Dir» SchrMlElwNg, V»sV«ltNNs Vuchi»rii«k«r»t, waridor, utlca 4. leleph«», Ztz vezus«prets«. i^dhoten, ««»atiich vi» Zujleilen . . . , 2l— vur» 2'— ftei ü«r >I< d«r ^V»», »»«»«V«?,, Mr ttr ««»» Iw»» «^»«Mvnzt.ans^skxild vs^<»»»«e!s)«r>»e »«sde« >tchl ,« »«i ^ »« Zewiag; »Gc> «, m cs»dlt«»« d» sU«W« L«»««aNv. m Z«»?e» d«t t»» trrrekio» ». » , » l^e>G ^k>«»ss«ich,k^N«,ch«^ t» dt» «>»»» »r. 2S4 Martbvr. Mittwoch den s. Nvvembti' tyl? S7. Zahrg. Der Va?t f. (Z. Voriveg gesagt: Vs hat seit vorigem Frühjahr n>ohl lange gedauert, bis Frankreich, zwischen die englisch-italienische IaN'ge eingekeilt, sich dazu entschließen konnte, den rm Detail projektierten franzöfifch-lttgoslawi-schon Freundslhafts. und S^edsgerichtsver» trag zu genehmigen. Vielleicht war eS die Tanger-'^'monstration der italienischen Seemacht, die den Prozeß beschleun'iigte, bestimmt sch vieles verändert und verfärbt. In Jugoslawien hat die Achtung vivr Deutsäilaiids wachsendem Einfluß stark zugenommen. Dasselbe gilt anderseits iui ^>inblick auf das wirtschaftspolitische Interesse Deutschlands i>n den Baltan-Ttaaten, vornehmlich in Iugoslawim. Es erhebt sich also dt!« Frage: Ist jMoslawischcrseits daftir ge-svrgt worden, datz jene angedeutete Spitze des seinerAeitigen Vertragsentwurfes angesichts der neuen südosteuropäi^chen Situation abgebrochen oder praktisch eingebogen werde oder nicht? Ter Vertrag ist wohl als Frie-densinstrument vorgeidia^t. In diesem Fasse darf er auch nicht die geringste Spitze in irgendeine Richtung hin auftveisen. Man kann die kapitolinische Wölfin nicht ohne Gefa'hr für den Frieden reizen, umso iveniger, als der Pariser Pakt schon an sich gec'^gnet erscheint, den Unwillen Italiens in Permanenz zu halten. ^ Es ist keine Platonische Interessengemeinschaft, die den Pakt zwischen Jugoslawien u. Fwukreich ermöglicht hat. Von diesen regionalen Verträisten lhat sich BeneN ssiner Zeit die realpolitische Fundierung des enropäischen Friedens versprochen. War diese These auch Än Teirbc>griff jnigoslawisck^er Außenpolitik, dann h^tte man die (Gelegenheit, nach der Molbaeser Rede Harth Ys, einen Freund-schaists- und SchiedSgerichtAvertrag auch mit lZnigarn abzuschließen, nicht versäumen sollen, da das kleine Ungarn als Nachbarstaat für die Erhalwng des Balkansriedens nicht welliger in Betracht zu zie'hen ist als die terri-ferne stehende Großlnacht Frankreich. Der Frieden muß, sosern er mifricht'ig ersehnt wird, von jedem Staatenkomplex dieses Kontinents einzeüveise und durch systematisch-nachbarliche Neigionalabkolmmen gesichert werden, er soll nicht durch Block- und Gegenblock-K^o-nrbtnationen ins Wanken geraten. Man kann sich nicht des Eindruckes erwehren, daß der jugoslawisch-französische Pakt eine naturgeinä^ Folge d^ ungarischitalienischen Vertrages darstellt, mit welchem Vie En^ortung des jugoslawisch-italien!^<^n Paktes eigenllich bogonneu ha^ Die EröWungsfltzung der SrenzverkehrSkonserenz Dvtläufige Annahme der jugoslawischen These: Xaris-bruch an der Staatsgrenze — Grundsätzliche Einigung tu den Hauptfragen — Herzlicher Ton der Be- ratungen Kino Apolo. Bis Mittwoch Heute um 10 Uhr trat im großen Kasino-Saal die gomeinsame Eröffnungskonfcren^ der jugoslawischen und der österreichischen Delogationen über die Regelung des Grenz-verlehrs in den GrcnAbahnhvfen Mari-bor. Jesenice, Dravograd-MeZa und Rad-kersburg zusammen. Die Kouferenz wurde durch den Vertreler der Staatsibehörde Groß^upan Dr. S ch a u h a ch eröffnet, der in ciner slowenischen und sodann deutschen Ansprache die ?lufgalvn der Konferenz uu:riß und beide Delegationen bat, ihr Möglichstes zu tun, damit diese zstvischenstaatliche Frage eine für eide Teile befriedigende Lösung erfahre. Sodann ersuchte er die österreichische Delegation, einen ihrer Herren ins Präsidiuni der Konferenz entsenden zu wollen. Oester-reichischerseitS wurde Ministerialrat Dr. L u ben i g noimniert, der seinen Plal^ einnahm und in einer kürzeren Begrüßungs ansprache auf die seinerzeitigen Verhandlungen hinwies mit dem Bom'.'rken, seine Delegation nx'rde aus Vechandlnngstraditionen heraus dort fortsetzen, wo seinerzeit geendet worden war. Bürgermeister Dr. Leskovar begrüßte beide Delegationen im Nainen der Stadt-genieinde Maribor und verivics auf die Notlvendigkeit der gegenseitigenAnpassung im Awischelvstaatlichen Leben. Nachdeln der Vorsitzende GroßZupan Dr. Schaubach d^'m Bürgermeister, der den Verhandlungssaal in liebenswürdiger Weise znr Verfügung gestellt hat, für seinen Will-tommgruß dankte, wurde zur Tagesordnung der Konferenz geschritten. Die Oesterreicher legten dem Präsidium eine Tagesordnung vor, deren erster Punkt die „Tarifdruchfraqe Staatsgrenze oder Grenzbahnl^s" betrifft. Da sich der -teri-mistische Leiter der jidgoflawisci^ Delegation, Sektionschef Buhanowsky (Beograd) bis ziuim Eintreffen dos Di-lega-tionsleitevs M a r k o v i vorläufig airf die Bestimmungen des Klagensurter Protokolls festlegte nnd an der These Tarifbrnch an der Staatsgrenze festhielt, lenkte die elastische österrei6?is>5>e T^'^gatio^r mit Vorbehalten ein nnd akzeptierte nun verlangt g diese These. Nach einer )visse Eimvände geltend, woraus nach einer eingehenden Aussprache ein Kom promiß dahin erzielt wurde, daß sämtliche Eisenbahne^perten in einer ^lonlniission vereinigt arl'eiten werden. N^l>en der Eifen-bahnkominission umrden vier Komniissionen für Aoll-, Polizei-, Post- und Vetcriuär-frM'n gewählt. Die beiden Delegationen! einigten sich liierauf, daft sänltljche Kominissionen unl I.'i Uhr im Palais des Kreisansschusses Mecks Kmckituierung zusammentreten, (^roß/u^an Dr. Schaubach schloß die Eröffnlungs-sitzung mit einigen Worten der Befriedigung und gab sich der Hoffninng hin. daß die Sektionen ersprießliche Arr>eit leisten n>erden. Die Konturen einer neuen Mächtekonstel-latlon o. London, 8. Neivemiber. Die englischen Blätter beschäftigen sich eingehcndst mit dem Abschluß des jugoslawisch-französisch^xn Freundschasts, und Schiedsgerichtsvertrages, wobei unverhiillt betont wird, dafx die neueste Haltung der italienischen Ans^npolitik eine Rlwision der politischen Beziehungen Englands zu Italien znr Folge haben miisse. In hiesigen diplomatischen Kreisen