KM» il«m, «IM Pr«i« 0»n 1 so 7S. ««»,««»»< «ovttsattloi, »««»»»nm-t (7«I«I«» »m«fUfdsn ZV70» «»«I« v«s»»ttuyg uns kii«t«6nt0k«k«t <7«lGk»n jn»»n»d«i» ZV24>: AKRIVVIi, .k»Äe«v> «il.4i ?Iti«>»e6»Irnv««s». 6»n 4. ^Snn«? Igzs v. Kdoi»OM««t»-^n»km« IN ^>std0s . ^ureie«^« u». 4 lVsfWZli t^gt önUAAPsOt««: ^dtiotsn. m«»n«tl. zz vis,. »u»t>ll»a 2» vin. 6ufek k'ost moiistl. ZS 0tn. küf «t«» odelgv ^u»I»n6 mon,«. ZS Vi«. Lins«inumm«» < di» 2 Ui». ^«IWUtvtpt« «»NtON »Ist»« Maribom iielwila Japan ist verschnupft Dle ro»»o»-r Regleruna lednt den Abfchlu» eines RtchtangrlffspaNes mtt der Gowjelunton ab — Kompttzteruna der Loge im Sernen Osten durcft die rufi»sch- chlnefiiche Annüderuna 5)32 /^!le»neut^,sste süs cjje 7SN5-Saison Ilizl lUmeliiiellMSlüiZV'- l.??o n -»»?/»« I1l.II' !M ..'.«II „Serbischer Bandalis-mus in Dalmatien" Dan lii Trogir einige vcnetianijche Löwen beichüüicst worden sind, ist Tatsache und kann nicht geleugnet werden. Es kann auch nicht j^eleugnet werden, dah dieser Akt seitens a1« Icr kultureller Kreise in Jugoslawien verurteilt wlrd. Ob es sick) nun um die Tat junger Nationalisten oder um jene in Jugoslawien iivrhandene, von einer fremden Macht ge-lialt.'nen Agenten-^Provocateurs handelt, lst undelannt und dürfte taum zu eruieren sein. I<'i^enfal1s steht sest, da^ die geja-mte italie-uijche und jene durch sie inspirierte Presse eine scharfe iilampagne gegen Jugoslawien eingeleitet hat. in welcher von untulturellen ')ltten, von serbischem BandalismuS gespro-en wird, ja, man schreibt sogar von einer Spannung und einenl getrübten Verhältnis zn'ischen den beiden Nachbarstaaten. Zuallernächst mus; erwähnt werden, dag man siä) in Jugoslawien mit vollem Recht fragt, aus (^rund welchen Rechtes sick) der Mftnachbar das Recht anmaßt,sich in völlig mterlle Angelegenheiten eines Nachbarstaates einzunlisch'^'n, da ja Jugoslawien ein souveräner Ttaat ist und sich nicht unter irgend einem Piiitettorate befindet. Es gibt wichtigere und in? Leben eingreifendere Ange-legeiUieiten, als die toten Marluslöwen IN Dalnmtien sind, die in einem Jahrhunderl tier ,'^ivilislition und Kultur das Recht ge» t»ett, sich in die inneren Berhältnisse eines 'inznmengen, wie es die stark liedräugten ulld in ewiger Verfolgung le--lvnden deutschen^ und jlon^'nisch^kroatisclien Minderheiten in Italien sind, die dort »mch 5^underttau!eudell zählen und nicht einmal das Re6)t besitzen, die Namen ihrer alten V^^rffilnen zn tragen, wie eS ihnen auch ver-pi)nnt ist, auf ihren Friedhijfen deutsche oder slawische Grabinschriften zu tragen, und sollte es sich auch um Jahrzehnte alte Gräber hand^'ln. 7u' d!ese Anqelegenkiciten, da ja intern, darf sich kein Nachbarstaat einmischen, ohne der LouveränitSt des italienischen Staates wehzutun. Toch um in die Angelegenheit der vene-tian'schen Markn^löwen in Dlilmatien, die schon seit anderthalb Jahrhundert tot sind, ?icht zu kiringen und die ganze Kanrpagne t.er italienischen Presse richtig aufklären zu kilnnen, ttnls^ es zuinindestens gewährt sein, das alte lateinische Tprichwort „audiatur et alterii in Anwendung zu bringen, um ob>?ktlver urteilen ki)nnen und nicht ein Opfer tendenziös inspirierter und falsch informierter Journalistir zu werden. Als Italien schon nach beendetem Kriege C'ödtirol, Trieft und die sloivenischen und kroatischen Teile der gewesenen Monarchie mit seinen Truppen besetzte und in welche die Italiener, da lein Widerstand mehr geleistet wurde, ruhig und friedlich einmarschieren ll?nnten. war es eine der ersten Sorgen der L'ttupationstruppen und ihrer militärischen und pi^ilitischen Mhrer. alle jene Denkmäler und historische Zeichen i'iberass teils zn entfernen lois? ^n vernichten, die auch nnr irgendw'e cin kviistore gesck'i'I'slich.' Epochen erinnern tönnteil. So wurde dei- M o s k a u, 3. Jänner. Japan hat den Abschluß eine» japanisch - russischen Nichtangriffspaktes aus formellen Gründen abgelehnt. In d«r Begründung der Mlehnnng wird erklärt, daß zwischen beiden Staaten «im Reihe strittiger Fragen vorher bereinigt werden müsse. Die Ablehnung des Nichtangriffspaktes von japanischer Seite ist in Wirtlichkeit auf die in den letzten Tagen erfolgte Wiederaufnahme der russisch, chiuisischen Beziehungen zurückzuführen, denn die Mlititrpartei in Japan verweist auf die Tatfache, bah die chinesisch, rnffische Anssithnung zu einem Zeitpunkt erfolgt sei, da in Moskau in der Frage der Anerkennung des Mandfchukuo-Staa-tes noch leine Klarheit besteht. Durch diese neueste Haltung Rußlands und auch Japans sind die Dinge im Fernen Osten ganz geführlich kompliziert worden. O OO Diese Nachricht beweist, dak die ja, panische Militärpardei Ueberraschungen aus chinesiscl>em Boden ausweichen will, d. h. der Präventivkrieg iint China erscheint dieser Partei als einzi«^ brauchbares Mittel um die schadhafte Prestige-Atrappe wieder aufzufrischen. Da England vollständig auf Seite Japans steht, um durch Japan Rußland inl fernöstlichen Lebensnerv zu treffen, Frankreich hingegen unter dem Lintsreglin<' aus Furcht vor einein Bölkerbunddebatei sich bereits vorsichtig zurückzuziehen beginnt — anch Frankreich war bis vor kurzem aus Japans Seite, mnj^te aber mit .')tnäs:ch' auk den Pakt mit den Sowjets seine >>altunc' vorsichtig ändern —, sind die Dinge im ?^r^ nen Osten in ihre gefährlichste Phase getre-len. Es ist nur schwer zu sagen, ivie sich die t!age fortentwickeln kann, auf ledm ivall »st die chinesifch-japanische Spannung bedrohlich verfcksärft worden, wobei die Grok' mächte als Gegenspieler ans den Plan zu treten beginnen. Xurati geflachtet! Mussolinis einttiqer intimer Mitarbeiter entpuppt sich als Antifaschist Attentat auf den Duce? T r ie st, 3. Jänner, vrof^ Aufsehen erregte in der vesfent-lichkeit die Meldung, daf» der ehemalige Ge-neralfekretür der fafchifiifchen ^rtei, T u-r a t i — der ähnlich wie feinerzelt dAn-nuuzio in der Riche des Garda-Tees inter. niert wurde —, aus seiner Jnterniernngs-haft am Gardasee entsprungen und ins Ausland entkommen ist. Turati soll nach Frankreich geflüchtet fein, wo er in den antifaschi-stift!^n Areifen Au nähme fand. Zurati gehörte seinerzeit der „römischen Gesellscha t" an und wurde wegen des großen Eiufsusses dieser Zirkel zum intimsten Mitarbeiter des Duce. Als er später in einem Briefwechsel auch Mussolini Korruption vorwarf, wurde er in die Jnternierung geschickt. In der Jn-ternierung verbrachte Turati ein Jahr. In amtlichen italienisl^n .^reisen wird die Mcl dung von der Flucht Turatis verheimlicht, fie erhält sich aber dennoch im llmlanf und scheint zn beweisen, dak Mussolinis Säuberungsaktion in den Reihen des Faseio misj-lungen ist. T r i (' st, 3. Jänner. Gestern verbreitete sich in Trieft das Ge^ rücht, datz »m Neujahrstage auf Mussolini ein Anschlag »eriibt worden sei. In den Einzelheiten heis^t es diesbezüglich, dafi der Anfchlag von einem Antifaschisten oerübt worden sei, der drei Revolverschüsse auf den Duce abgefeuert habe. Amtlich wird die Meldung dementiert. Bemerkenswert ist jedoch, daf^ der Duce seinen Palast nicht verlädt. während die Torwachen und der Wa-cheappamt überhaupt verstärkt wurde. G i) r z, 8. Jänner. Am NeujaHrstag wurde auf den Obmann der saschistlsl^n Dopvlavoro-Organisation von (^örz, stefani, nach einer Tanzunter-haltitng ein Attentat verübt. Stefani hatte während der Unterhaltung für seine Orga^ nisalion Beiträge gesammelt und zirka 500 Lire zusammengebracht. Auf dem 5A?immege stürzten sich zivei mit l^eü'ehren und Pistolen bewaffnete Männer auf ihn. Stasani wurde durch einen Schuf; am rechten Fuf^ verletzt. Rtuwahsen in Irland i De Btüera hat das irische Parlament auf-geliist und für den 24. JLnner Neuwahlen ausgeschrieben. D u b j. i n, 3. Jänner. Die irifche Regierung hat heute das Parlament aufgelöst und Reuwahlen zum S4. Jänner auSgefchrieben. Ministerpräsident De B a l e r a, dessen -nglandfeindliche Politik bereits zu innerpolitischen Frant-bildungen Anlah gegeben hat 5m5s?nah.'iien hat Präsident Lsk'run ein Dekret ::nterzei6?' liet, mit dem die Neub^''chung staaklich^'r Aemter und Stellen bis Ende geiverrs BSrsenberlM L j u b l j a n a, 3. Jänner. Devisen. Berlin 13i?s).58—l380.38, Zürich 1108.35-ll!3.85, London 191.97-193.57, Newvork Scheck 5740.30—ä7t»8.4L, Paris 22^.85_ ÄSä.g?. Prag 170.4ö—17l.31, Trieft 294.57 -2W.S7. -» Zagreb, 2. Jänner. Devisen: Berlin 1369.58—1380.38, Mailand N4 4<; —29k).8s>, London 191.4?—193.0?. Newyor^ Scheck 5738.81—5767. Paris 9S4.90—??6.0i? Prag 170.45—171.31, Zürich >106.35— IN 3.85. » Z ü r i ch, 3. Jänner. Devisen: Paris 20.29, London 17.35, Newyor? 519.87. Mailand 96.62, Prag 15.38. Berlin 158.70. X Drahtloser Ueberfee-Telephonverkehr. Nach Brasilien ^st nun der drahtlose Tele-phonverkehr auch mit der Repnblrs B e > n e z u e l a in Südamerika eröffnet worden. Nach Ulld nach wird Jugoslawien auch mit anderen Staaten Amerikas in den Rundfunk-Fernsprechverkehr etngeschlofsen werden. X Hopseumarkt. Die letzte Hopfenernte ist in Jugoslawien gänzliä) abgesetzt. Für die Ernte des Jahrganges 193 l. soweit sie noch vorbanden ist, herrscht fast gar kein Interesse. Dagegen wird seitens einiger ausländischer Firmen ziemlichec Interesse für die lommcnlde Ernte bekundet, für die im Viehverkauf Prelse bis zu 2.'» Dinar pro Kilo genannt werden. spiolsweise in Triest mit großer Feier jenes Denkmal iln Park vor dsm Bahnhofgebäude l»eseitigt. das von einer jahrhundertlangen höril.keit Triests zu Oesterreich zeugte, so n.itrde weiter? in Triest daS Denkmal jenes ^taiier.^ von Mexico b<'seitigt, der unter den uielseicht als einer der gri^st^ teil Propagatorcn des JtalienertAM?^' »ü be^ zeichnen ist, um von den vielen anderen ln-storifchen Wichen und Tvnklnälern in Süd-tirol, Küstenland, dem okkupierten Te,! ^krains und Jstriens und so weiter nicktt zu sprechen. Me diese Zeicken wnrd.'n teils zerstört, teils ents^'nit und irgendtvo ver schart, imt dein Nechte eines Sieger- staates, :)hnc.'ich nc-u welchen tulturel- len oder kunstliistoriscl'en Bedenken auch nur beeinflussen zu lassen, .^anpttu'nx',n'und mar nur das nationale Befühl und alle Zei--1?en. die auch nur entfern! an eine frühere ^>errschaf1 erinnern bätten können lnns;sen n'eirl'en. Als Italien wiederrechtl^cli fsir kurze gelv'fse Teile Dalinatiens mit sein.:n Trup' AWlu«^ Ml»»»» 4. zokMwoch, oen PNI biieM', widerrechtlich, !>enn bei emer antochtcinen slawischen Bevotterung von l and 7lK>. Einivohnenl und bei kamn 1l»0 ilattenisclien Einwohnern in ganz Dal-mntien kann von einer etnogra-phischen Hö-l il^kcit Dalmatiens zu Jdalien kaum gespro-lverden, war es cine i>er ersten Sorgen dt?r östlichen Nachbarn, daß der Marmorlöwe auf der Insel Bis (Lissa) der von der Tapferkeit der dalmatinischen Matrosen, wenn auch unter fremder ^rrschaft, zeugte, ,md d^r den Italienern seit Jahrhun?»erten v'ln Dorn rm Auge war, weil er der Welt den weltberühmten Sieg der dalmatinischen 5en über die weit größere und über-lcacnc italienische Seemacht kundgab. Der wie auch die Ankerketten des italiem-schcn Schlachtschiffes Re d'Jtalia, mit denen d^r ZoÄcl umgeben und dekoriert ivar, mußten verschwinden, da es die ItaliNler als ns iit Bandalismus und Zerstörungswut, da) ist nicht recht und lillig. In viel.'n ^lrten in Jugoslawien, beson-dc?r'5 al'er in Talmciti^n, die an gewesene (ü'pochen teils unter fvi^mder .