LMachcrMMtnug. VTi? ^H « ft. >l. hnlbj. N, 5.5(>. Ylir die .4uft«llun« in« Hau» (^<)l1 ltl ti l li <) ^« '^/«N 2 /'»,-'s'-., .1m. , f., son« pc, ^cile ,m «ll.. «m.!«lr,, l^F^ ^»^« «, » . haldj. öNli 1'lildci'l'ostai.n,!. ll.ls.. haldj.N.?.,^, >»»^^l»»^»^^, ,l. o^lNlH ,,',.!»> s>, n. !.,. .,.!j,,,»»»»N«mp,, .»ice,,,. .^»,,, «^»<^. Aintlichcr Theil. «dt. l. >»>,d l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchst untcrzcichnclem Diplome dem Ingenieur nnd Bau» Sectionschef a:n Suez llanale Albert Vie der mann als R'tler des Ordens der eisernen Krone dritlcr Klasse in Gemähheit der Ordcnsstalutcn den Rillcrstand aller-gnädigst zu verleihen geruht. Der Minister dcS Innern hat auf Grund dcr er» haltencn Allerhöchsten Ermächtigung und im Einverneh' wen ,»it den bclheiligten anderen t. l. Ministerien dem Banlhause Eduard Fürst die Gewillignng zur Errich. tung ciner ActiengescUschaft unter der Firma „Wicncr Eisenbahn« Fahipall'^eihgesellschaft" mit dem Sitze in Wien crlheilt und deren Statute» genehlnigt. Knudmachunss des Ministeriums dcs Innern vom HH. Februar «Aj7« betreffend die Eircularocrordnung des l. nnd l. Reichs« KricgSministcrium? von, 1. Jänner 1872 hinsichtlich der provisorische!, Errichlung von HufvcschlagSschulcn. Die im Vcrordnungsblalle Mr da« l. nnd l. Heer (1, Stück vom 7. Jänner 1872) veröffentlichte Cirollar« Verordnung de? l. und l. RcichStriegsministcriums vom I. Jänner 1872, betreffend die provisorische Errichtung von Hllfbeschlagsschillen, wird im Nachstehenden lund« gemacht: Lasser m. p. (tircularverortnunss vom >. Jänner ll^7V, Abth. 3. Nr. »«»3 (ex 1871). Sc. s. >n,d f. Apostolische Majestät haben mil d.r Allerhüchslcn Entschließung n.'n des Miütärco^mando zu 5tralau; Graz und ^aibach sür den Gereich der General» lommandcn zu Graz und Agrain. da»n sür jcnen der Militärconimanden zu Innsbruck, Trieft und Zara; Pest für den engeren Bereich des Gcl'erallommando ^u Ofen und für den Vcrcich dcs Mililärcommando zu Kaschau; Komorn sür den Bereich dcs Mililärcommando zu Preßdurg; TcincSoar für den Gereich des Mililärcommanbo iu Tcilnsvar und Hermannstadl für den Gereich dcs Mililärcommando zu Hermannstadl. 2. Die in den Slandortm txr Schule» befindlichen, mit Dielislpfcrdcn vcrschcnen Tnlupcnlörpcr haben, gemäß 8 8 der provisorischen Instrnction für die Hujbcs^la^-lchulel,. dru Vctzleren die zum llnlcrrichlc der Schüler Un praktischen Hufbesch!an wanbes ern!i..elt nnd'fest^/ "w'^n ^^ ^^'^'l' Im Jahre ,872 , dem gedachten Ma'criale von jcncu M,,.. ^ . !"^ °" °..,.^, d'rm P.°,>. .' .r H'^'^^1^ .">. In den alljährlich mit Ende März «„d ScD> ltwber einzusendenden QnalificalionScingaben ildcr die Aspiranten filr die Ausnadmc in den am l. l. M>liti»s. ^lerll.znei Justilutc in Wicn bcsteh.'nden Hnjl'cschlnc,«. urs sind auch jene Soldaten namhaft zu machen, weiche " bie Auf'whme in die Husbcschlagsschule jcneS Ge.! l' (>llt,l,ttll.) EommandoblllicheS bitten, in welchem sie slalionirt sind, nnd ist in der letzten Rubrik: „Ge< sondere Vcmerlungcn" dicscr Eingolnn stets alizusühlcn, in welche der qcnannlcn Anstalten, nämlich ob >n den Hnslnschla^cins am l, l. MilUä'r ThlcrarMi-Instilutc in Wien odcr in die Hufbeschla^schnle zu N., der be-trcffei'dc Aspirant emzulrelen gceignt ist. Es ist daher von s>e„ Truppcnsurpern nnd Hccres» anstallen sogleich eine Aufforderung an die unterstehende Mannschaft ergehen zu lasscn, damit jene Soldatrn, welche nm die Anfnnhme in die bctrcssendrn Curfe bit« ten. schon in die mit Ende März 1872 fällig werbenden Q>!alifica!!on?einliaben linfqcnommen werden lönnen. 4. Nach Äccndiqung d^S ersten ha!lijähi ia/n Curscs (Ende Inni 1872) ist mit den P,niungsconsia,nationcn (ß 9 der Instruction) auch eine schriftliche Relation über die während dcs Curs^ gemachten Erfahrunacn, untcr Angabe dcr etwa als nothwendig sich ergel-endm Arndc» rungcn in dcr Einrichlunq dcr Hufbcschlcisssschulcl!, von dcu Vehrcrn den» Nclchelcicgsmlnisl^iu!!! im Dienstwege vorzulegen. Diese Relation ist von dcm bclrcffcnden Truppen-commandanten und Trnppcndrisiadicr, welchem die Huf bcschla^sschnle laut tz Z ,u ihrem Standorte zugewiesen ist, zu vidircn und mit den eigenen Bcmcilungcn zu verslhcn. Am Schlusfc dcs zweite, halbjährigen Euiscs (Ende Dcccmbcr 1872) ist die Haupliclation zu erstatten und derselben die Nachnnisung des etwa entstandenen Mchr> aufwandte an Blschlagsmotclialr, mit Angabe dcr Belustigung, licizlischlicßci, 5) Wcgtn Ernennung dcr Lchrer, Einbclufung dcr Schüler nnd Erfolgung dcr Lehr« und Hilfsmittel für den Unterricht in dcn HusbeschlagSschulcn wcrden die erforderlichen Weisungen unlcr Einem hirausgsgcbcn. Nach dttinitivcr Einführung dcr gedachten Schulen wcrdcn die Lehrer nach ß 4 dcr Instruction über Antrag der bctr'ffcnbcn Geucral« (Militär.) Commandcn bestimmt wcrden. Frcih. v. ss » h n m. r»., Fslbmnslchall ^irutsiilln!, ^ilchtaintlichcr Theil. Zournalstimnm, übcr dic Äcliou >l5 Wr-rcichischln t)srrcnhausls. DaS Hcrrcnhans hat. wie wir bcirils gcmcldct, mit 72 gcg'n 10 Slinnncn das N o l h,u a lil g c s s tz angünolumcn Die vclsafs^ngl's'cnnl'llchl! Prcssc splichl sich einstimmig mil hoh.-r Acsricdiqung. mil roller An< crlcnnnng übcr die Haltung dcs ttiterreichiichc!? H?rren. Hauses in dcr Nothwahlgcssjzfraa,? ans. Sogar Ilbcralc Glältcr constatiren an leilcndcr Stcll«', dah da«!« Hcrrcn. haus dcr „Hort der Vcrfassuug?ii,tcrefscn" grwoldcn ist, Grohci« Bcrdicnsl um dad Znstandcl^mmcn t,cs '?io!h-wahlgsfctzss gebührt sr. Excrllcnz dem Freihcrrn vc>,i ^ichlcnfcls. diesem Stcri, elfter Größe am jinidi-schcn Horizont dcs östcrrcichischcn .ssaisc^stliatcs? — Frcihcir ron ^ichlcnfllö ist ss. der bci dcr Dralle über dnS Nothwahlg'sl'l) im Hc,rc>,Hanse daS gc-vichtigstc. cnt» schcidlnste Wort für da<< Gesetz ergriff. Der gewiegte Kronjurlst cillärlc die Anlegung, welche die Ncgiciung dem ß 7 bcs St..(H,'G. gegeben hat, sür dic rich' tige, und dcducirt aus dcmsclbc' auch das Rcchl. die dircllcn Wah!cn auch dann nueznsckircibcn, w^nn Ma,c' ordnete dci Rcichsraih wi^er oellofscn, nachdem sie cr-fchencn find. denn die Bcschickilng bcstchc nicht in den, Hinreisen, sondern in der Ausübnng dc« Mandates. Redner glaubt, daß eine solch.