wird der Man wird jetzt den Pariser Vertrag in- Nutzen Aiehm werden. Viel Praktischer und nenpolitisch als den großen Wurf des Au- für den waiiren Friede,l notn>endiger wären ßenministers Dr. Marinko-oie zu bezeiichnen, «freilich ähnliche Verträge mit den Nachbar ^>ersllchen. Der Außenminister in diesem staaten. Es gilt in erster Linie, ein Bal - Falle nur die letzte Masche gebnüpst, denn Idee und Entlvnrs sinid älteren DatmnS. Der Vertrag ist zlr-.'isell»s geergnet, das Ansohen des bis dato isolierten Iu^oslaNZiven zu heben, die Mglichkeiten einer freieren Außenpolitik zu erweitern, mit einent Wort: dieser Vertrag war eine Notwend>i^eit, von ^i>eren Verwirllichuna bt»i-dc VertraHs^ichner Fastexpreß II ist viel schöner und linterhaltender wie de? erste Teil. — Donnerstag „Der See-Tiger". Wunderbares Seedrania. Pariser Pakt als ein Instrument zur Sicherung des Balkansricdens betrachtet, gleich, zeitig aber als »Zusammenbruch der saschi» stisch-imperialistischin Balkan-Politik. Ein siihrender englischer Politiker äuszer-te die Vertretern der Presse gegenüber, daß schon demnächst eine Revision der Beziehungen Englands zu gewissen Staaten ersolgen wiirde, namcntliä? aber gegenüber Italien, welches die Sympathien und Neigungen Englands siir seine auszcnpolitisck)cn Ziele miß« braucht habe. England sei heute in einer pein lichen Lage, die durch die italienische Flot-tendemonstration vor Tanger nnr noch erhöht wnrde. Tic offenen Kriegserklärnngei, in Rom hätten in England ein sehr peinliches Gesiihl au5gelijft. Znr Verstimmung Englands habe auch die Art sehr viel beige, tragen, in d?r Italien unter dem Vorwande, von England hiezu gedeckt zu sein, die Okkupation Albaniens durchführen wollte. England werde auch seine Mittelmeer'Politik einer eingehenden Revision unterziehen. Die Malaien in die Gewerbekammer o. Lliubljana, 8. November. .Heute vormittags beendligte die Wahtkoiilnlission sür die Wahlen in die Gcwerbekl-mmer ihre Stiinttienzählung. Fi'ir die Liste Ogrin stimnüen von Wählern 11.für die Rebek-Liste 7l)<5) Wähler. Gewählt sintd von der ersten Liste II) niid von der zweiten <» ^kaudldaten. Die Anhänger der Ne-bek-Liste ljaben ge^'^'n >ie Dur6)^ührung der Wahlen Protest eingelegt. kan-Loearno zu schassen imd erst dann die Politik der regionalen Froundschafts-tmd SchiedsgerichtÄicrträge am die Weststaa-ten mlszude^hnen. So wertvolle Dienste dieser Pariser Pakt der juqoslawisck>en Anßen-politik auch leisten wird, ««ines muß gesagt werden: S?l'ade. dak er als ^öotausgang zu b«trj, !>t'editanstalt U»^, VevLe Stickstoff Ru^e 1^30—2!>^, 5lrainische Indlrstrie 3^7. Van-g<'sellschast s>l>, Se?ir l0s. — Holzmarkt: Tendenz unverändert. Abschlusz 2 Waggons Buchenklötze, scharfkantig, parallel, ^^0 nrm, von 50 cm aufwärts, von 2 m Länge ailf-wärts, prima, franko Waggon Grenze 900, 1 Waggon Balken 24X22 cm, i.", und 10 m Län^e franko Waggon Verladestation L a n d n' i r t s ch a f t l. P r o-dufte: Tendenz für Kom inwerä.lrdcrt, für Mais fest. l^eute, cien 8. ^^nvemder 1927 f'eZefliclie Premiere! Lsrgna?'» is-Z?» filtölZter 0vr »ckönsts Ol^ertsisstii?! ^veitem,s^ie v^'eike8c!ivve8tel'' leieoUoa S23 Univn 7e1et-dou 223 SensatloneNe Spio-«ageaffäre in Ljublana eines penfiaaierten Majors. Die Behörden schweifte«. Wir entnehmen dem Bel-ifrader „Bal'kan'' den nachstehenden, aus LjMjanv vom L. d. ttzitierten über ei»« sensationelle Spionage-Affäre, d-ie in der übrigen Presse SüowcnienH mcht behan!>elt worden ist. Der Bericht loMet: ^Bor enri>K.n Taqen wurde in LMljana eine Person verhastet, von der be^lupte^ wnvde, sie stiiirde m Dieli^ten einer fronrden Machlt. Uelx.r diesen Fall Mirdc sehr viel gesprl>chen, nur wnkite man nicht genclA, »ver verhaftet wurde, ob-MVr die Tatsache der Vechastung nicht mehr in Abrod«. z^u stellen ilt. Es leisten die man« niysaLjisten Details, die sich aber natürlich nicht deckten. Es wurde mir im IMeresse allgemeinen nationalen (!) E'aiche der Nat gegeben, darnber nicht^.^ zu berichten. Nun spricht oS sich in Ll-^nblsona ösf^ntli^^ heimm, daß der Verhafteie kein anderer ist i>er im Mhestanidc desindliche Masor P o l i n e c, ein sprochenwndiger, sehr initrllig^or Mann, der lbt.reits ganz Euro-berviist hat. Es schien bereits seit einiger Asit äu^st verdächtig, daß Poljanec tnnen Auswand in seiner Lebenshaltung? betritt, Ker Mit denl Ernkommen eines pensionier« ie« Offiziers nichi in Einklang gebracht we? ^ konnte. Die Untersiüchimg er.ivies bald jdarmrf, daß Polssnec im Dienst einer frem-den gestanden hatte. Poljanec soll iavgebliich einen fugoslawischen MoMisie-vungspkrn für den ?i^ll eines Krieges mit JtoMen ausgeliefert haben. Inwieweit diese Gerüchte mit den Tatfachen zusmnmenfal-len, wird erist die Untersuchung der Mili-«tÄrbehörden zeigen. Es wird sich auch her-vvDÄÜen, ob Polljansc allein o^d^r Lt'cxnl-Plize« gsarheitet lhdem inSbesonidere über Die von der Rt^gieruirg beabisichtigte Erinäßi-jpmg der VevvaufÄproviswn von 5 auf 4?6 jl«rho.ndelt wurde. Es wmde eine Resolution ^luvgenommen, die sofort «denz.uftäildigen Mi-Dchtern vorgl^gt und worin gegen die sc un-Hirmlane Vehandlung der Trafikanten ener-jglilch StMing genommen wird. In der Re-^solution wird betont, daß im Falle der Ab-ßehmmg der Forderungen der Trafikanten, die u. a. daraus hinauslaufen, wenigstens sden bisherigen Prozentsatz zu belassen, zuiln Neichen des Prvteistes für drei Tage der Ver-fovf aller Tabaksorten und anderer Mono-ßzoilartiN ein-gefteN wird. Falls auch dieser ^ v V s e vom Tage Schritt nichts nützen sollte, soll an tvm im Z^ber stattfimdendm Kongreß über die ganz-liche Einstellung des TabotlxrNauses i" Tra« fiiüen beschlossen werden. Tie Trafikanten stl^llen sich anf den Standpunkt, di<» Rogic« rung möge die kostenlose Berabfolgung von Tabakwaren an verschic^ne staatliche Fnnk-tio7mre einstellen und Erfparuirgen nicht auf Kosten der Trafikanten zu erzielen suchen. Der Donaubampfer „GtroHmauer" gekentert Furchtbare Szenen in den Kabinen der er» sten Klasse. — Der „Stroßmayer" auf das Wrack des „Vulkan" aufgefahren. B e o g r a d, 7. Noveinder. Gesten: um y Uhr vormittags ist der Dam^er „Stroßmayer", der den Passagier-dienst Mischen Bengrcid und Panl'evo vl?r-sieht, in der Nähe der muen Beo.grad— Pan6evo-Brücke a-wf «das Wrack des vor dem .Kriege gesunkenen „Vulkan" aufgelonfen. Das „Deck" des Stroßmayer begann, nachdem ein jäher Mck die Passagiere auffahren li«.