slcki»»« » vrn- -- I5SS Nr. 2S. Der KunNator f. (Z. Der Antrcig, den der Führer di?r 'Demokraten ^'juba D a v i d o v i ü, im demokratischen Abgeordnetenklub eingebracht hat, liefert nicht gerade den Beweis politischer Logik in lc^ter Ltonsequenz. Davidovi«^ will die Vereinigung des deino-kratifchen LUuhs mit den koalierten Parlamentarischen Fraktionen der Herrn R a-d t ö und P r i li i ö e v i ö Nun sitzen ini Moalitionskabinett des Herrn V u k i ö e-v i ^ fünf Mitglieder des demokratischen KW^Z, die nun fiir den Eintritt des Klubs in einen Älcck stiinmen sollen, der gegen d?e ^ttegiernng ankäinpft, in der sie sitzen. Die Herren V! a r i n k o v i L, A n g j e l i n o-v t ö und Mioviü usw. sind vor ein 'inmögliches fait accompli gestellt worden. Für den Fall, das; sie mit den weiteren Intentionen des Partcichefs einverstanden sein sollten, milszte technisch zuerst ein Antrag angenommen werden, wonach die demokratischen Kabinettsmitsilieder aufgefordert werden, von ihren Posten zurückzutreten. Diesen Antrag werden die demokratischen Minister heute vormittags sicherlich gestellt haben. Wird dieser Antrag vom Klub an-genommen, dann erst könnte über den Eintritt der Demokraten in die Bauernpartei-Uch-demokratlsche Koalition gesprochen w.??-den. Davidovi6 erhielt bekanntlich am Lan-deskongresz der Demokratischen Partei jenes fatale „Plein pouvoir", mit dem er die Partei vor immer schwierigere Belastungsproben zu stellen Pflegte. Die bosnischen Mos-lims sind über die Politik Davidoviü' ungehalten, da sie auf die Zertrümmerung der Demokratischen Bereinigung izajcdnica) hin ausgeht. Die Schaffung der Demokratischen Bereinigung galt als größter und erfolg-reick)ster Schachzug des „Onkels Ljuba" nach dem Zkriege. Und jetzt soll dieses Erstlingswerk zerstört werden? Angenommen, der Demokratische Klub spricht sich für den Antrag Davidovie aus. In diesem Falle ist der Bruch zwischen dem linken und dem rechten Flügel unvermeidlich. Das Zentrum strebt nach einer Koiu-Promißlösung. Marinkovi<< weiß, daß ein formeller Sieg Davidoviö' die Frage ser Neuwahlen vor der Annahme des Budgeis auswerfen würde. Die Situation ergibt also folgendes Bild: Daoidovt6 stretit das I d e a l der Zu>am-menfassung aller vvlkspolitischen Gruppen an, ohne '»titttsicht aus die Vorteile, die jeiuer Partei in der L^hlkoalition mit den Radikalen entsprungen sind. Marinkovi« verweist hingegen auf die 61 Mandate, die dank seiner realpolitischen Handlittgsweise am 11. September d^r demokratischen Par« tei zugefallen sind. Die demokratischen Minister werden, wie immer die Cutscheidung ausfallen möge, thre Demission nicht geben. Auch we,m Davidovi6 die Mehrheit der Klubmitglieder mit sich reißen sollte, ist der Sturz der Ressiernng nicht?^u erwarten, da sie noch immer über eine Majorität verfslnt. Davidovi6 strebt die p r o q r a m m a t i-s ch e Entscheidung an, die nur in Form von Neuwahlen möglich ist. - Tr will die Scheidi^mt der Geister. Se^n (^qner Mirin-koivie will sich jedoch d«!? Beeinflussung dieses Scheidungsprozesses Tlicht neMen lassen. Und deshalb ist vorderhand al^ Sieger zu betrachten. Der Zairderer ist in^ Hintertreffen gelangt. Marlbor, MlMvoch den Februar tS2S SS. Jahrg. Der Zweikampf Davidovl^—Marinkovi^ Fortsetzung der „KoaUNonsdebaNe" Im Demokrattschen Klub Dle Lage noch nicht geklärt haftet werden konnte, d« man seinen Aufenthaltsort nicht kennt. Wie die hisstge» Blätter melden, soll er in München verlas-^ tet worden sein. Andere l^erüchte wiederum besaigen, daß Dr. Stern in die Schweiz geflüchtet ist. o. B e o g r a d, 31. Jänner. Die heutige Sitzung des denwkratischen Klubs begann um 9 Uhr und dauerte volle drei Stunden. WÄirend der Sitzung, welcher heute der slb-geordnete Radovis präsidierte, fand eine lange Konferenz zwischen Davidooi«^, Marinkovi«! und Beljtoviö statt. Als erster erhob sich der Abg. Gjota P o p o v i ü, der sich ftir eine Bindung mit der Kroatischen Bauernpartei und gegen dis jelbstlindigen Demokraten ausfpr.i6), die vorerst wieder in die Mutterpartei einzutreten hätten. Abg. Dr. R i b a r sprach sehr unentschieden und plädierte stellenweise siir die Beibehaltung der gegenwärtigen Regierungskoalition, da jetzt keine Zeit zu verlieren sei und das Parla-^-nf -'rbe^ten müsse. Minister Dr. 8 u m e n k o v i tritt fiir die Th?fcn des Aufienministers Dr. Ma-riitk^vis ein, er akzeptiere eine Konzentra-tionsregiernng, nriiffe sich aber gegen die Fusion des deniokratischcn Klubs mit der Bauernpartettich-dklnokratsschen Kolilition aussprechen. Abg. Kosta Timotijevi ^ befiirwor-tete die mittlere Linie und warnte die Klubmitglieder vor jed?r Spaltung. Im Sinne der Fordernnaen von Davldo-vilZ sprach der Rki^. Dr. S t e v ö i ö, der erklärte, dafs am Landcö?'?nqrel: der Partei mit dem „Plein ponvoir" ausgestattet worden sei uni> nnu in seiner ?llti?n unterstützt zu werden verdiene. Dies wäre die einzige verniinstige Lösung. Abg. Slavko D u ka nac forderte in seiner Rede die sofortige Dimijsian der demokratischen Mini^Ler. Redner erklärt sich flZr die Konzentration nnd die ylcichzc'ukq? ^ Fnsilin der genannten Klubs. lZm die Ein-! wände gegen die Fusion zu zerstreuen, möge man uon Radit^ und Prebiöevis seier-! liche Zusicherungen ihrer politischen und l parlamentarischen Loyalität absordern. > Abg. R a j k o v i trat entschieden fiir die These Davidoviö ein und sorderte dZc sofortige Demission der demokratischen Minister, die ihre Portefeuilles dem Klub zur Bersiigung zu stellen hiitLcn. Die Führung der Politik mükse wieder ins Parlament zn-riick, die Briiskiernng der parlamentarischen Fraltionen müsse eintnal ein Ende nehlnen. ! Nach Beenbi^ mg difs?r wurde Sitzung lvieder geschlossen und wird nachmittags fortgesetzt werden. Vormittags fand eine Sitzung der Bcnt-ernparteilich-demokratifchen Koalition statt, in der Stesan R a d i ein Referat iiber die politis«^ Lage hielt. Die Koalition wird morgen um 8 Uhr vormittags zu einer neuerlichen Sitzung zusammentreten, um ihren Standpunkt gegenii^er den E''^sch?i'»ttigen im demokratischen Klub zu präzisieren. « Der Minister des Aeußeren Dr. Marin ko vi«; soll, wie in unterrichteten Kreisiin verlautet, hcnte vzrmittagS dem Parteichcf Davldovi«! eine Kompromisjsor-m e l in dem S '?'? u' ? die stroatische Vauerupartei sos-irt in .^ie Regierung eintreten wiirde, während die selbständigen Demokraten erst nach einem Monat rel»ierungsreis erklärt werden sollen In diesem Falle würde Vuliöevi«: zllrücktce-ten und die Leitung des neuen Kabinetts an DavkdoviL oder Marinkovie abtreten. Daviduvi^ hat diesen KompromißvorsÄilag abgelehnt. Gleich daraus sand eine längere Beratitng z-l-ischrn Davidovi«!, Grol, Naoie und PribiLevitZ statt. In ? eisen wird noch immer mit N!?chdrnck ».nt sofortigen Neuwahlen s-i^roht, wenn die Regierung iu »ine schiefe ?age konlmen sollte. Skupschtwa o. B e o g r a d, 31. Jänner. Die heutige Sitzung c»er ^kupschtina begann um!) Uhr. ^Las .^"^auo nahm den Mchrhl.'it>?bericht Abg. Dr. Keöerov über das Steuergcseh grundsäi^ilich an. Die l5jnzelk>cratung über den Ctaatsvoranschlag bcqinnt inorgen vormittags, während die Beratung über das Finanzgesetz ln den Nachmittagsstunden ali'-solviert werden soll. Vrofeffor FZHszer 1° k. Kopen h agen, 31. Miner. Der Kreliswvscher Iohmm Flbiger, der im ^ahre 1927 den Nobelpreis für Medizin erlialien hlat. ist im Alter von «0 .'wahren nach einer Magenoperation gestorben. „G 3" nfcht -lefunfen! k. NewYork, Jänner. Das Nnter-seeloot „S 3", iiber dessen Cchick'al Bes^zig-nis geherrscht hl lt^', da es ain' der F xirt von vampton Road nach Kuba die lnng miit seinen?'e>''l..'