vn»«>pk«l» VIn I SO VS. es»ed«Int WÜe»,«ntlIek ln KI«fwo5 ifsAWWfMMlsMe^ kiIm,WSH-Ku»g>dO Set»M»ituns. V«p»>s»ltung umt Vuek«tniek«iBt: ^rldo?» »juriiisv» ulle« 4 7«!vkoa Inwntrd,» Z4. 0kt»IWM» l«t »ww !W » ZZ »Ik.7 «t«n S. ^ilnnHr IgZS Il»»«IMß«I'- v'Ii» .W^elkEV» vi. < . zu»iell«n 24 vi«,, clurck Post monsti! 2Z oin, fSs ^ otzrlß, A»t»»ö mo«WV. .SS vi», 1 di» 2 Vi«^ lMarburgerAeitung poitnin» pl»e»n« V gotovlnl » Taqe w der Lufi Die dichter versetzbar Die Hauptftavt »m Seichen ver Weihaachtslelertaae Ernennung des blsderlgen Wiener Gesandten Ieftit zum HofmlnMer General Kalafatovtt SeMe des Außenministers Veograd, 7. Unner. In der ganzen Stadt herrscht a« henti-ge» «ttzadoxen SelhnachiStage festliche Ttimnmng. BessaderA seierlich wurde da« WechnachtSfeft am Hofe begangen. Dem AS-nig tiberbraö^ die Weihnachtsglückwünlche der Armee alteingefiihrtem Braui^ ein viz«seld«ebel der Militärakademie, deu der SSnig reich beschenkte. Sodann fand in der Hofkapele ein feierliche» Hochamt statt, dem das AönigSpaar, der Thronfolger und die engere Sntt« beiwohnten, ^ute «ud ««Ge« «tfalle« alle Audienzen. Minifterpräfident General Zivkovie begab pch frtchmorgen» i« das Jnnenmini. sterimu, wo er fich eine Zeitlang aufhielt, worauf er fich l« das Palais des Patriarchen begab, um Hm im Namen der Regierung die LSeihna^Sgltickwünfche zu überbringen. Im Hofmarfchalamt war zum Zweck der Eintragung der Sliickwiinfche für daS ASnig liche Haus ein Hofbuch aufgelegt worden. Zahlreiche Politiker, Bürger, Militärs und Äplomaten übermittelten dem Herrfcherpaare auf diesem Wege ihre Glückwünsche. In der Hofdruckerei ruht mit Rücksicht auf die WeihuachtSfeiertage alle Arbeit. Die nächste Rummer deS Amtsblattes („GluS-bene Rovine") erscheint nach den Veihnach. ten. O. V e o g r a d, 7. Iüimer. Der Mas über die Ernennung deS Wiener Gesandten Vorivoje Ieftl 6 zum Hos minister ist w den „Sluttene Rovine" noch nicht zum Abdruck gebracht worden, da die nächste Rummer erst morgen erscheint, doch versieht Jestiä schon seit SamStag den Posten eines Hofministers. Der stühere Hofmlnister Dragomir IankoviLiftdem Autzeaml-nisterium zur Verfügung gestellt worde«. O. B e o g r a d, 7. Jünnu. In den morgigen „Sluibene Rooim" wird ein Ukas veröffentlicht werden, der die Ständigkeit, d. i. die Unversetzbarkeit der Richter aushebt. Die Beamtenschast der Gkupschtina ist suspendiert worden und erhielt noch sür ei» Jahr die Gehälter angewiesen. Viele Städte im Lande haben bereits ihr« RegierungskommissSre erhalten. In den meisten dieser Städte wurden SerentschastSrät« eingesetzt. OM. B e o g r a d, 7. Mnncr. Zum Stelkvertreter des erkrankten Außenministers TT. Vojislav Martnko « v i ü ist der General Danilo K a l a f a» toviü ernannt worden. soll das amerikanische Arm« - Flugzeug „Question Mar" bleiben, das mit einer V^-satzung von fünf Mann seit mehreren Tagen über der Stadt LoS Angeles (Kalifornien) kreuzt. Die NachMung von Brennstoff und Wasser sowie die Auflihrung.von warlnem Essen wird während deZ Fluges von einem SchwesterfluMeug ausgeführt u. ist achtmal geglückt. — Wir zeigen daS Ver-suchsflugzeuy mit seinem Schlauch, mit dem das Tanken während deS Fluges zum erstm Mal durchgeführt wurde. Kurze Nachrichten TU. Berlin,?. Jänner. Relu)skanzl« Hermann Müller-Fran ken ist an einer leichten Grippe erkrankt, die ihn zwingt, für einige Zeit das Bott zu Hilten. TU. Konstantinopel, 7. Jänner. Die türkischen Behörden haben in Ana-tolien, namentlich in der Nähe von Brussa, zahlireiche Verhaftungen vorgenommen, die mit einem organisierten Aufstand gegen die Benützung und Einführung der Lateinschrist im Ausammenbanqe stehen. Die Zahl der Ver^steten geht in die Hunderte. LT. Paris, 7. Jänner, x In Frankreich herrscht eine empfindliche i^lte. In Paris find in der verflossenen Nacht l^cht weniger als sieben Personen in Erdbeben «>b Svri>oflut l» Japan WWWWW Japan, das in den letzten ^hren wiederholt von Naturkatastrophen hein^ucht wur i>e, ist wiodenlm von einem solchen Ungliick betroffen »»wrden. Nachdem der !^lan Aso-san auf der Jnsel^ Kirschiu schon während d. letzten Monats in Tätigkeit getreten war, folgte ein starkes Erdbeben. Gleichzeitig wur de die No?jdwestNste von Japan in der Gegend von Niigata von einer Springflut über rascht, die Hundorte von Häusern zerstörte und 56 Personen tötete. — Wir zeigen em Bild von den Zerstörungen des letzten japa-niischen Erdbebens. erfrorenem Zllstand in die Spitäler überführt worden. LT. Londo n, 7. Jänner. Wie miS dem heutigen Morgenbulletkn ersichtlich ist, hat ^r König die vorige Nacht bo^utend besser zugebracht. LT. London, 7. Jänner. Gestern brach in der Nähe von Blackpoole eine neue Eisenbahnbrücke zusammen, wobei v Personen sofort getötet und 5 schwer verletzt wurden. Ro m, 7. Jänner. In ganz Italien herrscht gwhe Kälte. Der Vesuv ist mit einer Schneekappe bedeckt. Im Pustertal sank die Temperatur auf MinuS 20 Grad. LT. Tunis, 7. Jämrer. Pei einer Feuersbnmst in einer Metallwarenfabrik verbrannten bei lebendigem Leibe drei Frauen und drei Kinder. LT. Paris, 7. Jänner. Wie aus Newyork berichtet wird, fegt über Ost- und Mittelamerika ein starkes Schneegestöber hinweg. Es werden 14 Tote gezählt. Der Beamtenabbau w Deulfchland Berlin, S. Jänner. In einer umfangreichen Denkschrift hat so<^ der Reichs-finanzministor Dr. Hilferding düm Reich8tann bestimmt er den Thronfolger aus der Seitenlinie. K 8. Mitglieder des königlichen Hauses die Köniqin^enmhlin, die lek«nden GorWren des Königs in erster Linie und aus derselben Dt?nastie mit ihren Gemah-Ilinnen, lebende Nachkommen des Königs in erster Linie mit ihren (Gemahlinnen, die KUutsbri:>der des Kösngs und d«ren Nach« to»mnen mit (^eniahlinnen, die Schwestern des herrschenden Königs und alle weiblichen Nachkonlmen bis znr Vevmählunss, der lOheiin des K'önigs Alexander deS Ersten, Mrst Arsen und Fürst Paul mit 'l^emahlin-nen und Nachkoniinen sowie weiblichen Nach kommen bis zur Vermählung. K 9. Der König weilt ständig im Staate. Falls siich die Notwendiffbeit ergibt, da.k der König sür kürzere den St«at verlädt, vertritt ihn in seinen Rechten der Thronfolger. FMS der Thronfolger nicht volljährig oder wenn er verhindert ist, vertritt den König der Ministerrat. Die Stovvertrttung erfolgt im Sinne der vom König erteilten Anweisungen. Dasselbe gilt auch für den Fall einer Erkrankung des Königs, die keine dauernde Unfähigkeit zur Folge hat. A 10. Die königliche Gewalt übt die Regentschaft (Stellvertretung) auS, wenn der König minderjährig oider wenn er infolge der Krankheit geistig oder körperlich dauernd un?