Sdiiiftleltung, Verwaltung und Buchdruckerei iTclephon 25*67, 25-68, 25-60 Marburg a. d. Drau, oadgassc Nr. 6 ♦ Anzeigen und Abonnements-Annahme in der Verwaltung ♦ Bei Anfragen Rückporto beilegen Preis Din 2'— Erscheint w 5chenH'i'ch s'c-cbs-mal (mit Ausnahme der Feiertage) Bezugspreis: Abholen monatlich Din 40.—, bei Z u s t e 11 u n g DIn 42.— Einzelnummer Din 2.—. Unverlangte Zuschriften werden nicht zurückgesandt ÜNarbunier ^eituiia JTr. 104 !7n;ar6urg a. 6.2>rau Freitag, 9. 1941 Si. ^a^rgang IhiaumOrlidier Bombenhagel anf bniner grössere britische Schiffsverluste — Warnung Matsuelcas an die USA Verpasste Gelegenheiten Stlinmen der Kritik im englischen Unterhaus Die »große« E>ebatte im englischen Un„ terhaus ist nun vorbei. Nach Eden sprach Churchill, und das Schauspiel endete mit dem »Vertrauensvotum« für die Regie, rung. Wie dieses zustandekam, darüber werden nach und nach immer mehr Einzelheiten bekannt, und man weiß heute in aller Welt, daß es diktiert wurde von Angst und Besorgnis; denn man will ja in London alles vermeiden, was die USA verstimmen und nachdenklich machen könnte. Trotzdem gab es eine Reihe von peinlichen Fragen an die Regierung und an die englischen Heerführer. Sie lauten: (Warum ist es nicht geglückt, Italien während des Winters durch die Konzentrie, rUng sämtlicher britischer Kriegsmöglich. keiten gegen dieses Land aus tlcm Krieg zu werfen? Wieso ist es möglich, daß der englische Nachrichtendienst, beziehungsweise die verantwortliche Führung in Mittelost, in so katastrophaler Weise vermuten konnte^ daß ein Eingreifen Deutsch, lands in Nordafrika nicht vor dem Herbst 1941 zu erwarten sei? Warum sind die Generale O'Connor und Wilson nicht über Benghasi hinaus bis Tripolis vorgerückt, und wieso war es möglich, daß nur völ. lig ungenügende Streitkräfte in dem von der Waveil-Offensive gewonnenen Terrain zur Verfügung standen, als die feindliche Gegenoffensive einsetzte? War es zweckmäßig, Griechenland Hilfe zu ver_ sprechen, und wenn ja, wäre es nicht besser gewesen, doppelt so starke Streit, kräfte nach dem Balkan zu entsenden? Waren nicht nur die Politiker, sondern auch die Generale und letztere vom streng militärischen Gesichtspunkt für das griechische Abenteuer? Und schließlich die Frage, wieso es zu der überraschenden Entwicklung im Irak kommen konnte. Diese Fragen wurden von fast allen Rednern des Hauses, von konservativen ebenso wie von liberalen und Labour Par, ty-Abgeordneten vorgebracht, und sie be_ weisen zur Genüge den schweren Bruch, den das Vertrauen in die politische und militärische Führung des englischen Krie. ges durch die letzten Ereignisse crlittt.'n hat. Eden, der klenie Gernegroß, einst Krie^smhiistcr, heute in der Rolle des neu aufgefrischten Außenministers GroR-britanniens, nicht weniger unfähig als in den Zeiten vorher, konnte nur einen Teil ■all der auf die Regierung niederprasselnden Anfragen beantworten. Kr hatte die, wie er selbst zugab, delikate Aufgäbe, dem Empire Rechenschaft abzulegen über den neuesten Reinfall Englands, das Dtinkirchen auf dem Balkan. Er tat das mit der diesem Hecken eigenen Art, warf sich mehrfach in Pose und verstrickte sich mehr als einmal in Widersprüche, um ■^rhl'eßlicli melancholisch festzustellen: i»Und so kam es detm. wie es kommen muUte.« Womit er in der Tat einmal den Nagel auf den Kopf traf. Kden mußte eingestehen, daK die britischen Streitkräfte schlecht ausgerüstet London gesteht schwere Schädel Das hart getroffene Humber-Qebiet A m s t e r d a ni, 9. Mai. Ueber die Angriffe der deutschen Luftwaffe auf England in der letzten Nacht gibt das b r i t i 5 c h c L u f t f a h r t m i n i s t e r i u III heute folgenden Bericht aus: »Schwere feindliche Luftangriffe wurden in der Nacht zum Freitag im Gebiet des Humber und in zwei Bezirlien der North Midlands durchgeführt. Im Humber-Gebiet entstand beträchtlicher Schaden. Nach vorliegenden Meldungen sind die Verluste an Menschenleben wahrscheinlich sehr schwer. Auch in einem Bezirk der North Midlands wurde gewaltiger Sachschaden angerichtet. Angriffe wurden außerdem auf eine Stadt an der Nordküste ausgeführt. Auch in anderen Gebieten wurden Bomben geworfen, vor allem in Südostengland einschließlich London, wo der Angriff an einigen Stellen sehr schwerwiegend war.^: Deutscher Luftangriff auf HuSI Ganze Straßenzüge in Trümmern * Newyork, 9. Mai. Associated Piess mel^i aus uiner ungenannten nordöstlichen englischen Küstenstadt — gemeint ist jedenfalls Huil — über die Wirkung des deutschen Luftangriffes In der Nacht zum Donnerstag, überall, so heißt es hier, seien Hilfsmannschaften dabei, die Brände zu löschcn und Verschüttete zu bergen. Die Zahl der Opfer sei noch nicht bekannt. Bei dem Angriff, so schildert der Berichterstatter, sei zuerst das ganze Industrie- und Hafenviertel In Brand gesetzt, dann seien Explosivbomben geworfen worden. Jede einschlagende Bombe habe die Gehaudo im Umkreis zerstört. Ganze Straßenzüge seien in Trümmer gelegt. Truppen unterstutzten die Feuerwehr f)ei den Löscharbeiten. Stellenweise sei die Wasserversorgung unterbrochen, sodaß lange Schlauchlinien gelegt werden mußten. Japan warnt Amerika MATSUOKA ÜBER DIE STELLUNG DES JAPANISCHEN KAISERREICHES FÜR DEN FALL EINES DEUTSCH-AMERIKANISCHEN KONFLIKTS N c w y 0 r k, 0. Mai, Der japanische Außenniini'Stcr M a t-suoka gewährte dem amerikanischen Korrespondenten Duranty ein Interview für die Zeitung »Newyork Times«, in dem er sich mit aller Deutlichkeit über die Stcl. lung Japans für den Fall eines amerikanisch-deutschen Konfliktes äußerte. Es sei mit ein Grund für den Beitritt Japans zum Dreierpakt gewesen, die Vereinigten Staaten vom Kriege fernzuhalten. Wenn aber trotzdem Amerika an den Feindseligkeiten teilnehmen sollte, so fühle sich Japan durch tias Gebot der Treue und durch seine Ehre verpflichtet, an der Seite Deutschlands und Italiens in den Krieg einzutreten. Auf die Frage des Zeilungs, mannes: »Aber Exzellenz, wenn Sie glauben, daß amerikanische Geleitzüge oder Begleitschiffe in Konflikt mit deutschen^ Flugzeugen ode,- U.Booten kommen solL |Deutschlands zu kämpfen, falls Amerika ten, würden Sie das als einen Grund für!in den Krieg eintrete. den Ivintritt Japans in den Krieg gegen Ameritca auffassen?«, antwortete Außenminister Matsuoka ganz entschieden: »ja, das ist meine Meinung.« Auf die weitere Frage^ ob Matsuoka nach den V^ereinig. ten Staaten fahren würde, wenn er von dort die Hinladung bekäme, die Angelegen iieit in freundschaftlicher .Atmosphäre in Washington zu besprechen, meinte er, dies sei nicht der Fall, da er die Zeit hie-<1 noch nicht für reif liaite. Ueber die Möglichkeiten eines haldigen Friedens befragt, äußerte er: »Viclleieht übermor, gen«, was wohl besagen sollte, daß für den allgenieinenWeltiricden derzeit wenig Hoffnung vorhanden sei. Abschließend betonte der japanische .Außenminister nochmals, daß Japan stets getreulich zu seinen aus dem Drciorpakt sich ergebenden Verpflichtnngen stehen werde und jederzeit auch bereit sei. an der Seite waren und die Verfassung des für Griechenland bestimmten britischen Expeditionskorps zu wünschen übrig ließ. Schuld an der blamablen Niederlage sind nach Herrn Eden natürlich nicht die Briten, obwohl er zugeben mußte, daß sehr viel britisches Kriegsgerät verloren ging, sondern die Serben, die angeblich nicht schnell genug mobilisiert und keinen ordentlichen Plan zum Widerstand aufgestellt hatten. Im Übrigen war die Stimmung im Unterhaus reichlich ge'^pannt. Churchill selbst saß die ganze Zeit schweigend und zuhörend da und sah abwechselnd überrascht iind beunruhigt auf. Der frühere Kriegsminister in der Regierung Chamberlain, der Jude Horo-Belisha, meinte, eine Verbesserung des Nachrichtendienstes sei unerläßlich. !;ng-land müsse Deutschland einmal auf einem Kriegsschauplatz entgegentreten, wo Deutschland Fnpiland unterlegen sei. (Wo denn?) England habe den Winter verdi«!-kutiert, iHmtschland b.'be ihn richtig ausgenutzt. »Und so kam es denn, wie es kommen mußte«, sagte Mister Eden. Vac eUtem Jahc In diesen Tagen, da das deutsche Volk in der denkwürdigen Reichstagssitzung am 4. Mai aus dem Munde des Führers den Bericht über den einzigartigen Sie-geszug auf dem Balkan entgegennehmen konnte, steht lebendig die Erinnerung wieder auf an die gewaltige Sciüachten-folge, die vor einem Jahr zur Niederrin-gung von Holland, Belgien und Frankreich und zur Vertreibung der Briten aus dem Westen des Kontinents führte. Am 10. Mai 1940 gab der Führer seiner Wehrmacht den Befehl zu dem bisher grOßton Feldzug aller Zeiten. In jenen I sechs Wochen, in denen das deutsche Volk und die ganze Welt das gewaltige Geschehen mit fieberhafter Spannung ver-foljrtc, wurden nicht nur die größten Ver-nichtungsbchlachten geschlagen, die die Geschichte jemals erlebt hat, es wurden autli von der deutschen Wehrmacht Siege erfochten, wie sie in dieser Größe und Schnelligkeit niemals für möglich geh:]I-tcn worden sind. In jenen Wochen wurde dank des Feldherrngenios des Führers und t!er vom nationalsozialistischen Geist erfüllten deutschen Wehrmacht eine Revolutionierung der Kriegführung eingeleitet, von der kommende Geschlechter noc!i nacii Jahrhunderten sprechen werden. Die Lage vor dem historischen 10. Mai entsprach in vielem der Situation, wie wir sie erst kürzlicli vor dem Ausbruch des Balkankrieges erlebt haben. Auch damals befanden sicli die Kriegsverbrecher in London, nachdem ihr Angriff auf unsere Flanke vom Norden her