^l". H^O. Mittwoch den 25. Mai IH^^t s- 248. -, (1) Nr. 321. K u n d m a ch u n g. Im Schuljahr 185,2 haben nachstehende SchuU'sfördercr zur Hebung des Volkoschulwe-sens in Krain cine besonders lobenoweithe Thä-^)>ke,t entwickelt, wofür ihnen hiemit öffentlich l>^ Ueediente Anerkennung ausgesprochen wild. ' , 1. Im Ruril^Schuldistricte Laibach besorgten ^ d'ei Pfarrer Joseph Polluter zu Dodrova, ^las Pc>tozhnik zu St. Veil bei Laidach und ^> ^elin z» Zeier an ihren Pfarröiton die so ^!p>ießlichen Privatschulen, wofür ihnen, und den "'^t dem cignitlichen Unterrichte bethciligten Coo-p^toren Lorenz Lautischur zu Dobrova, Ignaz ^^i z» Zeier, wie ouch dcm thätigen Caplane von ^t. Veit, Joseph Selen;, der sich als sehr eisn-2k» Kat.chrlen bewies und auch auf d,ü Orga-"lsten Franz Volzhich als Bchullehrer einen ^°hlthät'gen Einsiuß nahm, das verdiente Lob Lebühn 2. Im Decanate ^ck zeichneten sich als Echul-^fördcrer ans: Das Uisulincrinnen-Kloster, der ^usterkatechct Joseph Kerzhon, der Hauptschul-^tttor Vinccnz Mayer, und 0er Handelsmann ^sspl) Kaiba als Ortsschulaufseher, alle durch -^lclsilihiing der äimein Schuljugend in den ver-^^dene» Schulbedürfniffe,!, d!e Pfarrer von E>s° ""n, Selzach und Pölland, Blas KerSnik, Joseph uck »,,h Pii^xs Kosez aber durch d,e ^lns^af-'""g derPrämiendücher für die daselbst,gen Schulen. ^ '^> Im Decanate Krainburg bestehen an allen n^^N' Sonntagsschulen und dabei nebst den lus ^'" ^"^ ^ Priuatschulen, »yelche besonders ,,,/"^"th unterhalten werden, vom: Ant. Sar- /< <5urc>tl^»!'si,,mt i» W,i,flern, Valentin 9ia!,< Nlhai' ü„ Ul-Nchöberg, Seebach und Duplach. Gleichfalls verdienen eine rühmliche Erwähnung der thätigeOrts-^ul.Aufs,her M'n Neumaiktl. ?>nton Globozhnik, füglich aber die beiden dortigen Capläne Franz ^schijh und Franz Wohinz, welche d,e zweite Classe Ehrend der Vacatur mit allem FIcißc versahen. > ^^ Im Dccanate Radmannsdorf sind die mci->"n N^ktags - aber auch die besuchtesten Sonn-"Maulen, in welcher letztern Hinsicht die Pfar-ll vm, Kropp, Radmannödorf, Lees, Asp, Aß- "6, Feistriz und M,ttcrdorf in der Wochein be-^"derevBelobung würdig sind ; wie auch der junqe Ubsidiar-Priester in Lengenfeld, nunmehr Coo-^"or >,i St. Michael bei ssieustadll. Johann I^<. ' — ber in ^engenfcld eine Pnvalschule ae^ » ' Im Dccanate Stein verdienen die eifrigen in ^'"l" P. Ferdinand Götzel, Joseph Bononi ">ik ^""' ^""" I^srph ^p, Cooperator in Nch, pltsi, " ^^"' Erp^'sltus in St. Veit bei Pod' tu«« ""k lobenöwerthe Erwähnung, Durch Hal. lichtn Pnuatschulen had,n sich ferner verdienst-D_, ^'Macl't: Michael Petcrnel, nunmehr prov. ^«.^°l' der Unterrealschule, als (Zoopcrator in h^^ ^' bann der Eoop.rator i» n' ^"^^' Amrekar, Vorzüglich gebührt aber A»,y H^'schaftspächter von ^omnicnda, Andreas T>. ^ besondere Ancrkennuna, we>l er für die zun/^, ^'""' Pachtung ein geräumiges Zimmer eb^.^chul^ebrauchc unentgeltlich heigegebc», und jahl "u^ das Holz für di>- Bänke ohne Be» "'"g beigestellt hat. Lob ^"' Decanate Moräutsch verdiene» mit >'ato/^^"l ^l werden: Anton Boltin, Coopc-^^ '" Sagor, der die dort vaccnt gewesene N^"'/' durch vier Monate c,frig versah, dem caplä , ^>?lich und Joseph iwmbcrgcr, Locals ^fari"^ '" ^ersckstctten n»d Glogoviz, ebenso der Pfg,,^^^ von Pezh, öorenz Nosmann und die ^ ^ ^°n Kraxen, Kolourat, Tschemschcnik und ' ^°tll)ardi: Georg Wail, Joseph Novak, Jo- seph Rome und Johann Dornik, weil sie alle I Pr>vatschulen unterhielten, ?. I,u Decanate St, M.uein besorgte der Localcaplan von Poliz Iohan» Barl,zh mit gro^ ßcm Fleiße eine Privatschule; ingleichen war eine zweite in Sagraz vom dortigen Meßner Johann Lunder entsprechend gehalteü. U, Im D.canate Lt. Marcin bei 3ltlai habe» sich lobentwerth thätig durch Privalschulen bewiesen: Carl T.d.schi, Pfarrvicär in Plesctgai,,, nunmehr Pfarrer >n Ol'er^örjach, dann die l!ocal-caplänc in 3tangenwald und Iavorje, Martin Uiantar u„d Andreas Rojz. Der Konntagsschul-besuch war bcsond.15 erir^ulich in den Pfarren Razhah, Scharfcnberg, B,Uichberg. i). In, Decanate T,eff>n habe» lodent'wür-dig ihre Pflichten als ,Natech.ten crfülll/die Loop,.-ratoren von Treffen, Seisenbcrg, Uüteinaffenfuß, Neudeck und Iohaninslhal: Joseph Eteibenz, Franz Zörer, Johann Kapus, Jacob Gruden und Joseph Peterle; s,hr cisrig und erfolgreich wirkt, in,ter den Lehrern Peregrin Videmscheg >» Neu-degg. Ausgezeichnet war auch die E nwiikun,!» des Pfarrers von Dödernig, Franz Kaliger, und d,S dortigen Ortsschulaufseheis Santo Treo auf di,^ Gemeinde, daß dilie das Schu>h,>uö zw.ckmaßig erweiMte. T,e ^onntagssa ulen waren vorzüglich zahlreich »esucht in den V,cariaien, St. Lorenz dc, Temcniz, und in Ämbniß, dann in den Localicn Zhatcsch und St. Michael de> Seisenberg. 