!tschiffen verloren 'at-te, ist, wie Adiir^ral Bri'mey ^em Marinesekretär gemeldet hlit, in der vergangenen ?'acht woihlbe'hasten ank/^einnden word^'n. (s'? sekte seine Fcihrt nach Guatc"""'^ auf K'uba fort. Sin tschechoslowaNsche Spionage-Affäre k. P r e f; b n r g, 31. Jänner. In Neutra wurden der Sekretär der ungarischen christlich-sozialen Partei Csefai nnd der Advokatnrskandidat Dr. Koloman B o s a-n y i verk)astet. In der Redaktion der „Bo-lja Ludn" wurde eine .Hausdurchsuchung vorgenommen, wobei man eine Landkarte Ungarns mit den (^irenzkorrekturen Lord ^iothermeres fand. Die Verhafteten werd'N beschuldigt, Dienste für englische Journalisten getan zu haben, die vor einiger Zeit die Slowakei bereist haben. In Preßburg wurde ferner die Witwe des Bndapester Advokaten Dr. Karl Punitzer verhaftet, weil sie mit ungarischen volitischen Kreisen in Perbindung stehen soll. Wiedereintritt Zlrs^entiniens in den k Ai""'?. 31. Jänner. Der von seiner (!''urov<^rc'ise ,^nri>fal'ke!irte ar^en!' li-Außenm^nsl^^r l'rksärte, er ^ast? c? für wi>nl'c^''!'n?wert Arae.ntinien wieder in den ^^olfepbnnd zurückkehre. Aussehenerrrg^nhe Verbaf- ! k. I n n s b r n ck, .'^1 ^ c^ nnier. Ans einer Anzeige des ge^enwiir^iaen l^em i'.^dc-rates von Rentte verfüste die Staetkiin-N'altschaft die Vers'asti'na des Präsidenten '^er ,^ugspitzenbahn a. D. Dr. Stern, de? Alt'bürgermeisters von Nei'tte Schrotter und des Schwagers von Dr. Stern. bert Knitter, der linch ^es dem «'''^''naen ..Ai's^e^''^'' ten" ist^ ' w'^rden ''sl»sv"ir aermeisfer i^-'^n-nttor "nd ^enfte i,, nMrei'd Dr. ?tern biöher noch nichl ver» Börsenberichte Zürich, 31. Jänner. Devise«: Beograd 9.1375, Paris L0.12, London 25 bis Newnork 5>1ö.75, Mailand 27.ülK Prag 15.38,' Wien 73.27-), Budapest 90.375, Berlin 123.82, Warschau 53.20, Bukarest 3.20, Sosia 3.745. Z a g r e b, 31. ISnner. (EffektenbSrfel Devisen: Wien 8.0001 bis 8.0301, Berlin ?3.51K bis 13.5)78, Budapest 9.927 bis 9.957 Mailand 300.27 bis 302.27, London 276.87 bis 277.07, Newyork 56.7(; bis 55.96, Prag 1i>8.W2l) bis 168 002.^, Zürich 109.3.13 bis 10M.13. — Staatswerte: Kriegsschaden 137 bis 438, Feber 4l1 bis 413, März 11! bis 410, Inv.-Anleihe 86.75 bis 87.25. Agrarschuld 54 bis 55. — Bankwerte: Es-konlpte 52.')0 bis 5-1, Agrarbank 19 bis 20, ^>i1pothe?ar bis 05.5)0, Kroatische Kredit 00 bis 03, Ii'gobank 90.25 bis 90.50, l^rste Kroatische 875 bis 885, Serbische 142, Laiba cher .slredit 135 bis 140, Nationalbank 5l^W bis 5700. — Industrie- und Handelswerte: l^utlnann 213 bis 215, Claveks 10.'), Cla-Vonisa 10.50 bis 12.50, Trifailer 500 bis !!^07, ^'I'evi^e i54 bis 1l',<^, Union 200, Osijektt Zucker .5-10 bis 500, Drava 5)l)5 bis 580, Broder Waggon 27, DubrovaLka 425 bis 400, Daniea 15)0. L j u h 1 j a n a, 31 Jänner. D e v k-! s e n : Zürich 100l.l;3, Wien 801.50, London 277.'>7. Newyork 50.80, Prag 168.5025, . '.'.?aisaud 301.27. — Effekten tGeld): (5e!jska 1^>4, ^'aibacher Kredit 135, Kreditanstalt 1t:0, Bevee 140, RilZe 205 bis 280, '^iauaesellschait 50, SeSir 125, MaschiT^^sabrtk 90 o l z m a r k t: Tendenz un- rer'indert. Abschlus; 3 Waggons, und zwar: 2 Waagons Fick'^enbretter, franko Waggon '^ren^^e .'i85. 1 Waigon Buchenholz, franko ''' l^ren^e ^0^. — L a n d w i r t f ch. 'Produkte: Tendenz rnl)tg. Abschluß > Weizen. Die Mehlpreise ha- l'ien etioas angezogen. ^,'1m 1. Feber findet im Gafthaufe Tsche-ligi ein Saus-Ball ! "'it und Kravf.^:!ich'nans statt. Nw .eichen Besuch bittet die s^aflgeberin 1 M. Zalla«. < ^»«»v«rß»e NltnMe? ?S Som l. Fevrna? ?aeffesI»eF^i<:A/ Ei> Bündnis Itumanlen Italien? .ver rumänische Autzenminister Titulesc« in «om. In Pariser diplomatischen Kreisen hat man die Verhandlungen zwischen Mussolini und Titulescu mit steigender Besorgnis verfolgt, da man ein Abgleiten Rumäniens ins Fahr Wasser des FascismuS als eine Gefahr für den Bestand der Kleinen Entente ansieht. Abradam« Grab geöffnet Die alte Hoihle Machpelah der Bibel, in der sich das Erbbegräbnis der Patriarchen Abraham in Hobron befindet, ist jetzt zum ersten Male den Nichtniohanvmcdanern zugänglich gemacht worden. Bisher hctte die 'Berwalwng des mohaimmedanisrtzm Kir-chenibesitzes allen „Ungläubigen" den Zutritt streng verboten. Nur hochgestellte Persönlichkeiten fanden mit besonderer Geneh'mi-gung und gegen eine besondere Gebühr Einlaß. Jetzt ist der „Oberste Mohammedanische Rat" darauf gekommen, daß er aus dem Grab, ähnlich wie aus der fogenannten Omarmoschee, eine Einnahmequelle machen kann. Die Hö'hle MachpelaH liegt in einer Moschee, die ziwisckM den Jahren 11l>7 und 1187 von den Kreuzfahrern ursprünglich «»ls Kirche gebaut worden war, und z^oar cm einer Stelle, wo scholl vermutlich eine Zkirche aus der Zeit des oströmischen Kaisers Ju-st^an gestanden hat. Um da^ Grundstück, auf dem fie sich befindet, den sogenannten Haram, zie^hen sich zwei Mauern. Im Inneren der Moschee Wren zwei Def-fnungen im Flk^boden in die .M)le Machipelach hinunter. Die 5»ohle selbst besteht aus mehreren Kammern und ü^orridoren. Sic entbält Grabmäler Abra^MnS, Saralis, Isa<,ks, Rebekkas, Jakobs und Leas. Die Mobmn-medaner legen aus die Grabmäler der Patriarchen, ^e iibriitiens mit golddi»ri1>pirk-ten arünen Decken bedeckt sind. Bittsck''iften, die fronnne Wünsche ent^vf,sfe„^ deren Erffilluna sie durch die Vermittlung der Toten erwarten. 2 MlMonen Fronten verspielt und sich ins Meer geftllrzt In Pariser Gesellschaftskreisen erregt der Selbstmord der ISjähri^en Tochter eines Pariser Kaufmannes große Bestürzung. Jenny Dolain begab sich nach Absolvierung der Mittelschule mit ihren Schulkolleginnen ' unter Führung einer Lehrerin auf eine Studienreise, die nach Südfrankreich, Italien ^ und Deutschland geplant war. Die erste ^ Station war Monte Carlo. Die Reisegesellschaft hielt sich hier drei Tage auf. Als aber am vierten Tage in der Frühe die Reise ^ nach Italien fortgesetzt bätte werben si?ll?n, war Jenny Dolain nicht aufzufinden. Ihre Sachen fand man in ihrem Zinlmer, das ^ Bett war unberührt. Man verständigte die Polizei und begab sich auf die Suche nach dem verschollenen Mädchen. Es vergingen ' aber viele Stunden, ohne daß das rätselhafte Berschlvinden des V?ädchens aufgeklart werden konnte. Am spaten Nachmittaig wurde dann die Leiche Dolains von den Wellen an die Küste geschwemmt. Die tote Jenny ^ Dolaim hatte ein Abend-kleid an und in einer 'Falte des Kleides snnd man. mit Steck nadeln bcsesti-gt, einen MschiedsHrief, der Nnfschlnß über da.'^ Motiv der verhänc^niS-vollen Tat des Mädrfvns brachte. Jenny Dolain teilte in ilbrem Schreiben mit. sie bcnbe sich allabendlicki be< Lebensretter Ein Bauer namens Paul Kiß, der iln Jahre lölL aus dem Dorfe Kurtos bei Arad in Transsylvanien nach Amerika ausgewandert war, schrieb vor kurzem an seine Frau, daß er auf der .Heimreise sei und mehrere hundert Pfund Sterling, die er inzwischen erworben habe, mitbringe. Am Tage seiner Ankunft war aber die Frc»u so trank, daß sie das Bett hüten mußte. Daher wandte sie sich an ihren Verwandten, einen Schmied namens Andreas Gergely, mit der Bitte, ihren Mann mit seinem Wagen von der Bahn abzuholen. Gergely ging bereitwilligst daraus ein. Am Bahnhof begrüßten sich die beiden Verwandten einander sehr herzlich, und darauf wurde die fünf Meilen weite Heimfahrt angetreten. Leider wußte Gergely, daß Kiß eine große Summe Geldes bei sich hatte. Nach einiger Zeit hielt er plötzlich den Wagen an, stieß den Kiß herunter, holte unter dem Sitz ein Beil hervor, Kiß floh, wurde aber von Gergely eingeholt und zu Boden geworfen, Gergely kniete auf ihn nieder, fesselte seine HSnde, ergriff das Veil ttnd sprang auf, um zum verhängnisvollen n, die Beine weit gespreizt, den Oberkörper zurückgeworfen, das von beiden .?