ß, plötzlich zu sinken. Es entstand eine furcht^re Panik. Der Steuermann wurde durch den dichten verihindi'rt, das Schiff aus der i'iefährlichen La^e herauszu' manövrieren. Der Echiffskapitan beruhigte das PubMum mit den: .^^»imrcis, daß dos Schiff nicht sinken werde. Als jedoch d-as Wasser in die Kabinen der ersten .Äl^ssl? und der Tamen-'S6>laftablnen im Zwischendeck einzudringen begann, steigerte si6) die Panik zu herzMr^ißenden Szlnen. Dit Schiffsoffi ziere und Matrosen konnten namentlich die Frauen kviUM I'ewegen, si6i a^if di<' Bug-sgilto zu bi'geben. Das S^irejen der Frauen nnd 5^iuder vcrgri^ßerte «ux die Panik. Indessen wurden die ersten Rettiingsbootc von den Davrts lieraih^gol'issen, man drän-gte sick) verMeifelt mn die Boote. Die Sirene rief nna-ufhörlich um i^'^ilfe. Ini kritisäien Mo-inent kamen nnbrerc» Motorboote ^n .Wfe. Als die Passagiere sahen, daß das schiff nur hangen geblieben war, legie sich die Er« rogung und konnte die Nettung'?aktion ruhig foi^geseh^t werden. Ter Ebef der z^^aienagen-tie in Veograd, Vrailovie, ließ sofort den Dampfer „,^agr^'lb" an den Unfallsort dirigieren. Glücklicherweife iist nienmild ertrunken und kauien die 'Pcissagiere unlt d.'m bloßen Schrecken davon. Der MiNstäNer Gatten-mord In der Affäre des Millstädter Gattcn-mordes iist eine Wendung eingetreten. Die Klagenfmter Aerzte, Dr. Schindelka und Dr. Schmied, halben oinc Ueber^rüfung des 5 - sf u « Si'. Obduttianöbesun^deS vorgenomn^'" und einwandfrei festgestellt, daß der Aehltopfknor-pet bei Fra-u Anna Forgacz Erbrochen wor. Damit sio-tor ist dieser Tage im Alter von 7i Iahren der elieinalige .^ristische Admiral Vladimir P nnomarj c w gestorben, der inr ?öelt-krieg eine wichtige Rolle gespitlt hat und einer der bcsten Seeoffiziere Rußlands war. Das Leichenbegängnis fand unt allen militärischen Ehren statt. t. Die Gemeindewahlen in Osijek. Gelegentlich der am und andere Menschen saßen «ruf den Plätzen. Er entfchiil higte sich bei Leo und ging wieder hinter die PHHne, wo er den ganzen Abend weilte, nui vcht AU gelben, daß diese Porstellung durch ßeinen Zwi-schensvll unterbrochen tticrde. ^ erste Nunnner erschien jetzt Tettore, der Mann an: Seil. ' Die Spannung »rxir aufs höchste gestiegen, s Messandro erschien, ganz in enganliegen-schwarzen Trikot, selbst 'die Arme N'aren sts an 'die .Hondgeleu'ke unischlossen. So erst stmnte man sehen, daß dieser Maun nicht 1«t ungeheuer nluskulos, sond<'rn daß seine Veinmuskeln ganz ausserordentlich entwickelt tvaren. Schon zu stark, imi noch schön zu WillLen. Sei« K'ops trug krauses lhaar mit einigen Naturlocken, «die ihn: seitwärts in dic Stirn fielen. Er verbeugte sich und wurde mit Beifall empfangen. Dann setzte er ein kleines, sch!varzes Tuchtäppchen ans und begann zu arbeiten. Aus dem Schnürboden hevaH lie^ man setzt zwei Taue, die beide oben dicht nebeneinander befeftigt waren und unten kleine Schlingen trugen. Tettore Packte die Schlingen und machte einen Aufzug, so d>aß man sehen konnte, d^ß die Tmle sich dehn-len, also Gummi en?thiolten. Dann steckte er durch jede Schlinge einen Fuß, ließ die Hände l>os und schwebte nun, an den Beinen hängend, srei im Räume umher. ^in junger Bkann erschien auf der Rückseite der Bühne und stellte eine Säieibe auf. ein schweres .^"^vlzbrett auf ftabilen Beinen. Er warf Tettore so ganz nebenbei drei Stäbe und zwei Mlle zu, die jener ebenfalls ganz neb<'n»lx'i jonglierte. Inzwisck)en li«^tte der jlmge ?.1egann er mit den Beinen zu arbeiten, streckte sie, zog sie an, die Taue giabvn nach, de'hnten sich, streckten sich, Tetto-re be-kanl Schivung und schautellte baild quer durch den Na UNI, vom Zuschauer aus gese>hen, von links Nack? vechts. In.^'»intergrimd stand die Scheibe. 'ZUs er einen gewissen >^hv>uI^ be« kommen lMe, so daß er bald seitivärts in den Kulissen verschwand, zog er eins der Meffer heraus und ivarf es mit ungefieurer Wucht mich der Scheibe, wo eS einen der süirf Papp-Punkte entzwei spaltete. Weiter schwang er unld nun sauste Messer auf Messer, fünf hintereinander, bis alle fünf Punktc durchbohrt waren, und wer schärf zusah, konnte bemerken, daß Tettore jedesmÄ von einer anderen Stelle aus geworfen hotte. Donnerwetter, sagten die Leute. Er sprang herunter, holte sich sei-nen Ap-Pl>aiis, aber dies nur, unr das Blut aus dem Äops wieder in den .Äörper zurückzuleiten. Die Bühire wurde nun vollgestellt mit allerlei Gegenständen, die Taue so weit Iierab-gelassen, daß Tetwre, wieder arbeitend, mit deim Kopf sast die Erde berührte. Er begann nun zu springen, zog die Beine rnckartiig an, so daß er mehrere Meter in die .'h^öhe flog, sprang so, mit dem Kops nach nnten hängend, über Stichle, Tische, stellte Stühle auf Tische, sprang ttbt'r die ganze Pyramide, holte im SckMung Gegenstände aus einer Ecke, stellte sie wo anders hin, jagte nucher, daß man glaubte, eine s» Volen und feine Dollar-anleihe Von Graf E. v. Zedtwltz. (Schluß.) Die polnische Dollaranleihe sollte ur« sprünglich zu einem Emissionskurs von 90 Prozent aufgelegt und zu einem Einlösungs-ku.rs voll 1l)A Prozent nach 30 Jahren zu« rückgczahlt werden. Der polnischen Regierung gelang es in letzter Stunde, die Erhöhung des Emissionskurses auf 92 Prozent durchzudrücken, worauf die Amerikaner die Anleihefrist anf 20 Jahre herabsetzten. War schon dieser Borgang sür die polnischen Unterhändler wenig erfreulich, so sini» die Bedingungen, die sie schließlich unterschreiben! mußten, für das ganze Land außerordentlich beschämend und erniedrigend. Denn Polen mußte sich nicht nur eine Neufestigung seiner A!