Nr. 71. Vlänumeration»preis: Im Eomfttoll ganzl- st, li, hlllbj- st- 5 5«. YUr die Zuftellunq ins Ha>,« halbj. 50 lr. Mil der P>)st ganzl. fl. 15. h>'.l> i, si. 7 50, Donnerstag, 29. März. Instlllonsgebüi: Für Ne!ne gnsflate bl« zu 4 Zellen i!5lr., gröheie per Zeile « lr.! b«I i>"bach ins Haus zugestellt. . . 3 .. — .. ^^°ir abgeholt.^. . . . . 2 .' 75 „ Amtlicher Theil de""!"U"a des Ministeriums des Innern, der Justiz, "ckerbaucs und des Handels vom 19. März durch ^ ,. ^^^^ iljrro^ ^^ ^e Bestimmungen der Durchführunqs-(N N m!'^ ^'s allgemeinen Thierseuchen ^ Gesetzes ' ^' ^l. Nw 36 ei 1880) zu 8 28 in den Punkten 7, 13 und 15 ergänzt werden. bestimm ^""kte 7. 13 und 15 der Durchführungs» 1880 w A" su § 28 des Gesetzes vom 29. Februar geändert' ^. ^' Nr. 35 mid 30. werden hiemit ab« ""b haben zu lauten wie folgt: H.-punkt 7. srei^ ^,,.^lwendung des Arbeitsviehes aus seuchen-Ortsa^. ." k'nes gesperrten Ortes ist innerhalb der U^""a zulässig. ten zvj'^ "erWendung von verdächtigen, nicht erkrank-der Q s ^ landwirtschaftlichen Arbeiten innerhalb ^n, >« ^^arknng darf in dem Falle gestattet wer» Pu„'y ^'u hiedurch die Gefahr einer Seuchenverschlep des ^','neidbar ist. Keinesfalls darf eine Berührung te» O.M^^u Viehes mit Rindvieh aus unverseuch-Thi^^°Nen stattfinden, und müssen die verdächtigen Rheins fremden Stallungen und Gehöften, von der V'""en Weideplätzen und Viehtränken während Sendung ferngehalten werden. ^Userscki ^ °" solcher, Thieren verdächtige Krank-berei, V.uungen zeigen (Beilage III, Punkt 3), ist "tlvrndung zu Arbeiten sofort einzustelleu. ^ Punkt 13. der Llllm?l"^^"g der Lungenseuche darf nur in von ^«uenseuche bereits verseuchten Ställen (Noth. impfung) und in durch die Seuche bedrohten Gehöften verseuchter Ortschaften (Präcautions-Imvfung) über Verlangen des Vieheigenthümers und auf dessen Ge fahr uuter Aufsicht des Amts-Thiecarztes vorgenommen werden. Die Sperlmaßregeln dürfen hiedurch keinen Abbruch erleiden. Punkt 15. Die Sperrmahreaeln bezüglich jener Seuchenhöfe, in welchen Rindvieh übriggeblieben ist, sind erst drei Monate nach dem Erlöschen der Krankheit und nach bewirkter Reinigung und Desinfeclion der Stallnngen, Standorte n»d Grrälhe außer Wirksamkeit zu setzen. Rindviehstücke, welche mit den kranken in Be rühruug gewesen, aber während des Verlaufes der Seuche gesund geblieben sind. dürfen, den Fall der Schlachtung ausgenommen, erst nach Ablauf von wei-teren drei Monaten in Verkehr gebracht werden. Rind' viehstücke, welche die Lungenseuche überstanden haben (durchseuchte Rinder), sind mit einem die überstandene Seuche andeutenden Brandzeichen zu Verseheu und dürfen, den Fall der Schlachtung ausgenommen, nicht vor Ablauf eines Jahres in den Verkehr gebracht werden. Während dieses Zeitraumes sind sie wic verdächtige Rinder (Punkt 7) zu behandeln. Von Rindvieh vollkommen entleerte Ställe dürfen vierzehn Tage nach vollendeter Desinfection wieder mit Rindern besetzt werden. Dlese Verordnung tritt mit dem Tage der Kund« machung in Wirksamkeit. Taafsem. p. Prazakin. p. Pinom. p. Falken hayn ui. p. Erkenntnis. Das k. f. Landesgericht Wien als Pl'cssqcricht hat auf Antrag der l. k, Staatsanwaltschaft erkannt, dass der Inhalt des in der in Budapest erscheinenden periodischen Druckschrift „Telephon" Nr, 11 ddto. 18. März 188-! enthaltenen Artikels nut der Aufschrift „Der Socialismus und das Lh'.isteulhum" seinem aanzcn Umfange nach das Vcrachcn nach 8 303 St. G. bearündc. und hat uach 8 493 St. P. O. das Verbot der Weiter-Verbreitung dieser Druckschrift ausgesprochen. Nichtamtlicher Hl. Zur Lage. Die Osterbetrachtungen der Wiener Blätter boten bei der Verschiedenheit des Standpunktes der betreffenden Organe ein wahrhaft kaleidoskopartiges Bild. Die oppositionelle Presse war natürlich bemüht, die innere Situation grau in Grau auszumalen, doch unterlief ihr hiebe«, wie schon oft, das eigenthümliche Versehen, die deutsch.liberale Partei mit Oesterreich selber zu verwechseln. Mag sein, dass die Lage der Linken — durch wessen Schuld mag hier unerörtert bleiben — eine nichts weniger als trostvolle ist, Oesterreich selber aber hat, Gott sei Dank, keine Ursache, düster in die Zukunft zu blicken. „Die Auferstehung einer Partei— so schreibt das „Fremdenblatt" — wie sie ursprünglich vom Grafen Taaffe angestrebt wurde, ist uoch immer nicht zur Unmöglichkeit geworden. Zwar haben wir keine Hoffnung, dass dieses Wunder in diesem Parlamente sich von selbst vollziehe, aber wir hoffen noch immer auf einen solchen Umschwung in der Bevölkerung, welcher auch auf die Volksvertretung einen reformatorischen Einfluss ausüben wird. Gewiss ist es, dass die letzten Tage ernst» hafte Mahnungen hiezn gebracht haben, uud dass jeder Tag neue bringt. Gäbe es ein schöneres Fest der Auferstehung als die Auferstehung des österreichischen Selbstbewusstseins, jenes energischen Selbstbewusstseins, vor dem jede nationale oder parlamentarische Selbstsucht capitulieren müsste? Das wäre ein großes und denkwürdiges Osterfest, welches alle Herzen mit Zuversicht schwellen würde." Die „Neue Preußische Zeitung" bespricht in einem längeren Artikel das oe utsch-österreichische Bündnis und bemerkt darin uuter anderm: „Das Bündnis des Kaiserstaates mit dem deutschen Reiche kann auf Bestand und Befestigung nur rechnen, wenn es dem G es am mtvortheil und der eigenthümlichen Zusammensetzung des Staates entspricht und wenn es die inneren Verhältnisse desselben unangetastet lässt. Kein Zweifel, dass dieses Bündnis für die deut-schen Unterthanen Kaiser Franz Josefs neben der allgemeinen noch eine besondere Bedeutung hat, für berechtigt uud unbedenklich wird diefelbe aber nur angesehen werden können, wenn sie sich dem österreichischungarischen Staatsgedanken unterordnet und wenn sie von nationalen Aspirationen freigehalten wird. Das im Herbste des Jahres 1879 neu befestigte Bündnis ist mit Oesterreich'Ungarn, dem von Deutschen, Magyaren. Slaven u. s. w. bewohnten Doppelreiche, abgeschlossen worden und dazu bestimmt, dem europäischen Frieden und den Gesamm tinter esse n beider betheiligten Reiche, nicht einzelner Bevölkerungsgrupften derselben, zum Vortheile und zur Stütze zu gereichen. Mit dem alten großdeutschen Gedanken, dass Deutschlands Sache mit derjenigen Deutsch°Oesterreichs iden» tisch sei und dass Deutschland das Recht und die Pflicht habe, die speciellen Interessen der Deutsch-Oesterreicher zu fördern, hat das neue Bündnis nichts zu thun. Für die großdeutsche Auffassung, nach welcher der Bestand dieser Allianz mit der Hegemonie des Feuilleton. Der zerbrochene Sporn. "U nus dem Leben einer nroßell Stndt. Von Wilh. Hartwig. ^ (11. Fortsetzung.) ^ sich eine ^ Borgens war ein jnnger Mann hier, Mlt oder an^ e dm, ihm ausbat, um sie seiner w lam d^ " Verwandten zu zeigen. Bald nach-^llvatidte,, > ^"Uch die Frau in Begleitung eines ""stellen wi .. ^ "UN. Sie können sich selbst wohl t^ Iebt ," " Aermste jammerte nnd weinte." 'chnch " z^Me Richard keinen Augenblick mehr; ^lnpfter K.' Ascher znr Seite und fprach mit »^ "Geben ^"""e ä" 'hm: ?