10. Im Dccanate Neustadt! haben durch Pii vatschulc» eine besondere Anerkennung verdient: Jacob Ierin und Blas Leben, Pfarrer in Weiß-k,rchen und Ainöd, Caspar Mart nz, Psanuicar von Walteroo,f, dann die Privatl^hrer: Johann ^-up,",z, O.gan,si z>, Pl.tschna und Carl Är,-I«opl), Priuatlcyr.r in Poilano. 11. Im Deca.ate Mottl,„g u,,sah der Expo-situs w U.ne.teutschau, Simo» Ä-'juoda dlc doittschee haben sich die Localcapläne von C'benlhal, Morobiz und Wötte-niz: Andreas Skrab,z, Joseph Krische, und Anton Namre, durch Haltung von Priualschulen voll.n Anspruch auf Belobung erworben. 14. Im Decanate Oberlaibach hat Peter ,H>tzinger, Localcaplan in Podl po, schon mehrere Jahre eine Winterprivatschule gehalten; durch gleiche Leistungen haben sich auch heruorgtthan: Joseph Vidmar, Localcaplan in Schwarzenberg, Johann Volihizh und Simon Kosmazh, (ioope racorcn in Hoijul uno Gereuth. Besonders aber hat sich Jacob F,ida, Pfarrer ,n B,ll,chgratz, da durch verdienstlich gemacht, daß er eine sörmlichc Privalschule m,t c,nem jungen geprüften Lchrg/. Hilfen zu Stande brachte, und so ihrer künstigm Organisining den Weg bahnte. »5, Im Dccanatc Idria erscheint besonders verdienstvoll das rastlos thätige Wirken des Pfarr-cooperators in Unter,dria, Anton M,jach, w.lcher weder Ze,t und Mühr/ noch p.cuniäre Opfer scheut, um den Abgang einer Pfarrschule alldor-durch den von ,hm erthe,!ten P!,v,,ti'nterr,cht wcl niger fühlbar zu machen. Privatschulen haben auch gehalten, die Ortscuraten von sauraz, Vodooizh und Ledine, Franz Habe, ^>nz Stiipiza und Lucas Richtar. l«. Im Decanale Zi>kn,tz verdient beso»d,rtz die eifrige Verwendung dcß Pfarrers von Planina, Mathias Bchmid, an der dortige» Sonntags» schule hervorgehoben zu werde». 17, Im Decauatc Adelsberq haben sich her-oorgethan, der Ortüschulaufseher m Adclsberg, Andreas Aotlsb,ra,er, durch Beisteuer zu den Sck'u'prämien; ebenso auch durch mannigfacheUn- -t'istützungen die Pfarrer in Hrenoml und Senv' sctsch, Franz Krischai und Anton Pckorn, inc,lei° ehe» auch der Pfarr - Administrator von Slavina, Leopold Albrecht und der Bürgermeister von Prä-,uald, Johann Kauzhizh; nicht minoer die eifrigen Katecheten an der Hauptschule in Adelsberg und an der Piivatscknle in Hrenoviz, 'Anton Potozhnik und Blas Petr,,,h, wie auch I^cob Naspotnif, Cooperator in S,noselsko, Lorenz Rudolph lino Johann Podgorschek, welcher Lctztere person» lich die Welktagsschule besorgte. 18. Im Decanate Feistriz zu Dorneg verdient lobens o>rihe Vrwahnung die Pfckrrgeistlichkeit von Grafenbrunn, und dcr dortige Bürgermeister Zu> zek, wes,cn der Zustandebringung ciner" Privatschule all!-oit, l!>. Im Dccanatc Wippach verdienen wegen der Haltung von Privatschulen eine Belobuna, die Vrp^siti von Budajne, Ustje und Erscl, Tho. maö Vruß, I.'cob Klaschna und Mich-ael Kopitar; ebenso uuch der exponirte (Zaplan von Btuije, Ioh. Sottler und der dortige NlNgermeister Peter De» francesco, weil sie die Gemeinde vermochten, den Lehrersgehalt von 130 ss. auf 220 si. zu erhöhe» und auch eine größere Schullocalität zu besorgen. K. k, Landesschuldehöide. Laibach den 9. Mai !853. Gustav Graf v. Chorinsky, k, t, Staithalt«-. Pr i v ile g ien' Berlei h u n g. Das k, k. Vandelsministerinm hat nachstehende ausschließende Privilegien aus Grundlage der Bestimmungen des a. H Privilegien-Patentes vom »5. August 1852 verliehen: 1. Dem Larl Heinrich Trebsdorf, Kauf» manne a»s Mühlhausen in Thüringen, derzeit in Wien (alte Wieden Nr. 348), auf eine Erfindung, das Rüböl durch ein neues eigenthümliches Verfahren zu einem Fabriköle so zu präpariren, daß es für Fabrikszwecke, wozu bisher Baumöl ven wendet wurde, dasselbe völlig ersetze, — auf die Dauer Eines IahreS. Die geheimzuhaltende Privilegiumsbeschreibung wud im k. k. Privilegien-Archive aufbewahrt (Z. l««4 II.) 2. Dem Alfred Carriere, Garber aus Fiankreich, derzeit in Wien (Leopolostadt Nr. 5,81), auf die angebliche Erfindung eines eigenthümlichen Ncrfahiens, das Garben der Häule durch Vorbereitung derselben abzukürzen, — auf die Dauer von Fünf Jahren. wi,d im k. k. Privilegien-Archive aufbewahit (3. l««5ll). Wien ben Is. März 1853. 