Mbacher Nr. 114. «r«nn««lat«°n»pl«««: 3m «ompt«!l »«n,j. ft. ll, halbj. fi. li ««. »lstenacsehcs". „Agilatiousfonds". „Flugschriftcnsonds", « """ '^- ^lpril 1881 wegen des Artikels „Bencocl todt" "^ 3 ^> ^ Et, G. verboten. U^. ^az l. t. «andesgerich« als Prcssgericht in Iara hat aus 24 y°2 der f. l. Staatsanwaltschaft mit dem Erkenntnisse vom «lc»» ,"l ^^^' Z- l4!«. die Wcilcrvcrbrcitung dcr Zeitschrift ^lnif, ^" l^ll'u-ici^l" M.!l0 vom 21. April 1881 wegen dc« ünt, '^ "^nl ^!i «Uxüiusj!" nach den 88 4<1I 4'^l St. A. „s """> ^l,t V des Gesehes vom 17, Dezember 1802, dann idol,!? '" ^k>. Arilassl> dieser Zeitschrift enthaltenen (lorrc. tz!i°"MtilelS ,A»llv^ iülH dit. »l»r»il,v«Il» vliulll'i'« nach »M)^t. G. verboten. Nichtamtlicher Theil. sj, Se. Majestät der Kaijer haben, wie der „Bote ^ Tirol und Vorarlberg" meldet, zur Adapticrung 2^ zweiten Armenhauses der Gemeinde Wattens z^ 'l., fer,,^ wie das ..Prager Abdblt." meldet, dem ^ leranenvereine in Sloupnitz zur Anschafsung einer un^» ^ !^' dann den Feuerwehren in Unter-Kralowih " «rz,w oudon, je 00 si. und jener von Permcsgrün ^^iuspenden geruht. Ueber die Prager Universitats frage AHM sich das „Fremdenblatl" an leitender Stelle: ^ beiden Vorlagen, welche die Umgestaltung der Aluger Universität oder deren Trennung in zw^i Hochschulen berühren, sind heute im Abgeordnetenhause ^gebracht worden. Von allen Conflicten, welche die d Aschen und Czechen seit Jahren zu Hegnern machen, ^" «llndesfrieden der Provinz, den Reichsfriedcn der d^archie beeinträchtigen, gehört derjenige, welcher H die Univerfitätsfrage hervorgerufen wurde, zu den am ehesten curablen. Das Gebiet des Streites ist abgeschlossen und das Ziel. welches beide Theile anstreben, deutlich umgrenzt. Mit Genugthuung wurde deshalb die erste Anregung zur Lösung der Univer-sitätsfrage und zur Beseitigung eines der unglück' seligen Slreiwbjccte. welche' die Nationalitäten Böh. mens entzweien, aufgenommen. Ebenso rief es allseitige Befriedigung hervor, als ma'^ vernahm, die Universität in Prag werde in zwri gesonderte Hochschulen, in eine deutsche und eine böhmische geschieden. Heute liegen die Gesetzentwürfe dem Hause vor. Der eine regelt die Rechtsverhältnisse zwischen den beiden Hoch. schulen und der andere begehrt einen Credit von 23.000 fl, znr Verwirklichung des Wertes nationaler Friedensstiftung. Wenn um solch' einen Preis der nationale Frieden wirtlich hergestellt, wenn der Hader nur auf einem einzigen Punkte gedämpft, wenn nur ein Funke der Zwietracht verlöscht werden tonnte, dann wäre wahrlich der hiefür geforderte Preis ein geradezu verschwindender. Jedes österreichische Parlament würde einen weit höheren Betrag mit Begeisterung bewilligen. wenn das angestrebte Ziel durch ein Opfer solcher Art erreicht würde. Kann dies von der gegenwärtigen Gesetzesvorlage über die Rechtsverhältnisse an d?n beiden Universitäten mit Zuversicht angenommen werden? Sicherlich ist die Trennung der beiden Hochschulen der Weg, welcher noch am sichersten zu diesem Ziele leitet, gewiss verdient auch der erste Schritt/zu demselben die vollste Anerkennung und Theilnahme. Ist es doch die Ver-kö'peruna. des Strebcns. dic nationalen Fragen aus ihrer Complicitiil zu lösen, eine von der anderen zu scheiden, sie isoliert aufzufassen und zu behandeln und damit die Activierung einer Mchode, welche uns die allein richtige zu sein düult, >>!c einzige, welche den nationalen Frieden zum mindesten thcilweise erreichbar erscheinen lässt. Doch gerade ^iese Voilage beweist, wie schwierig selbst dieser Ansang ist, wie man mit cinemmale vor Verhältnissen stehi, von denen es fraglich ist, ob sie auf legislativem oder auf administra-livem Wege zu regeln und welche mehr durch den guten Willen dcr Äelhciligten, als durch Gesetze oder durch die Verwaltung zu ordnen sind. Die Vorlage selbst ist ganz ungewöhnlich kurz gefasst. Dies konnte nur auf diesem Wege erreicht werden, dass viele wichtige Bestimmungen der Administration überlassen wurden. Es bleibt der Unterrichtsverwaltung überlassen, dem Allerhöchsten Auftrage gerecht zu werden und dafür Sorge zu tragen, dass jene Herren der böhmischen Universität, welche in den öffentlichen Dienst treten wollen, der deutschen Sprache vollkommen mächtig sind. Diese Fürsorge des Souveräns