^2 5xo6o"N»5o äraStvo B»chdr«ckeret, «artbor. Kuretee»a Mira 4. Teltphoa 2sll «es«a»»r«is<» Abhok«» vwmtttch , ». D. k?Sv ZvNettm . . » ^ 14^ Durch Post . .r.'l. DurchPost otvleh. O.»/ » ^750 Ä«»laNd: mv«atuch «O » 2S öS Ewjelnmmm? . . /»- » Svnntaas-?wmm«e . . , t'V vei vrst«0un« der Leltan» M »e» Ivon» «nnentSbetrag für Clonitnten für mindo» Üeas ktneifMonat, außerhalb fü? mt«de'.enA dreiVonaw einzvse? d««»^!u beantwortend«^ vriefe ohneMark« werden nicht derüSstchAgt, I«erate»«»nal»m» in^Marivor bei d>O^ Mmriniftraktm, dcrL-itnni,: Au?««etz« Uliea < in Ltubljana bei VelelMv «nd Matwe, in Zoa«b b«t7 Btockne» «. MoNe, ta»«H HU«en«ich,>aNc»lze^ ^eut?az^,t»Wt» ^ki«0en «n^l» gemmuulzvi»-stellen. Nr. t9S. — SZ. Jadrg. Freitag. den Zt. August ZS2Z MickmbsSt. , Sie wird nottoendig, wenn man sich nicht entschließen kann, ein schadhaftes Neidungs-istück abzuilegen und durch ein dauerhaftes, neues und passendes zu ersetzen. Der alte Rock, der einjt tadellos Messen und in dem man manches mitgemacht, wird zu einem Teil des eigenen ,Lch", dem :nan wchl mit Wehmut im Herzen, aber doch jedes neue Loch und jede Trennung verzeiht. Wozu gibt es denn Nadel, Zwirn und Fingerhut, sie sind ja bei der Hand, da wird ein Fleck eingesetzt, dort eine schadhafte Stelle verstopft, der verlorene Knaps durch einen anderen, Venn auch nicht gleichen, ersetzt, die gelockerten Nähte werden aufgefrischt, und so geht es mit dem alten Nock weiter. Kaum das? der eine Schaden behoben wurde, werden schon wieder andere sichtbar, und immer steigernd^ werden die Schäden größer und häufiger, ^ man kommt ans den: Micken und Stopfen! nicht mehr heraus, dabei geht viel kostbare! Zeit verloren und die liebe Mühe, den alten Nock KU neuen Ehren zu bringen, will /nicht gelingen. Gin Blick auf den hartnäckigen Träger geuiigt, um zu erkennen, daß der < Äte Rock seine Dienste schon lange abgeleistet hat. In unserem staatlichen Leben wird auch 5 viel zu viel geflickt. Nenne man die Ursache dieser Flickarbeit Verfassung, Regierungsap-parat oder sonstwie anders,' das bleibt sich ja egal, das eine ist sicher, etwas fehlt und -stimmt nicht in unserer Organisation, wir kommen nicht vorwärts. Wie'vieile Versäumnisse und VerlMe müssen wir schon besagen, und mir deshalb, weil bei uns immer nur geflickt wird. , Die radikale Partei, 5rn alters er gewohnt, die Negiernna^geschäfte im Lande allein zu besorgen, scheint von dieser Gewöhn» hell nicht lassen zu können, trotz der neuen Ve'rhältnisse, die mit der Gründung des Staates der Serben, Kroaten und Slowenen eintraten. Sic kam? es nicht begreisen, da^ nebst Veograd auch Zagreb, Ljublana und Sarajevo ihren Antevl an der Regierungs-Arbeit haben wollen. In ihrer Vertretung Viel zu schwach ,md zu einseitig, um die Negierimg allein führen zu können, ist sie ev^ig mrf der Suche nach Bundesgenossen, 'doch beileibe nie nach solchen, die ihr ein festes Rückgrat geben könnten, sondern nach Lückenbü--! ßern, die ihr schon o«ft teuer zu stehen kamen — aber bald untreu wurden, wenn die erwartete Zeche ausblieb oder sonst Differenzen auftauchten, die eine weitere Zusammen-arbeit ausschlössen. . Es kann nicht Verwundern, d>aß diese Taktik unter den gegebenen VerhUtnissen nur Unzuifriedenhei't sät und keine Dankbarkeit zur Reife bringen IM. Ans der eifrigen Suche nach der Ursache dieser bösen Hck-mn Mt es aber an der nötigen Selbstkritik.! Die Schuld daran tragen die anderen allem, d.e, an die Sklaverei gewohnt, sich in die, von der radikalen Partei vertretene, die' Freiheit liebende MentaNät nicht hineinfinden können. Wenn nicht alle Anzeichen trugen, R Me radikale Partei auf dem besten Wege, m der Slowenischen Volkspartei einen neuen Bundesgenossen zu finden. Wenn der Bund wirklich gelingt, so wird wieder einmal ein großes Loch geflickt, aber gerade die neuen Mhte konnten dazu beitragen, daß in der Nachbarschaft sich bald neue Schäden zai-gen. So lange die rabNale Partei ihre eigene Mentalität nicht einer Ueberprüfunq unter-Men und sich nicht entschließen wird, von ^wohnhe^t M lassen, den Herr-schaftsroa allein zu tragen, so lanae wird sie wrm^ angewiesen sein, den F-lickschneiw-beruff nn Staate der Serben, Kroaten und Sbowenen cmszuülvn. Me radikale Partei braucht für die neue Zeit einen neuen Rock nnb ie rascher sie sich dazu entschließt, ihn anMschaffen, umso grössere Drenke wird sie dem neuen Staat süssen