.^ 7. 8lllnslag allt ll). 3mmer l863 Die,.?a,bach« Zeitung" erscheint, mit Ausnahme der ^°mi- und Feiertage. tUglich, nnd lostet sammt dm ««lagen im Comptoir LanMrig 11 fl.. yalb. layrtg 5 fl. 50 tr., mit Orcuzuano im Eomptoir sanzj. 12 fl., lMbt. 0 fl. Füc die Zustellung in's Haus smb hnlbj. 50 lr. mehr zn entrichten. Mtt oer Post portofrei ganzj., untei Kreuzband und gedruckter Adresse 15 si., haibj. 7 fl. 50 tr. Inserlionsgellühr silr eiue Garmond-Spallenzelle oder den Raum derselben, ist filr I malige Einschaltung 6 lr., filr 2maligc8kr,, filr Zmaligc 10 kr. u. s. w. Zu diesen Gebühren ist noch dcr Insertions-Stempel per 30 lr. filr eiue jedesmalige Einschaltung hinzu zu rechnen. Inserate bis 10 Zeilen losten 1 fl. 90 lr. für 3 Mal. 1 fl. 40 lr. filr 2 Mal und 99 lr. filr 1 Mal (mit Inbegriff des Iusertionsstcmpelö). Amtlicher Theil. f P^V'- .^ ^'""»zministerinm bat dic Nälbc dcr l. k. Bonckammer in Wien: Ritter v. Bieder, """n. I, M. Löwcutl.al, I, I. Baucr ^l>ann Nibarz, Anton Harpke. Simon W i,^ Laibach, 9, Iä,,,,«, !">,'>,« w« > "l">^ °",^>I",m,,,ar,icht Ltt'c,, ll m. n.cht endlich znr Wabrbcit werden' .in d'csc Fragen gil.t die „Gencral-Corrcspondc >'" A ^än^ ^''' der Begrüß dcmcr!^'"- "'^" '"' '" ^"'"" w.gcnblickc l'e-"/. '/'''!'" Errichte "'" ^'""^l'ig anch anf die ^dtage ,en,c»s dor Lcilba crsncckcn zn können, -w'l »prcchc» nn,cr Bcdanern Hicrubcr offcn ans kön< 'M, und wollen uns aber znglcich dcr Hoffnung nicht ^"^/"' ^"^ wir vielleicht noch vordem Schlüsse der eben beginnenden Session j ne^de^"^^^''^^"^ltha.anch «e am,.^"'^/' der ungarischen Krone Die vor Knrzcn. "'ei"e>w ^ ' ^whrte. N'"en Angcnblick an- ""^rischcn ^ ' ^,'5"""" "l'" die Lösnng der gc^icbcn Ei" " !"" ohne eingrcifcndcn Erfolg gierung Gelc^ , ''''"'"' dm Männern dcr Re's sich in dc„ ' .^"'"' 'N"' zn crkläre» , daß '3°rm. sondern ,,.'"."«" ^'"^ "icht n.n die l'Ioßc t'cr Monarchic ä'd "' .?'7 ^^ Sachc. dic Erislcn; l'ch' Meinn». i ,i//. ^" "udererscitci die öffcnt^ gll'racht nnd dem . ^"' .!-""'" z>"" Dnrchdrnch ei»er Vcilcgn». /^' "' ,'^nbltc.i Bedürfnisse nach erkennbaren A>>^ ,./"^""^lcn Zwiste cinen nn-dicse^ Vcdnrfniß a, ^'M"' Thatsache ist, dal> ei"acnandcn wer'^. i. n ^"'' ""' l'loß ^rstcctt ncs iN. Was mit'^ . ^"'" ^"^" cin aUgrmei. lew- cs ist ei. cr>^. /'' "'^ """W,. .vnrce cr° Vcdnrf»iß r^ '" Wi"e. .ndcrcrscits da. nu'ssennnn'Tba ' '^^''nnitt. DenWor.cn "°"e.i der N^ai '^/ ''' U'w c>I)ne in die Intcn-^" "ir mit ^.^ i^n.- ""'wreche7 n f " "^ /''?" Uel'erzel.gnng dal,in ^"isc„ d' ^ ' ^"^ '""" lich in dcn G'^nken d/si^'//.""!' lcl'yaft mit dem "Us das Feld ,V, ^.' """ "'" Worten gcl'en. Es l>crechli„,, ^l'"^"' ü l'e r z n . anch jcnc denkwiivo,^" ^ ^"^ ?u diescm Olanden jlmgst an die nngarischr ^^ ' ^ dcr Monarch scilift ^MitZnoerf,cIttl.osfc^^'"^ ""sc ecr ^m'dtagosißnngrn auch T/ >"^ '"' ^"' lu»gcn l,cnchlcn ;» kluinen. welch ,!'''' ,^'^"w-W.cn^agc der Monarch-e. zm Dnrch ,^'"'^n' V r a„nng anch jenseits dcr '^„Da f.h ',,'""' ^!'rcn'^^? ".Mchligen Wollen anch '^^nd Detai?^üb?/?'^ "^""^citnng« vcrsncht e^ dic w^ c '^ ^.^ ^la'st, orci Wochen in Wien d>> knr/ vott,' ''^ """' "- Vi^mark nnd ndcr "' vott)el ltattgchal'lc Unterrednng zwischen' Herrn u. Vismar? nnd dem Gesandten Oesterreichs in Vcrlin zn demcntiren. Das Dementi ist jedoch scdr lahm nnd klingt eher wie eine Entschnldignng. Daß eine Depesche nach Wien ging. gesteht die „.Nrenzzeitnng" zn, daß diesell'c sich anf dic deutsche Fragc l'czog. wird gleichfalls nicht in Mredc gestellt, nnr behauptet die «Kieuzzcilnng", daß mit dieser Depesche cine Annäherung verflicht wnrde. Wenn nnn nnr einigermaßen genau ift. was „l'Europc" über d,c>e Depesche mittheilte, und wir I'al'cn Grlind zll dcr Annalmic, daß die Analyse des französischen Frank« fnrtcr Blattes genau war, so wird man zugeben, daß Drohen, mit den Fnßcn stampfen, mit dem Säbel rasseln, und Cauonrislische Annexionen in Anösicht stellen, die Methode nicht ist, sich Jemand anzunäher». - Thalsachc ist, daß die Biomark'schc Depesche i» Wien einen entschicdcn fcindscligcn (5'indrnck gcinacht hat. und wenn dieser Eindruck nicht gerechtfertigt war. wenn Herr v. Vismark so versöhnlich war, als die ,'Nreuzzcitung" versichert, so veröffentliche sie dcn Wortlant dcr von Herrn u, Wcrthcr in Wien vor» gelcsencn Note, Es'wird dieß das einfachste Mittel sein, falsche Angaben zu berichtigen. Herr u, Biömark scheint übrigens erschrocken zn sein über die vielen Veto's, welche im Hinblick anf seine Aktionspoütik ertönte», und scheint den Nnckzng anzutreten. Das „Mitgetheilt" dcr „Natioual-Ztg.", von dcm uus dcr Telegraph meldete, deutet darauf hin. In lineni Artikel übcr die Bimdcörcformt'risis wcist die ,,A. A. Z," darauf hin, daß Prenßcn, wo» fl-ri, es üticrl'anpt einmal auf Bnndesreform sich ein^ läßt. den Delegations- dem Wahlmodns vorzieht; Graf Vcrnstorff wenigstens habe in einer Depesche an Herrn v. Vcnst für den Modus dcr Tclcgation cvcn-tliell sich ausgesprochen. Damals war aber von dem Delegirtenproiert noch keine 3iedr. folglich konnte sich Prcnßen für dcn Delegalionsmodns anvspreche», odnc etivas zn riokircn. Iept sind dic acht Regierungen mit dem Projekte einer Volksvertretung am Bunde hervorgclrcten, folglich ist Preuß'-n dagegen. Herr v. Biomark will dnrchaus der Mcpbistophcles der Deutschen Politik sein: „Ich bin der