.5« «38. Mittwoch am »tzp November »8H» '5>i, pi.s',,^..!- ^.Ii,»>," crscbeiül mit Au^iuihmc dcr Sonn- unc> Flirrtaqe. täglich. !!!!(' fostlt sa»»„t dm Vcilaqe» im (5 o !>l l'tc,! r q a!, , i ä bri g 1l il., halbjährig 5 ff. 3N fr !,!!< ssreüil^nft im qa»ic Z»,1^l,.nq in's Ha»s ii»!' halbjähiiq 30 lr. ,»,s.r ,» entricht.». Vl i t b,r Pl'st Porto, frei ic,„ ii'isiri.i l'»ter Krellzlnnio nno zMncktcr Adrsss,' !.'> '1,, halbjährig 7 st. 3« sr. — I» scrati o» ssstl'» isch»ciliqe ^ fr,. si,r drci»u>!iq.> .^ sr. (5. M. Inscrate bis 12 Zeilen so,1.n l ss. fnr 3 Mal. 50 kr. siir 2 Mal „nb 40 fr. ss.r l Mal n«jn,ch<,l!e». ^ü di's» Gll'ührc» ist nach dc>» „provism'ischc» Wlft^c vo>» <». ?lovn»l'sr 1st50 sür Inftrtil'in'stämpcl" »l'ch >0 sr. fiir einc jrd^inaligc <5i>ischc>lti!i!g binzn zn lschnfii. Amtlicher Theil. /^^uf allerhöchste Auorduuug wird für weiland Se. kaiserl. 5^oheit Marimiliau Herzog von Leuchtenberg und Fürsten von Eichstädt die 5^of-trauer vom 8. November angefangen durch zwölf Tage mit einer Abwechslung, und zwar die ersten sechs Tage. d. ist vom ». bis einschließig 13. d. Mts. die liefe, dann die leyteu sechs Tage, d. i. vom 14. bis ein-, schließig N1. d. Mts., dic mindere Trauer getragen werden. Nichtamtlicher Theil. Laibacl», !X November. Das brkannte Triester Volksblatt »ll Dmvolctlo« v. 7. d. M., eröffnet seine Spalten mit einem aus-, gedehnten Programme znr Bildung einer Filiale des Wiener Central-Vereins gegen die Thierquälerei zu Tricst, und ladet gleichzeitig die Bevölkerung jener Stadt ein, sich an diesem gemeiuuichigen Vereine, welcher sich in andern Städten, z. B. in Augsburg, Berti» , Dresden , Frankfurt , Hamburg, Hannover, Linz, ^ondo», ^inrnb^rg, Paris, Salz-, bürg, Soudersbaiisen, Zwickau und endlich anß<'r andern Städten auch in Wien des besten Erfolge erfreut, durch zahlreiche Subscriptioneu, die an verschiedeneu Orten Trust's entgegengenommen werden, zu betheiligen. Sobald eine gewisse Anzahl Mitglieder beisammen ist, wird der Filial-Vereiu für constituirt er-tlärt und der Tag bestimmt, an welchem zur Wahl des Comites und zur Ernennung deS Präsidenten und des Secretärs geschritten wird; welchcS Ergebniß sodann dem Central-Vereine zu Wien vorgelegt wird. Als Mitglied km Laufe deS Jahres-schou gegen 90<)0 Kisteln Stahl gesandt hat; Belgien Fensterglas und Nagel unaufhörlich und in immer größerer Meuge uicht nur nach Triest, sondern nach der ganzen Levante sendet, und die böhmischen Glasfabriken nach ihrem eigenen Geständnisse nicht mehr concnrriren können (ohne sich die Erfindung der Neuzeit, „Kohlengasfeuerung," statt des Ver-branchs kostspieliger Holzkohlen anzueigueu), kommt jel)t auch vou New-York ^. Maria (am Itt. October abgesegelt) eiue Ladung von li^.000 Stück eichener Faßdanben. Es lst dieß ein neuer Fall, der für unsere Nachbarstadt Fiumc von besonderem Interesse sein dürfte. Artikel, wie Stahl, Glas, Nagel, Faßdauben, welche wir sonst als Ausfuhrartikel betrachten, erscheiuen jeyt uuter uuseren Einfuhren. Diese Thatsache ist wohl geeignet, so manche Rüge zu entkräften , welche im Inlands über den angeblichen Mangel an UuterstülMg laut wird, mit dem der Erporthandel auf hiesigem Platze kämpfen soll. (Tr. Z.) Triest, ft. November. Die „Triester Zeitung" theilt uuter Auderm folgende neueste Nachrichte u aus der Levaute mittelst des Lloyd-dampfers „Asia" mit: In politischer Bezichung bringt uns die leßte, l'is zum :^0. v. M. reichelide Post aus ^onstanlino-pel, keine Veräüdernug. D,e Finanzfrage se^t dort alle Triebfedern iu Bewegung. Geld ist das Losungswort. Das Natiouala'uleheu nimmt den besten Fortgang. Mehr als 160 Millionen sind bereits gezeichnet, und grösitentheils eingezahlt. WaS au Barschaft aufzutrllbeu ist, geht nach Frankreich oder England. Auch Abbas Pascha hat sich wieder als getreuer Vasall erwieseu. uud 300.000 Pf. Sterling in 30 Tagen zahlbar auf Londou angewiesen. Abdullah Bey wurde dahiu entsendet, um die nöthigen Auordnuugen persönlich zu treffen. Von saumseligen Zahlern werden die Forderungen der Pforce mit Strenge eingetrieben. Der armenische Seraf Djeza'irli, der Zollpächter, welcher