^xrrschaft, teils unier eigenen nationalen ?oerrschaften kundgeben, und tro!.i d'r '^i^cfreiung nach langen I^hrhundert-'n wurden die fremden Zoichen nicht entkernt, weil nian eben von jenem s^!rnndsa!^ des ^'^^'rrn Mussolini ausgeht, d^^s^ „nur völlig .^ttriickgebliek»ene Menschen sich einbilden kiinnten, daß man, die Steine f,erstörend, auch die nstlich hervorgerufen^?!! biegen den jugoslawi-sch.i.'n Nachbar, die es dazubringt, das', fast täsi'ich sedes ju.ioslanüÄie Zeichen geschmäht wird, die alle'^ n'^i'ert, was jugoslawisch ist und bleibt, die s.'in lugoslawisches Rocht anerkennt, die allrs vernichten und zu zer-srliren wünsckU. >111? nicht italieui^ch ist, die f<'ine Rücksicht nuch ^legenüber deni friedlie-l'enslein Volke Iuit. ist es kauui zn verübeln, wenn sich in Ingo'lawien junge national denkende Lnlte finden, denen diese ganze unnatürliche .znni Halse herauswachst und die siÄ> dann an historischen Zeichen ver-'^reisen, das; hei^t. an jenen Zeichen, die vvn einer vier'ahrhundertlanqer italienischer ^lnechtschaft zeugen, die aber bereits seit mehr als and?rth^lb Jahrhunderten ausge-lösckil' ist und die es auch bei agressivfter Än-grifü^?iet^e seitens ital'cniicker Kreise nicht mehr zustande bringen wird können, daß das nulnnehr freie Dalmatien neuerdings unter irc^endeine Knechtschaft gelangt. Cs ist nur zu durchsichtic^. was die italienische Pressekampagne mit ihren tendenziös 'en Nachrichten zu erreichen beabsichtigt, es ist wenigstens jenem, der halbwegs objektiv informiert ist, mehr wie durchsichtig, daß es nch da nur w'edl'r um eine neue Ec^mcihung de- jugoslawischen Volkes handelt, und wenn dabei eventuelle innere Kämpfe in Iu" goslawien selbst erwähnt werden, so soll nicht unerwähnt bleiben, daß derlei Kämpfe jedes neue Reich M7hr oder iveniger in seiner Geschichte zu ver^ichnen hat, ob es sich nun irni ein Italien oder Deutschland handelt, eqal, denn auch das große deutsche Reich ist nicht ohne innere sckiwere kämpfe entstanden, und auch das heutige Italien mußte durch Jahrzehnte schwere innere Kvmpfe führen, bevor es zum sogenanntein verei-nigten italienischen K^önigreiche g^i^kommen ist. Das sind rein g.'schichtliche Evolutionen, ohne tvelche kaum ein Reich, kaum eine nationale Einheit auf der Velt in den i>erschie-densten Staaten je zustande gekommen ist. M dies hat tnit den venctianischen Mar-tusli)n>en wohl wenig gl^n<'insam und wir glauben nicht unrichtig seststtllen zu können, daß jene Lizsun^ die beste wäre, die allge-me'n verlangt wird, das; nlan alle jene ve-netianischen Löwen als historische Denkmäler aus gewesener, nicket wiederkebrc'nder Zeit, in ganz Dalmatien entfernt und in den da-zugehl?rigen Museen i>erwahrt nvrden, wie auch alte Steine ans früheren Epochen verwahrt N'erden. Dann wird auch die Frage der omwölen rene^i„^,^s^^en Löwrn ein siir allemal aus dem Leben geschaffen. « a u l. Der polnische Korridor Wird das Zahr 1933 im Zeichen der Bertragsrevision stehen? — Polnischer Protest gegen die deutschen Revisionsbestrebungen — Berlin erklart, den Korridor niemals garantieren zu wollen Berlin, Jänner. Die Neujahrsbetrachtung der Blätter verweisen zunächst auf die rcichtliche Ernte der deutschen Außenpolitik im Jahre IM, insbesondere aber auf die für die weitere Ber-tragsrevision überaus wichtigen Ergebnisse von Lausanne und Genf: das Ende der Reparationen und die Gleichberechtiguna in der Adrüstungsfrage. In politischen Kreisen wird auch gar nicht verlieimlicht. daß die deutsche Allßenpolitik ini Ialire einige neue Vorstöße in der Richtung der Vertrags-renision Plane '^iese Denkart in den maß-geb''nden deutschen Kreise kommt in einem diesbezüglichen Artikel der sonst gemässigten „Germania" zum Ansdrnck. die da schreibt: „Dreii^ebn Jahre dauerte der Mc Komps um Versailles in unverrückbaren Grabenli-inen. Wir konnten einige Teilerfolge er-rinaen, einzelne ??orts fiele» in die Kände des Angreifers, manchmal bieß es auch weichen. weil die Verteidiger ihre »vront alän-zend hielten. Dann kamen .<^nnger und Wirt schaftsnötc und läbmten beide Gegner, der Angreifer brachte neue Kräfte und nach einem svstematischen Sperrfeuer gelang der HanP^angriff: die Deutschen erboben sich ans ibren St.^Nnngen, es kam der Bewe-M'ngskrieg int ?^reien, lind zwar immer mehr zilgnnsten des Anareikers. Die?^^stnng Versailles erbebte in allen »^ngen, die Äe-visinn ist auf dem Marsche!" Die Tatsache, daß in ??rankreich viele Kreise eine kräftige Evolution in der ?vra-ge der llnbernhrbarkeit der 5^riedeitsvcr-träge erlebten, wird in hiesigen politischen Kreisen freudig kommentiert. Es wird altch offen erklärt, daß in Frankreich die Zeiten vorüber seien, in denen es die Lavals und Tardieus gab. denn auch die französische Politik befinde fich auf neuen Wegen. ??ranr-reick, stehe, was die wirtschaftS- und militärpolitischen Klauseln von Versailles betrifft, hente fast selbst an der Spitze der Revisionisten. Die vorher zittierte „Germania", die ihre Informationen ans zuverlässigen und er-sten Qliellen schöpft, schreibt ganz offen, man möge sich keinen Illusionen hingeben, was die .'Haltung der deutschen Außenpolitik im Jahre 1V.?3 anlange. „Die Revision sei keine Frage der Zukunft mehr, sondern eine Gegenwartsfrage. Das kommende Jahr muß im Zeickien dieser Revision ablaufen, denn ansonsten werden die düsteren Prophezeihungen der Pessimisten in Erfüllung gehen. Deutschland wird die von Herriot in Genf als Kompensation für die Durchführung der Gleichberechtigung geforderten Bedingtlngen niemals anerkennen. Wohl aber werde man ?srankreich die Hand reichen können zum Abschluß eines „Europa-Locarno", wenn die ses auf andere Bestimmungen, anderen Grenzen und anderen moralischen Grund- P a r i s, 2. Jänner. Der Berliner Berichterstatter des „Journal" beschäftigt sich in seinem Report mit den revisionistischeir Zielen der derttschen Politik. An maßgebenden Stellen sei ihm erklärt worden, daß Deutschland kelneSwegs die Absicht habe, ini Rahmen der kommenden Beratungen der Abrüstungsfrage den Polnischen Korridor auszutrumpfen, sollte dies aber von anderer Seite versucht werden, dann mijge die Welt es wissen, daß Deutschland keinen Vertrag unterzeichnet, der den status quo zwischen Dcutschland u. Polen anerkannt. Warschau, 2. Jänner. In einer politischen Denkschrift, die in der ganzen Welt verbreitet werden soll, wird gegen die deutsche revisionistische Politik schärfstens Protest erhoben. Die Denkschrift erklärt, die heutigen Grenzen seien gerechter als jene vor dem 5triegc. In Deutschland lebe noch heute eine Million Polen. Deutschland fordere den Korridor. Es sei nur so viel sicher, daß Polen nicht eine Handbreit Territoriums ausliefern werde, keineswegs aber den Äorridor, ohne den es für Polen tein Wirtschafte- und politisches Leben gebe. Die Deutsäien miichten Polen die Unabhängigkeit nehmen, um die direkte Verbindung mit Rußland herzustellen und Litauen, Lettland und Estland zu vernichten. Zum 75. T»»««tag des gelbmarsch^ls b-tzly. Am 5. Januar 1858 schloß der b.ncühmke ^ld Marschall Graf Joseph Wenzel ron R a-detz ky die Augen filr immer. Er gehört zu den l'Ckanntesten i>sterveichischen Heeres-Mrern. Wie Spaniens Staatspktlfident vnedrt Wied Der Präsident der Spanischen Republik, Al-I Spaniens glühend verehrt. Bei der Ei«> ':ala Z a iir 0 r r a, wird — wie inan anS weihung eines Denkmals in Madrid wuri»e unseren« Bild? ersieht von der Jugend^er so stürmisch begrüßt, daß er nur -nit knap ^er Not seinen leibenschastli«!^n Vere-Hvern entkam. Eine deuNch rufiliche Sntenie Z Paris,?. Jänner. Das „Journal" meldet aus Berlin, daß im Dezember zwischen dem deutschen Reichs lanzler General von Schleicher und dem russischen Volkskommissar für Aeuße-res L i t w i n 0 v in Berlin Geheimbe- sätzen beruhen werde als der Bertrag von sprechungen stattgefunden hätten. Auch dies-Versailles. mal sei es nach Meinung der Berliner Kor- Stn Itlesenbrand in Eft caao Auf einem Lagergelände der amerikanischen ^-tadt Ehicago brach kürzlich ein Je.lex aus, zu dessen Bekämpfung sänltlicl'? v^rsügl.a^t'n Sachsclia^en ang^^ri^üet hat. Wehrei hinzugerusei: wurden. Unsere Aufnahme gibt einen Be.'rifr von der Größe des Brandes, der k?ür mehrere Millionen respondenten des geitaimien Blattes der deutschen Diplomatie mit bislang unbekannten Mitteln gelungen, auf dem russisch-deutschen Schachbrett eim- glänzende Position zu schaffen. Die Folgen dieser deutsch-russischen Annäherung würden in der europäischen Politik schon in Bälde fühlbar werden. MuSanov stellt sich hewe der Sodranje v«r. S 0 f i a, 2. Jänner. Ministerpräsident M u 8 a n 0 v, der noch immer bestrebt ist, zwei verfügbare Portefeuilles an die Nationalliberalen abzuge-ben, will sich mit seinen: rekonstruierten Kabinett morgen vormittags der Sobranje vorstellen. Die Nationalliberalen sind für den Eintritt in das zweite Kabinett Mu-8anov nicht gerade begeistert, doch sind fie nach den vom Vizepräsidenten der Sobranje angegebenen Erklärungen bereit, die Regierung Musanov mit Rücksicht auf die zu erwartenden Mehrheitsschw'erigkeiten in der Sobranje zu stützen. Dormar ch der Äavane» Die Japaner haben die mandsitzurische Gre« ze iiberschritten imd Gchan Kwan eisgenommen. N anti u g, Jänner. Die japnisch-6iinesischeu Feindseligkeiten sind von neuem aufgeflackert. In den letzten 24 Stunden kam es nach mehrmonatigem Wasfenftilstand an der nrandschurisch-chine-sischen Grenze Iiei Echan Hai Kwan zu einem schtvereii f<^fecht zwischen Chinesen und ^'^apanern. Heute um Uhr vorinittaqs be-ganl» dii.' ja^panische Artillerie mit der Be- Mitkwoly, l«n Mnner lSB. „Marihor<'r Zl^itnnc^" ^'i>ssft77fk.i. schießuiit^ eine^o F'vrts von ^^chaii Hai Kwan. Tie Iapailer drangcn d.uln langsam gegen dk? chinesisch'^!! ^tcrsernen vor. Tie verzeich--n>iij !>nvan ein^nommcis^ ^ie italienisch? ?l"''env.iliti! leinet V^'r-in^.'runaen erlekicn irerde Mit! 'enen 5toat'en. ^^n denen Italien frennd'5'artt'che ^eziehun?,.'il unter-hafte, würden ^'ese V>'üeliunaen i'rhalten u. ,witer all? -e'iciut werd'". ^'e'ienM'r !en?n nsit deiicn .'^lalien in frenndsck'nf'li7^'"n '^'ersinltni.^ lebt. sM der V!.-r'''cl, iveri'^eii. di^ best!^>'ns,?,, l'i? «leü'ä^^e fl^v'n.'dle-^ ^uii ''^v"'r!en errci'^bar sein '>ann würde 'nan iie d'Nrti dl? Tat S'entändi'''una ^^n^in-ien. '!^^uswlin! und atsc^ 'Italiener ''eien f-^it über-zeuit dn', die ?^^ali>'n rie- iiq .''><.'s'.'s''idi'''t ba'ien. di? ?>alien tei «^cr "Vmtsver^eilnn-i err.'ar-tet li'.iü?, se'en iZ^^^r ..O5''errer" stellt ain 'einer ^-?^:?kra5'tdie ,^tt^!ieil gewin^' ^^tnn'l<'f-.;u ^i<'?rci!''ren. niu de", '"it au d ii nu'-ie'''''lt^'n ?tnlit Er-lmin'i'/iitis .'