(Poitnina piacana t gotovini.) Nllitt ZNiltllg crtS|n*t ^»ch,,Utch taetcuü »«,««,», ■*» »•««•! '**$ itrtld-lieAsl »sd »«f«att»Rß: Qtttnuaoa »slca ftt. 6. l«l?pyo» 91. — >»ia»dlg»»ge» k*t%hi U »« 8«®attout« 8*6« Pmchuxa dMhftir Gebühren entgegengenommi» » »,» glpreil«! q»r d«2 J. känd ot»leiert« %\t 3o--~, dalbjährig «I* 60-, *»r. 190—. »fr ha« «niwrechei»« «rhdhnng. — Sinzelne Nummern Du» l'U Nummer 81 | Donnerstag, den 14 Oktober 1926. || 51. Jahrgang Die deutsche Partei in der neuen parlamentarischen Session. Aus einer Erklärung des Obmanns des deutschen Abgeordnetenklub« gegenüber dem Hauptschristleiter d»S .Deutschen Volksblatt«'. Die Naionolvirsammlung wird in der bevor-flehenden Herbststssion er» v lSnderieS Bild darbieier. einigung, die ia den l tzleu Wochen in die verschiedensten Kombinationen für die N utildung o>er Erweiterung der Regierung eirstlich miteinbezogen wii d, noch eiae Beistäikung durch Hnzutreie» einet oder der anderen kleineren pulameniarischen Crupp« er-fahren dürfte. Ja ähnlicher Weise vollzieht sich trotz oller scharfe», oft unüberbrückdar schei? enden Gegensätze in der Radikalen Pnlei deutsch wahrnehmbar ei«e Ralliierung der K äste. Seit Wochen wild über die Rückkehr der radikalen Dissi^entengruppen in den Schoß der Partei verhandelt, nicht allein der M>i-glieder bet Gruppe dtfi ftar.f darnieder liegenden radikalen Ansühi er« Ljllba Iovarovii, sondern auch de» allen Kämpen N.st.» Petiodiü u»d der übrigen unabhängig,» Radikalen, die anscheinend zu de» Schluß gelangt sind, »aß sie besser und autsichti-reicher in der Partei für ihre G-jundung«. und R?« ger.eraliorSbeflrebungen kcmpfen können als außer-halb der Partei. Anch unter den tioaiirch*n G.upp«» scheint »ach der vollzogenen Spaltung in der Rad öpirtei dcS Bestreben nach einer Gripp'kiung der anti» radi^auifchen Elemente Boden zu gewinnen, so daß ziemlich verdichtete Geiüchte über e!»e Annäherung zwischen der Niktgruppe und der föderalistischen Bereinigung Trumbi im Umlaufe sind. Hand in Hand damit gehen feit Wochen die verschiidevarligsten Erwägungen uad Kombination:» über eine Eiw«ite,ung oder N-ubildung der g«g«n wärtigen Regierung unter Hera»ziehung neuer G:vp> pen, die eine kr»pakt«r« und ira^söhigere, von In» zidevzMeu und Plötzlichkeit«» weniger behinderte Regie,ungtmihiheit geben könnte», welche Mehrheit de» schwierigen Aufgaben, vor denen unser Land steh', gewachsen wäre. Diese Verschiebungen und Vttä-iderunxen haben selbredend ihren Elrfluß auch aus die taktische Lage und da» BerHalUll der deutschen F aktion. Die veränderte lynamik der parlamenlaiiicheu ftiäfte wird (» für j de Gruppe unserer Nationalversam»-luug zur Notwerdtzkeit mache«, eine der neuen Situation angepaßt« Orientierung varzunehmen. D'e deutsche Fiakiio» ist darin i» keiner Weise b-hird-rt. Ihr parlamentarische» BerhältiiiS zur Lau»wirie-paitei war vo» Hau» au» rein technischer Natur und beinhaltete nicht die geringste parteipolitische Bindung Wohl hatte der Umstand, daß die deutsche Gruppe, der nach dem Autgang der letzten Wahlen ei» Mandat zur Bildung eine» villig selbständigen parlamentarischen Klub» fehlte, sich i» der ve'flos-senen Session torübngehevd mit der in ähnlicher Loge b< findlicheu Giuppe der Abgeordnete» au» der Landwirtepartei zu eine« technisch parlamentarische» Klub zusammentat, in dem die deutsche Fraktion mit fünf, die Fraktion der serbischen Landwirte mit vier Mandat«» vertrete» war, die ideelle Bedeutung, daß die Partei der Drutschen stet« bereit ist, gute und freundschaftliche Beziehungen zu den breiten Schichten d>» sei bischen Bauernvolke» auszunehmen, doch lag daii» keinerlei parteipolitische Bindung noch taktische Solidansternng der beide» Parteien. Die Pmtel der Deutschen stand und steht auch gegenwärtig roch außelhalb de» engeren oppositionellen Blrck« und xab ihre» «uS den G'gevsctz-n der Frage der polt» tische», kulturelle» und wttischafilichen B>Handlung der Minderheiten und des ungesunden admintstra iven und wirtschaft?politischen System» hetvorgihendeu politischen A»schauungen stet» selbständig und unabhängig Ausdruck. Ob nuu und i» welchem Umfange d'e Ar-bahruvg eine» engere» Berhältniffe» zu der eirea vier anderen fäikere» pallamentarischen Gii'ppe möglich sein wird, hängt in erster 2me von