entspricht seiner steten Sorgfalt um die Einheit der Verwaltung, welche zugleich die Einheit der Monarchie kräftigt. Dcr Träger der Krone ist der Repräsentant der Reichseinheit. Ihm konnte der Wert des einigenden Bandes der deutschen Sprache nicht entgangen sein. Er nahm sie unter seinen hohen und mächtigen Schutz. Das gleiche Recht, welches die Nationalitäten auf ihre Sprache besitzen, hat auch das Reich auf die Pflege der Staatssprache, und diese ist die deutsche.. Der tz 1 erklärt das Corporationsvermögen der Universität für ein beiden Hochschulen Gemeinsames. Hierin liegt auch der Grund, weshalb nicht eine totale Trennung der böhmischen Universität befürwortet wird. Die Czechen wollen an dem Vermögen an der „Ca-rolo-Ferbinandea" participieren, ohne jedoch eine Theilung desselben vornehmen zu können. Dem Charakter der Gemeinsamkeit entspricht daher auch die Bestimmung, dass die Schüler, welche an der einen Hochschule immatricullert sind, zugleich die andere frequentieren können. Der Motivcnbericht erklärt diese, den bisherigen Universitälsgcsetzen fremde Einrichtung mit dem Bemerken, das liege im Interesse der wissenschaftlichen Fortbildung der Hörer. Unzweifelhaft kann ihre wissenschaftliche Fortbildung gefördert werben, wenn sie nach ihrer Wahl die Lehrsäle zweier Universitäten hospitieren können, und ebenso gewiss wird hier daraus Rücksicht genommen, dass czcchische Studenten bei den bewährten deutschen Professoren ihren Vil-dungsdrang werden stillen wollen, Die Vorlage ist ein Werk des Compromifse» zwischen zwei Gegensätzen. Die charakteristischen Merkmale eines solchen treten in jeder Bestimmung in sehr marcanler Weise zutage, und überdies drohen ungelöste Rechts^ und ungelöste Verwaltungsfragen neue Hemmnisse zu bereiten. Doch aller diese Hindernisse ungeachtet, wollen wir die Hoffnung nicht aufgeben, dass der Prager Universitütsconfiict vom Parlamente bewältigt wird, und zwar derart, dass der nationale Friede an der Hochschule gewahrt und die wisselischaft-llche Thätigkeit belber Stämme ungehindert und in ihrer weiteren Entfaltung ungehemmt bleibt. Unlösbar ist diese Frage keineswegs. Sie gehört nicht zu jenen Problemen, welche der Staatskunst trotzen mlissten. Sie ist im Vergleiche mit anderen an Oesterreich« Kräften zehrenden Angelegenheiten diejenige, deren Be- Iieuilleton Vie Entfernung der Sonne. Vom Livilingenieur Josef Lerny. (IortsetMNg,) ^eniM^ ^" nachfolgenden Verrichtungen gehören t'nank ^ ^" Ingenieure, welche möglichst weit von "ich, ^sklnt sein sollen. Um nun dem Vaterlanbe ^ari» l " su werden, gehen wir nicht mehr nach ^ien' ^bm> versetzen einen der Ingenieue nur nach die ! «° ^ schließlich ebenso schön und bequem ist, Ina-n- ^"'s; dafür muss es sich aber der andere ^llldl !" liefallen lassen, nach Quitto zu reisen, welche ^dul.l» """ich am «equator in der Colombischen ez "^ Ecuador in Südamerika liegt, und woselbst auf "d 's gute Menschen geben wird, da sie schon ^del»^,lvlnl.cchten Stufenleiter, dem Himmel nah'. > hausend Klafter hoch über dem Meere woh-"»id j/kg.rn dieser Höhe ewigen Frühling genießen ^brinf ^"""Nischen kriege neutral geblieben find. sllcits.Q-. hat Quitto so gut wie Wien seine Universe mn "^lle; da hier aber erzählt werden soll, "!elt w ^ gemacht hat, bevor noch Quitto auf der "^a u..?'/ ^ darf Collega B. seine Uhr ja nicht phisch/^'.^en, erstens um mit de»en Hilfe die geogra-^ besti," ae seines Staudortes in Vergleich zu W,en 6l't vnX''' "nd seitens um sich zur verabredeten . ^" H äur Beobachtung einzufinden. l t^ndll" '? k" jeder der beiden Beobachter seinen ^5 zu' Verhalten des Präsidenten folgendermaßen äußert: «Der Präsident des Hauses, Dr. Smolka, hat auch gestern bewiesen, dass er der alten zur ersten annähernden Kenntnis über die so große Entfernung der Sonne von der Erde gekommen find. Es giebt nur zwei Weltlörper, die man am hcllen Tage am Himmel mit freiem Auge mit der Sonne zugleich fchen kann, den Mond und die Venus. Wäh» rend uns die letztere gegenwärtig ein vorzügliches Mittel darbietet, die Entfernung der Sonne von der Erde zu erforfchen, konnten sich die Alten bloß an den Mond halten, und verdankten nur diesem die erste Kenntnis der Entfernung der Sonne. Sie beobachteten den» selben in einer der beiden Quadraturen, im ersten oder letzten