älhig ist, die königliche Gewalt auszuüben. K tl. Die Vertretung der Wniglichen Ge Walt geht auf den Thronfolger über, falls dieser volljährig ist. Falls jedoch der Thronfolger minderjährig oder geiistiig oder körperlich krank ist, übt die königliche Geivalt die Regentschaft aus. Die Regentschaft vtl-den drei vom König ntit einem besonderen Akte oder testamentarisch eingesetzte Persönlichkeiten aus. Gleichzeitig bestimnrt der König für jedes Mitglied der Regentschast je einen Stellvertreter. Falls eines der drei Mitglieder der Regentschaft zeitiveise abwesend oder verhindert ist, üben die königliche Gewalt die beiden anderen Mitglieder aus. An die vakant gewordene Stelle des einen Mitgliedes der Regentschaft konlmt dessen Stellvertreter. K 12. Die Erziehung deS minderjährigen Königs obliegt der Regentschaft. DaS Vermögen des minderjährigen Königs haben vom König testamentarisch eingesetzte Vor-munide zu verwalten. Falls der verstorbene König keine Vormunde eingesetzt hat, ernennt dieselben die Regentschaft. K 13. Im Falle des Ablebens oder Rücktrittes des Königs übernimmt der Thronfolger, falls er volljährig ist, sofort die königliche Gewalt lind verlautbart dlt?s dem Volke mit einer Pvoklaimntion. 8 14. Die Zivilliste deS Königs wird mit Gesetz festgesetzt. 8 16. DaotSverwaltu?ig tätig find. Die Zahl der Ministerien be stimmt der König. Bl'i der Uebernahme der Agenden legen die Minister vor dem König den Eid ab. K IS. Me Minister sind dem Kömg verantwortlich. Der König kann die Minister in den Anklagezustand versetzen. K 17. Die Minister richtet der Staats-gerichtshos. Den StaatSgerichtShof bilden 3 voim König ernannte Swatsräte und drei Kassationsrichter. Der Präsident des KassatiionSgerichteS ist Präsident des StaatSgerichtshofeS. Die genaueren Bestimmungen über die Verantwortung der Miniister weÄ>en mit einem besiindercn Gesetz festgesetzt. ß 18. D-r König erläßt «nd verlaMbart Gesetze in U?asen, welch« da» Gesetz beinhalten. Der UkaS wird vom Präsidenten deS Ministerrates, dem Resortminister und dem Juft^KMinister gezeichnet. Der Justi^mini-ster drückt dem GesetzeSukaS daS Staatssiegel auf und sorgt für dessen Veröffentlichung in den „Gluk^ne Novine^'. DaS Gefetz erhält lü Tage nach der Veröffentlichung bindende Kraft, falls das Gesetz selbst nicht anderes bestimmt. 8 19. Die Reglerungsgewalt üben wl Sinne der königlichen Ermächtigung die einzelnen Minister für die einzelnen Vermal tungSzwetge aus. 8 2V. Die OerichtZgewalt wird im ganzen Staat« Ninnen deS Königs ausgeübt. 8 21. Dieses Gesetz erhält mit der Veröffentlichung in den „ÄuZbme Novine" bindende K^. Für die Veröffentlichung dieses Gesetzes sorgt der Präsident deS Ministerrates. Beograd, am 6. FSnner 192S. Wexander, «. p. Uvkovlö, «. p. De. SrMö, «. p. Die neuen Avpfe des 5tablneN< Divisionsgeneral Petar Livkovi ^ nurde 1879 in Negotin geboren, wo er daS Gymnasium besuchte. In Beograd absolvierte er die Militärakademie. Während des Krieges war er Divisionskommandant, koviü, der Ehrenadjutant S. M. des Königs ist, war biSH^ Kommandant der Königlichen Garde. Dr. Tugomir A l a u p o v i S, !871 in Dolac bei T^vnik geboren, bekleidete bereits in der ersten jugoslawischen Regierung die Stelle des Kultusministers (1918^1920). Nachher wurde er zum VizeprSsidentm deS Staatsrates ernannt. Alaupoviü ist ein Ve-kannter Dichter. Dr. UroS K r u l s, geboren 1S7V in Mo-star. Die medizinischen Studien absolvierte er in Men. Dr. KMj stand in der ersten jugoslawischen Regierung an der Spitze deS MimsterwmS füir BMSgesundheit. Alcketzt war er Inspektor deS VottSgesundheitSmi-nlisteriumt für Bosnien und die ^zego-wiml. Dr. Matv Drinkoviöist Dalmatiner und gewesener Abgeordneter, lebt in Zagreb lmd wair bereits mehrere Minister. Dr. vton F r a n g e », geboren 187V in Mtrovica, DoVtvr der Philoifophi« unv Ingenieur der Agronontie, Pros^or der Fors^ wirtschaftlichen Fakultät der ^gviSer Universität. Vvn 1911—1919 staiid er in boS- UHmDfaß, Se» ISune» lSSS. ntschen Diensten (SektionSchef für Lanidweet schast und Leiter der landwirtschaftlichen Sektion bei der boSnrsch-herzegowinischen Sektion des Finanzministeriums in Men). Dr. Etanko Sverljuga, gebore» 188V in Zagreb. Präsident der Zagreber Börse und Vizepräsident der Jugoslawische-r Union-Bank. Lazar Radivojeviä, geboren 18^7 in KuSiljevo, Ingenieur und Industrieller in Beograd. ^l^eordneter der Deiuokrati« schen Partei. Stevan S a v k o v i 6, Ingenieur in Beograd, Abgeordneter der Radikalen Partei. Der Eindruck in Zagreb Dr. vlaLek über die Gnspendierung d«r Verfassung. 3 a g r e b, Jänner. Nach einer Sitzung der Leitllng der Kro-»tischen Bauern^rtei gab Dr. M a L e k den Journalisten folgende Erklärung: „Die Weste ist, wie Sie sehen, auslfeknöpft. Die Vidovdanvorfasiung, die daS kroatische Volk über sieben Jahre bedrückte, ist zufam-mengsbroch^. Sie zerfiel nicht nur im Gewissen des Volkes, vielmehr durch den Entschluß S. M. des Köniigs. Ich glaube fest an die Gnhett und Reife und damit Stärke des kroatischen Volkes und auch daran, daf^ eS uns, auf die große Weisheit S. M. des Königs y^tützt, qelingen wird, daS Jd«il des kroatisch^ Volkes zu erringen: d7ß das Irvatisc^ Volk Herr in seinem Hecm, dem freien Kroatien werde." Ms sich in den NachnnttagSstunden in der Stadt das Gerücht über die außerordentlichen EreiMifse verbreitete, bemächtigte ll'hj der Bevölkerung eine ungeheure Neugierde. Die ersten Extraausgaben der Blätter wurden den Kolporteuren im Nu entrissen. In den Ströhen bildeten sich kleine Passanten-gruppen, die die Ereignisse lebhaft kommcn-tterten. In den Straßen der Stadt herrschte Ordnung und Ruhe. Mr««« vlRttt milÜlSTS 0«r 6er I.M»» Roma« vo« Walter Urbs«. Copyright by Marie Vrüßman«, München. (Nachdruck vertaten.) Oilran merkte es kaum, wenn ihr Vater an ihrem Bett saß und ihre Hand in der seinen hielt. Mechani/sch aß sie die Speisen, die man ihr Erachte. Die Gletscherwelt Grönlands, die Gestalt Mertings verschwammen wie in einem Nebel. — Die Sonne, die dtvrch das Kabinenfenktvr ouf ihr Bett fiel, weckte sie eines Morgs'ns. Lilian richtete sich au^. Sie fühlte sich frisch. Der Wveve Druck war von ihrem Kvpf g<'nommen. Sie klrngel-tc nach dem Mädchen und ließ sich die Kleider bringen. Die Dienerin inußte ihr bei der Toilette behilflich soin. Lil!an bozMrng den leichten Schwindel, der sie zu .befallen drohte. Me ließ sich von dem Mäd» chen in den Salon führen. „Bringen Sie das FrühstiZck hierher," be-sithl sie. Doktor Ta^^lor kam und machte ihr fauf-^ VorwiLrfe. ,/Sie hätten noch einige Tage Vvgsn bleiven sollen, Miß Svendson." .Nein, Mister Taylor," lachte sie. ..Tie ßchen, ich brauche Ihre .