lorluraer geituan Amtliches Organ d«f VMlat tni StbrlHMtiiic: Marbw« Dnu, Badiuw Nr. 6, Nranrf: 26-67 IS-^ 2M!A. Ab IftJO IJRir Itt we Sckriftltltaat oar anf Ptrvnrf Nr, 38-67 trrtlcaibar. - Uinrtrltsglt ZMckrtflM werd« ■Icht ridittMadt - Bei AMrtm Itt du Rtcktorto WMeiMk — PMtaclieekkoal» Wlei Nr. 54^ Steirischen Heimatbundes Erscheint werktflcllch tls Morgeazeitanc. Bexngsprels (Im voraus lahlbar) monatlich RM 2.10 einschl. 19,8 RpL PostzeitungsgebOhr; bei Lieferung im Streifband luiOgi. Porto; bei Abholen in der Qesdiäftsstelle RM 2.—. Altrcicb dnroii Post monatl. RM 2,10 einschl 19.8 Rpf. Postzeitungsgebübr u. 36 Rpf. ZusteÜgebflbr 9tr. 346/947 WtorfturO'Crau. gonKtOQ/Conntoo, 12./13. S>r)ein6er 1942 82. ^aOrgans Zum ertiM JahrMtag dM gemeinsamen Kampfes gegdn die USA und Engfand Der Führer an die Verbündeten TetographlsdM ioliclwflM m dM Temie, VIkter Emanu«!, Te)e und den Duc« — Der Relchsaussenmlnlster an Tml und Graf Clano In unlösbarer Kampfgemeinschaft f«i 4m Virslsltf SlaaliBi «id Baa-laad aaffcsvaageafl« Kriaf faMiMMB Mi IM Baiün m Wknm, Media d« Nhr« aa d« Jmm Md M dae KIMt eed Kaiser VBIat iMoaMl mmU ae iae kalsarlich-gfadidiae MtnMwprMdeal«! «ed aa dee AaMBlUk d« Wiadarkaiir dn TagM. ae den Deatschla&d. Japaa und ItaUaa tot aioMe Jahr ka feieTlichar Fora Ihrea Bnt> scUii bakisndat kabae, daa thnae voe das VeralelgtaD Staatea ved OroAkrltanelae ael* gaemmgaBasi Rrtao la aogater WaffenbrOdar-idiafl bii lUB Bndsieg sa fiUireii, rnftckla Ich lorar MaJeitAt Beiaa aofrichtigilen GrQfe tbarmltteliL Ick' gedanka kiarkal der nüus-lelekae Waffantatae «Dsetir rarbtedataa ftraltkitfle. dlf »dla iflrgickafl «uarai SiMti led ehaar gHldtlteken Ztikenll anaarav VOIkai >aetl|iie Jahraataf dar Vntcntlck- daa dautsdi-ltallenisch-japanischen Waifenktodaluea bitia Ich Bure Majastit Biit lalnae aafrichtlgilfla aad harxlichslaa GiOlaa lalaa kaate» WQnadie für dai Kmpl dar HaMaelachae Waffen aatgaoenzo-aihinai Voa daa faataa Olaubaa an dan SitlntieiTi Bedsiag durchdniDgae, bringe dwell nglalek aieine Obaraeugong cum ^laadnck. dw easarea VAikara sowie den lapanlsckae Volk aack dar alagraichea Ba-endigang daa Kaapfaa alna glückliche Za-kanfl dM Priedena beachJedeo sein wird. Dar Fttwer ae kllelalaffprMdael GaneralTo)e Zesi kaotlgaa Gadenktaga, der die Dreier-eaktaichte In angster- WalfenbrOdarschaft BS Kampf für eine aeoe and gerechte Welt-erdnuag Teraint findet, übermittle ich Eurer Bzsellens meine aufrichtigsten Grüße. Dia ruhmreldiae Irfolga. die tob den rerbün-detes Streitkräften tn dem vergangenen Jahr fegee den gemelasaman Peind errungen wurden, bieten die siebente Gewihr, dad in Kuropa and In Oataataa der Kempf gegen die angelsAchalsche Heraaafordenmg wem dem Endaieg der Dreierpaktmftchte gekr6at leia wird. In diaier anbei rrbarea Ge%^heit Über* mittle Ich Ihnaa auch am heatigen Tage meine aufrichtigsten Wünsche für daa wel-terae Krfolg der lepanlschaa Waffae. Dar Ptkrar aa dee Oeca Am keetigen Tage, ae dem alck dar Ak* achluA dei Weffenbündnlsaea der Achaea* mächte mit dem Japanischen Kaiserreich lum ersten Male llhrt gedenke Ich Ihrer und des faschiatiachen Italiana tn treuer Kamerad* Schaft und hei^ilichster Verbundenheit tn der Geschichte lat der Sieg noch stets den* Jenigen Völkern lutell geworden, die für ein gerechtes Ideal Im Kampfe gegaa eine über* alterte Waltordnung Mn ietsten Einsats waaten. So werden auch Deutschland, itelien and Japan aus dem )etz<entrop an Tanl Am heutigen Tage tat ein Jahr seit der Unterzeichnung des BQndnlsabkommens vergangen. das Deutschland, Japan nnd Italien ra einer nnlOsbaren Kampf- und Schicksals-gemeinschaft zusammengeschlossen bat. Im Gedenken an diesen geschichtlichen Augen* blick and an die großartigen Leistungen der Trappen ebermiUle Ick larer eiMcktlgitaB Wüaacka für die weitere erfolgreicke Führung des geaiela> samea Befreiungskampfes and den Rohm der tepanlachea Waifen. Vee tfkiietfip ae IM Daa vor eteem Jahr nntanelchnete Ab-komnuB aar geaselnsaaMa Pübning dea Krieges gegen die Vereinigten Staaten nnd Bngland hat die Adisenmichta and das Kaiserreich Jepae la einer unlösbaren Waffen-brüderachaft aed Schicksalsgemeinschaft zu-saaunengeachmledet Aua Anlaß dea heutigen Brlnnemngitagea sende ich Ihnen, mein lieber Clano. meine hertlichstea Grüße. Zugleich gebe Ick erneut meiner festen Uber-ceugung Ansdnick. daß der gemeinsam geführte Kampf der DrelerpaktmSchte unseren Völkern and dem Japanischen Volk den Weg In eine gesteherta and glückliche Zakunft baheae vtidi KrsaniiisrlBiBsi sa Bkresaal Berlin, 11. Detember Aas AolsB 4sa tnien Jahrestages, du nuitritti Januii ks dio Krieg gcigtn die VerHnlgteo Staaten von Nordaoierilca und Großbrflaniüeo haben der kaiaerlich-Japa. nlsebs Botsehafler, Ochima, and der niglich4talleDiaclM GMchArtsträger, Graf Gosialo, Kränee am Ehrenmal niedcrffelciit. In Ihror Begleitung befanden sich (fle WafleiiilleciieM der beiden Üoiscliaftei», an ihrer Sella der japanJiche MilitAr- und Leftaltacbea, Generalleutnafll Bantal, und der llalleniaehi kÜHtibiiltai'beey GeneraU lentnent MarraiL Slsslirsl «SS SlssB gniorlin Sltetarel Dr. Emil Oeorf von Stauß lat beute IHhh In Berlin im 66. L#beusjahr fleaborbeo. Der Verttorbcne war viele Jahn bei der Deulscbeo Bank tAlig, b der er aich baaonders in der Petroleuni-Ableilung bervortat & betätigte sich aber auch in anderem Zweigen der deutschm Wirtschaft und wirkte bei vielen Ncu- KAndun|ra erfolgreich mit und warmehr-cher Ehrendoktor und Ehrensenalor. Staatsrat von StauO erkannte frühzeitig das politische Genie des Führers. Srll 1990 gehörte er dem Rdchstag an und wurde im Jahre f(t34 dessen Visepräsident. Gleichaeitig wur(> er nun preuUlachien Staatsrat ereennt Berlin, 11. Deaamber ae dar Tag, an dem Deutschland und Italien Japan im Krieg gegen die USA Sur Seit« traten. Damit war daa im Dreierpakt verankerte Bündnis affektiv geworden und der Krieg in daa volle Auatnaß •einer weltumapannenden Atiseinanderaet-aimg getreten. Damit waren aber auch die Abdichten'der jttdiach-demokratlaohen Machthaber in USA auf eine fUr sie höchat beetUrzende Weiae durchkreuzt. Japan glaubte man durch dreiste Forderungen und großsprecheriach niar-klerte Kraft einauachüchtem und war tödlich überraacht, daß der freche Bluff mit Jenem entacheldenden Schlag von Pearl Har-Iwur beantwortet wurde. Und Deutachland gedachte man mit Waffenlieferungen an aeine FeJnde, mit Schießbefehlen und Wa»-aerl»mt}en gegen seine U-Boote su bekämpfen, ohne den Krieg su erklären und man lebt* bi Washington In dem wahnwltaigmi Glauben, daß die Achaenmächte dleaen Angriffen auaweiehen würden, statt ziirUck£\)-achleßen. So schliß drüben dla Kriegserklärung wi« eine Bombe ein: der Zweifrontenkrieg, den man auf alle Fälle vermeldnn wollte, war da. Und für die USA und Großbritannien begann Jene Serie von Mißerfolgen und Niederlagen, auf die Deutechland, Italien und Japan heute mit Stolz surUck-blicken. Am Freitagabend aprachun nun der Reichaaußenminiater von Ribbentrop, der ItallenUch« Außenmlntater Graf C^iaM und der Japanische AuRenmlniater Tani aus Anlaß des Jahrestages des gem(>insamen Kampfe« der Dreierpaktataaten gegen die USA EU den Völkern der verbündeten Nationen. Die Anapraohe KibbentrcHie Retchaaußenminlater im» Hibben titip fUhrte folgendes aua: >Ann 11. Deeember IMl halsen Deutach-land, Italien und Japan sich getreu dem Geiste des DrelmMrhtepaktes m einer unlÖBl»-ren Kampfes- und Schlrksalaffemeliuichaft TaiMjnmengeschloaflon. Sie haben dabei Ibron Willen, den Ihnen auffT^KWungenen Krieg mit allen Ihnen sur VerfUsrung stehenrlen Machtmitteln gemoiniiam lum siegreichen Kbide BU fUhren, in i*lnem feierliches Ver- SovjeUscIie Slossgroppe eingeschlossen Portführung des schwungvollen Angriffes im mittleren Abschnitt Sowjets verloren Tom 1. bis 10, Dezember 1263 Panzer PtthrarliauptqttMllir, 11. Daaembcr Dee Oberkommando der Wehnnacht gibt bekannt: In SAdoa der Ottironl dauert die ld>-hafte KampfUUgkeit an. Dabei wurden aördlicli dei Terek und nördlich von Sta-llnorad schwAcliere feindliche R^fte ver-aicmtct. Im Don-Dogen in harlem Kampf ein bcHerrscheoder Höhenzug genommen. Alle Gegenan|riffe des Feindes schcitcrleaL Italienisclie Trupi^ braches bei einer ^waltsamea Aufuilrungsunternelmiang in die feindlichen Stellungen ein undbracii-^ Gefan^e tmd Deute xurück. Feindliche AufklArungsvorstöße wurden von un-gariactien Truppen abMwehrl Starke deutsche und mmfinische Lnftstrellkräfte grif-ten tn die Kämpft im Woijra-Don-GeTlict ein. Jagdflieger schössen 24 frindlictw Flugrx^uge ah. Kampf- und Schlachtfluc-wuge setzten die Bekämpfung dos f^ind. Hcni^ Aufmarsches am nultleren Don fort Der schwiuigvolle Angriff deutscher In-fanteric- und rimzerdlviMonen im minieren Frontabschnitt führte ziu- Klnschli<'ßung einer feindlichen Slcß^npnc. Alle KnMa-stiingsangriffc imd AuRnnicnsversuche wurden mit Unlent6Uimg der Loftwille iJ^ eeachlagen. Südwealüch Kalinin und am Tlnien-^ konnten die immer wieder angreifenden Sowjeta keine Erioliie erzielen. An dar Ostfront wurdesi in der Zetl vom 1. bis IQl Dezemlier 1263 Panzer^-kainpfwagen des Feindes vernichtet, erbeutet oder bewt'g[ungsunfäliig geschossen. In der Cyrenaika scliosai-n deu lache JAger acht kindliche Flugzeuge bei nur einem eignen Veriual ab. Deutsche und ilalienisctie Kampfgrup{)ea durchbraclien in Tunis lelndticiie Steilun-flen und vemichlelfn mler erbeuteteü da-i>ei 37 Panserkampfwagen und lalilrciche andere Waffen. Bei Nacht wurde der IIa. fto %on lione bomburdicrL Im Kampf gi'^n brilisch-iiordatnerika-ni^he LufUlrei(Kräfte \Mird<'n in d»>r Zeit vom 1. bis 10. Dezember 191 ftündiiclie Flugzeuge abg(>schos.s(^n, davon 112 im Millolnu>crrauni. Während der gleichen Za'H gingen iTt oltfeiie Flugzeiitfe verloi-en. IkM den Ani^ifskänip en der Telzleii l uge im minieren Absclinitl der Oslfnunt zvich-nele sich die 19. I^anrerdivision durch die Straffheit und ülvrlcÄ'ne Führung ihres Kommandours und mirch \ngriffs-schwung» Zflhigkeil und Iläile der Trupi* hcaonda haben Doutachiarul und Italiea und iAra '/trbündeten die Sowjetuniua in tiartan und aiegieichon Kämpfen weiter bu-rüokgaachlagen, den liontinent gegen Jeden Angriff geaichert und neue atarke Po.n Erelgn^aa«. JeJwr deutBCli«, iuiieniache und )apaniarh« Soldat weiJi, um waa es geht, denn dl« Feiilde haben ihr Krleg.suel, «rat Deulach-lajid und Italien und daim Japan zu vennch-te.M, offenbart ICr weiß daher auch, daß ihm noch man-ohar hart« Kampf bevorateht. Aber ebcnao t>ewußt lat er aich seiner Kraft und seiner großen Überlegenheit über den Gegner, di« ihn biaher von Erfolg zu Erfolg geführt haben. Hint«r den fioUlaten der DreierpaktmSehte und Ihrer Verbiindeten aber stehen geechlo»-aen die Völker. Auch ai« wissen, daß tti be4 dlcaem gigantlachen Kampf um Sein oder Nichtsein von una allen geht. Gerade dieses Bewußtaeln der schicksalhaften Verbtmdcn-hait der d-ei Völker und Ihrer Verbündeten gibt ihnea den Willen und dl« Kraft, ihr Letztea eijizusetzen, und gibt ihnen die Gewißheit, daß ihre gerechte Sache siegen wird. Von diesem Kampfeagetst und von un-erachütterllohem SiegeawUlen «rfUllt, frUßt heute daa deutech« Volk dl« verbündeten Viilkar Japana, Itailena und der Ihnen ange* »t^iiloaaenen L&nUer.« Mit den Wortea dee Doe« Der königlich-ltallenisehe AußenrntnAitsr Oraf Clano führte aua: >In seiner denkwürdigen Ansprache vor den gesetzgebenden Auaschüaaen der Kammer der Faaci und Korporationen am 2. Dezember fana der Duce Worte, die hervorragend geeignet sind, Japans Kriegseintritt, dessen erster Jahrestag dieser Tag« wiederkehrte, erneut vor una erstehen zu lameTv Wie sagte doch der Duce? »Japans Rlntrltt in don Krieg der DrelerpaUtmächte Ist eine unbedingte Bürgschaft für den Sieg, well Japan nicht ru treffen und nlcjit zu aohla-gen lat Alle englischen Positionen Inn FemM Osten alnd wl« «|q Kartenhaua **eaininenye~ Seite 2 >Mntargvr Zenvnf>< n./IS. DewiiiVf Mmniner 340^34^ atUnL Bfl hat itdi dieser ia ättr 0lz eine KriegsbUanz ziehen. Die Soldaten und Matrosen des Tenno haben im Verlauf kurzer Zelt ein gewaltiges Imperium erobert, alle Bollwerke, die dem Gegner zum Angriff und zum Schätze dienten, zerbrochen und schicken sich an, in enger Zusammenarbeit mit den Achsenmäch-Lcn den feindlichen Streitkräften neue Schläge zu versetzen, und zwar da, wo ei> die einheitliche Auffassung des Krieges erfordert, die alle Entschlüsse der Drelerpakt-inächte ausrichten muß und tatsächlich ausrichtet, die sie koordiniert und lenkt Die gCvsamte italienische Nation, die seit dreißig Monaten neben dem großen verbün-tieten Deutschland vom Mittelmeer bis zum Atlantik, vom Balkan bis nach Rußland und Afrika ihren harten Kampf kämpft, begrüßt heute, an diesem Jahrestage, ii)! Geiste der Kameradschaft das große japanische Volk und seine unbesiegten Kämpfer zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Der Duce hat die Aufgaben der Stunde festgelegt. Seine Worte sind es, die ich zum Schluß hier noch einmal ins Gedächtnis rufen möchte: >Sogar die Ziele territorialer und politischer Art haben bei dieser Kriegsausweitung etwas von ihrer Wichtigkeit eingebüßt. Heute stehen die ewigen Werte auf dem iipiel. Es geht um Sein oder Nichtsein. Heute erleben wir wirklich das gewalfge Rinken zwischen zwei Welten. Niemals hat die Geschichte der Menschheit ein derartiges f^chauspiel erlebt, und wir gehören zu den Hauptdarstellern dieses Dramas. Die Siunüe kennt nur ein Gebot: Den Kampf. Den gemeinsamen Kampf mit unseren Verbündeten. L'en Kampf für die Lebenden, den Kampf für die Zukunft, aber auch für die Toten. Wir müssen kämpfen, damit das Opfer unserer Toten nicht umsonst ist. Sie, die Toten, befehlen uns gebieterisch den Kampf bis zum Sieg. Wir gehorchen.