Geist, dcr stet»? verneint." Die Beziehungen dcr französischen Regierung mit dcm Madrioer Kabinet verwickeln sich immer mehr. Besonders ist die Ko'nigin Isabella anf deu Kaiser Napoleon lind die Hmseri» Eugenic nicht gnt zli sprc° chcn. Als der kaiserliche Prinz geboren wurde, schickte ihm die Königin von Spanien sogleich dcn Orden dcs goldcncn Vließes, aber der Prinz von Asturien hat von Paris noch nicltt das Großkrenz der Ehrenlegion bckommcli. Dieser Vorgang hat in Madrid großes Erkalten verursacht nnd dic wabre Ursache dcr mcistrn Mißvcrständnlsft dalirt von dieser Zeit. Vielleicht strht anch Eüglaud mit scinrn Einftüsternngen im Hinlcrgrllndc. l,nl auf dicse Weise die Spannling zwijeben den bcidcn Kabinclen dicßscits nnd jcnscits lcr Pyrcnäen zu steigern. Die Königin soll sich sogar geäußert babc», leincn Gesandten incbr in Frankreich halten zu wollen, bis sie nicht vollständig klare Einsicht ill dic französische Polilik bezüglich Mexiko's habcn würdc. Eincm Bricfc aus Athcn entninnnt die «G (5." folgcndc Stellc: „Wie daö in den meisten Fällen zu gcschchcn pflegt, hat nch in der vielköpfigen. provisorischen Rcgicrnng Gricchcnlands früher ein Sebisma emgestcllt, als man zn boffcn sich berechtigt glanl'lc, indrm bereits sebr einflnßreiche und populäre Olicdcr der Regierung ihrcr Falüic untrcn wnroen und für Prinzipien agitiren, die diametral dcn Bcstrcbungen dcr anderen Parteien entgegenlaufen uud die Nation »' ein Nirrsal bringen, dem nicht so leicht zu ent-i^bci, sfiü ,^^.^ s^hsz ^s„l, sz..^ j„ ^^, nächstc» Ta-^>l ein Kandidat auf laö Beste für die gricchische "l'onc qualifizirt finden würde. Diese Sttlle bezieht sich auf den Abfall eines bekannten Führers der Na« tion, der jeht republikanische Tendenzen mit der gan« zen Macht seines Einfinsscs verfolgt." Korrespondenz. Wien, 8. Jänner. -ll. Nach einem von Sr. Eminenz dem Herrn Kardinal Erzbischofc in dem St. Stephans'Dome ze» lebrirtc» Hochamte wnrdc der niederösterrcichischc Landtag durch deu Hcrrn Landmarschall Fürsten Col« lorcdo feierlich eröffnet. Die Sipnng war, ivic dieß wohl leicht vorausgesehen werden konnte, meist dcn Angelegenheiten deo Hanscs selber gewidmet. Von allgemeinerem Interesse war nur die Namhaftma-chung dcr Gescnvorlagen dcr Negiernng durch den Herrn Statthalter Grafen Chorin ski. Dieselben bestchcn in: 1) cincr Vorlage übcr die Gemeinde-Ordnung und dic Genteinde^Wahlordnling; 2) cincm Gcscheiitwnrf übcr Hcrstcllung und Erhaltling dcr nicht ararischcn Stiaßcn; ij) einem Gescpciitwurf übcr dic Kostcnbcstrcitnng für Kirchen und Pfründen; endlich ^) einem Gesetzentwurf über dic Regelung der Echntzpatronate. Dcr Herr Staatsminister v. Schmerling, wel-cher dnrch ein Icichles Unwohlsein verhindert war, rechtzeitig nach Prag zur Eröffnung des Landtages abznreiseu, hat hcnle seinen Sitz in» niedcröstcrrcichi« scheu Landtage und zwar im rechten Entrcvnc des Hanscs eingenommen. Ihm znr Linken saß Bürger-mcistcr Zclinla. Ich habe in meinem Briefe vom 6. d. M. bc« reits gemeldet, daß Audeutungen und Berichte aus den Provinzen von gemischter Bevölkerung, insbe« > sondere aus Böhmen, Galizien und Mähren, vorliegen, nach welchen die Führer der nationalen Partei Piimd !l!l'>!»<> beschlossen hätlcn. anf den Landtagen nicht aggressiv vorzugehen, die dcn Landtagcn für ihrc Tbätigkcit gcstccktc Grenze zu rcspcktiren, und sich einzig nnd allein an die Regierungsvorlagen und die Vorlagen dcs Ausschusses zu halten. Diese meine Mittheilung wird heute nabezu von allen hiesigen Journalen in ibrrn der Laudlagseröffnung gewidmc« >cn Leaders bestätiget. Ich komme l)ier daranf zurück, weil anch an die denlschen Landtage von verschiedenen Scitcn Anfc'rdernngrn gestellt irniden, welche, wenn ihnen nachgekommen würdc, die natürlichen Grcnzcn dcr Landtage, wenn auch in anderem Sinne, wohl übcrschrcittn würden. Sowobl in deu Landta» gcn von Nieder« und Obcröstcrrcich, als anch in dcm der Sleicrmark finden sich wohl Elemente, welche hicrzn neigen würdcil. Es steht jedoch zu hoffcu. daß dieselben sich an drn Führern dcr oben bezeichneten Parlcien ein Beispiel uehmcn werden. Franz Schnsclka komnit in der ucncstcn Nnm-mcr srincr «Ncform" in cincm läugcrcn Scbreibeu auf die bekannte Wählervcrsammlnng zurück. Es gc< uügt iu dieser vielbesprochenen Angelegenheit einfach einr Stelle ans dem Briefe Sehnsclka's sclbcr zn zi» tirc». „Ich ivußte wohl, sagt Schuselka, daß eine Verordnung erlassen worden, nach welcher nach voll' brachten Wahlen keine Wäblcrvcrsammlnngen mehr stattfinden sollten. . . . ^i'il'nli 5ltt. Unsere Börse luard in den letzten achtnndvicrzig Stunden dnrch Naebrichten von Alißen wieder eiil wenig alterirt. Doch waren mehr die Vorgänge im Osten als die Beziehungen znm Norden hierbei lhätig. Oesterreich. Wicn, 7. Jänner. Dic «Ant. Corresp." mcl-det. daß. «nachdem der verfassungsmäßige dreijährige Wahl-Cyklns für die Komitals'Ausschüssc in Ungarn iu Kürze abläuft, man sich cbcu in der l. ungarischen Hofkanzlei mit dcr Frage beschäftigt, in welcher Weise 34 dir Bildung der neuen Komitats-Ausschüssc im Laufe des Jahres 1863 vor sich zu geben hätte. Auf Grund dieser neuen Komitats-Ausschüsse wird die Einberufnug des neuen Landtages crfolgcn." — Laut cincr tclcgrapbischen Mittheilung au»? Vrünn wurden bei der stattgefliudenen Wahl zum Landtage aus dem großen