deren Bereitwilligkeit ab, in eine grundsätzliche und kou-krrle E örterung der Minderheitenfragen einzutreten und reale Garantien für die faktische Durchführung der poli ischev, kulturellen und wirtschaftliche» Gleichberechtigung der Minderheiten zu geben und den Minderheiten da» Recht auf unbehinderte kulturell« und w rtschaftliche Initiative zu gemährleisteu. I, deu übrigen schwerwiegenden Frcgkn, die bei piel». weise bisher einen schwer zu überzubrückenden poli» tischen Trennungsstrich zwischen der deutschen Gruppe und der Radikalen Partei bildete», scheint sich durch die Not der Zeit und dui ch dir intnvat^onalen Ent spaunungen eine natürliche Verminderung der Gegensätze anzubahnen. Wenn man den Berichten au» Gcus Glauben schenken darf, so bezeichnete unser Außenminister Dr. Nirö ö in einer Unterredung al» wichtigste Ausgaben der südslawischen Regierung und Nationolversammlurg die Wiederherstellung der G> meindeaulonomie u»d die Beseitigung de» schwersten Uarechtk« in Jugoslawien, da» in der Ungleichheit der Steuerbelaftung bisteht und nun durch ein neue«, einheitliche» StkNtrgesitz sür da« ganze Land des,iligl werden soll. Da« waren die beiden Fragen, au denen die Forisühruug der Kooperation der Partei dir Deu> scheu mit der Radikalen Partei haip!sächlich scheiterte. Wenn damit auch gesagt sein sollte, daß man ernstlich daran de»ke, den unhaltbaren Zuständen in der Gemeindeverwaltung baldigst ein Ziel zu fitzen und auch die etwa« engherzigen Bedenken, die roch vor richt gerarmer Zeit darüber vorwalteten, daß auch ein Deutscher oder Ma^yire Gemeinterichter werden düifle, fallen zu lassen, so wären damit zwei wichtige BorauSsitzungen erfüllt, die die politischen Beziehungen der i» G>unde ihre» Wesen» lr yalen deutschen Partei zum Bruchpvrkte zurückjusühreu vermöchten, von dem die ganze unerfreuliche Eot-Wicklung der letzten zwei Jahre ihren ArSzaug genommen Hai. Ob diefe dringend wünschenswerte Wandlung zu eieec gerechteren A. ff^sfaug der oben berührten F>ageu und auch der erzwungenen Haltung der Partei der Deutschen sich in der Radikalen Partei tatsächlich vallzvgen Hai, wird die nächste Zukunft lehren müssen und davon wird in weitgehendem Maße die politisch« Stellungnahme derjenigen Elemente abhäuten, die sich sowohl politisch wie kulturell und reirt'chafilich durch den b<»hnigen Kur» der Radikalen Partei >n ihren wichtigsten Jnleri ssen bedtvhl fühlten. Damit ist auch der gemeinsame Boden umriflen, auf dem sich die Minderheiten zum Schutze ihrer leber»wichtigen Belaege zu einer moralischen Sir heit ,usomme> finden könne» und müssen. Die» ist sür die Partei der Deutschen kein neun G-sichltpurk». Die deutsche Frvktion Hai stet« eine grundsätzliche und folgerichtige Mini erheiler polii k gemacht und in deu Fragen der staal»bürgerlichen Gleichb.'r chtigung und kulturellen Eniw'cklungSfreiheii nie au»schlteßllch deutsche Jntereflen vertreten, sondern ihre» vielfach harten Kamps immer unter dem Gtsichtspurkle eine» allgemeinen Mir.de,heitenuchte» geführt. Wir möchte» gerre glauben, doß die» auch aus der anderen Seite gesehen llird, und der Hrffsung Ausdruck geben, daß weder au die bisherigen B-mühuugen unserer Partei ein unbillige? Maßstab gelegt wird — stehen wir doch erst am Beginne der nchil'chen und poli« tischen Entwicklung de» Miudelheitri Problem» — roch auch Zweifel in die aufrichtige Bereitnilli^keit der Partei der Deutsche» gesetzt werden, die mora> lisch« EiuheiiSsroni auch sürderhin aufrecht zu er« kalten urd sich in den grundsätzlichen Fragen de» Minderhiitenrechte« stet» von den gemeinsamen Interessen aller Minderheiten leite« zu lasse?. Politische Rundschau. Inland. Austritt d,s Ministers Dr. jJlißiö aus der Wegieruug. Auf die telephonische Androhung Stephau R.id!t hin, daß ans der Klubfitzrng der Kioatischen Bauernpartei dem MinisterpräsidentenUzunovit da« Mißtraue« ouSgesp ochm werde» sollte. fcll«Forstminister Dr R'k ( nicht bi« Freitag früh au» der Regierung ausscheide, forderte de» Chef der Regieiung Dr. N k ö aus, sofort zmückzutreten. Dieser reichte seiu Demission«-gesuch ein, da« vom König genehmigt wurde. Mit dem Ausscheiden Dr. Nik c aus der Regierung ist einer der gesährlichsten und akateu Etreitpurkie zwischen den Rai öiantrn und den Rad kalen au» »er Welt