- adstchüich: Pstichloer' lchung der vom Vandla^c cntsendclcn Al'gcordüvlcn das grdhtc Unrecht sei und daß die Rcqicsu»^ aus s^c scitigung dcrsclbcn dringen müsse. Dab Ncchl, gewählt zu werden, aber nicht einzutreten, ist in drn Gesetzen gcwiß nilt dcqslindrt und ist sicblllilt! der ürgstc Mißbrauch des Gcsctzes. welchem gesteuert w^r. den muß D,c uiiprilnglislnn Wahlbtrcchligtcn sind ^« dircctln Wohlcr, und der Landtag „ur ihr Mandlll,', ; der Landtag ist nur ein W durch die dlrcct sscwädlten Vertreter. Man has ue-sa..l. jcdc Re.nl habe ihre Ausnahmen, eine lolckc «n? ' nähme ist jcdoch nicht nach^ewiefen worden. Die Na lionalitüten h^,bcn jederzeit die Möallchle t, aus dcm RcichSiathc ani>zutrclen, m.hbraucht, um die Vlschluh' fähiqlcit dceslldcn zu stören; das lann nicht mchr c;e" schchcn in einem verfassungs'näßigen Staate, scmsl mlihtl sich dics-r auflösen, darum >st dies das wichtigste fel^ lange erlassene Gesetz. Die „Wr. A^endpost" sagt in ihrem Tagesberichle vom 6. l' M. : „Die in der gestrigen Sitzung bc« Hcrrenhauss? mil rinn d!t versasfungeinößig erforder-llchl Zwe'drillcl-Mlhrhcil wlit übcrsl^geüdrn Majorität erfolgte Annahmc der Z isohlicstitn^ung zum ^ 18 dcS °5laategrunda,cscl)cs übcr d,e Rlichsvrrlrctung wird von dcn u»a hcute vorli ^cnden Wicner Jouinalen mit leb' haftcr Gcnus,lljnnna bcgrüßl. D'c Abstimmung und die ihr vosausirhcndcn Bi>Handlungen weiden a!s ein i^er-lrautneuolulli flir d,e ^irgicrung gclcnüzcichnet, nicht ohne daß zugleich die hohc p'incipieUe Bedeutung der Dcbalttn und die von rinl.clncn hürvorragcndcn Mit« gücdern drs HanscS um sas günstige Endrcsultal er« worbcn?n bcjondcici'. Verdienste ihre gebührende Würdigung fänden. Die ,.N. Fr. Pr." bezeichnet das Resultat dcr Abstimmung als ein hochetsreuliches. weil es linen ncuen Elcin zur Sicherung der Verfassung fügr. «Nbcr auch ^s Inh,,ll der Debatte wird vom genannten Glatle als cin höchst bcdeulsamcr hingcstcllt, als eine glänzende Manifestalion für bcn Rcichsacdanlen, die bireclen Wahlen. Die „Presse" sp'ichl sich duhin aus, daß die rechtliche Seilc dcr Fra^e. daß in Sachen der Wahl in den Rcichsrülh nur der Nlichsralh zu entscheiden habe, be» rcils längst als enigiltiq entschieden ungesehen wcrden lonne. Die politische Slite derselben, die Sicherung l^er RMsvcltrctunq gegen Willlür der Randlage oder gar einzelner Abgeordneten, jci indeß in der gestrigen Sitzung dcS Hcircnhcmsfs so liästig und entschiedn, nil' je nur noch, zum Auedrucl. klangt. Besonders !cifrculich erscheint oem grnannten Blatie aber der Gci» fall, dcr jeder Bclonung dcr dringlichen Nothwendigteit allgcmcinrr directcr Wahlcn gtspendel worden fei, Daß sich dicsrm Aeifnü? bedingungslos auch jene hervorragenden Pairs angcjchlcisfcn hätten, die sich noch vor wenigen Jahren schr cnlschicbcn gegen die Berechtigung und Oppoilunilät dirccter Wahlen clllärten, ^- das erscheint der „Prcssc" als der werthvollste Bcwcis für dic GcrcitwiUiglsit, mit der die Majorität dcs Herren-lzanscs der mil Op^rn crlauslcn Einsicht einer bringen« den Reform Nolhmendigll.it Ausdruck g^be. „Wcm es um die Sache, die Verfassung, das Neich?icchl zu thun ist — fcbreibt die ," sfc" — dcr dürfe in dcr gestiigen Sitzn >g des . .'scs Glslirdiaung genug, znglcich aber auch die Ueberzeugung aewonmn h^ben, daß dicscS letztere Fro^cn von der Tragweite dcs Nolhwahlgcsctz'S niz,t blos mit Würde, sondern auch mit einer Gründllchleit zu behandeln ver-stlhc, wie sic jcdcr Vcrfainmlung vc»n Koryphäen der Wlssrnsckafl, dcS Piallischln Hlaalsdienstts ulid von Rcpläjrnlanlrn dcr Tiaciilionen ciins Jahrhunderte zählcndcn Kaiscrrciches zur Ehre gerr^n üiißte." In ähnlicher Weise splicht sich das ..Fremdenblall" übcr das glstcrn erzielte Resultat der Abstimmung im Herrcl'hansc aus. „Das Hcrlcnhuus fchreibt da« genannte Glatl — h^t mit fci-cr gestrigen Abstimmung Stcllünq acnoimncn und dcm Ministerium ein glün» zcndc? Bcrlraucnsvulum erlhcill, indem es mit so imposanter M^jon'äl die crstt politische Borlagc be« La-bm^li« Ancr^pcrg gcnchmigtf. Die Bedeutung d:eses Botnins ist. wcnnglcick dcr Sieg hier ein lcicbttr er» rungcncr war als im Nbgcoibrtttenhausc. einc nicht min. dcr ssloßc und wild dazu beitragen, die von der Regie-rung erfolgrich eingeleitete Action zur vollen ssestisiung der Pcislissilna, siäflig zu söidern. Und gerade im ge< alnwärlnM Momcnlc lrfchcint der glänzende Ersola des Ministcnuni? besonders willlommcn und clfrculich. da die Regicrung im Begriffe steht, schwiciige. hochwichtige VclHandlungen zu eincm enlfcheidendcn, hoffentlich all-scils tilfri?l>i^nden Abschluß zu bringen. Was die Details der dem geslria.cn Votum deS Herienhinses vorangehenden Dcduttcn anbelangt. so slimmcn die mist vorlirgendc«, Journale in dcm Urtheile iiNtrlin. daß die Palme des Tagcs Sr. Efl. dem ftreih non ^icblenfcls gcbührc. Die „Neue Freie Presse" lcnnzeii'net dens'ldlr, all« dcn beredtesten und scharf' siüni«'! n "> ^ c, der dircclen Wahlen und de» NechllS dct< > .....,hci>. dicsclbcn zu lnsedüeß", und das „Neue Frcmnlnblatt" nenl't dessen ^»sfntirunsten zu Gunsten dce Rcä'les de^'" , ^„ Modus iciner Husammcxsthuna, aus dün .'!al>rc unuddängig von dem Volum dcr Vandlagc zu best'mmcn, gcradczu 396 epochemachend. Ueber die einzelnen bei der gestrigen Debatte im Herrenhaus- beteiligten Redner schreibt noch das ,.Frem?enbl,ut" : „Freiherr v. L'chtcnfels war trotz scinlr Kränlllchkeit au« Görz hiehergeiilt, um ge» stern zum ersten male in dieser Session im Hanse zu erscheinen und für das Nothwahlgcsctz sein gewichtiges Wort in die Wagschale zu legen. Zweimal erhob er sich zum Wort, und beide male gruppirten sich bemahe sämmNichc MitgÜcdcr des Hauses um den verehrten Redner und bcidc malc erhod sich auch Se. Eminenz der Herr Caromal Rauschcr uan scinem Sitze, um stehcnd in der Nähe des Freit), v Lichtenfcls dessen Rede anzuhören, eine Ehre, die der Herr Cardinal unseres W'ss^ns «och keinem anderen Redner angethan. Nachdem er gesprochen, ertönte allqememer Beifall, eine D> monstration. wie sie gleichfalls jahrelang in diesem hohen Hause nicht vorkam. Nachdem vollends der Berichterstatter R. v. Hasner in glänzender Weise den Standpunkt der Majorität vertheidigt und Minister Lasser gesprochen, war die Annahme des Gesetzes lcinem Swelfcl mchr unterworfen. Das Resultat der Nbstim. mung wurde vom Hause sowohl als auf den Galerien mit lautem Geifalle entgegengenommen. Auch des Fr«ih. v. Kraus sci hier besonders erwähnt, der aus Meran herbeigeeilt war. um seine Stimme für die Sache der Verfassungsvartei abzugeben." Bcmellcnsu'erlh dürfte noch sein, daß dis „Vaterland" hehlte crtlürl, es hätte alle Ursache. ..für die gestrige Belehrung dankbar zu fein," denn die Abstim» mung im Hcrrenhause hätte gezeigt. ,daß selbst wenn alle föderalistischen Pairs und Kirchcrifürsten daselbst er« schienen wären, ja selbst im stalle eines PauSschndcs, gegen wclchcn principiell Manches einzuwenden sei, eine föderalistische A(lio!i niemals die verfassungsmäßig erforderliche Zwetdritlel-Majoritüt erlangen könnte." 