Grundbesitze Joseph Freih. v. Stahl. Ernst.Frcih. v. London und Rudolf Graf v. Wrbna gewäblt. — Dcr Redakteur der «Politik", Herr I. Skrcj-öowöky, ist im Königinhof > Iaromcrer Bezirke zum Landtaqsabgeordnetcn gewählt warden. Dic durch die Resignation des Landtagsabgeordnetcn Herrn Nasp nothwendige Ersahwahl im Landtagswahlbrzirke der Städte Plan, Tachnu, Mies und Sandau fin° dct am 12. d. M. Statt. Wie man dcr «Präger Ztg." aus Kuttcuberg sclircil't. hat der Landtagsab-gcordnctc für die Stadt Knttcnbcrg. Herr V urlbcilung des Mörders durch das hiesige Tribunal nach österreichischen Gesehen an. Deutschland. Verlin. Dic „Allerhöchste Ordre" des Königs uou Prcnkcn an das Staatsministerium, welche sich auf dic Feier dcr «vaterländischen Gedachlmßlagc" bezicht, liegt heute im »Staalsanzciger" vor und laute!: „In Verfolg meiner Ordre vom 3. Dezember d. I wegen Feier dcr vaterländischen Gedächtnißtage im Iahrc 18^3 will ich, daß außer den anznord-ncndcn vorübergehenden Festlichkeiten auch eine blei» bcndc Erinncrung dieselben bezeichne. Was könnte sich mehr dazu eignen, als das Gedächtniß des Hei» dcnkönigs zu fcicrn. dem Preußen jene ruhmvolle Zeit verdankt. Ich bestimme daber. daß am künfligoi 17. März, als dem 6(1. Iahrestagc, cm welchem mein in Gott ruhender Vater den Aufruf an sein Volk erließ, der Grundstein zu dem ihm in Verlin zu errichtenden Denkmal feierlich grlegt werde. Anch will icli. daß den Veteranen jener glorreichen Zeit, welche sich vor dem Feinde Anszeichuungen erwarben, sowie Denen, welche in Folgc des Krieges invalid geworden sind, oder sich überhaupt in hilfsbedürftigen Verhältnissen befinden, die Dankbarkeit des Vaterlandes auf's Reue bethätigt werde. Es sollen zu diesem Zwecke dem Landtage die erforderlichen Vorlagen sofort uach seinem Znsamluentrittc gemacht werden. Dic mir dieserhalb vom Slaatsministerium vorzulegenden Gesetze sollen sich beziehen: l) auf die Vrrmebrung des Seniorenfonds in dem Maße, daß alle Diejenigen, welche das eiserne Kreuz in dcu Jahren 1813, 14 und 16 er-hallen haben, im Laufe dcs Jahres 18l)3 die Senioren« Zulagen erbalte» können, wobei dic Vestimmungen über dic Ehrru»Scniorcu aufrecht zu erhalten sind-2) auf die Erhöhung des Veteranenfonds dahin, daß die hilfsbedürftigen Veteranen und Invaliden crtra. ordinäre laufende Unterstützungen erhallen. Vcrliu dcn 24. Dezember 15(52. Wilhelm." Verlin, 7. Jänner. Die ..Kreuz.Ztg." ver-öfscnllicht ihr Programm für 1803 vom Verfasser dcr Rundschauen. Die Situation sei günstig, der Sieg gewiß, wenn den Worten dcs Königs uachhal> lige Energie dcr That folge. 1813 begann erst der Kampf gegen Bonaparte, mit dem Jubeljahre 1863 erst dcr Kampf gegen die Demokratie, für dic Bc-frcinng Preußens und Deutschlands, Das Vatcrland und das Königthum stellen auf alten Fnndamentcn das Zicl und den Preis des Kampfes neu fest, — Schwäche vou oben stifte Unruhe unten, von oben sei dcr gegenwärtige Zustand geschaffen, von oben müssen dic Konservativen organisirt werden, wozn sie selbst zu schwach. Die Rcgttrung mit ihren An« Hängern, durch gegenseitiges intelligentes Vertrauen verbunden, müssc nicht das Wablgeseh oktroyircn, sondern der Vcrfassungsurluude gemäß legiere». Das Budget als Hauptsache bclrachtcn. mögliche Ersva« ' rungen selbstsländig beschließen, jährlich prüfen, wie ^ weit dic Etats ,;u spezialisiren, damit dic Exekutive ' uicht von dcr Krone aus Unterhaus glcitc. ^ Italienische Staaten. « Aus Nom, 3!. Dczbr, wild gemeldet: Trot) " des starken Regengusses harrte eiuc unermcßliche ' i Meuscheumcuge des Papstes, als er sich zur Feier« ' lichkeit dcs Jabrcöschlusscs in die Kirche Jesu begab. ' i^l'au rief: „Es lcbc dcr Papst'Köuig. es lcbe Frank» ^ reich." Dcr heilige Vater hat erklärt: cr sei WillcuS, ^ dcr Finanzcoiisulta bcschlicßcitde Stiiumc zu gcbcn, für jel)t wäre es abcr noch unmöglich, weil dic Zahl ^ der Cousulta-Mitglicdcr in Folge dcr Zerstückelung ' dcr Provinzen uicht ausreiche. ! Tl^codcricht. ^ Laibach, ^l). Jänner. s Morgen Abend findet im lau^schaftlichcn Ncdon. tensaalc eine theatralisch > musikalische Abcnduntcrhal^ tnng des hiesigen katholischen Gesellenvereins Statt, c ' — Der projekiirtc Hauolungs-Ball soll an, 9. ^ Fcbrnar abgehalten wcrdcn, ^ Wien, 9. Jänner. Ihre Majestäten besuchten vorgestern Abends dic Vorstellung im Karltbeater. — Das vor ciingcr Zeit mitgetheilte Gerücht, daß Ibre Majestäten der Kaiser und die Kaiserin im Fasching einige Zeit in Ofe» verweilen werden. wird jeyl mit großer Bestimmtheit wiederholt. — Dcr Herr Erzherzog Karl Ludwig und dessen Gemalin werden im Laufe des Faschings vou Görz in Wien einireffen. Denselben zu Ehrcu wird ciil großcr Hofball abgehalten. — Wie der »U. P," mitgetheilt wird, wären 5ic k. k, Bel'örden Wcrbc.Burraus in Galizicu. die für dic natio!ial'poluische Sachc thätig sind. auf d>c Spur gekommen. — Vorigen Dinstag hat. wie dic „Vorst. Ztg " meldet, zwischen einem k. k, Rittmeister lind dem k, k. Oberüeutenani Barchovits vom Brannschwcig'Kürassicr' R'egimente in der Iosefstädler Kavallerie «Kaserne ein Säbcl'Ducll stattgefunden, wobei der genannte Obcr< Lieutenant drei Säbelbibe erhalten, und kurz darauf seinen Geist aufgegeben bat. Der Gcgner desselben soll auch schwer verwundet, und in der k. k. Equitation befindlich sein. Ueber die Veranlassnng dieses Duells