Prännmerations-Prris«: Für Laidach: Ganzjährig . . 8 fl. 40 kr. Halbjährig 4 „ 20 „ Vierteljährig . 2 „ 10 „ SRonntli* . . — 70 „ Mil der Post: Ganzjährig...............12 fl. Halbjährig............... 6 „ Vierteljährig............ 3 „ Laibacher Redaktion: Bakinhofgaffe 9k. 132: Für Zustellung ins Haus diertelj. 25 Ir., monatl. 9 kr. Einzelne Nummern U kr. Tagblatt Anonyme Mittheilungeii werden nicht berücksichtigt; Manuskripte nicht zurückgefendet. Expedition- & Jnseraten-yuvenu: Congreßplatz Dir. 81 (Buch-bandluna von Jg. v. .Mein« mayr & Feo. Bamberg.) Jnsertionöpreise: Für die einspaltige Petitzeile ä 4 tr., bei wiederholter Einschaltung ä 3 fr. Anzeigen bis f> Zeilen 20 kr. Bei größeren Jnseratei öfterer Einschaltung chender Rabatt Für complicierten Latz dere Vergütung. Nr. 6. Samstag, 9. Jänner 1875. Morgen: Paul Eins. Montag: Hyginus. 8. Jahrgang. Wie man in Oesterreich Eisenbahnen gebaut hat. (Schluß.) Bei der Inbetriebsetzung der Bahn fand sich die Gelegenheit zu einem weiteren Geschäfte für Ofenheim. Es wurden die Fahrmittel angeschafft. Dazu war eigentlich Brafsey verpflichtet, dem zu diesem Zwecke eine Summe von 3.630,000 ft. ausgeworfen war. Es wurde nun vereinbart, daß die Gesellschaft selbst die Fahrmittel anschaffe. Braf. feh stellte die gedachte Summe dieser zur Verfügung behielt sich aber davon 10 Perzent, also 363,000 fl. als ihm gebührenden Unlernehmergcwinn und Ofenheim trat in Verhandlung mit den Fabrikanten. Don diesen bedang er sich eine dreiperzentige Provision, die sich zusammen auf 42,495 fl. beläuft, worauf die Fabricanten eingingen. Nun erklärte Osenheim dem Verwaltungsralhe, daß er diese Summe der Gesellschaft zur Verfügung stelle. Der Berwallungsrath beschloß jedoch, durch Ofenheim beeinflußt, daß dem Letzteren der Betrag zu überlassen sei, damit aus demselben die Kosten der Nor-walpläne, Modelle, Bedingnishefte rc. bestritten werden. Ofenheim habt nun, so behauptet die Anklage. wohl die 42,495 fl. sich auszahlen lassen, ohne sie jedoch zu den gedachten Vorauslagen verwendet zu haben. Jetzt sollte die Bahn dem Betriebe übergeben werden. Für die ersten drei Monate des Betriebes hatte vertragsmäßig der Bauunternehmer Brafsey die Mittel zu beschaffen, das heißt die Losten des Betriebes des ersten Vierteljahres sollte Brafsey allein und nicht die Gesellschaft tragen. Brafsey und sein Compagnon Strapp boten nun der Gesellschaft 50,000 fl. an, um dieser Verpflichtung überhoben zu werden. Ofenheim erwirkte die Zustimmung des Verwallungsrathes, obgleich nach der Berechnung des BetriebSdirectorS Ziffer die betreffenden Kosten nicht 50,000 fl., sondern eigent-lich 97,259 fl. oder doch mindesten« 60,000 fl. ausmachen mußten. Die so erhaltenen 50,000 fl. wurden zugunsten des Gesellschastsconto's gebucht, dann zu ganz anderen als zu Betriebszwecken verwendet, die Kosten dieses dreimonatlichen Betriebes einfach in die dem Staate vorgelegte Betriebsrechnung eingestellt, wodurch demselben als Garanten der entsprechende Schaden zugefügt wurde. Hier ist die Geschichte der Lemberg-Czernowitzer Bahn eigentlich abgeschlossen, es beginnt aber eine neue Phase, die Weiterentwicklung der Bahn, und , damit auch eine neue Periode der Gewinne für 1 Ofenhiim. Die Bahn wird von Czernowitz nach ! Suczawa an der moldauischen Grenze fortgesetzt, ! der Staat ertheilt dazu am 17. Mai 1867 die ; Concession und garantiert für die Strecke Czerno-witz-Suczawa ein Reinerträgnis von 700,000 fl. in Silber jährlich. Von dem Bau der Lemberg-Czernowitzer Strecke war ein Anspruch von 890,752 fl. zurückgeblieben, den Brafsey an die Gesellschaft stellte, als es zur Schlußabrechnung kam, und zwar unter dem Titel von Mehrleistungen, die im Vertrage nicht vorgesehen waren. Plötzlich erschienen wieder die „Borauslagen." Bei dem Abschlüsse des Vertrages über den Bau der Strecke Czernowitz-Suczawa, der abermals Brafsey übertragen wird, waren diesem 850,000 fl. als Porauelagen gegen dem bewilligt, daß er von seiner Mehrforderung von 890,752 fl. den Betrag von 550,000 fl. nachläßt. Dieser Theil des Uebereinkommens wurde vor dem Verwaltungsralhe und der Generalversammlung geheim gehalten und durch diesen Vorgang die Gesellschaft um den entsprechenden Betrag verkürzt. Czernowitz - Suczawa wird gebaut, es soll bei der rumänischen Regierung die Concession zum Baue der Linie Suczawa Jassy erwirkt werde». Vorausgesetzt wird, daß die Gesellschaft als solche die Con-cessionärin sein soll. Da macht Ofenheim der Anklage zufolge in der Generalversammlung vom 27ten April 1868 die falsche Angabe, die rumänische Regierung erhebe Anstände, die Concession der Gesellschaft zu geben, es müsse ein eigenes Consortium zu diesem Behufe auftreten. Das geschieht, diesem Consortium wird die Concession ertheilt, Brafsey übernimmt wieder den Bau und verpflichtet fit, jedem der Concessionäre den Betrag von 100,000 fl. zu bezahlen, die Gesammtsumme aber solle abermals unter die „Vorauslagen" eingestellt werden. CS werden so im ganzen 440,000 fl. vertheilt, und zwar erhalten Ofenheim, Sapieha, GiSkra, BorkowSki je 100,000fl., JablonowSki, Petrino, PielruSki und Tfchorznicki je 10,000 fl. Dadurch erscheinen die Aclionäre um diese Beträge beschädigt. Und nun sind wir der Anklage durch alle Stadien des Baues und der Inbetriebsetzung der Bahn Lemberg-Czernowitz-Suczawa-Jassy gefolgt und es stellt sich im Jahre 1872 zur Herstellung von Bauten, weiterer Beschaffung von Betriebsmitteln rc. die Nothwendigkeit der Aufnahme eines Dar- Ieuilleton. Ein Erfinder. (Fortsetzung.) Traurig verließ Elias den weisen Schneider, bri deffen übrigen College«, er keine bessere Aufnahme fand. Der eine zuckte verächtlich mit den Achseln, der andere faltete finster seine Stirn, dieser wurde grob und wies dem Zudringlichen dieThür, jener griff sogar nach der Elle und dem Bügeleisen, um den frechen Neuerer einen Denkzettel zu geben, alle aber weigerten sich ohne Ausnahme dem armen Erfinder das gewünschte und so überaus nothwendige Zeugnis auSzustellen. Nun ging Howe in feiner Verzweiflung zu dem Besitzer eines großen ConfectionSgeschäflS und erbat sich von ihm die Erlaubnis, feine neue Näh. Maschine in dem Geschäft desselben aufstellen zu dürfen; zugleich kündigte er einen Wetkkampf an, bei dem fünf der geschicktesten und flinksten Arbeiterinnen mit seiner Maschine in die Schranken treten sollten. An Neugierigen fehlte es nicht, die dem fett, samen Kampfe beiwohnten, aus dem Howe'S Erfindung glänzend als Siegerin hervorging, indem sie fünfmal schneller nähte, als ihre weiblichen Con-currenten. Trotzdem wollte kein Mensch eine Nähmaschine kaufen, woran wohl der hohe Preis von dreihundert Dollars und noch mehr die Furcht vor den Schneidergefellen die Schuld trug, da diese gegen die neue Erfindung und alle, die sich für dieselbe interessierten, die gefährlichsten Drohungen auSstießen. Howe ließ sich jedoch nicht einschüchtern; er suchte um ein Patent für feine verbesserte Maschine nach und erhielt e» auch, aber kein reicher Kapitalist wollte sich entschließen, ihm das Patent, wie er doch gehofft hatte, abzukaufen oder sich mit ihm zu verbinden. Durch diese Mißerfolge enttäuscht, zog sich endlich auch der gutmüthige Fischer zurück, nachdem er gegen 5000 Doll, aufgeopfert hatte, von denen er auch nicht einen Heller wiederzusehen glaubte. Dem armen Elias blieb nichts übrig, als mit gebrochenem Herzen zu feinem Vater zurückzukehren, der in der Nähe von Boston eine Sägemühle befaß. Eingedenk des alten Spruches, daß der Prophet nichts in seinem Paterlande gelte, gelangte er endlich zu dem Entschlüsse, sich mit seiner Erfindung nach England zu wenden. Da er sich nicht von feiner Familie so leicht trennen konnte, so reiste an seiner Stelle ein jüngerer Bruder nach London, wo auch ein wohlhabender Fabrikant, Namens William Thomas, der in Eheapside in einer großen Koffer-, Regenschirm- und Schuhmanufactur gegen zweitausend Arbeiter beschäftigte, sich