^ilfe nicht mchr. Ich bin ja gesund." Später schickte ihr der Bater Dorothy Hvalsfield. Die lebhaften, brmlnen Augen der Freun diu konnten doch ein loiseS Erfchrecken nicht verbergen. „Sehe ich so vlMndert auS, Dory?" fragte Lilran. „Ein ganz schmales Gesicht hast du bekommen, Li.—: du mußt sc^ckttche Not gelitten haben." Lllian bedeckte die Augen mit der Hand. Ihr Muwd zuckte. „Sprich nicht davon, Dory!" „Arme Li—" Sie streichelte die mageren .Hände der Frelmdin. Aber sie war nicht gewöhnt, traurigen Gedanken nachKuhängen. „Du hast mir daheim gefohlt, Li^." Und MIN plauderte Dort, lachend von all den kl«?i nen Erlebnissen des S^mers, von den Freunden und Bekannten, und ergählte KlalsckMschichten auS der Gesellschaft^ Mian lehnlte in den Kissen und hört« schweigend zu. Die Mensen, von denen Dorsthy s.Prach, waren ihr alle so fern, so gleichgültig. Es war ihr, als tvennite sie sine Aelt von der Newyorker Gesellschaft. Durch das Fenster sah sie daS Meer, ruhig atmend, von der Sonne überflutet. „Wir wollen auf Deck gehen,sagte sie plötzlich. „Wird es dk? nicht MM werben?^ Lilian stand auf und schob ihvm Ar« unter den d^ Freundw. ,Fsmm nur, ich bin doch nicht krlm?.^ ^ ftische Biind spielt« mit den hellen Haaren. Lilian atmete tief die salzig« Luft. Aber sie fühlte doch die EöMche ihreS lttr. pers. Sie kämpfte w-pfer dagegen an. Aitr nach einer Wette sofft« sie kle^Mwt: „Wir wollen vie^ hined dsr rue de Varenne treu geblieben; sondern die reiche oder reichgewordene Groh-bourgeoisle, die, fest in der Berganyenbeit wurzelnd, nach außen hin modern sein will und dabei, wie man sagt, „daneben haut", extravaganter sich gebärdt wie die Maler-kiti von Mon")arnasie. Rummer 24 in der rue Chalgrin ist daS HauS, das jener Bicomte de I a n z 6 bewohnte, dessm junge, märchenhaft schöne Frau im Pullmanwagen des NordbahnhoiS ihren Geliebten, den englischen Aristokraten de T r a f f o r d, der nach einem leidenschaftlichen Pariser Idyll zu seiner Braut heimkehren wollte, durch Revolverschüfse schwer verletzte. Sein Nachfolger in diejer Prunkwohnung war der Jngeninlr Wepler, ein Neffe de? gleichnamigen Generals, Sproß einer stolzen Patrizierfamilie aus Bordeaux; er nahm kurz nach dem Kri0i?e als Fliegeroffizier seinen Abschied und vermählte sich mit der Tochter eineS reichen Pa riser Handelsherrn, Dldi B o y e r, die bereits eine bewegte Vergangenheit hinter sich hatte: ihr erster Mann war während einer «aseniden Autofahrt neben ihr Plötzlich oer« schieden; von dem zweiten lebte sie M>ar getrennt, war jedoch dessen gute Freundin geblieben. Die Ehe Weiler konnte in jeder Beziehung als musterhaft gelten, bis das dritte Kind ankam. Da änderte das Paar Plötzlick) sein« LobsnAveise, besuchte die anrüchigsten Kneipen und Bars v«>n Montmartre und Montparnasse, wurii« in den finsteren Apachen», Neger- und Araberhöhlen der B a-st i l l e heilN'isch, verbr hei dem mifblül^nden Bocheiueviertel um den Park Mmitsouris . herun^, zu ihrem Privat^^auch ein „Stu-. dio" Än. So etwas wie Äne ganz intime Bar. mit einent Anflug von Boudoir und Maleratelier. Biel Kliffen, Fleischen, Bilder, Eocktvilgeräte, YochstÄhle. Hie ladet lh?e Freundinnen znm „fife o'clock-Tocktai'l" ein. Hie und da auch ein paar Herren, worun^^r s^ sogar der eisten« Gatt« befiiiden kann: —tz. P ari S, Snde 1928. sterehen": die, d^« es wirklich sind, und die es nach außen hin bloß scheinen. Die erste Kategorie findet man hauptsächlich noch in der vielgeschmähten Provinz: trotz Flaubc'rt und Balzac. Die zunehmende Landslucht züchtet sogar eine Art gutes Junkertum, indem gutbürgerliche Landfamilien um geringen Preis gewaltige Flächen erwerben un>> sich zu feudalen ^ Herrschaften aufschwingen. Uralte Traditionen werden künstlich wii'd.'r ins Leben gerufen, und^ höchster Snobisnnls will, daß man ,»wie vor der Revolution" lebe.Die Propaganda der „Climelots du rot" tut ein UebrigeS, und als letztes und höchstes Opfer, bringt man sogar daS: viele Kinder zu haben, den „Prix Cognaeg" zu erwerben . . . leider aber nur in versch.vin-dend wenig Fällen den „Prir Monthyon", den Tugendvreis; denn die ganze hofsnuni'S-volle Jugend zieht dann wieder nach P>.'riZ und liefert das „Rolimateri«l", wenn man so sagen darf» zu den Ehen Nr. l und 8. Scheinbare Musterehen werden tagtäglich in den vornehmen Pariser Kirchen geschlossen. Als Trmzzeugen fungieren: der Poliqeipräfekt, ein Akademiker, ein Marschall von Frankreich, eme authentische Prtn zessin, ein Großindustrieller, ein Zeitungsdirektor, jeder als Repräsentant einer Schichte, die zuisÄMmen die moderne fran-Msche Gesellschast ausmachen. Skandale sind hier äußerst selten; etwas häufiger zwar, doch gar nicht alltäglich, sind Scheidungen. Es ist eine Uebergangsform, eine neue Seele in einem alten Körper. Mada me hat ihren „Jour", besucht jedoch heim lich das Cocktaistudio dieser oder jener Freundin, von der sie weiß, daß sie reinen Mund hält. Madame ist auf einen Fauteuil in der vierten Reihe der Großen Oper abon niert, aber es zieht sie hin und wieder verkleidet in gewisse diskrete lokale Mi'chen den Boulevards und dem Clichyplatz. Ma dame tnt offiziell alles,' was eine Dame von Welt in Paris zu tun verpflichtet ist; und dcrrüber hinaus dies und jenes, was eine Dame von Halbwelt nicht gerne läßt . . Unid Monsieurs — Monsieur ist Kavalier, seiner und allen Franen gegenüber. Er fordert weder, noch legt er genaue Rechen scbaft ab. Er liebt das Spiel und die große Geste". Herr Lucien Klotz war ein solcher Kavalier, voin Scheitel biS zur Sohle. Lv Millionen Schulden ver?