Viertel zu der Zeit, wo er mit der Sonne zugleich am Himmel zu sehen ist. Zu dieser Zeit wird nämlich die bogenförmige Linie, welche den lichten Theil des Mondes von dem dunklen trennt, zu einer vollkommen geraden; und wenn es auch sehr schwer ist, den Augenblick genau zu fixieren, in welchem dies eintritt, so verdankt man doch dieser Bemühung die erste annähernde Kenntnis der Sonnenentfernung. Zur Zeit der Quadratur wird nämlich der Winkel im Monde, welchen die zwei Verbindungslinien des Mondes mit der Sonne und mit der Erde bilden, 90 Grade groß, und da man um diese Zeit den Winkel, welchen die Sonne und der Mond im Auge des Beobachters auf der Erde bilden, leicht abnehmen kann, und alle drei Winkel zusammen 90 Grade haben müssen, so erhält man durch das Abziehen der auf der Erde und am Monde bereits bekannten zwei Winkel den dritten unbekannten an der Sonne mit etwa zehn Minuten, woraus dann wieder durch die einfachen Lehrsätze der ebenen Trigonometrie die Entfernung der Sonne von der Erde mit über 20 Millionen Meilen ausgerechnet Wurde. " ^ («chluj« folgt.) Schule angehört, und er hat sich seines Amtes in jeder Weise würdig gezeigt. Dr. Smolla hat wirtlich parteilos den abwesenden Präsidenten des Obersten Gerichtshofes in Schutz genommen, und er hat deutlich zu erkennen gegeben, wie er über das Auftreten der Abgeordneten Vasaty und Trojan denke und urtheile." Auch die „Presse" spricht sich in gleichem Sinne aus, indem sie schreibt: «Man muss es nur mit Genugthuung begrüßen, dass sowohl der Präsident Dr. Smolka als der Leiter des Justizministeriums Dr. PraZät den Angriff des czechischcn Abgeordneten mit aller Entschiedenheit zurückgewiesen haben." Der «Augsburger Allgemeinen Zeitung" wird aus Berlin über die Beziehungen Deutschlands zur österreichisch - ungarischen Monarchie geschrieben: «Die Beziehungen Deutschlands zu Oesterreich-Ungarn gewinnen an Con-sistenz. Für das zukünftige Verhältnis der beiden Staaten war die äußerst herzliche Aufnahme des Prinzen und der Prinzessin Wilhelm am Wiener Hofe kein ganz unwesentliches Symptom. Das junge Paar kam mit vollsten Eindrücken zurück und erstattete, wie man vernimmt, bei seiner Rückkunft beim Kaiser ebenso wie die Umgebung in der Gesellschaft von der Aufnahme am Kaiserhofe den allergünstigsten Bericht." Vom Reichsrathe. 153. Sitzung des Abgeordnetenhauses. Wien, 10. Mai. Der Herr Präsident Dr. Smolka eröffnet um 10 Uhr 15 Minuten die Sitzung. Auf der Ministerbant: Se. Excellenz der Herr Ministerpräsident und Leiter des Ministeriums des Innern Graf Taaffe, Ihre Excellenzen die Herren Minister: Dr. Freiherr v. Ziemiallowski, Graf Falkenhayn, Dr. Prajäk, Freiherrv. Conrad-Eybesfeld und Freih. v. Pino. Auf der Bank der Regierungsvertreter: Oberbaurath Lott. — Se. Excellenz der Herr Minister für Cultus und Unterricht bringt die bereits telegraphisch mitgetheilten Gesetzentwürfe, betreffend die Prager Universität und den ebenfalls bereits mitgetheilten Motivenbericht, zur Vorlage. — In Fortsetzung der Specialdebatte über das Budget bespricht Abg. Teuschl die misslichen Verhältnisse der äußeren Handelsschifffahrt, welche überdies ncch durch zahlreiche Abgaben und Gebüren belastet sei. Trieft sei bezüglich der Hafengebüren gegen Fiume im Nachtheil. Se. Excel« lenz der Herr Handelsminister Baron Pino erklärt, dass Verhandlungen mit Ungarn eingeleitet sind, um diese Ungleichheiten in den Gebüren zu beseitigen. Abg. Viteziö beklagt, dass zum Schutze der von der Natur so begünstigten Häfen im Küstenlande und in Dalmazien so wenig geschieht. Abg. Wittmann dankt dem Handelsminister für dessen Erklärung, doch müsse die Hilfe bald kom' men. Es würde sich empfehlen, eine EnaMe zu veranstalten. __________ 154. Sitzung des Abgeordnetenhauses. Wien, 17. Mai. Der Herr Präsident Dr. Smolla eröffnet um 10 Uhr 15 Minuten die Sitzung. Auf der Ministerbank: Se. Exc. der Herr Ministerpräsident und Leiter des Ministeriums des Innern Graf Taaffe, Ihre Excellenzen die Herren Minister: Dr. Freiherr v. Ziemiallowski, Graf Fallenhayn. Dr.Prazak, Freiherr v. Conrad-Eybesfeld, Dr. Ritter v. Dunajewski und Frei-Herr v. Pino. Se. Excellenz der Herr Leiter des Iustizmini-steriums, Minister Dr. Prajäl, ladet in einer Zuschrift die Mitglieder des Abgeordnetenhauses zur Theilnahme