« Die fV'iedcrherbtelluug einer gereciitea Onlnung Der kaiserlich-japanische Außenminister Tani führte aus: >Heute vor einem Jahr haben sich Japan, Deutschland und Italien in einem feierlichen Clelübde fest verpflichtet, diesen Krieg ge-moüisam bis zum erfolgreichen Ende durchzukämpfen ujid für den Aufbau einer neuen VVeltoi^nung auf das engste ausammenzuar-l>eiten. Es ist mir eine große Freude, an die-tem historischen Tag das in Worte zu kleiden, was ich empfinde. Wenn wir heute auf die Kriegslage des Jahres zurückblicken, das seit dem Abschluß des Dreierabkommens vergangen Ist, so stellen Wir die gewaltigen Erfolge fest, d'e un-Nere drei Nationen In Osta.'rfen und Europa, ja auf uer ganzen Welt, errungen haben. Wir können mit gutem Gewissen behaupten, daß dallurch zum Glück für unsere verbündeten ilrel Nationen und für die ganze Menschheit die finmdlage für den Aufbau einer neuen Wpürrdnung geschaffen worden Ist. Jedoch sind die Opfer der Menschheit Engländer gegen USA-Bluff USA«Schif)sbaurekorde als unreelle ,ScbAustellerleBnglnee-ringc (Mas«hinenba«1aiJMt) enHbUUt Das Blatt nimmt den Stappellauf eines 10 500 brt großen Frachtschiffes auf der Henry Kai* ser-Werit aa der PaaifikkUate zun Anlaß, um einmal hinter die Kulissen eioer aolchen Veranstaltung zu leuchten, die tm bezeichnenderweise als »Schaustellerleistimgc hinstellt. Die englische Fachzeitschrift zitiert New-yorker Meldungen, nach denen beim Sti4>el-lauf de« Schiffes die bereits eingebauten Kessel unter Dampf gestanden hätttti «d meint dazu sarkastisch: *Zu große Bedeo-tung brancht man dieser Behaui)tung nicht beizumessen; d«im viel eindrucksvoller Rau<^ kann erzeugt werden, wena man einen Eimer voll ver^er Putzwolle im Schorn, stein verbrennt, und auf jeden Fall hat «In frisch vom Stapel gelaufenes Schiff wenig Verwendung für Dampf aus seinsn eigenen Kesseln.«' Der Behauptung, daß das Schiff zehn Tage nach erfolgter Kiellegung imm Stapel gelaufen ael, hält die britisch ZeMschrift entgegen, daß es müssig ael, zu behatmten, daß die Zeit, während der das Sohiff anc der Helling liege, einen Maßstab für die wahre Bauzeit afh^ebe. >We«n Hetr Kaiser«, se fährt das Blatt mit beiAender IroiH« fort, »41e Prozedur so ■einrichten kOnnte, daß er mit nur zwei Arbaltagäi^ea cwel komplette Hftlften eines Schiffes auf dl» HeUing schaff fen könnte, so würde er wahrscheinlich die »Bauzeit« auf weniger als eine Woche her-abdrücken. Daraus folgt aber nicht, daß die wirkliche Bauzeit, d. h. die Zeit swlachan dem Beginn der eastea Arbeitsaufnahme und der Beendigung der letaten Arbeiten, durch diesen Trick u-gendwle verkünst werden kSmte. Schlager dieser Art sind nicht neu, und es muß augestanden werden, daß sie unter gewiss» Umständen gerechtfertigt «r-scheinen dürften. Aber es ist fraglich, ob den Interessen aUer Beteiligten durch solche Schaustenerleiftungea gedient Ist« Da# Blatt bringt dann einen Wettstrelt ki Elrinnerung, der sich im letzten Weltkriege um den Rekord im Nieten entspann und d6r schlieflJloh tan Interesse einer guten Werk-mannsari>eit und der Gesundheit der Arbeiter VW behArd^her SeMe eingestellt werden mußte. »Der gegenwärtige Rummel la den Vereinigten Staaten«, so schHeßt die Zeltschrift »Engineering« Ihre hOelist bemsric^nfwertan Ausführungen, »dürft« möglicherwelM 1ha-lich enden. ERb« Würdigang dar Größenordnung von Leistnngcn wird wahracheinllch eher durch ekte watarheltstreiie Darstellung der Umsttede einiett, als doroli kgand-welche tTbertreihnngen und Elntstettungen. Der Feind kam dMnltf aidM; get&uacht werden und es hat keinen Sfam. die Wlker «einer eiffCBea ▼eikindetin'H ÜMMlMn, Mem man flmen verdrehte Tatsachen virsetEt« Luftangriff auf Chhlagong Japaner ricfataien groften Schaden an — Drei Frachter mit 12500 brt Tersenkt — Netm brMsehe Fkigseuge aligeschoaMn Bertiti. IL Deseitibar Die indische Hafeastadt Chittagong am Golf von Bengalen war am Nadimittar des 10. Dezember Ziel eines japanisches Bombenangriffs. Ein stärkerer Verband japanischer KampfflugzeuKe, von zehlrsiehea Jägern begleitet, erschien »«tren 14 Uhr über de<- Stadt und grüf im TleHhig He Hafes-anlagen an, wo großer Schaden )n den La-gerhaUen entstand. OroBe Menden Reis, Jute, Gummi und Tee, die zur VersorgunfF der britischen Truppen diaoen solMen, fielen den Flammen zum Opfer. Am Unterlauf des Karnapuk-Flusses wurden zwei gfoße ölbe-häHer vernichtet. Die japanischen Kampfflugzeuge plffen dann ^hiffsznele vor d^ Blnmändung des KarnapuJi-F1us«e6 in den Golf von Bengalen an und versenkten drd Frachtdätnpfer von zusammen 12 500 brt; ein viertes Schfff brannte aus. Bei Luftkäinpfen über dem Hafeugeräiide wurden neun brftische FlaKz^UKe durch japanische Jäger abgeschossen. Drei japanische Flugzeuge kehrten von diesem Angriff nicht zurück. Chittagong oder, wie die Inder schreiben, .Tschitragaon, ist Distriktshauptstadt in der britffich-indischen Provinz Bongaien mit etwa 45 000 Einwohnern, in der Mehrzahl Mohammedanern. Die Stadt liegt 19 Kilometer von der Mündung des Karnapuli in den Meerbusen von Bengalen und ist nächst Kalkutta der wichtigste Hafen Bengalens. Die Umgebung der Stadt ist reich an Simipfen, sodaB das Klima ah sehr ungesund Kitt. Strategisch ist Chittagong heute von großer Bedeutung, da et AiKgaagspuskt der As6am-Bahn ist. die den Golf von Bengalen als einzige Bahnlinie mit der Provinz Assem verbindet. Von der burmesischen Grenze, an der seit der siegrerchen Beendigung des BarmaleMeagas die Japaner airfinarMhiert sind, ist CWMagong mr wenig mehr als 100 iOlemeler entfei^t . Rarelts vor einigen Tag^ war ein britischer Oeieitaug, der Nach QHttagong durch-zMkommen versuchte, durch japanische Kampfflagseuge angegriffen tind aerscblagen worden. Das SiaaMngrabnls tlr nrahlor Or.Psne Dresden« U. Dejsctnber Heute mittag taiid im Dresdener Aussiel* lungspaiast der feiertiche Staatsakt för dan versioriMsaen Direklor der staaUichaa Ge-mäJtkMolcrie hi Dresden Dr. Hans Posse stall, utii dem im Ati/(ra^ des Ffthrors UeichsuUuisicr Dr. Goabbols das imslerb-Uche Werk des großen deulsctiea Gelelir-len würdige und am Sarge das Verstorbe. uen doa Kranz dos F&hr^s nioderlegie. Dr. Goebbels nuhm in seiner fUde Abschied von dorn großen Geleluiien. dem Kunstksniier von Weilraf, dem leiden-sciiaKUahtn Sammler und der schöpferi-sciieii Persönlichkeit. Unstire KooMwail hain^ mit dorn Heimgang von Dr. Hans Posse einen Verlust erlllteti, der unersetzlich sei; unsterblich aber bleil»e sein schiclHßches Werk, das man nioiit mdu* inis der Enlwiekluog der deutschen Kunst Nvegdonlcen k«uie. Miilionen Kuastfreunden IttiJ^ CS durch Jalire hindurch tiefe Freude und höchste Erlicl>uiig geschenkt und werde i-s auch in Zuluinft noch für Jalire und Jahrzehnte schenken. Im Anschluß an den Staatsakt wurde der Sarg nach dem Johannis-Friedhof in Dresden-IgIkewilz fibergoführt, wo ia internem Kivts die Bestammg erfolgte. IPilitiscIic WDClieiiscBap Freitag, 4. Dezaabar: Sowjetangriffe twi-schen Wolga und Don, Im Abschnitt KaHnln— Ilmen-See ind am Terek brachen zusammen. — Schnellboot^ Tcrsenkten vor der britischen Küste drei Schiffe mit 7500 brt. einen Zerstörer und ein Slcheningsfabneng. — Italiener versenkten ein feindliches U-Boot Samstag, 5. Dezember: Sowjets verloren 179 Panzer. Oeländegewino bei Tuapse. — Erfolge am Terek und in der Kalmücken-Steppe. — In Tunesien nahmen die Achsentruppen einen Eisenbahnknotenpunkt und vernichteten eine brltisch-amerncanlsche Kräfte- Sonntag, 6. Dezembar: tm Ostkaukasus und am Terek scheiterten Sowjetangriife. 1600 Gefangene wurden gemacht Zwischen Wolga und Don wurde ein Sowietbatalllon vernichtet 26 Panzer abgeschossen und zahlreiche Geschfltze erbeutet. — In Tunellen wurde das Gelände bei Tebourba gesäubert, 1100 Gefangene gemacht Ober 70 Panwr-kampfwagen vernichtet und mekr als 40 Qe-schfltze erbeutet 14 Flugzeuge wurden ehne eigene Verluste abgeschossen. Manlag; 7. Daaambar: Welterhin siegreiche Abwehrkämpfe im Osten. Starke befestigte Bergstellung nördlioh Tuapse wurde von deutschen Jägera erstürmt — Briten verloren an ekiem Tage 35 Fhigzeuge. — ^ Japan fandM zum ersten Jahrestag des Großosi-astatischen Krieges Feiern statt Dienstag 8. Dezenbert Im Gegenangriff im Abschnitt Kalinln—Ilmen-See wurden die SowietsteHnngen 15 km tief durchbrochen. hl den letaltn sieben Tagen machte ein Panzerkorps hn Terekabechnltt 6870 Gefangene. 46 gepanscrie Fahnwuge «nd 94 schfltze wnrdem erbenlet — Japanische Kampffhigeeage versenkten ta Port Dar^ (NordanstraMea) vier Tramiporter mit 23000 brt - naaland feierte de« 26. Jahrestag seiner SelbslliidigteÜ MHtwodi, 9. Dmmber: U-Soote versenk* ten IS SchiMe alt U» 000 brt Demater einen voiübeiadeae« Truiypentransporter von 16713 brt för Nordafrlkt. — Sowiett verloren wieder 100 Panzer. Der deattoke Oegenangrlft im mHtlerea Frontabsebnltt schreitet kraft-vorwärts. — An der Kflsle der Cyre-naika warf ein deutsches Flngzeug einen iooOO-Tonner in Brand. Donoeratag. lt. Dezember: Feindliche Krdftegruppe im Terek-Gebiet zerschlagen. Zwischen Wolga und Don wurden Sowjets eingeschtoesen und vernichtet Am 8. und 9. Dezember verloren hier die Sowjets 104 Panzer. AngrtH Im mittleren Abschnitt schreitet fort ^wjets verloren 72 Panzer und 59 Bunker. — Ein kielner britischer Sa-botagetropp an der Öironde-Mündung wurde niedergemacht. — Italienische Torpedoflug-zeuae trafen vor Algier zwei Schiffe von 160i6 und 10660 brt die e*piodierten. — Japaner bombardierten USA-Stützpunkt^ Hafen- und Industrieanlagen auf den Fidschi-Inseln. Japanische Waffenaltachees ilb«r1>rachten (iUckwünsche. Die kaiserlich japanischen Waffenattachees Generalmajor Komatso und Konteradmiral Yokoi überbrachten am 11. Dezember dem deutschen Oberkommando der Wehrmacht «nd den Oberkommandos der Wehrmachtteile die Glückwünsche der kaiserlich japanischen Wehrmacht anläßlich des Jahrestages der Kriegserklärung Deutschlands an die USA. Druck ond VerUi: Marbnrcer VerlaKA- and Druckerei* Oes. m. b. tt — VerlaKsleltonti t Egon BtnniKarineri iiauotscbrlitlcItM': Anton Qerschack. alla ta Marburg e. d. Draa BadKaue 6 Zar Zelt tOr Anzeigen die Preisliste Nr. 2 vom I. Jnll 1941 gültig. Ausfall dei Lieferang des Biatiea bei trOherer Qowait oder Betriebtstörune gibt keinen Anspruch auf Rücktablune des BezuKSceldet auch groß gewesen, bifi wir so viel erieicht haben. Die Verantwortung trifft, wie ira Dreierablcommen deutlich gesagt worden ist, cHe führenden Männer Englands und Amerikas, die diesen Krieg provo:&lert haben. Die Ziele, die Japan laivge Jahre hindurch verfolgt hat, sind keine anderen, als den Frieden in Ostaaien zu sichern imd damit zur Aufrechterhaktung des Weltfriedens beizutragen. Die Versuche Japans, die gesunde Entwicklung Mandsohukuos a« unterstUtnen, die Beziehungen zwischen Japan und China zu regeln, die Zusainiir>enarl>e{t mit ThaiiarKl und Indochina zu fördern und die wirtschaftlichen Beaiehun^cen mit Ifiederl&iclisch-ln-dlen zu verbessern, entsprachen diesem er-haJ^enen Ziel. Bs waren jedoch die führenden Männer Eäiglands und Asiertkaa, die Japan an der Läsung des Chiim-KonfUktes hinderten und die HoUändlsch-Indien zum Widerstand aufhetzten. Sie waren es, die Japan einzukreisen versuchten, und es sogar wagten, die wirtschaftlichen Beziehungen abzubrechen. Sie iiaben damit diesen Krieg unvermeidlich gemacht. Sie waren keineaCalls l3erek, die wahren Abwsichten Japans zu vevstehen und lehn-wen den Grundgedanken des gemeinoamen Gedeihens der Völker ab. 9ie haben damit versu(^, Ostasien in ewiger Knechtschaft eu halten und auseubeuten. Man braucht liaum zu erwtthrien, daB sie sich in ihrer Pobtik Deutsohtamd und Italien gegenüber in vollkommen gleichem Sinne verhielten. Sowohl die Zusanamonarte^ swisehen Japan und Mandschukue als auch mit China und den übrigen VWkem Ostailons sowie das Verhältnis der Achsenmächte zu den Vtilkcm Europas, alles entspringt cmis einer Forde-nmg der Natur. Es ist ein von der Vorsehung gewolltes Verhältnis, dem die ge» schichtlichen, geographischen, kulturellen und ^^'irtschafwchen Gegebenhelten zu* gründe liegen. Wenn ea auch von vornherein wider alle \rernuiift und ein Ding der Unmöglichkeit seitens Elnglands und Amerihas war, diese Aitwlekhmg durah Ihre egoistiachen Oewalt-maßnahmen zu stören, versuchten sie aus Ihrea Wettherrsehaftsgelüsten heraas durch Verwirrung der Gedanken und durch wirtschaftliche Erpressung smaßnahmen sich In alles l^l%Uohe emaMmisohen. Sie handelten damit gegen den nattkrMchen Lauf der Düige und die gottgewollten Gesetze der Natur Sie sind derart in ihrer materiellen Weltan-sf^iauung befangen, ^aü sie nicht In der Lage sind, die Geburt einer neuen Weltord* nuag 2u erteennen, einer Welt, die auf ethi* scher und moraliiwhar Weitansehautmg beruht Die Sehicksai8s Mingen, Räume zu durchmessen, die eigentlich invorstcllbar sind. In wenigen Wochen wur-daa während der deutschen Oftenmve trotz wOtender Feindabwehr Strecken zurflckge^ )ag^ die von Hamburg bis Ober Budapest hin^ »US, oder von Berlin bis Belgrad reichen wurden. Diese Strecken entsprechen etwa dem Weg von Charkow bis zum Kaukasus. ' Was bedfutat ain lelodUdier EintMuch ki tm-■cfa Froot? Man sieht an diesen Vercletchen, wie nnge- teuer weit das Land ist, in dem unsere Ost-ämpfer die deutsche Heimat schützen, und wekhe unvorstellbare Leistuntr mit der Sicherung dieser im vergangenen Sommer gewonnenen Länder verbunden ist. Der Bericht des Oberkommandos der Wehrmacht meldet nun aUerdings ab und zu einmal. daB es den Angreifern gegen die von unseren Soldaten so weit vorgeschobenen Fronten gelungen Ist, dnen Einbruch su erzielen. Eine einfache Überlegung Ist jedoch auch im Hinblick auf diese örtlichen rrontkorrekturen'in der Lage, die hohe Überlegenheit des deutschen Soldaten in Angriff und Abwehr tu beweisen. Hätten beispielsweise die Sowjets ihre schweren and furchtbaren Angriffe im vergangenen WiQter und in diesem Sommer mit denselben Erfolgen durchführen können wie unsert Soldaten dies im Süden der Sowjetunion taten, und hätte unsere Abwehr ebenso wenig Stand ehalten wie die des Feindes, so stünden die olsehewisten, die vom Wolchow oder vom ter and In Sommer erlebt 360 Sowietnan« j ser. aiaist Khwere and schwerst« Ungetüme, haben sie allein abgeschossen von den 3000. die ansgebranat aad serschnnden am Rscbaw herwnliagea. Oft warea inserc Geschützt)«« dlennnffen mit den Kameraden der Infanterie elniaschlossen vom Feind. Oft blieb der Nachschub aas uad die Verpflegnna mußte gestreckt werden — Munition und Betriebsstoff waren wichtiger. Oft machten meterhohe Schneewehen oder knietiefer Schlamm }edeo Verkehr wochenlang unmöglich. Verwanzte Holzbaden waren unsere tasten Ua-terkOnfte, meistens hausten wir in weniger komfortablen Schneehöblen oder Crdbunliera in sumpfigem Boden Dia »EhreobÜrgar voa Rscbaw« Und doch war neben der immer Torhan-denen soldatischen Hal^njr auch immer gleich die gute Laune und aer Humor wieder da, sobald nur ein Tag Ruhe war. Gewiß wurde geflucht und gewettert nach guter alter Soldatenart auf den verdammten Dreck und auf das Pech, das uns ausgerechnet in diese Ecke verschlagen hatte. Ehrenbörger voti Ilmen-Sea aus zu einer Offensive angetreten Bf» Rschew, dem Brennpunkt der schwersten ab- wären, heute Ib der Oegend von re angel Danng. «. Von geschlagenen Feindangriffe aus, hätten aie bei Reicher Leistung bis in die Gegend von Pose« und Breslau kommen müssen. Kann die ül>erlegenheit der deutschen Soldaten schlagender als durcji diese klaren Tatsachen bewiesen werden? Deatseba Abwahr aad daotscbar