ünzeinheit l kg. Feingold ^ 5024.44 Zloty) gesollen lassen und seine gesamten Ein. und Ausfuhrzölle verpfänden, eS mußte auch auf die Ausgabe von Staatskassenscheinen gänzlich verzichten, eine gründliche Steuerreform versprechen und eine Finanz« kontrolle annehmen, die tatsächlich das Ende der polnischen Finanzhoheit bedeutet. Und das alles um tD Mill. Dollar. Kann man einem Volke deutlicher zeigen, wie wenig seine Unterschrist wert ist? Von besonderem Interesse sind die finanzpolitischen Maßnahmen, die v.on den Amerikanern in dem Anleihevertrag erzwungen und durch Wei Verordnungen des Polnischen St'aatspräsidenten am 1?. Oktober in Äralft gefetzt wurden. Schon im Hauslhalt-jähre 1927/28 sollen die Einnahnien um mindestens 300 Mll. Zloty erhöht werden, um einen wirllichi'n Ueberschuß zu schassen. Kredite irgendwelcher Art dürfen z^u Budgetzwecken nicht nrehr aufgenommen werden, alle Z^lredite für kommunnen usw. unter« lieg>^'n der staatlichen .'Kontrolle. Die Bank Polski wurde nun ausdrücklich als das einzige, von der Regierung völlig unabhängige .^reditittstitut Polens anerkannt und ihr .Kapital auf 50 Mill. Zloty erhöht, so daß >^apital und Reserven nun rund 200 Mill. Zloty betragen. Die polnische Regierung ,^clW ihre Schuld von 25 Mill. Zloty an die Bank Polski zurück und hinterlegt dort außerdein ty zur Sicherung des Budgets Die Bank Polski darf der Regierung künstig keine Vorschüsse mehr auszahlen noch diese solche ers)eben, auch dürfen neue' Stcrats-kasseilscheine nicht ausgegeben werden. Bezüglich der bisher in Uinlauf befindlichen lZtaatSkassenscheine wurde vereinbart, ^as; die Hälfte, nämlich 140 Äüll. Zloty, von der Regierung sofort eingelöst und als Arrzah-lung auf die andere .Hälfte von der Regierung 90 Mill. Zloty hinterlegt werden mit der Bestimmung, daß dafür SilbermünM zu 2 und 5 Zloty ausgegeben werden. Der anierikmvische „Berater" der BanL Polski w»ir>d Mitgliied des VerwaltunMratss der i schreiendes Mädchen heraus, trug es auf den i Armen hoch in die Luft, während die Kutsche weiterfuhr, und setzte es dann bchutsam aus l?inen Stuhl. So etwas hatte man iin der Tat nsch nicht gesehen. „Schade, >diaß der Mann so teuer iist^', sagt? der Barietedirektor aus Loge 5. „Ich weiß nicht, was er kostet", sagte ei» anderer, „aber das ist er wert^. Nun ließ Tettore zwei GlaSflaschen mF-stellen, beide je zwei Meter hoch, unten bauchig, oben eng, aber nur so eng, daß ein Mensch zur Not dilrch den Hals hindurch-konnte. Der junge Mann warf in jede Nasche eine bunte, kleine Holzkugel, die man auf dem Grund der Fl-aischen schr gut ernennen konnte. Der Artist schwang sich wieder hoch, hin und her, stieg mif einmal kerzen« gerade hoch m Lust, den .ftopf nach oben, und verschivand ebenso rasch Verzengenade in der ersten Flasckie, ergriff die Holzkugel, stieg wieder hoch und schwebte frei im Räume. Die Flafche hatte nicht gewackelt, er hatte sie nicht einmal berührt. Die Menschen waren erstarrt. Selbst Leo war ergrissen von einer derart Präzisen Arbeit. Nie hatte er geglaubt, daß so etwas nwglich soi. Er winkte zu Eberhard herüber, doch der schien nicht sa begeistert zu fein, n>e'ni!'gstens schüttelte er den Kopf und machte Beivegungen mit den Händen, als ob er Ä^r etwas nachdenke^ Vmnme? Test^ A> polirlschcn Staatsbank, d. h- deren wirkliche? Leiter. St>^tlung t>ieses „Beraters" rst ähnlich dcr d?s ReParÄionso-geirt^n in Dcutjichland und des sruh^'rcn Gc7«rnlt»mmissärs in Ocitrrrerch. infof^n«, als cr ährvliche Boll-m-achten erhält und dt«rtetjii'hrlich i^r d'ic Forkschrittc der polnischen Stend'ig crachtlNigunq aibhättgig. Falls der „Bcratcr" mn Ecl)ln^ des Finanzschres 1929/30 Kn der Uebcrzeugung gvlank^t, daß die erzielten - k^o-rtschritte m der finanziellen Sanierung Polens nicht ausreichen, hat er zusanmren nut der polnisck>en Regierung die Lage KU Prilfen nnd zu beschließen, was ^«^dter geschehen nrus;, d. h. in )velcher Weise di..' KoMvolle ailszubaueil ist. Wir sehen also, daß die Finanzkontrolle, dic Polen auf sich . nehnn'n muß, ungleich schärfer ist als die seinerzeit über Oesterreich und Ungarn verhängte Kontrolle und die Pefuj^nisse des . polnischen „Vcraters" nock) ausgedehnter sind als die des NepavationSagenten in . Deutschland. Im Dai:vesplan handelt es sich aber bekanntlich um ungczöhlte Milliarden, ^ - in Polen NM stanze_60 Millionen Dollar. - Kein Wunder, daß das polnische Volk, das s ü>ber di^» Na^n bereüs ihre warmnde St^tttnie «holten m^d die Regierung darauf «rslnertsam gemacht, daß d-as Land, dos unter den alten Schulden Kusammei^Ulbrechtn droht, die neuen Lasten nicht inehr trägem ki>nnc. Daß diese nir>eiter, daß Polen bereits N7L.t Millio-?^ Schulden hait nnd die Aufnahme einer neuen inneren Anleihe von ru7ld 1lX> Mill. Zloty, die de« bereits any^'kündigt wurde, kaum vermieden werden kann, n>eil die von der Dollaran-leibe verbleibeirden 145, Millionen für die Bedürfnisse der poinischc.n Privatwir-tsiba't bei weitem nicht ausreichen. Endlich muß auch der Kosten gedacht iverden. ivelche die Schaffung des Beraterpostens sfür (^^ehalt, RepräsentationSgeld^r, Angeftellte, Büro usw.) verursacht nnd dlie nach polnischen Angilben jährlich Z6l).sXX) DolllTr betracfen. Ob die polnische Dolkaranlcihe selbst bei stärkster Cinschräkvkung der RnstnnftS« und unproduktiven Ausgaben unter diesen Umständen sür das Land einen Gewinn d>ar stellt, ist nx-hr als srastlich. In einer Hin sicht aber wird sie für Poleil sicher ein Se> gen sein, denn sie wird die Regierung und das Vo-kk lechren, ivcis es in seiner sll^nzen (beschichte noch nicht gelernt hat: wirtsc^f teir! Nachrichten aus Marwor Solob bereits festgenommen! Der Privatangestellte Hellmuth G o l o b, der bekanntlich zum Schaden der Firma Schmied 150.000 Dinar unterschlagen hat und dava.u;f nach Oesterreich geflüchtet ist, wurde in Wildon von der öfter. Polizei-bereits verhaftet. Man fand ^bei ihm noch 83.000 Dinar und 118 Schillinge. Die Nach« richt von der Fchnahme Golobs hatte zur Folge, daß sich ein VÜtschuldigcr, dein Goloib 40.0(X) Dinar übergeben hatte, bei unserer Polizei meldete unid ihr 37.lX)0 Dinar aushändigte, 3000 Mnar h^ttte er bereits verbraucht. Beide Täter werden den: Kreis-lxerichte miSgeliescrt; sie kommen vor die Golchworenen. Der ArbeltsmarN Vom 30. Oktober bis 5. Noveinber Haiben bei der hiesigen Arboitsbörse 95 männliche und 47 nxnbliche Personen Arbeit gesucht. Freie Dienstiplätze gab es 89, Arbeit bekamen 30 Ariboiter und 30 ArlXnter-innen, außer Evtideuz geseht wurden 35 und auf Arbeits-suche sind 35 abgereist. Vom 1. Jänner bis 5. Noveinlber haben inSgesnurt 7472 «Personen Arbeit gesuclit, 4367 Dienstplätze ivchinnen, 7 Dien^tmmdchen, 3 Erzi^e-rintien, 3 K'inderniädc^n, 5 Stepperinnen sür Ech^uhoberteile, 1 Hotelklvchin, 1 Bedienerin, 1 Handclslehrmädchen. 