21. Sitzung des Ibgcordnclenhauscs. Wien. 6. März. Präsident N, v. Hopfen eröffnet die Sitzung um 11 Uhr 40 Minuten. Auf der Miinsterbank: Sc. Durchlaucht der Herr Ministerpräsident sturst Auersperg, Ihre Excellenzen lm Hcrrm Minister Frcih. ^. Lasser, Dr. o. Ztre -mayr, Dr. Bau Hans, Freih. de Pretis, Dr. Glaser. Das Protokoll der letzten Zitzmig wird verlesen und genehmigt. Die eu,^elaufeuen Petitionen werden den betreffenden Ausschüssen zugewiesen. lr. Edlbachcr begründet seinen Antrag auf Herabsetzung der achtjährigen Schulpflicht in O^er-Ocsterreich. Rcdner bcspricht die tcrritotiale Beschaffenheit Ober-OesterreichS als die eines Gebirgölandes. Die Entfernung dcr Gehöfte von den Schulcn. das große iftcdülfnlß ro:, Ardeilskräiten, an welchen fühlbarer Mangel sci, machen die Einschränkung der Schulpflichtig' teil höchst wünschctiSwcrlh. R>,d,icr empfiehlt die Zuweisung seines Antrages an dcn Unlerrichteaussäillß. (Angenommen.) Es wird zur Berathung des Staatsvoranschlages pro 1872 übergegangen. Bei Staalscinnahiiin, Capitel 20, „Salz", stellt Nbg. S ch ö n li a ch nach längerer Ausführung dcn An< trag: ^cs mö^c die t. k. Regierung mit Bezug auf die Beschlüsse vom 23. Juli 1868 wegen Aufhebung dcs Sal^monopols mit der lönigl. ungarischen Regierung die geeigneten Verhandlungen pflegen und in der nächsten Session des Reichsrathcs die entsprechenden Vorlagen wegen der Aufhebung des Salzmonopols einbringen." Ueber diesen Gegenstand sprechen die Abg. Baron Kübcck, Baron PaScotmi, Wolfrum, Graf Lambcrg, Fnih v. Cnobloch, Schönbach, Dr. Potlular und Dr. Vrestel. Se. Excellenz Herr Finanzminifter Freiherr o. Pretls: „Es läßt > sich nicht verkennen, daß der Gedanke, tinen Artikel wie Salz, der für die Industrie und Landwirthsch^fl täglich an Bedeutung gewinnt, dem freien Verkehr zu übergeben, viel Verführerisches hat Es liegt so nahe, zu glauben, daß nur tnc freie Con-currcnz erfo>de,lich sei. um das Salz sich zu billigen Preisen an allen Orten und in allen Theilen der Mon> archie leicht zu verschaffen. Nichtsdestoweniger muß ich glauben, daß diese Frage sehr delicat behandelt werden will. Es ist schon hervorgehoben worden, welche wichtige Bedeutung in unscrcm Budget dcm Salz gebühre, und «s muß wohl erwogcn werden, ob es möglich ist, an dieser Frage zu rühren, ohne daß eine empfindliche Schädigung unserer Staatsbilanz verursacht würde. Es könnte doch unter allen Umständen von der Aushebung des Monopols nur in der Richtung die Rede sein. daß die Absicht bekunde, das Monopol durch eine Steuer zu er« sehen. Soll diese Steuer — und das müßte sie wohl — dem Staate im Budget den Ausfall ersetzen, den die Aushebung des SlaatsmonopolS mit sich dringen Würde, so dürfte sie nicht gering sein. sie müßte wohl höher sein als drci Gulden, wie dort angegeben worden, sie müßte wenigslens vier Gulden betragen. Dabei ist wohl zu bedenken, ob wirtlich eine verhältnißmäßig nicht bedeutende Herabsetzung des Salzpreises diejenigen Portheile mit sich brächte, die man von der Freigcbung des Salzvertehrs erwartet. Dazu kommt, daß die Ne» g'erung nicht in der Lage sein wiid, die Talzfra^c einseitig in die Hand zu mhmen, sie wäre gelilnidcn an die Mitwirkung, an die Zustimmung der llügarischen Regierung. Äci dem Umstände nun, als es andere Fragen der indirecten Besteuerung gibt, über wclche wir mit Ungarn in Verhandlung stehen und bci welchen Landwirthschft und Industrie gleichmäßig inte,csfirt sind, würde es wohl kaum möglich sei», in der sehr heillcn Zalzfrage j>tzt einen eindringlichen Druck auf die ungarische Regierung zu üben, da in deren Budget das Salz eincn sehr wichtigen Posten einnimmt. Abg. Dr. Pollukar ist dcr Alisicht. daß durch die Aufhebung des Salzmonopols unmittelbare und mittelbare Vortheile erreicht würden. Da er nul> alicr von Seite der Regierung vernommen habe, daß sie die Frage wohl studiren wolle, es aber sehr zweifelhaft sei. ob sie auf dieselbe eingehen werde, beantrage derselbe folgende Resolution: „Die Regierung wird aufgefordert, chcmäglichst für die Errichtung von äracischen Salz« oerschleißämtern, nach Gcdarf auch von zweckmäßigeren Commissionsverschleißen in allen Landern mit möglichst billigem Verkaufspreise Sorge zu ttagcn." Präsident bringt hierauf zuerst die Zifferansütze zur Abstimmung: Das Cap, 20. „Salz," Einnahmen, wird conform den AuSschußanträgcn mit 18.012.000 fl. bewilligt. Die zu diefem Capitel gestellte Resolution deS Abq, Dr. Zchönbach wird angenommen, die deS Abg. Dr. Pollukar hingegen abgelehnt. Cap. 14. ..Salz." Ausgaben, wird conform den Nusschuhanträgcn mit 3,180 000 ft. Ordinarium und 308.000 fl. Extraordinarium eingestellt. Eap. 21, „Tabak," Einnahmen, wird nach dem Antrage des Ausschusses im Oldinarium mit 5)1.75)3.000 Gulden, im Ertraordinarium mit 1,277.820 fl. bewilligt. Cap. 15, „Tabak." Ausgaben, wird na4 dem Antrage des Ausschusses im^Ordinarinm mit 22,985,900 Gulde", im Ertraordinarium mit 1.277,820 Gulden eingestellt. Zu diesem Capitel beantragt der Ausschuß folgende Resolution: „Die h. Rtginung wird aufgefordert, die Frage der Systemisirung der Gehalte und die besseie Entlohnung der Aerzte bei den l. l. Tavatfabrilcn cm:r eingehenden Würdigung zu unterziehen." Die Resolution wird sohin angenommen. Capitel 22, „Stempel" (Einnahmen), wird nach dem Nntrane des Ausschusses mit 13.300.000 fl., Capltel 23. „Taxcn und Gebühren vou Rechtsgeschäften", mit 26.300,000 fl., die entsprechenden Ca. pitel in den Ausgaben mit 275.000 fl. und 402.000 fl. eingestallt. Zu letzterem Capitel wird vom Ausschusse folgende Resolution beantragt, welche auch vom Hause zum Beschlusse erhoben wird: „Die Regierung wird aufgefor» dert, die Inseratensteuer einer Resolution in der Richtung zu unterziehen, daß dieselbe nach einer rationellen Methode bemessen werde." Capitel 24, „Lotto" (Einnahmen), wird mit 13.875000 si.. Capitel 18, „Lotto" (Ausgaben), mit 8,664.000 fl. eingestellt. slbq. Fieih. v. Hackclbera beantragt zu Capitel „Lotto" folgende Resolution.