Ni. 295. Donnerstag, 27. December 1900. Jahrgang 119. Laibacher U«nn»er<,n°n«prel«z Mit Postoeistndung: aanzjlhrig »U «, halbMr!» ll< «. Im llomploir: aanz. ^ Die «Lnibacher Ze,t»ng. er chcl>,! tH«l!ch, m!l Nusnahme der «Sonn- m,b sselrrtnae Di, «ld«l»l«»««»» ^ « >>.. >«ht!g »z, x. Halbjahr!« li X. ssür d!e Zustellung l„« Hau« „«»zlübr!« » K - Inserttonentbttrz ssür slelne » fich «onnressplnü «r.». b e Med»c<»°n Dalmatix-Vasse Nr. 6, VprechNm'dVn der Ned^im,^n « s.?. ^."n^ Inseiate bl« zu 4 Zeilen kv k. gißhere per Zclle 12 l»: bc< ü,teren Wleberholungen per Zelle S l>. ^ vvrmitta»«. Unfranlierte Urilfe werben nlcht angenommen. Äla uscripte " »h, Vränumerations-Einladung. Mit 1. Jänner beginnt ein neues Abonnement auf die Laibacher Zeitung. Die «Laib acher Zeitung» tritt in ihren 120. Jahrgang ein. Es ist das Bestreben der 'Laibacher Zeitung», bei der Auswahl dcs Stofsts, bei Veröffentlichung der Draht- und Postnachrichlen nur aus das thatsächlich Interessante Bedacht zu nehmen und den verschiedenen Geschmacksrichtungen ihrer Leser brecht zu werden. Die telephonische Verbindung "lit Wien ermöglicht die Vermittlung der neuesten Wichtigsten Ereignisse. In der Rubrik «Locales» findet jeder Leser lurzgefasste Nachrichten von localem Interesse. Diese Ablheilung bildet, da sie die kleinen und großen Geschehnisse aus der engeren Heimat in genauen Auf-Zeichnungen bringt, das engste Bindeglied zwischen der .Tchristleitung und den Lesern. — Dem Volkswirt-' chaftlichen wird auch fernerhin die größte Auf-"lerlsamleit zugewendet werden; Berichte über Veredlungen in den Vertretungskörpern, über Sitzungen des Gemeinderathes. Landtages, der Handelskammer U' dergl. m. sollen, wie bisher, rasch und übersichtlich zur Veröffentlichung gelangen. Im localen Theile finden ferner die Leser ein "lnfassendrs Bild oller Vorgänge, die fich in der Stadt "nd ihrer Umgebung täglich abspielen und für die Aevültesung von Interesse sind. Ueberdies wurde der ?Mis der ständigen Correspondents« beträchtlich er-?"tert, so dass sich die 'Laibacher Zeitung» stets in °" Lage blfindet, über wichtigere Ereignisse auf dem "Hen Lande, mit besonderer Belücksichtlgung des '""alen Lebens, in zuverlässiger und prompter Weise zu berichten. », Theater. Musik und alle Vorkommnisse auf Un Gebete der Kunst werden, wie bisher, die gebürende ^ldigung finden; ebenso wird dem Vereinslebm einsende Beachtung geschenkt werden. l> Auf dem Gebiete des Feuilletons wird die '«Mbacher Zeitung» bestrebt sein, ihren Lesern eme ^dlegene Lecture zu bieten; es werden nebst fort-"ufenden Erzählungen kleinere Feuilletons von all-feinem Interesse zum Abdrucke gelangen. Die Priinumerattons-Vedingungen bleiben unverändert und betragen: mit Postoersendung: sNr zaibach: ganzjährig . . »0 X — I, ganzjährig . . 2» X — k halbjährig . . 15 » — » halbjährig . . II » — » vierteljährig . 7 » »0 » vierteljährig . V » 50 » monatlich... H » 50 » monatlich... I » 85 « Für die Zustellung insHauS für hiesige Abonnenten per Jahr 2 Kronen. DG7> Dir Pranmnrratwns - Beträge wollen portofrei zugesendet werden. Jg. u. Kleinmayr se Fed. Hamberg. Amtlicher Cheil. Seine l. und k. Apostolische Majestät geruhten allergnädigst das nachstehende Allerhöchste Vefchlschreiben zu erlassen: Ich ernenne Seine Majestät Victor Ema, n uel III., König von Italien, zum Oberst-Inhaber des Infanterieregiments Nr. 28. Wien am 12. December 1900. Franz Joseph m. p. Seine k. und k. Apostolische Majestät geruhten ferner allergnädigst das nachstehende Allerhöchste Befehl» schreiben zu erlassen: An Meinen Reichs-Kriegsminister. Ich verfüge, dass die Kriegsmedaille für die Operationen im Jahre 1900 in China zu verleihen ist: 1.) allen auf den Bemannungsstand Meiner Schiffe: «Zenta», «Kaiserin und Königin Maria Theresia», «Kaiserin Elisabeth» und «Aspern< zählenden Marine-Personen, und zwar für «Zenta» vom 7. Juni d. I. an, für die übrigen genannten Schiffe vom Tage ihres Eintreffens auf der Rhede von Talu, 2.) den dem Oberbefehl über die internationalen Streitlräfte für die chinesische Provinz Chili zugetheilten Angehörigen Meines Heeres. Bezüglich der Anrechnung des Kriegsjahres sehe Ich seinerzeit Ihren Anträgen entgegen. Wien, am 15. December 1900. Franz Joseph m. p. Seine k. und k. Apostolische Majestät geruhten allergnädigst den Major Anton Dolleczek, der Pulver, fabrik in Stein bei Laibach, zum Director dieser Fabrik zu ernennen; dem Assistenzarzt-Stellvertreter Doctor der ge« sammten Heilkunde August Dettela, des Garnison«-pitales Nr. 8 in Laibach, zum provisorischen Corvettrn« Arzte zu ernennen. ________ Seine k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 20. December d. I. dem Sectionschef im Finanzministerium Gedeon Ritter Froschauer von Moosburg undMühlrain den Orden der eisernen Krone zweiter Classe und dem Ministerialrathe dieses Ministeriums Dr. Friedrich Freiherrn von Raymond das Ritterkreuz des Leopold-Ordens, beiden mit Nachsicht der Taxe, allergnädigst zu verleihen geruht. Seine k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 30. November d. I. allergnädigst in die VI. Rangsclasse zu befördern ge» ruht die Directorcn der Staatsmittelschulen: Schulrath Dr. Rudolf Iunowicz von der Staalsrealschule in Laibach, Gustav Knobloch von der Staaterealschule in Marburg, Andreas