1 Nnterläu- fsiin nnd 1 Geschäftsführerin mit Ka^ltion. » Die Arbeitsbörse in Maribor sucht einen Metalldrucker für Ljubljana. Dienstan«^' i^ort. M a r i b o r, 8. Mvember. m. Evangelisches. Mittwoch den 9. d. uni 19 Uhr wird im G-enieindesaale eine Bibel-stunde stattfinden, zu der jedennann herzlichst eingeladen ist^ m. Trauungen. In den letztenTagen fanden in Maribor folgende Trauungen statt: Johann RantaSa, Magazinsmeisdcr, mit Frl. Klara PeLotinik, Fmnz GcrSek, Schlosser der Staatsbahn, mit Frl. Gabriele G a Z p a r i ö, Franz Knez, Magazinenr, mit Frl. Josefa Krulec, Friedrich VraL-k o, Besitzerssohn, mit Frl. Aloiisia E si h, Anton Eserl, Besitzerssohn, mit Frl. Barbara P l e L k o. Anton Nov -ak mit Frl. Aloi-sia Bec, Fran^ .Kumriiö, Besitzerssohn, mit Frl. Äerese Koren, Iakcb Kelc, Schneidermeister, mit Frl. Jshanna Schober und Markus Radilovie, Gastwirt u. Hotelier, mit Frl. Ludmilla Ztarlcr. IN. Vercle franyyis. Morgen den 9. d, M. wird miser Verein die l!hre habiNl, einen l)ervorragenden Galst zu begrüßen. Um 14.48 trifft aus Zagreb Herr Georgcs B l o n-' d e l, Professor der Pariser Hochschule für polit'isclie Wissenschaften u'l^ be'kannter Fach nrann für voAÄvirtsclMtl>iche uuid besonders für Agrm^vageir, in Maribor ein. Er Hot schon viele europäische Staaten bereist, um an Ort un-d Stelle die wirtschasM)« Lage dos betreffenden Landes und d.ie internatio-rvalen Industrie- und Hanelsverbrndungen zu swdieren. Als guter Kenner de^r wirt-schaftlich.'n Berhästl^'isse unserer Heianat hat er schon zu wiedccholten Malen mit großem Erfolg in Beograd und in Zagreb vorgetragen. Der Einladung unseres Vereines, auch ncrch Marilior z»u ksumren, HereitilMiglst Folge leistend, wird er morgen den 9. d. in der „Vesna", ALkerLeva ul. kZ, über dic Bemühungen um dil' Schiaffnng einer wohlgeordneten Wirtschaftsovgan'isa^'cm llnd die wecl)-selsei-tige wirtschaftliche Tllb^ängigkeit dcr ein zelnen Staaten sprechen. Da t«ese Fragen auch siir die Zllkimst unseres Staates hk^^st wichtig sind, sinld wir ülkvrzeuigt, da^ «dieser Bortraq allgenreincm Inieressv begegnen wird. Prof. Nlondel, dessen Vortrogsk,mjst ge rühmt wiird, hält seinen Vortrag in französischer Sprache. Doch nierd-sn nach denl Vortrag in ^'^v>c?nsplioser AluSfprach? Aufklärun-gen i>n slowenischer u. de^vtscher Spracht gs-Mbcn. ul. Der neue Standplatz der Gpeckbauern. l Der Acuieindevat hat in joiner le^u Vit- dos, die Spectbauern von nun an ilhre statt in d^r ttoro^ka cefta attt ''Loja^niZki trg aus^',uh'tcit und iiber den wir gestern berichteten, erfahren wir, daß sich bereits beide Täter hinter Schloß und Riegel befinden. Die Gendarmerie oer-lhaiftete gestern in Lramnica aittl) Joses K a i 8 l e r, den der in die Falle gelocfte BerM)^!«! als den ^vaihren Angreifer angegeben hatte. Beide Uebeltäter tvurdei den Kanalbauten in der Koro8öeva ulioa ereignete sich gestern nachmittags ein i^rdrutsch, »»«o-bei der 22jährige Arbeiter Konrad S. u ö verschüttet wurde. Hiebei erlitt er einen Bruch des linken Unterarmes und auch innere Ver letzungen, so daß er ins Krankenhaus über fithrt werden mußte. m. Nächtlicher Ueberfall. Gestern abends nnlrde der in der Lkoro^ka tt'sta ivohnhafte «Schneiderndeister Franz Wake von einein Unbekannten Überfallen, wobei er einige nicht unerhebliche Verletzungen am Kopfe erlitt, so daß er ärztliche Hilfe in Anspruch netMen mußte. m. Die Preisocrlosungen im Burg-Kino für den Ntonvlt Ottober hatten folgendes Ergebnis: Dmnenpretse (der Reihe nach dcr I., 2., 3. und 4. Preis): 17.802, 17.77."^, 20.020 und 18.634; HerrkMpreisc: 18433. 26.102, S«.Y92 und 23.207. Das Interesse sür die AuÄosulrg der gianz tvert- nnd ge-^schmackvollen Preise war besonders diesmal sehr lebhast. * Vernachlässigte Erkältungen haben oft die schliinnusten Folgen. Als ein altbeivähr-tes Mittel gegcn Huist^, Katarrh der ?lt-mungsorgane, Hoiser''keit mid Verschleimung sind K a L s e r ' s Brustkavamellen sast i>n der ganzen Welt bestens bekannt und nunmehr in der Originalqualität in Apotl)eken, Drogerien ui^d, wo Plakate sichtbar, erhältlich. Aus Seljt c. rodesfall. Im hiesigen Kmnkenhause verschied Hcrr Vinzeilz Za gori 8 nie Besitzer in Levc, im Alter von 33 Jahren R. i. p.! c. Der Zagreber „Nolo" in Celje. Am Sonntag um HÄib 12 Uhr vormittags langte der kroatische Gesangverein „Kolo" nvit dem Marburgcr Zuge in Celje an. Am Bahnhof wurden die Gäste von eim>r großen Menschen menge sowie von Vertretern der L^'hördeu nnd Kmlwrvereine herzlichst cmpsai^en. Im Nainen dcr Stadtgeineinde begrüßte die Gä-st<' Bürgernwister Dr. G o r i e a n, iul Namen der politischen Behörde Bc^^irkHailpt-niann Dr. B r u n ö k o, inl ^wmen der hiesigen „Glasbena Matica" nnd der übrigen 5kultttrveretne a>ber HeS „Kolo" Herr B i d a l f. Uni 15 Uhr begann im grossen Unron^Saale das große Konzert deZ „Kvlo". .V. Herbstliebertafel. An, SamStag den 12. d. um 20 Uihr findet iin: Stadtkino eine HerDtiodevtascl des Eillier Mannergesang-v-ercines sbatt. Zmn Vortrag gelangen sechs Männcrchöre sowi^? Vorträge einiger Solisten und des Ha^svrckMers. e. „Zika"'Aonzert in Celje. Das weldb:-rühintc Streichquartett „Zita", das vor kur. zem von seiner erfolgreichen Ämerikatournee zuriickMhrt ist, l^raiistaltet an: Dienstag den 16. d. inl UmvN'Saale einen Üon/.ert' .. -- Ken MS Lsmtt ab-.'nd, für dt-n in der Stad< ber^nts ein ro' geS Interesse herrscht. c. Tanjcbcnd. Frl. Erna Lt o v a x g^Ht^ >ain SaiUiÄag d.!n 12. d. um 20..A) im hiesigen Sltadttheal«.r einen Tanzabend mit künjt.-lindunii^ starb vergangenen Son»-' tag die .'