^ s« Sottttta,i de« 2». Aprit 1880. XIX. Jahrgang^ Dtt „Marburger Zeitung" erscheint jeden Sonntag, Mittwoch und Freitag. Preise — siir Marburg ganzjährig 6 fl., halbjährig 8 sl., vierteljährig I fl. SV kr.; siir Zustellung ins HauS monatlich 10 kr. — mit Posiverscndnng: ganzjährig 8 fl., halbjährig 4 fl., vierteljährig 2 fl. InscrtionSgebiihr 8 kr. per Zeile. Ätlllralt Miiiijtkr?! Marburg, 24. April. Treten die sogenannten versossungstreuen Minister Clremayr. Korb-Weidenheim und Horst zurück, dann sollen halbamtlichen Blättern zu solge „neutrale Minister" ertiannt werden. In monarchischen Vtrsassungöstaaten darf e« keine solchen Minister geben. Bei der Machtstellung, wclche unsere Minister versassungs-gemäß und thaisächlich einnehmen, ist es darum eine nndcstreilbare Forderung der Volkspartei, dab dieselben parltunenlarische Minister scin müssen — also Vtiiüster aus der Mehrheit der gewühlten Vertretung. Wird ein Programm vereinbart, oder ein Gesetz geschaffen, so entscheidet die Mehrheit, die herrschende Partei, nnd es sind die Minister, welche aus der Partei hervorgegangen, auch dieser unterworfen. Ist aber das Gesetz gegeben, dann herrscht dieses in allen durch dasseliie geordneten Verhältnissen und steht über den Ministern, welche dann nicht mehr freie Genossen ihrer Partei, sondern geschworne und verantwortliche Voll, zieher sind des geltenden Rechtes — ohne An« sehen der Person, ohne Rücksicht ans die poli tische Gesinnung Jener, welche da» Gesetz berechtigt oder verpflichtet. Neuuule Minister, überhaupt nicht denk bar, sind auch in Oesterreich nicht möglich. Und wäre ja ein Minister der allernächsten Zukunst in dem Wahne befangen, neutral zu sein, neutral bleiben zu können: der erste Antrag von gegnerischer Seite, die erste Beslhdung seiner eigenen Person würde diesen Wahn vernichten — wlirde den Minister zwingen, die rauhe wirkliche Seite des Parteigängers herauszukehren, oder seinem Amte zu entsagen. Darnrn also: keine Halbatntlichen mehr, keine neutralen Minister, wohl aber richtige Begriffe, klare Gedanken Ulid Ziele und par- lamentarische Thaten, die sich fitr Männer ziemen. Franz Wiesthaler. Zllr >^Zl'schichli' Tliize-;. Die Mehrheit der Stiinmen, welche sich itn Abgeordnetenhause für die Forderungen der Tschechen betreffs der Prager Hochschule ausgesprochen, ist kein gutes Vorzeichen in unserem Karnpfe nm die Mittelschulen. Dieselbe Mel)rheit kann und wird sich auch gegen uns findlin. Wir sind darauf gefaßt, filhlen aber auch Muth genug, unser gutes Necht zu verftchten, das wir dtirch schwere Kulturarbeit uii>) virle Geldopfer erworben. Der Kultus- und Unterrichts minister hat sich nun offen als Gegner der Schule erklärt. Nnd „Derjenige, welcher" diese Schule — wenn auch in späterer Zeit mit sehr milder Praxis gegenüber dem Klerus — so lange gepflegt, sitzt noch immer neben Konrad von Eybeöfeld im Amte. Hat diese Praxis unsähig gemacht zur Opposition? Die albanische Frage wird nun auch der Psorte gegenüber aufs Schwert gestellt. Der Albanierbund, zum Katnpse flir die llnabl)ängig. keit gerUstt't, l)ew:lligt den türkischen Truppen freie,, Abzug mit allen militärischen Ehren, widrigenfalls der Angriff von allen Seiten unternommen werden soll. Moukhtar Pascha kann sich altf seiue Truppen albanischen Stainmes nicht verlassen und ersucht um Verstärkung durch asiatische Negimenter. Verinischte Zkachrichten. (Lan dw irt hschast. Verminderung des Ertrages nichtständiger Grasländereien.) Die Landwirthschasts-Gesellschast Frankreichs hat in Rücksicht darauf, daß in gewissen Gegenden eine Verlninderung des Kleecrtrage« eingetreten, den Beschluß gefaßt, eine llntersuchnng über nicht- ständige Graöländereien zu veranstalten. Zu diesem Zwecke wurden den Obmännern der Zlveigvereii.e solgende Fragen vorgelegt: I. Sind in Ihren Gegenden nichtständige Grasländereien gebräuchlich? 2. Seit wann? 3. Welche Bedeutung haben sie in der Gegend? 4. In welchetn Verhältnisse sind sie vorhanden? Welche Nolle spielen sie? 5. Welche Vorbereitung empfängt der Boden? 6 Welcher Dünger wird ihin gegeben sowohl siir die erste Herstellung als für die Erhaltung der Grasländereien? 7. Wie ist die Methode des Ansäens? 8. Angade der gebrauchten Gräser und die Metige jeder Art nach Gewicht. 9. Welche Ernte ging vorher und welche folgt? 10. Wird das Futter gemäht oder abgeweidet oder das Eine und das Andere? 11. Welches ist der Ertrag der Hektare in 1000 Kilo Heu oder nach Viel) berechnet? 