^ 271. 8amssa«i mn 26. Rollemsier 1864 Die „Laibachel Zeitung" erscheint, mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage, täglich, und losict sammt den Veilagen im Comptoir ganzjährig 11 fl., halb-jöhrlg 0 fl. 50 lr., mit Kreuzband im Comptoir gllNZj. 12 st., halbj. 6 si. FUr die Zustellung in's Haus sind halbj. 50 lr. mehr zu entrichten. Mit der Post portofrei ganzl., «ntcr Kreuzband und gedruckter Adresse 15 fl., halbj. 7 fl. b0 lr. ZlnstriloNSgebilhr filr cinc Varmond-Spaltenzeik oder den Namn dcrselbrn, ist silr Imalige Einschal« Nlng tt tr., für 2malissc8lr., flir smalige ^!0lr. u. s. w. Zu dicscn Gebühren ist noch der Insertions-Stempel per 30 lr. fllr eine jedesmalige Einschaltung hinzu zu rechnen. Inserate bis 10 Zeilen losten 1 fl. 90 lr. für 3 Mal, 1 fl. 40 lr. ftlr 2 Mal und W kr. für l Mal lmit Inbegriff des Iusertionßftcmpel«). ^"-^^^ ___________.................______ . .. ,....._. ^--^ ___________^_______..... ^/ Amtlicher Theil. Kundmachn n g. Die scit dem Iahrc 185'.> bcstchcndc Ministerial-commission zur Anstragnng der älteren Slaatsciscn-^hn.Angclcgcnhcitcn wird mit Ende 'November d. I. "ußcr Wirlsainlcit gesetzt nnd cS wcrdcn die Gcschäflc b'cscr Kommission vom I. Dezember d. I. augcfan-Ncn in dem betreffenden Departement im Finanzmini» drilln, znr Verhandlung gelangen. Wicu, am 24. November 1804. Vom t. k. Finanzministerium. Nichtamtlicher Theil. Laibach, 25. November. Hcntc herrscht Mangel an politischen Neuigkeiten in den Journalen. Es ist eine llciuc Stagnation in der Entwicklung der schwebenden Fragen ein« grtrctcu, die aber mit Nächstem zn Endc gehen dürfte. So meldet dic ..V. Z.", daß dcm Vcrtraucnsmaun dcö Heizogs von Augnstcuburg in Wicn dic baldige Lösung dcr Sncccssiousfragc in Aussicht gestellt wor-dcn sci; man wcrdc dic neue Dynastic mit um so Iberer Genngthuuug institnirt sehen, als deren ^nnnachtgelangung augenscheinlich von den Sympa< u)>cl, drr überwiegenden Mehrheit der Nation getragn wcrdc, und demnach sich als ciu besonders werth-volles Pfand für dm Frieden in SchlcSwig-Holstcin ^ ""d in Dcntschland darstellte. Ferner wird demselben Blatte ein lurzcS Rc-sl!M<', cincr vor wenigen Tagen (am 22.) nach Ver-'lN abgegangenen )iotc dcö Wiener Kabiuctö milgc» theilt. Dieselbe ist dic Rückänßcrnng auf dic prcn» ulsche Note in der Zollfragc ddo. U. November, in welcher das bekannte Zngcständniß cincr späteren Zoll-cinignng ohne fixirtcn Termin nnd uutcr Wahniug bcr uollstäudigcn Antonomic dcS Zollvereins bewilligt 'vurdc. Dieser Mittheilung nach wärc dic österreichische Note in einigermaßen tühlcm Tonc gehalten, ^achdcin Graf Mnsdorff den Inhalt der preußischen Depesche knrz zusammengefaßt, crtlärt er, vorlänfig '.^Oesterreich mit jenen Konzessionen einverstanden; "dh ,i,i,ssc sich dci den Verhandlungen über den ?'^>l Handelsvertrag zwischen Oesterreich nnd dcm ^verein erst erproben, wic weil ihnen ein realer f^th beizulegen sci. Zugleich wird auf die Vcr< , ^cl'lcichtcruugcn und Bcgüustiguugcn hingewiesen, l 'l'cl^^ ^^-^^.^^ rrmartc, nud schließlich der Wuusch ^ftcsprochcn, daß die Verhandlungen in kürzester ^'l'ist beginnen mögen. In New-Mk waren, wic dic „Eugl. Korr." Nltldet, Gerüchte von einem Mordversuche ans dic ^mscrin Charlotte von Mexiko in Nmlanf. Wir uisicn der genannten Quelle die Verantwortlichkeit '" diese nnglaublichc Nachricht überlassen. "' S'ihung des Al'gcoldnctenl),nlscs uom 24. November. Auf der Älinisterbauk: Schmerling, Lasscr, Plc« ^- Hein, Vurgcr. s ^lluf der Tagcsordnnug der heutigen Sitzung nnnd der Bericht des znr Berathung über die for- cllc Acralhung der Finauzvorlagcn gewählten Aus« ll)nssci>. — Bevor aber zur Tagesordnung geschritten «>^'be, ergriff der Staatsmiuistcr S ch m crling das ^°li, I,,;, ^,^ j„ ^,^. >> Sitzung dieses Hanfes von da« ^^' °2lhü^lcr eingebrachte Interpellation über >>> ^iinislcrvcranlworllichlcitsgcsctz zu bcautwortcn '"chdcm der Staalsministcr dcn Wortlaut dcr in der Interpellation gestellten Frage nochmals vorgelesen, fährt er fort: „Ich habe die Ehre, im Namen dcr Regierung dicfc Interpellation dahin zn beantworten, daß es nicht die Absicht dcr Regierung sci, in dcr gegenwärtigen Session dein Rcichsrathc einen Gesetzentwurf über die Regelung dcr Miuistcrueranlworllichkcit vor^ zulegen, weil sie erachtet, daß dnrch die Vorlage nnd Berathung dieses Gcsetzcs dic noch schwebenden Vcr-fassnngsangclcgcnhcitcn minder befördert, als vielleicht verzögert wcrdcn dürften, nnd weil sie es übcrhanpt für durchaus opportun erachtet, crst dann cin so wich. tigcö Gesetz dcr verfassungsmäßigen Achandlnng zn unterziehen, wcnu die Rcichsucrfassnng in allen Thci« len des Reiches thatsächlich zur Gcllnng gekommen ist. Daß dic Frage an nud für sich noch nicht eine vollkommen geklärte ist, zur Bekräftigung dieser mci< ncr Anschannng darf ich mw auf dic Thalfachc hiu. weisen, daß wcdcr über die Pcrsoncn, die von cincr Vcrantworllichtcit getroffen