gischciffe, womit die politische Bedeutung diese» Ereignisse» gekennzeichnet erscheint. Freilich ist die w«'tere Zusammenarbeit der Radikale» mit de» Rad c an«n durch da» unt«n btschn'ebene Jozid«ni t«im En pfang der ifchechi'ch«» Parlamentarier aus dem Bohrhof in Z-greb sehr in Frage gestellt morden. Hin Avjident in Augrtv. Gelegentlich de» Eipfauge» der tschechoslowakischen ParlcminiSdelegailoa in Zagreb ereignete sich aus dem dortig«» Bahnhof ein Zwifcheufall. der, wie man glaub», ernste polnisch: Folg«» »ach sich ziehen wird. Wie wir slowenischen Zeitunßen entnehmen, trug sich die Sache folgendermaxe» zu: Schon bei den Borbemtuugen für den Enpfang machte Rad ö Schwierigkeit«». Er verlangte, daß er die Gäste i« Name» de» kroatische» Volke» begrüße» solle, denn er sei al» Präsident der Kroatische» Bauervpartei einzig und ollein dazu b«rufen. Nach einer Ent-scheidung de« Minist«! p.äsideuieu blieb e» jetoch bei dem ursprünglichen Programm, wonach der Ober« gespaa zu reden hatte. AI« Radiö, der a» der Spitze feiner Abzkordneten auf dem vahrhof er» schienen war, bloß Staa «fahsen au»g«hängt sah, schrie er erbost: »Da« ist eine Schweinerei, hier ist Kioati«» und hier müßte» kroatische Fahue» sei». Kramariö darf «crg-n nicht m?hr Oberge'pao fein". Al» der Zag mit den Gästen in der Statioi hielt, trat Rad c al« erster zum tschechischen Parlament«-Präsidenten Ma^ypelr, den er mit de» Worte» be-giilßü: »Sie sin» lein ((einer Peter (Malypiir), sonder» ein großer Peter I* Dann begann der Zagreber Obergelpa» Ktama'üi mit seiner Rede. Veite 2 ßi.ltier Zeitung Nummer 81 Bleiben Sie bei der allen Gewohnheit und verwenden Sie auch weiterhin zu Jhrem Kaffee den altbewährten r Aechs FmMkKctffee-Zusctiz. Er verbillig!- den Kaffee und mach h das Geh-änk kräftiger und voller im Geschmack. Auch zum Getreide gehörf unbedingt-4ec/7A/ronc/<. Al« er sagte, er begrübe die teure» Gäste im Namen der gesamten Bevölkerung de» verwaltungSgebiete» Zigreb, rief Radiö dazwischen: „Wir find keine Bevölkerung! Im Namen de« kroatischen Volke« !* Ganz perpl-x korrigierte der Ooergespin: im Namen de» kroatischen Bolk-S*. AIS er endlich trotz de« ständigen Dazwische«redevS Ra,ii auä: „Die kroatische Stadt Zagreb!« Malypetr suhr fort und redete von veu gemeinsame» Kämpfe« der Bergan-gmheit; al« er sagte, daß auch iu Zukunft all« Kämpfe gemeinsam sein sollen, rief Radic da» zwischen: „Wir wollen keine Kämpfe, wir wollen Arbeit I* Al« Malypetr von der slawisch:» d »tracht sp ach, rief Radic: „N cht slawisch« Eintracht, sondern menschlicheI" Jmand au« dem Publikum schrie; „Bitte, unterbrechen Sie »ich:!' Radiä rief zmück: „WaS. nicht unterbrechen? H er bin ich der Hausherr, nicht dieser Zy'iaber !" Nach dem Bekanntwerden diele« Zvijchensall« trat in Beograd sofort der Miaisterrat zusammen. Dem Obergespan von Zazreb, der eb«nso wie der SlaatSbahadireklor straswnse versetz! werden dürfte, wurde ei» scharfer Tadel darüber auSge'procheu, daß er die «uloriiät der SaatSbehirdeo nicht genügend gewahrt habe. Stephan Rad t hälte sofort verhiftel weiden müssen. Die politische Lage ist infolge de« Zrgreber Zvischen fall« sehr schwierig geworden. Man rechnet mit eioem Buch der Koalition. Al« Anwärter aus die Teilhaber schalt in der R.'gierung tauchen die — slowenische» Klerikalen auf. Was ste von Wadit virlangen. Wie aii Brozrad gemeldet wird, verlange« die Radikale» voa StrpHau R i» 6, daß er sein Auftrete» t» Zagreb feierlich widerrufe u»d daß er vo» der Lenung der Bauernpartei zurücklrete. Da Rad t aut diese Bedmgungea richt eingeht, wird wahrscheinlich die DtMljfion de« @ iamiLbinett« erfolgen. Aadi6 iu Aitavje. Unser sgöirr Maiki Wutenstein ist einer un> erwa-ieien und hohen Ehre zoteil geworden. Am Sonntag besuchte ih» i» Begle>tu»g vo > vnjchi denen PjlteiwÜ'denirägnn derEzef der kioaiische» Bauern-parte» Sl-Pjan Radi. Ii seiner BerfammluugSrede hob er he> vor, daß da« nächst« Perlament «in Bau ervparlament sein «erde und daß vann die G -«eiideautoromie und die Steuerreform durchg fühn werden würden. Zum Wunsche, iu Bllaije eine bötftp-rsö.l>che Vnjammlung abzuhalten, düislen R»d!