AngrtH Immer wiader stürmten die bolschewistl-Khan Matsen gegen unsere Abwehrfronten bei Rschew, am Wolchow und Ilmen-See, bti Oral und wo sie et sonst noch vergeblich versuchttb. Im Sommer und Winter, an. Der Feind war überlegen (o Zahl und Ma*> lerlal, entsprecliend der Eigenart des An- Sriffskriegas, der eine schwerpunktmäßige nsammenbailung stärkster Kräfte erforderlich macht, um eine möglichst schwache Stalle der Abwehrfront' einzureißen. Der Feind war aber auch übeHegen an Erfahrung und Ausrüstung in seinem algenea Lande. Cr war besser an den harten Winter gewöhnt In dieser Überlegenheit kämpfte ar In seinem bolschewistischen Paradies mit den verschlammten Wegen oder im dicksten Staub, oder ia seinen versumpfte« tiefen Wäldern; aber nicht Bberlegen war ar an Geist nnd ^ele. Mit all den Widerwärtigkeiten, die ihm das ferne fremde Land ausschließlich bot, fand sich der deutsche Soldat ab. Cr meisterte alle Schwierigkeitea des Klimas und der Ihm fremden Nstur; die deutsche Abwehr hielt stand. Die bolschewistische Abwehr aber zerbrach am Angriffsgeist des deutschen Soldaten, wurde viele Hunderte von Kilometern Immer wieder zurückgedrängt und immer wieder zerbrochen, weil die Bohchewisten diesem deutschen Angriffsgeist nichts Gleichwertiges entgegenzustellen hatten. Deshalb Ist es auch unbedeutend. wenn der Feind mit einer ungeheuerlichen Massierung von Menschen und Material, bei einem übermächtigen Massen-! einsatz von Panzern, Schlachtfliegern und; Artillerie, hie und dort Im riesigen Raum; des eroberten Ostens einmal einen Geländegewinn von dO oder 50 Kilometer erzielt Der | deutsche Soldat hat 1500 Kilometer und mehr. hl Angriff^kämpfen siegreich zurückgelegt and im Abwehrkampf in allen FäHen den Feindangriff schon nach wenigen Kilome-I tarn aufgefangen und zum Stehen gebracht Ich hsbe mit meinen braven Panzerjägem die Abwehrschlachten von Rschew im Wln- Rschew nannten wir uns In trlmnilger Selbstironie. Jeden der kirglichen Bäume kannten wir. jede Biegung der drecicigeii Wege, jede der elenden Wanzenhätten in der nihcffiD und weiteren Umgebung, denn wir trieben uns ja fast «in Jahr lang ia dieser Gegend iierum. Was die rickgekehrteo Urlauber sasaa Dann fuhren die Soldaten doch einmal auf Urlaub und die ersten Urlauber kamen wieder zurück tu3 der Heimat. Und wenn man sie fragte, wie es denn auf Urlaub war, zum ersten Male seit 16 oder 18 Monaten wieder im weißen Bett, zum ersten Male wieder Semmeln, Bier, dann sagten sie fast alle dasselbe: Es war herrlich in der Heimat aber Gott sei Dank, daß ich wieder bei meinem Haufen bin! Ich gehöre hier zu meinen Kameraden. Wo Männer mit solcher Haltung stehen, können uns auch kleinere RQckschlSge nicht erschüttern. Denn unerschütterlich ist die Zuversicht des deutschen Ostkämpfers, und unerschütterlich ist das Vertrauen der Heimat B. f mMAl» m KAmKULHil w mTADT wmm_ mknkoiif OD fj^uhdnk f» Ust» O Ihm 0 m Q Kloffv O fMma O Tifta 41 Chrom • Sffpeto' # fäospätt 0 äoli aZMN Arttti! im^tr ¥Mfyr9MkHo§9 (ifi$ Japans Erfolga — wehrwirtschaftUch gesehen Mit der militärischen Eroberung der weiten südpazifischen Landzonen hat unser japani-icher Verbündeter seinem Machtbereich gleichzeitig einen Großwirtschaftsraum eingegliedert, der zu den rclchtst^ ^ Rohstoftfchlctcn der Erde eehlrt. Damit hat »ich Jtp.-'n emährungswirtschaftlich wie rohstofflich bereits im ersten Kricesjahr alle wehrwirtschaft-Uchen Kraftquellen erschlossen, die es im Kampf um Großostasien und um das gemeinsame Gedeihen der dort beheimateten Völker benötigt. Die britisch-amerikanische Feind-front dagegen hat schwerste Einbußen einst ihr zugehöriRcr oder von ihr wirtschaftlich beherrschter ostasiatischer Festland- und Insclreiche erlitten. In wcicher Vielfalt die von lapan eroberten Südgebiete wertvollste Bodenschätze bergen und in welch führendem Maße einige der Wirtschaft»- und Rohatoffgüter produktionsmdfliß Anteil an der Welt-erzeugung haben, darüber gibt unsere Karte Aufschluß. Auch in Kautschuk, Zinn, Erzen, Textiuasem, Kopra, Erdöl usw. bat der Feind nicht wieder gut zu machende Schlachten T^tloraa. Märchen, die keine sind Baute BUderreUie mw elnor Ubyacfaen Bta4t äür 7.9-/yvv oiais»» j Ia — MabA — lila Allahl Der Muentin ruft dlca em (rOhen Morgen und noch viermal am Tag vom schlanken Minarett der Moaohtta w«it In di« Runde, und dann eilen dia Gläubigen herbei sum Gebet, ver* mummte Gestalten im bunten Gewand. Sie legen die verstaubten Sandalen ab, säubern aloh in einer Nische aorgfältlg die braunen E^ße mit Zistemenwaaser und verneigen aicb atif dem aohmucklosen Gebetateppich inbrünstig und tief nach Mekka. Die Moaohee iat eine Oase der Stille in der Stadt Keine fünfzig Schritt von hier regelt mit übertrieben eleganten Armbewegungen ein Fellache in Wickelgamaschen, mit breitem, blaugrün gesticktem LeibgUrtel und dunkelrotem Fes den Verkehr der Lastau-iomoblle, der Motorräder, der Personenkraftwagen und der bespannten Karren. Zuweilen freUlch kommt auch, die Beine weit vorgestreckt, ein greiser, weiß bärtiger Araber auf einem zähen Esel vorUbergerittcn, oder ein Neger steuert seine Kutsche, die bessere Tage gesehen hat, vorbei. Manchmal sitzt •ine fesche Italienerin darin, manchmal auch eine fette alte Negermammy mit riesigen Mctailringen In den Ohren und breiten blitzenden Armreifen, die vom Handgelenk bis zu den Dllenlx>gen reichen. At>er man muß schon Glück haben, will man einnn Wüsten-relter, die bizarre Gestalt seines fast feierlich dahinschreltenden Kamels, vorübert reiben sehen. Solche MOckertlere sind selten geworden in der WUate, obwohl sie weniger Wasser und weniger Nalming brauchen als Ihr stählerner Kamerad, der Motor. Ein seidig blaues Himmelszelt spannt sich den ganzen Tag Uber die Stadt. In den modernen Vierteln, in denen die itallenlschon Kolonisatoren und Beamten wohnen, steht zu beiden Selten der breiten, von hohen Dattelpalmen umsäumten Straße das einfache, aber schmucke Haus, genormt Bwar. abeir daa bat seinen Vorteil, denn die Vorbauten mit den maurischen BOgen bOden, aaelnan- dcrgereiht, kühle, schattige Säulengänge, für die der Europäer danhittar ist. In den Vierteln der Einge)>orenen dagegen herrscht das Iclobige WUrfelhaus hamitLscher Bauweise, aus Sandziegeln und äandputz in enge, winklige Gassen gestellt. Diese Häuser sind nach uruieron Begriffen wahre Hitzespeicher und Brutöfen. Elngeix>rcno hocken davor mit gekreuzten Beinen. Sie blinzeln in die Sorme und schon beschaulich zu, wie die Zelt veiTinnL Es ist so lang^weilig, mit absoluter Sicherheit zu wissen, daß Allah morgen wieder schönes Wetter bescheren wird. Heute sind auch hier viele Häuser zerschossen und zerbombt, der Krieg hat mit brutalem Griffel der Stadt seine Spur ins Antlitz gegraben. Man sieht die bloBgelegten Eingeweide der primitiven, kunstlosen Gemäuer, sieht ihnen mitten Ins Herz. Dreist lärmende Araber- und Negerjungen haben hier für kindliche Gelüste geradezu märchenhafte Spielplätze gefunden. Getjon mittag versinkt die Stadt In einen lähmenden, bleiernen Schlaf. Niemand bewegt dich mehr, als er muß. Die Luft , flimmert vor Hitze und Licht. Die blaugrüii schimmernden Finten des Mittelmeeres sind viel zu warm, als daß sie zum Baden verlocken könnten Wer von den Europäern Ir-i gendwifl kann, sucht auf seinem Lager unter dem Filegennetz einen unruhigen, von SchweißausbKichen unterbrochenen Schlaf, In den hinein die Lokomotiven der Wüsten-bahn tuten, deren Geleiee mitten durch den Ort führen. Erst gegen Abend, bevor di« kurze Däm-menmg den hellen, heißen Tag In die dunkle heißa Nacht hlntlberpeleltet, erwacht die Stadt zu neuem Leben. Dann hocken sich die arabischen Handwerker vor ihre Stuben, stopfen Polster, flechten Seile, nähen bunte Flicken zusammen oder sohlen morsches Schuhwerk. Dann kommen die Wei- Hier schlagen unsere Unterseebote zu Uber immer größere RAume haben sich hn Verlaufe dieses Krieges die Operationta auf den Meeren ausgedehnt. Ganze Ozean« sind zu einem einzigen Kriegsschauplatz geworden, auf dem die Kampfhandlungen keinen Augenblick ruhen. Unsere Kartenskizze veranschaulicht dio gewaltigen Entfernungen, die unsere U-Boote zurücklegen, um den Feind dort aufzusuchen und zu schlagen, wo er am schwersten getroffen werden kann. Auf der Karto sind die Entfernungen tum Nördlichen Eismeer, zum St.-Lorenrstrom, zum Karibischen Meer, zur O^tküste Südamerikas und zur SQdspitze Madagaskars im Indischeu Ozean eingetragen ber, denen ihr gesamter Ahnenpaß auf die Stirn tätowiert ist, zum Brunnen, klataohen ein wenig und balancieren, nach alter mor-genländlschor Sitte, mit viel Geschick den Eimer oder Krug nach Hauu. Dann finden sich die Männer, die tagsüber am Hafen Dampfer und Segler entladen, in den Tavernen zusammen, um für teures Geld ein Glas lauwarme Limonade zu schlürfen. Dann verläßt der alte Lehrer, der seine Zöglinge anhand von seibatgefertigten Schreibtäfelchen für eine Handvoll Mehl oder Zucker in den arabischen Schriftzeichen unterrichtet, sein enges Nebcngelaß in der Moschee, um sich em wonig die steifen Beine z\x vertreten. Und der Gebetsrufer singt wieder sein La illaha — üJa ailah! In die Runde. Aber sein frommes Ryfen dringt nicJit bis hinaus vor die Tore der Stadt, dorthin, wo die Arm-sten der Armen zu Hause sin«!, schwarze und braune Mischlinge aller Kafl-scn der Welt, elende häßliche Menschen, ohne Heimat, ohne Aufgabe, Menschen ohne Ziel und Glück, In ihrem Viertel, das einer Kloake gleicht, hausen sie, ein paar Tausend auf einem Raum, halb so groß, wia der Marktplatz einer deutschen Kieinstadt. Aua allerlei Strandgut, aufgoschnlttencn Benzlnfässeni, oxydierten Well blechtaf ein und vergilbten ralmcnzweifjen haben sie sich im W'üstenöand niedrig« Verschlftgft errichtet. Hier schlafen sie auf der» Fetzen einer schmutzigen Matte, hier kochen sie arn Abend über dem offenen rauchigen Feuer in dem einzigen Gefäß, das sie besitzen, ihr« Miihlzeit, hier verbringen sie in stumpfem Nichtstun die Zeit, hier betrügen sio einander in Handel und Spiel, hier zeugen aie, und hier gebären die Weiher ihre Kinder. Ein penetranter Ciestank steht In den willkürlich verbogenen und verwinkelten >Stra-ßenc dieser Blechbudenstadt, überall hocken farbige Mcnschen im Sand, Kinder, dio Augen voller Fliegen, aber die Zigarette ira Mund, Halbwüchsige, die Brotfladen feilbieten. EseLsmagen oder Dattelwein, Dirnen, MJinner, zerlumpt und verdreckt, und alle Bettler, die stundenlang die gleiche monotone Litanei vor sich hirüeiem. Ein farbigea oricntalischoe Märchen? Nein, ein dunkler, ge.spenfltLscher Reigen. Stadt zwischen Wüste und Meer, voller Hitze und gleißendem Licht, die heiße Wü-.«jtennacht hüllt auch dich In Ihren dunklen Mantel, die Mücken quälen die Schläfer, gleich, ob unter dem gewebten Netz im Wühlge.fügten Haus, oder auf einem schmutzigen Palmenzwcig In einem Erdloch, Morgen früh weckt dich wieder vom Minarett der Moachee dos Muezzins Gesang, den das grolle Tuten der Wü«tenlokomotlve In un-ruhvolle Akkorde zerzackt. Kriegaberlchter Dr. Martia Glaeser, PK Zetchnttof; Kraft/Deik« Wenn die engllsch-emerlkanlsrhen Admirale berichten . . . ..Die horanfllegenden feindlichen Bomber legten sich plötzhch auf die Seite und glitten senkrecht herab." — „Und unsere Schiffe?" die taten da« Glaich«" \ SHte 4 »Mafirarser Zeftmifc |2ytS. Derember FfumiiiOT 34e«siiiitieikart» Es ist dabei nicht zu vergossen, daß die ^ fUr Weinnachts-Sondorzutellungen In ClUl heutigen Transportachwierigkelten eine zeit-1 Marburg, kommen In der Zelt vom gebundene Belieferung der einzelnen Lebens- jg Bezember auch in der Stadt CiUl mittel gegebenenfalls nicht erlauben. Einige Lebensmittelkarten für die Welhnachts-der für die Weihnachts-Sonderzuteilung be- Sonderzuteilungen Im Rathaus zur Ausgabe stitiHTitcn LcbsriSTTilttcl W6rdcn d&hcr rnögii* jsw&r für die Ort^jmpponJwr^ oli6 Porst* cherweise nicht bis zum Weümachtsfest bei Köttlng, Laisberg und ScWoßberg. Die den Verteilern eintreffen. Da aber d'e Weih- Ausgabetermine sind aus dem heutigen An-nachtssonderkarten eine Gültigkeit bis zum j^eiß^nteU ersichUich. Der Bmpfang der Kar-31. Jänner 3943 haben, können die Lebens- ten erfolfft nur gegen Vorzeigung der Mit- mittel der Sonderzuteüung auch noch nach den Feiertagen bezogen werden. Jedem Kind ein Spielzeug I ' Kommt zum Weihnach'.smarkt der D. i.l gliedskarte des Steirischen Helmatbundee, der NSDAP oder th*er OHederungen, der Umsiedlerauswelse, Elnbürgeningsurkunden, Pässe, Kennkarten oder, in ungeklärten Fällen gegen eine Sonderbescheinigung des Jeweiligen Ortsgruppenführem. DIE SCHULD 36 0 f if INGE TOLMAIN ROMAN VON M. BERGEMANN Ufheber-Rcctitischu«; Dre« Ouellcn-Verlag. KönlEsbrück Hartmann winkte den Fischern schon von weitem zu, zum Zeichen, daß er etwas fragen wollte. Und es schien auch, als ob man ihn verstanden hätten. Denn mehrere Fischer traten sofort an die Reling und gaben das Zeichen zurück. Als die beiden Fahrzeuge so ziemlich auf fjleicher Höhe kreuzten, legte der Inspektor die Hände um den Mund und schrie hinüber; „Koinmt ihr von Oelkö?" Die Frage wurde bejahend beantwortet. „Ist dort in den letzten Tagen ein Fremder aufgetaucht oder gesehen worden?" „Ja, sogar zweil" schallte es herüber, „Kennt ihr die Namen?" „Neinl" kam es zurück. „Beide sind schwer verletzt! Ihr Boot wurde des nachts von Rinem Fischkutter gerammt!" Das letzte Wort nahm der Wind halb weg. Hartmann wendete sich fröhlich an Els»e Ferrhland: „Sie sind es, Ib' Bruder und Mailing!" „Meinen Sie wirklich, daß es Paul sein konnte. Oder wollen Sie mir nur Mut zusprechen?" „Weshalb sollte das nicht möglich sein? D.is iiufgefundentj Motorboot Ihres Bniders beweist noch lenqe nicht das Gegenteil Ihr Bivider hat Mailing bestimmt eingeholt. Vielleicht hat unterwegs ein Kampf zwischen bei-Htatinefunden, bei dem der Direktor in M'lling.s Boot sprang und diesen ühnrwäl-tiyte. W«»r wPilH wi* «IIa« »rkr «irh opa/^nn^n ist. Sie haben also noch gar keinen Grund, zu verzweifeln, solange Sie sich nicht überzeugt haben. Ich glaube, dort drüben kommt die Insel Oelkö in Sicht!" Else stand auf und trat wieder an den Mast. Ihre Augen suchten den nordwestlichen Horizont ab, an dem sich, noch kaum sichtbar, ein dunkler Flecken auf dem Meeresspiegel bemerkbar machte. In der nächsten halben Stunde sprachen sie kaum ein Wort miteinander. Die Augen fest auf das kleine Eiland gerichtet, hing jeder seinen eigenen Gedanken nach. Als sie endlich am Bootssteg der Insel festmachten, hatten sich dort einige Menschen versammelt, die schon lange Zeit das fremde Fahrzeug beobachteten und nun vor Neugierde, wer die beiden wohl sein könnten, bald umkamen. Der Inspektor trat auf einen alten Fischer zu, grüßte höflich und fragte: „Hier sind doch vor einigen Tagen zwei Fremde gelandet, deren Boot mit einem Fischkutter zusammenstieß? Können Sie mir sagen, wo wir sie antreffen?" „Die Schiffbrüchigen sind sehr krank", bekam er sofort zur Antwort. „Sie sind unten im Dorf bei Dr. Bodelund untergebracht." Hartmann atmete auf. „Wo wohnt der Doktor? Wmj war doch sein Name?" „Bodelundl Olaf Bodelund, mein Herr. Er war früher Schiffsarzt, ist aber nun schos seit Jahren hier auf Oelkö ansässig." Ea zeigte zur Dorfstraße hinüber „Gleieh das vierte Haus rechts, wenn Sie hereinkommen." „Haben Sie die Fremden gesehen?" forschte der Inspektor weiter „Ja, Herr. Ich brachte die beiden in der fraglichen Nacht seihst mit L^nd. Es steht n'rhl auf mll Ikru»» " Der Inspektor reichte dem alten Mann dankend die Hand. Dann sah er seine Begleiterin an, die sich bei ihm eingehängt hatte. „Na, Else? Was habe Ich Ihnen gesagt?" Ihre Augen blickten ihn glücklich an. ,,Sie sind wirklich lieb, Karll Wenn nicht all die vielen Leute hier wären, so würde ich Ihnen jetzt vor Freude um den Hals fallen und Ihnen einen ..." ..... Kuß geben!" sagte der „harte Mann" Irlkonisch und nahm sie, ohne Rücksicht auf die neugierig gaffenden Menschen, in seine Arrao und küßte sie auf den Jungen, lachenden Mund. „Und nun kommen Sie!" Er nahm wieder ihren Arm und ging mit ihr durch die schmunzelnde Menge dem Dorfe zu. Das Haus, das Doktor Bodelund bewohnte, war, wie alle Häuser des Dorfes, ein kleines, mit Schiefer gedecktes Gebäude, das sich nur dadurch von den Nachbarhäusern abhob, weil es einen viel größeren Hof und einen gut-gepflegten Garten sein eigen nannte. Als der Inspektor und Else Ferchland das Anwesen betraten, sahen sie einen schon älteren Mann mit Hacke und Schaufel im Garten arbeiten. ,,Ob das Doktor Bodelund in eigener Person ist?" fragte Hartmann. „Rt sieht nicht aus wie ein Arzt", gab Else zurück. „Ich halte ihn eher für einen .