Hummer 30. Pett > », de> 28. I»U 1901. XII. Iatzrga«, PettauerZeitung. Erscheint jeden F>o>mtag. Preis für Peitau mit Zustellung in« Hau«: Monatlich SU h, vierteljährig K 2.40, halbjährig K 4.80, ganzjährig K 9.—, mit Poftoersenduiig iui Inland: iRonolii* 85 h. vierteljährig K 8.60, halbjährig K 6.-, ganzjährig K 9.50. - «i^lnr «umman 20 h. ' Handschriften werden nicht }iuüd|rftrllt, «nlündigungen billigst berechnet. — Beiträge sind erwünscht und wollen längsten» bi« Freitag jeder Woche eingesandt «erden. Die Grazer Grmcindewirr-fasst. Im Grazer Gemeinderalhe tobt ritt Kamps, ebenso erbittert und leidenschaftlich wie seinerzeit die Kämpse im Abgeordnetenhause gegen Ba-d e n i. War et dort der Streit um die naliona-(eil Rechte und gegen die DeSpoteng« lüsle eine» polnischen Grasen, so ist rt heute in Graz der nicht minder berechtigte Berzweislungtkampf der Armen gegen die beabsichtigte Verteuerung aller Eonsumar-t-kel. )eil maßgebender Fachleute zu hören. erumbis« und einen wuthver-dächtigeu Eindruck machte. Während aber der Wascum,ister fein Gewehr holte, um de» Hund niederzuschießen, war derselbe in der Richtung gegen Pettau weitergelaufen. Beide Hunde de» Wairnmeisler» mußten einige Tage später vertilgt werben, da bei denselben Hundswuth zum An«-bruche kam. .Auswärtige Neuigkeiten. (Losschwindet.) ES ist dem k. t. Finanzministerium £Ut Kenntnis gelaugt, dass sich die fUle bedenklich mehre», iu welche» vo» ei»igen msterdamer Loi Unternehmungen. so inibe-sondere der „Holländisch«» Ereditbank", der Com-merze« r» Creditbank' (Johann iind.fr) u»d der „Internationale» Wechsel- en Effectenbank" (A. Steilke») namentlich iu dru Kreisen der ärmeren Bevölkerung durch Vorspiegelung verlockender Ge-winnauSsichte». theil« directe Abnehmer für die Lose ihrer Unternehmungen. theil« Agenten zum Abätze von sogenannten .MitgliedSurkuude»" zu finden versucht wird, auf Grund welcher ein Autheil an den Gewinnstchaucen von bestimmten Gruppe» größtenteils ausländischer Serienlofe gegen Ratenzahlungen erworben wird. Da sich — abgesehen von dem betrügerischen Treibe» die» ser Losunternehmuugeu — auch daS Spiel selbst al« ein verbotswidriges im Sinne der Gesetze rom 7. November 1862. R. G. Bl. N 85, und vom 30. Juni 1878, R. G. Bl. N. 90, darstellt, so liegt e« im Interesse der Bevölkerung, das» sie auf da« Eindringlichste gewarnt werde, sich in derartige LoSgefchäfte einzulassen. (Die Vdstvrrwli1»ilg»prllt i» Sra)) ersucht hikMil jene Gemeinde», Bezirksausschüsse, landw. Filialen welche mit ihren Berichten über Obsternte-AuSsichtcn noch im Rückstände sind, ihr dieselben im Interesse der steiermärMchen Obst-züchtet bis Ende Juli l. I zusende» zu wolle», damit bet diesbezüglichen Anfragen entfpechendc Auskünfte ertheilt werden können. — Mit diesen Berichten könne» auch zugleich die BerkaufSangedotlisten eingesendet werde», um Kauflustige jetzt schon auf die betreffenden Ge-meinden aufmerksam mach«» zu könne». vlihl in iie Crverdfteuercom-wisstooen her L »I IL Classe.) Da« Präsi-dium der HandrtS- und Gewerdekammer in Graz beabsichtigt, auch in diesem Jahre, ebenso wir bereit« 1887 und 1899, aaläsSlich der auf den 17. August d. I. angesetzte« Wahl von 10 Mit-gliedern und Stellvertretern iu die Erwerbstcuer-commissionen der l. und II. Classe die Ausstellung einer einheitlichen Bewerberliste zu veranlassen und zu diese« Zweck« in der ersten Woche de« Monate» August eine Wühlerversammtung einzu-berufen. Da sich der Beranlagungibezirk der Steuergesellschaften der l. und II. Classe ans da« ganze Sroaland Ste»ermark erstreckt, wurde die Herstellung (ei Einvernehmens mit dem Prä-sidium der Handel« und Gewerdekammer in Leo-den bereit« eingeleitet. »» Cesrn v«n Zndinnergeschich-len. S,m»li°flrn «I» Srandstisler. Diebe nnd ÄtlkntiUer.) Wie weit die für urtheilslose Kinder so verderbliche Lectüre der bekannten ^.Indianer» gefchichte»- führen k«mn. erweist wieder ans« neue der folgend«, höchst charakteristische Fall: Bor der Strafkammer i» Freiburg i. Br. standen vor Kurzem zwei Gymnasiasten, der 1886 in Constanz geborene Karl G. und der 1868 in Freidurg geborene Enge» B. Ihr Hauptvergehen besteht »i einer Brandstistuug im Freiburger Gyiniiasium. G. war außerdem wegen Bedrohung, Beleidigung mehrerer Lehrer, Fälschung vo» Urkunden, Diebstahl» u. s. w. angeklagt. Die Vernehmung diese» Angeklagte» ergab etwa Fol-gende»: Da» Zahre»zeng»i» für 19L0 war schlecht. Räch Beendigung der Ferien hat G. daran ge-dacht, die Schule überhaupt nicht mehr zu besu-chen. Am Tag« vor der AufnahmSprüfung (am 11. September) unternahmen G. und B. einen Spoziergang. G, äußerte, eS wäre vielleicht am besten, wenn da» Gymnasium abbrennen würde, und B. antwortete, auch ihm würde e» recht — 3 — sei». .Da»» zünden wir'» einfach au!" war die Entgegnung G'». Nachmittag» giengcn beide Schiller nach dem Gymnasium, B trat ein und zündete im Musiksaale Papier an. G stand außen Wache. Als »ach einigen Stunden »och immer kein Feuerlärm zu hören war, gieugen Beide abermal« »ach dem Gebäude und sahen ans einem geöffnete» Fenster nur leichte» Rauch dringe». Ans Borschlag G'» w»rde nun eine Kanne gekauft».miteinemLiter Petroleum gefüllt, dasselbe an mehrere Stellen «»»gegossen nnd i» der Nähe de« Not. »schranke« Feuer angelegt. So entstand ein Schaden von etwa 1000 Mark. Nach der Brandstiftung erhielt der Direktor de« Gymnasium« verschiedene Karten und Briefe mit Beleidign»-gen und Drohungen, durch die sich die Familie de» Adressaten beunruhigt suhlte. I» der einen Karte werden längere Herbsts,rie» verlangt, da sonst „da« ganze Schiff in die Lnft fliegen werde." Dc>S fei keine leere Drohung, foudern Ernst, da« Pulver fei bereit« am Ort. .Wir und die Brand-stifter sind ein«. Sie müsse» Denjenigen, der die Kanne holte, nicht strafen; er ist unschuldig," In einer späteren Karle wird sogar mit einer Kugel gedroht, fall» nicht mehr Weih»acht«ferie» gegeben würden. Der Angeklagte G. verbummelte de» Unterricht, zur Berdeckung fälfchte er Censuren und Zeugnisse, sowie eine Schulgeldquittung. zu der er sich Formulare und einen Stempel fertigen ließ. I» der Zeit, al» G. die Schnle nicht besuchte, stahl er einer Hautgenofsi» 11 Thaler. Seiner Mutter gieng