Senelovic vom ersten Staats« gymnasium in Laibach. Seine k. und l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 16. December d. I. den GesandtschaftsattoctM Iur. Dr. Erich Freiherrn Zwiedinekvon Südenhorst und Iur. Dr. Franz Freiherrn von Haymerle den Titel eines Legations-Secretärs allergnädigst zu verleihen geruht. Seine k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchstem Handschreiben vom 20. December d. I. der Clavierlehrerin Ihrer l. und k, Hoheit der durch, lauchtiasten Frau Erzherzogin Elisabeth Marie Hermine Stabler in Wien die Elisabeth Medaille allrrgnädigst zu verleihen geruht. ______^ Seine k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 20. December d. I. die Mwisterialsecretäre Dr. Kasimir Ritter von Gatecki-Iunosza, Dr. Josef Künstler und Dr. Richard Reisch zu Srclionsräthen im Finanz. Ministerium allergnädigst zu ernennen und den Ministerialsecretären dieses Ministeriums Hermann Aareck und Dr. Ferdinand Wimmer den Titel Feuilleton. Die Einlulle der Türken i^Krain. Vom Oberstlieutenllnt «itter v.' Amon. .. Nach der Eroberung von Constantinopel traMen l" Tüllen, sich in den christlichen Ländern nnt Gewalt 5" Wissen möglichst auszubreiten, «"^unternahmen °"d gegen dieselben ihre Eroberungszüge. Papst Plus II., Mer die Lage richtig erkannte, bot alles auf, ihnen Malt zu thun. konnte aber unter den Mächten keine ,^nigleit erzielen. Nur Matthias Corvinus. K^önig von ""gärn, dessen Länder am meisten den turtMen Er-^erungsgelüsten ausgesetzt waren, stellte e.n Truppen-UM an den Grenzen auf; doch war dasselbe v.el zu Z^ach, um einer Armee die Spihe bieten zu können. 5>uitan Mohammed, dem infolgedessen leine zube-regende Armee gegenüberstand, eroberte im Jahre 146„ ^Walachei, Serbien, BoSnien und die Hercegovma land "^ b"W an den Grenzen Ungarns und Deutsch- h Cm allgemeiner Kreuzzug gegen die Türken w^ Z" Plus stets vor Augen hatte, lag längst außer dem 3"'che der Geistesstimmungen der christlichen W tt ^lche dlm religiösen Fanatismus der Osmanen mcht Ur gewachsen war. Derselbe «am mcht zustande, "" Piu« ii'., vollkommen "schöpft durch d« üb v. 7.^'lien Anstrengungen, gab m der Nacht zum ^' August 1464 seinen Geist auf. Sterbend sagte er mit gebrochener Stimme zu den sein Lager umstehenden Cardinälen: «Ich habe die Kraft nicht mehr, das zu vollbringen, was ich zuletzt begonnen habe. Euch ist es vorbehalten, das übrige zu thun. Widmet diesem Werke Gottes eure Sorgfalt und duldet es nicht, dass die Sache des christlichen Glaubens durch Lauheit und Nachlässigkeit zuschanden werde.» Eingedenk dieser letzten Worte, wählte das Cardinalscollegium bereits am 30. August 14«4 den Venetianer Pietro Barbo*, Cardinal von San Marco, zum Papste; derselbe nahm den Namen Paul II. an. Während jener Zeit fand der erste nachweisbare Einfall der Türken in Krain statt, indem einige tau-send berittene Renner und Brenner mit der größten Schnelligkeit bis Mottling vordrangen, von dort aber, ohne den geringsten Widerstand gefunden zu haben, wieder umkehrten und, nachdem sie die durchstreiften Gegenden durch Raub, Mord und Brand verwüstet hatten, mit vielen Gefangenen und großer Beute, ebenso rasch, wie sie gekommen, das Land verlkhen. Infolge dieses traurigen Ereignissss, das sich angesichts der! Nähe der Türken bald wiederholen tonnte, wurde nach Möglichkeit der Landsturm organisiert. Der Adel, dem' damals die Gerichtsbarkeit zustand, ward beauftragt/ bei der ersten Kundgebung eines Türleneinsalles mit seinen Fähnlein auf die bestimmten Versammlungsorte zu eilen und dort wohlgerüstet einzutreffen. In der Wahl des Papstes Paul II. hatten sich die Cardinäle nicht getäuscht, denn er trat mit voller * Ein Zweig dessen Familie blüht noch heutzutage in Nnterllllw. Thatkraft m d,e Fußstapfen seines Vorgängers Gleicl, nachdmi er den heiligen Stuhl bestiegen, ernannt ?r drei Cardinälen, welche alle au die Forl uhrung des Türkenlrieges bezughab/nden Mak lMnm Erwägung ziehen und darüber g^l Vorschlage erstatten sollte. Als im September K eme vmetlam che Gesandtschaft, aus den vorn^n,^« Nobili bestehend, b^i dem Papste erschien um bm^ UVV Namen Pius l/annahm. t>Ä man sich vor den Türlm nur lächerlich machen H ^i?s>^°""' b??>e so grohe Viisammluna nm . 10^000 Mann aufbringen könne; auf diese Weise b/ "^"^5" l° den bedrängten Grenzländ rn vollend! öawacher Zeiwng Nr. 295. ___________________ 2468__________________________________________27. December 1900. ^ und Charakter eines Sectionsrathes mit Nachsicht der Taxe huldvollst zu verleihen geruht. Böhm m. p. Verordnung des Finanzministeriums vom 21. December 1900, womit für den Monat Jänner 1901 das Aufgeld be« stimmt wird, welches bei Verwendung von Silbergulden zur Zahlung der Zollgebüren zu entrichten ist. Mit Bezug auf Artikel XIV des Gesetzes vom 25. Mai 1882, R. G. Bl. Nr. 47, wird im Einvernehmen mit dem königl. ungarischen Finanzministerium für den Geltungsbereich des erwähnten Gesetzes und für den Monat Jänner 1901 festgesetzt, dass in denjenigen Fallen, in welchen bei Zahlung von Zöllen und Nebengebüren, dann bei Sicherstellung dieser Abgaben statt Goldguldcn Silbergulden zur Verwendung kommen, ein Aufgeld von zwanzig (20) Procent in Silber zu entrichten ist. Bö hm m. p. Der Minister für Cultus und Unterricht hat den Professor