^^' was <3" "°h.l acht, mein Freund! Ich bin >n>tez Nipl^" sein scheine. Mich führt ein be-« drzh^ ' "as ich verfolge, hierher. Sie werden "Utvorle,,... ""'^ fragen der Wahrheit gemäß be- !!!" ^mmal^I^er Anff.her. die «anze Situaliou """ Polizei'. versehend, ,Sie gehören zur gehei- 3^l"..ich^ "''^erstanden", war Richards Ant-^"' Nenn "'" leeres Verbrechen ans L'cht zu ei5 flegln 1>ä'"' ."'"' wann, der heute morgens Un^chicht^ so würde er Ihnen " Schrecken Kg Utte"« d.e einige Lente in Furcht „Herr! Sie denken doch nicht, dass an dem Todten ein Verbrechen verübt worden ist?" rief der Wärter erschrocken aus. „Würde es Sie in Erstaunen setzen, wenn ich das dächte?" entgegnete Richard. „Sind Sie nicht lange genug in diesem Dienste gewesen, um zu wissen, dass man in nenn Fällen uuter zehn auf ein Verbrechen schließen darf?" Der Wärter schüttelte zweifelnd den Kopf. „In diesem Falle sind Sie doch, wie ich glaube, auf falscher Fährte", sagte er, indem er mit der Hand nach der jetzt leeren Bahre zeigte. „Die Leute, welche den Leichnam abzuholen kamen, erzählten eine zu glaubwürdige und wah, scheinliche Geschichte —" „Die wir also umsomehr Ursache haben zu bezweifeln", unterbrach ihn Richard. „Wenn Verbrecher sich eine Geschichte auögedacht haben und wiedergeben, so klingt diese meistens viel natürlicher und glaub' würdiger als das, was Ihnen Unschuldige erzählen würden. Wollen Sie mir mittheilen, was Ihnen die Leute erzählten?" „Mit Vergnügen, und wenn auch nur aus dem Grunde, um Sie von Ihrem Irrthum zu überzeugen. Sie sind vom Lande und wohnten hier bei einer ver-wandten Familie. Der Ehemann der Dame, die hrute hier war, um ihn zn holen, war zuweilen Nachtwandler und irrte in diesem Znstande umher, kehrte aber stets sicher nach Hause zurück. Vor drei Alien-dcn, als die Frau mit einer Frenndin ausgegangen war und nicht zurückkehrte, gieng auch der Herr fort, um nach seiner Frau zu forschen. Er sollte nicht zurückkehren. Tagelang suchte mcm vergeblich ^ach ihn», bis man ihn endlich hier wieder auffand. Seine Verwandten vermuthen nun, dafs er in der Dunkelheit jener Nacht dem Flusse zu nahe kam. — Sie wissen, dass die Straßen und Plätze unten am Flusse nur mangelhaft erleuchtet sind — und auf diese Weise seinen Tod in den Wellen gefunden habe." Richard hörte dem Sprecher aufmerksam zu, während ein ungläubiges Lächeln über seine Züge glitt. „Die Gefchichte ist zu fein ersonnen, um für wahr gelten zu können, trotzdem, wie ich vermuthe, hinreichend Thränen dabei vergossen wurden, um die mit Seufzern und Schluchzen vorgetragene Erzählung möglichst glaubhaft zu machen." Der Wärter ergriff ein Register und zeigte dem ungläubigen Detectiv die betreffende Notiz, worin ein gewisser Rolf Spenzer uud eine Frau Anny Maude die Wahrheit ihrer abgegebenen Erklärung beschworen und durch eigenhändige Unterschrist die richtige Eintragung derselben in das Register durch den betreffenden Beamten bezeugten. Den Namen waren außerdem noch die genauen Adressen beigefügt, wodurch ein noch größerer Schein der Wahrheit gegeben wurde. Der junge Detectiv notierte sich alles, was er zu wiffen wünschte, in sein Taschenbuch. „Sie scheinen der Erzählung keinen Glauben zu schenken?" meinte der Wärter. Richard schüttelte das Haupt. „Nein, ich glaube es nicht, bevor ich mich überzeugt habe," sagte er. «Wmn die Leute die Wahrheit in Bezug auf den armen Menschen gesagt haben, dann wrroc ich sie leicht in ihren angegebenen Wohnunaen Laibachcr Zeitung Nr. 71 598 20. März 1883. Deutsch-Oesterreicherthums im Kaiserstaate steht und fällt, lassen die gegebenen Verhältnisse ebensowenig Raum wie für Wünsche, welche auf eine reichsseitige Parteinahme für deutsch-österreichische Sonderinteressen abzielen. . . . Kein schlimmerer Dienst kann der Echo« pfung des Jahres 1879 erwiesen werden, als wenn man aus derselben Consequenzen für die innere Entwicklung der öfterreichisch'Ungarischen Monarchie ub-leiten oder dem deutschen Reiche andere Verftflichtun« gen als diejenigen gegen das österreichisch'UNgarische Gesammtinteresse zuWeifen will. Der leitende Gesichts« punlt dieser Allianz ist von Hause aus der politische oder (wenn man will) der europäische gewesen, und jede Verschiebung derselben im Sinne nationaler Velleiläten stellt sich als Angriff gegen die Sache selbst dar." Die „Schlefische Zeitung" spricht sich sehr anerkennend über die Wirkungen des österreichischen Wuchergesetzes aus. Sie schreibt: „Die Erfahrungen, welche bis jetzt über die Wirksamkeit des neuen Wuchergesetzes gesammelt wurden, haben die an dessen Entstehen geknüpften Prophezeiungen nicht bestätigt. Das Gesetz hat dem Verkehre die befürchtete „Todeswunde" nicht geschlagen, derselbe bewegt sich vielmehr so ungehemmt wie zuvor; wohl aber hat es insofern eine sittliche Wirkung ausgeübt, als die Ausbeutung der Hilflosen und Schwachen nicht mehr durch das Gesetz legalisiert und geschützt wird und auch jene Methode eine Einschränkung erfahren hat, welche zuerst die Noth schafft, um sie dann schmählich auszubeuten." Das „Journal des Debats" bespricht die Budgetdebatte im österreichischen Abgeordnetenhause und bemerkt: „Die Budgetdebatte ist beendet. Die Discussion war heftig und wurde von Seite der Linken mit unglaublicher Leidenschaft geführt, aber sie war trotzdem kürzer als in den früheren Jahren. Das vom Finanzminister vorgelegte Budget wurde ohne jede Veränderung mit sehr großer Majorität votiert.... Man hat hervorgehoben, dass das System der Budget-Provisorien in Oesterreich zur Regel geworden sei und dass das regelmäßige Functionieren der administrativen Maschine darunter fühlbar leide. Nun dieser Stand der Dinge, wenn er auch immerhin bedauerlich sein mag, ist allen Ländern gemeinsam, in denen das Budgetjahr mit dem neuen Jahre beginnt. Namentlich mit Rücksicht auf den regelmäßigen Einberufungs-termin der Landtage ist es unmöglich, das Budget vor Iahresschluss zu votieren." Parlamentarisches. Das Abgeordnetenhaus wird bei seinem bevorstehenden Wiederzusammentritte ein reiches Nr-beitsmaterial für den noch ausstehenden Rest der diesjährigen Berathungsperiode vorfinden. Aus den früheren Abschnitten der neunten Reich Lraths session, welche bekanntlich mit dem 7. Oktober 1879 begonnen hat, sind außer den Gesetzentwürfen, betreffend die Civil-Processordnung und das Strafgesetz noch das Anfechtungsgefetz. welches derzeit von der juridifchen Commission des Herrenhauses berathen wird, dann die Eommassationsgesetze, welche an die volkswirtschaftliche Commission desselben Hauses gewiesen wurden, zu erledigen. Außerdem harrt der Berathung im Plenum noch eine Reihe von Gesetzentwürfen, für welche bereits die Berichte vorliegen, darunter der Gefetzentwurf über die Sicherstellung einer Eifenbahnverbindung durch Böhmen und Mähren, die Schulgesetznovelle, die Vorlage, betreffend die Steuerbefreiung für die im Inlande erbauten Seedampfer und der Gesehentwurf über die Gebürenerleichlerungen bei der Conoertierung von Eisen» bllhn-Priontä'tsobligationen. Der Erledigung in den Ausschüssen harren noch: die Regierungsvorlagen, be-treffend Bestimmungen Über Grundsteuernachlässe bei Elementarschädcn, das Congruagesetz, die Vorlage, betreffend die Gewinnung bituminöser Mineralien in Galizien, die Vorlagen, betreffend die Abänderung des Gebürengesetzes, ferner, betreffend die strafrechtlichen Bestimmungen über die Vereitlung von Zwangsvollstreckungen , endlich, betreffend die Abzweigung der Istrianer Staatsbahn von Herpelje nach Tril'st. Ueber-dies sind aus den letzten zwei Sessionsabschnitten noch ausständig: die Steuerreform-Vorlagen, der Gesetzentwurf betreffs der Regelung der Arbeitszeit und der Sonntagsruhe beim Aergbaue, das Actiengesetz, die Vorlagen, betreffend den Staatsrechnungshof, die Land« wehr, die Hafengebüreu, die Fischerei in den Binnengewässern, die Evidenzhaltung des Grundsteuercatasters, die Abänderung des Grundbuchgesetzes, die Regelung der Verhältnisse des galizischen Grundenilastungsfonds, die Entschädigung unschuldig Verurtheilter, die Her» stellung eines Postamtsgebäudes in Wien, die Errichtung einer Trajectanstalt in