bereit finden ließ, einen Versuch zu wagen. Für zweihundert und fünfzig Pfund Sterling kaufte der Engländer eine Maschine, womit er zugleich das Recht erwarb, so viel Maschinen, als zu seinem Geschäftsbetrieb ihm nöthig schienen, aufza. stellen und außerdem ein Patent auf Howe'S Erfindung für ganz England zu nehmen, wogegen er jedoch gehalten war, von jeder in England fabricierten oder eingeführten Maschine drei Pfund Sterling oder 15 Dollar an Howe abzugeben. Nie wohl hat sich eine so kleine Kapitalsanlage besser verzinst, da Thomas im Laufe der Zeit für diese 250 Pfund mehr als zwei Millionen Thaler bezog. Da einige Verbesserungen an den Maschine» ihm nSthig 'schienen, so ließ der Fabrikant Howe lc^enö von 5.400,000 ft. heraus. Ofenheim schließt ^Sselbe mit dem Hause Julius Richter in Berlin a° und gibt an, Richter habe die zu emittierenden Obligationen zur Hälfte um den Preis von 76 für 100 fix, zur Hälfte mit -77 in Commission übernommen, Tatsächlich aber habe Ofenheim die Hälfte der Obligationen zum Curfe von 66 an Richter überlassen, demselben ein halbe« Perzent Provision zugcstanbcn, die andere Hälfte aber zum Curse von 76 statt 77 in Commission gegeben, für sich aber die Hälfte der Provision bedungen und außerdem einen Gewinn von 2700—4000 fl. für seinen Oheim Adolf von Herz in Anspruch genommen. Alle diese vom Staatsanwalt behaupteten Facta begründen das Verbrechen des Betruges. Die Anklage verbreitet sich noch über den schlechten Zustand der Bahn, über ihre mangelhafte und dabei kostspielige Verwaltung, über die hohen Bezüge der Verwaltungsräthe, über den Beginn des Conflictes zwischen der Staatsverwaltung und der Gesellschaft, über die Sequestration, über die Art, wie Ofen heim die Generalversammlungen zusammenstellte, wie er den Verwaltungsrath beherrschte u. s. w. in einer großen Reihe von Details. Das ist nur das dürre Gerippe der umfangreichen Darlegung, wie sie die Anklageschrift enthält. Darin erscheint der Mann, der als General-director zunächst berufen war, die Interessen der Actiengesellschast wahrzunehmen, hauptsächlich und in erster Linie sein persönliches finanzielles Interesse im Auge gehabt zu haben. Der Bau der bewilligten Linien wird so erbärmlich ausgeführt, daß unablässig kostspielige Restaurationen nothwendig sind, ja zahlreiche Bauobjecte ganz erneuert werden müssen; die Verkehrsstörungen und Unglücksfälle belasteten die Conti der Gesellschaft derart, daß der Staat^jahraus jahrein kolossale Zuschüsse aus dem Steuersäckel des Volkes zahlen mußte, um die Zinsen des Actienkapitals und der Prioritäten zu decken. Die Gesellschaft war verarmt, ihr Fortbestand beruhte einzig auf den Staatszuschüssen — der Staat wurde immer aufs neue angezapft, nur die Con-cessionswerber waren reiche Leute geworden. Dem Bauunternehmer Brassey werden nicht nur alle Unterlassungen und Sünden nachgesehen, sondern noch zahlreiche Vortheile zugewendet, weil er den Ge-winn mit anderen theilt. Das unvermeidliche Ende war die Katastrophe. Die Anklage enthält ein charakteristisches Bild zahlreicher in _ Oesterreich entstandener Gründungen. Die beispiellose Selbstsucht einzelner, namentlich der sogenannten Concessions-werber und Concessionsschacherer bei Eisenbahnen und anderen Gründungen, hat eS dahin gebracht, daß große, berechtigte und ertragfähige Unternehmungen in ihrer Verwirklichung Schiffbruch litten, weil die Bevollmächtigten der Association nicht den Vortheil der letzteren oder ihrer Heimat im Au;e hatten, desto gieriger aber nach schmutzigem Gewinn haschten.___________________________________________ Politische Rundschau. Laibach, 9. Jänner. Jnlaud. Sobald der Reichsrath wieder Zusammentritt, wird die Regierung ein vielfach bemerktes Versäumnis nachzutragen haben. Es ist nemlich ausgefallen, daß das Ministerium, welches sich mit der Vorlage des Budgets diesmal außerordentlich beeilt hat, es bisher unterließ, gleichzeitig auch die Vorlage, betreffend die Bewilligung des Recrutencontingents, welche in der Regel eine der ersten Regierungsvorlagen zu sein pflegt, einzu bringen. Da dieser Gesetzentwurf für das Jahr 1875 kaum wesemlich von dem des Vorjahres sich unterscheiden dürste, so kann die Ausarbeitung desselben besondere Schwierig! tteu nicht verursachen, und es ist wohl nur auf ein Versehen zurückzusüh ren, daß dasselbe bisher der verfassungsmäßigen Behandlung nicht unterbreitet wurde. Nach der „P Ref." ist die Kan onenfrage noch nicht gelöst. Den Protektoren der Uchatius« kanone stehen jene gegenüber, welche, auf die vielen „Uebergangs".Experimente hinweisend, jeder solchen Neuerung bei der Artillerie entgegentreten, die lediglich provisorisch, das ist als Uebergangsresorm in Anwendung gebracht würde. Der sogenannte lieber« gang mit den Wänzlgewehren kostete nahe an sechzehn Millionen und es erleidet keinen Zweifel, daß die Kosten der Versuche mit der Uchatius'schen Stahl» bronce diesen Betrag um ein Bedeutendes übersteigen würden. Außerdem ist wohl zu bemerken, daß die Stahlbronce von ihrem Erfinder sebst nur für jene Zeit in Betracht genommen wird, binnen welcher die Umänderung des gesammten Kanonen-Materials in reinen Stahl durch;usüren sein wird. Österreichische Staatsbürger aus Dalmatien — dreitausend an der Zahl — leben zur Stunde in den türkisch:» Grenzländern, größtentheils als Tagwerker beschäftigt. Die Nach' richten über MiShandluugen, welche diese Leute Vonseiten der Behörden und der Bevölkerung erdulden, sind wirklich haarsträubend und beschämend zugleich. Bietet die Heimat nicht Arbeit und Brod genug und müssen die Armen in die Fremde ziehen, um dort ihren Lebensunterhalt zu erwerben, so ist es wahrlich eine dringende Pflicht des Reiches, seine Angehörigen zu schützen — gegen das mahomeda-nische Raubgesindel. In Ungarn hofft man, durch Wiederbeschränkung m Zinsfußes die volkSwirthschastliche Lage verbessern zu können. Möglich, ja wahrscheinlich, daß die Bestrafung des Wuchers neuerdings eingeführt wird; gewiß aber ist, daß die Hoffnung, nach England kommen, indem er ihm großmüthig außer den baaren Auslagen ein wöchentliches Gehalt von drei Pfund Sterling aussetzte. In seiner Verlegenheit, da die zweihundert und fünfzig Pfund längst schon wieder aufgezehrt waren, blieb ihm nichts übrig, als dieses jämmerliche Anerbieten anzunehmen. Bald jedoch schlug Thomas den übermüthigen und verletzenden Ton des reichen Fabrikanten gegen den armen Arbeiter an, wogegen Howe trotz seiner Gutmütigkeit und Geduld sich widersetzte, so daß schon nach wenigen Wochen sich das unerträgliche Verhältnis löste. Um die Kosten der Uebersahrt nach Amerika als Zwischendeck-Passagiere zu bestreiten, sah sich der unglückliche Elias genöthigt, sein Patent und die einzige Maschine, die er noch besaß, in London zu versetzen. Mit drei Schillingen in der Tasche landete et 1849 im Hafen von New-Iork, ärmer und elender als vor seiner großen Erfindung er gewesen war. Wollte er nicht verhungern, so blieb ihm nur übrig, als gemeiner Arbeiter in eine Maschinenbauanstalt zu treten. Während Howe's Aufenthalt in England war jedoch in der Heimat eine merkwürdige Veränderung eingetreten; verschiedene geschickte Mechaniker in Amerika bauten jetzt Nähmaschinen und stellten dieselben aus Ein schlauer Speculant, der früher Schauspieler und Thealerdirector war, Isaak Merit Singer, erfaßte den Grundgedanken Howes mit großer Energie und brachte an der bereits vorhandenen Maschine einige wesentliche Verbesserungen an, die allgemeinen Beifall fanden. Bekannt mit allen Künsten der Revlame, von denen der arme Elias keine Ahnung hatte, wußte er die öffentliche Meinung in Bewegung zu setzen. Singer fand auch einen reichen Kapitalisten, der ihm die nöthigen Mittel vorschoß. Jetzt hallten alle Zeitungen, die bisher geschwiegen hatten, von dem öffentlichem Lobe der neuen Erfindung wieder; in hunderttausend Exemplaren einer eigens zu diesem Zweck gedruckten Brochüre wurden die Vortheile der Nähmaschine