dem Staate mehr als 60 Millionen Piaster schnldet, ist, da er keine ordentliche Nechnuug ablegen konnte und nicht zahlen wollte, verhaftet und seine sämmtlichen Paläste uud uubeweglicheu Güter sind mit Beschlag belegt. Gleichzeitig hat die Pforte deu Beschluß gefaßt, die Zollämter wieder für ihre eigene Nechnuug verwalten zu lassen. Hadschi Hussa.n Effendi wurde zum Zolldirector in Coustautiuopel, Redschib Effeudi in gleicher Eigeuschaft iu Galata ernannt. Leyterer hat folgende Verorduuug erlasseu: 1) Jeder Kaufmanu, oder auch sonst eiue andere Persou, welche vou uuu an Waren oder andere Gegenstände von dem Zollamte reclamirt, ist verpflichtet, dem hiezn befugteu Beamten ein Manifest oder eiu genaues Verzeichuiß der reclamlrten Gegenstände mit bestimmter Angabe der Menge und Beschaffenheit derselben zu überreichen. 2) Icder muß sich gleich beim Eiutritte iu das Zollamt in zwei offene Register, eines für die tarisirten und ei-neS für die uicht tarifirten Gegenstände, einschreiben , um uach der Reihe die rcclannrten Waren iu Empfaug zu uehmeu. Diese Verorduuug soll deu bisherige» Uuregelmäßigkeiten und Begünstigungen einzelner Kaufleute ein Ziel seyen. Gleichzeitig wird in Erinnerung gebracht, daß daS Zollamt berechtigt sei, für jeden im Manifeste nicht reclamirten Gegen, stand die doppelte Zollgebühr zu erheben. — Wal)-, rend der verflossenen Woche wurde Oonstantmopel wieder von einem Brande heimgesucht. Das Feuer brach am 25l. Oct. im schlechtesten Theile von Galata aus, und da die Löschaustalten sich in den engen Straßen nicht entwickeln konnten, brannten 230 Häuser und Buden nieder, ehe man des Feuers Meister werden konnte. Am 27. wurden in Phamatia trotz der schleunigen Hilfe 11 Häuser ein Raub der Flammen. — Graf Bacciocchi ist an Bord des frau» zösischen Stationsdampfers „Ajaccio" in Constant«, uopel eingetroffen. Er hatte sich von Seite der Pforte der zuvorkommendsten Aufnahme zu erfreue». Der Großherr empfiug ihu in besonderer Audienz, und Fuad Effendi wie Herr Lavalette, wechselten ihm zu Ehren mit Diners ab. Am 31. Oct. sollte er in Begleitung des für Paris bestimmten türkischen Gesandten Vely Pascha uud dessen GesaudtschaftSpersonalS an Bord des „Magellan" nach Marseille abgehen. — Major Williams, englischer Eommissar bei der türkisch-persischen Gränzbestimmung, ist an Bord des „Levante" in Trapezunt eingetroffen. — Das „Journal de Con, stantinople" sagt. daß die europäischen Zeitungen, namentlich das „Iourl'.al des Debats" falsch unterriclv tet seien, wenn sie die syrischen Zustände als mißlich für die Türkei darstellen; weit entfernt dem Aufstaude nicht gewachsen zu sein, habe die Regierung vielmehr eittschietene Vortheile über die Rebellen davon getragen, die hoffentlich bald ganz zn Paaren getrieben seiu werden. Wien, 7. November. Der unterm 1«. August d. I. km.dgemachle, auf acht Jahre giltige Vertrag, über die Gleichstelluug der päpstlichen nnd r,Mche„ Flagge, welche zwischen der päpstlichen und kaiserlich russischen Negieruug am 6. Juli iu Form einer Mi-uisterial-Erkläruug vereinbart worden ist, enthält folgende wesentliche Bestimmungen, von deren Giltigkeit jedoch der Fischfang und die Küstenschifffahrt ausgeschlossen bleiben, welche die beiden vertragenden Theile ihren eigeueu Schissen vorbehielten. Die beiderseitigen Schiffe werden in den Häfen der contrahirenden Staaten bei der Einfahrt, dem Aufeuthalte daselbst und beim Auslaufen auS denselben, auf gleichem Fuß mit den nationalen Fahrzeugen behandelt, bezüglich sowohl auf die Hafen- und Schifffahrt- als jeve audere Gebühr, mögen nun diese Schiffe beladeu oder in Ballast ein- und anslaufen. __ Dieselben können Waren uud HaudelSgegenstände jeder Art und Herknnft, deren Ein« und Ausfuhr in dem anderen Staate gesetzlich verstattet ist, in die Häfen desselben einführen, von dort ausführen oder daselbst einlagern, ohne dafür anderen oder höheren Abgaben als die nationalen Schiffe zn unterliegen. — Beide vorbenannte Stipulatiouen gelten in ihrer ganzen A»s; dchiinug für die beiderseitigen Schiffe und deren Ladungen , ob nun dieselben aus eillheimischn, oder fremden