\nge-stellten." ,,Dns läßt sich nicht so ohne weiteres be-stimm<>n, Else. Wir befinden uns hier nicht in irgendeiner Großstadt. So ein pensionierter Schiffsarzt, der seit Jahren hier ansässig it»t, wird srhwcrlk-h vo« einem Flacher zu unterscheiden sein. Aber wir können ja einmal fragen." Der Inspelctor öffnete und trat auf den Mnnn zu Er rirb>''te sich erst «uf, als HarLmauD neben UuD stand Hartmann grüßte und nannte seinen Namen. „Habe ich die Ehre mit Herrn Doktor Bodelund?" Der Mann nickte und stellte den Spaten hin. „Das bin Ich persönlich. Womit kann ich Ihnen dienen?" „Wir kommen, um einen Schiffbrüchigen abzuholen, der freundlicherweise in Ihrem Hause Aufnahme fand." „Einen Schiffbrüchigen? Abholen?" Da» Gesicht des Arztes war ein einziges großes Fragezeichen. „Wie stellen Sie sich das eigentlich vor? Die beiden sind todkrankl Sie wurden mit schweren Verletzungen bei mir eingeliefert." „Ach — so schlimm steht es mit ihnen? Dann ist keiner der beiden transportfähig?" „Um Gottes willenl Ich habe den einen erst vorgestern opcrlort und ihm jeden Splitter einzeln aus der Schädeldecke herausgeholt. Er liegt für einige Zelt fest. Aber er wird es wohl überstehen. Der dunkelhaarige Patient dagegen kaim nur noch ktirze Zeit feben. Er hat einen Bauchschuß, und so kann ihm hier niemand halfen." Hartmann atmete auf. Er bat Dr. Bodelund, dem er die Schwester Ferchlands vorstellte und entsprechende Aufklärungen gab, sie zu dem blenden Kranken zn führen. Do-h Else Ferchland eilte behende Ins Haus snd ließ sich von einer alten Frau an das Lager ihres Bruders führen. Der Inspektor trat langsam nfiher und blieb ' auf der Schwelle des Zimmers stehen. Sein erster Blick galt dem M8f*chen. Ihr Kopf lag in ihren Armen vergraben über dem weißen Holz des Tisches Die schmalen Schultern zurktpn auf und niedr»r ohne d«B lurh «»»r doj- Hauch einet Lautet hörbar war Nummer 340/347 »Marburger Zeitung« 12./13. nezember Sefte 5 Nach erfülltem Auftrag Zur Rückkehr der Wchrmannschaftskompanien vom Einsatz § Riewngroß ist das Feld dieses Krieges. Am Nordkap wachen Flie«r und U-Boote zwischen^ Eisblöckcn des ^'ordtneeres. An Afrikas Küste rollen die Panzer eingehüllt ia Wolken des WQstenstaiibes. In den Bunker am Kanal wachen Infanteristen und Artilleristen, vor sich Dunst und Nebel, im Osten aber stehen in Sumpf, Schnee und Eis unsere Grenadiere. Unendlich isl der Raum, den Waffen und Lcü)er decken, um das Reich zu. schützen. Wo aber Unvernunft oder zersetsender und zerstörender Geist bolschewistischer Prägung Unruhe an die Grenze der arbeitenden Heimal zu tragen versuchen, da stehen die Männer der Polizei, der Gendarnnerie und der Wehrmannschatft, sozusagen ..im zweiten Glied". Wir kennen also alle Formen des Krieges und seinen Emst. Niemand kann uas aher in schlechten Büchern oder büligen Reden erzählen wollen, was eigenthch Krieg ist. Auch hier im Grenzland ist man sich, vielleicht melir als anderswo, eins im tiefen Wissen um die letzten Geheinmüssc unserer menschlichen nnd nationalen Exi. Stenz. Möglicherweise vermag es der einzelne nicht ganz so klar mim Ausdruck zu bringen, dann aber stellt er es durch die Tat und Arbeit unter Beweis, oder noch deutlichei* din^h freudige Bereitschaft and üoldatische Haltung im Rahmen der nach achtmonatlichem Einsatz rückgekehrten Wehrmannschaftskompanien des Steimobetn Ileimatbundes. Ihr Befehl war klar: Schutz der Behnat! Er wurde befolgt, bedenkenlos mid freiwillig bis zur Hingabe von Gesundheit und Leben. Jeden einzelnen von ihnen, draußen oder hier daheim^ kann beole oder morgen der l^ldatentod packen. Dieses Wissen und Gewissen scnliefien das Grenzland und Männer der Wehrmannschaft eng zusammen. Keiner hat vor dem anderen etwas voraus. Sie stehen oder fallen, liegen stumm oder lachen. Auf jeden Fall aber sind sie über Leboi und Tod hinaus eine Gemeinschaft, die sieoen muß. Denn eben dieses Wissen um Treben und Truppe marscluerten. Immer sintl Tod uiui Leben nahe beieinander. Zwei Krieg« haben uns gelehrt^ daß w«'der falsche sentimentale Religiosität noch eine unechte I'hi-lo93phie diese zwei Kräfte von einaiKler trennen können. So hat auch das Unterland seine Helden iiu LcIk']! iiiul TotL Fs ist kein UnterschiA'd und ki'int" Cirfii/e nielir. Aus iluvn Clrälwn strömt eine Welle iler Kraft entgegen, aus (lern (ii*en/UuulI)üeiler der Kreisfübrer istj. statt An der Tagung nehmen die Kreisanitsleiter sowie die Kreisleiter eit in der Steiermark zu sein, als die Staesonders iti den letzten Jahrzehnten hart auf hart ^ing. Erst im Zeichlitischen Referates in der Bundes-fühnmg, Dr. Helmut Carslanjen, (las Wort zu grundlegenden Ausführungen ergreitf'n Nverden. Die Teilnehmer der Tagung siJid am Abend Gäste der Cillier Welirniann-schaft, die im Deutschen Haus einen Abend veranstaltet. Am Sonntag wird die Tagung forlgesetzt, unter anderen erfolgen Mesichtigungen der Dienststellen der Kn-Ls-führung und einer Ortsgrupix» des Steiri-sclieji Hcimatbundes, emer Umgebmigs-schule imd einer Dorfmascliincngemeln-scliaft. von allen führenden Stellen des Reiches gesehen und beobachtet. Der Besuch des Herrn Reichsministers Rust im Mai d. J., der Reichs-jugendführer Axmann, und eine Abordnung der Parteikanzlei im November, geben Kunde von der regen Anteilnahme. Neben der Lehrerinnenbildungsanstalt sind im Laufe des Jahres zwei Lehrerbildungsanstalten hier in Marburg entstanden. Die i^eh-rerbildungsanstalt Marburg begann im Frühjahr ihre Art>eit in der frülieren staatlichen Lehrerbildungsanstalt in der TauriskerstraQe. Auch die LCA in Graz ist seit Herbst hier in der Meilingerstraße untergebracht. Der Stadt Marburg erwächst daraus eine besondere Aufgabe, sie gibt vielen zukünj-tigen deutschen Erziehern durch Jahre hindurch Heimat, sie verschenkt aber auch manche Kulturgüter, die in den Jungen deutschen Stolz und stärksten Glauben an deutsche Größe auslösen soll. Zwisclien den drei Erziehungsstätten herrscht auf vielen Gebieten enge Zusammenarbeit, die eine starke Weiterentwicklung der gesamten Lehrerbildungsfrage nach sich ziehen wird. Freudig wird die so erfolgreich begonnene Arbeit fortgeführt werden, und dadurch ein ganz wesentlicher Beitrag zum Bau einer großen Zukunft geleistet. m. Tödlicher Unfall in Tüchern bei Cilli. lu seinem Geschäftsladen in Tüchern bei Cilli stürzte der 44jährige Kdufftiann Stefan Rednak so unglücklich, von einer Leiter, daß er eine schwere Gehirnerschütterung erlitten hat. Nach seiner Uberführung durch das Rote Kreuz in das Cillier Gaukrankenhaus starb er, ohne das Bewußtsein erlangt zu haben. m. Vom Lastkraftwagen geschleudert. In Potschgaubei Marburg verunglücktedieser Tage der im Marbuiger Gaswerk beschäftigte 42 Jahre alte Anton Bait aus der Triesterstraße S in Marburg. Bait saß auf dem Plateau eines in Richtung Graz fahrenden Lastkraftwagens und wollte sich in einer Kurve an der Straßenkreuzung Egidi-Leonhard seinen improvisierten Sitz wieder herrichten, wurde aber im selben Augenblick, als er sich erhob, herunter geschleudert. Mit einer schweren Gehirnerschütterung, einem Schädelbasisbruch sowie anderen Verletzungen wurde der Bedauernswerte vom Deutsrüen Roten Kreuz ins Marburger Krankenhaus überführt. — Vom Auto einer Molkerei umgestoßen wurde ferner der 16jährige Landwirtschafts-gehilfe Alois Kuchl aus Jeschentzen 17, Gemeinde Frauheim, der Verletzungen am linken Fuß erlitt. m^m ... , '-AXfr v-S Kameraden, die Rotlront und Reaktion erschossen .. '.iusatz auf der Streife — ein verautwortungs voller Diunst icite ö »Marburg«- Zeitungf 12./13. Dezember Nummer 346/347 Das Marburger Sladithealer In der Vorweihnachlswoclie Nach den Ausstelluneen des un.ersteiri- Drl^at^L Handwerkes in allen Krelsstätlen des H.. » Sleirlschen Heimalbundes finden diese nun ?nrt Ausstellunu in Marburg heute. Sams- 'ai. den '2. Dezember, ihren AbschiuB. In dln 20 ""d äo""'»«' diesen Aussteliutiüen. die Werke aJler Hand- r ""k" ■!" Unterlandes lur Schau stellen. Abendvorstellung auf dem Spielplan ateh»n. , ,5, abcehaltenen Handwerker- Ehret das Handwerk! Zum AbschiuB des imterstelrischtD Handwerkerwettktmpfea In Marbnn Die Musik zu diesem Spiel schrieb Viktor Zack. In der Ring* I-Vorstellung des Amtes Volkbildung wird daa Singspiel »Fahr'n ma Euer Gnadenc wiederholt. Der Dietutag bring-t eine geachlossene Vorstellung der Marburg er Lehrerbildungaanstalt mit der Posse mit Gesang »Lunipazi vagabundua«. Lehars »Paganini« wird am Mittwoch, >Maske in Blaue als geschlossene Vorstellung für die Wehrmacht ani kommenden Donnerstag und Bizets Oper >Carmenc am kommenden Freitag wiederholt, während die Vorstellung morgen, Sonntag nachmittag, eine Wiederholung der Bunten Tänze bringt. wettkämpfe angestrebte Ziel erreicht. Sie zeigen das Schaffen des untersteirischen Handwerkers, der in seiner Arbeit in nichts dem Meister aus dem Reich nachsteht und erneut beweist, daQ das Handwerk auch durch eine fast ein Vierteljahrhundert währende Zwangsherrschaft nicht entfremdet werden konnte. Es wird aber damit auch das Wollen des deutschen Handwerkes rum Ausdruck gebracht, das deutsche unterstelrische Handwerk wieder dahin zu führen, daB seine wesensbedlngte Gestaltung wieder zur vollen DurchfQhrung gelangt. Soldatönheim betreut von DRK-Helferinnen I>i<^ bravftn licifiTiniHm des D«u(M>h<>in ftotcvi Kreuzes der Krctestelle Marburg Soldalenhfini? Gar mancher unserer L«-s<'r \yirii sich frajii'n, was denn cigeniliich so ein .Soldalcnhcini ist. Nun, SoMalon-lu'init* werden von den Hefehlshaljcrn der \volinnadit errlciilel und meislons von DHK-lIflii'riniu'n l)etrpiit. Sie dienen vor allem der Freizcitgeslallung hinter der l'rnnt und sollen zugleich eine Erholujigs-slalie für den kämpfenden Soldaten sein. Das Soldaleiihcirn und seine Ausgeslaflung ist alKT lH.'(litigl von der gt^ogi*apliischen I..agc und cnheiten und zivilisalori-schein Ausmalie der ßevölkening des Einsalzinndcs. Im Westen waiXMi oft die günstlgeji Möglichkiiien für ein solches Heim gegc-lien, in ^ dem sich der Landser in «er kurzen Zeit der lünlSpannung recht wohl tuhlie, sich einige Stunden eJiaylichen Kcke sinnierend s^'in Pfeifchen sr.litnorle oder auch nur zum Vergnügen blaue Hinalein in die Luft blies, jedenl'alls wurde ilun immer die größlmögliche. Hehagliclikeit (^'bolen. Anders im Osten. vSoldalenhelme liecen ja üFI nur einige Kilonielcr Irlnlor der I ronl und sini-ines. Für sie aber gilt es nun IfinderniKso zu überwinden, die oft Außt^rge.wöhnliclies vfin üincn fordern. Müssen sie Jorli mit den primitivsten Ifilfsmitleln au aus der Heimat spinnt ein Netz ven In der Ferne, läßt ihn zutiefst den Sinn seines Einsatrx;» erkennen: für die Gcix>r-genheit der Seinen zu kämpfen. Um so den tapferen Betreuerinnen der Soldatenheime im Osten Ihre große Aufgabe zu ermöglichen und ihnen mit Talen beizustehen, erdng an alle Kreisstollen des Deutschen Roten Kreuzes der Aufruf, mitzuhelfen, damit tliese Stätten der Erholung auch wirklich das werden, wozu sie auserkoren wurden. Und wie immer, vvenn es gilt vorbildlich zu helfeji, slelltie sich auch die weibliche Bereitschaft de« Deutschen Roten Kreuzes in Marlmrg In den Dienst der Sache. Von tier Lamles»-stellc in Salzburg wurde der Bereitschaft die Fernbelreuung eines Soldnle«hclmcs im Osten zugewiewm. Es war eine Freude zu sehen, wi^ schon seit 14 Tagen sich zu jeder Tagesstunde die DR K-Helferinnen mit Päckchen in den Armen In der Kreis, stelle einfanden und mit schlichten Worten ihren Beitrag aushöndlglcn. Wa« stapelte sich da nicht alles auf: Bücher in idlen Gröl.\cn und Einbänden, Bric^fpapler in allen i'ormaten und Farl>en, Sj^lkar-len, Kalender, Papiertass<^n, Schremzeuge, Toileiteartikel, Tascbenatlasse, Nähzeug, Tischdecken, natürlich auch Weihnachts-kekse in den vcrschiewartung und des Gruseins 1 Er bleibt eingezeichnet in dein Leben, dein Schulweg, ein roter Faden, der sich weiter-zietit, und den du nicht abschneiden kannst. Ich war ihn 30 Jahre lang nicht gegangen, den Zehnminutenweg von meinem Heim bis zur Schule. Aber nun — ich wußte genau, daß an der nächsten Ecke rechts der (ircisler mit den dicken Würsten kam, lind der Maronibratcrl Der aber war nicht mehr hier. »Marronii. Marroniill« Ein warmer Stiiwall ging von dem Oflein aus, und der schnauzbärtige Maronibrater rieb sich die liiindc i'.iul pah den Schulbuben freundlich an. i)ocli die alle l'iau zog den Schulbubcn weg, großmütteitich bewußt weitersteuernd. Denn es war bald acht Uhr. Du liebe, gute Großmama. — wo ist denn nur deine warme Hand, da ich nach dreißig Jahren wieder meinen Schulweg gehe-- Alles andere ist noch da. man möchte fast sagen »beim alten geblieben«, die Häuser die Bäume, der Himmel, und vor dem Markengeschäft überkommt mich wieder jene prickelnde Schaulust, die ich als Schulbub immer beim Ansehen jener exotischen Briefmarke mit dem Bildnis des langen Giraffenhalses empfand — diese billige bunte Marke lockt heute noch in der Auslage die sammelfreudige Jugend . Und da Ist auch das große Eckhaus, an dem wir Buben, wenn wir später nicht mehr von der Schule abgeholt wurden, unter Leitung des größten Klassenübels, des Waw-luschka. immer die Glocke läuteten, mit klappernden Schultaschen davonliefen und hinter einem Strauch lauerten, bis wir uns an dem tobenden, schlapfenden Hausbesorger ergötzen konnten. »Raubersbuam übereinandl Einmal erwisch ich euch schon!