die Schuld de» Sohne» sehr $u Herzen; um sie zu beruhige», erfand G. ein Märchen. Er ließ an die bestohlene Frau L. und seine Mutter Briefe schreiben de« Inhalte«, ©. möge nicht weiter verdächtigt werde»; er sei nur Mitwisser. Der ungenannte Brieffchreiber, (eine verschleierte Dame mit einem Dolch) habe dem ®. gedroht, er dürfe nicht sagen, wer der eigentliche Dieb sei. der zum Zeichen der Wahrheit diese» Schreiben» zu Weihnachte» oder Neujahr an die bestohlene Frau ein Geschenk senden werde. Al» G. seine Mutter und Frau L. äußern gehört hatte, an diese Geschichte könne man wohl erst nach Eingang de» versprochenen Geschenke» glauben, faßte er neue phantastische Pläne. Er sendete von Breisach au» an die bestohlene Frau ei» Kislche» mit Zimmtsternen. die er ader mit einem Gemisch vo» Oxalsäure und Kleelalz vertierte. G'«. Bater öffnete am nächste» Morge» >m Auftrage der Empfängerin da« Paket und schasste e« zu einem Apotheker, der die Giftigkeit feststellte. G. erklärte, er habe durch den Giftstoff Niemand schaden wollen, fondern habe ihn nur verwendet, um dadurch die Richtigkeit feiner früheren Angabe» zu belräftige». Schließlich bestellte G. indem er Bestellkarte» von einigen Freiburger Zeitungen beigefügte» Anpreifuiigen abtrennte, ausfüllte und mit Namen von Kaufleuten (so dem de« Herr» Grandenberger) unterschrieb, für 205 und für 1C31 Mark Waren (Gemüse. Champagner, Würste u. s. w.) bei au«-wältigen Firmen, blo» um diese zu ärgern. Die Bestellungen wurden glücklicherweise nicht an»ge-führt, da Verdacht geschöpft worden war. Beide Angeklagten erklärten in der Verhandlung, sie hätten viele Jndiauergefchichten u. f. w. (auch au» Bibliotheken holten f-e diese) gelesen. Der Bor-sitzende de» Gerichtshofes stellte die Frage: auch wohl Geschichte» von Karl May? — Ja! erklärten die Jungen. Der Bertheidiger des B. »ahm hieran» Anlaß, die sür kindliche Gemüther verderbliche Lectüre fcharf zu aeiselu. ...... («in ©fqrnRtitk jum Siga«ikPr,reß RnfJeÜ.) Der Earl of Russell, welcher wegen Bigamie von seine» Pair» zu drei Monaten schwere» Kerker» verurtheilt wurde, darf sich rühmen, mit einem blaue» Auge davongekommen zu sein. Bei dem letzten derartige» Proceß, der vor den Schranke» des Oberhauses stattfand, war e» der Ange'.lagten nicht so ant ergangen. E« handelte sich damal« um die Herzogin von Kingston, eine der schönsten und durch ihren Eharakter und ihre LebenSge-schichte merkwürdigsten Frauen de» achtzehnten Jahrhundert». Sie wurde 1720 al» Tochter de» Gouverneur» Chudley geboren, verlor ihren Bater aber, schon al» sie kaum 15 Jahre alt war. Ihre Mutter, die durch den Tod de» Gatten in die bedrängteste Lage gerieth, beschloß, au» der Schön-Hut und dem Geist ihrer Tochter Capital zu schlagen und sie vor Allem eine glänzende Partie machen zu lassen. Zunächst wurde die junge Elisabeth durch Vermittlung de» Earl of Bath zur Ehreiidame der Prinzessin von Wale» er-nannt. E« war da» ein Posten, aus dem sie ihre Schönheit, die von der Art war. wie man sie in der Georgianischen Zeit so liebte, und da» Eprühfeuer ihre» Witze« und ihrer Talente zu voller Gellung bringen konnte. Sie erregte denn auch gleich da» höchste Auflehen und hatte gar bald die Genugthuung, den jungen Herzog von Hamillv» in ihre Netze zu locken. Er machte chr einen Heirathkantrag und wurde acceptirt, die Bermäluiig sollte stattfinde», sobald er vo» seiner .große» Tour" zuriickgekehrt sein r" '■» Seine Verlobte hielt ihm jedoch nicht laiij, tue. Kaum roar er fort, so bändelte die schöne Elisabeth mit einem jungen Seelieutenant an, dem Sohn de» Lord Herny und Enkel bei Earl von Bristol. Dieser schöne, aber höchst jugendliche Osfiecier — er zählte erst achtzehn Lenze — sollte das Verderbe» ihre» ganzen Leben« werde». Lieutenant Hervey war vo» einer rasende» Leidenschaft für die bezaubernde Hofdame ergriffe». Er steckte sich hinter die Tante Elisabeth«, in deren Hause er die» schöne Mädchen kennen gelernt, und mit Hilfe dieser und durch gemeine Intrigue, indem man die Briefe de« Herzog« von Hamilton, de» Berloblen Elisabeth«, unterschlug und die Braut glaube» machte, sie f-i von ihrem Liebste» be-trogen und vergessen, gelang e», sie in einet schwachen Stunde zu einer Heirat mit Hervey zu bereden. Die Hoch'eit wurde ganz insgeheim gefeiert, sie fand um Mitternacht de» 4. August 1744 statt. Ei» Augenzeuge beschreibt die Feierlichkeit al» eine wahrhafte Farce an Leichtsinii und Frivolität. Einer der Trauzeugen hatte ein brennende« Licht in feinen Hut gesteckt, unb beim Schein dieser Ker^e unter dem laute» Gelächter der Geladenen segnete der Reclor von Lainston da« junge Paar ein. Alle Betheiligten wurden durch Eidschwur zur Geheimhaltung de» Borgange» verpflichtet, nicht einmal die Dienstboten de» Landsitze» wußte.!, wa» in dem Kirchlei» im Park vorge-gange» war. Gleich nach der Hochzeit kehrte Lieutenant Hervey auf sei» Schiff zu einer Fuhrt »ach Westiudien zurück und die junge Mr«. Hervey führte al« Ehudley ihre Pflichten einer Ehrendame der Prinzessin von Wale« weiter, gleich al» wäre nichts geschehen. Sie ergab sich jetzt in Abwesenheit ihre» Gatten einem leicht-fertige» und höchst zügellosen Lebe». Sie trug ihre Schönheit ans Maskerade» der damaligen Zeit in einer Weife zur Schau, dass selbst die Freiefte» sich entsetzten, tausend Scaudalgefchichten wurden über sie laut, darunter auch, dass sie heimlich ei» Kind geboren, das bald nachher ge-gestorben fei n. f. w. Das» die» Kind da» legitime Liebespfand ihre» Gatten gewesen, das freilich ahnte Niemand der Gefchichtenträger. denn Niemand wußte, das» Elisabeth Chudley heimlich vermalt tvar. Jede Spur dieser geheimen Heirat zu zerstören, war inzwischen der Gedanke Elifa-beth'« geworden, der sie Tag und Nacht verzehrte. Die Wuth darüber, das« sie dupirt worden, das» man sie um eine Herzog»krone gebracht und sie an einen vermögenslosen Milchbart verhandelt hatte, den sie bereit* wie den Tod zu hassen ge-lernt hatte, gab ihr die Idee zu einem gewagten Spiel. Lo» von ihrem Manne um jeden Prei», lo« von den geheimen Ketten, die sie fesselten! Von einer treuen Frenndin begleitet, suhr sie eine» Tage» nach Lainston, wo sie getraut worden, ließ sich dort da» Kirchenregister