dank dein schnellen Gegenschlag des Führers gescheitert war, auf der Suche nach einem neuen Kriegsscliauplatz und nach neuen Hilfsvölkern. .Man wollte unter allen Umständen auch Holland und Belgien in da'^ Kriegsabenteuer mit hineinreißen und von diesen beiden Staaten aus in das industrielle Herz Deutschlands, ins Ruhrge-biot, vorstoßen, .Als kein Zweifel mehr über die Absichten Englands und Frankreichs mehr möglich war, gab der Führer den Befehl zum Gegenangriff, und es begann da< gewaltige Ringen, dn- die deutschen Truppen von Sieg zu Sieg nnd vo-i Triumph zu Triumpli fülirte. Unmöglich ist es, im Rahmen einer kurzen Darstellung alle jene Namen aufzuzählen, wo auf neuen und alten Schlachtfeldern iler deut'^che Soldat unvcrri[Mniili-chen Ruhm an seine Fahnen heftete. Schon die ersten Tage brachten Erfolge, die die Welt in Staunen und Bewunderung versetzten. Das stärkste Fort der Festung Lüttich, Eben Emael, das als un-einnehnihar«galt, fiel bereits am 11. Ma-, dank -des Einsatzes neuartiger Angriifs-mittel, in deutsche Hand, Nach fünf Tagen erbit^-. rter Kampfe, hei denen sich 'besonders Fallschirm- und Luftlandetruppen auszeichneten, wurde Hi'Mnnt' •'iir Kapitulation gezwungen. Am 2K. Mai, als die Flandernschlacht sich ihrem Ende zuneigte und das engli-irlio Hxpedition'^heer anf den Schiffen Zuflucht ammenhängende Brände in Docks und Hafenanlasen beobachtet. Verdiente Offiziere des deutschen Ahika-korps mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet B e r 1 i n, 9. Mal. Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers des Heeres Generalfeldmarschall von Brauchitsch das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Oberstleutnant Gustav P 0 n a t h, Kommandeur eines MG-Bataillons, und an Oberstleutnant Infreid Freiherrn von Wechmar, Kommandeur einer Aufklärungsabteilung. Schwere Abfuhr der RAF Bei Einflugversuch in die besetzten Ge' biete verlor der Feind sieben Jagd- und zwei Kampfflugzeuge Berlin, 9. Mai. Die deutsche Luftwaffe hat der RAF bei ihrem Einflugversuch in das besetzte Küstengebiet am 6. Mai eine schwere Abfuhr erteilt. Über die dramatischen Luftkämpfe, die sich über dem Kanal abspielten, wird noch bekannt: Als sich britische Bomber im Schutze von etwa 25 Jagdflugzeugen der Küste von Calais näherten, wurden sie von den inzwischen gestarteten deutschen Jägern blitzschnell überrascht. Deutsche Messer-schmitt-Fluffzeuge durchbrachen den Sperrkreis der englischen Jäger und zwangen die Blenheim-Bomber, ihre Bombenlast im Notwurf in den Kanal zu 'verfen. Zwei britische Bomber stürzten, von den deutschen Waffen Ketroffen. brennend ins Meer. Inzwischen auf dem Schauplatz eingetroifcne weitere deutsche Fhigzcu!,:c nahmen die Verfolgung cer flüchtenden Briten auf und trieben sie bis an die* englische Küste. Während hieben britische Jäger bei den Verfol-fe'unc:skänipfen abgeschossen wurden, wurde eine achte Spitfire-Maschine z^ur Notlandung an der französischen Küste gezwungen. Die Besatzung ergab sich den herbeieilenden deutschen Soldaten. Kein Tag ohne Schiffsversenkungen Li s s a b 0 n, 9. Mai. »Seculo« berichtet aus San Vicente auf den Kapverdischen Inseln, daß ein drittes Rettungsboot mit 21 Schiffbrüchigen des versenkten englischen 10.305 Tonnen gro. ßen Frachtdampfers »Calchas« eingetrof. fen sei. Das Schiff war in Liverpool beheimatet und befand sich auf der Reise nach England. Montevideo, 9. Mal. Der englische Dampfer »Turcan Star« lief in den Hafen von Montevideo ein und ersuchte um die Ausschiffungserlaubnis für neun Schiffbrüchige. Diese stammen von dem in englischen Diensten fahrenden holländischen Dampfer »Prins Willem II«, der im Atlantik von einem deutschen U-Boot torpediert wurde. N e w y o r k, 8. Mai. Associated Preß teilt aus Newyorker Schiffahrtskreisen mit, daß der britische Passagierdampfer »Ixion« (10.263 Bruttoregistertonnen) und der norwegische Frachter. »Easter Star« (5658 Bruttoregistertonnen) bei einem Angriff deutscher U-Boote auf einen britischen Geleitzug 730 Meilen südlich der Südspitze Grönlands versenkt wurden. Die Schiffe beförderten USA-GOtter nach Großbritannien. Sie gefährdeten ihre Lazarettschiffe selbst Das Zeichen des Roten Kreuzes wird von Deutschland stets geachtet Berlin, 9. Mai. Das Zeichen des Roten Kreuzes wird von der deutschen Luftwaffe, von der deutschen Kriegsmarine und vom deutschen Heer überall geachtet. Während des Balkanfeldzuges und in jüngster Zeit haben aber die Briten eigene Lazarettschiffe dadurch gefährdet, daß sie diese Die Räumung von Plymouth Lady Astor über die unerhörte Schlamperei im Gesundheitsministerium Nummer 104 »Marburgor Zdlung« 9. Mai 1941. Stit« X Der Krieg im Iralc Üitn den Plughafen Sin el Deban. — Mehr, fache wirkuhgsvoUe Angriffe der irakischen Luftwaffe Rom, 8. Mai. Das Oberkommando der iraktechen Streitkräfte' veröffentlicht folgenden Bericht: Der Feind hat gegen unseren Belage-rungsgürtel um den Flughafen von Sin el Deban einen Überraschungsangriff unternommen. Nach harten Kämpfen und nachdem wir uns von der Zwecklosigkeit eines weiteren Widerstandes überzeugt hatten, zo-gen sich unsere Truppen auf neue Stellungen zurück. Im Verlaufe eines sofort durchgeführten Gegenangriiffes haben wir dem Feind schwere Verluste zugefügt. Heftiges Feuer unserer Artillerie brachte den Feind zum Stehen. Unsere eigenen Verluste sind nicht schwer . Irakische Bomber haben in der Nacht zum 6. Mai den Flughafen von Sin el Deban mit Brand- und Sprengbomben be-legt, die an den Getbäuden schweren Schaden anrichteten. Am Morgen des 6. Mai haben iraikische Bo'mber feindliche Truipipenverbände angegriffen. Eines von zwei Flugzeugen, die unsere Bomber angriffen, mußte in der Nähe von Aialbub notlanden, das andere ergriff die Flucht. Unsere Luftwaffe hat ein zweites Mal die Flughäfen von Sin el Deban und Habba-niyah angegriffen, über beiden Flughäfen entwickelten sich Luftkämpfe, die aber den Bombenabwurf nicht verhindern konnten. Die Startbahn und zahlreiche, Munitionslager wurden getroffen. Unsere -Ai>parate kehrten alle heil zurück. Atn Tage des 6. Mai überflogen mehrere feindHche Flugzeuge vom Typ »Wellington« den Flughafen und den Bahnhof von Bagdad. Der Angriff dauerte anderthalb Stunden. Durch Bombenabwurf wurde das Bahnhofsgeländc leicht beschädigt. Außerdem wurde ein Gebäude des Flughafens getroffen. Das au?vgebröchene Feuer konnte gelöscht werden. Am 7. Mai mittags haben drei brifische FJugzeuge vom Tyip »Wellington« den Westbahnhof von Bagdad erfolglos bombardiert. Vier Personen wurden dabei getötet und zwei Soldaten verletzt. Feindliche Flugzeuge haben in der Nähe von Rawadi irakische Ei-niheiten bombardiert, ohne daibef nennenswerten Schaden anzurichten. Ein englisches Transportflugzeug wurde gezwungen, auf dem Flugplatz von Nadissa niederzugehen; die 17ki>pfige Besatzung wurde gefangengenommen. Die irakische Polizei hat außerdem die vierköpfige Besatzung eines zweiten englischen Apparates gefangengenommen, der in der Nähe von Almajdicli notlanden mußte. Brücke Aegypten - Indien Wachsende Sorge in USA angesicbts der Vorgämce im Irak Boston, 9. Mai. Die durch die Vorgänge im Irak angefachte Beweijung der arabischen Völker itu vorderen Orient findet in der amerikanischen Öffentlichkeit wegen der möglichen Rückwirkungen auf Englands schwierige StelhuiÄ' im östlichen Mittelmeerraum wachsende Beaclitung. E.S ist nicht nur die Frage der Ölversorgung des britischen Mittelmeergeschwaders aus dem Irak-Gebiet, sondern vor allein die Erhaltung der machtpolitischen Landbrücke zwischen Ägypten und Indien, die der Erhebung des Irak gegen die britischen Landungstruppen einen ernsten politischen Hintergrund gibt. Während die Schlacht im Atlantik mit unvcripinderter Heftigkeit um den Bestand^ des britischen Mutterlandes tobt und England um den Suezkanal schwere Sorgen hat. trifft der'iiberrnschend hartnackige Widerstand des Irak das britische Re'i:li tnnso härter, als er von den Sympatlucknnc'fjebimgen der Araber in Letzte Nachnchten den uiv"r>(rpi-.rio>i v»p>Tioifet wird Irr.ns Sympathie für den Irak Beirut. 9 Mai. Der Aufruf der. Grol^mufti von Jerusalem an d'e arabische Bevölkerung, in dem alle .Araber aufgefordert werden, sich dem Kampf r'es Irak gegen d'e britischen Un. terdrürker nnzp^rhl'eß'^ji. Ivr bei ''er Be. völk(*-iinr; des Iran lebhafte Begeisterung ausgelöst. Das „Verlranensvotum" ffir ChnrcMII „Eine der schwächsten und unzulänglichsten Regierungen" Die Rücksicht auf die USA S t o c k Ii o 1 m, ü. Mai In einem hier vorliegenden Londoner Bericht aus j^u! informierten Quellen wir«! darauf Iiin.'^ewiesen, daß «lias Verlrauensvulum, das Churdiill im enftlisehon Unterhaus crhallpii lial, in keiner Weise der wahren SUni-lunn« der Abj^eordiielwi enlspreeh'. Die >lilalieder des Oiver- und des Unterhauses hätten sieh in dieser für England so schweren Zeil nicht enl-schlieHen könaen, ihrer Krilik durch eine \ein-Slinime oder durch Stimm-enlhallun(! Ausdruck /u jijeljen. In allen eint feindlichen Stellungen um T o b r u k erneut bombardierl und hcträchtliciK.Mi Schaden angerichtet. Während des letzten feindlichen Angriffes auf Tripolis schoß unsere Bo-denabwehr ein englisches Flugzeug ab, das ins Meer fiel. Die Besatzung wurde gefangengenommen. In Ostafrika Artillerietütigkeit im Abschnitt von Alagi. Im Galla Sidamo hat dci Feind in erbittertem Kampf, der vom 3. bis 5. Mai dauerte und in dem unsere Truppen zu wiederholten Malen zum Gegenangriff übergingen, empfindliche V->i--kisle erlitleii. Aufbau germanischen Lebens Amsterdam, o, Mai. Der Propagandaleiter der natioiuil-flämischcn Bewegung Tolleiuiire braclite auf einer Vers^iimulung in Gent die rückhaltlose .Mitarijeit seiner Bcwegün;^' für die Neuordnung Europas unter deutsdier Führung zum Ausdruck. Er erklärte u.a.: »200 Jahre lang hat England die Volker beherrscht imd in den Krieg gestüri/t. Jetzt kann der .Aufbau des germanisclien Lebens in Europa beginnen. Wir werden jubeln, wetm England x'ernichtet .sein wird.