angepriesen, zahlt > Agenten zogen von Stadt zu Stadt bis zum ferne,ten Westen als Apostel und Verkündiger des großen Wunderwerkes. welche unsere Nacharn daran knüpfen, nicht in Erfüllung g:ht. Nicht die Wucherer hoben die ungarische Volkswirthschast zu Grunde gerichtet — aus der Zerrüttung dieser Wirtschaft ist vielmehr der Wucher entsprungen Ausland. Bischof Martin von Paderborn ist von dem Gerichtshöfe für kirchliche Angelegenheiten seines Amtes entsetzt worden. Der Angeklagte, der sich eben im Gefängnis befindet, war zu der Verhandlung nicht persönlich erschienen, trotzdem ihm freigestellt worden war, unter geeigneter Bedeckung nach Berlin zum Termin zu reisen. Die Anklage war von dem Ober-Staatsanwalt Jogahn vertreten, der in dem Sündenregister des Bischofs auch auf das Verhalten desselben beim vaticanischen Concil zurückgriff und aus einer Rede Martins nachwies, der Paderborner Kirchenfürst habe schon damals aus der llcbertragung d r vaticanischen Beschlüsse auf Deutichland einen Kirchenconflict vorausgesehen, während er jetzt behauptete, daß die Staatsregierung den Streit provociert habe. Der Schlußanirag aus Amlsentlassung lautete: Es existiere nach dem Gesammtverhalten des Bischofs nur die eint Alternative, daß entweder der Staat sich vor dem Bischöfe beuge oder derselbe aus dem Amte entfernt werde. Wie es scheint, fürchtet der Erzbischof von Köln, daß die Reihe nun an ihn kommen werde. Wenigstens meldet die „Elberfelder Zeitung", er habe sich kürzlich in Roermond in Holland ein Haus gekauft. Der Kirchenfürst soll beabsichtigen, falls die Consequenzen seiner Opposition ihn zwingen, Preußen zu verlassen, sein Domicil in Roermond zu nehmen und von dort aus seine Diöcese zu verwalten. Die freundliche Haltung des Berliner Ca-binets gegenüber der neuen Regierung Spaniens wird durch die Erklärungen der „Prov.-Corr." bestätigt, nach welchen man auf die eingetretene Wendung der Dinge, wenn auch noch nicht fo.früh, gefaßt war. Die „Prov-Corr." drückt die Hoffnung au«1, daß die neue Gestaltung der Dinge den Rest staatlichen Wesens, dem man seinerzeit durch Set-rano's Anerkennung zuhilse kommen wollte, wirklich retten werde. Ächnlich spricht sich, was gewiß sehr bentet* kenswerlh ist, das „Journal de St. Petersburg" aus: „Spanien behielt der Welt für den Neujahrs« tag, der heute in den westlichen Ländern gefeiert wird, eine besondere Ueberraschung vor. Es hat seit gestern einen König und die Armee ist es, welche ihn in der Person des Prinzen Alfons, Sohnes der Königin Jsabella, proklamiert hat. Es liegt indeß keine Veranlassung vor, weder von dem Ereignis, noch von der Art, wie es zustande ge» WST Fortsetzung tu der Beilage. "WU Durch solche Mittel, die nirgends so unentbehrlich als in Amerika sind, wo selbst das Gute ohne Humbug nicht so leicht sich Bahn bricht, wurde Singer ein reicher Mann, obgleich er auch anfäng» lich mehr als einmal dem Bankerott nahe stand; trotzüem ging sein Geschäft so gut, daß er mit der Zeit ein tägliches Einkommen von 1000 Dollar« genoß. Er bewohnte einen prächtigen Palast und fuhr in der elegantesten Equipage, während bet arme Elias noch immer zu Fuß ging und ein jämmerliches Dasein führte. An einem Feierabende, als Howe in seiner Maschinenbauanstalt nichts mehr zu thun hatte und zu seiner Erholung durch die Straßen der Stadt irrte, gerieth er durch Zufall in die Nähe des großen Etablissements von Singer und Compagnie. Das Gedränge der Leute vor dem riesigen Schaufenster, hinter dem die Nähmaschinen ausgestellt und zum Ergötzen des Publicum« unter den Händen schönet Mädchen bei Gasbeleuchtung arbeiteten, weckte ihn aus feiner Zerstreutheit und erregte seine Aufmerksamkeit. Beilage zum „Laibacher Tagblatt" Rr. 6 vom V. Jünuer 1875. kommen, zu sehr überrascht zu sein. Das erstere war seit einiger Zeit vorauszusehen, wenn auch vielleicht für einen weniger nahen Zeitpunkt, und die letztere ist so oft prakticiert worden, daß sie nochwendigerweise mit in diese Voraussicht einbezogen werden mußte." Wie aus Prag gemeldet wird, ist Kurfürst Friedrich Wilhelm von Hessen-Kassel am 6ten d. nachmittags gestorben. Noch vor wenigen Wochen sprach er in seiner Antwort auf eine Adresse seiner Getreuen in Hessen die Hoffnung aus, daß ihm die Rückkehr auf seinen angestammten Thron, die er „täglich ungeduldiger" erwarte, bald beschieden sein werde; er hielt bis an sein Ende an der Ueberzeugung fest, daß die legitime Restauration in Hessen ebenso wieder erfolgen werde, wie im Jahre 1814, und ließ sich nie herbei, von seinen „Hoheitsrechten" etwas zu vergeben. Mit den Agnaten wird Preußen, wenn es überhaupt Verhandlungen bezüglich der Souveränetäts . Angelegenheit noch für nothwendig findet, leichtere« Spiel haben; hinsichtlich des Fideicommißvermögens ist bereits vor Jahren eine gütliche Uebereinkunft getroffen worden. Pariser Telegramme melden den Ausbruch der Krisis, die lange schon vorhergesehen war. Nachdem die Conserenzen im Elysöe erfolglos geblieben waren, nahm die National-Versammlung ihre Sitzungen am 5. d. in voller Ratlosigkeit wieder auf. In der ersten Sitzung wurden nebensächliche Dinge abgethan, in der zweiten errang das linke Centrum einen Sieg über den Dreißiger-Ausschuß und die Regierung, indem es gegen diese die sofortige Berathung der Uebertragung der Exekutivgewalt durchsetzte. Man erwartet die Demission des Cabinets und die nothgedrungene Annäherung Mac Mahon's an die gemäßigte Linke; ja nach einer Meldung soll bereits Dusaure zum Marschall-Präsidenten berufen worden sein. Alsonso XII. sollte den letzten Nachrichten zufolge am 6. d. Paris verlassen, nachdem er vorher noch feierlich das Ex-Königspaar von Neapel empfan • gen und von diesem angeblich die Versicherung erhalten hatte, er werde seine Verwandten im Heerlager Don Carlos bewegen, dessen Dienste zu verlassen. Bon Don Carlos selbst erwartet man ein neues Manifest, in welchem er erklären soll, daß er auch Don Alsonso gegenüber sein „gutes Recht" mit den Waffen ver-theidigen werde. Mit dem Herzog Dvcazes verhandelte der junge König hieraus noch in politischen, mit den pariser Rothschilds in finanziellen Angelegenheiten. Der Herzog von Montpensier, wie man glaubt, der künftige Schwiegervater Don Alsonso's, ist auf die Nachricht von der Restauration aus Italien, wo er sich eben befand, nach Paris geeilt, um sich dem König zur Verfügung zu stellen. Zur Tagesgeschichte. — Zur Nothlage in Ungarn. Die ältesten Friseure und Haarhändler in Pest-Ofen können sich hidit erinnern , baß ihnen so viel prachtvolles Haar von lebenden Köpfen zum Verkaufe angeboten worden, als seit zwei Monaten. Nicht nur Bauernweiber und Frauenzimmer der untern Bolksschichte, sondern auch solche, welche noch vor zwei Jahren außer dem eigenen auch falsches Haar trugen, bieten nun aus Noth ihre eigenen Flechten zum Verkaufe an. Dieselbe Erscheinung macht sich auch auf dem Lande bemerkbar, wo es von Agenten, welche Haare kaufen, wimmeln soll. — Zur Förderung des Exportes. Bekanntlich ist der geringe Export Oesterreichs eine der wesentlichsten Ursachen der wirthschastlichen Nothlage. Um ihn zu fördern, hat der österr.