wcrdcn sollen, noch über dic legislativen itörpcrschaften, welchen gcgcnübcr dic Verantwortlichkeit Platz greifen soll, zur Zeit cinc cigcntlichc Klarheit herrscht. Es ist nämlich Gcgcn-stand einer sehr weitläufigen Erörterung in manchen Kreisen gcwcscu, daß auch die Statthalter dcn ^and« taa.cn gegenüber als verantwortlich erklärt wcrdcn sollen, und cin Mitglied dicseS Hanscs hat in dcr letzten Session dcö sicbcnbürgischcn Landtages dcn förmlichen Autrag gestellt, daß dcr sicbeuliürgischc Hofsauzlcr dem Sicbciibürgrr i^udlagc gcacunlicr für verantwortlich rrllürt und der neu tonstiluirlc oberste Gerichtshof für Siebenbürgen als derjenige Gerichtshof erklärt werden foll, dcr für einen solchen Fall Rccht sprechen möge. Insofcrnc übrigens in dcr wiederholt an die Rcgicrnng gcrichlcteu Interpellation uud insbesondere in dcm Schlußsätze indirekt gegen die Rcgicrnng dcr Vorwnrf crhobcn wird, als würde daS cigcntlichc Vcrfassnngslcbcn durch die Nichtcin-bringnng dcö MinistcrvcrcintworllichkeitsgcsctzcS verzögert, mnß ich mir dic Freiheit crlaubcn, die Auf. mcrkfamleit dcö h. Hauses darauf zn lculcn, wic denn überhaupt dicsc Frage in den andern Vcrfas» fuuasslaatcn geregelt wurde, nud cö dürfte sich aus meiner lnrzcn Darstellung ergeben, daß bciuahc iu allen Staateu Europa's, wo ciuc louftitulioncllc Einrichtung besteht, cin schr gcrannicr Zeitraum vcrslri. chcn ist, bis dicsc Angelegenheit endlich geregelt wurde, ja daß sic iu schr viclcu Vcrfassuugsstaatcu zur ^cit uoch gar nicht geregelt ist. Um in dcr Nichlnna/uor allem an dic deutschen Staaten zn gclaugcu, bemerke ich, daß bei Prcußeu, welches bclauutlich seit dcm Jahre 1848 ciuc Verfassung hnt, zm- Zcit lcin Mi uistervcrantworllichlcitsgcsctz besteht, daß in Vairru welches schon im Jahre 1818 eine Vcrfassnng crhicl/ das Miuislcrucrantlvorllichlcitsgcfch rist ai„ 4 I,,^ 1848, also nach ."»0 Jahren des'Pcrfassnngsl'cb'cns, gegeben wnrdc, daß im Königreiche Sachsen das Ministcrvcrantworllichtcitsgcsetz erst im Inhrc I8.'N, im Königreiche Hannover das Ministcrvcrantworllich. tcitögcsctz crst am 5. Scplcmbcr I,^^l8 erschienen ist, während doch alk dicsc Stantcn, wie bekannt, dnrcl, längere Zcit cincr Verfassung sich crfrenlcn; daß auch — um dcr llcincrcn dcntschcn Staaten nicht Erwäh-nnng zn machen — in Bclgicu, allcrdiugS in dcr Vcrfassnug dcr Grundsatz dcr Miuistcrvcrantworllich' lcit enthalten ist, wic er ja hier auch von Sr. Majestät feierlich anerkannt worden ist, daß aber znr Zcit cinc cigcnc Regelung der Ministcrvcranlworllich' lcit anch im Königreiche Belgien nicht besteht; daß dic nicdcrländischc Verfassung allerdings im Artikel 73 dcn Wortlaut enthält, daß die Minister vcrant' wörtlich sind, daß aber speziell dcr Passns vorkommt, die Art dcr Ministcrociautwortlichkeit wird durch cin Gesetz geregelt werden, uud daß dieses Gesetz zurZcil uoch uicht crflosscu ist, soweit cs mir möglich war, darübcr Nachforschungen zu pftcgcn; und daß, wenn ich endlich noch auf zwei europäische, wenn uns auch gleich ferner liegende Räuber gelange, die auch durch cinc Reihe von Jahren nntcr dic VerfasfungSstaaten gehören, nämlich Portngal und Spanien, überall in der Ver-sassnng die Bestimmung cuthaltcn ist, daß dic Minister verantwortlich scicn, während cin ausdrücklicher Artikel die nähere Bestimmung einem speziellen Gc-setzc vorbehält. Ans dicscn Daten dürfte sich oahcr crgcbcn, daß, so schr wünschenswert!) cS auch sein mag, daß die angeregte Frage iu gesetzlicher Wcise gcrcgclt wcrdc, sich doch nicht bchanptcn läßt, daß cs uuzcrtrcnnlich von dcr eigentlichen Entwickelung dcS konstitutionellen Prinzipes sci." Dr. Taschck erstattete hierauf den Bericht dcS Finanz.Vorausschusses und stellte im Namen desselben folgende Anträge: Für das Budget dcS Jahres 1865 cincn Auöschnß von .'l0 Mitgliedern auS dcm ganzen Hause — für dic Steucrrcformacsctzc cincn Ausschuß von 21 Mitgliedern (10 Mitglieder ans dcn in acht Gruppen getheilten Königreichen und Ländern und 5) Mitglieder aus dcm gauzcn Hause) — für den Rcchuuugsabfchluß des Jahres 1802 einen Ausschuß von l) Mitgliedern aus dcm Hause zu wählen (ein Minoritätsvotum wünscht dicscn Rechnungsabschluß dcm Finanzausschüsse für das Budget 1805 zuzuweisen) — die Ncchtfcrtlgungsschrift über die Ver-culßcrnngcn vom unbeweglichen Staatscigcnthum dcm Ansschussc für dcn Rcchuungsabschluß zuzuweisen — für dcn zchnpcrzcntigcn Nachlaß an dcr Branntweinsteuer, fnr dic Aufhebung dcr Steuerfreiheit des Ascher ^henSacbictcs und für die Aenderung des H. 202 dcr Zoll« und Monopols - Ordnung jc einen Ausschuß von !1 Mitgliedern aus dcn Abtheilungen — und schließlich für die Hcrabminbcrung der siebenbür« gischen Pcrsonalstcuer einen Ausschuß von 9 Mitgliedern aus dcm Hause zn wählen. Abg, Wintcrstcin nimmt dcn Minoriläts-antraa, daß der Rcchnnngsabschluß des Jahres 1862 dcm Finanzausschüsse zuacwicscn werde, als eigenen auf und wird dcrfclbc anch von dem Hanse ange« nommcn. In