« ~ »Wir sehen«-, so führte der Redner weiter aus. in Ad'If Hitler den großen^ Einiger, der an die Stelle des alten Europa, das getrennt und zersplittert war, ein neues vereinigtes Europa setzen wird. Wir sind uns darüber im Klaren, daß die deutsche Sache der Flamen Sache ist und daß der deutsche Sieg unser Sieg ist, ebeiiüo wie der Niedergang I^cutschlands tmseren Niedergang mit sich brin.fTcn würde.- Londoner Postboten verirren sich in den Ruinen Ein bezeichnender Aufruf an die Hausbesitzer! S t 0 c k h o 1 m, 9. Im Londoner Nachrichtendienst werden die Besitzer zerstörter Häuser aufgefordert, die Hausnummern irgendwo mit Kreide anzuschreiben, bis Ak'tallschilder zur Verteilung kämen. Es sei sonst für die Postboten manchmal unmöglich, sich 'n bombardierten Gebieten zurecht zu finden und die Post pünktlich zuzustellen. Blutvergießen in Indien , SfliaiiRlini. n. Mai " IC in Labore beknnnlgrgcben wurde, sind in einer Sladf im Puniah srliwrre l^nrulion ausgebrocbiMi. si,ir-kc Ix'waffncle brifisrbe T^)li/oitruppen wurden ein^ie.selzl, die nu'brcre .Male auf die indische Bevölkerung feuerlen nnd aclil Porsonen löli-lcii sowiv schwer verlelzlon. Uebi-r (li<' ynnze Stadt wiirdc das Kriv^brtichl vcrhaiigl. Seife 4. Nummer t04 PK.-Jcsse-Weltbilti (M.) PK.-MoBmüller-Wcltblld (M) Deutsctie Soldaten nelrfticti in den ScbwefelqueHen bei den Thermopylen ein Bad In einom n«rdalrikan!schen Bewtelagcr Belfast uernirhtenö getroffen In rollendem Angriff Hafenanlagen, Schiffe, Flugzeugwerke und Speicher zerstört F^K. Wenn Belfast, ein engüsclier Hafen \'A Nordirlnnd, erst zum zweitenmal seit Beginn des Luftkrieges gegen linglanJ .ingegriffcn wurde dann liegt das nicht etwa daran, daß Belfast becioimingsioscr sei nls vielleiclit Liverpool, Birniingliam (.der andere kriegswichlige Ziele, im Ge. gentP'il! Beltnst ist nicht nur erst seit den I lef^rungen der USA das ßinfallstor für Oeleitzüge geworden, sondern steht als liafen schon immer in der ersten Reihe iler englischen Wasserstraßencin. und ausgangspunkte. Darüber hinaus befinden sich in Belfast viele kriegswichtige /iele: die viertgrößte Reparalurwerft Eng lands für Kriegs- und Handelsschiffe, ein bedeutendes Flugzeugwerk, Tankanlagen, (ictreidemüblen, Vorratsspeicher, G'is. u. Kraftwerke, Dock, und Wcrftanlagen, Alaferiallager. Das sind einige der wichtigsten Punktziele, die uns gestern bei der tiinsatzbesprechung erst so ganz die P^edeutung unseres Auftrages erkennen ließen. »Kameraden, ich erinnere euch nochmals an das Wort unseres Reichsmar schnlls, der immer wieder von euch fordert: Wir wollen nicht wie England in )>eutschland Häuser und Menschen zer-st(")rtMi, damit gewinnen wir den Krieg nicht. Ks heißt, England dort treffen, wo es am empfindlichsten ist. Das ist seine Wirtschaft, seine Industrie und nicht zu allerletzt der Handel, Schiffe und Hafen. anlagen sind unsere ersten Ziele!« AAit dieser Ermahnung an seine F-iesatzungen schließt der Gruppenkommandeur Hauptmann W. die Einsatzbesprechung, die heute vielleicht ausgiebiger denn je abgc-halten wurde; denn dieser Einsatz wird oMier iler schwierigsten werden. Es heißt rieht nur, über dem Ziel inmitten heftigster feindlicher Abwehr die Nerven behalten; mehrere Stunden dauert der Flug, wobei — abgesehen von der unerläßlichen körperlichen Anstrengung — feind_ liehe Flak- un 1 Jagdsperrgcbiete zu durch brechen sind. NOcli flackern in Liverpool die Brände Als wir zu unserer Maschine gehen, sind wir vielleicht etwas ernster als sonst, wenn uns ein nur zweistündiger Einsatz bevorsteht. Und doch sind wir heute, da wir eben unseren Führer über den l*jn-satz der Luftwaffe und ihre gewaltige Schlagkraft und Erfolge haben sprechen hören, ebenso entschlossen, es unseren Kameraden dort unten gleich zu tun in unserer Bereitschaft, zu kämpfen, zu siegen und, wenn es die Tat erfordert, zu sterl)en. Wir wissen, daß außer uns heute noch andere Einheiten zum Großangriff auf Bei fa-st starten. Als wir in die Kampfflugzeuge einsteigen. i>i es fast Mitternacht, und doch ist es beinah taghell, da der Mond scheint und der HimmeJ wolkenfrei ist. Das ist dcis Wetter, wie wir es zu einem solchen Einsatz brauchen, um dif lan-ge Reise nicht umsonst zu tun. Wenn das Ziel wölkenfni ist, dann wird unser Angriff wieder ein grol^cr Er feig wie der ge>lrige auf I iverpool, wo wir lieuti- beim VorbeikoniJiU'n die Brande immer noch iiackieffn- sehen. Nachtjäger in Sicht Ich fliege mit der Besatzung von Ober, leutnant H., der über 80 Feini-iilüge hat. Zwei anderen hat heute der Oruppen. konimandeur nach dem Einsatz für je 60 Feindflüge die Silberne Frontflugspange überreichen können, .Mlcs alte eingeiuch. stc Kampfflieger, Sie haben die nötige Kanipferfahrung, sie kennen aber auch die Schwere des Kampfes, besonders des Nachtangriffes. Immer wieder ruft Oberleutnant H. uns durch die Ei. V. zu; Paßt auf andere Maschinen auf! So ist der Flug ab Kanalmitte ein unablässiges Schauen nach feindlichen Jägern. Das ist nerven. kitzelnder als Flakfeuer oder Schcinwer. ferstrahlen. Kaum eine Sekunde darf man einmal in eine andere Richtung schauen; denn der RruchteU einer Sekunde, in der ein Feind erkannt wird oder nicht, kann über Leben oder Tod entscheiden. Dort liinler uns eine Maschine! Sie kommt näiier, ein Nachtjäger! Durch eine rasche Flugänderung verliert er uns. Dann wieder spähen. Noch eine Begegnung. Wieder gelingt es uns, den Feind abzuschütteln. Wir wollen uns in keinen Kampf einlassen, wenn es nicht unbedingt sein muß. Wir fahren ja kostbare Ladung nach Belfast! Die Zeit will gar nicht vergehen. Drei Stunden sind hin. Die Kälte, die in mittlerer Höhe wider Erwarten in dieser Jahreszeit herrscht, frißt sich tiefer in die Gelenke urnl Füße, dringt durch die warme Fliegerkleidung. Schon bretint es im Zielraiim Schließlich nähern wir uns dem Ziel. Dort unten brennt es sclwn an vielen Stol. len. Auf einem fast einen Quadratkilometer grüßen Raum im Hafen sprüht die Glut der Brandbomben. Rot leuchtender Schein größerer Brände bricht sich an der Dunstschicht, die in einigen Tausend Metern über dem Zielrauni liegt. Dorthin müssen wir. Die Glut weist uns den Weg. Wenn die Augen von der Ueberanstren- gung des Spähens nach feindlichen Jägeni fast zuzuklappen drohten, sind sie jetzt wieder ganz wach und sehen die Einmaligkeit des Schauspiels, das sich dort un_ ten bietet. Wir fliegen von der Wasserscite an, in dc'r sich der Schein des Mondes spiegelt und uns auch dort Umrisse der Hafenanlagen erkennen läßt, wohin der Feuerschein noch nicht rcicht. Die Hafenanla-gen mit den kriegswichtigen Zielen sind rund 300,000 Quadratmeter groß. Sic alle ui einem einzigen Angriff zu erfassen, ist ganz unmöglich. Die Hälfte aber in roL lendcn Punktziclen anzugreifen und so zu zerstören, daß sie für den Gebrauch ausfallen, muß gelingen. Vorn in der Kanzel liegt Oberleutnant 11. Vor sich hält er die Karte. In den roten schein seiner Taschenlampe, der über der Karle und dem Gesicht des Beobachters liegt, mischt sich von unten der Schein der Brände und der wie Trauben in der Luft hängenden Leuchtbomben. Wir fliegen auf das Ziel zu, Oberleutnant H. aber wirft die Bomben noch nicht. Erst sondiert er den Luftraum. Unter uns stehen wie dunkle Würste pralle Sperrballone über dem Schein der Brände. Nicht zwei oder drei, nein, zehn bis zwanzig machen wir aus. In einer weiten Schlcife fliegen wir noch einmal an. Scheinwerfer leuchten überhaupt nicht auf. Es wäre wohl auch vergebens; welclie von den über dem Ziel kreisenden Flugzeugen sollten i^ie auch anleuchten für die Flakartillerie? Die schießt einfach Sperrwürfcl in die Luft vor die Zielräume. Wenn sie auch eine Maschine vom Ziel durch direkten Beschuß abdrängen würde, wären dafür sogleich, von einer anderen Seite kommend, fünf bis sechs weitere da, die dann ungehindert ans Ziel kämen. % Die BonibenWap}>en auf! Wir gehen hinun-ter um hundert und aberhundert Meter. Schon flitzen neben uns die Leuchtgescltoßbolinen der leich. (PK,-Hocdci 'Allanlii W'agenborg-M.) iQeiti9oho Lui^iKiriide über ten Flakartillerie vorbei. Das Feuer der schweren Flak liegt nun zu hoch. Wieder liegt der Beobachter in der Kanzel. Der Teppich über dem Zielgerät ist heruntergerollt. Die Bombenklappen werden geöffnet. Wie der Beobachter trotz heftigen Flakfeuers — eine schwere Salve muß tief liegen, denn unsere Maschine wurde mehr mals geschüttelt — ganz ruhig ist und sich um nichts als das Ziel kümmert, das Gesicht vom Schein der heraufreichenden Glut gefärbt, kommt mir der Oedanke; ei könnte eine vom besten deutschen Künstler geschaffene Bronze sein ... Oberleutnant H. ist der Typus des Kampffliegers, des deutschen Kampff'e, gers überhaupt in der äußeren und inneren Haltung. So wie er nicht einfach beim ersten Anflug aus mittlerer Höhe das befohlene Ziel angreift, wenn es besser unJ wirksamer zu machen geht, so tun es alle andern ihm oder er den andern gleich. Dafür ist dann die Vernichtung um so größer und die Freude nach erfol.