leisten, U, A, ^WKA. Rom, August. Die „Agence Slefani teilt mit: In den Vesvrechunqen, die Mischen dem Ministerpräsidenten Mussolini und dem Minister des Aeußeren Dr. VeneZ stattgefunden hal«en, wurde die Frage der allgemeinen Politik beider Länder geprüft. Es wurde anerkennt, d>aß d'e gemeinsam zu befolgende Richtmng ln'ider Länder auch weiterhin auf dem Grnnd/asi der Durchführung der Vertr^e und der Zusammenarbeit zur Aufrechte rhalßung des Friedens in Mittel» e uropa begründet sein müsse. WeiterS v'ur! e eine Anzahl Fragen wirtschaftlicher und ju- ristischer Natur einer gründlichen Erörterung unterzogen, von denen einige endgültig geregelt wurden, ferner wurdeu die tschechoslowakischen Schulau an Italien, die Wrrt-bestinmiung von der ehemaligen österrei-chisch-amgarischen -Monarchie gehörigen StaatZFÜlern erörtert. Nachmittags begab sich Dr. V n^ in das Staatssekretariat deZ Vatikans, nur ülier die ivligui-sen Interessen 'der katholischen Kirche in der 'DscheMllMm-kei zu sprechen. Dr. Veneü ist nach Maiband allere ist. Dle BtsV^GunihTn Mischen VeneS v?;d MussoZiNi. (Telesramn? ^-r Telefonische Nachs1H!m. Der ne«e dTMZHe As!chÄpv?s- WK'B. Verlin, 30. August. (WoVsf.) Der Reichspräsident hat das Mitglied des Reichstages Dr. LWle zum Reichö'postmin ister ernannt. »elageruvzszustand s-, Vochum. WMS. Bochum, ?wMst. (Wckff.) Wc-gen angeblicher Belästigung eines angetrim-! remm französischen Offiziers ist über die > Stadt der Belagerungszuswnd verhängt wor-^ den. Als Strafmaßnahme wurde die SnApeu-l dierung des Stra'ßenbahnverkchres versi'rgt. Auslieseruug n»zarilHer AbgeorS«eler. WW. Budapest, N. Airgust. (UngaMro.)' Der Immmnitätsansschuß befaßte sich in seiner heutigen Sitzung mit den Immuiritäts-angelegeich^rten der Abgeordneten Ulien und Lendivay. Abg. Alran w^ir nicht erschienen. Dagegen brachte Abg. Lendvay die Bitte vor, von der Suspendierung seines Ammunitäts-rechtes Abstand M nehmen, da er in dieser Angelegenheit nur eine politische Vexation sche. Der JmmumMsaussrhiH beschloß bei.den Angelegenenten dle SnSpendierung deS Jurmunittitsrechtes. Die Nationaler-sammlnng hat diesen Antrag angenommen. Die Ergebnisse der irischen Wahlen. WW. Lmrdon, 39. MM (Re^ Nach den bisher vorliegenden Ergebnissen der irischen Wahlen hat die Regierung jg Manda-A, die Republikaner 4, die Landwirtepartei die llne^angil^en 3 und die Arbeiterpartei 1 Maii^at erhalteu. Unter den Gewähl- ten befindet sich 5er sshef dek Skaat5rl?gie-r!ini Co^gnwe. An Stelle de ValeraS sti < Nutüege gewählt worden. Etz, Tvd?5M?M W WKV. Paris, ?9. August. Wie die Blätter melden, hat das 51"riegsgericht in Nancy den deutschen Generailmasor Otto v. I^ger, den ehemaligen Kommandanten der 9. bayrischen ^nfanteriebrigade, wegen angeblicher Brand« Mun-g und Gewalttätigkeit in contutnaciam! zum Tode verurteilt. Verbs! dar Se^nnssZer w Sachsen «B. Dresden, 29. August. (Wobff.) Das' Miuiisterium des Innern hat alle zur Feier > des Sedantages geplanten Versammlungen imd Umzüge verboten. Letzte NachrWien. IM. Voorad, 30. August. Gestern von K bis haUb 8 Uhr wurde eine Si^ung des Mi- ^ nistermtes abgel^ltnz, worüber das Präsi- j dium folgendes Konmiunigilee herausgegeben ^ dat.- In der heutigen Sitz>una des Minister- ^ rateö, der Herr Dr. Velizar ^ankolviö präsi-^ert«, hat, nachdem zuerst die lautenden Ressortcnmelegenheiten erledigt worden waren, der Minister für Forst- und VenWesen unh der Verkchrsminister dem Ministerräte uher den Str^>ik m TrbovHe nNd Über Pen Seeleutestreik referiert. Es nnirde. kcmstatiert, ^ .die Vergarbeitenschaft in Trbovlje die Arbeit wieder aufgenommen und daß der Seeverkehr größtenteils nieder hergestellt ist. Der Mintstn-rat hat die Vor^chläae des Per-kchrtzmlnisters bezü>er Mu VWB. Rom, ZN. August. (Stefani). Da >dis italienische Regierung die Ueberzeugung erhalten hat, deß abgegeben von der materiellen auch die moralische Verantwortung für die Mordtat der Griechen zuMt, hat der N^aierungschef. der sich bi'wnßt ist, die Entrüstung der gesamten italienischen Nation Mm Ausdruck zu brinaen, den Gesandten Montmme beauftragt, der griechischen Regierung eine schrMiclie Note zu überreichen, m der Italien folgende Forderungen auf-« stellt: 1. Der italieuischm Rcigierimg sind im weiteste:: Maße und in offiziellster Form Entschuldigungen zu unterbreiten, die di» oberste Militärbehörde dkr königlichen Gesandtschaft in Athen zu leisten hat. 2. In der katholiichen Kathedrale in Athen ist unter Teilnahme scimtlicher Mitglieder der Regie-riiny ein feierlicher T-rauergottesdieust für die O^ser der Mordtat zu zelebrieren» 3. Die ariechcjche Flotte hat vor eigner eigens nach vem Piräus beorderten italienischen SchM-division ?1 GeschMaliven abzugeben. Während dieses Aktes ist an Bord der griechischen Schiffe die italienische Flayge zu hissen. 