3. Dem G. ?l. Poetzsch, Bülstenbilidermei-ster in Glatz, .<) auf eine Verbesserung in der Eizeuqung des Lamphins, welches eine schöne, gleichförmige Flamme geben, keinen Geruch verbreiten und der Gesundheit nicht nachtheilig sein soll, und d) auf eine Acrbesselung der Cam-phin- Lampen, wodurch ein dauerhaftes Licht und die gänzliche Verbrennung des Camphins bezweckt werden soll, — auf die Dauer Eines Jahres. Die beiden Privilegiums - Beschreibungen, rücksichtlich welcher die Geheimhaltung angesucht worden ist, weiden im k, k, Privilegien - Aichwe aufbewahrt (Z, I67Y.I.1). Wien dcn 20. März »85». 288 4. Dem Louis Etienne Canonge, Ingenieur in Paris, durch Josef Eugen von Nagy in Wien (Stadt Nr. 276 >, auf die Erfindung einer Nähmaschine, — auf die Dauer Eines Jahres. Die geheimzuhaltende Priuilegiumsbeschreibung wird im k. k, Privilegien-Archive aufbewahrt (Z. 1667 ll.) Wien den 25. März 1853. Privilegiums-Uebert ragung und Verlängerung. Zahlen 1161 u. 1621 tt. Das k. k. Handelsministerium hat die Ane zeige, daß Gustau Pfannkuche sein Privilegium, ddo. 23. Februar I85l, auf eine Erfindung in der Erzeugung von Stecknadeln und Tapezirer-siiften mittelst Maschinen, laut des vor dem k. k, Notare Dr. Michael Melkus vorgenommenen Rechtsactes ddo, Wien »7. Januar 1853, 3. ^ 1083, an Wilhelm Kramm er, Kaufmann in Wien (Stadt Nr. 906), und Eugen Scheler, Handlungsagcntcn in Wien (Leopoldstadt Nr. 580), vsllständig abgetreten habe, zur Wissenschaft genommen, und die vorschriftmäßige Einregistrirung dieser Uebertragung im k, k. Privilegien-Archive veranlaßt, ferners zugleich das gedachte Privilegium auf die weitere Dauer des Dritten, Vierten und Fünften Jahres mit der Aus« dehnlmg seiner Wirksamkeit auf den Umfang des gesammten Reiches zu vet längern befunden. Die dießfällige Priuilegiumsbeschreibung de< findet sich nunmehr in dem k. k. Privilegien-Archive zu Jedermanns Einsicht in Aufbewahrung. Wien den 28. Februar »853. Das k. k Handelsministerium hat die Anzeige, daß Carl Gromadzinski, Handlungscom-missionär aus l!emberg, derzeit in Wien (Leopoldstadt Nr. 565) das ihm verliehene ausschließende Privilegium auf die Elfindung chemischer Zünduno Kochstcine, ddo. 25. Februar 1852, auf Grundlage des von dem k. t. Notare Dr. Moritz Heyßlcr legalisnten Kauf- und Vevkauföuer-tiages ddo. 10. December »852 an Salomon Schlesinger, Privatier aus Berlin, derzeit in Wien (Stadt Nr. 949), übertragen habe, zur Kenntniß genommen, die uorschriftmäßige Einrc-gistiirung dieser Ueberttagung veranlaßt und dieses Privilegium auf das Zweite Jahr mit Ausdehnung seiner Wirksamkeit auf den Umfang des gesammten Reiches zu verlangern befunden. Wien den »9. März 1853. Privilegiums- Erlöschung. Zahl 1?»6 II. Das dem Markus Hol l er, Johann Friedrich Hansen, und Hans Friedrich Ha n sen, sämmtlich zu KailSlMte bei Rendsburg in Bchleßwig wohnhaft, unterm 4. Januar 1849 verliehene ausschließende Privilegium auf eine Erfindung und Vnbesserung in der Verfertigung der Hochdruck-Dampfmaschinen, ist in Gemäßheit der rechtskräftig gewordenen Entscheidung der k, k. n. ö. Statt-halterei vom 26. October 1852, Z. 35527 wegen Nichtausübung nach Vorschrift des § 21 li!., 6 des Allerhöchsten Privilegien-Patentes vom 31. März 1832 erloschen. Die bezügliche Privilegiums-Beschreibung wiid im k. k. polytechnischen Institute zu Jedermanns Einsicht aufbewahrt. Wien den 30 März »853. Vom k. k. Ministerium für Handel, Gewerbe und öffentliche Lauten. Privilegien-Verleihung, Das k. k, Handelsministerium hat folgende ausschließende Privilegien auf Grundlage der Be> stimmungen des allerhöchsten Privilegien-Patentes vom 15. August »852 verliehen: 1. Dem Iocob Eugen ^ > m e n A»l, c! ««n , Civil-Ingenieur in Paris (ruo 8t,. 8rl)i!5!.iel! Nr, 4.5), durch Jacob Hemd erg er, Verwal tungsdirector in Wien (Stadt Nr. 782), auf cme Nttbcsserung in der Anwendung des Kau> i cyuls und der Gulta - P«cha, abgesondert, oder u ammengchtzt mit anderen Substanzen zur ^a " """ "««" «°n mehr oder minder Hai ten biegsamen und elastisch«« Gegenständen, — auf dle Dauer von Drei Jahren. Die Beschreibung, deren Geheimhaltung angesucht wurde, befindet sich in dem k. k. Privilegien-Archive in Aufbewahrung (I, 2035 ll) 2 Dem Philipp Trebitsch, Magazincur aus Mattersdorf in Ungarn, derzeit in Wien (Stadt Nr. 221), auf eine Erfindung und Verbesserung im Zurichten aller Gattungen .Wolle, Baumwolle, Halbseide und Leincnstoffe, — aus die Dauer von Fünf Jahren. Die Priuilegiumsbefchleibung, deren Geheimhaltung angesucht wurde, befindet sich in dem k, k. Privilegien-Archive in Aufbewahrung (Z. 2187-11). Wien den 25. März l853. 