an der feierlichen Schlusssteinlegung des Iustizpalastes ein. Dieselbe wird, wie bereits mitgetheilt, am 22. d. M. 11 Uhr vormittags stattfinden. In Fortsetzung der Specialdebatte über das Budget bespricht Abg. Tausche beim Etat des Ackerbaumini-steriums die Verhältnisse der Landwirtschaft und fordert die Regierung auf. die Verbesserung der Lage der landwirtschaftlichen Bevölkerung fortwährend im Auge zu behalten und die Wünsche der Bauern, wie die-selben in den Bauernversammlungen zutage getreten sind. zu berücksichtigen. Abg. Skopalik spricht in böhmischer Sprache für eine bessere Einrichtung der Ackerbauschule. Ackerbauminister Graf Falkenhayn erklärt, die Regierung beschäftige sich fortwäh» rend mit den Verhältnissen der Landwirtschaft und der Landwirte, und sie hoffe, die in der Antwort des Ministerpräsidenten auf die Interpellation des Grafen Hohenwart angekündigten agrarischen Gesetzentwürfe bald im Reichsrathe einbringen zu können. Abg. Til-scher wünscht die Errichtung von culturtechnischen Abtheilungen an den technischen Hochschulen und eine größere Competenz der Landtage in Landescullur-Angelegenheiten. Abg. Pflügt erörtert, dass die Bewohner Oberösterreichs und Salzburgs durch die Servitusablösung und Regulierung geschädigt wurden und bittet um Ab- hilfe. Minister Falkenhayn bemerkt, dass Verhand lungen im Zuge seien, um diesen Uebelständen abzuyel. fen. Es wird hierauf das Capitel ..Iustizmmlstenuln in Verhandlung gezogen. Abg. Bareuther bejaM" sich über die zahlreichen Confiscationen der liberalen Blätter, von denen eines sogar wegen VeMenmaMU eines wahrheitsgetreuen Berichtes aus dem Reichere confisciert worden sei. . , .^. Abg. Steudel beantragt send die Errichtung je eines Bezirksgerichtes m"' Bezirken Margarethen und Favoriten. Abg. Vasall bemerkt, dass auch auf dem Gebiete der Justiz n°°i nicht die Gleichberechtigung durchgeführt fei und mayn die Regierung an die Erfüllung ihrer Pflicht und schmp mit einem Ausfalle auf die Leitung des Obersten ^ richtshofes. . , „ Präsident: Ich glaube vernommen i« h°^ dass der Herr Abgeordnete eine parlamentarM « zulässige Kritik des Obersten Gerichtshofes u:,d d obersten Leiters sich hat zuschulden kommen lM.^ Das mir vorgelegte Stenogramm bestätigt dies. ^e' er hat gesagt (liest): «So macht es auch der N Gerichtshof, an dessen Spitze ein regikrungLfemdtt«)". fanatischer Richter steht." Ich muss diese Ausla« als eine parlamentarisch ganz unzulässige rügen, i>"") dem sie die Unabhängigkeit des NichterstandeS « greift und fogar für den obersten Leiter des Ob"1w Gerichtshofes eine beleidigende Aeußerung ist. (Ära"" Bravo! links.) .^ <,z Se. Excellenz der Herr Minister und Leiter o Justizministeriums Dr. Prazäl weist die Km» " Haltung des Obersten Gerichtshofes in der Spracy" frage und insbesondere des obersten Leiters des!"" mit Rücksicht auf die zu wahrende Unabhäng'glen .^ Nichtcrstcmdes entschieden zurück. Se. Excellenz Ip"" schließlich die Versicherung aus, dass von SsUe " Justizverwaltung alles geschehen werde, was M >y Kräften liegt, um die Sprachenverordnung "' '^ . vollen Umfange in Böhmen und Mähren zur Aum führung zu bringen. Sie werde ebenso alles au«"' ' um die Gleichberechtigung zur Wahrheit zu l""^"' ^ nur dadurch werde man zu einer wählen V"'v^ «er und zu einer wirklichen Freiheit kommen, (^cvy! Beifall rechts.) _ ,,.., Abg. Golda beantragt Schluss der Dev" (Wird angenommen.) . ,» Abg. Dr. Bareuther nimmt das M" ' einer kurzen thatsächlichen Bemerkuna,. ^se Abg. Dr. Trojan will dem Abgeordneten^ das Recht wahren, auch über das Vorgehen der « richte zu urlheilen; eine Iustizverweigerung, ^ ^ wiederholt vorgekommen sei, dürfe nicht geduldel ^ den. Redner erinnert an einen Präsidialerlai» ^ Präsidenten des Obersten Gerichtshofes, der S^ drei Tage nach der Sprachenverordnung hinalMs ^ wurde und von dem man fagcn könne: der " ^-Gerichtshof habe es sich zur Aufgabe gemacht: ^ böhmisch". Das sei keine Rechtsverwaltung "" ^'g„ unserer humanen Gesetzgebung. Redner erilme ^ eine Bestimmung der Gerichtsinsttuction, nwna^^ Mitglieder und insbesondere der Präsident jede» ^, richtshofes sich in und außer dem Amte so » ^, nehmen haben, dass das Vertrauen in ihre UNP ^Z lichkcit nicht erschüttert werde. Der Präslde"l ^, Obersten Gerichtshofes