12. Wte lange ist die Daner dieser Weiden? (Arlberg und Ungarn.) Die Eiseti-bahn-Kommission dcS Herrenhauses, welche die Resolutionen wegen Gegcnleiltnngen Ungarns für den Vau der Arlberg-Bahn abgelehnt, begegnet mit dieser Haltung bei den llngarn bereitwilligem Versländniß. Der gewesene Kom-munikationS-Minister und jetzige Nieichstags-Präsident Thomas Pechy HU r.och in dcn letzten Tagen seiner Ministelherrlichkeit ijffentlich erklärt, duß er gar Nlcht einsehe, wre denn Ungarn dazu kimme, für die Ärlberg-Aahn Kompensationen zu geben, etwa, wie in Oesterreich gewünscht wird, die Donair bei Gönr)t) zu reguliren oder die Kosten für die Beseitigung vcc Schlffahltshinderniffe beim Eisernen Thor zu tra^^en. Die Arlberg-Vahn liege so sehr im Interesse Oesterreichs und des Gesammtreiches, daß sie auch ohtte Opfer feitens Ungarns werde gebaut werden. Die ungarische Presse, durch diese Erklärung von der Ministerbank aus er» muthigt, geht noch weiter. Anstatt die M thilse llng^^rns anzubieten, deginnt sie nainens der ungarischen Neichshälste anläßlich des Baues K e u i r e t o tt. Zm Morgknroth. Von German Schmid. lAortsehung.) „O nicht doch! Kein Aussehn, mein Gemahl!" erwiderte sie. „Das Uebel wird vorüber-gehn . .. Das ist ja der beste Trost, daß Alles vorübergeht . . „So gestatten Sie mir", rief Herzogin Marianne, wtlche mit steigender Spannung zugehört hatte. „Ihre Einsamkeit zu theilen . . . es wird uns gegenseitig das Herz erleichtern, Frau Schwester . . „Nein, nein — lassen Sie sich um meinetwillen von nichts abhalten!" erwiderte Sophie mit ungewissem Blick aus die Fragende. „Ich Habs schon lange eine vertraute Unterredung gewünscht . . „Ich muß bedauern... ein andermall ... Wenn ich wieder wohl sein w^rde.. Mariantle war näher an sie herangetreten, faßte die Hand der halb Widerstrebenden uird fragte mit ,echt innigem, betzlichem Ton: „Wenn ich Sie aber bilte, Flau Schwester? Wie nm eine Gnade darum bitte, bei Ihnen bleiben zu dürfen?" Die Kurfürstin schlug betroffen die Augen empor und die Blicke d.r Frauen begegneten sich. „So bleiben Sie denn . . flüsterte sie, während Max milian in etwas unmnlhiger StiMlnunj; zugehört und durch das Fenster auf den Iagdzug im Hofe liinabgesehen hatte. „Schade!" rief er, „Der schönste Theil meines Vergnügens geht mir verloren l Ich werde mich erlt darein finden müffen und nieinen Aerger an de:« Möven auslassen! — Werde ich auf deln Rückwege die Ehre haben, daß Ettre Liebden mich dann in die Residenz begleiten . . .?" „Ich w^iß es noch nicht — litte jedoch, sich durch rillektiv-ausstellung verpflichten sich, der Kommission 40"/«, der Einnahme zu überlassen, dagegen wird von ersterer der Verkauf sawie die Vertretung besorgt. Von der Flaschen-Ausstellung wird Umgang genommen. In die Kosthalle und ans den Weinmarkt dürsen nur steirische Weine gebracht werden. Die Viehausstellung dauert vom 17. bis 21. September und zwar aus dem Grunde, unr auch für Kosthalle nnd Weinmarkt einen zahlreichen Besuch zu ermöglichen. Zltarbiil Zlierichte. Sitzung des Gcmeiiidtrachcs vom 22. April. Herr Dr. Joseph Schmiederer berichtet über die Zuschrift des „ersten allgemeinen Beamtenvereines der österreichisch-ungarischen Monarchie in Wien", welcher um den Beitritt ersuche. Dieser Verein habe wahrscheinlich jene Gemeinden im Auge, die nicht fähig sind, für ihre Beamten zu sorgen. Bei der Stadtgemeinde Marburg treffe dies aber nicht zu; außerdem käme nach den Statuten des Vereines zu schlieben, die Versorgung theurer zn stehen, als wenn die Gemelnde selbst diese Pflrcht erfüllt. Nach dem Antrage des Berichterstatters wird dieses Schreiben einfach zur Kenntniß genommen. Um die Verleihung der zwei erledigten Pfründen im BÜrgerspital sind zwölf Gesuche llberreicht worden. Die Sektion (Berichterstatter Herr Direktor Frank) erachtet als die Würdigsten unter allen Bewerbern Frau Maria König und Herrn Joseph Herzog und wird diesem Antrag entsprochen. — Herr Johann Girstmayr berichtet über die städtische Brückenwage. Die Sektion beantragt, der Stadtrath habe durch einen Fachmann erheben zu lassen, wie hoch die Kosten der Reparatur und der Erneuerung sich belaufen; einstweilen soll die Abwägung mittelst einer Privatwage slatlfinden. Das Wort ergreifen die Herren: Julius Pfrimer, Dr. Reiser, Hartmann und Max Baron Rafi und wird der Skktionsantrag zum Beschluß erhoben. Herr Johann Girstmayr berichtet, daß die Fabriksgasse auSgesteckt und v)n den Gemeinde-räthen der Augenschein vorgenommen worden. Die Kosten der Erbreiterung werden auf 63Z fl. berechnet. Nachdem die Herren Julius Pfrimer, Max Baron Rast, Dr. Reiser gesprochen, stellt Herr Anton Badl einen Antrag gegen die Erbreiterung, für welche nicht die mindeste Noth-wendigkeit vorliege. Diesem Gegenantrage wird beigestimmt. Der Bericht des Herrn StadtkassierS über die Gebahrung im ersten Vierteljahre 1860 Sie flüsterte mit scheuen Angen ein kaum hörbares Ja. „Und ich kenne dieses glückliche Menschenkind? — Mich dünkt, er ist auserlesen vor Vielen — Sie haben Geist und Leben. Gräfin, und scheinen doch weich und saust zu sein . . . Sie werden Ihrem AuSerwahlten keine frohe Stunde durch Launen vördertieu . . ." „Sein Wille wird der meine sein. . . „Die gewöhnliche Redensart aller Frauen!" sagte der Kursürst mit halb unwilligem Lachen. „Ist die erste Glühhitze verflogen, erkalten auch diese Vorsätze — aber lasseu Sie sich rathen, Gräfin, und halten Sie Wort! Hören Sie — keine Launeu! Jnl Namen Ihres Erkornen bitl' ich darum!" „Ich gelob es Euer Durchlaucht. . „Ein inhaUschweres Gelöbniß! Umsomehr bin ich begierig, diesen Ueberglücklichen zu sehen. Kenne ich ihn vielleicht? Ist er an meinent Höfe? Vielleicht gar unter unserer Jagdgesellschaft?" Ja. „O, dann müssen Sie mir ihn zeigen l Natürttch nur im Geheimen — ich rverde es Niemand verrathen .... Wollen Sie das? Vielleicht Abends nach der Tasel?" Das