Häfen kommen, ob sie unmittelbar nach ihrem Staate oder nach irgend einem andern Laube ihre Richtung nehmen, derart, daß hinsichtlich der Schifffahrt- wie der Zollgebühren, bei der directrn sowohl als indirecten Schifffahrt, finde»hm kein Un, terschied zwischen den russischen und den päpstlichen Schiffen bestehen wird. — Auf Grund der deu russischen Schiffen in den Häfen des Kirchenstaates gewährten vollständigen Gegenseitigkeit haben die Be. stimmungen deS Ukas vom ll). Juni 1843 (lxtref-send eine Tonnengebühr vou 1 Eilberrubel pr. Lass und eine Zutali von k0"/<, zu den Zollgebühren fnr die Handelsschiffe jener Münder, welche zn her russischen 11tt2 Flagge nicht in Neciprocitäts-Verhältnissen stehen) keinerlei Anwendung auf die unter päpstlicher Flagge fahrenden Schiffe und ihre Ladungen. Jedes Schiff der beiden vertragenden Theile, welches erwiesener Maßen durch Unwetter oder sonst ein Ereignisi genöthigt, in einem Hafen des anderen Staates Zuflucht suchet, wird dort in jeder Beziehung dem nationalen Fahrzeuge gleich behandelt, welches sich in ahnlicher Lage befände; jedoch darf es daselbst weder irgend welche Handelsoperation vornehmen, noch seinen Aufenthalt über die bezüglich nöthige Zeit ausdehnen. Im Falle der Schiffseigner iu der Nothlage wäre, einen Theil seiner Ladnng zur Bestreitung der erlaufenden Auslagen zu veräußern, muß er sich den am betreffenden Orte dießfalls geltenden Vorschriften fügen. — Wenn eines der beidertheiligen Fahrzeuge an den Küsten des anderen Staates Schiffbruch leidet oder sonst Schaden nimmt, wird dem Schiffe und allen an Bord desselben befindlichen Personen der gleiche Beistand und Schuß, wie den nationalen Fahrzeugen in solchem Falle gewährt. Das verunglückte Schiff, die Waren oder anderen Effecten, welche es barg, oder deren Erlös, wenn diese Gegenstände bereits verkauft waren, werden den betreffenden Eigenthümern oder ihren Bevollmächtigten, wofern sie sich melden, 18 Monate nach erlittenem Schissbruch und gegen Entrichtung einer, auch für die einbeimischen ' Schiffe geltenden Bergungsgebühr zurückgestellt. Die geretteten Waren unterliegen keinem weiteren Zolle, wiebald sie nicht zum Verbrauche kommen. * Die Zusammenstellung der anS den Kronlän-dern gelieferten Hanptübersichten über die im Milit. Jahre 1849 Getrauten, Gebornen und Gestorbenen ergab folgende bemerkenswerthe statistische Daten: Getraut wurden in sämmtlichen österreichischen Provinzen in jenem Jahre.....201.081 Geboren wurdeu.......691.877 Gestorben sind.......«10.829 In Vergleichung zu den Uebersichten des vorhergegangenen Jahres 1848 zeigt sich die Summe der Getrauten gegen daS I. 1848 größer um . 8363 Die Zahl der Geburteu überstieg die des Jahres 1848 um . . . . . . .120.199 Die Zahl der Verstorbenen stellte sich ge-gegen das Jahr 1848 geringer um. . 111.098 Die Zahl der ehelichen Geburten vermehrte sich gegen das Jahr 1848 um . . 108.169 die der unehelichen um .... 12.030 Bei den epidemischen Krankheiten zeigt sich gegen das Vorjahr eine Verminderung an Sterbfallen um.....!>8.12l Die meisten epidemischen Krankheiten ergaben sich in Galizien, wo denselben . . 30.Ü62 Opfer fielen; doch zeigt sich auch in diesem Kronlande gegen das Vorjahr eine Verminderung von..........94.949 Die Zahl der Selbstmorde belief sich im Jahre 1849 auf........ 726 und hat sich gegen das Vorjahr vermindert um......... 126 Das Verhältniß der Geburteu zu den Sterbefällen ist im I. 1849 wie 100 zu 88, während sich selbes im Vorjahre wie 100 zu 126 beziffert hat. Dieses für den Zuwachs der Population sprechende Resultat beruht auf dem Umstaude, daß im Ganzen im Jahre 1849 um 81.148 mehr Menschen geboren wurden als gestorben sind, wovon insbesondere auf Böhmen 66.03^, und auf Galizien 17.384 entfallen. Wien, 9. November. Se. Majestät Kaiser Ferdinand erkrankten am 26. v. M. zu Reichstadt an einem Fieber, in dessen Verlaufe sich am zweiten Tage eine mit Geschwulst und Schmerz ver-buudeue Nöthe am linken Fuße zeigte. Am 2. d. M. nahm man in der Gegend des äußeren Knöchels eine beginnende Eiterung wahr; am 4. d. M. bildeten sich auch am Fußrückeu und unterhalb