vorlegen und schnitt au» dem Buche in dem Augenblicke, da der Küster sich abgewendet hatte, da» fatale Blatt heran», da» die Eintragung ihrer Heirat enthielt. Mit diesem Domment in der Tasche kehrte sie triumphierend noch London zurück. Da aber geschah etwa» Unerwartete». Der arme Lieutenant Hervky wnrde durch brn Tod stink» Verwandten plötzlich Earl von Bri> ftot. Da« war ritt Schlag fslr Elisabklh, Sollte sie e» sich entgehen lassen, Gräfin von Bristol zu werde»? Und da die Gesundheit ihre» Manne» nicht die beste war. vielleicht bald eine steinreiche Witwe $u iwrdeii? Schnell machte sie sich auf. fuhr nach Lainston turiick u.prakticirttda» geraubte Blatt fein säuberlich in da« Kirchenregister zurück. Die arme Elifabeth! Man stille sich ihre» Zoru vor. ihre grenzenlose Verzweiflung, al« wenige Wochen darauf ihrem Ehrgei» die höchste Besrie-diauug geboten wurde, der Herzog von Kingston Miß Ehudley Herz uud Krone anbot. Wa« sollte sie nun thun? Noch einmal nach Lainston fahren und da« wichtige Blatt zum zweitenmal« au« dem Kircheuregister stehlen? Sie wagte e« nicht. Sie weudete sich bittend an ihre» Mann „3>er Teufel soll mich holen!" erwiederte ihr dieser .ehe ich behilflich bin. Dich zur Herzogin zu erheben!" Er änderte aber trotzdem seinen Sinn, al» er die Bekaiintschaft einer reiche» Er-bin machte, die gewillt war. die Gräfin von Bristol zu werde». Beide Gatten wendeten sich nun mit einem EhesibeidungSgesuch an die .Scclesiastical Eourt« of Doctor« EommonS" und diese« Gericht sprach im Jahre 1768 die Scheidung au». Ein Jahr daraus wurde Elisabeth Herzogin von Kingston. Fünf Jahre später lag der Herzog aus dem Todlenbctt. In feinem Te-stammt ernannte er seine Gemahlin zur Univer-salerbin. Damit war aber die Losung zu dem Sturme gegeben, der sich jetzt in der Familie de« Herzog« gegen Elisabeth erhob. In Borau». sicht de« Kommenden hatte sie bfti größten Theil ihre» Vermögen« bereit« nach Rom in Sicherheit gebracht. Dort weilte sie gerade, al« sie die Kunde erhielt, das« sie der Bigamie ange» klagt sei. wodurch man ihre zweite El,e »ngiltig zu machen nnd sie der Erbschaft zu berauben hoffte. Der Prozeß gelangte am 15. «pril 1778 vor da» Hau« der Lyrd» und dauerte eine Woche. Er wurde zu eiiteu historischen Schau-spiel, den, die ganze vornehme Welt, dem Königin Charlotte selbst iu Begleitung ihrer Kiader beiwohnte. Elisabeth hatte sich ihren Richtern gestellt. Sie erklärte sich für »»schuldig. Sie führte die Rolle eine» gekränkten Engel» durch, um da» Mitleid ihrer Peer« zu envecke». Da« half ihr aber nicht«. Sie wurde der Biga-mie schuldig gesprochen. Kauin war da« Urtheil gesprochen, so erhob sich die Herzogin uud mit wuthverzerrtem Gesicht und donnernder Stimme rief sie ihre» Begleitern zu: „Ihr hört da» Urtheil meine Getreuen! Eilt nach Kingsto» Hall, bemannt die Mille; richtet die Kanone»! Wir werden unser Leben und unsere Person zu vertheidigen wissen!" Aus Bigamie stand damals in England die Todesstrafe. Die Herzog,» zog daher die Flucht einer regelrechten Belagerung in Kingston Hall vor. Sie gieng wieder nach Rom und später nach Pari» und dort ist sie 1788 in ihrem Palaste gestorben. Handel, Gewerve und Land-wirtschaft. „fiker die VüuzerMrkuug n») de» Werth de» M«oche»«ehlt." Die außerordentlich günstigen Erfolge, welche mit entleimtem Knochenmehl iu den landwirtschaft-lichen Versuchsstationen zu Wien uud Graz er-zielt wurde» und welche durch die überau» gün-stigen Resultate bei Verwendung diese» Dünge-mittels in großem Maßstabe auf den Gütern Sr. Excellenz de» Herrn Grafen v. Koltulin»ky glänzend bestätigt werden, lasse» e» geradezu not-wendig erscheinen, die Landwirte neuerdings auf diese» in seiner Wirkung vorzügliche und in seinem Preise sehr billige ph^sphorjaurereich« Düngemittel aufmerksam zu machen. — Die oben erwähnten unantastbaren versuche der landw. Versuchsstationen, so wie die im prak-tischen landwirtschaftlichen Betriebe erzielten Aäii- zenden Erfolge bei Anwendung von entleimtkm Knochenmehl, haben de» unnmstdß ichen Bewei» erbracht, das» die Zurücksetzung de» Knochenmehl« in seiner düngende» Wirkung gegenüber dem Tho-maSmehl ein schwerer Irrthum war. welcher bi«-her den Landwirte» ganz bedeutende Opfer kostete, wie noch in Folgendem dargethan werden soll. — Da» eutleimte fein gemahlene «nochenmehl hat eine» Gehalt vo» circa 29% PhoSphorsäure und kosten 100 Kilo de»selben incl. Sack durch, schnittlich 8 bi» 9 Kronen. Ei» Kilo Pho»phor-säure darin kommt also auf 27'/„ Heller zu stehen. — Da» Thomasmehl hat einen Gehalt von 18—19»/, PhoSphorsäure und kosten 100 Kilo davon & Kronen 94 Heller; somit stellt sich 1 Kilogramm PhoSphorsäure hierin aus 32»/,, Heller. — Der Landwirt bezahlt also im Thomasmehl daS Procent PpoSphorjäure um 32'/,, weniger 27'/,Heller zu hoch, oder mit anderen Worten, die 18 Kilo PhoSphorsäure iu 100 Kilo Thomatmehl sind um achtzehnmal 6'/,, Heller—SS Heller Überzahlt. — Borstehende Berechnung bezieht sich auf den denkbar günstigste» Fall, dass ein Landwirt in uumittelbarer Nähe einer größeren Stadt begü-tcrt ist, au» der er die Düngemittel beziehen kann. — Gefetzt nun, ein Gutsbesitzer muss den Kunstdünger per Bahn beziehen und will fein Grundstück mit 57—58 Kilo PhoSphorsäure düngen. — Dazu iiiiisSte er verwenden, entweder: 300 Kilo Thomasmehl mit 18—19'/, PhoSphor-säure oder 200 Kilo Knochenmehl mit 29'/, PhoSphorsäure. — 300 Kilo Ihomatmehl kosten ab VerkausSort 3mal 5 Kronen 94 Heller = 17 Kronen 82 Heller; die Fracht vom verkauf»-ort bi« zum Wohnsitze de» Gutsbesitzer« betragen 80 Heller für 100 Kilo, oljo für 300 Kilo = 2 Krone» 40 Heller. Somit stelle» sich 300 Kilo ThoiiiaSniehl mit 57 Kilo Photphorsäure sraii' 0 Wohnort de» Gutsbesitzer» auf 17 Kronen 82 Heller 4- 2 Krone» 40 Heller --- 20 Kronen 22 Heller. Die 200 Kilo Knochenmehl aber, die eben-soviel wirksame PhoSphorsäure enthalten, koste» nur zweimal 8 Kronen --- IS Kronen, zuzüglich zweimal 80 Heller ---- 1 Krone 00 Heller für Fracht, also im Ganze» 16 Kronen + 1 Krone 60 Heller — 17 Krone» 60 Heller — Der Landwirth würde also in diesem Falle. wen» er statt Thomasmehl da» «haltvollrre Knochenmehl bezieht, für die gleiche Menge PhoS-phorsäure statt 20 Kronen 22 