>änden umklammerte Beil hoch über dem Kopf geschwungen. Aber er rührte sich nicht und die Augen waren starr ?lnd gläsern. Es gelang dem Kiß, sich von seinen Fesseln zu besreien, und dann stürzte er davon ins nächste Dorf. Mehrere Männer machten sich mit ihm auf, sie eilten zurück nnd fanden Geraely immer noch bewegungö los in der gleichen drohenden Haltung verharrend. Seine Hände krampften sich sc) fest UNI das Beil, daß es nur mit größter An-strenaung gelana, es herauszureißen. Gergely lag darauf über drei Monate bewegungslos und ohne Sprache im Krankenhans in Arad. Seine Arme verblieben die c"'n»e in dersel'^''n Lage, hoch em-porgestreckt über'seinem Kopf. Die Aerzte erklären den Fall so, daß er an einer Erkrankung der Arterien litt imd infolge der matzlosen Aufregung während der Tat vom Schlage getroffen wurde, und die Lähmung »inen Dauerzustand der Starrheit über seinen Körper verhängte. Dem irdische« Richter ist dieser stumme, starre, lebende Leichnam entzogen; die ewige Gerechtigkeit hat ihn gerechter und grauenhafter gestraft, als Menschen es vermögen; indem er einen anderen ermorden wollte, wurde »r selbst ein lebender Toter, dessen Leben ei» Tod ist ... Macht der Einbildung In Älcailaud hat sich folgender ^all er» eiignet, der füglich als Schuldbeispiel für die Macht der Einbildung gelten kann: Frau Teresa De Amicis saß mit ihren beiden Töchterchen, daS eine sechs, das andere zwölf Jahre alt, beim Mittagessen. Kaum war das Mittagsessen vorüber, als das eine dex ....nder über heftige Leibschmerzen z» klagen begann. Nach einer Weile stimmte das andere Kind ebenfalls in die Wehklagen ein. Auch der an Gicht leidende Vater im Zimmer daneben spürte plötzlich heftige Leibschmerzen, stand auf und fiel kraftlos in einen Stuhl. Der Mutter, die sich nun nach drei Seiten bemühen mußte, stieg der grauenhafte Verdacht einer Vergiftung auf, und dieser genügte, um auch in ihr Schmerzgefühle hervorzurufen. Den Nachbarn, oie auf die Hilferufe herbeieUten, bot sich das trostlose Bild einer todgeweihten Familie. Die Rettungskolonne wurde gerufen, die vier Personen wurden auf Tragbahren gebettet und mit dem Krankenautomobil schleunigst nach dem Spital geschafft. Hier stellte es sich heraus, daß ein Fall von Autosuggestion vorlag, verursacht durch eine harmlose Verdauungsstörung des etwaS lvehleidigen sechsjährigen Kindes. Eine Stunde später kehrte die von der Nachbarschaft schon beinahe aufgegebene Familie De Amicis vollständig gesund nach Hause zurück. Das Derbrechen des Sendarmen Aus Paris wird uns czeschrieben: Ein guter, braver Landjäger stand vor dem Kriegsgericht. Die Anklage lautete auf Fahnenflucht. Und zlvar unter den merklvürdig stcn Umständen: Er hatte in Zivilkleid^rn die Kaserne Verlasien, begab sich nach Mar» seille und verpflichtete sich dort auf sünf Jahre der Fremdenlegion. Unter einem falschen Namen natürlich. In der afrikanischen Hölle benimmt er sich wie ein Hold. Schlägt sich tollkühn, wird verwundet, de« kciriert, und als einziger Mann der Kompagnie nie wegen Trunkenheit bestraft. ^ Durch einen Zufall wird er erkannt, verhaftet und als Deserteur vor das Kriegsgericht gestellt. Der Ankläger selber weiß mit ihm nichts anzufangen. Der Mann ist ein lebendes Rätsel. M-r Verteidiger plädiert auf momentane Sinnesverwirrung. Die sachverständigen Aerzte haben volle Zurechnungs- In Riilitidiiiiiltt Der «o«an dreier »unger «ödchen. 36 Bon Marl Hein» Runeck. dv ssiicitt»»»»«?. N»U» ». S. ^ Dann wurde der Wagenjchlag von dein Zkutscher, einem ebenfalls körperlich üb?r dem Durchschnitt stehenden Kerl, geöffnet, und während er zusammen mit dem andern im Wagen verschwand, stieß die Sennora die halboffene Tür vollends zurück Inzwischen war auch Sennor Felipe hinzugekommen. Mit einer Sicherheit, die seine vollstäudi« ge Ortskenntnis bewies, schritt er durch den fast finsteren Schuppen in die linke, Hintere Ecke, wo er durch den Druck auf ei. ne verborgene Feder eine im Boden angebrachte Falltür nach unten sich öffnen ließ. Gin zweiter Druck ließ in der entstandenen Oeffnung eine elektrische Birne aufglühen, und jetzt wurde eine steil abwärts führeni)e Treppe sichtbar, die auf dem Boden eines breiten, mit blanken Fliesen belegten Ganges endete, der zu beiden Seiten verschiedene Türen aufwies. Felipe bestieg die Treppe und öffnete, un ten angekommen, mit einem sonderbar geformten Schlüssel eine der Türen. Wieder drehte er an einem elektrischen Schalter, und nun wurde ein mäßig großer .Raum sichtbar, den wohl niemand hier fast zehn Meter unter dem Erdboden vermutet hätte. In der Mitte des ziemlich großen Zim-mers befand'sich ein steinernes Basiin, das mit klarem, spiegelndem Wasser angefüllt mar. Als Ausstattung wies der Raum einige Polsterstühle sowie eine Garderobe aus, an der außer einigen Frottiertüchern eine Anzahl Phantastischer, spinnwebfeiner Gewänder in den verschiedensten Farben hingen. Außerdem enthielt noch ein Frisi.'r-tisch mit daraufstehendem, feingeschlifsenem Spiegel alle zur weibli6)en Toilette nötigen Dinge in Gläsern, Büchsen und Flaschen. Kämme und Bürsten fehlten nicht, ebensowenig ein Brennapparat mit einer großen Auswahl der verschiedenartigsten Brenn-jcheren. Mit einem prüfenden Blick überflog Felipe das 'Limmer, trat dann zu dem Toilettetisch hin, von dem er eine der Flaschen nahm, deren ganzen Inhalt er in das Bade bassin entleerte. Ein feiner, aromatisch belebender Duft entstieg dem Wasser und ersüllte den großen i^anln, sich seltsam auf die Sinne legend. Befriedigt nickte da der Portugiese und wandte sich in den Gang zurück. Leise befehlende Worte tönten von der Treppe her und gleich darauf wurde Martha Adenauers blasses Gesicht sichtbar, hsn-ter ihr folgten die beiden Schwestern nigSniark, gleichfalls bleich wie der Tod und anscheinend vor Angst und Grauen kaum fähig, sicb auf den Füße^t zu halten. Mit einer halb einladenden, halb gebieterischen Armbewegung wies Mipe auf die offenstehende Tür, und nach einem kurzen, bangen Zögern betraten die drei willenlosen Opser den Baderaum. Draußen wechselte Sennora Luisa nlit Felipe einige schnelle portugiesische Worte, dann folgte sie den Mädchen und zog die Tür, die an der Innenseite keinerlei Vorrichtung zum Oeffnen besaß, hinter sich ms Schloß. Einen Augenblick maß sie ihre Opfer lnit einem abschätzenden Blick, dann legte sie ihr reichlich rundes Gesicht, über dem die Haut sich glänzend rosig spannte, in ein freundlich-süßliches Lächeln und sagte in leidlich gutem Deutsch, auf das Bassin zeigend: „Sie werden das Bedürfnis haben, meine Teuren, sich durch ein Bad zu erftischen. Ich bitte, bedienen Sie sich, es ist alles bc-reit!" Regungslos verharrten die Mädchen, aus schreckensstarren Augen die Frau anblik-kend, deren schreckliches Gewerbe ihr keinen Augenblick zweifelhaft erscheinen konnte. muß bitten, mcnne Lieben," beginn Sennora Luisa aufs neue, nachdem sie fe-kundenlang gewartet hatte, „keinen unnötigen Aufenthalt zu verursachen. Man ist in diesem .Hause au absoluten Gehorsam ae-wöl^nt!" Da trat Martha in verzweiselter Entschlossenheit einen Schritt vor. „Und ich fordere. unsere augenblickliche Freilassung!" flammte sie auf. „Fürchten Sie die Strafe für Ihre ruchlosen Schandtaten! Geben Sie uns frei!" Sie war hinreißend schön in ihrer Entrüstung, und Sennora Luisa beglückwünsch, te sich zu dieser Erwerbung. Sie lächelte nur mit der Grausamkeit eines Tigers, als sie, immer noch ganz Dame, entgegnete: „Keine unnütze Aufregung, meine Teuerste! Seien Sie llug und zwingen Sie mich nicht zu Gewaltmaßnahmen. Das Bad ist bereit und wartet auf Sie. Ich muß bitten, sich sofort zu entkleiden!" „Niemals!" gab" Martha entfchlofsen zu-rück. „Nun gut! Wie Sie wünschen." Sie drückte auf einen in der Wandverkleidung versteckt angebrachten Knopf, und gleich darauf öffnete sich eine geheime Tür. Mit einem Schreckensnlf prallte die Mädchen zurück. Im Türrahmen stand Sennor Felipe, ein fanatisches, grausames Leuchten in den düfter glühenden Augen, und in der Hand eine Lederpeitsche haUend. Mit einem häßlichen Lachen wandte sich Sennora Luisa ihren Opfern wieder zu. „Nun, wie ift's?