des Knöchels Abscesse. Die eiternden Stellen wurden nach und nach geöffnet, worauf die eutzündlichen Erscheinungen bedeutend abnahmen. Das Fußgelenk lst frei und beweglich; Senkungeu sind nicht vorhanden. Nach den leyten Berichten ist eine bemerkbare Besserung und Hoffnung auf baldige Wiederherstel-luug des hohen Kranken eingetreten. Vriinn, 6. November. Gemäß der von dcn bischöflichen Konsistorien zu Olmül) nnd Brunn der k. k. Landesschnlbehörde vorgelegten Berichte über den Zustand der katholischen Volksschulen in der Markgrafschaft Mähreu für das Jahr 18!i1 hat es nicht an edlen Schnlfrennden gefehlt, die dem lobenswür-digsten Zwecke ein Opfer zu bringen bereit waren, sondern es haben sich wieder mehrere Individnen und Körperschaften durch edelmüthige Handlungen als besondere Beförderer des VolksschnlwesenS bemerkbar gemacht, welche im Interesse der Humanität von der „Brunn, Z." zur Kenntniß gebracht werden. Prag, 6. November. Nach den zuletzt hier eingelangten Nachrichten befindet sich Se. Majestät der Kaiser Ferdinand im Allgemeinen wohler, das Fieber hat abgenommen. Ivhannesberg, 4. November. Die Bessernng im Befinden Sr. Eminenz des Herrn Cardinal-Fürst-bischofs Freiherrn v. Diepenbrock schreitet sichtlich fort. Von ärztlicher Seite ist eine vollständige Wiederherstellung des hochw. Kranken in Aussicht gestellt. Venedig, l!. November. Venedig, sagt der »in!i(x>« ist suspendirt worden. Beul s ch l a n d. Verlin, tt. November. Die Kammern sollen am 29. eröffnet werden. Von Oppositionsmitglttdern wiid namentlich die Wahl Heinrich von Arni'ms vermißt. Mehrere frühere Centrnmsmitglieder haben die Wahl abgelehnt, znnächst die Führer von Vodel-schwingh uud Geppert. Dieß Beispiel ist von Mitgliedern der Partei mehrfach nachgeahmt worden, eben so haben mehrere höhere Beamte, vom Hrn. von Ladenberg ist dieß schon bekannt, wie Präsident Kühlwetter, und wie man sagt, auch der Polizeipräsident v. Hinkeldey, die Annahme von Mandaten abgelehnt. Hr. Camphansen ist durch „Familienpfiichten" abgehalten, die W.chl anzunehmen. — Die „Neue P. Ztg." hört, daß der Zollvertrag zwischen Preußen und Vrauuschweig abgeschlossen sei. Die Minister der thüringen'scheu Staaten würden am 8. d. M. zu einer Berathung über den vou der preuß. Negieruug vorgelegte» Zottvertrags-eutwurf in Weimar zusammentreten. Das „C. V." meint, daß die jetzige Sachlage den Hoffnungen auf die Velebuug der diplomatischen Verhandluugen in der Zottfrage leicht einigen Erfolg versprechen möchte. Griechenland Athen, 1. November. Die Stürme ziehen wie Seuchen in der Welt herum. Während wir allenthalben vou den Verheerungen lesen und uus glücklich schäyen, bei unserer meerumschkmgenrn Lage der Wuth der Elemeute seit undenklichen Zeiten entronnen zu sein. überfallt uns iu der Nacht vom 26. anf den 27. October plöylich ein Süd-Ost-Sturm, der im kleinen Kreise, wo er tobte, fürchterliche Verheerungen anrichtete. Der Sturm dauerte von 8'^ —10'/2 Uhr Abends. Es war unklar, ob ein Erdbeben den Orcan begleitete oder nicht. Die Häuser bebteu und zitterten zwar, olympische Säulen stürzten ein und Schiffe versanken oder wurden anf das Land geschlendert wie taube Nüsse. Allein dlesi mag auch nur die Wirkung des stoßweise wüthenden OrcaneS gewesen seiu. Die aufgehende Sonne belenchtete die Verheerungen der Nacht, die sich anf die Stadt Athen, ihren nächste» Umkreis und auf Pyräus beschränkten. Alle Bäume in nnd um der Stadt, die vou einiger Größe waren, Pappeln, Platanen, tausendjährige Cypressen entwur- zelte oder zerbrach der Orcan, im k. Nesidenzgarten allein belauft sich die Zahl der entwurzelten Bäume anf 1200 Stücke. Kirchen und Häuser wurden der Dachung beraubt, große Zmkplatteu anf den Dächern wie Papier aufgerollt. Eine der westlichen Sänlen des Inpitertempelö liegt in majestätischer Rnhe hingestreckt am Fnße ihrer Schwestern — zwei Sänlen des Erechtheums anf der Acropolis stürzten in Trüm-meru zusammen. Der Hafen von Pyräns bot einen entsetzlichen Anblick dar. Schiffe mit Ladungen waren versunken, andere auf's Land geworfen, Hnnderte von kleinen Fahrzeugen schwammen zertrümmert nmher; die