V LOtovin' /A. ?Dßtz?DDI»A lnedeiiit «^öedsittliel» (mit XM>ii»iu»« 6e? V'elertÄze). Zciiriktleituoz t?«!. ^r. 2670). Verv»I»uiiis sT'el. ?sr. ?Y24) ^»rikor, Jurkikev» »lie» < ^I»>u«llnpt« v«ni«o — ^kr»Ael» kücirporto b«»IeT«o» IDMUt»V' 1. 1956 I«». loier»»«». u. ^oi>l»«Qeot«^I»oIei» moaitl. 2? Dm, zuitellen 24 Via, «lurcii ?o,t iaon»tl. 2A Du», Lük inhriq?s Bestandesjubiläum. -^n Ehren s truppen, indem sie dieselben nach ^juriiiklas-nllsr Veranstaltungen der Mariborer ^est- sung von .'iN Toten und V Verwundeten ivock e sv'vie zur linterstreichung des Vüjähri.! in die »Flucht schlugen. qcn unserer Wehr wird die Stl»dt! Aus llordoba rücken die Aufständischen in gemeinde heute nachmittags ihr- Gebäude in > ltilmärschen in der Richtung auf Malaga ^tf,atssorhen bcslaggcn. l vor. Die Borpatrouillen der Regierungs- sade die Mitbürger höflichst ein, auch truppen wurden beim ersten ,'^usammenstotz ilzirrskits die Häuser zu beflaggen. Dl'l' ''.^iiri.^ci'Nll'isior Dr. ^uvan. Rcp»?rtagc iiliep die olympischen Spiele am Maritzorer I^cstwcchengelcinde. Unsc've ?lwrtler nnvd sichi^ilich die Ä'.ach-riciil iiiti.'V''!sier'.'n, iiiik ANsstelluui^.'^c!-ländi' dcr ','^!'stuil?che allabc.idlich lU' '.'l Ns)v dl<' iiber die O'i)Nlpl- 'cheil '^pic'll? i>, wird. Äin spricht d.'r Schriftführer oeÄ hie-jiqi'n vsnlnpischon AnMnssc'?! Euqcu L r-n n t lmch d<'in i.iffiziell'l'n Bilslet!«. Wieder ein Opser der Trau? Dabriiuier auf k>c!r Lcud unudeil qost^'rn nachiiiitcM die Neidcr iiiUickaniUeil '.!^ad^'jiaste'^ i^efnildeii, S'c dort t'ier Ztuirdeu liesjen i^cl^isseu wurol'il. Da l'i-^ zikm Abend diedcis.Hi'nid nnd dl<' nicht iil'geln^lt wnrdeli, nnir^Ze «.'Nl' da'.^lin in Uv'nnlni'^ da niau «ittn'l.>ch abendo qe.^en Uli -'>'t.'sl!lxl>t'n Yilnnlel lx'cl'a-chlet nx'r^.u. nnter'.n Teil ^u'rli'f di<' "^^ahn der ^tern-nkinnppe ipivliüli. I)er helle schein liiiel» fast von den iiberlegenen Aufständischen geschla ffen und ist das Treffen mit dem Gros der Regierungstruppen stiindlich zu erwartete. Me Rebellen riicken aus Tctnan gegen Cor doba und Enteorero vor und hc.hen bereits Rio Tinto erreicht, wo sich große Kupferbergwerke, die Eigentum englischen Kapitals sind, befinden. Bei Saragofsa erzielten die Aufständischen eitlen großen militärischen Er folg. Eine Kolonne !^r RegierungStruppcn, die von Bareelona in der Richtung auf Saragossa vorstieß, geriet im Gebirge in eine Falle. Als die Kolonne in der Schlucht von den Aufftändifchen vollkommen umzingelt war, erl»sfncten die auf den KäMtnen verborgenen Maschinengewehrabteilungen der Rebellen ein derart mörderisches Feuer auf die Rotfrontisten, daß angesichts der llnmitg-lichkeit, aus der Falle zu entkommen, zirka tausend Mann tot liegen blieben. Der Rest fliiöhtete panikartig, wie er konnte. Eine zweite große Kolonne der Negierungs treuen aus Barcelona zog sich, als die Kunde von der Massenabschlachtung in der erwähnten Gebirgsschlucht erfuhr, sehr rasch in der Richtung nach Bareelon« zuriick. Pari s, 31. Juli. Die Ztachrichten üder die neuesten Niederlagen der Bolkssrontte-gierung in Spanien haben in hiesigen Regierungskreisen große Beunruhigung hervorgerufen. Wie die Linksblätter berichten, haben geftern siinf große dreimotorigc Flugzeuge Französisch-Marokko in der Richtimg auf Svanlsch-Marokko iibcrflogen. Eims die eine lialde '.viinnle sichltmr. „Noland von Bremen" gewann das groste MlanNkrennen ser Flugzeuge mtißte noch auf französischem Boden eine Notlandung vornehmen. Im Flugzeuge befanden sich drei Zivilisten, von denen behauptet wird, es feien deutsche Flie-geroffiziere. gewesen. Ferner wurde eine zwei te Eskadrille beobachtet, von der ebensalls ein Flugzeug knapp an der Grenze notlandete. In dem Flugzeug hätten sich italienische Fliegerossiziere l»efundcn. In frmizösischen Regierungslreisen wird erklärt, daß diese neuesten Entdeckungen fol-frnschtver seien, da. die französische Volks-srontregierung den Linksformationen nicht verbieten könne, der bedräugtm spanischen Linken zu Hilfe zu eilen. P r P i q n n II, Wie l'.ns 'Z-^arcelona licrichtet N'ird, hat der dortiqe fninzösische i^tnnsns troh allcr Zl)>npalli'n des sran.^ösischen Ncqiin^'s fnr die ^^'inic in Spanien in iiri^s^ter Besargni^Ä für Löcken der sranz^.iifchen Ztna^sanstehoriqen den Be-- fchl erteilt, das; alle Franzosen >l>talalonnn zu l'erlasseu und nach Frankreich znrnclzntl'hr.'n l'ubcn. Die Zustände' in ^tatalonin? siild nnbe-schlviblich. (5 ?> nl p a n n ist ulcht niodr >>ern der ^'nge, die ^>tonnnnnistcn sind ihm nber d?n K-oPf siewachsen ind^'ni sie dic An' iirchie alvsichtlich vergrößern und Nänt'')i'''k»e1lci'." helfet es in die'fenl ?fufrus, „luiirdc fiir alle Ä^ölker eine '^nnal)nie dcr saschistischen 'fahr, einen Rüctschritt d^'r Kultur nnd ein-' Vedrohnnl-s des Fried'enS Zedenten, dei, ni'r die !^il>lk?>frontressiernnqen betreuen. loa-re aber auch ein<' beständige l^cfal>r Frankreich und die franKci'ii'chc N^ublsk.^' Sir Robert BanflNart kommt nach Berlin Große Bedeutung der Ankunft des nlaßgebenden UnterstaM-sekretärs des Foreign Office L o nd o n, .^1. Juli. Die Sensation öcv Tages ist di« seit c^estorn abends verbreiletc Mitteilung, i'aß Äcr UnterstaatS'sekreiär inl Au^^wartlgen Amt, Sir Nobert P a n s i t-t a r d, in Begleitunli dB<'.qleitnng wrrd sich auch seine l^ieniay ^lin befinden. Sir Nob<'rt Pansitlar> fahrt Mar nicht iil anltlicher Mission, doch .st cc, bei der j'lberrac,enden 'Stellnnsi, die er neben denl Anßenminist<'r in d<'r Fichrun.^ dc-r enlomitee nnter dein Vorsih 'oe>) belqis6>en i^rafen Baillet-Latonr Hai beschlossen, die Oinnwiade für das )ahr in ^oni»on, die nächste für 1!)!8 in I u o-s l a N' i n abzuhalten. Die V^'rhasidlnn-aen nbcr die kommende Weltollinipiade- für 1940, die voranssichtiich in Tokio ftaltfin-den wird, sind noch nicht abssefchlossen. Italienische, englische und schtvedische Kriegs schiffe in jli. .'^^uli. Der Tonnen- Krenzer „Gori.^a" wird deinnüchst in ^1i<'l zu Vesnch eintreffen. Ebenso wird Äer en^-j ldsche Ätreuzer „Neptnne" demnächst stiel an-' laufen. Di^' Zchiveden entsenden ihre lieidcn ' Schulschiffe „??aiade" und „IarranmS^' znnl Flott<»nti<'such in ^siel. Äin ^onnaliendiiachnlittaii traf in Cuxliafeil die ^egelsncht „Roland von Äremen'' eiil. achl, di<' no.' dv'nl Atlantitrennen Perinuda — ^'nrhaoeii dnlli)!> '^iel «uu.v. sie dürste dann! ^hlenpreic' dec' ^^ühlvrs gelnoiuien hab.'ii reisen, insbesondere i>? den ^'^i-re.ien l'er jie-l)t man die „'Bioland von Breuleli' .n i^u^^aven. ^scherl-Bilderdieust-M.) I Linken, miud bel)aupl^l, das; man di-: Fol- Besorgnis der sranzi^ischen Kommunisten. n r i ä, ^il. Inli. hiesili<'n ^'olitsil'.en gen dn- spanisct?en !t^onttrreoo!ulien tiereir^ auch in Fi-anzösiict,-Marokko zn »puren b? komme. Die kl-immunistische ..^nmaniie" schli'udcrt geflen den l^eneralresidenten in Marokko den Vorwur'. die spanischen Pn lstjiistcn entgegen den Inlenlionen de, s^in ziisischen ^lici^iernnl^ unterniitn ^u hat'^n. Diese ''.ün^elessenheii iviik' amtlicli ^n'ar dementiert, doch N'ollen di^'- >iommnn!'ten n^' hente, Freitag, in der ^ianliner ^^uu? i^^egen-stand ^'iner einteilenden 7^nterpellal!on'?dl' batte maclien. Fiins ttsterreichischc Zeitungen in Deutschland zugelassen. e r I i n. .^'1. ^^itli. D<'r „Neichc'an.il'! i^er" br^iviite die Liste der österreichisct'en '^.'i tnng-.'n. die in Deutsctiland N'ieder verbreitet werden dürfen. sind dies dac^ „'.i.Viie ner Ionrnal''. die „Wiener '^'itnng". di' „Wi<'ner ^ivlkSMtnng". das „^inzt-r blatt" nnd die l^'>razer „Taqesbost". Börse '' il r i ch. Juli. De v i s >' n. '^^eo 7, Pari.> ^.'ndon Mailand -l.1.'>. '!l>evl>ii n „M^riborcr ,^'itunfl" Nummer 171. ^mstag, den 1. August 193( Spanien als lntmiallonaler KonflWoff Italien durch die französische SteNungnahme wr die Madrider Negierung be-unruhlgt / Auch London sehr besorgt / Deutsche Neichsbllrger von Kommunisten beschoffen / Feuerhagel aus deutschen Maschinenaewebren gegen die An-qrelser / Vortugais Außenminister in London / Verständliche Erregung in Varis 1 i c, 'i<>. Der römische Berichterstatter dt) o u r n a l" meldet, die itntienischc ^ücgierunq habe sich bislang im Hinolilt aus die Vorgänlje in Spanien neutral verkialti^tt. Man gibt scdsch in mnW'b lich'kn ri)mischcn Dreisen schon zu versteljcn, das; die itaiicnische Neflicrunq diese strenge ^)ictttrnlität radikal vcrändlrn werd^, wenn sich andere Staaten, vor allem die jran,höfische Polksszontregicrunl^ in die spanischen ^nl/enanqelcgenl:.1ten cjnmischen lvcrd?n ?.talien lAerdc nicht im geringsten ziigern, den Aufständischen aktiv zu Hilse .',u kommen. !^n Rom lzcrrscht eine gewisse Beunruhigung nnd man hält die Möglichkeit in ternationaler slsnflikte wegen Spanien nicht fiir ausgeschlossen. l-» n d v II, Juli. In sind über eiil.ll ernstlichen iinerin:-tionalcn !»t^^nflift eing!?trc>sseii, der jicti un v?n lU'ciespielt ."^n hättcil nmnlich!^.'> 'li^ich'^di.'ulschc als lingi.' vi^>r dein spanischen ain derl b^'i-deil d^'utschen ^ainpsern „-Z^asel" unÄ l-llini-i" ^'^uslucht sindeil sl?llen, iini dann '.vci-:er l^eförderl m.-rden. Obivohl die T>'!t-icheii l>i.'n '^iviliiarde schützend beiileNel lruc den, crsolg!<' ein Uebenall lwn seit^'u d-.'r ^itl'nriniiiiisli^'n. Tie ^Uipitäne der b^'^i^en denlicln'n Tain'^ser bciilertten di.' drehent.c ÄNla'.ie^n und riefen sofvrt dac. .n l'efiudüclie deulsclie Pan^er'.bifs laud" u'u vüfe an. ?ie Tenlschland lies', iaforl luchr.re '^)i^^torba>?te luil ').>!a'^ch'l'.e:'.-qewel?r<'u üder 'Uerd die denlschcn lrli'en erms'uelen nu'ö ihren ein inehrer^e Ä^innten dauernd''? ^ei;cr ni.! die ^^tl.^ui!uunistcn^ die auf dl'.'se '^uin tiezwun.ien ir.nrden, le. das; die deul 'ilien 'l^^ichobüriiv'r nlittleriveile schadl^'.^ an ^./'ord -der deutschen Tainpfer gebracht iv^'r^ den ke.nnten. T'iese hat in London >ires?e Er- reiinnsi au>.'lieli'st, da die <^e^V^n'il'cr anderen 5taat'^bür^ern ereiiini'n smlnten. Tie l^x'fabr eine^? internatilina'.en ^ionslikt.'ö hat sich dadurch vvrc^ras^^.'t. a n d a n, .'^!^. ,'"u:li. Ter sirös^te Te'i der Ä'alta ?sll^'>lle rst mit ^liückiicht ans lVesahr^'n, die ii? den ivanischen .väfeu lii'rr-ü1ien, in l^^idrallar .zuiaunnenqe'^e'.ien U'ir-den. Ter !^ieininandant d.'r lnilischen Äil-leli'ie.'rslolt'.' ')ldilnral 5 ! r u a, ist au ^>0rd de-? .^tren^er'? ,.l^?alalhee" e^niisi.!!-? i'a.l) l^.iiirallar al'st>'liun^icn. P a r ! '5, '<<> ?iili. '^^^^ie alle Au.ieich.it aN'? ^^'ailien ln'sasten, ivird der Vnri^ertr'e^i ini: aller ,1ä!iilifeit nvch lansie ui^ erbii-lert l^esührt U'crden. Tie l-eiden c^-'^inerische.' !!.'aster sind fest entschlassen, lii>? /)UUl Al.:.s'.er-sien ^!l täinpscn. Tie seeli'che VersaiNlNsi ^-üln'cr.^ der ".'lufständisch.u, l^>e.,cra! ^ r a u t o, .g?l). ain l>eslen an^5 <'inein ler'.iim> !)er'.'vr, da^^ er deui "'^^erichte^'slatrl'r der '^'endaner „T n i l t) e w s.c-^li'.'n hat. T'.'r eniilii'che ^^ournalist j^elanj'.^ « 's l^rnnd dieser ^.'ln>?iprache zu ^den nachsteizen-den ^chlu'';'al^iernn^cn: (General Üira.ico ist fest ii!icl7»cuqt, er die Herrschest ijl.cr s^an.