zirkuliren divergircndc Gcrüchtc, Der gefal« lenc Oberlientenant ist am Mittwoch in der erwäbnteu Kaserne gerichtlich sccirt und gestern um 2 Uhr Nach« mittag mit allen militärischen Ehren von der Kaserne aus bccrdigt worden. N a ch trag. Klassenfurt, 8. Jänner. Heute cröffnete Graf Goes den Landtag, R'aeh Bestellung des Protokolls überreichte der ^andeschef Baron Sluga N'ameus dcs Staatsnunisters Entwürfe von Gcsehcn übcr dic Gcmeiudeordnung Kärnlcns und über da^ Kirchen-und Schulpatronat zur geschäftsmäßigeil Behandln»!?. Graz, 8. Jänner. Nach einem vom Fürstbischof v. Scckau abgehaltenen feierlichen Gottesdienste fand um U)'/; Ubr die Eröffnum-, des Landtages Statt. Graf Gleispach hebt in der Eröffnungsrede die Bcssc» l'uug der Verbältnisse Oesterreichs scit dein Beginne ^es VerfassliilgslebenS bervor und bringt ein dreifaches Hoch auf Sc. Majestät deu Kaiser aus. in wel< -hes dic Versammlung einstimmt. Graf Gleispach ,nacht iu seiner Rcdc auf die Wichtigkeit des Gc-ncindegcsetzcs aufmerksam, wirft einen Itückblick aus >ic Tbätig'kc'it drö L.indcsau^schusses und erirähnt ^blicßlich dc^ frcundlicheu Entgegeulomnieus Seitens ^cr Regierungsorgane, insbesondere dcs Statthalters. ^)er Statthalter legt vor: das Gcmcindcgescp und Äcseßc über das Kirchen« und Schulwcscn, serucr in betreff dcr Straßen. Dcrfclbc weist in ciucr mit Beifall aufgeiiommencu Ncdc auf dcn gesicherlcu Bc< land dcr Verfassung hin. bebt die hervorragende Thätigkeit dcr Abgeordneten Steiermarks im Reichs-alhc bcrvor und verspricht das bereitwilligste Ent< ;egenkom,ueu seitens der Regierung bei deu bevor-lebcnden Verhau^luugcil, Nächstc Sihling morgen 10 Ul'r, Prag, 8. Iäimcr. Nach cincm fcicrlichcn Hoch-untc in dcr St. Niklaskirchc, welches Kardinal Fürst 3chwar,;cnbcrg cclcbrirlc, wurdc dic crstc Sitzung dcö ^uidtagcs um 11 V4 Uhr eröffnet. Präsident Graf Feuilleton. Laibacher Plaudereien. (Meteorologische Abnormität — Das En'igiiiß dcr Woche — Dcr Sitzlmyosaal drö ^andtcissl-S — Daö Publilum — Dic Damm — Die Schule dcö ParlainriUnvi^miiö — Viöl^üchc Folgcll — Lcdcndc Bildcr nui« drr Gcschichtc Httainö — Thca-tcrzllsläiidc — Ei»c dramatische Aliclldmiterhallima. — Fragc.) Auf dcn fcnchtcn Fittigen des Südivinds schwebt das neue Jabr daher, ciu mildcr Hauch geht durch die Lande und dic Wintcrpclzc crschrinc» übersiüssig. Die Wiesen nehmen bereits ciuc grüulichcrc Färbung a» uud die Knospen der Gesträuche bcginueu zli schwel« lcit. Das ist abnorm, uud wic jedcs Abweiehcu voi' dcr Ncgcl iu dcn Naturcrschciuungen den Vlenschen mit Vesorgniß erfüllt, so auch dieses. Es stcht zu fürchten, daß dic Vegetation zu rasche Fortschritte in dcr Entwicklung maeht und durch später eintrctcudc, Fröste vcrnichtct wird. Es ist dcn zur Unzeit schmei. chclndcn Lüftcn nicht zu traucn. Das Erciguiß der Wochc ist die Eröffnung des Landtags. Es gehört dasselbe dcn Rubriken übcr dem Striche au,' gleichwohl kann sich's auch der Feuil» letouist uicht versagen, es in seiner Ebronik zn ver» zcichncn. Ist ls doch von hohcr Bcdcntung, von enormer Tragweite für nnscr staatliches und soziales Leben. Eigentlich wäre hier über die. dasselbe be. gleitenden änßerlichcu Fcicrlichkcitcu zu bcrichtcu,' da diese abcr gauz unerheblich warcl», da kein Kanonen- donner den wichtigen Vorgang signalisirte, da kein Gepränge und Pomp dabei cntfallct wurde und die Vertreter dcs Volles nur durch ciucn kirchlichen Akt für ihre Thätigkeit vorbereitet wurden, so cntfällt die Aufgabe dcö Fcnilictonistcn. Es sei daher nur die Veränderung erwähnt, dic mit dein Sipnngslokalc uorgrnommcu wurde. Dic Schc dcr Abgeordneten, während der ersten Session in je zwei Reihen sich gegenüber geordnet, sind dicßmal so arrangirt. daß die Abgeordneten in vier Rcibcu hintereinander dem Pläsidenten vis-ä'Vis sihen und somit dcr Galleric den Nückcn kcbrcn. Man bält diescs Arrangement nicht für uortheilhaft, indem cin Redner i» der ersten Neihc dcn übrigcn drei Reihen abgewendet sprechen, oder dem Präsidcutcu dcn Rücken lchrcn mnß. Bcsscr wärc es wohl, wenn die 36 Siyc cincn größeren äußeren lind einen kleineren inneren Halbkreis bildeten. Wie die Aucrduung jent ist, macht sich dcr Mangel einer Rednrrbühnc sehr füblbar. Die Ausgabc von Karlen für deu Besuch dcr Gallcric war Ursache, daß sich in dcr ersten Sitzung ein Publikum cinfand. wclchcs der Vcrhandluug mit sichtbarem Ernst und mit Aufmerk» samkcit folgtc. Anch Damen waren zugegen, und dieß Lchterc halten wir ans besondere» Gründen für gnt. Bekanntlich bezeichnete Göthc und Schiller deu Umgang mit Frauen als veredelnd für den Menschen. Was im allgemeine» Leben gilt. kann auch im par« lameutarischeu Lebe» sich gellend machen, und wir zweifeln gar nicht, daß zwischen dcn Deputirten nno dcr wciblichcn Znhörcrschaft ciuc wcchselseitige Vccin» ftllssnna. einttctcn kann. Einmal können die Damen sehen, wic das Reden geregelt wird; sic können lernen, wic mau sich im Schweigen übt; denn wem der Präsident nicht das Wort crthcilt. dem ist nieht er« laubt zu reden. Wir wissen, daß die Damen es darin zn keiner großen Fertigkeit bringen werden, denn cö widersteht iyrem ganzen Naturell; allein ver-vollkomnmen können sie sich bicr, das ist uicht zu läugnen. Andererseits könueu dic zu Reden sich au« geeifert Fühleudcn von dcn, in dcn zu verbandrlndcu Fragen eingewcihtcn Rcpräscntantinncn