^relch'^m Angriff und überstandener Gefahr um so schöner. Ein grandioses Wirkungftbild Wir mögen eine Viertelstunde über dein Zielrauni gewesen sein. Solch ein Wirkungsbild sahen wir selten. Schon brennen riesige Werfthallen und Docks Zum Teil sind sie schon aus^'e'jrannt, zusammengefallen, schwelen noch vom Beginn des heutigen Angriffs. Daneben aber wach sen aus den sprühen len Feldern der Brandbomben riesige lodernde Fackeln. Wir werfen unsere Bombe'i leichten und mittelschweren Kalibers neben die schon bestehenden Brände^ entfachen neue. Das tun auch die andern. Bald '.-'1, während wir über dem Ziel kreise,', ein Flarinicn, meer dort unten im Entstehen. Dazwi-. sehen sehen wir schwerste Kaliber in Hallen, Speicher, Docks und Werften einschlagen und sie auseinanderbrechen. Gasometer explodieren, Brennstofftanks reißen mit hoher Flamme auseinander. Auf dem Victoria, und dem Musgrave-Ka, nal liegen brennende Schiffe. Eine Explosion löst die andere ab. Brandbomben, Leuchtbomben, Detonationen, Flakspreng punkte, leuchtende Geschoßbahnen, flammende Brände übertreffen sich wechselseitig in ihren leuchtenden F^rscheinungen. Der Schlaff hat gesessen Belfast, der jetzt bedeutendste Umschlaghafen für die Kriegsmateriallieferun gen nus USA, ist, wenn nicht restlos vernichtet, so doch empfindlich getroffen. Der erste Angriff auf Belfast war schon ein erheblicher Schlag gegen das Ein-lallstor an der Nordwestecke (jroßbritan-niens. Der heutige Angriff aber übertraf ihn, bedingt durch günstige Wetterlage und» auch durch die täglich größer wcr^ dende und erfahrungsreichere Entschlossenheit unserer Kampfbesatzungen. Dann kam der Flug zurück. Aus dem Genuß des eben erlebten Schauspiels wur den wir zurückgeworfen durch den Ruf lies Beobachters: Achtet auf andere Maschinen! So wurde der Rückweg ebenso gefahrvoll. Als der Mond im Westen inl Meer versank und die Morgenröte die llürhtende Dunkelheit ablr)ste, landeten die letzten Maschinen im Heimathafen nach mehrstündigem Feindflug. KTiegbberici)4»r Ki«»aiianMi, Nummer 104 »Maifyarger ZeHungc 9. 1^1. Seif« 5 AUS STADT UND LAND mitiiiiniiiiiHHiininniiiiiiiiiiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiHiitiiiiiiKiiiHiiiiitiiiiHiHiiiiiiiiiiiiiMiiiiiiMiiiiiiiiHiiiiiiiiiiiMiiiHiitiiiiiiiiHiiiiiHiiiiiitiiiiiitiiiiiiniiiiiiiiHiiiiiiiiiifiiiiiiiiiiiiiiHiiiim ¥ Feierstunde des Unterlandes Ucberführimg des Kulturbundes M a r b u r 9. Mai | In einer Feierstund«, die für die | ganze Untersteiermark von größter | geschichtlicher Bedeutung Ist^ wird am Sonntag, den 11. Mai, lun elf Uhr vormittags in Marburg im Götz-Saal die Uebrrführung dos Schwäbdsch-deiitschen Kulturbundes in den Stei-rischen Heiinatbund vollzogen. Damit In den Steiri§eli«n HoimatiNind wird zugleich die Grundlage für die weitere Entwiciclung des befreiten Unterlandes geschaffen. Die Mitglieder des Kulturbundes, die Bannerträger des Deutschtums in den Jahren der Verfolgung und Unler-drückimg, werden es als ihre Ehrenpflicht erachten, an dieser historischen Stunde teilzunehmen. Jugandhof „Tollinahöhe'* Ho Arbeit und WelianscIiauunK den ilentsrhcn Menschen formen Eine ganz besondere Bedeutung nehmen neben den Jugendherbergen die Jugendhöfe in der Jugenderziehung ein. Sie sind eine Vereinigung von einer Herberge mit einem Gutabetrieb. Hier werden Jungen und Mädel In der Landwirtschaft unterwiesen und sollen dadurch tust und Liebe zum landwirt-schädlichen Beruf bekommen. Außerdem besteht die Absicht, die Jugend-höfe für die Eigenverso^ung der Jugendherbergen in ihrem ffereich heranzuziehen. Vor allem für die Stadtiuucnd ist der Aufenthalt auf dem .fugendnof ein ein« niaiiges Erlebnis; die Rinder- und i^hMcincstallungen mit ihren Kinderstuben sind immer wieder ein Anziehungspunkt und fast jedes der Kinder hat ein IJeblingstier, dem' es eine besondere Sorgfalt und Pflege angcdeihen läßt. Unweit der alten Bergstadt Leoben, aul dem Gelände einstmaligen Berg-mannsfleiües liegt dei- einzige Juaend-hof im CJhu Steiermark, die „Toiling-hölie". Der weite, sonnenüi>erUutete Talkes-M»l liegt eingebettet in einem Kranz grüner Wälder» aus dem das Rauschen des munter dahineilenden Bergbaches nodi schwach zu uns herauidringt. Zwei große einstöckige Cebäude enthalten Aufenthalts- und Schlafräume für i^OO Jugendliche, nebst dem großen, auf da» Praktische eingerichteten Küchenbetrieb, Bäder, Brausen und allen sonstigen sanitären Anlagen. hn weiten Kranz verstreut, zwischen Kartofteläckern und wogende^n Kornfeldern, stehen die einzelnen Stall- und Wirtschaftsgebäude, in denen N'erwalter Scliiwitz mit seinem Stab ^on »Helfern und Helferinnen seines Amtes waltet und dem obersteirischen Boden mit Fleiß und Mühe seinen Segen abringt. Das es an Arbeit nicht mangelt, zeiyi diM- neben der umfangreichen Feld-arl^it zu betreuende Viehstand des Ciutslioiet), der gegenwärtiff aus Kalbinncn, 8 KälbiMu, 20 Sdnveinen, 24 Ferkeln, 40 Hühnern, 2 Stieren und 3 Pferden Ix'stelit. F.iner besonderen Anziehungskraft für die .Ui(?end erfreut Wie in dtr Römerzeit entwickelten sich die mittelalterlichen und neuzeitlichen un_ leriändischcn Kunstdenkmäler in einheimischen Werkstätten oder wurden im Lan de von Künstlern aus den nachbarlichen Kuiistzentrcn, unter welchen an erster Stellt' Graz und Wien zu nennen sind, ge. scliaffen. Als ältestes Denkmal der niittelaiterii-chen Kunst hat sich im Unterlande ein ge-fochtenes. im Bacherer Marmor ausgearbeitetes und unter dem langobardischen Vorbilde entstandenes Ornament in der Kirche zu Schleinitz erhalten, das aller Wahrscheinlichkeit nach aus der Karolin-tjerzeit stammt. In» Zeitalter der Roman, tik reichen die arcliitektonisch schöne, mit edlem steinernen Portale versehene Kirche zu Spitalitsch und das Klosterchor in Stu-denitz. In reicher Zahl haben sich Kunstdenkmäler aus dem Zeitatter der Gotik erhalten, aus einer Zeit, wo im Unterlande breit entwickeltes und kullurge^chichtl'ch vollwertiges künstlerisches Streben und Schallen sowohl in der Architektur wie in lief Bildhauerkunst und Malerei lilülite. Die auf romanischen Grundlagen erbaute sich das iüngste zuge>\aclisene Fohlen, das täglich zweimal um einen I^ecker-bissen bettelnd bei der Jugendherber« erscheint, um sich, ^veim es zu Recnt gekommen ist, wieder in lustigen Sprüngen zu entfernen. Neben den laufenden Wocljenlagern der Hitlerlugend sind gegenwärtig rund 70 IN^V-Kindcr aus der Steiermark und 50 Kinder aus den luftgefährdeten Gebieten des Altreiches zur Erholung auf der ToUinghöhe. Die Gewichtszunalune bis zu 6 uud 8 kg im vierwöchentlichen Turnus geboren zur Regel Auch ein vom liellen Gebirgswasser gespeistes, sonniges Freibad ladet an warmen Tagen zu erfrischendem Tummeln ein. Durch ständigen Ausbau und Ver-bestserungen der Einrichtungen auch im landwirtschaftlichen Betrieb, wird der Jugendhof „ToUinghöhe" bald unter den landwirtschaftlichen Musterbetrieben Steiermarks eine führende Stellung ein-nelimen, und so gewiß seinen Zweck erfüllen, Freude zum landwirtscliaftU-chen Beruf in unserer Jugend zu erwecken. Ein alter Traum erfüllt M a r b u r^, H. Mai Die bevölkerunc vou Pobers ch bei Marbnrc kann ihre Freude darüber, die lang ersehnte Straßen Verbindung mit dem linken Drauufer erhalten zu haben, nicht verbergen. In den Gesprächen auf der neuen Brük-ke wird dieser fienugtuung immer wieder Ausdruck gegeben. Nicht weniger als 40 Jahre ist der Traum einer Ih'ücke zwischen Pobersch und Meiling schon alt. Jahrzehnte hindurch war die Ueberfuhr das einzige Beförderungsmittel auf der Drau. Die Poberscher Brüekenbaupläne reichen bis zum Jahre 191)7 zurück, als die daninlige tremeindevertretung die ersten gedruckten Denkschriften an die Statthallerei in Graz und an den Wiener Heichsral mit dem Ersuchen um Abhilfe gerichtet hat. Die Gemeinde Dom- und Stadtpfarrkirche in Marburg, die Rotunde St, Johann bei Hohenmau, then, die Propstei- und die ehemalige Do-minikanerkirehe in Pettau, die Spitalskir., che in Windischgraz, die Abteikirche mit der hervorragenden Kapelle der traurigen Muttergottes in Cilli, die spätgotische Kirche der Heiligen Drei Könige in den Windischbüheln und der schönste mittelalterliche Bau des Unterlandes, die Wallfahrts, kirche Maria-Neustift, sind die wichtigsten gotischen Architekturen in der Südsteiermark. Teilweise In Verbindung mit diesen, teilweise selbständig sind die gotischen Plastiken entstanden, von denen einige besonders hervorzuheben sind: die älteste von allen, die aus dem 13. Jahrhun dert stammende Mutter Gottes in Sulzbach, die mystisch ausgeprägte hl. Katharina aus Marburg, der feine hl, Georg aus Pettau oder die edlen Plastiken mit dem kunstgeschichtllch wichtigen Reliefe der um die Mantelmadonna vereinigten Menschengruppe, möglicherweise der der Gra fen von Cilli und ihrer politischen Zeitgenossen auf Maria-Neustift aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhundert. Die gotische Maleri wird durch den Flügelaltar aus der Propste'kirche und Fresken aus dem 14. und 15. Jahrhundert im Kreuzgang des jetzigen Museums in Pettau, durch die spätgotischen Fresken Muf Maria-Graz und Weitenstein um die Passionsdarstel- Pobersch ließ schon damals mit Hilfe des Steiermärkischen Landesausschus-ses PlÄne und Kostenvoranschläge anfertigen, ebenso auch Pläne für eine Regulierung des Drauufers. Dos damalige Projelrt »ah eine sogenannte „niedere" Brücke vor, wie sie jetzt errichtet wurde. Nach dera Weltkrieg wurde der Plan wieder aufgenommen, jedoch mit