3. Dem Joseph Guttmann, Parfümeur in Wien (Mariahilf Nr. 197), durch I. G. Bartsch in Wien (Stadt Nr. 750), auf eine Erfindung, bestehend in der Bereitung von Rosenmilch (l uit, ci« i'U5«), als angebliches Mittel gegen Sommersproßen, — auf die Dauer Eines Jahres. Die geheimzuhaltende Privilegiumsbeschreibung wird im k. k. Privilegien-Archive aufbewahrt (Z. 2l61 tt). 4. Dem Ludwig Krakowitzer, geprüften Apotheker in Wien (Stadt Nr. 493), auf eine Verbesserung in der Construction eines Apparates zur Erzeugung chemisch reiner Kohlensäure und Kohlensäure hältigcr Flüssigkeiten, — auf die Dauer Eines Jahres. Die Beschreibung, deren Geheimhaltung nicht angesucht wurde, befindet sich in dem k. k. Privilegien - Archive zu Jedermanns Einsicht in Aufbewahrung (Z. 2! 63-ll). Wien den 27. März 1853. 5. Dem Georg Paudes, Maurergesellen in Wien (Maliahilf Nr. 70), auf eine Verbesserung der Kochherde, —auf die Dauer von Fünf Jahren. Die Beschreibung, deren Geheimhaltung nicht angesucht wurde, befindet sich in dem k. k Privilegien - Archive zu Jedermanns Einsicht in Aufbewahrung (Z, 2»«2 l>). 6. Dem Florian Josef v » i! I o n , in Paris <>»<.> ^iniliu»!, Nr. 30), durch Geocg Mär kl, Pnvatbuchhalter in Wien (Iosefstadt Nr. 65), auf eine Verbesserung in der Bereitung und Reinigung des Wasserstoffgases zur Beleuchtung, — auf die Dauer Eines Jahres. Die Beschreibung, deren Geheimhaltung augesucht wurde, befindet sich in dem k. k. Privilegien-Archive in Aufbewahrung. (Z. 2l88-l1). Wien den 30. März 1853. Privilegiums-Ucber tragung. Zahl 2243-ll. Das k. k. Handelsministerium hat die Anzeige, daß Ferdinand Burgctt sein Privilegium, ddo. 21. Juli 1852, auf die Erfindung von Mahlgängen mit unveränderlichem Parallclismus der functionirenden Steinflächcn, laut des vor dem k. k. Notare Dr. Michael Melkus vorgenommenen Rechl5actes ddo. 3. März 1853, Z. 1128, vollständig an die Direction der k. k, ausschl. priv. Dampfmühlen.Actien-Gesellschaft in Wien abgetreten habe, zur Wissenschaft genommen, und diese Ueoertragung vom k. k. Pri' vilcgien - Archive vorschriftsmäßig einregistriren lassen. Wien den 6. April 1853. Vom k. k. Ministerium für Handel, Ge werde und öffentliche Bauten. Privilegien-Verleihung. Das k. k. Handelsministerium hat nachstehende ausschließende Privilegien auf Grundlage der Bestimmungen des a. H. Privilegien-Patentes vom 15. August 1852 verliehen: 1. Dem Ignaz Wa isnix, Rcalitätenbesitzer zu Rcichenau bei Gloggnitz, durch Dr. Jos. Fr. Neu mann in Wien. auf die Erfindung einer eigenen Methode, um Gersten,, Hafer-, Weizen-und andere Körner auf mechanischem Wege in mehrere Theile zu schneiden, — aufDrei Jahre. Die Privilegiumsocschreidung, deren Geheimhaltung angesucht wurde, befindet sich im k. k. Privilegien Archive in Aufbewahrung.(3,2073-II,) 2. Dem Simon Diterrich, Gärtner in Gratz (Lent Nr. 473), auf eine Verbesserung in der Führung von Kolbenstangen und Erzielung einer größeren Hubhöhe des Eaugkolbens bei Saug» wcrken oder gewöhnlichen Ziehbrunnen durch einen geeigneten Mechanismus, — auf die Dauer Eines Jahres. Die Beschreibung, deren Geheimhaltung nicht angesucht wurde, befindet sich in dem k. k. Pri-gicn-Archioc zu Jedermanns Einsicht in Aufbe» Wahrung, (Z. 2097-U ) 3. Dem k. k. pensionirten Hauptmanne Georg Conte Paulowich in Wien (Bürge, spital), auf eine Verbesserung in einer Versinnlichungs» methode zur erleichterten Kenntniß und Darstellung der Erdrinde in Beziehung auf Geographie, Geog« nosie und Bergwcrkskunde, dann für landwirth» schaftliche und militärische Benützung der Erdober« fläche,— auf die Dauer Eines Jahres. Die geheimzuhaltende Privilegiumsbeschreibung wiid im k, k, Pliuilegicn-Archive aufbewahrt (Z. 2» 17-II.) Wien den 1, April 1853. Privilegien'Verlängerung. Das k. k. Handelsministerium hat folgende ausschließende Piivilegien mit Ausdehnung der Wirksamkeit derselben auf den Umfang des ge< sammten Reiches zu verlängern befunden: 1. Das Privilegium von Fnedrich Jung und Comp. ddo. 24. Mai 1850, auf die Er« findung einerQmnt -Essenz ,,>!' und Seidenfelberhüte auf eine besondere Art nul Schweißleder auszustatten, --auf dasVierti Jahr (Z, 2329- !l) Wien den 30. März 1853. Vom k k. Ministerium für Handel, Geweibe und öffentliche Bauten. Privilegien-Verleihung. Das k. k. Handelsministerium hat folgende ausschließende Privilegien auf Grundlage der Be« stimmungen des allerhöchsten Privilegien-Patentes vom 15. August 1852 verliehen. 