^3jährige Gastwirtin Aloisie Bar» t u l o v i e. — Ferner verschied diestt Twge der iul schönsten Mannesalter ste'henlde v^'richtl>e!alnt.e ä i l c an der TlIberkltlose. R. i. p.l p. Gastspiele des Rationaltheaters aus«^ Maribor? Wie man erfährt, steht die Theaterleitung mit den: Nationaltheater in Ma--rvbor zwecks regelniäj^iger Gastspiele in Un^ tevhandlungen. p. Tanzschuli! Professor Iurko. Am 5. No« veucker wurde auch in Murska Sobota ein Tm?zkurs eröffnet. Die Uebungsabende sin-« den je-dl'n Samstag inr Hotel D o b raj statt. p. Voraussichtliche Gründung einer Win-tersportsektion. Dank der Initiative unseres be?a!nUen SportMiannes .s>errn Othmac S a n? u d a dün'te in den nächsten Tagen eine Konferenz sämtlicher Wintersportlei; Mecks Gründung einer Wintevsportsektionc des S. ^'tuj einberufen werden. ^ p. Stadtkino. Mittwoch, den 9. und DonB nerstag, den 10. d. M. geht die herrliche Erzählung aus vergangenen Tagen „Hexett und Inquisition" über die Leinwand. Theater und KunS NationalMeater in Maribor Reveftoire ' Ainswg, 3. Rsvcmber im 20 Uhr: „Pyzj nialion", M. D. Kupone. Mittwoch, 9. Noveinlber uin 20 Uhr: „Ba^di«^ derc". M. ?l. Kujone. Erniäßigtc Preise^! Donnerstag, 10. Novencher unl 20 Uhr: „Mul^ schel", Al^. D. Kupone. Zum letzten Malek^ Freitag, 11. NovonOer um 20 Uhr: Rapallo-, Abend. Veranstaltung der „IibgostovenskA' Matica". -'! Der Gefangvereik „Kolo" in Maribor . Dr. Bo^idar Sirola: „Ciril- u. Methob-OrSK torium". Ein Triuinph. Llein künstlich „gieinaiu»-'' gcner" und niit geschiclier Hand auffrisier-ter, keiner vloß von Gnaden einer beifalls-! lüsternen SchuljUAc'nd oder lärniender klauiefanfaren und Zeitungsphrasen, die' (ach. wie häufig!) Begleituuistäilde zmn Leit^' inoliv, Mlt'tclittäsjigkeit zu (^rossiaien aus-bl^Zsen und, .IM es nicht ;ieschLN, ein bi^5)e>e guten Willen auch fll<.ich schon in gros;e!tNinst! venuandeln. Nein, diesuial war es ein recht! sch^iffener Trinuipth, ein ganz grosjer, einer,! dcr von innen kau:, der lediglich us sichß selber und siir sick) selber sprach. ! Zunäcljst einer d<'r begnadeten mells^M^ chen Stinl!ine. (Tenöre von solcher Leucht^^ krast, Bässe von solch erwerbender Uathodva-^^ lenglockenivucht, so dunkelsamtnt Mstinlme« und edeltiniibrierte Soprane hat man hier.^ in einem Chor vereinigt, noes, nicht gehört.)^ zweiter Linie ein Triumph der musikali--schen G-istigkeit und Ki.ltur. Nur mit einen? !^>iminel voll Idet'Ien rnl Herzen, nnr duochlj unerhörtes, nnernii'rdliches Slndiuni, nur^ durch völliges Hingegebensein jedes einzel«! nen an die Anfgabc lä^t sich solche Vollkom» mcnheit der Interpretaition erreichen. z «t I » » »^ »««T.' - __ . . S«h^«Wch aber em Trmmph der elmi»ent-en tz-ichr«beyds, Dr. Boii« dar örrolas großangewiegtes Oratormm, in der Been Schatten dieser unerhört g'lanzvollen Wie« dergabe gerlickt wurde. Unwilltiirlich war man, den Mythus v-on König Mdas ein wenig variierend, versucht, sicl) iim strllen zu sagen: Was wur^ nicht zu Gold in solchen Alchlen? — Und doch ist es klar: auch in der Musik gilbt es keine Alchemie und Zauberei, nur an einer entspre L als Boni. Neue waren Herr T r o m als Feri-bacsi und Herr S taw k o v i L als Rohnsdorf, die ihre Aufgabe ebenft» zufriedenstellend lösten. Am Mriqen-tenpult wirkte mit gewohnter Verve .^rr Aalpellmeister Herzog. Lobenswert war auch i>4e Regie des Herrn Rasberger. Dv« ousver?aufte Haus spendete den Dar« stÄkern reichlichen Beffall. Remark. -O-- Kino Bis einschließlich Montag den 7. d. der ersts and zweite Teil des Riesensilms: „Friedrich der Grohe". Der dritte und vierte Teil, die den Höhepunkt der Handlung zeigen, laufen vom 8. bis inkl. t1. November. In diesen beiden Teilen sehen lSir schon einzelne stärkere Episoden aus deZ großen Friedrich Leben, kriegerische Ereignisse usw. Hofleben. Beziehungen zu den Ncichbarstaa' ten, alle großen und kleinen Begebenheiten charakterisieren die Person des grossen Monarchen, der von Otto Gebühr in glänzender Manier dargestellt wird. Prunkhaftestc Ausstattung ini Stil der damaligen Zeit begleitet die Filuihand-tung. Es ist das ein gnnz s)ervorragendcr deutscher Riesenfilm, der in jeder Hinsicht ein erstklassiges Hrodukt ist. einschließlich Donnerstag den 1». d. der zweite Teil d«s Senjatious^tlwL: ^ftexpretz« Die beiden amerikanischen Filmstars William D u n c a n und Edith Johnson (bekannt aus dem Film „Cinabar") in den Hauptrollen. Die Handlung erreicht im zweiten ^il ihren dramatischen Höhepunkt. Hier reiht sich eine Sensation, eine atemberaubende Szene an die andere ulrd erzeugen im Zuschauer die stärkste Spannung. Nach einer langen Reihe von Kämp fen mit seinen Gegnern liefert sie der junge In genieur samt und sonders der Gerechtigkeit aus und sein ist der Sieg auf allen Linien. Auch der zweite Teil erfreut sich eines starken Besuches. Als nächster Film kommt: „Der Geetiger" oder „Rivalea des Ozeant" ein avanturistischer Fim von stärkster Spannung und Abenteuern. In der Hauptrolle William B o y d, der .Hauptdarsteller im Film „Wolgaschiffer", der hier bekanntlich verboten ist. Herr liche Ausnahmen aus China, ein noch nie gesehener Zyklus von Aufnahmen eines Taifuns am Meere. Usw. usw. icmo .vmo?«» «r»«» «»»In».) Ab heute Dienstag läuft im Union-Kino der großartige Film: „Liebe" in welchem die Hauptrolle Elisabeth Berg» n e r. die berühmte Berliner Schauspielerin, innehat. In der ungemein zu Herzen gehenden Rolle der kleinen Herzogin vollbrachte Elisabeth Bergner eine künstlerische Leistung, die so hochwertig ist, daß der Film allgemein die Bezeich^-nung bekam: Der Film der Elisabeth Bergner. Die Handlung ist etwa folgende: Die Herzogin, die von ihrem Manne getrennt lebt, genießt allgemein den Ruf einer koketten, herzlosen Frau, die mit den Männern spielt. Sie lernt den jungen Marquis, einen hohen Osfizier, kenn» nen Und findet Gefallen an ihm. Und tatsäch-' lich will^ sie mit ihm spielen. Er fängt rasend Feuer, doch gewarnt, dreht er den Spieß um, demütigt sie und zeigt ihren ferneren Lockungen die kalte Schulter. Das entflammt die kleine Frau, sie schreibt ihm Briefe über Briefe, die er sedoch alle uneröffnet läßt. Sie dringt sogar in seine Wohnung, findet ihn aber nicht an, dafür aber entdeckt sie ihre nach geschlossenen Brie se. Das gibt den Ausschlag. Die Aussichtslosigkeit ihrer unglücklichen Liebe einsehend, nimmt sie den Schleier. Nach Jahren findet sie der Mann, doch — als Nonne. Als er sie in der Nacht entführen will, findet er sie — tot; daS arme, kleine, liebevolle Herz ist gebrochen. Diese Filmhandlung ist in wundervoller. We^e dargestellt; neben Elisabeth Bergner, die einfach überwältigend spielt, sehen wir als Hauptpart» ner den sympathischen