griechische Corvette „Lodovico" war in Gefahr, zertrümmert zn werden, und verlor bei den Anstrengungen znr Rettung einen Offizier und mehrere Matrosen. Alle Schiffe waren ankerlos, eine Beute des Sturmes. Die griechische Korvette „Amalia" kam zur selben Stunde von Nanplia nnd »rar nicht im Stande, im Hafen von Pyräus einzulaufen. Der Sturm ergriff ihr Segelwerk und schleuderte sie enlmastet anf ein kleines Eiland nahe bei Salamis: Zwei Matrosen verloren dabei das Leben. Das Schiff hatte mehrere Frauen und Kinder und das Feuerwerk an Bord, welches znr Feier der Anknnft Sr. Maj, des Königs veranstaltet werden sollte. Frauen und Kinder wurdeu alle durch einen einzigen Matrosen gerettet, der sie ans dem Schiffe auf seinen Schultern au's Land brachte ! In Syra soll der Sturm gar nicht im Hafen gewüthet haben, aber doch in der anf dem Berge gelegenen Altstadt hart empfunden worden sein. 9ws Patras lanten die Nachrichten günstig, ans Malta aber sehr schlimm; eine bedeutende Anzahl von Schiffen soll dort zn Grlinde gegangen seiu. — Auf Aegina nnd nordlich »on Athen in Kephissia sind Tausende von uralten Oelbanmen niedergeschmettert! — Die französische Marine zeichnete sich bei diesen unerhörten Unfällen in Pyräus rühmlich aus. Sie bemühte sich den folgenden Tag zu retten, was zu retten war, und als sie im Hafen selbst anfgeränmt hatte, begab sich der Admiral, Herr Defoss^es, mit seinem Admiralschiff „Pandora" nach Salamis, um dort die verunglückte „Amalie" wenigstens wieder in'S Wasser zn bringen. Nach den Berichten, welche der griechische Marineminister abstattete, soll das Schiff wieder herstellbar sein. Der Capitän der „Amalie" «st bereits vor Gericht gestellt; er macht als Grnnd seines Unglücks geltend, daß ein specieller Befehl des Marine-ministerS ihm deu Auftrag ertheilt habe, iu Hydra zu landen, und ein Paar Familien dort einzunehmen. Dieß habe ihm einen Zeitverlust von mehreren Etun-deu verursacht, ohne welchen er vor dem Slnrm im Piräns eingelaufen wäre. — Die Nachrichten über die Verheerungen häufen sich stündlich. Der Sturm hat sich nicht so örtlich begränzt, wie es Anfangs den Anschein hatte. In Astros ist ein königlicher Kntter und viele kleine Schisse zu Grunde gegangen. Vom Cap Mataban herauf an der östlichen Küste Moreas bls Piräus und von da über Theben, Lica-dien und Zeutun uach der Länge des euböischen Golfes sind schreckeuerregrnde Nachrichten eingelaufen. — Es war ein Süd-Ost-Orcan, der allmälig iu Südwest umschlug und beinahe mit Nord-West endete. — Der Lloyddampfer „Lodooico," welcher am 26. Abends um 6 Uhr beim Beginn des Regens aus dem Hafen von Pyräus auolief, um nach Syra zu gehen, kämpfte, anf der Höhe vom Cap Suninm 4 Stunden lang mit Ungewitter und Orcan, kam aber unbeschädigt in Syra und Donnerstag in Pyräns wieder an. (Der am 3, iu Syra angekommene begegnete dem Dampfer „Otto" mit dem Könige.) (Tr. Ztg-) Telegraphische Depesche vom Herrn Stalthalter von Venedig a" Se. Ercell. den Herru Minister des I"""'" '" ^'"'. Venediq, 7. November. II- k- Hohe.ttn der Großfürst Thronfolger und dessen durch aucht.gste Ge-malin sind um 3 Ubr '" Mmnteu Nachmittags im besteu Wohlsein hier eingetroffen, und iu dem auf allerhöchsten Befehl wett gestellten kaiserl. Palaste abgestiegen. In Begleitung der hohen Reisenden befinden sich Se. k- Hoh. der Prinz von Württemberg mit Gemahlin und Se. k. Hoheit der Prinz von Hessen. IIV3 A « f l, l i ck. S c» n n e t t. Es drckt dic Nacht in fticrlichrr Stille Dic iniidc Nc!t mit ihrcm St^viicüschicitt', Im Dcülciütglaiiz sprnh'n stviur El'UNl» Flinr In rw'^r Iug,'»dpracht und uücrnnss'xcl Füll»'. Entrückt dcs Llbciic« nichtign» Gnvühlc, , Ali Sph.irlii^Hal'Ml'üic d»-r biinüi^slcl,!-, Schwingt himnui^in sich kühn b.r Gnsi '»>d ftsln- Sprcngt — f.'ssM'S — d>>r Zcit, dcs Nailm.^ Hüll.', Na^' zirht so mächtig ihn nach jc'm, Nrnm? W^ ft'll dicß Sshncn, schmcrzlich - süß.' V.l'c», — Der ftuchtc Vlick, — wc»,' sncht cr in dm Stcnun? : Dr»' Hn-zliw hsisi!» Dra»!i, drr ims glgcl'm. Wl> f^'init' d^r »^'tt.