dem Unterschiede, daß von einer „hohen" Brücke die Rede war. Das Bauvorhaben l^elief sich auf rund 15 Millionen Dinar. Es gelang aber keineswegs, bei der Belgrader Regierung für diesen Brückenbau Interesse zu erwecken, w^eil Belgrad die Untersteiermark wahrscheinlich schon damals aufgegeben hatte. Die damaligen Marbu^er Machthaber zeij^ten aber für das Projekt einer Draubrücke zwischen Pobersch und Meiling ohnehin kein Interesse. Qrazer Polizisten In Norwegen PK. Neben den Kameraden von der Wehrmacht, die hier im Norden Euro(pa8 die rechte Plattke des Reiches sichern, stehen in treuer Kameradschaft die Männer unserer Polizei. Ihre Aufgabe ist nicht geringer als die der Soldaten, der Infanteristen und Kanoniere, der Flieger und der Männer von der Kriegsmarine. Zum größten Teil stammen die Männer der in Norwegen eingesetzten Polizeifor-mationen aus der grünen Steiermark, aus den Bergen Tirols und aus dem seenreichen Kärntnerland. Zum Zeichen, daß sie Gebirgspolizei, Schneeschuhbataillon sind, tragen sie die grüne Kappe der Gebirgsjäger mit dem Edelweiß. Und sie tragen diese Kappe mit Stolz, dürfen sie mit Stolz tragen, haben doch unter ihr die Männer des General Dietl gekämpft, geblutet, gegen einen übermächtigen Feind sich geschlagen und gesiegt. Tragen doch die Matrosen und Seeoffiziere des vor Narvik gebliebenen Helden Admiral Bon-te ebenfalls das Edelweiß an der Kappe. Früher verrichteten die Schutzpolizisten in München oder Innsbruck, in Graz oder Klagenfurt ihren Dienst. Einen Dienst, der verantwortungsvoller war, bestimmt, aber Dienst In der Heimat, in Städten und unter deutschen Menschen. Dann» kam der Einsatzbefehl: Norwegen! Mit Begeisterung wurde er von den jungen Polizisten aufgenommen, sind doch fast alle aktive und zum Großteil lauter junge Männer, die sich danach sehnen, zum Einsatz zu kommen. Ihr Dienst hier im Norden des Landes ist nicht leicht. Die Aufgaben sind vielfältig. Neben dem normalen Truppendienst, Exerzieren, Waffenkunde, der nie auf lungen in Windischgraz charakteristisch dargestellt. Die Stilanalyse der südsteirischen Gotik ermöglicht einen Einblick in die künstlerische Zusammenaitjeit des Unterlandes mit den es umgebenden und beeinflussenden Landschaften. St. Johann bei Hohen-mauthen mit seinem zentralen Bau beweist ein mit Kärnten zusammenhängendes und verwandtes Kunstleben des Drau-tales, das auch aus den Fresken in Sal-denliofen und aus der späten Renai^äance-kirche Maria in der Wüste ersichtlich ist, weiter im südlichen Savegebiet aber aus den Fresken auf Maria Graz. Die Architektur mit den quadratischen Grundrissen der gotischen Presbyterien beweist ein Zusamemnleben des Unterlandes mit dem gesamten Ostalpengeibiet, wie wir es auch in der Malerei des Salrburgers Konrad Laib-Pfenning (Pettau) oder eines Andreas von Otting (Windischgraz) ersehen. Unter den Schlöss'ern aus der Barockzeit ist an erster Stelle das am Draufel-de östlich von Pettau gelegene Schloß Domau zu nennen. Das im Stile eines Fischer von Erlach efbaute SchloÖgebäude beherrscht mit seln^en vornehmen Fassaden und' seinen schönen französischen Oartenanlngen die gesamte Dornauer Gegend. Im Innern aber erinnert der grofie Saal mit' den Stukkaturen, mit den D^k- dem Dienstplan fehlt, gibt es noch den für einen Polizisten so ungeheuer umfangreichen Unterricht über Dienstv-Schriften, über Gesetze und Paragraphen. Aber da« alles ist nur der kleinere Teil des Dienstes, das hätten die Männer in der Heimat gerade so erlernen müssen. Aber es gibt auch Einsatz. Auf Schneeschuhen patrouillieren sie das Land ab, bis zur schwedischen Grenze. Für sie gibt es keine Hindernisse, Einsame Waldwege und Straßen werden gerade so abgestreift wie die großen Verkehrsstraßen des Landes. Die Pflichten sind schwer, aber sie werden erfüllt. Der Autoverkehr wird überwacht, bei Unfällen wird eingeschritten. Wichtige Werke werden Ihrem Schutz anvertraut, besondere Abschnitte gesichert. Doch immer bleiben sie ihrem alten Grundsatr, dem alten Leitspruch der deutschen Polizei treu: Helfer und Freund zu sein! Ob es sich um Deutsche oder um Norweger handelt, die Männer in der grünen Uniform, mit dem Edelweiß auf der Mütze, immer sind sie die besten und treuesten Kameraden. Und die Norweger? Sie haben unsere Polizei kennen und schätzen gelernt, sie achten sie fioch und haben unbedingtes Vertrauen zu ihr. Ob in Narvtk oder in Oslo, am Polarkreis oder Nordkap, überall finden wir sie Schulter an Schulter mit den Soldaten unserer Wehrmacht, die Kameraden von der Polizei. Sie erfüllen ihre Pflicht in Schnee und Eis, in den kleinen Städten des Landes, in einsamen Grenr-gebieten und auf der Landstraße so ruhig und verläßlich wie in unserer deutschen Heimat, als Hüter der Ordnung und des Rechts, als Kämpfer für Deutschland! Kriegsberichter H. L e c h n e r. Appell der Lul(enber|{pr Frauen Am 6. Mai fand die erste Zusammenkunft der Frauen Luttenbergs statt. Kreisführerin Michelitsch gab in bewegten Worten der allgemeinen Freude über die Heimkehr der so lange verwaisten untersteirischen Heimat Ausdruck. Kameradin Schu-bitz aus Mürzzuschlag sprach über Zweck, Sinn und Aufbau der Frauenarbeit und regte damit die Luttenber* ger Frauen zu intensivster Arbeit an. m. TodesfäBe. hi Marburg, Triester-straße 57, starb am 7. d. die Private Juliane K u z n e r im hohen Alter von 82 Jahren. Femer verschied am Donnerstag im Marburger Gaukrankenhaus der 54-jährige Schlosser der Cisenbalmwerk-stätte Anton Pe i tle r. m. Alois Fabian M Jahre. Aus Cilli wird uns berichtet: Am 0. Mai vollendet Kaufmann Alois Fabian in voller Rüs^^keit das 60, Lebensjahr. Der Jubilar wurde in Marburg j^eboren und war vor dreißig» Jahren nach Cilli gekommen. Schon von seiner Jugend kengemälddn und mit den Ahnenbildern der Grafen von Attems an die Erbauer des SchloiRses. Schloß Wfndlschfeistriz ist se-hen-swert wegen seiner Lage an der westlichen Peripherie der Stadt, wegen seines vornehmen Äußeren und wegen meiner Ausgestaltung im Innern, wo besonders mythologische Motive darstellende Fresko-und reallsti^iche Ölmalereien oder architektonisch vornehme Stiegeiiaufgänge, Gänge und Gemächer mit dem Rittersaale im Mittelpunkt besonders hervorzuheben sind. Das ebenfalls an der Stadtperipherie und nahe der Save gelegene Schloß Rann ist leider nicht im besten bautechnischen Zustand' wie die beiden letztgenannten. Das Erdbeben im Jahre 1917 hat in das architektonisch Ins Zeitalter der Renaissance reichende, mit Türmen versehene Gebäude Wunden geschlagen, die auch im künstlerisch wertvollen Innern mit dem großen Rittersaale nur zu deutlich erkennibar sind. Das stelrlsche Unterland wird kunst-topographisch meistens als xjin Land charakterisiert, wo Hunderte von Anhöhen mit Kirohcn gekrönt sind. Dies i5t aber nur teilweise richtig, denn Honderte von Anhöhen werden von Kirchen, Ruinen und Schlössern gekrönt. Das augenscheinlich-ste B\.M^pie| und der beste Beweis dafür b" irt die S|adt Pettau tnit ihrer Umgehung. AUvS der am linken Ufer der Dr«« Seite 6 »Marburger Zeitung« 0. Mai 1941. Nummer 104 nii \v:ir Alois i'abiaii allezeit in auf-recliUr M^lnnliclikeit /um DoiUsclilum gcslantlen. I'.r halle sicli seinerzeit äußerst rcRc in der Marbiirj^er j,Schc-rer -Oenieinde Ix'lätigt. aber auch in CilJi war er ein eifriger Förderoi* der deutschen Schutzvercine. WIRTSCHAFT FILM .Feuertaufe" Cilli, 7. Mai. Der Krieg in Polen im September des Jahres 1939 ist als »Feldzug der 18 Tage« hl die Geschichte eingegangen. Von der Feuertaufe und den Schlägen der deutschen Luftwaffe in diesem Feldzug erzählt der Fliegerfilni »Feuertaufe«, der nun Tag für Tag im Cillier Metropol-Kino abrollt und begeisterten Beifall findet. In diesem Film ist nichts gestellt oder konstruiert, es sprechen lediglich die ungeschminkten Tatsachen. Hans Bertram hat defi Film gestaltet, der von den Kriegsberichter-Kompanien der Luftwaffe und den Kamera-Männern im Kampfl'upeug miterlebt wurde. Sieben Angehörige dieser Filmtrupps haben ihren Einsatz mit dem Heldentode bc zahlt! Man hat oft in Berichten von dem Angriff eines Sturzkampfboinbers gelesen, aber man hat ihn noch nicht erlebt. Dieser Film verschafft uns die Möglichkeit den Angriff der deutschen Stnrzkamiof-bomiber vom Abkippen hoch in der Luft, vom rasenden Absturz über dem Feind bis zum Abwurf dicht über dem Ziel und dem Abfangen der Maschine mitzuerleben. Alle diese Augenblicke hat der Kameramann Jil eiserner Ruhe herausgearbeitet. den Tod, die Hölle vor Augen, und doch völlig seiner Berichterpflicht hingegeben. Der Film ist damit zu einem uii-bestechliclien Beleg und Zeugnis geworden. Kein Beiwort stört dabei die Wucht des gewaltigen Eindrucks. »Mit Mann und Roß und Wagen hat sie der Herr geschlagen«?, dies Wort gibt wie kein anderes wieder, was der Beschauer fühlt und denkt. Deutschlands junge Luftwaffe hat in Polen die Feuertaufe erhalten. Wie sie sie bestand, das erzählt* in ehernen Lettern dieser großartige Film Wehe dem Gegner, der dem Zugriff und den Schlägen der dentscfien Luftwaffe ausgesetzt ist! Die Bilder, die uns der Film von diesen Schlägen der deutschen Luftwaffe zeigt, sind eine eindringliche Warnung für jeden, der es in Verkennung dieser Stärke dem Warschauer Stadtkommandanten nachmachen möchte. Dieser Film wurde im Vorjalire auch in Belgrad gezeigt. Bel'grad aber hat sich nicht warnen lassen. So ist d,ie deutsche Luftwaffe , vor Monatsfrist auch über Belgrad zum Einsatz 'gekommen. Auch dort traf und schlug sie bis