Karl Rehmann. Die Ausstattung des Films ist Prachtvoll. Ein tiefangeleg ter, herrlicher Film, der seinen Allerweltserfolg auch hier bestimmt auswirken muß. Dilettanten als Erfinder (Schluß.) ! Tis. Erfinder Lrslballons, die Monlgstlifier, war-'N PapierfabriVani^n, die C:ftnter d<>s len^s-alSi: Luftschiffes, Vraf Zeppelin, Major.Groi; und Major Par'^'oal, -".vc-rer. Offiziere, aber de: allererste Ä')n,t teur eines lenkbaren Lu>ft>schilf!s>cs war ein römiilyer Schuster. Der grüß»? Pht»sik2r seiner Z^it, Heilmholtz, erkl^te 1872 als M'l-glle!» eirer staatlichen Kommission zur Prü-fullg flügiechnischer Fragen die Mögl'chkeü eines Menschenfluges als gänzlich auSge-schlössen. ^ Das Zweivat und die Schreib-lnaschine cfand der badische Fzrstmelster Karl T?als, und Karl Zeiß, der Gründer dez grösitcn optifchen Unternehmens der W^lt, besuchte r^ic eine Hochschule, auch nichr Edison, der Erfinder der Kohlenksadenglühlampe, des, Pho7lograpih(n und Mikrophon^;, ^r Natinforscher Charles Darwln studier lö Theologie und hat auf der Schulbank 'nie etwaZ üi Laugt. Auch Liebig, der grös^c Ehe« miker seiner Zeit, gehörte zu den faulften u. schlich!i>m Herbst gvsetztes Bauimchen durch fortwährendes Verdunsten zu viel Wasser in seinem Stamm seiner Kronen da aus dem B-aden kein ßtilmmer »mn V. Noveinber Ersatz für daS vervunstete Wasser nachgeli» fert wird und das ^umchen kommt vertrocknet in das Frühjahr, vovausgefetzt dai^ der Gärtner nicht avf zeitweiises Bogietzen der Böumchen gleich, nach d«n Setzen und ab und zu auch später gedacht hQt. Auch schadet es dem Bäumchen, wenn dieses so spät an die Stelle geliefert wurde, daß schon die Fröste beginnen, denn dann leidet das Bäulnchen sehr an seinen Wurzeln, sowohl beim Ueberführen als auch nach dem Setzen. Es bildet auch im Herbst gewöhnlich k^nie neuen Wurzeln mchr, so daß es bis zum Frühjahr warten muß, bis die warme Son-ne die Knospen austveckt und diese die ersten Blätter entwickeln; erst dann bilden sich die Foser^vurzeln. Es vergeht somit eine !^nge Zeit, während welcher das Bäumchen untätig auf dem neuen Platze stand und zudem rwch der Gefahr des Vertrocknens, bezw. deS Erfrierens der Wurzeln ausgesetzt war. Die se Gefahr ist besonders dann groß, wenn sich der Bo^n nach dem Auspflanzen des Bämn chens bis zum Einfrieren nicht genüigmd setzt. . Denwntgegen spvistzt ein im Fruchjoihr richtig gesetztes gesundes, gut entwickeltes Bäibmchen, wenn es nur keine vertrockneten Fäserwurzeln hat, bald und. es besteht nicht die Gefahr des Absterbens, denn vom Pfkm zen bis- zum Sprießen vergeht nur eine kurze Zeit. Ader auch in diesem Falle darf man zeitweise nicht.vergessen, daß das ge-fttzte Bäumchen ^rend eitzier Trockenheit auch Durst hat. Bon den angeführten Umständen abgesehen, ist nichts einzuwenden, dle ObstbSum chen auch schon im H^bst zv setzen. Aber es ist da notwendig, sie rechtzeitig und so bald als möglich nach dem Ausgraben zu setzen und sie gleich nach dem Ausipflanzen und auch später zu beziehen. Nach dem Pflanzen ist es gut, hie ganze für das ^mn chen gelockerte Fläche mit einer starken Schichte Stallmist zu bedecken, damit der Vo den nicht so leicht durchfriert. Man darf somit keinesfalls ein im Herbst ausgesetztes Bäumchen ohne jede Pflege biZ zum FrüH« jähr lassen. Dr. Lenoch. l. Der Aammgrtnd der Htthntr wird dsrch einen ^immelpilz hervorgerufen. In Nch ten Fällen ist er heilbar. Man bestreiche die weiß»grau gewordenen Kämme und Kehllappen mit einer Mischung von Glyzeri« odcr Vafelin mit Zitronensaft, etwa AU glieii-chen Teilen. Auch mit S-ublimatsalbe oder mit einer Mischung von Kreolin nnt V»u»»ekl«n65 kksun>«oNli c«n»» Wlchtla fllf unsere V. T. Leser! Da mir noch in dieser Woche die probe, weise Zustellung unseres Blattes beschlie« ;en werden, möchten wir unsere P. T. Le-^r, die Gewicht darauf legen, da^ ihnen das Watt auch noch weiterhin Mgestellt werde, reundlichft ersuchen, sich der bereits beige-egten Erlagsch^'ine unverzüglich zu bedienen. Tas monatliche Abonnement lostet nach wie vor A> Dinar. — Die Verwaltung d«r „Marburger Zeitung''. Die Bergarbeiterstreils haben die Ausmert siunleit wieder einmal auf den deutsch<.n Bergbau gelenkt, der der Arbciterzahl nach «unter den eiirzelnen Gewerbezweigen Deutsch Zands an zweiter Etelle steht. Das bedeu« tendste Stcinlohlengebiet liegt bekanntlich an der Rlchr, das sich im Aachener Becken jenseits des Rheins fortsetzt. Das wichtige Kohlenfi^iet an der Saar ist durch den Ver-sailler Vertrag vorläufig genommen wor' den fwie auch der größere?'eil des Stein« kohlenbeckens von Oberschlesien). Zwischen Oberschlesien und dem Nuhrgebit^t zieljen sich aber weite Steinkohlenlager hni, die von Jahr zu Jchr an Bedeutung gewinnen und das steinkohlenarme Mitteldeutsck'Ifsnd ent-s^'^ädigen. Mächtig sind auch die Braunkoih-lenlager von Köln, auf die t.in volles Vier-tel der gesamten deutschen Bvaunkohleniför-derung entfällt. Die wichtigsten Eisenlager, nach dem Verluste Lothringens, befinden sich im Siegerland sowie an der Lahn und an der Di?. Süddeut?sck»lcmd i'lt v^rhAtnismä-ßig arm an Bodenschötzen, nur in Bayern gilbt es einige beschei-dme Braunkvhlenl«yer. Sport Stand der FuSballmelfter-Mast des Kreise« Maribor Die .'herbstmeisterschastsba'belle gewinnt nach Absage seiner noch ausstehende»: Meisterschaft skä-ntpfe des S. K. P t u j ein llare^s Bild. „Rapid" verblev^t noch weiter in Führung. „Maribor" mit der gleichen Pmikrsattzaihl. Die dritte Position sicher te stlb nach der sonntästil^en Niederlage der Eisenbahner defimtiv „Ptuj". „Svobada" Pausierte am vergangeilen Sonntag und wird M den vittten Tabellenplatz mit „ÄLleMliöar" nt»ch hart zu känrpsen haben. „Merkur" absolvierte schon vier Spiele, hat es aiöer noch zu keinent Punkt gebracht. Nachsticihend die Tabelle: 1. S. V. Rapid: S Punkte, 4 Spiels- (11:1);'s. Maribor: « Punkte, 3 Spiele s9:l)); 3. S. K. Pws: 5 Punkte, 5 Spiele (7:10), 4. S- K. ^voboda: 3 Punkte, 3 Spic-le (3:6), 5, S. K. ikelezni-«ar: 2 Punkte. 3 Spiele (5:8), 6. T. S. K. Merkur: Keinen Punkt, 4 Sp«!