Pserd der Gräfiir fing nrit einmal zu konrbeltiren an; sie konnte nur noch nicken wird zlir Kenntuiß genommen. (Berichterstatter Herr Julins Pfrimer.) — Dem Gesuche des „Vereins zur Hebung der LandeS'Pferdezucht" um eine Beitrags, leistung wird nicht entsprochen. Die Znschrist desselben Vereines, betreffend Förderung der Hufbeschlags-Anstalt in Graz soll dem Bezirksausschuß übermittelt werden. (Berichterstatter Herr JriliuS Pfrimer.) (Versicherung. ^83ieura.?i0m (Zene-rali.) Die Versicherungsgesellschaft „^ssieura-^ioni eioneiali" in Tricst. deren Gewährleistungs» fonds sich auf dreiuudzwanzig Millionen Gulden belaufen, hat im verflossenen Jaltre 20238 Schäden im Gesammtbetrage von 5.839.791 fl. ausgezahlt, unter diesen Schäden befinden sich sechzehn (7058 fl.) im steirischen Unterlande und zwar in den Gemeinden Cilli, Windisch-Feistritz, Marburg, Pettau, Nann, Schikanzen und Schönstein. (Kirchenraub.) In St. Primus bei St. George» a. d. S. wurde die Filialkirche erbrocheu und auSgerailbt. (Ein diebischer Mühljunge.) .Karl Graschitz, welcher längere Zeit beim Müller Anton Rnpp in Ehrenhausen bedienstet mar, hatte seiner Geliebten — einer Magd in Marburg — wiederholt seines Mehl aus dem Kasten des Arbeitgebers gesandt. Letzterer merkte endlich den Abgang — sünszig Kilo — nnd erstattete die Anzeige. Das Strasurtheil vom 21. d. M. lautet: schwerer Kerker auf die Dauer von fünfzehn Monaten. (Wiederbelebung.) Der Kahnfahrer Fr. Puntigam in Mureck, welcher an einem Joche der dortigen Brücke hängen geblieben und ins Wasser gestürzt, wurde bewußtlos an das Land gezogen. Die Versuche, den Verun« gllickten wieder zu beleben, hatten günstigen Erfolg. (Besosfen und ertrunken.) Der Inwohner P. Jereb von Laufen bei Cilli, dem Branntwein sehr ergeben, ist in den Laufingbach gestürzt und ertrunken. (:llauern krach.) Wegen einer Schuld von 36 fl. 7 kr. wird dem Grundbesitzer Jgnaz Puchhaas in Ehrenschachen, Gerichtsbezirk Friedberg, eine Liegenschaft (Gebäude und 41 Joch Landes) zwangsweise verkauft, die auf 3450 fl. geschätzt worden. (Gegen die Steuerbefreiung der Südbahn.) Die landwirthschaftliche Filiale Luttenberg läßt dem Abgeorlinetenhause durch M. Hermann eine Petition gegen die Steuer-befreiuug der Südbahn überreichen. (Geschworne.) Für die nächste Sitzung des Schwurgerichtes Eilli sind folgende Herren ausgelost worden: Joseph Skala, Gastwirth, und war im Augenblick von der Seite des Kurfürsten. In sinnendem Brüten ritt sie dahin und bemerkte erst aus dem Tone der schmächtigen Stimme, daß Baron Widemann aus seinem sichern Thier an sie herangelrabt war. „Nun, Gräfin", sagte er leise, „wie stehen unsere Angelegenheiten?" „Ich verstehe Sie nicht", erwiderte die Gräfin, unwillig abgewendet. „Sie scherzen und wollen ohne Zweifel zeigen, wie bezaubernd Sie sind, auch wenn sie necken wollen ... Wie fanden Sie den Knr-sürsten für unsere Ai'sichten gestimmt?" „Schweigen Sie", ries die Gräfin unwillig, „ich weiß nichts von diesen Absichten, will nichts mehr davon wissen!" „Unglaublich", sagte Widemann scharf. „Sie wissen, welchen Preis Sie dadurch in die Schanze schlagen würden. Also ernsthaft... Sie haben eine lange und vertraute Unterredung mil Seiner Durchlaucht gehabt? Fanden Sie vielleicht bereits Gelegenheit, süc die bewußten Interessen zu wirken?" Eine unwillige Nölhe überflog das Gesicht der Gräfin. „Nein", sagte sie und gab ihrem Pserde die Sporen. „Seine Durchlaucht erzählten mir nur, daß Ihr Klepper aus beiden Vorder-süßen lahm sei... Unerträglich!" mnrmelle sie Heinrich von Neichenberg, Katlfmann; Johann Grubltsch, Kaufmann; Anton Novak, Hausbesitzer; Dr. Karl Jpa^ic, Advokat; Mox Baron Rast, Hausbeiiber in Marburg — Max Baron Post, Gutsbesitzer in Ober'Pulögau — Paul Nitter v. Hempel, Gutsbesitzer iil Fahrendlihel — Julius Gras Attems, Gutsbesitzer iu Prager-Hof — Alfred Baron Moscon, Gutsbesitzer in Pischätz — Joses Kniely, Bäcker in Pettau — Josef Ferk, Grundbesitzer in St. lSSgidi — Vinzenz Jamnig, Nealitätenbesiper in Lechen — Johann Terftenjak, Neolitätenbesitzsr in 5^ostrei-Nitz — Franz Lobenwein, Grundbesitzer in Naraple — Ji)l)onn GaSparitsch, MlMer in Dobrava — Jakob Kellner, Nealitätenbesitzer in St. Lorenzen — Franz Novi, Ingenieur in Lote — Paul Majerilsch, Grundbcsitzer in Tornau — Franz Podgorselzek, Gemeindevorst, in Ponigl — Vinzenz Kurnig, NealUälenbesi^er in Schillern — Martin Pirks, Nealitätenbesitzer in Lukatz — Martin Pletschiutschnig, Nealitätenbesitzer in Ober-Naßwald — Leopold Pranger, Nesiaurateur in Neuhaus — Martin Terpotitz, Bergverwalter in Et. Leonhard — Leopold Schwentner, Handelsmann in Franz — Joseph Pevktz, Hausbesitzer in Hohenegg — Jakob Koscher, Nealitätenbesitzer in W. Landsberg — Leopold Lukas, Nealitätenbesitzer in Hohenmauthen — Heinrich Sarnitz. Nealitätenbesitzer in St. Leonhard — Jakob Schinko. Zimmermeister in Friedou — Alois Glaser, Grundbesitzer in Zmollnik — Johann Lauren-lfchilfch, Hausbesitzi^r in Pettau — August Ba-lknja, Nealitätenbesitzer in St. Leonhard — Johann Rathofer, Nealitätenbesitzer in Wind. Fnstritz: Hauptgeschworne. Lndwig Kossär, Hausbesitzer, Franz Wilcher, Hausl'esitzer, Josef Schmeger, Hauptmann i. P., Julius Pogalsch-nigg, Werks-Direttor und Moriz Edler von Pärkher, Oberst i. P., sämmtliche in Cilli; Georg Nosmann, Konrad Amon, Hausbesitzer in Tllffer; Barthl. Janschitsch, Nealitätenbesitzer in Unter'Loschnitz; Max Ott, Nealitätenbesitzer in Tschrett: Ecsotzgeschworne. (Howe's Nähmaschinen.) Nach einem Telegramme aus Sydney (Australien) vom Ib. d. M. erhielten diese Nähmaschinen auf der dort'izen internationalen Ausstellung den ersten, höchsten Preis. (In Marburg befindet sich die alleinige Niederlage dieser Maschinen bei Herrn Mathias Prosch, Herrengasse Nr. 23.) (Zusammen!