>>! erinö^ dieser Tage wegen der ^'«rhaftung von vier Bauern, die die Bersich''rungsbeiträge für die obligatorische Krankenversi6)erung ni6)t zablen konnten und die wegen Auflehnung gelegentli^i der Pfändung verliaftet wurden, zu groszen Vauernlundgebungen wobei l59t) Bauern zusammengeströmt waren, um die Freilassung der Verhafteten denioil-strativ zu cnmrken. ('»s gnl, viel wüstes (.Geschrei u. unnn'gliche Tlordernngen, Perbaild-lungen mit den Behörden, alleS in allem durch Geltung verschaffte, daß siebev Ma-schinengewelire '.'on Gendarmerie und ^/nin-desheer zur Aufstellung gelangten. Ein Blutvergicsien ^st nur durch die taktvolle und disziplinierte Haltung der ausgerück-ten Truppen und der Gendarnierie verhiu» dert morden. Auch das Alkoholverbot trug viel dazu bei, ?iie Bauern zu beruhigen, die schliesjlich dvch tiie Freilassung der vier Verhasteten gegi.'n Abnahnie eines Gelöbnisses erzieltcil. Die Slowakei fordert Durcftfllh mnii des pitteburger Abkommens Kattioliken imd Protestanten in eincr Front - KonMb-Rcsolution widerlegt die anitliche Ltaatsvolk-Tlieorie Drelzek^n M«st«<>en suchen einen Mann lK'n 'dar^ideztiq liber dei? ,Broadw«iii zu ver-anst^illen '.nld dabei ' deinonstrntiv i/)r^'l' Vliunsch na6> Griinvüng des Hau?stande>^ Nind^ugelien Die jungen Tamen sollen — ^ko!.'.de:n ni' s!cl> van dl?r Schwierigkeit dieses Nnleiii 7u^M'en an;slbt. ist s^'^^umgen die Pr'^si--dentiu !'>>.' i'i^'iNlitc'es. Äuch da :! i>iri^'tV.''^eschr.': i'ner l^^.iiis^ischasi ini! Duhnen, i>i^' die ge-'iihrl!etont aN'Z. dr!ll^lich, das', es den Mädtlien mit ibrew P,iradezng nack dem Manne ganz ernst ist P ra g, 2. Jänner, tonomie der Slowaken. Die Slowakei fordere Die beiden großen i.'owakischcn politischen heilte nl.'hr als je zuvor die loyale Durch-tl'.ii,'.,, Parteien befinden sich iil letzter Zeit und führung der ^^unkte des Piltsburger Ab-inskiesondere seit dem grossen Kongres^ der kommens. Slmvakischetl :!^?olkspartei (Katholiken, ge- In Tureanski Tt. Martin wurde unter führt von Pater.<^linka) und der slvwalisch- den? begeisterten Jubel der vieltausendköpfigen Menge eine Resolution angenoinmcn, die die ftaatsrechtliche Anerkennung des slowakischen Volkes und die Erteilung der Autonomie im Sinne der tausendjährigen Tradition und der Beschlüsse fordert, die 'iwischen Tschechen und Slowaken in Pittsburg zustande gekommen waren. Die Slowakei fordert ihren gesetzgebenden Landtag lind eine selbständige, diesein Landtag verantwortliche Regiernng, während die gemein sanie tscheck?oslowakische Regierung nur die gelneinsamen Fillanz-Fra^li, die Wehr-niacht-Probleme iiild die Muttenpolitik des L.'andes zu kiehandeln hatte, ^tatholiken und Protestoiiten seien einmütig in der Ableh-llung der toiisessionsloscn Schule und der voin Minister Derer anfgestelllei, Schulre-sortn. Für slowakische Schnlen kämen slo-»vatische Unterrichtsbncher in Frage, die Slo ivlrtei fordere serner eine eigene Technische trägt, ermi!'gliÄte^ erst die Vereinigung der I Hoel,schule. Die Resolution verlangt ferner, Tschechen und Slowaken, eS fuszte an der das^ Professoren, die in Slowakisch keiile Ma-Anerl.'nnung dieser Tatsache sowie der voll ständigen ;'olitischen nnd nationalen Au den Griechen erbaute nnd von d^n Nem^'N .vervollständigte Amvl)ithcnter. berrli-he Bauwerk ist in allen s-^lnen "eilen durch die vielen Jahrhunderte so gut erl?al!'.'n k^e-blielien, da^ man, ohne daran irae^'dwe^ l?e ^'lestaurcitionsarbeit.n vornehmen zu niünen, sieute schon in seinen Mauern die Ans'a'ne des Sophokles wieder aujsiil'ren tönutl'. Es ist lnerklvürdig ilnd zu^leicl) er^^'l'.nd, !.ue versckiollene und nenent''lf>ni.'ene i-lisationen sim ''N ^'ause der ergänzen. Tic Menschheit s^ei.tt i ii im er '.'lielchichte innner aus denselben il^nellen des »luoergänglichen Kulturbestandcs zn schöpfen. Neulich scind man in eiirer in laneuin frelgeleglcn Patrizierviila ein,' Sta-tnette, die das ^tepfbildilis der C^aUin des Aegypterkönigs Ptolemäos Eu'rgeteS. t'er Königin Berenike darstellt. Aufiallci'dcrmci-se hatte die Königin nach t>er danis'I!>'>en Mode eine Haarfrisnr^ die dem hentio^il Bll-benkopf genau ^'lltipricht. ."ihren 5,aors>!nnuck opferte Berenike am Altar der Schönheit?-göttin Aphrodite im ^^ahre v (5l?r.. uin daraufhitl die Mode der kur^^geschni'tenen .Dinare zn kreieren. „Nihil novi sub iole" --„Nichts Nenes unter der Soinie" vileaten die alten 'liönlec zu sagen, '^'.'ahrhnnig es scheint alles schon einmal dcigelvesen zu sein . . . nationalei'-Part-^i sProtestanten, geführt von Nazun) ln einein Zustand der geschlossenen Aluvehr gegen ^eti Prager ZclNraliSlnus. Der gro''.e Kongref; beider Parteieli in Tur--. ... .kaiiskl Sv. Martin ist für die Innenpolitik D?e !>toinven'ationen. Tschechoslowalei schon deshall! von grös;- ter Bedeutung, weil die Sloivakell ohne Uii-terschied der politischen., sozialen oder koii-fessionellen Einstellung den Antoliviiiiege-danten als sloivakische .<)nuptfprderill?g ali-geuonlmeli habeli. Die Nediier Pater .^>lilika, Tis^o, Razun il. a. Führer des slowakischen Volles ertlärteil, dtiS slowalisckie Volt sei ein selbständiges Volk, lein Stauliu. >uie die Prager 'ientrulisteii in ilirer Aiislegiing der Staatsvoll-Theorie gerne bchauptrn. 7^ln ganzen Geschich^sverlnnf tenite man zivei Völ ^ ^ > ter, die Tschechen ilud die Slowaken, -^as N w i) l>.r.f.saliner, ^reizelin Ali!)lnnieik, daS auch die Un^ norter .^aineu /»abeii- sich »n chrer ^es Staots^'räfidcnten Masaryk Sehnsllcht nach dcm, Eli^estand zusaulmengS'-tlin und sil Silvesternacht ei- turitä^sprüfung abgelegt haben, dieser For-derting nachkonllnen. Neue unschStzbare Kunstwerke des römischen Altertums Nömischc sics^eSiiöltiiinen im Wüstensaiide — Neue Alls- gralinngen in Labralha Dai' lR».' nnro iil die l>^csci)ichle derl ini Wnstensande. ain Raiide der Sahara neu urcliüologischen Fi^nschun.i als eiu .^Vihr gro-: ansg'.'suiid.nen Marniorgöttiitnen weiseli j;er anfil.i'enerr.'geuder Entdeclliiig ni ver-!',lvar nicht jene hariiiollischen, klassisch säiö-„Aiir wollen lieiraten!". oder schiedenen Weltteilen, und insluiolld.re in neu ^^iiiicil der .^törpergestaltnng anf, die ,'Italien, e!iigu'!)eu Die Aiisgradliligeii des^uii'^ bei der Aphrodite von Milo oder der lluserllch''n ^'^orttnis nild dev Velins Teni- I'ivülilinischen Venns iil '-^v'gelsterililg ver-'.lels ili ^lv0'n, die .^^ebilng der El^lignla-Ga-! setu'n, stellen ober zweifellos unschätzbare teeren -.nis dem '.^^enii See, die Auffilldnng! «^üiilstiverte dav. die aus der .'^lond eines gro-»iorlnorller ."'lischriittafelil des.'»taisers Tra-i'>cu Meisters aus den le<,Uen Jahrzehnten jcin Iii Ostia lind der Grotte, in der die le->des goldenen -Zeitalters hellenistischer .Glinst genden^iniivodene Svbilta wahrsagte, znhl- ''taini>ie>,. Die Kniislsachverständigen glau- -------- Brennende Erde Im Ia')re geriet im >>o^lin/!-Tale, im Staats Ohio, USA, gelegentlich unLS Streikes in der dortigen Braunlohlenge^^.'ud ein Zug dieser Uohle m Brand. Di? 'trci-kenden Ber-garbeitör lieszen den '.nit Kohte beladensn Zug ruhig u^^iterbrenneii. Am nächsten Tagc al'-er l^atie dos Feuer onf die e.usteheiide Ko^ile übergegri's^n. 7>el,: winde die Sache bet>eiillich, inan l)^'fste aber, daf^ dieser Brand bald ivieder von 'ell^ii.r-lös6ien würde. Doch öa> Feiler .irifs iu'.'.ner iiiel)r uln sicl), liis eiidlich eili l^-en.ictibortcs, ielir stark'-? .^tohlevortoiniii^n von ^eir Fu'.m uieii erst,s;t wurde. Damit batte r rxzich',' Nal'rung geftiiideu. .:eii:i'.üi ^ie durch das Rie'enfeuer ernüchterten Ber.i lenle, ihiii zu Leilv zu geheli, ol'er utl-.' sttche, den Brand zu erstickeii. l'l^el'ei' ver» 'leblich. Ganze B^^che und 'ell'ii Ileine'.e Fiüsse wurden in di^n Brandherd gelettet, ober ihr Wasser verniaiidelte sicli ni dessen Erplosionen gewaltige, krat"rnsnllickie ^'^echür rissen und dadlirch dem ,'>'.'uer uur 9uit uiid neuen Antriel' ver'chas't^i!. .'^'i.'ute ist ein Gebiet voii über .<>«'ktar von dein unterirdich^n Feiier errostt. In i!>'e'er f^'?o>.'nd sieht man iiiir verlaiseii^'. einae'uir^' te Hänfer, abgestorbene Bäuine, deren Äur^ ^eln versengt wurden klaffende Sp.iltcn und Üiater mit verkohlter, !)«ni>pfendcr Erde. Eilie gon'ie Stoht Strai^s'.'ille, inii"/^' aN' gesich^s de« lick) unaufl'al'ani heran'chiel'en >en Braiides von den Einwolinern geränint Verden, di? sich in dein in aench?i"r Eilt sernung erbauten Nen' StraitAnille voi» ileuem oirsiedelten. x»?'tk?e Stke Zum P!)Ztoaravlfen tommt eille sunae Frau und bei^l'wert sich darüber, das^ in dem Grnppenlnlde, das sie zii ihrer Hoch.^it anniehuieil lies;, iln '^''aiiii aerade^il wie ein A^fe aussehe. — „Das ist iiicht ine,ne Schnld". verteidigt i'ch der Bil>küii'tler, „das hättel' Sie gv^d-^'.!' Frau, vor der TrailNiig beachtell ^ tnüssen." Zum neuen Jahre lvar Onkel ^liudoli lvieder ein''eladeii. „Nun, Blir'ch^'.l", sra^ite er seineil A'e'fen Fritz, „hast dll schon eil,es der Bückier lele^eil, die dic "^^'e'l'na.h'eii l'eschert wurden'!'" — „Nocl, iiicht"^ ani»n^r-tete der ^niiae iiaclideiiklich. „Wlsru^u liiM?" ?rait<' i>er Oiis-'l iveiter — ..'Z^.^e'l scheu !ilii>j, liel'vl. Ich oie ''^^ü('r aurül^re.", ivrla lieivunderl ulid verel^rt wurde. reicher etruslischer Grabstätteli ili Toseana un0 lil andereii itaiienischeit Provinzeii, die Freilegullg gaiizer Straszenzüge der durch deu Vesuvallsbriich versckütteteu allrömischen Stadl Hercnlaiieilin und viele weitere Ent-derkniigeli lentlen wiederholt die Aufinerk-fainkeit der Welt auf die ersolgreicke Tätigkeit italienischer Archäologen. Zur Iahresivende wird von einein neuen glücklichen Fund berichtet, deii italienische Forscher ili Tripolis, der afrilanischeii .^"o-lonie Italiens, in den Nuinen der elienia-ligen.afrikanischen .^taiserstadt Sevtis Mag-im tätigen konnten. Es handelt sich um -herrliche Siegesgöttinelineu, die eins« den Triumphbogen des in Afrika geboreiten Rö nierkaisers Sept-mius Severus in seiner nach ihm vellünnt'.'li Residenz Septis schmüclten. Die beiden neu entdeckten Ma»merftatuen stellen beflügelte Franengestalren dar niit Iorbeergesll,lllürt''.''l .<^äuptelt u Pal,nei,zivei geil iii der .i^aiid, vrächtige StandbUder jener ^ieaesgekrönteii <^^öttiil. die von deii " als N'le. i'-n' den )>!'"nn'n'ii iil-' Bie- Die bcn, das; die beiden Siegesgöttinnen ent-ivedel.' auf der Insel Nhodiis oder in Per-gamon beheimatet waren, seneul kleinasia-tisck^en Gebiet, dessen erliabene .^suiist die i'. äte Nachkoiniliensl'siaft bewundern kanii. Die Statuen sind fast völlig intakt, iind wei-''eii iiur an den meterlangen, ausge'treckten Ingeln kleine Beschädigiingen auf. Fast gleichzeitig init diesein Fuiid nnirde !i-«ch eine andere, äit^crst interessante archäo-lo>iische Elitdeck'lng vollendet. In Sabraiba. der alten .'aellenen — oder richtiger gesagt '^Ulönizierstadt — ivurde das aus dein ?