- Die Regierung wir?, auf-gcfordett die Frage der Aufhebung des „Lotto" in Erwägung zu ziehen. Diese Resolution wird angenommen. Capitel 25, »Mauthcn" (Einnahmen) wird nach dem Antrage des Ausschusses mit 2.014.000 ft. Capitel.19. „Maulhen" (Ausgaben), mit 31.000 fl. eingestellt. Capitel 26, „Punzirung" (Einnahmen), mit 215.000 fl.. dassclbc Capitel. Ausgaben, mit 55.500 ft. im Ordinarium und 3200 Gulden im Ertraordinarium bewilligt. Capitel 27, ..Staatsgüter" (Einnahmen), wird im Ordinarium r:,t 4 32l.682 fl,, im Extraordinarium Mit 26 704 fl.. dasselbe Capitel, Ausgaben, im Ordinarium mit 2.993.800 fl., im Extraordinarium mit 166.167 fl. eingestellt. Capitel 28, „FiScalitäten und Heimfälligleiten" (Einnahmen), wird mit 262.000 fl., Ausgaben mit 13.500 fl.. Capitel 29. ..Hof« und Staatsdruckerei" (Einnahmen), mit 975.000 fl., Ausgaben mit 886.000 fl. bewilligt. Capitel 30, Bergwesen (Einnahmen), wird mit 4,535.100 fi.. dasselbe Capitel. Ausgaben, im Ordinarium M't 3.594 900 fl.. ,m Extraordinarium mit 496.200 fl. eingestellt. Capitel 3l, Münzwesen (Einnahmen), wird mit 236.000 fi.. Ausgaben im Ordmarium mil 212.000 ft., im Extraordinarium mit 8200 fl. eingestellt. Hiemit >st die Berathung über das Budget dcs Finanzministeriums beendigt und wird die Sitzung g«. schlössen. Parlamentarisches. Wrcn. 6. Mävz. (2 t >' a fp r o c e k uro n u n s> s « Ausschuß) In der am 4. d. M. Nachm. slallqehalilen znicilen S'hung des Abschusses zur Volberathung der Sliasproceß-ordnung erstattete Abg. Dr. van der Straß über die Divcr^nz der neuc» Regierungsvorlage von dem vor-jährigen Ausschußllaborat einen »mstandlichen Belicht u»d es wuroe namentlich die Bestimmung dcr neuen RcgiciuiigSvorlagc, wonach, wem» gcgcn cm Sliajurlhcil eine Nichtigkeitsbeschwerde, verbunden mit einer Vcrufung vorliegt, der Oberste Gerichtshof auch über die Beiufung zu e'Kschcideli h'l; ferner die Frage, ob der Vorsitzende des Schwurgerichtes ein Resumö zu geben habe oder nicht, und auch dcr NichligleitSpunkt, nach welchem wegen einer von dem Vo,sitzenden dcr Gcschwollienbalil gegebenen unrichtigen Rechtsbelehrung die Nichtigkeitsbeschwerde ergriffen werden kann, einer eingehenden Besprechung unterzogen. Ein Beschluß wurde vorläufig noch nicht gefaßt. Politische Ueberficht. Laibach, 8. März. Der ,.P. Ll." meldet, daß dr ungarische Reichstag in der heurigen Session noch folgende legislative Arbeiten zu erledigen haben wird: 1. Gesetzentwurf üb^r das fünfjährige Mandat; 2. über die Incompat,bilität; 3. über die Vereinigung der Haupt, städlc lind 4. Gesetzentwurf über tue bci den Wahlcn vorkommenden Mißbrauche. Sobald die Zcntralcom-mission mit ihren Belichten fertig »st. gelangen obbe» nll»nte Gesetzentwürfe nach dem Wahlgesetz zur Verhandlung ; inzwischen werden cucntucll die schon gedruckten Berichte vorgenommen, und zwar: 1. Con-tractuallisten. 2. Klauscnburger Universität, 3. Lloyd» Vertrag. 4. I87lcr Nachlragscrcdit dcs NricLsminislcrs, 5 Nachtrcigscrcdit für die 69cr gemeinsamen AuSgaben, 6. Kosten dcr 1870.r Vorschußopcrat'on, 7. Umgestaltung drS Pester unqar. SlaalStiahlihofeS, 8. Zollfrecheit für das zum Sch'.ffbaue gehörige Matcriale und 9. Vorlaqe über dcn Giili^ruüd des Landhauses. — Telegramme aus Pest mclden: ..Angesichts des festen Ent« schlnsscs der äußersten Lintcn, dic Beralhuug dcs Wahl-geietzcs um jeden Preis zu hindern, bleibt der Regierung — dem Ralhe dcr hervorragendsten Drallsten qemäß — nichts weiter iivli^. a!S wenige Tage znzu« warten und dem Scaxdalc rasch li» Ende zu machen. Wenn die Linke ihren Enlschlliß conscqucnt ausjichit. jo wird die ungarische Reichstag Alifangs nächster Woche aufgelöst und nn neuer Rcichslag dloS zur Beralhuliss dcr jctzt auf der Tagesordnung befindlichen Gesetze einberufen werden. Dieser NcichSlag wird dann abermals aufgelöst, und auf Grund dcs neucn Wahlgesetze wir« den Neuwahlen, welche für siinf Jahre geltcn sollen, ausgeschrieben. 5ic rumänische Kammer hat die Post- und Telegraphen-Convention mit Oesterreich mit 63 gegen 17 Stimmen angenommen. Die Bcralhung des SchulaufsicblsgesetzeS im preußischen H errenhause hat am 6. d. M. begonnen. 192 Mitglieder waren anwesend. Der Cultus» minister erklärt: «Es sei dcr drinqcndc Wunsch der Regierung, daß das Gesetz in der Fassui'g des Abgeordnetenhauses, mit welcher die Reaicrung einverstanden ist, angenommen werde. Die Regierung wünsche, daß die vorliegende Frage jetzt zu einem principiellen Nustrage gelange. Dcr Minister wcisl die Bcrfassungsmäßiglcit der Vorlage, sowie das Bedürfniß derselben nach. Die jetzige Gesetzgebung sei bezüglich der Enllassung dir Geistlichen von der Schulaufsicht, sowie bezüglich der Anwendbarkeit dieses Rechtes auf alle Landeslheile nicht hinreichend klar und zweifellos. Der Minister thc,lt Falle von entschieden staatsfeindlichem Auflrcttn la» thollscher Pfarrer mit, gegen welche einzulchreitcn die Regierung in die Lage gesetzt werden müsse. Auf einzelne Provinzen lasse sich die Abhilsc nicht beschränken, da man nicht einzelne Provinzen in einen Schulbclagerunas-zustand schcn könne. Die Vorlage sei nur die Ausführung des Versassuligsarlilels 23 und verletze keines' wegs die Rcchle dcr 5l«rche; der Vcrfassungsarlilcl 24 bleibe von ihr unberührt. Was man von der confessions-losen Schule sage. sei eine unerwiesene Behauptung; es handle sich nicht um Trennung dcr Schule von der Kirche, sondern um die Abgrenzung dcr Rechte dls Staates und der llilche gegenüber der Schule." Die „Hannovelsche Laiideezeitung" veröffentlicht die nohl unerfüllt bleibenden Wünsche der Hannovela« ner auS den Ansprachen deS Dr. Schnell, Präsidenten dcS hannooerschen