^ob.) Gestern Nachmittag 5 Uhr während des ungewöhnlich heftigen Gewitter« fand auf der hiesigen Eifenbahnbrücke ein Zusammenstob des von Kärnten kommenden Lastenzuges mit einem auf der Brllcke stehenden Zuge von leeren Wagen au» der Werkstätte, welcher wegen Verschiebung nicht in den Bahnhof einsahren tonnte, statt. — Menschenleben ist glücklicherweise keines zu beklagen. Zehn im Dahinsprengcn, „aber ich werde diese Bande zu brechen wissen!" Die achtlosen Sprünge des Pferdes brachten sie zu einer Gruppe von jüngeren Kavalieren, den AlterSgenosien und Lieblingen des Kurfürsten. Es waren der etwas derbe aber wohl uitter-richtete Gros Seeau, der rvitzige Salern, der galante Beaujeu und Graf Wiedt, der Mann de» rücksichtslosen Genusses. „Schöne Komteffe", rief Salern, „Sie sind heute bezaubernd! Vrai-woiit! Eine vollkommene Diana... ich möchte Endymion sein!" „Das würde Ihnen nichts nützen, Herr Gras!" erwiderte sie mit spöttischer» Lachen. „Und warum nicht?" „Weil sich Diana nie um diesen Endymion kümmern, sondern ihn ruhig schnarche« lassen würde!" Sie flog hinweg. „Vortrefflich! Süperbe! Wunderbar!" lachten die Kavaliere durchcinan» der. „Der Korb war unverblümt!" fuhr Beaujeu zu Salern gewendet, sort. „Du wirst mit Deinen Galanterien und Bewertiuligen Geduld haben müsien .... Nebeir der Eroberung, welche die Solms bente gemacht oder volleridet liat, muht Du zurückstehen, bis die Neihe an Dich komlnt!" „Lästermanl!" entgegnete Salern. „Du und die Solms, Ihr täuscht Euch Beide »nit der Waggons entgleisten und wurden fünf davon zertrümrnert. letzte Post. Das Abgeordnetenhaus hat den Nesolu' tionen, betreffend die Slovenisirung der Mittel« schulen beigestimmt. Die Postbehörden in Wälsch-Tirol, irn Küstenlands und in Dalrnatien sollen beaustragt sein, die aus Italien einlangenden Drucksachen einer genauen Revision zu unterziehen. Die Montenegriner haben das Gebiet, welches die Türken geräumt, von einigen tausend Albaniern besetzt gefunden und sich wegen ihrer geringen Zahl zurückgezogen. Die Truppen des Albanierbundes haben Plistina besetzt. Die Erträgnisse der neuen Wehrsieuer in Deutschland, die am 1. Okt. 1680 in Krast treten soll, werden auf zwanzig Millionen Mark berechnet. Mitglieder des Stadtverschöuerungs-Berciues pro 1880, nebst Bestätigung des einzelnen Betrages. (II. Verzeichnib) Herr Hiebler.........st. 2 „ Hrauda..................2 „ Halbäcth..................S „ Höhn, Ober«Finanzrath .... 4 Frl. Hosbauer..................2 Herr Holzer jnn..................2 Frau Holzer. Privat..............2 „ Haubner..................4 Herr Jsepp....................2 „ Jentl....................2 „ Dr. Jpavic................3 „ Koller....................3 „ Korber, Kommissär............2 „ Kollmann..................2 „ Krainz F. X..................2 „ Kokoschinegg................5 „ Kokoschinegg, Adjunkt..........2 „ Löschnig..................2 „ Dr. Lorber................5 „ Langer Anton..............2 „ Dr. Mally................3 „ Dr. Modrinjak..............2 „ M. Moriä................3 Vivgesandt. Dieiist-Jubilaum. Der bei der k. k. Bezirköhauptmannschast Marburg angestellte k. k. Bezirkssekretär Herr Franz Kruletz hat dem Vernehmen nach am 6. d. M. sein vierzigjähriges Dienstes-Jubiläum gefeiert Bei dieser Gelegenheit kann man nicht unterlassen, die vielen Verdienste des Jubilanten Eroberung! Ein Gewisser ist allzu gesetzt und ernsthaft, um so leicht Feuer zu fangen!" „Posten! Trotz aller Ernsthaftigkeit hat der Gewisie doch sehr warmes Blut in den Adern! Warum sollen die eifiigen Besuche in der Herzogenburg nicht auch einmal eine Ab-wechslung ersahren!" „Gleichviel", entgegnete Lalern, „hältst Dn mich für sähig, den zweiten Platz einzunehmen? Niemals!" „Man Hot Beispiele au diesern Hofe rvie überall!" witzelte der spottlustige Franzose. „Sieh jenen dicken Herrn an, der den grünenden Tannenbaum im Wappcn sührt! Siehst Tu ihm irgend einen Mak^l an...? Und doch ist er der Gemahl döS weiland schönen Fräuleins von Ingelheim, weiland der Geliebten des kaiserlichen Karl Albrecht!" Salern schüttelte den Kopf. „Meinetwegen", sagte er, „vor mir hat die wirkliche Favorite Nuhe, wie die abgedankte!" Bald ging der Walv zu Ende und der Hügelabhang war erreicht, von welchem man znerst die lieblichen User de« Würmsees übfr^ schaut. Nechts hoben sich die stattlichen Thürme und Giebel des Starnberger Schlosses über dem tleii.en Fischerdörfchen empor; vor demselben dehnte sich das grünschimmernde prächtige Wasser» der Oeffentlichkeit bekannt zu geben. Der Jubi-lant hat in deu Vierziger Jahren bei