^asirhundert n. Cl?r stammende Amphitbea-ter freigelegt. Bis in die jüngste Zeit wust-'.eii die Geschichtsforscher von der eiu^tigeil Eristenz der Stadt Sabratha uiii^aus st'är lichen lleberliefernngen. Es ivar aus alt' röinischen Chroniken bekaiint, dafs Kaiser Octavian, dieser größte Bailherr des rönn-icliei, Altertiilns, in diesem Orte ein Foriiin init Teinpelii errichten lies;, die deni (^^otte ^ens niid der Gi^ttin Eoneovdia ae'n'^met '"areii ael^^iig e''! nirl?? nn,- ievi pelgeschiuüctie Forulli, jolidern auch daü vvui '^^err ^ lverdeiu Seidenftrllmvse aus ÄuSer ?ie Zeit, in der ivir lelien, ui i.^-!> alts alleii Fugen gerateii zii se n. .r U)-reild 'ür '))'ittioneii von Eri'. rr''s> s.'u r i?inc Art Telilaiesse aeivordeii '.st er. laiie die llelx'rvrodllftioii i^oii Zucier in 'i'ev einigten Staaten von Ainerika ciileil s''l5lv'u lln'sang, das', die Zurlerpro^li'v.'nteli ini: dei, riesigen Borräten nichts an',i'faii''>.'!i >ol ieu. So haben sie auch kein Intei.'sse, lie 'liiinge Masse, die nack? der Er;euliung ^on ^ >er übrig bleibt uiid etwa des Zuck'.st ^iitbält, irgendwie zu verwci'deii. D'es.' '1!e-'te der Zilcker'.'rl '^nktic'u irer^en neuere Iii is iu Anierika eiu'ach in die Flüsse oder Seeii i'.'schü'tet. Nun lain man ab?r d^ch auf deu '.".i, dic"'e Produltioiisreste 'ür an^e'.'ive'.'i^ic' Ni vein'en^cn. NaÄ> 'der die'cr süs'.eii Masse lnit ^kalk enliiebi .'iil ster Stof' eine Art Beton der von der B''» '!idii''trie iiicht un-aern benutzt wird. ?^le i Zucker j ^ „Maribo«r Nummer 4. ---------- Mitiwo'ch, ßen 4 ISnner^9SA^ Unierl.' „verrückte" Zeit brachte «s also luit sich, dag die riefigen Zuckervorräte, statt dv'n iiielen Arme» und Erwerbslosen als :>?cis)rung'Zmittel zu diemn, für die FaSrita-non von Zeidenstof^en und Zeideristrsllnpsen '>iohsll>ffgrundlage liefern. «Englische BoSheite«. Mixed Pickles ^er Mann, der keine Geheimnisse vor seiner ^rau hat, hat entweder keine tteheim-nil'sc oder kein? ^rau. ein junger Mann den Eindruck hat, für ein gewisses Mädchen das Beste gerade qut q-'nug ist — bietet er ihr sich selbst -1N. » v'i>arum sind viele ^'cntc so armV Weil sie s>i liern den Eindruck erwecken, sie tonnten sich die Tinge leisten, die sie sich nicht leisten fünnen. Ell gibt L.^cute, die niemals hinter dem )»iüsten schlecht üt'er einen Bekannten reden — aus dem sehr einfachen Grunde, weil sie prinzipiell nur von sich selbst sprechen. « Das Sprichwort „Guter Rat ist teuer" mus; lwn einem erfunden worden sein, der viel nnt Rechtsanwälten zu tun hatte. « Es ist liart, wenn man um Brot bittet und 5P0«7 S»siwoch» de« MWerwort« bmus ,0«-» h-rg-stM. d-h^-r B^«ch- (Zlmmer Nr. 4 der Chirurgischen Abteil.) Wie bereits berichtet, veranstaker der empfangen kann. Mariborer Wintersport-Unterverband von» l ^ ^ IS. bis W. d. el« R«che v°n Winter,Port->, - ".'l? - . S«- lich«n W«Itbew°rb-n. T«n Ehr-nschutz üb-r .d°''°bo »°n vr-Ic-' .st >°>cd°r Herr- di-,« Festwoche hat der B-nus Hcrr D°N°r '-ch-r Schnce. Am N°lli°hrstag «urd-n Drag- M - ruZ i ° überm-minm. Auck, -usqcnomm-n und im Eisttlbahnministei^ium hat man der Bcr> > ? ^ ? anstallung «in Interesse entgegengebracht! Staatsmeisters JoSko Jaiisa eim Vcrliiumt und sür die Fahrt nach Warib-r und zurück Wintersp-rtpla» euren u. M. in der ^lt vom 12. bis 25. d. eine "" 50^ ige Fahrpreisermöbigung gewährt. Der Untevverband wird zunl Preise von W Dinar besondere Bestätigungen ausg^'ben, die ab lö, d. zur freien Rückreise bcrechtiffen. Das Programm der Woche wird demnächst bekanntgegeben werden. Das größte In- Besuch abzustatten! Der MotoN»b Maribor veranstalte! Mittwoch, den d. mn 20 Uhr im Eafe „Velika kavarna" einen Gesellschaftsabend Mitglieder und Freunde des Motorradsports herzlichst »Fladen! : «raftsportler Kranz Buöetiö «jeder w leresse wird z>°-ifeM^ dem intemationaw erinnerlich, I»nnt« der Achl-t Kran, B e . i . w. B.rjch« Propaqanda-Kunstlaufen entgegengebracht. ..svobstdo' baut einen Sporlplotz Jeder, der die Entwicklung de?Z lokalen ^portlobens eingehender verfolgt, mus; Parallel mit allen übrigen Geschehnissen auch die Erfolge deH Lportttubs „Svobo-da" wür-dis.en. Der Berein, der noch immer keinen Sportplatz besitzt, arbeitete sich Ins an die Spitze der zweiten Klasse empor, lvenil ihm auch der Endsieg — vielleicht gerade ivegen des Fehlens e'nes eigenen Spielplatzes versagt blieb. Dank den Bestrebungen der agilen -ieinc bekommt^ aber sür manche ?^rau ist ^ '-m Krühiahr der langqchegte Bunsch al'.. durch seine kräftfportlichen Attraktionen wah res Aufsehen erregen. Bueetiö, der sich vor nicht allzu langer Zeit in Maribor mit Frl. Marie Stine verehelicht hat, ist gestern wie^ der in unserer Ztadt eingetroffen, wo er sich nun ständig niederzulassen beabsichtigt. Au-Letiv, der über «4 Auszeichnungen besitzt, hat bereits mit hiesigen Äraftsportlern Fühlung genommen, deren Training er übernehmen wird. ?^r sympathische Kraftnninsck, wird sich denlnächst mit einigen neuen Attrak tionen auf dem Gebiete athletischer Fertigkeit der Oeffentlichkeit vorstellen. Aus Selle c. Tode»>»ll. Im Allgemeinen Aranken-Hause starb der Angestellte der Zinkhütte Herr Florian R 0 z man aus Nora :er-kev. Er erreicht« ein Alter von 76 Jahren. Friede seiner Asche! c. Vermilhlung. Anl Neujahrstage wurden in Lasko der Major i. R. Herr Fabian .(1 e l l e b r a ll d t - Zeininger aus Celje und die Besitzerin Frl. Paula 2 l i n-d r a aus LaÄo getraut. Zeugen waren für den Bräutigam der .^uptmann .^lerr Joi'ef ^ ^ ^ : SK' Rapid. Heute. Dienstag, um 20 Z ^ e n g l aus Celle für die Braut der wenn s^e spielen. Krach lst das, was dle Kin- „RitovZ!" wichtige Sitzung des A^,rarzt in La8ko Herr Dr. Ivan LvvölN. Wir gratulieren! c. «nch Eelje will sich ein Asyl sür Tuber-Eportklubs „Raptd" findet Samstag, den baue«. Vergangenen Freitag fand im 14. Jänner UNI 20 Uhr im Hofsalon des y-^s„ndheltsheime eine Äiisschusjsitznng der Antltuberkulosenliga ill Eelse statt. Die In- Der »nd dann ',mil°.i°nen bewmmt^ Klubanhänger in krMung gehen^ Der * Sportplatz beim Magdnlenenpark wird voll- Ein tni^lor Mann mag einen guten Kopf ^ kommen renoviert und umgestaltet iverden. fürs b^esl^iäft haben — aber der Barbier ist anderer Meinung. Obwohl die Planierungsarbeiten unentgelt lich vorgenonrmen werden, sind dem Ber-eme mit der Instandsetzung des Platzes t. .. außergewöhnliche Kosten erstanden. Mitglie- . ' 2 ''^5Freund- und Gönner mögen daher auch diesmal donl Verein ihre Unterstützung nicht versagen. Jeder kleinste Betrag ist willkommen! die Frau eines anderen nennt, die etwas weitererzählt hat, bevor deine Frau es weitererzählen konnte. Musik ist das, was unsere Kinder machen, enn sie spielen. Krach ist das, was die Kinder anderer Leute machen, wenn sie spielen. .^uptäusschuss?s. * ! Die Jahreshauptversammlung Der Mensch, der immer mit dem Strome schwinlmt, darf sich nicht wundern, wenn er eines Tages auf dem Trockenen sitzt. Immerwährendes Lachen ist nicht immer ein Zeichen von guter Laiine. Ebensooft ist PS ein Zeichen von guten Zähnen. tels.Halbwidl statt. : Schwerer Unfall Josef Fuökars tervention der Liga Iiei der Bezirkshaupt- gerade in letzter Zeit ausgezeichnete rechte ^ Mannschaft, die Gemeinden zu bewegen, bei Half des Sportklubs „Rapid" Josef F u L- der Aufstellung ihrer Kostenvo ran schlage ent k a r erlitt vergangenen Samstag einen > sprechende Summen für «die Liga «inzutra-folgenfchweren Unfall. Fu^kar. der mit dem^^en, war nur von svärlichem Er'olg beglei-Manche Menschen machen den Eindruck,'Waggons besMtlgt war, tet. Um das überaus notwendige nnd wich-z hätten sie Angst, sie könnten ihre Sor-'??!^'^ rollenden Waggon ^syl für Tuberkulose zu errichten, wtrd n vergcls-n, wenn sie nicht dauernd dar- ."nc MW» einleite»^ an der sich als gen über reden. Tote Männer können nicht reden. Deshalb finden so viele Witwen einen zweiten Mann. Uebersetzt von Kurt Miethke. gedrückt, dak er bewußtlos zusammenbrach.! H^iusbesitzerverein und der Mieter- ?? verein beteiligen dürften. Die Liga ive'cket überfuhrt «° e.n Bruch des Bru ^ineS , ^^le Herzen^ die ein Kind bei Wo die AÄS Meinamv?e weide> Die PauÄil„dt »ou ?i>ol.^^ nn - bru -l.Ider erlten SliweUmeisteischaf, ^ im Ke ist der -.chauvla> öer — ^liiu-ir^ an dme» sich die besten Almeiste> aus aller lieleiugen w^rdcn. ner kästigen Konstitution ohne weil-r.» »«r L^a findet au, Donnerstag, ^n Schaden davon kommen wird. Fuökar Ist . schunqsiaale des stadtmaglstrats statt; sie u>'rd sich 'n erjtvr Linie mit der Frage dc.5 Asyls befassen. c. Im Allflemeknen ttantenhause wurden im vergangenen Jahre Kranke ausge-notnmen gegen iui Jahre lWl, also um ^^04 Personen mehr als im Jahre vorher. c Ein Raubiibersall mitten in der Stadt. In der Nncli4 auf A)?onta^?, den 2. d. kam gegen 1 Uhr Fräulein Paula .li. nach Hause vor ihrer Wohnung Pod grofijo Nr. 9 Als sie die .Haustür« aufsperrte, trat ein unbekannter Mainl auf sie zu, der behauptete, ins Haus gehen zu müfsen^ weil ihm eine Frau Olga, die in dem Hause wohne, Wertsachen entwendet hätte. Fräulein .aß >i^u? besitzer und Hausbesorger nicht Son selbst auf den Gedanken kommen, die ner^'isten Gehsteige zu reinlMN und zu bestreuen. Erst lvenn es gebrochene Arme und Beine. ?ttaf anzeigen und ein« Ausforderung des Stadt. Magistrates geben wird, wird inif der !»iei. nigung begonnen werden. < -«"Ww . Aus VtUi p. Unterftützmig x»« Miegsinpaliden. Au> Veranlassung des MiniDriums sür Sozial« Politik wurden mehrere Kriozsinvallde die» ser Tage mit UnterstÜtzunihen bedacht. Insgesamt gelangte die Summe von 850 Dinar an neun Invaliden zur Verteilung, die vom Aemeinderat Herrn L e -n a r L ials 'Zier-tveter des Ärmenrates vorgenommen wurde. P. LebenSmitbe. Bergangenen Sonirrag wurde der Währige bekanilte Sattlerm^isler und HausblHtzer Herr Anton P a vk 0 erhängt in seiner Wohnung vorgefunden. Finanzielle Schwierigkeiten dürften das Motiv der Verzweiflungstat gvwesen sein. p. Tot aufgeswchii. Die S7jährige Private Frau Juliane ScheL n wurde am Neujahrstage in ihM' Wohnung' die sie allein bewohnte, tot aufgefunden. Wie die Untersuchung ergab, ist die Fran eineur Schlag anfalle erlegen. p. Die Rache gekriintten k U ^gaui«. In Ncva vas bei Ptly. kam es dieser Tage zu einem fast unglaubwürdigen Zwischenfaff. Der 40iährige Bester Jväil Trenkö konnte sich mit seiner Gattin wegen einer KlciniK. keit nicht einigen. Zornig lief ihn, die FrÄu davon und ließ sich den ganzen Tag tiber nicht blicken Am Abend kehrte sie aber plötzlich in Begleitung von acht kräftigen Jun« gens nach Hause zurück. Die BurscZ^n stürz-ten sich auf den bereits schlafenden Trenko, mißhandelten ihn in brutalster Weise und trugen ihn dann unbekleidet ins Frei^'. Trenko mußte ins hiesige Spital ljebracht werden. p. Das neue ?onki«o^ Jin Stadttlieatckc wurde am Neujahrtag der erste Tonfibnl gc-öveht. Die Apparatur Slord-Bauer ist tonlich hervorragend, wie die hohe Qualität der Wiedergabe eine allgemein anerkanute Ei-genschast aller Slord-Erzeugnisse ist. Die Tonappavatur gab die Dialoge klar nno deutlich wieder, ganz besonders siel eine selten gehl^rte Mturtreue des Tones aus. Neben der neuen Konstruktion des Steuerverstärkers, der ein neues Prinzip darstellt, bewährte sich der kritische, netzbetriehene Borverstärker vorziiglich; beide sind Konstruktionen unseres hervorragenden Fach^ mannes Herrn Jng. A. M l 7 ? ' r. Es ist iVch dessen interessanter Scha^lstrahler hervorzuheben, durch den eiiie angenehnl emp-fun^m', fast echofreie D-^rbicN erzielt wird. Beziiglich der Filmivorfül^-uug sei noch zu bemerken, daß ein guter Filin wegen der Feiertage nicht beschafft u>erden konnte, der Leitung wurden aber siir dem^ nächst mehrere erstVlassige Filuie zugHchi:rt, sodaß sie in Bälde allen Anforderungen unseres Publikums gerecht »verden dürfte. p. Tonkino in Vrmo7. Mit 1. d. erösknel« Herr August Kreuz wieder daä To'tkino in OrmoS. Am Programm sind 'ast durch,vegs erstklassige Filme, so z. B. ain und d. „Die weißen 7. und 8. d. „Net^'ilor .'