* fragte fie drohend. „Wollt Ihr jetzt gehorchen oder nicht?" Da brach Marthas Kraft und Trotz. Sie fah ein, daß jeder Widerstand vergebens sei und ihre Lage nur verschlimmern würde. Vmnmer R Wim i. msU «??»?, G? e-?»- R sthtgtett festgestellt. Der Borfitzende macht ein« letzte Anstrengung, aus dem stramni dastehenden Vendarmen die Wahrheit herauszuholen. Der kämpft fichtbar einen furchtbaren, inneren tiampf. Das ganze, hohe Gericht hängt an den aufgeregt bebenden Lippen Da eiidlich kommt es heraus: „Mein Kommandant, ich bin verheiratet! Ich habe eine Frau! Sie s ch l u g mich je-. den Tag! konnte eS nicht mehr aushalten. Erst die Demütigung: Ein Gendarm, der Schläge erhalt! Dann auch die körperlichen Schnierzen! Hie und da packte mich der Bedanke, die Schläge zurückzugeben; aber nein, einer schwachen Frau gegenüber, ich, der stqrke Mann! Meine Leiden waren . unbeschreiblich: jeden Abend, nach Dienst-. jchluß, bedeckte sich meine Stirn mit kaltein Schweiß, in Borahnung dessen, was mit . Notwendigkeit geschah. Dann endlich war das Maß voll: ich konnte es nicht länger ertragen. Ich warf den bunten Rock hin und floh..." . Die mächtige Gestalt bebt leise am gan-, zen Körper. Das Gericht bleibt unerschiitter lich ernst. Ein Wunder der Gewohnheit! . Eine Weile ist alles still. Dann verkündet ' der Kommandant das Urteil: Gendarm B . . . wird vom Verbrechen der Fahnenflucht freigesprochen und hat innerhalb Stunden seine Landjägerbrigade wieder zu . beziehen. Der starke Mann ist dem Umsinken nahe. Er weiß durch den Verteidiger, daß seine Frau die eheliche Wohnung treu und voller Vertr.iuen auf die Rückkehr des geliebten Gattsn gehütet hat . . . Sln SefeaftdafwNandol «n Bukareft Die rumänische Hauptstadt, die sich so gern das „kleine Paris" nennt, steht lvie-der einmal vor ewem neuen, ungeheuren Gesellschastsskandal, desien Ausgangspunkt nach der Stadt Cluj' reicht. Dort waren in 6er letzten Zeit in gewissen Intervallen sechs junge Mädchen im Alter von l2 bis 14 Iah ten, durchwegs Kinder ehrbarer und angesehener Familien der Stadt, auf mysteriöse Ä^ise spurlos verschwunden. Die entsetzten Eltern erstatteten bei der Polizeipräfektur die Abgängigkeitsanzeigen und erbaten ihre Hilfe, allein die Nachforschungen der Be« , Hörden waren bisher vergeblich geblieben. . Runmehr hat man aber eine sensationelle ^ Entdeckung gemacht, deren Spur nach Zn« karest führt und eine Dame, die im Gesell-schaftsleben der Hauptstadt eine hervorragende Rolle spielt, auf das schwerste bela-' stet. Bei der Polizetpräfekwr in Cluj lies nämlich vor einigen Tagen die anonyme .Anzeige ein, daß jene Dame, deren Name von den Behörden jedoch noch geheimgehalten wird, mehrfach in Cluj geweilt, sich an . die verschollenen Mädchen herangemacht, fie durch allerlei Versprechungen an sich gs-' lockt und dann nach Bukarest entführt hätte, von wo üe dann spurlos verschwanden. ' Obgleich die so schwer beschuldigte Dame jeden Zusammenhang mit der mysteriösen Mädchenaffäre von Cluj auf das entschiedenste in Abrede stellte, wurde durch Zeugen aussagen erwiesen, hah einige der verschwun ' denen Mädchen in ihrer Begleitung in Bu farest gesehen wurden. Trotzdem konnte bisher nicht festgestellt werden, was aus deu verschollenen jungen Geschöpfen weiter dann geworden ist Das große, ungelöste Rätsel ist, zu welchem Zwecke jene Daiue die Mädchen an sich gelockt und entführt ha ben sollte. Jedenfalls steht Bukarest vor ei nem ungeheuren Gesellschaftsskandal und die mysteriöse Mädchenaffäre ruft in Bu karest das größte Aufsehen hervor. t. Marschall Hakg f. Der Vb-rbefe?jls Haber der eniglischen Truppen w Weltkriege. Marschall Douglas Haig ist gestern einem Herzschlage erlegen. t. Sarkophag der Heiligen. In der Kivche der heiligen Agnes zu Rom wurde der Savkoplhn'g mit den Resten der beiden Heiligen AgneH und Gnn'rentia aufqci^ln den. Man wußte, daß er sich in der Kirche befände, doch ümnte man nicht die «genmie Stelle. Der Sarkopihaq ist aus Gold und Silber. Hie Stelle der unter Papst Paul des Fünften im Oktoiber lnd ebensalls «eprüsie R'eg.r ! Sicw-ichl- bchln. » «in ^ , k->i^ ^ ^ lahrelang ema«lder im t. ew Haupttrcher. vbdach in Obersteier-z W^^^^um u^d diesem Ueb.l soll nun abae-mark beherbergt einen Glücklichen. Bei der ^ Holsen werden. ' Ianuarzichi'^ng der österrcichischen Baulose ^ ^ -«»- » ^ hat der »ensi-mer.c Bc°m>- der Firma - V-.Sp«nd. 1«. d«. !ir.Iw.l»». s.«.,w«h,. Meyr-Melnho-f Eisel^bsrq den L>attpttrefser im Betrl^e vl>l l00.sX^ Schilling gemacht. Das c. Stadttheater. Anläßlich der lvOjähct-gen Geburtsseier Leo Tolstojs findet am Donnerstag, den 9. d. M. im hiei'igen Stadttheater die Au'fsührung des dramatisierten RiZmanK Tolstojs „Auferstehung" statt. In den Hauptrollen treten Frau sadar-Vorbach als Kl?itjuscha und Herr Fedor l^radiSnik als Fürst Ne-Hljudov auf. Die Regie und Inszenierung ist in den .Hän!den des Herrn Direktors Bratina. c. Zwei Veranstaltungen im Stadtkino. Der Cill'ler Mannergesangsverein veranstaltet am Mittwoch, den l. d. M. im m. Eine sehr animierte Faschingsverau' staltung wird Heuer jedenfalls die Maskerade des S o k o l v e r e i n s sein, die Saiustag, den 4. Februar in allen Räumen des „Narodni dom" stattfindet. Der Zutritt ^ ^ ^ , ist Heuer allgemein und ergehen keine beson- .... . ^ - tmalid-n.B-reww'ng hölt Sonntag, den' dcren Einladunqen. weshalb ein sehr gr°. l S'--d»In° -inen Lmnp^ball". Am SamZ. ». Feber um 9 Uhr in der Ka,nbrinuH°ll- > Besuch zu erwarten Ist. l2Z7 '^"d°t «ber ebendort ein ihre Jahresihauptversammlung ab. Zutritt . . - ! Kammermustkabend der Violinistin Frau haben alle Kriegsinvaliden und -witwen, die s ui. An mildtätige Herzen wenden sich der j Fanni Brandl und d^ran,^«' b'''j.^ausmelblspe^sen. Vi'r^'ialiche neue und alte ^Geschlechtes aufgenommen werden. Die Ein ds'r ^>ss'en^f-''sse s?.^ Wei^ie. Musik. Verlängerte Sperrstunde. — sch'.eibung dauert vom 1.—10. Februar. ?' Pi's'siknm de^ Eir»- Um zahlreichen Zuspruch bitten Fran^^^ und Unmeldnngen an der Theaterkasse, wo mich bedien."?. ! Ii'lle Mautner. " 1247 nähere Informationen erhältlich sind. m. NyN'eiber''^^. m. .Halloh! Mittwoch, den 1. Februar gr-^- gefän'^uiss" bel'indk'n Arrestanten, di- j her T a n z r n m m e l bei „E n t a"! l^ast- "lans ?l n d e r l e, Koro^ak cesta. Die Mn-s's besorgt die beliebte Schönherr-Ka^elle. Am Feiertaa ??rnhsls'n^iven- und Aliendkonzert. Bei schöner Witterung Konzert in Radvanse. Es ist nur Ihr Nutien wenn Sie „Karo"-Echuhe tragen, k>a sie abteilung wäre nachzutragen, daß an der selben u. a. auch der neue Bürgermeister Herr Dr. Iuva n, der Gemeinderat Herr ^ HanZek, der Ol^ann der Kaminfeger-> Meister Herr Pucelj und die Schutz-^ m. Der Fischereiverein verlautbart: Die Mannschaft der Fenerwehr teilncchmen. Der > P. T. Forellenfischer, welche in diesem Iah-Kreistagsprälside^ Herr Dr. L e s k o v a r re auf einen Forellenbach reflektieren, wol hoib in seiner Rede auch die großen Verdienste t^s Vhesarztes Herrn Dr. Karl Ipavic !