ö die iandschasil chen AutfligSreize angeregt haven. Z>ic Dringlichkeit der Kilfe für die Zt.v.richwlmmten aögel,y»t. J> der S tzung de« Parlam ni« vom 12. Ok tober wurde einer R >he von Anträgen, in denen Hilfe sür die Uederschwemmirn gesordert wmde, die Deutlichkeit adeikannt. Alt daSsrlbe Sch cksal auch dem von de» klerikalen Adgeordnetea gestellien A» trag sür Slowenien widersuhr, schrie der Abgeord-vere Z to : „1i ist eiue Schande, daß die Regierung den U^-e, chw mmieu in Slowenien nicht ernstlich helfen w ll l" Er wurde mit dem zweimaligen schrifl-tichen B-.wei« gestraft. Ausland. Deutsche Minister in der Tschechoslowakei. P.üstdent Masaryk hat am 12. Okiober eine halbp.rlumentarijche R-gieruug, an deren Sp tze Aoiooin Svihla steht, ernannt. Die Bedeutung dieser Regieruag besteht darin, daß zum erstenmal euch D.utjche an de» Regierungigeschäste» leitoehmen. Zim Justizminister wurde nämlich Abg. Dr. Robert Mih-Hirtlng (christlichwzial) und zu» Minister sür öffentliche Arbeiten P of. Fea^z Spi ia (Agrarier) einaait. Nie französischen Aedingnngen für die „?!erstäadtgullg" mit Pentschland. Hany de Jouv'nel hat dieser Tige im P iriser „Mattn* einen «ri'k l üb:r die deutsch-fcai^ösische B.rständigung v:röff ntlich». Darin wird selig-stellt, daß eine Verständigung der europäisch:» Bö ker so-sowhl auf politischem al« auf wirtschafilichem G biel dringend notwendig sei, wenn sich die Staaten nicht der Gefahr aussetzen wollen, voa Amerika ruiniert zu werdrn. D e Borb dingung für eine solche Politik sei die Rerständiguig zwischen Deutschland und Frank-reich. Eine solche sei aber bloß möglich, wenn Deutschland die polnische Grenze gara»tiere und wenn e« aus de» Anschluß Oefterre i ch « a n De u t s chla u d verzichte. Diese im „Mali»" veröffentlichte» Forderungen werdeu von der gesamte, deutsche» «reffe ohne Au«nahme abgelehnt, vom soz''ade»okra>ifche« „Borwärl«" bis zu den äußersten nationalen Blättern werden diese Forderungen al« absolut ui>anneh»dar bezeichnet. Kriegsgefahr? Da« Londoner Blatt „Daity Sxp eß* enthüllte dieser Tage in sensationeller Aufmachung einen an-geblichen KriegSplan MusfolmiS. Danach solle» sich Italien und G.techenlavd darauf geeinigt haben, trotz de« Sturz'« von Piogalv« gleichzeitig von Sl-inafien und Thrazien her die Türkei einzugreifen. Rumänien und Jugoslawien solen ihre Neutrali'ät zugesagt haben. Wie «ruft die Lag« sei, so betont der „Daily Expreß", gehe darau« hervor, daß sich derzeit vier Armeekoip» in voller Kriegsstärke bet Agalia zur Abwehr konzentriert halten. E« werden ungeheure diplo»a!ische Anstrengungen von englischer Seite gemacht, um Mr-ssolim vo» der »»mittelbar bevorstehenden Auisühcuxg seine« Plane« abzuhalten. Wie das letzte polnische Ministerium fiel. Die Pariser „P effe-Afirc'^ * berichtet: N ch dem Beschluß de« polntiche» A-nan^ministerS, der von der Notwendigkeit geleitet war, die Erhöhung d-r Osfiji"«lold« zu verweigern, begab«» fich mehrere p,l»i che Ojfizier«, ei» Dutz-nd ungesähr, in sein «rbeiitkadinett und hielten, R'volxr in der Hand de« Minister« Diener im Zmme, die fie übrigen« in ei"em angrenzendem Z m»er einlch offen. Sie erwarttien alidan» d>u Minist,r, welcher denn auch, »odald er erschien, eine kolossale Tracht Prügel erntete und in Ohnmacht si-l. Die Oistt'ere konnte» später tzu«fi»dig gemacht w«rden und wurden sestgenomme». Sie w-rde» vor ein Kcieg«ger>cht gestellt werden, «ogestchi« dieser Llage entschloß sich Marschall Pil» sudSk', die Macht in die Hände zu nehmen. Z>ie Hpposttion in Rußland. Die verstärk e Tätigkeit de« oppositionellen Teile« der lommuoistischen Partei in Ruß and und die Se 'üchte über »iaeo geplanten G-wal>stretch von Seile Tiotzki« und Sinowjew« haben zu einem endaült'gen Bruche zwischen dem EZes de« Rat« der Volk« koaiwissär« Stali» und den H rup iüh ein der Oppo siiion Tiotzki, Sinowjew und Pjriakov grsuh-'. Stalin betonte in einer Rede, daß die bloz« Au« schlteßuvg dieser Fährer au« der Partei e>»e Halde Maßnahme wäre, e« müsse Schluß mit der Ml,« gegen die Opposition gemach' werden. Man sp cht davo», daß die Berbannurg T otzki« ui» o no-»« jrw« nach Sibirien bereit» eine deschloffene Sache sei. Aus Stadt und Land. Die tschechischen P irtam,ntart«r wurdeo i» Ljudljana auf da« fcieilchie empfangen. Man muß e« anerkenne», da>; die sloweni ch P fse all,« tat, um den Gästen die dankbar be»e» E>n-drücke beizubringen. Der Besuch der tschechi>chen Gaste