WahlveremeS über die Stellung der deutsch,halinooerschen Pallei zur deutschen Rechtspartei der Iutunft. Als Endziel der «e-slrebungen der deutsch hannoverschen Partei wird dar'N die Wiedelhersttllung dlS legitimen Welfenthrones aufgestellt und als Mittel zur Errt,chuna dieses Zieles dle Hebung und Zusammenfassung des Rechtssinns und der <«e,ecbliglcilslitbe dcs deulschen Volles z»r ^rzielung compocler Vellretungsmajoritäten empfohlen, welch sckUehlich Kaiscr und Reich dahin drängen sollen, da» Recht und die Gerechtigkeit in Deutschland wiederum " ll 7 einzuführen, uild den König »on Preußen zu veranlassen, das Nccht der im Jahre 1806 und 1867 anneclirlen Provinzen wiederherzustellen. Das ..Journal des Dcbats." „Siecle" und fast alle Mora,enbliiltcr deuten an. Thiers habe deshalb Gou-larü zum psovisorischen Flnanzminister erwählt, wril dieser dcii deutschen Slaalsmännern von Franlfnrl h:r bclannt und als Thiers'ältester Freund vo>, den a.ca.ci,< wärliqen Verhandlungen mit Deutschland betreffs der drei Milliarden am besten die Details lennc. Wie ein Telegramm aus Rom meioet, wird Graf Taufftirchcn im Auslrage des dcmschcn Ncichs-lanzlcrs und des baierischcn Münsters Herrn v, Lutz im Vatican ernste Geschwcrdcn üder die clcricalcn Agi. tationen im sudlichen Deutschland, am Rhein und in Polen fuhren. .' >c baierischc Regierung wird sich noch insbesondere ütm die Nunliatur beschweren. Im spanischen Kr-i e gsm i n i st c r i u m wird eifrig gearbeitet. In der nächsten Heil sollen die Regiments« und Corps »Commandanten , welche zur Partei Zorilla'S gehören, durch Lculc ersetzt werden, welche zur neuen Dynastie größere Tympalhien haben. Dem „U. Ll." znfolgt sollcn österreichische sch'ffc die Bestimmung erhallen, mit italienischen vereint in den spanischen Gewässern zu lreuzcn, um im Noihfallc sür die persönliche Sicherheit dcS Königs NmadeuS zu sorgen. Cine officiclle Depesche aus „Calcutta" vom 27. Februar zeigt an. daß alle ChesS der H o w l o n a. s und Sylhoas sich unterworfen und den Frieden angeboten haben. Dieselben versprachen durch einen unter den üblichen Ceremonien geleisteten Cid, Frcunde der Negierung bleiben zu wollen. Alle Gefangenen wurden an die Engländer auSgclicsert. Hassesueuisskeiten. — (Personalnach richten.) Fürstbischof Be-nedict von Riccabona ist c>m 5. d. in Trienl gestor« ben. — Der Nuntius in Paris, Msgr. Chigi, ist nach Rom abgereist. — Deal ist nicht unbedeutend erlranlt. — (Die (5 redi l a n st a lt) wird, wie aus verläßlicher Quelle verlautet, 20 sl. Dividende vertheilen. — (Zur Klosterstatistil.) In Oderüsterreich bestehen 59, und zwar 19 Miw^« und 40 Nonnen.Klöster. — (Die Vlattern'Epidemie) im Bezirle Liezen in Sleicrmarl ist in entschiedener Abnahme. — (Hur Nordpol-Ereoition.) Der Sladt-ralh von Trieft' beschloß sür die österr. Pularerpedition einen Beilrag von 1500 st, in Silber zu widmen. — (Eln Veteran gestorben.) Der von der Nerlheidigung Plcßburgs im Jahre 1809 gegen Napo. leon I. bekannte Veteran Florian v. Cond<> ist am 5. d. M. in Pretzburg im 80. Lebensjahre gestorben. — (Eine gefährliche Bestie.) Aus Lugos im Banal wird bcrichlet, daß daselbst ein Hund acht Per. loncn gebissen und unter denselben eine Frau in gräßlicher Weise zerfleischt habe. Einige der H'erwlnidelcn wurden ins Spital verbracht, Alle aber wurden unter strenge ärzl, liche Beobachtung gestellt. — (Pariser T ra u er t o i l e tte.) Mehrere Da» men der Pariser großen Welt tragen jetzt auf den Bällen folgende Trauerwiietle: schwarzscidenes, mit we,ßen Spitzen und rochen Rosen geschmücktes Kleid; in den Haaren dia« lnanlcne „Thränen". Ein solcher „Schmcrzensschlci"'Nn. lug lostet nur 14.000 Francs'. Locales. Auszuss aus dem ProloloUe der ordentlichen Sitzung des l. l. LalldesschulratheS sllr Kram in Laibach, abgehalten am 8 Februar 1872, unter dem Vorsitze des l. l. LandespräsibeMen Eüll von Wurzbach in Nnwcsenheil von 8 Mitgliedern. Die Sitzung beginnt mit dem Vortrage der seil der letzten Sitzung erledigten Geschäflsstücke durch den Schrift» fahler, und es wird deren Erledigung ohne Bemerlen zur Kenntniß genommen. iu «^°""ch gelangt der Erlaß des hohen Ministeriums zur Ve^«"^ Unterricht vom 18. Jänner 1572, Z 15.160, bestimmt 2"°'"" ^chlelbes elöffnel, daß es slch nichl 16. April ix<;^ ""°' ^" bem im Ministerlalerlasse vom Abstellung der^er^ z?^'^^' °usgcsplochcncn Grundsätze der vo»P,ä„ncn in den öfsenllichen lragteu Aenderungen ^.re^"^"/ ' ^"^"^"^'^^"' nichts einzuwenden ist wenn' »," ^^» ^^ aber dagegen lich der Schulprüsungen arme"^?,^" °"^ ^lcgent-stllhungen belheilen oder nützliche BNch" "«7 «"7 .""'"' die Schule einzelnen besseren Schüler!, j^,""^^" "' bald dabei d.e Form e.ner öffentlichen Bclodn"^ ' den wird. und es wird beschlossen, diesen Erlab Mm^'^ ^laß,amm.l,chen Der Landcsschulralh beschließt, slir zwei verdien« Unter lehrer an vielllassigcn Voll^schulcn beim hohen Munsteiium um die Verleihung dcs Lehrelliiels einzuschreiten. Die Vchrerinstelle an der Mädchenschule in S,ein wttd der Franzisla Elel promsorisch verliehen, und der "encht des Bezirlsschulrathe« Über die Verhandlung wegen Erhöhung der Dotation der Lehrerin auf jährlich 300 fl. mit Befriedigung zur Kennlniß genommen. Die Verfugungen deß t. l. Bezilleschulrathes in Gurl-feld, wornach die dnrch die Ernennung des Blas Tramßel zum Lehrer in Videm erledigte Lehreistelle in Gurlfeld dem Lehrer in Ärch Kasper Gaßperin, und die dadurch rilcdiglc ^ehrcrstelle in Arch den» Lehrer in Sl. Georgen bei Scharfen» berg Barlholmä Pirnal provisorisch verliehen wurde, die Lehrcrstelle in Sl. Georgen bci Scharfenbcrz aber zur Bewerbung auszuschri'i'ocn ist, werden genehmigt. Dll- vom Lehllörper der Vehrcrbilduugsanstall in Vaiback beschlossene Ercl»dirun,-> eines ^chraml^candidalcn wird mit Rücksichl auf die iin Eonfercnzplololollc dargeleglen Grunde bestäligt. Der Berlchl l'es LandeKschulinspeclors «volar über die vorgenommene Inipicirung des .