der damals bestandenen GrenadieriDivision des k. k. 47. Jnsanterie-Regilnents als manipulirender Feldwebel gedient, die Feldzüge in den Jahren 1848 und 1349 in Italien mitgemacht, und hat durch seinen Fleiß und lobenswerthe DiensteS-verwendung den besten Nus seiner Vorgesetzten sich erworben, sowie auch das Avancement znni Ossizier sich verdienstlich gemacht, hat aber vor Besörderung zum Ossiziere sich entschlossen, in Civilstaatsbedienstung zu übertreten. In der Civilstaatsbedienstung hat der Iu-bilant für sein energisches Benehmen, sür den unermüdeten Fleib und Diensteifer, sowie auch sür die bewiesene grotze Thätigkeit und Selbstaufopferung im Staatsdienst, hauptsächlich in; Militär-Bcquartierungö-, Vorspanns., Nekrn-tierungS-, Ullanber-EinbernfungS- und Mobili-sirungS-Angklegcnheitcn, welche der Jubilant seit dem Jahre 1851 in Marburg ausgeül't und drrrchgeführt hat, viele schriftliche Aner-kennungeu von Seite der k. k. Militär- nrd Civilbehörden sich erworben. Schon im Jähre 1853 sind dem Jubi' lanten für sein energisches Benehmen und Selbstausopserung in Ai'gelegenheit der Mili-tärbcquartierung von mehreren Militärbehörden, sowie auch vom löbl. k. k. Osfiziers Korp? in Marburg sehr lobenswerthe Anerkennungen zu Theil geworden. Im Jahre 185(; erhielt der Jubilant bei Gelegenheit des Auömarsches der 4. Bataillons aus Italien von der k. k. Militär- und Civil-behörde sür die Durchführung der Bequartierung derselben die lobenswerthe Anerkennung mit dem Ausdrucke, dasz Marburg als die beste Bequarlierungsstation anerkannt wurde. Im Jahre 1864. anläßlich des Ausmarsches nach Deutschland, wurden ebenfalls dem Jubilanten für die thälige und schnelle Einberufung der Urlauber vom hohen k. k.K^iegsministerium die vollste Anerkennung ausgesprochen. Im Kriegejahre 1366 wurde der Jubilant für seine angestrengte!» Diensiesverrichtungen nnd Ausopferung seiner Gesundheit, nämlich sür die Durchführung zweier Nekrntierungen, Einberusung der Urlauber und Neservemänner, Miiitälbequartierung und Mobllisirung, sowie auch für seinen opferwilligen Patriotismus zc. von feinen: damaligen Herrn Amtsfchef auf die Ertheilung der Allerhöchsten Anerkennunq dem hohen k. k. Statthalterei-Piäsivium Graz beantragt. Ob und welche Anerkennung aus Anlaß dieses an die hohe Stelle vorgelegten Antrage» dem verdienstvollen Jubilanten zuerkannt wurde, ist man nicht in der Lage anzugeben. Von Einem, dem die Verdienste de» Jubilanten bekannt sind. decken von sanst ansteigenden Waldhügeln um« rahmt uud in dustiger Ferne von der mächtigen Bergkette der Voralpen abgeschlossen, aus welchen der breite waldreiche Heimgarten, der felsige Herzogenstaud uud oie schrofse Benedik« lenwand das noch leicht beschneite Haupt emporstreckten. Am Ufer, aus den mittagglänzendeu Wellen des Sees wiegten sich hunderte von Schiffen aller Art, vom einfachen Schiffcrnachen, aus einem gehöhlten Baurne gezirnmert, bis zum hochbordigen Kahn, zum flachen LLtschiss und zur schmalen zierlich gedeckten Venetianer-Goudel. In Mitte der ansehnlichen Flotte, welche bestimmt war, den ganzen Zagdzug auf« zunehlnerr, ruhte wie ein kleines Seeungeheuer das Hauptfahrzeug, der Bucentoro, dem großen Staatsschiff des Dogen von Venedig nachgebildet und an Pracht eS uoch tti)er!)ie!end. Am Bord begrüßten den Eintretenden zwei riesige vergoldete Löwen, eine prachtvoll verzierte Laterne tragend. Hinter ihnen sprang eine mächtige Fontaine, ourch da« Wasser des Sees immerfort genährt, baurnhoch empor. (Tortsepun^ folgt.) Nttfrttf! (479 Die Schuhen und Schü^cnfreundc Marburgs werden hiemit höflichst eingeladen, sich an der konstitnirenden Versammlung der Marburger bürgert. Scharsschützen-VereineS zu bctbeiligcn. Diestlde findtt Mittwoch den 28. Slpril Abends 8 Uhr im Hülcl „zur Stadt Wien" stall. Gegenstand: 1. Konstituirung dcS VkrcincS. 2. Regelung des SchühenwesenS. 3. Beiheiligung am eisten osterreich. Schtthen-feste in Wien. Das Coniit«'. ! Ich beclire mich anzuzeigen, daß ich vo« licute NN echte Hochsansaler Schilcher in Ausschank bringe. Hochachtungsvoll 478 rials.. Wir macheu hledurch auf die im heutigen Blatte stehende Annonce der Herreu linutinnnn ^8iln«n in besonders nusmerksanl. CS l)andelt sich l)ier um Oritiiiial-Loose zu einer so reichlich mit Hauptgewinnen ausgestatteten Aerloosung, daß sich auch in ilnserer Gegend eine sel)r lel,hafte Betheiliguiig voraussehen läßt. Dieses Unterncl)men verdient das volle Vertrauen, indem die besteu CtaatSgarautien geboten sind und auch vorbenannteS HauS durch ein stets streng reelles Handeln uud Au»zal)lung zahlreicher Getviuue allseits bekaunt ist. Iliermid maelie ie!> einem ?. mittel anerkannt. «GHEHWKUWSOWKi K Entschieden iielvährt, ^ Wirkung tzcellent, K Erfolg eminent. Mit Vcivillisiuuj^ K der k. k. Hofkanzlei 0 laut Beschluß 1 Wien, 7. Dezember 1853. Durch Allerh. Er. k. k. Majestät Patent gegeu Fälschung gesichert. Dien, 12. Mai 1370 GSGSÄ0GSUOSGG« «UGUOKSOSUSG! Dieser Thee reinigt den gauzenOrganiSmuS; wie lein anderes Mittel, durchsucht er die Theile des gauzeu Körpers und entfernt durch innerlichen Gelirauch alle nureintn at)gelagerten ArantheitSstoffe anS demselben; auch »st die Wirkung tine sicher andanernde. Griindlithe Heilung von Gicht, Rheumatismus, Ainderflißen und der-»lteten hartnäckigen Nebeln, stets eiternden Wuudeu, sowie allen Geschlechts- und HautauSschlagS-Krankheiten, Wimmerln am Körper oder im Gesichte, Flechten sh philitischen Geschwüren. Besonders günstigen Erfolg zeigte dieser Thee bei Auschoppungen der Leber nud Milz, sowie bei Hämorrhoidal-Zuständen. 