4. Einleitung der strengen Untersuchung durch die griechischen Behörden am Tatort unter Beziehung des italienischen Militärattache es, für dessen persönliche Sicherheit die griechische Regierung unbedingt verantwortlich gemacht wird. Diese Untersuchung mich binnen sünif Tagen von der Annahme dieser Forderimgen beendet sein. v. Todesstrafe für sämtlich? Schuldigen. N. Zahlung einer Entschädigung von 50 Millionen Lire binnen fünf Taigen von der Ueberrei-cbung dieser Note an. 7. Den Opfern der Mordtat sind im Auigenlblicke der Ue't^erfi'ch-runq antf ^das sie heimbefördernde italienische Schiff in Prevesa mMtärifch? Ehren zu erweisen. Die italienische Negierm?a fordert, daß Griechenland in der kürzten Frist antworte. GemekMiatsstduag. Markbor, 29. August. Mit einer einsttwdigen Verspätung eröff^ nete der Bürgermeister GrSar die heutige I Sitzung. Der Ge^neinderat war sehr schwach baucht', namentlich die Bänke «der Slowenischen VoWpartei wiesen starke Alcken auf. Eingangs berichtete der Bürgermeister, daß die Gemeinde schließlich doch die für die Aus-! bessernng der Straßen und Kanäle notwen-I dige Anleihe im Betrage von zwei Millionen j Dinar erhalte?! werde. i FnterpeVHumen. ' Vahun interpellierte den Vürgerme'^ ster bMg1ick> der in der „GtraSa" erschiene« nm NotH ül^r die Korruption", welcher er sich dadurch s^hnldiq gemocht habe, da^ er füllen Solyn und seine Tochter in städtischen UMrnch'Mnngen untergebracht Hube, wqge« gen altere Beamte entlassen tv^rden. Er verlangte eine l^onderc Kommisswnn, deren Ausgabe es sein sei?, dir An^elioenheit zn unt?rsucl>e>n. Bei einem nvAatlven Er^lmisss möge d'.r Gememderat in einer Sffentlick»eN Sitzung die Schreibweise des genannten BlntteS verurteilen. Der Mir gerrnei ster be«. richtete hierauf, daß die Tochter des Gemein» derates Vcrhnn als Vobonbarin in der-skQtM-hcn BuachMung obne jede Bezahlung aivWnommen sei, der Sohn aber sei alz Lel/rtmc? im städtischen Elektr^itatsM unternehmen untergebracht, wie jeder ande«, re. Von einer Korruption könne ^eine 3ded<» sein. Der Gemeinderat erachtete diese L5r« klärnm-s als cMngend imd verurteilte die Schreil?n>effe des genannten Blattes. Die mi« wesenden Vertreter der Slowenischen BoLks«-Partei na5Men dagegen ^?ine StellnTrq. Die zweite Inter-pellation, ebenfalls Vontz t^emeinderate Bahun, sprach von den eben« falls in der „Stra/a" veröffentlichten Ver» untreuungen im siädt^en Elektrb5itätS4 unternel)m>en und verlangte vom Bnvgcr« meister Anhörung. Der Mrffermeister be«, richtete, das; schon vor geraumer Zeit Nn« ovdnungen abgedeckt wurden, die srch eiitz gewisser Ki^er zuschulden kommen ließ, in» dem er aus eigene Fairst Installationen mitf dem Matenale aus dem städtischen Elektri« ^itadSunternehmen mrsnihrte. Der dadirrch der Gemeinde verirrt äste Schaden betrag Ä).tt44 Dinar und sei aus I4O Dinar bereits gedeckt. Zur Decknng ol»?enannten Betrages seien alle jene Parteien verpflichtet, die sich von diesem unlonzcsiwnierlen Installateur die Einleitungen durM'chren ließen. Von Mllwnenvernnlreu-ungen könne dacher keine .Rede sein. - Belichte der VlasMsse. Ueber Ansuchen des Kaufmannes Vilko Verdajs wurde diesem der Bau eines Maga« ziues in der Burg unter Einhaltung der dies« i bezüglichen Vorschriften bewilligt. ^ D<7s Ansuchen der Frau KVn-olin? Pirchan . um Baubounlligilng für ein Magazin in kh« rem Hofe wuode abgewiesen mit der Be« grüudnuy, daß der Hof hierzu zu klein sei, Die bereits vom Stadtrate dem Baumei« 'ter Nasiimbeni erteilte Baubetoilligung qum 'Auke einer Glockengießerei, wurde auf Grnud des Niekurses di'r Weinbau^chule an, imlliert,, da da>durch die Kulturen der Wein« bau^ule geschädigt würden. Aufst'rbem sei ein -platz in ^ener Gegend zum Baue eines Kbn Silos, ihre mächtigen Krane und sonstigen ! Baulichkeiten einen stattlichen und zweckmäßig Eindruck. Liegeplätze wurden uns von derDonaudamPfschiffahrtsgesetlschaft, die auch ! den Lotsen zur DersjMng acftellt hatte, i?nter !der Reichsbrücke