1. Dem Peter Joseph Keßcls, Mechanik^ und Ingenieur zu Zwickau in Sachsen, ocl''aksöfcn° gasen, — auf die Dauer von Fünf Jahren. Die geheimzuhaltende PrivilegiumsbeschreibiMs wird im k. k. Privilegien- Archive aufbewahrt. Diese Erfindung ist im Königreiche Sachse seit dem 17. December 1852 auf die Dauer von Fünf Jahren priuilegirt (Z, »736-ll). Wien den 31. März 1853. 2. Dem Johann Steinmayr »oiioi' «nd dem Carl Steinmayr iunio,-, bürgert. Sat^ lermeister in Wiener-Neustadt Nr. 438, auf l»^ Erfindung einer ganz neuen Ars von Pha«M" mit Springdächern, — auf die Dauer C>"^ Jahres. Die Beschreibung, deren Geheimhaltung an« ^ sucht wurde, befindet sich in dem k. k. Pl''v'> giums-Archive in Aufbewahrung (Z. I9l6'^ 3. Dem Claude Braccard, Kerze»-^ dell-Fabrikanten zu Paris (,-,,« s^j„ Nr. ll), durch Joseph Eugen v. Nagy . Wien (Stadt Nr. 276), auf die Verbell""^ eines Apparates, um Wachs-, Talg- und a" Lichter in die Form zu gießen und aus dcr>e zu nehmen, — auf die Dauer Eines Iah" ' Die Beschreibung, deren Geheimhaltung gesucht wurde, befindet sich im k. k. P"v»eg ' Archive in Aufbewahrung (3, l!>»6''')' ». .z 4. Dem t. k. Ingenieur - «''sist""« ,s" Krüger, und dem k. k. Locomotiv-Aus, ^ Jens Jensen, beide in Brunn wohnya^^ eme Verbesserung in der Construction oe ^ bei beweglichen DruckgesteUen an ^""°" äfften welchen starke Steigungen und d'e,^ ^ Krümmungen angeblich ungehindert vesai) den können, - auf die Dauer C'"'°^ung Die (Z- wird im k. k. Privilegien - Archive aufbeway' ^ . 2186-II). 259 5. Dem Johann Boccasini, InHader ci-ner Mühle in Carlstadt, durch Dr. Franz Mo-retti in Nim (Stadt Nr. 1U99), auf die El-findung ciner nur aus einem Mühlsteine bestehenden Maschine, welche die reinste gerollte Gerste von sehr runder und gleicher Form erzeugen soll, ^- auf die Dauer Eines Jahres. Die Privilegiumsbeschrcibung, deren Geheimhaltung angesucht winde, b.findct sich in dem k k. Pnvilegien-Archive in Aufbewahrung (3. 2229! I). l!5 i!ici!5j)«l>!':!lHli:5" bekannten Feuer-Mge zum Anzünden der Cigarren, — auf die Daucr Eines Jahres. Die offenzuhaltende Pnuilegiumsbeschreibung , >vild im k. k. Pliuilegien-Archive zu IedermcumS Einsicht anfbewahrl (3, 2230 l>), Wien den I, April »853, 7 Dem Carl Franz Ignaz Grafen von dichte nberg, k. k, Oberlieutenant in der Armee, wohnhaft in Barleduc in Frankreich, im Maas-Depattem.nt, derzeit in Wien (Stadt Nr. 138), auf die angeblich vom Claude Joseph Napoleon Nebour gemachte, und von diesem an den Erstgenannten rechtsgiltig übertragene Elfindung neu constiuiitei, durch Dietriche unaufspcrrbarer Schlösser, Vorhänge« und Schnabelschlösser, — auf Zwei Jahre. Die offene Beschreibung befindet sich in dem k> t. Privilegien Archive zu Jedermanns Einsicht M Aufbewahrung (3, >7l2 II), 8, Dem Jacob Franz Heinrich Hemberger, ^erwaltungs: Director in Wien(stadt Nr. ?8!i), auf eine Erfindung und Verbesserung in der Zuleitung des europäischen und chinesischen Flache ^. deö Hanfes und anderer faseriger Substan-^'" a»s ^em Psianzemeiche und in der damit ^undcnen Anwendung von Maschinen zum ^l/l>„ ,,„d Hecheln dieser Stoffe, — auf die ^a«sr uon Fü» f Jahren. Die Beschreibung, d.lcn Geheimhaltung an-gesucht wuidc, besinget sich in dem k, k. Privilegien - Archive in Aufbewahrung. (Z. 222?>Il.) 9. Dem Stephan I aschka, bürgl. Kupferschmiede in Wien (Margarethen Nr. lN5), auf die Erfindung eines Verfahrens zur Entfuselung und Reinigung des Spiritus, — auf die Dauer Eines Iahecs. Die Beschreibung, deren Geheimhaltung nicht angesucht wurde, befindet sich in dem k. k. Pri-v'lea.,m-Archive zu Jedermanns Einsicht in Aufbewahrung (3 2355-11.) !U. Dem Franz Mateika, bürgl. Anstrei» Her ,n Wien (Hundslhurm Nr. 90 und 91), "uf die E>findung einer neuen ?lrt der Trocken^ ^gung seichter Wohngebäude und Mauerwerke, "" auf die Dauer von Zwei Jahren, Die Beschreibung, deren Geheimhaltung an^ flucht wurde, befindet sich in dem k. k. Prlvi, "g'en-Archive in Aufbewahrung. (Z. 235« li,) -^ ll. Dem Heinrich Müller, gewesenen bürgl. ^tärkmacher, wohnhaft in Wien (Stadt, Adle» ^!se Nr. 718), auf eine Verbesserung der Zünd-'"ne. -_ auf die Dauer Eines IahreS. ^ Die offene Privilegiumsbeschreibung befindet !