Bregenz, endlich, betreffend die Herstellung der Eisenbahnen Czernowitz-No-wosielica, Siveriö-Knin und Hannsdorf-Ziegenhals. Durch den Tod des Krakauer Rabbiners Schreiber, welcher den galizischen Städtewahlbezirk Kolomea-Buczacz vertrat, ist die Zahl der erledigten Mandate für das Abgeordnetenhaus des Reichsrathes um eines vermehrt worden. Im ganzen sind nunmehr sieben Abgeordnete neu zu wählen, von denen vier auf Galizien, je einer auf Niederösterreich, Steier-mark und Istrien entfallen. Einzelne Landesausschüsse, darunter auch jener von Niederösterreich, sind bereits mit den Vorbereitungen, beziehungsweise mit der Zusammenstellung der Vorlagen für die diesjährige Landtagscampagne beschäftigt, welche, wie im Vorjahre, keine gleichzeitige, sondern nach Maßgabe der bezüglichen pro-vinzialen Verhältnisse eine successive aufeinanderfolgende fein soll. Einige Landesvertrelungen werden, wie man glaubt, schon kurze Zeit nach Schluss des Reichsrathes ihre Thätigkeit aufnehmen. Vom Ausland. In Rom gab es in der Nacht vom grünen Donnerstag zum Eharfreitag ein Bombenattentat. Bald nach Mitternacht vernahm man nämlich vom Palaste des Justizministeriums her eine heftige Detonation. Da gerade ein Gewitter niedergieng, so glaubte man anfangs, der Blitz habe eingefchlagen, bei näherer Untersuchung zeigte es sich jedoch, dass man es mit einem verbrecherischen Anschlage zu thun habe. An einem Gitter des Palastes war nämlich eine mit Pulver gefüllte und mit einem Zünder versehene Flasche aufgehängt. In der Nähe wurde ein junger Mensch Namens Camillo Consorte aus Siena von der Polizei aufgegriffen, bei welchem sich, einigen Blättern zufolge, auch ein Bildnis Oberdanks vorfand. Eine zweite mit Pulver gefüllte Flasche wurde am anderen Morgen ..........__.,,, — in der Via del Lavatore nahe beim Quirinalpaloste aufgefunden; dieselbe war nicht explodiert. . . Die englische Regierung nimmt die «n' schlage der Ferner sehr ernst. Sie ordnete an, d"! die öffentlichen Gebäude Londons durch 2000 Ma^ Infanterie bewacht werden. Das Parlamentshaus U^ der Buckingham-Palast werden durch ein Bata»u0" Garde bewacht. Ueberdies errichtet die Regierung ett" eigene politische Polizei. — Zwischen den Cabinette von London und Washington finden divAn" tische Verhandlung?« statt, welche mit dem von 3tew York aus ermuthigten und gepriesenen LondM Dynamitaltentate zusammenhängen. Ueber den To"» in welchem diese Verhandlungen geführt werden, M die Meldungen auseinander. Zuerst wurde aus N^ York gemeldet, dafs Mr. West, der britifche Gesang in Washington, instruiert worden sei, den Swat' secretär Mr. Frelinghuysen davon in Kenntnis i sehen, dass Reden und Publicationen, ähnlich de" O'Donovan Nossas. die freundschaftlichen Beziehn»'^ zwischen den Vereininten Staaten und England st^ dürften. Später versicherten Newyorker Blätter, dai seitens des britischen Vertreters der Regierung "^ Vereinigten Staaten keineswegs eine drohende "lo überreicht wurde; der britische Gesandte habe welnuy an den Minister des Auswärtigen einfach eineH frage über den Charakter der Perfonen ger«^"' welche eine heftige Sprache gegen England füy"' Die Newyorker „Evening Post" fagt bei Erörter"» der Frage, es existiere kein Gefeh für die Bestraf Rossas und feiner Gesinnungsgenossen. Lord PaH stons Ministerium sei an dem Versuche, ein Mg Gesetz auf das Verlangen Frankreichs im Jahre 1^ zu erlassen, gefcheitert, ebenso unmöglich sei es, e derartiges Gesetz gegenwärtig in Nordamerika i schaffen. „Es ist zu viel — fügt das Blatt hmzU ^ von den Vereinigten Staaten zu erwarten, dass . ihnen gelinge, die Irlänoer zu disciplinieren, nach". England trotz feiner Armee und Flotte dieser Vel>"" so gänzlich misslungen." ^, Während die englische Negierung wegen der » Handlung einheimischer und ausgewanderter F^ diplomatische Verhandlungen führt, glauben enalü^ Gelehrte und Künstler sich beim Präsidenten der s"' zösischen Republik für die Begnadigung des rusM Nihilisten Fürsten Krapotkin verwenden zu s^ welcher vor kurzem mit anderen Verschwörern in ^ zu mehrjähriger Haft verurtheilt worden war. ^) Processe lagen ebenfalls Bombenattentate zugl^ Victor Hugo hat die bezügliche Eingabe mit ew Empfehlung verfehen. ^ Rufsland beginnt bereits die ConseaU^ aus den Beschlüssen der jüngsten Donau-Confe l^ zu ziehen. Aus dem russischen Donauhafen A^-wird nämlich telegraphiert: Gleichzeitig mit der <"^, gung der Kilia-Mündung wird beabsichtigt, in A tschök, östlich von Schebrieny, einen HandelsY^ anzulegen, welcher den größten Schiffen zugiM sein soll. ^-- Tagesneuigkeiten. ., — sHof nach richt.) Ihre Majestät die ssH Natalie von Serbien ist mit dem Kronprinzen^' ji, der am 25. d, M. nachmittags 2 Uhr 10 M'"""'^, Wien eingetroffen. Ihre Majestät reist unter de'N __________________________________^M^ ausfinden können. Um welche Zeit kamen die beiden Personen hierher?" „Ungefähr um die Mittagszeit." Um halb 12 Uhr war Richard zur Verfolgung des Menschen, den er für einen Spion hielt, von der Morgue aufgebrochen. «Können Sie mir nicht die Zeit genau angeben?" fragte er. „Wenn ich mich recht erinnere, so war es gerade 12 Uhr, als die Dame und der Herr hereintraten." Richard stand vor einem neuen Räthsel. Sollte er den ganzen Tag einem Phantom nachgejagt sein? „Erlauben Sie noch eine Frage. Schienen die Leute sehr in Eile zu sein?" «Ja, in großer Eile. Sie sagten, sie wollten noch den Zwei-Ühr.Zug der Nord- oder Ostbahn erreichen , ich vergaß aber welchen. Sie hatten einen Leichenbestatter mitgebracht und nahmen den Sarg mit, um von hier gleich nach dem Bahnhof zu fahren." «Erwähnten sie den Namen des Ortes, wohin sie gehen wollten?" Der Wärter dachte nach; dann fagte er: „Nein, ich glaube nicht." „Und, wie ich bemerke, wurde er auch in ihrer abgegebenen Erklärung nicht genannt?" sprach Richard mit einem abermaligen Blicke in das Register. „Nein," stimmte der Wärter bei. Jetzt war keine Zeit mehr zu verlieren. Es war ihm das Wichtigste, die nöthigen Erkundigungen so schnell als möglich zu machen; er ließ sich daher von dem Wärter die tiefste Verschwiegenheit geloben und eilte sort. (Fortsetzung folgt.) Der Einstuft des Waldes auf das Klima. Der zweite in der Reihe der „Wissenschaftlichen Vorträge" zum Besten der „Närodna sola", den Herr Professor Andreas Senekoviö unter großem Bei-falle des zahlreichen Auditoriums hielt und welchem auch der Herr Landespräsident beiwohnte, beschäftigte sich mit dem „Einflüsse des Waldes auf das Klima". Der Herr Vortragende begann seinen in mehrfacher Beziehung hochinteressanten Vortrag mit nachstehender Ausführung. Er fagte: „Um den Einfluss des Waldes auf das Klima bestimmen und auf das gehörige Maß zurückführen zu können, ist es vor allem nöthig, die Vegetations-Verhältnisse sowohl der Bäume als auch der Pflanzen überhaupt etwas eingehender zu betrachten. Im Pflanzenleben hat man alljährlich zwei Haupt-perioden zu unterfcheiden: die Vegetationsperiode und die Periode des Stillstandes. Die erstere, die Vegetationsperiode, beginnt im Frühlinge, wenn in den Pflanzen die Saftcirculation beginnt, wenn bei den Bäumen sich die ersten Blätter entwickeln, und dauert bis zum Spätherbste, bis die Saftcirculation stockt uud die Bäume ihren Blälterfchmuck verlieren. Die zweite, die Periode des Stillstandes, dauert vom Spätherbste bis zum Beginne des Frühlings. In der Vegetationsperiode zeichnen sich die Bäume durch den enorm großen Wasserbedarf vor allen übri-gen Pflanzengattungen aus. Dieses Wasser wird durch die Wurzeln dem Boden entnommen und durch den Stamm nach aufwärts geleitet. In dem Stamme, den Zweigen