-ungar. Exportverein beschlossen, junge Leute zu stipendieren und nach dem Oriente zu senden, um dort die Handelsbeziehungen zn studieren, uud wo thuulich neue Handelsbeziehungen anzuknüpfen. Der Beschluß bezeugt, daß es in Oesterreich noch K reise gibt, welche die Rettung aus dem Marasmus in der eigenen Kraft und nicht in künstlichen Schutzmitteln suchen. In der That gibt es gegen den Fortschritt keinen ausreichenderen Schutz, als mit unermüdlicher Thätigkeit selbst fortzuschreiten, den Forderungen der Zeit Rechnung zu tragen, mit antiquierten Gewöhn' heilen und Einrichtungen zu brechen und in ernster, mühevoller Arbeit genüge zu finden. Selbsthilfe, Rührigkeit und Zusammenhalten, diesen Momenten danken die westlichen Kulturstaaten die Erfolge ihres blühenden Handels; unter diesem Zeichen werden auch Oesterreichs Industrie und Handel zu siegen yermogen. — Eine tragische Geschichte. Ein Herr stieg in einen Omnibus; ihm gegenüber saß eine Dame, die, wie er im Halbdunkel durch den Schleier zu erkennen glaubte, jung und hübsch war. „Weshalb tragen Sie den Schleier?" meinte er, nachdem es ihm gelungen, ein Gespräch mit der Dame zu beginnen. „Um mich vor den Blicken der Männer zu schützen." — „Aber es ist doch unser höchster Genuß, eine Schönheit bewundern zu dürfen." So lange man nicht verheiratet ist." — „Nun, ich bin nicht verheiratet," sagte er fest. „Wirklich?" meinte sie, schlug den Schleier zurück und es war seine Schwiegermutter! Man zweifelt an seinem Aufkommen! — „Womit handeln Sie?" fragte ein jüdischer Reisender einen ändern. Der Angeredete wärmte den uralten Witz majestätisch auf: „Mit Verstand!" „So?" meinte der Andere und machte große Augen. „Proben haben Sie wohl nicht bei sich?" — Eine Offerte für Louise Lateau. Aus Bonn wird geschrieben: Einer der angesehenste» und begütertsten Männer der Umgegend von Bonn, Herr Th. Str. aus Rh., „Was gibt es denn da zu sehen? fragte er neugierig einen neben ihm stehenden Mann. „Die neue Nähmaschine", erwiderte dieser begeistert, „ist wirklich das merkwürdigste Ding, was ich in meinem Leben erblickt habe. Wie das arbeitet. Im Augenblick ist eine Naht fertig und dabei so fest, daß eher das dickste Tuch als die Naht reißt; dieser Singer ist ein Teufelskerl. „Wie sagt Ihr? fragte EliaS verwundert. „Ja, der schlaue Isaak Merit Singer hat das Wunderwerk erdacht." „Ihr irrt Euch, lieber Herr! Das ist nicht wahr." „Nun, wenn Jhrs besser wißt", entgegnete der andere gereizt, „so braucht Ihr nicht zu fragen; ganz New'Mrk wird mir bestätigen, daß Herr Singer die neue Nähmaschine erfunden hat." „Dann spricht ganz New-Aork nur eine Lüge", versetzte EliaS mit mühsamer Fassung. „Am Ende" höhnte der Mann, „wollt Ihr uns weiß machen, daß Ihr die Nähmaschine erdacht habt." „DaS ist auch richtig", entgegnete Howe ernst. „Dieser Singer ist ein Fälscher, der sich widerrechtlich meiner Erfindung bemächtigt hat." „Und Ihr scheint mir ein schlechter Spaßvogel zu sein; wenn Ihr aber glaubt, mit mir Euch einen Witz erlauben zu dürfen, so seid Ihr an den Unrechten Mann gekommen. Habt ihr mich verstanden?" „Es fällt mir gar nicht ein, Spaß mit Euch zu treiben. Gott weiß, daß ich nur die lautere Wahrheit rede." „Dann seid Ihr, wie ich fürchte, nicht richtig in Eurem Kopf. Ihr seht mir gerade wie ein Mann aus, der solche Wunder schaffen kann. Ha, ha, ha!" Der ungläubige Mann stieß ein laute« Gelächter aus und alle Umstehenden, die das Gespräch mit angehört, stimmten ein und spotteten über den unglücklichen Elias, der allgemein für verrückt gehalten wnrde. Mit gebrochenem Herzen floh er den Pöbel. Haufen, der hinter ihm drein lachte und höhnte In tiefster Ve"-!»eiflung schlug er den Weg nach seiner Wohnung -ein, empört über die Schmach und noch mehr über die Frechheit, womit ein Fremder seine Erfindung ihm gestohlen und auSgcbeulet hatte. ' (Schluß folgt.) hat der famosen Louise Lateau die Summe von 30,000 Francgeboten, wenn sie sich entschlösse, in beliebiger Begleitung aus acht Tage in sein Haus zu kommen. Falls nach Ablauf genannter Frist ihre Wunden noch bluteten und sie nicht-genösse, als die consecrierte Hostie, sollten die 30,000 Francs ihr gehören. Herr Th. Str. hat keine Antwort bekommen und doch ist der Brief richtig angelangt, da er in den belgischen Blättern „Echo du Parlement" und „La Presse Belge" abgedruckt worden ist. Es lassen sich die gottbegnadete Jungfrau und ihre betrügerische Umgebung eben unter keiner Bedingung auf eine unparteiische Prüfung ihres Treibens ein. Herr Str. aber wird, seitdem sein Anerbieten in seinem Orte bekannt geworden ist, als ein ReligionS-pötter und Gottesleugner, welcher die begnadete Jungfrau aushungern wolle, verschrien und gemieden! — Mehrere Pariser Blätter veröffentlichen folgende, onderbare Nachricht: Msgr. Sola, Bischof von Nizza, welcher bei der französischen Regierung in dem Verdachte eparatistischer Gesinnungen steht, hat den Rath erhalten, die Verwaltung seiner Diöcese niederzulegen. Da er sich dessen weigerte, hat der Vatican sich entschlossen, ihm unter dem Vorwande, daß er mit seinen 83 Jahren die Geschäfte nicht mehr allein führen könne, einen Eoadjutor beizugeben. Man sieht daraus, daß die Lnrie, wenn es in ihr System paßt, auch der Staatsgewalt zu Hilfe kommt und daß sie in Nizza verurtheilt, was sie in Elsaß-Lothringen seitens ihrer Würdenträger ganz in der Ordnung findet. Local- und Provinzial-Angelegelcheiteu. — (Ergebnis der Handelskammerivahlen.) Au der gestern stattgehabten Wahl für die Handelssectiou haben sich von 430 Wählern 390 beteiliget und es wurden nachstehende 10 Herren zu Mitgliedern der HandelS-uud Gewerbekammer in Laibach gewählt: Terpin Edmund Laßnik Peter, Handelsleute in Laibach, mit je 261 Stimmen, Kordiu Joses, Handelsmann in Laibach, mit 260 Stimmen, Mayer Enterich, Seemann Ignaz und Treun Matthäus, Handelsleute in Laibach, mit je 259 Stimmen, Dreo Alexander, Handelsmann in Laibach mit 258 Stimmen, Bürger Leopold, Handelsmann und Samasfa Albert, Fabrikant in Laibach, mit je 257 Stimmen, Dollenz Franz, Handelsmann in Krainburg, mit 256 Stimmen. Außerdem erhielten: Petriöiö Baso und Souvan Franz Lav., Handelsleute in Laibach, je 114 Stimmen, Jamseg Johann, Kollmann Franz, Kusar Josef und Naglii Rudolf Handelsleute in Laibach, je 112 Stimmen, Fabian Johann, Regorsek Franz und Sajovic Ferdinand, Handels, leute iu Laibach, je 111 Stimmen, Hartmann Alfred 6 Stimmen, Mühleisen Arthur und Krisper Joses, je 2 Stimmen, Krisper Joses, Baumgartner Camillo. Fortuna F., Perme Anton, Kreimer Anton, Krisper Anton, Schmitt F. M., Luckmann Karl, Pirker Franz, Plautz Joh. Nep. jun., Seimig Bincenz, Zeschko Valentin und Trnkvczv Victor, je 1 Stimme. — (Gesundheitspolizeiliches.) Der „Slov. Narod" hatte unlängst angeblich von einem Vater, dem (ein Kind an der Rachenbräune gestorben, eine Zuschrift erhalten, in welcher die laibacher Aerzte angegriffen wurden und welche die Ursache der immer weiter sich ausbreitenden Krankheit in der Unwissenheit der hiesigen Aerzte finden wollte. Nebenbei wurde der sehr zweifelhafte Witz wieder aufgetischt, das Ergebnis der ärztlichen Betathungen über die sanitären Zustande habe einzig in der Forderung bestanden, das ärztliche Honorar sei zu erhöhen. Dasselbe Blatt bringt aus bekannter rnedicinischer Feder auf obige Auslassung eine Erwiderung, welche es mit Recht ungeheuerlich findet, daß ein Mensch, der keinen Begriff hat von medicinischen Dingen, sich untersteht den Aerzten Unwissenheit oorzuwerfett und nur sie verantwortlich zu machen für die gefährliche Krankheit, außerdem es ihnen zum Verbrechen anrechnet, wenn sie für ihre Mühewaltung auch bezahlt sein wollen, wie jeder andere Arbeiter. Vollkommen einverstanden erklärt sich die Entgegnung damit, daß der Einsender jener Beschwerde die Regierung zu Hilfe ruft. Es sei nemlich erfreulich zu sehen, daß auch die Bevölkerung nach und nach zur Ueberzeugung gelangt, daß der Arzt ohne daß ihm die executive Gewalt zur Seite steht und ohne den guten Willen Vonseite der Bevölkerung nichts zu erreichen vermag. Da sei der Grund zu suchen, nicht aber in der Unfähigkeit der Aerzte. Hätten die Aerzte executive Lewalt, so wäre auf dem (Betitele der öffentlichen Gesundheitspflege vieles zu erreichen. Unter executiver Gewalt will der Arzt das Recht verstanden wissen, seine Rathschläge und Anträge auch thatsLchlich ausführen zu können, aber nicht etwa die Forderung, daß die Setzte selbst in die Häuser herumgehen, die Aborte reinigen, Zimmer und Küchen kehren, den Mist aus den Stallungen entfernen u. f. w. Auch wenn man nach der Forderung des Einsenders fremde Doctoren und Professoren von den Hochschulen verschriebe, würden selbe schwerlich mit Schaufeln, Mistgabeln, Rechen und Schubkarren kommen, um den Mist und Unrath aus den Häusern und über die Schwelle zu schaffen. Was kann der Arzt dafür, wenn man seine Anordnungen nicht aus-sührt? Er räth euch die größte Reinlichkeit zu beobachte», zu desinficieren, die gesunden Kinder von den kranken streng abzusondern u. s. w., aber das alles ist meistens nur in den * Wind gesprochen. Und doch müßte die genaueste Befolgung dieser Rathschläge die erste Sorge jedes Familienhanptes sein, denn die Vorrechte der Thierärzte (nötigenfalls auch Zwangsmittel anzuwenden) besitzen die Menschenärzte leider nicht! — (Militärnachrichten.) Der k. k. Oberst Herr Theodor B r a n m ü l l e r v. T a n n b r n ck, Reserve-' rommandant des 3uf.