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Zur Becjueinlichkeit deS P. T. Publikums ist der echte Wilhelm'S anti-arthritischc anrirheumatisclkr BlntreiniguugS-Thee anch zu haben in Marburg, Alois Quandest Bruck a. M., Albert Langer, Ap. Leoben. Joh. Peferschy, Ap. ? Bleiberg. Iol). Neußer, Ap. MöltUng, Fr. Wacha, Ap. Mürzzuschla^, Joh. Dauzer, Ap. Murau, Jol». Stel)rer. Nettmarkt (Steiermark), K. Maly, Ap. Pettau, C. Girod, Ap. Prasiberg, Joh. Tribue. RadkelSburg, Cäsar Audrieil, Ap. RttdolsSwcrth, Dom. Rizzoli, Ap. Straßburg, Ä. B. Kartou. St. Leonhard. Pnckelstein. Et. Veit, Julian Rippert. Stainz, V. Tilnouschek, Ap. Tarnis, trugen Eberlin, Ap. ^li.llach, Ma'h. Fürst. WaraSdiu, Dr. A. Halter, Ap. Mildon, I. Berner. Wind.-Graz, G. i^ordik, Ap. Wuld.-Graz, I. Kalligaritsch, Ap. Wiud.-Feistri^, A. v. GutkowSki, Ap. ^Cilli, Fraliz Rauscher. KCilli, Bauulbach'sche Apotheke. KDeutsch-LaudSber^^, H. Mliller, Ap. ^ Fiirsteuseld, A. Schröckenfuz^, Ap. ^ Frohuleiten, V. Bluinalier. ^Friesach. R. Rohhcim, Ap. ^.Fricsach, Alchlnger, Ap. Feldbach. Jos. König, Ap. Gr,,z, I. Purgleitner, Ap. Gilttaring, S. Palterl. Grafeudorf, Jos. Kaiser. Hcrmagor, Jos. M. Richter, Ap. Judeuburg, F. Seuekowitsch. ^Kilchberg, I. S. Kariuöiü. -Kapfeuberg, Tnruer. KiiUlelseld, Wilhelm Bischn r. Krauiburg, Karl Sav„ik, Ap. Kliigenfnrt, Karl Elemeutschitsch. Laibach, P. LaSnik. iv I>j!an?'Lvkv1'a8vIivn-/^usgabv 18 ksncle, llai-auZ ll ist broseliilt unä Aebunclen in je6or soliäen LneiilininiluuA vorrätluK. (482 Vsr Sr »Dl«. 1 roinZtor Klsllioill^ltltpvr iu »tot« äosirt, «rkr»u«» «ick «inar «tvi^snilvn Nolivdtkoit »Ii« lloilmittol lNrnnvIiitl» unä nn4 »Ii vonaatNoa«» I!rlvivl>iurliili??n>jttsl Kvi VilkorltNl«»»»« un^l Div livUi'ains >ViiIcun? äs» '1'ksar» in Kap-z«). ol1«r I'iilsnkorm isurck« »uok in nöusror vou l'rofsssor ksolam iu l^sipiix dosti^tizt vvä isir^ von frtnrSsiscdsn C:»p!»oit!N«n sait violan .kklirsn ssarttUmt. v«dar ckia Voriklzli'Zlileoit ckor Itar^sr'üctisll li«jxsn »»klraioli» IlrtkailO ?oll?»el»m^unvrn, vo» moäiL. un«1 l>sioi>sllrtanvull^»« »cltrsidsu von l.»i«n vor. nimmt I^orisvr'» 1't»<'orlcap?o1n tässiiod l—> Kl»l >—H Stüotc u. »Vf. »»»«»l» «le»' ; »io I<^svu »ick 6» «akr Isio^t uuü vsrur>»ci>sn viokt >äi« x«rint;>tv lioli^ntixuiiss äo» — ?r»i» «ia«» ?I»oou» »llinmt (Zodritucks-^iivaisunjx R tl. »»kkli" rnkkki'kZiii.i.ki»- »«roillixsvu äio oinItkUonä««», >«okloimz»r»vtianF«- »«ioknsts« Uoilmittvi ?«>slnn IttttiKi-rli« «I«r H Ullä unä »I« n»ok I äar avä S»r I nnM«. Via »itltlroiolivl» naä »i«»«n»oki»ftliok«n Vrtiiail« vdar korzor'» «inä f»8t ^«äsrm»na boilannt. — Al»n viwwt 2—Z t!»l 6«» ii—5 3tkolr. lioi Ilaisvr^ait uu>1 Vvrseillsiillunx tn>d«»onävr» krki» unä ^dsn«l». — ?roi« »inar lilseluloiio »»nimt (jsiirauoliü-^nifvisuntx Iti», deitl« K'rlti»nr»»tv i»u> IIülipkerWit ülirck ^pvtNer g. w i!e.-8c!ll. ^utartslrt« in ßilafdurg Iiei Herrn.^p. v. kianollllrri, L'lll! ^p. ^larelc. Lsrß^sr'' uisctio. Ickarok moäi«. t!kp»l!it5t^n ompkolllo». vir«! in uleii vt»'. ««it 10 .Iitiirsn mit Lrtoit,'« angsvvnäot Nautsusseklggk gllkr 80^vle Leäe UnreinIlc^It «iv8 I'elut», ! insdoiiondftrv Xrät?.ft, oliroiiiveliv unä kioltuiipoll-k'Iockton, l'Irl>erioä, Zoiimsorllu««. Kopk- unä I'itrtioillUsij»«», 3on>m^ir«i>ro»«vn, I^»liorä«clla, »osiiinannto Xupsvrn!»»», I?'ro»tl>stuioii, Nvlnvpisstüs»« uuä »ilo »u»>isr- liviwn Xopklcrltulcllöitpn ävr Kinävr. Dvdsräiv» ist »io .loägrmltnu ra «w-^ pkvkion als sin äio Illuit ^urilloironäv« ^V u«ctimittsl. f^reis pl'. 8tücl( 8amlnt (zeIzl'llucli83n>vei8UsiA 35 !I«lntTvr Ntr «l«»» In» vn«I » ^l)^pvt) in ll)ei llerru ^i>otlw!c0r littnettlarii dei den lierrsu ^iiotlwlivru uvm ' Kui)tvi»ediuietl. (428l Mit Boaen Beilaae. NerautwprtNche Nedaltion, Druck »rd Verlag von Tvuard Sauschtß tn Vkardurg. «AVtG Beilage z» Nr. 50 der „Marbiirqer Zeitiinq" (1880). l>iv aellt« 0i'ver>igsteus durch Ein Jahr mit dein Eiulagswcrthe von fl. 6000 versichert sind." Der Z 24 der Spiegelglas-Verficherungs-Abtheilung lautet: „Aas Recht der Theil-nahme an der allgemeinen Versammlung der wechselseitigen Brandschaden-Versicherungs-Anstalt steht von den Versicherten der Spiegelglas-Versicheruugs-Abtheilung, soserne dieselben nicht ltwa schon als Theilnehnrer der Gebäude- oder Mobilar-Versicherungs-Äbthe liiug nach den diesbezüglichen Bestimmungen der 8s der Gebäude« und 12 der Mobilar-Versicherungs-Statuten hiezu berechtiget wären, Denjeliigcn zu, welle bis zum Zeitpunkte der c-llgeuleilien Versammlung mindestens seit Einem Jahre Spiegelgläser iin Gesammtwerthe von fl. 1000 oder darüber bei der Anstalt versichert haben und beschränkt sich deren Befuguib nur auf die Thcilnahme an der Berathung llnd Abstimmung solcher Verhal dlungsgegenstände, welche speziell die Spiegelglas-Versicherungs-Abtheilung