Htller nur 17 Kro- nen 60 Heller zu zahlen haben, somit 20 Kronen 22 Heller weniger 17 Kronen 60 Heller — 2 Kronen 62 Heller ersparen. Diese» einfache Beispiel beweist klar und deutlich, wir leichtsertig nnd unverantwortlich e» ist. wen» der Landwiit derzeit immer noch zum Bezug« von Thomasmehl animirt wird. Auch das sogenannte gedämpfte Knochenmehl mit einem Gehalte von »'/,'/, Stickstoff uud 21'/, Phosphorsäure. daS sich ganz speciell für die Düngung von Wintergetrejde eignet, sollte seitens der landwirtschastlichen Bevölkerung mehr gewürdigt tverden. Es bedeutet geradezu eine Schädigung an dem Nationalvermögen drr einzelne» Länder, wen» die Landwirte toeiterhi» ruhig zusehen, wie das gehaltvolle in seiner Wirkung dem Tho-maSmehl zu mindest gleichkommende, ober billigere Knochenmehl unter Aufwendung großer Summe» für Frachten, theil» in da» Ausland, theils iu die nördlichen Gegenden des Reiche» exportirt wird, — tvährend sie für da» zumeist au» dem Auslande bezogene geholtärmere Thomasmehl weit mehr bezahlen, al» seinem Werth« und feiner Wirkung entspricht. Da« Knochenmehl wird derzeit in großen, über die ganze Monarchie verbreiteten Fabriken erzeugt, so das» de» Landwirte» jeder Provinz Gelegenheit geboten ist. ihren Bedarf au« unmit-telbarer Nähe oder doch wenigsten« unter Aufwen- dung geringtr An»gabe» für Frachten jederzeit z» decken. Humoristische Wochenschau. Pettau wird immer mehr Weltstadt. Heuer hatten wir ein große» Volksfest i» Ejlli. einen Blumen-corso in Marburg, al» aber ein Comite für ein Volksfest i» Pettau eingesetzt werde» sollte, kamen drei Herr,« im BereinShause zusammen. Unter solchen traurigen Verhältnissen habe ich mich entschlossen. daS Fest de« 1800 jährigen Bestände» der Stadt Pettau ganz allein zu feiern. Da« Programm habe ich folgendermaßen f^i^esetz«: Sonntag den 28. Juli halb 8 bi« 8 Uhr morgen» Spaziergang in der Bahnhofallee zur Begrüßung der ankommenden Handlung»-reisende» und wandernden Schneidermeister. 8 bi» 10 Uhr Besuch de» Etablissement» Osterberger mit seiner berühmten Frühmesse. talb 11 Uhr Besuch be« städtischen Ferkmuseum», ekränzuiig de« gypsenien Traianu« und Grundsteinlegung für da« Ferkdenkmol im Magazin. Halb 12 Uhr Besichtigung der Badeanstalt. 12 Uhr zwanglose« Mitlagesien. Suppe. Fltisch uud Zuspei». Nachmittag 2 Uhr Au«zug nach Haidiu, Besichtigung de« archeologischen Gräber» B » u k, sowie de» Mithra»temprl». tndlich Fest-banktt beim S e n e k o w i t sch. Mit An»nahme de» Mittagessen», welche» ich allein zu verzehre» wünsche, kann sich jedermann an den Veranstaltungen. selbstverständlich auf eigene Gefahr und Kosten betheiligen. 100-300 Bultfen monatlloh können Personen jeden Stande« i* all» Ort-»ctiaftes, sicher und ehrlich ohne Capital und Risico verdienen, durch Verkauf gesetzlich erlaubter Staatspapiere und Lose. 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Gleichzeitig gestatte ich mir, auf meine reichhaltige Muster-Collection von in-und ausländischen Stollen, sowie auf die zur Einsicht meiner Kunden ausliegenden Mode-Zeitungen hinzuweisen. Ferneren Auftragen mit Vergnügen entgegensehend, zeichne ich hochachtungsvoll A. Masten Civil- und Uniform-Schneider. Sttfrta trsdHata Brtckh««!' lesfci Koncmatioiu-Ccxikon KTO. t*ilftis4l« »«bearbeitete JUflait. Rtareeldimt Jablllaai-flatgabe. Id. I. Prds H (Mit 71 Tafeln. 25 Karten und 104 legen Monatszahlungen tu haben bei lacfcNadlaaa ia Ptttaa. Textabbildungen). Auch W. Blaakt, irx Jxtjoner Pferde-Stall ist sogleich zu vermischen. Anzufragen bei ZV. Vlanke, Pettau, hauptplatz. $»«tkek« Z iäi(rr*'i mit b« grünen Nonnenschutzmarke 18 Heilte ober 6 Doppel« ftaschen K t - spesenfrei. X lhierry's Ceatifolieu-Wunhe« salbe 3 Xiratl K 350 spesenfrei, versendet gegen Barzahlung A. Thierry's AchutzeaaetapOlhekc i> pregrad« »«1 >»hitfch-Sa»«rar»»». Wie», Te»tr«lbep«t. 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Pr*|, Qrabaii 14 ••HM, MtiL Pi»In, FrwkfVrt «. ■ L»t»it«. h|Mn ■ Jlf 9« W. aiucha feaWarlaf ta WlM, I . k«at*l I, trlchtiscM *il rhil« Itlrt fluldtuu »«, chilkMtMtf (Mich w MlllMKan« a»o »iliianirt »n»»: Der Praktische Laudwirth. Malt. lala, liiluiflt *•»«• Vifrüatrl ItM. »ilchtittl d'k»«>« «» •«> fcrftfüB'fforniit. 9an||itTi| ? *, Mütril ». >. »er «ek-o-m ItT«. «r(i»rtnt Mal k.1«. jch'' IRnaii <> «utllV-lO *• Vr»»eu»«»«n, tnrtlt »»» trau«. N«»c kct .Fleischer« Berghaus Saspcr Aossir Earl «lovor Antonie fsrrl Viaria Lnttrnlxrger Johann W»ib««stei» Hugo Fleisch-Preise in Hellern. Ri.dftrisch tu-- - * hä « o 1 5 ■ ® « I . P. »eautsdorler. »arl ««patsch „ >. Pinter. GGGSGGGG Wolinunx, 3 Ämmorn, XUeks unä lubskör, i»t vom I. August ab zu vermiethen. Anzufragen bei W. Blanke, Hauptpl. Clavier-Nietlerlage und Leihanstalt von Berta Tolckmar staatlich geprüfte Musiklehrerin Marburg, obere Herrengasse, Parterrelocaiitüten 54 (gegenüber dem k. k. 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Auch wird das Miinehmen von Hunde» in Säst» oder Caffeehäuser sirevstens untersagt. Die Sußerachtlassung dieser Bestjmmuagen wird nach den bestehen-den «eietzen beftrast. Die Hundebesiher werden aasgefprdert. jeden verdächtigen Krankheit», fall sofort anzuzeigea. Auch wird aufmerksam gemacht, die Hunde in der heißen Jahres-zeit mit dem nöthigen Trinkwasser zu versehen. Es werbea öfters durch «asenmeister nach herrenlose» Handen Strei-fungen stattfinden. Sadtamt Pettau. am 24. Juli 1901. _ Der Bürgermeister: Fr») Kaiser m. p. Schöne Weingarten-Stecken zu haben bei F. Schosteritsch, St. Beit. Neu/ lellgemützk PraklKcb ( zeiTtexiKon registriert alles, Mmw. «•»*. oum. »«>». [>*«, KnuMl, Inttkf, IfHtt. WMtInmn. ISaftM «H. m »««nur inwflmMiltiu la Ik tnOitmt MH, ......... registriert alle«, ist unentbehrlich i«, i.B«taii«nin.»iwüHirtHi._____________ ... .... ... ■ ,H. M.ai.rf.. B.UB«. llmÜMtai« |W rvuRnmiNT, nvaiBMOTi »*> •Mfflk» itm Vtl (*— m-O* MM) k 11 Du ]«—»rtl M iu* «« n> Huilch« «a a%tt> tu »HII>H Mm »»MM N Mmimh. Inlrf: Q , Blaute Brttau. TTTXT?BTTTlTTT1'TT!T!!TTXT!TXTTTTXTi!T«rrrTiWrnXy!T!TXT«T!T!T!TiT; Weitage zur "|0£tt£tri£*r lUicbcr vereint. Novelle von Irma Hitler. (^«rllrtzu»»-» ls der Diener sich entfernt hatte, öffnete Ilona hastig den Brles. Doch bald »ach