angewiesen. Das Verdienst, in Melk die Wache gehalten zu haben, be-^ lohnte sich jetzt: ein anderer brummte. Nach ^ dreiviertelstündiger Straßenbahnfahrt, am i Prater vorbei, war ich am Ring. Die Schönheit der baulichen Anlagen nahm mich bald ^ gefangen. Leider ließ der Zweck der Reise 'nur einen kurzen Bummel durch die Stadt 5 zu; mußten wir doch nachts schon wieder an -Bord, und so ^'b uns nur der Wunsch, diese Stadt, in de^ irch Jahrhunderte hindurch sich Schicksale einschieben, einmal mit Muße genießen zu können. Den 19. Mai morgens führte uns ein neuer Lotse mit einem schneidigen Absahrtsmanö-ver aus dem Wiener Hafen fort. Bald lag die imposante Stadt hinter uns und die Ebe-MV Ans wMexM. Ue KMmeMvm digleit läßt nach. Die an den Ufermarken abgestoppte Zeit zeigt, daß wir uns nur noch ^ mit 32.5 Kilometer Stundengeschwindigkeit bewegen. Kurz vor dem Eintritt in früher ungarische? Land erhebt sich am Zusammen-kchüiß der March mit der Donau ein steilab-j fallender Felsrücken des von Norden her an ! die Donau herantretenden Karpathenzuges: ^ die Porta Ungari'ta. Er trug einst das ungarische Nationalden?mal, das Winzerer-lÄloh, das die Tschechen sprengen ließen. Während das Sudler jetzt noch ungarisch ist, gehört das Nordufer bis weiter hinunter nack) S.svb, etwa 50 Kilometer vor Budapest, den Tschechen. Der Brückenkopf von Preßburg selbst greift auf das südliche Ufer über uno kontrolliert den Donauverkebr Mischen Budapest und Wien. Als wir Preßburg durchfuhren, sahen wir unter der Fciftung zwei Monitore liegen, die die franzosische Trikolore am Heck führten. Wozu unterhalten die Franzosen eigene Kriegsschiffe für die Donau, da doch nirgends französisches Land anbiegt? Mau sollte meinen, die Tschechen seien selbst tn der Lage, ihre Hoheitsrechte zu tvah-ren? Hinter Prestbnrg verlassen wir wieder die kleinen Karpathen und die ungarische Ebene nimmt unS auf. Charakteristisch für den Strom sind die vielen schwimmenden Mühlen. Ein großes Mühlrad ist zwischen zwei Käbnen eingebaut, die mi Strom verankert sind. Auf dem größeren der beiden Kähne befindet sich das eigentliche Mühlwerk mit dem Haus. Am Abend bvetet uns das unga- rische Gönyii Hafengelegenheit. In einem nahegelegenen Wirtshause labte uns ein schweres, uwhlschmeckendes Bier zu dem Na«, jtionalgericht: dem ungarischen Paprika-Ou«, losch. Psingstsonntag war her Tag, an dem wir in Ungarns vielaerülMer Amptstadt einfahren sollten. Die Ebene wechselte wieder mit Hügelland, das sich wiederum bis Szob, der ungarischen Zollstation, von wo an beide User ungarisch werden, zu richtigen hoben Bergen erhebt. Die vielen Weinberge, die vorüberzogen, erweckten vn uns schon Hoff«, nungen auf kommende Genüsse; mit Befriedigung vermerkten wir deshalb die zunehmende Stromgeschwindigkeit, mit der wir an Komarom und der alten ungarischen Krö-nungsstadt CHtergom (Gran) vorübeveilteu. Als wir in Szob wegen Zollkontrolle anlegen mußten, führte ein freundlicher Zufall zur Begegnung mit einem bekannten Ungarn. Als er im Führer der Erpedition, Herrn Ingenieur Dreher, einen alten Bekannten bemerkte, schickte er uus sofort als Ausdruck seiner Freude türkischen Mokka in schmucken Säulen und echten alten Tokaher. Gern folgte er der Einladung ?>ur Mitfahrt nach Bu-l dapest, aus der er als königstreuer Ungar i während der Rätselt flüchten muß'te, weil ! man ihn hän>gen wollte. ^ Kurz hinter Szob macht der Strom, der uns bisher im großen nnd ganzen nach Osten geführt hatte, fene markante Biegung nach Süden. Am linken User begleitet die Donau ; eine große.Straße, aus der sick dmck reoen Marburger und ^ XagesnachrlHlen. i —. Nus de« strnerSmtNchcn Dienst«. Zum OtsueramtSpraktikanten beim Steveraiute tn Doluca Lendava wurde Martin GruSkov-njaik ernannt. Der Steueramtsverwalter in der siebenten RanaSklasse Max Lileg beim Gteueramte tn LsubHana wurde in den Ruhestand versetzt. Der Steueramtsverwalter des SteueramteS in Maribor Franq Resnik wurde ebenfalls pensioniert. Das Gesuch des StoueramtSassistenten Robert Rot in L^jub-ljana um Entlassung aus dem Staatsdienste wurde ebenfalls genehmigt. — Aus dem Zolldienste. Beim Hauptzollamte in Maribvr wurde der gewesene Zollbeamte Iosip Gvitiö zum Zolwermittler er-nanit. In gleicher Eigenschaft wrrtde der ge- ^ wesene Zolkbeamte Spiro Su!boti« beim Zollamte in Bohi-nsw Büstrica ernannt. — Ein neuer Roman. In unserer kommen- > den Sonntrvgnummer beginnen wir mit dem Midrucke eines neuen, äusserst spannenden ^ RomanS von Erich Ebens^ein: „Die Ge-! heimniffe einer Nacht." Dieser glänzend ae- , schrieben? Kriminalroman hält den Leser! vom Anfang bis zum Ende in atemloser i Spannung, die noch dadurch erhöht wird,! daß die Frage nach dem geheimnisvollen Tä-4er in überraschendster Weis« erst am Schlüsse gelSst wird. , .