betreffen." l480 Graz am 24. April 1880. Aranz Graf von Wera» w p General-Direktor. __________(Nachdruck wird nicht honorirt.) Heute Sonntag den 25. April 1880 ErWiiig its Garlkus btim Vajlhaost an der Urbamstraßt gegenüber der Ziegclhütte bei Gams. Kfoijijv« l?vnevit »us xutsn 8ek»fwol!stc)k«r»: (864 tl. It», 20 uiul tiötivr. tiooll, lloss uulj (Flist tl. 1v, 12, t5, 17, 2(1 unä ltüiior. livssn t!. Z, 4, 5 di» tl. Iv. llvliereioltsr von il. b.k9 ftnjj^sskri^kn. ^nziüxg vvn tl. 9.30 aufwärts. voll tl. 1.20 »ufvärts vm^itisl^It^ in ß^rösstvi' ^U3w»t»l, ebon8v vis spin von der durchreisenden sehr beliebten Gnaser Musikkapelle unter Leitung dcs Kapellmeisters ^ Herrn An^fang 3 Uhr. ^Pöllelschüsse.) Entlve frli. ^ Nm 9 Nhr Abends Feuerwerk/Mßt Im Ausschänke befindet sich das beliebte G ö jl^'sche Exportbier nnd die besten Natur weine; iv.^rme nud kalte Speisen: prompte Bedienung. Um zahlreichen Besuch bittet ergebenst 473 d^elt>var^, Gastwirts,. Bei ungünstiger Witterung am 2. Mai. Nr. 4080. Kundmachung. (483 Am »v. April 1880 Vormittags von 10—12 Uhr fii'det bum Sladtratt^e Maiburg die Verpachtung der der GcMcinde Marbnrg gehörenden. außerc)alli dcr Fricdhosöbcrainung in Pobersch gelegenen, ciica 2 Joch betragenden Aecker für das Jahr 1880 im Wege der öffent» lichen Versteigerung statt. Htezu werden Unt-rnehmungslustige mit dem Beifügen eingeladen, daß die ^'iztlatious-bidingnisse während den AmtSstnnden hicramts eingesehen werden können- Stadtralh Marburg am 21. April 1880. _Der Bürgermeister: Dr. M. Reiser. Z>ank und Anempftylttttg. Der Gef-rtigte spricht seinen hochgcschäpten ?. '5. Kunden sur das ihm bis jcjzt geschenkte Vertrauen den herzlichsten Dank aus. Empfiehlt settt Lager von allen G.ittungen ?fvi'ävgv80kiri'0, 8ättvl, kvitiougo, I^oitsekvn, ttorron- unä Vamvn-Koifvl', Ia80kvn u. s. w. zu gefälligen hochgeneigten Abnahme btstcns. /^lts ks8eki»'i'ö und Lättol werdrn gegen neue umgetlulscht. Nvpai-atui-vn lveiden billigst berechnet. 477 Achtungsvoll __Niemcrmetster i» Marvura. E in junger Mann, 32 Jahre alt, der deutschen, slovenljchen und italienischen Sprache mächtig, wünscht als ^ckonoin unterzukommen. Adresse im Eomptoir d. :vl. (475 Ein viersitziger Wagen und ein Esavier sind zu virkausen in Pragcrhos. Näher>d Bcttsiättc» jind zu vcrkaufen. Auskunft im i^omploir d. PI. I. O. Uopp's echtes AnathcrinMundlvlljser ist Uttkrrcicht in ftilun heilslimcn Wir-knngen c^uf Mund und Zähne, sowie G. ^opp's vtgklabilischts Zahnpulvkr den so lüstigen Zahnstein entfernt, dcn Zcihnen blrlldende Weiße gibt, und die Glasur der Zühne krhält. Das AnatherinMundw.issrr des Herrn I. V. Popp, k. k. gofzahnarzt in Wir», I. Bog-uers;asse 2, »st nicht nur gegen den üblen Geruch aus dem Munde, holjlen Zähnen und de i Ta-liakgernch, sondern auch beim Schwinden deS Zahnfleischrs. bei Skorlznt und Zahnschmerzen, vom Gefestigten mit dem besten Erfolge gebraucht nnd angewendet worden. Hohnimauth (Böhmen). ('^ü4 Aoh. Sotdan, k. k. Oberwllndarzt im !1. Huharen Regiment. Zu haben in: ^ardnrx in Lkucalkri'« dsi llt^rru t<öllix, 2nr A^arinlnli', Herren ^ivriü Ä (^o. uuä Ilvirn ?uolior; Cilli: Baumbach'ö Ww., Apotheke nnd C. KriSper', — Lsilinit): Nuhheim, Apotheker! Murerk: Steinberg, Apotheker; Lutteiibertt: Schwarz, Apotheker; Pettau: Girod, Apotheker; W. Feistrij): v. GutkowSki Apotheker, W. Graz: KaUigaritsch, Apotheker; G ono bit»: Fleischer Apotheker; RadkerSburg: Andrieu, Apotheker, sowie in sämmtlioltsn ^xot^kvlcon, l'ai'tumeritzn u. l^alauterie-wttareniiancilunxon Ltvisrinkrlcs. Fjir Firmlinge klis Lelir pnLLLude Oesclienlco emxi'ellls ieli mein I^ngei' von in leicllster 7.u dis äeri döedsten ?i'ei8ou; terner 8i1korne unä ^olclöns I^erren- unä Damen - VtRSvIivi»-iilirvi», I>ei de»'» _ MM-SommersprossenSeife^W> zur vollständigen Entfernung der Sommersprossen empsiel^lt !>. Stück 45 kr. Zköttig's Äpolhek,'. Zriizervorstlidt. xilr«uli8el>en lisllt 2u dillixsten l^adril^gxisisön fvrltinanli 8tau(lingvl' Oi'kußasss ^r. 10 in Naibur^. kr»i» Sodauor IUVr»vi»IcIv> Ä «rnB »v I»S r empüeltlt KEIN ^ut kvrtiites I^aKer von den d e 3 t e it i»- innl aiitjläiuliijvln;» 8tvtl«'.n ^ur .^nsertiANNA V0il Herrenkleiclern. I^eäiLnutt^ prowpt! l^ieiLv dilllA'! M sailier Lsisr in Visu "WW ist >iir nvr 4 st. 80 l^r. sofort z« habe»! Dieser besteht auS s^olgendem: 2 prachtv. ^Htna» ISitSer-^euchter, 1 Waterproof-Kandtasche, 2 iHeldruck-Sarven-Mtder in Holz geschnitzt. Ralimen, 1 Neustlver.Tischgtocke, elektr. Metoll. 2 AuZ?. iHegcnstSnde, nur siir Herren, 2 Anac-Hrgenstände, Iluir fllr Damen, 1 reizendes Mäl)- I. 3. Stiege, 2. Stock. (242 Wer dies per Post haben will, kann eö haben. Die jsiste dazu kostet 4ü Kr. Marbnra, 24. April. (Wochen niarkts b-r ich t.) Weizen fi. 9.10, Korn sl. 6 —, Gerste s?. 5'10, Hafer fl. 3.20, Auturntz N. 5.40, Hirse fl. 5.10, Heiden sl. 5.10, Erdäpfel st. 2.80, Fisolen 14 kr. pr. Kgr. Linsen 24, Erbsen 21 kr. pr. Kgr. Hirsebrein 12 kr. pr. Ltc. tveizengries 28 kr. Mundmehl 20, Semmelmehl 22, Polentamehl 19, Rindschmal, fl. 1.20, Schweinschmalz 6ö, Speck frisch 43, geräuchert 70 kr., Butter fl. 1.05 pr.Algr. Sier 1 St. 2 kr. Rindfleisch 52, Kalbfleisch 53, Schweinfleisch jung 52 kr. pr. Klgr. Milch fr. 12 k^., adger. 