an der Lehrer-Bildungsanstalt in Klagmfurt Johann Ben da zum Nezirlsjchulinspector für den Stadtschulbezirl Klagenfurt ernannt. Den 24. December 1900 wurde ln der l. l Hof« und Staats« druckerei das l^XXXII. Stück der böhmischen und polnischen und das I.XXX1X. Stück der böhmischen und slovenischen Ausgabe d«s Reichsgesetzblattes ausgegeben und versendet. Nach dem Amtsblatt« zur «Wiener Zeitung» vom 22. und 23. December 1900 (sir. 292 und 293) wurde die Weiter« Verbreitung folgender Presserzeugnisse verboten: «Un die Arbeiterschaft des Eisenwerkes St. Vgybi». Druck« und Verlagsanstalt Gesellschaft zu ertheilen, könne aber keine tilometrischen Garantien gewähren. Unter solchen Umständen dürfte es nicht so leicht sein, wie dies in russischen Blättern behauptet wurde, die für den Aahnbau erforderlichen Capitalien aufzubringen. Schon vor Jahren ist der italienischen Regierung (Italien hätte an einer Eisenbahnverbindung zwischen dem Adriatischen Meere, Serbien und Rumänien ein großes volkswirtschaftliches Interesse) ein diesbezüglicher Vorschlag unterbreitet worden, der jedoch als undurchführbar erklärt wurde. ^ Man bezweifelt ferner, dass russisches Capital für das > Unternehmen so leicht zu finden sein werde. Das 'Project ist sonach mit solch bedeutenden finanziellen Schwierigkeiten verknüpft, dass dessen Verwirklichung gewiss noch lange auf sich warten lafsen dürfte. Der serbische Gesandte, General Gruiö, hat die Instruction erhalten, die Angelegenheit bei der Pforte neuerdings anzuregen. Die montenegrinische Regierung steht dem Proj cte günstig gegenüber. Visher hatte General Gruic noch keine Gelegenheit, bei der Pforte Schritte in dieser Sache zu unternehmen. Politische Ueberficht. Laibach. 24, December. Auf dem Gebiete der inneren Politik ist vollkommene Feiertagsruhe eingetreten. Die Landtags-session ist zu Ende. theils vertagt, zum Theile geschlossen, und die Reichsrathswahlen werden erst am 3. Jänner fortgesetzt werden; an diesem Tage gelangen 53 Man-date zur Vergebung. Der 16. Jänner ist der letzte Wahltermin; an diesem Tage wählt der niederöster-reichische Großgrundbesitz. Im Wahlaufrufe des niederösterreichischen verfassungstreuen Großgrundbesitzes wird ausgeführt: «Die Aufgabe der Abgeordneten des niederösterreichischen verfassungstreuen Großgrundbesitzes wird es sein, die Bestrebungen der Deutschen zur Erhaltung ihrer Stellung lM Interesse des Staates und der Nationalität auf das lrästillste zu unterstützen, dabei aber auch stets für das hohe Ziel der Herstellung des FriedenS im Reiche und der Erhaltung der Ge sammt" monarchic auf der durch die Entwickelung und die Bedürfnisse des Staates gegebenen Grundlage der bestehenden Versassung einzutreten. Nicht die Hintansetzung der nationalen Bedürfnisse irgendeines Volks-stammes, nicht die Verweigerung der berechtigten Ansprüche anderer Nationalitäten darf das Strebe« ihrer Abgeordneten bilden, sondern einzig und allem die Geltendmachung der Anforderungen des Staates gegenüber den Sonderbestrebungen der Theile und die kräftige Förderung der wirtschaftlichen Interessen aus allen Gebieten schaffender Thätigkeit. Wie man aus Constantinopel schreibt, äußert sich der officiöse « Terdjumani Hatilat' mit sehr anerkennenden Worten über den Fürsten Nikolaus von Montenegro, «den aufrichtigen Freund des Sultans», und bestätigt mit Befriedigung die Nachricht, dass Montenegro in der jüngsten ZA eine bedeutende finanzielle Unterstützung, wie es helA in der Höhe von fünf Millionen Francs, durcy Russland zutheil geworden sei. In einer Meldung aus Rom wird der Ueber' zeugung Ausdruck gegeben, dass der Rücktritt oe» Schahminister« Rubini nicht die Beschleunigung de« Klärungsprocesses der parlamentarischen und politWN Lage zur unmittelbaren Wirkung haben werde. «)a Ausscheiden des Herrn Rubini aus dem Cabinette law durchaus nicht unerwartet, wurde vielmehr sch^!^,, einiger Zeit für unvermeidlich angesehen, da i^ finanzpolitischen Tendenzen bei einigen Mitgliedern oe Regierung auf entschiedenen Widerspruch stießen. ^ eventuelle theilweise Umgestaltung des Cabinettes, " man allgemein voraussieht, dürfte erst nach NeuW in Fluss gerathen. . ^ Wie man aus Petersburg meldet, consta"" der Bericht des Reichscontrolors über den Rechnung abschluss des vom Reichsrathe genehmigten Vudg/ 1899. dass am 1. Jänner 1900 im Staatss leisten, auch die Kosten zu tragen.» (Foit1F zu einem Preise herstellen könne, der die Kosten l^t. Gottharb-, Arlberg. und des Slmplon - Tunnels 5?» versteige. Er erklärt, dass die Vollendung des y"""elbaues bis 1907 sicher erfolgen könne, wenn der d,°" "on beiden Seiten gleichzeitig in Angriff genommen l,?"f von zwei Stunden noch brennen, so vule Jahre z^dle betreffende Person noch leben. Da der kzar i^°hre alt ist. entzündeten die Frauen 85 Kerzen und <" zu beten an. Von Zeit zu Ieit erlosch eine Kerze >»!,? Augenblickes aber. als eine Thüre rasch geöffnet lH drohten alle auf einmal zu erlöschen. Es war ^ ""l ein Schreckschuss gewesen, und nach Ml h>n wnnten noch 36 Kerzen. Welche Freude ü «'""en Frauen, die nun fest davon überzeugt sind dass Ascher noch ganze sechsunddreihig Jahre leben werde. ^. (Eln e ° e l m u thlger Hund.) Ein Villen. <7 bei Paris hatte eine große, schöne «nd übe aus <.""