fei jedoch Parteimann. l, ^. mische Unterbrechungen. Rufe: Unverschämt! ^' . lafsen den Saal. Das ist ganz unparlamenlarM'^ Abg. Dr. Trojan: Ich habe mich "" a"'^, Gesetzesstelle berufen; es ist gerufen worden: ," schämt"; daS ist doch unparlamentarisch? ., ^hiss Präsident: Ich muss das, "as 'H" be-hinsichtlich der Allsführungen des Abg. Wsa^ ^ merkte, auch in diesem Falle im vollen ^mMs „gs-rechthalten. Ob mein Vorgehen geschäftso"'^ ,ch mäßig zulässig ist. will ich nicht untersuchen, ^M nicht Richter in eigener Sache sein will. CA. ^-der Minister und auch der Gerichte ist unbeou'^^e lässig; es handelt sich nur darum, in welcher ^ sie geübt wird. (Sehr richtig!) Wenn sie a"" ^d Nichter, und zwar den obersten Richter vewi.^" dieser nicht im Hause ist. sonach sich mcht veu^.^n, kann, so ist es meines Amtes, hier Abwehr z" hes namentlich dann. wenn diese Kritik das <" ^selN parlamentarisch Erlaubten überschreitet. ^' ^ B' Falle wahre ich mein Recht, eine Aeußerung parlamentarisch zu bezeichnen. ^„skliicll^' Minister Dr. PraZäl bemerkt zur W''- hlte'« dass er bezüglich eines vom Vorredner " Hand-Falles mit dem Obersten Gerichtshofe dle " lung eingeleitet habe. .. . «or d^ Abg. Trojan (seinen Platz "erlasie"0, ^e Präsidentensitze): Der Herr Abg. v. P??" ^rbi^'i Rede mit dem Ausrufe: „Unverschämt! "'""^ Hal ich verwahre mich dagegen ... (Nufe un« -nicht das Wort... Ruhig! Nuhig!) < ,5 A Präsident: Ich bitte, <« "Ä/^ ^ Stenogramm vorlegen lassen, denn lch y"^ «jral rung nicht gehört. — Schließlich erlhellt 0" ^^ dent auf Grund des Stenogramm» dem vl"^^ v.P acher wegen des Ausdruckes: «^ ^Msr"!' den vom Abgeordneten Trojan verlangten *-" ^aibachcr Zcituug Nr. 114 983 20. Mal 1881. Vom Ausland. Fast alle vorliegenden Nachrichten beschäftigen sich «weder direct nut Tunis, beziehungsweise mit der Mtung der Pforte dem französischen Vorgehen gcgen-"°er, ode,- stehen wenigstens mit der tuuesischcn An» «elegenheit in indirectem Znsammenhange. Mgeschru °on dem Interesse der Nächstbelheiligten wird beson-""»jenes der italienischen und englischen politischen ^'se von der tunesischen Frage in hohem Grade in M^llch genommen. Die englischen Blätter be->"Wen weitere Folgen, besonders rücksichtlich ^Nptens. . Aus Konstantinopel, 17. Mai, wirb gemel-dn ln Widersprüche stch«. basiert auf der Note der Pforte ^"n 23. Oktober 1880. —Am 17. d. fand eine lange ^nserenz m der grie chisch.türkischen Grenz, '^ge statt, welche sehr befriedigend verlief. Morgen 'ld die Conferenz den Modns der Räumung und der . hergäbe der abzutretenden Gebiete prüfen. Wegen des Mren Gegenstandes haben die Militärattaches der Bot-Mflen gestern mit einander conferiert. Meldungen der russischen Blätter zufolge sind ««yer dem Marine-Officier Suchanoff, welcher, wie «,M signalisiert wurde, bei der Anlegung einer " u,e in der Kleinen Gmtenstraße bctheiligt ist, in has, ^ " " lh zwci Marine - Lieutenants ver. der» ^"^kn. Wegen Entwendung mehrerer Minen aus ^ ^.nstädterMinenwertstätte ^^rde eine Untersuchung i In der Sitzung des englischen Unterhau- U f°>n 18. d. M. antwortete Dilke auf mehrere tläa «^"' " .^be den amtlichen Text des Tuuisvcr-zy^'wch ^,^^ erhalten; Frankreich habe aber die gl„'^lllng gegeben, es werde die größte Sorge tra-^ ' "I" die erworbenen Privilegien der Ausländer nicht fo^ l '' Die bestehenden Verträge werden somit ^ejtehen. v Die Pforte richtete am 17. Mai an den Aey !h" Tunis folgende Depesche: ..Infolge Ihrer selche betreffs Ihrer erzwungenen Unter-ten «l ""l" den von Frankreich Ihnen ansgenolhig-osfi ^"tccloratsvertrag hat die kaiserliche Regierung Ni? ^ ""^ energisch 'gegen diesen Vertrag protestiert, aew ^eräurlätsrechte' der Pforte auf Tunis werden besä f ' ^ "klüle im Namen der Pforte, dass der dm s l,^"l"g "Is null und nichtig angesehen wer- Hagesneuigkeiten. N'or^n .Muthes Kreuz.) Das Programm für die der nn '" ^'"' beginnende zweite Bundesversammlung ^ "lterreichischen Gesellschaft vom Nöthen Kreuze lautet: w » "U' den 21. Mai. 12 Uhr mittags: u) Zusam- n Zuluft aller Mitglieder der Bundesversammlung im ".^le der Gesellschaft (1. Hcrrengasse 7); d) Bcsich-' Mg der Wagen der Blessierten, und Material.Trans- ^°loi,nen und des Material-Hauptdepots. — Um 0 Uhr H,"ds in, Sihungssaale des Landhauses (Herrengasse 13) Zungen der Sectionen: u) Vorbesprechung von Er- HUngswahlen für den BuudesauSschuss; d) Gcneh- ^Ull'g des SpecialbcrichteS durch die Frauenseetion; ^ 3'!"