^ieh — und bezahl te man ihm. Bei der 21. klagte einer, der nicht zu leben verstellt. Man muß «'ben in seiner Gesellschaft und seinen Gläubigern wMilerisch sein. Dies alles aber hat, gottlob! mit dem Pariser und französischen Volk nichts zu tun. Das ist viel naiver, gesünder, natürlicher als draußen jedermann glauben mag. . . Ziffern für das Deutsche Reich in der Zeit ^ner höchsten Blüte sich nur auf 42 Milliarden Mark oder 62? Mark für den Kopf >er Bevölkerung beliefen either hat sich >as Verhältnis rund um des Dreifache zugunsten der Vereinigten Swnten verschoben; Zenn l9Ai betrug dort das Volkseinkommen 90 Milliarden Ä>llar oder 378 Milliarden Mark, das find 3322 Mark auf den Kopf der Bevölkerung, während man im Deutschen Reiche trotz gesunkenen Gc'ld^ertes in diesem Jahre nicht viel über die Gesamtsumme von 1913 hinauskam, und sich das Pro-Kops Ein kommen nur von 627 auf 700 Mark erhöht, hat. Nt« ck«n adi___ is' ei» »ekm»^>l«ocke» otl«r in 'led Ükrt ve>»dr» okt mit vr W»n6ers a»lt ss»r»»ti«N i.ek«rt^»n «kii« in >M^ t'i rln SN l^n «einnG a unä 6»» tG» »II», Oitrs Aiö«s«>Nl5 v«km«n. kkkUiNi«!, lU DreiKlgtaustnd DollarmlNionSn Die Zahl der amerikanischen Millionäre ist, nach einer Mitteilung des Sekretärs der Newyorker „Federal Ri^erve Bank", von 7l)00 im Jahre 1914 auf 30.000 bis 40 0^0 im Jahre 19W, der gesamte Eparertcag des amerikanischen Volkes auf mehr als 23 Milli arden Dollar gestiegen. Tiese Ziffern würden wenig oder nichts bedeuten, wen« die sozi^ ale Struktur der Vereinigten Staaten etwa der JMenS ähnlich wSre, wo etlichen tausend unmäßig reichen Ma^radschaS und deren Nächsten Anhalig hunderte Mllionen Ar m«r u. Aermste^ gegenüberstehen, d-ie nichts doch gehört es nicht zum guten Ton, wenn als einen Lendenschurz, eine elende Lehm er irgendwelche Rechte geltend machen woll te. Dafür hat ev seine „Gar^onniere", deren AuSstättilng sich kaum von dem „Studio" der Frau Gemahlin unterscheidet. Äe Cocktails sind nur trockener, herber, und Ma-danie, wenn ihr einmr>as mit diesem Vergleich eigentlich aemeint sein soll, zwei Arten von «Mu- hütte und einige Hand voll ReiS ihr sogenanntes Eigen heißen. 'Die 30.000 biS <0.000 amerikanischen Mil lionäre find jedoch Symptom und Spitzen-erscheimlng des allgemeinen Bolkswohls^an-des: Aus dteffem Grunde verdienen diese Ziffern Bewundermlg und ernstes Nachdenken. Allerdings waren Volkseinkommen und Volkswohlstmld in den Vereinigten Staaten auch schon in den allerletzten Jahren vor Weltki^gsansbruch den europäischen Verhält nissen überlegen. So betrug das Volksein kommen Nordamerikas im Jahre 1913 be reitS 82 Milliarden Dollar oder 134.4 Milli arden Mark, das ist 1419 Mark auf den Kopf der Bevölkerung, während die analogen Die Frau w« acht Männern In den „Blauen Bergen", den „Nilgiri Hills" Südindiens, da, wo im Dickicht der Urn>älder Tiger und Panther lauern und die wilden Elefanten sich in glücklicher Freiheit tummeln, lebt am Rand des Dschun gels ganz für sich noch der Stamm der To-das. Ein kleines Häuflein ist nur geblieben, fünfhundert vielleicht, edle, schöne Gestalten, letzte Angehörige eines Stammes von Urbe-wohnern, der bald dem Unter^ng geweiht sein wird. Die TodaS sind ein stolzes Geschlecht; kein VolkOamm Indiens ist ihnen gut nug, um sich mit seinem Blute zu vermischen. Todas heiraten stets nur Stammesgenossen. Merkwürdigerweise wurden trotz oder infolge dieser Z^zucht stets mehr Kinder männ lichen als weiblichen Geschsechtes gebov.^ir. Der Mangel an Toda-Frauen führte zur Polyandrie, und diese Vielmännerei best^'lit heutigentags noch. Ein« Frau hat gewöhn lich drei bis vier, oft bis zu acht Männ?c; vielfach teilen sich auch mehrere Brüder m eine Frau. In den Blauen Beraen baben die TodaS ihre „munds", ihre Siedlungen, die meist sehr klein sind und nur aus vier bis fünf .?^ütten und der Tempelhütte bestehen. Die Häuschen sind oval aus geboaenen Zweigen und Palmblättern aedeckt. Sie haben e'n weit überstehendes Dach. Der Eingang lst nicht viel größer als das Flugloch zu einem .^Hühnerstall. Auf allen Vieren muß man hineinkriechen, un>d es ist erstaunlich, wie die ziemlich großen, stattlick^n Gestalten sich da ^neinMängen können. Sauber und nett sieht es in den Hütten auS; es gibt dort eine erhöbte Lagerstatt zum Schlafl^n und ne Vert!esimg im Boden, die den Herd ?r setzt. Blanke Messssinggefäße und solbstver fertigte Matten geben dem fensterlosen Raum etwas Behagliches, fast Kultiviertes Die Toda^ find von dunkelbrauner Haut färbe; sie tragen weder Turban noch Mütze ihre üvviaen. weNiaen .Haare bönqen lose herab. Ilm ihren Körver baben sie in male rksck'em Faltenwurf eine selbstgewebte Decke aeschlagen. In ihrer (^scheinuna erinnern sie an die nordamerikanischen Jndianerty Pen. Im Todabeim berrsckit Fami lienleben. Nur einer der Ehemänner ble'bt jeweils zu Hmise bei der Frau und den Kin dern. Alle anderen Eli^emanner ziehen mit halbwilden Büffell)erden. die sie halten, wei -fort, wo sie gute Weide finden. DaS Sonderbarste bei d^m Todas ist Ih religiöser Kiklt. Der Büffel ist ihnen heilig wie den Hindu? die Kuh. Diese Toda-Büsfel sind furchtbar an.^usehen. Lange, zotti?;e, braune Hae dieser wilden Büffel zusammentreiben kann. D'i'r Temvel der To-das, der in erster Linie der heiligen Milch'vir^chaft aeweiht »st, unterscheidet fich lediglich dadurch von den anderen Hütten, daß er abseits liegt. Er darf nur von dem !^iligen, unantastbaren Priester des „munds" bet-reten werden. Der Pnester vollzieht die religiöse Zeremonie des Melkens der Büffelkühe höchstselbist und bringt die Milch sofort in den Tempel, wo fis nach bestimmten Grundsätzen beband-^lt und eingesegnet wird. Sie muß einen Tag im Tempel bleiben, ehe sie für die Emüh-run^ freigegeben werden darf. E^enartig sind auch die Gebräuche beim »Il»a vi,»I l), l«« j» kl»»»» v n Ullä lo ss kill o Set»«vdt»ti» » vt». Tode eines Stammesgenofs^. Stirbt M Toda, dann muß er zwei Tage an der Stet-e liegen bleiben, wo er den letzten Ate« ausgehaucht hat. Die Flauen nsachen dem Toten, bestveuen ihn nrit Salz Mld Alchen ihn mit Nadeln. Ist er außerhM ge-torben, dann darf die Leiche erst noch d«i Tagen ins Dorf gebracht werden. Zu Ehr« des Toten wird ein Büffelopfer venmftal-et, ein« furchtbare, grausame ZereminM. Das rohe, noch warme Fleisch des getöteten Bi>ffelS mnß lnit der ^che in Berührung kommen und das Vlut über den Toten rinnen. Erst dann darf er verbrannt werden. Nach einem Jahr finden die BeisetzungSfei-orlichkeiten der Asche statt, wsbei grv^ rÄi giöse s^ste gefeiert und weitere Mffel geopfert werden. Die Todas führen noch ein paradiefische» Leben; Verbrechen gi^t eS kaum unter ihnen. Äe sind ziemlich träge und verrichten keine schwere Arbeit. Die Frauen web«n Kadhar für die eigene Bekleidung und verstehen es, sehr geschickt eine rote lkante hinein zu sticken, so fein und exakt, als wäre sie mit der Maschine eingewebt. Sie sorgen für die Mahlzeiten, erziehen die Kinder uNd spielen mit ihnen. Liebe und «yrannische Testamente Bon Anthony P r a s M» Hin und wieder finden wir Fälle^ in denen der Tote noch auS dem Tmbe eine dro^ hende Faust streckt und von diesem sicheren Ort aus die Lebenden tyrmmiflert und quält und so oft Leiden und Kummer schafft. Das Testament als gesetzlicheA Dokument bildet eine bedeutsame Waffe. ES ist ew absoluter Autokrat und mag eS noch so h«t, noch so sonderbar sein, vor dem gilt es als unumstößlich, unantastbar. Die utod-rigste Form der, man kann sagen, »chßkch«, tigen Testamente zeigt sich in ein« Enterbn.mg oder Mfindung mit irgend einem lächerlichen Betrage, de» von sarwßt-schen Bemerkungen begleitet wird. Diese Letzteren haben jedoch wenig Wn-fluß auf die Lebensgestaltung und Dken dem Toten nur noch ein häßliche? AvlgniD aus. Ernister freilich wird eS, wenn das Rachemotiv dazu führt, die persönliche Freiheit des Legatempfängers zu besl!