^ >n dem k, k. Privilegien-Archive zu Jeder- """5 Einsicht in Aufbewahrung. (Z, 2393 ll,) : l2. Dem Johann Schubert, Tapczirel ," ^lLien (Wieden Nr. 32l), auf die Erfindung 2^' Knopf-Uebeizielj-Maschine, — auf dir ""er Eines Jahres. Die Beschreibung, deren Geheimhaltung ansucht wurde, befindet sich in dem k. k. Plivi ^'kn Archive in Aufbewahrung. (Z. 2513-ll.) h 13. Dem Ferdinand Kral) es, Architecte» ^"? Techniker in Wie» (Iägerzeile Nr. 4,»3) «l eine Verbesserung, bestehend in Glasöfcn mit H.^l)e>zung ^,^,,^ Steinkohle, Braunkohle oder h^'k zur Erzeugung aller Sorten Glas ohne Zu- ^lscnllhme von Holz, — auf die Dauer Eineö wahres. ^. D'egeheimzuhaltende Privilegiumöbeschrcibung s^ ° '," k. k. Privilegien - Archive aufbewahrt. ^ 25,5-11.) Wien den 6. April »853. Pr ivilcgien - Zurücklcgu ng. Zahl ,979 II. Nachstehende, dem Jacob Franz Heinrich H e m-b erg er verliehene vier Privilegien sind durch dessen am 12. Januar »953 erfolgte fteiwillige Zurücklegung in GcmäßlM des§.29, 3. 2, !i>. c, des allerhöchsten Privilegiengefetzes erloschen, nämlich: 1. das Privilegium ddo. 22, Juni »849, auf Verbesselungen an der Vorrichtung des Ventils bei zu>ammcngesetzlen Cylindern der Dampfmaschinen mit Hoch» und Niederdruck; 2. das Privilegium ddo. 8, October I849, auf die Entdeckung und Verbesserung eines neuen Systems von Wägen und Locomotive« für Eisenbahnen mit beweglichen convergirenden Gestellen; 3. das Privilegium ddo. 24, November l«49, auf eine Elsindung und Verbesserung der Vei'fah-rungSarten uno Mittel, um das Eisen auf sich selbst uno mit andern Metallen zusammen zu schweißen und zu löthcn; 4. das Privilegium ddo. 27, Juli »85<», aus eine Verbesserung der Maschinen zur Erzeugung des Leinwand-schabsels (Chaipie). Die dil'ßfalligcn Privilegiumö-Beschreidungen befinden sich im k k. Privilegien-Archiv.' zu Jedermanns Einsicht in Aufbewahrung. Wien den 13. April »853. Bom k. k. Ministeüum für Handel, Gewerbe und öffentliche Bauten. 3. 24«. i. (3) Nr, 2«27 Kundmachn n g. Nachdem die k. k. Grundentlastungö-Di-stricts-Commission Krainburg ihre Geschäftsaufgabe vollends gelöst hat, so tritt dieselbe mit Ende Mai l. I, außer Wirksamkeit. Dieß wird mit dem Beifügen zur allgemeinen Kenntniß gebracht, d^iß allenfalls noch vorkommende Geschäfte, welche den District Krainburg betreffen, vom I. Juni l. I. an, der Districts-Commission Laibach zugewiesen sind. Da übrigens die allfälligen Nachtrags-geschäftc des Districtcs Radmcmnödorf schon früher der Districts-Commission Kraindurg zugewiesen waren, so erstreckt sich die Compctenz der Districts-Commission Laiuach vom I. Juni l. I. an, auch auf den District Radmannsdorf. Laibach, am 18 Juni 1853. Vom Präsidium der k. k. Grundentlastungs-Landcs-Commission für Krain. Der k. k. Präsident: Dr. Ullepitsch m. p. Der k, k. Inspector: i)?. S ch ö p p l m. p. Z. 253. u (l) Nr73208. Kundmachung. Von der k. k. Camera! - Bezirks - Verwaltung Laibach wird hiemit bekannt gemacht, daß die Wiederverpachtung des Buchcnschwamm < Klaubrechtes in den zum Slaatsgute Adelsberg gehörigen Waldungen am Montage den 39, Mai d, I. Vormittags von lU bis 12 Uhr in der Amtskanzlei des k, k, VcrwaltungsamteS deo Staatsgutes Aoelsberg auf sechs »achcinandel folgende Jahre, d. i. vom I. Juni l«56 bis letzten Mai 1859, im Vcrsteigerungswege Statt finden werde, und daß die oicßfälligen Pachtbedingnisse, wozu der vorläufige El lag eineö Va-diums pr. lU ft. gehört, wahrend der gewöhnlichen Amlsstunden täglich in der douigcn Amts-Kanzlei eingesehen weldcn können, K. k, Cameral-Bezirks - Verwaltung. Lail-ach am 2». Mai »853. 3. 25l. .'< (2) Nr 3«93, i«l 5Ui? Concurs - Ausschreibung. B.i d.r k, k. Camera! »Oi-zirks-Verwaltung i» Neustadt! ist die AmtsdicncrsschilfensteUe in Erledigung gekommen, wit welcher cin Gchalt jährlicher 2W fl. und die Verwendung bei d.r k. k. Camera!»-Bezirks- u»d SammlungscassV verbunden >st. ^ur Wicderbesetzung wild dn Concurs bis »5, Juni d. I, ausgeschrieben. Bewerber um diese» Dienstposten haben siä, über G.burtsoit, Alt.r, veiheirathltc!, oder ledigen Stand, gesunden, krä'itigen Köip.rbau, Mo ralität, Geläufigkeit im Ü>ftn, Schreiben und Rechnen, Sprach- oder sonstige Kenntnisse', ins» besondere der deutsch.« und krainischen Sprache, dann über ihre bisherige Dienstleistung legal auszuweisen, und ihre eigenhändig geschriebenen Gesuche, worin anzugeben ist, ob und in welchem Grade sie mit einem hierländigen Gefällsdeamten oder Diener verwandt oder verschwägert seien, so ferne sie im Staatsdienste stchen, im vorgeschriebenen Dienstwege an diese k. k. Cameral-Beznks - Verwaltung zu überreichen. ^ Neustadt! am l3. Mai »853. V Z. 245 -1 (3) Nr. 3587? ! Kundmachung. 