Folge dessen wird auch die Vorlage übcr dic Vcräuhcrnng von unbeweglichen Staatsgütern dcm Finanzausschüsse zugcwiescn. Die übrigen Anträge dcs VoransschnsscS werden einstimmig angenommen. Dr. Tafchel stellt noch dcn Antrag, daß die Ansschußwahlcn, mit Ausnahme dcS Ausschusses für dic Stcucrrcform sogleich, dicscr aber crst in dcr uächstcn Sitzung gewählt wcrdc, wnrde ebenfalls an-gcnommcn. Es wird fodann zur Wahl dcS Finanzausschusses geschritten. Dic Stimmzettel werden mit Namcnsaufruf abgesammelt und die Sitzung behufs des Strutiniums anf cinc Stunde unterbrochen. Nach Wiederaufnahme dcr Sitzung vcrfiindctc dcr Präsident daS Resultat dcr Wahlen in den Finanzausschuß. Es wurden 180 Stimmzettel abgegeben. Gewählt sind: Giskra (179), Doblhoff (177), Arm; (170), Pratobcvcra (176), Herbst (174), Brestl (174), Taschck (I7:y, Van dcr Straß (172), Hopfen (172), Skcne (172), Wnrzbach (171), Win-lcrslcin (170), Grocholsti (10«' — - r (167), Knzicmski (15l>), Ingram (1i^), Tn'lsch (152), Kirchmaicr(148), Schindler (129), Äaisersfcld li 10), Bachofcn (104), Hagcnancr (104), Groiß (103), Stamm (102), Steffens (100), Alesani (W), Eiscle-bcrg (l'l<), Baritiu (l»8), Szabcl sW), Eugcn Kinslt, (!>5), Hartig (l>I), Wohlwcnb (91). Es sind somit nur 32 gewählt. Dr. Giskra macht darauf aufmerksam, daß untcr dcn Gewählten dcr Abg. Baritiu crschcine, welcher noch nicht eingetroffen ist und deßhalb auch noch nicht die Angclobnng geleistet habc. Pläsidcut stM cs dcr Erwägung dcs HauscS anhe.n^ ob cS d,c Wahl als giltig ancrtenncn wolle. Das Haus crtlürt dic Wahl für ungiltig, weßhalb RO53 die Nachwahl von 5 Mitgliedern vorgenommen werden muß. Bei dcr Nachwahl wnrdcn 177 Stimmzcttcl ab» gegeben. Die absolute Majorität erhielten aber nnr Aldulcanu (00), Eichhoff ('.'0), Vrints (89), wcßhalb zur engeren Wahl zwischen den Abgeordneten Simo-nowicz, Dcmcl, Knranda, Streit, als Derjenigen, welche die nächstmeisten Stimmen erhalten haben, gc« schritten werden muß. Aus derselben gehen als gewählt hervor Simonowicz (70), und Streit (70). — Die übrigen Wahlen werden wegen dcr vorgerückten Stunde (halb 4 Uhr) auf morgen vertagt. Oesterreich. Aus Wien, 23. Nov., schreibt man dem „Telegrafen" : Dcr Staatsministcr hat, wie bereits mit« getheilt wurde, im Adreßansschussc die Mittheilung gemacht, daß die Regierung einen Gesetzentwurf, betreffend die Revision des Konkordates, dem nächsten engeren Rcichsrathc vorlegen werde. Derselbe soll die wichtigsten Bestimmungen des Konkordates, die mit dem Wesen eines Rechts' und VcrfassungsstaatcS unvereinbar sind, außer Kraft setzen. Die Regierung würde damit die Ansicht zur praktischen Geltung und Durchführung bringen, daß das mit dem Vatican vereinbarte Konkordat nicht die Natnr eines Staats» Vertrages, abgeschlossen mit einer auswärtigen Macht, an sich trage, sondern ein Akt der inneren Gcsctzgc> bung sei, welcher von den nun verfassungsmäßigen legislatorischen Faktoren nach den Bedürfnissen und Interessen des Staates modifizirt werden könnte. Agram, 19. November. Dcr Präger „Pol." Wird von hier geschrieben: „Die Einrichtung nnscrcö Landtagsfaalcs soll anf 12.000 bis 14.000 Gulden zu stehen kommen. Dcr Erzbischof von Agram, dcr Patriarch von Karlowitz und die übrigcn Bischöfe er« halten abgesonderte mit grünem Tuch belegte Plätze. Nun soll aber darüber ein kleiner Streit entstanden sein. Sc. Eminenz dcr Kardinal wünscht seinen Sitz mit scharlachrothcm Sammt überzogen zn haben, wi« drigenfalls er im Landtagssaalc nicht erscheinen würde. Auf die Einwendung, daß auch in Wien die Kardi» ualssitzc nicht mit rothem Sammt überzogen sind, soll der alte Herr geantwortet haben: Die in Wien ver< stehen es am allerwenigsten!" Ausland. Aus Turin 21. November, schreibt man der „Ocst. Ztg.:" Es war nicht auf einen Putsch im Vc-nctianischcn, sondern auf eine Erhcbnng in ganz Italien abgesehen; "man wolltc eine Diktatur errichten, wozu Viktor Emanucl seinen Namen hergeben mußte. Die Minister waren schon anf dcr Wc: EriSpi, Mordini, Niosto, Nicotcra, Avizzano, Qnadrio u. A. Garibaldi hatte die Diktatur übernommen und den Krcnzzug gegen Venetien eröffnet. Um dieser Revolution zuvorzukommen, sandte das Ministerium ein Bcrsaglicri-Regimcnt an die Schweizer Grenze, wo sich die Frcischaarcnführcr sammelten, während Maz. zini in Genua Maßnahmen traf. Velssrad, 17. November. Als weiteren Belcg für die loyale Haltnng der hiesigen Regierung führt man den Umstand an, daß dieselbe an die Naffcnfabrik zu Kragujevac, woselbst sich die Montenegriner mit Waffen und Munition zn versehen pflegen, die Ordre ergehen ließ, von'Mln an an die Montenegriner nichts auszufolgen. Hicmit soll dcm oft erwähnten Aufruf des Fürsten von Montenegro cin Paroli gcbogcn und jcde Solidarität mit demselben seitens dcr serbischen Rc< gicruug abgelehnt werden. Auch das Verhältniß zur suzcräncn Regierung athmet eine ganz nngcmuhntc Frcnndlichtcit. Nach Konstantinopel wurden