^iwken. In solchem Bestimnrungen äußert fich die ganze Niedertracht und Tücke dsjeniGe», die noch im Tode sel^t über die Ledende« herrschen wollen. Unter diese Aatsgvrte fallen d>te LG»t^ die eine Witwe, Tochter o^ Eohn hinterlassen und ihnen verbieten, fich zu voehedsa-ten, andernfalls fie der Ervschaft verlnstig gehen sollen. Solcher Fülle Mt «< ek« große Anzahl. Mitunter, aber viel seltener, M>d es Frmien, die derartige Vesttnnmmßen treffen, und dann drückt sich darin Eifersucht und Haß aus, Eigenschaften, die noch auS dem Grabe heraus Unheil und Unfri^n stiften wollen. Eine Spanierin, die einen großen Betrag bei ihrem Tode hinterließ, bestimmte kkr ihre Verwandten einen Sack mit Sand, fKr ihren Mann aber, dem sie vir« bestimmte Summe ausgesetzt hatte, erließ fie folgende Verfügung: darf dieses Gell» nkht be-nu^en, so7^m nruß von den Mnse» leben. .Heiratet er wieder, so verfallen Betwg «ie Zinsen. Er darf nur dann über ^ GBd verfugen, wenn er Mensch wird." Aus dem Wortlaut dieser Bestimmung bann man die ganze Tyrannei der Frau her auslesen. Wer weiß, waS der mv^ßckNche ^atte M Lebzeiten der Frau verbrochen hatte. Dkelleicdt gar nichts, und dl« Ma^el, die einer Wiederverheiratu?rg droht, ist l^iglich dem Gel^'ihl der Eifersucht entspnmgen. Es gvbt sicher eine Reihe von senttmm-talen Personen, die sofort erklären werden, daß ein Mann, der eine zweit« F«m hstva- Nummer 7. tet, die «rste niemals wirklich getieibt haben «mm; aber ftltsam, wen« das zuträfe, so . Hütt« et« der«tige VerfüAung keinerlei Man stelle sich «nmal die Gefühle deS Gatt« jener Spanierin vor: AngenommNi, er Uett zwei oder drei Jahre nach dem Tode seiner ersten Gattin eine m^ve Frcm. Unbenommen, er war ein Mann, der nicht «teiten kmnte, und sein Leben hing einzig mtzd allein von dem Einkommen aus dem a», das er bei einer Wiederverheira-tiwg verlieren würde. Wird er voll Achtung seiner Frau gedenken? Wird er freundliche G^hle für fie empfinden, die noch aus dem Grabe hnauS seinem Glück ein Hindernis in tzen Weg gelegt hat? WaS wird er tun? Da e^ Verlust des Geldes nicht zu ertra« Mn wike, wird er wahrscheinlich mit seiner Wvetten Liebe in wilder zusammenleben, und nemand wird ibn für dieses Ueberschrei. Htzn der Sitten und Moral tadeln wollen. ES ist sehr schwer, die Motive zu verste-hen, die manc^ bestimmen, noch im Tode ihre Macht fühlen zu lassen. ES ist lediglich ^e Freude, tms; ihnen nicht alle Gewalt genommen ist o^ ist eS der Ausfluß der Verzweiflung, aus dem Leben scheiden zu müsslm, während sich andere noch aller Dinge freuen dürfen? Nahrslheinlich find solche Menschen eher AU bedauern als zu verurteilen. Die Hände, die fich aus dem Grave nach den Lebend«^ ausstrecken, find kaftloS. Was fie ergreifen, bri,^ ihnen keinen Nutzen, fie können nur Freude von anderen nehmen, und das lst wohl ein erbärmlicher Sieg. znirze Nachrichten t. «vfhebnng de« «isumzwangeS zwi. fthO» der Tschechsflowakl und Jugoslawien. Das Konsulat der tschechoslowakischen Re« publik in Ljubljana teilt mit, daß mit Erlaß des Prager Ministeriums des Aeußcrn der Bifumzwang zwischen der Tschochoslo« wakischen Republik und Jugoslawien aufgehoben wurde. Dom Vidieren unterliegen nur die provisorischen Reisepässe unld Sammellisten (Konsignationen). t. Ttasiko«Sdie unter d<« valgt«. Der in Warschau wegen Raubmordes Mm Tot>e durch dtti Strang verurteilte Friseur Boi-ko erhielt einige Stunden vor Vollstreckung de« ArteUS die unter anderen Umständen nicht unerfreuliche Mitteilung, daß er in der Etvatslottevie das große Los in der Höhe »lan l(V.OlV Zloty gewonnen hatte. - Da Boito keine Angehü^gen hinterläßt, ander-seit» aber Kegr^flicherweise nicht wünschte, daß der Staat der ^n verurteilt hatte, auf dem Erbwege wieder in den Besih der Sum lme gelange, vermachte er sie seinem Henker .unter der Bedwgung, daß disser die Hin-rkhtung auf möglichst humvne Weise vornehmen würde. Man kann sich die ge misch-tm Gefühle vorstellen, mit denen der Scharf richier seines Amtes waltete. t. «»lfe werfaSe« ei« Dorf. Die Ge-Winde Homarie bei Klmrsenburg ist in einer dssr vergangenen Rächte von einen, auS '« beifiehenden Wolfsrudel überfal- ,len Wöhrden. Die WSlfe zogen mit risstgem LSa» durch dos Dorf und rissen alles nieder, was. ihnen in den Weg kam. Ein Bauer, den das Heulen aufweckte, und der nach .«er Ui^e des Lärmes forschend, in feinen Hos hmaustrat, lsund diesen voll der Be-Men, diie ihn im Nu zerrissen. Seine Hilferufe weckten einen Nachbar, der die übri-gen Dorfinsassen mobilisierte, die schließ-lich mit Äxten, Knüppeln, großen Steinen Gabeln bewaffnet, sich auf die Wölfe Wpzten und sie w regelrechtem Kampfe aus dem Dorfe hinauSschlugen. Tie Leute forderten am nächsten Taye bei den Behörden die Erlaubnis zum Führen von Waffen, um sich der Wölfe besser erwehren zu können. t. I» de« «ereinigten Staaten 700.V0N Menschen an «rippe erkrankt. Die Grippeepidemie in den Vereinigten Staaten hat nunmehr 46 von 46 Bundesstaaten der Union evgrtjffen. Zurzeit liegen nach azilt-lichen Schützungen 70().000 Personen an der Seuche dimieder. Während die Epidenlie in den Staaten am Stillen Ozean, von denen fie ursprünglich ausging, nachliesz, hat fie in den zentral gelegenen Staaten jetzt ihren Höhepunkt erreicht und ist im Osten im Steigen begriffen. Während man sich in amtlichen Kreisen über die Heftigkeit der ^luenza vollkommen im klaren ist, herrscht do'rt allgemein die Meinung vor, daß die iöevche nicht die Ausdehnung und Oueru- lanz der JnfluenHaepidemie, die Ende deS Weltkrieges daS Sand heimsuchte, erreichen werde. DaS BundeSg-sundheitSamt hat alle 48 Staaten ausgefordert, Delegierte zu ei-ner Konferenz zu entsenden, die in den nitchsten Wochen zusammentreten soll und aulf der Mittel und Wege zur Bekämpfung