Är die mustergültige Führung ider Rettungsabteilung hervor und betonte die hochherzigen Bestrebungen der ganzm Feuerwehrmannsckaft zum Wohl der Bür-gerfchcilft. Der eingesiendc Tätigkeitsbericht erscheint in unserer nächsten Sonntagsnnm-mer. m. Trauungen. In den letzten Tagen wurden in Maribor getraut: Franz L j u-b e c mit Frl. Marie MaLek, jsonriid Ternov!^ek mit Frl. Annia Smodi?, ?ldolf Lauko m-it Frl. Sops''ie Pe? oler und Franz Mirt mit Frl. Marie Soto-Sek. m. Unglücksfall. Beim Ausästen von Bäumen für die Telephonleitunq stürzte der 53iährige Hilfsarbeiter der Telegra-pbensekt^on Josef Betsak aus einer Hl'^'he von va. 4 Meter herab und zog sich eine Ver letzung des rechten Fußgelenkes zu. Er wurde von der Rettungsabteilung nach seiner Wobnung. Pobre5je, Eesta na Br^M t;, überführt. m. In der Kartonagenfabrik BenLina in der Mlinska ulica geriet die 24!ährisii' Arbeiterin Eädilie Pogorevc aus Raejs-Fra-m so un"^lncklich in die Stanzmaschiue, daß sie s^i'et'^chuniaen an beiden Händen erlitt. Die Bedauernswert'' wurde von der Nettungsabteilung ins Krankenhaus über-fl'chrt. dein Sägewerke des Herrn Sodin in Gaber-je mehrere Kapseln. Als später der Sann-taler Personenzug über die Kapseln fuhr, entstand eine starke Detonation, so daß sich der Lokomotivfschrer veranlasst ^aih, den 5?ug zum Stehen zu bringen und die Schienen zu kontrollieren. Die Ervlosion hatte glücklicher'weise keinen Schaden verursacht. Xfteater «>>» Kunst MimWter i> Amt« Repertoire Dienstag, 31. Jänner um 20 Uhr: „Maskenball". Ab. A. Kupone. Mittwoch, 1. Februar um 20 Uhr: „Oberst Jeliä". Ab. C. Kupone. Donnerstag, 2. Februar um 15 Uhr: „Ra-kovnjaöi". (Räuber). l!^rmätzigte Preise. — Um S0 Uhr: „Grafin Maritza". Zum ersten Male in der Saison. » -i- Aus dem Theater. Nach längerer Pav« von sinl^ mit N^^li^eistrafen l'''sl''it. 1 in tinns, Sckinblinae, 1 wegen E^'^esle. 1 wegen versuchten Betruges und 15 Chinesen. m. „Edelweiß 1900". Me bereits mitgeteilt, sindet Mittwoch, den 1. Feber im Klubzimmer des Hotels Halbwidl ein ans. gesprochener .Herrenabend statt, wozu alle wegen der guten ^ualität die kleinfte Iah Klubkollegen sowie die unterstützenden Mit-! reSauSgabe für Schuhzeug haben. ti3l 4^ Karl Bleitreu f. In Locanw starb der deutsfs)e Schriftsteller Karl B le itr eu im Alter von W Ja-Hren infolge Heriz-schlages. Vühnensestspiele Bayreuth 1928. Vom 19. Juli bis 19. August d. I. gelangen zur Ausführung: „Tristan und Isolde" am 19. und 28. Juli, em 6., 10. und 18. August; „Parlisal" am 20. und 29. Juli, am 7., S und 19. August: dreimal der geschlollZM VMkT der Nibelungen-, und zwar 1. am 22., 23., 24., 26. Juli; 2. am 1., 2., 3., d. Kugup, und S. am 12., 13., 14., IS. August. ^ GchAaberg i« Limdo«. Arnold Schon-tergs ^Äurrelieder^ wurden in der Londo-Mr AUiert Hall zum ersten Male in englischer Sprache ausgeführt. Die Aufführung, die unter Leitung des Komponisten statt-fand, wurde durch Rundfunk übertragen. ^ Beruard Shaw über Sozialismus. Das erwartete Buch Shaws über den 'Sozialismus ist nun endgültig fertiggestellt. Das Werk war als Broschüre geplant, ietzt ist ein Band von 500 Seiten daraus geworden, der im Frühling erscheinen wird. Sport S. S. Maribor bei den jugostawischen Tki. weifterschaftSkSmpsen. Aranjska gora, das jugoslawisäie St. Moritz, war vergancsenen Sonntag der Schauplatz der jugoslawischen SkimeisterschastS-kämpfe, denen über 300 begeisterte Winter, sportler aus allen Gegenden Jugoslawiens beiwohnten. Am Start versammelte sich neben der kürzlich nominierten Olympiamannschaft die beste Klasse Jugoslawiens. In dieser überaus starten tt'onlurrenz bewarben sich zum ersten Male die noch viel versprechenden Skifahrer des S. S. K. Maribor, die mit anerkennenswerten Erfolgen die Schneetaufe bestanden und sämtliche weit unter der Höchstzeit das Ziel passierten. Wie schwierig die Fähre war, beweist wohl am besten der Umstand, daß 23 Bewerber u. a. auch die Olympioniker von Chamonix 1924 das Rennen aufgaben. Unannehmlichkeiten bereiteten unseren Skifahrern auch die Schneevcrhältnisse, so daß die Ausrüstung nicht hinreichte. Immerhin schnitten unsere wackeren Fahrer gut ab und werden in den bevorstehenden Skiwettbewerben am Bachern die aussichtsreichsten Konkurrenten abgeben.. ? G. B. Rapid. Die diesjährige Faschingskneipe verbunden mit Tanzunterhaltung findet Mittwoch, den 1. Februar d. I. im (Yasthause A n d e r l e, Koroßka cesta, statt. (Gönner und Freunde sind herzlichst eingeladen. : Die jugostawischen Studenten placierten sich bei den Hochschüler-Wintersportbc-werben in Cortina d'Ampezzo (Italien) bei der Bobsleighkonkurrenz an dritter Stelle. Das Placement dieses Wettbewerbes war: 1. Italien, 2. Frankreich, 3. Jugoslawien. : Gama wurde zum Weltmeister im Rin» geu erNärt, nachdem er in einer Minute den Polen Zybysko geworfen hatte. : Die Dreiländer-Skimeisterschaft (Oberösterreich, Salzburg und Steiermark), die in Mitterndorf Sonntag bestrittten wurde, brachte im zusammengesetzten Lauf den Sieg , Harald Paumgartensaus Graz. : Die deutsche Olympia-EiShockeymann« schast schlug vorgestern in Berlin die Pariser Kanadier sicher mit 5 : 0 Toren. : Reuer Flugweltrekord. Der französische Flieger Paillard hat einen neuen Weltrekord für den 1000 Kilometerflug uiit 1000 Kilogramm Nutzlast aufgestellt, indem er eine Durchschnittsgeschwindigkeit oon 21^.427 Kilometer in der Stunde erzielte. Don bisherigen Rekord hatte der deutsche Flieger Heinkel seit 1027 mit einer 'Geschwindigkeit von 214.855 Kilometer inne. : Englands Eishoäeyteam in Wien ge- schlagen. Die nationalen Vertreter Englands im Eishockey erlitten Sonntag im Kampfe gegen den W i s n e r E i s l a u f-verein eine schwere ??lcdcrlaqe 6 : 2 f1 : 1, 2 : 0, 3 : 1). Tie Wiener verdanken den bedeutsamen Sic^ in erster Link? ihr^^r größeren Schnelligkeit und der hiiheren technischen Beherrschung der Scheibe. Rlidio Mittwoch, den Feber. Gie« (Graz), 19: Italienischer Sprachkurs für Anfänger. — !?0.05: Englisch'r Sprachkurs (Literaturkurs). — 20.I0: Volks .liederabend. Anschließend: Leichte ?lben> musik. Preßburg, 10.10: Reproduzierte ^fik. — Zagreb, 20.15: Französischer VprachkurS, ^ 20.35: Lieder- und Arien- » k V » k » e MMWWWWWWMMIWWWWWWMWo^IxM»^- ' abend. — Viaila«d,'21: Operettenübertra-gung aus dem Theater. — Prag, 17.50: Deutsche Sendung. — 19: Sinsoniekonzert. — 2220: Uebertragung auS dem Äeinber-ger Rarodni Dum. — Daventry» 20.15: 5^!o-derne Klaviermusik. — 20.45: Kammermusik. — 22.35: Szenen auS Shakespeares ^Macbeth". ^ 24: Tanzmusik. — Frankfurt, 18.30: Richard Strauß Oper „Der Ro-senkavatier". — Brünn 18.10: Deutsche Sen dung. — Berlin, 20.30: Heiteres. — 21: Schubert-Abend. — 22.30: Tanzmusik. — Budapest, 17.30: Sinfoniekonzert. — l9.5>0: Mavierkonzert L. .Heimlich. — Warschau, 20.30: Konzert. — PariS-Eissel, 20.30: Abendkonzert. — Kino ltrilker vloskop) Heute, Ti/nsta^z zum letzten Male Mt u«d Patacho» aus hoher S«" der unverwüstlichste, schönste Lustspielschlager dieser beiden originellen Komiker. Am Mittwoch beginnt der große, ungemein spannend« orientalisch« Film zu laufen: „I« Schatte« der Gräber" («estali» d. Gakgez) Ein« äußerst spannende, den Zuschauer unge» nlern fesselnde Handlung zieht sich durch sen beträchtlich langen Film, die Liebe einer jun« gcn Tekritin zu einem Weißen. Die Handlung ist weit ausgebrettet. Der Film trägt aber ein ganz besonders charakteristisches Merkmal: den fanatisch^ Priester Ni ki l