cmschnlichc Geschenke, bestehend in kostbaren Waffen u. dgl., czpedirt, und hier wur< den dcm neuen türkische» Fcstl!»gsgolmernellr zu Ehre» Festlichkeiten ucraustallet. Viele wollen in dem alle» nnr Verstellung und Maske finden. Mal- nnd VrooinM-Nachrichlen. Laibach, 2l'>. November. In neuerer Zeit siud in einigen Gemeinden unseres Kronlandcs Ncnwahlcn vorgenommen worden, wobci zn Bürgermeistern gewählt worden sind: Im Bezirke Fcistritz, in dcr Gcmciud? Toininc, Jakob ^utcschitz; in dcm Aczirkc und dcr Gemeinde Gottschec, Josef Braune, Apotheker; in dcm Bc-zirke Rcifnitz, und zwar in dcr Gemeinde Gora, Io< scf Knaus, Gruudbcsitzcr, in dcr Gemeinde Reifnitz, Anton Arko, Ncalilätcnbcsitzer, Wirth nnd Bäckermeister, in dcr Gemeinde Großpölland, Filipp An-dolschck, Grnndbcsitzcr; in dcm Aczirtc Krona», in dcr Gemeinde Wcißcufcls, Josef Eggcr, Kaischcu--bcsitzcr uud Bergknappe. — Der Stand dcs mexikanischen Korps ist heute über 5600 Mann. In Stein ist scit dcm 21. d. keine Abtheilung mehr untcrgcbracht. — Die jüngste Rcdc dcs Grafen Ancrspcra. im Hcrrcnhansc nnd dessen Erncummg zum Ehren» bürgcr Wiens gibt dcin „Voltsfrcnnd" wicdcr Gclc< gcnhcit, einen Schinäh - Artikel gcgcn dcn „liberalen Pair und Dichter" loszulassen; eincn Artikel, dcr durch dic cynischeu Ausfälle auf dcn Poeten Anasta-sius Grün gcradczn anwidert. Eolcr Voltsfrcnud — Ehrenbürger wirst du nie werden! — Ans AdclSb^rg, 24, November, wird nnS geschrieben: Mit dcm Ucbcl, welches nnscren Ort heimgesucht hat, uninlich mit der Rinderpest, scheint es sich nun zum Bcsscrn wenden zn wollcu; seit dcm 9. d. M., wo dic lctztcil zwei Fälle von Erkrankungen vorkamen, ist in AoclSbcrg kcin ucncr Fall vorgekommen; anch i» Nußdorf ist nach den letzthin gemeldeten Vorkoimimisscn nichts derartiges zum Vorschein getreten. So ledcn wir in dcr Hoff» nuuss, auch in Zukunft von dcm Unglücke verschont zu bleiben, das uuö bisher schwer gcung gclroffcn hat; denn aller Handel u»d Wandel war wcgcn dcr nothwendigeil Sperre mehr oder weniger unterbrochen, die schon uorhalidcnm Wmlcrvoirathc wurden bcdcn« tcnden Theiles verzehrt, von ^icucm ließ sich für die rauhe Jahreszeit kaum etwas erwerben oder hcimbrin« gen, nnd außerdem war die frühere Fcchsung des Jahres keine gesegnete. Möge eine milde Vor« schung unS das Uebel leichter fühlcn und eher vcr> gesscn lassen. X Nenstadtl, 23. 'November. Wen sollen wir in die Gcmcindc-Vertrctnng wählcu? so tönt es von Mund ;n Ätund in nuscrcr Stadt, Nach unscrcm Dafürhalten siud zunächst Männer zn wählen, die nach jcdcr Seite hin unabhängig nnd dcm Fort» schritte aufrichtig zugclha» find und die übcrdicß den redlichen Willen haben, znm Bcstcn der Gciuciudc zu wirlcu uud stets dcn billigen uud gerechte» Wünschen dcr Mehrzahl dcr Bevölkerung, udcr mit andern Wor-tcu, dcr herrschenden öffentlichen Meinung gebührend Rechnung zu tragen. Um aber dcn dcrarligcn libcra-lcn Kandidaten bei dcr Wahl dcn Erfolg zn sichern, sind Vorbcsprcchnngcn und Probcwahlcn nothwendig, ja unerläßlich; dcnn unr dcrlci Mitlcl führcn zum cr-wlmschtcn Zicle. Alle jcuc Wähler also, dcncn das Wohl unserer Stadtgcmcindc wirklich am Hcrzcn licgt, müssen fest sich einigen, cinc entsprechende Kandidatenliste cntwcrfcn und sodann dcn von dcr Mehrzahl als tanglich erkannten Kandidaten bei der Wahl nu-bedingt dic Stimme gcbcn, dcnn nichts schadet mchr als Slimincuzcrsplittcrnng, dic cbcn die Folge cincs mangelnden festen Programms ist. Dic ncuc Gc-meindcvcrlrctung abcr wird nichts dringenderes zu thun habcn, als dic Hauptsündc dcr abgctrctcnell Vertrctliug — die beispiellose Fahrlässigkeit in dcr Iu< biläumöangclcgcnhcit^-gut zu machcn nnd mit allem Eifcr nnd Ernste dicsc, dic Interessen dcr Stadt so wcscntlich berührende brennende Frage ihrem bcfrie< digcndcn Abschlüsse cntgcgcn zu führcn. Dic Abscn« dnng dcr Deputation auf Gcmcindckostcn, dicscr Beschluß ist dcr crstc nothwendige Schritt zur richtigen Vösung dicscr Fragc, um dic sich Nenstadtl'ö Bürger in richtigem Verständnisse dcr Sache bcrcitö so vicl-fach, leider bisher ohne ncuncnswcrthcn Erfolg, that« kräftigst intcrcsfirt haben. Noch ist viclcs, vielleicht Alles gnt zn machcn abcr rasch m»ß cö von Statten gchcn, dcnn dic ^cit drängt uud mahnend tönt dcr künftigen Gemeinde' ucrtrclling schon jetzt dcr Satz cutgcgcn: Iluimiwi ünt,« ^0rtll»! — Die Studien übcr dic alten Kiilturziistäiidc nnscrcr Alpcnläudcr uehincn jetzt das allgcmcinc In-tcrcssc in Anspruch. In Klaacnfurt ist Prof. Dr. Karlmaml Flor thätig, dic Spnrcn der cstrnkischcil Einwohner zn verfolgen. Seine Resultate nnd Ansichten wurdeu vor Kurzem in dcr leipziger Zcilschrift für morgculändischc Gesellschaft unter dcm Titcl: Uebcr ctrnSlischc Steinschriften in Kärntcn vcröffcnl' licht. — Mit dcn Pfahlbauübcrrcstc» des österreichi« scheu Alpengebictes beginnen sich cinc Reihe von Fo>' schern nun eifrig zu beschäftigen; dic Berichte d"' Wiener Akademie theilen dcrcn Erfolge