der Influenza und Borbcugungsmastnah. men gegen eine Rückkehr der Epidemie beraten werden sollen. Seburtstag Ihrer Majestät der Kvnigtn Am Geburtstag Ihrer Majestät der Königin Maria, am Mittwoch, den 9. d. M. findet in der hiesigen Dom- und Stadtpfarrkirche um 10 Uhr vormittags em feierliches Hochamt statt, an dem Vertreter aller zivilen und militärischen Behörden teilnehmen werden. Für dieje^gen, die ihre Glückwünsche und Ergebenheitsbeweise an Allerhöchster Stell« unterbreiten, ist im Empfangssaal des GroßiupanS ein Einschreibbuch auf gelegt. Die staatlichen Aemter und Gebäude legen an diesem Tage Flaggenschmuck an. Dr. Mvller am DortraasMch Es war tatsächlich ein Abend der Freude und des Lachens, wie es unS die rührige Bolksuniverfität versprach. ES wulrde eineinhalb Stunden fast ununterbrochen gelacht und manchmal artete das Lachen in wahre Lachstürme, in wahre Krämpfe des Lachens aus. Wie eine gewaltige Meereswoge dröhnte es durch den überfüllten Saal. Dr. Möller erwies sich tatsächlich als b--deutender Meister des Wortes, der Mmik und der Nachahmung verschiedener Sprach'^n und verschiedener deutscher Dialekte. Wie meisterlich und typisch und urkomisch gestaltete er den Unterschied des Wienerisc^n und Berlinerischen oder des Preußischen u. Bico-rilschen, wie unvergänglich war sÄn SächiVch oder St-eirisch dargestellt! Welch wahres Leben erhielt die köstliche Unterhaltung in der Tramway Mischen einer wißbegierigen Engländerin, einem Wiener Schriftsteller und dem Schaffner. Wahrlich, Dr. Möller ist ein tiefer Kenner des Menschen, mit starkem Einlebunqs-vermögen. Prächtiger GestalwngSgabe und begabt miit wahrem Seherblick für alles Humoristische und Komische im Leben. Wir find ihm dankbar für die köstliche Stunde der Freude! Der ArbeNsmaM In der Woche vom 1. bis 5. d. suchten bei der Aribeitsbürse in Maribor Ivo männliche und 41 weibliche Personen Beschäftigung, während es nur 73 freie Plätze gab. Arbeit erhielten S6 männliche und lg weibliche Perfonen, 10 reisten auf Arbeitsuche ab und 42 wurden außer Evidenz gesetzt, sodaß zu Wochenende noch 630 Arbeitsuchende in Eviderrz verblieben. Durch die ArbeitSbikse in Maribor erhalten Arbeit: 3 Knechte, 4 Winzer, 5 Meier, 1 Faßbinder, 2 Mrwer, 2 Schuhmacher, 4 Schriftenmaler, mehrere L^rlinge (Bäcker, Schuhmacher, Müller und Wagner), ferner 6 Mägde, 1 Stepperin für Schuhober telle, 29 Weißnäherinnen, 2 Kellerinnen, 3 Fabriksarbeiterinnen, 1 Saulfmänn. Geschäftsleiterin, 1 Handelsgehilsin, 1 Unter-läuferin, 12 Dienstmädchen, 8 Köchinnen, 2 Kindermädchen, 2 Bedienerinnen, 2 bessere Wirtschafterinnen, 1 Wirtschafterin für ein Pfarramt in Bosnien, 2 Z^tunigSaus-trügerinnen, 1 Köchin Kr eine FimmKmesse und 3 Lehrmädchen (Näherinnen). m. Vermählung. Sonntag n:ittagS fand in der FranziskansMrche die Trauung des Herrn Jng. Bela S t u h e c aus Pwj mit Frl. FriM H o b a ch e r aus Maribor statt. ?lls Trauzeugen fungierten slür den Bräutigam Herr 5^p. Josef T s ch a r r e, sür die Braut Herr Dr. B. S t u h e c. Die Trauung wurde durch den bekannten Bari, ton .Her^ Tscharre jun., der das „Ave Mavia^ von L. Weiß überaus wirkungsvoll zu Gehör brachte, verschönert, welches von Herrn Emil P e r c auf der Bioline und Herrn Ka^llmeister T r o f e n i k auf der Orgel meisterhaft beglei-tet wurde. — Dem jungen Paare unsere herzlichsten Glückwünsche! m. Todesfall. Samstag nachts ist hisr .Herr Friedrich T sch «r «itschek, vbsr M a r i b o r, 8. Jänner. revident der Oesterreichischen Bundesbahnen i. R., im bü. Lebens-jahr verschieden. Das Leichenbegängnis findet Donnerstag um 1ü Uhr vom alten Stadtfriedhof in Maribor aus nach. Kamnica statt, woselbst die Leiche in der ?^miliengruft ^igesetzt wird. Ehre seinem Angedenken! Der schwergetroffenm Familie unser innigstes Beileid! m. Vom Gtaidtkommando. Das Stadtkom-mando teilt den .Herren Reserveoffizieren mit, daß fie am Geburtstag I. M. der Königin Äiwria um 5^ 10 Uhr vor der Domkir-ch^ am linken Flügel der ausgerückten Kompagnie sich aufzustellen haben. In Uniform teils und teils in Zivil. Abends ver-bindlikhe TÄlnahme am Ball im Unionsaal (21 Uhr). Vorschrieben: übl'che dunkle Klei dung für Reserveoffiziere, für die übrigen Gäste ebenfalls dunkle Kleidung. m. VolkSuniversttät. Donnerstag, den 17. d. M. gibt der Pianist, Professor A n-ton T r o st aus Wien, ein Konzert im Kaslnvisaale. Bei seinem ersten Auftreten in unserer Stadt vor zwei Jahren hat er jene Achtung und Bewü^erung erregt, die dieser Künstler allerersten Ranges noch überall gefunden hat. m. Der verwaltmqSauSschutz det Ossi-ziershekmes in Maribor veranstaltet Mittwoch. den 9. d. M. im Union-Saale anläßlich des GebiirtStages Ihrer Majestät der Königin Maria einen Unterhaltungsabend. Eintritt nur gegen Vorweisung der Einladung mit Kupon „C". Reserveoffiziere haben sich mit der Legitimation auszuweisen. 13 j^orxen, vlenstux, um 20 vkr Im .vnlon"-8»»l: kiocki'ntereH» 5»nter Vortr»? äe» enz^llscden K»pttän5 Über «lie Lxpe-ltttion suk äen ftlount Lverest. Karten im Vorverlcaut in den Oe-5ckStten I^nnjo Olsvni trx, I^Üker» Dl!c» 10. oletc>i)ra, unä im I^eisebüro.putnik-.^ekZanärovs, m. Grammophonkonzert. Heute um 20 Uhr veranstaltet die VolkSunive^-^^^t im Ka-finosaal ein Grammophonkonzert mit lustigem und ernstem Programm. Es werden Schallplatten von Caruso, Schaljapin, Sle-zak, Hrtiö, Cassado und Prihoda gewechselt Bierden. Apparat (elektrisch) und Platten von der Firma P e r e. m. Geisteskrank. Der 28jährige Musiker Friedrich G. wurde gestern plötzlich irrsinnig und mußte ins Zkrankenhaus überführt vl»erden. -- In Sv. Lovrene a. B. aber wurde der Beamte Julius K. irrsinnig und muß te in die Landesdrvenanstalt in Studenoc bei Ljuibljana gebracht werden. m. Einbruch. Gestern nachts evbrachsn bisher noch ?richt eruierte Diebe die Räumlichkeiten der Vollsuniversität und entwendeten 2 Flaschen Champagner und eine Flasche . Likör, MMwm des hiesigen Vereines jugoskrwilscher Hochschüiler. m. Diebstahl. Dem in der Krekova uliea b wohnhaften Dienstmädchen Maria KukoviL entwendete ein 'bisher noch unbekanm^ Dreb einen Kovb mit verschiedenen Kleidern. m. Di« Polizeichronik des gestrigen Tages weist insgesamt 26 Anzeigen auf, di-von 5 wogen Nichteinhaltung der Sper^tun-de, 1 wogen Fahrlässigkeit, 1 wegen Bewu-ges, 2 wogen EinHruchsdiebstahles, 12 wegen Uei^rschreitung der StraßenverkehrSvtir-schriften, 2 wegen Beschädigung 'femden Ei-gentumS sowibe 2 Verlustanzeigen. m. Wetterbericht vom 7. Jänner, 8 Uhr: Luftdruck 747, Feuchtigkeitsmesser 0, Barometerstand 7ÜH, Temperawr — I.