ütstamiütc' Gcist verln-inn, Gcstimmt, im All unsterblich mist zu lcbcn?! I. P, Aus den Höhlen des Karst. Von Dr. Adolph Schmidt, (Fortsetzung.) <^ch kann diese Gelegenheit nicht vorüber geben lassen, ohne zn bemerken, daß ich das slovenische Landvolk in Kram durchaus n»r von der besten Seite kennen lernte; eS ist ein äußerst gutmüthiger, ehrlicher, gefälliger, ja selbst uneigennüyiger Menschenschlag, und wenn die Leute sehen, daß man Interesse an ihnen und ihrem Lande nimmt, welches sie über Alles lieben, so sind sie zn Allem bereit. Namentlich erfreute es mich sehr, viele denkende Landwirthe kennen zu lernen, denen nur der allgemeine ncrvus l^rum fehlt, größeres Capital. In keinem Lande darf man so wenig, wie in Krain, die Bevölkerung nach der Staffage der Poststraße beurtheilen. Das unselige Fuhrwerk des Frachtverkehrs hat den Bauer fast durchaus demoralisirt; Weib und Kind darbt daheim, indeß er mit seinem elenden Gespann ein Paar Kisten oder Fässer schleppt, fti„e F^ldwirthschaft vernachlässigt, nild dennoch »ichtS erwirbt. Von der Eri>ff-nung der Eisenbahn hofft man daö Aufhören dieser Frachterei, die nur als Thierquälerei sich darstellt, und Wiederbelebung der Landwirthschaft längs der Poststraße. Um 10 Uhr also kam die erste Parthie fremder Besucher. Gewöhnlich besncken die Grotte täglich drei bis vier, sogar sechs Partbien, deren manche bis 40 nnd 1.'» Personen zählt. Die Eilwägen kommen nämlich in der Nacht au, da bleiben Viele nnd besuchen Morgens die Grotte. Die zweite Eillvagen-tour trifft Mittags ein. da bleiben wieder Neisende, gehen nach Tische in die Grotte und in der Nacht dann mit dem Eilwagen weiter. Gut die Hälfte der Reisenden sind Engländer, der Besuch ist jährlich im Zunehmen, und im Monat September d. I. werden wohl an 6—700 Menschen die Grotte besucht haben, denn die Frequenz der ersten Hälfte stieg schon auf Dreihundert. Um 6 Uhr Morgens kochte ich mit aller Vir> tuosität eines alten Touristen nns eine Chocolade, die von meinem Schebenik auch volle Würdigung erhielt. Eigenthümlich ist es aber, daß ich überhaupt fand, wie in der Höhlenwelt Appetit und Dnrst sich ver-MMdert; lcptereö erlärt sich allerdings durch die frischende Kühle, in der man sich stets befindet. Auch erwähne ich beiläufig, daß man in der Adelsberger Grotte kein Feuer anzünde» darf; bei dem kaum Merkbaren Luft;nge in derselben, lagert der Ranch ungewöhnlich lauge nnd wird namentlich in den niede« ren Parthien der Höhle sehr lästig. Aus demselben Grunde ist es mit Necht verboten, bengalisches Fener abzubrennen. Nachmittags um ^ Uhr kam richtig die zweite Parhie, eine Gesellschaft von zehn Norddeutschen mit Damen, welche den Weg auf den Ealparienberg „z^ scheuten, «no ganz entzückt von demselben zurückkamen. Ich hatte bei dirser Gelegenheit ein ganz ei-genes, reizend schönes Schauspiel. Mein Standpunct war, wie erwähnt, unweit des Ortes, wo der Calva-rienberg mit seinen tausend Säulen emporsteigt; die Feuilleton. Gesellschaft ließ nnn den Gipfel desselben — wie es gewöhnlich geschieht, beleuchten, nnd ich ging zufällig von meinem Standorte einige Schritte weit in das Dunkel gegen den Berg — der Anblick des beleuchteten (192 F„ß hohen) Gipfels war feenhaft! Ueberhaupt gibt es in nnsereu Höhlen Lichtef-fecte, die hinreißend schön sind, leider verstehen sich die Führer aber gar nicht darauf, nnd bei der Eile der meisten Reisenden hüben sie nicht einmal Zeit genug. Eine Hauptsache ist es. die Führer mit den Gruben-lichfen! fünf bis sechs Schritte weit vor sich hergehen zu lassen, aber gewönulich hält man sich dicht hinler ihnen, und wird durch die Lichter dann so geblendet, daß man nur die Hälfte der Umgebung sieht. Die Ioha n n sgr o t te ist ein Seilengang der Adelsberger Grotte, welche Se. kaiserliche Hoheic Erzherzog Johann znerst nach der Eröffnung betrat, nnd welche mtt einem Gitterthore verschlossen ist. Den Schlüssel bewahrt der jeweilige Bezirkohauptman», nud nur höheren Slandespersonen oder Fachgelehrten wird der Zutritt iu die Grotte gestattet, überdieß geht ein Vcamter mit, um die Führer zu überwache». Nicht einmal Grubenllchter dürfen in der Johannes-grölte gebrannt werden, sondern nur Kerzen, um die Stalactiten durch den