— Ei» Gendarm getötet, zwei schwer verwandet. In der Nacht vom A. auf den 27. i>. M. he-schlossen, mit den Ra>dika!en Verhandlungen anzulknÄpfen, sobald PaSiL nach Beograd kommt. Der Führer der ungarischen Partei tn der Vojvodina erklärte, daß die Magyaren die radikale Partei unterstützen weroen, falls die Radikalen kulturelle und ökonomische Kontzessionen bieten. ZM. Novisad, 30. August. Gestern wurde vom hiesigen Aplpellationsgorichte die Schluß-verhaMung im Prozesse gegen Dr. Varga und Genossen abgehalten, welche im vorjä/h-rvgen sensationellen Spionageprozeß durch das Gericht erster Instanz in Subodica verurteilt worden waren. Der Verteidiger hat eine zvohe Rede gehalten, in der er im allgemeinen den Mangel von Bewersmaterial dokumentierte. Der Senat zog sich um 4 Uhr zur Beratung zurück und verlautbarten nach Kwei Stunden daS Urteil, womit alle Angeklagten wegen Mangels an Beweisen freigesprochen wurden. Die Verurteilten veranstalteten hieraus eine kleine Manifestation, indem sie dreimal riefen: .ES lebe daS Gericht!" ' , ! aab. Die eingeleitete Untersuchung wird fest-' stellen, wer eigentlich an dem UivMcke die ! Schuld tragt. ! — Mlrim-Schskolabe mn königlichen Hof. Wie uns berichtet wirb, beantragte Könrg Alerander anläßlich seiner Besichtigung un- -serer Gewer^eauSstellimg die ÄHÄoladefa-! I brik ^Mirim", dem BeoMder Hofe Mister. ! einzusenden. ' j ^ — Sin furchtbares Unglück in Veograd. Vor einigen Tagen hat sich in der Eisengie-! ! ßerei Zeitsel und Meisel m Beograid ein' schweres Unglück ereignet. AuS dem Hoch- > ! ofen hat sich plötzlich flüssiges Eisen m den i ArbeitSmum erspfsen und bei dieser Gelegenheit sind 6 Arbeiter mnS Leben gekom- > men, während viele andere schwer verletzt ^ wurden. Die Verwundeten kämpfen mit dem Tode und eS ist wenig Aussicht vorhanden, > dieselben am Leben zu erhalten. ! — Unglück bei der Fahnenweihe in Novi Gab. Anläßlich der Fahnenweihe des Gastwirten- und Kafsechausbesitzervereines in der Vojvodina hat sich ein schöneres Unalück ereignet. Wie bekannt, wurden bei dieser Feier ^ auch Böllerschüsse abgegeben und jemand hat aus Unvorsichtigkeit eine brennende Zigaret- > te in das Pulver geworfen, was eine furcht-i bare Explosion verurlsacht hatte. Bei dieser l Gelegenheit ist der Typvgrvph Mita Gruiö ! sehr schwer verletzt worden. ! — Entdeckter großer WarenschmnMel. ' Aus Celje wird gemeldet: In den letzten Ta-! gen entdeckte die Bahnpolizei in Zagreb 13 große Kisten eingeschmuggelten Zigaretten-i vapieres und Sacharin. Die Ware war zwischen atten Fetzen im Waggon versteckt und ! als Eigentümer derselben wurden mehrere ! bosnische Juden festgestellt. Die Spuren des Schmuggels führten nach Celje und nach eingehender Untersuchung wurde vergangenen Montag unter riesigem Aussahen im Kaffee-hause „Europa" der Zollbeamte Eugen ' Grünwald vom Zollamte in EeHe verhaftet. . GrünwM, der dem Celjer Postzollamte zu-- geteilt war, hat in den letzten 14 Tagen 16 5 Sendungen von geschmuggeltem Zigaretten» ^ paipier und Sacharin im Werte von einigen Millionen Kronen in gcheimer Weise von ! Celle abgesendet und dafür von den betref-' fenden Parteien einen Betrag von 25.000 ^ Dinar erhalten. Bei der in seiner Wohnung z dorgenonrmenen Durchsuchung wurden über 30.000 Dinar Bargeld vorgefunden. In Ver-! bindung mit dieser Affäre wurden noch mch-? rere Personen in TeHe und ein gewisser Mayer in Maribvr verbastet. Grünkvald - leugnete aniangS, nach Konsvmtation mit j einigen Mitschuldigen gestand er aber alüeS ; ein und verriet auch noch die Namen seiner i sämtlichen Mitschuldigen. Grünwald und sei-i ne Komplizen wurden dem Gerichte eingeliefert. .....V — Die Deutschen im rumänischen Bannt. Im rumänischen Bcmate ist unter den dortigen Deutschen eine starke Bewegung gegen die neue Schulverordnung im Gange. So ssand vor kurzem in TemeZvar eine Ver» Sammlung der Banaler Schwaben statt, die von der Deutsche-schwäbischen Volksgemeinschaft einberufen war und die Verteidigung der deutschen