mit; in dtt letzten Nummer dcr „Earinlhia" gibt Hcrr Ullc ftitsch cin detaillirtcS ?1leferat übcr scilic Untcrs»' chnnaen in dcll itärlltncr Scc». — Selbst an^ dcM fcrncn englischen ^iurdcn kommen ^lrl'citcn, welche sich >nit dcr alpinen Geschichte befasse». So hat cin dor< tiger Gclchrtcr Kcmblc, dcr sich durch cinc Reihe wissciischafllichcr Wcrkc bcrcitö bctannt gemacht hat, in seinem jüngsten Wcrlc auch dic keltischen Fund.' dcr Stcicrmart in dcn Bcrcich scincr Stndicn gczo« gen; sein Werk bringt textliche Ausführungen, sowie Abbildungen von denselben. — Dic Wohnungsnoth in dcr kleinen Sann< stadt Eilli hat, wie man dcr „Tpst." schreibt, bcreilS einen sehr hohen Glad erreicht, nnd soll sich noch steigern. — Dcu „Nurodnc Nouinc" wird aus Karlstadt vom 18. d. geschrieben, daß Hr. Makarisc, Patcr dcS Klosters Gomirjc, in einer dicscm Kloster gehörige" Waldung mit cincr Hackc ennordet wordcn sei. /enilletlin. Laibacher Plaudereien. (Zwei hohe Namen — Ein eifersüchtiger Nachbar — Nevved's neue Messe — Kalhrcin — Von der Gallerie — Tie neueste Mode — Kalendcrschau.) Wer kennt nicht die Phrase: „Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifcr sucht, waS beiden schasst?" Obgleich schon banal, ist sie doch wal^. Gewisse Kalamitäten, unter dcncn wir hcucr Alle zu leiden haben, sind einfach anf die zwischen zwei hohen Damen entbrannte Eifcrfncht zurückzuführen. Dcr einen, dcrcn Macht scit HomcrS Zeiten bekannt ist und die als In» begriff aller Schönheit gilt, haben die Gelehrten des Kalenders für heuer das Regiment zugcsprochcu, worüber die Andere, welche von jeher das Herrschen gc< wohnt ist, sich nicht wenig geärgert haben mag, denn sie hat sich ganz zurückgezogen, und wenn anch rück« sichtölosc Kritiker entdeckt haben, daß sie nicht mehr fleckenlos ist und daß ihr Antlitz bedeutend die Spuren des vorgerückten Alters zeigt, so wird ihr Fernbleiben aus dcm blaucu Salon dcr höheren Kreise dennoch schmerzlich vcrmiht. Nur ticf verschleiert anf wenige Minuten ist sic Mittags auf dcr Promcnadc gcschcn worden und allem Anscheine nach wird sie erst wieder helllcuchtcnd hervortreten, wenn ihre kleine Nebenbuhlerin vom Throne, dem sie ohncdicß wenig Ehre gemacht hat, herab gestiegen ist, wag nach Bcstim, mung dcr Gelehrten des Kalenders mit Beginn dcs neuen Jahres geschehen soll. Wenn nun in dcn erhabenen Kreisen, wo die Sphärenmusik ertönt, Eifersucht waltet, so ist cö wohl zu entschuldigen, wenn diese Leidenschaft auch untcr dcn Sterblichen dcr Erde vorkommt. Hier treibt sic bisweilen ganz absonderliche Blüthen. Ein jnngcr Mann, den das Schicksal in cinc Bahn gcworfcu, wo er für die menschliche Gesellschaft, für dcn Staat, für die Jugeud höchst segensreich zu wirken, sich selbst abcr tcinc Lorbcrcu, wenigstens leine pekuniären, zn crwcrbcn vcrmochtc, woh»tc mit scincr Schwester zu< sammcn, die ihm scin kleines Hauswesen führte. Da sie jung und schön war, so erregte sic die Aufmerksamkeit cincs sscgcnübclwohncudcn Herrn, wclchcr z»< fälligcrweise dcr Vorgesetzte ihres Bruders war. ^ctz' tcrcr merkte sehr bald, worauf dcr Sinn seines mächtigen Visavis gerichtet war, und in verzeihlicher Eifersucht bewachte er die Schwester mit Argusaugcu. Als cr nun bemerkte, daß dcr gestrenge Hcrr Vor« gesetzte von seinem Fenster aus mit Binocle nnd Feldstecher und zuwcileu sogar mit einem mächtigen Dollond obscroirtc, verwendete er mit schwerem Herzen cme beträchtliche Summe, um sich gute, dichte Roulcanx zu taufcu und so die Schwester uor dcu begehrlichen Blicken zu schützen. Was geschah? Eines Tagcs ließ dcr Vorgesetzte dcn Untergebenen zn sich kommen, machte ihm Vorwürfe übcr seine Vcrschwcn' dnng und drohte — wcun cr die Rouleaux nicht cnt' ferne — mit Hcrabsctzmig dcs Gehaltes! Viele mögcu sich beim ^cscn dicscr Geschichte denken: «o nar» 6voro:c., allein wir versichern, sie ist buchstäblich wahr. Doch uun zn dcn Ereignissen dcr Woche. Uütcl denselben haben wir zncrst cin musikalisches zu vtt' zeichnen, als welches wir die Aufführung dcr ucucn Messe für gemischten Ehor, von A. Ncdveo, z»^ Fcicr dcs Eäcilicufestcö betrachten. Es ist die zwei" Mcssc, wclchc dcr artistische Vcitcr dcr philharmo»'' schcn Eonccrtc und Ehormcistcr dcs Mäuncrchorö kow' ponirt hat. In dcr ersten, für Niänncistimmen a<^ setzt, wclchc uor einigen Jahren zur Aufführung klU", zeigte sich schon daö nicht unbedeutende Talent Ncd." ued's f»r dc» erlisten Styl dcr Kirchenmusik. M^ in dcr Konzcpiio», und doch ciufach in dcr Dlllä)' führuug dcr Motive hatten einzelne Theile, wie z- ^' das Kyrie, cinc gcwalligc, crgrcifcudc Wirkmil), "" um so höhcr zu veranschlagen ist, alö dic Mittel, '" welchen sic hervorgerufen, Solo.Qnartctt n»d ^"^' so beschränkt waren. In dcr ncucn Mcssc crlcwn man nun deutlich die Fortschritte. Mit dcr ^'"^ tcrnng dcr Mittel, indem dcr gemischte Chor a"MN dcr Männerstimmen angewendet wird, ist auch o Bau dcr Tondichtung cin kunstvollerer geworden, u" während