! treue dänische Dogge. Er liebte d°s Thier sehr ^! ft" ihm dah rschwer, sich, nachdem er die Villa tz t Wte um nach Pari« zurückzMren vo^^ "^ lu trennen. Gin Waldheg« lieh fich bestimmen. den Hund zu übernehmen. Das Thier fiel seinem neuen, nicht sonderlich weichmüthigen Herrn bald zur Last. Dieser beschloss, den Hund zu ertränken. Er befestigte eine schweren Stein an dem Halse des Hundes, lud ihn auf einen Kahn und ruderte in die Mitte des Marnestusses. Hier angelangt, fchleuderte er das Thier mit aller Kraft in das Wasser. Der Strick, an dem der Stein befestigt war, riss jedoch, und der Hund schwamm zu dem Kahne zurück. Der erbarmungslose Heger versetzte nun dem Thiere einen solchen Schlag mit dem Ruder, dass das Blut sofort hervordrang. Der arme Hund suchte sich nochmals auf den Kahn zu retten. Der Heger, wüthend hierüber, holte zu einem neuen furchtbaren Schlage aus, dabei verlor er aber das Gleichgewicht und stürzte felbst ins Wasser. Da er nicht schwimmen konnte, wäre er unrettbar verloren gewesen, wenn der Hund. großmüthiger als sein Herr. ihn nicht mit seinen Zähnen über dem Wasser gehalten hätte. Dem Heger gelang es, sich wieder an den Kahn anzuklammern, und auf diese Weise gelangten Mensch und Thier wieder ans Ufer. Selbstverständlich hat diefer Vorfall die Gesinnung des Hegers gegenüber dem Hunde geändert. Er verband die Wunde, die er ihm gefchlagen, und pflegte ihn in der liebevollsten Weise. — (Belehrung.) Ein alter sächsischer Lehrer unterrichtet wie folgt: «Kinderchen«, ihr misst mir scheene ufpafsen, dass ihr nich so viel Pfähler macht in der deitschen Sprache, besonders aber bei Mir und Mich. Ich werd' Sie den Unterschied ganz genau sagen, also paßt uff: Mich' ist immer der Singular, z. B: .Heeßer Kaffee fchmeckt mich scheel. Mir' ist dagegen abersch allemal der Vlural, z. B.: Mir Sachsen sprechen das reenste Deitsch/» Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Eisenbahnwesen.) Das l. l. Eisenbahnministerium hat der IohanneSlhaler Kohlengewerlschaft zur Vornahme technischer Vorarbeiten für eine schmalspurige Schleppbahn mit Locomotivbetrieb von der Station Lichtenwald der Südbahnlinie Steindruck - Rann zum Kohlenwerle in Iohannesthal auf die Dauer eines Jahres die Bewilligung ertheilt. —o. — (Unterkrainer-Bahnen.) Der Lasten-verkehr in diesem Monate blieb auf gleicher Höhe mit jenem des gleichen Monats im Vorjahre. Der Personenverkehr dagegen erwies sich als unbedeutend schwächer. 2. — (Zur Uebersiedlung der Aemter von Sittich nach Weichselburg.) Während die Ueber-fiedlung beS k. l. Steueramtes von Sittich nach Weichjel-burg in der Ieit vom 27. bis Ende December erfolgen wird, amtiert das l. l. Bezirksgericht bereits seit einigen Tagen in Weichselburg. Auch der Sitz des Notariates wurde schon nach Weichselburg übertragen. — Die Ver-legung der genannten Aemter aus Sittich gab Anlass zu einer wohlgelungenen Abschiedsfeier, welche am 16. d. M. abends im altbewährten Gafthaufe «Politansli» in Sittich die ganze Veamtenfchaft, die Vertreter der Lehrerschaft, der Gcmeindevorstehung und andere Honoratioren von Sittich und dem benachbarten St. Veit versammelte. In den Abschiedsreden wurde insbesondere des stets einigen Zusammenwirkens der Beamtenschaft und des derselben sowohl seitens der Ortsbehörden als auch seitens der Landbevöllernng immerdar erwiesenen Entgegenkommens rühmend gedacht. — Wie aus Weichselbura mitgetheilt wird beabsichtigt die dortige Gemeindcvorstehung, der Beamtenschaft einen festlichen Empfang zu bereiten. Die bezüglichen Vorbereitungen, an welchen jung und alt wetteifernd theilnimmt, find im besten Iuge. —ik. __ (Wählerversammlung.) In einer gestern vormittags im «Narodni Dom» abgehaltenen Wählerversammlung wurde die RelchSrathscandidatur des Herrn Dr. Ivan Taviar für die Stadt Laibach nach dessen Programmrede seitens der in außerordentlich großer Anzahl erschienenen Wähler einhellig und mit lautem Veifalle genehmigt. — (Vom Schuldienste.) Der t. l. Bezirks-fchulrath Llttai hat über Ermächtigung deS l. l. Landes-schulrathes die nach der verstorbenen Lehrerin Ioseftne Kronabethvogel in Töplitz-Zagor freigewordene Lehrstelle dem Fräulein Ida GH er bar, Lehrerin in Laibach, und die an der Volksschule zu St. Veit bei Sittich zur Besetzung gelangende Lehrstelle der absolvierten Lehramts-candidatin Fräulein Maria Hecking aus Laibach. beiden in provisorischer Eigenschaft, verliehen. —ik. — (Installation) Am 24. d. M. wurde auf die Pfarre Vrunndorf der dortige Pfarradministrator Herr Dr Johann Mauring installiert. — (Im städtischen Volksbade) wurden vom 9. bis 15. d. M. insgefammt 342 Bäder abgegeben, und zwar: für Männer 304 (davon 210 Douche- und 94 Wannenbäder), für Frauen 38 (davon 8 Douche-und 30 Wannenbäder). — (Todesfall.) In St. Georgen an der Süd-bahn verschied, einer uns zugekommenen Todesanzeige zufolge, Herr Nikolaus Rüpschl, Arzt, Besitzer lc., im hohen Alter von siebzig Jahren. Das Leichenbegängnis des allgemein wertgeschätzten Manne« fand gestern statt. — (Vom Notariate.) Der Iustizmwister hat den Notar Wilibald Swoboda in Neumarltl nach St. Marein, serner den Notar Ignaz Huth in Kronau nach Arnoldstein und den Notar Vincenz Kolsek in Üaas nach Schönftein verfetzt. — (Wohlthätige Spenden.) Der Vorstand der Bezirks - Vorschusscasse in Gurlfeld hat am 24. d. M. nachstehende