zur völligen Vernichtung des Feindes. Helfried Patz. Der Zahsuri'^sverkehr mit dem Ausland Wie wir hören, ist die Möglichkeit geschaffen worden, noch gewisse Anzahlungen auf das Verrechnungskonto J u-g o s 1 a w i e n s vorzunehmen. Eine Neuregelung des gesamten Clearings befindet sich bereits in der Vorbereitung. Ganz einfach ist diese Neuordnung nicht, denn große Teile des Staates Jugoslawien gehen ja auf andere Länder über. Was die neuen Zahlungsforderungen angeht, so dürfte deren Regelung keineswegs schwer fallen, denn sie laufen ja über die neuen Konten Kroatiens oder über die alten Verrechnungskonten in Bulgarien, Ungarn, Italien usw. Der neue Zahlungsverkehr wird also in den Verrechnungsverkehr mit den Ländern eingebaut werden, auf die die betreffenden Gebiete übergehen. Anders dagegen ist es mit den alten Zahlungen, div' bisher noch nicht abgewickelt waren. Wegen ihres Schicksals müssen niit den übernehmenden Ländern noch Vereinbarungen getroffen werden. Interessant ist dabei, daß Deutschland zieniJich hohe • Forderungen gegenüber Jugoslawien hatte, das Verrechnungskonto also aktiv zu Deutschlands Gunsten war. Das Problem ist, wie man diese Forderungen nun auf die verschiedenen Übernahmeländer verteilt. Auf dem Gebiet des internationalen Zahlungsverkehrs stehen auch sonst mancherlei Verhandlungen vor der Tür. Der normale Zahlungsverkehr mit Griechenland war untert)rochen worden. Er muß nun neu geregelt werden. Bereits (ibgeschlossen sind die Verhandlungen mit Finnland, Verhandlungen, in denen Vereinbarungen über den gegenseitigen Kapitalverkehr getroffen wurden. Zwischen Deutschland und Finnland ist nunmehr ein unbehinderter Kapitalver-kehr möglich. Eine Reihe weiterer Vereinbarungen ist zwischen den anderen Staaten des kontinentalen Wirtschafts-raumes getroffen worden, wobei es sich im Unterschied zu früheren Zahlungsabmachungen überwiegend um Clearingvereinbarungen handelt, die nicht über den Zentralclearingplatz Berlin - geleitet wurden. So ist mit Ungarn über die Verrechnung der ungarischen Forderungen gegenüber dem Generalgouvernement verhandelt worden. Hier werden die alten Forderungen in direktem Verkehr mit dem Generalgouvernement ausgeglichen werden, während die neuen Forderungen auf dem Wege über das Zenti-alclearing Berlin ihre Verrechnung finden. Mit Ungarn wurde ferner ein Transferabkommen iiber den deutsch-ungarischen Kapitalverkchr getroffen. Interessant ist ferner, daß zwischen der Slowakei und Deutschland Clearing- verhancllungen hinsichtlich der von Deutschland besetzten Gebiete und ihren Wirtschaftsverkehr mit der Slowakei geführt wurden. Zwischen der Slowakei und diesen Gebieten waren bisher nur Kompensationsgeschäfte möglich. Jetzt ist man zwischen diesen Gebieten zum Clearingverkehr übergegangen, um den Warenverkehr mit der Slowakei zu erleichtern. Hervorgehoben zu werden verdient ferner, daß zwischen Frankreich, Belgien und Holland ein Verrechnungsverkehr über Berlin eingerichtet worden ist. Neben allen diesen Abmachungen laufen noch einige zweiseitige Abkommen. So ist ein direkter Verrechnungsverkehr zwischen Belgien und Rußland in beiden Richtungen abgeschlossen worden. Zwischen Dänemark auf der einen Seite und Ungarn, Italien, R u m ä-ni'en und Rußland auf der anderen Seite ist ein direkter Zahlungs- und Verrechnungsverkehr vereinbart worden. Ebenso ist zwischen Finnland auf der einen Seite und den Ländern Portugal und dem unbesetzten, Frankreich ein direktes Zahlungs- und Verrechnungsabkommen abgeschlossen worden. Und schließlich wurde ein Zaihlungs- und Verrechnungsabkommen zwischen der Schweiz und dem unbesetzten Frankreich vereinbart. OerErzretehtum Mazedoniens Mazedonien ist ein an Minerakrzen reichgesegnetes Land, das jedoch mangels ausreichender Kapitalien und wegen der schlechten Verkehrsverhältnisse noch lange nicht genug erforscht und noch viel weniger ausgenutzt ist. Im ehemals jugoslawischen Teil Mazedoniens gibt es die reichsten und ausgedehntesten Erzvorkommen. An Kohlenlagerstätten ist dieser Teil Mazedoniens arm. Die vorhandenen Kohlenlager liegen zerstreut, ihre Vorkommen sind gering. Eisenerzvorkommen wurden in der Umgebung von Negotin am Wardar gitdeckt. Der Eisengehalt des Erzes ist hoch. Kupfererzlager befinden sich in mehreren Teilten Mazedoniens, und zwar bei Stip, Negotin und in der Gegend des Ochriida-Sees. Kupferreich bind auch die im Süden gdegenen Erzvorkommen, wobei es sich meist um Kupferkies mit hohem Kupfergehalt handelt. Infolge besserer Rentatoilität der Kuipfergruben in Bor werden die genannten Kupfererzvorkommen nicht ausg-ebeu-tet. Blei und Zink kommen in großen Mengen vor. Die Lagerstätten befinden sich in der Gegend von Strumitza, Krato-vo und Ochrid. Abgesehen von einem Bergwerk in Nordwestmazedonien liegen alle Blei- und Zinklagertätten brach. Die wichtigsten betriebsfähigen Grubenvorkommen sind die Chromerzberg- werke im Bereich des Schargebirges. In Jugoslawien waren acht Chrombergwerke in Betrieb, von denen fünf In Mazedonien liegen. Wenn man bedenkt, daß Jugoslawien in der Chromerzeugung Europas den ersten Platz einnahm, wird man die große Chromerzförderung Jugoslawiens ermessen können. Die Lagerstätten im nördlichen Teil Mazedoniens weisen einen Chromgehalt von 42 bis 48%, die im südlichen Teil von 50 bis 54% auf. Manganerzlager sind bei Ochrid und Kitsche-wo vorhanden. Die Qualität des Erzes ist gut. Bedeutende Antimonerzvorkommen liegen bei Kunianovo und Üsküb. In letz-^ ter Zeit waren jedoch diese Bergwerke nicht in Betrieb. Jugoslawien stand an dritter Stelle in der Magnesitproduktion Europas. Bedeutende Lager sind in der Gegend von Üsküb, deren Ausbeutung in der letzten Zeit jedoch nahezu bedeutungslos war. Silbererze kommen im Gebiet Kratovo vor. Schwefellagerstätten sind in der Gegend von Palanka vorhanden. öraumarmorstein, Kalisteine, rotgefärbten Marmor trifft man bei der Bahnstation Bukowo an. Griechisch-Mazedonien gliedert sich hinsichtlich der Maneralßchätze in zwei Hauptgebiete. Im Erzgebiet der Halbinsel Chalkidike wurden Magnesit- und Ar-senvorkomnien entdeckt. Schon im Jahre 1904 wurden von dort 10.500 t Eisenerz nach England und Frankreich ausgeführt. Besonder ergiebig ist das Bergwerk Ro-minia, dessen jährliche Ausbeute 6000 bis 7000 t erreicht. Im Erzgebiet von Woden, zu dem auch die ehemals jugoslawischen Grenzlandwirtschaften gehören, befinden sich Vorkommen von Steinkohlen, Chromerz, ausgedehnte Schichten von Kreide und Gips. Weizenkf'se in Kanada Die kanadische Wcizen'krise ninnnt immer ernstere Folgen an. Zurzeit ist die kanadische Wirtschaft mit einem unverkäuflichen Überschuß von 575 Millionen Busliels (zu 352 Liter) belastet. Für die Ausfuhr im Jahre 1941 kommen höchstens 180 Millionen Busheis in Frage. Der heimische Bedarf beträgt 50 Millionen Busheis. Die Lage der Farmer wird noch dadurch verschlechtert, daß sie auf Anraten der Regierung im Jahre 1940 eine wahre Rekordfläche anbauten, da Kanada auf große Weizenlieferungen nach England und auch nach den damals noch unbesetzten Teilen Europas rechnete. Der Verlauf des Krieges im Jahre 1940 und die wachsende Tonnagenot Englands haben einen dicken Strich durch diese Rechnung gezogen. Infolgedessen forderte die Regierung zu Beginn 1941 die Farmer zu einer Anbambeschränkung auf und zahlt ihnen für jeden Morgen brachliegendes Weizenland eine hohe Entschä-digmig. Die kanadisdien Finanzen wurden dadurdi bisher mit rund 500 MiHio-» nen Doillar belastet. gelegenen Stadt ragen Kirchtürme hervor, die aber von dem auf einem sanften Hügel sitzenden Schlosse überragt werden, das Schloß mit der Stadt zu einer anmutig wirkenden und natürlichen Siedlungseinheit verbindend. Ähnliche, wenn auch nicht so gut wie in Pettau proportionierte Landschaftsbilder sehen wir in Lichtenwald, Windisch-Landsb'erg, Schönstein und mit Burgruinen an Stelle eines Schlosses in Tüffer, Cilli, Weitenstein und Gonobitz, Die barocke Kunst war grundlegend auch für die unterländis'che Volkskunst. Die neuere Zeit war kunstgeschichtlich eine Übergangsz-eit, die wie im übrigen Mitteleuropa auch im Unterlande mit ihren Regotisierpngen nichts den alten Kunstdenkmälern Ebenbürtiges schaffen konnte; sie blieb aber lebendig besonders im Kunstgewerbe bis an den heutigen Tag. Typisch für diese Zeit sind in der Architektur Jordan, Ferstel und H. Pascher, für die Malerei die letzten friauli-schen Maler Brollo und Fantoni und in der Plastik die einheimischen Kunstge-werbestättcn. Die Kunstdenkmäler des Unterlandes werden durch die kirchliche Kunst aus dem Zeitalter der Gotik und durch die weltliche Kunst in den Schlössern und bürgerlichen Häusern aus dem Zeitalter des P;irork und Rokoko i?ekfnn Prüf. B. ifie SistHOMtee Ein guter Bauer rechter Art trägt seinen Pelz bis Himmelfahrt«, heißt es in einen-alten ostpreußischen Sprichwort, das noch scherzhaft fortfährt: »Und gleich nach St. Johann zieht er'n wieder an!