spielt wieder der Deutsche Bernhard Götzle, der in solchen Rollen von keinem andern. erreicht. werden kann; die indische Prinzessin die liebreize.id« Engländerin Regine Thomas und den Liebhaber, den jungen Ossizier der sympathische Franzose Georges Melchior' — ein Schauspielertrio also, das durch seine Stammeszugehörigkeit die drei großen europäischen Nationen repräsentiert und so den großen, internationalen Charakter des Films dokumentiert Der ungemein sesielnde Eindruck, den die Hand lung an sich auslöst, wird überboten durch das ganze Um und Auf, die gewaltigen, durchaus stilcchten Bauten und Dekorationen, die in ihrer zaubrrvollen, märchenhaften wdisch nach dem alten Filmrezept mit einem „l)appy end" in die Ehe saust. Es gibt köstliche llnterhaltung, lautes Lachen, königlickM Ami!' sement. C!n toller Wirbel von köstlichen Dar-bietuirgen, hochkomischen VenvechUungen usw., und immer mitten drin die hübsche kleine .Lilian.mit ihrem sprudelnden Temperament. Als Partner sind .Harry .Hardt und .Hans Junker-nmnn glänzend. Ausstattung zaubervoll. Ab Donnerstag, den Z. Feber: „Casanova". Casanovas berühmte l^estalt, die jeder hilb« Wegs Gebildete durch das Lesen seiner „Memoiren" geistig vor sich sah, ist durch einen großen, in jeder Beziehung hemorragenden Film wiederbelebt worden, und kein Geringerer alS Ivml M o S j o u h i n stellt ihn dar. Das ist für jeden ein Ansporn, diese königliche Gestalt, diesen unverivttstlichen Herzensbrecher sich non neuem anzusehen. Die Inszenierung ist geschickt und die verschiedenen Abenteuer und Episoden, die sich in Venedig, Oesterreich, Petersburg abspielen, sind von der Regie und durch die Dar- stelluttg mit Raffinement und guter Technik »lin-gestellt. Än diesem Film ist wirklich einmal alles zu lob^'n: der Prunk, der trotz aller scheinbaren Schwere leicht uyd luftig «rscheint, die Regie und die Darsteller: Eolisten wie Komparsen. Ein« großartig« Chamkterrolle hat in diesem rein französischen Filmwerk auch Rudols Z^^ein-Rogge, der berühmte deutsche Künstler. Historischer Kalender Samstag, den W. Jänner. 814: Karl der Große gestorben. — 1742: Friedrich der Zweite zieht in daS vl>m Grafen Schiverin eroberte Olmütz. — 1655: Eröffnung der Eisenbahn über die Landenge von Panama. — 1871: Paris kapituliert. — 1922: Sir Ernest Shackleton an Bord seines Schiffes „Quest" gestorben. — Sonntag, den M. Jänner. 1579: Fünf Provinzen der Niederlande erklären sich als Republik. — 1353: Napoleon der Dritte heiratet Eugenie de Montijo. — Montag» den 30. Jänner. 1648: Ende deS DreißigjÄhrigen Krieges durch den Frieden von Münster. ^ 1K49: Karl der Erste von England enthauptet. 1889: Kronprinz Rudolf gestorben in May-erling. — 19V2: Abschluß deS englisch-spanischen Bündnisses. — Dienstag, den Sl« Jänner. Ilill: Entdeckung der Hudsonbai. — 1865: In den Bereitrigten Staaten wird die Sklaverei endgültig aibgeschaifft. — 1868: Die Bereinigung OstrumelienS von der Pforte anerkannt. — 1871: Beginn deS Waffenstillstandes zwischen Frankreich und Deutschlarck - Mittwoeh, den 1. Feber. 1814: Sieg Blüchers über die Franzosen bei Sa RothierS, — 1908: König Karl und Kronprinz Ludwig Philipp von Portitg«! in Lissabon getvtet. — Donnerstag, den 2. Feber. 127S: Erster Spatenstich zum Bau des Straßburqer Doms. — 1509: Krönung des Kmsers Max I. in Trient. — 1797: Die Oesterrcicher faipi'tulieren in Mantr«. — 18«B: Mexiko tritt Teras, Neu-Meriko und Kalifornien-an die Union ab. — Freiti^g, den Z. Feber. il813: Aufruf des Ki^nigS von Preußen zur Bildu«ig sreiwilki^er KorpS. — 1530: Griechenland wird souveränes ^njiy» reich. — 18K4: Die Oesterreicher schlafen die Deinen bei Iagel und Oberkeld m'.d nehmen die Dancwerke. — 1898: Das mn 7. Oktober 1879 ab'aescksossene dentsch-öster-« reichische Bündnis wird verö^fentsicht. 1017: Abbruch der diplomatischen Bcziel^nn aen Ainer^kis zu Deittschland. — 1924: Woodrow Wilson, der ehk'nwli''e Präsident der Vereinigten Staaten, gestor'ben. Der EchreSen aller Menschen und Tiere Eine wissenschastliche Expedition unter Führung des englischen Arztes Doktor Tay lor berührte auf dem Wege von Kalkutta nach Dardschilling einen Landstrich, der auf der englischen Generalstabskarte als „Land der Schlangen" bezeichnet ist. Dr. Taylor ließ in diesem Lande voll Dschungeln und Urwald die Zelte ausschlagen und versuchte wissenschaftliche Forschungen vorzunehmen. Dieses Land ist reich an Nattern, Bipern und Riesenschlangen, unter denen die gefährlichsten die Cobra di Capello und die Brillenschlange sind. Zahlreiche andere Schlangen bilden ihre Gesellschast, unschädliche und giftige; ferner weiße Skorpione, deren Biß den Menschen innerhalb einer halben Stunde tötet. Haufenweife kommen riesige Blirtegel vor, die sich in Gruppen an die Beine des Wanderers festsaugen und, wenn sie nicht rechtzeitig bemerkt werden, ihr Opfer gleichfalls ums Leben bringen. Unzählige andere Tiere bilden die Nahrung der Schlangen. Menschen und große Tiere sallen ihnen zur Beute. Sogar der starke, geschmeidige. Panther. Der Panther, der mit dem Schlag seiner mächtigen Täye die kleinen Nattern und Bipern zerWetscht, wird von den großen Schlangen umgebracht Furchtbare Kämpfe spielen sich dabei ab. Vom Gebiß der Natter erfaßt, heult der Panther wütend auf, fchlägt um sich, windet sich, reißt die Erde ringsherum mit seinen scharfen jik^allen auf, zerknickt in weitem Umkreis die Büsche mit seinem starken Schweif. Aber erbarmungslos hält ihn die Natter umschlungen und drückt ihn, bis.seine Kraft geschwunden ist und er leblos zusammensinkt. Dann rollt sich die Siegerin auf dem .Körper des Getöteten zusammen. Die Schlangen wären die Beherrscher des Landes, wenn nicht die Natur dieses Schlanaenrei6) mit einem Tier versorgt Uiimwss? SV?mn 1. FeBr«« lIM. ' Hütte, das ihre Ausbreitung hemmt und Renschen und Tiere an ihnen rächt. Dteßks Tier ist die Manguste, ^ne mertwürvlse Nattenart. etwas größer als die gewöhim-che .Hausratte. Tausende oon Schlansi?« werden täglich von den Mangnsten auD^ rottet. Das kleine Tier tötet nicht ans Hvnger, sondern aus Lust und Sport, als sei eS dazu geschaffen, das Leben der Menschen t»r den Schlangen zu retten. Die gewaltige Eobra sogar, derSchrecken aller Menschen und Bestien, ist verloren, wenn, ihr die Manguste an den Schädel springt und die Zähne in ihr Gehirn eingiÄbt. Wenn der leise Psiss der Manguste ertönt, fliehen all» Schlangen: aber sie pfeift erst eine de vor dem Angriss. Die Manguste »irtz von den Engländern tn Massen gezüch^ um sich der Eobra zu erwähren, die fÄbsr bis zu den Gärten von Dardschiliny vordringt und die Weißen, die dort tn"h^ lichstem Hochgebirge Erholung und Gesundung vom Troppenklima suchen, in gs»-ße Angst versetzt. ^ ' Eine ungeheure Hitze herrscht im Mck» de, kein Lufthauch ist zu spüren. Man fleht Dinge, die aussehen, wie Zweige oder dürre Aeste; Plötzlich aber fetzt sich dieser'vermeintliche Ast oder Zweig in Bewtsung? gleitet und windet sich dahin und vers«^?»