und Blättern wird ein Theil des aufgesogenen Wussns chemisch gebunden, ein Theil bleibt """ 5, The" im tropfbarflnssigen Zustande zurück, ein groß" "hie endlich tritt durch die Blätter in DunstforM '"^ atmosphärische Luft über, — wird von den ^ ^cht transpiriert. Die Pflanzentranspiration ist l^^. ^ immer die gleiche. Sie hängt ab von der A"s ,, ob ratur und von der Luftfeuchtigkeit, ferner davo»,^ die Luft ruhig oder bewegt ist, und vor all"" ^ Vorhandensein des Lichtes. Bei Lichtabschlll!s'^,dj zur Nachtzeit, hört die Pflanzentranspiration v^" ^r auf. Endlich ist die Transpiration nur währe" ^, Vegetationsperiode vorhanden. Die von den kUs^ Pflanzengattungen in der Vegetationsperiode ^l spirierten Wassermengen sind sehr verschieden- ^^ transpirieren im allgemeinen viel größere /" Gemengen als andere Pstanzengattungen." Aus "^«^ obachlungen, welche Fr. Ritter v. Höhnet lw s^t 1878 auf der Forststation in Mariabrunn a"^he hat, wurden von dem Herrn Vortragenden eine ^z von Daten angeführt, aus denen hervorge^, ^, z. A. Laubholz beiläufig zehnmal größere "^< mengen transpiriert als Nadelholz, dass die ^ spirationsgröhen für die einzelnen Baumgattung der sehr verschieden ausfallen u. f. f. . « M^ „Ein Hektar Buchenwald mit 115jähngeNHM transpiriert nach Höhnet alljährlich circa ^ bis 5 380 000 Kilogramm Wasser u. s. f- . ss.sK t>es Aus diefem Umstände lässt sich der MW Waldes auf das Klima leicht ermessen. «.hresz^ Im Sommer, sowie überhanpt zu jeder ^ ^eis^ ist die Erde zur Zeit des Sonnenaufganges a" abgekühlt. Ma>'i f Der kahle oder nur mit einer niederen ^ d^ decke versehene Boden erwärmt sich sch" , e" he» Waldboden, zu welchem die Sonnenstrahlen '" ___wacher Zcituna Nr. 71 599 29. März 1883. cielle. «'"" ^aP" ^"kowa und hatte sich jeden osfi. den, ß,,^'"pfanl, verbeten. Infolge dessen hatten sich auf Ni«„ "^bahnhofe nur der kön. serbische Gesandte am Near"b ^ '"'^ ^^" Mitgliedern der Gesandtschaft zur Imve s" k, Hoheit der durchlauchtigste Herr Erzherzog Besusk u^Nii a machte nachmittags Ihrer Majestät einen nut a « ^^ Majestät die Königin besichtigte nach« leibt« ^^ ^ Ausstellung im Künstlerhause und Ul "" 6 Uhr 45 Min, abends mit dem Kronprinzen "lander nach Nizza ab. Dsterl^ (H"nde°Au sstcllung in Wien.) Am ch'lck u^ ^"^ wurde ^ von dem „Ersten österrei-AlM li ^iia.el- und Hundezucht-Vereine" veranstaltete Una "^ "°" Hunden reiner Nasse aus Oesterreich-GeleM^ ""^ Deutschland in den Räumen der Gartenbau-^> u>chaft etöffnet. Nachmittags beehrten die Ausstellung Illliiüi"? besuche Ihre k. und k. Hoheiten die durch« se>n?n ^ H""" Erzherzoge Karl Ludwig mit Hächst-Otto ?^^" Iranz Ferdinand von Oesterreich Este. Mit lk Ferdinand, Ludwig Victor, Johann. Friedrich tnit ^"hlin Erzherzogin Isabella, Wilhelm. Rainer Wurde ?"^'" Erzherzogin Marie. Am Ostermontag bobeil Ausstellung abermals von Ihren k. und k. tig ' " bem durchlauchtigsten Herrn Erzherzog Fried« besichti t ^ durchlauchtigsten Frau Erzherzogin Isabella ^eibe ^' ^'^ Prämiierungslisten enthalten eine lange Üueik !chlinsten und sehenswertesten Thiere. Zur siih^n""""3 gelangten Ehrenpreise, große und kleine b'Plon "^ bronzene Medaillen und Anerlennungs- der vlTIs.^ ^ ^ li r a m a.) Im Panorama am Eingänge wättia ""UM°ße des Wiener Praters übt gegen-Geniälk °"^^ Wauters „Ansicht von Kairo" ein neues Nlliie ^^en Malers: ..Sobieski und seine ^nziet», " ""f dem Kahlen berge" eine große ^'schau ^ ^ auf die Besucher des Praters. Der letzt u"d 6 Nildes fühlt sich auf den Kahlenberg ver-dieser ^ ?^"'^^ ^^" interessanten Ausblick, welcher das Dona»^ ^^ptember 1083 geboten. Man überblickt N'en l>s ?^ U"d die von den Tücken belagerte Stadt v°n Pole, ^"' Kahlenberge sind der König Sobiesli ^ktliiindpl ^'^ Herzog Karl von Lothringen mit den dein ss» s.^' und zwar dem Kurfürsten von Baiern, ^n >,» Ersten von Sachsen, dem Herzog von Gotha, slein „ Ü Markgrafen von Baden, den Fürsten Liechten-hohrnl? ^" Waldcck. den Grafen Taaffe und ^°Nns', ^" Feldmarschälleu Montecucculi und Persve ^. ' versammelt. Das Gemälde ist in Bezug auf "we und Plastik vortrefflich ausgeführt. enlftfi^ ^"s Rom) Se. Heiligkeit der Papst dinai,^""' Charsamstag die Glückwünsche des Car< den Conl in^' ^'" ^""^ ^"^e vorher empfieng er Welche ^.Pecci, einen seiner Nrffm oder Großneffen. ^^ ^ Uniform eines italienischen Einjährig'Frei- willigen trug. In der Peterskirche vollzog am Char« famtztag Cardinal Howard die kirchlichen Ceremonien. Die Kirche war während der Charwoche sehr stark be« sucht, am Charfreitag hatte sich auch Ihre Majestät die Königin Mirgherita in derselben eingcfunden. — (Raphael Sanzio's Geburtstag.) In Urbino wnrde gestern der 400. Geburtstag des berühmtesten Sohnes dieser Stadt, des Malerfürsten Raphael Sanzio, feierlich begangen Die Festrede hielt einer der ersten Redner Italiens, der ehemalige Ministerpräsident Marco Minghetti, der auch schon bei einer früheren Gelegenheit Vorträge über „Raphaels Nachahmer" hielt — (Das Elekt r ofkop.) Die Aüwendungeu der Elektricität — schreibt man aus London — machen nicht allein reißende Fortschritte in ganz Europa, son« dern auch in der füdlichen Hemisphäre. So werden aus Otago (Neu-Seeland) die Details einer Erfindung ge< meldet, wie sie so wunderbar in den Annalen der elek° trischen Wissenschaft noch nicht verzeichnet worden ist. Danach foll es möglich sein. mittelst Elektricität Lichtschwingungen zu übermitteln, so dass man nicht allein mit dem entfernten Freunde fp rechen, fondern ihn thatsächlich auch sehen kann, Das Elektroskop, das ist der Name des Instrumentes, durch welches man dies zu thun vermag, ist die allerneueste Wissenschaftliche Entdeckung, und einem Dr. Guidrah in Victoria gebürt das Verdienst, das Elektroskop erfunden und vervollkommt zu haben. In Melbourne hat kürzlich in Gegenwart von etwa Vierzig wissenschaftlichen und öffentlichen Männern ein fehr erfolgreicher Versuch mit diesem Instrumente stattgefunden. In einem dunklen Zimmer fitzend, sahen sie ausgepiegt auf einer großen, weißglühenden Metall scheide die Nennbahn in Flemington mit ihren taufenden von menschlichen Wesen. Als die Anwesenden durch Ferngläser auf das wunderbare Gemälde vor ihnen schauten, glaubten sie sich thatsächlich auf die Rennbahn und unter die bunte Menge auf derfelben versetzt. — (309 Worte auf einem Weizen körn.) Die Mlniatur-Kalligraphie kommt ueuesteuS wieder in die Mode, Anlass dazu boten die Corresftondenz-Karten, indem man sich gegenseitig darin zu überbieten fuchte. möglichst lange Gedichte, z. B. Schillers „Glocke", und dergleichen auf dem Raume einer solchen Karte leserlich zu schreiben. Eine viel merkwürdigere Leistung dieser Kleinkunst ist aber aus Nimnitz-Sarat zugekommen. Es ist dies ein auf einer N^del aufgespießtes und in einem Glasröhrchen verwahrtes Weizenkorn, aus welches eine Stelle aus Victor Tisfots Werk über Wien, welche 309 Worte enthält, mit einer Feder so fein und dabei so deutlich geschrieben ist, dass man die meisten Worte mit freiem Ange lesen kann. Der Urheber dieses graphischen Kunstwelles ist ein gewisser I. Sofer. der — wie berichtet wird — die Zeit. die er im jüdischen Bethause zugebracht hatte, dazu be. nützte, um sich eine solche Fertigkeit in der Miniatur, schrift anzueignen. Nebst Weizenkörnern benützt er auch die kaum messerrückenbreiten Kanten von Visitkarten zur Ausübung seiner Kunst. Vom König Carol hat er für dieselbe die Medaille „Leus msreuü" erhalten. Locales. — (Aus dem Gemeinderathe.) In der gestrigen Gemeinderathösitzung wurden die zahlreich eingebrachten Reclamatiouen erledigt. Von principieller Wichtigkeit