^sainburger>Realgymn^siumS wird zur Kenntniß genommenen und dem hohen Mini»' stcrium für EultuS uiid Unlernchl vorgelegt, die Direction aber zur Völlige des Kostenvoranschlages für die erjordcr' lichen Zeichnenlische, dann des Vorschlages in Belress. dcr Besetzung dcr vacanlen Lchrerstcllc beauftragt. Die Gymnasial-Direclion in Laibach wird zur Er» milllung und Berufung eines Supplenlcn gegen nachträgliche Anzeige dcr Aufnahme ermächligl und müer cincm das hohe Ministerium für Cultus und Unterricht um Genehmigung dieser Maßnahme gebelen. Ans Anlaß des vom Landespräsidlum mitgeiheillen Ministcri^crlasscS vom 30. December 1871, Z 15283. betreffend die Nichlsanclionirung dcr G^fehenlwllrfe bezli^lich der Regelung dcr NolM)lschul>c!ndsbeiträge von Verlassen» schaflen und die vorläusige Regelung einiger RcchlSvcrhält» nisse dcr Lehrer, dann der vom hohen Ministerium sllr Cullus und Nnterrichl zur Bcrcuhung un^ Oinvcrnchmun^ dls Landesausschussee, uud sodann Berichterstattung herab» gelanglcn Petition des Ausschusses des sloocnischcn Lchrer» Vereins in Lciibach um Aufbesserung der materiellen Lage der Vollsschllllchrer in Krain bcfchlicßl der L^ndeSschulralh: Die fragllchen zwei Ocsctzcnlwinsc unl Rücksicht auf die betreffenden Andeutungen des hohen Ministeriums, enl< sprechend modisicirl mil Herabsetzung des proponirlcn 1 "^ vom Wcrlhe der reinen Verlafscnfctpflen auf '/, "/^ und mit dem Zusähe wegen Festsetzung des GchallcS dcr Unlcr. lehrer mit 70 "/„ vom Muümalgehalle der Lehrer, in Form von Verordnungen umgcwandell dcm Landesausschussc mil dem Anlrage vulzulegen, die Zustimmung zur Eilcisflmg derselbcl, im Wc^e der belllsfendcn h^hcn Ministerien bis zur Austragung dieser Nugclcgrnhcilen im verfassungsmäßigen Wege auSzusprechcn, und solche sotxinn dcm Landezfchulralhe behufs der weiteren Vorlage ruckzusenden, Nelnr dcm Äccurs eincö Schulpntroi's gcgeil die ihm durch Erlennlnlß ocs belreffcndrn t. l. Bczirlsschulrathes auferlegten Beistellung «ines Biicherl^slens für die belresfendc Volleschule wird das relurrirle Ellcnxlnitz im Grunde dcr Paragraphe 358 und 383 dcr politischen Schulverfassung im Puxlle der diesfälligcn Velpfllchlung aufrcchterhallen, der diesfällige Kosleubcirag jedoch bci dem Umst^ndl. als sich die «.enannle Palronaloucrpfllchlung auf dlc Nnschaffuifg eine« kleinen, minder kostspieligen Kastens beschränll, von 16 st, aus 8 st. ermählgt. Dem bclrcffciidcn l. l. Vezirleschulralhe wird ausgc- tragen, wegen der exec. Einbringung der Rückstände an dcr Lehrerdolalion in Milling »n Hinbllck aus den § 23 »Z. 6 des Schulaufsichlsgcsetzes vom 25. Februar 1870. 'und im Verbindung mit § 3 der lais. Verordnung vom ! 20. April 1859 mit der erforderlichen Strenge vorzugehen, wosern aber die nach Mölllmg cingcschullen Landgemeinden ein eigenes Vermögen besitzen, wild es in Hinblick auf den H 23 des Schulaufsichls?on 19 fl., bestehend in 3 B. N. :» 5 fl, 4 B. N. a I fl.. verloren. — Anton Pinter, Fuhrmann auS dem Bezirle Treffen , hat auf dcm Wege von der Polanalinie bis zur zlarlstädter Brücke einen Geldbeutel, enthaltend eine Bar» schaft von ','5 dlS 40 fl,, verloren, — Die allenfalls gefundenen Effc::en und Vonsnolen wollen beim hiesigen Magistrate c^'ieden werben. — ! l^ , - nde!> e Sachen.) Die Realfchüler Hamm l^ Pompe hc,be>, eine dem Bauer Martin Koi^l ..^ Verlust gerathene Barfchafl von 47 fl. gefunden uiw lchicie ohne Anspruch auf dcn gesetzlichen Finde: lohn dem Eigenthümer zurückgestellt. — Ein ssalesch-toffer wurde ausgefunden und beim hiesigen Magistrale abgegeben. — (WechseldeSGlaubensbelenntnisse«) Der 16jährige Realschüler Victor Karnilschnil ist aus dem Verbände der römisch-lalholifchen Kirche in jenen der evan» gelifchen Kirche getreten. — (L?calberichl.) Die Verzehrungsfteuer. Be» dienstelen MalhäuS Kocar und Franz Feigcl wurden von den Kileäilen Johann und Franz Scherounig, Martin Gostic' und Joseph Menzir Überfallen uud körperlich be. schädigt. - Johann Kirn, Hauslnecht in der Gradischa Hau«. Nr. 37, wurde von einem Gewerbsinhaber au« Unter, schischla mißhandelt, lörperlich verletzt und derart bedroht, daß er die Flucht ergreifen mußte. — T^r Cigarrenfa» drilsarbeiler A'idreas Tehcmc in der unteren Polanc» wurde von dcm Tifchlergefellen Andreas Ralos auf der Straße angegriffen und lörperlich fchiver verletzt. - Dem Tifchler Martin lDsenl in der KapuziüciVorstadt Hs o, sililt, schließlich als verdächtiges > rl. — Der Tadallrafilanlin Malla Keremc, Slcidl Hau« Nr. U8, wurden aus der Auslage ein Kästchen mit 8 b>« 10 Tabalpseifen und andere Rauchrequisilen im Werlhe von 10 fl. gestohlen. — Der Oberlehrersgallin l''' ' " „^^ Sladl Haus Nr. 18'^. wurde aus unveisperrlcm ^ üer eine goldene Uhr sammt schwarzer Kelle nn Wrrlhe vou 30 ft. entwendet. Der Dieb - Vagant Anton Koß — wurde festgenommen. — Der Wäscherin Lucm Sc,nu«lar in der Kralauvorstadl Haus Nr. 15 wurden drei mil den Merlzeichen A. G fters^denc Hemden im Werthe von 3 fl. gestohlen. — rfclle Franz Mohnsam wurde wegen ge» sahn ______,.^ arrclirt. —In der Nähe de« Caf6 Europa fand ein Raufexceß zwischen Tischler,, Schlosser, und Flcischcrgescllen stall, bet welchem der Tischlergeselle Johann Trost leicht lörperlich verletzt wurde. — Ein oe« DlebstahlS dringend verdächlige« Indwiduum Namens Nn. >on Pcnc wurde arrelirt. — Der I6j ihrige B^ckcrlehi. ling Franz Music' wurde wegen Veruntreuung beanständet. - Dcm Franz Pellan wurden au« seinem Wohnzimmer in der Sladl Haus Nr, 255, Kleidungsstücke im Werthe von 50 fl, entwendet. Der Thäler Carl KasteUz wurde eingezogen. Dcr Mehlhändlersgatlin Marietta Galle in der Po, lcinc, H .Nr. 25 wurden Kouverldecktn im Werthe von 6 fl. gestohle,,. — Der Kausmannsgattin Theresia (5qss wurde aus der Auslage, Pelersvorstadl H-Nr. 3, !»e von 3 sl. enlwendel. — Anton Te,cel u.. '^ wegen Belrug beanständet unv dem Gelich! e,ngellcs>ll. — Der Hausbesitzerin Helena Doac' au? " ^'-'' " "'"^de vom Dacdboben mit T. H. gemerlle be von 10 fl. gestohlen. — Dem Vru»dl>cjchcr ^>1N ^rad 298 aus K^schl H.'Nr. 25 wurde vc?n Gaunern ein Pferd qe« stahlen- Pfcro und Dieb wurden eruirt. — Der Schleifer Eduard 3trell wurde w^cu Veruntreuung verfolgt, eruirt „nd arrelirt. — Manhäus Kodier aus Ei«nern wurde wegen verbotener Rückkehr und bedenklichem Besitz von Effecten beanstandet. (Den hierstädtischen Polizeiorganen gelang eö den größten Theil der Gesetzeslibertreter auszuforschen. Dieselben wurden dem competeuten Strafgerichte eingeliefert.) — (Die f. l. Postmeister,Verfammlung) findet