^laselhuhu", niu 1^'. 15. Beri^'l^lsier". am i8. und !?. „Der Prinz von Arkadien" ujw. Mittwoch, ven Mmer ISN. QHFS«Ulc Aongreß der Twlll«« Wie schon berichtet, haben unsere Touri' stenvereinigungen ihren Jahreskonzveß )ener nach Maribor verlegt. Die Jahresta. gung findet am S. d. um 9 Uhr im großen Salon des Hotels „Orel" statt. Die Tages, ordnung Vur^ wie ^o^lgt ^^tgesei^t: I. Be» grübung durch den Präses, 2. Ueberreichnng der vollmachte,», 3. TätigLeitStericht des Verbandes u. der einzelnen Bereinigungeit 4. Rechnun-gsabschlust lW2 5. Absoluwrium der BerbandSleitung, 6. Voranschlag 1933 7. Wahl der neuen Berbandsleitung, 8. Rc. kcrat hber die Tagung der internationalen tourisiisckien ??ederatim? in Chamoni?, Alpinismus und das Kejek über de« Tourismus. lv. Anträge betveffei<) die T.äti^kei» der. Berel,«? und des Verbandes, N. 'Kalil des nächsten KongrehorteS. SchaldmeiAer Doito Vire MN m Hofiinos Bor'einigen einigen Tagen begann in Hastings in England daS traditio,lelle alljährliche Weihnachts-Schachturnler, an dem auch unser Meister BaSja Pirc teilnimmt. Am Turnier k^teiligen sich ferner Flohr, Sultan Khfln, Alexander, Vera Men'chik, Steiner,, Tylor, Michell, Jackson unl^ Tho' nms. Basja.P i rc errang bereits drei iilsrlenswerte Siege und sMrt gcg«n>vürtig lnit drei Punkten. In der ersten Runde ichlug er den cnglis«!^n Meister Tylor. in der zweiten Runde fertigte er den Faoori DIen Uhr Herr Professor Franz Ki l 0 f über die Schrecknisse des niodernen ^^rieges. Nl. Ws erste ktinderoorstellung hcner in unsercnl Theater das bekannte ^inder-stuck „Mar und Moritz" in Szene. Tl<' Ne. gle filhrt Herr V a ch nl a n u s.ii! unä titixliei, diRck empklelilt Z pOlIlC»!» »l. 25 l74»2 m. Evangelisches. Freitag, de,» v. d. ,vivd der Gottesdi/enst ausfallen. ,u. Ehreade Berusaag. Mit Erlatz des Unterrichtsministers wurden dic, ordeiü lich geschmactvoll ausgestattet und im Prei'^' sehr niedrig i^chalten. Die beiden '.i^eifasil'! nnd den '^^erlag kann inan zu dieser prm1i tigen Neilerscheinung nur l'eglüslwiinsckieü. DfteaterundKunft Itationolthealer in Marivor Repertoire: Dienstag, den Jänner uul Uhr- „Gc-witter". Erstaufführung. Äbou. V. Kino Burg-Tonttno. Bis ciuschlies^liä) 5vrcit^^ wird der erstklassige Ri6)ard Taubcr-Griif; filu, „Melodie der Liebe" vorgeführt. lodie der Liebe" ist zweifellos der beste ''ii chard Tauber^Fism. Wunderbare Lieder, schöne .<>andlung und ausgezeichnetes Spiel. !!!!eben Richard Tauber sind 'Szöke Szatall, sein sollte. Es kann aber schon heute die erfreuliche Tatsache konstatiert werden, daß sowohl die Hausbesitzer, als auch die Mieter fast ausnahmslos dieser inenschenfreund-lichen Aktion » dieselbe; (5t» bzw. Ii» Dinar) bis spätestens »unk itt. d. bei der Polizeivorstehung, Zim^ mer Nr. <>. ^u erlegen !^ben, ,vidrig«nfatt? ihnen der Führerschein ausnal^^mslos ent- herrliche Operette „Friederike" init Heinz Boll,nann, Paul Hörbiger, Ida Wiis!. Mad,) Christians und Wattbnr.i. Musik von Franz Lehar. ten Zultan Khan ab nnd in Zier dritte,. > anderswo Nachahmer gefunden hat. In (5e-! Runde besiegte er Michell Stand nach der dritten Runde: P. r: N. Flohr 2>S, Tbo,nas 2, Vera Menschit uud Steiner Sultan Khan, Alexander, Jackson und Tlor 1, Michell Vaaaerabe Dvgel Wenn der Winter ,nit Eis und Schnee seinen Einzug hält und wir uns an seiner glitzernden Pracht erfreuen, denken wir oft nicht daran daß in Wald und ^cld bittere Not ausbricht, dah unter den schutzlosen Tieren ein qualm>lles Sterben anhebt. Wie oft sind wir, wenn wir iin Sammer durch den Wald ,va,lderten, stehen geblieben, um dem stiften Wohllaut der Bogellieder zu lauschen und heimlich di^' klei,«» Sänger zu beobachten, die in dein grün-goldenen Blattgewirr der Mume kau in zu erkenilen iva» ren. Jetzt ist es still und eintönig geworden in den Wäldern. Das muntere Zwitschern ,lnd Trillern ist verftunrmt. Die meisten unserer Singvögel haben die Heimat verlass.'n, um in wärnreren Gegend^! bessere LebenÄ^e« dingungen zu suchen, und die wenigen, die uns treu blieben, haben arg unter Hunger und bitterer Kälte zu leiden. An den trül-^n Wintertagen hocken sie dick aufgeplustert ans de,' blätterleereu Aesten oder suchen in Scharen die Mt>e der Mensche,,. Zutraulich fliegen sie dicht bis an unsere ^kenster. Der Hunger ist größer als die A,?gst; und u>enn sie auf dein Fensterbrett oder auf dein Bal» kon einige Körner oder ein paar )?rotkrn-men finden, sind sie bald unsere ständigen Gäste. Es umcht sehr , viel Freude, ein Futterhäuschen f,1r die hungernden Biigel vor 5cm Fe,rster aufzuhängen, um zu beobachten, U7ie si6) zuerst noch scheu und vorsichtig ein ^ider zivei Vögelchen heramvagen. bis sie merkcu. daß die Menschen es gut mit ihnen meillen, mrd dam, vergrö^r sich von Ta»^ zu Tag die Schar der klei,tett, ge'iederten ^1t«. fast scheint es, als verianimelten sich alle Vögel aus den umliegenden Wäldern vor unsere,» Fenster. A,n ,.<>ncllsten freunden sich natürlich die vordiuglichen S^'er-linge an, die i,n Winter die Ztndte und Dörfer iZl? sicherste ^uklucht aufsncl^en. Aber auiZ^ Meisen und Finken, bunte Stieqlil^.' und schelle 'oisi"? treib^ j^er !^>''n^<'r in die "^Zähe der Siedlungen. Draußen in» den, '^artg< orenen Boden ist kann, noch ein Körnchen oder ein Würmcken zu ^'inden auf den kak?len Ae-i'erli 'ucken ?^s?aren von Huna rig"» Krähen itach '.Icahrung. lje will die dortige Antituberkulosenliga auf! ni. Großer Einbrach in St. Lovrene. ^ UnloN'Tontino. ?tur lieui.'. jtag, der sensationlle ''^lbcnti.'uer'ilni ..Jon» dieselbe Weise ,vie iit Maribor eine ?tttion in die Wege leiten, die schlies;lich zur Errichtung eines Asvls für Tuberkulose iit (5e-lje fizhren soll. Wir ,volle,! daher hoffen, daß diese gute Idee besoirders dort, wo sie ihren Ursprung nahm» auf umso fruchtbaren Boden gefallen ist! IN. Die «onferenz ber Gemeindevorsteher des Bezirkes Maribor, rechtes Ufer bziv. des Mariborer Gerickitsbezirkes siildet nickit am 7. d., wie irrtümlich in dein Rundschreiben verlautet, sondern ain 8. d. um 1(1 llhr in den Räu,nlichkeiteu der Bezirkshaupt-inannschaft, rechtes Drauufer, statt. n,. Der «onzertabend des «roemer-IrioS, das im .Herl^st wegen Zusa,nmentr_'fsens :nit anderen Vcranstaltuugeu verschoben uvr^ den nnißte. lvird nun aiu U). d. i,n Saale der „Zadruina gospodarSka banka" stattfinden. Außer drei Trios wird Meister Krx-mer auch in einigen .Naeiersolis seine fterschaft anf diesen, .Z,rstrnment^' zeigen. Die hohe MnstlersckMt des Trios, l-estehend aus Pro'essor r 0 e in e r, jttonzertmeister M i ch e l und Frau Grete Peli k a u, verspricht uns einen aizserlesenen iänstleri' schen l^enus;. m Tanzmeister Jenko in Maribor. An, Rah,neu des ZZ. Akadelnikerballes, der an, 5. d. iin Union-Saal als größtes gesellschaftliches Ereignis dieser Saison stattfindet, wird der betannte Tanzineister ^ e n t 0 aus Ljubljana unserein Publiknin die 5än-ze der Henrigen Saison zeigen. Die Ball inusik besorgt das berühinte atadc,nisÄ,e Jazz-Orchester „Ronini". Wer aus Versehen jroheik Künstleraugen und auch uns gewährt leine Einladung erhalten ioll'e, der hvle! s'Eiilblick in die,ei? bun'e Ka-sich dieselbe bei der Sasse des Antonmte». >"'-d lebenswalir er,tehc» bu-etts. ! erotijchc Landschaften, z,viichendur6i die it,l leu Siedluilgen uitserer Auswanderer und Nl. Tramige Ziffern. Die heurige Selbst-mörderchronit ?,srzeichnet ^ l Fälle u. zw. waren es N Männer nnd Frauen, die wohl lloch niemand hat ,nit so viel Liebe und loarine,! Verständnis die innige Heiinatver-lnindcnheit. die Sehnsucht des Elnigra,lten Dom Änternatto-naien Schachtumier Frauenwelt Kleinchens winterliche« Nachlliewand der Nacht zun, Montag wurde in das! »N stiehlt Europa" nlit Harry P i e s. Cs Pfarranit von Kt. Lovrenc au, Bachern ein'folgt die große Operette nach deln Theatergroßer Einbruch ,'crübt. Die Täter drangen! stüct „^^wnunerinusik" „Die Prinzessin n. d?r i,n Dunkel der Nacht in die Üanzlei des! Tenor" nlit deil, berühmten Teiror der PfarrainteS ein und ließen aus eine,n Geld^'berliner Staat^oper i^kars I ö s e i? und schrank den Baroetrag von Dinar ver^I ^ .(zanvtrolleii. schwinden. IN. Wetterbericht voin 3. Ianuer, 8 llhr: FeuchtigiieitÄnesser 0.5, Bari^^metersti^nd! Ä>l, Teiniperatur - Wi,?drichtung WO,! BeN'ölkung gan^, Niederschlag ??ebes. * „Beliia kavarna": 3. Jänner -??? ttabarett der Unbekannten ??? Ttru giglie! W * Haarschneiben 4, Rafieren 2 Dinar. R,i-siennefser-Feinschleiferei Mlinska 8. 174^3 b „V^movl r6eöv zeowlje". Vo,t Bo/i-dar Iakac und Miran Iarc. l. Teil. Verlag ^ugoslovausla knjigarna, Ljubljana. In Ganzleinen Din. lW.- . BoAdar Jakac, der bekannte akadeinische Maler durckistreiftl' vor zwei fahren Nordanierika „das ^^and der roten Erde" und feine Erleb,lisse ulld Reiseeindrüäe liat er in Briefen an dan Sckniftfteller Miran Iarc festgehalten. Farc hat null diese Briefe und ulnndliche 5Kittei. Iunge,l ulngearbeitet und zusamlnengefaßt, Jakac hat tvertvolle Originalbilder zur Verfügung gestellt und so ist ein einzigartiges '.ijiert elltstanden, lvie lvir es i,n slo,venischen Schrifttum noch nicht besitzen. Lebhaft und interessant sind die Schilderilngen anlerita-nische,l Lebens, bei Künstlern nnd Farmern, bei Geldaristoiraten und nnseren Leuten, überall besieht sich der Autor das Leben u,it das gegenwärtiji unter Bc-teiligunli der tedeutendsten Meister des Äönizlichen Spiels in Hastings ausgetragen wird: Mis; Vera M e n s ch i f, die Westnlei-sterin in, Schachspiel, rend ilir^'<. ??att,pkes gegen S t e i kl e isl cin üapitel, i>as uou .Nüller'.l sei-neÄvegs übergantien, sondern ganz iur tÄ -genteil Nlit größter ')tn'n,ertsa>nleic studier! wird; I)a„delt es sich darnul, da'., ^kind während der Nacht vor Erkältungen zn s^Llhen, für den ^'till, all im ^chla.^>rau!ne. den n,an ja unter keinen Nn,ständen beszei zen soll, die Temperatnr !iele>'ntlich ^ocii allzu niedrig ,mre. Nachllx'ni), Pyjama nnd Bett-Overall sind aus eiufäröiiie,« l'dev »le linlstertenk ,^l'ancll gearbeitet. Meist werden P ^iind uor Auali,i>psen. In der Mitte: einen ^enlnsterten .^-la.ieii Overall, der aucl» al»-. ./^vielanzug" dicnci! faim. Als letzte 5kiz^ie en^lni, dns '.'^'achrhemd chen, l'e'ond<'r'' an Neilien Miidc!.>cn en!' »üctend aussieht. Ä»ntv.voch, üen 4- iftittner Wirtschaftliche Rundschau Industrie und Bankwesm Ew Exposee des FinanMinisters B c o fl ' a d, U Iänntir. —O— "ZHe politische Nilhe der W^nlinacht'^ ferien gestattet ein uäliercc' Eingehen aus die schwet»en!