Dampf nicht zn schwärzen. Hier sieht man denn anch die Tropfsteinbildungen in ihrer vollen Reinheit, und viele Parthien sind wirk« lich überaus reizend, aber anch hier die schönsten Stellen die entferntesten. Besonders schön sind mehrere Festons von rothen, Korallen ähnlichen, zarten Röhren auf weißem Grunde. Das über allen Ver» gleich schönste Bild der Iohanusgrotte, und somit das Schönste in der ganzen Adelsbergcr Grotte, entdeckte ich aber gelegentlich meiner meteorologischen Wache auf meinem leyten Gange in jene, Mittwoch den 16. September Abends. Kaum eine Viertelstunde vom Eingang der Iohannsgrotte einwartS stieg ich nnr wenige Schritte von dem gebahnten Wege rechcs abwärtü in eine Vertiefung, nach Insecten zn »pähen, und erblickte da plö»'lich hi.uer einer mächt!» gen Sänle ober mir eine» Vorhang herabhänge» in einer Ausdehnung von fast tt Fuß, gegen 2 Fliß an der breitesten Stelle breit, und von einer so reinen, glänzenden Weise, und zugleich so dünn, in den leichtesten, graziösesten Falten geschwungen, daß wirklich das beschreibende Wort hinter der Schönheit deS V>l-deS zurückbleibt. Ungemein zarte Orangestreifen bilden am unteren Rande eine Bordüre. Keiner der Führer kannte diesen Borhang, als ich sie darum befragte, und dcr junge Schebenik, mein Begleiter, lst also der einzige, der ihn aufzufinden weiß, er wird auch den künftigen Besuchern deßhalb beigegcben werden. Dieser einfache Mensch war selbst ganz entzückt von diesem reizenden Schanspiele, mit abgezogenem Hnte betrachtete er dasselbe? Ich aber finde den schönsten Lohn meiner Höh-lenstudien darin, daß es mir vergönnt war, in der anscheinend so durchaus bekaunten und erforschte,, Adelsberger Grotte daö unmuthigste Bild aus Allen zuerst gefunden zu haben. Vollmalender von ,„. A. Iarisch. Wichtiger als jedes andere Volksbnch. ist ein Volkskalender; denn während man ersteres nach einmaligem Durchblättern bei Seite legt, ist legerer der stete Begleiter durch das ganze Jahr, und ln mancher geschäftolosen Stnnde wird er znr Hand genommen. Ein Volkokalender repräsentirt so ganz das n>i,.(x>,-l> ,.i,l« <,„,^ ^ ^^^ hat man in neuerer Zeit so großen Werth auf die Kalender gelegt. Viel geschieht durch das Kalenderweseu zur Velehrnng des Verstandes, zur Förderung irdischer Interessen, znr Erheiterung — aber weniger znr Erbauung des Herzens, zur Nahrung des religiösen Sin-! nes, zur Förderung des Glaubens. Wie erfreulich ^ war daher die Erscheinung deS ersten Jahrganges deS ^ „Illnstrirten katholischen VolkskalenderS" für 1862. vom Weltpliester I),-. A. Iarisch, welcher im vo- rigen Jahre erst Mitte December erschien, nnd wovon nn-hr als «000 Eremplare in fnrzer Zeit al'grseßt wurdcu. — Der zweite Jahrgang für 1863, 170 Seiten, mit '>1 sehr schönen Holzschnitten, Preis „ur 30 kr. EM., ist bereits erschienen, nnd bei Klein-mayr el Bamberg in Laibach zu haben. Der Inhalt ist erbanend llnd inleressant. An Biographien der Heiligen auf alle Tage des Jahres, nnd knrze Betrachtnngen auf die Feste deS Kirchenjahres reihen sich Gedichte nnd die Lebensbeschreibungen der heil. Apostel. Die zehn Gebote Gottes werden in frommen Erzählungen vorgeführt, denen Episoden ans dem Leben des Papstes Pins Vll. mit dem Kaiser Napoleon folgen. — Knrz, kieser Kalender ist in jeder Beziehung der „erste illustrirte kalboli-sche Volkskalender", welcher in Oesterreich bisher er-! schienen ist, nnd sollte seines reiche», religiöse», belehrenden und erbanenden Inhaltes, seiner gläubigen Tendenz wegen in keinem katholischen Hanse fehlen, dessen Anschaffnng überdieß durch den geringen Preis Allen ermöglichet wird. M i s c e l l e n (Nrliqniel, von Noah nnd Ulysses.) Por Kurzem schwamm die Ente durch die Zeitunge,,, daß man bei Gibraltar »» einer (5ocosnuß einen Bri!»'m>,-l<^, ihi;2. Druck und Verlag von I. v. Kleiumayr und F. Vamberg in Laibach. Telegraphischer (Tours«Bericht V^b»>SMatspapiere vom 9. November 1852, Vtaatsschulbvtrschrelf'ülMn <>l 5 v<5t. (!» «M.) !>4 v'i- «>....... »««^tto .. « V2 ,. ., 8^ V2 Darlehen mit Verlosung v.J. l8:j9, für 2.,l) ü. l:j«i')/« für K)»fi. ° Hiitts ssnlthell bittern ^. ....... 