des schöncn Geschlechts manchen gnleu Wi»? erhalten. mauchc Anweisung crlbeilt bekommen, natürlich vor oder nach der SiN»»g, und wir sind überzeugt, daß, wcnn ci>> Rcdne/dcu Vorsehlägcn scincr tbelieren Galtin folgt, ja wcnn cr nur ihre in so mancher Gardinenredc angewendete Marime befolgt, cr siehcr rcussireu muß. Mau sagt, die Frauen hätten leine Logik, und in der Tbat soll sich dieser Aussprnch so oft bewahr< bcitet h.ibeu. daß daran zu zweifeln eine Beleidigung wäre. Aber. die Franc» siegen auch obne Logik in ihren Dcbattcu, ihrc Art zu rcdcn mnß also cinc bczivingcudc Macdt haben, und dieß ist, was sich aneignen läßt. Zwar besteht dicsc Macht nur in del Beharrlichkeit — böse Zungen nennen cs Eigeusin» und Rechthaberei — in'dcß ist. das lehte Wort ;U behalten, schon cin Vortheil, wegen dessen selbst eim' Portion Logik geopfert werden könnte. Die Resultate des Unterrichts im parlamentarischen Gcbarcn lönuc» sehr bedeutungsvoll und umgestaltend für das ganze Familienleben werden. Mancher Gatte dürste e« 1^' eineu Gewinn auseben. wenn scinc Gaitm vor jcder Erpcktoralion spräche: Herr Gatte, ich bitte um das !35 Nostiz bringt Hochs auf Sc. Majestät dm Kaiser, dcn ilonig, die Heimat lind alif mi kräftiges, einiges Oesterreich ans; Wanta Slavas auf König, Vaterland und Nation. Baron ilellersverg (spricht böhmisch) bcmcrtt in seiner Rede, cr sei überzeugt, die Folge wcrdc zeigen, daß der Äöhme seine ^icbc znr Heimat mit der Machtstellung des Kaiserreichs zu vereinigen weiß. — Die Dentschcu nahmen ihre Plätze größtcuthcils lints, die Nationalen im Centrum, der Großgrundbesitz rechts. Ricgcr und Klaudy klagen über dic Wahlordnung. Es sind Anträge auf Abänderung derselben bevorstehend. Troppau, 8. Jänner. Um 9 Uhr feierliches Hochamt, um 11 Uhr Cröffuuug des Landtages dnrch den Landeshauptmann Grafen ^arisch. Minister Hcin — abwesend — crsnchtc schriftlich um Urlaub bis Ende Jänner. Fürstbischof Dr. Förster von Äreolan leistet dcu Eid. Zur Tagesordnung übergehend, wird der Antrag des Ausschusses, von der Üebertragnng der stenographischen Protokolle in die böhmische und polnische Sprache Umgang zu nehmen, mit dem Zusatz-autrag des Dr. Eiscuberg augenommcn, daß dieß nnr aus Opvortuuitätogrüudcn geschehe, nachdem der ganze Antrag cinc sehr lebhafte Debatte hervorgerufen hattc. Nächste Sitzung morgen Vormittag 10 Uhr. Briinn, 3. Jänner. Der Landtag wnrdc heute nm 12 Uhr Mittags eröffnet und dauerte die erste Sitzung bis gegen 3 Uhr. Graf Dubsty hielt cinc Ansprache und küudigtc die Vorlagen der Ausschuß-berichte uud jcuc der Regierung an. Der Landtag werde die Sclbststäudiglcit, vcrfassnngsmäßigc Freiheit und die historische Trcnc Mährens wahren. Hierauf erfolgte der Bericht über die Neuwahlen. "Die Wahl der Abtheilungen nnd des Geschäftsordnung^ Ausschusses gab zur lebhaften Debatte Anlaß. Es wurde die Auslosung dcr ersteren beschlossen und der alte Anschuß beauftragt, iu dcr nächsten Sitzung, welche Dinstag 1^. um 10 Uhr stattfindet, Bericht zu erstatten. Al'nz, 8. Jänner. Nach vorausgegangenem Gottesdienste eröffnete dcr Laudcsbmlptmauu um 10^ Uhr den Landtag, in seiner Rede hcrvorhcbcnd. dic zwcitc Session beginne unter günstigen Anzeichen. Dcr Ncichsrath sei cinc gute Schule für dic verfas-suugsmäßigc Acl'andluug'dcr Gcgcustäuoc dcs öffentlichen Lobcns gewesen. Hierauf Schriftführcrwahl, Es wurden vier Negicrnngsvcrlagcu übcrgcbcn: Das Gcmeiiidegesct), das Schulpatronat, die Kirchenkon, kurcuz lind dic Ersapwabl für dcn ucrstorl'cucn Reichs-rath Edclbachcr. Morgcil sindct die Prüsnug von vicr Ncuwablcn von ^audtagsabgcorductcn für Euns. Stcyr. Wels und Kirchdorf und die Vcrathuug der ^andcspraliminaricn für ^863 statt, Neueste Nachrichten und Telegramme. Berlin, 8, Jänner. Nach dcr ncucrlichcn Er» krauknng dc« Bönigs dcr Vclgicr ist Professor ^ian-gcubeck von hier zu cincr Operation nach Brüssel bcschicdcn worden. Vcrlin, 8. Jänner. Der «Staatsanzcigcr" mcldct: Die ^räftc dcs Königs nehmen langsam, abcr merklich z». Er cmpfiug Frcihcrru v. Schl'ciui^. uud uaym dcu Vortrag dcs Ministerpräsidenten c»i< gcgsn. Dic n^rcu^citnug" bort, Graf Uscdom sci unn< mcbr zum Gcs.ui^lcu iu Turin dcuguirt. wogcgcu Gcucral Willisci, vermuthlich nach N'om gebt. Paris, ?. Jänner. (Nachts) „Franzc" meldcl: Dcpcschcu ans Konstanti'iopcl vcrsichcru. dcr Wechsel des Aimistcriums ,>i glgeu Icnc gerichtet, welche dic pclsoulichc Autor,tät dcs Sultans'rcrriuacrn wol Icn. Dic neucn Minister gcltcu für wenig günstig dcm rnssischcn Einfinssc. Paris, 8. Iäuncr. Dic „Zraucc" mcldct ans Vcracrnz vom 8. Dczcmdcr: Ein frauzösischcs Korps ist uou Fccamutuc^u nach Sail Audrcö abgrgangcu. Gcucral Vcrlicr marschirt nach Pcrotc. Gcucral Forcy wird crst dann gcgcu Mcxiko marschircu, wcun rr für zwci Monalc ^cl'c»c'»üllcl habcu wird. — Gcstcrn war Vall iu ocn Tuilcricu. — kardinal Morlot wurde beutc mit großem Pomp bestallet. PariS, 8. Jänner. „Patric" mcldct: Dcr Papst bat das Programm cndgiliig fcstgcstellt, wcl. chcs nächstcus zur Fttuntuiß dcü Kaisers gebracht wcr> dcu wird. Aaron Gros ist schleunigst uach London abgcrcist. London, 8. Iänucr. New-Mler Journale vom 27. ucrsichcrn, dic Sitnation dcr frauzösischeu Armcc in Mcnko sci kritisch. Ihre Ncihcn werden von Krankhcücn dczimirt und fclüt cs dcrscll'cn an i!cl'cn6mi!tcln. Agcntcn wnrdcn nach