1 D,c hohe Statthalt.'rei hat mit den Erlässen vom 30. November v. I., Z. IU533, u»d »4. «pr,l l. I,, Z. 335«, für die k k. Vensd'ar. m.rie des Kronlandes Krain ,ine Nachschaffung uon Utensil,en , ,m piälimüiirtenKostennfoldnnisse vo» 8l49 fl. 51 kr, bewilligt, wovon 485U fl. .'3 kr. auf Tischlerarbeiten, 283 fl, 4? kr, auf Alaswaren und 3015 st. 4» kr, auf Bettfsulni-tur.n, Küchen-, Stall - Gträthschaften und^ sonstige Hegenslälioe ti'tfallcn. Die d!<ßfällige mündliche M,nue„do. Licita-tion wird nm 8. Juni 185» Vormittags IN Uhr i» dem Amlslcocale dieser k. k. BejilkslMipt-mannschaft arlikeliveise abgehalten werden, wozu Unterxchmungsluliige mit dem Bemerken eingeladen w.rde», daß j.der Licitant das 5°/, artikelweise Vadium entweder im bart» Geid, oder in Staaispapinen nach dem börsenmästigen Course zu erlege» hat. Die techmsche Beschreibung d,r linzelnen Lie-ferarlikel, sowie die w»itere>, L,citat,onsbcbing° nisse liegen zu Jedermanns Einsicht h eramts auf. K. k. Bezirkshauptmannschaft Laib^ch am 13. Mai ,853. Z. ?»?, .. (2) ^ ^ir7^926? Bezirkshcbammen - Post',!),i innen hc,den ihre gehörig documen-tiiten Glsuch.> bis 2<». Juni l. I bn dieser Be-ziikshaupmiannschaft einzubiingl»,. K. k. Bezirkshauptmannschaft Adelsbera am 15. Mai 1853. 3. '3". (!) NT^S^. Edict. Von dem k. l. Landesgerichte i'aibach wird. dem unbekannt wo befindlichen Andreas Sarnig oder dessen allfälligen unbekannten Erben mittelst gegenwärtigen Edicts erinnert: 1 Es habe wider dieselben bei diesem Gerichte Georg Sarnig, durch Herrn Oi-. Burger unter !),'2e!j 21. April l. I., Z, 1976, die Klage auf Ersetzung des bei der k. f., frain. üandlafel Hauptbuch XIV., Fol. 517, auf Andreas Sarnig l'ergewahi ten, ehemals zur F. C, Herrschaft Egg ob Krainburg gehörig gewesenen Getteide-Garben-ZelMtes v 8n<>xt!ll,!i, unweit St. Georgen, und Gestattung der Umschreibung desselben auf Namen Georg Sarix'g überreicht, worüber die Tagsahung zur Verhandlung auf den 29. August l. I. Fluh 9 Uhr vor diesem Landcs-qcrichte bestimmt worden ist. Da der Aufenthaltsort der gedachten Geklagten diesem Gerichte unbekannt ist, und weil sie vielleicht auS den k, k. Erblanden abwesend sind, so hat man zu ihrer Vertheidigung und auf ihie Gefahr und Unkosten den hieroi tige» Gerichts - Advocate» Hrn. I),-. Lindnci als Curator bestellt, mit welchem die angebrachte Rechtssache »ach der bestehenden Äerichts - Ordnung ausgeführt und entschieden werden wird. Die Geklagten weiden dessen zu dem Ende erinnert, damit sie allenfalls zu rechter Zeit selbst erscheinen, oder inzwischen dem bestimmten Ver^ treter ihre allfalligen Rechtöbehelfe an die Hand zu geben, oder auch sich selbst einen andern Sachc waiter zu bestellen und diesem Gerichte namhaft ;u machen, und ülmhaupt im rechtlichen ordnungsmäßigen Wege einzuschreiten wissen mögen, möbcsondele da sie sich die aus ih.er Verab- 290 saumung entstehenden Folgen selbst beizumessen haben würden. K. k. Landesgericht Laibach amI7. Mai 1853. Z. 249. a <"») Nr. 2775. Edict. Von^dem k. k. Bezirksgerichte II. Classe zu Ncustadtl wird in Folge hohen Iustizministerial-Er^ lasses vom 4. März I. I,, Zahl 2840, hiermit be> kannt gemacht: 1. Es sei über tie zu Ky'gud (ionsc, ^)ir, , befindliche Freisaßhube, welche in dem Sprengel dieses Gerichtes liegt li»d früher in den zu Sonnegg geführten, und im Monate März 1848 zerstörten Grundbüchern eingetragen war, mittelst Erhebung des Besitz, und NelastungsstandcK, auf Grundlage der von den factischcn Besitzern ausgewiesenen Eigen-thumstiteln, dann der Eatastraloperale und der zum Theile einbekannten, zum Theile im amtlichen Wege erhobenen alten Lasten die neuen Interims. Grund-duchscinlagen, welche nach Weisung der kais. zller^ ordnung von, 16. März >85l, Nr. «? des Reichs gefttzblattcs, indessen die Steüe des Grundbuches zu vertreten haben, angefertiget worden. Dieselben erliegen zu Jedermanns Einsicht bei dem Grundbuchsamte dieses Gerichtes. Auch kann das Verzcichniß der eingetragenen Besitzer mit ihrem Besitzstände nach den Urbars. und Ratifications-Nummern des vormaligen Grundbuches bei den Gemeinde.-Vorständen eingesehen werden. 