^ Spanien au sich rci'/.n ivcrdr. Sollte er zur lomnitn, das; die Sache für die iiii^sinindi-schc.i schies stclil. d:inn wiiid" er sc-sort i.«-trrnationaie Uonslilte hcrnusboschirli.en. Tcn ^tan'.ps will er bis zum äusz^rslett sc-rt-sej^en. (5r brljauxlet, ?vrankrcich l)abc d?r Mcidiid^r Ncgicrung 25» Äomder und ,^ur Pcrfiigung gestellt, ^n Bean^-irortung i)i!.'scs politischcn l^eschästes ersuch-tcn nun die Ausständischrn andere Slaalen bc.',w. Mächte um materielle .Hilse. (^>rneral s^ranco flstand, in dcr letzten ,'ieit ein s;ro-szc^, lür Militätzm!.ke n.ngebautes '^unk?^?-,^iusizcAf! erhalten zu liabcn. Demnächst irürden aus Tcuts^l^land nach 19 ^unler-.- ^7? ' (5avroni zur Persiigun^ gestellt. Auch dies sei die Antwort auf die sranzvsis^ie Belte-serung der roten Regierung in Madrid. P a r ! i?. 'ii». Juli. Tic '.itachricht, das-, d'e spanischen '^'lusst,indischen eine gräs^cr^ '.>!n-zahl tnin iviililärslusizeutien aus deni ''.'Ausland erhalkeu halien, liat in Pariser n>aß-i^eblichen >Ureiscn nnc <'in Vlitz au'Z reul >.^iunnel iieivirkt. Man l'^efürchte! unt^^r ^ie'en Uinitänden internationale iilompl^ka-tionen, und zwar uniso e aanze An^i?el<'.qenhcit aus int rnati.'inates Terraiu zu brinl^en versnchen würden. P a r i M. Juli. Nach einer M'ldnng der Ägence F-ournier sind die spani'che'.i r<'sii?pa-niens er^^'hen könttlen. Portugal fühlt sich de>'.'>pelt bedroht, da ^ie spanischen Nols6»e-nnsteusülvrer proqraunuatisch schon seil .e' her deu .'^iriv^q q'lien das „faschistisch^^" 'l^'or- st.'"r>.'diql lial>en. B r l i n. .'i0. Juli. ?^n der deutschen ^Lres'e finden die ^''orqänsie in Zpan'ei? be! ber betar>nten (5iuitelli:n>^ Teutsi^hland'^! s>esien Moskau selbsluerständlich dic gros?-üa^'tunsi. Ter '!!^ürsier!rie>'^ wird al«? ein ?'.'erk Moslan'? hing'.'stelst. n^olx'i es sich unl eiu^n eni'tl!>chen ^-l^ersuch der Volsck'ewi-siernul^ (5^nropaH handle. Ter brit!s5p Pre- inierininister habe lediglich wegen Spanien seinen Urlaub abgebroc^n. Die französische Regierung l)abe ihr^ Stellungnahme noch nicht angegeben und cs verdickite sich die Ueberzeugung, das; Pariö die Madrider Regierung mit allen Mitteln unterstützt. Die Äbhangigkc'it s^rankreich-S von Sowjetrußland fouinie imnler inehr zunl Ausdruck. T'^utschlani', heis^t eS allgemein, verlange ja nicht virl, wenn es die anderen europäischen Regierungen zunl Oeffnen der Augen ermunterte. Auch in England beginne man die Gefahr des WeltbolfÄ)cwisnlU mit anderen Augen zu schauen, was für den Nationalsozialismus und seine Politik nur günstig tverden könne. L 0 nd 0 n. .?0. Juli. In englischen politischen .^'reisen sowie in der Londoner City herrscht im Hinblick auf die bedrohlichen Vorgänge in Spanien nicht geringe Erregung. In Spanien sind nämlich große englische .^iapitalien angelegt, teils in privaten, teils in staatlichen Unternehmun-M. Siegen die .Kommunisten, dann ist die Beschlagnahme vieler Privatunternehmungen unvermeidlich. Die Erregung wurde noch vergrößert durch die Nachricht aus Barcelona, das; dortselbst die Reservefonds zahlreicher ausländischer Banken beschlagnahmt worden seien. Berli ti, .W. Juli. Das DNB berichtet ans .^Iieudane: In Barcelona nehmen unverantwortliche Linkselemente auf eigene I^aust .<>ai!Ssuchnngen vor. die sich in Plünderung und Ranb verwandeln. Alle Waffen Handlungen wurden ausgeraubt. Die kom-niunistlsch organisierten Arbeiter in Madrid versuchen i'ber (Gewehre. Die fpani- sche Regieruilg fühlt sich durch das Neber- handnehmen der bewaffneten Kommunisten selbst bedroht. Pari s, 30. Juli. In Pariser Kreisen hat die aus London stammenden Nachricht <^'nsatlon ausgelöst, daß die britische Regierung englischen Waffen, und Munitions firmen kein« Schwierigkeiten bereiten lverve, wenn sie Waffen nach Spanien liefern »vollen. Es bestehe kein Grund angesichts der .'^ltung anderer Staaten, de>n englischen Firmen dies zu verbieten. T a n g e r, 30. Juli. General Franca, der Führer der Aufständischen, erklärte ei-nem Berichterstatter d«r Reutcr-Agentur: „Die von uns aufgestellt« Frage ist nicht nur eine nationale spanische Frage, sondern lein internationales Problem. Es ist uns klar, daß England, Deutschland und Italien unsere Bewegung mit Sympat>ien verfolgen. Ich persönlich bin desinteressiert daran, aber es wird meine größte Genugtuung sein, wenn es dem Aufstand gelingt, die Konlmunisten zu Boden zu werfen". In Tetuan sind 10 englische Fokker-Bom-ber zur Unterstützung der spanischen Aufständischen gegen die Madrider Regierung eingetroffen. P a r i s, .W. Juli. Nach letzten Meldungen wird in der Umgebung von Saragossa sonders erbittert gevmnpft, während auf den übrigen Kriegsschauplätzen verhältnismäßig Ruhe vor bem Sturm herrscht. Es ift der Madrider Regierung nicht gelungen, Saragoffa den Aufständisc^n zu entreis-sen. Paris, 30. Juli. Nach Meldungen aus Casablanca und aus Lissabon hat sich die wichtige Hafenstadt B a l e n c i a der pro visorischen Militärregierung in Burgos unterworfen. Stadt und Umgebung sind fest in den Hünden der Aufständischen. Die von Barcelona nach Valencia zum Entsatz der Bolksfrontisten entsendenten Kommunisten wurden von den Truppen General de L l a' n 0 s zersprengt und geschlagen. Der General wurde von General Mola zu diesem Erfolg telegraphisch begliickwünscht. General Mola teilt ferner mit, dafi die Kampfe am Sierra Gimdarrama nördlich von Madrid für die Aufständischen erfolgreich fortgesetzt werden. Die nach Madrid führenden Pässe seien besetzt. Den roten Truppen sei eine schwere Niederlage bereitet worden. lMrS V!l!. kommt matien Der Herrscher aller Vriten wird in der Adria und im Mittelmeer mit seiner Lnxnsjnch: kreuzen und auch Dnbrovnik besuchen reise antreten wird. Die Jacht ist Eige üum eines verstorben^'u indischen Nabo^i? und fül)rt den Nanten „Mahlin". Sie ist mit i?rösjl !n Lurus au'5g<'stattet und verdr^ingt ui'»!» Bruttorcgistertoilnen. Die Jacht entfal-k't 17 Uneten Reiseaeschwindigkeit. Ter ?"an der Jacht verschlang 278.000 Pfund ^tl^r!in<^^^. An Bord befinden sich i? luxu^ rii>se Schlasräunt.' lnit ebensovieleu Bade-^iulmern, eitlen fabelhaften Tanzsaai, einen inedernen Tnrnsaal nnd einen Speisesaal, der den .'döhepnukt der Ausstattungspmchi darst>!?slt. Nsr Minffierprksldent und der Krsegsmwzkter in der Boka Kotorska e r c e n 0 v i. .80. Juli. lAoala.) Ministerpräsident Dr. Milan 3 t 0 j a d i-n 0 v i ntld !>lriegsnlinister (General M a-r i b:?sicht!gten nach ihrer Auknn't die militärischen Einrichtungen der Bola Kotovika. Meitds gab der .ilommandant der Flotte Adntiral Marijan P 0 l i ö im Offiziers-h<'in, in Gsenovi.: ein Souper zu Ehren des l>ies.i<'rnng?chofs nnd des Kriegsm'nisters, an deut sich allo l'öheren Offizier!: der Flotte und des Landbeeres nnt dem Kommandanten der Boka t^'eneral L j u b i ö i c an der 5pitv.' beteiliqteu. Nach dem Souper fand . Ta? drntscl?eNachricl/l'.'!loiiro meldet: )1i. niq Eduard der c/jl: n?ild aus ui'.er t;cute vcrLfseutlicht^u nu^t'tich^'n Miiii^iiung zehn Tage s?'i Adri::^lschen 'Uid in: i.sllichen M'ttslnr.i'r aus soincr LiU^usjacht krcn.'jcn. (1^5! ist au>) der Ncs?'ch Tu^rt^uuiic. vorgesehen. In ^^ca.loiiuttg d?r tiziuzzlichei; Iack)t u,eri:en zwei ZerstS^cr in Sc. .»echen. E? sind bcrcil(i allo M'^ni^zkilLn c!:a^!sen> tanttt der .^,t:rrschgeschästc erledigen lanu. Tie von? T'.^lB !nit^iete!!le unrd au
  • ' ' . ' ii>Ii d e < ! u' i' Tropentemperatur in Ungarn. B u d a P e st. .'i0. Juli. Inl Laufe des liest rigen Tages hat die die seit Tagen in Ungarn herrscl't. noch eine toeitere Stei- SrSfin Tolstoi gewinnt in der „Lotterie" Toller Wohltätigkeitsbetrug ewes geschüfts-tiichtigen Franzosen. Bei der Gräfin Mary To'lftoi, der aule-rikanischen Gattin des Grafen Alexander Tolstoi, ließ sich dieser Tage ein junger Mann melden, der ihr mitteilte, sie habe ui der Lotterie gewonnen. Diese Nachricht war der Gräfin etwas befremdlich, denn sie erinnerte sich niÄ)t, jemals ein Lotterielos ize-kauft zu haben. Aber der freundliche Be-sn6)er war nicht in Verlegenheit zu br.N" gen. Er erklärte, dieses Lotterielos bilde einen Bestandteil eines WohltätigkeitSbasars andem die Gräfin, wie in der Oefsentl''6i-I^eit zur Genüge bekannt war, aktio beteiligt gewesen war. Der junge Mann berichtete weiter. Der Gelvinn bestünde in einen: grossen Kiuo-apiparat im Werte von etwa 4000 Franken. Mit dem Apparat würde sie kauui etwas ansagen können, meinti^ die Gräsin. ?lber der junge Mann wußte sofort Rat. Sie könne statt des Kinoapparates auch dei: Gegenwert in Geld unter Abzug von 17"/« bekommen, fie brauche nur bei der zuständigen Mairie ihren Anspruch anzunl^idcn, sie würde dann eine Bcs6)einigung lielom-nien u. daraufhin in einem bestimmtet^ Laden am Bouleward Antoine das Geld ausbezahlt bekommen. Nachdem er diesen uneigennützigen Rat erteilt hatte, erhob sich der junge Mann und verabschiedete sich. Schon iin Hinausgehen blieb er an der Tür noch einmal stehen, als ob ihm plötzlich noch ein Gedanke gekomlnen wäre. „Würde es zuviel seiil, wenn ich Sie bitte, eine Kleinigkeit sür die Wohltäti^keitSzwecke, die mit der Lotterie verfolgt werden, zu geben?" fragte er zurück. Die Gräfin, 'n gebefreudiger Stint.nul.g ivegen des ausstehenden Lotteriegwinns, erklärte sich bereit, ihm 50 Franken zu gcüen. Sie fand allerdings iin Augenblick ihre s^'>.'Idtas6)e nicht und bat deshalb eines ih-r-'r Mäd'l'en, den Betrag einstnieilen c:nszn 'n''nni^ ersalnen. t5s nnrrd<'n in der .^iaiivt-^ «^ri'd Eessin'^. in dcr Pr^niinz tll- '^^ien. Das Mädchen, uieUerfahrener .il-o die n^eu, Uli: Ivr er die Miit.lineer- uno "'t)ria i Grad Celsius iui Schatt^^n geniessen. ' !Gräfin, war lnißtrauisch uitd einpsa!)!. dock i^.aribor^r .Leitung" 17^ .zunällist eillinal t.lo^'ioiliich biii dci. nnzufragen. übcrk'^^cndcni Tone m>.lu.'e er, das kölin^ niaii ciern tun. Aber vorsichlc. l^aldcr nahiil er jeht wirklicl> seinen Ä'ü->chll iilerkwiirdiql's l?rqebnis. Es lagen schon e!-ile Dnze Anzahl "Anfragen des qleict>en Iililts vor. UetKrall nvir ldieselbe l^Zesck'ichte er iäl>lt Worten. Aber nicht nur die Mairie n>ar libv'rlanseu nwrdeii von solchen, die sic') als qli'llilichc l^eimnner betrcichk'tcn, auch der Laden ain Bollll>ward Antoine fziinte sich vor Znstroin' nicht retten. (5s c^ab zen>^ Leutc, die d-en !»iinoapparar in natura d ber kamen, u»n ihn abzicholeil. Nur der nndunqsreiche jnnii^ Mann, deul es in .^ahl-i^'ichcn 'Fällen sselnnlien ir>ar, de»? Wohl:ü--N^keitsbetral^" ein^Mkassiereu, blieb verschwunden. Furchtbarer Batermord eine« Mediziner« V n d a Pe st, 30. !