Ncu''^ork gc« schickt, um Vorräthc zu ^crschaffcu. Dcr mexikani» schc Gesandte hat protcstirt, aber Seward will nicht intervcnircn, Madrid, 7. Iäuncr. In dcr Dcpntirtcnkam. mcr griff Mou das Miuistcrium au, wclchcs von dcm bcabsichtigtcn Stlirzc Juarcz wnßtr. und sagtc, dcr Vertrag von Solcdao sci cin Unglück. Madrid, 8. Jänncr. Man glaubt, O'Donncl wcrde eine Majorität iil dcr Kammcr habcn. Einc große Anzahl Dcputirtcr beschloß, ciuc Krise zu ucr^ mcidcu, wclchc dcn Sturz O'Douncl's verursachen wnrdc. Dcr König sucht dic Parteien zu ucrsöyncn. New-Aork, 27. Dczcmbcr. Dic Gcbnrt als Ncger soll fcruer kcin Hinderniß bildcu Vürgcr zu wcrdcn untcr dcr Verfassung dcr Vcrcinsstaalen. Es wurden cnormc Untcrschlcifc von Negicruugslicfcrautcu entdeckt. Konzert. Wenn Mannigfaltigkeit uud Reichhaltigkeit dcs Programms ein Konzcrt anzicbcud und interessant ma« chcn können, so war cs das gcstcrn Abcnd slattgchabtc vicrte Konzcrt. das dic philharmonische Gesellschaft ihrcn Mitgliedern gab. Das Programm zählte nicht weniger c.ls zcbn Pic^cn. Dcn Anfang und dcn Schlnß bildctcn zwci Ouvertüre», zur Over „Dcr lFrcischüt)", uou Wcbcr. und znr Opcr „Gutenberg", von Fuchs. Die zwcitc wurdc ctwas crakter uud lor-rckter vorgctragcn als die crstc. in wrlcher einige Schwankungen bemerkbar warcn. Zwci Üicder für Sopran, Alt, Tenor und Vaß, von Mcudclssol'n< Varcholdy, „Hirtenlied" nnd «Dic Primel", wurden recht ansprechend iicsnngeii und fanden laiitcn Vcifall. Ein i>»i>li< cio I>ll!I.!!l!<>, von Mendelssohn, für Piano mit Quiutclt.Vcglcituug. ward mit viclcm Applaus anfgcnommcn, zumal dic Piauoforlestimmc von ciucr Damc gespielt wurdc, dic zum ersten Malc sich vor dcr Gesellschaft börcn ließ uud in ibrem Vortrag nel'st technischer Gcwaudtbeit auch Geschmack und Verständniß cutwickellr. Mit wirklich rauschcuocm Beifall ivard al'cr drr Vortrag cines Liedes von Th. Elzc l'clobut. das jcucs Mitglied dcr Gesellschaft saug. ! welches sich auch durch Al'sassllug der Geschichte dcr iGcscllschaft dcu Dauk derscll'cn erirorden l'at. Das Lied scll'st ist schr bül'sch und macht dcm Komposltious^ Talcutc Elzc's allc Ebrc. Nicht minder gefiel Mcn° dclssohns „Vcnczianischcs Gondcllicd", das uon dcm scll'ei, Hcrrn bicranf gesungen wurdc. Das Dopprl» Konzert für zwei Violinen mit Begleitung dcs Orchc-Uci's. von Kalliwoda, das nun folgte, baocn wir vor ^inigcn Jabrcn liicr vortrefflich vortragen boren. Eö entzückte danmls das Publikum, uud auch oießma gefiel cs; nur schade. daL das Ncißcn cincr Saitll ciuc kurzc Unterbrechung berbcisührtc Das Doppcl» Quartett für Männcrstimmcn «Dic Licbc", von (5. Zöllner, ist cine scbr bübschc Komposition uud wlirdc auch rccht gut gcsuugcu. Fräulcin Sachs, Mit< glico dcs landschaftlichrn Tbe.itcrs, dcklamirtc cin Gedicht so nett nud ucckisch, daß l>as Publikum nicht mit Applandiren anfbörtc, bis dic aus Gefälligkeit mitwirkcndc Damc sich znm Vorlrag eincs zwciten entschloß. So bclohulc das Publikum jcdc Nummer des Programms mit lebhaftem Vcifall. worans zur Gc» uüge hervorging, daß cs mit dcm Gebotencn zufric-dcn war. Eingesendet. Eine notlfgcdrungl'ne, tirs lingrcifcudc, dringende 0ittr. ' Wic .kömmt cs, daß mau uns arme. viclfach in Anspruch genommene ^audwirthc Kraius. weder vou der eiuen, noch von der andern Seite, von der vcr< heerexdcn Rinderpest, wclchc sich unscrcm 5?ronlandc mit Nicscnschrittcn nähert, nicht mit Schrift uud Wort bclcbrt, wic mau sich im crstcn Augeublick dcs Auftretens dieser Krankheit benebincn soll. uud wrlchc Vorl'cugungsmittcl dagegrn in Anwendung zu bringen sind, um dic gceiguctcu Vorkchrungcu iu dieser Nichtuug rechtzeitig treffen zu köuncn? Ein ^andwirih. und Mitglicd dcr Land« wirthschaft'Gcfcllschaft ans Untcrkraiü. Wir erfüllen hellte eine Pflicht der Humanität, iudem wir die edlen Vcwolmer ^'ail'achs auf dic hcutigc Veucfi;vorstclliiilg im bissigen landschaftlichen Tbeater „Dcr Schmid von Achcnsee, Charakterbild von Prüllcr", zlliu Vortheile dcr hinterlassenen Witwe des Donuc» stag den 8. d. M. im Herrn entschlafenen Schanspiclcrs Gcorg Waqilcr bicmit ganz l'csondcrs ansmcrk« sam machcu. Hcrr Wagner lvar den biesi^cn Tbcalcr« frcundcn von dcr vorjährigen Wintersaison her als schät?cuswcrlber Schauspieler bckauut. leider vermochte er in dieser Saison wegen seiucr bereits weit uorgc« schrittcucu ^uftröhrcnschwindsncht, dic eiue totale Hciscr« kcit hervorrief, uur noch biuter dcr Szeuc als Inspizient zn fuugircn, uud erwarb sich auch iu dieser mühevollcu Stellnng. trotz seiner täglich mcbr über« band uclüncudcu Sclnvächc dir vollste Achtliug uub Zufriedenheit der Dircktiou. Vckauullich briugt dcs Küusllers Ordenwallen in äußerst scltcucu Fällen s.oldeilc Schäyc, — das Wenige, was Hcrr Wagucr durch jabrelangc Sparsamkeit und Entbehrung für Nothfälle sich zurückgelegt, verzehrte dic lauge Krankheit, uud die trauernde Witwe siebt sich momentan der bittersten Nolhlagc preisgegeben. Wir glauben dabrr kaum zu irren, wenn wir dic vollstc Ucl'rrzcugnng auösprcchc». daß diese traurige Thalsache gcnügcn dürfte, um das bochberzige Pnl'li-knm ^!aibachs, welchcs uic fehlt, wo es zn helfen gilt. zn veranlassen, durch ciucn recht zahlreichen Besuch der Venesi^vorslellling sein Schärflein znr Lin< deruug der Noth für die arme Witwe beizutragen. Theater. Helitc. zum NlN'thrilc drr plötzlich verutit-wctcn Frau Äoscsn Wagner: Der Schmied vou Ackensee odcr Die Franzosen iu Vaiern, Volks< stück mit Gesang, vou Prüller« Morgen: Zwei Manu von Heft, Possc mit Gesang in drci Aktcn. von Anton ^angcr. UN's iu den ^^'"" "^ ^'' P'Nlamcutaris. uoch a^i 5 '''"'.'1''^lüb^ wird. dürfte wM m nchr iandlage,s„l^ vorüdcr gebc.l. Tl'eattr ci,,/'^' ^' ^"dt.gscröffuuug f,.,d im der Geschicht,""vm!tflluug mit lebenden Bildern aus übel. allcii, dir^i.