de» erste» Zeile», die sie gelesen hatte, entfiel da« Schreiben ihren zitternden Hände». .An», ans!' stöhnte sie, die .Hände vor das Gesicht pressend. „Nun ist alles ans, alle» verloren!' Doktor Bälden hatte die Schristziige des Barons vo» öeruau ersannt unb konnte sich denken, vo» was das Schreibe» handelt», denn auch in seinem Brief, den der kleine Arzt vor etwa zwei Wochen erhalten hatte, waren schon Andeutungen vorgekomme». .Ruhe! UmS Himmels willen R»he, gnädige Frau! Errege» Sie sich nicht so — denken Sie an Ihr Kind! Sie sind von der kaum Überstandenen «rankheit so schwach, daß Sie leicht rückfällig werden können!' sprach der alte Freund, besorgt aus sie blickend. .Lesen Sie, Doktor! O, lesen Sie den Brief, den er schreibt! O mein Gott — mein Gott! Kein Erbarme» für ei» armes ge-quältes Menschenkind!" jammerte die junge Fran. Doktor Bälden hob das Schreiben vom Boden a»f und las: .Frau Baronin vo» Heniau! Wird gebeten, einstweilen mit ihrem Kinde in ihrer bisherige» Wohnung zu verbleibe» — — bis Schritte 4»r Scheidung gethan worden sind. Dann wird ihr weiterer Aufenthaltsort bestimmt werden. Ego» von Hcrnau.' .Fassung, anädige Fran, Fassung!' sprach der Irene Freund bewegt. .Seien Sie rnhig, es muß so am besten sein!' .Ich soll also vo» ihm geschiede» werden?' fragte da» junge Weib tonlos. .O, zu einer Zeit wäre mir dies erwiinscht gewesen — jetzt aber — was soll a»S Bela werden? L Bela, mein süßes Kind, Dein Vater wird Dich verstoße» »m Dritter Mutter willen. Wo wollen wir hin? Ei» Al-mosen nehmen? O, nie, »ie! Und sollte ich mit Dir betteln gehen!' .Verzage» Sie nicht! Ich stehe Sie a», fassen Sie sich um Ihres Kindes willen!' sprach bewegt der biedere Doktor. „Lassen Sie mich einige Augenblicke allei», mein teurer Freund! Ich muß erst meine Gedanken sam-mein, ehe ich eine» E»tschl»ß fasse!' sagte die Ba-oiii«, und Doktor Bälden zog sich zurück. Bis spät iu die Nacht hinein saß die Baronin .1» dem kleinen Bettchen ihres Kindes und weinte >iud betete z» Gott, ihr eine» Rat erteile» zu wollen. * » Zwei Tage darnach beende» wir uuS, an einem regnerischen Tage, in einem Zimmer des Hotels zum goldene» Adler. Ein bleicher, j»»ger Man» mit feine» aristo-kratischen Zuge» liegt auf einem weichen Lager Obercercinoniruineliler Olrnf ttolomnti .OuntjnMi. ausgestreckt nnd schlummert sanft. Wir erkennen " in ihm saunt unsere» Freund Karolh, Eine kleine ältliche Dame in einfacher Toilette saß zu Häupten des Kranke». Dir weiße» seilte» Hände hielte» ein Andachtsbnch, und die »int-ten Augen schienen darin zu lese». Es war Ilona vo» Dobroezi, die Mutter Karolhs. Sie mochte ine halbe Stunde gebetet haben, als sie eine» Wagen vorfahre» hörte. Bald darauf klopfte es leise an die Thüre. Und ab die Freifrau sich umblickte, sah sie eine hohe, schwarz- gekleidete Fraueugestalt langsam über die Schwelle schreiten. Er-staunt erhob sich ffrau von Dobroezi vo» ihrem Sitze »nd ging der verschleierten Dante einige Schritte entgegen. Wer mochte die Frau sein, die sie besuche» kam. Sie kannte doch niemanden hier. Da schlug die Dame de» Schleier zurück, und die alte Fra» sah i» das bleiche, schöne Gesicht der Baroui» von Hernan. Int ersten Augenblicke erschrak erstere a»ss heiligste, denn sie sah diejenige vor sich, durch die daS teure Lebe» ihres Sohnes ge-fährdet >var. Uttd sie konnte nicht umhin, der Storerin ihrer Ein-satnkeit einen grollenden Blick zuzuwerfen. ,0, ziirnen Sie mir nicht, teure Frau!' rief Ilona, ans sie zueilend und mit beiden Hände» die der Freiin fassend. .Zürne» Sie nicht, daß ich es wage, hier zu erscheinen, wo ich schuld bin, wenn Unheil und Tranrigkeit eingekehrt ist. Vergeben Sie mir, Sie. die einzige, die mich nicht haßte, »in meines Paters willen. Habe» Sie Erbarme» und stnchen Sie mir nicht, ich habe schtver genug zu leide». Ach. lasse» Sie mich nur noch einmal in das teure Gesicht KarolhS blicke», und ich will ihm nie mehr in den Weg treten, ivill ausweiche», wo ich ka»i>, will ihn stiehen, sobald sich nnr sein Schatten zeigt — uur jetzt — nur jetzt muß ich ihn sehen.' Leise trat sie an das Bett, von der erschrockenen Mutter des Kranken gefolgt. Gerührt nnd zärtlich sah sie in das bleiche Gesicht. Dann warf sie sich auf die Kniee und lispelte leise ein heißes Gebet. — Lange lag sie da, regungslos wie eine Statne. Dje lange» Locken wallten weit ans daS dunkle Gewand herab, bedeckt von dein schwarze» Schleier. Tann senkte sie das Haupt über die herabhängende Hand des Kranke» und drückte einen heißen Muß darauf. Karolh warf sich unruhig hin und her. Erschrocken zog Fran von Dobroezi Ilona von dem Lager, doch war die Besiirchtnng unnütz, denn ruhig schlummernd lag nach einer Weile wieder der junge Man» da. .Karolh wird gesitud werde» »tid Sie i» seinem Besitz wieder glücklich sein. Ich werde ihn nie mehr sehe». Lebe» Sie wohl, »nd mit der einen Bitte scheide ich von Ihnen, daß Sie mir nicht kl»-riteitd »nd zürnend gedenke»,' sagte schluchzend die Baronin, die Hand der alten Dame an ihre Brust pressend. Und indem sie noch eine» einzige» Blick ans da» Krankenlager warf, verschwand sie leise, wie sie gekommen. .Arme», armeS Weib!' lispelte die Freifrau, sich aus ihrem Sitze niederlassend. .Sie liebt ihn so innig — »nd diese Liebe ist ihr und sein Unglück.' Nach einer Pause hob sie wieder au: „Weint sie, wie Doktor Bälde» sagt, vo» ihrem Galle» geschieden wird — so ist sie frei. Wird mein Gatte noch so unerbittlich sein? £ gewiß — dieser unüberwindliche Haß — noch über den Tod hinaus, »ttd er mordet fast sein Kind dadurch. Ich konnte nicht so unerbittlich fein.' Sie sah traurig vor sich hin, nnd von Zeit z» <{eit hob ein Seufzer ihre Brust. De» ander» !ag kam Doktor Bälde» wie gewöhnlich, um seinen Patienten zu besuchen. Dock diesmal lag auf seinem gutmütigen, ruhigen Gesicht eine heftige Erregung. Er bat die alte Dame, in ein andere» Zimmer ihn zn be-gleiten. Er habe ihr etwas Wichtiges mitzuteilen. Als sie sich allein befanden, fragte der kleine Arzt, ob den vorhergehenden Tag die Baronin vo» Heruau dagewesen sei. Nachdem dir ^lrifran bic>5 bejaht hatte, sagte er ihr, daii Ilona stcnr^HrT abend, während ev in dein Dorfe einige Kranke be s«chtl>Mt ihrem ttinde forlgrreist sei. Bei seiner Rückkehr und) ^ Ärtlife Mttc er einen Brief gefunden, in welchem sie ihn bat, ihr A» verzeihe», daß sie. ohne »m seine» Rat z» sragen, diesen Schritt nnteruommen. Aber sie könne nicht andere, sie niiisse für ihrSiind die Veigebnug deS Vaters anfielen, nicht für sich, sondern nur für Bela. Der trene ^rrnnd ward nun außer sich vor Sorgen, wir sein Liebling den weite» Weg ohne männliche Beschützuug zurücklege» sollte. Warum halte sie ihm doch früher nichts gesagt, (kr hätte sie geleitet »nd vor jeder Gefahr mit seinem eigene» Lebe» geschützt. Das aber eben wollte Ilona »icht. Sie war glücklich, Doktor Bälde» a» betn Lager ihres Storni» z» wisse«. Die alte Dame war ebenfalls erstaunt »nd bat den Arzt, doch nur recht bald Erkund!