=Reg. Nr. 22 wurde zum Commau-banten de« Jnf.-Reg. Freiherr v. Kuh» Nr. 17 ernannt. — Der k. k. Oberst Herr Alois Chevalier Du Harnet de Onerlonbc, Eommoubaiit deS genannten Regimentes, würbe nach dem Ergebnisse der Supcrarbitriernng als ganziuvalib in den bleibenbeit Ruhestand übernommen. — (Typographenkränzchen.) Die Faschings-nnlerhaltnng des hiesigen Buchbruckervereius findet Samstag am 16. Jänner im festlich decoiieiteu Glassalon der Casinorestauration statt. Alles ist bestrebt, den Geselligkeitsabend zu einem recht fröhlichen und lebendigen zn machen. Auch können wir mit Genngthuung die erfreuliche Versicherung geben, daß die ausgegebenen Karten für das heurige Fa-schingskränzchen in allen Kreisen des gebildeten laibacher Bürgerthums willkommenen Absatz finden. Und so können wir denn unserem Typographenkränzchen das beste Gedeihen und eine recht zahlreiche Theilnahme in Aussicht stellen. — (Oesterreichs Strafanstalten.) Der vor kurzem im Druck erschienene statistische Ausweis Über die Verhältnisse der österreichischen Strafanstalten im Jahre 1873 ergibt, daß auch in diesem Jahre zwei neue Zellen-gefängniffe in Stein und Karthaus eröffnet wurden, so daß gegenwärtig mit Einschluß des neuen Zelleugebäudes in der Kation 663 zum Vollzüge der Freiheitsstrafen in Einzeln-Haft geeignete Zellen benützt werden. Die Gefammtzahl der in den 18 Strafanstalten (12 für Männer, 6 für Weiber) angehaltenen Sträflinge betrug im Jahre 1873 die Zahl von 16104 Köpfen und meist eine Steigerung um 515 Köpfe gegen das Vorjahr auf. Von obiger Gesammtziffer entfallen 84 6 Perz. auf die Männer und 15 4 Petz auf die Weiber; der Kostenaufwand belief sich ohne Neubauten auf 2.221,551 fl., wovon 564,658 fl. durch eigene Einnahmen der Anstalten gedeckt wurden, — somit der Zuschuß aus Staatsmitteln 1.656,893 fl. betrug. Die Aufwand > ziffer für einen Sträfling ergibt sich unter Zugrundelegung »es durchschnittlichen Tagesstandes der Strafanstalten an wirklichen Kosten mit 206 fl. 84 kr., somit Per Tag 56 7 kr. — Die laibacher Strafanstalt, welche einen Belegramn für 400 Sträflinge ausweist und einen DurchfchmttSstand von 347 Sträflingen im Jahre 1873 hatte, bezog aus Staatsmitteln einen Zuschuß von 60,000 fl. Für die Beköstigung der Sträflinge wurden,29,881 fl., für Beheizung 2508 fl. und für Beleuchtung 1505 fl. ausgegeben. — (Zur Benützung gläserner Trinkgefäße.) Nach einer Eröffnung des Handelsministeriums werden gläserne Trinkgesäße metrischen Systems, welche ihrer Beschaffenheit und Menge nach nur als Schankgefäße dienen können, verfertigt und in verschiedenen Kronländertt, jedoch auf ausdrückliches Verlangen der Besteller, ohne das vorgeschriebene Uebermaß versendet. Da die Befürchtung nahe liegt, daß Liefe Gefäße massenhaft in den Verkehr übergehen werden, aus welchem selbe bei späteren marktpolizeilichen Revisionen der Schantlocalitäten zum großen Schaden der Besitzer wieder entfernt werden müßten, so werden die betreffenden Gewerbetreibenden durch eine besondere Kundgebung der Statthalterei auf den Inhalt der Mmisteriat-verordnung vom 20. November 1873 aufmerksam gemacht, aut welcher das Uebermaß jener nach metrischem Maße angefertigten Gefäße festgesetzt wurde, welche in öffentlichen Schanklocalitäten zur Verabreichung der Getränke benützt werden. Es wird ausdrücklich beigefügt, daß llebertietuiigen dieser Vorschrift nach den bestehenden Gesetzen bestraft werden. — (Kampf zwischen Italienern und S l o» vene n.) Aus Görz, 27. Dezember, wird der „Tr. Ztg." berichtet: „Sechs junge Leute, Slovenen, waren am Abend des 25. Dezember mit eigenem Fuhrwerke von Ranziano, ihrem Heimatsorie, nach Görz gekommen, um hier einen vergnügten Abend zu verbringen. Beim „Rösselwirth" wurde Halt gemacht. Dort trafen sie mehrere Italiener — es sollen ihrer sechzehn gewesen sein — die größtentheils dem hiesigen Handwerkerstände angehörten und die sobald sie der Slovenen ansichtig wurden, sich in allerlei Sticheleien gegen die neuen Ankömmlinge ergingen. Die Slovenen blieben ihnen nichts schuldig, doch entfernten sie sich bald und begaben sich in ein Kaffeehaus und von da ins „Hotel Brandt", wo für denselben Abend eine italienische Gesellschaft ein Concert angekündigt hatte. Sie waren nicht lange dort, so fanden sich anch die vorhin erwähnten Italiener ein, welche die Slovenen auch hier mit ihren Stichelreden verfolgten und, wie es heißt, allerlei gefährliche Drohungen ausstießen. Diese, um ihrer Peiniger loszmverdett, entfernten sich auch ans diesem Locale; doch die Italiener folgten, und bald kam es nun auf der Gaffe, in der Nähe der Post, zn einem blutigen Zusammenstoß. Die sechs Slovenen kämpften mit der Faust, die sechzehn Italiener aber, wenigstens zum Theile, mit blankem Messer. In dem Momente, wo ein gewisser üafif, wie es heißt, ein Schüler der hiesigen Ackerbauschule, einem Italiener einen Fanstfchlag ins Gesicht versetzte, empfing er von diesem vier Messerstiche in die Brust. Der Aetmste hatte nur mehr so viel Kraft, sich ins Kaffeehaus zu schleppen, wo er erschöpft zusammenbrach und nach wenigen Minuten verschied. Wie verlautet, ist der Verstorbene erst neunzehn Jahre alt, aus Ranziano gebürtig und der einzige Sohn einer wohlhabenden Müllerswitwe. Bon den übrigen Slovenen wurden vier ebenfalls durch Messerstiche verwundet und befinde,, sich dermalen fatiimt ihrem todten Kameraden im Spital der «arnthcrzigkii Brüder. Der Italiener, welcher die tödtlichen StiHe gegen Üafti geführt, ist ein bei Herrn Genovizzi bediensteter Kutscher. Nach vollbrachter That begab er sich nach Hause, stahl einem seiner Sollegen eine Baarschaft von zwanzig Gulden, ging nach der Jsoiizo-Brücke, miethete dort eilt Fuhrwerk und fuhr nach Palmauuooa. Die Polizei, hievon nt Kenntnis gefetzt, ließ den Mörder dort verhaften. Auch die übrigen Teilnehmer au diesem unglückseligen Excesse befinden sich bereits in Gewahrsam." — (Stroh zur Winterfütterung.) Wenn es voraussichtlich vor Beginn des Winters in einer Wirtschaft an Fntter mangelt, so kann eine Vermehrung des Fnttervorrathes bewirkt werden durch Verwendung eines Theiles des Strohes zur Fütterung und sparsame Einstreu, sodann durch Zukauf von Futtermitteln. Unter den Sttoh-artett ist das Stroh der Hiilfenfrüchte (Erbsen, Wiefett, Ackerbohneu) atu nahrhaftesten, sodann der Gerste und hie-ttach der anderen Sommergetreide Arten. Das obere Ende des Strohes ist nahrhafter als das Wnrzelenbe und wirb daher auch von dem Wintergetreibe zweckmäßiger zur Fütterung verwendet, während das untere Ende, sofern es nicht stark mit nahrhaften Unkräutern, Klee ic. durchwachsen ist, besser eingestteut wird. Als Ersatz des Streustrohes dient das Kartoffelkraut, dessen Verbrennen auch in gewöhnlichen Jahren eine Verschwendung ist, trockene Erde und öfteres Ausmiften. Bei dem Zukauf vou Futtermitteln soll auf den eigenen Vorrath Rücksicht genommen nnd je nach dessen Beschaffenheit utüffett mehr Kraftsiitterstoffe oder mehr Rauh-futter zugelaust werden. — (Einfuhrverbot nachJt aliett.) Die königlich italienische Regierung hat ans Anlaß der im Küstett-laude herrschenden Rinderpest den Eintrieb von Rindern und anderen Wiederkäuern, sowie die Einfuhr vou frischen, daun trockenen, nicht gegärbten Häuten, Hörnern und Klauen, von Fleisch nnd anderen Bestandtheilen der genannten Thiere aus der österr.