir sobald als möglich wiedersM ^zwei Flaschen a 1 fi. zu übersenden, wosiir Betrag folgt. HochachlungsvoU Wiefer A u g il st, ^ ^ F 0 hlisd 0 rf bei Judenburg, v. Februar 1873. Bergarbeiter, Antoniscyacht. ^ M W llm unliebsamen Mißverständniffen vorzudeugni, ersuche die ?. 'l'. Herren Abnehmer überall^ ausdrücklich l)»'. an» U. ^potUelte injRz^ zu verlangen, denn ich habe die Wahrnehmung gemacht, daß Abnel)mern an manchen Orten, wenn ^ selbe einfach Lebenöt>alsam, und nicht ausdrücklich Or. Roja'S LebenSbalfam verlangten, eine belie« bige nichts wirkende Mischung verabreicht wnrde. Echl ist llr. liosa's I-vbensbalsam ,u b-zi.h.» W nur im Haupt Vcpot des Erzeugers tt. V'i'a«»«»!', ^ Vpotheke „zum schwarzen Adler" in Prag, iLck der Spornergasse Nr. 205—3. W M In Marburg: D.J. Bancalari, Apotheker, W.A. König, Apotheker. W Sämmtliche Apotheken in Oesterreich, soivie die meisten Material-HandlungenA? haben Depots dieses LebenSbalsamS. ^ GG«WW«WWDMMMWWNVMV vtrantve?t!tche Steoaktrou, Druck und Verlag von^Aduard Äaaschitz m Marburg. ZRiSl»