^ (2:12). : M. O. (Dienstlich). Das für Sonntag anberaumte MeisterschaftSwettspiel „Rapid": »Merkur" findet nicht statt. An seiner Stelle treffen sich „Svoboda" und „Maribor" (Platzlinspektion: Herr Winterhalter). — Nuch das Meisterschaftswettspiel „Mavibor" gegen „Ptuj" entfällt, da letzterer erklärte, gegen „Maribor" und „Rapid" im Herbste ni^ anzutreteil. Das Meistcrsck?clftswett spiel „Rapid":„Merkur" wird am 29. d. M a-uÄFl^tva^n. : S. B. R«»pid (Fifk'ballsektion). Die für das am 13. d. M. in Klag^nsurt swtlfinden de Spiel gegen die Klagensurter „Austria" nominierten Spieler PoWeßwig, Kiirzimann, Barlo-vi?!, Baumgartner, BröcK, Löschnigg V., Paulin. Tergletz, ?!^nko, Löschnigg L. Burian und Wolfzattel werden aufgefordert, ihre Pässe unverzüglich in der Eisenhand lung Je glitsch abzugeben. : Tanzkurse de« G. A. Maribor. Die Tanz schule des S. K. Maribor Mrd demnächst eröffnet^ Anmeldikn Abguhwajser läßt sich ganz vorzüglich zum Entfernen von Flecken aus SiÄx.rsachen verwenden. h. Linoleum bekommt nie Risse, wenn man es hm und wieder mit einer Mischung von Olivenöl und (^ssig zu gleichen Teilen ab--reibt. h. Silber kann man am schnellsten dadurch reinigen und blqi^k machen, wenn man es mit Metihylaltohol aiiwischt und dann einem weichen Lappen nachpoliert. h. Um Flecke» aus Zeug M entferne«, wirft man in den Kochkessel ein Stück Zitrone. Das Zeug wird dadurch schneeweiß. h. Der »usgutz der WasserleUung läßt sich am beisten mit in Petroleum getauchtem Lap Pen reinigen; dann wird mit heißem Wasser und Seife nachgeivaschen. h. Zttichengardinen sowie alle straff gespannten Scheibengardinen aus dünnen Stoffen bringe man gleich nach dem Waschen naß am Fenster an und lasse sie trocknen. Sie passen dann genau in Länge und Breite und können nicht einlauifen; auch sitzen d'ie eilten viel besser. h. Heringe und Sardelle« lege man einige Zeit vor dem Gebrauch in Mlch; sie werden im Geschmack feiner und milder. h. Messing kann man dadurch vor der Oxi dierung schützen, daß man es mit einem in Nähmaschinenöl getauchten FlanellaPpen wö chentlich einmal abreibt. h. Ein billiges Pntzmittel ist Salz. Leider ist seine Anwendung vielen Hausfrauen noch un!^kannt. Salz mit Essig aufgelöst ergibt ein gutes Putzmittel fi!r Messing. Zum Entfernen von Fettflecken aus Stoffen löst man Salz in Salmiakgeist. Schwarze Tuche in kaltem Slalzwasser gewaschen, werden schön und lausen nicht ein. Strohmatten und Korb waren aller Art werden, mit feuchten Salzlappen «abgerieben bezw. abgebürM, schön weiß, Salz, in Zitronensaft gelöst, entfernt Roist- und Tintenflecke. Teppich reinigt man „Äch bin der DoNor Eisenbart" Ätalieulsche Tanoer-Alttoo Mussolini und sew Vorganger w marokka» Abenteuern, Wilhelm der Zweite. mit angefeuchtetem Salz. Verrostete Bügeleisen reibt man mit Äckz 'ind Wachs ab. Den häßlichen Seifen'ansatz an Waschgeschirren entfernt Salz. So hat das Salz sine ungewöhnlich große Amvendungsmögilichkeit be« treffs Reinigen von Gegenständen aller Art. h. Beschmutzte Mahagonimöbel soll man vor dem Polieren mit Essig oder kaltem Tee abreiiben. h. Fette Haare kann man dadurch rein^ gen, daß man sich in einer Lösung von war« mem Wasser mit einem Teelöffel voll Borax den Kopf wäscht. Radio Vi?» (Wellenlänge 517 m., 7 SiHf Graz (Z.";? m, 0.5 Kw), Preßburq m, Skr), Z a g r e b (310 m. Kw). Mailand (316 m, 1.5 Kw), Prag (349 m. 5 Kw), Stuttgart (360 m, 10 Kw.), Frankfurts. M. (429 m, 4 Kw), Brünn (441 m, 3 Kw),. Paris P. T. T, (458 m, 5Kw), Berlin (484 m, 10 Kw), D a-ventry (482 m, 13 Kw), Budapest (556 m, 3 Kw), Warschau (III m, w Kw). DienAtag, de« 8. «kwember. Wien, IV Uhr: Franzöfische Sprachkurs für Vorgeschrittene. —20:05: Oberlerchnerz Oper „Der eiserne Roland". — Graz, 20.05: .Heiterer Biergesang deÄ Grvzer Man nergesangvereinS. — 20.45: Konze^ des-Opernorchesters. — Pretzburg, 30: Sinfom-s: Tanzmusik. Beim Frisicr-Unterricht. Um die oftmals etwas unKukängtiche Berufs-»gerichtet ^vorden, die Än-e sorgfältige prak-WlMldung Ll uMevstützen, swd Sc^en ou^ I tiche und theoretische Msbilduina ermöglichen Zum 200. Todestag des Wunderdoktors. Am 11. November 1727 starb in H^inno-ver-Münden der Mu^irderdoltor Johann Andreas Eisenbart, dessen mlgeblich? Pferdekuren durch das Mkstülttliche Aed „!^ch bin i>er Doktor Eisenbart" noch heute be-ÜUtlU sind, Siftorischer Kalender Samstag, den 5. November: 1414: Begwn des Konzils zu Konstanz. — 1977: Erste Dv-lephonverbrndung in Berlin. — 1911: An« nexion von Tripolis durch Italien. — Sonn tag, den 6. November: 1632: Schlacht bei Lützen. 1760: Luigi (^alvcnk entdeckt den imch ihm benannten GalvaniÄnus. -- l7W: Kmkau loinmt an Oesterreich. — 1871: Rück« tritt des österreichischungarischen Rcichskanz-lirs Bcust. — 1914: Frankreich und E-N'g-land erklären sich als im Kriegszustand mit der Türkei befindlich. — Montag, de« 7. November: 1Z07: Schweizerbund auf dem Rüt-li. — 1793: Der französische Konvent schalt ^ das Christentum ab und Wrt den.BerMnit- UZ» «. SK y. YZoVnn^ ISSl kvlttiö em. — 1813: Treffen bei Hochik)eim! am RheM. Napoleon reist von Msinz nach Pari^. — 18KS: Napoleon 3. wird erblicher Kaiser. 1917: Revolution der Nolschewi-sten in Petersburg. Sturz der vorläufigen Regierung imi> Uebernnhme der Macht durch den Aussc^ß der moxiimalistischen Arbeiterund Ccldate»iräte unter Fl»hrung von Lenin und Trotzlki. — ^924: Der Raler Hans Tho« ma in Karlsruhe gestorben. — DitnStag, den 8. November: 1510: Blutbad in Ctackholm auf Befehl Christians 2. von Dlinemrirkt. ^ 1S?0: Schlacht am Weißen Berg bei Prag. — 1^: Ar^reas Hofei legt d: Robert Blum in Wien erschossen. -- 1870: General vcn der Taun mnß Orleans räumen. — 191.?: Ter emilische Minister L.'lo>ch George spricht sich für allgemeine Abrüst^lng auS. — 1918: Das Dn?tsche Reich wird Republik. — Donnerstag, den Iv. November: 14^: Luther geboren. — 1759: EckMer geboren. — 1810: Auif Hebung der Erbuntertän^it der Bauern in Preußen. — 185S: Friede zwischen Oesterreich, Frankreich und Sardinien in Aürich. — 1900: Sieg der Buren über die Engländer bei Bothaville. — 1918: Gründung der Polnischen Republ-iik. — Freitag, den ll. November: 1781: Vertreibung der Protestanten aus Salzburg. — 1805: Dresden von den Oesterreichern unter Ltlenau erobert. — 1918: Thronwechsel des Kaisers Karl. Kvlaer Aozewr. 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