-ungar. Monarchie nach Italien verboten. Theater. (-PP-) Herr» LesserS Gastspiele verdanket« wir eine sehr willkommene Auffrischung unseres vornehmeren dramatischen Bühnenrepertoires, da« bisnun leider ziemlich brach gelegen war. Nach seinem von uns bereits neulich besprochenem „Nar. cife" führte sich uns derselbe an den jüngstverflos. senen zwei Abenden in Scribe's „F e e n h ä n d e" und Gutzkow's „Königslieutenant" vor, die beide zu den hier selten gesehenen Stücke gehören und deren Wahl wir daher freudig begrüßten. Scribe's „Feenhände" ist ein vortreffliches Lustspiel, das sich in seinem leicht und elegant dahinfließendem 3Dia-loge, wie in seiner stets fesselnd anregenden, bunt bewegten Handlung als das echte Kind seines Vaters, des Großmeisters und 40jährigen Beherrschers der modernen französischen Conversationskomödie, bewährt. Herrn Lesser bot die Rolle des „Richard v. Ker. briand," so gewinnend dieselbe vom Dichter ihrem Charakter nach auch gezeichnet ist, allerdings keine besondere Gelegenheit zur Entfaltung seines schauspielerischen Talentes, doch gelang es ihm dessen-ungeachtet auch hier durch sein geschmackvolles und degagiertes Spiel seitens unseres PubitcumS einen nachhaltigen und äußerst sympathischen Erfolg zu erzielen. Seine Declamation ist ebenso correct als angenehm und weiß stets den für die (Situation passendsten Ton zu finden; seine Mimik und Bewegungen sind von gefälliger Eleganz und verrathen in allem den wohlroutinierten und denkenden Schauspieler. t'iuch müssen wir es anerkennen, daß Herr Lesser als „Ke> briand" das Stottern nur in sehr diskretem Maße zur Anwendung brachte, was auch unbedingt nothwendig ist, da diese Rolle durch ein Uebermaß desselben sonst leicht ins Gegntlheil Umschlagen und statt amüsieren — ennuyieren könnte. Auch Frl. Klau« (Helene) hatte einen besonders glücklichen Lbettd und erwarb sich durch die sympathische, großen Fleiß verrathende Ausführung der weiblichen Hauptrolle Anspruch auf unsere vollste «nerkennung. Ucberhaupt ging die ganze Borstellung recht gerundet zusammen und war sorgfältiger studiert, als dies wohl sonst mitunter Fall ist. Der Damenkrieg im Mob magazin der Hermance erfreute sich seitens Frau Erfurth wie auch Fr. Hegel einer recht gelungenen Darstellung. Das sehr gut besuchte Haus zeichnete die Genannten, sowie insbesondere Herrn Lesser und Frl. Klaus durch wiederholten Beifall aus. — Eine nach jeder Richtung hin äußerst dankbare Partie bot sich unserem geschätzten Gaste gestern als „Graf Thoram" in Gutzkows interessantem literarischem Gelegenheit«, stücke „Der K önigSlieulenant." Hr. Lesser verstand es auch, dieselbe in vollstem Maße auszunützen und schuf seinen Thoraue zu einer wirklich gediegenen und glänzenden Leistung, die wir wohl unbestritten als die weitaus beste seiner bisherigen bezeichnen können. Unterstützt durch seine äußerst vorteilhafte Bühnen -erscheinung wie durch sein geschmackvolles Eostüme trug sein Spiel den Stempel vornehmer Eleganz und wußte sowohl in den ÄffeclSmomenlen, wie in jenen der „Mifogyiiie" einen durchwegs sehr angenehmen Eindruck zu erzielen. Auch das gewisse französisch-deutsche Radebrechen, das, so leicht eö vielleicht scheinen mag, doch äußerst schwierig zu geben ist, gelang Herrn Lesser in ganz vortrefflicher und zugleich ebenso correcter als geschmackvoller Weise. Das Haus nahm feine interessante Leistung mit ungeteiltem Beifalle auf und rief Hr. Les s er nach jeder Scene mit stürmischen Applause. Recht gut und gleichfalls unter warmem Beifalle fand sich Frau E r f ur t h mit dem jungen Wolf-gang Goethe zurecht, obwohl diese Rolle unserer Ansicht nach wohl nicht so ganz in ihren Bereich gehört. Jndeß hatte sich Fr. Erfurth derselben mit loben«* werthem Eifer angenommen und einen sehr glücklichen Erfolg zu erzielen gewußt. Das Ehepaar Goethe, sowie Prof. Mittler gelangten durch Hrn. Erfurth Fr. Blumenthal und Hrn. Sieghof ganz anständig zur Darstellung; desgleichen auch — bis aufs französische, wo es ein wenig haperte — der „Sergeant Mack" durch Hc.t. Weiß. Bei grl. Krüger endlich ist da« Versprechen und Nichtkönnen der Roll- bekanntlich bereit« so an der Tages- beziehungsweise Abe'dordnung, daß wir uns wohl der Mühe enthoben glauben, es noch ausdrücklich zu konstatieren, daß sie es natürlich auch gestern als „Gretel" nicht für nothwendig fand, aus der gewohnten Ordnung zu kommen. — Das Haus war recht zahlreich besetzt und verfolgte die interessante Vorstellung mit sichtlichem Interesse. — — (Kür Stellungspslichtige.) Jnbezug auf die bevorstchende regelmäßige Stellung des Jihres 1875 wird vom laibacbcr Sladtmagisirale kundgemacht: 1. Daß die angefertigten Verzeichniffc der zur diesjährigen Stellung berufenen, in den Jahren 1855, 185t und 1853 geborenen einheimischen Jünglinge vom 10. bis 25. Jänner l. I. im magistratlichen Amtslocale (Expedit) zur Einsicht aufliegen werden, und daß jedermann, der a) eine Auslassung oder unrichtige Eintragung anzeigen, b) gegen die Reklamationen eines Stellungspflichtizen, oder gegen dessen Ansuchen um die Enthebung von der Präsenzdienstpflickt Einsprache erheben will, berechtigt ist, dieselbe in der vorerwähnten Frist einzubringen und deren Begründung nachzuweisen; 2. Laß die Losung für die Stellungspslichtigen der ersten Altersklasse am 11. Kebruar 1875, vormittags 9 Uhr, im städtischen Rathssaale vorgenommen werden wird, wobei das persönliche Erscheinen dem Betreffenden freigestellt bleibt. — (A ufbcwahru ng der 31 cp fei.) Die in großen Mengen von Nordamerika nach Europa versendeten Aepsel werben nach der Jll. Deutschen Amerik. Farm -Ztg. in feilt vermahicncit Ghps verpackt, indem sie in Fässern oder Kisten mit diesem sorgfältig durchgeschichtet werden, jo daß alle Stiele nach oben stehen und kein Apfel den ändern unmittelbar berührt. Die Früchte sollen sich so bis ins Früh jahr frisch und wohlschmeckend halten. Die fette Schale wird vorher mit einem trockenen Tuche abgerieben, damit der Gyps an derselben weniger anbängt. — (Sägespäne zur Fütterung.) Vor einigen Jahren wurden mit gutem Erfolg Fülterungsversuche mit Sägespänen gemacht, an welche anzuknüpfen jetzt ernstliche Veranlassung vorliegt. Nur die Sägefpäne von im Winter gefälltem Holz eignen sich wegen ihres Stärkegehaltes zur Serfütterung; das Sommerholz ist nahezu werthloö. Man erkennt das Winterholz daran, daß die Sägespäne, etwas angefeuchtet, durch Uebergießen mit ein paar Tropfen Jod tinctur (in jeder Apotheke zu buben) schön blau gefärbt werden; die blaue Farbe zeigt sich nur bei Anwesenheit von Stärkemehl. — Die in unserem heutigen Blatte befindliche Gewinn Mitteilung des Herrn Laz. Sarns. Cohn in Hamburg ist ganz besonders zu beachten. Dieses Geschäft ist bekanntlich das älteste und allerglücklichste; im Mai wurde schon wieder das große t'oS bei ihm gewonnen und hat dieses Haus schon früher den bei ihm Betheiligten die größten Hauptgewinne von Hm. 360,000, 270,000, 244.400, 1»3,000, 180,000, 156,000, oftmals 152.400, 150,000, 90,00 », sehr häufig 80,000, 60,000, 48,000, 40,i'00, 36,000 Am. rc. rc. ausbezahlt, wodurch viele Leute zu reichen Kapitalisten geworden sind. Es sind nun wieder für einen kleinen Einsatz große Kapitalien zu gewinnen bis zu eveut. 