« Der erste Teil dieser alten Volkswcisheit bewahrheitet sich in so manchem Jahr — zumindest wissen wir, daß dem Frühling nicht zu trauen isl, ehe nicht die gefürchteten Eismänner oder »gestrengen Her-ren<'< vorübergezogen sind. Denn Mamertus, Pankratius und Servatius, der 11., 12. und 13. Mai, stehen mit dem Früh-linig durchaus auf Kriegsfuß und freuen sich, wenn sie uns noch einmal einen landfesten, winterlichen Scheidegruß sen-den können. Ja, es ist mit diesen drei Eismännern allein noch nicht einmal getan, den ihnen auf dem Fuße folgen am 14. und 15. Mai Bonifatius und die »kalte Sophie«', die uns ebenfalls über die kalte Schulter ansehen. Nun braucht man freilich den Steckbrief gegen die Eismänner nicht so aufzufassen, als müßten sie unbedingt sich streng an das festgelegte Datum halten. Die Erfahrung hat Jedoch gezeigt, daß um die Mitte des Mai die Wetterbildung ziemlich unberechenbar ist, und daß man eben stets mit KÄlterHrksrhlUpjen rechnfn kann. Diese brauchen nicht immer erheblich zu sein, oft werden nur Schwankungen von wenigen Graden gemessen; in manchen Jahren hat es auch schon erhebliche Temperaturstürze gegeben, besonders dann, wenn vorher der Frühling schon erhebliche Wärme gebracht hatte. Auch Nachtfröste sind nichts Ungewöhnliches. Das Zustandekommen solcher plötzlichen Kälteeinbrüche im Mai ist nicht uninteressant. Sie sind stets aus der Zufuhr kalter Luftmassen von Norden her zu erklären. In der Nordpolregfion herrscht während des ganzen Winters Nacht. Am 21. Mfifz geht am Pol die Sonne auf, der Tag beginnt, und von nun an scheint die Sonne am Pol Tag und Nacht. Sobald aber am Pol die Sonne scheint, wird es dort wärmer und die Kaltluft fließt nach Süden ab. Im Mai und Juni ist diese von Norden kommende Kaltluft bei uns noch durchaus spürbar, später ist die von Norden zuströmende Luft schon warm. Gerade in diese Wochen aber steht Europa noch häufig unter dem Einfluß der kalten Luftström uiTg. Die kalte Luft, die vom Pol abfließt, hat einen langen Weg zurückzulegen. Daraus erklärt sich gleichzeitig, daß die »gestrengen Herren« im nördlichen Europa meist zwei bis drei Trage früher in Erscheinung treten als etwa in Süddeutsrh-!and am Rande der Alpen. Nach Mitte Mai aber bat der Sommer noch immer nicht freie Bahn, denn nocli in den ersten Junit^en droht Nord- und Mitteleuropa die Möglichkeit weiterer Kälterückfälle, die gefürchtete »Schafkälte«, wie sie in Norddeutschland genannt wird. Sie hat schon in manchen Jahren stärkere Temperaturrückgänge mit sich gebracht als die Eismänner. Die Bezeichnung »Schafkälte« ist entstanden, weil in diesen kalten Tagen oft die jungen Lämmer eingehen. Pott und die Potpourris Von Ferdinand Silbereisen Der berühmte Violinist Pott befand sich eines Tages in einer Gesellschaft, in welcher tr durch sein geniales Spiel die Anwesenden hlndß. Eine für seine Kunst besonders enthusiasmierte Dame näherte sich ihm unter vielen Verbeugungen, konnte nicht Worte genug finden, ihr Entzücken zu schildfern und äußerte zusetzt, daß er ja auch als Komponist große und allgemein anerkannte Verdienste habe. Der Tonkünstler lehnte dieses Lob bescheiden ab und fragte, ob sie denn einige von sein'«2n Kompositionen kenn« und welche sich ihres besonderen Beifalls erfreuten. »0«, rief sie begeistert aus, »Ihre Werke sind ta v.citbckannt. Sind döch, Herr Pott, alle Pourris von llmeal« Niumitier 104 »Marburger ZeHung« 9. Mai 1941. Seite 7 TURNEN UND SPORT niiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiitiitiiiiHiiiiiiiiiiiiimiiiiiiiiiiimiiiiiiiiiiiiiiiiiiniiuiiiiuiiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiüiiiiiiiiiiiiiiiiiiniii Deutscher Pferdesport Die ßroße 100.000 Mark-Prüfung am 27. Juli in München, das „Braune Band von Deutschland", hat bei der zweiten Einsatzzaliiuiig nur geringe Einbuße gehabt. Nur 17 Pferde wurden im In- und Ausland gestrichen, so daß noch immer 74 ieüuahmebe-rechtigt sind. Ebenso verhält es sich mit dem Deutschen Alpenpreis am 20, Juli, dem wertvollsten deutschen Jagdrennen, wo noch 49 Pferde startberechtigt sind. Das größte Rennen Berlins, der Große Preis^der Reichshauptstadt im Werte von 100.000 RM am 14. September in Hoppegarten, schloß mit 44 Unterschriften. Alle Pferde, die zur besten Klasse gerechnet werden, sind genannt worden. : Für den ,,Quer durch Wlcn'*-GroB-Staffellauf am 11. d. M. wurden insgesamt 1300 Nennungen abgegeben. Die Zahl der Staffeln beträgt III. : Kurrikula, der berühmte finnische Ski Weltmeister, wird beim Quer-durch-Stockholm am 15. Juni an den Start gehen. : l>er Großglockner-Abfahrtslauf, der für Pfingsten angesetzt war, wurde abgesagt. : Der Radslädtekampf Wien—München wird erst am 25. Mai in Wien zur Durchführung kommen. : Eder—^Andersen nur unentschieden« Der in Kopenhagen ausgetragene Boxkampf zwischen Eder und dem dänischen Leichtgewichtsmeister Andersen brachte ein krasses Fehlurteil. Eder hatte sich in allen Runden einen Punktevorteil gesichert und diktierte den Kampf, Der Däne mußte »in der Schlußrunde sogar bis „neun" zu Boden. Nicht nur das Publikum, ^ndem Andersen selbst war über das Unentschieden erstaunt. : Reichsbahner schießen. Am 8. Juni wird in Karlsrulie die Fünfermanuschaft der Reichsbahndirektion Ber- Verordnings-nid Antsblatt des Chefs der Zivil-Verwaltung in der Untersteiermark von Nr. 1 bis 8 erhältlich Marboroer Drnckerei lin den im Vorjahre gewonneneu Herausforderungspreis im Kleinkaliberschießen verteidigen. Dem Endkampf der besten 10 Mannschaften geht am kommenden Sonntag ein Ausschei-dungsschießen voran. : Ilaverl&g besiegte Waalberg. Hollands beste Brustsdiwimmerin ist zur Zeit Willy Haverlag, die in Amsterdam über 2000 Meter die Meisterin Jopie Waalberg in 3:01 knapp aber sicher schlug. : Ragnhild 100 Meter Kraul in 1:08.5. Gelegentlich eines Klubkampfes legte Ragnhild Hveger 100 Meter Kraul in der guten Zeit von 1:06.5 zurück. : Deutsche Radfahrer werden in diesem Jahre an mehreren finnischen Rennen teilnehmen. Am 18. Mai treffen sich Saager, Preiskeit und Kitt" schciner in Borga mit den finnischen* dänischen und schwedischen Vertre- tern. Am 22. folgt das Eröffnungsrennen auf der Olymp!abahu zu Helsinki und am 25. Mai noch eine internationale Fernfahrt. ; Der dänische RadfiportverlMind begeht am Sonntag sein 60-jähriges Bestehen mit einer internationalen Veranstaltung, an der auch tleutsche Rennfahrer an den Start gehen werden. : Sportier mit dem Eichenlaub. Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat Oberleutnant Joacliim Müncheberg nach seinem 40. Luftsieg das Eichenlaub zum Ritterkreuz verliehen. Diese hohe Auszeichnung wurde einem jungen Offizier zuteil, dessen Name schon vor dem Kriege in der deutschen Leichtathletik ejnen guten Klang hatte. Joachim Müncheberg gehörte der Kamjifmannschaft des ASV Köln an. für den er in den Wm*fübun-gen schöne Erfolge erzielte. Sein Spezialgebiet ist das Speerwerfen, in dem er auf Weiten bis an 60 Meter gekommen ist. AUS ALLER WELT liiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiHiHitSfiiiiiiiimiiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiuiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiifiiiiiiiiiiiiiiiiiii a. GroOfeuer im Pustertal. in der | ten wurden. Die Festteilnehmer trugen die absonderlichsten Kleider und sprachen durcheinander in einem Gemisch von verschiedensten Dialekten. Die Zigeunerhochzeit bildete für ganz Barcelona eine gewisse Sensation. a. Die kinderreichste familie in Spanien Die Prämie für die kinderreichste Familie in Spanien wird Domingo Serra in Tar-rasa in der Nähe von Barcelona zuerteilt Ortschaft St. Georgen hei Bruneck im Pustertal ri^tete ein • Großfeuer sehr schwere Schäden an. Durch Funkenflug aus dem Schornstein einer alten Burg feriet das Dach eines Ix^naclibarten iauses in Brand, von dem aus das Feuer in kaum zwanzig Minuten auf vierzehn weitere Bauernhäuser übercriff. Sämtliche fünfzehn Gebäude wurden ein Raub der Flammen. 17 Familien sind olxlach- los geworden. . „ . . 7,7"'------ — a. Berliner Geschäftstnhat)erin ermor- j . Kinder, von denen d^ angefunden. In einem Hause im Nor- „.. Lf^en sind. Drei Söhne haben im den Berlins wurde in den Vurmittagsstun-Nationalen den des Sonntag ein Kapitalverbrechen aufgedeckt. In ihrem hinter ihrem Zigar- ^ Heimkehrende Störche im Kampf um rengeschäft gelegenen Schlafzimmer wur-i'l'*'® Nester. In der Gegend von Bruns-de die 60 Jahre alte Geschäftsinhaberin 1 l^üttelkoog bei Hamburg konnten in die-Minna Gutermann mit schweren Verlet-| Tagen immer wieder erbitterte Kämpzungen tot aufgefunden. Wie sich heraus-' Storchennester beobachtet werden. stellte, war sie mit einer Axt erschlagen ---= «... worden. Da sämtliche Behältnisse in der Wohnung unangetastet waren und auch Bargeid sowie Schmucksachen völlig of- - .................. ...... fen aufgefunden wurden, also ein Raub-! zum Bau ihrer Nester zu ge- mord zweifellos nicht vorliegt, sind die i 'Bei diesen Käm-pfen fielen einige Störche tot zur Erde. Diese Tatsache weist darauf hin, daß man darauf bedacht sein sollte, den heimkehrenden Störchen mehr Hintergründe dieser Bluttat noch ganz in Dunkel gehüllt. a. Zigeunerhochzeit mit 2000 Gästen in Barcelona. Eine reiche Zigeunerfamilic in Barcelona veranstaltete eirw; glanzvolle a. Ein Haus aus Türen und Fenstern. Zu den seltsamen Bauten, auf die Bürger der Vereinigten Staaten schon verfallen sind, ist ein neues Haus gekommen, das sich ein gewisser John Brown in der Nähe Hochzeit, zu der über 2000 Zigeuner au^ | von Seattle errichtet hat. Abgesehen von allen Teilen Spaniens herbeikamen. Von, den Grundmauern und dem Dach, besteht den Balearen trafen 250, aus den katalanischen Provinzen über 1500 Gäste ein, um an dem Ereignis teilzunehmen. Nach einer kirchlichen Feier fand in einem der größten Säle Barcelonas ein Festmahl statt, auf dem die besten Tanz- und Musikstücke des Ziigeunerrepertoires geJbo- das ganze nur aus Türen und Fenstern, die er billig erstanden hatte, als in der Nachbarschaft ein großes Prachtgebäude niedergerissen wurde. Brown hat den unteren Teil der Seitenwände aus den Türen und den oberen aus Fenstern hergestellt, wobei er die alten .