war erstens die Frage, ob die Ehrenbürger wie bisher im ersten oder, wie dies seitens des Stadt« magistrates beantragt würd?, im dritten Wahlkörper wahlberechtigt sein sollen. Die überwiegende Majorität des Gemeinderathes entschied sich im Sinne der Gemeinde-Ordnung, welche bestimmt, dass die Ehrenbürger die gleichen Rechte wie die Bürger haben, dass die Ehren« bürger im dritten Wahllörper wahlberechtigt sind wie die Bürger. Die zweite Frage in principieller Richtung war die, ob den pensionierten k. l. Officieren, welche hier wohnen, aber ihre Steuern sämmtlich in Graz entrichten, ein Wahlrecht gebüre. Auch diefe Frage wurde von der Majorität des Gemeinderathes im ablehnenden Sinne entschieden. Neuwahlen sind vorzunehmen für die Herren Gemeinderäthe: Josef Negali und Dr. Dero (3. Wahl« lörper); k. k. Regierungsrath Anton Lafchan. k. k. Landes-Volksschulinspector Raimund Pirker, Handelsmann Leopold Bürger, k. k. Landesgerichtsrath v. Zhuber«Okr6g, k. l, Oberingenieur Josef Ziegler, k. l. Regierungsrath Graf Cho-rinsky uud k. k. pensionierter Baurath Potoknil (2. Wahl-körper); Handelsmann Alexander Dreo, Handelsmann Peter Laßnik. Dr. Adolf Schaffer und Custos Karl Deschmann (1. Wahlkörper). Als Wahltage wurden be« stimmt: für den dritten Wahlkörper der 16te, für den zweiten Wahllärper der 17te und für den ersten Wahllörper der 19. April. Zu Vorsitzenden der Wahlcommissionen wurden gewählt: für den ersten Wahlkürper Vice« bürgermeister F. Fortuna; für den zweiten Wahlkörper Gemeinderath Vaso Petrikik, und für den dritten Wahlkörper Gemeinderath Alois Bayer. Die Wahl der übrigen vier Commissionsmitglieder in jedem Wahlkörper wurde dem Herrn Bürgermeister überlassen. -x- — (Conservatoren-Conferenz) Wie man aus Klageufurt mittheilt, findet dafelbst von heute bis 31. d. M. die Conferenz der Conservatoren von Kärnten, Krain, Tirol, Salzburg und Steiermarl statt. An der Conferenz werden sich folgende Persönlichkeiten betheiligen. Aus Wien: Se. Excellenz der Präsident der Centralcommission für Kunst- und historische Denkmale, Josef Alex, Freiherr v. Helfert. Oberbaurath Friedrich Schmidt, Sectionsrath Dr. Karl Lind. Professor Alois Hauser, Custos Franz Schestag, Dr. ^'ur. Mathias Much. Custos Eduard Chmelarz. Die Con-servatoren: Gymnasialprofessor Eduard Richter und Staatsgewerbeschul Professor Vitus Berger aus Salz-bürg; Landesarchivar Josef v. Zahn, bischöfl. Professor Johann Graus. Universitätsprofessor Dr. Arnold Ritter v. Luschin und Universttätsprofesfor Dr. Fritz Pichler aus Graz; Oberfinanzrath August Dimih und Museal« custos Karl Deschmann aus Laibach; Gymnasiallehrer Johann Franke aus Krainburg; Oberingenieur Josef Leinmüller aus Nudolfswert; kaif. Rath Statthaltcrei-Archivar Dr. David Schönherr auS Inns-brück; Graf Lodron Laterano aus Trient; Fabriksbesitzer Dr. Samuel Jenny aus Vregenz (Hard); Architekt Adolf Stipperger und Gymnafialftrofessor ?. Norbert Lebinger aus Klagenfurt. Schließlich die Mitglieder des Ausschus-seS deS lärntn. Geschichtsvereines. ttitt hah^ebreiteten Laubdaches keinen directen Zu- !^ärnu s!3"Men und bis zur höchsten Temperatur Chaste I^ , l kahle Boden. Das Licht bewirkt eine "ltd. Ein k ^"tion, wozu viel Wärme verbraucht "endet ,ü, Outende Menge Wärme wird auch ver-^henden ^ ^"leiluliq der in den Pflanzen sich voll-' """ertan ^che" Processe. — Die Luft am heißen !" b" n"Ue Nt also im Walde bedeutend kühler als °er Nmaeb.. ""9' - besonders, wenn der Boden in ^'Ufum/rA'"'^' oder weniger kahl ist. Diese Tem< Ar Folge 9?"ede hab^l, die Bildung schwacher Winde ^9lszeit "»'s dem Walde streichen im Sommer zur 3^""« In?.^"^ lä'ugs des Bodens m die Um- er Umgeh untrer Hühe ist ein zweiter Luftzug von ». In den ^6en den Wald gerichtet, al« öderen ^"'"""ächten kühlt sich der kahle oder n v der N,il»A "äen bewachsene Voden rascher ab .Zahlten mi- "dm. welcher einen Theil der aus- "" Und »,^"'"k durch die Reflexion an den Blut-l.°"en Auch die Baum- Uumer li<>„ Vb" Wärme ziemlich langsam, da die flechte Nä?^s " Stämme und Aeste durchgehende .. Abend« I"" swo. U^lt im N^" der ersten Hälfte der Nacht ist 3 ^ Umsta,^^ """"" als in der Umgebung. 2'^ Mulae w ^bermals die Entstehung eines "berh^e. ^l auf dem Voden in den Wald l>pi. D'e aelck,^'" ^de in die Umgebung streicht. lck? und wi.^7 Erscheinungen treten nur an ^ "^ W.,de -n"""' Taaen ganz rein auf. Herr- dev ^Z'N h rbst. " '>!' l" bedeutend verändern. !^'ld1 .^ und zu Beginn des W.nters behält I^> Freilan^^"?" empfangene Wärme länger ^chten"di L"bode„^I Winter 1st in streng k.ltcn ""«' an Taa u'" Walde wärmer als in der Um-^ageu mit Sonnenschein jedoch kälter. Im Frühlinge behält der Wald seine Winterkälle länger als die Umgebung. Aus allem folgt: die mittlere Jahrestemperatur ist im Walde kleiner als in der unbewaldeten Um» gebung; dabei geht jeder Temperaturwechfel sehr lang« sam vor sich. So bedeutende sprungweise Temperatur« wechsel, wie sie am kahlen Boden vorkommen, sind im Walde unmöglich. Ein zweiter wichtiger Factor des Klimas, auf welchen der Wald Einfluss hat, ist die Luftfeuchtigkeit. Wie Beobachtungen lehren, ist die absolute Feuch» tigkeit im Walde nicht größer als in der Umgebung; wohl aber die relative. Der Waldboden verliert durch Verdunstung wenig Wasser, da er beschattet ist und eine niedrigere Temperatur hat als der Freilandboden. Wegen der niedrigeren Temperatur muss die Luft im Walde relativ feuchter sein. Ober dem Walde ist während der Vegetationsperiode die Luft meist sowohl absolut als auch relativ feuchter als in gleicher Höhe ober dem Fieilandbuden. Diefer Umstand hat zur Folge, dafs sich ober dem Walde sehr leicht Nebel bilden. Die Lllststiömungen nachts kommen auch der Thau- und Nebeldildung in der Umgebung des Waldes zugute. I>l der Nähe des Waldes ist im allgemein?« der Thaumederschlag ein reichlicherer als in einiger Entfernung davon. Ausnahmen finden statt an sumpfigen Stellen oder in der Nähe größerer Wassermassel!: Teiche und Seen. Im Winter ilbt der Wald auf die Luftfeuchtigkeit keinen wesentlichen Einfluss. In klimatischer Beziehung wichtig ist auch der Einfluss des Waldes auf die Winde. Vor allem wird die mechanische Gewalt des Windes durch die hohen festen Baumstämme bedeutend geschwächt. Dies ist weiters von Bedeutung bei trockenen und warmen Winden. Sobald diese Winde in Wäldern an ihrer Kraft einbüßen, trocknen sie auch den hinter dem Wald? gelegenen Boden viel langsamer aus. Trockene Oft« oder Nordoftwinde werden, über Wälder streichend, auch feuchter, da sie über und in o-m Walde eine Menge Wafferdünste aufnehmen. Warme und feuchte Winde werden über dem Walde etwas abgekühlt und absolut und relativ feuchter. Ueber dem Walde bilden sich bei Gegenwart solcher Winde sehr leicht Niederschläge. Auf die Bildung von Niederschlägen üben einen wesentlichen Einfluss auf Berglehnen wachsende Wälder. Wälder auf Berglehnen, auf denen warme und feuchte Winde aufwärts steigen, vermehren die Niederschlage auf den Kuppen, namentlich dann. wenn auch diese bewaldet sind; denn aufwärts steigende Winde werden dünner, infolge defsen auch kälter und relativ feuchter; da sie unterwegs noch über dem Walde Wasserdünste aufnehmen, fo ist die Bildung von Niederschlagen auf den Kuppen leicht begreiflich. Ueber Berglehnen herabfallende Winde werden dichter, wärmer und relativ trockener. Wälder auf Berglehnen, über welche Winde fallen, machen die Winde etwas feuchter, als sie ohne Dasein der Wälder wären, damit nützen ^ie aber der Ebene, über welcher leichter Niederschläge sich bilden. Endlich vermehrt der Wald auch die auf ihn fal-knde