wurde iu »e» Zeuungeu g-radezu ekstatisch bejubelt und beganger. Der phänomenale Violinvirtuose Hnrr Pcofeffor Gafcha Pippvff au« Bulgarien gibt am Mittwoch, dem 20. Oktober, eineu Biolinabend in Eelje mit Begleitung bei anerkannte» Wiener Pianisten Herrn Sl-viervlrtuo^ea Fred Srone. >» Programm fi,d: Brahm«: op. 100. Sonate i« A dur. Chauffon: Paeme, weiter folgen Klavier-vorträz« de« Herrn Fred Ärvne, und zwar: J»s. Marx: P:äludium. Schulz Evler: Arabesken über Themen de« Walzer«: Au der schönen blauen Do*mi von Joh Strauß, Falla: »Jo:a", P. Wladiqeroff: „Barbar-, Rhop'o^ie, und Giazounow: op. 32 Bi» olinkoizert. Der Kartervorverkauf findet bei Goriiar & Letkor« k statt. Evangelisch, Gemeinde. N,ch dem G:» meindegolteSdienst am Sonntag vormittag, 17.O!tober, fiidet in der C?ristuikirche eine außerordentlich: Gemeindeversammlung stat'. Aus der Tagesordnung steht die Neuwahl deS Such'rp äsidenten. Die Krw. Feuerwehr Celje ersucht alle Lieferanten, die anläßlich de« letzreu itö-ialesefestc» Forderungen an den Verein haben, die Rechnung«« b S spätesten» SamSIag dem F'ue:wehrkommando vorzulegen. Gin Kredit sür den Bau eines Kret«- gertedts? D e slowenisch:« Blätter bertchien, daß der Antrag gestellt wurde, in da« Sloa Sbudget 1926/27 al» erste Ra'e sür den Bau eine« neuen KreiegerichligebäudeS in C'lje den Betrag VZN 1 5000Z0 vin und sür die Abreißung de» alte» Ki«itg<'richtl» 20.000 Din tin,usteUen. Büromaschinenausstelluna- Die Firma Anto» Rudolf Legat & Ci, in M iribor ver-anftaltet am SamSiag. dem 16, Sonntag, de« 17. und Montag, dem 13. >. M, in ihren Schulräume«, Brozova ulica 4, eine Ausstellung und Bor» füh'ung der schwedische» Schreibmaschinen „Halba^, T'iawphator - U liverialrechenmaschine, Opaloze^ph „Beiv'elsältiger", Opalograph „Rapid" und anderer Bü'-oartikel. Der Zutritt ist s ei und unverb>»dlch, uud zwar i» der Zeit von 3 Uhr früh diS 8 Uhr abend#. Alle Jatereffenten werden auf dies« seheaS-werie «udfiellung aufmerksam gemacht. Die „Alkoholfreie Produktion^, r. (5. m. b H in Ljublsana ieill u-,« im Bezug auf ualer« Notiz in »er N. 79 mit, daß sie deut» scheu Jntereffenie» auf Wunsch S Teilungen sür die Bereitung alkoholfreier S-lrä°ke au« Trauben u»d Obst in deutscher Sprache zusendet. Da die ^ä'ungSlose Obst- und Tcaubenverwertung voa «a» tional ös0'0«>sch'M und gelundheitlichem Standpunkte von g'ößter B-diutung rst, so möchte» wir auch u»> fer« L-Ier einladen, von dieser G.legenhnt Gebrauch zu mricheu und die Anl«i!u,!ge» svsort von der G:-vvffenschaft zu verlangen. Sie werden j-dem I,-terrffentei» grati« zu»es»ndet. G»flüa»ltuchtau«stellung in Maribor. A« S. v. M vormiriag« wur»e m G^nen de« Gast oute« Biri i bet der Echlach'hulle unter der Leitung de« Ozerveterinär» Herrn P^rnat eine Ge» fliigelzuch'au«stillu''g eriff.et. Lr-SgeNellt waren rein steirilche Raffen und zwir braune, w:'ße u-d Perl» Hiihner. Bei der Eröffiung waren 115 Hähne, 121 Hühner, 8 E »en und 5 Glnse, die al» erst» kia>fige ixemplare tez-ichnet werden löinen. Alle auSgestellien Ex mplare sind zu »äß gen Preise» verläufl ch. W^e e« fich fcho, b S j'tzt gezeigt hat, haben die vewohnrr von Razva, je, die die miste« Ex'mplare auS^est.ll» haben, sehr viel Sinn sür G stagelzuch». E n G flüzel^üch ?r bat zn« solge Aussch eidungen sestg'st lli, oap w ' 10 H ihn« vom 1. Zän»er bi« 1 Ok'n"«' 1136 E>cr gelegt haben uud daß ihm di« G jU^i.uchr sehr v.el Nutzen bringt. Von derGisenbahnerprotestoersamm-kung tu Marldoe. >voa der um «o-oiug tu Milibor abgehalreveo P^otenv'rs«i»mlu«g der Eise»-dahner wur?e nachrteh nde P oi-stZ,Peche an da» B.-rkehrSmlnisterium abglichet: .Die aus der P o» testversammlung in Maridor v riammetre» Srie«» bahaer protestiere« gegen die Reduktwaen de« Per- Ru««er 81 stiller Zettuag e«itt 3 fonal« und der »rbeit»löhnk iu der Zigreber Dirikt-oa and verlangen, daß alle Reduzierten weder aufge. vomwen werden und daß die Lohnreduktion abglich,ff- werde. Dasselbe verlangen sie für oll«R:du. zierten i« allgemeinen. Im Falle einer Nchtbeach-luvg dieser Forderung l.hne« sie für die Folgen jede BeraMwv'lurg ab.' Eine Arbeitsbörse wurde nun auch in E-lfe. und zwar mti Hilfe der städtischen und der Umgebnegigemeind«, gegründet. Zi ihre» Leiter wurde ernannt H rc Valentin «omavli, bisheriger Lnter der