10 kr. pr. Liter. Holz hart geschwemmt fl. 2.30, nngeschwemmt fi. 3.—, weich geschwemmt fl. 2.10, ungeschwemmt fl. 2.30 pr. Meter. Holzkohlen hart fl. 0.70, weich 50 kr. pr. Hktltr. Heu fl. 1.90, Stroh Lager fl. 1.80. Streu 1.20 pr. 100 Klgr « « K A bewährte Brust- und Husten-BottbvttS, enthalten die größtmöglichste Menge voll Extraktei, ans den verschiedeneil Krälltern und Wurzeln, welche von jeher gegen Brust- und Lungenleiden gebraucht wurden. MG" Preis einer Schachtel kr, eines Päckchens »S kr. ''VW Erzellger: ^liorkarl! Niimelin Sc. Salin, Apotheker in Stllttgart. (1472 Hallpt-Dcpot filr Zteiermark bei /^nton Mohrknapothkl^t, Murplch, Kra?. ^ ^ Depots: In Marburg bei W. tionig, Apothekcr. "'TW teil «llein in öKlerreieli liin im 8l!»i>Ie fiir nur 2 ff. 7!» kr. ö. W. eine ganz ausgezeichnet gut gehende Nickel-Silber-Taschen-IIHr, die pünktlich geht und bereits probirt ist, sammt einer seinen Nickel-Silber-llhrkette und Uhrschlnssel zn geben. Diesell'en Uhren seiner nnd kleiner » 3 fl. 30 kr., 3 sl. 80 kr. — Die Herren Uhrmacher, Uhrenhandler wollen ihre Ansträge wie hiSher einsenden und haben K Monate Kredit. Fiir nur 3 ff. 90 Kr. u»d 4. ff. SO kr. bin ich im Stande Damen'llhren samint Halsketten zn geben, die pünktlich gehen und eine unerreichte Zierde abgeben. Wer eS nicht glaubt, sehe sich nnr die llhren an, der wird seltie sofort kaufen- Meine Uhrmacher verkaufen die Uhren nm 10 ff. Fiir nnr 1 ff. 20 kr. gebe ich elne AmerikanischeMZimmer.llhr, die alle 24 Stunden anfzu ziehen ist nnd pünktlich geht. 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(396 Die vortheilhafte Einrichtung des neuen Planes ist derart, daß im Laufe von wenigen Monaten durch 7 Nerlosnngen 4?;,200 sicheren (Entscheidung kommen, darunter befitiden sich Hanpttresfer von eventuell 400,000, speziell aber 1 Gewinn !^l250,000, l Gewinu ^150,000, 1 Gewinn I^liOO^OOO^ 1 Gewinn (»0,000, 1 Gewinn v-l 50,000, 1 Gewinn ^1J^(Z()0, 24 Gewinue öll0^000^ 4 Gewinne 6000, 52 Gewiune ^ 5000, 03 Gelvinne öl 3000, 2 Gewiune 40,000,! 214 Gewinne ^ L000, 2 Gewinne 30,000, 5 Gewinn öl 25,000, 2 Gelvinne öl 20,000, l2Gewinne öl 15,000, 531 Gewinne öl 1000, 073 Gewinne öl 500, 950 Gewinne öl 300, '^5,150 Gewinne öl 13^, otv. oto. Die Gewinnziehungeu sind planmäßig amtlich festgestellt. Zur nächsten ersten Gewinnziehung dieser großen vom Staate garantirten Geldverloosnng kostet 1 Origiual-LooS nur ölsrlc 0 oder 3'/, Ü.« 1 ^ ^ » 1^4»» 1 vivrtkl „ „ „ 1'/, Alle Aufträge werden »vlort gegen liüllksuäuuLi l'ost.öin/adluutx oder «los Lstraßsss mit der größten Sorgfalt anSgefnhrt und erhält Jeder mann von uuS die mit dem Staatswappen versehenen ÖnjLinltl-l^ooso selbst in Händen. Den Bestellungen werden die erforderlichen l>mt lichen Pläne grallS beigefilgt und nach jeder Ziehung senden wir unseren Interessenten nnanfgesordert amt liche Listen. Die Auszahlung der Gewinne erfolgt stets prompt uvtsr Ltaats-Uarantis und kann durch direkte Zu sendungen oder ans Verlangen der Interessenten durch unsere Verbindungen an allen größeren PläPen Oester reich'S veranlaßt werden. Unsere kolleete war stets vom Glücke besonders begünstigt und haben wir unseren Interessenten oft malS die größten Treffer ausbezahlt, u. a. solche von Mark SSt».»0U, SSS.UVU, IS0.UM, «U.W0, 40.WV ,c. Voraussichtlich kann bei «inem solchen auf der »v lickctttv» gegründeten Unternehmen überall aus eiue sehr rege Betheilignng mit Bestimmtheit gerechnet werden, und bitten wir daher, um alle Auftrage aus führen zu können, nnS die Bestellnngen baldigst nnd jedenfalls vor dem 30. U. zukommen zu lafsen. kilukmainl ^ 8imvu, Dank- vud Wtchselgtschäst in Hal»burg, Lia- ulld Verlikut aller ^rtsa 8tk»tkol)Iix»tiouoll, Lisvul)klin-^lcllvll uvÄ ^lllstivllöloose. l'.S. Wir danken hierdurch für das unS seither ge schenkte Vertranen nnd iildem wir bei Beginn der neuen Verloosnng zur BetheUignng einladen, wer den wir nnS auch fernerhin bestreben, dnrch stets prompte und reelle Bedienung dle volle Zasriedeu heit unserer geehrten Interessenten zn erlangen. v 0. Meteorologische Beobachtilugeu in PIckern bei Marburg. Vom 17. bis 24. April. Tempe- ! Lustdr ratur iu! Mittel Celsius ° -!-12'1 W i t t e r »l n g _ ^ ! ... ^ S ->-12 1 "?S'0 Haid biwölkl ! RW ' S -^13'9 7.','4 j „ „ nnd Regen NO M -s-l4 0 ?5'3 ^ beivölkt nnd Regen NOW D -4-15 1 75'4 ^ halb bewölkt NW M -^14 2 ! 75 3 l „ nnd Regen NO D --10'4 ! 75 3 ! bewölkt. Regen n. Hagel NW F ^ -^15-0 ! 74-9 ! halb bewölkt NWO Der Luftdruck ist gefallen um 0 0""". Wöchentliche Temperatur -^14-4° C., höchste 16'4°, tiefste -j-12'l°. Mazimnm in der Sonne -s-22 4", Minimum durch Strahlung -s-9'1' C. Wind tagsüber schwach ans NW, NachtS stark aus NO. Tag größtentheilS halb bewölkt. Verstorbene in Marburq. 13. April: Lerch Ferdinand, Riemermeister, 50 I., Bnrggasse. Stickflnßi Flncher Jojef, Inwohner, 04 I., Szerzierplah, Pneumonie; 19.: Mlinerisch Simon, Schnhmacher, 30 Z.. Dompla^, Lnngentnberkulose' 24.; Urban Usch Maria, MesiuerSwitwe, 77 I., Domgasse, MyelitiSchronie; M ikloschovSki) Katharina, Lieutenants-Witwe, 78 I., Franz Josefstraße, Altersschwäche.