Beträge für wohlthätige Zwecke bestimmt: für die Schulen des Gerichtsbezirles, d. i. für die Bürgerfchule und die allgemeine Volksschule in Gurlfeld, je 10 X, für die allgemeinen Volksschulen in Haselbach, Zirkle, Urch, Buöla, Bründel, Heil. Geist je 10«; für den Cyrill- und Methodvereln 10 X, für den Schul-ausschuss der «Glasbena Malica» in Rudolfswert 10 X, für den Iubiläumsfond der slovenischen Vorschusscassen-Vereine zur Unterstützung der Fachliteratur 10 X, dem jlovenischen pädagogischen Vereine 10 X, dem slovenischen Alpenvereine 5 X. Für die Errichtung eines Grabdenkmals des im Frühjahre verstorbenen Vereinsobmannes Psarr-admlnistrators Johann Knavs wurden 100 X mit dem Oeisatze votiert, dass dieses Grabdenkmal im nächsten Frühling zur Aufstellung gebracht werde. V «. — (DaS Jahr 1901), das erste des 20. Jahrhunderts, ist ein Gemeinjahr von 365 Tagen. Es ist das 6614. der Iulianischen Periode, das 8001. der Weltschöpfung. Der Iahresregent ist der Mond. Im Jahre 1901 werden zwei Sonnenfinsternisse (18. Mai und 11. November) und eine Mondfinsternis (27. October) stattfinden, von welchen in unseren Gegenden nur die Mondesftnsternls — eine partielle — theilweise sichtbar sein wird. Die Dauer des Faschings beträgt 44 Tage. Aschermittwoch fällt auf den 20. Februar, der Ostersonntag auf den ?. April, Christi Himmelfahrt aus den 16. Mai, der Pfingstsonntag auf den 26. Mai, Frohnleichnam auf den 6. Juni. Dopftelfeicrtage außer den hohen Festtagen sind: 2. und 3. Februar, Maria Lichtmess und der darauf folgende Sonntag; 24. und 25. März, Sonntag und Festtag Maria Verkündigung; 29. und 30. Juni, Peter und Paul und der darauf folgende Sonntag. Das Geburtsfest Seiner Majestät jällt auf einen Sonntag, das Fest des Landes-Patrones Joses aus einen Dienstag, Weihnachten auf Mittwoch. Quatemberfasttage sind: 27. Februar, 29.Mai, 13. September, 18. December. DaS Iudenjahr 5661, welches Montag, den 24. September 1900, begonnen hat, endet Freitag, den 13. September 1901, worauf am Samstag, den 14. September, das Iudenjahr 5662 beginnt, welches ein abgekürztes Schaltjahr von 333 Tagen ist. Das Türlenjahr 1318, welches Dienstag, den 1. Mai 1900, begonnen hat, endet am 19. April 1901, worauf am 20. April 1901 das Türlenjahr 1319 beginnt, welches ein Schaltjahr von 355 Tagen ist. — (Presören-Feier.) Der kroatische Schriftstellerverein in Agram veranstaltete Sonntag, den 23. d. M., in der Aula der Franz Iosef-Umverfität eine Pressen - Feier, zu welcher sich die Repräsentanten der kroatischen Gelehrten-, Schriftsteller- und Iournalistenwelt fast vollzählig eingefunden hatten. Auch wohnte der Feier ein zahlreiches sonstiges Publicum bei. Der Präsident dcS Schriftstellervereines, Herr Ivan Ritter von Trnsli, hielt die Festrede, worauf der Vicepräsident des Vereines, Herr Dr. Stjepan von Mileti solvierte unter Leitung des Herrn Benisel nicht nur! eine reiche, auserlesene Vortragsordnung, sondern gewährte ^ auch verschiedene Zugaben. Das Lustspiel, von einer Dame ^ und zwei Herren aufgeführt, fand dank der für Dilettanten, außerordentlich guten Wiedergabe vielen, herzlich?« Beifall. Insbesondere müssen die Darstellerin der weiblichen Rolle, Fräulein Sch., und der Darsteller des unheil^ stiftenden Nachbars, Herr I., der eine vorzügliche Maske ^ trug, anerkennend erwähnt werben. Herr Ledenil als, Obmann des Clubs brachte denn auch allen Mitwirkenden, im Namen der Anwesenden seinen besten Dank zum Aus-^ drucke. — Die rege Unterhaltung hielt den größten Theil der Gesellschaft noch bis in die vorgerückte Nachtzeit beisammen. — (Von der Erdbebenwarte an der l. l. StaatS-Oberrealschule in Laibach.) Am 2b. d. M. um 6^ 17°° 11"" früh nahm an allen Inflru« menten der Warte eine seismische Bewegung von einem fernen Bebenherde ihren Anfang, die auf den empfindlichsten Instrumenten bis gegen 9^ bemerkbar war. Der stärkste Ausschlag auf den Instrumenten betrug 10 Milli-meter. Die einleitende Bewegung zeichnete sich innerhalb ? Minuten in etwa 14 stärkeren und schwächeren Gruppen ein, worauf die charakteristischen langsamen, stachen Erd-Wellen folgten; an Ort und Stelle, wo die Katastrophe sich ereignete, dürsten innerhalb 30 Secunden ebensoviel stärkere und schwächere, rasch aufeinanderfolgende Erdstöße erfolgt sein. Etwa 10 Minuten nach dem ersten Hauptstöße zeigt das Diagramm ein ziemlich starkes Nachbeben. Die Richtung der Bewegung an unseren Instrumenten war ausgesprochen von SW nach NO. Der Ursprungsort dürfte innerhalb 2000 bis 3000 km von Laibach litgen. Der Schauplatz der Katastrophe könnte etwa in Südspanien oder an der Nordlüste Afrikas (Algier»Oran), wenn nicht im Mittelmeere gelegen sein. Infolge der vielen Erdstoß?, die aufeinanderfolgen, stellen sich einer genauen Berechnung der Herddistanz diesmal Schwierigkelten entgegen. Nach den starken Ausschlägen zu schließen, muss dieses Beben verheerend gewesen sein. 8. — (RadmannsborferEisfeft.) Am vergangenen Tonntage fand. wie man uns aus Radmannsdorf berichtet, auf dem dortigen gräflichen Eislaufplahe ein gemüthliche« Eisfest statt, an welchem die Radmanns-dorfer Stadtlapelle zur vollsten Zufriedenheil der Schlittschuhläufer mitwirkte. Herrn Otto Homann gebürt für seine Mühewaltung und das gelungene Arrangement der beste Dank. — (Blattern.) Im Dorfe