^e Anträge der Scctionen. — Sonntag, den dtlsi, ' "" ^ ^br vormittags: Sitzung der BundcS- be^'lung imLandhausc: u) Erstattung dcS General- ^.^ für das Jahr 1881; d) Vorlage des Rech- Ii>h °Mlnsscs; <>) Vorlage des Voranschlages für das bl>l,^ ^ > ^) Vorlage des Abschlusses ocii Matcrial- li>,^^pot8; o) Bcschlussfassung über die Abhaltung I^^.'^rnationalc» Hilfsvcrcins-Conferenz im Jahre ^eclin ^rschlussfassung über eventuelle Anträge der Schutt"' ^^ ^"^ ^ ""^ Mitgliedes des Bundes- llild^ ''^ lilin der Section der Frauen.Hilfsvereinc ^ei^'!. b" Section ..österreichischer patriotischer Hilf«. l>lli77 (Der Nihilismus in der Peters« ^ den ?"lizei) Ueber den wegen der Theilnahme ^ssisck! "'^'l'st'schrn Dynamit. Attentaten verhafteten she», H - Mal'ne-Osficicr Snchanoff wird der ,Mlni-!°lf a?s s?'^" m,3 Pcteröbnrg ncschrieben, dass Sncha-l^'ptlNü ^ehlung rincs dcr Adiutantcn des Stadt-^> u„d"^^ ^nranusf drmsclbcn zucomlnandirrt worden ^itjch,^,'" dessen Gefolge die Hinrichtung seiner fünf ^"fig h U"' n,it angesehen habe. Suchanoff hat ferner ^tl, ^'.""a'U'fs gespeist, und man ist dnrch einen ^linle? ""f bie Spnre» seiner verbrecherischen ""heilt» Klangt. Iesje Helfmann, die zum Tode ver->g 3im ^'^'^'"' sagte aus. zu ihr sei in die Woh. lssei, H "l"l)kiK öfter ein Marine-Osficicr grlommcn. >g .. "we ,hr nnbelannt sei, dessen Personalbeschrei. ^ä>,l>,isl°/'er geben konnte. Bei einem Besnchc de« ^lk h ^ durch Uaranofs uud Suchanoff erblickte t^ Et^!,"""" ^en letzteren uud gab an. dcr Begleiter Her, ^"''"Mannes ähnle sehr ihrem früheren Be-11 liir^,s. Acnanoff daS mitgetheilt Ward. erklärte er ! '^"cl> n " ^°"^ Älcliluff adcr setzte im Stillen die ^ai n ^"" "'^ ^""^ ^"""^' ^"^ '"' ^^^^ 'NcOfficier gtbßere Partien Dynamit aus der Kron'Niederlage verabfolgt worden seien, über deren j Verbleib die Bücher nichts angaben. Es fehlten aus den betreffenden Niederlagen 2'/, Pud (beinahe I Centner) Dynamit. Auf Fragen hierüber wurde Snchanoff zwar verlegen, allein er wickelte sich durch Ausflüchte ziemlich heraus, Weitere Nachforschungen ergaben, dass noch größere Quantitäten der Krone gehörigen Dynamits fehlten. Da die VerdachtSgrünbe sich mehrten, schritt man zur Verhaftung und Snchanoff gestand schließlich anch ein. Dynamit zur Sprengung deS Wintcrpalastcs geliefert, ebenso sich an der Legnng dcr Mine in der Meinen Gartenstraße mit Rath und That betheiligt zu haben. — (Eine interessante Begegnung.) Der jetzt regierende König Oskar II, Friedrich von Schweden erzählte während der Zeit seiner Reconvalescenz im verflossenen Winter einem seiner dienstthuenden Kammerherrn, dem „Kl, I," zufolge, nachfolgende hübsche Episode ans seinem Rciselebcn: Im Jahre 1862 befand sich der damalige Prinz Oskar von Schweden als einfacher Passagier an Bord eines von Marseille anslanfenocn Post« dampfers, als der Capitän desselben ihn nut den Worten anredete: „Irre ich mich nicht, mein Herr, so habe ich Sie gestern in Marseille in einer reich mit Gold be» setzten Uniform gesehen!" „O. das kann wohl zutreffen", antwortetc darauf der Prinz, „ich hatte einige nothwendige Visiten zu machen," Da nun der Capita» weiter fragte: „Welche Bedeutung hat denn diese mir unbekannte Uniform?" und der Prinz antwortete: „Diese Uniform war eine Admiralsuniform", so entwickelte sich sogleich noch folgendes interessante Zwiegespräch: „Dar» nach müssten Sie ja Admiral sein!" «Ich habe die Ehre." — „Aber wie ist denn daS möglich? Nach meinem Wissen gehören dazu, um Admiral werden zu tünne», langjährige Studien und reiche, praktische Er« fahrungen; ich taxiere Sie aber auf kaum 30 Jahre, wie kann jemand so jung fchon Admiral geworden fein?" ^ „Ja. fehcn Sie, ich verdanke dicfe Stellung auch weniger meinen Ersahrungen, als meiner Geburt; wenn Sie so wollen: meinem Namen!" — „Ihrem Namen? DaS muss doch ein absonderlicher Name sein, dcr aus einem so jniigen Menschen einen Admiral machen kann," — „Allerdings, ich habe einen absonderlichen Namen." — „Und dars ich nach diesem Namen fragen?" --„Gewifs — ich heiße Oskar Friedrich Bernadotte." — „So — hm — da haben Sie wohl Verwandte in Frankreich?" — „Das glaube ich