^ul'.i. (sin furchtbares ,'^aiuiliendra>na l)at sich in der Ortschaft Pnd ^zent-Mihalt) eiviflnet. wo der Lehrer i N l^'vn seineul Sohne, cinc>u Mediziner dilrch fünf Arthiebe qetötet wurde. Der Svhn stallte sich dann den'Behörden. Man fllaubt, das; er qeistesqestört ist. Schon vor einigen Tagen tvurde die ^anlili^ des jungen Man' nes von Nachbarn auf sein eigenartiges l^)e' haben anfmcr?san? gemackit und es wurde berichte!, dafi er erklärt habe, alle, di,' er liebe, un'lssen st<'rl,en. Die Familie nahul jedoch die Warnung n^icht ernst. Als heute nach dein (5ssen sämtliche '^ainilieuinitglieder das ,ner verlassen hatten uni» der Bater allein znriickblieb, trat der Sohn lautlos in das ^^immer ein und zertrünnnerte seineni Bater von Nül-swärts von fi'inf furchtbaren Art-Hieben die Schädeldesfe. Volizeiamnestie in Wien rllckgSnglg gemacht Eine Folge der nationalsozialistischen Kundgebungen W l e u, 3l>. ^^uli. .^ute vormittag.' wur-t'e ein amtliäies .^touimuniguee veröfsent-licht, welches fich luit den bereits gestei^n ge-ttieldeten Deknonstrationen unlü^lich der j^ltinlpia'^estlichkeiten in Wien befasjt und gleichzeitig die sogenannte adnril'.istrc.tivc Amnestie si'lr sistiert erklärt. ES heißt weiter, dasi unverantwortliche Elemente die ruhi^ze (Entwicklung der ftsterreichis6>en Iun'''.wo-litik zu durchkreuzen versucht hälter Das Be^^riednugowerk tier Negierung sci d »rch solche Demonstrationen gehemmt, lveini nichl gesähri^et. Die Bundesregierung werüe trotz ihrem Befrieidung^willen keineskallZ dort '^^tilde n'alten lassen, wo sie unang-^brün>t sci. Nun wird aber auch die gerichtlieukenti Bor stand d'.'r Sittli^ikoitspollizei ist. glailbt uiau, das; es sich uili eine )Iiache der ^.'^eschützer von Prostitilierten handelt. Bestialischer Mord in Pilsen. Pils e n. .A). ^nli. .^'«eute fri'ih eroigiieie »ici> iu Pilsen eine bt'stial!sjährige ^^'illnnenvertänfer Ä n o ll nuirdel von >deui gestern ans deni Irrenhaus fiir! kurze .'^eit beurlaubteil Wenzel (5ervinka iiil !^^erlailfe eines Streites erniord<'t. (I^'er-vinka sll>nitt deiii .^tnoll mit eine«! Wcheii-! lilesser deir 'l^auch auf. Knoll verblutete bevor iiort) .'(vilfe gebracht lverden konllte. B e r l i n, .W. Juli. 7^n Berlin geht das (^'»cri'icht ilin. das; sich die portugiesische Regieruilg init alleui (5riisl mit der Absit trägt, die .^tolonieii o a uitd A n g o la Deutschlaild zuiii .^taiife aikziilneteii. (5in osfizieller Schritt ist zlvar uofti uichi er folgt, doch hat die erwähnte Al'sicht bei der portugiesischen Regieruilg angetilich schon seit einen? halben Iahr<' bestanden. o a liegt an der Westküste Borderin diens und zählt eiit^' halbe Million (sin wohner. Mit seineni .^"^aiidelshafeii 1'öiiiite es für Deutschlaiid von grl^ßtein Werte sein. Anssola liegt hingegen iir Westafrika und stellt init l.Is? Millioneu ?)ikadratkilouieter Niid ?.l» Millioneii (sinwohnern di? grös;te portugicsisclx' .'^toloikic' dar. Diese i'iolonie hat llnerntes;iiche Neiäitiuner a>l Silber, .^iilpser niid (5isen, als Erportartitel il>erdeti ailch .^iautschiick, Baumuiolle nisd Kaffee ernmhnt. Portiigal soll, ivie verlautet, nicht die finaii-zielleii Mittel zur Ausbeutuiig der Bodeii setjätze lmsit^en utld auch inilitärisch tiichl ivi-slande sein, eiiie Auflet)iiuitg der (i-ingobo"^ leileii gegei, die ^-reindherrschaft niederzu-t/altei!. (s'S ist ailch inöglich, das; sich Deutsch-laiid in irgend eiller i^-orin an der Ausbeu-tuiig Portugiesischer .^'tolouien beteiligt. Angola ist so gi'of; wie Frankreich uud Deiitsch-land zusaininengenommen. Da Portngal lioch aus;erdeii? riesige .ltsoloniaibesit^nngen auf-iveist. »iiid diese l^erück^t? liicht voll der .'^^^aiid zu iveisen. (ss ift auch nlöglich, das; (s'Nglaud hier die .naich iui Spiel.' hat und D'iltschlalld ailf diese Weise «ntsMdiaeii lilöchte. L^r schnicrste Marmorblock der Welr. dciil italiellischen Steinbruch Ravac-eione gch^'n die Arbeiten zur Losschlagung eitles riesigen nn'is;eil Marinorblocks von i^inbltmetcrn ihreui (5ilde cntgegeii. Bereits seit siol^en Monaten siiid di.^ Bor-arbeiteti ziir Loslösniig dieses Block iul ge, der eiit (^eivichl voii sast drei Millionen ?^oitnen besiht. Der saf; niir deit drillen Te'l dieses (^etv'icht^.. t5inc Heldin. .'tuf helde»tl)aft<' Weise l)ai eitt li'>lährige'> Mädctien iit den? kleiiteii Dorf Wagtia in Steierinart' ihre vier k'^.esctjir.ister uuter höcl?-ster Lebeiisg« salir vor dem "vlainuleittode gerettet. Die fi'iiis >^tiuder de'> Bichn'.vächters schlieleti siier ili einer Schenue, als aili un-et'klärliclie Weise ^euer au'/bracti. ^>il wenigen Miiiitteil stand die gaitz<^ Scheune >ll Nanitiieil. Die .^lind<'r >wareil buchstäblich V0in Leiter niitzin.g<'Il nnd in hiichste'.-fr, Opfer der ?ilamuirn zil nnrden. Das älteste l^lind des Bahiiwächters, eilt Ilisähri-qes Mädcl)t it, ertvics sich als lvahre Heldin. Sie schleppt^' it)re vier kleiiten (^Leschtoist^r eitles iiacl) dem anderti atis der brennenden Schelitle tliid drailg iitlule,- tvieder todrs-ittulig itt das ?slatuuiettiuecr vor. Nur das jl'tngste iti>g<' junge Rettcriti. Sein Stnndpnnkt. „'^^attest dii d!e Magern tvirklich schlitntne:-uls ^anc'V" — ,/'!iiel schliintiier. t^'rof;nlulli! Ich hallc sic in dou F-rion!" Sine Schwebebahn vor ivoo Sohren Die (<-rsiildung der Seilschwetiel'ah'.?. mit der' man rasch iiud l'eqiietii tieul.' aiii die hi'cl)steii (^iipsel der Alpen gelaugt, tsr tveit ältei-, als die »ieisten M'uset^en wissen. 2ct?on lwr fast teiiisend 7u'tl,'re>t sott es in (5hin.^ (5it^ richtilit/ieil gegeben haben, die ilttsereii mi.'-derttl^'n 5ei!sch-tvel'><'ba!tnen öl,nlicl> 'oineii. Sie wurden g^baiit, uttl die lv.ipsel d''s >^i malaja leichter dezwiiigeu zli tonnen^ (5ine .^''aildschrist iu der Wieiier Na^'onal-tiiblio!s)et weist nach, das; es auct, iu (^'i'.ropa schon iiu ^ahre IUI eiite loletie Bahi? ge^ gel,eu haben soll. Berühiilt ni-ir die Seil^ bahil der /^'estuug Danzig. die 'in ^«^ahre Ki ll gebaut wurde, freilich kolititel, sich die en'tcil Borlätlser der Heutigelt Beigbahnen itoch lticht litit tlttseren (siitririiltittgcit ntessen. Sie hatten datiials iloch .vanfseile. di.' erst durct» Drahtseile ersetzt nnirdeti, die der deutsche Bergrat 'Albert ersand. ^tnulerhilt iväre es verfehlt e>ii',.inehnteit. das; di^' Meitschett de>^ srüheit Miilelalters der Bcz'wiitgntlg voit Berggipselit oder gro-s;e,t Abi^ründett hilflos gegennlietgestanden hätteit. So wns;teli sict) l'eispiel'^lt'^is' schon die 7^nkas zu tieln'n. ehe ini, (5olnn>bii--^ die erstell ^'tlropäer iiach -Aiiterika IiUtü^iet kanleil. Sie spatintell iibe,- die At'grnnd.' aus Leder geilochtene ?aue. an denen si^^ sich danu hitlilberzog'.'u. später nnirde die!e .'rst-Art dl'r Brilcke vervolikommti^l, indeiii tnan sie auch süi- deil Trailsvort von Diereti n'td Lastelt über Abgrüitde I)inwet^ »»ertv^ndete. D-abei nntt'dcu datttl die ^eile schies geipattiil, sodas; die Lasten auf schräaer Bahn lintüb-'r gleiten kotitlteu. Geschwindiiliseit ist keine Hexerei Der jilllge ?srailk Devito iii NeiMlork kaull den Nnhin für fich iii Ansprnrh ne'h-'lneil, einetl Schnelli^gkeitsreford in Liebe itldd (5he anfgcftellt zn haben. Die f^esehichte seiller (5he hat sich in iusgesatut sntlfzl>hu Stundeit für ihn abgespielt. Die Sache kaln so. A'n eiitein DoitiierStag abends illit acht Uhr kaiti 'Dralls Devito, der librigetts -5) Jahre alt ist, in eiii spallisches Nestaitrallt iit Netvtiort', lNtt hier zn Abetid zti essen. 5>ie'.' sab er die jnitge ^uiattita Arliugton, die itn» die Zpeiseit austrug, (sr veeiiebte sich sosort sterblich iit sie. Schou eitle halbe Sttltrd'e spater, liul Uhr, ina6)le er itn eilten .'oeiratsaiitra<^. Das Teuipo iin^'otller-te Iiiaiiita kolossal, liitd sie sagte pro.itpt i/i. Bis l:> Uhr hatte ,'^ila»itta Dieuit. F-.'!'..tk loartete auf sie uild ivotlie sie nubeduigt so^-fort Iieiratelt. Also fiil>l"'i> beide in eu:er Dare zil eineiu ?>-riedeusrichter. der sie Iin ^^'.^ai'duitldreheu traute. Iliit l.'iO rückte das Ueberfallstoiuiliaitdo bei dem ileugebacteu.'n Ehepaar nu. ?^ua-uita tiatte es alarmiert. Sie wieS einpi'.rt ails eine diele Beule über dem re wegeli Mis;ha-.'.d>ui..l seiner (5he>fi'au zu füiif Tagen l^Zeslugnis verdoutt.'rl. Traurig giug er iits üiitrlv'i'.. Aber ^uaititta wartete nicht erst au' sen'e Nüctkehr. Schon inu !I Uhr reichte sie dvr behi.irde eii^ei, Antrag auf Uligültii^le.ss^'r' ksäriiitg ihrer übeieilteit (^'he eiti. .ii^ßßßA i. Trauersi'ier siir den verewigten Ärchäo-soncn Don t^rnn Bulic. Iu Split fand :m dortig'n Doiit aut d. M. <'ili Traü.'rgok« tesd'enst für den berühintelt veretolgteu kroatische,t A'.clmologen Doti ?^-ra't '^^ttli<^ statt, ^t't'eiids ivitrde in Solin von De-putatioit deo troatischeu '^raileilven:nes „.^rvatska /ena" ein ^tranz auf deit Sarko-l'hag des (belehrten niederge^kegt. i. Vanjaluta erhält eine polizejlitt)c «vultt-station. In Baitjaslika wird soebetl die dortige Polizeilictie Fuitkslalioli mon:ieit, die ausschließlich der Polizei dieilt. Sarasevo hat bereits eiile solche Funkstation. blcibetl Maribor ulld Litibliatta?) i. Die Beograder ilynäkoloqische Assiire. Der ':'lrzt Dr. Paiu'a S t o j a it o v i l'-. deut schtl'ere Berfehtuiigeii ztlr Last gelegt werden, ist tiult atif freien ?>'us; g^'lafsen ivordei', doct> nnrd die Uiltersuchliti^g so tge settt. Wie die Blätter berichteit^ sitid -ti diese Abtreibungsaffäreil Franeil liltd Mädchen aus den ersten Beograder Gejellschciiicl<.i« sen verwickelt. s. 4V.lW<» Kilogramm Weizen aus otin Halm vernichtet, ^^ili >ogeilai>utcu „l^aiti^e-va?kl rit", dem ^itntidatio!'>.>gebiel, >o^.r!^>'>au6>e seilles eillgespannten Pferdes entferneu. Da-^ Pferd schlilg jedoch itifolge des aiis und traf den bs'dattertlsiverteu Mailn un^ glllcklich in den Bauch, das; er zusimmen-Hrach uild einige Stuilden darnach tu flircht barfteil Qualen starb. !. Dnrch Unvorsichtigkeit den Bruder erschossen. ^li Bosirnska Ä'oslaiitica sand der dort auf?ferien weilende l 1jährige ^^!denko Go ldberger aus Banja Lllka ^n ei^ ner Tischlade eilleu Troiniitelrevoloer, den er gemeiusaut mit seinem l?iährigcn rüder fZvouko enlgehendsl liesichti.ite. Die Waffe ging plötzlich los lind dlis P.oiekü! draitg ^^voitko s^ioldb"rg^'r itis Iin!< -luge uud iveiter ni7. >"^lru, so das; er aus der ?!>el le tot liegen blieb. i. Ein (Geistlicher als ^pser nnes aktes. ^'^ii Mala Pla>ia bei Protiü^ilje .r'i'd'' alit d. M. oei' Pfarrer '^^tirolsub i ^ t o v a u o v i e am t^v.'iuigang,' vo" nit bekaiinte» lätevu aus dein ''^iiitels^^.l! erschossen. (5c' ltlitidel« sich angetilicli iiiu ^liart'eatt. da der l^^eisliiche iiiit Betvottuerii iu "veltde lebte. i. Wie steht cs uin den Bau des Ploee? bericitlel. iit von ?n>!'!s bis Ulciitj eine gros'.e Attioi' aller städte iitt^si Wirlschaft>^treise aegen die '>r richtting eitles neiieit .nasenv an der Neret^'a-Müuduiig scizärfsten'7' 3tel!nng t>e^0l?'i' ivorden. Die >>äf<'n Datnialien-^' und nnn dlirclt eine tiei!e ()rtlärnng d^''.-' 'N.'ini'!''rs Dr. Behl'.len alartliierl loorden. .'.'r l^rtlöii!'. an dem Bali des .^.>af^'ns lverde eri'stlisii ge arbeitet, ilitd zlvar iiit ^''Uteresse Bo^^nien-i nnd d Vra.Iil^i! fes'ivals statt. Der "?ag >'on ^irt" n'>ird aiis dein ,'vilmstreiken in ?oii und BÜd '"'i'--gehaltei? loerden. ln. Todisfälle. .