Regenmenge. Aus der Wolke fallende Regentropfen fallen über dem Walde durch dunstreiche Luftdichten; dadurch vergrößern sie sich. so dass über dem Walde mehr Regen fällt als in der Umgebung. Im Frühjahre können sich, so lange der Wald eme bedeutend tiefere Temperatur hat als daS Frelland, im Walde Niederschläge bilden, wo außerhalb des Waldes keine erfolgen. Dies ist der Fall. wenn feuchte und warme Winde über den Wald ziehen. Dies sind die wichtigsten Punkte, welche den Einfluss des Waldes auf das Klima zeigen. Uebergangen wurden hicvei eine Reihe kleinerer Details. Lalbacher Zcitimg Nr. 71 «00 29. März 1883. i — (Todesfall) Der in den weitesten Kreisen bekannte und vielgeschähte Herr k k. Gymnasialprofessor Val. Konschegg hat einen schmerzlichen Verlust erlit« ten. Es starb nämlich gestern vormittags seine verehrte Gemahlin Frau Nosa Konschegg geb, Buzas im 64 Lebensjahre nach kurzem Todeskampf? infolge eines längeren Herzleidens. Die Dahingeschiedene war eine Tochter des Militärkapellmeisters Franz Buzas, der in den zwanziger Jahren mit dem steirischen Negimente Prinz Lusignan in Laibach stationiert war und von der hiesigen philharmonischen Gesellschaft wegen seiner Verdienste als Componist zum Ehrenmitgliede ernannt wurde. Die Verstorbene, die dann in ihrer Ehe wieder seit dem Jahre 1854 in Laibach lebte, zahlte hier zahlreiche Bekannte und genoss die allgemeinste Achtung. — (Von der Krankenverpflegung im Civilsvitale.) Wir brachten seinerzeit eine Aufklärung über mehrfach verbreitete irrige Ansichten, das Wirken der barmherzigen Schwestern betreffend, und gereicht es uns zur größten Befriedigung, dass die er« wähnte Aufklärung wohlthuend auf alle jene wirkte, denen Rechtsbewusstsein iunewohnt. Auch die nachstehenden Zeilen sollen demselben Zwecke dienen, indem sie über die von mehreren Seiten aufgeworfenen Fragen Auskunft geben folleu, wie viel für einen Kranken dritter Classe im hiesigen Civilspitale gezahlt wird. Wie viel die barmherzigen Schwestern hievon erhalten, und zu welcher Gegenleistung letztere verpflichtet erscheinen. Die Taxe, welche für einen Kranken dritter Classe pr. Tag an die Landescasse zu entrichten ist, beträgt 70 kr. Der Lan< desausschuss bestreitet hievon die Auslagen für die Ver» pflegung der einzelnen Kranken nach einem mit der Congregation der barmherzigen Schwestern vereinbarten Tarife. Dieser Tarif wurde von der landschaftlichen Buchhaltung auf Grundlage der Tarifsätze anderer öffent-licher Spitäler festgesetzt. Der Vertrag, aus dem wir denselben entnehmen, wurde im Jahre 1869 mit der Congregation geschlossen, im Jahre 1876 erneuert mit unveränderter Beibehaltung der Sfteisetarife vom Jahre 1869. Nach diesem Tarife kommt dem Lande die Ver> köftigung für je einen Kranken pr Tag, einschließlich des Brotes und des Getränkes (Wein, Limonade. Bier. Mandelmilch, HimbeerabgusS) durchschnittlich auf 27 kr. zu stehen. — Es hängt selbstverständlich nur von der Ordination ab. welche Speisen ein Kranker erhalten darf Für die Krankenpflege, Bett- und Leibeswäsche, Reinigung derselben, Bäder, Licht, Beheizung und überhaupt für die Instandhaltung und Nachschaffung sammt« licher Inventargegenstände, Reinigung und Weißen der Räumlichkeiten des Spitales, erhalten die Schwestern pr. Tag und Kopf 15'/, kr. Hieraus ist zu erfehen. dass die Congregation im Durchschnitte für je einen Kranken dritter Classe pr. Tag 43 kr. erhält. Und aus diesen 43 kr. pr. Kopf und Tag müssen die barmherzigen Schwestern und das übrige Warte» und Dienst« personale ihre Entlohnung und das Mitleben haben. Der Durchschnitt für die Verköstigung wurde aus den Monatsrechnungen entnommen. — (Gemeindewahl.) Bei der jüngst statt* gehabten Neuwahl des Gemeindevorstandes der Orts-gemeinde Kälbersberg wurden Johann Majerle von Otovih zum Gemeindevorsteher, Johann Auöteröik von Sela uud Peter Nozic von Naklo zu Gemeinderäthen gewählt. — (Aus dem Schwurgerichtssaale.) ^Verbrechen des Betrugeö. — Fortsetzung,^ Zabred schickte den Betrag pr. 200 fl. unter der angegebenen Adresse ab und einige Tage darauf schrieb ihm Ierman, dass er die bewusste Kiste mit dem falschen Gelde fammt einigen Orangen abgesendet habe. Da die Kiste nicht ankam. fragte Zabred den Korbar, was es damit für ein Bewandtnis habe. und dieser erwiderte ihm, dass die Kiste wahrscheinlich von den Finanzwachorganen auf« gegriffen worden sei. Am 1. Mai 1882 erschien ein elegant gekleideter Herr (Jakob Aevre) im Hause des Zabred. warf ein Paket Schriften aus den Tisch mit dem Bemerken, dass sich dieselben auf die Saisierung der falschen Noten, welche an Zabred adressiert waren, beziehen, nahm ein Protokoll mit Iabred auf, gab sich als einen höheren GerichtSbeamten aus Trieft aus, hielt dem Zabred vor, dass ihm eine mehrjährige Freiheitsstrafe bevorstehe und machte schließlich Anspielungen, dass er ihm helfen könne. Zabred stellte in Abrede, dass er jene Persönlichkeit sei, an welche die Kiste abgeschickt worden sei, und ließ sich durch daS Auftreten des Jakob ^ebre nicht einschüchtern, da er bereits früher durch Ierman (Windischer) brieflich und Korbar mündlich instruiert war, in diesem Sinne zu handeln, und da diese beiden ihm das Erscheinen eines Herrn in Aussicht gestellt hatten. Jakob Sebre verließ Zabred. in dessen Hause er etwa drei Stunden zugebracht hatte, mit der Andeutung, dass er sich in der fraglichen Angelegenheit nach Wien begeben werde. Nach diesem Vorfalle bestellte Jakob Zebre den Zabred brieflich nach Laibach und theilte ihm mit, dass er mit dem Triester Schnellzuge an einem bestimmten Tage nach Laibach kommen Werde, da daselbst an diesem Tngedie Verhandlung gegen Zabred stattfinden werde, er (Zebre) ihm aber helfen könne, da er mit den Herren beim Landesgericht M bekannt sei. Am bezeichneten Tage traf Iabred den Heb« cms dem Südbahnhofe in Laibach, und Zebre erklärte sich bereit, die Freisprechung des Iabred gegen Verabreichung eines Betrages von 200 fl. zu erwirken. Da Zebre dem Zabred bei dieser Gelegenheit wiederholt vorhielt, dass ihm eine empfindliche Strafe bevorstehe, entschloss sich Zabred. auf den Antrag des Zebre einzugehen, zählte ihm 100 st. so-gleich zu und versprach ihm, weitere 100 si. nach drei Wochen zu senden, worauf Hebre einen Zettel, der sich nach dessen Angabe in der saisiertcn Kiste befunden haben soll, zerriss und dem Iabred betheuerte, dass man ihm von jetzt an nichts mehr anhaben könne. Zwei Tage darauf setzte Hebre hen Iabred brieflich in Kenntnis, dass die zweite Verhandlung gegen Zabred auf einen der kommenden Tage anberaumt sei. und forderte ihn zugleich auf, die restlichen 100 ft. sogleich nach Laibach unter der Adresse Antonia Hcbre zu senden, was Zabred noch am selben Tage that, Kurz hieruuf zeigte Zebre dem Zabred an. dass es ihm gelungen sei, dessen Freisprechung zu erwirken, und erwähnte in dem Schreiben, dass ihm von den 200 si. fast gar nichts geblieben fei, da er dieses Geld mit zwei anderen Herren vom Laibacher LandeSgerichte habe theilen müssen, welche beide zur Freisprechung Iabreds beitrugen. (Fort. setzung folgt.) — (Literatur.