« gnngen eittzilziele». ob das junge Weib bei ih reni Gatte« in Zajo angelangt sei. ♦ » Baron Ego»vo»Her-na» beka»d sich anf sei-nein Gute »»weit vo» Rosenau. Er hatte dasselbe gewählt, da er dort am meisten ans Zerstreu»»,, rechnen konnte. Er hatte viele freunde in der Umgebung, n»d so konnte er manche trübe Stunde sich er-heiter». Er im»r, wüteild über . diese U»tre»e, wie er e« nannte, die seine Gatti» begangen hatte, sortge-reist. Er hatte sie geliebt. wen« er es auch nie ihr gesagt hatte, und dachte das Gleiche anch von ihr. Da sah er sich so bitter getäuscht, und er wollte nie mehr et-was von ihr wissen. Er leitete die Scheidung ein, dann ward er rnhi-ger, nur sein .Wind that ihm leid. Er hatte eS so heijz geliebt — nnd sollte eS »nn so bald »icht wiedersehe», de»» das Gericht, das wußte er g»t, würde die E»t-schridimg treffe», daß dasselbe bei der Mutter bliebe. Er suchte sich Beschäftigung. ging zu seine» freunde», selbe kaaie» wieder zn ihm, n«d so ging alles bald feinen gewöhnliche» (»ang. Er hatte sich mit dem Gedanken, alle!» zn sein, scho» ei» wenig vertraut gemacht. Eines Tages hatte er ei»ige freunde geladen. Er wollte eine Jagd veranstalte». »»> sich ei« wenig z» amüsieren; aus alle» »mliegeudeu Ortschaften kamen »nn die bekanute» Gutsbesitzer aus dem Gute des Barons zusammen. Man verfvrach sich eine herrliche Unterhaltnng, denn Jöerim» war riii splendider Wirt »»d araugierte alles aufs priichti»ste. Gegen zehn Uhr morgens zogen die Jäger mit fröhliche» Ge sänge» und Anrufe» gegen den Wald. Ei» Wage» folgte mit Sveise» »nd Getränken. Alles war fröhlich und wohlgemut. Nur der äestgeber. Baron Herua», war still n»d i» sich gekehrt. Ein beklemmendes Gefühl schnürte seine Brust zusammen, »nd so sehr er a»ch lustig sei» wollte »»d sich zwang, seine» Gäste» gegenüber heiter zu erscheine», gelang es ihm schlecht. lim dieielbe Zeit, als die fröhliche Gesellichast gegen den Wald jog, fuhr Über dir Landstraße gegen Sajo ein einspänniges Wägel-ciieu. Eine junge bleiche Dame, mit einem Knabe» von elwa drei fahren saf> dariiiueii: ei» kleiner Reisekoffer ward hinten anige ichnollt. Die ^ran sah »iedergesrlilage» ans, nnd von Zeit zn Mittler» jlichlen Roch bem sah anf ihr schlafendes Kind, welches das blonde Lockenköpfche» »u ihre Brust gebettet hatte. Da»» blickte sie auf die schöne Gegend, die sich ihre» Blirfcii darbot. .Vier Ialnr sind »»» vorüber," fn. r sie leise für sich. .al* ich mit meinem Gntini hier durchreiste. Es wor in deni schöne» Mviilii Mai. Ich sah we»i„ von der schöne» Land schast, die sich meinen Blicke» darbot, denn ich dachte an Karolv »nd nn de» geleisteten Schwur ani Totenbette meincv BaterS." Unser geneigter Lein wird längst in der ju« ge» Dame die Baro: .> vonHeruau erfanitt In be». Wirhabe» erwähn: daß selbe z» ihrem Gn te» reisen wollte, in.: seine Verzeihung a>u» flehe». .0, hätte ich doch »m Vertraue» zu ihm gc habt »nd ihm alles o zählt. Er hätte mich bemitfeiben miisien. jrvt muß er mich verachte.!. O mein Gott, wie in glücklich bi» ich dock' seufzte sie »,,» leise vi't sich ljiii, Unter diesem Selbü gespräche lenkte der W.i gen in ei» a»»i»tig>v' Oertche» ei», an den i Ende ans einer klein,» Anhöhe ein stattliäu San» z» sehe» war .Wir sind an: Ziel lispelte sie. .Stehe »i Gott bei »iid erweik! sei» Herz, damit er fr r Wind »Icht verstoßt." ^ Sie richtete ihn -Soh». der eben erwacl war. aus, »nd Bei-von m Ncft ter>L.,iix iMit ?e gierig »i» sich. .Bald zu Papa kommen?" fragteer, seine Mntl. liebkosend uud mit de» kleine» Händen über daS Gesicht fahren »Bald, Bela! Me!» süßes Siiiid!" sagte die Baronin. ni Thräne« rollten über ihre bleichen Wangen. „Nicht weine«, Mama!" bat der Kleine, sie herzlich «mannn nnd seine» kleine» M»»d ans ihre Lippen drückend. „Richt weint! so»st Bela anch traurig werde»." Sie lächelte »»ter Thräne» und preßte das tiind an ihr Hei Nach einige» Mi»ute» fnhr der Wage» durch das Portal d> Hauses. Ei» Diener, der die Baroui» kannte, hatte geöffnet in hals »im ehrerbietig seiner Gebieterin und dem kleine» Bela ai dem Wage». „Ist mein Gemahl z» Hause?" fragte Ilona den Diener lei bebend. ..Nein, gnädige tfmii Baronin. Der Herr Baron sind mit ein!,» freunde» ans der Jagd und werde» spät abends wahrscheinlii erst heimkehre». Wenn jedoch Euer Gnaden befehle», so soll i sogleich dem Herrn gemeldet werden," aiitwortete der Diener w das Lager des Stinbe* unb lehnte sich Irilc in bftiselbrii znriick. innig anf da» Kinb blickend. »Ich will Dir Dein Kind übergeben, Egon." sagte sie vor sich hin. »Dn wirst es nicht verstoße», benn Dn liebst es. unb es ist unschuldig. Sobald ich es in Deine Arme gebettet habe, ziehe ich fort! Fort, hinan» wo mich niemanb kennt — allein will ich bnrch bie Welt ^oander» — niemanden von meinen Lieben an meiner Seite. Und wen» ich einstens sterbe, soll keines der Tenren an meinem Totenbette mein Ange sehen. Das soll bie Siihne sein, fiir alles, was ich an euch geiiinbigt habe! O, es wird schwer sein, nnd doch kann ich nicht anders!" <.>onf<«una iomt.i OfcticrAlitidlor Dietrich Graf v> Hiilsr» Hacselrr. 