« Und mich hat er auch einmal erwischt-Wawruschka hieß mich einen Feigling, da ich nie die Glocke ziehen wollte. Einmal tat ich es, da ergriffen mich aber schreckliche, nach Petroleum duftende Arme und zerrten mich In eine kleine Stube. »Da hahn ma den Lausbuben!« sagte breit der entsetzliche Mensch und drückte mich in einen Stuhl. Ich glaube, mir ist damals auf diesem Stuhl in der Hausmeisterwohnung etwas passiert. Aber dann drehte sich der Mann lächelnd den Schnurrbart und meinte zu seiner Frau, die stumm auf dem Herd etwas rührte: >Na — lassen wir den Buben z'aiis. Jetzt wirst mich nimmer sekkieren, was?« J Ich schlucktc eine Antwort, Da gab er mir ein großes Stück Butterbrot und die Frau Hausmeisterin wischte mir mit ihrem Schürzenzipfel die Tränen weg. Wawruschka betrachtete mich aber seit damals als Held. Ach — das ist alles noch da, nur die liebe gute Hand meiner Großmutter ist weggenommen. Und es ist doch so, als ob sie noch über meinen Schulweg, den ich jetzt nach langen dreißig Jahren wieder schreite, schweben würde. I^iese Hand, breit, hart und gütig geworden dufch die Sorge und Liebe um Ihre vier Kinder und die kleinen Enkel, deren sie eines pünktlich immer zur Schule führte. Weil es so ein schwaches, blutarmes Hascherl war. Das war ich, das kleine Enkerl. »Großmutter — heute hab ich hier bleiben müssen!« Es war furchtbar, mein erstes »Hierbleiben« kaum drei Minuten lang. Aber: »Hierbleiben«! Alle Eltern, jene schwatzende, kinderbesorgte Gruppe am Schultor, waren schon weg. Nur die Großmutter stand als Einzelgängerin noch da, wuchtig und unentwegt. Da kam der heulende Knirps und stürzte sich in den Hort großmütterlicher Güte; »Hi — hi — hierbleiben hab ich müssen!« Da streichelte sie mich. »Na, na Ich werde schon nichts zu Hause sagen —« Sie sagte auch nichts. * Alles ist noch da, wie früher. Der Elslauf-platz, auf den man nachmittags durfte, wenn man brav die Aufgabe gemacht hatte und das Gasthaus, in dem mein Vater von seinem nahen Büro vormittags ein Salzstangel und ein »Krügerl Pils« genehmigte und in (fem ich oft nach der Schule neben ihm sitzen durfte. Und die Herren Prokuristen, Direktoren und Oberste, die am Stammtisch waren, fuhren mir übers Haar: »Na — lerne nur fleißig weiter!« Du lieber Schulweg du. . Habe ich nun nicht genau dasselbe Herzklopfen, wie vor dreißig Jahren? Klappert nicht die Schultasche noch an meinem Rücken? Nun bin ich vor der Schule. Es ist noch ganz still, aber dann schrillt eine Glocke und ein Schwärm jubelnder, brausender Buben poltert heraus. Ich muß doch auch irgendwo dabei sein ... es kann doch nicht anders sein, natürlich muß ich dabei sein-- »Papa! Papa!« Da steht er vor mir — mein Junge. Mit hellen, Heben Schüleraugen. »Du Papa — wir haben so viel Schönes heute gelernt. Und denk dir, ich habe meine Aufgabe viel besser gemacht als der Walcher, der doch immer lauter Einser bekommt.« kh nahm meinen Jungen bei der Hand und führte ihn seinen und meinen Schulweg zurück nach Hause. Er plappert. Von all dem, was mir einmal in der Schule widerfahren war, und was ich heute auf meinem Schulweg wieder erlebte, »Ja und dann, Papa, hat uns zum Schluß der Lehrer gesagt, daß wir nicht für die Schule lernen, sondern für das Leben. Was heißt denn das, Papa?« Du mein lieber Bub, was soll ich dir denn da fOr ekle Antwort geben! »Ja Bub, der Herr Lehrer hat schon recht gehabt. Man lernt für das Leben.« Er ntekte energisch dazu. Armer, kleiner, lieber Kerl. Wie viel wirst du noch dazu lernen müssen ... Vielleicht gehst du als Großer auch wieder einmal deinen Schulweg und dann gib dir selbst die Antwort auf deine Frage, Möge sie recht gut ausfallen, mein kleiner Junge — Nummer S4fl/347 »Maf^r^ Zefttmf« 12./13. Detember Seite 7 Mii Zuvetsidii in die Zakonlt BürsermeiBtertagung la Pottau Mr den 5. Dezember waren die Bürgermeister des Kreises zu einer Tagung nach Pettau einberufen, die wie die bisherigen Veranstaltungen gleicher Art auch diesmal den Vertretern der (Jenieinden verwaltungsmäßig und politisch Anregungen und Anleitungen brachte. Nach der Eröffnung durch Reg.-Assessor Dr. Häntschl sprach ein Offizier der Wehrmacht über die Erfassungsfragen, nach ihm der Leiter des Pettauer Amts-jferichtes, Dr. Standartinger über die Notwendigkeit einer wirksamen Zusammenarbeit zwischen Gemeindeverwaltung und Rechtspflege. Nach einer abwechslungsreichen Aus-Bprache der Teilnehmer und dem Leiter der Qemeindeaufsicht, Oberamtmann Wagner, ergriff Kreisführer und Landrat Pg. Fritz Bauer das Wort zu einer Schlußrede, die die Vertreter der Gemeinden mit Begeisterung und fester Zuversicht für die kommende Zeit erfüllte. Nicht die kleinen Zufälligkeiten, Glücksfalle oder Widrigkeiten, sagte der Kreisführer, dürfen unsere Entschlüsse und flaltung bestimmen, sondern die großen Züge der weltgeschichtlkhen Umwälzung um uns, in deren Mittelpunkt Adolf Hitler als eine Gewalt von so einmaligem gigantischen Ausmaße steht, das nur die späte Nachwelt dereinst die wahre Größe dieses von der Vorsehung gesegneten Mannes restlos werde begreifen können Wenn kleine Geister im I.aiide selbst dem Reiche noch entgegen treten zu können glauben, so solle man die weniger unterrichteteu Volksgenossen da\x)r warnen, die bösartigen aber dem rächenden Schicksal überlassen, dem sie über kurz oder lang verfallen müssen. m. Die letzten drei Llchtbllderversamraliin-gen in Marburg. Die vom Steirischen Heimatbund in der letzten Zelt vom 1. bis 15. Dör zember zur Durchführung gelangenden Licht-bilderversammlunqen in den Ortsgruppen des Kreises Marburg-Stadt, finden dieser Tage ihren Abschluß. Die bisher durchgeführten Versammlungen, bei denen Redner des Steilischen Heimatbundes anhand von Licht-Sildcrn über die Schönheiten, die Größe und Macht unseres Vaterlandes sprachen, erfreuten sich eines überaus regen Zuspruches. Die Vortragsräume waren in vielen Fällen nicht groß genug, um alle die Teilnehmer fassen zu können, die ihre neue große Heimat kennen lernen wollten. Morgen, Sonntag, den 13. Dezember, findet die Lichtbilderversammlung noch im Brunndorfer Lichtspielsaal mit dem Beginn um 10 Uhr statt, Montag, den 14. Dezember, Im Appellsaal der Ortsgruppe VI und Dienstag, den 15. Dezember, in der Allgemeinen Baugesellschaft Thesen. Die beiden letzten Versammlungen beginnen um 20 Uhr. m. Woinbautaf^^g is Marburg, Am Sonntag, den 13. Dezember, findet um halb neun Uhr vormittag- im Saal dea Hotel Adler in Marburg o ne Weinbautagung statt. Hervorragende Weinbaufachleute, wie Oberregierungsrat Dr. Fritz Zweigelt aus Klosterneuburg und Landwirtschaftirat Ing. Rudolf Reiter aus Graz werden ülier grundlegende Richtlinien der zukünftigen Gestaltung des untersteirischen Weinbaues sprechen. m. Todesfälle. In Marburg verschied die 55 Jahre alte Poliersgattin Maria For-nezzi aus Reifnlg 30. —■ In Marburg, Te-getthoffstraße 57, starb der Kaufmann Karl Urbanzl, 55 Jahre alt. lieber 115000 Untersleirer in 4S0 Versammlangen Die deutsche VolkiKeaialnsclialt wichst Im Unterland — Voller Erfolg der vierten Ver-sammlungswelle des Steirlschea Helraa^bundes Die vierte Versammlungswelle, die unter dem Leitgedanken »Deutschland hat alle Trümpfe In der Mand, Deutschland Ist unbesiegbar geworden« in der zweiten Novemberhälfte und in der ersten Dezemberwoche zur Durchführung kam, war wieder ein voller erfolg. In 460 Versammlungen in allen Ortsgruppen des Bundesgebietes erhielten über 115 000 Menschen Aufklfirung über alle sie bewegenden fragen, sie wurden einheitlich ausgerichtet und ihr Glauben und Vertrauen an Deutschlands Zukunft gestärkt und gefestigt. Uberall wurden die Redner des Steirischen tleimatbundes freudig begrüßt, die von der feststehenden Tatsache einer ewigdeutschen Untersteiermark auf die Probleme unserer enpren Heimat eingingen. Ausführlich befaßten sie sich mit den Versuchen einer zahlenmäßig geringen Gruppe von Untermenschen, die meist gar nicht aus der Untersteiermark stammen, aber auf Befehle der Komintern bemüht sind, Unruhe und Angst Ins Land zu tragen. Mit Raub, Mord und Totschlag wollen sie die heimattreue unterstel-nsche Bevölkerung terrorisieren, um das Hineinwachsen des Unterlandes In die deutsche Volks- und Schicksalsgemeinschaft zu stören. Besonderes Lob fanden die Redner für die Einsatzbereitschaft der Wehrmannschaft die in niemüdem Einsatz die Untersteiermark ^hutzt. Uber 150 Wehrmänner, Männer der Gendarmerie und Amtsträger des Steirischen Heimatbundes haben bisher ihre Treue zu Führer und Volk mit dem Leben bezahlt. Diese todesmutige Einsatzbereitschaft kann nur aus der felsenfesten Oberzeugung, einer großen Sache zu dienen, entspringen. Dann gingen die Redner auf die Macht und Stärke des Reiches über. Sie stellten die militärische, die politische und die wirtschaftliche Lage heraus, aus denen der Schluß gezogen werden muß, daß Deutschland tatsächlich alle Trümpfe In seiner Hand hat und wirklich unbesiegbar geworden ist. Eingehend würdigten die Redner auch die bisherigen Leistungen der Untersteiennark, die im Vorjahre erst befreit, heute schon alle ihre Kräfte materieller und Ideeller Art für Deutschlands Endsieg einge:>pannt hat. Ausführlich wurden die kriegsbedingten Maßnahmen, besonders auf wirtschaftlichem Gebiet erörtert, jene Maßnahmen, die im Reich erst die Möglichkeit zu seiner Unbesiegbarkeit gegeben haben. Mit dem festen Glauben an den deutschen Sieg schlössen der Redner, oft unterbrochen von bejahenden Zurufen und langanhaltenden Beifallsbezeugungen. So wurde die vierte Versammlungswelle des Steirischen Heimatbundes erfolgreich beendet. Es kann nun in der Untersteiermark keinen Menschen, der guten Willens Ist. mehr geben, der nicht genau über alle Ihn berührenden Fragen Bescheid wissen würde. Darüber hinaus gaben die Versammlungen noch einen lehrreichen Einblick in das Deutschwerden des Unterlandes. In einer ganzen Reihe von Ortsgruppen, in denen früher noch in der heimatlichen Mundart gesprochen werden mußte, konnte man diesmal bereits die deutsche Sprache anwenden, im vollen Bewußtsein, daß der Redner verstanden wird und die Versammlungsteilnehmer die Oedanken In sich aufnehmen, verarbeiten und weitergeben können. Aufgeschlossen ist die ewigdeutsche Untersteiermark, aufgeschlossen und opferbereit. Die Bevölkerung weiß, daß jetzt Krieg ist und daß alle Kräfte derzeit primär für die Erringung des Endsieges eingesetzt werden müssen, daß an erster Stelle der Soldat und seine Belange steht und daß erst nach deren Erfüllung die Heimat berücksichtigt werden kann. Verbunden auf alle Zeiten Ist die Untersteiermark, wie durch Hunderte von Jahren vorher, mit dem deutschen Lebensraum und keine Macht der Welt kann sie diesem Schicksalskreis mehr entreißen. Treu stellt die Untersteiermark zu Führer und Volk, sich dessen bewußt, daß Deutschlands Aufstieg auch den Aufstieg der Untersteiermark beinhaltet. Dies alles bewies wieder einmal eindeutig die vierte Versammhingswelle des Steirischen Heimatbundes, welcher Führer, getreuer und Lenker der unterstelrischen Bevölkerung ist. Die Reichslwlin ist an Hire ilngeiiOrtgen besorgt Schönheit der Arbelt auch im Betriebsanit In Clin Nicht nur die Arbeit bindet einzelne Menschen aneinander, sondern erst recht das ungezwungene Beisammensein im Kreise von Arbeitskameraden und ihrer Familienangehörigen, die man sonst nicht zu Gesichte bekommt. Auf diese Weise lernt der Kamerad den Kameraden näher kennen, achten und wird in den täglichen kleinen Unstimmigkeiten mehr Verständnis an den Tag legen. Diesem Ziel diente aüch der vom Betriebsamt der Reichsbahn In Cilli veranstaltete große GefolgschaftsabenU. Über 600 Volksgenossen mit Ihren Angehörigen waren anwesend und nahmen am Verlauf des schönen Abends mit sichtlicher Freude und Interesse teil. Die Reichsbahn wartete ihren Betriebsangehörigen, die sie alle ohne Ausnahme einmal nur als Gäste behandelte, mit allem Erdenklichen auf. Während die Cillier Spielgemeinschaft auf der Bühne für Unterhaltung sorgte, ließ es die Reichsbahn an guter Bewirtung nicht fehlen. Junggesellen müssen heiraten Bulgarien alcbert seinen Nachwrudui Nach einer recht humorvollen Ansprache des Leiters des Cillier Betriebsamtes der Reichsbahn, Reichsbahnrat Ing, Hillebrandt, lenkten die Kameraden Wagner und Sneiden auf der Bühne allgemeine Aufmerksamkeit auf sich. Die Würze ihrer Lieder und humorvollen Vorträge hielt die Stimmung den ganzen Abend auf der Höhe. Es folgte dann die Aufführung des »Lumpazi Vagabundus« von Nestroy, In der die Darsteller, fast ausnahmslos Untersteirer, bewiesen, daß sie seit der Gründung der Spielgemeinschaft ein gewaltiges Stück vorwärts gekommen sind. Fröhliches, ungezwungenes Lachen und Beifall begleiteten die mit reifer Komik ausgestatteten Szenen. In den Pausen sorgte Feuchtingers Kapelle für gute Unterhaltungsmusik. Und als der Abend sein Ende erreicht hatte, brachte die Eisenbahn ihre Betriebsangehörigen nacli allen Richtungen wieder an ihre Arbeitsstätten. Ins Sanntal, In die Richtung Grübel, nach Rann, ja bis aus Brückel waren Eisenbahiwr mit ihren Angehörigen gekommen. Am nächsten Abend herrschte im Deutschen Haus wieder ein fröhliches Treiben. Jetzt waren jene Arbeitskameraden, die am Abend vorher ihren schweren Dienst versehen hatten, Gäste des Betriebsamtes. Der bulgansche Innenminister Qrabowikl wird dem Parlament demnächst einen Ge-aetzenlwurf unterbreiten, der die Vorrechte der kinderreichen Familien regelt und eine besondere Besteuerung jener Peraonen vorsieht, die unverheiratet oder kinderlos sind. Gleichzeitig wird für die Eheschließung das Mindeatalter bei Männern auf 18, bei Frauen auf 10 Jahre festgesetzt. Bisher war es 16 tmd 14 Jahre. Die vorgesehenen Vergünstigungen für die kinderreichen bulgarischen Familien gflnleßen nur jene Ehepaare, bei denen der Mann das 40. und die Frau das ÖO. Lebensjahr n.cht überachritten haben, die KhelauglichkeitBzeugnis nachweisen können. Solche Ehepaare