^ ^""' Dic Idcc war nicht gcl'licl'en. Wir fi!w?'.^ ''^ ^''""' ^rsclbcn znn,ck. sollten dicsc Vilder wim!'" ^^ "" ^""'is. denn herausfordern, so mußle» '"" ""d dic Eatyrc uicht Kostüm uicht in, Widcrspvi.ch "''"^ Dekoration l,nd ^er Geschichte stel'en. Auch die V^ ^>7 ^^'i'ät und ""»gell'.f.r. ElNiqc der Bilder l>ätle>,''^ ""' 'l"c Eiudruck^n.acht. wenn sie nicht in ,e!"!" ""'"' ^U'.ueu gcfaltt worden wären. Das P du '"""' ^,e^^""l'cn an und war mi^e ^"^^ au ^^I"'^^"^" '" u»'crm Tbcalcr habeu ftbr v.m, "^""'"'' u.'d wir ftu^eu cs erklär ich, >^nn d.c ^'eaterl..e».oe eini^n.,.^,. uuznf.iede sind. Das Ncpertoir bringt Stücke, dic uulcr dem ?liveali des Gewöhnlichen stehen, uud auch dic Dar^ slcllrr sl,!^, mit wcui^en Ausualnucu. im Eiuklaug mit dcu uns vorgefül'lleu Produkten. Es herrscht in den Näumcu. >vo künstlcilschcr Gcuuk odcr hcitcrc Uutcrbaltuüg geboten wcrdcu soll. oft cinc ^angcivcilc, die vom Vcsnchc abbält. Daß dicß so ist. daran 'ragt sowohl dic Direktion, als auch das Pnl'likum schuld. Jcuc bat die in dem Personale entstandein» bücken nicht ansznsüllen gewußt, cs fchlcu die Dar> steiler wichtiger Fächer, es feblt ein Held. eiuc All« Uand^ame. cin guter Komiker, es fehlen Gesang kräfte. Hierdurch verurtbeilt sich die Tirektiou scll'st. dramatischc Uul'cdcutcuhcitcil aufzufübrcu. Ändcrcr-sciis hat dac« Pul'likunl Vieles verschuldet, es bat wirklich gute Vorstclluu^eu. wie wir sie zu Aw'aug der Saisou balteu. so spärlich besucht, daß drr Di> rcktor sciuc Rccholiug dabei nicht faud. es bat die ^eisiiüi^en eiu^elucr Schauspieler zu wenig gewürdigt uud Misei-abilltäleu applaudirt. .^urz. die Lchuld ist ciuc bcid^crsciligc. Nuu. wir hoffen noch auf ,,cuuß< "iche Tbcateral'eude; wic wir börru. bat Hcrr Sail» n>M)r mit eiüigsn ^iiüstleru Gaslspille^ al'gcschlosscn. oic mit Nächstem begiuueu lverdeu. ^^^ Vorigen Diustag batten wir Gelegenheit, cincr dramatischen Abcnduntcrl'altnuss iu dcr Haudclslcl'r« Anstalt des Herru Mahr bcizuwohucu, die uns in mancher Vczicbnng rrqöm l)at. Dic Zöglinge fübrtcn auf: dcu zwcitcu Akt dcr Aubcr'schen Oper: „Die Stlimmc von Porlici". dann ciuc cinaktigc ita« licnischc Koinödic: »> «lmülnUi lximici", vou Albcrto Nota, uud cin ^»Üspicl in drci Anfzügcn vou A. < Monnmcut iu Wieu eull'üllt werdcu. Warc cs nicht passend, an dcmscldcu Taqe eine kleine Feier an dcm Gml'c dielcs, uu> die Dampfsch fffahrt verdienten Mainirs auf dcm l'issiqcu Wedbofe. wo seine Gcbeinr lulle», zn vcr« austalteu? u". oi^lag von Issnaz v. Klein.nayr Kt Fedor Bamberg. - Verantwortlicher Redakteur: Ianaz v.Kleinmanr?.......... Anhang znr Kaibacher Zeitung. Närll»nll?ri<^t Wien, 8. Iän>,<>r. lMitwgö 1'/. Uhr.) (M-. Zt^i sll'dbl.) sso»dspc,pi«s mattcrd u>ch Gcwinnstr^ilisivuügc», 1800n-V>.'ft j^b^ch gut bchauftttt Ilibüsiric« Gss.lic,! oliüi Mil^f^llU^lU)^. ,u!i!i!'!is,vrl'thc Ällid^rung ; d.iS Gcschäst übcrhaupl still Frauds V^lutl,,, auilnizzs »ichr a!6 a», Schluss^ aii^gcdotc!,, l'lill'cn gm.ii, »uif dcr gcstii^cn Nl,ti< (Älldverhäü' Qeffeutliche schuld. o^iv W.nc ^tio W.,l. o'cld W.>" ^ ^' '/,'' «m. Böhmc» .....5„ 60- 8^0 (l8, 218,5)0 (5l.ny „40.....^,75, ^ii5 ^ .- ^.,. ^„, .n " ^ Stsiflmarf.....5., h«-- k« s/< Ocsl. Dcii.-Dampssch-(^.s. ^ ^ ,^0,— ^ljl.— El. ("l!!l'iti „'W „ „ . 3650 3?" ^'/',. V. i'^'i ' ^'',^/° l»'.'^ ^." 7,1 !i'l^,»cn ». Schicsicn , 5., «7.— ^ - Ocslnr.,ch. i.',o»d i» Tlirst tz ^ ^8.- 240,- Windis^gr.u, .. ^0 .. ., . 20.50 20,7.'' ^. ''^.^ ^"i«?^^ "-^ Uoqarn , .... 5. 75,- 75 50 WimcrD.mpsm..">'lft.-Gcs.^V 3^0. 3!.0, W.!d,lnn 20 . 21.75 22.25 ^i>ml.,!-.'i»lclM m.c ^,,,^.....^ 7g5<) 73 75 Aüw. Wml^l!» zu 200 fl. . 168.50 1^>,, ^ Wechsel. ^a>m^( oupons .^/« 81 d0 8_',- S^'!„l'. u. Vul.w. . . 5 „ 1^,50 73.- Tl,ti>^h»-A!m,, 200 fl ä, M. 3 M r » . t e. In'". << ^/ '" ^ «. «.,,., V.netianischts Anl. 1859 5 „ -.- <)i.- m. 1W fl. (70°/«) ^iiiznliluiig. 14?.— -.- Gcld Vrl.s, ^TnI"'' ' ' I 5 I ^b^ ?z!" Aktien (pr. Sl.'.ck> Pfandbriefe (für 100 fl.) ^"^urg sü. 100 fl st.dd. W. U7 25 .7,50 dn.mit^ai^up. „5„ 75.25 75.50^..^.,.....815 - 817,- ^" ^h.v., 1857z 5^ 104.- 104.5^ ^ 8^ mi U ^..,a»>^ 1^<" 1^ ,4^1. Kr.dit-'.'ln^M <>. 200 fl, d. W. 225 10 225 20 ' "'""l ^ '',,,." ,^ " "^ " ^" ? ^'..d.n ,>./ 10 Pf. Stcrli».; . 114,70 114 80 m.t^lo.ungv. Jaw 1d3i) ^ "/.^'" 0l.ö (5>'com,-Gcs, z,5Mfl. ^V W. 050- 0^^^ "" ^ 7'/ Pans M 100 .n.nf, . ! . 45^5 4555 „ ., 1854 92.^0 ^ o»all'.m.,0 N vcrk'Sb.5 „ 8c.- 85,2,'. ^^^.^ ^. ^oldj^rten. , " " ^."^' s... ^ c,.«.^ Staat^^!f.-^.s. zu200si. CU. Uoft (P.r Stuck.) ft!,>p Ware'' i/inV <.'l.. l,^?. "der 500 Fr......232.50 233,- Kr.d.-A,islalt sür Hände, u. Gcw. ,'?. Mimz-Dill.itm 5 sl, 48 kr. 5 si, 49 Nlr lr « m . ". "^, . i? ,7," Kais. Cl!s.-Val„i zu200fl. CM. 153.- 153.50 zu 100 fl. ö,^. W. . . . 129.60 129 75 ,«>»».!,. . . . 15 „ 70 .. 15 „ 73 „ Como.3t.»tcn,ch. zu42I..^l.-. 17- ^ ^ S>ld,-,n'rid.V.rbH.200 „ „ 13175 132.- Dou.-Dam!',s.