^ wirtschaftlicl)en Fragen und besonders setzt, nach dem der Finmi^inister zu den «>ri>en und heute ist inan sich daher auch ziemlich klar über die Situation in der ?bg-M»»ui»tschast. Viel interessanter sind die Daten i'lber die I " d n st r i e lind das B a n t e n >v c s e n, zlvei Wirtsä)aftszwci-,,c, die faktisch etwa»^ in den Hintergrund getreten sind, seitdoin die Verschuldungsfrage i»er Bauern so breiten Ramn gewonnen hat. Der Finanzniinister bestätigt wieder, daß von allen ZntiustrieMeigen jene am stärksten betroffen sind, die ihren Absatz im Aueland gefund<'n haben. Der Export unserer Halbfabrikate nnd ,'^'ertigfabrikate ist stän-s>ig im Abnehinen, was eine Folge der Pro-lettionistischeii Masinah'men in jenen Staaten ist, die wir bisher hallptilichlich belicseri haben. ')lin stn'.ksK'n wurt»en hiN' die Drechslereien, t^i<' ^.'ederindlistrie, die Tanin- «in!> ^odaindustvien und selbst die Fleischverar-lvitung^iudnstrlen lietvosfen. Der ?lbsa!i uli-serer .^)olzi,ldustri<' trifft ans iininer gri)f;ere ?chwi>i»,tergittnd drängt n?id aus diest'nl l^rnnd iiiusiten ^^ndustrien i>i<' ')lrt'eit i'.'rringern, so das; ihre .Äapaj^ität nur 'lUM geringen Teile an'-' genscht nnrd. Auch ^ie.^lolileiimerte leidc ii sehv nntei d^'i.' ^'cige. -Zumeist wird heute kaum die .'dälsie der Kapazität erreicht. Andererseits haben lih<'r die Devisenbeschränkungen wohltuend .iuf eine ^iieihe linderer '^'öerke gewirkt, l)aben auch einige ^^ubustrien, die deil heinli-scheu Markt beliesern, ihr Wirkungsfeld verringern müssen, daran war aber sast in allen Döllen die verringerte !»tnufkrast der Beviil fernug sckiuld. 7^u allen anderen Mlen tonn k die Kapazität infolge der verringerten d'iuflihr stabil erhalten werden. ',^etroffeu wnr!>e die --»^ierindustrie, die einen '!;ierbrlinct)S'verlnst bis z» 70?« erleidet. Auch die Papierindllstr'ie niustte ihr^' Produktion einschränken, obwohl sie sast den gesamten hciinischeu Markt beherrscht. Äe Textilindustrie arbeitet schon einige ÄltvMte mit voller Kapazität. Ihre Älagen erstrecken sich bloß auf die Denisenschwierigleiten und aus derl schweren Eiug'ng ihrer Forderungen. Trotzd«m hat keine einzige Textilfabrik die Arbeit cing^eNt. Ebenso giitistig ist die Lage der rlMnschen Industrie, der Konfettisns- und Galanteriewarenindustrie, sowie der Schlverindnstrie. deren Werke im Draubanat mehr als 5,0?6 der likapazltät ausnützen können. Der Finanzminister gibt zu, da^ die Zchwicrigkeiten, die naÄ> der Bankenkrise eingetreten sind, nicht vollkommen entfernt werden konnten. Die Zurückziehung der Etn lagen dauert au6) weiter an und daher »var die Wirkung auf unsere Rationalökononrie auch in diesenl Jahre schädlich. Der Spcir-swillkeitssinn unserer Bevölkerung, der besonders in den vergangenen Iahren gri^ße-ren Unlfang angeno-nwien hatte, wurde durä) die Ereignisse des vorigen J^res erschüttert. Der Ansturm der Einleger aus die Banken, die -Zurückziehung der Spareinlagen 'var von schlechtein Einfluß auf unsere Wirtscliaft, es sind dadurch grosse Schäden entstanden. Die Zi^mrsanlkeit ist neben der Arbeit grundlegend für die Zchaifnn^^ des ^wpitals, das uns als jungeul Staat noch innner fehlt. Die Sparsamkeit ist die sicherste der Gesellschaft. Darlnn ist es auä) verständlich, das', die Sparsamkeit bei jenen Vl>lkcrn ain stärkst'^'n ist, die die älteste ^lnltur besitzen. Die Sparsluchk bei uns ist aus diesein l^runde auch sch und im S^'Hteinber aus lO.74.^ Millionen Dinar. Dieser Rückgang n>are vielleicht noch viel stärker, uienn nicht in? ^^aufe der letzten ^^eit zwanzig Geldinstitute, unter ihnen einil^ der allergrößten, de:'. Zäiul'. des ^ !) des Bauernschttl^«ieset,es angesucht und erhülte^, hätten. verwaltuTlgsämter und -untenlehmuugen. Die Steuer ist einzig und allein vom Konsumenten einzuheben und nicht etwa vom Stromerzeuger oder -Verkäufer. X Agw,rh«h»«g im Els«ri»Gverkehr. Unlängst wurde das Agio im Clearingverkehr zwischen Jugoslawien einerseits und Deutschland und Frankreich andrerseits auf 26.5^ erl)öht. Nun wurde auch das Agio iin Bertehr mit I t a l i e n von auf denselben Satz erhöht. Für die übrigen Devisen und die restlichen bestehenden Clearings gilt das bisherige Agio von 20 Prozent. X Festsetzung l»er Spirituspreisc. Der Finanzminister hat cinc Verordnung herausgegeben. womit im Eiiwerniehnien »nit deu, Ministerrat die Preise für Spritus niaxi-miert werden. Die Preise dür'en fortan hoch stens betragen: für i^ydrierten Spiritus als Bestandteil der Benzinmischungen höchstens -''.77 Dinar, franko Fabrik oder Cnt-wasserungsstation; Spiritus znr Pnk »ererzeu gung 1I.W, franko Obili,!evo; zur Bier-eMugung lO.A), franko Beskinl'.n'nlgs'ta-tion; zu Jndustrieztvecken 38. franko Bestim mungsstation. und zur Stärkung »'s Ex-porlveines höchstens LeZü Dinar, srank-i Best! mumngKstation.. X «mmbisch-rNssischtr Warenverkehr. Zwischen der Soltvjetregierung und Kanada schwebten längere Zeit Verhandlungen, die einen lebhafteren Warenverkehr zwischen beiden Staaten zum Gegenstand hatten. Vor allem handelt es sick) daruln, dah i^nada grö^re Mengen billige Naphta von Ruß« land erhält, das hingegen vonl Partner vorläufig lOO.tIlX) Rinder erhält. Die Besprechungen gediehen schon sehr weit, wurden jedoch unerwarteterweise abgebro<^n, da Rusz land die sofortige Begleichung der bezoge-llin Petrolemivmengen per Kassa fordert, während die Gegenpartei auf einer langfristigen Abtragung der einzuräunienden Warenkredi t^-vlvsteht. X Aiusenherabjetzung in Jtalje«. Die italieuisckie Postsparllasse sehte nlit Neusahr die ,'^insen für Einlagen aus Italien und den Kolonien auf 2.75?^ und aus dem Aus lande auf herab. Auch bei anderen Geldinstituten sollen in kürzester Zeit Aen-derungen des ZinsensaheS vorgenominen werden. Pro-grammteil, einen ^ Stundenplan dwie 125 g feingeriedeno Walnüsse. Das ganze ivird zu einer steifen Creme verrührt, dann !v rd der Topf vom Feuer genomnn?n und 10 Blatt w^ße aufgelöste (Statine werden hin zugerührt. Nach dem Erkalten wird ^ Liter steifgeschlagene Sahne daruntergezogen, das Ganze in eine Form gefüllt und aus Eis gestellt, ^knrz ror dem Servieren ivird die Creme gestürzt und mit Schlagsahne und l'^ndierten NüsiM garniert. Radio Einhebung der Steuerzuschlage Zwecks genauer und einlieitlicher Durch-führllng der '^esliwuiiiugen des Geset.u'S über die '.'Nachtrags- und aus;erordentlichen !ikreditc '>nlu Staatsbndgel für das laufen-de Jahr und lnnsichtlich des aus;erordent lichen Zuschlages zu den direkten Steuern hat das Finanzniinisterlum den Finanzdirektionen besondere Anleitungen zukom-luen lassen. In, Sinne diese? Gesetzes werden die Beiträge von der gesamten Steuer-snmme progressiv beniesseil, wobei die Uni-satzsteuer nicht inbegriffen ist. Als Grundlage wird bei der '»^en^effung der Beitrag zu den Steuern dieneu. die sun, inarisch gebucht und eingefordert werden. Bei der Nentensteuer dient als Grundlage die Steuer auf die einzelnen Einlagen bzw. Kontis, wogegen hinsichtlich der Lohil steuer der Beitrag auf Grund der summarischen Verzeichnisse bemessen wird; diese Steuer >v d nur von jenen Arbeitnehlnern eingehobeii, die die Steuer in bar begleichen. Der Artikel .» des oberwähnlen Gesetzes ist hinsichtlich der Gebäude, die bis Zl. De-zeuiber 1WI steuerpflichtig gewl'rden sind, dahin abzuändern, daß der dort enthaltene Steuersatz von d. h. 3 Dinar, auf V Prozent, d. h. V Dinar, und für .'^^äliser, die nach dieser ^rist steuerpflichtig geworden find, auf 12?«), 1. h. 12 Dinar, erhöht wird. Da das Gesetz bereits am 2k. Dezeniber in .t'eis)iinvt nicht liiehr abgegelien uvrden. X Bemessungen der Berbrauckjssteuer aus elektrischeil Strom. Das Finailzniinisteri-unl hat zlir klaglosen Durchführung der Einhebung der Berbranchssteuer aus' elektrischen Stroiu, kurzweg Stromstcuer ge-lmnnt. Anleitungen herausgegeben, lvo-uach die Stromzähler keines Grundblattes oder Bück)els bedürfen, dieselben müffell jedoch die Plourbe der Maßkontrolle l^Eich-amtes) oder der Zentrale aufweisen Wo Stroinniesser nicht vorhanden sind, finden die einschlägige,l Bestimmungen der Ber-ordnlmg Anwendung. Die Organe der Fi-imnzkolltrolle haben nur jene Strommesser zu plonlbieren. wo dies von der Zentrale oder vom Eichanit nichts bereits geschehen sein sollte. Die S^^rl^msteuer hat jedermann iu entrichtell. aiich die staatlil^n u. Selbst- 4. Aiinnrr. vjubljana, l2.lk> Ulid l8 Uhr: Schallplat-ten. — 18: Nachmittagsmusik. — 19: Nus-silsch. _ 20: Uebertragung aus Prag. — Beograb, 20-. Konzert. — 21.10: Abendninsik. — 22..W: Leichte Musik. „ Wien» 19.25' Ueliertragullg aus der Oper. — 22.05,: Tanz inusit. — H«ilsberg, 20.10: Siilgspiel. — 22..?0: Tanzmusik. ^ Vreslau, 20: Bunter Abend. „ 22.55: Tanzmusik. — Pofte Pa. risieu, 20: Schallplatten. ^ 21.30 Ko»lzert. Leichte Musik. London-Regional, l0..W: Abendkonzert. —. 21: Promenade-lonzert. — 23.20: Tanzmusik. — Miihlzcker, 20: .^)eiterer Abend. 22.4Ä: Na^htmulik. — Leipzig, 20: Eyslers Operette ..Schlitzen-liesel". 22.30: Barmusik. Bukarest. 20: Violinkonzert. — 20.45: Klaviervortra^i. — ^1.15: Zitherkollzert. — Stockholm, 20: Wag ner-Abend. — 22: Unterhaltungsmusik. ^ .Mich, 10.45: Schweizer ttoinponisten. — 'i!1.40: Konzert. ^ Langenberg, 20: Heiter?? Abeidd. 22.30: Nacht,nusik. —. Prag, 20: JaueLeis Oper „Jenufa". —, München, 20: Äbendkonzert. ^ 22.45: Nachtnlusik. ^ Budapest, 20.15: Bühnenaufführung^ ^ 22.15: Schallplatten. Warschau, 20: ^'eich^e Mu' fit. 21.50: .^Naviervortrag. — 23: Nach!-musik. ^ ^ventry, 20.30: Äonzert. 23: Vokalkpnzert. — 24: Tanzmusik. - Königswusterhausen, 10.35: Militärnlärsche. — 20.45: BüHl,euauf'ührun^. — 23: Tauz-niusik. — V«ris»Nadw, 20.20: ^tonzert. 20.20: Konzert. ^ 21: Verdis Opor „Troubadour^. — Wo«, 20.45: Biolinkoilzert. Vheritnlien. 20.30: Abendveranstaltung. r. „Die Radiowelt" briligt iui neuen c>esi »»echjß^edene Arti-lel. eimn Bücherschau b. Beiträge zur Wirtschaftsgeschichte der Deutschen Siedluugeu bei Sathluar ?n Ru-tnänien. Bearbeitet von Dr. Carl Müller. Ausland und .Heiulat Vcrlags-A.-G. Stutt« gart. Gebunden A)/k. 4.^. Nach nwnatelan-genl Ausenkhatt in Süthmar llnd Nmgel u,lg schildert der Verfasser nnter Benulzung deut scl^er, rumänischer und ungarischer Literatur ni6)t nur die ^'l^lonisatioitsgeschirf^ >te, sond«!rn auch, die wirtschaftliche' und kul-jturelle Bedeutullg der deutschen Siedlungen. b. Das Schulrecht der'deutschen Minderheit in Jugoslawien im Rahinen der niin« derheitsrechtlichen Gesamtproblematik von Dr. Paul Rühlmaun. Verlag Reimar- .'^>ob-bing, Berlin AW/61. Ganzieilien M. 4.80. b. Ter Bernhard Tauchnitz-Berlag m Leipzig hat wieder 12 Bände seiner englischen Ausgaben erscheinen lassen. '>ioulallS, Erzählungen und Noüiellen der besten englisch» und amerikmlischerr Schriiuteller 'nid in den Bälldell 506?^50'?9 vertreten. Ms Band 5072 ist ^er Romall von John lÄals-lvorthl). denl Nobelvreisträger iür das ^".ahr 1932, „Maid m. Äai'tillg" erschien^ zclballde sind gehc'tet zuni Prei'e völi" W. 1.80. gebunden zu Äk. i?.50 durch ?