*) „Der Jäger von Fall." Eine Erzählung aus dem baierischen Hochlande von Lud« wig Gangh ofer. Stuttgart. Adolf Bonz ^Comp, 1883. Der durch seine dramatischen Arbeiten rasch zu Namen und Ansehen gelangte Autor bietet hier eine Dorfgeschichte, welche sich von der durch unwahre, schönfärberische Discussionen im allgemeinen arg discreoitierten Gattung sehr vortheilhaft abhebt. Wir haben es bei Ganghofer nicht mit spinocisierenden Bauern, nicht mit geschminkten Bäuerinnen zu thun, sondern mit wirklichen, leibhaftigen Hochlandsgestalten, die getreu nach den» Leben gezeichnet sind, Ganghofer bemüht sich. einen gesunden Naturalismus zu pflegen, uud er wird lieber derb als gekünstelt. Besonders wohlig muthet es uns an, dass Ganghofers Werk nicht das Ansehen hat, als sei eS am Schreibtische ausgetüftelt worden; man hat den Eindruck, der Verfasser müsse es mitten im Walde geschrieben haben, das Jagdgewehr neben sich, ausruhend > von den Mühen eines Pürschganges. Alles, was sich^ auf das Waidmannsgeschäft bezieht, ist mit besonderer^ Meisterschaft gemacht, und bezeichnenderweise gibt Gang» hofer auch die landschaftlichen Schilderungen weniger! vom malerifchen als vom Standpunkte des Jägers aus. Ein gleicher Zug geht durch die poetische Widmung an Herzog Ernst II. von Sachsen'Coburg-Gotha. Ganghofer sagt darin unter anderem: „Dem Jäger, dem die Pulse schwellen, Wenn in den Fichten balzt der Hahn, Und wenn der Rüden lautes Bellen Erklingt auf schweißbeträuftem Plan; Dem, wenn so recht der Schuss gelungen, Das Herz hoch abschlägt in der Vrust — Ihm sei znmcist dies Lied gesungen Von Iägcrlcid und Iägerlnst." Die Hauptfigureu der Ganghofer'schen Erzählung nehmen unser lebhaftes Interesse in Anspruch; wir folgen mit gespannter Aufmerksamkeit den Schicksalen deö Friedl und seiner geliebten Model, und z^l unserer Freude wird das tüchtige Paar, trotzdem Model ehedem, von dem Wildschützen Blast verführt, einen Fehltritt begangen, zum Schlüsse glücklich vereinigt, und nach allem Ungcwitter leuchtet den Liebenden die Sonne häuslichen Glückes. . . . Rührende Scenen und dramatisch wildbewegte Episoden wechseln reichlich mit einander ab. so dass wir keinen Augenblick die Freude an dem Buche verlieren. * Alles in dieser Rubrik Angezeigte ist zu beziehen durch die hiesige Buchhandlung Jg. v. lkleinmayr ck ssed. Oambera. Neueste Post. Wien, 28. März. (Wr. Abdpst.) Nach Lemberger Meldungen einiger hiesiger Blätter hätte Se. Excellenz der Herr Statthalter in Galizien, Graf Alfred Potocki, seine Demission gegeben und wäre dieselbe auch angenommen worden. Wir sind ermächtigt, diese Gerüchte, dcren Entstehung in dem schweren' Schicksalsschlage, der die Familie Sr. Excellenz des Herrn Statthalters Grafen Polocki getroffen, zu fuchen sein dürfte, als vollkommen grundlos zu bezeichnen. Berlin, 28. März. morgens. Kaiser Wilhelm hat in der vergangenen Nacht im allgemeinen gut geschlafen. Sein Befinden ist besser, als es in den vorhergehenden Tagen gewesen. Der Kaiser beabsichtigt, schon gegen 10 Uhr vormittags das Vett zu verlassen. Rom, 28. März. Der Festzug anlässlich der Raphaels-Feier setzte sich um 10 Uhr vormittags vom Capitol aus in Bewegung und begab sich nach dem Pantheon, wo sich die Glust Raphaels befindet. Im Zuge befanden sich die Vertreter der Municipalitäten der Stadt Rom und Urbinos sowie Vertreter der hervorragenden Kunstinstitute Roms, Italiens und des Auslandes, namentlich der Akademie von Frankreich. Nachdem der Syndicus von Rom einen Kranz auf das Grabmal Victor Emanuels niedergelegt hatte, enthüllte derselbe in Gegenwart der Minister Bccc^lli und Baccarim am Grabe Raphaels dessen neue Büste, woselbst M'h'.cn' pnichtvolk Kränze niedergelegt wurdrn. ClNlstantinopel, 28. März. Wie man vel ^ sichert, wird der Sultan bei der Krönung des K">i"' Alexander III. in Moskau durch den Generaladjutan" Mnschall Namyk Pascha und den Gesandte» in V" karest Suleiman Bey nebst dlei Secretären oewc ten sein. .. New York, 27. März. „Newyork World" me"" aus Lima vom 3. März, dass der Präsident von P"", Clllderon, die Friedens»Präliminarien mit Chile u terzeichnet haben soll. Handel und Volkswirtschaftliches, Uaibach, 28, März Auf dem heutigen Markts A erschienen: 5 Wagen mit Getreide, 2 Wagen mit heu " ^ Stroh, 12 Wagen und 2 Schiffe mit holz (18 Lubilnicter)' !, Du rch schnit ts - Preise. ^^, N.js'r, N, lr,j ^ tt. ^-> Weizen pr.heltolit, 7 64 6 85 Butter pr. Kilo . -85^ Korn , 5 20 5 90 Eier pr. Stück . , -!2""^ Gerste (neu) „ 4 39 4 82 Milch pr. Liter . -! s ^ Hafer „ 2 93 3j17 Rindfleisch pr.Kilo —^ "^. halbfruchl ,-------6^60 Kalbfleisch „ —50^ Heiden » 4 23 5>5? Schweinefleisch „ — 52 ^. Hirse - „ 4^8? 5—Schöpsenfleisch „ -30^ Kukuruz „ 5 20 5 96^, Sodcrga. — Zajic, Dornig, Ziwotzly, Professoren, und"' ninger, Kanfm,, Wien. »^ll Hotel' Stadt Wien. Baron Lenk, t. l, Generalmajor! ^ ^ v. Koch. l. l. Oberst, und Edler v. Broschek, l, t, Obcrsl" tenani, Graz. — Vcrscc, Notar, Slcin. — Suclic. ^ l Littai. — heß, Vczirkswundarzt, Kronau. — Vi!"" ! Kfm,. Nowi. - Dollcnc. Aaent, und Deal. Ksm,, Tr>^ >. Zurhalel. Kfm., Pabua. — Pelikan, Kfm,. München- ^ " mann, Reis., Marburg, — Cusman, Kfm., Görz. Mohren, happachcr, Hotelbesitzer, Görz. ^^ Verstorvene. „ Den 27. März, Philipp Spieler. Schneider, b^ Zwänn,ling, 17 I, Polanadamm Nr. 50, Darmlatarrh ^ Den 28. März Rosa Konschcnq, Gymnasialprojeü Gattin, 62 I,, Nachhausplcch Nr. 17, Herzlähmung. ^, Meteorologische Beobachtungen in LaiblU^, ^ —"""^8 __« m K»_______^^ 7U.Mg. 724.23 ^-3.2 SW, heftig bcwöltt 4.A 28. 2 „ N. 726.80 ^- 1.6 O. mäßig bewölkt Zlh^ 9 ., Ab. 731,55 ^- 4.4 O. heftig bcwöllt ^, Morgens stürmisch, Schnccfall den ganzen Vornntt^z, - haltend, abends einzelne Sterne sichtbar, windig. Das ., ? mittet der Temperatur -4- 3.1". um 3.0" über dci»Noln^^ ! Verautwortlicher Redacteur: P. v, Nadic 5°^ Eingesendet. ,he Um vielseitigen Wünschen nachzukommen, bleibt ^ >i> Gruppe: „Christus vor Pilatus" des Wiener Pa'"p,^ ^ den Sälen der alten Schichstätte noch bis inclus. 3""""'^ > 30. d. M,, ausgestellt. Samstag, den 31,. gelangt st°' ^B als haupttablemix: „Maria Stuart und El,sabcth "w ^,5 Hofstaat" nach dem preisgekrönten Gemälde von Ernesto t) ^„t>el Entrecprcise jetzt ä Person 20 lr.; Militär ""°^ll die Hälfte. AchnH^s. (1241) 3-2_________________________^^--<^ Von tiefem Schmerze gebeugt, geben ^^.^.-cht Verwandten, Frcun'om und Velanntcn.^ <^i/ von dem Hinscheiden unserer theueren, innigstö" ten Gattin, Mutter und Großmutter, Frail Kosa Konfckegg geb. Ouzas, welche heute vormittags 9'/, Uhr nach 1"'«"/"^ schwerem Leiden, verfchcn mit den heil. Stelvei« menten, selig in dem Herrn verschieden ist- ^n Das Leichenbegängnis findet Freitag, ^< 30. d. M.. um 3 Uhr nachmittags vom -"" hause Nathhnusplah Nr. 17 statt. Laiba ch am 28. März 1883. Valentin Konschegg, f. k, Gymn.-Professor. ^°„. - Victor «ouschcgg, Fachschulleiter; Ka" ^ schegg, Schriftsteller: Georg Konschegst, N^i,'! Nrchtc. Sühne, — Marie U. Lcrchenthal, -^, ^ Fanny Ornfilt Hendl zu Oildraiu und ^''s^r'le > Lehrerin; Nosa Wachschütz, Lehrerin! "^'.chc«' > Konscheag, Lehrerin. Töchter. — Alfred "-^stell' W thal, Georg Graf Hendl zn Goldrain »«"^„„a » bell, Franz Wachschütz, Schwieac»söhne, . ^- » ttonschegg geb, Strcubcracr, Schwiegerto^ « Vierzehn Enlcl. s> VceibiMNsssanflalt 601 Ämlöblalt mr Laibacker Zeiluna Ar. 71. Mmistag, den 29. März 1883. ^l) HiunämllHunll. Nr. 2785. aen,«^ ^ ^ Bezirksgerichte Laas wird bekannt ^'°">t. dass die behufs die?"U der neuen Grundbücher für ^atastralgemeinden Studcnc, Nu« vt^r""^o und Ravne bei Topol "Wtm NcsiU),g,n bis zum Berichts ^^ili683 ^d das» j ^^. ^ll<-'mcinrn Einsicht aufliegen, " Nichtio,'^ ^°llc. als Einwmdungen gegen U«lt dctselbcn erhuben werden sollten, b! "" 10. April I.I. ^pslogrn^^bebungen in der Gerichtskanzlei »egcdcn^N ^"'^ den Interessenten besannt ^ allgeni'V'' Ucbcrlrannng der nach 8 H« ^'vatsurk ^^uudbuchsncsches ainortisierdarcn eini^rn ""Ussci, "l die nenen Gnlndbnchs. pslich^.' "Nlcrbiciben lann, wenn der Ver-klagen ^' Verfassung dirscr Grundbuchs» Uln die Nichlildeltragultg ansucht. "l-Nezirlsnericht Laas, am 23. März 1883. (1256 2) KunämllHung. Nr. 1761. Vom l. k. Bezirksgerichte Krainburg wird bekannt gemacht, dass die Erhebungen zur Anlegung eines neuen Grundbuches für die Catastralgemeinde St. Iodoci am 3. April 1883. vormittags um 9 Uhr, in der Gcnchtslanzlci beginnen werdvn. wozu alle Personen, welche an der Ermittlung der Arsipvelhältuisse ein rechtliches Interesse haben, erscheinen und alles zuc Äujtlärling sowie zur Wahrung ihrer Rechte (Äccignctc vordringen tonnen. K. k, Bezirksgericht Krainburg, am 23sten März 1883. (1245-2) KunämackuNL. Nr. 4076. Mit 1. April 1883 treten in dem Verfahren mit Nachnahmrsendungcn im internen Verkehr von Oesterreich-Ungaru lind nach dem 1.) Die Puslbcgleitadrrssc für ^lachnahnie» sendungeu wird an Slclle drs dermnlisscn Äcach» uahuirschcincs ,nit einer Nachnahmc-Postanwci» sung vereinigt. 