'SRit tejrl.) »ach ein« V;>otDgrap1|te von g. (£. Schanrlvitchlrr in SJ.rli«. einer tiefe» Verbeugung, indem er einen Salon ausschloß und die Baroui» eintrete» ließ. »Nein, nein!" sagte Ilona hastig. „Ich bin mit meinem Sohne von der Reise ermüdet imb will mich daher ein wenig ausruhcu »nd dann auf die Ankunft Eures Gebieters warte». Bringen Sie uns nur einige kleine Erfrischungen unb lasten Sie nns bann allein.' sagte die Baronin hastig. Der Diener verschwand nnd kehrte balb darauf mit bem Verlangten zurück. Gleich darnach war die Baronin ihrem Wunsche gemäß mit ihrem Kinde allein. Sie genoß einige Bissen von dem aufgetragenen Mahle: doch wollte es ihr nicht so munden wie dem kleinen Bela, ber sich alles vortrefflich fchiue-ckeu ließ. Ilona ging in dem Gemache anf und ab. Es war ihr bekannt, denn kurz nach ihrer Vermäh» lnng hatte sie einige Wo-chen mit dem Baron hier gewohnt. Sie begab sich in ein anstoßendes Kabinett nnd richtete auf einem Jan-teuil ein Lager für ihre» kleinen Sohn »urecht. Dann bettete sie ihre» teure» Liebling, der mitt-lerweile auch gespeist hatte, iu dasselbe, und balb hörte man bie ruhi< gen Atemzüge beS schla-senben Knaben. Ilona kniete an der Seite des Fantenils nie» der nnd betete für ihr Kind zu Gott. Lauge lag sie da: dann erhob sie sich gestärkt nnd rückte nn« einen hohe» Armsessel au tUras Koloma» Hiiixiadq. Wer in dem legten Blerteliahrhunbert die Fesllichkeilen am Wiener Hose zu besnchen welegenheit hatte, dem stellt die charakteristische Gestalt de» kaiserliche» Lbercercinviiienmeister» Strafe» Stolo« man Hunyady in lebhafter Srinnerun» (St- starb am 17. Mai zu vtvmifo auf dem schlösse seiner Zchwester, der Ziirsti» «renberg, die ix erster Hhe niit Michael Obreuowltsch, dem 1HOK ermordeten Fürsten vo» Zerblr». ver« niählt toar. Am Jahre Is:to gebore», entstammte ®r«f Hiiiiyadti einer der Älteste» Adelöfainilie» Uugarn». Sr »vurde IHM ftliigelabjutiiiit staHer sttflni Ctuietch», Machte die Acldzüge von 1H6U I» Italien und 18fiO in Böhmen mit, leftteren al« Oberst nnd Kommandeur de» IS. H»sarenregime»t». »»» avancierte während seiner seit 1X7.1 innegehabten Stell»»« bei Hose bi» zum General der Kavallerie. MtttterpsUchten. Die zärtliche Liebe der Alter» ,u ihre» Zungen finden wir in der Tierwelt i» rührender Weise vertrete». Befand«,» die Vögel zeich-nen sich in dieser Tugend ganz aunerordenilich an», und der a»f«erk'>"-e Tiersreu»d kann vst dir ansvpfcr»dsten Beweise von Elternliebe undM» pflichten, sperieU bei »uferen gefiederten «Angern, beobachten. Ttit^enlang fliegt da» Weibchen oft nmher, um Ihre» Zungen dle Nahrung zuz» und e» gehört oft groke Au»dau»r, «nstrenguug und Mühe dazu, sltus bi» zehn hungrige Lchnllbel, die alle mit gutem «vpelit «»»gestaltet sind, jusriede» zu stellen. Kur unserem heutigen Bilde sehe» wir eine an» sech» SKSpfrn besledende Blaumeisen-Faniilie, «nd zwar, aus dein oberste» «ste sich behaglich lolegend, den Herrn Papa, tiefer »nie» drei hoffnu»g»volle Sprossen, uud am Boden dle zärtliche Mutter, dir im Begriffe ist, ihr Zlingste» zu kröpfen. Aber auch die anderen Binder warten auf Nahrung, die sie sich noch »icht selbst jnche« könne»! darum heigt «< fleißig Umschau halten, damit die Kleine» nicht hungrig z» Belle gehen m&fien, Der Herr wemahl ist ein wenig bequem — er spielt sich meist aus den Ha«»tt>ia»ne» hlnau» die Pflichte» de» Hau»-halte» kiberlAf»! er zu,» graten Teil der arme«, geplagte» Gattin 2t, Die neue HandrlShochsttmle in S»l». lMil Te^t.) 120 flJeutralmajM Graf v, Hiilseu Hakseler. Di«Iiich «ras » Hülsen.Hae-fetrr, der neuernannte (51)es de« Mtiitärkablneil« de» deutschen ttalscr«. Ist der Sofitt de» bekannten früheren st>e»erali»teuda»te» der königlichen Schau-spiele, Botho v. Hülse», und seiner CHattin Helene, geb. Gräsin p. Haeseler. linier dein Pseudonym .Helene' hat Frau p. Hülse» bemerkenswerte Erfolge aus litterarischem, besonder« auf belletristischem Gebiete zu verzeichnen ge-habt, Graf Dietrich ist am 13. Febrnar 18112 zu Berlin geboren, hat sich der militärischen Laufbahn gewidmet nnd war zuletzt Generalmajor »nd Koni-mandeur der 2. Garde>Infanteriebrigad«, außerdem «eneral k I« «ilm be» Kni-ser». öi war auch eine Zeitlang im diplomatischen Dienst thätig und «ttnch.! bei der votschast in «Bie». Hm 2». Rovember 1892 ha» er sich mit Hildegard, der Tochter de» General» v. Lnrado», vermählt. Dieser Ehe sind bisher drei Kinber, zwei Knaben und ein Mädchen, entsprossen. VItu 12. Februar 1894 ernannte der Kaiser den jetzigen Kabinettlchef zum Grasen unter Ramen»vereln!g«ng irtit dem Oirafeittltel der Haeseler, .nach dem Stechte der Lrstgeburt »nd geknüpft an da» von Haeseler'sche «eldfideleomnilß'. Den Grafentitel führt dalier nur Dietrich v. Hülfen; sein jüngerer vruder. der Intendant der Mnigl. Schauspiele In WIe»bade«. hat diesen Ditel nicht. Die nent Handelshochschule in Möln. Am 1. Mai erfolgte bi» feier-liche Eräffnung ber Handei»hochschnle In Köln, de« ersten selbständigen In-stltut« dieser Art im Denlschen Striche. Leipzig und Aachen haben zwar An« statten mit ähnlichen Zwecken, aber bort sind sie nur Anhängsel der Uni-versität, bezieh«ng»welse ber technischen Hochschule, während die Kölner Hoch-schule für sich allein dasteht. Sie ist ein rein städtische» Unternehmen, da» vom preußischer, Handel»« und Unterrichllminifterium genehmigt wurde, aber keinerlei staatliche Beihilfe erhlilt veranlagt würd« die Gründung durch ein Lermächtni» de» Kölner Ehrenbürger» H von Mewissen (700,000 Mark bar und 100,000 Mark In Grundstücken)! II« sollte erst stattfinden, wenn da» Bau-kapital auf 1,000,000 Mark angewachsen war. Um hinter Leipzig und Aachen nicht zurückzubleiben, gab die Stadt im Juli >900 die dazu noch fehlende» 200,000 Mark und beschloß, die nötigen Räume, Einrichtungen »nd Lehrmittel kostenfrei zu stellen, sowie die nach Verwendung der 40,000 Mark Zinsen und llalleglengelder verbleibenden Fehlbeträge zu decken. Die Baukosten betragen 1,130,000 Mark, während der Platz e!n»n Wert von 370,000 Mark hat, so daß die Sesamtauswendung der Stadt für da» Gebäub« 1.s>00,000 Mark beträgt. Alle Räume, einfach, aber geschmackvoll au»gestattet, haben Lentral-luftheizung «nd elektrische Beleuchtung, In den physikalischen und chemische» Unterrichtträumen auch Ga». Di« Handel«hochschul« fall In zweijährigem Lehrgänge junge» Kaiisleuten »ine vertiefte allgemeine Fachbildung vermit-teln, älteren Gelegenheit geben, tu einzelne Zweig« be» kaufmännischen Wisie«» tiefer einzudringen, sowie Handel«schul!ehr«r, Verwaltung»-, Ha«dei»kammer-»nd Konsularbeamte