^ilch Handlung zu bezi'e!)en. b. Zukunft im Rohbau Voll Iv. C '^eis,-kopf. Malik-Verlag, Berlin. In Leilu»« 4.25. '^Seistopss neues Reisetuch aus .der Solvsetuniou ist kein Reporterbericht, ion' dern cille Reihe von lebha't und e'ndring-iich erzählten Erlebnissen aus der Sowjet-lvirklichkeit. Alle «^oßeil Probleme >>ös Sow jetlebells 'inden ihren. Niederschlag in die-senl Buckie,. vor allem aber das Prol"lem der Uin^estaltulw der Arbeit, die mis eine,» not a>endigen U'ebel zu eil^er Sache wurde die nicht nur ..u'cht schändet", sondern jhr^n Träm'r elnt . - b Die Liebe der Mary Glane. Ein Ro-inall aus Indien von Maria Baronin Bret-feld. In Leinell. Mk. 3.00. Vorlag Artur Wolf. Wiell. Eill Buch (ius fernen Ändern. Das aktuelle Rassen- und Völkerprobkem gibt dell literarisch wertvollen .'Hintergrund dieses Liebesromanes. b. Simba. ??ilmabenteuer il, ÄfrikaS Busch und Steppe, ei.zälsit von Martin Johlksü^l Verlaü Brock bans. Leipzig. In Leinen 7..'^0 Vier arbeitsreiche, glückliche Jahre hat der Verfasser nlit seiner ?^rau in Alriln verlebt 1000 Kilometer vom nach steu Kaufladen entfernt, babell sich beide ein .'^>atts gebaut uiid all? wilden Tiere Afrikas gesilntt und viuitl-'aravbiert. In nn'erlMl-teude- 'n.'itii'ii alle (Ondriicke feftge« lialteu^ '^uch ist reich bebildert. «ttiwoch, ven < ISnner lv». iviLvi?l^isc«^s „Marr^orer ^^itunff" 7iu'mner »» Herzoperationen Ein vitivertprechendes Herzoperationen bilden eines der jimg-sten üwpitel der modernen Chirurgie. Zi».' sind die Errungenschaft der letzten Jahrzehn« te. ES ist noch nicht lan^ her, seit die Chirurgen sich an dieses Organ überhaiuit her^ anwagten. Heute vollbringt uian l-ereitS Wunder au? diesem Gebiete. Und date: befin dct nmn sich erst ain Anfang eines langen Weges. Die erste Art voll Operationen, die man am Herzen vorgenommen hat, ivar di^: Auf' legung von Nähten au^ Herzwundeil. Es 'var R e h n, der l890 zum ersten Mal eine Hcrznaht mit Erfolg ausführte, und eS sind genau 30 Jahre her, seit ein französi'cher Chirurgenkongreb zum ersten Mal die Frage der Herzoperationen auk sein Tagesvro-granim setzte. Bor dem Weltkrieg machte die PrariS der Herzoperationen nur »an^ame Fortschritte. Erst der Krieg mit seinem ungelieuren Ma» terial sah die Herzchirurgen vor die Not^'l-digkeit g^tellt, das bis dahin nie Dagewesene zu wagen, um das Leben manches .Herzverletzten zu retten. Man hatte gelernt, nicht nur die Herzwui^öen zu nähen, sondern sie vorber noch ^u behandeln. Man hatte vor all^n Dingen gelernt, Kugeln und Splitter aus dem Herzen selbst zu entfernen. Diese Operationen erscheinen heute so selbstverständlich und elnsach. daft ntan iiker sie auf Kongressen nicht niehr spricht. Aber sie haben den Herzchirurgen Mut und Li. cherheit eingeflößt und sie veranlagt. ?.'eiter ctllf dem beschrittenen Mge zu gehen. Die moderne Herzchirurgie unterscheidet btei Art« —» Slnlttifse«: Operationen an .Herznerven, am Herzbeutel und am Herzen selk^t. Die erste von diesen drsi Kategorien er« u^ist sich von außerordentlichem Nutzen bei der Behatldiung einer Herzkrankheit, deren Schmerzlichkeit und Gest)rlichkeit nur allzn gut bekannt ist. Es ist dies die pOotorl», eine Krankheit, die sich in krmnpfha'ten .Herzanfällen äußert. Manche, wenn auch nicht all« von diesen Herzanfällen sind auf einen Reklex zurückzuführen, der, vom Her-zen ausgehend, zum ^rzen zuriickkehrt, wo-bei er die Blutversovgung des Herzens stört. Man hat flch nun in einigen Fällen dazu entschlossen, diesen ,Furzsch!uß" durch operative Veeinfluffung der synrpathis:^n Nerven zu unterbrechen. Man hat dabei 'rhebli-che Erfolge erziÄt. Die Zahl der Er'^ilge iväre zweifellos größer, wenn man sich zu solchen Vingrikfen in weniger fortgeschrit!«-nen Fällen entschließen könnte. Zm allgemeinen ist Angina pectoris eine Krankheit, mit der der Patient bei entsprechender Lebensweise Jahrzehnte leben kann. Mitunter nimmt sie aber sehr akute Formen an. bei denen der Kranke durch eine Operation nichts verlieren, aber alles gewinnen könnte. Hier eröffnet sich für den Herzchirurgen ein ergiebiges Betätigungsfeld, das allerdings erst noch weiter swdiert werden muß. Die Operationen der zweiten Art Auf den Vrettern der großen Variete, bühnen von London und Baris tritt ln letz, ter Zeit mit großem Erfolg der 'chwarze Singer und Jazzmusiler Paul Robeson üuf. Seine Chansons und Couplets werden von dem Publikum mit großem Beifall aufgenommen. Seine musikalische Begabung verseht sogar die Kenner in Staunen. Das Interessanteste an dieser Erscheinung ist ab^»r, dast Paul Robeson nicht nur Varietekünstler, sondern gleichzeitig Dr. jur. und Dr- h. der Columbia-Nniversität ist. Rob,'on ist Philosoph seine Musestunden widmet er philosophis6?terstat-ter eines gros;<'n Pariser Blattes gegeniiber äußerte er seine Ansichten sii>cr die Zusam-lnenhänge der schwarzen und lveiden ^iul. tur. Rokeson glaubt, behaupten zu können, da^ ssch der Einsius^ de».' .«tcq.'vkuitu'.' ni letzter in t'i'tt uii» "ni'. europiitsiZ,«» Zeilticii lnttner niedr be- moderner Chirurgie merkbar macht, und Mar u'cht nur in der Kunst, sondern auch auf anderen kulturellen Gebieten. Es genügt nicht, üaß lveiße Männer und Frauen in den eut^opäischen (Großstädten Negerlieder singeil und si6) all Negertänzen belustigen. Der Einflug der schwarzen ^tultur geht soeiter Die abendländischen Musiker beginnen selbst Negermelodien zu komponicren, weiße Maler übernehmen die Richillnieu der sch:var. zen Malerkunst, und sogar nianche Gelehrt.' stehen unter den» Eindruck der Negerideo-logie. Diese Gesichtspunkte versucht Roöe-^son mit grijßtem Nachdrnä zu verteidigen. .Er verweist darauf, daß die grogeu französischen Maler der Neuzeit oon asritani-schem Geist ange'iaucht sind, und die Me-slodien eines Raval in vieler Beziehuilg an die Rhythmen und die eigenartige Melancholie ^r Negerbevölkerung Afrikas erinnern. Mag umn die AusWrungen des schwarM Künstlers als übertrieben erach« ten, Tatsache ist, daß in einigni Ländern des Abendlandes und insbesondere in Frankreich der kulturelle Nsgereinfluß dcuUich zum Borschein kommt die Herzd«ut»l>Operatio«»n, werden mitunter bei Herzbeutelerkraulungeu vorgenommen, von denen die chronische .^rzl^utelentzündung (pericÄrcliti«) die gefährlichste ist. Es geschieht mitunter, das; der Herzbeutel das Herz zu eng umschließt und sich mit ihm an einzelnen Stellet! venviichst. Solche Verwachsungen können beseitigt werden. Das Herz wird von der Eintlainme-rung, in der es sich wie eine zu en.^ s^ehand« schuÄe Hand kühlt, durch Operation tefreit. Die chronische .Herzbeutelentzündung gehört erfreulickieriveise nicht zu den !^rank-heiten, die oft vorkourmen. Aber- ihr Vorhandensein rechtfertigt o^st genug einen operativen Eingriff. Nur auf diese W-^ise erhal-ten Persouen. die hoffnungslos ans Bett gekettet stich, nicht nur die Möglichleit, der Krankheit Widerstand zu leisten, sondern auch, wenn auch unter besonderen Borsichts. Maßregel?!, ein recht tätiges ^^eben ?.u führen. Und nun das dritte und gefährlichste Kapitel der.Herzchirurgie: die operative« vingrijfe am Herten selbst. Den Anlas; dazu geben Erkrantun^ien, die man als Herzklappenfehler tezeichliet. sie äußern sich ent.l:eörohung Organismus. Was lann da die Herzchirnrgie tun'^ Das Herz ist ein Organ, dessen Tätigkeit nicht unterbrochen werden darf. Die ungeheuren Vlutmengen, die durch das Herz pulsieren, müßten bei der Oef^nung des Herzens irgendwie nnterbnirden werden. Ein operiertes Herz müs^te gleick) im vollen Maß.' funktionsfähig sein. Dies alles sind ^ch-ivieri^-kciten, die eineil Herzschnitt bestenfalls zu einem ungeheuren Wagnis machen würdsn. Man kemüht sich aber, die Herzfehler zu beseitigen, ohne das .Herz dabei auszuschneiden. A!an studiert die Möglichkeiten, in das Her', einzudringen, ohne sein Funktionieren fiir eine lnehr als äußerst k^rze Zeit zi> !ti)ren. Man ist dabei iwch nicht sehr ^veit iiber das Stadiunl der Ex^perin^ente hinausgegangen. Diese Experiinente werden selbstv^'rständlich ni6)t an Mensck)en. sondern an Tieren vor-gcnonunen. Aber schon koilnten ilt .'inzelnen Fällen auch Men'chen voil den Ei^gebnissen dieser Erperi.uente profitiereu. Vielleicht ist der Tag nicht uvühr sern, an denL das Uu i^äalichv mömich n>ld ein Herz^ ichnitt zur chirurgischen Alltäglichkeit wird. Die Borvu^se^mg dalnr bleibt ila6» wie vor die eui's^>.' ^'^nsa!inneu.n'beis zwischen öln ruvgie ttn>^ innerer :VVvds-in. Es ist natürlich völlig an^^eschll'ssen. dir, die klinisch-therapentisck^e W^handl'ung je hinter die 6>i-rurgische ^iiriicktreten lönnte. Der operative Eingriff wird iniiner nur in äußerster Not angeivandt nvrden, wird iunner die nirim^l ratio bleiben. Er wird aber vielleicht dort mit größter Aussicht auf Erfolg ange'o.,ndt werden können, wo die innere Medizin ihre Grenzl.'n sieht und einen .'^erz^kranl^'n seinein Schicksal liberlassen uiuß. . . D'-. Behandlung der Tuberkulose Je früher die Behandlnn.i ?,er Tuüertulose in Angriff gmonlmen wird, deste leichter und schneller wird sie von Erfolg begleitet sein. Die Tuberkulose ist eine heilbare Krankheit, nur niuß sie rechtzeitig erkannt Mld behandelt iverden. Die meisten Tulier-kulosen »Verden ini Kindesalter erworl'en. Jeder Mensck), insbesoichere in der Stadt, ist der Ansteckungege ahr ausgesept-, loe.nl der eine erkrankt und der an^re nicht, so hängt das von der Widersta,tdsfäliigkeir ab. Es muß also die Widerstandsfähig'Veit des Körpers erhöht werden. Das geschieht durck) allgemeine hygienische Maßnahmen wie durch gesunde Wohnungen, gesund» Arbeitsstätten. richtige Er^iährung, riel Aufenthalt in guter Lu^t uird durch sportliche Betätigung. Durch aufklärende Borträge und durch Einführung der Tuberkulosefürsorgeslellen ist zur Bekämpfung der Tuberkulose viel geschehen. In der Behandlung der Tuberkulose ist die Liegekur von größter Bedeutung. Schnoer Lulvgenkrauke und Fielernde sollen den ganzen Tag liegeri. bei den anderen Kranken soll Liegen nnd Be^vegung ab^rvchseln. Ein mächtiges Heilmittel ist die Sonne. Dem einen hilft die Höhenluft, kür den anderen ist Meeresklilna vorteilhafter: auch die künstliche Höhensonne wird als Heilbehelf heransiezosten. Während bei "inem bloß ein !>v!rd iür den airderen eine ^esHlossenc Ans^t mtbedingt er'orderlick) sein. Bon Medikamenten i^ier-ordiiel man jetzt ineist Kieselsäure und das seit laugenl sich leuiährende Quasakol. Es nlust auf alle Ersä)einungcn Rücksich» genoni-men ir>erden. Starker Husten muß gemildert, Magen- und Darmstörungen müssen behoben nxrden. Fieber beseitigt lnan durct> Unr^ schlage, lästigen Nachtschweiß durch Abreibungen ntit Essigwasser oder Franzbranntwein; einer besonderen Aufmcrksau.kei!