in dcr crstcu Mcssc dic Ei»f"chlic,'t ">' Größe vorwaltet, schcn wir in dcr zweiten dic ya mouischc Entwicklung ans cinc höhere Stufe «^«1'-Als meisterhaft gelungen betrachten wir das .,^"o^ nnd das ..Bcncdictus", anch das „Gloria' M'0 ° „Agnus Dei" sind ganz vorzüglich. Wa« wu a ^ am höchsten an dcr gauzcn Komposition 'w"^" < '^ daß sie burchans den strengen Gl',l bewa ^^ welchen ei»c Kirchcnmnsik den wah'cn ^ "ni cr c büßt. Herr Ncdved hat, "ic w'.r l "^d.c^ Sr. Gnaden dcm Herrn Fürstbischof Dr. BariY. , BV83 Ochwjjvcchand1mla.cn bcim k. k. llnudcsgcrichtc.) In dcr nächsten Woche finden lici dcm hicsigcu k. t. ^audcsgcrichtc folgende Schlußvcrhaudluugcn Statt: Am 30. Novcmbcr: 1. Franz Iugliö — wcgcu Dicb« stahl; 2. Ioscf Koni5: — wcgcn Vorfchublcisluug. Am 1. Dezember: I. Markus ^cmc--wcgcn öffcnt» lichcr Gewaltthätigkeit nnd Dicbslahl; 2. Michael Koäeniua — wcgcu schwerer körperlicher Beschädigung; 3. Franz Drinouc — wcgen Vcruntrcnung; 4. Johann Siml^, — wcgcn RcligionSstöruug. Am 2. Dczcmbcr: 1. Johann Korcn — wcgcn Vorschnblci» stung; 2. Johann Saplotnit und Gregor Mcgliö — wegen schwerer körperlicher Beschädigung; 3. Johann KvaS >— wegen schwerer körperlicher Beschädigung. — Die „Wiener Abcndpost" mit dem Börse»» berichte ist uns schon wieder nicht zugekommen. Ob die Schuld die Expedition oder die Postanstalt trifft, wissen wir nicht. Wiener Nachrichten. Wien, 25. November. Ihre k. Hoheit die dnrchlanchtigste Frau Erzherzogin Sophie hadcn dem St..Grcgorins-Vcrcinc znr Unterstützung armer Sludircndcr dcr Wiener Hochschule, dann dem Wohlthätiglcitsvcrcinc für Haus-cninc in Wien Beiträge von je 100 fl. gnädigst gespendet. — Vorgestern, nachdem Graf Ancrspcrg eben erst wieder in einer ncncn Ncdc für die freisinnigen Ideen, denen anch in Oesterreich die Zukunft gehört, mit männlicher Würde eingestanden, begab sich, wie die „Pr." berichtet, cinc Deputation dcS Wiener GcmcinderathcS, bestehend aus dem Bürgermeister Dr. Zclinka, dem Vizepräsidenten dcö GemeiudriN' tlicö^Dr. Mayrhofcr^ und dem Anliagstcllcr Herrn Gerhardt in seine Wohnuug, um ihm daö Ehrcn-bürger-Diplom zu überreichen. Der Bürgermeister las dic Widmungsurlundc vor uud überreichte sodann das reich ausgestattete Diplom. Die harmonisch in rmaudcr vcrwobcneu Randzcichuungcn dcr Urlnndc gemahnen au die schöustru Schöpfungen, die dcr Graf untcr dein schlichten Namen Anastasius Grün dcr Ocfscntlichkcit übcrgcbcu halte: deu „Pfasfcn vom Kahlcnberg", den „letzten Ritter", „die Spazicraängc eincs Wiener Poclcu", „Schutt" :c. Graf Aucrspcrg war von dcr ihm zu Theil gewordenen Anerkennung sichtlich ergriffen. Er gab sciucm Gefühle uuvcrho-lcucu Ansdrnck. Er fei hocherfreut, sagte er, übn die ihm erwiesene Ehre. Nenn auch nicht in Wien geboren, könne er diese Stadt doch als seine geistige Gcburtsstättc betrachten. Hier habe er seine Jugend-z«'tt zugebracht, hier sciuc geistige Ausbildung g'ciios->k». Der Dichter kenuc lcin Hcimalland, und wcim kl sich iu seiner besondere,, Neigung für Wicn einst bcn Namen dcS „Wiener Poeten" beigelegt, so sei er nun stolz, diese Bezeichnung durch die Verleihung des Bürgerrechtes von Wien gerechtfertigt zu sehen. Er glaube aber, daß man sciuc Vcrdicustc überschätze, seine litcrarifchcn Vcisluugcn seien gegenwärtig nur Mehr Vcllcitätcn. In seinem öffentlichen Wirken habe er bisher nur als redlicher Mann den Gefühlen und Gesinnungen Ausdruck gegeben, von denen cr erfüllt gcwcscn sei, als cr seine bieder gcsuugen. Sein einziges Verdienst sci, vorausgeahnt zu hadcn, daß Oesterreich nur dnrch cinc Verjüngung seines slant' lichen Bebens sich ciuc glückliche Existenz schaffen könne. Im ttause dcS Nachmittags staltete Graf Aucrspcrg den einzelnen Ulitglicdcrn dcr Deputation Gcgcnbc-fnchc ab, um nochmals für die ihm widerfahrene Auszcichuuug fciucn Dank auszudrücken. Dcr Wortlaut dcS Diploms, welches dcm Gra« sen AncrSpcrg als Ehrenbürger von Wicn überreicht wurde, ist nachstchcudcr: „Wir Bürgermeister nnd Gcmcindcrath dcr t. k. Rcichshaupt- nnd Residenzstadt Wien bcnrknndcn hiermit: Anton Alexander Graf Aucrspcrg, gcborcn zu ^aibach den 11. April 1800, gchcimcr Rath, Mitglied dcS Hcrrcnhaufcs des österreichischen Rcichsralhcs, scit dem Jahre 18!i0 unter dein Namen „Auaslasiuö Grün" al^ einer dcr hervorragendsten Dichter Oesterreichs nnd Dentsch-lands gefeiert, hat fchon vor dem Jahre 1848 für die Freiheit ebenso zündende als glühende Worte gc< sungcn nnd durch seine wundervollen Dichtungen den unsterblichen Ruhm eines dcr erhabensten Vorkämpfer dcr Freiheit Oesterreichs errungen. Auch in dcr AnS« übuug seines BcrnfcS als Mitglied des östcrrcichi» scheu Ncichsrathcs hat Graf AucrSpcrg stets seine echte Vaterlandsliebe, sowie seine wahrhaft konstitu» tioncllc Gesinnung bewährt. Dcr Gcmcinderath dcr Stadt Wicn hat daher iu seiner Sitznng vom 8. April 1804 den einhelligen Beschluß gefaßt, dem Anton Alexander Grafen Änerspcrg das Ehrenbürger-recht