Schuhe gegen die rumänischen Schulgesetze zum Gegenstände hatte. Diese z Versammlung war massenhaft besucht; aus ! allen Teilen oes Banvts und des Araber Ko-mitates trafen Teilnehmer ein. deren Zahl ! schließlich auf die stattliche Ziffer von 6000 I anwuchs. MS Redner traten Slbgeordneter ^ Dr. Franz Kräuter und der Prälat BlaSko-! vics auf, die in ausführlichen Referaten die ! Sachlage schilderten. Zum Schlüsse faßte der t Abgeordnete Dr. Reitter die Ausführungen l der Vorredner in einen Beschlußantrag zu-> saui men, in welchem die Deutschen des rumä- - nischen Banats feierlich erklären, daß sie -zwar treue rumänische Staatsbürger seien/ - daß sie aber, gestützt aus die Bestimmungen ! des Minderheitssck>utzgesetzeS, gegen die offe-^ne-n Entnationalifferungsbestrebungen der rumänischen Regierung in den schärfsten Wi-» derstand eintreten mutzten. Die Rechte, ihre Muttersprache zu wahren, seien allen Völ- ---- . Z kern geheiligt, und sie könnten es Ah auch von der rumänischen Regierung mcnt n " ix-,' ^ __ Grosser TWpnyt am MeM West» bahnhof. Am 28. d. früh wurden auf dem Wiener Wesöbcchnhof der GenevaldirÄtorKß gattin Lore KnKer auS einem Handtäsch-chen Ovei Broschen und t^er Ringe, vie ei« nen Wert von 50.000 Franken haben, gestoh» len; darunter befand sich ein Zttim mit einem ungewÄhnkich großen aSphk. Den Dieben fiel weiters ein grünledernes Handtäschchen mit 7OOO Franken in bar in die Hände. — Neun Person« an SHwSmmevergff« kling gestorben. Wie aus Berlin unterm 28. d. M. gemeldet wird, ist der in der Nähe des FriedrichAhainS woihnende frühere Barbier Heidenreich, seine Frau und sieben fewrr Kinder nach -dem Genuß von felbstgesamme?« ten Pilzen erknmikt und kurz darauf unter schrecklichen Qualen gestorben. Die übrigen seiner Kinder, Kvei Mädchen im Alter von IS und 2 Jahren, blieben am Leben, da sie von den Schwämmen nichts genießen wölk ten. . > 1' _ Mordversuch an Ser Geliebten. Der !7< jährige GymnasialschNer Vladimir Sunöaj !n Zemiln feuerte dieser Tage aus der Stra« ße auf die 10jährige Schülerin Leposava Ba^ nis mehrere RevolverschÜsse ab, ohne sie jedoch zu treffen. Beim Verhöre sagte er aus, daß daS Mädchen seine Geliebte war und! jetzt nichts mehr von ihm wissen wolle. Da er sie schr liebte, wollte er sie keinem Zweiten' ! gönnen und es sei ihm sehr leid, daß er sie ! nicht getroffen und getötet habe. ! ,«> >.. VSÄ'SlTAWV IVA UU?? vekk» » s^ lEÄV? WSHrenV eS w erster ReHe zm E^uyiwg ! bon Danirw in unseren T ' behörden haben Lizitvtwnen zur Vergebung von StaatSkieferungen ausgeschrieben: Die I Intendantur des Fvciten Armeökommandos in Saraijevo 3. September zu Besckaffnng 'von 44<).(1YV Kilogramm Hafer, 190.l^ Ki-^ logvamm gepreßten Strohs, V5.000 Mo-r grmnm — Die Intendantur deS Di-^ Viistonskvmman^s in LjuSlsana zur Be-Mfmrg von IKV.MY Kilogramm Sti^h' — ^ Matzkommando in Uroßevac, 4. Sopte-mber Mr Veschaffunq von M.(D0 Kilogramm Heu ! und MOVO Kiwgramlm Stroh. — Das Dkvi-stonskommando in Ojije?, 1. September ^S00.M0 Kilogramm WeiMgleichmeh^ — ^ Baadirektion in Zagreb, 10. VSptember zur j BeschlHung von L0 Waggons Kohle. ^ DaS Kommando der Gendarmeriebrigvde lnSara-^^Vv, 6. September zur Be>schafsmrg von 1.2V0 'TuWkusen. — Äe EisenbahndireNion tn 'Subotica am 13. und IL. September zur Be-vel^iedener Miatei^als für die Te-HegraphenwerHätte. — Dieselbe Direktion «m? ZV. Goptentber von 2 stehenden Dampf-teffeln d baden. Am der Marcsaretheninsel. d^l Sonntag-NachmIttagSauHfluc^sort der Vn^-^ iliren Äfrgnügilnsi'Oailten. einer alten Jsarlust grossen Stils, ^rliber, fahren wir in Nudn^t ein und l>inden an ('^a-senanvas>en der Dlmaudans-Pfer imte?' ^'r al-ten Kettenbrücke. Es ist -X5 Uhr m7chmittacis. Budapest präsentiert sich dem ans dem L^sserweg von Norden Koinmenden sofort in selner gan^ Gröf??. Mährend die neuere «m!'flach Ist, skigt di« AltstM an zpemüch berc^iqrm Gelände an — ü^rvaqt von der Wnigsburg und der ^ita-belle auf dem Blorkstvrc^. ^ (^luß folgt.) . Mari!bor wieder richte überstellt. Kreisgerichte M kers verurtM. bei Tischer in Kastaiitenhoh ^ hoheHreije, daß unjere Tan« «WfabrUe« nicht tonikrrrieven künnen. Es wird in gvohen Qvantitäten nach Italien anSgepchrt, ^ datz wir GeWr lauifen, in baldiger Ju!k^ oihne Kastanienhol^ zn bleiben. Injbbgedessen find die Interessenten beim Fi-nanfflmmsterwm eingeschritten, damit die Au^r Von Kastmienholz gänzlich verboten vev^. X