3^ l/2 .^ ,' dttto !,.^„^! l.ltt«lM b. <'^ ..N^". '^'^ «>9l/2 "^ Lombard. AvKhm ^ . . ,. . .' . . . ' 102 t/2 ^ -'' ! B> V. M. >"^Äetl«n der Kaiser Ferdinand«-Nordbahn' ' ^!'js?^,D tooo st. (5. M . ... . . ^ HLMj, st.'ulz. M. >,^, Wien der österr. Douau-DH»M'!schifffahH llz; N^'ÜU'< ' ' / zu 500 ff. C, M. . . . . . ,/^M..^F.in E.M,, Wechsel - (i^urs voin 9. November l^52. «»ufterdam, sür lUN THale^unant.Nthl, >«! l/2 Pf.^ 2Muuat. «ugsl'urg. sür ,NN G>,,dn>(§>n., Ä»!d. , lö 3/^ Vf.., „M . Franssurt a.M., (fur i'iasi. sndo, Vcv ) . ^. ll^ ^ ., ^<, «i»s-Wli<)r. i!»2ii !/l st. F» 5, Bf. 3 Mvnat Oenua, sür 300 neue Picmuut. Lirc, Giild, l!l7, l/2 G. 2 Monat. -"'^ Hao'burq, ji.r !«»<» Ty.i!er Bmnv. Rlh!, 17! (h. « Moü.n, ,,^jvvn>o, sin 300 Toscamscht Lire. O»!d, l >3 G. i M>'!,cn. London, für l Pfund Skrli», Guldc« ! ^«4/2 ^ Monat' lvlallanb, für300Orslcrleich. kire, Gu5 l/2 2 2»ion> t, Paris, für 300 Fra»f.il . . ^'üld. 1^6 l/^ Vf. 2Ml»>!i. 'Äiu^Dol^md Silber-V^rst vo'»»l'^"N^^ ilM. Kais. Münz.Dilc^ft «qio^ . . . . '^" li^^^N^^g'^ . Souveraiusd'or's ,' sZ)s Iii's - Itts^«^ ^l?'!^««^ ! '' Z. 15.^. (3^^ .^^,^. 5024. Kundmachung. Am l:i. d. M. Vormittags um !) Uhr wird hieramts dic Licitation zur Verpachtung der bci-den städtischen Cisgruben , nächst dem Jahrmarkt-. Platze und im Garten des Civilspitales, auf ein oder mehrere Jahre vorgenommen, wozu Unternehmungslustige eingeladen werden. Stadtmagistrat ^aibach^am 2. November 1852/ 'Z^I'560/''WlU(! ckkn sUjü'ln'.U» ö^C HU ,2774. l^ Bezugnehmend auf das dicßgerichtliche, in der Erecutionsführung des Hcrrn Michael Schusterschitz vun Laidach, durch Hrn. Dr. Wurzdach wiver Blas Kastellitz zu Weuzhe etlasscne Edict vom Il.Mai !852, Z. 4<>w, wird den Kausiustigen bekannt ge. macht, daß die Fcilbietungs »Termine neuerlich auf den 16. December d. I., auf den l7. Jänner und den ll). Fl'druar k. I. in loco des (^xeclitcn mit dcm flühern Aüh^nge bestimmt wurden, K. K. Bezirksgericht Umgebung ilaibach am 24. October !852. ^ M k. k. Bezirksrichter: ^6 Äl'Heinricher. Von den. k5k! ^zHM^i^LMckk^Aec. tion wird bekannt gegeben, daß am l 5. und 29. November d. I,, jedesnial um l0 Uhr VormitlagZ in der Gerichtt'kanzlei die Feill'ietnng von Fährnis' s^l»! upd Mecley GMt siuden wird, und daß die zur Veräußerung kommenden Gegenstände bn der ersten Feilbietung nur um oder über den Schätzungs. werth pr. 7 si. 40 kr, bei der zweiten aber auch unter demselben werden hintangegeben werden. Laidach den 28. October ls52. .».Vom k. k. Bezirksgerichte Neisniz wird bekannt gemacht: Es sei in die exec. Feildietung der, dem Matl)ias Benzhma von Traunik gehörigen, im vor-bestandenen Grundduche der Herrschaft Ncifniz 5»l> Urb. Fol. !298 verkommenden Realität zu Traunik (Z. Nr. 29, weqcn dem Eduard Scherko von Zirk" nitz schuldige!, ll6 si. l:. », c^. gcwilligct, und zu deren Vornahme die T.igfal)ltn, au'i den 20. No^ vembcr, 20. December «852 und !9.Jänner !85ll im Orte der Realität mit dem Beisatze angeordnet worden, diiß die Realität bei der dritten Taqf^drt auch u»ter dein Schätzungswerthe von l>77 si. 40 kr. hintangegcben wird. Der Gruüdl'llchZertract, d,,s Echätzungsprotocoll und dieLicitationsbedingnisse können hiergerichtßi ein. gesehen werdm. ^u<,^i 3leifl>iz am l.?. October l852. ,)l»l> Z. l55i. (3) , / ' ' . - , ,,'^ In der Theatergasse Haus-Nr. 19, vl^'il-v!^ dem Rösselwirthe, ist das edenerdige Verkaufsgcwölbe stündlich zu vergeben. Anzufragen alldort edenerdig links. "!" ?.-^:»V''Vrtt8^ßn Lotterie für die ^ ^MI^ l:7^^i^ ..... G'tW.n duna des I^N'-MiMr,Dospita1es^u Carlsbad, ....... ^«.W Gunsten der LoMMer, die als Gewinne bestimmten IVM^ Mpck „Mstlich, Windischgrch - Lale .li^ ^l(i <2ttu iiiwlzu^ßinhömV N6 '^!Ä« (zz z,,), ^^^ h^^. ^ Harem Geldt'^l . '" I7IHW5/I^,()<)Q..,,M Gonventions-Münze. ^ 'ch'',ch^ z.« n,^«i! Treffer« «««Stück ftrstüMlN^lschgA'-LVse oder fl. K «,«<^« C°n«. Münze .!,'.6'iO :W Du^den^Besitz von ^ Losin Nines aus jeder Abtheilung) die mindestens zWel fttyere weWltttte geven, "''M^^Mleich auch die Theilnahme, auf alle 4 (Aewiun-Dotatioucn. N?MG560,,^W,3ätt7r^M,3^«), fi, 83,^^0, 'Usa"""'«°n Gulden 5>