375,000 Km. Auch bezahlt dieses Hans durch feine weitverbreiteten Verbindungen die Gewinne in jedem Suite aus. Da eine große Betyeiligung zu erwarten ist, möge man sich vertrauensvoll an die Firma I*az. Sams. Cohn in Hamburg wenden, bei der man gewissenhaft und prompt bedient wird. — Wir erlauben uns auf das heutige Inserat der Herren Strauß und Cie. in Hamburg besonders aufmerksam zu machen. Witterung. Laibach, 9. Jänner. Morgens Nebel, gegen 10 Uhr verschwindend, bann heiter, Sonnenschein, schwacher Südwestwind. Temperatur: morgens 6 Uhr — 13 6«, nachmittags 2 Uhr — 7-8° C. <1874 — 13"; 1873 — 0 6° C.) Barometer im Fallen 740-90 Millimeter. Das gestrige Tagesmittel der Temperatur — 3-4°, um 0 8° unter dem Normale. Hotel Elefant. Plamuseg, Pettau - Sennenberg, Kfm., Krapina. — Ranch summt Familie, Graz. — Schlibar, Kfm.. Stein — Blagne, Verwalter, Kroisenbach. Hotel Europa. Löwy. Wien. Baterischer Hof Skerjanz, Otojica — Murrt, Seeland. — Viertelmayer, Steher. Sternwarte. Vidic, Siittai. — Berdauß, Gutenfeld. Mohren. Roitz, Kellner, Krain. Verstorbene. Den 8. Jänner. Johann Georg Winkler, bürgerl Handelsmann und Hausbesitzer, 53 I., Staat Nr. 205, Schlagfluß. Wieaer Börse vom 8. Jauner. Staatsfonds. Sperr. Rente, öfU dto. bto. öst. in ü c von 1854 e von 18-10, ganze e von 1860, Fünft. Gedenktafel über die am 13. Jänner 1875 statifindenden ^icitationen. 3. Feilb, Selen'fche Real., Senoietsch, BG. Senosetsch. — 2. Feilb., Lokar'sche Real, Stiirja, BG. Wippach. — 1. Feilb., Zipel'sche Real., Kleingupf, BG. Laibach. -■ I. Feilb., Snoj'sche Real., Brezovic, *k»i Laibach. — 3. Feilb., Scheme'sche Real., lliiterjchleiniz, BG Laibach. — 2. Feilb., @tibil’j*e Real., Ustje, BG. Wippach. — 2. Feilb., Draä-kovic'fche Real, Lnkooic, BG Laibach. — 2. Feilb., Bre-zovar'fche Real, Lipoglav, BG. Laibach. — 2. Feilb., Ster-gar'fche Real, Zwischenwässern, BG. Laibach. — 2. Feilb., Swpar'sche Real., Seebach, BG. Äroiuburg. — 3. Feilb., Sternad'sche Real., Dbert'artelnu, BG. Rudolsswerth. 1. Feilb., Zabjek'sche Real., Vesm, BG. Laibach. — 1. Feilb., Jamnik'sche Real , LanvSe, BG. Laibach. — 1. Feilb:, Nic’jche Real., Wippach, BG. Wippach. — 3. Feilb., Bi-rant'sche Reat., Smerjen, BG. Laibach. — 3. Feilb., Stal-zer'sche Real., Neiitabor, BG. RndolsSwerth. — 3. Feilb., Rakek'sche Real., Hereindors, BK. Rudolsswerth. — 3. Feilb., StauiSa’fche Real., Weintorf, BG. Rudolsswerth. — 3. Feilb., Vilar’fche Real., Pudob, BG. Laas. «o $o 8o Prämicnsch. ». 186» Orundent.-Obl. Siebenbürg. Ungarn ▲ctien. Anglo-Bank . . . Creditanstalt. . . Devosilenbank . . Escompte-Anstalt Franco - Banl . . Angekommene Fremde. Am 9. Jänner. Hotel Stadt Wien. Dr. Rostacker, Gurkseld. — Grnm, Privatier und Jermamt, Gntsbes., Oberkrain. — Ur baniii, Höflein. — Lollenz, Kfm, Krainbutg. Theater. Heute: Vierte Gastvorstellung des Herrn Stanislaus Lesser. „Die bezähmte Widerspenstige." Lnstspiel in 4 Acten von W. Shakespeare. Morgen: Fünfte Gastvorstellung des Herrn Stanislaus Lesser. „Sean.“ Schauspiel iii 5 Acten nach dem Französischen des Alex. DnmaS v. S. Schneider. Telegramme. Wie», 8. Jänner. Prozeß Ofenheim. Betreffs der Schwellenlieferung stellt Angeklagter die schlechte Qualität und weiters in Abrede, daß er die Schwellen lieferung übernahm. Er suchte nur die verläßlichsten Offerte aus, wovon der Verwaltungsrath wußte. Der Präsident constatiert widersprechende Verwal tungSrathsauSsagen. Ofenheim beruft sich bezüglich der Schwellenqualität auf den günstigen Bericht des Hofrathes Werber und sagt aus, dnß er an der Schwellenlieserung für die Czernowitz-Suc;awa- linie unbetheiligt gewesen, sucht überdies statistisch nachzuweisen, daß bei der Ämberg - Cjernowitzer Bahn ein geringerer Schwellenperzentsatz umge wechselt werden mußte als bei anderen Bahnen. Die Verhandlung über den Anklagepunkt „Schwellen lieferung" wurde heute geschlossen. Paris, 8. Jänner. Larcy, von Mac Mahon berufen, erklärte, er körnte fein Cabinet bilden. Der Präsident berief nunmehr Dufaure. — Der Bericht des Finanzministers constatiert, das Budget pro 1876 werde einschließlich der durch Verbesserung in der Einhebung verschiedener Steuern erzielbaren Einnahmen einen Ueberschuß von nahezu fünf Mil tionen aufweisen. London, 8. Jänner. Es wurde ein Abkommen abgeschlossen über den Ban des Kanaltunnels zwischen England und Frankreich. Madrid, 8. Jänner. Ein Rundschreiben des Justizministers an die kirchlichen Würdenträger betont, durch die Thronbesteigung eines katholischen Fürsten werden die Beziehungen mit dem päpstlichen Stuhle wieder hergestellt und der katholischen Kirche ihr schuldiger Schutz gewährt werden. Telegraphischer (Kursbericht am 9. Jänner. | Papier-Rente 70 Silber-Rente 75 40 — 1860er Staats-Anlehen 112 50 — Banlactien 1003 — Credit 827 75 — London 11075 — Silber 10480 — 20-FrancsStücke 8-89'/,. atioiialbant . . Och. Bankgesells. Verkehr« bank........ Alsötd-Babn.......... Karl Lndwia-Bahn . if. Elisabeth-Bahn Kais. Franz - ÄosesSb. Staatsbabn........... Slldbahn ............ Geld Ware 69 90 70*- 7 18:1-75 181-*5 299*- 300' 126' - 12 » 50 Pfandbriefe. Geld Ware Allg. öst. Bod.-Credit. dto. in 33 I 96- 86' — H4-50 86-70 96-50 86-25 94-69 87*— Nation, ö. W Ung. Bod.-Creditanft. Prioritäts-Obl. Fra„,-Josef»-Bahn . Ocst.-Nordweftvahi» . Siebcnbürger . . . . 10t— 95*75 78*50 140 — 101-85 96.- 140-50 Südb.-Ges.zuItöiFr. bto. Söon« 109-80 221-50 109-60 223 - Iltis. 163-50 14 - l«4-~ Rudolfs - Lose .... 11-50 Wachs. (3SKon.) AugSb.ioosl. südd.W Franks. 100 fl. „ „ 92*50 5fl0 5410 92*60 5415 5420 11090 44'2(1 London 10 Pfd. Sterl. Paris 100 Franc» . . 110-65 44 15 Münzen. Kais. Münz-Ducaten 20-KrancSstück . . . . Preuß. Kassenscheine . Silber 5*24- 89, -1-64" 104-80 5-85— 8-91 -1-64»» 10490 Wir geben schmerzerfüllt im Namen aller Verwandten die traurige Nachricht, daß es dem Allmächtigen gefallen Hai, nnjent geliebten unvergeßlichen Vater, Schwiegervater und Großvater, Herrn Johann G. Winkler, Handelsmann und Realitätenbesitzer, nach kurzem Leiden, gestern um halb 5 Uhr nachmittags, versehen mit den heil. Sterbesakramenten, im 53. Lebensjahre in die Ewigkeit abzuberufen. Das Leichenbegängnis findet Sonntag den 10. Jänner nachmittags *;t3 Uhr vom Trauer -hausc (deutscher Platz Nr. 205) aus statt. Die heil Seelenmessen werden in mehreren Kirchen gelesen werden. Der theitre Verblichene wird dem frommen Andenken empfohlen. Laibach, am 9. Jänner 1875. Therese Maure» geb. Winkler, als Tochter. Heinrich Maurer, Handelsmann, als Schwiegersohn. Resi und Hanna, als Enkel. Am 21. und 22. Jänner beginnt die von der hohen Regierung genehmigte und garantierte, in 6 Abtheilungen eingetheilte groase Geldverlosung, in welcher nachstehende Treffer zur sicheren Entscheidung gelangen, als: Deutsche Reichsmark 450,000, 300.000, 150,000, 80,000, «0,000, 2 & 40,000, 36.000.6 it 30,000, 24,000,2 it 18,000,11 it 15,000, 2 k 12,000, 17 ä, 10,000, 8000, 3 it 6000, 26 ü 5000, 43 it 4000, 235 it 3000, 8 it 2000, 1600, 12 it 1500, 400 it 1200, 23 it 1000, 548 it 600, 600 it 300 u. s. w. Mein Debit hat sich stets als der allerglücklichste bewiesen, da mir schon sämmtliche grösste Treffer zu-theil werden. Ich empfehle daher zu dieser günstigen Verlosung ganze Lose ä fl. 9, halbe ä fl. 4 50, viertel ä fl. 2 25. Nach Ziehung sende amtliche Ziehungslisten sowie Gewinngelder unter strenger Verschwiegenheit prompt zu. Man wende sich daher vertrauensvoll an Moll Liliill Bank- & Wechselgeschäft, (7i9) i7-i6 Hamburg. Bekanntmachung. Die gefertigte Casino Direktion beehrt sich Len p. t. SStreinsmtiglicdern bekannt zn geben, daß im Laufe des heutigen Faschings in den Veremslocalitäten und zwar am 27. Jänner und 3. Februar stattstnden und daß außerdem die Direction im Vereine mit dem Juriftenkriiuzchen-Comitö am *20. d. M. einen Ball veranstaltet, zn welchem särnrntliche p. t. Casinovereins-jnitglieber höflichst eingeladen werden. (12) 3—1 Laibach, am 8. Jänner 1875. Dir Casmovereins-Directioil. Die neu errichtete k. k. Speeialitäten-Niederlage in Laibach, am alten Markt Nr. 15 (f. k. Tabak-Haupt-Verlag) empfiehlt ihr gut sortiertes Lager dem p. t. Publicum. Bestellungen werden pünktlichst aiisgeführt, Tarife gratis ans-gefolgt und auf Verlangen auch versandt. (456)50—22 Apotheke Piccoli „zum Engel" Laibach, Wie« erstratze. Anntherin-Muudwafser und Zahnpulver. Unumgänglich noihwendig znr Stärkung des Zahnfleisches, zur Erlialtnng des Lvohlgeruches des Athems und der natürlichen Farbe der Zähne, 1 Flasche 60 kr., 1 Schachtel 40 kr. Vrera-Pillc», gegen Verstopfung und Hämorrhoiden, 1 Schachtel 30 kr Breöeianer heilsames Pflaster gegen Quetschungen und rheumatische Leiden. 