A bmSbirfe in Maridor. „ITO" die beste Zahnpaste. Kl.ine Nachrichten au« Slowenien, «m Samsiaz, dem 9. Oktober, fand io Marburg eine Proteflvnsammlung d-S MieterfchutzveieialS, am Sonntag, dem 19. d. M., eine solch: der Siaat«» bediensteten und Soztalisten gegen daS neue Woh« «ungSgesitz statt. An der l>tz en «ahmen über 3(X>6 Personen teil. Nach der Bnfammlurig faid eine Demonstration statt, die jedoch ohne Zwischensall verlies. Die 3009 Demonstranten gegen mit einer roten Fahne ruhig durch die S adt. L« war so still, daß man t inen Laut vernehmen konnte. — ZaS» gesamt zählt Slowenien L02 B rw^i ungibeamte, davon 99 mit Hochschulbildung. — Zum Gastlichen der ortho>cx n Kirchengemeinde in T-lji wurdeH-rr Michael Dvc c au« PvZega ernannt. — Da« B td Cites in Kram (vahastaiion B> l c) war in der abgeladenen Saison von 1600 k > gälten besuch». — R-chtaanwalt Herr Dr. Anion B z! baut iu der M>klci<-va uln Maridor 15 neu« Gewndtkonz'sstonen titeilt und 4 gestrichen. — Die beim Grosf-uer in der ch,»i'chen Frdr k R ch i» Maridor ichwerverunglückie 26 jihrige >rd«iteri» Ma,ia Kiajvc ist schon am Mutn-och abend« ihren verlitzuiigeu erlegen; e« soll auch »en übrigen ver» l tzien Arbeiterinnen n ch gut gehen ; eine dcvon befindet fich in G fahr, ihr «Ujenlicht z> vetteren. — I« AraiikenhruS in C lje ist am 7. Ok nber der Pfarrer von St. Mai^aieihen bet L «ko, H rr F anz Trcp >m 56 Lebensjahre gesto b?» ; er war 13 Z h e Piarrer in d m d m Kurort beriachba le» Psairor». — M t der Lenung der Srd'ti«tbNe in Maribor, die die Siadlgemeinde vom Staat übernehmen wußte wurde der JourraltN >H dols Golouh aufc.CjiUjj a b'traut. — Am 3. O'ober st,ße>> in C et bei C'Ije da« fluio » s tH it>»a»w >l s D . O^ri ek u»d jen-S ff« kaufmin» S körig au« Laak bei Siißeihnm zul^m»« ; das flu-o t>i« Dr. O^ltzek wurde fta k belchüti die J'loffen kamen mit dem Ech «ckni davo>. — Heuer si >d tf 25 I hre, se»»«m man aus^ehin hat. die Hrqel-wölken in den W->vgeg»«>den der U> tnsteie mi k »>! dem W-t'erlchiefien zu bekämpfen — sie g'l'ch'Ich U teriuchung treten de« b kan-^>"i Z >ia»m«rstoß « zwi'chei, der Pol'.ei u-d d>r Otjura >- Ljuv j >„a ist nunmehr a g ufcirfW ; geg?» »ir O |u. u ch n au« S oaHN'in >n die Uüterivchui g voUtomwen »>n geitill wor»e> ; e« w rdeu siy dlod e»i^« O ja» »a'chen au? Wo wo»na uno au« ^eogrod ue^n v rlo'enen „Wasfkn ragen»' zu vna' worie» h<»d,». — Uu dir D i» ik«a z>evst-lle in Ga tich e k,im seine zeit ei» em»g'r v'w'rder ein, und zwar ein bodevftin»'ger G.tiiche r ; er bek. m die Stelle nicht, so der» ft- wmde zum zweuenmal au«geschriebe ; bei die'er Au« chr-toung wurde sie nicht d m cho» ursp ü g> ch t^arum bittenden eivheimisch-n «rz>, fonder» eir.im s m> n slowenischen v-rliihen; butrr well r >1' nich, a .itfi'n und nun ist die Stelle did zum 15 O?io'>e' wieder, a ikgeschriebea; wan g>a b, Out« sie diltmal der Goitscheer Arzt endlch bikomwku w >. wenn er Überhaupt roch darum angesvch ha. — Äorj'c« ist beim Blsitz'r Mi» chael Mocaik r. ch ein Salb mit zwei Mäuler» tot aus die W l> ge^o-nm.'». — D;t Abgeordnete G za Sif ar uu» d'» P tkmmje ist auS dem klni» kalen Rui in » n der felbftändigen Demokraten ü!>ergerrr,kii; s fiar ist Protestant. — Für die Uwgkduri^ vou Ä iverje bi« Si. G orgen hat die Rach'a»gkben sich einige hundert Kolonisten (Arbeit« los? au« Wien) eigenmächtig »anz-st d.ll'; die öfter-reichlichen Staatsbehörden stehen, wie immer, machtlos vi«-a vi« und .verhandeln" mit ihnen. — Äeltgentlich der Verlobung de« belgischen Kronprinzen mit der schwedischen Prinziifin Astrid veröffentlichten belgische Blätter genaue statistische Angaben und Be>chreibungen über Schweden; sie halten aber da« P -ch, daß diese Daten nur aus Dänemark prffen. — Acht Jahre nach Friedensschluß schnüffln in der ^gefährlichen" Rampf-republik O sterretch noch immer Mitglieder einer iater-alliierten Mititäikommisston der österreichischen „Ab rüstung" nach; da die faulerzenden Brüder auch Re sultate ihrer „Tätigkeit^ ausweisen müssen, beschlag» nahmten sie dieier Tage einige Handelt von schon längst auf FriedenSbelrilb umgearbeiieten Maschinen, etwa 30 Waggontadungen, die bisher freigegeben waren, weil st« in einem Kiieg Kriegsmaterial erzeugen »könnten'; ste falle» der Z rfiö uig anheim und die österreichische