ö, Wind-richtung NW, Bewölkung ganA, Niever-schlag —. * Heute Montag Vitekonzert mit künit-lftjicheu.Si-lqgen^w W O-ttka^lqvarua. I)senV?ag, ßen S. JAnne? 1929. Au« »N» p. Beseitigung von Schnee. Im Tmne der Straßenpoli,Beiordnung haben die 5.'aus besitzer täglich, nach Bedarf auch mehrere Male am Tage, den Schnee vvn den Ltir-gersteigen zu beseitigen und den Boden mit Sand oder ähnlichem Material zu bestreuen um Unfälle zu verhüten. p. Chriftbaumseier. Vor einigen Tacken sÄnd im Turnsaale der Bürgerschule in Ptuj die Weihnachtsfeier des ^^rauenvcrei» nes „Kolo jugoslov. scster", statt. Bei dieser Gelegenheit wurden - 2H5 schulp'lichtige Kinder teils mit Kleidern, teils mit schuhen beschenkt. Ferner erhielten 16 arme alte Frauen Holz, Kleider, Mehl r'der anders Lebensmittel. Für diese Wei'^nacht^be^-lze. rmrg wurden gegen l5.s)W Tinar verwendet. Besonderer Tank gebl'ihrt den unermüd lich tätigen Damen des Vereines sür d,e edle und opferbringende Arbeit, sowie denen, die durch Spenden zu dieser Weihnachtsfeier verhalfen. Aus 6e se Selbstmord Am Samstag, den 5. d. M. zwischen 7 und 8 Uhr friih erhängte sich in der Werlslätte des Tischlermeisters Johann P e t e k in der Herrengasse Nr. 9 der -ül^iährige ehemiili ge Tischlermeister Konrad Baumgartner, der in der letzten ,^eit in dieser Werkstätte wohnte. Als der Geschäftsreisende Franz L e s k o v S e k am Samstag um 3 ^Uhr früh in die Werkstätte des Herrn Pclek treten wollte, fand er die Tür vcpsperrt. Als er durch die Türscheiben hiiicinspähte, sah er Baumgartner an einem, au der Decke befestigten Seile in der' Werkstätte hängen. ! Lesk^vSek rief v. der Gasse sofort den diensthabenden Wachmann und den Hausherrn herbei, der die Werkstätte aufsperrte. Der Wachmann u. Herr LeSkovZek durchschnitten «sofort das Seil und stellten am Erhängten, ^delssen Körper noch warm war, Wieocrbcle-. bungsversuche an, doch waren alte Bemül)-ungen vergeblich. Baumgartners Leichnam wurde auf ärztliche Anordnung in dlt! Auf-bahrungshalle des Spitglssriedhos^ über» führt. j Baumgartner hatte früher eitts' Tischler» Wertstätte in Teharje bei Celje. Bald ver-- jubelte er aber sein Vermögen und ergab sich dem Alkohol. Den Leuten erklärte er zu wiederholten Malen, daß er sich erhängen 'werde, sobald er den letzten Pfennig verju-l belt Haiben werde. Baumgartners Frau u. ^ Kinder leben in Beograö, nur ej-n ist noch in Teharje. c. Trauung. An: Sa-lnstasj, d..i ">. d M. vorinittags wurde in Petrvv^e bei Herr Janko O r o 2 e n, ProfchvT am hissigen Staatsrealgymnasium und ein bekannter Kulturarbeiter, mit der Privatbeamtin Frl. Sabina Km e c l gettaut. Tom jungen Paare unsere herzlichsten Glückwünsche! e. Die „Tegernseer" in Cclje. Das Te- gernseer Bauerntlheater gastiert nun auch in Celje. Tie Gastspiele werden vier Tage im Kinosaal des Hotels Skoberne täglich mn A» Uhr stattfinden. Am Montag, den 7. d. M. wird dos Volksstück „Der Dorf-Pfarrer", am Dienstag, den 8. d. M. das Volksstück „A I m r a u s ch und Edelweiß", am Mittwoch, den 9. d. M. das Lustspiel „Der Ehestrei k" u. aim Donnerstag,, den 10. d. M. die Bauern-satire „Adams Sündenfall" aufgeführt. c. Gtadttheattr. Am Mittwoch, den 9. d. M. um 20 Uhr gastiert das Maröucger Theatersnsemble im Stadttheater in Celje mit Julius Berstls erfolgreicher Komödie „D o v e r-C a l a i s" in der Regie des Herrn Joöko K o v i ö. In den einzelnen Rollen treten Frl. Ema Stare sowie die Herren Skrbin 8 ek, G r o m, R a-ku 8 a, Paul KoviL, Rasberge r, Harastovi6 und Tovornik auf. c. Todesfälle. Am Freitag, den 4.^ d. M. starben im hiesigen Krankenhause der 7! jährige Besitzer Georg G o r i ö e k, Vater des ^rrn Dr. Ernst, GoriZek, Beamten beim Zentralamt für Arbeiterversicherung in Zagreb, und die 6jährige Besitzerstochter Alma I e e l aus Sladka gora. Friede ihrer A?sche! t. Ein Vortrag über das neue Steuerge-sejs. Das Bezirkshandelsgremium in Celje VenHfaH, dm ^^sfMq" Plsmm'et?. veransraltet am Dienstag, den 8. d. M. um 9 Uhr vormittags im Hotel ^Union* für seme Mitglieder einen Bortrqg SSer d«4 neue Steuergesetz. e. „Vadniak"-Feier in Velje. Für den orthk'doxen Christlibend fand am Sonntag, den k. d. M. von ? biZ halb 4 Uhr nach-mit'.'ags auch in Celje der s^iltche militkri-sch'.' Umzug nnt Musik von der Zkönig Pe-tsr-KÄserne in die Umgebung statt, wo drei feine Weiliimcht'^bmüne geholt wurden, die man in die Knserne übcrsiihrte. Aus Manie — ik. TodcSfs'll. In Brezen bei Vitanje starb am 3. d. der Besitzer .^rr Antciil R o-Ser nach kur.^er Kranlheit im hohen Vier von 94 ^.^ahren. Ter Verstorbene war der älteste (s'inuiohner voti Brezen. R. i. P.! ik. Bolköbewequng. In der Pfarre Vita-nje, die die Ort«Kgcmeinden Brezen, Hudinja, Ljubnica und Paka sowie 'die Mo-rktgemein-de Vitallje umfaßt, weist die Geburtsstali-stik für das ^^ahr 1928 insgcsaimt 8! Geburten aui^. Die Zahl tier Todesfälle betrug 43 und die der Traulingen 12. if. Anschafsung eines Dieselmotors. Die elektrisch>: Vv'leuchtung unseres Marktes lleh in der letzten ^eit viel zu wünschen ülirig, und wllvdcn hierüber allgemein Klagen laut. Um der üestelzendc^n Misere ein Ende zu bereiten, e-'ttschsof; sick) die hiesige Marktgemein de zur Anschaffung eines Tiesel^motors, welcher in nächster Zeit im Elektrizitätswerk ßur Attfsteslu'rg gelirngen wird. Tfteater u«» Kunst littittsliiiksttt i» Nllribir ZlepetlUlre: Montng, den 7. Jänner: Geschlossen. Dienstag, 8. Jänner um 20 Uhr: „Basa-dere". Ab. A. Kupone. Gastspiel dcS Herrn Nerat. Mittwoch, 9. Jänner: Geschlossen. Donnerstag, 10. Jänner mn 20 Uhr: „Ter brave Si^'ldat Schwejk". Ab. C. Kupons. Paftspiel des Herrn DaneS. Aum^letzten-mal. den Aspekte für den Momlt ffebruar. Mi-7«r laWssjährige» Erfahrung gelang e»^ Zch« »twaA unt>«utlichen Verechnungen ge-naizer zu fixieren und die Ursachen sestzu-stellen. Der Eintritt des Planeten SaturnuS in das fünfte hauS deS Ao^iakuS wird se-derrfalls am 9. Februar 19A zu einem jener Ereignisse führen, das allen Menschen, die diesem Ereignisse beiwohnen werden, ewig unvergestbar bleiben wird. Da die Konjunktion CaturnuS-BenuS am 9. Februar erst um ca. 8 Uhr abends voll wer^n wird, dürfte der Höhepunkt der Geschehnisse ca. gegen Mittei:ßiacht eintrete«i. Die an diesem seltenen astrt'nomischen Ereignisse teilneh-wenden Bewohne:! unserer Stadt werden im höchsten Mahe die Aufwühlenden nnd zu fäher Freude emporreispenden Einflüsse die-ser planetarischen jldonstellation