\ngeln und Schlösser verwendete, und so kann er sich rühmen, ein Haus zu besitzen, in das je-derman von jeder Stelle aus eintreten oder im oberen Stockwerk aus dem Fenster sehen kann. (Zdthnung Balendat-Scherl-M.) Schlechte Verwendung Was sollen wir da unten bloß mit der ganzen Britenflotte anfangen? EntgetHlche MiHelluugen * Frauen-Heimabend des 3. Berirltes von heute, Freitag, d. 9. d. M, verlegt auf Montag, den 12. d. M. (8 Uhr abends Gemeindesaal). 2397 schlechte äugen? nur e. petein Aus dem Männergesangverein. Die heutige Probe findet nicht statt. — Nächste Probe am Dienstag, den 13, 2390 fiitusiitiUit Neuer Stadtpian von Marburg Papier>Fahncn Kartontafeln Unser Gruß igt »Heil Hitler« »Wir danken unserem Führer« Umrechnungsforniulare von Reichs-mark auf Dinar erhältlich ÄoeÄiieyee Jkutketei * Hornhaut und Hühneraugen entfernt schmerzlos »Bata« Marburg. 1871 Kind, komm heim! ROMAN VON J. SCHNEIDER-FOERSTL Urheber-Rechtsschutz durch »Das glaube ich nicht —« war Kläres schluchzende Entgegnung. »Ich gäbe zehn Handorhöfe für dich hin!« >Ja, du?« meinte er lachend. »So, und nun wein' nicht tnehr. Und schlaf auch wieder einmal richtig. Ich kann das nicht mehr sehen, wenn du morgens immer mit so durchwachten Augen in die Klinik kommst. Nimm lieber den Kalender vor und schau, wann wir Hochzeit machen können. Aber ia nicht zu spät! Im Winter will ich eine Frau zu Hause wissen, die auf mich wartet, wenn ich müde vom Dienst heimkomme. Morgen sagst du mir dann, wann du es für am besten findest. Nur nicht Ende November, da geht der Chef in Urlaub.« »Ja. Hans.' So bell wie dM^scs Ja wollte ich mein« auch sprechen, wenn ich mit ihm vor dem Altar r;tstandi'n hätte, ging os Johanna durch den Kopf - nun wird es KlHre sagen iKo war es. was sie ihr ^0 dringend zu berichten hatte!... Ih- Oehfn (Tüch ietrt iiiehf ü'nem Stol pcrn Innrb'in Tindor w^r tot ffl'' si" -- und nun auch Hans Elbach. Sie aber Verlag Oskar Meister, Werdau. 68 konnte ihm keinen Vorwurf machen. Auch Kläre nicht. Es war ja ihre Schuld. Und _ liebte sie nicht auch Joachim, obwohl er Lenore Spiring gehörte?_— Weiden neigten Sich tief über das Wel-lengekräusel eines kleinen Teiches. Sie blieb stehen und sah auf die weißen Seerosen, die vereinzelt darin schwammen. Was nun — —? Die letzte Zuflucht war noch die Mutter. Sie wußte, sie würd'^ nichts fragen und nicht in sie dringen, bis sie sich wieder zurechtgefunden hatte. Sollte er wirklich nicht möglich sein, in einem Tag auf zwei liebe Menschen Verzicht zu leisten? — Was Joachim wohl sagen würde, wenn er wüßte, daß nun auch Hans F.lbrch für sie verloren war _ Nur das eine war bitter, daß sie nun der Mutter wieder zur Last fiel, wenigstens für die kurze Zeit, bis sich wieder etwas für sie gefunden hatte. Ueberau paßte sie nicht hin. Sie konnte nicht wie Klothilde in einem Büm oder wie Ursula in einem Modesalon sitzen. Sie mußte Licht, Luft und Sonne un^ sich haben, um leben zu können. Für den Augenblick aber hatte sie nur das Bedürfnis, zu Hause zu sein und die Stimme der Mutter zu hören. Als sie jedoch von der Straße aus nach den Fenstern der Wohnung hinaufblickte, spiegelte sich nur das Licht der Ecklaterne in den Scheiben. Hinter diesen war alles dunkel. Frau Klara Rizius war nach langer Zeit wieder einmal in ein Kino gegangen. Sie hatte sich schon seit Jahren nicht mehr gegönnt. « Die Morgenpost brachte Kläre Rizius einen Brief, der ihr sofort den Absender verriet. Sie wechselte zwischen Röte und Blässe als sie ihn aufriß. »Liebe Kläre! Ich bin gestern, ohne es zu wollen. Zeuge Eurer Unterredung geworden. Sage Hans, daß er frei ist. Ich wünsche Dir alles Glück und verlange als Gegenleistung nur Dein Versprechen, daß Tante Fandor vorläufig nichts von den "veränderten Verhältnissen erfährt. Lim mich braucht Ihr Euch nicht zu sorgen. Sobald ich wieder irgendwo Beschäfti-i*ung gefunden habe, lasse ich von mir hören. Auf den Fandorhof zurück kann 'ch nicht mehr, weil ich sai^te, daß 'ch nach Hause will, um Hans Flbichs Frau zu werden. Grüße ihn von mir. Auch die Mutter und die Schwestern. Mutter kann ganz beruhigt sein. Deine Johanna.« »War der Brief nicht vom Hänsli?.-fragte Frau Rizius, die den Töchtern den Kaffee ms Zimmer brachte. Kläre tat, als habe sie die Frage überhört und trank ihre Tasse mit einer Hast leer, die Ursula eine Rüge abnötigte. »Es ist doch erst sieben vorUber,« meinte sie tadelnd. »Warum schüttest du denn alles so hinunter? Du hast übrigens Mutter keine Antwort auf ihre Frage gegeben. »Entschuldige, Mutter,« sagte Kläre und atmete auf, denn Frau Rizius war bereits wieder aus dem Zimmer gegangen. Den Weg zur Klinik lief sie diesmal und prallte an der Doppeltür, die zur Pforte führte, mit Dr. Elbach zusammen. . »Na?« meinte er belustigt, »eilt es denn so?! — Oder ist etwas gewesen?« setzte er hastig hinzu, als sie ihn so verzweifelt ansah. Sie trat hinter ihm ein und gab ihm auf dem langen Gang, den sie hinunterschritten, Johannas Brief. Er las und sah nachdenklich vor sich hin v^Es wäre nicht gerade nötig gewesen, daß Johanna auf diese Weise um unsere Liebe erfuhr. Es tut mir von Herzen leid. Denn es hat ihr sicher trotz allem weh getan. Aber wer konnte das auch ahnen, daß sie unser Gespräch mit anhörte. .1 , / Seife 8 »Marburger Zeitung« 9. Mai 1041. NumiTier 104 An tiie ^ulger von Anzeigen I Die Verwaltung behält sich Abänderungen drs Anzeigentextes, soweit sie aiil Crund der hrctrhrndpn Vorschriften nötij? sintl, >or, ohne daß der Aiizrigen-Auf^eber hieven immer verständigt werden kann. \ F inv'M/riiNr: dym „MAniuiicdH ZF.I'KA'C" Pie des KuUurbundet in den Sfflirjscfien Helmstbunti Sonntag, den 11. d. M. um II Uhr Vormittag findet im MarbtirKcr Gotz-Saei tn der Tegetihoffstraße im Rahmen einer FEJERSTL'NDI-: dir Ucherführung de» Sciiwäbisch-deutuchen Kulturbundes in den Stoiriache.i Heimatbund statt. Sämtliche Mitglieder des Kulturbundes werden aufgefordert, an dieser Feier teilzunehmen. Eintritt wird ab V:!! l'hr nur tjeffcn Vor-weifi der Mitpfliedskarte des Kulturbundes gewährt. ' Kleiner Anzeiger 2m ^ssutki Out cri.ijlteiic PFAFF - NX H.W ASCHINE zu kaufcii wcsuclit Adr. Ver-^•altung __ 2392-3 GEBRAUCHTE GRA'MMO^ PHONPI.ATTEN ^Verden zu «uten iaRest..rci-seil in jeder Meiijio gekauft iJei Radio Starkcl, MarhurK ii rir-, Sopliicnplatz (i .'261-3 Ii fichraiklitcs kn^mplettcs KlNDERBtTT III verkaufen. Tischkvci j">cc-nik. Kiiniincrstra(.V.' _____Jo64-4 Fl.ÜOEL last neu, Ndwjc Sneisziniiiicr-iiiitl Kiiclicmnöbfl z\i vcrkaii-icn. Atizufraj;.; Windcnauci-Straße >19. Part links. 2398-4 Jiinc:er horulo.scr ^ 7IE(jtNH0CK I iiiu Hill 2.-11 verkäuflich. Adr. "erw.______I KtBt.N Wcli,cliricsliii.;,' u, ;i., auf bester Unterlage, verkauft I' Kirar, St. Peter bei MarburR. __________ 22H9^ RADK) • APPARAT luid ciiii^je Möbelstücke preis i\crt zu verkaufen. Adr Vor* 'valluii;^' 2.?85-4 liiilin zu verkaufen I VORZIMMERWAND Speisezimmer uiid Küche, all c:ut erhalten. 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In tiefer Trauer: Hanna Pcltler, Gattin; Lida, Tochter; Tilde Peitler, Schwester sowie die übrigen Verwandten. 23o3 —»m—■ mm . or FILME VON HEl/lE j^IßicnSSBSSEOnNHRHHHRMBSBHGIBSHHRI^ • ^ ^ . ÄNDERUNO DER VORFÜHRUNGSZEITEN Ab heute täglich um 16, 18.30 und 21 Uhr — ACHTUNG! An Sonn- und Feiertagen 13.45, 16, 18.30 und 21 Uhr. Kartenvorverkauf von 10—12 Uhr und eine Stunde vor Beginn der eisten Vorstellung. — Ho€hbaute€hniker und Tiefbautechniker für Bauleitungen und Abrechnungen für sofort {.jesucht. Angebote und Lebenslauf sowie Oe-lialtsansprüche erbeten, j-ür Hausbau A. ü. c'in die Kreishandwcrkcrsehnft Alarburg, Vik-trinprhofgasse. 2391 Gesucht werden 2um baldigen Antritt: Hochbautechniker und Zeichner für Cllli, Stenotypistinnen für Cilll. Vergütung nach der Tarifüidnung. — Bewerbung schriftlich au ciie Neubauleitung Cilli des Heeresbauamtes I Graz in Cilh, Schillerstraße 3. 2258 ROMERBAD THERMAL-FREIBAD IST ERÖFFNET BURG'Kil^O □ S^SPLANADE 2:)68 Wenn man Getchältterlolge hat, so Ist es meist das Inserat! Fernruf 22-19 Fernruf 25-29. ZAI^ LEIDER my IRGEL Ufa-l-ilm Charlott Daudert, Elisabeth Lennartz, Marjan Lex, Walter Ladengast, Volker v. Collande, Tonio Riedl Drehbuch: Juliane Kay, nach dem Roman »Tochter aus gutem Hause« von Susanne Kerckhoff Musik Georg Hacntzschel Herötcllungbleitung: Eberhard Schmidt Spielleitung; Josef von Baky Hin ernstes Problem, in heitere Form gekleidet und mit frischem Mut gelöst. Für Jugendliebe nicht zugelassen! Neue deutsche Wochenschau - Ufa-Kulturfilm SONNTAG VORMITTAG VslO und 11 Uhr WocIiQnscIiau- Son der vorsteif ung Kampfhandlungen in Jugoslawien Eintrittspreis RM 0.20 w Ein Karl Froelich-Film der Ufa mit Maria Koppenhöter, Lotte Koch, Axel von Aoibcsser, Friedrich Benfer, Will QuadfUeg Walter Süßenguth, Herb. Hübner, Erich Ponto Drehbuch: Harald Braun, A\itarbeit Jacob Gei:* und Rolf Reißmann —- Bild: Franz Weihmayr Bau: Walter Haag — Musik: Theo Mackeben Herstellungsgruppe: F r o e 11* c h » S t u d i o Herstellungsleihmg: F r i e d r. P f 1 u g h a u p t Spielleitung^; Carl Froelich Schicksal, Triumph und Untergang eines königlichen Herzens, eines unerhörten Lebens! . Für Jugendliche nicht zugelassen! Neue Deutsche Wochenschau liaui>lsclirilllcilcr Aiiloii (ierüchuck, Slclh crlrclcndcr llaiipUehiirileilcr Udo KnspiT — Druck der yMai-buri^cr Druckerci" L \