Podcerlev bei Laa« starb kürzlich eine Frauensperson an Blattern; vor einigen tagen ertrankt« auch eln fiebenlähriger Vohn derselben an Blattern. Die behufs Eindämmung der Krankheit eingeleiteten strengsten Maßregeln verbleiben noch weiterhin in Kraft. —o, — (Ins Meer gefallene Wahlproto-lolle.) Die Wahlprotololle der Gemeinde Pag, welche am 8. b. M. mit dem Postwagen ins Meer gefallen waren, wurden am 20. d. M, wie «Narodni List» berichtet, bei Zapuntel ans Land geschwemmt und von einem dortigen Insassen aufgefunden. Die Schriften waren zwar nass, aber sonst nur wenig beschädigt. Sie wurden getrocknet und dann der Nezirksbehürde in Zara zugeschickt. Theater, Kunst und Literatur. — sAus der deutschen Theaterkanzlei.) Das am deutschen Vollstheater in Wien mit dem größten Erfolge gegebene Lustspiel «Wienerinnen» von Hermann Bahr wird heute zum erstenmale aufgeführt werden. Das Werk, welchem die sorgfältigste Vorbereitung zutheil wurde, ist wohl das beste Prosawerl der diesjährigen Theaterspielzeit. Obwohl es bereits die meisten Bühnen zur Aufführung angenommen haben, ist die Laibacher deutsche Bühne doch eine der ersten, die dieses Lustspiel ihrem Publicum als WeihnachtSgabe bieten. Hoffentlich kommen dabei Publicum und Direction auf ihre Rechnung. Das für das Lustspiel nöthige elegante Mobiliar wurde der Direction in liebenswürdigster Weise vom Hoflieferanten Herrn Mathian zur Verfügung gestellt. — Freitag wird die beliebte Operette «Waldmeister» wiederholt und Samstag, vielseitig ausgesprochenen Wünschen entsprechend, die Operette «Geisha» zum viertenmale aufgeführt werden. — (Concert.) Eines außerordentlichen künstlerischen Erfolges hatte sich das gestern nachmittags veranstaltete Concert der Musikkapelle des k. u. l. Infanterieregiments Nr. 27 unter Leitung des Militärkapellmeisters, Herrn Theodor Christoph zu erfreuen, der seine hervorragende Begabung als Dirigent neuerlich erwies. Das Publicum ehrte Herrn Christoph und den vortrefflichen Pianisten Herrn Slolel durch stürmischen Beifall. DaS Concert war mäßig gut besucht. Ein ausführlicher Bericht folgt. ^. — (Sonaten-Album fürClavier.) Vier Bände je 1 Ml., zusammen in einem Bande 3 Ml. Verlag von P. I. Tonger in Köln. Auswahl der besten Sonaten von Beethoven, Clementi, Haydn, Mozart. Nach der Schwierigkeit geordnet, mit Fingersah, Vortragsund Phrafierungsbezeichnungen sowie biographischen Anmerkungen versehen von Hermann Kipper. — Der Bearbeiter Hermann Kipper, bekannt durch sein weitverbreitetes Sonatinen-Album, stellte sich die Aufgabe, das bessere Verständnis für diese erhabensten Schöpfungen der Mufilheroen anzubahnen. Zu diesem Zwecke versah er jede Sonate mit einem Fingersatz, der von seinem tiefen Eindringen in die Natur des Instrumente« zeugt, mit einer sinngemäßen Phrafierung sowie mit kurzen textlichen Erläuterungen. Letztere sind so ungezwungen und anschaulich, s» sprühend von treffenden, geistvollen Wendungen, dass man mit Vergnügen sich der Lecture! hingibt. Manche Sonate erscheint, vielleicht nur durch! einige Worte, in ganz neuem Lichte. Um der ausgezeich-! neten Ausgabe eine weite Verbreitung zu sichern, sind die Preise, trotz der prachtvollen Ausstattung (großes Notenformat, schöner, llarer Stich, holzfreies Papier) äußerst niedrig gehalten. — («Mufilalifche Rundschau».) Großes humoristisches Potpourri. Ausgabe für Clavier zu zwei Händen 1 Ml. Ausgabe für Violine und Clavier 1.50 Ml. Verlag von P. I. Tonger in Köln. — Unsere schnell-lebige Ieit findet nlcht Muhe, bei einem Gegenstande lange zu verweilen, denn das Gebiet des Sehens- und Hörenswerten ist zu groß. Deshalb fand auch das bereits in fünf Auflagen erschienene obige Werl von Adolf Schreiner fo großen Beifall, bringt es doch in schneller Folge von den besten Opern und Operetten, Liedern und Märschen die schönsten, beliebtesten und wirkungsvollsten Stellen in geschickter Verbindung und immer neues Interesse erregenden Zusammenstellungen. — (Ian Kubelil) hat den Titel eines königlich rumänischen Kammervirtuosen erhalten. — («Wiener Mode») Das 7. Heft der «Wiener Mode» (1. Jänner 1901, XIV. Jahrgang) ist erschienen sammt Beilage «Wiener Kindermode» (Nr. 4, VII. Jahr-gang), einem Schnittmusterbossen sowie einer Extrabeilage, einen reizenden Mlniaturheft der «Wiener Mode» mit Kalendarlum für 1901 lc. Schon diese Angaben deuten auf die außerordentliche Reichhaltigkeit des Heftes, das zugleich in seiner äußeren Ausstattung mit den farbigen Umschlagbildern eine der schönsten Feftausgaben für den Salontisch jeder Familie bildet. Diese Ausstattung, wie sie elegant und geschmackvoll von der «Wiener Mode» selbst bis jetzt nicht erreicht wurde, der überreiche, fachliche Inhalt der Modegruppen und einzelnen Bildern, an Modeberichten, Mlscellen, Artikel über Handarbeit, ein Lehrcurs der Knüpfarbeit lc, dann «Im Boudoir», eine Novelette von Marco Nrociner: «suggestion und Liebe», ein Artilel «Abfchied vom Grlllparzerhaus» mit Illustrationen au» des großen Dichter« letztem Heim, dann Gedichts, Vesellschaftssplele, Frauenchronll «., w«d«n , »»— der «Wiener Mode» sicher elne große Zahl neuer Freunde zuführen. — Preis des Heftes 50 l». Abonnement viertel« jährlich 3 X. — («kopotnik».) Inhalt der 12. Nummer: 1.) D. P.: Ueber die Psychologie des Kindes. 