werden von amtlichen Bhe-Bteuei-n und -Taxen befreit. Sie können ein Eheatand«darlehen von 50 000 Lewa oder rund 1500 RM und mehr ertialton. Jede Frau, die ein Kind erwartet, erhält kostenlose ärztliche ITilfe vom vierten Monat an. Die gesamten Steuern einer bulgarischen Familie Werden bei tlrel Kimlern um 40 v. H, gesenkt, bei vier Kindern um 60 v. H Einige besonders strenge Verordnungen treffen die Junggesellen, die Mlter als 27 Jahre sind (bei Hochschulbildung SO Jahre). Sie dürfen keine Arwtolliuig in den staatlichen, kommunalen oder Öffentlichen Betr e-trieben erhalten. Denjenigen aber, die bei Inkrafttreten de« Gesetzes eine solche Stelle bekleiden, wird eine Frist von 18 Monaten gestellt, binnen welcher Zelt sie eine Ehe einzugehen haben, andernfalls sie Ihrer Stellung verlustig gehen. Buchhalter, Kassierer und leitende Personen in Privatbetrieben werden von diesen Maßrahmen gleichfalls betroffen. Dasselbe gilt von Witwern, die drei Jahre nach dem Tode der Frauen oder nach der Scheidung keine neue EIhe eingegangen sind. Auspenomnien hlevon sind Junggesellen Uber 50 Jahre, Offiz'ere und Soldaton sowie Mönche. Junggesellen wird zugims'en des Fonde für klndorrciche Familtea elae heMn- dere Steuer auferlegt. Bei Junggeaellen i;wl- Bchen 36 und 45 Jahren wird die Steuer um 50 V. H. eriiWit, und bei solchen über 45 Jahren um 100 V. H. Sie müssen ferner die doppelte Zelt des jährlichen pfllchtmäßigen Arbeitsdienstes ableisten oder in Geld abgelten. Ehen, die nach sechs Jahren keine Kinder haben werden gleichfalls einer Sonder-beateuerung unterliegen. Dieser Gesetzentwurf, der manchem Bulgaren sehr hart erscheinen wird, hat seine Vollberechtigung, da der Geburtenrückgang in Bulgarien sehr stark ist, besonders unter den bessergestellten Schichten des Volkes, so daß der Staat sich gezwungen sieht, Maßnahmen einzuführen, um ein noch stärkeres Anwachsen der SUifem des GelmrtenrUck-ganges und dessen katastrophale Auswirkungen zu verhüten. a. 100 ODO Schulze in Berlin. In Berlin rind von allen Namen Müller und Schulze am stärksten verbreitet. Nach dem Berliner Adreßbuch gibt es rund 100000 Menschen, die Schulz, Schultz, Schulze oder Schultze heißen. Damit wird sogar noch der Name Müller geschlagen, der nor rund SOOOOmal vertreten Ist . a. Löwe fraß fünfzig Eingeborene, Vor einigen Tagen wurde in Portuglesisch-Ost-afrika ein Löwe erlegt, der nicht weniger als fünfzig Menschen getötet hatte. Wie »Seculo« aus Laurence Marques berichtet, trieb dieses Raubtier in der Gegend von Mes-salo lange Zeit sein Unwesen. Es überfiel eingeborene Männer. Frauen und Kinder und verzehrte sie. In Ihrer Verzweiflung baten die Eingeborenen den In dem vierzig Kilometer entfernten Ort Moclmboa stationierten Krankenwärter, der als guter Jäger bekannt war. sie von diesem Alpdruck zu befreien. Dieser machte sich auf und hatte binnen weniger Tage die Bei»tie zur Strecke gebracht. m. Kameradschaftsabond der Gllller Wehr-münner. Am Samstag, den 12. Dezember, veranstaltet ün Deutschen Hause in Cilll die Wehnnannschaftsstandarte Cilll-West für die WehrmÄnner der Cillier Stürme einen Kameradachaftsabend. Ein buntes Programm wird für die Unterhaltung der Gäste sorgen-m. Ein groOea buntes Welhnachtsprograram bereitet für Samstag, den 26., und Sonntfig, den 27. Dezember, die Gastspieldirektion Alexovics-Graz im Marburger Heimatbundsaal vor. Die reichhaltige Programmfolge wird bestritten von Maria Ternowa (Vortragskünstlerin), Carlo Krisch (Klavierhumorist), Paul Böck (humorvoller Plauderer), Paul Stefan (Komiker) und dem heiteren Drei-gesnng des Wiener Männergesangvereines. m. „Handschrift und Charakter" — Lichtbildervortrag In Marburg. Die Volksbildungt-stätte Marburg bringt heute, Samstag, den 12. Dezember, einen Lichtbildervortrag über „Handschrift und Charakter" (Möglichkeiten xmd Grenzen der Graphologie). Vortragender ist GerichtS'Sachverständiger Siegfried Ra-nitsch. Ranitsch zieht im Laufe des Vortrages seine Zuhörer zur Mitarbeit heran und erklärt ihnen an Hand von zahlreichen Lichtbildern die Zusammenhänge von Handschrift und Charakter sowie auch, wie man Handschriften beurteilen kann. Der Abend findet im Marburger Lichtspielsaal am Domplatz statt. Eintrittskarten sind in der Buchhandlung W. Heinz, Herrengasse, Geschäftsstelle des Amtes Volkbildung, Tegetthoffstraße 10a und an der Abendkasse erhältlich. m. Ranner Puppenspiele begpelsterten die Marburger Kleinsten. Der Kasperl lat In allen seinen Eigenschaften und Handlungen ein Wunschbild des Kindes, ehi natürlicher, gesunder Bursch, der alle Htndemiase Uberwindet und stärker und mut'ger als alle anderen ist. Die Ranner Puppenspiele, die Im eigenen Kretsgeblet schon seit Monaten wertvolle Arbelt leisten, und deren Marburger Gastspiel vor allem als Werbung für die Errichtung von Puppenspielen In allen Orten des Uatarlandes su werten ist, g^angion im EHlgeltliclie llilltteilBngen AerzUichar Sonntagsdienst Marburg: Dauer: Von Samstag mittag 12 Uhr bis Montag früh 8 Uhr. — Diensthabende Ärzte: Dr. Krasser Vinzenz, Goethestraße 18 (Tel. 21-50) für das linke Drauufer, Dr. Mauritsch Peter, Reiserstraße 1 (Tel. 28-17) für das» rechte Drauufer. — Für Zahnkranke; Dr. Boris Kristan, Nagystraße 7. Dauer: Von Samstag mittag bis Sonntag mittag. — Diensthabende Apotheke; Mag. Pharm. Albanesc, Hlndenburggasse 18. Cilli: Dauer: Samstag mittag bis Montag früh 8 Uhr. — Diensthabender Arzt: Dr. Gollitsch Eduard, Cilli, Marktplatz 9. — Diensthabende Apotheke: Adler-Apotheke, Cilli, Marktplatz 1. 13194 Wir hören heut im Rundfunic SamtOg, 12. Dezember Relchsproeramm: 16—18: Bunter Samstagnachmittaic: Oper, Operette, Film u. B. — 18—18.15: Politische Hörszcnu. — 18.30 —19: Der Zeltspiegel. — 19.20—20: rrontberlchte urnl politische SendiinK. — 20.LS—21: Dos deutsche Tanz-nnd UnterhaltunBsorchcster unter Frani Oroihe und Qeorjt Hantzschel. — 21—22: Die lustige Stunde 7.uni Wochenende, — 22.20—22.30: Sportnachricirten. Dcutschlandsc ltder: 17.10—11.30: Von Schubert bis Richard Strauß. — 20.15—21.15: Alis klassischen Operetten. — 21,15—22; Unterhaltende Kunst von Weber bis Suppft. Sender Alpen: 6.15—7: »Beschwinifter Morgen«. — 17.30—1R.3(): »Die kllnßende Drücke« in Wort und Musik. — 19.15 — 19.45: »Wenn i mefn Jodler sIhr«. SonntaK. 13. Dezember Rctchspronranim: 9—10; »Unser Schatzkastlein«, romantische Stlm-: muHRSbilder mit lielnz Hilpert. — 11 — 11.30: Vorschau i .Ulf das RiindfiinkproKranim der Woche. — 12.IS-14; Das deutsche Volkskonzcrt. — H..10—US; »Münchhausen« mit ClHslav Knuth. nc.nrbeitun«; Alfred Prucel. — 15—Ifi: Neu/eltlichcs IJnterhalnmt'skonT'crt. — 16— 17; »Feldpost: Rnndfunk«. bunte UnterhRltur«;-. — 17.10 —18: »Die Ficliknter«. zehn Knriere aus RscHpmi'. — IR—19; Schuberts C-dur-Sinfonle: I.citune; Wilhelm Furtwünjfler. - 19-19.15: Prontberlchte. — |0..]n_20: Sport und Musik. — 20.15—22; »Die kUnsende Film-llluitrierte«. Ueutschlandsofldcr: 15.30—15.5.S; Lieder von Robert Franz, Plftti-nsoln. — IS—19; Keinen und tänzerische Musik. — 2".15—21: »Schnbert und die Antike«. LiedersendunK mit M.irea-rete Klose, flerhard llllsch. Heinrich SchluBiras u. a. —• 21—22: »Die Auslese«, Schalh^latten-Sendun^. Sender Alpen; 6.15—7: »Beschwingter ^orKen«. 17.30—18.30: »Die kllnuende Brücke«, Querschnitt aus der Oper »lloh6mec. Rahmen des Steirischen Heimatbundoa Donnerstag, den 10. Dezember, im Marburger Lichtspielsaal zur Auffühnrng und waren ein einmaliges Ereignis für die Kleinsten unserer Stadt. Schon der dicht mit Kindern und auch Erwachsenen gefüllte Saal zeugte von der begeisterten Aufnahme, die dem Kasperl in Marburg zuteil werden sollte. Hcr/Jiches Lachen fröhlicher Kinder bc^^loltete die kleinen Abenteuer des Ka.sperl und bewies die Anteilnahme an dem Schicksal des Dr. Faust. Es war eine Stunde ungezwungener Heiterkeit, die groß und klein erfreute und wir wollen hoffen, daß die.ses Gastspiel weiteren Anspon» gibt. m. Barbaraioier des Bcrgbdue.i Reichenburg. Am Sonntag begingen der Bergbau Roi-chenburg und Pirschenberg gemeinsam ihr Standesfest in Reichenstein, Eingeleitet wurde die Feier durch einen Weckruf im Orte durch die Werkskapelie. Am Vormittag bildete sich ein langer Fostzug der Gefolgschaften zum Festaaal. Unter den Klängen der Werkskapelie marschierten der Betriebsführer mit den Betriebsbeauftragten, Ortsbeauftragten des Arbeitspolitischen Amtes, den Bergjungleuten, dem Werkschutz, Angestellten und Arbeitern. Zur Barbarafeier bi achten Bergjungmanner den Spruch zum Tage. Berginspektor Dipl.-Ing. Gagibauer begrüßte die Festgäste. Nach einer Ehrung der im Betriebsjahr verschiedenen und verunglückten Gefolgschaftsmitgiieder sprach der Betriebsführer Dipl.-Ing. Karl Rosner zur Gefolgschaft. Kreisamtsleiter Schefzik behandelte anschließend das Verhältnis zwischen Lohn und Leistung gab der Erwartung Ausdruck, daß die neue Lohnregulierung, die ein Zeichen dos Vertrauens der Betriebs-führung zu ihrer Gefolgschaft sei, auch seitens diesef mit Vertrauen und weiterer Leistungssteigerung beantwortet werde, um den Leistungen des Reiches gleichzukommen. Sodann wurden die Gefolgschaftsmitgiieder Hauer Tschepin, Hauer Duchitsch und Obersteiger Kuschtsch.w für 25jährige Dienstzeit und die Gefolgschafter Vorarbeiter Karath, Grubensteiger Petretisch, Hauer Golob, Kon-Bumleiter Kossi, Hauer Ban und Maschinist Jurak für 27—33jährigQs Dienen mit Diplomen und Ehrengaben bedacht. Berqrat Herzig hob die Verdiensie des Steigers Franz Lack-aer um das Grubenrettungswesen hervor, die er sich in ISjähriger Tätigkeit in der ober-fiteiermärkischen Grubenwehr erworben hat. Auch in Wöllnn wurde die Barbnrafeier der Bergmänner in würdigem Rahmen begangen, den Bergmännern für ihren treuen Einsatz gedankt und Ihnen Mitteilung gemacht von den neuen Sozialmaßnahmen, die für die Bergarbeiter getroffen wurden. Auch hier nahm die Feier einen überaus kameradschaftlichen Verlauf und zeugte von einer Be-triehsgemeinschaft, die restlos riefpstiqt Ist. m- 100 000 RM-GefW'innc bauerscliaft Steiermark Das Waasergeflligel als Fleiach-, Fett-jnd Federnlieferant erfreut sich mit Recht ainer besonderen Beliebtheit. Eine weitere Auadehnung der Elntenhal-lung ijst Jedoch unter den derzeitigen Verhältnissen durchaus unerwünscht. Befriedigende Leistungen können die Enten nur bei reichlicher Körnerfütterung erreichen, Ihre Haltung iflt dalier durch (.las auf dem Hof anfallende Körnerfutter, das sie noch mit auf beide Beamte mehrere den Hühnern teilen ipüssen, beschränkt. Schüsse ab und konnte, obwohl bereits durch einen Scnuß eines Kriminalbeamten verletzt, zunächst flüchten. Er verschanzte sich in einem Garten in der GeriehLshofgaaae. Das zur Ver.stärkung herbeigerufene Überfallkommando der Schutzpolizei und di% Wachmannschaft der Untersuchungshaftanstalt ateUten dort in Zusammenarbeit mit der Kriminalpolizei den Verbrecher, wo or in einem Feucrgcfecht erschossen wurde. Während des Gefcchtes wurde ein Unterführer der Schutzpolizei und ein "Hilfspolizist der Schutzpolizei durch Schüsse des Verbrechers verletzt. Mehrere Zivilisten stellten sich den Kriminalbeamten bei der Unschädlichma-rhung des Verbrechers in uneigennütziger Weise zur Verfügung. Zenz, ist schon seit seiner frühesten Jugend ständig kriminell in Erscheinung getreten. Alle Personen, welche ihm Obdach gewährten, haben ebenfalls mit den schwersten Strafen zu rechnen. Die festgenommenen Mitglieder der Einbrecherbande haben gestanden, in Marburg eine Reihe von Einbrüchen verübt zu haben. Es konnte auch bei Uinen ein GroBteü der gestohlenen Ge-Koiustände sichergestellt werden. merksamkeit zugewendet werden können. Sachbearbeiterin Scheiber behandelte das Arbeitsgebiet der neuerrichteten Abteilung „Ehe Landfrauenarbeit ta der NS-Frauen-schdit", die sich hauptsächlich der wettanschaulich-politischen Ausrichtang der Landfrau und der kulturellen Lebensgestaltiing im ländlichen Haushalt widmen wird. Abteilungsvorstand Fachlehrerin KaHn gab einen Uberblick über dl« Arbeit der Abteilung „Ländliche Frauenarbeit" de« Reichsnährstandes, in der all« Fragen der praktischen ländlichen Frauenarbeit behandelt werden und die sich vor allem als Aufgabe gestellt hat, den durch Arbeit überlasteten Bäuerinnen Erleichterung zu schaffen. Die gemeinsame Tagung wurde vob Gaufrauenschaf tsleiterin Dt, Smital geschlossen. Sie rief alle anwesenden Frauen zur gemeinsamen Arbeit im Interesse des Bauemstandes und somit im Interesse unseres gesamten m. Brand. Küi/lith entstand in der Walzenmühle des Ing. Ehrlich in Ferntal, Gemeinde L'gidi i. d. B. bei der im II. Stock befindlichen Schülmaschino durch Heißlaufen eines Lagers pua Brand. Das Feuer griff bereits auf die Tramdecke über, als es von den Wacht-junqen Anton Zwillak und Franrz Slamer-schek bemerkt wurde. Diese alarmierten so-lort die Hausleute und konnte das Feuer durch raschen Zugriff aller Hausbewohner und besonders durch die Unerschrockenhcit und Findigkeit des Wachtjungen Franz Sla-merschek lokalisiert und eingedämpft werden, bevor noch ein größerer Schaden entstand. m. Weihnachts-Expreßgüter frühzeitig auf» liefern. Unt die pünktliche und glatte Abwlck- Eine Auadehnung tier Gänsehaltung hingegen eine weitere Verbesserung der Leistung der derzeit in der Landeazucht gehaltenen Tiere ist durchaus erwünscht und notwendig. Die Gans übertrifft hinsichtlich Fleisch-leistung das Schwein, Mit der gleichen Futtermenge erzeugt die Gans mehr Fleisch als das erstere. tJberdies ist die Gan« ein ausgesprochener Pflanzenfresser und nützt das Grünfutter, vor allem die Weide, vorzüglich Volkes auf. aus. Gerade diese Eigenschaft der Gans muß | , heute weitestgehend ausgewertet werden. | Sie macht uns die Gänsehaltung erst wert- ^ Die wichtigste Voraussetzung — die i n w- Grundbedingung der Gänsehaltung — bildet ll€lllilf8IIQt die Weide. Die Gäiae sind In bezug auf Spielleitet H«b» Stetaho« l»tto .ich Weide nicht sehr ansprachsvoll. Vor allem schwersten Aufgabem -gestellt, die nutMn Sic n^e, sum^ige, von Leberegeln Filmregisseur geben kann: Er ^fallcne Weiden und Wiesen aus Schjjuige , Giganten gestalten, Obstgärten smd ebenso zu verwerUn Hohes , Giganten der Malerei - Rsmbrandt van Gras lieben sie nicht. Sie treten diese» auch ^ ^ stark zusammen. Re^t gut eignen sie sich I es wagte, diese Fülle von Schicksal zu zur besseren Ausnutzung von Hühneraus- i________jj- läufen. Als Weide kommen aJle Grünflächen, wie Uferstrecken, Waldränder und vor allem Stoppelfelder in Betracht. Diese kommen als Ergänzung der Grasweide im Herbst und Spätsommer den Gänsen zugute \ind sind sehr wertvoll. Auch allzu üppige Wintersaaten können von Gänsen ohne Schaden