der Stadt Wicn zn vcrlcihcn und desscu Namen iu das goldcuc Buch dcr Ehrenbürger Wiens eintragen zn lassen. Urkund dcsscn u. f. w." — Sc. Magnificenz Dr. Hyrtl ergriff bei dcr Immatrikulation dcr ucncn Studenten, die heute stattfand, die Gelegenheit, um über die Stellung dcr Universität znr Fachschule nnd zur Akademie einerseits, niidcrscitö über die Stellung dcr Universität zum Slaatc zu sprechen. Er entwickelte hier die stark barocke Ansicht, daß dcr Vcrnunflstaat daö Rccht habc, ihm mißliebige Lehren zu verbieten und mißliebige Lehrer abzusetzen, ein Nccht, das cr anch, wie ans dcr Geschichte ersichtlich ist. immcr ausgeübt hat. In Rom wnrdcn griechische Rhctorcu vertrieben, Fichte nnd Hegel wnrdcu ihrcr Stellen entsetzt. Dcr Staat habc dcmnach daö Rccht, atheistische kehren vom Ka-thcdcr aus uicht zn duldcn. Ucbcrhaupt dürsc die Universität und die Wissenschaft nicht mehr Freiheit genießen, als die periodische Presse. Wir hätten go glaubt, sagt die „Ocstcrr. Ztg.", Herr Prof. Dr. Hyrtl werde als Uuiucrsitätsrcltor zwifchcu dcr Aufgabe dcr Universitäten und dcr dcr Tagcsprrssc dennoch cincn llcincn Unterschied machen. Daß dcr berühmte Gc» lehrte die Stellung cincS Rektors mit dcr ciucö Zci> ' lungs - Ehcfs idcntisicirtc, läßt uns den Inhalt und den Werth seiner Reden gewiß nichl überschätzen. — Die Geschichte vou einem Ducll zwischen zwei Schülern cincs Präger UntcrgymuasiumS stellt sich als uuwahr heraus. Eine Schaar von Gymnasial» schülcrn fand sich mit einer Allzahl von Zöglingen einer andern dortigen Anstalt, denen sie die Fehde erklärt hatten, in Folge einer Forderung, die ein Gymnasiast an einen Handelsschüler ergehen ließ, aus dcr Sophicninscl zusammen. Hicr höhnten und zank« ten sich die beiden Parteien rccht weidlich und zogen dann nntcr großem Geschrei heimwärts. — Sc. Majcstät dcr König vou Prcnßcn hat dem Dichter Ludwig August Frankl dcn Kroucnoroen verliehen. Aus dem Gemeinderathe. Die gestrige Gcmcindcrathssitzung begann damit, daß, nach Gcnchmignng des Protokolles dcr letzten Sitzung, dcr Bürgermeister ein Schreiben des Ge« mcindcrathcs, Hcrrn A. Mallitsch, mittheilte, worin derselbe seinen Anstritt anS dcr Gemeindevertretung anzeigt. Ucbcr Antrag dcs G. - N. Stcdry wurde beschlossen, dcn Hcrrn Mallitsch zu ersuchen, wenigstens noch für die nächstcn zwci Jahre, auf welche scinc Wahl sich erstreckt, im Gcmcindcrathe zu verbleiben. — Ucbcr Autrag dcs Bürgermeisters wurde ferner die durch daö Ausscheiden dcS Hcrrn Karingcr nothwendig gewordene Wahl cinrS Mit' glicdcö dcs znr Verwaltung dcS Bürgcrspilals nieder-gcsctztcn Vürgcr-EomitL'S vorgenommen, welche auf Hcrrn Panl Aucr ficl. — Bezüglich dcr Interpellation dcS Vizc-Äürgcrmcistcrs Dr. Snpan, betreffend die Verfassung des wöchcntlichcn Ausweises über dcn Stand dcr Stadttassa, dcr Gcmcindcräthc R o st, Vcrhouz und Pait bezüglich dcr mangelhaften Be-lcnchtnng im Zois'schcn Graben, dcr Kastcllstrassc bei St. Florian und dcr Klagcnfnrtcrstrassc verspricht dcr Bürgermeister die gewünschten Vcrfügnngcn treffen zil wollcn; anf dic Anfrage des Vize-Bürgermeisters Snpan, ob ans das Anerbieten dcr hiesigen Stadt« gemeinde, betreffend die Abtretung eines Terrains au dcr Südbahn - Gesellschaft behufs dcr Übertragung ihres Walzwerkes von Graz nach Laibach, „och keine Antwort erfolgt sci, erklärt dcr Bürgermeister, daß darüber noch kcinc Erwiderung crflossen sci, und cinc Interpellation des G. - R. Dr. Orel bezüglich dcr Auflassung der Ärückcnmanth an dcr Karlstädtcr-Linic verspricht derselbe nächstens zu beantworten. Hicranf wird zur Tagesordnung übergegangen. Nach 'Genehmigung dcr Anträge dcS Magistrates bezüglich Verleihung dcs Bürgerrechtes und dcr Ge-mcindcangchörigtcit an mehrere Bittsteller, mit Ausnahme cincs AcwcrbcrS, wird übcr Antrag dcs G..N. Dr. Schöppl im Namcn der Finauzscttion beschlossen: ll) Dem Herrn F. N^uschak das dcr Bcquartirungs-Austalt für Militär-Pferde gcgcnübcrlirgcnoc städtischc Terrain von 179 s^ jtlftr. gegcn dcn Kauffchilliug von 100 fl. bchnfs dcr Anlage cincs Brunnens, sowie 1») Dcm Hcrrn Ferdinand Äilina cincu städtischen Grnnd von 10^1 Klafter bchnfs Erwcilcrnng scincö Hanscö Nr. 2.'>0 in der Iudcngasse um dcn Kaufschilling von 100 fl. käuflich zn überlassen, o) Dem Schlosscrmcistcrs'crny dic Stcllc cincs städtischen ZiincntircrS gcgen dcm zuzusichern, daß er sich dcr gesetzlich vorgeschriebenen Prüfnng unterziehe, ll) Dcm städtischen Zimmcrmann den MonatSlohn anf 22 fl. 50 kr. zu erhöhen. «) Dcn zweiten Fcncrwächtcr auf ein weiteres Jahr provisorisch zu bclasscu. s) Mehreren städtischen Dienern ein Holz'Dcpntat zu passircn. Der Vortrag wegen Vorlage deS städtischen Vcr-mögens'InvcntarS wurde vertagt. Von dcn Vortragen dcr Bauscllion wurden, wegen vorgerückter Zeit, nur die dringendsten Zahlun« gen für geleistete Arbeiten und Lieferung von Bau-Pflaster-Materialien betreffend, nach den Anträgen dcö Ncfcrcntcn G.'R. Stcdry erledigt, und