2,) Die Äiachnahmclartcn werden mit lrhtem März l. I, vollständig außer Gebrauch gcscht. 3.) Die Aufgabescheine mit dem Aus« zahlungscoupon sind nunmehr bei den für den ausländischen Verkehr, das ist nach Deutschland oder der Schweiz bestimmten Nachnahme« scndungen, zu verwenden. 4) Die Aufgabe der Nachnahmesendungen hat gegen die gewöhnlichen Aufgabescheine für Fahlpostscndungcn oder mittelst der Postaufgabe» büchcr zu erfolgen Bei der Verwendung von Aufgabescheinen ist auf deren Nüclseite der Name des Ausgebers aus der Nllchnahmc'Postanwcisuug, bei der Vcr» Wendung von Aufgabcbüchcrn der Betrag der Nachnahme (....st. .. kr.) in der Rubrik 10 „Bemerkungen" von dem Poftbediensteten eigen« händig anzusehen. 5.) Die zur Bestellung eingelangten Nach» nahmesendnngen stnd den Adressaten zuzustellen, beziehungsweise zu avisieren, Die Einhändigung dcr Nachnahmcfcndungen dars nur nach Berichtigung des Nachnahme« bctragcs nnd der fonstigcn Gcbürcn, wozu in der Regel eine Frist von längstens 14 Tagen vom Zeitpunkte des Einlangens offen gehalten ist, erfolgen. Nüchnahmefcndungen mit Blutegeln oder anderen lebenden Thieren sind binnen 24 Stun« den nach ihrer Avisierung zu beheben. 6.) Für Parteien, an welche regelmäßig eine größere Anzahl von gewöhnlichen oder von Nachnahme.Postanwcisnngcn einlangt, sind znr Bestellung und Liquidierung Consignation«! (d, S, Nr. 188) zu verwenden. Der Empfang des angewiesenen Betrages ist aber auch in diesem Falle von dem Adressaten aus jeder einzelnen Postanweisung zu bestätigen. 7.) Die Auszahlung der mittelst Nachnahme« Postanweisung angewiesenen Beträge darf nur binnen 2 Monaten, vom Tage der Ausgabe der bezüglichen Sendung gerechnet, stattfinden und muss nach Ablanf dieser Frist die specielle Be« willigung der Auszahlung, sowie der anfälligen Ausfertigung eines Duplicates bei der bctref« fcnden Poftdircction mit einer gestempelten Ein» gabc angesucht werden. 8.) Die im Privatbesitze befindlichen Nach« nahmclartcn können bis Ende des Jahres 1883 bei jedem k. k. Postamtc gegen andere Postwertzeichen umgetauscht werden. hievon geschieht die Verlautbarung zufolge h. Handels »Minifterialerlaffcs vom 4. d. Mts. Z, «379 H. M. Trieft am 23. März 1333. K. l. Past-Direction. H n z e i a e b l a l l. C^s^> Nr. 1779. "bschasts-Aufforderung. 5>aibacl°" >^" ^ ^ Landesgerichte m 27 A ^kcmrtt gemacht, dass am Nach 3^ 1882 Jakob Gams, °hne ^7n/'?^"ke Stein zuständig, Anordn " ^""g "nee lehtwilligen Da V " ^"bach gestorben ist. ob ^o '"" ^richte unbekannt ist, blasser.M" ^"5°"" auf seine l° ^rd^ '" Erbrecht zustehe, "Uf aus sy " k d!ejeni>n, welche hier-grlli.de Ans» ^'^^ ^"^' ""^"^ Nechts-^fgefordert -^ ^" "^^en gedenken, , binn'^. Abrecht '" dem u^/^"" Jahre, Net, h^. "^ en gesetzten Tage gerech. Und unter ^" ^"ll)te anzumelden ^ Erbsersl^^""ü ^'^ Erbrechtes . ^Ns die N^ anzubringen, wi< !>"^lschen ^"^ssenschaft, f"r welche Offerer "ls ^n ist ^"'?^urator bestellt wor-"bs^rkl^ ^"^"' bie sich werden Envies n"^ ^"" Erbrechtstitel ^"en .''n haben, verhandelt und ttttene N?^°"", ^r nicht ange-'der H"l der Verlassenschaft aber, hiitte, di. ' ^ u^mand erbserklärt Vaiba^ 6 emq.zogen würde, ""ach am 20. März 1883. (1221—1) Nr. 189. Rcassumierung eMUtiver Feilbietungen. Vom k. k. Bezirksgerichte Stem wird bekannt gemacht: Es wird iiber Ansuchen des Lorenz Plahulmk von Nozicno (durch Doctor Pilnat) die mit dem diesgerichtlichen Bescheide vom 23. September 1881, H. 7273, bewilligte und mit Bescheid vom 15. November 1881, Z. 9940, si-stierte exec. Feilbietung der dem minderjährigen Johann Berlc von Mitterdmf gehörigen, auf 2403 geschätzlen Realität Ürb-Nr. 211 aä Müntendorf reassu-miert, und werden zu deren Vornahme drei Tagsatzungen auf den 4. April. 9. Mai und 8. Juni 1883 mit dem Anhange des früheren Beschei' des angeordnet. K. t. Bezirksgericht Stein, am 20sten Jänner 1883. ________ "(1252^1) Nr. 864. Erinnerung an Geora Pintar und dessen uubc» kannte Erben und Nechlönachflilger. Bon dem t. l. Bczi'lsaevichte pack wird dem Georg Pmtar und dessen un« belannleu Erben und NcchlSuachfulgern hiemil crinneit: ! Es habe wider sie bei diesem Gerichte ! Mathias Rontar von Draz^se vor der i Kirche Nr. 33 Lud i)lÄ68. 26. Februar ,1883, Z. 864, die Klage auf Anerken- nung seines Eigenthumes auf die Realität Urb.-Nr. 4 kä Kirche zu Laise eingebracht, worüber die Tagsatzung Hiergerichts auf den 25. April 1883. vormittags 9 Uhr, angeordnet wurde. Da der Aufenthaltsort der Geklagten diesem Gerichte unbetannt und dieselben vielleicht aus den k. k. Erblanden abwesend sind, so hat man zu ihrer Vertretung und auf ihre Gefahr und Kosten den Herrn Mathias Killer von Lack als Cu-ralor aä ».etuiu bestellt. K. l. Bezirksgericht Lack, am 4. März 1883.__________________________ (1124-1) Nr. 1801. Executive Nealitäten-Versteigerung. Vom l. l. Bezirksgerichte Nasseufuß wird bekannt gen.acht: Es sei über Anfuchen der Herrschaft Nasscuslch die exec. Versteigerung der dem Anton Dragau von MirnavaS gehörigen, gerichtlich auf 1220 fl. geschätzten Rca-lilät 8ud Einlage Nr. 107 der Steuer« gemeinde Trebclno bewilliget und hiezu drei Fellbielungs.Tagsatzungen, und zwar die erste auf den 25. April, dit zweite auf den 6. Juni und die dritte auf den 11. Juli 1883, jedesmal vormittags von 9 bis 12 Uhi, iil der Gerichtslanzlel mit dem Anhangs angeordnet worden, dass die Pfandrealitä« bei der erste» und zweiten sseilbielmlg nur um oder über dem Saiätzungöwert. bei der dritten aber auch unter demselben hlntangegeben werden wird. Die Licitaticmsbedinanisse, wornach insbesondere jeder Licilant vor gemachtem Anbote ein lOproc. Vadlum zu Handen der Licitationscommission zu erlegen hat, sowie das Schätzungsprotololl und der Grundbuchsextract können in der diesgerichtlichen Registratur eingesehen werden. K. l. Bezirksgericht Nassenfuß, am 4. März 1883.______________ (1250—1) Nr7736^ Dcssentliche Feilbietung. Von dem k. k. Bezirksgerichte Lack wird zur Vornahme der öffentlichen Feilbietung der auf 180 fl. ö. W. geschätzten Realität Urb.-Nr. 42 kä Dominium Eisnern des Johann Lotrik von Eisnern Nr. 133 der 27. April für den ersten, der 1. Juni für den zweiten und der 3. Juli 1683 für den dritten Termin mit dem Beisatze bestimmt, dass diese Realität, wenn sie bei dem ersten oder zweiten Termine nicht wenigstens um den Schätzungswert verkauft würde, bei dem dritten Termine auch unti'r demselben hinwngegebeu wird. Kauflustige haben daher an den ob-bestimmtcn Tagen von 11 bis 12 Uhr vormittags in dor hiesigen Gerichtskanzlei zu erscheinen und können vorläufig den Grlmdbuchsstand im Grundbuchsamte und die Feilbietungsbedingnisse in der Kanzlei des obgenannten Bezirksgerichtes einsehen. Lack, den 18. Februar 1883.