2.) Dra-gotin Pribil: Einige pädagogische Anleitungen M geographischen Unterrichte. 3.) Anton Kosi: Das seM Gebot Gottes in der Volksschule. 4.) Iv. ! Laibacher Zeitung Nr. 295. 2471 ------------------------ --------------------- 27. December 1900. haftete die chinesische Regierung den Prinzen Tuan und Tschwang an der Grenze der Provinzen Schansi und Schensi. Iuhsien erhielt den Befehl, nach Singanfu zurückzukehren, wie man glaubt, um der Bestrafung Ageführt zu werden. Hieraus Meßt man, dass die Negierung bereit ist, die Forderungen der Mächte zu bewilligen. Die i>. 5. ^ZHomz^iKt^iz der «Laibacher Zeitung», bei welchen das Abonnement mit diesem Monate endet, werden höflichst ersucht, die weitere Prä-numeration V>»I^i^»t zu erneuern, um die Expedition ununterbrochen veranlassen )u können. Neuigkeiten vom Mchermarkte. n,. hucke I u!.. Die Handelsbilanz. XS'-.WelschinqerH.. Ltlrabeau in Verlin, « 9 —. Matbey M.. Wegweiser für Herrschaft und Grsinde. l( 1 20. - Lammarsch, Dr. Heinr.. «« Fortbildung des Völkerrechte«, X —-60 — Czernin «., ^?l«f. P^ Nationalitäten» und Eprachenftreit in Oesterreich, ^1-20. - Krisch «., Der Wiener Fischmarlt, « - 60. - A>hü«el I., Der Postverlrhrsdienst. X 6 —. «ticke E., "lonoglavhien zur deutschen llulturgeschichte, VII; Der Gelehrte, ^ 4-80 __ Legeriah, Dr. G., Der deutsche Aussah, ».3 60. — Lehmann, Dr. K.. Ueberficht über die Entwicke« ^ng der deutschen Sprache und Lteratur. X1 68. - NolfF. Chr., baltische Geometrie für den Schul- und Selbstunterricht, X 2 40. 17 Twieh au sen O., Der naturgeschichtliche Unterricht, II.,, ^Melstufe, X 3 36. — Tifchenborf I.. Präparationen für °en geographischen Unterricht an Volksschulen, II., Deutschland 1., ^ 2'40; ,i, Deutschland 2,, X 2-16; IV., Europa, X 2 68. — Hranlc Th., Prallisches Lehrbuch der deutschen Geschichte, I., Atuzeit und Mittelalter. X 3 64. — Lüttge E., Der stilistische «nschlluungsunterricht. II.. X 2 86. — V°ck O., Deutsche Sprachlehre, X —-96. — Scyumann, Dr. I. Chr. G, Pfaden der Pädagogik, I., X 3-60. — Weiganb t>.. Der «eschichtsunterricht nach den Forderungen der Gegenwart. X 1 20. 7^ Vhilippi N., Kunstgeschichtliche Einzeldarstellungen, Xl!.. "Ubens und die Flamländer, X b 40. — Mey K., Der Meister. ^°"» in Geschichte uud Kunst. X 12 —. Ernst, Dr. P., ^'tbr. «iehsche, X —-60. — Pomezny, Dr. Fr,, Grazie ?>?? Wlazün, X8 40. — Reimann. Prof. Dr. H., Mlisisa- M SlÜcfblicke. 2 Vde.. X 7 20. — Vernecker. Dr. E.. Die 3"tf°lge in den slavischen Sprachen. X 7-20. — Teeh. Dr. F.. Aufgaben aus deutschen epischen und lyrischen Gedichten. 8, ^ 1-80. — Prölh R, KurMfaftte Geschichte der deutschen IHauspiellunst. X 7 20. — MiltrasFr.. Mireio, Provencalische 3'lbtuna, X 6-—. Vteinz S., Römische Reminiscenzen und Alofile, X6 - hartleben O. E.. Der Frosch, X 1 20. - ^clmann O,, Der Weltjahrmarlt Paris 1900. X 120. — Aeichenow A-. Die Vögel «frilas, X 60—. Eyferth V., «msachstf Lebensformen des Thirr« und Pflanzenreiches, X 24 —. Vofsmann, Dr I.. Taschenbuch für Vogelfreunde. X b 76. -^Walter L.. Die Vogelzucht, X3 60. - Fröhner. Dr.. und Kitt. Dr., Monatshefte für praktische Thierheillunbe, XII., i;' ftro Jahrgang X 14 40. — Krieg, Dr. «., «tlas der «OMlranlhfiten. Vd. 1.. X 7 20. «v . Vorräthig in der Vuchhandlung Jg. v. Kleinmayr H ^Namberg in Laibach, Eongressplah 2.________^^^ Fanöestheater in Aaivach. 51. Vorstellg. Heute Donnerstag, 27. Dec. Unger. Tag Wienerinnen. Lustspiel in drei Acten von Hermann Vahr. 52. Vorstellg. Morgen Freitag, 28. Dec. Gerab. Tag. Waldmeister. Operette in vier Bildern von Johann Strauß. Lottoziehnng vom 24. December. Brunn: 8l 17 7 63 5. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 306-2 m. Mittl. Luftdruck 736 0 mm. ,. 2U.N. 739 7 -12 SN. schwach bewölkt "' 9 . Nb. 741 0-24 NW. schwach Nebel ?U.Mg. 7433 -27 NO. schwach bewöllt 25. 2 » N. 744 6 -19 windstill Nebel 0 0 9 » Ab. 7449 -14 SW. schwach bewöllt 7U.Mg. 743-7 -3 2 ONO. schwach Nebel 26. 2 . N. 742-1-3-4 windstill Nebel 00 9 » Ab. 741-1 -5-9 windstill Nebel 27.1 7 U. Mg. I 738 -4, ^ - 3 SW. fchwach j Nebel j 0 - 0 Das Tagesmittel der Temperatur vom Montag, Dienstag und Mittwoch 16", -2 0' unb>3 5°, Normale:-2 4°,-2 5» und -L'ö». Verantwortlicher Redacteur- Nnton Funtel. I ErtrUchuttgs-QwtrinkMnOtoiiroffmmNqllwMBBQr. J, Hanptniederlage snr Krain: Michael Kastner, Lalbacb. 11 Dr. J. O. POFP'» Ihr Analherin ist oin ausgozeich- « ¦» T k m TT T*l Tfc T ^T netes M'tto' zur Dosinlection dor A NAH Hi K I N Mu»dhöhlL'undgegcnKntj:]ubljan8ko prostovoljno ga-v u 8ilno društvo . °a dan 28. decembra 1.1., ob in "i- u'i dopoldne. ^ißr°8oji o izvrSevanji vožnje in drugi Utav!??oeki razgrnjeni so ob navadnih ^«»» urah vsakemu na vpogled v pisarni »«ro* ?8* st&vbnega urada, kjer je tudi j*n. P°n«dbe, v katerih naj bode ponu-Hih1 *Vot* K*P«»ana B Stevilkami in bese-1 ntjktsntje do doloèeneg* Un v zapeèatenih zavitkib in opremljene z vadijem I 100 krön. Izrecno se dostavlja, da se na | ponudbe, katere ne bodo povsem ustrezale I ponudbenim pogojem ali katere se bodo ! glasile pogojno in pa na take, ki bodo pre-kasno ali dodatno vložene, ne bode oziralo. Megtni magistrat ljobljanski dne 22. decembra 1900. Nr. 41.948. Kundmachung. Infolge Beschlusses des Gemeinderathes der Landeshauptstadt Laibach vom 21. d. M. wird hiemit vom gefertigten