um 8 Uhr dic Sitznng geschlossen. Widmcr gewidmet, wclchcr die Dedikation anch in gewohnter hnldvollcr Wcisc angenommen hat. Anf die frommen Klänge dcr Messe am Eäcilicn-^stc folglen die profanen dcs Ballorchrstcrs am Ka-^imincutage. Wirkten die ersteren anf das Gemüth, s" wirkten diese lnsondcrs auf die Füße. ES war l'"c uicht so zahlreiche Gesellschaft, wie Samstags ö'wor auf dcr Tauz-Rcunion, allein eiuc, dcm Au ^icinc nach elegantere, welche sich iu dcn schönen ^kalitäten dcö Easiuo's zn Ehren aller Katharincu bcm Tanzvergnügen ergab; wenigstens versicherten nus Sachvcvstmid'igc, d. h. Damcn, welche beiden Untcr. haltnuqcu beiwohnten, daß dic Zahl dcr eleganten nnd NcschninclMlcn Toilctlcu cinc größcrc gcwcsen sci. ^'t- selbst maßen uns darüber lcin Urtheil an; wir Nlmlbcu sc,^7, daß in diesem Par<>rc dcr Sachvcr-ständigen sich cin klein wenig Partcilichtcit mischt; bc>m Damen sind in ihrcu, Urtheile nicht sehr skru-P»lo(<. Selbst dic Auösprüchc der Galerie, wo die scharfe, ätzende, schonungslose Kritik au Ballabcndc» llncn Sitz aufznschlagcn pflegt, nehmen wir dabei 'ucht anö, glauben sogar, daß dic Parteilichkeit darbst als Prinzip gilt. Ucbrigens ist lein Platz im Kasino mehr gesucht, als die Galerie; man erzählt ""v sogar, daß vorigen Samstag schon Nachmittags lun drei Uhr Damen, denen man dcn Eumcnidcn->-liaral, Taschen», Wand-, Comptoir-Kalender u. s. w. Kalender, für bestimmte Äcrufsmcnschcn eingerichtet, sind die bei Tcndlcr in Wicn erschienenen von dcncn wir hicr dcn „Handels- und Börse,/« lalcndcr" , hcranSgcgcbcn vou Hcnop, den ..M e -dizinaltlllcnd cr", hcrausgcgsbcn von Dr I Nader, dcn „pharmaceutischen Taschen'ta^ lender", herausgegeben von F. Klinger, und den „Nol,ztalcnder" fur die elegante Nclt als äußerst pratlisch eingerichtete Taschenbücher nennen wollen. Dcr kleinste Kalcndcr dlrftt oimstreik der ebcnfalls bei Tendler erschienene .Portmo nai la. lcnder" sein der sich so leicht im Portmou ai agm H u'd dcm Trager als steter Souffleur der Daten" Fest. und Namenstage zn dienen bereit ist. ROS4 Concert. Das Concert, welches Fräulein Jose fine Haasfield gestern Abend im Rcdoutcnsaalc gab, war nicht sonderlich start besucht, woran zum großen Theile das höchst unfreundliche Wetter schuld war. Die Conccrtgcbcrin, aus der vorigen Saison her uuS noch iu angenehmer Erinnerung, zeigte auch diesmal in den von ihr vorgetragenen Piccen ihr schönes, vielversprechendes Talcut. Sie spielte von Schubert ,,Nomont mu»i, 24, November. Ttavt Wien. Tie H,ri,cn: Gütcrmcinn v»» Vainb.rg. — Negri. HandlungS - Nlisenbcr, von Wir» — Schlechter. Kaufman», von Triell. — Ahazhizh, Glundbtsihcr, von NtUluarltl. Elephant. Dio Herrin: Arai d'm 21. 35em Lmt. 5L'co>)olb 8u-mbad)cv, (Soubuctcur, fein JCittb gcrbiuaitb, alt 1 iDJouat, in bcr St. $ctcr«; 93oistabt Mr. 97, an Jyrai: fen. — Öcvtraub Jtofcfjicr, 3nftitut*avinr, alt Hi 3af)re, im UJerfovgiuigsfjaiiff, an 'žHteMfdnuèictje, — ©cm JJi'an,? Uiidjcl, Slmtöbicncr bei ban f. f. Söcüirtöamtc Umgebung ^oibari), fein Lol)u fcojiolb, alt 5 '/, 3al)fc, in öcr bavm= ^erjigett (Sasse Wi\ 131, an ber Ijäutiflcn Söräitne. 35en 22. Rosalia tyuqct, Marvin, alt 21! 3al)re, im CLiüi(fpital, an ber i'iuiflentubciüilofe. — Sem L>crrtt ftrauj Äomar, .jjicgrsgefdjäftö-fiiljuT, fein i3ol)n 3afo&, alt 6 Q>al)xc unb 4 SWonate, in ber Ütruau = SBorfiabt 9lr. 8f>, am (Sciebral:Jt)pl)iie. 3)en 23. TOid)aet SBif^rf, 9taiidjfa«f|fi-^ ver:©ffeKc, alt 59 3al)rc, iii'ss Ciüilfpital stet: benb ilbcrbradjt. 91(|cttictt^@cfud>. (Sine aujjcvßcrubljnlidjc öelcgenljnt biete) tljiüigcn, faiHtonöfäljiflcn Agenten Stu^fidjt oni rinnt uamljaften 9htL)en, cljnc tticl 3C^ .1" ^>: anfpvndjcn. Mefscftirenbc crfaf;ri'n Hiä^aw1* ans fraufirtc 2titfragcn fißnirtF. 30, poslon.'si.inlf J?ronffürt a./3Ji. (2251—3) l)a§ BräiiliaiiN in ^ictfni^ ist unter anncfjmbarcn iöc^ bingungen fogteict) au« freier ,f)onb ju Dertaiifcii. 2)aß ^iäfjcrc crtl)ci(t ber Giqcitttju-mer bortfclbft auf fraufirtc $3ricfc mitci ber CSiffrc F. L. öräutyanö in ÜCcifni^ poste restantc. fertiger Üßeljuniareu am $>anptplai$c tut &tvotf\ii)tn ^rtufc Nv. 9. Unler^fidinftfr maefct bem oer^r'f" ^ublifum Die 2Jtijci(jr, baß er (sin ^cl; unb &avpcnn>anrcii:Lagcr/ tvrhtc^ in motrrnen ^errcit * ^eljen ^u orr fd;ifDfiini ^rrtfcn, tyd^ miD Ztoftfappcn aUcx 9lrt, mo&critcn fealontvä-gen für ^mncit, allen ®altuna,m ddii 2)2uff6 uiid JL>an&po(fettcn )o tvu oud; in Eiiglittiiicii uuC ^ticflcttcn :c. k. bcstcbt, ^u ocrfaiifni gcotuft 2)a nun Die ^preise biefer ©egcnflä'noe bfDcutcnD ^frnb()fff{;t stuD, uiid and Me run^e fflitteriiiiG eiufletrcicu, wo fid? tin »Betaif cbtjer SJrtifrl t>frandslcUt. fo Iobrt er Cafl greprtr ^ublifunt jum jablrricfccii ^cfudjc l;3pidjß ein. ^eslfUungtu , so mic and; Reparaturen aUer 2lrt werben auf baö fdjnellfh besorgt. (22oq>-^) Christian Kauschky. (2252—3) M HellslhlO- W> Wllldbescher. 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