-det. Ein feines Zifchen hört man, - hä^iß klingt es wie ein zarter Flötenton. Schtan» genlaut. Schlangen, überall SchltmßSli, graufchwarze und weißliche, silbern'gikti-zende, große, kleine, ganz kleine, SWm-gen mit komischen Gebilden auf dem'AMe, die aussehen wie ein Hut, ein Hont'Mtz» eine Brille. . . c Unweit des Lagers der Expedition,, dal aus vier bunten und sechs grauen V^tiß besteht, erschallt plötzlich ein Geheul, von einem zu Tode getroffenen Tter/H«^ ganze Lager gerät in Aufruhr. ,»Grosz^ Ha-hib! Großer Sahib!" hört man schzxien. Die Elephanten trompeten, die Psnde stampsen. Alles in größter Aufregung. Ein Inder ist während des Schlafes von rtntt l'tatter gebissen worden. Er heult twt .Ech» setzen. Doktor Taylor kommt mit der neischachiel gerannt. Was ist passie^ Inder zeigt aus seinen Fuß. Er ist schwollen, ein kleiner schwarzer ^eiß zst^ die Stelle des Bisses; aus der fast unsichtbaren Wunde fließt ein Tropfen Äut!. Der Doktor brennt tief ins Fleifch. Der Srqnk brüllt laut auf und verliert das Bewujt-fein. Wann wurde der Mann gevtfseit? fragt der Arzt. Die Inder wiffen. e< ni!jht, sie schliefen alle. Der Kranke hatte und wurde von der Müdigkeit übertya/^nt. Er hat den Biß nicht gespürt. Dias wirkt ungeheuer rasch. Es erzeugt zunächst einen leichten Schwindel, dann jöh das Auge, die Herzschläge werden Immer langsamer. Lauter Symptome, diß Schlaf nicht stören. Als der Schläfer wachte, hatte das Gift bereits begonnen, das Blut zu zerfetzen, es gab keine Rettuyß mehr. Allmählich fenkte sich tiefer Freden in das Gesicht des Sterbenden. Dep durch Cobra ist sanft. Der unheimliche Urwald flößte Ken Abnehmern der Expedition plötzlich Haß .:tn. Sie fühlten das Bösartige seiner.Nach^, Doktor Taylor gab das Zeichen zum Auf, bruch, das die Inder längst sehnlichst warteten. Die ungeheuren Schwierigkeit, die sich den Forschern in den Weg ftellßn, machten es unmöglich, längere Zeit ift dtzm „Schlangenland^ Aufenthalt zu nehmen und eingehende wissenfchaftliche ^rschW-gen durchzuführen. Dieses wund^p^e Land, mit seiner mächtigen und üppigen Vegetation, wird auch fernerhin seine Geheimnisse nicht enthüllen — und bleibt «f unabsehbare Zeiten, waS eS ist/ ei, i^hen-des Land des lauernden TodeS, ParädifS der Schlangen, die hier in ihrer ?^chungÄ-heimat stärker find als der Mensch . ' Segel Bvn Oton SupanLiL. Segel, Segel auf dem Meere, ^ : vbele starke Seelen drunter, ' > und mit jedem Segel Sehnsucht '! und mit jeder Seele Schichal. " .'z , Ja, so ist es, meine Brüder: nicht der Wind upd nicht die Eonn^- . nicht die unruhvollen Wogen . starke Seelen sind das Schicksal.' ' V > Ä»» viVttch, üSertrages vo» Z. G. Starke paMM unserer Sanbelsbllanz Jugoslawiens Ausfudr im Dezember IugOflawieuS Ausfuhr im Dezember v. I. belief sich aus 287.538 Tonnen i«n Werte von 528.6 Millionen Dinar gegen-über ein^ Ausfuhrmenge von 372.782 Tonnen tm Werte von 6^2.6 Millionen Dinar im gleichen Monat deS Jahres l9?K. Demnach ist die Ausfuhr um 85.24« Tonnen bezw. S3.S Millionen Dinar zurtickgegangen. In Prozenten entspricht dies 22.36^ der Menge und 15.dein Werte nach. In erster Linie ist der Riickgang der Aussuihr auf das Sinken der Ausfuhrmengen sür A g r a r Pr o d u tt e zurückzuführen, andererseits ist der Mckgang mit dem Sinken der Preise eiiizelner wichtig? jügoslan^ischer Ausfuhrartikel aus dem Welt--markte zu erklären. Ter Mckgang der Aus-' fuhr in den einzelnen Getreidearten beträgt bei Mais 65.424 Tonnen (1l)2.5 Mill. Tin.), Weizen I3M Tonnen (38.6 Mill. IXn.). Mehl 1.167 Tonnon (5.6 Mill. Din.). In 'diesen Artikeln beträgt AuSflchrminuS '8.506 Wagffvn, bezw.. I5l8.7 Millionen Dinar. s^inigeflcn verzeichnet die AnS^ubr von Kup fer eine Steigerung (18.4 Mill. Din.), ferner Baubolz (15.6 Mill. Din'.), S e-bends ch w e i n e (14.9), Aalziumk a r-b i d (9 Mill. Din.)> Opium (3.6 Mill. .Din.), frisches Fleisch (3 Mill. Din. ' mehr). - . Im Jahre ISN belief sich die Ausfnlir auf 4,251.459 Tsnnen im Werte von 6.400 W. Maribor, Zl. Jänner. Millio-nen Dinar, während im Jahre 1926 4M4.718 Tonnen iim Werte von 7.818 Ml, lionen Dinar ausgefiährt wurden. Demnach ist die Ausfuhr gegenüber l92S um ca. 6SZ Taufend Tonnen (i2W?S hez«. um 1.418 Millionen Dinar, 18.1 t«ritckg«gangeu. Die wichtigsten Ausfuhrartikel waren: Schweine, Bauholz, frisches fleisch, Rinder, Kupfer roh, Eier, Pflaumen, Klem« vich, frisches Obst, Zement, Weizen, Hopfen, KalKi-umtarbid, Brenn!holH, Hanf, Wein, Gerbeextrakte, Opium. Die wichtigsten Bezugsländer fik die ein^lnen jugoslawischen Ausfuhrartikel waren: (In der Klammer der Wert der Ausfuhr): Bauholz: Jtaliien (39.9 Mill. Dinar), Ungarn (5.2), Oesterreich (4.3); Schweine: Oesterreich (4«.—). Tschecho-slo-wokei (16.4), Itqlien (0.6); frifcheS syleisch: Oesterreich (24.2), Schweiz (7.8), Italien (5.9); «inder: Oesterreich (23.2), Griechen-land (5 3),. Italien (4.7); Kupfer: Deutschland (29.6); Yier: yesterrM (12.2), Italien (5.2), Deittschland (4.9)- Pllaumen: Tsche-ck^slow'a'kei <7.8), Deutlckiland (4.41, Italien (17): Meinvieb: Grieckenläv»^ (16). Türkei s0.6), It'alien 0.1): frisches Obft: Oesterreich Tsckochoslowakei (1.9). Nnftarn (4..'^1: Wv^en: Uwxri'n (6.4'^. Dschechnsfolwakei (4.3),, Oesterreich (1.1 Millionen Dmar). Weitere Bankfuslonen ' Ln Beroindung Mit der dieser Tage voll-'^zogeneu .Fusion Arvätisch-slawonischen ' Landeshypothekenh^^^ mit der Kroatischen /.Eskockptebttnk werden Meldungen über neue Fusionen im jugoslawischen Bantwesen laut. So vereinigten sich vor kurzem bre Beograder Flliale des Wiener Bankvereins und die Landesbank für Bosnien und d'.e Herzegowina. Im Bordergrunde stehen jetzt Beftre?ungen, eine Bereinigung der Allgemeinen Kreditbank mit ihren Schwe-steranstaiten, die' in die Interessensphäre Rothschilds, also der Wiener Kreditanstalt und der Budapesler Kreditbank, fallen, zu erwirken. Die Verhandlungen über die pon der Allgemeinen Kreditbank, der Kreditanstalt in' Ljubljanä sowie der Agrar« »nd Industrien! in Beogräd find lie-'reits fowöit gediehen, daß mit der Bereinigung dieser Geldinstitute in den nächsten Tagen zu rechnen ist. Es werden bereits die Namen der Persönlichkeiten laut, die in den neuen Berwaltungsrat eintreten sollen. X Stand der Rationalbank vom 22. d. (in Millionen Dinar, in den Klammern der Unterschied gegenüber der Vorwoche). A k-t ! v a: Metalldeckung 431.4 8.6), Darlehen auf Wertpapiere 1628L (— 24.!>), Saldo verschiedener Rechnungen 955.7 (— V4.6). — Passi v a:' -Banknotenumlaus b349.S (-7 133.5), Forderungen des Staates 479.6lZ^2), verschiedene Verbindlichkeiten ii,.> Gii^o- und anderen Rechnungen 1101.3 (-!^ 60.5). Bilanzsumme 949^ 5 1Sskomptezinssilh'"6,' Darlehenszinsfuß 8>,I. ' X Die streisvvranslW von Ljubljana ^d ÄarÄr Äftätigt. Wie aus Beograd gemeldet wird,., hat der interimistische Fi-^anzminister t>le von den Kreistagen ln Maribor und, Ljlchljäna zur Bestätigung vorgelegten Voranschläge für das Jahr 1928 grundsätzlich genehmigt. An den Budgets wurden^?nur einige kleinere Abänderun gen vorgenommen. So'wurde die Umlage auf die für den Staat (darunter auch den Eisenbahnen) , gelieferte.. Kohle. gestrichen. Wichtig ist/ daß die 200?8ige Kreisumlige auf fremde Weine (also auch auf jene aus Dalmatien). auf 100^ herabgesetzt und so-mit der Abgabe für« heimische Wcwe gleichgestellt wurden X Gründung einer großen Bankunternehmung. In Beograd wurde dieser Tage die „Op^e Jugoslavenska Bnnkarsko A. D " (Allgemeine Jugoslawische Bank-A.