^traiij isl die ^'ed. leisivitive Maria o k o v c neb. -X'i'o'^'ni' geslorbeii. ^>i Tooli.'e bei Novo Ntes>!.i '.»et-schie^d der (^'ast>virt liiid Besii.u'r >,a'nav Pell' o. lii. Ein neuer Rekord inl Segcijlug >geinvärtig hält sich I'ei Btote iit "^ti'.i eilt C'n'iipP^ der ^.'gelslieger ans ^lo^v.itieii aus, die dort ihie l.lb'terbaulen App^ira'.c ei' probt. Der bi^^herige '»iekord neit .'iii Minllteu ivurdo Donncroi.ig ',lt'eini'!l teibott'ii. indelit Milivoj ^ i rc e l i » den i?<» Minul''ii lind Z:anlo N a > it u i f gar IN Stiilid.n !.'» iiiiiien !N!! d^iit ineiorloseit ,'v->ng;eug in d^'r Lnsl veclni>'t''ii. Mit dieieu l^Iatizleislungeit toiiti.'u 'i I) un-lere jntige>t Segetiliegev andi vor o^ni .1'.!' lande jel^en lassen. ltl. Muttermord, Nadooiea I'e: !' la schlici) sich der lljäl-rigt' ^ctil^^iil. ..!' lie ^'^^oses ll I g l i '' no^lil--' in> ,)!tn! le' 'ei tter Mnitiien, der au' die Mutter N'cl»^ 'iil zti sprecheii N'ar, sonn^' deii (''nnion fest. D^'r Bnrsct)<' gab zli die ^V>utt.r .rimoi-seil zu lxibeit. (^-r sagle, '/ i l'eii^e aiis Maribor. ziisaiiiiilen, j ru't Iohailn P r i st o v (Ieseniee). Boris Mariborer Zeitimg" Nuiiuuer 17^. 4 Samstag, den 1. August 1936. r c r r k a (Lfubljana), Konrad G r i-l e c ((seljc), Josef P a d n a v (Ljuöljana), Friedrich ^ o r t c iLjubljann) und Timitrlj M < 1 z l i k i n lLjubljana, naturalisierte? '^unV). Alci )>icserve fungiert Marian E r-b i u ? c k all-5 Ljubljnua. .^ileichzeitig reisr k»le Tamenriege ab, die lwn Milica Z >2 P a g<'führt wird. Llngarn wurde Wurftauben-Suropameifter kÄ M ^'ei ix'ii >^tn!iipfell um die (Europa- und lueislclschasl iin Äurflc^ubcnschießen wurde >1 I a I t, - Unl^lnn ulit 187 Treffern Lu-ro painc ister (5 chcrl' iIderd i<' ilst Hvtelge?etze in Klondyke >t!ondl)ke, d<'ni einstigen Dorado der l^.oldgriiber niii) ''.'lbenk'uier, nlüssen auch h.uk' noch wahrln^st idyllische' Znstäild-: hei-r-jchen, ivie dies die Anlüildignng cuies der ve.rnel)iusten >>ol<'l'^ beweist. In den ein^el-in'n .'jiluilu'rn di<1<'ö pr^ingt weithin lieyll^ar eine Tafel nnd daraus stel)t zu lesen-„Unseren Iioch^^'ehrlen l^Ziiften gel'en wu' him'rschicdenheiteil die Revolver vorsichtig zu handhalien, daiint keine Nnheleiliglen und Unschuldigen .^u Schaden tonlinen. l5l>e?ifasls niachen wir daranf anj-niei-f'au!, das; siir zerl'roch<'nes s^eschin die Tirektion sich beehren wird, die ^liechunng einzureichen. Da die Tirettiou unseres 5.)o-tel') nNl '.^trheit besonders nlx'rhänft ist, tön-n-il N'!r Nils uiit Beschwerden, ldie sich ge-jien unser Personal richlen. nicht befassen.' Unseren geehrten l^iäslen bleibt das R^'ch: vor-l'ehallen. die Meinnng'5verden. 'sollten dies jedoch die ner-.'iulen l^)nste nieht tnn, so sind ivir ge-swnn- nnseien '^'orschristen l^ieltung zu veischaiien." In filondyke gibt es eben noch Rouiantif. l5hinciischc Goldfisch-Ziichtcrcien. Ter t^oldtisel), der beliebte Ziersisch unserer ^.'lgnarien und freien 'Weiwässer, stammt aN'? (5hina. Dort gibt es seit Jahrhunderten set^on eigene l^oldfisch-Zilchteren qern. Tein ^'leisch soll «ius-.erst schnmethast sein. (Goldfische im '^'^.'ewtcht von niehr als fi'mf Kilo zählen iul Reich der -'.'^iile nicht zn den -eltenheitm. Auch auf den Azoren findet man i'ibrigens den l^iold-sisch in den ?pcisefartcn verzeichnet. Ein futes Kind. „Manla". sagt der kleine '^-ritz, „gib M'r doch bitte 1 Tinar siir einen arinen Mann'" „Aber gewis;, inein ^unge, „wo ist dcnn übrigen'? der arme Mann?" „(i-r steht nnten an d'r (^cke, Manm, n.^d verlaust s^iesror<'nes!!" Ll?s Mhcimnis. „Dieses ronmn'.ische Fräulein behängtet innner, das; ein l^'-llieiniuis um ihre <^>ebnrt sci." — näinlich, was die .'^ahre^^zahl anbetrifft!" 64 Äahre unentwegt im Dienste am Nächsten Erinnerungen des 96-jährigen Nestors der Mariborer Wehrleute, des Sanitätsrates Dr. Josef Urbacsek Angesicht!? des sonntägigen Ehreura^es unserer braven Feilerwchr, die ihr si'^jähri-ges Be'standessnbilänm feiert, ist es rechr und liillig, an dieser Stelle die Verdienflc de^ii '.It'estors nnserer Aehrlente und Laina» riter, ^es hochbetagten Sanitätsrates Doktor Josef U r b a c e k, uui den Ausb.ul der Wehr und besonders ihrer Rettunl,salltci-lung iil'.' rechte Licht zu rücl.-'n. Von seinen !)li ^'enzen verbrachte der Inbilar u.cht weniger als zwei Drittel, volle ti4 Jahre, im Tienste i>er Räehstenliebe. In M'lvdigung seiner unvergänglichen Verdienste uui die Wehr umrde der fast Hundertjährige vor Iahren zuui Ehrenmitgliei) der ?^ianl)arer ^-euern'ehr gewählt. Der greise Sanit^itSrat ist noch imnier Mitglied unserer W.'hn und ninnnt lebhaftesten Anteil an allen G'^jch^h-nifseu, die niit der jubilierenden i^^iganifa-tion, deren Devise vollstes Aufgehen im Dienste der A^ächstenliebe ist, irgeirdwie in: Zusaunnenhange steht. MM Ter Nestor der Maribor^'r Wehi' isr aus '^^riinn gebi'irtig. Als jlinger Aerzi li'.s; er sich vor Jahrzehnten in der Traus!>>dt n.e-der nn^ trat der ein Jahr voU).; ge-^irilndelen ^^-r.'innlligen Feuerwehr üoer ans täliges Mitglied bei. l''!'erne tr^vint der noch inliner lebhafte Mailn in seule:'. i^^'rill-nerungen lind seine Augen lellchien auf. wenn das l^'espräch aus das l^'.eb^et d^s Lösch- lllld Sailiariterwesens hiiuibnin-v^ift. (5r erzählt mit so frischem als od sich das ial)rzehilt'lailge t^'eichehen e5 Saina riterwesens und nnterstüt^te Niich materiell lneiiie Bestrebuligen, die Rettlingsabteilung zu der mir stets vor Augen schwebenden Organisation auszubauen. Während des Krieges wnrde luelne Idee gerechtfertigt: 1.000 Leidende wurden überführt, stunt>enlang warteten wir bt.i Tag uud bei Nacht iii Schnee ulid Eis ani Bahnhof auf die Verwundeten-tran s Port e, uin das Wehe des l^iden-dell Mitmeiischen nach ^ttäften zu li?l0ern. Dl^s liiareii Zeiten der Arbeit und der Aufopferung! Heute kann man sich unsere liebe T^ansta^^ überhaupt nicht ohne Samariter denken, die Rettniigsautos siiid ja au allen Eckel, lind Elideii zu seheu, uiit denen die freiwilligeli Wehrleute ^tranken und Äerun-gliicktel? zil Hilfe eilen. Mit Leib nnd Seele war ich unentwegt bei der Feuerwehr — schloß vanl.^ÜtSrat Tr. Urbaczek seine Erinnerilngen — ungezähltes Leid konnte ich liiidern oder gänzlich behebeii und init stiller l^en^igtuung sehe 'ch l^ente die Früchte langjährlger Arbeit. Poii den Lebeiiden ist nlir naeh schwerer Arbeit b.'sonders Dr. S ch in i d e r e r in schoi?sler Erinnernlig. Mit jedem Herzschlag i nd init vollein Herzen iverde ich am l. nnd ?. August den Ehrentag unserer ora-ven Ä''n!)lten Tank ans mit dem Wunsche, Sali'^äisrat Tr. Urbaezek inc»ge den Späthelvjt seincs L'^b-llsaaiiges in unserer M'^le in slilltc Selb'stulfriedenheit init den Erfolgen jelller sahrzehlitelan^gen Vlnnl)nngen in vsl-ll'r Rüstigkeit verbring.',, und in selner geliebten Traustadt das hulidertste Wiegen-'>'st feiern! Von einer Srdlawine begraben Schwerer Unfall eines Sirüstings unter dem Kalvarlenberg. Unterhalb des Kalvarienberges nx^rden Sanitälsrat Dr. Urbacz.'k — falld ich b.inls > ^ssl^uwärtig am W.esenguind der Villa Soft oimn m!rl>nl!ch?n Krei, l.o-,cistcn.>. brdarwt.n f..r c.mn Rn.b»u dur»k>«^ ger vor. darilnt^'r allch eiiie naililia'.e ,'-»«hl alis Intelligellztreisen, die ohne Zali.'-'vn z'.i den schlversten Arbeileii griffen un^ ihrer sreilvillisi übernominelien Alisgab.' v.>i,' und ganf. ansgillgen. Tas Löschnieien inachie rasche Fortschritte, lilld die Wehr wn'.-de oald auf den llotwelldigen Stand gebcal-',., um ihre Schlagkraft voll znr (Geltung zu l>^:il- Das S a ln a r i t e r w e s e n 'n'fand sich erst in seilieil Ansängen. Für d.e erste Hilfe bei Unfälle,! stand liur eiile T i'che niit Medikalllenie,! nn>d Stärknngsilnttiln zur sührt. ,^u den Arbeiten wurden auch ineh rere Sträflinge herangezogen, unter denen sich auch der Mjährige ?lugust Fras aus Sv. Anton (Slov. gor.) bcfaiid. Frasz war knapp nnter dem steilen .Hang mit d<;m Allsheben der Erde beschäftigt, als sich vlötz-lich eiiie breite Erdfchiehte loslöste und Fras, der die t^efahr zu spät beinerkte, unter sich begrub. Zuin Glück ragte noch der Kopf aus ^eii Erdniassen liervor. sodas; es den sofort herbeigeeilten Arbeitern bald gelang, Fras ans der drohe,ideii Lage zu befreien. Fras hatte i,n,nerhin beim Aiiprall der Erdmassen bedenkliche iiinere Verlei.mngen sowie eine Freitag, den 3^. Ault Mariborer Künftier nach vtuj und Selje Ein vierglli^driges Ensemble von Mariborer Künstlern, bestehend aus dem Tenor Slavko L u k m a n, dem Tanzküiistler Boris P l l a t o, dem Biolmvirtuofen Her mann G r oe g er und dem^KonzertPia. nisten .Hilbert Anker st, begibt sich An-faiig August auf eine Tournee. Der erste Auf tritt ist in Ptuj vorgesehen, wo sich die vier Künstler am M i t t w o ch, den 5. August im dortigen Stadttheater in einem Kanr nierlnusikalbend vorstellen werden. Der zweite Abend folgt am 9. August in Celjc im Saal des dortigen Union-Tonkinos. Für boilde Abende bereiten die genannten Wnst-ler ein abwechslungsreiches künstleris6)es Programm vor. Slavko Lukman, der jetzt Mitglied der Ljubljanaer Oper ist, hat seinen weich klingmden Tenor noch weiter aus gebildet, sodaß man gewiß bald mehr von ihnl zu hören bekommen wird. Boris Pila-to, der befa-nntlich ein Engagement des Grazer Opernhauses angenommen hat, absolvierte vor kurzem eine Tournee durch Bulgarien und erntete überall reichsten Beifall. Auch Hermann Groeger uud .Hubert Ankerst konnten sich als Künstler bereits einen Na inen niachen. Derhängnisvoller Sprung vom Drausteg Die Folgen eines „Bauchflecks" ^ Im letz, ten Augenblick gerettet. Gestern abeiids ereignete sich auf d<'r Drau ein aufregender Zwischenfall. Mehrere jüngere Leilte badeten unterhalb deZ Puinp tverkes der Staatsbahnwerkstätten und vergnügten sich auch damit, vom erstell Pfeiler des Draustegs ins Wasser zil s>pringen. Yie-bei prallte der 22jährlge Mirko K u m t r derart unglücklich mit Äem Körper alls der Wasseroberfläche auf, daß er das B«w.ls;tscin verlor und unterzugehen drohte. In ^icsem Augenblick stürzten ihm die übrigen Burschen nach und tatsächlich gelang es diesen, Zl^iner glücklich ans Ufer zu bringen. Da nur schwer wieder das Bewußtsein erlangte und überdies über heftige innere Schmcrzeii klagte, verständigten seine Kameraden die Rettungsabteilung, die iHn ins Krank^nliauS i'lberfülhrte. Wie dort festgestellt wurde, hatte .^umer beim Anprall folgensÄMere iiinere Verletzungen erlitten. Vc".'fngnlig. ?!<> Stadt besas; ili.'r e ne Art > Fraktur des binken Oberschenkels erlitten, gedeckte Tragbahr", die voi: ^.zier Dicnstnlän- Die Rettnngsgesellschast überführte ihn ins liern getragen ivnrde, weliii eö ga.'., ^ulenl Verllllglücktein .Hilfe zu bringen, ^'^illnler deutlicher trat die 'Notlv.'ndigleit der Giüii--dnng einer R e t t ii ll g s a b t e > l n n g ill Erscheinllilg. ^jil dicsenl ,^weck v^"'.'.istai» tl'tell ,lvr lin ?ahre l!><>7 i,n (karten '.n-/ da-lnaligen^ ^^iadettenstistes ein grosses "^'olls- .