Db» VerzchruugSsteueret,u«hmen w? Monate IuL d. I. betrugen in unserem Stvo-te 47,733.W.15 Dinar, nm 12,780.519 Dinar mehr als im Monate Juli deS Vorjahres. Die Einnahmen an Taxen und Stem-velnnrrken betrugt im Juli 40,4<;7.039.79 Mnar, um 7,V42.0M.70 Dinar als im Juli des Von^ohreS. X Wiobermtfnahtne der deutschen Nepara-tionSlieferuny^. Ans Novi Sad wird unS berichtet, daH am 23. Angust dort mittels Schreplpschfff ein Transport mit 14 neuen Automoibil^ angelainat ist. Die Automobile wnvden seitens DeutMand Mlf Nechnnng der Nevarationen geliefert imd scheint, daji Deutschvanld wiedn d^e Lieferungen auf Rechnung der Reparationen aufnehme. Die Automobile werldcn zwischen dein Sanitätsamt und der Poskdirektion in Nosii Sad verteilt. Aus dem GerichtssaaZe. .— Jugendliche Diebe. Der liZ-ichrige beim Besitzer Masten bl'dienstete Hirt Franz Majttmovi^ aus der Kn?.na Mra, stahl seinem Brvt^rren eine Brieftasche im Werte von 120 ^mt 2040 k Inhalt und dem Besitzer K<^fblS cmS Duple? einen .^ut. Er wuriie in Ormo« verha»ftet, cnfflo^ jedoch am 10. Ailgust aus der Haft und verübte weitere Diebstähle. Am 14. August wurde er in au^l'griffen und dem Ge A-m 29. b. wurde er vom v Monaten schweren Ker-- Ter in Graq geborene, PliterHki vvh bedienstete Id-jäihri^ Avbeitsr Jakob Lovree entwkmdete am M. Kuli d. I. dem Besitzer Anton Kola riL 1200 K bar und Gebrauchsgegenstände ge ra^ m der Zeit a?s sich Kol'äriö im Walde befand, um mit seiner Magd Holz zu sammeln. Am 29. «d. wurde aM dieses FrÄch terl vom Kreisgerichte Mar?bor zu einem Monat schweren Kerkers verui^teilt. .-I- ist ein Rmtb." Als am 2orene Johann Kosi nnd der noch viel Dngere Franz Jelen versuchten c^m 1. April d. I. einen Zug ^um 'Enbglcj.sen zu bringen, Wiarden fedoch daran verhindert. Sie wurdM deswegen angeklagt und wurde Kosi zu 3 Wocl)en und Ielen zu 14 Tagen schweren Kerkers verurteilt. MaZestätsbeleNg?»ng. Der ^^ sährige Josef Kloiiber aus B?ltiue in P^'elmurje, der ein großer Verehrer deS Ra1>ii;' ist, w.urde am 29. d. wegen Majestatslbeleidigung zu drei Jalhren Kervski vrh in einen heftigen Streit, dem schlief',lich eine regelrechte? Prü^gelei folgte, warf lei'teren, der den Streit veri:rsacht b'atte, zu Voden imd fugte ihm 6 Messerstiche zu. Horvat musjte sich wegen seines Hi^ldentinns am 29. d. beim KreiÄgerichte Maribor veranthvorten und wur?>? dafür zu 2 Monaten schtivereu Kerkers verurteilt. — Ger<7de so beldenhaft bat sich der 20-säs'riae Stefan Kocet aus Strnitz? bei Ptils benommen, als er am 1. Juli d. I. in einem (^asiffiause in Ptuj im be-rauschten Zustande den Franz K'oren mit einer Keule so inS Gesicht schlnig, dns^ er ihm die Nase eindrückte. Aueschüstl^ mit Ochsen aHMchlieszen. Bei dies?? t^legen'heit ^riew? beide m Streit und Kirvisch schlug ^n HohMc de.rart auf den MlMd, daß dieser blutete. Hohnec klngte imd KiMsch wurde zu sieben Tmen Arrest verurteilt. Dieser echoS dangen die Berufung, der auch insoweit stattlpMm imird?, d°l! dic Fri'ihntsstmfo in vmge^piM UUM. KirvW Sport. 7EB. RaM. Freitcrg d^ 31. d'. nach dem Tvaintng ^elerversammlnug der Ersten und Rlöserve. VolljzWiges Er^Minen Pflicht. : NNt. S«»ak, gegen 1 SSK. „VZmibor". Die Ai^stellung der Spieler zu l^n FAhlballkÄmpfen am 1. und 2. September l. I.: Für JTK. Orient: BoSnigg 2, Sti'pLiL 2, ^i^Nisa, Vosnigg 1, LadiSiL, ^i-cier^, Hasdin, M^erlsan^ Margitin Nazvanse (Nvs;wein) veranstaltet am Sonntag t^n 2. September im Gastgarten und in den Lokalitäten des Gasthauses VolltNayer beim städtisck>cn Wasierwerk ein großes Herbstfest mit reic^m Programm, wie Tc^n^), Iitrpcst, ^onsettischlacht, l^^ein-dearrcst, Damenschöniheitskosi^urrei^, eine Haupton7tiehung5kra.st dürfte die Sc^ustel-lnng ,,Mari'bor l^ei Nacht" ausüben. Das Fest findrt b^'i sedier Witterung statt. Ab 2 Uhr naclMittags Autoverkehr vom Glavni trg zum Festplatze. Beginn des Festes nm 3 Uhr. Einladung 5nm Herlkstfest, welches mn Sonntag den 2. September um 15 Uhr die Freiwillige Fei'envehr in Radv^nse in dem Gasthause d^.'s .^>errn Krainz in Sp. Radvanse ver Cass „Promenade/ JeVen Tag ab 19 Uhr, Sonn- und Mertag ab Uhr bei jeder Witterung erstklasiigeS Sa«, lonkonzert. Vorzügliche Weine, sowie Gefro^^ reues und HausmehMeilsen. .