heute stall. Wir werden das Resultat nächstens mit« theilen. — (Theateranzeige.) Heute geht hier zum zweiten male die liebliche, mit großem Beifalle aufgenom» mene Oper „Morilla" zum Vortheile des Regisseurs und Schauspielers Herrn Löcs über die Bretter. Frau Plei-ninger wird mit ihrer verstärkten Garde und Mannschaft große neue Evolutionen ausführen lassen. — Herr Dir. Walburg wird auf allseitiges Verlangen die „Prinzessin von Trapezunt" am Montag den 11. d. M. zum Vor, theile des Kapellmeisters Herrn Pleininger noch einmal vorfuhren. Herr Echlesinger will das Publicum mit neuen KuMlslücken uderrafchen. —"(Theaterbericht.) Die gestern zum ersten» male hier aufgeführte Posse „Geld! Geld! Geld!" hat uns nicht amiisirt. I. Kaiser hat besseres geschrieben, als was uns gestern aufgetischt wurde. Hungrige Verwandte, die ihre aierigen Hände nach Geld ausstrecken; ein Testa» went, welches den ärmsten ron allen lachenden Erben be-günstigt; ein Mädchen, welches das Feuer ihrer Liebe unterdrückt und endlich doch ihre Liebe dem Geliebten ent< gegenbringt, das sind Situationen, die schon dagewesen, die uns nicht besonders belustigen lonnten. Ueberdies sahen wir gestern mehrere Schauspieler nicht auf ihrem Platze, nicht in ihrem Genre; wir mußten sogar Momente ein» getretener Gedächlnitzschroäche wahrnehmen. Wir wollen, um uns lurz zu fassen, über dit gestrige Vorstellung, über diese EmtaaMiege, den Schleier des — Stillschweigens ziehen. Tas Haus war fchwach besucht. — (Slove nische Bühne.) Die slovenische Bllhne bringt morgen drei Neinere Piecen, darunter zwei Operetten zur Aufführung. Zuerst lomml die Operette „Wein, Weib nnd Gesang" von Löw, hierauf das nelle einacnqe Lustspiel „Vdova in Väovee", und zum Schlüsse die bekannte Offenbachsche Operette ,3er Ehemann vor der Thüre." l?in„est„det Danl uud Anerkennung dem löblichen Gemeinderathe der Stadt Laibach für dn so zeitgemäße Wiedereinführung dcr frühern Marktordnung, dcrcn wohltätige Wirkung schon nach wtuigen Tagen ihlcS Bestehens, besonders für die ärmere Klasse der Population, siihlbll» ,st! Gleichen Dank auch jenem Herrn Gemeinde-Rathe, der den Nnlrag hiczu gch>'llt hat! Älier auch eine Vitte, eine dringende Vitte haben wir noch zu stellen' Der löbliche Gemeinderath möge Maß und Gewicht strenge überwacheu lassen uud, wa« wir am meisten bedürfen, einen fixen Vroltarif einführen! Mehrere Gewohner Laibachs. 4Ilen kranken uralt un«l 6e8u.uäneit onne llleäiciu nuä oune kosten. Keva!e8ciere llu Larr? von I»onäou. Bcsnlignng cillcr Kranlhetteu ohne Medicin und ohue Koslrn dnlch die dl'!i«tc G'snudhcitsspeise Nevlllngci»:!-« <^< llllri-^ vo» London, die bei Erwachsellen und Kinder» ihre Kosten 50fach ill audrrcn Miltelu erspart Auszug an« 72 000 Genesungen, an Magen-, Nerven-, Unterleibs-, Brust, Bungen-, Hals-, Stimm-, Athem-, Drüsen-, Nieren- uud Blamündeu — wovon auf Verlangen Copien gratis und franko gesendet werden: «iertificat Nr. 6 4 2 10. Neapel, 17. April I862. Mem Herr! In Folge einer kebcrlranlheil war ich seit sieben Jahren in emem fnrchtbarcn Znsland^ von Aomagcrnng und Leiden aller Art. Ich war außer Staude zu lesen oder zu schreiben; halte ein Zittern aller Nerve» »m ganzen Körper, schlechte Vrroauuna,, fortwährciite Schlaflusiglell, und war in einer itelcn Ncrve»ausrcgung, dic mich hin- und hcrlricb und mir leinen Augenblick dcr Ruhe lieh-, dabei im höchsten Grade melan- cholisch. Viele Aerzte haNm ihre Knust erschöpft, ohne Linderung meiller beiden. In völliger Verzweiflung habe ich Ihre I'^vKl^üoiere versucht und jetzt, nachdem ich drei Moi'i»? davon gel l!. sage ich dem lieben Oun Danl. T>ie ttev^Iu-,. .^l-o oerdieul das höchst« ?ou, sie hat mir die Gesundheit völlig hergestellt und mich iu den ! Stand grseht, meine gesellige Position wieder cinzninhnicn. Mit innigster Dantbarteit und volliommener Hochachliuig. Nahrhafter als Fleisch, erspart die Nev»!t^ l'i Erwachsenen und Kinbenl 50 Mal ihren Preis in Ärzilrici'. In Blechliüchkn von ; Psund st 1.50. l Pfund st 2.50. 2 Pfund st. 4.50. 5 Psnilb st 10, 12 Pfund s!. 20. ^l Pfund st. 3ii. n«v,!<>«!!-« ^!!<"-n>!,l in Pulvll .ind in Tadl>'ltcn fltr 12 lassen st. 1.50. 24 Tassen st ^50, 4« Tassen si, 4.50, in Pulo?r für 120 Tasseil fl. 10, sur 2»« Tassen st. 20. für 576 Tasse» st. 36. Zu beuchen durch Narrh du Barry H Lomp. in ^Vi«2, ^HU2«oI»z»««« Issi». 8, li» I.Hld^ob 2d Mahr, in Marlinrg F. Kolleluig, in Htlaa/nmrt P. Biruoacher, iu Era, Gcbrilder O l'crr» n,lnayr, ,u Inn^drnck Diechll H Franl, in iünz Haselmayer, iu P^sl Türöl, in Prag I. Fürst, in Brunn F. Eocr, sowle i» allen Städ!?ll liei guten Apothekern '^nd Sv^ccieihändlei"; auch u^rseüdcl da« Wiener Ha»« nach allen Gcgend.n gegen Postainueisung odcr Nachnahme, Neueste Pa!l. (Driqinül'Telegramm der „Laibacher Ze:?n!lg.") Wien. H. März. Das Absteordueten» haus erledigte in heutiger Vormittags« und Abendsitzuug die Budgets dcr Ministerien für Unterricht, Handel, Alckcrliau und Iusti; «n» Verändert nach den Äusschuftanträgcn. ^für Unterrichtszwecke Dal,nat«e„s wurden >00s>0 Gulden mehr bewilligt. Vei de>n Unterrichts« budget werden Nesollltions Anträge wegen Trennung der Prater Universität, (Errichtung von Universitäten iu ^zernovitz und Mähren, einer Nechtoakademie iu Trieft und medizinischen Fakultät in Salzburg angenommen. Vei der Debatte über das Vudget des Justizministeriums wurde die Frage wegen Delegirung der (Hesckwornengerichte erörtert. Der Justiz-minister erklärte die Vesorgnift vor dem Untergänge des Geschworneninstituts sei hiebei allein maßgebend gewesen. Pest. «. März. Ueber einstimmigen Ve-schluß wurde die heute begonnene Unterliauö-siyung sofort wieder geschlossen. Ä>ian glaubt an das Zustandekommen eines (5omprolnisses. Verlin, X März Das Herrenhaus nahm mit großer Majorität das Schulauf» sichtsgesetz an. Graz. 8. März. )n der Küflacher Aclien-Glas» fabrit ist gestern cine bedeutende Revolte der Arbeiter auSgebrochen. Bei der versuchten Befreiung von 4 Alle« tirlcn wurden 6 Personen verwundet. Für heute Nacht wird die Wiederholung der Excesse erwartet. Omünd (in Kärnten). 