2. Es werden demnach diejenigen, welche gegen die erfolgten Eintragungen der Besitzer, oder des Besitzstandes eine Einwendung erheben zu können glauben, so wie alle in den vormaligen Grundbü. chern eingetragen gewesenen Gläubiger, deren Forderungen entweder noch nicht, oder nicht in der gehörigen Rangordnung in die neuen Interims einl.igm übertragen worden sind, hiermit aufgefordert, längstens bis zum 25. November l. I. ihre Einwendungen und Rechte, und zwar die Gläubiger bei sonstigim Verluste der, turch die frühere Intcn blllatiun oder Pränotation erworbenen Priorität, bei diesem Gerichte mündlich oder schriftlich anzumelden und geltend zu machen. 3. Die dießfälligen Gesuche und Amtshandlun. gen genießen die Gebühren» und Slämpelfreihcit, iiisoferne sich dieselben lediglich auf die Wiederherstellung der zerstörten Grundbücher beziehen. Ä, t. Bezirksgericht Neustadll am 16. Mai 1853. N, Ä » A I 2 8. (!. k. ol ^ in >« Kilo ps>j>!'« Lll^iiülü!«, ki «0 !)il« »3 lßl! !M!«c« iVläll!!» 1848 sl>2il>lil<,i!> ü»5>Invav, ll«>'«Ii2v in »luii!» l»lt!M«l>, lii «c» !)!>« clulomu v«l'/.2 16. jVjai'cu i85l, ,^l,, t>7 »gü>L«lc>v»!,i. 'I^itils «« 2l!Äj6s^U l'I'i !!I'6«l!! ^»'»nluill !)!!- lüsü 8>>!«e!i vuiliilnU! f>N8«ljli»!Iic>v /I «iuin!!!!! po«68lvlj>n Ili'liusijlvi!» in rulllililinc^!,!«,!!! il«villvu>! NOPl^^I!!!! !)ul<6V 8t! MUI'6 p!-> ^Il^äiul» U!'t!^!u! nc>ti«8>6v ^silo/ill, II»!«)!' l»!!>! V pl^^üül Ar«I!!»!l! ^)!l!iV«l> 2l>U!8»»i, !!! lilUl'Ü! l«r>llVL V ÜNV« 23Ll>l>N0 ^rUlU' n« !)»live »li «« !N«<> U!Lpii>3I!O 2Ü P2 !l« ^)N p!'»vi v«i«!i, !,l>^' Z' 25. i>ov«!l>!)ill t. l. »vai« ^slln/.!)« in ^iiüvic« pri le^ «nllu^i »«loo »>! na ui«unc» ni>«l!a»i!i !» vel^vns «torili, »j»-u!!' l)i lliu^uc: «vn^'u pr«(ll>lvu »^>!>ii!i, ktei'u l>u i)o z>i(^«ni!> inlul»»!»«^»!! u>> 3. Ilolii»« ni'oinj« In ui'l!ll«l<« <>,il»»,i.!l »>«a c>2v«!ni i» Iin!!<» («loirink^un) paciverxnn«, »kn «« «l»»n na r!»/>«^l!n<5 Anmt»« !)ükv« lmimi^'o, l<< «« imujs» poiiovili, IXav« m«»ln !6. j>lü^ l853, Z. «92. (2) Nr. 2069. Edict. Vom k. k, Bezirksgerichte Ncustadtl wird hie-mit bekannt gemacht: Es sei in der Er«ntionss>>che des Hrn. Vin» cenz Velasti von Laibach, unttr Vertretung des Hrn. I),-. Kaui^ic, Erecutionsführels, gegen Hm. Ui-. Nosina, Vor,nulid der mj Andreas Kuntarie' schen Erben in Neustadtl, wegen schuldiger 287 fl. 52 kr. sammt Nebenocrbindlichkcitcn, die ereculive Feilbiclung der, im ehemaligen Grundduche der St>>dt Neusiadtl sub Rectf. Nr/207 vü'kommenden Hub» realität in Ncustadtl, im gerichtlich erhobenen Schäz° zungswerthc von 578 fl, bewilliget, u»d seien zur Vornahme derselben drei Feilbietungstagsatzungen und zwar: auf den 3!. M>>i, auf den 5. Juli und auf den l. August 1853, immer um 9 Uhr Aor^ miltaqs in dieser Gerichtskanzlei mit dem Beisatze angeordnet wurden, daß die Pfandrcalität bei der 3. Fcilbietung5lagsatzl!»g auch unter dem Echäz» zungöwerthe würde hintangegcben werden. Bas Schähungsprotocoll, der Grundbuchsel' tract und die Licitalionsucdiugnisse können hierge-richts eingesehen werden. K. t, Bezirksgericht Neustadtl am 15 April 1853. Z. 70«. (3) Nr. 4299. Edict. Von dem k. k Bezirksgerichte L.x'bach I. Sec> t!on wird bekannt ge,nachr, daß am l3, und 27. Juni d, I,, jedesmal um 9 Uhr Vormittags, in der Wohnung dcs Tischlermeisters Hrn. Ferdinand Schweitzer, hinter der Schichstälts, verschiedene Fährnisse, im Schätzungswcthc von 23 fi. 30 kr. im Ver> stcigerimgswege feilgeboten, und bei der ersten Feil' bielung nur um oder über den Schätzungswert!», bei dir zweiten aber auch unter demselben wer« den hintangegeben werden, Laibach am 7. Mai !853. In der Züge auf der südl. Ü k. Staats - Eisenbahn zwischen Mürzzuschlag und Kaibach, vom iä. Mai v. I>, bis auf weitere Bestimmung. Abfahrt der Züge m der Richtung von Mürzzuschlag nach Laidach. ^ Laibach nach Mürzzuschlag. Abfahrt von! I^IITI^ Personen- Abfahrtvou Personen- m^-««« < der Ttation ^^ftzug ^^^ ^ ^^. Station > ^Zng ^PoMug^ Stund. Minnt. Stund. Miuut. !l Stund. Minnt Stund. Minnt« Mürzzuscklag ^. /zZ Früh 3. — Nachm Laibach 7. 30 Abends 8.15 Früh Gral? 9. 35 „ 6. 55 Abends! Cilli 11. 40 Nachts 12. 5 M"taa I Marburg 10. 55 Vorm. 9. 27 „ Marburg 2. 57 „ 2. 40 Nach'"< j Cilli 1. 45 Nachm. 12. 50 Nachts Gray 6. 15 Morg. 5. 30 Abends Bemerkung. Mit den Post- uni) Personenzügen werden Passagiere von uno nach allen Stationen besoroert. ^ . Das Reisegepäck >st den größern Stationen wenigstens /, Stunde vor Abgang oes H"u ^ ui>ergeven, wenn es mit demselben Zuge befordert werden soll. Mit 5en Lastzügen weroen «».^ sag'ere befördert.