1 Stück 25 kr. Earmelttaner Melissengeist aus Venedig. Eine Flasche 25 kr. Torfch-Leberthranöl, directe ans Bergen in Norwegen bezogen, geschmack- und geruchlos. 1 Original-Flasche 80 kr. Echtes Seidlitz-Pulver. 1 Schachtel 80 kr., 1 Dutzend fl. 6 60. Elixir aus China und Coca. Der beste bis heute bekannte Magen-Liqneur. 1 Flasche 80 kr. Extrafeines Reispulver (parfümiert) aus vegetabilischen Substanzen zubereitet, ist von einer heilsamen Wirkung für die Haut. 1 Paket 10 kr, 1 Schachtel 40 kr. Franzbranntwein und Salz. 1 Flasche 50 kr. Glycerin-Eröme. Gegen Hautspröde.; es gibt kein besieres Mittel. 1 Flacon 30 kr. Himbeersaft, mit Dampf conceutriert. 1 Flasche 60 kr. Lilienwasser. Der Schatz der Toilette, unumgänglich nothwcndig für Damen, um die Haut schön, weiß und zart zu machen. 1 Flasche 1 fl. Pagliano-Eyrup aus Florenz. 1 Flasche 1 fl., 1 Dutzend fl. 9 60. Erlbst-Klyttierapparate. Uretral- und Mutter» spritzm, Suspensorien st. Tan>arinden-Sast. Wirkt außerordentlich erfrischend und austösend. 1 Flasche 40 kr. Unfehlbares Fiebermittel. Sicheres Rernedium gegen alle Arten von Wkchselfieber. 1 Flasche 80 kr. Einzige Niederlage in der Apotheke Piccoli „zum Engel,“ Laibach, Wienerstraße. Bestellungen werden umgehend gegen Nachnahme effectuiert. (743—6) GcschiMv-AiMM. Ergebenst Gefertigter beehrt sich Hiermit anzuzeigen, daß er am I. Jänner 1875 das in eigener Regie übernommen hat. Prompte, solide Bedienung, insbesondere guter Kaffee und seine Lignenre, werden den p. t. Gästen geboten werden. (820) 3 2 Hochachtungsvoll jtarf Simon. txxxxxxixxxxxxx: Zum Ausfüllen hohler Zähne gibt es kein wirksameres und bisieres Mittel, als die Zahn-Plombe von dem k. t. Hofzahnarzt Dr. «T. Gr. Fopp in Wien, Stadt, Bognergasse Nr. 2, welche sich jede Person selbst ganz leicht und schmerzlos in den hohlen Zahn bringen kann, die sich dann fest mit den Zahnresten und Zahnfleisch verbindet, den Zahn vor weiterer Zerstörung schützt und den Schmerz stillt. Mialherin-Wundwasser von Dr. I. G. Popp, k. k. Hof;ahnarzt in Wien, Stadt, Bognergassc Nr. 2, in Flacons zu fl. 1 40, ist das vorzüglichste Mittet bei rheumatischen Zahnschmerzen, bei Entzündungen, Geschwülsten und Geschwüren des Zahnfleisches, es löst den vorhandenen Zahnstein und verhindert dessen Neubildung, befestigt locker gewordene Zähne durch Kräftigung des Zahnfleisches; und indem es die Zähne und das Zahnfleisch von allen schädlichen Stoffen reinigt, verleiht es dem Munde eine angenehme Frische und beseitigt den üblen Geruch aus demselben schon nach kurzem Gebrauche. Anacherin Zahnpasta von Dr. I. G. Popv. k. t. Hofzahnarzt in Wien. Dieses Präparat erhält die Frische und Reinheit des Athems, es dient überdies noch, um den Zähnen ein blendend weißes Aussehen zn verleihen, um das Verderben derselben zu verhüten und um das Zahnfleisch zu stärken. (1) l Dr. J. ti. Popp’s Vegetabilisches Zahnpulver. Es reinigt die Zähne derart, daß durch dessen täglichen Gebrauch nicht nur der gewöhnlich so lästige Zahnstein entfernt wird, sondern auch die Glasur der Zähne an Weiße und Zartheit immer zunimmt. Preis pr. Schachtel 63 kr. ö. W. Depots in: Laibach bei Petriölö & Pirker, Josef Karinger, Ant. Krlsper, Ed. Mahr, F. M. Schmitt, E. Blrsohltz, Apotbeker; sowie in sämmtlichen A pothe-ken, Parfümerie- und Galanteriewaren, Handlungen Krams. Unterleibs Bru chleidende finden in der durchaus »»schädlich wirkenden Brnchfalbe von Gottlieb S t ■■ «• * e n ejr K e p in Herisau (Schweiz) ein überraschendes Heilmittel. Zahlreiche ;'eug= nisie nnd Dankschreiben sind der Gebrauchsanweisung beigefügt. Zu beziehen in Töpfen zu fl. '3-20 ö, W. sowobl dur» G. Sturzenegger selbst, als durch Josef Weiss, Mohren-Apothele, Wien, Tnchlanbrn Nr. V7. tti77) H 4 Das große Los von 247,0! 091 m. wurde am 19. Mai v. I. bei mit gewonnen. Laz. Sams.Cohn. Das große Los DON246,00095m. wnrde am 19. Mai v. I bei mir gewonnen. Laz. Sams.Cohn. Auf Rr. 456 ist bekanntlich wiederum am 19. Mai v. I.______________ fcoö große Los und Prämie von 246,000 R. Mark mit der Devise: Glück und Segen hei Cohn! laut amtlicher Gewinnliste, wie schon so oft, abermals bei mir gewonnen worden; überhaupt habe in den Gewinnziehungen vom Mai und Juni, Oktober, November und Dezember v. I. «.eine geehrten Interessenten tue Gewinns»»,me unn Nber 9(30,000 Rm. oder Thlr. 320,000 laut amtlichen Gewinnliste» bar ansbezahlt. Die vom Staate Hamburg garantierte große Geld-Lotterie von über 7 Millionen 810,000 Km. ist diesmal wieder»«! mit Iin' erordcntlich grosren nnd uiclcn Gewinnen bedeutend vermehrt; sie enthält nur 80,200 Lose, und werden in wenigen Monaten in sechs ifibtheilungen folgende Gewinne sicher gewönne», nemlich: i graftet' Hanptgewinn cbtiit. 375,00it Ri»., speciell R>». 250,000, 1>)r% AA IWW4 iiik AiiA AAlk IA liAA 4 mal 3600, 20:k mal 2400, 4 mal 1800, 410 mal 1200, 510 mal 600, 10 mal 360, 597 mal 300, 4 mal 240, 18700 mal 132, 17941 mal 120, 60, 48, 24, 18, 12 und 6 Rm. Die Gewinnziehimg der 2. Ablheilung ist amtlich auf den 13. und 14. Älter d. 3. fcfigefteUt, zn welcher das Renov -Preis für das ganze Lri»i»al-Los nnr 6 fl. 8. W. das halbe Original-Los nnr 3 fl. ii. W. das viertel Driginal-Los nnr IV- ft. if. W. ist. Diese mit Staatswappen versehenen Lrigi-nal-Lose sende ich gegen frankierte Einsendung des Betrages selbst nach den entfernteste« Gegenden den geehrten Antraggebern sofort zu. Ebenso erfolgen die amtliche Gewinnliste nnd die Gewinngelder sofort nach der Ziehung an jeden der bei Mir Beteiligten prompt nnd verschwiegen. Durch meine ausgebreiteten Berbindungen überall Jan» man auch jeden Gewinn in feiuem Wohnort aus-bezahlt erhalten. (9) 4—4 Sams* CoIbiä i» Hamburg. Hanpt-Eomptoir, Bank- und Wechsel-Geschäft. Josef Karinger Niederlage der Luftzug - VerschlietzungSmtttel aus Baumwolle für Fenster und Thüien, wodurch jeder kalte Luftzug vermieden und Brennmaterial erspart wird; für Rheumatismus- oder Gicht-Leidende sehr zu empfehlen 1 Elle für Fenster 5 kr., für Thüren 8 kr. Das Befestigen der Baumwollcylinder geschieht einfach mit Gummi und bindert weder das Oefsnen noch Schließen. Aus Verla»gen wird die Berschließung auch besorgt. _________(682—10) illustrierte Damenzeitung, beginnt mit ersten JSnner seinen neuen Jahrgang und ist dieses Modejournal das reichhaltigste und billigste. »rt Pröuumeratiouspreis beträgt für Laibach fl. 1 50 franco, per Post fl. 1-90 per Quartal. Bestellungen effectuiert pünktlich die Buchhandlung lg. v. Kleinmayr & Fed. Bamberg in Laibach. Im nenen Jalre las grosse Los m ev. 375,000 Beictaiait sowie weitere 43,300 Gewinne von 250,000, 125,000, 90,000, 60,000, 50,000, 40,000, 36,000, 3 mal 30,000, 24,000, 2 mal 20,000 rc. rc. erlangen zu können, bietet sich Gelegenheit dar, durch Betheiligung an der Neuen, von der freien StaÄ Hamburg errichteten und garantierten großen Geldlotterie. Diese Lotterie besteht nur aus 7 Ziehungen und müssen fammtliche obige 43,3t'0 Gewinne innerhalb 6 Monaten zum Vorschein kommen. Ueberhanpt bietet dieselbe in ihrer Gesammt-Einrichtung so außerordentliche Vorthetle, daß wir mit gutem Gewissen dieses Unternehmen als ein ebenso solides als gewinnbringendes empfehlen dür> fen. Mit den nächsten Ziehungen wird schon am 13. und 14. Jänner Begonnen und versenden wir hierzu: Ganze Lriginal-Lose ä fl. 6 60, Halbe ü fl. 3 30, Viertel ä fl. 1*65 gegen Einsendung des Betrages, nach den entferntesten Gegenden mit gewohnter Pünktlichkeit. . . (7) 3~3 Da wir mit dem Verkauf der Ong,nal-Lose speciell Betraut wurden, so mbgen unsere werthen Auftraggeber hieraus den besten Beweis schöpfen, daß man unserem Hause volles Vertrauen schenken dars. Wir sehen daher recht zahlreichen Bestellungen womöglich umgehend entgegen. _ Strauss & Comp, m Hamburg. Druck von Jg. v. Kleinmayr 6 Fed. Bamberg. Verleger Oltomar Bamberg. Für die ftttiattion verantwortlich: Franz Spitaler.