-G.) mit einem Kapital von 100 Millionen Dinar gegründet, an dem insbesondere Wiener u. belgische Finanzgruppen beteiligt sind. Die Akttenzeichnung beginnt^ am 3. Feber beim Wiener Bankverein in -Zagreb und Veo-grad sowie bei der Brüsseler „Societee Generale de Belgique". Die gründende Gene« ralversammlung ist für den 10. Feber in den Räumen des Wiener Bankvereines in Beograd anberaumt. X DiSkont^rmä^igttng der Oefterreichi-schen Rationalbank. Freitag hat die österreichische Nationalbank ihren Diskont von 6)^ auf 6 Prozent herabgesetzt. X VanNiquidatio«. Die Mostarer Serbische Kreditbank lfrüher Serbische Kreditgenossenschaft beschloß in ihrer Generalversammlung der Aktionäre, die Liquidation durchzuführen, da die Passiven die Aktiven weit übersteigen. Infolge günstiger Arrangements mit den Gläubigern wird von der Durchführung des Konkurses abgesehen »nd ein Ausgleich vorgenommen. X Rothschild interessiert sich für bosnische Wälder. Großes Aufsehen rief in Zagreb die Ankunft des bekannten Finanzmagnaten Barons Moritz R o t h s ch i l.d, des Chefs des Pariser Hauses, hyrvor, der nach Bos nien weitergereist ist, um sich an Ort und Stelle über die Verhältnisse in der jugosla wischen Holzindustrie zu informieren. Der Geldmagnat will ganz Bosnien mit Aulo bereisen und einige Forste und einschlägige Industrien in Augenschein nehmen. In etwa einem Monat sollen dann Verhandlungen zwecks Beteiligung des Hauses Rothschild an der einen oder anderen größeren Holzunter nehnlung eingeleitet werden. Damit u« Zusammenhange verlautet, , daß, im Vorder gründe die Firma Tesli ^ steh^ von der die „Destilacija"-A.-G. getrennt und voui französischen Kapital übernommen werden soll. Bemerkenswert ist in dieser Verbindung die Tatsache, daß sich eine englische Gruppe für die Ausnützung der Wasscrkräste nnd den Bau einiger Industriebahnen in di'r ^'lka interesiicrt und bereits einige Ingenieure an Ort und Stelle entsendet hat, um die Verhältnisse zu studieren. X Rovlsader Produktenbörse vom A0. Jänner. Weizen: Baökaer 77/78 kg .?l5 —323, 78/79 kg 320—390, Banater 78/70 kfl 315—325, Oberbanater 78/79 kg 312.50-'322.50, syrmischer 78/79 kg 315—320. — Mais: BaLkaer, alter ^37.50—242.k>0, neuer 230—235, per Feber 835—240. Marz-'''lpril 2^0-247.50, Apr.il^Mai 242.50-250, weisser 235-245, Banater 230—235, ^ ? V? » W e^eber 23^ -:.'40, März-Aprtt 240^217.ü0, syrmischer 237.50—242.50. Feber 235—210, März-April 240—247.50. — Die übrigcn Artikel blieben unverändert. Tendenz unverändert. — Umsätze: Weizen 2, Gerste I, Mais 25. Mehl 7 und Kleie 1 Waggon. X Aktuelle landwirtschaftliche Probleme in Oesterreich. Aus der Programm rede Mi-nrsder Thalers i-m Rmoschinen wird die neuerrlchtete Arbeitsgemeinschaft zwischen Landivirtschaist und Industrie Vorteile bringen. Die Förderunig des landwirt-schMlichen Buchführungswefens wird mit Erfolg durchgeführt. Wir nähern uns schon dem vielgerüli'Mten Sdande der Schweiz. Im lm'sm'dcn Jahre werden etwa 300 Waggons Edelsa-atgut abgegeben werden. ?ris Erfolg der bisherigen Aktionen kann gebucht werden, daß der Hektarertrag bei Roggen m den Jahren 1919—1927 von 7.9 auf 12.4 q, bei Weizen von 9.3 auf 14-2 q gesteigert werden konnte, was eine Ertragssteigerung von 57, bezilv. 65^ bedeutet. Im Zuge der Futterbauaktion werden Heuer ungefähr 30.000 Joch Kunstwiesen und Kleegraswiesen angelegt. Für Kultivierungen wird ein Betrag von 1 Mill. Schilling zur Umwandlung von Oedland in ertragreiches Kulturland verwendet. Die Vorarbeiten für die Vorlage eines Bundeskultur-förderunySgesetzes sind so weit gedichen, daß ein interner Entwurf a>usgearbeitet wurde. Nach langen Verhandlungen konnte über die ineiften bei»eutsa!men Fragen in großen Augen ein Einverständnis erzielt werden. Aus aNer Weit Die schSnftm Hönde der WeN Amerika ist berühmt wegen seiner Rekorde. Es besitzt den stärksten Boxer der Welt, die besten Tennisspieler, die schn?ll- U-V- V.' sten Läufer, die besten Redner, die größteii Riesen, die kleinsten Zwerge, den dicksten u. den magersten Mann und die dickste und schlankste Frau der Welt. Im ^ilmparadies Hollywood befindet sich auch die Frau, die berühmt ist, weil sie die schönsten .Hände der Welt besitzt. Eine junge Künstlerin, Beß Flowers, die. abgesehen von den kleinsten Rollen, hauptsächUch für .Handaufnahmen gebraucht wird und in diesen den Rekord gewann. Wenn in einer großen Szene von oder an einen besonders schönen Finger ein Ring geschoben wird, oder wenn eine schöne, ausdrucksvolle Hand zart gestreichelt wird, dann kann man mit Sicherheit annehmen, daß diese Hand Beß Floivers gehört. Es ist nicht zu verwundern, daß die Journalisten sie öfters fragten, wie und mit welcher Cre^ me sie ihre Hände behandle. „Die .Hauptsache ist," so sagt Beß Flowers, „daß ,ch, wenn ich nicht arbeite oder in Gesellschaft bin, stets Handschuhe trage: keine Lederoder Wollhandschuhe, sondern nur Seidenhandschuhe, die nach meiner Ersahrung die besten sind." Jeden Abend reibt sie ihre Hände mit Zitronenschalen ab. läßt sie eben trocknen und massiert sie dann. Danach reibt sie die .Hände mit einer Spezialcrcmc ein, die sie selbst zusammengesetzt hat. Ueber diese Zusamniensetzung bewahrt sie Still-sckiweigen. Dies kann man ihr auch nicht verargen, es ist eben ihr Geschäftsgeheimnis. » 12.240,lX>0.000 Brotlaibe benötigen jäl)r< lich die Vereinigten Staaten von Amerika, wie auf der letzten Jahresversammlung der „American Bakers Association" in Chicago mitgeteilt wurde. Die jährlichen Einnahmerr belaufen sich in der Union auf 1.617,000.000 Dollar! Ungefähr 700,000 000 Dollar w??^ den aus dem Verkaufe von Feinbackwerk und Kuchen eingenommen. Ii!«»« erlesener «fOli,«. xünslix8te preise. Keimi5csien vietet' ffr«nkop»a»», u«. 12 Vei ve(!«rf ditlen vir. vn»ere Keller ru de,icktixen unä unsere V/ein« lu ko»tea obne Ksutrvsnx. I > >« Teile dem P. T. Publikum höflichst n,it, daß ich neben meiner Bau-, Kunst- und Mafchi-nenschlosserei eine vrsIiiilMriii errichtet habe. Uebernehme aller Art Einfriedungen. Tore usw. in beliebiger Höhe, sowie Maschenweite. Austräge werden rajch und billig ausgeführt. Hochachtend 1084 V. Xo^ells Gchloffermeister, Ptuj, stopnicah Nr. 2 (neben der Kirchenstiege). I MmM erhalten sehr gutes Mittagessen zu Tin. 7.by und Abendessen zu Din. b im alkoholsreien CpeisehauS ..Zum Stern". Pod mostom 11. Mittagessen von tZ bis 3. Abendessen von 6 bi^ Uhr. R. Gmolej. 7S1 ist modern, von 33 Dinar auf« wärls zu haben bei I. 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Srem. 1210 Leichte Heimarbeit wird aus dem k>anS aegeb^n. R. Smos-'i^ ^»,?fa resta S.' 12Sl Kan»lei»rnktikant mit guter Schulbisdi'ng Kenntnis der slow, und deutsch Sprache wird gesucht. Offerte sind zu richten "nter „Ehrlich" an die Vciv-rl' tunq. Derior»»' «befunden Damenpelz wurde beim Sv. Savafeft« gefunden. Anzufragen in der Verw. 1210 ^ Korretvonden^ I Suche Erzieherin zu 10- und 8- ^ Dame wünscht mit gutsituiertem säkirigen Knaben nnd äläh'ig. Mädeps znm lc»sc>rtiaen Eintritt Frau Dr. Adof Dlikay. St.ira ffanisza. Jugoslawien. 107k; Herrn in strenge, diskrete Be klitlntschaft treten. Briefe erbeten unter „Veilchen" an die Verwaltung. 1213 Korrekte unä wie aberksuvt tterrenkem-clen unä IlrOgGN k.inli man nur dei Ivt. Xs?» nttnik, Q>»vnl 1» 1, ksuken. 990 «sttol ^SurzlleUer) «»Ns? m't elstltlnz^ijzei- ^usilc unter l.eltunx cles Kspellmeisteks i-ierin Zc1,ülile>ci. I/in? jecken Vlitt^vock und 5«m»t«j;. — veztdek-,nnte Xiiclie: Vof?ii"licke 8pe?!»ivelne ^elsnxen lum ^U5»ciigrik 1228 llle^u msciu ctie iiSll. Linlocluns; äer I^e^t^ursteur ^ajäie 7UM dillix8terl l'gß^espreige tSßilick ?u Kaden bei cZer k^irms.lurij ^KI. ^sjstrovg vlics 6. 1205 VONUGNoM »UlV S«M^ dch«, tt«»» iw» noed kür »»»0 Illeklspsissn und vAoll»fo»vi,. lXtt milUonanwek v>u,SkriHn vdor»lt vorrKUt^ L'sNo 6«r tsussnVsklillinsekoton nm novk Oeiksf'O Vanilli'n^uekv»^ ' »«INvoel,. 1. kadruaez unä Xden«I-Kov?ert. k^ackmittaxs! (im knalle xünstiß^er >Vjtterunx) bei cler .Uncle- in l?»ävsnje: 1256 «laa 1. kaveuur 192>i ^ur5tsckmsu5 im IviL» RajLev» «lieA 6! Li^ene ZcklsclitunA. Keltgnnt xute V^eine. IZ-IG ?u i»kleick«m öesucke lallet H. V. ^b I. k^eber neues Programm mit dem beliebten Komilier k^UßO-l-luxo. f^er-ner 6er urliomiscl^e Zaucbreclner k^. 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