^rallkeiihails. nl. Parktonzert. Im Rahmen der Mariborer Festlvoche veranstalten die verelnigten Männerchöre des Ipavic-Säligei^gaueö ain l. Aligust lim 20 Uhr ini StadIPav' ein '^ollsliederkolizert. m. Goldene Hochzeit. Am ?. August feiert in Polzela inl Sanntal daS iveit und breit geschätzte Ehepaar Le^polid und Anna Kunst das seltene Fest der goldenen.Hochzeit. Zugleich feierte goldene Bräutigam den 7'>. iliid dessen Gattin den 70. Geburtstag. Zllr schöiien Feier werden alle neun Kinder erscheinen, denen allen das Jubelpaar das Mittelschul- bziv. Hochschulstudiuiu ermög-lick^ hat, sodaß sich alle in ansehnliche,! Staats- und Privatstellungen besiiiden. Mit ihnen kolnnien auch 8 Enkelkilider. ,^n de,« schöiic? il,id seltenen Falnilienfest unsere lxrzlichsten Glückwünsche! -a>n? I. August 19W. Mariboior ,^eitung" Nummer I7t> m. Evangelisches. Zonntag, den August cutsällt der t^eulcindc>iottcsdlenst. m. Trauungen. Diesei Tage wurde der Arzt Dr. Ludwig Stopar mit der Pri-vatbeaiutill ^rl. 5ophii: ^ a u p e r l getraut. ^eruor säilossen der Lehrer Ivan t u k e l j und die Lehrerin Frl. Mari« T r e b S e, der Privatibeamte Rolkxrt Z a-b u k o Z e f. und die Modistin s^rl. Justine Ko r o e c, der Lehrer Milan B o r-k o und di^' Bucl'halterin ^rl. Berta Zeich e n sowie der Privatbeanlte Friedrich V r c k o und Frl. Bogomila Berlic den Bund fürs Leben. — Unsere herzlich, sten Gliiclwünsche! NN Das Fahrkartenbiiro des „Putnik" bleibt ab 1. August nurmehr an Wi^rktagen g<öffn^'t. Dagegen steht die Erpositur ücs „Putnik" am Hauptbahnhofe den Fahrgästen bei allen ankommenden und abfahreiwen .Hilgen bei Tag^nnd bei Nacht zur Ver^^gung. IN. Simon Lorbek gestorben. In Nova vas ist der dortige Besitzer und langjährige Vi-zebiirgermeister von Radvanje Herr Simon Lorb e? im Alter von 7t Jahren gestorben. Ter Verstorbene wur^ schon vor Iahren für seine Verdienste uni dierei'ligteu Gelueinde Ztudenci—Radvanje gewählt. Mit der Ehrenuiitgliedschaft hat ihn auch der Sterbeverein in Radvanje ausge-zei6inet. Timon Lorbek, der ob seines konzilianten und rechtschaffenen Wesens allseits geschätzt war, trat auch in zahlreichen Vereinen als agiler und unermüdlich tätiger Funktionär hervor. nl. Eine Rotkreuz-Ambulanz in Gtudeilct. Ter agile Tamariter der F'öiwilligcn Feuer-nx'hr in 5tudenci Herr Anton Ullrich stellte der dortigen Ortsgruppe des Roten ^Ueu-'.'s se der Eintrittskarten von W__bis ?O.— Din. Stehplätze Tin .5— Answärtige Besucher aus Maribor und E-e-Ije erlialten alle Informationen bei den dortigen Filialen des Putnik. lu. Bortrag. Der Jugoslawisch-? Hc-^'schü-lerverl^iand in Maribor veranstaltet lominen d<'n Montag, den d. uul 20 Uhr im Na-rodni dom einen Vortrag in deutscher Spra che. Es spricht der bekannte tschechische Kom ponist und Pianist Dr^ Karl R e ' ne r ans Prag über die „Bedelitung der Musik für die nn'nschliche Gesellschaft^'. Drr allge-nieingehaltene, interessante und ze:t^^:nläs,e Vortrag wird sicherlich einen Mfri<'dcnstel' lci,!^en Bchlch aufweisen. m. Zur Femilientragödie in RaLe eriah-reu nur uoch, das, Franz T a f e r n e r nach dem Verhör von der Mariborer Polizei von der (Gendarmerie übernommen wurde. die ihn zunächst nach RaLe zurückbringen n>ird. um noch ain Tatort einen Lokalaugenschein vorzunehmen, nwrauf sie ihn in das h'-'esige Kreisgerich! einliefern werden. Der schwerverletzte Bahnwächter August Tafer- vcsvcnLdi sie vie ^^laei6oeee)-est«^oc. 8cde ^u88tellunx unä l^arkLiiIwrse — ZVlilLlivvirtscliast. Käserei. Wein-k^u ^ l)!e frau !m Qevverde — KunZit- unä Qe8ci,iciit5au88teIlunL — k^remäcnverkelirsauZZtellunt: — äerevuc — l^evue äcz Aport^, äe^ unä äe8 ^otortluxwe^enZ — VVeinkcziitprobe — Xonsre88^ unä Konzerte. VI^ äll8 scliönste lZaä 1uLc)8laxvic!tt8 s)io «astireunälZeko Stadt /Vluribvr und llei' xrllne öscliern laden Si« xum Vesuek ein! ^070 ner gab an, daß der Sohn schon innner ein nervöses und fähzorniges Benehmen hatte, ansonsten könne er sich über ihn nicht beklagen. Er könne es selbst nicht fassen, was den Burschen bewog, gegen ihn, den eigenen Vater, die Waffe zu richten. ui. Gelegentlich der Gastspiele der Ljub-ljcnaer Oper in Rog. Slatina anl l. und 2. Aussust (l. August „I^ravia^a", 2. August: „Madanie Butterill»". Beginn unl halb 21 Uhr) veranstaltet „Putuik" zwei Ausflüge mit dent Autocar nach Rog. Slatina. Abfahrt vonl .Hotel „Orel" an: Samstag, den l. Angust um Uhr, Abfahrt von Rog. Slatina um I Uhr nachts. Abfahrt am Sonn tag, den 2. August unl l!i Uhr, nachmittag in Rog. Slatina Baden im neuen modernen Freilnftlbafsin, Konzert, Promenade, abends Opernvorstellung. Absahrt von Rog. Slatina UNI 1 Uhr nachts. Fahrpreis Din 4!).—. Da die besten Solisten aus Liubljana mitwirken, ist mit flroszer Teilnahuie zu i'e-chnen und werden alle Interessenten g-^beton, lich ehe-baldigst im Büro „Putnik". Mar bor — Aleksandrova cesta 35, Tel. 21—22, anzumelden. Ut. Der Perein der jugoslanitschen Gcwer, bctre!b'.'nden, Filiale Mavibor, häl^ S o n n-t a g, den 2. August um !> Uhr vormittags inl grossen Saale des Ho'.els „Zamorc" die ordentliche Iahreshaupt^ersc^mnilung ab. m. Der heutige Fischmarkt war zieuilich gut beschickt. Vorhände» waren gegen lkl) Kilo See- und Süsuvasserfische. Sardellen tvurden zu 12, Branzini zu M. Kalamari zu 20, Hechte zu 1!^ und Weif^^sische zu 10 Dinar pro ^tilo gehandelt. * Spanferkel — Enten — Sviefzbraten-hiihncr am Vergnüczungsvlatz d?r „Pelika kkvarna". Täglich Konzert und Doppclnor-stellung! m. Tot aufgesunden wurde am HeubodiNl am väterlichen Anwcsährend die Privatbeamtin Miana M i r o v i .Hautabschürülngen am l'nken ^inie davvtttrug. Die erste Hilfe bot ihnen der Arzt Dr. Josef V r t o v e c. worauf die Verletzten in häuslicher Pflege belassen wurden — Bald darauf 'ties^ in c.er Sio-venska ulica ein unbekannter Radfahrer die Arbeiterin Frieda F r i'l h a u ch zu Bodiin, die Verletzungen am iitopf und andcrcn Äör perstellen erhielt. Der unvorsichtige Fahrer verschwand um die Ecke, ohne sich uiu sein Op^'er zu kümmern. ^ In Zgornje Risva-nse rannte gestern nachmittags ein Mi-'tor-fahrer den Arbeiter Alois Z e m l j i aus Pekre^ der mit seineni Rad daherkam, nieder. Zemljiö erlitt eine klaffende Vecletzuns? ain !>tc>plfe und eine Gehirnerschütterung und mußte im Spital untergebracht werden. IN. An der landwirtschaftlichen Schule »n Grm hei Novo mesto beginnt das nelle Schuljahr am 15. September. Aufgeuonnnell wer-.^en insge^samt .W Schiller und zwar Besit-zerssöhne, die das väterl'che Anwesen übernehmen werden. Die Aufnahnrsgesuche sind bis zum 15. August eiuzureichen und zwar sind beizulegen der Tauf- und Heiniatschein, das letzte Schulzeugnis und das Sittenzeugnis sowie eine Bestätigung der Eltern bzw. des Vormundes, daß sie für die Ztudien-kosten aufkommen werden. Der Monatsbeitrag für das Internat beträgt 2.'» bis .'^00 Dinar jc nach den Verniögensverhältnissen der Eltern. Minderbemittelte können auch um ein St'pendium ansuchen. Bei der Auf-nahn,e haben die Schüler eine kurze Prüfung cibzulegen, von der Absolventen von zwei oder n?ehreren .Blasien einer Mittel- bzw. Bürgerschule befteit sind. Apowekennachwirnst Freitag: Mariahilf-Apotheke lMag. ^ön?g) und Stadtapotheke (Mag. Minarik). V. Evangelisches. Sonntag, den 2. August uin l0 Uhr lindet ini LutlhcrtMuse ein Ge-meind?gottc«dicnst statt. p. Todesfall. Im scl>i)nst.tl Alter von 1^ Jahren ist vorgestern der betannte Weni-guteib-sttzer und AdvokaNlrskcn.npieitt Herr Otto K oss e r gestorben. El)re seinen, Angedenken! p Wik^der deutsche Touristen Plni. Wie schon mehrere Male inr laufenden ' Jahre, trl^f oergan-genen Montag wieder 'ein großer Autobu^^ uiit reichsdeuiicheu Tou ! risten in Ptuj ein. Die Rciseg''s'ellsch!''fr ist ^ Personen stark und fuhr ain 20. lv M. voni Rheinland ab. Die Fahrt siihrt über Thü^ ringen, Saclisen. die Tschechosloivakei, de>'. Plattensee und Nagt? '^sani^iza nach Ptuj nn?» d7nn üb r Liubljana nach Trieft und Venedig. Die Gäste hielten sich in.der Dran-stadt mehrere Stuuden aur und besichl^gtelt ver'cq'cdene Zchet,sw."lrdi>at.itcn. Der gros'.e nnd eleganie 'lVlercedes-Diesel'.vagen hielt vor dem Easv' „Europa" und machte durch seine Bequemlichkeit und gediedenen Ausführung allsienieine'? Aufseilen. Für b^n^e n.irh-ntittaas ist wied'.'r ein deutscher Reisewagen mit dentschen Touristen aniiemeld^'t. p. Pcrhäiwnisvolle Stürze. In Podvinci stürzte d'e ^-'jäbria.' Besitzersaattin Aloisie Majeri <" ans.Ziemlicher Höhe von einer Leiter nnd erlitt hiebei einen llnterschenkel-! bruch sowie sfswere innere Verl-elningen. ! Der tVsähriae .Anrecht Alois .K o s fiel von ' einent vier hoben Ofen nnd zog sich hiebe? innere Verletuingen zn. ?^eide wnrden iir das hiesige Krankenhaus überführt. Union-Tonkino. Heute, Freitag, zuni ler-.-tenmal der schöne Wienerfilm „^lstadtoa-rietee". Ein l)errliches Lied d<'r Liebe. In den Hau.ptrollen Luise Ullrich, Hans Moser, O<'-kar Sima und M. Wiemann. Ab Smnvlag der kolossale Abenteurer und Liebc^-silin: „An der Wache der GroW'^tt" ,u?ch d5jähri.qe Mä del, ist d?r Liebling der ganzen Welt ge.'.wr-den. Mit ihrem verschniitzten Lächeln nnd den kleinen <^ri'chchen, mit ihren groi'en Au 'oße Schauspielerin der alten nnd der n^-u^'n Welt, eine richtige Kinderdiva. Es lohn^ sich, diese Kinderarbeit anzusehen. Ist es e^ne von der Natur geschenkte Begabung? Un. d.esen Filmstar einzufahren, erhält jeder Besucher ein kleines Gescheitk als Andent.'n an das kleine Teufelchen. Jeder .'>0. Einii'üts^ karte wird ein kleiner Ballon niit de:n 'Bildnis Shirlev Temples und jeder 100. .staue ein Notenbuch nut den neuesten Schsli,^>'ln aus Filnten, in deren dieler glän-,end.' -Vllin stern auftritt, beigeschlossen. Gleichzcit^^i die lteueste Wocl>enschau. — In Vorbereitung befindet sich der hervorragende Nin.in-!^ilni „Ein Lied fiir Dich" mit Jan stievn.a, Jen-NN Illgo und Paul !iien?v in deit Hauptrollen. Stunde kolntne, utachle er s'-in Tcilanlent: „Mein ganze? Vcrnlögen l>intcrlasse la, :uei-ner Gattin.Die Gattiit c^lauble. als sie l as Testanient lac', das; ih:- '^Vkann nicht iN'-h'' bei Bewußtsein sei. 'lialph sprach ntit schu'achcr Stimme: „Hier der Schlüssel, gehe in '.'>ie ab-.ge'lpcrrten Zimmer und was du darin sil^-dest, geh'ört dir." Die Gattin tat, ^hr be'ohlen und prallte bei dem einngarügen Ai'blick dcr beiden Zinnncr zurück. Fein säub rlich üb!!rcinandcrgestavelt lagen d'trt Tallsende und Aberlau'ende lcerer Z'garet-tensck'achleln. In der Milte de-^ eineil '-'.'ui--lners, auf ein-in kleinen Disclt, lag.'n ver.'in-saiitt drei einzelne Zigarettensdiacti'.cln nnt einem Zettel: „Diese drei Zchacht^ln ha: .>tö-nig G<'org einmal at,f der Straße forlge-werfeu." Einige Journalisten erinbren auch das Grh.'ininis dieser beiden Ziu^uier. Eine-.' ges, als die Witwe die Zigaret'.en'cha^h!eln forilscl'affen wollte, erick^ien eilt reicher Amerikaner und kaiifte di.' kurio-e ^^'^nniUulig. Er bezahlte für sie ^0l> Pniiid. 