wohl, obgleich ich dieselben nicht kenne." — Und damit wandte sich der Capitän nach dcr Luke, die zum Maschinenraume führte, und rief hinunter: „Bernadotte. kommen Sie doch einen Augenblick herauf, falls Sie Zeit haben." — Alsbald erschien im blauen Arbeiterlittel und mit geschwärztem Gesicht ein sonst hübscher Franzose auf der Vildsläche, den dcr Capilän als „mein Maschinenmeister Berna» dotte" vorstellte, und welchen der Prinz, ihm freundlich die Hand reichend, fragte: „Stehen Sie etwa zu dem einstigen Marschall Vcrnadottc in Beziehung?" — „Ei gewiss", War die Antwort, „der Marschall war ein Vetter meines Großvaters." — „Dann darf ich auch Sie als meinen Vetter begrüßen", sagte erfreut der Prinz. „Sind Sie denn auch mit dem Marschall ver, wandt?" — „Gewiss, ich bin sein Enkel!" — „Aber der Marschall wurde doch König von Schweden — da müssten Sie ja — Prinz von Schweden sein." — „Nun ja, daS bin ich auch," Da umfafste der Ma-schinenmcistcr mit seinen beiden geschwärzten und schwieligen Händen die Hand deS Prinzen und rief mit der natürlichen Lebhaftigkeit eines Franzofen und mit ans» richtiger Herzlichkeit: „Ich habe mir immer schon ge» wünscht, einmal einen« von den schwedischen Verwandten zu begegnen. Dass mir dieser Wunsch erfüllt, macht mich unendlich glücklich, grüßen Sie nun aber auch recht herzlich von mir in Ihrer Heimat alle meine lieben Vettern Bernadotte." — Ob dcr Prinz, ob der König OSlar dicfen Grnh auch pünktlich bestellt hat? Locales. Aus dem SanitälSberichte des Laibacher Stadl-physitates für den Monat März 1881. (Schluss.) V. Aus dem Civilspitalc gieng für den Monat März d. I. folgender Bericht lin: Vom Februar d. I. in Behandlung verblieben..........380 Kranke, im März d. I. neu aufgenommen . 355 ^^__ Snmmc des GesammtkranlenstandeS . 738 Kranke. Abfall: Entlassen wurden .... 315 Kranke, gestorben sind . . ^ . 33 „ Summe des Abfalles^? . . . 348 Kraute. Verblieben mit Ende März d. I. in Ächandlnng.........390 Kranke. Es starben demnach 4 5 Procent vom Gcsammt^ kranlenstandc und 9 5 Procent vom Abfall. Von den im Monate März d. I. im Cjvilspitale Verstor, bencn waren 10 Laibacher, d. i. solche, welche von dcr Stadt aus lranl ins Spital kamen, und 22 Nicht Laibacher, d. i. solche, welche auf dem Lande erkrankten und von dort krank ins Spital kamen. Der Krankheitscharakter im Civilspitale im Monate März war folgender: a) Medicinischr Abtheilung: Lungenentzündungen in bedeutender Anzahl, doch mit meist günstigem Aus-gange. Die Sterbefälle betrafen Tuberculose und ma-rastlsche Individuen. d) Chirurgische Abtheilung : Zur Behandlung gelangten vorwiegend Krankheiten der Knochen; Verletzungen und Leistenbrüche. Der Heiltrieb war ein äußerst ungünstiger, da Erysipelas slch zu jeder Wunde hinzugesellte. e) Abtheilung für Syphilis: Zur Behandlung gelangten vorwiegend schwere secundäre Formen, Haut-exantheme und Kondylome; bei den Weibern auffallend viele vereiternde Bubonen und Paraphimosen bei den Männern. (1) Abtheilung für Hautkranke: Weitausgebreitete Psoriasis und Eczeme bildeten die Hauptkrankheiten, Blatternkranke gelangten vier zur Behandlung, von denen ein Kind starb. Der Heiltrieb an den Fuß-geschwüren war ein äußerst günstiger. e) Irrenabthcilung: In die Irrenanstalt in Stu-denz wurden sechs Kranke ausgenommen, darunter eine acnte Erkrankung (melancholisches Weib); die übrigen veraltete Fälle, lheilweise Rccidiven. Entlassen wur-d,'n drei Kranke: ein v«rrückter Mann gebessert nach zehnjährigem Aufenthalte in der Anstalt, ein Mädchen und ein blödsinniger Mann in die Familienpflege abgegeben. Mit Ende März d. I. waren 85 Kranke in dcr Irrenanstalt Sludenz in Verpflegung. In die hiesige Irrenfiliale wurden aufgenommen: ein melancholischer Mann nach kurzer Erkianlungsdauer, ein an hallllcinatorischer Verrücktheit Leidender wurde aus dem Iliquisitionshanse, ein verblödeter Gottscheer aus der Pester Irrenanstalt übernommen. Entlassen wurde ein Manu gebessert, vier Kranke in die Studenzer Irrenanstalt transferiert. Gestorben sind zwei Männer und zwn Weiber, alle nn Kranlhriten und nach mehrjährigem Aufenthalte in der Irrenanstalt. s) Gcbärhans' und gynäkologische Abtheilung i Erwähnenswert ein durch die Naturkläfte behobenes Orjf. 6xwrn. bei einer Primipara und eine erfolgreiche ^n,Uibt6rj8ktw uteri bei Beckenenge. Das Wochenbett verlies allseitig befriedigend. — (Das Ergebnis der Handelekamm erwählen) Bei den am 17. b. M vorgenommenen Vr-gänzimgewahlen für die krainische Handels- und Ge-werbslammer wurden für die H a n d e l ssec t i o n von .