-(Ä. z« 100 fl. M'i, 95.75 , 9'! - ^N'olk.'.^d'or . . 9 .' 15 „ < 1l> I li, dcr Aronländer (sur 100 ft ) Slw. Staate, loml'.vl'u.n. (5lii!r. Stadtgrm. Oscn „ 40 ., (i. M. 3-l.— 34,50 Riiss, I»uc>i^H . 9 „ 40 „ 9 „ ^' .. Gr!i»d.i!llas!lii!g6-Ol'ligatll,'»t!!. ital. ^is. 200 fl. ö. W 500 <>r, Merl^zy „ 40 „ „ 95.50 '.»0 50 V.niü>zllialcr .. 1 „ 71 „ 1 „ 71,j „ lNicd.l-Ocstcti.ich . . z» 5"/, 87,50 88— m 180sl. ^90"/..) Einzal'Iiin^ 275-- 270.- Z.ilüi „ 40sl,^,'t W 37 75 38 25 Si,l'.r-'.'I.)io . . 113 .. 25 .. 113 .. 5«) ., Effekten- und Wechsel-Hnrje au der k. k. öffentlichclt Vörse in Tvien. ifffekten. i Wechsel. 57«Vi.l>iIl!qucs 75,10 l Silbcv.....113 25 b"'. N^it <«»!. 81,90 Lcnld.u .... 114.80 Banf^ti.n . . . 815 H,k. Dukaten . . 5 50 Kl-cditaltinl . . 225.— !_______________ F r e «l d e n A «lzeig ^. Del» 8. Iä'micr l863. Dic Hevreu: 'Anloii Graf Auersperg. Hsirschafls« bessyer. — Vlncm Äpfciltclli. l. k. itämmeter »md Hellschasi^I'csißl'r, l«»d — Ccruy, Kallfmcni». von Gra<. — Die Hcrre» : Gil.noi. Hlindlliii^öreiftüder. — Pol^ak. A^ciil, — G^Il'schinirl. lino — Wm-tllinl). l'oii Nit». — Hr. Dcllilzl», l. k. Vczivls-lialiplmlum. von Kraiittniv^. — Hr. Pc'oboj. l. k, Veurköadjllnkt, uon Feistriy. — Hr. Heiorr, gadriks» liesitzer, Vl?n Hraslüiiig. Vcrstorbclll'. Den 1. Imnicr. Ma:ii Uüschtr, Vssimllliswilws, alt 67 Jahre, iil prrStM 3ir. 3-t. an dcr l/imge»ciit< zllildli»^. Tk» 3. Anglist Koslim, Schuhmachcrgesflie, all 2:i Ilidre, von t>a „ach St. Christs ül'srtra^l, wl.n0l„. — Ioliaxa '^lilieii. Ta^Iölüiel^ino. all 4 ^alne. il, dcr Pl'Idlm.Vorsiadt Nr. lll, aii der AliözslinmH.— Gregor Vili'^ll. Iiorodillr. «Il 06 Jahre, im Ziml; spilal Nr. 1, a«l Äücrilschwäche. Dr» 4. ElislU'clka Gral'ischcl'. S^inlif.idriks.n^ bcileri». n>t 32 I.iliis. », rcr Polcnm Vc'ü'ladt Nr. 34. am Ztdifisdsl i» ^»I^e scroinlöilr Gsschivinc. Dci, l>, Zl.n,^ Schlchll.Ziv^i^iüg.oit 38Jahre, iiu Zirangsardlilbaiise Nr. 47. nn l'rr Axozcl'iliil^. — K^' l iil Icidre. im Zivllspttal Nr. l, an dcr Ahzclul!!,^. Dc» 7. Il'bali» Sliflcr. prov. ^inan^wlichallf'> seder, all ül) Jahre, m^cr Pol.nia^Vorst.'dt Nr. 8l>, cr'Volsta^l N^. !1. am pcrforirlubc» Ma^lligrschwüre. — Fl.i» Iuscfa 'Alhovgrlü Sl.i^ulfalirlköl'ssi^raiuilwc. nli «8 Iahrc. il> der Oradischa^orsl. Nr. l'.'i. a» Allslüschmäche. Dll, 8. Jakl'l' Mcchlc. GreiLlertklül'. alt l Jahr 3 Molialc. in iier Stadt Nr 30!), cm, CrlNlp,—Hcr^ Gcora. Wa^ncr, Schaüs^iclcr, alt 4li I.ibrc. ia Der Stadt Nr. 20. m, dcr z.'nl!!-öhiel>s^wi,!l?sl>clil. —Mari., Hneß. Taglöliücrfino. alt i) Wochlii, m dcr Polalia., Voisladi Nr. 96. ailFraissi,.— A^ncs Goroi'z. Ol'sllcri,,. alt 7? Jahre, in vcr SlaN Nr. Ill, a» rcrLlmgc,,. lahmullii. — Frau Maria Tripp, gcl'ovcnt Lcdan. Pr>< vate. alt 72 Jahre, in dcr Slae>t Nr. «39. aa dc„ Folge» voll Oallciislciücli. — Maria Marlomilsa''. I„-stillltsarme. alt 69 Jahre, im VeisorgliliMaüse Nr. 6 Z7^283?"(3) Im Vcllagc von G. Gräl, ncr in Leipzig erschien so cbcn mid ist bci ^<>l«. ^>»z » ^M cksm^Iarc zn sc- luclchs Ü^° >WM8^»«^»288W23«>^8^M^^ÄW°^^ ü>cht ^lit Ilcl!„c>c ^r Nnluv^ichlchtc. so^cru Icrcrmanü intcr« lssiren ml'lsscn. Die Mcn^crie ist t'c» qai^cii Ta^ bii'diiv.1' offc», »>,d um " Uhr Adsnl-ö dic H^'ptfülicrnnc, dcr Tl'icre. (3utr^ 1. Platz 25 kr., 2. Platz IN kr. Ncbcn dcr Mcuagcrie >st o lind London. Eintrittpreiö: bcim Tage 10 kr, Abends 2(1 tr. Z. 5«. (2) Im „baier. Hof" ist eine Wohnung bestehend aus 2 g^'ßcn Zimmern, Kl'iche, Keller lc. :c von jetzt bis Georgi billig zu uermiethen, 9iahere Auskunft wird in der Apotheke des Hcrrn E gg e n v e r g e r am Knndschafts-platz ertheilt. Z.tt7. Die Spezcm-, Metcrial- ^ Men-Waren-Handlung in Mach cmpsi>-l)lt ihr '.'Dn dcn Herrei, HtiZiiellOo H Oo»»z). i«» ^RQ«l nl'crlra^cncs SWpt-Depot ucm nach dcin »cncslen I"i»i'i«i' H^Htt»«»» l>nl^ »<»«»z»l' sstl'rai,»lcn nnc» gemalenl». somit znül Gcdranche ftlligr» mclcher chnc Veimischüng u^n irgend eincm Sxrrc" ^ale. ans den lisstcn ^nll^ll^oi.t«',«, als s'»»«>» »nd ?>lv„«ll<» liercilet >st. n»o ^1,^1, sei» liou« 2'!l'c isi in Vlechl'l'ichsr» vo,i ^/^ , l . 2 n»d li Pf. Wicncr Gewicht ucr^sickt. und losttl summt Vuchscn !)!! lr.. l st li.'i lr. 8 fi. 10 kr. Die lcercn Vnchscn wcrdcn ^nviickqcnoinmcn mit 30. 35. ttü mid «0 kr, Z. t'!»^ l.l) '.....' Den «'. 1'. Mitgliedern des dürgerl. Schützen-Vereins in Laibach wird hiemit bekannt gegeben, daß im heurigen Faschinge 4 Tanzunterhaltungen, verbunden mit je Einem Tombola-Spiele stattfinden werden und zwar am lö. Jänner » 1. Februar Beginn:" Abends tt Uhr. Von dcrDirektion des bürgerl. Schützeir Vereins. _____Laibach am 4^Iänner 1863.____^ In der Zuckerbäckerei des ^. I^upic^t^ sind vom 11. Jänner Sonn- und Feiertagt durch den ganzen Fasching von 11 W Vormittags bis 2 Uhr Nachmittags gan) frische Faschinas - Krapfen zu haben. Dcr Gcfsvü^ic da»kl höfiilbst dlm l'. I. Plil'Iiknm siir das ihm l'ishcr gcschcnkte Zutiansn. n»d ü<^ nnter Einem bekannt, d.iß cr si^cnwärti.i i» dcm gan^ neu herqerichlrtcn MH7 6 .1. ^. 8 - 8 ^ I, 0 N «MH im Hcrrn Fr öhl i ch'schf!, ^anse. Wicncl.^lnic. Co!is>llm^,iasss. ftin pholograsischlö ^'^ wodnrch cr in Lt»', jcder Wiucrn,,^ zn phclo^rafisf». >mo soivohl Visitkarten, Vrttst^ bilder, Gruppiruugen, H'ott>8»'«l«t>»I'i»ri»' anch Phowgrafien in jeder l'clicl'i^n Giöße. j., sogar Brustbilder in ^'cl.'c!,<