> Aus aller Welt. Baldwin junior. Es ist in England n^' des Lan«des Brauch, die privaten Angelegenheiten der führend^ Politiker und Staats^ nränner i^ffentlicliler Erörterung zu unterziehen. Im F-alle Bnld^oin macht man indessen' von dieser Regel mit Rücksicht auf den Gegensatz. der sich Mischen dem Bater und seineml Sohne lÄiver herausgebildet hat, eine Aus'^ nähme. Dem? dieser Bakdwin ist ein so Wil-' der Sozialist, daß er zu seinem konservativi' gerichteten Vater das mervwürdigiste Ge-' genstlick bildet. Oliiver Bal?dwin war kaum> den Kintderscbnhen entwachsen, als er im letz-' ten Teil des Krieges zu den Fahnen eilte und ^ve^M seines tapferen VerlMens zum Offi-' zicr befördert wurde. Nach Beendigung des Kriege? aber stürzt er sich in LoNdvn mit Feuereifer in die sozialMsc^ Propaganda. Unbi als er im Jahre 1920 erfuhr, t^ß die so-ziali:-stilche Regierung Armenien? zur Ausbildung der Trnpven Offiziere suchte, reiste er sofort dorthin. Als dann in Armenien von den Türken besekt wurde, denen später die Rusien folgten, wurde Oliver Baldwin Augenzenge der blutigen Mtzeleicni, die die Bokschewisten unter 'den armenischen Sozialisten und' den Frenldeu. die sich wie Bal^nn airgeschlvsien hatten, anrichteten. Es gelang Oliver, diesem Blutbad zu e7rtgefien und sich nach dem Kaukasus durcl>»nsck!laqen, wo cr indessen den Truppen Klnnal ^Vicha in ^e Heinde fiel inrd zuui s'''<'fang('nen genwcht wurde. Er sollw nach Rußland au'?geliefert werden, und mlr dem eneriTiscl^m Einschreiten der britischen Vertreter ael-^ng es, ihn freizu^kom-men und sern^ s^Iickic-ir nach der .Heimat zu erm^glickeu. sollte meinen, d-aß OlZver Baldwin nach dieser erfahrungreichen Odyssee vl'nn So?iasi'''"7u? >?ebeilt genießen wäre; aber das qer'ade l'''ea>'nt^'il war der Fall. Er verbiß sich nur umso fester in den Marxismus, N!?? wMo er vi^n den ,.offi;sc'lleu" englischen Sozialisten uich's nlehr wissen, in den«m cr nur „V'^'all.'u'' der russischen Bnlschewisten, der Uuterdriicker und Mörder" sah. -0-- VSrfe. Zürich, .'V. Auaust. fCiacnbericht.) Vor-bör'e: ^^aris London Ncograd 5.85. Berlin 0.0sX)s<->, Pri!7g !5.30, Italien Ne'vvork üül, Wien 0.0078, gest. Krone sl-llsilSIs-», Budcipest 0.03 ein achtel, «^fia Zag'-eb, .'V). August. fEigenbiN-icht.) Schluß-'?!lrse: P:^ris 5).."^?.-, bis Schweiz 17.10 bis 17.20, Lonwn -^.31 bis Berlin 0.0N bis s'.Ul'n 0.l.';3 bis 0.13375, .. ^ ,.....- ............. ^^'rag 2.77 bis 2.79."), Italien 4 07 bis 4.10, zenttgen Nmhla;^ abgegeben. Die Mesie dau- Newtwtt 04 biö iD, Bukest 0.bU bis voui' 2. i,?s 9. Se^tzember., ' ^ - KriMn Dis Kriegsinv^Nden, Wtwen und Valsen aus dem Gerichtsbe^z^irke Slovenfgradec und Mareirberg werden im eigenen Jnter'.'s''e alrs'^^fordert, sich an der Verein^versammlung und am nach^ol'genl^en Fsste, das aul 2. Sev» tencher l. im Hotel „BaNan" in Slvvenj-arLtdec stattfinden wird, und an der Ver-sanimlnng, die am .^leiuen Frai:entag, d. i. am 8. Septeniebcr l. I. in Zg. Vi/üuga bei MarenHerg im Gasthaii^e Racho''!nik lmHer PeLaler) i?m 9 Uhr fri'ih abgebauten werden wird, zu beteiligen. Au7 Festvlake werden Mitglieder der Kriegsinvalidengrup« pe SlD'venfgro'dec jeiie Mitglieder phetos'ra-Ph^eren, die noch keine Lc'gitimationsbilder l'.'sitzen. Dort werben auch die Grundbuchsblätter derjenigen angelegt werden, di? sich bi^Her noch nicht gemeldet haben. Veginn b.'i'der Aktionen um neun Uhr fr-i'ch. Uu'l ?4 Uhr beginnt daS Garte:ffest. Der Reimte. N^nn ist zur Anscbaffuna von Leder für die ärmsten KriogSopffer b^'stinnnt. Das Pnbli-kirm wird zur Teilnahuie am Feste höflicbst eingeladen. Legitimat^onSkarten für dk Praqer Mu-f^rmesse si»ld znm Preise von 80 Dln. zn-zligkich einer Strm^elgebüljr in Vtaribor b?i der Mariborska tiskarna (Direktion) erhält. l!ch. Auf Trmld dieser Le^timl^tionen w?rd tschechoslotnakksc^n Eiscnbabncn '^^^ozentis^r Z^isuachfas; und tschMoslowakVisa wcrdvn mit einem 75'no .Ü7ü, >... 5?,r«Vtz NuM'mek Mm Zk. TlHaff ZtraWlle» ^r»s«r-», »tt rnir n> Qsstspi«! «!es »Wnstlvr Lnsemdlos P0I6I Et v»r«n pr»n»»t» tt»i»srov> St»^«vttG Vu5 kii»6ams ««WivHko». Mdl«r. s«i«h-S»»susv> v»! t.ukch?wari«4. liefert sofort ««». ««5. Seg«i, Waribo»^ Gl»vea«Ka «ll 7 zttiepbon iw. ic>os3 b» «Melschüler et leidenschaftlichen Raucher. ^ Ummatz^aiten »er-«eided der Tomrist. «rbelter und tzetd«ßch»sttlche Rancher tn der M. öad « Weialey Kau-MMMMi denRtzt. General» ver-ttet»»aDn>gerte Adrta. Ljudljana. Gelenburyova »ttee. 7L9S «lewer Best» WMariborwird i» »ernai oÜnM, »erk»»ft. A»^frogen SeMwtiett. 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