Regitiung muß den geschädigte« Fabriken den Schaden ersitzen; die Zerstörung so „gefährlicher" Sachen ge fällt den Paz>siq«n auf daS höchlichste. — Der Führer der isch>chosl0!vatiichen Pr-lam niaiicr. die dieser Tage in J agoilawien w iten, Lenaispiästdent Wenzel Klof^ü, b,kam tn Beozrad die Nachricht, daß ihm seine Frau Amalia gistoiben ist; der b> kannte Poltiiker reiste so> sort nach P>ag ab. — Die Zahl der Advokaten tn unserem Staate betrua am Enoe de« Jahre« 19^5 g'nau 2000; in Stew.nien gab e« ihrer 131, in Ljudtjana 60 u, d in Mar.bor 32; der R.ft (»3) amiicri in den anderen Siävten und Mä ktcn. — Der Kommissionär der Firma „vekoS" in Ruma Paul Handler. Sodn einer angesehenen Familie und erst kürzlich ve heiratet, wuide veihaftet, weit er 6ö9.0(X1 Vin veruntreut datie. — Die Prinzesst» Elvira von Bouibon, die ang'dUch eine Berirauie der Kaiserin Eliiadelh von O st«,«t» wa>, v reff »llichr, wte die „Wiener JW> gemeine Zeitung »i tset, im .London Daily Csprfj" eine neue, üb.utns sedr unglaudwü dige B rstoa über die T>agö»ie von M y >ling. Die Kahrscheinlichkett der E'täzlung leidet vor auem an der Talsache, daß die vod t.b nde tliatler der Baionesse B.lfera vom V-r-hitln'S ihr « K nre« mit dem «ronpiiirzen Kenntei« ha te UN» daß st« al» Nächstbcteillgte weder damals waintc, nr» >pät«r jcmals etwas vom Inhalt des Be birn^'ipil ste« der P>tnz»sstn wußte. Nach der neuen B r"vn wia P in) ifin Elvira au« dem Munde der un^luckti.ven «ais rt» kurz vor ihrer Eimordung bet ein.m c it aus einem Dampfer de« Genfer SeeS den H ig^ng de> T agSoie erfahien haben. Kronprinz Ndtolf «ar d kanniltch au« Gründen de« Staat«-inier.ss s m > der Prinzefsi r Stlphanie von B-lglen veiwShil iroivtn Aber au« dieser Verbindung war kein Li b s^iück en, p offen. So nahm Radols zu «lnem Hilferuf an den P^pst al« den einzig ihm möglich er> scheinend«» ReiiungSwkg seine Zuflucht. Er richtete an an ihn ein bewegte« Schreiben, in dem er um Auf- Stets unerreicht bleibt Schicht-seif« Marke HirSCh. Denn nichts in der Welt kann uns veranlassen, unser Höchstes, die Qualität unserer Seife im mindesten zu verschlechtern. Wir könnten unsere Hirschseife verbilligen durch Verwendung „fast" ebenso guter Rohstoffe. Wir tun es nicht, denn wir wollen nicht eine gute Seife erzeugen, sondern die beste! angeboten 85 mäanlichin und 45 wiiblich-n P r» oiitn, außer Eoidevz wurden 32 Personen gesetzt und 26 P:rso»en reuten ab. Durch die Mardurger Arbeitsdörse beko»m?n Arbeit Bergardetier für Arauk.ech, Schlosser und Tischler für die Waggonfabrik ffiu» s oacin ©etbl.'n, Näheriaoen, F ibdmder uiD Wagner für M irlbo:. Odftau«fi»hr au« Slowenien. Die heurige OzstauSfuyr aufl Slooenicn itt sehr bedeutend. Tüglich g'hen mihrere wag,o..» über Maridor »ah D.u schlaud, Hzllaad, Oesterreich uns tu die T checho loroakei. Pflaumen uaO Z »etfch'en si id allerdings zum grogen Teil botl»>ch r Herrkuoft, aber auch Mi'ibor und Umgebung haben viele Wiggor« v>n Obst, ioSbeso»0er« vo, ttep el, aus-qeführt unv führen noch i«>er au«. Bor kurzem find hollindische Käufer nach Marikor gekommen uad haben große Mengen von Oost eingekauft. lSiung seiner Ehe bat. Der Papst hielt e« jedoch sür feine Pflicht, dem Kaiser Franz Joseph seine Mitteilung darüber zu machen. E* folgte eine Szene zwischen dem Kaiser Franz Joseph und seinem Sohn, wob-i letzterer da« Bersprechea abgegeben haben soll, abgeseh-n von einer Sbschiedtzutammeakunst, Mary Vitsera nicht wiedersehen zu woZen. Die P-inzesstn belichtet nun aber noch, daß da« Uaheil stch infolge eine« kurzen Schreiben« de« Kaiser« vollzog, in dem er dem Kronprinzen Rudolf mitteilte, daß Mary vetsera sein« illegitime Tochter sei. Diese« Schreiben sei dem Erzherzog am Vorabend der Tragödie nach Mayerling übermittelt worden. MSgltcherwetse Hit der Kaiser Franz Jz ep', sein Ge-heimni« dem Sohae auch schon b.'i seiner entscheidenden Aussprache m'lgeteill. Die Folge war, daß da« Liebe«» paar zu dem Entschluß gelangte, zusammin zu steiben, da e« nicht mttktvander leben konnte. — Der jugo» ilawisch-flonzSstsch« Freundschafl«vertrag, der schon lange bloß noch der Unterschrift harrt, wird scheinbar ni cht unterschrieben werd.n, weil er nach der Aastcht der Londoner „Time«" unmittelbar nach der Urterseriigu ng de« italienisch-rumänischen