kans-nännisch vorbilden. Da» Lehrerkollegium besteht au» festangestellt«« Professoren, Dozent«», hervorragenden Juristen, Oberlehrern, verwaltunglbeamte», Techniker» und so weiter; die L«lt«ng der Anstalt liegt In der Hand eine» Kuratorium». Immatrikuliert »anen werden dir Aditu-rlenten aller höheren Lehranstalten mit n«unjihrig«m Kurs«» und der dies«« gleichgestellten Hand«l»schulen, Kaufleute, die zum Dienste al» EinjShrigsrel-willige berechtigt sind, nach b«endeter L«hrz«!t, und A>i»länder, soweit ihre Vorbildung al« genügend eracht«! wird. FÜR'S Zri«»»g»niap»r. AI» hübsche» Gelegenheii»gesch«nk ge eignet ist dies« au» braunem Lederpapier hergestellt» Mappe, welche 24 Hentimeter Breite und 51 llentimeter Höhe mißt; braune Seidenschnur hält die lasche fest nnd dient zum Aushängen. Die Muster sind vorgestochen, sie waren bei unserem Modell mit olivegrüner, blauer, rosa und weißer Seide gestickt. Gestrickt« Kniewärmer. Di« Kniewärmer sind mit welcher weißer Wolle gestrickt. Man arbeitet zuerst den Mittelteil, i« £cltiin«tmapt>f. hin- und zurückgehenden Reihen im-mer recht» strickend und die erst« Masche jeder Nadel abhebend. Mit «ln«m Anschlag von 8 Masche« b«glnn«nd. strickt man wechselnd l Radel glatt und l Rad«i mit Znneh nie»; für letztere» strickt man je a«» der Mittel-masche der Nadel 2 Maschen. In dieser Weise arbeitet man SO Nadeln, nach denen man »8 Masche» Weite erreicht hat; auf dieser strickt man ohne Zunehmen 24 Radeln, ff« folgen 60 Nadeln, bei denen stet» auf der »weiten Nadel die Mittelmafche abgenommen wird. Zum Schluß behält man 8 Match««, die man mit den An-fchlagätzraschen znsanimenkettelt. Run nimmt man zunächst oti einer Seite die Randschling,» aus (man bekommt 72 Maschen Im Runb, die man auf mehrer« Radeln verteilt), strickt aus dieser Weit», Immer 2 recht». 2 link», 60 Touren, »nd kettelt ab Seile dc» Mitteltril« strickt man den gleichen Abschob- «»strickte ffitleMrntfr. Aus der anderen An öie Heimat. Johln mich auch da» Schicksal treibt, B'.Nicht» trennet mich von dir! ' Dein bin unb bleib ich einverleibt, Wa« soll die Fr«mde mir? Sie zeigt mir ihrer Flur«n Prail, Sie lockt mit Ihren See». Mit Ihm Wälder Zaubernacht Und Ihren Gl«ischerh»h'n. Ihr bleib' Ich Immerdar v«r»!nt, DU wir getrennt auch sind. Mein H«rz stet» nach d«r Heimat weint Wie «in verlor'»«» Kind. Mathilde Walker. Wut« «»«rede. Arzt: .Sie leiden an Schlaflosigk«It? Hm! Essen Si. ne Kleinigkeit, b«vor Sie zu Bett geh««' — Patient: .Aber, Herr Dos. tor, Sie habe» mir ja neulich gesagt, Ich sollt« nicht» vor d«m Schlafeng,h,. esse«.' — Arzt: »Ja da» war vor zwei Monaten; die Wissenschaft hat seit dem enorm« Fortschritt« gemacht." Treffend. ,Wa» sind Si«. wenn ich srog«n darf?' — B: .Ich bin Gärt»«r, »nd zwar speelell Rosenzüchter.' — A.: .Auch «In dornenvoller Berns • Sklavisch« Shrf»rcht. Im Jahr lv«0 kam «in Gesandter de» K0,ti« von Siam bei Ludwig XIV. i« Frankreich an. D«r l«tzt«r« hatte eine« feinet »ammerherren zu« Empfang und zur Begleitung de» Ankömmling» enigege gesandt. Zu vlnc«nn«l war di« letzt« U«b«rnachtung»statIon vor dem Einzugs in Pari». Der franzdsifch« Kammerherr wohnte im ersten, der Gesandte Im zweiten Stockwerk». Mitten in d«r Rächt kam dieser plötzlich voller Schreck., zu dem Kammerherrn herabgelaufen, unb versicherte, daß ihm da» grüßt« litt glück begegnet wäre, .den», denn,' fuhr »r fort, .der Brief de» König». mei»^ Oicbieter», ist im untern — unb Ich im oberen Stock« be» Hause»; e» ziemt sich aber, baß ich nur unter d«m Brief« meine« Herrn schlafe.' St. !^\ L INNUTZ IL L u Selleriesalat. Junge, große, schön weiße Selleriewurzeln werden rech! sauber abgewaschen und In Salzwasser welch gekocht, bl« man mit einer Spick-nadel leicht hineinfahren kann. Dann schält man die Wurzel», schneidet gleich, mäßig runde dünne Scheiben davon, untermengt sie mit O«l, Essig. Salz und etwa» Zucker, legt sie wohlgeordnet in eine Salatschlissel «nd verziert den Salat mit einem Kranz von Rotkohl oder Rapunzeln, oder auch mit Kartoffelsalat. Woher kommt Atemnot im Bitt? viele glauben am bea«emst«n ll«ge>t zu könn«», wen» sie sich ein halbe» Dutzend Kissen unter den Kops und Rücken packen. Da» ist aber gerade verkehrt, denn aus diese Weise kommt der V« treffende In eine krumme Lage, die Brust wird zusammengedrückt «nd kann sich nicht gehdrig au,dehnen St empfiehlt sich de»halb. dem nach Atem Ritt-genben da» Kopfkissen el>er tleser al» höher zu legen. Damit die Lnnge sich gehörig »«»dehnen könne, soll er auch nicht aus der Seite, sondern auf dem vollen, fiachen Rücken liegen und soll weder mit seinen Armen, noch mit einer dicken Decke die Brust beschwere». Selbstverständlich muß man da» Zimmfr de» nach Atem Ringenden sieißig laste». Eltern mögen daher Ihre Kinde, frühzeitig an eine richtige Lage im vette gewöhnen. Stlb«»r»,s«l. Rath stehend« «« Cllden: ». »1. beek, de», «hl, «o, «. «in, »I, «». ser, g«n, ![er, h», hil, hen, ho, 1, »» bi, ko, ko, lau«, I«, e. 1«, lern, las, li, ne, min. m». ni, ne, nl, no. noro, o, pen, r»h, n, u, echte, eo, itrenil, Ui, ul, toi, sind zn neunzehn «Ottern zu »»reinigen, welche vezelch >> dtn« »uropalich« Haupts »t «tn Irilbir« kAagtmaj Ein»nZ>«rftrauch. «) (Xiiti ttuna der Laii-etiere. 5) Einen .lluti in«pan(en. «)*)n» Om|»l «i, der «ords»»kiist» Schlrttoto». • ) Einen Kaum. *) Einen bt> liihmten attarlechts' i»rb«r. ») Sine vidit! i") »inen Fluh S >>> Ein« deutsch» Universität. II» Einen d«r HauptheiliakN der ariechlschen Kirche. I!) Einen nördlichen «olkeftamm. >«> Ein «Mietn. Bilderrätsel. tu. tl) Einen südamerlknnischen Freistaat. t»> Ein lllirn«. I») Eine Schlingpflanze, 10) «im terllbmie« Fitrstena»Ichl»ch«. II) Ein dkiteae ' Stadt in Hannover. — Tl« «nlana»>'»ch>iad«n von odl" nach unten und die Sndbu.r ltaven von unten nach oben »rqeben zw«l inhaltlich v»rwand>e Svrtchludrter. H, «O sjl. Aiisldtung folgt in nächster Rummer. Auflösungen au« voriger Nummer: Der Sharadet (?»». Mund, vkuntund. De» Homonym»: Schimmel. ?e» Arlt mogripii»! Ixoblchli«. »zrlot Rtüte, Mchleh», «'eteve«, Uflxl, .ft«l, T< Rodel — L»obichüt». Te» «ogogrlph»: ,'iniaa». .^ulaa». b-TlK. «>» »techie »er»e»ell«n. mmmmmmm >>u»g«ged«» von Ute«,««? k t'trlM.r ,u wi«it»ait*