- bedürfen die Lungeilblutungen. Die Tuberkulose nmucher Organe wird durch Operation geheilt, wie Driisen--, Knochen- uild Nierentn^rknlose. A^er anch bei manchen Fornlen von Lungentudertulose ivcrden Operationen ausgeführt. Turch Ein-blmen von ^ticvstosf in deil Brustraui'., '^vird ein sogenannter Pnenmothora^- erzeugt. Dadurch wird ein Teil der Glinge von ^r Tätigkeit ausgeschaltet, sie hat im Zustand der Nnhe mehr Aussicht, auszuheilei,. Einen ähnlichen Zweck s)at die Durchschneidnug der Zwerchielllwrvell mn Hals. Auch die Röntgenbehandlung eignet sich für manche For« men ron Tuberkulose. Um die Al'-meihrträfte iin Körper gegen die Erkrankung,^u erhöhen, iverden Tuberknlin-insektionen geinacht. Man ^vrsteht daruilter Reizstokfe^ die aus ac>geschn'ächten Tuberkel-bczillen erzeltt^t nvrden. Diese Abwehrstoffe können ni6)t nnr i n die .Haut c>der unter die Haut gespritzt, sondern imttels einer Sal be auch in die Haut tvrrieben iverden. Wel che von den angeführten Methoden sicl, für de" einzelnen Fall eiiniet. kann natürlj.h nnr i-^onl Arzt >, '! nvrden. Der Stblsch als HeU-pflanze Von R. St.. Bitanje. Nel»ell der echten .^?aulilje luifl inou Iv.i' nnd da in unseren l^^irten eine jedoch noä) zu ivcnig beachtete Heiipsla.,ze. n>elchc nickit nur als b^währte.^ .'i^ansulitlc'!. sondern auch in der Medizin crls /Ieilmitkel eine l)errorragende Rolle spielt. Es isl der Eibisch (Mthaea offinilvlisi. Der (sibisch ^ehi^rt als Pflanze .iNl tegorie der Malvengeivächse. Deriel^'e iir 'ii den Meeresgegende,^ Nordenropns h?im!s>u'. wo er die Nähe des Wassers lieb;, .uähieni'i er bei uns in t^iärten angetroffen nürt) un^ nicht selten ix'rwildert. Die ansdauerni^c' Pflanze erreicht eine Höl)e vc>il bis l ter und siiid seivohl deren Stengel als die Blätter saintartig behaart. Die l^be'.ei? Matter sind ''üinlaPpi^i. die nnieixu'. drei-lappig; die Blüten, die zu uiehrereu iu du' Blatt)ivinkelll entspringen, sin^ rötlich-wei';. Der Eibisch blüht in dell Monat^'n uu!) August, in welcher Zeit die Blüten gesiiiu' melt werden kiznn^en, während das Sanun<'jn der Blätter vor dem Anfbliiliei^ der P'lan;' geschehen soll. Die Wurzelil i^ierdeil erst iin Zpätherbst oder iut /^-rühling ben. Nach entsprecl)endLr ^licinigung lvecdtn sie vorerst geschält, dann bei Ccs stus getrocknet und in? trockenen Zustniidc! i.k Würfel .zerschnitten. Die '^Lturzolrinde I't ein vortreffliches ^-utter fiir Mi'lltnhe^ Der Eibisck) nnrd ebensa nne di" l'chie Kamille in oielen ^'ändern iui (Großen gebaut, so insbesondcrs in 5acl?sen, Thüri'..-gen, Nordbayern. Ungarin usw. Anssaat von Zikanlillen sich fair jl'ü^r nich' ;!i seuchter l)der zu troct'ener au^> nngcd>"ln.^,Ier Boden, z. V. alls 5toppelseldi^'r, ni^, karto'seln nsio. eignet, erfordeu für dcn Anbau sandig-huinolen uns gedüngteil Boi)en. Die Bernn'yrung «^eichie^s durch Sauien durch Stl.'älinge. die iii? >)erbst von deil unteren StenA'll^Üen scl,nitten, deu '^'^^inter ülx'r in 5an.> ausb^'-ilmhrt und IUI ^-rühsahr iil eiliein Abstand ^ voii bis ^entinieterii liusgcp'siaii;? «werden. Die Wnrzeln Irinnen erst ^.loin ''en 7^ahre al^ieerntet '.v<'rden und er. n '!'on einein Ar !.'» bio >till'sira»!>.i Tre^tiei, nvre. Di.'r Eibisc!) geizört zu ieii.u .Heilpflanzen, vlni '.l^elöien ienwhl die ^>Iä! ter (Folia althaenj. die Blnleil l,'vlores nil' haeae), und die (Nadir alt.'^au^t.'^ in der offi/.inelleit Medizi.l iieri'X'üdung 'in den. Ter Eibischtce ivirtt eben'^i U'ie d^r Vibischsaft lösend, zerteil^ild nnd re.-zniil dernk». Beide sint» ein vortr^i'üch's Mittel tei >iatarrl^'n der Lnfin'ei^e. l'^'i Verschlei-nlung der Lungenöronch:!.".!. l>ei Husteil uu> Brustbes^Merden, ivüshal!» dies.' ^Heilpflanze ebenso wie die echte K.l nilte in jeder Hausapetlieke stets vorräti.i -'ein zollle. Ü, b.i dies dürfte si au6» Hierlands ein Anbau dieser >>eilpftanze in« t'jrößeren 5tij dersl'tl^' dnrcl) unsere l^eiuiisch^- '^>rodu!li.'n ',ur nüge t^'derkt n'erden könnte Die Hygiene des Ssfen« Man esse nie ohne Hunger und lasse zwischen den einzeliien Mahlzeiten eine Pause vou drei Stuiiden. Lente, die keine anstrengende körperliche Ausarbeitung haben, inögen sich mit drei Mahlzeiten pro Tag begnügen. .Binder ni?d im Wachstun? begriffene Personen, bei de neu der Stoffivechsel lebhafter vor sick) gehl, mi-issen vier bis fünf Mahlzeiteil pro Tag verabreicht werden. Gut gekaut ist halb verdaut. Durct) guie-^ ^aueu ivird der zur Berdauung so notwen dige Speichel des Mundes reichlicher abge sondert nnd den Speisen beigemischt. Man esse oder trinke iveder mehr als blutniarin, noch eiskalt. Feriur genieße nian nicht iminer einerlei, sondern beobachte Ab ivechslung iil der Art der Speiseii und iväb le uiehr feste als dünnflüssige lsuppenartigei Nahrung. Zu vermeideil sind schiver verdaulictie Speisen, wie frisch gebacleiies Brot, »varmer jkuchen. altes Pökelfleisch n. drgl. inekn. Man meide starke Geivürze (Pfeffer, prika, Senf nsin.^. allzn scliarf gesalzene c^ien und erl)!l.^e'id>' Oielränke, iveil dies^' e' ne noi.'inale Berdauun" « » 4S. Fortsetzung.) Ivent drürktt! dcni Aoman von Gert Rotberg (.^op^riLtit bv k'euclitvsnxer. HaNe (Sssle) Tl.>ktvr dankbar Sie so dankbnr, dntz der schmerzlich uas "^sicht Und dailn händigtl^ <1 ihm noch einen sehr liol)en Betrag ein, öen Toktor in seiner ^^iernilitun^ nnr n.'^l» iie-stätit^te, näinlich da^ diese junqe Tanie denl l^isciu-ahnlüniti Mnz lxslindcr.^ U(,h^st.l>'. Nun, es ln!ii<^ an dein sein! Von Ihm ivürdt^n die nenciierigen Tnul-.'n »>rülen iir ^ouiSvillc nichts' erfahren. il)ni nicht! Tenn alle Tcinien der inteies- sierieil sich fiii.' (!'-f>(Nles !>tenl, ov.peich ihn nnr Mis; Dinc^dale, die (5'nl^länderin, eininal in ^^ondvn sli'lchti^^ zu l^sicht belommen hak le, al>.> sie vc>n ihreni Valer n7it;^en^nmnen vai .iiliii Feslessen, dac^ einer nin>i!.'n >ton-serenz uerschiodener <^'e!d!nuqnai''ii aller !:.^airder flefolc,t nnn'. Tie wns^len, das; er iln ^^aiidhal-^e l-'erry..' eine !kkran!e l>el>^enl Nli^l) dc'rt U'nr. '.^/itn s^illle er er- ztil)len. Und so viele Ei»lnidun.^'il '^ie jetzt hatten seine ^r<,u nn^ er noch nie erlialten. Uild seine c^nt? Frau wunderte sich iuim-er wieder über diese Einiadunqen - er t^eqcn nicht. Natürlich wurde er gedrängt, ihnen lue-niq!st«ns etn>as roil dem interessanten Manne zll erzählen; al>Ll.' die Hauptsache würt>en sie nit erfahren. Von ihin nicht. 2^asw! G (5l)e Annomarie ans ihrem ti-^^sen t>>ene-sniigSschlaf «nvachte, reiste.^kent Und er sagte beinl Absckiied bittend: „Mis; ^alberry, erivähnen Sie n.e das^ ich hl^rte, ivas '.'lnnemarie im Fiel,er sprach, ^ch liebe die jnnge Dame, und ich haf'e, sie 7^hnett spat^'r eininal als Uleine iunj^c Frau .zn bringen. Vorerst braucht sie Frieden. J6) kann n>arten und inn^ es, bi>? sie cri't wieder qan; :id iln^ tri'isti^ lienn,^ i't. 5'>aben sie Dank für alle l^iitc." Das (öhepaar begleitete ihn dailn hinaus, und sie sa^en il>ul noch lauge nach. Annemarie war erst 'ehr crsckirocten, alz sie sick) allein in der ihr 'remden Umgebuni? wußte; doch als sie die herzliche Liebe >ah, mit der man sie umgab, wurde sie zutra?ll>' cher. Nach iikent fragte sie nie. Nur in ihren Augen llxir cin versonnener An'^drmk. ^0, als sei ctnx?ö da, wai' dem Mädchen une ein l)erruches Geschenk ivar. Dem n>ar so. Annennirie liatte i^eschlafen, weillt'.» gerade die Angen riffnen, da war Kent )ereingekvil, men. Sie n>iedankeu danongofleigen. Sie wußte nichts mehr ' :t' imls;te auch bis seiU nicht, ob es !r>irkli(li il'^ahr <^enn alle-s doch nur eine Täuschung genvsen nxir? ?o schwieg Annemarie nnd vernned ei' >i rctt ängstlich, von ^tent anzuf,in!'?e!i. Mis; Zalberry erzählte ihr späler d^i, -^u-jammenliang zwisch'..'n deni Anschlag un«^ Mi^ Shetland. Da wurde Annemarie ganz bla,'.. ,.Mis; Slz-etland? Dann sie .^lio nicht die Brant Stents?" Aus ihren ularternden l'^edaltt.^n heraus fra-gte sie: „^^n Newljort gibt es auch eiile ^Xis^ 7:k:!:k tund. Eine sehr schöne Fran! Ich ^^acliie — sie — sei die Braut Mister !»ients." Es war das erstemal, das', nou «'e« spro^^en wurde. Mis; Salli^rry läch^'lte gi'i-tig und sagte dann: „Nein, das ist sie ni6)t nnd ii/ nie» mals werden. Dasiir kann ich nuch .ertinr-gen. ^tent war der Frennd ihr.'.? .levjtr.rbc-nen (Batten und s>at sich ihm .lUliel'e ein bi!?« chen NN» die finanziellen Ange>'l>.!nl>eit^n der snnA'n Witnie aekiinluiert. Diis-ei tuni er selbstverständlich mehr mil ilir .nsn'ilinen^ als ihm in! Mnnde ^^en^ininieli liel, war. Er wus^te, das^ sie il)n .^nni?l^ich''ilg<'r ilzr^'-Z Mannest begehrte, de6> li'.it er nie ^arnn dlicht, es zn lverden." ^0 igt i>ie llrgaelie «ler 8elimerreli? I».!.", i^l die >vjc:Ini»!ii>te ^vvnn '.vir Iladc^n. I^ür itile f'ülle clii n^Lclixiniscl! verl^llMclie^ bei «.ler /?ii Ii^iken. wie ecllte I-'eller» Llii»l,ll>icl «.«.t. inni !>cln)n ülxr .?S lalisW ztur I^fli-Le des l- Vorkeusunx vivler t5rlil-n, liunxen I?enütz-t wis«». lZd fbeumati^clivn i^climer/en. krkiütulixtin. kür i>1a85aken. l»ei süieävsreitten. Ivle i^clnner^on im nnä im zun- i-cii Kiirnei-. — ffvllei-s I^ls^^tlnicl vriiüll inan ili ^t^otlielicn nnci elnticlilsxijzen tZL-xcliüsttzn Z!N l) vin. 9 llln lNi^ ?k» vin. l^er I^o^t /.nminlclie I'ülic:^.' für '.>^2 l)in LLnäet ^^potli^ker t^.nLen V. l-elli-'r >11 ÄNchicu Donili. bunavina. 1?'"? tisnelimljrt vom <^!nl'is u. VolicsxesuiilllioN 5ud Sst. k^r. S'» ^'I. I'l Kleiner /^nreizer sincj IN L^rie!" cw znöonstLn clio ^clministi'ZtiOn niLiN in '^2s?s ist, cisL Esv^ünseiits ei'Isctii^sn. 1,158.; ^ ? Speisezimmer, alld.'u»'ch. jul.c>ci->cssel. Pllisch^iw.Zl! in. __> Zplegei, inl>deriie .^iininertr'.'- >ir. Bücher lasten. ^ grosje 7vUichlenbrvl. sp-.'.i.U.uornbrol. j ,!i!l P-IiH«». vua°l!»'»i. »->-< MI» i- Ti- !»,«» Z<id. .>>:!»> »««»-! "5^!^- >'riduU!ch. 1 >><^r dcn.^eil. .Znnttierkre-^'or^;iiil'.nenvütti)c, »>»»e nü-vi«r- ^en. Uier per vlv-K-'' l^isenda^u f^sser >spareitttai^e „iUnc» -^i»" >l'n° '^«erw. __________.H Busliicttjchattt ne>u>i Ü.1 '.'I (nl^l'eii > ^'rois- lu'i. 'iiä'.iii'e. I Li^nzleischreibtis^iK'. '^.immer. ti'che. loinpl. nltdeuisch^c- ^ck,l^ii /tiiinner, I'ileidl.'rfiisleii mil 'cklisfl'ttciii '-piegel ü.^0. :? in.', der»,' lichlt» ülleidortnst.'ii mit Meisiii«iliei6iliia. Betten. ')lni>. -lros!,n>iierjc'u,i .'». rechts. .!.' Hellen 8ie Ikrs Persette Ulavicrletirttin jiir nieiiie Te.iiler. Ul V.'vm. ^ Slowenin unterrichlt'. ^luive-i.'e'ulite s.nler (5nc>I.i. '.»Idr. Verw.__ Zlichc I^lompagnon iiir X^ol^^nn-t^'rllc!nu<'li. wv liis ieN >wcll I^'iile >u'>il!i>rrt.'u.i, in .')n»ril'or iuie a'.icli Uiii^^t'blliia- Alnriiae unter „'.'«r. 1111 ''?-»'>> n'^^ltinl^. Erträglickier mittlerer Gtttsbe-siin'.i>ir-z /,!> laufen ii/'iuchl. '.'llitr i>'^.' ^nitor „Besil.;" uli die '^it:lien. Nastpna .')>!. lni der TrZ^adka i^esta. .'B Wohttuus^ Zilnnttir lnid ttnchL, .^u iicrittieten. Pol>re?.ie. "^^«asip-n,^:i«. _ _ 1—2 ctegaut iniibl. .Limmer m. Verpflegung^ Stadtmiit? bei al« leinstellender Dame '^'sort ^^n oermieten. Adr. Beriv._^ Zimmer u»tz ttüchevermic- Maschinele HeuPresje, uevrauchl l^l)er erl)alten, ulid Wett ;u laufen qeiltchl. .',1^'chr. an Die PenvalUin^i unl. S.". 17:UI Herrenfahrrad, qut erteilten. ;u kcrnsen 'iknicht. Uhler, ^^li-fiitesse,! s/lan,ii !rn. llauie altes Gold. Schmuct niid Edelsteine -^u böckMn Preisen. Anlon K'iffmonn. Alekiandrovo N. 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