5o ^!a'!e Jackson Recht behalten, al-i^ er 'ein Vermögen seiner (^'altin hinterließ. Sine Äigarettenschachtel-sammlung Ralph Jackson, seines Zeichens 2in kleiner Angestellter inl großen London, war Zcit seines Lebens ein armer Mann. Er gina in zerrissenen .Kleidern umher und jammerte ununterbrochen, daß er nicht genügcud Geld habe, um sich satt zn essen. Seine Freunde und Bekanulen sra^glen ihn iinmer wieder, warum er denn fortwährend :vehklage, wo er doch fünfundzwanzig Pfund monatliches Einkointnen habe. Ralph lächelte n^ehmütig nnd erividzn er die Dreizilnuierwohnung brauche, wo er und seitie Fainilie niir ein einziges Zintnter bewohnten. Da lächelte Ralph wieder und sagte: „Das ist mein Geheiinnis" nnd dabei blieb er. Und es n^ar 'luch ein Geheimnis; denn die zwei ständig ab-gesperr^' ten Rälmie durften nicht einmal seine nächsten Angehörigen betreten. .Airzlich segnete nuu der kleine Beanite das Zeitliche. Als er fühlte, daß seine letzte Wieviel Zentner Brot hadcn Sie gegesjen'^ Wenn eilt Menscl) siebzig Ialu'e alt ist, hat er in seinen, Leben bereit-^ Zeni -.er Prot verspeist. Ait!>.'rdenl Z iilner Fleisch nnd Fett. Nicht zii vergessen die '?'ei lagen: rund '^^e'.itner >iarto'reln, Z.'nlner (^'»einüse nnd l.''>0 Zentner Da zu noch l.5.00t) Eier! Vegetarier gleichen Fisch und Fetc dnv.d doppeltes Gewicht an Rohkost ans. An Flu-ßigkeiten hat ein Siebzigjähriger etn>a 25.000 Liter zu sich genolninen. ^tuii".n> er aus Bauern, sogar .'^5.000 Liter. Mii Sai-, dagegen ist er bescheiden gewesen lu-d ^?at es bei „nur" elf Zentiierit bewenden la'i.'n. Welch ein qros^er Speicher würde da'iN ..e-!?ören, uni all die Lebensniülel, die w.r i'n Laufe eines laiu^en Löbens i.'l? )U fassen. c. Abschied. Oberst G o l n b o v i der bi^i^her dem hiesigen V. In'aiiierie R^'gi'ii>.!!'.t als ^voniinandant -ugeteilt war. schc.dcc 'n dieietl Tagen aus dem Ortc'bereicli, um '.'u:. neue Siellung iut Insanterie-Inspek^orat des .^riec^vministcrinnt'^ in Beograd anz.l' trel.'n. Ol'erst Golubovin hat sich wäbrend seiner Dienstleistung l>ier volle Auerk?abend, wobei dem Verdienenten Offizier voni i.'hi-a.'n Reginient'^koniinaiidanl n Ober^'t ^^le'ak, Bezirkshaupkmann Dr. Zobec, Stadtrat Dr. „^l^ariborer ,^eitung" Numme? 174^ Zamstag, den 1. Au gm 193< sin '^iert>.x'lulig ües ^ladlpräsidemen) Nl?^ >?elru ^liK'rtnlk Nl umrmen "^ortsn isic i!clsänttnt^ >iu^ Äe-dauern über !i>n ::ct>.'i0l'n ''owlc auch berBcvt' Mlnick»^' siir t'k«' nu'^'vrc'ch^n wurden. t 'Aus La^to erfaliren >mr: Lti^kv lz^ts l>^'i!i.'r bereit-^ niehr fremde url!» Vc;dL>i linste, !Zanu!t»'r 'NtikZil<'t'c'l' der ^nsliilenknssc. Uuu'l den ,vleiiii)en sind nn^i,uische ^t'luil.'präsi dt'iu der ^nspeklDv .^n'l^'nininlN('riiiin5 ".!.>l0(^nrl)r>i'', der ''.>ni!.'r 'N«'ailir Ntilis u. u. Die 5onlill^lo inilvdc ^'in 5^1znchtnrnier iillStU'!la.',.n, UN iveklieiu ilnnn.^iq Z^neler telllien.'iil>nou l'lil'.'n. 3'enntleil, Ziueiter vxrr Tr. Teüik mit icUlv PllNtll'n nl^d Tritter >>.'rr nnt 1? Piiiit'ten. l^'-.' N'iird<' beschlt^^nen. '.': V'alde einen ^chnchtlnd .^n lirimden. e. ^tullurenstond. ?^nl Bezirk (5e!je öcqin-uen sich die ^eldfriniUe zn erholei?. seitdein Nl>'ch.',i den >>iegen lüiin^'r inehr 'i^ilnisi^' Ins,.' einliescheben im'rdei,. fl'It nnch für die l^elii'ntien, die nicht j^nnzlich v'!rsiligel'. nn^rden sind, freilich, n'er sich nicht dii' sch'.v«'« re MsilK' nalini, dli') llnkrant rechtzeitig zu enlsn'nen, dort steheit die Pflanzen schll'cht. 5>insl ist der Mnis i^ni, ekiensv die Bvlinen. nnci, die >tallossn di<' verhaqellv"., -tcu den nisetie Iri^'de ansetzen fmnrten. Di:) >tvrnsriichte sind di'Z nnl den v>nser al'necrn-!et nnd tier Piichnieizen al>5 ^i^nieite ^'v'-ucht schlin e.!ifji'l^tinli''n. x^einl .'^'^^'^nen wird ül^'r .^Inslreiei, der '^''er^nil.'>plna nnd iik»er qerin-l^en loldenansntz i^^'klligt. n. 80. Geburtstag. Am d. voll ^ahre war er als Lehrer in ^elniea nlrd vier 7^ahre in Knpla al'^ Zchnileiter t>ä>it^, nnis)r<'nd er volle ^'^^ahr^' al'Z Oli^'rletirer i,, Maria PuS<"aua wirtie. u^rnlie ^^ahre l^indurch betlerdete er l^leichzeitil^ die Ztelle eines l^emcittdcj'okrc-rär'^ iin^> ern'arl' siel? auch als Buchführcr nnd '^aliliiicister der '»iaifs^isenkasse dii» jN'osj-tf Verdienste. einiqon^ ^'^ahren übersie-i'^eltt' der Inlnlar zu «seiner Tochtei', der 't^eaiiläk'ndesilu'r'S- nnd Bäekerinoistcrqatliil ">uin Drarler nach Mntli, nw er nun seinen nwlitnerdienten )!inl)e'land cienicfjt. Ein Nl^ea Schicksal nwt^c ilju Nlxs> lanste in unse-ri'r Mitte nnd liei l>ester t^<'snndheit er-lialten! Imposanter Empfang v«r jugoslawifchm Olympia-Weit-»ampfer In «»rNn '^i^erlin bereitet«' am Mittwochisri>en Ollinipia-Mannschas» einen überau'^ l>e5zlichen (5mpfanfl, wie er bislang noch teiner anderen Abordnnitg zuteil wur-d.'. '.^li'ehr alo Menschen hatten sich am '.'iichalter Balinhos eingefund^'n. die die iu-t^oslan'ischen Sportler stürmisch akklamier-teu. C'ine '.'.1lnsiklap<'lle nnd eine L'-Hrentrup^ pe d<'r Deutschen )nZeneral.sekretär des dentsrs>^'n Olliinpia-^omitees Dr. D i e 7« i'iberutl.' herzliche V.^pusittn.tlöu>vrl'^ sprach, x^ugeg^'n niar auch der jll.lioslawisch<' Gesandte (5 i n e a e-M a r k o v i <; saint deul lV.?-sandtschast^personal. Mit inehrerelr Zonder-alitobnssen beciabeti sich die iuqoslalvisch^'n Sportler, die aus den? qan.'ien Äc^i ^'on dön Passanten lebhaft begriißt wurden, ins Rat-l?an>5, n'o sie vom Viz?bilrfljtag Milniler fi'lr Uörpcrcrti'i6)tit^unfl Dr. !)i o-g i nlit ein<'in Tondcrslugzcuc^, das ihm di? deutsche Negiert,nfl zur Verfiitiunx^ stellte, nach Verlin abger>.'ist. Mit ihm reisten als rffiziclle '-liertreter Jugoslawiens bei -den Ollintpischen Spielen nach Perlin noch der Vorsihende dev ^ugo!slannschen .ffonlitee.^ Dr. 5.1 a d / i, der 5kupschtinaabgeordnet? D i-ni i t r i s e v i ü nild Ltosa no ni c. die Zektionschtts im Minister'nin für Äör-;,erertjlchtigunq A r a siegten die Ungarn in dcr viermal 20V Meter-Itaffel um eine ganze Länj^.' vor nn^ serer Nationalstaffel. Die Zeit der Ungarn ivar 0 : .W.4. Wilfan schwainln luich 1l'0 Meter Rücken und stellte einen neuen jugo^ stawilschen Rekord auf. : GK. Rapid sLeichtathletiksektioti). .'heute, Z^rg beim Bergrennen am Bachern zn i'tbernehlnen. Zusatnmenkunft um Uhr ani Kralja Petra trg. Um pünktliches Erscheinen wird besonders gebeten. Ersck)ei^ren allei' Micht! Bei ausgesprochen schlechter Witie-rung findet da? Rennen ani ll. Auqun na >- Äe Klubleitung. : Olympisches Wajserbalturnier ausgiiloj». An» Dienstag wurde in einer Sij^un^^ der (Internationale Zchwimni.Fiird^^a-tion) das Olympisckie Turnier im W^sscrü.ill spiel ausc^elost. Das Turnier, an ,,is-gesamt lti ?iationen teilnehnien, wurde in vier GruWen eins^eteilt. Die Auslvsnnci ergab folgende Gruppierung: I. Gruppe. )^el-flien, Uruquat,, .Holland, Vereinil^te ^:aa-ten. 2. t^ruppe: Ungarn, Jugoslawien, England, Malta. ?^. Guippe: Dentschland, Frankreich, Tschechoslowakei, Japan. 4. Grnppe: Schweden, Oestcrrei^,' Island, Schweiz. : Tvut de Franc«. In der 17. Teilstrecke^ Pau--Bordeanx, 12» Kilometer, war Erster Legreves in 7:20:Ai vor Meulenberg und Paul Mat)e. In der allgemeinen Reihung ist keine Aenderung eingetreten: Erster Maes mit II.'i Stunden 10 Minuien "^1 Te-« künden; Zweiter Magne, Dritter Vervai^cle.! : Boxkampf Vraddock Schmeling. Der' Borkampf zwischen Braddock nnd Echnieling NM die Weltmedsterschaft iin Schweri^ewichr ist auf den Ltt. September, nachn-ittags, festgesetzt worden. Dieser Termin bedeutet insofern eine Ueberraschung, als z">u ersteit-mal sei dem Boxkampf zwischen Dempien und Earpentier im Jahre l0i?1 eim solche Begegnnnq bei Tas^e st,?ttfinden soll : Rarl Tchiifer verletzt. Der ','o?,n!är<: Weltineister int Eiskunstlauf .Karl ?ch^ft.'r hat ^^cstern eine allerdings nicht gerade» erhebliche Verletzuns^ erlitten. Beim Entzünden des Olympischen Feuers trieb der Wind die Flamme gegen sein Gesicht, so das^ er eine liandtellergroße Brandwunde am ^op' erlitt. Der schweigsame Meyer. Iosepl) Meyer, der vor achtzig Jahren starb, braäite den Nanien Meyer zu yohen Ehren durch das l>erühmte .^lonvers.^.'ion)-lei^ikon, den er der Welt säienkte. Einst nxlr der alte Meyer in miler Abend liesellsäMst eingeladen und führte hi^r die Gattin eine's Bergrates zu Tiscl). Nun war er gerade in diesen Tagen niit vcrschieder.cn neuen Pvoble»,en besMstigt, die ihui dnrrl) dell ^topf gingen. D'^'shalb war er an jenein Abend ein reigun9 I.iedl.' teilt: doeli tleiiiLr ^Lll'.ve'irer i.'!-srt!ul>cli(: >iucl!riclit init. lcli Inil't.' Leniininl. (ji>.'!;er verd^innite I'liiklüncler z»'e!>tni icll vveil-i ul)er nicitt nrelir riclUiL. od tliircli >> viel i^t ulier ^»iclier. icil Iialic >li:ill> tl.ixdii iil'ciclull >.> ni.:lit niclll lunkc lZli. rtiic>8. »l^ieder /^runn«;, (Zu lii^t uller Dicliter KönlL. Du Lprji.'!liit w.ie die LLlieiine Osfelcharnin; nnll Ki8t clitliei 80 2»verlii88il!^, ^vie <138 Lviinkeiiuni .«»ellzst. Xun l^'lilt tleiii I^riel Nlir imeli ^le ^ärek;8t:!« »dlun. 6ll8 ist scinwil I^esorst!« «uete ^ru-nüs. in6eni er öen IZrief /lerlicii Ziussnnnen-^ f.>Ilt.'t^ niul ciiiriulf xclirleli: /^ii .lun^ker '>^i-l ^liun, l^einLiilliintllerln. l'^^urs. vis Die ärei I^reuncle sskten nielits» 5a!icn einander nur un unü braLlien in ein 8cliallenäeij Qelüciiter au8. l)38 ImtLsi? 8ie nämlick niclit er^vartet. »Ilir könnt jetxt vielleiclu ein.'ieliLN, IZa?ln clor oin/itiste i^t. ^er cUesen öriet an !>einL ^ciresse desarxen liuriu.« ."iitstc >^rumj^. »^eine Xu8ine kennt nur iiu/.iu unc! liut iiein Xntr.-^neit 2N jeunuic! auäers. »Out,« LSLte ä'^rtitxnsn. »ick beueiäe öicl, keinesv/esL >veLen öa?in8. lalZ nncii ader clitkür an plancket kesttialten. ist in I.l)näc)n LL^vesen. unä it^r könnt Lielier sein. äulZ er siLk 80>vc)!ll Inn als Zurück äurcliartzeiten xvirä.« »t^un ja!« 8aste ^tlioi), »sc) ^^^kvinint l^I^uiliet also 70l) ?kunä >venn er adreis?. und weitere 7W. xvenn er >vieäer iiier !>t. nncl kc»i:ilt bekoilnnt M) vc)r cler .>1i reiiiL unä >veitere .ZW bei äer ksdr.« -anlstag, den !. Auguft l9AY. .Mariborcc Zeitung" Numiucr 1' Schwere Lage des Landwirts Kein Absatz für die Feldfriichte am Draufeld und in den Slowenischen Buheln / Höchst unbefriedigende Preislage 'ili'ach überc'instimmendeli. Meldui,qc,l aus was ein Abfallen des Obstes zur Folqe l>crschied<'nen Teilen d-eö Drautales und der hatte. Di« « ctrold - « rut - ist kbcnsaUs ^ .. i'!d> ^»uuvirt« »nHesricdigc«d> Jnfolg» d«s anhaltenden Rk- »mcn und !liumäiiieli Wci-ktt miiuufru >ii>rd n.rfng.u Ich. zwav »bcr >,r°nc R«,g.n „„z ^^nihjahr lcql. !ich dns Mctrcidc. ^ m,k.'.st qüustiq^ r u y r a r t o s s e l ll, dlxl) tonnen die ^ ^ ^eMungen sein, größere Aeizenmcngen aus dem Auelandc einzuführen. Es ist selbstver« nändlich, das^ hierbei soilcns Italien.^ in erster Reihe Ulrgnrn b^ri'ickfichtiqt roerden nnrd, da sich dieses Land air den 5i>hneshns!b es tion Unkraut stark durchsetzt wul man erfährt, hat die „Prizcid" den utttli^gendeil Stationen mit Kartossrln Verla den, um nach allen Gegenden versandt zu werden, wogegen Heuer bisher noch keine ein zige Wagenladung zu verzeichnen war. Wie man hört, wurde bisher nur eine kleine Par tie von 3 bis 4 Wagen m Pragersko verladen. B^r'snbefitkte drückt. ^ Die größte Sorge bereitet den: Bauer die > Z w i e b e l, deren Ertrag Heuer überaus! Ljubljana, !iO. d. D e v i s e n. Berlin j groß ist, aber leider nicht an den Mann 11751.33—1735 ZI, Zürich 1424.?