8. März. Die gräflich Lodron'sche Eisengcwerlschaft (Moisiahüttej am Kreuz« dichl stcht in Flammen, alle Feuerspritzen von Gmünd und Eisentratten arbeiten mit rastloser TtMgteit. telegraphischer Ittechselconr^ oom «, März, 5perc. Metauiancs N4.95. - 5perc Mstalliau,' nnl 'i^a,. ,md November - Zinsen —. . s>p?rc Äiatioual ^ N lieb«, 71.40. — 1360er Stllllls-Anllheil W4.25. — Valll-Aclleu tt4!). — Hrrdü« Nctiell 347. - ^midon lI1.«5 - Bilder 110.25. - N l Mllm, Tucateu 5.3l. — Napol«ond'or ».«8 Verftorbene. Den 1. März, Martin Mlalar, Kraulenwärter, alt 32 Jahre, im Civilspital an der Lugentuberculose. — Herr Nnton Cepoi«, bilrqerl. Kleldermachermeister, alt 5^ Iah«, m der Ka» puzinervorstadt Nr. iiA gähe an> Schlagflusse. Den 3 März. Dem Karl Zu'pancic. Verzehnmgssteuer Aufseher, sein Kind Iobann, alt 3 Jahre und 15 Tage, in der Stadt Nr. 54 am Zetnfieber. Iobann Alr sucht. Den <;, M ärz. Dem Herrn Joses Kagnns, Sparlasst' beanlter, sein Killd .«arl, alt tt Tage, in der Polanavorstadt')lr. ?2 am Kinnbacken krampst. - Dem Herril Michael Pregl, Verlvaltcr des Deutscbell'Äitter Ordens, seine Tochter Seraphine, alt 25 Jahre, in der Stadt Nr. 1^0 an der rungentnbercnlose. — Dem Herrn Johann Korentan. Oastqeber nnd'^ohnlutschfr. sein erst» geborenes Zwillingslind Johann, alt Ki Monate, in der Stadt Nr. 1«!j an der ^,'ungenlähmung. - Anton Ägis, Musicant, alt 45 Jahre, im Civilspital an der Wassersucht. Den ?. M ä r z. Maria Strnlelj, Institutsarme, all 75 Jahre, in der Polanavorstadt Nr. <>7 an der Bungen lahmung — ^ Dem Josef Pust. Zimmerman» und Hausbesitzer, sein crstgebornes Iwilli,i«>!'«»,,!. Müller, .ssfm., Wien. — Mayer. Kanfm.. Wie». IsMin. Prinat, Grazdorf. — v. KapuS. Äesil)cr. Stsinbüchrl. — Tormaü». t. l. Major, KscSiemel. - «loda Zobrtta, Italien. - Rosazza, Viclla. - Kupmann, Wien. -- i."cslovic, Gotlschtt. Däderlln. Kaufm. Mllücheu. - Prctlclihufer, Graz, - Saluan, Fcistriz, - Popp. Gra,. Barthelme. Walt« schee. - Tchiovpencf, Viella Frau Oanbarser, Volling. > ßltn«>t HK'l«',,. Koschir. Kausm.. Triest. Elarici, Vreittnau. Oswald. Priliat. Stcicrmari. Stllmpfl, Gutsbesttzer, Neuslein. — Reiter, Banl Director, Gra^ - v. Iombart, Bescher, Klingenfels. — Illovöly. Privat, Rudoljsluerlh. — Woduc, Gra;. -- Salier Fran,, Wien — Salzrr Gustav, Lben« surth. - Rassinsser. Trieft. — Homatsch, Gulsblfi^r. Tscher-umibl. Prlnig. Handelsmann, Kraiublllg. — Ruh, Wien. »»lv^l«««,«»' »»»s» Paulizza, Gürz. Theater. beute: Zum Borlheile des Restisseur« und OpertttlnsUnger« H^rrn Gustav Lüci». Zum -zweiten male: Msrilla. Komische Oper in 3 Acten v. Meilhac und Halcuy. Nach einem Mährchen srci bearbeitet. Musit u. Hopp. ^ ,ill- < v » e ,Ll-ül,i v 1 ^sl, v 1 lloi»!^>. ! llopru^ prvll llurnii, I.«!!,«':'!!! "i,<,'l-l>ll> v 1 (l,!^m>. ' "z tt N i -° ^-ß sii U Mg. 737^, ^^2.«"'windstill Nebel tt! 2 „ N. 736.,« l 12.« windstill halbheiter 0.« j!0„ Ab. 737.N, s 4 4 windstill heiler Nachts sternenhell. Starter Nclf, Morgcnncbel. Heilerer warmer T°g. Da« Tagesmittrl dcr Wärme -s- 4«, nm 2'2° über dem Normale, Nerantwonlichir Nsdactnis: Issna, v. K l t i n m a v r. 1° Danksassung. Fl!r die herzliche Theilnahnie nn unserem schmerzlichen Vcrlnsts uud die so zahlreichi Vegleilnug zur lctzlcu Rnhcstältc unserer thrurrell sprechen wir Allen, die sich daran bctheiliatcn, unserm üefgefllhltci, Tanl aus. ________________ k'il.inilio ^rö^I. '^Nsll'N^ol'ilii^ TUieu, 7. März. Die Tac,e«specullltiou entwickelte leine bedeutende Thäliglclt. Die Variationen der Eoursc fielln h,er »icht in« Gewicht. Der Vrrlchi in Schianlen-^.'>vl>lU>vlllU/l. papl^ren vollzog sich bei enlschicden fester Stimmung zu meist unvcränLcrtcu, thcilweise auch crhühlcn Coursen. Angeblich in ssolge starlcr Verläufe eines .-» ^ Hausse c>" gagnt gcwc!c>,cu Spcculanlcn fielen gegen Schluß der Course beträchtlich, und notirt man um halb 2 Uhr. 5 a»meine 5la«t«<6,u»l>. ^Ur 100 st. V,l>; ??<,!,?' -,!,« n>!^.c ^laalsschuld ^u h plt.: m Nctln r«-.zin«!,^iai-N°rcmbet 6530 65 40 , , « Fcbruar.Nugust 6ü 30 65 40 ^ Silber « Jänner-Juli 71 tj5 72.— ^ „ „ Nprll-Octobtr . 71V5 72 — i»os, » I 1»3«..... 313... 315.- „ l^54 (4 °/,» zu 250 ft. 94 75 «j.°. 25 . ^ I860 zu 500 si. . . 1l>4.- 104.50 „ ^ 1^60 zu 100 fl. . . 126.5.0 127.50 " „ 1564 zu 100 si. . 148-148.50 Gtaat?-^c>l"ä!:c,i Pfandbriefe zu 18< !)tr . . 120 25 121 — «. 'lnna« ^dl,»,.»l,l,!,e!,. ^ur 100 ft. H?" Waare B«h'nc , , i„ 5ft«t 97.— 9«.- 'c l . . -. , 7550 ?6:'>0 Nürl.'»^ . . . 5,. 90-- 91 — llngaru ... ^ 5 ^ 81._^ ßi.l-ft T. Andere »ffentlicke Anl,hen Doullurcgullrung«!lose z» 5 pHt. :»8.2ä W,75 Ui g. E'seubahnüulehen zu 120 st. 0. W. Silber 5"« pr. SlUck 109.50 109.75 Uug Prämienanlctzen zu 100 ft. ' W,s?5N. E»'"0^l.)t>r ^!'l<» 10ft.- 109 25 Wiener «iommunalanlehen, rück« Oeld Waare zahlbar 5 p > 196.— 19650 Fron'l.Ios'vbs-'Nllbn ... 21"-- 2l050! Le.nberst->l,c.....5!<,Nytr,V»hn . 166 50 167- i!loyd, öft'rr........44o._. 445.__^ Oefterr. Nordwestbahn . . . 2IX 219 - NuoolfS-Vahn......l«! 75 182.25 siebenhura.er «»hu .... 190 - 190.50 staatsbahn.......392 ^ 393,— sildbahn........2l l^0 212,-> TUd-nordd Verbind. Vahn . . 188,— 189 50 ! Theiß «ahn.....289 — 290. - Ungarische Nordoflbahn . . . I7l — 172.— Ungarische Ofthahn ... 150.75 15,.-tramway ......244.75 245 — V. Pfandbriefe Mr 100 ft) .Ills,, öft Voki.n-tr,blt «nftall <»,lb W<,<,r« 3trll,«b»r ,»,li 5 p6 50 »lll.,n33I.rtt 102.— tz H<,rl.^udn,.O.i.«.vll,. .sn. 105 75 106 25 >'^ . «ss»7,s^zi.- . . 101.50 -l02. ! Oel', 3U»are IGiebenb. Vahli in Sillier ncrz. . 95.-. 95.50 staal«b. O. 3'/. « 5>00Hr. «> slldb. O, 3°. ^ 500 ssrc. pr. Sllick 112 25 112 50 Sudb.-O.i200ft.z. 5'',s,lr l<>0fl 9? . 97.20 Aildb.'Von« 6'. (I«?li 74) 5 500 Frc« pr. ^tllck .____ .-.-^ Ung, oftbllhn sllr 100 st . 84 90 ?5 20 ». 'privallosf »per Stuck), «lreditanstalt f. Hendel u.Gsw. »,l». W»»" zu 100 fl « W,.....ift:,.-/) 190-. »ludolf-Gtistung ,n 10 fl. . . 14.50 1k»^ ^s^»^i (3M«,n) Geld Wo«" «ugsbnrg fllr 100 ft sudd. W. 93 90 94. ^ Franl^ur» a,Vl. 1 fi. detto 94 !0 94 ^ Hambur». filr 100 Marl «anc° 82 90 83" ^'ul,l!0!!, jur 10 Psunt. Hternnji ^11.85 ^2^ le ». »iüuz'Vncatt». . b ft. 30 tt. kft 32 ". 'illpale°n«d'°r . . 8 . 91 ., « - -/'s " Preuß. Hassenscheine ! ,. 66 . l - ^j - silver 110 ., l)0 . U' " " Krolnisch« Hruudentl«ftung« , Oblisatiolllr., P"' ^7l i'..^!<:l^, »5.7k «'ld, 8« ^«"'-