^>7 Wahlberechtigten 317 giltige Stimmen abgegeben; hievon erscheinen mit Majorität die vom nationalen Wahlcomitl' aufgestellten Candidaten gewählt, und zwar die Herren: Josef Kuschar mit 179. Vaso Petric'lc' mit 178. Franz Xaver Souvan mit 177, Johann Perdan mit 175), Franz Hren mit 174 und Fn ^ajovic mit 108 Stimmen. Ans die mit 25 bis 30 Diffe- renz in der Minorität gebliebenen Eandioaten der liberalen Partei entfiel folgende Stimmenzahl: Nlexanbrr Dreo 145. Matthäus Trenn 144. Emerich Muyer 148, Leopold Bürger 141, Josef Luckmann 140 und Heinrich Maurer 137. — Aus der M ontana bt hei l u ng der Gewerbesection sind von 31 Wahlberechtigten ' Dcn 1!). M a i. Gustav llerar, Dienstbote»l«s"hn, ^" Kaiser.Ioscfsplah Nr. 2, Fraisen. Lottoziehung vom 18. Mai: Prag: 50 73 31 81 36^^ Meteorologische Beobachtungen in^aibach> 7 11. Mg. 736 80 -4-10 6 0. schwack» heil" o^ 19 2 , N. 735,21 ^21 ! O. schwach helt" 9 „ Nb, 735 25 -1-15-0 O. schwach heiter ^.g«, Anhaltend heiter. Da« Tagesmittel der Wilrme -s um 08' über dem Nonnale. ^^^^ Verantwortilcher Redacteur- ö^m^r"«a"^!--s- >W^ Der heutigen Nummer unserer Oesa^ v aufläge liegt ein Prospect des Va«lha»ses " ^,-Levy in Hamburg l>ci, worauf wir uN!« ehrlichen Leser besonders aufmerksam machen^^' Curse an der Wiener sörse vom 19. Mai 1881. (Na« dem officiellm Cursore) Veld war« Papierrente........ 7710 7725 SUberrent«........ 7725 7745 »slbrente ......... 9460 94 75 Lsse. 1854........ 12250 123 — . 18S0........ 131 — 131 50 . I860 (zu 100 st.) ... 133 50 134 — . 1864........ 17625 177- llng. Pr»m<«n.«nl..... 11750 118 — Tredlt.«.......... 179 50 180 50 Theih'Negulierungs» und Sze« gediner Üose....... 10990 11020 «udols«.«......... 20- 21- Prämienanl. der Stadt «ten 124 50 125 - DonaU'R«8ulieruna«'Lose . . Il.'i - 113 50 Domänen-Psanobriise . . . 144 25 144 75 vesterr. Echahscheine 1881 rück» zahlbar......... —— —'— 0«sterr. Schahscheine 1882 rück« zahlbar......... 101 85 10210 Unzarijche Goldrente . . . . 117 45 117 6N Ungarische 05 50 —-. »alizten......... 10075 10125 Siebenbürgen....... 97— 97>?5 lemeser Vanat...... 9725 98 - Ungarn.......... 9330 9880 Actien von Vanken. Gelb Wa« «nglo.Sfterr. «ant.....152 75 153 25 «rebitanftall .......346 - 346 25 Depositenbank.......2?0 - 231 — Lreditanstalt. ungar.....348—34»b0 oesierreichlsch. unzarische Van! 833 - 835 -Unionbanl .... 7 ... 12330 13950 Verlehrsbanl.......139 50 140 .. Wiener Vanlverein.....135 25 135 50 Actien von Transport-Unter« nehmungen. Gelb Ware Alföld.Vahn .......1?l 50 17250 Donau.Dampsschiff.Gesellschafl 565 - - 5«? — Elisabcth'Wcstbahn.....207 50 2.)6 - Hndinands-Nordbahn - - - 2392—2330- Gelb War« Fran,'Ioseph.«ahn .... 18575 I8ä 75 Valizische Carl»Uubw!g>Äahn . 390 — 300 50 «aschau-Oderbtrger Vahn . . 146 147 — Lembera-llzernowitzer Vahn . 175,75 176 25 Lloyb»Gesellschaft.....692 - 694 - Oefterr. Nordmeftbahn .... 202 25 202 75 . lit. L. . 239 75 240 25 stubols-Vahn.......16275 16325 Staat«bahn........33925 33975 Eiidbahn.........N9 75 12025 Ihelh.Vahn........249 - 250 — Ungar.zaliz Verbindungsbahn 162 2.'. 162 75 Ungarische Norbostbahn . . . 160 75 16125 Ungarische Westbahn .... 16550 16« - -Wiener Tramway.Gesellschaft . 227— 227 50 Pfandbriefe. «lla.3ft.Vobencredltanst.li.Vb.) 116 75 117 25 . . . (i.V..Ä.) 1U2 50 103 Oesterreichisch, ungarische Vanl 10310 103 30 Ung. Vobencrebit.Inft. lV..«) 100 -> 101 - PrioritätS-Obligationen. Elisabeth.V. 1. E»t.....100- 10040 Ferd.'Nordb, in Tilber . . . 10Ü-- l0«b^ Franz.Iosevh.Vahn ... - !^3 HZ «°l. Carl.Uubwla.«.. 1. ««. !"" <, i03H Oesterr. Nordwest.Vahn - - ^-20 M Viebenbürger Vahn . - - ' .777b l?°.o5 Ltaatsbahn 1. ««..... ,«<,25 ^"«g Tiibbahn z 3«/....... ,7570 ll"' . i b'/...... Aus deutsche Plllhe . . - - ' ^/25 ^,ß!> llondon. kurze Sicht - » - ' 4gül) " Pari«.......... «elb 5 ös/ «u«>», ... i,.°b '.'°/>>',.' Napoleonsb'or . v . "^ « , Deutsche «eich». ^ «. b7 - ^ , Noten .... 57 . ^ - ^ , Vlibergulden . . -— - " —^ Obligation"' Kralnischc Wru.,dentlastlMgs'"°^ Held lOii - V«e