^—i gebracht werden kann. In den früheren Iah ^^ondon 218.27—22^.32, Newyork 4322.52— ^ren, so besonders im Jahre 1934, wurden in 4356.83, Paris 287.87—2W.31, Prag 18tt.33 Ptuf und Mokkansci gegen 6M Waggons^—181.44, österr. Schilling (Privatclccarinc hatten kin«n Erfolg, weshalb di« Kartof- verlade,,. gro^°',Ie,ls s„r VoSn,-,,. c„°l 1 s-l sozusagen entwertet ist. In den lchlen '°°b" zufriedenstellende Preise erzielt schecks l»^7k. Jahren ivar beDi-l§w«»e Zagreb der br. war der Ertrag etwaz^ Zagreb, d^ s ste Abnehiner d«r Kartosfe« vom Draukeld d-ilV^S-n konnten bessere Preise ver Äriegsschadei, W2-: ste Abnehmer der Kartoffel^ vom Draufeld, Heuer kann jedoch dort nichts imtergebracht werden, da der Zag eber Markt mit Kartoffeln aus der nächsten Umgebung geradezu üibersättigt ist. Was nun das O b st betrifft, wurden bisher nur 4 Waggons Weißäpfel und Astrachans nach Deutschland versandt. Der Preis t a a t s lr> e r t e. 364, Beglnk zeichnet werden und wurde die Ware mit l'7, 7?« Inv^'stitionsanleilie 83_<), 7?/. Sla^ l.ül) bis 2 Dinar pro Kilo bezahlt. Heuer ^ bilisaticn'^anlcihc 83—83.25), 7?l; >'>-.)Poth'.'^ bewegt sich der Preis bei 1 Dinar Pro Kilo, ^ karbankanleihe 8l?—87, 7?6 Blair 73.?.'»^ und trotz der niedrigeli Pre'se liegt keine 73.75, 8?S Blair 83—L4. Agrarbank 333 --oder höchst geringe Nachfrage vor, sodaß die 235. Ware nicht abgesetzt werden kann. X Einfuhrverbot für jugoslawlschs Aepfel in Frankreich. Die französische Regi.'rung hat Aus dem Angeführten ist die schn>ierige bewegt sich bei 1.50 Dinar Pro Kilo. Mr Lage unseres Landwirtes zur Genüge erficht _______.^... d'ese Obstart herrscht zwar eine ziemlich lich. Die ??el>dfrüchte können auch bei weit-- die Einfuhr jugoslawischer Aepfel untersa.it, ^ dieselben angeblich verseucht silld. Das )lcpscleinfuhr Das iibrige lebhafte Nachfrage vor, doch kann dieselbe ren Preissenkungen nicht verkauft werden, ^ iia dieselben aitgcblich verseucht ni6)t befriedigt werden, da es an der gesuch« wogegen der Obstertrag, mit dem sich die. (Einfuhrverbot gilt auch für die'>! ten Ware in unseren Gegenden mangelt. ^ Bauern in den früheren Iahren behalsen <'tts Nnszland und Nrn-guay. ' Ueberdies ist die diesjährige Obsternte äußerst unbefriedigend, stellenweise wurde das Obst durch die nasse Witterung itn Früh-somnler geradezu vernicktet. Die Bällme ninr den von verschiedenen Krankheiten befallen, Heuer äußerst unbefriedigend ist. Es ist höchste ^eit, daß die zuständigen ?^ak-toren Maßnahmen treffen, um den Absatz der '^eld-früchte in anderen Teilen des Staates zu erinöglichen. SugoflawWe Welzen-llefemngen nach Italien? Unterschied zwischen den Sühne- und Nichtsühnestaaten / Jta° llens Wunsch nach Zusammenschluß aller Clearingsalden nach Italien Nach Ansicht der,naßyebcirden jugoslawischen Slellen besteht keine Aussicht dafür, daß die Handelsbeziehungen zwischen Ita-lii!U und Jugoslawien besser werden. D.-'r t^rund dafür liegt liicht in der UilNtöglich-keit, Waren nach Italien auszuführen, sondern darin, daß sich die Bezahlung der Waren äußerst schwierig gestaltet. So hätte die „Prizad" 5)0!) SÄlggonS Weizen nach Italien verkaufen können, aber durch Vermittlung OesterreickM. Die „Pri-zad" hat dies aber abgelehnt, da die ^'.ah-InngSbedinljUngcn lmannehmbar waren. Auf das Geld hätte Jugoi'lawien nlindestons ein Jahr, vielleicht auch noch viel länger warten inüssen. Italien macht einen großen Unterschied .^'wischen den einzelnen Staaten, die eZ in Sühne- und Nichtsühnestaaten einteilt. Was den Handel mit denjenigen Staaten an^X' l-angt, die an den SilhnemasMhnlcn teilgc-nonlmen haben, so stellt Italien fÄr die Allfnahine der Erzeugnisse auS diesen Staaten sehr ungünstige Bedingmlgen. Nach der italienischen Statistik des Ailßei'.-handels scheint es jedoch, daß auch !'ür die Staaten, die an den Sühnemaßnahmen nicht teilgeiwlnlnen haben, die Ausfuhrbedingungen nach Italien nicht sehr günstig sind. D'e Ausfuhr dieser Staaten nach Italien, die während der Dauer des italienisch-abeisin'-schen Krieges einen Aufschwung zu verze'ch-nen hatte, ist in den letzten Mo-naten wieder gefallen, in lnanchen Fällen sogar unter dm früheren Stalid. Der Grund dafür liegt nicht darin, daß Italien die Einfnhr aus dem Auslande nicht nlehr in demselben Maß- benötigt wie früher, sondern darin, daß die Znhlungsbodinguilqen sehr ungünstig sind. Wenn nun die Staaten, die an den Süh-..emaßnahnleil nicht teilgcnomlnen halicn, ihre Ansflthr nach Italien einschränken, obgleich ihnen Italien grosse Begünstigungen gewährt, so ist eS selbstverständlich, daß an6) Jugoslawien seine Ausfuhr nicht sorcier'ie einzelnen Forderungen nach der ^Zesamt-einNlhr aus deu S'ühnestaaten zu bezahlen wären. Ein solcher Beschluß seitens d^r niaß' gebenden italienischen Faktoren kann »cdoch als einseitige Maßnahme keine Rechtswirkungen hervorrufen. Er kann seine (^Gültigkeit nur durch eine EinverständniSerklärung aller in Betracht komment^n Staaten erlangen. Der Standipunkt Iugoslmviens in dicier Frage ist noch nicht fc^tgelegt worden, ^jedenfalls könnte Jugoslawien, falls sich der Außenhandel mit Italien nicht besser entwickeln sollte, auch aus diese Lösung eingehen, da in diesem Falle alle interessierten Staaten einheitlich vorgehen und so mehr Aussicht auf Erfolg haben würde:,. Andererseits ist Italien g^wungcn, Waren aus den Sühnestaaten zu beziehen, da diese das Monopol fi'ir die Produktion gewisser Rohstoffe, die für Italien von lebenswichtigem Interesse sind, in ihren Händen Ijaben. Jedenfalls ist kür Jugoslawien die Frage des Clearingsaldos gegenüber Italien, der eine Viertelmilliarde Mnar beträgt, von großem Interesse, und diese Frage mus; vor allen anderen Fragen des Außenl^andels mit Jtalie,: geli^t lverden. Wie lnan erfährt, ist die diesjährige Weizeliernte in Italien sehr ungünstig ausgefallen. In gut unterrichteten ffrerscn ift man der Meinung, daß die diesjährige Ernte die schlechteste der let^zten fünf Ia'hren ist. Demzufolge wird Italien in diejeln J'ahr Obst darf nur üb^r Straßburg nach Frankreich eingesührt n>erdcn. X Sitzung d«s Tarisausschuffes. In Zagreb begann Donnerstag vormittags der Tarifausschuß zu tagen, uui vor allen: die Transporttarife für Holz zu senken. Die Sitzung ist als Fortsetzung der Sarajevoer Tagung MMsehell, die vor einigen Wochen abgehalten worden war. Die Besprechungen dürfte:: ztvei Tage in Anspruch l:ehn:en. X Die Ausfuhrscheine für Doppelbesitzer. Mit Rücksicht auf die größtenteils schon beendete .^>ereinbrit:gung des Getreides wurde die Frage der Ausslihr der Feldfrüchte der österreichischen u. ungarischen Doppelbesitzer, die auch in der jugoslawischen Grenzzone Felder besitM, aktuell. Diese Doppelbesitzer habe:: die vorgeschkriebenen Aussuhrfcheine zu beschaffen, brauchen jedoch die Valuta nicht sicherzustellen. Den bevollmäcktigten Geldinstituten ist :nit Reisepaß oder Grenzübertrittschein nachzuweisen, daß sie i)sterrei-chische oder llngarische Staatsbürger sii:d. Beizubringen ist ferner die Bescheinigung des znständigen Gemeiirdeamtes, daß es sich um die Ausfuhr der auf de:n Doppelbesitz pro duzierten Feldfrüchte handelt. Nachzuweisen ist aitch, daß die Steuern in Ordnilng entrichtet worden sind. X Honorkerung der Kupons der Kriegs-schodenrente. Von l. Angust d. I. an -Verden die Postsparkassen, ihre Filialen so vie alle Postämter in Jugoslawien :nit der AuS^ ^ahlnng des Kupons 15 der Krtlgs-schadenrente l'eginnen. Die Postälnter zver-de:: einer Person nur bis 50 Kupons .äglich auszahle::. In grlißeren: Umfange werden nur die Pos^'parkasse u::d ihre Filialen Auszahlungen leisten. Un: leden Zeitverlust und jedes Warten des Pllblikums an den Schaltern der Postsiparkasse ul:d deren Filiale:: bei der Auszahlung deS geliannten Kupons zu vernieidcn, ^vei-den die Besitzer von :nehr als 200 Kupons gebeten, diese durch Wertbriefe an die Pos^'parkafse oder die :lächste Filiale zu senden. Die Postsparkasse und deren Filialen iverden die eingegangenen Sendungen der Reihe nach kontrollieren und den entsprechenden Betrag an die Besitzer über-iveisen. De:: Kupons mliß eine Liste der Serien u:rd Num:ner der Stücke sowie die genaue Adresse des Absenders beigefügt ^Verden. X Zagreber Bieh- und Schweinemarkt vom !Z9 d. Ausgetrieben wurden 3? Stiere, 814 Kühe, 213 ^wlbinnen, 19Z Ochsen. l31 Jungochisen. 221 .l Schweille notierten: Stiere 1.75—2, Zchlachikalbinuen 1 Tinar pro !»tilo ^ebcndgemichl, ^iuchtka1t>il»n^'i Tiliar prl> ^Uick, Ochsen je nach Oral'-tat 1.7.'>-5, bosnische 'i, Kälber lebend 4..''i<)—.',..'>0, geschlachtet —7.75, Mastschiveiile 7—7.75, Flcischschivei. ne K—6.50, geschlachtete lO Vnar pro ^tilo, Pferde leichte 4000...')000, mittlere 0000, schivere 7500—Reitpferde 3500, Fohlen leichte 100«>—>18^)0. schwere 1500—2000 Dinar pro Stück, Schlachtpferd«' 1—2 Dinar Pro Kilo Lebendgewicht. X Der neue Gesetzentwurf über den Zolltarif ist im Finanzministerium fertiggestellt und wird jetzt den zuständigen .^^orporatio-::cn zur Aeußerung zugestellt werden. Mit der Redaktion deS Gesetzentwurfes war eine besondere >t'onlmission von Faichlenten betraut worden. Die neuen Bestintnuingen sind beiweitenr zeitnläßiger als diesenigeu des bisherigen Gesetzes, das in vielen Beziehungen veraltet ist. X Pefctastnrz. Wie zu ern>arten war. I)at der Bürgerkrieg in Spaineu einen starken Pesetasturz mit lich gebracht. Die Devise Madrid notieil- offiziell an den AuSlandtijir-se:: nicht inehr, in: Privatlnindel dagegen hat der.^iurs un: mindestens 2<> Prozent nach gegeben. Samstag, 1. Auzust. Ljubljana, 12 Schallplatt^-n. 18 Funkor-chcst!:rkcl:zert. Id.ll» Vortrag. 1!I Nachr^ i:>..'i<' Nationalvortrag. 10.50 Sch. 20.1l> Außenpolitische Ereignisse. 20.3s> Bunter Abend. Beograd, 18 Lieder. 18.W Quattettkouzert. 19.Stunde der Nation. 2l) Serb'sch^' Veranstaltung. — Wien, 7.20 Frühkonzert. K)..» Banerninufik. 11.25 5tundo der Frau. 12 MittagSkonz^^rt. li'i.l!') Italienisch. U; Erö?'-nungöfeier der Olympischen Spiele, Uel>^':-tragnng ans Berliit. 18 Zithlerlinizert. 1 !'.'<> „Das Zchwalb^nneft", Singspiel. 2.' Wiener Spezialitäten. — Deutsche Sonde-.- lauster Berlin): Eri^sfnung der Oltnnvi^chen Zpi^le. 18 Festliche A .^tabaieit. — Bcromüuster, 1,^.20 Bla-^inusik, .I'.'än-nerchor. — Prag, 17..',.', Deutsche 5Endung. 19.15 .Heitere Schallplatten-Re^^nie. 2>.15 Vo:: der franz. Schweiz. — Droitwich, 19 Oper. 2t)..W Bunte Stunde. — London, 1!> Tanzmusik. Zi).15 Orchesterkonzcrt. — Mailand, 19 Unterhaltuitgskonzert. 2l>.15 ^ner. — Rom, 19 Sch. 29.40 .'it'ontödie. — Vu'ia-peft, 19 Tanzmusik. 20.15 Militärn,us.jk. li. So-nnenlaud. ^i^'illchrift für junge ch n. 