am eigenen Körper iul wohltuendsten Maße empfinden können. Im übrigen kann ich Ihnen die freudige Botschaft mitteilen, daß gerade gestern in ner stürmischen «soance der materialisierte Geist des Saturnus Zi^i Baczy erschienen t und in K'lopftönen nachstehendes geof-enbart hat: „Om mani padme hum! Wir SaturnuS, unsere Ringe scvmt ihren Molekülen haben in HuK» und Gnade beschlossen, den Bewohnern im lieblichen Städtchen an der Pforte es Orients an den sonnigen Ufern der Drau eine Nacht auf miserom Planeten vor-zuzaubern. Die Göttin der Schönheit und »es Mrts, die niedliche Göttin BenuS hat Ijre Hirse zugesagt. Um Gewiftheit zu haben, ')aß t^iese Traum nacht aus dem sünften Hause des ^turnuS, >iese Nacht mit dem Aauber deS Jenseits auf Eurer Erde so gefeiert w'rd, als wenn e bei unS im weiten Räume der Planeten ch abspielen würde, haben wir S. K. Ra-»id mit t^er schwierigen, aber ehrenvollen Aufgabe betraut, uns zu vertreten, in un-erem Nenn die Wasseroberfläche vom Wind gekräuselt wird, .Newels aber die erwähnten karyfenähnlichen Fische, die ihre Sch?u jederzeit zeigen. Ruscher : „Edelweiß 19«0". Unter der Devise „Ei. ne lustige Nacht auf der Alm" wird am 9. März der rührige Radfabrerklub „Edelweiß" ein Radfahrfest veranstalten. : Ein Gkirennen führte gestern der SK. Jlirija über 18 Wometer in der Umgebung von Ljubljana durch. In der.^^auptkategorte egte Staa^tsmeister I a n 8 a in 1:19:^3 vor dem Meister von Slowenien Re! ek (1:25:45) und I e n k o (1:33:336). Suroyameifter Iaeovacei knock-out. Jta- iens Europameister im Mittelgewichtsbozen Leone I a c o v a c c i, der erst kür^^lich in Mailand einen Pnnktesieg gegen Deutsch-ands Meister .Hans Domgörgen zu t>erzeichtren hatte, scheint in England kein Gluck zu haben. Schon bei früheren Besuchen konnte sr sich nicht re6)t dmchs"tzen. Nun traf er in Edinburg auf Molifer F r a n ? M o o d n, der ihn bereits in der ünften Runde für die 5^t zu Boden schlug. Mbio DtenStag, 8. JLn»er. Ljubljana, 12.30 Uhr: Reproduzierte Musik und Börsenberichte. — 17: it'vnzert. — 18: Bortrag. — 19: Deutsch. — 19.30: Bortrag über Chemie. — 20: Konzert. — 22: Nachrichten. — W i e n, 19: Französisch (Uebungen). — 19.30: Engisch für Anfänger. — 20.30: Uebertragung aus Warschau. — Anschließend: Abendkon zert. — Breslau, 18.30: Französisch für Anfänger. — 20.15: Vortrag. — Prag, 17.45: Deutsche Sendung. — 2y.30: Ueber tragung aus Warschau. — 2S.30: Abend mustk. — Daventry, ZV.4ö: Bunter Abend. — 22.40: Populäres Konzert. — 23.40: TanAMusik. — Stuttgart 16.15: Aus galanter Zeit. — 20: Frankfurter Son idung. — Anschließend: M. F. Mendelssohns Spiel „Die Ueberlagerungsehe". Frankfurt, 16.3b: Stuttgarter Sendung. — 20: Konzert Umberto Urbans. — Brünn, 17.öS: Deutsche Sendung. 19: Abendkonzert. — 20.30: Uebertragung aus Warschau. — 22.20: Prager Sendung. — Langenberg, 17.4H: Besperkon zert^ 20.15: Westfalen-Abend. — B e r-l i n, 16.30: Unterhaltungsmusik. — 20.30: Uebertragung aus Warschau. — M ü n ch e n, 20: Jazz. — 21.20: Kammermusik — 32.45: Tangmusik. — B u d a P e st^ 17.15: Orchesterkon^^srt. — 30: Bunter Abend. — 2l2.2o: Zigeunernmsik. — Warschau, 20.30: Internationales Konzert. Heitere GSe — Die tüchtige Nachbarin. „Wenn ich der Huberschen alles borgen wollte, was s^e von mir leihen will, dann könnte ich nächstens meine Gäste bei ihr empsangen." — Die angehende HauSsrau. ?!a, kann deine junge Frau auch kochen?" fragt der Onkel seinen kurAverheiratetsn Neffen. — ,>Gestern hat sie ihre Mutter angerufen, um zu fragen, ob sie für welche Eier weiches u für harte Eier hartes Wasser verwenden müsse.'' . ' " Witz und vumor - Was einer Klavierspielerin passieren kann. Der Polizist unterbricht durch, sein Erscheinen in der' Wohnung das i^laDier-spiel einer älteren Dame riit den.Worten: „Entschuldigen Sie aber das " ein Irrtum sein. Ich bin in diese Wohnung geschickt worden^ weil man hier einen gewissen Beechovon mordet!" — Zu wSrtlich genommen. Vater kam total durchTräßt nach Hause und bruminite verdrießlich: „Das s^ der Kuckuck holen. Zu Hause bleiben kann man nicht, wenn es auch Schttsterbuben regnet." — Tie kleine Else schaut gespannt zum Fenster hinmls. „Ma-mi", wendet sie sich endlich an ihre Mutter, „wo kommen denn die Schusterbuben hin, daß gar keiner mehr auf der (^afse ist?" Die Äugskahrordnuna Siltlg ob 7. Oktober Nscfterel „Dorsichtiae" Fische Im Lause - der langjährigen TätigM wird manc^r aufmerksame Angler streng unterscheiden gelernt haben zwischen solchen Fischen, die sich stets mit Gier äuf den Köder stürzen, und solchen, die ihn mit allerVorsicht nehmen. Er weiß auch, daß von festen Grundsätzen bei der Ausübung der Wasserweid nimmer die Rede sein kann. Fische, die zumeist gierig den geworfenen Köder nehmen, sind stets unter den Raubfischen zu suchen, wenn auch diese zu gewissen ^iten eine merkliche Scheu an den Tag legen. So ist der Hecht, sonst ge» wiß ein brutaler Räuber, zu manchen Zeiten recht vorsichtig beim Anbiß. Allerdings sieht auch der .^cht bei klarem Wetter den mitgehenden Schatten des Anglers im Wasser, das Blitzen der Rute, er fühlt jeden Tritt nnd richtet danach sein Handeln ein, er wird vorsichtig und mißtrauisch, läßt iich folglich auch nicht so leicht zum Anbiß verleiten. Die Forelle ist zu nianchen Zeiten äußerst vorsichtig im Anbiß. Es ist der Grundsatz !^i den Salmarivenanglern, bei Ausübung des Sports in Körperlänge vom Ufer zu hantieren, selbst an trüben Tagen. Allerdings kann jeder Angler Fälle anführen, die diesen Grundsätzen geradezu hohnsprechen; es gibt eben bei jeder Regel Ausnahmen. Wer unter den Anglern die Grundfischerei betreibt, also die Angelei mit dem versenkten Köder, der wird unter den karpfenähnlichen Fis^chen manchen interessan Senk »ckl, Kl »W» »« OekOrt beut» «»6» «D« ade» M« kortsctvttt« ta Vi»» »«»««koO v«nvW«U In te»-?«i« «tt« lüuM. Vo- Verz»»O» 51« b«»»»««!« ^ V»« VerkW w prxckK»«». «t/HA. kl«« Um. t«t »«M X» ^«dr«i» auL d—tevlaU K t,««I 2»it Z!iiss»»rt 1.1» >.K6 z.io »» 4.01 ?«»><«»» e.s5 7S, » 7.38 »I 7.42 8.14 ?»»«»»» V.W » 937 »» 1l.bZ » NL8 » Ii 32 > 1i.S3 « 1Z.K3 14.40 ?«l'»0»»« U.S1 SvKn«U 1k 02 15.11 1S.S4 1SL0 U I8.N » 18.41 2021 »1.00 »l.Z4 » «1.47 «» «» »»« l'risVt. kilm»« 8uA»lk, SpU l'nvst ^ st. Iii Vi»« ' Kursk» I^odl,»on, /«Ltchd »' kitl» ' UI»x«vfv?t 1' , ' Uunk» L»<>Arck6 " ßt. tlj 2»zr«d ^Vien icadorib». Nv-H» Sodvt» ?»I» St. vi ^ ' !z ^1.» 2 vi» Xbt»^rt äse Axv von Ill»r!borüb^. 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