abgeweidet werden. Eine Schwierigkeit wird in der Regel die Beschaffung des Hüters sein. In dem einen oder anderen Fall wird ein Zusammenschluß mehrerer Gänsehalter die Lösung dieser gestalten, Nicht um die historische Echtheit und äußere Richtigkeit ging es ihm in der Hauptsache, sondern um die innere Wahrheit. So war die große Linie des Manuskripts bereits vor gezeichnet, als er zusammen mit Kurt Heuser begann, das Drehbuch zu schreiben. Es ging darum, das Leben eines Malers zu gestalten, und so kann man bei den Szenen des Drehbuches auch wohl eher von einzelnen Bildern sprechen: Rembrandt aiif der Höhe seines Glückes mit seiner Frau Saskia ist der Ausgangspunkt des Filmwerkes. Zur gleichen Zeit erteilt ihm die Am' Frage vereinfachen. Vielfach aber w^^^ Schützengildc den größten Aul- die ^hwierlgkeiten i t . , , . trag seines Lebens, das Gemälde, das später sein. Da hilft dann nur die Aufrtellung e - , J ^Nachtwache" Werden sollte. Da es Rem- nes versetzbaren brandt um wahre und unvergängliche Kunst stellen ist, äh^ich wie er Wm Pferchen wirklichkeitsgeträe Darstel- der Schafe verwendet lung geht, fordert er mit seinem Gemälde bis 1 Meter genügt Er kann die Empörung der Amsterdamer „Weiter- litten oder Draht^men hergMteUt we^ Bäcks" heraus Schicksalhaft fällt mit diesem den. Dieser Verschlag muß von ^It zu kfl„,„e,i,<,hen Debacle der Tod hing des Ocpäck- und Expreßgutverkehrs vor] (rfTKi rw größten dem Weih nach tsfest siclierzustcllen, ist die ; übersetzt werden, J® qphiftcroft Saskias zusammen. Voi^ diesem Augenblick Annahme von E.xpreßfjut und beschleunigtem I 3^® ^ n o onDroi 9ehl es mit seinem Leben abwärts. Wi- Kilstückfiiit für die Zeit vom 20. bis 24 De-'Nötig Ist nur, daO die Gänse dabei ausrel- mit der Magd Geertje, die zeinber 1042 gesperrt worden. Von dieser chend Trinkwasser er^i^. ' sich bereits als Saskias Nachfolgerin sah, ein Sperre sind nur bestimmte .besonders drinij- kann so auch übstg ten " I turToc ninrV* mi» Hpnf^riririfn stoffpU ne- liehe Uiilerarten .nussenominen .Auskunft liier- <"ie einen jungm Baum^tod aufwel- sen, der von den Gänsen beschädigt werden könnte. Reicht die Weide nicht aus. kurzes Glück' mit Hendrickje Stoffels, ge- trttbt durch die Verständnislosigkelt und das Spießertum seiner Mitmenschen, der Tod Hendrickje«, die ihm ein totes Kind gebar, und schliefllich sein Ende in tiefster Armut. Doch je tiefer er äußerlich sank, um ,8o größer und reifer wurde seine Kirnst, denn „die größte Tiefe^ ist zugleich die größte Höhe". So kann er am End« seines Lebens sagen: „Ich habe nicht umsonst gelebt!" Hans Steinhoff schuf mit diesem Werk einen Spitzenfilm des deutschen Kunstschaffens. Er läßt Gemälde Rembrandts lebendig werden nnd ergreift so durch den Künstler und durch »eine eigene Kunst. Ewald Baiser fiel mit der Darstellxing des Rembrandt wohl seine gröflte und reifste Rolle zu. Er gestaltet sie mit dem Können eines Schauspielers, der besessen ist von seiner Kunst, der sich bei jedem Ausdruck, bd jedem Ton, bei jeder Bewegung um die inr>ere Wahrhaftigkeit bemüht. Daneben steht als großartige Charakterdarstellung die Geertje der herben Elisabeth Plickenschnd, die die große Spannweite und Tiefe ihrer Schauspielkunst aufs neue beweist. In der lebensvollen Saskia sehen wir Hertha Feiler zum ersten Male in einer tragischen Rolle, und man muß sagen, daß man hinter der Darstellerin leichter Unter-haltungsfilme ein solches Können kaum ver-HMitet hätte. Rührend und eindringlich ist Gisela Uhlen als Hendrickje. Noch viele einzeln© Typen des Filmes wären zu erwähnen, denn auch die kleinsten Rollen sind mit Sor^alt und gutem Griff besetzt. Besondere Beachtung ▼erdient die Leistung des Kameramannes Richard Angst. E'-brhigt die Hell-Dunkel-Kunst Rembrandts in den filmischen Szenen zu bester Wirkung Auch die Architektur hat für die Atmosphäre des Films eine große Bedeutung. Sie fand in Walter Röhring einen ganzen Könner. (Mnr-burg, Burg-Kino). Gretel Stühler / BiM Frau wie Dn... Man braucht nur die Gesichter der Kinobesucher zu beobachten, wenn sie den Saa! verlassen und man sieht ihnen an, ob dei Film seine Schuldigkeit getan hati Bei dem Film „Eine Frau wie du" ist dabei ein großer Plus festzustellen. Wer auch sieht sich nich: gerne eine Liebesgeschichte an, In deren Mittelpunkt ein beaaubemder jtinger Mann steht, der allerdings erst die Treue lernen muß? Dieser Mebenswürdige Luftikus, über den aber doch einmal die richtige Liebe mit aller Wucht hereinbricht, wird von Joachim Gottschalk ganz überzeugend dargestellt und alle Sympathien sind bei ihm, ebenso wie bei der „Frau Doktor", der sozialen Betreuerin eines großen Betriebes, die letzten Endes doch den Mut aufbringt, mit Energie diese Liebe zu fundieren. Reizende Szenen und die Darstellungskunst aller, vor allem aber die kleinen Lebensweisheiten und der prächtige Humor verhelfen den Film zu einem ausgesprochenen Pubhkumserfolg. (Esplanade-Kino). Hans Auer iiher erteilen alle Expreßgutannalimestellen. Den VersLMidern wird dringend empfohlen, ihre . „ „ _ , .. ___, KxpreÜKüter möglichst frühzeitig, bestimmt iErgänzung Gri^utter ^d jedenfalls vor dein 20. Dezember, aufzuliefern,} Saftfutter all« ^ f.'** ^ ^ ii. weit sonst mit der Auslieferung der Sendung i kommen geschnitzelte Rü^n J^ler rt in ,'in den Empfänger vor dem Weihnachtsfest • Heublumen, I^erapr-eu, RÜbenblärt,^r, S- nicht mehr gerechnet werden kann. lomais, eingesäuert, der in vielen Bauem-wirtschaften zur Verfügung stehL Markstammkohl, Kohl- und Krautblätter, Die Zuchtgänse erhalten im Vorwinter das gleiche Futter. 6 Wochen vor der Zuchtzeit empfiehlt sich jedoch die Zugabe von Kraftfutter in Form von Hafer, Mala, Hirae, Kleie usw. Hafer ist deinn zu reichen, wenn man einen früheren Legebeginn erreichen will. Frühe Gänsekücken sind in der Fütterung teurer. Am besten ist es, wenn die Im Murburf^cr Rcichsbalinsladion gibt es Jungen schon Weide vorfinden. Auch dann, am Sonntag wiediTuin ein gralies Fußball- werm man bei Brutgänsen ein zweites Ge-ori'igtiis. J)<'r Ganincistor von NiedetnlionauJ lege erzielen will, wird man Hafer reichen, die HS{i WieiK'r-Xoiistadt, trägt ein Freund- Mit dem Kraftfnttei» soH man selbitver-sclialls.spiel gegn.scliaflen von' len. Spoct uh4 O-umm FaBballgasie aus NlederilonaB in Marborg Sonflifa)< Iteiehsbahii Marburg ffeycn Reichs« hiilin WlemT-Xeuiifadt DANKSAGUNG Außerstande, jedem einzelnen für die liebevolte Anteilnahme anläßlich des schweren Verlustes unserer iniiigstgeliebten Tochter Olga Schrott, sowie für die zahlreichen Kranz- und BIumenspendiEn zu danken, sagen wir auf diesem Wege aHen unseren herzlichsten Dank. Insbesondere danken wir Herrn Primarius Dr. Greiner und Dr. Daraschio für ihre Bereitwilligkeit und Entgegenkommen. 13279 üie Ueftrattemdeii Eltern und Verwandten. SEIT 35 JAHKEN Danksrnwung MÜMOl-WERK MaLMiNAU Nit'doj'tloiuiu iH'kannt machcji. Die Gäsleelf set/l sich (liirf'hwegs aus Spielern zusammen, die scjioii wiederholt repräsentativ für XicdiTdonau tätig waren. Die AufsLel-hing der (läslo laulel: Kintera, llochmayr, Howaschnig, Wurm, Groissenbergor. Dürfl, St'ist.'r, IkMulekowitsch, Kovacs, oGerleUner, l'ranla. Die MarbiirgiT Reichsbahner werden ihre l>eslon I^eule heranziehen ujiU Eine dauernde Fütterung der GfinBe aus der Hand ist zu teuer. Belreiong der lamlfniH Gemeinsame Arbeit des Reichsnährstandes und der NS-Frauenschaft Die Kriegswirtschaft hat den Landfrauen zwar; Maheiiiz, Prach, .Soiipal, stiftar, | viele neue Verpflichtun^n und erhöhte Ver-j Kardiiiar, l'üzeil, Türk 1, Türk 2, Risclioff. 1 antwortung auferlegt. Damit die Landfrau Kriscbati. T<'rpin. iJas Spiel findet um! den an sie gestellten Anforderungen leichter ..........gerecht werden könne, stehen ihr die Mitarbeiterinnen des Reichsnährstandes und der NS-Frauenschaft beratend zur Seite. Im Zei- Für die zahlveichen Beweise der Anteünahme und die Kranz- tmd Blumeiu^>enden anläßlich des Heimgänge« unaerer lieben Mutter, BVan ELISABETH ZOlXXERrrSOH, sagen wir aDen Freunden imd Bekannten iimigen Dank. Insbesondere danken wir oer Werkakapelle des Reichsbahnaua-besserungswerkes Martnirg, für die Mitwirkung am Begräbnis, 13107 Marburg/Drau, 10. Dessendser 1M2, Familien: Zollneriitscli, Leindl, Kanamerhofer, Heinenaana. 11266 1 ( l'lir statt. Treffen zweier MelstermannsdMflen im TiscHtennls SG Cilli am Sonntag in (jraz Am Sonntag wird in Graz ein entscheiden- eben dieser gemeinsamen Arbeit fand nun in ^ Graz eine Tagung der Kreisabteilungsleiterinnen und Wirtschaftsberaterinnen des Reichsnährstandes und der Kreisfrauenleiterinnfen des Spiel in der steirischen Tischtennismei- (der NS-Frauenschaft statt. sterscliaft in Graz ausgetragen. Die beiden Anwärter, SG Cilli und der langjährige Meister ASV Graz, werden Üire Kräfte messen. Beide sind den übrigen Tellnehniern weit voran, wie ihre beiden 5;0-Slege in der letzten Zeit bewiesen. ASV hat heuer mit Alt Oberlandwirtscbaftsrat Stabsleiter Dr. Franz gab einen Überblick über die Neuorganisation des Beratungsdienstes, durch die eine engere Zusammenaibeit mit der Frauenschaft eingeleitet wurde. Fräulein von Manz sprach über die Aufgaben der Abteilung nieister Kirchner eine wertvolle Verstärkung ' Arbeitseinsatz und Berufsbesatung des Lan-Keuonnen, die sich um so mehr auswirkt, desarbeitsamtes. Die Referentin für das weil während der Dauer des Krieges eine , Schulwesen bei der Reichsstatthalterei Fach-,Mannschaft nur aus zwei Spielern besteht, lehrerin Haas gab einen Uberblick über die hie Cillier treten mit dem steirischen Mei- Berufsschulen, die für die ländliche Jugend ster Tschoch an, der heuer noch keine Probe eine zusätzliche Ausbildung während der seines Könnens gab. Die entscheidenden Punkte dürfte das Doppel bringen, wo sich die Uiitersteirer auf die bewährte Kombination Rebeuschegg—Wretschitsch stützen. Jedenfalls ist es sicher, daß die Grazer vor dem eigenen Publikum alles daran setzen werden, um die vorjänntc Nicderlaee wieder weil zu maciiea. Zeit der Arbeitslehro darstellen. Landesbauernführer Hainzt gab der Überzeugung Ausdruck, daß durch die enge Zusammenarbeit des Reichsnährstandes mit der NS-Frauenschaft eine verstärkte Betreuung der Landfrau möglich sein werde. Der politischen Ausrichtung des Landvolkes und vor allem der Landjugend werde erhöhte Auf- , Dmi^iaagumt Außerstande, jedem ehiaelnen persftnlich ussercQ Daadc auscuapreohen anläimcli der Beiaetzung meines auf so traglscbe Weise verlorenffli Mannes HOVMAJiVN JOBOANi bitte ich auf diesem W^e meinen Dank ent-gegemndunen zu woUen. Vor allem gilt mein Dank der OrtsgruppenfUhnuig des Stelriacdien Helmatbundea, dem Herrn Bibr-germelster Dr. Scheichenjbauer, dem Herrn Hauptmann Wilden, der Schutzpolizei, der Wehrmannaohaft, der Deutschen Jugend, der Frauenachait und der ganeeoi Be^lkerung von Edltngen, der Geheimen Staatspolizei und dem Werkschutz fUr Ihre Anteilnahme. EdUngren, am 10. 12. 1M2. ISllO In tiefer aber stolzer Trauer Hsfmaim Jo-lianius Gattin; Fam. Kowstseli. fttaoht Stoffe wASserabweiseiid und regendicUt Naeli elnfaeher n. mtthe* loaer Behandlung werden die Stoffe waiaerabstos-send. Melben aber loft-durenllsaig. Imprignlereo mit XTON aohatft die BekleidaDS^ •ttteke vor N&aseichäden o. verlängert ihre Lebens« dauer. ITON kann bei feinen und groben Geweben angewandt werden. Orig.-DU. mit» ■ RH a. R. In «liuct^glgvD OcMhtftfla Anfifahrllohe PvMpekt« duroll v'-urtaÄ Co. OnihH. B«rlln-Brit» 11800 i'liiauncr 14«/94T »Martwfvtr Zvftunfc llVIS. DetMnbet Mtc 9 AmtNche ^ Bekanntmachungon DEB OBERBÜRGERMEISTER DER STADT MARBURG a/Dfan Gewerbe- md Marktamt A. Z.; Rundachr. 2493/2 Marburg, den 11. 18. 1M2. Bsliiabtiuh« und Lad*MpMr« wührand dar W«lhnaehtM*lt An den Weihnachtsfeiertagan tmd dem darauffolgenden honntag (25., 26. und 27. Dezembv) hat die Arbeit In atteii Betrieben zu ruhen, soweit es angängig und betrieblich mdg-lich ist. An diesen Tagen sind auch die Bftcker- und Fleiaelier-iäden sowie die Friseurgeschttfte geschlossen. Die Bevölkerung wird zwecks rechtzeitiger Ehideclning darauf aufmertmeun gemacht. 13265 hn Auftrage: Dr. Weber e. h. DER OBERBÜRGERMEISTER DER STADT MARBI7RG a/Dran Gewerbe- und Marktamt ZI.; 136-26-3 Marburg, den 11. 12. 1942 W^IhnachttbaumiMrkt in MaitMirg D. Ich gebe bekannt, daß der allgemeine Weihnachtebaum-1 markt in Marburg wie tiblich auf dem Domplatz stattfindet. Außerdem erhalten heuer die Holz, und Kohlenhändler in Marburg große Mengen von Weninachtsbäumeii zwecks Verkaufes an dk Kunden. Diese Wefhaachtsbiluine geigen voraussichtlich ab Donnerstag, den 17. Dezember d. f., zun Verkaufe. Eine genügende Belieferung ist sichergestellt und wird die Bevölkerung von Marburg die Möglichkeit haben, sich bei ihren Holz- und Kohlenhändlern oder auch am Domplatze die Weihnachtsbäume zu beschaffen. 13264 Im Auftrage: Dr. WdMr e. k. AmU.thm BmkmnMmmthima trages von WeIhnMhtmiweMliing«D. W eJxnMhtaauwffämuan Mnd ohne RUekaicht darauf, ob aAo freiwillig oder auf Orun4 ei*or gaaeuüUdiefi Beatlnt-Mwng, etiler Tarifordauag, einor AnorOnung eine« Reicba-treehÄadoie oder SoadertroMhärnders der Arbeit, einer Be-liiebSQvdiiUBig, einer DieMtordnung oder eines Arbeltsver-tmgrea gewttkrt werden, beitoa|p9i>flicliitiges Entgelt un 9inne dea § 160 RVO (Reichaverucherungoorünung). Für die Bereohnuiig dea SoiialvereleherTmgsbeitraires aind aie nur In dem Zeitabechnitt zu borUckdichtigen, in dem sie geaahlt werden. ^ Bei Berechnung dea Soaialversicherungsbeitrafes bl«l-bea Teile dea Arbeitaenigeltea und d«r Weihnachuauwen-duBg, soweit sie znaamtnen die Beiti-agsgnuidlage von mo-natliäb ttM 300.— bezw. bti noonatlicher Zahlung eines nach Tagen oder Wochen bemessenen Ix>hnes die Beitrags-grundtage von monatlieh RM 304.20, bei wdchentMcdier Lohnsahlueg die Beitra^grumdlago von wöchentlich RM TO.—- Übersteigen, außer Betracht Bereohmingsbelsplel: Ein Angestellter mit einem monatlichen CMialt von RM 220.— erhält im Dezember eine Weflinachtaauwendung von RM 900.—, somit in Dezember ein Bntgfelt von RM 430.—. Die für die Berechnung des So-aiatversioherungsbeltragea maßgebende Beitragagrundlage beträgt für diesen Monat RM 300.—. Bdtiftiiefiol sind Weihnachtszuwendungen nur dann, 13287 Matburg/Drau, am 11. Dezember 1942. überieilwigMteUe fihr Soxialvenlclierung Marburg/Drau. D«r geschäftsfUhrende Leiter: gez.: I. V. Tschettga. Der OberbttrfermeiBter der Stadt MarlNVK/Draa Gewerbe- imd Marktamt A. Z.: Rvmlschr. 2493/1 Marburg, dM IL 12. 