Vertrage« „falsch' aufgefaßt werden könnte; die Verschleppung dieser Unterschrift ist die erst« Furcht der Zusammenkunft Chamberlain Musso« lini in Livorno. — Die königliche Familie ist am 6. Okivder um 7 Uhr abend« au« ihrer Sommer restdeuz «ted nach Lesgrad abgereist ; während des ilafen thalle« in Ljubljana zeigten stch die Majestäten den auf dem Bahnhof hauenden Würdenträgern nicht. — 11 Pari« ist eine Tochter de« «bg. SvUozar P.tbitevie tm «»er von 17 I ihren gestorben. «trklchaN und Verkehr. Marburger Arbeit«markt. Bo« 3. bi« 0 Ok oler Haien 80 mä'nliche und ö3 weibliche, zusammen 143 Penonen Arbeit gesucht. Arbeit wurde Seite 4 Ein und Aussub« der Tschechoslowakei «n Hopfen im Geschäftsjahr« DZach de» Al «weis deS Statistische» EtaatSamte« in Prag wmten im abgelaufenen Gcschüsltjahxe 1925/26, also feit 1. September 1925 bis 31. August 1926 »ßgesamt 12 884 Zentner Hopsen ä 50 «iige-fühit. kavon stimmen 7585 Z»r. cber 58 8 Prozent aus Slldslowieri, 14t 9 Zt^. oder 19 9 P'o&ent auB Belgien, die gleiche M «ge au« Polen und 1290 Z'r. oder 9.3 Prozent au« Frankreich. Bcl giößer al« die Einfuhr war die Aussuhr. Exportiert «title« 109.049 Zentner gegen 176.755 Ztr. t» Borjohie. Fast die Hälfte der auszesührten Hopfen-«engen 52.992 Zt?. oder 48.6 Prozent ging nach Diutfchland. 21 803 Ztr. (20 P-ozeni) nach O-ster-reich, 5193 Ztr. (4 8 Piozei") nach Lchwedeo. Der Notenumlauf der Nationalbank hat stch räch k m Ausweis vom 30. Slpti mber l. I. in der litzlen Wcche de« vergangeren Mo natfi um 92.5 Mill onen auf 5718 7 Mill onen Dirar erhöh». In derselben Zelt wurde die Metall grundlage um wg I onen (Solbdlnac vei stärkt. Der S and der An leihen wurde u« 12 8 Millionen Dinar vergrößer'. Verstorbene im September. In der Stadt: Malta P>tek, 73 I., Gemeinde-arme; Ioflp Stojkev'ö, 17 I., Mechanikerlehrltnz; ttail Rojc. 53 I., Bahnaibeiter t, R. — Im Ätan kerihauS: AgreS Javornik, 60 I., laglöhneiin aus Drcmlji! Johann Simerc. 48 I., «nechl auS Tib Wj.'; Franz Hulu, 50 I, JUrinfefibct au» Sscfjaca«; Marta Sezel, 70 I, Näherin au^ Okcl ca Clj■; Alolsla Lindti, 43 I., Taglöhner«gattin au« So. Jur pod Kumem; «a>l Jagvd c, 16 I.. «culchle'Ssohn au« Llol. Smaije; Maria LeSnika, 6 I., Besitzers tochtcr aus So. Uifcan prt Slivrici; N ko Balaritvii, 39 I, Beamter aus Beograd; MaihLuS Ska?ovn>k 60 ITischler auS Okol'ci Celje; Mox Loröariö, 74 I, Wirz r auS Okolica Clje; AloiS Tofant. 29 I , Eisenbahner auS Skoijava«; Maria ReSnik, 61 I., Arbeiterin aus Lcka prt Zidanem rroftu; Jakob Lerbega 3 I., Arbeiterikind aus Le:c. ! I Sport. Athletik : I. Sportnt Klub. Maribor 4 : 1 (2 : 1). Sonntag bekamen wir nach langer Zeit wieder ein e> Massige« Fußballwettspiel vorge» führt. Die Gäste auS Maribor stnd technisch und köiperlich gut auSiicbildet und hielten daS scharfe Tempo bis zum Schluß durch. In der 2. Halbznt stellte Maribor ihren Trainer Wening ein; aber auch dieser konnte trotz s ine» guten Spieles die Mannichast nicht zum Siege führen. Durch einen 11 m erreichte Maribor den Ehrentnffer. Athletik z-igte ihr in l>tzter Zeit gewohnt gute» Spiel. Die ganze Mannschaft ist gut ausgeglichen. Der Sturm, der auS lauter jungen Spielern zukammevgef-tzt ist, hat gute Durchschlags-kräfte. Dieser arbeitet vthr wenig. R d Siar, z-m Schluß nur mit 9 Mann «vtelnd. erreichte ein günstiges Relultrt. Lei Svortniklub macht stch ein g'vhir Traininzmangel bemerkbar. Bc! beiden Mannschaften war daS Hintersplel b.ffer al» der Sturm. Voranzeige. Sonntag, den 17. Oktober, findet in Eelje das Meisterschaftsspiel Red Star : Scstanj statt. Da beide Mannschaften ziemlich die gleich« Stärke auszuweisen haben, dürste da? Sviel ganz interessant werden. Stand der Meisterschaft des Kreis«» Celje. $<.ein Spiele Sieg« u»«»lichitt«» Rlcdnlaxe Tore Punkte (ix g«gea Athlelik 2 2 — — 23 : 0 4 Sporini tkud 2 2 — — 9:34 Red Star 2 — — 2 o : 13 — SoZtanj 2 — — 2 3 ; 19 — Gelegenheitskauf. Moderne Holzindustrie und Sägewerk bei Ljubljana, herrliche Lage, mit grösaeror Wasser- und Dampfkraft, begünstigt durch billige Arbeitskräfte, Hundholz, Fuhrwerk (ohne jeder Konkurrenz), die Fabriksobjekte geeignet auch für jeden anderen Industriezweck verhältnisschalber äusserst günstig zu verkaufen. 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