Stadtmagistrate wegen Hintangabe der Besorgung des Vorspannes für die Fahrten mit dem städtischen Schubwagen als auch des Vorspannes für die Laibacher freiwillige Feuerwehr die öffentliche schriftliche OfTertverhandlung auf den 28. December 1900, 10 Uhr vormittags, ausgeschrieben. Bedingnisse und sonstige auf die gegen-I ständliche Ausschreibung bezughabende I Behelfe erliegen beim städtischen Bauamte ' während der gewöhnlichen Amtsstunden zu I jedermanns Einsicht auf und sind dortselbst auch die versiegelten, mit einem Vadium von 100 Kronen belegten Offerte, in welchen die Beträge der Anbote in Ziffern und Worten auszuführen sind, spätestens bis zum bestimmten Zeitpunkte zu Überreichen. Es wird ausdrücklich bestimmt, dass Offerte, welche den Ausschreibungsbedingungen nicht vollends entsprechen oder bedingt gestellt werden, dann verspätet eingelangte oder nachträglich überreichte Offerte nicht berücksichtigt werden. Stadtmagistrat Laibach den 22, December 1900, Für Steinmetz- und Schlossermeister «" " ' Mantinit« Vefestigungsmittel für Sieine, Metalle, Holz lc. Alleinverkauf für Krain bei Vrüder Vberl, Laibach, Krancißcauergasse. Nach auöwärlk! mit Nachnahme. 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I., um 3'/, Uhr nachmittags, statt. Die theure Verblichene wird dem frommen Nndenlen aller Verwandten, Freunde und Velunnten empfohlen. ^ Oberlaibach am 2s. December 1900. (Statt jeder besonderen Anzeige.) eröffnet den ¦ Sahrgang 1901 ¦ mff den Delden *!•-* heruorroflenden erzählenden Werken: ^^ „Felix Rofoesf" pon 3, e. Beer „San Wgilfo" wn Paul Beyse« flbonnementspreisuierte[jährI.(i3nummern)2KrWB I Zu beziehen durch die Buchhandlungen und Posiflmter' - •****___-^^^^^^ ' ' % ^______ < ^ Erste Mühle rhtLSCaSnpSztreter "* Co—i^onslager fiir ^Anträge unter U. D. 4255 an Haasenstein & Vogler, ______________________________________ (4797)3-1 Pttr ein grösseres Dampfeägewerk „ird ein--------- verheirateter Cantineur Laibacher geiwng Nr. ______________________________________2472___________________________________________27. December 1900. ^ Course an der Wiener Börse vom 24. December 1990. «««b«« «M^n «o«««««« Die notierten Course verftelM fich w KronenwHhrung. Dlt Notierung sümmtllch« «ctien und d« «Diversen Uose» versteht fich per stück. AUg»m»i« zt»«t,schul^. "'" "°" »inheitl. «ent« in «oten Mai» «llvember p. «. 4 »°/,. . . « «5 9» 8» in slot, Febr..«lu«.pr.«r im K«ich>« rath« «»rtr»l«n«n A2nlg> reich» und z»nd»r. vefterr. »olbrente, stfr., 100 fl., p«r «affa.....4°/, n? « 117.75 dto, Rente in Kronenloühr., stfr., per »aNa.....4°/, 98 «0 «lW dto. dt«. dto. p« MttNl« 4»/, 98 « 9,'U llefteri.Inveftltt,n».«ente,ftfr., per »«^ «« Z« «ta,t»sch»l»«»schr«t»»»' «llsabethbahn «X) st. «Vl. 5«/<°/, v°n !«X) ft.......494-4«- bu>. Ulnz.«ud». »00 fi. ».«. V. ««. sal,b..lll. «00 fi. «. ». e. ^ b'/,......... 4X 0bll«. 9l 90 »» 9u 4«/, lnxlt. und slllvon. d«tt« 9» 7» 9» 7b And»r< lffnltl. AnUhn». »«/, D bt». dt«. (1894) .... 9»'dO 9»L0 dt». dt«. (1898) . . . . 9»'-. 9576 V«rl«bau^lnleh nl, verl«»l. »'/, 100 8» 101 8» 4«/, Krai«« LP.»«nfi.4«/, 9««0 9?«o Oest.»«nz. Nanl »0>/»i»hr. ve«l. 4»/^......... »» « 99 »z bt». dt«. «Mr. «erl. 4°/, . 9» »i.»st.<«aI.,»«rl.4»/„ 98« »9« Gis»nbllhn«Prior dto. b z°/„...... l«o>— Ii>l - Unz.»«llllz. Nahn..... 104 si 106 »z 4°/» Untertralner »ahnn» . . 99 « l00- ,l«rft z«ft (per «tück). «erzt»«Uche Lose. »»/, Nod«ncitbit.2ou>«ezul..Lol« . . . «H? liv »59 — U»«r,»»»lich« Lose, Vubap.'Naftllc» (Dombau) l fl. «3 50 14 50 ««bitlofe ioo »l...... 3S« — 40a - «lary'üoie 40 fl. «N. . . . 1« — 144 - Oftner »«<« 40 fl..... 150 — 155 - V«lffV>L«ft 40 fl. «Vl. . . . 143 ' 145 - ««thnl«lleuz,0«V.»tf.v..l0ll. 4«- 4? - ,, ., un«. „ „ «fl. «o?i »l?5 «Udolph'Lolt 10 fl..... 58 50 »0 5« Golm.Zose 40 st...... 17» »5 180 «i Ht..V«nlli»«lloIe 4V fl. . . . >03 — »05 50 WalbfteiN'Loj« »0 ft..... —— —-— »«winflich. b. 3°/, Pr.^Vchulb». b. Vobencrebitanft.,«». 1889 «>>— «1 — »«lbach« 2«f« ..... «— «-- «etleu. tzran»port«Anl«r« n»h«nnz«n. «ulst«.!rtpl. »rbb. lUOOfl.IM. S»50- ««Lz L«mb..llzcrnow.°Iüffy»»«."' 0esterr..ungar, Vanl, «00 fl. . l«95 l«»» Unlonbanl »00 «l..... 542-5»»^ Verlehc«banl, «ll«., 140 fl. . «»5 — »« - zndustri«»Knl«' » unb Vtahl>Inb. in Wien 100 fl..... l8? - <«l'" " „Vteyrerm/', Papiers, u. V..». 3'4 3«" Trifaller Kohlen».^»«!. 70 sl. 4«.U'-4»<»" Waffenf.^».,Oest.»!,Witn,10usl. z?»-»»^ «ll«,°n.Ltlhanft.. «ll«.. inPeft, 400 «lr........ ,o»u- 10»^ «r. Vauzeselllchaft 100 fl. . . 148 - "^ Italienisch« «andute» . . . 90 ?o ".^ «ubtl^tot»....... ,54 '" TM ¦«—¦¦. rcaatbrtef**. Prior«**»«, A«U«m. ¦••MM in., D«Ttemi ma« YaIbMml Loa-Vwnlöneran«. Prirat-Depdte (Safe-Deposit«) : twzimti m lif-EWt|H !¦ iMtMwnit- ¦! lit Br»^wH. I VVffVVIVffMVVHVVVVVfMNPftMMMtfMlNMMMMMiMMHHMaMMMMIf^'^ I^ubljanska kreditna banka Laibacher Creditbank In Lalbach, SpiUlg«sae Nr. 2. nimmt Spareinlagen auf EinlKgHbüohel entgegen und verzinnt nie mit 4o/o vom Tage der EinlAge bis inm RttcksablnngMUige. 2 O/o BentenNteuer von diesen Spareinlagen s&hlt die Bank aua eigenem. (hm) Die L.albacb«r Creditbank «ihlt »neb grössere Beträge ohne Kilndigung hub. Auswärtigen Einlegern stehen auf Wunsch P08*' iparcÄHsa- Erlagscheine but Verfügung bebuft portofreier Einsendung der Beträge. _______________________ _____ ^***