1M2 Offenhaltimg dar Labant- und Ganutt-mittalgaschVfta in dar VofwaHinachttiait Sämtliche Lebens- und Oenußmrttelgeschäfte sind vom 14. bto einschließlich 24. Dezember 1942 an allen Werktagen wöh-rend der festgesetxten Verkaufszeiten besondere mit l^cksicbt auf die Verteilung der Sonderzuteilungen zum Welhnachteiest offenzuhalten. Die bestehende AusnabmsbcwHttgHng fOr Donnerstag nachmitt^ ist zeltweise mit der Maßgabe außer Kraft gesetzt, daß die Geschäfte am Donnerstag, den 17. Dezember 1942, bis tO Uhr, und am Donnerstag, den 24. Decrember 1942, bis 17 Uhr, offenzuhalten sind. 13266 Im Auftrage: Dr. Weber e. k. Der Beauftragte dea ReiChsIcommisMrs für die Festigttag Deatscheii VoOcstuns» DtoosMelle Marburg Martwrg, am 4. Denmber 1M2 Varlaaibatimg Betrifft: Wlrtaefeafter-Solialungsappell der HaoptaMellang WIrtaokaft Am Montag, den 14. Dezember IMS, flndai fUr alle konuniasarisch bewlrtachaftetea Industrie* und HÜmtielabe-triebe und am Dlenatag, den 16. Deaember 1942, ftkr alle kommiasarlBch bewirtachafteten Ctowerbe- und Gastst&tten-betriebe Im Ueimatbundsaal (Odtanaal), lAarburg, Tegelt-hoffstraße 6, ein Wtiieelmfter-Solmhia^gHappell statt 2Seli: f.30-~13 und 13.30—16 Uhr. An dienen Appellen haben sämtliche Wtaiachafter der KreiM Marbu^g-Statft and Marburg-Land, weleha vom Be-auftragten dea Ralehahommlasars für die Festiguag Deiit> sehen Volluitums aiafesetst alad, tettsunehmen. Der Leiter der Hauptabtethiog Wirtschaft: 12937 gsc Velchtinger DER LANDRAT »ES KREISES PETTAU (VETERINARAIVIT) Zahli Vet-W-19AL0-1942. Betrlftt: Htmdekoniumaa. Pottan, den 1. Dez. 1042. W ^^iKhmni>oltzeill€he Anordnung Die ft&r die Gemeinde Haslach i. d. Kottos am 38. August d. J. ai^eordnet« vorsdiärfte Hundekontwnaz wird aufgehoben. Bs treten dafür die In meiner vet-poi. Anordnung vom 17. August d. J. fbr die Grenegemoinden angeordneten Bestimmungen ikber die -»oinlaohe Hundekont uniazt (Ket-ten- oder Leinenawaog) In Kraft. 13224 Z>er Landrat L V. Oea. Dr. Sekreiber AmtstierarsL Der Landnit dl» KTelses Marburg/Drau. Zahl: V 043/20 a 1—4JI. MbarbuiY^rau, den S. 12. 1942. BetrUn: Der ObcdifirgemMMcr der Stadt COa ViMAUTBJmUllO Die Ausgabe der Lebensmittelkarten fUr die Wefliaaehli SoQderznteiiung d«r Stadt CIIH erfolgt im Städtischen lUthaus in der Zeit vom lÄ. Ms einschließlich 18. Dezember 1942 für den Ortsgruppenbereicb: Forstwald tm Zimmer Nr. 115, 1. Stock, Eingang Preigasse Kötting hn Zimmer Nr. 33, &djMKho6 Laisberg im Zimmer Nr. 54, 1. Stock, Mofgebäude Schloßberg im Zimmer Nr. 27, Efdgaisckol — Henangaeee an die Haashaltungsvorstände mit den Anfangsbodistaben dor Familiennamen: * A bis F Dienstag vc» 8 bto 13 Uhr» G bte J Dienstag von 14 18 Uhr K Mittwoch von 8 bis 13 Uhr L bis O Mittwoch von 14 bis 18 Uhr P bis R Donnerstag voa 8 bk 12 Uhr S bis Sch Donneiaiag voa 14 bis 18 Uhr T bis Z Freitag von 1 Mt 12 Uhr. Der Huashaltu^verstand hat fOr aMe bi »einem Haushalte wohnhaften ^lagebetachtigtaa die LebtnimHIclltartan zu der festgesetzten Zeu entweder seltMt abtuholen oder durch einen Vertreter abholen zu laaaea. Zun Zwecke der Pentetei-Inng der Zutagebefechtigung alnd Ausweispafilcre wie: AM-giiedskarte des Steiriscl^ Holmatbundes, der NSDAP oder ihrer Gliederungen, Umsiedlerausweise, EinbflrgerungBuikua-den, Pässe, Kennkarten, Bescbfinlguitges der Ortsgruppenführer für ungeklärte Pille mitiubringen. Cilli, den 11. Deeember 1942. 19288 Der Bttrgermeiateffx gex. HNanNr. Brat raM im Kriage fftgüdM Zaiinpllege Oarade hn Kriaae nassen wir alles taai, am Kmaln haiiea au yeriNlaa. TBfHclie Zahnpflege — morgens und var alem abaads^lst mt BrhaMiuig der Zahn-imd Aflgemsiaissuadhak heute «vichlM als ie. Wann vetlbirfsliead Zahanaste fehlt, mAtsen «e aiine uad Zihaawledwwlume durdi oründlldien Osbraadi aaa ZahnbOrsle and ZahnsiaSer sawle diBNk hrtfUges Ipfflaa mit lauwaimem WzMser be-haHsmiSig assänlit wordta. Verlanaan Sie kpalsalas «t AuäÄwisschrih ^.OasuadhaTt ist kein itakir von der Chlaradant-Fabrik Dresden N 6. 103S lMlart»io* aad Bandeialuunmer l»rax, BttrggAMel3 Indus^iaffachaffoaHar-iKaulmanntgahHfen-und GehHfanprUfungan FrUh]ahr 1945 Die Industxiefacharbeiterprüfungen und Kauf man i.sgehil-fvüjpdiüungen, weiters die Geliüfenpiüiungen fbr die Wirt-.ichaftagruppen Druck, Gasisiätten- und i<>emüenbehet-uer-gung usw. sowie die Abschlußprüfungen der Bürogehiifin-aen für Steiermark finden im Frühjahrsternain 1H43 voraussichtlich ab Anfang Februar 1943 statt. Zugelassen sind Leliriinge und Anlehriinge, deren Lehr. bezw. Anlern'^e.t vor dem L Mai 1943 endet, ferner alle männachen Lelir-ünge der Geburtajabrgänge 1925 und früher, die ihre Lehrzeit lÄngatens am 31. Oktober 1943 beendon. Alle Betriebe mit Lehrlingen und Anlehrllngen, bei denen diese Voraas-setaung zutrifft, werden aufgefordert, diese b's spätestens Donnerstag, den 31. DeKember 1942 bei der Industrie- und Handelskanuner Grax, Bui-g^as»e 13, III Stock, mitteis der dort unentgeltlich erhältlichen amtlichen Anmeldevordmcke zur Prüfung anzumeldea; der Anmei dtmg iat der Lehr- baw. Auablldungsvei trag ßowie das letzte Zeugnas cier Berufsschule beizu.egen; gielchzoitig iat die Prüfungsgebühr ehizuzahlen. Verspätet eimangind« Prü-fongsanmeldungen können erat bei einem »püleren Prü-fungatermin berücksichtigt werden. Die Zulassung zur Prüfung setzt voraus: a) daß der Prüfling in die LehrllngsroUe der Industrie- und HajiJela-kammer eüigetragen iat, b) daß er die deutsche ^racne in Wort und Sdirift ausreichend beherrscht, um die Prüfung in dieser Sprache ablegen zu können. Fehlt es an rier unter b) genannten Vorau.ssetaing, so ist von eirver Piüfiin;;aan-meidung unbedingt Abstand zu nehmen. In ditscm Falle karm dem Lehrling, wenn ihn an se.ner Unkenntnis der deutschen Sprache kein Verschulden trifft, ein Lehizeug-ais ausgestellt und von der Industrie- und tiandrtlskammer tttit einer amtlichen BestÄtigung versehen werden, dmch welche der ordnungsmäßige Alwchluß der Lehrzeit beur-kimdet wird. Die Vordrucke für solche Lohrzeugnisse sind bei der Irirdustrie. und Handelskammer erhältMch. 13162 Bakanntmachung Soweit Oeseliftdigka Ma^r noch ketaea Antrag auf Snt-fchädigung nach der Kriagssaohsohadenverer«taiuiig geetaUt haben, werden dkae aufgefordert, den Antrag bis spätestens Sl. lt. 1M2 bei dem Bürgermeister der Oemeiodd ein-^u-reichea. In deren Gebiet der Schaden verursacht worden ist. Ca handelt sieh hier uan Schadenersataaiuneidungen, die seit dem 1. Januar 1041 durch Wegnahme fttr Zwe ke der ehem. Jugoslawinehoft Wehrmacht (Gendarmerie) entstanden sind, aowie für Saehschttden, die beim Binmarech der deut-stiien Truppen bis aar Übernahme der voUatiehenden Gewalt durch den CSMf der Blrflverwaltung hi der Untersteler-mark (14. 4. 1941) entsiandan aiad. Fttr die Aniragatettuiig sind die behn Bürgermeister baw. behn Landrat, Pari^aase Wr. 1, I. Stock, atmmor 32, auAtegenda\ Antragwordruehe zu verwenden. 132S8 ✓ gen.: Tliacher. Der Beauftragte des Reichskommisears für die Festiguni? Deutschen Volkstums, Dien8t.stelle Marburg Marburg, am II. Dezember 1942. Yarlautbaiung Betrifft: Wirtschafter — Scbulungsappell der Hauptabteilung Wirtschaft Am Montag, den 14. Dezember 1942, findet für alle kom-raissari^ bewirtschafteten Industrie- und Handelsbetriebe der Kreise Marburg-Stadt und -Land, am Dienstag, den 15. Dezember 1942, für aBc kommissarisch k>ewift6chafteten Gewerbe- und Gaststättenbetriebe der Kreise Marburg-Stadt «nd -Land, im Heimatbaadsaal — OötaeaaJ — Marur^, Tegettheffstraße 5, am Mittwoch, den 16. Dezember 1942, io Pettau, im großen Saal de« Hotels >Etefant«, Sarnitzgasse» 6, für alle Wirtschafter der Kreise Pettau und Luttenberg, am Donnerstag, den 17. Dezember 1942, in Cilli, im >Deut-schcn Haus«, für alle Wirtschafter der Kreise Cilli und Trifail (nördlich der Save), am Freitag, den 18. Dezember 1942, in Rann-Save, im Saale der KreisfÄhrung des Steirischen Heimatbundes, für alle Wirtschafter des Siedlungsbereiches »A« (einscWießllch der Wirtschafter des übrigen Kreises Rann) ein Wiriechafter-Schulungsappell statt. Zeit: 9.30 — 12 md 13.30 — 15 übr. An diesen Appellen haben sämtliche Wirtschafter, welche vom Beauftragten des Reichskoinmissars für die Festigung Deutschen VoScstums eingesetzt sind, teilzunehmen. 13270 Der Leiter der Hauptabteilung Wirtschaft; gez. Feichtinger. Warden noch kommende Woche angenommen. — Marbarger Süßmostkellerei, Hör st-Wessel-Straße 2 (Union-Brauerei). Pettauer Obstvarwertungf, Grünewald &Co., Grazer Straße (Fabrik Stroß). 13212 9^ RachnaHn ^ Stadigablat Ut74 I Afl mm PestbezkHier! Wenn der Postbote zt. Ihnen kommt und die tie-lugsgebülir für die >Marburger Zeitung« etntiebt, bitten wit Sie, daiiMt in der Zustetkjng keine un-terhrechunf eintritt, die Zahltmg nicht zu verwei-gera. Die fWzugsgebCfe« iot immer im voraus zu besonlen. ^/V»erlN«'ger Zeitung«, Vertriebsabteilun^ BNt eiita|N«ehaii«lea Rafarantan ehast sfasackt. HolMrai ■arbvrg(0ran)b TegeUhoffateafie 51 Restaurant Burgkel Der Bfirgermelster la 9t Qaocgea a. d. jene oeofgwawig UngüHigkeltaeaeelge flbar die hi Verlast guialeaea PartonalaiMwaita. Kkoff Justine, geb. >7. 9. 1034 la Oeorgrabm, Landkreie Marburg-Drau, wohnhaft POdnitz Nr. ^ (Cieinciade Oe-orgenberg), Personalausweit Nr. 7, ausgestellt am 29. \X. 1941. • I Scherbfneic Aloisia, aeb. 13. 5. 1M9 in Oeor^berL Uaid-kreis Marbtirg-Drati, wohnhaft Ulmbrfick Nr. 16 (Gemeinde Geergent)er|^, Personalanaweis Hr. 466, auage-1 stelU aai 14 X IW. IdTOi die «artea Giate auf den FAMILIENTISCH ■aehmais aufaierlMam Preia wöehenttich 12.66 RM, Markonabgabe wö-chentHeh: Pett 146, Fletsch 300, Nährmittel 135, m, Weiemehl 960. iaoe4 Größeren Sägespäneofen erhahen, kault DampftSga Kaudek in Rast bei Marburg 13212 lader Unters^eirer liest die nMarburger Zeitung"! Stkt JtuuÜHü für alle Hausbewter der Stadt Marburg a. d. Drau! De vom Ot>erbürgem>eister der Stadt Marburg a. d. Drau erbssene ist im Verlage der Marburger Verlags- und Druckerei-Ges. m. b. H. erschienen und am Schalter, Badgasse 6, zum Preise vtm 20 Pfennig erhSIt-llch. Die Hausgemeinschattaord-nung muß in jedem Haus sichtbar angebracht werden. M ID nmrnu ymrw Kleiner Anzeiger s-käI UIIIUINIIIHIIIIIIIllllUIIUUlllllllllllUlHIIIIllllllUlUffl^ 1?'rS"*«!« tottcedrockt« Wort 40 RdI. fflr all« flbrlten WoruBxaicei 10 Rpf. dai (•«tre^rnckte Wort Äpf. D«r Wortprel» f!lt bt« M ti Bnchittbei |e Wort KtBDWortEeblhf btl Abholuai der Anfcbot« U Rv(, b«t Z«a«a< 4aac dircb Poit oder Botti 70 Rpf, AatkunftiKehflhr fOr Anaaigca mii dem Vermerk: »Auaknnft ia d«r Varwattunf oder OcKhiftsstellc« 20 Rpf. Ancetcen AnnihmetchlaB: Am Tax« vor Crtehelnen ani 16 Ulir. Kleina Aiselgaii «rerdao aar lartn Voreiaaandanff 4a« Batraiaa (auch lOltlfa Bnalmarkca) auftaiiommcn. MlndettKcbühr ffir alna Kleina Aatelca I RM. Zu verpachten Oetdiäfi^hatis mit 2 Zimmer, Küche, Magazin und großem Geschäftslokal wird verpachtet in Krunichsfeld bei Mar. bürg. J. 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Salz-burg.__13196 Für die besetzten Gebiete werden männilcbeAngesiellie mit Verwaltn«KS- oder kaufmännischen Ketintnissen (bei besonderer Rüstigkeit auch über 55 Jahre) von'Verwaltungsdienststellen des Meeres fSr sofort oder später gesucht Vergütung nach Beliör-dentarif, außerdem Einsatzge-bflhren, sowie freie Unterkunft trad VeTpflegung. Bewerbung mit Lebenslauf an die Wehrkreisverwttltung XVIfl, Sachgebiet P 11, Salzburg. 13195 Eil H£1 Herrenfahrrad, gut erhalten, mit Dynamo, wird gegen Damenrad .ii»jianscht Mechaniker Dra^der, Marburg, Vik-tringhofgasse. 13254-14 , StfHibBaager, 220 Volt Mo-jdell IX. weniff gehrancht mit I mehreren Teilstücken, Kauf-wert 250 RM, gegen intakten , kompl. 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Dezemt>er 1§42, im 44, Lebensjahre, verschieden ist. Mit dem Dahingeschiedenen haben wir unseren besten Vater und Gatte« verloren. Das Begräbnw findet Sonntag, den 13. Dezem her 1942, um 15 Uhr, vom Trauerhause Tüchern Nr. 41, aus statt. Tüchern, den 11. Dezember 1942. 13261 In tiefer Trauer; Helene Rednak, Gattin, Stelan, Metanie und Knrti, Kinder, Familien Leustik, Red tiak, Planintz, Laur>tsch und Balon. In treuer Pflichterfüllung tst unser lieber guter Sohn und Bruder Walter Sykora (jierr. einer Motor. Einheit, im blühenden Alter vor 22 Jahren, getreu seinem Schwur für Führer und Großdeutschland an der Ostfront gefallen. Sein Heldentod iet uns Verpflichtung Josefstal—Reifnig, den 11. Dez, 1942 In tiefer, jedoch stolzer Trauer: RevLerförster Luitpold Sykora und Frau Hella, Eltern; Thilde, Herbert, Irm- traut, Brli^itte und Herta, Geschwister. 13155 Stadltliiiter Marbnria.il. Dm ———■■■ ■■■■"" ....... ...... - Siwitig, dia 11 Dezember Praiae I ErttaatfIlirBSt D«r Sibirisch# Haimn«rh«rr ■ta Singi^>l«l IB 4ril Akten von J. Piptieh — Masik vofl VUitor'Z«di Befhm; 20 Uhr Bude: 23 Übt Soimtas, den IS. Dtzember NactmMtagtirorstellung Preiw S Bunt« TMni« — Dt« pHpp«nfM LortariiiK, Molart, DietI, Weber, SlrauB, lint — J. Ba^ Begifui tft Uhr Eade 18 Uhr AtifiiitTOfiilfli^ Pielw 1 Oer Stoirltch« NMim^rherr BHa 81np^)iel tai drei Akten ron J. Papeedi — Musik von Viktor Zack Begrtnn: 20 Uhr. Endet 2t Uhr. SKIT S1 JABBEM MUSIKHAUS PERZ HARBOBO (Dtm) - Berwpgnee Kr. M Neloi. Moflihatlea Maeihinttnmieale ^ Onwnuiophone-PlAttMi 0 KOneMer-SetteB aad m eile Beetendtelle UlwiM » !■ Rih— i»t KMülgcalM mt 4w KhikImUiM Wtg^n Lagerbettandaufnahm# vom 14« bis eintchl. 19. Dezember 1942 I ii^nwar^ngrott hanci long PINTER a LENARD O. M. ■. R _für den Kundenverkehr geschloffen. 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Eilzuschriften unter >A. O. 120« an Ahl, Qrai, Herrengasae 7. 12tttS-a Mstropol• ilchtaplsle Cllll Vsm 11. bis 17. Dezember ANUSCHKA BiMs KisM, Msgfrted Bvsner, msdl Oim Eelf Waake «ed Anton PonCner 18111 Für Jngendliehe nieht sugelaseaiil t Werktags um 17J0 und 20 Uhr, sonntags: um 16, 18.30 und 21 Uhr. I 1S0I4 OM-LICHTSPiELE PETTAU Von PfsHag bia ehMchHeBlich Montag: Der Blaufuclis sdl SARAH LBAKDBSR und WüXT BUICMBL IHr JngeadUche aklit negelsssaaf BastspleUHrehtloii lUexovia-liraz Marbyrg, Halmatbifiidtaal ), SS. Des., 16 nnd SO VIff 91. Dvk, Ii aad SS 9lU ffMSi mm BDDTBBB DaBSOBSAirO dM Wl BSvesengferelBSS MAMMA TEBNOWA, dto Irsgskünatleria PAUL BOOK, der humorvoUe Fleudsrar sas PAUL snCPAK, Lachen am laufenden Band Karten hi der Muslkallenbandhing HWer, VatHnghergnsse SS. ISlTt Ascheerzeuguno JOHANN ROINIK. WINDISCHGRAZ Obemimmt Lehnarbeit von Kaufleulen, ge-fea pronpte Aueffibrung. 1S26I Zimmermeister fttr Pitlae aar DnrahfUhnmg grOßSrer Arbelten für sofort gesucht — Lagerplats — Ma^ tsrial — Weilaeug vorhandan. -* Angebote unter »Zimmer mslstmi aa QaschMftsstsUs dar >lUrburg«r Beitunge Ö» Pichler, Pettau. ISSlS NEOKSAriN MI Imm». b -Uli d- S.W m4 wmTS;; raturhcrAbmIndcrnd VarUnfan M NEOKRATIN •• ik»ar A^atkala.