'Verlag Tnrotia, Leipzig. Int Jahres-l>ezng 12 Sch. Jede ^^luninier dieser alige-mein belieli'.en ^eit sehrifi l»ringi Bei n age b lehrenden und unleryaltenden Inl)a!lc, ci,lige Reproduktionen guter Bilder, e'ne Filn:- und Literaturschau sowie eine arbeitsbeilage. b. Gcopolitik. Die letzte Folge der C'ieo-Politik greift in dcit lveiten Spann.inc^v-raun: zwisclien Tiber und der Mand chu'ei. Die Aufsätze von Philbp, Pung Fai Tao und Fochler-Hante zeugen von ^'^rsoillicher Lairdeskenntnis nnd kl:lg beobachteten zelbeiten, z:lgleich aber auch eine sichere Vel -tranlheit :nit de:n „großen Spiel", dessen Züge den ganze:: nx'iten Raun: OstasienS fülle::. Auch dic Beiträge von Spr.nger, Ranecker, Scheibe :lnd .<>eim'n:ann sonne die Späne urdd die Schri'ttuinSübersicht nnd sehr interessant gestaltet. Verlag .^snrt Vo-winckel. Heidellx'rg. In, IahreSbezilg 2? M. b. Die Photoschau. Verlag Dr.' 79alth?r Heering, Harzbnrg. Inl Iahresbezug .'i Bilder vo:: reifenden Aehren und Wassel. Tanz aln Strand, Wassersport. Gebirg^aili' nahmen, ki"n:stlerische Porträtaiifna'hinen, Kinder- und Reisebilder, dazu kurze, erlän^ ternde Terte n::d fachtechniscl^ie Berichte. ?ie Photoschau ist i:: Kupsertiefdnick g-'druckt, die Bilder siitd prachtvoll wiedergegeb''n. b. Skavtfki Glosnik. Verlag in Beograd. Gepratova 95. Erscheint lnonat'lich (5in^cl-' nuinmer Diu 2.—. Berichte auS den: ^-sad fillderleben. knrze Erzählungen, 'r'sche '^eich nnngen und .Humor. Der Skavtski Gla.^n^l gibt ein erscht.>Pfendes Bild von den: nalnr-^verbundenen Leben der Piad'^nder nn> bi"-tct zugleich eine ansprechent>e und ainoech?' 3—Z.50, Schlachtkilhe 2.50—3, Beinloieh I luttgSreiche Unterhaltutig. .'amKtag, den 1. August llnangenehm. !)<'r nem' Lehrer ist verzweifelt über den seiner Iöqlinqe. Eines Tages sagt er "pöttisch ,^u dem hl^ffnnMosesten Z.chiUer: „Lauf inal in die unt> fi'lr einen Grl>scl)en Verstand!" Der springt wirklich auf, sracft aber b<, muß ich aber wisien, wie hoch Ihr (Einkommen ist." — „Oh, Dinar im Jahre!" — das geht ja. Das lvürde nnt den 30.000 Tiuar, die ich meiner Toch-ter qebe ..." — „Ja, die habe ich natürlich schon eingerechnet." «Xkeizeee wiener Letilaxer Im vurtlAvI-ler! l. tüt^Iicli nm .'s) eleLSiit j^ni(.'nkul)eIlL init uu8t!c^c;lLsl netLin Xnii'/eit und l^'esitNL. Kiiclie unä »>-. normale I^reise. -^kon-iiLnien >vt.'rcien uuieonommen ml)liatlic!i Diu. — iiuc'Ii Kurte._7d7S Wer tinsnielert I?atcit«vi'eliüt- tv? Vc'rk-iuf.-»n ^^rivütkuulleli. i^'itter >0extvrrcic!n8>:tic^ teilt« !jtt v. 7912? .>1ot!vrnti fouef^o^rz^vrtitü bestellen !>ie iim bevten llirekt! liViiiiüiWlI siniMs V'OliLiNUl nnlierl l^einkniisl-'r. l.itk?r !iiluilt. I)l» 7'^l>— uut eili^r 15iüliri!iei, tuiiruutie. l?ot liickicrt uliti deliteni ver-l)iii uul Lincr ^(.'iiiijüIiriLl-'u lun.'in '!e. >er>!ii>(I i^urcli »I^rnl/voll sour«»ti> pÄstar, ?it«f0d. ViAst«» ttl. b8 . ^vcl. eile die Ijer>n'!^l<'ttt.'f- II. dic' Iii(i>'>trien ji» !l^u-Iiclitilei't. lelekii-ÄMm! i-seute (^cvnli. ^li'inidri. N.trlicini. ^.^uluniuri. 'I'unü^cll. >uri.lellei>. ^^-irdiiieii »luI I^Iei-iit? s'i^cii^ <. (Ze6eoket «Zer ^ntltuderkulosonlles! 2lA >V«itinun«, Limmer unÄ XUekv mit ?ubellür dill!« verze-keu. ^niutraeen im (Zesekätt I^aäoZAvIjevjö. ?e2no. 7712 ^ ^ock >V!v»v samt bitude. tcueienet iür t-'akriks-imtvrnetimeu. verkauft I^r. Oxrisek. !^l0v. Konjice. l)ndcr-iis2. 7kikk> 2l5 >Vsjlei>. 2veirü(1riL. mit ^n-7en und I ^r II) ?.umt 'l'ran8mi58ionen Iiat dilliir 2u verkaufen Xdolk lZernluircj. jViÄri^tx>r. ./^lek^androvs .°'I. 78.?l ^iieiitlio ,in >vir«1 ab iiokort odor Z6. ^uLust ^lui-genommen, ^^rsii-ie iu äcr Verwultun»:. 7873 l.elirmülletien tllr VamLosslon >vii-d uuftlekminm!!!!. ^^eliruui t)lslu. I'uttLnbäcliova uljcs 2. I. 8t. 79.";.^ k^r/iebsrin iiu ^>vei Kindern, mit Kciuitllji» tier deutiivlwii .^siruLlic. v/elciie Kiiid^rwit-.''Llie vö^clit. Iiüt:2!t und xv^-ei /^iinmer uutr^nnit, iur lijeia-vm- pe,- 8nf! j'lrin:» l^-ru-eil li^ein, ^uLrel». t rti Z. 7^'uekv ^eutsclios brijuloin ^u ineinein xvveijüiirikün l^ulun.'. ttfkerte mit I^iclNdild und tte-dilixuNiien iilttd NU Xilirn Ilitm. ^patin. I^evLrüdiik!^ u'. k>ir. 6. xu riciNeu. 7L45 Z!vvl Ilmwvr unä Kiied» «u vermieten, ttlgvnj trL 4. <)e> 7934 i^onnie. müdltert»» Ammer an 2>vei Personen versttken. /Zentrum, ^dr. Verv. 79l4 HtÜdliertO» Tlmmor 2U vsrmle- ton. Ksivsrslca eesta 3. Vttl» Vorik». 7911 Rsln möbliertes Zimmer !!N vermieten, k^rankui^anov^ ul. 29. I. St. 79l0 Seliöav sdUvscdlosseao ^ok- null«. 2 Limmer unt! Äiesbör ziu vermieten. i^uxdi,!en5lia uÜLÄ 24. ^909 Ivel »clittno KSllwv tür V^'erk kitütte oder ^ükaxiii ktZeisnet. /u vermieten. Xdies^s in der Verv/situnx. 79?^ kuki«e. 8o«m!«v ^ttknun«. 2 ^iinmer und ««»mt Z^u- Lellör. im jVl2Ld3le>'LNvie?t2l. per ^elZtemder uli^ukelnu. ^n />ttfrul!t:n ^lek.'iuudrs'v.i cei^ta I>Ir. ti. (iescliükt. '<9?4 Wie lsnge? lv»s i»t Z!«i»r niekt ?>t«d«n»»ek«! tt»upt»aek« ist »der «rst Ikr«? »«ut 4« >ekö»Ov »»ä Betritt »»H^Vue^a» er-krwekORä. Hvea» 8!e »ieli »» kv>A«« «»tt vaä »llä« küd!«o. ?ugo»I»v. p. >GlG?»«>0ki Ul Lo. «>.».0.1.. »H»klbok I^IeLitNte«. verlÄINicll reine« (iss«enrimmer. liAlmUof^eüien iitier. ?n vermietvn. (^ünsti^e I.üLL iüf >''ul'rikkibeumte(jn-iion). /^dretise Ver>v. 79?8 Vrvlziimmerixe VlUenvtknunIl mit ijudexinuner und Ourieii. ^nfruiieii Kettejev!^ iilicu 4. I'urterre. 79ZV streut! ^eniirt. Xlwmor. retn, init I. oder IS. üu ver j^eden. 'l'stten>Z-t-!)kttv,. 19 1. -sur 7. VI«r. d«ziv. Vreiüimmvrvok. nun«, sckön. rein, nsrkettiert. per 1. ^uLUst oder i. Lttptem- ker :eu vermieten. Iniorniauc-nen erteilt der öesit^er .lÄkc^l? /«idrilvec. 8redi.^Le. nde^ Nieds, ^itriiicir. XoroSLev:^ 8. 7931 ^vblisrtes Zimmer, iier^ariett und rein, sowrt 2U vermieten. Adresse Verwaitun-l. 79?v >^llol«8tekeii6« vsms buel't 2 Limmer. OieilerxiinmLr. 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II ^ ^«»«befskri1e«niederl»>k«. ^odew»ren, 1^ons«ict>on Mein vl»n UkneeLK-KIiLNsSSLIi^r!^: 0«e> Xi-lilüsbrü-il (ö--. vrc-n-nl ^Itübeiliulchen, nun Hann Zic !nal .ein — niolk'ictN so tiu Pvlpvurri aus ein vmir Zlraus^operi'ltcn, ivie'^" 'Kübesniu saqt nichts Gott, a»is Uji'lu'dnil.) ttc>n il?tti Ivill lind mit lhin »«.'chnl. ,"^edc'nslisl'? er iim zu sich iicstellt, aisu N'ivd <'1- ja luohs au!<' nun iinlcv seinen leichten .'^)änden hi^r-noniuellen. Liebednnz hocki in einein Eessel wie ein ^>^nr>ni. nild sein k^sichk ist womöglich noch nl'lilicher. >(ils i?!.^ ^^enteinliin schon aussieht. Zeine Zchnltern n)i<'qen leise hin und her inl Takt lind Nhylhmns der Musik, «eine .^t'ildcianlien lfl^rmlick?. 'n bisichen Franz !.')>elena' lz^iben sie doch anch iin Wpferl?" Nilbesam ist schon drin. Die Oper »der Operette nlöchte er sehen, die er nicht im ^topf hat. l5r läsjt Mozart aufklingen, die ^aiiber-slöte lockt, die priichtvollc ^Leidenschaft dieses dentschesten aller .Komponisten 'lammt unter Ri'lbesauls Händen ans den Taften, ^^iebedanz sitzt ganz still, die .Hände iiber den Bauch gesaltet. Dann schreit er plötzlich: „Na also! l.^'Ntl>q! .(>ab' ich doch ßerochcn, als ich Sie ncnlich >spivlon hörto' .s)ör'ii T' atis, Nilb<'samcli«'n! Ich weisz schon genug!" Cr ist aufgesprungen. Riibesanl hat aufgehört zu spielen. Deine grossen, al»stl1)euden Ohren glälM ordeUlich vor innerer lSrregung. „Also, mein Lieber, ich glaube, ich kantl sie mit gutem Gewissen ans Ziidost-Thealer empfehlen." Ni'ibesant guckt ein bif^cheu duinni. ^eine Ohren beginneil vor Erstannen zu wackeln, was sie intnter inn, nienn sie etn>as durchaus nicht begreifen. Tic nmcheu sich daint selbständig. „Aus Lüdo-st Da.^ ist so ein kleines Polksiheatcr >in siidosten, bekannt n»egen seiner guien. soliden Theaterspielerei. Kein ansprnchs»»oslev Knnsttempes, aber ein „Mnsenstall", der seit (^)enerationen b<'ste?>t nnd deni Volke nnrk-lich gnle .^nnst siir billiges. Geld liefert. So iimtiche Theatergröße hat von dort alls ihren ?Üeg genmcht nnd sich da die ersten Sporen verdient. Man s-Pielt da Tchauspiel, Oper nn'd Operette in reicher AlM'echslnng. Liebedanz lacht. „Natürlich nicht gleich als erster kkapell-Meister, Rübesamcheil? Aber als !»i'orrepeti« tor, versteh',, Sie? Die Leute zahl'n dafür hundert Mark ini Monat. Nicht gerade viel, mein' ich, aber sie zahl'n. Und so anstrengend ist die Saäie ja auch nicht. Ich dent', si'lr Sie wär' am Eitd' — so zur praktischen Weiterbildung net lvahr? Und wo sie zum Studium das Geld branch'n! Was meinen S' dazu? Später gibt's viel, leicht eine Zulag' — ja." Ri'tbesain steht ordentlich feierlich» da. Ob feste hundert Mark ntonatlich fiir ihn ivaS siit'd! „Is'n das bestimmt, Herr Liebedannie kriegen Ae gewidmet, das versprech' i6i Ihnen." „.Haha — schreiben 5' lieber a schöne O^>eretten das ist gescheiter!" .?>undert Mark iin Monat! DaS heif,t: Iek^n Tag Mittag essen können! Das heij^t: ?!icht inehr den Lnioking, daS gnte ?iück. versetzen zlt brauchen! Das hots;t: Sich mal eine Partitur ans Stottern kaufen dinf-'n--Das 'lieißt: Lich vielleicht ein .Navier mieten können! Das heißt: Na, ,nan muft das in Nuhe iiberlcgen! Der Peter — verdammt! _der wird Augen machen! Dn lieber l^'itt! Inzwischen ist Gustl Liebedanz mit seineu paar Zeilen fertig. Zteckt sie in einen Umschlag und ü^rgibt sie Rübe'sain. „'iilHhan'n!" Tin kurzer, kräftiger .Hän>dedrnck, dann saust Fritz Rübcsam loö. Auf der -traste springt er in die erstbeste Eleftrifche, die vor- t'lb«rto,nmt, und iliertt erst nachticr, d.is >.s die fals6)e ist. sie fährt nach Tegel. Also runter und in den nächsten Bus, d<'r ivieder zurückfährt. Es ist schon nicht so emfach, mit einenl Packen von Freude ganz klar zu bleiben. Aber schließlick) konunt er doch richtig an Ort und Stelle an. Das gibt ein etwas sonderbares Wiedersehen a^nds in der Mansarde. Pe.'.'r lihl a,n Tisch und schreibt an einein Briet, di'r offensic^lich für Liesel bestilnmt ist. ist sehr »ertieft in diesen erste» Liebr-^bri"!' sei-nes Lebens, und eS ist eigentlicli aluli loe-Niger ein Liebesbrief als ein frös?sich->a 'lü-cher Bericht Äber seine Heimkohr nnd schöne Ueberraschung, die seiner liier tet hat. Innuevhiu — an, Anfang sl^lii: „Meine kleine Bruchliescl!" Und diese»i ".'in-saug liest natürlich Riibesani. a!s er, eben dnrch die Titr gekoinmen, sich iiber Peter .Hinnnelreichs Tchultcr beugt. „Aha!" lnacht er, „dahi^r bläst der Wind!" Peter hebt den Kopi. „Jawohl. Aber das gchi dich nun eigentlich eine Scheibe Scheibeilhonig an, nich! 'wahr?" l5r grinst unversämint nnd schreib! rasel, weiter. Rübesaiu steckt die .^>ände in die .^^o-sentaischeu nnd pfeift sich eins. l5r geht ein bißchen ans nnd al» und Plärrt dann: „Ich weis; was, u>as d» nicht weiset!" (5s ist der Anfang eines ^liuderspiels, d'«? die Gören hier alis den Strassen spielen. „Ich anch", sagt Peter, und setzt schwilng. voll seinen Nan,en nnter die (Epistel, „so, zugeklebt — flieg'. Briefchen, flieg!" i5r stes)t anf nnd umändert el>enfasls durch die Stnbe, .<^ände in den Tachsen. 5o l^iufen sie beide hin und l>er, wer'en sich uierkwür' dige Blicke zn, pfeifen nnd grinsen sich eins. „Nn rate doch schon, Otiatschkopp-" fnurrt RiUiesan, schliesslich. „Erstdn!" dliefrc'Iulvteur uuä kiir äis I^edslctiov vergnt^vortlicli: ^